VEREIN SAH BERN JAHRESBERICHT

VEREIN SAH BERN JAHRESBERICHT 2007 Mitglied des Netzwerks SAH Bern Monbijoustrasse 32 Postfach 8161 3001 Bern Tel 031 380 64 60 Fax 031 380 64 65 sa...
Author: Lilli Maier
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VEREIN SAH BERN

JAHRESBERICHT 2007

Mitglied des Netzwerks SAH Bern Monbijoustrasse 32 Postfach 8161 3001 Bern Tel 031 380 64 60 Fax 031 380 64 65 [email protected] www.sah-be.ch

Inhaltsverzeichnis Editorial

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Bericht der Geschäftsstelle

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Programme und Standorte in Kürze

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AVIG Programme

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Sozialhilfeprogramme BIAS

6

ETCETERA

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Bildung

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Migration

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Organigramm 2007

11

Dank

12

Vorstand und MitarbeiterInnen

13

Anhang: Bilanz per 31.Dezember 2007

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Betriebsrechnung vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007

17

Mittelflussrechnung 2007

19

Rechnung Kapitalveränderung 2007

20

Anhang zur Jahresrechnung 2007

21

Revisionsbericht

25

Revisionsbericht PvB Niesen

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Impressum Herausgeberin Redaktion Bildmaterial Gestaltung

SAH Bern Christine Brassel Christine Brassel dachsart / SatzPunkt

Die Fotos im Text zeigen Impressionen aus den Werkstätten des PvB Niesen.

SAH Bern Jahresrechnung 2007 KP2A - 7.08

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Verein SAH Bern Jahresbericht 2007 Der erneuerte Gesamtarbeitsvertrag konnte mit den 10 anderen SAH Vereinen verabschiedet und in Kraft gesetzt werden.

Editorial Liebe Leserin, lieber Leser Im März dieses Jahres nahm sich der Vorstand einen Tag lang Zeit und ist von Thun über Gwatt, Wimmis nach Spiez und Interlaken gefahren und hat die dortigen Angebote des SAH Bern besucht. Vor Ort konnten wir die Programme begutachten und die zuständigen Personen und ihre Probleme kennen lernen. Diese Reise an einem sonnigen Tag war bereits seit langen im Gespräch. Neben den wichtigen sachlichen Informationen war es eine gute Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen (auch innerhalb des Vorstands). Es war für den Vorstand sehr motivierend zu sehen, mit welchem Engagement in diesen Programmen gearbeitet wird. Der Vorstand kam 2007 erneut praktisch monatlich zu Vorstandssitzungen zusammen. Ausserdem trafen sich Vorstand und Bereichsleitungen zweimal zu den obligaten Retraiten. 2007 stand die Zusammenführung des PvB Niesen mit dem SAH Bern im Zentrum. Es mussten Strukturen angepasst und eine gemeinsame Kultur geschaffen werden. Wie erwartet, ist eine Zusammenführung für alle Beteiligten nicht einfach. Hier ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die ihren guten Willen für die Neuerungen mit konstruktiver Zusammenarbeit bezeugt haben. Viel Zeit beanspruchten natürlich erneut die Finanzen, das Finanzcontrolling und die Budgetierung. Auch hier geht ein grosser Dank an alle Beteiligten, vor allem an Christine Brassel, Behzad Bahador und Tobias Bauer für ihr Engagement. Die Finanzen sind und bleiben eines der Hauptgeschäfte eines Vorstandes. Ohne eine professionelle Unterstützung wäre diese Arbeit von einem ehrenamtlichen Vorstand nicht möglich. Beat Baumann, Hans Müller, Bene Michel und Roland Aeschlimann erarbeiteten in einer Arbeitsgruppe und zusammen mit MitarbeiterInnen Vorstellungen und Erwartungen an die zukünftige Ausrichtung des SAH Bern.

SAH Bern Jahresbericht 2007 KP2A - 7.08

Auf der nationalen Ebene konnte nach langen hin und her ein Zusammenarbeitsvertrag für die Vernetzung der Regionalvereine mittels eines Inlandsekretariats vereinbart werden. Das nationale Sekretariat der Regionalvereine wird im SAH Bern ein Büro untermieten. Das bringt zwar zusätzlichen Aufwand für die Geschäftsstelle, wir hoffen aber auch, dass damit Synergien geschaffen werden können. Das Inlandsekretariat sollte am 1. September 08 die Arbeit aufnehmen. Anne Bavarel Atallah konnte bereits an der letzten PräsidentInnen-Konferenz teilnehmen und wird in Zukunft den Kontakt zu den anderen PräsidentInnen der Regionalvereine sicherstellen. Erneut mussten wir erfahren, dass Planung gut ist, die Realität leider aber oft recht kurzfristig neue Anforderungen stellt. So musste das ETCETERA Bern um seine Zukunft bangen. Die Stadt Bern plante im Zusammenhang mit Sparmassnahmen, die Leistungsvereinbarungen mit dem SAH Bern aufzukündigen. Dank einer Mehrheit des Parlamentes konnte dies an der Budgetsitzung im Stadtrat Bern verhindert werden. Die Arbeit im Erwerbslosenbereich ist von Widersprüchlichkeiten geprägt, denen das SAH Bern ebenso wie andere Programmanbieter ausgesetzt sind: Einerseits geht es darum Programme möglichst arbeitsmarktnah zu gestalten, andererseits darf mit der Produktion die Wirtschaft nicht konkurrenziert werden. Um für die TeilnehmerInnen möglichst wirkungsvolle Programme anbieten zu können, aber auch um möglichst preiswert zu sein, werden teilweise Dienstleistungen angeboten oder Produkte erzeugt, die sich verkaufen lassen und zu einer verbesserten Finanzierung des Betriebes beitragen. Dies bedingt jedoch ProgrammteilnehmerInnen, welche auch die nötige Qualität und Verlässlichkeit erbringen. In der heutigen Arbeitsmarktsituation finden aber gerade diese Personen zum Glück schnell wieder eine neue Stelle. Die rasche Fluktuation bei den qualifizierten ProgrammteilnehmerInnen hat verminderte Kontinuität, Instabilität und reduzierte Wirtschaftlichkeit zur Folge. Die unter diesen Bedingungen schwieriger zu erarbeitenden Eigenmittel schmälern das Budget für eine

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qualitativ hochstehende Begleitung, Beratung und Anleitung, die jedoch auf Grund der reduzierten Leistungsfähigkeit der Teilnehmenden zunehmend notwendig ist. Entsprechend müssen die bestehenden Programme angepasst werden. Die Zahl der Erwerbslosen ist im vergangenen Jahr weiter gesunken. Nach wie vor weist der Kanton Bern über 3 % registrierte Erwerbslose aus. Jetzt könnte der Anteil der Erwerbslosen, die ein Programm besuchen können, erhöht werden. Da erstaunt es, wenn durch die RAV zu wenig TeilnehmerInnen zugewiesen werden, so dass die Programme teilweise nicht ausgelastet sind. Doch sollen Programme denn auch in wirtschaftlich guten Zeiten fortgeführt werden? Natürlich nicht um jeden Preis, aber die Schliessung eines Programms – oftmals mit teuren Investitionen in Anlagen und Maschinen ausgestattet – und der spätere Wiederaufbau in einer kommenden Rezession kosten nicht nur Geld sondern auch Know-how. Die Nachfrage nach Integrationsprogrammen verändert sich laufend, das ist auch in der Flüchtlingsarbeit so. Die Anpassungsleistungen, welche die Hilfswerke und andere Anbieter erbringen müssen, sind gross.

SAH Bern Jahresbericht 2007 KP2A - 7.08

Unterstützung auf der politischen Ebene ist schwer zu finden. Die anvisierten Umstrukturierungen wie z. B. die AVIG-Teilrevision streben vor allem Sparmassnahmen und eine Umverteilung der Verantwortungen und Finanzierung an. Mit anderen Worten, der schwarze Peter wird hin und her geschoben, die Probleme werden weder kleiner noch wirklich gelöst. Die Annahme des NFA (neuer Finanzausgleich) hat dies im Bereich der IV aufgezeigt. Ungeachtet der laufendern Veränderungen und Weiterentwicklungen kann das SAH Bern auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Ebenso werden wir auch im 2008 weiter «dran bleiben»: Das SAH Bern setzt sich engagiert zu Gunsten von MigrantInnen, erwerbslosen und von der Sozialhilfe unterstützte Personen ein. Liebe Leserin, lieber Leser, wir freuen uns sehr, wenn Sie unsere Arbeit auch in Zukunft unterstützen. Selbstredend sind wir für jede Spende und auch für die Neuanwerbung von Vereinsmitgliedern dankbar.

