Team-Manager-Manuel for Swiss Hockey Nationalteams

Team-Manager-Manuel for Swiss Hockey Nationalteams Vorwort Dieses Handbuch soll den Team-Managern der Swiss Hockey Nationalmannschaften hilfreich mi...
Author: Florian Messner
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Team-Manager-Manuel for Swiss Hockey Nationalteams

Vorwort Dieses Handbuch soll den Team-Managern der Swiss Hockey Nationalmannschaften hilfreich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Der Team-Manager ist eine zentrale Figur – nicht nur innerhalb des Teams sondern auch als Ansprechpartner für Spieler, Eltern und Trainer. Er ist Bindeglied zwischen dem Team und der sportlichen Außenwelt. Dazu gehören z.B. der Verband (Swiss Hockey), andere Mannschaften, Schiedsrichter, Turnierdirektoren oder Offizielle. Letztlich ist der Team-Manager für den reibungslosen Ablauf aller Aufgaben „Neben dem Platz“ verantwortlich. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Manager all die Aufgaben alleine übernehmen muss. Die Aufgabe des Managers ist es daher ebenfalls dafür zu sorgen, dass übertragene Aufgaben nach seinen Vorstellungen erledigt werden. Natürlich ist es auch möglich – je nach Personalsituation – dass der Trainer Aufgaben des Managers übernimmt. Durch die Übernahme der organisatorischen Aufgaben, ermöglicht der Team-Manager dem Trainer des Teams den Fokus seiner Trainerarbeit auf die Entwicklung der Spieler und der Spielidee zu legen. Dieses Handbuch soll dem Team-Manager helfen, indem es die wichtigsten Abläufe und Informationen zu seiner Tätigkeit in den Swiss Hockey Nationalmannschaften zusammengefasst darstellt. Das folgende Inhaltsverzeichnis liefert einen ersten Überblick der wichtigsten Themengebiete. Zur besseren Lesbarkeit des Dokumentes wurde die männliche Form verwendet, wobei die weibliche sinngemaäss anzuwenden ist. Viel Erfolg bei der Arbeit

Swiss Hockey Grisigenstrasse 6 6048 Horw

Inhaltsverzeichnis Vorwort Inhaltsverzeichnis

II III

Abbildungsverzeichnis

Fehler! Textmarke nicht definiert.

1. Verbandsstrukturen

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1.1 Strategische Ausrichtung

2. Staff

2

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2.1 Team-Manager

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2.2 Trainer/Coach

3

2.3 Physiotherapeut & Arzt

3

2.4 Finanzieller Ausgleich

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2.5 Bekleidung Team und Staff

5

2.5 Material Nachwuchsteams

6

2.6 Ausrüstung und Trikots

6

2.7 Freiwillige und Helfer

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3. Kommunikation und Verhaltensregeln

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3.1 Kommunikation

8

3.1 Aufgebote

8

3.2 Team Meetings

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3.3 Sicherheit und Notfall

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3.5 Teamregeln und Commitments

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3.6 Verhaltenskodex

12

3.6 Medien

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3.7 Swiss Hockey Homepage und Facebook-Fanseite

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4. Kader

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4.1 Kader & Organistaion

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4.2 Listen

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4.3 Jahresplanung

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5 Reise organisieren

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5.1 Reisepartner

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5.2 Unterkunft und Verpflegung

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6. Aufgaben vor und während der Turnierphase

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6.1 Vorbereitung Internationale Turniere

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6.2 Ankunft beim Turnier

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6.3 Das Technical-Meeting

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6.4 Vor dem Spiel

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6.5 Während des Spiels

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6.6 Nach dem Spiel

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7. Mannschaftsfinanzen

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7.1 Budget Nationalmannschaften

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7.2 Team-Budgets

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7.3 Sponsoring Nationalteams

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7.4 Budgetverwaltung der Swiss Hockey U-Mannschaften

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8. Mannschaftsaktivitäten

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8.1 Teamfotos

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8.2 Feiern

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9. Aufgabenübersicht Team-Manager

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Anhang: Sponsorenvereinbarungen

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Zuständige Kontaktpersonen

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Anhang Dokumente

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1. Verbandsstrukturen Bei Swiss Hockey als dezentral strukturierter Organisation wirken Dachverband und Vereine zielorientiert und leistungswirksam zusammen. Im Vordergrund steht die prozessorientierte Ausrichtung des Gesamtverbandes. Um die Handlungsfähigkeit der Organe und Stellen zu gewährleisten, stimmen wir die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten in einer schlanken Struktur ausgewogen aufeinander ab.

Abbildung 1 Organigramm Swiss Hockey



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1.1 Strategische Ausrichtung -

Breitensport: o Wir wollen erreichen, dass mehr Spielerinnen und Spieler aktiv Landhockey spielen. Entsprechend kreieren wir Angebote, welche auf die unterschiedlichen Zielgruppen ausgerichtet sind, konkret für Kinder, Jugendliche, Familien, Erwachsene, Senioren sowie Teams (z.B. von Eltern). Die Wettspielformen sollen auf die Bedürfnisse der Spielerinnen und Spieler ausgerichtet, d.h. “familienfreundlich“, gestaltet werden (mehr Flexibilität, differenziertes Angebot etc). Dazu können weitere Informationen im Konzept „Landhockey“ von Swiss Hockey gefunden werden.

-

Spitzensport Jugend und Erwachsene o Die weiblichen und männlichen National- bzw. Auswahlmannschaften sollen sich im internationalen Vergleich behaupten. Wir schaffen die Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme an Europa- und Weltmeisterschaften und an olympischen Spielen. Für die JugendAuswahlmannschaften (bis U-21) legen wir neben der Leistung hohen Wert auf die Integration (Erfahrungsaufbau) und Weiterentwicklung im nationalen Spielbetrieb. Wir unterstützen und fördern den Erfolg der Nationalmannschaft im internationalen Vergleich. Der Spitzensport dient als Vorbildfunktion für den Breitensport.



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2. Staff Der Staff jeder Nationalmannschaften wird vom Chef Leistungssport (Damen/Herren/ U21) bzw. Chef Nachwuchs (U18/U16) in Absprache mit den Teammanagern vor Beginn der Saison festgelegt. Wir stützen uns auf eine leistungsfähige Struktur von ehren- und hauptamtlich Tätigen und fördern die Zusammenarbeit. Wir bekennen uns bei Swiss Hockey zur Professionalisierung in den Bereichen, wo das Ehrenamt zeitlich und hinsichtlich Fachkompetenz an seine Grenzen stösst.

