WERDE EIN FREUND GOTTES!

WERDE EIN FREUND GOTTES! INHALTLEKTION Gott lädt jeden ein, sein Freund zu werden 1 Einen besseren Freund als Gott gibt es nicht 2 Wir müssen ...
Author: Anton Amsel
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WERDE EIN

FREUND GOTTES!

INHALTLEKTION

Gott lädt jeden ein, sein Freund zu werden

1

Einen besseren Freund als Gott gibt es nicht

2

Wir müssen Gott kennenlernen

3

Wie man Gott kennenlernt

4

Gottes Freunde werden im Paradies leben

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Das Paradies ist nahe!

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Eine Warnung aus alter Zeit

7

Wer sind Gottes Feinde?

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Wer sind Gottes Freunde?

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Woran man die wahre Religion erkennt

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Verwirf die falsche Religion!

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Was geschieht beim Tod?

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Magie und Zauberei sind sehr gefährlich

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Gottes Freunde meiden das Böse

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Gottes Freunde tun das Gute

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Gott unsere Liebe zeigen

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Wer einen Freund haben will, muß selbst ein Freund sein

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Sei für immer ein Freund Gottes!

18 © 2000 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania You Can Be God’s Friend!

© 2000 Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft der Zeugen Jehovas, e.V., Selters/Taunus Werde ein Freund Gottes! Auflage Januar 2014 Diese Broschüre wird im Rahmen eines weltweiten gottesdienstlichen Werks zur Verfügung gestellt, das durch freiwillige Spenden unterstützt wird. Sie ist nicht zum Verkauf bestimmt. Wenn nicht anders vermerkt, sind die Bibelzitate der Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift — mit Studienverweisen entnommen. You Can Be God’s Friend! German (gf-X) Made in Germany Druck und Verlag: Wachtturm-Gesellschaft, Selters/Taunus

 LEK T ION 1 

¨ GOTT L ADT JEDEN EIN, SEIN FREUND ZU WERDEN ¨ Gott mochte uns als Freunde haben. Sind wir jemals auf den Gedanken ¨ gekommen, daß wir Freunde der bedeutendsten Personlichkeit im Universum ¨ sein konnen? Abraham, der vor langer Zeit lebte, wurde zum Beispiel Freund Gottes genannt (Jakobus 2:23). Außerdem berichtet die Bibel von anderen, die sich der Freundschaft Gottes erfreuten und sehr gesegnet wurden. Heu¨ te gibt es uberall auf der Erde Menschen, die Freunde Gottes geworden sind. ¨ Jeder, der es mochte, kann ein Freund Gottes sein. Gottes Freundschaft ist wertvoller als die irgendei¨ nes Menschen. Gott enttauscht seine loyalen Freunde nie (Psalm 18:25). Sein Freund zu sein ist besser, als Reichtum zu besitzen. Stirbt ein Reicher, bekommen andere sein Geld. Wer hingegen Gottes Freundschaft genießt, besitzt einen Schatz, den ihm niemand nehmen ¨ kann (Matthaus 6:19). Manche versuchen vielleicht, uns daran zu hindern, Gott kennenzulernen. Das kann sogar auf Freunde ¨ ¨ oder Familienangehorige zutreffen (Matthaus 10:36, ¨ ¨ 37). Wenn man uber uns lacht oder uns bedroht, konn¨ ten wir uns fragen: „Wem mochte ich gefallen — Menschen oder Gott?“ Bedenken wir folgendes: Angenommen, jemand verlangt von uns, nichts mehr zu essen. ¨ ¨ ¨ Wurden wir gehorchen? Naturlich nicht! Wir benotigen Nahrung, um am Leben zu bleiben. Aber Gott kann uns sogar ewiges Leben geben. Lassen wir uns also von niemandem daran hindern, herauszufinden, wie man ein Freund Gottes werden kann (Johannes 17:3).

 LEK T ION 2 

EINEN BESSEREN FREUND ALS GOTT GIBT ES NICHT Ein Freund Gottes zu werden ist das Beste, was einem passieren kann. Gott ¨ sagt uns, wie wir glucklich werden und ¨ ¨ uns geborgen fuhlen konnen. Er befreit uns von vielen falschen Glaubensansichten ¨ und von schadlichen Gewohnheiten. Gott ¨ schenkt unseren Gebeten Gehor. Er verleiht uns Herzensfrieden und Zuversicht (Psalm ¨ 71:5; 73:28). In schwierigen Zeiten stutzt er uns (Psalm 18:18). Und Gott bietet uns als ¨ Geschenk ewiges Leben an (Romer 6:23). ¨ Wer Gott naherkommt, wird auch mit Freunden Gottes vertraut. Sie werden ¨ dann ebenfalls unsere Freunde. Tatsach¨ lich wird es so sein, als waren sie unsere ¨ Br uder und Schwestern. Sie helfen uns gern, Gott kennenzulernen, und außerdem stehen sie uns bei und ermuntern uns. ¨ Wir konnen uns mit Gott nicht ver¨ gleichen. Wahrend wir uns um seine ¨ ¨ Freundschaft bemuhen, durfen wir einen wichtigen Faktor nicht vergessen. Die Freundschaft mit Gott ist keine Freundschaft unter Gleichgestellten. Gott hat schon lange vor uns existiert und ist uns ¨ an Weisheit und Macht weit uberlegen. Er ¨ ist unser rechtmaßiger Herrscher. Wer ¨ also sein Freund sein mochte, muß auf ¨ ihn horen und das tun, was er sagt. Das wird sich tagaus, tagein zu unserem Guten auswirken (Jesaja 48:18). 4

