Servicezentrum Mathematik und Anwendungen

Servicezentrum Mathematik und Anwendungen Tätigkeitsbericht 2007/08 Kapitel 1 Das SZMA Auf seiner Sitzung vom 16. Mai 2006 hat das Rektorat der Ru...
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Servicezentrum Mathematik und Anwendungen

Tätigkeitsbericht 2007/08

Kapitel 1

Das SZMA Auf seiner Sitzung vom 16. Mai 2006 hat das Rektorat der Ruhr-Universit¨ at Bochum die Einrichtung des Servicezentrums Mathematik und Anwendugen (SZMA) als Betriebseinheit der Fakult¨ at f¨ ur Mathematik beschlossen. Nach ausf¨ uhrlichen Beratungen in UKP, UKL und Satzungsausschuss wurde die Satzung des SZMA am 8. Februar 2007 vom Senat der RUB beschlossen. Damit konnte das SZMA mit Beginn des Sommersemesters 2007 seinen Betrieb in vollem Umfang aufnehmen. Am 18. Oktober 2007 fand die festliche Er¨ offnungsveranstaltung in Anwesenheit von Vertretern des Rektorats und der Service abnehmenden Fakult¨ aten statt.

1.1

Aufgaben des SZMA

Die Aufgaben des SZMA ergeben sich aus Paragraph 2 der Satzung. Demnach geh¨ ort in den Verantwortungsbereich des SZMA die Konzeption und Durchf¨ uhrung von Lehrveranstaltungen in Mathematik f¨ ur Studieng¨ ange anderer Fakult¨ aten. Konkret nimmt das SZMA folgende Aufgaben wahr (Paragraph 2, (2) der Satzung des SZMA): 1. Inhaltliche Konzeption einzelner Lehrveranstaltungen in Mathematik f¨ ur Studieng¨ ange anderer Fakult¨ aten in Abstimmung mit Vertreterinnen bzw. Vertretern der betreffenden Fakult¨ aten; 2. Kontinuierliche und bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Angebots an Vorlesungen in Mathematik f¨ ur Studieng¨ ange anderer Fakult¨ aten; ¨ 3. Entwicklung von Konzepten zur Durchf¨ uhrung von Ubungen in Mathematik f¨ ur Studieng¨ ange anderer Fakult¨ aten sowie Organisation der diesbez¨ uglichen hochschuldidaktischen Schulung des Lehrpersonals;

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4. Mathematische Beratung von Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Ruhr-Universit¨ at; 5. Vorbereitung und Initiierung interdisziplin¨ arer Forschungsprojekte mit mathematischen Aspekten Diese Aufgaben sind nicht neu; sie werden seit Gr¨ undung der RUB von den Lehrst¨ uhlen der Fakult¨ at f¨ ur Mathematik wahrgenommen. Mit Gr¨ undung des SZMA ist eine Einrichtung geschaffen worden, die die st¨ andige Verantwortung f¨ ur die Durchf¨ uhrung dieser Aufgaben tr¨ agt. Das SZMA ist damit der Ansprechpartner in Angelegenheiten der genannten Aufgaben f¨ ur andere Fakult¨ aten der RUB.

