SIGNA Sports Group startet durch

1 2 3 4 5 6 Shutterstock Ausgabe Nr. 6 / März 2017 Die SIGNA Sports Group ist Nummer 1 in Deutschland und «Top Five» in Europa SIGNA Sports Group ...
Author: Emma Klein
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Ausgabe Nr. 6 / März 2017

Die SIGNA Sports Group ist Nummer 1 in Deutschland und «Top Five» in Europa

SIGNA Sports Group startet durch SIGNA Retail hat im Jahr 2016 die Mehrheit am Online Sporthändler OUTFITTER, an Europas führendem Bike- und Outdoor E-Commerce-Unternehmen, internetstores, sowie an Europas erfolgreichstem Multi Channel Retailer im Tennisbereich, Tennis-Point, übernommen. Gemeinsam mit Karstadt Sports, der Nummer 2 unter den Sportartikelfachhändlern in Deutschland, bilden diese Unternehmen zusammen die neu etablierte SIGNA Sports Group. Mit einem Umsatz von über EUR 600 Mio. im Jahr 2017, mit 44 stationären Standorten in der DACH-Region und mit 20 Webshops in 15 verschiedenen Ländern ist die SIGNA Sports Group die klare Nummer 1 in Deutschland und zählt in Europa zu den «Top Five» im Multi Channel Sporthandel. Alle Unternehmen arbeiten profitabel. Vor allem in den Segmenten Teamsport, Running, Fußball, Biking, Outdoor und Tennis hat sich die SIGNA Sports Group zu

einem der größten und dynamisch wachsenden Omni Channel Player in ganz Europa entwickelt. Monatlich frequentieren mehr als zwei Millionen Kunden die stationären Läden der SIGNA Sports Group, über acht Millionen Onlinebesucher surfen monatlich in den Webshops, mit dem Ergebnis, dass über 2,2 Millionen Onlinebestellungen bzw. Pakete pro Jahr die hochmodernen Logistikzentren und Warenlager der SIGNA Sports Group verlassen. Wesentlicher Erfolgsfaktor der neu etablierten SIGNA Sports Group ist der konsequente Fokus auf das digitale Geschäft. Die Zukäufe des vergangenen Jahres, die ausschließlich im Bereich Online stattfanden, werden dazu führen, den Onlineanteil am Gruppenumsatz 2017 auf über 60% zu steigern. Ebenso konnten auch die „Digitalen Köpfe“ der Onlineunternehmen für die Vision der SIGNA Sports Group begeistert

werden. Das komplette Team der Gründer, die ihre Unternehmen von „scratch“ aufgebaut und erfolgreich geführt haben, bleibt weiterhin beteiligt und aktiv in den Einzelunternehmen und in der SIGNA Sports Group engagiert. Die SIGNA Sports Group kann mit Stolz auf eines der größten, besten und unternehmerisch erfahrensten Onlinekompetenzteams im europäischen Sportmarkt bauen. Strategisch übergreifend koordiniert wird die SIGNA Sports Group von einem Steering Comitee, dem auch die Gründer und CEOs der jeweiligen Unternehmen angehören. Es werden Synergien analysiert, best-of–class Standards definiert und Wachstumsopportunitäten beraten. Mittelfristiges quantitatives Ziel der SIGNA Sports Group ist die erste Umsatzmilliarde, qualitativ bleibt der Anspruch, nachhaltig einer der Top-Knowhow- und Innovationsführer im Omni Channel Sporthandel in Europa zu bleiben.

SIGNA TIMES GOES DIGITAL! In der aktuellen Ausgabe der SIGNA Times laden wir Sie ein, mit unserer eigens programmierten App in die digitale Welt von SIGNA einzutauchen. Das Team der SIGNA Times wünscht Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und spannende virtuelle Erlebnisse.

SIGNA Times Eine ausführliche Anleitung sowie Erklärung für die Anwendung und weitere Details finden Sie auf Seite 3.

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Ausgabe Nr. 6 / März 2017

SIGNA Unternehmensgruppe

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SIGNA goes digital BRANCHENVORREITER IN DEN KERNMÄRKTEN

GROUP EXECUTIVE BOARD: Dieter Berninghaus (Chairman), Christoph Stadlhuber, Frank Tölle, Wolfram Keil

PREMIUM GROUP

SIGNA Real Estate beschäftigt etwa 200 Mitarbeiter an sieben Standorten in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. Das Bestandsportfolio wird mit über EUR 6 Mrd. bewertet, und das Developmentvolumen beträgt EUR 5 Mrd. SIGNA Real Estate ist in drei unabhängige Geschäftsbereiche unterteilt:

  SIGNA DEVELOPMENT SELECTION SIGNA Development Selection investiert in Entwicklungsprojekte in Ballungszentren, besonders im deutschsprachigen Raum. Dazu zählen Bürogebäude und

FOOD & RESTAURANTS GROUP

SIGNA Retail

SIGNA Real Estate

  SIGNA PRIME SELECTION  SIGNA Prime Selection besitzt ein Portfolio exklusiver Immobilien in innerstädtischen Lagen in Österreich, Deutschland und Italien. Der überwiegende Teil dieser außergewöhnlichen Liegenschaften bleibt langfristig im Besitz von SIGNA Prime. Sie ergänzt ihre Immobilienanlagen durch Zukäufe und zusätzliche Projekte an Top-Standorten mit hohem Wertsteigerungspotenzial laufend weiter.

DEPARTMENT STORE GROUP

SPORTS GROUP

-hochhäuser, Wohnanlagen, Einkaufszentren und Hotels. Das Unternehmen verfolgt eine Strategie des „Kaufens – Entwickelns – Verkaufens“.   SIGNA FUNDS  SIGNA Funds verwaltet geschlossene Immobilienfonds für private Anleger mit stabilen Renditen und langfristigen Wertsteigerungen. Außerdem verfolgt sie opportunistische Immobilieninvestitionen, z. B. die Verwaltung von Private-EquityInvestitionen für institutionelle Anleger und Familienunternehmen. Neue Projekte wie Kindertagesstätten und Studentenwohnheime sowie City-Apartments erweitern das Portfolio dieses Unternehmens.

Unter dem Dach der SIGNA Retail sind mehrere Handelsunternehmen unabhängig nebeneinander aufgestellt. Über 20.000 Beschäftigte an über 100 Standorten erwirtschaften jährliche Umsätze von mehr als EUR 3,5 Mrd.

  THE KADEWE GROUP T  he KaDeWe Group ist die führende Luxuswarenhausgruppe in Deutschland und betreibt die drei Luxuskaufhäuser: das KaDeWe in Berlin, den Oberpollinger in München und das Alsterhaus in Hamburg. Zusammen mit ihrem italienischen Partner LaRinascente möchte sich die Gruppe als führende Luxuswarenhausgruppe in Mitteleuropa etablieren. Sie will ihr Portfolio durch Übernahme weiterer führender Luxuskaufhäuser in Europa und durch Eröffnung neuer Geschäfte in den wichtigsten europäischen Hauptstädten erweitern.

  SIGNA DEPARTMENT STORE GROUP  Mit mehr als 135-jähriger Tradition zählt der erfolgreich restrukturierte Karstadt zu den führenden Kaufhausketten des Landes. Die Gruppe betreibt 79 Niederlassungen an Triple-A-Standorten, vertreibt mehr als 1.200 Marken und erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von über EUR 2 Mrd. Zusammen mit karstadt.de, dress-for-less und weiteren zusätzlichen Übernahmen und Partnerschaften möchte die Gruppe zu einem „Marktplatz der Zukunft“ werden, der die Online- und Offline-Shopping-Angebote miteinander kombiniert.

  SIGNA SPORTS GROUP Die SIGNA Sports Group ist die führende Einzelhandelsgruppe und Multi Channel Plattform für Sportartikel in Deutschland und unter den «Top Five» in Europa. Die Gruppe ist Eigentümer von Karstadt Sports mit seinem vielfältigen Produktsortiment. Darüber hinaus hält die Gruppe Mehrheitsanteile am Online-Spezialanbieter internetstores (Nr. 1 in Radsport und Outdoor) sowie an Tennis-Point (Nr. 1 im Tennis) und OUTFITTER (Nr. 2 in Fußball, Laufsport und Mannschaftssportarten).

  SIGNA FOOD & RESTAURANTS GROUP  Die SIGNA Food & Restaurants Group gehört zu den größten Quick-Service-Plattformen auf dem deutschen Markt. Zum Portfolio gehört, neben Le Buffet, auch das Joint Venture mit EATALY. Die Gruppe positioniert sich als innovativer Dienstleister auf dem europäischen Markt für Lebensmittel. Auf der Grundlage ihres betrieblichen Know-hows wird sie mithilfe von Übernahmen und Master-Franchisevereinbarungen/Joint Ventures mit schnellen Dienstleistungskonzepten weiter wachsen.

Inmitten der 3. industriellen Revolution, in der Zeitenwende vom Industriezeitalter zur digitalen Ära wird unser Leben tiefgreifend, vielfach und weltweit durch diesen Prozess verändert. Der digitale Wandel ist allumfassend, allgegenwärtig und verändert Mensch, Markt, Gesellschaft und Umwelt. In der Wirtschaft zwingen neue Technologien wie Social Media und Virtual bzw. Augmented Reality Unternehmen, ihre Geschäftsmodelle grundlegend zu überdenken, um die Bedürfnissen ihrer Kunden zu erkennen und diesen auch gerecht zu werden. Gleichzeitig sind die neuen Medien der „goldene Draht“ zum Kunden und schaffen, insbesondere für den Real Estate Bereich, geradezu unvorstellbare neue Möglichkeiten – von der Planung bis hin zur Vermarktung der Projekte. SIGNA positioniert sich im Bereich Real Estate in ihren Kernmärkten als einer der Branchenvorreiter im digitalen Bereich und setzt seit 2015 auf Virtual Reality-Rundgänge. Digitale und virtuelle Realitäten machen die

Immobilie erleb- und greifbar und schaffen so Klarheit für den Kunden. Im Wohnungsvertrieb setzt SIGNA auf die Technologien HTC VIVE und Gamepad, die es ermöglichen, sich frei und selbstständig im Raum zu bewegen. On top kann der Wohnungsinteressent in der virtuellen Welt die mögliche Ausstattung, wie z.B. Bodenbelege, Badezimmerarmaturen oder Lampen, schon bald mittels Konfigurator auswählen. Mit einem Mix in verschiedenen Netzwerken ist SIGNA auf Corporate Ebene seit der EXPO REAL 2016 auf Social Media aktiv. SIGNA Geschäftsführer Christoph Stadlhuber wird zusätzlich auf LinkedIn als Digital CEO positioniert. Es geht darum, auf unterschiedlichen Kanälen mit unterschiedlichen Kunden in Kontakt zu treten, Themen zu benennen, Trends aufzuzeigen und sich zu aktuellen Entwicklungen im Immobilien- und Einzelhandelsbereich zu Wort zu melden. Darüber hinaus nützt SIGNA ausgewählte Social Media Kanäle, um einzelne Projekte zu präsentieren.

Im Bereich Retail ist SIGNA schon längst digital. Mit 20 Webshops in 15 verschiedenen Ländern zählt die SIGNA Sports Group in ganz Europa zu den «Top 5» im Sportbereich und hat den Sprung in das digitale Zeitalter längst erreicht. Der Sportgruppenumsatz im Onlinesegment im Jahr 2017 beträgt schon mehr als 60% des gesamten Umsatzes von über EUR 600 Mio. Im Segment Warenhaus sind wir mit dem

Online-Outlet für Designermode, dress-for-less, und mit Karstadt.de sehr erfolgreich vertreten und weiter auf Wachstumskurs. Auch die SIGNA Times goes digital. Mit unserer eigens programmierten SIGNA Times App für iOS und Android sehen Sie schon jetzt in 3D, wie unser Landmark-Projekt THE ICON VIENNA am Wiener Hauptbahnhof nach seiner Fertig-

stellung im Jahr 2018 aussehen wird, Sie erleben die Eröffnung des neuen KaDeWe in Berlin mit, können sich mittels Zeitraffer-Film vom Baufortschritt unseres Wohnprojektes PARKAPARTMENTS AM BELVEDERE überzeugen oder sehen, wie aus einer ehemaligen Bankenzentrale das Luxushotel Park Hyatt Vienna entstand. Und noch vieles mehr… Folgen Sie dazu der folgenden Step-by-Step-Anleitung.

Wie wird meine SIGNA Times digital? ANBEI STEP BY STEP DIE ERKLÄRUNG:

SCAN DOWNLOAD

START

SIGNA Times App im iOS App Store bzw. im Google Play Store downloaden und installieren.

SIGNA Times App starten.

Die mit den Icons gekennzeichneten Bilder scannen und in die virtuelle Welt von SIGNA eintauchen.

Hinweis: Mobiles Endgerät bei der Nutzung der SIGNA Times App immer im Querformat halten.

FILM - VILLA EDEN GALLERY - VILLA EDEN

SIGNA Holding – Gesellschafterstruktur UNTERNEHMERISCHE PARTNER MIT LANGFRISTPERSPEKTIVE SIGNA versteht sich als rein private Familien–Beteiligungsholding, der es gelungen ist, sich zu einem Unternehmen europäischen Formats zu entwickeln. Die Gruppe umfasst zwei voneinander operativ völlig unabhängig agierende Geschäftsbereiche Immobilien und Retail. Seite 02

SIGNA Real Estate besitzt und managt ein umfassendes Bestandsportfolio an außergewöhnlichen Immobilien und wird als kompetenter Partner in der Immobilienentwicklung und als einer der führenden Immobiliendienstleister wahrgenommen. Unter dem Dach der

SIGNA Retail finden sich mehrere Beteiligungen an verschiedenen deutschen Einzelhandelsunternehmen, die in vier Bereiche aufgeteilt und sowohl im Online- als auch im Offline-Handel sehr erfolgreich sind. Die gesamten unternehmerischen Aktivitäten werden auf der

Ebene der Holding über das Group Executive Board des Unternehmens koordiniert. Seit 17 Jahren befindet sich SIGNA mehrheitlich im Besitz der Familie Benko Privatstiftung. Ebenso sind von Anfang an ausnahmslos unter-

nehmerische Partner mit einer Langfristperspektive in SIGNA engagiert. Hauptgesellschafter auf Holdingebene mit 90% der Firmenanteile ist die Familie Benko Privatstiftung und mit 10% der Schweizer Paradeunternehmer und Lindt & Sprüngli Verwaltungsratspräsident Ernst Tanner. Seite 03

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SIGNA Prime Selection AG SIGNA Prime Selection AG ist eine private österreichische Immobiliengesellschaft mit einem Portfolio an Trophy-Immobilien im Wert von rd. EUR 5,5 Mrd. Das Unternehmen hält und entwickelt ausschließlich innerstädtische Einzelhandels- und Büroobjekte in den größten Städten im deutschsprachigen Raum. Dank ihrer ausgezeichneten Lage sind diese bekannten Objekte grundsätzlich vollvermietet und erzeugen überdies eine große Strahlkraft auf die unmittelbare und nähere Umgebung. Das Geschäftsmodell ist zweistufig aufgebaut: der überwiegende Teil des Portfolios bleibt langfristig im Eigentum. Teil dieses exklusiven Bestandsportfolios sind beispielsweise das Berliner Luxuswarenhaus KaDeWe, das Goldene Quartier in Wien mit dem Park Hyatt Vienna oder das Kaufhaus Tyrol in Innsbruck. Hier profitiert SIGNA Prime von indexierten Mieteinnahmen, die in Kombination mit einer konservativen Finanzierungsstruktur auf Fixzinsbasis zu komfortabel ansteigenden Überschüssen führen. Das aktuell nied-

VORHER-NACHHER SLIDER

Park Hyatt Vienna

rige Zinsniveau wurde über die ca. 20-jährige gewichtete Mietrestlaufzeit abgesichert. Professionell verwaltete Innenstadtimmobilien in frequentierten Lagen ziehen weiterhin bonitätsstarke Mieter an, deren Angebot sich immer mehr von „Bedarf“ zu „Erlebnis“ weiterentwickelt und, die sich damit geringerer Konkurrenz durch den

Onlinehandel aussetzen. Unter den Mietern finden sich Luxusbrands wie Louis Vuitton, Prada und Armani, Handelsgiganten wie Apple, die KaDeWe Group, H&M, Saturn, Peek & Cloppenburg und Primark sowie institutionelle Großmieter wie UniCredit Bank Austria, Generali Versicherung, die Republik Österreich und viele mehr.

Die Erweiterung des Bestandsportfolios findet durch eigene Entwicklungstätigkeit statt. So wird z.B. der „Karstadt Hermannplatz“ im Bezirk Kreuzberg/Neukölln zu einem großen, innerstädtischen Einkaufszentrum umgebaut. Zusätzlich werden moderne Wohn- sowie Büroflächen geschaffen. In zentraler Lage in München, zwischen Hauptbahn-

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Weiteres Prime Portfolio

hof und Stachus, hat sich SIGNA am „München Karstadt Bahnhof“ beteiligt. Von den laufenden Projektentwicklungen soll z.B. die Alte Akademie in München nach Fertigstellung und Vermietung langfristig behalten werden. Um eine attraktive Rendite für Aktionäre und Investoren zu erwirtschaften, entwickelt SIGNA Prime im Rahmen der „New Investments“ auch Objekte in ihren Kernmärkten und veräußert diese nach Ende der Entwicklungsphase an Dritte. Bis zu 25% des Marktwerts des Bestandsportfolios ist in New Investments investiert. Hierbei werden niedrig bewertete bzw. ineffizient genutzte Immobilien gezielt einer Neupositionierung bzw. Modernisierung unterzogen. Das Redevelopment wird von der Tochtergesellschaft SIGNA Real Estate Management durchgeführt, die seit über zehn Jahren in diesem Segment sehr erfolgreich ist.

