RS485 Schnittstelle

Bedienungsanleitung DX342 Multifunktions-Zähler mit 2 Grenzwerten, 2 Relaisausgängen und serieller RS232 / RS485 Schnittstelle Betriebsarten:  Schne...
Author: Maya Dittmar
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Bedienungsanleitung

DX342 Multifunktions-Zähler mit 2 Grenzwerten, 2 Relaisausgängen und serieller RS232 / RS485 Schnittstelle Betriebsarten:  Schneller Zähler für Positionen und Ereignisse (100 kHz)  Tachometer, Frequenzmesser  Backzeit- bzw. Durchlaufzeit- Anzeige (reziproke Drehzahl)  Timer, Stoppuhr  Geschwindigkeitsmesser aus Laufzeit  Zahlreiche Zusatzfunktionen wie Linearisierung, Helligkeitsregelung, Digitalfilter

motrona GmbH, Zeppelinstraße 16, DE - 78244 Gottmadingen, Tel. +49 (0) 7731 9332-0, Fax +49 (0) 7731 9332-30, [email protected], www.motrona.de

Version: Beschreibung: DX34209a/hk/kk/Juni09 Erstausgabe Dx342_09b_oi/ag/März16 Techn. Daten: Frequenzgenauigkeit +/- 100 ppm (anstatt +/- 1 ppm) Techn. Daten: max. 15 kHz (anstatt 25 kHz) bei allen anderen Betriebsarten Techn. Daten und Sicherheitshinweise aktualisiert. Rechtliche Hinweise: Sämtliche Inhalte dieser Gerätebeschreibung unterliegen den Nutzungs- und Urheberrechten der motrona GmbH. Jegliche Vervielfältigung, Veränderung, Weiterverwendung und Publikation in anderen elektronischen oder gedruckten Medien, sowie deren Veröffentlichung im Internet, bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die motrona GmbH.

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Sicherheit und Verantwortung Allgemeine Sicherheitshinweise Diese Beschreibung ist wesentlicher Bestandteil des Gerätes und enthält wichtige Hinweise bezüglich Installation, Funktion und Bedienung. Nichtbeachtung kann zur Beschädigung oder zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Menschen und Anlagen führen! Bitte lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme des Geräts diese Beschreibung sorgfältig durch, und beachten Sie alle Sicherheits- und Warnhinweise! Bewahren Sie diese Beschreibung für eine spätere Verwendung auf. Voraussetzung für die Verwendung dieser Gerätebeschreibung ist eine entsprechende Qualifikation des jeweiligen Personals. Das Gerät darf nur von einer geschulten Elektrofachkraft installiert, gewartet, angeschlossen und in Betrieb genommen werden. Haftungsausschluss: Der Hersteller haftet nicht für eventuelle Personen- oder Sachschäden, die durch unsachgemäße Installation, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung sowie aufgrund von menschlichen Fehlinterpretationen oder Fehlern innerhalb dieser Gerätebeschreibung auftreten. Zudem behält sich der Hersteller das Recht vor, jederzeit - auch ohne vorherige Ankündigung - technische Änderungen am Gerät oder an der Beschreibung vorzunehmen. Mögliche Abweichungen zwischen Gerät und Beschreibung sind deshalb nicht auszuschließen. Die Sicherheit der Anlage bzw. des Gesamtsystems, in welche(s) dieses Gerät integriert wird, obliegt der Verantwortung des Errichters der Anlage bzw. des Gesamtsystems. Es müssen während der Installation, beim Betrieb sowie bei Wartungsarbeiten sämtliche allgemeinen sowie länderspezifischen und anwendungsspezifischen Sicherheitsbestimmungen und Standards beachtet und befolgt werden. Wird das Gerät in Prozessen eingesetzt, bei denen ein eventuelles Versagen oder eine Fehlbedienung die Beschädigung der Anlage oder eine Verletzung von Personen zur Folge haben kann, dann müssen entsprechende Vorkehrungen zur sicheren Vermeidung solcher Folgen getroffen werden.

Bestimmungsgemäße Verwendung Dieses Gerät dient ausschließlich zur Verwendung in industriellen Maschinen und Anlagen. Hiervon abweichende Verwendungszwecke entsprechen nicht den Bestimmungen und obliegen allein der Verantwortung des Nutzers. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch eine unsachgemäße Verwendung entstehen. Das Gerät darf nur ordnungsgemäß eingebaut und in technisch einwandfreiem Zustand entsprechend der „Technischen Daten“ - eingesetzt und betrieben werden. Das Gerät ist nicht geeignet für den explosionsgeschützten Bereich sowie Einsatzbereiche, die in DIN EN 61010-1 ausgeschlossen sind.

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Installation Das Gerät darf nur in einer Umgebung installiert und betrieben werden, die dem zulässigen Temperaturbereich entspricht. Stellen Sie eine ausreichende Belüftung sicher und vermeiden Sie den direkten Kontakt des Gerätes mit heißen oder aggressiven Gasen oder Flüssigkeiten. Vor der Installation sowie vor Wartungsarbeiten ist die Einheit von sämtlichen Spannungsquellen zu trennen. Auch ist sicherzustellen, dass von einer Berührung der getrennten Spannungsquellen keinerlei Gefahr mehr ausgehen kann. Geräte, die mittels Wechselspannung versorgt werden, dürfen ausschließlich via Schalter bzw. Leistungsschalter mit dem Niederspannungsnetz verbunden werden. Dieser Schalter muss in Gerätenähe platziert werden und eine Kennzeichnung als Trennvorrichtung aufweisen. Eingehende sowie ausgehende Leitungen für Kleinspannungen müssen durch eine doppelte bzw. verstärkte Isolation von gefährlichen, stromführenden Leitungen getrennt werden (SELV Kreise). Sämtliche Leitungen und deren Isolationen sind so zu wählen, dass sie dem vorgesehenen Spannungs- und Temperaturbereich entsprechen. Zudem sind sowohl die geräte, als auch länderspezifischen Standards einzuhalten, die in Aufbau, Form und Qualität für die Leitungen gelten. Angaben über zulässige Leitungsquerschnitte für die Schraubklemmverbindungen sind dem Kapitel „Technische Daten“ zu entnehmen. Vor der Inbetriebnahme sind sämtliche Anschlüsse. bzw. Leitungen auf einen soliden Sitz in den Schraubklemmen zu überprüfen. Alle (auch unbelegte) Schraubklemmen müssen bis zum Anschlag nach rechts gedreht und somit sicher befestigt werden, damit sie sich bei Erschütterungen und Vibrationen nicht lösen können. Überspannungen an den Anschlüssen des Gerätes sind auf die Werte der Überspannungskategorie II zu begrenzen. Bezüglich Einbausituation, Verdrahtung, Umgebungsbedingungen sowie Abschirmung und Erdung von Zuleitungen gelten die allgemeinen Standards für den Schaltschrankbau in der Maschinenindustrie sowie die spezifischen Abschirmvorschriften des Herstellers. Diese finden Sie unter www.motrona.de/download.html --> [Allgemeine EMV-Vorschriften für Verkabelung, Abschirmung, Erdung]

Reinigungs-, Pflege- und Wartungshinweise Zur Reinigung der Frontseite verwenden Sie bitte ausschließlich ein weiches, leicht angefeuchtetes Tuch. Für die Geräte-Rückseite sind keinerlei Reinigungsarbeiten vorgesehen bzw. erforderlich. Eine außerplanmäßige Reinigung obliegt der Verantwortung des zuständigen Wartungspersonals, bzw. dem jeweiligen Monteur. Im regulären Betrieb sind für das Gerät keinerlei Wartungsmaßnahmen erforderlich. Bei unerwarteten Problemen, Fehlern oder Funktionsausfällen muss das Gerät an den Hersteller geschickt und dort überprüft sowie ggfs. repariert werden. Ein unbefugtes Öffnen und Instandsetzen kann zur Beeinträchtigung oder gar zum Ausfall der vom Gerät unterstützten Schutzmaßnahmen führen. Dx342_09b_oi_d.doc / Mrz-16

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Inhaltsverzeichnis 1.

