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Haute école de gestion Hochschule für Wirtschaft Name / Vorname : Ch. du Musée 4 – 1700 Fribourg T. +41 26 429 63 70 F. +41 26 429 63 75 [email protected]...
Author: Hedwig Kranz
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Haute école de gestion Hochschule für Wirtschaft Name / Vorname : Ch. du Musée 4 – 1700 Fribourg T. +41 26 429 63 70 F. +41 26 429 63 75 [email protected] www.heg-fr.ch – www.hsw-fr.ch

Punkte :

Note :

Examen 3. Modul

Fach:

Deutsch – Fortgeschrittene

Datum / Zeit:

Freitag, 23. Dezember 2016 / 11.10 – 12.40 Uhr

Dozent:

Christoph Egli

Dauer:

90 Minuten

Erlaubte Hilfsmittel:

Keine

Punkteverteilung:

1. Textverständnis / Wortschatz 2. Grammatik 3. Textredaktion 4. [Selbstevaluation Punktetotal

Prüfungsaufgabe:

40 Punkte 40 Punkte 40 Punkte 40 Punkte] 120 Punkte

Die Prüfungsaufgabe umfasst 7 Seiten (ohne Titelblatt und Bewertungsraster). Bitte überprüfen Sie die Aufgabe bei Prüfungsbeginn auf ihre Vollständigkeit. Tragen Sie auf der Titelseite (vgl. Kasten) Ihren Namen ein. Schreiben Sie mit Füllfederhalter, Kugelschreiber oder Filzstift. Verwenden Sie auf keinen Fall Bleistift! Überreichen Sie die Prüfungsaufgabe und allenfalls andere Lösungsblätter dem Dozenten zur Zeit. Später eingereichten Arbeiten wird ein Notenabzug gemacht.

