QUALIFIER Einblicke in die Immobilienbewirtschaftung

Q1 QUALIFIER Einblicke in die Immobilienbewirtschaftung Property Management Im Wohnen auf einem Medaillenplatz Property Management Innovationen ko...
Author: Käthe Krüger
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QUALIFIER Einblicke in die Immobilienbewirtschaftung

Property Management

Im Wohnen auf einem Medaillenplatz Property Management

Innovationen konkret lenken F acility Management

Kapazitäten ausgebaut F acility Management

„Feuerwehr“ für Wasserschäden Expertengespräch auf der Expo Real

„Auf dünnem Eis“ – Verkehrssicherungspflichten

Ein Unternehmen der Q1 September 2016

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Für Ihren Service – unser Standort München

Sehr geehrte Partner, sehr geehrte Leser, seit nun einem Jahr ist die TREUREAL Teil der Immobiliengruppe Rhein-Neckar – und damit gewinnt vieles Schritt für Schritt Konturen, was wir uns für die Entwicklung der Gruppe vorgenommen haben. Immer verbunden mit dem Fokus: Wie können wir Ihre Anforderungen als Auftraggeber und Kunden besser bedienen? „TREUREAL als Teil der Immobiliengruppen Rhein-Neckar – mit unseren Schwesterfirmen bieten wir ein breites Spektrum an Dienstleistungen in der Immobilienbewirtschaftung.“

Was bedeuten Ihre Erwartungen an Immobiliendienstleistungen für die Immobiliengruppe Rhein-Neckar? Das ist eine der Leitfragen, die wir immer wieder an den Anfang unserer Überlegungen stellen, wenn wir unsere Aufstellung überprüfen und verändern, neue Möglichkeiten abwägen. Was inzwischen bei diesem Prozess geschehen ist, dazu geben wir Ihnen in dieser Ausgabe unseres Qualifiers viele Informationen. Diese Themen möchten wir auch gerne mit Ihnen auf der kommenden Expo Real in München besprechen: Wo haben wir uns im Rahmen unserer neuen Partner verbessert, wo wünschen Sie sich mehr? Die Immobiliengruppe Rhein-Neckar bietet Chancen, von denen auch unsere Auftraggeber profitieren. So konnten wir beispielsweise Leistungen im Bereich Facility Management

02 September 2016

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Gruppen-Vielfalt Vielfalt belebt, auch innerhalb der Immobiliengruppe Rhein-Neckar. Unser Standort München ist ein Ausdruck dafür, welche neuen Möglichkeiten sich durch die kollegiale Zusammenarbeit über Firmengrenzen hinweg eröffnen. Inzwischen sitzen nicht nur die Property Manager der TREUREAL und der Treubau Verwaltung Tür an Tür, auch weitere Firmen aus der Welt der Treubau Verwaltung können hier auf zentrale Ressourcen zugreifen, so die Bayerische Wert- und Grundbesitz Verwaltung GmbH, die Münchener Grund Immobilien Management GmbH, die WOHMAX GmbH und die VdH Immobiliengesellschaft mbH. Neben dem Property Management haben wir hier auch unsere Aufstellung in Bereichen des Facility Managements verändert und effizienter gestaltet. Die FAMAP GmbH wurde eine Tochter des TREUREAL Gebäudeservice und kann jetzt dort ihre Leistungen einbringen. Lesen Sie hierzu mehr auf Seite 6.

Zusammenarbeit schafft Mehrwert. Am Standort München hat die Immobiliengruppe Rhein-Neckar eine gemeinsame Aufstellung gefunden.

