Begreift ihr denn nicht? Liebe Gemeindemitglieder!

Liebe Gemeindemitglieder! In diesem Monat begehen wir die Karwoche mit Ostern und den Feiern der Erstkommunion. Besonders weisen wir auf den Gründonn...
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Liebe Gemeindemitglieder! In diesem Monat begehen wir die Karwoche mit Ostern und den Feiern der Erstkommunion. Besonders weisen wir auf den Gründonnerstag mit der Abendmahlsfeier und dem anschließenden Gang zum Feldkreuz und der Gedenkstunde des Todes Jesu am Karfreitagnachmittag um 15.00 Uhr hin. Was Jesus uns beim letzten Abendmahl als Gabe und Verantwortung anvertraute, das feiern nun die Kommunionfamilien nach Ostern. Als Gemeinde freuen wir uns, dass Familien mit ihren Kindern zu diesem Mahl dazukommen. Die Sinnhaftigkeit des Mahles erschließt sich jedoch erst von Ostern her. Es geht beim Mahl nicht einfach um das Teilen des Brotes, es geht bei diesem Mahl um das Teilen mit der Person und der Botschaft Jesu, damit wir selber in diesem Sinne Brot füreinander werden, vor allem für die Menschen, die nach materiellem und geistigem Brot hungern. Wir wünschen in diesem Sinne allen Familien und der Gemeinde einen guten Weg. Auch auf den Katholikentag im Mai wollen wir noch einmal hinweisen und Sie dazu einladen. Da Mannheim bequem mit dem Zug erreichbar ist, organisieren wir keinen eigenen Bus. Über die Anmeldemöglichkeiten wird im entsprechenden Artikel informiert. Für ein Projekt in Indien bitten wir Sie um Unterstützung. Pfarrer Josef baut mit seiner Gemeinde einen Kirchen- und Katecheseraum. Für Jugendliche, die eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bzw. Bundesfreiwilligendienst (BFD) suchen, können wir eine Stelle bei uns und in Paris anbieten. Wir wünschen uns allen ein gesegnetes Osterfest. Pfarrer Franz Nagler

Begreift ihr denn nicht? Die Emmauserzählung (Lk 24,13-35) ist sicher eine der ergreifendsten Ostererzählungen. Zwei Jünger Jesu machen sich auf den Weg. Sie sind buchstäblich über all dem Geschehen der letzten Tage

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zu Boden gedrückt. Sie mussten den Leidensweg Jesu, ohne eingreifen zu können, miterleiden. Sie gehen nun zurück in eine Zeit des „Vorher“. Auf diesem Weg werden sie von der Botschaft Jesu, von der Erfahrung Jesu

selbst eingeholt, überrascht und setzen den mit Jesus begonnen Weg fort. Wir legen dieses Jahr diese Erzählung den Kommunionfeiern zugrunde. Wer Antworten sucht, der muss sich auf den Weg machen. Dies taten in unserer Erzählung diese beiden Jünger. Wenn ein Kind auf die Welt kommt, können wir seinen Weg auch nicht bis ins Kleinste planen. Der Weg entsteht mit dem Lauf der Jahre, allerdings sehr wohl entlang von Vorstellungen und Visionen. Diese Vorstellungen werden uns bis heute von diesem Jesus gegeben. Der Weg der Kommunionfamilien will von diesen Vorstellungen und Visionen Jesu begleitet sein. Die Emmauserzählung hat schon viel Deutung erfahren und alle eröffnen ein Stück Tiefe dieser Erzählung. Der methodische Dreischritt aus der Pastoral: sehen - urteilen - handeln/ feiern, lässt sich an dieser Erzählung sehr erhellend aufzeigen. Die beiden Jünger sind auf dem Weg, sich all das erzählend, was sich ereignete. Sie sehen und besprechen noch einmal all das traumatische Geschehen. Ja, sie machen dem Fremden, der sich ihnen zugesellt, Vorwürfe, weil er anscheinend die grausame Wirklichkeit nicht wahrgenommen hat. Dass sie selber die Blinden waren, wird sich zwar am Ende herausstellen, aber sie sind bereit, die Wirklichkeit so zu sehen, wie sie sie erlebt hatten. Ihre Erörterung

befreit sie nicht, sie treibt sie eher in eine Depression hinein. Die Reaktion Jesu ist verständlich: Begreift ihr denn nicht? Und er deutet sein eigenes Sterben in einem Horizont, der die gute Vorstellung Gottes von der Welt nicht verriet, sondern gerade auch in diesem Geschehen zur Auferstehung brachte. Die jüdische Weisheit, dass die höchste Würde des Menschen das Leiden sei, erfuhr hier seine Bestätigung. Von dieser Vorstellung her beurteilt Jesus den gegangenen Weg und kommt zu einem ganz anderen Ergebnis als die beiden Jünger. Da beginnt ihr Herz plötzlich wieder zu brennen und es gehen ihnen die Augen langsam auf. Der geteilte Weg mündet nun in die Feier des Mahles, der Eucharistie. Sie brechen miteinander das Brot. Das letzte Abendmahl Jesu mit seinen bedeutsamen Zeichen leuchtet plötzlich wieder auf und es gehen ihnen tatsächlich die Augen auf. So ermutigt, kehren sie an den Ausgangsort ihrer Flucht zurück und es formt sich die Gemeinschaft der Auferstandenen. Wenn wir heute Eucharistie feiern, wenn die Kommunionfamilien zum ersten Mal miteinander die Eucharistie feiern, dann soll das so geschehen, dass alle miteinander sich auf den Weg machen, ihr Leben mit einbringen, das deutende Wort Gottes an sich heranlassen, um so das Wunder der brennenden Herzen und geöff-

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neten Augen zu erfahren, um sich danach auf den Weg von auferstandenen Christen zu machen. In diesem Sinne können wir die Emmauserzählung als einen Weg der Eucharistie verstehen. Jeder von uns kommt zum Gottesdienst mit seinem Leben, mit seinen schönen und weniger schönen Seiten. Im Gottesdienst hören wir dann das Wort Jesu, das Wort Gottes. Es will unser Leben deuten, damit die Herzen wieder zu brennen beginnen. In der Feier des Mahles gilt es nun zu erfahren, dass Leben in dieser universellen Gemeinschaft mit den Schwestern und Brüdern, mit Gott gelingt, ja, dass wir dadurch gestärkt danach unser Leben, das Leben der Welt gestalten. Das wäre unser Emmausweg und diesen Weg wünsche ich uns. Wenn wir das Bild auf der Vorderseite betrachten, dann hat Sieger Köder hier versucht, die Emmauserzählung ins Bild zu bringen. Die beiden Jünger sind in Emmaus angekommen. All die Elemente des gegangenen Weges sind auf dem Tisch. Die gewonnene Erkenntnis füllt lichtvoll den Raum aus. Brot und Wein sind auf dem Tisch. Sie hatten es Jesus angeboten. Sie begriffen durch das Handeln Jesu, dass kurz zuvor Jesus selbst ihnen diese Gaben beim letzten Abendmahl angeboten hatte mit der Deutung, dass, wann immer sie dieses Mahl feiern, er mit seinem Freundschaftsbund, ja er selbst ge-

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genwärtig sei. Auf dem Tisch liegen noch die deutenden Worte, die Jesus aus der Schrift gesprochen hatte. Es liegt auch ein Text Platons, des großen Philosophen dabei. Es gilt immer ein Ohr im Leben zu haben und ein Ohr im Evangelium. Der eine Jünger hält, noch ganz versunken in das Geschehen, das Brot in den Händen. Er will es ganz bewusst essen. Der andere Jünger hält den Wein und spricht den Segen, Zeichen, die auf das letzte Abendmahl Jesu verweisen, heute auf unsere Eucharistiefeiern. Unsere Kommunionfamilien haben sich auf den Weg gemacht und feiern dieses Fest. Jedoch die ganze Gemeinde ist eingeladen, sich wie die Jünger von Emmaus auf den Weg zu machen und sich durch das Geschehen verwandeln zu lassen. Eine EmmausErfahrung gibt es nur, wenn man sich auf den Weg macht. So wünsche ich uns einen guten Weg und Feiern über Ostern und die Erstkommunionen, die unsere Herzen brennen und uns die Augen für Gottes Gegenwart aufgehen lassen. Gesegnete Ostertage! Pfarrer Franz Nagler

Sakramente Erstkommunion 2012 Jesus lädt die Kinder ein, Brot und Liebe zu teilen. Jedes Kind hat sich selbst gemalt ganz nahe am Tisch bei Jesus.