KaDeWe, Berlin

Alte Akademie, München

Park Hyatt Vienna

Österreichische Postsparkasse, Wien

Tuchlauben, Wien

PANORAMATOUR

Die Kombination dieser zwei Strategiesegmente ist die Basis für überdurchschnittliche Wertsteigerung für unsere Gruppe und bietet eine attraktive Plattform für weiteres Wachstum.

Stabilität im Portfolio und langfristige Finanzierung

AUSTRIA CAMPUS, Wien

BESTANDSPORTFOLIO AUF ANNÄHERND 20 JAHRE FINANZIERT Abgestimmt auf die langfristigen Mietverträge (Weighted Average Lease Term > 20 Jahre) finanziert SIGNA Prime Selection seine einzelnen Bestandsimmobilien aktiv mit möglichst lange laufenden Krediten. Die gewichtete durchschnittliche Zinsbindung der Darlehen im hochwertigen Bestandsportfolio von SIGNA Prime beträgt fast 20 Jahre. Diese Laufzeiten, verbunden mit den niedrigen Fixzinsen von im Schnitt deutlich unter

3%, sind in Europa einzigartig und sorgen für eine hohe Stabilität im Bestandsportfolio, aber auch einen komfortablen Überschuss, der wiederum für die Entwicklungsaktivitäten in Bestlagen eingesetzt werden kann. Die bekannte Qualität der SIGNAObjekte in den Innenstädten, verbunden mit der langfristigen Finanzierung, schafft somit „Werte für Generationen“. Graben 19, Wien

KaDeWe, Berlin

Alsterhaus, Hamburg

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Kunstforum, Wien

Kaufhaus Tyrol, Innsbruck

Oberpollinger München

Ku’damm, Berlin

WaltherPark, Bolzano-Bozen

Kärntner Straße 11, Wien

Karstadt Hermannplatz, Berlin

Karstadt München Bahnhof

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Referenzprojekte – BAI Prime Assets FILM - DC TOWER FILM - WIEN MITTE

Investitionspipeline mit EUR 2,7 Mrd. prall gefüllt

SIGNA wird – vorbehaltlich der Genehmigung durch die Kartellbehörden – den Bauträger, ebenso wie die eigenen Dienstleistungsgesellschaften für Projektentwicklung und Bauträgerschaft (BAI), Makler (BAReal) sowie eine Hausverwaltung (Donath) mittels Joint Venture übernehmen. Die Unternehmen mit ihren insgesamt rund 150 Mitarbeitern sollen eigenständig weitergeführt werden. Bisheriger Eigentümer der BAI war die UniCredit Bank Austria, die im Rahmen eines Bieterverfahrens das Unternehmen Ende Jänner 2017 verkauft hat. Die Transaktion

rd.

150

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind derzeit bei der BAI beschäftigt (inkl. BAReal und Hausverwaltung Donath).

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WIEN MITTE

Der DC TOWER in der Wiener Donaucity ist seit Herbst 2013 mit 250 Metern das höchste Gebäude Österreichs und ein modernes Wahrzeichen von Wien. Das Multi-Use-Objekt mit einer Mietfläche von rd. 66.000 m² für Office, Hotel und Gastronomie sowie weitere öffentliche Bereiche wurde nach den Entwürfen des französischen Stararchitekten Dominique Perrault erbaut.

Die Überbauung des Bahnhofs Wien Mitte mit der U-Bahn-Station Landstraße mit einem multifunktionalen Gebäudekomplex, bestehend aus Büro-, Einkaufs-, Gastronomieund Freizeitbereich, ist mit einer Bruttogeschossfläche (oberirdisch) von rd. 150.000 m² eine der größten innerstädtischen Projektentwicklungen Wiens.

Landstraßer Hauptstraße 1b, 1030 Wien

samtprojektes „Hauptbahnhof“ aus, wenige Minuten vom ersten Wiener Gemeindebezirk entfernt. Mehrere renommierte Architekturbüros zeichnen für die Gestaltung dieses Quartiers verantwortlich. Unmittelbar im Norden liegt angrenzend der Erste Bank Campus von Henke Schreieck und im Süden befindet sich das, ebenfalls von SIGNA realisierte und von Renzo Piano Building Workshop geplante, Projekt PARKAPARTMENTS AM BELVEDERE und Hotel Andaz Am Belvedere Vienna, das im Herbst 2018 fertiggestellt wird. Bis Mitte 2018 wird ein weiteres SIGNA-Objekt das neue aufstrebende Viertel im Westen komplettieren: Das Multi-Use-Objekt THE ICON VIENNA wird als einziges Bürogebäude vor Ort über einen direkten Zugang zum öffentlichen Netz der Wiener U-Bahn- und S-Bahn und zum Fernverkehr der ÖBB sowie zur Halle Nord mit all ihren Infrastruktureinrichtungen verfügen und das Tor zum Hauptbahnhof Wien markieren.

© M.Nagl

FILM - ÖBB ZENTRALE

ÖBB KONZERNZENTRALE

PARK RESIDENCES

Am Hauptbahnhof 2, 1100 Wien

Direkt angrenzend an den neuen Hauptbahnhof Wien wurde die neue Konzernzentrale der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) mit einer Bruttogeschossfläche (oberirdisch) von rd. 46.000 m² errichtet. Das rd. 88 Meter hohe Objekt, das im Sommer 2014 fertiggestellt wurde, wird zum Großteil als Bürogebäude genutzt und zeichnet sich durch maximale Flexibilität für unterschiedlichste Officeformen aus.

Krakauer Straße 25 & 27, Leystraße 165, 167 & 169, Schweidlgasse 44 & 46, 1020 Wien

© M.Nagl

© Schreiner Kastler

Die BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH wurde im März 1990 gegründet und Ende 1999 in die Immobilien Holding GmbH, eine 100%-Tochter der Immobilien Privatstiftung, eingebracht. Heute zählt die BAI zu den großen Bauträgern Österreichs und verfügt über ein breites Kompetenz-Netzwerk auf allen Gebieten des Immobiliengeschäfts. Die Gruppe entwickelt, errichtet, verwertet und verwaltet Immobilien im Büro- und Gewerbebereich und engagiert sich beim geförderten sowie beim frei finanzierten Wohnbau sehr stark.

DC TOWER

Donau-City-Straße 7, 1220 Wien

© WED/M.Nagl

Für die nächsten Jahre ist die Investitionspipeline von SIGNA in der österreichischen Hauptstadt prall gefüllt: Mit einem Projektentwicklungsvolumen von über EUR 2,7 Mrd. wird SIGNA bedeutendster privater Immobilienentwickler von Wien. Zu den bisherigen attraktiven Projekten kommt ein weiteres, großes Entwicklungsportfolio vom renommierten Wiener Bauträger BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH hinzu.

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© M.Nagl

SIGNA wird bedeutendster Immobiliendeveloper in Wien

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Das hochwertige und energieeffiziente Wohnprojekt mit 212 freifinanzierten 2- bis 5- Zimmer-Wohnungen mit Eigengärten, Loggien, Terrassen oder Balkonen im 2. Wiener Gemeindebezirk besteht aus acht sogenannten „Stadthäusern“. Die Park Residences bieten überdurchschnittlichen Wohnkomfort mit einem eigenen Fitness- und Spa-Bereich und hochwertigen Gemeinschaftsflächen für die Eigentümer. Das Naherholungsgebiet Donauinsel befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Trienna, Wien

wird noch vor Sommer 2017 zum Abschluss kommen. Insgesamt sind im Portfolio der BAI derzeit 18 Projekte mit einem Investitionsvolumen von rund EUR 1,7 Mrd. und einem Projektentwicklungsvolumen von über 440.000 m². Erfahrung bei der Errichtung von mittlerweile mehr als 460.000 m² Bürofläche und über 3.700 Wohneinheiten machen die BAI zu einem starken Player am österreichischen Immobilienmarkt. Mit einem Gesamtentwicklungsvolumen von EUR 2,7 Mrd. ist SIGNA

1990 wurde die BAI gegründet und zählt heute zu den großen Bauträgern Österreichs.

mit der Übernahme der BAI der bedeutendste Immobilieninvestor in Wien. In den nächsten drei Jahren wird SIGNA damit für die Entwicklung von durchschnittlich über 50% aller Büroflächen in der Bundeshauptstadt verantwortlich zeichnen. Zu den Entwicklungsprojekten der BAI zählen im Wohnbereich u.a. die Projekte „Parkside“ in der Vorgartenstrasse 120, „Trienna“, „Eurogate“, „Wohnen am Schweizergarten“ am Hauptbahnhof und die „Donaumarina – Apartments“ am Handelskai. Im Büro- bzw. im gewerblichen

rd. 685.000 m² Nutzfläche für Büros, Retail, Hotels, Seniorenheime und Kindergärten sowie für universitäre Einrichtungen und Bildungsstätten wurden seit 1994 von der BAI entwickelt.

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Bereich u.a. noch die Projekte „Biotech-Cluster“ und „white space“ in der Muthgasse, Nordwestbahnstraße 2-6, das Stadtentwicklungsgebiet Donaufeld oder etwa Bauplätze im Stadterweiterungsgebiet Aspern. Das Projekt „Wohnen am Schweizergarten“, das zuvor ebenso der UniCredit Bank Austria gehört hat, wurde direkt von SIGNA gekauft. Es zeichnet sich, neben der attraktiven Architektur von Delugan Meissl und Coop Himmelb(l)au, auch durch die markante, gut erschlossene Lage innerhalb des städtebaulich bedeutenden Ge-

3.700

Wohneinheiten wurden bisher von der BAI realisiert.

rd.

5,3

Mio. m²

Nutzfläche werden aktuell von der BAI verwaltet.

Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer SIGNA: „Mit dem Erwerb der BAI und ihrer Beteiligungen setzen wir ein weiteres starkes Zeichen als großer Immobilienentwickler in Österreich. Es freut mich besonders, dass wir durch diese Übernahme weitere attraktive Projekte zu unserem bestehenden Entwicklungsportfolio hinzubekommen, und sich dadurch unser Entwicklungsvolumen auf rund EUR 2,7 Mrd. erhöht. Unser erklärtes Ziel mit dieser Übernahme ist es, unsere Stellung als wichtiger Anbieter von qualitätsvollem Wohnen in der Bundeshauptstadt zu festigen und weiter auszubauen.“

18 Projekte mit einem Investitionsvolumen von rd. EUR 1,7 Mrd. und einem Projektentwicklungsvolumen von über 440.000 m² sind derzeit im BAI-Portfolio.

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SIGNA goes Living

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FILM PARKAPARTMENTS AM BELVEDERE

FORUM DONAUSTADT, Wien

PARKAPARTMENTS AM BELVEDERE, Wien

Wohnbauoffensive mit attraktiven Projekten in Wien SIGNA ist es in den ersten 17 Jahren ihres Bestehens gelungen, im Geschäftsbereich Real Estate ein Immobilienvermögen von über EUR 6 Mrd. aufzubauen, wobei der Investitionsschwerpunkt bisher vor allem bei der Entwicklung und beim Erwerb von Büro-, Handels- und Hotelimmobilien lag. Mit der Übernahme der BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH im Dezember 2016 wird SIGNA zusätzlich zu seinen bestehenden Projekten PARKAPARTMENTS AM BELVEDERE und FORUM DONAUSTADT nun noch intensiver auch in den wichtigen Bereich „Wohnbau“ in Wien einsteigen. Insgesamt befinden sich im Portfolio der BAI derzeit 18 Projekte mit einem Investitionsvolumen von rund EUR 1,7 Mrd. und einem Projektentwicklungsvolumen von über 440.000 m². Zu den Entwicklungsprojekten im Wohnbereich zählen u.a. die Projekte „Trienna“, „5 im 22“, „Parkside“ in der Vorgartenstrasse 120, „Eurogate“ oder die „Donaumarina – Apartments“ am

Handelskai. Zusätzlich wird SIGNA darüber hinaus auch noch das Projekt „Wohnen am Schweizergarten“ am Wiener Hauptbahnhof entwickeln, welches im Rahmen der Transaktion direkt von SIGNA gekauft wurde. Direkt daneben realisiert SIGNA bis Herbst 2018 bereits das von Renzo Piano Building Workshop entworfene Projekt PARKAPARTMENTS AM BELVEDERE. Das FORUM DONAUSTADT, ein neuer Stadtteil mit rd. 300 Wohnungen, Büros und eigener Infrastruktur im 22. Wiener Bezirk, wird von SIGNA gemeinsam mit ARE Development entwickelt. Insgesamt sind mit diesen 3 Projekten rd. 1.050 Wohnungen bei SIGNA entweder in Planung oder schon im Bau. ZWEI GROSSPROJEKTE IM NEUEN STADTTEIL Die Projekte „Wohnen am Schweizergarten“ und PARKAPARTMENTS AM BELVEDERE zeichnen sich durch ihre markante, gut erschlossene Lage innerhalb des städtebaulich bedeutenden

WOHNEN AM SCHWEIZERGARTEN GEPLANTER BAUBEGINN: Anfang 2018 GEPLANTE FERTIGSTELLUNG: GEPLANTE ANZAHL WOHNUNGEN: WEITERE INFOS:

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„Wohnen am Schweizergarten“ ist das Ergebnis eines geladenen Wettbewerbs, der Mitte 2015 durchgeführt wurde, und aus dem der Beitrag des renommierten Architekturbüros Delugan Meissl Associated Architects hervorging. Auf Basis dieses städtebaulichen Konzepts wurde in weiterer Folge eines der Wohnhochhäuser aus dem Wettbewerbsbeitrag von Coop Himmelb(l)au integriert, um – unter Berücksichtigung der Juryempfehlung – ein in sich stimmiges Gesamtensemble zu schaffen. Auf einem Baufeld von rd. 12.000 m², direkt neben dem Erste Bank Campus, soll ein gemischt genutzter Gebäudekomplex mit min. 400 Woh-

nungen sowie Einzelhandelsflächen und einem Kindergarten errichtet werden. Der Baubeginn ist für Anfang 2018, die Fertigstellung für Mitte 2020 geplant. Die PARKAPARTMENTS AM BELVEDERE stammen aus der Feder von Renzo Piano Building Workshop und sind das bisher erste Projekt des Stararchitekten, das in Österreich errichtet wird. Piano ist u.a. für das Landmark-Building „The Shard“/London Bridge Tower bekannt und zeichnet auch für die Gestaltung des Potsdamer Platzes in Berlin sowie des Centre Pompidou in Paris verantwortlich. Die einzigartige Säulenkonstruktion der drei Wohngebäude hebt die PARKAPARTMENTS AM BELVEDERE über die Baumkronen der angrenzenden Parks. Ein traumhafter Blick über die Dächer von Wien erschließt sich den Bewohnern. Insgesamt entstehen bis Herbst 2018 über 340 Wohnungen ab einer Größe von 46 m², davon 23 besonde-

re Selection Apartments, alle verfügen über Terrasse, Balkon oder Loggia, eine moderne Ausstattung und eine intelligente Aufteilung. WOHNEN IM NEUEN WAHRZEICHEN DER DONAUSTADT In unmittelbarer Nähe zum Donauzentrum errichtet SIGNA im Joint Venture mit ARE Development ein neues Quartier mit breitem Nutzungsmix und erstklassiger Infrastruktur. Herzstück des aus sechs Bauteilen bestehenden Projekts FORUM DONAUSTADT ist der Forum Tower mit 145 Metern Höhe und das Forum Home, ein Wohnhochhaus mit 100 Metern Höhe und rd. 300 Wohnungen mit Loggien. Der aufwendig gestaltete Außenbereich, die alle Gebäude verbindende Erdgeschosszone, die hervorragende Gastronomie, die attraktive Verkehrs- und Einkaufsinfrastruktur direkt vor der Haustüre und die Nähe zu den Freizeitmöglichkeiten, wie etwa Alte Donau und die Donauinsel, machen dieses neue Wahrzeichen einzigartig.

SIGNA Living – aktuelle Projekte

VIEW WEBCAM FILM - BAUSTELLE PARKAPARTMENTS AM BELVEDERE

Gesamtprojektes „Hauptbahnhof Wien“ aus, inmitten des aufstrebenden Viertels „Quartier Belvedere“. Der neue Wiener Stadtteil grenzt direkt an das große Naherholungsareal Schweizergarten, Botanischer Garten und Schlossgarten Belvedere und an den 3. und 4. Wiener Gemeindebezirk an.

FORUM DONAUSTADT, Wien

Mitte 2020 min. 400 www.signa.at

FORUM DONAUSTADT BAUPHASE 1

Geplanter Baubeginn: Ende 2017 Geplante Fertigstellung: Ende 2020

BAUPHASE 2

Geplanter Baubeginn: 2019 Geplante Fertigstellung: 2022

GEPL. ANZAHL WOHNUNGEN: rd. 300 WEITERE INFOS: www.forum-donaustadt.at

PARKAPARTMENTS AM BELVEDERE BAUBEGINN:

Februar 2016

GEPLANTE FERTIGSTELLUNG:

Herbst 2018

ANZAHL WOHNUNGEN: WEITERE INFOS:

346

parkapartments.at

Wohnen am Schweizergarten, Wien

Wohnen am Schweizergarten, Wien

„Es geht unbedingt um qualitätsvolle Architektur.“ INTERVIEW MIT ELKE DELUGAN-MEISSL SIGNA: Sie sind seit 25 Jahren aktiv, bauen weltweit Kulturbauten, Museen, Wohnprojekte, Einkaufszentren oder Bürogebäude – ziemlich vielseitig?