Dorette Balli-Straub und Beat Baumann, Co-Präsidium

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Bericht der Geschäftsstelle Die Aktivitäten 2007 in den verschiedenen Programmen und vor allem im Leitungsgremium waren geprägt von den laufenden Integrationsprozessen, die uns mehr als erwartet in Anspruch genommen haben. Finanziell konnten wir die gesteckten Ziele erreichen, bzw. übertreffen. 2007 war erneut ein Jahr des Umbaus und der Anpassungen. Wie vorauszusehen war, mussten wir uns zu Beginn des Jahres an die veränderte Auftragslage anpassen. Es galt das beco-Stellennetz aufzulösen und sich in den neuen und kleineren Lokalitäten in Langenthal einzurichten und einzuleben, im Emmental und im Oberland konnten wir das Stellennetz in ein Sozialhilfeprogramm umwandeln. co-opera ist durch die Integration der Caritas-Angebote Avanti und Arbeitsuchegruppe mit 15 MitarbeiterInnen und rund 120 aktuellen TeilnehmerInnen zum grössten Angebot des SAH Bern geworden. Mit der Übernahme des PvB Niesen zu Beginn des Jahres zählte das SAH Bern 22 zusätzliche MitarbeiterInnen. Im Laufe des Jahres haben wir die notwendigen Vorkehrungen getroffen, damit die Arbeitsverhältnisse ab 2008 in den GAV überführt werden konnten und so alle der gleichen Pensionskasse angeschlossen sind. Wir haben das PvB Niesen vorerst, wie wir es übernommen haben, weitergeführt. Es galt die Programme und Konzepte der MitarbeiterInnen des PvB Niesen und die jeweilige Betriebskultur kennen zu lernen – und für sie vice versa. Ein grosser Personaltag im Herbst in Münsingen ermöglichte, dass sich die Programme gegenseitig vorstellten und alle einen Eindruck vom komplexen Gebilde des SAH Bern erhalten konnten. Die Integration des PvB Niesen bedeutete bestehende Doppelspurigkeiten zu orten und hinsichtlich Strukturbereinigung anzugehen. Wir haben im Laufe des Jahres einigen Reorganisationsbedarf festgestellt. Als eine Folge davon stand Mitte des Jahres die Zusammenführung der administrativen Dienstleistungen in die Geschäftsstelle Bern an. Damit konnte ein Grundstein zur Realisierung

SAH Bern Jahresbericht 2007 KP2A - 7.08

vereinheitlichter administrativer Abläufe und Standards gelegt werden. Ebenso entschieden wir uns Mitte des Jahres, mit dem Weiterbildungszentrum AWZ Thun an einen kleineren, kostengünstigeren Standort umzuziehen, was wir auf Ende des Jahres realisieren konnten. In der zweiten Jahreshälfte war das Schwerpunktthema des Leitungsgremiums die Entwicklung eines neuen Organisationsmodells, das dem Auftragsvolumen und der strategischen Ausrichtung des SAH Bern entspricht. Bereits im Herbst stand das neue Organigramm fest, das es nun bis Ende 2008 umzusetzen gilt.

Ausblick Auf Grund der immer wieder wechselnden Auftragslage gilt es ein effizientes Modell umzusetzen, das den Betrieb möglichst effizient und kostengünstig strukturiert und in dem effektiv und flexibel gearbeitet werden kann. Die Umsetzung der beschlossenen Neustrukturierung des SAH Bern mit den 6 operativen Bereichsleitungen wird uns im 2008 intensiv beschäftigen. Um die Sicherheit und unsere Stabilität in unseren Aktivitäten zu erhöhen, um unsere Arbeits- und Entscheidungsgrundlagen zu verbessern und um uns für künftige Ausschreibungen fit zu machen, haben wir uns entschieden, ergänzend zu EDUQUA ein Qualitätsmanagement zu etablieren. Wir streben an, im 2008 die Zertifizierung ISO 9001– 2008 zu erlangen. Mit der Integration der MitarbeiterInnen des PvB Niesen, welche wir zu den bisherigen Anstellungskonditionen bei der Gemeinde Spiez angestellt haben, ist ersichtlich geworden, dass wir die Einstufung und Entlöhnung aller MitarbeiterInnen im SAH Bern überprüfen und angleichen müssen. Im Rahmen der Integration des PvB Niesen werden wir auch den Auftritt der Programme dem Werbekonzept des SAH Bern anpassen. Ebenso werden wir den Webauftritt aktualisieren und erweitern. Gemeinsam mit Vorstand und MitarbeiterInnen werden wir 2008 das Profil des SAH Bern konkretisieren, um dieses gestärkt nach aussen vermitteln zu können und um darauf unsere künftige Strategie zu entwickeln. Christine Brassel, Geschäftsleiterin SAH Bern

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Programme und Standorte in Kürze Arbeits- und Erwerbslosenprogramme AVIG-Programme PvB Niesen Im Frühjahr 2007 fand eine Ausschreibung des Kantonalen Wirtschaftsamtes beco für Angebote im Bereich Bewerbungstraining für Fremdsprachige statt, an der sich das SAH Bern leider ohne Erfolg beteiligte. In den Programmen Gastronomie, Haustechnik Reinigung HTR, Metall- und Holzwerkstatt, Bau, Standortbestimmung STOB, Berufliche Integration BIN und Computer Aided Design CAD haben 425 TeilnehmerInnen teilgenommen. 115 Personen (27 %) konnten in der Folge eine Stelle antreten. Auf Grund der sich positiv entwickelnden Konjunkturdaten zeichnete sich im Laufe des Jahres eine Verkleinerung unseres Angebotes ab. Das beco ordnete auf das neue Jahr eine Kürzung im Umfang von ca. 20 % an, was zwangsläufig die Schliessung unserer Bauwerkstatt in Einigen und der Standortbestimmung in Spiez per 31.12.2007 nach sich zog. Geringfügige Reduktionen erfuhren die Angebote Gastronomie, Haustechnik/Reinigung sowie Berufliche Integration. Im Gegenzug konnten die Schreinerei und die Metallwerkstatt mit der Übernahme des ebenfalls gekürzten Angebotes der Volkswirtschaftskammer Interlaken eine Aufstockung um je zwei Programmplätze vornehmen.

Auf Grund der verbesserten Arbeitsmarktlage fanden gut qualifizierte TeilnehmerInnen erfreulicherweise im Verlaufe des Jahres Stellen im ersten Arbeitsmarkt. Das führte dazu, dass von den Sozialen Diensten vermehrt Personenen zugewiesen wurden, welche kleine Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und für die es auch schwieriger ist, im Beschäftigungsprogramm einen Einsatzort zu finden. Viele sind bereits seit Jahren erwerbslos. Eine lange Zeit, in der sie sich bei vielen Stellen und Ämtern gemeldet haben, um den Einstieg in die Arbeitswelt wieder zu erreichen. Sie haben verschiedene Programme durchlaufen und trotz vielen Bemühungen und Bewerbungen keine Chance für eine feste Anstellung erhalten. Dieser aufreibende Gang durch die Institutionen hat oft eine nachlassende Motivation zur Folge. Die TeilnehmerInnen brauchen vorab einen Ort, wo sie ihr Selbstvertrauen wieder aufbauen mit etwas mehr Sicherheit im Leben wieder Tritt fassen können. Verschiedentlich waren die Anforderungen auch in unseren Programmen zu hoch. In Zusammenarbeit mit den Sozialdiensten in den BIAS Pools Interlaken, Spiez und Langnau sowie den dazugehörenden Abrechnungsgemeinden wurden die Angebote noch im Vorjahr ausgewertet und im Verlaufe des Berichtjahres optimiert. Da wir am Standort Interlaken die Schichtbetriebszeiten in der Velostation und im Kurier öfters nicht optimal besetzen konnten, mussten die Öffnungszeiten der Velostation entsprechend reduziert werden. Es zeigte sich auch, dass der Kurier nicht mehr ein passendes Programm für die uns zugewiesenen TeilnehmerInnen war. Im Oktober entschlossen wir uns deshalb diesen im Folgejahr zu schliessen und an seiner Stelle eine zusätzliche Velo-Werkstatt für die Teilnehmenden aufzubauen. Auch am Standort Thun machten wir die Erfahrung, dass die zugewiesenen TeilnehmerInnen zunehmend Betreuung und Begleitung brauchen. Das führte dazu, dass wir das Buchlager an die Seestrasse zügelten, wo dank der Vernetzung mit den anderen Angeboten eine bessere Begleitung der Teilnehmenden gewährleistet werden kann.

