Martin Kornmeier

Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht für Bachelor, Master und Dissertation

Haupt Verlag Bern • Stuttgart • Wien

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Inhalt

1 Vorwort: ein Backrezept?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 2 Das Drama mit dem Gugelhupf.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 3 Der Inhalt einer wissenschaftlichen Arbeit (Teil I): SIE bestimmen, welchen Gugelhupf Sie servieren. . . . . . . . . . . 31 4 Der Inhalt einer wissenschaftlichen Arbeit (Teil II): Verarbeiten Sie nur Zutaten, die man für einen Gugelhupf benötigt!.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 5 Der Inhalt einer wissenschaftlichen Arbeit (Teil III): Rühren Sie Ihre Zutaten richtig zusammen!.. . . . . . . . . . . . . . . . . 81 6 Der Stil wissenschaftlicher Arbeiten: Damit Ihr Gugelhupf gelingt, brauchen Sie das richtige Händchen. . . . 151 7 Die Form wissenschaftlicher Arbeiten: Damit Ihr Gugelhupf wie ein echter Gugelhupf aussieht. . . . . . . . . . . . . . 229 8 Halten Sie sich an die Backzeit!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269

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Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort: ein Backrezept?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 2 Das Drama mit dem Gugelhupf.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 ........

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2.1

Thema Ihrer Bachelorarbeit: „Backen Sie einen Gugelhupf!“. .

2.2

„Scientific Googlehoopf“: Erfolgsfaktoren einer wissenschaftlichen Arbeit..

3 Der Inhalt einer wissenschaftlichen Arbeit (Teil I): SIE bestimmen, welchen Gugelhupf Sie servieren. . . . . . . . . . . 31 3.1 3.1.1 3.1.2 3.2

Die Suche nach dem generellen Thema: Welchen Kuchen wollen Sie backen?. . . . . . . Hilfe bei der Themensuche.. . . . . . . . . . . . . . Was tun, wenn es Ihren Kuchen bereits gibt?..

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3.2.1 3.2.2 3.2.3 3.2.4 3.2.5

Die Suche nach der zentralen Forschungsfrage: Welches Rezept soll’s denn sein?. . . . . . . . . . . . Beschreibung (Deskription).. . . . . . . . . . . . . . . . Erklärung (Explikation).. . . . . . . . . . . . . . . . . . . Prognose. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gestaltung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kritik (Bewertung) und Utopie.. . . . . . . . . . . . . .

3.3

Formulieren Sie Ihr Thema möglichst präzise!. .

31 31 34

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40 41 48 50 51 53

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4 Der Inhalt einer wissenschaftlichen Arbeit (Teil II): Verarbeiten Sie nur Zutaten, die man für einen Gugelhupf benötigt!.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 4.1 4.1.1 4.1.2

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Das Leid mit der Literatur.. . . . . . . Qualität ist das beste Rezept. . . . . Die besten Zutaten finden: Strategien der Literaturrecherche. .

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4.1.2.1 4.1.2.2 4.1.2.3 4.1.3

Methode der konzentrischen Kreise. . . . . . . . . . . . . . . . . . . Systematische Suche. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vorwärts gerichtete Suche.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kaufen Sie Ihre Zutaten nicht im nächstbesten Internetshop. .

4.2

Die Zutaten bereitlegen: Lesen und Exzerpieren von Texten..

4.3

Nicht zu wenige und nicht zu viele Zutaten: Quantität der verarbeiteten Literatur.. . . . . . .

4.4

Geriebene Zitronenschale und ein paar Rosinen: Nicht nur die Literatur macht’s. . . . . . . . . . . . . . .

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5 Der Inhalt einer wissenschaftlichen Arbeit (Teil III): Rühren Sie Ihre Zutaten richtig zusammen!.. . . . . . . . . . . . . . . . . 81 5.1

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5.2

Die leidige „Einleitung“ (= 1. Kapitel).

5.3 5.3.1 5.3.2

„Grundlagen und Definitionen“ (= 2. Kapitel). . . . . . . . . . . . Eigentliche Bedeutung von „Grundlagen und Definitionen“. . Die Kurzgeschichte von der traurigen Definition mit ihren unendlich vielen Schwestern. . . . . . . . . . . . . . . .

5.4 5.4.1 5.4.2

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93 93

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5.4.3.4

„Hauptteil“: Das Herzstück Ihrer Arbeit (= 3. Kapitel). . . . . . . . . . . . Die Zutaten stehen bereit – und nun?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Eigentliche Herausforderung: die Zutaten angemessen verarbeiten (= korrekter Umgang mit Hypothesen, Aussagen, Daten).. . . . . . . . . Hypothesen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Aussagen.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Analyse empirischer Daten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mehr als nur Häufigkeiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mit univariaten Verfahren in die eigentliche Analyse einsteigen.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mit bivariaten Analyseverfahren einfache Zusammenhänge entdecken.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Klarheit im Datenwust: Multivariate Analyseverfahren.. . . . . . . . . .

5.5

Der vernachlässigte „Schluss“ (= 4. Kapitel).

5.6

Die Zubereitung variieren: Mögliche Gliederungen einer wissenschaftlichen Arbeit..

5.4.2.1 5.4.2.2 5.4.3 5.4.3.1 5.4.3.2 5.4.3.3

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Die Zutaten Schritt für Schritt dazugeben: Stellenwert der Gliederung. . . . . . . . . . . .

