Schulinterner Lehrplan Sport Gymnasium An der Stenner - Sekundarstufe I

Schulinterner Lehrplan Sport Gymnasium An der Stenner Sekundarstufe I 1 Inhaltsverzeichnis Kapitel 1 2 Seite Aufgaben und Ziele des Faches Sport...
Author: Astrid Schulze
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Schulinterner Lehrplan Sport Gymnasium An der Stenner Sekundarstufe I

1

Inhaltsverzeichnis Kapitel 1

2

Seite Aufgaben und Ziele des Faches Sport

4

1.1

Leitbild für das Fach Sport

5

1.2

Qualitätsentwicklung und -sicherung

5

1.3

Sportstättenangebot

5

1.4

Unterrichtsangebot

6

1.5

Fächerverbindender/ fachübergreifender Unterricht

6

1.6

Außerunterrichtliches Sportangebot

7

1.7

Förderprogramm Schwimmen

8

Schulinterner Lehrplan Sport für die Sekundarstufe I

10

2.1

Grundsätze zur Schul- und Unterrichtsorganisation

10

2.2

Obligatorik und Freiraum

11

2.3

Ziele des Sportunterrichts in den beiden Kompetenzstufen

11

2.4

Zuordnung der Kompetenzerwartungen und inhaltlichen Schwerpunkte zu den Unterrichtsvorhaben der Jahrgangsstufen 5 - 9

12

2.5

Gesamtübersicht Obligatorik und Freiraum in der Sekundarstufe I

19

2.6

Zuordnung der Kompetenzerwartungen sowie der inhaltlichen Schwerpunkte zu den neun Bewegungsfeldern und Sportbereichen

20

2.7

Absprachen der Fachkonferenz über didaktisch-methodische Entscheidungen

30

2.7.1

Bewegungsfeld 1: Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen

31

2.7.2

Bewegungsfeld 2: Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen

36

2.7.3

Bewegungsfeld 3: Laufen, Springen, Werfen - Leichtathletik

40

2.7.4

Bewegungsfeld 4: Bewegen im Wasser - Schwimmen

45

2.7.5

Bewegungsfeld 5: Bewegen an Geräten - Turnen

49

2.7.6

Bewegungsfeld 6: Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/ Tanz, Bewegungskünste

53

2.7.7

Bewegungsfeld 7: Spielen in und mit Regelstrukturen - Sportspiele

57

2.7.8

Bewegungsfeld 8: Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport, Bootssport, Wintersport

63

2

2.7.9

3

Bewegungsfeld 9: Ringen und Kämpfen - Zweikampfsport

65

2.8

Entschlüsselung von Operatoren zur Bewältigung von Aufgaben

68

2.9

Hausaufgaben im Sportunterricht

69

Leistung und Ihre Bewertung - Leistungskonzept

70

3.1 Beurteilungskriterien für Unterrichtsvorhaben 72

4

Evaluationskonzept der Fachkonferenz

5

Siehe Datei zur individuellen Förderung im Turnen

6

Anhang

75

3

4

1

Aufgaben und Ziele des Faches 1.1

Leitbild für das Fach Sport

Der Stellenwert des Faches Sport im Schulleben und im Schulprogramm des Gymnasiums An der Stenner drückt sich im Leitbild und im Schulsportprogramm aus und ist Bestandteil des schulinternen Lehrplans. Unsere Schule folgt dazu einem Leitbild, das die Freude an Bewegung, Spiel und Sport der Schülerinnen und Schüler in einer bewegungsfreudigen Schule fördern will. Die Fachkonferenz Sport möchte bei Schülerinnen und Schülern Bewegungsfreude und Gesundheitsbewusstsein im Schulsport im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schule entwickeln. Durch ihr Schulsportkonzept möchte sie den Schülerinnen und Schülern die Ausbildung einer mündigen, bewegungsfreudigen und gesundheitsbewussten Persönlichkeit zu ermöglichen, um durch Bewegung, Spiel und Sport überdauernd und langfristig die Freude an der Bewegung und am Sport zu erhalten sowie Gesundheitsbewusstsein und Fitness für die Bewältigung des Alltags und zum Ausgleich von Belastung in die Lebensführung integrieren zu können. Darüber hinaus fördert sie das individuelle Interesse von Schülerinnen und Schülern am Leistungssport. Den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums An der Stenner sollen darüber hinaus Gelegenheit gegeben werden, ihre

Leistungsfreude

und

-bereitschaft

in

Wettkämpfen

zu

erproben

und

auszubilden. Deshalb setzen sich die Lehrkräfte engagiert für die Teilnahme an Wettkämpfen und für die Bildung von Schulmannschaften ein. Das Gymnasium An der Stenner fördert die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler durch Bewegung, Spiel und Sport, so dass sie ... –

in der Lage sind, die eigene Motivation zur Förderung und Erhaltung von Gesundheit und Fitness überdauernd hoch zu halten und zu manifestieren,



sich selbst steuern und kontrollieren können (Selbstdisziplin etc.),



Wissen über Gesundheit und Fitness im und durch Sport besitzen,



Wissen über Gesundheit und Fitness des eigenen Körpers besitzen und diese differenziert wahrnehmen können



Wissen über die eigenen Lernstrategien besitzen und diese anwenden können,



den Umgang mit einer bewegungsfreudigen, gesunden Lebensführung konstruktiv anwenden können,



sich im schulischen Umfeld und durch alle am Schulleben Beteiligten – Schulleitung, Lehrkräfte, Eltern, Mitschülerinnen und Mitschüler - sozial anerkannt und integriert wissen.

Zur Entwicklung und Förderung dieser Persönlichkeitsattribute leistet die Fachschaft Sport durch die Gestaltung des Schulsportprogramms einen bedeutsamen Beitrag, der dem Bildungs- und Erziehungsauftrag einer bewegungsfreudigen und gesunden Schule gerecht wird. Darüber hinaus können Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten im Rahmen des Ganztags sowie des außerunterrichtlichen Sports in der Schule nutzen.

4

5

1.2

Qualitätsentwicklung und -sicherung

Die Fachkonferenz ist der Qualitätsentwicklung und -sicherung des Faches Sport verpflichtet. Folgende Vereinbarungen werden als Grundlage einer teamorientierten Zusammenarbeit vereinbart: Die Fachkonferenz Sport verpflichtet sich der Qualitätsentwicklung und -sicherung des Sportunterrichts. Sie verpflichtet sich zur regelmäßigen Teilnahme an Implementationsveranstaltungen sowie an Fortbildungen im Rahmen der Unterrichtsentwicklung und Förderung des Schulsports. Die Fachkonferenz verpflichtet sich zur Entwicklung eines Leitbildes mit dem Ziel der Förderung des Sports in der Schule. Das Leitbild ist der Schulöffentlichkeit vorzulegen und regelmäßig im Abstand von 5 Jahren zu evaluieren und fortzuschreiben. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern sind an der Evaluation zu beteiligen. Die Fachkonferenz verpflichtet sich zur Einführung eines Schulsportentwicklungsprogramms, das regelmäßig evaluiert und fortgeschrieben wird. Dazu erstellt sie einen Plan, der die Arbeitsschwerpunkte sowie Entwicklung und Rechenschaftslegung gegenüber der Schulöffentlichkeit darlegt. Die Fachkonferenz legt der Schulleitung spätestens zum Ende des nächsten Schuljahres einen Jahresarbeitsplan über zu entwickelnde Projekte, zur Evaluation sowie über die vereinbarten Veranstaltungen/Schulsporttermine vor. Diese werden in den Jahreskalender der Schule aufgenommen.

1.3 Sportstättenangebot Sportstätten der Schule: –

Einfachsporthalle



Gymnastikraum



Fußball-Kleinfeld und weitere Geräte und Aktionsflächen im Außenbereich

Im Umfeld der Schule: –

Nutzung des Seilerseebades (25 min. Fußweg) (donnerstags 5./6. und freitags 1./2. und 5./6.Std.)



Sportplatz am Seilersee mit 4 Laufbahnen, 2 Sprunggruben, 2 Kugelstoßanlagen, Fußballfeld (Kunstrasen), Kleinspielfeld mit Toren und Basketballkörben (25 min. Fußweg)



Waldgelände am Seilersee



Almelosporthalle (dreifach) mit anderen Schulen gemeinsam (5 min Fußweg)



Eissporthalle am Seilersee (Herbst bis Ostern morgens)



Freibad Schleddenhof (25 min. Fußweg)

5

6

1.4

Unterrichtsangebot

Der Sportunterricht wird in allen Klassenstufen wie folgt erteilt, der Sportunterricht in der Oberstufe findet nur 2 stündig statt. –

Klasse 5: 4-stündig, davon 2 Stunden Schwimmen



Klasse 6: 3-stündig, davon ein Halbjahr 2 Stunden Schwimmen



Klasse 7: 2-stündig,



Klasse 8-9: 2-stündig,



Einführungsphase der GOSt: 2-stündig



Qualifikationsphase der GOSt - Grundkurs: 2-stündig

Für den Regelunterricht in der Sekundarstufe I gelten die Kernlehrpläne Sport Sek. I am Gymnasium in der Fassung vom 01.08.2011. In der gymnasialen Oberstufe findet der Sportunterricht im Rahmen des Pflichtunterrichts in der Einführungsphase 2-stündig im Rahmen reflektierter Praxis statt. Die Fachkonferenz vereinbart, dass in der Jahrgangsstufe 8 eine Klassenfahrt mit sportlichem Schwerpunkt durchgeführt wird. Sportlicher Schwerpunkt ist das Skilaufen. Ansprechpartner für das Skiprojekt sind Herr Kersting, Herr Schauss und Herr Baltzer. Das Konzept befindet sich im Anhang. In der Qualifikationsphase der Oberstufe wird nach Möglichkeit eine Skiexkursion in ein Skigebiet im Sauerland angeboten.

1.5

Fächerverbindender/ fachübergreifender Unterricht

Das Fach Sport ist ein Unterrichtsfach, dass auf Grund seiner ihm eigenen Struktur der Sachinhalte zahlreiche Fachbereiche berücksichtigt: Sportpsychologie, Sportpädagogik, Sportbiologie, Sportsoziologie u.v.m.. Diese Verpflichtung gilt nur begrenzt für den Sportunterricht, da viele theoriebezogene Inhalte des Faches ohnehin fachübergreifend sind.

1.6

Außerunterrichtliches Sportangebot

Die Fachkonferenz empfiehlt der Schulkonferenz, Bewegung, Spiel und Sport im Schulprogramm zu verankern. Im Rahmen des außerunterrichtlichen Schulsports der Schule wird Schülerinnen und Schülern ein zusätzliches Angebot in verschiedenen Sportbereichen gemacht. Dabei ist eine Kooperation mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern des Sports anzustreben. Ansprechpartner für Bewegung, Spiel und Sport in diesem Bereich ist Frau Vanderleenen. Die Schule unterstützt dabei das zwischen dem Land NRW sowie dem Landessportbund verabschiedete „Bündnis für den Sport“.

6

1.6.1 Bewegung, Spiel und Sport im Ganztag In der Klasse 5 und 6 wird in Zusammenarbeit mit dem Skiclub Iserlohn eine AG Ski angeboten. Diese schließt mit einer 2-tägigen Fahrt nach Neuastenberg ab. Dabei ist eine Kooperation mit weiteren außerschulischen Partnerinnen und Partnern des Sports möglich und auch anzustreben. Ansprechpartner für Bewegung, Spiel und Sport in diesem Bereich ist Herr Fischer.

1.6.2 Sporthelferausbildung Die Schule bietet in Kooperation mit dem Stadt-/Kreissportbund Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich als Schulsporthelferin oder -helfer im 2 . Halbjahr der Jahrgangsstufe 9 ausbilden zu lassen. Die Ausbildung und der Einsatz der Schulsporthelfer wird von Frau Pfefferkuch und Herrn Kersting durchgeführt.

Einsatz

(z.B.

Betreuung

des

Pausensports,

Unterstützung

des

schulsportlichen

Wettkampfwesens, Betreuung des Sports im Ganztag u.v.m.) und durchgeführte Maßnahmen sind zu dokumentieren. Das Programm wird in einem Abstand von 3 Jahren evaluiert. Jährlich werden mindestens 20 Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt. Schulsporthelferinnen und -helfer verpflichten sich jeweils für mindestens ein Jahr nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung zur Mitarbeit im Schulsport. Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten die Schulsporthelferinnen und -helfer ein Zertifikat für die Förderung des Ehrenamtes an der Schule. Die erfolgreiche Teilnahme wird mit einer Bemerkung auf dem Zeugnis versehen.

1.6.3 Schulsportwettkämpfe und „Jugend trainiert für Olympia“ Für die Organisation, Koordination, Auswahl und Förderung des schulsportlichen Wettkampfwesens ist Frau Vanderleenen verantwortliche Ansprechpartnerin. Die Teilnahme am schulsportlichen Wettkampfwesen/“Jugend trainiert für Olympia“ wird regelmäßig dokumentiert.

1.6.4 Schulsportfeste und -turniere; Sport im Rahmen von Schulfesten Leisten und Leistung zu erfahren, sind unverzichtbare Bestandteile des Sports. Deshalb beschließt die Fachkonferenz, in ausgewählten Jahrgangsstufen auf der Grundlage des Unterrichts Bundesjugendspie- le und Schulsportwettkämpfe und -turniere durchzuführen. Die Ergebnisse werden angemessen in die Benotung einbezogen. –

Benefiz-Fußballspiel: In der Jahrgangsstufe 9 wird von Schulsporthelferinnen und -helfern und der SV in Abstimmung mit der Lehrkraft ein Benefiz-Lauf geplant, organisiert und umgesetzt. Der Erlös wird der deutschen Krebshilfe e.V. zur Verfügung gestellt.



In den Jahrgangsstufen 5 und 6 werden Spiele in Anlehnung an die Bundesjugendspiele in der Leichtathletik durchgeführt. Die Spiele werden als Schulsportfest organisiert. Schulsporthelfer und helferinnen unterstützen die Aktivitäten.

7

In der Sek I werden durch die SV in Zusammenarbeit mit den Sporthelfern und nach Absprache mit



den Klassen verschiedene Turniere organisiert und durchgeführt.

1.6.5 Weitere AG-Angebote Folgende Programme werden zur Zeit mit von der Schule angeboten: –

Tanz AG für die Klassen 7-9 mit Frau Thielmann-Kümecke



Frauenfußball AG ab Klasse 8 unter der Leitung von Herrn Fischer

1.7 Förderprogramm Schwimmen Schwimmen können ist wichtiger Bestandteil unserer Kultur, Schwimmen lernen und Schwimmen können bedeutet nicht nur die Fähigkeit, sich und andere vor dem Ertrinken zu bewahren, sondern bedeutet insbesondere auch den Zugang zu vielen Bewegungs- und Lebensbereichen (Urlaub am Meer oder am Badesee, Wassersport, Besuch von Freizeit-/Schwimmbädern).

Die Fachkonferenz Sport verpflichtet sich deshalb zu einem umfangreichen Maßnahmenpaket: –

Die Fachkonferenz vereinbart, dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler am Ende der Jahrgangsstufe 6 das Schwimmabzeichen zumindest in Bronze erwerben. Die Schwimmabzeichen sind im jeweiligen Personalblatt der Schülerin oder des Schülers zu dokumentieren und im Zeugnis festzuhalten. (Bemerkung z.B.: Britta hat das Schwimmabzeichen in Bronze erworben).



Die Fachkonferenz verpflichtet sich zur Sicherung der Kompetenzerwartungen im Bereich „Bewegen im Wasser – Schwimmen“ durch die entsprechende Gestaltung schuleigener Lehrpläne und durch die Organisation und Gestaltung des Schwimmunterrichts im Fach Sport. Hierzu werden Qualitätskriterien – auch im Rahmen von Lernerfolgsüberprüfungen und zur Leistungsbewertung – entwickelt werden.



Die Fachkonferenz verpflichtet sich zur Durchführung systematischer Sichtungsmaßnahmen zur Förderung der Nichtschwimmerinnen und -schwimmer und zur Sichtung besonderer Begabungen im Schwimmen.



In der Jahrgangsstufe 5 werden zwei Klassen von drei Lehrkräften im Schwimmbad begleitet, sodass eine Differenzierung für Nichtschwimmer vorgenommen werden kann und somit garantiert werden kann, dass alle Schülerinnen und Schüler zum Ende der Jahrgangsstufe 5 schwimmen können.



Die

Fachkonferenz

verpflichtet

sich

zur

regelmäßigen

Teilnahme

an

Fort-

und/oder

Qualifizierungsmaßnahmen für Lehrkräfte im Schwimmen (insbesondere zur Erhaltung der

Rettungsfähigkeit). –

Die Fachkonferenz verpflichtet sich, die geschlechterspezifischen Bedürfnisse von Mädchen und Jungen im Schwimmunterricht in gleicher Weise zu berücksichtigen.



Die Fachkonferenz vereinbart, die Potenziale des Schwimmens auch Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund bewusst nutzbar zu machen. Dabei sind muslimische Mädchen zur

8

Erlangung der Schwimmfähigkeit in besonderer Weise individuell zu fördern. In Konfliktfällen sind Schulleitung und die unterrichtende Lehrkraft verpflichtet, Information, Rat und Unterstützung durch entsprechende Integrationsbeauftragte und die obere Schulaufsicht einzuholen. Eine generelle Befreiung muslimischer Mädchen vom Schwimmunterricht ist nicht gestattet. Ggf. ist ein individuelles Förderprogramm für diese Mädchen zu entwickeln und zu organisieren. –

Die Lehrkräfte verpflichten sich zur Sichtung von Nichtschwimmerinnen und -schwimmern im Schwimmunterricht und zur Sichtung besonderer Begabungen im Schwimmunterricht sowie zur Sicherstellung der verbindlichen Rückmeldungen an den Ausschuss für den Schulsport über den/die Fachvorsitzende/n Sport am Gymnasium An der Stenner. Die Fachkonferenz berät mindestens einmal jährlich über die Entwicklung des Schwimmens an ihrer Schule.