2.

Elektrische Anschlüsse.......................................................................................................................... 6 1.1. Stromversorgung ..........................................................................................................................6 1.2. Hilfsspannungsausgang ...............................................................................................................7 1.3. Eingänge A, B und Reset ..............................................................................................................7 1.4. Relais-Ausgänge ...........................................................................................................................8 1.5. Serielle RS232 / RS485-Schnittstelle ..........................................................................................8 Funktion der Programmiertasten ........................................................................................................... 9 2.1. Normalbetrieb ...............................................................................................................................9 2.2. Auswahl und Eingabe von Parametern ......................................................................................10 2.2.1. 2.2.2. 2.2.3. 2.2.4.

3.

4.

2.3. TEACH-Funktion ..........................................................................................................................11 2.4. Setzen aller Parameter auf Default-Werte ................................................................................11 2.5. Code-Sperre ................................................................................................................................11 Das Einstell-Menü............................................................................................................................... 12 3.1. Übersicht über die Grundparameter (Basismenü) ......................................................................12 3.2. Übersicht über die Betriebsparameter .......................................................................................13 Die Parameter ..................................................................................................................................... 14 4.1. Grundeinstellungen ....................................................................................................................14 4.2. Einstellung der Betriebsparameter ............................................................................................16 4.2.1. 4.2.2. 4.2.3. 4.2.4. 4.2.5. 4.2.6.

4.3. 4.4.

6.

RPM, Betrieb als Tachometer und Frequenzzähler ................................................................................... 16 Time, Betrieb als Backzeit- und Durchlaufzeit- Anzeige (reziproke Drehzahl) ......................................... 17 Timer, Betrieb als Stoppuhr ....................................................................................................................... 18 Count, Betriebsart als Zähler ..................................................................................................................... 19 Speed, Geschwindigkeitsanzeige aus Laufzeitmessung .......................................................................... 21 Linearisierungspunkte ................................................................................................................................ 21

Parameter zur Grenzwertvorgabe ...............................................................................................22 Parameter zur Konfiguration der seriellen Schnittstelle ...........................................................24 4.4.1. 4.4.2.

5.

Parameter-Auswahl .................................................................................................................................... 10 Änderung eines Parameter-Wertes ........................................................................................................... 10 Speichern des Eingabewertes ................................................................................................................... 10 Time-Out-Funktion ...................................................................................................................................... 10

PC-Mode ...................................................................................................................................................... 26 Printer-Mode ............................................................................................................................................... 28

Sonderfunktionen ................................................................................................................................ 29 5.1. Linearisierung .............................................................................................................................29 5.2. Manuelle Eingabe oder „Teachen“ der Linearisierungspunkte ................................................31 Technischer Anhang ............................................................................................................................ 33 6.1. Maßbilder ...................................................................................................................................33 6.2. Technische Daten .......................................................................................................................34 6.3. Parameter-Liste ..........................................................................................................................35 6.3.1. 6.3.2. 6.3.3. 6.3.4.

6.4.

Allgemein .................................................................................................................................................... 35 Linearisierung ............................................................................................................................................. 36 Grenzwertvorgaben .................................................................................................................................... 37 Seriellen Schnittstelle ................................................................................................................................ 37

Inbetriebnahmeformular .............................................................................................................38

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1. Elektrische Anschlüsse Klemmenbelegung und Anschlussbeispiel 1

X1

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10

2

3

C NO NC

Rel. 2

1

X2

2

3

Rel. 1

TXD / B (-)

RXD / A (+)

GND

+24VDC OUT

GND

RESET (C)

INPUT B

INPUT A

17-30VCD IN

C NO NC

GND

X3

Bei Sonderausführungen mit TTL-Eingang (Option TTLIN1) liegt an Klemme 7 eine Hilfsspannung von 5V anstelle von 24V an

Rel. 2

NC *) C NO

Rel. 1

NC C NO

+

-

A B

TxD

Drehgeber

RS232

RxD GND

Set / Reset

*) Kontaktstellungen bei ausgeschaltetem Gerät

1.1. Stromversorgung Über die Klemmen 1 und 2 kann das Gerät mit einer Gleichspannung zwischen 17 und 30 VDC versorgt werden. Die Stromaufnahme hängt von der Höhe der Versorgungsspannung ab und liegt typisch zwischen 80 mA und 150 mA (zuzüglich des am Hilfsspannungsausgang entnommenen Geberstromes).

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1.2. Hilfsspannungsausgang An Klemme 7 steht eine Hilfsspannung von 24 VDC +/-15%, max. 120 mA zur Versorgung von Gebern und Sensoren zur Verfügung. Bei Geräten mit TTL-Eingängen (Option TTLIN1) ist die Hilfsspannung entsprechend 5 VDC/ max. 120 mA.

1.3. Eingänge A, B und Reset Die Eingänge können im Grund- Setup für PNP- Betrieb (gegen + schaltend) oder für NPNBetrieb (gegen – schaltend) definiert werden. Die Definition bezieht sich auf alle 3 Eingänge gleichzeitig. Die Default- Einstellung ist PNP. Im Normalfall haben alle Eingänge HTL-Pegel (Low 9,0 V). Bei Geräten mit Option TTLIN1 haben die Eingänge CMOS-Pegel (Low 3,5 V)  



Unabhängig von der getroffenen Definition sind alle Funktionen „aktiv HIGH“ und das Gerät wertet die positiven Flanken aus. Bei Einstellung NPN ist ein offener RESET- Eingang automatisch HIGH. Das Gerät befindet sich deshalb permanent im RESET-Zustand und alle Funktionen sind gesperrt. Der Eingang muss extern mit GND verbunden werden (Klemme 1 oder Klemme 6), um RESET auszuschalten und die Zählung zu aktivieren Bei Verwendung von 2-Draht NAMUR- Sensoren muss NPN angewählt werden. Der negative Pol des Sensors wird mit GND und der positive Pol mit dem entsprechenden Eingang verbunden.

PNP

NPN

+24V int.

+24V int. 4,7k

Input

Input 4,7k GND

GND

GND

Typische Eingangsschaltung (Standardausführung mit HTL-Eingang):

Die Zähleingänge A und B verarbeiten Frequenzen bis zu 100 kHz bei Betrieb als Zähler, und 15 kHz in allen anderen Betriebsarten. Die Minimum- Impulsdauer am Reset-Eingang ist 500 µsec. (Maximalfrequenz 1 kHz) Die Eingangsstufen sind für eine Grenzfrequenz von 100 kHz und somit für elektronische Impulsgeber ausgelegt. Sollten Sie ausnahmsweise mechanische Kontakte als Impulsquelle benutzen, muss an den Anschlussklemmen zwischen GND(-) und dem entsprechenden Eingang (+) ein handelsüblicher, externer Kondensator angebracht werden. Bei einer Kapazität von 10 µF wird die maximale Eingangsfrequenz auf ca. 20 Hz bedämpft und damit die Prellung eines mechanischen Schalters unterdrückt.

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1.4. Relais-Ausgänge Das Schaltverhalten der beiden Relais ist individuell programmierbar. Beim Schalten induktiver Lasten wird eine zusätzliche, externe Bedämpfung der Spule empfohlen. Die Belastbarkeit der potentialfreien Wechselkontakte beträgt 250 VAC / 1 A / 250 VA oder 100 VDC / 1 A / 100 W Die Reaktionszeit der Relais beträgt ca. 10 msec.

