Tel.: Fax:

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung im Lahn-Dill-Kreis 2015-2016 Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises Fachbereich 5 – Wirtschaftsförderung, Touri...
Author: Elly Beutel
36 downloads 2 Views 4MB Size
Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung im Lahn-Dill-Kreis 2015-2016

Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises Fachbereich 5 – Wirtschaftsförderung, Tourismus, Partnerschaften und europäische Beziehungen Stabsstelle Wirtschaftsförderung (50) Meike Menn Karl-Kellner-Ring 51 35576 Wetzlar Tel.: 06441 407-1222 Fax: 06441 407-1060 [email protected] www.lahn-dill-kreis.de

Stand: 26.10.2016

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

Seite 2

INHALT 1

Wirtschaftsförderung in der Kreisverwaltung Lahn-Dill-Kreis ....................... 4

2

Wirtschaftsförderung in der Wirtschaftsregion Lahn-Dill ............................... 6

2.1

Lahn-Dill-Breitband ........................................................................................... 6

2.2

Wirtschaftsdialog .............................................................................................. 7

2.3

Firmenbesuche im Lahn-Dill-Kreis in den Jahren 2015 und 2016 .................... 7

2.4 2.4.1 2.4.2 2.4.3 2.4.4 2.4.5 2.4.6

Regionalmanagement Mittelhessen GmbH ..................................................... 9 Netzwerk Wirtschaft ............................................................................................10 Netzwerk Kommune ...........................................................................................10 Arbeitskreis Willkommenskultur ...........................................................................10 Arbeitskreis Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit .......................11 Kommunales Immobilienportal (KIP) .....................................................................11 Analyse zu den kommunalen Gewerbeflächen im Lahn-Dill-Kreis ..........................11

2.5

Wirtschaftsförderungsdialog ...........................................................................12

2.6 2.6.1 2.6.2 2.6.3 2.6.3.1 2.6.3.2

Arbeitsmarktmonitor .......................................................................................13 Veranstaltungsreihe „Willkommenskultur im ländlichen Raum“ ............................13 Perspektive Wiedereinstieg (PWE) ........................................................................13 Mehr Frauen in Führungspositionen – Zukunft weiblich gestalten! ........................14 Azubi Netzwerk...................................................................................................15 Mit Mentoring stark in Führung ...........................................................................15

2.7

Wirtschaftsförderung im Dreiländereck ..........................................................16

2.8

Gründerpreis der Stadt Wetzlar ......................................................................16

3

Energie- und Klimaschutz ................................................................................17

3.1

Energieeffizienz im Mittelstand – Energie sparen und davon profitieren ....17

3.2 3.2.1 3.2.2 3.2.3

Mobilität ...........................................................................................................17 Mobilität auf dem Lande (MadL) ..........................................................................18 AG Mobilität .......................................................................................................18 Mittelhessische Energie- und Klimaschutzagentur (MEKA) ....................................19

4

Bündnis für Familie im Lahn-Dill-Kreis ............................................................20

4.1

Jahresveranstaltung am 17.11.2015 ................................................................20

4.2

Dritte Auswertung der Checkliste „Familienfreundlichkeit in den Städten und Gemeinden des Lahn-Dill-Kreises“ ...........................................................20

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

Seite 3

4.3

Bündnis für Familie im Lahn-Dill-Kreis ist „Bündnis des Monats März 2016“ ...........................................................................................................................21

4.4

4. FORUM Familienfreundlichkeit – Fachveranstaltung „Familien auf der Flucht suchen ein Zuhause“ .............................................................................21

4.5

Bündnis für Familie im Gespräch mit der WNZ ...............................................22

4.6

Bündnis-Newsletter ..........................................................................................22

5

Presse ................................................................................................................23

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

1

Seite 4

Wirtschaftsförderung in der Kreisverwaltung Lahn-Dill-Kreis

Die Aufgaben der Wirtschaftsförderung des Lahn-Dill-Kreises wurden bis 2011 im Fachbereich 2 „Wirtschaft, Gesundheit, Umwelt und Sport“ von Manfred Orth federführend wahrgenommen.

Infolge der Pensionierung von Manfred Orth wurden diese Aufgaben in den Fachbereich 1 „Zentrale Dienste“ und dort in dem neu formierten Fachdienst „Kreisentwicklung und Steuerung“ (10.2) verlagert (Beschluss des Verwaltungsvorstandes am 15. November 2011). Mit der Aufgabenwahrnehmung wurde Meike Menn beauftragt, die darüber hinaus weiterhin im Fachbereich 3 für die Sozialplanung zuständig war.

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

Seite 5

Die Zuständigkeit des sozialplanerischen Aufgabenbereichs im Fachbereich 3 wurde zugunsten der Fertigstellungsarbeiten des Energie- und Klimaschutzkonzeptes im Fachbereich 2 eingestellt. Meike Menn hatte kommissarisch das Aufgabengebiet des aus dem Dienst ausgeschiedenen Ludwig Danzeisen übernommen und war seit dem 26. Februar 2015 zentrale Ansprechpartnerin in allen Fragen zum Energie und Klimaschutz, die bisher Ludwig Danzeisen bei dem Eigenbetrieb Abfall- und Energiewirtschaft verantwortet hatte. Sie begleitete die Fertigstellung des Energie- und Klimaschutzkonzeptes und leitete die notwendigen Verfahren mit Blick auf die Beschlussfassung von Maßnahmen im Kreistag ein. Außerdem wurden die laufenden Arbeiten der verschiedenen Arbeitsgremien fortgeführt und erste vom Kreistag beschlossene Handlungsmaßnahmen umgesetzt. Diese Aufgabenzuschreibung endete – mit einer entsprechenden Übergangsphase – durch die Einstellung des Energie- und Klimaschutzmanagers Ingo Dorsten ab dem 01.05.2016. Die Aufbauorganisation der Kreisverwaltung änderte sich erneut am 20.06.2016: Der neue Fachbereich 5 „Wirtschaftsförderung, Tourismus, Partnerschaften und europäische Beziehungen“ wurde etabliert und dessen Leitung dem Ehrenamtlichen Kreisbeigeordneten Wolfram Dette übertragen. Der Fachdienst „Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung“ (10.2) des Fachbereichs 1 wurde aufgelöst und dafür die Stabsstelle „Wirtschaftsförderung“ (50) im Fachbereich 5 eingerichtet. Die Leitung der Stabsstelle übernahm Meike Menn.

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

2

Seite 6

Wirtschaftsförderung in der Wirtschaftsregion Lahn-Dill

Der Wirtschaftsraum an Lahn und Dill ist geprägt von Industrieunternehmen. Besonders die Betriebe der Metallverarbeitung, der optischen Industrie und des Maschinenbaus dominiert die Wirtschaftsregion Lahn-Dill. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem schon heute spürbaren Fachkräftemangel steht die Region mit dieser Branchenstruktur vor einer besonderen Herausforderung. Es gilt sich von anderen Wirtschaftsräumen abzuheben und attraktiv für qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu sein. Die Stärkung der weichen Standortfaktoren bildet eine Chance für den Wirtschaftsstandort und gilt als wichtiger Vorteil im Wettbewerb um die besten Köpfe. Dazu gehören gute Bildungsmöglichkeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bezahlbarer Wohnraum, Kulturund Freizeitangebote sowie diverse Beschäftigungsangebote, bei denen die gleichen Einstiegsund Aufstiegschancen für Frauen und Männer selbstverständlich sind. Der Lahn-Dill-Kreis versteht es, durch gute Vernetzungsstrukturen in und mit allen gesellschaftlich relevanten Bereichen und Gruppierungen innovative Projekte umzusetzen. Dabei werden vielfältige Anstrengungen unternommen, um den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen Rechnung zu tragen.

2.1

Lahn-Dill-Breitband

Der Breitbandausbau ist besonders für den ländlichen Raum eine große Chance und kann als eine strukturpolitische Maßnahme eine deutliche Verbesserung für die Entwicklung in der Region und zur Entlastung der Ballungsräume beitragen. Der Lahn-Dill-Kreis und 21 Städte und Gemeinden haben am 22.07.2014 einen Kooperationsvertrag mit der Deutschen Telekom AG mit einer flächendeckenden Versorgung (mindestens 95 % aller Haushalte und Gewerbestandorte) und einer Mindestbandbreite von 30 Mbit/s abgeschlossen. Der Vertrag basiert auf einer Deckungslücke von insgesamt 8,4 Mio. Euro, die ausschließlich durch den Lahn-Dill-Kreis und die 21 beteiligten Städte und Gemeinden finanziert wird. Der FTTC-Ausbau wird bis Januar 2017 abgeschlossen sein, wobei rund 5 % der Haushalte nicht mit mindestens 30 Mbit/s versorgt sein werden. Durch das Bundesprogramm zur Förderung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland besteht für den Lahn-DillKreis eine weitere Optimierung für die noch unterversorgten Hausanschlüsse und Gewerbegebiete sowie für die unterversorgten Schulen und Krankenhäuser. Unter diesen Vorbedingungen ist ein erweitertes Breitbandprojekt initiiert worden, das eine flächendeckende Versorgung von mindestens 50 Mbit/s für alle unterversorgten Haushalte und Gewerbetreibenden zum Ziel hat. Erklärtes Ziel des Lahn-Dill-Kreises ist es, technologieneutral die restlichen „weißen Flecken“ der NGA Versorgung zu schließen, d.h. eine flächendeckende Versorgung mit mindestens 50 MBit/s (Download) herzustellen (http://www.lahn-dillbreitband.de/).

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

2.2

Seite 7

Wirtschaftsdialog

Im Wirtschaftsdialog, zu dem Landrat Wolfgang Schuster auf Grund der Finanz- bzw. Wirtschaftskrise in Jahr 2009 zum ersten Mal eingeladen hat, wird jährlich mit Banken, Politik, Kammern, Arbeitsagentur, Jobcenter, Kommunen sowie Gewerkschaften aktuelle wirtschaftliche Veränderungen diskutiert und neue Zielrichtungen abgestimmt, um die Region zukunftsfähig zu gestalten. In der Sitzung am 13.06.2016 referierte Stefan Rink der Sparkasse Wetzlar über die „Niedrigzinspolitik und die Auswirkungen auf den Lahn-Dill-Kreis“. Am 23.09.2016 konnte Dr. Gertrud R. Traud, Chefvolkswirtin / Leitung Research der hessischen Landesbank (Helaba) mit dem Vortrag „Wirtschaftsregion Lahn-Dill Chancen und Herausforderungen“ begrüßt werden.

2.3

Firmenbesuche im Lahn-Dill-Kreis in den Jahren 2015 und 2016

Um im aktiven Austausch mit den Unternehmen im Landkreis zu bleiben, laden Landrat Wolfgang Schuster und Wirtschaftsdezernent Wolfram Dette zusammen mit den Dezernenten des Kreises und der Wirtschaftsförderung die Vertreter der Kammern Industrie- und Handel sowie Handwerk, die Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar und den jeweiligen Bürgermeister zu monatlich stattfindenden Firmenbesuchen ein. Die Besuche geben den Unternehmen die Möglichkeit, sich direkt an die Institutionen zu wenden, zu diskutieren und ihre Situation vor Ort zu erläutern. In den Jahren 2015 und 2016 wurden folgende Unternehmen – von kleineren Handwerksbetrieben bis hin zu großen international tätigen Industrieunternehmen aus dem Süd- und Nordkreis – aufgesucht: •

HERNEE HARTANODIC, Gesellschaft für Oberflächentechnik, Greifenstein. Die HERNEE HARTANODIC GmbH ist spezialisiert auf die technische und dekorative Beschichtung von Aluminiumwerkstoffen.



HASTAMAT Verpackungstechnik, Lahnau. Die HASTAMAT Verpackungstechnik, eines der führenden Hersteller von Verpackungsmaschinen und -anlagen ist ein inhabergeführte Familienunternehmen und Teil der über 100 Jahre alten Piepenbrock Unternehmensgruppe.



Buderus Schleiftechnik , Innenrund-, Außenrund- und Gewindeschleifen, Aßlar. Die Buderus Schleiftechnik GmbH ist ein international tätiges Maschinenbauunternehmen mit Sitz im mittelhessischen Aßlar



Industriepark Kalteiche, Haiger: o Vetter Krantechnik - Schwenkkrane & Kransysteme. Vetter Krantechnik hat einen Nischenmarkt in der Krantechnik besetzt und setzt als global player mit 170 Mitarbeitenden jährlich 30 Mio. Euro um. o STL Logistik AG Auf den Transport von übergroßen Gütern hat sich die STL Logistik AG spezialisiert und mit mehreren Hallenneubauten in den letzten Jahren sehr stark expandiert. o Siemag Tecberg, Maschinen- und Anlagenbau.

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

Seite 8

Das Unternehmen nimmt als Systemanbieter in der Schacht- und Schwerlastfördertechnik sowie der Bergwerks- und Tunnelkühlung eine Spitzenposition am Weltmarkt ein. •

Kettenbach, Herstellung von Medizinprodukten, Eschenburg. Im Unternehmenszweig „Dental“ werden klassische Silikon-Abformmaterialien und innovative Materialien zur restaurativen Zahnversorgung hergestellt, die in fast allen Zahnarztpraxen verwendet werden. Der Unternehmenszweig „Medical“ fokussiert sich hingegen auf die Herstellung von Saugmaterialien aus natürlicher Baumwolle und Regenerat-Cellulose, die universell weltweit bei mikro- und makrochirurgischen Eingriffen sowie im Bereich Diagnostik eingesetzt werden.



W. Pulverich, Metallverarbeitung, Stanz-, Umform- und Schweisstechnik, Haiger. Als Einzelfirma von Wilfried Pulverich gegründet und seit 1991 eine GmbH, hat sich PMS auf Metallverarbeitung, Stanz-, Umform- und Schweiß-Technik sowie auf Werkzeugund Vorrichtungsbau spezialisiert.



Viaoptic, Kunststoffoptik für verschiedene Anwendungen und Produkte, Wetzlar. Das Unternehmen Viaoptic versteht sich als ein führender Anbieter von optischen Komponenten und Systemen aus Kunststoff, technischen Spritzgussteilen und Spritzgusswerkzeugen



Selzer Automotive, Fertigungstechnik, Driedorf. Als Spezialist der systemorientierten Präzisionstechnik bezeichnet sich das Unternehmen selbst, das den gesamten technologischen Produktionsablauf unter einem Dach vorweisen kann.



RUSS Holzbau & Technik, Mittenaar. Durch die Anschaffung von CNC-Bearbeitungszentren sowie die Verlagerung in das große Betriebsgelände nach Mittenaar-Offenbach wurde eine rationelle und präzise Fertigung von Wintergärten, Überdachungen, Haustüren, Schiebetüren und Treppen möglich. Mit Holzbau und Technik schafft RUSS eine Spezialisierung modernen Holzbaus mit Holz und Glas.



Klingspor, Schleifsysteme, Haiger. Seit über 100 Jahren setzt Klingspor weltweit Standards in der Schleiftechnologie. In den Fabrikationsstätten des Unternehmens werden über 50.000 Artikel für die unterschiedlichsten Schleifanwendungen gefertigt – unter anderem aus den Produktgruppen Schleifmittel auf Unterlage, Trennscheiben, Schruppscheiben, Schleifmopteller, Schleifmopräder und Diamantwerkzeuge.



