PFLICHTENHEFT WEBSITE- RELAUNCH ERZGEBIRGE

Tourismusverband Erzgebirge e.V. Adam-Ries-Straße 16 09456 Annaberg-Buchholz Fon: +49 (0) 3733 188 00 – 0 Fax: +49 (0) 3733 188 00 – 20 Mail: [email protected]
Author: Ludo Baum
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Tourismusverband Erzgebirge e.V. Adam-Ries-Straße 16 09456 Annaberg-Buchholz Fon: +49 (0) 3733 188 00 – 0 Fax: +49 (0) 3733 188 00 – 20 Mail: [email protected] Web: www.erzgebirge-tourismus.de

PFLICHTENHEFT WEBSITERELAUNCH ERZGEBIRGE

Tourismusverband Erzgebirge e.V. Adam- Ries- Str. 16 09456 Annaberg- Buchholz

INHALT 1. Rahmenbedingungen & Aufgabenstellung .......................................................................... 1 2. Ausgangssituation und Auftraggeber................................................................................... 3 2.1 Der Tourismusverband Erzgebirge e.V. ........................................................................ 3 2.2 Ausgangssituation und Zielsetzung des Relaunches ..................................................... 5 3. Anforderungen ..................................................................................................................... 8 3.1 Design ........................................................................................................................... 8 3.2 Design-Frontend-Programmierung ............................................................................. 12 3.3 Suche .......................................................................................................................... 21 3.4 Backend / CMS ............................................................................................................ 22 3.5 Hosting (optional) ....................................................................................................... 27 4. Budgetäre Rahmenbedingungen / Kosten......................................................................... 28 5. Zeitplan ............................................................................................................................. 29 6. Rechteabtretung ............................................................................................................... 30 7. Vertraulichkeitserklärung ................................................................................................. 31 8. Referenzen ........................................................................................................................ 32 9. Nachweise.......................................................................................................................... 33 10.Unterschrift ....................................................................................................................... 33 11.Anhang ............................................................................................................................... 34

1.

RAHMENBEDINGUNGEN & AUFGABENSTELLUNG

Inhalt des vorliegenden Pflichtenhefts ist der Website-Relaunch des Tourismusverbands Erzgebirge e.V. (im Folgenden „Auftraggeber“). In dieser Ausschreibung finden sich demnach die wesentlichen Informationen, Anforderungen und Kriterien, um ein bestmöglich auf die individuellen Anforderungen abgestimmtes Angebot abgeben zu können. Als Entscheidungsgrundlage dient das Angebot auf Basis dieser Ausschreibung. Außerdem behalten sich die Auftraggeber vor, die aussichtsreichsten Kandidaten zu einer Präsentation in Form eines Pitchs einzuladen. Die Anbieter werden gebeten, die Kosten in den beigefügten Kalkulationsblättern auszuweisen. Die Entscheidung erfolgt dabei nicht für das günstigste Angebot, sondern nach dem Best-Bieter-Prinzip. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Nico Kleditzsch, [email protected], +49 (0)3733 188 00-12. Zeitplan Die Abgabe von Angeboten ist möglich bis zum 10.05.2017. Bitte reichen Sie Ihr(e) Angebot(e) postalisch ein. Das Angebot ist bis zu dem vom Auftraggeber angegebenen Ablauf der Angebotsfrist einzureichen. Ein nicht form- oder fristgerecht eingereichtes Angebot wird ausgeschlossen. Bitte beachten Sie, dass für die Angebotsabgabe keine Aufwandsentschädigung gezahlt werden kann. Eine selbst gefertigte Abschrift oder Kurzfassung des Leistungsverzeichnisses ist zulässig. Die vom Auftraggeber vorgegebene Langfassung des Leistungsverzeichnisses ist allein verbindlich. Auf Basis der eingereichten Angebote werden maximal 3 Agenturen zu einem Pitch eingeladen. Der Pitchtermin ist der 06.06.2017. Für die Teilnahme am Pitch wird eine Aufwandsentschädigung von 500,00 Euro an die Agenturen gezahlt, die den Auftrag nicht erhalten. Launch der neuen Website muss bis 15.01.2018 erfolgen.

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Detaillierte Übersicht lfd. Nr. 1

Meilenstein

Erreicht am:

Veröffentlichung des Angebotes

19.04.2017

2

Frist zur Abgabe der Angebote (Datum des Poststempels zählt)

10.05.2017

3

Auswertung der eingereichten Angebote

4

Agenturenpitch

06.06.2017

5

Vorinformation an alle Bieter

09.06.2017

6

Auftragserteilung

23.06.2017

7

Technische Fertigstellung/Übergabe durch Agentur

08.01.2018

8

Geplanter Termin für den Launch

15.01.2018

bis ca. 19.05.2017

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2.

AUSGANGSSITUATION UND AUFTRAGGEBER

2.1 2.1.1

DER TOURISMUSVERBAND ERZGEBIRGE E.V. DAS ERZGEBIRGE

Mit einer Fläche von ca. 3.300 km² erstreckt sich das Erzgebirge über drei Landkreise und ist damit eines der flächenmäßig größten Reisegebiete in Sachsen. Die Region zählt ca. 744.000 Einwohner. Dies sind ca. 18 % der Bevölkerung des gesamten Freistaates Sachsen. Das Erzgebirge ist die übernachtungsstärkste Flächendestination im Freistaat Sachsen. Seit 2007 entwickeln sich die Übernachtungszahlen kontinuierlich positiv. Den bisherigen Höhepunkt der Übernachtungszahlen hat das Erzgebirge im Jahr 2012 mit 3,1 Mio. Übernachtungen erreicht. Auch der Tagestourismus spielt eine bedeutende Rolle. Auf eine Übernachtung kommen im Schnitt ca. 2,1 Tagesreisen. Das Erzgebirge konnte im Jahr 2016 von der starken inländischen Tourismusnachfrage profitieren und erstmals seit drei Jahren wieder die Marke von über 3 Millionen Übernachtungen knacken. Von Januar – Dezember 2016 wurden 3.021.420 Übernachtungen in der Region gezählt, ein Plus von 1,1 % gegenüber 2015. 1.040.631 Gäste haben im Jahr 2016 die Region besucht, ein beachtlicher Zuwachs von 3,1% bei den Ankünften. Damit liegt das Erzgebirge deutlich über der gesamtsächsischen Entwicklung und ist unter den Flächenregionen in Sachsen die Destination mit den meisten Übernachtungen und Ankünften.

2.1.2

AUFGABEN DES TOURISMUSVERBANDS

Der Tourismusverband Erzgebirge e.V. übernimmt seit 1991 als Dachverband für das Erzgebirge die Steuerung der Tourismuspolitik auf Destinationsebene, die Verbandsarbeit und die Vermarktung des Reisegebietes. Das Verbandsgebiet umfasst die folgenden Landkreise:   

Landkreis Erzgebirgskreis Landkreis Mittelsachsen (Gebiet ehem. Landkreis Freiberg) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (Gebiet Osterzgebirge)

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Zum 31.08.2016 hat der TVE 368 Mitglieder, darunter die obengenannten Landkreise sowie 69 Städte und Gemeinden. Unter den restlichen Mitgliedern sind u.a. Übernachtungsbetriebe, Beförderungsunternehmen, Reisebüros, Gaststätten und sonstige touristische Akteure, Verbände und Einrichtungen. Ein wesentlicher Schwerpunkt in der Arbeit des Verbands liegt dabei auf der Umsetzung und Koordinierung eines einheitlichen nationalen und internationalen Außenmarketings unter dem Slogan "Erlebnisheimat Erzgebirge" für die gesamte Region Erzgebirge auf Basis der Tourismusstrategie der Region. Zu den Aufgaben des Tourismusverbands gehören:   

     