2.1 Team-Manager Teammanager

sind

bei

jeder

Massnahme

gewünscht,

bei

Welt-

und

Europameisterschaften sind sie dagegen notwendig. Teammanager arbeiten für Swiss Hockey ehrenamtlich, etwaige Kosten werden über das Teambudget abgedeckt. Zusätzliche Trainer müssen über das Budget des Teams verrechnet und abgerechnet werden.

2.2 Trainer/Coach Die Anzahl der Trainer wird für Lehrgänge, Massnahmen (inkl. Wochenlehrgang in Tenero) und Stützpunkttraining auf maximal zwei begrenzt, den Trainer und den CoTrainer. Das Trainerteam besteht i.d.R. aus dem Trainer und seinem Assistenten. Der Assistent deckt meistens auch den Videobereich mit ab. 2.3 Physiotherapeut & Arzt Bei offiziellen Länderspielen und Europa- und Weltmeisterschaften ist jeweils ein Physiotherapeut sowie möglich Arzt mit im Team. Ob unsere Verbandsarzt angefragt wird, hängt bei Events der Jugendnationalmannschaft in erster Linie von der Destination ab.



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2.4 Stand In Manager Ist bei offiziellen Länderspielen Pflicht. Vertritt den Team Manager bei Krnkheit, Sperre oder ähnlichem.

2.5 Mantal Coach Wenn ein Mental Coach eingesetzt werden soll, muss dies vorher mit dem Chef Leistungssport bzw. Chef Nachwuchs abgesprochen werden. Nur sinnvoll, wenn eine langfristige Zusammenarbeit im Rahmen eine Projektes besteht.

2.6 Finanzieller Ausgleich Swiss Hockey übernimmt folgende Kosten, Tagessätze und Fahrtspesen. Ab Beginn Saison 2015/2016 sind die Tagessätze festgelegt für die Positionen innerhalb des Staffs: -

Trainer: 150 CHF/ ganzer Tag o Trainer: 75 CHF/ halber Tag

-

Co-Trainer: 100 CHF/ ganzer Tag o Co-Trainer: 50 CHF/ halber Tag

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Physiotherapeut: 150 CHF für Juniorenteams / ganzer Tag + 150 – 200 CHF für Aktiven Nationalteams / ganzer Tag

-

Teammanager: ehrenamtlich

Es soll situationsabhängig jeweils die günstigste Variante gewählt werden. Die Regelung für die Fahrtspesen des Staffs beträgt für Autofahrten 0.40 CHF pro Kilometer, und für Bahnfahrten ein Ticket in der zweiten Klasse wenn vorhanden mit mit Halbtax innerhalb der Schweiz (Beleg erforderlich für die Rückerstattung). Härtefälle/Sonderfälle müssen mit dem Finanzchef vereinbart werden.



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Alle Spesenabrechnungen müssen einheitlich sein, dafür wurde eine Vorlage erstellt, die zu benutzen ist. Das ausgefüllte Formular muss an die E-Mail-Adresse: [email protected] zur Kontrolle geschickt werden.

2.7 Bekleidung Team und Staff Spieler und Staff sollen in den Trainingseinheiten, bei Lehrgängen und Turnieren die Bekleidung des aktuellen Ausrüsters von Swiss Hockey tragen. Es dürfen nicht selbständig Bekleidung anderer Firmen bestellt oder getragen werden. Alle notwendige Bekleidung für den Staff (Trainer, Co-Trainer, Teammanager usw.) müssen im Team-Budget eingeplant sein, gebündelt bestellt werden und ebenfalls über dieses abgerechnet werden – auf der Rechnung der Bekleidungsfirma sollte dann z.B. stehen an U18w. Die Athleten müssen obligatorisch ein Standard-Set beziehen, welches sich wie folgt zusammensetzt: -

3x Erima T-Shirts (rot, grün, schwarz)

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2x Erima Stulpen (rot, schwarz)

-

1x Shorts oder Rock (schwarz)

-

1x lange Präsentationshose

-

1x Hoody mit Swiss Hockey Logo

Das Standard-Set wird über den Teammanager organisiert und beim Chef-Nachwuchs bestellt. Zusätzliche Bekleidung für das Team kann nur über den Chef-Nachwuchs bestellt werden. Ein einheitliches Formular kann dafür benutzt werden (ist über Swiss Hockey zu beziehen). Die Konditionen lauten wie folgt: -

Katalogpreis – 55% + 8% Mwst. + Lieferkosten + Druckkosten (unterschiedlich, je nach Größe und Anzahl des Drucks).

Die zusätzliche Bekleidung muss über das Teambudget laufen. Kataloge können entweder über den Chef-Nachwuchs bezogen werden oder direkt von der Internetseite



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www.erima.ch bestellt werden. Alle Bestellungen müssen über den Swiss Hockey Account über den Chef Nachwuchsleistungssport erfolgen

2.8 Material Nachwuchsteams Swiss Hockey stellt für die Teams zwei Trikots, zwei Hosen oder Röcke, zwei Stutzen, und Bälle zur Verfügung. Die beiden Trikotsätze bleiben weiterhin Eigentum von Swiss Hockey und müssen gereinigt wieder zurückgegeben werden. Der Team-Manager organisiert Lagerung und Wäsche der Teamkleidung. Ebenso kümmert er sich um die Annahme von Bestellungen.

2.9 Ausrüstung und Trikots -

Trikots: o Der Team-Manager ist für die Spiel- und Trainingsausrüstung verantwortlich. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass alles auf dem aktuellen Stand ist und den Bestimmungen des Verbands entspricht. Vor dem Spieltag muss der Manager sicherstellen, dass sowohl das Heim- als auch Auswärtstrikot zur Verfügung steht. Der Verantwortungsbereich der Ausrüstung und Trikots kann an einen freiwilligen Helfer abgegeben werden. Die Aufgaben für diese Position beinhalten unter anderem das Waschen der Trikots und das Einsammeln nach dem Spiel.

-

Getränke: o Vor der Saison sollte geklärt werden, wer für die Getränke-Versorgung der Spieler und des Staffs verantwortlich ist. Aus gesundheitlichen Gründen sollte jede Person des Teams eine eigene Flasche haben, die mit seinem Namen beschriftet ist. Der Verantwortliche hat dafür zu sorgen, dass die Flaschen sauber, in Takt und während des Spiels oder Trainings gefüllt sind.