Metzgerei Göbel, Mittenaar . In Göbels Fleischerei, ein seit sechzig Jahren geführter Familienbetrieb, arbeiten Ehefrau, Mutter, Großmutter und ein Auszubildender. Die aktuellen Ausbildungszahlen der Fleischer-Innungen zeigen ein eindeutiges Bild Richtung Fachkräftemangel: Nur sieben neue Ausbildungsverträge (Fleischer und Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk – Schwerpunkt Fleischerei) wurden dieses Jahr im Einzugsgebiet der Innung-Dillenburg geschlossen, insgesamt gibt es in den Innungen Dillenburg und Wetzlar insgesamt ca. 30 Auszubildende aller Lehrjahre in diesen Ausbildungsberufen.

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

Seite 9



Giebeler, Form, Technik und Funktion in Vollendung, Dietzhölztal. Die Kunden von Giebeler profitieren von den messbaren Synergieeffekten, die aus den Kernkompetenzen Kunststofftechnik und Formenbau resultieren. Die Kombination der beiden Geschäftsbereiche unter einem Dach garantieren maximale Prozess- und Fertigungs-sicherheit.



DOH - Drahtwerk Oberndorfer Hütte, Spezialist für individuelle DrahtgurtFörderbänder, Gliedergurte und Geflechtsgurte sowie spezielle Bandkonstruktionen, Solms.Schon 1660 wurde das Drahtwerk Oberndorfer Hütte (DOH) als Schmelzhütte vom Grafen zu Solms-Braunfels erwähnt, rund 250 Jahre später fand die Unternehmensgründung und in den folgenden 100 Jahren die Entwicklung zu einem hoch spezialisierten Produzent von individuellen, hochwertigen und wirtschaftlichen Drahtgurt-Förderbänder statt.

Abbildungen v.l.: Vetter Krantechnik, Selzer, Klingspor und Via Optic

2.4

Regionalmanagement Mittelhessen GmbH

Das im Jahr 2003 als Verein MitteHessen gegründete Regionalmanagement wurde nach 10 Jahren in eine Gesellschaft überführt. Der Lahn-Dill-Kreis ist neben den Landkreisen MarburgBiedenkopf, Gießen, Vogelsberg, Limburg-Weilburg, den Städten Gießen, Marburg, Wetzlar und Limburg, den IHKs und den Handwerkskammern, den Hochschulen und dem Verein MitteHessen einer der 19 Gesellschafter der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH. Ziel des Regionalmanagements ist es, Stärken und Potenziale Mittelhessens zu bündeln und weiterzuentwickeln. Bei den verschiedenen Netzwerken und Arbeitskreisen beteiligt sich die Wirtschaftsförderung des Lahn-Dill-Kreises aktiv.

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

2.4.1

Seite 10

Netzwerk Wirtschaft

Das „Netzwerk Wirtschaft“ stimmt sich zu wichtigen Themen rund um den Standort Mittelhessen ab. Das Netzwerk besucht Unternehmen oder andere Institutionen und diskutiert über Themenfelder wie Immobilienwirtschaft in Mittelhessen, Spitzensport und Regionalmarketing sowie die Energiewende in Hessen. Dabei wird den Mitgliedern die Möglichkeit gegeben, sich zu informieren, sich zu vernetzen und Projekten zu initiieren.

2.4.2

Netzwerk Kommune

Die mittelhessischen Landkreise und Oberzentren (Gießen, Marburg, Wetzlar und Limburg) haben mit ihren Wirtschaftsförderungen unter dem Dach des Regionalmanagements Mittelhessen das „Netzwerk Kommune“ gegründet. Durch eine enge und regelmäßige Abstimmung wird die Arbeit der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH unterstützt und gemeinsame Projekte initiiert. Dazu zählen die Identifikation von kommunal-relevanten Projekten für das Regionalmanagement, Lobbyarbeit durch Positionsfindung, Wissenstransfer für die kommunalen Akteure und die Initiierung gemeinsamer Marketingaktivitäten.

Abbildung (RM), v.l.: Dr. Frank Hüttemann, Christian Piterek, Wolfgang Liprecht, Meike Menn, Jens Ihle, Manfred Felske-Zech, Sabine Wilcken-Görich, Walter Gerharz und Thomas Schaumberg

2.4.3

Arbeitskreis Willkommenskultur

Der „Arbeitskreis Willkommenskultur“ initiiert und setzt Projekte um, die Neubürgerinnen und Neubürger in Mittelhessen bei der Integration vor Ort unterstützen und den Menschen, die gerne in der Region leben und arbeiten möchten, den Zuzug erleichtern.

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

Seite 11

Dabei sind Projekte etabliert worden, wie der Newcomers Guide Mittelhessen, die Newcomers App sowie der „Newcomers Day @ ...“, die über Infrastruktur und Stärken der Region, Freizeitmöglichkeiten und schöne Seiten Mittelhessens informieren und dabei Möglichkeiten zum Netzwerken und Austausch mit anderen Newcomern in der Region bieten.

2.4.4

Arbeitskreis Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit

Der Arbeitskreis „Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung“ ist aus dem „Netzwerk Bildung“ des Regionalmanagements Mittelhessen entstanden und arbeitet an gemeinsamen Projekten zur Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit. Vorausgegangen war eine Analyse des Fachkräftepotentials in Mittelhessen, die ergab, dass kaum Angebote zur Integration zur Verfügung stehen. Die Mitglieder des Arbeitskreises tauschen sich über gute Beispiele aus, und veröffentlichen diese auf dem Bildungsforum.

2.4.5

Kommunales Immobilienportal (KIP)

Auf Initiative der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH hat sich der Lahn-Dill-Kreis mit einigen Kommunen 2015 der neuen Internet-Plattform angeschlossen, die die Suche sowohl nach kommunalen Gewerbe- und Wohnflächen als auch nach Immobilienangeboten von Privatpersonen und gewerblichen Anbietern im Lahn-Dill-Kreis ermöglicht. Die Plattform bietet komfortable Filtermöglichkeiten (Filtern nach Ort, Preis, Fläche etc.) und stellt deren Lage auch grafisch dar. Wenn gewünscht, kann auch eine Suche im Umfeld vorgenommen werden. Durch die breite Verflechtung ist davon auszugehen, dass das Portal schon bald weit oben in den Internet-Suchmaschinen vertreten sein wird und dadurch eine hohe Nutzung aufweisen kann. Damit werden die Immobilien im Landkreis Lahn-Dill-Kreis insgesamt besser aufgefunden und können schneller vermittelt werden. Kommunale Immobilienportals (KIP): http://www.kiphessen.de/lahn-dill-kreis

2.4.6

Analyse zu den kommunalen Gewerbeflächen im Lahn-Dill-Kreis

Die Gewerbeflächenvermarktung ist ein wichtiges Element in der Standortentwicklung von Kommunen. Für eine erfolgreiche Vermarktung sind Transparenz über die verfügbaren Flächen und ein einfacher Zugang zu den relevanten Informationen unabdingbar. Zugleich gilt es, die Flächen lokalen, regionalen sowie überregionalen Interessenten anzubieten. Mit dem Kommunalen Immobilienportal Mittelhessen (KIP) liegt eine Plattform vor, mit dem Wirtschaftsförderungen und Kommunen ihre Flächen anbieten und Investoren schnell auf die

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

Seite 12

entsprechenden Daten zugreifen können. Grundlage für eine erfolgreiche Vermarktung ist ein guter Datenbestand. Aus diesem Grund hat das Regionalmanagement Mittelhessen in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung des Lahn-Dill-Kreises den Bestand an kommunalen Gewerbeflächen und relevante Informationen zum wirtschaftlichen Umfeld erfasst und folgende Ergebnisse zusammengefasst: • • • •

2.5

Der Lahn-Dill-Kreis verfügt über etwas mehr als 630.000m² kommunaler Gewerbeflächen. Die Preise für die Fläche betragen im Durchschnitt 31€/m² und sind damit leicht über dem Durchschnitt der drei Landkreise LDK, MR und VB. Steuern und Abgabe Schmutzwasser sind im Vergleich zu den anderen Landkreisen niedriger. Grundsätzlich verfügt der Landkreis über eine gute Verkehrsanbindung (zur Straße, Schiene, Luft).

Wirtschaftsförderungsdialog

Mit der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill, der Kreishandwerkerschaft, der Handwerkskammer Wiesbaden, der Stadt Wetzlar sowie dem Lahn-Dill-Kreis werden in dieser Runde gemeinsam wirtschaftsfördernde Maßnahmen und Projekte abgestimmt. Dazu gehört u.a. der Internetauftritt „Wirtschaftsregion Lahn-Dill“, der Imagefilm über die Wirtschaftsregion (Relaunch in 2016/17) sowie die jährliche Ehrung der Weiterbildungsbesten Foto HWK).

Abbildung: (HWK)

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

2.6

Seite 13

Arbeitsmarktmonitor

Im Rahmen des Arbeitsmarktmonitors wurde der Lahn-Dill-Kreis in 2009 als eine von drei bundesweiten Modellregionen ausgewählt und nahm die Chance wahr, sich aktiv den aktuellen Problemen rund um die Arbeitsmarktsituation zu stellen. Im ersten Jahr wurde der Arbeitsmarktmonitor mit Personalstellen bei der Arbeitsagentur gefördert, danach übernahm der Lahn-Dill-Kreis die Geschäftsführung der Arbeitsebene des Arbeitskreises, um den Fortgang zu gewähren – Schirmherr ist der Landrat Wolfgang Schuster. Primäres Ziel des Arbeitsmarktmonitors ist es, die Dynamik und Entwicklungen regionaler Arbeitsmärkte transparenter zu gestalten und Lösungsmöglichkeiten von Beschäftigungsproblemen vor Ort in Kooperation mit Verantwortlichen effektiver zu erarbeiten. Der Arbeitsmarktmonitor ist in der Region Lahn-Dill breit vernetzt und setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern der Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar, des DGB-Region Mittelhessen, der IG Metall Herborn, der IHK Lahn-Dill, der Handwerkskammer Wiesbaden, der Kreishandwerkerschaft Lahn-Dill, der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), der LEADER-Regionen Lahn-Dill-Bergland und Lahn-Dill-Wetzlar, des Jobcenters Lahn-Dill, der Stadt Wetzlar und des Lahn-Dill-Kreises. Folgende Projekte werden derzeit im Arbeitsmarktmonitor bearbeitet.

2.6.1

Veranstaltungsreihe „Willkommenskultur im ländlichen Raum“

Der Arbeitskreis Arbeitsmarktmonitor plant für 2017 – mit der finanziellen Unterstützung beider LEADER-Regionen als Kooperationspartner – eine Veranstaltung im Rahmen der „Willkommenskultur im ländlichen Raum“ zur beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung durchzuführen. Angesprochen sind Unternehmen im Projektgebiet, Entscheider bzw. Multiplikatoren aus Unternehmen sowie Personaler und Schwerbehindertenvertretung. Der Arbeitskreis erarbeitet derzeit das Veranstaltungskonzept, das erst nach der Mittelbeantragung und -genehmigung ab Mitte 2017 umgesetzt werden kann.

2.6.2

Perspektive Wiedereinstieg (PWE)

Die Perspektive Wiedereinstieg ist ein Kooperationsprojekt des Mittelhessischen Bildungsverbandes, der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar und des Lahn-DillKreises. Frauen (und Männer) mit einem Berufs- oder Studienabschluss, die nach einer familienbedingten Pause wieder eine Erwerbstätigkeit aufnehmen wollen, können im Lahn-Dill-Kreis durch das Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ unterstützt werden. Die Hilfen reichen von individuellen Coachings über Potenzialanalysen, persönlich zugeschnittene Bewerbungsstrategien, EDV-Trainings, Vermittlungsdienstleistungen sowie praktischer Unterstützung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis hin zur Begleitung während der

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

Seite 14

ersten Beschäftigungsphase. Der Mittelhessische Bildungsverband koordiniert das Projekt in den kommenden Monaten. Im ersten Projektjahr haben an dem kostenlosen Programm 19 Frauen aus dem SGB III-Bezug (arbeitslos gemeldet) oder ohne Bezug („Stille Reserve“) teilgenommen. Davon konnten 11 in Beschäftigung vermittelt werden. Ziel ist es, Frauen (und Männer) soweit psychosozial zu unterstützen, dass sie wieder in eine Berufstätigkeit integriert werden können. Vornehmlich geht es darum, persönliche Barrieren zu erkennen und zu überwinden (Schuldgefühle, mangelndes Selbstwertgefühl, Vereinbarkeit Familie und Beruf, Mobilitätsmöglichkeiten, Organisationsmanagement, weitere Einschränkungen,…). Hervorzuheben ist, dass fast alle Frauen eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können (bis hin zur Akademikerin), jedoch das Alter der angegebenen Kinder auf eine sehr lange familienbedingte Berufspause schließen lässt.

2.6.3

Mehr Frauen in Führungspositionen – Zukunft weiblich gestalten!

Im Rahmen des bundesweiten Programms „Mehr Frauen in Führungspositionen – Regionale Bündnisse für Chancengleichheit“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der EAF Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft wurde im Lahn-Dill-Kreis das Regionale Bündnis unter dem Motto „Zukunft weiblich gestalten!“ am 26. Juni 2012 gegründet. Sieben Unternehmen aus dem Lahn-Dill-Kreis – die Sparkassen Wetzlar und Dillenburg, die Friedhelm Loh Group Haiger, die ebenfalls in Haiger ansässige Transland Spedition sowie die Wetzlarer Unternehmen Bosch Thermotechnik, Süß Oberflächentechnik und Carl Zeiss Sports Optics – haben im Projektzeitraum mit Unterstützung der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin (EAF) spezifische Zielvereinbarungen erarbeitet und umgesetzt, um Führungspositionen in ihren Unternehmen verstärkt weiblich zu besetzen. Nach drei Jahren endete das Bundesprogramm „Zukunft weiblich gestalten – Mehr Frauen in Führungspositionen“ mit der Abschlussveranstaltung am 2. September 2015 in der Arbeitsagentur in Wetzlar.

Nach der Beendigung der Projektphase ist die Arbeit in ein Netzwerk übergegangen, das erfolgreich die Projekte „Azubi Netzwerk“ und „Mit Mentoring stark in Führung Abbildung (AA): Netzwerk Mehr Frauen in Führungspositionen Personalentwicklung und Nachwuchsförderung“ weiterentwickelt.

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

Seite 15

2.6.3.1 Azubi Netzwerk Frauen sind in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft auf dem Vormarsch. Jedoch finden nach wie vor erheblich weniger Frauen als Männer den Weg nach oben. In den letzten Jahren ist schon einiges an der Verbesserung der Zukunftsperspektive von berufstätigen Frauen in der Region initiiert worden – jetzt steht der Nachwuchs im Fokus. In dem ersten stattgefundenen Netzwerk Azubi bei der Carl Zeiss AG in Wetzlar wurden speziell jungen Frauen am Ende Ihrer Ausbildung oder am Anfang ihres Studiums Einblicke in spannende Karrierewege von Frauen bei Zeiss gegeben. Anna Steuernagel und Nicole Stutz stellten ihre berufliche Laufbahn bei der Zeiss AG vor. Völlig interessiert hörten die jungen Frauen zu, wie man von der Ausbildung einer Feinoptikerin bis hin zur Leiterin der Produktplanung aufsteigen kann.