Sozialhilfeprogramme BIAS Die Beschäftigungs- und Integrationsangebote der Sozialhilfe (BIAS Modell) werden gemäss den Vorgaben und der Ermächtigung der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern (GEF) finanziert und entsprechend umgesetzt.

SAH Bern Jahresbericht 2007 KP2A - 7.08

Im November wurden wir mit der Ankündigung der Gesundheits- und Fürsorgedirektion betreffend zu planender Vergrösserung und Diversifizierung der Programme überrascht. Erste Konzeptarbeiten führten zur Festlegung ergänzender Massnahmen in den Bereichen Standortbestimmung bzw. Berufliche Abklärung sowie Coaching,

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welche im kommenden Jahr weiterentwickelt und angeboten werden können. Dem BIAS Pool Langnau gehören 14 Gemeinden an. Er umfasste 2007 knapp 9 Jahresplätze. Das SAH Bern bot für die Teilnehmenden das Stellennetz und das ETCETERA an.

Am Standort Thun boten wir das Buchantiquariat Perpetuum Mobile mit externem Buchlager, das Stellennetz u.a. mit Einsatzplätzen an der Seestrasse und das ETCETERA an. Das Buchantiquariat Perpetuum Mobile an der Oberen Hauptgasse 36 in Thun entwickelte sich erfreulich. Zusammen mit dem Lagerverkauf konnte zum ersten Mal ein Umsatz von Fr. 30’000 erwirtschaftet werden.

Kennzahlen zum Stellennetz SAH Bern im Emmental Total Teilnehmende:

16 Personen (8 Männer und 8 Frauen)

Durchschnittliche Anstellung: Verweildauer im Programm: Auslastung Stellennetz:

85 %

95 % 9 Personen

Vermittlung i.d. ersten Arbeitsmarkt:

4 Personen

Anschlusslösungen:

4 Personen (RAV, IV, anderes)

Programmabbruch:

1 Person

Im BIAS Pool Interlaken sind 45 Gemeinden zusammengeschlossen. Der Pool umfasste im Jahre 2007 knapp 44 Jahresplätze. Am Standort Interlaken führte das SAH Bern die Velostation, den Kurier und das ETCETERA. Die Angebote wurden ergänzt durch das Atelier Handfest und das Elektro Recycling der Volkswirtschaftskammer Berner Oberland.

Kennzahlen zu den SAH Bern und VWK Programmen im Oberland

Durchschnittliche Anstellung:

120 Personen (72 Männer, 48 Frauen) 83 %

Verweildauer im Programm:

knapp 5 Monate

Auslastung Pool Interlaken:

92 %

Austritte 2007:

59 Personen

Vermittlung i.d. ersten Arbeitsmarkt:

26 Personen

Anschlusslösungen:

37 Personen (RAV, IV, anderes)

Programmabbruch:

22 Person

SAH Bern Jahresbericht 2007 KP2A - 7.08

Total Teilnehmende:

knapp 5 Monate

Austritte 2007:

Total Teilnehmende:

Kennzahlen zum Perpetuum Mobile

Durchschnittlichen Anstellung:

16 Personen (12 Männer, 4 Frauen) 77 %

Alter: 7 Personen waren im Alter zwischen 26- und 49-jährig und 6 älter als 50-jährig. Gerade beim Alterssegment über 50 war eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt fast nicht mehr möglich.

Stellennetz im Oberland und Emmental Das Stellennetz vermittelte den Teilnehmenden einen Einsatz in geeigneten Betrieben. Sie arbeiteten nahe am ersten Arbeitsmarkt und erlebten die Anforderungen im Arbeitsalltag. Entsprechend eigneten sich nicht alle Personen für einen Einsatz im Stellennetz: Erwerbslose, die einen geschützten Arbeitsplatz brauchen, sind den Anforderungen im Stellennetz meist nicht gewachsen. Anfangs Jahr stand die Umwandlung des beco Stellennetzes in ein BIAS Stellennetz mit den notwendigen Konzeptanpassungen im Vordergrund. Mit den Sozialdiensten und den zugewiesenen Teilnehmenden etablierte sich eine gute Zusammenarbeit. Dank der Kontaktpflege konnten auch weitere geeignete Einsatzorte akquiriert werden. Dem BIAS Pool Spiez gehören 20 Gemeinden an. Er umfasste 2007 31 Jahresplätze in folgenden Programmen: Handwerkliche Dienstleitungen Leimern, Textilatelier und Verkaufsgalerie im Gwatt. Vereinzelt konnten auch Personen an den Programmen des AVIG Bereiches partizipieren.

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Die Vermittlungs- und Betreuungsaufgabe teilen sich zehn SAH Bern Mitarbeitende in Teilzeitpensen. 2007 konnten insgesamt 60’000 Arbeitsstunden in Kurzeinsätzen an 392 Arbeitsuchende vermittelt werden, was rund 30 Vollzeitstellen entspricht. Ein erfreuliches Resultat, welches nicht zuletzt auch die Sozialhilfe finanziell stark entlastete.

Kennzahlen zum BIAS Pool Spiez Total Teilnehmende:

112 Personen (73 Männer und 39 Frauen)

Durchschnittlichen Anstellung:

70 %

Verweildauer im Programm:

113 Tage

Auslastung

104 %

Austritte 2007:

61 Personen

Vermittlung i.d. ersten Arbeitsmarkt:

14 Personen

Anschlusslösungen:

45 Personen (RAV, IV, anderes)

Programmabbruch:

23 Person

Von Seiten der ETCETERA-Kundschaft wird vorwiegend Arbeit in Haushalt und Garten angeboten. Sie schätzt vorab an der Dienstleistung ETCETERA, dass die Arbeitenden versichert sind und die Auftragsvermittlungsstellen die Lohnadministration, Bewilligungsfragen und Abrechnung der Sozialversicherungen kompetent und günstig erledigen und damit auch einen Beitrag zur Minderung von Schwarzarbeit leisten.

Das Brocki in Madiswil war ursprünglich als Sozialhilfeprogramm konzipiert. Nach dem Verlust der Langenthaler Kontingentsplätze auf das Jahr 2007 hin, fehlten die Subventionen für die Betreuung. Die Befürchtungen bestätigten sich: das Brocki konnte sich nicht selber finanzieren. Im Rahmen des Controlling- und Budgetprozesses wurde klar, dass wir das Angebot nicht halten können. Wir entschieden uns bis spätestens Mitte des Nachfolgejahres aus dem Betrieb auszusteigen und eine Nachfolgelösung zu suchen.

Das ETCETERA in Interlaken konnte zu Beginn des Jahres in neue Räumlichkeiten umziehen. Die Nähe zur Velostation macht es möglich, Synergien zu nutzen und unterstützend zusammenzuarbeiten. In Langnau arbeiten seit April Irene Liechti, in Thun seit Oktober Christian Konopka als neue ETCETERA-Mitarbeiter. Das ETCETERA in Langenthal ist durch den Umzug an die Käsereistrasse näher am Zentrum und damit besser erreichbar für die Arbeitsuchenden. Die beiden ETCETERA Oberaargau und Emmental arbeiteten erfolgreich zusammen, wodurch das LangnauerETCETERA die telefonische Erreichbarkeit erweitern konnte.

ETCETERA Das SAH Bern betreibt in Bern und in den Regionen Oberland, Oberaargau und Emmental insgesamt fünf ETCETERA als soziale Auftragsvermittlungen.

Das ETCETERA Bern hat mit bewährtem Team erneut fast zwei Drittel aller vermittelten ETCETERA-Stunden erwirtschaftet. Obschon auch in diesem Jahr die im Leistungsvertrag vereinbarten Stunden von Seiten des ETCETERA weit übertroffen wurden, sah das Budget der Stadt Bern unter dem Druck ihres Sparauftrages die

Die ETCETERA bieten Arbeitstraining und Zusatzverdienst für Working Poor und unterstützen die Integration und die Loslösung von der Sozialhilfe. Auch in diesem Jahr fanden etliche MitarbeiterInnen durch die Mithilfe von ETCETERA eine Anstellung im ersten Arbeitsmarkt.