9

2

Schulinterner Lehrplan Sport für die Sekundarstufe I

Die Fachkonferenz Sport erstellt zur Sicherung des Kompetenzerwerbs in den beiden Kompetenzstufen einen schulinternen Lehrplan auf der Grundlage des Kernlehrplans Sport Sek. I. Dazu legt sie – unter Berücksichtigung der Schwerpunkte im Schulsportprogramm – die Obligatorik der Unterrichtsvorhaben in der Sekundarstufe I fest und erstellt ein Übersichtsraster über Unterrichtsvorhaben (UV). Die einzelnen Bewegungsfelder und Sportbereiche sind jeweils farbig markiert, so dass die Zugehörigkeit der UV zu den Bewegungsfeldern/ Sportbereichen erkennbar wird. Die UV werden für die jeweilige Jahrgangsstufe festgelegt und sind verbindlich. Sie enthalten Ausführungen zu den jeweils angebahnten Kompetenzerwartungen sowie zu den zentralen Inhalten auf der Grundlage der leitenden pädagogischen Perspektiven.

2.1

Grundsätze zur Schul- und Unterrichtsorganisation

Die Fachkonferenz Sport benennt Frau Vanderleenen zur Mithilfe/Unterstützung bei der Gestaltung des (Sport-)Stundenplans. Die Fachkonferenz unterstützt die Zielsetzung der Schulleitung ausdrücklich, Arbeitsgemeinschaften sowie außerunterrichtliche Schulsportangebote durch Lehrkräfte erst dann anzubieten, wenn der Sportunterricht vollständig gemäß Stundentafel erteilt wird. Unterrichtskürzungen bei gleichzeitigem sportlichem Zusatzangebot werden von der Fachschaft abgelehnt. Unterrichtskürzungen in den Jahrgangsstufe 5 - 7 sowie in der gymnasialen Oberstufe sind unbedingt zu vermeiden. Falls auf Grund schulstruktureller und/oder aktueller Gegebenheiten ausnahmsweise Unterrichtskürzungen unvermeidbar sind, sollten Ausgleichsmöglichkeiten geschaffen werden. Sportunterricht ist gemäß Schulgesetz NRW dem Prinzip reflexiver Koedukation bei der Organisation und Gestaltung des Unterrichts verpflichtet. Die Fachschaft verpflichtet sich dazu, das Miteinander der Geschlechter bei Bewegung, Spiel und Sport zu fördern und entsprechend didaktisch zu reflektieren. Eine zeitweise – auf einzelne Unterrichtsvorhaben beschränkte – geschlechtshomogene Gestaltung des Unterrichts kann für besondere didaktische Zielsetzungen unter Berücksichtigung reflexiver Koedukation erfolgen.

10

2.2

Obligatorik und Freiraum

Die Fachkonferenz trifft Absprachen über die fachliche Ausgestaltung des Unterrichtsfreiraums im Umfang von ca. 33 Prozent des Unterrichtsvolumens auf der Grundlage des Leitbildes sowie der Rahmenbedingungen der Schule. Die Berechnung des Freiraums geht von vollständig erteiltem Unterricht gemäß Stundentafel (APO-Sek. I) aus. Durch im Einzelfall entstehende und unverzichtbare Unterrichtskürzungen bzw. –ausfälle und dadurch bedingter Zweistündigkeit entfällt der Freiraum. Der Kernlehrplan Sport ist so ausgerichtet, dass für den Kompetenzerwerb ca. zwei Drittel der Stundentafel des MSW (bei 15 Wochenstunden im Verlauf der Sekundarstufe I) benötigt werden. Das Gymnasium An der Stenner hat seine Stunden auf durchschnittlich 3 Stunden pro Jahrgangsstufe ausgerichtet. In den Klassen 5 und 6 wird 4-stündig, in den Klassen 8 und 9 zweistündig unterrichtet. Der schulinternen (Sport-) Stundentafel sind Obligatorik und Freiraum zu entnehmen. Ist der Freiraum in den unteren Jahrgangsstufen zunächst noch geringer, so gewinnt er mit zunehmendem Alter der Schülerinnen und Schüler sowie sich zunehmend ausbildenden individuellen sportlichen Interessen und Neigungen mehr an Bedeutung. Neben Basketball und Badminton als verbindlich festgelegte Ballsportarten im Rahmen der Obligatorik vereinbart die Fachkonferenz für die Gestaltung des Freiraums zwei weitere Schwerpunkte: Volleyball und Fußball als zusätzliche Mannschaftssportarten, die kontinuierlich und vertieft Gegenstand des Unterrichts sind. Der weitere Freiraum soll für den Interessen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkraft entsprechende individuelle Bewegungs- und Sportangebote genutzt werden.

2.3

Ziele des Sportunterrichts in den beiden Kompetenzstufen

Der Sportunterricht in der Jahrgangsstufe 5 des Gymnasiums knüpft an die im Sportunterricht der Grundschule gewonnenen Erfahrungen an. Vorrangige Aufgabe in der Jahrgangsstufe 5 ist es, eigene Stärken zu entdecken und lernhinderliche und lernförderliche Faktoren beim sportlichen Lernprozess zu erkennen und zu verstehen. Es ist Aufgabe der Sportlehrkräfte, Schülerinnen und Schüler hierbei intensiv zu unterstützen und ggf. Eltern eingehend zu beraten. Dazu ist es erforderlich, kleine Aufgabenstellungen selbstständig oder in kleinen Gruppen zu erarbeiten sowie eigenverantwortlich durchzuführen; dazu gehört z. B. das Aufwärmen, kleinere Präsentationen sowie Kleine Spiele oder Pausenspiele selbst organisiert durchzuführen oder altersangemessen in der Schule aber auch eigenverantwortlich organisiert ihre konditionellen Voraussetzungen zu entwickeln und zu fördern. Vorrangiges Ziel des Sportunterrichts in den Jahrgangsstufen 5 und 6 ist die Förderung der Wahrnehmungsfähigkeit sowie der Kooperations- und Teamfähigkeit. Leitende pädagogische Perspektiven im Sport der Erprobungsstufe sind dementsprechend die Perspektive „Wahrnehmungsfähigkeit verbessern, Bewegungserfahrungen erweitern“ (A) sowie die Perspektive „Kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen“ (E). Unter diesen Perspektiven geht es einerseits darum, noch unbekannte Bewegungen zu erfahren und kennen zu lernen, aber auch die eigene Wahrnehmungsfähigkeit zu verbessern und Bewegung, Spiel und Sport und seine positiven Auswirkungen auf junge Menschen erfahrbar zu machen.

11

Darüber hinaus ermöglicht sportliches Handeln, das unter der Perspektive A Spannung und Genuss, Freude und Entspannung beim Sport erfahren werden können, aber auch negativen Emotionen auftreten können, die es zu bewältigen gilt. Darüber hinaus soll das gemeinsame Mit- und Gegeneinander beim sportliche Handeln einen Beitrag dazu leisten, einerseits miteinander zu kooperieren und gemeinsam Sport zu treiben, andererseits aber auch beim Wettkämpfen fair und rücksichtsvoll miteinander umzugehen und teamorientiert zu handeln. Im Sportunterricht der Jahrgangsstufen 7 – 9 sollen sich die Schülerinnen und Schüler zunehmend mit gesundheitlichen Wirkungsweisen des Sporttreibens auseinandersetzen und ihre Wahrnehmungsfähigkeit in diesem Bereich weiter differenzieren. Darüber hinaus ist die intensive Auseinandersetzung mit dem Leistungsbegriff in den verschiedenen Bewegungsfeldern und Sportbereichen von Bedeutung; so ist es eine wichtige Aufgabe des Sportunterrichts in diesen Jahrgangsstufen, die Lern- und Leistungsbereitschaft und -fähigkeit zu entwickeln und kontinuierlich auszubauen. Lehrkräfte am Gymnasium An der Stenner sehen es als ihre pädagogisch herausfordernde Aufgabe an, die Leistungsbereitschaft zu fördern,

andererseits

aber auch weniger leistungsstarke Schülerinnen und Schüler in ihrem

Selbstwertgefühl zu stärken und ihnen Bereiche des Sports zu erschließen, die es ihnen ermöglichen individuelle Sinnperspektiven und eigene Vorlieben sportlichen Handelns zu entdecken und zu nutzen.

2.4

Zuordnung der Kompetenzerwartungen und inhaltlichen Schwerpunkte

zu den Unterrichtsvorhaben der Jahrgangsstufen 5 - 9 Die Fachschaft Sport hat für alle Jahrgangsstufen sowie für alle Bewegungsfelder und Sportbereiche Unterrichtsvorhaben entwickelt, die einen kontinuierlichen und vertieften Aufbau von Bewegungs- und Wahrnehmungs-, Methoden- und Urteilskompetenz vor dem Hintergrund inhaltlicher Schwerpunkte aus den Inhaltsfeldern ermöglichen. Im Folgenden werden diese Übersichten dargestellt, welche die Dauer des UV, seine intentionale Ausrichtung durch pädagogische Perspektiven sowie damit einhergehende inhaltliche Zielsetzungen verdeutlichen. Die Kompetenzerwartungen sowie die konkreten inhaltlichen Schwerpunkte werden im Einzelnen in einer Übersicht dargestellt. Für die jeweilige Lehrkraft gibt es hierzu einzelne Unterrichtskarten die über die o.g. Informationen (Vorderseite) auf der Rückseite die didaktischen und methodischen Schwerpunkte sowie mögliche Aufgabenformate und Aussagen zu Lernerfolgsüberprüfungen und zur Leistungsbewertung als gemeinsame Absprache in der Fachkonferenz zum Unterrichtsvorhaben verbindlich festschreiben. Die unterschiedlichen Farben markieren die einzelnen Bewegungsfelder und Sportbereiche, die dem jeweiligen UV zu Grunde liegen:

12

1.

Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen

2.

Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen

3.

Laufen, Springen, Werfen - Leichtathletik

4.

Bewegen im Wasser - Schwimmen

5.

Bewegen an Geräten - Turnen

6.

Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/ Tanz, Bewegungskünste

7.

Spielen in und mit Regelstrukturen - Sportspiele

8.

Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport, Bootssport, Wintersport

9.

Ringen und Kämpfen - Zweikampfsport



13

2.4.1

Jahrgangsstufe 5 - Obligatorik: 138 Stunden/ Freiraum: 22 Stunden

1.

Erlebniswelt Wasser - Gleiten, Auftrieb erleben - Delphinsprünge, Tauchspiele, Schwimmen in Bauch und Rückenlage

2.

Aufwärmprozesse in Verbindung mit Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten beim Laufen und im Umgang mit dem Ball

3.

Spielmöglichkeiten an verschiedenen Sportstätten entdecken– kleine Spiele erfahren und gestalten

4.

Erwerb basketballspezifischer Grundfertigkeiten und deren Anwendung im Spiel mitund gegeneinander

5.

Erwerb verschiedener Stilarten: Brust, Kraul, Rücken, Ausdauerschwimmen

6.

Erwerb grundlegender turnerischer Elemente am Boden, Stützkraft, Hilfestellung

7.

Erwerb gymnastischer Grundformen und ihrer räumlichen Variation“

8.

Laufen, Springen, Werfen vielfältig erfahren - leichtathletischer Dreikampf: Weitsprung, 50m Sprint, Schlagball; Ausdauerlauf (Lauf um den Seilersee)

UV

BF

PP

Std. BWK

MK

UK

IF (a)

IF (b)

IF (c)

IF (d)

1

4.1

ACF

40

1,2,4

1,2

1

1,2,3

2

1.1

ADF

8

1

1

3

2.1

E

10

1,2,3

1

1

4

7.1

EAC

12

1,2,3,4

1,2

1

1,2,3

1

40

1,2,3

1

1

1,2,3

1,2

10

1,2,3,4

1,2

1

1,2,3

2

1,2,3

2

IF (e)

2

1

IF (f) 1,2

1

1 1,2,3 1,2,3,4

D 5

4.2

ACD

2

F 6

5.1

ABC

1,2,3

1

DF 7

6.1

BA

6

1,2

1

8

3.1

ADF

12

1,2,3,4

1,2

1

2,3

1,3

2

Legende: UV = Unterrichtsvorhaben; BF = Bewegungsfeld/ Sportbereich; PP = Pädagogische Perspektiven; Std. = Stunden; BWK = Bewe- gungs- und Wahrnehmungskompetenz; MK = Methodenkompetenz; UK = Urteilskompetenz; IF (a – f) = Inhaltsfelder (die Kleinbuchstaben verkörpern die Inhalte der Pädagogischen Perspektiven; die Kleinbuchstaben sind inhaltlich dementsprechend analog zu

14

16

den Pädagogischen Perspektiven zu verstehen)

2.4.2

Jahrgangsstufe 6 - Obligatorik: 120 Stunden/ Freiraum: 40 Std.

9.

Laufen, Springen, Werfen vielfältig erfahren (leichtathletischer Dreikampf: Weitsprung, 50m Sprint, Schlagball) Ausdauerlauf (Lauf um den Seilersee), Vorbereitung und Durchführung von Sportwettkämpfen

10.

Erste Erfahrungen mit dem Waveboard

12.

„Mit dem Seil zur Musik bewegen – Entwicklung und Präsentation einer Rope-Skipping – Partnergestaltung“

13.

Mit dem Partner mit- und gegeneinander spielen! – Partnerspiele mit Schläger und Ball taktisch sicher und regelgerecht bewältigen

14.

Erlebniswelt Wasser - Rettungsschwimmen, Erwerb eines Schwimmabzeichens

15.

Sich vielfältig an Geräten bewegen – grundlegende Fertigkeiten an unterschiedlichen Turngeräten (Turnlandschaften) mit Sicherheits- und Hilfestellungen erlernenund für die Gestaltung einer Kür nutzen

16.

Sich zusammen anstrengen und erholen - Bewegungsintensive Lauf- und Staffelspiele durchführen und eine Entspannungsmethode erfahren.

17.

Spielmöglichkeiten an verschiedenen Sportstätten weiterentwickeln – kleine Spiele erfahren, gestalten und variieren

UV

BF

PP

Std. BWK

MK

UK

IF (a)

9

3.2

ADE

12

1,2,3,4

1,2

1

1,2,3

IF (b)

IF (c)

IF (d)

IF (e)

IF (f)

1,2,3

4

2

F 10

8.1

ACF

8

1,2

1

1

1,2,3

12

6.2

BA

12

1,2,3

1,2

1

1,2,3

13

7.2

EAC

12

1,2,3,4

2

1

1,2,3

40

4

2

12

1,2,3,4

1,2

6

2,3

10

1,2,3

1,2,3

1

1,2,3 1

1,2,3,4

D 14

4.3

DAC

1,2,3

2

1,2,3

1,2

1,2,3

1

1

F 15

5.2

ABC

1

1,2,3

1,2,3

1

1,2

2

DF 16

1.2

ABC F

17

2.2

E

1

1

1,2,3

Legende: UV = Unterrichtsvorhaben; BF = Bewegungsfeld/ Sportbereich; PP = Pädagogische Perspektiven; Std. = Stunden; BWK = Bewe- gungs- und Wahrnehmungskompetenz; MK = Methodenkompetenz; UK = Urteilskompetenz; IF (a – f) = Inhaltsfelder (die Kleinbuchstaben verkörpern die Inhalte der Pädagogischen Perspektiven; die Kleinbuchstaben sind inhaltlich dementsprechend analog zu

15

den Pädagogischen Perspektiven zu verstehen)

2.4.3

Jahrgangsstufe 7 - Obligatorik: 69 Stunden/ Freiraum: 51 Stunden

18.

Laufen und werfen - einen Biathlonwettkampf entwickeln und durchführen

19.

„Sind wir füreinander tragbar?“ – Akrobatische Kunststücke in einer Gruppengestaltung erarbeiten

20.

Die gegnerischen Spieler überlisten – komplexere Spielsituationen im Basketball wahrnehmen und technisch-koordinativ und taktisch-kognitiv angemessen handeln

21.

„Von den Steps zur Choreo“ - Erarbeitung einer Aerobicchoreographie in Kleingruppen mit/ohne Gerät

22.

Laufen mit den Sinnen – wir nehmen unseren Körper und die Umgebung beim Laufen bewusst wahr

23.

„Sich selbst und andere retten können“ - Gefahren im Wasser erkennen und sicher bewältigen

UV

BF

PP

Std. BWK

MK

UK

IF (a)

18

3.3

ADE

9

1,4

1

1

2,3

19

5.3

ACE

12

1,2,3,4

1,2

2

1

IF (b)

1,2,3

IF (c)

IF (d)

IF (e)

1,3

1,3,4

1,2,3

2

IF (f)

1

F 20

7.3

ED

15

1,2

2,3

1,2

1

21

6.3

BEF

12

1,2,3,4

1

1,2

1,2,3

22

1.3

ADF

12

1,2

2

1

1,2

23

4.4

ACF

9

1,4

21

6.3

BEF

12

1,2,3,4

1,2,3

1,2

2,3 2,3

1 1

3

1,2,3

1,2,3

1,2,3

1,2 2,3

Legende: UV = Unterrichtsvorhaben; BF = Bewegungsfeld/ Sportbereich; PP = Pädagogische Perspektiven; Std. = Stunden; BWK = Bewe- gungs- und Wahrnehmungskompetenz; MK = Methodenkompetenz; UK = Urteilskompetenz; IF (a – f) = Inhaltsfelder (die Kleinbuchstaben verkörpern die Inhalte der Pädagogischen Perspektiven; die Kleinbuchstaben sind inhaltlich dementsprechend analog zu den Pädagogischen Perspektiven zu verstehen)

16

2.4.4 Jahrgangsstufe 8 - Obligatorik: 68 Stunden/ Freiraum: 12 Std.

24.

Das hab ich noch nie gemacht! –Kugelstoß als neue Herausforderung annehmen

25.

„Ich treib dich in die Enge!“ – Erweiterung der Angriffsmöglichkeiten im Spiel gegeneinander

26.

„Ran an die Geräte“ – Basisübungen an Barren und Reck und deren Erweiterungen

27.

„Hockey – aber uni“ - Einführung in das Sportspiel Unihockey unter Verständigung auf die Regelstrukturen

28.