Abbildung (ZEISS): Gruppenbild des Netzwerk Azubi

Das Netzwerk Azubi wird Anfang 2017 zum nächsten Treffen bei dem Unternehmen Süß Oberflächentechnik eingeladen.

2.6.3.2 Mit Mentoring stark in Führung Nachwuchsführungskräfte erkennen, gewinnen, weiterentwickeln und erfolgreich an das eigene Unternehmen binden – das sind die zentralen Zukunftsaufgaben. Öffentliche Verwaltungen und Unternehmen benötigen die Talente von morgen. Mentoring ist dabei ein geeignetes Instrument der Personalentwicklung, um Nachwuchs(führungs-)kräfte in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Das Mentoring hilft dabei, sich der persönlichen Ressourcen bewusster zu werden, Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen und damit die Selbstwirksamkeit zu erhöhen. Auf der anderen Seite geben die, die viel Erfahrung haben, ihr Wissen als Unterstützende und Fördernde weiter. Der Lahn-Dill-Kreis bietet in Zusammenarbeit mit benachbarten Wirtschaftsunternehmen Cross-Mentoring an und möchte alle Interessierten Führungskräfte sowie potentielle Nachwuchskräfte - in einer Auftaktveranstaltung am 02.03.2017, 15:00 Uhr, Kreistagssitzungssaal, informieren.

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

2.7

Seite 16

Wirtschaftsförderung im Dreiländereck

Jährlich findet ein aktiver Austausch der länderübergreifende Themengebiete mit Vertreterinnen und Vertretern der Landkreise, der Wirtschaftsförderungen, der IHKs und der Handwerkskammern aus allen drei benachbarten Bundesländern Rheinland Pfalz, NordrheinWestfalen und Hessen statt. Die Sitzung des Arbeitskreises Dreiländereck findet in diesem Jahr am 30.11.2016 im Kreishaus Wetzlar statt. Die zu behandelnde Themen sind u.a. Informationen zum Gutachten „Regionalwirtschaftliche Bedeutung des Verkehrsflughafens Siegerland“ und der „Bau des Container-Terminals der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein. Beides verkehrspolitische Themen, die die Wirtschaft und Infrastruktur der Region betreffen. Darüber hinaus steht der fachliche Austausch zum Stand des jeweiligen Mobilitätsmanagements und Breitbandausbaus an.

2.8

Gründerpreis der Stadt Wetzlar

Beim Gründerpreis werden in der Region Mittelhessen erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer mit langfristig tragfähigen Geschäftsideen ausgezeichnet. Der Gründerpreis der Stadt Wetzlar wird von der Stadt Wetzlar, der Digital-Agentur die.interaktiven und der exact Beratung GmbH ausgelobt. Ziel des Gründerpreises der Stadt Wetzlar ist es, ein positives Gründungsklima in der Region zu fördern und Mut zur Selbstständigkeit zu machen (www.gruenderpreis-wetzlar.de).

Abbildung (exact Beratung): Jury

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

3

Seite 17

Energie- und Klimaschutz

Durch die Wirtschaftsförderung des Kreises (vgl. 1 Wirtschaftsförderung in der Kreisverwaltung Lahn-Dill) sind in Personalunion die Energie- und Klimaschutz-Aufgaben bis zu dem Zeitpunkt der Einstellung des Energieund Klimaschutzbeauftragten (01.05.2016) übernommen sowie weitere Projekte - auch landkreisübergreifend - permanent weiter entwickelt worden. Dazu gehören folgende Arbeitskreise und Projekte, die alle ausführlich und aktuell auf der Homepage „Energie-Klima-LDK“ dargestellt sind: www.energie-klima-ldk.de

3.1

Energieeffizienz im Mittelstand – Energie sparen und davon profitieren

Die heimischen Sparkassen und Volksbanken, die Kreishandwerkerschaft, die IHK Lahn-Dill, das RKW Hessen (Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Wirtschaft e.V.), der Lahn-Dill-Kreis, die Stadt Wetzlar sowie das Unternehmen Janitza haben gemeinsam das Konzept der Veranstaltung „Energie sparen und davon profitieren“ entwickelt. Angesprochen waren vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, denen Möglichkeiten des Energiesparens und der Steigerung der Energieeffizienz vorgestellt wurden. Die Veranstaltung fand am 10.03.2016 in den Räumen des Unternehmens Janitza electronics GmbH statt. Das Lahnauer Unternehmen gehört zu den Marktführern im Bereich Energiemanagement und entwickelt und vermarktet komplette Systemlösung für zeitgemäßes Energiedatenmanagement und zur Überwachung der Stromversorgung von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Beim gerade fertiggestellten Firmenneubau wurden daher selbstverständlich auch Energieeffizienzmaßnahmen - wie Dreifach-Verglasung, LEDBeleuchtung, Photovoltaik sowie Erdwärmpumpen - umgesetzt. An den Thementischen konnten Fragen zu Beratungen und Konzepten, zur Finanzierung und Wirtschaftlichkeit, zur Wahl der richtigen Partner und zu Praxiserfahrungen und Umsetzungsempfehlungen gestellt werden, die von den Beteiligten rege in Anspruch genommen worden sind. Für 2017 ist eine Folgeveranstaltung geplant.

3.2

Mobilität

Gute Verkehrsinfrastruktur und Mobilitätsangebote sind das Grundfundament für soziale Teilhabe, gute Lebensverhältnisse und wirtschaftliche Entwicklungschancen. Mobilitätsmöglichkeiten sind damit ein bedeutsamer wichtiger Standortfaktor um den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen und betrieblichen Strukturen besonders im ländlichen Gebieten. Aber gerade die Entwicklungschancen der peripheren ländlichen Räume stehen auf Grund der

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

Seite 18

demographischen Entwicklung und der damit einhergehenden knapp werdenden öffentlichen Finanzierungsmöglichkeiten im ÖPNV vor besonderen Herausforderungen. Daher müssen für den bisherigen klassischen ÖPNV, dem finanzielle Grenzen gesetzt sind, neue innovative Ideen zur Verbesserung und weiteren Erschließung des ländlichen Raums erarbeitet werden. 3.2.1

Mobilität auf dem Lande (MadL) Hintergrund des Vorhabens ist, dass im ländlichen Raum der ÖPNV mit den traditionellen Angeboten Bahn und Bus die Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung zeitlich und räumlich nur unzureichend abdecken kann, was an der relativ geringen Auslastung und dem dagegen starken motorisierten Individualverkehr deutlich wird. Es ist zudem davon auszugehen, dass der demographische Wandel sowie weitere soziale und wirtschaftliche Entwicklungen dieses Problem verschärfen werden.

Sechs hessische Regionalforen in den Landkreisen Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf und Waldeck-Frankenberg haben sich zusammengeschlossen, die über das EUProgramm LEADER gefördert werden, um konkrete Ansätze im Bereich der Mobilität zu verfolgen. Die Verantwortlichen für den Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) der Landkreise (hier: Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH), die Manager zur Umsetzung des Klimaschutzplanes des Landkreises Marburg-Biedenkopf und des Lahn-Dill-Kreises sowie die Wirtschaftsförderung des Lahn-Dill-Kreises beteiligten sich ebenfalls an dem Projekt "Mobilität auf dem Lande". Ziel des Projektes ist es, verschiedene Zuständigkeitsbereiche des ÖPNVs und des Individualverkehrs besser miteinander zu vernetzen, um mehr Mobilität bei weniger Verkehr zu erreichen. Das Ergebnis der Konzeptstudie wird ab September 2016 erwartet und anschließend steht die Umsetzung von Maßnahmen an.

3.2.2

AG Mobilität Im Rahmen des Energie- und Klimaschutzkonzepts wurde ein Arbeitskreis Mobilität mit unterschiedlichen Akteuren aus der Region gegründet, der sich mit dem Energieeinsparungspotenzial im Bereich Mobilität beschäftigt. Unter anderem sind daraus zahlreiche umsetzbare Mobilitätsmaßnahmen für den Lahn-Dill-Kreis in den Schwerpunktfeldern „berufliche Mobilität“, „Schnittstellen zum ÖPNV“, „Radverkehr“ und „übergreifende Mobilität“ herausgearbeitet worden.

Abbildung (Konrad):E-Car vor dem Kreishaus

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

3.2.3

Seite 19

Mittelhessische Energie- und Klimaschutzagentur (MEKA)

Im Klimaschutz streben die Landkreise Gießen, Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf eine enge Kooperation an, die sich schwerpunktmäßig auf die Themenbereiche Erneuerbare Energien, Energiesparen, Energieeffizienz und Klimawandel konzentrieren soll. Die Kooperationsvereinbarung haben Landrätin Anita Schneider vom Landkreis Gießen, Landrätin Kirsten Fründt vom Landkreis Marburg-Biedenkopf und Landrat Wolfgang Schuster vom LahnDill-Kreis mit ihren Unterschriften besiegelt. Diese Kooperation soll sich über die praktische Zusammenarbeit der Fachabteilungen bei Umsetzungsmaßnahmen, über gemeinsame strategische Ansätze zum Klimaschutz bis hin zu möglichen gemeinsamen Organisationsformen entwickeln. Durch diesen regionalen Klimaschutzverbund sollen Fördermittel und Synergien optimal genutzt werden, was für die Qualität, Tiefe und Verstetigung des Klimaschutzes in der Region Mittelhessen von großem Nutzen ist.

Abbildung (LK Gießen) v.l.: Heinz Schreiber, Meike Menn, Kirsten Fründt, Stefan Franke, Wolfgang Schuster, Ludwig Danzeisen, Manfred Felske-Zech, Anita Schneider

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

4

Seite 20

Bündnis für Familie im Lahn-Dill-Kreis

Familienfreundlichkeit – ein Gewinn für alle!“ Unter diesem Motto wurde das Bündnis für Familie im Lahn-Dill-Kreis am 11. November 2005 gegründet. Viele PartnerInnen aus den Kommunen, dem Kreis, den Unternehmen, den Gewerkschaften, der Arbeitsagentur, des Kommunalen Jobcenters, der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammer, der Politik, der Gesellschaft, der Kirchen, der Vereine und der Wohlfahrtsverbände arbeiten seit der Gründung aktiv an der Umsetzung familienfreundlicher Ideen und Initiativen. Gemeinsam gilt es, neue Ansätze zu finden, um im Lahn-Dill-Kreis ein familienfreundliches Bewusstsein zu schaffen.

4.1

Jahresveranstaltung am 17.11.2015

Mit einem Festakt feierten Lahn-Dill-Kreis und IHK Lahn-Dill im November mit Bündnisakteuren und Gästen das zehnjährige Bestehen des Bündnisses für Familie. Eine circa 25 Meter lange Fotostrecke zeigte Ausschnitte der Bündnisarbeit aus zehn Jahren sowie eine Fotopräsentation mit rund 200 Fotos. Die knapp zehnminütige Fotoshow wurde auf dem Klavier begleitet und konnte die Eindrücke und Erinnerungen aus 10 Jahren gemeinsamer Initiative, Arbeit und Abbildung (Geis): : Landrat Wolfgang Schuster, Dr. Doris Keim Engagement unterstreichen. vom Bundesfamilienministerium und IHK-Präsident Eberhard Flammer

Dass der Lahn-Dill-Kreis und die Industrieund Handelskammer Lahn-Dill mit dem Bündnis für Familie Maßstäbe für ganz Deutschland gesetzt haben, attestierte Dr. Doris Keim, Referatsleiterin im Bundesfamilienministerium, den Verantwortlichen der öffentlichen Verwaltungen und der Wirtschaft. [Text und Fotos: Uli Geis im Auftrag der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill, https://www.ihklahndill.de/standortpolitik/Vereinbarkeit_von_Familie_und_Beruf/Buendnis_fuer_Familie_im_Lahn_Dill_Kreis/Neuer_Inh alt10-Jahre-Buendnis-fuer-Familie-im-Lahn-Dill-Kreis/2783672 ].

4.2

Dritte Auswertung der Checkliste „Familienfreundlichkeit in den Städten und Gemeinden des Lahn-Dill-Kreises“ Bürgermeister Götz Konrad (Foto: Geis), Gemeinde Eschenburg, stellte in der Feierstunde des Bündnisses für Familie im Lahn-Dill-Kreis im November 2015 die Auswertung der dritten Checkliste vor. Familienfreundlichkeit hat in den Städten und Gemeinden des Lahn-Dill-Kreises in den letzten zehn Jahren kontinuierlich mehr Bedeutung erlangt.

Seite 22

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

-

Arbeitsfeld Flüchtlinge und Ehrenamt Dillenburg - Isabel-Theres Spanke, Caritasverband Wetzlar / Lahn-Dill-Eder e.V. Netzwerk Flüchtlingshilfe Herborn – ein Netzwerk vernetzt sich weiter: Fahrradwerkstatt Herborn - Cornelia Glade-Wolter, Stadt Herborn Förderung der Ausbildung von jungen Flüchtlingen im Handwerk - Manfred Weber, Handwerkskammer Wiesbaden Zahid ist ein geflohenes Kind und in erster Linie ein Kind – Beispiel eines Kindes mit Fluchterfahrung - Sabine Theis, Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt in Dillenburg Integration ab dem ersten Tag, Aktivitäten in einer Notunterkunft - Bianca Seißler, DRK Kreisverband Dillkreis e.V.

Zum Hintergrund: Die "AG familienfreundliche Städte und Gemeinden" des Bündnisses für Familien im Lahn-Dill-Kreis hat am 04.10.2011 erstmals alle Kommunen im Kreis zu einem "FORUM Familienfreundlichkeit" eingeladen. Ziel der Veranstaltung bestand darin, kommunale familienfreundliche Projekte vor Ort vorzustellen und sich anschließend interkommunal miteinander auszutauschen. In dieser Tradition wurde das 4. FORUM durchgeführt. Dokumentation: http://www.lahn-dill-kreis.de/buergerservice/jugend-familien/buendnis-fuerfamilie/)

4.5

Bündnis für Familie im Gespräch mit der WNZ

Mit einem Stand im Wetzlarer Forum machte die WNZ auf ihre große Familienserie im September aufmerksam. Das war eine gute Gelegenheit für Meike Menn und Claudia Wagner auf das Bündnis für Familie im Lahn-Dill-Kreis mit allen Aktivitäten seit elf Jahren aufmerksam zu machen. Weitere Artikel in der WNZ folgen, so zum Beispiel über die vorbildlichen Betreuungsangebote von Unternehmen, darunter der Dussmann KulturKindergarten, das AWO-Tagespflegenest und der Kindersommer in Wetzlar. Abbildung (Jahn, WNZ)

4.6

Bündnis-Newsletter

Der Newsletter erscheint viermal im Jahr und informiert über alle Aktivitäten des Bündnisses. Die Newsletter sind im Internet bei der IHKLahn-Dill oder beim Lahn-Dill-Kreis nachzulesen:

QR-Code zur LDK-Seite

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

Seite 21

Das Zusammenspiel des Miteinanders in den Kommunen wichtig, um der zukünftigen demografischen Entwicklung Rechnung zu tragen. Da der Anteil der Älteren ansteigen und gleichzeitig sich die Anzahl der jungen Menschen verringern wird, müssen sich die Lebensbedingungen für Familien und Senioren neu anpassen, um ein Gutes Miteinander in den Kommunen zu gewährleisten. Diese Befragung unterstützt die Kommunen, ihre eigene Arbeit zu analysieren und reflektieren, um daraus ein Entwicklungsprozess für eine familienfreundliche bzw. familienfreundlichere sowie generationenfreundliche Kommune miteinander zu erarbeiten. Bericht: http://www.lahn-dill-kreis.de/buergerservice/jugend-familien/buendnis-fuer-familie/

4.3

Bündnis für Familie im Lahn-Dill-Kreis ist „Bündnis des Monats März 2016“

Die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eingerichtete Servicestelle Lokale Bündnisse für Familie hat das Bündnis im Lahn-Dill-Kreis für sein Engagement als „Bündnis des Monats März 2016“ ausgezeichnet.

