Schulinterner Lehrplan. Englisch Sekundarstufe I (G8)

Schulinterner Lehrplan Englisch – Sekundarstufe I (G8) Gymnasium Remigianum Borken (Stand: Dezember 2015) Inhalt Inhalt ..............................
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Schulinterner Lehrplan Englisch – Sekundarstufe I (G8) Gymnasium Remigianum Borken

(Stand: Dezember 2015)

Inhalt Inhalt ..................................................................................................................... 2 1

Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit ................................................. 3

2

Entscheidungen zum Unterricht.................................................................... 7

2.1

Unterrichtsvorhaben ..................................................................................... 8 2.1.1 Übersicht Unterrichtsvorhaben .......................................................... 10 2.1.2 Konkretisierungen ............................................................................. 23

2.2

Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit ................. 46 2.2.1 Binnendifferenzierung.............................................................................49

2.3

Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung ............... 51

2.4

Lehr- und Lernmittel .................................................................................... 65

3

Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen ........... 66

4

Qualitätssicherung und Evaluation............................................................ 67

2

1

Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit Hinweis: Schulinterne Lehrpläne dokumentieren Vereinbarungen, wie die Vorgaben der Kernlehrpläne unter den besonderen Bedingungen einer konkreten Schule umgesetzt werden. Diese Ausgangsbedingungen für den fachlichen Unterricht werden in Kapitel 1 beschrieben. Es können beispielsweise folgende Aspekte berücksichtigt werden: Beschreibung der Schule Lage, Anzahl der Lernenden, Anzahl der Lehrenden, ggf. Profile, besondere Zielsetzungen des Schulprogramms Beschreibung der Fachgruppe Mitglieder, besondere fachliche Zielsetzungen, Beitrag zu den Erziehungszielen der Schule, Einbindung in das Schulprogramm, Fachgruppenarbeit Bedingungen des Unterrichts Jahrgangsstufen, Stundenumfang und Stundentaktung, Größe der Lerngruppen, Fachräume, Lehrmittel, Medienausstattung Verantwortliche der Fachgruppe

Das Gymnasium Remigianum Das Gymnasium Remigianum liegt im Stadtgebiet der Stadt Borken im westlichen Münsterland. Die Region ist geprägt von mittelständischen Betrieben und Landwirtschaft. Die Schule ist i.d.R. sechszügig und hat im Schuljahr 2015/16 ca. 1469 Schülerinnen und Schüler. Der Fachgruppe Englisch gehören im laufenden Schuljahr 17 Kolleginnen und Kollegen sowie eine Lehramtsanwärterin an. Die Schule hat folgendes sprachliches Profil: Neben Englisch als Eingangssprache besteht in der Jahrgangsstufe 6 die Wahl zwischen Latein, Spanisch und Französisch. Im Wahlpflichtunterricht der Klassen 8 und 9 kann Französich und Niederländisch als dritte Fremdsprache gewählt werden. Im Schuljahr 2015/16 gibt es 6x Klasse 5, 5x Klasse 6, 7x Klasse 7, 5x Klasse 8, 6x Klasse 9. Die Fachgruppe Englisch sieht sich dem Leitziel der interkulturellen Handlungsfähigkeit verpflichtet. Durch die Auseinandersetzung mit fremdkulturellen

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Werten und Normen und der damit verbundenen Notwendigkeit zum Perspektivwechsel leistet der Englischunterricht einen Beitrag zur Erziehung zur Toleranz und fördert die Empathiefähigkeit. Die individuelle Förderung jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers ist der Fachgruppe Englisch nicht zuletzt vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Anforderungen an Studierfähigkeit und Berufsorientierung ein besonderes Anliegen. Der Englischunterricht zielt darauf ab, vielfältige Lerngelegenheiten zum aktiv kooperativen und selbstständigen Lernen zu eröffnen. Die Ausstattung der Schule mit einem Fachraum ‚Englisch’, der über eine Multimedia-Ausstattung verfügt, und den mit Smartboards ausgestatteten Klassenräumen erleichtert die Realisierung dieses Ziels. Der Fachraum ist dem Englischunterricht der Oberstufe vorbehalten. Produkte aus dem Unterricht werden hier und an anderen Stellen in der Schule präsentiert. Darüber hinaus können insgesamt drei vollständig ausgerüstete Computerräume für unterrichtliche Zwecke mit genutzt werden.

Die Fachkonferenz tritt in der Regel zweimal, mindestens jedoch einmal pro Schulhalbjahr zusammen, um notwendige Absprachen insbesondere im Hinblick auf eine kontinuierliche Unterrichtsentwicklung zu treffen. In der Regel nehmen auch beide Vertreter der Elternschaft sowie zwei Schüler/in an den Sitzungen teil. Darüber hinaus findet einmal jährlich eine gemeinsame Sitzung der Fachgruppen Englisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch und Latein (Sprachenkreis) statt, in der gemeinsame Absprachen – insbesondere vor dem Hintergrund des Nutzens von Synergien zur fachübergreifenden Vernetzung und Entlastung von Schülerinnen und Schülern – getroffen werden. Außerdem finden zu bestimmten Aufgaben Treffen kleinerer Untergruppen sowie Dienstbesprechungen statt. Um die Lehrkräfte bei der Unterrichtsplanung zu unterstützen, stehen Materialien, die zu diversen Unterrichtsprojekten angefertigt und systematisch gesammelt worden sind, zur Verfügung; diese Materialsammlung wird kontinuierlich erweitert. Das Selbstverständnis des Englischunterrichts am Gymnasium Remigianum ist bestimmt von dem Bestreben, die Schülerinnen und Schüler durch einen interessanten, aktuellen und auf authentischen Sprachgebrauch zielenden Unterricht zu selbstständigen und bewussten Lernern und Nutzern dieser wichtigen Weltsprache und dabei auch interkulturell handlungsfähig zu machen.

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Bedingungen des Unterrichts Unterricht findet in der Sekundarstufe I meist in Doppelstunden und zwei Einzelstunden wöchentlich statt. Im Oberstufenbereich findet der Unterricht fast ausschließlich in Doppelstunden statt. Englisch wird als erste gymnasiale, aus der Grundschule fortgeführte Fremdsprache angeboten. In der Oberstufe wird das Fach regelmäßig als Grundkurs (grundlegendes Anforderungsniveau) sowie als Leistungskurs (erhöhtes Niveau) gewählt. Zur Unterstützung leistungsschwächerer Schüler werden sogenannte Förderkurse und zur Förderung leistungsstärkerer Schüler Forderkurse angeboten. Der Englischunterricht wird in der Sekundarstufe I auf der Grundlage der verbindlichen Stundentafel erteilt: Stufe 5-8

4-stündig

Stufe 9

3-stündig

Für den Regelunterricht in der Sekundarstufe I gelten die Kernlehrpläne Englisch für die Sekundarstufe I (Gymnasium/Gesamtschule). In der Sekundarstufe I findet der Englischunterricht im Rahmen des Pflichtunterrichts in der Regel in den Klassenräumen des K-Trakts statt. Die Namen und Aufgabenbereiche der Fachvorsitzenden und ihrer Vertreter/Vertreterinnen sowie der anderen Mitglieder der Fachkonferenz Englisch lassen sich der folgenden Tabelle entnehmen: Name

Funktion/ Aufgabenbereich

Kontakt

Frau Paßerschröer

Fachvorsitzende, Koordination, Fachschaftssitzungen, Sprachenkreis, Informationsveranstaltungen (v. a. Sprachwahl EP), Erstellen und Fortführen des Curriculums, Schulbuchbestellungen, Etatverwaltung, Koordination von Englisch Plus/ Sprachentag

[email protected]

Materialbeauftragte Stufe 5

5

Frau Baumann

stellv. Fachvorsitzende,

[email protected]

Informationsveranstaltungen (v. a. Sprachwahl EP), Sprachenkreis, Erstellen und Fortführen des Curriculums, Schulbuchbestellungen, Etatverwaltung, Koordination vom Wettbewerb Big Challenge Frau Mersch

Materialbeauftrage Klasse 6, Koordination von Englisch Plus

[email protected]

Frau Schlottbohm

Materialbeauftragte Klasse 7

[email protected]

Herr Feldberg

Materialbeauftragter Klasse 8

[email protected]

Frau Rybarczyk

Materialbeauftragte Klasse 9

[email protected]

Frau Arendt

Materialbeauftragte EP

[email protected]

Herr Beumer

Materialbeauftragter Q1, Ansprechpartner VERA 8/ Lernstand

[email protected]

Frau Herzig

Materialbeauftragte Q2

[email protected]

Frau Henrich

Ansprechpartnerin Projekttage, Organisation TOT, Koordination Sprachentag

[email protected]

Frau Reiche

Koordination MüPrü Klasse 7, Koordination Sprachentag

[email protected]

Erstellung von Frau Paßerschröer Lernaufgaben Frau Mersch Frau Höing-Priemer Herr Feldberg

6

2

Entscheidungen zum Unterricht Die nachfolgend dargestellte Umsetzung der verbindlichen Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans findet auf zwei Ebenen statt. Das Übersichtsraster gibt den Lehrkräften einen raschen Überblick über die laut Fachkonferenz verbindlichen Unterrichtsvorhaben und die damit verbundenen Schwerpunkte pro Schuljahr. Die Konkretisierung von Unterrichtsvorhaben führt detaillierte Kompetenzerwartungen bzw. -ziele auf und dokumentiert sämtliche vorhabenbezogenen Absprachen.

7

2.1

Unterrichtsvorhaben

Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im schulinternen Lehrplan dient als verbindliche Planungsgrundlage des Unterrichts und hält die darauf bezogenen notwendigen Abstimmungen fest. . Sie weisen Wege zur systematischen Anlage und Weiterentwicklung sämtlicher im Kernlehrplan angeführter Kompetenzen aus. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, alle Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans bei den Lernenden auszubilden und zu fördern. Die Darstellung erfolgt Konkretisierungsebene:

auf

zwei

Ebenen,

der

Übersichts-

und

der

Im „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ wird die für alle Lehrerinnen und Lehrer gemäß Fachkonferenzbeschluss verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Das Übersichtsraster dient dazu, einen schnellen Überblick über die Themen bzw. Fragestellungen der Unterrichtsvorhaben unter Angabe besonderer Schwerpunkte in den Inhalten und in der Kompetenzentwicklung zu vermitteln. Die folgende Darstellung beschränkt sich auf eine Übersicht über Unterrichtsvorhaben und ausgewählte Schwerpunkte in den Kompetenzbereichen; selbstverständlich wirken die nicht ausdrücklich unter dem Schwerpunkt genannten Kompetenzen entsprechend dem im didaktischen Kreuz im KLP (S. 21) veranschaulichten Ansatz bei allen Unterrichtsvorhaben latent mit. In der Hinweisspalte werden mögliche Entlastungen im Hinblick auf thematische Fokussierungen und interne Verknüpfungen ausgewiesen. Weiterhin werden in der Übersicht bei der Angabe der kommunikativen Kompetenzen auch sprachliche Handlungsfelder bzw. Sprechhandlungen (speech acts, vgl. Kapitel 2.2) ausgewiesen. Auf der zweiten Darstellungsebene werden diese konkretisiert und ggf. mit zu behandelnden grammatikalischen Phänomenen verbunden (z.B. Unterrichtsvorhaben 6.2.3: expressing wishes via conditionals) In der Konkretisierung der jeweiligen Unterrichtsvorhaben wird dieses Zusammenspiel der Kompetenzbereiche verdeutlicht. Dies gilt insbesondere für die Verfügbarkeit der sprachlichen Mittel, die methodischen Kompetenzen sowie die interkulturellen Kompetenzen. Letztere werden v.a. im Zusammenhang mit dem Orientierungswissen der entsprechenden Themenfelder erworben. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z. B. Projekttage, Klassenfahrten o. ä.) zu erhalten, wurden

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im Rahmen dieses schulinternen Bruttounterrichtszeit verplant.

Lehrplans

nur

ca.

75

Prozent

der

In den konkretisierten Unterrichtsvorhaben (Kapitel 2.1.2) werden die Unterrichtsvorhaben und die diesbezüglich getroffenen Absprachen detaillierter dargestellt. Auch in dieser Übersicht wird deutlich, welche Kompetenzen als Schwerpunkt im Fokus stehen und welche im Unterrichtsgeschehen begleitend angesprochen werden. Durch diese Darstellung der Vorhaben soll für alle am Bildungsprozess Beteiligten ein nachvollziehbares Bild entstehen, wie nach Maßgabe der Fachgruppe die Vorgaben des Kernlehrplans im Unterricht umgesetzt werden können. Den Lehrkräften, insbesondere Referendarinnen und Referendaren sowie neuen Kolleginnen und Kollegen, dienen die detaillierteren Angaben vor allem zur Standardorientierung bezüglich der fachlichen Unterrichtskultur, aber auch zur Verdeutlichung von unterrichtsbezogenen fachgruppeninternen Absprachen zu didaktisch-methodischen Zugängen, fächerübergreifenden Kooperationen, Lernmitteln und -orten sowie vorgesehenen Leistungsüberprüfungen, die im Einzelnen auch den Kapiteln 2.2 bis 2.4 zu entnehmen sind. Abweichungen von Vorgehensweisen der konkretisierten Unterrichtsvorhaben über die als verbindlich gesetzten notwendigen Absprachen hinaus sind im Rahmen der pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte möglich. Sicherzustellen bleibt allerdings auch hier, dass bei der Umsetzung der Unterrichtsvorhaben insgesamt alle Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans Berücksichtigung finden. Für die Jahrgänge 5-9 wurde bei der Planung von einem Gesamtstundenkontingent von 30 Schulwochen/Schuljahr ausgegangen. Bezogen auf Vierstündigkeit/Woche in den Jahrgängen 5-8 bedeutet dies 120 Unterrichtsstunden/Jahr. Bezogen auf Dreistündigkeit/Woche in den Jahrgangsstufe 9 bedeutet dies 90 Stunden/Jahr.

Abkürzungen1: KK: kommunikative Kompetenz IK: interkulturelle Kompetenzen MK: methodische Kompetenzen UTM: Umgang mit Texten und Medien SL: selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen UV: Unterrichtsvorhaben

1

vgl. Kompetenzen Kernlehrplan G8, S. 21.

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2.1.1 Übersicht Unterrichtsvorhaben Unterrichtsvorhaben – Schwerpunkte des Kompetenzerwerbs Zugeordnete Themenfelder

Hinweise

des soziokulturellen Orientierungswissens UV 5.1.1

Hello – getting to know each other

Persönliche Lebensgestaltung: Familie, Freunde, Schule

KK: Hör-/Hörsehverstehen, Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: in Alltagssituationen personenbezogene Informationen/Auskünfte verstehen, geben, einholen (focus speech act2: asking for and giving information) Aussprache und Intonation: die Intonation von einfachen Aussagesätzen, Fragen und Aufforderungen angemessen realisieren

Entlastung in Jhg. 5: Anknüpfung an Grundschulkompetenzen: - listening/speaking, u.a. folgen dem classroom discourse; geben über sich und die Familie Auskunft und stellen entsprechende Fragen (vgl. Lehrplan Englisch Grundschule S. 77)

- Erfahrungsfelder „zu Hause hier und dort“ und „lernen, arbeiten, freie Zeit“ (vgl. ebd. S. 76) UV 5.1.2

New school, new friends

Ausbildung/ Schule: Schule und Schulalltag Mögliche Lernaufgabe: That’s me! (1-minute presentation about myself)

UV 5.1.3

A weekend at home

Persönliche Lebensgestaltung: das eigene Zuhause, Haustiere, die eigene Familie, Gewohnheiten Mögliche Lernaufgabe: Making a family tree (poster) / Creating a dream house Zeit: UV 5.1.1: ca. 15 Std. 2

KK: Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: in einfacher Form aus dem eigenen Erlebnisbereich berichten und erzählen (focus speech act: describing something) Hörverstehen: im Unterricht Vorgetragenes und Erzähltes verstehen Sprachmittlung: im Unterricht verwendete Aufforderungen, Fragen und Erklärungen der Mitschülerinnen und Mitschüler ggf. in der jeweils anderen Sprache wiedergeben MK: unterschiedliche Formen der Wortschatzarbeit einsetzen, z.B. Wortfelder bilden, ein-/zweisprachige Vokabellisten führen; Worterschließungsstrategien anwenden Wochenplanarbeit KK: Schreiben: Lernprozesse schriftlich begleiten (z.B. Notizen anfertigen), alltagsbezogene Kurztexte (einen eigenen essay) verfassen Lesen: einfache Geschichten inhaltlich erschließen (Personen, Handlung), Fragen zum Text beantworten MK: mindmaps erstellen und verwenden UV 5.1.2: ca. 23 Std.

vgl. Kapitel 2.2 „Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit“, S. 37

UV 5.1.3: ca. 23 Std.

- speaking/Sprachmittlung, u.a. erzählen und berichten mit vertrauten Wendungen und Sätzen über Ereignisse und Erlebnisse; global verstandenes Gehörtes anderen auf Deutsch erklären (vgl. ebd. S. 78-79) - Erfahrungsfelder „zu Hause hier und dort“ und „lernen, arbeiten, freie Zeit“ (vgl. ebd. S. 76)

- reading/writing, u.a. kurze Texte mit bekanntem Wortschatz verstehen, einfache Notizen anfertigen (vgl. ebd. S. 78-79)

Unterrichtsvorhaben – Zugeordnete Themenfelder

Schwerpunkte des Kompetenzerwerbs

Hinweise zur Entlastung

KK: Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: einfache Texte darstellend laut lesen und vortragen Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: in Rollenspielen einfache Alltagssituationen erproben (focus speech act: social conventions) IK: Handeln in Begegnungssituationen: einfache fiktive und reale Begegnungssituationen bewältigen; einige wichtige kulturspezifische Verhaltensweisen kennen (z.B. Begrüßungsrituale, Anredekonventionen, Höflichkeitsfloskeln) MK: Wörter nachschlagen

- speaking, u.a. agieren in Rollenspielen mit bekanntem Wortschatz und bekannten Redemitteln zunehmend selbstständig (vgl. ebd. S. 77) - Erfahrungsfelder „zu Hause hier und dort“ (u.a. me and my family, leisure time) (vgl. ebd. S. 76)

des soziokulturellen Orientierungswissens UV 5.2.1

Sports and hobbies

Persönliche Lebensgestaltung: Freizeit, Tagesabläufe Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: a jumble sale

UV 5.2.2

Party, party!

Persönliche Lebensgestaltung: Familie, Freunde, Freizeit Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Feste und Traditionen Mögliche Lernaufgabe: My perfect birthday: Writing a postcard/ Creating a birthday invitation UV 5.2.3

School, not just lessons

Persönliche Lebensgestaltung: Schule und Schulalltag Mögliche Lernaufgabe: Making a video about the Remigianum

UV 5.2.3

Great places for kids

KK: Leseverstehen: kurzen privaten und öffentlichen Alltagstexten (z.B. Anzeigen, Einladungen) sowie Lehrbuchtexten und adaptierten Texten die wesentlichen Informationen entnehmen Schreiben: eine Essensliste erstellen, Einladungen schreiben Sprachliche Mittel: present progressive MK: Notizen machen KK: Hör-/Hörsehverstehen: einfachen, (ggf. authentischen) Filmausschnitten wesentliche Informationen entnehmen Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: vergangene Aktivitäten präsentieren, von einem Konzert berichten IK: kulturspezifische Informationen aus dem/zum englischsprachigen Schulsystem aufnehmen und mit eigenen Schulerfahrungen vergleichen (focus speech act: describing, comparing)

Persönliche Lebensgestalung: Neue Städte kennenlernen

KK: Leseverstehen: Lehrbuchtexten und adaptierten Texten die wesentlichen Informationen entnehmen Schreiben: ein Poster für eine Präsentation anfertigen MK: Ergebnisse präsentieren

Zeit: UV 5.2.1: ca. 20 Std.

UV 5.2.2: ca. 20 Std.