 LEK T ION 3 

¨ WIR MUSSEN GOTT KENNENLERNEN ¨ Wer ein Freund Gottes sein mochte, muß ihn kennenlernen. Ist unseren Freunden unser ¨ Name bekannt, und gebrauchen sie ihn? Natur¨ lich! Auch Gott mochte, daß wir seinen Namen kennen und ihn gebrauchen. Der Name Gottes ¨ lautet Jehova (Psalm 83:18; Matthaus 6:9). Wir ¨ ¨ mussen wissen, was Gott gefallt und was nicht. Außerdem sollten wir herausfinden, wer Gottes Freunde und wer Gottes Feinde sind. Es kostet Zeit, jemand kennenzulernen. Die Bibel sagt, es sei weise, sich Zeit zu nehmen, um Jehova kennenzulernen (Epheser 5:15, 16). ¨ Gottes Freunde tun das, was Gott gefallt. Denken wir einmal an unsere Freunde. Werden sie unsere Freunde bleiben, wenn wir sie schlecht behandeln und wenn wir Dinge tun, die sie nicht ¨ ¨ leiden konnen? Selbstverstandlich nicht! Ebenso ¨ verhalt es sich mit Gott. Wer sein Freund sein ¨ ¨ mochte, muß das tun, was ihm gefallt (Johannes 4:24). ¨ Nicht alle Religionen fuhren zu einer Freundschaft mit Gott. Jesus, der engste Freund Gottes, sprach von zwei Wegen. Der eine ist breit, und darauf wimmelt es von ¨ Menschen. Er fuhrt in die Vernichtung. Der andere Weg ist eingeengt, und nur wenige ¨ gehen darauf. Dieser Weg fuhrt zu ewigem Leben. Wenn uns etwas an der Freundschaft ¨ mit Gott gelegen ist, mussen wir lernen, ihn ¨ auf die richtige Weise anzubeten (Matthaus 7:13, 14). 5

 LEK T ION 4 

WIE MAN GOTT KENNENLERNT Wenn wir in der Bibel lesen, erfahren wir ¨ ¨ etwas uber Jehova. Vor langer Zeit wahlte Gott Menschen aus, die seine Gedanken niederschrieben. Dieses Schriftgut bezeichnet man als Bibel. Heute lernen wir Gott kennen, wenn wir in der Bibel lesen. Da die Bibel das ¨ Wort oder die Botschaft Jehovas enthalt, wird ¨ sie auch das Wort Gottes genannt. Wir konnen der Bibel bedenkenlos glauben, denn Je¨ ¨ hova lugt nie. „Es [ist] unmoglich . . ., daß ¨ ¨ Gott lugt“ (Hebraer 6:18). Gottes Wort ist Wahrheit (Johannes 17:17).

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Die Bibel ist eines der wertvollsten Geschenke, die Gott uns gegeben hat. Sie ist mit einem Brief zu vergleichen, den ein liebevoller Vater an seine Kinder geschrieben hat. Darin wird uns von der Verheißung Gottes be¨ richtet, die Erde in eine wunderschone Wohn¨ statte zu verwandeln — in ein Paradies. Wir er¨ fahren, was Gott in der Vergangenheit fur seine ¨ treuen Kinder getan hat, was er gegenwartig ¨ ¨ ¨ fur sie tut und was er kunftig fur sie tun wird. Außerdem hilft uns die Bibel, unsere Probleme ¨ ¨ zu losen und wahres Gluck zu finden (2. Timotheus 3:16, 17).

Jehovas Zeugen sind Gottes Freunde, und ¨ sie mochten anderen helfen, die biblischen Lehren zu verstehen. Wer die Bibel kennen¨ lernen mochte, kann sich gern an sie wen¨ den. Dafur braucht man nichts zu bezahlen ¨ (Matthaus 10:8). Außerdem kann man in ih¨ ¨ ren Anbetungsstatten, den sogenannten Ko¨ ¨ nigreichssalen, christlichen Zusammenkunften beiwohnen. Wer das tut, nimmt schnell an Er¨ kenntnis uber Gott zu.

Menschen lernen Gott durch die von ihm erschaffenen Dinge kennen. In der Bibel heißt es beispielsweise: „Gott [erschuf] die Himmel und die Erde“ (1. Mose 1:1). Als Gott „die Himmel“ erschuf, machte er auch die Sonne. Was ¨ sagt das uber Gott aus? Wir erkennen daran Jehovas große Macht. Nur er war imstande, etwas so Großartiges wie die Sonne hervorzubringen. Daran erkennen wir auch, daß er weise ist, denn es erforderte Weisheit, die Sonne zu ¨ ¨ erschaffen, die unablassig, tagaus, tagein, Warme und Licht spendet. ¨ Die Schopfung Jehovas beweist, daß er uns liebt. Denken wir nur an die vielen verschiede¨ nen Fr uchte, die es auf der Erde gibt. Jehova ¨ hatte ebensogut nur eine Fruchtart erschaffen ¨ ¨ konnen oder uberhaupt keine. Statt dessen er¨ freut er uns mit einer Vielzahl von Fruchten, ¨ die sich in Große, Farbe und im Geschmack voneinander unterscheiden. Daran erkennen wir, daß Jehova ein Gott ist, der nicht nur lie¨ ¨ bevoll ist, sondern auch uberaus großzugig, ¨ wohlwollend und gutig (Psalm 104:24).