4.4

4. FORUM Familienfreundlichkeit – Fachveranstaltung „Familien auf der Flucht suchen ein Zuhause“

Götz Konrad, Sprecher der Arbeitsgruppe familienfreundliche Städte und Gemeinden, lud bereits zum vierten Mail zum FORUM FAMILIENFREUNDLICHKEIT ein. Nach dem Input von Sascha Kirchhoff, Schreibwerkstatt Herborn, mit dem Thema „Schreiben mit Flüchtlingen“ folgten Praxisbeispiele, die gelungene Projekte aus dem Lahn-Dill-Kreis zum Nachahmen und damit zur gelungenen Integration von Flüchtlingsfamilien im Landkreis anregen sollen: - Wer findet den Schlüssel zur "Schlüsselkompetenz Sprache“? Sprachliche Integration von Flüchtlingen im deutschen Bürokratiedschungel - Bettina Twrsnick, Phantastische Bibliothek/Flüchtlingshilfe Mittelhessen

Tätigkeitsbericht Wirtschaftsförderung 2015 / 2016

5

Presse

Seite 23

06441 407-1105 06441 407-1051 http://www.lahn-dill-kreis.de [email protected]

Telefax Durchwahl:

Internet: E-Mail:

Susanne Müller-Etzold

Auskunft erteilt:

Telefon Durchwahl:

186/2015

Nr.:

Wolfgang Schuster Landrat

entspricht“, bilanziert Michael Lehr das Projektergebnis.

auf 25 % erhöht werden, was der spezifischen Zielvereinbarung weiblicher Führungskräfte

In den vergangenen drei Jahren konnte dadurch die Zahl der weiblichen Führungskräfte

Umstand – einhergehend mit dem Bundesprogramm und seiner Zielrichtung – begegnet.

vorhandener fachlicher Eignung. Mit gezielter und offensiver Ansprache wird diesem

Gründen fällt es schwer, die Frauenquote in den Führungspositionen zu steigern – trotz

Dillenburg sind weiblich. Auf Grund von persönlichen Entscheidungen oder anderen

Nordkreises – besonders für Frauen. Denn 60 % der Beschäftigten in der Sparkasse

Die Sparkasse Dillenburg steigert aus diesem Grund ihre Attraktivität als Arbeitsgeber des

Themas für die Region.

bei Bosch Thermotechnik in Wetzlar etc. – an und verdeutlicht für Lehr die Wichtigkeit des

Branchengipfeltreffen in Berlin; Unternehmensworkshop: „Führen in flexiblen Modellen“

damaligen Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bei Rittal in Herborn;

Chancengleichheit – Vernetzungstreffen aller zehn Bündnisse in Berlin; Besuch der

Das Treffen schließt sich den bisherigen Highlights des Regionalen Bündnisses für

Sparkassengebäude.

Führungspositionen" in den Räumen der Sparkasse Dillenburg im neuen Herborner

Unternehmensvertretungen zum 10. Netzwerktreffen "Mehr Frauen in

Vorstandsvorsitzender und Gastgeber Michael Lehr begrüßte die anwesenden

Wetzlar/Dillenburg/Herborn, 29. April 2015

Sparkassengebäude in Herborn

10. Netzwerktreffen „Mehr Frauen in Führungspositionen“ im neuen

Presseinformation

Wolfgang Schuster Landrat

06441 407 1222, E-Mail: [email protected].

Ansprechpartnerin beim Lahn-Dill-Kreis für Fragen zum Thema: Meike Menn, Tel.:

Abschlussveranstaltet beendet.

Akademie für Frauen in Wirtschaft und Politik (EAF) Berlin mit einer offiziellen

in Wetzlar das dreijährige Bundesprojekt unter Trägerschaft der Europäischen

Am 2. September 2015 wird in den Räumen der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar

Herausforderungen, die Selbstständigkeit mit sich bringt.

Umwelt-Kleidungsversand bis hin zur Selbstständigkeit als Personalberaterin – mit allen

ausgehend von einer Führungskraft mit hoher Personalverantwortung in einem bekannten

zusätzlich in ihrem Praxis-Vortrag durch ihr gerade durchlaufenes Mentoring-Programm:

Instrument für Fach- und Führungskräfte. Ute Tiegs, ehemalige Mentee, überzeugt

praktisch die Ziele und Aufgaben eines Mentoring als ein mittelfristig entwickeltes

ihre Arbeit „Power-Mentoring – Führung gut geplant“ vor und erläutert theoretisch und

Gießen und nun in Frankfurt – in diesem Berufsfeld selbstständig. Sabiene Döpfner stellt

Erfahrung im Bereich Mentoring, ist seit vielen Jahren – anfangs in Dillenburg, dann in

weiblicher Führungskräfte. Die Referentin Sabiene Döpfner, Social Design, mit langjähriger

„Mentoring und Cross-Mentoring“ als eine Maßnahme zur Erhöhung der Anzahl

Im anschließenden Netzwerktreffen bearbeiteten die Anwesenden das Thema

an.

die Sommerferien eingekauft. Auch steht die Zusammenarbeit mit der AWO / Tagespflege

unterstützen. Durch das Bundesprojekt initiiert, wurden Betreuungsplätze in einer Kita für

auch auf Männer – ausgerichtet, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu

die neu entwickelten Personalmaßnahmen speziell auf teilzeitbeschäftigte Frauen – aber

Teilzeit beschäftigt. Von den 103 sind 99 weiblich. Auf Grund dieser Tatsache sind auch

beschäftigt die Sparkasse 302 Mitarbeitende, davon sind 199 in Vollzeit und 103 in

Alexander Lenz erläutert die Personalsituation der Sparkasse Dillenburg. Insgesamt

Presseinformation

Wolfgang Schuster Landrat

Aufstiegschancen zu ermöglichen.

Unternehmen, ein Umfeld zu schaffen, um Frauen und Männern die gleiche Einstiegs- und

verpflichteten sich Kreisverwaltung und die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten

steigern und die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen sichern. Um dies zu fördern,

das hessische Bündnis ein Signal für Chancengleichheit setzen, die Attraktivität der Region

unter dem Motto „Zukunft weiblich gestalten!“ an den Start. Mit seiner Teilnahme will

Mit dem ersten Runden Tisch am 26. Juni 2012 ging das Regionale Bündnis Lahn-Dill-Kreis

Zum Hintergrund:

Bosch Thermotechnik, Carl Zeiss Sports Optics GmbH sowie Süss Oberflächentechnik-.

Sparkasse Wetzlar, Sparkasse Dillenburg, Friedhelm Loh Group, Spedition Transland,

Beteiligte Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis:

(Transland Spedition).

Heimerl (Transland Spedition), Alexander Lenz (Sparkasse Dillenburg) und Karin Hintz

Thermotechnik), Ute Tiegs (utetiegs – klar führen), Sabiene Döpfner (Social Design), Maja

Gero Düweke (Loh Services), Sandra Dietz (Sparkasse Dillenburg), Valerie Keppel (Bosch

(Arbeitsagentur), Meike Menn (LDK), Doris Süß-Schnadmann (Süss Oberflächentechnik),

Franziska Nick (Bosch TT), Claudia Wagner (IHK), Angelika Berbuir und Iris Angrick

Foto (Sparkasse Dillenburg), von links:

Presseinformation

06441 407-1105 06441 407-1051 http://www.lahn-dill-kreis.de [email protected]

Telefax Durchwahl: Internet: E-Mail:

Susanne Müller-Etzold

Auskunft erteilt: Telefon Durchwahl:

373/2015

Nr.:

Wolfgang Schuster Landrat

Unternehmen und Partner.

einig: Das Netzwerk wird weiter bestehen bleiben und öffnet sich für interessierte

Auch jetzt, nachdem die Projektphase offiziell abgeschlossen ist, sind sich alle Beteiligten

(EAF), denn der Kampf um die talentierten Frauen hört nicht auf.

politische Bedeutung und gesellschaftliche Aktualität, verdeutlicht Dr. Helga Lukoschat

unterstrichen haben. Das Thema „Mehr Frau in Führungspositionen“ hat eine hohe

mit den beteiligten Unternehmen abgeschlossen wurden, die die Verbindlichkeit

Bei der erfolgreichen Umsetzung war sehr hilfreich, dass individuelle Zielvereinbarungen

Ferienbetreuung für Schulkinder – der „Kindersommer“.

eigenen Homepage sowie die nun schon zum zweiten Mal stattgefundene

wie z. B. die Umsetzung flexibler Arbeitszeiten, die kritische Rollenbilder-Betrachtung der

Netzwerkarbeit der vergangenen drei Jahre. Eine Fülle von Maßnahmen wurde entwickelt,

„Da ist total viel passiert“, resümiert Anneliese Pein, Carl Zeiss Sports Optics GmbH, die

Räumen der Arbeitsagentur in Wetzlar.

für Frauen in Wirtschaft und Politik (EAF) Berlin zum Zukunftsworkshop in den

Netzwerkpartner zum letzten Mal unter Trägerschaft der Europäischen Akademie

Führungspositionen – Zukunft weiblich gestalten“ trafen sich die

Im Rahmen des dreijährigen Bundesprogramms „Mehr Frauen in

Wetzlar/Dillenburg/Herborn, 9. September 2015

Der Kampf um die talentierten Frauen hört nicht auf!

Presseinformation

Wolfgang Schuster Landrat

Nr.: Auskunft erteilt: Telefon Durchwahl: Telefax Durchwahl: Internet: E-Mail:

Wolfgang Schuster Landrat

372/2015 Susanne Müller-Etzold 06441 407-1105 06441 407-1051 http://www.lahn-dill-kreis.de [email protected]

Entwicklungsabteilungen der Unternehmen nicht nur ein gesellschaftspolitisches Gebot sei, sondern auch neue und innovative Impulse im wirtschaftlichen Wettbewerb freisetzen.

das hessische Bündnis ein Signal für Chancengleichheit setzen, die Attraktivität der Region

steigern und die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen sichern. Um dies zu fördern,

verstärkten Werben um qualifizierte Frauen begegnet werden, erläutert Landrat

Aufstiegschancen zu ermöglichen.

Führungspositionen.

1

Bündnisses für Familie – auch im Wirtschaftsbereich die Erhöhung der Frauenanteile in

Wolfgang Schuster. Dazu gehöre – neben dem seit zehn Jahren bestehenden

Dem Fachkräftemangel auf Grund des demografischen Wandels müsse mit dem

Unternehmen, ein Umfeld zu schaffen, um Frauen und Männern die gleiche Einstiegs- und

verpflichteten sich Kreisverwaltung und die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten

Berbuir, hob in ihrer Begrüßungsrede hervor, dass mehr Frauen in Führungsriegen und

Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar, Angelika

Führungspositionen in ihren Unternehmen verstärkt weiblich zu besetzen.

und Wirtschaft Berlin (EAF) spezifische Zielvereinbarungen erarbeitet und umgesetzt, um

Sports Optics – haben mit Unterstützung der Europäischen Akademie für Frauen in Politik

die Wetzlarer Unternehmen Bosch Thermotechnik, Süß Oberflächentechnik und Carl Zeiss

Friedhelm Loh Group Haiger, die ebenfalls in Haiger ansässige Transland Spedition sowie

Sieben Unternehmen aus dem Lahn-Dill-Kreis – die Sparkassen Wetzlar und Dillenburg, die

2015 in den Räumlichkeiten der Arbeitsagentur in Wetzlar.

Frauen in Führungspositionen“ mit der Abschlussveranstaltung am 2. September

Nach drei Jahren endet das Bundesprogramm „Zukunft weiblich gestalten – Mehr

Wetzlar/Dillenburg, 14. September 2015

„Zukunft weiblich gestalten!“ stellt Benchmark vor

Presseinformation

unter dem Motto „Zukunft weiblich gestalten!“ an den Start. Mit seiner Teilnahme will

Mit dem ersten Runden Tisch am 26. Juni 2012 ging das Regionale Bündnis Lahn-Dill-Kreis

Zum Hintergrund:

Bosch Thermotechnik, Carl Zeiss Sports Optics GmbH sowie Süss Oberflächentechnik-.

Sparkasse Wetzlar, Sparkasse Dillenburg, Friedhelm Loh Group, Spedition Transland,

Beteiligte Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis:

Alexander Lenz (Sparkasse Dillenburg)

Lahn-Dill), Iris Angrick (Arbeitsagentur), Valerie Keppel (Bosch Thermotechnik) und

Schneider (Frauenbüro Lahn-Dill-Kreis), Claudia Wagner (Industrie- und Handelskammer

Spedition), Sandra Dietz (Sparkasse Dillenburg), Maja Heimerl (Transland Spedition), Petra

Thermotechnik), Anneliese Pein (Carl Zeiss Sports Optics GmbH), Karin Hintz (Transland

Menn (Lahn-Dill-Kreis), Anke Zwahlen (Sparkasse Wetzlar), Christiane Goode (Bosch

Maja Spee und Dr. Helga Lukoscht (EAF), ), Angelika Berbuir (Arbeitsagentur), Meike

Foto (Arbeitsagentur ), von links:

Menn, Tel.: 06441 407 1222, E-Mail: [email protected].

verortet ist und ist Ansprechpartnerin beim Lahn-Dill-Kreis für Fragen zum Thema:Meike

Wirtschaftsförderung des Lahn-Dill-Kreises an – sie kümmert sich um die Koordination

„Mentoring“ ganz oben auf der Themenliste, kündigt Meike Menn von der

Bei den zweimal jährlich in verschiedenen Unternehmen durchzuführenden Treffen steht

Presseinformation

werde.

2

wünschen sich die Beteiligten, dass das Thema Chancengleichheit stärker umgesetzt

Einführung einer Arbeitszeitflexibilität in der Spedition Transland. Für die Zukunft

Ferienbetreuung für Schulkinder in Wetzlar geführt habe. Maja Heimerl berichtet von der

Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill zum Projekt „Kindersommer“, einer

Thema Kinderbetreuung viele Diskussionen beherrscht hätte und gemeinsamen mit der

abschließenden Gesprächsrunde erläutert Valerie Keppel (Bosch Thermotechnik), dass das

das Ergebnis des bereits am Vormittag durchgeführten Zukunftsworkshops wieder. In der

weiteren Unternehmen aus dem Lahn-Dill-Kreis die Teilnahme an, gab Maja Spee (EAF)

Das regionale Bündnis möchte weiter im Netzwerk zusammenarbeiten und bietet auch

Wie geht es weiter?