Examen 3. Modul

1. Textverständnis und Wortschatz Aufgabe 1 Lesen Sie den unten stehenden Text durch und unterstreichen Sie das jeweils nicht passende Wort in der kursiv gedruckten Auswahl. Aufgepasst, es gibt nur eine korrekte Lösung, denn die zwei anderen Wörter sind passend. Beispiel: Bevor ein neues Produkt lanciert wird, sollte man zuerst den aktuellen Markt a) analysieren b) sondieren c) prognostizieren. ( 10 Punkte ) Bewusst reisen liegt im Trend Ferienzeit, der Urlaub ist gebucht, es geht für zehn Tage an die Costa del Sol in Südspanien. Die klassische a) Urlaubsreise b) Pauschalreise c) Individualreise ans Mittelmeer also. Die sehen heute meistens so aus: Der Gast reist per Flugzeug an und wohnt in einer a) Behausung b) Hotelanlage c) Unterkunft am Strand. Die Verpflegung richtet sich an ein internationales Publikum. «Doch Ferien können anders verlaufen, nachhaltiger», sagt Fabian Kühnel vom Institut für Tourismuswirtschaft an der Hochschule Luzern. Man nehme den Fernzug aus der Schweiz nach Spanien und benutze vor Ort immer nur öffentliche Nahverkehrsmittel. Dort ist man in einem Gästezimmer bei einer a) lokalen b) ansitzenden c) einheimischen Familie untergekommen und bekommt regionale Produkte der Saison zu essen. Zudem dauert dieser Urlaub länger als 10 Tage. «Schliesslich», so Kühnel, «sorgt der Transport vor allem bei Fernreisen für die grösste ökologische Belastung. Also lieber einmal länger als zweimal kürzer verreisen.» Nachhaltigkeit liegt auch im Tourismus im Trend. Dabei gibt es drei Dimensionen: die ökologische, die soziale und die ökonomische. Nachhaltiger Tourismus schont die Umwelt, schafft lokal Arbeitsplätze und lässt das Geld in der Region. Um zu erfahren, welche Angebote nachhaltig sind, sollten Reisende auf Umweltsiegel achten. Diese kennzeichnen komplette Reiseangebote oder einzelne Hotels, die bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu gehören: sparsamer Umgang mit Wasser, Nutzung erneuerbarer Energien, Förderung des öffentlichen Nahverkehrs, ordentliche Arbeitsverträge. Kühnel: «Etablierte Labels geben den Urlaubern mehr Sicherheit.» Im Inland ist es recht einfach, sich zu zurechtzufinden. Ibex Fairstay (früher Steinbock) zählt zu den Labels, die Fabian Kühnel empfiehlt. Der Anbieter aus Graubünden hat hierzulande rund 50 Hotels und Jugendherbergen mit seinem Steinbock-Siegel ausgezeichnet. Der Grad der Nachhaltigkeit ist an der Zahl der Bergtiere abzulesen, die ein Betrieb erhält. Maximal 5 Steinböcke sind zu holen. Nachhaltige Angebote werden inskünftig nicht a) stagnieren b) konstanz bleiben c) stillstehen, sondern gewinnen an Bedeutung, erklärt Kühnel. Doch gibt es einen ganzen Haufen von Siegeln. In diesem Label-Dschungel verliert man schnell den Überblick. Unklar ist es, wie sich die verschiedenen Marken a) voneinander abhalten b) voneinander unterscheiden c) gegeneinander abgrenzen. Bei Green Globe, Earth Check, Step, Travelife etc. – das nur einige existierende Labels – fällt die Orientierung schwer. Schweizer Anbieter reagieren auf die a) erhöhte b) gewachsene c) gesteigerte Nachfrage nach nachhaltigem Reisen. «Costa Rica Verde» zum Beispiel ist eine 12-tägige Rundreise von Travelhouse, der Marke von Hotelplan. Die Urlauber gehen hier an Bilderbuchstränden spazieren, übernachten mitten im Regenwald oder in der «Cusinga Lodge» im Meeresnationalpark Ballena. Die Anlage trägt das Nachhaltigkeitssiegel der costaricanischen Tourismusbehörde. Die Lodge-Betreiber bemühen sich um a) die Betreuung b) die Erhaltung c) den Schutz des Nationalparks und der Buckelwale, die vor der Pazifikküste ihre Runden drehen. Nicht nur die Regenwald-Lodge, alle Unterkünfte der Costa-RicaReise sind zertifiziert, also mit Umweltsiegeln ausgestattet, etwa dem Label der Tourismusbehörde. «Dennoch ist der Anteil an nachhaltigen Reisen noch relativ klein», sagt Anja Dobes, Verantwortliche für Nachhaltigkeit bei Hotelplan Suisse. Aber der Bereich soll a) erhöhen b) boomen c) wachsen. «Wir motivieren Hoteliers zu mehr Bannerwerbung und vor allem dazu, den Zertifizierungsprozess zu durchlaufen», so Dobes. Die Anfragen von Kunden für nachhaltige Ferien nehmen bei Hotelplan leicht zu. «Nachhaltigkeit sollte im Tourismus zum Standard werden», meint sie. «Grüne Hotels sind bei uns weiter auf dem Vormarsch», sagt auch Roland Schmid von Tui Schweiz. Rund ein Viertel der Gäste bucht Unterkünfte, die mit einem Umweltsiegel ausgezeichnet sind. Auch Kuoni bietet nachhaltige Reisen an. Pirschfahrten in Wildreservaten und Walbeobachtungen stehen bei der 14-tägigen Rundreise „Fair Trade Garden Route“ auf dem Programm. Alle Leistungen sind durch die Fair Trade Tourism South Africa zertifiziert. Christoph Egli