UV 5.2.3: ca. 19 Std. 11

- reading/writing, u.a. verstehen

kurze – auch authentische – Texte mit bekanntem Wortschatz und entnehmen die wesentlichen Handlungselemente, z.B. Ort, Zeit (vgl. ebd. S. 78-79) - Erfahrungsfelder „zu Hause hier und dort“ (vgl. ebd. S. 76) - listening, u.a. verstehen

didaktisierte und authentische kindgemäße fiktionale Texte und entnehmen ihnen in Bezug auf Handlungsschritte und Akteure wichtige Informationen (vgl. ebd. S. 77)

- Erfahrungsfeld „freie Zeit“ (vgl. ebd. S. 76)

Unterrichtsvorhaben – Zugeordnete Themenfelder

Schwerpunkte des Kompetenzerwerbs

Hinweise

KK: Hör-/Hörsehverstehen: richtig zuhören und Gehörtes aufzeichnen Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: Gefühle über Ereignisse ausdrücken (focus speech act: expressing feelings) Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: Fotos beschreiben, über die Ferien berichten MK: linking words and phrases, describing pictures

Schwerpunkte/ Entlastung: Sprechen: Fokussierung u.a. auf Bildbeschreibung und Emotionen ausdrücken

KK: Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: über Taschengeld sprechen und diskutieren, in Rollenspielen die Situation eines Verkaufsgesprächs erproben Leseverstehen: kürzere und längere adaptiere Texte verstehen

Verknüpfung/ Entlastung: Anknüpfung an Orientierungswissen „a jumble sale“

des soziokulturellen Orientierungswissens UV 6.1.1

Back to school

Persönliche Lebensgestaltung: Freunde, Freizeit Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Reisen, über die Ferien berichten Mögliche Lernaufgabe: My fantastic/boring holidays: Writing a postcard UV 6.1.2

What money can buy

Persönliche Lebensgestaltung: Taschengeld, Kleidung Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Jobsuche für Kids Mögliche Lernaufgabe: The Remigianum’s next top model: presenting a fashion show UV 6.1.3

(vgl. UV 5.2.1)

(vgl. UV 5.2.1)

Animals in the city

Persönliche Lebensgestaltung: Lieblingsserien im Fernsehen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: der Umgang mit Tieren

Zeit: UV 6.1.1: ca. 19 Std.

KK: Sprechen: an Gesprächen teilnehmen/Sprachmittlung: mit einem Partner ein Gespräch über Sport/Hobbys führen, Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: über sportliche Aktivitäten der Klasse berichten Schreiben: ein dossier über ‚my favourite pet’ schreiben Sprachmittlung: einen Dialog mit einer Wohltätigkeitsorganisation führen

UV 6.1.2: ca. 17 Std.

UV 6.1.3: ca. 24 Std.

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Verknüpfung/ Entlastung: - Strategietraining: Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden (study skills: scanning)

Unterrichtsvorhaben – Zugeordnete Themenfelder

Schwerpunkte des Kompetenzerwerbs

Hinweise

des soziokulturellen Orientierungswissens UV 6.2.1

A weekend in Wales

Persönliche Lebensgestaltung: Körper, Körperteile, Krankheiten Mögliche Lernaufgabe: My friend is ill: Calling the doctor

KK: Leseverstehen: Arbeitsanweisungen, Anleitungen und Erklärungen zu gesunder Ernährung und Sport verstehen Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: in Rollenspielen (z.B. Arztbesuch, Interview) einfache Sprechsituationen bewältigen, z.B. Informationen austauschen, Auskünfte einholen und geben (focus speech act: asking for/giving information; expressing helplessness) Mediation: phoning a doctor

Verknüpfung/ Entlastung: - Anknüpfung an Orientierungswissen sport & health (vgl. Erfahrungsfeld my body, Lehrplan Englisch Grundschule, S. 76)

- Fokussierung u.a. Informationen erfragen/geben (vgl. UV 5.1.1)

UV 6.2.2

Teamwork

Persönliche Lebensgestaltung: Reisen, Sehenswürdigkeiten einer Stadt erkunden

UV 6.2.3

A trip to Bath

Persönliche Lebensgestaltung: Familie, Freunde, Freizeit Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Reisen (Ausflug nach Bath, historische Sehenswürdigkeiten)

Zeit: UV 6.2.1: ca. 19 Std.

KK: Schreiben: kurze persönliche Alltagstexte (z.B. Briefe, Postkarten, E-Mails, SMS, Chat) bzw. Informationstexte (zu einer Stadt, einem Ereignis) schreiben, ein kleines Dossier zu einem Thema erstellen MK: einen Text lesen, die wichtigsten Informationen raussuchen und richtig markieren einen eigenen Text beim Schreiben gliedern können KK: Sprechen: in Rollenspielen eine Sprechsituation bewältigen (ins Gespräch kommen, nach dem Weg fragen, sich bedanken und verabschieden) Mediation: zwischen zwei Sprechern vermitteln, dem Gegenüber den Weg erklären, und Fragen an das Gegenüber in der jeweils anderen Sprache weiterleiten MK: having a conversation ( mit jemandem ins Gespräch kommen)

UV 6.2.2: ca. 17 Std.

UV 6.2.3: ca. 24 Std.

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Synergie: Textüberarbeitungsstrategien

Unterrichtsvorhaben – Zugeordnete Themenfelder

Schwerpunkte des Kompetenzerwerbs

Hinweise

KK: Schreiben: Notizen zur Beantwortung von Fragen machen Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: Partnern Fragen stellen und Fragen beantworten Zusammenhängendes Sprechen: über seine Herkunft/verschiedene Orte sprechen Hör-/Hörsehverstehen: Texte hören und Textabschnitte verschiedenen Sprechern zuordnen Lesen: eine Fotostory lesen und Informationen zu den handelnden Personen zusammentragen MK: Kommunikation in Alltagssituationen, Kooperatives Arbeiten

Verknüpfung/ Entlastung: Anknüpfung an Orientierungswissen introducing yourself and others, talking about yourself, your family and hobbies

des soziokulturellen Orientierungswissens

Introduction: At a music festival UV 7.1.0

Persönliche Lebensgestaltung: Leben in der Peer Group, Musik Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Kontakte knüpfen UV 7.1.1

Unit 1: My London

Persönliche Lebensgestaltung: Leben in der Stadt Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Geschichte und Sehenswürdigkeiten in der Weltstadt London, Einblicke in das Leben in einer multikulturellen Gemeinschaft, Umgang mit Medien Mögliche Lernaufgabe: London: a fascinating city! (working as a tourist guide) UV 7.1.2

Unit 2: Island girl

Persönliche Lebensgestaltung: Einblicke in das Leben auf einer Insel, Leben im Internat Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Medien in der Freizeitgestaltung Mögliche Lernaufgabe: What do you like better: Living in a big city or in/on a farway city/island? (a discussion in class)

KK: Schreiben: Writing Course – writing better sentences Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: mit einem Partner über Vorschläge sprechen, nach dem Weg fragen, nach Informationen fragen/Informationen geben, zusammenhängendes Sprechen: eigene Meinung zu einem Lesetext äußern Leseverstehen: Informationen zu einer Wegbeschreibung aus Texten/Dialog übernehmen, Selektives Lesen (Scanning), längeren Erzähltext lesen und Fragen dazu beantworten Sprachmittlung: Informationen über Fahrpläne/Verbindungen einholen und vermitteln MK: Umgang mit dem Wörterbuch, Selbstkorrektur von Sätzen/Sätze verbessern

KK: Leseverstehen: Textabschnitte lesen und Bildmaterial zuordnen, Texte lesen und Fragen beantworten Hör-/Hörsehverstehen: einen Text hören und inhaltliche Fehler berichtigen/Fragen beantworten, einem Gespräch Informationen entnehmen und in eine Tabelle einfügen Schreiben: einfache Formen des beschreibenden, berichtenden und Stellung nehmenden Schreibens einsetzen (describing what happened, e-mails, summary of a paragraph) Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: Partner interviewen, mit Partnern über die Freizeit sprechen Sprachmittlung: einen einfachen Sachtext sinngemäß ins Englische übertragen MK: Writing Course: Absätze als Mittel der Textgestaltung sinnvoll einsetzen Gebrauch des zweisprachigen Wörterbuches

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Verknüpfung/ Entlastung: Anknüpfung an Orientierungswissen life in the city/holidays

Verknüpfung/ Entlastung: - Schreiben: Fokussierung u.a. auf beschreibende Textformen Meinungsäußerung, Erklärungen geben

Umgang mit Multiple Choice-Aufgaben, Selbstkontrolle/-test

Zeit: UV 7.1.0: ca. 12 Std.

Unterrichtsvorhaben – zugeordnete Themenfelder

UV 7.1.1: ca. 24 Std.

UV 7.1.2: ca. 24 Std.

Schwerpunkte des Kompetenzerwerbs

Hinweise

des soziokulturellen Orientierungswissens

Unit 3: Time for sport

Persönliche Lebensgestaltung: Freizeit und Sport, Familienleben Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Immigration, multikulturelle Gesellschaft

KK: Leseverstehen: Bildtexte über verschiedene Sportarten lesen und erfassen, dazu Fragen beantworten können, einfache Berichte über die Lebensgeschichte eines Menschen lesen, dazu Notizen machen und Fragen beantworten Hör-/Hörsehverstehen: einen Text hören und inhaltliche Fragen beantworten, einen Dialog hören und Sprechbeiträge in die richtige Reihenfolge bringen Schreiben: ein Profil über eine Person schreiben, Tagebucheintrag, einen kurzen Bericht schreiben Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: mit einem Partner über eine Person/sein Zuhause sprechen, anhand von Notizen mit einem Partner über einen Text sprechen

Verknüpfung/ Entlastung: Bilder/Personen beschreiben Anknüpfung an Orientierungswissen: sports

MK: Writing Course: Writing a report, Paraphrasing

UV 7.2.1

Unit 4: Growing up in Canada

Persönliche Lebensgestaltung: Leben in der peer group, Youth Culture Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Geschichte und Kultur Kanadas

KK: Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: über Fotos sprechen, ein Land (mit Hilfe von Bildmaterial) beschreiben, über Vorlieben (Lieblingslied) sprechen, sein Lieblingslied vorstellen Hör-/Hörsehverstehen: Texte hören, vervollständigen und beim erneuten Hören kontrollieren, ein Lied hören und Fragen beantworten, Texte hören, Notizen machen und Fragen beantworten, Bildabfolgen vermuten und anhand von gehörtem Text kontrollieren Lesen: Texte/Dialoge lesen und Fragen beantworten, Aussagen lesen und Argumente vergleichen, Multiple Choice-Aufgaben zum Textverständnis beantworten Schreiben: Argumente aufschreiben, Notizen machen, Dialoge schreiben MK: Writing Course: Telling a story Brainstorming Mediation Selbständiges Lernen und Selbstkontrolle 15

Verknüpfung/ Entlastung: Bildbeschreibung Alltagsleben von Jugendlichen

Unit 5: A teen magazine UV 7.2.2

Persönliche Lebensgestaltung: Freundschaft, Leben in der peer group, Youth culture Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Medienkompetenz

Zeit: UV 7.1.3: ca. 21 Std.

KK: Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: in der Gruppe über teen magazines/e-zines sprechen, Antworten/Meinungen in der Gruppe vergleichen Zusammenhängendes Sprechen: ein Projekt beschreiben, Fotos beschreiben Leseverstehen: Zeitungsartikel zielgerichtet selektiv lesen (Skimming) und Fragen beantworten, Zeitungsartikel lesen und Notizen machen, über eigene Musikinteressen schreiben Schreiben: (ausführliche) Antworten auf Fragen verfassen, eigene Interessen (Lieblingslied) beschreiben, eine Kurzbiographie verfassen MK: Study skills: scanning and skimming Writing Course: Correcting your text Research on the internet Project work UV 7.2.1: ca. 21 Std. UV 7.2.2: ca. 18 Std.

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Verknüpfung/ Entlastung: Beschreibungen Leseverstehen (scanning), Youth Culture, Umgang mit Medien

Unterrichtsvorhaben – Zugeordnete Themenfelder

Schwerpunkte des Kompetenzerwerbs

Hinweise

des soziokulturellen Orientierungswissens

Welcome to the United States of America UV 8.1.0:

Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: exemplarische Einblicke in das Leben fünf US-amerikanischer Jugendlicher und ihre Identitäten

UV 8.1.1

New York, New York – exploring the city

Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: New York als Tourist, New York als Bewohner, Migration als persönliches Schicksal Mögliche Lernaufgabe: Organizing an exhibition about the sights of New York UV 8.1.2

KK: Leseverstehen: Broschüren, Blogeinträgen, Postkarten, Schulaufsätzen und Tagebucheinträgen wichtige Informationen entnehmen. Hör-/Hörsehverstehen: einem Referat in Verbindung mit Fotos zentrale Informationen entnehmen IK: Regionale, ethnische und kulturelle Unterschiede in den USA in Ansätzen erkennen; Vergleich zur eigenen Lebenswelt

KK: Hör-/Hörsehverstehen: dem Vortrag eines Fremdenführers wichtige Informationen entnehmen Leseverstehen: Die Bedeutung von Wörtern aus dem Kontext erschließen; Anweisungen und Schilder deuten; lexikalische und orthographische Unterschiede zwischen BE und AE verstehen Schreiben: Einen Blog verfassen IK: Migrationsgeschichten empathisch nachvollziehen; sich in die Perspektive eines Migranten versetzen; die eigene Migrationsgeschichte erkunden

Both sides of the story

Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Die Geschichte der Native Americans, der europäischen Siedler und ihrer Beziehung

KK: Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: eine kurze Präsentation über einen Aspekt des Bundesstaats Massachusetts vorbereiten und vortragen Leseverstehen: längere adaptierte Erzähltexte bezogen auf Thema, Figuren, Handlungsverlauf und emotionalen Gehalt verstehen MK: die Lesestrategien skimming und scanning bewusst einsetzen ein Handout erstellen

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Verknüpfung/ Entlastung: - Reaktivierung der Kompetenz im Umgang mit Hör/Hörsehstrategien - Reaktivierung der Kompetenz im Umgang mit Lesestrategien (skimming/scanning) Verknüpfung/ Entlastung: - Reaktivierung der Kompetenz im Umgang mit Hör/Hörsehstrategien - Anknüpfung an Wortfelder und Strategien zum Erkunden einer Stadt (Klasse 7) Verknüpfung/ Entlastung: - Reaktivierung der Kompetenz im Umgang mit Lesestrategien (skimming/scanning) - Sprechen: Fokussierung auf Halten eines Vortrags an Hand eines Handouts

Hinführung zur Lernstandserhebung Aufgaben zum LV und HV einsetzen (mit zugehörigen MK zum detaillierten/globalen/selektiven LV/HV) Umgang mit typischen Aufgabenformaten der LSE Zeit: UV 8.1.0: ca. 5 Std.

UV 8.1.1: ca. 15 Std.

Unterrichtsvorhaben – Zugeordnete Themenfelder

UV 8.1.2: ca. 17 Std.

Schwerpunkte des Kompetenzerwerbs

Hinweise

des soziokulturellen Orientierungswissens UV 8.2.1

California, land of dreams KK: Schreiben: einen Kommentar zu einer Website schreiben, die eigene Meinung ausdrücken Leseverstehen: die Hauptaussagen eines Sachtexts herausfinden

Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Regionale Identität am Beispiel einer Region in den USA

UV 8.2.2

Hermann says “Willkommen”

IK: Growing up in two cultures – sich in Jugendliche „zwischen zwei Kulturen“ einfühlen, Vergleich mit der eigenen Lebenswelt KK: Schreiben: eine Zusammenfassung (summary) verfassen Sprechen: an Hand von Notizen die wichtigsten Informationen aus einem Sachtext vortragen Leseverstehen: Detailinformationen erlesen SL: Gruppenpuzzle „Going West“

Ausbildung/Schule: das amerikanische Schulsystem

IK: Schulleben in den USA mit dem eigenen (und dem britischen) vergleichen

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Verknüpfungen/ Entlastung: - Lesen: Fokussierung auf die Anwendung von Lesestrategien an der Textart Sachtext - Schreiben: Reaktivierung des Ausdrucks der eigenen Meinung

Verknüpfungen/ Entlastungen: - Reaktivierung der Kompetenz im Strukturieren eines Texts (Abschnitte einteilen, Stichpunkte machen) - Anknüpfung an Orientierungswissen British schools

UV 8.2.3

Atlanta rising

Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Geschichte der Bürgerrechtsbewegung und die Situation der afro-amerikanischen Bevölkerung heute Berufsorientierung: Bedeutung eines „Take your child to work day“ für die eigene Berufswahl Zeit: UV 8.2.1: ca. 17 Std.

KK: Leseverstehen: Merkmale fiktionaler und nicht-fiktionaler Texte unterscheiden Hör-/Hörsehverstehen: die zentralen Aussagen aus einem Interview verstehen und wiedergeben Schreiben: auf Basis eines Bildimpulses eine Geschichte verfassen IK: amerikanische Medien und Mediengebrauch in Amerika mit Deutschland/dem eigenen Mediengebrauch vergleichen

UV 8.2.2: ca. 17 Std.

UV 8.2.3: ca. 12 Std.

19

Verknüpfungen/ Entlastung: - Reaktivierung der Kompetenz, Bilder zu beschreiben - Schreiben: Fokussierung auf das kreative Schreiben und Reaktivierung kreativer Schreibstrategien

Unterrichtsvorhaben – Zugeordnete Themenfelder

Schwerpunkte des Kompetenzerwerbs

Hinweise

des soziokulturellen Orientierungswissens

Mit Blick auf die in Jahrgangsstufe 9 anstehende mündliche Prüfung (als Ersatz für eine schriftliche Klassenarbeit) liegt der Fokus in den Unterrichtsvorhaben in 9.1 verstärkt auf dem mündlichen Sprachgebrauch. UV 9.1.1

Australia

Geschichte, Geografie, Natur Australiens, Teenager in Australien, Aboriginal people, stolen generation Mögliche Lernaufgabe: Australia: a diverse country (doing a presentation about the different aspects of Australia)

UV 9.1.2

The road ahead

KK: Sprachmittlung: englischen Hörtexten Informationen entnehmen und diese auf Deutsch weitergeben Sprechen: an Gesprächen teilnehmen/zusammenhängendes Sprechen: pros and cons für einen Besuch in Australien sammeln und sich darüber austauschen; think-pair-share : mit Partnern und in der Klasse über die School of the Air sprechen; in der Gruppe über die Unterschiede zwischen Stadt- und Landleben in Deutschland und Australien diskutieren und die Ergebnisse präsentieren; SPEAKING COURSE – Strategien für eine gelungene Konversation trainieren; anhand von role cards ein Gespräch führen Hör- und Hör-/Sehverstehen: Sounds und Texte hören, Notizen machen und sich mit einem Partner darüber austauschen; ein Gespräch hören und Informationen vervollständigen; Radioprogramm hören, sich darüber in der Gruppe austauschen und eine Zusammenfassung schreiben und in der Klasse darüber reden; VIEWING: Filmausschnitt sehen, die Handlung beschreiben und Informationen zu verschiedenen Aspekten sammeln Leseverstehen: verschiedenen Textformate (z.B. Blog-Eintrag, E-Mail) lesen, Notizen dazu machen, Fragen beantworten; Zeitungsartikel und Romanausschnitt lesen, zusammenfassen und eine Meinung dazu äußern; Text in Abschnitte gliedern und flow chart der Handlung anfertigen; die Grundstimmung und die Figuren einer Geschichte erfassen und darüber sprechen Schreiben: Säulendiagramm schriftlich auswerten; eine E-Mail schreiben, das Ende einer Geschichte schreiben IK: Background File: Geografie, Geschichte und Natur Australiens; Zusammenstellen von Informationen zur School of the Air; Stadt- und Landleben in Deutschland und Australien vergleichen; sich mit dem Problem der stolen generation auseinandersetzen MK: Tabellen und Diagramme erklären; reading literary texts; project skills; taking notes KK: Hör-/Hörsehverstehen: Telefongespräche hören und Notizen vervollständigen; Interviews ansehen, Notizen machen und in der Gruppe über die Interviews sprechen

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Verknüpfung/ Entlastung: Hör-/Hörsehverstehen: gezielte Informationsentnahme aus Filmen und Hörtexten Sprechen: Fokussierung auf Positionen vertreten

Zukunftspläne und – Erwartungen junger Menschen, Auslandsaufenthalt, reality show

Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: in der Gruppe über Fotos und sich selbst sprechen; im Gespräch Informationen erfragen, bestätigen, geben; mit einem Partner Tipps zu einem Vorstellungsgespräch diskutieren und ein Vorstellungsgespräch gestalten; Zusammenhängendes Sprechen: über ein personality quiz sprechen, die Ergebnisse auswerten und über die Zukunft sprechen; seine Meinung zu zwei neuseeländischen Schulen äußern Leseverstehen: Inhaltsübersicht eines Artikels vervollständigen; anhand eines Textes Fragen für eine Talkshow beantworten; sich mit einem Partner über einen Artikel austauschen Schreiben: Personen und Fotos einander zuordnen und Gedanken in Sprechblasen formulieren; anhand einer Vorlage ein personal statement für einen Lebenslauf schreiben; Merkmale eines förmlichen Briefes erkennen und einen eigenen verfassen; einen Kommentar zu einem Artikel für ein Internetforum schreiben Sprachmittlung: Das Profil einer englischen Firma auf Deutsch wiedergeben; Informationen über eine Schule in Neuseeland auf Deutsch wiedergeben. IK: Handeln in Begegnungssituationen: kulturspezifische Konventionen erkennen und beachten; englischsprachiger Lebenslauf; Jobbewerbung; Bewerbungsgespräch MK: Writing formal letters; writing a CV; using an English Grammar; visual aids in presentations; Korrekturen mit Partnern trainieren; asking for, giving, confirming information

Verknüpfung/ Entlastung: Hör-/Hörsehverstehen: gezielte Informationsentnahme aus Filmen ; Reaktivierung der Kompetenz im Umgang mit Lesestrategien Sprechen: Fokussierung auf Positionen vertreten

Da die Unterrichtsvorhaben in der Jahrgangsstufe 9 komplexer sind, werden hier nur zwei UVs ausgewiesen. Zeit: UV 9.1.1: ca. 18 Std. UV 9.1.2: ca. 20 Std.

