PLADDFEDER. Zeitung der Fachschaft Maschinenbau der TU Darmstadt

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Zeitung der Fachschaft Maschinenbau der TU Darmstadt

Sommersemester 2003

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Inhaltsverzeichnis 1

Vorwort

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Brigitte Kochecke

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Praktikum bei BMW Motorrad

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Kreuzworträtsel

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Neues aus dem StAu

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Neulich im MechCenter

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OE Tutoren gesucht!

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Schokoladentest

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Der Senat

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Klausurstatistiken

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Lösung Kreuzworträtsel

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Impressum

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1 Vorwort Moin Moin, rasant geht es diesmal her. Deshalb bringen wir es auch gleich schnell hinter uns: Bei der letzten Ausgabe, die noch schneller als diese herausging, sind zwei Fehler passiert. In den Artikeln der neuen Professoren standen die Vorgänger teilweise falsch. Prof. Göttschings Nachfolger ist natürlich Prof. Schabel, derjenige von Prof. Hars ist Prof. Dörsam Weiterhin war die ‘x-Achse’ der Statistiken des Hauptdiploms falsch. Wie der schlaue Leser - und das ist wohl ein großer Teil - gemerkt hat, beginnt die Statistik mit dem zehnten Semester, denn im ersten Semester hat hier noch keiner sein Hauptdiplom geschafft. Aber nun zu dieser Ausgabe. Gleich auf der nächsten Seite bekommt Ihr einen Quicky serviert, mit dessen Hilfe Ihr Euren Gästen schnell rote Grütze mit Vanilleeis bieten könnt. Tendenziell länger erscheinende Vorlesungen werden mit unserem Kreuzworträtsel schneller vorbeigehen, vor allem wenn Ihr Euch auch noch mit der passenden Schokolade, zu finden im Schokoladentest, ausrüstet. Einen Einblick in das Leben hinter den Kulissen bekommt Ihr in den Artikeln über den Senat und interessante Neuigkeiten aus dem ‘StAu’. Der Leser, der hingegegen nur schnell die Klausurstatistiken lesen will, wird natürlich wieder im hinteren Teil der Pladdfeder fündig. Für den schnellen Leser wiederum empfehlen wir auf der nächsten Seite den Artikel über ein Praktikum bei BMW Motorrad in München. Also: schnell weiterblättern!

Sven Hahnenkamp

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Brigitte Kochecke

So, da ist er also wieder einmal, der Redaktionsschluss, um nicht zu sagen, er war eben. Und so hat eben die versammelte Brigitte-Redaktion beschlossen, dass das, was ich uns eben als 22:30 Uhr Snack vorgesetzt habe, lecker genug war, um das Rezept auf die Menschheit loszulassen. Während nun also Andrea und Christel schon daheim sind und Kuscheln, bekommt Ihr von mir noch was Sommerliches in die Nacht hinausgerufen... Wie euch ja sicher schon aufgefallen ist, sieht man derzeit wieder gehäuft kleine Mädels per Räuberleiter an diversen Zäunen hängen, was uns knallhart schließen lässt, es ist Kirschen-(Klau-)Zeit! So auch hier im WG-Garten, außerdem ist auch Johannesbeer- und Himbeer-Zeit. Da ich aber nun auch zu faul bin die gesamte Küche zu sterilisieren und selbstgekochte Marmelade in tausend kleine Gläschen abzufüllen, gibt's heute in unserer BrigitteKochecke:

Rote Grütze mit Vanilleeis Was ihr dazu braucht, ist außer dem Obst nicht viel; eigentlich nur Vanilleeis, Zucker und Speisestärke. Wenn ihr die Gelegenheit habt, das Obst irgendwo zu "besorgen", nehmt einfach irgendein Mischungsverhältnis, das sich gerade anbietet. Habt ihr dagegen Einfluss auf die Menge, empfiehlt sich etwas im