Bosch Thermotechnik ausweise.

Frauen in Führung“ eingegangen, der auch ein Praxisbeispiel des Wetzlarer Unternehmens

Gesamtergebnisse des Bundesprogramms seien in einen Praxisleitfaden „Zielsicher – Mehr

Stolz auf den Veränderungsprozess im Lahn-Dill-Kreis geschaut werden. Die

worden, doch im Vergleich mit den anderen Bündnissen und Unternehmen, könne mit

Berlin e.V. (EAF), die den Prozess von Anfang an begleitete. Nicht alle Ziele seien erreicht

Dr. Helga Lukoschat von der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft

Über die Erfolgsfaktoren und Herausforderungen des dreijährigen Programms berichtete

Maxime der Zukunft.

angesehen werde. Nicht mehr linear führen, sondern in Netzwerken kooperieren, sei die

Führungsansatz leben, der von namhaften Organisationsforschern als zukunftsträchtig

Erfolgsfaktor für Unternehmen“. Die Expertin stellte heraus, dass Frauen einen anderen

marketing GmbH und Landesvorsitzende VdU Hessen, in ihrem Referat „Frauen als

Diese Aussage untermauerte Dr. Karin Uphoff, Geschäftsführerin der uphoff pr &

Schuster abschließend.

3

(Arbeitsagentur), Landrat Wolfgang Schuster und Dr. Helga Lukoschat (EAF)

Foto (LDK), von links: Meike Menn (Wirtschaftsförderung Lahn-Dill-Kreis), Angelika Berbuir

06441 407-1222.

Wolfgang Schuster Landrat

Ansprechpartnerin für Fragen zum Thema beim Lahn-Dill-Kreis: Meike Menn, Tel.:

Presseinformation

beteiligen, um auf diese Weise ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben oder zu werden, so

Wolfgang Schuster Landrat

Das Programm sei eine Werbung für alle Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis, sich daran zu

Presseinformation

Nr.: Auskunft erteilt: Telefon Durchwahl: Telefax Durchwahl: Internet: E-Mail:

1

mehr wissen zu wollen!“ ermuntert Daniela Lang, Leiterin Human Resources

„Es hilft Euch ungemein, mit einer Portion Neugier und Offenheit, Interesse zu zeigen und

vieles ausprobiert, Interesse gezeigt und mit Vorgesetzten gesprochen.“

zuständig: „ich habe als Optikerin angefangen und bin meinen Weg gegangen. Dabei habe ich

ebenfalls viele Abteilungen bei Zeiss durchlaufen und ist nun letztendlich für die Disposition

zwischen den Zeiss-Standorten; Oberkochen, Göttingen und schließlich New York. Nicole Stutz hat

weiterzuentwickeln und ein Ziel vor Augen!“ Das Ziel hatte sie auch bei den häufigen Ortswechseln

Ganz so einfach war es nicht, klärt Anna Steuernagel auf: „man muss einen Willen haben, sich

von der Ausbildung einer Feinoptikerin bis hin zur Leiterin der Produktplanung aufsteigen kann.

berufliche Laufbahn bei der Zeiss AG vor. Völlig interessiert hörten die jungen Frauen zu, wie man

Karrierewege von Frauen bei Zeiss gegeben. Anna Steuernagel und Nicole Stutz stellten ihre

jungen Frauen am Ende Ihrer Ausbildung oder am Anfang ihres Studiums Einblicke in spannende

In dem ersten stattgefundenen Netzwerk Azubi bei der Carl Zeiss AG in Wetzlar wurden speziell

Jahren ist hier schon einiges initiiert worden – jetzt steht der Nachwuchs im Fokus:

Zukunftsperspektive von berufstätigen Frauen in der Region zu verbessern. In den letzten

Kreis Unternehmen, Verwaltung und Kammern zusammengeschlossen, um die

Bundesprogramms „Mehr Frauen in Führungspositionen“ haben sich auch im Lahn-Dill-

nach wie vor erheblich weniger Frauen als Männer den Weg nach oben. Im Rahmen des

Frauen sind in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft auf dem Vormarsch. Jedoch finden

Wetzlar/Dillenburg, 21. September 2016

350/2016 Susanne Müller-Etzold 06441 407-1105 06441 407-1051 http://www.lahn-dill-kreis.de [email protected]

Wolfram Dette Ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter

Netzwerk Azubi gestartet – Zukunft weiblich gestalten!

Presseinformation

Wolfram Dette Ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter

407-1222, E-Mail: [email protected]

2

Ansprechpartnerin beim Lahn-Dill-Kreis für Fragen zum Thema: Meike Menn, Tel.: 06441

Foto (LDK)

Meike Menn, Wirtschaftsförderung des Kreises.

Dass das Netzwerk Azubi weiter geht, versprachen Claudia Wagner, IHK Lahn-Dill, und

Lehrjahr bei Zeiss, nach.

Ausbildungsorte der anderen ansehen?“ fragt Wencke Carle , Feinoptikerin in vierten

weiter „netzwerken“, so der Wunsch der Auszubildenden: „Können wir uns auch die

Carl Zeiss AG, die Auszubildenden auf. Einblicke haben sie erhalten und möchten gerne

des Unternehmensbereich Consumer Optics der

Presseinformation

Susanne Müller-Etzold

Auskunft erteilt:

Internet: E-Mail:

Wolfgang Schuster Landrat

Ungleichheiten zu vermeiden.

1

Mindestlohn wird selbstverständlich gezahlt und die Löhne angeglichen, um so

Die Hälfte der anfallenden Kosten sind die lohnintensiven Kosten mit 50 %. Der

2

(HERNEE), Jens H. Neeb (HERNEE), Landrat Wolfgang Schuster, Bürgermeister Martin

Zisternen zur Wasserentnahme oder die Nutzung von Solartechnik.

Kröckel

Foto 1 (LDK), von links: Ellen Debus (Qualifizierungsbeauftragte, GWAB mbH), Silvia Neeb

Abwärmenutzung der 98 °C-Tauchbäder für andere Räumlichkeiten, der Bau von

nicht günstiger werdenden Energiekosten entgegen zu wirken. Zum Beispiel die

möglich zu belasten. Mit externer Beratung werden Ablaufprozesse optimiert, um so den

Der Umweltschutz wird als Familientradition bezeichnet, um die Umwelt so gering wie

Firmenbesuch in Beilstein.

Vertretern der Kammern und Greifensteins Bürgermeister Martin Kröckel beim

den letzten drei Jahren investiert“, erklärt Neeb Landrat Wolfgang Schuster nebst den

notwendige neue Straßenzufahrt namens „Hernee Straße“. „1,9 Mio. Euro haben wir in

der Produktions- und Verpackungshallen, Erneuerungen der Maschinen sowie eine

eingestellten Mitarbeitern. Es folgten Renovierungs-, Umbau- und Erweiterungsarbeiten

Mitarbeitenden zu einem Unternehmen mit 43 festangestellten und weiteren 30 flexibel

Das Unternehmen wuchs in dieser Zeit von einem kleinen Betrieb mit sechs

Aluminiumwerkstoffen.

GmbH ist spezialisiert auf die technische und dekorative Beschichtung von

06441 407-1222, E-Mail: [email protected].

Ansprechpartnerin beim Lahn-Dill-Kreis für Fragen zum Thema ist Meike Menn, Tel.:

Jens Neeb führt seit 2002 in zweiter Generation das von seinen Eltern

übernommene Unternehmen HERNEE Hartanodic. Die HERNEE HARTANODIC

Greifenstein und er bedankt sich bei der Familie Neeb.

Martin Kröckel ist das Unternehmen HERNEE ein wichtiger Arbeitsgeber in der Gemeinde

den deutschlandweiten Stammkunden sehr gute Produkte zu liefern. Für Bürgermeister

Letztendlich setzt das Unternehmen auf die Qualität, den Preis und die Zuverlässigkeit, um

Unternehmen verhältnismäßig größer ausfallen.

Handelskammer (IHK) Lahn-Dill, bestätigt, dass die Pro-Kopfausgaben in kleineren

unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen hinzu. Burghard Loewe, Industrie- und

Erschwerend kommt der erhebliche Arbeitsaufwand der Zeiterfassung bei den

Presseinformation

Wetzlar/Dillenburg, 15. April 2015

http://www.lahn-dill-kreis.de [email protected]

Telefon Durchwahl: 06441 407-1105 Telefax Durchwahl: 06441 407-1051

156/2015

Nr.:

Wolfgang Schuster Landrat

Firma HERNEE in Beilstein – Umweltschutz als Familientradition

Presseinformation

Nr.: Auskunft erteilt: Telefon Durchwahl: Telefax Durchwahl: Internet: E-Mail:

382/2016 Susanne Müller-Etzold 06441 407-1105 06441 407-1051 http://www.lahn-dill-kreis.de [email protected]

Wolfram Dette Ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter

Fachkräftemangel:

1

Die aktuellen Ausbildungszahlen der Fleischer-Innungen zeigen ein eindeutiges Bild Richtung

bedeutendste Herausforderung sei jedoch die Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern.

hinzu – die monatlichen Zusatzkosten seien damit um weitere 200 Euro gestiegen. Die

erschwerend die aktuelle Gebührenerhöhung der Fleischbeschauer und die der Schlachtabfälle

Unterstützung sei diese tägliche Arbeit bei weitem nicht zu stemmen, so Göbel. Finanziell kommen

Familienbetrieb, arbeiten Ehefrau, Mutter, Großmutter und ein Auszubildender. Ohne die familiäre

Mittenaars Bürgermeister Markus Deusing. In Göbels Fleischerei, ein seit sechzig Jahren geführter

Arbeitsagentur, der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Handwerkskammer sowie

Schuster, Wirtschaftsdezernent Wolfram Dette, der Wirtschaftsförderung, Vertretern der

Das dies notwendig war, erschloss sich schnell im gemeinsamen Gespräch mit Landrat Wolfgang

abzustatten.

Fleischer-Innung Dillenburg, Frank Göbel, in seinem Betrieb einen Besuch

Dr. Martin Pott kam eigens aus Wiesbaden angereist, um dem Obermeister der

war. Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden

Mittenaar-Ballersbach, so dass die „gute Stube“ bis auf den letzten Platz besetzt

Großes Interesse gab es bei der Betriebsbesichtigung der Fleischerei Göbel in

Wetzlar/Dillenburg, 24. Oktober 2016

zunehmende Nachfrage – Fleischerei Göbel in Mittenaar

Gutes Qualitätsfleisch von zertifizierten Betrieben aus der Region erfährt eine

Presseinformation

Wolfram Dette Ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter

Herstellung 2

Foto 1 (LDK): Lehrling Harry John Köhn, Fleischerei Göbel, bei der Pfefferbeißer-

06441 407-1222, E-Mail: [email protected]

Ansprechpartnerin beim Lahn-Dill-Kreis (LDK) für Fragen zum Thema: Meike Menn, Tel.:

bis hin zur Verarbeitung – eine überaus wichtige Rolle und werde immer stärker nachgefragt.

Nachhaltigkeit spiele – angefangen bei der artgerechten Haltung über die kurzen Transportwege

erfahre eine zunehmende Bedeutung bei der ernährungsbewussten Bevölkerung. Das Thema

mit guten Zukunftsaussichten. Das gute Qualitätsfleisch von zertifizierten Betrieben aus der Region

sensibilisieren und diesen Ausbildungsberuf zu bewerben, denn das Fleischerhandwerk sei ein Beruf

Wirtschaftsdezernent Wolfram Dette appelliert an die Handwerkskammer, die Schulen mehr zu

so Geschäftsführer Dr. Martin Pott von der Handwerkskammer Wiesbaden.

wirken, hier ist die persönliche Ansprache an junge Menschen sowie an deren Eltern erforderlich,

Kampagnen des Handwerks und der Fachverbände konnten bisher nicht dem Trend entgegen

diagnostiziert Sebastian Hoffmanns (Kreishandwerkerschaft) die Situation. Verschiedene

qualifiziertes Personal für die handwerklich arbeitenden Metzgereien im Lahn-Dill-Kreis zu stellen,

Lehrjahre in diesen Ausbildungsberufen. Zu wenig, um auch in Zukunft noch ausreichend

insgesamt gibt es in den Innungen Dillenburg und Wetzlar insgesamt ca. 30 Auszubildende aller

Schwerpunkt Fleischerei) wurden dieses Jahr im Einzugsgebiet der Innung-Dillenburg geschlossen,

Nur sieben neue Ausbildungsverträge (Fleischer und Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk –

Presseinformation

Nr.: Auskunft erteilt: Telefon Durchwahl: Telefax Durchwahl: Internet: E-Mail:

Wolfgang Schuster Landrat

000/2015 Susanne Müller-Etzold 06441 407-1105 06441 407-1051 http://www.lahn-dill-kreis.de [email protected]

Wolfgang Schuster Landrat

1

von Stapelchips-Verpackungsanlagen und Schlauchbeutelmaschinen.

und Entwicklung, führt die Besuchenden durch den Produktions- und Fertigungsprozess

Anlagenkonzepte, die über einen weltweiten Service verfügen. Michael Brandt, Technik

erläutert die Idee der innovativen, flexiblen, wirtschaftlichen und nachhaltigen

Marco Hinter, für den Vertrieb, den Service und die Projektentwicklung zuständig,

Plus angeschlossen ist.

HASTAMAT mit Partnerunternehmen als Ausbildungsbetrieb engagiert und dem Studium

in den letzten Jahren stark verjüngt - sicherlich auch dadurch begründet, dass sich

HASTAMAT beschäftigt am Standort Lahnau 130 Mitarbeitende und hat sich altersmäßig

HASTAMAT als Teil der über 100 Jahre alten Piepenbrock Unternehmensgruppe.

Geschäftsführer Detlef Volmer informiert über das inhabergeführte Familienunternehmen

Lahnau.

Wirtschaftsförderung besichtigten das weltweit agierende Unternehmen in

sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Kammern und der

2

Heinz Schreiber (Erster Kreisbeigeordneter) und Marco Hinter (HASTAMAT)

Foto (LDK): v. l.: Landrat Wolfgang Schuster, Ralf Jeschke (Kreishandwerksmeister),

06441 407-1222, E-Mail: [email protected].

Firmenbesuchs. Landrat Wolfgang Schuster, Erster Beigeordneter Dieter Schmidt

Ansprechpartnerin beim Lahn-Dill-Kreis für Fragen zum Thema ist Meike Menn, Tel.:

Hersteller von Verpackungsmaschinen und –anlagen, war Ziel des diesmonatigen

Gemeinde Lahnau zählt, freut besonders den ersten Beigeordneten Schmidt

Das HASTAMAT zu einem der insgesamt drei weltmarktführenden Unternehmen in der

zu sein, erläuterte Volmer die unternehmerischen Geschicke..