Unterrichtsvorhaben – Zugeordnete Themenfelder

Schwerpunkte des Kompetenzerwerbs

Hinweise

KK: Leseverstehen: einen Romanauszug lesen, sich dazu äußern und sich mit den Charakteren auseinandersetzen; Buchrezension lesen und Fragen dazu beantworten; Zeitungsartikel lesen, sich dazu äußern, Fragen zum Inhalt formulieren, sowie Fragen zum Text beantworten und sich zu verschiedenen Aspekten des Textes äußern Schreiben: Situationen beschreiben und mit einem Partner vergleichen; writing a summary; einen Bericht schreiben Sprachmittlung: die wichtigsten Aspekte eines englischen Textes auf Deutsch wiedergeben und die wichtigsten Aspekte eines deutschen Textes auf Englisch wiedergeben Hör- und Hör-/Sehverstehen : einen Song hören und Fragen dazu beantworten; eine Filmszene analysieren; Text hören und Überschriften in die richtige Reihenfolge bringen; Text hören und Aussagen korrigieren; ein Gedicht hören und sich dazu äußern

Verknüpfung/ Entlastung: interkulturelle Kompetenzen: Fokussierung auf (kulturspezifisch geprägte) Begründungen/Einschät zungen geben Hör-/Hörsehverstehen: gezielte Informationsentnahme

des soziokulturellen Orientierungswissens

UV 9.2.1

Stand up for your rights

Menschen- und Bürgerrechte; Politik, Wirtschaft, Medien, Immigration

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Zusammenhängendes Sprechen: Bilder beschreiben; über Politik sprechen; eine mündliche Zusammenfassung geben

aus Filmen und Hörtexten

IK: Verfassung der USA; sich mit der Geschichte der Einwanderung in Großbritannien auseinandersetzen; sich mit den Aspekten von Bürgerrechten und Politik auseinandersetzen

UV 9.2.2

Teen world

Freizeit, Interessen, Probleme von Teenagern, Umgang mit digitalen Medien (z.B. Smartphones), Jugendkultur, Jugendsprache

MK: Summarizing non-fictional and fictional texts; placemat activity KK: Leseverstehen: eine Online-Umfrage lesen und sich dazu äußern; einen Artikel überfliegen und einem Partner sagen, worum es darin geht; Artikel lesen und Informationen zu verschiedenen Texten sammeln; Blog-Einträge, Artikel und Anzeigen lesen und Fragen dazu beantworten; eine Geschichte lesen und Sätze vervollständigen; den Spannungsbogen einer Geschichte beschreiben und sich mit der Hauptfigur auseinandersetzen; Lesen einer Ganzschrift ( z.B. Carol Matas, Cloning Miranda / Narinder Dhami, Bend It Like Beckham / Margaret Peterson Haddix, Among the Hidden / Laurie Halse Anderson, Speak ) Schreiben: eine Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven schreiben, einen Tagebucheintrag schreiben, Fotos Themen zuordnen und Gründe notieren Sprachmittlung: den Inhalt einer deutschen Artikels in einer E-Mail auf Englisch wiedergeben Hör – und Hör-/Sehverstehen: Text hören und Fotos zuordnen, Filmszenen ansehen, Notizen machen und sich dazu äußern Sprechen – an Gesprächen teilnehmen: in der Gruppe über Fotos diskutieren; role play – sich mit jemandem verabreden; Gruppendiskussion (fishbowl discussion); zusammenhängendes Sprechen: sich zu eigenen Erfahrungen äußern, sich zum Thema „freiwillige soziale Arbeit“ äußern IK: Sich über den Umgang mit Smartphones austauschen, etwas über ASBOs erfahren, sich mit Argumenten zu boot camps auseinandersetzen, etwas über soziale Arbeit in den USA erfahren und diese mit Deutschland vergleichen MK: unterschiedliche Verarbeitungsstile des Lesens (detailliertes, selektives, globales Lesen) entsprechend der gewählten Leseintention einsetzen Lesen einer Ganzschrift; argumentative writing; outlining; Gebrauch eines Wörterbuches ( online dictionary ); speaking course – having a discussion

Zeit: UV 9.2.1: ca. 23 Std.

UV 9.2.2: ca. 29 Std.

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Verknüpfung/ Entlastung: Reaktivierung der Kompetenz im Umgang mit Lesestrategien (vgl. UV 8.2.2)

2.1.2 Konkretisierungen Übersicht (Stand: Dezember 2015) Unterrichtsvorhaben 5.1.

S. 24-25

Unterrichtsvorhaben 5.1.

S. 26

Unterrichtsvorhaben 5.1.

S. 27-28

Unterrichtsvorhaben 5.2.

S. 29-30

Unterrichtsvorhaben 6.1

S. 31-32

Unterrichtsvorhaben 7.1

S. 33-34

Unterrichtsvorhaben 7.1.

S. 35-36

Unterrichtsvorhaben 7.2.

S. 37

Unterrichtsvorhaben 8.1.

S. 38-39

Unterrichtsvorhaben 9.1.

S. 40-41

Unterrichtsvorhaben 9.1.

S. 42-43

Unterrichtsvorhaben 9.2.

S. 44-45

Klasse 5

Klasse 6

Klasse 7

Klasse 8

Klasse 9

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Halbjahr 5.1 Unterrichtsvorhaben 5.1. – Hello – getting to know each other Dieses Unterrichtsvorhaben bildet den Übergang von der Primarstufe zur weiterführenden Schule und knüpft an die im KLP der Grundschule vorgesehenen Bereiche „zu Hause hier und dort“ sowie „lernen, arbeiten, freie Zeit“ an. Es ist so konzipiert, dass es eine frühzeitige Einschätzung des Lernstandes der SuS ermöglicht. Die SuS reaktivieren und erweitern ihren Wortschatz (z. B. numbers, colours, family, jobs, animals, food and drink, hobbies and sports) und nutzen ihn anwendungsorientiert in Interviews ihrer Mitschüler/-innen, um sich und andere vorzustellen. Abschließend erstellen sie ein “me poster“ und reflektieren ihren Lernfortschritt mithilfe eines Selbstevaluationsbogens. Gesamtstundenkontingent: ca. 15 Std.

Interkulturelle Kompetenzen  Orientierungswissen: Familie, Freunde, tägliches Leben, Freizeit; bekannte Berufe im eigenen Umfeld  Werte, Haltungen und Einstellungen: spielerisches Erkennen von kulturspezifischen Besonderheiten  Handeln in Begegnungssituationen: reale Begegnungssituationen (z. B. in Interviews) bewältigen

Kommunikative und methodische Kompetenzen Schwerpunkte:  Hör-/Hörsehverstehen, Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: in Alltagssituationen (z. B. bei einem Treffen) personenbezogene Informationen/Auskünfte verstehen, geben, einholen  Sprachliche Mittel: Aussprache und Intonation: die Intonation von einfachen Aussagesätzen, Fragen und Aufforderungen angemessen realisieren (z. B. in Interviews) Begleitend:  Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: sich selbst, ihre Familie, Freunde, Hobbys vorstellen  Leseverstehen: Arbeitsanweisungen, Anleitungen und Erklärungen verstehen  Schreiben: Lernprozesse schriftlich begleiten (z. B. einfache Notizen machen) MK: für schriftliche Produktionen (z. B. “me poster“) Gedanken und Ideen sammeln und notieren; begrenztes Inventar von Lernund Arbeitstechniken für das selbstständige und kooperative Lernen anwenden (z. B. einfacher Selbstreflexionsbogen)

Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln  Aussprache und Intonation: die Intonation von einfachen Aussagesätzen, Fragen und Aufforderungen angemessen realisieren  Wortschatz: über einen hinreichend großen Grundwortschatz verfügen, um elementaren Kommunikationsbedürfnissen gerecht zu werden und sich in Alltagssituationen sowie in Bezug auf vertraute Themen verständigen zu können (z. B. asking for and giving information, introducing oneself and others)

 Grammatik: ein grammatisches Grundinventar in einfachen vertrauten Situationen soweit korrekt verwenden, dass die

Verständlichkeit gesichert ist, z. B. Personen beschreiben, bejahte und verneinte Aussagen und Fragen formulieren (z. B. mithilfe vorgegebener Satzanfänge (chunks) Informationen geben und einholen zu “who I am“, “what I like/don’t like“, …)

 Orthographie: grundlegende Rechtschreibregeln anwenden

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Texte und Medien Netzwerk Fachliche Unterrichtsentwicklung Englisch - Fachgruppe Lessing-Gymnasium, Köln: All about me and my classmates Unterrichtseinheit zum Übergang von der Primarstufe zur weiterführenden Schule. http://www.schulentwicklung.nrw.de/materialdatenbank/nutzersicht/materialeintrag.php?matId=2410, abgerufen am 28.06.2015 Stiftung Mercator und das Institut für Schulentwicklungsforschung an der TU Dortmund in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen: All about me. http://www.schulen-imteam.de/fileadmin/user_upload/Schulen_im_Team/Produkte_des_Projektes/Schulen_im_Team_Muelheim_NW2_Englisch_LK.pdf, abgerufen am 28.06.2015  Netzwerk Nr. 4 Duisburg Rheinhausen: Das Üben in die Schule holen: Der Übergang im Fach Englisch. http://www.schulen-imteam.de/fileadmin/user_upload/Schulen_im_Team/Produkte_des_Projektes/Schulen_im_Team_Netzwerk_Duisburg_Rheinhausen _Das_UEben_in_die_Schule_holen_Der_UEbergang_im_Fach_Englisch.pdf, abgerufen am 28.06.2015 Hinweis: Zahlreiche hilfreiche Informationen zum Thema „Englisch als Kontinuum – Übergang von der Primarstufe zur Sek I“ gibt es auf der Webseite der QUA-LiS NRW: http://www.schulentwicklung.nrw.de/cms/angebote/egs/englisch-als-kontinuum/, abgerufen am 28.06.2015

Leistungsüberprüfung und -rückmeldung  Das erstellte “me poster“ fließt als besondere Leistung in die Bewertung der sonstigen Mitarbeit ein. Darüber hinaus erfolgt eine Selbstevaluation des eigenen Lernerfolgs anhand eines einfachen Reflexionsbogens.  Mögliche Gestaltung einer Klassenarbeit: o listening comprehension (z. B. Bilder ankreuzen, true/false, gap-activity) o geschlossene bzw. halb-offene Aufgaben, in denen z. B. der Wortschatz abgefragt wird sowie Interview-Fragen gestellt und beantwortet werden müssen o produktionsorientierte Aufgabe(n), z. B. einige Sätze zur eigenen Familie, Hobbys und Vorlieben verfassen

Möglichkeiten zur Entlastung  Fakultativ: fächerübergreifende Arbeit mit dem Fach Kunst: “me poster“ künstlerisch gestalten  Fokussierung auf o Reaktivierung und Erweiterung des Grundschulwortschatzes (vgl. GS) o Aufgreifen von Hörstrategien und Sprechen: in Alltagssituationen personenbezogene Informationen/Auskünfte verstehen, geben, einholen (vgl. GS) o Realisierung der korrekten Aussprache und Intonation von einfachen Aussagesätzen und Fragen  Die Einbindung folgender Kompetenzen kann bzgl. Anforderungshöhe, Umfang und Komplexität variabel gestaltet werden: o Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: sich selbst, ihre Familie, Freunde, Hobbys vorstellen o Leseverstehen: Arbeitsanweisungen, Anleitungen und Erklärungen verstehen o Schreiben: Lernprozesse schriftlich begleiten (z. B. einfache Notizen machen) MK: für schriftliche Produktionen (z. B. “me poster“) Gedanken und Ideen sammeln und notieren; begrenztes Inventar von Lern- und Arbeitstechniken für das selbstständige und kooperative Lernen anwenden (z. B. einfacher Selbstreflexionsbogen) o Grammatische Strukturen: Umfang der verwendeten Strukturen und ihrer Anwendung

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Unterrichtsmodul Englisch S I – „At school” basierend auf dem Kernlehrplan Englisch Gymnasium Jahrgangsstufe 5 (Kompetenzstufe des GeR: A 1) Unterrichtlicher Rahmen u. Schwerpunktsetzung  Kompetenzorientiertes Unterrichtsvorhaben zur Förderung aller Kompetenzbereiche  Zum Einsatz im Englischunterricht der Erprobungsstufe (Klasse 5/6)  Keine unmittelbare Anbindung an ein Lehrwerk

Kommunikative Kompetenzen  Hör- und Hörsehverstehen Beiträge von Mitschülern zur Angabe von Schulsachen verstehen  Sprechen Auskünfte über Schulsachen und Farben geben  Schreiben Die Schulsachen aufschreiben

Interkulturelle Kompetenzen

 Verwendung des Englischen in Begegnungssituationen und zum Austausch

Topic: Vom Lesen und Schreiben zum Hören und Schreiben Stationenlernen zum Übergang von der Primarstufe zu weiterführenden Schulen der Sekundarstufe I Zeitlicher Rahmen: ca. 2 Unterrichtsstunden

Material  Arbeitsblätter mit verschiedenen Niveaustufen Bingokarten/ Domino/ Wickelkarte  Evaluations-Poster/ verschiedenfarbige Punkte

Einstieg: Things at school – What I need at school! Erarbeitung: Festigung des bisher Gelernten an 9 Stationen, von denen 6 bearbeitet werden müssen Evaluation: Die SuS bewerten die bearbeiteten Stationen mit Punkten.

korrekt

“At school“ Handeln in Begegnungssituationen

Überblick über den Lernprozess/Aufbau des Moduls

Methodische Kompetenzen  Hörverstehen Vorwissen zum Thema „things at school“ aus der Grundschule aktivieren  Sprechen und Schreiben Dialoge zum Erfragen der Schulsachen durchführen; Schulsachen korrekt aufschreiben  Selbstständiges Sprachenlernen: Wissensvertiefung/ -erweiterung; unter verschiedenen Lernangeboten u. Niveaustufen eine angemessene Auswahl treffen; soziales Lernen

Verfügbarkeit sprachlichen Mitteln sprachliche Korrektheit

von u.

Wortschatz  Reaktivierung u. Erweiterung des Grundschulwortschatzes zu Schulsachen und Farben Aussprache/Intonation  Aufgreifen und Festigen der Aussprache des Grundschulwortschatzes  Festigung der Intonation bei einfachen Aussagesätzen und Fragen Orthographie  Erweiterung u. Festigung der Orthographie d. Grundschulwortschatzes

Leistungsfeststellung  Sammelmappe  Beobachtung der SuS während des Stationenlernens

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Halbjahr 5.1 Unterrichtsvorhaben 5.1. – Arbeit mit dem Wochenplan Das Unterrichtsvorhaben dient der Förderung der Eigenverantwortlichkeit und Selbstorganisation des Lernens der Schüler und Schülerinnen. Größtenteils sind die Schüler und Schülerinnen mit der Wochenplanarbeit aus den Grundschulen vertraut; diese soll weiter vertieft und gefördert werden (s. Methodencurriculum). Außerdem ist es dem Lehrer durch den Einsatz von Wochenplänen möglich, einzelne Schüler und Schülerinnen individuell zu fördern und zu fordern. Inhaltlich setzt sich der 1. Wochenplan mit der Unit 1 (New school, new friends) auseinander. Alle kommunikativen Kompetenzen (Lesen, Hören, Sprechen und Schreiben) kommen in diesem Unterrichtsvorhaben zum Einsatz. Gesamtstundenkontingent: ca. 24 Std.

Interkulturelle Kompetenzen  Orientierungswissen:  Werte, Haltungen und Einstellungen:  Handeln in Begegnungssituationen:

Kommunikative und methodische Kompetenzen Schwerpunkte:  Leseverstehen: Aufgabenstellungen im Englischen vertstehen und umsetzen  Schreiben: einfache Sätze in Bezug auf die eigene Person schreiben können  Hör-/Hörsehverstehen: die Angaben des Partners verstehen, diese verschriftlichen udnd mündlich wiedergeben können  Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: Auskünfte zu Personen geben und erfragen können (asking for and giving information)  Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: einfache thematische Zusammenhänge nach Vorbereitung zusammenhängend mitteilen  MK: Arbeit mit dem e-workbook am PC/Smartboard

Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln  Aussprache und Intonation: einfache vertraute Aussprache- und Intonationsmuster im Allgemeinen so korrekt verwenden, dass sie verstanden werden  Wortschatz: über einen kleinen Grundwortschatz verfügen, um kleinen Gesprächseinheiten gerecht zu werden (z. B. saying what time it is, what the different people have, what the different people can/cannot do)  Grammatik: die Formen der personal pronouns und das Verb (to) be korrekt anwenden, die Formen des imperative und die Strukturen have got und has got korrekt anwenden

 Orthographie: die ersten englischen Wörter korrekt schreiben

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Wochenplan Nr. 1

Name: ___________________________________

TASK

HOW?



Checked?

 1 2 3 4

 Read the Grammar File for Unit 1 “has got” / “hasn’t got” / “have  AB: got” / “haven’t got”

Book, p. 127-131

AB: “Have you got …?”

 “ Can  AB: Sentences

   teacher





AB: Tandembogen “can/can’t”

6

 AB: “The Imperative”

7



Klammerkarte: “Personal Pronouns”



8



Klammerkarte: “The forms of to (be)”



9



Wickelkarte: Subjects



10

(yellow): “The forms of (to)  a) beFolie in positive sentences”

12





und Cannot: Scrambled



11





5

Folienstift







b) Folie (orange): “The forms of (to) be in negative sentences” c) Folie (green): “The forms of (to) be in questions” e-WB: Unit 1 a) Which pronoun? (all levels) b) The Imperative (all levels) c) What have they got? (all levels) Learn the difficult words of Unit 1 with the help of your word cards!!



 Book, p. 154158

Game: Spelling Bears (Spelling difficult words)

Game: Happy Dinos (Vocabulary Game)

Game: Have you got …? (Quartett)

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Halbjahr 5.2 Unterrichtsvorhaben 5.2. – Party, party Das Unterrichtsvorhaben stützt sich thematisch auf die Ausrichtung von und Teilnahme an Festen, wie z.B. Geburtstagsfeiern. Hierfür entnehmen sie wichtige Informationen aus Einladungen und verfassen anschließend ihre eigenen auf der Basis vorgegebener Muster. Im Verlauf des Unterrichtsvorhabens lernen die SuS Geburtstagstraditionen verschiedener englischsprachiger Länder kennen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Schreiben. Einfache Geschichten, beispielsweise über den Verlauf einer Geburtstagsfeier, werden erweitert und aus einer anderen Perspektive nacherzählt. Gesamtstundenkontingent: ca. 19 Std.