Foto ©Marlene Rahmann VIENNA ART WEEK 2016

DELUGAN MEISSL Associated Architects (DMAA) DMAA zählt zu den erfolgreichsten österreichischen Architekturbüros und findet große internationale Beachtung. Zu den bekanntesten Projekten zählen das Porsche Museum in Stuttgart-Zuffenhausen, das Festspielhaus Erl und der neue Campus Tower HafenCity Hamburg. Für SIGNA realisiert DMAA die Projekte „FORUM DONAUSTADT“ und „Wohnen am Schweizergarten“. Umsetzungsstärke, Realitätssinn und Vision sowie Leidenschaft positionieren das Büro in den vorderen Reihen des globalen Architekturdiskurses.

Delugan-Meissl: Von Anfang an – seit Gründung des Büros 1993 – ist es Ziel, uns nicht zu spezialisieren, sondern uns mit den unterschiedlichsten architektonischen Aufgabenstellungen auseinanderzusetzen. Darüber hinaus beschäftigen wir uns seit Beginn mit dem Phänomen der physiologischen Erfahrbarkeit des Raumes – der Wechselwirkung zwischen dem Raum und seinem Nutzer – ein zentrales Thema, welches all unsere Entwurfsprozesse bestimmt. SIGNA: …klingt unheimlich spannend…?

gischen Erfahrbarkeit des Raumes stellen oder geht’s da eher um praktisches und schnelles Bauen? Delugan-Meissl: Ich denke, man kann Architektur nicht in Qualität und Quantität kategorisieren. Ich verstehe den Wohnbau als eine der Kerndisziplinen der Architektur. Zuzug und leistbarer Wohnraum sind Forderungen – die qualitätsvolle Auseinandersetzung damit eine Verpflichtung. Wir beschäftigen uns mit dem Thema Wohnbau seit der ersten Stunde, konnten in diesem Segment einige Wettbewerbe gewinnen, die auch realisiert wurden. SIGNA: Leistbares Wohnen bedeutet auch qualitätsvolle Architektur?

Delugan-Meissl: Ja, das ist spannend, aber zugleich auch der Umstand, in verschiedenen Dimensionen realisieren zu können – große städtebauliche Vorhaben, wie z.B. das neue Zentrum in Kagran – FORUM DONAUSTADT – gehören ebenso dazu wie Wohnbauten, Einfamilienhäuser, Museen, bis hin zum Interior- bzw. Produktdesign.

Delugan-Meissl: Ja, das sehe ich so – das Spannende daran ist, dass sich die Parameter, bezogen auf Flexibilität, Leistbarkeit, oder etwa Lebensumstände ständig verändern. Ich denke, viele meiner Kolleginnen und Kollegen haben bereits brauchbare und innovative Konzepte in ihren Archiven. Jetzt ist auch auf politischer Ebene Mut gefragt, eine notwendige Vielfalt zuzulassen.

SIGNA: Kann man mit dieser Herangehensweise bei einem jährlichen Zuzug von rund 40.000 Menschen nach Wien die Frage der physiolo-

SIGNA: Ich habe in einer deutschen Zeitung gelesenen, Politik und Wirtschaft setzen wieder auf Plattenbauten. Das ist die Antithe-

se zu dem, was sie gerade gesagt haben. Delugan-Meissl: Diese Entwicklung ist zu hinterfragen, denn Errungenschaften sollten wir weiterverfolgen. Die Menschen haben immer unterschiedliche Bedürfnisse – eine Wohnung muss nicht immer nach den bekannten Schemata funktionieren. Die sich ständig verändernden Lebensformen sowie die daraus resultierenden Bedürfnisse erfordern diverse Konzepte, die den Anforderungen entsprechend weiterentwickelt werden müssen. Stadtentwicklung und Wohnbau werden in unseren Konzepten nie getrennt voneinander gesehen. Es ist essentiell, sich auch, neben der konkreten Behausung, mit dem Umfeld, dem Kontext, dem Zwischenraum sowie mit der sozialen Integration auseinanderzusetzen. SIGNA: Eigentlich eine Vorwegnahme meiner nächsten Frage: Sie haben viele renommierte Projekte im Ausland und auch immer wieder in Wien. Es ist, als ob es hier eine Basis gibt, die Sie nicht verlassen wollen. Delugan-Meissl: Das ist auch eine spezielle Bürophilosophie, die ich vertrete – für mich ist es am effizientesten, wenn möglich, Tätigkeiten an einem Ort zu konzentrieren, ein kompaktes, schlagkräftiges

Team auf kurzem Wege zu erreichen – den Prozess zu begleiten, ist für mich eine Prämisse. SIGNA: Sie sind „politisch“ sehr aktiv, ich meine damit, dass Sie sich stark in Beiräten und in Gremien einbringen. Delugan-Meissl: Ja, wenn Sie „politisch“ so definieren. Für mich war und ist es immer eine konstruktive Auseinandersetzung, meine Erfahrung einzubringen, sowie Prozesse zu initiieren und zu steuern. SIGNA: Was hervorsticht ist, dass Sie sehr aktive Teilnehmerin bei Architektenwettbewerben sind. Delugan-Meissl: Wir haben seit Beginn unserer Bürogründung immer an Wettbewerben teilgenommen, bislang mit gutem Erfolg. Auch unser erstes großes Projekt, die Donaucity, wurde über einen Wettbewerb gewonnen. Es ist eine Grundsatzentscheidung jedes Büros, sich an Wettbewerben zu beteiligen, oder einen anderen Weg einzuschlagen, wenngleich ich das Instrument des Wettbewerbs nicht für jede Aufgabenstellung als die beste aller Lösungen betrachte. Ich verschließe die Türen nicht, wenn jemand mit einem Direktauftrag auf uns zukommt (…lacht…)…

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THE ICON VIENNA Neues Headquarter der BAWAG P.S.K.

AUGMENTED REALITY

BÜROS

FILM - THE ICON VIENNA

ab 350 m²

HWB 14,5 kWh/m².a

DIREKTZUGANG ZUM HAUPTBAHNHOF

THE ICON VIENNA

EINE ADRESSE, DIE EIN ZEICHEN SETZT. DIREKTZUGANG ZUM ÖFFENTLICHEN VERKEHRSNETZ, HAUPTBAHNHOF WIEN

UNVERBAUTER WEITBLICK ÜBER DIE STADT

INNERSTÄDTISCHER STANDORT

PERFEKTE INFRASTRUKTUR

INDIVIDUELLE NUTZUNG UND BÜROVARIANTEN

BÜROFLÄCHEN AB 350 m²

VERMIETUNG PROVISIONSFREI

05 99 98 999, [email protected], www.THE-ICON-VIENNA.com GEPLANTE FERTIGSTELLUNG 2018

EIN PROJEKT VON

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Kurz vor Weihnachten 2016 durfte sich SIGNA wieder über einen großen Vermietungserfolg freuen. Die BAWAG P.S.K., eine der größten Banken Österreichs, wird ihre neue Zentrale in das Landmark-Büroobjekt THE ICON VIENNA am neuen Wiener Hauptbahnhof verlegen. Die Bank hat für den gesamten Turm 66 einen 20-jährigen Mietvertrag für rund 28.000 m² abgeschlossen und wird am neuen Standort, voraussichtlich ab Ende 2018, rd. 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konzentrieren. LANDMARK-BUILDING AM NEUEN WIENER HAUPTBAHNHOF THE ICON VIENNA am Areal des Hauptbahnhofs bereichert nicht nur das Entwicklungsgebiet „Hauptbahnhof Wien“, sondern setzt an diesem innerstädtischen Businessstandort mit seinen drei unterschiedlich hohen Türmen (88,00 m, 66,00 m und 38,50 m) ein für Wien stadtbildprägendes architektonisches Zeichen. Die Türme sind über eine gemeinsame Sockelgeschosszone miteinander verbunden, in welcher eine ansprechende Begegnungszone mit bedarfsorien-

tiertem Einzelhandel und gastronomischem Angebot entstehen wird. THE ICON VIENNA wird als einziges Bürogebäude vor Ort über einen direkten Zugang zum öffentlichen Netz der Wiener U-Bahn- und S-Bahn und zum Fernverkehr der ÖBB sowie zur neu entstandenen Halle Nord mit all ihren Infrastruktureinrichtungen verfügen. Bei Fertigstellung von THE ICON VIENNA wird es zweimal pro Stunde eine direkte Zugverbindung zwischen dem Hauptbahnhof mit dem Flughafen Wien geben. Via Südosttangente A23 sowie Ostautobahn A4 kann der Flughafen Wien in 15 Minuten mit dem Auto

erreicht werden. Die Anbindung an das übrige individuelle Verkehrsnetz ist ebenso hervorragend. Ergänzt wird dieses durch bestens ausgebaute Radwege. OBJEKT ZIEHT RENOMMIERTE MIETER AN Die Einzigartigkeit des von der SIGNA entwickelten Multi-UseObjektes wird durch seine prominente Lage innerhalb dieses neuen Quartiers zusätzlich unterstrichen: Gelegen direkt an der Hauptverkehrsader Wiedner Gürtel grenzt das Gebäudeensemble unmittelbar an den neuen Hauptbahnhof an.

„Wir freuen uns, mit der BAWAG P.S.K., eine der größten und profitabelsten Banken Österreichs als Mieter für THE ICON VIENNA gewonnen zu haben. Dass die BAWAG P.S.K. als erster Großmieter Ende 2018 einziehen wird, beweist die hohe Attraktivität unseres neuen, zukunftsweisenden Objektes“, erklärt SIGNA Geschäftsführer Christoph Stadlhuber. „Unser nachhaltiger Vermietungserfolg bestätigt die Richtigkeit unserer strategischen Ausrichtung: repräsentative Büroimmobilien in bester Lage mit guter öffentlicher Anbindung, mit exklusiver Ausstattung, bestückt mit umweltfreundlicher und be-

triebskostenschonender Infrastruktur zu entwickeln“, so Christoph Stadlhuber. SIGNA wird im Frühjahr 2017 diesen erfolgreichen Weg fortsetzen. Ein weiterer renommierter Mieter wird seine österreichische Unternehmenszentrale in THE ICON VIENNA übersiedeln. Der langfristige Mietvertrag für den gesamten Turm 38 mit einer Mietfläche von rd. 12.500 m² soll bis spätestens Mitte 2017 unterzeichnet werden. Damit beträgt die Vorvermietungsquote eineinhalb Jahre vor der Fertigstellung des Projekts bereits mehr als 50%.

ECKDATEN NUTZUNGSART: BAUBEGINN: FERTIGSTELLUNG: VERMIETUNGSQUOTE: WEITERE INFORMATIONEN:

Büroflächen ab 390 m², Retail, Gastronomie November 2015 Mitte 2018 > 50% Mitte 2017 www.THE-ICON-VIENNA.com

THE ICON VIENNA

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WaltherPark Bolzano-Bozen

CLIP - LINDT

FILM - WALTHERPARK AUGMENTED REALITY

So fein. So intensiv. WaltherPark, Bolzano-Bozen

Baubeginn für das Projekt im Sommer 2017 reiche herausragende Gebäude verantwortlich zeichnet. Damit soll aus dem heute wenig attraktiven, aber zentralen Viertel ein Quartier von hoher Attraktivität direkt im Zentrum der Stadt entstehen.

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Das Viertel rund um den Busbahnhof ist der Eingang zur Altstadt von Bozen – und es präsentiert sich nicht sehr attraktiv. Deshalb ist diese Neugestaltung des ganzen Viertels seit einiger Zeit das Anliegen von SIGNA, und deswegen hat sie einen umfangreichen städtebaulichen Plan vorgelegt, dieses Quartier in der Südtiroler Landeshauptstadt neu zu gestalten und zu requalifizieren.

Die lokale Politik konnte sich nach den Lokalwahlen im Frühjahr 2015 indes nicht auf eine weitere politische Zusammenarbeit einigen. Die Konsequenz war, dass sich keine Koalition bilden konnte, und die Stadt deswegen unter kommissarische Verwaltung gesetzt wurde. Einer der ersten Schritte, die der Kommissar setzte, war, das Projekt der SIGNA einer allgemeinen Bevölkerungsbefragung zu unterziehen und die Bewohner von Bozen

zu befragen, ob sie für die Requalifizierung und die Aufwertung ihrer Stadt stimmen wollen. Von Anfang an gab es zum Projekt „WaltherPark“ kontinuierliche Information und Transparenz, weil SIGNA überzeugt war, die Bevölkerung und die Entscheidungsträger mit einzubeziehen – schließlich wird ja ein Projekt für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bozen und des Landes Südtirol verwirklicht. Im Rahmen des Referendums, das von 29. März bis 4. April 2016 stattgefunden hat, haben sich zwei Drittel der Wähler dafür ausgesprochen, dass die SIGNA ihr Projekt bauen soll. Dieses Ergebnis ist umso erstaunlicher und erfreulicher, weil sich

lokale Interessensgruppen von Kaufleuten und ein großes Medienunternehmen klar gegen das Projekt ausgesprochen und eine sehr intensive Gegenkampagne wider die Fakten aufgezogen haben. Dennoch gelang es SIGNA, die Bevölkerung von den Vorteilen des Requalifizierungsprojekts für die Stadt und ihre Bewohner zu überzeugen. Anfang des Jahres 2017 hat das Bozner Verwaltungsgericht drei Einsprüche gegen das Projekt „WaltherPark“ abgelehnt. Nach der Zustimmung durch die Bevölkerung und der öffentlichen Verwaltung im Vorjahr hat nun auch das Gericht den Weg endgültig für die Verwirklichung des Projektes

Die städtebaulichen Planungen für dieses Ensemble beinhalten eine neue Einteilung und Gestaltung, neue Verkehrswege und Infrastruktur, ein Hotel, zahlreiche Wohnungen, Büros, Gastronomiebetriebe, soziale Einrichtungen, Räume für die Jugend sowie ein attraktives innerstädtisches Kaufhaus, um so einen neuen entscheidenden Impuls für das beschauliche Bozen und Südtirol liefern zu können.

frei gemacht. Nach diesen positiven Entscheidungen und den weiteren rechtlichen und baulichen sowie planerischen Schritten kann das Projekt in drei Jahren umgesetzt und eröffnet werden. Durch die Umsetzung des Projekts kommt es zu einer deutlichen Belebung der Stadt Bozen und der Region und einem sehr attraktiven zusätzlichen Angebot an hochwertigen Verkaufsflächen für die Bevölkerung von Bozen und Südtirol. Zudem werden hunderte neue Arbeitsplätze während der Bauphase und nach der Eröffnung in den vielen Geschäften geschaffen, und es kommt zu einer deutlichen Aufwertung von Bozen durch Einkaufs- und zusätzlichen Architekturtourismus. Überdies wird den Bedürfnissen der Bevölkerung nach mehr Grünflächen Rechnung getragen, und das Angebot an Ruhezonen substantiell erweitert, indem der Bahnhofspark und die Bahnhofsallee als „hochwertiger Boulevard“ neugestaltet werden. Bozen erhält ein neues Eingangstor zur historischen Innenstadt, eine Infrastruktur mit vielen Zweckbestimmungen in unmittelbarer Nähe zum zentralen Waltherplatz. Das Projekt ist von den Boznerinnen und Boznern mit viel Positivität und Emotion aufgenommen worden. Die Vorstellung ist, dass im Jahre 2019 hier ein Kaufhaus für die Bürger von Bozen und Südtirol entsteht und von einem Erfolgsmodell „WaltherPark“ gesprochen werden kann.

Die Architektur dieses Projekts zur Wiedergewinnung und Requalifizierung des Viertels wurde von Star-Architekt David Chipperfield entworfen, der weltweit für zahlWaltherPark, Bolzano-Bozen

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SIGNA setzt auf Virtual Reality

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„Wir wollen Wohnungen bald online verkaufen.“ Anlässlich der 19. EXPO REAL in München im Oktober 2016 nutzte SIGNA wieder die Chance, neueste technische Entwicklungen für den Immobilienbereich zu präsentieren. Diesmal stand das Thema „Virtual Reality“ (VR) im Zentrum – ein Thema, das in der Immobilienbranche stark im Vormarsch ist. Virtual Reality, Digitalisierung oder etwa Augmented Reality sind in der Branche mittlerweile gängige Begriffe. Der Einzug von digitalen und virtuellen Realitäten schafft insbesondere für den Immobilienbereich sehr viele, geradezu unvorstellbare neue Möglichkeiten – von der Planung bis hin zur Vermarktung der Projekte.

„Als einer der größten privaten Immobilienentwickler wissen wir um die Erlebbarkeit und Darstellung von Immobilien bereits vor Fertigstellung. Wenn es darum geht, für Projekte Interessenten zu finden, stehen wirklichkeitsnahe Visualisierungen ganz oben auf der Liste der wesentlichen Marketinginstrumente. Neben dem Nutzen von realitätsnahen Visualisierungsfilmen und Renderings besteht ein sehr großes Potential für den Bereich ‚Virtual Reality im Immobilienvertrieb‘“, erklärt Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer von SIGNA.

trieb auf Virtual Reality-Rundgänge bei ihren in Bau befindlichen Büroimmobilien. Mittels Oculus-Brille, oder auch ortsunabhängig auf Tablet und Smartphone, können sich Mietinteressenten ein klares Bild davon machen, wie das fertige Objekt aussehen wird. Diese Technik macht die Immobilie erleb- und greifbar, zeigt die Wegeführung, gibt ein Gefühl für die Räumlichkeit und die damit verbundene Sicherheit, schafft Klarheit für den Kunden und beschleunigt damit den Entscheidungsprozess.

