500 Jahre Reformation

SELBSTÄNDIGE EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE 1517–2017 500 Jahre Reformation Wir feiern 500 Jahre Reformation im Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg de...
Author: Samuel Bayer
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SELBSTÄNDIGE EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE

1517–2017

500 Jahre Reformation

Wir feiern 500 Jahre Reformation im Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche Ausgabe 1 / 2017 Pfarrbrief 1

© Dr. M.Hunold

Impressum

Herausgegeben vom Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) im Jahr des Reformationsjubiläums 2017 Superintendent Peter Brückmann Usedomer Str. 11 13355 Berlin Layout: Bischof i. R. Dr. Jobst Schöne, Pfarrer Johann Hillermann, Pfarrer Markus Büttner & Pfarrer Edmund Hohls www.selk.de www.kirche-berlin-brandenburg.de

2 Reformationsjubiläum 2017

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Seite

Impressum 2 Inhaltsverzeichnis 3 Chronologie der Gottesdienste und Veranstaltungen 4 Grußwort des Superintendenten 5 Buchausstellung 7 Vorträge 8 Hochschultag der Lutherischen Theologischen Hochschule Oberursel (LThH) 9 Freude in Christus – Gottesdienste und Veranstaltungen der SELK 11 Durch Christus zu einem neuen Leben befreit – Missionsprojekt in Steglitz 13 Besondere Gottesdienste 14 Anschriften der Gemeinden in Berlin und im Umland 15 Naëmi-Wilke-Stift Guben auf dem 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) in Berlin 17 Lutherische Theologische Hochschule auf dem 36. DEKT in Berlin 19 Jugendwerk der SELK auf dem 36. DEKT in Berlin 21 Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg der SELK auf dem 36. DEKT in Berlin 23 Aufführungen des Reformationsmusicals „Der Hammer“ 24 Grußwort des Bischofs 26 Bildnachweise 27

Reformationsjubiläum 2017

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Chronologie der Gottesdienste & Veranstaltungen

Chronologie der Gottesdienste & Veranstaltungen

12.2.: Vortrag: Prof. i. R. Dr. E. Koch, Riemeisterstr. 10–12, Berlin-Zehlendorf 8 12.2.–25.2.: Buchausstellung, Riemeisterstr. 10–12, Berlin-Zehlendorf 7 18.4.–15.6.: Buchausstellung, Heimatmuseum, Clayallee 355, Berlin-Zehlendorf 7 24.5.–28.5.: 36. Deutscher Evangelischer Kirchentag, Berlin / Wittenberg 16–23 25.5.: Hauptgottesdienst/Begegnung in Berlin-Steglitz 13 25.5.: Reformationsmusical, Nassauische Str. 18, Berlin-Wilmersdorf 25 26.5.: Hauptgottesdienst, Annenstr. 53, Berlin-Mitte 14 26.5.: Reformationsmusical, Nassauische Str. 18, Berlin-Wilmersdorf 25 23.6.: Vortrags- und Gesprächsveranstaltung, Nassauische Str. 18, Berlin-Wilmersdorf 11 24.6.: Beichtgottesdienst, Marienkirche, 06886 Wittenberg 11 24.6.: h-Moll-Messe, Annenstr. 53, Berlin-Mitte 11 25.6.: Internationale Prediger in Berlin und Potsdam 11 28.8.–3.9.: Buchausstellung, Behlertstr. 9, 14469 Potsdam 7 8.9.: Reformationsmusical, St.-Petri-Kirche, Dresden 25 9.9.: Reformationsmusical, Sankt-Lukas-Kirche, Leipzig 25 15.9.: Vortrag: Bischof i. R. Dr. J. Schöne, Annenstr. 53, Berlin-Mitte 8 15.9.–30.9.: Buchausstellung, Annenstr. 53, Berlin-Mitte 7 7.10.: Reformationsmusical, Domnotkirche, Fürstenwalde 25 15.10.–22.10.: Buchausstellung, Dr.-W.-Külz-Str. 55, Fürstenwalde 7 28.10.: Hochschultag LThH, Nassauische Str. 18, Berlin-Wilmersdorf 9 28.10.: Vortrag: Prof. Dr. W. Klän, Nassauische Str. 18, Berlin-Wilmersdorf 8 28.10.–5.11.: Buchausstellung, Nassauische Str. 18, Berlin-Wilmersdorf 7 29.10.: Hauptgottesdienst anlässlich des Hochschultages, Nassauische Str. 18, Berlin-Wilmersdorf 14 31.10.: Gemeinsamer Hauptgottesdienst aller Gemeinden im Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg, Nassauische Str. 18, Berlin-Wilmersdorf 14 18.11.–27.11.: Buchausstellung, Usedomer Str. 11, Berlin-Wedding 7

