Regionale Grundwassernutzung im Klimawandel

1.000 l/m Regionale Grundwassernutzung im Klimawandel (RegWaKlim) d Kleingewerbe für Toilettenspülung, d Körperp ege g zum Trinken ist ver- ünchen...
Author: Mareke Hase
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1.000 l/m

Regionale Grundwassernutzung im Klimawandel (RegWaKlim)

d Kleingewerbe

für Toilettenspülung, d Körperp ege g zum Trinken ist ver-

ünchen

500

Kooperative Entwicklung einer raum- und sektorübergreifenden Anpassungsstrategie zur 241 l / m nachhaltigen0Sicherung der Wasserversorgung am Beispiel der Region Vorpommern Wie viel Wasser ist wo verfügbar? Deutschland ist ein wasserreiches Land. Auf der Karte könnt ihr sehen, wieviel Wasser in den verschiedenen Landkreisen in Deutschland zur Verfügung steht. Abgebildet ist das „natürliche Wasserdargebot“ – das bedeutet alle Niederschläge abzüglich der Verdunstung plus sämtliche Zu üsse durch Flüsse und Bäche. So viel könnte also theoretisch genutzt werden, um Zähne zu putzen, Wäsche zu waschen, Kraftwerke zu kühlen, P anzen zu bewässern und den eigenen Durst zu stillen.

Die „blauen“ Regionen zeigen, wo Deutschland besonders wasserreich ist. In den „grünlichen“ und „gelben“ Regionen gibt es weniger Wasser pro Quadratmeter. Auf der Internet-Seite www.bmbf-alles-im-f uss.de ndet ihr mehr Informationen zu allen Wasserfragen auf diesem Poster und einen interessanten Film zur Einführung: www.bmbf-alles-im-f uss.de/ #videos

1m

Alles im Fluss?

Überblick zum Projekt

Regenwasser, Leitungswasser, Abwasser, Kühlwasser – Wasser ießt auf verschiedenen Wegen durch Deutschland. Dabei gibt es regional sehr große Unterschiede. An den Bergen regnet es sehr viel, in Brandenburg zum Beispiel sehr wenig. Im Stuttgarter Raum und einigen anderen Stadtregionen wird mehr Wasser verbraucht, als vor Ort verfügbar ist. Das muss dann über Fernleitungen herbeigescha t werden. Durch den Klimawandel könnte das Wasser in einigen Regionen zukünftig knapper werden.

Ein großes Problem ist in Deutschland die Wasserverschmutzung. Kläranlagen halten unsere Flüsse zwar inzwischen viel sauberer als früher, doch die Landwirtschaft belastet durch intensive Tierhaltung und Düngung ihrer Flächen das Grundwasser. Der Import von Futtermitteln und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen hat außerdem auch Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in anderen Ländern – auch hierzu ndet ihr Informationen auf www.bmbf-alles-imf uss.de.

1. Regionales Wasserforum Greifswald, 8. Juni 2016 Dr. Jesko Hirschfeld IÖW – Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, Berlin

S

A k K g r n a e e d T P k

IMPRESSUM Durchgeführt von:

Herausgeber BildungsCent e.V. und Institut für ökologische Gesamterstellung BildungsCent e. V. und Institut für ökologische Wirtschaftsforschung

INSTITUT FÜR ÖKOLOGISCHE WIRTSCHAF TSFORSCHUNG

BildungsCent e. V. Oranienstraße 183 10999 Berlin Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Potsdamer Straße 105 10785 Berlin

RegWaKlim

1.000 l/m

Herausforderungen: Verdunstung

limitierte Ressourcen, intensive Nutzungen:

500

Wasser verdunstet ständig in unserer Umwelt, zu jeder Tageszeit, egal bei welchem Wetter. Sonneneinstrahlung, Lufttemperatur und -feuchtigkeit beein ussen die Menge maßgeblich.