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2.10 Freiwillige und Helfer Das wichtigste Werkzeug des Team-Managers ist das Koordinieren und Verteilen von Aufgaben – es ist fast unmöglich für einen Team-Manager alle Aufgaben alleine ohne Hilfe zu erledigen. Durch Unterstützung der Eltern bleibt nicht nur das Stress-Level des Team-Managers in einem gesunden Mass, durch die Zusammenarbeit der Eltern im Team der eigenen Kinder verbessert sich auch der Zusammenhalt innerhalb der gesamten Gruppe. Merke: Eine starke Eltern-Base führt zu einem starken Team! Hat sich ein Team aus der Elternbasis oder anderen Freiwilligen gefunden und wurden alle Verantwortungsbereiche verteilt, sollte der Team-Manager eine Liste mit den entsprechenden Positionen, Aufgaben und Telefonnummern erstellen und diese an die Gruppe verteilen. Die Verschriftlichung der Aufgabengebiete kann während der Saison Unklarheiten klären und Probleme so vor ihrer Entstehung lösen. Wenn es möglich ist, kann es hilfreich sein, Eltern, die bereits Erfahrungen mit TeamAufgaben gemacht haben, mit Eltern zusammenzubringen, die noch keine Erfahrungen machen konnten – so kann der eine vom anderen lernen. Für einen reibungslosen Ablauf während der Saison, sollte der Team-Manager einen Einsatzplan erstellen. Fällt einer der Helfer aus, kann entweder Ersatz gesucht werden oder der Team-Manager sollte in der Lage sein die entsprechende Aufgabe zu übernehmen. Mögliche Helfer-Positionen könnten sein: -

Verantwortlicher für Trikots und Equipment

-

Helfer bei Trainings- oder Lehrgängen

-

Telefonliste (aktuell halten!!!)

-

Sicherheitsbeauftragter (erste Hilfe, etc.)

-

Verpflegung

-

Sponsoring

-

Fotograph



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o Bilder , Resultate für Swiss Hockey und Social Media -

Presse- und Medien o Berichte von Turnieren etc. für Homepage, Facebook und Presse

3. Kommunikation und Verhaltensregeln Mit einer kontinuierlichen und offenen Information und Kommunikation zwischen allen Organen und Ebenen schaffen wir Transparenz und breite Akzeptanz in der Führung von Swiss Hockey. Für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit stützen wir uns auf ein Konzept mit dem Ziel, Landhockey produktiver in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

3.1 Kommunikation Kommunikation zwischen den Swiss Hockey und externen Verbänden muss über Swiss Hockey laufen. Dies beinhaltet unter anderem die Kommunikation zwischen Swiss Olympic, EHF (Eurohockey Federation), FIH (Internaional Hockey Federation) und anderen externen Verbänden. Für die Kommunikation vor einer EM wird Swiss Hockey, im speziellen, der Chef-Nachwuchs verantwortlich sein. Der Teammanager inkl. Trainerstab wird über alle Infos in Kenntnis gesetzt. Für die Kommunikation während einer EM/WM wird der Teammanager verantwortlich sein. Diese Kommunikation beinhaltet u.a. das Hotel vor Ort und die jeweilige Turnierorganisation.

3.2 Aufgebote (notwendig für alle offiziellen Turniere) Aufgebote sind offizielle Dokumente zur Vorlage der Spieler für die Schule oder den Lehrberieb. Sie müssen auf dem aktuellen Swiss Hockey Briefpapier erstellt werden. Eine

Kopie

eines

jeden

verschickten

Aufgebotes

ist

an

den

Chef

Leistungssport/Nachwuchsleistungssport und an die Geschäftsstelle zu schicken. Diese leiten eine Kopie auch an jeweiligen Vereine weiter.



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Im Aufgebot müssen enthalten sein: Name aller Spieler mit Verein, alle Staff Mitglieder des Teams (incl. Stand In Manager), Datum mit genauer Zeit und Ort von Abfahrt und Rückkehr, Name der Unterkunft (des Hotels mit Telefonnummer und Mail Adresse), Vorgesehene Trainings und Zeiten der Offiziellen Spiele, Telefon Nummer des Team Managers für eventuelle Rückfragen. (Beispiel Aufgebot im Anhang)

3.3 Team Meetings Team Meetings sind wichtige Bestandteile in der Entwicklung der Kommunikation innerhalb des Teams und deren Umfeld. Besonders bei den Mannschaften mit minderjährigen Spielern oder Spielerinnen müssen die Eltern mit ins Boot geholt werden. Sobald die Zusammensetzung des Teams festgelegt wurde, sollte in kurzem Abstand ein erstes Team Meeting stattfinden. Für viele wird es das erste Mal sein, dass sie die anderen Spieler, Eltern und Trainer treffen. Der Manager-Posten sollte daher idealerweise vor diesem Treffen besetzt werden. Zu den Gesprächsthemen des Meetings sollte die Saisonplanung- und Finanzierung (inkl. möglicher Turniere im In- und Ausland) gehören. Der Team-Manager ist während der Saison auch der Schatzmeister, dies sollte entsprechend klar kommuniziert werden. Am Anfang der Saison gibt es eine Vielzahl an Themen, die besprochen werden müssen. Es gehört ebenfalls zu den Aufgaben des Team-Managers sicherzustellen, dass alle Informationen an die entsprechenden Empfänger weitergeleitet werden. Als Hilfestellung und Erinnerungsstütze für Eltern und Verantwortliche sollte ein kleines Handout dienen, das alle wichtigen Daten und Termine kurz zusammenfasst. Der TeamManager sollte dabei sicherstellen, dass er genügend Kopien für alle anfertigt. Der Zeitplan des ersten Treffens sollte so geplant sein, dass auch die Eltern Zeit haben sich vorzustellen oder Fragen zu stellen. Im Laufe der Saison sollten dann nach Bedarf des Teams oder dessen Umfeld weitere Meetings stattfinden. Der Team-Manager sollte sich mit anderen Freiwilligen absprechen und dafür sorgen, dass sich für weitere Aufgabengebiete Gruppen bilden. Der Team-Manager fungiert in dem Fall als Leitinstanz, die über alle Vorgänge informiert wird und seinerseits alle notwendigen Informationen an die Gruppe weiterleitet. Ohne Hilfe in der Saison kann



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der Team-Manager unmöglich alle Arbeitsgebiete abdecken. Einer der wichtigsten Aufgaben des Managers ist daher das Koordinieren. Merke: Teammanagement ist kein One-Man(Women)-Job!