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6 Der Stil wissenschaftlicher Arbeiten: Damit Ihr Gugelhupf gelingt, brauchen Sie das richtige Händchen. . . . 151 6.1

Sie backen – schreiben – für Leser!. .

6.2

Verwenden Sie die richtigen Wörter – und verwenden Sie die Wörter richtig!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Verben.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Leisten Sie Verzicht auf Funktionsverben!. . . . . . . . . . . . . . . . . . Achten Sie auf die „Stilhöhe“!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Reanimieren Sie tote Verben!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Doppelt quält besser: Pleonasmen und Verben mit unnötigen Vorsilben.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Beizeiten das Tempus beherrschen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hätte da was im Konjunktiv stehen müssen?. . . . . . . . . . . . . . . . Sollten Passivsätze seitens des Autors vermieden werden?.. . . . . Infinitive ad infinitum?.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Substantive. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Nominalkonstruktionen? No!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ein konkretes Substantiv für einen konkreten Sachverhalt.. . . . . . Zu Ihrer Rückerinnerung ein Testversuch als Gratisgeschenk: keine pleonastischen Substantive!. . . . . . . . . . . (Wort-)Blähungen der besonderen Art.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Das Substantivaneinanderreihungsproblem.. . . . . . . . . . . . . . . . Geeignete Synonyme statt Wortwiederholungen. . . . . . . . . . . . . Männliche und / oder weibliche Ausdrucksform? . . . . . . . . . . . . . Adjektive. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Misstrauen Sie Adjektiven!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wählen Sie präzise Adjektive!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sperren Sie schwarze Raben in die Vogelvoliere!.. . . . . . . . . . . . Adverb ≠ Adjektiv.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Die maximalste Steigerungsstufe ist immer die optimalste! Oder etwa nicht?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sie arbeiten nicht in der Kreativabteilung. . . . . . . . . . . . . . . . . . „Simpel = unwissenschaftlich“? Zum Umgang mit Fachbegriffen, Fremdwörtern und Amerikanismen / Anglizismen. . . . . . . . . . . . . Muss man kasuistisch auf ein Kompendium extraordinärer Termini rekurrieren?.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Fremdwort ≠ Fachbegriff. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Weitere coole Infos.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

6.2.1 6.2.1.1 6.2.1.2 6.2.1.3 6.2.1.4 6.2.1.5 6.2.1.6 6.2.1.7 6.2.1.8 6.2.2 6.2.2.1 6.2.2.2 6.2.2.3 6.2.2.4 6.2.2.5 6.2.2.6 6.2.2.7 6.2.3 6.2.3.1 6.2.3.2 6.2.3.3 6.2.3.4 6.2.3.5 6.2.3.6 6.2.4 6.2.4.1 6.2.4.2 6.2.4.3

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151 156 156 157 158 159 161 163 165 169 170 171 171 174 175 176 178 180 183 184 184 187 190 192

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6.2.5 6.2.6 6.2.6.1 6.2.6.2 6.2.6.3 6.2.6.4 6.2.6.5

Präpositionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . Hinweise zur Wortwahl. . . . . . . . . . . Nicht journalistisch, nicht salopp. . . . Der Kontext Ihrer Wörter ist wichtig. . Versenken Sie Wortdreimaster!. . . . . Ich, wir oder man?. . . . . . . . . . . . . . Anthropomor … was?.. . . . . . . . . . .

6.3 6.3.1 6.3.2 6.3.3 6.3.4 6.3.5 6.3.6 6.3.7

Sätze.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Generelle Hinweise zur Formulierung von Sätzen. . . . . . . . . In der Kürze liegt die Würze!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Keine „russischen Puppen“!.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Achten Sie auf den Satzbau!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zeichnen Sie (Sprach-)Bilder!.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Redewendungen sollten Sie korrekt aufs „Trapez“ bringen!.. War da was? Achten Sie auf Korrelationen!. . . . . . . . . . . .

6.4

Den Teig immer mal wieder probieren: Überarbeiten und korrigieren Sie Ihren Text gewissenhaft!. . Machen Sie Ihre Arbeit zu einem eigenständigen Werk!.. . . Stehlen Sie Ihren Lesern nicht die Zeit!.. . . . . . . . . . . . . . . Lesen Sie den Inhalt Ihrer Arbeit laut vor!. . . . . . . . . . . . . . Machen Sie den „Muttitest“!.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

6.4.1 6.4.2 6.4.3 6.4.4

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202 202 202 207 208 210 210 211 211 216 218 219 220 221 221 223 223 224 227 227

7 Die Form wissenschaftlicher Arbeiten: Damit Ihr Gugelhupf wie ein echter Gugelhupf aussieht. . . . . . . . . . . . . . 229

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7.1

Funktionen der Form. .

7.2 7.2.1 7.2.2 7.2.2.1 7.2.2.2 7.2.2.3 7.2.2.4 7.2.3 7.2.3.1 7.2.3.2 7.2.3.3 7.2.4

Stellenwert ausgewählter Formvorschriften.. . . . Rechtschreibung und Grammatik. . . . . . . . . . . . Interpunktion: mehr als Punkt und Komma.. . . . . Komma. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Doppelpunkt.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gedankenstrich.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Semikolon. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Korrekte Zitierweise der verarbeiteten Literatur.. Belegen der Literatur im Text. . . . . . . . . . . . . . . Ergänzende Hinweise zur korrekten Zitierweise. . Angabe der Quellen im Literaturverzeichnis.. . . . Abbildungen, Tabellen, Grafiken. . . . . . . . . . . . .