Gegeneinander spielen und gewinnen - Erweiterung basketballspezifischer Fertigkeiten und deren Anwendung im Spiel bei Mann-Mann-Verteidigung

29. „Ich bringe Dich zu Fall“ – Einführung in grundlegende Techniken des Kampfsports

„Judo“ 30.

Fit und gesund! – ausdauerndes Laufen systematisch verbessern

UV

BF

PP

Std. BWK

MK

UK

IF (a)

24

3.4

ACD

10

1,2

2

1

2,3

25

7.4

EAC

10

1,2,3

1,2

1

1,2,3

1

IF (b)

IF (c)

IF (d)

3

3

IF (e)

IF (f) 1

1,3,4

D 26

5.4

EA

8

1,2,3,4

1,2,3

1,2

1

27

2.3

EA

12

1,3

1

1

1,2,3,4

28

7.5

ED

12

1,2,3

1,2,3

1,2

1,2,3,4

30

1.4

ACD

6

1,2

2

1,2

1

1,2

1

2

2,3

F

17

18

2.4.5

Jahrgangsstufe 9 - Obligatorik: 60 Stunden/ Freiraum: 20 Std.

31.

„Wir legen ein Ei“ – Einführung in das Mannschaftsspiel Flag-Football

32.

„Bin ich besser als du?“ – ein Badmintonturnier für die eigene Klasse (oder Jahrgangsstufe) sowie die Übernahme von Schiedsrichtertätigkeiten organisieren, erproben und evaluieren

33.

„Vom Basicstep zur Gruppengestaltung“ - Erarbeitung einer Choreographie in Kleingruppen mit Stepbrettern

34.

„Heiß auf’s Eis“ – Einblicke in das moderne Eislaufen

35. 36.

Anspannen und Entspannen – Wir halten unsere Körper im Gleichgewicht Hochsprung relativ – je größer desto höher?

UV

BF

PP

Std. BWK

MK

UK

IF (a)

IF (b)

IF (c)

IF (d)

IF (e)

31

2.4

EA

12

1,2,3

1

1

1,2,3,4

32

7.6

EAC

10

1,2

3

2

1,3,4

IF (f)

D 33

6.4

BEF

12

1,2,3,4

1

1,2

1,2,3

34

8.2

ACF

8

1,2

1

1,2

1,2,3

35

1.5

ADF

6

3

2

1

36

3.5

ACD

12

1,2

1

2,3

2

1,2,3

2,3 1,2,3

1 2,3

1,2,3

3

1

F

20 18

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 Summe

5 (4 WS) 2. Aufwärmpro zesse (8)

6 (4WS)

7 (3WS)

9.Dreikampf (12)

18.Biathlon (9)

8 (2WS)

24. Kugelstoß (10) 10.Waveboard (8)

3. kleine Spiele erfahren und gestalten

(10) 1. Schwimmen in Bauch und Rückenlage (40)

25.Badminton (10)

12.Rope-Skipping

4.Erwerb basketballs pezifischer Grundfertigk eiten (12)

13.Badminton (12)

26.Barren,Reck (8)

Freiraum (16)

160

33.Stepaerobic (12)

Freiraum (12) Freiraum (6)

21.Aerobicchoreographie (12)

15.unterschiedliche Turngeräte (12)

7.gymnast. Grundformen räumlichen Variation (6)

8.Laufen, Springen, Werfen vielfältig erfahren Ausdauerlauf (12)

Freiraum Volleyball (12)

27.Unihockey (12)

6.grundlege nde turnerischer Elemente am Boden, Stützkraft, Hilfestellung (10)

Freiraum (12)

32.Badmintonturnier (10)

20.Basketball bis 3-3 (15)

Freiraum Fußball (12)

5.Brust, Kraul, Rücken, Ausdauerschwi mmen (40)

31.Flag-Football (12)

19.Akrobatik (12)

(12)

Freiraum (10)

9 (2WS)

11.Kleine Kämpfe (8)

16.Lauf- u. Staffelspiele Entspannun gsmethode (6)

28.Basketball Gruppentaktik (12)

Freiraum (15)

17.kleine Spiele (10)

Freiraum (6)

34.Eislaufen (8)

Freiraum (10)

29.Judo 9.2 (10)

(40)

Stufe Woche

Gesamtübersicht Obligatorik und Freiraum in der Sekundarstufe I Stand 03.09.12

14.Rettungsschwimmen, Erwerb eines Schwimmabzeichens

2.5

35. Anspannen und Entspannen (6)

Freiraum Fußball (12) 30. ausdauerndes Laufen (6) 22. Laufen mit den Sinnen (12)

36.Hochsprung (12)

Freiraum (12) Freiraum LA (6)

23.Rettungsschwimmen (9)

160

120 19

Freiraum (4)

80

80

2.6 Zuordnung der Kompetenzerwartungen sowie der inhaltlichen Schwerpunkte zu den neun Bewegungsfeldern und Sportbereichen Die Zuordnung der Unterrichtsvorhaben verdeutlicht einerseits den kumulativ aufgebauten Kompetenzzuwachs, andererseits die Anzahl der UV und deren intentionale Ausrichtung nach pädagogischen Perspektiven. Die Fachkonferenz Sport der Beispielschule hat die Vereinbarung getroffen, nicht alle Bewegungsfelder und Sportbereiche in gleicher Quantität zu unterrichten. Dem Gedanken eines Kernlehrplans folgend wurden ganz bewusst qualitative und quantitative Entscheidungen zu Gunsten einzelner Bewegungsfelder und Sportbereiche getroffen.

22 20

2.6.1 Bewegungsfeld 1: Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen Jahrgangsstufen 5/6

2.

Aufwärmprozesse in Verbindung mit Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten beim Laufen und im Umgang mit dem Ball

16.

Sich zusammen anstrengen und erholen - Bewegungsintensive Lauf- und Staffelspiele durchführen und eine Entspannungsmethode erfahren.

Jahrgangsstufen 7 – 9

22.

Laufen mit den Sinnen – wir nehmen unseren Körper und die Umgebung beim Laufen bewusst wahr

30.

Fit und gesund! – ausdauerndes Laufen systematisch verbessern

35.

Anspannen und Entspannen – Wir halten unsere Körper im Gleichgewicht



UV

BF

PP

Std. BWK

MK

UK

IF (a)

IF (b)

IF (c)

IF (d)

IF (e)

IF (f)

Ende Jahrgangsstufe 6 2

1.1

ADF

8

1

16

1.2

ABC

6

2,3

12

1,2

6

1,2

6

3

1

1

1

1

1,2

2

1

1,2

2

1,2

1

2

1

1

2

F 22

1.3

ADF

2,3

Ende Jahrgangsstufe 9 30

1.4

ACD

1,2

2,3

F 35

1.5

ADF

2,3



21

2.6.2 Bewegungsfeld 2: Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen

Jahrgangsstufen 5/6

3.

Spielmöglichkeiten an verschiedenen Sportstätten entdecken– kleine Spiele erfahren und gestalten

17.

Spielmöglichkeiten an verschiedenen Sportstätten weiterentwickeln – kleine Spiele erfahren, gestalten und variieren

Jahrgangsstufen 7 – 9

27.

„Hockey – aber uni“ - Einführung in das Sportspiel Unihockey unter Verständigung auf die Regelstrukturen

31.

„Wir legen ein Ei“ – Einführung in das Mannschaftsspiel Flag-Football

UV

BF

PP

Std. BWK

MK

UK

IF (a)

IF (b)

IF (c)

IF (d)

IF (e)

Ende Jahrgangsstufe 6 3

2.1

E

10

1,2,3

1

1

1,2,3

17

2.2

E

10

1,2,3

1

1

1,2,3

Ende Jahrgangsstufe 9 27

2.3

EA

12

1,3

1

1

1,2,3,4

31

2.4

EA

12

1,2,3

1

1

1,2,3,4



22

IF (f)

2.6.3 Bewegungsfeld 3:

Laufen, Springen, Werfen - Leichtathletik

Jahrgangsstufen 5/6

8.

Laufen, Springen, Werfen vielfältig erfahren - leichtathletischer Dreikampf: Weitsprung, 50m Sprint, Schlagball; Ausdauerlauf (Lauf um den Seilersee)

9.

Laufen, Springen, Werfen vielfältig erfahren (leichtathletischer Dreikampf: Weitsprung, 50m Sprint, Schlagball) Ausdauerlauf (Lauf um den Seilersee), Vorbereitung und Durchführung von Sportwettkämpfen

Jahrgangsstufen 7 – 9

18.

Laufen und werfen - einen Biathlonwettkampf entwickeln und durchführen

24.

Das hab ich noch nie gemacht! –Kugelstoß als neue Herausforderung annehmen

36.

Hochsprung relativ – je größer desto höher?

UV

BF

PP

Std. BWK

MK

UK

IF (a)

IF (b)

IF (c)

IF (d)

IF (e)

IF (f)

Ende Jahrgangsstufe 6 3

3.1

ADF

12

1,2,3,4

1,2

1

2,3

1,3

2

9

3.2

ADE

12

1,2,3,4

1,2

1

1,2,3

1,2,3

4

1,3

1,3,4

2

F Ende Jahrgangsstufe 9 18

3.3

ADE

9

1,4

1

1

2,3

24

3.4

ACD

10

1,2

2

1

2,3

36

3.5

ACD

12

1,2

2

1

2,3

F



23

3 1,2,3

3

1

3

1

2.6.4 Bewegungsfeld 4: Bewegen im Wasser - Schwimmen

Jahrgangsstufen 5/6

1.

Erlebniswelt Wasser - Gleiten, Auftrieb erleben - Delphinsprünge, Tauchspiele, Schwimmen in Bauch und Rückenlage

5.

Erwerb verschiedener Stilarten: Brust, Kraul, Rücken, Ausdauerschwimmen

14.

Erlebniswelt Wasser - Rettungsschwimmen, Erwerb eines Schwimmabzeichens

Jahrgangsstufen 7 – 9

23.

UV

„Sich selbst und andere retten können“ - Gefahren im Wasser erkennen und sicher bewältigen

BF

PP

Std. BWK

MK

UK

IF (a)

IF (b)

IF (c)

IF (d)

IF (e)

IF (f)

Ende Jahrgangsstufe 6 1

4.1

ACF

40

1,2,4

1,2

1

1,2,3

5

4.2

ACD

40

1,2,3

1

1

1,2,3

40

4

2

40

1,2,3

1

9

1,4

2

1,2 1,2

2

F 14

4.3

DAC

1,2,3

2

1,2,3

1,2

1,2,3

2

1,2,3

1,2

1

3

F Ende Jahrgangsstufe 9 14

4.3

DAC

1

F 23

4.4

ACF



24

1,2

2.6.5 Bewegungsfeld 5: Bewegen an Geräten - Turnen Jahrgangsstufen 5/6

6.

Erwerb grundlegender turnerischer Elemente am Boden, Stützkraft, Hilfestellung

15.

Sich vielfältig an Geräten bewegen – grundlegende Fertigkeiten an unterschiedlichen Turngeräten (Turnlandschaften) mit Sicherheits- und Hilfestellungen erlernenund für die Gestaltung einer Kür nutzen

Jahrgangsstufen 7 – 9

19.

„Sind wir füreinander tragbar?“ – Akrobatische Kunststücke in einer Gruppengestaltung erarbeiten

26.

„Ran an die Geräte“ – Basisübungen an Barren und Reck und deren Erweiterungen

UV

BF

PP

Std. BWK

MK

UK

IF (a)

IF (b)

IF (c)

IF (d)

IF (e)

IF (f)

Ende Jahrgangsstufe 6 6

5.1

ABC

10

1,2,3,4

1,2

1

1,2,3

2

1,2,3

12

1,2,3,4

1,2

1

1,2,3

1,2,3

1,2,3

12

1,2,3,4

1,2

2

1

1,2,3

1,2,3

8

1,2,3,4

1,2,3

1,2

1

1

DF 15

5.2

ABC

1

1

DF Ende Jahrgangsstufe 9 19

5.3

ACE

2

1

1

2

F 26

5.4

EA

1



25

2.6.6 Bewegungsfeld 6: Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/ Tanz, Bewegungkünste Jahrgangsstufen 5/6

7.

Erwerb gymnastischer Grundformen und ihrer räumlichen Variation“

12.

„Mit dem Seil zur Musik bewegen – Entwicklung und Präsentation einer Rope-Skipping – Partnergestaltung“

Jahrgangsstufen 7 – 9

21.

„Von den Steps zur Choreo“ - Erarbeitung einer Aerobicchoreographie in Kleingruppen mit/ohne Gerät

34.

UV

„Vom Basicstep zur Gruppengestaltung“ - Erarbeitung einer Choreographie in Kleingruppen mit Stepbrettern

BF

PP

Std. BWK

MK

UK

IF (a)

IF (b)

1,2,3

2

IF (c)

IF (d)

IF (e)

IF (f)

Ende Jahrgangsstufe 6 7

6.1

BA

6

1,2

1

12

6.2

BA

12

1,2,3

1,2

1

1,2,3

1,2,3

Ende Jahrgangsstufe 9 21

6.3

BEF

12

1,2,3,4

1

1,2

1,2,3

1,2,3

2,3

33

6.4

BEF

12

1,2,3,4

1

1,2

1,2,3

1,2,3

2,3



26

2.6.7 Bewegungsfeld 7: Spielen in und mit Regelstrukturen - Sportspiele Jahrgangsstufen 5/6

4.

Erwerb basketballspezifischer Grundfertigkeiten und deren Anwendung im Spiel mitund gegeneinander

13.

Mit dem Partner mit- und gegeneinander spielen! – Partnerspiele mit Schläger und Ball taktisch sicher und regelgerecht bewältigen

Jahrgangsstufen 7 – 9

20.

Die gegnerischen Spieler überlisten – komplexere Spielsituationen im Basketball wahrnehmen und technisch-koordinativ und taktisch-kognitiv angemessen handeln

25.

„Ich treib dich in die Enge!“ – Erweiterung der Angriffsmöglichkeiten im Spiel gegeneinander

28.

Gegeneinander spielen und gewinnen - Erweiterung basketballspezifischer Fertigkeiten und deren Anwendung im Spiel bei Mann-Mann-Verteidigung

32.

„Bin ich besser als du?“ – ein Badmintonturnier für die eigene Klasse (oder Jahrgangsstufe) sowie die Übernahme von Schiedsrichtertätigkeiten organisieren, erproben und evaluieren

UV

BF

PP

Std. BWK

MK

UK

IF (a)

IF (b)

IF (c)

IF (d)

IF (e)

Ende Jahrgangsstufe 6 4

7.1

EAC

12

1,2,3,4

1,2

1

1,2,3

1

1,2,3,4

12

1,2,3,4

2

1

1,2,3

1

1,2,3,4

1

1,2,3

D 13

7.2

EAC D

Ende Jahrgangsstufe 9 20

7.3

ED

15

1,2

2,3

1,2

25

7.4

EAC

10

1,2,3

1,2

1

1,2,3

1,3,4

D 28

7.5

ED

12

1,2,3

1,2,3

1,2

1,2,3,4

32

7.6

EAC

10

1,2

3

2

1,3,4

D



27

IF (f)

2.6.8 Bewegungsfeld 8: Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport, Bootssport, Wintersport Jahrgangsstufen 5/6

10.

Erste Erfahrungen mit dem Waveboard

Jahrgangsstufen 7 – 9

34.

UV

„Heiß auf’s Eis“ – Einblicke in das moderne Eislaufen

BF

PP

Std. BWK

MK

UK

IF (a)

IF (b)

IF (c)

IF (d)

IF (e)

IF (f)

1,2

1

1

1,2,3

1,2,3

1

1,2

1

1,2

1,2,3

1,2,3

1

Ende Jahrgangsstufe 6 10

8.1

ACF

8

Ende Jahrgangsstufe 9 34

8.2

ACF

8



28

2.6.9 Bewegungsfeld 9: Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport

Jahrgangsstufen 5/6

11.

„Kleine Kämpfe“ – Das Zweikämpfen spielerisch erfahren und fair mit dem Partner umgehen

Jahrgangsstufen 7 – 9

29.

UV

„Ich bringe Dich zu Fall“ – Einführung in grundlegende Techniken des Kampfsports „Judo“

BF

PP

Std. BWK

MK

UK

IF (a)

1,2

1,2

1

1,2,3

1,2

1,2

1,2

3

IF (b)

IF (c)

IF (d)

IF (e)

IF (f)

1,2,3

1

1

1,2,3

1,3

Ende Jahrgangsstufe 6 11

9.1

CAE

8

F Ende Jahrgangsstufe 9 29

9.2

CA

10



29

2.7

Absprachen der Fachkonferenz über didaktisch-methodische Entscheidun-

gen Die Fachkonferenz trifft auf der Grundlage der Obligatorik Absprachen für jedes Unterrichtsvorhaben und sichert damit die fachliche Kontinuität der Lehr- und Lernprozesse innerhalb einzelner Jahrgangsstufen. In UV - Karten zu den jeweiligen UV (DIN A-4 Format) werden – bezogen auf den Kernlehrplan – im oberen Teil die Kompetenzerwartungen und die zentralen Inhalte konkretisiert. Darin werden die angestrebten Kompetenzerwartungen sowie die zentralen Inhalte des UV auf der Grundlage der leitenden Pädagogischen Perspektiven konkret aufgeführt. Zusätzlich werden Angaben zur leitenden pädagogischen Perspektive des jeweiligen UV, zur Reihenfolge des UV innerhalb des jeweiligen Bewegungsfeldes/ Sportbereichs sowie zur Jahrgangsstufe, in der das UV durchgeführt werden soll, gemacht:

Aufbau des ersten Teils der UV - Karte: Die einzelnen Bewegungsfelder/Sportbereiche sind nummeriert. Die Ziffer vor dem Punkt markiert das Bewegungsfeld/ den Sportbereich. Die Ziffer hinter dem Punkt markiert die Rangfolge des Unterrichtsvorhabens (UV) innerhalb des Bewegungsfeldes (BF). Voraussichtliche Anzahl der U-Std. ... eine höhere Anzahl geht dem Freiraum verloren

Jahrgangsstufe, in der das UV durchgeführt wird

Inhaltliche Anknüpfungspunkte befinden sich im Bewegungsfeld 6 im 4. UV

Benötigte Jg.-

Bewegungsfeld/ Sportbereich 1.1: Päd.