HASTAMAT aus, um in dem Verpackungsprozess der Salzstangen europaweit Marktführer

Wiegen, dosieren, befüllen, zählen, puffern, verpacken - diese Produktionsnische nutzt

stangenförmigen Produktionsreihe.

von Salzstangen, Dübel, Schokostäbchen oder Cracker zeugen vom Erfolg der

Maschinenbaubereich für die lebensmittelproduzierende Industrie. Namhafte Produkte

HASTAMAT sieht sich als Dienstleister im

Presseinformation

Das Unternehmen HASTAMAT Verpackungstechnik, eines der führenden

Wetzlar/Dillenburg, 11.05.2015

HASTAMAT - europaweiter Marktführer im Verpackungsprozess der Salzstangen

Presseinformation

Nr.: Auskunft erteilt: Telefon Durchwahl: Telefax Durchwahl: Internet: E-Mail:

Wolfgang Schuster Landrat

380/2015 Susanne Müller-Etzold 06441 407-1105 06441 407-1051 http://www.lahn-dill-kreis.de [email protected]

1

ort in Burbach nicht gegeben hat, erklärt Vorstandsvorsitzender Jörg Reichmann dem Besuch.

Industriepark in 2002 waren vor allem die Erweiterungsmöglichkeiten, die es am vorherigen Stand-

reren Hallenneubauten in den letzten Jahren sehr stark expandiert. Grund für den Umzug in den

Auf den Transport von übergroßen Gütern hat sich die STL Logistik AG spezialisiert und mit meh-

Bereiche örtlich beieinander.

Vetter die Verwaltung, die sich noch in Siegen befindet, ebenfalls umzusiedeln – dann wären alle

Mitarbeitenden vom bisherigen Stammhaus Siegen auf die Kalteiche zieht. Für die Zukunft plant

menschef Klaus Th. Vetter so zufrieden, dass nun im Oktober Vetter Kranservice mit weiteren 40

krane werden pro Jahr im modularen Baukastensystem produziert. Mit dem Standort ist Unterneh-

setzt als global player mit 170 Mitarbeitenden jährlich 30 Mio. Euro um. Um die 4.000 Schwenk-

den neuen Standort. Vetter Krantechnik hat einen Nischenmarkt in der Krantechnik besetzt und

„Sahnestück an der A 45“ beschreibt Klaus Th. Vetter, Geschäftsführer der Vetter Holding GmbH,

2007 zog das bekannte Siegener Unternehmen Vetter Krantechnik auf die Kalteiche. Als ein

schaffen

Kreis Anlass, verschiedene Firmen aufzusuchen und sich persönlich einen Eindruck zu ver-

delskammer Lahn-Dill, des Handwerks und der Wirtschaftsförderungen von Stadt und

Schuster nebst Bürgermeister Mario Schramm sowie Vertretern der Industrie- und Han-

Die Entwicklung des Technologieparks „Kalteiche“ in Haiger war für Landrat Wolfgang

Wetzlar/Dillenburg, 11. September2015

Firmenbesuche auf der Kalteiche

Presseinformation

Wolfgang Schuster Landrat

2

Killmer

Weber und Sven

ker, Manfred

Kuhl, André Mün-

Jeschke, Saskia

Schramm, Ralf

Schuster, Mario

Landrat Wolfgang

Stephan Aurand;

Klaus Th. Vetter,

Meike Menn ,

Foto (Vetter), v.l.:

kreis.de

Ansprechpartner/in:Lahn-Dill-Kreis, Meike Menn, Tel.: 06441 407-1222, wifoe@lahn-dill-

die Stadt Haiger verlegt.

ger. Denn Vetter, STL und Siemag Tecberg haben ihren Firmensitz vom benachbarten Siegerland in

auf und lobt die jahrelange gute Vermarktung des Technologieparks Kalteiche durch die Stadt Hai-

chenentwicklung bedankt sich Heller bei der Stadt Haiger. Dies greift Landrat Wolfgang Schuster

spektivisch am Standort expandieren. Für die bisherige gute Zusammenarbeit in der Gewerbeflä-

Unternehmen ist ebenfalls der Schwertransport großer Maschinen. Das Unternehmen möchte per-

Mitglieder der Geschäftsführung Armin Heller und Detlef Scheppe. Ein wichtiges Thema für das

Weltweit beschäftigt der Konzern, dessen Hauptsitz in Haiger ist, 430 Mitarbeitende, erläutern die

fördertechnik sowie der Bergwerks- und Tunnelkühlung eine Spitzenposition am Weltmarkt ein.

Kalteiche angesiedelt. Das Unternehmen nimmt als Systemanbieter in der Schacht- und Schwerlast-

Siemag Tecberg, ein hochspezialisierter Maschinen- und Anlagenbauer, hat sich 2007 auf der

in Kauf genommen werden, deren Mehrkosten letztendlich der Kunde trägt.

lung von Großtransporten. Umwege über Bundes-, Landes-, Kreis- und Gemeindestraßen müssen

renordnungen und Genehmigungsverfahren bei Schwertransporten erschweren die rasche Abwick-

auf der A 45 sowie auf den sich anschließenden Autobahnen. Auch die länderspezifischen Gebüh-

leme ergeben sich jedoch durch die permanenten Baustellen und Traglastminderungen der Brücken

rer bedeutender Geschäftszweig des Unternehmens, so Vorstand Martin Mendack. Transportprob-

Zwischenlagerung von zusammenzubauenden Komponenten bzw. die Ersatzteillagerung ein weite-

Denn neben den Transportabwicklungen ist die

Presseinformation

Nr.: Auskunft erteilt: Telefon Durchwahl: Telefax Durchwahl: Internet: E-Mail:

Wolfgang Schuster Landrat

414/2015 Susanne Müller-Etzold 06441 407-1105 06441 407-1051 http://www.lahn-dill-kreis.de [email protected]

1

Firmensitz Wissenbach gegründet und später an den jetzigen Standort in Eibelshausen

Die Firma Kettenbach wurde 1944 von August Kettenbach zunächst am früheren

Kettenbach in Eschenburg

eingesetzt werden.

weltweit bei mikro- und makrochirurgischen Eingriffen sowie im Bereich Diagnostik

Saugmaterialien aus natürlicher Baumwolle und Regenerat-Cellulose, die universell

Der Unternehmenszweig Medical fokussiert sich hingegen auf die Herstellung von

globalen Markt entwickelt.

restaurativen Materialien hat sich Kettenbach zu einem bedeutenden Player auf dem

Zahntechniklaboren an. Als Spezialist auf dem Gebiet der Abformmaterialien und

abgestimmte Komplementärprodukte für präzise Ergebnissen von Zahnarztpraxen und

Zahnarztpraxen verwendet werden. Darüber hinaus bietet Kettenbach auch aufeinander

innovative Materialien zur restaurativen Zahnversorgung hergestellt, die in fast allen

Unternehmenszweig „Dental“ werden klassische Silikon-Abformmaterialien und

die zwei Produktionsbereiche „Dental“ und „Medical“ von Kettenbach vor. Im

Geschäftsführer Jens Kuhn und Kaufmännischer Leiter Dr. Maximilian Mörsdorf stellten

Dental und Medical

der Firma Kettenbach in Eschenburg

Medizinprodukten eher selten resümiert Landrat Wolfgang Schuster den Besuch

In der Industrieregion Lahn-Dill ist die Produktion und Vermarktung von

Wetzlar/Dillenburg, 08. Oktober 2015

Kettenbach ein international ausgerichtetes Familienunternehmen

Presseinformation

Wolfgang Schuster Landrat

(Kaufmännische Leitung)

Produktion Dental) und Dr. Maximilian Mörsdorf

Wolfgang Schuster, Heiko Putz (Leitung

2

Erster Kreisbeigeordneter Heinz Schreiber, Landrat

Foto (LDK): v.l.:

1222, [email protected]

Lahn-Dill-Kreis, Meike Menn, Tel.: 06441 407-

Ansprechpartner/in:

Abformmaterialien für Zahnabdrücke im Labor an mischten und testeten.

(Wirtschaftsförderung) einen eindrucksvollen Einblick verschaffen, in dem sie selbst

Kreisbeigeordneten Heinz Schreiber, Burghard Loewe (IHK) und Meike Menn

Über das Forschen und Produzieren vor Ort konnten sich Landrat Schuster mit Erstem

Forschen und Produzieren in Eschenburg

zentraler gelegenen Gewerbegebieten kein finanzieller Anreiz mehr.

könnte, denn dann besteht gegenüber den verkehrstechnisch besser angebundenen und

Gewerbesteuererhöhung die Standortvorteile im ländlichen Raum gefährdet werden

stellvertretende Hauptgeschäftsführer Burghardt Loewe betont, dass durch eine

Kritisch betrachtet Kuhn die Erhöhung der Gewerbesteuer hier im ländlichen Raum. Der

Gewerbesteuer

schwerer zu finden sein.

verdeutlicht Mörsdorf diesen Unternehmensschritt. Denn das Knowhow wird zukünftig

der Region eingestellt, was eine engere Anbindung zur TH Mittelhessen bedeutet,

Zukunftsorientiert wurde eine Auszubildende und erstmals ein Studium-Plus-Student aus

verlegt. Zurzeit sind 150 Mitarbeiter beschäftigt.

Presseinformation

Nr.: Auskunft erteilt: Telefon Durchwahl: Telefax Durchwahl: Internet: E-Mail:

Wolfgang Schuster Landrat

475/2015 Susanne Müller-Etzold 06441 407-1105 06441 407-1051 http://www.lahn-dill-kreis.de [email protected]

Wolfgang Schuster Landrat

Kontakt beim Lahn-Dill-Kreis für Fragen zum Thema Firmenbesuche: Meike Menn, Tel.: 06441 407-1222, E-Mail: [email protected].

In der letzten Woche fand dieser Besuch in Haiger-Flammersbach bei der Firma W.

Pulverich GmbH – Metallverarbeitung, Stanz-, Umform- und Schweiß-Technik – statt.

Präzisionsteile in höchster Qualität.

1

Seit 2007 ist das mittelständische Unternehmen nach ISO/TS 16949 zertifiziert und liefert

Umform- und Schweiß-Technik, sowie auf Werkzeug- und Vorrichtungsbau spezialisiert.

gegründet und seit 1991 eine GmbH, hat sich PMS auf Metallverarbeitung, Stanz-,

und ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Als Einzelfirma von Wilfried Pulverich

Das Unternehmen hat 50 Mitarbeitende, macht einen Jahresumsatz von 6,25 Mio. Euro

Hoffmanns (beide Kreishandwerkskammer Lahn-Dill)

Mittelhessen der Handwerkskammer Wiesbaden); Peter Lehmann und Sebastian Philipp

und Handelskammer Lahn-Dill), Manfred Weber (stell. Leiter der Geschäftsstelle

Haigers Bürgermeister Mario Schramm, Andreas Thielmann (Geschäftsführer Industrie-

Mit dabei waren Landrat Wolfgang Schuster, der Erste Kreisbeigeordnete Heinz Schreiber,

Mitglieder der Geschäftsleitung – hießen die Wirtschaftsdelegation Lahn-Dill willkommen.

Peter Lehmann, Sebastian Philipp Hoffmanns. 2

Wilfried Pulverich, Heinz Schreiber, Mario Schramm, Manfred Weber, Wolfgang Schuster,

Foto (Firma Pulverich), von links: Gundolf Braun, Cornelia Hepp, Andreas Thielmann,

Ferienbetreuung für Schulkinder) und die Ausbildung und Arbeit für Flüchtlinge.

Geschäftsführer Wilfried Pulverich sowie Cornelia Hepp und Gundolf Braun – beide

Infrastruktur (Beschilderung, Sauberkeit,…), die Kinderbetreuung (Tagespflege,

Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis.

(Kultur, Theater, Freizeitangebote, Sportmöglichkeiten, Gastronomie, Einzelhandel,…); die

in Haiger (Mobilität, Wohnen, Einkaufen,…); weiche Standortfaktoren im Raum Haiger

waren u. a. der demografische Wandel, die Lebenssituation junger und älterer Menschen

aktuellen Problemen, die es für alle gemeinsam zu „stemmen“ gilt. Gesprächsthemen

Verbundenheit der Firma mit der Stadt Haiger, den hier lebenden Menschen und den

Der rege Austausch im Anschluss an die Betriebsbesichtigung zeigt die enge

Mit Haiger verbunden

Unternehmen liefert im Jahr 40 Millionen Stanzteile, davon 12 Millionen Präzisionsteile.

Werkzeugbau, Fertigung, Qualitätssicherung und Versand zu ermöglichen. Das

optimal zueinander angeordnet, um kurze Entscheidungswege zwischen Leitung,

Hessen / NRW / Rheinland-Pfalz. Auf über 7.500 qm sind alle Unternehmensbereiche

Der Firmensitz von PMS in Haiger-Flammersbach liegt verkehrsgünstig im Dreiländereck

Presseinformation

Industrie- und Handels- sowie der Handwerkskammern monatlich ein

Seit 9 Jahren besuchen Vertreter des Landkreises, der Städte und Gemeinden, der

Wetzlar/Dillenburg, 3. Dezember 2015

Letzter Firmenbesuch in diesem Jahr der Wirtschaftsdelegation Lahn-Dill

Presseinformation

Nr.: Auskunft erteilt: Telefon Durchwahl: Telefax Durchwahl: Internet: E-Mail:

Wolfgang Schuster Landrat

138/2016 Susanne Müller-Etzold 06441 407-1105 06441 407-1051 http://www.lahn-dill-kreis.de [email protected]

1

Wolfgang Schuster, der Mangel an Fachkräften spürbar.

Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. Auch hier wird, auf Nachfrage von Landrat

der Produktion mit modernster Technologie, um so die Automatisierung und

Diskussionen um die „Industrie 4.0“ arbeitet Viaoptic an einer verbesserten Verzahnung

Auszubildenden in dem stark produktionslastigen Unternehmen beschäftigt. Im Zuge der

Belegschaft als auch am Umsatz zugenommen. Zurzeit sind 120 Mitarbeitende mit sechs

Das Unternehmen Viaoptic hat durch Expansion der vergangenen Jahre sowohl an der

Gestaltungsmöglichkeit und den geringen Kosten gegenüber Glasprodukten begründet.

und Verarbeitung dieser optischen Komponenten aus Kunststoff wird mit der sehr freien

„Kopf-oben-Anzeige“) in den Auto-Frontscheiben. Der weltweite Zuwachs der Herstellung

Beleuchtungen sowie die immer öfters eingebauten Head-up-Displays (HUD; wörtlich:

Zusammenspiel von Optik und Kunststoff – Linsen für Autoscheinwerfer, Module für OP-

Unternehmensausrichtung zusammen. Zu der Produktpalette gehören – im engen

Spritzgusswerkzeugen, fasst Geschäftsführer Bernhard Willnauer die

Komponenten und Systemen aus Kunststoff, technischen Spritzgussteilen und

Das Unternehmen Viaoptic versteht sich als ein führender Anbieter von optischen

Firmenbesuch der Wirtschaftsdelegation Lahn-Dill

Wetzlar/Dillenburg, 22. April 2016

in Wetzlar

VIAOPTIC: Von Anfang an Leitz – die erfolgreiche Geschichte der Kunststoffoptik

Presseinformation

Wolfgang Schuster Landrat

Fotos (LDK): Bernhard Willnauer

407-1222, E-Mail: [email protected].