Bern

Interlaken

Thun

OA/E

Total

CH m

22

14

22

52

110

CH w

24

7

30

39

100

Ausl. m

22

1

1

34

58

Ausl. w Total Vermittelte Std. KundInnen Vollzeitstellen

SAH Bern Jahresbericht 2007 KP2A - 7.08

73

2

1

48

124

141

24

54

173

392

37’739

3’971

3’947

14’245

59’898

570

95

50

438

1’153

18

2

2

7

29

8

Streichung der bisherigen Subventionen vor. Mit grosser Erleichterung konnte das SAH Bern im Herbst zur Kenntnis nehmen, dass der Stadtrat die Wirkung des ETCETERA kennt, schätzt und bereit ist, die Subvention zum Erhalt des Angebotes auch weiterhin zu gewährleisten. Bildung SAH Bern Zur Teilnahme im BIAS-Programm gehört gemäss Konzept auch ein Bildungsangebot. Personen im Programm Berufliche Integration (BI) besuchten monatlich ein Gruppencoaching, Personen mit Status Berufliche Integration mit Perspektiven (BIP) nahmen wöchentlich einen Tag an der persönlichkeitsorientierten Begleitbildung teil, diejenigen mit dem Status Soziale Integration (SI) trafen sich quartalsweise zu einem halbtägigen Austausch-Treffen.

so während sechs Wochen einen Zwischenverdienst. Der durchschnittliche Zeitaufwand für eine Beratung beträgt eine Stunde. Schreibstube An der Seestrasse 20 in Thun stehen 3 PCs mit Internetund Druckeranschluss unentgeltlich zur Verfügung. Rund 600 mal wurde dieses Angebot benützt. Stellensuchende ohne PC Kenntnisse erhielten Unterstützung bei der Bewerbung. Das Angebot wurde durch Mitarbeit von Freiwilligen und Eigenleistungen des SAH Bern getragen. Im 2007 standen acht Freiwillige im Einsatz. Sie stellten sich während rund 1500 Stunden als BegleiterInnen der Schreibstube zur Verfügung. Seit April 07 wird auch die Leitung der Schreibstube als ehrenamtliches Mandat wahrgenommen.

Weitere angebotene Kurse: • Deutschkurse für ETCETERA-MitarbeiterInnen in Langenthal • Deutschkurs für das PvB Niesen in zwei Niveaugruppen in Thun • zwei Putzkurse für die ETCETERA und TAST • zwei Verkaufskurse für das Perpetuum Mobile, die Verkaufsgalerie und den Caritas Markt • ein PC Crashkurs für das Etcetera Region Thun Das SAH Bern beschäftigte 2007 12 KursleiterInnen. Quartalsweise fand ein KursleiterInnentreffen statt, an dem fachliche Schwerpunktthemen zur Diskussion gestellt wurden. Die Bildungsangebote in den Erwerbslosenprogrammen des SAH Bern wurden in den vergangenen Jahren wesentlich durch Bene Michel geprägt. Mitte Jahr trat Bene die frühzeitige Pensionierung an. Im Rahmen von Mandatsaufträgen ist er jedoch weiterhin im Bereich der BIAS Bildung für uns tätig. Steuererklärungen 2007 Mit dem Projekt «Steuererklärung ausfüllen» bietet das SAH Bern in Thun, Bern und Interlaken eine Dienstleistung für Sozialdienste und Gewerkschaften und deren KlientInnen / Mitglieder an. 546 Personen nutzten das Angebot und erhielten Unterstützung beim Ausfüllen ihrer Steuererklärung. Acht Stellenlose aus dem Berufsfeld Administration erarbeiteten

SAH Bern Jahresbericht 2007 KP2A - 7.08

Die meisten BesucherInnen der Schreibstube leben in finanziell schwierigen Verhältnissen und könnten sich einen Kostenbeitrag nicht leisten. Deshalb ist es wichtig, dass unser Angebot unentgeltlich bleibt. Als Freiwillige Mitarbeiter haben Andrea Schwarzentrub, Bernhard Frutiger, Christian Feldmann, Christina Oeler, Georges Zurbach, Mitre Popovski, Peter Kohler und Susanne Savou mitgewirkt. Der freiwilligen Mitarbeit im SAH Bern – und so auch in der Schreibstube – liegt ein Konzept zu Grunde. Die freiwillig Mitarbeitenden unterzeichnen eine Vereinbarung, worin die Wochenarbeitszeit auf max. 2 – 3 Halbtage limitiert wird. Es finden regelmässige Treffen mit andern Freiwilligen und mit Verantwortlichen der Schreibstube statt. Die Einsätze werden mit einem Sozialzeitausweis bestätigt.

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Migrationsbereich Das neue Ausländer- und Asylgesetz erschweren die Rahmenbedingungen für das Silo Langenthal. Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind oft Menschen, die nach Jahren des «vorläufigen», provisorischen Aufenthaltes in der Schweiz die Kraft und den Mut zur beruflichen Integration verloren haben. Für sie sind die Chancen für eine Anstellung ebenso klein, wie für schlecht qualifizierte Arbeitslose. Von der Sozialhilfe unabhängig zu werden, dürfte für viele auch mittelfristig unerreichbar bleiben. Selbst temporäre Arbeitseinsätze (auch gemeinnützige), die wenigstens für ein paar Tage das Gefühl verschaffen, sich nützlich machen zu können, waren 2007 für Asylsuchende nur mit grossem Aufwand zu akquirieren. Das Silo Langenthal, das Bildungs- und Begegnungszentrum für Asylsuchende in der Region Oberaargau / Emmental, strebt im Auftrag des Kantons Bern die soziale und berufliche Integration von asylsuchenden und vorläufig aufgenommenen Frauen und Männern an, die nach mehreren Jahren Erwerbslosigkeit Impulse für eine neue Lebensperspektive brauchen. Während zwei Semestern nahmen 53 Personen in zwei Untergruppen an internen und externen Arbeitseinsätzen und Bildungseinheiten teil. Dank grosszügiger Unterstützung durch die Otto Erich Heynau-Stiftung konnte ein umfassendes Angebot für Bildung, Begegnung und Tagesstruktur auch in diesem Jahr weitergeführt und weiterentwickelt werden. Dazu gehören der Mittagstisch, der Colortreff für Frauen und ihre Kinder, das Internetcafé, ein Freizeitclub und ein Sprachkursangebot. co-opera Mit der Zusammenführung und Übernahme zweier Angebote der Caritas Bern, vergrösserte sich co-opera Anfang 2007 wesentlich: Zu den bestehenden Grundkursen kam eine dritte Klasse hinzu, die Platzzahl wurde von 24 auf 42 erweitert. Neu wurden zwei Arbeitssuchegruppen mit 18 Plätzen angeboten. co-opera mentoring wurde mit 10 Plätzen weitergeführt. In den Grundkursen mit Beratung / Coaching waren 69 TeilnehmerInnen, wovon 44 im Laufe des Jahres austraten. Es wurden 62 Schnupperwochen und Praktika vermittelt. Über die Hälfte der Austretenden fanden eine

SAH Bern Jahresbericht 2007 KP2A - 7.08

Anstellung, davon 6 mit einem festen und 18 mit einem befristeten Arbeitsvertrag. Die entspannte Arbeitsmarktlage führte dazu, dass auch die 30 TeilnehmerInnen der Arbeitssuchegruppe insbesondere bei Temporärstellen (über Stellenvermittlungsbüros), als Hilfs- / Fachkräfte im Bau- und im Gastgewerbe eine Stelle fanden. Von 26 Personen, welche die Teilnahme an der Arbeitssuchegruppe per 31.12.07 abgeschlossen haben, haben demnach 21 eine oder mehrere aufeinanderfolgende Stelle(n) oder ein Berufspraktikum im ersten Arbeitsmarkt gefunden. Den Kollektivkurs haben insgesamt 28 TeilnehmerInnen besucht. 13 TeilnehmerInnen der Grundkurse und zwei von coopera mentoring besuchten zusätzlich den Kursteil und/ oder eine der Arbeitssuchegruppen. Das co-opera mentoring absolvierten 23 TeilnehmerInnen. Von den 12 TeilnehmerInnen, die im 2007 austraten, fanden 8 eine Anstellung. Ein Schwerpunkt der Arbeit im 2007 war die Umsetzung der zusammengeführten Angebote. Diese wurden aufeinander abgestimmt, um die Durchlässigkeit für die TeilnehmerInnen zu erhöhen. Es wurden drei Retraiten zur Überarbeitung der Konzepte und zur Teamentwicklung durchgeführt, ein Workshop zur Modularisierung der Kursteile, zudem wurden die Abläufe überarbeitet. Die Annäherung und der Austausch unter den Angeboten von co-opera wird 2008 weiterverfolgt. Vor allem der Dynamik des Wechsels innerhalb der Gruppen und zwischen den verschiedenen Angeboten muss Beachtung

Kennzahlen co-opera Grundkurse

69 TeilnehmerInnen 45 Männer und 24 Frauen

Arbeitssuchegruppe

30 TeilnehmerInnen 20 Männer und 10 Frauen

mentoring

23 TeilnehmerInnen 15 Männer und 8 Frauen

geschenkt werden, um die Qualität aufrecht erhalten zu können. co-opera wird sich im 2008 konsolidieren und konzeptionelle Anpassungen an die neue Zielgruppe der Vorläufig Aufgenommenen vornehmen.