Bereich 3:2:1 (Sauerkirschen / Himbeeren / Johannesbeeren). Natürlich kann man auch frei nach Gusto alles andere was rot und tendenziell süß ist mit in den Topf werfen, z.B. Erdbeeren oder Brombeeren (keine rote Beete!). Damit wären wir auch schon beim weiteren Vorgehen: Einfach alles in den Topf werfen. Doch halt, einen Moment noch! Die Kirschen sollte man vorher noch entsteinen, dafür gibt es kleine Handgeräte, die aus einer Art Bügel an einem Handgriff bestehen. Man kann sich dieses Profi-Tool aber auch recht einfach selber basteln, einfach eine große Büroklam-mer aufbiegen, mit der Kneifzange einen Bogen von etwa 3-4cm abzwicken und diesen dann in einen Korken stecken. Damit kann man nun durch den "Stielbürzel" in die Kirsche stechen und den Kern raushebeln. Soweit zu unserem kleinen Ausflug ins Handwerkliche (Könnt Ihr Euch ruhig direkt abschreiben und bei mir als Praktikum-Bericht abzeichnen lassen). Nun ist also Alles im Topf. Das Ganze jetzt einfach mal aufkochen lassen und dann solange, bis der Süße-Grad und die Konsistenz befriedigen, Zucker und Stärkemehl dazuschütten.Das war´s eigentlich schon, jetzt nur noch Eis und Grütze schön dekorieren und heiß-kalt servieren. Knitterfreie Fahrt, bzw. guten Appetit wünscht Euch die Brigitte-Redaktion!

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Andrea, Christel und Ursula

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Moppeds bauen!

Wer von den Motorradfahrern bei uns hat nicht Lust, mal selbst reinzuschnuppern in die Konstruktion der Sportgeräte ? Möglich ist das in Deutschland bei MZ in Zschopau, Sachsen (aber wer will das schon?) und in München bei BMW. Ich hatte die Gelegenheit, bei BMW Motorrad ein dreimonatiges Praktikum zu absolvieren - und hier kommen meine Erfahrungen. BMW Motorrad BMW Motorrad ist eine eigenständige Tochter der BMW AG. Die Konstruktion und Entwicklung der Motorräder sitzt in München, während die Maschinen dann in Berlin vom Band laufen. Die Entwicklung hat ungefähr 400 Mitarbeiter, aufgeteilt in eigenständige Gruppen von etwa 15 Personen. Viele dieser Gruppen beschäftigen ein bis zwei Praktikanten, zusätzlich kann man noch Projektpraktika absolvieren. Die Marke ist mittlerweile 80 Jahre alt und ist Technologieführer bei ABS-

Systemen. Tja, und ausserdem haftet ihr das Image der Opa-Motorräder an - aber keine Angst, auch hier werden schnelle, flinke Motorräder gebaut. Als Praktikant wird man sofort ins Team aufgenommen. Man kommt zur Tür rein und bekommt von allen sofort das 'Du' angeboten, und wenn man bereit dafür ist, kann man auch sofort jede Menge Verantwortung übernehmen. Nach Berechnungen oder Auslegungen wird üblicherweise nicht noch mal nachgerechnet, ob das alles stimmt. Konstruktion Fahrwerk Die Motorradentwicklung bei BMW ist aufgeteilt in die Fachbereiche Antrieb, Fahrwerk, Karrosserie und Elektrik, wobei Fahrwerk und Karrosserie die eher Interessanteren sind. Die Fahrwerksentwicklung befasst sich mit Bremsen, Rahmen, Radführungen und so weiter,

R1100S

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Antrieb mit Motoren, Kupplung und Getriebe sowie Karosserie mit den Plastikteilen, die ja auch noch zu einem Motorrad gehören. Mein Job war es unter anderem, an einer Vorderradführung für eine neue Motorradgeneration mitzuarbeiten, was sehr interessant ist, denn man erhält Einblick in die gesamte Fahrwerksentwicklung, erfährt, wie das mit diesem ewigen Konflikt Funktion - Kosten (oder : Ingenieur gegen Manager) funktioniert und merkt, dass auch 'die bei BMW' nur mit Wasser kochen. An Software wird hier momentan noch Catia 4 verwendet, das hat fast nichts mit Pro/E zu tun, ausser dass es auch einen Computer benötigt - was aber kein großes Problem darstellt, denn man kann sich

Kesselberg

solange einarbeiten, bis man selbst glaubt, man wäre jetzt fit für größere Aufgaben. Ansonsten sieht das Alltagsgeschäft ziemlich genau so aus, wie es der CAD-Kurs und Maschinenelemente nahelegen: Teile konstruieren, Zeichnungen ableiten, einzelne Teile auslegen, berechnen lassen und dann geht das wieder von vorne los, ab und an gibt es größere Projekte, die man dann auch alleine bearbeiten muss. Man lernt schnell, wer für was zuständig ist und wen man wegen was fragen muss. Produktion Berlin Im Rahmen des Praktikums kann man auch wunderbar einige Wochen Berlin einschieben, ich war dort beim Prototypenbau und habe mir auch mal die Produktion angesehen. Alle BMWMotorräder weltweit laufen in BerlinSpandau vom Band, so etwa 400 Fahrzeuge am Tag, im Winter etwas weniger. Das Band ist eigentlich kein richtiges Band, sondern eine Sammlung von gelben Haken, auf denen zunächst die Motoren verschraubt werden und dann nach und nach Motorräder entstehen. Roboter gibt es hier keine, alles wird mit der Hand montiert.

