VIPA HMI. TP 62M-JIDR Handbuch. HB160 TP 62M-JIDR de Touch Panel - TP 612C RFID

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Author: Matilde Koch
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VIPA HMI

TP | 62M-JIDR | Handbuch HB160 | TP | 62M-JIDR | de | 17-05 Touch Panel - TP 612C RFID

www.vipa.com/de/service-support/handbuch

VIPA GmbH Ohmstr. 4 91074 Herzogenaurach Telefon: +49 9132 744-0 Telefax: +49 9132 744-1864 E-Mail: [email protected] Internet: www.vipa.com

62M-JIDR_000_TP612C_RFID,1,DE - © 2017

VIPA HMI

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis 1

Allgemeines............................................................................................................ 4 1.1 Copyright © VIPA GmbH ................................................................................. 4 1.2 Über dieses Handbuch..................................................................................... 5 1.3 Sicherheitshinweise.......................................................................................... 6

2

Hardwarebeschreibung.......................................................................................... 7 2.1 Sicherheitshinweis für den Benutzer................................................................ 7 2.2 Leistungsmerkmale.......................................................................................... 8 2.3 Aufbau.............................................................................................................. 9 2.3.1 Übersicht....................................................................................................... 9 2.3.2 Schnittstellen............................................................................................... 10 2.3.3 Speichermanagement................................................................................. 12 2.3.4 RFID-Reader............................................................................................... 13 2.4 Maße.............................................................................................................. 14 2.5 Allgemeine Daten........................................................................................... 15 2.6 Technische Daten........................................................................................... 16 2.6.1 62M-JIDR-CX.............................................................................................. 16

3

Einsatz Touch Panel............................................................................................. 3.1 Montage.......................................................................................................... 3.2 Inbetriebnahme............................................................................................... 3.2.1 VIPA Startup-Manager................................................................................. 3.3 Einsatz RFID-Reader..................................................................................... 3.4 Anbindung an ein SPS-System...................................................................... 3.5 Betriebssystem WindowsÒ Embedded CE 6.0 Prof....................................... 3.5.1 Allgemein..................................................................................................... 3.5.2 Aufbau......................................................................................................... 3.6 Kommunikation über ActiveSync.................................................................... 3.7 Integrierte Server............................................................................................ 3.7.1 Allgemein..................................................................................................... 3.7.2 ftp-Server..................................................................................................... 3.7.3 http-Server................................................................................................... 3.7.4 Telnet-Server............................................................................................... 3.7.5 VNC-Server................................................................................................. 3.8 Zugriff auf Netzwerk-Ressourcen...................................................................

4

Aufbaurichtlinien.................................................................................................. 43 4.1 4.2 4.3 4.4 4.5

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Grundzüge für den EMV-gerechten Aufbau von Anlagen.............................. EMV-gerechte Montage.................................................................................. EMV-gerechte Verdrahtung............................................................................ Spezielle Maßnahmen für den störsicheren Betrieb....................................... Checkliste für den EMV-gerechten Aufbau von Steuerungen........................

19 19 21 21 24 26 26 26 28 32 35 35 36 37 37 39 40 43 46 47 50 51

3

VIPA HMI

Allgemeines Copyright © VIPA GmbH

1

Allgemeines

1.1 Copyright © VIPA GmbH All Rights Reserved

Dieses Dokument enthält geschützte Informationen von VIPA und darf außer in Übereinstimmung mit anwendbaren Vereinbarungen weder offengelegt noch benutzt werden. Dieses Material ist durch Urheberrechtsgesetze geschützt. Ohne schriftliches Einverständnis von VIPA und dem Besitzer dieses Materials darf dieses Material weder reproduziert, verteilt, noch in keiner Form von keiner Einheit (sowohl VIPA-intern als auch extern) geändert werden, es sei denn in Übereinstimmung mit anwendbaren Vereinbarungen, Verträgen oder Lizenzen. Zur Genehmigung von Vervielfältigung oder Verteilung wenden Sie sich bitte an: VIPA, Gesellschaft für Visualisierung und Prozessautomatisierung mbH Ohmstraße 4, D-91074 Herzogenaurach, Germany Tel.: +49 9132 744 -0 Fax.: +49 9132 744-1864 EMail: [email protected] http://www.vipa.com

Es wurden alle Anstrengungen unternommen, um sicherzustellen, dass die in diesem Dokument enthaltenen Informationen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung vollständig und richtig sind. Das Recht auf Änderungen der Informationen bleibt jedoch vorbehalten. Die vorliegende Kundendokumentation beschreibt alle heute bekannten Hardware-Einheiten und Funktionen. Es ist möglich, dass Einheiten beschrieben sind, die beim Kunden nicht vorhanden sind. Der genaue Lieferumfang ist im jeweiligen Kaufvertrag beschrieben.

EG-Konformitätserklärung

Hiermit erklärt VIPA GmbH, dass die Produkte und Systeme mit den grundlegenden Anforderungen und den anderen relevanten Vorschriften übereinstimmen. Die Übereinstimmung ist durch CE-Zeichen gekennzeichnet.

Informationen zur Konformitätserklärung

Für weitere Informationen zur CE-Kennzeichnung und Konformitätserklärung wenden Sie sich bitte an Ihre Landesvertretung der VIPA GmbH.

Warenzeichen

VIPA, SLIO, System 100V, System 200V, System 300V, System 300S, System 400V, System 500S und Commander Compact sind eingetragene Warenzeichen der VIPA Gesellschaft für Visualisierung und Prozessautomatisierung mbH. SPEED7 ist ein eingetragenes Warenzeichen der profichip GmbH. SIMATIC, STEP, SINEC, TIA Portal, S7-300 und S7-400 sind eingetragene Warenzeichen der Siemens AG. Microsoft und Windows sind eingetragene Warenzeichen von Microsoft Inc., USA. Portable Document Format (PDF) und Postscript sind eingetragene Warenzeichen von Adobe Systems, Inc. Alle anderen erwähnten Firmennamen und Logos sowie Marken- oder Produktnamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer.

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VIPA HMI

Allgemeines Über dieses Handbuch

Dokument-Support

Wenden Sie sich an Ihre Landesvertretung der VIPA GmbH, wenn Sie Fehler anzeigen oder inhaltliche Fragen zu diesem Dokument stellen möchten. Ist eine solche Stelle nicht erreichbar, können Sie VIPA über folgenden Kontakt erreichen: VIPA GmbH, Ohmstraße 4, 91074 Herzogenaurach, Germany Telefax: +49 9132 744-1204 EMail: [email protected]

Technischer Support

Wenden Sie sich an Ihre Landesvertretung der VIPA GmbH, wenn Sie Probleme mit dem Produkt haben oder Fragen zum Produkt stellen möchten. Ist eine solche Stelle nicht erreichbar, können Sie VIPA über folgenden Kontakt erreichen: VIPA GmbH, Ohmstraße 4, 91074 Herzogenaurach, Germany Telefon: +49 9132 744-1150 (Hotline) EMail: [email protected]

1.2 Über dieses Handbuch Zielsetzung und Inhalt

Das Handbuch beschreibt das Touch Panel 62M-JIDR-... von VIPA. Beschrieben wird Aufbau, Projektierung und Anwendung.

Produkt

Best.-Nr.

TP 612C RFID

62M-JIDR-...

ab Stand: HW

BS

01

WindowsÒ CE 6.0 Prof.

Zielgruppe

Das Handbuch ist geschrieben für Anwender mit Grundkenntnissen in der Automatisierungstechnik.

Aufbau des Handbuchs

Das Handbuch ist in Kapitel gegliedert. Jedes Kapitel beschreibt eine abgeschlossene Thematik.

Orientierung im Dokument

Als Orientierungshilfe stehen im Handbuch zur Verfügung: n Gesamt-Inhaltsverzeichnis am Anfang des Handbuchs n Verweise mit Seitenangabe

Verfügbarkeit

Das Handbuch ist verfügbar in: n gedruckter Form auf Papier n in elektronischer Form als PDF-Datei (Adobe Acrobat Reader)

Piktogramme Signalwörter

Besonders wichtige Textteile sind mit folgenden Piktogrammen und Signalworten ausgezeichnet: GEFAHR! Unmittelbar drohende oder mögliche Gefahr. Personenschäden sind möglich.

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Allgemeines Sicherheitshinweise

VORSICHT! Bei Nichtbefolgen sind Sachschäden möglich.

Zusätzliche Informationen und nützliche Tipps

1.3 Sicherheitshinweise Bestimmungsgemäße Verwendung

Das System ist konstruiert und gefertigt für: Kommunikation und Prozesskontrolle Allgemeine Steuerungs- und Automatisierungsaufgaben den industriellen Einsatz den Betrieb innerhalb der in den technischen Daten spezifizierten Umgebungsbedingungen n den Einbau in einen Schaltschrank

n n n n

GEFAHR! Das Gerät ist nicht zugelassen für den Einsatz –

Dokumentation

in explosionsgefährdeten Umgebungen (EX-Zone)

Handbuch zugänglich machen für alle Mitarbeiter in n n n n

Projektierung Installation Inbetriebnahme Betrieb VORSICHT! Vor Inbetriebnahme und Betrieb der in diesem Handbuch beschriebenen Komponenten unbedingt beachten: – Änderungen am Automatisierungssystem nur im spannungslosen Zustand vornehmen! – Anschluss und Änderung nur durch ausgebildetes Elektro-Fachpersonal – Nationale Vorschriften und Richtlinien im jeweiligen Verwenderland beachten und einhalten (Installation, Schutzmaßnahmen, EMV ...)

Entsorgung

6

Zur Entsorgung des Geräts nationale Vorschriften beachten!

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Hardwarebeschreibung Sicherheitshinweis für den Benutzer

2

Hardwarebeschreibung

2.1 Sicherheitshinweis für den Benutzer Handhabung elektrostatisch gefährdeter Baugruppen

VIPA-Baugruppen sind mit hochintegrierten Bauelementen in MOS-Technik bestückt. Diese Bauelemente sind hoch empfindlich gegenüber Überspannungen, die z.B. bei elektrostatischer Entladung entstehen. Zur Kennzeichnung dieser gefährdeten Baugruppen wird nachfolgendes Symbol verwendet:

Das Symbol befindet sich auf Baugruppen, Baugruppenträgern oder auf Verpackungen und weist so auf elektrostatisch gefährdete Baugruppen hin. Elektrostatisch gefährdete Baugruppen können durch Energien und Spannungen zerstört werden, die weit unterhalb der Wahrnehmungsgrenze des Menschen liegen. Hantiert eine Person, die nicht elektrisch entladen ist, mit elektrostatisch gefährdeten Baugruppen, können Spannungen auftreten und zur Beschädigung von Bauelementen führen und so die Funktionsweise der Baugruppen beeinträchtigen oder die Baugruppe unbrauchbar machen. Auf diese Weise beschädigte Baugruppen werden in den wenigsten Fällen sofort als fehlerhaft erkannt. Der Fehler kann sich erst nach längerem Betrieb einstellen. Durch statische Entladung beschädigte Bauelemente können bei Temperaturänderungen, Erschütterungen oder Lastwechseln zeitweilige Fehler zeigen. Nur durch konsequente Anwendung von Schutzeinrichtungen und verantwortungsbewusste Beachtung der Handhabungsregeln lassen sich Funktionsstörungen und Ausfälle an elektrostatisch gefährdeten Baugruppen wirksam vermeiden. Versenden von Baugruppen

Verwenden Sie für den Versand immer die Originalverpackung.