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 LEK T ION 5 

GOTTES FREUNDE WERDEN IM PARADIES LEBEN Das Leben im Paradies wird ganz anders sein als das, das wir heute kennen. Es war niemals der Wille Gottes, daß es auf der Erde so viel Kummer und Sorgen, so viel Schmerz und Leid geben sollte. Bald wird Gott die Erde in ein Paradies umgestalten. Wie wird es im Paradies sein? Wir wollen sehen, was die Bibel dazu sagt. Gute Menschen. Das Paradies wird die Heimat von Gottes Freunden sein. Sie werden einander ¨ Gutes tun und gemaß den gerechten Anforde¨ rungen Gottes leben (Spruche 2:21). ¨ Eine Fulle von Nahrung. Im Paradies wird niemand Hunger leiden. In der Bibel heißt es: „Es ¨ wird Fulle an Getreide [oder Nahrung] auf der Erde geben“ (Psalm 72:16). ¨ Angenehme Wohnverhaltnisse und befriedigende Arbeit. Auf der paradiesischen Erde wird jede Familie ihr eigenes Zuhause haben. Und allen wird die Arbeit wirklich Freude machen (Jesaja 65:21-23).

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Weltweiter Friede. Nie mehr werden die Men¨ schen Kriege fuhren und darin umkommen. Die ¨ ¨ Bibel sagt: „Kriege laßt . . . [Gott] aufhoren bis ¨ an das außerste Ende der Erde“ (Psalm 46:8, 9). Gute Gesundheit. Die Bibel verheißt: „Kein Bewohner [im Paradies] wird sagen: ‚Ich bin krank‘ “ (Jesaja 33:24). Niemand wird mehr ge¨ ¨ lahmt, blind, horbehindert oder stumm sein (Jesaja 35:5, 6). Schmerz, Leid und sogar den Tod gibt es dann nicht mehr. Gottes Wort sagt: „Der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch ¨ Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die fruheren Dinge sind vergangen“ (Offenbarung 21:4). ¨ Bose Menschen werden verschwunden sein. ¨ Jehova verheißt: ‘Die Bosen werden von der Erde weggetilgt, und die Treulosen werden davon weg¨ gerissen’ (Spruche 2:22). Die Menschen werden einander lieben und respektieren. Es wird weder Ungerechtigkeit ¨ noch Bedruckung, weder Habgier noch Haß mehr geben. Die Menschen werden vereint sein und im Einklang mit den gerechten Anforderungen Gottes leben (Jesaja 26:9).

 LEK T ION 6 

DAS PARADIES IST NAHE! ¨ ¨ Die gegenwartigen schlimmen Zustande auf der Erde beweisen, daß das Paradies nahe ist. In der Bibel wird darauf hingewiesen, daß wir kurz vor der Wiederherstellung des Paradieses schwere Zeiten durchma¨ ¨ chen werden. Gegenwartig leben wir in dieser Zeit. Gemaß der Bibel sollten folgende Ereignisse eintreten: Große Kriege. „Nation wird sich gegen Nation ¨ ¨ erheben und Konigreich gegen Konigreich“ ¨ (Matthaus 24:7). Diese Prophezeiung hat sich ¨ erfullt. Seit 1914 hat es zwei Weltkriege und ¨ unzahlige kleinere Kriege gegeben. Millionen Menschen sind ihnen zum Opfer gefallen. Weitverbreitete Krankheiten. ‘An einem Ort nach dem anderen wird es Seuchen geben’ (Lukas 21:11). Ist das eingetroffen? Ja! Krebs, Herzkrankheiten, Tuberkulose, Malaria, Aids und zahlreiche andere Krankheiten haben Millionen Menschen dahingerafft. ¨ Lebensmittelknappheit. Uberall auf der Erde gibt es Menschen, die nicht genug zu essen ha¨ ben. Millionen sterben Jahr fur Jahr an Unter¨ ernahrung. Auch dieser Umstand beweist, daß das Paradies bald Wirklichkeit werden wird. Die Bibel sagt: „Lebensmittelknappheit wird eintreten“ (Markus 13:8).

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Erdbeben. „Es wird . . . Erdbeben an einem Ort nach dem anderen ge¨ ben“ (Matthaus 24:7). Auch das trifft in unseren Tagen zu. Seit 1914 sind ¨ uber eine Million Menschen Opfer von Erdbeben geworden. Schlechte Menschen. Die Menschen werden „eigenliebig“ und „geldlie¨ bend“ sein. Sie werden „die Vergnugungen mehr lieben als Gott“. Kinder werden „den Eltern ungehorsam“ sein (2. Timotheus 3:1-5). Entsprechen heutzutage nicht viele Menschen dieser Beschreibung? Sie haben keinen Respekt vor Gott und bereiten denen, ¨ ¨ die sich bemuhen, etwas uber Gott zu erfahren, Schwierigkeiten. Verbrechen. Es ist außerdem von ‘zunehmen¨ der Gesetzlosigkeit’ die Rede (Matthaus 24:12). Wahrscheinlich sind wir auch der Meinung, daß vor einigen Jahren noch ¨ nicht so viele Ver¨ brechen verubt wurden. Uberall stehen Menschen in der Gefahr, beraubt, betrogen oder an¨ derweitig geschadigt zu werden. ¨ All das beweist, daß Gottes Konigreich nahe ist. In der Bibel heißt es: „Wenn ihr diese Din¨ ge geschehen seht, erkennt, daß das Konigreich Gottes nahe ist“ (Lukas 21:31). Was ist ¨ Gottes Konigreich? Es ist Gottes himmlische ¨ Regierung, die dafur sorgen wird, daß auf der ¨ Erde ein Paradies entsteht. Gottes Konigreich ¨ wird menschliche Regierungen ablosen (Daniel 2:44).