1.5. Serielle RS232 / RS485-Schnittstelle Ab Werk ist die serielle Schnittstelle auf RS232 konfiguriert. Eine Umstellung auf RS485 (2-Leiter) ist an einem internen DIL-Schalter möglich. Hierzu müssen die Schraubklemmleisten abgesteckt und die Rückwand des Gerätes abgenommen werden. Danach kann die Platine nach hinten aus dem Gehäuse herausgezogen werden.

ON DIP

DIL-Switch

Abnehmen der Rückwand

Lage des DIL-Schalters



Niemals am DIL-Schalter die Schieber 1 und 2 oder die Schieber 3 und 4 gleichzeitig auf ON stellen!



Nach Einstellung des Schalters Platine bitte vorsichtig in das Gehäuse zurückschieben, damit die Übergabestifte zur frontseitigen Tastatur nicht beschädigt werden.

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2. Funktion der Programmiertasten Das Gerät wird über 3 frontseitige Tasten bedient, die im weiteren Verlauf dieser Beschreibung wie folgt benannt werden:





ENTER (Eingabe)

SET (Einstellung)

Cmd (Command)

Die Tastenfunktion hängt von dem jeweiligen Betriebszustand des Gerätes ab. Es werden drei Betriebszustände unterschieden.

 



Normaler Anzeigebetrieb Parametrierung a.) Grundeinstellungen b.) Betriebsparameter Teach-Betrieb

2.1. Normalbetrieb Nur vom normalen Anzeigebetrieb aus kann in die anderen Betriebszustände umgeschaltet werden.

Umschalten zu Programmierung der Grundparameter Programmierung der Betriebsparameter Teach-Betrieb

Tastenbedienung ENTER und SET gleichzeitig 3 Sekunden lang drücken ENTER 3 Sekunden lang drücken. Cmd 3 Sekunden lang drücken.

Die Taste Cmd dient ausschließlich zum Teachen von Linearisierungspunkten (siehe 5.1 und 5.2).

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2.2. Auswahl und Eingabe von Parametern 2.2.1. Parameter-Auswahl Die Taste ENTER rollt die einzelnen Menüpunkte durch. Mit der Taste SET wird ein entsprechender Menüpunkt angewählt, und die gewünschte Auswahl getroffen bzw. der zugehörige Zahlenwert verändert. Wiederum mit ENTER wird die Auswahl oder der Wert bestätigt und zum nächsten Menüpunkt weitergeschaltet. 2.2.2. Änderung eines Parameter-Wertes Bei numerischen Eingaben blinkt zunächst die kleinste Dekade. Durch Dauerbetätigung von SET kann der Zahlenwert der blinkenden Ziffer verändert werden (rund laufender ScrollDurchgang 0, 1, 2, …...9, 0, 1, 2 usw.). Bei Loslassen von SET bleibt der letzte Wert stehen und die nächst höherer Ziffer blinkt. So können der Reihe nach alle Dekaden auf den gewünschten Wert eingestellt werden. Nach Einstellung der höchsten Dekade blinkt wieder die kleinste Dekade, so dass bei Bedarf noch Korrekturen durchgeführt werden können. Bei vorzeichenbehafteten Parametern scrollt die höchste Dekade zwischen den Werten „0“ - "9" (positiv) sowie "-" und "-1" (negativ). 2.2.3. Speichern des Eingabewertes Zur Speicherung des angezeigten Zahlenwertes wird ENTER betätigt, womit das Gerät gleichzeitig auf den nächsten Menüpunkt weiterschaltet. Das Gerät schaltet von der Programmier- Routine in den normalen Anzeigebetrieb zurück, wenn ENTER mindestens 3 Sekunden lang betätigt wird. 2.2.4. Time-Out-Funktion Eine „Time-Out“-Funktion sorgt dafür, dass nach einer Betätigungspause von jeweils 10 sec das Gerät automatisch eine Menüebene höher bzw. zurück in den Betriebszustand springt. Alle Eingaben, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit ENTER bestätigt wurden, bleiben unberücksichtigt.

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2.3. TEACH-Funktion Beim Teachen ist die Time-Out-Funktion abgeschaltet.

Taste

Verwendung

 

ENTER dient zur Beendigung oder zum Abbruch eines Teach-Vorgangs SET arbeitet identisch zur normalen Parametrierung Cmd dient zur Übernahme des momentan angezeigten Wertes in den TeachSpeicher und automatischer Weiterschaltung auf den nächsten Eingabewert

Eine genaue Beschreibung des Teach-Vorgangs erfolgt in Abschnitt 5.2.

2.4. Setzen aller Parameter auf Default-Werte Sie können jederzeit bei Bedarf sämtliche Parameter des Gerätes auf die ursprünglich werksseitig eingestellten Default- Werte zurücksetzen. Diese sind aus der nachfolgenden Parameter-Beschreibung und aus den Parameter-Listen am Ende dieses Dokuments ersichtlich. Wenn diese Maßnahme durchgeführt wird, gehen sämtliche Parameter und Einstellungen verloren und das Gerät muss vollständig neu konfiguriert werden! Folgende Schritte sind nötig, um das Gerät auf Default-Werte zurückzusetzen:  das Gerät ausschalten.  die Taste ENTER drücken.  Gerät wieder einschalten, während ENTER gedrückt ist

2.5. Code-Sperre Wenn die Code- Sperre für die Tastatur eingeschaltet ist, erscheint zunächst die Anzeige

Die Tastatur wird in diesem Fall entsperrt, wenn innerhalb von 10 Sekunden die Tastenfolge











eingegeben wird. Ansonsten kehrt das Gerät automatisch zur normalen Anzeige zurück.

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3. Das Einstell-Menü Das Einstell-Menü besteht aus einem Grundmenü für die Basiswerte des Gerätes und einem Menü für die Betriebsparameter. Im letzteren Menü erscheinen nur diejenigen Betriebsparameter, die per Grundmenü auch freigegeben wurden. Wenn z.B. im Grundmenü die Linearisierungsfunktion ausgeschaltet wurde, dann werden im Parametermenü die Linearisierungsparameter auch nicht angezeigt. Die Parameter selbst werden auf der Anzeige so gut wie möglich als Texte dargestellt. Auch wenn die Möglichkeiten der Text-Darstellung bei einer 7-Segment-Anzeige sehr beschränkt sind, so hat sich diese Methode doch als intuitives und brauchbares Hilfsmittel zur Vereinfachung der Programmierung bewährt. Die nachfolgende Übersicht dient zum allgemeinen Verständnis des Menü-Aufbaus. Eine genaue Beschreibung der Parameter folgt in Abschnitt 4.

3.1. Übersicht über die Grundparameter (Basismenü) Allgemein:

Type (Betriebsart) Charakteristik Helligkeit Code Linearisierungsmode *)

Grenzwerte:

Vorwahl-Mode 1 Vorwahl-Mode 2 Hysterese 1 Hysterese 2

Schnittstelle:

Serial Unit Nummer Serial Format Serial Baudrate

*) Erscheint nur bei den Betriebsarten "Zähler" oder "Tachometer".

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3.2. Übersicht über die Betriebsparameter Betriebsart "RPM" (Tachometer)

Betriebsart "Time" (Backzeit)

Betriebsart "Timer" (Stoppuhr) Preselection 1 Preselection 2

Betriebsart "Count" (Zähler)

Frequenz Anzeigewert Dezimalpunkt Wait Time Mittelwert

Display Format Frequenz Anzeigewert Wait Time Mittelwert

Zeitauflösung Start/Stopp Auto Reset Latch-Funktion

Zähler-Mode Impulsbewertung Setzwert Reset/Set Dezimalpunkt

Grenzwerte Anzeige und Skalierung

Schnittstelle

Linearisierung

*)

Betriebsart "Speed" (Geschwindigkeit)

Referenzzeit Anzeigewert Dezimalpunkt Wait Time

Serial Timer Serial Mode Serial Code P01_H *) P01_Y *) .. P16_H *) P16_Y *)

P01_H *) P01_Y *) .. P16_H *) P16_Y *)

werden nur bei Tachometerbetrieb und bei Zählerbetrieb angezeigt, wenn gleichzeitig die Linearisierungs-Funktion eingeschaltet wurde.