Messen und Ändern von elektrostatisch gefährdeten Baugruppen

Bei Messungen an elektrostatisch gefährdeten Baugruppen sind folgende Dinge zu beachten: n Potenzialfreie Messgeräte sind kurzzeitig zu entladen. n Verwendete Messgeräte sind zu erden. Bei Änderungen an elektrostatisch gefährdeten Baugruppen ist darauf zu achten, dass ein geerdeter Lötkolben verwendet wird. VORSICHT! Bei Arbeiten mit und an elektrostatisch gefährdeten Baugruppen ist auf ausreichende Erdung des Menschen und der Arbeitsmittel zu achten.

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Hardwarebeschreibung Leistungsmerkmale

2.2 Leistungsmerkmale Allgemeines

Mit dem VIPA Touch Panel können Sie Betriebszustände und aktuelle Prozesswerte einer angekoppelten SPS ausgeben und verändern. Das Touch Panel ist ein auf WindowsÒ CE basierender "Embedded PC" in kompakter und modularer Bauform. Neben den umfangreichen WindowsÒ CE Funktionen besitzt das Touch Panel vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten. Hiermit können Sie auf einfache Weise Ihr Touch Panel konfigurieren, steuern und fernwarten. Das Touch Panel 62M-JIDR-... hat einen integrierten RFIDReader für Zugangskontrolle und Freischaltung von Maschinensteuerungen.

n n n n n n n n n n n n n n

8

WindowsÒ CE 6.0 Prof. Prozessor Xscale, 1,1GHz Arbeitsspeicher 256MByte Anwenderspeicher 512MByte 380MByte verfügbarer Anwenderspeicher RFID-Reader CF-Card II- und MMC-/SD-Card-Slot RS232-, RS422/485-, MPI-, PROFIBUS-DP-Slave-, Ethernet-, USB-A und USB-BSchnittstellen Robustes Aluminiumdruckgussgehäuse Display XGA 1024 x 768 / 768 x 1024 (16M Farben) Batteriegepufferte Uhr Resistiver Touchscreen Einfachste Montage über unverlierbare Drehhebel Schutzart IP65 (frontseitig)

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Hardwarebeschreibung Aufbau > Übersicht

Bestelldaten Typ

Bestellnummer

Beschreibung

TP 612C RFID

62M-JIDR-...

12,1'' XGA, TFT color, MPI/PROFIBUS-DP/RS485, RS232, RS422/485, 2xUSB-A, USB-B, 2xEthernet RJ45 (Switch)

2.3 Aufbau 2.3.1 Übersicht Frontansicht

1 2 3 4

Steckmöglichkeiten für Speichermodule (CF, SD/MMC) RFID-Reader Anschlüsse für Schnittstellen und Spannungsversorgung Display mit berührempfindlichem Bereich (Touchscreen)

1 2

Compact Flash MMC / SD

Seitenansicht

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Hardwarebeschreibung Aufbau > Schnittstellen

Ansicht von unten (Anschlüsse)

1 2 3 4 5 6 7 8 9

RS422/485-Schnittstelle COM 2 RS232-Schnittstelle COM 1 MPI/PROFIBUS-DP/RS485-Schnittstelle 2x "Host"-USB-A-Schnittstellen "Slave"-USB-B-Schnittstelle RJ45-Buchse für Ethernet-Kommunikation RJ45-Buchse für Ethernet-Kommunikation Anschluss für DC 24V Spannungsversorgung Steckplatz für CF/SD/MMC-Speichermodule Bitte beachten Sie, dass das Touch Panel immer extern mit Spannung zu versorgen ist!

2.3.2 Schnittstellen

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Hardwarebeschreibung Aufbau > Schnittstellen

RS422/485-Schnittstelle

9polige SubD-Buchse n n n n

Logische Zustände als Spannungsdifferenz zwischen 4 verdrillten Adern Serielle Busverbindung in 4-Drahttechnik im Vollduplex-Verfahren Datenübertragung bis 500m Entfernung Datenübertragungsrate bis 115,2kBaud

n Serielle Busverbindung in 2-Drahttechnik im Halbduplex-Verfahren

RS232-Schnittstelle

9poliger SubD-Stecker n Schnittstelle ist kompatibel zur COM Schnittstelle eines PC n Logische Zustände als Spannungspegel n Punkt-zu-Punkt-Kopplung mit serieller Vollduplex-Übertragung in 2-Draht-Technik bis zu einer Entfernung von 15m n Datenübertragungsrate bis 115,2kBit/s

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Hardwarebeschreibung Aufbau > Speichermanagement

MPI/PROFIBUS-DPSchnittstelle

9polige SubD-Buchse

Ethernet-Anschluss

Über die RJ45-Buchse haben Sie einen Twisted-Pair-Anschluss an Ethernet.

"Host"-USB-A

Über die "Host"-USB-A-Schnittstelle haben Sie die Möglichkeit USB-Maus, -Tastatur, Stick oder -Festplatte anzuschließen.

"Slave"-USB-B

An die "Slave"-USB-B-Schnittstelle können Sie ein Programmierkabel anschließen und über Microsoft ActiveSync Projektdaten übertragen. Mit dem USB-Programmierkabel verbinden Sie die USB-A-Buchse Ihres PCs mit der "Slave"-USB-B-Buchse Ihres Touch Panel. Das USB-Programmierkabel erhalten Sie von VIPA unter der Best.-Nr. 670-0KB10.

Spannungsversorgung

Das Touch Panel besitzt ein eingebautes Netzteil. Das Netzteil ist mit DC 24V (20,4 ... 28,8V) zu versorgen. Hierzu befindet sich an der Unterseite ein DC 24V Anschluss. DC 24V Das Netzteil ist gegen Verpolung und Überstrom geschützt. Die Batterie für die Uhr auf dem Touch Panel ist ein Akku mit passender Ladeschaltung. Dieser Akku ist wartungsfrei und muss innerhalb der Lebensdauer des Touch Panels nicht ausgetauscht werden.

2.3.3 Speichermanagement Übersicht

Jedem Touch Panel stehen folgende Speichersysteme zur Verfügung: n n n n n

256MByte Arbeitsspeicher 512MByte Anwenderspeicher (ca. 380MByte für Anwenderdaten) USB-Speichermedium angebunden über "Host"-USB-A-Schnittstelle Steckplatz für CF (Typ II) Steckplatz für MMC/SD

Bitte verwenden Sie ausschließlich mit FAT(32) formatierte Speicherkarten! Arbeitsspeicher

12

Jedes Touch Panel besitzt einen 256MByte großen Arbeitsspeicher. Der Arbeitsspeicher ist ungepuffert und wird nach dem Ausschalten gelöscht. Bitte beachten Sie, dass auch Registry-Einträge im Arbeitsspeicher abgelegt werden, die nach dem Einschalten wieder ihre Defaulteinstellung haben. Mittels der KuK Tools (im Lieferumfang) können diese dauerhaft gesichert werden.

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Hardwarebeschreibung Aufbau > RFID-Reader

Anwenderspeicher

Als internes permanentes Speichermedium besitzt jedes Touch Panel einen 512MByte Flash-Speicher (ca. 380MByte für Anwenderdaten). Nach dem Start von WindowsÒ CE wird dieser Speicher als Flashdisk unter My Device aufgelistet.

USB-Speichermedium

Das Touch Panel unterstützt die Anbindung von USB-Sticks und USB-Laufwerken über die "Host"-USB-A-Schnittstelle. Nach dem Anstecken wird das Speichermedium als Hard Disk unter My Device aufgelistet.

Steckplatz für CF Hier können Sie eine CompactFlashÒ vom Typ II stecken. Die Karte kann während des Betriebs gesteckt bzw. gezogen werden und wird sofort als Storage Card unter My Device aufgelistet. Jedes CompactFlashÒ-Speichermodul besitzt eine Ausziehkante. Positionieren Sie die CompactFlash so, dass die Ausziehkante nach links zeigt. Schieben Sie ohne großen Kraftaufwand das Speichermodul bis zum Anschlag in den Steckplatz. Zum Entnehmen der Karte greifen Sie diese über die Ausziehkante und ziehen Sie die Karte aus dem Steckplatz. Steckplatz für SD/MMC

Auf diesem Steckplatz können Speichermodule vom Typ SD oder MMC gesteckt werden. Die Karte kann während des Betriebs gesteckt bzw. gezogen werden und wird sofort als SDMMC Card unter My Device aufgelistet. Bitte beachten Sie, dass Sie beim Stecken der jeweiligen Karte diese, wie auf der Rückseite des Touch Panel aufgedruckt, positionieren.

Schiebesicherung für Speicherkarten Auf der linken Seite des Touch Panels befinden sich die Steckplätze für Speicherkarten. Die Karten werden über eine Schiebesicherung sichtbar abgedeckt und sind so gegen Herausfallen gesichert. Bitte beachten Sie, dass Sie vor dem Stecken bzw. Ziehen einer Speicherkarte die Schiebesicherung gemäß der Abbildung nach hinten abziehen und am Ende wieder aufstecken. Beim Aufstecken rastet die Schiebesicherung zusätzlich auf der entsprechend gesteckten Speicherkarte ein.

2.3.4 RFID-Reader Übersicht

n RFID (Radio Frequency Identification) ist eine Funktechnik zur automatischen Identifikation von Waren und Personen. Ein RFID-System besteht aus einem RFID-Transponder mit aktivem oder passiven Tag und dem RFID-Reader. n Das Touch Panel 62M-JIDR-... hat auf der linken Seite der Front einen RFID-Reader integriert. Die Position des RFID-Readers ist durch das RFID-Symbol gekennzeichnet. Das RFID-Modul liest kontaktlos die UID der Transponderkarte bis zu einem Abstand von 4 cm. Das ermöglicht die Identifikation des Benutzers am Touch Panel. Ä Kapitel 3.3 "Einsatz RFID-Reader" auf Seite 24

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Hardwarebeschreibung Maße

RFID-Standards / Tags

RFID-Standards

ISO15693 (default) ISO14443 A ISO14443 B ISO14443 Mifare

Transponderfrequenz

HF-Band 13,56MHz

Reichweite

max. 4cm

2.4 Maße

Einbaumaße

12,1" - 62M-JIDR-...