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 LEK T ION 7 

EINE WARNUNG AUS ALTER ZEIT Jehova wird schlechten Menschen nicht ge¨ statten, das Paradies zu verwusten. Nur sei¨ ne Freunde durfen dort leben. Was wird mit ¨ den Bosen geschehen? Die Antwort gibt uns Noahs Lebensgeschichte. Noah lebte vor Tausenden von Jahren. Er war ein guter Mensch, ¨ der sich stets bemuhte, den Willen Jehovas zu tun. Doch andere Erdbewohner handelten ¨ bose. Deshalb ließ Jehova Noah wissen, daß er alle schlechten Menschen durch eine Sintflut vernichten werde. Aber Noah wurde geboten, eine Arche zu bauen, damit er und seine Fa¨ milie wahrend der Sintflut am Leben blieben (1. Mose 6:9-18).

Noah und seine Familie bauten die Arche. Noah warnte seine Mitmenschen vor der be¨ vorstehenden Sintflut; doch sie horten nicht ¨ auf ihn. Sie fuhren fort, bose zu handeln. Nachdem die Arche fertiggestellt worden war, brachte Noah Tiere in die Arche, und danach ging auch er mit seiner Familie hinein. Dann verursachte Jehova ein schweres Unwetter. Es ¨ regnete 40 Tage und 40 Nachte. Die Wasser¨ massen uberfluteten die ganze Erde (1. Mose 7:7-12). 12

¨ Die bosen Menschen verloren ihr Leben, aber Noah und seine Familie wurden gerettet. Jehova brachte sie sicher durch die Sintflut auf die von Bosheit gereinigte Erde (1. Mose 7:22, 23). Die Bibel sagt, daß noch einmal eine Zeit kommen wird, wo Jehova diejenigen vernichtet, die sich weigern, das Rechte zu tun. Gute Menschen werden nicht ¨ vernichtet. Sie werden fur immer auf der paradiesischen Erde leben (2. Petrus 2:5, 6, 9).

¨ Heute handeln viele Menschen bose. Die Welt ist voller Probleme. Jehova schickt seine Zeugen immer wieder zu ihren Mitmenschen, um sie zu warnen. Doch die meisten ¨ ignorieren seine Worte. Sie mochten ihre ¨ ¨ Lebensweise nicht andern. Es mißfallt ihnen, ¨ was Gott uber richtiges und falsches Verhalten zu sagen hat. Was wird solchen Menschen widerfahren? Werden sie sich irgend¨ wann andern? Viele denken nicht einmal ¨ daran. Es kommt die Zeit, wo bose Men¨ schen vernichtet werden, und zwar fur immer (Psalm 92:7). Die Erde wird auf keinen Fall vernichtet; sie wird in ein Paradies umgestaltet. Dieje¨ ¨ nigen, die Gottes Freunde werden, durfen fur immer im Paradies auf der Erde leben (Psalm 37:29). 13

 LEK T ION 8 

WER SIND GOTTES FEINDE? Gottes Hauptfeind ist Satan, der Teufel. ¨ Er ist ein Geistgeschopf, das gegen Jehova re¨ ¨ bellierte. Satan kampft unablassig gegen Gott und verursacht unter den Menschen ¨ große Probleme. Satan ist bosartig. Er ist ein ¨ ¨ Lugner und ein Totschlager (Johannes 8:44). ¨ Andere Geistgeschopfe schlossen sich Satan und seiner Rebellion gegen Gott an. ¨ Die Bibel nennt sie Damonen. Wie Satan ¨ sind auch die Damonen Feinde der Men¨ schen. Sie lieben es, Menschen zu qualen ¨ (Matthaus 9:32, 33; 12:22). Jehova wird Sa¨ ¨ tan und die Damonen fur immer vernichten. Ihnen bleibt nur noch wenig Zeit, Men¨ schen zu bedrucken (Offenbarung 12:12). Wer ein Freund Gottes sein will, darf das nicht tun, was Satan will. Satan und die ¨ Damonen hassen Jehova. Sie sind Gottes ¨ Feinde und mochten, daß auch wir Gottes ¨ Feinde werden. Wir mussen uns entscheiden, ¨ wem wir gefallen mochten — Satan oder Jehova. Haben wir den Wunsch, ewig zu le¨ ¨ ben, dann mussen wir uns dafur entscheiden, den Willen Gottes zu tun. Satan wendet jede Menge Tricks an, um Menschen ¨ hinters Licht zu fuhren, und die meisten ¨ lassen sich von ihm irrefuhren (Offenbarung 12:9).

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 LEK T ION 9 

WER SIND GOTTES FREUNDE? Jesus Christus, Jehovas Sohn, ist sein bester und engster Freund. Bevor Jesus als Mensch auf der Erde lebte, war er ¨ ¨ ein machtiges Geistgeschopf im Himmel (Johannes 17:5). Dann kam er zur Erde und lehrte die Menschen die Wahrheit ¨ uber Gott (Johannes 18:37). Außerdem legte er sein Leben nieder, um gehorsa¨ me Menschen von Sunde und Tod zu ¨ befreien (Romer 6:23). Jetzt ist Jesus ¨ ¨ der Konig des Konigreiches Gottes, der himmlischen Regierung, die das Paradies auf der Erde verwirklichen wird (Offenbarung 19:16).

