ChIA: Neues im April 2010

ChIA: Neues im April 2010 Chinesisches Neujahrsfest im Charité Welcome Center Transkulturelle Medizin: Brasilien EU-Online-Lernplattform für Mediziner...
Author: Rudolph Lorentz
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ChIA: Neues im April 2010 Chinesisches Neujahrsfest im Charité Welcome Center Transkulturelle Medizin: Brasilien EU-Online-Lernplattform für Mediziner: Medics on the Move ChIA-Kurse im April und Mai

Inhalt 1. Fotos und Bericht vom chinesischen Neujahrsfest im Charité Welcome Center 2. Fortsetzung Themenreihe „Transkulturelle Medizin“: Arztsein in Brasilien und Deutschland 3. Vorstellung der internationalen Online-Lernplattform für Mediziner: Medics on the Move 4. Programminformationen zu den aktuellen ChIA-Kursen im April und Mai: a) Medical English, zweitägiges Intensivtraining, 23./24.04.2010 http://chia.charite.de/programm/medical_english/ b) An Alien in Germany. Crash course on how to make the fewest mistakes in your professional life while in Germany, 08.05.2010 http://chia.charite.de/programm/an_alien_in_germany/ c) Erfolgreiches Präsentieren auf Deutsch, zweitägiges Intensivtraining, 28./29.05.2010 http://chia.charite.de/programm/praesentation/praesentieren_auf_deutsch/ Sehr geehrte Damen und Herren, vielleicht - hoffentlich! - haben Sie unsere Informationen zur Charité International Academy im Monat März vermisst? Wir haben uns kurzerhand dafür entschieden, den März zu überspringen, und uns erst im April wieder bei Ihnen zu melden, dafür aber mit umso mehr Elan und zahlreichen interessanten Informationen zu Aktivitäten, Projekten, Kursen und Teilnehmern rund um das Programm der ChIA! Einleitend berichtet Pam Glowacki - auch auf Englisch - von der Feier des chinesischen Neujahrsfestes im Charité Welcome Center. Farbenfrohe Fotos vom Abend runden das Bild ab. Danach berichtet ein ehemaliger Teilnehmer der ChIA-Kurse, der brasilianische Gastroenterologe Marcos Rust, von der medizinischen Ausbildung in seiner Heimat und seinen Erfahrungen mit dem deutschen Krankenhausalltag.

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Anschließend möchten wir Ihnen die Online-Lernplattform Medics on the Move vorstellen, die im Rahmen eines Leonardo-da-Vinci-Projektes von sechs europäischen Partnern erarbeitet worden ist, darunter Charité International Cooperation. Zum Abschluss präsentieren wir Ihnen wiederum zwei aktuelle ChIA-Kurse: Das Blockseminar Medical English im April und das Blockseminar Erfolgreiches Präsentieren auf Deutsch im Mai. Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme an unseren Kursen haben, melden Sie sich bitte mit unserem Anmeldeformular an: http://chia.charite.de/fileadmin/user_upload/microsites/ohne_AZ/sonstige/chia/kursanm eldung.pdf Details zu allen anderen Kursen der ChIA, zu unseren Dozenten und Aktivitäten finden Sie, wie gewohnt, unter http://chia.charite.de Ich wünsche Ihnen erlebnisreiche Apriltage und grüße Sie herzlich! Ulrike Schrimpf-Oehlsen

1. Fotos und Bericht vom chinesischen Neujahrsfest im Charité Welcome Center Since Chinese New Year, also known as the Spring Festival, is the most important traditional Chinese holiday, the Charité Welcome Center offered our Chinese guest scientists, who could not be with their families, the opportunity to celebrate with their supervisors, friends and colleagues on February 12, 2010 in the rooms of the Charité International Academy. This is the third annual celebration hosted by the Welcome Center, which served a traditional dish of shrimp, pork and vegetable dumplings to 45 guests to ring in 2010’s “Year of the Tiger”. Traditional Chinese decorations were generously provided by our cooperation partner, the Zhejiang Association for Science and Technology (ZAST). Many thanks to our Chinese scientists and German exchange students who helped with the organization and to all our guests for making this a very enjoyable evening! Pamela Glowacki, Charité Welcome Center Da das chinesische Neujahrsfest - auch unter dem Namen “Frühlingsfest” bekannt - der wichtigste chinesische Feiertag überhaupt ist, bot das Charité Welcome Center den chinesischen Gastwissenschaftlern an der Charité, die an dem Tag nicht bei ihren Familien sein konnten, die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Betreuern, Freunden und Kollegen zu feiern. Das Charité Welcome Center veranstaltete am 12. Februar 2010 schon zum dritten Mal ein solches chinesisches Neujahrsfest, an dem rund 50 Gäste traditionelle Teigtaschen gefüllt mit Schrimps, Schweinefleisch und Gemüse serviert bekamen und das chinesische „Jahr des Tigers“ 2010 fröhlich eingeläutet wurde. Für Farbenpracht sorgten u. 2