2.1.3

Sicherung und Erhaltung der führenden Position der Destination Erzgebirge innerhalb Sachsens und Stärkung des Reiselandes Sachsen Positionierung des Erzgebirges als Marke auf dem touristischen Markt Steigerung des Bekanntheitsgrades des Erzgebirges in den alten Bundesländern und in angrenzenden ausländischen Märkten zur Gewinnung neuer Gäste Positionierung des durch Verschmelzung „neuen“ Verbandsgebietes auf dem touristischen Markt durch Imageentwicklung Entwicklung und Vertrieb marktgerechter Angebote Verbesserung der Kommunikation nach innen, um die Region als einheitliche Reisedestination im Außenmarketing zu entwickeln Einbindung der erzgebirgischen Produkte in die Produktlinien der TMGS Erschließung neuer Gästegruppen auf gezielten Auslandsmärkten mit der TMGS Steigerung der Ankünfte um 2 %, der Übernachtungen um 1,5 – 2 %

SCHWERPUNKTTHEMEN

Der TVE vermarktet die Region über vier Produktlinien:  Sportlich & vital in (h)erzreicher Natur  Erlebnis Bergbau & Kulturschätze  Traditionshandwerk & Weihnachtswunderland  Eisenbahnromantik & Oldtimerträume Innerhalb der Produktlinien werden einzelne Ankerprodukte definiert. Die Produktlinien und Ergänzungsthemen (z.B. Kulinarik, Erzgebirgscard) sowie die Ankerprodukte sollen sich auch auf der neuen Website wiederfinden.

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2.1.4

ZIELGRUPPEN

Für das Erzgebirge wurden fünf Zielgruppen mit entsprechenden Personas definiert:  Renate & Klaus: entspannte Rad- und Wanderurlauber 50+  Frank & Steffi: sparsame, vielseitig interessierte junge Familien  Karin & Wolfgang: Anspruchsvolle Kulturtouristen 50+  Doreen & Martin: Sportorientierte Aktivurlauber  Manfred: Technikbegeisterte Eine detaillierte Zielgruppenspezifikation befindet sich im Anhang.

2.2

2.2.1

AUSGANGSSITUATION UND ZIELSETZUNG DES RELAUNCHES MOTIVATION UND ZIELSETZUNG FÜR DEN RELAUNCH

Die touristische Website des Erzgebirges (www.erzgebirge-tourismus.de) entspricht in Erscheinungsbild und Funktionalität nicht mehr den aktuellen Userbedürfnissen. Mit dem Relaunch soll eine stärkere Orientierung an den Anforderungen und Bedürfnissen der Zielgruppen erfolgen, durch userorientiertes Design und Contentgestaltung das Involvement langfristig gesteigert und die Reichweite innerhalb der Zielgruppe ausgebaut werden. Die Marke und Destination Erzgebirge soll in ihrem Image und Bekanntheitsgrad gestärkt und optimiert werden. Darüber hinaus verfolgt der TVE mit dem Relaunch folgende Ziele:  Schaffung und Nutzung von Synergien  Optimale Nutzung vorhandener Ressourcen  Minimierung des Pflegeaufwands  Sicherstellung der Aktualität der Daten  Einbezug externer Systeme  Interner Bereich für Mitglieder mit interaktiven Elementen  Integration des bestehenden Mediaservers (Presseartikel, Bilder) Die Website soll in Zukunft full responsive sein, eine kleinere Skalierung als auf Smartphonegröße wird dabei nicht benötigt.

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2.2.2

PROJEKTINHALT

Die bestehende touristische Website des Tourismusverbands Erzgebirge, www.erzgebirgetourismus.de, soll einem konzeptionellen, technischen und grafischen Relaunch unterzogen werden.

2.2.3

ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN AN DIE NEUE WEBSITE

Die Umsetzung der Website soll auf Basis zeitgemäßer technischer Anforderungen erfolgen. Bevor die konkreten Anforderungen an Design und Technik im Detail erläutert werden, erfolgt an dieser Stelle ein Überblick über allgemeine Anforderungen an die Website: Konzeptioneller & thematischer Fokus Gefragt ist eine touristische B2C-Website, ergänzt durch einen internen Mitgliederbereich / Intranet. Die neue Website soll sich vollständig an den Bedürfnissen der Zielgruppe orientieren, Inspiration und eine klare Struktur bieten. Erreicht werden soll dies durch einen modularen Aufbau der Website, welcher eine einfache Interaktion mit den Inhalten ermöglicht. Durch den modularen Aufbau sollen darüber hinaus vom Redakteur nicht mehr fix vorgegebenen Vorlagen je Seitentyp (z.B. Angebotsseite, Übersichtsseite, Startseite) befüllt werden, sondern es muss die Möglichkeit bestehen, jede Seite individuell zu gestalten. Dies soll eine maximale Flexibilität der Redakteure ermöglichen und zugleich die User auf jeder Seite mit neuen Darstellungen des Inhalts überraschen. Ziel der Module soll es sein, die Verweildauer der User auf der Seite zu erhöhen, indem sie sich intensiver mit den Inhalten auseinandersetzen und interagieren.

SEO Die Steigerung der Sichtbarkeit ist ein Ziel der Neukonzeption der Website. Vor diesem Hintergrund muss sichergestellt werden, dass die technische Basis in hohem Maße den aktuellen SEO-Anforderungen entspricht, um damit eine erfolgsversprechende Grundlage für eine gute Positionierung in Suchmaschinen zu schaffen.

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Die Einhaltung von SEO-Standards wird für den Relaunch erwartet. Dazu zählen Faktoren wie:    

  



Die Registrierung der Seite sowie das Hinterlegen der Sitemap in den Google Webmaster Tools und die Crawlbarkeit der Seite Das Anlegen einer XML-Sitemap Die Optimierung der Ladezeit der Seiten Die Website darf nur über eine einzige Domain erreichbar sein, Domainnamen und Subdomains (ohne WWW, „/index.html“ etc.), die zum gleichen Auftritt führen, müssen per 301-Weiterleitung auf die primäre Domain umgeleitet werden Grundsätzlich permanente Weiterleitungen per 301 Sprechende URLs, die nicht länger als 255 Zeichen sind Keine systemseitigen doppelten Titles und Descriptions und allgemeiner Verzicht auf Duplicate Content. Jeder Inhalt auf der Website muss einzigartig sein und nur unter einer einzigen URL erreichbar sein. Sollte sich Duplicate Content an einzelnen Stellen nicht vermeiden lassen, muss ein Canonical Tag gesetzt werden, der auf den Originalcontent verweist und verhindert, dass die Dopplung von Google als Duplicate Content erkannt und indiziert wird. Korrekte Auszeichnung der Überschriften mit h-tags

Die Website soll technisch bestmöglich in Richtung Suchmaschinen optimiert sein. Weitere Anforderungen an die Suchmaschinenoptimierung entnehmen Sie bitte dem Kapitel zu Backend-Anforderungen. Domain & Hosting (optional) Gewünscht ist ein Angebot für das Hosting der Website. Die bestehende Domain soll beibehalten werden. Agenturen werden gebeten, Angaben zum Leistungsumfang und den technischen Daten zu machen. SSL Verschlüsselung ist vorzusehen.

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3.

ANFORDERUNGEN

3.1

DESIGN

3.1.1

ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN AN DAS DESIGN

Im Angebot gewünscht ist ein Designvorschlag für die Startseite der www.erzgebirgetourismus.de sowie zwei thematischer Unterseiten. Gefragt ist ein modulares Design. Gewünscht sind großflächige, emotionale Bilder und klare Linien. Nutzer sollen durch eine klare, übersichtliche Struktur einen schnellen Überblick über die Inhalte erhalten, um langes Suchen zu vermeiden. Gewünscht ist ein Responsive Design optimiert für Desktop, Tablet, Smartphone und Smart TV. Das Design soll die dargestellten Zielsetzungen widerspiegeln und erfüllen und muss sich zudem an Bedürfnissen der Zielgruppen orientieren. Vor der Programmierung muss eine finale Abnahme des Designs durch den Auftraggeber erfolgen. Detaillierte Informationen zu Corporate Design, Farbwerten, Logos und Bildsprache des TVE entnehmen Sie bitte dem angehängten Gestaltungshandbuch, welches als Orientierung zur Erstellung der Designentwürfe dienen soll. Das Logo des TVE muss präsent sein und sollte nicht verändert werden. Verwendete Schriftarten müssen gut lesbar sein und mit dem Auftraggeber final abgestimmt werden. Bildmaterial, welches Sie für die Entwürfe nutzen können, finden Sie unter http://mediaserver-erzgebirge-tourismus.de/

3.1.2

STRUKTUR & USABILITY

Navigationsstruktur und Userführung müssen optimiert und den Bedürfnissen der Zielgruppen angepasst werden. Wichtig ist eine übersichtliche, klare Struktur und Navigation.