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14 7.2.4.1 7.2.4.2 7.2.4.3 7.2.5 7.2.6 7.2.7 7.2.8

Stellenwert von Schaubildern.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hinweise zur Gestaltung von Schaubildern. . . . . . . . . . . . . . . . Schaubildtypen.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mathematische Formeln und Gleichungen.. . . . . . . . . . . . . . . . Abkürzungen und Symbole.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zahlen, Zahlwörter und Einheiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kapitel, Absätze, Aufzählungen / Auflistungen, Hervorhebungen.

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8 Halten Sie sich an die Backzeit!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269 Literatur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273 Index. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275

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2 Das Drama mit dem Gugelhupf

2.1 Thema Ihrer Bachelorarbeit: „Backen Sie einen Gugelhupf!“ Stellen Sie sich vor, Sie studieren „Bäckereiwesen“ und sollen eine Bachelorarbeit schreiben – Thema: „Backen Sie einen Gugelhupf “. Ihre Bearbeitungszeit beträgt drei Stunden; Sie gehen nach Hause und denken sich „Klar, Gugelhupf! Kein Thema! Kenn ich! Da gibt’s im Internet bestimmt „echt geile“ Rezepte. Und Zutaten hab ich ja auch zu Hause.“ Nach so viel Nachdenken setzen Sie sich erst einmal zehn Minuten aufs Sofa, um sich entspannt zurückzulehnen: „Gott sei Dank! Gugelhupf backen als Thema der Bachelorarbeit – und nicht etwa Berliner, Amerikaner, Kipferl oder ähnlich Kompliziertes. Hätte sonst echt voll schwierig werden können. Aber so! Wird echt voll easy!“ Nach zwanzig Minuten – Sie waren dann doch mal kurz eingenickt, was aber nicht weiter schlimm ist (geht ja dann doch alles ziemlich fix) – setzen Sie sich an Ihren Computer, um im Internet nach einem Rezept zu surfen. Sie staunen nicht schlecht, als Sie feststellen, dass es nicht nur EIN Gugelhupfrezept gibt, sondern Hunderte! So finden Sie neben dem Elsässer Original u.a. das von der „Uroma überlieferte Rezept“ sowie den „Gugelhupf nach Großmutters Art“. Bereits Mozart scheint ein einzigartiges Rezept entwickelt zu haben; jedenfalls bietet man Ihnen das Rezept für einen „Mozart-Gugelhupf “ an. Neben Rezepten für Mohren- und

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Möhren-Gugelhupf stoßen Sie auf den Advent- und den DominosteinGugelhupf, der „schön weihnachtlich“ schmeckt. Wie wär’s mit einem Eierlikör-Gugelhupf – gerne auch in der Eierlikör-Mandel- oder EierlikörSchoko-Variante? Stutzig macht Sie der gerollte Quarkteig-Gugelhupf mit saftigem Teig und „variabler Füllung“ (ohne Ei!). Schließlich finden sich unter den Internetleckereien auch zahlreiche „deftige Gugelhupfs“: • Glühwein-Gugelhupf, • Pizza-Gugelhupf, • Gugelhupf mit Bier, • Schinken-Gugelhupf (zu Wein), • Brez’n Gugelhupf. Dann vielleicht doch lieber die „Lightversion vom Gugelhupf “? Kein Prob­ lem – alles da. Nach kurzem Überlegen – die Zeit läuft – entscheiden Sie sich ganz spontan für den Klassiker. Der Betreuer hat ja nix von einer „Spezialversion“ erzählt. Und außerdem: Wenn schon all die Bäcker dieser Welt sich nicht einigen können, wie ein echter Gugelhupf aussehen und schmecken muss, kommt’s wohl bei Ihnen als kleinem, unbedarftem Studenten des Bäckereiwesens schon gar nicht so genau drauf an, sich mit all den Varianten auseinanderzusetzen – so sinnvoll oder sinnlos all die Gugelhupfrezepte auch sein mögen. Sie eilen zum Vorratsschrank, um die Zutaten zusammenzustellen. Wie war das noch gleich? • Ein Pfund Mehl? 500 Gramm – so viel!? Nun ja: 200 Gramm sind noch da. Muss reichen. • 1 Teelöffel Salz? Massig da. Passt. • ½ Pfund Butter. Butter? Nicht da; aber dafür hinreichend Margarine. Glück gehabt. • 6 Eier? Jawohl. Haltbarkeitsdatum abgelaufen? Wurscht. Merkt der Korrektor ohnehin nicht. • 100 g Zucker. Kandiszucker wird’s wohl auch tun. Sooo kleinlich wird der Betreuer der Bachelorarbeit ja wohl nicht sein. • 1/8 l Milch? Heute morgen den Rest getrunken, aber die kann man sich ja vom WG-Nachbarn „leihen“. • 35 g Hefe. Nicht da. Aber was sind schon 35 Gramm, da kann man mal locker drauf verzichten.

