Termine im Sommersemester 2016

Editorial Das Semester geht zu Ende - ein Neues beginnt. Fast täglich gehen wir ein und aus in ein Gebäude auf dem steht „dem lebendigen Geist“. Doch ...
Author: Gregor Adenauer
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Editorial Das Semester geht zu Ende - ein Neues beginnt. Fast täglich gehen wir ein und aus in ein Gebäude auf dem steht „dem lebendigen Geist“. Doch was meint das eigentlich? Diese Worte stammen ursprünglich von Friedrich Gundolf, der ab 1916 Professor für Germanistik an der Universität Heidelberg war. Im Dritten Reich wurde die Aufschrift abgeändert zu „dem deutschen Geist“, doch nach dem 2. Weltkrieg orientierte man sich neu und besann sich, nun wieder „dem lebendigen Geist“ zu dienen, und zwar „dem lebendigen Geist der Wahrheit, Gerechtigkeit und Humanität“. Für die Planung des neuen Semesters kann auch uns dieser Leitspruch Anregung geben: Was heißt es für uns als Studenten, „dem lebendigen Geist“ zu dienen? Was heißt es für uns als Theologen und für Dich persönlich? Das Evangelium nach Johannes sagt, dass in Jesus das Leben ist. In Kolosser heißt es „es gefiel der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen“. Von Gott kommt die Fülle allen Lebens. Vielleicht kann „dem lebendigen Geist dienen“ für uns heißen, Gott in unserem Studieren neu zu suchen. In den Vorlesungen und Seminaren und auch im Lernen am Schreibtisch neu Ausschau zu halten, nach dem Leben, das in allem was von Gott kommt steckt. Die Aufschrift kann uns also jedes Mal neu zum Studieren motivieren, wenn wir sie so lesen! Auch für das neue Semester findet sich darin Anregung, das den Stundenplan bedacht zu erstellen. Dazu findet ihr in diesem Heft wieder viele spannende und geistig fordernde Veranstaltungen. Wir wünschen euch viel Freude beim Durchstöbern und Heraussuchen! Das KVV-Team bedankt sich bei allen Dozenten, Mitarbeitenden und Studierenden der Uni, die sich am Erstellen des KVVs beteiligt haben. Ohne Sie wäre das KVV nicht erschienen! Danke! Besonders möchten wir uns bei Herrn Dr. Schwiderski für die umfassende Korrektur und bei Christopher Nunn für die kontinuierliche Unterstützung sowie bei Benjamin Krauß für die gute Kooperation bedanken! Euer KVV-Team, Jacob Pantle, Ruben Schlipphak, Alina Lohkamp, Sabine Kirsch, Isabell Raudonat, Sr. Meike Walch, Agnes Schmidt und Angelina Krüger. Kritik, Kommentare und Angebote zur Mitarbeit nehmen wir gerne unter [email protected] entgegen. 1

Fachschaft

Es begab sich zu der Zeit, dass eine Einladung ausging von der Fachschaft, dass alle Studierenden sich versammeln. Und jeder Studierende ging, dass er mitdenke und mitbestimme am Mittwoch um 14 Uhr, ein jeder in den Keller des ehrwürdigen Theologischen Seminars (WTS). Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie in Gremien studentische Interessen vertraten, über Lehrangebot und Studienordnung mitentschieden, zu einer gelungenen Lerngemeinschaft beitrugen, Partys und Feste organisierten, den Studientag gestalteten und Kaffee tranken. Und es war eine aktuelle Homepage, auf der alles weitere nachgelesen werden konnte: http://www.theologie.uni-heidelberg.de/fachschaft/ Und hurra, die Freude war groß bei allen Anwesenden, als noch mehr dazukamen!

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Termine im Sommersemester 2016 (alle Veranstaltungen s.t.) Vorlesungszeit: 18.4 bis 30.7. 2016 MathPhysTheo: Freitag, 22. April 21:30 Zentralmensa INF 304 Vollversammlung: wird noch bekannt gegeben! Semestereröffnungsgottesdienst: 24. April 2016 Semesterschlussgottesdienst:: 24. Juli 2016 Prüfungswoche: 25.-29.7.2016 Vorlesungsende: 30.7.2016



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Konvente Die Vielfalt an Landeskirchen in Deutschland ist groß. Die EKD setzt sich aus 20 weithin selbständigen Landeskirchen zusammen. Da kann man schon leicht die Übersicht verlieren! Die in Heidelberg vertretenen Ortskonvente bieten die Möglichkeit, Kontakt mit Theologiestudierenden aus der eigenen Landeskirche (also mit zukünftigen Kolleginnen und Kollegen!) zu knüpfen und zu vertiefen. Regelmäßig stattfindende Konventstreffen sind eine Gelegenheit, sich über Aktuelles aus der Landeskirche auszutauschen, Fragen zum Theologiestudium und den Prüfungsordnungen zu stellen und sich in die Landeskonventsarbeit einzubringen. Informationen und Wissenswertes dazu findet ihr auf dem Konventsbrett im WTS (auf dem Weg in den Keller neben ÜR1). Hier findet ihr eine Zusammenstellung der KonventssprecherInnen des Wintersemesters 2015/2016. Für die mit einem * versehenen Konvente existiert zur Zeit noch kein Ortskonvent in Heidelberg. Also: Meldet euch, wenn ihr Interesse habt, einfach bei den angegebenen Kontaktadressen!

Sollten Daten fehlen oder veraltet sein, meldet dies bitte dem Team des KVV.

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Gleichstellungskommission Die Gleichstellungskommission setzt sich zusammen aus gewählten Vertreterinnen und Vertretern der Lehrenden und Studierenden der Theologischen Fakultät. Zu ihren Aufgaben gehören: -

Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Fakultät zu fördern und über die Möglichkeiten einer akademischen Karriere, Förderprogramme etc. zu informieren,

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Gremien der Fakultät in ihrem Bemühen zu unterstützen, den Anteil von Professorinnen zu erhöhen,

-

für die Wahrnehmung struktureller Benachteiligung von Frauen und Männern zu sensibilisieren,

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auf Frauen- und Gender-Studies aufmerksam zu machen und diese verstärkt in das Lehrprogramm zu integrieren.

Für das Sommersemester 2016 machen wir schon jetzt besonders auf die Gastvorlesung von Prof. Dr. Maren R. Niehoff, Max Cooper Professor of Jewish Thought an der Hebrew University Jerusalem, am 22.6.2016 um 16 Uhr aufmerksam. Der Titel Ihrer Vorlesung lautet: „Von Plato zur Stoa: Die Philosophie Philons im historischen Kontext.“ Der Raum wird rechtzeitig durch Plakate bekannt gegeben. Außerdem gibt es ein „Frauenverteiler“. Möchten Sie Informationen zu interessanten Workshops, guten Fördermöglichkeiten, Stipendien speziell für Frauen/Mütter etc. direkt per Mail zugeschickt bekommen, melden Sie sich bitte bei PD Dr. Jantine Nierop ([email protected]). Weitere Informationen über Veranstaltungen und unsere Kontaktdaten finden Sie auf der Hompage (http://www.theologie.uniheidelberg.de/fakultaet/gleichstellung/gleichstellung.html). Bei Fragen und Problemen wenden Sie sich gerne an die Mitglieder der Gleichstellungskommission. Für die Gleichstellungskommission Prof. Dr. Jan Chr. Gertz und PD Dr. Jantine Nierop 5



Förderverein Förderverein der Theologischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg e.V. Gegründet im Jahre 2006 von aktiven und ehemaligen Mitgliedern der Fakultät, hat sich der Förderverein zum Ziel gesetzt, die Arbeit an der Theologischen Fakultät ideell und finanziell zu fördern. Er unterhält einen Sozialfonds, aus dem Studierende der Fakultät in Notfällen finanzielle Hilfe erhalten können. Darüber hinaus unterstützt der Verein kulturelle und musische Aktivitäten von Mitgliedern der Fakultät und möchte die Gemeinschaft zwischen aktiven und ehemaligen Studierenden und Lehrenden und die Verbindung zu Kirchen und Gemeinden fördern. Wie geschieht das konkret? •

durch einen jährlichen Dies academicus in Verbindung mit der Fakultät und dem Badischen Pfarrverein, an den das Sommerfest der Fakultät und der Fachschaft anschließt



durch die jährliche Verleihung des Zacharias-Ursinus-Preises für die zwei besten Seminararbeiten (Proseminar und Hauptseminar)



durch die Verleihung des Heinrich-Bassermann-Preises der badischen Kirchenkreise für Seminararbeiten aus der Praktischen Theologie



durch die Verleihung des Marie-Baum-Preises der Emeriti für soziales und kulturelles Engagement von Studierenden der Fakultät



durch die Gesprächsreihe „Glauben und Leben“



durch die Unterstützung kleiner Workshops von Studierenden, Doktoranden und Assistenten



durch einen Sozialfonds für in Not geratene Studierende der Fakultät



durch einen Publikationsfonds zur Unterstützung von Dissertationen



durch das „Jahresheft“ mit Berichten aus dem Leben der Fakultät

Die Mitglieder ermöglichen die Arbeit des Fördervereins durch ihren Jahresbeitrag (z.B. Studierende: 10 Euro) und ihre Spenden. Die studentischen Mitgliedsbeiträge fließen vollständig in den Sozialfonds. 6

Möchten Sie mehr über den Förderverein erfahren? Besuchen Sie unsere Homepage: www.theologie.uni-heidelberg.de/foerderverein Möchten Sie Mitglied im Förderverein werden? Ein Beitrittsformular finden Sie auf unserer Homepage. Der Förderverein vergibt in Zusammenarbeit mit der Theologischen Fakultät jedes Jahr drei Preise an Studierende: •

den Zacharias-Ursinus-Preis für die beste Proseminararbeit und die beste Hauptseminararbeit.



den Heinrich-Bassermann-Preis für Arbeiten aus der Praktischen Theologie (v.a. Predigtarbeiten und Unterrichtsentwürfe)



den Marie-Baum-Preis für soziales und kulturelles Engagement.

Für die Preisverleihung im Sommer 2016 nimmt der Förderverein bis zum 29. April 2016 Bewerbungen und Vorschläge entgegen: [email protected]. [email protected] (nur Bassermann-Preis) Einzelheiten zu den Preisen finden Sie unter: www.uni-heidelberg.de//fakultaeten/theologie/ foerderverein/preise.html



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Veranstaltungsteil Allgemeine Veranstaltungen AnfängerInnenprojekt: "Verstehst du auch, was du liest?" (Apg 8,30) AnfängerInnenprojekt

Hr. Butscher

Di 16:15-17:45

Karlstraße 16 Übungsraum 3 (ÜR K 3)



Leistungspunkte: 2

Das obligatorische AnfängerInnenprojekt bietet Studierenden im ersten Semester eine Einführung in das Studium der evangelischen Theologie. Die Teilnehmenden erhalten anhand des Semesterthemas einen Einblick in den Kanon der theologischen Fächer und werden angeleitet, ihr Studium sinnvoll zu planen und zu gestalten. Darüber hinaus werden im AnfängerInnenprojekt Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt und eingeübt. Zielgruppe: StudienanfängerInnen Mag. Theol., Lehramt, B.A. Christentum und Kultur Teilnahmevoraussetzungen: keine Sprachvoraussetzungen: keine Anmeldung: keine Leistungsnachweis: Teilnahmeschein nur bei regelmäßigem und rechtzeitigem Einreichen der schriftlichen Aufgaben während des Semesters. Literatur: Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.

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Sprachkurse Latein I: Einführung in die lateinische Sprache - Latein für AnfängerInnen Sprachkurs

Hr. Meisters

Mo 14-16 Di 9-11 Do 14-16

ÜR K 3



Leistungspunkte: 9

Der Sprachkurs Latein I ist der erste von zwei Sprachkursen, die auf das Latinum vorbereiten. Es werden die grammatischen Grundlagen behandelt (Formenlehre und Syntax) sowie ein Grundwortschatz gelernt (Mündl. Latinumsprüfung ohne Wörterbuch!) mit Blick auf die Lektürefähigkeit (Cicero) und die schriftliche und mündliche Latinumsprüfung. Vokabeltraining, Übersetzungstechnik sowie Grundlagen der Rhetorik und Stilistik gehören ebenso zum Inhalt des Sprachkurses wie Grundlagenwissen zur Antike. Das Erlernen dieser wunderschönen Sprache hilft Ihnen dabei auch beim Verstehen und Erlernen anderer Sprachen und bei der Reflexion über Sprache. Neben regelmäßiger Teilnahme und intensiver Mitarbeit sollten Sie mindestens 8-10 Std. wöchentlich vor- und nachbereiten, um die Voraussetzung zu schaffen, unmittelbar im folgenden Semester den Sprachkurs Latein II zu besuchen und die Prüfungsreife zu erlangen. Sie erhalten Skripte (Texte-Übungen-Wortschatz-Skript / BegleitGrammatik-Skript), in denen der grammatische Stoff systematisch behandelt und erläutert wird, sowie Hinweise auf Zusatzmaterial und weitere Literaturempfehlungen (Grammatik, Wortschätze, Wörterbücher, Hilfsmittel etc.). Zielgruppe: Theologiestudierende, insbes. als Vorbereitung auf das staatl. Latinum. Teilnahmevoraussetzungen: Aktive Mitarbeit, regelmäßige Teilnahme sowie intensive Vor- und Nachbereitung. Sprachvoraussetzungen: keine Anmeldung: In der ersten Lehrveranstaltung. Zusätzlicher Arbeitsaufwand Mindestens 8-10 Stunden zusätzlich zum Kursbesuch von 6 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Der Sprachkurs Latein I ist die Grundlage für den Sprachkurs Latein II. Literatur: Grundlage für den Sprachkurs sind Skripte (Texte-Übungen-Wortschatz-Skript / Begleit-Grammatik-Skript); weitere Grammatiken, Wörterbücher, Hilfsmittel im Internet etc. werden Ihnen vorgestellt u. ggf. zur Anschaffung / Leihe empfohlen.

9

Latein II: Einführung in die lateinische Sprache - Latein für Fortgeschrittene Sprachkurs

Hr. Meisters

Mo 9-11 Mi 9-11 Do 9-11

ÜR K 3



Leistungspunkte: 12

Der Sprachkurs Latein II führt den Sprachkurs Latein I fort (siehe deshalb auch dort). Der Kurs hat folg. Aufbau: 1. Die Behandlung der grundlegenden grammatischen Themen wird abgeschlossen. 2. (Hauptteil) Übersetzung von Texten aus mittelschweren (prüfungsrelevanten) Cicero-Reden. 3. Zusätzliche Vorbereitung auf die mündliche Prüfung (u.a. simulierte mündliche Prüfungen / Rhetorik-Stilistik / Hintergrundwissen zur römischen Antike u. Cicero ). Darüber hinaus wird Ihre Übersetzungstechnik weiter geschult, Ihr Wortschatz (Cicero-Spezialvokabular) weiter ausgebaut und Ihr Hintergrundwissen vertieft. Durch Probeklausuren auf Prüfungsniveau können Sie Ihren Leistungsstand jederzeit realistisch einschätzen. Da es unerlässlich ist, mindestens etwa 25-30 Cicero-Texte zu übersetzen, um eine gewisse Routine und Sicherheit zu erlangen, sind eine sehr aktive Mitarbeit sowie eine intensive Vor- und Nachbereitung von mindestens 15 Std. wöchentlich zusätzlich zum Kursbesuch unerlässlich. Sie erhalten ein Skript mit Cicero-Texten, Cicero-Spezialwortschatz, Hintergrundwissen zu den prüfungsrelevanten Cicero-Reden sowie Leben und Werk Ciceros sowie Rhetorik und Stilistik. Zielgruppe: TeilnehmerInnen des Sprachkurses Latein I aus dem vorangegangenen Semester sowie TeilnehmerInnen mit sehr guten Lateingrundkenntnisse aus der Schule oder aus Lateinkursen. Teilnahmevoraussetzungen: Aktive Mitarbeit, regelmäßige Teilnahme sowie intensive Vor- und Nachbereitung. Sprachvoraussetzungen: Sehr gute Lateingrundkenntnisse (Latein I). Anmeldung: In der ersten Lehrveranstaltung. Zusätzlicher Arbeitsaufwand Mindestens 15 Stunden wöchentlich zusätzlich zum Kursbesuch von 6 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Staatliches Latinum nach erfolgreicher schriftlicher und mündlicher. Prüfung. Literatur: Grundlage sind die Skripte aus Latein I sowie ein Skript mit Cicero-Texten, Cicero-Spezialwortschatz, Hintergrundwissen zu den prüfungsrelevanten CiceroReden sowie Leben und Werk Ciceros sowie Rhetorik und Stilistik; weitere Grammatiken, Textausgaben, Wörterbücher, Wortschätze etc. werden Ihnen vorgestellt und ggf. zur Anschaffung / Leihe empfohlen.

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Ferien-Intensivkurs: Latein I - ausschließlich für Theologiestudierende der Uni HD - Anmeldung erforderlich (s.u.) 15.08.–16.09.2016 Sprachkurs

Hr. Meisters

Mo-Fr 9:00-12:15

ÜR K 3



Leistungspunkte: 9

Sie haben die Möglichkeit den Sprachkurs Latein I in einem Ferienkurs zu absolvieren, um dann im darauf folgenden Semester Latein II zu absolvieren, so dass Sie bei entsprechendem Einsatz bereits im folgenden Frühjahr das Latinum erwerben können. Die Unterrichtszeiten: 15.08. - 16.09.2016 (= 5 Wo.) Mo-Fr 9.00-10.30 u. 10.45-12.15 im Übungsraum K 3 (tägl. 4 Std. - insges. 100 Std.). Der Sprachkurs Latein I ist der erste von zwei Sprachkursen, die auf das Latinum vorbereiten. Es werden die grammatischen Grundlagen behandelt (Formenlehre und Syntax) sowie ein Grundwortschatz gelernt (Mündl. Latinumsprüfung ohne Wörterbuch!) mit Blick auf die Lektürefähigkeit (Cicero) und die schriftliche und mündliche Latinumsprüfung. Vokabeltraining, Übersetzungstechnik und Grundlagen der Rhetorik und Stilistik gehören ebenso zum Inhalt des Sprachkurses wie Grundlagenwissen zur Antike. Das Erlernen dieser wunderschönen Sprache hilft Ihnen dabei auch beim Verstehen und Erlernen anderer Sprachen und bei der Reflexion über Sprache. Neben regelmäßiger Teilnahme und intensiver Mitarbeit sollten Sie mindestens 2-4 Std. täglich, also 10-20 Std. wöchentlich, vor- und nachbereiten. Diese Vor- und Nachbereitung ist gerade bei einem Intensivkurs unerlässlich, damit sich der Stoff setzen kann und die vertiefenden Übungseinheiten innerhalb der Veranstaltung auf fruchtbaren Boden fallen. Sie erhalten Skripte (Texte-Übungen-Wortschatz-Skript/Begleit-Grammatik-Skript), in denen der grammatische Stoff systematisch behandelt und erläutert wird, sowie Hinweise auf Zusatzmaterial und weitere Literaturempfehlungen (Grammatik, Wortschätze, Wörterbücher, Hilfsmittel etc.). Zielgruppe: Theologiestudierende, insbes. Studienanfänger-/innen als Vorbereitung auf das staatl. Latinum. Teilnahmevoraussetzungen: Aktive Mitarbeit, regelmäßige Teilnahme sowie intensive Vor- und Nachbereitung. Sprachvoraussetzungen: keine Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis spätestens 29.07.2016 per E-Mail ([email protected]) od. persönlich [(W)TS Zi. 210] an. Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2-4 Stunden täglich (!), also 10-20 Stunden wöchentlich zur Vor- u. pro Woche: Nachbereitung der tägl. 4 Stunden Lehrveranstaltung. Leistungsnachweis: Der Sprachkurs Latein I ist die Grundlage für den Sprachkurs Latein II. Literatur: Grundlage für den Sprachkurs sind Skripte (Texte-Übungen-Wortschatz-Skript / Begleit-Grammatik-Skript); weitere Grammatiken, Wörterbücher, Hilfsmittel im Internet etc. werden Ihnen vorgestellt u. ggf. zur Anschaffung / Leihe empfohlen.

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Einführung in die griechische Sprache I: Griechisch für Anfänger Sprachkurs

Hr. Gottlieb

Di 9-11, Mi 9-11, Do 9-11

NUni HS 03



Leistungspunkte: 9

Dieser Kurs ist für Einsteiger in die Sprache gedacht und dient der Aneignung der nahezu vollständigen Grammatik und eines basalen Wortschatzes. Außerdem wird grundlegendes Wissen zur griechischen Geschichte und Kultur vermittelt. Zielgruppe: Dieser Kurs ist ausschließlich Studierenden der Theologie vorbehalten. Teilnahmevoraussetzungen: Sprachvoraussetzungen: Lateinkenntnisse werden gern gesehen, sind aber keine Voraussetzung Anmeldung: Anmeldung per E-Mail an [email protected] ist wünschenswert. Zusätzlicher Arbeitsaufwand Mindestens 3 Stunden für Vor- und Nachbereitung pro Woche: Leistungsnachweis: Klausur Literatur: Unabdingbar ist: Kantharos. Griechisches Unterrichtswerk. Arbeitsbuch. Ernst Klett Verlag (Klettbuch 6701)

Lese-

und

Zusätzlich empfohlen: Grammateion . Griechische Lerngrammatik - kurzgefaßt. Ernst Klett Verlag (Klettbuch 67017)

12

Einführung in die griechische Sprache II: Griechisch für Fortgeschrittene Sprachkurs

Hr. Gottlieb

Di 11-13 Mi 11-13 Do 11-13

NUni HS 03



Leistungspunkte: 12

Ziel der Veranstaltung ist das erfolgreiche Absolvieren der Graecumsprüfung. Zu diesem Zweck werden wir Texte von Platon und Xenophon lesen. Nebenbei werden die bestehenden Grammatikkenntnisse und der Wortschatz erweitert. Zielgruppe: Dieser Kurs ist ausschließlich Studierenden der Theologie vorbehalten. Teilnahmevoraussetzungen: Teilnahmevoraussetzung ist die Beherrschung eines basalen Wortschatzes und Grammatikwissens bis Lektion 40 im Kantharos-Lehrbuch, was dem Bestehen des Kurses Griechisch für Anfänger entspricht. Sprachvoraussetzungen: Griechischkenntnisse Anmeldung: Anmeldung per E-Mail an [email protected] ist wünschenswert. Zusätzlicher Arbeitsaufwand Mindestens 5 Stunden für Vor- und Nachbereitung pro Woche: Leistungsnachweis: Der Kurs bereitet auf das Absolvieren der Graecumsprüfung vor. Literatur: Unabdingbar: Kantharos. Griechisches Unterrichtswerk. Lese- und Arbeitsbuch. Ernst Klett Verlag (Klettbuch 6701) Grund- und Aufbauwortschatz Griechisch. Ernst Klett Verlag, Neuausgabe 1993 Wilhelm Gemoll, Griechisch-deutsches Schul- und Handwörterbuch. Oldenbourg Schulbuchverlag Zusätzlich empfohlen: Grammateion. Griechische Lerngrammatik - kurzgefaßt. Ernst Klett Verlag (Klettbuch 67017) oder Eduard Bornemann/Ernst Risch: Griechische Grammatik. Verlag Moritz Diesterweg

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Ferien-Intensivkurs Griechisch I 01.08.2016- Sprachkurs

Hr. Gottlieb



Leistungspunkte: 9

Dieser Kurs ist für Einsteiger in die Sprache gedacht und dient der Aneignung der Grammatik und eines basalen Wortschatzes. Außerdem wird grundlegendes Wissen zur griechischen Geschichte und Kultur vermittelt. Der Kurs findet als Intensivkurs statt. Es ist zu beachten, dass im betreffenden Zeitraum ein erhöhter Zeitaufwand notwendig ist. Zielgruppe: Dieser Kurs ist ausschließlich Studierenden der Theologie vorbehalten. Teilnahmevoraussetzungen: Sprachvoraussetzungen: Lateinkenntnisse werden gern gesehen, sind aber keine Voraussetzung Anmeldung: Interessenten melden sich bitte bis 15.07.2016 per E-Mail an [email protected] an. Zusätzlicher Arbeitsaufwand Für Vor- und Nachbereitung werden ca. 10 bis 12 Stunden benötigt. pro Woche: Leistungsnachweis: Klausur Literatur: Unabdingbar ist: Kantharos. Griechisches Unterrichtswerk. Arbeitsbuch. Ernst Klett Verlag (Klettbuch 6701)

Lese-

und

Zusätzlich empfohlen: Grammateion. Griechische Lerngrammatik - kurzgefaßt. Ernst Klett Verlag (Klettbuch 67017)

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Hebräisch I (Biblisches Hebräisch) Sprachkurs

Dr. Schwiderski

Mo 9-11, Di 9-11 Mi 9-11, Do 9-11

KiGa I

Beginn: Montag 18.4., 9:15 Uhr

Leistungspunkte: 12

Hebräisch I ist ein Intensivkurs, der in die hebräische Sprache des Alten Testaments einführt. Vermittelt werden die Grundlagen der Formenbildung und Syntax sowie ein grundlegender Wortschatz. Ziel ist die Befähigung zu selbständiger Lektüre alttestamentlicher Texte. Der Kurs bereitet gezielt auf die Hebraicumsprüfung am Ende des Semesters vor. Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft zu intensiver Mitarbeit und regelmäßiger Teilnahme (höchstens 5 Fehlsitzungen im Semester). Die Vor- und Nachbereitung umfasst ca. 3 h pro Werktag zusätzlich zum Kursbesuch (Grammatik, Vokabeln, Übersetzen). Es ist nicht empfehlenswert, neben Hebräisch I noch andere lernintensive Sprachkurse (z.B. Latein I/II oder Griechisch I/II) zu besuchen. Zielgruppe: Ausschließlich Studierende ohne Hebraicum (kein Repetitorium) Teilnahmevoraussetzungen: Ordentliche Immatrikulation an der Universität Heidelberg; Bereitschaft zur intensiven Mitarbeit (siehe zusätzlicher Arbeitsaufwand) Sprachvoraussetzungen: Latinum oder Graecum dringend empfohlen Anmeldung: Verpflichtende Anmeldung mit Angabe des Studienfaches an [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 8 Stunden Teilnahme + 15-20 Stunden Vor-/Nachbereitung pro Woche pro Woche: Leistungsnachweis: keine LP für Studiengänge, die das Hebraicum als Pflichtvoraussetzung haben (z.B. Mag. theol.); auf das Wahlmodul des Lehramtsstudiums können bei bestandener Prüfung 12 LP angerechnet werden Literatur: Die benötigte Literatur wird im Verlauf des Kurses bekanntgegeben.

Hebräisch II: Gideon (Richter 6-8) Übung

Dr. Schwiderski

Di 13 s.t.-14:00

KiGa I



Leistungspunkte: 1

In der Übung wird die Gideonerzählung des Richterbuches kursorisch gelesen. Es handelt sich um leichte bis mittelschwere Prosatexte. Zur 1. Sitzung vorzubereiten: Ri 6,1-10. Zielgruppe: Studierende mit Hebraicum Sprachvoraussetzungen: Hebraicum Anmeldung: Anmeldung an [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand Abhängig vom Kenntnisstand pro Woche: Leistungsnachweis: nach Absprache und Maßgabe des jeweiligen Modulhandbuchs

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Hebräische Lektüre: Examensrelevante Texte des Alten Testaments Übung

Dr. Schwiderski

Mo 14 s.t.-15:00

KiGa I



Leistungspunkte: 1

In der Übung sollen Texte des Alten Testaments gelesen werden, die aufgrund ihrer zentralen Bedeutung häufig als Übersetzungstexte für alttestamentliche Examensklausuren gewählt werden. Es werden abwechselnd Prosa und poetische Texte gelesen. Textliche Überschneidungen mit den gleichnamigen Übungen der vorangegangenen Semester werden vermieden, so dass sich die Veranstaltung auch für den fortgesetzten Besuch eignet. Zur 1. Sitzung vorzubereiten: Ex 6,2-8. Zielgruppe: Studierende mit Hebraicum Sprachvoraussetzungen: Hebraicum Anmeldung: Anmeldung an [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand Abhängig vom Kenntnisstand pro Woche: Leistungsnachweis: nach Absprache und Maßgabe des jeweiligen Modulhandbuchs Literatur: zur begleitenden Übung empfohlen: Dirk Schwiderski, Biblisches Hebräisch 700 Übungsformen mit Lösung und Kommentar zur Vorbereitung auf das Hebraicum. Mit einem Anhang von 150 Formen zur Examensvorbereitung, 2015 (erhältlich zum ermäßigten Preis TS Zi.123)

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Lektüre hebräischer Evangelientexte nach der Übersetzung von Franz Delitzsch Übung

Dr. Schwiderski

Mo 15 s.t.-16:00

KiGa I



Leistungspunkte: 1

Mehr als 50 Jahre hat Franz Delitzsch an seiner Übersetzung des Neuen Testaments ins Hebräische gearbeitet (erschienen Leipzig 1877). Der Text ist vokalisiert und lehnt sich morphologisch und syntaktisch an das BiblischHebräische des Alten Testaments an. Bei der Lektüre zeigt sich eine große stilistische Nähe vieler Evangelientexte zu alttestamentlichen Erzählungen, die man am griechischen Text so kaum wahrnimmt. Nicht zuletzt ist es eine bemerkenswerte Leseerfahrung, einmal einen durch keinerlei textkritische Probleme entstellten Text vor sich zu haben. Neben den alttestamentlichen Wörterbüchern können Dalman und Lavy ergänzend hinzugezogen werden. Zur 1. Sitzung vorzubereiten: Mk 1,9-22 (S. 61f) [WTS-Bibliothek NT Ce 9]. Zielgruppe: Studierende mit Hebraicum Sprachvoraussetzungen: Hebraicum Anmeldung: Anmeldung an [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand Abhängig vom Kenntnisstand pro Woche: Leistungsnachweis: nach Absprache und Maßgabe des jeweiligen Modulhandbuchs Literatur: - Delitzsch, Franz: Sefer ha-berit ha-chadasha, Leipzig 1877 [zahlreiche Nachdrucke] - Dalman, Gustaf H.: Aramäisch-neuhebräisches Handwörterbuch zu Targum, Talmud und Midrasch. 3. Aufl., Göttingen 1938. - Lavy, Jaacov: Langenscheidts Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Berlin München 1975.

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Syrische Lektüre: Aphrahat: Über den Messias, dass er der Sohn Gottes ist (Demonstrationes XVII) Übung

Dr. Schwiderski

Di 14:15-15:00

KiGa III



Leistungspunkte: 1

Die "Unterweisungen" (Demonstrationes) des syrischen Kirchenvaters Aphrahat sind Zeugen einer eigenständigen orientalischen Theologie, die stark biblisch orientiert ist. Stilisiert sind sie als briefliche Antworten auf die Anfragen eines Freundes, die Themen der Frömmigkeit und des Glaubens im Stil eines Akrostichons nach den Buchstaben des syrischen Alphabets abhandeln. Fertiggestellt wurden sie nach den Angaben des Autors in den Jahren 337 (I-X) und 344 n.Chr. (XI-XXII). Die Sprache ist das klassische Syrisch vor der Dialektspaltung des 5. Jahrhunderts. Gelesen wird die christologische Unterweisung XVII. in der vokalisierten Ausgabe der Patrologia Syriaca. Zur 1. Sitzung vorzubereiten: Demonstratio XVII,1-2 (Spalte 785+788) (Text per Mail auf Anfrage). Zielgruppe: Studierende mit Hebraicum Sprachvoraussetzungen: Hebraicum Anmeldung: Anmeldung an [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand Abhängig vom Kenntnisstand pro Woche: Leistungsnachweis: nach Absprache und Maßgabe des jeweiligen Modulhandbuchs Literatur: - Aphraatis Sapientis Persae Demonstrationes I-XXII, hg. v. Joannes Parisot (Patrologia Syriaca 1), Paris 1894, hier Sp. 785-816 [Syrische Ausgabe mit lateinischer Übersetzung] - Aphrahat. Unterweisungen Bd. 1-2. Aus dem syrischen übersetzt und eingeleitet von Peter Bruns, Freiburg u.a. 1991, hier 417-429.

