Neue Mittelschule Steiermark

Landesschulrat für Steiermark Neue Mittelschule Steiermark Das Modell LSI Hermann Zoller 1 Formatvorlage © Rene Patak Landesschulrat für Steierma...
Author: Benedikt Brahms
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Landesschulrat für Steiermark

Neue Mittelschule Steiermark Das Modell

LSI Hermann Zoller

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Landesschulrat für Steiermark

Ziele  Weiterentwicklung der Sekundarstufe I  Individualisierung von Schullaufbahnen  Verschiebung der Bildungslaufbahnentscheidung  Grundsätzliche pädagogische und organisatorische Neugestaltung des gemeinsamen Lernens der 10- bis 14Jährigen LSI Hermann Zoller

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Voraussetzungen  Bekenntnis zu den pädagogischen Eckpunkten  Zustimmung: zwei Drittel der LehrerInnen und zwei Drittel der Erziehungsberechtigten  Antrag beim Landesschulrat für Steiermark

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Pädagogische Eckpunkte: Teamteaching  HS-LehrerInnen und AHS-LehrerInnen unterrichten gemeinsam  Teamteaching ist in den Schularbeitenfächern verpflichtend, um einen individuellen und differenzierten Zugang auf das Leistungsvermögen der Kinder zu ermöglichen  Maßnahmen der inneren und temporär der äußeren Differenzierung LSI Hermann Zoller

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Pädagogische Eckpunkte: Leistungsbeurteilung  Zweimal pro Unterrichtsjahr erfolgt eine ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung  Frühwarnsystem und Förderunterricht  Schulnachricht und Zeugnis: Ausweisung nach Hauptschullehrplan oder AHS-Lehrplan

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Pädagogische Eckpunkte: Wahlpflichtfächer Wahlpflichtfächer ab der 3. und 4. Klasse im Ausmaß von jeweils drei Jahreswochenstunden als Angebot :     

Zusätzliche Fremdsprache Muttersprachlicher Unterricht Informatik Naturwissenschaftliches Experimentieren Vertiefungsunterricht aus D, M, E

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Pädagogische Eckpunkte: Fächerübergreifender Unterricht Projektunterricht zweimal im Schuljahr im Ausmaß von je einer Woche, der die konzentrierte Beschäftigung mit einem Thema zum Inhalt hat (z.B. Thema „Wasser“ in Geographie, Biologie, Physik, Deutsch, Sport und Musik usw.)

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Pädagogische Eckpunkte: Integration Die Integration von Kindern mit Behinderungen wird in gemeinsamer Verantwortung von FachlehrerInnen und SonderschulpädagogInnen umgesetzt

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Pädagogische Eckpunkte: Offener Unterricht  Offener Unterricht bezeichnet ein Bündel von Praxisformen  Gemeinsame Merkmale sind jedenfalls Schülerbeteiligung und entdeckendes Lernen, selbstverantwortliches Arbeiten und die Beratung durch die LehrerInnen  Als Richtwert sind zwei Stunden offener Unterricht pro Tag anzustreben LSI Hermann Zoller

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Pädagogische Eckpunkte: Schulstufenteams In eigenverantwortlichen Schulstufenteams beraten und planen LehrerInnen einer Schulstufe gemeinsam im Ausmaß von jeweils zwei Stunden pro Woche

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Montag - Freitag

08:00 08:50

1. Stunde

Pause 5

08:55 09:45

2. Stunde

Pause 10

09:55 10:45

3. Stunde Büffetpause - 30 min

11:15 12:05 12:05 12:50

4. Stunde 5. Stunde

Pause 5

12:55 13:40 13:40 14:25

6. Stunde 7. Stunde Deutsch, Englisch, Mathematik

Wochenplan Förderunterricht integriert

Themenzentrierter Unterricht

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kein zusätzlicher Nachmittagsunterricht

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Pädagogische Eckpunkte: Abschlüsse Die SchülerInnen können je nach ihrem individuellen Leistungsvermögen entweder einen Realgymnasiumsabschluss oder einen Hauptschulschluss erwerben

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Leistungsschule Die Neue Mittelschule Steiermark ist eine Leistungsschule. Forderung und Förderung sind die zwei wesentlichen Säulen  Forderung heißt: Kinder werden in ihren Begabungen bestmöglich und individuell gefördert  Förderung heißt: Kinder erhalten genügend Zeit und Unterstützung um Lerninhalte im eigenen Lerntempo erfassen zu können LSI Hermann Zoller

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Begleitung  Die Modellschulen werden vom Landesschulrat für Steiermark von Beginn an betreut und begleitend evaluiert  Die Fort- und Weiterbildung der LehrerInnen ist von besonderer Bedeutung. Sie erfolgt schulintern, aber auch extern über die Pädagogischen Hochschulen und das Regionale Kompentenzteam (RKT) LSI Hermann Zoller

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Bestandsgarantie  Gesetzliche Basis ist eine Bestandsgarantie – d.h. jedes Kind kann die einmal begonnene Schullaufbahn auch beenden  Kinder können in dieser neuen Schulform verstärkt individuell lernen; sie werden in ihren persönlichen Talenten und Neigungen besser unterstützt und ihre persönlichen Potentiale werden behutsam fordernd geweckt und begleitet LSI Hermann Zoller

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