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Examen 3. Modul Diese Non-Profit-Organisation setzt sich für nachhaltige Entwicklung im Tourismus ein. Sie haben den Anspruch auf faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen. 25 Prozent der Kuoni-Kunden übernachten bereits in Hotels, die durch Travelife auditiert sind. «Das soll aber erst der Anfang sein. Der Bereich zertifizierter Produkte wird weiter ausgebaut», sagt Peter Brun von Kuoni. Dass Nachhaltigkeit wichtiger wird, zeige die freiwillige CO2-Kompensation bei Flugreisen, meint Brun. Zwar mache sie erst 5 Prozent aller gebuchten Kuoni-Reisen aus der Schweiz aus. Seit 2009 sind die Kompensationen a) deutlich b) grossartig c) markant angewachsen. Die Ausgleichszahlungen gibt es, weil Nachhaltigkeit bei Fernreisen automatisch an Grenzen stösst. Daher die Idee, den CO2-Ausstoss eines Fluges zu kompensieren. Der Gast lässt dabei eine Klimabilanz errechnen, diese wird in a) einen Geldbetrag b) einen Geldbeleg c) eine Geldsumme umgerechnet und zum Flugpreis addiert. Das Geld landet dann in Klimaschutzprojekten, etwa zur Aufforstung von Regenwald. Der Emissionsrechner der Firma My Climate kommt bei einem einfachen Flug Zürich-Johannesburg (Economy Class) auf 1,589 Tonnen Kohlendioxid, die mit 45 Franken auszugleichen sind.

Aufgabe 2 Markieren Sie bei den Nummern 1 bis 10, ob die in der Tabelle stehenden Aussagen den Informationen im Text entsprechen, also richtig sind, bzw. ob sie mit dem Inhalt im Text nicht übereinstimmen, folglich falsch sind. Aussage 0 ist ein Musterbeispiel. ( 10 Punkte ) Aussagen im Text

richtig

falsch

0.

Die Costa del Sol liegt am Mittelmeer und gehört zu den klassischen Badeferienorten in Südspanien.

þ

o

1.

Nachhaltige Mobilität bedeutet, auf den Flieger zu verzichten und vor Ort die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.

o

o

2.

Ökologisch ist es sinnvoll, einmal pro Jahr eine lange Reise nach Übersee zu unternehmen, als zwei kurze Reisen in die Nähe.

o

o

3.

Nachhaltiger Tourismus ist bestrebt, wirtschaftliche, umwelt- und gesellschaftsbezogene Aspekte zu harmonisieren.

o

o

4.

Hotels, die einen ressourcenschonenden Betrieb aufweisen, erhalten ein Umweltsiegel und werden von den Touristen deshalb viel mehr gebucht als Unterkünfte ohne Label.

o

o

5.

Da es in der Schweiz viele verschiedene Umweltlabels gibt, ist es schwierig, die richtige Wahl unter diesen zu treffen.

o

o

6.

Die Reise „Costa-Rica-Verde“ von Hotelplan ist ein Musterbeispiel von sanftem Tourismus, weil unter anderem alle Unterkünfte mit einem Umweltlabel ausgezeichnet sind.

o

o

Die Nachfrage nach nachhaltigem Tourismus ist derart gewachsen, dass es für Hotelbesitzer heute notwendig ist, ihre Hotels mit einem Label zertifizieren zu lassen, um auf dem Markt zu überleben.

o

o

Wer mit Kuoni reist, hat die vollständige Sicherheit, dass allen an der Reise beteiligten Leuten, gerechte Löhne bezahlt werden und diese von guten Arbeitsbedingungen profitieren.

o

o

Kuoni ist überzeugt, dass ökologische Anliegen beim Reisen in der Zukunft wichtiger werden, was sich nicht zuletzt daran zeigt, dass die Reisenden bereit sind, für ihre Flüge mehr zu bezahlen als sie eigentlich kosten würden.

o

o

Die Kompensationszahlungen für den Treibhausgasausstoss kommen ausschliesslich Projekten zur Förderung eines nachhaltigen Tourismus in Regenwaldgebieten zugute.

o

o

7.

8.

9.

10.