Für den Einbau des Touch Panel in Schaltschränke und Pulte sind folgende Maße erforderlich:

Fronttafeldicke

1,5 ... 6mm

Einbauausschnitt (B x H)

311 x 249mm

Frontseite (B x H)

325 x 263mm

Rückseite (B x H x T)

309 x 247 x 45mm

Einbautiefe

45mm

Die Schutzarten für Wasser- und Staubschutz werden nur dann gewährleistet, wenn folgendes eingehalten wird: – – –

14

Materialdicke für den Einbauausschnitt: 1,5 ... 6mm Abweichung des Einbauausschnitts von der Ebenheit, bezogen auf die Außenabmessungen des Bediengeräts: £ 0,5mm Zulässige Oberflächenrauhigkeit im Bereich der Einbaudichtung: £ 120µm (Rz 120)

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Hardwarebeschreibung Allgemeine Daten

2.5 Allgemeine Daten Konformität und Approbation Konformität CE

2014/35/EU

Niederspannungsrichtlinie

2014/30/EU

EMV-Richtlinie

Approbation UL

Siehe Technische Daten

Sonstiges RoHS

2011/65/EU

Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten

-

IP20

Zum Feldbus

-

Galvanisch entkoppelt

Zur Prozessebene

-

Galvanisch entkoppelt

Personenschutz und Geräteschutz Schutzart Potenzialtrennung

Isolationsfestigkeit

-

Isolationsspannung gegen Bezugserde Eingänge / Ausgänge

-

AC / DC 50V, bei Prüfspannung AC 500V

Schutzmaßnahmen

-

gegen Kurzschluss

Umgebungsbedingungen gemäß EN 61131-2 Klimatisch Lagerung /Transport

EN 60068-2-14

-20…+60°C

Horizontaler Einbau

EN 61131-2

0…+50°C

Vertikaler Einbau

EN 61131-2

0…+50°C

Luftfeuchtigkeit

EN 60068-2-30

RH1 (ohne Betauung, relative Feuchte 10 … 95%)

Verschmutzung

EN 61131-2

Verschmutzungsgrad 2

Schwingung

EN 60068-2-6

1g, 9Hz ... 150Hz

Schock

EN 60068-2-27

15g, 11ms

Einbauort

-

Im Schaltschrank

Einbaulage

-

Horizontal und vertikal

Betrieb

Mechanisch

Montagebedingungen

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Hardwarebeschreibung Technische Daten > 62M-JIDR-CX

EMV

Norm

Bemerkungen

Störaussendung

EN 61000-6-4

Class A (Industriebereich)

Störfestigkeit

EN 61000-6-2

Industriebereich

Zone B

EN 61000-4-2

ESD 8kV bei Luftentladung (Schärfegrad 3), 4kV bei Kontaktentladung (Schärfegrad 2)

EN 61000-4-3

HF-Einstrahlung (Gehäuse) 80MHz … 1000MHz, 10V/m, 80% AM (1kHz) 1,4GHz ... 2,0GHz, 3V/m, 80% AM (1kHz) 2GHz ... 2,7GHz, 1V/m, 80% AM (1kHz)

EN 61000-4-6

HF-Leitungsgeführt 150kHz … 80MHz, 10V, 80% AM (1kHz)

EN 61000-4-4

Burst, Schärfegrad 3

EN 61000-4-5

Surge, Schärfegrad 3 *

*) Aufgrund der energiereichen Einzelimpulse ist bei Surge eine angemessene externe Beschaltung mit Blitzschutzelementen wie z.B. Blitzstromableitern und Überspannungsableitern erforderlich.

2.6 Technische Daten 2.6.1 62M-JIDR-CX Artikelnr.

62M-JIDR-CX

Bezeichnung

Touch Panel TP 612C RFID

Display Displaygröße (diagonal)

12,1 "

Displaygröße (Breite)

246 mm

Displaygröße (Höhe)

184,5 mm

Auflösung

768 x 1024 / 1024 x 768

Seitenverhältnis

4:3

Displaytyp

TFT color (16,7M Farben)

MTBF Hintergrundbeleuchtung (bei 25°C)

50000 h

Systemeigenschaften Prozessor

Xscale 1,1 GHz

Betriebssystem

Windows CE 6.0 Prof.

Anwendungssoftware

-

Arbeitsspeicher

256 MB

Anwenderspeicher

512 MB

Nutzbarer Speicher (Anwenderdaten)

380 MB

SD/MMC Slot

ü

16

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VIPA HMI

Hardwarebeschreibung Technische Daten > 62M-JIDR-CX

Artikelnr.

62M-JIDR-CX

CF Card Slot Typ II

ü

CFast Slot

-

Uhrzeit Uhr gepuffert

ü

Uhr Pufferungsdauer (min.)

6w

Art der Pufferung

Vanadium Rechargeable Lithium Batterie

Ladezeit für 50% Pufferungsdauer

10 h

Ladezeit für 100% Pufferungsdauer

48 h

Genauigkeit (max. Abweichung je Tag)

10 s

Bedienelemente Touchscreen

resistiv

Touchfunktion

Single Touch

Tastatur

extern via USB

Maus

extern via USB

Schnittstellen MPI, PROFIBUS-DP

RS485 isoliert

MPI, PROFIBUS-DP Anschluss

9polige SubD Buchse

Seriell, COM1

RS232

COM1 Anschluss

9poliger SubD Stecker

Seriell, COM2

RS422/485 isoliert

COM2 Anschluss

9polige SubD Buchse

Anzahl USB-A Anschlüsse

2

USB-A Anschluss

USB-A (Host)

Anzahl USB-B Anschlüsse

1

USB-B Anschluss

USB-B (Device)

Anzahl Ethernet Anschlüsse

2

Ethernet

Ethernet 10/100 MBit

Ethernet Anschluss

RJ45

Integrierter Ethernet-Switch

ü

Videoanschlüsse

-

Audioanschlüsse

-

Technische Daten Stromversorgung Versorgungsspannung (Nennwert)

DC 24 V

Versorgungsspannung (zulässiger Bereich)

DC 20,4...28,8 V

Verpolschutz

ü

Stromaufnahme (im Leerlauf)

0,66 A

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VIPA HMI

Hardwarebeschreibung Technische Daten > 62M-JIDR-CX

Artikelnr.

62M-JIDR-CX

Stromaufnahme (Nennwert)

0,8 A

Einschaltstrom

7A

I²t

0,25 A²s

Verlustleistung

15,8 W

Status, Alarm, Diagnosen Versorgungsspannungsanzeige

ja

Mechanische Daten Gehäuse / Schutzart Material

Aluminium-Druckguss

Befestigung

über integrierte Drehhebel

Schutzart Frontseite

IP 65

Schutzart Rückseite

IP 20

Abmessungen Frontseite

325 mm x 263 mm x 7,5 mm

Rückseite

309 mm x 247 mm x 45 mm

Einbau-Ausschnitt Breite

311 mm

Höhe

249 mm

Minimale Fronttafeldicke

1,5 mm

Maximale Fronttafeldicke

6 mm

Gewicht Netto

3674 g

Umgebungsbedingungen Betriebstemperatur

0 °C bis 50 °C

Lagertemperatur

-20 °C bis 60 °C

Zertifizierungen Zertifizierung nach UL

in Vorbereitung

Zertifizierung nach KC

-

18

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VIPA HMI

Einsatz Touch Panel Montage

3

Einsatz Touch Panel

3.1 Montage Überblick

Das Touch Panel ist geeignet zum Einbau in Bedientableaus und Schaltschrankfronten. Die Montage erfolgt von der Rückseite. Hierzu besitzt das Touch Panel eine patentierte integrierte Befestigungsmechanik, die eine einfache Montage mittels eines Schraubendrehers erlaubt. Da das Touch Panel ausschließlich über Steckverbindungen angeschlossen wird, ist ein schneller Geräteaustausch jederzeit möglich.

Einbaumaße

Zum Einbau in Bedientableaus und Schaltschrankfronten ist für das Touch Panel folgender Frontplattenausschnitt erforderlich: Touch Panel

B x H in mm

62M-JIDR-...

311 x 249

Montage Die Befestigungsmechanik ist in das Gehäuse des Touch Panels integriert und von der Rückseite zugänglich. Für die Montage ist ein kleiner Schlitzschraubendreher erforderlich. 1.

Stecken Sie Ihr Bedienfeld [3] von der Frontseite durch den Frontplattenausschnitt [1], bis es mit der Dichtung [2] aufliegt.

2.

Drehen Sie nun wie gezeigt im Uhrzeigersinn mit einem Schraubendreher [4] den Riegel [5] so, dass dieser ausschwenkt.

3.

Durch weiteres Drehen wird dieser gegen die Frontplatte geschraubt, so dass diese gegen Ihre Schaltschrankfront gezogen und gehalten wird.

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VIPA HMI

Einsatz Touch Panel Montage

Versorgungsspannung anschließen

Für die Verdrahtung der DC 24V Spannungsversorgung wird eine grüne Anschlussklemme mit Federklemmtechnik eingesetzt. Die Verdrahtung mit Federklemmtechnik ermöglicht einen schnellen und einfachen Anschluss Ihrer Versorgungsleitungen. Im Gegensatz zur Schraubverbindung ist diese Verbindungsart erschütterungssicher. Sie können Drähte mit einem Querschnitt von 0,08mm2 bis 2,5mm2 anschließen. Sie können sowohl flexible Litzen ohne Aderendhülse als auch starre Leiter verwenden. Die Leitungen befestigen Sie wie folgt an den Federklemmkontakten:

1 2 3

Runde Öffnung für Drähte Verriegelung (orange) für Schraubendreher Prüfabgriff für 2mm Messspitze

Die nebenstehende Abfolge stellt die Schritte der Verdrahtung in der Draufsicht dar.

20

1.

Zum Verdrahten drücken Sie mit einem geeigneten Schraubendreher, wie in der Abbildung gezeigt, die Verriegelung senkrecht nach innen und halten Sie den Schraubendreher in dieser Position.

2.

Führen Sie durch die runde Öffnung Ihren abisolierten Draht ein. Sie können Drähte mit einem Querschnitt von 0,08mm2 bis 2,5mm2 anschließen.

3.

Durch Entfernen des Schraubendrehers wird der Draht über einen Federkontakt sicher mit dem Steckverbinder verbunden.

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VIPA HMI

Einsatz Touch Panel Inbetriebnahme > VIPA Startup-Manager

3.2 Inbetriebnahme VORSICHT! – Vor Inbetriebnahme ist das Gerät der Raumtemperatur anzugleichen. – Bei Betauung darf das Gerät erst eingeschaltet werden, nachdem es absolut trocken ist. – Um eine Überhitzung im Betrieb zu verhindern, darf das Gerät keiner direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden. – Nach Öffnen des Schaltschrankes oder -Pultes sind Teile des Systems zugänglich, die unter gefährlicher Spannung stehen können. – Für alle Signalverbindungen sind nur geschirmte Leitungen zulässig. – Signalleitungen dürfen nicht mit Starkstromleitungen im selben Kabelschacht geführt werden.

3.2.1 VIPA Startup-Manager Sobald das Touch Panel mit Spannung versorgt wird, wird der VIPA Startup-Manager geladen. Startbildschirm

Beim ersten Start des VIPA Startup-Managers erscheint der folgende Startbildschirm.

Auf dem Startbildschirm befindet sich eine Schaltfläche mit einem Counter, der rückwärts zählt. Klickt man innerhalb dieser Zeit auf diese Schaltfläche, startet das angegebene Projekt. Ist die Zeit abgelaufen, wird das Projekt automatisch gestartet. Über die Schaltfläche "Main" gelangt man zum "Auswahlmenü" . Voreingestellt ist eine Verzögerungszeit von 5 Sekunden. Diese Zeit können Sie im Auswahlmenü unter "Autostart" ändern. Auswahlmenü

Das Auswahlmenü besitzt folgende Schaltflächen: n Settings n Info/Update n Autostart

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VIPA HMI

Einsatz Touch Panel Inbetriebnahme > VIPA Startup-Manager

n Backup n Exit n Back Settings

Im Bereich [Settings] können Sie unter Change Settings ein Passwort für den StartupManager festlegen. Das Passwort wird beim Unterbrechen des Start-Countdowns und vorm Verlassen des Startup-Managers über "Exit" abgefragt. Es ist kein Passwort voreingestellt. Unter Control Panel [Open...] können Sie Systemeinstellungen, wie Helligkeit des Displays, vornehmen oder das Display neu kalibrieren. Hier können Sie auch die MPI/DP-Slave Schnittstelle konfigurieren. Des Weiteren gelangen Sie hier zu den Touch Panel Informationen: Artikel- bzw. Seriennummer und Lizenzen.