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Das Drama mit dem Gugelhupf

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• 60 g Rosinen? Nö, Weintrauben tun’s auch. • Etwas geriebene Zitronenschale? War da nicht noch irgendwo eine Mandarine von Weihnachten? • Mandeln? Fehlanzeige. Ist aber ohnehin nur Schnickschnack, den Kuchen zu verzieren. In null Komma nix haben Sie alle Zutaten zusammengetragen – und atmen erst einmal tief durch. Die Zeit, die Sie durch das Einnicken auf dem Sofa verpennt haben, konnten Sie durch das Internet zumindest teilweise wettmachen. Und die Zutaten haben Sie ja auch alle parat. Logo! So. Nun aber nix wie ran an die Buletten. Der Kuchen sollte nämlich möglichst ein bisschen früher fertig werden; denn schließlich wollen Sie heute mit Kommilitonen schon mal auf den zukünftigen Bachelor anstoßen. Und mit dickem Kopf backt’s sich schlecht. Sie hauen also erst einmal alle Zutaten in die Schüssel. Zwar steht auf dem Rezept, dass es wichtig sei, Zucker, Mehl und Eier abwechselnd und unter ständigem Rühren unter die Butter zu geben; aber zum einen haben Sie’s eilig, zum anderen – so besagt ein altes Sprichwort – kommt im Magen ja sowieso alles zusammen. Und außerdem: Wichtig ist, wie der Kuchen am Schluss aussieht – und da haben Sie schon eine echt total tolle Idee, mit der Sie Ihren Betreuer echt voll total überraschen werden! Der kann dann einfach nur ne echt total gute Note drauf geben, es sei denn der hat keine Ahnung von Desktop-Publishing – sorry: von modernem Kuchendesign. Das Rühren des Teigs macht Ihnen dann doch etwas Mühe, da Sie keinen elektrischen Rührbesen besitzen. Um beim Verrühren mit dem Kochlöffel nicht allzu sehr ins Schwitzen zu geraten, brechen Sie den „Prozess“ nach gut einer Minute ab, da dann alles schon „ziemlich gut vermischt aussieht“. Nun geben Sie noch eine gehörige Portion Salz hinzu. War zwar nicht erforderlich, haben Sie aber hinreichend im Vorratsschrank. Warum also nicht!? Damit der Gugelhupf auch als solcher erkennbar ist, sollte er (eigentlich) in einer typischen, hohen Kranzform (aus Metall oder Keramik mit einem „Kamin“ in der Mitte) gebacken werden; diese ähnelt der klassischen Puddingform und lässt den Teig gleichmäßig garen. Da Sie eine solche Form nicht besitzen („Ist voll teuer!“) und Ihren Betreuer ja ohnehin mit einem speziellen Äußeren überraschen wollen, beschließen Sie, einen Kontrapunkt zu setzen: Sie nehmen die Kastenform, die Ihnen Ihre

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Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht

Mutter zu Studienbeginn aus dem Altbestand überlassen hat. Das wird den Korrektor aber überraschen! Der vermutet bestimmt, dass Sie damit was ganz Besonderes ausdrücken wollen. Dass Sie gar keine passende Form haben, erkennt der im Leben nicht. So. Nun den Gugelhupf noch kurz gehen lassen. Da Sie sich beim „Erstellen“ des Kuchens in der Zeit verschätzt haben, müssen 45 Minuten, in denen der Kuchen gehen kann, einfach reichen. Das Werk muss auf jeden Fall pünktlich fertig werden … Bachelor-Vorfeiern steht ja heute noch auf dem Programm! Nach einer Dreiviertelstunde hat sich der Kuchen keinen Millimeter nach oben bewegt (wie auch – ohne Hefe!), weshalb Sie beschließen, Trick 17 anzuwenden: Sie lassen den Kuchen einfach etwas länger backen und drehen die Backtemperatur hoch! Die Hitze wird dem guten Stück schon Beine machen (he, he!). Als der Gugelhupf nach der vorgesehenen Backdauer noch immer nicht gegangen ist, werden Sie langsam unruhig und rufen – selbstverständlich rein prophylaktisch – Ihren Betreuer an: Er soll sich keine Sorgen machen. Sie haben alles im Griff – Sie wollen den Kuchen einfach etwas länger backen lassen, weil eben … künstlerische Freiheit. 15 Minuten später als ursprünglich vorgesehen holen Sie Ihr Meisterstück aus dem Ofen, aus dem es bereits gewaltig raucht. Allerdings hat die extra Hitze – das erkennen Sie auf den ersten Blick – nicht zu dem erhofften Resultat geführt. Angesichts der zahlreichen verkohlten Stellen beschließen Sie, den Titel Ihrer Arbeit leicht zu modifizieren: Sie verkaufen ihn einfach als „Dunklen Zwerg-Gugelhupf: Backresultat unter besonderer Berücksichtigung zusätzlicher Hitzezufuhr“. Glücklich reichen Sie Ihr Werk nach drei Stunden und 15 Minuten bei Ihrem Betreuer ein. Dieser reibt sich verwundert die Augen, flucht (weil er sich an dem noch heißen Kuchen die Finger verbrennt), schneidet auf, probiert – und lässt Sie durchfallen. Die ganze Mühe – umsonst. Was war schiefgelaufen? Es ging das schief, was auch bei manch einer wissenschaftlichen Arbeit danebengeht. Wie Sie der Gegenüberstellung in Abb. 1 (s. Seite 26) entnehmen können, sind zwischen dem Backen eines Kuchens und dem Anfertigen einer wissenschaftlichen Arbeit (hier = Bachelorarbeit) zahlreiche Parallelen zu erkennen. Beispielsweise sind in beiden Fällen die Zutaten

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sehr bedeutsam – statt Eiern, Mehl usw. eben Literatur, Ergebnisse empirischer Studien oder etwa Resultate einer eigenen Befragung. Eine ganz entscheidende Rolle spielt überdies die Art der Zubereitung (d.h. Gliederung, Argumentation, Stil usw.). All dies sind äußerst wichtige Elemente, die im Folgenden beschrieben werden und deren Bedeutung eingehend zu diskutieren sein wird.