Die Erstkommunion feiern am 9./15. April um 9.45 Uhr in der St.-Martinus-Kirche: Jana Abt Luca Dachtler Helena Deike Paola Del Buono Jelena De Meo Celina Saskia Dönges Johanna Eckert Danielle Marina Fänger Paula Flamm Maximilian Friebel Benedict Furch Tobias Gaus Moritz Gebert Patricia Gnadt Jasmin Gogolewski Emily Graziano Sophie Helfers

Dominic Hellinger Oliver Hertfelder Annika Johner Tom Juschkus Anna Kächele Julian Kämmle Sabrina-Marie Karjoth Fabian Kaser Umut Keskin Alessia Sarah Klose Ben Kohler Maximilian Andreas König Jessica Labarile Oliver Lenobel Sanja Mandir Gianluca Marano Fabian Maurer 5

Oskar Mizera Anna Neff Selina Neukranz Sylvia Nguyen Lena Peter Carolin Pfeil Raul Garcia Pinilla Alessia Rizzo Riccardo Rizzo Sven Ole Sauerwald Luana Seiler

Jennifer Sellmann Daniel Sickelmann Alexandros Sirtmatsis Benedikt Sorrentino Alessia Strenkert-Garcia Marco Trisolini Maximilian Veil Alessia Verdoscia Melanie Walter Felix Weidner Jennifer Ziolkowski

Jedes Kind hat sich getont - jedes Kind hat einen Platz im Kreis die Mitte ist nicht leer da ist der Platz für Gott, der uns SEINE Freundschaft schenkt.

Die Erstkommunion feiern am 14. April um 14.30 Uhr in der Hl.-Geist-Kirche in Pattonville: Kathrin Allhoff Luca Eberl Franziska Grundmann Larissa Juric Alica Kurpiers Sina Kristin Lohmeier Elena Mandic Jakob Niemann Linda Diana Opp Maren Voith 6

Spiritualität Gedanken zu Gen 22,1-2.9a.10-13.15-18 Der Inhalt der Lesung über Isaaks Opferung ist anstößig und muss deshalb auch Anstöße geben. Die Frage, die sich hier aufdrängt, ist unumgänglich: Kann Gott die Tötung, die Opferung eines Kindes wollen, anordnen? Die Antwort darauf, dass nicht, zwingt uns nachzufragen; wieso dann ein Text so geschrieben wurde, bzw. was mit diesem Text, da er nun einmal geschrieben wurde, wirklich ausgesagt ist. Die emotionslose Reaktion des Abraham auf das Geforderte zeigt schon auf, dass es hier nicht um eine familiäre Begebenheit geht, sondern um eine Grundaussage. Daher muss der geschichtliche Hintergrund, wie der Wandel des Gottesbildes in dieser Lesung thematisiert werden. Erst wenn das geschehen ist, kann der Text zu uns heute als Gottes Wort verbindlich sprechen. Es war Leo Tolstoi, der einmal formulierte: „Wenn dir der Gedanke kommt, dass alles, was du über Gott gedacht hast, verkehrt ist und dass es keinen Grund gibt, so gerate darüber nicht in Bestürzung. Es geht allen so. Glaube aber nicht, dass dein Unglaube daher rührt, dass es keinen Gott gibt. Wenn du nicht mehr an Gott glaubst, an

und

Mk 9,2-10

den du früher glaubtest, so rührt das daher, dass in deinem Glauben etwas verkehrt war, und du musst dich bemühen, besser zu begreifen, was du Gott nennst. Wenn ein Wilder an seinen hölzernen Gott zu glauben aufhört, so heißt das nicht, dass es keinen Gott gibt, sondern nur, dass er nicht aus Holz ist.“ Du musst dich bemühen, besser zu begreifen, was du Gott nennst, bzw. zu begreifen, dass in deinem Glauben etwas verkehrt war. Genau durch diese Fragestellung muss Abraham hier hindurch. Zunächst lohnt es, die Person des Abraham genauer anzuschauen. Abraham war nicht nur die Lichtgestalt, als die wir ihn immer erzählen. Abraham verleugnete in Ägypten seine Frau Sara in einer für ihn brenzligen Situation. Er hat, nachdem ihm Sara keinen Sohn gebären konnte, seine Magd Hagar geschwängert. Aus dieser Verbindung wurde sodann Ismael geboren. Als jedoch Sara später dann doch den Isaak gebar, da jagte er Hagar und seinen eignen Sohn Ismael in die Wüste, in die Verbannung. Ohne Gottes Hilfe wären sie dort gestorben. Isaak wurde darauf zu seinem verhätschelten Lieblingssohn.

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Wenn also Gott diesem alten Mann gegenübertreten wollte, verhindern wollte, dass Abraham eine eigene Dynastie gegen sein Volk aufbauen wollte, dann musste er den Sohn in Frage stellen. Das klingt zwar immer noch skandalös, aber wie schon gesagt, geht es hier nicht um eine Familiengeschichte, sondern um einen Grundansatz. Erst als Abraham so auf die Probe gestellt handeln muss, wird er fähig, sich in den Dienst des Volkes Gottes zu stellen. Ja, er erfährt, dass im Hören auf Gottes Willen dann wirklich Segen erwächst.

nämlich in der Zeit des babylonischen Exils geschrieben. War nicht das Volk Gottes zuvor genau in die Falle, eine eigene Königsdynastie und Machtstruktur aufbauen zu wollen, gefallen? Dieser lächerliche Versuch endete schnell in einer fatalen Niederlage gegen die Großmacht der Babylonier. Die Probe, die Abraham damals bestanden hatte, hat das Volk Israel hier nicht bestanden. Die Folge war die Gefangenschaft in Babylon. Deswegen wurde in dieser Zeit diese Erzählung niedergeschrieben.

Aber gerade nun in dieser Situation, in der das Volk versagte, erfährt das Volk Israel, dass Gott zu ihm steht wie in der Geschichte des Abraham. Sein Name: „Ich bin da, ich bin bei euch“, diesen Namen erfährt das Volk in der Gefangenschaft wieder neu. Das Volk antwortet wieder: „Hier bin ich“ und erfährt, wie Gott die Vernichtung aufhält. Ja, das ganze Gottesbild Israels wird hier umgekrempelt. Gott ist nicht mehr nur der Gott Israels, er ist der Gott, der das Leben aller Menschen will. In dieser Umdenkphase entsteht sodann der Schöpfungsbericht mit seiner Aussage, dass jeder Mensch Gottes Abbild ist. Das Volk erfährt auch, dass eine Niederlage heilsam sein kann. Wir dürfen hier nur an die eigene Geschichte denken. Nicht auszudenken, wenn die Nazis den zweiEin zweiter Punkt, der beachtet wer- ten Weltkrieg gewonnen hätten. Kein den will, ist der Zeitraum in dem diese Segen wäre da mehr möglich geworLesung geschrieben wurde. Sie wurde den. Der Nachkriegssegen erwuchs Dies ist auch für uns bedeutsam. Erst wo wir lernen, gegen eigene Diktate und Vorstellungen vorzugehen und uns dem Gott des Lebens, dem Wohlergehen der Menschen aussetzen, bekommt unser Leben die göttliche Kraft, den Segen. Gleichzeitig lernt Abraham, dass alle die Gottesbilder und Vorstellungen, die die Tradition und das Umfeld von Gott schuf, dass z.B. Menschen geopfert werden müssen, mit dem wahren Gott des Lebens nichts zu tun haben. Die Vorstellung von Kindesopfern ist heute übrigens noch nicht völlig aus der Welt. Wie viele Kinder werden auf den Altären der Karrieren geopfert? Tut den Kindern nichts zuleide, möchte man da die Lesung zitieren.