Baden-Baden 647 l / m

0

Unser Wert:

Siedlungen, Tourismus (Land- und Forstwirtschaft)

1.000 l/m

Haushalte und Kleingewerbe

500

Das meiste Wasser wird für Toilettenspülung, Waschen, Reinigung und Körperp ege verbraucht. Die Nutzung zum Trinken ist verschwindend gering.

Verbrauchszentrum

1m

München 241 l / m

Wie viel Wasser ist wo verfügbar? Deutschland ist ein wasserreiches Land. Auf der Karte könnt ihr sehen, wieviel Wasser in den verschiedenen Landkreisen in Deutschland zur Verfügung steht. Abgebildet ist das „natürliche Wasserdargebot“ – das bedeutet alle Niederschläge abzüglich der Verdunstung plus sämtliche Zu üsse durch Flüsse und Bäche. So viel könnte also theoretisch genutzt werden, um Zähne zu putzen, Wäsche zu waschen, Kraftwerke zu kühlen, P anzen zu bewässern und den eigenen Durst zu stillen.

Verbrauchs-spitzen (Sommer) Sinkender Verbrauch

0

Unser Wert:

1m

Die „blauen“ Regionen zeigen, wo Deutschland besonders wasserreich ist. In den „grünlichen“ und „gelben“ Regionen gibt es weniger Wasser pro Quadratmeter. Auf der Internet-Seite www.bmbf-alles-im-f uss.de ndet ihr mehr Informationen zu allen Wasserfragen auf diesem Poster und einen interessanten Film zur Einführung: www.bmbf-alles-im-f uss.de/ #videos

Quelle: KlimaMoro-Projekt Durchgeführt von:

2 INSTITUT FÜR ÖKOLOGISCHE WIRTSCHAF TSFORSCHUNG

RegWaKlim

Projektziele

1.000 l/m

Verdunstung

– Nachhaltige Wasserversorgung langfristig sichern helfen 500

Wasser verdunstet ständig in unserer Umwelt, zu jeder Tageszeit, egal bei welchem Wetter. Sonneneinstrahlung, Lufttemperatur und -feuchtigkeit beein ussen die Menge maßgeblich.

Baden-Baden 647 l / m

0

– Wasserverfügbarkeit gewährleisten: quantitativ und qualitativ Unser Wert:

– Klimawandel und Nutzungsentwicklungen berücksichtigen 1.000 l/m

– Wassermanagement gemeinsam mit wasserwirtschaftlichen Akteuren und Nutzern regional abstimmen Haushalte und Kleingewerbe

500

Das meiste Wasser wird für Toilettenspülung, Waschen, Reinigung und Körperp ege verbraucht. Die Nutzung zum Trinken ist verschwindend gering.

1m

München 241 l / m

0

Unser Wert:

– technisch und organisatorisch innovative Lösungen Wie vielentwickeln Wasser ist wo verfügbar? Deutschland ist ein wasserreiches Land. Auf der Karte könnt ihr sehen, wieviel Wasser in den verschiedenen Landkreisen in Deutschland zur Verfügung steht. Abgebildet ist das „natürliche Wasserdargebot“ – das bedeutet alle Niederschläge abzüglich der Verdunstung plus sämtliche Zu üsse durch Flüsse und Bäche. So viel könnte also theoretisch genutzt werden, um Zähne zu putzen, Wäsche zu waschen, Kraftwerke zu kühlen, P anzen zu bewässern und den eigenen Durst zu stillen.

– Managementstrategien ökonomisch bewerten (erweitert)

Die „blauen“ Regionen zeigen, wo Deutschland besonders wasserreich ist. In den „grünlichen“ und „gelben“ Regionen gibt es weniger Wasser pro Quadratmeter. Auf der Internet-Seite www.bmbf-alles-im-f uss.de ndet ihr mehr Informationen zu allen Wasserfragen auf diesem Poster und einen interessanten Film zur Einführung: www.bmbf-alles-im-f uss.de/ #videos

– Raumstrategie zur „Sicherung des Wasserhaushalts und der Wasserwirtschaft“ in der Planungsregion konkretisieren 1m