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Bibelaramäisch - Einführung und Lektüre (Daniel und Esra) Übung

Günther

Mo 16-18

ÜR K 2



Leistungspunkte: 2

Die Hebräische Bibel ist in Wirklichkeit eine Hebräisch-Aramäische Bibel, denn längere Abschnitte im Esra- und Danielbuch sind aramäisch überliefert. Das Aramäische dieser Bibeltexte gilt als leicht, ist aber ein guter Einstieg in die späteren aramäischen Sprachen und Literaturen. Nach einem kurzen grammatischen Durchgang sollen möglichst bald ausgewählte Kapitel aus Daniel und Esra behandelt werden. Die Übung wird im darauf folgenden Semester fortgesetzt mit der Lektüre aramäischer Texte aus Targumim, Talmud und Midraschim. Lernmaterial wird in der 1. Sitzung zu Semesterbeginn ausgegeben, weitere Literaturhinweise folgen. Zielgruppe: Mittlere, höhere Semester, Interessierte Sprachvoraussetzungen: Hebraicum Zusätzlicher Arbeitsaufwand Ca. 2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Klausur Literatur:

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Altes Testament Jetzt soll ich etwas Einleitendes zum Alten Testament und zum Thema „dem lebendigen Geist“ schreiben. Lebendig klingt nach entdeckungsfreudig, aufmerksam, beweglich. Gut, Entdeckerfreude werden die meisten uns Exegeten wohl nicht absprechen. Exegese ist wie Spurensuche – manchmal sind es kleine Indizien, die uns aufmerksam werden lassen, dass hier etwas im Text passiert ist. Wir nehmen die Fährte auf, suchen nach anderen Auffälligkeiten oder Hinweisen, was hier passiert ist, wer hier „entlang gegangen“ ist. Wir kombinieren und spekulieren, aber leider werden wir den oder diejenigen, die die Spuren hinterlassen haben, nie zu Gesicht bekommen. Aber jeder Text verspricht ein solches Abenteuer, dem wir unsere Aufmerksamkeit entgegenbringen wollen – alles sehr lebendig. Mit der Beweglichkeit ist es so eine Sache… einige, die den Einsteigerkurs im Spurenlesen besucht haben (Proseminar AT), werden diesen Begriff wohl nicht unbedingt mit dem methodischen Instrumentarium der historisch-kritischen Exegese zusammenbringen. Doch mich persönlich hat es immer wieder beeindruckt, wie selbstreflexiv die exegetischen Wissenschaften arbeiten, wie fachintern Kriterien für diesen oder jenen Schritt diskutiert und ganze Hypothesen wieder über den Haufen geworfen werden, weil „die Spuren doch woanders hingeführt haben“. Neben aller Selbstreflexivität ist das wohl auch dem Umstand geschuldet, dass der lebendige Geist es auch noch mit einem lebendigen Text zu tun hat, im Bild gesprochen: der Dschungel lebt. Aus jeder Richtung sieht ein und derselbe Baum anders aus, es gibt eine unzählige Fülle von Lebewesen, das Klima ändert sich. Auch die alttestamentlichen Texte bieten eine Fülle von Anknüpfungsmöglichkeiten und Perspektiven, hinzukommen immer wieder neue Erkenntnisse der Referenzwissenschaften und Kontexte, in die hinein das AT ausgelegt werden will. Wir kommen mit den Texten der Bibel nicht an ein Ende – weder wissenschaftlich noch theologisch. So ist das – auf dem Weg zwischen lebendigem Geist und lebendigem Text. Ann-Kathrin Knittel

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Einleitung in das Alte Testament Überblicksvorlesung

Prof. Gertz

Mo 11-13, Di 11-12 (Tutorium Di 12-13)

NUni HS 06

19. April

Leistungspunkte: 3

Gegenstand der Vorlesung ist die vielgestaltige Entstehungsgeschichte des Alten Testaments und seiner Teile. Die Vorlesung fasst die einschlägigen Ergebnisse der Forschung zusammen und zeigt die offenen Probleme auf. Auf diese Weise dient sie gleichermaßen als Einstieg in die alttestamentliche Wissenschaft und als Zusammenfassung am Ende des Studiums. In diesem Semester wird der Schwerpunkt auf der Text- und Kanongeschichte des AT sowie der Entstehung der Tora und der Vorderen Propheten liegen. Zielgruppe: Studierende Diplom/kirchl. Examen/Magister Theologiae/BA-MA Christentum und Kultur/Studierende Lehramt/alle Interessierten Teilnahmevoraussetzungen: Bibelkunde sinnvoll. Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Je nach Prüfungsordnung mündliche Prüfung oder Klausur. Literatur: Gängige Einleitungen und Lehrbücher: W. Dietrich u.a., Die Entstehung des Alten Testaments, Stuttgart 2014; J.C. Gertz u.a., Grundinformation AT, Göttingen, 5. Aufl. 2016; E. Zenger u.a. (hg. v. C. Frevel), Einleitung in das Alte Testament, 9. Aufl. 2016.

Amos Vorlesung

Prof. Gertz

Di 9-11

NUni HS 06



Leistungspunkte: 2

Der Prophet Amos gilt als der erste der so gen. Schriftpropheten des Alten Testaments, dessen harsche Kritik an den bestehenden Verhältnissen des Nordreichs im 8. Jh. den Auftakt zur alttestamentlichen Unheilsprophetie gebildet hat. Überliefert sind die Äußerungen in einem Buch, dessen Entstehung zur vorliegenden Textgestalt sich in mehreren Aktualisierungsschüben über Jahrhunderte hingezogen hat. Damit sind die Grundfragen der Vorlesung benannt: Die „Prophetie des Amos“ in ihrem zeitgeschichtlichen Kontext und die Entstehung des Prophetenbuches in literaturgeschichtlicher Perspektive. Zielgruppe: Studierende Diplom/kirchl. Examen/Magister Theologiae/BA-MA Christentum und Kultur/Studierende Lehramt/alle Interessierten Sprachvoraussetzungen: Hebräisch von Vorteil, Texte werden übersetzt. Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Je nach Prüfungsordnung mündliche Prüfung oder Klausur. Literatur: J. Jeremias, Der Prophet Amos, ATD 24/2, Göttingen 1995.

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Deuteronomium Vorlesung

Prof. Diebner

Mo 11-13

NUni HS 12



Leistungspunkte: 2

Am Ende der Thorah (der Bibel des Judentums seit der Antike) steht eine umfangreiche Predigt des Mose (Dtn 1 – 26). In ihr wird die ,Heilsgeschichte Israels’ mit eigenen Akzenten zusammengefasst. Warum beginnt im Dtn diese Geschichte erst mit dem „Exodus“, dem „Auszug aus Ägypten“ (Ex / 2. Mose)? Warum fehlt ein Rückblick auf das Buch Gen (systematisch angedeutet in Dtn 28-30; explizit angesprochen in Dtn 33)? Sind „Israel Väter“ in Dtn identisch mit den „Erzvätern“ von Gen (Römer / Lohfink)? Was bedeuten diese und andere Vermutungen für Komposition und Entstehung der Thorah? Und für das Alter der „Vätergeschichten“ in Gen / 1. Moses? Zielgruppe: Studierende mittleren und höheren Semesters; alle Interessierten Teilnahmevoraussetzungen: Gründliche Lektüre des Deuteronomiums / 5.Buch Moses förderlich, Grundkenntnis von herrschenden Pentateuch-Modellen (z.B. E. Zenger). Sprachvoraussetzungen: Hebräisch- und Griechischkenntnisse hilfreich Leistungsnachweis: Leistungsnachweise nach Studiengang Literatur: Thorah / Pentateuch / Mosesbücher G. von Rad: Das fünfte Buch Mose : Deuteronomium. ATD 8. 1964. L. Perlitt: Deuteronomium. BKAT V (bis Dtn 11). U. Rüterswörden: Deuteronomium. BKAT V/3.1 2011 (Dtn 12,1 – 13,1). Ders.: Das Buch Deuteronomium. NStKAT 4. 2006. M. Noth: Überlieferungsgeschichtliche Studien. 1943 (Nachdruck 1957). Th. Römer: Israels Väter. OBO 99. 1999. N. Lohfink: Die Väter Israels ... OBO 111. 1991. B. J. Diebner: „Der höchst seltsame Tod des Mose“, in: Testament ... Bibl.St. 2016, S.**-**. Enzyklopädische Artikel zu “Pentateuch“ und „Deuteronomium“, „Deuteronomistisches Geschichtswerk“

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Einführung in die Exegese des Alten Testaments Proseminar

Knittel

Do 11-13

ÖInst



Leistungspunkte: 4

Die wissenschaftliche Exegese versucht, alttestamentliche Texte in ihrem historischen Kontext zu durchdringen und ihrer Entstehung nachzugehen. Im Proseminar sollen die Methodenschritte der historisch-kritischen Exegese und neuere exegetische Ansätze kennengelernt und am biblischen Text eingeübt werden. Das Ziel des Proseminars ist die Befähigung zur eigenständigen wissenschaftlichen Exegese alttestamentlicher Texte. Zielgruppe: Studierende des Grundstudiums Sprachvoraussetzungen: Hebraicum Anmeldung: über das LSF und per E-mail Zusätzlicher Arbeitsaufwand 4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: benoteter Schein für PS-Arbeit Literatur: wird in der Veranstaltung bekannt gegeben

Grundkurs Altes Testament (Lehramt) Proseminar

Krauß

Di 11-13

KiGa I



Leistungspunkte: 4

Das Proseminar bietet Lehramtsstudierenden ohne Hebräischkenntnisse eine Einführung in die wissenschaftliche Arbeit mit dem Alten Testament. Zentrale Themen alttestamentlicher Forschung werden im Überblick dargestellt und durch eigenständige Textarbeit vertieft. Die Studierenden erhalten dabei einen Einblick in die Arbeitsweise der alttestamentlichen Exegese und werden mit dem Umgang mit Sekundärliteratur vertraut gemacht. Zielgruppe: Lehramtsstudierende im Grundstudium ohne Hebräischkenntnisse (nicht geeignet für Mag. theol. und BA/MA Christentum und Kultur) Teilnahmevoraussetzungen: Dem Besuch des Proseminars sollte möglichst die erfolgreiche Teilnahme an der Bibelkundeprüfung (AT) vorausgehen. Anmeldung: Per E-Mail bis zum 15.04.2016 an [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Teilnahmeschein (regelmäßige Teilnahme, Mitarbeit, Vor- und Nachbereitung) Benoteter Schein (zusätzlich Klausur) Literatur: wird in der Veranstaltung bekannt gegeben

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Die Bedeutung der Hermeneutik Gadamers für die Exegese des Alten Testaments Seminar

Prof. Oeming/Hr. Baum

Di 16-18

ÖInst



Leistungspunkte: 4

Was geht eigentlich vor, wenn wir einen Bibeltext verstehen? Zum unhintergehbaren Selbstverständnis wissenschaftlicher Theologie gehört die historisch-kritische Exegese. Ihre Leistung besteht darin, die historische Bedeutungsdimension eines Textes gegenüber dessen vorschneller Vereinnahmung zur Geltung zu bringen. Doch beschränkt sich wissenschaftliche Exegese damit auf historische Fragen? Wir meinen: Nein! Nicht erst in der systematischen und praktischen Theologie, sondern bereits in den exegetischen Fächern wird – mindestens qua Textauswahl und Fragestellung – die historische Bedeutung eines Textes auf dessen gegenwartsorientierende Bedeutung hin transzendiert. Wissenschaftliche Exegese ist also von vorwissenschaftlichen Bedingungen abhängig. Keine Art der historischen Methodik – ganz gleich, wie elaboriert sie ist – kann diese vorwissenschaftlichen Bedingungen ausschalten. Dies ist eine in der Exegese mittlerweile weithin anerkannte Grundeinsicht, die sich vor allem der Hermeneutik Gadamers verdankt. Gadamers Zentralthese lautet, dass jedes Verstehen in einem Vorverständnis gründet, das durch vielfältige Überlieferungsbestände geprägt ist. Weil dieses Vorverständnis dem Verstehenden selbst meist nicht bewusst ist, besteht die Aufgabe der Hermeneutik darin, dieses aufzuhellen. Der Verstehenshorizont des Interpreten soll also herausgearbeitet und damit von dem Horizont des zu verstehenden Textes abgesetzt werden. Erst auf der Basis dieser Horizontunterscheidung kann es zu einer kontrollierten Horizontverschmelzung kommen. In dieser interdisziplinären Veranstaltung (AT/ST) wollen wir uns zunächst mit den Zentralthesen von Gadamers Hermeneutik vertraut machen, um dann deren Gültigkeit für die Exegese des Alten Testaments gemeinsam zu diskutieren. Konkret bedeutet dies, dass wir am Beispiel von Psalm 22 unseren gegenwärtigen Verstehenshorizont dieses Textes zu ermitteln suchen, indem wir dessen Rezeptions- und Wirkungsgeschichte genauer ansehen (jüdische, neutestamentliche, augustinische, lutherische und neuzeitliche Auslegungen). Nachdem wir dadurch unseren eigenen Verstehenshorizont herausgearbeitet und diesen von dem Horizont des Textes unterschieden haben, wollen wir schließlich fragen, wie zwischen diesem Psalm und unserer heutigen Gegenwart eine kontrollierte Horizontverschmelzung vollzogen werden kann. Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium Teilnahmevoraussetzungen: AT- und ST-Proseminar Sprachvoraussetzungen: Hebräisch-Kenntnisse Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt zu Semesterbeginn in der konstituierenden Sitzung Zusätzlicher Arbeitsaufwand ca. 4 Stunden pro Woche pro Woche: Leistungsnachweis: Seminararbeit Literatur: Hans-Georg Gadamer, Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik, (7. Auflage) Tübingen 2010.

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Was Christen vom Judentum lernen können? Seminar

Prof. Oeming/Hr. Lohrbächer

Mi 20.4. 13-14 Sa 21.5. 10-18 So 22.5. 10-18 So 19.6. 11-19 Mo 20.6. 10-18

Dek KiGa I KiGa I KiGa I Dek



Leistungspunkte: 4

Die Begegnung mit dem Judentum ist für LehrerInnen wie für PfarrerInnen Bestandteil ihres Berufes. Insofern ist das interkulturelle Lernen in diesem Seminar sehr praxisnah. Jeweils ausgehend von alttestamentlichen Texten sollen zentrale Inhalte jüdischer Religion erarbeitet werden. Folgende Themen sind vorgesehen: Der jüdische Festkalender und die Alltagsspiritualität (Feste, Gebet, Ethik), das Verständnis des Gesetzes, das Christentum im Rahmen des antiken Judentums, die Bedeutung des Volkes für jüdische Identität; die Bedeutung des Staates, die messianischen Erwartungen, Formen der Schriftauslegung, das Gottesbild. Wir haben mehrere Gäste eingeladen, die als moderne Repräsentanten des Judentums zu den jeweiligen Themen authentisch Stellung beziehen werden. Im Rahmen des Seminars ist auch ein Besuch in der Heidelberger Synagogen vorgesehen. Zielgruppe: Studierende, die entweder ein exegetisches, systematisch-theologisches oder religionswissenschaftliches Proseminar absolviert haben. Teilnahmevoraussetzungen: AT- und ST-Proseminar Anmeldung: Um unseren jüdischen Gästen gegenüber ehrlich sein zu können, wird um baldige Anmeldung gebeten, entweder bei Professor Oeming oder bei Frau Dr. Hug. Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2-3 Stunden; Zeit für Besuch in der Synagoge. pro Woche: Leistungsnachweis: Hausarbeit Literatur: Albrecht Lohrbecher/ Helmut Ruppel/ Ingrid Schmidt (Hg.), Was Christen vom Judentum lernen können. Anstöße, Materialien, Entwürfe, Stuttgart 2. Aufl. 2006 Klaus Wengst, Christsein mit Tora und Evangelium: Beiträge zum Umbau christlicher Theologie im Angesicht Israels, Stuttgart 2014.

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Jakobserzählungen Seminar

Prof. Gertz

Mi 9-11

ÖInst



Leistungspunkte: 4

Jakob gilt als der Patriarch Israels schlechthin. Er wird in Israel umbenannt, seine Söhne werden zu den Ahnherren der Stämme Israels. So ist es verständlich, dass sich in den Jakobserzählungen das Ringen Israels - zunächst des Nordreichs, später des Gottesvolkes - um seine Identität niedergeschlagen hat. Im Seminar, werden die Jakobserzählungen gründlich philologisch, literaturgeschichtlich und theologisch erschlossen. Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium Teilnahmevoraussetzungen: AT Proseminar Sprachvoraussetzungen: Hebraicum Zusätzlicher Arbeitsaufwand 4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Teilnahmeschein bei regelmäßiger und aktiver Teilnahme (Protokoll oder Kurzreferat); benoteter Seminarschein nach Anfertigung einer Seminararbeit. Literatur: E. Blum, The Jacob Tradition, in: C. Evans u.a. (Hgg.), The Book of Genesis. Composition, Reception, and Interpretation, VT.S 152, Leiden u.a. 2012, 181211 (mit weiterer Literatur).

Neuere Forschungen zum Pentateuch Oberseminar

Prof. Gertz

Do 16-18

KiGa II

28.04.2016

Leistungspunkte: 3

Gemeinsame Lektüre und Besprechung neuerer Arbeiten auf dem Gebiet der Pentateuchforschung. Zielgruppe: Studierende höherer Semester Teilnahmevoraussetzungen: AT Hauptseminar Sprachvoraussetzungen: Hebraicum Anmeldung: Per E-Mail bis zum 17. April 2016 ([email protected]) Zusätzlicher Arbeitsaufwand 3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Teilnahmeschein bei aktiver Teilnahme (Protokoll, Moderation einer Seminarsitzung); benoteter Schein nach Anfertigung einer Seminararbeit Literatur: wird in der ersten Sitzung gemeinsam festgelegt

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Bibelkunde Altes Testament Übung

Fr. Ziethe

Fr 14-16

HS 007



Leistungspunkte: 8 (Biblicum), 4 (kleines Biblicum)

Eine gute Bibelkenntnis ist eine wichtige Grundlage theologischen Arbeitens. Die Veranstaltung leitet zur eigenen Bibellektüre an und unterstützt die Vorbereitung zur Bibelkundeprüfung. Sie kann eine eigene Lektüre der Bibel jedoch nicht ersetzen. In der Übung werden Aufbau und Inhalt der einzelnen Schriften besprochen. Außerdem werden ihre jeweiligen theologischen Schwerpunkte sowie wichtige Querschnittsthemen erschlossen. Bitte lesen Sie zur ersten Sitzung das Buch Genesis. Zielgruppe: Studierende vor der Bibelkundeprüfung Teilnahmevoraussetzungen: Bereitschaft zur intensiven Bibellektüre. Ziel ist es, dass am Ende der Übung jeder und jede das ganze Alte Testament einmal vollständig gelesen hat. Zudem Mitarbeit im Kurs und Bereitschaft zur Nachbereitung des Stoffes. Zusätzlicher Arbeitsaufwand Der Arbeitsaufwand pro Woche ist sehr hoch pro Woche: Leistungsnachweis: mündliche Prüfung (Biblicum oder kleines Biblicum) Literatur: Das Alte Testament! dazu ergänzend: Augustin, M./ Kegler, J.: Bibelkunde des Alten Testaments. Ein Arbeitsbuch, Güterloh 2. Auflage 2000. oder Rösel, Martin: Bibelkunde des Alten Testaments. Die kanonischen und apokryphen Schriften. Mit Lernübersichten von Dirk Schwiderski, NeukirchenVluyn 8. Auflage 2013.

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Azekah in der Bibel und der Geschichte (mit Teilnahme an der Ausgrabung) Übung

Prof. Oeming

22.04.2016-24.04.2016

ÖInst



Leistungspunkte: 2

Vom 30.7. bis zum 12.8.2016 wird - wie schon seit vielen Jahren – wieder eine Gruppe von Heidelberger Studierenden zur Ausgrabung von Tell Azekah stoßen (vgl. http://azekah.org/), um dort mit einem internationalen Team aus vielen Ländern (u.a. Israel, USA, Australien und China) eigenhändig Zeugnisse der bewegten Geschichte dieses Ortes freizulegen. Zur Vorbereitung auf diese sehr intensive Erfahrung in Israel wird in dieser Übung dreierlei geleistet: 1. werden die biblischen Belege für Aseka analysiert; 2. werden die außerbiblischen Belege (Inschrift Sargons/Sanheribs; Lachisch-Ostrakon) analysiert; 3. wird eine umfangreiche Einführung in die Methoden des Ausgrabung geboten. Diejenigen Studierenden, die für die Teilnahme ausgewählt werden, erhalten ein Stipendium der Manfred-Lautenschläger-Stiftung, d.h. der Aufenthalt in Israel ist für sie kostenlos (die Reise nach Israel ist der Eigenanteil, für den man aber auch Zuschüsse beantragen kann). Diese Vorbereitung dient den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dazu zu verstehen, was genau die Ziele und Methoden der Grabung sind, und sie soll helfen, ihre Erträge nachzuvollziehen. Am Wochenende während der Ausgrabung wird eine wissenschaftliche Exkursion nach Shilo, Bethlehem und zum Herodion durchgeführt. Zielgruppe: Alle Semester Teilnahmevoraussetzungen: Bereitschaft zur Mitarbeit bei der Ausgrabung (vgl. http://azekah.org/) Sprachvoraussetzungen: Englisch; Hebräisch ist nützlich Anmeldung: Dringend erbeten Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Teilnahme Literatur: Lipschits / Oeming / Gadot, TEL AZEKAH 113 YEARS AFTER: Preliminary Evaluation of the Renewed Excavations at the Site, NEA 75 (2012) 196-206m

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Hermeneutik des Alten Testaments Übung

Dr. Focken

Di 9-11

KiGa II



Leistungspunkte: 2

Die Voraussetzungen und Vorgehensweisen jüngerer Interpretationen von alttestamentlichen Texten sind divers. Die Übung wird durch die Lektüre und Diskussion theoretischer Texte in markante aktuelle Positionen einführen. Dies soll ihre kritische Wertschätzung und die Ausprägung eines individuellen Methodenkanons ermöglichen. Zielgruppe: Studierende aller Studiengänge Teilnahmevoraussetzungen: Proseminar oder Grundkurs im Fach Altes Testament Anmeldung: Bitte per E-Mail an [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2,5 Stunden pro Woche pro Woche: Leistungsnachweis: Teilnahmeschein (regelmäßige Mitarbeit, Vor- und Nachbereitung, Protokoll oder Kurzreferat) Literatur: Manfred Oeming: Biblische Hermeneutik. Eine Einführung, Darmstadt, 4. Auflage 2013.

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Handel und Seefahrt in alttestamentlicher Zeit Übung (Blockveranstaltung)

Prof. Jericke

Fr 6.5. 15-18 Sa 7.5. 10-17 Fr 3.6. 15-18 Sa 4.6. 10-17

KiGa III



Leistungspunkte: 2

In der Übung wollen wir den Hinweisen zur Seefahrt in einigen alttestamentlichen Überlieferungen, etwa zu Salomo oder in Profetenbüchern (Ezechiel, Jona) nachgehen und fragen, ob und in welcher Weise Israeliten und Judäer in alttestamentlicher Zeit am Seehandel ihrer Zeit beteiligt waren. Zielgruppe: alle Sprachvoraussetzungen: Englisch, Französisch. Hebraicum und Graecum wären wünschenswert Anmeldung: verbindliche Anmeldung per e-mail an [email protected] bis spätestens zum Beginn des Semesters Zusätzlicher Arbeitsaufwand pro Woche: Leistungsnachweis: Referat schriftlich Literatur: Bernd Ulrich Schipper, Die Erzählung des Wenamun (2005); Wolfgang Zwickel, Leben und Arbeit in biblischer Zeit (2013)

Alttestamentliche Sozietät Sozietät

Prof. Gertz/Prof. Oeming

Mi 18-20

ÖInst

27.04.2016

0

Diskussion laufender Forschungsarbeiten Zielgruppe: Studierende höherer Semester, die eine Bachelor-, Examens-, Diplom- oder Magisterarbeit im Alten Testament schreiben (wollen), Doktoranden und Doktorandinnen. Anmeldung: Per E-Mail bis 17. April 2016 ([email protected])

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Neues Testament „Dem lebendigen Geist!“ Diese Widmung, die Studierende wie Lehrende vor jeder Vorlesung begrüßt, trifft den Kern dessen, was für mich eine Universität ausmacht: Egal, ob im Studium, in der Forschung oder in der Lehre – hier treffen sich Menschen mit „lebendigem Geist“, die nicht nur – aber im Besonderen – über ihr Fachgebiet mehr wissen und Neues herausfinden wollen. Mich persönlich reizt dabei natürlich besonders das Neue Testament. Und gerade hier findet sich ja auch Einiges zum Thema „lebendiger Geist“. Dabei stellt sich natürlich erst einmal die Frage, wer oder was dieser „Geist“ im Neuen Testament eigentlich ist. Wie so oft gibt es darauf keine eindeutige Antwort, sondern ganz verschiedene Ansätze – immerhin hat man sich in der Alten Kirche bewusst auf einen „Kanon der Pluralität“ verständigt. Zum Thema „Geist“, bzw. πνεῦµα ist daher allein der Artikel im „Theologischen Wörterbuch zum Neuen Testament“ gut 120 Seiten lang. Zum Thema „lebendiger Geist“ hat Paulus konkret etwas zu sagen. Bei ihm geht es dabei um den Geist, der „lebendig“ macht. Paulus schreibt seiner Gemeinde in Korinth: „Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig“ (2 Kor 3,6). Damit meint Paulus natürlich nicht, dass ein großer Bogen um „Buchstaben“ zu machen sei. Das wäre für uns Theologen auch sehr schwierig – immerhin besteht ein großer Teil der Arbeit in der Theologie aus Lesen. Paulus hat, wenn er vom „Buchstaben, der tötet“, spricht, konkret das Gesetz im Blick: Natürlich ist es notwendig, diese „Buchstaben“ zu lesen, aber für ihn ist das Christusereignis mit seiner befreienden Wirkung wichtiger, als das sture Befolgen der Gebote, die in den „Buchstaben“ des Gesetzes zu finden sind. Für Paulus ist das Gesetz weiterhin „heilig, gerecht und gut“ (Röm 7,12), aber eben nicht „buchstäblich“ umzusetzen. Und die Befähigung, im Vertrauen auf das Christusereignis zu leben, stammt nach Paulus vom „lebendig machenden Geist“. Meines Erachtens gilt diese kritische Haltung zum „Buchstaben“ nicht nur für das Lesen des Gesetzes, sondern auch für jegliches Lesen in Studium und Freizeit. Und hier kommt wieder der „lebendige Geist“ ins Spiel, zu dem der „lebendig machende Geist“ anregen kann: Nur stures Lesen, ohne selbst zu denken und kritisch zu hinterfragen, bringt nicht viel. Gefragt ist in der Theologie Begeisterung für das Lesen (theologischer) Texte aus allen Jahrhunderten – mit Wissbegier, aber gerade auch mit kritischer Reflexion. Daher wünsche ich uns allen hier an der Fakultät, dass wir in dem jetzt kommenden Sommersemester Altes und Bekanntes auf den Prüfstein stellen und immer wieder Neues zu denken wagen – ganz im Sinne des „lebendigen Geistes“. Alida Euler

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Paulus. Leben und Werk Überblicksvorlesung

Prof. Konradt

Di 9-11, Do 9-11 (2-wö.)

NUni HS 01



Leistungspunkte: 3

Die Vorlesung gibt einen Überblick über das Wirken des Paulus, die zentralen Inhalte seiner Briefe und die Entwicklung seiner Theologie, wie sie sich im Zuge der Herausforderungen, mit denen Paulus konfrontiert war, herausgebildet hat. Leitend ist dabei die Einsicht, dass man die paulinische Theologie nur mit ständigem Bezug auf die Biographie des Apostels adäquat verstehen kann. Die Vorlesung gliedert sich daher nicht nach Themenbereichen wie Christologie, Ekklesiologie, Pneumatologie usw., sondern orientiert sich an den Stationen seines Wirkens. Dabei wird der Bogen von den theologischen Anschauungen des Verfolgers Paulus bis zu seiner letzten greifbaren brieflichen Äußerung gespannt. (Die Vorlesung findet am Do im 14-tägigen Wechsel mit der Vorlesung von Prof. Strohm statt.) Zielgruppe: Alle Studierenden/Diplom/kirchliches Christentum und Kultur/Lehramt

Examen/Mag.

Theol./BA-MA

Sprachvoraussetzungen: Griechischkenntnisse sind nützlich, aber nicht zwingend, da griechische Ausdrücke übersetzt werden. Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2-3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Klausur oder mündliche Prüfung Literatur: Jürgen Becker, Paulus. Der Apostel der Völker, 3. Aufl., Tübingen 1998 Udo Schnelle, Paulus. Leben und Denken, Berlin – New York 2003 (2. Aufl., 2014) Friedrich W. Horn, Paulus Handbuch, Tübingen 2013

Die vier kanonischen Evangelien im Profil Vorlesung

Prof. Lampe

Mi 11-13

NUni HS 01



Leistungspunkte: 2

Auf der redaktionellen Ebene werden die kanonischen Evangelien vergleichend nebeneinander gestellt und so ihr jeweiliges theologisches Profil herausgearbeitet, zugleich auch ihre je verschiedene Einbettung in unterschiedliche Kommunikationssituationen. Zielgruppe: Alle Semester Sprachvoraussetzungen: Griechischkenntnisse wären schön, jedoch werden benutzte griech. Begriffe auch übersetzt. Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Mdl. Vorlesungsprüfung am Ende des Semesters, falls benoteter Schein erwünscht Literatur: Versch. Einleitungen ins NT zu den Evgl.

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Die Auferstehung Jesu Christi Vorlesung

Prof. Schwier

Di 11-13

NUni HS 04



Leistungspunkte: 2

Das Bekenntnis, dass Gott den gekreuzigten Jesus auferweckt hat, steht am Beginn des Christentums. In der Vorlesung werden die pluralen neutestamentlichen Zeugnisse und Redeweisen von der Auferweckung bzw. Auferstehung Jesu Christi exegetisch analysiert und theologisch ausgelegt; praktisch-theologische Rezeptionen (Predigt, Unterricht, Seelsorge, Musik) schließen sich an. Zielgruppe: alle Interessierten Sprachvoraussetzungen: Griechischkenntnisse Leistungsnachweis: Vorlesungsprüfung möglich Literatur: St. Alkier: Die Realität der Auferweckung in, nach und mit den Schriften des NT, Tübingen/Basel 2009; N. T. Wright: Die Auferstehung des Sohnes Gottes, Marburg 2014

Einführung in die Hermeneutik des Neuen Testaments Vorlesung

Prof. Pöttner

Mo 11-13

NUni HS 05



Leistungspunkte: 2

Ich möchte die positiven Möglichkeiten vorstellen, die m. E. im Verstehen neutestamentlicher Texte liegen, weil in ihnen ein auch gegenwärtig wesentliches Potenzial liegt. Die Vorlesung führt in wesentliche Fragen ein, die beim Verstehen des Neuen Testaments auftreten. 1. Unterscheidung von Verstehen und Einverstandensein mit ... 2. Ist das Problem schon im NT bezeichnet? Analyse von 1Kor 14 3. Der Entwurf von Friedrich Schleiermacher 4. Der Entwurf von Rudolf Bultmann 5. Fragen der geschlechtergerechten Auslegung: Magdalene Frettlöh 6. Das Verhältnis von AT und NT 7. Die Bildlichkeit neutestamentlicher bzw. biblischer Texte 8. Die Extravaganz wesentlicher Texte Zielgruppe: Studierende aller Studiengänge Teilnahmevoraussetzungen: Interesse Sprachvoraussetzungen: Arbeit mit Transkriptionen und Übersetzungen Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Vorlesungsprüfung oder Arbeit Literatur: F. D. E. Schleiermacher, Hermeneutik und Kritik, 1977 (stw 211) Martin Pöttner, Art. Entmythologisierung http://www.bibelwissenschaft.de/de/stichwort/47886/

33

(NT)

WiBiLex:

Einführung in die Methoden der neutestamentlichen Exegese Proseminar

Fr. Euler

Mo 11-13

ÖInst



Leistungspunkte: 4

In diesem Proseminar werden die Methoden der wissenschaftlichen Exegese erarbeitet und anhand praktischer Beispiele eingeübt. Inhaltlicher Schwerpunkt werden die „klassischen“ Methodenschritte der historisch-kritischen Exegese sein, wobei daneben auch neuere Ansätze der neutestamentlichen Forschung ihre Berücksichtigung finden werden. Die intensive Arbeit am griechischen Text steht dabei im Vordergrund. Nach erfolgreich abgeschlossenem Proseminar sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Lage sein, selbständig eine wissenschaftlich fundierte und reflektierte Auslegung eines neutestamentlichen Textes anzufertigen. Zielgruppe: Studierende im Grundstudium Sprachvoraussetzungen: Graecum Anmeldung: Per Aushang im Foyer des Theologischen Seminars in der letzten Vorlesungswoche des Wintersemesters (= Prüfungswoche). Bei deutlich ungleicher Verteilung können Verschiebungen in den Alternativkurs bei Frau Dr. Mader erfolgen. Die elektronische LSF-Anmeldung ist erst nach der ersten Sitzung möglich. Zusätzlicher Arbeitsaufwand Ca. 4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Anfertigen eines Protokolls für einen unbenoteten Schein; Protokoll und Proseminararbeit für einen benoteten Schein. Literatur: Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.

Einführung in die Methoden der neutestamentlichen Exegese Proseminar

Dr. Mader

Fr 11-13

KiGa I



Leistungspunkte: 4

Im Proseminar werden klassische und neue Methoden der Auslegung des Neuen Testaments erarbeitet und eingeübt. Ziel des PS ist es, selbständiges exegetisches Arbeiten zu lernen, um eine wissenschaftliche Auslegung eines ntl. Textes verfassen zu können. Die intensive Arbeit am griechischen ntl. Text mit textkritischen, linguistischen, literarkritischen, formgeschichtlichen, motivgeschichtlichen, religionsgeschichtlichen und neueren Ansätzen ist dabei Gegenstand des PS. Zielgruppe: Studierende im Grundstudium Sprachvoraussetzungen: Graecum Anmeldung: Per Aushang im Foyer des Theologischen Seminars in der letzten Vorlesungswoche des Wintersemesters (= Prüfungswoche). Bei deutlich ungleicher Verteilung können Verschiebungen in den Alternativkurs bei Frau Euler erfolgen. Die elektronische LSF-Anmeldung ist erst nach der ersten Sitzung möglich. Zusätzlicher Arbeitsaufwand Im Schnitt 4 h (mal weniger, mal mehr) pro Woche: Leistungsnachweis: Proseminararbeit Literatur: Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.