2

Ansprechpartnerin beim Lahn-Dill-Kreis für Fragen zum Thema: Meike Menn, Tel.: 06441

bedeutenden Firmenentwicklung im Lahn-Dill-Kreis.

Handwerkskammer sind sichtlich überzeugt von der wirtschaftlichen und weltweit

Kreisverwaltung, Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill, Kreishandwerkerschaft und

anwesenden Oberbürgermeister Manfred Wagner. Dieser samt Vertreter von

Genehmigung des neuen Logistikanbaus im letzten Jahr dankt Willnauer dem

Platz im „Leitz Park“. Für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Wetzlar bei der

Kaufmann in die optische Industrie in Wetzlar gekauft. 2009 findet Viaoptic seinen neuen

Austrian Capital Management (ACM) als Teil der strategischen Investition der Familie

Zuliefererbetrieb für mechanische Bauteile gegründet und knappe 80 Jahre später von der

1922 wurde einst die “Feinwerktechnik Wetzlar GmbH” als Teil der Ernst Leitz GmbH und

Presseinformation

Nr.: Auskunft erteilt: Telefon Durchwahl: Telefax Durchwahl: Internet: E-Mail:

Wolfgang Schuster Landrat

184/2016 Susanne Müller-Etzold 06441 407-1105 06441 407-1051 http://www.lahn-dill-kreis.de [email protected]

Wolfgang Schuster Landrat

Schuster, Burghardt Loewe (IHK Lahn-Dill), Dirk Hardt (Bürgermeister Driedorf), Ralf Jeschke (Kreishandwerksmeister), Ellen Debus (GWAB) und Heinz Schreiber (Erster Kreisbeigeordneter Lahn-Dill-Kreis)

Lehrberufen ausgebildet, insgesamt sind es zurzeit 30, darunter auch Studium Plus-

Beschäftigte.

1

Johann Fleck die Geschicke des Unternehmens leitet.

berichtete Geschäftsführer Tobias Selzer, Ur-Enkel des Gründers, der zusammen mit Nils-

auf die Getriebetechnik. Insgesamt werden dabei 75 Millionen Euro jährlich umgesetzt,

2

Tobias Selzer (Selzer), Manfred Weber (Handwerkskammer Wiesbaden), Landrat Wolfgang

Ausbildungswerkstatt. Jährlich werden acht junge Erwachsene in verschiedenen

80 % der Produktion fällt auf den Automotive-Bereich, davon wiederum ein Dreiviertel

Foto 1 (LDK), von links: Horst Euler (Ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter Lahn-Dill-Kreis),

Unternehmen in die Zukunft, viel in die Nachwuchsförderung mit einer großen, eigenen

407-1222, E-Mail: [email protected]

Ansprechpartnerin beim Lahn-Dill-Kreis für Fragen zum Thema: Meike Menn, Tel.: 06441

Presseinformation

weist das Unternehmen eine Belegschaft von 600 Mitarbeitenden aus. Viel investiert das

Früher, so Landrat Wolfgang Schuster, war fast ganz Roth bei Selzers beschäftigt. Heute

Nachhaltigkeit im Fertigungsprozess, bei dem lange Zulieferwege eingespart werden.

kann. Nils-Johann Fleck, technischer Geschäftsführer, erklärt die daraus entstehende hohe

selbst, das den gesamten technologischen Produktionsablauf unter einem Dach vorweisen

Als Spezialist der systemorientierten Präzisionstechnik bezeichnet sich das Unternehmen

in der Gemeinde Driedorf stammen?

große Weltfirmen wie z. B. VW, BMW, Deutz, Daimler etc. aus dem Örtchen Roth

Wer ahnt schon, dass wichtige Getriebe-, Motor- und Bremskomponenten für

Wetzlar/Dillenburg, 24. Mai 2016

Firma Selzer: Weltweiter Automotive-Zulieferbetrieb seit 1925 in Driedorf

Presseinformation

Nr.: Auskunft erteilt: Telefon Durchwahl: Telefax Durchwahl: Internet: E-Mail:

Wolfgang Schuster Landrat

225/2016 Susanne Müller-Etzold 06441 407-1105 06441 407-1051 http://www.lahn-dill-kreis.de [email protected]

1

Auszubildenden wird dem Fachkräftemangel eigenhändig entgegengewirkt.

Anbauten und Aufstockungen verantwortlich. Durch die bis zu fünf beschäftigten

Wintergärten, Holz-Glas-Fassaden, Balkone, Terrassendächer, Carports, Vordächer sowie

für den Komplettbau moderner Holzbau-Architektur (Gewerbe- und Privatbau),

32 Mitarbeitende – Zimmerleute, Schreiner, Techniker, Dachdecker und Ingenieure – sind

Einzugsgebiet auf.

Gebiet und Köln, klärt Geschäftsführer Sven Russ über die Firmenausrichtung und das

Architekten – zu individuellen Anfertigungen kommen besonders aus dem Rhein-Main-

Glas. Anfragen – 60% von Privatkunden oder bei größeren Baumaßnahmen von

Holzbau und Technik schafft RUSS eine Spezialisierung modernen Holzbaus mit Holz und

von Wintergärten, Überdachungen, Haustüren, Schiebetüren und Treppen möglich. Mit

Betriebsgelände nach Mittenaar-Offenbach wurde eine rationelle und präzise Fertigung

Durch die Anschaffung von CNC-Bearbeitungszentren sowie die Verlagerung in das große

Zimmerei.

Holzbaubetrieb von Günter Russ übernommen hat, war es noch eher eine kleine

Als 1993 Zimmermeister und Betriebswirt Sven Russ den väterlichen

Wetzlar/Dillenburg, 5. Juli 2016

Nichts von der Stange – RUSS Holzbau & Technik

Presseinformation

Wolfgang Schuster Landrat

2

Kreisbeigeordneter Wolfram Dette und Manfred Weber (Handwerkskammer Wiesbaden)

Foto (LDK), von links: Sven Russ (Geschäftsführer), Landrat Wolfgang Schuster,

407-1222, E-Mail: [email protected]

Ansprechpartnerin beim Lahn-Dill-Kreis für Fragen zum Thema: Meike Menn, Tel.: 06441

neutralem Baumaterial Holz nachhaltig zur Ökobilanz und zur Energieeffizienz beiträgt.

Unternehmen RUSS in seiner Gemeinde, das zudem mit der Verarbeitung des CO2

Bürgermeister Markus Deusing ist stolz auf das moderne und qualitativ anspruchsvolle

Presseinformation

 

Wolfgang Schuster Landrat

Presseinformation

Text und Fotos von Uli Geis im Auftrag der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill

Nr.:

482/2015

Auskunft erteilt:

Susanne Müller-Etzold

Telefon Durchwahl: 06441 407-1105 Telefax Durchwahl: 06441 407-1051 Internet: E-Mail:

http://www.lahn-dill-kreis.de [email protected]

Bündnis für Familie an Lahn und Dill feierte 10-jähriges Jubiläum Wetzlar/Dillenburg, 9. Dezember 2015 „Sie schreiben eine Erfolgsgeschichte“ Dass der Lahn-Dill-Kreis und die Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill mit dem Bündnis für Familie Maßstäbe für ganz Deutschland gesetzt haben, attestierte Dr. Doris Keim, Referatsleiterin im Bundesfamilienministerium, den Verantwortlichen der öffentlichen Verwaltungen und der Wirtschaft. Vor zehn Jahren wurde das Bündnis aus der Taufe gehoben, Grund genug, dieses Jubiläum im Rahmen eines Festaktes in der IHK-Geschäftsstelle Dillenburg zu feiern. Denn: „Wir müssen als Gesellschaft die Chance wahrnehmen und Frauen die Gelegenheit geben, nach der Geburt ihrer Kinder in ihren Beruf zurückzukehren“, betonte IHK-Präsident Eberhard Flammer bei der Begrüßung der Gäste. Viele Unternehmen engagierten sich bei der Betreuung der Kinder dort, wo es die öffentliche Hand nicht könne, sagte Flammer und verwies dabei auf den Kindersommer, in dessen Rahmen Mädchen und Jungen zusätzliche Betreuungs- und Beschäftigungsangebote bekämen. Es gehe darum, so Flammer, den Widerspruch zwischen Familie und Arbeit aufzulösen. „Unsere Gesellschaft befindet sich in einem Schrumpfungsprozess und wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen.“ Das sei in den letzten zehn Jahren deutlich geworden. 1

Wolfgang Schuster Landrat

Presseinformation

Eberhard Flammer dankte allen Akteuren, die an dem Bündnis für Familie mitgestaltet und die vielen Projekte betreut hätten. „Wir können froh und stolz sein, denn wir haben gezeigt, dass nicht immer der Staat als Regulierer auftreten muss.“ Auf diesem Weg werde man auch in der Zukunft fortfahren. Dank der guten Arbeit, die auf allen Ebenen geleistet worden sei, habe sich seit 2005 Vieles verändert, betonte Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises. Als Beleg führte er an, dass binnen dieses Zeitraumes die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze im Kreis um 10.000 auf 89.000 angestiegen sei. „Das hätten wir ohne das lokale Bündnis nicht geschafft“, betonte Schuster. „Das Bündnis für Familie ist ein erfolgreiches Gemeinschaftsprojekt und ein harter Standortfaktor!“ Dennoch müssten alle Verantwortlichen weiter an einer Verbesserung der Qualität des Angebotes arbeiten, „damit Frauen kein schlechtes Gewissen mehr haben müssen, wenn sie arbeiten gehen“. Denn nach wie vor bestehe die Gefahr, dass junge Leute sonst aus der Region abwanderten. Inzwischen seien es weniger die Kinder, die Frauen an der Arbeit hinderten, sondern immer mehr deren Eltern. „Die Demografie stellt uns hier vor eine neue Aufgabe!“ „Sie schreiben hier eine Erfolgsgeschichte“, bescheinigte Dr. Doris Keim den Initiatoren des Bündnisses. Sie hätten zu den ersten gehört, die in Deutschland auf diesem Sektor initiativ geworden seien. „Der Lahn-Dill-Kreis ist für Familien attraktiv“, erklärte die Referatsleiterin im Berliner Familienministerium. „Sie wissen um die Herausforderungen und arbeiten an passgenauen Lösungen.“ Es gehe in der Zukunft immer mehr darum, dass sich Mütter und Väter die Arbeit partnerschaftlich teilen könnten. Dabei verwies sie auf Untersuchungen, die belegten, dass Frauen gerne mehr und Männer gerne weniger arbeiten möchten. „Hier gibt es Synergie-Effekte.“ Und gerade hier habe man an Lahn und Dill bundesweite Maßstäbe gesetzt, betonte Dr. Doris Keim. „Was vor zehn Jahren noch neu war, ist heute etabliert.“ Aber: Vieles sei auch noch entwicklungsfähig. Die Bedeutung der lokalen Bündnisse werde wachsen. „Sie sind nur vor Ort möglich.“ 2

Wolfgang Schuster Landrat

Presseinformation

Die gewandelte Einstellung zur Familienfreundlichkeit dokumentierte Götz Konrad, Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg am Beispiel der Wertigkeiten. Er stellte die Auswertung der Studie zur Familienfreundlichkeit im Lahn-Dill-Kreis vor. „2005 war Familienfreundlichkeit in den Kommunen noch über Begriffe wie Kita-Gebühren und Hundesteuern definiert.“ Hier habe sich sehr viel verändert. „Wir sind viele kleine Schritte gegangen, aber auch einige große“, betonte er. „Wir sind besser geworden!“ Dass in der Wirtschaft in den vergangenen Jahren die Erkenntnis gewachsen sei, dass Familie und Beruf miteinander vereinbar sein müssten, betonte Manfred Weber, stellvertretender Geschäftsführer der Handwerkskammer Mittelhessen und bundesweiter Mentor der Lokalen Bündnisse. Allerdings sei nicht alles, was familienfreundlich sei, auch in den Betrieben umsetzbar. Oft entstünden, wenn überhaupt, in den Unternehmen nur geringe Kosten bei Verbesserungen der Rahmenbedingungen. Die Wirkung bei den Arbeitnehmern sei allerdings enorm. Manfred Weber führte eine Reihe von positiven Beispielen an – aber auch negative. Wer wie eine große Klinik Frauen Zeitverträge gebe, die bei einer Schwangerschaft direkt ausliefen, „wird bald auf dem Markt keine Chance mehr haben“, prognostizierte Weber. Er dankte in erster Linie Meike Menn vom Lahn-Dill-Kreis und Claudia Wagner von der IHK Lahn-Dill, die durch „ihren unermüdlichen Einsatz einen wesentlichen Anteil daran haben, dass wir das zehnjährige Jubiläum feiern können.“ Das Bündnis an Lahn und Dill sei auf einem sehr guten Weg. „Das Fragezeichen, das einmal hinter dem Satz ‚Familienfreundlichkeit als Standortfaktor‘ stand, ist schon lange durch ein fettgedrucktes Ausrufungszeichen ersetzt worden.“ Für ihn persönlich, bekannte Manfred Weber, seien die Presseberichte über die Flüchtlinge und das vielfache Leid der Kinder Motivation und Ansporn, sein Engagement im Bündnis sowohl dienstlich wie privat zu intensivieren. Es lohne sich, auf allen Ebenen mehr Zeit für die Familie zu investieren. „Sie ist die Keimzelle unserer Gesellschaft.“ Text und Fotos von Uli Geis im Auftrag der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill

3

 

7OLFRAM$ETTE %HRENAMTLICHER+REISBEIGEORDNETER

0RESSEINFORMATION

7OLFRAM$ETTE %HRENAMTLICHER+REISBEIGEORDNETER

0RESSEINFORMATION  

          

 .R   !USKUNFTERTEILT 4ELEFON$URCHWAHL 4ELEFAX$URCHWAHL )NTERNET  % -AIL 

 3USANNE-ÔLLER %TZOLD     HTTPWWWLAHN DILL KREISDE PRESSE LAHN DILL KREISDE

DASSSICHNOCHMEHR5NTERNEHMENFÔRDIE!UFNAHMEVON&LÔCHTLINGENÎFFNEN DENNAUCH SIESINDDIE&ACHKR¼FTEVONMORGEN  !UFF¼LLIGISTINDIESEM:USAMMENHANGAUCHDIEDIESINKENDE:AHLAN !USBILDUNGSPL¼TZEN$IESBEGRÔNDET!NGELIKA"ERBUIRZUMEINENMITDER:UNAHMEDER $UALEN3TUDIENG¼NGEUNDZUMANDERENMITDEM!USBILDUNGSPLATZABBAUINGRηEREN



!NTRITTSBESUCHDES7IRTSCHAFTSDEZERNENTEN7OLFRAM$ETTEBEIDER!RBEITSAGENTUR ,IMBURG 7ETZLAR

"ETRIEBEN$ADURCHWIRDDIE3TEIGERUNGDER*UGENDARBEITSLOSIGKEITGEFÎRDERT7OLFRAM $ETTENIMMTDIE'ESPR¼CHSERGEBNISSEMITINDIEFOLGENDEN$ISKUSSIONENMIT+AMMERN UND7IRTSCHAFT