2.2 „Scientific Googlehoopf“: Erfolgsfaktoren einer wissenschaftlichen Arbeit Was versteht man unter „wissenschaftlichem Arbeiten“ bzw. dessen Ergebnis (= wissenschaftliche Arbeit)? Folgt man der Auffassung des Niedersächsischen Finanzgerichts, so ist nicht nur wissenschaftlich tätig, wer „schöpferische oder forschende Arbeit leistet (reine Wissenschaft), sondern auch, wer das aus der Forschung hervorgegangene Wissen und Erkennen auf konkrete Vorgänge anwendet (angewandte Wissenschaft). Wissenschaftliches Arbeiten i.S. der angewandten Wissenschaft liegt aber nur dann vor, wenn grundsätzliche Fragen oder konkrete Vorgänge methodisch in ihren Ursachen erforscht, begründet und in einen Sinnzusammenhang gebracht werden, wie z.B. in einem wissenschaftlichen Gutachten über schwierige Fragen. […] Zu einer wissenschaftlichen Tätigkeit gehört ferner, dass sie von der Methode her nachprüfbar und nachvollziehbar ist.“ Sie sehen: Wer lediglich aufzählt, beispielhaft argumentiert, Aussagen anderer kritiklos übernimmt, unsystematisch beschreibt o.Ä., erbringt keine wissenschaftliche Leistung i.e.S. Selbstverständlich spielt auch all dies eine wichtige Rolle; um aber tatsächlich von wissenschaftlichem Arbeiten sprechen zu können, müssen zahlreiche Kriterien erfüllt sein, die sich drei Kategorien zuordnen lassen: Inhalt, Stil und Form. Deren wichtigsten Ausprägungen sind in Abb. 2 (s. Seite 28) zusammengestellt.

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Index

A Abbildungen 27, 28, 74, 75, 229, 230, 256, 257, 263, 271 Abkürzungen 263, 264 Absätze 28, 47, 90, 217, 224, 229, 230, 266 Abstract 33, 74 Adjektive 28, 172, 184, 186, 187, 190, 193, 194, 196 Adverb 28, 192, 193, 240 alternierende Gliederung 147 amerikanische Methode 248 Amerikanismen 28, 196 Analyse empirischer Daten 28, 121 Analyseverfahren 122, 128, 129 angewandte Wissenschaft 51 Anglizismen 181, 196 Anhang 226, 256 Anschaulichkeit 28, 29, 117, 159 Anthropomorphismen 210 Appositionen 242 Arbeitspapier 60, 62 Argumentation 18, 25, 27, 41, 75, 81, 83, 181, 186, 208, 223, 225, 226, 231, 251, 252, 256 Argumentationskette 266 Argumentationslinie 90, 252 Ästhetik 28, 29, 151, 183 Ästhetik der verwendeten Sprache 28

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Aufbau der Arbeit 28, 90, 92 Auflistungen 266 Aufzählungen 28, 214, 238, 240, 244, 247, 266 Ausdrucksweise 169 Aussagen 17, 27, 28, 29, 41, 48, 52, 54, 60, 61, 62, 71, 74, 104, 105, 114, 115, 116, 117, 118, 119, 121, 140, 188, 198, 210, 212, 213, 214, 218, 225, 229, 233, 247, 252, 255, 266 Auswahlverfahren 104 B Bachelorarbeit 21, 22, 24, 26, 27, 31, 52, 76, 223, 224, 271 Balkendiagramm 261 Befragung 25, 26, 28, 37, 64, 78, 93, 102, 104, 109, 119, 121, 134, 145, 157, 159, 164, 169, 170, 174, 188, 205 Beobachtung 37, 78, 93, 109 Beschreibung 28, 41, 44, 47, 82, 130 Bibliotheken 70, 71, 73 bivariate Verfahren 123 Blockgliederung 147 Bürokratensatz 173 Business Source Premier 61, 70, 72

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C chronologische Gliederung 140 Clusteranalyse 134, 137 Conjoint Measurement 131, 149 D Dann-Teil 48, 50 Daten 26, 37, 50, 57, 61, 70, 71, 72, 75, 77, 78, 89, 92, 104, 105, 109, 110, 116, 122, 123, 125, 134, 163, 164, 165, 203, 212, 231, 236, 264 Datenanalyse 44, 104, 121, 232 Datenbanken 61, 69, 70, 72 Datenerhebung 78, 116, 121, 148, 169 Datengewinnung 104 Dativ 232, 233, 234, 235 Deduktion 107, 108 Definitionen 17, 28, 93, 97, 102 Deklination 234 Delphi-Methode 54 Desiderata 32 Deskription 40, 41, 43, 47, 48, 121, 122 deskriptive (singuläre) Aussage 114 deutsche Zitierweise 248 Diktion 28 Diplomarbeit 50, 51, 55, 57, 90, 117, 144, 148, 149, 212, 213, 220, 224, 225, 254 Diskriminanzanalyse 130, 160 Dissertation 31, 60, 62, 72, 74, 116, 224, 254 Dokumentlieferdienste 73 Doppelpunkt 237, 244, 245, 267