Gespräche auf der Expo Real

und im technischen Gebäudemanagement ausweiten oder sie organisatorisch bündeln. Schauen Sie in dieser Kundeninformation, was inzwischen neu zum Leistungsspektrum unserer Firmengruppe gehört. Eine solide Basis für viele unserer Überlegungen für das Property Management hat uns auch eine Befragung von Asset Managern gegeben, die ihre Anforderungen an ein zeitgemäßes Property Management formulieren konnten. Viele Fingerzeige wurden in konkrete Projekte in der Qualitätsentwicklung eingebracht. Umso mehr freut es uns, dass solche kontinuierlichen Anstrengungen, zu denen wir uns als nach DIN EN ISO 9001 zertifiziertes Unternehmen verpflichtet sehen, auch am Markt Anerkennung finden: Im Property Management Report der Bell Management Consultants wurde im Bereich Wohnen TREUREAL von über 100 befragten Auftraggebern auf Platz drei bewertet. Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Der Herausforderung, dem gerecht zu werden, stellen wir uns.

Seien Sie auf der Expo Real unser Gast am Stand C1.026. In diesem Jahr finden Sie dort neben den Gesprächspartnern der TREUREAL auch Vertreter unserer Schwesterfirmen, der Treubau Verwaltung und der BfW Bank für Wohnungswirtschaft, sowie unserer Muttergesellschaft Familienheim Rhein-Neckar. Wir erläutern Ihnen dort für die Immobiliengruppe RheinNeckar gerne, welche neuen Möglichkeiten unsere Zusammenarbeit für Sie und Ihre Anliegen bietet. Sie kennen den Messetrubel – Verabredungen machen es leichter, den Messetag zu organisieren. Gesprächstermine koordiniert für Sie gerne Brigitte Scharf, +49 621 3006-15 oder [email protected]

Inhalt 04 Viertes Haus im Management 04 Im Wohnen auf einem Medaillenplatz 05 Innovationen konkret lenken 06 Mieter-Service in der Technik 06 FM-Ausbau von Kapazitäten 07 Facility Service von TREUREAL 07 „Feuerwehr“ für Wasserschäden 08 Immobilienmanagement deutschlandweit 08 Neue Felder nutzen

Dirk Tönges, Sprecher der Geschäftsleitung der TREUREAL GmbH

08 „Auf dünnem Eis“

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Studentisches Wohnen

Viertes Haus im Management TREUREAL betreut inzwischen das vierte Gebäude für studentisches Wohnen. Nach Frankfurt, Münster und Darmstadt wurde das Property Management für das „Headquarter“ in Dresden übernommen. Neben den klassischen Studentenwohnheimen hat sich längst ein Markt für „studentisches Wohnen“ etabliert. Hochwertige Mikroapartments mit Service wie Internetzugang, LearningRoom, Carsharing oder Wäscheservice gehören heute zum Angebot, wenn jemand Wohnraum an einem Studienort sucht. Folgerichtig lassen sich Projektentwicklungen in diesem Sektor der Immobilienwirtschaft auch „klonen“. Dies realisierte auch die benchmark.Real Estate Development GmbH, die nun nach Frankfurt, Münster und Darmstadt in Dresden ein solches Objekt an den Markt gebracht hat: 199 Apartments auf sechs Etagen, zentral gelegen in der Dresdener Neustadt.

Marktuntersuchung Property Management

Im Wohnen auf einem Medaillenplatz Nach Jahren gehört der Termin, an dem der Property Management Report der Unternehmensberatung Bell Management Consultants veröffentlicht wird, zu den Spotlights in der Branche. Property und Asset Manager schauen, was die Einschätzungen von rund 500 befragten Brancheninsidern über die Entwicklung des Immobilienmanagements aussagen. 2015 rückte dabei die TREUREAL im Segment Wohnen auf Platz drei. Der Bell Property Management Report kreist um den Fokus der Kundenzufriedenheit. Wie gut verstehen es die Property Management-Unternehmen (PM) in Deutschland, Kundenwünsche aufzunehmen und in den Augen ihrer Auftraggeber die Leistungen im Immobilienmanagement zu entwickeln? Hierzu sammeln die Unternehmensberater

04 September 2016

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Nico Becher, Property Manager der TREUREAL, kümmert sich um das Servicewohnen im „Headquarter“ in Dresden.