A. die traditionellen chinesischen Dekorationen, die Sie auf den folgenden Fotos bewundern können, und die der chinesische Kooperationspartner des Welcome Centers, die Zhejiang Association for Science and Technology (ZAST), großzügig zur Verfügung stellte. Wir danken unseren chinesischen Wissenschaftlern und den deutschen Austauschstudierenden, die uns bei der Organisation des Abends geholfen haben, sowie allen unseren Gästen, die das Fest zu einem sehr angenehmen, unterhaltsamen Abend gemacht haben! Pamela Glowacki, Charité Welcome Center Weitere Informationen zum Charité Welcome Center und seinen Aktivitäten finden Sie hier: http://www.charite.de/forschung/international/welcome_center/

beim Vorbereiten der Teigtaschen mit der ehemaligen Charité-Welcome-Center-Mitarbeiterin Monika Schnittger

rechts, in Rot: Ulrike Arnold, Leiterin von Charité International Cooperation

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chinesische Gastwissenschaftler/innen mit ihren Betreuern

links: Pamela Glowacki, Charité Welcome Center

2. Die medizinische Ausbildung in Brasilien / Arztsein in Deutschland und Brasilien Die medizinische Ausbildung in Brasilien In Brasilien träumen Alle, die Medizin studieren wollen, von den staatlichen Universitäten, weil sie die besten Ausbildungsstätten für Mediziner sind, und weil sie kostenlos sind. Aber an einer staatlichen Universität als Medizinstudent angenommen zu werden, heißt viel Arbeit, viel lernen, viel Erfolg. Es ähnelt manchmal einem Krieg, dort eine Studienplatz zu bekommen! Nur die Studierenden, die es nicht geschafft haben, an einer staatlichen Universität angenommen zu werden, studieren an privaten Universitäten. In Brasilien muss man nach dem Abitur eine bestimmte Prüfung ablegen, das sogenannte „Vestibular“, die sich je nach Universität und Fachrichtung unterschiedlich gestaltet. Die besten staatlichen Universitäten für Medizin in ganz Brasilien sind in Sao Paulo und in Rio de Janeiro. Zum „Vestibular“ kommen Bewerber aus dem ganzen Land entweder nach Rio de Janeiro oder Sao Paulo, um einen Studienplatz zu bekommen. Jedes Jahr muss ein 4

Student oder eine Studentin in jeder Prüfung besser als 100 andere Studenten sein, um zu bestehen. Insgesamt gibt es pro Semester ca. 100 freie Plätze für Medizinstudenten an jeder von den besten vier staatlichen Universitäten in Rio und an den drei besten in Sao Paulo. Natürlich sind das nicht die einzigen Universitäten in Brasilien, die in Frage kommen. Jeder Bundesstaat hat seinen eigenen staatlichen Universitäten für Medizin, aber alle wollen nur die besten besuchen. Wenn man einen Studienplatz bekommen hat, geht’s los. Das Studium dauert sechs Jahre. Die ersten zwei Jahren lernt man die grundsätzlichen Fachgebiete, z.B. Anatomie, Biochemie, Physiologie, Pharmakologie, usw. Ab dem dritten Jahr geht man in die Universitätskliniken, um die ersten Kontakte mit den Patienten zu haben. Ab diesem Zeitpunkt spielt sich aller Unterricht dort ab. Die letzten 18 Monate des Studiums heißen „Internato“. In den ersten sechs Monaten müssen die Studenten die Fachgebiete monatlich wechseln, d. h. sie absolvieren jeweils einen Monat in einem von den fünf größten medizinischen Fachgebieten: Innere Medizin, Chirurgie, Pädiatrie, Geburtshilfe/Gynäkologie und Orthopädie. Die anderen 12 Monate von dem „Internato“ kann man in der Inneren Medizin, der Chirurgie, der Pädiatrie, der Geburtshilfe/Gynäkologie oder Orthopädie absolvieren. Parallel dazu müssen die Studenten ihre Doktorarbeit schreiben. In Brasilien muss man ein Jahr über ein Thema schreiben, und dann bekommt man beim Abschluss des Studiums den Doktortitel. Nach dem Abschluss des Studiums müssen die Studenten eine weitere Prüfung ablegenen; sie heißt „Residência“. Sie funktioniert genau wie die „Vestibular“, aber jetzt geht es um die Fachgebiete. Die Prüfung gut zu bestehen, ist noch schwieriger als beim „Vestibular“, weil es noch weniger zu besetzende Stellen gibt. In der Universität, wo ich meine „Residência“ gemacht habe, gab es nur acht freie Plätze. Die Dauer von der „Residência“ ist abhängig von dem jeweiligen Fachgebiet. Im Bereich Gastroenterologie dauert sie z. B. vier Jahre, in der Neurochirurgie fast 12 Jahre usw. Nach der „Residência“ ist man fast fertig. Man muss nun noch eine Prüfung absolvieren, in der überprüft wird, ob man den Titel „Facharzt“ tragen darf. Wenn man diese erfolgreich ablegt, ist man endlich fertig! Ich finde es schade, dass in Brasilien nur die Studenten, die eine gute Schulbildung haben, die Möglichkeit haben, an den staatlichen Universitäten Medizin zu studieren, weil die Prüfungen so schwierig sind. In Brasilien eine gute Schulbildung zu haben, heißt, aus einer wohlhabenden Familie zu stammen. Wenn man keinen Studienplatz an den staatlichen Universitäten bekommen hat, muss man versuchen, einen Platz an einer privaten Universität zu bekommen, aber diese kosten viel Geld und sind vom Niveau her nicht besonders gut. Es ist leider immer noch Luxus, in Brasilien ein guter Arzt zu werden!