Interkulturelle Kompetenzen  Orientierungswissen: Familie, Freunde, Freizeit; Feste und Traditionen  Werte, Haltungen und Einstellungen: spielerisch andere Sichtweisen erproben (z.B. im Umgang mit einfachen literarischen Texten)  Handeln in Begegnungssituationen: fiktive Begegnungssituationen bewältigen; einige wichtige kulturspezifische Verhaltensweisen (u. a. Begrüßungsrituale, Anredekonventionen) kennen und anwenden

Kommunikative und methodische Kompetenzen Schwerpunkte:  Leseverstehen: kurzen privaten und öffentlichen Alltagstexten (z.B. Anzeigen, Einladungen) sowie Lehrbuchtexten und adaptierten Texten die wesentlichen Informationen entnehmen MK: gelenkte Aufgaben zum detaillierten, selektiven und globalen Lesen bearbeiten; einfache Texte (z.B. Anzeigen, Einladungen, kurze Geschichten) bezogen auf wesentliche Informationen untersuchen (UTM)  Schreiben: kurze persönliche Alltagstexte (z.B. Briefe, E-Mails) schreiben; einfache Geschichten erweitern und aus einer anderen Perspektive erzählen MK: eigene Texte (z.B. Einladungen) nach Vorlagen gestalten; produktionsorientierte Verfahren einsetzen (z.B. Geschichten oder Dialoge ausschmücken und umformen) (UTM) Begleitend:  Hör-/ Hörsehverstehen: adaptierten und einfachen authentischen Hörtexten wesentliche praktische Informationen entnehmen MK: gelenkte Aufgaben zum detaillierten, selektiven und globalen Hören bearbeiten  Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: auf einfache Sprechanlässe reagieren und einfache Sprechsituationen bewältigen (z. B. Begrüßungs- und Abschiedsformeln verwenden, Auskünfte einholen und geben)  Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: in einfacher Form aus dem eigenen Erlebnisbereich berichten und erzählen; einfache Texte (z.B. kurze Geschichten) darstellend laut lesen und vortragen

Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln  Aussprache und Intonation: die Intonation von einfachen Aussagesätzen, Fragen und Aufforderungen angemessen realisieren  Wortschatz: über einen hinreichend großen Grundwortschatz verfügen, um elementaren Kommunikationsbedürfnissen gerecht zu werden (z. B. using dates, announcing, asking for help, instructing, congratulating someone, expressing emotions and gratitude)

 Grammatik: ein grammatisches Grundinventar in einfachen vertrauten Situationen soweit korrekt verwenden, dass die

Verständlichkeit gesichert ist, z.B. über gegenwärtige (Kontrastierung des simple present mit dem present progressive) sowie in einfacher Form Wünsche ausdrücken (z.B. mit Modalverben can/must/need; bring vs. take; some und any)

 Orthographie: Gefühl für Regelhaftigkeit der Orthographie entwickeln und zunehmend sicher über die Orthographie ihres produktiven Grundwortschatzes verfügen

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Texte und Medien Australian Media Pty Ltd (2015): Birthday Celebrations – Traditions from around the world. Aus dem Internet: http://www.birthdaycelebrations.net/traditions.htm, abgerufen am 18.06.2015 Anmerkung: Es gibt online zahlreiche englischsprachige Einladungskarten, die ausgedruckt als Vorlagen im Unterricht verwendet werden können, wie z.B. Fleckenstein, Chris: Free Printable Birthday Party Invitation Templates. Aus dem Internet: http://www.do-it-yourselfinvitations.com/free-printable-birthday-party-invitation.html, abgerufen am 18.06.2015 Kidspot: Printable Birthday Party Invitations. Aus dem Internet: http://www.kidspot.com.au/birthdayparties/Party-ideas-Partyplanning-Printable-birthday-party-invitations+6094+588+article.htm, abgerufen am 18.06.2015 Hinweis: In vielen Schulbüchern der 5. Klasse finden sich außerdem kurze Erzähltexte und Vorlagen für Einladungskarten, die thematisch zum Thema „(Geburtstags-)Feiern“ passen.

Leistungsüberprüfung und -rückmeldung  eine ansprechend gestaltete englischsprachige Einladungskarte könnte als besondere Leistung in die Bewertung der sonstigen Mitarbeit einfließen  Mögliche Gestaltung einer Klassenarbeit: Lesen oder Hören eines Textes zu den Vorbereitungen einer Geburtstagsfeier oder den Erlebnissen auf einer solchen o Reading bzw. Listening Comprehension (z.B. true/false, gap-activity, Fragen zum Text) o geschlossene bzw. halb-offene Aufgaben zu behandelten grammatikalischen Phänomenen mit inhaltlichem Bezug zum Thema It’s my party o produktionsorientierte Aufgabe(n): o Beispiel 1: The pupils at XYZ School want to know how German kids celebrate their birthday. Write a text about your birthday for them. (5 sentences) Here are some ideas: When is your birthday? What do you always/sometimes do/get? Do you invite your friends/family? o Beispiel 2 (mit Bildimpuls): Look at these two pictures of XYZ’s birthday party. Write a small text (4 sentences) about each picture. What are the children doing right now?

Möglichkeiten zur Entlastung  Fakultativ: fächerübergreifendes Projekt mit dem Fach Kunst (z.B. Gestaltung von Einladungskarten)  Fokussierung auf o Aufgreifen von Sprechen: Begrüßungs- und Abschiedsformeln verwenden (vgl. UV 5.1.1), Auskünfte und Informationen einholen (vgl. UV 5.1.1) o Aufgreifen und Weiterentwicklung von Lesestrategien (vgl. UV 5.1.3)  Die Einbindung folgender Kompetenzen kann bzgl. Anforderungshöhe, Umfang und Komplexität variabel gestaltet werden: o Hör-/ Hörsehverstehen: adaptierten und einfachen authentischen Hörtexten wesentliche praktische Informationen entnehmen MK: gelenkte Aufgaben zum detaillierten, selektiven und globalen Hören bearbeiten o Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: auf einfache Sprechanlässe reagieren und einfache Sprechsituationen bewältigen o Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: in einfacher Form aus dem eigenen Erlebnisbereich berichten und erzählen; einfache Texte (z.B. kurze Geschichten) darstellend laut lesen und vortragen o Aussprache und Intonation: die Intonation von einfachen Aussagesätzen, Fragen und Aufforderungen angemessen realisieren

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Halbjahr 6.1. Unterrichtsvorhaben 6.1. – Good-bye holidays Dieses Unterrichtsvorhaben greift die touristischen Erlebnisse, Aktivitäten und neuen Freundschaften auf, die die SuS aus den Sommerferien mitgebracht haben. In Partnerinterviews tauschen die SuS ihre jeweiligen Erinnerungen aus und strukturieren die neu gewonnenen Informationen in komprimierter Form auf Karteikarten als Gedächtnisstütze. In kurzen Schreibaufgaben verfassen die SuS Ansichtskarten und Kurznachrichten über ihre vergangenen Ferien. Im Folgenden schulen die SuS ihre Hörverstehenskompetenz, indem sie audio files wesentliche Informationen entnehmen und anschließend die damit verbundenen Empfindungen ausdrücken. Der Fokus liegt dabei auf dem Notieren von Adjektiven und Adverbien, die im Sinne der Produktionsorientierung geeignet sind, wahlweise eigene Reiseberichte oder Rätselgeschichten zu schreiben. Gesamtstundenkontingent: ca. 19 Std.

Interkulturelle Kompetenzen  Orientierungswissen: Familie, Freunde, Freizeit, Reisen, Einblicke in altersgemäße aktuelle kulturelle Ereignisse (u.a. Musik, Sport)  Werte, Haltungen und Einstellungen: andere Sichtweisen erproben (z.B. in Hörverstehenstexten und literarischen Texten)  Handeln in Begegnungssituationen: fiktive Begegnungssituationen bewältigen; einige wichtige kulturspezifische Verhaltensweisen (u. a. Begrüßungsrituale, Anredekonventionen) kennen und anwenden

Kommunikative und methodische Kompetenzen Schwerpunkte:  Hör-/Hörsehverstehen: in einfachen Geschichten und Spielszenen wesentliche Merkmale von Figuren verstehen und den Handlungsablauf nachvollziehen MK: gelenkte Aufgaben zum detaillierten, suchenden bzw. selektiven und globalen Hören bearbeiten. Für Zwecke des selfassessment einsetzen  Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: Gefühle über vergangene Ereignisse ausdrücken MK: für mündliche Produktionen Gedanken und Ideen sammeln und notieren (u.a. als Tabellen, einfache Cluster)  Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: Vorlieben, Erlebnisse und Tätigkeiten beschreiben und vergleichen Begleitend:  Leseverstehen: Lehrbuchtexten und adaptierten Texten (z. B. kurzen Geschichten, Spielszenen) wichtige inhaltliche Aspekte entnehmen. Kurzen privaten Alltagstexten (z.B. Postkarten, Briefen, E-Mails) die wesentlichen Informationen entnehmen  Schreiben: kurze persönliche Alltagstexte (u.a. Briefe, Postkarten, E-Mails, Kurznachrichten) schreiben und Sachverhalte aus dem eigenen Erfahrungshorizont (u.a. Familie, Freunde, Reisen) zusammenhängend beschreiben und erklären MK: für schriftliche Produktionen Gedanken und Ideen sammeln und notieren; unterschiedliche Formen der Wortschatzarbeit einsetzen (z. B. Wortfelder bilden, mit chunks arbeiten) (SL)  Sprachmittlung: in einfachen, im Rollenspiel simulierten Anwendungssituationen Äußerungen verstehen und in der jeweils anderen Sprache das Wichtigste wiedergeben bzw. erklären

Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln Aussprache und Intonation: Aussprache- und Intonationsmuster auf neue Wörter und Redewendungen übertragen Wortschatz: über einen hinreichend großen Grundwortschatz verfügen, um elementaren Kommunikationsbedürfnissen gerecht zu werden und sich in Alltagssituationen verständigen zu können (z.B. expressing feelings, describing something, asking for information, reporting, expressing an opinion, colloquial language) Grammatik: ein grammatisches Grundinventar in einfachen vertrauten Situationen soweit korrekt verwenden, dass die Verständlichkeit gesichert ist, z.B. Personen, Sachen, Tätigkeiten und Geschehnisse beim Urlaub bezeichnen und beschreiben (simple past: questions and negations, adjectives: comparatives, superlative forms) Orthographie: Gefühl für Regelhaftigkeit der Orthographie entwickeln und zunehmend sicher über die Orthographie ihres produktiven Grundwortschatzes verfügen

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Texte und Medien British Council (2015): My holiday. http://learnenglishkids.britishcouncil.org/en/video-competition/my-holiday, abgerufen am 24.08.2015. British Council (2015): What’s your favourite kind of holiday? http://learnenglishkids.britishcouncil.org/en/poll-parent/whats-yourfavourite-kind-holiday, abgerufen am 24.08.2015. ELF Kids Videos (2010): Original Kids Summer Song! https://www.youtube.com/watch?v=u_1Y3ogkPDg, abgerufen am 24.08.2015. Richard, C. (1963): Summer holiday. https://www.youtube.com/watch?v=uDIcAYg4Ie8, abgerufen am 24.08.2015. Anmerkung: Verschiedene Schulbücher einschlägiger Verlage bieten entsprechende Ferienhefte als Zusatzmaterial an.

Leistungsüberprüfung und -rückmeldung  Das Schreiben eines travel reports und einer Ferienrätselgeschichte fließen als besondere Leistung in die Bewertung der sonstigen Mitarbeit mit ein. Folgende Bewertungskriterien sind dabei je nach Textsorte denkbar: heading, exciting words, simple past forms, surprising ending  Mögliche Gestaltung einer Klassenarbeit: o Listening comprehension (Überprüfung z. B. in Form von Multiple Choice-Aufgaben) o geschlossene bzw. halb-offene Aufgaben zu behandelten grammatikalischen Phänomenen mit inhaltlichem Bezug zum Thema (z.B.: Steigerung von Adjektiven: My summer holidays were great last year. The winter holidays in 2014 were even better. But my summer holidays in Spain this year were the best.) o produktionsorientierte Schreibaufgabe zum Thema summer holidays (z. B. Write a travel report about your favourite place that you visited during the summer holidays. Say why it was your favourite place.)

Möglichkeiten zur Entlastung  Fakultativ: Die Klasse entwickelt einen eigenen travel guide  Fokussierung auf o Aufgreifen und Weiterentwicklung von Hör/Hörsehstrategien (vgl. UV 5.1.1 & UV 5.2.2) o Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: Gefühle über Ereignisse ausdrücken (z.B. expressing likes/dislikes, vgl. UV 5.1.3)  Die Einbindung folgender Kompetenzen kann bzgl. Anforderungshöhe, Umfang und Komplexität variabel gestaltet werden: o Leseverstehen: Lehrbuchtexten und adaptierten Texten (z. B. kurzen Geschichten, Spielszenen) wichtige inhaltliche Aspekte entnehmen. Kurzen privaten Alltagstexten (z.B. Postkarten, Briefen) die wesentlichen Informationen entnehmen o Schreiben: kurze persönliche Alltagstexte (u.a. Briefe, Postkarten, E-Mails) schreiben und Sachverhalte aus dem eigenen Erfahrungshorizont (u.a. Familie, Freunde, Reisen) zusammenhängend beschreiben und erklären MK: für schriftliche Produktionen Gedanken und Ideen sammeln und notieren; unterschiedliche Formen der Wortschatzarbeit einsetzen (z. B. Wortfelder bilden, mit chunks arbeiten) (SL) o Sprachmittlung: in einfachen, im Rollenspiel simulierten Anwendungssituationen Äußerungen verstehen und in der jeweils anderen Sprache das Wichtigste wiedergeben bzw. erklären

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Halbjahr 7.1 Unterrichtsvorhaben7.1. I love London Das Unterrichtsvorhaben dient der eigenständigen Entdeckung des multikulturellen London und seiner Sehenswürdigkeiten durch das Anfertigen eines Dossiers/einer Präsentation. Dabei lernen die SuS, einen Tagesausflug nach London für die Familie zu planen, Ziele auszuwählen, sich auf einer city map sowie einer tube map zu orientieren, englische Informationen in der Muttersprache zusammenzufassen und Fakten in einer Vermittlerrolle darzulegen. Der methodische Zugriff erfolgt sowohl handlungsorientiert durch role plays in Form simulierter Alltagssituationen, wie sie sich z.B. am Fahrkartenschalter ereignen können, als auch produktionsorientiert. Gesamtstundenkontingent: ca. 24 Std.

Interkulturelle Kompetenzen  Orientierungswissen: Feste und Traditionen, exemplarische historisch oder kulturell wichtige Persönlichkeiten, Ereignisse, Einblicke in altersgemäße aktuelle kulturelle Ereignisse  Werte, Haltungen und Einstellungen: spielerisch andere Sichtweisen erproben (z.B. in Rollenspielen) und kulturspezifische Besonderheiten erkennen  Handeln in Begegnungssituationen: fiktive Begegnungssituationen bewältigen; einige wichtige kulturspezifische Verhaltensweisen (u. a. Begrüßungsrituale, Anredekonventionen) kennen und anwenden

Kommunikative und methodische Kompetenzen Schwerpunkte:  Sprechen: an Gesprächen teilnehmen/Sprachmittlung: in Rollenspielen (z.B. Familienbesuch in London) eine Vermittlerrolle einnehmen: Äußerungen verstehen (z.B. bei Stadtführungen) und in der jeweils anderen Sprache das Wichtigste wiedergeben bzw. erklären. Auf einfache Sprechanlässe reagieren und einfache Sprechsituationen bewältigen (u.a. Begrüßungs- und Abschiedsformeln verwenden, Informationen austauschen, Auskünfte einholen und geben). MK: Dialoge szenisch gestalten (UTM)  Schreiben: einfache Modelltexte (u.a. Informationstexte, kurze Geschichten) umformen (z.B. in Dialoge zwischen Tourist und Local) MK: eigene Texte nach Vorlagen gestalten und einfache Umformungen vornehmen (u.a. Austauschen, Umstellen, Ausschmücken von Textelementen), Bild- und Textinformationen in Beziehung setzen (z.B. eine eigene Broschüre über London erstellen) (UTM) Begleitend:  Hörverstehen: adaptierten und einfachen authentischen Hörtexten wesentliche praktische Informationen entnehmen MK: gelenkte Aufgaben zum detaillierten, suchenden bzw. selektiven und globalen Hören bearbeiten (z.B. Wegbeschreibungen)  Leseverstehen: kurzen öffentlichen Alltagstexten (z.B. Informationsbroschüren, Stadtplänen, U-Bahn-Plänen, Reiseführern) die wesentlichen Informationen entnehmen MK: einfache authentische Materialien (vor allem Texte und Bilder) im Internet recherchieren und themenspezifisch für ein Dossier/für eine Präsentation zusammenstellen (SL)

Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln Aussprache und Intonation: die Intonation von Fragen und Aufforderungen angemessen realisieren Wortschatz: über einen hinreichend großen Grundwortschatz verfügen, um elementaren Kommunikationsbedürfnissen gerecht zu werden und sich in Alltagssituationen verständigen zu können (z. B. giving explanations, asking for information, expressing emotions) Grammatik: ein grammatisches Grundinventar in einfachen vertrauten Situationen soweit korrekt verwenden, dass die Verständlichkeit gesichert ist: z.B. Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten und Geschehnisse eines Ausfluges nach London benennen und beschreiben (z.B. unregelmäßige Verbformen des simple past, relative clauses), Fragen und Aufforderungen formulieren (z.B. giving and asking for directions) Orthographie: zunehmend sicher über die Orthographie eines erweiterten Grundwortschatzes verfügen

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Texte und Medien Casimiro, A. (2012): This is London. https://www.youtube.com/watch?v=P2WQBD6nNY4, abgerufen am 04.08.2015. Hay, S. (2013): My London. https://www.youtube.com/watch?v=iYHL4vrF9s0, abgerufen am 04.08.2015. James, M. (2013): The Adventures of Sherlock Holmes Retold For Kids. Beginner Reader Classics. North Charleston: CreateSpace Independent Publishing Platform. Lamprell, K. (2011): Not-For-Parents. London: Everything You Ever Wanted to Know. Melbourne und London: Lonely Planet. Syme, R. (2012): Unterwegs in Großbritannien. Sprache, Spaß und Spiel auf der Reise. Berlin: Cornelsen Verlag. Williams, M. (2015): Sherlock Holmes: Sherlock For Kids 3-in-1 Box Set: The Engineer's Thumb; The Speckled Band: The Six Napoleons. Classics For Kids: Sherlock Holmes Book 8. Kindle Edition. London: Odyssey. Anmerkungen:  Im Internet stehen Stadtpläne sowie U-Bahn-Pläne von London zum kostenfreien Download bereit, z.B. unter http://www.visitlondon.com/traveller-information/getting-around-london/london-maps-and-guides/free-london-travel-maps sowie https://tfl.gov.uk/maps/track/tube, abgerufen am 04.08.2015.  Verschiedene Schulbücher einschlägiger Verlage bieten das Thema London als Unit in den Klassen 6 und 7 an.

Leistungsüberprüfung und -rückmeldung  Die Präsentation der Rollenspiele sowie die Anfertigung des Dossiers/der Präsentation fließen in die Bewertung der sonstigen Mitarbeit ein. Die Bewertung und Gewichtung der gewählten Kriterien sind dem zu erwartenden Sprachniveau sowie dem zu bewertenden Produkt anzupassen.  Mögliche Gestaltung einer Klassenarbeit: o Mediation: Kaufen eines U-Bahn-Tickets am Schalter mit der Familie, wobei die Kinder ihre Eltern beim Kauf der Fahrkarten auf Englisch unterstützen. o Grammar: Offene Aufgabe zu A day out in London (Gebrauch von relative clauses: Unterscheidung who/which/that, z.B. Yesterday I saw a man who stood….. o Writing: In der Schreibaufgabe beschreiben die SuS eine Alltagsszene in London. Dabei wählen sie die Zeitform des simple past und verwenden relative clauses.

Möglichkeiten zur Entlastung  Fakultativ: Geschichte Londons, guy fawkes day, kreative Eigenproduktion von Kriminalgeschichten  Fokussierung auf o Aufgreifen von Sprechen: Gefühle über Ereignisse ausdrücken (vgl. UV 6.1.1); nach Informationen fragen (vgl. UV 5.1.1) o Bewusstmachung und Weiterentwicklung von Sprachmittlungsstrategien (vgl. UV 5.1.2) o Sprachliche Mittel: Einüben von phrases zur Begrüßung und Verabschiedung sowie einfachen Strategien, um den Kommunikationsfluss aufrecht zu erhalten (vgl. UV 5.2.1)  Die Einbindung folgender Kompetenzen kann bzgl. Anforderungshöhe, Umfang und Komplexität variabel gestaltet werden: o Hörverstehen: adaptierten und einfachen authentischen Hörtexten wesentliche praktische Informationen entnehmen MK: gelenkte Aufgaben zum detaillierten, suchenden bzw. selektiven und globalen Hören bearbeiten (z.B. Wegbeschreibungen) o Leseverstehen: kurzen öffentlichen Alltagstexten (z.B. Informationsbroschüren, Stadtplänen, U-Bahn-Plänen, Reiseführern) die wesentlichen Informationen entnehmen MK: einfache authentische Materialien (vor allem Texte und Bilder) im Internet recherchieren und themenspezifisch für ein Dossier/für eine Präsentation zusammenstellen (SL)

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Halbjahr 7.1 Unterrichtsvorhaben 7.1.: Sport around the world Das Unterrichtsvorhaben dient der inhaltlichen und kreativen Auseinandersetzung mit Sachtexten, Bildern und Grafiken zu kulturellen und gesellschaftlichen Aspekten des Themenbereichs Sport. Dabei reflektieren die SuS zunächst die Bedeutung von Sport und Sportereignissen in ihrem eigenen Alltag und Lebensumfeld. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen erarbeiten sie kulturelle und gesellschaftliche Aspekte von Sport in verschiedenen englischsprachigen Ländern und erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu ihrer Lebenswelt. Daraufhin erstellen sie eine Werbekampagne zu einer von ihnen gewählten Sportart/Sportereignis aus einem englischsprachigen Land. Gesamtstundenkontingent: ca. 20 Std.