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erst aus der Niederlage. Diese spannungsreiche Geschichte aus der Bibel will also verstärkt aufzeigen: Gerade in der äußersten Not, wenn die korrumpierte Macht zerbrochen ist, ist Gott da, allerdings nicht irgendein Gott, sondern der Gott des Lebens. Diese so gemachte Erfahrung ermöglicht dann, in den persönlichen Niederlagen des Lebens nicht nur eine Niederlage zu sehen, sondern Kraft für ein neues Leben zu finden, eine Kraft, die nötig ist, damit das Leben insgesamt nicht scheitert. Und dies ist auch die Geschichte des Evangeliums. Edith Stein sagte einmal: „Du sollst sein wie ein Fenster, durch das Gottes Liebe in die Welt hineinleuchten will. Die Scheibe darf nicht stumpf und schmutzig sein, sonst verhinderst du das Leuchten Gottes in der Welt.“ Dies ereignete sich in Jesus in Reinkultur. Gottes Wesen leuchtete ungehindert in ihm. Seine Kleider wurden strahlend weiß. Was Jesus bei der Taufe gehört hatte, wird hier bestätigt. Das ist mein lieber Sohn. Was Jesus lehrte, wird hier von den traditionellen jüdischen Lehrern Mose und Elija gestützt und getragen. Jesus erfährt die Daseinsweise Gottes in Reinkultur. Dies gibt ihm auch die Kraft, vom Berg herabzusteigen und seinen Leidensweg anzutreten. Er widersteht

der Versuchung des Bleibens, sich Hütten bauen zu lassen, seine Dynastie aufzubauen und nicht mehr den Willen des Vaters für sein Volk zu suchen. „Dein Wille geschehe“ sollte ja dann auch das Gebet Jesu am Ölberg werden. Die Verklärung Jesu ist uns heute Vision für den Endzweck unseres Lebens wie auch Verkündigungsauftrag: Auf ihn sollt ihr hören. Als die kleine Therese von Lisieux zum ersten Mal in ihrem Leben einen elektrischen Aufzug sah, war sie fasziniert. Wie gut wäre es, mit einem Aufzug schnell ins Licht fahren zu können, statt die Treppen mühsam zu ersteigen. Vielleicht dürfen wir heute umgekehrt sagen: Wenn wir die Vision vom Licht nicht verlieren, können wir leichter unseren Lebensweg, auch durch Dunkelheiten hindurch, bis ins Licht gehen. (F.N.)

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We l t k i r c h e Projekt St. Jude‘s Church in Kurumbalakotta, Indien 2.000,- Euro für das Projekt Judes‘s Church in Kurumbalakotta, Indien - Der Grundstein ist schon gelegt. Pfarrer Josef Paroommel hat uns vor kurzem das Projekt eines Multifunktionsgebäudes zukommen lassen. Wir werden dieses Projekt, das mit 10.000,- Euro veranschlagt ist, unterstützen. Er stellte das Projekt so vor: ST. JUDE‘S CHURCH, KURUMBALAKOTTA Kurumbalakotta ist ein Dorf, 32 Kilometer entfernt von Mananthavady, dem Bischofssitz. Es ist ein von Stammeszugehörigkeit geprägtes Gebiet und die überwiegende Mehrzahl der Gemeindemitglieder sind kleine Bauern und betreiben eine kleine Landwirtschaft. Überwiegend sind sie Siedler, die zwischen 1950 und 1960 aus Süd- und Zentralkerala zugezogen sind. Die meisten der Gemeindemitglieder sind Kleinfarmer. In rund 70% der Familien hat nur ein Mitglied ein Einkommen. Dabei ist zu bedenken, dass sich der Landwirtschaftssektor in einer ernsten Krise befindet, hervorgerufen durch die klimatischen Umwälzungen, die Ernteschäden (Getreidekrankheiten), den Ergiebigkeitverlust, den Wertverlust (Preis - Crash) usw. Ich bin Stolz, behaupten zu können, dass die Bevölkerung, obwohl sie arm ist, eifrige Katholiken mit einem tiefen Glauben sind, die zudem am Wohlergehen der Kirche sowie den Mitmenschen interessiert ist.

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NOTWENDIGKEIT EINER SONNTAGSSCHULE IN KURUMBALAKOTTA Die Kirchengemeinde St. Jude umfasst 110 katholische Familien mit insgesamt 640 Personen (Mitgliedern). Zurzeit wird der Glaubensunterricht (Katechismusunterweisung) den Kindern der Gemeinde in 9 Klassen erteilt. In den kommenden Jahren müssen wir die Klassen 10, 11 und 12 einrichten. Im Moment wird der Unterricht innerhalb des kleinen Kirchengebäudes oder unter einem Baum innerhalb des Kirchengeländes erteilt. BEANTRAGTES PROJEKT Das beantragte Projekt ist als Multifunktionsgebäude (als Mehrzweckgebäude) von einer Größe von 405 Quadratmetern geplant. Dieses wird dann die Katechismusunterweisung in 12 Klassen, außerdem die vielfältigen Sitzungen der Gemeindeversammlungen, die verschiedenen Vereinigungen und die Sozialdienste in Verbindung mit der Pfarrgemeinde ermöglichen. RECHTFERTIGUNG DES PROJEKTS 1) Die Teilnehmer der Sonntagsschule (Kinder) haben keine eigenen Klassenräume. Folglich muss ihre katechetische Unterweisung unter dem Baum auf dem Kirchengelände erfolgen. 2) Während der Monsunmonate und der Sommerzeit ist es für die Kinder sehr schwierig, die Klassen auf dem Kirchengelände zu besuchen. Besonders wirkt es sich natürlich auf die Gesundheit der Kinder aus. 3) Das Gebäude der Sonntagsschule eröffnet Möglichkeiten, verschiedene Seminare und Programme zur Gewissensbildung durchzuführen, die von den religiösen Vereinigungen und Sozialdiensten in deren Räumlichkeiten veranstaltet werden. 4) Die Gemeinde, die nur aus 110 Familien besteht, kann das Kapital nicht erbringen, das für die Errichtung eines Schulgebäudes aufzubringen ist. Außerdem gehören alle Gemeindemitglieder der armen kleinlandwirtschaftlichen Gemeinschaft an. Folglich sind sie nicht in der Lage, Kapital aus ihrem eigenen Bemühen heraus aufzubringen. Weiter haben sie ihr Maximum für den Aufbau des im Bau befindlichen Pfarrhauses beigetragen.

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Kindergärten

Seht, die Ostersonne lacht Seht, die Ostersonne lacht, hat die Herzen hell gemacht. Freuet euch, freuet euch, kommt, lasst uns die Hände geben. Jesus lebt, wir werden leben. Freuet euch, freuet euch, kommt, lasst uns das Brot nun reichen. Herr, wir danken für dein Zeichen. Freuet euch, freuet euch, lasst den Becher weiterwandern. Herr, wir teilen mit den andern. Seht, die Ostersonne lacht. hat die Herzen hell gemacht. Eine besinnliche Osterzeit wünscht der Mirjam-Kindergarten!

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Gruppierungen Kleine Kirche

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Katholischer Frauenbund Dem Programm entsprechend waren an unserem Abend im März Frau Hald und Frau Seidl von den Landfrauen eingeladen. Eine Überraschung für uns war, dass die Landfrauen zu viert aufmarschierten und uns eine Unterhaltung boten, die einfach eine Nachlese verlangen. Die Damen sprühten nur so vor Witz und ließen fast ohne Pause ein wahres Feuerwerk an Sketchen und Gedichten vom Stapel. Ob nun drei Jungfern ihr männerloses Dasein beweinten und letztlich zu dem Schluss kamen, es sei sowieso „g`sünder“ und „billiger“ ohne Mann oder sich ein wenig gesprächsbereiter Schwabe in schlitzohriger Weise zu einer Partnerschaft zu einem „Nordlicht“ bekannte, weil er sich dadurch eine Spende für einen guten Zweck ersparte; es war einfach brillant und witzig. Es gab viel zu Lachen und einstimmig waren die zahlreich Anwesenden der Meinung, es war ein gelungener und amüsanter Abend. Dafür nochmals herzlichen Dank an die Damen Ergenzinger, Hald, Seidl und Schulz. Gerne wieder einmal. I Die Biene Maja ist uns bestens bekannt als eine abenteuerlustige und neugierige Biene, die das Leben genießen und Spaß haben will. Sogar Wilhelm Busch hat sich der lieben Bienen angenommen und das wollen auch wir bei unserem nächsten Abend tun. Haben Sie gewusst, dass 50.000 Bienen einen ganzen Tag lang für ein Glas Honig arbeiten müssen und dabei ca. 7 Millionen Blüten besuchen? Wir wollen uns von einem erfahrenen Imker vorführen lassen wie Honig entsteht und wie fleißig Bienen ein ganzes Jahr lang sind. Herzliche Einladung zu unserem Abend am Dienstag, dem 3. April, 19.30 Uhr im oberen Martinisaal ergeht an Sie. Im Mai entfällt unser Abend. Dafür laden wir Sie aber herzlich zur Maiandacht mit der Gemeinde ein. Nochmals möchten wir auf unsere Wallfahrt hinweisen, die vom 06. bis 09.05.2012 stattfindet. Wir fahren in die Eifel und besuchen unter anderem Maria Laach, Bonn und Aachen und hätten noch einige wenige Plätze. Wir nehmen auch gerne Gäste mit. Elsbeth Staiger

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Kinder- und Jugendchöre Aktivitäten der Kinder- und Jugendchöre der Gemeinde Am Sonntag, 29.04.12 wirken die „Bambinis und Marteens“, „Feuer und Flamme“ und die Ensembles und Chöre der Gemeinde beim Freundschaftskonzert mit dem Handharmonikaclub Kornwestheim e.V. in der St. -Martinus-Kirche mit. Helga Stockmeier - siehe auch Seite 25 -

Für Sie

notiert

Die Karwoche und Ostern Nicht Weihnachten, sondern die Karwoche mit Ostern, war am Beginn unserer Kirche der wichtigste Gedenktag. Dies ist allzu verständlich. Waren doch das grausame Sterben Jesu, sowie die Überraschung der Auferstehung die tief im Gedächtnis eingewurzelten Ereignisse. Heute ist es nahezu umgekehrt, weil wir - auch nachdem die grausamen Ereignisse des zweiten Weltkriegs in weite Entfernung gerückt sind - uns an die schönen Seiten des Lebens gewöhnt haben und wir die Menschen, die bis heute für Gerechtigkeit sterben, nicht mehr an uns heranlassen. Als christliche Gemeinde wollen wir uns entschieden zur Karwoche und Ostern bekennen, indem wir diese Tage besonders in unser Leben einbeziehen.