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Das Arztsein in Deutschland und Brasilien In Brasilien als Arzt zu arbeiten ist etwas ganz Anderes, als hier in Deutschland als Arzt tätig zu sein. Die strenge Hierarchie in den deutschen Krankenhäusern ist für uns Brasilianer tendenziell schwierig. Der Umgang mit unseren Chefs und Kollegen ist viel lockerer. In Brasilien sind Chefs Personen, die uns helfen, entweder, wenn wir Fragen haben, oder wenn wir in einer schwierigen Situation sind. Sie sind weniger unsere Chefs, als unsere Vorbilder. Mein erster Eindruck von dem ärztlichen Alltag in Deutschland war nicht besonders positiv. Ich hatte das Gefühl, bei der Bundeswehr zu sein. Der Druck, der auf Assistenzärzte ausgeübt wird, ist nahezu unmenschlich. Manche Kollegen sind vor der Visite einer Station so nervös, dass sie kaum essen können. Ich frage mich jeden Tag, ob das wirklich notwendig ist? Meiner Meinung nach ist der Beruf des Arztes schon anstrengend genug; wir brauchen keinen zusätzlichen Druck. Ein weiterer negativer Aspekt des ärztlichen Alltags in Deutschland ist der hohe bürokratische Aufwand, den unser Beruf erfordert. Ich habe manchmal den Eindruck, wir verwenden mehr Zeit auf alle notwendigen bürokratischen Vorgänge als auf unsere Patienten. Die Arzt-Patienten-Beziehung gefällt mir allerdings in Deutschland besser als in Brasilien. In meiner Heimat haben die Patienten keinen Respekt vor den Ärzten, weil alle privat versichert sind. Die Patienten vertrauen uns nicht. Sie lesen Alles im Internet nach und vergleichen die Aussagen der behandelnden Ärzte mit den Informationen, die sie dort bekommen. Bezüglich der medizinischen Kenntnisse und Methoden sehe ich keinen großen Unterschied zwischen den beiden Ländern. Sowohl in Deutschland als auch in Brasilien kann man gute Ärzte und Wissenschaftler finden. Natürlich ist Gesundheit in Deutschland günstiger und besser zugänglich als in Brasilien. In Brasilien haben nur die Reichen Zugriff zu einem gut funktionierenden Gesundheitssystem. Der Autor Marcos V. Rust Moreira ist Arzt, 34 Jahre alt und wurde in Rio de Janeiro, Brasilien geboren. Er hat Medizin in der Universidade Federal do Estado do Rio de Janeiro studiert, wo er in 2003 seine Facharztausbildung als Gastroenteorologe abgeschlossen hat. In Rio de Janeiro hat er als u. A. Arzt im Bereich der Gastroenterologie und Hepatologie an der Universidade Federal do Rio de Janeiro gearbeitet, wo er zahlreiche Erfahrungen in der Behandlung von Lebererkrankungen und HIV-Infektionen sammelte. Seit 2006 lebt Marcos Rust in Berlin. Dort hat er zwei Jahre lang am Campus Charité Virchow die Bedeutung von CD4-Zellen bei Auto-Immunhepatitis erforscht. Seit 2009 hat

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Marcus Rust die Zulassung, in Deutschland als Arzt zu arbeiten, und seit November 2009 arbeitet er auf der Intensivstation einer Privatklinik in Berlin.