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Die Stadt München München ist eine der teuersten Städte Deutschlands, die Wohnungspreise sind immens. Zusammen mit dem Praktikanten-gehalt von BMW kann man es halbwegs aushalten. Kneipen sind relativ teuer, von Studenten gerne besucht wird die Bierstube im olympischen Dorf, hier ist alles relativ preiswert. Die Alpen sind relativ nahe, an Freizeitmöglichkeiten gibt es im Winter Schifahren, im Sommer also Klettern, Mountain-Biking und natürlich Motorradfahren. Hier gibt es eigentlich etwas für jeden Schwierigkeitsgrad, besonders schön und gut zum Fussrasteneinschleifen oder Schräglage üben ist der Kesselberg zwischen Kochel am See und Walchensee, etwa 45 Minuten von München. Hier wurden früher Bergrennen gefahren, unter der Woche herrscht immer noch ein starker Übungsbetrieb für Knieschleifer, am Wochenende leider in einer Richtung für Motorräder gesperrt und mit vielen Autos garniert. Bei BMW Motorrad hat jeder einen Motorradführerschein, es finden sich im Sommer also immer genug Leute, die 'mal eben' mitkommen auf eine kleine Tour von etwa 250 Kilometern. Aber auch München selbst bietet einiges das Deutsche Museum, die Biergärten im Englischen Garten, im Olympiapark ist

Olympiapark München

immer was los, es existieren noch Reste des ehemaligen Club-Bezirks Kunstpark Ost und dergleichen. München ist übrigens noch bis in den April hinein relativ kalt. Fazit Alles in allem - empfehlenswert für Motorradfaher und angehende Fahrzeugtechniker, sehr empfehlenswert für Leute, die Dr. Weidele in der Motorrad-Vorlesung oder (Dr.) Funke auf der Strasse folgen können. Motorradführerschein ist hier übrigens hochoffizielle Pflicht für eine Einstellung, Motorradforschung in Darmstadt hilft enorm. Bei Fragen wendet euch an [email protected], Bewerbungen richtet ihr bitte direkt an Fr. Lehnberger, UX-P2M, BMW AG, München. Bewerbt euch massenhaft, auf das auch mal ein paar Hessen dort reinkommem!

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Patrick Seiniger

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Kreuzworträtsel

Liebe Rätselfreunde Bei unserer ersten Auflage präsentieren wir euch ein fachspezifisches Rätsel. Das Lösungswort ist eine bekannte deutsche Charakterdarstellerin, die zugleich Lieblings"schauspielerin" der meisten Maschinenbauer ist. Die Lösung findet Ihr ganz hinten in der Pladdfeder.

Waagrecht: 7: Gitterstruktur des d-Eisens 9: natürlicher Feind des Maschinenbauers (Abk.) 10: Eiweißhaltiges Nahrungsmittel 13: darauf müssen Männer mit Latexallergie zurückgreifen 14: überproportional vertretenes Geschlecht im Maschinenbau 15: immer gleich gestellte Pflichtklausur im Grundstudium 17: Spitzname eines Fachschaftsmitgliedes (schaut mal im Lernzentrum vorbei!!) 20: Diesen Zustand kann man nach einer exzessiven Maschinenbauparty erreichen 23: potentieller Arbeitgeber für Raumfahrtingenieure 24: Fachbereich im Maschinenbau (Abk. ) 25: Autokennzeichen unserer Universitätsstadt 26: Davon gibt es viel zu wenige im Maschinenbau 27: .... Sharif 28: Trägt Frau damit es nicht hängt 30: verkörpert den VOKUHILA, OLIBA, GESIGÜ (vornekurzhintenlang, oberlipppenbat, gesichtsgünther) 32: russ. Männername 33: sollte ein Angeklagter vor Gericht haben

35: studierter engl. Historiker aus Cambridge (ja, es ist tatsächlich wahr!!) und Komödiant 36: Gegenteil von Oral 37: Schweizer Berg 38: Standardkleidung des Maschinenbauers