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4. Die Parameter Zur besseren Übersicht wird in Abschnitt 4,1 und Abschnitt 4.2 die Parametrierung der reinen Anzeige beschrieben. Die zusätzlichen Einstellungen für Grenzwerte und serielle Schnittstelle werden später separat erklärt.

4.1. Grundeinstellungen Die nachfolgend beschriebenen Einstellungen sind in der Regel einmaliger Art und sind nur bei der erstmaligen Inbetriebnahme notwendig. Das Grundmenü beinhaltet die Auswahl der Gerätefunktion, die Eingangsdefinition PNP/ NPN sowie die gewünschte Helligkeit der Digitalanzeige. Das Grundeinstell-Menü wird aktiviert, wenn für mindestens 3 Sekunden beide frontseitigen Tasten ENTER und SET gleichzeitig betätigt werden

Menüpunkt

Einstellbereich

Default

20%, 40%, 60% 80% und 100%

100%

Betriebsart Tachometer/ Frequenzmesser (4.2.1) Durchlaufzeit/ Backzeit-Anzeige (4.2.2) Stoppuhr (4.2.3) Positionszähler, Ereigniszähler (4.2.4) Geschwindigkeitsanzeige aus Laufzeit (4.2.5)

Charakteristik der Impulseingänge: gegen –schaltend gegen +schaltend

Helligkeit der 7-Segment-Anzeige:

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Menüpunkt

Einstellbereich

Default

Zugriffssperre für die Tastatur (siehe Abschnitt 2.5) Tastatur immer freigeschaltet Tastatur für alle Funktionen gesperrt Tastatur gesperrt mit Ausnahme der Vorwahlwerte Pres 1 und Pres 2

Linearisierungsmode: *) (siehe Abschnitte 5.1 und 5.2.) Die Linearisierung ist ausgeschaltet. Die Linearisierung wird nur im positiven Wertebereich durchgeführt. Bei negativen Werten wird die Kurve am Nullpunkt gespiegelt. Linearisierung im gesamten Bereich. *)

erscheint nur bei Tachometerbetrieb und bei Zählerbetrieb

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4.2. Einstellung der Betriebsparameter 4.2.1. RPM, Betrieb als Tachometer und Frequenzzähler (Input A = aktiver Eingang, Input B = unbenutzt) Menüpunkt Frequenz: Stellen Sie hier einen für ihre Anwendung typischen Frequenzwert ein.

Displaywert:

Einstellbereich

Default

1 bis 25 000 Hz

1000

1 ... 99999

1000

Stellen Sie hier den Zahlenwert ein, den Sie bei obiger Frequenz auf der Anzeige sehen möchten.

Dezimalpunkt: Wählen Sie die gewünschte Stellung des Dezimalpunktes entsprechend den im Display erscheinenden Formaten. Kein Dezimalpunkt Dezimalpunkt an der 1. Stelle ----> Dezimalpunkt an der 5. Stelle

Wait Time:

000.000

000000 00000.0 0.00000 0,1 … 99,9 s

1,0

Wie lange soll das Gerät bei Ausbleiben der Eingangsimpulse warten, bis die Anzeige auf 0000 geht? Geben Sie hier die gewünschte Wartezeit in Sekunden ein. Bei Eingabe “0“ bleibt der letzte Anzeigewert ohne Nullstellung solange eingefroren, bis aus neu eingegangenen Impulsen ein neuer Messwert berechnet wurde. Die Einstellung dieses Parameters bestimmt auch die minimal mögliche Messfrequenz. Bei Einstellung von z.B. 0,1 s misst das Gerät nur Frequenzen > 10 Hz, bei kleineren Frequenzen wird 0 angezeigt.

Filter: Zuschaltbare Mittelwertsbildung zur Vermeidung von Anzeigeschwankungen bei unstabilen Eingangsfrequenzen. Keine Mittelswertbildung 2, 4, 8, 16 = Zahl der fließenden Mittelwertszyklen.

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4.2.2. Time, Betrieb als Backzeit- und Durchlaufzeit- Anzeige (reziproke Drehzahl) (Input A = Frequenzeingang, Input B = unbenutzt) Menüpunkt Einstellbereich Default Display-Format: Auswahl des gewünschten Anzeigeformates. Der Dezimalpunkt stellt sich durch die Formatwahl automatisch ein. Anzeige in Sekunden Anzeige in Minuten Anzeige in Minuten : Sekunden Anzeige in Minuten mit 2 Nachkommastellen

Frequenz: Stellen Sie hier einen für ihre Anwendung typischen Frequenzwert ein.

Display-Wert:

1 bis 25 000 Hz 1 ... 999999

100 100

Stellen Sie hier den Zahlenwert ein, den Sie bei obiger Frequenz auf der Anzeige sehen möchten.

Wait Time:

0.1 … 99.9 s

5.0

Wie lange soll das Gerät bei Ausbleiben der Eingangsimpulse warten, bis die Anzeige auf 0000 geht? Geben Sie hier die gewünschte Wartezeit in Sekunden ein. Bei Eingabe “0“ bleibt der letzte Anzeigewert ohne Nullstellung solange eingefroren, bis aus neu eingegangenen Impulsen ein neuer Messwert berechnet wurde. Die Einstellung dieses Parameters bestimmt auch die minimal mögliche Messfrequenz. Bei Einstellung von z.B. 0,1 s misst das Gerät nur Frequenzen > 10 Hz, bei kleineren Frequenzen wird 0 angezeigt.

Filter: Zuschaltbare Mittelwertsbildung zur Vermeidung von Anzeigeschwankungen bei unstabilen Eingangsfrequenzen. Keine Mittelswertbildung 2, 4, 8, 16 = Zahl der fließenden Mittelwertszyklen.

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4.2.3. Timer, Betrieb als Stoppuhr Bitte beachten Sie bei dieser Betriebsart, dass offene NPN- Eingänge grundsätzlich „HIGH“ und offene PNP- Eingänge grundsätzlich „LOW“ sind! Menüpunkt

Einstellbereich

Default

Base: Auswahl der zur Messung gewünschte Zeitbasis bzw. Auflösung Millisekunden 1/100 Sekunden 1/10 Sekunden volle Sekunden Minuten mit 2 Dezimalstellen Minuten mit einer Dezimalstelle Stunden : Minuten : Sekunden

Start / Stopp: Festlegung der Art des Startens / Stoppens der Zeitmessung. High_Low: Zeitzählung läuft, solange Input A „HIGH“ ist Ansteigende Flanke an Input A startet Zeitmessung, ansteigende Flanke an Input B stoppt Zeitmessung. Periodendauer-Messung: Zeigt zyklisch die Zeitdauer zwischen zwei ansteigenden Flanken an Input A an.

Auto-Reset: Zeitzählung arbeitet addierend, kein automatisches Reset bei nächstem Start. Nulleinstellung muss über Reset- Eingang erfolgen. Mit jedem Start beginnt die neue Zeitzählung automatisch bei Null.

Latch-Funktion: Der Zeitablauf ist in der Anzeige sichtbar. Die Anzeige speichert das Endergebnis der letzten Zeitmessung, während die neue Messung im Hintergrund abläuft.