Wie bereits bei den anderen „Headquarters“ hat auch in Dresden die TREUREAL das Property Management übernommen. Denn eine erfolgreiche Dienstleistung in diesen Gebäuden setzt Erfahrungen voraus. Das Property Management steht hier vor besonderen Aufgaben. Eine hohe Zahl an Mieterwechseln im Semesterrhythmus verlangt ein gekonntes Management von Abnahmen und Übergaben, eine spezielle Nebenkostenabrechnung für die Serviceleistungen erfordert eine spezielle Systematik und schnelle Instandsetzungen sind notwendig, um kurzfristige Vermietungen sicherzustellen. Diese Anforderungen des studentischen Servicewohnens hat TREUREAL inzwischen ins Property Management integriert.

Bewertungen zu insgesamt 29 Kompetenzfeldern. Mit gegenseitigem Nutzen, wie die steigende Zahl der beteiligten Unternehmen im Lauf der Jahre zeigt: Die Befragung sorgt für mehr Transparenz in einem Markt, in dem Ausschreibungen, Vergaben und Verträge den Beteiligten ansonsten nur einen begrenzten Überblick verschaffen. Erfreulich für die Branche, dass von 2014 auf 2015 die Einschätzung der Servicekompetenz im Property Management gestiegen ist. Auch bei TREUREAL haben sich die Punktwerte verbessert und das Unternehmen landete damit in dem Segment „Immobilienmanagement Wohnen“ auf einem Medaillenplatz. Bemerkenswert dabei: TREUREAL wird von allen anderen als einer der stärksten Konkurrenten wahrgenommen.

„Befragungsergebnisse fallen nicht vom Himmel“ Andreas Bahr, Geschäftsführer der TREUREAL Property Management GmbH, freute sich über die Platzierung der TREUREAL im neuen Property Management Report.

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Serviceorientierung im Property Management

Innovationen konkret lenken

Viel wird über die Innovationsbereitschaft in der Immobilienwirtschaft und auch im Property Management gesprochen. TREUREAL hat gehandelt und unter Auftraggebern und Asset Managern recherchiert, welche Erwartungen hier im Mittelpunkt stehen. Wo drückt bei der Sicht auf den Dienstleister „Property Manager“ wirklich der Schuh? Als Unternehmen mit einem Qualitätsmanagement-Zertifikat nehmen wir die Frage der Kundensicht ernst und haben nachgefragt, welche Optimierungspotenziale bei den Bewirtschaftungskosten, dem infrastrukturellen Facility Management sowie bei Prozessen im Property Management bei Auftraggebern genau in den Fokus geraten. Bei den Bewirtschaftungskosten listen Asset Manager vor allem die mit dem Immobilienmanagement verbundenen Dienstleistungen an erster Stelle als Optimierungsfall auf. Im infrastrukturellen Bereich wird hier der Anteil der Reinigungs- und Pflegeleistungen moniert. Dabei wäre weit über die Hälfte der Gesprächspartner bereit, mehr in ein fundiertes Facility Management-Konzept für einen Bestand oder ein Portfolio zu investieren, um so Leistungen besser zu bündeln und die laufenden Kosten einzudämmen. Die Erfahrung des

Seine Sicht zu Hintergründen: „Der Markt, seine Anforderungen, die Instrumente ändern sich ständig. Es ist dann leicht dahingesagt: Die Property Management-Unternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln. Das ist so richtig wie gleichzeitig unkonkret. Als Unternehmen stehen wir immer wieder vor vielen konkreten Fragen: In welche IT-Systeme investiert man? Passen sie zu dem nächsten Portfolio, das einem anvertraut wird? Passen die Abläufe und eigenen Prozesse zu den Systemen, die ein Auftraggeber mitbringt? Haben wir die passenden Qualifikationen im Haus und die kompetenten Mitarbeiter in der richtigen Region? Haben wir ausreichende Ressourcen, um diese Anpassungen zu bewältigen? TREUREAL stellt sich diesen Fragen seit über 25 Jahren. Könnten wir auf veränderte Kundenwünsche nicht reagieren, wären wir nicht so lange am Markt. Natürlich hilft dabei ein eingeübtes Instrumentarium, beispielsweise aus dem Qualitätsmanagement. Es gibt jedoch in einem Dienstleistungsunternehmen keine wirksamen ,Managementhebel‘, ohne dass die Mitarbeiter auch immer bereit bleiben, sich mit Neuem und Herausforderungen zu konfrontieren und