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Sexualethik im Neuen Testament und seiner Umwelt Seminar

Prof. Konradt

Di 14-16

KiGa I



Leistungspunkte: 4

Dass die neutestamentlichen Schriften in eine uns fremde soziale, kulturelle und religiöse Welt eingebunden sind, zeigt sich auch, wenn man sich mit sexualethisch relevanten Passagen des Neuen Testaments befasst. Entsprechend leicht kann es zu Missverständnissen der Texte oder unreflektierten Rezeptionen in heutigen Diskursen kommen. Im Seminar werden die einschlägigen neutestamentlichen Texte zu Ehe, Sexualleben in der Ehe, Unzucht, Geschlechterrollen, gleichgeschlechtlicher Sexualität etc. exegesiert und durch die exemplarische Einbeziehung anderer antiker Texte in ihre kulturelle Welt eingebettet. Zielgruppe: Studierende in mittleren oder höheren Semestern: Diplom/kirchliches Examen/Mag. Theologiae/BA-MA Christentum und Kultur/Lehramt Teilnahmevoraussetzungen: NT-Proseminar Sprachvoraussetzungen: Graecum Anmeldung: Bis spätestens 13.04.2016 um 10:00 Uhr bei [email protected]. Teilnahmebegrenzung: 25 Personen. Die Plätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Bis zu 5 Plätze sind für Wechsler/innen reserviert, die sich aber ebenfalls bis zum genannten Datum anmelden müssen (bitte bei der Anmeldung vermerken, wenn Sie Wechsler/in sind). Zusätzlicher Arbeitsaufwand 4-6 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Teilnahmeschein nach Anfertigung eines Protokoll/Kurzreferats; benoteter Schein nach Anfertigung einer Seminararbeit Literatur: Zur Einführung: William Loader, Sexuality Understanding the Key Texts, London 2010.

in

the

New

Testament.

Eine Literaturliste wird zu Beginn des Semesters zur Verfügung gestellt.

35

Universalismus und Partikularismus im Matthäusevangelium Seminar

Prof. Konradt/Fr. Ziethe

Do 14-16

KiGa II



Leistungspunkte: 4

Das universale Heil wird im Matthäusevangelium sowohl verneint („ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt“ [Mt 15,24]) als auch bejaht („geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker“ [Mt 28,19]). Wie solche Aussagen nebeneinanderstehen können, wird besonders auf dem Hintergrund des matthäischen Schriftverständnisses deutlich. Demnach sollen in dem Seminar Texte des Matthäusevangeliums exegetisch bearbeitet werden, die sich mit der Möglichkeit universalen Heils beschäftigen, und diese besonders auf ihre Rezeption von alttestamentlichen Texten und alttestamentlicher Theologie befragt werden. Theologisch stellt sich dadurch sowohl die Frage nach dem spezifisch matthäischen Profil, als auch nach dem Verhältnis von Kirche und Israel sowie dem Verhältnis von Neuem und Altem Testament. Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium Teilnahmevoraussetzungen: NT-Proseminar Sprachvoraussetzungen: Graecum. Hebraicum ist hilfreich. Zusätzlicher Arbeitsaufwand 4-6 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Teilnahmeschein bei Übernahme eines Protokolls/ Referates; benoteter Schein: Seminararbeit Literatur: Wird im Seminar bekannt gegeben. Zur Vorbereitung lesen Sie bitte das Matthäusevangelium.

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Texte des Hebräerbriefes Seminar

Prof. Lampe

Do 16-18

KiGa I



Leistungspunkte: 4

Ausgewählte griechische Texte des Hebr.br. -- das Griechisch ist anspruchsvoll, eignet sich also auch zum Auffrischen von Griech.kenntnissen -- werden im Kontext exegesiert, um v..a. die Christologie und den ATGebrauch des Hebr.br. verstehen zu lernen. Zielgruppe: Hauptstudium Teilnahmevoraussetzungen: Proseminar NT Sprachvoraussetzungen: Graecum Zusätzlicher Arbeitsaufwand 3-4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Ausgearbeitetes Referat oder Hauptseminararbeit, falls benoteter Schein erwünscht. Sonst Sitzschein bei regelm. Teilnahme Literatur: Zur Vorbereitung diverse Einleitungen ins NT zum Hebr.br. Verschiedene Hebr-Kommentare (je mehr unterschiedliche Seminarteilnehmer gelesen werden, um so besser!)

von

den

Der Philipperbrief im Spiegel der hellenistisch-römischen Welt Blockseminar

Prof. Wander

Mi 20.4. 11-13 Fr 3.6. 14-20 Sa. 4.6. 9-20 So 5.6. 9-20

KiGa I ÜR K 2 KiGa I KiGa I



Leistungspunkte: 4

Der Philipperbrief des Paulus ist nur ein relativ schmales antikes Dokument. Doch stellt er die enge Verflechtung der Denk- und Sprachwelt des Paulus mit den vielfältigen intellektuellen Traditionen und sozialen Konventionen seines hellenistisch-römischen Kontextes dar. Im Seminar sollen u.a. philosophische, ethische, sozialgeschichtliche, rechtshistorisch, rhetorische und kommunikationsstrategische Aspekte in den Blick genommen werden. Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium Teilnahmevoraussetzungen: Grundkenntnisse der exegetischen Methoden Sprachvoraussetzungen: Griechischkenntnisse Anmeldung: Online-Plattform LSF Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Schriftlich ausgearbeitetes Referat oder Hausarbeit Literatur: Der Philipperbrief des Paulus in der hellenistisch-römischen Welt, hg. v. J. Frey und B. Schließer , WUNT, Tübingen 2014

37

Luthers reformatorische Entdeckung im Lichte gegenwärtiger PaulusForschung Oberseminar

Prof. Konradt/Prof. Strohm

Di 18-21

ÖInst



Leistungspunkte: 3

Im Jahr 2017 kommt das in Gestalt von 10 Themenjahren organisierte 500jährige Reformationsjubiläum zu einem gewissen Höhepunkt. Dies ist Anlass vielfältiger Erinnerung an die Reformation und die von ihr ausgegangenen Impulse zu einer Erneuerung der Kirche. Eine entscheidende Rolle bei Luthers reformatorischer Entdeckung spielt seine Paulusexegese. Diese soll in dem Oberseminar untersucht werden und mit der gegenwärtigen Paulusexegese in ein kritisches Gespräch gebracht werden. Zielgruppe: Fortgeschrittene, besonders interessierte Studierende Teilnahmevoraussetzungen: NT- und KG-Hauptseminar; in begründeten Fällen Ausnahmen möglich Sprachvoraussetzungen: Griechisch und Latein Anmeldung: in der Sprechstunde oder per e-mail Zusätzlicher Arbeitsaufwand Ca. 8 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Benoteter Schein nach Seminararbeit; weiteres auf Anfrage Literatur: Zur Vorbereitung wird die Lektüre einer Lutherbiographie sowie einer Übersicht über die neuere Paulus-Forschung empfohlen: Leppin, Volker, Martin Luther, Darmstadt 2006. Brecht, Martin, Martin Luther, 3 Bde., Stuttgart 31990. Dunn, James D.G., The Theology of Paul the Apostle, Grand Rapids (MI) Cambridge (UK) 1998. Wolter, Michael, Paulus. Ein Grundriss seiner Theologie, Neukirchen-Vluyn 2011. Westerholm, Stephen, Perspectives Old and New on Paul. The “Lutheran” Paul and His Critics, Grand Rapids (MI) – Cambridge (UK) 2004.

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Neuere Forschungen zum Neuen Testament und seiner Umwelt Oberseminar

Prof. Konradt

Mi 18-20 (2-wö.)

KiGa II



Leistungspunkte: 3

Im OS werden neuere Forschungsarbeiten zum Neuen Testament besprochen. Das genaue Programm wird in der konstituierenden Sitzung festgelegt. Zielgruppe: Am NT besonders interessierte Studierende höherer Semester, Doktorandinnen und Doktoranden Teilnahmevoraussetzungen: NT Pro- und Hauptseminar Sprachvoraussetzungen: Graecum Anmeldung: Per E-Mail an: [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 1-2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Präsentation eines Papers aus der eigenen wissenschaftlichen Arbeit

Neuere Forschungen im Neuen Testament Oberseminar

Prof. Lampe

Fr 14-16

KiGa II



Leistungspunkte: 3

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Bibelkunde Neues Testament Übung

Hr. Pönnighaus

Mo 16-18

HS 007



Leistungspunkte: 8 (Biblicum), 4 (kleines Biblicum)

Eine gute Kenntnis der biblischen Schriften ist für jedes theologische Arbeiten zentral, sei es an der Universität, sei es in Schule und Gemeinde. Die Übung Bibelkunde Neues Testament bietet eine Hilfestellung bei der Erarbeitung dieser Kenntnisse. Am Ende des Semesters sollen alle TeilnehmerInnen einen guten Überblick über die zentralen Inhalte und die theologischen Charakteristika der 27 Schriften des Neuen Testaments haben. Bibelkunde ohne Bibellektüre ist unmöglich, eine eigenständige, veranstaltungsbegleitende Bibellektüre ist daher unerlässlich. Zielgruppe: Studienanfänger Teilnahmevoraussetzungen: Bereitschaft zur eigenen Bibellektüre und zur gründlichen Vor- und Nachbereitung. Zusätzlicher Arbeitsaufwand Ca. 6 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Mündliche Prüfung (Biblicum und kleines Biblicum) Literatur: Das Neue Testament. Weitere Literatur wird in der ersten Sitzung besprochen.

Neutestamentliche Sozietät Sozietät

Prof. Konradt/Prof. Lampe/Prof. Schwier

Fr 16-19

KiGa I



0 Zielgruppe: Doktorandinnen und Doktoranden, Habilitandinnen und Habilitanden Sprachvoraussetzungen: Latinum / Graecum / Hebraicum Anmeldung: Persönlich vorher bzw. persönliche Einladung Leistungsnachweis: Ein wissenschaftliches Paper

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Kirchengeschichte Lebendiger Geist – in der Kirchengeschichte? Das verbreitete Klischee sieht anders aus: Angestaubte Bücher angestaubten Inhalts, noch dazu meist in einer „toten“ Sprache... Vor etwa einem Jahr saß ich im Universitätsarchiv der UB Basel über genau so einem „angestaubten“ Buch in einer „toten“ Sprache: Es handelte sich um eine lateinische Handschrift aus dem zwölften Jahrhundert, die einen theologischen Traktat aus dem fünften Jahrhundert enthielt. Eigentlich war ich nach Basel gekommen, um einige schwer lesbare Abschnitte aus der Handschrift Wort für Wort zu transkribieren – zugegeben eine eher ermüdende Fleißarbeit als eine wirklich geistreiche Betätigung. Doch als ich das Manuskript öffnete, erlebte ich eine Überraschung: An den Seitenrändern der Handschrift fanden sich gut lesbare Kommentierungen, die ein frühneuzeitlicher Leser dort hinterlassen hatte. Anscheinend hatte er das ganze Büchlein sehr gewissenhaft durchgearbeitet: Einige Absätze hatte er am Rand mit Ausrufezeichen versehen, um besonders wichtige Passagen zu markieren, an anderen Stellen hatte er Fragezeichen hinterlassen – dazu mitunter ziemlich kritische Bemerkungen, aus denen hervorging, dass er mit dem Gelesenen theologisch ganz und gar nicht einverstanden war. Anstatt mit meiner Transkription zu beginnen, verbrachte ich den Nachmittag damit, mich amüsiert durch die Bemerkung zu schmökern, die der Namenlose so unverblümt in das wertvolle alte Manuskript hineingeschrieben hatte. Dieser kritische Leser aus dem 15. oder 16. Jahrhundert, er hat mich gewissermaßen aus der Vergangenheit heraus inspiriert: durch seine geistreiche Sicht auf einen theologischen Text, den im fünften Jahrhundert ein (nicht weniger geistreicher) römischer Aristokrat verfasst hatte und der wiederum im zwölften Jahrhundert für so lesenswert gehalten wurde, dass man ihn für die Nachwelt kopiert hatte. Wer sich mit Kirchengeschichte befasst, der entdeckt Spuren lebendigen Geistes durch alle Jahrhunderte kirchlicher Tradition hindurch. Und wer heute mit lebendigem Geist Theologie betreiben möchte, der sollte bei allem Bewusstsein für die Herausforderungen der Gegenwart nicht vergessen, auch immer wieder den kritischen Dialog mit der Tradition zu suchen. Ich bin sicher, er wird dabei auf inspirierende theologische Denker treffen, deren Gedanken es wert sind, lebendig gehalten zu werden. Anna-Maria Semper

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Alte Kirche (KG I) Überblicksvorlesung

Prof. Strohm

Mi 9-11, Do 9-11 (2-wö.)

NUni HS 01



Leistungspunkte: 3

Die Vorlesung bietet einen Überblick über die Kirchen- und Dogmengeschichte der ersten Jahrhunderte. Sie ist geeignet für Studierende in den Anfangssemestern sowie Lehramtsstudierende, aber auch vor dem Examen stehende Kommilitoninnen und Kommilitonen. Es sollen die wesentlichen Informationen über die ersten Jahrhunderte der Christentumsgeschichte, die bestimmenden Themen und die für die weitere Geschichte grundlegenden Weichenstellungen präsentiert und erörtert werden. Die Vorlesung wird mit Hilfe von umfangreichem Bildmaterial und Powerpoint-Folien gestaltet. Zielgruppe: Studierende im Grund- und Hauptstudium, auch zur Examensvorbereitung Sprachvoraussetzungen: Lateinkenntnisse Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Benoteter Schein nach schriftlicher Prüfung od. mündl. Prüfung als Teil der Zwischenprüfung Literatur: Adolf Martin Ritter, Alte Kirche (KThQ 1), 8. Aufl., Neukirchen-Vluyn 2004 (Quellensammlung in deutscher Übersetzung). Ernst Dassmann, Kirchengeschichte, 3 Bde. (KStTh 10.11/1+2), Stuttgart 19962012. Wolf-Dieter Hauschild, Lehrbuch der Kirchen- und Dogmengeschichte, Bd. I: Alte Kirche und Mittelalter, 3. Aufl., Gütersloh 2007 (nach Themen gegliedert; auch zur Vertiefung geeignet).

History of Christianity in the US, 1900 to the present Überblicksvorlesung

Prof. Stievermann

Mi 11-13, Di 14-16

NUni HS 06



Leistungspunkte: 3

This lecture course offers a survey of the history of Christianity in North America from the beginning of the 20th century to the present. Always with an eye on the wider cultural context, the course will trace the dramatic changes in America’s religious landscape during this period, and examine central events, issues, and conflicts such as the fundamentalist-modernist controversy, religious responses to two world wars, the rise of neo-evangelicalism, or the role of religion in the civil right struggles and the so-called culture wars. While special attention will be given to the transformations of America’s Christian churches, we will also discuss the increasing religious pluralization of the US and look at the development of non-Christian immigrant faiths and the emergence of new religious movements and individualistic spiritualities. As we trace the evolution of churches, traditions, beliefs, practices and communities during the “American century,” students will be familiarized with important primary sources and key-concepts for this period of American religious history. After the lecture class on Wednesday (11-12) we will discuss one central primary document relevant to each week’s topic. This additional “Quellenübung” is highly recommended but optional. Literatur: Recommended Reading: Edwin Gaustad and Leigh Schmidt. The Religious History of America (Harper, 2002) Sidney E. Ahlstrohm. A Religious History of the American People (Yale UP, 1972)

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Die Reformation in Europa Überblicksvorlesung

PD Dr. Voigt-Goy

Do 11-14

NUni HS 01



Leistungspunkte: 3

Die »Reformation« bezeichnet eine Epoche der Umwälzungen im 16. Jahrhundert, die gerade für viele protestantische Kirchen und Gemeinschaften identitätsstiftend wirkte und teils bis heute wirkt. Die Vorlesung bietet einen Überblick über die mit diesen Umwälzungen verbundenen Personen, Ideen und Institutionen. Ein besonderes Augenmerk soll in der Vorlesung den europäischen Dimensionen der »Reformation« geschenkt werden. Zielgruppe: Alle Interessierten Anmeldung: LSF Leistungsnachweis: Teilnahme, mündliche Prüfung Literatur: Thomas Kaufmann, Geschichte der Reformation, Berlin 2010 (2. Auflage) Diarmaid MacCulloch, Die Reformation 1490–1700, München 2010

Luther und die Türken Vorlesung

Prof. Ehmann

Mo 9-11

NUni HS 04



Leistungspunkte: 2

Die Stellung Luthers zu Türken und Islam rückt angesichts der gesellschaftlichen Szenarien und des anstehenden Reformationsjubiläums zunehmend ins Interesse. In der Vorlesung wird versucht, einen theologischen Standpunkt historisch zu verdeutlichen, d.h. Luther in seinen kontextuellen und grundsätzlichen Erwägungen zur Kenntnis zu nehmen. Da dies ohne Einsichten in Luthers ganze Theologie nicht funktioniert, wird also auch viel von Luthers Sicht von Gott und der Welt zur Sprache kommen. Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium Sprachvoraussetzungen: Lateinkenntnisse Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Mündliche Prüfung Literatur: Wird in der Vorlesung bekannt gegeben

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Täufer, Spiritualisten und Separatisten vom 16. bis ins 18. Jahrhundert Vorlesung

PD Dr. Bitzel

Mo 11-13

NUni HS 04



Leistungspunkte: 3

Christinnen und Christen am Rande und jenseits des protestantischen Mainstreams vom 16. bis ins 18. Jahrhundert sind Thema dieser Vorlesung (Menno Simons (1496-1561), John Smyth (ca. 1566-1612), Friedrich Breckling (16291711), Jakob Ammann (1644-1730), Eva Margaretha von Buttlar (1670-1721) u.a.). Zentrale Aspekte ihres theologischen Denkens, ihre Differenzpunkte gegenüber den Ton angebenden Theologen, ihre Frömmigkeit sowie ihre oft verschlungenen und steinigen Lebenswege werden zur Darstellung gebracht. Eine Vorlesung nicht nur für Liebhaber der Kirchengeschichte, sondern auch für jene, die ihren konfessionskundlichen Horizont erweitern möchten. Zielgruppe: Alle Interessierten Sprachvoraussetzungen: Lateinkenntnisse Zusätzlicher Arbeitsaufwand 1 Stunde pro Woche: Leistungsnachweis: Möglichkeit zur mündlichen Prüfung Literatur: Concise Encyclopedia of Amish, Brethren, Hutterites and Mennonites, ed. by Donald B. Kraybill. Baltimore 2010

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Einführung in die Methoden der Kirchengeschichte: Der „pelagianische“ Streit Proseminar

Fr. Semper

Di 16-18

KiGa I



Leistungspunkte: 4

Bei den Begriffen „Pelagianisch“ oder „Pelagianer“ handelt es sich vornehmlich um pejorative Fremdbezeichnungen: In den Schriften Augustins von Hippo (354-430) begegnen die Pelagianer als "inimici gratiae", als Feinde der Gnade Gottes, Pelagianismus wird im fünften Jahrhundert zur Häresie erklärt, und noch knapp 1000 Jahre später macht sich Martin Luther die Rhetorik zu eigen, die scholastischen Theologie sei „schlimmer als die der Pelagianer“. Im Proseminar werden wir uns mit der spätantiken theologischen Debatte befassen, zu deren Namensgeber wider Willen der Asket Pelagius wurde. Im Kern ging es dabei um das Verhältnis zwischen der Natur des Menschen und der Gnade Gottes: Wie ist es nach dem Sündenfall um den Menschen bestellt? Ist es ihm möglich, nicht zu sündigen? Welche Bedeutung kommt der Gnade Gottes auf dem Weg zum Heil zu, welche dem Menschen? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die christliche Lebensführung und die kirchliche Praxis? Unsere Perspektive wird dabei eine kirchengeschichtliche sein: Was wissen wir über die Akteure des Streits? In welchen philosophischen und theologischen Traditionen standen sie? Welche Schriften der als „pelagianisch“ verurteilten Autoren sind uns erhalten geblieben, wo sind wir auf Darstellungen ihrer theologischen Opponenten angewiesen? Das Proseminar leitet zum kritischen Umgang mit kirchengeschichtlichen Quellen an. Zugleich bietet es einen Einblick in einen theologischen Themenkomplex, der seine Aktualität nicht verloren hat. Zielgruppe: Studierende im Grundstudium Teilnahmevoraussetzungen: Bereitschaft zur Uebernahme eines Protokolls oder ggf. Referats Sprachvoraussetzungen: Latinum (es werden wöchentlich kleine Ausschnitte aus lateinischen Quellentexten zu übersetzen sein) Anmeldung: Über LSF Zusätzlicher Arbeitsaufwand Mindestens 4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Proseminararbeit oder Essay Literatur: Zum Einstieg: Gerald Bonner, Art. Pelagius/Pelagianischer Streit, TRE 26 (1998), 176-185. Weitere Literatur wird im Lauf des Seminars bekanntgegeben.

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Religion und Gewalt im Dreißigjährigen Krieg Proseminar

Hr. Dienst

Fr 11-13

Dek



Leistungspunkte: 4

Dem Dreißigjährigen Krieg kommt eine besondere Aufmerksamkeit gerade in der deutschen Geschichtserinnerung zu. Diese gründet einerseits auf den verheerenden Auswirkungen des Kriegs auf die Zivilbevölkerung großer Teile Deutschlands, zum anderen auf der Wahrnehmung als europäischem Glaubenskrieg. Für den Zusammenhang von Religion und Gewalt lässt sich in den vergangenen 15 Jahren ein ungebrochen hohes Interesse feststellen. In journalistischen Kommentaren werden immer wieder historische Parallelen zwischen dem Dreißigjährigen Krieg und heutigen Auseinandersetzungen in der islamischen Welt gezogen. Doch ist ein solcher Ansatz erkenntnisfördernd oder irreführend? Lässt sich vom Dreißigjährigen Krieg als einem Religionskrieg sprechen, der Folge eines „Konfessionellen Fundamentalismus“ (H. Schilling) war? Das Proseminar vermittelt Methoden und Arbeitsweisen der Kirchengeschichte anhand einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit der vorgestellten Thematik. Dabei sollen sowohl wissenschaftliche Konzepte über die Kirchengeschichte der Frühen Neuzeit (Konfessionalisierung etc.) vorgestellt werden, als auch ein Einblick in die popularwissenschaftliche Diskussion unter Einschluss polemischer Beiträge (u.a. K. Deschner) gewährt werden. Zielgruppe: Studierende aller Studiengänge Anmeldung: per Mail an [email protected] oder in der ersten Sitzung Zusätzlicher Arbeitsaufwand 4-6 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Je nach Bedürfnissen der Prüfungsordnungen (Essay, Proseminararbeit, etc.) Literatur: Zur Vorbereitung empfohlen: Repgen, Konrad, „Dreißigjähriger Krieg“, in: TRE 9, Berlin / New York 1982, S. 169-188.

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Contemporary Anglo-American Debates and Approaches to Theology Aktuelle Debatten und Ansätze in der anglo-amerikanischen Theologie Proseminar

Dr. Peterson

Fr 14-16

KiGa I



Leistungspunkte: 4

We will read and discuss contemporary English language theological texts across the conservative-liberal spectrum, such as liberal and post-liberal theology, contemporary Pentecostal and evangelical theology, Anglican theology, Radical Orthodoxy, philosophical theology, postmodern theology, theological approaches to the natural sciences, feminist theology, theology of religion and theology of the arts. We will discuss the texts in both German and English, depending on the participants’ preferences. Students will acquire a good familiarity with contemporary Anglo-American theology. Zielgruppe: Alle Everyone Sprachvoraussetzungen: Englisch Anmeldung: Registration at the first meeting Anmeldung in der ersten Sitzung Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden / 2 hours (for reading) pro Woche: Leistungsnachweis: Introductory Seminar paper in Systematic Theology or Church History Proseminararbeit in ST oder KG Literatur: Reader

Religion and Politics in the United States Proseminar

Hr. Silliman

Mo 14-16

HCA (Oculus)



Leistungspunkte: 4

There may be a legal wall of separation between church and state in the United States, but religion and politics are not so separable. In America today, religion and politics interact and intersect and interrelate. Religion shapes politics; politics shapes religion. The current cultural landscape cannot be understood without consideration of how political identities are religious and religious identities, political. This class will closely and carefully examine these connections from a historical perspective, thinking about how and why they relate the way they do. This class will look specifically at the debates around religion in the Constitution and the First Amendment, developments in political theology in the United States, the rise of the religio-political movement called the Religious Right, and the spiritual lives of various US Presidents. Sprachvoraussetzungen: Course language is English. Anmeldung: To register, email [email protected] Literatur: A reader will be provided.

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Religious Liberty in the United States of America Hauptseminar

Prof. Stievermann/Prof. Witte

Fr 3.6. 10-17 Sa 4.6. 10-17 Fr 10.6. 10-17 Sa 11.6. 10-17 Di 14.6. 18-20 (public lecture Prof. Witte)

HCA



Leistungspunkte: 4

This compact seminar gives students the opportunity to engage with one of the leading experts on issues of law and religion, Prof. John Witte, Jr. (Emory University), who comes to Heidelberg as the fifth recipient of the James W.C. Pennington Award. Religious liberty is one of the hallmarks of modern constitutional democracies, though it has become harder to defend in recent years. This compact seminar analyzes the historical formation and current interpretation of the religious liberty guarantees of the First Amendment to the United States Constitution. The first two sessions of the course analyze the range of arguments for religious liberty in the American colonies (1607-1776) and in the American founding era (1776-1791). The third and fourth sessions analyze selected Supreme Court cases on four main topics: (1) evangelization and missionary work (2) freedom of conscience and the claims to exemptions from general laws; (3) the place of religion in American education; and (4) religious symbols and ceremonies in public life and on government land; The text for the course is John Witte, Jr. and Joel A. Nichols, Religion and the American Constitutional Experiment, 4th ed. (Oxford University Press, 2016) plus several primary sources and U.S. Supreme Court cases to be made available on the course website. Seminar sessions will consist of lecture and discussion. Students will be given a take home examination. Anmeldung: The number of participants will be limited to ensure the possibility of good classroom discussions. To apply, please send a one-page statement explaining a) why you think that the subject is important; b) what aspects of the subject you are particularly interested in The statements should be sent to [email protected] no later than April 1. Leistungsnachweis: Seminar sessions will consist of lecture and discussion. Students will be given a take home examination. Literatur: The text for the course is John Witte, Jr. and Joel A. Nichols, Religion and the American Constitutional Experiment, 4th ed. (Oxford University Press, 2016) plus several primary sources and U.S. Supreme Court cases to be made available on the course website.

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Philipp Melanchthons Examen Ordinandorum (1552) Seminar

Prof. Ehmann/Prof. Gerner-Wolfhard

Mo 14-16

KiGa II



Leistungspunkte: 4

Zu den theologischen Summen, die Ph. Melanchthon (1497-1560) erstellt hat gehört auch das Examen Ordinandorum, ein Text, der zwischen Katechismus, Bekenntnis und Kirchenordnung schwankt und einen guten Einblick in die reife Theologie des gebürtigen Kurpfälzers bietet. Das Examen ist in Deutsch verfasst und soll größtenteils erarbeitet werden. Schwerpunkte liegen auf der Rechtfertigungs- und Sakramentenlehre, sowie auf der Ekklesiologie. Zielgruppe: Höhere Semester Teilnahmevoraussetzungen: Proseminar, Bereitschaft zur Anfertigung eines Referats Sprachvoraussetzungen: Latein Zusätzlicher Arbeitsaufwand 3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Hausarbeit Literatur: Melanchthon, Studienausgabe Bd. 6, Gütersloh 1955 (u.ö.), S. 169-259.

Reichsstadt und Reformation (Bernd Möller) Seminar

Prof. Ehmann

Mo 16-18

ÖInst



Leistungspunkte: 4

1962 erschien aus der Feder des Göttinger Reformationsgeschichtlers Bernd Moeller eines der wissenschaftsgeschichtlich wichtigsten Bücher zur Reformation. 2011 wurde es um ein Nachwort erweitert erneut herausgegeben. An sich schon überschaubar vermittelt es gut lesbare und vor allem bleibende Ergebnis zu einem wesentlichen Aspekt der reformatorischen Bewegung: ihrem Bezug zum Phänomen "Stadt". Dem soll vor allem in Lektürereferaten nachgegangen werden. Zielgruppe: Mittlere Semester Teilnahmevoraussetzungen: Proseminar, freudige Bereitschaft zur Erstellung eines Referates Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2-3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Hausarbeit Literatur: Voraussetzung (!) ist der Besitz/Erwerb von : Bernd Moeller, Reichsstadt und Reformation. Neue Ausgabe, Tübingen 2011 (keine andere Auflage oder Ausgabe!).

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The Challenge of the Radical Moravian Church in Europe and Early America Blockseminar (Hauptseminar)

Gastprofessor Atwood/Fr. Adams-Maßmann

Fr 6.5 14-17; Sa 7.5 10-15:30 Fr 20.5 14-17; Sa 21.5, 10-15:30 Fr 26.5 14-17; Sa 27.5 10-15:30

HCA



Leistungspunkte: 4

The Unitas Fratrum (English: Moravian Church or German: die Herrnhuter) was one of the most dynamic and controversial religious groups in Europe and British North America. Founded in the mid-15th century in what is now the Czech Republic, the Moravians were the first “peace church” and sought to live according to the teachings of the New Testament. Intense persecution in the 17th century almost destroyed the church, before it was reborn in the early 1700s under the leadership of German Count Nikolaus Ludwig von Zinzendorf. By 1760 the movement had established religious communities worldwide through missions, from Greenland to India, to the American colonies. With their mission center set up in Bethlehem, Pennsylvania, the Moravians created a busy multilingual and multiethnic commune which rejected the patriarchal family structure and where women served in leadership alongside men. This alternative way of life generated controversy as did Zinzendorf’s provocative theology and piety – recently rediscovered - which included erotic spirituality, adoration of God “the Mother,” and mystical devotion to the wounds of Christ. In this course we will explore the fascinating history of the Unitas Fratrum from its radical founding through to the end of the 18th century, paying particular attention to Zinzendorf and life in the Bethlehem community in America. We will consider the Moravian church in the context of the religious and political landscape of Europe and then early America and how activities such as controversial missions to Native peoples or the prominent roles of women got them in trouble once again. Using a mix of primary and secondary sources, we will thus consider the appeal and the threat posed by the radical, idealistic Moravians. Zielgruppe: Studierende von “American Studies,” Theologie oder Religionswissenschaften Teilnahme- Required: successful completion of a “Proseminar” in a related field (American Religion for American voraussetzungen Studies, Theology or Religious Studies) : Sprachvoraus- Good knowledge of English setzungen: Anmeldung: Please email [email protected] before the semester begins to sign up. IMPORTANT NOTE: An initial, brief meeting for all who plan to attend the block seminar will take place on Friday April 16 at 2:15 p.m (14 Uhr c.t.).. to discuss the logistics of the course and course readings. If you are unable to attend this meeting, please inform the instructor. Leistungs- Hauptseminarnachweis - Referat, Hausarbeit nachweis: Literatur: (1) Ackva, Friedhelm et al, eds. Der Pietismus im 18. Jahrhundert, Geschichte des Pietismus, Vandenhoeck & Ruprecht, 1995. (2) Atwood, Craig D. Theology of the Czech Brethren from Hus to Comenius (Penn State University Press, 2008). (3) Atwood, Craig D. Community of the Cross: Moravian Piety in Colonial Bethlehem. State College, Pa.: Pennsylvania State Univ. Press, 2004. (4) Crews, Daniel C.. Faith, Hope, and Love: A History of the Unitas Fratrum. Winston-Salem, NC: Moravian Archives, 2008. (5) Beachy, Robert and Michele Gillespie. Pious Pursuits: German Moravians in the Atlantic World. New York: Berghahn Books, 2007. (6) Taylor, Hamilton J. and Kenneth G. Hamilton. History of the Moravian Church: The Renewed Unitas Fratrum, 1722-1957. Bethlehem and Winston-Salem: Interprovincial Board of Christian Education, Moravian Church in America, 1967. (7) Vogt, Peter. “‘Everywhere at Home’: The Eighteenth-Century Moravian Movement as a Transatlantic Religious Community.” Journal of Moravian History 1 (2006): 7-29. (8) Vogt, Peter, and Michael Haspel, eds. Zinzendorf - Reformator in Bildung, Kirche und Gesellschaft. vol. 3. Scripturae. Weimar: Wartburg Verl., 2012. (9) Mettele, Gisela. Weltbürgertum oder Gottesreich : die Herrnhuter Brüdergemeine als globale Gemeinschaft 1727 - 1857, 2009. (10) Wheeler, Rachel M. To Live Upon Hope : Mohicans and Missionaries in the Eighteenth-Century Northeast. Ithaca: Cornell Univ., 2013.

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Athanasius Seminar

PD Dr. Noormann

Mo 16-18

KiGa I



Leistungspunkte: 4

Wie wenige andere hat Athanasius die Geschichte des Christentums im 4. Jh. mit geprägt. Als junger Diakon begleitet er im Jahr 325 seinen Bischof Alexander von Alexandrien zum Konzil von Nicäa, von 328 bis 373 ist er selbst Bischof von Alexandrien und damit einer der einflussreichsten Kirchenmänner seiner Zeit. In den trinitarischen Streitigkeiten, die auf Nicäa folgen und bis zum Konzil von Konstantinopel 381 andauern, wird Athanasius zum entschiedensten Vorkämpfer des nicänischen Bekenntnisses. Neben der Geschichte des trinitarischen Streites und der Rolle, die Athanasius darin spielt, werden im Seminar seine grundlegenden theologischen Vorstellungen erarbeitet, die die Basis für sein theologisch-kirchenpolitischen Engagement bilden. Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium Teilnahmevoraussetzungen: KG-Proseminar Sprachvoraussetzungen: Griechischkenntnisse Zusätzlicher Arbeitsaufwand 3-4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Seminararbeit Literatur: Zur Einführung: K. Metzler, Athanasius von Alexandrien, in: Lexikon der antiken

christlichen Literatur, hg. v. S. Döpp / W. Geerlings, 1998, 58-62. Einen umfassenden Überblick über Leben und Werk nach heutigem Forschungsstand bietet Peter Gemeindhardt (Hg.), Athanasius Handbuch, Tübingen 2011. Die bekannteste theologische Schrift des Athanasius, das Doppelwerk Contra gentes / De incarnatione Verbi, liegt, zusammen mit der Schrift De decretis Nicaeni synodi, in einer erschwinglichen Neuübersetzung vor: Athanasius von Alexandria. Gegen die Heiden. Über die Menschwerdung des Wortes Gottes. Über die Beschlüsse der Synode von Nizäa. Aus dem Griechischen übers. u. hg. von Uta Heil, Frankfurt a.M. 2008.