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4.2.4. Count, Betriebsart als Zähler Menüpunkt Count Mode:

Einstellbereich

Default

0,0001 … 9,9999 –199 999 ... 999 999

1.0000

Eingang A ist der Zähleingang. Eingang B bestimmt die Zählrichtung: LOW = vorwärts HIGH = rückwärts Summe: zählt Impulse A + Impulse an B Differenz: zählt Impulse an A – Impulse an B Vor/Rückwärtszähler für Impulse mit 2x90° Versatz (einfache Flankenauswertung x1) Vor/Rückwärtszähler für Impulse mit 2x90° Versatz (doppelte Flankenauswertung x2) Vor/Rückwärtszähler für Impulse mit 2x90° Versatz (vierfache Flankenauswertung x4)

Impulsbewertungsfaktor: Bei Einstellung von z.B. 1,2345 zeigt das Gerät nach 10 000 Eingangsimpulsen den Wert 12 345.

Setzwert: Bei einem Reset-Befehl wird der Zähler auf den hier eingestellten Grundwert gesetzt.

0

Reset/Set: Definiert die Art des Reset-Befehls Kein Setzen/ Rücksetzen möglich Setzen/Rücksetzen über frontseitige SET-Taste. Setzen über Reset-Eingang. Setzen/Rücksetzen über frontseitige SET-Taste und über Reset- Eingang.

Dezimalpunkt:

000.000

Wählen Sie die gewünschte Stellung des Dezimalpunktes entsprechend den im Display erscheinenden Formaten. Kein Dezimalpunkt Dezimalpunkt an der 1. Stelle ----> Dezimalpunkt an der 5. Stelle

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000000 00000.0 0.00000

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Der Zähler kann nur Werte zwischen -199999 und 999999 darstellen. Liegen die Werte außerhalb dieses Bereiches, so wird angezeigt.



Der Zählerstand bleibt bei Abschaltung der Versorgungsspannung erhalten (Nullspannungssicherung 10 Jahre) Bei Summenzählung (A+B) und Differenzzählung (A-B) wirkt der Impulsbewertungs-Faktor jeweils nur auf Kanal A. Kanal B arbeitet mit einem festen Faktor von 1,0000



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4.2.5. Speed, Geschwindigkeitsanzeige aus Laufzeitmessung Bei dieser Betriebsart dient Eingang A als Starteingang und Eingang B als Stoppeingang für eine Laufzeitmessung. Das Gerät ermittelt daraus die Geschwindigkeit eines passierenden Objekts. Menüpunkt Time: Geben Sie hier eine typische Laufzeit ein.

Display-Wert: Geben Sie hier ein, welche Geschwindigkeit das Gerät bei obiger Referenzzeit anzeigen soll

Einstellbereich

Default

000.001 … 999.999 s 000.001 … 999.999

1.000 s

Dezimalpunkt:

1.000

000.000

Wählen Sie die gewünschte Stellung des Dezimalpunktes entsprechend den im Display erscheinenden Formaten. Kein Dezimalpunkt Dezimalpunkt an der 1. Stelle ----> Dezimalpunkt an der 5. Stelle

Wait Time: Wie lange soll das Gerät nach einer Messung warten, bis die Anzeige auf 0000 geht? Geben Sie hier die gewünschte Wartezeit in Sekunden ein. Bei Eingabe “0“ bleibt der letzte Anzeigewert ohne Nullstellung solange eingefroren, bis aus neu eingegangenen Impulsen eine neue Geschwindigkeit berechnet wurde.

000000 00000.0 0.00000 0.00.. 9.99

1.00

4.2.6. Linearisierungspunkte Die Linearisierungspunkte werden nur in den Betriebsarten RMP und Count bei eingeschalteter Linearisierung angezeigt. Menüpunkt P01_X

Linearisierungspunkt 1: X-Koordinate des 1. Linearisierungspunktes.

P01_Y

Linearisierungspunkt 1: Y-Koordinate des 1. Linearisierungspunktes.

P16_X

… … Linearisierungspunkt 16: X-Koordinate des 16. Linearisierungspunktes.

P16_Y

Linearisierungspunkt 16: Y-Koordinate des 16. Linearisierungspunktes.

Einstellbereich

Default

-199999 .. 999999 -199999 .. 999999

999999

-199999 .. 999999 -199999 .. 999999

999999

999999

999999

Einzelheiten zur Linearisierung siehe Abschnitt 5.

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4.3. Parameter zur Grenzwertvorgabe Im Basis-Menü werden folgende Grundeinstellungen für die Schaltausgänge getroffen: Menüpunkt

Default Schalt-Charakteristik des Ausgangs 1. Greater/Equal. Ausgang wird statisch aktiv, wenn Anzeigewert ≥ Vorwahlwert Lower/Equal. Ausgang wird statisch aktiv, wenn Anzeigewert ≤ Vorwahlwert. Greater/Equal. Ausgang wird dynamisch aktiv, wenn Anzeigewert ≥ Vorwahlwert (Wischimpuls *) Lower/Equal. Ausgang wird dynamisch aktiv, wenn Anzeigewert ≤ Vorwahlwert (Wischimpuls *) Reset. Wischimpuls und automatisches Reset auf Null bei Erreichen/Überschreiten von Vorwahlwert 1. Set. Wischimpuls und automatisches Setzen auf Vorwahl 1 bei Erreichen/Unterschreiten von Null.

Schalt-Charakteristik des Ausgangs 2. Wie oben Wie oben Wie oben Wie oben Ausgang schaltet statisch, wenn Anzeigewert ≥ Vorwahl 1 – Vorwahl 2 **) Ausgang schaltet dynamisch, wenn Anzeigewert ≥ Vorwahl 1 – Vorwahl 2 **)

HYSt 1

Hysterese 1: Einstellbare Schalthysterese für den Ausgang 1 ***)

0

Bereich 0 .. 99999 Anzeigeeinheiten

HYSt 2

Hysterese 2: Einstellbare Schalthysterese für den Ausgang 2 ***)

0

Bereich 0 .. 99999 Anzeigeeinheiten *) **)

Wischimpulse haben eine feste Impulsdauer von 500 msec (nur werksseitig verstellbar) Schleppvorwahl zur Erzeugung eines „Vorsignals“ in festem Abstand zu einem Hauptsignal

***)

Die Schalthysterese ist nur wirksam bei den Betriebsarten "RPM" (Tachometer) und "Time" (Backzeit-Anzeige)

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Die folgenden Betriebsparameter dienen zur Vorgabe der Grenzwerte selbst: Menüpunkt Vorwahlwert 1: Vorwahlwert 2:

Einstellbereich

Default

-199999.. 999999 -199999.. 999999

10000 5000

Die Arbeitsrichtung der Schalthysterese hängt von der Vorgabe der Schaltcharakteristik ab. Entsprechend der Einstellung „GE“ oder „LE“ ergeben sich folgende Schaltpunkte: Messwert Vorwahlwert Hysterese

GE=Greater/Equal

Schaltverhalten bei Einstellung "Greater / Equal" Hysterese Vorwahlwert Messwert LE=Lower/Equal

Schaltverhalten bei Einstellung "Lower / Equal" Der Schaltzustand der beiden Ausgänge kann jederzeit abgefragt werden. Hierzu kurz die ENTER-Taste antippen. Das Display zeigt dann für ca. 2 sec eine der folgenden Informationen Anzeige

Bedeutung Beide Ausgänge sind ausgeschaltet. Beide Ausgänge sind eingeschaltet. Ausgang 1 ist eingeschaltet.

Ausgang 2 ist ausgeschaltet.

Ausgang 1 ist ausgeschaltet.

Ausgang 2 ist eingeschaltet.