Info/Update (Firmware)

Über [Info/Update] führen Sie das Firmwareupdate ihres Panels durch. Nach Klick auf [Info/Update] wird unter "Panel Information" das aktuelle Image mit Panelnamen, Erstellungsdatum und Versionsnummer angezeigt. Unter [Create Screenshot] können Sie eine Bildschirmkopie der Panelinformation erstellen und auswählen, wo diese abgelegt werden soll. Mit [Search Image] werden alle Firmware-Images mit Erstellungsdatum und Versionsnummer aufgelistet, die auf dem Panel und den angeschlossenen Speichermedien vorhanden sind. Wählen Sie hier ihr neues Image aus. Sollte das ausgewählte Image für Ihr Panel nicht geeignet sein, erscheint eine Fehlermeldung. Ist das Image für ihr Panel geeignet, wird in der folgenden Meldung die aktuell installierte Image-Version und die neu ausgewählte Image-Version aufgelistet. 1.

Klicken Sie auf [Update Image], um das Update auszuführen. Das kann einige Sekunden dauern. ð Das Touch Panel startet nach erfolgreichem Update automatisch neu. Nach dem Neustart öffnet sich das Kalibrierungsfenster.

2.

Kalibrieren Sie hier Ihr Panel neu, wie auf dem Bildschirm beschrieben. Klicken Sie nach erfolgter Kalibrierung eine beliebige Stelle auf dem Bildschirm an. ð Das Kalibrierungsfenster schließt sich.

Damit diese Einstellungen erhalten bleiben, müssen diese unter "Start è Programs è KuK_Tools è KuK Tools" [Store] gespeichert werden.

Autostart

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Unter [Autostart] legen Sie fest, welche Runtime bzw. welches Projekt mit dem Start des Touch Panel automatisch gestartet werden sollen.

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VIPA HMI

Einsatz Touch Panel Inbetriebnahme > VIPA Startup-Manager

Mit [...] unter "Runtime path" bzw. "Project path" werden alle Runtimes bzw. Projekte aufgelistet, die auf dem Panel bzw. den angeschlossenen Speichermedien vorhanden sind. Soll das Panel mit einem Projekt der Webvisualisierung des VIPA SPEED7 Studios starten, müssen Sie vorher mit [...] unter "Runtime path" "Enter manually è Flashdisk" eine Batch-Datei auswählen. Stellen Sie hierzu unter Type "all Files" ein und wählen Sie eine der folgenden Dateien: n n n n

Start VIPA Webbrowser.bat Start VIPA Webserver und Browser fullscreen.bat Start VIPA Webserver und Browser.bat Start VIPA Webserver.bat

Unter "Delay Time" können Sie über [+] und [-] eine Verzögerungszeit > 0 einstellen. Voreingestellt sind 5 Sekunden. Über "Rotation" kann die voreingestellte Ausrichtung des Panels geändert werden. Unter "Programm start" können Sie über [+] Programme auswählen, die automatisch gestartet werden sollen.

1.

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Wählen Sie "start" und vergeben Sie einen Namen für das Programm.

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VIPA HMI

Einsatz Touch Panel Einsatz RFID-Reader

2.

Laden Sie über [...] das gewünschte Programm hoch.

3.

Optional können Sie Parameter vergeben.

4.

Beenden Sie mit [Finish].

Mit "Copy" [...] können Sie unter WindowsÒ CE verwendbare Dateien auf dem Panel von einem Quellpfad (Source Path) zu einem Zielpfad (Target Path) kopieren. Unter "Autostart" wählen Sie aus, ob der VNC Server, der Movicon-TCP Upload-Server bzw. der Startup-Manager automatisch gestartet werden sollen. Mit [Back] gelangen Sie zurück zum Auswahlmenü. Backup

Standardmäßig wird mit [Backup] die Konfiguration des Startup-Managers sowie die Registry-Einstellungen für das Backlight, die Regional Settings und die LAN-Einstellungen in "Flashdisk è Backup" gesichert. Die Sicherungsdatei heißt "backup.bkv". Welche Einstellungen an welchem Speicherort gesichert werden, ist in der Datei "ToDoList.xml" unter "Flashdisk è VipaStartup" festgelegt. Diese können Sie entsprechend anpassen.

Exit

Mit [Exit] verlassen Sie den Startup-Manager und kehren zurück zur WindowsÒ-Oberfläche.

Back

Durch Betätigen des [Back]-Buttons gelangen Sie wieder zum Startbildschirm des Startup-Managers.

3.3 Einsatz RFID-Reader Übersicht

RFID (Radio Frequency Identification) ist eine Funktechnik zur Identifikation von Waren und Personen. Ein RFID-System besteht aus einem RFID-Transponder mit aktivem oder passiven Tag und dem RFID-Lesegerät. Das Touch Panel 62M-JIDR-... hat auf der linken Frontseite einen RFID-Reader integriert. Ä Kapitel 2.3.4 "RFID-Reader" auf Seite 13

Autostart

Der RFID-Reader wird automatisch mit dem Start des Touch Panels gestartet. Soll der Reader nicht automatisch gestartet werden entfernen Sie die RFID-Reader-Anwendung mit [-] im Startup-Manager unter "Autostart è Program Start". Ä "Autostart" auf Seite 22

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Einsatz Touch Panel Einsatz RFID-Reader

Lesen der ID

Die Position des RFID-Readers auf der linken Seite der Front des Touch Panels ist durch das RFID-Symbol gekennzeichnet. Halten Sie ihre Transponderkarte in einem Abstand von maximal 4 cm an das RFID-Symbol. ð Das RFID-Modul liest kontaktlos die UID der Transponderkarte und gibt diese als Klartext in einem Editor (z.B. Wordpad) oder beliebigen Textfeld aus.

Einstellungen

Über "My Device è Flashdisk è VIPARFiDReader è VIPARFiDReader" können Sie die Einstellungen des RFID-Readers ändern. 1.

Um die Einstellungen zu ändern, stoppen Sie die Anwendung mit [Stop]. Jetzt können Sie folgende Einstellungen ändern: n RFiD Standard – ISO15693 (default) – ISO14443 A – ISO14443 B – ISO14443 Mifare n Send Keys (default) Die gelesene ID wird in einem Editor oder Textfeld als Klartext dargestellt. Es kann eine Wartezeit zwischen dem Senden der einzelnen Zeichen von 0 bis 1000 ms eingestellt werden. Default: 0 (keine Wartezeit) Bei aktiviertem "with Enter" (default) wird nach dem Einlesen der ID ein Zeilenumbruch ausgegeben. n Shared Memory (VIPARFiD) Die gelesene ID wird in den internen Speicher geschrieben. n Com Port Settings Über COM3 (default) ist der RFID-Reader intern an das Touch Panel angeschlossen. Wenn Sie einen externen Reader anschließen möchten, können Sie hier den verwendeten Port einstellen.

2.

Klicken Sie nach dem Ändern der Einstellungen auf [Start] um die Anwendung wieder zu starten und auf [Hide] um das Fenster zu minimieren. ð In der Taskleiste erscheint nun das RFID-Symbol . Über dieses kann das Einstellungsfenster jederzeit wieder vergrößert werden.

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Einsatz Touch Panel Betriebssystem WindowsÒ Embedded CE 6.0 Prof. > Allgemein

3.4 Anbindung an ein SPS-System Übersicht

Zur Einbindung in Ihr SPS-System stehen Ihnen verschiedene HMI/SCADA Projektierplattformen zur Verfügung, die auf einem externen PC zu installieren sind. Hier können Sie Ihr Projekt erstellen, ggf. simulieren und über eine zuvor eingestellte Verbindung in Ihr Touch Panel übertragen. Über die in Ihrem Touch Panel vor installierte Runtime-Version der HMI/SCADA Projektierplattformen wird Ihr Projekt ablauffähig. Unter Verwendung der entsprechenden Kommunikationstreiber bietet das Touch Panel Anschlussmöglichkeiten an Ihre SPS über MPI, Feldbus und Ethernet. Während des Betriebs kommuniziert Ihr Bediengerät mit der entsprechenden Steuerung und reagiert anhand der projektierten Vorgaben auf Programmabläufe in der SPS. Über zuvor projektierte Dialoge können Prozesswerte grafisch dargestellt, geändert und ausgewertet werden.

3.5 Betriebssystem WindowsÒ Embedded CE 6.0 Prof. 3.5.1 Allgemein Das neu entwickelte Standard Microsoft WindowsÒ CE ermöglicht Geräten, die miteinander kommunizieren, Informationen mit auf WindowsÒ basierenden Geräten auszutauschen und Verbindungen zum Internet herzustellen. Microsoft WindowsÒ CE ist eine 32Bit, offene und skalierbare Plattform für eine Vielzahl von Geräten im Bereich der Kommunikation und mobilen Datenverarbeitung. Das Betriebssystem unterstützt Funktionen wie Multitasking und Multithreading. WindowsÒ Embedded CE 6.0

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WindowsÒ Embedded CE 6.0 unterstützt verschiedene Datei-Viewer und einen Internet Browser.

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Einsatz Touch Panel Betriebssystem WindowsÒ Embedded CE 6.0 Prof. > Allgemein

Leistungsmerkmale

n n n n n n n n n n n n

Unterschiede zur Standard-WindowsÒ-Bedienung

Bitte beachten Sie, dass für den Einsatz von WindowsÒ CE fundierte Kenntnisse im Umgang mit WindowsÒ vorausgesetzt werden. Hier sollen lediglich die Unterschiede zu einem "Standard" WindowsÒ Betriebssystem gezeigt werden.

Stift-Eingabe

Sie bewegen sich auf dem Touch Panel mit Hilfe eines Stiftes bzw. mit dem Finger. Sobald Sie einen Bereich auf dem Touch-Screen berühren, wird dieser Bereich erkannt und darauf reagiert. Hierbei unterscheidet man folgende Arten der Eingabe:

ftp-, http-, Telnet- und VNC-Server RAS-Server ActiveSync Datenübertragung (USB, RS232) RDP (Remote Desktop Protocol) Internet Explorer 6 Registry Editor WordPad Maus-Zeiger USB-Tastatur-Treiber HP-Drucker-Treiber (COM, Ethernet, USB) Datei-Viewer für Word, Excel, PowerPoint und PDF VIPA Startup-Manager

Doppelklick Beim Doppelklick ist wie bei der Mausbedienung eine Stelle auf dem Touch-Screen zweimal hintereinander anzutippen. Durch Doppelklick auf ein Objekt wird dieses geöffnet bzw. ausgeführt. Ziehen Durch Tippen auf ein Objekt und anschließendem Ziehen können Sie das Objekt auf dem Desktop verschieben. Ist kein Objekt ausgewählt, wird durch Ziehen ein Rahmen erzeugt, der die hiermit überstrichenen Objekte automatisch markiert. Besonderheit bei WindowsÒ Embedded CE 6.0 In dieser Version haben Sie volle Mausunterstützung. Sobald Sie den Touch Screen mit Ihrem Stift berühren, wird an der Stiftposition auf dem Desktop ein Mauszeiger eingeblendet. Navigation im Dialogfenster

Die Fenster können über die Kopfleiste verschoben werden. Hier befindet sich auch die [OK]-Schaltfläche zur Bestätigung der Eingabe und die [X]-Schaltfläche für den Abbruch des Dialogs.