3.4 Sicherheit und Notfall Verletzungen und kleinere Blessuren gehören zum sportlichen Alltag. Daher ist es wichtig, dass jedes Team-Mitglied für dieses Thema sensibilisiert wird. Der TeamManager sollte sich vor der Saison daher Gedanken machen, wie er dieses Ziel erreichen kann – das Absolvieren eines Erste-Hilfe-Kurses ist zu empfehlen. Der ErsteHilfe-Koffer sollte bei allen Massnahmen verfügbar sein. Bei Turnieren wird dies i.d.R. durch den Physiotherapeut abgedeckt. Im Falle einer schwerwiegenderen Verletzung, die nicht mehr alleine durch den Physiotherapeut betreut werden kann, sollte der TeamManager wissen, was zu tun ist. In erster Linie muss Ruhe bewahrt werden und es müssen Schritte eingeleitet werden, die eine ärztliche Versorgung des Verletzen sicherstellen. Notfallnummern und Kontaktdaten sollten daher griffbereit sein. Gibt es im Team Spieler, die einer besonderen Versorgung (Allergien, Medikamente, etc.) benötigen, ist es ratsam die verantwortlichen Personen des Teams (Trainer, Co und Physio) darüber zu informieren, damit diese Information ggf. an den Arzt weitergeleitet werden kann. Ein entsprechendes Formblatt ist über den Chef-Nachwuchs zu beziehen.



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Als Erinnerungsstütze für medizinische Notfälle in der Schweiz:

Notrufnummer 144 Die Notrufnummer ist aus allen Orts- und Funknetzbereichen ohne Vorwahl erreichbar ! Das 5-W.Schema: -

? Wo ist der Notfall- bzw. Unfallort? o Wichtig ist eine möglichst genaue Bezeichnung des Einsatzortes (Landkreis, Ort und evtl. Ortsteil, Straße, Hausnummer, Name, ggf. Fahrtrichtung und Kilometerangabe bei Straßen)

-

? Was genau ist passiert ? o z.B. plötzliche akute Erkrankung, Sportunfall, etc.

-

? Wie viele erkrankte / verletzte / gefährdete Personen

gibt es ?

-

? Welche Art von Erkrankung / Verletzung liegt vor, sind Verletzte eingeklemmt o z.B. akute Atemnot mit Brustschmerz, stark blutende Wunde, Person kann sich nicht aus dem Fahrzeug befreien o. Ä.

-

! Warten Sie auf Rückfragen! o Legen Sie nicht auf! Möglicherweise benötigt der Disponent weitere Informationen oder gibt Ihnen Ratschläge zur ersten Hilfe! Das Gespräch wird immer von der Leitstelle beendet!

Bei Notfällen im Ausland hat sich der Team-Manager vor der Reise über die Notfallnummern und Gegebenheiten in dem Land zu informieren. Bei Turnieren kann auch der ausrichtende Verband oder Verein um Rat gefragt werden.



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3.5 Teamregeln und Commitments Der Team-Manager und die Trainer sollten vor der Saison die Team-Regeln mit Spielern und Eltern diskutieren (hier bietet sich das erste Team-Meeting an). Eine Kopie der Regeln sollte von den Offiziellen, Spielern und Eltern unterzeichnet werden. Beim Erstellen und Einhalten der Team-Regeln sollte zwingend darauf geachtet werden, dass die Regeln fair, beständig und einheitlich für alle sind. Wenn eine Regel verletzt wird, sollte der Team-Manager (oder Trainer) dem Team die Wichtigkeit dieser Regel erklären und die Konsequenzen bei Nicht-Einhalten aufgezeigt werden. Beim Ausführen der Strafe muss jeder Spieler des Teams gleich behandelt werden, andernfalls wird der Zusammenhalt des Teams nachhaltig gestört.

3.6 Verhaltenskodex Neben den Team-Regeln sollten Team-Manager und Trainer in Absprache mit dem Chef-Nachwuchs einen Verhaltenskodex für die Nationalspieler erstellen. Bei jüngeren Spielern und Spielerinnen können die Eltern zu Rate gezogen werden. Den Spielern sollte in Form einer Liste verständlich gemacht werden, welche Erwartungen der Verband an sie hat. Folgende Themen könnten Inhalte eines Verhaltenskodex sein: -

Verhalten bei Trainings, Spielen, Events und Team-Aktivitäten

-

Verhalten in der Umkleide (Vor dem Spiel, nach dem Spiel (Sauberkeit)

-

Verhalten gegenüber Teamkollegen, Trainern, Offiziellen, Gegnern, Eltern, etc.

-

Respekt

-

Mobbing

-

Drogen und Alkohol – Cool and Clean o Nationales Präventivprogramm im Sport. Kein Alkohol-, Drogen- oder Zigaretten Konsum bei sämtlichen Swiss Hockey Veranstaltungen

-

Sportliche Lebensweise

-

Dress Code



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3.7 Medien Beim Umgang mit den Medien muss der Team-Manager vorsichtig sein. Zu allererst muss der Manager die Privatsphäre aller Teammitglieder respektieren und sich die entsprechende Genehmigung der Person einholen, bevor er oder sie z.B. Bilder an die Öffentlichkeit weitergibt. Der Umgang mit den Medien sollte vor der Saison mit Spielern und Eltern abgesprochen werden. Bei Europameisetrschaften nach dem Spiel innerhalb von 2 Stunden SDA Sportinformation informieren (Beat Haueter, +41 43 960 66 85 Direktwahl
 oder +41 43 960 60 60 Hauptnummer oder mail: [email protected]) – Ergebnis, Halbzeitstand und Torschützen Sollte das Team eigene Pressemitteilung an die Öffentlichkeit – dies darf nur in Absprache mit dem Swiss Hockey Geschäftsführer geschehen - geben, sind folgend einige Punkte aufgelistet, die beachtet werden sollten: -

Die Mitteilung sollte zwingend mit dem Computer geschrieben werden, handgeschriebene Dokumente können falsch interpretiert werden.

-

Pressemitteilungen sollen kurz, präzise und klar sein. Die wichtigsten Informationen stehen am Anfang.

-

Die fünf W’s helfen beim Verfassen: Wer, Was, Wo, Wann und Warum.

-

Immer volle Namen, keine Spitznamen oder Slang.

-

Kontaktadresse angeben, für mögliche Rückfragen.

3.7 Homepage und Facebook-Fanseite Neben den Informationen, die an Pressevertreter weitergegeben werden, sollten die eigenen Swiss Hockey-Kanäle mit Content gefüllt werden. Bei eigener Homepage oder eigenen Social Media Kanälen der Teams (Twitter, Facebook, Linedin etc.) sollen diese im Vorherein mit dem Chef Nachwuchs abgesprochen sein, damit Informationen nicht doppelspurig gestreut werden Nach dem Spiel könnte das Ergebnis inkl. eines kurzen Spielberichts auf den Kanälen veröffentlicht werden. Dieser Bereich kann von dem Team-Manager an



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einen Helfer abgegeben werden. Es ist aber auf Aktualität und Dauerhaftigkeit zu achten.