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Grußwort des Superintendenten ... und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. (Röm. 3,24) Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, mir klingen noch die Worte eines alten Berliners im Ohr: „Ja, wenn ick nu doch in Kürze vor meen Herrjott treten muss: Ick hab ma nix zuschulden kommen lassen, hab ma immer einjesetzt für die Kirche. Un denn, Herr Pastor, denn heest et ja ooch noch: Da is Jesus, der hat allet schon bejlichen ...“. Ja, so schnell kann Reformation aktuell werden. Mit der Frage Luthers nach dem gnädigen Gott von vor 500 Jahren schlagen sich auch heute Menschen noch herum, mitten in der Kirche. Gesprochen haben wir dann, dieses alte Gemeindeglied und ich, wie es denn nun ist, so vor Gott. Am Ende hörte ich dann: „Also umjekehrt wird 'n Schuh draus. Da is Jesus, der hat allet schon bejlichen, und wat ick da allet hab tun dürfen in mein Leben, det war allet Jeschenk von meen Herrjott. - Jottseidank!“ Wenn wir in diesem Jahr das 500. Reformationsjubiläum begehen, dann nicht ohne allen Beteiligten für die Vorbereitungen und Überlegungen zu danken, wie ein solches Jubiläum im Rahmen unserer Möglichkeiten im Berliner Raum zu begehen wäre. Im Innern dieses Heftes finden sich die Ergebnisse dieser Überlegungen. Es wird eingeladen zu vielen Veranstaltungen, zu Vorträgen und Gottesdiensten. Ziel bleibt dabei, das Zeugnis der Gnade

Superintendent Peter Brückmann

Gottes in Jesus Christus in den Mittelpunkt zu stellen. Auch dürfen wir uns an das Zeugnis all der Menschen erinnern, die vor uns und für uns für die Botschaft dieses Gnadengeschenkes Gottes an uns gearbeitet und gestritten haben. Allen voran Dr. Martin Luther. Er hat aufgebaut auf Reformatoren vor ihm, die zumeist ihr Leben haben lassen müssen für diese Erkenntnis. Dass Luther es hat durchsetzen können mit Hilfe seiner ihm wohlgesonnenen Obrigkeit, dafür gebührt dem Herrn Dank. Möge dieses Reformationsjubiläum die Gute Botschaft stärken, dass nicht die Qualität unseres Lebens oder unserer Person vor Gott wichtig ist. Mit dem Apostel Paulus zeigt Luther und die Reformation auf Jesus Christus und sagt: ER hat bezahlt für uns, hat uns losgekauft von allen Forderungen, selbst von denen, die wir oft an uns selber stellen. Gott sei Dank! – pardon: „Jottseidank!“ Ihr Peter Brückmann, Superintendent Reformationsjubiläum 2017

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Zu den Quellen – 500 Jahre evangelisch-lutherische Reformation Zur 500. Wiederkehr der evangelischlutherischen Reformation 2017 stellen wir verschiedene Bücher von Martin Luther über Johannes Bugenhagen und Veit Dietrich bis zu Johann Gerhard aus. Hierbei handelt es sich teilweise um Original-, aber auch um Faksimiledrucke. Ein Katalog führt in die Exponate ein. Die Ausstellung ist in vier Abteilungen gegliedert: 1. Zunächst wird Luther als Mönch, Reformator und Lehrer der Kirche vorgestellt. Folglich findet der Besucher in dieser Abteilung auch den Originaldruck von Martin Luthers Schrift: „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ aus dem Jahr 1520.



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2. Die zweite Station hat „Die Heilige Schrift – das Wort Gottes unters Volk gebracht“ zum Thema. Neben Bibelausgaben ist das von Matthias Flacius herausgegebene „Novum Testamentum – Glossa Compendaria“ aus dem Jahr 1570 hervorzuheben. Aber auch ein Faksimiledruck der Niederdeutschen Passionsharmonie aus dem Jahr 1586 von Johannes Bugenhagen wird zu sehen sein. 3. Die dritte Abteilung der Ausstellung steht unter der Überschrift: Der lutherische Gottesdienst: die betende und singende Kirche. Etliche Faksimiledrucke über die Form und Ordnung der Deutschen Messe zu Worms aus dem Jahr 1525 oder „Ein Betbüchlein mit einem Kalender und Passional aus dem Jahr 1529“ von Martin Luther werden gezeigt. Aber auch spätere Agendenwerke von der „Agend Büchlein für die Pfarrherren auff dem Land“ aus dem 1569 von Veit Dietrich bis hin zur Evangelisch-Lutherischen Kirchenagende der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche, die heute in Kirchengemeinden der SELK in Gebrauch ist, werden ausgestellt.

Zu den Quellen – 500 Jahre evangelisch-lutherische Reformation 4. Die vierte Abteilung beschäftigt sich mit: Bekenntnis und Lehre: Was es heißt, lutherischer Christ zu sein. Besonders hervorzuheben sind die „Historia der Augspurgischen Confession“ des David Chytraeus aus dem Jahr 1580 und das „Examen Concilii Tridentini“ des großen lutherischen Theologen Martin Chemnitz, ein Druck aus dem Jahr 1615.