Interkulturelle Kompetenzen  Orientierungswissen: Aspekte der gesellschaftlichen Wirklichkeit der eigenen Welt und weiterer englischsprachiger Länder (z.B. Einblicke in das Alltagsleben (Sport), Aspekte des Schulalltags; Einblicke in wichtige kulturelle Ereignisse, z.B.: American Super Bowl): Bewusstmachung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden  Werte, Haltungen und Einstellungen: Auseinandersetzung mit altersgemäßen kulturspezifischen Wertvorstellungen in anderen englischsprachigen Ländern anhand einfacher authentischer Texte im Rahmen einer produktorientierten Arbeit (z.B. Erstellung eines Radio-Features, einer Broschüre, oder eines Flyers)  Handeln in Begegnungssituationen: reale und fiktive Begegnungssituationen bewältigen

Kommunikative und methodische Kompetenzen Schwerpunkte:  Leseverstehen: authentischen Alltagstexten (z.B. Broschüren, Flyer, Plakate) wesentliche Informationen entnehmen MK: aufgabenbezogen zwischen dem detaillierten, suchenden bzw. selektiven und globalen Lesen wechseln; inhaltlich wichtige Passagen markieren und durch eigene, auch komplexe Notizen (z.B. Mind Maps, Cluster) festhalten  Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: freies oder materialgestütztes Sprechen MK: inhalts- und themenbezogene Stoffsammlungen und Gliederungen erstellen; mündliche monologische Texte nach einem einfachen Schema strukturieren; Projekte durchführen und die Ergebnisse mit verschiedenen Präsentationsformen (z.B. als Radio-Feature, Broschüre, Flyer) vorstellen (SL) Begleitend:  Hör-/Hörsehverstehen: einer Unterhaltung die Hauptinformationen entnehmen (u.a. Thema, Aussagen unterschiedlicher Sprecher)  Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: in Rollenspielen und Partnerinterviews unterschiedliche Perspektiven erkunden MK: Rollenspiele zu einfachen Textvorlagen durchführen  Schreiben: Sachverhalte gemäß vorgegebenen Textsorten darstellen (z.B. inhaltliche Zusammenfassungen); MK: inhalts- und themenbezogene Stoffsammlungen und Gliederungen erstellen  Sprachmittlung: aus kurzen englischsprachigen Gebrauchstexten (z.B. Spielregeln) die Kernaussage erschließen und auf Deutsch sinngemäß wiedergeben

Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln  Aussprache und Intonation: in kurzen freien Gesprächen verstanden werden, auch wenn sie nicht akzentfrei sprechen Wortschatz: einen funktionalen (u.a. describing something, drawing attention to something, introducing/concluding a statement, praising someone) und thematisch erweiterten Grundwortschatz (sports: e.g. actions, equipment, location, adjectives for watching or doing sports) im Allgemeinen so angemessen und routiniert anwenden, dass eine Verständigung über verschiedene Aspekte der persönlichen Lebensgestaltung möglich ist; unterschiedliche Formen der Wortschatzarbeit einsetzen (u.a. mit Definitionen arbeiten)  Grammatik: ein erweitertes grammatisches Inventar in vertrauten Situationen in der Regel korrekt verwenden, dass auch bei noch auftretenden Fehlern deutlich wird, was ausgedrückt werden soll, z.B relative clauses, um Definitionen zu formulieren (z.B. Superbowl is an event which…); verbs of perception + adjective, um Eindrücke zu beschreiben (z.B. Winning a fooball match feels great.)

 Orthographie: zunehmend sicher in der Orthographie eines erweiterten Grundwortschatzes, so dass Schrifttexte durchgängig verständlich sind

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Texte und Medien Sachtexte http://www.bridge-online.cz/aitom/upload/maturita/temata/24_typical_sports_english_speaking_countries.pdf (abgerufen am 08.09.2015) http://www.sedl.xf.cz/sports_ESC.pdf (abgerufen am 08.09.2015) Anmerkung: In vielen Schulbüchern der 7. Klasse finden sich außerdem kürzere Sachtexte, die thematisch zum Thema Sport around the World passen.

Leistungsüberprüfung und –rückmeldung  Die Gestaltung der Werbekampagne fließt in die Bewertung der sonstigen Mitarbeit ein  Mögliche Gestaltung einer Klassenarbeit: Sachtext zum Themenbereich Sport zur Verfügung stellen; reading comprehension (z.B. true/false mit Korrektur der falschen Behauptungen, Zuordnung von Überschriften); geschlossene und halboffene Aufgaben zu behandelten grammatikalischen Phänomenen mit inhaltlichen Bezug zum Thema Sport; produktionsorientierte Aufgabe: z.B. Umformung des Originaltexts (z.B. Tagebucheintrage oder Zeitungsartikel über ein Sportereignis)

Möglichkeiten zur Entlastung  Fakultativ: Umfang/Komplexität des Radio-Features  Fokussierung auf o Aufgreifen von Sprechen: ausführliche Beschreibung (vgl. UV 5.2.2); Sportarten (vgl. UV 6.2.1) o Aufgreifen und Weiterentwicklung von Lesestrategien (vgl. UV 6.2.3) o Textsorte Sach- und Gebrauchstexte (vgl. UV 6.2.1)  Die Einbindung folgender Kompetenzen kann bzgl. Anforderungshöhe, Umfang und Komplexität variabel gestaltet werden: o Hör-/Hörsehverstehen: einer Unterhaltung die Hauptinformationen entnehmen (u.a. Thema, Aussagen unterschiedlicher Sprecher) o Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: in Rollenspielen und Partnerinterviews unterschiedliche Perspektiven erkunden MK: Rollenspiele zu einfachen Textvorlagen durchführen o Schreiben: Sachverhalte gemäß vorgegebenen Textsorten darstellen (z.B. inhaltliche Zusammenfassungen); MK: inhalts- und themenbezogene Stoffsammlungen und Gliederungen erstellen o Sprachmittlung: aus kurzen englischsprachigen Gebrauchstexten (z.B. Spielregeln) die Kernaussage erschließen und auf Deutsch sinngemäß wiedergeben

Halbjahr 7.2 Unterrichtsvorhaben 7.2.: Canada – a country of contrasts Das Unterrichtsvorhaben dient der inhaltlichen und kreativen Auseinandersetzung mit verschiedenen Fakten und Bereichen zum Leben in Kanada. Neben der Erarbeitung von Fakten über das Land und den geografischen Unterschieden zu Deutschland erfolgt schwerpunktmäßig eine Auseinandersetzung mit den vielen Gesichtern Kanadas (Mehrsprachigkeit, faszinierende Großstädte, endlose Weiten, Berge und Wildnis) und den Besonderheiten des Landes. Besonderes Augenmerk gilt hier den Ureinwohnern und ihrer heutigen Lebensweise sowie der Besiedlung und Einwanderung nach Kanada. Außerdem lernen die Schüler und Schülerinnen die berühmten Sportarten Lacrosse und Eishockey kennen. Das gesamte Unterrichtsvorhaben dient der Vorbereitung auf die mündliche Kommunikationsprüfung. Daher steht die kommunikative Kompetenz Sprechen im Vordergrund und soll hier ausführlich geübt werden. Gesamtstundenkontingent: ca. 23 Std.

Interkulturelle Kompetenzen  Orientierungswissen: Fakten über Kanada, Natur und Wildnis, geografische Unterschiede zu Deutschland und Generationenkonflikte  Werte, Haltungen und Einstellungen: Auseinandersetzung mit kulturspezifischen Werten und Rollen (Erstellung von Informationspostern)  Handeln in Begegnungssituationen: fiktive und reale Begegnungssituationen bewältigen (im gallery walk Arbeitsergebnisse präsentieren)

Kommunikative und methodische Kompetenzen

Schwerpunkte:  Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: anhand von statistischem Zahlenmaterial Vergleiche zwischen Deutschland und Kanada anstellen, , Bilder beschreiben, analysieren und kommentieren, zu einem ausgewählten Aspekt eine Präsentation halten  Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: Dialoge vorbereiten, Informationen, Meinungen in einem Dialog austauschen, eigene Interessen unterbreiten, diese vertreten und seine Meinung begrüden,  MK: Bildbeschreibung, Analyse und Kommentar, Dialoge führen

Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln  Aussprache und Intonation: in kurzen freien Gesprächen verstanden werden, auch wenn die Aussprache nicht akzentfrei ist  Wortschatz: einen funktionalen (u.a. reporting, expressing opinions) und thematisch erweiterten Grundwortschatz im Allgemeinen so angemessen und routiniert anwenden, dass eine Verständigung über das Thema „Canada – a country of contrasts“ möglich ist  Grammatik: ein erweitertes grammatisches Inventar in vertrauten Situationen in der Regel korrekt verwenden, so dass auch bei noch auftretenden Fehlern deutlich wird, was ausgedrückt werden soll; die eigene Meinung darstellen und begründen können 

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Halbjahr 8.1 Unterrichtsvorhaben 8.1: New York – Off to the new world: Immigration to the US Das Unterrichtsvorhaben dient der inhaltlichen und handlungsorientierten Auseinandersetzung mit dem Themenbereich Immigration to the US. Die SuS lernen zunächst die Metropole New York und deren vielfältigen (multi-)kulturellen Facetten kennen. Ellis Island dient als Ausgangspunkt für die Erarbeitung historischer Hintergründe und persönlicher Einzelschicksale im Rahmen der Immigration. Die Erarbeitung erfolgt u.a. anhand von authentischen Hörtexten, Filmausschnitten, Sachtexten, Bildern, Grafiken. Anhand von selbsterstellten timelines von 1820 bis zur heutigen Zeit werden exemplarisch geschichtliche, wirtschaftliche und politische Hintergründe erarbeitet und in Beziehung zum Thema „Migration“ gesetzt. In Rollenspielen reflektieren die SuS die Situation, Beweggründe und Hoffnungen der Einwanderer, die in Ellis Island ankommen, ggf. vor dem Hintergrund eigener Migrationserfahrungen. Gesamtstundenkontingent: ca. 24 Std.

Interkulturelle Kompetenzen  Orientierungswissen: Migration als persönliches Schicksal (Auswanderung von Europa in die USA)  Werte, Haltungen und Einstellungen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Welt, in der sie leben, bewusst machen  Handeln in Begegnungssituationen: einfache Begegnungssituationen auch mit Blick auf mögliche Missverständnisse und Konflikte bewältigen

Kommunikative und methodische Kompetenzen Schwerpunkte:  Leseverstehen: im Unterricht thematisch vorbereiteten Sachtexten (u.a. fact sheets, biographies) wesentliche Informationen (z.B. Daten, Fakten, Statistiken, Meinungen, Argumente) entnehmen und dabei gezielt Vorkenntnisse beim Verstehensprozess einsetzen MK: aufgabenbezogen zwischen dem detaillierten, suchenden bzw. selektiven und globalen Lesen wechseln; Texterschließungsverfahren einsetzen, um die Wirkung von einfachen authentischen Sachtexten zu erkunden (UTM)  Hör-/Hörsehverstehen: einfachen Audiosequenzen und Filmausschnitten (z.B. Dokumentationen) wichtige Informationen zum Thema entnehmen MK: aufgabenbezogen zwischen dem detaillierten, selektiven und globalen Hören wechseln; Vorwissen und Kontextwissen nutzen, um auch implizit gegebene Informationen zu erschließen Begleitend:  Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: Gespräche beginnen, fortführen und beenden; in Gesprächssituationen Erfahrungen, Erlebnisse und Gefühle einbringen  Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: in kurzen Präsentationen Arbeitsergebnisse unter Verwendung von einfachen visuellen Hilfsmitteln oder Notizen vortragen; den Inhalt von Texten und Filmsequenzen wiedergeben und persönlich werten MK: die Ergebnisse mit unterschiedlichen Hilfen (u.a. Bilder, Zeichnungen, Fotos) in verschiedenen Präsentationsformen (u.a. Informationstext) vorstellen (SL)  Schreiben: Sachverhalte gemäß vorgegebenen Textsorten darstellen (u.a. inhaltliche Zusammenfassungen, Stellungnahmen mit Begründungen) MK: inhalts- und themenbezogene Stoffsammlungen erstellen; Projekte durchführen  Sprachmittlung: auf Deutsch bzw. Englisch gegebene Informationen in bekanntem Kontext und in geübtem Textformat in der jeweils anderen Sprache wiedergeben

Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln  Aussprache und Intonation: in kurzen freien Gesprächen verstanden werden, auch wenn die Aussprache nicht akzentfrei ist  Wortschatz: einen funktionalen (u.a. giving reasons, justifying, expressing hope) und thematisch erweiterten Grundwortschatz im Allgemeinen so angemessen und routiniert anwenden, dass eine Verständigung über das Thema Immigration (Bereich interkulturelles Lernen) möglich ist  Grammatik: ein erweitertes grammatisches Inventar in vertrauten Situationen in der Regel korrekt verwenden, dass auch bei noch auftretenden Fehlern deutlich wird, was ausgedrückt werden soll, z.B. Infinitiv mit ‚to‘ nach einem Verb und einem Objekt, um Hoffnungen, Erwartungen und Wünsche von Einwanderern in die USA auszudrücken

 Orthographie: zunehmend sicher in der Orthographie eines erweiterten Grundwortschatzes werden

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Texte und Medien Musik/Lyrics: z.B.: Beastie Boys: An open letter to NYC (Aus dem Internet: https://www.youtube.com/watch?v=LItOrlOi9SA), abgerufen am 11.06.2015 Alicia Keys: Empire State of Mind (Aus dem Internet: https://www.youtube.com/watch?v=oMX1sc3eOTE) , abgerufen am 11.06.2015 Kurzfilme/Kurzdokumentationen: Online verfügbar (abgerufen am 11.6.2015), z.B.: https://archive.org/details/Immigrat1946 http://teacher.scholastic.com/activities/immigration/webcast.htm Sachtexte, Zeichnungen, Fotos, Grafiken: Online verfügbar (abgerufen am 11.6.2015), z.B.: http://teacher.scholastic.com/activities/immigration/immigration_data/periods-and-region.htm http://teacher.scholastic.com/activities/immigration/tour/index.htm http://www.shauntan.net/books/the-arrival.html Anmerkung: In vielen Schulbüchern der 8. Klasse finden sich außerdem kürzere Sachtexte, die thematisch zu den Themen New York oder Immigration to the US passen

Leistungsüberprüfung und –rückmeldung  Die inhaltliche Gestaltung und Präsentation der Rollenspiele fließt in die Bewertung der sonstigen Mitarbeit ein (mögliche Kriterien: Vollständigkeit, Gewissenhaftigkeit/Ausführlichkeit der Darstellung, sprachliche Richtigkeit)  Mögliche Gestaltung einer Klassenarbeit: o Hörverstehenstext zum Thema New York oder Immigration zur Verfügung stellen: Listening comprehension (z.B. true/false, Fragen zum Text, gap activity) o geschlossene und halb-offene Aufgaben zu behandelten grammatikalischen Phänomenen mit inhaltlichen Bezug zum Thema New York/Immigration o produktionsorientierte Aufgabe: z.B. Beschreibung eines diskontinuierlichen Textes zum Thema Immigration to New York/to the US z.B. Schreiben eines Briefes aus Sicht eines Einwanderers, der gerade in New York angekommen ist

Möglichkeiten zur Entlastung  Fakultativ: Anzahl und Komplexität der thematisch ausgerichteten Projekte innerhalb des Unterrichtsvorhabens  Fokussierung auf o Textsorte Sachtext (vgl. UV 7.1.3) sowie diskontinuierliche Texte o Aufgreifen und Weiterentwicklung von Hör/Hörsehstrategien in Filmausschnitten (vgl. UV 7.1.3)  Die Einbindung folgender Kompetenzen kann bzgl. Anforderungshöhe, Umfang und Komplexität variabel gestaltet werden: o Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: Gespräche beginnen, fortführen und beenden; in Gesprächssituationen Erfahrungen, Erlebnisse und Gefühle einbringen o Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: in kurzen Präsentationen Arbeitsergebnisse unter Verwendung von einfachen visuellen Hilfsmitteln oder Notizen vortragen; den Inhalt von Texten und Filmsequenzen wiedergeben und persönlich werten MK: die Ergebnisse mit unterschiedlichen Hilfen (u.a. Bilder, Zeichnungen, Fotos) in verschiedenen Präsentationsformen (u.a. Informationstext) vorstellen (SL) o Schreiben: Sachverhalte gemäß vorgegebenen Textsorten darstellen (u.a. inhaltliche Zusammenfassungen, Stellungnahmen mit Begründungen) MK: inhalts- und themenbezogene Stoffsammlungen erstellen; Projekte durchführen o Sprachmittlung: auf Deutsch bzw. Englisch gegebene Informationen in bekanntem Kontext und in geübtem Textformat in der jeweils anderen Sprache wiedergeben

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Halbjahr 9.1 Unterrichtsvorhaben 9.1: Down under in Australia Das Unterrichtsvorhaben dient der Auseinandersetzung mit Australien unter interkulturellen (auch landeskundlichen) Aspekten und den bereits bestehenden Vorstellungen, die SuS von dem Land haben. Zentraler Gesichtspunkt des Vorhabens ist der kritische Umgang mit dem Thema Down under, um die einseitige Sicht der bunten Bilder mit ihrer romantisierenden Vermittlung Australiens als Work & Travel-, Backpacker- und Naturparadies zu konterkarieren. So schärft eine Pro- und Kontra-Diskussion das Bewusstsein für die Grenzen des Tourismus am Beispiel des Great Barrier Reef. Im zweiten Teil folgt die Analyse des Films Rabbit-Proof Fence, der mit der Marginalisierung und Diskriminierung der indigenen Minderheit und der Dominanz der weißen Einwanderer die tiefgreifenden soziokulturellen Probleme in der Gesellschaft (insbesondere der Stolen Generation) aufgreift. Ziel ist die Analyse des Settings, der Figurenkonstellation und der Atmosphäre. Die Begegnung mit der im Film dargestellten Kultur und Religion der Ureinwohner ermöglicht den SuS die Wertschätzung der alten Traditionen und Rituale und die Überwindung von gängigen Klischees in Bezug auf aktuelle Probleme wie Ausgrenzung, Arbeitslosigkeit und Alkoholismus, die mit der indigenen Minderheit assoziiert werden. Gesamtstundenkontingent: ca. 20 Std.

Interkulturelle Kompetenzen  Orientierungswissen: Leben von Heranwachsenden, Jugendkulturen, z.B. in indigenen Minderheiten  Werte, Haltungen und Einstellungen: Lebensbedingungen und Lebensweisen von Menschen anderer Kulturen vergleichen und kulturbedingte Unterschiede und Gemeinsamkeiten nachvollziehen und erläutern  Handeln in Begegnungssituationen: kulturspezifische Konventionen erkennen und beachten; sich mit Blick auf mögliche Missverständnisse und Konflikte einfühlsam im Umgang mit anderen verhalten

Kommunikative und methodische Kompetenzen Schwerpunkte:  Hör-/Hörsehverstehen: Filmsequenzen wesentliche Informationen entnehmen (Figuren, setting, Handlung)  Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: an einfachen Pro- und Kontra-Diskussionen teilnehmen; Strategien zur Überwindung von Kommunikationsschwierigkeiten entwickeln MK: das Zusammenspiel von Sprache, Bild und Ton in einfachen Filmausschnitten beschreiben (UTM) Begleitend:  Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: den Inhalt von Filmpassagen zusammenfassen und eine eigene Meinung dazu vertreten; über eigene Interessen und Erfahrungen berichten oder von einem erlebten Ereignis erzählen MK: szenische Texte sinngestaltend vortragen; Rollenspiele, Figureninterviews für das szenische Interpretieren nutzen (UTM)  Leseverstehen: Sachtexten wesentliche Punkte entnehmen sowie Einzelinformationen in den Kontext der Gesamtaussage einordnen  Schreiben: zu Problemen argumentierend Stellung nehmen MK: den Einsatz besonderer inhaltlicher Muster und sprachlicher Mittel als absichtsvoll beschreiben (u.a. typische Handlungsabläufe und Figurenkonstellationen erkennen) (UTM)  Sprachmittlung: als Mittler zwischen deutsch- und englischsprachigen Sprecherinnen und Sprechern aus einem kurzen Alltagsgespräch (u.a. zur Person, Verabredungen) Informationen erschließen und in der jeweils anderen Sprache sinngemäß wiedergeben

Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln  Aussprache und Intonation: in authentischen Gesprächssituationen und einfach strukturierter freier Rede Aussprache und Intonation weitgehend angemessen realisieren  Wortschatz: produktiv und rezeptiv einen funktionalen und thematisch erweiterten Grundwortschatz für das fachmethodische Arbeiten im Umgang mit Texten und Medien zur Beschreibung und Erläuterung sprachlicher Phänomene angemessen anwenden (z.B. organizing speech)  Grammatik: räumliche, zeitliche und logische Bezüge innerhalb eines Satzes erkennen und selbstständig formulieren; Anwendung von participles sowie infinitives after verbs of perception and an object, um Eindrücke aus dem Film zu schildern und zu erläutern

 Orthographie: grundlegende orthographische Gesetzmäßigkeiten festigen und weitgehend automatisieren

Texte und Medien ABC Fact Check (2014): Fact File: How healthy is the Great Barrier Reef? Aus dem Internet: http://www.abc.net.au/news/2014-0903/how-healthy-is-the-great-barrier-reef-fact-file/5649810, abgerufen am 18.06.2015. BBC (2014): Great Barrier Reef 1 Nature’s Miracle. Aus dem Internet: https://www.youtube.com/watch?v=AK1sfx3iGbA, abgerufen am 18.06.2015. Guurrbi Tours (2012): The Guurrbi Blog. Aus dem Internet: http://guurrbitours.blogspot.de/2011/10/aboriginal-family-respecttaboos.html, abgerufen am 18.06.2015. Noyce, P. (2002): Rabbit-Proof Fence. DVD. Praxis Englisch (2009): Australia – What’s up Down Under? Ausgabe Februar Heft 1/2009. Inhaltsverzeichnis abrufbar unter: http://www.praxisenglisch.de/heft/23740901/Ausgabe-Februar-Heft-1-2009-Australia-What-39-s-up-DownUnder?PHPSESSID=k6e0cngfs735p02tea6hlh2kp5, abgerufen am 18.06.2015. Praxis Englisch (2011): Nature and environment. An endangered natural treasure. Das Great Barrier Reef in Gefahr. Ausgabe Juni Heft 3/2011. Übersicht abrufbar unter: http://www.praxisenglisch.de/suche/nach?keyword=Great+Barrier+Reef+, abgerufen am 18.06.2015. Stolen Generations' Testimonies Foundation (o.J.): Stolen Generations’ Testimonies. Aus dem Internet: http://stolengenerationstestimonies.com/index.php/testimonies/index.1.html, abgerufen am 18.06.2015. WWF (o.J.): Great Barrier Reef. Aus dem Internet: http://www.wwf.org.au/our_work/saving_the_natural_world/oceans_and_marine/priority_ocean_places/great_barrier_reef/, abgerufen am 18.06.2015.