Std. /UV

stufe

UV Vernetzten mit UV Nr.

Persp. Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen

A, F

5

8

BF 6 UV 4

laufende Nr.

2

Gut vorbereitet für sportliche Aktivitäten - Funktion und Ablauf des allgemeinen Aufwärmens kennen lernen und erproben Kompetenzerwartungen: BWK 1, UK 1, MK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: f 1, a 1

Fett gedruckt: Pädagogische Perspektive ist leitend; weitere sind ergänzend. Pädagogische Perspektiven: (A) Wahrnehmungsfähigkeit verbessern, Bewegungserfahrungen erweitern (B) Sich körperlich ausdrücken, Bewegung gestalten (C) Etwas wagen und verantworten (D) Das Leisten erfahren, verstehen und einschätzen (E) Kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen (F) Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln

Die Kompetenzerwartungen gemäß KLP sind in der Version des Leitfadens durchnummeriert Abkürzungen für Kompetenzbereiche: BWK: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz MK: Methodenkompetenz UK: Urteilskompetenz

Fettdruck: Die Inhaltsfelder sind – analog zu den Pädagogischen Perspektiven – leitend, weitere sind ergänzend. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind durchnumeriert Abkürzungen für die Inhaltsfelder: (a) Körpererfahrung, Bewegungsstruktur und Bewegungslernen (b) Bewegungsausdruck, Bewegungsästhetik und Bewegungsgestaltung (c) Emotion und Handlungssteuerung (d) Leistung und Leistungsverständnis (e) Kooperations- und Konkurrenzverhalten (f) Gesundheit und Gesundheitsverständnis

32 30

Im unteren Teil der UV – Karte erfolgen Absprachen der Fachkonferenz zu Einzelaspekten. Die Absprachen für das jeweilige UV beziehen sich auf folgende Aspekte: -

ausgewählte Inhalte und Gegenstände (didaktische Entscheidungen)

-

ausgewählte Fach- und Lern- bzw. Arbeitsmethoden (methodische Entscheidungen)

-

Absprachen über die Einführung/Vertiefung von Fachbegriffen

-

Absprachen über die verbindliche Durchführung von Lernerfolgskontrollen mit engem Bezug zum Leistungskonzept sowie zur Leistungsbewertung ggf. mit Angaben zu den Bewertungskriterien/Punktetabellen Entspricht die Anzahl der U-Stunden den Erwartun- gen an das UV? Ist die Unterrichtsabsicht realistisch und wurde die Durchführung von Lernerfolgsüber- prüfungen zeitlich angemessen berücksichtigt?

Um welches Bewegungsfeld handelt es sich? Wie lautet das UV – Thema und wie viele Stunden wurden dafür eingeplant? (Dauer des UV)

BF 3 Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik Thema des UV 3.3: „Weit werfen ... gar nicht so schwer – wie weites Werfen gelingen kann“ (6 Stunden) Didaktische Entscheidungen

Methodische Entscheidungen

Gegenstände/ Fachbegriffe

Lernerfolgsüberprüfung(en)/

• unterschiedliche Anforderungen beim Werfen: Wurfbewegungen variieren

• Erproben und Experimentieren: Experimentieren mit unterschiedlichen Wurfgeräten - Erproben verschiedener Wurfund Stoßformen

Gegenstände

unterrichtsbegleitend:

• unterschiedliche Formen des Werfens und Stoßens: weit werfen und stoßen, hoch werfen, hoch-weit werfen, vorwärts-/ rückwärts werfen, aus der Drehbewegung werfen

• (L2/ L 5) Übungsformen zum Wurf-ABC demonstrieren und beschreiben

Leistungsbewertung

• grundlegende Unterscheidung des Werfens und Stoßens • Phasierung von Wurfbewegungen • Bewegungsmerkmale beim Werfen Fachbegriffe: • Bewegungsphasen: Anlauf-AuftaktAngleiten; Abwurf-Stoßen; Flugphase; Landung

• Erstellen einer Übersicht zur Systemati- sierung des Werfens und Stoßens

• Werfen und Stoßen im Rahmen leichtath- letischer Disziplinen

Fachbegriffe - Arbeitsmethode: • Erproben und Experimentieren (Schüler-/Lehrerinfo)

• (L 15) selbstständige Nutzung des Lauf-, Sprung- und Wurf-ABCs zum Aufwärmen Beobachtungskriterien: • Ausführungsqualität

Fachbegriffe:

• Vielfalt der gefundenen Bewegungsformen zum Wurf –ABC

• Wurf – ABC

punktuell: • Präsentation - Wurf - ABC (L 2)

• Bewegungsmerkmale

Beobachtungskriterium: • Bewegungsqualität • Variation

Über welche inhaltlichen Schwerpunkte gibt es einen Minimalkonsens in der Fachschaft? Welche Fachbegriffe sind im Rahmen der Inhalte verbindlich?

Welche Gegenstände werden als Minimalkonsens vereinbart? Welche Fachbegriffe aus den Bewegungsfeldern/ Sportbereichen werden eingeführt? Welche unterrichtsbegleitenden/ punktuellen Lernerfolgsüberprüfungen werden verbindlich durchgeführt? Gibt es einen Minimalstandard an Bewertungskriterien? Welche Leistungsanforderungen sind besonders zu berücksichtigen? (siehe auch: Leistungskonzept im schulinternen Lehrplan)

Über welche methodischen Vereinbarungen gibt es einen Minimalkonsens in der Fachkonferenz? Welche Fachbegriffe im Bereich der Fachmethoden/ Lern- und Arbeitsmethoden werden verbindlich eingeführt?

Die Unterrichtsvorhaben – Karten werden nach einem Durchlauf am Ende der Jahrgangsstufe 6 bzw. 9 jeweils evaluiert und ggf. modifiziert. Die UV – Karten stehen den Mitgliedern der Fachkonferenz digitalisiert zur Verfügung. Sie können auf der Homepage der Schule eingesehen werden. Die Fachkonferenz entwickelt jeweils einzelne Unterrichtsvorhaben, die im Intranet der Schule für Lehrkräfte und Studienreferendarinnen und -referendare zur Verfügung gestellt werden. Die beispielhaft entwickelten Unterrichtsvorhaben sollen einen Beitrag dazu leisten, die Unterrichtsentwicklung am Gymnasium An der Stenner systematisch zu fördern und weiter zu entwickeln.

31

2.7.1 Bewegungsfeld 1: Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen

Bewegungsfeld/Sportbereich 1.1 Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen 5/6

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend) ADF

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

5.1

8

BF 1.2 BF 3.1

1

Titel des Vorhabens: • Aufwärmprozesse in Verbindung mit Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten beim Laufen und im Umgang mit dem Ball Kompetenzerwartungen: • BWK 1, MK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, d1, f1 BF1 Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen Thema des UV: „Aufwärmprozesse in Verbindung mit Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten beim Laufen und im Umgang mit dem Ball“ (8 Stunden) Didaktische Methodische Gegenstände/ Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Entscheidungen Entscheidungen Fachbegriffe Leistungsbewertung - Selbstständiges und - Einüben von - Grundlegende Unterrichtsbegleitend: gruppenangeleitetes Aufwärmprozessen Funktionen und - Beobachtungskriterien: Aufwärmen in Partnerarbeit Übungen des • Selbstständigkeit der SuS - Aufwärmen immer in - Vereinzeltes Aufwärmens • Sachgerechte Kombination mit Anleiten von - Individuelles Anwendung erarbeiteter anschließender Gruppen Aufwärmen Prinzipien sportlicher Belastung - Reflexion von - Anleiten von Gruppen (versch. entworfenen - Zusammenhang Punktuell: Ballsportarten) Aufwärmprogramzwischen Aufwärmen - Präsentation: - Durch Pulsmessung men und anschließender Aufwärmprogramm für und subjektives sportlicher Belastung nachfolgende Belastung mit Belastungsempfinden mit dem Ball dem Ball zur Einschätzung der Belastung kommen Fachbegriffe: Fachbegriffe: - Allgemeines - Erproben Fachbegriffe: Aufwärmen - Belastungsempfinden - Spezielles - funktionsgymnastische Aufwärmen Übungen - Puls - Herz-KreislaufSystem

32

Bewegungsfeld/Sportbereich 1.2

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen 5/6

ABCF

6.2

6

BF 3.2 BF 1.5

16

Titel des Vorhabens: • Sich zusammen anstrengen und erholen - Bewegungsintensive Lauf- und Staffelspiele durchführen und eine Entspannungsmethode erfahren Kompetenzerwartungen: • BWK 2, BWK 3, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, a2, b2 BF1 Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen Thema des UV: „Sich zusammen anstrengen und erholen - Bewegungsintensive Lauf- und Staffelspiele durchführen und eine Entspannungsmethode erfahren“ (6 Stunden)

Didaktische Entscheidungen - Lauf- und Staffelspiele durchführen - Entspannungstechniken

Methodische Entscheidungen - Gruppenarbeit - Einzelarbeit - Wettkampf

Fachbegriffe: - Pendelstaffel

Fachbegriffe: - Belastungspuls

Gegenstände/ Fachbegriffe - Wahrnehmungsschulung - Traumreise (Else Müller/Ulrike Petermann)

Fachbegriffe: - Traumreise - Muskelrelaxation

33

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Selbstbeobachtungsbögen - Lerntagebuch Punktuell: - Staffelwettkampf bewegungsintensiv

Bewegungsfeld/Sportbereich 1.3 Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen 7-9

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

ADF

7.2

12

BF 1.4 BF 3.1

22

Titel des Vorhabens: • Laufen mit den Sinnen – wir nehmen unseren Körper und die Umgebung beim Laufen bewusst wahr Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, MK 2 , UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, a2, f2 ,f3 BF1 Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen Thema des UV: „Laufen mit den Sinnen – wir nehmen unseren Körper und die Umgebung beim Laufen bewusst wahr“ (12 Stunden) Didaktische Methodische Gegenstände/ Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Entscheidungen Entscheidungen Fachbegriffe Leistungsbewertung - bewusstes Laufen - Individuelles - Laufen Unterrichtsbegleitend: - Wahrnehmung Erfahren mit - Beobachtungsbogen - Motivation, Einsatz körperlicher Beobachtungsbö- Umgebung: Untergrund, - Beteiligung bei Reaktionen gen See, Wetter… Reflexionsphasen - Wahrnehmung der - Körperl. Reaktionen - Lauferlebnisprotokoll Umgebung - Reflexion Punktuell: Fachbegriffe: - Körperwahrnehmung - Herz- Atemfrequenz, Puls, - SelbstAußenwahrnehmung

- Zeitmessung Fachbegriffe: - Reflexion

Fachbegriffe: - Sinne

34

Bewegungsfeld/Sportbereich 1.4

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend) ACDF

Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen 7-9

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

8.2

6

BF 1.3 BF 4.3

30

Titel des Vorhabens: • Fit und gesund! – ausdauerndes Laufen systematisch verbessern Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, MK 2, UK 1, UK 2 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, d 1, d 2, f 2, f 3 BF1 Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen 7-9 Thema des UV: „Fit und gesund! – ausdauerndes Laufen systematisch verbessern“ (6 Stunden)

-

Didaktische Entscheidungen LZA1 bis 30 Minuten Belastungsparamet er Pulsmessung Intervall-, Dauermethode

Fachbegriffe: - Ermüdungswiderstandsfähigkeit

Methodische Entscheidungen - Selbständiges Üben und Trainieren allein und in Gruppen

Gegenstände/ Fachbegriffe - Langzeitausdauer - Test: 2 Runden Seilersee

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Engagement, Anstrengungsbereitschaft - Ermüdungswiderstandsfähig keit zeigen Punktuell: - 2 Runden Seilersee auf Zeit

Fachbegriffe: - Ruhepuls - aerob/anaerob

Fachbegriffe: - Intervall-, Dauermethode

35

Bewegungsfeld/Sportbereich 1.5

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend) ADF

Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen 7-9

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

9.2

6

BF 1.2 BF 5.3

35

Titel des Vorhabens: • Anspannen und Entspannen – Wir halten unsere Körper im Gleichgewicht Kompetenzerwartungen: • BWK 3, UK 2 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a 1, f 2, f 3

BF1 Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen 7-9 Thema des UV: „Anspannen und Entspannen – Wir halten unsere Körper im Gleichgewicht“ (6 Stunden) Didaktische Entscheidungen - komplexere Entspannungstechnik -en ausführen - Vertiefung der Relaxation - Belastung vs. Entspannung erfahren Fachbegriffe: - Progressive Muskelentspannung

Methodische Entscheidungen - Selbständiges Üben und Austausch in Partnerarbeit und Gruppe

Gegenstände/ Fachbegriffe - Progressive Muskelentspannung - Reflexion der gemachten Erfahrungen bei der Entspannung

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Engagement, Anstrengungsbereitschaft - Ermüdungswiderstandsfähigkeit zeigen Punktuell:

Fachbegriffe: - Erproben und Experimentieren

Fachbegriffe: - Relaxation - Ermüdungswiderstandsfähigkeit

36

2.7.2 Bewegungsfeld 2: Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen

Bewegungsfeld/Sportbereich 2.1

Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen 5/6

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend) E

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

5.1

10

BF 2.4 BF 7.1

3

Titel des Vorhabens: • Spielmöglichkeiten an verschiedenen Sportstätten entdecken– kleine Spiele erfahren und gestalten Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, BWK 3, MK 1, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • e1, e2, e3

BF Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen Thema des UV: „Spielmöglichkeiten an verschiedenen Sportstätten entdecken – kleine Spiele erfahren und gestalten“ (10 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Spiele initiieren, organisieren, weiterentwickeln und aufrechterhalten - Spielregeln variieren

Fachbegriffe: - Spielvariablen (Spielerzahl, -feld, -material, -verhalten gegenüber Gegenspieler) - Kleine Spiele - Spielidee und Spielregel

Methodische Entscheidungen - Erproben und Experimentieren von/mit Spielvariablen - Lernen durch Lehren beim Vermitteln eines erlernten Spiels Fachbegriffe: - Spielbeschreibung

Gegenstände/ Fachbegriffe - Kleine Spiele - Spielvariablen - Bewertungskriterien

Fachbegriffe: - Ausgewählte Kleine Spiele: Wurfspiele (z.B. Jägerball, Ball über die Schnur), Schussspiele (z.B. Kegelfussball), Staffelspiele - Spielfluss, Spielbeteiligung, Sicherheit

37

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Fähigkeit zur kriteriengeleiteten Bewertung von selbstständig entwickelten Spielen - Entwicklung der allg. Spielfähigkeit Punktuell: - schriftl. Test zu Spielvariablen

Bewegungsfeld/Sportbereich 2.2

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

E

6.2

10

BF 1.1 BF 2.1

17

Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen 5/6

Titel des Vorhabens: • Spielmöglichkeiten an verschiedenen Sportstätten weiterentwickeln – kleine Spiele erfahren, gestalten und variieren Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, BWK 3, MK 1, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • e1, e2, e3

BF2 Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen Thema des UV: „Spielmöglichkeiten an verschiedenen Sportstätten weiterentwickeln – kleine Spiele erfahren, gestalten und variieren“ (10 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Vertiefung der Fähigkeiten ein Spiel zu initiieren, organisieren, weiter zu entwickeln und aufrechtzuerhalten - Spiele variieren - Gruppen- und Mannschaftsbildung

Methodische Entscheidungen - Erproben und Experimentieren von/mit Spielen - Lernen und Lehren beim Vermitteln eines eigenständig entwickelten Spiels

Gegenstände/ Fachbegriffe - Erweiterung des Wissens bei weiteren (Kleinen) Spielen - Spielvariablen bewusst anwenden

Fachbegriffe: - Mit- und Gegeneinander

Fachbegriffe: - Spielorganisation - Spielidee

Fachbegriffe: - Rahmenbedingungen in Bezug auf (Kleine) Spiele anwenden und bewerten

38

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Weiterentwicklung der allgemeinen Spielfähigkeit Punktuell: - Umsetzungsmöglichkeiten der gemachten Vorschläge konstruktiv zu beurteilen - Paarweises vorstellen von eigenständig entwickelten (Kleinen) Spielen

Bewegungsfeld/Sportbereich 2.3

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend) EA

Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen 7-9

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

8.1

12

BF 2.2 BF 2.4

27

Titel des Vorhabens: • „Hockey – aber uni“ - Einführung in das Sportspiel Unihockey unter Verständigung auf die Regelstrukturen Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 3, MK 1, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • e1, e2, e3, e4

BF2 Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen Thema des UV: „Hockey – aber uni“ - Einführung in das Sportspiel Unihockey unter Verständigung auf die Regelstrukturen (12 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Einführung der grundlegenden Techniken und Fertigkeiten - Gruppentaktische Elemente im Spiel bis 4-4

Methodische Entscheidungen - Stationsbetrieb - Regelanpassung - Individuelles Üben von Bewegungsabläufen (vom Einfachen zum Komplexen)

Gegenstände/ Fachbegriffe - Grundlegende Techniken: Passen, Ballannahme/mitnahme, Ballführung - Täuschungen - Spielformen

Fachbegriffe: - Schlägerhaltung - Ballführung - Passspiel

Fachbegriffe: - Differenzierung

Fachbegriffe: - Regeln - Offensive, Defensive

39

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Spielbeobachtung: situationsangemessene Umsetzung der erlernten gruppentaktischen Elemente im Spiel 3-3 und 4-4 - Motivation, - Einsatz beim Arbeiten in Gruppen und während kognitiver/kreativer Phasen Punktuell: - Techniktest

Bewegungsfeld/Sportbereich 2.4

Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen 7-9

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend) EA

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

9.1

12

BF 2.2 BF 2.3

31

Titel des Vorhabens: • „Wir legen ein Ei“ – Einführung in das Mannschaftsspiel Flag-Football Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, BWK 3, MK 1, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • e1, e2, e3, e4

BF2 Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen Thema des UV: „Wir legen ein Ei“ – Einführung in das Mannschaftsspiel Flag-Football (12 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Einführung der grundlegenden Techniken und Fertigkeiten - Erproben von unterschiedlichen Laufroutinen - Einfache Lauf- und Passspiele erarbeiten und durchführen Fachbegriffe: - Lauf-, Passspiel - Regeln - Offensive, Defensive