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Organigramm 2007

Vorstand Mitgliederversasmmlung Vorstand

Stabsstelle Projektentwicklung und Qualitätssicherung

Stabsstelle Bildung sistiert Mai bis Dezember 2007

Geschäftsleitung

Projekt «Brocki Madiswil»

Bereichsleitung PvB Niesen (Beco / GEF)

Programme PvB Niesen Eingliederung in den bestehenden Strukturen

Bereichsleitung Sozialhilfe (GEF)

Bereichsleitung Migration

Bereichsleitung Finanzen + Dienste

SN Füso / PM

ETCETERA Bern

co-opera

IT

Velostation Velovermietung

ETCETERA OA

co-opera / monitoring

Rechnungswesen

Der Kurier SN Oberland / Emmental Gruppenprogramm ET

ETCETERA Emmental ETCETERA OL

Silo / Color

Personaladministration Sekretariat

ETCETERA Thun

Bildung SAH Bern Standardkurse Einzelangebote

SAH Bern Jahresbericht 2007 KP2A - 7.08

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Dank Dank an die MitarbeiterInnen in den Programmen und in der Geschäftsstelle 2007 war für das SAH ein arbeitsintensives, aber auch erfolgreiches Jahr. Gemeinsam haben wir die anstehenden Aufgaben bewältigt, uns mit Veränderungen, Plänen und Strategien auseinandergesetzt. Ein herzlicher Dank gilt daher allen MitarbeiterInnen des SAH Bern, die sich engagiert, aber auch kritisch für die Zukunft des SAH Bern und für die TeilnehmerInnen in den Programmen eingesetzt haben. Ebenso gilt dieser Dank den MandatärInnen, Freiwilligen, PraktikantInnen und Aushilfen, die in den verschiedenen Bereichen des SAH Bern mitgearbeitet haben. Dank an den Vorstand für das nicht selbstverständliche Engagement, für Kreativität, Professionalität und Durchhaltevermögen. Dank an die Vereinsmitglieder, Einsatzbetriebe, Auftraggeber und an die öffentliche Hand An alle, die uns fachlich und finanziell unterstützt und in irgend einer Form mit uns zusammengearbeitet haben. Wir danken für das uns entgegengebrachte Vertrauen, den offenen Austausch und die gute Zusammenarbeit. Dank an alle TeilnehmerInnen unserer vielfältigen Angebote Ihr Einsatz und Durchhaltewille, ihr Fleiss und ihr Weiterkommen sind uns allen Ansporn für unsere Aufgabe. Dank an alle Vereinsmitglieder, SpenderInnen und GönnerInnen Das SAH Bern will seine Angebote zukunftsorientiert den wandelnden Bedürfnissen anpassen, auf sozialpolitische Fragen Antworten suchen und mit inovativen Ideen einen Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Problemstellungen beitragen. Mit Ihren Beiträgen ermöglichen Sie unser Engagement.

SAH Bern Jahresbericht 2007 KP2A - 7.08

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MitarbeiterInnen und Vorstand Vorstand 2007

Fausch Martin, Programmleiter Velostation, Kurier und Etcetera Interlaken

Dorette Balli, Co-Präsidentin

Forrer Jürg, Programmleiter Buchantiquariat Perpetuum Mobile

Beat Baumann, Co-Präsident

Friedrich Patrick, Mitarbeiter Velostation Interlaken

Anne Bavarel Atallah

Geiser Rolf, Programmleiter Silo Langenthal

Sarah Heuer, bis MV 07

Gerber Karl, Mitarbeiter Berufliche Integration

Hans-Rudolf Blatter, bis MV 07

Gerber Michèle, Praktikantin Buchantiquariat Perpetuum Mobile

Tobias Bauer Hans Müller Corinne Schärer, ab MV 07 Kurt Frei, ab MV 07 Bene Michel, Jürg Forrer, Peko-Vertretung, ab MV 07

Giger Barbara, Bereichsleiterin Migration, Programmleiterin co-opera Graf Franziska, KV-Auszubildende Guhl Simone, Programmleiterin Verkaufsgalerie Gwatt Hafed el Badaui, Mitarbeiter co-opera Helbling Sonja, Praktikantin BIAS Holdener Yvonne, Praktikantin

MitarbeiterInnen 2007 Aeschlimann Roland, Stabsstelle Qualitätssicherung, Programmleiter Brocki Madiswil Aschwanden Agatha, Mitarbeiterin co-opera Bahador Behzad, Bereichsleiter Finanzen und Dienste Baldauf Ursula, Progammleiterin Etcetera Oberaargau und Emmental

Hollenweger Rosanna, Mitarbeiterin Etcetera Bern Honegger Brigitte, Mitarbeiterin Stellennetz Oberland und Emmental Horwat Zdenko, Progammleiter Metallwerkstatt Huber Juliane, Praktikantin Hunziker Karin, Mitarbeiterin co-opera

Balmer Dieter, Progammleiter co-opera mentoring

Ineichen Bernadette, Progammleiterin Textilatelier

Beyeler Ueli, Mitarbeiter Finanz und Dienste

Karatas Nuran, Mitarbeiterin Finanz und Dienste

Bohrer Monique, Mitarbeiterin co-opera

Koch Martin, Bereichsleiter PvB Niesen

Bosco Bruno, Mitarbeiter Bauwerkstatt

Koller Manuel, Mitarbeiter BIAS PvB Niesen

Brändli Isabel, Mitarbeiterin Silo Langenthal

Konopka Christian, Mitarbeiter Etcetera Region Thun

Brassel Christine, Geschäftsleiterin SAH Bern

König Charles, Mitarbeiter Brocki Madiswil

Brügger Verena, Mitarbeiterin Kurier Interlaken

Lauper-Schütz Isabella, Mitarbeiterin Geschäftsstelle

Bucher Mike, Mitarbeiter Handwerkliche Dienstleistungen Leimern

Leib Stefan, Bereichsleiter

Buchmann Lisa, Progammleiterin Standortbestimmungen

Linder Rebecca, Praktikantin

Clavadetscher Bettina, Mitarbeiterin co-opera

Lüthi Peter, Mitarbeiter co-opera mentoring

Ehrenzeller Monica, Mitarbeiterin co-opera

Marbach Regula, Programmleiterin Berufliche Integration

Engel Ingrid, Mitarbeiterin Stellennetz Oberaargau

Meier Nicole, Mitarbeiterin Finanz und Dienste

Erni Bruno, Bereichsleiter Sozialhilfeprogramme und Bildung SAH Bern

Menzi Res, Berater co-opera

SAH Bern Jahresbericht 2007 KP2A - 7.08

Liechti Irene, Mitarbeiterin Etcetera Emmental

Michel Bernhard, Stabsstelle Bildung

13

Mosimann Jutta, Mitarbeiterin BIAS PvB Niesen Mugier Eveline, Mitarbeiterin Etcetera Oberaargau und Bern Nafzger Kurt, Programmleiter Holzwerkstatt, PvB Niesen Oehler Stefan, Mitarbeiter co-opera Oeztürk Naci, Mitarbeiterin co-opera Petövari Alex, Programmleiter CAD Pide Christian, EDV-Kursleiter

Werren Andreas, Mitarbeiter Finanz und Dienste, Vereinssekretariat Windlin Nicole, Mitarbeiterin Standortbestimmungen Wunderli Max, Programmleiter Handwerkliche Dienstleistungen Leimern Wyss Priska, Mitarbeiterin Finanz und Dienste Zellweger Elisabeth, Mitarbeiterin Berufliche Integration Zürcher Andreas, Mitarbeiter Etcetera Bern