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Die unter Absatz 2.1.3 genannten Schwerpunktthemen sollen in der Navigation berücksichtigt werden, wobei sich seitens der Auftraggeber bisher ganz explizit nicht auf eine Navigationsstruktur festgelegt wurde. Hier wird von der umsetzenden Agentur ein kreativer Vorschlag zur Gestaltung der Hauptnavigation erwartet. Als Grundlage für die Erarbeitung einer neuen Menüstruktur dienen die aktuellen Inhalte der Website. Folgende Navigationspunkte bzw. strukturelle Merkmale sollten weiterhin berücksichtigt werden:     

Unterkünfte bzw. Unterkunftssuche/Pauschalangebote Service Karte Shop Urlaubsplaner (Merkzettel)

Hier kann auf alternative Navigationselemente zurückgegriffen werden. Die Punkte, die nicht in der Navigation auftauchen, wie zum Beispiel Kontakt, Impressum etc. sollten im Header oder Footer platziert werden, wobei Header und Footer wiederum Module sein sollten, die für unterschiedliche Seiten individuell bestückt werden können. Sommerthemen und Winterthemen sollen separat dargestellt werden. Es muss möglich sein, die Website zentral in die Sommer- bzw. Wintervariante umzustellen. Außerdem gibt es zentrale Themen, die ganzjährig platziert werden müssen. Wir erwarten, basierend auf dem Designvorschlag, ein Konzept, dass darauf eingeht, wie sie die Nutzerführung auf der Seite planen und sich eine optimale Usability der Website vorstellen. Uns ist wichtig, ein Gefühl dafür zu bekommen, ob Sie die Marke optisch interpretieren können und die Anforderungen der Zielgruppen verstehen.

3.1.3

MODULE & FUNKTIONEN

Folgende Module werden benötigt: Headermodul  Navigation  Suche  Logo

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Sprachauswahl

Aktuelles  Social Wall (Vorbild: http://www.bodensee.eu/de/socialwall)  Social Share (beide Richtungen ermöglichen, Double oder Single Opt bleibt der Agentur überlassen) Text:    

Textmodul mit allen Funktionen (Aufzählungen, Verlinkungen, Formatierungsmöglichkeiten) Tabellenfunktion (Größe/Zeilen- und Spaltenanzahl anpassbar und unbedingt responsive), mit Textmodul verknüpfbar Bild-Text-Modul (2/3 Bild, 1/3 Text, beidseitig anwendbar) Blog

Listenmodule  Listendarstellung für Objekte aus der Datenbank  Ergebnisliste für Suchen  Liste für Veranstaltungen  Ergebnisliste für Unterkünfte Teaser:      

Ansprechpartner (mit Bild, Name, Aufgabenbereich/Position, Telefon, E-Mail, Adresse) Touristinfos (mit Adresse, Telefonnummer, E-Mail, Öffnungszeiten) Bild-Text-Teaser (2-4 Teaser in einer Reihe, Text unter Bild) Imagetext (großflächiges Textfeld, Text zentriert und mit beschränkter Breite) Imagetext mit Hintergrundbild (großflächiges Textfeld, Text zentriert und mit beschränkter Breite, zusätzlich mit Bild im Hintergrund) Teaser mit Bild mit Option auf Verlinkung (rotierend, optional Einbindung von Video ins Bildmodul mit aktivem Start durch User, kein automatischer Videostart)

Allgemeines:  Logoleiste (verlinkbare Logos, verwendet z.B. für Partner)  Footer  Sitemap (Linkauflistung)  Cookie-Hinweis

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Module für Funktionen:  Touren und Routenmodul  Kartenmodul  Veranstaltungskalender-Suche (Ort, Zeitraum, Art der Veranstaltung)  Webshop, v.a. für Gästekarte  Formularmodul  Gästebefragung (aktuell: AVS)  Google Maps als Routenplaner  Download-Bereich für Prospekte, Broschüren etc. & Blätterkataloge Die Module müssen in der Lage sein, Inhalte aus externen Datenbanken (z.B. Outdooractive) individuell durch Filterfunktionen abzugreifen und darzustellen.

3.1.4

NEWSLETTER

Gewünscht ist ein themenspezifischer Newsletter, bei Bestellung des Newsletters durch den User soll eine Abfrage seiner Themenpräferenzen erfolgen.

3.1.5

KARTENINTEGRATION

Gewünscht ist die Integration einer interaktiven Karte in den neuen Webauftritt. Diese Karte soll sich gestalterisch an das Look & Feel der neuen Website einfügen, wobei der Fokus auf reduzierten Funktionen und einfacher Handhabung liegt. Als Vorbild kann die Kartenintegration der Allgäu GmbH gesehen werden, welche eine Karte auf Google Maps Basis verwenden und über individualisierte Icons und Beschriftungen die Brücke zum restlichen Design schlagen. Als Datenquelle für die abzubildenden Inhalte gilt Outdooractive, auch für die Karte sollte auf Outdooractive zurückgegriffen werden. Die Inhalte von Outdooractive können wahlweise mittels vorgefertigter Module (Flexview) oder durch APIs und eigene Programmierung eingebaut werden. Näheres dazu im Handbuch zur API von Outdooractive: http://developers.outdooractive.com/Examples/#FlexView-API

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3.2

DESIGN-FRONTEND-PROGRAMMIERUNG

Die Website soll optisch und inhaltlich besser an die Userbedürfnisse angepasst werden und dank Responsive Design auf allen Endgeräten optimal dargestellt werden. Wir bitten Sie, im Rahmen Ihres Angebots Angaben zur Umsetzung bzw. Umsetzbarkeit der folgenden Kriterien bzw. Anforderungen zu machen sowie auf mögliche Einschränkungen einzugehen.

3.2.1

PROGRAMMIERSPRACHE

Die neue Webseite muss in HTML 5 und CSS 3 programmiert werden und muss den aktuellen Standards in jeglicher Sicht entsprechen. Flash muss bei der Programmierung vermieden werden, Java Script soll jedoch möglich sein, darf aber nur so eingesetzt werden, dass es der Auffindbarkeit aus SEO-Gesichtspunkten und in Bezug auf Geschwindigkeit der Websites nicht schadet.

3.2.2

RESPONSIVITÄT & BROWSERKOMPATIBILITÄT

Die Programmierung soll als Full Responsive Webdesign erfolgen, bei dem Größe und Anordnung der Seitenelemente und Teilelemente (z.B. Buttons) in Abhängigkeit von Bildschirmgröße / Auflösung stufenlos skalieren. Die Anordnung der Elemente erfolgt auf GRID-Grundlage Die Aussteuerung und Darstellung muss bezüglich ausgewählter Elemente in Abhängigkeit von Auflösung und Nutzersituation adaptionsfähig sein, beispielsweise durch reduzierte Bildformate im mobilen Kontext oder Off-Canvas-Hamburger-Navigation bei Tablet und Smartphone. Eine optimale Darstellung auf Smartphone, Tablet, Desktop und SmartTV muss sichergestellt sein. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass die Browser- und Betriebssystemkompatibilität gegeben ist (alle gängigen Browser und Betriebssysteme). Bei konkurrierenden Anforderungen gilt der Grundsatz Tablet First.