1.2

Direktorium des SZMA

Gr¨ undungsdirektor des SZMA ist Prof. Dr. Herold Dehling, Lehrstuhl f¨ ur Mathematik XII (Stochastik, insbesondere Wahrscheinlichkeitstheorie und ihre Anwendungen). Weiter geh¨ oren dem Direktorium f¨ unf Professoren der Fakult¨at f¨ ur Mathematik an, zwei wissenschaftliche Mitarbeiter, eine Mitarbeiterin aus Technik und Verwaltung sowie ein Student. Die Professoren sind jeweils f¨ ur einen Bereich des SZMA verantwortlich. Die gegenw¨ artigen Mitglieder des Direktoriums sind neben dem Direktor 1. Prof. Dr. R¨ udiger Verf¨ urth (Bereich Ingenieurwissenschaften) 2. Prof. Dr. Gerhard Knieper (Bereich Naturwissenschaften) 3. Prof. Dr. Eberhard Bertsch (Bereich Informatik) 4. Prof. Dr. Gerhard R¨ ohrle (Bereich Mathematische Software) 5. Prof. Dr. Holger Dette (Bereich Mathematische Beratung, Projekte und Kooperationen) 6. AR Dr. Daniela Kacso (Studienberatung, Schriftf¨ uhrerin) 7. AR Dr. Nicolai Bissantz 8. Marlene Schwarz (MTV) 9. Nils Schippkus (Student) Die Sitzungstermine des Direktoriums im Berichtszeitraum waren 29. November 2007, 6. Februar 2008 und 23. April 2008. Neben den offiziellen Sitzungen gab es viele Beratungen zwischen dem Direktor und einzelnen Mitgliedern des Direktoriums zu Angelegenheiten ihrer jeweiligen Bereiche. 2

1.3

Beirat des SZMA

Dem Direktor des SZMA ist ein Beirat zugeordnet, dessen Aufgaben und Zusammenstellung sich aus Paragraph 7 der Satzung ergeben. Fakult¨ aten der RUB, die Dienstleistungen des SZMA in Anspruch nehmen, entsenden bis zu zwei Mitglieder in den Beirat. Die gegenw¨ artigen Mitglieder des Beirats sind 1. Prof. Dr. Klaus Hackl (Fakult¨ at f¨ ur Bau- und Umweltingenieurwissenschaften) 2. Prof. Dr. Gunter Reinig (Fakult¨ at f¨ ur Maschinenbau) 3. Prof. Dr. Roland Span (Fakult¨ at f¨ ur Maschinenbau) 4. Prof. Dr. Jan Lunze (Fakult¨ at f¨ ur Elektrotechnik und Informationstechnik) 5. Prof. Dr. Christof Paar (Fakult¨ at f¨ ur Elektrotechnik und Informationstechnik) 6. PD Dr. Horst Fichtner (Fakult¨ at f¨ ur Physik und Astronomie) 7. Prof. Dr. Rainer Grauer (Fakult¨ at f¨ ur Physik und Astronomie) 8. Prof. Dr. Heribert Fleer (Fakult¨ at f¨ ur Geowissenschaften) 9. Prof. Dr. Wolfgang Friederich (Fakult¨ at f¨ ur Geowissenschaften) 10. Prof. Dr. Christof H¨ attig (Fakult¨ at f¨ ur Chemie und Biochemie) 11. Prof. Dr. Hermann Weing¨ artner (Fakult¨ at f¨ ur Chemie und Biochemie) 12. PD Dr. J¨ urgen Schlitter (Fakult¨ at f¨ ur Biologie und Biotechnologie) 13. Prof. Dr. Eckhard Hofmann (Fakult¨ at f¨ ur Biologie und Biotechnologie) Der Beirat ber¨ at den Direktor und formuliert Empfehlungen und Ver¨ anderungsbedarf der im Beirat vertretenen Fakult¨ aten bez¨ uglich der Ausgestaltung und Durchf¨ uhrung des Lehrangebots. Insbesondere ber¨ at und genehmigt der Beirat den j¨ ahrlichen T¨ atigkeitsbericht des SZMA. Der Beirat tagt jeweils zu Beginn eines Semesters und diskutiert dabei unter anderem die Lehrveranstaltungen und andere Entwicklungen des vorangegangenen Semesters. Zu den Sitzungen am Beginn eines Wintersemesters legt der Direktor des SZMA dem Beirat den T¨ atigkeitsbericht u ¨ ber das abgelaufene akademische Jahr vor. Der Beirat des SZMA trat am 22. Oktober 2007 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen; im Sommersemester 2008 gab es eine Sitzung am 14. April 2008. Bei der Sitzung am 22.10.2007 wurde der T¨ atigkeitsbericht 2006/07 beraten und genehmigt. Der T¨ atigkeitsbericht 2007/08 wird zu der Sitzung am 20. Oktober 2008 vorgelegt. 3