Evangelische Kirche und Theologie in der Weimarer Republik Seminar (Blockseminar)

Prof. Klein

Fr 22.4. 17-20; Sa 23.4. 9-17 Fr 13.5. 17-20; Sa 14.5. 9-17

ÜR K 2



Leistungspunkte: 4

Die Weimarer Republik stellt für die evangelische Kirche eine Zäsur dar. Sie muss sich, nachdem das "Bündnis zwischen Thron und Altar" zerbrochen ist, mit einer ungeliebten Republik arrangieren. Gleichzeitig zieht die Theologie ihre Konsequenzen aus dem Scheitern des bisherigen Fortschrittsoptimismusses in den Schützengräben von Verdun. Es kommt zu neuen Aufbrüchen mit der Dialektischen Theologie und der Lutherrenaissance aber auch zu einem Abgleiten in völkische Ideologie. Diese "Achsenzeit" soll im Seminar erarbeitet werden. Die Mitarbeit durch Referate ist dringend erwünscht. Zielgruppe: Studierende der Theologie und Religionspädagogik sowie der Geschichte. Anmeldung: Per Email ([email protected]) bis zum 25. April 2016. Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: nach Absprache Literatur: Kurt Nowak, Evangelische Kirche und Weimarer Republik, Weimar 1981.

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Das Papsttum im 13. Jahrhundert Seminar

PD Dr. Voigt-Goy

Do 16-19

KiGa III



Leistungspunkte: 4

Im 13. Jahrhundert erlebte das Papsttum eine Blüte bis dahin unbekannten Ausmaßes. Diese Zeit prägte nicht nur die katholische Kirche, sondern auch das Christentum nachhaltig. Im Seminar werden wesentliche Etappen dieser Blüte des Papsttums und der mit ihnen verbundenen theologischen Vorstellungen diskutiert. Zielgruppe: Alle Interessierten Teilnahmevoraussetzungen: Kirchengeschichtliches Proseminar Sprachvoraussetzungen: Lateinkenntnisse sind von Vorteil Anmeldung: LSF Zusätzlicher Arbeitsaufwand Etwa 4 Stunden Vor- und Nachbereitung pro Woche: Leistungsnachweis: Teilnahme; Seminararbeit Literatur: Martin Ohst, Die Kirche im 13. Jahrhundert, in: Thomas Kaufmann u.a. (Hg.), Ökumenische Kirchengeschichte, Bd. 2: Vom Hochmittelalter bis zur frühen Neuzeit (2008), S. 63–113

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Luthers reformatorische Entdeckung im Lichte gegenwärtiger PaulusForschung Oberseminar

Prof. Strohm/Prof. Konradt

Di 18-21

ÖInst



Leistungspunkte: 3

Im Jahr 2017 kommt das in Gestalt von 10 Themenjahren organisierte 500jährige Reformationsjubiläum zu einem gewissen Höhepunkt. Dies ist Anlass vielfältiger Erinnerung an die Reformation und die von ihr ausgegangenen Impulse zu einer Erneuerung der Kirche. Eine entscheidende Rolle bei Luthers reformatorischer Entdeckung spielt seine Paulusexegese. Diese soll in dem Oberseminar untersucht werden und mit der gegenwärtigen Paulusexegese in ein kritisches Gespräch gebracht werden. Zielgruppe: Fortgeschrittene, besonders interessierte Studierende Teilnahmevoraussetzungen: NT- und KG-Hauptseminar; in begründeten Fällen Ausnahmen möglich Sprachvoraussetzungen: Griechisch und Latein Anmeldung: In der Sprechstunde oder per E-Mail Zusätzlicher Arbeitsaufwand Ca. 8 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Benoteter Schein nach Seminararbeit, weiteres auf Anfrage Literatur: Zur Vorbereitung wird die Lektüre einer Lutherbiographie sowie einer Übersicht über die neuere Paulus-Forschung empfohlen: Leppin, Volker, Martin Luther, Darmstadt 2006. Brecht, Martin, Martin Luther, 3 Bde., Stuttgart 31990. Dunn, James D.G., The Theology of Paul the Apostle, Grand Rapids (MI) Cambridge (UK) 1998. Wolter, Michael, Paulus. Ein Grundriss seiner Theologie, Neukirchen-Vluyn 2011. Westerholm, Stephen, Perspectives Old and New on Paul. The “Lutheran” Paul and His Critics, Grand Rapids (MI) – Cambridge (UK) 2004.

Laufende Forschungen zur Kirchengeschichte Oberseminar

Prof. Strohm

Nach Vereinbarung

Leistungspunkte: 3

Es werden laufende Forschungsarbeiten zur Kirchengeschichte vorgestellt und diskutiert. Zielgruppe: Fortgeschrittene Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden Teilnahmevoraussetzungen: Nach Absprache mit dem Dozenten Anmeldung: In der Sprechstunde Leistungsnachweis: Benoteter Schein nach Hausarbeit Literatur: Wird mitgeteilt

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Die Päpste der Reformationszeit Übung

Fr. Bender

Di 16-18

KiGa III



Leistungspunkte: 2

Evangelische und römisch-katholische Kirchen unterscheiden sich bis heute maßgeblich in ihrer Stellung zum Papst in Rom. Im Spätmittelalter gab es vielfältige Kritik an der Kirche und ihrem obersten weltlichen Leiter. In der Lebenszeit Martin Luthers (1483-1546) besetzten allein neun Päpste den Stuhl Petri. Jeder von ihnen prägte das Amt auf unterschiedliche Weise; Luther sah im Papst den Antichristen. Im Augenmerk der Übung steht die Frage, auf welcher Grundlage und auf welche Weise die Reformatoren das Papstamt ablehnten und wie die Päpste mit den Herausforderungen der Reformation und ihren Folgen umgingen. Welche Rolle spielte die italienische und reichsweite Politik für das Verhalten der Päpste? Welche theologischen und politischen Ansprüche und Überlegungen steckten hinter dem Agieren der Päpste? In der Übung sollen sowohl einzelne Päpste als auch die Geschichte der Institution des apostolischen Stuhls im 16. Jahrhundert untersucht werden. Dabei sollen sowohl Eigen- als auch Fremdansichten einbezogen werden. Zielgruppe: Studierende aller Studiengänge Sprachvoraussetzungen: Lateinkenntnisse

Buße im Mittelalter Übung

Hr. Göppel

Di 18-20

Dek



Leistungspunkte: 2

"Da unser Herr und Meister Jesus Christus spricht "Tut Buße" usw. (Matth. 4,17), hat er gewollt, daß das ganze Leben der Gläubigen Buße sein soll." Soweit die erste der 95 Thesen Luthers. Er war nicht der erste, der sich mit dem Begriff Buße beschäftigte. Wie also konnte Buße im Mittelalter verstanden werden? An Hand der Lektüre ausgewählter Quellen werden unterschiedliche Auffassungen und Praktiken von Buße näher untersucht und die große Bandbreite, die dieser Begriff im Mittelalter haben konnte, beleuchtet. Zielgruppe: Studierende aller Semester Sprachvoraussetzungen: Latein Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Literatur: Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben

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Texte zur reformatorischen Sakramentslehre Übung

Prof. Strohm

Do 14-16

KiGa III



Leistungspunkte: 2

Spätmittelalterliche Frömmigkeit war wesentlich Sakramentsfrömmigkeit. Die Messe als "das Sakrament" bestimmte das kirchliche Leben. Entsprechend erfolgt der reformatorische Aufbruch insbesondere in der kritischen Auseinandersetzung mit der spätmittelalterlichen Sakraments- bzw. Abendmahlslehre. Wir werden Texte zu Luthers früher Abendmahlslehre lesen. Das Programm kann nach den Wünschen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer geändert werden. Zielgruppe: Studierende im Grund- und Hauptstudium Sprachvoraussetzungen: Lateinkenntnisse Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Teilnahmeschein Literatur: Schwarz, Reinhard, Martin Luther, Martin. I. + II., in: RGG4 5 (2002), 558-587, oder die relevanten Abschnitte aus einer Luther-Biographie

Gregor von Nazianz: Theologische Reden Seminar

PD Dr. Noormann

Mo 14-16

KiGa III



Leistungspunkte: 4

Gregor von Nazianz ist einer der so genannten drei großen Kappadokier, die in der Schlussphase des trinitarischen Streites eine entscheidende Rolle spielen. In der Ostkirche als “der Theologe” verehrt, hat er, anders als Gregor von Nyssa und Basilius der Große, keine theologischen Traktate, sondern Reden, Gedichte und Briefe hinterlassen. Kennzeichnend ist die eindringliche Verbindung von christlicher Überlieferung und antiker Bildungstradition. In der Übung werden die als besonders wichtig angesehenen Theologischen Reden (Orationes 27-31) Gregors im Mittelpunkt stehen. Die Schwerpunktsetzung kann gemeinsam vereinbart werden. Zielgruppe: Studierende aller Semester Teilnahmevoraussetzungen: Übung KG Sprachvoraussetzungen: Griechischkenntnisse Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Seminararbeit Literatur: Zweisprachige Ausgabe: Gregor von Nazianz, Orationes theologicae. Theologische Reden. Griechisch-Deutsch. Übers. und eingeleitet von Hermann Josef Sieben, Freiburg i.Br. u.a. 1996 (FC 2.22). Zur Einführung: Wolf-Dieter Hauschild, Gregor von Nazianz (ca. 329/330-390), in: H. Fries/G. Kretschmar (Hg.), Klassiker der Theologie, Bd. 1, München 1981, 76-90

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History of American Atheism Übung

Hr. Silliman

Mo 11-13

HCA (Oculus)



Leistungspunkte: 2

Unbelief has a history. The United States has long been considered the “nation with the soul of a church,” and yet besides or behind American religiosity, there have also been those who didn’t believe. Unbelievers grabbed national and international attention in the first part of the 21st century with a number of bestselling books making the case for more assertive, more aggressive New Atheism. Starting from that point, this class will look back at other, earlier atheist articulations, thinking about how they relate to American culture and how they relate to each other. Sprachvoraussetzungen: Course language is English. Anmeldung: To register, email [email protected] Literatur: A reader will be provided.

Zur Origenesrezeption im Humanismus: Die Rede des Pico della Mirandola Übung/Kolloquium Do 18-20

Prof. Ritter u.a. Seminar für Klassische Philologie, kleiner Übungsraum



Leistungspunkte: 2

Die Schriften des Origenes (ca. 185-254), eines der einflussreichsten und produktivsten Theologen der Altern Kirche, waren nicht zuletzt eine wichtige Inspirationsquelle für die Aufbrüche von Renaissance und Humanismus. Ein Schlüsselbeleg ist die 1494 posthum veröffentlichte Rede Giovanni Picos della Morandola "Über die Würde des Menschen". Auch in seinen berühmten "Neunhundert Thesen" von 1486 äußert er sich über Origenes und meint, es sei vernünftiger anzunehmen, Origenes sei erlöst, als ihn für verdammt zu halten. Unter anderem deshalb der Ketzerei bezichtigt, verteidigt er sich im darauf folgenden Jahr in der im Titel der Lehrveranstaltung genannten Rede, der Grundlage unserer Lektüre und Besprechung im sog. "Kirchenväterkolloquium" des SS 2016. Zielgruppe: Masteranden und Doktoranden der Klassischen Philologie, Papyrologie, Theologie und Lateinischen Philologie des Mittelalters und der Frühen Neuzeit Teilnahmevoraussetzungen: Interessse Sprachvoraussetzungen: Leidliche Lateinkenntnisse Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Schriftlich wie mündlich möglich Literatur: Alfons Fürst/Christian Hengstermann (Herausg.), Origenes Humanista. Pico della Mirandolas Traktat De salute Origenis disputatio, Münster 2015 (= Adamantiana Band 5).

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Oberrheinische Sozietät Übung

Prof. Ehmann u.a.

Di 20:00 – 20:30

KiGa I

Die Oberrheinische Sozietät will mit ca. drei Vortragsabenden pro Semester historische Fragen thematisieren, die insbesondere (aber nicht ausschließlich) der Region des Oberrheins zuzuordnen sind (also v.a. die heutigen Bundesländer Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz sowie die Departements des Elsass oder Schweizer Gebiet). Der "Oberrhein" wird dabei als Kulturraum begriffen, der moderne Grenzen historisch relativiert. Anfragen und Anregungen sind erbeten an Prof. Dr. Johannes Ehmann. Vorträge zu allen Epochen der Kirchengeschichte sind möglich. Auf die Abende wird aktuell und eigens mit Plakaten hingewiesen. Zielgruppe: Studierende mit Schwerpunkt Kirchengeschichte bzw. solche, die sich mit Qualifikationsarbeiten befassen Anmeldung: Anfragen bzw. Bitten zur Registrierung für die Sozietät sind erbeten an Prof. Dr. Johannes Ehmann.

...damit wir ein weises Herz erlangen! (Ps. 90,12) Wir wollen unsere theoretischen Erkenntnisse aus den UniVeranstaltungen mit unserem Leben und Glauben verbinden. Herzliche Einladung zum

Raum für Diskussion, Fragen, Zweifel, Hoffnungen… Jeden Mittwoch im Semester 16.30 – 18.00h, Fachschaftsraum (WTS-Keller) Kontakt: Katinka Kornhaß ([email protected])

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Systematik Es ist wohl eine Ironie der Geschichte: Als die Nationalsozialisten 1936 das Motto der Neuen Universität in „Dem deutschen Geist“ umbenannten, gaben Sie der Universität damit die Gelegenheit, sich nach dem Krieg erneut als eine „dem lebendigen Geist“ verpflichtete Institution zu definieren. Die Geschichte dieser doppelten Negation gehört nun zur Bedeutung des Mottos, das dadurch unvermeidlich an Konkretion gewonnen hat: Die Nationalsozialisten banden den Geist lebendigen Denkens an Rasse, Volk und Nation. Nach dem Krieg erkannte die Universität den solcherart gebundenen ‚deutschen Geist‘ als einen toten, todbringenden Geist, als Totengeist. Es gehört zur Lebendigkeit des Denkens, sich über ethnische, sprachliche und kulturelle Grenzen hinwegzubewegen, die vertrauten Erkenntnis- und Urteilshorizonte kritisch zu reflektieren und, falls nötig, neu zu definieren. Diese Beweglichkeit des Geistes stillzustellen, ist der Tod lebendigen Denkens. Der – mal mehr, mal weniger lebendige – menschliche Geist ist auch relevant für die systematische Theologie: In Philosophie und Anthropologie direkt thematisch, aber natürlich auch darüber hinaus ganz allgemein: Als lebendiges Denken begnügt sich systematische Theologie in Dogmatik, Ethik und Religionsphilosophie nicht mit der Reproduktion starrer Begriffssysteme, sondern verbindet den Anspruch auf inneren Zusammenhang und theoretische Konsequenz mit der Praxis ständiger Kritik und der Notwendigkeit, die Inhalte christlichen Glaubens, Handelns und Denkens stets neu zu formulieren. Während der lebendige Geist in dieser Form für alle Wissenschaften einer Universität die Voraussetzung guter Forschung und Lehre ist, so lässt sich das Universitätsmotto im Kontext christlicher Theologie noch anders lesen. Wenn der lebendige Gott eben auch Geist ist, pneuma, Atem (eines der Kennzeichen des Lebens schlechthin), dann ist Theologie auch Pneumatologie. Die Reflexion der Tatsache, dass Gott Geist ist, ist insofern wesentlich für dogmatisches, ethisches und religionsphilosophisches Arbeiten. Die Lebendigkeit des göttlichen Geistes weist einige Ähnlichkeiten zum bereits genannten menschlichen Geist auf: Ist von ihm gesagt, dass er „weht, wo er will“ (Joh 3,8), dann lässt auch dieser Geist sich nicht auf definierte Schubladen wie Rasse, Klasse, Geschlecht oder Kultur festlegen. Der Geist Gottes als ‚deutscher‘ Geist? Oder heute als Geist des ‚europäischen Abendlandes‘, vielleicht des aufgeklärten? Als Geist einer bestimmten Religionskultur, vielleicht der christlichen? Oder als Geist bestimmter kirchlicher Institutionen, vielleicht der protestantischen? All dies sicherlich nicht ohne weiteres, und doch besteht die Lebendigkeit des lebendigen Gottesgeistes nicht einfach in seiner Flüchtigkeit, die sich jedem Zugriff entzieht. Sie verweist zurück auf den Geist des lebendigen Christus, der die kulturellen, religiösen und politischen Erkenntnis- und Urteilshorizonte seiner Zeit überschritten hat. Die systematische Theologie gibt Gelegenheit, in Dogmatik, Ethik und Religionsphilosophie die Beweglichkeit des lebendigen Geistes (im mehrfachen Sinne) zu reflektieren. Rasmus Nagel

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Von den letzten Dingen (Eschatologie) Überblicksvorlesung

Prof. Nüssel

Do 11-14

NUni HS 09

Beginn: 28.04.2016

Leistungspunkte: 3

Die Vorlesung handelt von den klassischen Themen der Eschatologie: Tod, Gericht, Auferstehung, ewiges Leben und Ausgang des Weltgeschehens. Diese werden im Rekurs auf die eschatologischen Vorstellungen in der Bibel und die theologiegeschichtliche Entwicklung erörtert. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die Entwicklung der Eschatologie im 20. Jahrhundert und die Theodizeefrage gelegt. Zielgruppe: Studierende aller theologischen Studiengänge Zusätzlicher Arbeitsaufwand Lektüre für die Übung: 2-3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Klausur oder mündliche Prüfung Literatur: Wolfhart Pannenberg, Systematische Theologie Bd. 3, Göttingen 1993, Kapitel 15.

Grundfragen politischer Ethik in der protestantischen Theologie des 20. Jahrhunderts (EPG II) Überblicksvorlesung

Prof. Tanner

Do 11-13 (zugehörige Übung: Mo 13-14)

NUni HS 04



Leistungspunkte: 3 (bei Besuch der Übung, sonst 2)

Im Zentrum aller religiösen Kommunikation steht die Deutung der Erfahrungen von Macht und Ohnmacht. Gott gilt als Quelle aller Macht und deshalb wurde über Jahrhunderte im Christentum gerungen um eine präzise Fassung des Verhältnisses von politischer und kirchlicher Herrschaft. Im westlichen Christentum haben sich Unterscheidungsfiguren ausgebildet, die bis heute in unserer politischen Kultur wirken. Säkularisierungen und neue Sakralisierungen (Nationalismus als politische Religion) überschneiden sich dabei. In einem ersten Teil der Vorlesung werden diese grundlegenden historischen Weichenstellungen erläutert und die Herausbildung eines modernen Staatsverständnisses, sowie die Einhegung staatlicher Macht durch das Rechts- und Verfassungsdenken dargestellt. Im zweiten Teil der Vorlesung wird es dann um die Aneignung von Demokratie und dem Konzept der Menschenrechte in der Theologie des 20. Jahrhunderts gehen. Abschließend werden wichtige Weichenstellungen in der theologischen Diskussion um die Friedenssicherung dargestellt.

Zielgruppe: Offen für Studierende aller Semester Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: mündliche Prüfung Literatur: - Troeltsch, Ernst: Politische Ethik und Christentum, Göttingen 1904. - Böckenförde, Ernst-Wolfgang: Geschichte der Rechts- und Staatsphilosophie, Tübingen 2002. - Beyme, Klaus von: Geschichte der politischen Theorien in Deutschland 1300 - 2000, Wiesbaden 2009. - Scheliha, Arnulf von: Protestantische Ethik des Politischen, Tübingen 2013. - Werkner, Ines-Jacqueline u. Rademacher, Dirk: Menschen geschützt - gerechten Frieden verloren? Kontroversen um die internationale Schutzverantwortung in der christlichen Friedensethik, Münster 2013.

60

Konfessionelle Identität – Differenz – Ökumenische Gemeinschaft. Konfessionskunde: Evangelisch, römisch-katholisch, orthodox (byzantinisch, altorientalisch), pfingstlich-charismatisch Vorlesung

Prof. Plathow

Mo 14-16

HS 007



Leistungspunkte: 2

Die Pluralität der christlichen Kirchen und Gemeinschaften (von 6,9 Mrd. Erdbewohnern waren 2011 2,2 Mrd. Christen verschiedener Kirchen und Gemeinschaften) will die Vorlesung darstellen: Ev., r.-k., orth. (byzan., altoriental.), pfingstl.-charismat. Der Frage nach Identität in Lehre, organisatorischer Gestalt, Spiritualität u. a., nach Differenzen und nach ökumenischer Gemeinschaft wird jeweils nachgegangen. Identität und Ökumene sind die Leitperspektiven. Zielgruppe: Studierende und Hörer aller Fakultäten Teilnahmevoraussetzungen: Regelmäßige Teilnahme Anmeldung: Wegen vorzubereitender Texte Anmeldung an: [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden für die Vor- und Nachbereitung pro Woche: Leistungsnachweis: Schriftliches Essay oder Hausarbeit Literatur: Felmy, K. Chr.: Einführung in d. orthodoxe Theologie d. Gegenwart, 2011; Frieling, R./Geldbach, E./Thöle, R.: Konfessionskunde, 1999; Haustein, J/Maltese, G.: Handbuch pfingstliche und charismatische Theologie, 2014; Heyer, Fr.: Konfessionskunde, 1977; Nüssel, Fr./Sattler, D.: Einführung in die ökumenische Theologie, 2008; Pingera, K.: Die altorientalischen Kirchen, 2010.

61

Christian Danz, Einführung in die evangelische Dogmatik Proseminar

Dr. Schmidtke

Do 14-16

Dek



Leistungspunkte: 4

Die „Einführung in die evangelische Dogmatik“ von Christian Danz widmet sich der Erfassung und Bearbeitung der Themen und Probleme dogmatischer Theologie unter den Bedingungen der Moderne, wobei zu diesem Zweck auch auf die grundlegenden Aussagen Luthers sowie der altprotestantischen Theologie rekurriert wird, so dass der problemgeschichtliche sowie moderne Horizont gleichermaßen in den Blick kommen. Im Proseminar sollen anhand dieser Einführung grundlegende Themenfelder sowie Methoden der Dogmatik erarbeitet und eingeübt werden. Zielgruppe: Studierende im Grundstudium Anmeldung: per Email an: [email protected] Leistungsnachweis: unbenoteter Schein, benoteter Schein (Proseminararbeit) Literatur: Christian Danz, Einführung in die evangelische Dogmatik, Darmstadt 2010 (zur Anschaffung empfohlen).

Glaube – Freiheit – Entscheidung Proseminar

Hr. Nagel

Mi 11-13

ÖInst



Leistungspunkte: 4

Dogmatik als wissenschaftliche Reflexion des christlichen Glaubens beschäftigt sich nicht nur mit den z.B. im Glaubensbekenntnis genannten Inhalten des Glaubens (fides quae creditur), sondern auch mit dem Wesen des Glaubens selbst (fides qua creditur). Das Proseminar behandelt u.a. die folgenden Fragen: Was ist Glaube eigentlich: Gewissheit, Vermutung, Gehorsam, Meinung, Vertrauen? Wie entsteht Glaube? Ist Glaube eine freie Entscheidung? Wie verhalten sich Freiheit, Determination und Prädestination? Anhand solcher Fragen bearbeitet das Seminar einschlägige Positionen und führt in die Inhalte und Methoden der Dogmatik ein. Teilnehmende Studierende erlernen dabei die eigenständige argumentative Auseinandersetzung mit dogmatischen Problemlagen und Diskussionen. Zielgruppe: StudienanfängerInnen, Interessierte aller Semester Teilnahmevoraussetzungen: Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit im Seminar und zur Bearbeitung der wöchentlichen Arbeitsaufgaben Sprachvoraussetzungen: Anmeldung: Anmeldung im LSF und in der ersten Sitzung Zusätzlicher Arbeitsaufwand 6h (Lektüre und Arbeitsaufgaben) pro Woche: Leistungsnachweis: Proseminararbeit oder Essay Literatur: Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.

62

Einführung in die hermeneutische Theologie Proseminar

Hr. Ebert

Di 14-16

KiGa II



Leistungspunkte: 4

"Verstehen ist eine fundamentale Weise, in der wir im Vollzug unseres Lebens auf unsere Umwelt (Anderes), Mitwelt (Andere) und uns selbst bezogen sind" (I. U. Dalferth). Dieses Verstehen kann als Ziel hermeneutischer Arbeit gelten. Die Hermeneutik thematisiert demnach das Problem des Verstehens. So findet sie Anwendung in verschiedensten Bereichen, wie etwa Literatur-, Sozial- und Rechtswissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie. Innerhalb der Theologie hat sich eine der wirkmächtigsten Positionen der neueren protestantischen Theologie diesem Zusammenhang verschrieben: Die hermeneutische Theologie. Um sich dieser Denkrichtung zu nähern, sollen in diesem Proseminar einschlägige Texte zur hermeneutischen Theologie und hermeneutischen Philosophie behandelt werden. Gemeinsam wollen wir uns anhand klassischer aber auch aktueller Entwürfe einen Einblick in die Voraussetzungen, Fragen, Themen und die Methodik der hermeneutischen Philosophie und Theologie verschaffen. Hierbei werden jedoch auch ihre Grenzen in den Blick genommen. Die Lektüre, Erarbeitung und Diskussion der einzelnen Texte soll zum einen in die Thematik 'Hermeneutik und Theologie', zum anderen auch in die Methodik systematischen Arbeitens einführen. Zielgruppe: StudienanfängerInnen, Interessierte aller Semester Anmeldung: Anmeldung über LSF Zusätzlicher Arbeitsaufwand Gemäß Leistungspunkten pro Woche: Leistungsnachweis: Proseminararbeit oder Essay

Contemporary Anglo-American Debates and Approaches to Theology - Aktuelle Debatten und Ansätze in der anglo-amerikanischen Theologie Proseminar

Dr. Peterson

Fr 14-16

KiGa I



Leistungspunkte: 4

We will read and discuss contemporary English language theological texts across the conservative-liberal spectrum, such as liberal and post-liberal theology, contemporary Pentecostal and evangelical theology, Anglican theology, Radical Orthodoxy, philosophical theology, postmodern theology, theological approaches to the natural sciences, feminist theology, theology of religion and theology of the arts. We will discuss the texts in both German and English, depending on the participants’ preferences. Students will acquire a good familiarity with contemporary Anglo-American theology. Zielgruppe: Everyone / Alle Sprachvoraussetzungen: Englisch Anmeldung: Registration at the first meeting / Anmeldung in der ersten Sitzung Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden / 2 hours (for reading) pro Woche: Leistungsnachweis: Introductory Seminar paper in Systematic Theology or Church History / Proseminararbeit in ST oder KG Literatur: Reader

63

Das Gebet als Thema der Dogmatik Seminar

PD Dr. Hiller

Mi 16-18

ÖInst



Leistungspunkte: 4

Beten ist Teil des christlichen Glaubensvollzugs. Umso erstaunlicher ist, dass Dogmatik nur wenig Reflexives zum Gebet zu sagen weiß. Dort, wo das Gebet allerdings einen dogmatischen Ort findet, beeinflusst es die Grundintention einer Glaubenslehre nicht unwesentlich. Inwiefern sich daraus ein Beitrag für eine gesamttheologische Diskussion um das Gebet und den mit ihm verbundenen Erkenntnisgewinn ergibt, wird - neben intensiver Textarbeit - Teil des Seminars sein. Zielgruppe: Studierende aller Studiengänge Teilnahmevoraussetzungen: Ein Proseminar bzw. Grundkenntnisse in Systematischer Theologie (Vorlesung) werden vorausgesetzt. Die Übernahme eines Referats wird erwartet. Sprachvoraussetzungen: Latinum Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen bei: [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Seminararbeit Literatur: Zur Einführung: Artikel "Gebet" in RGG (4. Auflage), Bd. 3. Ein Seminarplan und die im Seminar bearbeitete Literatur wird ca. 14 Tage vor Vorlesungsbeginn in einem Ordner in der Kisselgasse einsehbar sein.

64

Kirche in der pluralistischen Gesellschaft Seminar (Blockseminar)

PD Dr. Haigis

Blockseminar: Fr, 15.4 16-18 Fr, 1.7. 14-20; Sa, 2.7. 9-16 Fr, 8.7. 14-20; Sa, 9.7. 9-16

ÖInst



Leistungspunkte: 4

Theologie der Anerkennung Seminar (Blockseminar)

Prof. Nüssel/Prof. Saarinen

Blockseminar: Do 28.4. 18-20 Mi 11.5. 18-20; Do 19.5. 18-20 Do 2.6. 14-18; Fr 3.6. 9-18

ÖInst 11.5.: KiGa I



Leistungspunkte: 4

In der heutigen Sozialphilosophie wird oft argumentiert, dass die Spannungen der multikulturellen Gesellschaft fruchtbar gelöst werden können anhand gegenseitiger Anerkennungsakte, die die individuellen und kulturellen Unterschiede mit den allgemeinen Menschenrechten demokratisch balancieren können. Der Begriff und das Phänomen Anerkennung spielt auch in der Ökumene sowie in der modernen Theologie eine zentrale Rolle. Kirchliche Übereinstimmungen werden typisch als gegenseitige Anerkennung der Lehre bzw. der Praxis des Anderen formuliert. Darüber hinaus wird das Verhältnis zwischen Gott und Mensch seit der Aufklärung (Spalding, Schleiermacher) häufig als Anerkennungsverhältnis verstanden, das z.B. bei Barth und Bultmann mit einer spezifischen theologischen Erkenntnislehre verbunden ist. Das Blockseminar "Theologie der Anerkennung" bietet eine Einführung zu diesem Problemfeld. Als Arbeitsgrundlage werden repräsentative theologische und philosophische Texte geboten. Zielgruppe: Studierende aller theologischen Studiengänge Teilnahmevoraussetzungen: Systematisch-theologisches Proseminar, Bereitschaft zur Übernahme eines Einführungsreferats Anmeldung: Bitte bis 18. April bei Fr. Prof. Nüssel, [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 3-4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Referat oder Hauptseminararbeit

65

Dogmatische Entwürfe im Vergleich Seminar

Prof. Nüssel

Do 16-18

ÖInst

Beginn: 28.04.2016

Leistungspunkte: 4

Das Seminar soll dazu dienen, verschiedene prominente dogmatische Entwürfe (Friedrich Schleiermacher, Karl Barth, Paul Tillich, Wolfhart Pannenberg, Wilfried Härle) im Überblick kennen zu lernen und ihr jeweiliges theologisches Anliegen und ihre Struktur zu verstehen. Das Seminar ist besonders geeignet für Studierende, die im Examen einen dogmatischen Entwurf vorzustellen haben, ist aber auch sinnvoll für alle, die sich einen Überblick über die Dogmatik und wichtige Entwürfe verschaffen möchten. Dabei kann die o.g. Liste auch ergänzt werden. Zielgruppe: Studierende aller theologischen Studiengänge Teilnahmevoraussetzungen: Systematisch-theologisches Proseminar Zusätzlicher Arbeitsaufwand 3-4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Referat oder Hauptseminararbeit Literatur: Hermann Fischer, Protestantische Theologie im 20. Jahrhundert, Stuttgart 2002.

Die Bedeutung der Hermeneutik Gadamers für die Exegese des Alten Testaments Seminar

Hr. Baum/Prof. Oeming

Di 16-18

ÖInst



Leistungspunkte: 4

Interdisziplinäre Veranstaltung: ST und AT Ausführliche Beschreibung s. Altes Testament S.25. Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium Teilnahmevoraussetzungen: AT- und ST-Proseminar Sprachvoraussetzungen: Hebräischkenntnisse Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt zu Semesterbeginn in der konstituierenden Sitzung. Zusätzlicher Arbeitsaufwand Ca. 4 Stunden pro Woche pro Woche: Leistungsnachweis: Seminararbeit Literatur: Hans-Georg Gadamer, Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik, (7. Auflage) Tübingen 2010.

66

Texte zur Ethik Martin Luthers Seminar

Prof. Tanner

Fr 11-13

KiGa II



Leistungspunkte: 4

Der Reformator hat weder eine „Dogmatik“ noch eine „Ethik“ verfasst. Er hat vielmehr in praktisch ausgerichteten Gelegenheitsschriften, Briefen und Predigten zu konkreten Problemen der Lebensführung Stellung genommen. Im Seminar sollen Schlüsseltexte behandelt werden, in denen Luther sich zu zentralen Themenfeldern der „Ethik“ geäußert hat: Glauben und Werke, das evangelische Verständnis politischer Ordnung, Krieg und Frieden, Widerstandsrecht, wirtschaftliches Handeln (Wucher und Zins, Armenfürsorge). Im Zentrum des Seminars soll die Arbeit an den Quellen stehen. Ein Teil der Texte ist in gut lesbarer Übersetzung zugänglich in dem von Kurt Aland herausgegebenen Band: Martin Luther, Der Christ in der Welt, Stuttgart u. Göttingen 1967 (Luther Deutsch Bd. 7). Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium Teilnahmevoraussetzungen: Proseminar ST Anmeldung: erfolgt in der konstituierenden Sitzung Zusätzlicher Arbeitsaufwand 4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Seminararbeit Literatur: - Althaus, Paul: Die Ethik Martin Luthers, Gütersloh 1965. - Brakelmann, Günter: Luther - Ethik des Politischen, Bielefeld 2014. - Prien, Hans-Jürgen: Luthers Wirtschaftsethik, Göttingen 1992. - Stegmann, Andreas: Luthers Auffassung vom christlichen Leben, Tübingen 2014.