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Die Gottesdienste am Palmsonntag, 1. April beginnen alle mit der Palmprozession, erinnernd an den Einzug Jesu in Jerusalem. Mit diesem Einzug beginnt der Leidensweg Jesu. Am Montag, 2. April um 19.00 Uhr besteht Beichtgelegenheit. Am Kardienstag, 3. April sind wir um 19.00 Uhr zur Bußfeier eingeladen. Am Gründonnerstag, 5. April feiern wir um 19.00 Uhr den Abendmahlgottesdienst, das Ursprungsmahl unseres Eucharistiefeierns. Anschließend gehen wir wie letztes Jahr miteinander zu Fuß von der Kirche bis zum Feldkreuz beim Thomashaus. Auf diesem Weg gestalten wir ein paar Stationen, die uns das Geschehen dieser Nacht bewusst machen. Nach dem Mahl ging Jesu mit seinen Jüngern zum Ölberg. Dort verbrachte er eine Zeit im Gebet, ringend um die Richtigkeit seines Weges. Wir wollen diesen Weg in demselben Bewusstsein gehen. Dort am Feldkreuz werden wir auch unsere evangelischen Geschwister treffen und gemeinsam diesen Tag abschließen. Für den Rückweg besteht Mitfahrgelegenheit im Busle. Der Karfreitag, 6. April ist der Todestag Jesu. Um 15.00 Uhr, zur Todesstunde Jesu, treffen wir uns in der Kirche zum Gedenken des Todes Jesu. Diese Stunde soll eine der zentralen Stunden dieser Woche für uns sein. Wir werden dieses Jahr die Liturgie mit Liedern und Gebeten so verändern, dass das Ereignis neu zu uns sprechen kann. In der Nacht von Karsamstag, 7. April auf Ostersonntag, 8. April beginnt um 21.30 Uhr die Osternachtsfeier. Wir beginnen mit dem Osterfeuer vor der Kirche, durchleben in der Kirche die Nacht des Durchgangs des Volkes Gottes in den Lesungen und stimmen dann in die Freude der Auferstehung Jesu ein. An Ostern, 8. April feiern wir in den Gottesdiensten die Gewissheit der Auferstehung. Am Ostermontag, 9. April feiern wir dann das Fest der Erstkommunion. Die Kinder haben zuvor die Karwoche selbst durchschritten und können nun im Teilen des Brotes diesen Christus noch direkter und konkreter erfahren. Ich lade uns alle ein, die ganzen Feierlichkeiten mitzufeiern. Wir sind eingeladen, uns selbst als Mithineingezogene zu sehen, denn alles, was in dieser Woche geschieht, ist auch unser Leben. (F.N.)

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Finanzielle Unterstützung in Indien und Argentinien Überweisungen nach Indien und Argentinien Wir konnten letzten Monat wieder 3.500,- Euro überweisen: 2.000,- Euro gingen nach Indien in die Pfarrei von Pfarrer Josef zum Bau eines Mehrzweckgebäudes von Kirche, Schulräumen und Kirche. Siehe auch Artikel über den Antrag. 300,- Euro gingen an die mehrköpfige Familie Galvan in Loreto. 300,- Euro gingen an Maria Clara San-

tillan, deren Neffe verstarb. 900,- Euro gingen an Mariela Gutierrez zur Restbezahlung eines Sarges und zur Behandlung ihrer Krebserkrankung. Allen, die dazu beigetragen haben, herzlichen Dank! Spenden können auf folgendes Konto überwiesen werden: Kath. Kirchenpflege Kornwestheim, Kto.-Nr. 200 63 01 Kreissparkasse Ludwigsburg BLZ 604 500 50 (F.N.)

Begegnungscafé auf dem Friedhof Im März trafen sich 16 Interessierte im Thomashaus zu einer ersten Fortbildung für das entstehende

Begegungscafé. Die Stunden mit Kursleiter Hermann Bayer, selbst sehr erfahren in Trauercaféarbeit, vergingen wie im Flug, während überlegt, nachgefragt, ausgetauscht, beraten und geplant wurde. Auch Momente der Stille und die Gelegenheit zum Innehalten bei herrlichem Sonnenschein im Thomashausgarten kamen dabei nicht zu kurz. Zeit und Raum zu bieten für das eige-

ne Innehalten, darum geht es beim Begegnungscafé auf dem Friedhof: Ein kleiner Plausch, eine Tasse Kaffee oder auch nur still dasitzen - einen Ort der Begegnung zu ermöglichen, das ist das Ziel des Begegnungscafés. Nachdem nun auch die Inneneinrichtung ausgesucht wurde, kann die rasche Umgestaltung des Raumes erfolgen, damit der Eröffnung Ende Mai/Anfang Juni nichts mehr im Wege steht. Nach diesem ersten Fortbildungstag sind alle im Team sehr gespannt und freuen sich auf die Gäste im Begegnungscafé. Karin Lieb

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Verkaufsoffene Sonntage Verkaufsoffene Sonntage Die Stadt hat die Kirchengemeinden wegen zwei verkaufsoffenen Sonntagen angefragt. Da einige Male die Frage aufgetaucht ist, wie wir als Kirchen dazu stehen, sei hier unsere kurze Antwort und eine Stellungnahme des KKV wiedergegeben. Unsere Stellungnahme: „Vielen Dank für Ihre Anfrage. Die St.Martinus-Gemeinde stimmt dem Antrag nicht zu. Es gehört zum Kern unseres christlichen Auftrags den Sonntag zu heiligen. Wer verkaufsoffene Sonntage zulässt, zwingt damit Personen am Sonntag aus kommerziellen Gründen zu arbeiten. Eine Verkäuferin z.B. hat keine Möglichkeit sich ihrer Arbeit zu verweigern. Damit trifft dieser Antrag wieder einmal die Abhängigsten, manchmal die Ärmsten. Der Sonntag ist für den Menschen da, damit er gerade aus dem Arbeitsprozess einmal aussteigen kann.“ Stellungsname des KKV: Der Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) fordert eine bundesweit einheitliche Regelung des Sonntagsschutzes. „Der freie Sonntag wird nur bewahrt, wenn die Bundesländer nicht in Konkurrenz um die großzügigste Regelung stehen“,

betonte der KKV-Bundesvorsitzende Bernd-M. Wehner in Monheim bei Düsseldorf. Deshalb müssten auch die Ausnahmeregelungen für die Sonntagsarbeit besser kontrolliert und vor allem eingeschränkt werden. „Die zahlreichen verkaufsoffenen Sonntage mit Alibianlässen und die ausufernde Zulassung von Sonntagsarbeit durch die Bedarfsgewerbeverordnung müssen gestoppt werden.“ Deutschland brauche die Sonntagsruhe, so Wehner weiter: „Und diese fängt bereits am Samstagabend an. Ein rund-um-die-Uhr-Shopping kann nicht der Sinn des Lebens sein.“ Weil der Sonntagsschutz Verfassungsrang habe, sei es auch nicht hinzunehmen, dass sich die Zahl der Sonntagsarbeiterinnen und -arbeiter innerhalb von 15 Jahren um drei Millionen auf elf Millionen erhöht habe. Wehner forderte zudem dazu auf, sich an der Stadt Siegen ein Beispiel zu nehmen. Hier hatte der Rat im Dezember beschlossen, dass die Läden an den Sonntagen in 2012 geschlossen bleiben. Zugleich ermunterte der KKVChef Händler, bei einem verkaufsoffenen Sonntag bewusst ihre Geschäfte nicht zu öffnen: „Schreiben Sie doch einfach an Ihre Ladentür: Wir sind sechs Tage die Woche über für Sie da.