SIGNA & VIRTUAL REALITY Seit 2015 setzt SIGNA für den Ver-

DIE ZUKUNFT VON VR IM WOHNUNGSVERTRIEB „War es bei unseren bisherigen „virtuellen“ Rundgängen ausschließlich möglich, mittels ansteuerbaren Punkten von Sichtachse zu Sichtachse zu kommen, lassen es neuere Technologien – wie HTC VIVE – zu, sich komplett frei und selbstständig im Raum zu bewegen. Gerade für den Wohnungsvertrieb finde ich das besonders interessant, da wir hier vor allem Privatkunden ansprechen, die oftmals emotiona-

ler entscheiden als Bürosuchende“, erklärt Christoph Stadlhuber. Eine weitere Variante – längst bekannt aus der Gaming-Industrie – ist die Möglichkeit, mittels Gamepad in Schrittgeschwindigkeit durch die zukünftige Immobilie spazieren zu können. Beide Innovationen kommen bei SIGNA erstmals beim Wiener Wohnprojekt PARKAPARTMENTS AM BELVEDERE zum Einsatz. On top kann der Wohnungsinteressent in der virtuellen Welt die möglichen Boden- und Fliesenbelege bald mittels Konfigurator auswählen. Ob dunkel oder hell – Entscheidungen werden damit leichter und einfacher, und der Kunde bekommt eine echte Vorstellung, wie es wirklich aussehen wird. VR ERZEUGT POSITIVE EMOTIONEN Der Kunde verlangt von der Immobilien- und Bauindustrie immer mehr Individualität. Zudem macht es die immer schneller werdende „Welt“ nicht einfacher, Kunden zu erreichen. „Da helfen Tools wie Virtual Reality

enorm, und das Feedback an uns ist äußerst positiv. Bei wem weckt es keine Kindheitserinnerungen, wenn man nach Jahren wieder einmal einen Joystick in Händen hält und sich damit sogar durch seine zukünftige Wohnung bewegen kann? Das damit geweckte „Kindheits-Ich“ erzeugt beim potentiellen Käufer positive Emotionen“, so Stadlhuber. „Hinzu kommt, dass – dank der neuesten Techniken – der Kunde eine sehr realitätsnahe Darstellung vor sich hat und sofort einen Eindruck seiner neuen Wohnung bekommt.“

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Seit Facebook im Jahr 2004 das Licht der Welt erblickt hat, ist das Thema Social Media in aller Munde und aus unserer Kommunikation und damit aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Die unterschiedlichen Plattformen wie twitter, YouTube, LinkedIn, Facebook, Instagram usw. ermöglichen uns, mit Familie, Freunden, Kollegen und Kunden in Kontakt zu treten und mit ihnen Meinungen, Eindrücke, Erfahrungen oder Informationen auszutauschen und Wissen zu sammeln.

SIGNA @ Social Media Social Media prägen und verändern die Art und Weise der Kommunikation von SIGNA und verändern folglich auch unsere Möglichkeiten, wie wir mit den unterschiedlichen Zielgruppen, Partnern und Stakeholdern in Kontakt treten und sie mit uns. Die Entwicklung bietet uns die Gelegenheit, in der digitalen Welt Platz zu nehmen, zuzuhören und mitzureden. Wir können Themen anstoßen, Kommunikation mitsteuern und die digitale Wahrnehmung von SIGNA mitgestalten. Social Media haben deshalb

und aufgrund ihrer Echtzeit- und Zielgruppenrelevanz für uns eine wesentliche Bedeutung. SIGNA positioniert sich in seinen Kernmärkten als einer der Branchenvorreiter im digitalen Bereich und setzt seit Herbst 2016 auf Social Media als ergänzende Kommunikationsinstrumente – um Projekte hier zu bewerben, zu vermarkten, um aktuelle Trends aufzuzeigen, sich zu relevanten Themen zu positionieren und, um Agenda Setting zu betreiben.

Mit einem Mix aus unterschiedlichen Netzwerken werden auf diversen Plattformen verschiedene Zielgruppen angesprochen. Auf der Ebene Corporate-Communication konzentriert sich SIGNA derzeit auf die Plattformen LinkedIn, Xing und Twitter. Zusätzlich veröffentlicht SIGNA Geschäftsführer Christoph Stadlhuber auf LinkedIn in regelmäßigen Abständen persönliche Pulse-Beiträge zu relevanten Branchenthemen und Entwicklungen in den Bereichen Real Estate und Einzelhandel. Auf Projektebene haben wir im Vorfeld des Referendums über unser Requalifizierungsprojekt WaltherPark in Bozen im Frühjahr 2016, neben klassischen Medien, auch sehr stark auf Social Media Kanäle gesetzt, um die Bevölkerung zu motivieren, für unser Projekt und damit für den Aufschwung in Bozen zu stimmen. Mit großem Erfolg – fast zwei Drit-

DIE BEDEUTUNG VON VRTOOLS FÜR DIE IMMOBILIENBRANCHE Virtual und Augmented Reality werden in der Immobilienbranche in den nächsten Jahren enorm boomen. Für die Branche bedeutet das, dass hier auch der technologische Vorsprung echter Vorsprung für die Vermarktung und damit den Erfolg sein wird. „SIGNA will hier natürlich einer der Vorreiter sein und bleiben. Wir wollen Wohnungen bald online verkaufen“, so Stadlhuber.

tel der Wählerinnen und Wähler haben sich dafür ausgesprochen, das Projekt, bestehend aus einem Kaufhaus, Hotel, Büros, Wohnungen, sozialen Flächen und einem Park in Bozen, bauen zu dürfen. Vor Kurzem haben wir mit dem Blog „Aufschwung Bonn“ gestartet, der Infos zum Projekt und zur Bürgerwerkstatt im Rahmen derer die Bürgerinnen und Bürger von Bonn eigene Ideen für die Entwicklung des Viktoriakarrees einbringen können, gibt. Auf Instagram lassen wir ab sofort Bilder unseres herausragenden Wohnprojekts PARKAPARTMENTS AM BELVEDERE und seiner attraktiven Umgebung sprechen und informieren Interessierte mehrmals täglich über die umliegende Infrastruktur, die Nachbarschaft, den Baufortschritt sowie die vielfältigen Freizeit- und Sportmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe.

@signa_group SIGNA Group of Companies SIGNA Unternehmensgruppe

EXPO REAL 2016, SIGNA VR-Corner

SIGNA setzt seit Herbst 2016 auf Social Media als ergänzende Kommunikationsinstrumente

„Ein Chatbot beantwortet Basisfragen der Kunden, aber genau darum geht es.“

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INTERVIEW MIT SABINE HOFFMANN, AMBUZZADOR

Foto © ambuzzador / Jürgen Hammerschmid

ambuzzador hat sich in den 12 Jahren seit ihrer Gründung zur führenden Buzz Marketing und Social Media Beratungsagentur aus Österreich entwickelt, seit 2015 auch mit einem Standort in Berlin. Ein Team von 25 Social Media ExpertInnen sorgt für die starke digitale und persönliche Reputation von Marken und begleitet Unternehmen, wie auch SIGNA, auf ihrem Weg zum Social Business.

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SIGNA: Sie sind eine Vorreiterin in Social Media und in der Digital Business Beratung. Ein ganz neuer Digitalisierungstrend, der auch bei SIGNA Einzug findet, ist der sogenannte „Chatbot“. Was kann man sich darunter vorstellen? Hoffmann: Chatbots sind textbasierte Dialogsysteme. Der Name setzt sich aus „chat“, also „plaudern, reden“ und „bot“ für „Robot“ zusammen. Was dahinter steckt, ist „Künstliche Intelligenz“. Einfache Fragestellungen zu einem Produkt/einer Dienstleistung werden über einen Messenger Service in einem Chat mit einem Computer beantwortet. Im Idealfall hat er einen Namen und einen eigenen Charakter. Der Kunde bekommt vom Chatbot sehr rasch Informationen, die ihn interessieren, die er schnell und einfach sucht, quasi wie bei einem Face-to-Face-Gespräch.

SIGNA: Worin besteht der Vorteil eines Chatbots gegenüber bekannten Technologien, wie z.B. einer Website? Hoffmann: Der Kunde bekommt direkt die passende Antwort auf seine Frage. Mit dem Chatbot zwinge ich dem Kunden meine eigene Logik, wie und wo er Informationen auf meiner Website findet, nicht auf. Sicher hätte er diese auch auf meiner Website gefunden, aber das hätte wahrscheinlich viel länger gedauert. SIGNA: Aber der Chatbot ist dabei nicht substituierend? Hoffmann: Der Chatbot wird eine Website oder den direkten Kontakt nicht ersetzen, weil es immer Menschen geben wird, die sich Informationen lieber selbst zusammensuchen oder einfach anrufen. Zudem muss ich in der Suchmaschine weiterhin auffindbar sein, sonst findet mich der Kunde womöglich gar

nicht. Also ist es ein UND und kein Entweder-oder. SIGNA: Ihrer Erfahrung nach, wie nehmen Kunden den Chatbot an? Hoffmann: Wir haben für einen weiteren Kunden von uns einen Chatbot entwickelt. Die Kunden nehmen diesen sehr gut an. In den ersten drei Monaten hatten wir ca. 15.000 User und mehr als 30.000 Messages. Der Chatbot löst Fragestellungen sehr schnell. Anfragen, die er nicht erfassen kann – die Rate liegt hier bei unter 10% – werden an menschliche Kollegen, also ans Servicecenter weitergeleitet. Der Chatbot ist schon sehr anerkannt als ein weiterer Servicekanal. SIGNA: Mit einem Chatbot weiß ich also sehr schnell sehr genau, was der Kunde möchte. Für den Immobilienbereich äußerst interessant… Hoffmann: Absolut. Gerade bei Wohnprojekten, wie den PARKA-

FROHE OSTERN

PARTMENTS AM BELVEDERE, gibt es sehr viele Basis-Fragestellungen, die der Chatbot sehr einfach abdecken kann. Das ist ja nicht nur für das Unternehmen, sondern vor allem für den Kunden ein Riesen-Vorteil, wenn er sich bequem von zuhause aus über eine potenzielle neue Wohnung informieren kann und ein Gespür für das Projekt bekommt. Wenn es dann grundsätzlich passt, kann er ganz anders in das persönliche Verkaufsgespräch gehen. D.h., der Chatbot beantwortet zwar Basisfragen der Kunden, aber in Wirklichkeit sind es die wesentlichen Fragen. Und genau darum geht es.

Der LINDT GOLDHASE verbreitet süße Osterstimmung im Kaufhaus Tyrol

SIGNA startet im Herbst 2017 mit dem Chatbot-Service für das Wohnprojekt PARKAPARTMENTS AM BELVEDERE.

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Vom Produkt zur Customer Experience

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Digitale Transformation

Marke

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So zia le

M ed ien

ERLEBNIS

Customer Journey Design

S PO + s le Sa

EXZELLENTE ARCHITEKTUR AUS MEISTERHAND. 23 besondere Wohnungen aus der Feder von Renzo Piano in erstklassiger Lage und mit atemberaubendem Blick auf Wien.

Kunde

Geplante Fertigstellung Q3 /2018

Potenzielle Kunden

© ambuzzador GmbH

© ambuzzador GmbH

Wie Social Media und Digitale Technologien Geschäftsmodelle transformieren

Unser Business Alltag ist so schnell und anders geworden in diesen Tagen: Kunden halten sich schon lange nicht mehr an vorgegebene Prozesse, wenn es etwa um Anfragen oder Beschwerden geht, sondern verlauten ihre Unzufriedenheit laut und für jeden sichtbar im Netz. Mitarbeiter tauschen sich öffentlich über ihre Arbeitgeber aus. Jedes kleine operative „Hoppala“ hat das Potenzial, zu einem Shitstorm, wie etwa die ohne Schale verpackten Bananen in einer Billa Filiale. Und obendrein tauchen komplett neue Mitbewerber auf und erobern ungewohnt rasch Märkte und vor allem die Herzen der Konsumenten. Wie etwa das StartUp Number 26, das mittlerweile über eine Bank Lizenz verfügt und damit durchaus ernst zu nehmen ist als Mitbewer-

ber für traditionelle Banken. Soweit nichts Neues. Oder doch? DIE 3. INDUSTRIELLE REVOLUTION Wir befinden uns mitten in der 3. Industriellen Revolution: dem Übergang vom Industriezeitalter, in dem es fast ausschließlich darum ging, effizienter zu werden, in dafür deklinierten Organisationsformen, ins Digitale Zeitalter, in dem Unternehmen mit maximaler Personalisierung und Flexibilität punkten. In dieser heute produktionsbedingten Unbeweglichkeit werden wir konfrontiert mit dem eindringlichen Wunsch der digitalen Generation nach Erlebnissen, möglichst für die momentane Situation passend, in Echtzeit variiert. Gefragt

ist für diese Anforderungen der Arbeitsmodus des Experimentierens, um maximal durchlässig zu werden und bei jedem Handgriff dazuzulernen. Experimentieren bedeutet vor allem Variieren und Testen und ist der Widerspruch zu Planen und Kontrollieren, unserem aktuellen Modus. DEN DIREKTEN DRAHT ZUM KUNDEN NUTZEN Und da kommen die Neuen Medien als der „goldene Draht“ zum Kunden ins Spiel. Oft der einzig direkte Draht, abgesehen von Sales, und vor allem nicht nur zu Kunden, sondern auch zu potenziellen Kunden. DIE Möglichkeit, tagtäglich seine Fühler auszustrecken, quasi Sensoren in die Com-

munity zu stecken, um zu lernen und mögliche Lösungen unmittelbar zu testen. Aber auch, um mit den eigenen Impulsen Interaktion und Nachfrage zu stimulieren, auf Augenhöhe, versteht sich. Ganzheitliches Customer Experience Design statt Produktentwicklung entscheidet heute das Rennen um die Aufmerksamkeit und damit letztendlich den Erfolg eines Geschäftsmodells. BUSINESS AGILITÄT ALS VORAUSSETZUNG FÜR EIN DIGITALES GESCHÄFTSMODELL In dieser Entwicklung wird der Ruf zur organisationalen Transformation immer lauter. Eine digital fitte Kommunikationsabteilung als Einzelkämpfer in Unternehmen reicht längst nicht mehr aus:

Um (kommunikative) Chancen in Echtzeit nutzbar zu machen, braucht es siloübergreifendes Zusammenarbeiten in Unternehmen. Diese neuen Strukturen bieten die nötige Agilität für den exponentiell hohen Veränderungsdruck, um auf disruptive Phänomene nicht nur reagieren zu können. Für diese große Vision müssen wir über Leadership sprechen, angefangen von Führungsstilen in den unterschiedlichen Phasen des Change, über das Verhandeln neuer Werte für die Unternehmenskultur, neue Formen des Zusammenarbeitens, aber auch die persönliche Entwicklung von Führungskräften. Als Leader für ein neues Zeitalter. Ein Zeitalter der Kooperation, das für jeden einzelnen neue Möglichkeiten bringt.

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VON SABINE HOFFMANN

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Ein Projekt von

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KaDeWe Group

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»High Season« in Hamburg

Die Umwandlung zum Top-Player im Premium- und Luxusmarkt Die KaDeWe Group wird mit ihren Ikonen KaDeWe in Berlin, Alsterhaus in Hamburg und Oberpollinger gerade zu einem Top-Player im Premium- und Luxusmarkt entwickelt. Sowohl der Marktauftritt als auch das Profil der einzelnen Standorte wird auf inter-

nationale Standards, wie z.B. bei Harrods oder Galeries Lafayette angehoben und umgesetzt. Die drei Häuser werden – gemeinsam mit dem strategischen Partner, der italienischen La Rinascente Group, – als internationale

„Best in Class“ positioniert und komplett umgebaut sowie neugestaltet. Die Häuser bekommen ein neues Gesicht: Das KaDeWe wird vom niederländischen Architekten und Pritzker-Preisträger Rem Koolhaas umgebaut. In Hamburg zeichnet das vielfach ausgezeich-

nete deutsche Architekturbüro Kleihues + Kleihues für die Neugestaltung des Alsterhaus verantwortlich. Der Engländer John Pawson, der etwa das Storedesign von Calvin Klein entworfen hat, wird sich der Umgestaltung im Oberpollinger annehmen.

DIE NEUE ACCESSORIES HALL IM ALSTERHAUS

Die offizielle Eröffnung der brandneuen Accessories Hall markierte die erfolgreiche erste Etappe der großen Transformation des Alsterhaus. Von nun an findet sich im Atrium die exquisiteste Markenauswahl, die es seit der Eröffnung vor mehr als 100 Jahren im Alsterhaus gab: Taschen und Accessoires von Marken wie Celine, Saint Laurent, Balenciaga, Fendi und Valentino, Uhren und Schmuck des exklusiven Schweizer Juweliers Bucherer sowie die hochklassige Londoner Geschenk- und Genusswelt von Fortnum & Mason illustrieren den erstmaligen Einzug eines wahrhaft modernen Luxus in das Traditionshaus.

In den kommenden Jahren wird SIGNA, gemeinsam mit ihrem Partner EUR 150 Millionen in den Umbau und die Neugestaltung investieren, und die ersten Umbauschritte in den drei Häusern sind schon geschafft.

Das neue KaDeWe „BEST IN CLASS“ DURCH REM KOOLHAAS Die erste Etappe des epochalen Umbaus des KaDeWe ist bewältigt: Die zehn Fenster an der Tauentzienstraße erinnern mit den wiederhergestellten Rundbögen an die Identität des Hauses zur Eröffnung im Jahre 1907. Die um fast fünf Meter vergrößerten Fenster werden durch den ebenfalls erneuerten Haupteingang ergänzt und kontrastieren die historische Rückführung der Fensterfront mit einem zeitgeistigen Statement. Die 60.000 m² große Fläche des Hauses wird in den kommenden Jahren

nach und nach in vier Quadranten für unterschiedliche Fashion-Bereiche wie Design, Klassik, sportlich oder experimentell aufgeteilt, die jeweils über den Haupteingang, aber auch über eigene Rolltreppen erreichbar sein werden. Das Dach des KaDeWe dagegen weicht einem Glasbau, der die gesamte 7. Etage umrunden wird. Die darunter eröffneten Restaurants, Bars und der Dachgarten werden zum Public Space auch nach Ladenschluss und erhalten einen separaten Eingang. Die Metamorphose des KaDeWe wird bis 2018 bei laufendem Betrieb andauern.