Senkrecht: 1: höfliche Anrede unter Kommilitonen 2: Anzahl der Frauen im Maschinenbau 3: ohmsches Gesetz (Tipp: evtl. auch Schweizer Kanton) 4: alternativer Energieerzeuger 5: Kriegsgerät 6: Stadt in England 8: Störfall im AKW 11: Abkürzung für Maschinenbaufernsehen 12: Nebenfluss der Donau 16: Wird in der MPA getestet 18: Antrieb des Batmobils 19: Schwachsinnswort (ergibt keinen Sinn, wäre aber sonst nicht hingekommen) 22: Leichtmetall 29: russ. Frauenname 31: Abk. für den Feind des vorgesetzten Ingenieurs 34: ... Engineer

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Steffen Reisung, Nakul Prasad

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Neues aus dem Studienausschuss

Ja, es ist wieder mal soweit. Es ist wieder an der Zeit, etwas über die Neuigkeiten aus dem Studienausschuss zu schreiben, die es seit dem letzten Pladdfederartikel gibt. Es hat einige größere und kleinere Änderungen gegeben - schon beim Namen. Was ist denn eigentlich der Studienausschuss? Der Studienausschuss ist aus dem ehemaligen 'Lehr- und Studienausschuss' entstanden bzw. ist sein Nachfolger. Geleitet wird er vom Studiendekan (im Moment Prof. Schäfer). Die Mitglieder (teilweise auch ohneJ) sind im Wesentlichen zu jeweils einem Drittel Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studenten. Für uns Studenten sind drinnen: Claudius, Doro, Marcus und Markus. Und welche Aufgaben hat der Studienausschuss nun? Im Studienausschuss wird sich im Wesentlichen um alles gekümmert was das Studium und die Lehre betrifft. Was das genau ist, möchte ich jetzt nicht an der bei

Maschinenbäuerinnen und -bauern so beliebten Einheitskartoffel für den allgemeinsten und ohne Einschränkungen gültigen Fall beschreiben. Nein! Es soll Beispiele geben, Beispiele aus dem wahren (Studienausschuss-) Leben, wahre Geschichten die vor nicht all zu langer Zeit passierten und die noch heute und auch in Zukunft das (Studenten-) Leben beeinflussen werden: Sprachkurse im LaF*-Bereich Uns Fachschaftlern wurde immer wieder die Frage gestellt, welche Sprachkurse des Sprachenzentrums im LaF-Bereich anerkannt werden. Da das Sprachenzentrum nun für einige Sprachen UNICERT-zertifiziert ist, hat das die Handhabung der Sprachkurse etwas vereinfacht: Sprachkurse in Englisch, Französisch und Spanisch werden als LaF anerkannt, wenn diese das UNICERT-II Niveau oder ein höheres erfüllen. KommilitonInnen aus dem Ausland können sich zusätzlich noch Deutschkurse im LaF anrechnen lassen, diese müssen dann allerdings mindestens das UNICERT-III Niveau haben.

*) LaF sind Lehrveranstaltungen anderer Fachbereiche

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PLADDFEDER Welche Kurse nach welchem UNICERT Niveau zertifiziert werden, muss man beim Sprachenzentrum nachfragen. Um Kurse angerechnet zu bekommen, muss man nicht das komplette UNICERT-Zertifikat des entsprechenden Niveaus bekommen, ein Kurs ist ausreichend. Kurse von anderen Sprachen werden nach dem herkömmlichen Verfahren anerkannt, also rechtzeitig informieren. Wahlpflichtbereich-D Fächer Hier noch mal ein Hinweis: zusätzliche ADPs (Advanced Design Project) und zusätzliche Tutorien können mit den vollen ECTS Punkten im Wahlpflichtbereich D anerkannt werden (mit 8 bzw. 4 ECTS). Denn laut Studienordnung (die gibt's zum Beispiel mit anderen interessanten Sachen auf der Homepage des MechCenters) können alle Veranstaltungen von Professoren oder Lehrbeauftragten aus dem Maschinenbau im WP-D anerkannt werden. Studienarbeiten und Diplomarbeiten (aktuelle Prüfungsordnung) Hier nochmals ein paar Fakten zu Studienund Diplomarbeiten, die scheinbar noch nicht allen Leuten klar sind: Es muß eine Studienarbeit (bzw. analog Bachelorthesis)