3. EU-Online-Lernplattform für Mediziner: Medics on the Move Medics on the Move (MoM) ist eine internationale Online-Lernplattform zum Training der medizinischen Kommunikation. Sie wurde im Rahmen eines Leonardo-da-Vinci-Projektes von sechs verschiedenen Partnern erstellt. Auf deutscher Seite war Charité International Cooperation an dem Projekt beteiligt. Die Charité International Academy und Charité International Cooperation arbeiten mittlerweile an dem Folgeprojekt von MoM, Language Learning Medics on the Move (LLMoM), in dessen Rahmen die Lernplattform mit Sprachmaterialien für Anfänger bereichert wird. Medics on the Move liefert momentan Sprachmaterialien in sechs verschiedenen Sprachen für fortgeschrittene Lerner: Englisch, Deutsch, Italienisch, Schwedisch, Beglisch und Dänisch. Die Nutzung von MoM ist kostenfrei. Potentielle Nutzer sind Ärzte/innen, Wissenschaftler/innen und Pflegekräfte, die an ihrem Arbeitsplatz in einer Fremdsprache kommunizieren bzw. die viel mit internationalen Patienten/innen zu tun haben oder einen Auslandsaufenthalt planen sowie internationale Medizinstudierende, die sich auf einen Auslandsaufenthalt vorbereiten. Sollten Sie an der Lernplattform interessiert sein, so lesen Sie bitte weitere Informationen hier: http://chia.charite.de/fileadmin/user_upload/microsites/ohne_AZ/sonstige/chia/MoM_Vor stellung.pdf oder gehen Sie gleich auf die Startseite von MoM: www.medicsmove.eu

4. Programminformationen zu den aktuellen ChIA-Kursen im April und Mai a) Medical English, zweitägiges Intensivtraining Termin Fr/Sa 23./24.04.2010, 15.00 – 20.00 Uhr (Fr) und 9.00 – 16.00 Uhr (Sa), 14 UE Zertifizierung durch die Berliner Ärztekammer Die Veranstaltung ist durch die Berliner Ärztekammer zertifiziert (insgesamt 18 Fortbildungspunkte). Beschreibung Eine sich durch die Globalisierung stets verändernde Arbeitsmarktlage erfordert berufliche Flexibilität und die Fähigkeit, sich auf neue Situationen rasch und angemessen einstellen zu können.

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Auch Mediziner müssen oder wollen immer häufiger in einem für sie fremden sprachlichkulturellen Umfeld beruflich tätig werden. Da Englisch heutzutage in mehr als 100 Ländern Amts- beziehungsweise Verkehrssprache ist, zählen Sprachkenntnisse – insbesondere Fachsprachenkenntnisse – zu den grundlegenden Voraussetzungen, um sich beruflich zu verändern und weiter zu entwickeln. Ziele Das Seminar soll deutsche und internationale Ärztinnen und Ärzte darin befähigen, erfolgreich im ärztlichen Alltag auf Englisch zu kommunizieren. Inhalte -

Amerikanisches und britisches Gesundheitswesen sowie Versicherungssystem

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Medizinisches Grundvokabular (Anatomie, Stationen, Berufe und Materialien im Krankenhaus, Abkürzungen)

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Anamneseerhebung

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Klinische Untersuchung

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Krankengeschichte

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Fallvorstellungen

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Verfassen von Arztbriefen

Methoden -

Grammatik- und Vokabelübungen

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Rollenspiele

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Gruppendiskussion

Zielgruppe Deutsche

und

internationale

Ärztinnen

und

Ärzte,

Wissenschaftlerinnen

und

Wissenschaftler im medizinischen Bereich sind die Zielgruppe dieses Trainings. Teilnehmer/innenzahl 6 – 14 Teilnehmer/innen Dozent

Tim Quester Pädagoge, Anglist Dozent für Deutsch als Fremdsprache, Deutsch für Mediziner/innen, Medical English, Präsentieren auf internationalen Konferenzen und English as a Second Language zertifizierter Prüfer