67

Umweltethik (EPG II) Seminar

Prof. Tanner

Di 16-18

Dek



Leistungspunkte: 4

Unter dem Stichwort "Bewahrung der Schöpfung" ist "Umweltethik" seit den 1960er Jahren zum einem wichtigen Thema christlicher Ethik geworden. Entwürfe einer "Ökologischen Theologie" wurden entwickelt (G. Altner) und die Kirchen wurden zu wichtigen Akteuren auf dem Feld der Umweltpolitik. Die Arbeit auf dem Feld der Umweltethik erfordert interdisziplinäre Kooperation und hat eine intensive Diskussion um neue Konzepte des Verständnisses von “Natur” angestoßen. Im Seminar werden Schlüsseltexte aus der dieser neueren Diskussion gelesen und diskutiert. Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium Teilnahmevoraussetzungen: Proseminar ST Anmeldung: erfolgt in der konstituierenden Sitzung Zusätzlicher Arbeitsaufwand 4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Seminararbeit Literatur: - Moos, Thorsten u. Diefenbacher, Hans (Hg.): Schöpfung bewahren theologische Ethik der Ökologie im interdisziplinären Gespräch, Heidelberg 2013. - Vogt, Markus (Hg.): Wo steht die Umweltethik? Argumentationsmuster im Wandel, Marburg 2013. - Ott, Konrad: Umweltethik zur Einführung , Hamburg 2010. - Radkau, Joachim: Die Ära der Ökologie. Eine Weltgeschichte, München 2011. - Uekötter, Frank: Am Ende der Gewissheiten. Die ökologische Frage im 21. Jahrhundert, Frankfurt, New York 2011.

68

Sprache – Erkenntnis – Wirklichkeit Oberseminar

Prof. Tanner

Do 16-18

ÜR K 2



Leistungspunkte: 4

In den Grundlegungsdebatten der neueren Kulturwissenschaften und der Theologie spielen Überlegungen zur Rolle von Sprache und Symbolen eine Schlüsselrolle. Gesprochen wird vom “linguistic turn”. Die Theologie hat eine lange, spätestens mit Augustin beginnende Tradition des Nachdenkens über Zeichengebrauch, Sprache und symbolische Kommunikationsformen. Im Oberseminar sollen neuere Texte zur wissenschaftstheoretischen Grundlegung und Selbstverständigung gelesen und diskutiert werden, in denen die zeichenvermittelten Sinnbildungsprozesse eine zentrale Rolle spielen. Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium Zusätzlicher Arbeitsaufwand 4-6 Stunden pro Woche: Literatur: - Tillich, Paul: Das System der Wissenschaften nach Gegenständen und Methoden (1923) in. GW Bd I, S. 109 - 293. - Ernst Cassirer: Wesen und Wirkung des Symbolbegriffs, 7.Aufl. Darmstadt 1983. - Umberto Eco: Semiotik und Philosophie der Sprache, München 1985. - Pannenberg, Wolfhart: Wissenschaftstheorie und Theologie, Frankfurt a. M. 1977. - Richard M. Rorty: The Linguistic Turn. Essays in Philosophical Method, 1967), 2. Aufl. Chicago 1992. - Tetens, Holm: Wissenschaftstheorie. Eine Einführung, München 2013.

69

Menschenwürde (EPG I) Seminar

PD Dr. Rolf

Mo 9-11

KiGa II



Leistungspunkte: 4

"Die Würde des Menschen ist unantastbar" (Art. 1 GG) So konsensfähig diese Aussage unseres Grundgesetzes ist, so wenig klar ist, was mit "Menschenwürde" gemeint ist. Was ist Menschenwürde? Wer hat Würde? (Und wer nicht?) Und warum? Vor allem in der medizinethischen Debatte wird häufig mit der Menschenwürde argumentiert, und in diesem Diskurs ist der Begriff gegenwärtig wohl am ehesten umstritten. Wird "Menschenwürde" hier schon inflationär gebraucht, wie Kritiker meinen? Die Veranstaltung will zum einen ideengeschichtlichen Überblick zum Begriff geben und sich zum anderen mit materialethischen Fragestellungen beschäftigen, in denen "Menschenwürde" gegenwärtig eine zentrale Rolle spielt, vor allem in Hinblick auf die medizinethische Diskussion. Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium, EPG-Studierende Teilnahmevoraussetzungen: Proseminar Systematische Theologie (für Theologiestudierende); regelmäßige Mitarbeit, Bereitschaft zur Übernahme eines Kurzreferats oder eines Protokolls Anmeldung: Bitte per E-Mail: [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Hauptseminararbeit; evtl. Essay Literatur: Ein Artikel zum Begriff "Menschenwürde" in einem der großen Lexika (TRE, RGG usw.), sowie W. Härle, Würde. Groß vom Menschen denken, 2010.

70

Anthropologie in theologischer Perspektive Seminar

Prof. Stoellger

Di 14-16

ÜR K 2



Leistungspunkte: 4

Was ist der Mensch? Wer ist der Mensch? Was war der Mensch und was kann er sein? Das Hauptseminar führt ein in Grundfragen der Anthropologie in theologischer Perspektive. Der Mensch zwischen Schöpfung, Fall, Versöhnung und Vollendung prägt die Fragen der theologischen Anthropologie. Dabei ist die Kultur- und Medienanthropologie zu berücksichtigen: denn wer und was immer der Mensch sein mag, er ist es in kulturell verfasster und medial geformter Weise. Der Mensch lebt nicht nur vom Wort allein, sondern auch in Bild, Körper, Kommunikation und Technik. Theologische Anthropologie ist auch mediale Anthropologie. Als Leitfaden der Einarbeitung in die theologische Anthropologie wird sich das Seminar an Pannenbergs Anthropologie orientieren und sie exemplarisch ergänzen mit neueren Texten. Zielgruppe: Alle Studierende Anmeldung: Anmeldung an [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand Gemäß Leistungspunkten pro Woche: Leistungsnachweis: Hauptseminararbeit Literatur: W. Pannenberg, Anthropologie in theologischer Perspektive, Göttingen 1983; G. Ebeling, Disputatio de homine, 3 Bde., Tübingen 1977-1989. E. Levinas, Humanismus des anderen Menschen, Hamburg 1989. H. Blumenberg, Beschreibung des Menschen, Frankfurt a.M. 2006.

71

Tod (EPG II) Seminar

Prof. Stoellger

Di 16-18

ÜR K 2



Leistungspunkte: 4

Der Tod ist der unbegreifliche Inbegriff dessen, was uns Angst macht. Menschliches Leben ist Sein gegen den Tod. Daher erschließt sich unsere Kultur – nicht zuletzt die Kultur des Christentums – als Arbeit gegen den Tod. Die christliche Theologie macht hier feine Unterschiede: Der Tod ist einerseits das dunkle Andere versöhnenden Lebens; andererseits die Gegenwart des Alten im Neuen, des alten Menschen im neuen Leben. Der Tod des Todes (mors mortis) ist eine der Paradoxien, mit denen das ‚Heilsgeschehen’ artikuliert wird. In diesem Seminar werden Grundpositionen des Sprechens vom und gegen den Tod erarbeitet werden – um trotz allen Widrigkeiten selber sprachfähig zu werden angesichts des Todes. Zielgruppe: Alle Studierende Anmeldung: Anmeldung an [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand Gemäß Leistungspunkten pro Woche: Leistungsnachweis: Hauptseminararbeit Literatur: E. Jüngel, Tod, Stuttgart 4. Aufl., 1977; Th. H. Macho, Todesmetaphern. Zur Logik der Grenzerfahrung, Frankfurt a.M. 1987; ders./K. Marek (Hg.), Die neue Sichtbarkeit des Todes, München 2007; E. Levinas, Gott, der Tod und die Zeit, Wien u.a. 1996; E. Tugendhat, Über den Tod, Frankfurt a.M. 2006; G. Agamben, Die Sprache und der Tod. Ein Seminar über den Ort der Negativität, Frankfurt 2007.

72

Die Kultur des Heiligen. Texte aus Philosophie, Theologie und Literatur Teil 2 Seminar

PD Dr. Vögele/Prof. Dücker

Mo 16-18

Germanistisches Seminar, Tagungsraum 1. Stock



Leistungspunkte: 4

Im Seminar werden wir klassische Texte über Religion aus dem Bereich der Kulturwissenschaften, der Theologie und der Philosophie bearbeiten. Es soll gefragt werden, welche Gestalt das Heilige in einer Gesellschaft annimmt, in der der Einfluß institutionalisierter Religion zunehmend zurückgeht. Dabei kommt auch die Möglichkeit in Betracht, daß als "heilig" Phänomene und Erfahrungen angesprochen werden, die sich von Benennungen der institutionalisierten Religion entfernt haben. Als Textgrundlage dafür kommen die Arbeiten Rudolf Ottos über das Heilige, John Hicks pluralistische Theologie, Hans Joas' Arbeiten über religiöse Erfahrung, aber auch Ronald Dworkins Theorie über eine Religion ohne theistische Gottesvorstellung in Betracht. Diese Neubestimmung des Religiösen findet nicht nur in kulturwissenschaftlichen Theorien, sondern auch in literarischen Texten Gestalt. Auch dafür sollen einige Beispiele vorgestellt werden (Patrick Roth, Colm Toibin, Thomas Wolfe). Es ist vorgesehen, in der ersten Seminarhälfte vor allem klassische Texte zu lesen, während die zweite Seminarhälfte nach den Vorschlägen der Studierenden gestaltet werden soll. Es besteht für die Studierenden die Möglichkeit, bei einem Seminartag mit Schülern aus der Oberstufe eines Gymnasiums in Referat, Moderation und Tagungsleitung die eigenen Überlegungen zum Thema vorzustellen und zu vertiefen. Zielgruppe: Studierende fortgeschrittener Semester, die Interesse an interdisziplinärer Arbeit haben Anmeldung: Das Seminar findet an der HGGS für Doktoranden statt. Es wird über zwei Semester in Blöcken von jeweils 8 Doppelstunden laufen. Studierende der Theologie haben die Möglichkeit, nach vorheriger Anmeldung ([email protected]) teilzunehmen. Literatur: Sören Kierkegaard, Der Begriff Angst, Gütersloh 1991 (1844) Rudolf Otto, Das Heilige, 1917 John Hick, Religion, München 1996 Ronald Dworkin, Religion ohne Gott, Berlin 2014 Hans Joas, Braucht der Mensch Religion, Freiburg 2004 Rene Girard, Das Heilige und die Gewalt, Düsseldorf 2006 (1972) George Bernanos, Tagebuch eines Landpfarrers, Freiburg 2013 (1951) Thomas Mann, Dr. Faustus, Frankfurt/M. 2007 (1947) Botho Strauß, Der Idiot, München 2013 Nathaniel Hawthorne, Der scharlachrote Buchstabe, München 2014 (1850) Daniel Kehlmann, F, Reinbek 2013 Thomas Wolfe, Von Zeit und Fluß, Zürich 2014 (1935) Patrick Roth, Sunrise, Göttingen 2012 Colm Toibin, Marias Testament, München 2014 John Updike, Das Gottesprogramm, Reinbek 1988

73

Theologie der Aufklärungszeit Seminar

PD Dr. Freund

Do 14-16

ÜR K 2



Leistungspunkte: 4

Theologie der Gegenwart steht im Wirkungsfeld der epochalen Veränderungen, die sich im philosophischen und theologischen Denken der Aufklärungszeit vollzogen haben. Anhand ausgewählter Texte vermittelt das Seminar einen exemplarischen Einblick in das Selbstverständnis der deutschen Aufklärung sowie in die Rezeption und Kritik der spätorthodoxen Dogmatik durch Neologie und Religionsapologetik. Abschluss und Ausblick bilden Auszüge aus dem „Wolfenbüttler Fragmentenstreit“, in dem Lessing die Theologie seiner Zeit auf den Prüfstand gezwungen hat. Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium Teilnahmevoraussetzungen: Systematisch-theologisches oder philosophisches Proseminar Anmeldung: Bitte unter [email protected] voranmelden Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Seminararbeit Literatur: K. Aner, Die Theologie der Lessingzeit. Halle 1929 W. Philipp, Das Werden der Aufklärung in theologiegeschichtlicher Sicht. Göttingen 1957 G. Freund, Theologie im Widerspruch. Die Lessing-Goeze-Kontroverse. Stuttgart 1989

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Reformation in befreiungstheologischer Perspektive VII: Die heutige Bedeutung von Karl Marx' Aufnahme der Kritik Luthers am Frühkapitalismus und die gemeinsame biblische Grundlage Seminar (Blockseminar)

Prof. Duchrow

Mo, 09.05.16 13-14 (ÖInst) Fr-So, 20.-22.05.16, jeweils 9-18 (Gemeindehaus Arche/Kirchheim)

ÖInst; Gemeindehaus Arche/Kirchheim (siehe links)



Leistungspunkte: 4

In der Theologie weitgehend vergessen ist die Tatsache, dass Martin Luther der von Karl Marx am häufigsten zitierte „bürgerliche Ökonom“ ist. Luthers Kritik am Frühkapitalismus hat offensichtlich nicht nur theologische, sondern auch ökonomische Bedeutung. Es geht sogar nicht nur um theologische und ökonomische, sondern auch um philosophische, psychologische, anthropologische und insgesamt zivilisatorische Fragen. Dabei ist der Rückbezug von Luther und Marx auf die biblischen Traditionen grundlegend. Ein weiteres interessantes Problem ist, wie sich diese Sachverhalte zu Thomas Müntzer und dem Bauernkrieg sowie deren Wirkungsgeschichte verhalten. Alle diese Fragen haben eine wichtige Bedeutung für die weltweiten, auch ökumenisch-kirchlichen Versuche, eine alternative Wirtschaft und Kultur für das Leben zu entwickeln. Zielgruppe: Studierende aller Fakultäten Teilnahmevoraussetzungen: Bereitschaft, einen Reader und angegebene Literatur durchzuarbeiten Sprachvoraussetzungen: Englisch Anmeldung: Elektronische Anmeldung bei [email protected] und ein Vorbereitungstreffen am 9.5.2016 im Seminarraum Dekanat Hauptstr. Zusätzlicher Arbeitsaufwand 4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Schriftliche Arbeit oder Klausur Literatur: LEHMANN, Hermann: Luthers Platz in der Geschichte der politischen Ökonomie. In: VOGLER, Günter (Hrsg.): Martin Luther. Leben, Werk, Wirkung. Berlin : Akademie-Verlag, 1986, S. 279-294 DUCHROW, Ulrich: Luthers Stellung zum Individualismus des modernen Geldsubjekts. In: DUCHROW, Ulrich/Ulrich, Hans G. (Hrsg.): Befreiung vom Mammon, Band 2 der Reihe „Die Reformation radikalisieren“. Münster : Lit, 2015, S. 142-86. HOFFMANN, Martin: Luther und die Ökonomie: Religionskritik als Kapitalismuskritik. In: Ulrich Duchrow und Martin Hoffmann (Hrsg.): Politik und Ökonomie der Befreiung. Münster : Lit, 2015, S. 107-138

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Der Segen und das pastorale Handeln. Systematisch-theologische Aspekte und praktisch-theologische Impulse Seminar

Prof. Cornelius-Bundschuh/PD Dr. Springhart

Mi 9-13; an folgenden Tagen: 27.04. (endet um 11 Uhr), 04.05., 08.06., 15.06., 06.07., 13.07.

ÜR K 2

Beginn: 27.04. (siehe oben)

Leistungspunkte: 4

Dem Segen kommt für das pastorale Handeln grundlegende Bedeutung zu. Er steht am Abschluss jeden Gottesdienstes, Menschen erbitten den Segen nicht selten am Ende von Seelsorgegesprächen. Täuflinge, Eltern und Paten werden gesegnet, Konfirmandinnen und Konfirmanden werden eingesegnet, Paare erbitten den Segen bei der Trauung, Verstorbene werden ausgesegnet. In jüngerer Zeit sind eigene Segnungs- und Salbungsgottesdienste entwickelt worden. Die Auseinandersetzung um die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare stellt die Frage in den Raum, ob der Segen verwehrt werden kann? In systematisch-theologischer Hinsicht fragt die Theologie des Segens danach, wie Gottes Handeln und Verheißung mit der Geschichte zusammen zu denken sind. Und gibt es Segen ohne Fluch? In unserem Seminar werden wir sowohl den theologischen Implikationen einer Segenstheologie nachgehen als auch die verschiedenen Praxisfelder reflektieren, in denen sich Facetten derselben praktisch niederschlagen. Die Bereitschaft, ein Referat und ein Protokoll zu übernehmen wird erwartet. Zielgruppe: Studierende der Theologie im Hauptstudium, Pfarrerinnen und Pfarrer im Kontaktstudium Teilnahmevoraussetzungen: Proseminar ST oder PT Anmeldung: Anmeldung bitte an: [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Referat, Protokoll Literatur: Magdalene Frettlöh, Theologie des Segens. Biblische und dogmatische Wahrnehmungen, Gütersloh 2002; Ulrike Wagner-Rau, Segensraum. Kasualpraxis in der modernen Gesellschaft, Stuttgart 2008; Christian Schwarz (Hg.), Segnung, Salbung, Heilung. Gottesdienstentwürfe, Predigten und liturgische Texte, Gütersloh 2010 Weitere Literatur wird in der konstituierenden Sitzung genannt.

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Gegenwartsdiskurse der Systematik (ggf. eigene Texte) Oberseminar/Sozietät (Blockseminar)

Prof. Stoellger

Blockseminar: Fr, 24.06.16 10-20 Sa, 25.06.16 9-16

ÜR K 3



Leistungspunkte: 3

Schreibend Denken und denkend Schreiben Lernen gehört zu den fortgeschrittenen Kompetenzen systematischer Theologie. Vorausgesetzt ist hier denkend zu lesen und lesend zu denken voraussetzt ebenso wie denkend zu Reden und redend zu denken. In diesem Oberseminar werden einerseits jüngst erschienene Texte und Debatten der Systematik durchdacht, anderseits auch eigene Texte gemeinsam erörtert. Zielgruppe: fortgeschrittene Studierende, Promovenden, Habilitanden Teilnahmevoraussetzungen: auf Anmeldung oder Einladung Sprachvoraussetzungen: Latein, Griechisch, Hebräisch Anmeldung: Anmeldung an [email protected], cc an [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand gründliche Vorbereitung pro Woche: Leistungsnachweis: Literatur: auf Absprache

Neue Entwürfe systematischer Theologie Oberseminar

Prof. Nüssel

Mi 18-20

KiGa I

Beginn: 27. April

Leistungspunkte: 3

Ist es unter postmodernen Bedingungen noch möglich und sinnvoll, den christlichen Glauben im Rekurs auf die klassischen Lehrstücke der Dogmatik in einem dogmatischen System zu entwickeln? Dass dies umstritten ist, lässt sich nicht zuletzt an dem Sachverhalt ablesen, dass in den letzten zwei Jahrzehnten kaum neue Entwürfe konzipiert wurden. Es gibt allerdings Ausnahmen wie etwa das Werk von Douglas Ottati: Theology for Liberal Protestants. Diesen und einige andere Ansätze sollen im Oberseminar besprochen werden. Zielgruppe: Studierende aller theologischer Studiengänge mit besonderem Interesse an Systematischer Theologie Teilnahmevoraussetzungen: Systematisch-theologisches Proseminar Sprachvoraussetzungen: Englischkenntnisse Anmeldung: Bis 20. April bei [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 3-4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Essay, Referat oder Hauptseminararbeit Literatur: auf Absprache

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Dietz Lange – Glaubenslehre Übung

Dr. Schmidtke

Do 18-20

KiGa I



Leistungspunkte: 2

Dietz Langes ‚Glaubenslehre’ (2 Bde., 2001) ist im Anschluss an Luther und Schleiermacher als denkende Rechenschaft über die christliche Glaubenserfahrung in Wechselwirkung mit der jeweiligen Selbst- und Welterfahrung konzipiert. Lange entfaltet die Grundaussagen reformatorischen Christentums, indem er nicht nur an die historisch-kritische Arbeit der Exegese und Kirchengeschichte sowie an praktisch-theologische Überlegungen über die Kirche anknüpft. Er bezieht auch die Philosophie und natur- und humanwissenschaftliche Fragestellungen mit ein. Die Übung möchte sich der Erarbeitung dieses aktuellen Entwurfs systematischer Theologie widmen. Ob dies durch Lektüre des Gesamtwerks oder einzelner Ausschnitte erfolgt, wird in der konstituierenden Sitzung gemeinsam beschlossen. Zielgruppe: Studierende mit systematisch-theologischen Grundkenntnissen Anmeldung: Anmeldung per Email: [email protected] Leistungsnachweis: unbenoteter Schein, benoteter Schein (mündliche Prüfung) Literatur: Dietz Lange, Glaubenslehre, 2 Bde., Tübingen 2001

Übung zur Vorlesung „Grundfragen politischer Ethik“ Übung

Prof. Tanner

Mo 13-14

NUni HS 04



Leistungspunkte: 1 (als Überblicksvorlesung, d.h. Vorlesung + Übung: 3)

Siehe Vorlesung von Prof. Tanner auf Seite 61.

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Einführung in die Ethik (EPG I) Übung

Fr. Weiß

Mo 11-13

KiGa II



Leistungspunkte: 2

Gemeinschaft jenseits von Identität? Theologische, politische und philosophische Perspektiven Übung

Hr. Bachmann

Do 11-13

KiGa I



Leistungspunkte: 2

Während man heute auf der einen Seite beobachten kann, wie viele Menschen nach Orten der Zugehörigkeit suchen, so kann man auf der anderen Seite beobachten, wie diese Orte immer wieder ausgrenzend und eng zu werden drohen. Es scheint, dass Gemeinschaften zur Abschließung nach außen neigen, insbesondere dann, wenn sie durch eine starke Betonung des Gemeinsamen Exklusivität herstellen möchten. Doch ist die Idee einer „offenen Gemeinschaft“ nicht ebenso widersprüchlich? Solche Fragen werden von postmodernen Denkern der Gemeinschaft wie Giogrio Agamben, Jean-Luc Nancy und Roberto Esposito aufgeworfen. Was bedeuten diese Anfragen für die christliche Vorstellung von der Kirche als "Gemeinschaft der Heiligen?". Wie lassen sich theologische, philosophische, soziologische und politische Theorien in ein fruchtbares Gespräch miteinander bringen? Und was können diese Theorien zur Reflexion über christliche Gemeinschaftsformen beitragen? Zielgruppe: Studierende, die ihr theologisches Denken, durch die Lektüre aktueller philosophischer Theorien vertiefen möchten Anmeldung: Um eine Anmeldung unter: [email protected] wird gebeten Zusätzlicher Arbeitsaufwand 3 Stunden pro Woche: Literatur: Esposito, Roberto, Communitas. Ursprung und Wege der Gemeinschaft, Berlin 2004. Rosa, Hartmut u.a., Theorien der Gemeinschaft zu Einführung, Hamburg 2010.

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Varianten frühchristlicher Ethik auf dem Hintergrund antiker Philosophie (EPG I) Übung

Hr. Nunn

Mo 14-16

ÖInst



Leistungspunkte: 2

Seit Anbeginn der Zeit denken Menschen über Fragen einer guten Lebensführung nach. Auch die Alte Kirche hatte sich mit dieser Thematik zu befassen und kam dabei zu vielfältigen Antworten. Dabei fand sie bereits einige ethische Systeme in Form paganer Philosophie vor. Entwickelte sich die frühchristliche Ethik in Abgrenzung zu den heidnischen Systemen, baute sie auf ihnen auf oder muss man diese losgelöst davon betrachten? Kann überhaupt von einer frühchristlichen Ethik gesprochen werden? Anhand exemplarisch gewählter Vertreter (Clemens von Alexandrien, Anachoreten, Laktanz, Augustin) werden verschiedene Formen christlicher Ethik des 3. und 4. Jahrhunderts sowie die philosophischen Systeme (Stoa, Kynismus, Epikureismus, Peripatos), die sie in irgendeiner Form rezipieren, untersucht. Im Hintergrund steht dabei die Frage, welche Faktoren ihre jeweilige Ausgestaltung bedingen. Nachdem in einer Sitzung die grundlegenden ethischen Charakteristika der jeweiligen Vertreter erläutert wurden, werden in einer weiteren Sitzung anhand von Quellen konkrete ethische Fragen (bspw. Sklaverei, Sexualität, Reichtum) beleuchtet und verglichen. Zielgruppe: Lehramtsstudierende aller Fächer, alle Interessierten Sprachvoraussetzungen: Griechisch- und Lateinkenntnisse nützlich, aber nicht zwingend notwendig. Die Texte werden grundsätzlich mit Übersetzung ausgegeben Anmeldung: Über LSF Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2-3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: EPG 1-Schein (Referat, Klausur) Literatur: A. Dihle, Ethik B. Christlich, RAC 6 (1966) 701-796; J. Rohls, Geschichte der Ethik, Tübingen 1999 (2. Aufl.), 141-163.

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Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen. Das Verhältnis von Leben und Tod im Licht ethischer Fragestellungen (EPG I) Übung

Dr. Lax

Fr 14-16

Dek



Leistungspunkte: 2

Wie sehr der Tod auch in der auf Lebensüberfluss ausgerichteten Konsumgesellschaft ignoriert werden mag, nichts ist so sicher im Leben. Über den Tod selbst lässt sich auf direktem Wege kaum mehr als seine Faktizität aussagen. Und doch ist unser Leben und unser Handeln davon bestimmt, wie wir Sterben und Tod auffassen und damit umgehen, womit deutlich wird, dass unterschiedliche Ansätze im Verständnis des Todes stets eminent ethische Fragestellungen beinhalten bzw. nach sich ziehen. Die Übung wird sich zunächst mit unterschiedlichen Betrachtungsweisen des Todes in Philosophie, Religionen, aber auch in relevanten Naturwissenschaften sowie deren impliziten Auswirkungen auf die Lebensführung beschäftigen, um grundlegende ethische Denkstrukturen und Argumentationsweisen kennenzulernen. Anschließend wird der Blick auf Veränderungen gerichtet, die das Verständnis des Todes und seine ethischen Auswirkungen im Lauf der Geschichte insbesondere im christlich geprägten Kulturraum erfahren hat, wie auch die Frage diskutiert werden, ob und wenn ja, wie wir heute unser Leben „im Angesicht des Todes“ leben. Letzteres führt zum großen Bereich der Anwendung ethischer Argumentationsweisen in Zentral- wie sogenannten Grenzbereichen des Lebens: Wie gehen wir um mit der eigenen Sterblichkeit und dem Tod anderer? Zentralthemen sind hierbei: Suizid, Sterbehilfe, Hospizarbeit, Trauerarbeit etc. Zielgruppe: EPG-Studierende, Theologie-Studierende, sonstige Interessierte Anmeldung: LSF, Mail an: [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2-3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Mündliche oder schriftliche Prüfung oder ausgearbeitetes Referat oder Hausarbeit Literatur: Reader wird zu Beginn der Veranstaltung zur Verfügung gestellt und ja nach Interesse erweitert

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Repetitorium Philosophie: Lektüre und Diskussion philosophischer Grundtexte Repetitorium

Dr. Pacyna

Do 16-18

Dek



Leistungspunkte: 2

Das Repetitorium Philosophie richtet sich an Studierende, die eine mündliche Examensprüfung ablegen wollen und an Interessierte, die einen historischen Überblick über die Religionsphilosophie Europas erhalten möchten. In den Sitzungen widmen wir uns den zentralen Figuren der Philosophiegeschichte: Antike: Platon und Aristoteles Mittelalter: Augustinus und Thomas Aufklärung: Kant, Hegel und Kierkegaard Gegenwart: Wittgenstein und Heidegger und Ricoeur und Levines Grundlegend sind die Quellen, die über moodle zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus gilt als Empfehlung das Studium sekundärer Texte, die Sie als Liste ebenfalls auf moodle finden. Konstruktive Diskussionen und Fragen auf der Basis des Gelesenen sind willkommen. Zielgruppe: Studierende, die das Philosophicum ablegen und Interessierte, die einen historischen Überblick über die Religionsphilosophie Europas erhalten möchten Teilnahmevoraussetzungen: Interesse an der europäischen Philosophiegeschichte Anmeldung: Gern vorab unter: [email protected] oder in der ersten Sitzung Leistungsnachweis: Anwesenheitsschein Literatur: per Moodle

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Religionswissenschaft und interkulturelle Theologie Dass die Widmung an den „lebendigen Geist“, die heute wieder das Haupttor der Neuen Universität schmückt, von den Nationalsozialisten durch eine an den „deutschen Geist“ ersetzt wurde, ist bezeichnend und lehrreich auch für unsere aktuelle politische Situation in Deutschland. Denn während die Lebendigkeit des Geistes eine Haltung verkörpert, die Offenheit, Freiheit, aber auch Kritikfähigkeit des Denkens umfasst, so handelte es sich bei dem Attribut „deutsch“ um die Festschreibung und Grenzziehung einer vermeintlich homogenen Gruppe gegen jene andere, die als „undeutsch“ und nicht als der imaginierten Volksgemeinschaft zugehörig angesehen wurden. Eine solche Festschreibung offenbart indes ebenfalls eine Geisteshaltung, und zwar eine des genauen Bescheidwissens: über sich selbst und alle anderen, über die auf diese Weise „gewusste“ Unumstößlichkeit der eigenen Überzeugungen und die Ordnung der Welt – und nicht zuletzt um die eigene Überlegenheit. Während nach dem Krieg das Motto über dem Hauptportal der Neuen Universität wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt wurde, ist die aktuelle politische Diskussion (besonders im Hinblick auf die syrischen Kriegsflüchtlinge) in einigen Bereichen paradoxerweise durch eine Rhetorik geprägt, die beide Geisteshaltungen wie selbstverständlich als Teil einer einzigen argumentativen Position gelten lässt: So finden sich etwa Gruppen, die ihre politische Identität auf die Kombination von Schlagwörtern wie „Aufklärung“, „christliches Europa“ oder „deutsche Werte“ gründen, und dieser Identität das „hereinbrechende Andere“ gegenüberstellen, das vermeintlich unaufgeklärt, unchristlich (in der Regel muslimisch) und mit den deutschen Werten inkompatibel sei. Eine solche Argumentation unterliegt m.M.n. einem grundsätzlichen Missverständnis. Denn bei „Aufklärung“ handelt es sich, ganz im Sinne der universitären Widmung, gerade nicht um ein essentielles Wissen oder eine inhaltliche Überzeugung, die einem Menschen zukommen können, schon gar nicht, weil er in eine bestimmte Gemeinschaft geboren wurde; während der Zusammenhang zwischen Geburtsort/-milieu und Zugehörigkeit zu einer Werteoder Religionsgemeinschaft häufig gegeben ist, ist ein in Deutschland geborener Mensch nicht automatisch aufgeklärt, weil es dort eine historische Epoche der Aufklärung gegeben hat. Wie beim lebendigen Geist handelt es sich bei „Aufklärung“ nicht um etwas, das gewusst werden kann oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe anzuzeigen vermag. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Haltung, ein Prinzip, und zwar, um mit Michel Foucault zu sprechen, um ein Ethos der Kritik an gegebenen Werten und Überzeugungen, die als unumstößlich und fix propagiert werden – häufig in Verbindung mit machtvollen Mechanismen der (sozialen) Ausgrenzung und Abwertung vermeintlich fremder Gruppen, die diese Überzeugungen angeblich nicht vertreten. Insofern stehen sich 84

ein „lebendiger“ und ein „deutscher“ Geist diametral entgegen, als es ersterem daran gelegen ist, die ausgrenzenden Fixierungen als politisch motiviert zu enttarnen, die in letzterem als absolut (weil durch die Kategorie des Volks legitimiert) behauptet werden. Das kritische Ethos des lebendigen Geistes ist dabei prinzipiell unabhängig von bestimmten inhaltlichen Überzeugungen und Werten; es eröffnet jedoch die Möglichkeit, diese Werte in ihrer Historizität und Kontingenz zu begreifen, und beugt so der übertriebenen Selbstgewissheit im Bezug auf den Besitz der Wahrheit und einem damit verbundenen Überlegenheitsgefühl gegenüber Andersdenkenden vor. Die Religionswissenschaft ist dem lebendigen Geist insofern verpflichtet, als sie – wie alle Wissenschaften – durch ein aufklärerisches Erkenntnisinteresse geprägt ist, und zwar in dem Sinne, dass sie danach trachtet, alte Gewissheiten zu überprüfen und gegebenenfalls zu revidieren. Das freilich schließt nicht nur ihre Forschungsergebnisse, sondern ebenso ihre theoretischen und methodischen Grundlegungen mit ein. Darüber hinaus hat die Religionswissenschaft aber auch zum Ziel, Diskurse um Religion zu ergründen, zu verstehen und zu historisieren, um sie in ihrer gesellschaftlichen Kontextualität transparent zu machen. Dabei rührt sie nicht selten an grundlegende Wissensbestände über Religion und Spiritualität, an einseitige und gegenseitige Zuschreibungen, Stereotypen und damit verbundene soziale Verwerfungen. Der Gegenstand ihres kritischen Erkenntnisinteresses ist damit prinzipiell auch die Theologie, sei sie christlichen, muslimischen oder sonstigen Ursprungs. In diesem Sinne dient sie, etwa in Verbindung mit einer Religions- oder interkulturellen Theologie, immer auch dazu, theologische Überzeugungen und Gewissheiten einer kritischen Diskussion zu unterziehen, miteinander in Bezug zu setzen und möglicherweise ins Gespräch zu bringen. Mit diesem Verständnis kann sie auch und gerade im theologischen Bereich zu einer reflektierteren und zurückhaltender vertretenen Position führen und eine Haltung implizieren, die anderen Positionen – ganz im Sinne des „lebendigen Geistes“ – stets offen und interessiert gegenübertritt. Yan Suarsana

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Überblicksvorlesung: Das Christentum und die Religionen in globalgeschichtlicher Perspektive Vorlesung

Prof. Bergunder

Mi 9-11

NUni HS 06



Leistungspunkte: 2

Das europäische Christentum steht vor großen Herausforderungen. Die zunehmende religiöse Pluralisierung Europas und globale Vernetzung der Welt verlangen nach theologischen Standortbestimmungen des Christentums im Bezug auf andere Religionen (Dialog, Theologie der Religionen, Mission). Zugleich haben sich die Zentren des weltweiten Christentums nach Afrika, Asien und Lateinamerika verlagert, und die dort entstandenen neuen Formen des Christentums verschaffen sich zunehmend auch in Europa Gehör. Vor diesem Hintergrund führt die Vorlesung in wichtige Ereignisse und zentrale Problemstellungen der Theologie- und Christentumsgeschichte Asiens, Afrikas und Lateinamerikas ein und erläutert Grundfragen und zentrale Entwürfe Interkultureller Theologie. Die Vorlesung wird mit Beamer-Folien unterstützt. Als Ergänzung und Vertiefung zur Vorlesung kann die Übung "Religion und Kultur" besucht werden. Für aktuelle Informationen siehe auch "http://theologie.uni-hd.de/rm/". Zielgruppe: Studierende im Grund- und Hauptstudium Leistungsnachweis: - Mündliche Prüfung gemäß der jeweiligen Prüfungsordnung - Anrechnung als Überblicksvorlesung bzw. Überblickslehrveranstaltung nur bei gleichzeitigem Besuch der Übung "Religion und Kultur " (Maltese/Bergunder) Für aktuelle Informationen siehe auch „http://theologie.uni-hd.de/rm/“ Literatur: Vorschläge zur Begleitlektüre und ein ausführliches Literaturverzeichnis werden in der Vorlesung bekanntgegeben. Einen ersten einführenden Einblick bieten: - Lienemann-Perrin, Christine: Mission und interreligiöser Dialog. (Ökumenische Studienhefte; 11). Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 1999 - Sugitharajah, R. S., The Bible and the Third World. Precolonial, Colonial, and Postcolonial Encounters. Cambridge: Cambridge University Press, 2001 - Bevans, Stephen B.: Models of Contextual Theology, Maryknoll, New York: Orbis Books, 2002

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Die Entdeckung der Religionsgeschichte Proseminar

Dr. Suarsana

Do 14-16

KiGa I



Leistungspunkte: 4

Die koloniale Expansion des 18. und 19. Jahrhunderts führte zu einer immensen Intensivierung des Kontakts der Europäer mit außereuropäischen Kontexten. Die Entdeckung heiliger Texte, die das Alter der eigenen biblischen Überlieferung zum Teil noch überstiegen, führte bald zu der Annahme, dass es sich auch bei der christlichen Tradition „nur“ um eine Religion unter vielen handeln könne. Im Zuge dieser Entdeckung etablierte sich ein Bewusstsein, welches „Religion“ als historischen Gegenstand konzeptionierte, mit dem es möglich war, Religionen über die verschiedenen Kontexte hinweg als geschichtliche Phänomene der Menschheitsgeschichte vergleichbar zu machen. Das Aufkommen des Verständnisses von Religion als historischem Gegenstand führte zu einer Neubewertung außereuropäischer Kulturen: So war die Missionstheologie gezwungen, sich mit den konkreten religiösen Gegebenheiten vor Ort auseinanderzusetzen und diese als (mit dem europäischen Kontext prinzipiell vergleichbare) geschichtliche Ausprägungen von Religion wahrzunehmen – und nicht länger als „dunklen Aberglauben“ abzutun. Zum anderen bedingte die Möglichkeit, Religion als historischen Gegenstand zu untersuchen, die Etablierung einer neuen wissenschaftlichen Disziplin: der (vergleichenden) Religionswissenschaft. Im Proseminar werden wir zentrale Zeugnisse der Neubewertung von Religion im Zuge der Entdeckung der Religionsgeschichte lesen und diese mit theoretischen Überlegungen zur Begriffsbestimmung des Gegenstands der Religionswissenschaft verknüpfen. Darüber hinaus soll auch die Neubewertung nichtchristlicher Religionen im Rahmen der Missionswissenschaft (vor allem am Beispiel der Theologie der Religionen) thematisiert werden. Zielgruppe: Studierende im Grundstudium Anmeldung: Bitte kurze Email an [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Referat/Protokoll, Essay und Proseminararbeit Literatur: Hans G. Kippenberg: Die Entdeckung der Religionswissenschaft und Moderne. München 1997.