3.2.3

USABILITY

Die Programmierung und Funktionen müssen den Anforderungen der Zielgruppe angepasst sein und ihnen gerecht werden. Dazu gehören z.B.:

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    

Downloadmöglichkeit für die Printprodukte (ggf. Blätterkataloge z.B. ISSUU) Erstellung druckfähiger individueller Listen für alle Contenttypen durch Nutzer (Merkzettel/“Urlaubsplaner“) Verzicht auf (technische) Spielereien Verwendung gelernter Funktionen (Navigation, Nutzerführung und Inhalte für alle Nutzer intuitiv bedienbar etc.) Performance first (überdurchschnittlich geringe Ladezeiten, Hintergrundinfos asynchron laden) - Fokus auf leichtgewichtige Technik, hohe Performance und Stabilität des Gesamtsystems (z.B. durch geeignete Caching-Konzepte)

Erwartet wird ebenfalls die Entwicklung eines Klick-Dummies für Usability Tests bereits während der Umsetzungsphase.

3.2.4

BARRIEREFREIHEIT

Für die Barrierearmut der Website sind insbesondere folgende Punkte zu beachten:  Eigener Menüpunkt für barrierefreie Angebote (z. B. unter der Rubrik „Service“)  Aktuelle und verlässliche Informationen über barrierefreie Angebote (Verlinkung zur Region Erzgebirge auf www.sachsen-barrierefrei.de)  Verständliche und übersichtliche Navigation  Möglichkeit zur Einstellung unterschiedlicher Schriftgrößen  Optionale Darstellungsweise mit hohen Kontrasten  Alt-Attribute / textliche Beschreibungen für jede Abbildung sowie für Links, Listen, Tabellen, Schalter und Eingabefelder  geräteunabhängige Navigation (Bedienung mit Maus, ohne Maus, nur mit der Tastatur etc.)  Formularelemente und andere aktive Objekte sollen sowohl mit der Tastatur als auch mit der Maus bedienbar sein  Korrekte Auszeichnung der Überschriften durch die HTML-Elemente H1 bis H6 Darüber hinaus sind die geltenden gesetzlichen Mindestanforderungen zu beachten und umzusetzen.

3.2.5

SOCIAL MEDIA

Aktuell werden durch den Tourismusverband Facebook, Google+ und YouTube bespielt.  

Facebook: https://www.facebook.com/Erzgebirge.DieErlebnisheimat/ Google+: https://plus.google.com/+ErlebnisheimatErzgebirge1

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Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCe2We77atinVUSBaGY7bLyQ

Perspektivisch sind weitere Kanäle denkbar, vor allem Instagram. Auf der Website ist eine dezente Integration von Social Media gewünscht (Vorbild: Allgäu). Bei einem Klick auf den Social Media Teaser soll sich eine Social Wall nach Vorbild Internationaler Bodensee (http://www.bodensee.eu/de/socialwall sehr klar und übersichtlich) öffnen. Eine Sharing Funktion ist in beide Richtungen gewünscht. Share von der Website in Richtung Social Media: Von der Website aus sind dezente ShareButtons zu den gängigsten Plattformen und per Mail zu integrieren, bei mobiler Ansicht soll außerdem das Teilen via WhatsApp ermöglicht werden. Share von Social Media auf der Website: Gewünscht ist eine Social Wall in schlichtem Design, primär soll Bildcontent abgebildet werden. Die Kuratierung verläuft manuell, da nur Content des TVE und der eingetragenen Partner automatisiert ausgespielt wird. Bei der Integration der Plugins als Single oder Double Opt Variante liegt die Entscheidung bei der Agentur, wobei unbedingt die Datenschutzrichtlinien des Landes Sachsen berücksichtigt werden müssen.

3.2.6

INTEGRATION VON BEWERTUNGEN

Bewertungen sollen nur bei Unterkünften visualisiert werden, die Trust You gebucht haben. Ansonsten ist keine Integration oder Darstellung von Bewertungen gewünscht.

3.2.7

KARTENINTEGRATION

Folgende Datenquellen für die kartographische Visualisierung gibt es:  Beherbergung: Outdooractive  POIs: Outdooractive  Routen: Outdooractive  Pauschalen (TVE und Hauseigene der Häuser) Deskline  Freizeiteinrichtungen: Outdooractive (die meisten)  Erlebnisse (z.B. Produkt Tagestour, Preis, Ticket): Noch nicht georeferenziert (Datenbank aktuell bei BUR -lokale Agentur), in Zukunft Basis Outdooractive

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Gastronomie: Bisher sind nur die Betriebe aus dem Heimatgenuss-Programm angelegt, die Anlage weiterer Betriebe muss erst noch erfolgen. Als Basis gilt Outdooractive. Veranstaltungen: sind nur zum Teil georeferenziert. Ohnehin ist eine neue Veranstaltungsdatenbank gewünscht, dementsprechend muss hier ein passendes Format gewählt werden. Zukünftig soll Outdooractive genutzt werden. TIs/Service: Outdooractive

Alle diese Daten müssen in einer ansprechenden Karte dargestellt werden können, ohne datenquellenbasierte Brüche in Design oder Usability zu erzeugen. Die Informationen müssen thematisch und regional vorfilterbar sein. Der Fokus bei der kartographischen Darstellung liegt klar auf der einfachen Nutzung und übersichtlichen Darstellung, vor allem auch auf mobilen Endgeräten. Als Kartenanbieter wird Outdooractive bevorzugt, da hier auch die Datengrundlage liegt und auf weitere Schnittstellen verzichtet werden sollte.

3.2.8

AROUND ME

Eine Around Me Funktion soll optional angeboten werden.

3.2.9

URLAUBSPLANER

Es wird ein individueller Reiseführer gewünscht, in dem Elemente von der Website (Text, Bild, kartographische Verortung, Kontaktdaten) individuell durch den User zusammengestellt und als pdf gedruckt oder gespeichert werden können (Vorbild: Reiseplaner auf http://www.ostsee-schleswig-holstein.de). Es ist hierbei darauf zu achten, dass die Programmierung mit dem Shop-System kompatibel ist.

3.2.10 ANREISE UND ANFAHRTSBESCHREIBUNG Es soll eine textliche Beschreibung der Anreisemöglichkeiten ins Erzgebirge erfolgen. Genannt werden sollen dabei beispielsweise der nächstgelegene Flughafen etc. Die Anfahrtsbeschreibung soll nur auf Makroebene erfolgen, d.h. als Anfahrtsbeschreibung in die Region, aber nicht innerhalb der Region.

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Abgebildet werden soll hingegen die ÖPNV Anbindung der Region mithilfe von Schnittstellen zu den Anbietern VMS (Verkehrsverbund Mittelsachsen) und VVO Verkehrsverbund Oberelbe. In der Beschreibung der einzelnen POIs sollte die entsprechende Haltestelle verlinkt/genannt werden.

3.2.11 KATALOGBESTELLUNG & WEBSHOP Der Shop soll primär dem Vertrieb der ErzgebirgsCard, der Gästekarte der Region, dienen: notwendig ist die Integration von Online-Zahlungsmöglichkeiten. Außerdem muss es eine Möglichkeit zum Ausdrucken eines Tickets (Print at home) geben. Abholstellen für die Karte müssen klar auf der Website visualisiert werden. Möglich muss weiterhin auch die Bestellung der Karte auf Rechnung sein. Auch Kataloge und Prospekte sollen über den Shop vertrieben werden. Welche Lösung für den Shop genutzt wird, obliegt der Agentur. Das bestehende Prospektbestellsystem auf Basis Deskline kann und soll bei der Entwicklung des Shops mit einbezogen werden. Weitere Produktklassen und Produkte müssen frei definierbar sein. Perspektivisch soll es möglich sein, den Shop als „Marktplatz“ für Angebote anderer Anbieter aus der Region zu öffnen, wobei die Produktpflege in dem Fall durch die jeweiligen Anbieter erfolgen soll. Dies wird jedoch erst in Zukunft relevant werden. Dazu wird es notwendig sein, verschiedene Produktanbieter anzulegen, die Zahlung sollte zentral vom TVE abgewickelt werden, der Versand wird dezentral erfolgen. Die Abrechnung der Portokosten muss so gestaltet werden, dass der Gast bei gemischten Warenkörben nicht mehrfach Porto bezahlen muss, zum Beispiel indem Preise inkl. Porto ausgespielt werden. Produkte müssen manuell freischaltbar sein.