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4.4. Parameter zur Konfiguration der seriellen Schnittstelle Im Basis-Menü werden folgende Grundeinstellungen für die Schnittstelle getroffen: Menüpunkt Geräte-Adresse:

Einstellbereich

Default

0..99

11

Den Geräten können Adressen zwischen 11 und 99 zugeordnet werden. Adressen die eine “0“ enthalten sind nicht erlaubt, da diese als Gruppen- bzw. Sammeladressen verwendet werden.

Serielles Datenformat: Das erste Zeichen gibt die Anzahl der Datenbits an. Das zweite Zeichen steht für Parity „Even“, "Odd“ oder kein Parity-Bit. Das dritte Zeichen gibt die Anzahl der Stopp-Bits an.

Baudrate: Es können die nebenstehenden Baudraten ausgewählt werden.

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Die folgenden Betriebsparameter dienen zur Konfiguration der Schnittstelle: Menüpunkt Serieller Timer: Bei Einstellung 0,000 kann eine serielle Übertragung manuell ausgelöst werden. Die anderen Einstellungen dienen zur Einstellung der Zykluszeit für den seriellen Printer-Mode.

Einstellbereich

Default

0,000

0,100 sec

0,010 sec … 9.999 sec

Zwischen zwei Sendungen wird automatisch eine von der Baudrate abhängige minimale Zykluszeit eingehalten. Baudrate Minimale Zykluszeit [ms] 600 384 1200 192 2400 96 4800 48 9600 24 19200 12 38400 6

Serieller Mode: PC: Print1: Print2:

Schnittstelle arbeitet gemäß Kommunikationsprofil (siehe 4.5.1) Senden von String Type 1 (siehe 4.5.2) Senden von String Type 2 (siehe 4.5.2)

Serieller Register-Code: Spezifiziert die Codestelle des Parameters, dessen Daten ausgelesen oder beschrieben werden sollen. Die wichtigsten Codestellen für eine serielle Auslesung sind der aktuelle Anzeigewert und der serielle Set/ResetBefehl: Register Aktueller Anzeigewert

S-Code 101

ASCII :1

Set/Reset-Auslösung

60

60

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100 ... 120

101

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4.4.1. PC-Mode Im PC-Mode können beliebige Register direkt via serielle Schnittstelle ausgelesen werden. Das folgende Beispiel zeigt den Ablauf der Kommunikation zur Abfrage des aktuellen Anzeigewertes. Der Abfragestring allgemein hat das nebenstehend gezeigte Format:

EOT AD1 AD2 C1 C2 ENQ EOT = Steuerzeichen (Hex 04) AD1 = Geräteadresse, High Byte AD2 = Geräteadresse, Low Byte C1 = auszulesende Codestelle, High Byte C2 = auszulesende Codestelle, Low Byte ENQ = Steuerzeichen (Hex 05)

Beispiel: Anfrage des aktuellen Anzeigewertes bei einem Gerät mit der seriellen Adresse 11: ASCII-Code: Hexadezimal: Binär:

EOT 04 0000 0100

1 31 0011 0001

Bei korrekter Anfrage antwortet das Gerät wie nebenstehend. Vornullen werden nicht übertragen. BCC ist ein „Blockcheck-Character“, der sich durch ein Exclusiv-Oder aller Zeichen zwischen einschließlich C1 und ETX ergibt.

1 31 0011 0001

: 3A 0011 1010

1 31 0011 0001

ENQ 05 0000 0101

STX C1 C2 x x x x x x x ETX BCC STX = Steuerzeichen (Hex 02) C1 = auszulesende Codestelle, High Byte C2 = auszulesende Codestelle, Low Byte x x x x x = auszulesende Daten ETX = Steuerzeichen (Hex 03) BCC = Block check character

Bei fehlerhaftem Anfragestring antwortet das Gerät nur mit STX C1 C2 EOT oder mit NAK. Angenommen, der aktuelle Anzeigewert wäre "-180". Dann ist die Antwort des Gerätes ASCII Hex Binär

STX 02 0000 0010

: 3A 0011 1010

1 31 0011 0001

2D 0010 1101

1 31 0011 0001

8 38 0011 1000

0 30 0011 0000

ETX 03 0000 0011

BCC 1C 0001 1100

Der Blockcheck-Character "BCC" wird wiederum gebildet aus dem Exclusiv-Oder aller Zeichen zwischen C1 und ETX (einschließlich).

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Geräte mit serieller Schnittstelle verfügen auch über einen seriellen Set/Reset-Befehl (identisch zur Funktion der frontseitigen Reset-Taste und dem externen Reset-Eingang) Um Reset zu aktivieren, muss die Zahl “1” in die Code-Stelle “60” geschrieben werden. Das Schreiben von “0” in dieselbe Codestelle hebt den Reset-Zustand wieder auf. Die nachfolgende Zeichenfolge erklärt, wie der serielle Set/Reset-Befehl bei einem Gerät mit der seriellen Adresse 11 funktioniert: Reset ON : ASCII Hex Binär

EOT 04 0000 0100

AD1 31 0011 0001

AD2 31 0011 0001

STX 02 0000 0010

C1 36 0011 0110

C2 30 0011 0000

Daten 31 0011 0001

ETX 03 0000 0011

BCC 34 0011 0100

AD1 31 0011 0001

AD2 31 0011 0001

STX 02 0000 0010

C1 36 0011 0110

C2 30 0011 0000

Daten 30 0011 0000

ETX 03 0000 0011

BCC 35 0011 0101

Reset OFF : ASCII Hex Binär

EOT 04 0000 0100

Alle Details zum Protokoll finden Sie in dem separaten Dokument "SERPRO"

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4.4.2. Printer-Mode Der Printer-Mode ermöglicht die zyklische oder manuelle Auslösung der Übertragung eines Registerwertes. Das Register wird mittels des Parameters „S-Code“ spezifiziert. Parameter „S-mod“ erlaubt die Auswahl zwischen zwei verschiedenen Sendestrings. „S-mod“ „Print1“

Sendestring Leerzeichen Vorzeichen Daten +/-

„Print2“

X

X

X

X

X

X

Vorzeichen Daten +/-

X

X

X

X

X

X

Line feed LF

Carriage return CR

Carriage return CR

Die Art der Auslösung wird wie folgt angewählt: Zyklische Auslösung

Manuelle Auslösung

Seriellen Timer auf einen Wert ≥ 0,010 sec. einstellen. Mit "S-mod" den Sendestring auswählen. Nach dem Verlassen des Einstellmenüs wird das zyklische Versenden automatisch gestartet. Seriellen Timer auf Null einstellen. Mit "S-mod" den Sendestring auswählen. Nach dem Verlassen des Einstellmenüs kann eine Übertragung durch kurze Betätigung der Enter-Taste ausgelöst werden.

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5. Sonderfunktionen 5.1. Linearisierung Mit Hilfe dieser Funktion kann auf einfache Weise ein lineares Eingangssignal in eine nichtlineare Darstellung umgewandelt werden (oder umgekehrt). Es stehen 16 LinearisierungsPunkte zur Verfügung, die über den gesamten Wandlungsbereich in beliebigen Abständen verteilt werden können. Zwischen 2 vorgegebenen Koordinaten findet automatisch eine lineare Interpolation statt. Es empfiehlt sich, an Stellen mit starker Kurvenkrümmung möglichst viele Punkte zu setzen, wohingegen an Stellen mit schwacher Krümmung nur wenige Punkte ausreichend sind. Um eine Linearisierungskurve vorzugeben, muss der Parameter „Linearisierungsmode“ auf 1-quA oder auf 4-quA eingestellt werden (siehe nachstehendes Schaubild). Mit den Parametern P01_X bis P16_X geben Sie 16 x- Koordinaten vor. Das sind die normalen Anzeigewerte, die das Gerät ohne Linearisierung in Abhängigkeit des Eingangssignals erzeugt. Mit den Parametern P01_Y bis P16_Y geben Sie nun vor, welchen Wert die Anzeige an dieser Stelle stattdessen annehmen soll. Es wird also zum Beispiel der Wert P02_x wird durch den Wert P02_y ersetzt. 