Property Managers: Genau solche konzeptionellen Leistungen werden allerdings nur selten abgerufen. Auch der Kostenanteil des Property Managements steht im Fokus – während hier gleichzeitig eine höhere Qualität eingefordert wird. Eine bessere Steuerung aller Prozesse, Digitalisierung der Unterlagen sowie ein effizienteres Forderungsmanagement stehen auf der Wunschliste obenan, denn in diesen Bereichen erleben Asset Manager Defizite. Das Forderungsmanagement gehört dabei sicher zu den genuinen Aufgaben eines Property Managers. Ob dieses auch für die Digitalisierung von Unterlagen gilt, die im Kern einem Auftraggeber gehören, lässt sich mit unterschiedlichen Resultaten diskutieren. Als gering werden dagegen von Asset Managern Einsparpotenziale im Zusammenhang mit Reportingleistungen aus dem Property Management angesehen.

Bessere Kooperation zwischen Asset und Property Managern Wenn Sie sich für weitere Ergebnisse unserer Recherche interessieren, fordern Sie unseren Real Estate Management-Fokus 01 an unter [email protected] Wir schicken Ihnen gerne ein Exemplar zu.

diese zu bewältigen. Dazu braucht man in einer Mannschaft nicht nur die passenden Qualifikationen, sondern auch die richtige Einstellung. Vielleicht liegt es auch daran, dass Unternehmen wie TREUREAL mit großen Konzernen mithalten können, wenn es wie in der BellStudie um Service- und Unternehmenskompetenz geht.“

Andreas Bahr, Jahrgang 1954, heute Geschäftsführer der TREUREAL GmbH und der TREUREAL Property Management GmbH, gehörte 1990 zu den Mitbegründern der TREUREAL und steuerte von 2002 bis 2010 den WEG-Service in einem großen, heute börsennotierten Immobilienunternehmen.

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Facility Management

Mieter-Service in der Technik Mehrere Gebäudeteile, rund 300 Stellplätze, 26.900 m2 Nutzfläche, Klimatisierung, Aufzugsystem, Lüftungen, Hebeanlagen, Notstromaggregate – Gewerbeimmobilien wie das Bürogebäude „Bärenschanze“ in Nürnberg sind anspruchsvoll und umfassen mehr als nur Fläche und Hülle. Damit ein solcher Betrieb reibungslos ineinandergreift, kümmern sich Spezialisten des TREUREAL Gebäudeservice um das Facility Management. Sauberkeit, schnelles Arbeiten und Sicherheit – für den Mieter des Bürogebäudes „Bärenschanze“ in Nürnberg oberste Priorität. In dem Bürostandort eines weltbekannten Pharmaunternehmens werden von den rund 900 Mitarbeitern vor Ort Arzneimittel von morgen erforscht und entwickelt. Bis zu 1.200 Personen gehen hier täglich ein und aus, ob anspruchsvolle Kunden, Mitarbeiter oder externer Firmenbesuch. Ein reibungsloser Ablauf im Tagesgeschehen ist Grundvoraussetzung für die Zufriedenheit des Mieters: Lüftung, Aufzugsysteme, Sicherheitstechnik oder Außenanlagen – alles muss funktionieren.

zur Programmierung der Anfahrtssteuerung im Parkhaus – sein Blick für alle Anforderungen im technischen Betrieb schafft die Grundlage für seine Aufgabe, das technische Gebäudemanagement zu steuern. Besondere Herausforderung: Das Objekt „Bärenschanze“ ist mit einem Pharmaproduzenten ein „Hochsicherheitsgebäude“ – hier kommt keiner rein, der nicht rein soll. Für Martin Huber bedeutet das doppelte Verantwortung: Alle Handwerker, alle Arbeiten, alle Schritte von Drittfirmen müssen genau überwacht und protokolliert werden.