4. Kader Wir setzen uns für attraktive Rahmenbedingungen ein, unter welchen Landhockey in der Schweiz ausgeübt wird. Konkret in der Rekrutierung und Ausbildung von zusätzlichen Trainern auf allen Stufen, in der Ausbildung von Schiedsrichtern, durch spezifischen Ausbildungsangeboten für Spielerinnen und Spieler bzw. wichtige Funktionen (u.a. Sport- und Turnlehrer), sowie Aus- und Weiterbildungsangebote für Funktionäre (Manager, TK-Chefs, Sportchefs, ...).



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4.1 Kader & Organistaion Die Kaderzusammenstellung erfolgt unterschiedlich in den Altersklassen U14, U16 und U18. Im folgenden Kapitel: -

Regionalauswahl U14 Ost und West o Die Sichtung für die Regionalauswahl U14 Ost und West findet jeweils im Frühjahr für die nächste Saison statt. Die Sichtung für die U14 Ost und West finden jeweils getrennt voneinander statt. Eine zentrale Sichtung für beide Regio-Teams findet im Herbst statt. Die Kadergröße beträgt je 20 Athleten.

-

U16 o Die Sichtung für die U16 findet im Frühjahr für die nächste Saison statt. Meistens im Rahmen einer Vorbereitungsmaßnahme der U16. Die Kadergröße kann variieren und ist nicht fix bestimmt. Einzige Ausnahme sind die 20 Swiss Olympic Cards, diese sind per Piste-Liste zu vergeben. Eine weitere Sichtung findet zentral im Herbst statt.

-

U18 o Die Zusammenstellung des Kaders erfolgt durch die Jahrgänge. Weiterhin sind zwei Sichtungen im Jahr durchzuführen, im Frühjahr (dezentral) und Herbst (zentral). Die Kadergröße kann variieren. Einzige Ausnahme sind die 20 Swiss Olympic Cards, diese sind per Ergebnis der Piste-Liste zu vergeben.

-

Swiss Olympic Card o Swiss Olympic vergibt aufgrund des Nachwuchskonzeptes von Swiss Hockey Swiss Olympic Cards. Es gibt unterschiedliche Kategorien der Karte: national, regional und lokal. Von zentraler Bedeutung ist es, dass man nur als Inhaber dieser Karte an einer als Swiss Olympic Partner School anerkannten Schule oder Ausbildungsinstitution aufgenommen werden kann. Es ist ein wichtiges Ziel von Swiss Hockey, möglichst viele Spielerinnen und Spieler zu motivieren, diesen Ausbildungsweg einzuschlagen. Die Karte hat weitere unterschiedliche Vergünstigungen je nach Status. Die wichtigste Vergünstigung ist die kostenfreie



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Teilnahme

am

„3T“

in

Tenero.

Es

können

Regional-

und

Lokalkarteninhaber mitfahren, diese müssen dann aber die Woche bezahlen. Die Kosten belaufen sich für Regionalkarteninhaber 300 CHF und Lokalkarteninhaber 500 CHF pro Woche. Die Anzahl ist beschränkt auf jeweils 20 für die U16 und U18. Die U14-Auswahlspieler bekommen den regionalen bzw. lokalen Status.

4.2 Listen -

Telefonliste (Eltern) & Verantwortungsbereiche o Eine Übersicht mit allen Nummern der Eltern und den vergebenen Verantwortungsbereichen

kann

dem

Team-Manager

in

vielen

Situationen entlasten. Gibt es Fragen oder Anregungen aus dem Umfeld für bestimmte Bereiche, kann so die verantwortliche Person direkt kontaktiert werden. Auch können so Probleme zu erst im kleinen Rahmen besprochen werden. -

Telefonliste (Team) o Neben der Telefonliste mit den Nummern der Eltern, sollte der TeamManager auch eine Liste für das Team und den Staff anfertigen. Auf der Teamübersicht

können

wichtige

Informationen

einheitlich

und

übersichtlich dargestellt werden. Kann ein Spieler aus einem bestimmten Grund erst verspätet am Trainingsbetrieb teilnehmen, kann dies z.B. auf der Liste vermerkt werden. -

Trainings- und Terminplan o Der Team-Manager sollte in Koordination mit dem Trainer und seinen Assistenten einen Trainings- und Terminkalender erstellen. Der Kalender sollte die jeweils wichtigen Daten und Zeiten ausweisen. Der Kalender sollte zum Anfang der Saison erstellt, verteilt werden und auf der Swiss Hockey Homepage veröffentlicht werden. Etwaige Änderungen können dann nachträglich noch kommuniziert werden.



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4.3 Jahresplanung Die Jahresplanung wird weitestgehend vom Trainer und dem Chef-Nachwuchs vor der neuen Saison im August organisiert. Etwaige Platzreservierungen werden vom ChefNachwuchs organisiert. Der Team-Manager wird über alle Vorhaben informiert. Der Team-Manager ist in diesen Vorgang nicht involviert, sollte aber nach Abschluss der Planung eine Terminübersicht für alle erstellen.

4.4 Jahresgespräch Trainer -/ Athlet Es soll pro Jahr ein Athleten-Trainer Gespräch stattfinden, wo nicht nur die sportliche Leistung diskutiert, sondern der Athlet als Ganzes angeschaut wird. Unterstützt wird dieses Gespräch durch die Athleten- und Elternfragebögen, welche im Rahmen der Pistetests ausgefüllt werden. Das Gespräch kann im Rahmen der Leistungstests stattfinden. Problemfälle müssen dem Chef Nachwuchs mitgeteilt werden. Pro EM-Zyklus sollen vom Haupttrainer die Selektionskriterien klar definiert und am Elternabend / via Elternbrief kommuniziert werden.

4.5 Sportärztliche Untersuchungen Kantonsspital Luzern in Zusamenarbeit mit Medbase Luzern Mit Eintritt in die U16 Nationalmannschaft soll im Medsase Luzern eine erste Sportmedizinische Untersuchung stattfinden. Hierzu soll der Spieler vom Hausarzt an das Medbase Luzern überwiesen werden, damit die Kosten von der Krankenkasse übernommen werden. Das Medbase hat ebenfalls Hausarztstatus – das heisst, es kann auch direkt als Hausarzt angegeben werden. Alle Kaderspieler können vom Chef Leistungssport oder Chef Nachwuchs ans Kantonsspital zur Behandlung durch Spezilisten angemeldet werden.