Durchgeführt von:

3

Dr. Jesko Hirschfeld INSTITUT FÜR ÖKOLOGISCHE WIRTSCHAF TSFORSCHUNG

RegWaKlim

Projektstruktur RegWaKlim

1.000 l/m

Verdunstung

AP 2 Wasserdargebot und Nutzungen

AP 5 Regionaler Planungs- und Umsetzungsprozess 500

Wasser verdunstet ständig in unserer Umwelt, zu jeder Tageszeit, egal bei welchem Wetter. Sonneneinstrahlung, Lufttemperatur und -feuchtigkeit beein ussen die Menge maßgeblich.

Baden-Baden 647 l / m Unser Wert:

0

AP 1 Vernetzung Akteure + Prozesse: Regionales Wasserforum Haushalte und Kleingewerbe

1.000 l/m

500

Das meiste Wasser wird für Toilettenspülung, Waschen, Reinigung und Körperp ege verbraucht. Die Nutzung zum Trinken ist verschwindend gering.

München 241 l / m

1m

AP 3 Wasserwirtschaft + innovatives Management

Unser Wert:

0

AP 4 Wie viel Wasser ist wo verfügbar? sozioökonomische Bewertung Deutschland ist ein wasserreiches Land. Auf der Karte könnt ihr sehen, wieviel Wasser in den verschiedenen Landkreisen in Deutschland zur Verfügung steht. Abgebildet ist das „natürliche Wasserdargebot“ – das bedeutet alle Niederschläge abzüglich der Verdunstung plus sämtliche Zu üsse durch Flüsse und Bäche. So viel könnte also theoretisch genutzt werden, um Zähne zu putzen, Wäsche zu waschen, Kraftwerke zu kühlen, P anzen zu bewässern und den eigenen Durst zu stillen.

Die „blauen“ Regionen zeigen, wo Deutschland besonders wasserreich ist. In den „grünlichen“ und „gelben“ Regionen gibt es weniger Wasser pro Quadratmeter. Auf der Internet-Seite www.bmbf-alles-im-f uss.de ndet ihr mehr Informationen zu allen Wasserfragen auf diesem Poster und einen interessanten Film zur Einführung: www.bmbf-alles-im-f uss.de/ #videos

AP 6 1m Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit Durchgeführt von:

4

Dr. Jesko Hirschfeld INSTITUT FÜR ÖKOLOGISCHE WIRTSCHAF TSFORSCHUNG

RegWaKlim

Projektzeitplan 2016-2018

1.000 l/m

Verdunstung

Tätigkeit

Monat

1

2

3

4

5

6

7

8

500

Wasser verdunstet ständig in unserer Umwelt, zu jeder Tageszeit, egal bei welchem Wetter. Sonneneinstrahlung, Lufttemperatur und -feuchtigkeit beein ussen die Menge maßgeblich.

9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 Baden-Baden 647 l / m

Arbeitspaket 1: Vernetzung

0

Unser Wert:

Meilensteine Arbeitspaket 1: Wasserforen

1.2 1.7

1.1

1.3

1.4

1.5

1.6

AP 2 Dargebotsanalyse Meilensteine AP 2

2.1

2.2

1.000 l/m

AP 3 Wasserwirtschaft Meilensteine AP 3

Haushalte und Kleingewerbe

3.1

Das meiste Wasser wird für Toilettenspülung, Waschen, Reinigung und Körperp ege verbraucht. Die Nutzung zum Trinken ist verschwindend gering.

AP 4 Bewertung

3.2

1m

München 241 l / m

Meilensteine AP 4

4.1

Unser Wert: 4.2

4.3

0

3.3

4.4 Wie viel Wasser ist wo verfügbar?

AP 5 Umsetzungsprozess

Deutschland ist ein wasserreiches Land. Auf der Karte könnt ihr sehen, wieviel Wasser in den verschiedenen Landkreisen in Deutschland zur Verfügung steht. Abgebildet ist das „natürliche Wasserdargebot“ – das bedeutet alle Niederschläge abzüglich der Verdunstung plus sämtliche Zu üsse durch Flüsse und Bäche. So viel könnte also theoretisch genutzt werden, um Zähne zu putzen, Wäsche zu waschen, Kraftwerke zu kühlen, P anzen zu bewässern und den eigenen Durst zu stillen.