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angefertigt werden. Der Umfang beträgt 400 Stunden. Nach fünf Monaten muß die Studienarbeit beendet werden. Am Studienende muß die Diplomarbeit angefertigt werden. Der Umfang beträgt 1000 Stunden und sie darf höchstens 6 Monate dauern. Eine Studien-/Diplomarbeit kann bis zu zwei Monate nach Beginn wieder zurückgegeben werden. Die danach ausgestellte Arbeit kann dann allerdings nicht mehr zurückgegeben werden. Studien- und Diplomarbeiten müssen beim MechCenter angemeldet werden. Die oben genannten Bedingungen gelten übrigens für alle Fachgebiete. Leider wird sich nicht an jedem Fachgebiet daran gehalten. Sollte es bei eurer Arbeit passieren, dass ihr mehr machen müßt als in der Studienordnung steht, so meldet euch bitte, denn nur so kann dem übermäßigen Ausnutzen der StudentInnen ein Ende gesetzt werden. Meldet euch am besten beim MechCenter oder bei uns in der Fachschaft. Wenn ihr euch nicht während der Arbeit beschweren wollt (was jeder verstehen kann!!), so kommt bitte, nachdem ihr die Noten habt - dann kann zumindest euch nichts mehr passieren!!! TM Vorlesung Die TM Vorlesung(en?) werden jetzt jedes Semester angeboten. Wo, wann, ob, wie

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usw. erfahrt ihr im Vorlesungsverzeichnis und bei den Mechanikern. Diese zusätzlichen Vorlesungen haben es den Sommersemesteranfängern sehr viel einfacher gemacht! Fächerüberschneidungen Wir haben es im Studienausschuss geschafft, dass sich die Fächer des WP-A nicht mehr mit den Pflichtfächern überschneiden. Diese Überschneidungen haben besonders den Bachelorstudenten Schwierigkeiten bereitet. Sollte es in Zukunft trotzdem noch WP-A/Pflichtfach Überschneidungen geben, so meldet euch bitte. Ohne eure Rückmeldungen sehen auch wir manchmal alt aus. Neue Prüfungsform in TSL Im letzten Wintersemester hat Prof. Tropea erstmalig die sog. 'studienbegleitende Prüfung' in der Strömungslehre angewendet. Bei dieser Prüfungsform findet ein erster Prüfungsteil innerhalb der Vorlesungszeit statt, der Rest des Stoffes (die zweite Semesterhälfte) wird unmittelbar nach Vorlesungsende geprüft. Dadurch wird eine Prüfung auf zwei kleine Prüfungen verteilt. Im letzten Frühjahr hat Prof. Tropea diese Prüfungsform zusätzlich zur regulären Prüfung angeboten. Im nächsten WS will er nur noch die studienbegleitende Prüfung anbieten. Das Problem: wir sind der Meinung, dass diese Prüfungsform nur zusätzlich angeboten werden kann. Mal sehen, was da rauskommt. Vielleicht kann sich damit mal der AKL oder der StAu beschäftigen!!!

Ein kleiner Ausblick Was könnte den Studienausschuss denn in Zukunft noch beschäftigen? Einmal wären da die Fächerlisten. In der Studienordnung ist festgehalten, was in welchem Fach gelehrt wird (auf jeden Fall für die Fächer im Pflichtbereich und Wahlpflichtbereichen A-C). Da diese Listen schon etwas älter sind, müssen diese im nächsten Semester angepaßt werden. Des Weiteren wird es in naher Zukunft neue 'Allgemeine Prüfungsbestimmungen' (APB) geben. Die APB regeln uniweit gewisse Prüfungsmodalitäten. Ein paar besondere Änderungen: der Freiversuch wird in seiner jetzigen Form abgeschafft, dafür wird die Anzahl der Zweitwiederholungen (Joker) auf 25% der Prüfungen erhöht. Außerdem werden Fehlversuche in einem Fach uniweit angerechnet - was wir versuchen wollen zu verhindern. Aber dazu mehr, wenn die neue APB in Kraft tritt mal sehen, wie lange das noch dauert und in welcher Form sie kommen wird!?! Trotzdem wird jeder den angefangenen Studienabschnitt nach den alten Bestimmungen beenden können. Soweit mal ein kurzer Überblick über das was im Studienausschuss in den letzten Monaten gemacht wurde bzw. was in naher Zukunft angegangen wird. Solltet ihr noch weitere Fragen haben, so meldet euch bei mir oder bei anderen StAu-Mitgliedern. Wer Lust hat im StAu mitzuarbeiten sollte einfach mal in die Fachschaft kommen - es werden demnächst sicherlich wieder einige StAu-Plätze frei! Bis dann!!! Claudius Müller

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Neulich im MechCenter... ... traf uns doch der Schlag: Der Jackenständer war auf skandalöse Weise unbrauchbar gemacht worden und ermöglichte es nur noch extremst kleinen Leuten Ihre Jacken aufzuhängen. Obwohl im Sommer weniger Studenten mit Jacken unterwegs sind, griffen wir sofort ein. Eine eiligst gebildete Task Force organisierte ein Zwischenstück und setzte es fachgerecht in den Ständer ein. Nun können wieder getrost Mäntel getragen werden!