Christoph Egli

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Examen 3. Modul

Aufgabe 3 Erklären Sie die folgenden, im Text fett gedruckten Ausdrücke, ohne sie für die Erläuterung nochmals zu verwenden! Sie können sich dabei auf den Kontext beziehen. ( 10 Punkte ) Verpflegung ............................…................................…......…………………………………………………. …………………………………………….......……………………………………………………………………. Belastung ...…………........................................….....…………………………………………………………. ………………………………………………………….......………………………………………………………. Bannerwerbung .......................…………….....………………………………………………………………… ……………………………….......…………………………………………………………………………………. auf dem Vormarsch ......………..........……..…………………………………...........…………………………. ………………………………………………………….......………………………………………………………. Anspruch …........………………………..…..…………………………………...........…………………………. ………………………………………………………….......……………………………………………………….

Aufgabe 4 Setzen Sie im unten stehenden Text die korrekten Worte ein, indem Sie in der gegebenen Auswahl entweder a, b oder c unterstreichen. ( 10 Punkte ) Das ___1___ zeigt die Entwicklung der Lebenserwartung der Deutschen von 1901 bis heute. Die Daten wurden vom Statistischen Bundesamt für vier unterschiedliche Zeiträume ___2___. Die Lebenserwartung wird in Form von ___3___ dargestellt. Rot steht für die Lebenserwartung der Frauen und blau für diejenige der Männer. Es lässt sich eine ___4___ Tendenz in eine Richtung erkennen. Die Lebenserwartung der Deutschen ___5___ stetig zu. Am Anfang des letzten Jahrhunderts wurden die deutschen Männer nur ungefähr 45 Jahre alt, während die Frauen zur Zeit ihres Ablebens rund 48 Jahre auf dem Buckel hatten. Verglichen ___6___ heute wurden sie nur halb so alt. Die Frauen in Deutschland werden heute ___7___ knapp 82 Jahre und die Männer ungefähr 76 Jahre alt. Wie die Statistik zeigt, starben Männer, die 1932/34 geboren wurden, ungefähr mit 60 Jahren und solche, die 30 Jahre später geboren wurden, erst mit 67. Der Tabelle ist ausserdem zu ___8___, dass das Sterblichkeitsalter beider Geschlechter seit 1901 nie mehr ___9___ ist. Insgesamt fällt auf, dass die Frauen älter werden als die Männer, was man als Gegensatz ___10___ der aktuell gültigen Regelung für den Beginn des Rentenalters auffassen könnte. Auswahl 1. a) Abbildung 2. a) erhoben 3. a) Säulen 4. a) überhebliche 5. a) steigt 6. a) mit 7. a) im Schnitt 8. a) entnehmen 9. a) gesenkt 10. a) gegenüber Christoph Egli

b) Schaubild b) entnommen b) Balken b) exponentielle b) wächst b) zu b) durschnittig b) erkennen b) rückläufig b) zu

c) Grafik c) festgestellt c) Pfeilern c) deutliche c) nimmt c) gegen c) im Mittelwert c) ersehen c) vermindert c) gegen Seite 3 / 7

Examen 3. Modul

2. Grammatik Aufgabe 5 Schreiben Sie mit den Verben jeweils einen kurzen, aber vollständigen und sinnvollen Satz zum Thema Werbung, wobei Sie das Verb mit seiner passenden Präposition in der verlangten Zeit verwenden! ( 20 Punkte ) Beispiel sich verlassen [Präteritum]: Die Kunden verliessen sich auf die Versprechungen der Fernsehwerbung. protestieren [Präteritum]: ….……..…………………………………………….……………………………...… ................................................................................................................................................................... abhängen [Präsens]: ………...……....…...………………………………..……………………………………. ................................................................................................................................................................... sich sehnen [Präsens]: …………...……………………....................……………………………………….…. ................................................................................................................................................................... sich erkundigen [Plusquamperfekt]: .…………...…………………………………………….………………… ................................................................................................................................................................... sich beklagen [Präteritum]: ………….…...………………………………....……….....…………….……….... ................................................................................................................................................................... sich bewerben [Futur I]: ……..…...……..…………………………….……………………….………………… ................................................................................................................................................................... nachdenken [Präsens]: …….......………………..........…………………..…………………………………….. ................................................................................................................................................................... warnen [Plusquamperfekt]: …………………….………….……………………………………….……………. ................................................................................................................................................................... garantieren [Perfekt]: ……………....………………………………………………………………….……….... ................................................................................................................................................................... sich gewöhnen [Perfekt]: ……………....….....…….........…………………..……………………….……….... ...................................................................................................................................................................