3.2.12 ERZGEBIRGSCARD Die Darstellung der Erzgebirgscard muss zentral auf der Website erfolgen, dabei muss eine Zuordnung zu den einzelnen Produkten möglich sein: Dargestellt werden müssen kostenfreie Leistungen und Ermäßigungen, die der Gast mit der Karte erhält. Die Erzgebirgscard wird über den Shop vertrieben. Bzgl. Technik siehe 3.2.11

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3.2.13 GÄSTEBEFRAGUNG Die Integration einer Gästebefragung ist als Pflichtbestandteil für die Website gewünscht. Auch aktuell findet sich eine Gästebefragung auf der Website, aktueller Dienstleister ist AVS. Die Einbindung der Gästebefragung soll für die neue Website optimiert werden. Sie soll optisch ansprechender gestaltet sein, außerdem soll sie zentraler dargestellt werden.

3.2.14 BLOG Vorgesehen werden soll ein Blog-Bereich, in dem Mitarbeiter des TVE, aber auch Gäste ihre eigenen Geschichten über Erlebnisse im Erzgebirge mit anderen teilen können. Als Vorbild dient der Allgäuer Alpenblog. Dementsprechend wird für die Umsetzung eine flexible Nutzerverwaltung benötigt, wobei die Beiträge dem jeweiligen Autorenprofil sowie dem Nutzerlevel zugeordnet und auch so dargestellt werden sollen. Von der Agentur wird ein Vorschlag erwartet, wie Gast-Autoren ohne Registrierung Beiträge für den Blog inklusive Fotos, Schlagworten etc. einreichen können. Die Kuratierung und Freischaltung erfolgt auf Seiten der TVE.

3.2.15 APP Die App „ERZAppAktiv“ soll prominenter dargestellt werden, hat aber nicht oberste Priorität.

3.2.16 VERANSTALTUNGSKALENDER Es sollte eine eigenständige Datenbanklösung für POIs, Erlebnisangebote, Veranstaltungen genutzt werden, die Verknüpfungen der Inhalte zulässt. Weiterhin sollten alle Inhalte zentral durch einen Zugang gepflegt werden können. Als Grundlage kann Outdooractive dienen, auch alternative Vorschläge sind willkommen, sofern diese die gleichen Möglichkeiten und Voraussetzungen bieten wie Outdooractive, auch als Vertriebsnetzwerk. Auf die Funktionen und Möglichkeiten einer alternativen Lösung ist in dem Fall detailliert einzugehen. Benötigt wird eine gemeinsame, zentrale Datenbank, in der die Partner über einen Zugang ihre eigenen Veranstaltungen bzw. Inhalte einstellen können. Über eine offene Schnittstelle die vom Bieter programmiert werden muss, sollen die eingetragenen Veranstaltungen dann für externe Partner exportierbar und auf den eigenen Kanälen der Partner ausspielbar sein. Dabei muss die Schnittstelle hinsichtlich der der auszugebenden Veranstaltungen individuell zu filtern sein. Nicht eingetragene Veranstaltungen werden auf der Seite des TVE in Zukunft nicht mehr visualisiert.

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Highlight-Veranstaltungen sollen in den Vordergrund gestellt werden, erst dann soll eine Eingrenzung mithilfe von thematischen und regionalen Filtern erfolgen bzw. möglich sein. Unter allen Umständen müssen Ergebnislisten mit zu vielen Einträgen verhindert werden. Nach den Highlightveranstaltungen müssen die restlichen Ergebnisse auf eine überschaubare Liste gekürzt werden, wobei der Auftraggeber hier einen Vorschlag zu den Kriterien dieses Verfahrens erwartet. Zur Qualitätssicherung ist hier ist ein einfaches, ressourcenschonendes Konzept gewünscht.

3.2.17 BUCHUNGSMASCHINE Gewünscht ist die Integration einer Buchungsmaschine sowie die Gastgeberdarstellung bzw. Verlinkung zu den Gastgebern. Aktuell genutzt wird TOSC4. Auch in Zukunft soll die Buchung von Unterkünften und Hauspauschalen über Deskline möglich sein. Ebenfalls die Buchung von Gruppenangeboten muss ermöglicht werden.

3.2.18 PRESSEBEREICH / MEDIASERVER Es soll einen Pressebereich mit Fotos und Pressemeldungen geben. Der Pressebereich soll ähnlich wie der aktuelle Mediaserver aufgebaut sein: Einige Fotos sind frei verfügbar, nach einer Registrierung und einem Login stehen mehr Fotos zur Verfügung. Alles sollte in Zukunft in einem CMS abgelegt/gepflegt werden. Der aktuelle Mediaserver liegt bei der Agentur Sandstein, die Daten aber auf dem Server der TVE. Wir erwarten einen Vorschlag von der Agentur, wie mit dem bestehenden Server verfahren werden soll. Die Pressemeldungen werden zentral verwaltet und nicht von den Mitgliedern selbst eingepflegt, allerdings sollte es möglich sein, individuelle Zugänge für die Mitglieder bereitzustellen. Da alle Daten und Datenbanken auf den Servern der TVE liegen, liegt es im Ermessen der umsetzenden Agentur, die bestehende Struktur weiterzuentwickeln oder eine neue Struktur umzusetzen. Ein Datenbank-Dump kann auf Anfrage eingesehen werden. Der Mediaserver kann auch als eigene URL bestehen bleiben, muss jedoch an das neue Design der Website angepasst werden.

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3.2.19 INTERNER MITGLIEDERBEREICH Es wird ein interner Bereich / Intranet benötigt, welcher als Informations- und Austauschplattform für Akteure und Partner in der Region agieren soll. Neben der Abrufmöglichkeit von z.B. Statistiken, Marktforschungsdaten usw. muss ein Forum oder dergleichen integriert werden, über das die Mitglieder kommunizieren können. Denkbar ist auch eine Art zentrale Shoutbox, in der Mitglieder kurzfristig um Rat oder Hilfe fragen können. Für den internen Bereich müssen verschiedene frei definierbare Nutzergruppen und Rechte hinterlegt werden können, die die Zugänge zu verschiedenen Informationen regeln. Der Mitglieder- und der B2B-Bereich muss als Unterpunkt des Hauptnavigationspunktes „Service“ aufgeführt werden.

3.2.20 B2B-BEREICH Der benötigte B2B-Bereich hängt eng mit dem internem Bereich zusammen, einige Informationen und Inhalte müssen jedoch auch ohne Login sichtbar sein, darunter fallen beispielsweise einige Punkte, welche sich aktuell auf der Website im Footer unter "Verband" befinden. Module und Funktionen, die für den B2B-Bereich benötigt werden: 





Möglichkeit zur selbstständigen Anmeldung/Abmeldung von Mitgliedern zu beispielsweise Seminaren, wenn möglich mit einer automatischen Rechnungsgenerierung bzw. automatischem Rechnungsversand, bzw. allgemein die Möglichkeit zur einfachen Erstellung individueller Formulare im CMS Exportmöglichkeit für Teilnehmerlisten/Verteiler/Tabellen in Excel und/oder PDF „Richtlinien akzeptieren", z.B. Abgabe einer Einverständniserklärung mit den Bedingungen für die Nutzung des Logos und automatische Benachrichtigung per Mail an den Tourismusverband, dass jemand das CD Paket heruntergeladen hat und die Bedingungen anerkennt

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3.2.21 MONETARISIERUNG Der TVE ist auf Einnahmen über die Website angewiesen und verkauft zu dem Zweck beispielsweise Werbepakete an die Partner und andere Akteure in der Region. Primär sind diese Akteure touristische Anbieter, d.h. Hotels, Gastronomiebetriebe und sonstige Einrichtungen. Als Beispiele sind „Tipps der Woche“, Empfehlung etc. denkbar. Von der Agentur wird ein Vorschlag erwartet, wie sich Werbung für Partner so am besten auf der Website platzieren lässt, ohne zu werblich zu wirken. Von Bannern ist aus diesem Grund abzusehen.