-

Methodische Entscheidungen Stationsbetrieb Gruppenarbeit Regelanpassung Individuelles Üben von Bewegungsabläufen (vom Einfachen zum Komplexen)

Fachbegriffe: - Differenzierung

Gegenstände/ Fachbegriffe - Grundlegende Techniken: Passen, Fangen, Laufen mit Ball, Flagge abreißen - Laufroutinen: Fly, Out, Corner, Curl,.. - Spielzüge

Fachbegriffe: - Center, Quarterback, Running back, Receiver - Touch down

40

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Spielbeobachtung: situationsangemessene Umsetzung der erlernten technischen Elemente - Motivation - Einsatz beim Arbeiten in Gruppen und während kognitiver/kreativer Phasen Punktuell: - Techniktest

2.7.3 Bewegungsfeld 3: Laufen, Springen, Werfen - Leichtathletik

Bewegungsfeld/Sportbereich 3.1

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik 5/6

ADF

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

5.2

12

BF 3.2 BF 4.2

8

Titel des Vorhabens: • Laufen, Springen, Werfen vielfältig erfahren; Ausdauerlauf (Lauf um den Seilersee) Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, BWK 3, BWK 4, MK 1, MK 2, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a2, a3, d1, d3, f2

BF Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik Thema des UV: „Laufen, Springen, Werfen vielfältig erfahren; Ausdauerlauf (Lauf um den Seilersee)“ (12 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Vertiefung der Basisfähigkeiten im Sprint, Weitsprung, Ballwurf und bei der Ausdauer - Festlegung eigener Wettkampfregeln - Anwenden normierter Wettkampfregeln

Fachbegriffe: - Lauf-ABC; Blockstart mit Startkommando - Schrittweitsprung - Wurf-ABC - Regeln, Vereinbarungen

-

Methodische Entscheidungen Methodische Übungsreihen Stationsbetrieb mit Disziplin-Laufzettel Verbesserung der eigenen Technik Gegenseitige Hilfe mit Feedbackbögen und Technikleitbildern

Fachbegriffe: - Üben/ Weiterentwickeln der erlernten Techniken

Gegenstände/ Fachbegriffe - Weiterentwicklung der grundlegenden Techniken der LA - Disziplinbezogene Formen der Leistungsmessung

Fachbegriffe: - Sprint; Wurf; Sprung - Normierte Messmethoden der LA

41

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Übungsaufgaben - Disziplin-Laufzettel Punktuell: - Teamwettkampf - Es gelten die Normen für die Bundesjugendspiele dieser Altersklasse

Bewegungsfeld/Sportbereich 3.2

Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik 5/6

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend) ADEF

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

6.1

12

BF 3.1 BF 4.2

9

Titel des Vorhabens: • Laufen, Springen, Werfen vielfältig erfahren (leichtathletischer Dreikampf: Weitsprung, 50m Sprint, Schlagball) , Ausdauerlauf (Lauf um den Seilersee), Vorbereitung und Durchführung von Sportwettkämpfen Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, BWK 3, BWK 4, MK 1, MK 2, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, a2, a3, d1, d2, d3, e4, f2

BF3 Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik Thema des UV: „Laufen, Springen, Werfen vielfältig erfahren (leichtathletischer Dreikampf: Weitsprung, 50m Sprint, Schlagball) Ausdauerlauf (Lauf um den Seilersee), Vorbereitung und Durchführung von Sportwettkämpfen“ (12 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Vertiefung der Basisfähigkeiten: Sprint, Weitsprung, Ballwurf und Ausdauer - Festlegung eigener Wettkampfregeln - Vertiefung des Laufund Wurf-ABC‘s

Fachbegriffe: - Steigerungslauf - Staffel

-

-

Methodische Entscheidungen Stationsbetrieb Festigung der eigenen Technik durch Partnerhilfe und Beobachtungsbögen Schautafeln Sicherheitsgerechte Nutzung der Wettkampfanlagen

Fachbegriffe: - Leistungssteigerung durch Training

Gegenstände/ Fachbegriffe - Weiterentwickeln und verbessern der erlernten Techniken - Messverfahren und der Leichtathletik eigenständig anwenden

Fachbegriffe: - Staffellauf - Individuelle Gestaltung des Lauftempos

42

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - konstante Beobachtung der Leistungssteigerung Punktuell: - Bundesjugendspiele ! Sportabzeichen - Zeitl. Begrenzter Ausdauerlauf (Seilersee)

Bewegungsfeld/Sportbereich 3.3

Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik 5/6

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend) ADE

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

7.1

9

BF 2.2 BF 7.6

18

Titel des Vorhabens: • Laufen und werfen - einen Biathlonwettkampf entwickeln und durchführen Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 4, MK 1, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a2, a3, d1, d3, e1, e3, e4

BF3 Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik •

-

Thema des UV: Laufen und werfen - einen Biathlonwettkampf entwickeln und durchführen (9 Stunden)

Didaktische Entscheidungen Vertiefung der Basisfähigkeiten: Sprint und Ballwurf Festlegung eigener Wettkampfregeln Biathlon entwickeln, durchführen und bewerten Vertiefung des Laufund Wurf-ABC’s

Methodische Entscheidungen - Gruppenarbeit - Sicherheitsgerechte Nutzung der Wettkampfanlagen

Gegenstände/ Fachbegriffe - Weiterentwickeln und verbessern der erlernten Techniken - Messverfahren eigenständig anwenden -

Fachbegriffe: Fachbegriffe:

Fachbegriffe: - Wettkampfregeln

43

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - konstante Beobachtung der Leistungssteigerung - Engagement, Anstrengungsbereitschaft und Motivation beim Planen des Wettkampfes - Engagement, Anstrengungsbereitschaft und Motivation beim Erlernen und Üben der Disziplinen zeigen Punktuell: - normorientierte Bewertung des Wettkampfes nach den von den SuS festgelegten Bewertungsgrundlagen

Bewegungsfeld/Sportbereich 3.4

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend) ACD

Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik 7-9

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

8.1

10

BF 3.2 BF 4.2

24

Titel des Vorhabens: • Das hab ich noch nie gemacht! –Kugelstoß als neue Herausforderung annehmen Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, MK 2, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a2, a3, c3, d3, f1

BF3 Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik 7-9 Thema des UV: „Das hab ich noch nie gemacht!“ –Kugelstoß als neue Herausforderung annehmen (10 Stunden)

-

Didaktische Entscheidungen Grundlagen des Kugelstoßens Erlernen, Erläutern Stoßbewegung aus dem Stand oder mit Angleiten ausführen Sicherheitsaspekte beachten Messverfahren sachgerecht anwenden

Fachbegriffe: - Stoßauslage - Körperschwerpunkt - Verwringung - Standbein und Schwungbein

-

Methodische Entscheidungen Selbstständiges Üben Stoßen aus dem Stand oder mit Angleiten Sicherheitsaspekte Individuelles Aufwärmen Grundlegende Wettkampfregeln zum Kugelstoßen

Gegenstände/ Fachbegriffe - Kugel - Wettkampfregeln - Sicherheitsabstand

Fachbegriffe: Fachbegriffe: - Stoßauslage - Körperschwerpunkt - Verwringung - Standbein und Schwungbein

44

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Beachten von Sicherheitsaspekten - Mitarbeit in kognitiven Phasen - Motivation, - Hilfsbereitschaft Punktuell: - Techniküberprüfung - Koordination - Gemessene Stoßweite - Bewegungsdynamik

Bewegungsfeld/Sportbereich 3.5

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend) ACDF

Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik 7-9

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

9.2

12

BF 3.4 BF 4.2

36

Titel des Vorhabens: • Hochsprung relativ – je größer desto höher? Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, MK 2, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a2, a3, c1, c2, c3, d3, f1

BF3 Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik •

Thema des UV: „Hochsprung relativ – je größer desto höher?“ ( 12 Stunden)

Didaktische Entscheidungen - Erproben unterschiedlicher Formen des Hochspringens - Phrasierung von Sprungbewegungen - Bewegungsmerkmale beim Springen

Fachbegriffe:

Methodische Entscheidungen - Erproben verschiedener Sprungformen und Entwickeln von Sprungübungen und -variationen - Vergleich von Sprungtechniken und ihrer biomechanischen Vor- und Nachteile Fachbegriffe: - Erproben und Experimentieren (Schüler/Lehrerinfo)

Gegenstände/ Fachbegriffe Gegenstände -Unterschiedliche Formen der Lattenüberquerung Fachbegriffe - Sprung – ABC - Bewegungsphasen: Anlauf, Absprung, Flugphase, Landung - Bewegungsmerkmale - Flop, Straddle, Schersprung Fachbegriffe:

45

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Übungsformen demonstrieren und beschreiben - Beobachtungskriterien entwickeln und anwenden Punktuell: - Übersprungene Höhe relativ zur Körpergröße - Techniküberprüfung Flop

2.7.4 Bewegungsfeld 4: Bewegen im Wasser - Schwimmen

Bewegungsfeld/Sportbereich 4.1

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend) ACF

Bewegen im Wasser – Schwimmen 5/6

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

5.1

40

BF 1.3 BF 5.1

1

Titel des Vorhabens: • Erlebniswelt Wasser - Gleiten, Auftrieb erleben - Delphinsprünge, Tauchspiele, Schwimmen in Bauchund Rückenlage Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, BWK 4, MK 1, MK 2, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, a2, a3, c2, f1, f2

BF4 Bewegen im Wasser - Schwimmen Thema des UV: „Erlebniswelt Wasser - Gleiten, Auftrieb erleben - Delphinsprünge, Tauchspiele, Schwimmen in Bauch- und Rückenlage“(40 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Verhalten des Körpers im Wasser - Elementare Gesetzmäßigkeiten in bezug auf das Medium Wasser - Grundlegende technischkoordinative Fertigkeiten

Fachbegriffe: - Armzug, Beinschlag, Gleiten, Atmung

Methodische Entscheidungen - Experimentieren und Erproben: • mit unterschiedlichem Verhalten des Körpers im Wasser • mit der Wirkung von unterschiedlichen Vortriebmethoden - Stationsarbeit: handlungsorientiertes Erfahren von Gesetzmässigkeiten Fachbegriffe: - Experimentieren und Erproben - Stationsbetrieb

-

-

-

-

Gegenstände/ Fachbegriffe Verhalten des Körpers im Wasser (absinken, schweben, gleiten, drehen) Gesetzmäßigkeiten (der Körper schwimmt auf dem Wasser und Wasserdruck) Technisch-koordinative Fertigkeiten (unterschiedl. Vortriebsmöglichkeiten) Wenden

Fachbegriffe: - Auftrieb, Absinken, Vortrieb, Rotation - Wenden

46

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Entwickeln von Vortriebsarten - Bewegungstagebuch Punktuell: - Präsentation von Vortriebsarten - Nennen von Gesetzmäßigkeiten

Bewegungsfeld/Sportbereich 4.2

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

ACDF

5.2

40

BF 1.4 BF 3.4

5

Bewegen im Wasser – Schwimmen 5/6

Titel des Vorhabens: • Erwerb verschiedener Stilarten: Brust, Kraul, Rücken, Ausdauerschwimmen Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, BWK 3, MK 1, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, a2, a3, d1, d2, f2

BF4 Bewegen im Wasser - Schwimmen Thema des UV: „Erwerb verschiedener Stilarten: Brust, Kraul, Rücken, Ausdauerschwimmen“ (40 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Basisfertigkeiten im Brust-, Kraul- und Rückenschwimmen erwerben - Einführung grundlegender Ausdaueraspekte

-

-

Fachbegriffe: - Schwimmstil - Verschiedene Arten des Ausdauertrainings im Wasser

Methodische Entscheidungen technischkoordinative Ausführung der grundlegenden Schwimmtechniken Feedback geben motorische Übungen Schautafeln

Fachbegriffe: - Ausdauerfähigkeit - ganzheitliche Lernmethode

Gegenstände/ Fachbegriffe - Erlernen vom Brust-, Kraul- und Rückenschwimmen - Methodentraining

Fachbegriffe: - Ausgangspuls - Ruhepuls - Leistungspuls

47

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Fremdbeobachtung von MitSuS hinsichtlich der technisch korrekten Ausführung mit Hilfe von Beobachtungsbögen Punktuell: - Abschlusswettkampf: SuS schwimmen 100m auf Zeit, bei nicht leistungskonformer Technikausführung Zeitzuschläge

Bewegungsfeld/Sportbereich 4.3

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend) DACF

Bewegen im Wasser – Schwimmen 5/6

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

6.2

40

BF 1.4

14

Titel des Vorhabens: • Erlebniswelt Wasser - Rettungsschwimmen, Erwerb eines Schwimmabzeichens und ausdauernd schwimmen Kompetenzerwartungen: • 9 BWK 1, 9 BWK 2, 9 BWK 3, 6 BWK 4, 9 MK 1, MK 2, 9 UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1,a2, a3, c2, d1, d2, d3, f1, f2

BF4 Bewegen im Wasser - Schwimmen Thema des UV: „Erlebniswelt Wasser - Rettungsschwimmen, Erwerb eines Schwimmabzeichens und ausdauernd schwimmen“ (40 Stunden)

-

-

Didaktische Entscheidungen Erlernen von Schiebe- und Ziehtechniken Kennenlernen und Anwenden der Rettungskette Vertiefung grundlegender Ausdaueraspekte Sowie der Basisfertigkeiten in Brust-, Kraul- und Rückenschwimmen Einführung ins Tauchen

Fachbegriffe: - Schiebe- und Ziehtechniken, - Rettungskette - Druckausgleich

-

-

-

Methodische Entscheidungen Experimentieren und Erproben einen Partner „zu retten“ technisch – koordinative Ausführung der Schiebe- und Ziehtechniken Feedback geben motorische Übungen Schautafeln

Fachbegriffe – Arbeitsmethode: - Experimentieren und Erproben - Partnerarbeit - Simulation einer Rettungssituation

-

Gegenstände/ Fachbegriffe Erlernen von Schiebeund Ziehtechniken Rettungskette kennenlernen und anwenden Vertiefung von BrustKraul- und Rückenschwimmen Wiederholung der Baderegeln

Fachbegriffe: - Baderegeln - Notruf

48

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - (L2) Fremdbeobachtung MitSuS hinsichtlich der technisch korrekten Ausführung mit Hilfe von Beobachtungsbögen Punktuell: - Präsentation der Schiebeund Ziehtechniken - Simulation einer Rettungssituation - Erläutern der Rettungskette - Abnahme eines Schwimmabzeichens

Bewegungsfeld/Sportbereich 4.4

Bewegen im Wasser – Schwimmen 7-9

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

ACF

7.2

9

BF 5.1

23

Titel des Vorhabens: • „Sich selbst und andere retten können“ - Gefahren im Wasser erkennen und sicher bewältigen Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 4 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, c3, f1, f2

BF4 Bewegen im Wasser - Schwimmen 7-9

Thema des UV: „Sich selbst und andere retten können“ - Gefahren im Wasser erkennen und sicher bewältigen (9 Stunden)

-

-

-

Didaktische Entscheidungen Regeln zur Selbst- und Fremdrettung Sicherheitsbestim mungen und grundlegende Regeln beim Tauchen Unterschiedliche Anforderungen beim Rettungsschwimmen

Methodische Entscheidungen - Selbst- und Fremdhilfe üben - Korrekte Wasserlage für das Transportschwimmen üben und erleben - Kräftesparend Tauchen lernen - eine längere Strecke unter Wasser zurücklegen - Nach großer Belastung noch jemandem helfen können - Rettungsschwimmen als mögliche Form des Konditions-trainings erfahren Fachbegriffe - Selbsthilfe - Fremdhilfe

Gegenstände/ Fachbegriffe - Sich selbst nicht in Panik versetzen lassen: Maßnahmen zur Selbst- und Fremdrettung - Tief- und Streckentauchen - Transportschwimme n /Abschleppen - Kleidungsschwimme n - Kombinationsübung en (Springen, Tauchen, Retten) Fachbegriffe - Transportschwimmen - Abschleppen

49

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Einhalten von Sicherheitsbestimmungen und –regeln - Hilfsbereitschaft und Teamgeist zeigen punktuell: - Transportieren/ Abschleppen - 200m und 500m Zeitschwimmen für das Sportabzeichen

2.7.5 Bewegungsfeld 5: Bewegen an Geräten - Turnen

Bewegungsfeld/Sportbereich 5.1

Bewegen an Geräten – Turnen 5/6

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend) ABCDF

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

5. 2

10

BF 3.5 BF 4.2

6

Titel des Vorhabens: • Erwerb grundlegender turnerischer Elemente am Boden, Stützkraft, Hilfestellung Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, BWK 3, BWK 4, MK 1, MK 2, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, a2, a3, b2, c1, c2, c3, f1 BF5 Bewegen an Geräten – Turnen

-

-

Thema des UV: „Erwerb grundlegender turnerischer Elemente am Boden, Stützkraft, Hilfestellung“ (10 Stunden) Didaktische Methodische Gegenstände/ Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Entscheidungen Entscheidungen Fachbegriffe Leistungsbewertung Körperspannung - Turngeräte sicher - Grundlegende Unterrichtsbegleitend: aufbauen und auf- und abbauen, Bewegungs- Beobachtungskriterien: aufrechterhalten sicherheitsbewusstes merkmale • Kooperation der SuS Basisfähigkeiten: Verhalten - Individuelles • Qualität der Rollen, Springen, - Stationenlernen Ausgestalten Bewegungsausführung - Einüben von von turnerischen Stützen • Beachtung der erarbeiteten turnerischen Bewegungen zentrale Kriterien Bewegungen in Feedbackregeln Bewegungsmerkmale Einzel- und - Technische und beschreiben Punktuell: Partnerarbeit gestalterische Bewegungsfertig- turnerische Präsentation: - sich gegenseitig Aspekte einer keiten zu einer Bewegungsgestaltung helfen und Feedback Bewegungsfolge Gestaltung verbinden geben Gestaltungskriterien Reflexion der SuSFachbegriffe: benennen Präsentationen verantwortungs- Ausgangsbewusstes Handeln, position: Kriterien für Körperspannung sicherheits- und Fachbegriffe: - Bewegungsfluss gesundheitsförder- Entwerfen eigener liches Verhalten Bewegungsabbenennen und folgen anwenden