Die Engel sind ebenfalls Gottes Freunde. Engel haben zu keiner Zeit als Menschen auf der Erde gelebt. Sie wurden im Himmel erschaffen, bevor Gott die Erde bildete (Hiob 38:4-7). Es gibt Millionen von Engeln (Daniel 7:10). Diese ¨ himmlischen Freunde Gottes mochten, daß ¨ Menschen die Wahrheit uber Jehova kennenlernen (Offenbarung 14:6, 7). Gott hat auch Freunde auf der Erde; er nennt sie seine Zeugen. Ein Zeuge vor Gericht macht eine Aussage zu einer Person oder zu ei¨ nem Sachverhalt. Zeugen Jehovas erzahlen an¨ deren, was sie uber Jehova und seinen Vorsatz ¨ wissen (Jesaja 43:10). Wie die Engel mochten auch die Zeugen gern jedem helfen, die Wahr¨ ¨ heit uber Jehova zu erfahren. Sie wunschen jedem einzelnen, daß er Gottes Freund wird. 15

 LEK T ION 10 

WORAN MAN DIE WAHRE RELIGION ERKENNT

¨ Wer ein Freund Gottes sein mochte, muß die Religion praktizieren, die Gott anerkennt. Jesus ¨ sagte, daß die wahren Anbeter Gott in Ubereinstimmung mit der Wahrheit anbeten werden (Johannes 4:23, 24). Es gibt nur eine Anbetungsform, die in den Augen Gottes richtig ist (Epheser 4:4-6). Die ¨ wahre Religion fuhrt zu ewigem Leben, die ¨ ¨ falsche fuhrt in die Vernichtung (Matthaus 7:13, 14). Die wahre Religion erkennen wir, wenn wir diejenigen beobachten, die sie prakti¨ zieren. Da Jehova gut ist, mussen auch seine wahren Anbeter gute Menschen sein. So, wie ein guter Orangenbaum vortreffliche Orangen hervorbringt, muß auch die wahre Religion vortreffliche Menschen hervorbrin¨ gen (Matthaus 7:15-20). Freunde Jehovas haben hohe Achtung vor der Bibel. Sie wissen, daß die Bibel von Gott stammt. Sie lassen sich in ihrem Leben von ¨ der Bibel leiten, losen mit ihrer Hilfe Probleme und lernen durch das Lesen dieses Bu¨ ches viel uber Gott (2. Timotheus 3:16). ¨ Und sie bemuhen sich, das in die Tat umzusetzen, was sie predigen.

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Freunde Jehovas lieben einander. Jesus bewies seine Liebe zu den Menschen da¨ durch, daß er sie uber Gott belehrte und die Kranken heilte. Diejenigen, die die wahre Religion praktizieren, empfinden auch Lie¨ be fur andere. Wie Jesus blicken sie nicht auf Menschen herab, die arm sind oder einer anderen ethnischen Volksgruppe ange¨ ¨ ¨ horen. Jesus sagte, man wurde seine Junger daran erkennen, daß sie einander lieben (Johannes 13:35). Gottes Freunde ehren seinen Namen — ¨ Jehova. Wurden wir jemand, der sich weigert, unseren Namen zu gebrauchen, als engen Freund bezeichnen? Sicher nicht. Wenn wir einen Freund haben, dann benutzen wir ¨ seinen Namen und sprechen gut uber ihn. ¨ Wer also Gottes Freund sein mochte, sollte ¨ mit anderen uber ihn sprechen und seinen ¨ Namen gebrauchen. Jehova wunscht, daß wir ¨ ¨ das tun (Matthaus 6:9; Romer 10:13, 14). Wie Jesus sprechen auch Gottes Freunde ¨ ¨ mit ihren Mitmenschen uber Gottes Ko¨ nigreich. Gottes Konigreich ist die himmlische Regierung, die das Paradies auf der Erde verwirklichen wird. Gottes Freunde machen andere mit der guten Botschaft ¨ ¨ von Gottes Konigreich bekannt (Matthaus 24:14). ¨ Jehovas Zeugen bemuhen sich, Gottes Freunde zu sein. Sie respektieren die Bibel und lieben einander. Außerdem gebrauchen und ehren sie den Namen Gottes und be¨ ¨ lehren andere uber Gottes Konigreich. Jehovas Zeugen praktizieren heute auf der Erde die wahre Religion. 17

 LEK T ION 11 

VERWIRF DIE FALSCHE RELIGION! ¨ Satan und seine Damonen wollen nicht, ¨ daß du Gott dienst. Am liebsten wurden sie jeden von Gott abbringen. Wie gehen sie dabei vor? Ein Mittel ist die falsche Religion (2. Korinther 11:13-15). Eine Religion ist falsch, wenn sie nicht die Wahrheit aus der Bibel lehrt. Die falsche Religion gleicht Falschgeld — sie scheint echt, ist aber wertlos. Da¨ durch konnen ernste Probleme entstehen.

¨ ¨ Religiose Irrlehren sind fur Jehova, den Gott der Wahrheit, nicht annehmbar. Als ¨ Jesus auf der Erde war, gab es eine religiose ¨ Gruppe, die ihn toten wollte. Diese Leute glaubten, ihre Anbetungsform sei die richtige. Sie sagten: „Wir haben e i n e n Vater, Gott.“ Stimmte Jesus ihnen zu? Nein! Er sagte zu ihnen: „Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel“ (Johannes 8:41, 44). Heute glauben viele, Gott anzubeten, aber in Wirklichkeit dienen sie ¨ Satan und seinen Damonen (1. Korinther 10:20).