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3.3

SUCHE

Der Auftraggeber erwartet eine intelligente Suche. Berücksichtigt werden soll dabei folgender Content: Unterkünfte, Pauschalen, Veranstaltungen, Touren, POIs/Sehenswertes, Shop-Produkte, Themenseiten (mittels Verschlagwortung). Die Suche soll dabei als technische Basis für alle Suchen / Listings dienen. Wir bitten Sie, im Rahmen Ihres Angebots Angaben zur Umsetzung bzw. Umsetzbarkeit der folgenden Kriterien bzw. Anforderungen zu machen sowie auf mögliche Einschränkungen einzugehen. Die interne Suche muss dabei folgende Voraussetzungen erfüllen:  Suggest Funktion  Intelligente Suche, Fehlertoleranz, Synonyme  Integration der gewünschten Contenttypen / -quellen  Volltext & Produkte  Suchfunktion mit Vorschlägen auf Basis der Verschlagwortung der Inhalte  Bewertung der Relevanz / Reihung auf Basis der Relevanz zur Erhöhung der Ergebnisqualität  Reihung bei Inhalten, die keine Produkte sind, auf Basis der gefundenen Wörter im Volltext  Mehrsprachigkeit Folgende Filter- und Sortierfunktionen sollten möglich sein: 1. Filter:  Hauptthemen  Touren  POIs  Veranstaltungen  Unterkünfte  Webshop  Text auf statischen Seiten 2. Sortierung  Datum  Relevanz  Ort  Entfernung  Thema  alphabetisch

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3.4

BACKEND / CMS

Das neue Content Management System (CMS) sollte schnell und schlank arbeiten und die Voraussetzungen erfüllen, die nachfolgend beschrieben sind. Grundlegend hierbei ist, dass das System selbstständig und möglichst einfach zu bedienen ist. Wir bitten Sie, im Rahmen Ihres Angebots Angaben zur Umsetzung bzw. Umsetzbarkeit der folgenden Kriterien bzw. Anforderungen zu machen sowie auf mögliche Einschränkungen einzugehen.

3.4.1

MANDANTENFÄHIGKEIT, BENUTZERVERWALTUNG & WORKFLOWUNTERSTÜTZUNG

Die folgenden Anforderungen sind obligatorisch:       

 

3.4.2

Mandantenfähigkeit Möglichkeit zur Definition von Benutzergruppen für unterschiedliche Bereiche und zu unterschiedlichen Aktionen, inklusive Vererbung von Benutzerrechten Einschränkung von Bearbeitungsrechten Festlegen von Gültigkeits- und Veröffentlichungszeiträumen auf Objektebene Objekt-Importfunktion mit anschließendem Redaktionsworkflow (v.a. Microsoft Word-Dateien inkl. sauberer Umwandlung von Sonderzeichen etc.) Stundengenaue zeitliche Steuerung von Inhaltselementen auf jeder Seite Zeitplanung zum (De)Publizieren geänderter/neuer Contentelemente / Versionierung der Elemente, Erinnerungsfunktion für anstehende Änderungen/Offlineschaltungen Vorhandensein einer Bearbeitungshistorie mit Wiederherstellungs-Funktion (Archiv) Reminder-Funktion für aktualitätsrelevante Daten (Einrichtung von Jobs im CMS nach bestimmten Kriterien wie Wiedervorlagedatum, letztes Änderungsdatum etc.)

INHALTSERSTELLUNG UND –VERWALTUNG

In Bezug auf die Inhaltserstellung und –verwaltung sind folgende Funktionen obligatorisch: 

Bedienoberflächen (User-Frontends) des CMS vollständig in deutscher Sprache und intuitiv bedienbar

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       

  



  

 

Tutorials und/oder Online-Hilfe zum Umgang mit dem Backend WYSIWYG-Editor und/oder Vorschaufunktion für (noch) nicht publizierte Inhalte Bedienmöglichkeit des Backends über Smartphones (mobile oder responsive Version des Backends für die wichtigsten Funktionen) Alle redaktionellen Inhalte müssen gepflegt und verwaltet werden können Verschlagwortung/Kategorisierung aller Inhalte Konzeption von Bild-/Textbeiträgen Komfortable Anreicherung der Inhalte mit Geo-Koordinaten und Regionszuordnung Unterstützung von redaktionellen Anforderungen an die Barrierefreiheit von Informationsangeboten bei der Editierung von Content/Web-Redaktion (Bsp. Bildbeschreibungen, Tabellenbeschreibungen, Akronyme etc.); saubere XHTML/CSS-konforme Templates Volltextsuche im Backend über alle Inhaltstypen Überprüfungsfunktion zur Vermeidung doppelter Datensätze Möglichkeit zur selbstständigen, uneingeschränkten Anlage von Kurz/Kampagnen-URLs, inklusive Weiterleitungsfunktion (permanent 301-Redirect, ohne Zeichenbegrenzung zur Hinterlegung eines Tracking-Codes); mehrere Weiterleitungen auf eine Zielseite möglich Einfaches Erstellen von Formularen für Redakteure (ohne HTML-Kenntnis!) / Formulargenerator, wie z.B. Kontakt, Buchungsanfrage, NewsletterAbonnement oder Reservierung von Stadtführungen oder anderen Veranstaltungen, Formulare müssen flexibel gestaltbar sein und unterschiedliche Abfrageelemente müssen beliebig zusammengesetzt werden können (z.B. Checkboxen, Dropdowns, Freitextfelder, Kontaktdaten, Postleitzahlen, Danke/Abgesendet-Texte), ausgefüllte Formulare sollen in einer Datenbank abgelegt werden, zusätzlich muss automatisch eine E-Mail an den jeweilig definierten Ersteller und als Bestätigung an den User verschickt werden Duplizierfunktion für Rubriken, Seiten und Elemente Automatische Linkprüfung Textfelder in der Zeichenanzahl nicht begrenzt, aber Zählen der Zeichen und Hinweis, wenn der Text z.B. für die mobile Darstellung zu lang ist. Zeichenanzahl sollte global auf Zuruf beliebig und kostenfrei zu erhöhen sein. Exportfunktion von Datenbankinhalten in Formate wie Excel, CSV usw. Prospektmanagement zur Bearbeitung und Verwaltung von Prospektanfragen, Adressen, Prospektversand und Auswertungsmöglichkeiten. Die Prospektbestellung und der Prospektversand sollen über Deskline oder den Shop erfolgen, zusätzlich sollen auf der Website Blätterkataloge z.B. mittels ISSUU dargestellt werden. Ein Vorschlag durch die Agentur wird erbeten.