Die Ausstellung ist zu sehen: 12.2.–25.2.: Riemeisterstr. 10–12, Berlin-Zehlendorf 18.4.–15.6.: Clayallee 355, Berlin-Zehlendorf 28.8.–3.9.: Behlertstr. 9, Potsdam 15.9.–30.9.: Annenstr. 53, Berlin-Mitte 15.10.–22.10.: Dr.-W.-Külz-Str. 55, Fürstenwalde 28.10.–5.11.: Nassauische Str. 18, Berlin-Wilmersdorf 18.11.–27.11.: Usedomer Str. 11, Berlin-Wedding Reformationsjubiläum 2017

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Vorträge Sie sind ganz herzlich zu folgenden Vorträgen (mit Aussprache) eingeladen:

„Die Bibel – das Wort Gottes“ Prof. i. R. Dr. Ernst Koch 12.2.2017 16.00 Uhr Ev.-Luth. St. Mariengemeinde, Riemeisterstr. 10–12 Berlin-Zehlendorf

„Der evangelisch-lutherische Gottesdienst“ Bischof i. R. Dr. Jobst Schöne, D. D. 15.9.2017 18.00 Uhr Ev.-Luth. Gemeinde, Annenstr. 53 Berlin-Mitte

„Das Bekenntnis der evangelisch-lutherischen Kirche“ Prof. Dr. Werner Klän 28.10.2017 16.00 Uhr Ev.-Luth. Kirche „Zum Heiligen Kreuz“ Nassauische Str. 18 Berlin-Wilmersdorf

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Hochschultag in Berlin-Wilmersdorf

Theologie studieren in Oberursel!

Evangelisch! Lutherisch! Persönlich! „Deutschlands kleinste Hochschule hat einiges zu bieten. Unser größter Schatz freilich ist das Evangelium von Jesus Christus, das sich dem Leser der Heiligen Schrift erschließt und über das wir nach dem Bekenntnis der lutherischen Kirche im wissenschaftlichen Diskurs Rechenschaft geben.“ So ist auf der Homepage der Lutherischen Theologischen Hochschule in Oberursel/Taunus zu lesen (www.lthh.de). Am Sa., dem 28.10.17, haben Sie bei einem Hochschultag in Berlin-Wilmersdorf Gelegenheit, die Arbeits- und Ausbildungsweise unserer kircheneigenen Ausbildungsstätte kennenzulernen. Sie können mit Professoren und Studenten ins Gespräch kommen, viel über Ausbildungsziele und -inhalte erfahren und sich ein Bild davon machen, wie junge Menschen zu Pfarrern unserer Kirche ausgebildet werden. Der Hochschultag endet mit der Feier eines Hauptgottesdienstes am 29.10. Im Rahmen des Hochschultages eröffnet Prof. Dr. Werner Klän eine Buchausstellung mit Exponaten, die teilweise bis in die Reformationszeit zurückreichen.

28.10. 10.00: Hochschultag Berlin-Wilmersdorf 28.10. 16.00: Eröffnung der Buchausstellung (Prof. Dr. Werner Klän) 29.10. 10.00: Hauptgottesdienst (Predigt: Prof. Dr. Werner Klän)

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Festwochenende Zu einem besonderen Festwochenende vom 23.6. bis zum 25.6.2017 in Wittenberg und Berlin lädt die Kirchenleitung unserer Kirche ein. Erläuterungen zum Programm Wir eröffnen das Festwochenende am 23.6. in Berlin-Wilmersdorf mit einer Vortragsund Gesprächsveranstaltung: „Chancen und Herausforderungen für die lutherische Kirche im 21. Jahrhundert“. Dabei gibt es Gelegenheit, eigene Fragen und Impulse einzubringen. Musikalisch ausgestaltet wird dieser Abend durch Jazz-Improvisationen. Am 24.6. laden wir zu einem Beichtgottesdienst in die Stadtkirche St. Marien in Wittenberg ein, in der Luther regelmäßig gepredigt hat. Damit feiern wir genau das, womit die Reformation ihren Ausgang genommen hat: den Trost und die Freude, die in Gottes Vergebung stecken.

Abends musizieren am 24.6. Solisten, Chor und Orchester aus der gesamten SELK in der Kirche in Berlin-Mitte Johann Sebastian Bachs Messe in h-Moll.

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Am Sonntag laden wir zu Gottesdiensten in den Berliner und Potsdamer SELK-Gemeinden ein. Unterschiedliche Festprediger aus der ganzen Welt geben uns einen Eindruck davon, dass wir mit vielen anderen lutherischen Christen weltweit verbunden sind. Wittenberg ist mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln von Berlin aus gut in 90 Minuten zu erreichen. Wer mag, kann morgens schon die Reformationsstätten in Wittenberg und die Weltausstellung „Reformation 2017“ besuchen: 19,- € Tageskarte 14,- € Ermäßigte Tageskarte. (www.r2017.org)

Das Jugendwerk der SELK lädt vom 23.6. bis zum 25.6.17 zu einem Luther 500Wochenende nach Wittenberg ein. Anmeldungen unter: www.freizeitfieber.de Weitere Informationen zum JubiläumsWochenende und evtl. Änderungen immer aktuell auf: www.selk.de/500

In Berlin und Lutherstadt Wittenberg: 23.6.–25.6.2017 Um rechtzeitige Anmeldung mit dem Flyer wird dringend gebeten. Er liegt in den Gemeinden aus. 23.6. 20.00: Kirche „Zum Heiligen Kreuz“ Nassauische Str. 18, Berlin-Wilmersdorf „Chancen und Herausforderungen für die lutherische Kirche im 21. Jahrhundert“ Drei Kurzvorträge und Gespräch Musik: Jazz-Improvisationen mit dem Leipziger „trio ad hoc“. 24.6. 13.00: Stadtkirche St. Marien Wittenberg „Freude der Umkehr – Freude in Christus“ Beichtgottesdienst 24.6. 19.30: Ev.-Luth. Kirche Annenstr. 53, Berlin-Mitte Messe in h-Moll von Johann Sebastian Bach Kirchenmusikalisches Konzert 25.6. 10.00: Gottesdienste in Berlin und Potsdam „Weltweit verbunden lutherischen Gottesdienst feiern“ Internationale Festprediger legen jeweils einen Artikel des Augsburger Bekenntnisses (Confessio Augustana) aus.