Reber-Casanova Anita, Mitarbeiterin Finanz und Dienste Rentsch Heinrich, Mitarbeiter Finanz und Dienste Rüfenacht René, Programmleiter Bauwerkstatt Santschi Marlis, Programmleiterin Etcetera Region Thun Sauerbrey Claudia, Mitarbeiterin co-opera Schaer-Etter Annelise, Mitarbeiterin Etcetera Oberaargau Schneeberger Thomas, Programmleiter Etcetera Bern Schor-Waldburger Ruth, Mitarbeiterin Administration Thun Steiner Tina, Mitarbeiterin Administration co-opera Stettler Katrin, Mitarbeiterin Brocki Madiswil und Silo Langenthal Stucki Brigitte, Mitarbeiterin co-opera Thomann Alfred, Mitarbeiterin Etcetera Interlaken Uboldi Ruth, Mitarbeiterin Brocki Madiswil Vogt Stefan, Programmleiter Haustechnik und Reinigung

KursleiterInnen und MandatärInnen Antener Caroline

Müller Thomas

Avila Stella

Nal Günter

Binggeli Ursula

Nelson Faida

Chiozza Lis

Niederhauser-Luethi Karin

Dunkel Ernst Fahrni Thomas

Nussbaum-Zimmermann Susanne

Feller Madeleine

Pfister André-Marc

Gjonbalaj-Kräuchi Karin

Räber Susanna

Hamed Osman

Ruoff Stefan

Hertig Jean-Pierre

Scheidegger-Iseli Katharina

Iseli-Sharafulina Ilmira

Schmid Rebecca

Jasiqi Faik

Schneider Irène

Kara Fatma

Schwab Richard

Konopka Christian

Speiser Kurt

Künzle Stefan

Thompson Johanna Katharina

Lauber Erika

Urben Heinz

Lehmann Ulrich

Urfer Patrik

Loos Christian

Wagner Dorothea

Martina Gian Franco

Wagner Sonja

Menchini Claudia

Wanger August

Michel Christoph

Wymann Mario

Moser Petra

Zanetti Gabriella

Müller Beatrix

Zurbuchen Marco

Müller Brigitta

SAH Bern Jahresbericht 2007 KP2A - 7.08

14

Verein SAH Bern Jahresbericht 2007

Anhang Bilanz per 31.Dezember 2007 Betriebsrechnung vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 Mittelflussrechnung 2007 Rechnung Kapitalveränderung 2007 Anhang zur Jahresrechnung 2007 Revisionsbericht Revisionsbericht PvB Niesen

SAH Bern Jahresbericht 2007 KP2A - 7.08

15

Bilanz per 31. Dezember 2007

(in CHF)

AKTIVEN

Anhang

31.12.2007

%

Vorjahr

%

20,7 %

Umlaufvermögen Flüssige Mittel

1.0

482’295

18,2 %

383’184

Forderungen

1.1

164’468

6,2 %

113’780

6,2 %

Aktive Rechnungsabgrenzung

1.2

1’996’414

75,2 %

1’337’314

72,4 %

2’643’177

99,5 %

1’834’278

99,3 %

0,0 %

Total Umlaufsvermögen Anlagevermögen Sachanlagen

1.3

1

0,0 %

1

Finanzanlagen

1.4

12’500

0,5 %

12’500

0,7 %

12’501

0,5 %

12’501

0,7 %

2’655’678

100 %

1’846’779

100 %

Kreditoren

155’753

5,9 %

306’887

16,6 %

kurzfristige Verbindlichkeiten

242’459

9,1 %

0

0,0 %

Abrechnungen Sozialversicherungen

30’962

1,2 %

12’602

0,7 %

Verpflichtungen gegenüber staatl. Stellen

42’466

1,6 %

0

0,0 %

0

0,0 %

337’287

18,3 %

Total Anlagevermögen Total Aktiven PASSIVEN Kurzfristiges Fremdkapital

Vorauszahlungen Passive Rechnungsabgrenzung

1.5

Total kurzfristiges Fremdkapital

1’296’239

48,8 %

484’336

26,2 %

1’767’878

66,6 %

1’141’112

61,8 %

Langfristiges Fremdkapital Verbindlichkeiten

0

0,0 %

0

0,0 %

Rückstellungen

0

0,0 %

0

0,0 %

Total langfristiges Fremdkapital

0

0,0 %

0

0,0 %

Fondskapital

1.6

Zweckgebundene Fonds

15’000

0,6 %

71’274

3,9 %

Total Fondskapital

15’000

0,6 %

71’274

3,9 %

206’117

7,8 %

418’427

22,7 %

Erarbeitetes freies Kapital

340’409

12,8 %

5’967

0,3 %

Fonds Personal

140’000

5,3 %

70’000

3,8 %

Fonds Projektentwicklung und Innovation

70’000

2,6 %

70’000

3,8 %

Fonds Betriebsentwicklung, Reorganisation

70’000

2,6 %

70’000

3,8 %

Fonds Migration

46’274

1,7 %

0

0,0 %

872’800

32,9 %

634’394

34,4 %

2’655’678

100 %

1’846’779

100 %

Organisationskapital Einbezahltes Kapital

Total Organisationskapital Total Passiven

SAH Bern Jahresrechnung 2007 KP2A - 7.08

1.7

16

Betriebsrechnung per 31. Dezember 2007 ERTRAG

(in CHF)

Anhang

31.12.2007

%

Vorjahr

%

Spenden

89’134,60

1,5 %

58’627,85

0,7 %

Mitgliederbeiträge

16’400,50

0,3 %

10’800,00

0,1 %

Legate

12’000,00

0,2 %



117’535,10

1,9 %

69’427,85

Ertrag aus Geldsammelaktionen

Total Ertrag aus Geldsammelaktionen

0,9 %

Ertrag aus erbrachten Leistungen Beiträge: – Bund

942’780,00

15,6 %

581’655,00

7,1 %

– Kanton

716’831,40

11,9 %

1’378’132,85

16,9 %

1’197’290,85

19,9 %

1’339’972,10

16,4 %

136’684,80

2,3 %

119’732,00

1,5 %

53’519,80

0,9 %

52’123,30

0,6 %

– Gemeinden – Institutionen, Diverse Produktionsertrag Handelserträge

2.0

215’216,60

3,6 %

107’828,96

1,3 %

Dienstleistungen

2.1

1’601’687,60

26,6 %

1’787’816,25

21,9 %

Rückerstattungen

2.2

236’876,90

3,9 %

1’906’284,05

23,3 %

Eigenleistungen, interne Leistungsverrechnung

2.3

863’938,00

14,3 %

1’058’460,70

13,0 %

– 52’971,20

– 0,9 %

– 237’163,40

– 2,9 %

Total Ertrag aus erbrachten Leistungen

5’911’854,75

98,1 %

8’094’841,81

99,1 %

Total Betriebsertrag

6’029’389,85

100,0 %

8’164’269,66

100,0 %

Ertragsminderungen

AUFWAND FÜR DIE LEISTUNGSERBRINGUNG Direkter Projektaufwand Direkter Projektaufwand

2.4

1’056’149,05

17,5 %

2’559’359,05

31,3 %

Personalaufwand

2.5

2’009’784,90

33,3 %

2’394’061,40

29,3 %

12’865,55

0,2 %

23’440,05

0,3 %

Reise und Repräsentationsaufwand Personalaufwand Projektteilnehmende

2.6

Arbeitsleistungen Dritter (ETC) Sachaufwand

3,8 %

460’383,65

5,6 %

21,2 %

1’568’703,56

19,2 %

409’887,25

6,8 %

413’167,45

5,1 %

Unterhaltskosten

17’585,80

0,3 %

19’029,07

0,2 %

Öffentlichkeitsarbeit

31’053,68

0,5 %

35’533,45

0,4 %

Abschreibungen Total direkter Projektaufwand

2.7

231’809,70 1’277’958,25

25’134,40

0,4 %

32’709,75

0,4 %

5’072’228,58

84,1 %

7’506’387,43

91,9 %

673’935,20

11,2 %

496’935,90

6,1 %

9’640,00

0,2 %

8’391,75

0,1 %

189’698,60

3,1 %

131’637,50

1,6 %

51’875,85

0,9 %

6’148,10

0,1 %

Administrativer Aufwand Personalaufwand Reise und Repräsentationsaufwand Sachaufwand Unterhaltskosten Öffentlichkeitsarbeit