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Ebenso, wie ein fauler Baum wertlose Frucht hervorbringt, so bringt die falsche Religion Menschen hervor, die Schlechtes tun. Die Welt ist voller Probleme, weil die Menschen Schlechtes tun. Unsittlichkeit, Strei¨ tereien, Diebstahl, Bedruckung, Mord und Vergewalti¨ gung sind gang und gabe. Viele, die sich solcher Din¨ ge schuldig machen, gehoren einer Religion an; doch diese bewirkt nicht, daß die Betreffenden rich¨ ¨ tig handeln. Solche Menschen konnen unmoglich ¨ Freunde Gottes sein; es sei denn, sie horen auf, ¨ Schlechtes zu tun (Matthaus 7:17, 18). ¨ Die falsche Religion lehrt die Menschen, Gotzen anzubeten. Gott sagte, wir sollten so etwas nicht ¨ ¨ tun. Das ist vernunftig. Wurde es uns gefallen, ¨ wenn jemand statt mit uns personlich immer nur ¨ zu unserem Bild spricht? Konnte derjenige wirklich unser guter Freund sein? Nein, bestimmt nicht! Je¨ hova mochte, daß die Menschen zu ihm sprechen, nicht zu einer Statue oder zu einem Bild, das leblos ist (2. Mose 20:4, 5). ¨ Die falsche Religion toleriert das Toten in ¨ Kriegszeiten. Jesus sagte, Freunde Gottes wurden einander lieben. Menschen, die man liebt, bringt man nicht um (Johannes 13:35). Es ist sogar verkehrt, schlechte Menschen umzubringen. Als Jesu Feinde ihn festnehmen wollten, ließ er nicht zu, ¨ ¨ ¨ daß seine Junger um ihn kampften (Matthaus 26:51, 52). ¨ Die falsche Religion lehrt, daß die Bosen in der ¨ ¨ Holle leiden. Die Bibel lehrt jedoch, daß die Sun¨ de den Tod nach sich zieht (Romer 6:23). Jehova ist ¨ ein Gott der Liebe. Wurde ein liebevoller Gott Men¨ ¨ ¨ schen fur immer qualen? Naturlich nicht! Im Paradies wird es nur eine einzige Religion geben, und zwar diejenige, die von Gott anerkannt ist (Offen¨ barung 15:4). Alle Religionen, die auf Satans Lugen basieren, werden verschwunden sein. 19

 LEK T ION 12 

WAS GESCHIEHT BEIM TOD? Tod ist das Gegenteil von Leben. Der Tod gleicht einem tiefen Schlaf ¨ ¨ (Johannes 11:11-14). Die Toten konnen weder horen, sehen, sprechen noch denken (Prediger 9:5, 10). Die falsche Religion lehrt, daß die Toten in einer Geisterwelt mit ihren Vorfahren vereint sind. Das lehrt die Bibel nicht. ¨ Die Verstorbenen konnen uns weder helfen ¨ noch schaden. Gewohnlich nehmen Personen rituelle Handlungen vor und bringen Opfergaben dar, weil sie annehmen, dies gefalle den Verstorbenen. So etwas mißbilligt Gott, weil es ¨ ¨ sich auf eine Luge Satans stutzt. Die Toten ¨ ¨ konnen sich auch nicht dar uber freuen, denn sie sind ohne Bewußtsein. Wir sollten die To¨ ten weder furchten noch anbeten. Gott allein ¨ sollten wir anbeten (Matthaus 4:10). Die Toten werden wieder leben. Jehova wird die Toten auferwecken, damit sie auf einer pa¨ radiesischen Erde leben konnen. Diese Zeit liegt noch in der Zukunft (Johannes 5:28, 29; Apostelgeschichte 24:15). Gott kann die Ver¨ storbenen zum Leben zur uckbringen, ebenso ¨ wie wir einen Schlafenden aufwecken konnen (Markus 5:22, 23, 41, 42). ¨ Die Behauptung, wir wurden nicht sterben, ¨ ist eine Luge, die Satan, der Teufel, ver¨ breitet hat. Satan und seine Damonen verleiten die Menschen zu dem Glauben, Geister von Verstorbenen seien lebendig und verursachten Krankheiten und andere Probleme. ¨ Manchmal tauscht Satan die Menschen durch ¨ Traume und Visionen. Jehova verurteilt jeden, der die Toten zu befragen sucht (5. Mose 18:10-12). 20

 LEK T ION 13 

MAGIE UND ZAUBEREI ¨

SIND SEHR GEFAHRLICH

¨ Satan mochte, daß wir uns mit Magie befassen. Viele bringen den Verstorbenen oder Geistern Opfergaben dar, um sich vor Schaden zu bewahren. Das tun sie, weil sie ¨ ¨ die Machte der Geisterwelt furchten. Einige tragen zum Schutz magische Ringe und ¨ Armbander. Andere nehmen „Medizin“ in ¨ flussiger Form zu sich oder reiben sich da¨ mit ein, weil angeblich Zauberkrafte davon ¨ ausgehen. Manche verstecken Gegenstande in ihrer Wohnung, beziehungsweise im Erdboden, weil sie glauben, dadurch be¨ schutzt zu werden. Wieder andere greifen zu Zaubermitteln, von denen sie sich Erfolg im Beruf oder bei Schulexamen versprechen oder wenn sie einen Ehepartner suchen. Der beste Schutz gegen Satan besteht darin, Jehova zum Freund zu haben. Jehova Gott und seine Engel sind Satan und sei¨ ¨ nen Damonen an Macht weit uberlegen (Jakobus 2:19; Offenbarung 12:9). Jehova ist sehr darauf bedacht, sich zugunsten seiner Freunde als stark zu erweisen — zugunsten ¨ ¨ aller, die ihm gegenuber vollig loyal sind (2. Chronika 16:9). Gottes Wort sagt: „Ihr sollt nicht Magie treiben.“ Jehova verurteilt Magie und Zauberei, denn durch solche Praktiken kann jemand direkt unter den Einfluß Satans, des Teufels, geraten (3. Mose 19:26). 21