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Deshalb haben auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie Sie am Sonntag ihre Ruhe verdient. Das wäre ein starkes Zeichen und würde auch von der Bevölkerung verstanden.“ Der KKV ist ein katholischer Sozialverband mit nach eigenen Angaben gut 90 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland. Er gehört zur „Allianz für den freien Sonntag“, die sich in der vergangenen Woche in einer Resolution zum Abschluss ihrer „Zeitkonferenz“ gegen eine immer weiter gehende Liberalisierung des Ladenschlusses ausgesprochen hatte. Eine „Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“

sei unsozial, familien- und gesundheitsfeindlich, hatte das Bündnis betont, dem neben dem KKV die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA), die Evangelische Arbeitnehmer-Bewegung (EAB), die Gewerkschaft ver.di, die Postgewerkschaft (GdP) sowie Betriebsräte von IKEA und Karstadt, der Frauenbund und Vertreter von Landessportbünden angehören. Vielleicht löst dies auch bei unseren Verantwortlichen eine Nachdenklichkeit aus. (F.N.)

KGR-Wallfahrt zum heiligen Franziskus nach Assisi Vom 8.-11. März machte der Kirchengemeinderat sich auf den langen Weg nach Assisi zu den Wirkungsstätten des heiligen Franziskus. Donnerstagabend ging es mit zwei Kleinbussen los nach Mailand, wo wir einen ersten Zwischenstopp machten. Am Freitagmorgen fuhren wir weiter, so dass wir gegen 13.00 Uhr am Fuße der Stadt Assisi ankamen. Bei strahlend blauem Himmel, der an allen drei Tagen uns zulachte, ließen wir die imposante, beeindruckende Kulisse der Stadt Assisi mit den vielen Kirchen und vor allem dem Kloster und der

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Basilika San Francesco auf uns wirken. Wer dies einmal in dieser Schönheit gesehen hat, spürt sofort, dass dieser Ort etwas Besonderes in sich birgt, das nicht erklärbar, aber innerlich umso mehr spürbar ist. Nach dem Bezug des Hotels genossen wir zunächst einmal die Aussicht in das vor uns liegende Tal mit der Kirche Santa Maria d`Angeli. Vor dieser Kulisse informierte uns Pfarrer Nagler zunächst kurz über die Lebensgeschichte des hl. Franz von Assisi, aber auch sehr eindrucksvoll über die Bedeutung seiner Theologie und seines Wirkens bis in die heutige Zeit. Kein

Heiliger ist auch heute noch so aktuell wie der hl. Franziskus. Er wollte Christus dienen, ihm nachfolgen, im Sinne des Evangeliums. Christus ist Mensch geworden, herabgestiegen und als Kind in einem Stall auf die Welt gekommen. Diese Hinwendung zu Christus, zu einem Leben nach dem Evangelium, die Liebe zur Schöpfung, d.h. den Menschen, den Tieren und Pflanzen, brachte er in vielen Gebeten zum Ausdruck. Franziskus wollte nicht die Kirche in Frage stellen, nein, er hat sein Leben nach dem Evangelium, nach Christus ausgerichtet und wollte in Gehorsam, Demut und Armut Christus nachfolgen, ihm nahe sein. Nach dieser mit viel Herz und Wissen von Pfarrer Nagler vorgetragenen Einführung gingen wir gemeinsam hinauf zur Kirche S. Chiara, um in der Seitenkapelle vor dem Kreuz aus San Damiano zu beten und die Atmosphäre auf uns einwirken zu lassen. Nach dem Besuch der Krypta der Kirche, in der die Reliquien der hl. Klara aufbewahrt werden, gingen wir zu Fuß den Berg hinunter in das kleine Kloster San Damiano. Hier hielten wir eine Andacht. Vor dem kleinen Anwesen, das Franz von Assisi als erstes Kirchlein wieder aufgebaut hatte und später der erste Aufenthaltsort der heiligen Klara und ihrer Mitschwester wurde, beteten wir den Sonnengesang in der Abendsonne mit herrlichem Blick auf das Tal

unter blauem Himmel untermalt von dem Gezwitscher der Vögel. Anschließend machten wir uns wieder auf den beschwerlichen immer bergauf gehenden Heimweg zum Hotel. Am nächsten Morgen ging es früh zur Basilika San Francesco. Dort empfing uns Bruder Thomas, deutscher Franziskaner, der in Assisi im dortigen Kloster lebt. Er begleitete uns zur Capelle de la Pace, wo Pfarrer Nagler mit uns einen eindrucksvollen, unvergesslichen Gottesdienst feierte. Danach führte uns Bruder Thomas durch die Kirchen von San Francesco. An wenigen Bildern in der Unter- und in der Oberkirche erklärte Bruder Thomas mit viel Herz und Verstand die Bedeutung der Bilder und die damit verbundene Theologie des hl. Franziskus und des Franziskanerordens. Im Anschluss daran hatten wir eine Führung durch Assisi. Der Weg führte uns zum Marktplatz, dem Dom San Rufino und weiter zur Kirche S. Chiara und dem Geburtshaus des hl. Franziskus. Am Nachmittag fuhren wir mit den Autos hinunter zur der imposanten Kirche S. Maria d’Angeli. Im Innern der kleinen Portiunkula-Kapelle knieten nieder und ließen diesen gesegneten Ort, an dem Franziskus sein Wirken begann und an dem er Jahre später starb, auf uns einwirken. Mit einer Andacht über den „Bruder Tod“ beendeten wir den Besuch in der Kirche. Danach besichtigten wir noch die Kir-

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che im nahe gelegenen Ort Rivotorto, einem der ersten Aufenthaltsorte des hl. Franziskus. Am nächsten Morgen hieß es Abschiednehmen von San Francesco und Assisi. Zunächst besuchten wir frühmorgens die Einsiedelei Carceri, in der Franziskus und seine Weggefährten viele Tage und Stunden im Gebet und in der Stille verbracht hatten. Auch wir ließen dort eine gewisse Zeit die Ruhe und die Stille der Abgeschiedenheit auf uns wirken. Danach fuhren wir mit dem Auto 100 km weiter nördlich zum Berg La Verna. Franziskus hat diesen Berg sehr häufig aufgesucht, um in der Stille sich ganz Gott zu widmen. An diesem Berg traten zwei Jahre vor seinem Tod die Wundmale Jesu an seinen Händen und Füßen (Stigmata) auf. Ein Zeichen dafür

wie eng sich Franziskus mit Jesus verbunden fühlte. In der Gnadenkapelle, genau an dem Ort, an dem nach der Überlieferung Franziskus diese Stigmata erhielt, feierten wir mit Pfarrer Nagler Eucharistie. Eine Feier, die jeden zutiefst bewegte und zeigte, welche Ausstrahlung auch heute noch von diesem Ort und Franziskus ausgeht. Viele Erlebnisse, Eindrücke, die Wirkung der Orte an denen der heilige Franziskus seinen Glauben und seine Ideale uns vorlebte, sowie die Gottesdienste und Andachten wie auch die gelebte Gemeinschaft, werden für die Teilnehmer unvergesslich bleiben und eine Kraftquelle im kommenden Alltag sein. Franz A. Scheuermann

Katholikentag 16.-20. Mai 2012 - Einen neuen Aufbruch wagen Mit dem Titel: „Der Aufbruch“ schrieb Franz Kafka die folgende Erzählung: „Ich befahl mein Pferd aus dem Stall zu holen. Der Diener verstand mich nicht. Ich ging selbst in den Stall, sattelte mein Pferd und bestieg es. In der Ferne hörte ich eine Trompete blasen, ich fragte ihn, was das bedeute. Er wusste nichts und hatte nichts gehört. Beim Tore hielt er mich auf und fragte: „Wohin reitest, du Herr?“ „Ich weiß es nicht“, sagte ich, „nur weg von hier, nur weg von hier. Immerfort weg von