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Veranstaltungsort Trainingszentrum für ärztliche Fertigkeiten (TÄF) Campus Charité Mitte (CCM) Charitéplatz 1 / Virchowweg 23 (geländeintern) 10117 Berlin Gebühr 220 Euro für interne (Charité-)Teilnehmer/innen 190 Euro b) An Alien in Germany. Crash course on how to make the fewest mistakes in your professional life while in Germany Date Saturday, May 8, 2010, 9 am – 3 pm Description Have you just arrived in Germany? Do you wonder how to start your stay in this country? Are you having problems with the social part of your professional life as a medical doctor or scientist? If yes, then this course is ideal for you. You will learn how to interact with people in your work. You will find out what are the “do’s” and “don’ts” in the medical and scientific environment. Participation in this course should hopefully prevent you from making painful social mistakes. You will also learn about your rights and restrictions. Audience Newcomers to Germany, English-speaking foreign scientists and medical doctors are the target group for this course. Content -

The essentials: Foreigner Office, driving license, registration, bank

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All the extraordinary things you need to write in a German CV

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Giving oral presentations in Germany

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Getting a German job reference (Arbeitszeugnis)

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How to establish your position at work

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To “DU” or not to “DU” – the rules for addressing others formally and casually

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Other cultural differences important for the social part of your professional life – meeting others, celebrating birthdays, etc.

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Lost in translation – all things you need to know about “handy”, “dick”, “gift” and “not”

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Dress code

Goals -

To better understand German culture in science and medicine.

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To avoid making embarrassing mistakes.

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To know your rights but also the restrictions 9

Methods -

Seminar

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Discussion

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Exercise – writing CV

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Exercise – job interview (acting)

Course language English Participants 8 – 14 participants Instructor

Agnieszka J. Szczepek Ph.D. staff scientist, Charité University Hospital Dr. Szczepek has obtained her PhD in Medical Sciences from the University of Alberta, Canada. She has studied and worked on 3 continents and in 6 countries Venue Trainingszentrum für Ärztliche Fertigkeiten (TÄF) Campus Charité Mitte (CCM) Charitéplatz 1 / Virchowweg 23 (geländeintern) 10117 Berlin Course fee 75 Euro 60 Euro for inhouse-participants (Charité members) c) Erfolgreiches Präsentieren auf Deutsch, zweitägiges Intensivtraining Termin 28./29.05.2010, 15.00 – 20.00 Uhr (Fr) und 9.00 – 16.00 Uhr (Sa), 14 UE Beschreibung Ärztinnen und Ärzte sind in ihrem deutschen Arbeitsalltag regelmäßig damit konfrontiert, ihre Ergebnisse in Teamsitzungen und auf Kongressen und Fachtagungen u. A. präsentieren zu müssen. Das freie Vortragen von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen und das Präsentieren mithilfe von Powerpoint© oder eines Posters sind jedoch keine Selbstverständlichkeit. 10

gleichzeitig ist eine erfolgreiche Vermittlung der wissenschaftlichen Projekte und Ergebnisse unabdingbar für die Weiterentwicklung von individueller Karriere und übergreifender Forschung. Die Techniken und Fertigkeiten des erfolgreichen Präsentierens können durch gezieltes Training erheblich optimiert werden. Dieser Aufgabe widmet sich der Kurs zentral, wobei er auch auf die besonderen – sprachlichen – Herausforderungen einer Präsentation in der Fremdsprache Deutsch fokussiert. Ziele Durch gestütztes und evaluiertes Anwenden verbaler, non-verbaler sowie visueller Ausdrucksformen lernen die Teilnehmer sich und ihre Projekte erfolgreich in deutscher Sprache zu präsentieren. Inhalte -

Halten eines Kurzvortrags mit anschließender Diskussion und Evaluation

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Kommentieren eines Posters / einer Powerpoint – Präsentation

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Erlernen und Anwenden von Redewendungen (Begrüßung / Einleitungen / Überleitungen / Reaktion auf Fragen / Hervorhebungen / Schlusswort / Zusammenfassungen)

Methoden -

Kurzvorträge

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Übungen

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Rollenspiele

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Gruppendiskussion

Zielgruppe Internationale Ärztinnen und Ärzte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im medizinischen Bereich sind die Zielgruppe dieses Trainings. Teilnehmer/innenzahl 8 – 14 Teilnehmer/innen Dozent

Tim Quester

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Pädagoge, Anglist Dozent für Deutsch als Fremdsprache, Deutsch für Mediziner/innen, Medical English, Präsentieren auf internationalen Konferenzen und English as a Second Language zertifizierter Prüfer Veranstaltungsort Trainingszentrum für ärztliche Fertigkeiten (TÄF) Campus Charité Mitte (CCM) Charitéplatz 1 / Virchowweg 23 (geländeintern) 10117 Berlin Gebühr 170 Euro für interne (Charité-) Teilnehmer/innen 140 Euro

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