Kapitel 2

Qualit¨ at der Lehre Die Sicherung und Verbesserung der Qualit¨ at der Lehre ist eines der zentralen Anliegen des Servicezentrums Mathematik und Anwendungen. Dabei geht es sowohl um die Inhalte der Lehrveranstaltungen als auch um die Qualit¨ at ihrer Vermittlung. Wesentliche Instrumente in diesem Zusammenhang sind 1. Regelm¨ aßige Gespr¨ ache mit den Service abnehmenden Fakult¨ aten ¨ 2. Professionelle Schulung der Ubungsgruppenleiter 3. Einrichtung eines Helpdesk f¨ ur Studierende im Servicebereich 4. Systematische Evaluation aller Lehrveranstaltungen Im Folgenden soll die Ausgestaltung dieser Maßnahmen im Berichtszeitraum dargestellt werden.

2.1

Gespr¨ ache mit den Service abnehmenden Fakult¨ aten

Der Kontakt mit den Service abnehmenden Fakult¨ aten fand im Berichtszeitraum sowohl u ¨ ber die Sitzungen des Beirats als auch u ache mit den einzelnen ¨ber eine Reihe teils informeller Gespr¨ Fakult¨ aten statt. In den Sitzungen des Beirats wurde jeweils die Lehre des vorangegangenen Semesters diskutiert. Aus den Diskussionen ergab sich, dass die Service abnehmenden Fakult¨ aten mit der Qualit¨ at der von der Fakult¨ at f¨ ur Mathematik angebotenen Lehre im Allgemeinen zufrieden bis sehr zufrieden sind. Dies trifft sowohl auf die Inhalte der Lehre als auch auf die Qualit¨ at ¨ ihrer Vermittlung zu. Hinsichtlich der Lehrinhalte wurden keine wesentlichen Anderungsw¨ unsche ge¨ außert. In vielen Gespr¨ achen wurde das große Engagement vieler Lehrenden der Fakult¨ at f¨ ur Mathematik gew¨ urdigt.

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Intensivere Einzelgespr¨ ache gab es unter anderem mit der Fakult¨ at f¨ ur Maschinenbau im Zusammenhang mit der Einf¨ uhrung der Bachelor-/Master-Studieng¨ ange sowie der im WS 2007/08 sprunghaft angestiegenen Anf¨ angerzahlen. Generell unterhalten alle Dozenten der vom SZMA angebotenen Lehrveranstaltungen engen Kontakt zu Vertretern der jeweiligen Service abnehmenden Fakult¨ aten zu Fragen der Lehre.

2.2

¨ Schulung der Ubungsgruppenleiter

¨ Am 19. und 26.10.2007 fand zum zweiten Mal eine zweit¨ agige Schulung f¨ ur neue Ubungsgruppenleiterinnen und -leiter im Bereich der Servicelehre statt. Die Schulung stand unter der Leitung von Dipl.-P¨ ad. Klaus Hellermann (Stabstelle Interne Fortbildung und Beratung, RUB) und Prof. Dr. Karl Friedrich Siburg (Fachbereich Mathematik, TU Dortmund) und hatte das Thema Vermittlung von fachlichen und mathematischen Inhalten. Die einzelnen Themen des ersten Schulungstages waren: 1. Einleitung, Problemaufriss, 2. Notwendige Kompetenzen im Vermittlungsprozess, 3. Wie lernt der Mensch, 4. Didaktische Konsequenzen, 5. Planung von Veranstaltungen und Lehr- und Lernzielbestimmung, 6. Motivierung ¨ von Studierenden, 7. Ubung zur Motivierung, 8. Methoden. Die Themen des zweiten Tages wa¨ ren: 1. Einleitung, Problemstellung, 2. Planung einer Ubungssequenz u ¨ ber ein mathematisches ¨ Thema (in Kleingruppen), 3. Vorstellung und Durchf¨ uhrung der Ubungssequenzen (im Plenum), 4. Feedback, Diskussion, 5. Abschluss der Veranstaltung. Eine wesentliches Merkmal dieser Schulung ist, dass sie sich nicht nur auf allgemein-p¨ adagogische Wissensvermittlung beschr¨ ankt, sondern stark auf das Fach Mathematik bezogen ist. Die p¨adagogischen Inhalte der Schulung werden direkt mit mathematischen Anwendungsbeispielen unterlegt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der bisherigen Schulungen haben sich gerade u adagogischen Inhalten sehr positiv ¨ ber diese Verzahnung von mathematischen und allgemein-p¨ ge¨ außert. Generell haben alle Teilnehmer angegeben, dass die Schulung ihnen eine gute Basis ¨ f¨ ur den Einstieg in die T¨ atigkeit als Ubungsgruppenleiter gegeben habe. ¨ An der Schulung im WS 2007/08 nahmen insgesamt 12 Ubungsgruppenleiter teil; bis auf we¨ nige Ausnahmen wurden damit alle neuen Ubungsgruppenleiter geschult. Die Schulung wird zum Beginn des WS 2008/09 erneut angeboten; als Termine sind 09.10.2008 und 10.10.2008 vorgesehen.