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hier, nur so kann ich mein Ziel erreichen.“ „Du kennst also dein Ziel?“ fragte er. „Ja“, antwortete ich, „ich sagte es doch: , das ist mein Ziel.“ „Du hast keinen Essvorrat mit“, sagte er. „Ich brauche keinen“, sagte ich, die Reise ist so lang, dass ich verhungern muss, wenn ich auf dem Weg nichts bekomme. Kein Essvorrat kann mich retten. Es ist ja zum Glück eine wahrhaft ungeheuere Reise.“ Mit dem Aufbrechen tun wir uns schwer. Sicher, jeder will aufbrechen,

aber damit auch das bisher Getane in Frage stellen, dazu besteht zumeist wenig Bereitschaft, will man doch das Gute nicht verlieren und sich nicht einer ungewissen Zukunft ausliefern, bzw. das zu erreichende Ziel sollte schon klar vor Augen sein. Dies ist sicher eine gute Basis, aber oft merken wir, dass wir uns einfach auf den Weg machen müssen, ohne das Ziel genau definieren zu können. Dieser Weg darf natürlich nicht einfach ins Blaue gehen. Er muss sich an bestimmten Wegmarken orientieren. Franz Kafka hat dies in seiner Erzählung sehr pointiert beschrieben. Der Diener in der Erzählung versteht und hört nichts. Er kennt nur seinen begrenzten Rahmen. Der Aufbrechende dagegen hört in der Ferne den neuen Klang. Er weiß, dass er aufbrechen muss. Er weiß, dass er sich nicht absichern kann. Der Aufbruch an sich muss ihn ernähren, sonst wird er verhungern und so bricht er auf. Als wir unlängst im KGR unser Jahresthema suchten und fanden, - es lautet: „St. Martinus. Gemeinschaft fürs Leben. Familien in den Blick nehmen“,

da haben wir uns vor diesem Wort „Aufbruch“ gescheut. Es gibt von Jesus ein Wort aus der Bergpredigt, das uns auf diesem Weg begleitet: „Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet“ (Mt 7,7f). Jeder von uns weiß aus eigener Erfahrung, dass er schon oft gesucht und nicht gefunden hat, dass manche Bitte vergebens war. Jesu Wort bezieht sich hier auf das Leben selbst, auf das Reich Gottes. Hier gilt sein Wort, dass der Aufbrechende, der Suchende fündig wird. Das Ziel ist auch hier sehr formal umschrieben, aber die Ahnung, das Hören der Musik nimmt die Suchenden auf den Weg und wird sie auch ans Ziel bringen, beziehungsweise, das Ziel wird sich immer klarer durch den gegangenen Weg herausschälen. „Einen neuen Aufbruch wagen“, der Katholikentag ist ein guter Zeitraum, um sich auf den Weg zu machen. Sie können sich auf folgendem Weg anmelden: Bis 1. März 2012 in der Dekanatsgeschäftsstelle, Tel. 07141961810, E-Mail: [email protected] (F.N.)

Senioren St. Martin Senioren St. Martin Wir laden Sie ein zur Filmvorführung durch die KOFA „Kornwestheim im Aufbau und nach dem Krieg und in der Blüte bis ca. 1960“.

Dienstag, 10.04.12. um 14.30 Uhr im Martinisaal Gäste sind herzlich willkommen! Brigitte Arweiler

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FSJ / BFD FSJ in der Kirchengemeinde St. Martin ein Erfahrungsbericht Mein Name ist Stefanie Würth und ich mache jetzt seit einem halben Jahr ein Freiwillig Soziales Jahr in Kornwestheim in der katholischen Gemeinde. Nun ist es Zeit, für einen kurzen Zwischenbericht. Wie sieht eigentlich eine normale Woche bei mir aus? Ich habe hier in der Gemeinde sehr viele unterschiedliche Aufgaben und Einsatzbereiche. Ich bin zum Beispiel zweimal die Woche im St.-BernhardKindergarten, donnerstags ist immer Gottesdienst im Jakob-Sigle-Heim, bei dem ich mithelfe, und dienstags und freitags unterstütze ich die Tafelladenfahrer auf ihren Touren. Außerdem bin ich mittwochs in der Seniorenwohnanlage Herrmannstraße beim bunten Nachmittag dabei und helfe auch noch bei der Hausaufgabenbetreuung in der Sozialdiakonischen Gruppe im Klingelbrunnen mit. Dann begleite ich noch einmal in der Woche die Malteser bei einem Fahrdienst für Senioren mit Demenz zu einem wöchentlichen Treffen in der kirchlichen Sozialstation. Die übrige Zeit, wenn ich nicht gerade einen dieser Termine wahrnehme, bin ich im Pfarrbüro in der Johannesstraße und mache dort eigentlich alles, was so nebenher anfällt: Flyer gestalten und kopieren, den Schaukasten aktualisieren, Liedblätter für Gottesdienste erstellen und vieles mehr. Für alle FSJler findet fünfmal im Jahr jeweils eine Seminarwoche statt, in der man sich mit anderen Freiwilligen trifft, sich austauscht und zusammen mit seinen Teamern die Woche plant und gestaltet. Hierbei können wir Freiwillige eigene Ideen, Themen und Projekte mit einbringen und viel bei der Planung der Woche selbst mit organisieren. Alle meine Aufgaben hier in der Kirchengemeinde sind so vielseitig und verschieden, wie es sie in dieser Konstellation wohl in wenigen anderen FSJEinsatzstellen gibt. Mir gefällt diese Vielfalt, die Arbeit mit den unterschiedlichsten Menschen, von Kindergartenkindern, über Schulkinder bis hin zu den Senioren. Auch deshalb komme ich jeden Morgen gerne an meinen „Arbeitsplatz“. Ich fühle mich hier inzwischen sehr wohl und bin gespannt, was das nächste halbe Jahr noch alles mit sich bringen wird. Steffi Würth

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FSJ / BFD Ein Jahr FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) oder BFD (Bundesfreiwilligendienst) in St. Martinus Kornwestheim. Von September 2012 bis August 2013 können wir wieder eine freie Stelle

für ein FSJ oder einen BFD anbieten. Wer daran Interesse hat, meldet sich bitte im Pfarrbüro, Tel. 07154-13590, E-Mail: [email protected] oder bei Pfarrer Franz Nagler. (F.N.)

Ein Jahr BFD in Paris Ein Jahr Bundesfreiwilligendienst (BFD) in Paris. Die deutschsprachige katholische Gemeinde in Paris bietet für einen jungen Mann bis 26 Jahre ab September 2012 eine einjährige Stelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes an. Die Aufgaben befinden sich im organi-

satorischen und im sozialen Bereich. Taschengeld und Zimmer werden gestellt. Französischkenntnisse sind von Vorteil. Informationen und Bewerbungen bei der Mission cath. allemande, Père Sedlmeier, 38,rue Spontini, 75116 Paris, Tel. 0033 153706410, EMail: [email protected]

„Akkordeon- und Chormusik in der Kirche“

Samstag, 29. April 2012 Katholische Kirche St. Martinus Beginn: 17.00 Uhr Einlass 16.30 Uhr

In einem gemeinsamen Konzert sind die Orchester des Handharmonika Clubs und die Chöre und Ensembles der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus zu hören. Dargeboten wird Klassisches und Modernes, Geistliches und Weltliches in einm abwechslungsreichen Programm. Eintritt: 10,- Euro, Kinder bis 16 Jahre frei Veranstalter: Handharmonika Club Kornwestheim e.V.

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Papst Johannes XXIII. Die Zehn Gebote der Gelassenheit 1. Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen. 2.

Nur für heute werde ich große Sorgfalt in mein Auftreten legen: vornehm in meinem Verhalten; ich werde niemand kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern - nur mich selbst.

3.

Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin - nicht für die anderen, sondern auch für diese Welt.

4.

Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

5.

Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen; wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.

6. Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen, und ich werde es niemandem erzählen. 7.

Nur für heute werde ich etwas tun, für das ich keine Lust habe zu tun; sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass niemand es merkt.

8.

Nur für heute werde ich fest glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten -, dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

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9.

Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist, und ich werde an die Güte glauben.

10.

Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen – und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: der Hetze und der Unentschlossenheit.

Bischof - Moser - Stiftung Menschen im Glauben fördern - Bischof-Moser-Stiftung Dank der Osterkollekte für die Bischof-Moser-Stiftung können derzeit mehrere wertvolle Projekte in unserer Diözese umgesetzt werden: Die Stiftung fördert zum Beispiel das Projekt einer Kirchengemeinde in einem neuen MehrgenerationenWohnquartier in Stuttgart. Eine Gemeindereferentin gestaltet das soziale Leben mit. Als Seelsorgerin hilft sie vielen Menschen, zusammen zu finden und in das Umfeld hineinzuwachsen. Ein weiteres Projekt dient der Stärke und Weiterentwicklung der Jugendseelsorge in Ludwigsburg: Kirchengemeinden und Schulen ermöglichen gemeinsame Bildungs- und Betreuungsangebote für Schüler/innen und junge Erwachsene. Sie finden dadurch

Orientierung und Begleitung in ihrer aktuellen Lebensphase. Zudem werden in der gesamten Diözese junge Menschen unterstützt, die sich zu nebenamtlichen Organisten ausbilden lassen, damit in ihren Gemeinden auch in Zukunft die orgel erklingt. Durch Ihre tatkräftige Unterstützung der diesjährigen Osterkollekte helfen Sie mit, dass Vorsorge für den Erhalt von pastoralen Berufen getroffen werden kann. Die Bischof-Moser-Stiftung dankt Ihnen für Ihre Unterstützung. Bankverbindung: Bischof-Moser-Stiftung Betreff: Osterkollekte Landesbank Baden-Württemberg BLZ 600 501 01 Kto. 111 5585