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5 Turnier und Reise organisieren Das organisieren der Nationalmannschaftsreisen wird größtenteils durch Swiss Hockey übernommen. Folgend die wichtigsten Merkmale dieses Aufgabengebiets:

5.1 Reisepartner Offizieller Reisepartner von Swiss Hockey ist Globetrotter Sportreisen in Ittingen. Bei der Organisation wird durch Swiss Hockey als erstes ein Angebot für Flüge etc. von Globetrotter eingeholt. Unabhängig davon kann der Team-Manager selbständig nach günstigeren Transportmöglichkeiten suchen. Hier bieten sich besonders die BilligAirlines wie Ryan Air, Easy Jet etc. an. Nach Rücksprache mit dem Chef-Nachwuchs wird dann die beste Option gebucht. Individualanreisen sollten vermieden werden. Das Team sollte geschlossen zu einem Turnier fliegen oder fahren.



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5.2 Unterkunft und Verpflegung Für die Unterkunft und Verpflegung gibt es i.d.R. günstige Buchungsvorschläge durch den Veranstalter. Auch hier kann der Team-Manager parallel andere Optionen einholen und prüfen.

6. Aufgaben vor und während der Turnierphase 6.1 Vorbereitung Internationale Turniere (EM und WM) Der Teammanager erhält von der Geschäftsstelle alle wichtige Unterlagen des Veranstalters und bearbeitet sie direkt. Das Entry Form mit den Namen, Rückennumern und Geburtsdatum der Spieler und des Staffs (Coach, Assistent Coach, Team Manager, Stand In Manager, Pysio und doctor) und der Dressfarben (incl. Torhüter) muss in der rRegel 3 Wochen vor dem Turnier an die EHF/FIH eingereicht werden. Dies kann nur durch die Geschäftsstelle und nicht direkt durch den Teammanager erfolgen. Hier muss ebenfalls ein Stand In Manager angegeben werden, falls der Teammanager wegen Krankheit etc. ausfallen sollte. Alle Namen werden von der Geschäftsstelle in das Altius System der FIH/EHF eingegeben. In aktuelles Entry Form befindet sich im Anhang.



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6.2 Ankunft beim Turnier Nach Ankunft in der Turnierunterkunft sollten folgende Schritte abgearbeitet werden: -

Kontakt mit dem Teambetreuer aufnehmen

-

Räume den Spielern und Team zuteilen

-

Räume gemeinsam mit der Kontaktperson auf Sauberkeit und Ordnung überprüfen

-

Die vereinbarten Preise für die Unterkünfte und Verpflegung überprüfen (sind sie so wie vereinbart)

-

Den Transport des Teams zu den Trainings- und Spielzeiten überprüfen und die Ankunftszeiten mit der Kontaktperson durchgehen.

-

Den Trainings- und Spielplan mit der Kontaktperson absprechen

6.2 Das Technical-Meeting Vor Turnierstart hält der Turnierdirektor ein einweisendes Meeting für alle Teilnehmer ab. Nachstehend wichtige Hinweise für den Team-Manager, die er während des Meetings beachten sollte (Bei grossen Turnieren gibt es separate Meetings für Trainer und Physiotherapeuten . -

Zum Technical-Meeting sollten nach Möglichkeit der Team-Manager, der Stand-In-Manager und der Trainer teilnehmen, wobei zu beachten ist, dass der Trainer nicht verpflichtet ist teilzunehmen. Der Team-Manager und Stand-In dagegen schon (Der Stand-In-Manager ist die erste Vertretung des TeamManagers und springt bei Ausfall des TM ein.)! Bei Nicht-Teilnahme verhängt der TD eine Strafe

-

Am TM muss die definitive Spielerliste (18 Spieler max.) mit Angabe der Trikot-, Hosen-,/Rock Stutzen- und TW-Ausrüstungsfarbe abgegeben werden.

-

Zum Meeting sind Beispiele der Ausrüstung (jeweils ein Heim- und Auswärtstrikot, Hose bzw. Rock, Stutzen, TW Trikots) und die kompletten TWAusrüstungen mitzubringen



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-

Die Reisepässe aller Spieler (ID Genügt nicht!)

-

Dem TD Probleme, Vorschläge oder Wünsche mitteilen

-

Vor dem Ende des Meetings muss dem TD die Declaration Form B (jeder Spieler muss das einzeln ausfüllen und unterschreiben!) übergeben werden – Code of Conduct (muss ebenfalls unterschrieben werden).

6.3 Vor dem Spiel Vor dem Spiel gibt es einige Aufgaben, die der Team-Manager übernehmen muss: -

Die Abfahrt sollte so geplant sein, dass die Spieler genügend Zeit haben sich in Ruhe umzuziehen, vorzubereiten und warm zu machen. o Mindestens eine Stunde vor Beginn des Spiels am Platz sein.

-

Die Declaration-List mit den Namen und Nummern der Spieler der Startelf muss über das Altius System spätestens 1 Stunde vor dem Spiel elektronisch eingetragen werden

-

Es muss darauf geachtet werden, dass sich die Spieler nur in den ausgewiesenen Feldern aufwärmen

-

Kontrollieren,

dass

der

Kapitän

der

Mannschaft

durch

eine

Binde

gekennzeichnet ist. -

Es muss sichergestellt werden, dass das Team in den ausgewiesenen Trikots und Farben aufläuft.

-

Es ist die Aufgabe des Team-Managers sicherzustellen, dass alle Spieler an den offiziellen Abläufen, wie z.B. dem Singen der Nationalhymne (PFLICHT, sollte in der Teambesprechung angesprochen werden!) oder dem Handschlag mit dem gegnerischen Team teilnehmen.

-

Wenn das Spiel beginnt, muss der Team-Manager in der Nähe zum Tisch des Technischen Office sitzen und sicherstellen, dass nicht mehr als die erlaubte Anzahl Personen inklusive Team-Arzt, etc. auf der Bank Platz nehmen.

-

Auf der Bank Platz nehmen dürfen: 1) Team-Manager, 2) Coach, 3) Physio, 4) Arzt



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-

Spieler, die des Feldes verwiesen wurden, müssen außerhalb der offiziellen Bereiche warten, bis das Spiel zu Ende ist.

6.4 Während des Spiels Die wichtigste Aufgabe des Managers während des Spiels ist es als Bindeglied zwischen Trainer und dem TD zu fungieren. Weitere wichtige Aufgaben in der Auflistung: -

Der Team-Manager ist als einziger für das Verhalten seines Teams verantwortlich. Es muss sichergestellt sein, dass niemand außer dem TeamManager mit dem TD, den Unparteischen oder dem gegnerischen Team spricht.