Fachbegriffe: - Turnelemente - Bewegungsausführung, - Bewegungsgestaltung 50

Bewegungsfeld/Sportbereich 5.2

Bewegen an Geräten – Turnen 5/6

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

ABCDF

6. 2

12

BF 5.1

15

Titel des Vorhabens: • Sich vielfältig an Geräten bewegen – grundlegende Fertigkeiten an unterschiedlichen Turngeräten (Turnlandschaften) mit Sicherheits- und Hilfestellungen erlernen und für die Gestaltung einer Kür nutzen Kompetenzerwartungen: • BWK 1,BWK 2, BWK 3, BWK 4, MK 1, MK 2, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, a2, a3, b1, b2, b3, c1, c2, c3, d1, f1

BF5 Bewegen an Geräten - Turnen Thema des UV: „Sich vielfältig an Geräten bewegen – grundlegende Fertigkeiten an unterschiedlichen Turngeräten (Turnlandschaften) mit Sicherheits- und Hilfestellungen erlernen und für die Gestaltung einer Kür nutzen“ ( 12 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Vertiefung und Erweiterung der Basisfähigkeiten: Rollen, Springen, Schwingen, Balancieren - Gestaltungs- und Ausführungskriterie n erarbeiten (Mindestanforderun gen) - Vertiefung und Erweiterung von Sicherheits- und Hilfestellungen

Fachbegriffe: - Klammergriff - Turnelemente - Gestaltungskriterien - Ausführungskriterien - Mindestanforderungen

Methodische Entscheidungen - Stationenlernen - Erlernen und Vertiefen normengebundener und normenungebundener Bewegungen an ausgewählten Geräten - Erlernen und Vertiefen unterschiedlicher Sicherheits- und Hilfestellungen in Partner- und KleingruppenArbeit - Feedback geben, Reflexion SuSKür FachbegriffeArbeitsmethode: - Turnkür

-

Gegenstände/ Fachbegriffe Individuelle Gestaltung der Turnkür Feedback geben Technische und gestalterische Aspekte einer Turnkür Grundlegende Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken

Fachbegriffe: - Gestaltungskriterien: Raum, Zeit und Dynamik - Ausführungskriterien: Bewegungsqualität 51

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Fremdbeobachtung der technisch korrekten Ausführung mit Hilfe von Beobachtungsbögen - Beobachtung durch Lehrperson: Kooperation der SuS, Qualität der Bewegungsausführung Punktuell: - Präsentation der individuell ausgestalteten Turnkür: Qualität der Bewegungsausführung, Beachtung der erarbeiteten Kriterien (Mindestanforderungen)

Bewegungsfeld/Sportbereich 5.3

Bewegen an Geräten – Turnen 7-9

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

BACEF

7. 1

12

BF 1.5 BF 5.1

19

Titel des Vorhabens: • „Sind wir füreinander tragbar?“ – Akrobatische Kunststücke in einer Gruppengestaltung erarbeiten Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, BWK 3, BWK 4, MK 1, MK 2, UK 2 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, b1, b 2, b 3, c1, c2, c3, e2, f1

BF5 Bewegen an Geräten – Turnen 7-9 Thema des UV: „Sind wir füreinander tragbar?“ – Akrobatische Kunststücke in einer Gruppengestaltung erarbeiten (12 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Vertiefung der Basisfähigkeiten: Stützen, Halten, Balancieren - Verbesserung der Körperspannung - Kriterien für die Gestaltung von Gruppenpräsentationen

-

-

Fachbegriffe: - Bewegungsausführung - Bewegungsgestaltung - Schwierigkeitsgrad

Methodische Entscheidungen Einüben von turnerischen Elementen (Pyramiden) an Stationen in Kleingruppen Sicherheitsaspekte Gegenseitige Hilfestellung Gegenseitiges Feedback Reflexion der SuSPräsentationen

Fachbegriffe: - Entwerfen eigener Bewegungsabfolgen in einer Gruppenkür - Stütze- und Haltetechniken

Gegenstände/ Fachbegriffe - Technischen und gestalterische Aspekte einer Pyramidenfolge

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Kooperation - Mitarbeit - Qualität, Originalität und Schwierigkeitsgrad der ausgeführten Bewegungen Punktuell: - Präsentation einer Pyramidenfolge unter Beachtung der erarbeiteten Kriterien

Fachbegriffe: - Ausgangsposition - Körperspannung - Fließende Übergänge

52

Bewegungsfeld/Sportbereich 5.4

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

Stuf e

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

EA

8.1

8

BF5.2 BF 6.4

26

Bewegen an Geräten – Turnen 7-9

Titel des Vorhabens: • „Ran an die Geräte“ – Basisübungen an Barren und Reck und deren Erweiterungen Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, BWK 3, BWK 4, MK 1, MK 2, MK 3, UK 1, UK 2 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, d1, e1, f2

BF5 Bewegen an Geräten - Turnen Thema des UV: „Ran an die Geräte“ – Basisübungen an Barren und Reck und deren Erweiterungen (8 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Einführung der grundlegenden Techniken und Fertigkeiten beim Stützen und Schwingen - Vertiefung zentraler Bewegungs- und Gestaltungskriterien - Wiederholung der Sicherheitsaspekte Fachbegriffe: - Körperspannung - Hilfestellung

Methodische Entscheidungen - Stationsbetrieb - Individuelles Üben von Bewegungsabläufen (vom Einfachen zum Komplexen, vom Bekannten zum Unbekannten) - fachsprachliche Verständigung, methodische Prinzipien des Lernens und Übens Fachbegriffe: - Differenzierung

Gegenstände/ Fachbegriffe - Grundlegende Techniken: Seit-, Spreizstütz, Vor-, Rückschwung - Auf-, Um- und Unterschwung

Fachbegriffe: - Außenquerstand, Hockwende - Stützkraft - Ristgriff

53

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Motivation - Einsatz in Gruppenarbeiten und kognitiven/kreativen Phasen - Qualität, Originalität und Schwierigkeitsgrad der ausgeführten Bewegungen unter Beachtung der Gestaltungskriterien Punktuell: - Einzel- und/ oder Partnerkür

2.7.6 Bewegungsfeld 6: Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/ Tanz, Bewegungskünste

Bewegungsfeld/Sportbereich 6.1

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste 5/6

BA

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

5. 2

6

BF 1.3 BF 5.4

7

Titel des Vorhabens: • Erwerb gymnastischer Grundformen und ihrer räumlichen Variation Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, MK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, a2, a3, b2

BF6 Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste Thema des UV: „Erwerb gymnastischer Grundformen und ihrer räumlichen Variation“ (6 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Grundlegende tänzerische Elemente erwerben, anwenden und beschreiben - grundlegende Merkmale von Bewegungsqualität kennenlernen - Erarbeitung und Anwendung zentraler Bewegungs- und Gestaltungskriterien sowie Aufstellungsformen Fachbegriffe: - Rhythmusfähigkeit - Gleichgewichtsfähigkeit - Orientierungsfähigkeit - Bewegungsqualität

-

-

Methodische Entscheidungen Lernen durch Lehren ! Partner/Gruppenarbeit Umsetzen von Arbeitsanweisungen Erarbeitung von Kriterien bei der Ausführung Erproben und Experimentieren mit Bewegungen und Gestaltungs-formen Präsentieren einer Gestaltung

Fachbegriffe: - Entwerfen eigener Bewegungsabfolgen zur Musik in Gruppenarbeit

Gegenstände/ Fachbegriffe - Wiederholung und Anwendung von Feedbackregeln - Einbeziehung des Raumes in die individuelle Ausgestaltung

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Beobachtungskriterien: • Kooperation der SuS • Übernahme von Verantwortung • Beachtung der erarbeiteten Kriterien • Einfache ästhetischegestalterische Präsentationen nach ausgewählten Kriterien beurteilen Punktuell: - Individuell entwickelte Kür

Fachbegriffe: - Objektivität vs. Subjektivität

54

Bewegungsfeld/Sportbereich 6.2

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

BA

Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste 5/6

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

6. 1

12

BF 4.2 BF 5.4

12

Titel des Vorhabens: • Mit dem Seil zur Musik bewegen – Entwicklung und Präsentation einer Rope-Skipping Partnergestaltung Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, BWK 3, MK 1, MK 2, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, a2, a3, b1, b2, b3

BF6 Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste Thema des UV: „Mit dem Seil zur Musik bewegen – Entwicklung und Präsentation einer RopeSkipping - Partnergestaltung“ (12 Stunden) Didaktische Entscheidungen - technisch – koordinative Grundformen ästhetisch – gestalterischen Bewegens - grundlegende Merkmale von Bewegungsqualitä t wahrnehmen, beschreiben und in Bewegungsgestaltungen anwenden Fachbegriffe: - Bezeichnungen der verschiedenen Sprungtechniken - Rhythmusfähigkeit

-

-

Methodische Entscheidungen Erarbeitung von Kriterien bei der Ausführung Lernen durch Lehren ! Partnerarbeit Bewegungsgestaltung durch Erproben und Experimentieren Präsentation von Bewegungsgestaltungen

Fachbegriffe: - Erproben und Experimentieren

Gegenstände/ Fachbegriffe - Unterschiedliche Sprungtechniken - Schwingen des Seils

Fachbegriffe: - Bezeichnung der verschiedenen Sprung- und Schwungtechniken

55

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Bewegungsgenauigkeit, -fluss, dynamik, -rhythmus bei den Sprüngen - Kooperationsbereitschaft und – fähigkeit bei der Partnergestaltung Beobachtungskriterien: - Ausführungsqualität - Vielfalt der gefundenen Sprungvarianten Punktuell: - Präsentation der RopeSkipping-Partnergestaltung Beobachtungskriterien: - Bewegungsqualität - Beachtung der erarbeiteten Kriterien

Bewegungsfeld/Sportbereich 6.3

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

BEF

Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste 7-9

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

7. 2

12

BF 3.2 BF 6.2

21

Titel des Vorhabens: • „Von den Steps zur Choreo“ - Erarbeitung einer Aerobicchoreographie in Kleingruppen mit/ohne Gerät Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, BWK 3, BWK 4, MK 1, UK 1, UK 2 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, a2 , a3, b1, b2, b3, f2, f3

BF6 Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste 7-9 Thema des UV: „Von den Steps zur Choreo“ - Erarbeitung einer Aerobicchoreographie in Kleingruppen mit/ohne Gerät (12 Stunden)

-

-

-

Didaktische Entscheidungen Grundlegende Aerobicschritte erlernen Darauf aufbauend komplexere Schrittmuster erlernen und variieren Vertiefung zentraler Bewegungs- und Gestaltungskriterien Anwendung der Schrittmuster und rhythmische Anpassung an eine Musikvorlage

Fachbegriffe: - Rhythmusfähigkeit - Namen für Schrittmuster - Variationen

-

-

-

Methodische Entscheidungen Erlernen grundlegender/komplexe rer Aerobicschritte und Armbewegungen Entwicklung und Erarbeitung der Gestaltungs- und Ausführungskriterien für eine gelungene Choreo Lernen durch Lehren in Partner- und Gruppenarbeit Präsentation Beschreiben der Bewegungen

Fachbegriffe: - Gestalten zur Musik in Gruppenarbeit - Synchronität

Gegenstände/ Fachbegriffe - Benennung der Schritte - Einbeziehung von Raum, Zeit, Dynamik und Aufstellungsformen in die Gruppengestaltung

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Kooperation - Mitarbeit - Qualität, Originalität und Schwierigkeitsgrad der ausgeführten Bewegungen unter Beachtung der Gestaltungskriterien erkennen und beurteilen sowie Klischees in diesem Bewegungsfeld beurteilen Punktuell: - Vorstellung einer Gruppenkür

Fachbegriffe: - Englische Namen für Schrittmuster, z.B. Step touch

56

Bewegungsfeld/Sportbereich 6.4

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

BEF

Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste 7-9

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

9.1

12

BF 3.4 BF 6.3

33

Titel des Vorhabens: • „Vom Basicstep zur Gruppengestaltung“ - Erarbeitung einer Choreographie in Kleingruppen mit Stepbrettern Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, BWK 3, BWK 4, MK 1, UK 1, UK 2 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, a2, a3, b1, b2, b3, f2, f3

BF6 Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste 7-9 Thema des UV: „Vom Basicstep zur Gruppengestaltung“ - Erarbeitung einer Choreographie in Kleingruppen mit Stepbrettern (12 Stunden)

-

-

Didaktische Entscheidungen Erlernen von grundlegenden Stepaerobicschritten und deren Erweiterung durch Erhöhung der Komplexität Vertiefung zentraler Bewegungs- und Gestaltungskriterien Rhythmische Anpassung an eine Musikvorlage Einbeziehung des Step in das gestalterische Bewegunshandeln

Fachbegriffe: - Rhythmusfähigkeit - Namen für Schrittmuster - Variationen

Methodische Entscheidungen - Erlernen grundlegender und komlexer Stepaerobicschritte und Armbewegungen - Erarbeitung der Gestaltungs- und Ausführungskritrien für eine gelungene Choreo - Lernen durch Lehren in Partnerund Gruppenarbeit

Gegenstände/ Fachbegriffe - Benennung der Schritte - Einbeziehung von Raum, Zeit, Dynamik und Aufstellungsformen in die Gruppengestaltung

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Kooperation - Mitarbeit - Präsentation und gegenseitige Beurteilung bezüglich Qualität, Originalität und Schwierigkeitsgrad der ausgeführten Bewegungen unter Beachtung der Gestaltungskriterien - Beurteilung bewegungsbezogener Klischees in diesem Bewegungsfeld - Einbringen kreativer Ideen - Mitarbeit in kognitiven Phasen

Fachbegriffe: - Gestalten zur Musik in Gruppenarbeit

Fachbegriffe: - Englische Namen für Schrittmuster, z.B. Basic Step, Turn Step, Over the top

Punktuell: - Vorstellung der Gruppengestaltung

57

2.7.7 Bewegungsfeld 7: Spielen in und mit Regelstrukturen - Sportspiele

Bewegungsfeld/Sportbereich 7.1

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend) EACD

Spielen in und mit Regelstrukturen Sportspiele 5/6

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

5. 1

12

BF 2.1 BF 4.2

4

Titel des Vorhabens: • Erwerb basketballspezifischer Grundfertigkeiten und deren Anwendung im Spiel mit- und gegeneinander Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, 6 BWK 3, BWK 4, MK 1, MK 2, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, a2, a3, d1, e1, e2, e3, e4

BF7 Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele Thema des UV: „Erwerb basketballspezifischer Grundfertigkeiten und deren Anwendung im Spiel mit- und gegeneinander“ (12 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Basisfähigkeiten: Passen & Fangen, Dribbeln, Werfen, Korbleger - taktisch angemessenes Verhalten: • Mitspieler und Gegenspieler wahrnehmen • einfache Spielsituationen an Taktiktafel erläutern - Spielidee kennen lernen (Regeln, Vereinbarungen) Fachbegriffe: - Regeln, Vereinbarungen - Bewegungsstruktur beim Korbleger

-

-

Methodische Entscheidungen Stationsbetrieb Üben von Bewegungsabläufen (vom Einfachen zum Komplexen) Umgang mit dem Ball gegenseitige Hilfe und Feedback

Fachbegriffe: - Einüben vorgegebener Bewegungsabfolgen

Gegenstände/ Fachbegriffe - Entwickeln von Grundlagen für Ballspiele als Vorbereitung der Spielfähigkeit im Basketball - unterschiedliche Formen der Leistungsmessung

Fachbegriffe: - Angriff/Verteidigung - normierte und nichtnormierte Leistungsmessung

58

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Übungsaufgaben - Beobachtungskriterien: • Ausführungsqualität nach Bewegungsmerkmalen Punktuell: - Präsentation: (Rechts-) Korbleger, Passen/Fangen, Dribbeln, Standwurf, Spiel - Beobachtungskriterien: • entsprechen dem BasketballSpielabzeichen

Bewegungsfeld/Sportbereich 7.2

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

Spielen in und mit Regelstrukturen Sportspiele 5/6

EACD

Stufe

Dauer in Stunden

6. 1

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

BF 3.5 BF 7.1

12

13

Titel des Vorhabens: • Mit dem Partner mit- und gegeneinander spielen! – Badminton sicher und regelgerecht spielen Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, BWK 3, BWK 4, MK 2, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1,a2, a3, d1, e1, e2, e3, e4

BF7 Spielen in und mit Regelstrukturen - Sportspiele Thema des UV: „Mit dem Partner mit- und gegeneinander spielen! –Partnerspiele mit Schläger und Ball sicher und regelgerecht bewältigen“ (12 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Erlernen der Grundschläge: Aufschlag, Clear, Vorhand und Rückhand - Taktisch angemessenes Verhalten - Spielidee (Regeln) Fachbegriffe: - Regeln - Bewegungsstruktur der Grundschläge benennen

-

Methodische Entscheidungen Stationsbetrieb Umgang mit Schläger und Ball Gegenseitige Hilfe und Feedback Üben von Bewegungsabläufen

Fachbegriffe Arbeitsmethode: - Stationsbetrieb

Gegenstände/ Fachbegriffe - Erlernen der Grundschläge als Vorbereitung der Spielfähigkeit im Badminton

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - (L2/L3) Anwenden der Grundschläge: Aufschlag, Clear, Vorhand und Rückhand Beobachtungskriterien: - Ausführungsqualität der Grundschläge nach Bewegungsmerkmalen

Fachbegriffe: - Aufschläge, Clear,Vorhand und Rückhand

Punktuell: - Präsentation der Grundschläge

59

Bewegungsfeld/Sportbereich 7.3

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

E D

7. 1

15

BF 2.2 BF 7.1

20

Spielen in und mit Regelstrukturen Sportspiele 7-9

Titel des Vorhabens: • Die gegnerischen Spieler überlisten – komplexere Spielsituationen im Basketball wahrnehmen und technisch-koordinativ und taktisch-kognitiv angemessen handeln. Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, MK 2, MK 3, UK 1, UK 2 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • d1, e1, e2, e3