Mit der Eröffnung zweier Quadranten zeitigt Rem Koolhaas‘ Masterplan im innern des KaDeWe erste große Ergebnisse. Von nun an findet sich in der zweiten Etage die großzügige Markenauswahl für Women‘s Fashion. Für die Gestaltung dieses Women‘s Fashion Quadranten zeichnet die Pariser Designerin India Mahdavi verantwortlich. Die extravagante Künstlerin, die auf mehreren Kontinenten aktiv ist, bezeichnet Shopping auf der Höhe der Zeit als nichts weniger als eine »kulturelle Erfahrung«.

Der Quadrant, auf dem Männer ihren Look ab jetzt mit Schuhen und Accessoires — etwa von Dries Van Noten, Valentino und Ted Baker — ergänzen können, wurde von Storage Milano entworfen. Den typisch milanesischen Hang zu funktioneller Architektur haben die Baukünstler beibehalten, ihn jedoch mit dem richtigen Maß sinnlicher Elemente gebrochen: »Shopping soll mit allen Sinnen stattfinden können«, so ihre Überzeugung für die erste Etage, die mit viel Platz zum Verweilen das persönliche Erleben der ausgesuchten Kollektionen so intensiv wie nie ermöglicht.

Das Konzept des Vordenkers und Pritzker-Preisträgers Rem Koolhaas mit seinem »Office for Metropolitan Architecture« (OMA) hat eine in die Zukunft gerichtete Architektur mit bestmöglicher Orientierung für den Kunden genauso im Blick, wie die Bewahrung der Geschichte des KaDeWe, das so eng mit der Stadt und seinen Menschen verwoben ist, wie kein zweites Berliner Haus. Koolhaas will nichts weniger als dem KaDeWe Schritt für Schritt ein neues Gesicht geben und es im internationalen Vergleich auf Augenhöhe mit den weltweit führenden Departmentstores heben.

FILM - BEHIND THE SCENES

KaDeWe, Berlin

Begleitet wurde die Eröffnung der Accessories Hall im vergangenen November mit einer Kampagne, die die Verknüpfung von hansea-

tischer Verbundenheit und einem Sortiment von Weltrang unterstreicht. Die Neuerung spiegelt den Anspruch wider, die lokale Verankerung des Hauses noch deutlicher hervorzuheben. Sein Standort am Jungfernstieg macht das Alsterhaus zu einer Perle der KaDeWe Group und lässt an die Einzigartigkeit der Lage an der Binnenalster nun im innern anknüpfen – mit stadtverbundener Atmosphäre und einem Premium-Sortiment, das seinesgleichen sucht. Die großen Department Stores der KaDeWe Group waren und sind auch in Zukunft Magneten und Innovationsführer im Premiumsegment in ihren Metropolen, denn sie sind viel mehr als nur Orte, an denen man einkauft. Sie sind Stätten der Begegnung und des Erlebens. Sie erfüllen mit ihren Events kulturelle Aufgaben, inspirieren und waren ihrer Zeit schon immer einen Schritt voraus.

Alsterhaus, Hamburg

„The Storey“ OBERPOLLINGER’S CONCEPT STORE Mehr und mehr stehen die Metropolen derzeit im Zeichen wegweisender Concept-Stores. Sei es das »Alpha 60« in Melbourne, das »10 Corso Como« in Mailand oder der Londoner »Dover Street Market«. Als eine Mischung aus Avantgarde, Großstadt-Spirit und Kunstprojekt brechen Concept Stores mit den gewohnten Regeln des Einzelhandels. Sie markieren die Style- und Social-Hubs, bilden eigene Communitys und wissen genau,

FILM - KADEWE OPENING

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Das von Grund auf, nach den Designentwürfen von Kleihues & Kleihues neu gestaltete Atrium, ist zeitgleich der Startschuss für eine neue Epoche. Mit Blick auf die Accessories Hall ist schon heute sichtbar, wohin die Reise geht: Die klassizistische Struktur und

die maritime Atmosphäre sind einerseits ein deutliches Bekenntnis zu der Stadt, mit der das Haus seit Jahrzehnten verwoben ist; darüber hinaus erinnert das Atrium in seiner Klarheit an das unverfälschte Bild von Küstenlandschaften. Das Interior für das Zentrum im neuen Erdgeschoß wurde von Sebastian Herkner gestaltet, dessen Name aus der zeitgenössischen Designkunst nicht wegzudenken ist. Für das Surrounding adaptierte er die für ihn typischen Merkmale – sichtbares Handwerk und genuine Materialien – und erschuf ein gleichermaßen emotionales wie funktionales, luxuriöses und dabei zurückhaltendes Interior. Herkners Kreationen machen nicht zuletzt deutlich, dass Shopping auf der Höhe der Zeit auch das ästhetische Erlebnis einschließt.

©Roman Thomas

wie man einen Kultort für Kunden entwickelt. Mit der Eröffnung von »The Storey« holt der Oberpollinger diesen Zeitgeist nach München. Die Stadt ist im ständigen Wandel, und mit ihr sind es das Münchner Leben in einer Metropole und der urbane Streetstyle. Mit dem Urbanwear-Konzept »The Storey« eröffnete im November 2016 im Oberpollinger ein neuer Bereich mit inter-

nationalen Marken und lokalen Designern. Allen Kollektionen gemeinsam ist, dass sie die Freiheit feiern, die in der Mode jetzt großgeschrieben wird. Kontemporär gebrochene ikonische Formen von Libertine-Libertine, zeitgeistig interpretierte Bomberjacken von Alpha Industries, Design-Accessoires für Gadgets von Shinola und maskuline Körperpflege von Triumph & Disaster sind nur einige Beispiele. Sneaker, ob handgemacht in

München von VOR oder skandinavisch-minimalistisch von Arkk Copenhagen, zeigen, wie die Grenzen von Sportlich und Formell immer weiter verschwimmen. Mit »The Storey« bekommt auch der Oberpollinger einen neuen Look. Der Concept Store steht nicht allein für Shopping, sondern vielmehr für einen Kunstraum, geprägt vom High-Profile-Design des Duos Gonzalez Haase. Mit ihrem

Projekt zeigen die Architekten, wie nah Fashion und Kunst zusammenrücken. Jenseits von gewohntem Design ist »The Storey« geprägt vom Spiel mit Gegensätzen, Unterschiedlichkeiten und Brüchen in der Sprache von Form, Farbe und Rohstoff. Das Resultat nennen die Berliner Designer einen zeitgeistigen »Cold Chic« im Wechselspiel von Tradition und dynamischer Urbanität, für das München und der Oberpollinger stehen.

„The Storey“ – Oberpollinger´s Concept Store, München

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Karstadt Warenhaus

TIMES

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Karstadt Warenhaus investiert in Filialen Gabor und Lloyd. Eine neue Wegeführung in diesen Bereichen erleichtert den Kunden und Kundinnen die Übersicht der Sortimente. Des Weiteren wurden in der Parfümerie und Schreibwarenabteilung die Themen Naturkosmetik sowie Schenken/Verpacken erweitert. Besonders hervorzuheben ist die komplett neue Mode- und Accessoires-Warenwelt unmittelbar am Haupteingang. An dieser Stelle sowie in elf weiteren Abteilungen werden den Kunden und Kundinnen auf sogenannten Highlight-Warenträgern die aktuellen Sortiment-Neuheiten gezeigt.

Karstadt Warenhaus befindet sich mit einer weiteren erheblichen Ertragssteigerung auf dem guten Weg der endgültigen Gesundung. Das zeigte sich nicht zuletzt an umfassenden Investitionen in den deutschlandweiten Filialen des traditionsreichen Warenhausunternehmens. KONSTANZ, LÖRRACH UND LÜBECK IN NEUEM GLANZ Bereits im Frühsommer 2016 starteten umfangreiche Modernisierungsprojekte in den Karstadt-Häusern in Konstanz, Lörrach und Lübeck. In Konstanz hieß es dann pünktlich zum Weihnachtsgeschäft Bühne frei für eine komplett umgestaltete, genau auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtete Filiale. Um die ausgezeichnete Lage an der Schweizer Grenze stärker zu nutzen, wurden in dem Karstadt-Haus seit Juni 2016 verschiedene Bereiche gestärkt. So entstand unter anderem auf 1.600 m² eine ganz neue Sport- und Kinderwelt, und mit zusätzlichen 100 m² wurden sowohl das Angebot an Damenoberbekleidung als auch der Bereich Bademode erweitert.

Komplett neue Warenwelten eröffnen sich den Kunden im Karstadt Bielefeld.

Auch die Filiale Lörrach trumpfte mit einem ausgeweiteten Sortiment auf. Durch den Einsatz eines neuen Ladenbaukonzepts im Uhren-/Schmuck-Bereich konnte hier zum Beispiel das Marken-Angebot deutlich vergrößert werden. Bei der feierlichen Neueröffnung war die ganze Stadt auf den Beinen – großer Presserummel inbegriffen.

Bei Karstadt Lübeck wurden unter anderem die Etagen neugeschichtet und mit Edeka, und dem Drogeriemarkt dm zwei attraktive neue Mieter ins Haus geholt. Diese kommen bei den Lübecker Kunden und Kundinnen sehr gut an und sorgen für zusätzliche Frequenz – die perfekte Ergänzung für eine erfolgreiche Filiale.

NEUE WARENWELTEN IN BIELEFELD In Bielefeld feierte Anfang des Jahres Karstadts neue emotionale Warenpräsentation Premiere. Im Erdgeschoß der Filiale wurden die Bereiche Lederwaren, Reisegepäck und Schuhe komplett überarbeitet und Marken neu positioniert – u.a. Picard, L.Credi, Gerry Weber, Rimowa, Samsonite, Globetrotter,

In der ersten Etage erwartet die Kunden und Kundinnen nun eine Modewelt mit neu positionierten Marken wie Adagio, Peckott, Rabe, Olsen, Betty Barclay, MAC und Angels. Zur Service-Erweiterung wurden zusätzlich großzügige Umkleidekabinen eingefügt. Das neue Präsentationskonzept wird zunächst in ausgewählten Filialen wie Karstadt Bielefeld getestet, bevor es dann deutschlandweit ins Roll-out geht.

Auch die Filiale in Lörrach trumpft mit einem ausgeweiteten Sortiment auf.

INTERVIEW RENÉ BENKO

DER FRÜHLING KOMMT, DIE KILOS GEHEN.

DIE BESTEN FRÜHLINGSANGEBOTE JETZT BEI KARSTADT SPORTS.

Die Filiale in Konstanz wurde komplett umgestaltet und genau auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtet.

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dress-for-less

Das Online Designer Fashion Outlet kehrt zu alter Stärke zurück Hinter der dress-for-less GmbH liegen unruhige Zeiten: Mit dem Einstieg von SIGNA Retail kehrt nun wieder Ruhe und Zuversicht in das Unternehmen zurück – eine alte Erfolgsgeschichte soll wiederbelebt werden: Es war im August 2016 als Mirco Schultis – Gründer von dressfor-less im Jahre 1998 – in die Rolle des CEO zurückkehrte, um den Erfolgskurs der frühen 2000er Jahre wieder zu etablieren. Auch Holger Hengstler wird das Unternehmen als aktiver Beirat unterstützen. Die Namen dieser beiden sind untrenn-

bar mit den erfolgreichen Zeiten von dress-for-less verbunden. Das gemeinsame Ziel mit dem neuen Eigentümer SIGNA Retail ist es, das Unternehmen zu alter Stärke zurückzuführen. Seit dem Eintritt in das Unternehmen lag der Fokus auf der Sanierung und Neuausrichtung des Unternehmens, um es gestärkt aus dem noch laufenden Insolvenzverfahren zu führen und auf der gesunden Basis wieder Wachstum zu generieren. Hierbei ist die Neu-

ausrichtung des Unternehmens auf Grundlage des ursprünglichen Geschäftsmodells – zurück zum klassischen Online Designer Fashion Outlet – der Kern der Strategie. Zentraler Bestandteil hiervon ist die Re-Etablierung des antizyklischen Kaufmodells: Gute Restposten zu guten Preis am Saisonende kaufen, und diese Toppreise in der Folgesaison an den Kunden weitergeben. Voraussetzung und Erfolgsfaktor hierbei ist die Lieferantenbeziehung, die den Zugriff auf die Top-Restposten gewährleistet, und

durch die guten Verbindungen von Mirco Schultis in den Markt wieder aufgebaut und gesichert werden konnten. Die Sanierung des Unternehmens trägt der Re-Etablierung der Erfolgsstrategie Rechnung und richtet die Organisation und Prozesse auf dieses Geschäftsmodell aus. Seit August 2016 ist die Organisation und das Führungsteam neu strukturiert und deren Größe der Abwicklung des Geschäftsmodells angepasst worden. Zusätzlich ist

eine realistische Planung mit ambitionierten, aber rentablen Wachstumszielen als Grundlage für die Investitionsplanung erstellt worden, die dress-for-less bis 2018 zu alter Stärke zurückführen soll. Die Ergebnisse der Arbeit der ersten sechs Monate können sich sehen lassen: Die Rentabilität ist längst wieder hergestellt, dress-for-less verdient wieder Geld und kann durch SIGNA gesund aus dem Insolvenzverfahren in eine eigenständige Zukunft blicken.

dress-for-less, führendes Online-Outlet für Designer-Mode in Deutschland

GERMANY’S FINEST SHOPPING Innovativ, luxuriös und wegweisend – das KaDeWe, das Alsterhaus und der Oberpollinger zählen zu den etabliertesten Warenhäusern Deutschlands und zu den renommiertesten in ganz Europa. Mit ihrer beeindruckenden über 100-jährigen Geschichte sind sie zu unverwechselbaren Markenzeichen geworden. Sie stehen für ein unvergessliches Shopping-Erlebnis, internationale Luxusmarken und exzellenten Service und verbinden Heritage und Modernität wegweisend in Sachen Einkaufskultur. kadewe.de · oberpollinger.de · alsterhaus.de

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SIGNA Sports Group

TIMES ANTHONY JOSHUA IBF, HEAVYWEIGHT CHAMPION

Shutterstock

Multi Channel Spezialist ist Nummer 1 in Deutschland und «Top Five» in ganz Europa

FILM INTERNETSTORES FILM TENNIS-POINT

SIGNA Sports Group startet durch

SIGNA Retail hat im Jahr 2016 die Mehrheit am Online-Sporthändler OUTFITTER, an Europas führendem Bike- und Outdoor E-Commerce-Unternehmen, internetstores, sowie an Europas erfolgreichstem Multi Channel Retailer im Tennisbereich, Tennis-Point, übernommen. Gemeinsam mit Karstadt Sports, der Nummer 2 unter den größten stationären Sportartikelfachhändlern in Deutschland, bilden diese Unternehmen zusammen die neu etablierte SIGNA Sports Group.

SIGNA Sports Group ist der konsequente Fokus auf das digitale Geschäft. Die Zukäufe des vergangenen Jahres, die ausschließlich im Bereich Online stattfanden, werden dazu führen, den Onlineanteil am Sportgruppenumsatz 2017 auf über 60% zu steigern. Gleichzeitig konnten im Rahmen der Übernahmen auch die „Digitalen Köpfe“ hinter den jeweiligen Onlineunternehmen für die Vision der SIGNA Sports Group begeistert und ihr exzellentes unternehmerisches Knowhow auch zukünftig für die Gruppe gesichert werden.

Mit einem Umsatz von über EUR 600 Mio. im Jahr 2017, mit 44 stationären Standorten in der DACH-Region und mit 20 Webshops in 15 verschiedenen Ländern ist die SIGNA Sports Group die klare Nummer 1 in Deutschland und zählt in Europa zu den «Top Five» im Multi Channel Sporthandel. Vor allem in den Segmenten Teamsport, Running, Fußball, Biking, Outdoor und Tennis hat sich die SIGNA Sports Group so zu einem der größten und dynamisch wachsenden Omni Channel Player in ganz Europa entwickelt.

Das komplette Team der Gründer, die alle ihre Unternehmen von „scratch“ über Jahre aufgebaut und erfolgreich geführt haben, bleibt weiterhin beteiligt und aktiv im Management der Einzelunternehmen und der SIGNA Sports Group als Ganzes engagiert. Die SIGNA Sports Group kann mit Stolz auf eines der größten, besten und unternehmerisch erfahrensten Onlinekompetenzteams im europäischen Sportmarkt bauen.