Aus Konsistenzgründen müssen die x- Register mit kontinuierlich ansteigenden Werten belegt werden, d.h. es muss die Bedingung P01_X < P02_X < … < P15_X < P16_X erfüllt sein.



Unabhängig vom Linearisierungsmode ist der vom Gerät akzeptierte Eingabebereich für die Punkte P01_X, P01_Y,…, P16_X, P16_Y immer -199999 … 999999.



Bei Messwerten kleiner als P01_X zeigt das Gerät konstant P01_Y an.



Bei Messwerten größer als P16_X zeigt das Gerät konstant P16_Y an.

y

P1(x)= -1000 P1(y)= 900 P16(x)= 1000 P16(y)= 800 x

*)

P1(x)= 0 P1(y)= 0 Linearisation Mode = 1_quA

y

P8(x)= 0 P8(y)= 750 x P16(x)= +1000 P16(y)= - 600 Linearisation Mode = 4_quA

*) Kurve verläuft punktsymmetrisch zum 1. Quadranten

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Anwendungsbeispiel: Das untenstehende Bild zeigt eine Wasserschleuse, bei der die Öffnungsweite über einen inkrementalen Drehgeber erfasst und zur Anzeige gebracht werden soll. Der Geber erzeugt in dieser Anordnung ein Signal proportional zum Drehwinkel φ, gewünscht ist jedoch die direkte Anzeige der Öffnungsweite "d"

Anzeigewert d = d0 (1-cos φ )

Drehgeber

d

φ

Anzeigewert P16_y

P15_y

P07_y

P05_y

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P16_x

P15_x

P07_x

P05_x

Geberposition

P03_x

P01_x

P03_y P01_y

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5.2. Manuelle Eingabe oder „Teachen“ der Linearisierungspunkte Die Punkte zur Bildung einer Linearisierungskurve können wie alle Parameter mit dem normalen Tastatur-Dialog vorgegeben werden. In diesem Falle werden alle Werte P01_x bis P16_x und die zugeordneten Ersatzwerte P01_y bis P16_y einzeln eingegeben. Der Benutzer muss bei manueller Eingabe die Konsistenz der Werte P01_x bis P16_x gewährleisten ( P01_X < P02_X < … < P15_X < P16_X ) Eine Überwachung durch das Gerät erfolgt nicht.

In den meisten Fällen ist es aber praktischer, die eingebaute „Teach“-Funktion zu benutzen. Hierbei bewegt man den Geber schrittweise auf die gewünschten Stützpunkte und gibt per Tastatur den jeweils dazugehörigen Anzeigewert vor. So benutzen Sie die eingebaute Teach-Funktion zur Vorgabe einer Linearisierungskurve:  Bitte wählen Sie unter den Basis-Parametern den gewünschten Linearisierungsmode aus (siehe auch Abschnitt 4.1).  Halten Sie die Taste „Cmd“ für 3 Sekunden gedrückt. Auf dem Display erscheint die Anzeige „tEACh“. Um den Teach-Vorgang zu beginnen, drücken Sie bitte innerhalb der nächsten 10 Sekunden nochmals kurz die Taste „Cmd“. Auf der Anzeige erscheint nun „P01_X“.  Aus Konsistenzgründen werden automatisch alle Linearisierungspunkte zunächst mit Startwerten überschrieben. Die Startwerte sind für „P01_X“ und „P01_Y“ gleich -199999. Alle anderen Stützpunkte haben den Startwert 999999.  Betätigen Sie nochmals „Cmd“, um den momentan vom Geber gelieferten Istwert anzuzeigen. Sorgen Sie nun dafür, dass die Position des SSI-Gebers dem ersten Linearisierungs-Stützpunkt entspricht.  Sobald Sie in der Anzeige den X-Wert des ersten Linearisierungspunktes sehen, drücken Sie erneut die „Cmd“-Taste. Der momentane Anzeigewert wird als „P01_X“ abgespeichert und für ca. 1 Sekunde zeigt das Display „P01_Y“. Danach wird wieder der gespeicherte P01_X-Wert angezeigt.  Diesen X-Wert können Sie nun wie bei einer normalen Parameter-Eingabe beliebig verändern, um daraus den gewünschten Y-Wert zu bilden.  Nachdem der gewünschte P01_Y-Wert eingestellt ist, wird dieser durch erneute Betätigung von „Cmd“ gespeichert, und das Gerät schaltet auf den nächsten Stützpunkt P02_x weiter.

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 Wenn Sie den letzten Punkt P16_x programmiert haben, beginnt die Routine erneut beim ersten Stützpunkt P01_X. Sie haben damit Gelegenheit, die Eingaben nochmals zu kontrollieren und bei Bedarf nochmals zu korrigieren.  Beenden Sie den Teach-Vorgang, indem Sie für 2 Sekunden die Taste „ENTER“ drücken. Das Display zeigt dann für 2 Sekunden „StoP“ und kehrt zur normalen Anzeige-Betrieb zurück. Die Linearisierungs-Stützpunkte sind nun gespeichert.

 Das Gerät überwacht die Konsistenzbedingung. Die x-Koordinate des neuen Stützpunktes muss größer als der vorherige Wert sein. Sollte dieses nicht zutreffen, dann leuchten am unteren Rand des Displays 6 Punkte als Warnsignal auf. Eine Übernahme des inkorrekten Stützpunktes mittels Cmd-Taste ist nicht möglich. Bei der Betätigung der Cmd-Taste wird stattdessen der Fehlertext "E.r.r.-.L.O." ausgegeben.  Es besteht jederzeit die Möglichkeit, den Teach-Vorgang auf eine der folgenden beiden Arten abzubrechen: 1. Drücken Sie für 2 Sekunden die Enter-Taste. Auf dem Display erscheint für etwa 1 sec „Stop“. Danach schaltet das Gerät in den Normalbetrieb zurück.

2. Tun Sie einfach gar nichts. Nach etwa 10 Sekunden schaltet das Gerät automatisch in den Normalbetrieb zurück. In beiden Fällen werden die Linearisierungsparameter P01_x bis P16_y nicht geändert.

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6. Technischer Anhang 6.1. Maßbilder 110,0 (4.331’’)

91,0 (3.583)

48,0 (1.890)

10,0 (.394)

44,0 (1.732) 8,0 (.315)

96,0 (3.780’’)

9,0 (.345)

129,0 (5.079) 140,5 (5.531)

Schalttafel-Ausschnitt: 91 x 44 mm (3.583 x 1.732’’)

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6.2. Technische Daten Spannungsversorgung:

Geberversorgung: Inkremental-Eingänge:

Eingangsspannung (DC): Restwelligkeit: Schutzschaltung: Stromaufnahme: Anschlussart: Ausgangsspannung: Ausgangsstrom: Anzahl Eingänge: Eingangs-Logik: Signalpegel: Spuren: Frequenz:

Genauigkeit: Relais-Ausgänge

Serielle Schnittstelle:

Anzeige: Gehäuse:

Umgebungstemperatur: Konformität & Normen:

Stromaufnahme: Anschlussart: Frequenzmessung: Anzahl Ausgänge: Schaltvermögen: max. AC-Last: max. DC-Last: Reaktionszeit: Anschlussart: Format: Baudrate (umschaltbar): Betriebsarten: Anschlussart: Type: Charakteristik: Auffrischzeit: Type: Material: Montage: Abmessungen (B x H x T): Ausschnitt (B x H): Schutzart: Gewicht: Betrieb: Lagerung: EMV 2004/108/EG: NS 2006/95/EG Richtlinie 2011/65/EU:

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17 … 30 VDC ≤ 10 % bei 24 VDC Verpolungsschutz 17 V : 190 mA, 24 V : 150 mA, 30 V : 120 mA (unbelastet) Schraubklemmen, 1,5 mm² 24 VDC +/- 15 % 5 VDC (bei Option TTLIN1) max. 120 mA 3 PNP/NPN/Namur HTL (standard): LOW 0 … 3,5 V, HIGH 9 … 30 V TTL (Option TTLIN1): CMOS, LOW 0 …0,8 V, HIGH 3,6 … 5 V A, B (Impulse) und C (Reset-Signal), max. 100 kHz bei Betrieb als Zähler max. 15 kHz bei allen anderen Betriebsarten Reset-Eingang C: 1 kHz (Mindest-Impulsdauer 500 µs) 5,1 mA bei 24 V (Ri ≈ 4,7 kOhm) Schraubklemmen, 1,5 mm² +/- 100 ppm, +/- 1 Digit 2 potenzialfreie Wechsler 250 VAC / 250 VA oder 100 VDC / 50 W 2.0 A @ 250 VAC 0.5 A @ 100 VDC / 2.0 A @ 30 VDC ca. 10 ms Schraubklemmen, 2,5 mm² RS232 (umschaltbar auf RS485 / 2-Leiter) 600, 1200, 2400, 4800, 9600, 19200, 38400 Baud PC- oder Printer-Mode Schraubklemmen, 1,5 mm² 6 Digit LED Display high-efficiency orange, 15 mm / 0.59’’ ca. 7 msec. (bei Betrieb als Tachometer 330 ms) Norly UL94 – V-0 Kunststoff Schalttafel-Einbau 110 x 48 x 140 mm 91 x 44 mm Frontseite: IP 65 / Rückseite: IP20 ca. 250 g 0 °C … +45 °C (nicht kondensierend) -25 °C … +70 °C (nicht kondensierend) EN 61000-6-2, EN 61000-6-3, EN 61000-6-4 EN 61010-1 RoHS-konform

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6.3. Parameter-Liste 6.3.1. Allgemein Bezeichnung Type Charakteristik Brightness Code Frequency (Hz) Display Value Decimal point Wait Time (s) Average Filter Display Format Frequency (Hz) Display Value Wait Time (s) Average Filter Base Start / Stop Auto Reset Latch Function Count Mode Factor Set Value Reset / Set Decimal point Measuring Time (s) Display Value Decimal point Wait Time (s)

Text tYPE CHAr briGht CodE FrEqu diSPL dPoint L(Ait FiLtEr diSFor FrEqu diSPL L(Ait FiLtEr bASE StArt rESEt LAtcH n)odE FActor SEt rESEt dPoint tin)E diSPL dPoint L(Ait

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Min - Wert 0 0 0 0 1 1 0 1 0 0 1 1 1 0 0 0 0 0 0 1 -199999 0 0 1 1 0 0

Max - Wert 4 1 4 2 25000 99999 5 999 4 3 25000 999999 999 4 6 2 1 1 5 99999 999999 3 5 999999 999999 5 999

Default 0 1 0 0 1000 1000 3 10 0 0 100 100 50 0 0 1 0 0 3 10000 0 3 0 1000 1000 0 100

Stellen 1 1 1 1 5 5 1 3 1 1 5 6 3 1 1 1 1 1 1 5 86 1 1 6 6 1 3

Zeichen 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 4 0 0 0 3 0 0 1

Ser. Code 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26

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6.3.2. Linearisierung Bezeichnung L_Mode P1(x) P1(y) P2(x) P2(y) P3(x) P3(y) P4(x) P4(y) P5(x) P5(y) P6(x) P6(y) P7(x) P7(y) P8(x) P8(y) P9(x) P9(y) P10(x) P10(y) P11(x) P11(y) P12(x) P12(y) P13(x) P13(y) P14(x) P14(y) P15(x) P15(y) P16(x) P16(y)

Text LrnodE P01_H P01_Y P02_H P02_Y P03_H P03_Y P04_H P04_Y P05_H P05_Y P06_H P06_Y P07_H P07_Y P08_H P08_Y P09_H P09_Y P10_H P10_Y P11_H P11_Y P12_H P12_Y P13_H P13_Y P14_H P14_Y P15_H P15_Y P16_H P16_Y

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Min - Wert 0 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999 -199999

Max - Wert 2 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999

Default 0 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999 999999

Stellen 1 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86 86

Zeichen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0

Ser. Code D2 A0 A1 A2 A3 A4 A5 A6 A7 A8 A9 B0 B1 B2 B3 B4 B5 B6 B7 B8 B9 C0 C1 C2 C3 C4 C5 C6 C7 C8 C9 D0 D1

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6.3.3. Grenzwertvorgaben Bezeichnung Preselection Value 1 Preselection Value 2 Preselection Mode 1 Preselection Mode 2 Hysteresis 1 Hysteresis 2

Text PrES1 PrES2 CHAr1 CHAr2 HYSt1 HYSt2

Min - Wert -199999 -199999 0 0 0 0

Max - Wert 999999 999999 5 5 99999 99999

Default 10000 5000 0 0 0 0

Stellen 86 86 1 1 5 5

Zeichen 0 0 0 0 0 0

Ser. Code 27 28 29 30 31 32

6.3.4. Seriellen Schnittstelle Bezeichnung Serial Timer (s) Serial Mode Serial Code Serial Unit Nr Serial Format Serial Baudrate

Text S-tin) S-n)od S-CodE S-Unit S-Forn S-bAUd

Dx342_09b_oi_d.doc / Mrz-16

Min - Wert 0 0 100 0 0 0

Max - Wert 9999 2 120 99 9 6

Default 100 0 101 11 0 0

Stellen 4 1 3 2 1 1

Zeichen 3 0 0 0 0 0

Ser. Code 38 39 40 90 92 91

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6.4. Inbetriebnahmeformular Datum: Operator: Grundeinstellungen:

Software: Seriennummer: Unit Type: Brightness: Linearisierungsmode(*):

Charakteristik: Code:

Vorwahl Mode 1 Hysterese 1

Vorwahl Mode 2: Hysterese 2:

Serial Unit Nr.: Serial Baudrate:

Serial Format:

(*) Wird nur in dem Mode RPM und Count angezeigt. Betriebsart (Type) Drehzahl (RPM)

Frequenz (Hz): Dezimalpunkt: Filter:

Display-Wert: Wait (s):

Backzeit (Time)

Display Format: Dezimalwert: Filter:

Frequenz (Hz): Wait: (s):

Stoppuhr (Timer)

Base: Auto Reset:

Start/Stopp: Latch Funktion:

Zähler (Count)

Count Mode: Set Value: Dezimalpunkt:

Faktor: Reset/Set:

Laufzeit (Speed)

Time (s): Dezimalpunkt:

Displaywert: Wait Time(s):

Preselection 1:

Preselection 2:

Serial Timer (s): Serial Code:

Serial Mode:

Weitere Parameter:

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Linearisierung(*) P1(x): P1(y): P9(x): P9(y): P2(x): P2(y): P10(x): P10(y): P3(x): P3(y): P11(x): P11(y): P4(x): P4(y): P12(x): P12(y): P5(x): P5(y): P13(x): P13(y): P6(x): P6(y): P14(x): P14(y): P7(x): P7(y): P15(x): P15(y): P8(x): P8(y): P16(x): P16(y): (*) Parameter werden nur in den Betriebsarten RPM und Count bei aktivierter Linearisierung angezeigt

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