WindowsÒ beenden (Herunterfahren)

WindowsÒ können Sie nicht beenden. Durch Ausschalten und wieder Einschalten der Spannungsversorgung können Sie WindowsÒ neu starten. Sie sollten aber immer vor einem Neustart Ihre Daten sichern bzw. alle laufenden Programme schließen, da ansonsten Datenverlust auftreten kann. Bitte beachten Sie, dass vorgenommene Änderungen nach PowerOFFPowerON verworfen werden und nur über "Start è Programs è KuK_Tools è KuK Tools" [Store] erhalten bleiben.

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Einsatz Touch Panel Betriebssystem WindowsÒ Embedded CE 6.0 Prof. > Aufbau

3.5.2 Aufbau

1

Icon

Über Icons, die sich auf dem Desktop befinden, haben Sie direkten Zugriff auf das mit dem Icon verbundene Programm.

2

Desktop

Beim Desktop handelt es sich um den Bildschirm, der nach dem Anmelden an WindowsÒ CE angezeigt wird. Dieser enthält beispielsweise Verknüpfungen zu den am häufigsten verwendeten Programmen bzw. Systemkomponenten.

3

Taskleiste

Die Taskleiste ist Bestandteil des Desktops. Wenn Sie ein Programm, ein Dokument oder ein Fenster öffnen, erscheint für jedes Objekt eine Schaltfläche auf der Taskleiste. Über diese Schaltflächen können Sie schnell von einem geöffneten Fenster zum anderen wechseln.

1

Start-Schaltfläche

Über diese Schaltfläche haben Sie auf alle Komponenten Ihres Touch Panels wie beispielsweise Programme, Systemeinstellungen, Dateibrowser usw. Zugriff.

2

Geöffnete Anwendungen

Für jede geöffnete Anwendung finden Sie in der Taskleiste eine Schaltfläche. Eine Schaltfläche zum Minimieren gibt es nicht. Der Wechsel zwischen den Anwendungen erfolgt über diese Schaltflächen.

3

Netzwerkverbindung

Sobald Ihr Touch Panel über Ethernet verbunden ist, können Sie sich hier die Ethernetadresse ausgeben lassen. Besteht keine Verbindung über Ethernet, wird das Symbol durchgestrichen dargestellt.

4

Tastaturlayout

Sofern Sie eine Tastatur angeschlossen haben, können Sie über dieses Symbol das entsprechende Sprach-Layout für Ihre Tastatur wählen.

Taskleiste

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Einsatz Touch Panel Betriebssystem WindowsÒ Embedded CE 6.0 Prof. > Aufbau

5

Uhrzeit

In diesem Bereich wird die Uhrzeit eingeblendet, die Sie durch Doppelklick verändern können.

6

Zeige Desktop

Hier werden alle Fenster minimiert und der Desktop dargestellt.

7

Software-Tastatur

Über diese Schaltfläche können Sie auf dem Bildschirm eine Tastatur einblenden lassen. Über "Hide Input Panel" wird die Tastatur wieder ausgeblendet.

Software-Tastatur

Mit der Schaltfläche können Sie eine der verfügbaren Software-Tastaturen wählen. Es sind zur Zeit folgende Standard-Tastaturen implementiert:

Keyboard

Bei betätigter Shift-Taste:

Bei betätigter [a´ü]-Taste:

Bitte beachten Sie, dass die Umlaute äöü ausschließlich über die Software-Tastatur "Keyboard" eingegeben werden können.

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Einsatz Touch Panel Betriebssystem WindowsÒ Embedded CE 6.0 Prof. > Aufbau

Large KB

Bei betätigter Shift-Taste:

Bedeutung

Home Position 1 End Ende BS Rücksetzen up ã dn ä lt á rt â pgup Bild ã pgdn Bild ä ins Einfügen del Löschen Tab Tabulator Shift Umschalttaste Caps/Lock Dauerumschaltung

Tastatur ausblenden

30

Mit der Software-Tastatur ist es möglich ohne Anschluss einer externen Tastatur Eingaben vornehmen zu können. Sobald eine Eingabe zu erfolgen hat, wird die SoftwareTastatur automatisch eingeblendet. Mit Hide Input Panel können Sie die Tastatur wieder ausblenden.

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Einsatz Touch Panel Betriebssystem WindowsÒ Embedded CE 6.0 Prof. > Aufbau

Systemeinstellung (Control Panel)

Da viele Komponenten von Control Panel konform sind mit der Systemsteuerung von WindowsÒ, soll hier auf deren Beschreibung weitestgehend verzichtet werden. Die Beschreibung der für die Bedienung der Touch Panel relevanten Komponenten aus dem Control Panel finden Sie nachfolgend: n Display einstellen Über "Start è Settings è Control Panel è Display" öffnet sich das Dialogfenster für die Display-Eigenschaften. Hier können Sie Einstellungen an der Bildschirm-Darstellung vornehmen. n Touch-Screen kalibrieren Sofern Ihr Touch-Screen nicht immer auf einen Doppelklick reagiert oder nicht mehr präzise die Position einer Eingabe erkennt, können Sie über "Start è Settings è Control Panel" den Dialog Stylus aufrufen. Im Register Double-Tap können Sie auf dem Gittermuster eine Doppelklickgeschwindigkeit vorgeben und diese auf dem Symbol unterhalb testen. Mit [OK] wird der eingestellte Wert übernommen. Die Kalibrierung des Touch-Screens führen Sie über das Register Calibration durch, indem Sie den Vorgaben folgen. n Ethernet-Parameter einstellen Das Dialogfeld zur Vorgabe einer Ethernetadresse finden Sie unter "Start è Settings è Network and Dial-up Connections". Standardmäßig ist Adressvergabe über DHCP eingestellt. n Systemeigenschaften (System) Hier erhalten Sie Informationen über die Version des aktuellen WindowsÒ Betriebssystems, die Speicherauslastung und Aufteilung (Änderungen hier werden nicht in die Registry übernommen) und über das Copyright. Im Register Device Name können Sie den Gerätenamen ändern, der beispielsweise bei der Ethernet-Kommunikation angezeigt wird. Alle hier vorgenommenen Änderungen werden nach PowerOFFPowerON verworfen. Damit diese permanent in die Registrierungsdatei übernommen werden, müssen sie über "Start è Programs è KuK_Tools è KuK Tools" [Store] explizit gespeichert werden.

MPI-Parameter einstellen

Das Dialogfenster zur Konfiguration der integrierten MPI-Schnittstelle finden Sie unter "Start è Settings è Control Panel è MPI Configuration".

n HSA Hier können Sie die höchste MPI-Adresse (highest station address) einstellen. Innerhalb eines MPI-Netzes muss die höchste MPI-Adresse identisch sein! n TS Unter TS (this station) können Sie die lokale MPI-Adresse für das Touch Panel einstellen. n Baud Rate Geben Sie hier die Übertragungsgeschwindigkeit Ihres MPI-Netzes an. Die Baudrate muss bei jedem MPI-Teilnehmer in einem Netzwerk identisch sein. Aufgrund der Baud Rate werden die Netzparameter entsprechend eingestellt.

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Einsatz Touch Panel Kommunikation über ActiveSync

n Default Net Parameters Es wird empfohlen, die Default Net Parameters, die aufgrund der Baudrate vorgegeben werden, nicht zu ändern. n Status Den Zustand der MPI-Schnittstelle erhalten Sie unter Status als "Offline", "Online" oder "Error". Auch hier werden vorgenommene Änderungen nach PowerOFFPowerON verworfen. Mit [Store] unter "Start è Programs è KuK_Tools è KuK Tools" es können Sie die aktuelle Registrierungsdatei dauerhaft sichern.

3.6 Kommunikation über ActiveSync Übersicht

ActiveSync ist ein von Microsoft speziell für mobile Computer entwickelte Kommunikationsplattform zur Synchronisation von Daten zwischen einem mobilen Gerät und einem PC über USB. Viele Entwicklungswerkzeuge bzw. SCADA-Projektiertools verwenden für die Datenübertragung ActiveSync. Bevor Sie mit Ihrem PC über ActiveSync auf das Touch Panel zugreifen können, ist dieses auf dem PC zu installieren. ActiveSync ist kostenlos verfügbar und kann direkt bei www.microsoft.de heruntergeladen werden.

Installation

1.

Laden Sie ActiveSync von der Microsoft-Web-Site und starten Sie die Datei MSASYNC.EXE.

2.

Starten Sie die Installation mit [Weiter].

3.

Wählen Sie ein Installationsverzeichnis aus und klicken Sie auf [Weiter]. ð ActiveSync wird installiert.

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VIPA HMI

Einsatz Touch Panel Kommunikation über ActiveSync

Verbindung herstellen

Nach der Installation öffnet sich das Dialogfenster "Verbindung herstellen". Starten Sie den Suchlauf mit [Weiter]:

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VIPA HMI

Einsatz Touch Panel Kommunikation über ActiveSync

Partnerschaft für USBKommunikation einrichten

Jetzt können Sie nach folgender Vorgehensweise über eine USB-Verbindung eine "Partnerschaft" einrichten: 1.

Verbinden Sie Ihr Touch Panel über die "Device"-USB-B-Buchse mit Ihrem PC und schalten Sie das Touch Panel ein. ð Das USB-Gerät (Touch Panel) wird erkannt und es öffnet sich das Dialogfenster "Neue Partnerschaft".

2.

34

Wählen Sie "Ja", dass Sie eine Partnerschaft festlegen möchten und betätigen Sie [Weiter].

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VIPA HMI

Einsatz Touch Panel Integrierte Server > Allgemein

3.

Deaktivieren Sie in dem sich öffnenden Fenster alle Synchronisationseinstellungen und klicken Sie auf [Weiter].

4.

Mit [Fertig stellen] wird die Partnerschaft eingerichtet.

Sie können jetzt mit ActiveSync über USB auf Ihr Touch Panel zugreifen. Damit Ihre Einstellungen nach dem Einschalten erhalten bleiben, müssen Sie mit "START è Programs è KuK_Tools è KuK Tools" [Store] die Registry speichern.