Wesentlicher strategischer Erfolgsfaktor und USP der neu etablierten

Allein am Standort Berlin, einem unserer Digitalhubs, sind fast 50 Mit-

arbeiter an der technologischen Weiterentwicklung beteiligt und bilden als hochkarätiges Tech-Leadership-Team heute die Speerspitze für die weitere digitale Transformation der SIGNA Sports Group. Hier werden die Zukunftsthemen des Online Commerce wie Mobile Commerce, best-of-class Customer Experience, Content Management und state-of-the-art Execution bearbeitet und neue Strategien für 1rst and 3rd Party Retail, Marketplace und Plattform Strategien etc. diskutiert und agil getestet. In der effizienten Bearbeitung der Wertschöpfungskette kann die SIGNA Sports Group auf moderne, teilweise hochautomatisierte Logistikhubs in Städten wie Helsingborg in Schweden, Frankfurt, Unna, Esslingen oder Herzebrock-Clarholz bei Gütersloh zurückgreifen, um die Nähe und Schnelligkeit, nicht nur zu unseren Kunden in der DACH-Region, sondern auch zu unseren europäischen Kunden zu gewährleisten. Der Verzahnung bzw. Vernetzung der einzelnen SIGNA Sports Group Beteiligungen untereinander ist einer der nächsten großen Schritte auf

dem Weg zu weiterer qualitativer Optimierung. Hier bestehen große Potenziale. Der Fokus der nächsten 12 bis 24 Monate liegt zum einen auf ganz konkreten Synergien in der Beschaffung. Zum anderen bestehen hochinteressante Chancen in der Standardisierung von IT Systemen und logistischen Prozessen sowie in einer klug abgestimmten weiteren Internationalisierung. Am Front-End unserer Wertschöpfungskette wird die weitere Verzahnung unserer Online- und Offline-Point-of-Sales im Vordergrund unserer operativen Maßnahmen stehen, zusätzliche Cross Channel Ansätze innerhalb der Gruppe werden intensiv geprüft. So wird OUTFITTER im Herbst dieses Jahres, neben dem bestehenden Outlet Store in Mainz, einen weiteren stationären Standort in sehr guter Lage in Frankfurt eröffnen, und auch Shop-in-Shop Lösungen der Online Brands auf den bestehenden Flächen von Karstadt Sports werden bereits heute kreativ diskutiert. Im stationären Handel gilt es nach wie vor, eine erstklassige Beratung und Servicequalität durch unsere

Mitarbeiter vor Ort zu gewährleisten, die der „first and last point of contact“ sind und bleiben. Diese Offline Kontaktpunkte gilt es zukünftig in eine kundendatenbasierte Plattformstrategie der SIGNA Sports Group zu integrieren und zu vernetzen, um auch Cross Channel Mehrwerte für unsere Kunden zu schaffen. Auch vor diesem Hintergrund wird der Austausch auf allen Ebenen innerhalb der SIGNA Sports Group weiter systematisiert und aktiv umgesetzt. Natürlich bleiben wirtschaftlich alle Unternehmen der SIGNA Sports Group unabhängig und eigenständig geführt. Die Profitabilität jedes einzelnen Unternehmens – ein klarer USP der SIGNA Sports Group in der Online Welt – hat immer Priorität vor übergreifenden Projekten. Nur wenn jedes einzelne Unternehmen selbstständig erfolgreich und profitabel geführt seine eigenen, organischen Wachstumschancen nutzt, und sich im eigenen Marktsegment erfolgreich behauptet, kann es einen nachhaltigen, zusätzlichen Mehrwert für die gesamte SIGNA Sports Group auf dem Weg zu einer führenden Omni Channel Sports Gruppe in Europa leisten.

AUCH IN DEINER KARSTADT SPORTS FILIALE ERHÄLTLICH. UNDER ARMOUR THREADBORNE T-SHIRT, 44,95 EUR.

Tennis-Point

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Karstadt Sports

internetstores

OUTFITTER

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TIMES

Ob bei der AIDS Charity Gala, im Tiroler Kinderschutzverein, im Verein „Sag Nein zu Krank und Arm“, als Kultursponsor für das Kunstforum, als Sponsor für die Veranstaltung „Stimmen zur Zukunft Europas“ des österreichischen Bundeskanzleramtes, für das Projekt „Nachbarinnen in Wien“ von Christine Scholten, ein Verein der Familien mit Migrationshintergrund bei der Integration unterstützt, beim Münchner Kindl-Heim, bei der Gala „Wider die Gewalt“, oder für die Tiroler Kinderkrebshilfe –

SIGNA zeigt soziale Verantwortung SIGNA engagiert sich bei all diesen und weiteren Vereinen bzw. Projekten. Mit einer jährlichen Spendensumme für Sport, Kunst und Soziales von rd. einer Million Euro zeigt SIGNA große soziale Verantwortung. Ein Fixpunkt des sozialen Engagements von SIGNA beginnt schon jeweils im Jänner des Jahres mit dem Sponsorship für die Kitz Charity Trophy anlässlich des legendären Hahnenkamm-Wochenendes. Jahr für Jahr versammeln sich

ebenso namhafte wie engagierte Teilnehmer am Zielhang der Streif, um im sportlichen Wettstreit gegeneinander anzutreten. Auch heuer wurde bedürftigen Tiroler Bergbauernfamilien in Not wieder mit einer hohen Spendensumme unter die Arme gegriffen. Schon zum 9. Mal fand im Rahmen der SIGNA Weihnachtsfeier, diesmal im Jagdhof im Stubaital, die traditionelle Tombola statt. Heuer konnten über den Losverkauf an die SIGNA Mitarbeiterinnen und

Kitz Charity Race 2017

„Nachbarinnen in Wien“ unterstützt Familien mit Migrationshintergrund

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Mitarbeiter und an das Management mehr als EUR 50.000,- (!) gesammelt werden – besonders großzügig zeigten sich wieder einmal Nathalie und René Benko. Die erste namhafte Spende aus dieser SIGNA Tombola in Form von zwei Schecks über je EUR 5.000,konnte René Benko stellvertretend für alle im Rahmen des Ö3 Weihnachtswunders 2016 überreichen. Das Spendengeld wird über den Licht ins Dunkel Soforthilfefonds zur unmittelbaren Hilfe für

Familien in Not in Österreich: für Überbrückungszahlungen, Stromrechnungen, für eine Soforthilfe nach tragischen Todesfällen, für Lebensmittelgutscheine – um die Lebenssituation in akuten Notlagen zu stabilisieren. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz und eine Art Sozialkodex, dass jene Menschen, die vom Schicksal begünstigt wurden, jene unterstützen, die einen etwas beschwerlicheren Weg zu beschreiten haben, so das Leitmotiv des SIGNA Engagements.

Scheckübergabe für den Kinderschutzverein

René Benko beim Ö3 Weihnachtswunder

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TAG HEUER CARRERA CALIBRE HEUER 01

Mats Hummels gehört zu den besten Innenverteidigern der Bundesliga. Technisch und taktisch ein Ausnahmetalent, setzt er wie TAG Heuer neue Maßstäbe und hält getreu dem Motto „Don’t Crack Under Pressure“ jedem Druck stand.

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KT A P M O K

KaDeWe, Berlin

Die Erfolgsgeschichte SIGNA Ausgabe Nr. 2 / Juli 2015 SIGNA wuchs in 15 Jahren von einem Innsbrucker Zwei-Mann-Betrieb zu einem relevanten Player im europäischen Immobilienbusiness und dem deutschen Einzelhandel. Über zehn Milliarden Euro wurden bisher in Liegenschaften investiert, die neue Handelssparte mit über 20.000 Mitarbeitern erzielt einen Umsatz von über drei Milliarden Euro. VISION UND WACHSTUM Anfänglich lag der Fokus beim Ausbau von ungenutzten Dachböden. Dann folgte rasch die Idee, Ärztezentren in einzelnen österreichischen Landeshauptstädten zu bauen, zu vermieten und fertiggestellt zu verkaufen. 2003 und 2004 kamen die nächsten Schritte mit der Etablierung eines Fondshauses und einer Investmentboutique für institutionelle Anleger, wodurch es möglich wurde, zwei neue Standorte, neben den bestehenden Büros in Innsbruck und Wien, nun auch in München und Düsseldorf zu eröffnen.

GESELLENSTÜCK „KAUFHAUS TYROL“ Das Kaufhaus Tyrol ist nicht nur ein Vorzeigeprojekt für innerstädtische Entwicklung in Europa, sondern gilt auch als das Gesellenstück des Unternehmens, als der damals 27-Jährige SIGNAGründer René Benko 2004 damit begann, das traditionsreiche Warenhaus neu zu entwickeln und somit ein architektonisch wertvolles und hoch frequentiertes Einkaufszentrum mitten in Innsbruck schuf.

MEISTERWERK „GOLDENES QUARTIER“ Mit dem Erwerb zweier Bankzentralen in der Wiener Innenstadt 2007/2008 begann die Vision des unter „Goldenes Quartier“ international bekannten Stadtentwicklungsprojekts. Hier finden sich neue Flagship Stores der wichtigsten internationalen Luxusbrands im Herzen des traditionsreichen Wiens, mit einer dafür neu geschaffenen Fußgängerzone und markieren so eine einzigartig gesamthafte Stadtentwicklung mit Fokus auf Luxus.

GENIESTREICH „KADEWE“ Der nächste große Coup folgte im Dezember 2012, als SIGNA das legendäre KaDeWe in Berlin erwarb. Das KaDeWe ist nicht nur DIE Kaufhausikone sondern auch das bekannteste und größte Premium-Kaufhaus am europäischen Kontinent, das jedes Jahr Millionen von Besuchern und Kunden anzieht. Auch die beiden anderen Premiumhäuser Alsterhaus und Oberpollinger in Hamburg und München befinden sich mittlerweile im Besitz von SIGNA.

DER LOGISCHE NÄCHSTE SCHRITT: DEUTSCHER EINZELHANDEL Die aufsehenerregenden Übernahmen der The KaDeWe Group (vormals Karstadt Premium Group) und von Karstadt Sports sowie die Transaktion der traditionsreichen deutschen Kaufhauskette Karstadt Warenhaus in den Jahren 2013 und 2014 sind nur die jüngsten und prominentesten Schritte einer stetigen Entwicklung im Bereich Handel. Neben dem über 15 Jahre hinweg aufgebauten Real Estate-Segment nun also – gleichbedeutend als zweiter strategischer Geschäftsbereich – die Handelssparte. Man darf jetzt schon gespannt sein, welche neuen Visionen in Zukunft umgesetzt werden, und welche neuen Wege das Unternehmen beschreiten wird. Viel Vergnügen beim Durchblättern und Lesen wünscht das Team der SIGNA Times.

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Kompakt Ausgabe Nr. 3 / März 2017

TIMES

KOMPAKT

SIGNA Unternehmensgruppe

SPORTS GROUP

KOMPAKT

Group Executive Board Das Executive Board der SIGNA Gruppe wurde 2013 installiert, um dem schnellen Wachstum und der Diversität der SIGNA Gruppe gerecht zu werden. Mit 1. September 2016 übernahm Dr. Dieter Berninghaus die Funktion als Chairman des Group Executive Board und leitet, gemeinsam mit den drei langjährigen Vorständen einzelner Geschäftsbereiche Christoph Stadlhuber,

GROUP EXECUTIVE BOARD: Dieter Berninghaus (Chairman), Christoph Stadlhuber, Frank Tölle, Wolfram Keil

PREMIUM GROUP

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DEPARTMENT STORE GROUP

Wolfram Keil und Frank Tölle, die Gruppe strategisch und koordiniert auf oberster Ebene die gesamte Gruppe über alle Unternehmensbereiche. Das Group Executive Board belässt die Verantwortung für die Umsetzung von Strategie und operativem Geschäft stets den Vorständen und Geschäftsführern der einzelnen Geschäftsbereiche bzw. Gruppenunternehmen.

Dr. Dieter Berninghaus

Christoph Stadlhuber

Wolfram Keil

Frank Tölle

CHAIRMAN, SIGNA RETAIL

CEO, SIGNA PRIME SELECTION

MANAGING DIRECTOR, SIGNA RETAIL UND GROUP CFO

MANAGING DIRECTOR, SIGNA FUNDS

FOOD & RESTAURANTS GROUP

Der SIGNA Beirat

SIGNA Retail

SIGNA Real Estate beschäftigt etwa 200 Mitarbeiter an sieben Standorten in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. Das Bestandsportfolio wird mit über EUR 6 Mrd. bewertet, und das Developmentvolumen beträgt EUR 5 Mrd. SIGNA Real Estate ist in drei unabhängige Geschäftsbereiche unterteilt:

Unter dem Dach der SIGNA Retail sind mehrere Handelsunternehmen unabhängig nebeneinander aufgestellt. Über 20.000 Beschäftigte an über 100 Standorten erwirtschaften jährliche Umsätze von mehr als EUR 3,5 Mrd.

  SIGNA DEVELOPMENT SELECTION SIGNA Development Selection investiert in Entwicklungsprojekte in Ballungszentren, besonders im deutschsprachigen Raum. Dazu zählen Bürogebäude und

-hochhäuser, Wohnanlagen, Einkaufszentren und Hotels. Das Unternehmen verfolgt eine Strategie des „Kaufens – Entwickelns – Verkaufens“.   SIGNA FUNDS  SIGNA Funds verwaltet geschlossene Immobilienfonds für private Anleger mit stabilen Renditen und langfristigen Wertsteigerungen. Außerdem verfolgt sie opportunistische Immobilieninvestitionen, z. B. die Verwaltung von Private-EquityInvestitionen für institutionelle Anleger und Familienunternehmen. Neue Projekte wie Kindertagesstätten und Studentenwohnheime sowie City-Apartments erweitern das Portfolio dieses Unternehmens.

DR. GÜNTER KOLLER

René Benko, geboren 1977, ist Gründer der SIGNA sowie Vorsitzender des Beirats der SIGNA Holding GmbH. Seit der Gründung der Firmengruppe im Jahr 2000 wurden annähernd EUR 10 Mrd. mit außergewöhnlichem Erfolg in „Core +“, wertschöpfende und opportunistische Immobilienprojekte investiert sowie eine Handelssparte mit mehr als EUR 3 Mrd. Jahresumsatz aufgebaut.

Günter Koller begann 1994 seine Tätigkeit als Rechtsanwalt und gründete 1997, gemeinsam mit Kollegen, GSK, eine auf Immobilien, Bank- und Finanzrecht spezialisierte Kanzlei. Mitte 2001 übernahm er die Leitung der Wilhelm von Finck Hauptverwaltung GmbH, München. Er ist stv. Aufsichtsratsvorsitzender bei der Quantum Immobilien AG und der Isarklinik AG und bekleidet weitere Mandate.

DR. ALFRED GUSENBAUER

DR. SUSANNE RIESS

Alfred Gusenbauer war österreichischer Bundeskanzler. Nach seinem Ausscheiden aus der Politik nahm er mehrere ausgewählte Aufsichtsratsmandate an. Zudem ist er seit dem Wintersemester 2009 Visiting Professor an der US-Ivy League Universität „Harvard“ und gilt als Experte in den Bereichen Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik.

Susanne Riess verfügt über langjährige politische Erfahrung und wurde 2000 als Vizekanzlerin der Republik Österreich angelobt. Nach ihrem Ausstieg aus der Politik ist sie seit 2004 Vorstandsvorsitzende der österreichischen Wüstenrot Bausparkassen- und Versicherungsgruppe und nimmt zusätzlich zahlreiche Aufsichtsratsmandate, wie z.B. im Verwaltungsrat der Schweizer IHAG Privatbank, wahr.

ERNST TANNER

KR KARL SAMSTAG

Ernst Tanner ist CEO und Präsident von Lindt & Sprüngli und machte aus dem damals angeschlagenen Übernahmekandidaten einen Weltkonzern. Zuvor arbeitete Ernst Tanner mehr als 20 Jahre lang bei Johnson & Johnson, zuletzt als Company Group Chairman verantwortlich für das gesamte europäische Konsumgütergeschäft. Ernst Tanner ist zudem im Verwaltungsrat der Swatch Group sowie der deutschen Brauerei Krombacher.

Karl Samstag war von 1991 bis 2002 stv. Vorstandsvorsitzender der Bank Austria Creditanstalt, deren Vorsitz er zwischen 2003 und 2004 innehatte. Nach seinem Ausscheiden gehört er u.a. dem Aufsichtsrat der Bank Austria UniCredit sowie dem Stiftungsrat der AVZ Stiftung an. Er bekleidet weitere Aufsichtsratsmandate, wie u.a. bei der Oberbank AG und der Baufirma Porr AG.

BEIRATSVORSITZENDER

SIGNA Real Estate

  SIGNA PRIME SELECTION  SIGNA Prime Selection besitzt ein Portfolio exklusiver Immobilien in innerstädtischen Lagen in Österreich, Deutschland und Italien. Der überwiegende Teil dieser außergewöhnlichen Liegenschaften bleibt langfristig im Besitz von SIGNA Prime. Sie ergänzt ihre Immobilienanlagen durch Zukäufe und zusätzliche Projekte an Top-Standorten mit hohem Wertsteigerungspotenzial laufend weiter.

RENÉ BENKO

  THE KADEWE GROUP T  he KaDeWe Group ist die führende Luxuswarenhausgruppe in Deutschland und betreibt die drei Luxuskaufhäuser: das KaDeWe in Berlin, den Oberpollinger in München und das Alsterhaus in Hamburg. Zusammen mit ihrem italienischen Partner LaRinascente möchte sich die Gruppe als führende Luxuswarenhausgruppe in Mitteleuropa etablieren. Sie will ihr Portfolio durch Übernahme weiterer führender Luxuskaufhäuser in Europa und durch Eröffnung neuer Geschäfte in den wichtigsten europäischen Hauptstädten erweitern.

  SIGNA DEPARTMENT STORE GROUP  Mit mehr als 135-jähriger Tradition zählt der erfolgreich restrukturierte Karstadt zu den führenden Kaufhausketten des Landes. Die Gruppe betreibt 79 Niederlassungen an Triple-A-Standorten, vertreibt mehr als 1.200 Marken und erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von über EUR 2 Mrd. Zusammen mit karstadt.de, dress-for-less und weiteren zusätzlichen Übernahmen und Partnerschaften möchte die Gruppe zu einem „Marktplatz der Zukunft“ werden, der die Online- und Offline-Shopping-Angebote miteinander kombiniert.