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E EBSCO 72 EconLit 61, 69, 70 Effekthascherei 257 Eigenschaftswort 185, 186, 192 Eigenständigkeit 26 Einflussgrößen 51, 130, 131 Einheiten 264, 265 Einleitung 28, 74, 83, 86, 87, 90, 92, 93, 104, 206 Einschübe 218, 219, 245 Ellipsen 250 Empfindungswörter 239 Empirie 106 empirische Befunde 26, 28, 60, 68, 94, 104 empirische Forschung 77 empirische Exploration 107 empirische Verallgemeinerungen 118 entscheidungslogischer Aufbau 27, 81 Erfolgsfaktoren 17, 84 Erkenntnisgewinnung 105 Erkenntnisquellen 28, 107 Erkenntnisse 29, 56, 57, 60, 73, 77, 78, 104, 108, 139, 143, 210 Erklärung 28, 40, 41, 44, 48, 110, 114, 122 Erscheinungsbild 29, 230 erweiterter Infinitiv 241 erweitertes Partizip 243 Erzählzeit 163 Ethik 44, 53 Experiment 28, 37, 121 Expertengespräch 61, 62 Explikation 40, 41, 47, 48

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Index

explikative Aussage 114 Expressfernleihe 73 Exzerpieren 73, 74 Exzerpt 75 F Fachbegriff 152, 196, 198, 231 Fachbeiträge 61, 63 Fachidiotie 152 Fachtermini 28, 152, 198 Fachzeitschrift 17, 26, 32, 60, 61, 62, 63, 64, 68, 70, 71, 72, 74, 77, 109, 116 Faktorenanalyse 132, 133, 134 Fallstudien 60, 61, 107 Falsifikation 110 Fettdruck 28, 74, 230, 250, 266 Floskeln 55, 204 Form 15, 16, 17, 18, 19, 23, 28, 29, 42, 50, 54, 83, 110, 114, 116, 156, 166, 167, 183, 194, 195, 196, 205, 206, 221, 223, 229, 231, 255 Formeln 28, 262, 263 Formvorschriften 18, 27, 231 Forschungsansatz 17, 47, 50, 53 Forschungsfrage 17, 26, 28, 40, 48, 49, 50, 53, 54, 55, 57, 74, 76, 77, 86, 88, 89, 90, 92, 94, 103, 108, 110, 133, 224 Forschungslücke 88 Forschungsproblem 37, 48, 74, 78, 94, 106, 223 Fremdwort 28, 180, 196, 197, 198 Fußnoten 223, 224, 226, 248, 257 Füllwörter 227 Funktionsverben 157

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G Gedankenstrich 179, 237, 245 Generalisierung 118 Genitiv 232, 233, 234, 235 Genus 156, 183, 236 Genus verbi 156 Gesamteindruck 28 Geschwafel 225 Gesetzesaussage 106, 110, 114 Gestaltung 18, 27, 28, 41, 44, 51, 83, 107, 131, 148, 149, 206, 208, 210, 227, 255 Gestaltungsempfehlung 42, 44, 53 Gestaltungsmaßnahmen 41, 44 gestaltungsorientierter Ansatz 51, 52 gleichartige Gliedsätze 240 gleichrangige Teilsätze 246 Gleichungen 262 Gliederung 17, 25, 27, 40, 81, 82, 83, 84, 90, 94, 104, 140, 142, 143, 144, 145, 147, 148, 149, 266, 271, 272 Gliederung nach Ursache und Wirkung (kausale Methode) 143 Gliederungspunkte 82, 266 Gliederungstiefe 267 Gliedsatz 242 Grafiken 27, 230, 256, 257, 263 Grammatik 28, 178, 231 graue Literatur 255 Grundlagenteil 28, 56, 104 Grundstufe 194 Gruppendiskussion 107, 108 Gültigkeit von Aussagen 114

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H Habilitationsschrift 61, 66, 70 halbstrukturiertes Interview 107, 108 Handbuch 60, 62, 66 Handwörterbuch 66 Harvard-Zitierweise 224, 248, 252, 253, 254 Häufigkeiten 121 Hauptteil 28, 83, 94, 103, 104, 144, 145 Hermeneutik 107 Hervorhebungen 28, 229, 249, 250, 266 Hilfsmittel 27, 223, 230, 266 Hochschulbibliothek 73 Hubschrauber-Perspektive 69 Hypothesen 17, 28, 44, 49, 94, 103, 104, 105, 106, 107, 108, 109, 110, 121, 128, 149 Hypothesenformulierung 110 hypothetische Konstrukte 132 I Imperfekt 163, 165 Implications for Future Research 33 Imponiervokabeln 198 Indexzahlen 123 Indikativ 165, 166, 167 Induktion 107 Infinitive 170 Infinitivkonstruktion 170, 171 Internet 21, 23, 27, 61, 62, 65, 70, 71, 72, 169, 180, 254 Interpunktion 16, 237, 250, 270 intervenierende Variable 119 Interviewerleitfaden 107 Ironie 206