 LEK T ION 14 

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GOTTES FREUNDE MEIDEN DAS BOSE Satan verleitet Menschen dazu, etwas ¨ Boses zu tun. Wer ein Freund Gottes sein ¨ mochte, muß das hassen, was Jehova haßt (Psalm 97:10). Folgende Handlungswei¨ sen sind fur Gottes Freunde tabu: ¨ Sunden auf sexuellem Gebiet. „Du sollst nicht ehebrechen“ (2. Mose 20:14). Geschlechtsbeziehungen vor der Ehe sind ebenfalls verkehrt (1. Korinther 6:18).

Trunkenheit. „Trunkenbolde . . . ¨ werden Gottes Konigreich [nicht] erben“ (1. Korinther 6:10).

Mord, Abtreibung. „Du sollst nicht morden“ (2. Mose 20:13).

Diebstahl. „Du sollst nicht stehlen“ (2. Mose 20:15).

¨ Lugen. Jehova haßt „eine falsche ¨ Zunge“ (Spruche 6:17).

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Gewalttaten und unbeherrschter Zorn. „Jeden, der Gewalttat liebt, haßt . . . [Jehova] gewiß“ (Psalm 11:5). „Die Werke des Fleisches ¨ [schließen] . . . Wutausbr uche [ein]“ (Galater 5:19, 20). ¨ Glucksspiel. ‘Habt keinen Umgang mehr mit einem Habgierigen’ (1. Korinther 5:11). Rassenhaß und Fremdenhaß. „Fahrt fort, ¨ eure Feinde zu lieben und fur die zu beten, die ¨ euch verfolgen“ (Matthaus 5:43, 44). Was Gott uns zu sagen hat, ist zu unserem Nutzen. Es ist nicht immer leicht, von schlechten Handlungen abzulassen. Doch mit der Hilfe Jehovas und dem Beistand seiner Zeugen kann man es vermeiden, etwas zu tun, was Gott ¨ ¨ mißfallt (Jesaja 48:17; Philipper 4:13; Hebraer 10:24, 25).

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 LEK T ION 15 

GOTTES FREUNDE TUN DAS GUTE ¨ Wer einen Freund hat, den er schatzt und ¨ respektiert, mochte diesem gleichen. „Gut und gerade ist Jehova“, sagt die Bibel (Psalm ¨ 25:8). Wollen wir Gottes Freunde sein, mussen wir „gut und gerade“ sein. In der Bibel heißt es: „Werdet Nachahmer Gottes als geliebte Kinder, und wandelt weiterhin in der Liebe“ (Epheser 5:1, 2). Folgendes kann uns dabei eine Hilfe sein: ¨ Anderen beistehen. „Laßt uns . . . gegenuber allen das Gute wirken“ (Galater 6:10). Fleißig arbeiten. „Wer stiehlt, stehle nicht mehr, sondern er arbeite vielmehr hart, in¨ dem er mit seinen Handen gute Arbeit leiste“ (Epheser 4:28). ¨ Sich korperlich und sittlich rein erhalten. „Laßt uns uns selbst reinigen von jeder Befleckung des Fleisches und Geistes, indem wir die Heiligkeit in der Furcht Gottes vervollkommnen“ (2. Korinther 7:1).

24

¨ Unsere Familienangehorigen mit Liebe und Respekt behandeln. „Jeder einzelne von euch [liebe] seine Frau so wie sich selbst; andererseits sollte die Frau tiefen Respekt vor ihrem Mann haben. Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern“ (Epheser 5:33 bis 6:1).

Anderen Liebe erweisen. „Laßt uns einander weiterhin lieben, weil die Liebe aus Gott ist“ (1. Johannes 4:7). Den Gesetzen des Landes gehorchen. „Jede Seele sei den . . . [Regierungen] untertan . . . Erstattet allen, ¨ was ihnen gebuhrt: dem, der die ¨ Steuer verlangt, die Steuer“ (Romer 13:1, 7).

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 LEK T ION 16 

GOTT UNSERE LIEBE ZEIGEN Soll eine Freundschaft Bestand haben, dann muß man miteinander reden. Wir ¨ ¨ horen unserem Freund zu, und er hort uns zu. Und wenn wir mit anderen zusammen ¨ sind, sprechen wir gut uber unseren Freund. So ist es auch, wenn wir Gottes Freunde sind. Wir wollen einmal den biblischen Standpunkt dazu betrachten. ¨ Sprich regelmaßig zu Jehova im Gebet. ¨ „Verharrt im Gebet“ (Romer 12:12). Lies Gottes Wort, die Bibel. „Die ganze ¨ Schrift ist von Gott inspiriert und nutzlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge“ (2. Timotheus 3:16). ¨ Sprich mit anderen uber Gott. „Geht daher ¨ hin, und macht Junger aus Menschen aller Nationen, . . . lehrt sie, alles zu halten, was ¨ ich euch geboten habe“ (Matthaus 28:19, 20).

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¨ KONIGREICHSSAAL der Zeugen Jehovas

Halte dich eng an Gottes Freunde. „Wer mit Weisen wandelt, wird weise werden“ ¨ (Spruche 13:20). ¨ ¨ Besuche die Zusammenkunfte im Konigreichssaal. „Laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken . . . [und] einander ¨ ermuntern“ (Hebraer 10:24, 25). ¨ Hilf mit, das Konigreichswerk zu unter¨ stutzen. „Jeder . . . [gebe] so, wie er es in seinem Herzen beschlossen hat, nicht widerwillig oder aus Zwang, denn Gott liebt ¨ einen frohlichen Geber“ (2. Korinther 9:7).