  SIGNA SPORTS GROUP Die SIGNA Sports Group ist die führende Einzelhandelsgruppe und Multi Channel Plattform für Sportartikel in Deutschland und unter den «Top Five» in Europa. Die Gruppe ist Eigentümer von Karstadt Sports mit seinem vielfältigen Produktsortiment. Darüber hinaus hält die Gruppe Mehrheitsanteile am Online-Spezialanbieter internetstores (Nr. 1 in Radsport und Outdoor) sowie an Tennis-Point (Nr. 1 im Tennis) und OUTFITTER (Nr. 2 in Fußball, Laufsport und Mannschaftssportarten).

  SIGNA FOOD & RESTAURANTS GROUP  Die SIGNA Food & Restaurants Group gehört zu den größten Quick-Service-Plattformen auf dem deutschen Markt. Zum Portfolio gehört, neben Le Buffet, auch das Joint Venture mit EATALY. Die Gruppe positioniert sich als innovativer Dienstleister auf dem europäischen Markt für Lebensmittel. Auf der Grundlage ihres betrieblichen Know-hows wird sie mithilfe von Übernahmen und Master-Franchisevereinbarungen/Joint Ventures mit schnellen Dienstleistungskonzepten weiter wachsen.

STV. BEIRATSVORSITZENDER

EDUARDO LEEMANN Eduardo Leemann war bis 2016 CEO der Falcon Private Bank Ltd. in Zürich, in die er im Jahr 1997 eintrat und der er fast 20 Jahre als CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung vorstand. Davor war Leemann Mitglied des Managementgremiums und Head of Private Banking bei der Goldman, Sachs & Co Bank. Vor dieser Tätigkeit war er für weltweite Private Banking Geschäfte bei Bank Julius Baer zuständig.

Karl Stoss war am Anfang seiner Karriere Partner am Management Zentrum St. Gallen. 1997 wurde er stv. Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Postsparkasse AG, 2001 wechselte er in den Vorstand der Raiffeisen Zentralbank AG. 2005 wurde er Generaldirektor der Generali Versicherung AG, und seit 2007 ist er Generaldirektor der Casinos Austria AG. 2009 wurde er zum Präsident des Österreichischen Olympischen Komitees gewählt.

WALID A. CHAMMAH

DR. PETER HASSKAMP

Walid A. Chammah war Vorstandsvorsitzender von Morgan Stanley International und Mitglied der Geschäftsführung und des Operating Committees. Zwischen September 2007 und Dezember 2009 war Herr Chammah Co-Präsident von Morgan Stanley und zeichnete für das institutionelle Wertpapier-Geschäft verantwortlich, bis er diese Funktion im Jänner 2012 zurücklegte. Seither hat er zahlreiche Beratungsmandate in verschiedenen internationalen Unternehmen inne.

Peter Hasskamp war über 16 Jahre Vorsitzender der Bremer Landesbank und hält seit seinem Ausscheiden im Jahr 2004 eine Vielzahl von Aufsichtsratsund Beratungsmandaten, u.a. in der Bremer Landesbank Stiftung und der EGC Eurogroup Unternehmensberatung AG, Frankfurt.

PROF. DR. H.C. ROLAND BERGER

Rainer de Backere war bis 2005 Vorstand der Westfälischen Provinzialversicherungen und u.a. verantwortlich für alle Investitionen der Versicherungsgruppe, wobei ein Schwerpunkt in der Immobilienveranlagung lag. Er hält eine Reihe von Beratungsmandaten im Finanz- und im Beteiligungssektor und hat vielfältige Erfahrung in der Immobilienbranche (u.a. AR-Vorsitz Frankonia Eurobau AG, Beirat Quantum Immobilien AG).

Roland Berger gilt als der Grand Seigneur des internationalen Beraterwesens und hat 1967 Roland Berger Strategy Consultants gegründet, deren Ehrenvorsitzender er heute ist. Er ist Mitglied verschiedener Aufsichtsräte und Beiräte. Seine Roland Berger Stiftung verleiht jährlich den Roland Berger Preis für Menschenwürde und fördert begabte Kinder aus sozial benachteiligten Familien auf ihrem Weg zur Hochschulreife. Alsterhaus, Hamburg

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Kunstforum, Wien

Kaufhaus Tyrol, Innsbruck

DR. KARL STOSS

DIPL. KFM. RAINER DE BACKERE

Oberpollinger München

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Goldenes Quartier

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Fußgängerzone

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Goldenes Quartier, Wien

First Class Shopping à la Carte Ausgabe Nr. 1 / März 2015 Die Wiener City ist um ein Juwel reicher: 20 Luxuslabels reihen sich nebeneinander wie an einer Perlenkette auf – so komprimiert wie kaum an einem anderen Platz der Welt und am Dach finden sich die spektakulärsten Wohnung der Stadt mit Blick über ganz Wien. Das Forbes Magazine diagnostiziert sogar: „Vienna’s new tourism highlight“. Begonnen hat alles im Jahre 2008 mit zwei legendären Bankzentralen im Herzen der Stadt und der kühnen Vision von René Benko, diese denkmalgeschützten Häuser zu einem Luxusquartier internationalen Formats und einem Luxushotel mitten in Wien umzugestalten. Eine völlig neugeschaffene Fußgängerzone, in der

das gesamte Quartier eingebettet werden sollte, so der Plan, würde die internationale Qualität dieses einzigartigen Projekts abrunden. Sechs Jahre später fand die Entwicklung mit der Eröffnung des Park Hyatt Vienna ihre Vollendung. Dazwischen lagen unzählige Stunden der Abstimmung mit den Vertretern der Stadt, mit den Behörden, mit dem Denkmalamt und mit den Planern, um den Gebäudekomplex aus drei verschiedenen Epochen in der Tuchlauben (der älteste Part aus dem 17. Jahrhundert war vor dem Ankauf die Bawag-Zentrale) und Am Hof (ehemalige Länderbank bzw. Bank-Austria Zentrale) aus dem Dornröschenschlaf zu küssen. Dank der hervorragenden

Planungs- und Architekturleistung ist es gelungen, die Häuser komplett neu zu adaptieren und extravagante Stores zu bauen, die mittlerweile als internationale Benchmarks gelten. Zudem wurden große Teile des Gebäudes und vor allem auch die Fassaden in ihrer historischen, weil ursprünglichen Form wiederhergestellt.

ersten Bezirk von Shop zu Shop, dazwischen besucht man die aufregenden und weltberühmten Museen und genießt das Ambi-

ente, die Kulturgeschichte und den Charme der Stadt Wien – ein wahrlich „goldenes Vergnügen“ im Herzen der Stadt.

Im Ranking der internationalen Topstädte zählen aber nicht alleine nur Flagship-Stores oder Luxus Malls. Was eine genauso große Bedeutung hat, sind Faktoren wie Sicherheit, Kultur, Ambiente und Geschichte. Genau das macht aber den Reiz und die Mischung in der österreichischen Hauptstadt aus. Man flaniert im Goldenes Quartier, Wien

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Goldenes Quartier, Wien

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Kompakt Ausgabe Nr. 3 / März 2017

Von der Länderbank zum Park Hyatt Vienna

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KOMPAKT

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Park Hyatt Vienna Park Hyatt Vienna

Die Geschichte

Royal Penthouse Suite, Park Hyatt Vienna

Ausgabe Nr. 3 / Oktober 2015 Am 2. Juni 2015 feierte das neue Premium-Objekt Am Hof seinen ersten Geburtstag. Mit dem Park Hyatt Vienna wurde aus der ehemaligen Länderbankzentrale ein Luxushotel erster Güte, das hält, was andere nur versprechen: die Verschmelzung von internationalen Standards und Wiener Tradition. Man kann es sich gut vorstellen: Wer die Lobby des Park Hyatt Vienna betritt, die Atmosphäre dieses ikonischen Gebäudes spürt, weiß um die Bedeutung der Vergangenheit. Damals, vor 100 Jahren, als Wien das kulturelle Zentrum Europas war. Eine große, eine spannungsgeladene Zeit, die im Krieg mündete. Und mitten in diesem Ersten Weltkrieg, im Jahr 1915, beendeten die Architekten ihre Arbeit am Bankengebäude der Niederösterreichischen EscompteGesellschaft (später Länderbank). Wer heute in der Lobby steht, in der sowohl mit Licht als auch mit Platz großzügig umgegangen wurde, realisiert in der Sekunde, dass dieses Grandhotel heraussticht. Und das nicht nur durch die Lage, die das Park Hyatt Vienna fraglos von anderen Luxushotels separiert. Es ist vielmehr das Verständnis, dass hier Am Hof etwas gelungen

ist, das viele hinausposaunt haben, das aber meist schnell zu einem Lippenbekenntnis verebbte. Die DNA des 2011 durch einen Brand beeinträchtigten Gebäudes wurde bewahrt bzw. wieder komplettiert. Der oft verteufelte Denkmalschutz hat Am Hof nur Gutes vollbracht. Aufgrund des reichhaltigen Datenmaterials konnte in einem Bündnis aus Eigentümern, Betreibern, Architekten und Bundesdenkmalamt wieder aufgebaut werden, was sich zeitlose Eleganz nennen darf. Oder, wie man es von Seiten des Park Hyatt Vienna umschreibt: der diskrete Charme des Luxus. Wer von der Lobby die Stiegen nach oben nimmt, steht in der ehemaligen Kassenhalle der Bank. Heute ist hier das Restaurant ‚The Bank‘ untergebracht – inklusive Private-Dining-Bereich, Showküche und Chef’s Table. Rechts vom Hauptraum aus gesehen führt die Spiegelstiege (eine Hommage an die berühmte Treppe in Coco Chanels Wohnung in der Pariser Rue Cabon) in die Bar ‘Pearl’. Auf derselben Ebene wie das Restaurant finden sich eine Lounge und die im Original erhaltene Whiskey- & Cigar-Lounge ‚Living

Room‘. Einen Stock darüber thronen ein Ballsaal und fünf BoardRooms für Meetings (die ehemaligen Bankdirektoren-Büros). Genau dieser Bereich war es, der beim Brand 2011 zerstört wurde. Wer das nicht weiß, wird es nicht merken. Der Einsatz von 200 Arbeitern alleine für die Restaurierung hat sich gelohnt. Die Rekonstruktion des historischen Interieurs der Prunkräume erforderte echte Handwerkskunst wie vor 100 Jahren. Schon die Beschaffung der exklusiven Hölzer und Materialien war alles andere als einfach.

Walnuss-Holz ziehen sich durch das ganze Hotel und manifestieren sich im Spa-Bereich. Die Bilanz vom Park Hyatt Vienna ist vielversprechend. Nicht nur

Touristen, auch Einheimische lieben es – das „Haus Am Hof“ wird sowohl von den internationalen Gästen als auch von den Wienern sehr gut besucht.

LUXUS UND STILVOLLES AMBIENTE AUF ZWEI EBENEN Wien hat sich, auch dank des Goldenen Quartiers, zu einer begehrten Metropole für Mode, Lifestyle, Kunst und Kultur für ein anspruchsvolles Publikum aus aller Welt entwickelt und zieht als Architekturjuwel internationale Aufmerksamkeit auf sich. Seit heuer ist es um ein einzigartiges Juwel der Luxushotellerie reicher: Zum ersten Geburtstag am 2. Juni 2015 eröffnete das Park Hyatt Vienna

EUROPAS ZWEITGRÖSSTE LUXUSSUITE die zweitgrößte Suite Europas. Auf 820 Quadratmetern, verteilt auf zwei Ebenen, bietet sich dem Gast auf vier Terrassen ein atemberaubender Blick über die österreichische Hauptstadt. Die sogenannte „Royal Penthouse Suite“ kann sowohl als Veranstaltungslocation als auch für Übernachtungen angemietet werden. Über den fünften und sechsten Hotelstock aufgeteilt, verbunden mit einer Onyx Treppe, verfügt

die „Royal Penthouse Suite“ über einen großzügigen Wohn- und Essbereich, drei Küchen, vier Badezimmer, einen eigenen Fitness-Bereich, einen begehbaren Kleiderschrank, einen Family Room und ein Büro. Die zwei Schlafzimmer (zwei weitere können angeschlossen werden) bieten Platz für sieben bis maximal zehn Personen. Die lichtdurchfluteten Räume sind mit hochwertigsten Materialen und stilvollen Möbeln ausgestattet und lassen

auch was das technische Equipment betrifft keine Wünsche offen. Großflächige Dachfenster bieten einen einmaligen Blick über den Platz Am Hof, den Stephansdom, die Michaelerkuppel, das Wiener Rathaus, die Peterskirche und viele andere beeindruckende Gebäude im ersten Bezirk. Die angeschlossenen begrünten Terrassen, von denen man bis zu den Wiener Weinbergen sehen kann, laden zum Entspannen und Verweilen ein. EINZIGARTIGES JUWEL Egal ob Geburtstagsfeier, Hochzeit oder ein geschäftliches Meeting, die „Royal Penthouse Suite“ ist für bis zu 80 Personen konzipiert, die Möglichkeiten sind beinahe grenzenlos und sprechen sowohl Privatpersonen als auch Geschäftsleute an. Als Übernachtungsmöglichkeit mit einzigartigem Blick über Wien und atemberaubendem Interieur steht die größte Suite Österreichs heimischen wie internationalen Gästen zur Verfügung und verspricht einen unvergesslichen Aufenthalt in der „Royal Penthouse Suite“ des Park Hyatt Vienna.

Die Zimmer sind mit einer durchschnittlichen Größe von 45 m2 die geräumigsten in Wien, die Präsidentensuite misst 170 m2. Das unumstrittene Highlight ist aber der ‚Arany-Spa‘ (‚arany‘ ist ungarisch für ‚Gold‘) auf zwei unterirdischen Ebenen und 1.000 m2. Der Pool wurde im ehemaligen Tresorraum der Bank verwirklicht. Durch das Wasser schimmert der goldene Glasboden durch, die Fliesen haben die Form und Farbe von Goldbarren. Eine original erhaltene, drei Tonnen schwere Stahltüre macht klar, wo man sich hier befindet. Marmor, antikes Bronze und dunkles Park Hyatt Vienna

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Ausgabe Nr. 3 / Oktober 2015

DIE METROPOLE WIEN Fläche: rd. 414 km2 Einwohner: rd. 1,8 Mio. (im Ballungsraum Wien leben ungefähr 2,7 Mio.) BIP/Kopf: 165 Prozent des EUSchnitts Zweitgrößte deutschsprachige Stadt der Welt

STADT MIT DER HÖCHSTEN LEBENSQUALITÄT WELTWEIT: Stabile politische Verhältnisse und hoher Lebensstandard Ausgezeichnete Infrastruktur Eines der besten Gesundheitssysteme der Welt Hervorragende Auswahl an Kunst- und Kultureinrichtungen sowie Restaurants   Sehr gutes Angebot an internationalen Schulen sowie Universitäten und Fachhochschulen   Attraktiver Standort für ausländische Direktinvestitionen sowie für internationale Headquarter

TOURISMUS-HOTSPOT:   Anstieg der Gästeübernachtungen von 2004 bis 2014 um 60,4%, von 8,4 Mio. auf über 13,5 Mio.

Royal Penthouse Suite, Park Hyatt Vienna

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Kompakt Ausgabe Nr. 3 / März 2017

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Wien

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Knoten Floridsdorf

A22

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SIGNA in der Donaumetropole

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AUSTRIA CAMPUS

Die neue Zentrale der UniCredit Bank Austria Ausgabe Nr. 3 / Oktober 2015

A22 Klosterneuburg

Wien Heiligenstadt Bahnhof

An einem der interessantesten GeHirschstetten schäftsstandorte Wiens prägt SIGNA ein wichtiges zentrales Stadtentwicklungsgebiet entscheidend mit. In ausgezeichneter Lage des zweiten Wiener Gemeindebezirks entsteht aus unterschiedlichen Bürokomplexen mit einer Gesamtfläche von ca. 200.000 m² und eigener Infrastruktur der AUSTRIA CAMPUS.

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A22

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Ursprünglich im Besitz der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), übernahm SIGNA den Standort Ende 2014 von der UniCredit Bank Austria. Die Fertigstellung ist für 2018 geplant. Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 500 Mio. Euro ist der AUSTRIA CAMPUS eine der größten Projektentwicklungen Europas überhaupt.