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Durch Christus zu einem neuen Leben befreit:

Viele unserer Gemeindeglieder waren schon in ihrer Heimat heimlich Christen. Andere fanden auf dem Weg nach Deutschland den Weg zum christlichen Glauben. Und andere haben hier bei uns den christlichen Glauben ganz neu entdeckt. Alle miteinander eint eine große Freude darüber, zu Jesus Christus gefunden zu haben und den Glauben in Freiheit praktizieren zu können. Wer in unserer Gemeinde getauft werden möchte, muss an einem viermonatigen farsisprachigen Taufunterricht teilnehmen. Danach folgt die Taufprüfung. Wer sie besteht und in der Gemeinde aktiv ist, kann getauft werden. Zu unserer Evangelisch-Lutherischen Dreieinigkeits-Gemeinde in Berlin-Steglitz gehören weit mehr als 1.000 Flüchtlinge zumeist aus dem Iran und Afghanistan, die vom Islam zum christlichen Glauben konvertiert sind. Für sie hatte die EvangelischLutherische St. Mariengemeinde in BerlinZehlendorf im Jahr 2013 ein Missionsprojekt für farsi- und darisprachige Flüchtlinge in Steglitz gestartet. In der Folgezeit wurde dieses Missionsprojekt zu einer Anlaufstelle für immer mehr Flüchtlinge, die den christlichen Glauben in ihrer Muttersprache kennenlernen und Christen werden wollten. So wurde im Mai 2015 aus dem Missionsprojekt eine eigenständige Gemeinde.

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Missionsprojekt der Ev.-Luth. Dreieinigkeitsgemeinde Steglitz

Sie sind herzlich eingeladen: 25.5. 10.00: Beichtandacht Südendstr. 19, Berlin-Steglitz 10.30: Hauptgottesdienst und Kindergottesdienst Südendstr. 19, Berlin-Steglitz Im Anschluss: Persisches Mittagessen Etwa 13.00: Pfarrer Dr. Gottfried Martens: „Der Flüchtlingssegen von Steglitz – Begegnung mit christlichen Konvertiten“ Südendstr. 19, Berlin-Steglitz Mit ihrer Glaubensfreude sind die Neugetauften auch für die einheimischen Gemeindeglieder eine große Ermutigung. Wir sind in unserer Gemeinde sehr dankbar für den großen Flüchtlingssegen. Natürlich erleben wir in unserer Gemeinde auch die vielen Nöte mit, die Asylsuchende hier in Deutschland haben. Auch zu diesem Thema haben wir mittlerweile viele Erfahrungen gesammelt, über die wir berichten können. Wir setzen uns besonders dafür ein, dass Menschen, denen in ihrer Heimat Gefahr an Leib und Leben droht, nicht dorthin abgeschoben werden. Ihr Pfarrer Dr. Gottfried Martens

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Besondere Gottesdienste im Reformationsjubiläumsjahr 2017 25.5. 10.00: Hauptgottesdienst (Prediger: Prof. Dr. Christoph Barnbrock) Nassauische Str. 18, Berlin-Wilmersdorf 25.5. 10.00: Hauptgottesdienst (Prediger: Prof. Dr. Werner Klän) Riemeisterstraße 10–12, Berlin-Zehlendorf 26.5. 17.00: Hauptgottesdienst Annenstr. 53, Berlin-Mitte Die evangelisch-lutherische Kirche weiß sich mit der weltweiten Christenheit im Glauben an den Dreieinigen Gott, der sich in Jesus Christus offenbart hat, verbunden. Sie lebt aus den Gottesdiensten, die sie regelmäßig feiert. Darüber hinaus gibt es besonders gestaltete Gottesdienste, die im Reformationsjubiläumsjahr gefeiert werden. Gottesdienste zu Christi Himmelfahrt: In allen Gemeinden der SELK werden an Christi Himmelfahrt (25.5.) Gottesdienste gefeiert. In der Regel beginnen sie um 10.00 Uhr. Informieren Sie sich bei den zuständigen Pfarrämtern (siehe gegenüberliegende Seite). Im Rahmen des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages begrüßen einige Gemeinden Gastprediger der Lutherischen Theologischen Hochschule. Die Gemeinde St. Marien, Zehlendorf, und die Gemeinde Mitte laden am Fr., dem 26.5., zu einem gemeinsamen Gottesdienst in die Annenstr. 53 ein.