2.3

Helpdesk fu ¨ r Studierende im Servicebereich

Seit Beginn des WS 2006/07 unterh¨ alt das SZMA ein Helpdesk zur Beratung von Studierenden der Service-Lehrveranstaltungen. Das Helpdesk ist t¨ aglich von 13:00 bis 16:00 Uhr ge¨ offnet und durchgehend mit mindestens zwei studentischen Hilfskr¨ aften der Fakult¨ at f¨ ur Mathematik be-

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setzt. Studierende der Service-Vorlesungen k¨ onnen hier Fragen zum Stoff der Vorlesung und zu ¨ den w¨ ochentlichen Ubungsaufgaben stellen. Dieses zus¨ atzliche Angebot wird nach anf¨ anglichem Z¨ ogern inzwischen w¨ ahrend des gesamten Semesters und insbesondere in Zeiten der Klausurvorbereitungen sehr gut angenommen. Aufgrund einer großen Zahl von Nachfragen war das Helpdesk im akademischen Jahr 2007/08 auch in der vorlesungsfreien Zeit durchgehend besetzt. Diese Maßnahme konnte mit den Einnahmen aus den Studienbeitr¨ agen finanziert werden.

2.4

Evaluation aller Lehrveranstaltungen

Alle Lehrveranstaltung, die in den Verantwortungsbereich des SZMA fallen, werden systematisch durch studentische Befragung evaluiert. Soweit die Service abnehmenden Fakult¨ aten bereits eine Befragung durchf¨ uhren, wird auf eine eigene Befragung von Seiten des SZMA verzichtet. In diesen F¨ allen wurden die Evaluationsergebnisse der Service abnehmenden Fakult¨ aten u ¨bernommen. Da die verschiedenen Fakult¨ aten mit unterschiedlichen Frageb¨ ogen arbeiten, hat dies leider zur Folge, dass die Ergebnisse innerhalb des SZMA schlecht vergleichbar sind. Dennoch scheint der administrative Aufwand einer eventuellen Doppelbefragung nicht gerechtfertigt. Die Evaluationsergebnisse sind durchweg positiv, teilweise sogar sehr positiv. In keinem einzigen Fall boten die Evaluationen Anhaltspunkte zum Eingreifen. Auf Nachfrage k¨ onnen die vollst¨ andigen Evaluationsergebnisse im Sekretariat des SZMA eingesehen werden.