BF7 Spielen in und mit Regelstrukturen - Sportspiele 7-9 Thema des UV: „Die gegnerischen Spieler überlisten – komplexere Spielsituationen im Basketball wahrnehmen und technisch-koordinativ und taktisch-kognitiv angemessen handeln“ (15 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Vertiefung der grundlegenden Techniken und Fertigkeiten - Finten im Spiel 1-1 - Gruppentaktische Elemente im Spiel bis 3-3 (Anbieten, Freilaufen)

Methodische Entscheidungen - Stationsbetrieb - Regelanpassung - Üben von Bewegungsabläufen (vom Einfachen zum Komplexen)

Fachbegriffe: - Wurf-, Dribbel-, Passtäuschungen

Fachbegriffe: - Einüben und verbessern vorgegebener Bewegungsabfolgen

Gegenstände/ Fachbegriffe - Grundlegende Techniken: Passen, Fangen, Werfen, Dribbeln - Täuschungen - Spiel auf einen Korb

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Spielbeobachtung: situationsangemessene Umsetzung der erlernten gruppentaktischen Elemente im Spiel 3-3 Punktuell: - Techniktest

Fachbegriffe: - Regeln - Give and go - Mann-MannVerteidigung

60

Bewegungsfeld/Sportbereich 7.4

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend EACD

Spielen in und mit Regelstrukturen Sportspiele 7-9

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

8.1

10

BF 7.2 BF 7.3

25

Titel des Vorhabens: • „Ich treib dich in die Enge!“ – Erweiterung der Angriffsmöglichkeiten im Spiel gegeneinander Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, BWK 3, MK 1, MK2, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, a2, a3, e1, e3, e4

BF7 Spielen in und mit Regelstrukturen - Sportspiele Thema des UV: „Ich treib dich in die Enge!“ – Erweiterung der Angriffsmöglichkeiten im Spiel gegeneinander (10 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Erlernen bzw. Erweitern der Grundund Angriffsschläge:, Angriffsclear, schneller Drop, Spiel am Netz („Töten“) - Taktisch angemessenes Verhalten - Spielidee (Regeln)

Fachbegriffe: - Regeln - Bewegungsstruktur der Grund- und Angriffsschläge benennen

-

-

Methodische Entscheidungen Stationsbetrieb Umgang mit Schläger und Ball Partnerarbeit mit gegenseitiger Hilfe und Feedback (Beobachtungsbögen) Üben von Bewegungsabläufen

Fachbegriffe Arbeitsmethode: - Stationsbetrieb - Feedback zu Flugkurven, Treffpunkt

Gegenstände/ Fachbegriffe - Erlernen der Grundund Angriffsschläge als Erweiterung der Angriffsmöglichkeiten im Badminton

Fachbegriffe: - Aufschläge, Angriffsclear, schneller Drop, Clear,

61

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - (L2/L3) Anwenden der Grund- und Angriffsschläge Beobachtungskriterien: - Ausführungsqualität der Grund- und Angriffsschläge nach Bewegungsmerkmalen - Mitarbeit in kognitiven Phasen - Einsatz/ Motivation Punktuell: - Präsentation der Grund- und Angriffsschläge im Spiel 1:1 (z.B. Turnier)

Bewegungsfeld/Sportbereich 7.5

Spielen in und mit Regelstrukturen Sportspiele 7-9

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend) E D

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

8. 2

12

BF 2.2 BF 7.4

28

Titel des Vorhabens: • Gegeneinander spielen und gewinnen - Erweiterung basketballspezifischer Fertigkeiten und deren Anwendung im Spiel bei Mann-Mann-Verteidigung Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, BWK 3, MK 1, MK 2, MK 3, UK 1, UK 2 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • e1, e2, e3, e4,

BF7 Spielen in und mit Regelstrukturen - Sportspiele 7-9 Thema des UV: „Gegeneinander spielen und gewinnen - Erweiterung basketballspezifischer Fertigkeiten und deren Anwendung im Spiel bei Mann-Mann-Verteidigung“ (12 Stunden) Didaktische Entscheidungen Vertiefung der grundlegenden Techniken und Fertigkeiten Erweiterung der gruppentaktischen Elemente im Spiel bis 3-3 Spiel 5-5 Mann-MannVerteidigung

Methodische Entscheidungen - Stationsbetrieb - Regelanpassung - Üben von Bewegungsabläufen (vom Einfachen zum Komplexen)

Fachbegriffe: - Wurf-, Dribbel-, Passtäuschungen

Fachbegriffe: - Einüben und verbessern vorgegebener Bewegungsabfolgen sowie situationsgebundenes Verhalten

-

-

-

-

-

Gegenstände/ Fachbegriffe Grundlegende Techniken: Passen, Fangen, Werfen, Dribbeln Täuschungen Spiel auf einen Korb Verteidigungsstellung

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Spielbeobachtung: situationsangemessene Umsetzung der erlernten gruppentaktischen Elemente im Spiel 3-3 - Spiel 5-5, Offensiv- und Defensivverhalten Punktuell: - Techniktest

Fachbegriffe: - Regeln - Give and go - Mann-MannVerteidigung

62

Bewegungsfeld/Sportbereich 7.6

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend EACD

Spielen in und mit Regelstrukturen Sportspiele 5/6

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

9.1

10

BF 3.3 BF 7.4

32

Titel des Vorhabens: • „Bin ich besser als du?“ – ein Badmintonturnier für die eigene Klasse (oder Jahrgangsstufe) sowie die Übernahme von Schiedsrichtertätigkeiten organisieren, erproben und evaluieren. Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, MK 3, UK 2 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • e1, e3, e4

BF7 Spielen in und mit Regelstrukturen - Sportspiele Thema des UV: „Bin ich besser als du?“ – ein Turnier für die eigene Klasse (oder Jahrgangsstufe) sowie die Übernahme von Schiedsrichtertätigkeiten organisieren, erproben und evaluieren. (10 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Anwenden der erlernten Techniken im Turnier - Taktisch angemessenes Verhalten - Spielidee (Regeln) Fachbegriffe: - Gruppenphase - KO- System - Direkter Punktgewinn

Methodische Entscheidungen - Umgang mit Schläger und Ball - In GA ein Turnier entwickeln

Gegenstände/ Fachbegriffe - Anwendung der Grundund Angriffsschläge im Spiel unter Wettkampfbedingungen - Turnierplan entwickeln

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - (L2/L3) Anwenden der Grund- und Angriffsschläge - Einsatz/ Motivation Punktuell: - Rangfolge nach Turnierergebnissen

Fachbegriffe Arbeitsmethode: - TurnierplanErstellung - Organisation

Fachbegriffe: - Kaiserspiel, Gruppen K.O., K.O.-System

63

2.7.8 Bewegungsfeld 8: Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport, Bootssport, Wintersport

Bewegungsfeld/Sportbereich 8.1

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

ACF

Gleiten, Fahren, Rollen Bootssport, Rollsport, Wintersport

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

6. 1

8

BF 1.5 BF 4.1

10

Titel des Vorhabens: • „Roll it …! – Erste Erfahrungen mit dem Waveboard“ Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, MK 1, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, a2, a3, c1, c2, c3, f1

BF8 Gleiten, Fahren, Rollen - Bootssport, Rollsport, Wintersport

Thema des UV: „Roll it …! – Erste Erfahrungen mit dem Waveboard“ ( 8 Stunden)

-

-

Didaktische Entscheidungen Gleichgewichtsübungen Grundlegende Sicherheitsvereinbarungen benennen und einhalten Gefahrenmomente einschätzen Sich mit dem Waveboard fortbewegen Hindernisse geschickt umfahren

Fachbegriffe: - Gefahrenmomente - Risikominderung

Methodische Entscheidungen - Partnerarbeit - Kooperation - Hilfestellung

Gegenstände/ Fachbegriffe - Erproben der Technik des Waveboardens - Durchfahren eines Parcours mit Tempowechsel

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - (L17) Fairness und Kooperationsbereitschaft sowie -fähigkeit - (L2) Technisch – koordinative Fähigkeiten auf dem Waveboard Punktuell: - Durchfahren eines Parcours (evtl. auf Zeit)

Fachbegriffe – Arbeitsmethode - Erproben und Experimentieren

Fachbegriffe: - Körperspannung - Bewegungsfluss - Parcour

64

Bewegungsfeld/Sportbereich 8.2

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

ACF

Gleiten, Fahren, Rollen Bootssport, Rollsport, Wintersport

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

9.2

8

BF 1.5 BF 8.1

34

Titel des Vorhabens: • „Heiß auf’s Eis“ – Einblicke in das moderne Eislaufen Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, MK 1, UK 1, UK 2 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, a2, a3, c1, c2, c3, f1

BF8 Gleiten, Fahren, Rollen - Bootssport, Rollsport, Wintersport



-

-

Thema des UV: „Heiß auf’s Eis“ – Einblicke in das moderne Eislaufen (8 Stunden)

Didaktische Entscheidungen Gleichgewichtsübungen Grundlegende Sicherheitsvereinbarungen benennen und einhalten Gefahrenmomente einschätzen Sich auf Schlittschuhen fortbewegen

Fachbegriffe: - Gefahrenmomente - Risikominderung

Methodische Entscheidungen - Partnerarbeit - Kooperation - Hilfestellung

-

Fachbegriffe: - Erproben und Experimentieren

Gegenstände/ Fachbegriffe Erproben der Technik des Schlittschuhlaufens Durchfahren eines Parcours mit Tempowechsel Geradeaus und Kurven fahren Rückwärtsfahren Bremsen / Stoppen Hindernisse geschickt umfahren

Fachbegriffe: - Pflug-Bremse - Übersteigen - Kanadierbogen

65

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - (L17) Fairness und Kooperationsbereitschaft sowie -fähigkeit - (L2) Technisch – koordinative Fähigkeiten auf Schlittschuhen Punktuell: - Durchfahren eines Parcours (evtl. auf Zeit)

2.7.9 Bewegungsfeld 9: Ringen und Kämpfen - Zweikampfsport

Bewegungsfeld/Sportbereich 9.1

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend) C A EF

Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport 5/6

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

6. 1

8

BF 2.2 BF 7.1

11

Titel des Vorhabens: • „Kleine Kämpfe“ – Das Zweikämpfen spielerisch erfahren und fair mit dem Partner umgehen Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, MK 1, MK 2, UK 1 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a1, a2, a3, c1, c2, c3, e1, f1

BF9 Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport

Thema des UV: „Kleine Kämpfe“ – Das Zweikämpfen spielerisch erfahren und fair mit dem Partner umgehen“ (8 Stunden)

-

-

Didaktische Entscheidungen Spielerisch kleine Kampfsituationen erproben Regeln im Zweikampf benennen und einhalten Halte – und Befreiungsgriffe erlernen Eigene körperliche Voraussetzungen und des Partners einschätzen

Fachbegriffe: - Randori (Übungskämpfe) - Stoppregel - Begrüßungsritual

Methodische Entscheidungen - Spielerisches Erproben und Experimentieren - Partnerarbeit - Miteinander kämpfen

Fachbegriffe: - Erproben und Experimentieren

Gegenstände/ Fachbegriffe - Spielerische Formen im Zweikampf - Erlernen von Kampftechniken - Einhalten von Regeln

Fachbegriffe: - Kampfsituation - Mit- und gegeneinander kämpfen - Fairness - Regelverständnis

66

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Übungsformen der Kampftechniken - Fremdbeobachtung der MitSuS mit Hilfe von Beobachtungsbögen - Fairness und einhalten von Regeln Punktuell: - Präsentation der Kampftechniken in kleinen Kämpfen - Turnier

Bewegungsfeld/Sportbereich 9.2

Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport 7-9

Päd. Perspektive (leitend / ergänzend)

Stufe

Dauer in Stunden

Vernetzen mit UV

Laufende Nummer des UV

CA

8.2

10

BF 4.2 BF 9.1

29

Titel des Vorhabens: • „Ich bringe Dich zu Fall“ – Einführung in grundlegende Techniken des Kampfsports „Judo“ Kompetenzerwartungen: • BWK 1, BWK 2, MK 1, MK 2, UK 1, UK 2 Inhaltsfeld/er – inhaltliche Schwerpunkte: • a3, c1, c2, c3, e1, e3

BF9 Ringen und Kämpfen - Zweikampfsport Thema des UV: „Ich bringe Dich zu Fall“ – Einführung in grundlegende Techniken des Kampfsports „Judo“ (10 Stunden) Didaktische Entscheidungen - Erarbeitung der grundlegenden Techniken und Fertigkeiten in Fallschule, Würfe und Fußtechniken - Wiederholung der Sicherheitsaspekte - Regelgerechtes faires Kämpfen

-

-

Fachbegriffe: - Eigeninitiative

Methodische Entscheidungen Stationsbetrieb Individuelles Üben von Bewegungsabläufen (vom Einfachen zum Komplexen, vom Bekannten zum Unbekannten) Rückmeldung durch Partner Üben in Partnerarbeit

Fachbegriffe: - Differenzierung - Partnerfeedback

Gegenstände/ Fachbegriffe - Grundlegende Techniken: Falltechniken, Wurftechniken, Grifftechniken - Sicherheitsaspekte

Fachbegriffe: - Haltegriffe - Seonage/Ogoschi

67

Lernerfolgsüberprüfung(en)/ Leistungsbewertung Unterrichtsbegleitend: - Motivation - Einsatz beim Üben und in kognitiven Phasen - Qualität und Schwierigkeitsgrad der ausgeführten Bewegungen unter Beachtung der Ausführungskriterien - Kampfgeist Punktuell: - Techniktest - Standkampf

2.8

Entschlüsselung von Operatoren zur Bewältigung von Aufgaben

Die offiziellen, fächerspezifischen Operatorenlisten des MSW stellen Handlungsaufforderungen dar, um fachspezifische - mündliche oder schriftliche - Aufgaben für Schülerinnen und Schülern zu initiieren, zu lenken und zu strukturieren. Sie bestimmen letztendlich die Instrumente und Methoden, auf die Lernende zur Lösung der Aufgabe zurückgreifen. Wie erfolgreich diese bewältigt wird, hängt maßgeblich davon ab, ob die Lernenden den jeweiligen Operator entschlüsseln können. Das ist besonders bei komplexen Operatoren (wie z. B. „erörtern“) wichtig und bedarf der genauen Analyse des Operators sowie einem intensiven Übungsprozess bei Schülerinnen und Schülern. Die Fachkonferenz stellt durch gezielt ausgewählte und verantwortungsvoll eingesetzte mündliche und schriftliche Übungen/Hausaufgaben sicher, dass Fachlehrerinnen und -lehrer sowie Schülerinnen und

Schüler ein gemeinsames Verständnis vom Kerninhalt der für die Sekundarstufe I grundlegenden Operatoren (der Definition) - unter Berücksichtigung des Anforderungsbereichs - und der für ihre Umsetzung sinnvollen Schrittfolge (der Methode) haben. Folgende Auswahl von Operatoren (z. T. für die Sek. I mit reduziertem Anspruch) aus der Operatorenliste für den Sportunterricht in der Sekundarstufe II wird verbindlich bis zum Ende der Sekundarstufe I von der Fachkonferenz in den jeweiligen Unterrichtsvorhaben festgelegt.

Operator

AFB

Definition - Sekundarstufe I

Benennen

I

ohne nähere Erläuterungen aufzählen

Beschreiben

I (- II)

einfache Strukturen, Sachverhalte oder Zusammenhänge unter Darstellen Verwendung der Fachsprache in eigenen Worten wiedergeben

Ein-/Zuordnen

I – II

einen Sachverhalt in einen konkreten Zusammenhang einfügen

Skizzieren

I – II

grundlegende Sachverhalte, Strukturen oder Ergebnisse kurz und übersichtlich (z. B. mit Hilfe von Diagramme, Abbildungen, Tabellen) beschreiben

Zusammenfassen I – II

wesentliche Aussagen strukturiert wiedergeben

Analysieren

II

unter gezielten Fragestellungen Ergebnisse darstellen

Anwenden/ Übertragen

II (- III)

einen bekannten Sachverhalt, eine bekannte Methode auf eine neue Problemstellung beziehen

Erklären

II (- III)

ein Phänomen oder einen Sachverhalt auf Gesetzmäßigkeiten zurückführen

II (- III) Vergleichen / Gegenüberstellen

nach vorgegebenen oder selbst gewählten Gesichtspunkten oder Kriterien Gemeinsamkeiten, Ähnlichkeiten und Unterschiede ermitteln und gegenüberstellen

Auswerten

Arbeits- und Lernprozesse, Daten oder Einzelergebnisse in einer abschließenden Gesamtaussage zusammenfassen

II (- III)

68

2.9

Begründen

II – III

einen angegebenen Sachverhalt auf Gesetzmäßigkeiten zurückführen bzw. hinsichtlich Ursachen und Auswirkungen nachvollziehbar Zusammenhänge herstellen

Beurteilen

III

zu einem Sachverhalt ein selbstständiges Urteil unter Verwendung von Fachwissen und Fachmethoden auf Grund von ausgewiesenen Kriterien formulieren und begründen

Hausaufgaben im Sportunterricht

Hausaufgaben können prinzipiell zur Vorbereitung, Nachbereitung, Vertiefung und Erweiterung der Unterrichtsinhalte dienen. Die Fachkonferenz Sport schließt sich dem pädagogischen Auftrag an, verantwortungsvoll mit der Lern- zeit der Schülerinnen und Schüler umzugehen. Kinder und Jugendliche brauchen Zeit sich in der Welt zu orientieren, sich auszuprobieren. Sie brauchen Zeit für Freundschaft und Familie, für Freizeitaktivitäten und für Erholungsmöglichkeiten. Andererseits tragen Hausaufgaben dem Anspruch der Fachkonferenz Sport entsprechend auch im Sportunterricht zur Qualitätssicherung bei. Daraus ergibt sich für die Mitglieder der Fachkonferenz Sport die Verpflichtung, Hausaufgaben pädagogisch behutsam und didaktisch effizient zu konzipieren. Hausaufgaben als Übungs-, Anwendungs- und Vorbereitungsaufgaben sollten im Fach Sport in der Sekundarstufe I deshalb im Wesentlichen beschränkt bleiben auf Prozesse, die zwar im Unterricht initiiert werden, deren geforderte Ergebnisse in Form von Kompetenzerwartungen (z. B. Ausdauerleistungen) aber durch schulischen Unterricht allein nicht hinreichend kontinuierlich und vertiefend realisiert werden können. Dabei sind differenzierte Aufgabenstellungen geeignet, den unterschiedlichen Fähigkeiten und der unterschiedlichen Belastbarkeit der Schülerinnen und Schüler Rechnung zu tragen. Um den individuellen Belastungen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, beachten die Mitglieder der Fachkonferenz, dass die vereinbarten Hausaufgaben im jeweiligen UV schriftlich festgehalten werden, um eine unnötige Anhäufung oder Dopplung von Hausaufgaben zu vermeiden. Auch ist eine punktuelle Hausaufgabe für nur einzelne Schülerinnen und Schüler im Rahmen von Monatsplänen möglich. Die Hausaufgaben sind unter Angabe der voraussichtlichen Dauer zur Bewältigung der Aufgabe im Klassenbuch festzuhalten.