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3.4.3

MEDIENVERWALTUNG

Für die Verwaltung von Medien müssen folgende Anforderungen erfüllt werden:  Ablage von Bildern/Medien in einer Mediendatenbank  Zentrale Bildverwaltung mit der Möglichkeit zur Mehrfachverwendung auf unterschiedlichen Inhaltstypen sowie unterschiedlichen Web- und Microsites (jedes Bild wird nur einmalig in die Datenbank eingepflegt). Wichtig: Funktion zur Sperrung bzw. Freigabe der Bilder an Partner/Drittseiten/Subdomains etc. muss sichergestellt sein  Möglichkeit der schnellen, einfachen Sortierung/Filterung im Backend  Speicherung von Meta-Informationen (Titel, Tags, Alt-Texte, Beschreibung, Copyright/Urheberrecht, Produktionsdatum etc.)  Verpflichtend: Möglichkeit zum einfachen Überspeichern von Bildern und anderen Daten wie PDFs, die dann automatisch überall auf der Website ausgetauscht werden  Drag and Drop System für den Dateiupload  Automatisches Skalieren und Abspeichern einer Bilddatei in allen relevanten Größen und Formaten (automatisches Anlegen von Versionen für verschiedene Endgeräte/Verbindungsgeschwindigkeiten); automatische Reduktion der Bildgröße bei Upload (hochauflösende Bilddateien werden auf die relevanten Größen heruntergerechnet)  Definition eines Fokuspunktes zur Festlegung des zu priorisierenden Bildausschnitts bei der Ausspielung responsive-optimierter Seiten  Einbindung und Verwaltung von Rich-Media-Content in unterschiedlichen Formaten über URL oder ID (YouTube, ISSUU, Google BusinessView Panoramen, Web-/Live-Cams, Flickr-Alben, TrustYou-Widgets etc.)Dieser Punkt ist verpflichtend. Es soll performanceorientiert gearbeitet werden, nicht durch umständliche Scripts etc.  Module für Iframe & embeded Codes, die Größen skalierbar sind Auch der Mediaserver für die Presse ist ins CMS zu integrieren. Hierfür muss eine Zugangsbeschränkung bzw. Login-Möglichkeit im Frontend verfügbar sein. Ausgewählte Inhalte sollen frei zugänglich sein, die vollständigen Inhalte erst nach vorheriger Registrierung, wie es auch aktuell der Fall ist.

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3.4.4

VERANSTALTUNGSKALENDER

Benötigt wird eine gemeinsame, zentrale Datenbank für Veranstaltungen, in der die Partner über einen Zugang ihre eigenen Veranstaltungen einstellen, die sie dann über eine offene Schnittstelle exportieren und auf den eigenen Kanälen wieder ausspielen können. Es wird eine eigenständige Datenbanklösung benötigt, siehe Punkt 3.2.16. Aktuell existiert eine Veranstaltungsdatenbank im CMS. Highlight-Veranstaltungen sollen in den Vordergrund gestellt werden, erst dann soll eine Eingrenzung mithilfe von Filtern erfolgen bzw. möglich sein. Zur Qualitätssicherung ist hier ist ein einfaches, ressourcenschonendes Konzept gewünscht. Welche technische Lösung genutzt wird, ist offen.

3.4.5

WEB-ANALYTICS

Als Web-Analytics Toll ist Google Analytics zu verwenden. Datenschutzrechtliche Grundlagen sind dabei zu beachten, auf die Verwendung von Google Analytics muss an datenschutzrechtlich konformer Stelle hingewiesen werden.

3.4.6

MEHRSPRACHIGKEIT

Die Website soll in insgesamt vier Sprachversionen verfügbar sein, das heißt, ein ContentObjekt muss in mindestens diesen Sprachen zu erfassen und individuell zu publizieren sein. Die Erweiterung um weitere Fremdsprachen bzw. Sprachversionen muss möglich sein. Primäre Sprachversion ist Deutsch, sekundäre Versionen sind Englisch, Tschechisch und Niederländisch. Ein Vorschlag für geeignete automatische Übersetzungen wird erwünscht.

3.4.7

INTERNER BEREICH

Es wird ein zulassungsbeschränkter interner Bereich / Intranet benötigt, welcher als Informations- und Austauschplattform für Akteure und Partner in der Region agieren soll. Neben der Abrufmöglichkeiten von z.B. Statistiken, Marktforschungsdaten usw. muss ein Forum oder dergleichen integriert werden, über das die Mitglieder kommunizieren können. Denkbar ist auch eine Art zentrale Shoutbox, in der Mitglieder kurzfristig um Rat oder Hilfe fragen können. Für den internen Bereich müssen verschiedene Nutzergruppen und Rechte hinterlegt werden können, die die Zugänge zu verschiedenen Informationen regeln. Wir bitten um ein Konzept, das auf die Vorteile und Nachteile verschiedener Lösungen wie Shoutbox und Forum eingeht und einen Vorschlag für einen internen Bereich macht, der die Anforderungen bestmöglich abdeckt.

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3.4.8

SEO ANFORDERUNGEN

Das CMS sollte alle gängigen Möglichkeiten zur Suchmaschinenoptimierung bieten. Hierzu zählen vor allem:  Automatische Generierung der Meta-Tags (Meta-Title und Meta-Description): Meta-Title und Meta-Description müssen automatisch aus den Inhalten der jeweiligen Seite generiert werden können. Der Meta-Titel muss sich aus dem Seitentitel ableiten lassen (max. 55 Zeichen), die Description aus den ersten Sätzen des Seitentextes (max. 156 Zeichen). Gleiches gilt auch für Seiten, die automatisch über die interne Suche oder über Filterfunktionen generiert werden.  Meta-Tags müssen ebenso manuell über das CMS editierbar sein  Es dürfen keine Meta-Tags systemseitig automatisch doppelt vergeben werden  Rich Snippets für Angebote, Veranstaltungen und Bewertungen  Formatieren des Textes mit H1 (einmal pro Seite für Seitenüberschrift), H2 und H3 Tags inkl. richtiger Zuweisung der Tags  Bildname, Bildtitel, Bildbeschreibung, Alt-Attribut müssen beim Upload, aber auch im Nachhinein editierbar sein  Die URL muss editierbar sein; es müssen jedoch anhand des Sitetitles automatisch sprechende URLs generiert werden.  Sitemap muss dynamisch erzeugt und statisch abgespeichert verfügbar sein als verlinkte Unterseite  Hohe Ladegeschwindigkeit der Seiten mit überdurchschnittlichen Werten ist gewünscht und auch hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung der Seite ein zentraler Aspekt.  Inhalte dürfen nur einmal auf der Seite vorhanden sein. Es sollte immer auf den Originalinhalt verlinkt werden. Falls sich doppelte Inhalte nicht vermeiden lassen, muss ein Canonical Tag gesetzt werden, diese doppelten Inhalte sollten aber Ausnahme sein und in jedem Fall vermieden werden.  Berücksichtigung von schema.org

3.4.9

DATENSCHUTZ

Bei der Integration der Plugins als Single oder Double Opt Variante liegt die Entscheidung bei der Agentur. Eine SSL-Verschlüsselung für die Website, insbesondere den Shop, ist Voraussetzung. Von der Agentur wird eine Empfehlung für die Art des SSL-Zertifikats erwartet.

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3.4.10 SONSTIGE ANFORDERUNGEN Darüber hinaus möchten wir Sie bitten, im Rahmen des Angebots zusätzlich Angaben zu folgenden Punkten zu machen:  Performance / Ladezeiten des Systems  Hardware- und Softwareanforderungen der Arbeitsplatzrechner  Serverstandort  Technische Implementierung  Systemupdates und Datenmigration innerhalb von Systemversionen  Schnittstellen: Welche Schnittstellen gibt es bereits und welche sind geplant bzw. befinden sich zurzeit in der Umsetzung? Für Schnittstellen wird eine einmalige Einrichtungsgebühr gewünscht, es soll keine laufenden Kosten für die Bereitstellung von Schnittstellen zum und vom CMS geben. Anpassungen können nach Stunden berechnet werden, hier ist eine Dokumentation notwendig.

3.4.11 PROGRAMMIERUNG & CONTENT-MIGRATION Bitte machen Sie Preisangaben zur Programmierung der Website und der Migration der bestehenden URLS bzw. der Einrichtung von Redirects (301-Weiterleitungen).

3.4.12 SCHULUNG INS CMS / SUPPORT Um die Contentpflege eigenständig übernehmen zu können, muss der Auftragnehmer eine Schulung vor Ort beim Auftraggeber durchführen, in der er das System vorstellt und die Nutzer in den Umgang mit dem CMS einweist. Reisekosten sind separat auszuweisen. Bitte machen Sie zudem Angaben zu Ihrem Stundensatz für Support und CMS-Updates.