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Kapitel 3

Skripten zu Vorlesungen des SZMA Zu vielen der vom SZMA angebotenen Lehrveranstaltungen werden Skripten herausgegeben. Die Skripten werden entweder kostenlos als pdf-Dateien im Internet zur Verf¨ ugung gestellt oder in gebundener Form zum Selbstkostenpreis angeboten. Die meisten Skripten stehen vor Beginn der Vorlesung zur Verf¨ ugung, einige werden im Laufe des Semesters vorlesungsbegleitend herausgegeben. Im Moment liegen die folgenden Skripten vor: 1. Bertsch, E.: Datenstrukturen 2. Bissantz, N.: Mathematik f¨ ur Geowissenschaftler und SEPM I 3. Bissantz, N.: Mathematik f¨ ur Geowissenschaftler und SEPM II 4. Bissantz, N.: Statistik f¨ ur Biologen und Naturwissenschaftler 5. Felbecker, G.: Mathematik f¨ ur Elektrotechniker I 6. Felbecker, G.: Mathematik f¨ ur Elektrotechniker II 7. Felbecker, G.: Mathematik f¨ ur Elektrotechniker III 8. Felbecker, G. und Renckhoff, G: Diskrete Mathematik 9. Felbecker, G.: Numerische Mathematik f¨ ur Elektrotechniker 10. Kind, B.: Mathematik f¨ ur Chemiker I 11. Knieper, G.: Mathematik f¨ ur Physiker I 12. Knieper, G.: Mathematik f¨ ur Physiker II 7

13. Knieper, G.: Mathematik f¨ ur Physiker III 14. Knieper, G.: Mathematik f¨ ur Physiker IV 15. Korthauer, E.: Einf¨ uhrung in die Programmierung 16. Simon, H.: Effiziente Algorithmen 17. Simon, H.: Theoretische Informatik (Folien) 18. Simon, H.: Diskrete Mathematik (Zusatzmaterial, Folien) 19. Verf¨ urth, R.: Mathematik f¨ ur Bauingenieure, Maschinenbauer und Umwelttechniker I 20. Verf¨ urth, R.: Mathematik f¨ ur Bauingenieure, Maschinenbauer und Umwelttechniker II 21. Verf¨ urth, R.: Mathematik f¨ ur Bauingenieure, Maschinenbauer und Umwelttechniker III 22. Verf¨ urth, R.: Numerische Mathematik f¨ ur BI, MB und UTRM 23. Verf¨ urth, R.: Adaptive Finite Element Methods 24. Verf¨ urth, R.: Computational Fluid Dynamics 25. Wassermann, G.: Einf¨ uhrung in die Informatik Im Berichtszeitraum wurden einige dieser Skripten u ur ¨ berarbeitet. Dies galt unter anderem f¨ die Skripten zu den Vorlesungen Mathematik f¨ ur Maschinenbau-, Bauingenieurwesen und Umwelttechnik I-II, die von Prof. Verf¨ urth im Rahmen der Umstellung auf die Bachelor-/MasterStruktur angepasst wurden. Stark u anzt wurden weiter die Skripten zu den ¨ berarbeitet und erg¨ Vorlesungen Mathematik f¨ ur Geowissenschaftler und SEPM I/II sowie Statistik f¨ ur Biologen und Naturwissenschaftler von Dr. Bissantz. Aus Skripten zu den Vorlesungen Mathematik f¨ ur Physiker I - IV sind die Lehrb¨ ucher von Prof. Dr. U. Storch und Dr. H. Wiebe hervorgegangen, die heute vor allem als Referenzliteratur f¨ ur Dozenten von Service-Lehrveranstaltungen dienen. 1. Storch, U.; Wiebe, H.: Lehrbuch der Mathematik, Band 1 - Analysis einer Ver¨ anderlichen, Spektrum Verlag, Heidelberg 1996. 2. Storch, U.; Wiebe, H.: Lehrbuch der Mathematik, Band 2 - Lineare Algebra, Spektrum Verlag, Heidelberg 1996 3. Storch, U.; Wiebe, H.: Lehrbuch der Mathematik, Band 3 - Analysis mehrerer Ver¨ anderlicher - Integrationstheorie, Spektrum Verlag, Heidelberg 1993 4. Storch, U.; Wiebe, H.: Lehrbuch der Mathematik, Band 4 - Mannigfaltigkeiten - Funktionentheorie - Funktionalanalysis, Spektrum Verlag, Heidelberg 2001 8