Leistungsüberprüfung und -rückmeldung  Präsentationen, Pro- und Kontra-Diskussionen sowie Rollenspiele fließen in die Bewertung der mündlichen Mitarbeit ein (mögliche Kriterien: sprachliche Richtigkeit, Intonation, Aussprache, inhaltliche Kohärenz, Wortschatz, fluency)  Mögliche Gestaltung einer Klassenarbeit: o Für das Hörsehverstehen wird den SuS eine Filmsequenz vorgespielt, wobei zunächst das Verständnis des Plots überprüft wird, indem die SuS Satzanfänge vervollständigen. o In einer halboffenen Aufgabe werden anschließend die Grammatik der participles, infinitives after verbs of perception and an object und das Verständnis des Settings überprüft. o Als letzte Aufgabe zur Schreibproduktion verfassen die SuS an einen der Protagonisten des Films einen personal letter, der die Komponenten aus Aufgabe 1 und 2 in einer neuen Perspektive aufgreift und weiterentwickelt (Verständnisüberprüfung der Figurenkonstellation).

Möglichkeiten zur Entlastung  Fakultativ: Umfang der filmanalytischen Aspekte und Techniken  Fokussierung auf o Ausbau von Sprechen: Argumentieren, Weiterentwicklung von Strategien zur Überwindung von Kommunikationsschwierigkeiten (vgl. UV 7.2.2) o Hör-/Hörsehverstehen: gezielte Informationsentnahme aus Filmen (vgl. u.a. UV 8.1.1)  Die Einbindung folgender Kompetenzen kann bzgl. Anforderungshöhe, Umfang und Komplexität variabel gestaltet werden: o Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: den Inhalt von Filmpassagen zusammenfassen und eine eigene Meinung dazu vertreten; über eigene Interessen und Erfahrungen berichten oder von einem erlebten Ereignis erzählen MK: szenische Texte sinngestaltend vortragen; Rollenspiele, Figureninterviews für das szenische Interpretieren nutzen (UTM) o Leseverstehen: Sachtexten wesentliche Punkte entnehmen sowie Einzelinformationen in den Kontext der Gesamtaussage einordnen o Schreiben: zu Problemen argumentierend Stellung nehmen MK: den Einsatz besonderer inhaltlicher Muster und sprachlicher Mittel als absichtsvoll beschreiben (u.a. typische Handlungsabläufe und Figurenkonstellationen erkennen) (UTM) o Sprachmittlung: als Mittler zwischen deutsch- und englischsprachigen Sprecherinnen und Sprechern aus einem kurzen Alltagsgespräch (u.a. zur Person, Verabredungen) Informationen erschließen und in der jeweils anderen Sprache sinngemäß wiedergeben o Grammatik: räumliche, zeitliche und logische Bezüge innerhalb eines Satzes erkennen und selbstständig formulieren; Anwendung von participles sowie infinitives after verbs of perception and an object, um Eindrücke aus dem Film zu schildern und zu erläutern

Halbjahr 9.1 Unterrichtsvorhaben UV 9.1. – Your dream job – get the future started Die Unterrichtsreihe dient der Auseinandersetzung der SuS mit ihrer eigenen beruflichen Zukunft, z.B. bei international agierenden Arbeitgebern. Anhand standardisierter Fragebögen bzw. Persönlichkeitstests erkunden die SuS persönliche Stärken und Schwächen in Bezug auf eigene Berufswünsche und Lebensziele. Im Anschluss führen sie eine Internetrecherche zu ihrem Traumberuf durch und halten einen Kurzvortrag. Sie erkennen und erarbeiten formale Gemeinsamkeiten und Unterschiede hinsichtlich des Schreibens eines Lebenslaufes und eines Bewerbungsschreibens in den Sprachen Englisch, Französisch und Deutsch. In der letzten Phase üben die SuS das freie zusammenhängende Sprechen, indem sie ein job interview simulieren. Gesamtstundenkontingent: ca. 18 Std.

Interkulturelle Kompetenzen  Orientierungswissen: Berufsorientierung: berufliche Interessen von Heranwachsenden – Bewerbungen (u.a. Stellenanzeigen, Firmenprofile, Bewerbungsschreiben, Bewerbungsinterviews)  Werte, Haltungen und Einstellungen: Sach- und Gebrauchstexte bezogen auf kulturspezifische Merkmale erläutern (u.a. Verwendung von Stereotypen)  Handeln in Begegnungssituationen: in Begegnungssituationen im eigenen Umfeld gängige kulturspezifische Konventionen erkennen und beachten (u.a. Höflichkeitsformeln)

Kommunikative und methodische Kompetenzen Schwerpunkte:  Sprachmittlung: den Inhalt von einfachen Sach- und Gebrauchstexten in der jeweils anderen Sprache sinngemäß wiedergeben, z.B. company profiles erklären  Sprechen: an Gesprächen teilnehmen/zusammenhängendes Sprechen: in einem Interview konkrete Auskünfte geben (z.B. job interviews); Kurzreferat halten MK: Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen deutsch-, englisch- sowie französisch- und ggfs. herkunftssprachigen Arbeitswelten kennen und bewerten lernen Begleitend:  Hör-/Hörsehverstehen: medial vermittelten einfachen authentischen oder adaptierten Sachtexten wesentliche Informationen entnehmen  Leseverstehen: Sach- und Gebrauchstexten, Texten der öffentlichen Kommunikation wesentliche Punkte entnehmen MK: längere Texte aufgabenbezogen gliedern und zusammenfassen (u.a. Stichwortsammlung, Skizze)  Schreiben: Sachtexte (u.a. anwendungsorientierte Texte wie Lebenslauf, Bewerbungsschreiben und argumentative Texte) verfassen MK: schriftliche Modelltexte für die eigene Produktion abwandeln (u.a. Textelemente ersetzen, ausschmücken, umstellen), um unterschiedliche Wirkungen zu erkunden; Möglichkeiten des Internets aufgabenbezogen für Recherche, Kommunikation und sprachliches Lernen nutzen (UTM); Präsentationen gestalten (SL)

Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln  Aussprache und Intonation: auch in authentischen Gesprächssituationen und einfach strukturierter freier Rede Aussprache und Intonation weitgehend angemessen realisieren  Wortschatz: produktiv und rezeptiv einen funktionalen und thematisch erweiterten Grundwortschatz im Allgemeinen angemessen und routiniert anwenden (z.B. conducting an interview, negotiating, positive/negative evaluation)  Grammatik: Möglichkeiten einsetzen, um Zukünftiges auszudrücken, Annahmen und Bedingungen zu formulieren (Wdh. aller Zukunftsformen und conditional sentences)  Orthographie: grundlegende orthographische Gesetzmäßigkeiten festigen

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Texte und Medien Future Learn (2015): How to Succeed at: Writing Applications. https://www.futurelearn.com/courses/writing-applications, abgerufen am 31.05.2015. Lingua TV (2009): Business English – Applying for jobs, Part 1. https://www.youtube.com/watch?v=dMkp40_Dr0E, abgerufen am 31.05.2015. Lees, J. (2012): Job Interviews: Top Answers to Tough Questions. Mcgraw-Hill Publ. Comp. 3. Auflage. Oxford University Press (2015): Applying for a job. http://www.oxforddictionaries.com/words/applying-for-a-job, abgerufen am 31.05.2015. Spotlight Plus (5/2012): Word field – Talking about jobs. Inhaltsverzeichnis im Internet einsehbar: http://www.spotlightonline.de/products/plus/spotlight-plus-52012, abgerufen am 31.05.2015. Spotlight Pocket (9/2014): I love office English. Inhaltsverzeichnis im Internet einsehbar: http://www.spotlightonline.de/files/spotlight/Magazine_content/Documents/spotlight_0914_booklet_01_03.pdf, abgerufen am 31.05.2015. Anmerkung: In vielen Schulbüchern der 9. Klasse finden sich außerdem kürzere Sach- und Gebrauchstexte, die thematisch zu dem Unterrichtsvorhaben passen.

Leistungsüberprüfung und -rückmeldung  Präsentationen und Rollenspiele fließen in die Bewertung der mündlichen Mitarbeit ein (mögliche Kriterien: sprachliche Richtigkeit, Intonation, Aussprache, inhaltliche Kohärenz, Wortschatz, fluency)  Mögliche Gestaltung einer Klassenarbeit: o Mediation (den Eltern wird ein Company profile erklärt) o halboffene integrierte Aufgabe zum Gebrauch von verschiedenen Zukunftsformen, um auszudrücken, welche Veränderungen ein Bewerber nach einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch in dem Unternehmen plant) o eine vorbereitende Wortschatzaufgabe (Mind Map zu dem Thema Application) zur Schreibaufgabe (Aufsetzen eines Bewerbungsschreibens, das zu der vorher in der Mediation- sowie Grammatikaufgabe erarbeiteten Stellenausschreibung passt).

Möglichkeiten zur Entlastung  Fakultativ: Absprache zwischen den Fächern (D/F)  Fokussierung auf o Anknüpfung an Orientierungswissen „Job“ (vgl. UV 8.1.2) o Aufgreifen von Sprechen: konkrete Auskünfte geben und einholen (vgl. UV 6.2.1)  Die Einbindung folgender Kompetenzen kann bzgl. Anforderungshöhe, Umfang und Komplexität variabel gestaltet werden: o Hör-/Hörsehverstehen: medial vermittelten einfachen authentischen oder adaptierten Sachtexten wesentliche Informationen entnehmen o Leseverstehen: Sach- und Gebrauchstexten, Texten der öffentlichen Kommunikation wesentliche Punkte entnehmen MK: längere Texte aufgabenbezogen gliedern und zusammenfassen (u.a. Stichwortsammlung, Skizze) o Schreiben: Sachtexte (u.a. anwendungsorientierte Texte wie Lebenslauf, Bewerbungsschreiben und argumentative Texte) verfassen MK: schriftliche Modelltexte für die eigene Produktion abwandeln (u.a. Textelemente ersetzen, ausschmücken, umstellen), um unterschiedliche Wirkungen zu erkunden; Möglichkeiten des Internets aufgabenbezogen für Recherche, Kommunikation und sprachliches Lernen nutzen (UTM); Präsentationen gestalten (SL) o Orthographie: grundlegende orthographische Gesetzmäßigkeiten festigen

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Halbjahr 9.2 Unterrichtsvorhaben 9.2: “Get up, stand up, stand up for your rights” (Bob Marley) Das Unterrichtsvorhaben dient der kritischen Auseinandersetzung mit einzelnen Aspekten des politischen Systems der USA, Formen der politischen Teilhabe sowie der Menschenwürde. Dabei steht die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen und Gegenmaßnahmen bei Menschenrechtsverletzungen und der Missachtung von Bürgerrechten im Zentrum des Unterrichtsvorhabens. Bei der Diskussion von ausgewählten politischen Reden lernen die SuS, einen eigenen Standpunkt zu aktuellen Ereignissen begründend zu formulieren. Neben dieser inhaltlichen Komponente liegt der Fokus auf dem Leseverstehen und dem freien, zusammenhängenden Sprechen, um die obligatorische Mündliche Prüfung in der Jahrgangsstufe 9 durch Anteile von monologischen und dialogischen Sprechübungen vorzubereiten. Gesamtstundenkontingent: ca. 23 Std.

Interkulturelle Kompetenzen  Orientierungswissen: Einblicke in das politische System der USA, Demokratie und Menschenrechte  Werte, Haltungen und Einstellungen: Lebensbedingungen und Lebensweisen von Menschen anderer Kulturen vergleichen und kritisch Stellung nehmen  Handeln in Begegnungssituationen: sich auch mit Blick auf mögliche Meinungsverschiedenheiten, Missverständnisse und Konflikte einfühlsam im Umgang mit anderen verhalten

Kommunikative und methodische Kompetenzen Schwerpunkte:  Leseverstehen: Sach- und Gebrauchstexten, Texten der öffentlichen Kommunikation wesentliche Punkte entnehmen sowie Einzelinformationen in den Kontext der Gesamtaussage einordnen MK: inhaltlich oder stilistisch auffällige Passagen identifizieren und in Notizen festhalten, in Sachtexten einfache sprachliche bzw. rhetorische Mittel (u.a. in öffentlicher Sprache wie in Reden bzw. öffentlichen Diskussionen) sowie die Abfolge von Argumenten beschreiben (in darstellenden Texten) (SL)  Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: bei sprachlichen Schwierigkeiten Gespräche aufrechterhalten und sich auf die Gesprächspartnerinnen und -partner einstellen. An einfachen förmlichen Pro- und Kontra-Diskussionen teilnehmen. MK: Ein Grundinventar von Techniken zur Planung, Durchführung und Kontrolle von mündlichen (dialogischen und monologischen) Textproduktionsaufgaben funktional einsetzen Begleitend:  Hörverstehen und Hör-Sehverstehen: der Kommunikation im Unterricht vor allem bezogen auf Argumentation und Diskussion folgen. Medial vermittelten einfachen authentischen oder adaptierten Sachtexten (u.a. Fernsehnachrichten, Interviews, Diskussionen) wesentliche Informationen entnehmen MK: unterschiedliche Verarbeitungsstile des Hörens (detailliertes, suchendes bzw. selektives, globales und analytisches Hören) entsprechend ausgewählter bzw. vorgegebener Hörintentionen einsetzen, das Zusammenspiel von Sprache, Bild und Ton in einfachen Filmausschnitten beschreiben (SL)  Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: den Inhalt von problemorientierten Texten zusammenfassen und eine eigene Meinung dazu vertreten MK: die Möglichkeiten des Internets aufgabenbezogen für Recherche, Kommunikation und sprachliches Lernen nutzen (UTM)  Schreiben: Argumentative Texte verfassen, Sachtexte bezogen auf Inhalt und Form persönlich wertend kommentieren. Zu Problemen argumentierend Stellung nehmen MK: schriftliche Modelltexte für die eigene Produktion abwandeln (u.a. Textelemente ersetzen, ausschmücken, umstellen), um unterschiedliche Wirkungen zu erkunden  Sprachmittlung: den Inhalt von einfachen Sachtexten in der jeweils anderen Sprache sinngemäß wiedergeben, sofern ihnen Zusammenhänge vertraut sind

Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln  Aussprache und Intonation: auch in authentischen Gesprächssituationen und einfach strukturierter freier Rede Aussprache und Intonation weitgehend angemessen realisieren, auch längere Textpassagen sinngestaltend vortragen  Wortschatz: einen funktionalen und thematisch erweiterten Grundwortschatz im Allgemeinen angemessen und routiniert anwenden (z. B. Vokabular zu human rights, civil rights, the political system of the US, giving reasons, justifying, evaluating, expressing an opinion, introducing a statement, concluding a statement, dialectic language)  Grammatik: ein gefestigtes Repertoire häufig verwendeter grammatischer Strukturen einsetzen, Informationen wörtlich und vermittelt wiedergeben (direct speech, indirect speech, participle clauses instead of adverbial clauses, participles to provide extra information, compound participles (e.g. well-written), verbs of perception + object + present participle: Seeing Barack Obama for the first time, Nora was very excited. Using the internet, she was able to collect more information for her presentation on human rights. She heard people cheering.

 Orthographie: typische orthographische Muster als Rechtschreibhilfen systematisch nutzen

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Texte und Medien BBC (2014): Writing a speech. http://www.bbc.co.uk/bitesize/ks3/english/speaking_listening/speaking/revision/3/, abgerufen am 05.09.2015. Standardsicherung Schulministerium NRW (2014): Hinweise aus der Praxis für die Praxis zur Durchführung mündlicher Prüfungen in den modernen Fremdsprachen. https://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/cms/upload/muendl_kompetenzen/1412_Hinweise_Muendliche_Pruefung en.pdf, abgerufen am 24.08.2015. Standardsicherung Schulministerium NRW (2015): Mündliche Prüfungen in der Sekundarstufe I. https://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/cms/muendliche-kompetenzen-entwickeln-und-pruefen/angebotsekundarstufe-i/angebot-sekundarstufe-i.html, abgerufen am 05.09.2015. Hinweis: In vielen einschlägigen Schulbüchern und begleitenden Unterrichtsmaterialien der 9. Klasse wird das Thema „Menschenrechte und politische Teilhabe“ thematisiert.

Leistungsüberprüfung und -rückmeldung  Das Schreiben und Vortragen einer Rede am Ende des Unterrichtsvorhabens fließt als besondere Leistung in die Bewertung der sonstigen Mitarbeit ein. Im Anschluss an jede Rede folgt ein kriteriengeleitetes peer feedback.  Mögliche Gestaltung einer Mündlichen Prüfung: o 1. Teil: Monologisches Sprechen: Einfach gehaltene Analyse eines Auszuges aus einer politischen Rede (einfache Stilmittel, Inhalt) / Beschreibung und Interpretation eines cartoons o 2. Teil: Dialogisches Sprechen: Das Prüfungstandem führt mithilfe von role cards einen Dialog durch, der thematisch mit dem ersten Prüfungsteil verknüpft ist.

Möglichkeiten zur Entlastung  Fakultativ: Durchführung eines Internetprojekts, das die Schulgemeinde über potentielle Menschenrechtsverletzungen informiert (Kooperation mit dem Fach Politik)  Fokussierung auf o Aufgreifen und Weiterentwicklung von Lesestrategien (vgl. UV 8.2.2) o Textsorte Sachtext (vgl. UV 7.1.3 & UV 8.1.1) o Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: bei sprachlichen Schwierigkeiten Gespräche aufrechterhalten und sich auf die Gesprächspartnerinnen und -partner einstellen (vgl. UV 9.1.1); Aufbau von und Teilnahme an einfachen Pro- und KontraDiskussionen (vgl. UV 8.2.3 & UV 9.1.2)  Die Einbindung folgender Kompetenzen kann bzgl. Anforderungshöhe, Umfang und Komplexität variabel gestaltet werden: o Hörverstehen und Hör-Sehverstehen: der Kommunikation im Unterricht vor allem bezogen auf Argumentation und Diskussion folgen. Medial vermittelten einfachen authentischen oder adaptierten Sachtexten (u.a. Fernsehnachrichten, Interviews, Diskussionen) wesentliche Informationen entnehmen MK: unterschiedliche Verarbeitungsstile des Hörens (detailliertes, suchendes bzw. selektives, globales und analytisches Hören) entsprechend ausgewählter bzw. vorgegebener Hörintentionen einsetzen, das Zusammenspiel von Sprache, Bild und Ton in einfachen Filmausschnitten beschreiben (SL) o Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: den Inhalt von problemorientierten Texten zusammenfassen und eine eigene Meinung dazu vertreten MK: die Möglichkeiten des Internets aufgabenbezogen für Recherche, Kommunikation und sprachliches Lernen nutzen (UTM) o Schreiben: Argumentative Texte verfassen, Sachtexte bezogen auf Inhalt und Form persönlich wertend kommentieren. Zu Problemen argumentierend Stellung nehmen MK: schriftliche Modelltexte für die eigene Produktion abwandeln (u.a. Textelemente ersetzen, ausschmücken, umstellen), um unterschiedliche Wirkungen zu erkunden o Sprachmittlung: den Inhalt von einfachen Sachtexten in der jeweils anderen Sprache sinngemäß wiedergeben, sofern ihnen Zusammenhänge vertraut sind o Orthographie: typische orthographische Muster als Rechtschreibhilfen systematisch nutzen

2.2 Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit Die Lehrerkonferenz des Gymnasium Remigianum hat unter Berücksichtigung des Schulprogramms folgende überfachliche Grundsätze für die Arbeit im Unterricht beschlossen, die auch den Englischunterricht prägen. Vorrangiges Ziel des Unterrichts ist es, allen Schülerinnen und Schülern einen individuellen kontinuierlichen Lernzuwachs zu ermöglichen. Dazu fördert er die aktive Teilnahme der Lernenden in allen Phasen des Unterrichtsgeschehens und berücksichtigt ihre individuellen Lernwege. Er schafft vielfältige Gelegenheiten zum selbstständigen und kooperativen Arbeiten und unterstützt die Schülerinnen und Schüler beim Aufbau ihrer fachbezogenen wie fachübergreifenden Kompetenzen. In Absprache mit der Lehrerkonferenz sowie unter Berücksichtigung des Schulprogramms hat die Fachkonferenz Englisch die folgenden fachmethodischen und fachdidaktischen Grundsätze beschlossen.