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25.6. 10.00: Hauptgottesdienste Mit lutherischen Christen weltweit verbunden – Festprediger aus aller Welt in Gottesdiensten in Berlin und Potsdam Gottesdienst im Rahmen des Hochschultages: 29.10. 10.00: Hauptgottesdienst (Predigt: Prof. Dr. Werner Klän) Nassauische Str. 18, Berlin-Wilmersdorf Gottesdienste zum 500. Reformationstag am 31.10.2017: Am Reformationstag laden alle Gemeinden zu Gottesdiensten ein. Darüber hinaus lädt der Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg zu einem zentralen Hauptgottesdienst in die Kirche „Zum Heiligen Kreuz“ nach Berlin-Wilmersdorf ein: 31.10. 16.00: Hauptgottesdienst (Predigt: Bischof i. R. Dr. Jobst Schöne) Nassauische Str. 18, Berlin-Wilmersdorf

Anschriften der Gemeinden in Berlin und Umland Wir freuen uns über Ihren Besuch in einer unserer Evangelisch-Lutherischen Gemeinden in Berlin, Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern: Augustana-Gemeinde Wedding Superintendent Peter Brückmann, Usedomer Straße 11, 13355 Berlin Tel.: 030 / 92 36 12 66 Dreieinigkeitsgemeinde Steglitz Pfarrer Dr. Gottfried Martens, Südendstraße 19 / 21, 12169 Berlin Tel.: 030 / 66 76 69 13 Heilig-Geist-Gemeinde Spandau Superintendent Peter Brückmann, Schönwalder Allee 57, 13587 Berlin Tel.: 030 / 37 59 55 30 Missionsgemeinde Marzahn Pfarrer Kirsten Schröter, Schwarzburger Str. 8, 12687 Berlin Tel.: 030 / 93 02 41 26 Gemeinde Berlin-Mitte Pfarrer Johann Hillermann, Annenstraße 53, 10179 Berlin Tel.: 030 / 27 56 07 18 Paulus-Gemeinde Neukölln Pfarrer Rainer Kempe, Kranoldplatz 11, 12051 Berlin Tel.: 030 / 625 40 22 St. Mariengemeinde Zehlendorf Pfarrer Markus Büttner, Riemeisterstraße 10–12, 14169 Berlin Tel.: 030 / 802 70 34

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„Zum Heiligen Kreuz“ Pfarrer Edmund Hohls, Nassauische Straße 17, 10717 Berlin Tel.: 030 / 873 18 05 Christus-Gemeinde Potsdam Pfarrer Christoph Schulze, Behlertstr. 9, 14469 Potsdam Tel.: 0331 / 29 58 20 Gemeinde Fürstenwalde Pfarrer Matthias Krieser, Dr.-W.-Külz-Straße 55, 15517 Fürstenwalde Tel.: 03361 / 44 66 Gemeinde Jabel Pfarrer Bernd Albrecht, Dorfstraße 1, 16909 Heiligengrabe Tel.: 03394 / 43 35 63 Martin-Luther-Gemeinde Schwerin Pfarrer Hinrich Brandt (siehe unten), Brunnenstraße 10, 19053 Schwerin Tel.: 0385 / 56 87 61 St. Otto von Bamberg Greifswald Pfarrer Hinrich Brandt, Pestalozzistraße 2, 17489 Greifswald Tel.: 03834 / 50 04 22 Siehe auch: www.kirche-berlin-brandenburg.de

Naëmi-Wilke-Stift Guben

Das Naëmi-Wilke-Stift in Guben, Krankenhaus und lutherische Diakonissenanstalt, ist heute die größte diakonische Einrichtung in der Selbständigen EvangelischLutherischen Kirche (SELK). Die Stiftung ist Träger eines Krankenhauses mit den Fachabteilungen Chirurgie, Innere Medizin und Orthopädie (zertifiziert als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung). Sie betreibt eine staatlich anerkannte Schule für Gesundheits- und Krankenpflegehilfe. In einer Diakonie-/Sozialstation versorgt die Stiftung Menschen ambulant in ihrem Zuhause. Über 130 Jahre war in der Stiftung auch das einzige Diakonissenmutterhaus unserer Kirche beheimatet. Die seit 1878 bestehende Stiftung hat heute zwei inhaltliche Schwerpunkte: - die Gesundheitsversorgung und - die Jugendhilfe

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Eine Stiftung in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche

Neben der stationären Versorgung unterhält die Stiftung mit der medizinischen Einrichtungsgesellschaft mbH ein Ärztehaus und ein Therapiezentrum. Sie ist außerdem Träger einer Kindertagesstätte, die bereits 1879 gegründet wurde. Heute tummeln sich hier mehr als 100 Kinder von der Krippe bis zum Schulanfang. Mit einer Erziehungs- und Familienberatungsstelle und integrierter Ehe-, Partnerschafts- und Lebensberatung begleitet die Stiftung Kinder, Jugendliche und Familien bei Erziehungsfragen und sonstigen Lebensproblemen. Neben den 400 hauptamtlich Beschäftigten unterstützen ca. 70 Ehrenamtliche die professionelle Arbeit der Stiftung in den Bereichen der Kultur und des Krankenhausbesuchsdienstes, mit einem Theaterprojekt, einer Galerie im Stift, mit Kirchen- und Posaunenchor,

einer Strickgruppe u.a.m. Die Stiftung ist Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz und unterhält Kontakte nach Osteuropa. (www.naemi-wilke-stift.de) Wir sind auf dem 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin für Sie da auf dem Messegelände am Funkturm: „Markt der Möglichkeiten“, Halle 1.1 Öffnungszeiten: 25.5.: 10.30 – 18.30 26.5.: 10.30 – 18.30 27.5.: 10.30 – 17.30 ÖPNV: Ringbahn (S-Bahn) S 41, S 42, S 46, Haltestelle: Messe Nord / ICC