Kapitel 4

Entwicklungen 2007/08 Im akademischen Jahr 2006/07 stand vor allem eine Bestandsaufnahme der bisherigen T¨ atigkeitsbereiche des SZMA, vor allem durch Gespr¨ ache mit den Service abnehmenden Fakult¨ aten, im Vordergrund. Gleichzeitig wurden erste Maßnahmen zur Qualit¨ atssicherung und Qualit¨ ats¨ verbesserung ergriffen, wie z.B. die Schulung der Ubungsgruppenleiter und die Einrichtung des Helpdesk. Im akademischen Jahr 2007/08 wurden diese Maßnahmen fortgeschrieben und weiterentwickelt. Im Folgenden werden die wesentlichen neuen Entwicklungen im Berichtszeitraum dargestellt.

4.1

Neue Aufgaben in der Lehre

Auf Anfrage der betreffenden Fakult¨ aten wird das Servicezentrum k¨ unftig neue Kurse f¨ ur Studierende der Studieng¨ ange Psychologie, Bauingenieurwesen sowie Umwelttechnik und Ressourcenmanagement anbieten. • Mit der Fakult¨ at f¨ ur Psychologie wurde vereinbart, dass die Vorlesungen Methodenlehre II und Methodenlehre III k¨ unftig in den Verantwortungsbereich des SZMA fallen und von Dozenten der Fakult¨ at f¨ ur Mathematik angeboten werden. Verantwortlich f¨ ur die Konzeption und Durchf¨ uhrung dieser Veranstaltungen sind Prof. Dr. Herold Dehling (Lehrstuhl f¨ ur Stochastik, insbesondere Wahrscheinlichkeitstheorie und ihre Anwendungen) und Prof. Dr. Holger Dette (Lehrstuhl f¨ ur Stochastik, insbesondere Statistik). Die Festlegung der Lehrinhalte erfolgte in enger Kooperation mit der Fakult¨ at f¨ ur Psychologie. • Mit der Fakult¨ at f¨ ur Bauingenieur- und Umweltwissenschaften wurde vereinbart, dass das SZMA k¨ unftig eine Lehrveranstaltung Statistik f¨ ur Ingenieure f¨ ur den Masterstudiengang Bauingenieurwesen anbieten wird. Diese Veranstaltung wird Bestandteil des Moduls P1 (Ausgew¨ ahlte Kapitel der Mathematik) sein. Verantwortlich f¨ ur die Konzeption 9

und Durchf¨ uhrung dieser Veranstaltung sind ebenfalls Prof. Dr. Herold Dehling (Lehrstuhl f¨ ur Stochastik, insbesondere Wahrscheinlichkeitstheorie und ihre Anwendungen) und Prof. Dr. Holger Dette (Lehrstuhl f¨ ur Stochastik, insbesondere Statistik). Die Festlegung der Lehrinhalte erfolgte in enger Kooperation mit der Fakult¨ at f¨ ur Bauingenieur- und Umweltwissenschaften. • Mit der Fakult¨ at f¨ ur Bauingenieur- und Umweltwissenschaften wurde vereinbart, dass das Modul Mathematische Statistik im Master-Studiengang Umwelttechnik und Ressourcenmanagement k¨ unftig vom SZMA angeboten wird. Die UTRM-Studierenden werden f¨ ur dieses Modul die Lehrveranstaltung Mathematik III belegen, die bislang nur f¨ ur Studierende der Studieng¨ ange Bauingenieurwesen und Maschinenbau angeboten wurde.