3.7 Integrierte Server 3.7.1 Allgemein Zugangsdaten

Im Touch Panel sind verschiedene Server integriert, die eine Fernwartung in einem Netzwerk ermöglichen. Bei manchen Servern haben Sie ausschließlich durch Angabe von Benutzername und Passwort Zugriff. Standardmäßig werden folgende Zugangsdaten verwendet: Benutzername: wince Passwort: vipatp

Übersicht

Standardmäßig sind folgende Server integriert: n n n n

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ftp-Server (aktiviert) http-Server (aktiviert) Telnet (aktiviert) VNC (nicht aktiviert)

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Einsatz Touch Panel Integrierte Server > ftp-Server

Ausdrücke

Ausdrücke, die bei Beschreibung der Server zum Einsatz kommen:

Client

Ein Client ist eine Anwendung, die in einem Netzwerk den Dienst eines Servers in Anspruch nimmt. Beispielsweise ist ein Web-Browser ein Client, denn er sendet bei jedem Aufruf einer Webseite eine Anfrage an einen Web-Server und erhält dann von diesem eine Antwort.

Server

Ein Server ist ein Programm, welches auf die Kontaktaufnahme eines Client-Programms wartet und nach Kontaktaufnahme mit diesem Nachrichten austauscht. Diese Kommunikationsart nennt man Client-Server-Kommunikation.

Host

Computer innerhalb eines Netzwerks, auf dem mindestens ein Server betrieben wird.

Download

Datenübertragung Server ® Client

Upload

Datenübertragung Client ® Server

3.7.2 ftp-Server Mit Hilfe des ftp-Servers können Daten zwischen Client und Server ausgetauscht werden. Hierbei können Sie Dateien und Verzeichnisse kopieren, löschen oder neu anlegen. Voraussetzung für ftpZugriff

Abhängig vom ftp-Client müssen für eine ftp-Verbindung auf Ihrem PC die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein. Sollte es jedoch noch Probleme mit dem ftp-Zugriff geben, fragen Sie Ihren Systemverwalter. Internet Explorer n ftp-Zugriff nur möglich ab Version 5.5 n Ordneransicht für ftp-Sites muss aktiviert sein Für die Anpassung gehen Sie im Internet Explorer auf "Extras è Internetoptionen" Register "Erweitert" im Bereich Browsing und führen Sie folgende Einstellungen durch: 1.

aktivieren: "Ordneransicht für ftp-Sites aktivieren"

2.

Internet Explorer neu starten. ð Die Einstellungen werden übernommen.

Aufbau einer ftp-Verbindung

36

Nachfolgend soll gezeigt werden, wie Sie eine ftp-Verbindung zwischen einem WindowsÒ-basierenden PC als ftp-Client und Ihrem Touch Panel herstellen. 1.

Verbinden Sie das Touch Panel über ein Ethernet-Kabel mit Ihrem Netzwerk, in dem sich Ihr PC befindet.

2.

Schalten Sie das Touch Panel ein.

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Einsatz Touch Panel Integrierte Server > Telnet-Server

3.

Sobald Ihr Touch Panel über Ethernet verbunden ist, können Sie über kleiste die IP-Adress-Daten ausgeben.

4.

Nachdem Sie die Voreinstellungen vorgenommen haben, starten Sie Ihren ftpClient (z.B. Windows Explorer) und geben Sie folgendes in der "Adressleiste" ein:

in der Tas-

ftp://wince:vipatp@IP-Adresse ð Im erscheinenden Explorer-Fenster können Sie die gewünschten Dateioperationen durchführen.

3.7.3 http-Server Das Touch Panel hat einen http-Server (Web-Server) integriert, der je nach Zugang die Verwaltung des Touch Panel bzw. von Web-Seiten im Touch Panel erlaubt. Der administrative Zugriff auf den http-Server erfolgt über Ethernet vom PC unter Angabe der IPAdresse des Touch Panels mit angehängtem "Admin"-Typ. Über Web-Seiten können Sie für einen angebundenen PC beispielsweise Online-Dokumentationen zugänglich machen oder mit dem PC Applikationen online erstellen. Web-Admin

Als Web-Admin haben Sie Zugriff auf alle Funktionen, die zum Aufspielen und Verwalten von Web-Seiten auf dem Touch Panel erforderlich sind. Zusätzlich können Sie die Zugriffsrechte für die Benutzer einstellen und Benutzergruppen einrichten. Nähere Informationen zum Einrichten und Verwalten von Web-Seiten auf dem Touch Panel finden Sie in der Online-Dokumentation des Web-Servers. Die Anmeldung als Web-Admin erfolgt nach folgenden Schritten: 1.

Starten Sie Ihren Web-Browser auf Ihrem PC und geben Sie folgendes in der Adresszeile ein: IP-Adresse/webadmin

2.

Geben Sie in der Authentifizierung folgendes an: n Benutzername: wince n Kennwort: vipatp

3.7.4 Telnet-Server Telnet ist ein textbasierendes Client-Server-Protokoll auf TCP-Ebene. Unter Verwendung eines Telnet-Clients, wie beispielsweise der "Eingabeaufforderung" in Ihrem WindowsÒBetriebssystem, können Sie textbasierend alle Datei-Remote-Funktionen auf Ihrem Panel PC ausführen wie Dateien und Verzeichnisse kopieren, löschen oder neu anlegen. Sie haben auch die Möglichkeit, Applikationen zu starten. Das Beenden einer Applikation ist nicht möglich.

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Einsatz Touch Panel Integrierte Server > Telnet-Server

Aufbau einer Telnet-Verbindung

Der Aufbau einer Telnet-Verbindung ist passwortgeschützt und erfolgt nach folgender Vorgehensweise: 1.

Starten Sie einen Telnet-Client wie beispielsweise die "Eingabeaufforderung" auf Ihrem PC und geben Sie folgendes ein: telnet IP-Adresse ð Sobald eine Verbindung aufgebaut ist, fordert der Panel PC den Benutzernamen und danach das Passwort an.

2.

Geben Sie folgendes an: Login: wince Password: vipatp (Eingabe wird ausgeblendet) ð Nach Eingabe gültiger Benutzerdaten erscheint eine Kommandozeile für Befehlseingabe:

Durch Eingabe von Exit bzw. indem Sie das Fenster schließen, können Sie jederzeit eine Telnet-Verbindung wieder beenden. Befehle

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Nach Aufbau einer Telnet-Verbindung stellt Ihnen der Panel PC Befehle zur Verfügung. Eine Auflistung der verfügbaren Befehle mit Kurzerklärung erhalten Sie mit dem Befehl help. Durch Voranstellen von "help" vor einen Befehl erhalten Sie Hilfe zu diesem Befehl.

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Einsatz Touch Panel Integrierte Server > VNC-Server

3.7.5 VNC-Server Im Touch Panel ist ein VNC-Server (virtual network control) integriert, der die vollständige Kontrolle des Touch Panel über Netzwerk mit einem PC erlaubt. Hierbei wird zur Fernbedienung in einem Fenster der aktuelle Bildschirminhalt des Touch Panels dargestellt. Die Bedienung erfolgt über PC-Tastatur und Maus. Voraussetzung für die VNC-Kommunikation ist, dass auf dem Touch Panel der VNC-Server und auf PC-Seite der VNC-Client gestartet wird. Einen VNC-Client für Ihren PC können Sie als Freeware aus dem Internet downloaden. Da mit dem VNC-Server alle Sicherheitseinstellungen umgangen werden können, sollten Sie diesen ausschließlich zur Inbetriebnahme verwenden! Per default ist der VNC-Server im Auslieferungszustand deaktiviert. Aus softwaretechnischen Gründen bietet VIPA für die VNC-Server-Funktion keinen Support!

Aufbau einer VNC-Verbindung

Unter "Autostart" im Startup-Manager wählen Sie aus, ob der VNC Server automatisch gestartet werden soll. Ansonsten erfolgt der Aufbau einer VNC-Verbindung nach folgender Vorgehensweise: 1.

Klicken Sie am Touch Panel auf

2.

Starten Sie den VNC-Server, indem Sie die Datei winvnc.exe ausführen. Zur Kontrolle, dass der Server gestartet wurde, wird in der Task-Leiste das Symbol Efon vnc eingeblendet. Sie haben auch die Möglichkeit, den VNC-Server auf dem Touch Panel über eine Telnet-Verbindung zu starten, indem Sie nach aufgebauter TelnetVerbindung in der Eingabeaufforderung den Befehl winvnc eingeben.

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und rufen Sie das "Windows"-Verzeichnis auf.

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VIPA HMI

Einsatz Touch Panel Zugriff auf Netzwerk-Ressourcen

3.

Starten Sie nun auf ihrem PC den VNC-Client vncviewer.exe.

4.

Klicken Sie auf [Options] und deaktivieren Sie, wie gezeigt, unter Mouse das Feld "Emulate 3 Buttons..."

5.

Geben Sie unter VNC-Server die IP-Adresse des Touch Panels an. Klicken Sie auf [OK] und geben Sie das Passwort vipatp ein. Sie können das Passwort über die Konfigurations-Datei ändern, führen Sie hierfür vncconfig.exe aus. Jetzt wird eine VNC-Verbindung aufgebaut und der Bildschirminhalt des Touch Panels in einem Fenster dargestellt.

Das Schließen des VNC-Fensters beendet die VNC-Verbindung, der Server läuft aber weiter.

3.8 Zugriff auf Netzwerk-Ressourcen Übersicht

Mit dem Touch Panel können Sie auf freigegebene Ressourcen in einem Microsoft-Netzwerk zugreifen, wie Laufwerke und Drucker. Hierbei können Sie im Netzwerk vorhandene öffentliche Verzeichnisse oder Drucker lokalen Verzeichnissen oder Drucker im Touch Panel zuweisen. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort am Netzwerk anmelden. Die Zuweisung einer Netzwerk-Ressource erfolgt im Touch Panel über die Eingabeaufforderung "Command Prompt". Starten Sie die Eingabeaufforderung mit "START è Programs è Command Prompt". Der Zugriff auf Netzwerk-Ressourcen erfolgt mit den nachfolgend aufgeführten Befehlen Net view und Net use.

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VIPA HMI

Einsatz Touch Panel Zugriff auf Netzwerk-Ressourcen

Freigegebene Ressourcen auflisten

Freigegebenen Ressourcen eines Netzwerk-PCs können Sie über folgenden Befehl auflisten: \> net view PC-Name Beispielsweise listet net view testserver alle freigegebenen Ressourcen des Netzwerk-PCs "testserver" auf. Sollte der Zugriff auf den Netzwerk-PC zu Problemen führen, können Sie über PING auf die IP-Adresse des Netzwerk-PCs die physikalische Verbindung testen.

Netzlaufwerk verbinden

Das Verbinden eines lokalen Namens auf dem Touch-Panel mit einem freigegebenen Laufwerk eines Netzwerk-PCs erfolgt nach folgender Vorgehensweise: 1.

Geben Sie im Command Prompt folgendes ein: \> net use lokaler_name \ \netzlaufwerk /user:Username

2.

Geben Sie Benutzername, Passwort und ggf. Benutzergruppe an.

Nach erfolgreicher Anmeldung erfolgt die Meldung "Successfully mapped to netzwerkname" . Das verbundenen Netzlaufwerk ist dann über lokaler_name unter My Device im Verzeichnis Network auf dem Touch Panel verfügbar. Beispiel:

Lokaler_Name: data, Netzlaufwerk: testserver\archiv, Username:gast Eingabe: \> net use data \\testserver\archiv /user:gast Das verbundene Netzlaufwerk ist dann über \network\data auf dem Touch Panel verfügbar.