Fachliche Grundsätze und didaktische Prinzipien: Der Englischunterricht fördert die Schülerinnen und Schüler beim Aufbau Kompetenzen in allen Kompetenzbereichen des Faches. Hierbei knüpft er „an Fähigkeiten und Fertigkeiten und Kenntnisse sowie Einstellungen und Haltungen Schülerinnen und Schüler an, die sie (…) mit Englisch als Fremdsprache in

von die der der Englischunterricht in der Grundschule als Basis für Entlastung und Schwerpunktbild ung in G8

Grundschule erworben haben.“3 Anwendungsorientierung

Der Aufbau auf den bereits entwickelten Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen und die somit kontinuierliche Fortführung des frühen Englischunterrichts bietet dem Unterricht in G8 die Möglichkeit, sich auf ausgewählte Schwerpunkte zu konzentrieren und somit zeitliche Ressourcen zu gewinnen. Der Aufbau kommunikativer, interkultureller und methodischer Kompetenzen wie auch der Erwerb eines sicheren Verfügens über sprachliche Mittel – unter hinreichender Beachtung sprachlicher Korrektheit – erfolgt integrativ in komplexen Unterrichtsvorhaben, in denen eine Vielfalt unterschiedlicher Methoden und Verfahren zur Auseinandersetzung mit realitätsnahen, anwendungsorientierten und für die Schülerinnen und Schüler bedeutsamen Aufgabenstellungen eingesetzt wird.

3

KLP, S.12

Mit Blick auf eine zielgerichtete Kompetenzförderung werden Unterrichtsvorhaben so gestaltet, dass jeweils ein Kompetenzschwerpunkt gesetzt wird, um den sich weitere Kompetenzbereiche funktional gruppieren. Im Sinne eines integrativen Kompetenzerwerbs werden die Kompetenzbereiche „Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und sprachliche Korrektheit“ und „methodische Kompetenzen“ stets mitgedacht. Kognitivierung und Sprachbewusstheit

Kompetenzfördernder Fremdsprachenunterricht nimmt sprachliche Phänomene und ihre Funktion ebenso in den Blick wie Sprachlernprozesse. Neben der damit verbundenen zunehmenden Kognitivierung der Lernprozesse eröffnet der Unterricht im Verlauf der Sekundarstufe I den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten, ihre Lernerfahrungen zu reflektieren, individuelle Lernstrategien zu entwickeln sowie – auch mit Blick auf die Anforderungen der Oberstufe – langfristig eine Sprachbewusstheit aufzubauen.4 Vernetzung als Möglichkeit zur Entlastung

In diesem Zusammenhang bieten sich vielfältige Synergien mit anderen Fächern an. So stärkt der Englischunterricht im Einklang mit den anderen Fächern des sprachlichliterarischen Aufgabenfeldes kontinuierlich die Kompetenzen der Lernenden im Umgang mit Texten und Medien und im Einsatz geeigneter Formen des selbstständigen oder kooperativen Sprachenlernens. Die in diesen Zusammenhängen über die Fächer hinweg immer wieder ablaufenden kognitiven Prozesse tragen dazu bei, dass den Lernern Strategien und Techniken bewusst werden und sie diese zunehmend selbstständig nutzen. So entwickeln sie auf die Dauer Konzepte und Schemata 5 für bestimmte sprachliche Handlungsfelder bzw. Sprechhandlungen (speech acts 6 ) wie auch verschiedene Sprachlerntechniken. Auf diese Erfahrungen können sie in anderen Zusammenhängen und in anderen Fächern aufbauen (vgl. Wortschatzarbeit im Fach Französisch, Latein, Spanisch). to speak is to act

Im Sinne eines modernen, an sprachlichem Können orientierten kommunikativen Fremdsprachenunterrichts steht im Vordergrund des Englischunterrichts das sprachliche Handeln bzw. die damit verbundenen Prozesse des individuellen, explorativen und reflexiven Lernens. Ein Fokus richtet sich dementsprechend auf die speech acts; im Gegensatz zu isolierten lexikalischen Einheiten ermöglichen diese dem Lerner auch komplexere sprachliche Handlungsabsichten mit wachsender Selbstständigkeit zu realisieren. Durch den kontinuierlichen Umgang mit entsprechenden chunks wächst die Sicherheit und Kompetenz des Lerners in Bezug auf die idiomatische und authentische Kommunikation in der Fremdsprache. Der Erwerb sprachlicher Mittel erfolgt daher vgl. z.B. ‘The power of language‘ UV 7.1.2; ‘Youth language’ UV 9.2.2 in der Online-Darstellung Zusatzinformation in Form von Pop-up-Fenstern: Schema: individuelle Zusammenstellung von Wissensbereichen, die als kognitive Organisationseinheit funktioniert und längerfristig durch Erfahrung/durch situativ eingebettete Sprachhandlungen aufgebaut wird. 6 in der Online-Darstellung Zusatzinformation in Form von Pop-up-Fenstern: speech act: Bündelung von sprachlichen Einheiten zur Realisierung bestimmter Sprechabsichten (z.B. Lexik, Kollokationen, grammatikalische Phänomene). 4 5

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vornehmlich in bedeutsamen kommunikativen Anwendungsbezügen und nicht isoliert. Dies gilt gleichermaßen für den Umgang mit grammatischen Phänomenen, die in funktionalen unterrichtlichen Zusammenhängen eingebettet sind. Rolle von Authentizität

Zur Förderung interkultureller Handlungsfähigkeit werden zunehmend authentische Texte und Medien eingesetzt, die den Schülerinnen und Schülern exemplarisch vertiefte Einblicke in die Kultur und Lebenswirklichkeiten englischsprachiger Länder vermitteln. Die Öffnung des Unterrichts (z.B. Besuche englischsprachiger Theateraufführungen, Einladung von native speakers u.a.) dient ebenfalls dieser Kompetenzförderung. Unabhängig von der gewählten Form der Lernorganisation wird Englisch im Sinne einer aufgeklärten Einsprachigkeit in allen Phasen des Unterrichts als Kommunikations- und Arbeitssprache verwendet. Umgang mit Fehlern

Der Englischunterricht pflegt einen positiven, entwicklungsorientierten Umgang mit der individuellen sprachlichen Leistung. Diagnose und individuelle Förderung sind eng miteinander verzahnt. Fehler werden als Lerngelegenheiten betrachtet und bieten die Möglichkeit zu self-correction und wertschätzender peer correction. Stärkung der mündlichen Sprachhandlun gsfähigkeit

Mündlichkeit hat im Englischunterricht der Sekundarstufe I – wie bereits zuvor im Englischunterricht der Grundschule – einen hohen Stellenwert. Dies wird sichtbar in der Auswahl von Lernarrangements, die monologisches, dialogisches und multilogisches Sprechen fördern. Der Erwerb mündlicher Kompetenzen erfolgt durch vielfältige kommunikative Aktivitäten und kommunikationsstiftende Übungen in bedeutsamen Verwendungssituationen. In diesem Zusammenhang bieten sich kooperative Lernformen ebenso an wie methodische Arrangements, die einen kreativen Sprachgebrauch ermöglichen und initiieren. mündliche Prüfung

Im Rahmen der Leistungsbewertung findet die Stärkung mündlicher Kompetenzen ihren Niederschlag in der Festlegung, eine Klassenarbeit in der Jahrgangsstufe 7 (1. Klassenarbeit im 2. Halbjahr) durch eine mündliche Prüfung zu ersetzen. Im letzten Jahr der Sekundarstufe I ist eine solche Prüfung obligatorisch.

Hausaufgaben Hausaufgaben sind ein wichtiger Bestandteil eines guten und effizienten Schulunterrichts am Gymnasium, wenn sie ... 

sinnvoll an den Unterricht angebunden sind (aus ihm erwachsen und zu ihm zurückführen) und nicht als Selbstzweck gestellt werden, 48



sich auf solche Aufgaben beschränken, die sich für die häusliche Bearbeitung eignen,



eindeutig, verständlich und rechtzeitig (mit Gelegenheit zur Nachfrage und Klärung) gestellt werden,



in Einzelarbeit (ohne elterliche oder sonstige fremde Hilfe und mit den gegebenen Materialien) zu Hause erfolgreich bearbeitet werden können; das heißt in der Regel, dass sie eine erfolgreiche Bearbeitung auf verschiedenen Niveaus zulassen bzw. nach Leistungsfähigkeit und Lernbedarf differenziert gestellt werden und so dem Prinzip der individuellen Förderung entsprechen,



maßvoll und nach (genereller) Absprache unter den Lehrkräften gestellt werden, so dass sie in ihrem Gesamtvolumen bei konzentriertem Arbeiten auch von schwächeren Lernenden im Rahmen der per Erlass vorgegebenen Zeit bearbeitet werden können,



im Folgeunterricht aufgenommen, besprochen, gewürdigt und als Mittel der Lernstands- und Lernbedarfsdiagnose genutzt werden.

Absprachen über den Umfang der Hausaufgaben in den einzelnen Fächer erfolgen über Fachschaften hinweg. Die Lehrer und Lehrerinnen tragen die HA ins Klassenbuch ein, sodass eine ungefähre Übersicht an Umfang der gestellten Hausaufgaben ersichtlich ist.

2.2.1 Binnendifferenzierung

Die Fachschaft Englisch betrachtet die individuelle Förderung im Rahmen von Binnendifferenzierung als einen Schwerpunkt in der Entwicklung des Englischunterrichts und gibt im jährlichen Rhythmus eine Rückmeldung an die Fachschaft. Dies sowohl in Bezug auf Methoden und Unterrichtsplanung als auch bei Formen der Leistungsüberprüfung.

So bieten bereits einige Englischlehrer und Englischlehrerinnen individuelle Wortschatzüberprüfungen (Ausbau ist geplant) an, in der Form, dass die Schülerinnen und Schüler in einem 2 oder 3 Wochen umspannenden zeitlichen Rahmen selbst entscheiden, wann sie die Wortschatzüberprüfung schreiben wollen. Sie erhalten die Gelegenheit, diese Wortschatzüberprüfung so lange (freiwillig) zu wiederholen, bis sie mit der erreichten Note zufrieden sind. In dieser Form wird sichergestellt, ganz individuelle Entscheidungen über den eigenen Lernprozess zu fällen. Die möglichen Wiederholungen sollen die Schülerinnen und Schülern motivieren, sich stetig zu verbessern. Im Unterricht bieten bereits einige Englischlehrer und Englischlehrinnen (Ausbau ist geplant) den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, weiterführende bzw. vertiefende Aufgaben zu bearbeiten, sobald sie das aktuelle Thema in der laufenden Stunde beendet haben. Der sogenannte „I have finished“ - Ordner befindet sich im Klassenschrank bzw. auf der Fensterbank. Je nach individuellem Lernprozess greifen Schülerinnen und Schüler auf dieses Material zu.

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Im Rahmen des selbstständigen Lernens soll jeder thematischen Lerneinheit eine Lernaufgabe vorangestellt werden, bei deren Erarbeitung und Gestaltung die Schülerinnen und Schüler ausdrücklich integriert werden bzw. auch fähig sind, eine solche Lernaufgabe selbstständig zu konzipieren. Die Weiterentwicklung der Lernaufgaben ist in Planung (s. Aufgabenverteilung). Die SuS erkennen und entdecken eigenständig, welche Kompetenzen sie wie erreichen können, um die selbst gestellte Lernaufgabe (z.B. am Ende einer Unit) zu meistern. Jede Lernaufgabe ist in Teillernziele untergliedert, die wiederum binnendifferenzierte Aufgabenstellungen je nach Leistungsniveau des Schülers (Niveaus A-C) bietet. Zur Verfügung stehen das Lehrwerk „English G21” und das workbook, Zusatzmaterial zum English G21 sowie das Smartboard im Klassenzimmer. Zum einen ist es möglich, die Lernaufgabe in Schülerhand zu legen (als freiwillige Zusatzaufgabe), zum anderen übernimmt die Lehrerin eine organisierende und moderierende Funktion.

Die Wochenplanarbeit dient dazu, die erworbenen Kenntnisse in Wortschatz, Grammatik und Landeskunde anzuwenden und zu erproben. Mit Blick auf das selbsttätige und selbständige Lernen schneiden die Lehrerinnen das Lernangebot auf die Heterogenität der Lerngruppe zu. Ein Aufgabenbeispiel befindet sich auf S. 28.

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2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung Hinweis: Sowohl die Schaffung von Transparenz bei Bewertungen als auch die Vergleichbarkeit von Leistungen sind das Ziel, innerhalb der gegebenen Freiräume Vereinbarungen zu Bewertungskriterien und deren Gewichtung zu treffen.

Auf der Grundlage von § 48 SchulG, § 6 APO-SI sowie den Angaben des Kernlehrplans Sekundarstufe I (G8) Englisch in Kap. 5 hat die Fachkonferenz Englisch im Einklang mit dem entsprechenden schulbezogenen Konzept die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung beschlossen. Die nachfolgenden Absprachen stellen die Minimalanforderungen an das lerngruppenübergreifende gemeinsame Handeln der Fachgruppenmitglieder dar. Bezogen auf die einzelne Lerngruppe kommen ergänzend weitere der in den Folgeabschnitten genannten Instrumente der Leistungsüberprüfung zum Einsatz.

2.3.1 Leistungsbewertung 2.3.1.1 Übergeordnete Kriterien Die Bewertungskriterien für eine Leistung müssen den Schülerinnen und Schülern transparent und klar sein. Die folgenden allgemeinen Kriterien gelten sowohl für die schriftlichen als auch für die sonstigen Formen der Leistungsüberprüfung: 

Die Klassenarbeiten prüfen die im Unterrichtsvorhaben schwerpunktmäßig erarbeiteten und vertieften Kompetenzen ab. In allen Jahrgangsstufen arbeitet die Fachschaft Englisch mit Kompetenzrastern, welche entweder gemeinsam mit den Schülern erarbeitet oder ihnen vor der Klassenarbeit zur Verfügung gestellt werden.



Die Bewertung der schriftlichen Leistung und mündlichen Prüfungen erfolgt kriteriengeleitet. In entsprechenden Bewertungsrastern werden den Schülerinnen und Schülern die Kriterien der Bewertung transparent gemacht.



Die Leistungsbewertung dient zum einen der Diagnose des bisher erreichten Lernstandes, zum anderen ist sie Ausgangspunkt für individuelle Förderempfehlungen. Dies sollte sich in dem Kommentar zur Arbeit bzw. zur mündlichen Prüfung wiederfinden. Darüber hinaus sollen die Schüler zur Selbstevaluation ihrer Fehlerquellen angeleitet werden (z. B. Erstellung von Fehlerrastern, Korrektur nach Kategorien).

2.3.1.2 Konkretisierte Kriterien Ziel der Notengebung ist es, eine möglichst hohe Transparenz und eine angemessene pädagogische Würdigung der Schülerleistung zu gewährleisten.

a) Überblick über die Verteilung der Klassenarbeiten Sonstige Leistungen in der Sekundarstufe I: Kriterien – Kontext – Gewichtung ca. 50% ca. 35% Sprechkompetenz/ ca. 15% Kurztests Klassenarbeiten mündliche Beiträge  Verfügbarkeit Lesen a) an Gesprächen teilnehmen sprachlicher Schreiben Mittel Hören b) zusammenhängendes  Soziokulturelles Mediation Sprechen Orientierungswissen Sprechen in 7 und 9 Vokabeltests zu den Units a) Unterrichtsgespräch sowie Jg. 5, 6: mündliche Beiträge in Partner- und Gruppenarbeit ggf. grammar tests b) z.B. längere Redebeiträge, 6 Klassenarbeiten vorgetragene Haus(3+3) aufgaben

ggf. ca. 5-10% weitere komplexe Aufgabe(n) im Halbjahr

Zum Beispiel: -

Projekt Buchpräsentation Referat Protokoll Lesetagebuch

Jg. 7: 6 Klassenarbeiten (3+3)

Allg. Kriterien für Teilnahme an Gesprächen:   

Wie oft? (Quantität) Wie gut? (Qualität?) Wie regelmäßig

(1 Klassenarbeit wird durch eine MüPrÜ ersetzt, erneuter Kriteriengeleitetes Feedback zu Fachschaftsbeschluss Vorträgen 20.08.2015)  Inhalt, Struktur  Sprachrichtigkeit  Wortschatz, Satzbau  Aussprache Jg. 8:  Intonation, Flüssigkeit 5 Klassenarbeiten + Lernstandserhebnung (3+ LSE +2) Jg. 9: 3 Klassenarbeiten und ab 2014 1 MüPrÜ

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b) Kriterien für die Überprüfung der schriftlichen Leistung (offene und halboffene Aufgabentypen) Die Konzeption zur Überprüfung sowie die Bewertung der schriftlichen Leistung berücksichtigt die inhaltliche Leistung sowie die Darstellungs- und sprachliche Leistung (kommunikative Textgestaltung, Ausdrucksvermögen und sprachliche Richtigkeit).

c) Bewertungsbögen für die Klassenarbeiten in den Stufen 6-9

Klasse 5

I. Zusammenstellung der schriftlichen Arbeiten

geschlossene Aufgabentypen

und

offene Aufgabentypen

halboffene insgesamt ca. 80% der Punkte

insgesamt ca. 20% der Punkte

II. Bewertungskriterien der offenen Aufgabentypen

Inhalt (40%) Textgestaltung/Ausdrucksvermögen(30%) Sprachrichtigkeit (30%)

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Klasse 6 I. Zusammenstellung der schriftlichen Arbeiten geschlossene Aufgabentypen

und

halboffene insgesamt ca. 60% der Punkte

offene Aufgabentypen

insgesamt ca. 40% der Punkte

II. Bewertungskriterien der offenen Aufgabentypen a) Inhalt: 40% (Es müssen individuelle Inhaltspunkte ausgewiesen und Punktzahlen zugeordnet werden) b) sprachliche Leistung/Darstellungsleistung: 60% KOMMUNIKATIVE TEXTGESTALTUNG (MAX.20%)

erstellt einen kohärenten und flüssig lesbaren Wiederholungen/Umständlichkeiten.

erreichbare Punktzahl

Text

davon erreichte Punktzahl

ohne

deutlicher Adressatenbezug und Leserleitung (u.a. Absätze als erkennbare Sinneinheiten, sprachliche Verknüpfungen) beachtet die Normen der jeweils geforderten Textsorte (der jeweiligen Teilaufgaben) AUSDRUCKSVERMÖGEN/VERFÜGBARKEIT (MAX.20 %)

SPRACHLICHER

MITTEL

präzise und verständliche Formulierungen Flexibilität und Abwechslungsreichtum in der Wortwahl und Variation im Satzbau, auch mit komplexeren Satzgefügen SPRACHRICHTIGKEIT (MIND.20 %) Der Prüfling ist in der Lage, einen Text nach den Normen der sprachlichen Korrektheit zu verfassen (Lexik, Grammatik, Orthographie) Orthographie Grammatik Lexik Gesamtpunktzahl sprachliche Leistung

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Klasse 7 I. Zusammenstellung der schriftlichen Arbeiten geschlossene Aufgabentypen

und

halboffene insgesamt ca. 40% der Punkte

offene Aufgabentypen

insgesamt ca. 60% der Punkte

II. Bewertungskriterien der offenen Aufgabentypen a) Inhalt: 40% (Es müssen individuelle Inhaltspunkte ausgewiesen und Punktzahlen zugeordnet werden) b) sprachliche Leistung/Darstellungsleistung: 60% KOMMUNIKATIVE TEXTGESTALTUNG (MAX.20%)

erstellt einen kohärenten und flüssig lesbaren Wiederholungen/Umständlichkeiten.

erreichbare Punktzahl

Text

davon erreichte Punktzahl

ohne

deutlicher Adressatenbezug und Leserleitung (u.a. Absätze als erkennbare Sinneinheiten, sprachliche Verknüpfungen) beachtet die Normen der jeweils geforderten Textsorte (der jeweiligen Teilaufgaben) AUSDRUCKSVERMÖGEN/VERFÜGBARKEIT (MAX.20 %)

SPRACHLICHER

MITTEL

präzise und verständliche Formulierungen Flexibilität und Abwechslungsreichtum in der Wortwahl und Variation im Satzbau, auch mit komplexeren Satzgefügen SPRACHRICHTIGKEIT (MIND.20 %) Der Prüfling ist in der Lage, einen Text nach den Normen der sprachlichen Korrektheit zu verfassen (Lexik, Grammatik, Orthographie) Orthographie Grammatik Lexik Gesamtpunktzahl sprachliche Leistung

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Klasse 8 I. Zusammenstellung der schriftlichen Arbeiten geschlossene Aufgabentypen

und

halboffene insgesamt ca. 20% der Punkte

offene Aufgabentypen

insgesamt ca. 80% der Punkte

II. Bewertungskriterien der offenen Aufgabentypen a) Inhalt: 40% (Es müssen individuelle Inhaltspunkte ausgewiesen und Punktzahlen zugeordnet werden) b) sprachliche Leistung/Darstellungsleistung: 60% KOMMUNIKATIVE TEXTGESTALTUNG (MAX.20%)

erstellt einen kohärenten und flüssig lesbaren Wiederholungen/Umständlichkeiten.

erreichbare Punktzahl

Text

davon erreichte Punktzahl

ohne

deutlicher Adressatenbezug und Leserleitung (u.a. Absätze als erkennbare Sinneinheiten, sprachliche Verknüpfungen) beachtet die Normen der jeweils geforderten Textsorte (der jeweiligen Teilaufgaben) AUSDRUCKSVERMÖGEN/VERFÜGBARKEIT (MAX.20 %)

SPRACHLICHER

MITTEL

präzise und verständliche Formulierungen Flexibilität und Abwechslungsreichtum in der Wortwahl und Variation im Satzbau, auch mit komplexeren Satzgefügen SPRACHRICHTIGKEIT (MIND.20 %) Der Prüfling ist in der Lage, einen Text nach den Normen der sprachlichen Korrektheit zu verfassen (Lexik, Grammatik, Orthographie) Orthographie Grammatik Lexik Gesamtpunktzahl sprachliche Leistung

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Lernstandserhebungen Die jährlichen zentralen Lernstandserhebungen in Klasse 8 dienen der Überprüfung der bis zu diesem Zeitpunkt erreichten Kompetenzen in den Bereichen Hörverstehen und Leseverstehen. Die Aufgaben beziehen sich demnach nicht nur – wie bei Klassenarbeiten – auf die kurz zuvor behandelten Inhalte. Das Konzept der Prüfung zielt nicht auf eine Individualdiagnose ab. Lernstandserhebungen werden nicht als Klassenarbeit bewertet und nicht benotet. Die Ergebnisse der Lernstandserhebungen werden jährlich in der Fachkonferenz anonym mit Blick auf mögliche sich anschließende Unterrichtsentwicklungsprozesse diskutiert.