4.2

Personelle Ver¨ anderungen

Im akademischen Jahr 2007/08 gab es eine große Zahl an personellen Ver¨ anderung, bedingt durch Emeritierung bzw. Pensionierung mehrerer Dozenten sowie durch eine Wegberufung. Erfreulicherweise standen dem mehrere Neuberufungen junger Kollegen gegen¨ uber. Emeritiert bzw. pensioniert wurden die akademischen R¨ ate Dr. Hartmut Wiebe, Dr. Gerhart Renckhoff und Dr. Alfons Skirde sowie Prof. Dr. Gordon Wassermann. Einen Ruf nach außerhalb hat Prof. Dr. Werner Kirsch angenommen. Folgende Dozenten wurden neu eingestellt (in Klammern jeweils die wichtigsten Lehrveranstaltungen im Servicebereich): 1. Dr. Eva Glasmachers (Mathematik f¨ ur Chemiker) 2. Dr. J¨ org H¨ arterich (Mathematik f¨ ur Physiker) 3. Prof. Dr. Christiane Helzel (Numerische Mathematik f¨ ur Ingenieure, einschließlich Studiengang Computational Mechanics) 4. Dr. Mario Lipinski (Mathematik f¨ ur Elektrotechniker, Numerische Mathematik f¨ ur Ingenieure) 5. Prof. Dr. Alexander May (Mathematik f¨ ur Angewandte Informatik und IT-Sicherheit) 6. Dr. Annett P¨ uttmann (Mathematik f¨ ur Elektrotechniker) Mit Herrn Dr. Lipinski wurde die AR-Stelle von Dr. Felbecker vorzeitig neu besetzt. Diese Maßnahme konnte aus Studienbeitr¨ agen finanziert werden. Trotz der Neuberufungen ist die personelle Situation extrem eng, u.a. weil die in allen Bereichen stark gestiegenen Studentenzah¨ len viele Ubungsgruppen erfordern. Der Engpass konnte teilweise durch Einsatz studentischer ¨ Hilfskr¨ afte als Ubungsgruppenleiter sowie durch Erteilung von Lehrauftr¨ agen an pensionierte Kollegen behoben werden. 10

4.3

¨ Offentlichkeitsarbeit

Am 18. Oktober 2007 wurde das Servicezentrum in Gegenwart von Vertretern des Rektorats und der meisten Fakult¨ aten der RUB offiziell mit einem Festkolloquium er¨ offnet. Den wissenschaftlichen Vortrag hielt Prof. Dr. Martin Gr¨ otschel (TU Berlin und Matheon) zum Thema Lineare und ganzzahlige Optimierung: Theorie, Praxis und Anwendungen. Bei der Er¨ offnungsfeier stellten die Lehrst¨ uhle der Fakult¨ at f¨ ur Mathematik ihre Arbeitsgebiete mit Postern vor. Die Er¨ offnungsfeier war sehr gut besucht und fand auch die Aufmerksamkeit der regionalen Presse, mit Artikeln u ¨ ber das Servicezentrum sowie u ¨ ber die Person des Hauptvortragenden. Der Empfang im Anschluss an das Kolloquium gab einen passenden Rahmen f¨ ur viele Gespr¨ ache mit Kollegen aus den Service abnehmenden Fakult¨ aten. Der T¨ atigkeitsbericht 2006/07 des SZMA wurde vom Rektorat der UKL zur Beratung vorgelegt. Auf der UKL-Sitzung vom 28. November 2007 hat der Direktor des SZMA, Prof. Dr. Herold Dehling, die Arbeit des Servicezentrums sowie den T¨ atigkeitsbericht 2006/07 pers¨ onlich in der UKL vorgestellt. Die UKL hat nach anschließender Diskussion den T¨ atigkeitsbericht zustimmend zur Kenntnis genommen. Auf Anfrage des Senats hat der Direktor des SZMA, Prof. Dr. Herold Dehling, die Arbeit des Servicezentrum bei der Senatssitzung am 20.12.2008 mit einem Powerpoint-Vortrag vorgestellt.

