Sicherheitsmanagementsystem Quo vadis?

Sicherheitsmanagementsystem Quo vadis ? 02.02.2012 Österr. Eisenbahntag 2012 Unternehmen GKB  Integriertes Eisenbahnunternehmen – seit 1859  9...
Author: Jasper Schmitt
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Sicherheitsmanagementsystem Quo vadis ?

02.02.2012 Österr. Eisenbahntag 2012

Unternehmen GKB 

Integriertes Eisenbahnunternehmen – seit 1859



91 km Infrastruktur





Streckennetz: Graz – Lieboch – Köflach Graz – Lieboch – Wies-Eibiswald Zahlreiche Anschlussbahnen

Unternehmen GKB 

 

Mobilitätsanbieter für über 10 Mio. Fahrgäste pro Jahr Güterverkehr: ca. 400 Tausend Tonnen pro Jahr Eigenes Ausbildungszentrum (z. B. für Tfzf, Sipo, Kleinwagenführer, Verschubleiter...)



Werkstätte für interne und externe Kunden



Beteiligungen an LTE und Adria Transport

2004/49/EG & 2008/110/EG 





Gemeinsamer Rechtsrahmen für die Eisenbahnsicherheit Ziel: Harmonisierung des Inhalts von Sicherheitsvorschriften, der Sicherheitsbescheinigungen, der Rolle von Sicherheitsbehörden sowie der Untersuchung von Unfällen Einführung gemeinsamer Sicherheitsziele und gemeinsamer Sicherheitsmethoden

2004/49/EG & 2008/110/EG  





Einführung eines Sicherheitsmanagementsystems Bescheinigung über Zulassung des SMS und der Vorkehrungen → Sicherheitsbescheinigung für EVU Bescheinigung über Zulassung des SMS und der Vorkehrungen → Sicherheitsgenehmigung für EIU Dieses SMS enthält gemäß Anhang III der RL folgende Elemente:

2004/49/EG & 2008/110/EG 

Sicherheitsordnung & Sicherheitsziele



Schulungsprogramme für das Personal



Vorkehrungen für einen ausreichenden Informationsfluss in der / zwischen Organisation(en)



Einsatz-, Alarm- und Informationspläne



Vorgaben betreff. interne Nachprüfung des SMS

2004/49/EG & 2008/110/EG Verfahren 

zur Erreichung der Ziele



zur Einhaltung von Normen & einschlägigen Vorgaben



 



zur Durchführung von Risikobewertungen & Risikokontrollen zum Umgang mit Sicherheitsinformationen zur Meldung, Untersuchung und Auswertung von Unfällen, Beinaheunfällen und Störungen inkl. Vorbeugungsmanagement zur Aufrechterhaltung der Qualifikation des Personals vollständige Formulierungen in der RL 2004/49/EG Anhang III

1158/2010 & 1169/2010  





Gemäß 2004/49/EG Artikel 6 Absatz 3 Gemeinsame Sicherheitsmethode für die Konformitätsbewertung bezüglich der Anforderungen an die Ausstellung von Sicherheitsbescheinigungen - 1158 Gemeinsame Sicherheitsmethode für die Konformitätsbewertung bezüglich der Anforderungen an die Ausstellung von Sicherheitsgenehmigungen – 1169 Durch die derzeit aktuellen CSM wird eine Konkretisierung der Umsetzung des SMS für EIU und EVU erreicht

Prozessorientierter Ansatz 







Anwendungsleitfaden für die Gestaltung und Umsetzung eines SMS für Eisenbahnen - ERA SMS-Leitlinie zur Unterstützung bei der Gestaltung und Implementierung des SMS Hilfestellung zur Umsetzung des SMS im Sinne einer Prozessorientierung VT: forcieren des (internen) Kundendenkens, transparentere Darstellung der Zusammenhänge durch Prozesswechselwirkungen, einfachere Integration in andere Managementsysteme (QM, UM, ASM → IMS)

→ dreiteilige Prozesslandschaft

Gestaltung und Verbesserung 



Unternehmensführung (Sicherheitsordnung – J, Sicherheitsziele sowie Verfahren für die Erreichung der Ziele – K, Steuerung & Überwachung durch die Geschäftsführung – G, Engagement, Treffen von Entscheidungen) Risikobewertung (Risikobeherrschung betreffend Tätigkeiten des EIU und des EVU – A, Risiken betreffend Tätigkeiten sonstiger Beteiligter – D, Risikobewertung & -beherrschung bezogen auf das Änderungsmanagement – M, Einhaltung der (Rechts)vorschriften & Standards – L, Koordinationsaufgaben von EIU)

Gestaltung und Verbesserung 



Überwachung (Verfahren zur Meldung, Untersuchung und Auswertung von Unfällen, Störungen, Beinaheunfällen & sonstigen gefährlichen Ereignissen inkl. Vorbeugungsmanagement – Q, Interne Nachprüfungen – S) Organisationsbezogener Lernprozess (KVP – I, Sicherheitsempfehlungen – Q, Änderungsmanagement – M)

Umsetzung 



Struktur und Zuständigkeit (Zuständigkeitsverteilung – F, Verantwortung der Geschäftsleitung – G, Organisationsstruktur – E, Planung der Arbeitsbelastung) Kompetenzmanagement (Schulungsprogramme für Personal & Verfahren, die sicherstellen, dass die Qualifikation des Personals aufrechterhalten wird– N)

Umsetzung 



Informationen (Konfigurationsüberwachung von Sicherheitsinformationen – P, Einbeziehung des Personals & Personalvertreter– H, Interne & externe Kommunikation – O) Dokumentation (Dokumentation des SMS – E, Dokumentenverwaltung, Sicherheitsbericht)

Betriebliche Tätigkeiten 



Betriebliche Vorkehrungen und Verfahren (Verfahren zur Einhaltung der geltenden Vorschriften für die Dienstleistung & Verfahren die sicherstellen, dass die rechtlichen Vorgaben während der gesamten Lebensdauer des Materials und während des gesamten Betriebes erfüllt werden – L, Auftragnehmer und Überwachung von Lieferanten B+C, Vermögensverwaltung) Notfallpläne (Bewältigung von Notfallsituationen – R, Koordinierungsaufgaben von EIU )

Maßnahmen zur ständigen

Gültigkeitsbereich des IMS

Verbesserung der Prozess-

Verantwortung der Obersten Leitung

leistung

- Politik / Sicherheitsordnung,

Act

Plan

Ziele, PKZ, Prozesslandschaft und -wechselwirkung –

Überwachung und Messung der Prozesse

Umsetzung der festgelegten

Check

entsprechend der Politik / Sicherheitsordnung, Ziele, PKZ

Do

Prozesse entsprechend festgelegter Verantwortlichkeiten

– Kommunikation, Dokumentation, Informationsfluss im Unternehmen

Wer keine Vision hat, vermag weder große Hoffnung zu erfüllen, noch große Vorhaben zu verwirklichen Thomas Woodrow Wilson, (1856 - 1924), 28. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Harald DRUMMEL Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH Köflacher Gasse 35-41 Telefon: +43 316 5987 323 E-Mail: [email protected] Internet: www.gkb.at