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Lutherische Theologische Hochschule in Oberursel / Taunus

Intensive Sprachkurse für Latein, Griechisch & Hebräisch

Die Lutherische Theologische Hochschule (LThH) ist eine staatlich anerkannte, kirchliche Hochschule. Sie bietet zwei akkreditierte Studiengänge an: Evangelische Theologie mit dem Ziel des kirchlichen Examens (Pfarramt) und Evangelische Theologie mit dem Abschluss Magister / Magistra Theologiae (Mag. Theol.). Die Hochschule wird getragen von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) und ist Mitglied im Evangelischen Theologischen Fakultätentag und der Hochschulrektorenkonferenz. Dadurch ist die Vergleichbarkeit mit anderen Hochschulen und den Universitäten gewährleistet.

Sprachkurse Für das Studium der Evangelischen Theologie werden das Latinum, das Graecum und das Hebraicum benötigt. An der Lutherischen Theologischen Hochschule Oberursel werden Kurse für alle drei Sprachen angeboten und zu den Prüfungen für das Latinum (Ergänzungsprüfung zum Abitur), Graecum (Ergänzungsprüfung zum Abitur) und Hebraicum geführt.

Ein Studienortwechsel ist möglich. Die Unis Frankfurt und Mainz sind mit dem ÖPNV erreichbar. Das Lehrangebot beider Studiengänge umfasst das gesamte Gebiet der evangelischen Theologie – aus lutherischer Perspektive. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in Lehre und Forschung auf der Theologie der lutherischen Bekenntnisschriften und der Biblischen Theologie.

- gründlich: Qualifizierte Lehrkräfte unterrichten das ganze Semester hindurch - kompakt: Es ist möglich, alle drei Sprachen innerhalb von drei Semestern zu erlernen

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Die Kurse sind: - intensiv: Täglicher Unterricht in überschaubaren Gruppen, regelmäßiges Arbeiten in kleinen Gruppen

Das Studium ist nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAFÖG) förderungswürdig.

Lutherische Theologische Hochschule in Oberursel / Taunus

Wohnen auf dem Campus Für die Studierenden stehen auf dem Campus modern möblierte Einzel-Apartments zur Verfügung, außerdem für verheiratete Studierende 6 Apartments. Die Bibliothek und Vorlesungsräume liegen weniger als 100 m entfernt vom Wohnheim. Der Gemeinschaftsraum des Wohnheims I und im Sommer die zum Park hin offene Terrasse davor sind gern genutzte Treffpunkte. Die nächste Bushaltestelle erreichen Sie in ca. 5 Minuten zu Fuß, die UBahnhaltestelle „Glöcknerwiese“ ist in ca. 10 Minuten zu erreichen. (www.lthh.de)

Wir sind auf dem 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin für Sie da auf dem Messegelände am Funkturm, Halle 1.2: „Kirche und Gemeinde – Ausbildungsstätten: Berufe in der Kirche“ Öffnungszeiten: 25.5.: 10.30–18.30 26.5.: 10.30–18.30 27.5.: 10.30–17.30 ÖPNV: Ringbahn (S-Bahn) S 41, S 42, S 46, Haltestelle: Messe Nord / ICC

Leben & Lernen auf dem Campus

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Jugendwerk

Lutherische Kongresse für Jugendarbeit fördern die kirchliche Arbeit an und mit Jugendlichen, damit die Botschaft von der Gnade Gottes immer mehr junge Menschen erreicht. Sie richten sich an alle, die sich für die kirchliche Arbeit an und mit jungen Menschen engagieren (wollen): Mitarbeitende im JuMiG, Jugendliche ab 17 Jahren (nach Absprache auch jünger!), junge Erwachsene, ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen, Kirchenvorsteher/-innen, Diakone/-innen, Vikare, Pfarrer. Lutherische Kongresse für Jugendarbeit bieten: - theologische Grundlagen - geistliche Impulse - Hintergrundwissen - praktische Hilfen - Einzelberatungen (www.jugendkongress.org)

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freizeitfieber ist das Jugendreisenetzwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). freizeitfieber bietet Reisen und Freizeiten für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien an. Veranstaltet werden sie von Gemeinden und Kirchenbezirken der SELK. Alle Veranstalter verpflichten sich dazu, umfangreiche Qualitäts- und Sicherheitsstandards einzuhalten. Freizeiten von freizeitfieber sind Gruppenreisen: gemeinsam verlebte Ferien mit vielen Erlebnissen und Abenteuern, aber auch Zeit für Gespräche und zum Nachdenken „... unterwegs mit Gott“. Was ist „freizeitfieber“ für hauptverantwortlich Mitarbeitende? Henning Scharff, Hauptjugendpfarrer in Homberg (Efze): „freizeitfieber ist für mich fantastische Vielfältigkeit.“ Norbert Schulz, Jugendkoordinator aus Berlin: „freizeitfieber ist für mich ein Infekt mit begeisternden Symptomen und tollen Nebenwirkungen.“ (www.freizeitfieber.de)