4.4

Qualit¨ at der Lehre

Mehrere Dozenten des SZMA haben am 25.01.2008 an der RUB-internen Tagung Kompetenzorientiert lehren und lernen teilgenommen. Zwei vom SZMA initiierte Projekte waren bei dieser Tagung als Best Practice Beispiele eingereicht worden. Beide Projekte wurden von der Tagungsleitung angenommen und konnten auf der Tagung vorgestellt werden: 1. Mit einem Poster konnte das Projekt Helpdesk Mathematik pr¨ asentiert werden. Das Helpdesk bietet seit dem WS 2006/07 Beratung f¨ ur Studierende der Service-Lehrveranstaltungen an; es ist t¨ aglich von 13:00 bis 16:00 ge¨ offnet (auch in der vorlesungsfreien Zeit) und mit studentischen Hilfskr¨ aften der Fakult¨ at f¨ ur Mathematik besetzt. Studierende der ServiceVeranstaltungen k¨ onnen hier Fragen zum Stoff der Vorlesung und zu den w¨ ochentlichen ¨ Ubungsaufgaben stellen, sowie Hilfe bei der Klausurvorbereitung bekommen. ¨ 2. Mit Poster und einem Vortrag konnte das Projekt Schulung der Ubungsgruppenleiter in Mathematik vorgestellt werden. In jedem Wintersemester findet eine zweit¨ agige Schulung ¨ f¨ ur neue Ubungsgruppenleiterinnen und -leiter im Bereich der Servicelehre statt. Die Leitung der Schulung liegt in H¨ anden eines Hochschuldidaktikers (Dipl.-P¨ ad. Klaus Hellermann, RUB) und eines Hochschullehrers f¨ ur Mathematik (Prof. Dr. Karl Friedrich Siburg, TU Dortmund). 11

Bei der RUB-internen hochschuldidaktischen Praxiswoche 2008 (7. bis 10. Juli 2008) wurde das ¨ Projekt Schulung der Ubungsgruppenleiter in Mathematik im Rahmen eines Workshops u ¨ ber Konzepte zur Tutorenschulung an der RUB erneut vorgestellt. In Gespr¨ achen zwischen der Stabstelle Interne Fortbildung und Beratung der RUB und der ¨ Fakult¨ at f¨ ur Mathematik wurde u ¨ ber die Fortsetzung der Schulung der Ubungsgruppenleiter beraten. Bislang lag diese Schulung ausschließlich in den H¨ anden von Dipl.-P¨ ad. Klaus Hellermann (IFB) und Prof. Dr. Karl Friedrich Siburg (TU Dortmund). K¨ unftig wird diese Arbeit auf eine breitere personelle Basis gestellt. Von Seiten der Fakult¨ at f¨ ur Mathematik werden Frau Dr. Glasmachers und Herr Dr. H¨ arterich k¨ unftig im Leitungsteam mitarbeiten. ¨ In Gespr¨ achen mit dem Okumenischen Studienkolleg wurde eine Kooperation zwischen dem SZMA und dem Studienkolleg auf dem Gebiet der Vorstudienkurse Mathematik vereinbart. Es soll dabei erreicht werden, dass die ausl¨ andischen Studierenden optimal auf den Einstieg in das Studium an der RUB vorbereitet werden.

4.5

Weitere Entwicklungen

Die Einnahmen aus den Studienbeitr¨ agen haben Verbesserungen erm¨ oglicht, die bislang nicht finanzierbar waren. Unter anderem konnte durch Einstellung studentischer Hilfskr¨ afte eine erheb¨ lich gr¨ oßere Zahl an Ubungsgruppen als in den vorangegangen Jahren angeboten werden. Damit ¨ konnten kleinere Ubungsgruppen eingerichtet werden oder mindestens verhindert werden, dass ¨ die teilweise sprunghaft gestiegenen Studierendenzahlen zu erheblich gr¨ oßeren Ubungsgruppen gef¨ uhrt h¨ atten. Die Einnahmen aus den Studienbeitr¨ agen wurden zur Finanzierung des Helpdesk-Betriebs in der vorlesungsfreien Zeit eingesetzt. Weiter wurde die Ausstattung der Bibliothek mit Lehrb¨ uchern ¨ deutlich verbessert. Die Durchf¨ uhrung der Ubungsgruppenleiterschulung wurde ebenfalls aus Mitteln der Studienbeitr¨ age finanziert.

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