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Religionsgeschichte.

Komparatistisches Hauptseminar: Religion und Globalisierung. Theorien und Fallbeispiele Hauptseminar

Prof. Bergunder

Mi 11-13

ÜR K 3



Leistungspunkte: 4

Globalisierung ist eines der zentralen Charakteristika der Gegenwart. Alle großen Religionen agieren heute global, aber das war nicht immer so. Im Seminar soll versucht werden, ein differenziertes religionswissenschaftliches Verständnis von Globalisierung zu entwickeln, das einen besonderen Schwerpunkt auf die geschichtlichen Hintergründe legt. Für aktuelle Informationen siehe auch "http://theologie.uni-hd.de/rm/". Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium Leistungsnachweis: Seminararbeit Literatur: Beyer, Peter (Hrsg.): Religion im Prozeß der Globalisierung. (Religion in der Gesellschaft; 10). Würzburg 2001

Sind Menschenrechte "westlich"? Zur Problematik interkultureller Normenbildung. Seminar

PD Dr. Stahmann

Mo 16-20 (2-wö.)

KiGa II



Leistungspunkte: 4

Verstärkt wird vor allem von außereuropäischen Vertretern die Universalität der Menschenrechte kritisch hinterfragt. Ein zentrales Argument in diesen Debatten ist die angeblich "westliche" Herkunft dieser Rechtsansprüche. Das Seminar greift diese Debatten auf und untersucht die Fragen, die sich aus der Problematik interkultureller Normenbildung ergeben. Teilnahmevoraussetzungen: Proseminar Sprachvoraussetzungen: Englisch Anmeldung: per E-mail: [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 1 Stunde pro Woche: Literatur: Hans Joas: Sind die Menschenrechte westlich? 2015 Mahmoud Bassiouni, Menschenrechte zwischen Universalität und islamischer Legitimität, Frankfurt 2014

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Religion und Kultur. Einführung in Theorien- und Methodenprobleme der Religionswissenschaft aus interkultureller Perspektive Übung

Prof. Bergunder/Hr. Maltese

Di 14-16

ÜR K 3



Leistungspunkte: 2

Für große Teile der Religionswissenschaft ist die Erforschung nicht-europäischer religiöser Kontexte charakteristisch. Dabei stellen sich jedoch erhebliche methodische und theoretische Probleme. Ziel der Veranstaltung ist es, grundlegende Theorie- und Methodenfragen der Religionswissenschaft im Horizont interkultureller Fragestellungen zu diskutieren, um einen kompetenten Umgang damit einzuüben. Aus theologischer Perspektive ist die Kenntnis dieser Problemzusammenhänge für ein sachgerechtes Verständnis des interreligiösen Dialogs und der interkulturellen Theologie unbedingt notwendig. Für aktuelle Informationen siehe auch „http://theologie.unihd.de/rm/“. Zielgruppe: Studierende im Grund- und Hauptstudium Leistungsnachweis: Für einen benoteten Leistungsnachweis, siehe Überblicksvorlesung „Das Christentum und die Religionen in globalgeschichtlicher Perspektive“. Für einen reinen Teilnahmeschein ist die Übernahme eines Referats erforderlich. Literatur: Zur ersten Orientierung: Klaus Hock: Einführung in die Religionswissenschaft. Darmstadt 2002. Klaus Hock: Einführung in die interkulturelle Theologie. Darmstadt 2011.

Forschungskolloquium Oberseminar

Prof. Bergunder

Nach Vereinbarung

Büro Bergunder



Leistungspunkte: 3

Studierende, die Master- oder Magisterarbeiten schreiben, oder mit einem besonderen Forschungsinteresse für das Fach, Doktoranden etc.

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Praktische Theologie Lebendiger Geist Komm, Heiliger Geist, erfüll die Herzen deiner Gläubigen und entzünd´ in ihnen das Feuer deiner göttlichen Liebe der du in Mannigfaltigkeit der Zungen die Völker der ganzen Welt versammelt hast in Einigkeit des Glaubens. Halleluja! (EG 156) Es ist etwas ungewöhnlich, auch für TheologInnen, zum Heiligen Geist Du zu sagen und ihn wie einen Freund herbeizubitten, dass er komme und sein Werk tue, als würde er seine Gaben einsetzen, wie es von jedem von uns verlangt ist. Schon etwas näher ist die Vorstellung, dass der Geist Wohnung in uns nimmt und uns zu diesem oder jenem befähigt – zu Geistesgaben, für die man im Neuen Testament ja einige Checklisten findet, um sie als solche und sich als geistbegabt zu identifizieren. Mir geht Letzteres in der Schlussfolgerung deutlich zu weit. Mir ist sehr sympathisch, dass in diesem Lied der Abstand zwischen den so Singenden und dem Geist gewahrt bleibt: auch wenn der Geist in uns Wohnung nimmt, wird er nicht vereinnahmt für irgendwelche Zwecke und Zeichen, sondern bleibt der, der sein Werk tut, auch wenn er es in uns und an uns und durch uns an anderen tut. Das ist auch nicht wenig: Herzen füllen, Feuer der Liebe entfachen, die Völker der ganzen Welt versammeln. Der Geist weht nicht nur, wo er will, sondern wirkt auch gewaltig. Das muss er auch, und darauf können wir nur hoffen, in der bedrohlich überfordernden Situation, in der wir unsere Welt derzeit erleben. Mit dem alten Lied, das ich als Jugendlicher als liturgischen Eingangsgesang eines jeden Gottesdienstes erlebt und schätzen gelernt habe, rufen wir den Geist wie einen Freund herbei, dass er sein Werk tue. Bis heute halte ich das für den besten Einstieg in einen Gottesdienst, auch weil er jedes gottesdienstliche Geschehen fest in den Kontext globalen Geschehens, globalen Friedens und Unfriedens einschreibt. Da geht es um mehr als um innere Wirkungen und um mehr als um individuelle Gottgefälligkeit, da geht es um Frieden, Heil und Liebe, die Gott loben In der Praktischen Theologie hat die Vorstellung vom Heiligen Geist als Gegenüber, als (dritte) Person der Trinität in der Predigtlehre Rudolf Bohrens, des Amtsvorgängers von Fritz Lienhard und Christian Möller an unserer Fakultät, einen festen und zentralen Ort gefunden. In Auseinandersetzung mit den Geist- und Reich-

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Gottes-Vorstellungen der württembergischen Theologen Blumhardt Vater und Sohn und vor allem dem Konzept der theonomen Reziprozität des niederländischen Theologen Arnold von Ruler entwickelt Bohren eine pneumatologische Homiletik, in der die „christologische Wahrheit“ nicht etwa in die Hände der PredigerInnen, sondern in die des Geistes gegeben wird. Ein „lebendiger Geist“ wird darin zur „Geistesgegenwart“ und verhilft zu einer Antwort auf die „Frage nach dem Verhältnis von Göttlichem und Menschlichem im Sprachgeschehen.“ Theonome Reziprozität beschreibt darin Strukturunterschiede zwischen Christologie und Pneumatologie, die auf der These gründen, dass die Ausgießung des Heiligen Geistes gegenüber der Fleischwerdung des Wortes eine neue Tat Gottes darstellt. Diese ist insofern „reziprok“, als sie da, wo die Christologie Christus an unsere Stelle setzt und ihn für uns und unser Heil leiden lässt, die Pneumatologie den Geist stattdessen in Menschen einwohnen lässt und Menschen ans Werk setzt. Dieser Geist bleibt Gegenüber, bleibt „Person“ jenseits unserer Persönlichkeit, aber macht diese zu seinem Teil und zum Medium seines Wirkens. Aus „Stellvertretung“ in der Christologie wird in der Pneumatologie so theonome Reziprozität; geht es in der Christologie um die menschliche Natur, so in der Pneumatologie um die menschliche Person und ihr soziales Umfeld, in dem der Geist Wohnung nimmt. Aber dadurch, dass der Geist Wohnung in uns nimmt, wird seine Sprache polyphon, vielfältig, wird sie menschlich und damit zugleich missverständlich. Die Vollkommenheit des Werkes Christi wird in das Fragmentarische menschlichen Handelns gegossen. Insofern es darin zur Vermengung und Vermischung „des göttlichen Heils in Jesus Christus mit der geschaffenen und gefallenen Existenz des Menschen“ (78) kommt, werden zwar Wunder machbar, aber auch die Charismen vorläufig, Fragmente einer zu erwartenden Wirklichkeit. Geschah die Passion Christi „ein für allemal“, so leidet der Geist fortgesetzt am Leiden der Schöpfung und der Geschöpfe; während das Werk Jesu getan ist, fängt der Geist damit erst richtig an: Er schreit gegen den Tod, der das Leben bedroht. Sein Leiden ist aktiv: er ruft nach der neuen Schöpfung, nach dem neuem Leben, das er schafft - in uns, an uns, durch uns. Und er geht dabei nicht einfach in uns und unseren Gaben auf. Er bleibt Gegenüber, das sein eigenes Werk tut, und es auch vollenden wird. Übertragen bedeutet das: Das Werk des Geistes bleibt, wo er sich an Menschen bindet, fragmentarisch. Es hat Teil an allen Unsicherheiten und Uneindeutigkeiten, die das Leben auszeichnen. Es schützt nicht vor Sünde und Tod, aber es spricht frei davon, sich und andere dadurch am Leben zu hindern. Genau darin tut der Geist das Werk Christi in uns: Der Geist macht lebendig, macht uns lebendig, indem er uns in sein protestierendes, befreiendes, Leben schaffendes Werk hineinholt. Das schafft Leiden, aber es schafft auch Heil. Der Heilige Geist ist einer – so hat es Luther formuliert - der heilig macht. Wir können nun sagen: Der lebendige Geist einer, der lebendig macht. Komm, Heiliger Geist. Manfred Ferdinand

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Martin Luther als Seelsorger Vorlesung

Prof. Möller/PD Dr. Heymel

Fr 11-13

NUni HS 15



Leistungspunkte: 2

3000 Briefe, die von Luther erhalten sind, erweisen ihn als einen einfühlsamen Seelsorger, der auf die Nöte seiner Mitmenschen einzugehen weiß. Viele Predigten zeigen Luther als einen seelsorglichen Prediger, der den Hörern Trost und Trotz des Evangeliums zuzusprechen weiß. Durch Luthers gesamte Theologie geht ein seelsorglicher Grundzug, weil er die theologischen Sachverhalte in der Dimension des Gewissens anzusprechen weiß. Deshalb ist es lohnend, durch den Seelsorger einen Zugang zu Martin Luther als Person und als Theologe zu bekommen. Zielgruppe: Alle Studierenden Leistungsnachweis: Mündliche oder schriftliche Vorlesungsprüfungen sind möglich Literatur: Gerhard Ebeling, Luthers Seelsorge. Lebenssituationen, Tübingen 1997.

Theologie

in

der

Vielfalt

der

Einführung in die Religionspädagogik und in die Religionsdidaktik Vorlesung

Prof. Schoberth

Di 9-11

NUni HS 12a



Leistungspunkte: 2

Die Vorlesung bietet eine Einführung in die Themen und Gegenstandsbereiche der Religionspädagogik und ihre Didaktik: Der Ort der Religionspädagogik im Ganzen der Praktische Theologie wird erörtert, das spannungsvolle Verhältnis von Religionspädagogik und Katechetik reflektiert und der religiöse Bildungs- und Erziehungsauftrag an der Schule thematisiert. Die Gestalt religiöser Lernprozesse (Religionsdidaktik) wird in der Vorlesung reflektiert und anhand konkreter Lernwege entfaltet. Zielgruppe: Lehramts- und Pfarramtsstudierende Teilnahmevoraussetzungen: Wenn möglich Proseminar Religionspädagogik oder Proseminar Praktische Theologie Sprachvoraussetzungen: Wenn möglich Graecum Zusätzlicher Arbeitsaufwand 3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Je nach Prüfungsordnung: mündliche Prüfung oder Literaturausarbeitung (1LP) Literatur: Schröder, Bernd: Religionspädagogik, Tübingen 2012.

93

Theologie der Diakonie Vorlesung

Prof. Lienhard

Di 14-16

NUni HS 09

Beginn in der zweiten Woche

Leistungspunkte: 2

Ausgehend von der Reformation, soll durch die Geschichte die theologische Problematik der Diakonie verschärft werden. Anschließend werden biblische und theologische Gesichtspunkte referiert, mit Schwerpunkt auf den Diakonietheologen Ulrich Bach. Zielgruppe: Alle Zusätzlicher Arbeitsaufwand 1 Stunde (zum Nachlesen vom Vorlesungsmanuskript) pro Woche: Leistungsnachweis: Mündliche Vorlesungsprüfung Literatur: Anika Albert, Helfen als Gabe und Gegenseitigkeit, Perspektiven einer Theologie des Helfens im interdisziplinären Diskurs, Heidelberg 2010. Fritz Lienhard, Heinz Schmidt, Das Geschenk der Solidarität, Chancen und Herausforderungen der Diakonie in Frankreich und Deutschland, Heidelberg 2006. Fritz Lienhard, Adrian Bölle, Zur Sprache befreit – Diakonische Christologie, Neukirchen 2013.

Homiletik: Predigt als Rede von Gott Vorlesung

PD Dr. Nierop

Di 11-13

NUni HS 02



Leistungspunkte: 2

In dieser Vorlesung geht es um die Predigt als Rede von Gott. Diese Sichtweise auf die Predigt wird zunächst biblisch-theologisch verortet, dann mit wichtigen homiletischen Ansätzen aus Geschichte und Gegenwart ins Gespräch gebracht sowie anschließend auf ihre handlungsorientierende Funktion für die konkrete Vorbereitung von Predigten hin untersucht. Außerdem vermittelt diese Vorlesung Einblicke in die aktuelle internationale und interdisziplinäre Predigtforschung. Für die Homiletik sind die (empirischen) Humanwissenschaften ein wichtiger Gesprächspartner. Den Gewinn für die konkrete Predigt, der aus diesem Dialog entsteht, hebt die Vorlesung anhand von Predigtbeispielen hervor. Zielgruppe: Alle Interessierten Literatur: Albrecht Grözinger, Homiletik, Gütersloh Wilfried Engemann, Einführung in die Homiletik, Tübingen/Basel 2011

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2008

Liturgik Vorlesung

Prof. Mautner

Mo 09:45 – 10:30

Hochschule für Kirchenmusik, Raum A (1. OG)



Leistungspunkte: 1 Leistungsnachweis: Kooperation mit HfK; nur Teilnahmeschein im Wahlmodul möglich

Hymnologie Vorlesung

Prof. Mautner

Mo 10:45 – 11:30

Hochschule für Kirchenmusik, Raum A (1. OG)



Leistungspunkte: 1 Leistungsnachweis: Kooperation mit HfK; nur Teilnahmeschein im Wahlmodul möglich

Einführung in die Religionspädagogik und ihre Didaktik Proseminar

Hr. Wiesinger

Di 11-13

ÜR K 3



Leistungspunkte: 3

In diesem PS wird ein umfassender Überblick über sämtliche Arbeitsfelder einer zeitgemäßen Religionspädagogik erarbeitet. Es werden Grundfragen und traditionelle Themen des Faches, aber auch neueste Entwicklungen in Hinblick auf christlich-religiöse Erziehung, Sozialisation, sowie Bildungs- und Lernprozesse behandelt. Zielgruppe: Studierende im Grund- und Hauptstudium Anfängerprojekt; Teilnahmevoraussetzungen: Abgeschlossenes Lektürevorbereitung Anmeldung: Per LSF Zusätzlicher Arbeitsaufwand 3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Essay, mündliche Prüfung

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regelmäßige

Teilnahme

und

Homiletisches Proseminar: Einführung in die Theorie der Predigt Proseminar

Hr. Wiesinger

Do 11-13

ÜR K 3



Leistungspunkte: 3

Dieses Proseminar legt die Grundlagen zur Reflexion der Rede von Gott. Mit verschiedenen Perspektiven klassischer und neuerer Entwürfe werden die Grundfragen der Predigttheorie behandelt. Durch die Beschäftigung mit den Fragen und Bewegungen der Texte soll ein eigener reflektierter Spielraum geschaffen werden. Dieser soll sowohl die Basis der eigenen Arbeit an der Predigt als auch der Reflexion von Predigt werden. Zielgruppe: Studierende im Grundstudium Teilnahmevoraussetzungen: Exegetisches Grundwissen; regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit Anmeldung: Per LSF Leistungsnachweis: Referat, Proseminararbeit Literatur: Lars Charbonnier, Konrad Merzyn, Peter Meyer (Hg.): Homiletik. Aktuelle Konzepte und ihre Umsetzung, Göttingen 2012. Peter Bukowski: Predigt wahrnehmen. Homiletische Perspektiven, NeukirchenVluyn 6. Auflage 2011. Wilfried Engemann: Einführung in die Homiletik, Tübingen 2. Auflage 2011.

Zur Logik der Theologie in religiösen Bildungsprozessen in Schule und Gemeinde Seminar

Prof. Schoberth

Di 11-13

ÖInst



Leistungspunkte: 4

In religiösen Bildungsprozessen in Schule und Gemeinde - insbesondere im Religionsunterricht der Oberstufe – befinden sich Schülerinnen und Schüler auf einem Weg, christliche Religion kennenzulernen und zu erschließen. Dazu dienen ihnen theologische Texte aber auch die unterrichtliche Arbeit an der Bibel/Heilige Schrift. Im Seminar soll die theologische Gestalt/Logik religiöser Bildung untersucht und reflektiert werden und daraus Unterrichtswege entwickelt werden. Das Seminar bereitet auf die selbstständige Unterrichtsvorbereitung für den Religionsunterricht in der Oberstufe und für religiöse Bildungsprozesse in der Gemeinde vor (fachdidaktischer bzw. katechetischer Seminarschein). Zielgruppe: Studierende des Lehramts und des Pfarramts Teilnahmevoraussetzungen: Religionspädagogisches Proseminar oder Praktisch-theologisches Proseminar; wenn möglich Einführung in die Religionspädagogik /Vorlesung Sprachvoraussetzungen: Graecum Anmeldung: Per LSF Zusätzlicher Arbeitsaufwand 4 bis 5 Stunden pro Woche: Seminarschein; Katechetischer Leistungsnachweis: Fachdidaktischer Religionspädagogischer Unterrichtsentwurf Literatur: Wird im Seminar bekanntgegeben

96

Seminarschein;

Erzählungen in religiöser Kommunikation Seminar

Prof. Rupp

Di 16-18

KiGa II



Leistungspunkte: 4

Bei Aushandlungsprozessen von Religionen spielen Erzählungen, Geschichten eine entscheidende Rolle. Dies gilt in besondere Weise für das Christentum, das als Erzählgemeinschaft zu verstehen ist. Diese Geschichten haben mitunter unterschiedliche determinierende Plots. Das gilt z.B: für Konversionsgeschichten, Wundererzählungen. In der Veranstaltung werden verschiedene Plots analysiert und auf ihren strukturbildenden Mechanismus befragt. Zu Beginn wird es eine Einführung in theoretische Positionen des Konstruktivismus geben. Für Studierende der Theologie besteht Gelegenheit einen Unterrichtsentwurf anzufertigen Zielgruppe: Studierende der Theologie und der Religionswissenschaft Teilnahmevoraussetzungen: Für Theologie Studierende: Proseminar Zusätzlicher Arbeitsaufwand 3 Stunden pro Woche: Literatur: Zu Beginn des Seminars werdenim Moodleraum Arbeitsgrundlagem digitale eingestellt sein.

Kasualien – Die Trauung Seminar (Blockseminar)

PD Dr. Rinn

Blockseminar: Mo, 18.04.16, 18-20 Mo, 25.04.16, 18-20 Sa, 21.05.16, 9-17 Sa, 25.06.1,6 9-17 Zusätzlich 6 Stunden Exkursion; Termin nach Vereinbarung

ÖInst



Leistungspunkte: 4

Kasualien sind vom Rand in das Zentrum praktisch-theologischer Reflexion gerückt. Kasualien sind für viele Menschen der wichtigste Kontakt zur Kirche. Am Beispiel der Hochzeit werden wir über Kasualtheorien nachdenken und Vorstellungen über Liebe, Sexualität und Ehe im Blick auf die Kasualie Hochzeit diskutieren. Homiletische und liturgische Gestaltungsfragen gehören ebenso zum Seminarprogramm wie die Fragen nach der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare. Der Besuch eines Traugottesdienstes und - wenn möglich - einer Hochzeitsmesse sind als Exkursion geplant. Zielgruppe: Studierende des Studiengangs „Magister Theologiae“ Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Literatur: Christian Grethlein: Grundinformation Kasualien, Göttingen 2007 Arnold van Gennep, Übergangsriten, Frankfurt/M. 1986 Kristian Fechtner, Kirche von Fall zu Fall. Kasualien wahrnehmen und gestatten. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage, Gütersloh 2011 Isolde Karle, Ehe, Liebe und Sexualität im Christentum: Von den Anfängen bis heute, 2014

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Was ist Pastoralpsychologie? Seminar

Prof. Drechsel

Mo 18:00-21:30 (2-wö.)

ÜR K 3 Leistungspunkte: 4

Zwischen völliger Ablehnung als „bloß psychologische Engführung der Theologie“ und der Feststellung, dass pastoralpsychologische Kompetenz die Grundlage aller pfarrerlichen Praxis bieten kann hat die Pastoralpsychologie einen eigentümlich schillernden Platz im Kontext der Praktischen Theologie. Dies spiegelt sich auch in ihrer inneren Struktur: Zwischen Theologie und Psychologie, zwischen Theorie und Praxis, zwischen verschiedensten psychologischen Identifikationsangeboten, zwischen Selbstund Fremdbezug usw. In diesem Seminar soll – in verschiedensten theoretischen und praktischen Perspektiven – pastoralpsychologischen Denken und Handeln vorgestellt werden, von dem her dann eine Annäherung an die Fragen erfolgen kann: Was ist Pastoralpsychologie? Welche – auch theologische – Bedeutung hat sie für Theorie und Praxis? Wo sind ihre Grenzen? Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium Teilnahmevoraussetzungen: PT-Proseminar Anmeldung: An [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2-3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Referat, Seminararbeit Literatur: Wird zu Beginn der Veranstaltung bekanntgegeben

98

Seelsorgefelder Seminar

Prof. Drechsel

Mo 11-13

ÜR K 3



Leistungspunkte: 4

In den letzten Jahren wird, nach einer langen Zeit einer rein beziehungsorientierten Seelsorgetheorie, die Bedeutung des Kontextes der Seelsorge wiederentdeckt. Die Gemeinde braucht eine andere Antwort auf die Frage: Was ist eigentlich Seelsorge? als das Altenheim, das Gefängnis, das Krankenhaus. Was aber bedeutet ein solches Nebeneinander dann für die Seelsorgetheorie? In diesem Seminar wollen wir die Seelsorgefelder Gemeinde, Altenheim, Krankenhaus, Gefängnis (und die Notfallseelsorge) genauer analysieren: Wie sind die Rahmenbedingungen? Was heißt hier Seelsorge? Welches seelsorgliche Handeln ist notwendig? Welche Auswirkungen hat dies auf die Seelsorgetheorie? Dabei soll unter Einbeziehung der Frage nach der Praxis eine Annäherung geschehen an eine „Topologie der Seelsorge“, die die Basis abgibt für eine Neukonzeption der Poimenik. In den letzten Jahren wird, nach einer langen Zeit einer rein beziehungsorientierten Seelsorgetheorie, die Bedeutung des Kontextes der Seelsorge wiederentdeckt. Die Gemeinde braucht eine andere Antwort auf die Frage: Was ist eigentlich Seelsorge? als das Altenheim, das Gefängnis, das Krankenhaus. Was aber bedeutet ein solches Nebeneinander dann für die Seelsorgetheorie? In diesem Seminar wollen wir die Seelsorgefelder Gemeinde, Altenheim, Krankenhaus, Gefängnis (und die Notfallseelsorge) genauer analysieren: Wie sind die Rahmenbedingungen? Was heißt hier Seelsorge? Welches seelsorgliche Handeln ist notwendig? Welche Auswirkungen hat dies auf die Seelsorgetheorie? Dabei soll unter Einbeziehung der Frage nach der Praxis eine Annäherung geschehen an eine „Topologie der Seelsorge“, die die Basis abgibt für eine Neukonzeption der Poimenik. Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium Teilnahmevoraussetzungen: PT-Proseminar Anmeldung: An [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2-3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Referat, Seminararbeit Literatur: Wird zu Beginn der Veranstaltung bekanntgegeben

99

Der didaktische Umgang mit biblischen Texten im Evangelischen Religionsunterricht Seminar

StD Kasper

Di 14-16

Dek



Leistungspunkte: 4

Dieses religionsdidaktische Seminar wird den Schwerpunkt auf die didaktische-methodische Behandlung biblischer Texte im evang. Religionsunterricht legen. Dabei werden sowohl hermeneutische als auch kreative Möglichkeiten der Erschließung von Texten eine Rolle spielen. Das eigene fachwissenschaftliche Wissen soll dabei exemplarisch auf künftige Unterrichtssituationen angewendet werden. Ziel: Bereits im Unterricht erprobte Entwürfe werden systematisch zu analysieren und zu bewerten sein. Ferner sollen Kriterien von einem "guten" und "gelingenden" Religionsunterricht entwickelt werden, die schließlich in die Ausarbeitung eines eigenständigen Unterrichtsentwurfs münden. Zielgruppe: Lehramtsstudierende im Hauptstudium Teilnahmevoraussetzungen: Religionspädagogische oder fachdidaktische Proseminararbeit Anmeldung per Mail an: [email protected] Anmeldung: Verbindliche Begrenzung auf achtzehn Teilnehmer/-innen, die an der konstituierenden Seminar-Sitzung teilnehmen werden. Zusätzlicher Arbeitsaufwand Ca. 2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Fachdidaktische Seminararbeit ausgearbeiteter Sachanalyse!)

(Erarbeitung

einer

Unterrichtsstunde

mit

Literatur: Eine Literaturliste wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben; ein entsprechender Reader wird auf Wunsch erstellt!

Praxis und Theorie der Predigt Seminar

Prof. Lienhard

Mi 10-13

KiGa II



Leistungspunkte: 4

Predigt wird geübt und besprochen. Zudem werden wir klassische Texte der Homiletik, aber auch zur Kommunikations- und Sprachtheorie anschauen. Ziel ist die Verknüpfung der theoretischen Untersuchungen mit den konkreten Predigten. Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium Teilnahmevoraussetzungen: Homiletisches Proseminar Anmeldung: Ja, per Mail Zusätzlicher Arbeitsaufwand 3 Stunden pro Woche: Lektüre der Texte, 1 Impulsreferat, Protokoll, 1 Predigt im Seminar Leistungsnachweis: Im Rahmen dieses homiletischen Hauptseminars können die in vielen Studienordnungen vorgesehenen Predigtarbeiten verfasst werden. Literatur: Wilfried Engemann, Einführung in die Homiletik, Tübingen und Basel, 2011. Albrecht Grözinger, Homiletik, Gütersloh, 2008.

100

Seelsorge und Traumaarbeit Seminar

Prof. Schneider-Harpprecht/Dr. Schult

Di 18:00-21:30 (2-wö.) Zusätzlich Fr + Sa, 03.06.16 + 04.06.16, jeweils 09:15 – 18:00 (mit Mittagspause: 12:30 – 14:15)

KiGa II (Di) ÜR K 3 (Fr+Sa)

Beginn: 26. April 2016

Leistungspunkte: 4

In welchen Maße in der Seelsorge Menschen mit schweren Traumatisierungen Hilfe suchen, ist in den letzten Jahren immer mehr ins Bewusstsein getreten. Die Erfahrungen von Krieg, Flucht und Vertreibung hinterlassen schwere psychische Wunden ebenso wie das Erleiden von Unfällen, Gewalt, Schadensereignissen und Katastrophen. Psychologische und medizinische Erkenntnisse über posttraumatische Belastungsstörungen haben neue Wege der Traumaarbeit eröffnet. Sie sind nicht nur für die Notfallseelsorge bedeutsam, sondern auch für die Seelsorgearbeit in der Gemeinde, im Krankenhaus, Altenheim und anderen Kontexten. Aus theologischer Sicht ist die religiöse Dimension der Traumaarbeit bedeutsam und wenig erforscht. Das Seminar erkundet Traumatisierungen und den seelsorglichen Umgang mit ihnen mit dem Ziel, Modelle des Verstehens und des seelsorglichen Handelns zu finden. PD Dr. Maike Schult, Spezialistin für Seelsorge mit Traumatisierten, wird im Rahmen eines Seminarblocks am 3./4.6, zentrale Thesen ihrer Forschung vorstellen und in die religiöse und literarische Traumaarbeit einführen. Zielgruppe: Alle Studierenden Anmeldung: Bis 16. April 2016 Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2-3 Stunden pro Woche: Literatur: Kerstin Lammer, Seelsorge nach traumatischen Erlebnissen. Kalter Schweiß auf dem Rücken, Deutsches Pfarrerblatt 4/2009. Thomas Zippert, Notfallseelsorge. Grundlegungen, Orientierungen, Erfahrungen, Heidelberg, Veröffentlichungen des Diakoniewissenschaftlichen Instituts 25, Universitätsverlag Winter 2006, S. 102 - 140

Gelehrt predigen: Homiletisch-kirchengeschichtliche Fallstudien zu Predigten und Predigern der Heidelberger Universitätskirche Seminar

Prof. Schwier/Dr. Ulrichs

Mo 16-18

ÜR K 3



Leistungspunkte: 4

Nach einer Einführung in die Badische Kirchengeschichte werden Predigt- und Predigerprofile aus der reichen Geschichte der Heidelberger Universitätsgottesdienste erkundet - z.B. Johannes Bauer und Reformationspredigt 1917, Ernst Troeltsch, Renatus Hupfeld und die Predigt 1933, Theodor Odenwald, Martin Dibelius, Peter Brunner, Edmund Schlink, Gerhard von Rad, Claus Westermann, Hannelis Schulte, Albrecht Peters, Rolf Rendtorff und Heinz Eduard Tödt. Die Ergebnisse sollen in geeigneter Weise auch öffentlich präsentiert werden. Zielgruppe: Alle Interessierten Anmeldung: Ja - bitte per e-mail an: [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Seminararbeit möglich

101

Musik und Religion Seminar

Prof. Schwier/Prof. Mautner

Mo 18-20 (nur in den ersten vier Semesterwochen) Zusätzlich Blockveranstaltung: 07.07.16 – 10.07.16

ÜR K 2



Leistungspunkte: 4

In dem Seminar werden in vier Sitzungen in den ersten vier Semesterwochen die Verhältnisbestimmungen von Musik und Religion, Ästhetik und Theologie exemplarisch erkundet. Im Blockseminar (7.-10.7.16) nehmen wir teil an der interdisziplinären Summer School des Theologischen und Musikwissenschaftlichen Seminars und der Hochschule für Kirchenmusik, mit Vorträgen, Diskussionen und Konzerten zum Thema "Jesus - Mensch, Prophet, Messias". Zielgruppe: Alle Interessierten Zusätzlicher Arbeitsaufwand 1 Stunde pro Woche:

Luthers, Calvins und Zwinglis Gottesdienstreformen in ihrer Bedeutung für die (spät)-moderne Gegenwart Seminar

Prof. Neijenhuis

Mo 18-20

ÖInst



Leistungspunkte: 4

Haben die Gottesdienstreformen der Reformatoren noch eine Bedeutung für unsere (spät)moderne Gegenwart? Luther, Calvin und Zwingli reagierten auf die Krise ihrer mittelalterlichen Kirche, auch unsere gegenwärtigen Reformen reagieren auf die Krisen der Gegenwart und auf die veränderten Voraussetzungen, die die Kirche in der Moderne berücksichtigen muss. Gleichwohl stehen die heutigen Reformen auch in der Tradition von Luther, Calvin und Zwingli. Im Seminar werden die Schriften der Reformatoren zur Gottesdienstreform gelesen und die veränderten Voraussetzungen der modernen Gegenwart erarbeitet, um dann das Seminarthema beantworten zu können. Zielgruppe: Theologiestudierende Anmeldung: Bitte anmelden unter [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2-3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Mündliches Referat und schriftliches Thesenpapier Literatur: Handbuch der Liturgik. Hg. v. Hans-Christoph Schmidt-Lauber, Michael MeyerBlanck, Karl-Heinrich Bieritz. Göttingen 2003, 151-171. Karl-Heinrich Bieritz: Liturgik. Berlin 2004, 446-497.