3.5

HOSTING (OPTIONAL)

Die Agentur wird gebeten, eine Empfehlung für einen namhaften Anbieter für das Hosting auszusprechen inkl. Angaben zum Leistungsumfang, zu Preisen und den technischen Daten.

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4.

BUDGETÄRE RAHMENBEDINGUNGEN / KOSTEN

Es werden keine Vorgaben hinsichtlich des Budgets gesetzt. Kosten weisen Sie bitte jeweils auf dem Kalkulationsblatt im Anhang aus. Für das Angebot sind die vom Auftraggeber vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Teilleistungen des Angebotes in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel nicht zu beauftragen. Alle Preise sind in Euro mit höchstens drei Nachkommastellen anzugeben. Die Preise (Einheitspreise, Pauschalpreise, Verrechnungssätze usw.) sind ohne Umsatzsteuer anzugeben. Der Umsatzsteuerbetrag ist unter Zugrundelegung des geltenden Steuersatzes am Schluss des Angebotes hinzuzufügen. Ein Bieter, der in seinem Angebot die von ihm tatsächlich für einzelne Leistungspositionen geforderten Einheitspreise auf verschiedene Einheitspreise anderer Leistungspositionen verteilt, benennt nicht die von ihm geforderten Preise. Deshalb werden Angebote, bei denen der Bieter die Einheitspreise einzelner Leistungspositionen in „Mischkalkulationen“ auf andere Leistungspositionen umlegt, von der Wertung ausgeschlossen.

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5.

ZEITPLAN

Bitte definieren sie nachfolgend die wesentlichen Meilensteine zur Umsetzung des Projektes mit den jeweiligen Umsetzungsterminen.

lfd. Nr. 1

Meilenstein

Erreicht am:

Auftragserteilung

23.06.2017

7

Technische Fertigstellung/Übergabe durch Agentur

08.01.2017

8

Geplanter Termin für den Launch

15.01.2018

2 3 4 5 6

Bitte beschreiben Sie in einer separaten Anlage den geplanten Projektverlauf und gehen Sie hierbei bitte auf folgende Aspekte ein:   

 

Projektorganisation (Termine vor Ort, Jour-fixes, ...) Projektablaufplanung (Aufgaben, Meilensteine, Verantwortlichkeiten) Projektverantwortliche: Projektleiter, Projektmanager, Programmierer (personelle Besetzung durch den Bieter mit Position, Qualifikation und Referenzen der Mitarbeiter) Definition von Art und Umfang der Zuarbeit durch den Auftraggeber Angabe der zur Anwendung kommenden Projektmanagementsoftware. Diese soll nicht zu komplex sein. Möglich wären z.B. Trello oder auch Google Tabellen.

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6.

RECHTEABTRETUNG

Die Auftragnehmer räumen dem Tourismusverband Erzgebirge e.V. an den für das Projekt Website Relaunch erbrachten Leistungen die unwiderruflichen, ausschließlichen, zeitlich, sachlich und räumlich unbeschränkten urheberrechtlichen und sonstigen Nutzungsrechte ein. Der Tourismusverband Erzgebirge e.V. ist auch berechtigt, diese Rechte ganz oder teilweise auf Dritte zu übertragen, Sublizenzen zu erteilen bzw. Nutzungsrechte oder Nutzungsbewilligungen einzuräumen sowie diese Rechte selbst oder durch Dritte auszuüben oder deren Nutzung untersagen zu lassen. Mit umfasst von den dem Tourismusverband Erzgebirge e.V. zustehenden Rechten sind insbesondere das Bearbeitungsrecht, das Weiterentwicklungsrecht, das Titelverwendungsrecht, das Senderecht, das Recht zur Zurverfügungstellung auf Abruf (ondemand-Recht), das Online- und Internet-Recht, das Handy-Recht, das digitale Verwertungsrecht und das Recht zur interaktiven Nutzung, das Recht zur Werbung und Klammerteilauswertung, das Auswertungsrecht in multimedialen Formen, das Druck- und Drucknebenrecht, das Archivierungs- und Datenbankrecht, das Vertriebs- und Lizensierungsrecht. Mit dem Legen eines Angebots garantieren die Auftragnehmer hiermit den Bestand und seine Verfügungsbefugnis betreffend alle nach diesem Vertrag übertragenen Rechte. Im Falle der Beendigung des Vertragsverhältnisses aus welchem Grund auch immer, bei Insolvenz des Auftragnehmers oder auf erste Anforderung des Auftraggebers, wird der Auftragnehmer die Migration der Websites mit allen Daten der Webagentur, sämtlichen Kundendaten und sonstigen Daten sowie der zum Betrieb notwendigen Software auf einen Server des Auftraggebers oder eines von dem Auftraggeber namhaft gemachten Dritten ohne zusätzliches Entgelt vornehmen.

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7.

VERTRAULICHKEITSERKLÄRUNG

Die Auftragnehmer verpflichten sich, alle Inhalte dieses Dokumentes strikt vertraulich zu behandeln und nicht ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Auftraggebers an Dritte weiterzugeben, zu verwerten oder zu verwenden. Die Auftragnehmer werden alle geeigneten Vorkehrungen treffen, um die Vertraulichkeit sicherzustellen. Vertrauliche Informationen werden nur an die Mitarbeiter oder sonstige Dritte weitergegeben, die sie aufgrund ihrer Tätigkeit erhalten müssen. Die Auftragnehmer stellen sicher, dass die zum Einsatz kommenden Personen ebenfalls die vorliegende Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnen. Die Pflicht zur absoluten Vertraulichkeit dauert auch nach Beendigung der Zusammenarbeit an. Auf Verlangen sind ausgehändigte Unterlagen einschließlich aller davon angefertigten Kopien sowie Arbeitsunterlagen und -materialien zurückzugeben

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8.

REFERENZEN

Nachfolgend hat der Bieter als Eignungsnachweis drei aktuelle Referenzen (idealerweise mit einer vergleichbaren Aufgabenstellung) aufzuführen und die Tabelle entsprechend auszufüllen:

Referenz 1 Name und Adresse des Unternehmens Name und Telefonnummer des Ansprechpartners Projektbeginn und Laufzeit

Beschreibung

Kurze Beschreibung des Projektes Alleinstellungsmerkmal des Projektes Referenz 2 Name und Adresse des Unternehmens Name und Telefonnummer des Ansprechpartners Projektbeginn und Laufzeit

Beschreibung

Kurze Beschreibung des Projektes Alleinstellungsmerkmal des Projektes Referenz 3 Name und Adresse des Unternehmens Name und Telefonnummer des Ansprechpartners Projektbeginn und Laufzeit

Beschreibung

Kurze Beschreibung des Projektes Alleinstellungsmerkmal des Projektes

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9.

NACHWEISE

Nachfolgend hat der Bieter als Nachweis der Eignung folgende Tabelle auszufüllen: Allgemeine Angaben Gründungsjahr des Unternehmens Rechtsform des Unternehmens Anzahl Mitarbeiter gesamt (Vollzeitkräfte) Anzahl derzeit betreuter Kunden Leistungsfähigkeit Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters sowie seinen Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre.

10. UNTERSCHRIFT Wir versichern mit unserer Unterschrift die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Angaben. Die Leistungsfähigkeit aller angegebenen Anforderungen, die Einhaltung der vorbenannten Angaben und insbesondere die Einhaltung der angegebenen Realisierungstermine (Meilensteine) sichern wir damit ausdrücklich zu. Hinweise/Bemerkungen des Bieters

Name und Anschrift des Bieters Telefonnummer des Bieters Email-Adresse des Bieters Ort, Datum Rechtsverbindliche Unterschrift (Geschäftsführer / zeichnungsberechtigter Vertreter)

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11. ANHANG Im Anhang finden Sie folgende Dokumente:  Gestaltungshandbuch Tourismusverband Erzgebirge e.V.  Zielgruppenspezifikation Tourismusverband Erzgebirge e.V.  Kostenblatt  Wertungskriterien

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