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Erstsemester-OE im WS 2003/2004 Tutoren gesucht!

Hallo Studis im Maschbau! Klar gibt es auch in diesem Jahr wieder eine OE. Klar suchen wir auch in diesem Jahr wieder Tutoren, und na klar fahren wir dann mit Euch in der Woche vor Semesterbeginn wieder zum Seminar in ein Tagungshaus, zur Vorbereitung der OE und um uns kennenzulernen; UND: Die Anmeldung als OE-Tutor erfolgt über das Internet. Einfach den Link auf der FS Homepage www.fs.maschinenbau.tu-darmstadt.de anklicken, eintragen und bestätigen. Solltet Ihr keine Zugangsmöglichkeit zum Netz haben könnt ihr das beim LZ-Hiwi oder in der Fachschaft tun. Wir würden uns freuen wenn sich wieder möglichst viele Tutoren melden. Eure FS

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Schokoladentest

"Wichtig: Geschmacksanweisungen: ...Um dieses ausserordentliche Geschmackserlebnis ganz geniessen zu können, empfieht Lindt, den Gaumen schrittweise an Chocoladen mit hohem Kakaoanteil zu gewöhnen und zunächst mit Excellence 70% zu beginnen, gefolgt von 85%. Erleben Sie dann den einzigartigen Geschmack von Excellence Noirissime 99%, indem Sie ein kleines Stück abbrechen und auf Ihrer Zunge zergehen lassen." Nun gut, wir müssen uns noch gedulden bevor wir diese tatsächlich sehr intensiv schmeckende Schokolade essen können. Noch eine Bemerkung am Anfang: ich habe keinerlei Geld oder Sachspenden für diesen Artikel bekommen. Da aber wohl die meisten von uns gerade beim Lernen gerne Schokolade essen und vielleicht mal

eine andere Sorte probieren wollen, entstand nach 4kg Schokolade dieser Artikel. Milka Kuhflecken Cremige, interessante abblätternde Schichten mit einem wie ich herausfand bei allen Milkaschokoladen typischen Geschmack, den ich nach dem Genuss anderer Schokoladen nicht mehr so toll finde wie am Anfang dieses Testes. Côte d' Or Blanc Noisettes Recht große Stücke mit nicht wirklich sehr knackigen aber ganzen Nüssen, ansonsten lecker. Côte d' Or Lait Noisettes Wie Côte d' Or Blanc Noisettes, etwas süßlich Côte d' Or Noir Noisettes Ebenfalls recht lecker, Nüsse nicht sehr knackig, mir kam es vor als ob sie schnell weich wird (Ich esse Schokolade grundsätzlich nur wenn sie direkt aus dem Kühlschrank kommt damit sie im Mund schön knackt). Milka Noisette Cremig, auch direkt aus dem Kühlschrank… Milka ganze Haselnüsse Nicht der typische Milkageschmack, knackig, lecker. Gut zum Lernen. Milka Schoko & Keks Lecker und anders, die