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Klasse 9 I. Zusammenstellung der schriftlichen Arbeiten offene Aufgabentypen

insgesamt 100% der Punkte

II. Bewertungskriterien der offenen Aufgabentypen a) Inhalt: 40% Die Gewichtung der Teilaufgaben bei der Ermittlung der Punktzahl ergibt sich aus dem jeweiligen Anforderungsniveau und Zeitaufwand

b) Sprachliche Leistung/Darstellungsleistung (60%) KOMMUNIKATIVE TEXTGESTALTUNG (MAX.20%)

erstellt einen kohärenten und flüssig lesbaren Wiederholungen/Umständlichkeiten.

erreichbare Punktzahl

Text

davon erreichte Punktzahl

ohne

deutlicher Adressatenbezug und Leserleitung (u.a. Absätze als erkennbare Sinneinheiten, sprachliche Verknüpfungen) beachtet die Normen der jeweils geforderten Textsorte (der jeweiligen Teilaufgaben) AUSDRUCKSVERMÖGEN/VERFÜGBARKEIT (MAX.20 %)

SPRACHLICHER

MITTEL

präzise und verständliche Formulierungen Flexibilität und Abwechslungsreichtum in der Wortwahl und Variation im Satzbau, auch mit komplexeren Satzgefügen SPRACHRICHTIGKEIT (MIND.20 %) Der Prüfling ist in der Lage, einen Text nach den Normen der sprachlichen Korrektheit zu verfassen (Lexik, Grammatik, Orthographie) Orthographie Grammatik Lexik Gesamtpunktzahl sprachliche Leistung

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Prozentuale Notenverteilung 1

100-88%

2

87-75%

3

74-62%

4

61-50%

(für eine noch ausreichende Leistung müssen zw.

61-45% 5

44-30%

6

29-0%

45 und 50% der Punkte erreicht werden)

d) Leistungsbewertung Ziel der Notengebung ist es, eine möglichst hohe Transparenz und eine angemessene pädagogische Würdigung der Schülerleistung zu gewährleisten. Der Erwartungshorizont orientiert sich möglichst genau an einer Musterlösung (s. Horizonte des Zentralabiturs). Es empfiehlt sich, neben der Punkteverteilung rechts eine Spalte für Kommentare (positive und negative Aspekte) anzulegen. Neben dem Erwartungshorizont umspannt eine gründliche Korrektur folgende Punkte: •

Korrekturzeichen;



Bemerkungen in der zusätzlichen Spalte auf dem Erwartungshorizont, die die Erklärungen des Erwartungshorizonts ergänzen und erläutern bzw. Bezüge herstellen (sowohl positive als auch negative Aspekte);



Datum und Unterschrift des Lehrers;



ausgeschriebene Note/Punkteangabe;



einen Kommentar, der die Gewichtung der Korrektur deutlich macht, d.h. der Schüler muss anhand des Kommentars für sich individuell erkennen, was gelungen ist (positive Aspekte) und welche Aspekte verbessert werden müssen (Trainingsschwerpunkt).

Das gelingt dir schon gut:

Trainingsschwerpunkt:





Leseverstehen







die Formen von (to) be







die Farben







einen kleinen Text über sich selbst schreiben



59

e) Kriterien für die Überprüfung der sonstigen Leistungen

Die Bewertung richtet sich nach den Kompetenzentwicklungen der Schülerinnen und Schüler.

f) Kompetenzentwicklung Folgende Aspekte sind bei der Kompetenzentwicklung besonders zu berücksichtigen:



Funktionale kommunikative Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler verfügen über sprachliche Mittel und kommunikative Strategien, die sie funktional in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation einsetzen können. Hierzu zählen Ausdrucksvermögen (Wortschatz, Satzbau) sowie angemessene Aussprache und Intonation;



Interkulturelle kommunikative Kompetenz: Sie berücksichtigen interkulturelle Konventionen in Dialogen und Diskussionen und sind hierbei in der Lage, sich in andere Rollen zu versetzen;



Text- und Medienkompetenz: Sie nutzen ihr Text- und Medienwissen, um eigene mündliche Beiträge adressaten- und methodengerecht zu präsentieren.

Um die individuellen Kompetenzen der SuS sichtbar zu machen, beschließt die Fachkonferenz Englisch den verbindlichen Einsatz von Kompetenzrastern für die Jahrgangsstufen 6-9. Mit diesem praktikablen Instrument soll die Transparenz der Leistungskriterien deutlich werden. Das Kompetenzraster führt in der Vertikalen jeweils die Kompetenzen in Kann-Formulierungen auf (z.B. Ich kann Gegenstände im Klassenzimmer benennen), während in der Horizontalen kleine Überprüfungsfragen (Checkerfragen) mit einsehbaren Lösungen, verschiedene Niveaustufen (durch Smileys ausgedrückt) und Übungsmöglichkeiten notiert werden. Diese Kompetenzraster werden z.T. auch von den SuS selbstständig erarbeitet und in Übungsphasen vor der Klassenarbeit bzw. als Reflexionsinstrument nach den Klassenarbeiten eingesetzt.

60

Kompetenzcheck: Unit 

 Kompetenzen

“A weekend at home”

name: __________________________

Sieh das Kompetenzraster als Hilfestellung für die Vorbereitung auf die KA. Du schätzt dich selber ein und notierst, was du schon gut kannst und entscheidest ganz persönlich für dich, was du noch üben solltest. Übungen aus dem Buch, dem workbook oder der Lern CD könnten auch in der KA vorkommen!

Deine Selbsteinschätzung

Checker-Frage

Lösung

Übungsmöglichkeit

Ich kann ...

... die Formen von have got richtig benutzen

    

Jack ________ (+) a parrot. The teacher ________ (−) a pet. I _____________ (−) Maths today. ______ you ______ a pen for me? – Yes, __________ _____ he _____ a goldfish? – No, _______

   

 Has he got a goldfish? – No, he hasn’t.

 

 pp. 130-131  p. 30 ex. 12 WB, p. 18 ex. 16 WB, p. 18 ex. 17 WB, p. 19 ex. 18 and Now you WB, p. 19 ex. 19 AB

January, March, May, October, December 5th April, 3rd February, 8th July, 12th September

  

 p. 35  WB, p. 22 AB

I have got a dog. His name is Sherlock. He is 4 years old. He lives in a basket in the kitchen.

   

 pp. 36 -37  p. 37 ex. 4 p. 42, ex. 3. WB, p. 25 ex. 3, 4, 5

... die Monate und das Datum auf Englisch schreiben

  

Januar, März, Mai, Oktober, Dezember 5. April, 3. Februar, 8. Juli 12. September



... über Tiere und ihr Zuhause sprechen



Ich habe eine Hund. Sein Name ist Sherlock. Er ist 4 Jahre alt. Er lebt in einem Korb in der Küche.





Jack has got a parrot. The teacher hasn’t got a pet. I haven’t got Maths today. Have you got a pen for me? – Yes, I have.

    

nach der Üphase

... über Zuhause sprechen schreiben

mein



und



... positive Sätze im Simple Present bilden

    

Lampe, Fenster, Regal, Kleiderschrank, Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Garten Ich wohne in einer Wohnung. Es gibt 5 Zimmer. Ich habe ein schönes Schlafzimmer.



   

 pp. 36-37 p. 37, ex. 4 WB, p. 24



lamp, window, shelf, wardrobe, kitchen, living-room, bedroom, garden I have got a flat. There are 5 rooms. I have got a nice bedroom.

Mr Hanson ______ (eat) a hamburger. He ______ (have) breakfast in the mornings. I ______ (talk) to my friends at school. At the weekend she ______ (get) up late.

   

Mr Hanson eats a hamburger. He has breakfast in the kitchen. I talk to my friends at school. At the weekend she gets up late.

     

 pp. 132-133 GF7  p. 42, ex. 4 p. 43, ex. 6a WB, p. 26 ex. 6a, b WB, p. 27 ex. 8, 9 WB, p. 28, ex. 10 and Now you

Mr Hanson ________ (not live) in New York. Jo ________(not like) Maths. Polly _______ (not sleep) in a hutch in the garden. I _______(not live) in Munich. She ________ (not get) up at 8 o’clock. Ich habe eine Mutter, einen Vater und 3 Brüder. Sie heißen ... Wir leben in Borken in einem Haus. Mein Lieblingstier ist ein Hund. Meine Lieblingsfächer sind ...



Mr Hanson doesn’t live in New York. Jo doesn’t like Maths. Polly doesn’t sleep in a hutch in the garden. I don’t live in Munich. She doesn’t get up at 8 o’clock. I have got a mother, a father and 3 brothers. Their names are …. We live in a house in Borken. My favourite animal is a … My favourite subjects are …

Ich stehe um ... jeden Morgen auf. Ich frühstücke um ... mit meiner Mutter in der Küche. Dann wasche ich mein Gesicht und putze mir die Zähne Um .... Uhr gehe ich zur Schule. Nach der Schule spiele ich Fußball. Ich gehe um ... Uhr ins Bett.







... negative Sätze im Simple Present bilden

... einen Text über mich, meine Familie, mein Zuhause, meine Schule und mein Lieblingstier schreiben ... einen Tagesablauf schreiben

         

     

       

    

I get up at … o’clock every morning. I have breakfast with my mother in the kitchen. Then I wash my face. At … o’clock I go to school. After school I play football. I go to bed at … o’clock.

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      

 pp. 134 GF 7c  p. 45, ex. 10 p. 45, ex. 11 WB, p. 29 ex. 12 WB, p. 30 ex. 14 AB

  

p. 24, Dossier WB, p. 20 ex. 22

  

p. 44, ex. 7 WB, p. 26 ex. 6a, b AB

g) Bewertung der sonstigen Leistung Im Bereich Sonstige Mitarbeit werden alle übrigen Leistungen, die im Zusammenhang mit dem Unterricht erbracht werden, erfasst. Hier erfahren vor allem die Teilkompetenzen aus dem Bereich mündlicher Sprachverwendung besondere Berücksichtigung. Die Fachschaft vereinbart, grundsätzlich darauf zu achten, dass es hinreichend Lernsituationen gibt, die vom Druck der Leistungsbewertung frei sind. Das Fachkollegium beschließt, den Fokus der Bewertung auf folgende Aspekte zu legen:  







allgemein kontinuierliche, punktuell fokussierte Beobachtung der individuellen Kompetenzentwicklung im Unterricht Beiträge zum Unterricht in Plenumsphasen sowie im Rahmen sonstiger Arbeitsprozesse (u.a. in den Unterricht eingebrachte Hausaufgaben, Recherchen, Gruppenarbeit, Ergebnispräsentationen, Rollenspiele) punktuelle Überprüfungen einzelner Kompetenzen in fest umrissenen Bereichen des Faches (u. a. kurze schriftliche Übungen, inklusive Wortschatzkontrolle, Überprüfungen des Hör- und Leseverstehens) längerfristig gestellte komplexere Aufgaben, die von den Schülerinnen und Schülern einzeln oder in der Gruppe mit einem hohen Anteil an Selbstständigkeit bearbeitet werden (u.a. Präsentationen/Referate/ Portfolios/Dossiers einzelner Schüler bzw. Schülergruppen, angebunden an das jeweilige Unterrichts-vorhaben) mündlicher Sprachgebrauch: Präsentationsfähigkeit, Flüssigkeit (fluency), Aussprache und Intonation

2.3.2 Leistungsbewertung Grundsätze der Leistungsrückmeldung und Beratung Die Leistungsrückmeldung erfolgt in mündlicher und schriftlicher Form -

Intervalle: Wann? nach den Klassenarbeiten oder bei Gesprächsbedarf

-

Formen: Wie? - mündliche Rückmeldung (im Lehrer-Schüler-Gespräch) - schriftliche Rückmeldung: individuelle Lern-/Förderempfehlungen im Kontext einer schriftlich zu erbringenden Leistung

2.3.3 Mündliche Prüfungen Im Einklang mit der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I (APO-SI, § 6, Abs. 8) werden am Remigianum – auch außerhalb der obligatorischen mündlichen Prüfung in der Jahrgangsstufe 9 – mündliche Prüfungen als Ersatz für eine Klassenarbeit und Form der Leistungsüberprüfung eingesetzt. Die Fachschaft hat deshalb vereinbart, das Unterrichtsvorhaben 7.2. (Canada – a country of contrasts) mit einer mündlichen Prüfung anstelle einer schriftlichen Klassenarbeit abzuschließen.

Die Bewertung mündlicher Prüfungen orientiert sich an den Vorgaben des Kernlehrlehrplans und an den Niveaubeschreibungen des GeR. Für die Bewertung der Prüfungsleistung werden neben der Sprachrichtigkeit auch kommunikative und interkulturelle Kompetenzen sowie Inhalt, Strategie und methodische Aspekte angemessen berücksichtigt. Grundsätzlich werden die Leistungen von der Fachlehrkraft der Schülerinnen und Schüler sowie einer weiteren Fachlehrkraft unter Nutzung des Bewertungsrasters des MSW (kriteriale Bepunktung) gemeinsam beobachtet und beurteilt. Die abschließende, rechtsverbindliche Bewertung nimmt grundsätzlich die Fachlehrkraft vor, die die Prüflinge unterrichtet. Die Fachkonferenz vereinbart, dass die in einer mündlichen Prüfung erbrachte Leistung den Schülerinnen und Schülern individuell zurückgemeldet und erläutert wird.

64

2.4 Lehr- und Lernmittel Auswahl ergänzender, fakultativer Lehr- und Lernmittel

2.4.1 Übersicht über die an der Schule eingeführten Lehrwerke und Unterrichtsmaterialien

Stufe 5-9:

Lehrwerk „English G21“ (Cornelsen)

Schulanschaffung

Workbook English G21

Elternanteil

Lektüren gemäß den konkret. Unterrichtsvorhaben

Elternanteil

Wörterbücher Die Fachschaft des Remigianum hält es für sinnvoll, die Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 7 an die Arbeit mit einem Wörterbuch als Bestandteil der zu entwickelnden Lernstrategien systematisch heranzuführen, d.h. Schülerinnen und Schüler lernen zunächst den Gebrauch eines zweisprachigen Wörterbuchs. Nach und nach werden sie dann auch im Umgang mit dem einsprachigen Wörterbuch vertraut gemacht. Die stetige Arbeit mit dem Wörterbuch ist nicht nur Teil einer Sprachlernstrategie, sondern dient darüber hinaus auch der individuellen Wortschatzarbeit und der zunehmenden Selbstständigkeit beim Umgang mit der Sprache. Mehrere Klassensätze von zweisprachigen Wörterbüchern befinden sich im Fach der Fachschaft Englisch.

2.4.2 Allgemeines 

Die Lehrwerke sind als Angebot für die Lehrerinnen und Lehrer zu verstehen. Einzelne Module können durch andere Materialien ersetzt werden. Authentische Materialien sollen zusätzlich genutzt werden.



Die Lehrerinnen und Lehrer können zurückgreifen auf: Lesebücher, Themenhefte und Lektürereihen, Fachzeitschriften, Loseblattsammlungen, Internetseiten, Filme und Hör/Hörsehtexte.

Es werden keine verbindlichen Zuweisungen von Unterrichtsmaterialien zu Unterrichtsvorhaben vorgenommen, um den Lehrerinnen und Lehrern auch den Kursen Flexibilität und individuellen Spielraum einzuräumen.

65

3

Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen

Fächerverbindender/fachübergreifender Unterricht

Das Fach Englisch ist ein Unterrichtsfach, das auf Grund seiner ihm eigenen Struktur der Sachinhalte zahlreiche Parallelen zu den Fächern Geschichte, Geografie, Französisch und Spanisch aufweist. Um die Dimension der Verbindung verschiedener Fachbereiche bewusstzumachen, vereinbart die Fachkonferenz eine engere Zusammenarbeit mit o.a. Fächern im Hinblick auf eventuelle inhaltliche/thematische Überschneidungen.

Die folgende Tabelle zeigt fächerübergreifende Themen, die bei der Entwicklung von übergreifenden Kompetenzen bedeutsam sind. Jahrga ngsstufe

Jgst. 5

Fach und inhaltlicher Bezug

Bezug Unterrichtsvorhaben

Kunst: Gestaltung eines Me-Posters

vgl. UV 5.1.

Kunst: Gestaltung von Einladungskarten

vgl. UV 5.1.

klassen- und fächerübergreifendes Projekt: Ausrichtung eines Flohmarktes Erdkunde: europäische Hauptstädte, englischsprachige Länder, Urlaubsziele (Entwicklung eines travel guides)

vgl. UV 6.1.

Jgst. 6. Biologie: gesundheitsbewusstes Leben Jgst. 7.

Jgst. 8.

Erdkunde: Reisebroschüren erstellen, britische Städte & Regionen

vgl. UV 7.1.

Erdkunde: amerikanische Städte & Regionen

vgl. UV 8.1.

Mathematik: Umgang mit Daten & Statistiken

vgl. UV 8.1.

Geschichte: Auswanderung in die USA

vgl. UV 8.1.

Religion/Ethik: Zukunftsperspektiven von Jugendlichen Geschichte: Native American – facts and figures Jgst. 9

Deutsch/Englisch/Französisch: Bewerbungstraining

vgl. UV 9.1.

Erdkunde: Australien

vgl. UV 9.1.

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4

Qualitätssicherung und Evaluation

Evaluation des schulinternen Curriculums

Zielsetzung: Das schulinterne Curriculum stellt keine starre Größe dar, sondern ist als „lebendes Dokument“ zu betrachten. Dementsprechend sind die Inhalte stetig zu überprüfen, um ggf. Modifikationen vornehmen zu können. Die Fachkonferenz (als professionelle Lerngemeinschaft) trägt durch diesen Prozess zur Qualitätsentwicklung und damit zur Qualitätssicherung des Faches bei.

Prozess: Der Prüfmodus erfolgt jährlich. Zu Schuljahresbeginn werden die Erfahrungen des vergangenen Schuljahres in der Fachschaft gesammelt, bewertet und eventuell notwendige Konsequenzen formuliert.

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