Jugendwerk

Über das Jugendwerk können Jugendliche ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) machen. Viele haben damit bereits sehr gute Erfahrungen gemacht, wie hier unten zu lesen ist:

„Das FSJ war eine unglaublich tolle und gesegnete Zeit. Es gab viel Austausch, man konnte neue, coole Leute kennenlernen und auf jeden Fall auch Gott begegnen. Ich möchte die Zeit keinesfalls missen.“

„Ein Jahr voller Herausforderungen, Erlebnissen und neuen Erfahrungen. Ich habe neue Menschen kennengelernt und vor allem Gott in seiner Person und seinem Wirken wahrgenommen und tiefer kennengelernt. Ein Jahr für Gott muss nicht im Ausland stattfinden.“

Dein Weg in den Freiwilligendienst: www.ec-fsd.de

Das Jugendfestival (JuFe) findet in der Regel jährlich statt und ist ein Angebot für Jugendliche ab der Konfirmation. Zum Ablauf gehören eine Vielzahl von Workshops, Gesprächsangebote, Seelsorgemöglichkeiten, Konzerte, Andachten und Gottesdienste in verschiedenen Formen. In Plenumsveranstaltungen mit allen Teilnehmern werden Impulse zum Thema gesetzt. Daneben gibt es aber auch viel Zeit zum Reden, Singen und Tanzen. Das JuFe bietet die Möglichkeit, andere Jugendliche wiederzusehen oder kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen. Es ist eine Veranstaltung des Jugendwerkes der SELK und wird von einer sehr engagierten Arbeitsgruppe aus Pfarrern und ehrenamtlichen jungen Erwachsenen vorbereitet. Nächstes JuFe: 30.9.17–3.10.17: „Weiter glauben“ (www.jufe.org) Wir sind auf dem 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin für Euch da im „Zentrum Jugend“ Tempodrom, Möckernstraße 10, Berlin-Kreuzberg: Öffnungszeiten: 25.5.: 10.30–18.30 26.5.: 10.30–18.30 27.5.: 10.30–17.30 ÖPNV: S-Bahn – Anhalter Bahnhof, U1 und U 7 – Möckernbrücke Reformationsjubiläum 2017

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„Du siehst mich.“ Unter diesem biblischen Wort aus 1. Mose 16,13 findet der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag (36. DEKT) vom 24.5. bis zum 28.5. 2017 in Berlin und Wittenberg statt. Sechs weitere mitteldeutsche Städte schließen sich mit einem „Kirchentag auf dem Weg“ an. Er endet mit einem gemeinsamen Gottesdienst auf den Elbwiesen in Wittenberg am 28.5.2017. Beginn ist um 10.00 Uhr. Posaunenbläser unserer Kirche wirken mit. Zu dieser größten protestantischen Veranstaltung werden Tausende Gäste erwartet.

23 Reformationsjubiläum 2017

Auch unsere Selbständige EvangelischLutherische Kirche wird gemeinsam mit dem Naëmi-Wilke-Stift aus Guben auf dem Messegelände durch einen Stand auf dem „Markt der Möglichkeiten“ vertreten sein. Wir freuen uns auf einen Besuch! Aber auch die Lutherische Theologische Hochschule und das Jugendwerk unserer Kirche werden sich präsentieren. Einfach mal vorbeischauen. Während des Kirchentages bieten wir verschiedene Gottesdienste in Berlin und Potsdam an (siehe Seite 14).

Die Uraufführung des Reformationsmusicals „Der Hammer“ ist gewiss ein Höhepunkt für unsere Kirche während des Kirchentages. Es wird am 25.5. und 26.5. jeweils um 20.00 Uhr in der Ev.-Luth. Kirche „Zum Heiligen Kreuz“, Nassauische Str. 18, Berlin-Wilmersdorf aufgeführt (siehe Seiten 24 & 25). Sich diese Tage vorzumerken lohnt sich. Hingehen. Mitfeiern. Mitbeten. (www.kirche-berlin-brandenburg.de)

Wir sind auf dem 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin für Sie da auf dem Messegelände am Funkturm: „Markt der Möglichkeiten“ Halle 1.1 Öffnungszeiten: 25.5.: 10.30–8.30 26.5.: 10.30–18.30 27.5.: 10.30–17.30 ÖPNV: Ringbahn (S-Bahn) S 41, S 42, S 46, Haltestelle: Messe Nord / ICC

Reformationsjubiläum 2017

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Das ist „Der Hammer“: Reformationsmusical Aufführungsorte und -termine: 25.5.2017 20.0 0: Berlin-Wilm ersdorf, Kirche Zum Hei ligen Kreuz, Nassauische Str. 26.5. 18 20.00: B erlin-Wilmersdorf, K irche Zum Heiligen Kreuz, Nassauische Str. 8.9. 18 19.00: Dresden , St . Petri-Kirche Großenhainer P 9.9. latz 18.00: Leipzig, St . Lukas-Kirche Zollikofer Str. 21 7.10. / Volkmarsdorfe 19.00: Fürsten r Markt w al d e, Domnotkirche (www.Reformat

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musical.de) ÖPNV Berlin: U 3 – Hohenzoll ernd U 7 – Blissestraß amm e U 9 – Güntzelst raße

„Das waren Hammerschläge, die die Welt bewegten.“ So heißt es in dem von Pfarrer Matthias Krieser komponierten Reformationsmusical „Der Hammer“. Die Rede ist allerdings nicht unmittelbar von dem Thesenanschlag Dr. Martin Luthers, sondern von den Hammerschlägen auf dem Hügel Golgatha, als Jesus Christus ans Kreuz geschlagen wurde. Dennoch standen die Hammerschläge an der Tür der Schlosskirche zu Wittenberg am 31. Oktober 1517 in direktem Zusammenhang mit jenen auf Golgatha 1.500 Jahre zuvor.