102

Liturgisch-Homiletisches Seminar in Kooperation mit der Hochschule für Kirchenmusik Seminar

Prof. Mautner

Do 17:00-19:15

Peterskirche bzw. Hochschule für Kirchenmusik



Leistungspunkte: 4

Die Vorbereitung und Durchführung eines öffentlichen Gottesdienstes in der Peterskirche soll im Team mit einer Studierenden / einem Studierendem der Kirchenmusik geschehen. Anschließend wird dieser in einem Nachgespräch reflektiert. Den Gottesdiensten voraus gehen ca. drei Einführungssitzungen und ein Seminartag zu grundsätzlichen Fragen der Liturgik und Homiletik. Entsprechende Sitzungen dienen gegen Semesterende der Nachbereitung. Herzliche Einladung an alle, die Lust haben auf kreative Weise sich auf eine Grundaufgabe der pfarramtlichen Praxis vorzubereiten - unter Erprobung der Arbeit in einer "Dienstgemeinschaft". Das Seminar wird auf kirchenmusikalischer Seite von Stefan Göttelmann, Dozent an der Hochschule für Kirchenmusik, und auf theologischer Seite von Prof. Martin-Christian Mautner betreut. Die ersten Sitzungen finden in der Hochschule für Kirchenmusik (Hildastr. 8 – Weststadt Heidelberg Nähe Christuskirche). Außerdem findet ein obligatorischer liturgischer Tag in der Peterskirche Heidelberg statt. Genaue Informationen erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung! Zielgruppe: Studierende höherer Semester Teilnahmevoraussetzungen: Exegetisches Seminar, mind. Homiletisches Proseminar Anmeldung: Bis Semesteranfang per E-Mail ([email protected]) Zusätzlicher Arbeitsaufwand Erstellen einer Gottesdienstliturgie und einer Predigt im Semester, sowie pro Woche: regelmäßige Besuche der Gottesdienste Leistungsnachweis: Homiletisches Seminar (nach der Prüfungsordnung der jeweiligen Landeskirche nach Erstellen und Halten des Gottesdienstes und schriftlicher Ausfertigung als Seminararbeit.

103

Der Segen und das pastorale Handeln. Systematisch-theologische Aspekte und praktisch-theologische Impulse Seminar

Prof. Cornelius-Bundschuh/PD Dr. Springhart

Mi 9-13; an folgenden Tagen: 27.04. (endet um 11 Uhr), 04.05., 08.06., 15.06., 06.07., 13.07.

ÜR K 2

Beginn: 27.04. (siehe oben)

Leistungspunkte: 4

Dem Segen kommt für das pastorale Handeln grundlegende Bedeutung zu. Er steht am Abschluss jeden Gottesdienstes, Menschen erbitten den Segen nicht selten am Ende von Seelsorgegesprächen. Täuflinge, Eltern und Paten werden gesegnet, Konfirmandinnen und Konfirmanden werden eingesegnet, Paare erbitten den Segen bei der Trauung, Verstorbene werden ausgesegnet. In jüngerer Zeit sind eigene Segnungs- und Salbungsgottesdienste entwickelt worden. Die Auseinandersetzung um die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare stellt die Frage in den Raum, ob der Segen verwehrt werden kann? In systematisch-theologischer Hinsicht fragt die Theologie des Segens danach, wie Gottes Handeln und Verheißung mit der Geschichte zusammen zu denken sind. Und gibt es Segen ohne Fluch? In unserem Seminar werden wir sowohl den theologischen Implikationen einer Segenstheologie nachgehen als auch die verschiedenen Praxisfelder reflektieren, in denen sich Facetten derselben praktisch niederschlagen. Die Bereitschaft, ein Referat und ein Protokoll zu übernehmen wird erwartet. Zielgruppe: Studierende der Theologie im Hauptstudium, Pfarrerinnen und Pfarrer im Kontaktstudium Teilnahmevoraussetzungen: Proseminar ST oder PT Anmeldung: Anmeldung bitte an: [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Referat, Protokoll Literatur: Magdalene Frettlöh, Theologie des Segens. Biblische und dogmatische Wahrnehmungen, Gütersloh 2002; Ulrike Wagner-Rau, Segensraum. Kasualpraxis in der modernen Gesellschaft, Stuttgart 2008; Christian Schwarz (Hg.), Segnung, Salbung, Heilung. Gottesdienstentwürfe, Predigten und liturgische Texte, Gütersloh 2010 Weitere Literatur wird in der konstituierenden Sitzung genannt.

104

Hermeneutik und Dogmatik als Thema der Seelsorgetheorie Oberseminar

Prof. Drechsel

Mo 18:00-21:30 (2-wö..)

ÜR K 3



Leistungspunkte: 3

Hermeneutik kann als Grundelement der konkreten seelsorglichen Praxis angesehen werden. In der Seelsorgetheorie wird sie allerdings kaum zu einem eigenem Thema. Dies gilt umso mehr für die Fragen der Dogmatik, die im allgemeinen auf allgemeine und uneindeutige Begriffe wie das "christliche Menschenbild" reduziert werden und dann im Hintergrund der Seelsorge eine unhinterfragte Wirkmächtigkeit entfalten. Aus diesem Grund soll in diesem Oberseminar den Fragen nachgegangen werden, welche Rolle Hermeneutik und Dogmatik im Hintergrund der Seelsorgetheorie spielen, inwiefern sie so etwas, wie die "Grammatik der Seelsorge" darstellen und wie exemplarische dogmatische Topoi Perspektiven abgeben, das Seelsorgegeschehen zu verstehen. (Die Auswahl wird bestimmt durch die Interessen der Teilnehmenden.) Eingeladen sind neben interessierten Studierenden auch PastoralpsychologInnen und SeelsorgerInnen aus der Praxis. Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium Teilnahmevoraussetzungen: Proseminar PT Anmeldung: [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2-3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Referat, Seminararbeit

Osterpredigten – exegetische, dogmatische und praktisch-theologische Erkundungen Oberseminar

Prof. Lienhard/Prof. Schwier

Di 18-20

ÜR K 3



Leistungspunkte: 3

Wir lesen und diskutieren exemplarische Osterpredigten und analysieren deren exegetischen, dogmatischen und homiletischen Aussagen und Begründungen. Ziel ist die Erkundung fremder und eigener Ostertheologie. Der Besuch der NT-Vorlesung zum Thema ist sinnvoll, aber nicht Voraussetzung. Zielgruppe: Mittlere und höhere Semester aller theologischen Studiengänge Teilnahmevoraussetzungen: Zwischenprüfung Anmeldung: Bitte per E-Mail bei [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 1 Stunde pro Woche:

105

Kirche in den Spuren der Kommunikation des Evangeliums Übung

Dr. Ferdinand

Do 16-18

ÜR K 3



Leistungspunkte: 2

Schon Ernst Lange hat in den 1960ern darauf hingewiesen, dass es bei Kirche eigentlich nur um ein dialogisches, widerständiges Unternehmen gehen kann: die Kommunikation des Evangeliums. Mit seinem Lehrbuch hat Christian Grethlein diese nun kommunikationstheoretisch aufgearbeitet, zum neuen Leitparadigma der Praktischen Theologie erklärt und damit vielversprechende Perspektivenwechsel für die praktisch-theologischen Gegenstände angedeutet. Diesen Spuren soll in der Übung an Hand grundlegender neuerer kirchentheoretischer Literatur nachgegangen werden. Anmeldung: Um Anmeldung an [email protected] wird gebeten bis 10.04.2016 Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Literatur: Grethlein, Christian: Praktische Theologie, Berlin/Boston 2012. Hauschildt, Eberhard/Pohl-Patalong, Theologie Bd. 4), Güterssloh 2013

Uta:

Kirche

(Lehrbuch

Praktische

Hermelink, Jan: Kirchliche Organisation und das Jenseits des Glaubens. Eine praktisch-theologische Theorie der evangelischen Kirche, Gütersloh 2011. Domsgen, Michael (Hrsg.): Kommunikation des Evangeliums. Leitbegriff der Praktischen Theologie, Leipzig 2014

Liturgie und Predigt als Seelsorge: Gottesdienst im Krankenhaus Übung

Dr. Bindseil

Di 14-16

ÖInst



Leistungspunkte: 2

Wenn Krankheit den Alltag unterbricht und Menschen eine Zeit in der Klinik verbringen müssen, werden oft Lebensthemen hochgespült, die sonst wenig Raum haben. Gedanken an schmerzhafte Beziehungen, an verpasste Chancen, Fragen nach Schuld, nach Sinn und Ziel treten häufig in den Vordergrund, ebenso die Konfrontation mit Begrenztheit des eigenen Lebens. Vor diesem Hintergrund gewinnen Klinikgottesdienst und liturgische Feiern am Krankenbett eine besondere seelsorgliche Tiefendimension. Diese zu erkunden und auch für andere kirchliche Handlungsfelder fruchtbar zu machen ist Ziel der Übung. Ein bis zwei Klinikgottesdienste werden besucht und können bei Interesse mitgestaltet werden. Zielgruppe: Studierende mit Interesse an Klinikseelsorge und Gottesdienstgestaltung Teilnahmevoraussetzungen: Homiletische Grundkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht zwingend Anmeldung: Anmeldung bis eine Woche [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 1 Stunde pro Woche:

106

vor

Semesterbeginn

an

Predigen im Jugendradio Übung

Hr. Mendling

Mo 18-20

KiGa I



Leistungspunkte: 2

Wir erarbeiten Verkündigungsbeiträge für den privaten Rundfunksender "bigFM". Als "bigMessage" soll die christliche Botschaft in 1:30 min fesselnd, authentisch und ansprechend auf den Punkt gebracht werden. Während der Übung wird das nötige Handwerkszeug dazu vermittelt: Z. B. wie man "fürs Hören schreibt", zielgruppenorientiert textet und rundfunktauglich präsentiert. Dabei entsteht eine "Rundfunkhomiletik", die auch für Predigt- und Unterrichtsvorbereitung wertvolle Impulse geben kann. Ziel der Übung ist es, dass nach gemeinsamer Erarbeitung und Redaktion jeder Teilnehmer einen eigenen Text im Rundfunkstudio in Speyer einspricht und dann damit on air geht. Zur Produktion der Beiträge werden zwei Samstagstermine benötigt. Zielgruppe: Studierende der Ev. Theologie, Studierende auf Lehramt und Pfarramt - ab dem 1. Semster Anmeldung: Anmeldung erfolgt bei [email protected]

der

1.

Veranstaltung

oder

per

Mail

an:

Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden - zum Schreiben eigener Texte pro Woche: Leistungsnachweis: Bescheinigung Literatur: Panzer, Lucie: Den Glauben ins Gespräch bringen. Verkündigung im Rundfunk als Mitteilung von Erfahrung. PThK 22. Freiburg im Breisgau, 2012. (ISBN: 978-3-451-61126-1) Wachtel, Stefan: Schreiben fürs Hören. Trainingstexte, Regeln und Methoden. Konstanz und München, 2013. (ISBN: 978-3-86764-435-8) La Roche, Walther von / Axel Buchholz: Radio-Journalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis im Hörfunk. Wiesbaden 2013. (ISBN: 978-3-658-026837)

Sprechen – unter physiologischen und rhetorischen Aspekten Übung

Prof. Mautner

Do 13:30-14:15

Hochschule für Kirchenmusik



Leistungspunkte: 1

Doktorandenkolloquium Kolloquium

Prof. Schoberth

Sa, 07.05.16, 14-20

ÖInst

107

Religionspädagogische Sozietät Sozietät

Prof. Schoberth

Di 18-20

ÜR K 2

Praktisch-Theologische Sozietät Sozietät

Alle PT-Lehrstuhlinhaber

Mi 18-20

ÜR K 3

108

109

Diakoniewissenschaft Zum „lebendigen Geist“ in der Diakonie(wissenschaft) Wie spirituell kann und muss Diakonie sein? Und was ist eigentlich „diakonische Spiritualität“? Das sind zwei von vielen Fragen, mit denen sich Diakoniewissenschaft beschäftigt. Wo ein lebendiger Geist weht, wird Spiritualität spürbar. Gemeint ist damit auch eine bestimmte Grundhaltung im Leben, die darauf ausgerichtet ist, nicht alles selbst bestimmen zu müssen, sondern sich im Denken, Fühlen und Handeln bestimmen zu lassen von einer Dimension, die höher ist, als unser Verstand allein begreifen kann. Sie hilft uns, Alltägliches und NichtAlltägliches in einem anderen Licht zu sehen und zu deuten. Fulbert Steffenski hat es einmal so formuliert: „Spiritualität ist eine Lesekunst. Es ist die Fähigkeit, das zweite Gesicht der Dinge wahrzunehmen: die Augen Christi in den Augen des Kindes, das Augenzwinkern Gottes im Glanz der Dinge“. (Schwarzbrot Spiritualität, Radius 2005, 19). Diakonie hat es mit vielen alltäglichen Herausforderungen und speziellem Lebenslagen zu tun: Sie betreibt Krankenhäuser und Pflegeheime, Einrichtungen für Kinder und Jugendliche in prekären Situationen, bietet Unterstützung für Menschen mit Behinderung, ist Anlaufstelle für Menschen mit Suchterfahrungen, Ansprechpartnerin für Menschen in akuten Notlagen. Kurzum: Diakonie leistet soziale Arbeit in vielen Bereichen. Das tun andere Anbieter sozialer Dienstleistungen auch. Diakonie hat als einer der konfessionell gebundenen Wohlfahrtsverbände jedoch den Anspruch, dass in allen Hilfeleistungen ein Geist lebendig ist, der auf christlichen Werten basiert. Ob und wie der „lebendige Geist“ der Diakonie auch angesichts knapper finanzieller Ressourcen und zunehmenden Konkurrenzdrucks auf dem Sozialmarkt weiterhin spürbar ist und bleiben kann, ist fraglich. Umso spannender ist es, sich theologisch und interdisziplinär mit diesem Spannungsfeld auseinanderzusetzen. Das Diakoniewissenschaftliche Institut lädt dazu im Rahmen seiner Lehrveranstaltungen, Institutsabende, Kongresse und weiterer Angebote herzlich ein. Kommen Sie gerne vorbei und informieren sich! Anika Albert 110

Theologie der Diakonie Vorlesung

Prof. Lienhard

Di 14-16

NUni HS 09

26.04.2016

Leistungspunkte: 2

Ausgehend von der Reformation, soll durch die Geschichte die theologische Problematik der Diakonie verschärft werden. Anschließend werden biblische und theologische Gesichtspunkte referiert, mit Schwerpunkt auf den Diakonietheologen Ulrich Bach. Zielgruppe: Alle Zusätzlicher Arbeitsaufwand 1 Stunde (zum Nachlesen vom Vorlesungsmanuskript) pro Woche: Leistungsnachweis: Mündliche Vorlesungsprüfung Literatur: Anika Albert, Helfen als Gabe und Gegenseitigkeit, Perspektiven einer Theologie des Helfens im interdisziplinären Diskurs, Heidelberg 2010. Fritz Lienhard, Heinz Schmidt, Das Geschenk der Solidarität, Chancen und Herausforderungen der Diakonie in Frankreich und Deutschland, Heidelberg 2006. Fritz Lienhard, Adrian Bölle, Zur Sprache befreit – Diakonische Christologie, Neukirchen 2013.

111

Diakonisches Management: Herausforderungen diakonischen Handelns im Kontext von Kirche, Gemeinwesen und Sozialmarkt Blockseminar

Prof. Noller

Fr 29.4. 15-20; Sa 30.4 10-20 Fr 10.6 15-20; Sa 11.6 10-20

ÜR K 2 ÜR K 3



Leistungspunkte: 4

Managementtheorien finden vielfältig Eingang in diakonisches Handeln. Dabei stellt das diakonische Leitungshandeln vor spezifische Aufgaben, die mit den Kontexten diakonischer Praxis im Bereich von Sozialmerkt, Gemeinwesen und Kirche zu reflektieren sind. Die spezifischen Anforderungen eines diakonischen Managements werden in diesem Seminar einführend erarbeitet. Zielgruppe: Studierende der Theologie und Diakoniewissenschaft Anmeldung: bis 31.03. 2016 an: [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2-4 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Referat/ Hausarbeit Literatur: - Jansen, Stephan A. u.a. (Hg.), Sozialunternehmen in Deutschland. Analysen, Trends undHandlungsempfehlungen, Wiesbaden 2013. - Haas, Hanns-Stephan, Theologie und Ökonomie. Management-Modelle, ökonomische Grundlegung - Diskurspartnerschaft, Gütersloh 2006. - Hofmann, Beate. Diakonische Unternehmenskultur, Stuttgart 2008. - Eurich, Johannes./ Brink, Alexander (Hg.), Leadership in sozialen Organisationen, Wiesbaden 2009. - V. Herrmann/M. Horstmann (Hg.), Wichern drei – gemeinwesendiakonische Impulse, Neukirchen–Vluyn 2010, M Horstmann/E. Neuhäuser: Mutig mittendrin. Münster 2010.

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Tsedaqa - Rabbinische Texte zur Gerechtigkeit Seminar

Prof. Müller

Mi 18-20

ÜR K 2



Leistungspunkte: 4

Wo die Kirche "Diakonie" sagt, sagt das Judentum "Tsedaqa". Mit dem altehrwürdigen Begriff der Gerechtigkeit befindet sich das Unternehmen Wohlfahrt und Zuwendung zum bedürftigen Mitmenschen auf dem Felde rechtlich formulierbarer Erwartbarkeit - jedenfalls nicht so sehr im Bereich gönnerhafter Mildtätigkeit. Bis heute eine Herausforderung für das Diakonieverständnis. Wir werden dem nachgehen! Zielgruppe: An alle, die ein Interesse an biblisch-rabbinischer Tradition mitbringen. Sprachvoraussetzungen: Hebräisch willkommen, aber nicht vorausgesetzt Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Literatur: Müller, Klaus: Diakonie im Dialog mit dem Judentum, Heidelberg 1999 (über das DWI zu beziehen)

Gesellschaftliche Verantwortung von Diakonie Seminar

Prof. Schmidt

Mo 14-16

ÜR K 2



Leistungspunkte: 4

Der Einsatz für mehr Gerechtigkeit gehört zu den Leitperspektiven neuzeitlicher Diakonie seit Wichern. Freilich hat die Diakonie erst seit den 1960er Jahren die damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen zu reflektieren begonnen. Welche sozialen Strukturen und Normen bestimmen heute diakonisches Handeln und welche organisatorischen Möglichkeiten werden realisiert? Nach Wahl der Teilnehmenden können einzelne Handlungsfelder der Diakonie exemplarisch analsiert werden. Zielgruppe: Alle. Studierende der Theologie, der diakoniewissenschaftlichen Masterstudiengänge inkl. Zertifikatstudium, auch Teilnehmer des Diakonie- und Arbeitsweltpraktikums der badischen Landeskirche Anmeldung: Anmeldug erbeten an: [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Schriftl.Referat, Hausarbeit, mündl. Püfung u.ä., je nach Anforderung des einschlägigen Studiengangs. Literatur: Kaiser, J. C., Evang. Kirche und sozialer Staat. Diakonie im 19. und 20. Jahrhundert, Stuttgart 2008 Gabriel, K. u.a. (Hgg.), Religion und Wohlfahrtsstaaatlichkeit in Europa. Konstellationen-Kulturen-Konflikte, Tübingen 2013, bes. S. 93-140 Eurich, J./Maaser, W., Diakonie in der Sozialökonomie, Leipzig 2013 Haas, H.-St., Von Dienstleistern zu Service-Intermediären, in: Schmidt, H./Hildemann, K.D., Nächstenliebe und Organisation, Leipzig 2012, S. 257-270 Strohm, Th., Diakonie in der Perspektive der verantwortlichen Gesellschaft, Heidelberg 2003

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Altersbilder im Wandel Übung

Dr. Albert

Fr 17.6. 14-19 Sa 18.6. 9-19 Fr 8.7. 14-19 Sa 9.7. 9-19

ÜR K 2



Leistungspunkte: 2

„Die Zukunft des Alters und des Alterns ist in erheblichem Maße durch Altersbilder bestimmt." So lautet ein Fazit des "Sechsten Berichtes zur Lage der Älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland" (2010). Mit ihm wurde eine breite Diskussion darüber angeregt, welche Vorstellungen von Alter(n) individuell und kollektiv in den unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft virulent sind, wie diese das Verhalten gegenüber alten Menschen in positiver oder negativer Weise prägen und inwiefern Altersbilder ggf. verändert werden können und müssen. In der Veranstaltung werfen wir anhand von aktuellen Studien einen besonderen Blick auf Altersbilder in Kirche und Diakonie und diskutieren die Folgen des demographischen Wandels für Kirchengemeinden insbesondere unter dem Fokus des Siebten Altenberichts „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune". Zielgruppe: Studierende am DWI und alle Interessierten Anmeldung: Bis 30.04.2016 per Mail an [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Ausgearbeitetes Referat oder Hausarbeit Literatur: "Altersbilder in der Gesellschaft", Sechster Bericht zur Lage der Älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland, 201, online abrufbar unter http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Pressestelle/Pdf-Anlagen/sechsteraltenbericht,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf; "Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften", Siebter Bericht zur Lage der Älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland, erscheint voraussichtlich 2. Quartal 2016; Thomas Klie u.a. (Hg.), Praktische Theologie des Alterns, de Gruyter 2009.

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Wissenschaftstheorie und Forschungsmethoden I Übung

Hr. Renkert

Mo 9-11

ÜR K 2



Leistungspunkte: 2

Wie finde ich etwas über die erfahrbare Wirklichkeit von Kirchen, Gemeinden, diakonischen Einrichtungen heraus? Wie starte ich ein eigenes empirisches Forschungsprojekt? Das Ziel der Übung ist es, unterschiedliche Forschungsmethoden und den wissenschaftstheoretischen Hintergrund kennen zu lernen und im Bereich von Kirche und Diakonie anwenden zu können. Der Schwerpunkt liegt neben der Vermittlung der theoretischen Grundlagen auf der qualitativen Sozialforschung, aber auch quantitative Ansätze werden berücksichtigt. Dazu gehören u.a. das Arbeiten mit Interviews, Textanalysen, Fragebögen, Gruppendiskussionen und teilnehmender Beobachtung. Die Methoden sollen anhand eigener kleiner Pilotstudien erlernt werden. Zielgruppe: Alle Studierenden Sprachvoraussetzungen: Englisch Anmeldung: bis zum 31.03.2016 per email an [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2-3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: (ausgearbeitetes) Referat Literatur: Poser H. Wissenschaftstheorie : eine philosophische Einführung. Stuttgart: Reclam; 2009. Flick U, ed. Qualitative Forschung : ein Handbuch. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verl.; 2015.

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„womit sie die Tatsache des Glaubens erweiset“ – (Was und wie) verkündigt die Diakonie? Übung

Hr. Renkert

Mi 11-13

KiGa I



Leistungspunkte: 2

Diakonie ist tätige Nächstenliebe. Also solche hat sie einen langen Prozess der Professionalisierung hinter sich, in welchem der Fokus zunehmend auf die Qualität und Rentabilität der Hilfeleistungen gelegt wurde. Die ursprünglichen Anliegen von expliziter Missionierung, Verkündigung oder gelebter christlicher Spiritualität sind dabei - so scheint es - in den Hintergrund getreten bzw. in die "eigentlichen" Kirche ausgelagert worden. Aber trifft diese Sicht zu? Rein zahlenmäßig sind Diakonie und Caritas deutlich größer als die etablierten Kirchen in Deutschland, und sie erreichen signifikant höhere Zustimmungswerte bei der Bevölkerung. Welche Botschaft wird über die diakonische Arbeit in den unterschiedlichsten Bereichen kommuniziert? Ist es eine christliche Botschaft? Und: kann diese Kommunikation als Verkündigung begriffen werden? Zielgruppe: Alle Studierenden Sprachvoraussetzungen: Englisch Anmeldung: bis zum 31.03.2016 per email an [email protected] Zusätzlicher Arbeitsaufwand 2-3 Stunden pro Woche: Leistungsnachweis: Referat, Hausarbeit Literatur: wird bekanntgegeben

Lebensweltpraktikum: Einführung und Auswertung zum Diakoniepraktikum und zum „Praxissemester Diakonie“, insbes. für Theologiestudierende der evang. Landeskirche in Baden Blockseminar

Hr. Renkert

Fr 24.6. 9-18

ÜR K 2



Leistungspunkte: 2

Im Mittelpunkt dieser Begleitung steht die Beratung und Auswertung von Diakoniepraktika von der Auswahl der Praktikumsstelle bis zur gemeinsamen abschließenden Reflexion der Erfahrungen und ihrer theologischen Relevanz im hospitierten Tätigkeitsfeld. – Bei ausreichender TeilnehmerInnenzahl wird im Anschluss an die Praktika ein gemeinsamer Auswertungstag veranstaltet. InteressentInnen vereinbaren bitte einen Beratungstermin. Zielgruppe: Studierende der Ev. Theologie, die ein Diakoniepraktikum planen. Anmeldung: Per E-Mail an [email protected]

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Gemeinschaft und Sorgekultur in biblischen Begründungen und diakonischen Praxisbeispielen Übung

Fr. Schweizer

Do 11-13

ÜR K 2



Leistungspunkte: 2

Seit den letzten Jahrzehnten verstärkt sich der Trend der Singularisierung, was zu vielfältigen Herausforderungen für den Einzelnen und die Gesellschaft führt. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen Gemeinschaft und eine Kultur des Mit- und Füreinanders. Ein Lösungsansatz ist das Konzept der sorgenden Gemeinschaft. In dieser Übung werden entsprechende Konzepte vor dem biblischen Hintergrund und anhand diakonischer Praxisbeispiele betrachtet und theologisch reflektiert. Dabei wird auch nach der Rolle von Kirchengemeinden, diakonischen Einrichtungen sowie neuen Initiativen und Gemeinschaften gefragt. Zielgruppe: Studierende der Theologie und/oder der Diakoniewissenschaften Teilnahmevoraussetzungen: Interesse am Thema Anmeldung: per E-Mail an [email protected] oder in der ersten Sitzung Leistungsnachweis: nach Absprache Literatur: wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben

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EPG 1 Menschenwürde Seminar

PD Dr. Rolf

Mo 9-11

KiGa II

s. Systematische Theologie

Leistungspunkte: 4

Einführung in die Ethik Übung

Weiß

Mo 11-13

KiGa II

s. Systematische Theologie

Leistungspunkte: 2

Varianten frühchristlicher Ethik auf dem Hintergrund antiker Philosophie Übung

Hr. Nunn

Mo 14-16

ÖInst

s. Systematische Theologie

Leistungspunkte: 2

Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen. Das Verhältnis von Leben und Tod im Licht ethischer Fragestellungen Übung

Dr. Lax

Fr 14-16

Dek

s. Systematische Theologie

Leistungspunkte: 2

118

EPG 2 Grundfragen politischer Ethik in der protestantischen Theologie des 20.Jh. Vorlesung und Übung

Prof. Tanner

VL: Do 11-13 Ü: Mo 13:00-14:00

NUni HS 04

s. Systematische Theologie

Leistungspunkte: 3

Umweltethik Seminar

Prof. Tanner

Di 16-18

KiGa I

s. Systematische Theologie

Leistungspunkte: 4

Tod Seminar

Prof. Stoellger

Di 16-18

ÜR K 2

s. Systematische Theologie

Leistungspunkte: 4

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Sonstige Veranstaltungen Grundlagen und Grundzüge des Dienst- und Arbeitsrechts in der Evangelischen Landeskirche in Baden Vorlesung

Dr. Stössel

Di 14-16

NUni HS 04

19. April

Leistungspunkte: 2

Die Veranstaltung befasst sich mit den Grundzügen des Pfarrdienstrechts und des allgemeinen Arbeitsrechts der Evangelischen Landeskirche in Baden bzw. der EKD. Dabei werden auch die zugrundeliegenden pastoraltheologischen bzw. ekklesiologischen Voraussetzungen und Prinzipien eine Rolle spielen. Die einschlägigen Fragestellungen werden u.a. anhand von Beispielfällen und höchstrichterlicher Rechtsprechung diskutiert. Zielgruppe: Studierende mittlerer Semester insbes. der Ev. Theologie Rechtswissenschaften, aber gerne auch anderer Fakultäten.

und

der

Teilnahmevoraussetzungen: Interesse am Thema und die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit. Notebook o.ä. mit Internetzugang für Rechercheaufgaben während der Veranstaltung Leistungsnachweis: mündlicher Beteiligung sowie u.U. gelegentlicher Abfassung und Darstellung kurzer Impulse Literatur: aspektbezogen in der Veranstaltung

Katholische Theologie Moderne und Säkularisierung. Perspektiven katholischer Modernetheorien von Romano Guardini bis Charles Taylor Seminar

PD Dr. Petersen

Do 18-21

KiGa II



Leistungspunkte: 2



120

Erklärung der Abkürzungen AP AUni Dek EP EPG Ex HCA HfjS HS 007 KiGa I,II,III Ko NUni ÖInst OS P PH pr PS Morata Rep S SenS SgU SK Soz Ü ÜR K2/3 ÜV V *

é

AnfängerInnen-Projekt Alte Universität Dekanat Examensprojekt Veranstaltungen im Rahmen des Ethisch-Philosophischen Grundlagenstudiums (für Lehramtsstudierende) Exkursion Heidelberg Center for American Studies Hochschule für jüdische Studien, Landfriedstr.12 Karlstr. 16, Hörsaal 007 Kisselgasse 1, Übungsraum I, II, III Kolloquium Neue Universität, Grabengasse 1 Ökumenisches Institut, Plankengasse 1 Oberseminar Praxisprojekt Pädagogische Hochschule, Keplerstraße Privatissime (Belegen und Hören dieser Veranstaltung ist nur mit vorheriger Genehmigung des Dozenten gestattet) Proseminar Morata-Haus, Neuenheimer Landstr. 35 Repetitorium Hauptseminar Neue Universität, ehemaliger Senatssaal, 2.OG Seminargebäude am Uniplatz, Grabengasse 1 / Sandgasse 7 Sprachkurs Sozietät Übung Karlstr. 16, Übungsraum 2/3 Überblicksvorlesung Vorlesung. Mit * gekennzeichnete Vorlesungen sind besonders geeignet für Hörer aller Fakultäten. Geeignet für Rollstuhlfahrer

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Fakultätsbibliothek Theologie Öffnungszeiten: Vorlesungszeit:

Mo – Fr 8:00 – 21:45

Sa 9:00 – 18:00

Vorlesungsfreie Zeit:

Mo – Fr 8:00 – 19:45

Sa 9:00 – 18:00

Bestand: ca. 220.000 Bände 354 laufende Zeitschriften Aufstellung der Bestände: UG: Systematische Theologie (Dogmatik und Ethik), Ökumene, Diakoniewissenschaften, Philosophie EG:

Altes Testament, Neues Testament, Zeitschriftenauslage, Semesterapparat, Neuerwerbungsregal

1. ZG: Allgemeine Abteilung, Judentum 1. OG: Kirchengeschichte, Konfessionskunde, Angelsächsische Kirchengeschichte, Griechisch-Römische Antike 2. ZG: Praktische Theologie DG:

Religions- und Missionswissenschaft

Aufstellungssystematik: http://www.theologie.uni-heidelberg.de/fakultaet/bibliothek/aufstellungssystematik/



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Ausstattung und Service:

90 Arbeitsplätze, davon 12 Lesecarrels 4 Arbeitskabinen (3. ZG) WLAN, LAN an allen Arbeitsplätzen 5 Recherche-PCs, 12 PCs mit Schreibprogrammen 4 Campuscardkopierer, 1 Münzkopierer (UG) 1 Reader-Printer (UG) 1 Aufsichtscanner (Nebenraum EG) Leseecke (EG) 2 Ausstellungsvitrinen mit Neuerscheinungen aus der Fakultät (EG) Laptopfreier Arbeitsraum (DG) Laptopfreier Arbeitsbereich Dachterrasse Laptopschlösser im Verleih Außerhalb der Bibliothek (Servicebereich im DG): Campuscard-Aufladegerät Heiß- und Kaltgetränkeautomat Snackautomat Kontakt: Dr. Beate Konradt, Bibliotheksleitung, Zi. 112, Tel. 54-3280, [email protected] Bibliotheksaufsicht: Christoph Kluge, Claudia Brandt, Karin Böttcher, Tel. 54-3285, [email protected]

Anschrift: Kisselgasse 1 69117 Heidelberg www.theologie.uni-heidelberg.de/fakultaet/bibliothek/



123

Kontakte und Sprechzeiten der Dozenten / Öffnungszeiten der Sekretariate Altes Testament Prof. Dr. Jan Christian Gertz Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Tel.: 06221-54 3307/09 [email protected] Sprechstunde: Mi. 12 - 13 Uhr und n.V.