Meilensteine AP 5 AP 6 Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit Meilensteine AP 6

500

6.1

6.2

Die „blauen“ Regionen zeigen, wo Deutschland besonders wasserreich ist. In den „grünlichen“ und „gelben“ Regionen gibt es weniger Wasser pro Quadratmeter. Auf der Internet-Seite www.bmbf-alles-im-f uss.de ndet ihr mehr Informationen zu allen Wasserfragen auf diesem Poster und einen interessanten Film zur Einführung: www.bmbf-alles-im-f uss.de/ #videos

5.1

6.3 6.4

AP: Arbeitspaket 1m

Durchgeführt von:

5

Dr. Jesko Hirschfeld INSTITUT FÜR ÖKOLOGISCHE WIRTSCHAF TSFORSCHUNG

d Kleingewerbe

1.000 l/m

500

für Toilettenspülung, d Körperp ege g zum Trinken ist ver-

ünchen 241 l / m

Vielen Dank.

0

Wie viel Wasser ist wo verfügbar? Deutschland ist ein wasserreiches Land. Auf der Karte könnt ihr sehen, wieviel Wasser in den verschiedenen Landkreisen in Deutschland zur Verfügung steht. Abgebildet ist das „natürliche Wasserdargebot“ – das bedeutet alle Niederschläge abzüglich der Verdunstung plus sämtliche Zu üsse durch Flüsse und Bäche. So viel könnte also theoretisch genutzt werden, um Zähne zu putzen, Wäsche zu waschen, Kraftwerke zu kühlen, P anzen zu bewässern und den eigenen Durst zu stillen.

Die „blauen“ Regionen zeigen, wo Deutschland besonders wasserreich ist. In den „grünlichen“ und „gelben“ Regionen gibt es weniger Wasser pro Quadratmeter. Auf der Internet-Seite www.bmbf-alles-im-f uss.de ndet ihr mehr Informationen zu allen Wasserfragen auf diesem Poster und einen interessanten Film zur Einführung: www.bmbf-alles-im-f uss.de/ #videos

Alles im Fluss?

Dr. Jesko Hirschfeld IÖW – Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, Berlin [email protected]

Regenwasser, Leitungswasser, Abwasser, Kühlwasser – Wasser ießt auf verschiedenen Wegen durch Deutschland. Dabei gibt es regional sehr große Unterschiede. An den Bergen regnet es sehr viel, in Brandenburg zum Beispiel sehr wenig. Im Stuttgarter Raum und einigen anderen Stadtregionen wird mehr Wasser verbraucht, als vor Ort verfügbar ist. Das muss dann über Fernleitungen herbeigescha t werden. Durch den Klimawandel könnte das Wasser in einigen Regionen zukünftig knapper werden.

Ein großes Problem ist in Deutschland die Wasserverschmutzung. Kläranlagen halten unsere Flüsse zwar inzwischen viel sauberer als früher, doch die Landwirtschaft belastet durch intensive Tierhaltung und Düngung ihrer Flächen das Grundwasser. Der Import von Futtermitteln und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen hat außerdem auch Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in anderen Ländern – auch hierzu ndet ihr Informationen auf www.bmbf-alles-imf uss.de.

8. Juni 2016

S

A k K g r n a e e d T P k

1m

IMPRESSUM Durchgeführt von:

Herausgeber BildungsCent e.V. und Institut für ökologische Gesamterstellung BildungsCent e. V. und Institut für ökologische Wirtschaftsforschung

INSTITUT FÜR ÖKOLOGISCHE WIRTSCHAF TSFORSCHUNG

BildungsCent e. V. Oranienstraße 183 10999 Berlin Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Potsdamer Straße 105 10785 Berlin