Auf festgelegte technische Parameter möchte das Pharmaunternehmen vertrauen – hochempfindliche Geräte werden nur unter kontrollierten klimatisierten Bedingungen betrieben und besondere Sicherheitsanforderungen verlangen ein zuverlässiges Sicherheitssystem. Seit 2015 ist der TREUREAL Gebäudeservice hier der verantwortliche Facility Manager.

Facility Management

Worauf die Mieter bauen und vertrauen, liegt im Betrieb in den Händen von Martin Huber. Der ursprünglich gelernte Tiefbaufacharbeiter mit zusätzlicher Ausbildung in Haustechnik wurde sozusagen über Nacht für das Objekt zuständig. Der Eigentümer kündigte den vorangegangenen Gebäudeservice und suchte dringend neuen, zuverlässigen Ersatz. So kam Martin Huber mit Übernahme des Auftrages zu TREUREAL und behält nun in dem Gebäudekomplex die technischen Anlagen im Auge. Im Büro des Facility Managers hängen Geschosspläne des Gebäudes, ein Modell der Anlage steht auf einem Tisch gegenüber seines Laptops und verschiedene Unterlagen liegen geordnet in den Ablagefächern – schon hier wird klar: Martin Huber hat den vollen Überblick.

Die Immobiliengruppe Rhein-Neckar baut die Kapazitäten im Facility Management aus. 2016 wurden die FAMAP GmbH sowie die TGS Seitner GmbH neu in die Firmengruppe integriert. Damit können im Facility Management weitere Leistungsbausteine angeboten werden: Von der Errichtung und Steuerung von Gebäudeleittechnik-Systemen bis hin zum Wasserschadensmanagement verfügt die Unternehmensgruppe nun über Spezialisten.

Heizungsnetze, Lüftungsanlagen, Kältemaschinen, Aufzugund Parksysteme gehören zu seiner morgendlichen, dreistündigen Routine. Auf insgesamt vier Stockwerken verteilen sich die bis zu 50 Anlaufstellen, die er täglich im Auge behält. Begleitet man Martin Huber bei einem seiner Rundgänge, stellt man schnell fest: Hier wird alles auf „Herz und Nieren“ geprüft, da gibt es keine Ausnahmen. Vom Heizthermostat bis

06 September 2016

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Ausbau von Kapazitäten

Fast 4.000 Wohneinheiten, mehrere Gewerbeobjekte und Einkaufspassagen hat die FAMAP GmbH mit Sitz in München aktuell in der Betreuung. Grundstein sind die klassischen Leistungen im infrastrukturellen Facility Service: Gebäudereinigung

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Facility Service von TREUREAL Seit über 25 Jahren trägt TREUREAL als zuverlässiger Gebäudeservice maßgeblich zur Zufriedenheit der Mieter und Eigentümer bei. Vom Hausmeisterservice über die Gebäudereinigung, die technische Betriebsführung und den Handwerkerservice bis zur fachmännischen Beratung – TREUREAL steuert den Betrieb der Immobilie im Komplettservice.

Martin Huber hält das Innenleben der „Bärenschanze“, einer Gewerbeimmobilie in Nürnberg mit rund 27.000 m2 Nutzfläche, für einen technisch anspruchsvollen Mieter am Laufen.

Kennzahlen zum Facility Service: - über 3.000 Leistungsverträge - rund 350 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent) im Einsatz - rund 45.000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten in der Betreuung - 1 Mio. m² Verkehrsfläche (Graufläche) in Arbeit - 1,8 Mio. m² Grünpflege - rund 0,5 Mio. m² Winterdienstfläche