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Schichten blättern auseinander und machen nicht schnell wegessen weil man sie autodas Essen recht krümelig. matisch geniesst, deshalb schlecht nebenMilka ganze Mandeln her. Gehaltvoll, wenn man diese Schokolade Lindt Excellence noirissime 99% Cacao beim Lernen isst, ist sie deshalb nicht Krass. Ich werde es wohl auch bis zum gleich aufgegessen. Knackig, Mandeln Ende der Tafel nicht schaffen, ein normal geben Ihren ziemlich intensiven grosses Stück zu essen, diese Schokolade Geschmack ab. zwingt zum Geniessen. Ein fingernagelMilka Nuss-Nougat-Crème großes Stück reicht eine ganze Weile. Zwitter aus cremig und 'crispy', schwer zu Empfehlenswert wenn man wie ich glaubt, beschreiben, nicht mein Fall alles in unendlichen Mengen essen zu Frankonia Diät Haselnuss können. Die Warnung auf der Packung, die gar nicht mal schlecht sondern überra- Ihr am Artikelanfang gelesen habt, hat ihre schend gut für eine Diätschokolade Berechtigung. Knackig, sehr nussig. Caillers Switzerland Favoriten Cremig, Knackig, lecker. Gehobene Mittelklasse Je nachdem was Ihr macht empfehle ich: Sarotti Vollmilch Nuss -zum Lernen: Milka ganze Haselnüsse Auch direkt aus dem Kühlschrank nicht zu (300g, lieber durchbrechen und nur die knackig, Nussstücke recht klein, lecker Hälfte hinlegen, wenn Ihr nicht alles essen aber vom Geschmack nicht herausste- wollt, denn das passiert automatisch :) chend. -zum Geniessen/ für Freunde: Swiss Monte Swiss Monte Milchschokolade Milchschokolade (400g) Ganze Haselnüsse, extremst lecker, sehr -als Geschmackserlebnis: Lindt Excellence gehaltvoll, 400g! noirissime 99% Cacao (50g und somit Feodora ganze Nüsse in Vollmilch - hoch- genug für Wochen) fein Schmeckt kaum nach Nuss im Vergleich zu In diesem Sinne - frohes Geniessen! anderen Nussschokoladen. Lecker, aber in Sven Hahnenkamp dieser Preisklasse hätte ich mehr erwartet. Java Edelvollmilch Lecker, cremig, trotzdem Kakaound nicht Kakaobuttergeschmack Gubor Silbernuss Relativ starker Kakaogeschmack, Stücke mit einer ganzen Nuss, kann man (zum Glück?) wohl die schönste Verpackung: Java Edel-Vollmilch

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PLADDFEDER Viele Leute kennen ihn flüchtig, ja, davon habe sie schon mal was gehört. Andere wissen nichts über ihn. Nichtmal, daß es ihn gibt. Und andere, einige wenige, haben wirklich Ahnung, was er ist:

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Der Senat

Eigentlich ist das traurig, denn hier wird wirklich die Hochschule "im Großen" geändert, gestaltet, weiterentwickelt. Daher habe ich beschloßen, über das Gremium einen kurzen Aufsatz zu schreiben. Also: Was ist der Senat, und wozu, bitteschön, gibt es ihn??? Wenn man nichts weiß, sollte man wenigstens wissen, wo man nachschauen soll, hat einmal ein schlauer Mensch gesagt. Und so findet man im Hessischen Hochschulgesetz geschrieben: §39, (1) Der Senat berät in Angelegenhheiten von Forschung, Lehre und Studium, die die gesamte Hochscule betreffen oder von grundsätzlicher Bedeutung sind. Er überwacht die Geschäftsführung des Präsidiums. Weiterhin steht da noch, wofür der Senat zuständig ist, und wer ihm eigentlich generell angehören muß. Letzteres wird in der Grundordnung der TUD explizit geregelt. Man schreibt das 10 : 4 : 3 : 3, was soviel heißt wie 10 Professoren, 4 Studierende, 3 wissenschaftliche Mitarbeiter, und 3 administrativ-technische Mtarbeiter haben Stimmrecht im Senat. Das sind aber noch lange nicht alle Leute, die man so auf Senatssitzungen trifft. Dort sieht (und hört!) man das Präsidium, welches den Vorsitz in den Sitzungen hat. Des weiteren sind dort die Dekane der Fachbereiche, die beratend an den Diskussionen teilnehmen.

Dann noch viele Verwaltungsangestellte der TU, weitere Vortragende, die z.B. einen Sonderforschungsbereich vorstellen, oder auch einfach nur Gäste und Praktikanten, die sich eine solche Sitzung "einfach mal so" anhören wollen. Das wissen nämlich die wenigsten: außer in Berufungsfragen (also wenn darüber abgestimmt wird, ob ein neuer Professor an die Hochschule berufen werden soll, und die natürlich vertraulich behandelt werden müssen) sind die Sitzungen öffentlich, und theoretisch könnte jeder kommen, um zuzuhören. Das ist aber glücklicherweise nicht der Fall, denn sonst bräuchten wir einen gigantischen Saal, in dem 19.000 Studenten Platz finden. Dazu kämen dann noch die Professoren, Assistenten und technischadministrative Mitarbeiter... Von der recht guten Arbeitsatmosphäre bliebe dann kaum etwas übrig... Wie aber, läuft eine Sitzung nun genau ab? Das Ganze beginnt, um neun, nein, eigentlich um Viertel nach neun im Senatssaal der TUD, also im 7. Stock vom Verwaltungsgebäude S1-01. (Das ist übrigens die einzige Veranstaltung an der Hochschule, an der ich jeher teilgenommen habe, in der es das "Akademische Viertel" noch gibt. Daher steht auf der Einladung auch immer 9:00 Uhr c.t.). Nach der Genehmigung der Tagesordung, geht es gleich weiter zur Ergebnisniederschrift der vorangegangenen Senatssitzung, und den