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J Jäger- und Sammler-Phase 42 Journal 17, 26, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 69, 72, 73, 76, 77, 109, 269 Journal Citation Reports 72 K Kapitel 28, 54, 74, 82, 85, 86, 92, 93, 94, 139, 142, 144, 145, 229, 252, 266 Karlsruher virtueller Katalog 72 Kasus 232, 234, 236 Kausaladverbien 193 Kausalanalyse 46, 132 kausale Beziehung 120 kausaler Zusammenhang 119 Kennzahlen 97, 98 Komma 236, 237, 238, 239, 240, 241, 242, 243, 244, 245, 246, 264, 265 Komparativ 194 Konditional 165, 242 Konjunktionen 207, 217, 238, 240, 246 Konjunktiv 165, 166, 167, 168, 169 Konsequenzen für Wissenschaft und Praxis 28 Konsistenz 28, 255, 263, 269 Kontingenzanalyse 131 Korrekturrand 27, 230 Korrelation 75, 123, 221 Kreativitätstechniken 16 Kreisdiagramm 260 Kreuztabellierung 123 Kritik 27, 41, 44, 53, 117, 208, 213 Kritischer Rationalismus 105 kritische Würdigung 28, 148

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Index

Kursivschrift 28, 230, 250, 267 Kurvendiagramm 261 Kurzbeleg 248, 250, 251, 252 L Längsschnittanalyse 125 latente Variablen 132 Lawinensystem 65 Layout 29 Legende 46, 259, 263 LEGIOS 61, 72 Lehrbuch 60, 62 Lesefluss 197, 217, 230, 231, 245, 262 Lexikon 60, 62, 236 LexisNexis 61, 72 Lingua franca 198 Literatur 15, 17, 25, 26, 27, 28, 29, 32, 35, 40, 51, 52, 56, 60, 62, 65, 66, 68, 69, 70, 71, 72, 73, 76, 78, 89, 91, 94, 105, 114, 116, 119, 210, 213, 225, 232, 247, 255, 270, 271, 272 Literaturdatenbanken 69 Literaturquellen 17, 68, 77, 248 Literaturrecherche 26, 51, 65, 70, 251 Literaturschnellbeschaffung 73 Literaturstudium 77 Literaturverwaltungsprogramm 75 Literaturverzeichnis 28, 61, 66, 76, 117, 250, 251, 253, 254, 255, 270 Logik 29, 151 logische Aussage 114 logische Herleitung 105 logistische Regression 130

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Logit-Analyse 131 Lokaladverbien 193 M Maßzahlen 122, 123 Median 122 mehrdimensionale Skalierung 133 Meta-Analyse 78, 89, 103 meta-physische Aussage 114 Meta-Sprache 83, 85 Methode der konzentrischen Kreise 65, 69 Methodik 63, 89, 92 methodischer Ansatz 28 Mittelwert 122, 123 Modaladverbien 193 moderierende Variable 119 Modus 28, 123, 156, 236 multivariate Analyseverfahren 128 Mutti-Test 227 N nachgestellte Adjektive 244 Nachsilben-Chinesisch 173 Name dropping 76 Negation 186 Neuer methodischer Ansatz 37 Neues theoretisches Fundament 38 Nominalkonstruktionen 28, 171, 172 Nominalstil 156 nomologische Aussagen 110 nomologische Hypothesen 106 normative Aussage 114

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O OASE 72 Objektivität 28 Obrigkeitsdenken 152 operationale Definition 97 Orthographie 16, 29, 227 Oxymoron 206

Prognoseverfahren 50 prototypische Maßnahmen 52 Prozentzahlen 123 Prüfbarkeit der Aussagen 28 Punkt 85, 116, 155, 198, 230, 237, 246, 265 Punktediagramm 261

P Paraphrasierung 251 Partizip Perfekt 164 Passivformulierung 28 Passivkonstruktion 169 Passivsätze 169 Perfekt 163, 164 Periodika 63, 65, 69, 236 Phrasen 55, 87, 154, 155, 204, 224, 251 Plattitüden 87, 226 Plausibilität 119 Pleonasmen 28, 187, 209 pleonastische Substantive 175 Plusquamperfekt 164, 165, 168, 180 Portfolio-Ansatz 125, 126, 127 Prägnanz 28, 29, 225 Präpositionen 28, 202, 232 Präteritum 163, 164 Praxisbeispiele 26, 60, 61 praxisorientierte Zeitschriften 62 Praxisprobleme 60, 61 Pretest 104 Primärforschung 78 Primärstudie 26, 28, 49 Problemstellung 88, 89, 92, 108, 109, 160 Prognose 28, 40, 41, 44, 50, 54, 122

Q qualitative Verfahren 54 qualitative Vorstudie 107 Qualitätskontrolle 71 quantitative Hypothese 110 Quellenangabe 247, 248, 257 Quellenbeleg 28 Quellenverweis 105, 251

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R Realität 26, 41, 42, 44, 105, 106, 107, 110, 121 Rechtschreibhilfe 231 Rechtschreibung 28, 76, 226, 231, 249, 270 Redaktionsschluss 271 Redewendungen 28, 204, 221 Regressionsanalyse 37, 43, 46, 129 Relevanz des Themas 28 Reliabilität 71, 116 rollierende Planung 270 Rücklaufquote 104 rückwärts gerichtete Suche 65 S Sachthemen 152 Sammelband 60, 62 Satzbau 28, 219 Sätze 28, 107, 152, 155, 156, 160,