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Gottesdienste

in

Kornwestheim Gottesdienste Pattonville s. 32

Rosenkranz: werktags um 17 Uhr Beichtgelegenheit: Montag, 02.04. um 19 Uhr, Samstag 21.04. um 16 Uhr, (und nach Vereinbarung)

Sonntag, 1. April 2012 - Palmsonntag & Jes 50,4-7; Phil 2,6-11, Mk 14,1-15,47

So. 01.04. 8.30 Thomashaus: Eucharistiefeier 9.45 Eucharistiefeier mit Palmprozession Di. 03.04. 8.00 Eucharistiefeier 19.00 Bußfeier in St. Martinus - Der Gottesdienst im Thomashaus entfällt Mi. 04.04. 9.30 Eucharistiefeier Gründonnerstag 05.04. 9.45 Jakob-Sigle-Heim: Eucharistiefeier 19.00 Abendmahlsgottesdienst, anschließend Fußmarsch zum Feldkreuz am Thomashaus Karfreitag 06.04. 9.45 Kreuzweg für Erwachsene in der Kirche 9.45 Kinderkreuzweg, Treffpunkt vor der Feierhalle/Friedhof 15.00 Gedenkfeier des Leidens und Sterbens Jesu Karsamstag 07.04. Osternacht 21.30 Feier der Osternacht, Beginn am Osterfeuer auf dem Kirchplatz mit Taufe von Jelena De Meo und Jennifer, Sergej und Vladimir Sellmann

Sonntag, 8. April 2012 - Hochfest der Auferstehung des Herrn & Apg 10,34a.37-43; Kol 3,1-4; Joh 20,1-9

Ostersonntag 08.04. 8.30 Thomashaus: Eucharistiefeier 9.45 Feierliches Hochamt mit Aufführung der „Missa Katharina“ 9.45 Auferstehungsfeier der Kinder, Beginn am Osterfeuer auf dem Kirchplatz 18.00 Feierliche Ostervesper

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Ostermontag 09.04. 8.30 Thomashaus: Eucharistiefeier 9.45 Feier der Erstkommunion in St. Martinus Mi. 11.04. 9.30 Eucharistiefeier 10.30 Leonardisheim: Wort-Gottes-Feier Do. 12.04. 9.45 Jakob-Sigle-Heim: Eucharistiefeier Fr. 13.04. 19.00 Eucharistiefeier Sa. 14.04. 17.00 Taufe von Marie Friebel 18.30 Eucharistiefeier

Sonntag, 15. April 2012 - 2. Sonntag der Osterzeit & Apg 4,32-35; 1 Joh 5,1-6; Joh 20,19-31 So. 15.04. 8.30 9.45 Di. 17.04. 8.00 19.00 Mi. 18.04. 9.30 Do. 19.04. 9.45 Fr. 20.04. 19.00 Sa. 21.04. 18.30

Thomashaus: Eucharistiefeier Feier der Erstkommunion in St. Martinus Eucharistiefeier Thomashaus: Eucharistiefeier Eucharistiefeier Jakob-Sigle-Heim: Eucharistiefeier Eucharistiefeier Eucharistiefeier

Sonntag, 22. April 2012 - 3. Sonntag der Osterzeit & Apg 3,12a.13-15.17-19; 1 Joh 2,1-5a; Lk 24,35-48 So. 22.04. 8.30 9.45 11.00 Di. 24.04. 8.00 19.00 Mi. 25.04. 9.30 10.30 Do. 26.04. 9.45 Fr. 27.04. 19.00 Sa. 28.04. 18.30

Thomashaus: Eucharistiefeier Familiengottesdienst Taufe von Max Heidenreich Eucharistiefeier Thomashaus: Eucharistiefeier Eucharistiefeier Leonardisheim: Wort-Gottes-Feier Jakob-Sigle-Heim: Eucharistiefeier Eucharistiefeier Eucharistiefeier

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Sonntag, 29. April 2012 - 4. Sonntag der Osterzeit

& Apg 4,8-12; 1 Joh 3,1-2; Joh 10,11-18 So. 29.04. 8.30 9.45 Di. 01.05. 6.30 19.00 Mi. 02.05. 9.30 Do. 03.05. 9.45 Fr. 04.05. 18.00 19.00 Sa. 05.05. 18.30 So. 06.05. 8.30 9.45 18.00

Thomashaus: Eucharistiefeier Eucharistiefeier Fußwallfahrt nach S-Hofen, anschl. Gottesdienst Thomashaus: Maiandacht Eucharistiefeier Jakob-Sigle-Heim: Eucharistiefeier Anbetung Eucharistiefeier Eucharistiefeier Thomashaus: Eucharistiefeier Eucharistiefeier, parallel „Kleine Kirche“ Maiandacht

Ve r a n s t a l t u n g e n /Te r m i n e Regelmässige Termine (Änderungen vorbehalten in Schulferien) Gymnastikgruppe für Frauen: mit S. Kurz, Martinisaal, donnerstags, 19:00 u. 20:00 Uhr Gymnastikgruppe für Seniorinnen: mit L. Roder, Martinisaal, donnerstags, 15:30 Uhr Instrumentalensemble „Espressivo“: Probe, Oberer Saal, freitags, 16:15 Uhr Kinder- u. Jugendchöre: Proben, Oberer Saal, freitags ab 14:30 Uhr Kirchenchor: Probe, Oberer Saal, mittwochs, 19:30 Uhr Krabbelgruppen: dienstags 9:30/15:00 Uhr, donnerstags 9:30 Uhr, Mädchenraum Martinis Kleiderstüble: Verkauf, dienstags 14:30 - 17:00 Uhr; Kleiderannahme jeden 1. Dienstag im Monat im Miniraum, 14-16 Uhr Martins Mittagstisch: Oberer Saal, donnerstags, 11:30 - 14: 00 Uhr Mattanja Chor und Band: Probe, Martinisaal, freitags, 20:00 Uhr OASE: Treffpunkt für Menschen mit seelischen Belastungen, Rosensteinstr. 18 montags, 18:00 Uhr Südtiroler: 14-tägig donnerstags (gerade Wo.), 16.00 Uhr, Mädchenraum Tafelladen im Martinistüble: mittwochs + freitags, 14:30 - bis 17:00 Uhr

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Zusätzliche Termine Mo. 02.04.-05.04. 20.00 Di. 03.04. 14.30 19.30

Thomashaus: Kinderkurstage Erstkommunion 2012 Thomashaus: Frauentreff Martinis Kleiderstüble: Kleiderannahme, Miniraum Frauenbund, Oberer Saal

Di. 10.04. 14.30 Senioren St. Martin, Martinisaal - s. Anzeige 20.00 Thomashaus: Tanzkreis St. Martin Sa. 14.04. 14.30 Behi-Gruppe So. 15.04. Mo. 16.04. Di. 17.04. Mi. 18.04. Do. 19.04.

14.30 19.30 20.00 20.00 20.00 19.30 14.30

Mo. 23.04. 19.30 Di. 24.04. 14.30 Mi. 25.04. 19.30 20.00 Sa. 28.04. 8.00 So. 29.04. 17.00

Thomashaus: Philipp. Gruppe, Jugendraum Kolping, Gesellensaal Liturgie-Ausschuss, Konferenzzimmer Thomashaus: Tanzkreis St. Martin KAB, Gesellensaal Kirchengemeinderatsitzung, Konferenzzimmer Thomashaus: Ökumenischer Seniorentreff Vortrag „Mütter der Bibel“, Ref. Anneliese Hecht, Dipl.Theologin, Kath. Bibelwerk Stuttgart, Ob. Saal Senioren St. Martin/Seniorengymnastik: Einführung in die DB-Fahrkartenautomaten, Ob. Saal/später Bahnhof Mütterkreis St. Josef, Mädchenraum Steuerungsteam Ortskirchenrat Konferenzzimmer Thomashaus: Treffen der ök. Hospizgruppe „Akkordeon- und Kirchenmusik“ in der Kirche - s. Anzeige -

Mi. 02.05. 19.30 Team Begegnungscafé, Konferenzzimmer So. 06.05. 15.40 Thomashaus: Philipp. Gruppe, Jugendraum

Fußwallfahrt nach S-Hofen Beginn um 6.30 Uhr am Thomashaus, anschließend Gottesdienst in Stuttgart-Hofen um 8.00 Uhr