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WER EINEN FREUND HABEN WILL, MUSS SELBST EIN FREUND SEIN Freundschaft beruht auf Liebe. Je mehr je¨ ¨ ¨ mand uber Jehova erfahrt, desto starker wird ¨ seine Liebe zu ihm. Und wahrend die Liebe ¨ zu Gott zunimmt, wachst auch der Wunsch, ihm zu dienen. Das motiviert jemanden ¨ dann, ein Junger Jesu Christi zu werden (Mat¨ ¨ thaus 28:19). Wer sich der glucklichen Familie der Zeugen Jehovas anschließt, kann sich ¨ fur immer der Freundschaft Gottes erfreuen. Was sollte man also tun? Gott unsere Liebe zeigen, indem wir seinen Geboten gehorchen. „Darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer“ (1. Johannes 5:3). ¨ Das Gelernte anwenden. Jesus erzahlte zur Veranschaulichung eine Geschichte. ¨ Ein verstandiger Mann baute sein Haus ¨ auf einen Felsen. Ein torichter Mann baute sein Haus auf Sand. Als ein starker Sturm aufkam, hielt das auf den Felsen gebaute Haus stand; das auf den Sand ¨ gebaute sturzte jedoch krachend ein. Jesus verglich diejenigen, die auf seine Leh¨ ren horen und danach handeln, mit dem ¨ verstandigen Mann, der auf den Felsen ¨ baute. Diejenigen hingegen, die zwar horen, aber nicht entsprechend handeln, ¨ sind wie der torichte Mann, der auf Sand ¨ baute. Welchem Mann mochten wir glei¨ chen? (Matthaus 7:24-27). 28

Hingabe. Das bedeutet, sich Jehova im Gebet ¨ zu nahen und ihm zu sagen, daß man fur im¨ mer seinen Willen tun mochte. Wer Gottes ¨ Willen tut, beweist, daß er ein Junger Jesu ¨ Christi ist (Matthaus 11:29). Taufe. „Laß dich taufen, und wasch deine ¨ Sunden ab, indem du seinen Namen anrufst“ (Apostelgeschichte 22:16). ¨ Eifer im Dienst fur Jehova. „Was immer ihr ¨ tut, arbeitet daran mit ganzer Seele als fur ¨ Jehova und nicht fur Menschen“ (Kolosser 3:23).

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¨ SEI FUR IMMER EIN FREUND GOTTES! ¨ Es kostet Muhe, einen Freund zu finden, und auch, ihn zu behalten. Die Be¨ muhungen, ein Freund Gottes zu werden und zu bleiben, werden reich gesegnet. Jesus sagte zu denen, die an ihn glaubten: „Die Wahrheit wird euch frei machen“ (Johannes 8:32). Was bedeutet das? Man kann schon jetzt frei sein. Es ist ¨ ¨ moglich, von Irrlehren und Lugen befreit zu werden, die von Satan verbreitet worden sind. Die Hoffnungslosigkeit vieler Millionen Menschen, die Jehova nicht ken¨ nen, belastet uns nicht mehr (Romer 8:22). Gottes Freunde sind sogar von Todes¨ furcht befreit worden (Hebraer 2:14, 15). In Gottes neuer Welt Freiheit genießen. Welch eine wunderbare Freiheit wir in Zu¨ kunft genießen konnen! Die paradiesische Erde wird frei sein von Kriegen, Krankheiten und Verbrechen. Armut und Hunger ¨ werden der Vergangenheit angehoren. Den Alterungsprozeß, den Tod sowie Furcht, ¨ Bedruckung und Ungerechtigkeit gibt es dann nicht mehr. In der Bibel heißt ¨ ¨ es uber Gott: „Du offnest deine Hand ¨ und sattigst das Begehren alles Lebenden“ (Psalm 145:16).

Gottes Freunde werden ewig leben. Ewiges Leben ist eine kostbare Gabe, ¨ die Gott denen gewahrt, die sich um ¨ ¨ seine Freundschaft bemuhen (Romer 6:23). Stellen wir uns einmal vor, was ¨ ewiges Leben fur uns bedeuten kann! ¨ Wir werden fur vieles Zeit haben. ¨ Vielleicht mochten wir gern ein Musikinstrument spielen lernen, Bilder malen ¨ oder ein Tischler sein. Moglicherweise ¨ ¨ wußten wir gern mehr uber Tiere oder Pflanzen. Es kann auch sein, daß wir ¨ reisen werden, um andere Lander und fremde Menschen kennenzulernen. All ¨ das wird moglich sein, wenn wir ewig leben. ¨ Wir werden Zeit fur zahllose Freund¨ schaften haben. Ewiges Leben ermoglicht es uns, viele Menschen kennenzulernen, die Gottes Freunde geworden sind. Sie werden auch unsere Freunde werden, und ihre Begabungen und liebenswerten Eigenschaften werden wir ¨ schatzen. Wir werden sie ins Herz schließen, und sie werden uns in Liebe zugetan sein (1. Korinther 13:8). Endloses Leben bedeutet, Zeit zu haben, sich mit jedem Erdbewohner anzufreunden. Doch das Allerbeste ist unsere Freundschaft mit Jehova, die mit jedem Jahrhundert, das vergeht, inniger ¨ wird. Werde und bleibe fur immer ein Freund Gottes!

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