7ETZLAR$ILLENBURG !UGUST

b"EREITSINSEINER:EITALS/BERBÔRGERMEISTERDER3TADT7ETZLARHAT7OLFRAM$ETTEEINE

 $ERNEUE7IRTSCHAFTSDEZERNENTDES,AHN $ILL +REISES 7OLFRAM$ETTE SPRACHMIT !NGELIKA"ERBUIR 6ORSITZENDEDER'ESCH¼FTSFÔHRUNGDER!RBEITSAGENTUR,IMBURG 7ETZLAR ÔBERDIEAKTUELLE!RBEITSMARKTSITUATION  $IE!RBEITSLOSIGKEITIM,AHN $ILL +REISENTWICKELTSICHUNTERSCHIEDLICHDIE !RBEITSLOSENQUOTEIMEHEMALIGEN$ILLKREISLIEGTBEI 0ROZENT IM!LTKREIS7ETZLARBEI  0ROZENT3TAND!UGUST !NGELIKA"ERBUIRERL¼UTERT DASSDIESE:AHLENNURBEDINGTDIE WIRTSCHAFTLICHE%NTWICKLUNGDER+OMMUNENWIDERSPIEGELN$URCHDIEHOHEN 0ENDLERVERFLECHTUNGEN-ITTELHESSENSBISINS2HEIN -AIN 'EBIETH¼NGEDAS%RGEBNIS INSBESONDEREFÔRKLEINERE'EBIETSKÎRPERSCHAFTENOFTVON:UF¼LLIGKEITENAB$ORTH¼TTENDIE MEISTEN!RBEITNEHMERIHREN!RBEITSPLATZAU·ERHALBDES7OHNORTESqBEIEINTRETENDER !RBEITSLOSIGKEITWÔRDENSIEDANNALLERDINGSBEIIHRER7OHNGEMEINDEALS%RWERBSLOSE REGISTRIERT!UCHUNTERSCHIEDLICHE%NTWICKLUNGENDER7OHNBEVÎLKERUNG INSBESONDERE:U 

ZUKUNFTSWEISENDE3TANDORTPOLITIKBETRIEBEN$URCHSEINWEITSICHTIGES7IRKENHATERDAZU BEIGETRAGEN DASSVIELE!RBEITSPL¼TZEAN,AHNUND$ILLGESCHAFFENUNDGESICHERTWURDEN 5MSOMEHRFREUEICHMICHqMITIHMALS$EZERNENTENqDIEENGEUNDGUTE :USAMMENARBEITMITDER7IRTSCHAFTSFÎRDERUNGDES,AHN $ILL +REISESERFOLGREICHFORTSETZEN ZUKÎNNENn SO!NGELIKA"ERBUIR    !NSPRECHPARTNERINBEIM,AHN $ILL +REISFÔR&RAGEN ZUM4HEMA-EIKE-ENN 4EL  % -AILWIFOE LAHN DILL KREISDE  &OTO,$+ VONLINKS7OLFRAM$ETTEUND!NGELIKA "ERBUIR

UND7EGZÔGE FÔHRTENBEIKLEINEREN'EMEINDENZUÔBERPROPORTIONALEN!USSCHL¼GEN  $IE"ETREUUNGUND6ERMITTLUNGVON&LÔCHTLINGENLIEGT SOLANGEDAS!SYLVERFAHREN NOCHNICHTABGESCHLOSSENIST INDER:UST¼NDIGKEITDER!GENTURFÔR!RBEIT-ITDER !SYLANERKENNUNGWECHSELTDIE:UST¼NDIGKEITZUMKOMMUNALEN*OBCENTER$IE !RBEITSAGENTURBETREUT&LÔCHTLINGE3TAND!UGUST UNDBIETETVERSCHIEDENE -A·NAHME !NGEBOTEZUR!RBEITSINTEGRATIONAN!NGELIKA"ERBUIRS7UNSCHDABEIIST SICH   



 

7OLFRAM$ETTE %HRENAMTLICHER+REISBEIGEORDNETER

0RESSEINFORMATION

7OLFRAM$ETTE %HRENAMTLICHER+REISBEIGEORDNETER

0RESSEINFORMATION 

  .R      !USKUNFTERTEILT 3USANNE-ÔLLER %TZOLD  4ELEFON$URCHWAHL    4ELEFAX$URCHWAHL    )NTERNET  HTTPWWWLAHN DILL KREISDE  % -AIL  PRESSE LAHN DILL KREISDE     3OMMERGESPR¼CHZWISCHEN)(+,AHN $ILLUNDDEM,AHN $ILL +REISZUR3T¼RKUNG DER7IRTSCHAFTSREGION,AHN $ILL

$IESKÎNNEDIE!UFGABEDES+REISESSEIN ÔBERLEGT7IRTSCHAFTSDEZERNENT7OLFRAM$ETTE $ER+REISENTWICKELTALS3ERVICEANGEBOTDIERECHTLICHEN6ORAUSSETZUNGENUNDDIE +ONZEPTIDEE DIEDIE'EMEINDENUND3T¼DTESOWIEDIE5NTERNEHMENANSCHLIE·ENDLEICHT ÔBERNEHMENKÎNNEN%IN0RÔFAUFTRAGFÔRDEN+REISAUSSCHUSS$IE6ERTRETERDER)(+,AHN $ILLBEGRÔ·ENDIESEN6ORSCHLAGUNDMÎCHTENIHNGERNEKOOPERATIVBEGLEITEN  $ER"UNDESVERKEHRSWEGEPLANUNDDIEDARINENTHALTENEN-A·NAHMENMIT BESONDEREM&ÎRDERBEDARFERWIRKTEINEGRO·EFINANZIELLE&ÎRDERUNGFÔRDEN3TRA·ENAUSBAU SECHSSPURIGER!USBAUDER! 5MGEHUNGSSTRA·E&ROHNHAUSENq7ISSENBACH " IM ,AHN $ILL +REIS FREUTSICH(AUPTGESCH¼FTSFÔHRER!NDREAS4IELMANNÔBERDIE%RGEBNISSE 'LEICHZEITIGMAHNTERAN DASSEINGUTER!UTOBAHNAUSBAUUND ANSCHLUSSAUCHMITGUTEN



:UFAHRTSSTRA·ENERSCHLOSSENSEINMUSS7OLFRAM$ETTESAGTZU DASSSICHDIE+OALITIONq

7ETZLAR$ILLENBURG 3EPTEMBER

NACHDEN3CHULBAUSANIERUNGENqALSZWEITEN3CHWERPUNKTAUFDIE3ANIERUNGDER



+REISSTRA·ENGEEINIGTHAT$IE!NBINDUNGDER5NTERNEHMENWERDEDADURCHPERSPEKTIVISCH

7IRTSCHAFTSDEZERNENT7OLFRAM$ETTEIM'ESPR¼CHMITDEN(AUPTGESCH¼FTSFÔHRERN DER)NDUSTRIE UND(ANDELSKAMMER)(+ ,AHN $ILL!NDREAS4IELMANNUND "URGHARDT,OEWEÔBERDIEREGIONALE3T¼RKUNGDER7IRTSCHAFTSREGION,AHN $ILL 

GEST¼RKTUNDDIE2EGIONFÔRDIE:UKUNFTGUTANGEBUNDEN  !NSPRECHPARTNERINBEIM,AHN $ILL +REISFÔR&RAGENZUM4HEMA-EIKE-ENN 4EL   % -AILWIFOE LAHN DILL KREISDE

6IEL'ESPR¼CHSSTOFFGABESZWISCHENDEN!KTEURENqANGEFANGENMITDERNOCHSPÔRBAREN  ABERTROTZDEMGUTENWIRTSCHAFTLICHEN,AGENACHDER&INANZKRISE DEMVIELF¼LTIGEN

 &OTO,$+ VONLINKS!NDREAS4IELMANN 7OLFRAM$ETTEUND"URGHARDT,OEWE

0RODUKTIONSANGEBOTUAMITEINIGEN(IDDEN#HAMPIONSINDER)NDUSTRIEREGION DEM DIGITALEN"REITBANDAUSBAUIM,AHN $ILL +REIS DIEVERKEHRLICHE!NBINDUNGUND -A·NAHMENDES"UNDESVERKEHRSWEGEPLANSSOWIEDIE)NTEGRATIONVON&LÔCHTLINGENINDEN !RBEITSMARKT  $AS4HEMA"REITBAND EINFRÔHZEITIGBEGONNENESUNDERFOLGREICHES0ROJEKTIM,AHN $ILL +REIS WIRD!NFANGBEENDETSEIN:EIT SODERSTELLV(AUPTGESCH¼FTSFÔHRER "URGHARDT,OEWE NUN-ÎGLICHKEITENZURDIGITALEN!NWENDUNGBEREITZUHALTEN)DEEN DAZUW¼RENLETZTENSBEIDERAUFBREITES)NTERESSEGESTO·ENEN6ERANSTALTUNGbMEDIAFORUM q,¼NDLICHER2AUM)N:UKUNFTVOLLVERNETZTnMIT&ACHLEUTENDISKUTIERTWORDEN !NGEFANGENMÔSSEMANZ"DAMIT DASSALLEN"ÔRGERINNENUND"ÔRGERNSOWIEDEN 5NTERNEHMENEIN7,!. :UGANG(OTSPOT ERMÎGLICHTWIRD 

   



 

7OLFRAM$ETTE %HRENAMTLICHER+REISBEIGEORDNETER

0RESSEINFORMATION

7OLFRAM$ETTE %HRENAMTLICHER+REISBEIGEORDNETER

0RESSEINFORMATION $IE-ÎGLICHKEITEN DEM&ACHKR¼FTEMANGELMITDER

  .R      !USKUNFTERTEILT 3USANNE-ÔLLER %TZOLD  4ELEFON$URCHWAHL    4ELEFAX$URCHWAHL    )NTERNET  HTTPWWWLAHN DILL KREISDE  % -AIL  PRESSE LAHN DILL KREISDE     +REISHANDWERKERSCHAFTEINWICHTIGER0ARTNERINDER7IRTSCHAFTSREGION,AHN $ILL 

%INSTELLUNGVON&LÔCHTLINGENZUBEGEGNEN KONNTENBISHERLEDIGLICHIN%INZELF¼LLEN UMGESETZTWERDEN7IE'ESCH¼FTSFÔHRER(OFFMANNSDARLEGTE SEIINDENMEISTEN&¼LLENDIE BISLANGNOCHFEHLENDEAUSREICHENDEDEUTSCHE3PRACHKOMPETENZDIEWESENTLICHE(ÔRDE  INSBESONDEREUMDEMKOMPLEXEN"ERUFSSCHULUNTERRICHTZUFOLGEN$ETTEUND(OFFMANNS WARENSICHDARINEINIG DASSÎFFENTLICHE(AND 7IRTSCHAFTUND3OZIALVERB¼NDEALLE !NSTRENGUNGENDARAUFKONZENTRIERENSOLLTEN DIE$EUTSCHKENNTNISSEVON&LÔCHTLINGENZU VERBESSERN0ARALLELDAZUMÔSSTEDER,ERNPROZESSBEZÔGLICHDERKULTURELLENUND ARBEITSMARKTBEZOGENEN2AHMENBEDINGUNGEN WIEZ"DIE!KZEPTANZVON&RAUENIN &ÔHRUNGSPOSITIONEN INTENSIVIERTWERDEN  )M"EREICH"AUGIBTESEINEDIFFERENZIERTE3ITUATIONIM(OCHBAUBEREICHL¼UFTES

7ETZLAR$ILLENBURG 3EPTEMBER

WIRTSCHAFTLICHSEHRGUT)M4IEFBAUBEREICHWÔNSCHTSICH(OFFMANNSMEHR%NGAGEMENTFÔR



DIE!UFTRAGSVERGABEANREGIONALE!NBIETER7OLFRAM$ETTESAGTZU DASSSICHDIE+OALITION



IM+REISTAGqNACHDEN3CHULBAUSANIERUNGENqALSZWEITEN3CHWERPUNKTAUFDIE3ANIERUNG

7IRTSCHAFTSDEZERNENT7OLFRAM$ETTEIM'ESPR¼CHMITDEM'ESCH¼FTSFÔHRERDER +REISHANDWERKERSCHAFT3EBASTIAN(OFFMANNS 

DER+REISSTRA·ENGEEINIGTHAT$AMITGIBTESNEUE-ÎGLICHKEITENFÔRDIE4IEFBAUFIRMEN  SICHAUFDIE!USSCHREIBUNGENZUBEWERBEN 

0OSITIVBLICKT3EBASTIANS(OFFMANNSAUFDIEDASERSTEDREIVIERTEL*AHRSEINER!MTST¼TIGKEIT ALS'ESCH¼FTSFÔHRERZURÔCK%SSTANDALSBEDEUTENDE(ERAUSFORDERUNGDIE7AHLENAN DIE INALLEN)NNUNGENZUVOLLST¼NDIGBESETZTEN6ORST¼NDENGEFÔHRTHABEN'RO·E0ROBLEME SIEHT(OFFMANNSIM.AHRUNGSMITTEL (ANDWERK)MLETZTEN*AHRKONNTENNURZWEI'ESELLEN VERABSCHIEDETWERDEN:UWENIG UMDIESES(ANDWERKIM,AHN $ILL +REISAUF$AUER FORTFÔHRENZUKÎNNEN$IEBEIIHMGEMELDETEN!USTRITTESINDMEISTEINHERGEHENDMITDER "ETRIEBSSCHLIE·UNG DIEIMST¼DTISCHEN"EREICHHÎHERLIEGEN ALSINDERL¼NDLICHEN2EGION 'RÔNDEFÔRDEN.ACHWUCHSMANGELSEIDIESCHEINBARGERINGE!TTRAKTIVIT¼TDIESER !USBILDUNGSBERUFE$AMITEINHERGEHENDMÔSSENDER7OHN UND!RBEITSORTDER

  !NSPRECHPARTNERINBEIM,AHN $ILL +REISFÔR &RAGENZUM4HEMA-EIKE-ENN 4EL   % -AILWIFOE LAHN DILL KREISDE  &OTO,$+ VONLINKS3EBASTIANS(OFFMANNSUND 7OLFRAM$ETTE 

!USZUBILDENDENAHBEIEINANDERLIEGEN UMDEN-OBILIT¼TSPROBLEMENqGERADEINDEN FRÔHEN-ORGENSTUNDENq2ECHNUNGZUTRAGEN  5MDIESER4ENDENZENTGEGENZUWIRKEN ENGAGIERTSICHDIE+REISHANDWERKERSCHAFTSEHRIN DER.ACHWUCHSFÎRDERUNG Z"MITREGELM¼·IGEN)NFORMATIONSVERANSTALTUNGEN  b(ANDWERKLIVEnqGEMEINSAMMITDER(ANDWERKSKAMMER7IESBADENq -ESSENUND )MAGEKAMPAGNEN4ROTZDIESER!NSTRENGUNGENKONNTENACHWIEVORDER!NTEILDER&RAUEN INDENGEWERBLICHENUNDTECHNISCHEN!USBILDUNGSBERUFENNOCHNICHTSIGNIFIKANTERHÎHT WERDEN