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Pattonville Gottesdienste in Pattonville, Heilig-Geist-Kirche Palmsonntag 0 1.04. 11.15 Eucharistiefeier mit Palmprozession, parallel Kinderkirche 12.15 Taufe von Camille Bruognolo und Gabriel Haffner Ostermontag 0 9.04. 11.15 Eucharistiefeier Di. 10.04. 16.45 Wort-Gottes-Feier im Kleeblattheim Sa. 14.04. 14.30 Feier der Erstkommunion So. 15.04. 11.15 Familiengottesdienst Sa. 21.04. 18.30 Wort-Gottes-Feier Di. 24.04. 16.45 Wort-Gottes-Feier im Kleeblattheim Sa. 29.04. 18.00 Afrikanischer Gottesdienst So. 06.05. 11.15 Brunchgottesdienst Weitere Termine: Frauenchor ImPuls: Probe, Hl.-Geist-Kirche, freitags, 18:30 Uhr KjG Pattonville: Gruppenstunde, Hl.-Geist-Kirche, dienstags, 16:00 Uhr

Brunch-Gottesdienst in Pattonville! Wann:

am Sonntag, den 06.05.12 im Anschluss an den Gottesdienst (Beginn 11.15h)

Wo:

natürlich in der Heilig-Geist-Kirche

Warum:

weil wir, wie Du/Sie, Gemeinschaft leben wollen

Wie:

jeder bringt was Ess-und Trinkbares mit und trägt somit zu einem Super- Brunch-Buffet bei; Geschirr ist vorhanden

Auch wer nix dabei hat ist herzlich eingeladen. Wir würden uns über einen zahlreichen Besuch aus allen Teilgemeinden freuen!!!

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Freud

und

Leid

„Runde“ Geburtstage Wir gratulieren!

02.04. 03.04. 05.04. 07.04. 10.04. 11.04. 14.04. 15.04. 17.04. 18.04. 19.04. 20.04. 21.04. 22.04. 23.04. 24.04. 25.04. 27.04. 28.04. 29.04.

Hettich, Anna Huber, Anna Bahner, Regina Masa, Gizela Meßy, Helga Poeppel, Irene Beu, Horst Rieger, Herbert Wieser, Barbara Schürz, Emilia Hüttner, Franz Sperr, Gloria Veit, Isolde Stengel, Susanna Veser, Georg Castro, Medina Amelia Spors, Helga Haug, Ecaterina Matuschek, Christine Müller, Martin Herbinger, Willi Bloehs, Brigitte Jambor, Viktor Kress, Ursula Niedermayer, Josef Mahl, Edmund Szabo, Margareta

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Mühlweg 4 Mühlweg 16 Rechbergstrasse 30 Karl-Joos-Strasse 15 Karl-Joos-Strasse 80 Ludwig-Herr-Strasse 58 In Karlsgärten 2 1 Theodor-Heuss-Str. 45 Silcherstrasse 19 Karl-Joos-Strasse 64 Jahnstrasse 17 Franz-Schubert-Weg 4 Rosensteinstrasse 25 Rosensteinstrasse 25 Stauffenbergstrasse 2 Lichtensteinstrasse 14 Friedrich-Siller-Str. 40 Dorfwiesenstrasse 1 Bolzstrasse 24 1 Albstrasse 36 Goerdelerstrasse 14 Hermannstrasse 12 Friedrich-Züfle-Weg 20 Badstrasse 14 Zeppelinstrasse 41 Schützenstrasse 8 Kalifornienring 13

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Taufen Adriana Pignalosa, Pattonville, Bostonring 5; Collin Selle, Christian-Lober-Str. 8; Alexander Wenske, Hölderlinstr. 9

Beerdigungen Ruth Stephan (85), Bolzstr. 113; Anne Therese Beuhne (91), Villeneuvestr. 91; Hans Hartjes (75), Aldinger Str. 17; Magdalena Brandt (98), Albstr. 12; Bernhard Haas (80), Rosensteinstr. 35; Margarete Hörer (78), Rosensteinstr. 30; Anneliese Eign (72), Adolfstr. 19/1; Johanna Agenfeld (93), Rosensteinstr. 30; Berta Derksen (76), Zeppelinstr. 10

Gedenken Verstorbener 01.04. Roland, Ella und Helmut Preiss / Ludwig Stenzenberger / Josef Mülleder / Karl-Heinz Wenger / Thomas und Maria Kurz; 04.04. Aloisia, Konrad und Robert Ritzler / Elisabeth und Karl Silberbauer / Gisela Binder / Marianne und Helmut Uhlig / Helmut Bloehs und Johannna von Laszewski / Eleonore Schips; 10.04. Jahrtag: Magdalena Wöhrle / Ulrich Herrmann / Alois Geier und Anna Wörner; 11.04. Leo Obst / Erwin Reißmann; 14.04. Herbert und Erich Hahnenkratt / Josef Schaffer und Maria Köberl; 15.04. Franz Zachar / Erwin Reißmann; 18.04. Karl Enzmann / Franz Wörner / Franz Kubiak / Familien Hellinger und Mücke; 20.04. Stefan Tonn; 22.04. Franz Zachar; 25.04. Antonia, Emil, Lieselotte und Walter Weckesser und Johann Strauß; 28.04. Johann Miensok / Martha und Peter Sobich

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J e s u s -E l f e r -G e b e t e Freunde Bester Freund Sie sind cool immer für mich da Korrekt

Freunde Meine Freunde Sind mir wichtig Ich brauche meine Freunde Spass

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un Im de(Je m Zu da fü er d sus) jed r m a er Z ich Jet eit a uch zt

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Kirche Glauben v Hoffnung ertiefen nie aufge ben In der Ge meinscha ft beten Selbstfind ung

Gott Miteinander beten Sich selbst finden Begleitet uns im Leben Vater

Jesus s e Gotte Bote as Wichtig n d e t e e s nd es r Verkü ns eines B rt u Beleh Prophet

de Freun htig wic Super zu mir n n Halte zum Lache ch ft en mi Bring reundscha F

Jesus Hilft gerne eiflung Not und Verzw Vertrauen Wichtig ist das Glauben

Firmlinge

Jesus Sohn Gottes liebt alle Me nschen ist für uns ge storben Ewigkeit

Jesus seine Zeit unter freiem Himmel der Wille zu leben Ewigkeit

Jesus Unser Herr geliebter Sohn Gottes der Glaube an dich Gläubigkeit

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So



erreichen

Sie

uns:

Katholisches Pfarramt St. Martinus Johannesstr. 21, 70806 Kornwestheim Telefon 07154-13590, Fax 07154-135929 E-Mail: [email protected], Internet: www.st-martin-kwh.de B ü r o ö f f n u n g s z e i t e n: Montag 9 - 12 Uhr 14 - 17 Uhr Dienstag 8 - 12 Uhr 14 - 18 Uhr Mittwoch 8 - 12 Uhr 14 - 17 Uhr Donnerstag 8 - 12 Uhr 14 - 18 Uhr Freitag 8 - 12 Uhr 14 - 17 Uhr

In den Osterferien (02.04. - 13.04.12) haben wir geöffnet: Montag - Freitag 9.00-12.00 Uhr Franz Nagler, Pfarrer, E-Mail: [email protected] Tel. 07154-135913 Ludwig Czumbel, Diakon, E-Mail: [email protected] Tel. 07154-135926 Claudia Ebert, Gemeindereferentin Tel. 07154-135917 Michaela Lauxmann, Karin Lieb, Pfarramtsekretärinnen Tel. 07154-13590 Eugen Biela, Hausmeister/Mesner Tel. 07154-13590 Peter A. Döser, Kirchenmusiker Tel. 07154-182508 Franz A. Scheuermann, zweiter Vorsitzender KGR Tel. 07154-26154 Jacqueline Avagliano, stellvertr. zweite Vors. KGR Tel. 07154-5104 St. Bernhard Kindergarten Hornbergstr. 20 Tel. 07154-3854 St. Josef Kindergarten Adolfstr. 10 Tel. 07154-135924 St. Martin Kindergarten Johannesstr. 27 Tel. 07154-135927 Ök. Mirjam-Kindergarten New-York-Ring 67 Tel. 07141-564072 Kirchliche Sozialstation Beate-Paulus-Str. 7 Tel. 07154-822021 Bankverbindung: Kreissparkasse Ludwigsburg, BLZ 604 500 50 Katholische Kirchenpflege Kto. 2006301 Katholisches Pfarramt Kto. 2014245 Katholisches Pfarramt Kto. 88273 für MartinusBrief (12,- Eur/Jahr) Förderverein Manabo Kto. 2806587

Nächster Redaktionsschluss: Dienstag, 10. April ! Impressum: Herausgeber Druck

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Kath. Kirchengemeinde St. Martinus, Öffentlichkeitsausschuss Katholisches Pfarramt St. Martinus auf Recyclingpapier (ausgezeichnet mit dem „Blauen Engel“)