-

Der Kapitän ist auf und neben dem Platz für das Verhalten seiner Mitspieler verantwortlich

-

Wenn das Spiel unterbrochen wird und ein Spieler ärztliche Versorgung benötigt, darf nur der offiziell registrierte Team-Arzt und oder Physio auf das Spielfeld. Dies darf aber erst nach der Aufforderung durch den Unparteiischen geschehen. Der Trainer darf unter keinen Umständen auf das Feld!

-

Außer der ärztlichen Behandlung, sind keine Eingriffe auf dem Spielfeld erlaubt.

-

Wenn ein Spieler ärztlich versorgt wurde, muss er das Spielfeld für zwei Minuten verlassen. Die Zeit wir vom Turniermanagement gestoppt.

6.5 Nach dem Spiel Nach dem Spiel muss der Team-Manager den Match-Report kontrollieren und unterschreiben. Falls der Verband Spieler zur Dopingkontrolle bitte, muss der TeamManager begleiten und die Formalitäten klären. Ein weiteres sehr wichtiges Aufgabengebiet des Managers ist es nach dem Spiel für die Ernährung der Spieler zu sorgen. Der Ernährungsplan sollte mit dem Trainer und der Kontaktperson abgestimmt sein, damit die entsprechenden Zeiten eingehalten werden.



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7. Mannschaftsfinanzen Eine gesunde Finanzlage und die Sicherung der langfristigen Einnahmen stehen im Vordergrund der Bestrebungen von Swiss Hockey. Wir wollen neue Finanzquellen im Bereich Sponsoring und Fundraising (als Folge der Präsentation von Landhockey als wirksames Produkt für Medien und Wirtschaft) und durch neue Möglichkeiten der Mitgliedschaft erschließen. 7.1 Budget Nationalmannschaften Im Gesamtbudget von Swiss Hockey steht ein gewisser Betrag für die Trainerentschädigungen (Jugendnationalmannschaften) zur Verfügung. Dieser wird nach einem bestimmten Schlüssel dem Teambudget zur Verfügung gestellt. Ist das Budget aufgebraucht, müssen überschüssige Kosten über das Teambudget übernommen werden.

7.2 Team-Budgets Der Teammanager ist verantwortlich für die Budgeterstellung des Teams. Das Budget wird in Zusammenarbeit mit dem Chef-Nachwuchs erstellt. Hierfür wird eine Vorlage vom Chef-Nachwuchs erstellt und an die Teammanager verteilt. Verantwortung für das



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Team-Budget bedeutet, dass der Team-Manager die Einnahmen des Teams einsammeln, verwalten und verteilen muss. Vor der Saison sollte der Finanzplan mit den Eltern durchgesprochen werden. Hier sollte nach Möglichkeit aufgezeigt werden, welche Kosten wo entstehen und wie hoch die Belastung für das Budget ist. Sollten Kosten für Veranstaltungen oder Events anfallen, die außerhalb des Budgets liegen, können sich die Eltern so frühzeitig darauf vorbereiten. Falls Familien die finanzielle Belastung nicht selbst tragen können, muss mit dem Chef-Nachwuchs und ggf. dem Finanzchef nach Lösungen gesucht werden. Es sollte nicht vorkommen, dass Spieler aus finanziellen Gründen nicht mitspielen können. Mögliche Kosten können für die Saison erwartet werden: -

Spiele und Training (inclusive Swiss Hockey Academy)

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Events und Turniere

-

Generelle Unternehmungen (z.B. Kosten für Leistungsdiagnostik)

-

Diverse Kosten

7.3 Sponsoring Nationalteams Ein Sponsoring ist möglich und sollte mit dem Chef-Nachwuchs zentral gesteuert werden. Ein Konzept ist bereits erstellt und kann über selbigen bezogen werden. Darüber hinaus können weitere Vergünstigungen angefragt werden. Bei Anfragen an Sponsoren muss darauf geachtet werden, dass bestehende Sponsorenverträge nicht verletzt werden. Es dürfen keine Anfragen an Konkurrenz-Firmen gerichtet werden. Der Chef-Nachwuchs verfügt über eine entsprechende Liste.

7.4 Budgetverwaltung der Swiss Hockey U-Mannschaften Nachfolgend sind die wichtigsten Punkte der Budgetverwaltung aufgelistet: -

Sämtliche Abrechnungen laufen über die offiziellen Swiss Hockey Konten.

-

Es gibt keine „Nebenkonten“ der Teammanager



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-

Die jeweiligen Team-Manager sind für die Einhaltung der Budgets verantwortlich.

-

Jegliche Eigenbeteiligung, Sponsoringgelder und Donatoren müssen auf das entsprechende Swiss Hockey-Konto einbezahlt werden.

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Bareinnahmen von Spielern wenn möglich vermeiden, ansonsten eine Übersicht mit der Abrechnung/VERRECHNUNG EINREICHEN

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Rechnungen müssen über die Hierarchie eingereicht werden. Die Teammanager sind dem Chef-Leistungssport bzw. Nachwuchs unterstellt, und hier eingereicht werden

-

Jede Nationalmannschaft hat ein Konto bei der Migrosbank, Kontoinhaber ist immer Swiss Hockey, Grisigenstrasse 6, 6048 Horw: o Herren-Nationalmannschaft: IBAN: CH30 0840 1016 7230 4470 2 o Damen-Nationalmannschaft: IBAN: CH30 0840 1016 7230 4470 2 o Herren U21: IBAN: CH 30 0840 1016 7230 4470 2 o Damen U21: IBAN: CH 30 0840 1016 7230 4470 2 o U16m+w Kontonummer: IBAN: CH50 0840 1000 0575 5077 8 o U18m Kontonummer IBAN: CH05 0840 1000 0561 1967 4 o U18w Kontonummer IBAN: CH80 0840 1000 0561 1968 2 o Regio Ost und West: IBAN CH30 0840 1016 7230 4470 2

Wird eine Einzahlung auf diese Konten getätigt bitte immer den Zahlungszweck angeben (Z. B. Eigenbeteiligung Muster Franziska U18w). -

JedeMannschaft hat im Kontenplan folgende Nummern:

-

Herren-Nationalmannschaft 3000 Erträge/4000 Aufwände

-

Damen-Nationalmannschaft 3010 Erträge/4010 Aufwände

-

Herren U21 3020 Erträge/4020 Aufwände

-

Damen U21 3030 Erträge/4030 Aufwände o U18m 3100 Erträge/ 4100 Aufwände o U16m 3110 Erträge/ 4110 Aufwände o U18w 3120 Erträge/ 4120 Aufwände o U16w 3130 Erträge/4140 Aufwände o Regio Ost und West 3140 Erträge/4140 Aufwände



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-

Es kann jederzeit beim Finanzchef von Swiss Hockey ein Kontoauszug und Vorschüsse angefordert werden

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Es gibt drei Spesenformulare (elektronisch). Mannschaftsabrechnungen, EinzelSpesenabrechung und Eigenbeteiligungen (Vorlage im Anhang)

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Die Spesenformulare müssen mit den Quittungen eingereicht werden.