sowie Hausmeisterservice, die die Mitarbeiter in der Region München erbringen. Spezialisiert ist das Unternehmen zusätzlich auf Wasserschadensmanagement, das deutschlandweit zum Einsatz kommt. Bis zu zwei Millionen Euro Jahresumsatz realisierte die Firma in diesen Bereichen. Ein weiterer Baustein in der Erweiterung der Facility Management-Kapazitäten stellt die TGS Seitner GmbH dar, die mit einem Schwerpunkt im Rhein-Main-Gebiet Gebäudeleittechnik installiert und steuert sowie Gewerbe- und Industrieimmobilien mit elektrotechnischen Installationen versorgt. Rund 30 Mitarbeiter betreuen hier Projekte für bekannte Industrie-Auftraggeber mit einem Auftragsvolumen von rund drei Millionen Euro im Jahr. Uwe Lippmann, Geschäftsführer des TREUREAL Gebäudeservice: „Die Integration beider Unternehmen in unsere Firmengruppe ist ein strategischer Baustein. Wir verbessern mit eigenen Kapazitäten unsere Leistungsfähigkeit, erhalten die Chance, die technische Bewirtschaftung von Immobilienbeständen in vielen Bereichen zu optimieren und können wachsenden Facility Management-Anforderungen unserer Auftraggeber nachkommen.“

Spezialeinsätze

„Feuerwehr“ für Wasserschäden Bei bestimmten Schäden kommt es darauf an, dass sofort Maßnahmen ergriffen werden. TREUREAL hat inzwischen ein Spezialisten-Team integriert, das die Rolle der „Feuerwehr“ bei Wasserschäden übernimmt: schnell vor Ort, mit geschultem Blick für die Ursachen und für die notwendigen nächsten Schritte – Mitarbeiter für das Wasserschadensmanagement. Wasserschäden können in Gebäuden nicht auf die lange Bank geschoben werden. Das ist der Fall, wenn Wasser auftaucht, wo es nicht seinem „bestimmungsgemäßen Zweck“ entspricht. Dann muss sofort gehandelt werden, denn die Folgeschäden weiten sich in der Regel aus. Schnelle Maßnahmen gegen Primär- und Sekundärschäden greifen meist jedoch nur, wenn die Ursache des Schadens sicher bestimmt wird. Zu dieser Frage benötigen Trocknungstechniker daher

Spezialkenntnisse und -equipment. Dieses hat jetzt in der Immobiliengruppe Rhein-Neckar auch der TREUREAL Gebäudeservice mit einem speziellen Team integriert. Videoendoskopie, der Einsatz von Widerstands- oder Dielektrizitätsmessgeräten – das ist die Klaviatur, auf der zusätzlich zur direkten Inaugenscheinnahme von den Spezialisten gespielt wird, um in der Bauwerksdiagnostik einer Leckage sicher auf die Spur zu kommen. Gleichzeitig laufen Sofortmaßnahmen zur Schadensbegrenzung an. Ist die Leckage geklärt, können die Handwerker aus dem Installationsbereich gelenkt werden, um die Reparatur durchzuführen. Begleitend erfolgt der Einsatz von zum Bau und Schaden passenden Trocknungsgeräten. Das ist die Voraussetzung für eine anschließende Sanierung. Christian Huster lenkt die Spezialisten im Wasserschadensmanagement. Seine Erfahrung: „Es ist ein wichtiger Bereich im technischen Immobilienmanagement, der dazu beiträgt, Folgekosten im Griff zu behalten. Für die TREUREAL und die Immobiliengruppe Rhein-Neckar ist es von Bedeutung, für die betreuten Gebäudebestände diese Kompetenz im Haus zu haben.“

Christian Huster lenkt die Spezialisten bei Wasserschäden. „Schnell reagieren – und die immobilienwirtschaftlichen Erfordernisse im Blick behalten. Diese Kombination zeichnet uns aus.“

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Immobiliengruppe Rhein-Neckar

Immobilienmanagement deutschlandweit Immobilienportfolios sind in der Regel regional gestreut. Wer daher deutschlandweit Partner im Management braucht, kann nicht jeden Immobilienmanager ansprechen. Wenn es dann zusätzlich noch auf eine London breite Kombination von Kompetenzen ankommt, wird das Spektrum noch enger. Vor diesem Hintergrund sieht die TREUREAL die Übernahme in die Immobiliengruppe Rhein-Neckar im zurückliegenden Jahr als einen Zugewinn in ihrer Rolle als Immobilienmanager: Von der Projektentwicklung über ein spezialisiertes Bewirtschaftungsmanagement und alle Schwerpunkte des Property Managements bis hin zu wichtigen Bausteinen im Facility Management sind alle Leistungsmöglichkeiten in der Firmengruppe gegeben. Zusätzlich können alle Standorte in Deutschland kompetent betreut werden, denn die GruppenUnternehmen decken alle Regionen ab.