In witzig-spritziger Weise, aber dennoch mit viel Tiefgang, werden die Zuschauer in diesem Reformationsmusical an das Thema der Reformation herangeführt, denn dass es dem Augustiner-Mönch Dr. Martin Luther um nichts anderes ging als um das Evangelium von Jesus Christus, wird in dem Reformationsmusical nach und nach entfaltet. Eine Laienschauspielgruppe, „Die Hammertruppe“, probte es unter der professionellen Leitung von Frau Yella Burggaller und lädt zu den oben angegebenen Aufführungen ein.

Es wirken mit:

Yella Burggaller als Regisseurin

Markus Evers als Dr. Martin Luther und als Hausmeister

Esther Liebert als Sara und Susanne

Sylvia Evers als Melissa und Regie-Assistentin

Pfarrer Matthias Krieser Text und Musik

Peter Pfitzinger als Martin

Jonathan Hohls als Johnny und Herr Johann

Deborah Tepper als Kathie und Käthe

Grußwort des Bischofs Liebe Schwestern und Brüder, besonders die Jugendlichen unter Euch, herzliche Grüße zum Reformationsgedenken! Ich gebe zu, das wirkt ein bisschen wie gewollt und nicht gekonnt, wenn ich von „Luther-Party“ spräche. Aber auch „Das LutherJubiläum“ würde nicht wirklich viel besser klingen. Das Problem dabei ist, dass wir nun gerade keine „Luther-Party“ feiern wollen und man ja keinen Etikettenschwindel betreiben darf. Martin Luther war wichtig und er war auch in vielem ein Vorbild: Er war mutig und klug, Gott und die Bibel waren für ihn das Wichtigste. Aber er war auch oft grob, er hat durchaus nicht mit allem Recht gehabt, was er geschrieben hat, er war ein Mensch wie andere auch. Das Tolle ist: Diesen Menschen, Dr. Martinus Luther, hat Gott sich ausgesucht, um durch die Reformation den Menschen entscheidende Dinge wieder ins Gedächtnis zu rufen: dass er uns bedingungslos liebt, dass Jesus Christus für uns gestorben ist, dass Vergebung deshalb ein Geschenk ist ... Und es hätte gut sein können, dass Luther für diese Wahrheiten umgebracht worden wäre. Aber Gott hat seine Hand über ihn gehalten. Deshalb muss man zuallererst auch Gott für die Reformation danken und nicht Martin Luther. Es ist trotzdem gut, sich mit ihm zu beschäftigen, wie es zum Beispiel das Reformationsmusical „Der Hammer“ tut. Ich hoffe, dass dadurch viele Menschen erfahren, worum es Luther eigentlich ging. Damit die Leute erfahren, dass es eine Kirche gibt, die das, was Luther wichtig war, auch heute noch ohne Kompromisse vertritt

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Bischof Hans-Jörg Voigt, D. D., Hannover (nämlich uns), werden der Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg und das Naemi-Wil- ke-Stift in Guben zusammen einen Stand auf dem 36. Deutschen Evangelischen Kir- chentag (DEKT) in Berlin haben. Außerdem auch die Lutherische Theologische Hoch- schule in Oberursel sowie das Jugendwerk unserer Kirche. Schaut doch da mal vorbei. Unsere Kirche will ihre Feierlichkeiten um den Tag des Augsburger Bekenntnisses, den 25.6.2017, in Berlin und in Wittenberg ge- stalten. Damit es auch in unserer Zeit Men- schen gibt, die sich gut mit der Bibel aus- kennen und die genau wissen, was die lu- therische Kirche alles glaubt und vertritt, ha- ben wir unsere Theologische Hochschule in Oberursel. Die wird sich auf einem Hoch- schultag am 28.10.17 in Berlin-Wilmersdorf vorstellen. Wer weiß, vielleicht sagt ja Gott auf diese Weise auch einigen von euch, dass sie Theologie studieren sollen wie Martin Luther. Die Kirche braucht euch dringend. Seid herzlich gegrüßt von Eurem Bischof

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Markus Büttner Markus Büttner Markus Büttner Markus Büttner Privat Markus Büttner AfG der SELK Achim Behrens Dr. M. Hunold Michael Tschirsch Michael Tschirsch Michael Tschirsch Gottfried Martens Gottfried Martens Markus Büttner Stefan Süß Stefan Süß Achim Behrens Achim Behrens Jugendwerk der SELK Kirchenbezirk Markus Büttner Matthias Krieser Markus Büttner Fotolia: adam 121

Reformationsjubiläum 2017

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SELBSTÄNDIGE EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE

1517–2017

500 Jahre Reformation

Wir feiern 500 Jahre Reformation im Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche 1 Ausgabe 1 / 2017 Pfarrbrief

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