24’327,40

0,4 %

38’160,90

0,5 %

Abschreibungen

18’026,10

0,3 %

6’337,35

0,1 %

Total administrativer Aufwand

967’503,15

16,0 %

687’611,50

8,4 %

Betriebsergebnis

– 10’341,88

– 0,2 %

– 29’729,27

– 0,4 %

SAH Bern Jahresrechnung 2007 KP2A - 7.08

17

Betriebsrechnung per 31. Dezember 2007 (Fortsetzung) FINANZERGEBNIS Finanzertrag

1’425,65

0,0 %

1’227,30

0,0 %

Finanzaufwand

– 12’798,92

– 0,2 %

– 11’869,88

– 0,1 %

Total Finanzergebnis

– 11’373,27

– 0,2 %

– 10’642,58

– 0,1 %

6’658,20

0,1 %

1’227,30

0,0 % – 0,1 %

Übriges Ergebnis Ausserordentlicher Ertrag Periodenfremder Ertrag

2.8 2.9

365’930,20

6,1 %

– 11’869,88

Ausserordentlicher Aufwand

2.10

– 159’066,55

– 2,6 %

127’280,30

1,6 %

Periodenfremder Aufwand

2.11

– 9’674,65

– 0,2 %

– 63’825,95

– 0,8 %

Total Übriges Ergebnis

203’847,20

3,4 %

52’811,77

0,6 %

Jahresergebnis vor Entnahme bzw. Zuweisung aus/an zweckgebundene und freie Fonds

182’132,05

3,0 %

23’082,50

0,3 %

– 25’000,00

– 0,3 %

Fondsergebnis zweckgebundene Fonds Zuweisung Verwendung

10’000,00

0,2 %

7’884,00

0,1 %

Total Fondsergebnis zweckgebundene Fonds

10’000,00

0,2 %

– 17’116,00

– 0,2 %

– 70’000,00

– 1,2 %



Fondsergebnis interne Fonds Zuweisung Verwendung

-

Total Fondsergebnis interne Fonds

– 70’000,00

– 1,2 %



Jahresergebnis zur Zuweisung an Organistationskapital

122’132,05

2,0 %

5’966,50

0,1 %

Der Bereich PvB Niesen wurde im Jahre 2007 als eigenständiger Mandant im Buchhaltungssystem des SAH Bern geführt. Dieser Mandant wurde separat revidiert (siehe Revisionsbericht Boschung Treuhand AG) und dessen Bilanzposten in die Bilanz des SAH Bern übertragen.

SAH Bern Jahresrechnung 2007 KP2A - 7.08

18

Mittelflussrechnung 2007

(in CHF)

MITTELFLUSS AUS BETRIEBSTÄTIGKEIT

2007

2006

Jahresergebnis vor Fondsergebnis

182’132,05

23’082,50

Abschreibungen auf Sachanlagen

43’160,50

39’047,10

Bildung und Auflösung von Rückstellungen

41’770,00

– 15’745,00

Permanent zweckgebundene Spenden und Erträge Veränderung der Forderungen Veränderung aktive Rechnungsabgrenzung



– 25’000,00

– 12’155,40

111’122,70

– 659’099,62

– 139’515,35

Veränderung kurzfristige Verbindlichkeiten und passsive Rechnungabgrenzung

546’463,40

– 550’417,50

Mittelfluss aus Betriebstätigkeit

142’270,93

– 557’425,55

Investitionen in mobile Sachanlagen

– 43’160,50

– 39’047,10

Mittelfluss aus Investitionstätigkeit

– 43’160,50

– 39’047,10

MITTELFLUSS AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT

MITTELFLUSS AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT Permanent zweckgebundene Spenden und Erträge



7’884,00

Veränderung sonstiger langfristiger Verbindlichkeiten



17’116,00

Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit Veränderung Flüssige Mittel

25’000,00 99’110,43

– 571’472,65

Bestand flüssige Mittel per 1. Januar

383’184,16

954’656,81

Bestand flüssige Mittel per 31. Dezember

482’294,59

383’184,16

99’110,43

– 571’472,65

Veränderung Flüssige Mittel

SAH Bern Jahresrechnung 2007 KP2A - 7.08

19

Rechnung Kapitalveränderung 2007

(in CHF) Anfangsbestand

Zuweisung (extern)

Zuweisung (intern)

MITTEL AUS EIGENFINANZIERUNG

Interne Fondstransfers

Verwendung (extern)

Endbestand

Kapital – Einbezahltes Kapital

206’117

– Erarbeitetes freies Kapital

218’277

122’132

206’117 340’409

– Fonds Personal

70’000

70’000

140’000

– Fonds Projektentwicklung und Innovation

70’000



70’000

– Betriebsentwicklung, Reorganisation

70’000



– Fonds Migration





Jahresergebnis



192’132

– 192’132

634’394

192’132



Freie Fonds

Organisationskapital

70’000 46’274

46’274 –

46’274



872’800

MITTEL AUS FONDSKAPITAL Flüchtlingsdienst Wohnungseinrichtung

32’843

– 32’843





5’586

– 5’586





Flüchtlingsdienst DGK

7’845

– 7’845

Fonds Silo Langenthal

25’000

Flüchtlingsdienst Sprache

Fondskapital mit eingeschränkter Zweckbindung 71’274

SAH Bern Jahresrechnung 2007 KP2A - 7.08





– 46’274





– 10’000

15’000

– 10’000

15’000

20

Anhang zur Jahresrechnung 2007 Grundlagen zur Rechnungslegung

Berufliche Vorsorgeeinrichtung

Die Rechnungslegung des Vereins Schweizerisches Arbeiterhilfswerk SAH Bern erfolgt in Übereinstimmung mit den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (Swiss GAAP FER) und vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ergebnislage (true & fair view). Damit entspricht sie auch den Richtlinien der ZEWO (Zentralstelle für Wohlfahrtsunternehmen).

Die SAH Mitarbeitenden sind bei der Pensionskasse der Stadt Zürich versichert. Im Übergangsjahr 2007 sind alle Mitarbeitenden des PvB Niesen bei der Pensionskasse Comunitas versichert.

Entschädigung an leitende Organe

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es sind keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bekannt, welche die vorliegende Jahresrechnung wesentlich beeinflussen könnten.

Es wurden im Berichtsjahr keine Entschädigungen oder Sitzungsgelder an die Vorstandsmitglieder entrichtet. Der Vorstand leistet seine Arbeit ehrenamtlich und trifft sich einmal monatlich zur Beratung strategischer Fragen.

Finanzanlagen / Beteiligungen Mit der Beteiligung von 25 % am Aktienkapital der IntegrationBE AG, Bern übt die SAH Bern keinen beherrschenden Einfluss auf diese Gesellschaft aus. Sie gilt in diesem Sinne nicht als nahestehende Organisation. Die Hauptaufgaben von IntegrationBE AG sind die Betreuung anerkannter Flüchtlinge im Auftrag des Kantons Bern und die Durchführung von Integrationsprogrammen.

Eventualverpflichtungen Im Zusammenhang mit der vom Kanton Bern erhaltenen Bewilligung zum Personalverleih vom 6. Dezember 2005 wurde dem beco Berner Wirtschaft, Bern eine Bürgschaft / Garantie von CHF 100’000.– der Berner Kantonalbank in Bern übergeben. Für allfällig sich daraus ergebende Rückforderungen der Berner Kantonalbank besteht eine Eventualverpflichtung. Es bestehen zudem Eventualverpflichtungen aus Mietzinsdepots von total CHF 31’305.10. Die entsprechenden, verpfändeten Mietzinskonti sind in der Bilanz mit dem gleichen Betrag in der Rubrik «Forderungen: Mietzinsdepots, Depots» enthalten. Die Beteiligung an der IntegrationBE AG beträgt 25 % am Aktienkapital von CHF 100’000.–. Von diesem Aktienkapital sind nur 50 % einbezahlt, so dass eine latente Verpflichtung zur Vollliberierung des Aktienkapitals im Betrage von CHF 12’500.– besteht.