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Die UniCredit Bank Austria wird an ihrem neuen Headquarter am AUSTRIA CAMPUS auf rund 105.000 m², was mehr als die Hälfte der vermietbaren Bürofläche ausmacht, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den zentralen Wiener Bereichen und den gesamten Vorstand konzentrieren. Das neue Headquarter auf dem neuen AUSTRIA CAMPUS entsteht bis Mitte 2018, der Baubeginn war Anfang 2015. Die Grundlage für die Errichtung bilden die Pläne der

Wien Stadlau Bahnhof

Leopoldstadt Votivkirche

A23

WIEN

Donauinsel

Ernst-HappelStadion

Stephansdom

Spittelberg

Schmelz

Museums Quartier

Mariahilf

Wien Westbahnhof

A23

Landstraße

Naschmarkt

Siegerprojekte des städtebaulichen Wettbewerbs (Architekt Boris Podrecca) sowie des Realisierungswettbewerbs für das Kopfbauwerk des AUSTRIA CAMPUS (Soyka / Silber / Soyka Architekten). Bis 2025 entsteht um den Nordbahnhof auf einer Gesamtfläche von 85 Hektar ein neuer Stadtteil, in welchem Wohnungen und Arbeitsplätze für mehrere Tausend Menschen geschaffen werden. Der AUSTRIA CAMPUS ist mit 9.000 Arbeitsplätzen ein wesentlicher Teil dieses zentralen Stadtentwicklungsgebietes und in vielerlei Hinsicht ein zukunftsweisendes Projekt. Verkehrstechnisch perfekt erschlossen, liegt der AUSTRIA CAMPUS an einem der dynamischsten Standorte von Wien. Wertvolle Synergien werden durch die unmittelbare Nachbarschaft zum nahegelegenen Messezentrum und dem Campus der Wirtschaftsuniversität Wien geschaffen und unterstreichen den Wert dieses Bauvorhabens. Die Realisierung trägt wesentlich zur erfolgreichen Stadtentwicklung von Wien bei. Aufgrund der Nähe zum Stadtzentrum, aber auch wegen der exzellenten Verkehrsanbindung dient dieser wachsende Bürostandort

AUSTRIA CAMPUS, Wien

bereits heute zahlreichen nationalen und internationalen Unternehmen als Unternehmenssitz, u.a. der Telekom Austria Group, den Österreichischen Bundesbahnen, IBM, SAP, dem Versicherungskonzern UNIQA, der Raiffeisenbank und ING Direktbank. Auch für die Gesamtentwicklung des zweiten Wiener Gemeindebezirks hat der AUSTRIA CAMPUS wesentliche Bedeutung: Neben Gastronomiebetrieben sind Einzelhandelsflächen, ein Hotel, ein Kongresszentrum sowie ein

Kindergarten geplant. Die großzügigen Grünflächen mit Bäumen in den Innenhöfen des AUSTRIA CAMPUS werden für eine angenehme Atmosphäre sorgen und bieten ausreichend Platz für Entspannung und Erholung. Neben Effizienz und Flexibilität wird in der Projektentwicklung auch großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Die eigens entwickelte Infrastruktur und die perfekte Verkehrsan-

bindung mit unmittelbarem Anschluss an das U-Bahn- sowie S-Bahn-Netz sowie der Verkehrsknotenpunkt „Praterstern“, der die Verbindung zum Wiener Flughafen in kurzer Zeit gewährleistet, machen den AUSTRIA CAMPUS zu dem Business-Hotspot am Wiener Markt. Damit setzt SIGNA nicht nur einen Meilenstein für den zweiten Bezirk, sondern auch einen enorm wichtigen Impuls für die Wirtschaft in Wien.

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Mrd.

beträgt derzeit das Projektvolumen, das von SIGNA in Wien realisiert wird

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200 300 A23

Mitarbeiter arbeiten am Standort in Wien (inkl. BAI und Park Hyatt Vienna)

Meter

Flanier- und Shoppingmeile umfasst das zentrale Innenstadtprojekt „Goldenes Quartier“

20 hochwertige Marken reihen sich im Goldenen Quartier nebeneinander auf. Im Frühjahr 2017 wird ein Restaurant eröffnen

2014 2000 eröffnete das Luxushotel Park Hyatt Vienna, das erste Hyatt-Hotel in Österreich

wurde das SIGNA Büro in Wien Kaiserebersdorf eröffnet

Knoten Schwechat

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AUSTRIA CAMPUS, Wien

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Kompakt Ausgabe Nr. 3 / März 2017

Alte Akademie

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KOMPAKT

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Dolce Vita am Münchner Viktualienmarkt

Alte Akademie, München

Die Geschichte Ausgabe Nr. 2 / Juli 2015 Die Alte Akademie im Zentrum Münchens ist ein ehemaliges Jesuitenkolleg und wurde ursprünglich im 16. Jahrhundert geplant und errichtet. Als Architekt wird ihr der niederländische Hofkünstler Friedrich Sustris zugeschrieben. Der mit mehreren Innenhöfen weitläufige, viergeschossige Komplex wurde unter Herzog Wilhelm V laufend erweitert. 1583 erfolgte die Grundsteinlegung der Michaelskirche, bald darauf ergänzte

ein Jesuitenkloster den Campus. Das nach dem Herzog landläufig als „Wilhelminum“ bekannte Gebäude wurde von den Jesuiten rd.  200 Jahre lang intensiv für klerikale Zwecke genutzt, bis der Orden 1773 durch Papst Clemens XIV verboten wurde. Das Verbot wurde vierzig Jahre später wieder aufgehoben. Seinen heutigen Namen verdankt die Alte Akademie dem Einzug der Bayerischen Akademie der

Wissenschaften 1783, nachdem der Jesuitenorden temporär verboten wurde. Nach Zerstörung durch Fliegerbomben im Zweiten Weltkrieg wurde das Objekt nach historischem Vorbild saniert und steht im Ensemble der Altstadt Münchens unter Denkmalschutz. Durch behutsame Sanierung und Neukonzeption, nach den hohen Maßstäben des Goldenen Quartiers in Wien, bietet die Alte Akademie SIGNA erneut Gelegenheit, im

Herzen der innerstädtischen Fußgängerzone ein charakteristisches Retail-Ensemble zu entwickeln um in einer der bundesweit nachgefragtesten Einzelhandelslagen attraktive Flächen anzubieten. Im Laufe des letzten Jahrhunderts hat sich die Fußgängerzone zwischen Stachus und Münchner Rathaus als eine der europaweit attraktivsten Zonen für den modernen Einzelhandel etabliert, bei enorm hoher Besucherfrequenz. Mitten-

drin verfügt die Alte Akademie über eine rd. 130 Meter lange Front. Neben den wertvollen Handelsfilialen werden im Objekt zusätzlich Büro- und Wohnflächen angeboten, die durch die bauliche Anordnung rund um den Schmuckhof trotz zentralster Lage der belebten Neuhauser Straße den Rücken zukehren. Eine Tiefgarage unter dem Komplex sorgt zusätzlich für ausgezeichnete Erreichbarkeit und Komfort.

In der historischen Schrannenhalle direkt am Viktualienmarkt hat EATALY im November 2015 die erste Filiale in Deutschland eröffnet.

Ausgabe Nr. 4 / März 2016 Mit dem im Herbst 2015 eröffneten Münchner Standort brachten EATALY Distribuzione und SIGNA Retail in einem Joint Venture das erfolgreiche EATALY-Konzept in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz an den Start. Dabei wurden EATALY und SIGNA in einem ersten Schritt Gesellschafter der EATALY Distribution Deutschland GmbH. EATALY betreibt mittlerweile weltweit 28 Standorte in den USA, Brasilien, Dubai, Japan, Südkorea, der Türkei, in Italien und Deutschland und ist eines der am schnellsten wachsenden und erfolgreichsten Gastronomie- und Handelsunternehmen. Jedes Jahr kommen weitere Dependancen hinzu. Im letzten Jahr erwirtschaftete EATALY rund EUR 400 Mio. Umsatz.

zifisches Training, von SIGNA die gastronomische Systemkompetenz auf dem deutschen Markt (Le Buffet), Organisation und Systeme (Karstadt Warenhaus) und die Immobilienkompetenz der SIGNA Gruppe in den

drei genannten Ländern. Als erster Standort wurde Ende des Jahres ein EATALY-Flagshipstore in München in der Schrannenhalle direkt am Viktualienmarkt eröffnet. Weitere Standorte werden derzeit geprüft.

Luca Baffigo Filangieri, CEO von EATALY, erklärt: „Nach Japan, den USA, der Türkei, Dubai, Brasilien und Südkorea ist München unsere erste Standorteröffnung in Europa. Die Münchner bezeichnen

In die neu gegründete Partnerschaft zwischen SIGNA Retail und EATALY fließen die unterschiedlichen Kompetenzen der beteiligten Unternehmen ein: Von EATALY kommen Ware, Vermarktungskonzept und fachspe-

ihre Heimatstadt als die nördlichste Stadt Italiens. Die Deutschen lieben italienisches Essen wie die Italiener deutsche Autos: Wegen dieser Begeisterung für Qualität haben wir uns für unseren ersten Laden in Europa für München entschieden. In der Schrannenhalle werden wir mit unserem Spitzenangebot überzeugen: mit hochwertigen italienischen Erzeugnissen und unserem „Saper fare“ – dem Know-how von EATALY. EATALY München besteht aus einem Markt, Restaurants, einer Lehreinrichtung und einer Produktion italienischer Lebensmittel. Wenn wir außerhalb Italiens ein Geschäft eröffnen, suchen wir uns den besten Partner vor Ort. In Deutschland konnten wir SIGNA und Karstadt unser Projekt vorstellen, seriösen, vertrauenswürdigen Unternehmen, bei denen die Qualität und das Kundenerlebnis oberste Priorität haben. Wir sind überzeugt, dass wir den besten Partner für unser neues Geschäft in Deutschland und darüber hinaus gefunden haben.“

EATALY Flagship Store, München

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Kompakt Ausgabe Nr. 3 / März 2017

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München

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SIGNA in der bayrischen Hauptstadt

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Alpiner Luxus Ausgabe Nr. 2 / Juli 2015

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Mitarbeiter sind in den SIGNA Retail Beteiligungen in München beschäftigt

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Meter Schaufensterfront besetzt SIGNA zwischen Hauptbahnhof und Marienplatz




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Mrd.

beträgt das geplante Investitionsvolumen (Immobilien & Handel) in Berlin

Historische Entwicklung des KaDeWe, Berlin

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Kompakt Ausgabe Nr. 3 / März 2017

Villa Eden Gardone

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KOMPAKT

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KOMPAKT

Villa David Chipperfield

Villa Richard Meier

Clubhouse Matteo Thun

Villa Sphere

Villa Eden, Gardone, Villa Sphere

Ausgabe Nr. 3 / Oktober 2015 In einem mit Olivenbäumen besetzten Park von mehr als 78.000 m2 hat SIGNA in den vergangenen drei Jahren ein mondänes Ressort mit 5-Sterne Clubhouse mit edlem Restaurant, stilvollem Landmarkbuilding und sieben exklusiven Villen errichtet. Das Projekt „Villa Eden Gardone“ bietet Kunden die seltene Gelegenheit, an Gardasees erster Adresse ein luxuriöses und hochwertiges Domizil zu erwerben. Das von den internationalen Stararchitekten Matteo Thun, Richard Meier, David Chipperfield und ATP sphere entworfene Ressort besticht mit hochmoderner Ausstattung und raffinierten Details und einer unvergleichlichen Lage sowie einzigartigem Serviceangebot.

diese Eigenschaften machen das Projekt zu einem einzigartigen, herausragenden Ressort für den anspruchsvollen Käufer. STARARCHITEKTUR Für die Planung und Realisierung der „Villa Eden Gardone“ zeichneten mehrere internationale Stararchitekten verantwortlich. David Chipperfield, Richard Meier und Matteo Thun verleihen dem Projekt durch ihre international anerkannte Arbeit eine ganz besondere Qualität und Exklusivität. Gehaltvolle Individualität, höchster Bau-

standard und zeitgenössisches Design definieren die WohlfühlAtmosphäre des Areals und verleihen den einzelnen Objekten einen unverwechselbaren Charakter.

liegt sanft eingebettet in der für die Region typischen Olivenlandschaft und steht für maximalen Lebensgenuss und erlebbaren Luxus.

Den Architekten ist es gelungen, durch eine individuelle Gestaltung jeder der Luxusvillen, dem hohen Anspruch der zukünftigen Eigentümer zu entsprechen. Die „Villa Eden“ ist daher keine uniforme Villensiedlung, sondern ein homogenes Gesamtprojekt mit einzigartigen Luxusvillen als Unikate. Das Projekt

CLUBHOUSE Im Zentrum des Gesamtensembles steht das vom Mailänder Stararchitekten Matteo Thun entworfene Clubhouse. Ein Wellnesszentrum mit Spa und eine Beautyfarm sowie ein nobles, im landestypischen Stil gehaltenes Restaurant mit klimatisiertem Weinkeller vervollständigen das Angebot. Eine Bib-

liothek mit „Cigar-Room“ und eine Terrasse mit einem atemberaubenden Panorama unterstreichen den Glanz der Anlage. Die hochwertige Landschaftsgestaltung, für die der international bekannte und renommierte Gartenarchitekt Enzo Enea verantwortlich zeichnet, stellt ein weiteres Highlight des Projektes dar: Das gesamte Grundstück wurde mit viel Aufwand und Phantasie in ein parkähnliches Naturparadies an den Hängen des Gardasees verwandelt.

Bitter Sweet Symphony Relaxed & Charming

Am 17. Juli 2015 lud SIGNA hochkarätige internationale Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur, darunter Formel-1-Legende und Unternehmer Flavio Briatore, zur exklusiven Eröffnung des Projektes.

Café Am Hof Am Hof 2, 1010 Vienna Tel. +43 1 22740 1183 cafeamhof.vienna@hyatt.com

cafe-amhof.com

The meeting place for Vienna’s cosmopolitans and cosmopolitans in Vienna scores with European brasserie classics, daily changing lunch menus and extraordinary cocktail creations.

SEEBLICK Jede Position des Grundstücks verfügt über einen phantastischen Seeblick. Die einzelnen lichtdurchfluteten Villen sind mit ausgewählten Materialien ausgestattet und bieten Klimatisierung, einen offenen Kamin und eine Alarmanlage. Besonders hervorzuheben sind die exklusiven Serviceeinrichtungen wie ein ressorteigener Concierge, 24-Stunden-Security, Gärtner- sowie Reinigungs- und Wäscheservice und Kinderbetreuung. Zusätzlich wird dieses Dienstleistungsangebot durch ein luxuriöses ressorteigenes Clubhouse ergänzt, das keine Wünsche offen lässt. All

THE BANK BRASSERIE & BAR

Bognergasse 4, 1010 Vienna Tel. +43 1 22740 1236 restaurant-thebank.vienna@hyatt.com RESTAURANT-THEBANK.AT

Villa Eden Opening, Gardone

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Kompakt Ausgabe Nr. 3 / März 2017

TIMES

SIGNA Kontakte

SIGNA Holding GmbH Maria-Theresien-Straße 31 A-6020 Innsbruck Tel.: +43 512 585 119 www.signa.at

SIGNA Property Funds Deutschland AG Benrather Straße 18-20 D-40213 Düsseldorf Tel.: +49 211 166 40 000 www.signa.de

SIGNA Prime Selection AG Palais Harrach / Freyung 3 A-1010 Wien Tel.: +43 1 532 98 48 0 www.signa.at

KOMPAKT

SIGNA Real Estate Management GmbH / Büro Wien Palais Harrach / Freyung 3 A-1010 Wien Tel.: +43 1 532 98 48 0 www.signa.at

SIGNA Real Estate Management GmbH / Büro München

SIGNA REM Transactions GmbH

SIGNA Development Selection AG

Maximiliansplatz 12 D-80333 München Tel.: +49 89 232 372 780 www.signa.de

Palais Harrach / Freyung 3 A-1010 Wien Tel.: +43 1 532 98 48 0 www.signa.at

Palais Harrach / Freyung 3 A-1010 Wien Tel.: +43 1 532 98 48 0 www.signa.at

The KaDeWe Group GmbH

Karstadt Sports GmbH

Karstadt Warenhaus GmbH

OUTFITTER GmbH

Katharina-Heinroth-Ufer 1 D-10789 Berlin Tel.: +49 30 701 722 100 www.kadewe.de

Theodor-Althoff-Str. 1 D-45133 Essen Tel.: +49 201 727 0 www.karstadtsports.de

Theodor-Althoff-Str. 2 D-45133 Essen Tel.: +49 201 727 0 www.karstadt.de

Gravenbruchring 77-81 D-63263 Neu-Isenburg Tel.: +49 6102 7750 0 www.outfitter.de

dress-for-less GmbH

EATALY Distribution GmbH

internetstores GmbH

Tennis-Point GmbH

Mönchhofallee 1 D-65451 Kelsterbach Tel.: +49 6142 8354 400 www.dress-for-less.de

Viktualienmarkt 15 / Schrannenhalle D-80331 München Tel.: +49 89 248 817 711 www.eataly.de

Fritz-Müller-Str. 106-108 D-73730 Esslingen Tel.: +49 711 93305 555 www.internetstores.de

Hans-Böckler-Str. 29-35 D-33442 Herzebrock-Clarholz Tel.: +49 5245 8353 200 www.tennis-point.com

IMPRESSUM gem § 24 MedienG Medieninhaber und Hersteller: SIGNA Holding GmbH FN 191343m (HG Wien) Freyung 3, A-1010 Wien Verlagsort, Herstellungsort: Wien

Dieses Dokument dient lediglich Informationszwecken und stellt kein Verkaufsangebot dar oder die Einholung eines Angebots für den Kauf von Beteiligungen. Solch ein Angebot kann nur anhand eines Angebotmemorandums erstellt werden. Die vergangenen Ergebnisse sind nicht notwendigerweise Indikatoren für zukünftige Ergebnisse. Das Memorandum unterliegt Aktualisierungen und Revisionen. Dieses Paket und die darin enthaltenen Informationen dürfen nicht verbreitet, veröffentlicht oder vervielfältigt werden, weder im Ganzen noch teilweise, noch sollten die Inhalte des Dokuments von den Empfängern anderen Personen, außer beruflichen Beratern, offengelegt werden. Bei der Investmententscheidung müssen sich künftige Investoren auf ihre eigene Recherche in Bezug auf gesetzliche, steuerliche, finanzielle oder andere Folgen der Investition in einen Fonds verlassen, inklusive der Investitionsverdienste und der damit verbundenen Risiken. Sämtliche Rechte an den Inhalten (insbesondere, aber nicht ausschließlich, Texten, Lichtbildern, Grafiken, Visualisierungen) bleiben vorbehalten und dürfen ohne vorherige Zustimmung weder für kommerzielle noch nicht-kommerzielle Zwecke verwendet werden. Durch die Zurverfügungstellung dieser Inhalte wird keine Lizenz oder sonstiges Nutzungsrecht daran eingeräumt. Alle männlichen Personenausdrücke in dieser Broschüre gelten gleichermaßen für Frauen. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde in den vorliegenden Texten gelegentlich nur die männliche Sprachform gewählt. Alle personenbezogenen Aussagen gelten jedoch für Frauen und Männer gleichermaßen. März 2017

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