Aufgabe 6 Vervollständigen Sie die Adverbialsätze mit der richtigen Präposition. ( 10 Punkte ) Beispiel nützlich: Ein gutes Marketingkonzept ist für eine erfolgreiche Werbung nützlich. 1. Weil sich der Direktor verständnisvoll ___________________ seinen Mitarbeitern zeigt, ist er ___________________ diesen auch sehr angesehen. 2. Die Verlagerung der Produktion war schädlich ___________________ das Image der Firma und macht sie abhängiger ___________________ Ausland. 3. Begeistert ___________________ neuen Produkt, das charakteristisch ___________________ die heutige Zeit ist, schwärmte er vor der Presse von dessen Vorzügen, so dass alle blass ___________________ Neid auf ihn starrten. 4. Verwundert ___________________ die neu gewählte Direktorin, insbesondere wenig überzeugt ___________________ ihrem Führungsstil behauptete er, dass die Schuld ___________________ deren Wahl beim Verwaltungsrat läge. Christoph Egli

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Examen 3. Modul

Aufgabe 7 Verfassen Sie eine Wegbeschreibung für einen Touristen, der bei Ihnen im SBB-Reisebüro im Berner Bahnhof vorbeikommt und wissen möchte, wie er zu Fuss vom Bundesplatz bis zum Bärengraben gelangt. Formulieren Sie mit den folgenden fünf Präpositionen und fünf weiteren, selbst gewählten und unterschiedlichen Präpositionen mindestens fünf Sätze. Markieren Sie die fünf vorgegebenen Präpositionen mit einer Farbe, die fünf selbst gewählten mit einer anderen! Achtung: Es dürfen lediglich 10 Präpositionen markiert werden! Nur markierte Präpositionen werden bewertet! zwischen / neben / unweit / entlang / beiderseits // ____ / ____ / ____ / ____ / ____ Für die Beschreibung können Sie sich am unten stehenden Stadtplan von Bern orientieren, auf dem der Ausgangspunkt, eine mögliche Zwischenstation und das Ziel eingetragen sind. ( 10 Punkte )

Bundesplatz

Zeitglockenturm

Bärengraben

Wegbeschreibung ................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................. .................................................................................................................................................................

Christoph Egli

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Examen 3. Modul

3. Textredaktion Aufgabe 8 Sie arbeiten seit Jahren als Sachbearbeiter/-in beim Reisebüro Rast, Paradisallee 23, CH-8526 Männedorf. Heute legt Ihnen Ihr Chef das Schreiben einer langjährigen Kundin – Susanne Suess, Fröhlichstrasse 45, CH-8945 Meilen – vor, in welchem sich diese über die bei Ihnen gebuchte Pauschalreise im Wert von CHF 1500.- beschwert. Aus dem Schreiben konnten der Chef und Sie entnehmen, dass ihre Kundin mit folgenden Punkten, bei denen es sich um Stichworte handelt, unzufrieden war: ( 40 Punkte ) § § § §

Zimmer nicht gleich gebuchtes Zimmer kein Animationsprogramm Schwimmen zu gefährlich schlechter Service

Da Sie die Kundin nicht verlieren wollen, entwerfen Sie ein passendes Antwortschreiben auf die eingegangene Reklamation. Gehen Sie auf alle vier Punkte ein und reden Sie sich für mindestens zwei der erwähnten Punkte heraus! Die Ausreden (les excuses) müssen nachvollziehbar sein! Der Brief sollte einen Umfang von ungefähr 150 Wörtern aufweisen und nach den Normen für die Gestaltung von Geschäftsbriefen verfasst sein. Unten und auf folgender Seite finden Sie Platz für die Niederschrift des Textes. Die Bewertungskriterien sind im Anhang des Examens aufgeführt.