SAH Bern Jahresrechnung 2007 KP2A - 7.08

21

Erläuterungen zur Bilanz

(Beträge in CHF)

Aktiven 1.1

Forderungen 31.12.2007

%

31.12.2006

%

119’657

58,5 %

127’014

62,1 %

65’310

31,9 %

48’395

23,7 %



0,0 %

1’298

0,6 %

467

0,2 %

368

0,2 %

Forderungen aus Projekttätigkeit – gegenüber Gemeinwesen – gegenüber sozialen Institutionen – gegenüber Dritten Vorschüsse BIAS / Sonstige Mietzinsdepots, Depots Total Forderungen

31’305

15,3 %

27’508

13,4 %

216’738

105,9 %

204’583

100,0 %

31.12.2007

%

31.12.2006

%

Die Bewertung erfolgt zum Nominalwert. 1.2

Aktive Rechnungsabgrenzung

Vorausleistungen Projekte

1’287’307

96,3 %

860’457

64,3 %

Vorausleistungen Dienstleistungen

241’278

18,0 %

263’113

19,7 %

Abgrenzung Rückerstattungen

114’896

8,6 %

877

0,1 %

übrige aktive Abgrenzung

315’993

23,6 %

212’867

15,9 %

1’959’473

146,5 %

1’337’314

100,0 %

Total Aktive Rechnungsabgrenzung

Diese Position umfasst die Vorausleistungen für Projekte und Dienstleistungen sowie die, aus der sachlichen und zeitlichen Abgrenzung der einzelnen Aufwand- und Ertragspositionen resultierenden, Aktivpositionen. Die Bewertung erfolgt zum Nominalwert. 1.3

Sachanlagen

Anschaffungswert

Bestand 1.1.2007

Zugänge

Abgänge

Bestand 31.12.2007

Mobiliar, Einrichtungen



12’758

– 12’758



IT-Bereich



30’402

– 30’402



Total Anschaffungswerte



43’161

– 43’161



Kumulierte Abschreibungen Mobiliar, Einrichtungen



12’758



30’402

– 12’758 – 30’402



IT-Bereich Total kumulierte Abschreibungen



43’161

– 43’161



Nettobestand mobile Sachanlagen











Sämtliche Anschaffungen im Berichtsjahr wurden direkt der Betriebsrechnung belastet.

SAH Bern Jahresrechnung 2007 KP2A - 7.08

22

Passiven 1.4

Vorauszahlungen

Diese Position umfasst eine 25 % Beteiligung des SAH Bern am Aktienkapital der IntegrationBE AG. 1.5

Passive Rechnungsabgrenzung 31.12.2007

%

31.12.2006

%

TP Organisation / IT

197’083

15,2 %

1’470

0,3 %

TP Überzeit / Ferien / Weiterbildung / Prämie

274’608

21,2 %

164’753

29,2 %

82’500

6,4 %

75’000

13,3 %

Durchlaufkonti ETC / PvB Niesen / allg’

633’898

48,9 %

80’303

14,2 %

übrige passive Abgrenzung

108’149

8,3 %

243’113

43,1 %

1’296’239

100,0 %

564’639

100,0 %

TP Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit

Total Passive Rechnungsabgrenzung

Diese Position umfasst die, aus der sachlichen und zeitlichen Abgrenzung der einzelnen Aufwand- und Ertragspositionen resultierenden, Passivpositionen. Die Bewertung erfolgt zum Nominalwert. 1.6

Fondskapital (zweckgebundene Fonds)

Flüchtlingsdienst Wohnungseinrichtung

31.12.2007

%

31.12.2006

%



0,0 %

32’843

46,1 %

Flüchtlingsdienst Sprache



0,0 %

5’586

7,8 %

Flüchtlingsdienst DGK



0,0 %

7’845

11,0 %

Fonds Silo Langenthal

15’000

100,0 %

25’000

35,1 %

Total Aktive Rechnungsabgrenzung

15’000

100,0 %

71’274

100,0 %

Die Entwicklung dieser Fonds wird in der Rechnung Kapitalveränderung ausgewiesen. Gemäss Beschluss des Vorstandes wurden die Fonds Flüchtlingsdienst (Wohnungseinrichtung, Sprache, DGK) zum Fonds Migration zusammengefasst und dieser Fonds neu in die Rubrik Freie Fonds (siehe 1.7 Organisationskapital) umgeteilt. 1.7

Organisationskapital 31.12.2007

%

31.12.2006

%

Einbezahltes Kapital

206’117

23,6 %

418’427

22,7 %

Erarbeitetes freies Kapital

340’409

39,0 %

5’967

0,3 %

Kapital

Freie Fonds Personalfonds

140’000

16,0 %

70’000

3,8 %

Projektentwicklung und Innovation

70’000

8,0 %

70’000

3,8 %

Betreibsentwicklung, Reorganisation

70’000

8,0 %

70’000

3,8 %

Fonds Migration

46’274

5,3 %



0,0 %

872’800

100,0 %

634’394

34,4 %

Total Organisationskapital

Die Entwicklung des Kapital und der Freien Fonds wird in der Rechnung Kapitalveränderung ausgewiesen. Der Personalfonds stellt Eventualverpflichtungen im Zusammenhang mit Sozialplanleistungen bei betriebswirtschaftlichen Kündigungen gemäss Gesamtarbeitsvertrag sicher.

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Erläuterungen zur Betriebsrechnung

2.6

Ertrag

Diese Position umfasst den gesamten Personalaufwand (Besoldungen, Sozialversicherungen) der StellennetzTeilnehmenden sowie der Mitarbeiter der Etceteras.

2.0

Handelserträge

Es handelt sich hier vornehmlich um Erträge aus Bücherverkauf Perpetuum Mobile (Buchantiquariat) in Thun, Aboverkauf für Velos des Projekts Velostation in Interlaken sowie die Verkaufseinnahmen der Programme Textilatelier in Spiez und Verkaufsgalerie im Gwattzentrum. 2.1

Personalaufwand Projektteilnehmende

Dienstleistungen

2.7

Sachaufwand

Diese Position umfasst die allgemeinen Sachaufwendungen wie z. B. Raumaufwand, Unterhalt und Reparaturen, Ersatz, Verwaltungs- und Informatikaufwand, Aufwendungen der Sachversicherungen, Abgaben, Gebühren sowie die Aufwendungen der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation.

Diese Position umfasst die Erträge aus geleisteten Aufträgen der Etceteras (Auftragsver-mittlungsstelle) und Leimern in Spiez sowie den Dienstleistungen der Geschäftsstelle und anderen Programmen.

Die im Jahr 2006 im Sachaufwand verbuchte Aufwendung von CHF 25’000.– für das Programm Silo Langenthal 2007 wurde SWISS GAAP FER konform dem Fondskapital mit eingeschränkter Zweckbindung zugeteilt und als zweckgebundenes Fremdkapital bilanziert.

2.2

Im aktuellen Geschäftsjahr 2007 wurde diesem Fondskapital ein Betrag von CHF 10’000.– entnommen, so dass noch ein restanzliches Fondkapital von CHF 15’000.– verbleibt.

Rückerstattungen

Beim ausgewiesenen Ertrag handelt es sich um Rückerstattungen von geleisteten Personal-aufwänden der Projektteilnehmenden gemäss Kostengutsprachen durch die jeweiligen Gemeindesozialämter.

2.8 2.3

Eigenleistungen / Interne Leistungsverrechnung

Ausserordentlicher Ertrag

Diese Position umfasst die ausserordentlichen Erträge der Betriebsrechnung 2007.

Interner Ertrag durch die Verrechnung von Infrastrukturkosten an die Direkten Projektkosten nach dem Bruttoprinzip.

2.9

Aufwand

2.10

2.4

Diese Position umfasst die ausserordentlichen Aufwendungen der Betriebsrechnung 2007.

Direkter Projektaufwand

Diese Positionen umfassen die direkten Aufwendungen für Tätigkeiten in den Stellennetzen und Etceteras. 2.5

Personalaufwand

Diese Position umfasst neben den Löhnen für die festangestellten MitarbeiterInnen auch die Entlöhung der MandatärInnen und der temporären Arbeitskräfte, sämtliche Sozialversicherungen, die Aufwendungen für Fortund Weiterbildung sowie die Aufwendungen für Personalsuche und Personalanlässe.

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Periodenfremder Ertrag

Diese Position umfasst die Erträge, welche einer früheren Abrechnungsperiode wirtschaftlich zuzurechnen sind.

2.11

Ausserordentlicher Aufwand

Periodenfremder Aufwand

Diese Position umfasst die Aufwendungen, welche wirtschaftlich einer früheren Abrechnungsperiode zuzurechnen sind.

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