Netzdrucker einrichten

Die Einrichtung eines Netzwerkdruckers erfolgt nach folgender Vorgehensweise: 1.

Geben Sie im Command Prompt folgendes ein: \> net use druckername netzwerkdrucker Beispiel: Druckername: Drucker, Netzwerkdrucker: \\testserver\printer Eingabe: \> net use printer \\testserver\printer

2.

Geben Sie Benutzername, Passwort und ggf. Benutzergruppe an. Nach erfolgreicher Anmeldung erfolgt die Meldung Successfully mapped to network printer Der Drucker kann jetzt als "network\printer" angesprochen werden.

Probedruck

Beispielsweise können Sie mit \> dir > network\printer den Inhalt des aktuellen Verzeichnisses auf dem Drucker ausgeben.

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VIPA HMI

Einsatz Touch Panel Zugriff auf Netzwerk-Ressourcen

Netzwerk-Verbindungen auflisten

Die Auflistung aller Netzwerkverbindungen Ihres Touch Panels erfolgt über \> net use

Netzwerk-Verbindungen trennen

Bereits zugewiesene Netzwerk-Ressourcen können Sie wieder trennen mit \> net use lokaler_name /d Beispiel: \> net use data /d löscht die Netzwerkverbindung zum Laufwerk "archiv" von "testserver".

Damit Ihre Einstellungen nach dem Einschalten erhalten bleiben, müssen Sie mit "START è Programs è KuK_Tools è KuK Tools" [Store] die Registry speichern.

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Aufbaurichtlinien Grundzüge für den EMV-gerechten Aufbau von Anlagen

4

Aufbaurichtlinien

4.1 Grundzüge für den EMV-gerechten Aufbau von Anlagen Allgemeines

Die Aufbaurichtlinien enthalten Informationen über den störsicheren Aufbau eines SPSSystems. Es werden die Wege beschrieben, wie Störungen in Ihre Steuerung gelangen können, wie die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) sicher gestellt werden kann und wie bei der Schirmung vorzugehen ist.

Was bedeutet EMV?

Unter Elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV) versteht man die Fähigkeit eines elektrischen Gerätes, in einer vorgegebenen elektromagnetischen Umgebung fehlerfrei zu funktionieren, ohne vom Umfeld beeinflusst zu werden bzw. das Umfeld in unzulässiger Weise zu beeinflussen. Die Komponenten von VIPA sind für den Einsatz in Industrieumgebungen entwickelt und erfüllen hohe Anforderungen an die EMV. Trotzdem sollten Sie vor der Installation der Komponenten eine EMV-Planung durchführen und mögliche Störquellen in die Betrachtung einbeziehen.

Mögliche Störeinwirkungen

Elektromagnetische Störungen können sich auf unterschiedlichen Pfaden in Ihre Steuerung einkoppeln: n n n n n

Elektromagnetische Felder (HF-Einkopplung) Magnetische Felder mit energietechnischer Frequenz Bus-System Stromversorgung Schutzleiter

Je nach Ausbreitungsmedium (leitungsgebunden oder -ungebunden) und Entfernung zur Störquelle gelangen Störungen über unterschiedliche Kopplungsmechanismen in Ihre Steuerung. Man unterscheidet: n n n n Kopplungsmechanismen und Störquellen

galvanische Kopplung kapazitive Kopplung induktive Kopplung Strahlungskopplung

Die folgende Tabelle zeigt die vier verschiedenen Kopplungsmechanismen, deren Ursache und mögliche Störquellen.

Kopplungsmechanismus

Ursache

Galvanische Kopplung

Galvanische oder metallische Koppn getaktete Geräte (Netzbeeinfluslung tritt immer dann auf, wenn zwei sung durch Umrichter und FremdStromkreise eine gemeinsame Leitung netzgeräte) haben. n anlaufende Motoren n unterschiedliches Potenzial von Komponentengehäusen mit gemeinsamer Stromversorgung n statische Entladungen

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Typische Störquellen

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Kopplungsmechanismus

Ursache

Kapazitive Kopplung

Kapazitive oder elektrischeKopplung n Störeinkopplung durch parallelvertritt auf zwischenLeitern, die sich auf laufende Signalkabel unterschiedlichem Potenzial befinden. n statische Entladung des Bedieners Die Kopplung ist proportional zur zeitli- n Schütze chen Änderung der Spannung.

Induktive Kopplung

Induktive oder magnetische Kopplung tritt auf zwischen zwei stromdurchflossenen Leiterschleifen. Die mit den Strömen verknüpften magnetischen Flüsse induzieren Störspannungen. Die Kopplung ist proportional zur zeitlichen Änderung des Stromes.

n Transformatoren, Motoren, Elektroschweißgeräte n parallelverlaufende Netzkabel n Kabel, deren Ströme geschaltet werden n Signalkabel mit hoher Frequenz n unbeschaltete Spulen

Strahlungskopplung

Strahlungskopplung liegt vor, wenn eine elektromagnetische Welle auf ein Leitungsgebilde trifft. Das Auftreffen der Welle induziert Ströme und Spannungen.

n benachbarter Sender (z.B. Sprechfunkgeräte) n Funkenstrecken (Zündkerzen, Kollektor von Elektromotoren, Schweißgeräte)

Grundregeln zur Sicherstellung der EMV

Typische Störquellen

Häufig genügt zur Sicherstellung der EMV das Einhalten einiger elementarer Regeln. Beachten Sie beim Aufbau der Steuerung deshalb die folgenden Grundregeln. n Achten Sie bei der Montage Ihrer Komponenten auf eine gut ausgeführte flächenhafte Massung der inaktiven Metallteile. – Stellen Sie eine zentrale Verbindung zwischen der Masse und dem Erde/Schutzleitersystem her. – Verbinden Sie alle inaktiven Metallteile großflächig und impedanzarm. – Verwenden Sie nach Möglichkeit keine Aluminiumteile. Aluminium oxidiert leicht und ist für die Massung deshalb weniger gut geeignet. n Achten Sie bei der Verdrahtung auf eine ordnungsgemäße Leitungsführung. – Teilen Sie die Verkabelung in Leitungsgruppen ein. (Starkstrom, Stromversorgungs-, Signal- und Datenleitungen). – Verlegen Sie Starkstromleitungen und Signal- bzw. Datenleitungen immer in getrennten Kanälen oder Bündeln. – Führen Sie Signal- und Datenleitungen möglichst eng an Masseflächen (z.B. Tragholme, Metallschienen, Schrankbleche).

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n Achten Sie auf die einwandfreie Befestigung der Leitungsschirme. – Datenleitungen sind geschirmt zu verlegen. – Analogleitungen sind geschirmt zu verlegen. Bei der Übertragung von Signalen mit kleinen Amplituden kann das einseitige Auflegen des Schirms vorteilhaft sein. – Legen Sie die Leitungsschirme direkt nach dem Schrankeintritt großflächig auf eine Schirm-/Schutzleiterschiene auf, und befestigen Sie die Schirme mit Kabelschellen. – Achten Sie darauf, dass die Schirm-/Schutzleiterschiene impedanzarm mit dem Schrank verbunden ist. – Verwenden Sie für geschirmte Datenleitungen metallische oder metallisierte Steckergehäuse. n Setzen Sie in besonderen Anwendungsfällen spezielle EMV-Maßnahmen ein. – Erwägen Sie bei Induktivitäten den Einsatz von Löschgliedern. – Beachten Sie, dass bei Einsatz von Leuchtstofflampen sich diese negativ auf Signalleitungen auswirken können. n Schaffen Sie ein einheitliches Bezugspotenzial und erden Sie nach Möglichkeit alle elektrischen Betriebsmittel. – Achten Sie auf den gezielten Einsatz der Erdungsmaßnahmen. Das Erden der Steuerung dient als Schutz- und Funktionsmaßnahme. – Verbinden Sie Anlagenteile und Schränke mit Ihrer SPS sternförmig mit dem Erde/Schutzleitersystem. Sie vermeiden so die Bildung von Erdschleifen. – Verlegen Sie bei Potenzialdifferenzen zwischen Anlagenteilen und Schränken ausreichend dimensionierte Potenzialausgleichsleitungen.

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Aufbaurichtlinien EMV-gerechte Montage

4.2 EMV-gerechte Montage Häufig werden Maßnahmen zur Unterdrückung von Störspannungen erst dann vorgenommen, wenn die Steuerung schon in Betrieb ist und der einwandfreie Empfang eines Nutzsignals beeinträchtigt ist. Ursache für solche Störungen sind meistens unzureichende Bezugspotenziale, die auf Fehler bei der Gerätemontage zurückzuführen sind. Richtlinien zur Montage und Massung inaktiver Metallteile

Bei der Montage der Geräte ist auf eine flächenhafte Massung der inaktiven Metallteile zu achten. Eine richtig durchgeführte Massung schafft ein einheitliches Bezugspotenzial für die Steuerung und reduziert die Auswirkungen von eingekoppelten Störungen. Unter Massung ist die leitende Verbindung aller inaktiven Metallteile zu verstehen. Die Gesamtheit aller untereinander verbundenen inaktiven Teile wird als Masse bezeichnet. Inaktive Teile sind alle leitfähigen Metallteile, die durch eine Basisisolierung von aktiven Teilen elektrisch getrennt sind und nur im Fehlerfall eine Spannung annehmen können. Die Masse darf auch im Fehlerfall keine gefährliche Berührungsspannung annehmen. Die Masse muss deshalb mit dem Schutzleiter verbunden werden. Zur Vermeidung von Erdschleifen sind örtlich entfernte Massegebilde (Schränke, Konstruktions- und Maschinenteile) immer sternförmig mit dem Schutzleitersystem zu verbinden. Beachten Sie bei der Massung: n Verbinden Sie die inaktiven Metallteile ebenso sorgfältig wie die aktiven Teile. n Achten Sie auf impedanzarme Metall-Metall-Verbindungen, z.B. durch großflächige und gut leitende Kontaktierung. n Wenn Sie lackierte oder eloxierte Metallteile in die Massung einbeziehen, dann müssen diese isolierenden Schutzschichten durchdrungen werden. Verwenden Sie hierzu spezielle Kontaktscheiben oder entfernen Sie die Isolationsschicht. n Schützen Sie die Verbindungsstellen vor Korrosion, z. B. durch Fett. n Bewegliche Masseteile (z.B. Schranktüren) sind über flexible Massebänder zu verbinden. Die Massebänder sollten kurz sein und eine große Oberfläche haben, da für die Ableitung von hochfrequenten Störungen die Oberfläche entscheidend ist.

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Aufbaurichtlinien EMV-gerechte Verdrahtung

4.3 EMV-gerechte Verdrahtung Leitungsführung

Gegenstand dieses Abschnitts ist die Leitungsführung von Bus-, Signal- und Versorgungsleitungen. Ziel der Leitungsführung ist es, das "Übersprechen" bei parallel verlegten Leitungen zu unterdrücken.