Dr. Dirk Schwiderski (Akad. Oberrat) Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Tel.: 06221-543394 [email protected] Dienstzimmer 123

Sekretariat Prof. Gertz: Waltraud Anzinger (Dienstzimmer 127) Tel.: 06221-543307; Fax: 06221-543395

Dr. Friederike Schücking-Jungblut (Lehrstuhl Gertz) Kisselgasse 1, Zimmer 124 69117 Heidelberg Tel.: 06221-543306

[email protected]

Bürozeiten: Mo-Mi: 9-12h; Do: 9-11.30h Prof. Dr. Manfred Oeming Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Tel.: 06221-543305 [email protected] Sprechstunde: Di 15-16 Uhr (nicht jede Woche) Dienstzimmer 122

[email protected]

Sprechstunde: n.V. Ann-Kathrin Knittel (Lehrstuhl Gertz) Kisselgasse 1, Zi. 124 69117 Heidelberg Tel.: 06221/54 3306

Sekretariat Prof. Oeming: Dr. Verena Hug (Dienstzimmer 128) Tel.: 06221-543352; Fax: 06221-543195 [email protected]

[email protected]

Carolin Ziethe (Lehrstuhl Oeming) Kisselgasse 1, Zi. 126 69117 Heidelberg Tel.: 06221/ 54 3516 [email protected]

Apl. Prof. Dr. Detlef Jericke Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Tel. 06221 54-3306 [email protected]

Dr. Walter Bührer (Lehrstuhl Gertz) Kisselgasse 1, Zi. 124, Tel. 06221/54-33 06 [email protected]

Prof. h.c. Dr. Bernd Jørg Diebner Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Tel.: 06221-543310 [email protected]

Dr. Friedrich-Emanuel Focken (Lehrstuhl Gertz) Kisselgasse 1, Zi. 124, Tel. 06221/54-3856 [email protected]

Prof. h.c. Dr. Jürgen Kegler, Kirchenrat (i.R.) Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Tel.: 70721-9175-210 [email protected]

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Neues Testament Prof. Dr. Matthias Konradt Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Tel.: +49(0)6221-543293 [email protected] Sprechstunde: Dienstags 11.15 - 12.00 Uhr (Zi. 019)

Apl. Prof. Dr. Martin Poettner [email protected] Apl. Prof. Dr. Bernd Wander PD Dr. Istvan Czachesz [email protected]

Sekretariat Prof. Konradt: Annette Dosch Tel.: 06221/543311, Fax: 06221/543533 [email protected]

Prof. Dr. Robert Jewett Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Tel. 06221 - 543320 [email protected]

Prof. Dr. Peter Lampe Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Tel.: 06221-543319, Fax: 06221-543509 [email protected] Sprechstunde: Mittwochs 13-14.00 Uhr Hauptstraße 231, Erdgeschoss Zur Sprechstunde bitte Voranmeldung (unter [email protected])

Helge Pönnighaus (Lehrstuhl Schwier) Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Tel.: 06221 / 543353 [email protected]

Dr. Heidrun Mader (Lehrstuhl Lampe) Kisselgasse 1, Zi. 017, 69117 HD Tel: 06221-54 3541 [email protected]

Sekretariat Prof. Dr. Lampe: N.N. Tel.: 06221-543351, Fax: 06221-543509

Lukas Andreas Butscher (Lehrstuhl Konradt) Kisselgasse 1, Zi. 017, 69117 HD Tel: 06221-54 3517 [email protected]

Prof. Dr. Helmut Schwier Karlstr. 16, 69117 Heidelberg Tel.: 06221-543326/27, Fax: 06221543190 [email protected]

Alida Carolin Euler (Lehrstuhl Konradt) Kisselgasse 1, Zi 017, 69117 Heidelberg Tel: 06221-54 3517 [email protected]

Sekretariat Prof. Schwier: Yvonne Weber, M. A. Karlstr. 16, 69117 Heidelberg Tel.: 06221-543326/27 [email protected] Öffnungszeiten: Mo-Do: 12.30-14h, Fr: 9-10.30h - Änderungen kurzfristig mögl.

Johanna Körner (Lehrstuhl Konradt) Kisselgasse 1, Zi. 220, 69117 HD Tel: 06221-54 3488 [email protected]

Apl. Prof. Dr. Peter Busch [email protected]

Kirchengeschichte Prof. Dr. Winrich Löhr Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Tel: 06221 / 54-3192 [email protected] Sprechstunde: Donnerstags 10-11 Uhr

Sekretariat Prof. Löhr: Nadja Parisi Tel: 06221-543192 Fax: 06221-543623 [email protected]

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Prof. Dr. Jan Stievermann Kisselgasse 1 69117 Heidelberg Tel.: 06221 / 543897 [email protected] und Heidelberg Center for American Studies Hauptstr. 120, 69117 Heidelberg 06221/543881

PD Dr. Gerhard Lindemann Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg PD Dr. Rolf Noormann Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Tel: 0711-2208885 (Privat) [email protected] Dr. Christoph Picker Hauptstrasse 231, 69117 Heidelberg [email protected]

Sekretariat Prof. Stievermann: Jennifer Adams-Maßmann M.Div. Tel. 06221 54-3399 [email protected]

Anna-Maria Semper (Lehrstuhl Prof. Dr. Löhr) Tel. 06221 54 3291 Fax: 06221-54 3623

Prof. Dr. Christoph Strohm Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Tel.: 06221 / 54 3315 (Sekr.) oder 543303 [email protected] Sprechstunde: Mi 11.15 - 12.15 Uhr

[email protected]

Ulrich Göppel (Lehrstuhl Prof. Dr. Löhr) Tel. 06221 54 3314 Fax: 06221-54 3623 [email protected]

Sekretariat Prof. Dr. Strohm: Ursula Nanzig-Kühn Tel: 06221-543315 Fax: 06221-543197

Dr. Paul Silas Peterson (Lehrstuhl Prof. Stievermann) Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Tel.: +49 (0)6221-54 37 709 [email protected]

[email protected]

Apl. Prof. Dr. Angelika DörflerDierken Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Apl. Prof. Dr. Johannes Ehmann Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg

Daniel Silliman, M.A. (Lehrstuhl Prof. Stievermann) Hauptstraße 120; 69117 Heidelberg Tel.:: +49 (0)6221-54 38 80 [email protected]

[email protected]

Lisa Yvonne Bender (Lehrstuhl Prof. Dr. Strohm) Karlstraße 2, Zi. 204; 69117 Heidelberg Tel. 06221 54 3312 [email protected]

Apl. Prof. Dr. Dr. Michael Klein Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg [email protected] PD Dr. Alexander Bitzel Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg [email protected]

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Systematik Prof. Dr. Friederike Nüssel

Apl. Prof. Dr. Gregor Etzelmüller

Ökumenisches Institut Plankengasse 1, 69117 Heidelberg Tel.: 06221-543341

Kisselgasse 1, 69117 HD, Zi. 221 Tel.:06221-543278 [email protected]

[email protected] Sprechstunde in den Semesterferien: n.V.

PD Dr. Gerhard Freund

Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg

Sekretariat Prof. Nüssel: Stefan Weger Tel: 06221-543341

[email protected] PD Dr. Doris Hiller

Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg

[email protected]

[email protected]

Prof. Dr. Klaus Tanner Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Sekretariat: 06221-543292 [email protected]

Apl. Prof. Dr. Michael Plathow

Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Tel.: 06224/921730

Sprechstunde in den Semesterferien: n.V.

[email protected]

Sekretariat Prof. Tanner: Herr Schmitt Tel: 06221-543292, Fax: 06221-54 3607 [email protected]

PD Dr. Sybille Rolf

Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg [email protected]

PD Dr. Wolfgang Vögele Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg

Prof. Dr. Philipp Stoellger

Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Sekretariat: 06221-543357

Dr. Sabine Schmidtke [email protected] Tel. 06221 54-3346

[email protected] Sekretariat Prof. Stoellger: Caroline Gödde Tel: 06221-543356, Fax: 06221-54 3533

Matthias Baum (Lehrstuhl Tanner) [email protected] Alexander Maßmann

[email protected]

Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Tel.: 06221/ 54 3393

PD Dr. Hans-Ulrich Dallmann

Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg

[email protected]

PD Dr. Alexander Dietz

Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg

Dennis Dietz Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Tel.: 06221/ 54 2414 [email protected]

[email protected] Apl. Prof. Dr. Ulrich Duchrow

Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg [email protected]

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Religionswissenschaft Prof. Dr. Michael Bergunder Tel. 06221-543289

Dr. Yan Suarsana Tel. 06221-543360 [email protected] Sprechstunde: n. V.

[email protected]

Sprechstunde (im Semester): Mi: 13-14 Uhr ohne Anmeldung und n.V.

Giovanni Maltese Tel. 06221/54-3731

Sekretariat Prof. Bergunder: Nuran Tanriver Tel. 06221-54 3308 [email protected] Öffnungszeiten: Mo+Do 10-12h, Di+Mi 11-13h

[email protected]

Sprechstunde: n. V. Ulrich Harlass Karl Jaspers Centre, Bergheimer Str. 58, Building 4311 Room 103, 69115 HD

PD Dr. Christian Stahmann Friedrich-Mössner-Str. 12 79312 Emmendingen-Mundingen 07641-8211 Email: [email protected]

Sara Heinrich Besucheranschrift: Karlstraße 16 216, 69117 Heidelberg Postanschrift: Theologisches Seminar, Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg

Prof. Dr. Theo Sundermeier Tel. 06221/54-3288, Sekretariat: 06221/54-3308 E-Mail: [email protected] Sprechstunde: nach Vereinbarung

Julian Strube Karl Jaspers Centre, Bergheimer Str. 58, Building 4311 Room 103, 69115 HD

Praktische Theologie Prof. Dr. Wolfgang Drechsel Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Besucheranschrift: Karlstr.16, 69117 HD Tel.: 06221-543323

Prof. Dr. Ingrid Schoberth Karlstr. 16, 69117 Heidelberg (Postanschrift: Kisselgasse 1, 69117 HD Tel.: 06221-543332 [email protected]: Sprechstunde: Di, 13-14h

[email protected]

Sprechstunde: nach Vereinbarung Prof. Dr. Fritz Lienhard Büro: Karlstr. 16, Zi 302 Tel.: 06221-543325/24 [email protected] Sprechstunde: Di 16-18 Uhr Sprechstunde vorlesungsfreie Zeit: n.V.

Sekretariat Prof. Schoberth: Christiane Hemberger-Ullrich Karlstr. 16, Zi. 201, 69117 Heidelberg Tel: 06221 - 543333 Öffnungszeiten: s. HP [email protected]

Sekretariat Prof. Lienhard: Marion Vogler Karlstr. 16, 3. OG, Zimmer 301 Tel.: 06221-543324 Fax: 06221-543368 [email protected]

Prof. Dr. Helmut Schwier s. NT

128

PD Dr. Jantine Nierop Postanschrift: Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg Besucheradresse: Karlstr. 16, 69117 HD Tel. 06221-543330 [email protected] Sprechstunde: Montag, 11 - 12 Uhr

Dr. Manfred Ferdinand Büro: Karlstr. 16, Zi 312 [email protected]

Christoph Wiesinger Karlstr. 16, 69117 Heidelberg Tel: 06221 - 543328 [email protected] Sprechstunde: n.V. (Anmeldung per Mail)

Diakoniewissenschaft Prof. Dr. Johannes Eurich Tel.: 54-33 38 [email protected]

Dr. Anika Albert Tel.: 54-33 39 Anika.albert@ dwi.uni-heidelberg.de

Sekretariat Prof. Eurich: Lucia Weber Diakoniewissenschaftliches Institut der Universität Heidelberg Karlstr.16, 69117 Heidelberg Telefon: (0 62 21) 54 33 36 Telefax: (0 62 21) 54 33 80 [email protected]

Dietmar Kauderer Tel.: 54-33 37 Dietmar.kauderer@ dwi.uniheidelberg.de Thomas Renkert Tel.: 54-33 39 thomas.renkert@ dwi.uni-heidelberg.de

Fachstudienberatung: Dr. Dirk Schwiderski Kisselgasse 1, Zi. 123, 69117 Heidelberg, Tel.: 0049-(0)6221 / 54-3394 [email protected] Sprechstunde: Di 11.30-13.00 Uhr

Prüfungsamt Stefan Karcher stefan.karcher@theologie. uni-heidelberg.de Sprechstunde: Mo 13-15h oder n. V. Franziska Beetschen pruefungsamt@theologie. uni-heidelberg.de Sprechstunde: Mi 14-16h

-

Promotionen Fach-/Studiengang-/Hochschulwechsel Anerkennungsfragen Verlängerung von Orientierungs-/ Zwischenprüfungsfristen und Härtefälle Anmeldung von Abschlussprüfungen (BA/MA/Fakultätsexamen/alte Studiengänge) Orientierungs-/Zwischenprüfungen (alle Studiengänge) Bibelkundeprüfungen Beglaubigungen und Transkripte Bescheinigungen über den erfolgreichen Abschluss des Hauptstudiums (Mag.Theol.: kirchliche Examina) Leistungsverbuchung zur Examensanmeldung (Lehramt: GymPO) Schwerpunktblätter und Hilfsmittelbereitstellung (WPO) Bescheinigung über fehlende Leistungspunkte zur Examensmeldung (GymPO) Nachdiplomierungen

129

128

Raumplan ÜR K 3: 4. OG ÜR K 2: 1. OG

Karlstraße 16 (ehemals PTS)

Ökumenisches Insttut

Ökumenisches Wohnheim

Raumplan

Fachschaftsraum: 2. OG

Oek: EG

Dek: 1. OG

KiGa II: EG

HS 007: EG Bibliothek

Theologisches Seminar

KiGa III: 2. OG KiGa I: EG

Dekanat

Stadtplan

131

Dienstag

ÜV Paulus (Konradt) NUni 01 V Amos (Gertz) NUni 06 V Relpäd. (Schoberth) NUni 12a Ü Hermeneutik AT (Focken) KiGaII SK Hebräisch I (Schwiderski) KiGaI SK Latein I (Meisters) ÜR K 3 SK Griechisch I (Gottlieb) NUni 03 ÜV Paulus (Konradt) NUni 01 V Amos (Gertz) NUni 06 V Relpäd. (Schoberth) NUni 12a S ST denken lernen (Schmidtke) PH Ü Hermeneutik AT (Focken) KiGaII Ü Gottesbilder (Knittel) PH SK Hebräisch I (Schwiderski) KiGaI SK Latein I (Meisters) ÜR K 3 SK Griechisch I (Gottlieb) NUni 03 ÜV Einleitung AT (Gertz) NUni 06 V Auferstehung (Schwier) NUni 04 V Homiletik (Nierop) NUni 02 PS Grundkurs AT (Krauß) KiGa I PS Einf. Relpäd (Wiesinger) ÜRK3 S Logik Theol. (Schoberth) ÖInst S ST denken lernen (Schmidtke) PH Ü Gottesbilder (Knittel) PH SK Griechisch II (Gottlieb) NUni 03 V Auferstehung (Schwier) NUni 04 V Homiletik (Nierop) NUni 02 PS Grundkurs AT (Krauß) ) KiGa I PS Einf. Relpäd (Wiesinger) ÜRK3 S Logik Theol. (Schoberth) ÖInst SK Griechisch II (Gottlieb) NUni 03 Tut Einleitung AT (Gertz) NUni 06

Ü Hebräisch II (Schwiderski) KiGa I

ÜVam.KG20.Jh.(Stieverm.)NUni 06 V Diakonie (Lienhard) NUni 09 PS Hermeneutik (Ebert) KiGa II S Sexualethik (Konradt) KiGa I S Anthropologie (Stoellger) ÜR K 2 S didakt. Umgang bibl. (Kasper)Dek Ü Rel&Kultur(Maltese/Berg.)ÜRK3 Ü GD Krankenhaus(Bindseil)ÖInst Ü Syrisch (Schwiderski) KiGa III

Montag

V Luther&Türken(Ehmann)NUni 04 S Menschenwürde (Rolf) KiGa II Ü Wissenschaftsth. (Renkert) ÜRK2 SK Hebräisch I (Schwiderski) KiGaI SK Latein II (Meisters) ÜR K 3

V Luther&Türken(Ehmann)NUni 04 S Menschenwürde (Rolf) KiGa II Ü Wissenschaftsth. (Renkert) ÜRK2 SK Hebräisch I (Schwiderski) KiGaI SK Latein II (Meisters) ÜR K 3

ÜV Einleitung AT (Gertz) NUni 06 V Deuteronom. (Diebner) NUni 12 V NT Hermeneutik(Pöttner)NUni 05 V Dissenter (Bitzel) NUni 04 PS NT Exegese (Euler) ÖInst S Seelsorge (Drechsel) ÜRK3 Ü History Atheism (Silliman) HCA Ü Einführung Ethik (Weiß) KiGa II

ÜV Einleitung AT (Gertz) NUni 06 V Deuteronom. (Diebner) NUni 12 V NT Hermeneutik(Pöttner)NUni 05 V Dissenter (Bitzel) NUni 04 PS NT Exegese (Euler) ÖInst S Seelsorge (Drechsel) ÜRK3 Ü History Atheism (Silliman) HCA Ü Einführung Ethik (Weiß) KiGa II

ÜV polit. Ethik (Tanner) NUni 04

V Identität/Differenz (Plathow) 007 PS Religion&Polit. (Silliman) HCA S Melanchthon (Ehmann) KiGa II S Verantw. Diak. (Schmidt) ÜRK2 Ü Lektüre ex. (Schwiderski) KiGaI Ü Gregor v.Naz.(Noormann)KiGaIII Ü frühchr. Ethik (Nunn) ÖInst SK Latein I (Meisters) ÜR K 3

Zeit

09-10

10-11

11-12

12-13

13-14

14-15

Seite 1

ÜVam.KG20.Jh.(Stieverm.)NUni 06 V Evangelien (Lampe) NUni 01 PS Glaube – Freiheit (Nagel) ÖInst S Globalisieru. (Bergunder) ÜR K 3 S Predigt (Lienhard) KiGa II Ü Verkündigung (Renkert) KiGa I Ü Segen (Cor.-B./Sp.) ÜRK2 2-wö SK Griechisch II (Gottlieb) NUni 03

ÜVam.KG20.Jh.(Stieverm.)NUni 06 V Evangelien (Lampe) NUni 01 PS Glaube – Freiheit (Nagel) ÖInst S Globalisieru. (Bergunder) ÜR K 3 S Predigt (Lienhard) KiGa II Ü Verkündigung (Renkert) KiGa I Ü Segen (Cor.-B./Sp.) ÜRK2 2-wö SK Griechisch II (Gottlieb) NUni 03

ÜV KG I (Strohm) NUni 01 ÜV Globalge. (Bergunder) NUni 06 S Jakobserzählungen (Gertz) ÖInst Ü Segen (Cor.-B./Sp.) ÜRK2 2-wö SK Hebräisch I (Schwiderski) KiGaI SK Latein II (Meisters) ÜR K 3 SK Griechisch I (Gottlieb) NUni 03 ÜV KG I (Strohm) NUni 01 ÜV Globalge. (Bergunder) NUni 06 S Jakobserzählungen (Gertz) ÖInst S Predigt (Lienhard) KiGa II Ü Segen (Cor.-B./Sp.) ÜRK2 2-wö SK Hebräisch I (Schwiderski) KiGaI SK Latein II (Meisters) ÜR K 3 SK Griechisch I (Gottlieb) NUni 03

Mittwoch

ÜV Ref. Euro. (Voigt-Goy) NUni 01 ÜV Eschatologie (Nüssel) NUni 09 ÜV polit. Ethik (Tanner) NUni 04 PS AT Exegese (Knittel) ÖInst PS Predigttheorie(Wiesinger) ÜRK3 Ü Segen (Cor.-B./Sp.) KiGa II 2-wö Ü Gemeinschaft (Bachmann) KiGaI Ü Sorgekultur (Schweizer) ÜR K2 SK Griechisch II (Gottlieb) NUni 03 ÜV Ref. Euro. (Voigt-Goy) NUni 01 ÜV Eschatologie (Nüssel) NUni 09 ÜV polit. Ethik (Tanner) NUni 04 PS AT Exegese (Knittel) ÖInst PS Predigttheorie(Wiesinger) ÜRK3 Ü Segen (Cor.-B./Sp.) KiGa II 2-wö Ü Gemeinschaft (Bachmann) KiGaI Ü Sorgekultur (Schweizer) ÜR K2 SK Griechisch II (Gottlieb) NUni 03 ÜV Ref. Euro. (Voigt-Goy) NUni 01 ÜV Eschatologie (Nüssel) NUni 09 PS Danz (Schmidtke) Dek PS Religionsgesch.(Suarsana) KiGaI S Mt (Konradt/Ziethe) KiGa II S Theolog. Aufklär. (Freund)ÜRK2 Ü ref. Sakramentsl. (Strohm)KiGaIII SK Latein I (Meisters) ÜR K 3

ÜV Paulus (Konradt) NUni 01 2-wö ÜV KG I (Strohm) NUni 01 2-wö Ü Segen (Cor.-B./Sp.) KiGa II 2-wö SK Hebräisch I (Schwiderski) KiGaI SK Latein II (Meisters) ÜR K 3 SK Griechisch I (Gottlieb) NUni 03

ÜV Paulus (Konradt) NUni 01 2-wö ÜV KG I (Strohm) NUni 01 2-wö SK Hebräisch I (Schwiderski) KiGaI SK Latein II (Meisters) ÜR K 3 SK Griechisch I (Gottlieb) NUni 03

Donnerstag

Lehrveranstaltungen der Theologischen Fakultät im SoSe 2016

PS am. theology (Peterson) KiGa I Ü AT Bibelkunde (Ziethe) 007 Ü Leben und Tod (Lax) Dek OS Neu Forsch NT (Lampe) KiGa II

V Luther (Möller/Heymel) NUni 15 PS NT-Exegese (Mader) KiGa I PS 30jähriger Krieg (Dienst) Dek S Ethik Luthers (Tanner) KiGa II

V Luther (Möller/Heymel) NUni 15 PS NT-Exegese (Mader) KiGa I PS 30jähriger Krieg (Dienst) Dek S Ethik Luthers (Tanner) KiGa II

Freitag

Zeit

14-15

13-14

12-13

11-12

10-11

09-10

S Bibel Markions (Busch) KiGa I S Trauma(Schn.-Harp.) KiGaII 2-wö OS Osterpred. (Lienh./Schw.)ÜRK3 OS Luther (Konradt/Strohm) ÖInst Ü Buße (Göppel) Dek So Relpäd (Schoberth) ÜR K2 S Bibel Markions (Busch) KiGa I S Trauma(Schn.-Harp.) KiGaII 2-wö OS Osterpred. (Lienh./Schw.)ÜRK3 OS Luther (Konradt/Strohm) ÖInst Ü Buße (Göppel) Dek So Relpäd (Schoberth) ÜR K2 S Trauma(Schn.-Harp.) KiGaII 2-wö OS Luther (Konradt/Strohm) ÖInst So Oberrheinisch (Ehmann) KiGa I

S Normen (Stahmann) KiGaII 2-wö S Pastoralps. (Drechsel) ÜRK3 2-wö S Mus&Rel(Schwier/Mautn.)ÜRK2 S Luther (Neijenhuis) ÖInst OS Hermen. (Drechsel) ÜRK3 2-wö Ü Jugendradio (Mendling) KiGa I S Normen (Stahmann) KiGaII 2-wö S Pastoralps. (Drechsel) ÜRK3 2-wö S Mus&Rel(Schwier/Mautn.)ÜRK2 S Luther (Neijenhuis) ÖInst OS Hermen. (Drechsel) ÜRK3 2-wö Ü Jugendradio (Mendling) KiGa I S Pastoralps. (Drechsel) ÜRK3 2-wö OS Hermen. (Drechsel) ÜRK3 2-wö

S Pastoralps. (Drechsel) ÜRK3 2-wö OS Hermen. (Drechsel) ÜRK3 2-wö

18-19

21-22

20-21

19-20

17-18

16-17

Dienstag

ÜVam.KG20.Jh.(Stieverm.)NUni 06 V Diakonie (Lienhard) NUni 09 PS Hermeneutik (Ebert) KiGa II S Sexualethik (Konradt) KiGa I S Anthropologie (Stoellger) ÜR K 2 S didakt. Umgang bibl. (Kasper)Dek Ü Rel&Kultur(Maltese/Berg.)ÜRK3 Ü GD Krankenhaus(Bindseil)ÖInst PS Pelagian. Streit (Semper) KiGa I S Gadamer (Oeming/Baum) ÖInst S Umweltethik (Tanner) Dek S Tod (Stoellger) ÜR K 2 S Erzählungen (Rupp/Meier) KiGaII Ü Päpste (Bender) KiGa III Anfängerprojekt (Butscher) ÜR K 3 PS Pelagian. Streit (Semper) KiGa I S Gadamer (Oeming/Baum) ÖInst S Umweltethik (Tanner) Dek S Tod (Stoellger) ÜR K 2 S Erzählungen (Rupp/Meier) KiGaII Ü Päpste (Bender) KiGa III Anfängerprojekt (Butscher) ÜR K 3

Montag

V Identität/Differenz (Plathow) 007 PS Religion&Polit. (Silliman) HCA S Melanchthon (Ehmann) KiGa II S Verantw. Diak. (Schmidt) ÜRK2 Ü Evangelientxt(Schwiderski)KiGaI Ü Gregor v.Naz.(Noormann)KiGaIII Ü frühchr. Ethik (Nunn) ÖInst SK Latein I (Meisters) ÜR K 3 S Reichsstadt (Ehmann) ÖInst S Athanasius (Noormann) KiGa I S Normen (Stahmann) KiGaII 2-wö S Gelehrt (Schwier/Ulrichs) ÜRK3 S Heiliges (Vögele/Dücker) HGGS Ü NT Bibelkunde (Pönnighaus) 007 Ü Bibel-Aramäisch (Günther)ÜRK2 S Reichsstadt (Ehmann) ÖInst S Athanasius (Noormann) KiGa I S Normen (Stahmann) KiGaII 2-wö S Gelehrt (Schwier/Ulrichs) ÜRK3 S Heiliges (Vögele/Dücker) HGGS Ü NT Bibelkunde (Pönnighaus) 007 Ü Bibel-Aramäisch(Günther) ÜRK2

Zeit

15-16

Seite 2

OS Neu NT (Konradt) KiGa II 2-wö OS Neue Ansatze ST (Nüssel)KiGaI So AT (Oeming/Gertz) ÖInst So PT (alle PT-LS) ÜR K3

S Rabb. Texte (Müller) ÜR K 2 OS Neu NT (Konradt) KiGa II 2-wö OS Neue Ansatze ST (Nüssel)KiGaI So AT (Oeming/Gertz) ÖInst So PT (alle PT-LS) ÜR K3

S Gebet in Dogmatik (Hiller) ÖInst

S Gebet in Dogmatik (Hiller) ÖInst

Mittwoch

Freitag

Zeit

21-22

20-21

S Moderne (Petersen) KiGa II

18-19

17-18

16-17

15-16

19-20

So NT (alle NT-LS) KiGa I

So NT (alle NT-LS) KiGa I

So NT (alle NT-LS) KiGa I

PS am. theology (Peterson) KiGa I Ü AT Bibelkunde (Ziethe) 007 Ü Leben und Tod (Lax) Dek OS Neu Forsch NT (Lampe) KiGa II

S Moderne (Petersen) KiGa II Ü Dietz Lange (Schmidtke) KiGa I Ü Origenesrez. (Ritter) SkPh kÜR

S Hebräerbrief (Lampe) KiGa I S Papsttum (Voigt-Goy) KiGa III S Dogmatik Überbl. (Nüssel)ÖInst S Sprache (Tanner) ÜR K 2 Ü Kirche (Ferdinand) ÜR K3 OS Pentateuch (Gertz) KiGa II Rep phil. Grundtexte (Pacyna) Dek S Hebräerbrief (Lampe) KiGa I S Papsttum (Voigt-Goy) KiGa III S Dogmatik Überbl. (Nüssel)ÖInst S Sprache (Tanner) ÜR K 2 S Liturg.Homilet.(Mautner) Petersk. Ü Kirche (Ferdinand) ÜR K3 OS Pentateuch (Gertz) KiGa II Rep phil. Grundtexte (Pacyna) Dek S Papsttum (Voigt-Goy) KiGa III S Liturg.Homilet.(Mautner) Petersk. S Moderne (Petersen) KiGa II Ü Dietz Lange (Schmidtke) KiGa I Ü Origenesrez. (Ritter) SkPh kÜR

PS Danz (Schmidtke) Dek PS Religionsgesch.(Suarsana) KiGaI S Mt (Konradt/Ziethe) KiGa II S Theolog. Aufklär. (Freund) ÜRK2 Ü ref. Sakramentsl. (Strohm)KiGaIII SK Latein I (Meisters) ÜR K 3

Donnerstag

Lehrveranstaltungen der Theologischen Fakultät im SoSe 2016

03./04.06 je 9.15-12.30 h und 14:15-18 h ÜR K 3

29./30.4. ÜR K 2 & 10./11.6. ÜR K 3 (jeweils Fr 15-20; Sa 10-20 h)

Evangelische Kirche und Theologie in der Weimarer Republik (Klein)

Kirche in der pluralistischen Gesellschaft (Haigis)

Theologie der Anerkennung (Nüssel/Sarinen)

Kasualien – Die Trauung (Rinn)

Seelsorge und Traumaarbeit (zus. zu 2-wö Di 18-21h) (Schneider-Harpprecht/Schult)

Diakonisches Management (Noller)

Reformation in befreiungstheologischer Perspektive VII (Duchrow)

The Challenge of the Moravians in the Old and New World (Adams-Maßmann/ Atwood)

Azekah in der Bibel und der Geschichte (mit Teilnahme an der Ausgrabung) (Oeming)

Handel und Seefahrt im Alten Testament (Jericke)

Altersbilder im Wandel (Albert)

Lebensweltpraktikum (Renkert)

Doktorandenkolloquium (Schoberth)

S

S

S

S

S

S

S

S

Ü

Ü

Ü

Ü

Kol

15.8.-16.9.: 9-12.15 Uhr ÜR K 3

SK

(Sozialethik) (Dallmann) N.N. ÜR K 2

Laufende Forschungen zur Kirchengeschichte (Strohm) n.V.

Forschungskolloquium (Bergunder) n.V.

Johanneische Schriften (Mader) PH

Ferien-Intensivkurs Griechisch I (Gottlieb)

S

OS

OS

Ü

SK

Noch ohne Zeit und (meistens) Ort:

Ferien-Intensivkurs Latein I (Meisters)

24./25.06. ÜR K 3 (Fr 10-20 h; Sa 9-16 h)

07.05.: 14-20 h ÖInst

24.6.: 9-18 h ÜR K 2

17.06; 18.06. & 08./09.07 (jeweils Fr 14-19; Sa 9-19 h) ÜR K 2

06./07.05. 03./ 04.06.: jeweils Fr 15-18 h; Sa 10-13; 14-17 h KiGa III

22.-24.04.16 ÖInst

6./7.5.; 20./21.5; 26./27.5.: jeweils Fr 14-17 h; Sa 10-15.30 h HCA

09.05. 13-14 h KiGa I; 20.-22.05. 9-18 h Gemeindehaus Arche

18./25.4: 18-20 h; 21.5./25.6.: 9-17 h ÖInst

28.4. (Einf.) ÖInst; 11.5. 18-20 KiGa I; 19.5. 18-20; 2.6. 14-18; 3.6. 9-18 ÖInst

15.04.: 16-18 h; 1./2.7. & 8./9.7. je Fr 14-20 h & Sa 9-16 h ÖInst

OS/So Gegenwartsdiskurse der Systematik (Stoellger)

Seite 3

3./4.6.; 10./11.6.: 10-17 h; 14.6.: 18-20 h HCA

Religious Liberty in the United States of America (Stievermann/Witte)

S

22./23.4.; 13./14.5. (jeweils Fr 17-20 h; Sa 9-17 h) ÜR K 2

20.4.: 11-13 h: KiGa I (Einf.) / 3.6 ÜR K 2; 4-5.6. KiGa I (jeweils Fr 14-20h; Sa-So 9-20 h)

Der Philipperbrief im Spiegel der hellenistisch-römischen Welt (Wander)

S

20.4.: 13-14 h Dek; 21.5.-22.5.: 10-18 h; 19.6.: 11-19 h KiGa I; 20.6: 10-18 h Dek

Was Christen vom Judentum lernen können (ohne Hebr.) (Oeming, Lohrbächer)

S

Blockveranstaltungen

Lehrveranstaltungen der Theologischen Fakultät im SoSe 2016

135

21-22 Uhr

20-21 Uhr

18-19 Uhr

17-18 Uhr

16-17 Uhr

15-16 Uhr

14-15 Uhr

13-14 Uhr

12-13 Uhr

11-12 Uhr

10-11 Uhr

09-10 Uhr

Zeit

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Stundenplan

Notizen

136