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Index

163, 175, 177, 197, 203, 210, 211, 212, 213, 217, 218, 224, 227, 249, 266, 267 Satzglieder 238 Satzlänge 217 Säulendiagramm 261 Schachtelsätze 218 Schaubilder 256, 260 Schaubildtypen 260 Scheinkorrelation 119, 121, 214 Schlüsselfrage 225 Schlüsselquelle 68 Schlüsselwörter 83 Schlüssigkeit der Argumentation 28 Schreibgewohnheit 154 Schreibstil 18, 153, 154, 155, 184, 252, 270 Schreibwerkstätten 154 Schriftbild 230, 256 Schriftgröße 230 Schriftsatz 28 Schwulst 155, 205 Scientific community 152 Sekundäranalyse 26 Sekundärdaten 28 Sekundärforschung 49, 77, 78 Sekundärstudie 49 Selbstmanagement 269 Semikolon 236, 237, 246 Serifen-Schrift 230 sinngemäße (indirekte) Zitate 251 sinnverwandte Begriffe 181 Sprachbilder 28 sprachliche Variabilität 182 Sprachlogik 28 Sprachrhythmus 217

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Spreizverb 159 SPSS 78 Stand der Forschung 17, 47, 94, 103 statistische Beziehung 120 Steigerungsstufe 194 Stichprobe 116, 122 Stichprobengröße 104 Stilhöhe 158 Streckverben 157 Struktur 27, 28, 35, 82, 85, 108, 110, 140, 178, 226, 230, 237, 266 strukturentdeckende Verfahren 128 strukturprüfende Verfahren 128 Substantive 28, 156, 171, 172, 173, 174, 176, 177, 178, 179, 207 Superlativ 194 Symbole 28, 263, 264 Synopsen 229 systematische Struktur 142 Szenario-Technik 54 T Tabellen 27, 28, 74, 75, 230, 256, 257, 263 Tageszeitung 61, 62 Tatwort 156 Tautologien 28, 214 technologische Aussage 52, 114 Temporaladverbien 193 Tempus 28, 156, 163, 164 Terminus technicus 181 Textverarbeitungsprogramm 231 Thema 15, 17, 21, 26, 27, 31, 32, 35, 38, 53, 54, 55, 56, 57, 60, 65,

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68, 76, 82, 83, 84, 86, 92, 93, 115, 139, 140, 141, 142, 144, 154, 158, 166, 167, 169, 170, 172, 181, 182, 183, 209, 214, 220, 221, 223, 224, 225, 236, 245, 248, 271, 272 Themenbezug 28 Themenfindung 33 Themensuche 31 theoretisch-eklektisch 108 theoretische Konstrukte 97, 110 theoretisches Fundament 26, 28, 38, 51 theoretische Überlegungen 121 theoriegeleitet 48, 108 Theorien 35, 48, 49, 50, 52, 54, 57, 94, 108, 109, 118, 149, 241 These und Gegenthese 86 tote Verben 159 Transdisziplinarität 152 U Überschriften 74, 83, 85, 203 Übersetzungsfehler 201 ungebeugte Partizipien 243 univariate Verfahren 122 unsinnige Wortkombinationen 185 Unterkapitel 28, 92, 142, 144, 266 Untersuchungsdesign 40, 47, 103, 110, 148 Untersuchungskontext 118 Untersuchungssteckbrief 104 Utopie 44, 53 V Validität 61, 71, 91, 116

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Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht

Variabilität der Sprache 28 Variablen 35, 110, 119, 120, 122, 123, 128, 129, 130, 131, 132, 249, 261 Varianz 123, 264 Varianzanalyse 129 Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft 63 Verben 28, 156, 158, 159, 162, 163, 172, 173, 180, 192, 198, 208, 220 Vergleichsstufe 194 Verhältniszahlen 122, 123 Verständlichkeit 28, 151, 177, 179, 197, 217, 230, 260 Verwaltungsdeutsch 152 Vollverben 157, 158 Vorlaufindikatoren 51 Vorsilben 162, 163 Vorstudie 107 Voruntersuchung 107 vorwärts gerichtete Suche 69 W Wahrheit 167, 169 Wenn-Teil 48, 50 WISO 61, 69, 72 wissenschaftliche Arbeit 15, 16, 17, 18, 24, 26, 27, 28, 29, 31, 32, 35, 41, 44, 53, 55, 60, 61, 62, 65, 68, 69, 70, 71, 75, 79, 81, 86, 97, 103, 104, 117, 120, 139, 140, 142, 154, 157, 172, 173, 177, 180, 184, 195, 198, 202, 203, 206, 210, 211, 221, 228, 229, 231, 235, 237, 247, 248, 254, 256, 257, 269, 271, 272

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Index

Wissenschaftsdeutsch 152, 154 Wissenschaftsstil 152 Wochenzeitung 61, 62 Wortblähungen 176 Worterweiterung 176 Worthülsen 83, 157, 176 wörtliche (direkte) Zitate 248 Wortschöpfungen 185, 197 Wortspiele 206 Wortwahl 28, 202 Wortwiederholung 158, 182 Wortzusammensetzung 179, 180

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Z Zahlen 61, 117, 188, 231, 264, 265 Zahlwörter 264, 265 Zeichensetzung 28, 29, 237, 249 Zeilenabstand 28, 230 Zeitbedarfsplan 271 Zeitmanagement 27, 269 Zeitnot 271 Zeitplanung 271, 272 Zeitwort 156 Ziel / Mittel-Aussagen 51, 52 Zitat im Zitat 250 Zitierweise 27, 28, 247, 248, 253 zusammengesetzte Aussage 114

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