Leitungsführung innerhalb und außerhalb von Schränken

Für eine EMV-gerechte Führung der Leitungen ist es zweckmäßig, die Leitungen in folgende Leitungsgruppen einzuteilen und diese Gruppen getrennt zu verlegen: Gruppe A geschirmte Bus- und Datenleitungen geschirmte Analogleitungen ungeschirmte Leitungen für Gleichspannung £60V ungeschirmte Leitungen für Wechselspannung £25V Koaxialleitungen für Monitore

n n n n n

Gruppe B n ungeschirmte Leitungen für Gleichspannung >60V und £400V Gruppe C n ungeschirmte Leitungen für Gleich- und Wechselspannung >400V Gruppe D n Leitungen für H1 bzw. TCP/IP Kombination der Gruppen

Leitungsführung außerhalb von Gebäuden

Anhand der folgenden Tabelle können Sie durch die Kombination der einzelnen Gruppen die Bedingungen für das Verlegen der Leitungsgruppen ablesen:

Gruppe A

Gruppe B

Gruppe C

Gruppe D

Gruppe A

[1]

[2]

[3]

[4]

Gruppe B

[2]

[1]

[3]

[4]

Gruppe C

[3]

[3]

[1]

[4]

Gruppe D

[4]

[4]

[4]

[1]

[1]

Leitungen können in gemeinsamen Bündeln oder Kabelkanälen verlegt werden.

[2]

Leitungen sind in getrennten Bündeln oder Kabelkanälen (ohne Mindestabstand) zu verlegen.

[3]

Leitungen sind innerhalb von Schränken in getrennten Bündeln oder Kabelkanälen und außerhalb von Schränken, aber innerhalb von Gebäuden auf getrennten Kabelbahnen mit mindestens 10cm Abstand zu verlegen.

[4]

Leitungen sind in getrennten Bündeln oder Kabelkanälen mit mindestens 50cm Abstand zu verlegen.

Verlegen Sie die Leitungen außerhalb von Gebäuden nach Möglichkeit auf metallischen Kabelträgern. Verbinden Sie die Stoßstellen der Kabelträger galvanisch miteinander und erden Sie die Kabelträger. Bei der Verlegung von Leitungen außerhalb von Gebäuden müssen Sie die für Sie gültigen Blitzschutz- und Erdungsmaßnahmen beachten.

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Aufbaurichtlinien EMV-gerechte Verdrahtung

Blitzschutz VORSICHT! Sollen Kabel und Leitungen für SPS-Geräte außerhalb von Gebäuden verlegt werden, dann müssen Sie Maßnahmen für den inneren und äußeren Blitzschutz vorsehen. – – –

Außerhalb von Gebäuden verlegen Sie Ihre Leitungen entweder in beidseitig geerdeten Metallrohren oder in betonierten Kabelkanälen mit durchverbundener Bewehrung. Schützen Sie Signalleitungen gegen Überspannungen durch Varistoren oder edelgasgefüllte Überspannungsableiter (ÜsAg). Montieren Sie diese Schutzelemente am Eintritt des Kabels in das Gebäude.

Blitzschutzmaßnahmen benötigen immer eine individuelle Betrachtung der gesamten Anlage. Wenden Sie sich bitte bei Fragen an die VIPA GmbH.

Potenzialausgleich

Zwischen getrennten Anlagenteilen können Potenzialunterschiede auftreten, wenn Automatisierungsgeräte und Peripherie über potenzialgebundene Kopplung verbunden sind oder geschirmte Leitungen beidseitig aufgelegt werden und an unterschiedlichen Anlagenteilen geerdet werden. Ursache für Potenzialunterschiede können z.B. unterschiedliche Netzeinspeisungen sein. Diese Unterschiede müssen durch Verlegen von Potenzialausgleichsleitungen reduziert werden, damit die Funktionen der eingesetzten elektronischen Komponenten gewährleistet werden.

Regeln für den Potenzialausgleich

n Die Wirksamkeit eines Potenzialausgleichs ist um so größer, je kleiner die Impedanz der Potenzialausgleichsleitung ist. n Sollten zwischen den betreffenden Anlagenteilen geschirmte Signalleitungen verlegt sein, die beidseitig mit dem Erder/Schutzleiter verbunden sind, so darf die Impedanz der zusätzlich verlegten Potenzialausgleichsleitung höchstens 10% der Schirmimpedanz betragen. n Der Querschnitt der Potenzialausgleichsleitung muss für den maximal fließenden Ausgleichsstrom dimensioniert sein. In der Praxis haben sich folgende Querschnitte bewährt: – 16mm2 Cu für Potenzialausgleichsleitungen bis 200m Länge – 25mm2 Cu für Potenzialausgleichsleitungen über 200m Länge. n Verwenden Sie Potenzialausgleichsleiter aus Kupfer oder verzinktem Stahl. Sie sind großflächig mit dem Erder/Schutzleiter zu verbinden und vor Korrosion zu schützen. n Der Potenzialausgleichsleiter sollte so verlegt sein, dass möglichst kleine Flächen zwischen Potenzialausgleichsleiter und Signalleitungen eingeschlossen werden.

Schirmung von Leitungen

Das Schirmen ist eine Maßnahme zur Schwächung (Dämpfung) von magnetischen, elektrischen oder elektromagnetischen Störfeldern. n Störströme auf Kabelschirmen werden über die mit dem Gehäuse leitend verbundene Schirmschiene zur Erde abgeleitet. Damit diese Störströme nicht selbst zu einer Störquelle werden, ist eine impedanzarme Verbindung zum Schutzleiter besonders wichtig. n Verwenden Sie möglichst nur Leitungen mit Schirmgeflecht. Die Deckungsdichte des Schirmes sollte mehr als 80% betragen.

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Aufbaurichtlinien EMV-gerechte Verdrahtung

n Vermeiden Sie Leitungen mit Folienschirm, da die Folie durch Zug- und Druckbelastung bei der Befestigung sehr leicht beschädigt werden kann; die Folge ist eine Verminderung der Schirmwirkung. n In der Regel sollten Sie die Schirme von Leitungen immer beidseitig auflegen. Nur durch den beidseitigen Anschluss der Schirme erreichen Sie eine gute Störunterdrückung im höheren Frequenzbereich. Einseitige Schirmung

Nur in Ausnahmefall kann der Schirm auch einseitig aufgelegt werden. Dann erreichen Sie jedoch nur eine Dämpfung der niederen Frequenzen. Eine einseitige Schirmanbindung kann günstiger sein, wenn: n die Verlegung einer Potenzialausgleichsleitung nicht durchgeführt werden kann n Analogsignale (einige mV bzw. mA) übertragen werden n Folienschirme (statische Schirme) verwendet werden. Benutzen Sie bei Datenleitungen für serielle Kopplungen immer metallische oder metallisierte Stecker. Befestigen Sie den Schirm der Datenleitung am Steckergehäuse. Schirm nicht auf den PIN 1 der Steckerleiste auflegen! Bei stationärem Betrieb ist es empfehlenswert, das geschirmte Kabel unterbrechungsfrei abzuisolieren und auf die Schirm-/ Schutzleiterschiene aufzulegen. Bei Potenzialdifferenzen zwischen den Erdungspunkten kann über den beidseitig angeschlossenen Schirm ein Ausgleichstrom fließen. Verlegen Sie in diesem Fall eine zusätzlich Potenzialausgleichsleitung.

Schirm anschließen

Beachten Sie bei der Schirmbehandlung bitte folgende Punkte: n Benutzen Sie zur Befestigung der Schirmgeflechte Kabelschellen aus Metall. Die Schellen müssen den Schirm großflächig umschließen und guten Kontakt ausüben. n Legen Sie den Schirm direkt nach Eintritt der Leitung in den Schrank auf eine Schirmschiene auf. Führen Sie den Schirm bis zur Baugruppe weiter; legen Sie ihn dort jedoch nicht erneut auf!

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Aufbaurichtlinien Spezielle Maßnahmen für den störsicheren Betrieb

4.4 Spezielle Maßnahmen für den störsicheren Betrieb Induktivitäten mit Löschgliedern beschalten

In der Regel benötigen die von Ihrem Automatisierungsgerät angesteuerten Induktivitäten (z.B. Schütz- oder Relaisspulen) keine Beschaltung mit externen Löschgliedern, da die erforderlichen Löschglieder schon auf den Baugruppen integriert sind.

Potenzialausgleich

Induktivitäten sind nur dann mit Löschgliedern zu beschalten, wenn Ausgabestromkreise durch zusätzlich eingebaute Kontakte (z.B. Relaiskontakte) abgeschaltet werden können. In diesem Fall sind die integrierten Löschglieder der Baugruppe nicht mehr wirksam. Zur Beschaltung von Induktivitäten können Sie Freilaufdioden, Varistoren oder RC-Glieder verwenden.

Beschaltung von gleichstrombetätigten Induktivitäten

Beschaltung von wechselstrombetätigten Induktivitäten

mit Diode

mit Varistor

mit Z-Diode

mit RC-Glied

Netzanschluss für Programmiergeräte

Für die Versorgung der Programmiergeräte ist in jedem Schrank eine Steckdose vorzusehen. Die Steckdosen müssen aus der Verteilung versorgt werden, an der auch der Schutzleiter für den Schrank angeschlossen ist.

Schrankbeleuchtung

Verwenden Sie für die Schrankbeleuchtung Glühlampen, z.B. LINESTRA-Lampen. Vermeiden Sie den Einsatz von Leuchtstofflampen, weil diese Lampen Störfelder erzeugen. Wenn auf Leuchtstofflampen nicht verzichtet werden kann, sind die im folgendem Bild gezeigten Maßnahmen zu treffen.

Maßnahmen zur Entstörung von Leuchtstofflampen im Schrank 1 2 3 4 5

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Leuchtstofflampe Schirmgitter über der Lampe geschirmte Leitung metallgekapselter Schalter Netzfilter oder geschirmte Netzzuleitung

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Aufbaurichtlinien Checkliste für den EMV-gerechten Aufbau von Steuerungen

4.5 Checkliste für den EMV-gerechten Aufbau von Steuerungen EMV-Maßnahmen

Notizen

Verbindung der inaktiven Teile Überprüfen Sie besonders die Verbindungen an: n Baugruppenträgern n Tragholmen n Schirm- und Schutzleiterschienen Alle inaktiven Metallteile großflächig und impedanzarm miteinander verbunden und geerdet? Besteht eine ausreichende Verbindung zum Erder/Schutzleitersystem? Sind isolierende Schichten an lackierten und eloxierten Oberflächen entfernt oder sind die Verbindungen mit speziellen Kontaktscheiben ausgeführt? Sind Verbindungen vor Korrosion geschützt, z.B. durch Fett? Schranktüren über Massebänder mit dem Schrankkörper verbunden? Leitungsführung Verkabelung in Leitungsgruppen eingeteilt? Versorgungsleitungen (230 ... 400V) und Signalleitungen in getrennten Kanälen oder Bündeln verlegt? Potenzialausgleich Überprüfen Sie bei räumlich getrenntem Aufbau die Verlegung der Potenzialausgleichsleitung. Leitungsschirmung Grundsätzlich metallische Gerätestecker verwendet? Alle Analog- und Datenleitungen geschirmt verlegt? Leitungsschirme am Schrankeintritt auf Schirm- oder Schutzleiterschiene aufgelegt? Leitungsschirme mit Kabelschellen großflächig und impedanzarm befestigt? Leitungsschirme nach Möglichkeit beidseitig aufgelegt? Induktivitäten Spulen von Schützen, die über Kontakte geschaltet werden, mit Löschgliedern beschaltet?

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