69

3

Leistung und ihre Bewertung – Leistungskonzept



Beurteilungskriterien für Unterrichtsvorhaben - Lehrerversion Bereich der Notengebung Sozialkompetenz „Wir“

Personalkompetenz „Ich“

Typische Anforderungen (Die Nummerierung gibt keinen Hinweis auf eine Hierarchie oder Wertigkeit der Aspekte.)

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

Beachten von Sicherheitsaspekten und Hallenregeln Beachten von Spielregeln Beteiligung bei Auf- und Abbau Annehmen von Hilfe Geben von Hilfestellung Produktive Beteiligung bei Gruppenarbeiten Verantwortungsvoller Umgang mit den Ängsten oder Schwächen anderer Gegenseitiges Informieren und Demonstrieren erlernter Fertigkeiten und Fähigkeiten 9. Teamfähigkeit und Konfliktfähigkeit 10. Angemessenes Einsetzen der benutzten Materialien

1. Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Vollständigkeit der Sportkleidung und Materialien 2. Bereitschaft Neues auszuprobieren 3. Kreativität 4. Konzentriertes Üben 5. Leistungsbereitschaft (auch bei individuell unbeliebten Sportarten) 6. Erkennen und Wille zur Überwindung eigener Schwächen 7. Verantwortungsvoller Umgang mit und Bewältigung von eigenen Ängsten 8. Selbstständiges Mitwirken 9. Differenzierte Selbstwahrnehmung



Sachkompetenz „im Unterricht behandelte Sportart“



1. Nachweis konditioneller, technischer und taktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten 2. Nachweis neu erworbener Fähigkeiten und Fertigkeiten 3. Produktive Beteiligung an Unterrichtsgesprächen (zu sportpraktischen und sporttheoretischen Inhalten) 4. Präsentation und Reflexion von Arbeitsergebnissen 5. Erarbeitung von eigenen Bewertungskriterien 6. Nachweis von Regelkenntnis

Überprüfungsformen: Schülerdemonstrationen, motorische Tests, Wettkämpfe, Beiträge zur Unterrichtsgestaltung und zu Unterrichtsgesprächen, schriftliche Lernerfolgskontrollen, Referate, Protokolle, Hausaufgaben, Beurteilungsbogen (siehe Anlage)

70



Beurteilungskriterien für Unterrichtsvorhaben – Schülerversion

Bereich der Notengebung Sozialkompetenz „Wir“

Personalkompetenz „Ich“

Typische Anforderungen (Die Nummerierung gibt keinen Hinweis auf eine Hierarchie oder Wertigkeit der Aspekte.)

11. Ich beachte alle Sicherheitsaspekte und Hallenregeln! 12. Ich beachte die Spielregeln! 13. Ich beteilige mich bei Auf- und Abbau! 14. Ich nehme Hilfe an! 15. Ich gebe selber auch Hilfestellungen! 16. An Gruppenarbeiten beteilige ich mich produktiv! 17. Mit Ängsten oder Schwächen anderer gehe ich verantwortungsvoll um! 18. Ich erkläre und demonstriere Fertigkeiten und Fähigkeiten! 19. Ich zeige mich stets teamfähig und bemüht, Konflikte zu lösen! 20. Ich gehe sorgsam mit allen Materialien der Schule um!

10. Ich halte mich an Absprachen, bin stets pünktlich und meine Sportkleidung und Materialien sind immer vollständig! 11. Neues probiere ich bereitwillig aus! 12. Ich bringe eigene Ideen ein und bin kreativ! 13. Ich übe konzentriert und zeige Durchhaltevermögen! 14. Auch bei Sportarten, die ich nicht mag, strenge ich mich an! 15. Ich akzeptiere meine eigenen Schwächen und Ängste und bemühe mich, diese zu beheben! 16. Ich wirke selbstständig mit! 17. Ich schätze meine Leistung und mein Verhalten realistisch ein!



Sachkompetenz „im Unterricht behandelte Sportart“



7. Ich beherrsche konditionelle, technische und taktische Fähigkeiten und Fertigkeiten! 8. Ich habe auch neue Fähigkeiten und Fertigkeiten gelernt und bin in der Lage, diese zu demonstrieren! 9. An Unterrichtsgesprächen (zu sportpraktischen und sporttheoretischen Inhalten) beteilige ich mich produktiv! 10. Ich präsentiere Arbeitsergebnisse und nehme auch Verbesserungsvorschläge an! 11. Wenn in der Klasse Bewertungskriterien für eine sportliche Handlung erarbeitet werden, beteilige ich mich mit eigenen Ideen! 12. Ich kenne die Regeln der unterrichteten Sportart und kann sie anderen erklären!

71

4

Evaluationskonzept der Fachkonferenz

Die FAKO evaluiert ihre Aufgaben und Ziele sowie die Leitidee des Schulsports und deren Verwirklichung im Abstand von 5 Jahren und überprüft deren Übereinstimmung mit der Schulprogrammarbeit. Dazu überprüft sie, inwiefern die Aufgaben der Schule im Zusammenhang mit dem Sport stehen. Die FAKO evaluiert die schulinternen Lehrpläne hinsichtlich ihrer Machbarkeit und nimmt ggf. Modifizierungen, Erweiterungen oder Korrekturen vor. Dazu vereinbart sie jeweils zu Beginn des Jahres die Schwerpunkte der Unterricht- sowie Beobachtungsaspekte. Dies dient den Referendarinnen und Referendaren als Orientierungshilfe. Die FAKO überprüft die Attraktivität der Kursprofile hinsichtlich der Interessen der SuS durch regelmäßige Befragungen. Ggf. werden die Kursprofile überarbeitet und angepasst. Dabei ist auf eine ausgewogene Verteilung der Interessen von Schülerinnen und Schülern zu achten. Die Kursprofile sind so zu gestalten, dass sie gleichermaßen die Interessen von Jungen und Mädchen berücksichtigen. Die Fachkonferenz trifft Vereinbarungen über Transparenz und Offenlegung über alle den Schulsport betreffenden Aspekte und vereinbart eine jährliche Aktualisierung.

4.1

Arbeitsplan Fortschreibung: 1

Vorhaben /Ziele

Beteiligte

Planungsbeginn

Projektbeginn

Evaluation

Art und Umfang neue Vorhaben für 2015/1

1.1

Aufgaben und Ziele des Faches

Anleitung der Sporthelfer zur Unterstützung bei der „Bewegten Pause“

Kg

Sporthelfer-Ausbildung

Sle/Kg

2011/2012

2011/2012

2011/2012, 2012/2013

2013/2010

2014

2015/2016

jährlich

Pfe

Vfh Kooperation mit dem örtlichen Fitnessstudio

alle

2009

2009/2010

Kooperation zwischen Schule und Verein

Vl

2011

2015/2016

AG-Angebote

Fis

2009

2009/2010

Thi Kg

1.2

jährlich

Kaum Interessenten

Erweiterung des AG-Angebotes im Rahmen der Übermittagsbetreuung

Sportunterricht in der Sek. I

1

z.B.: Hausinternes Curriculum, Beurteilungskriterien, Lernmittel, Fördermaßnahmen, Kooperationen (MMG, außerschulische Partner)

72

Fortschreibung: 1

Vorhaben /Ziele

Beteiligte

Planungsbeginn

Projektbeginn

Evaluation

Art und Umfang neue Vorhaben für 2015/1

Einarbeitung des KLP in Kg den schulinternen LP Sek. Vl I (5 und 7) Pfe

2012/2013

2012/2013

jährlich

Einarbeitung des KLP in Kg den schulinternen LP Sek. Vl I (6 und 8/9) Pfe

2012/2013

2012/2013

jährlich

1.3

Sportunterricht in der GOST

Implementationsveranstaltu ngen

2014/2015

Vfh, Fis, Sle Entwicklung von Kursprofilen für die EF und Q-Phase 1.4

alle

2014/2015

Unterrichtsgestaltung

Absprachen zur Gestaltung des Unterrichts: Kompetenzorientierung durch Selbststeuerung und Individualisierung

alle

2013/2014

anlassbezogen

Reflektierte Praxis und Praxis-Theorie-Verknüpfung alle 1.5

Sek. I und Sek. II

Umsetzung im Unterricht

Fachkonferenzentwicklung

Organisationsentwicklung der FAKO

Vl

2013/2014

2013/2014

Aufgabenverteilung Aufgabenverteilung

4.2 Fachkonferenzarbeit - Organisationsentwicklung Die Fachkonferenz hat sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit innerhalb der Fachkonferenz zu optimieren. Einerseits dient die Optimierung der Qualitätsentwicklung des Unterrichts und damit auch der Transparenz und Offenheit des fachspezifischen Auftrags der Schule mit seinem Bildungs- und Erziehungsauftrag. Andererseits dient die Systementwicklung aber auch der Professionalisierung des Lehrerhandelns. Folgende Schwerpunkte sind von der Fachkonferenz vereinbart worden: -

Entwicklung eines Schuljahresterminkalenders zur Einarbeitung in den Jahresterminkalender der Schule

-

Entwicklung eines Prozessmanagements und dessen Fortschreibung für Aufgaben der Fachschaft mit dem Ziel der systemischen und personenunabhängigen Gestaltung und Weiterentwicklung des Schulsportprogramms

73

-

Entwicklung einer arbeitsteiligen Aufgabenkultur unter Berücksichtigung individueller Stärken und Interessen des Fachkollegiums

-

Entwicklung eines Fortbildungskalenders Sport innerhalb der Fachschaft und Vereinbarungen über das Rückmeldeformat zur Erhöhung der Effizienz von Fortbildungsveranstaltungen

74

6 Anhang

A) Allgemeines zu Schulskifahrten Schulfahrten mit sportlichem Schwerpunkt haben an unserer Schule eine lange Tradition und gehören zu den Höhepunkten des Schullebens. Da Leistungsanforderungen und Erwartungen immer weiter steigen, müssen wir als Schule uns den immer währenden Veränderungen anpassen: Eine Schulfahrt mit wintersportlichem Schwerpunkt sollte auch weiterhin ein unverzichtbarer Bestandteil schulischen Lernens und Erziehens sein. Bekannt ist, dass mittlerweile viele Lebensumstände bei Schülerinnen und Schülern zu dem Ergebnis führen, dass es gegenwärtig vermehrt zu motorischen, psychischen und sozialen Auffälligkeiten kommt; hinzu kommen fehlende Naturerfahrung und Einschränkung der Erlebnisfähigkeit. Hier kann eine Schulskifahrt Akzente setzen. Dabei ist darauf zu achten, dass bei der Durchführung einer Schulskifahrt ein Konzept regelmäßig überprüft wird. Änderungen äußerer Umstände können dazu führen, dass jedes Konzept diesen Umständen angepasst werden muss. B) Ausbildung Wenn möglich sollen alle mitfahrenden Kollegen für die Schulskifahrt ausgebildet werden. Hier spielt der Skiclub Iserlohn eine entscheidende Rolle, da er in einer theoretischen und praktischen Veranstaltung die Kolleginnen und Kollegen schult. Eine Ausbildung in erster Hilfe ist obligatorisch, Mitglieder der Orga-Teams (siehe unter C)) sollten auf Fortbildungen die Qualifikation zur fachlichen Voraussetzung zur Erteilung des Skisports im Rahmen des Schulsports und zur Leitung von Schulskikursen erwerben. Eine weitere Ausbildung einzelner Orga-Team Mitglieder im Rahmen des WSV ist angestrebt. Der Skiclub Iserlohn hat sich angeboten, das Gymnasium An der Stenner hier zu unterstützen. C) Orga-Team Um eine Konstanz in der Durchführung der Schulskifahrt zu gewährleisten, sollte ein Orga-Team aus vier Mitgliedern die Fahrt organisieren und durchführen. So ist gewährleistet, dass immer zwei ausgebildete Orga-Team Mitglieder die Fahrt begleiten können. Orga-Team Mitglieder müssen die fachlichen Voraussetzung zur Erteilung des Skisports im Rahmen des Schulsports und zur Leitung von Schulskikursen bereits erworben haben; sie stehen in der Verpflichtung sich regelmäßig fortzubilden. Die Schulleitung unterstützt diese Fortbildungsverpflichtung. Außerdem sollten die Orga-Mitglieder in engem Kontakt zum Skiclub Iserlohn stehen, so können sie als Multiplikatoren für die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen wirken.

75

D) Aufgaben des Orga-Teams Die Aufgaben des Orga-Teams teilen sich auf in zwei Bereiche: Organisation auf der einen, Durchführung der Fahrt auf der anderen Seite. 1) Organisation • Auswahl des Reiseziels und Buchung der Schulfahrt • Infoveranstaltung zu Schuljahresbegin, wenn möglich für alle Eltern der betroffenen Stufe am Tag der ersten Elternpflegschaftsitzung. • Auswahl der mitfahrenden Lehrerinnen und Lehrer: Bereits nach den Sommerferien soll eine Entscheidung darüber getroffen werden, wer als Begleitperson mitfährt. Neben maximal zwei Mitgliedern des Orga-Teams und der Klassenlehrer hängt die weitere Anzahl der betreuenden Personen von der Größe der Stufe ab. Die geforderten Richtlinien (Nicht mehr als 12 Schülerinnen und Schüler für Skigruppen, nicht mehr als 8 Schülerinnen und Schüler pro Snowboardgruppe) müssen eingehalten werden. Eine frühe Auswahl an Begleitpersonen ist auch deshalb wichtig, damit Schulungen rechtzeitig organisiert und durchgeführt werden können. • Erstellung eines Plans zur Schulung der mitfahrenden Kolleginnen und Kollegen • Informationsaustausch mit Verbänden und Skiclub • Planung und Durchführung eines Skibasares in Kooperation mit dem Skiclub Iserlohn • Wartung des „Ski-Koffers“ (siehe unter E)) • … 2) Durchführung • Mitglieder des Orga-Teams leiten die Fahrt • Einteilung der Skigruppen • Erstellung eines Lehrplans (Carven in drei Tagen, siehe unter F)) zur Schulung der Schülerinnen und Schüler. So soll sichergestellt werden, dass alle Ski- und Snowboardgruppen gleich ausgebildet werden. Ein ständiger Austausch innerhalb der Gruppen wird so gewährleistet und trägt zur Verbesserung der Homogenität innerhalb der Gruppen bei. Eine verbesserte Ausbildung wird so garantiert. • …

E) Ski-Koffer Der Ski-Koffer enthält alle für die Schulskifahrt wichtigen Utensilien und wird ständig vom Orga-Team gewartet. Inhalte sind: • •

Erste Hilfe Ausrüstung Transportabler Drucker, Datenträger. Auf dem Datenträger befinden sich neben den Schülerliste auch Vordrucke für Urkunden etc. Durch Mitnahme 76

• •

• • • • • •

eines Laptops können so auch während der Fahrt Daten digital verarbeitet werden. Camcorder Beamer und DVDs (FIS-Regeln, Verhalten im Gebirge, Wintersportfilme). Eigene Filme können so mittels des Beamers abends gezeigt werden. Die Erfahrung zeigt, dass Schülerinnen und Schüler, die aufgrund von Verletzungen am Schulskisport nicht mehr teilnehmen können, hier in die dynamischen Prozesse der Schulskifahrt wieder integriert werden können. Klebeband, Absperrband Stifte, Papier, Gesellschaftsspiele, Würfelbecher etc. Ski-Kasse mit einigen Barmitteln Notfallhandy Slalomhütchen …

F) Schulskilehrplan „Carven in drei Tagen“ Der nachfolgend mit der Vereinigung „Sports“ entwickelte Schulskilehrplan soll dazu beitragen, dass allen Anfängern eine in wesentlichen Schritten gleiche Ausbildung zukommt: ….. (Konzept habe ich, muss es nur noch tippen!)

G) Nach der Fahrt Ein aktueller Bericht kann schon während der Fahrt geschrieben und direkt im Anschluss auf die Homepage gestellt werden. Außerdem ist ein Nachtreffen zur gemeinsamen Analyse wichtiger Bestandteil zur Überarbeitung des Konzepts. Alle beteiligten Kolleginnen und Kollegen sollen hier ihre persönlichen Eindrücke schildern. Mögliche Änderungen des Fahrtenkonzeptes können so direkt bei der nächsten Fahrt umgesetzt werden. Eine Einbindung des Skiclubs kann auch nach der Fahrt sinnvoll sein. Instruktoren des Skiclubs Iserlohn haben sich bereit erklärt, im Zuge des Ganztages beispielsweise eine AG „Inliner“ anzubieten. Dies würde den im Kerncurriculum angegebenen Sportbereich „Gleiten, Fahren, Rollen“ aktiv unterstützen. So könnte die Schulskifahrt nicht nur als einzelnen Fahrtenbaustein im Gesamtkonzept der Schule stehen, sie könnte vielmehr über eine längere Zeit in das Ganztageskonzept des Gymnasiums An der Stenner eingebunden werden. Fächerverbindung, Vorbereitung im Unterricht: Erdkunde, Geschichte: Blätterbach 77

Sport: s.o. Biologie: Vegetation, Tierwelt,

-----------------------------------(Uli Kersting, OStR)

--------------------------------------(Christian Baltzer, OStR)



78

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