Hamburg Munster

Bremen

Berlin

Hannover Essen

Bonn

Leipzig

Dresden

Chemnitz Frankfurt Nürnberg Mannheim Stuttgart

Augsburg

Konstanz Senden München Füssen

Betriebskosten senken

Expo Real – Experten im Gespräch

Neue Felder nutzen

„Auf dünnem Eis“

Die Deregulierung von Energie- und Versorgermärkten sowie die politischen Ziele zur Energiewende eröffnen in der Gebäudebewirtschaftung neue Möglichkeiten, Betriebskosten zu senken. Erfahrungen auf diesem Weg sammelt die TREUREAL seit Jahren.

Am Stand der TREUREAL treffen Sie Experten für das Immobilienmanagement. Am 6. Oktober, 15.00 Uhr, liegt der Fokus auf relevanten Aspekten der Verkehrssicherungspflichten. Tauschen Sie sich aus mit Dirk Tönges, Geschäftsführer der TREUREAL GmbH, und Jürgen Ehrlichmann, Rechtsanwalt und Partner im Kölner Büro von Osborne Clarke. Dirk Tönges schaut auf rund 20 Jahre Erfahrung in den Prozessen des Property Managements, Jürgen Ehrlichmann ist spezialisiert auf Gewerbemietrecht und beschäftigt sich mit allen vertraglichen Fallstricken in diesem Feld. Sein Fazit: „Wenige, die als Geschäftsführer Gewerberaummietverträge unterschreiben, wissen, auf welch dünnem Eis sie in der Praxis der Verkehrssicherung laufen und wie nahe der Staatsanwalt ihnen kommen kann.“

Portfolios bündeln für eine gemeinsame Belieferung mit Strom und Gas. Auf diesem Weg hat die TREUREAL bei betreuten Immobilienbeständen bereits 2014 und 2015 für rund 700 Gebäude beziehungsweise Lieferstellen Kosten in Höhe bis zu einer halben Million Euro pro Jahr eingespart. Ein Effekt, der sich für die Eigentümer bemerkbar macht: in der direkten Senkung von eigenen oder im Abbau von Betriebskosten. Ein zusätzlicher Nutzen der von dem Wirtschaftsingenieur Ronny Suske gesteuerten Projekte liegt im Verwaltungsaufwand. In der Regel lassen sich mit zentralisierten Lieferungen auch die Abrechnungsprozesse und der Datentransfer vereinfachen. Die Erfahrungen auf diesem Gebiet lassen sich, so Ronny Suske, ausweiten: „Wir beschäftigen uns zurzeit damit, ähnliche Modelle und Projekte auch für weitere Bereiche der Energieversorgung vorzubereiten. Die Vielfalt der Immobilien in unserer Firmengruppe ist eine gute Basis dafür – das wird unseren Kunden nutzen.“ Hintergrund: Die Formen der Energieversorgung werden vielfältiger, denn der Gesetzgeber schafft für die Ziele der Energiewende neue Voraussetzungen und Grundlagen. Zusätzliche Handlungsfelder sind dabei beispielsweise die gewerbliche Wärmelieferung sowie Mieterstrommodelle aus dezentralen Erzeugereinheiten wie aus der Nutzung von Blockheizkraftwerken oder lokalen Photovoltaikanlagen.

Ronny Suske, verantwortlich für das Betriebskostenmanagement.

08 September 2016

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Besuchen Sie uns in München auf der Expo Real vom 4. bis 6. Oktober 2016 am Stand C1.026

Impressum TREUREAL GmbH Am Victoria-Turm 2, 68163 Mannheim Ansprechpartner: Heinz Colligs Fotos: Rainer Klose, 123RF.de, Fotolia.de, Esther Piontek, Frank Geldhäuser Text und Redaktion Seite 6 und 7: Esther Piontek