-

Der Finanzchef steht jederzeit zur Verfügung um eventuelle Fragen zu klären (bitte im Vorfeld und nicht danach).

-

Eventuelle Überschüsse werden am Ende der Saison wieder an die Eltern zurück überwiesen oder nach Absprache Team Manager, Chef Nachwuchs und Finanzchef ins nächste Jahr übernommen

8. Mannschaftsaktivitäten

8.1 Teamfotos Das Erstellen von Mannschaftsbildern für die Außendarstellung wird durch den TeamManager organisiert. Der Team-Manager hat dafür Sorge zu tragen, dass möglichst das ganze Team + Staff mit auf das Foto gelangt. Es ist ebenfalls Aufgabe des Managers darauf zu achten, dass etwaige Sponsorenvereinbarungen eingehalten werden (Logos von Sponsoren müssen evtl. gut sichtbar platziert werden, etc.), alle Teammitglieder müssen zwingend die Bekleidung des Ausrüsters tragen!

8.2 Feiern Mannschaftsfeiern, egal ob geplant oder spontan, sind ein guter Weg, um den TeamSpirit zu stärken. Die Aufgabe des Team-Managers bei Mannschaftsfeiern ist dafür zu sorgen, dass alle Team-Mitglieder eingebunden sind und sich das Team respektvoll verhält und den Verband repräsentiert. Müssen Kosten übernommen werden, ist es ebenfalls Aufgabe des Managers diese zu begleichen, bzw. dafür zu sorgen, dass vor dem Event entsprechend Budget eingeplant wurde. Bei Juniorennationalmannschaften bis U18 sollte auf Alkoholische Getränke auch bei Abschlussfeiern verzichtet werden.



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Am Ende der Saison bietet sich eine Abschlussfeier an, um allen Freiwilligen, Trainer, Spielern, Offiziellen und Unterstützern zu danken.

9. Aufgabenübersicht Team-Manager 1. Swiss Hockey Team-Manager-Handbuch lesen 2. Team-Bekleidung beziehen o Bestellungen für das gesamte Team werden vom TM aufgenommen 3. Trikots und Material vom Vorgänger oder Swiss Hockey beziehen o Team-Manager für Wäsche und Lagerung verantwortlich! 4. Team-Budget mit dem Chef-Nachwuchs erstellen 5. Termin- und Trainingsplan (Liste) erstellen 6. Team-Listen anfertigen (Telefonnummern, E-Mails, Allergien, Medikamente...) o Spieler o Eltern o Gesamtliste 7. Einführendes Team-Meeting vorbereiten o Handout mit wichtigsten Themen erstellen §

Mögliche Helferpositionen (Fotograph, Social Media, etc.)

o Verhaltensregeln (nach Absprache mit Swiss Hockey) o Eltern- und Spielerlisten auf Vollständigkeit prüfen 8. Termin für Teamfoto festlegen o Sponsorenregelungen beachten!! 9. Reise- und Unterkunftsplanung für auswärtige Termine prüfen 10. (Bei einer Europa- oder Weltmeisterschaft)



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o Entry Form vorbereiten und an Chef Leistungssport/Nachwuch und Geschäftsstelle o Nach Ankunft Kontaktperson aufsuchen §

Ist Ansprechpartner vor Ort für alle Fragen und Gegebenheiten

o Team-Manager und Stand-In müssen am Techical Meeting teilnehmen! Nach Ansage des TD’s manchmal auch der Coach §

Entry Form abgeben (max. 18 Spieler bzw. 10 bei U16)

§

Teambekleidungsmuster mitnehmen

§

Code of Conduct abgeben

§

Declaration B vorher ausdrucken und abgeben

o Team-Manager ist Ansprechpartner No.1 für den Technical Director Telefon Nummer des TD’s erfragen o Nach den Spielen Gamerapport unterschreiben o Presseberichte für Swiss Hockey verfassen §

Nach dem Spiel innerhalb von 2 Stunden SDA Sportinformation informieren (Beat Haueter, +41 43 960 66 85 Direktwahl
 oder +41

43

960

60

60

Hauptnummer

oder

Mail

an

[email protected]) §

Bilder, Social Media, Stimmen der Spieler/Trainer •

Kann auch von einem Helfer gemacht werden

11. Saison/Jahresabschluss

vorbereiten

(z.B.

Feier)



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Anhang: Sponsorenvereinbarungen Eine detaillierte Liste der aktuellen Sponsoren kann bei Swiss Hockey eingesehen werden. Zur Übersicht untenstehend die beiden wichtigsten Sponsoren für den TeamManger. -

Der aktuelle Ausrüster ist ERIMA

-

Bidons und Bidonhalter vom Elektrolytgetränkehersteller Verofit werden ebenfalls gestellt und können bei Swiss Hockey angefragt werden. Wichtig: Bitte Verofit-Bidon-Halter auf allen Mannschaftsfotos platzieren und gut sichtbar präsentieren. Zusätzlich kann über Verofit weitere Produkte bestellt werden, die Preisliste kann über den Chef-Nachwuchs bezogen werden.



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Zuständige Kontaktpersonen -

Geschäftsführer und Chef Leistungssport Swiss Hockey o Paul Schneider

-

§

Tel.: +41794566842

§

E-Mail:[email protected]

Chef-Nachwuchs o Daniel Dziemba

-

§

Tel.:+41774630136

§

E-Mail:[email protected]

Finanzchef Swiss Hockey o Robert Egloff

-

§

Tel.:+41792079513

§

E-Mail:[email protected]

Leistungssportverantwortlicher Vorstand Swiss Hockey o Roger Thoma

-

§

Tel.: 0613010934

§

E-Mail:[email protected]

Cheftrainer Leistungssport Swiss Hockey o Chris Faust

-

§

Tel.: 0049 172 673 77 78

§

E-Mail:[email protected]

SDA Sportinformation Schweiz o Beat Haueter §

Tel.: +41 43 960 66 85 Direktwahl
 oder +41 43 960 60 60 Hauptnummer

§

E-Mail: [email protected]



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-

CMO (Chief medical Officer) o Kerstin Warncke (Kantosspital Luzern)

-

§

Tel.: 079 321 75 24

§

E-Mail: [email protected]

Verbandsarzt o Dr. Jochen Paul (Rennbahnklinik Basel) §

Tel.: 077 432 34 91

§

E-Mail: [email protected]

Anhang Dokumente









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