Antwort auf das Reklamationsschreiben

Christoph Egli

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Examen 3. Modul

Fortsetzung

Christoph Egli

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Examen

Bewertung des Briefes 1. Thema und Struktur Inhalt inhaltlich getroffen, sachlich, überzeugend behandelt, auf alle Punkte der Aufgabenstellung wird ausführlich eingegangen, hohe Informationsdichte, logische und klar nachvollziehbare Gliederung mit klaren Zusammenhängen 4

3.5

3

inhaltlich nicht direkt getroffen, nicht immer überzeugend und klar, nicht auf alle Punkte der Aufgabe wird ausführlich eingegangen, mittlere Informationsdichte, nur teilweise eine logische Gliederung und hie und da inkohärente Teile 2.5

2

1.5

am Thema vorbei geschrieben, unklare, wenig überzeugende Abhandlung, nur auf einzelne Punkte wird eingegangen, geringe Informationsdichte, logische Gliederung fehlt und viele Teile ohne klaren Zusammenhang 1

0.5

0

2. Argumentation und Eigenanteil Inhalt logisch, stringent, überzeugend, interessant, zielstrebig, hohe Sachkompetenz, begründete und mit Beispielen belegte Argumente, viele weiterführende persönliche Inhalte, hoher Eigenanteil 8

7

6

teilweise logische, interessante Argumentation, teils fehlende Sachkompetenz, Argumente nicht immer begründet oder belegt, einige weiterführende persönliche Inhalte, mittlerer Eigenanteil 5

4

3

unlogisch, unglaubwürdig und nicht oder kaum überzeugend, geringe Sachkenntnis, Argumente sind oft unbegründet und ohne Beispiele, keine oder wenig weiterführende Inhalte, geringer persönlicher Anteil 2

1

0

3. Satzbau und Flexion Ausdruck korrekter vollständiger Satzbau, kaum Deklinations- und/oder Konjugationsfehler, breites Spektrum an Satzverknüpfungen 8

7

6

teilweise holpriger Satzbau mit einigen Deklinations- und/oder Konjugationsfehlern, begrenztes Spektrum an Satzverknüpfungen 5

4

3

schlechter, unvollständiger Satzbau mit vielen Fehlern bei Konjugation/ Deklination, wenige oder falsche Satzverknüpfungen 2

1

0

4. Wortschatz und Verständlichkeit Ausdruck breit, differenziert, abwechslungsreich, Fachsprache, idiomatischer Ausdruck, Graduierungsmittel 8

7

6

ausreichend, mehrheitlich korrekt, Umschreibung bzw. Vereinfachung wird genutzt, kein Missverständnis 5

4

3

begrenzt, oft fehlende bzw. falsche Lexik, häufige Wiederholungen, eingeschränkter Ausdruck 2

1

0

5. Rechtschreibung und Interpunktion Form korrekte neue deutsche Rechtschreibung, korrekte Satzzeichensetzung (richtige Kommasetzung) 4

3.5

deutsche Rechtschreibung teilweise angewandt, befriedigende Satzzeichensetzung (hie und da Fehler bei Kommas) 3

2.5

2

1.5

viele Orthographiefehler (Gross-/ Kleinschreibung …), viele Satzzeichenfehler (falsche oder mangelnde Kommasetzung) 1

0.5

0

Examen

6. Darstellung und Umfang Form vollständiges, korrektes und ansprechend gestaltetes Briefschema, der Umfang liegt zwischen 120 und 150 Wörtern 8

7

Kommentar

Punktzahl (von 40)

6

lückenhaftes, teils fehlerhaftes und/oder wenig sauberes Briefschema, der Umfang liegt zwischen 90 und 120 Wörtern 5

4

3

unvollständiges, falsches und/oder unsauber gestaltetes Briefschema, der Umfang des Briefes liegt unter 90 Wörtern 2

1

0

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