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PLADDFEDER "Mitteilungen des Präsidiums". Hier stellt der Präsident, Prof. Wörner, dar, was sich in den letzten sechs Wochen - seit der letzten Senatzsitzung - so alles an der Hochschule, im Präsidium, an anderen Hochschulen und im Ministerium in Wiesbaden getan hat. Und das ist meist viel mehr, als man gemeinhin annimmt... Weiterhin werden dann die Punkte "Studium und Lehre", "Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs", "Struktur", "Haushalt", "Immobilien", "Informationsmanagement", "Berufungskommissionen", "Berufungsberichte", und noch einige weitere Punkte, wie "Ehrungen" oder "Termine" angesprochen und abgehandelt. Ich glaube, allein schon aus der Vielfalt der Tagesordungspunkte kann man erkennen, wie vielfältig die Arbeit dieses Gremiums ist, und dass hier für die Hochschule recht weitgreifende Entschlüsse gefaßt werden. Nicht umsonst ist der Senat auch das "höchste Hochschulgremium". Übrigens: der Begriff "Tagesordnung ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn wenn

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zum Beispiel viele Berufungsberichte anstehen, und noch ein Bericht zu einem Sonderforschungsberich gehalten wird, ist es, schneller als man es sich versieht, später Nachmittag geworden. Und die Vorlesung, in die man eigentlich noch gehen wollte, ist dann auch schon wieder längst vorbei. Aber das sollte man schon in Kauf nehmen... ... das machen wir Studenten im Senat auch gerne. Genau dazu habe ich aber noch abschließend eine Bitte an meine Kommilitonen: Eben weil wir in diesen Gremien sitzen (ich für meinen Teil sitze nicht nur im Senat selbst, sondern auch einem Arbeitskreis, der dem Senat zuarbeitet), wäre es schön, wenn ihr diese Arbeit ein wenig "würdigt". Wie das geht? Ganz einfach: ihr müßt einfach an den Tagen, an denen Hochschulwahlen sind, mal fünf Minuten in der Mensa an der Lichwiese, oder am Audimax vorbeischauen, und uns Eure Stimme geben. So können wir uns Studenten sinnvoll und mit Rückhalt aus den eigenen Reihen vertreten, und nicht auch zuletzt Euch dazu verhelfen, das Studium angenehmer zu gestalten. Wenn Euch so was mehr interessiert, oder Ihr mir das nicht glaubt, schaut doch mal bei uns in der Fachschaft vorbei und sprecht mich, oder einen anderen Fachschaftler an!

Felix Brinckmann

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Die Leistungen des Jahres im Überblick

Hier sind sie wieder, die heiß geliebten und/ oder ungeliebten Klausurstatistiken: je nachdem, ob man wissen möchte, wie “schwer” eine Klausur ist oder wo man mit seiner eigenen Note relativ zu seinem Jahrgang liegt, sind sie ein mehr oder weniger nützliches Instrument. Kurz zur Entstehung der Statistiken: es werden immer nur volle Noten gewertet, d.h 1 und 1.3 werden zur eins gezählt, 1.7 , 2.0 und 2.3 zur zwei usw. Warum wir nicht die genaueren Zahlen nehmen, fragt Ihr Euch? Nun, die Genauigkeit ist groß genug und die Vergleichbarkeit mit den Fächern, von denen wir nur ganze Noten bekommen konnten, wird besser. Viel wichtiger beim Vergleichen ist es, wann die Klausur geschrieben wurde: So ist in der Regel die Nachschreibeklausur etwas bis viel schlechter als die jeweilige “reguläre” Klausur. Also keine Angst vor besonders schlecht ausgefallenen Klausuren und lieber mal in die vorletzte Pladdfeder schauen und vergleichen. So, und nun viel Spaß mit den Statistiken.

Durchschnitt Noten: 3,0 arithm. Mittel Semester: 5,5

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abgeschlossenes Vordiplom im Zeitraum vom 1. Januar 2003 bis 30.Juni 2003

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