Nachrichten aus der Breite

Nachrichten aus der Breite Zeitung des Quartiervereins Breite Oktober/November 2016 . Nr. 44 . Auflage: 4500 Exemplare Ein Tag bei der Stadtpolizei ...
Author: Daniela Breiner
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Nachrichten aus der Breite Zeitung des Quartiervereins Breite Oktober/November 2016

. Nr. 44 . Auflage: 4500 Exemplare

Ein Tag bei der Stadtpolizei Anfang September besuchten Gisela Brüllmann und Doris Schmid die Stadtpolizei Schaffhausen. Romeo Bettini, Bereichsleiter Sicherheit und öffentlicher Raum, gab ihnen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Stadtpolizei, seine Mitarbeiter nahmen die beiden Quartiervereinsvertreterinnen mit an den praktischen Teil ihrer Arbeit, quasi an die Front.

E

ine Stadt in der Grösse Schaffhausens braucht eine eigene Polizei, die aber sehr eng mit der Schaffhauser Polizei (Kantonspolizei) zusammenarbeitet. Je grösser die betroffenen Gemeinden, desto spezifischer und komplexer werden ihre Sicherheitsbedürfnisse und damit auch der Bedarf nach spezialisierten Polizeikräften. Tendenziell sind städtische Korps für diese Aufgabe aufgrund ihrer Vernetzung mit der kommunalen Politik und anderen

Daniel Gnädinger von der Stadtpolizei (links) markiert mit Michael Reinelt neue Parkfelder. Akteuren auf Gemeindeebene geeigneter als «Stadt-Einheiten» einer Kantonspolizei. Die Schaffhauser Polizei rückt aus bei Notfällen wie Verkehrsunfällen, Verbrechen (z.B. Einbrüchen, Drogendelikten) und hat insgesamt rund 230 Mitarbeiten-

de für das gesamte Kantonsgebiet. Die Schaffhauser Polizei setzt die gesetzlichen Vorgaben des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB) in Verbindung mit Fortsetzung auf Seite 2

Unsere nächsten Anlässe Ab 27. Oktober Fitnessprogramm Bodybalance testen

22. Okt./29. Okt./ EHCS-Spiele

9.35–10.35 Uhr

Mühlentalstrasse 266

12. Nov.

IWC-Arena, jeweils 18.30 Uhr

5. November

Aktion Weihnachtspäckli

5. November

Klettern für Kinder

8 bis 16 Uhr

Bushaltestelle Hohlenbaum

14 bis 17 Uhr

Birchtreff

9. November

Räbeliechtliumzug

18. November

Besuch IWC-Museum

17.45 Uhr

Treffpunkt: Altersheim Wiesli, 17.30 Uhr

16 bis 17 Uhr

Baumgartenstrasse 15

23. November

Adventskranz binden

1. Dezember

Eröffnung des 1. Adventsfensters

20 Uhr

Altra-Gärtnerei, Neubrunn

2. bis 23. Dez.

Siehe www.qvbreite.ch oder Aushang

24. Dezember

Letztes Adventsfenster, kleine Feier

17. März 2017

Generalversammlung QV Breite

17 Uhr

Reformierte Kirche Steig

19.30 Uhr

Restaurant Altes Schützenhaus



Nachrichten aus der Breite

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EDITORIAL Warum diese Zeitung, wozu ein Quartierverein? Sind Sie noch neu auf der Breite und kennen sich noch nicht so gut aus? Dann kann Ihnen der Quartierverein – es gibt deren zehn auf Stadtgebiet – bei der Integration im neuen Wohngebiet helfen. Dazu dient auch die vorliegende, zweimal jährlich erscheinende Mitgliederzeitung. Der Quartierverein Breite ermöglicht ein Mitmachen ganz nach eigenen Möglichkeiten und individuellem Zeitaufwand. Lesen Sie lediglich die Quartierzeitung oder nehmen Sie an den verschiedenen Anlässen teil? Sie bestimmen, wieviel Sie profitieren möchten. Uns freut beides! Heimisch werden, Umgebung und Mitmenschen kennen lernen, teilnehmen! Das alles ermöglicht Ihnen der ehrenamtlich arbeitende Verein im Breitegebiet mit seinen 4500 Haushalten, mit gut 8oo Familien als Mitgliedern, die gemeinsam etwas erleben möchten oder auch mal gemeinsam für eine Sache kämpfen (neues Schulhaus oder Erhalt der Sportflächen für die Jugend). Wollen Sie beim QV Breite Mitglied werden und künftig die Zeitung erhalten, so senden Sie das Formular ein oder benutzen Sie www. qvbreite.ch. Sie nehmen damit auf jeden Fall an der Verlosung eines Einkaufs- oder Restaurationsgutscheines von einem Geschäft auf der Breite teil, die anlässlich der nächsten Generalversammlung stattfindet. Nur Mut, wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Der Vorstand

Wettbewerb der Strafprozessordnung und diejenigen des Strassenverkehrsgesetzes (SVG) um. Die Stadtpolizei Schaffhausen ist zuständig für die Sicherheit und den öffentlichen Raum. Sie setzt ebenfalls Teilbereiche des Strassenverkehrsgesetzes sowie die Polizeiverordnung der Stadt Schaffhausen (POV) um. Zu den Aufgabengebieten der Stadtpolizei gehören die Verordnung über das Reklamewesen, das Gastgewerbegesetz, der Gebührentarif für die Benützung öffentlicher Sachen, die Parkgebühren, die Schall- und Laserverordnungen, das Reglement der Bootsliegeplätze, die Taxiverordnung und einiges mehr. Die 16 Mitarbeitenden kümmern sich um die Anliegen und Bedürfnisse der Bevölkerung. Zu ihren Aufgaben gehören: das Verwalten des Fundbüros (2300 Fundgegenstände pro Jahr), die Kontrolle des Marktwesens, der Parkier- und Zufahrtsbewilligungen, des Reklamewesens vor Wahlen und Abstimmungen sowie der Bewilligungen für Strassenmusikanten (die vorspielen müssen), die punktuelle Videoüberwachung in der Altstadt, das Überwachen von Grossereignissen wie Stars in Town und slowUp (die besondere Anforderungen an Fluchtwege, Signalisation und Blaulichtorganisationen stellen), der Verkehrs- und Parkdienst (präventive Geschwindigkeitsmessungen und statistische Erhebungen sowie die Parkplatzbewirtschaftung), die Abrechnung der 1112 gebührenpflichtigen Parkplätze in der Stadt sowie der Patrouillendienst. Die Büros befinden sich an der Beckenstube und an der Stadthausgasse, neun Mitarbeitende sind uniformiert oder mit Sicherheitsbekleidung an der Arbeit: unterwegs auf Patrouille oder beschäftigt mit Signalisationsarbeiten.

Einblick in die Tätigkeitsfelder der Stadtpolizei Marco Ruf leitet zusammen mit seinen vier Mitarbeitern den Bereich Verkehr. Zu den Hauptaufgaben des ganzen Teams gehören die Kontrolle von Baustellen, der Verkehrs- und Parkdienst, Geschwindigkeitsmessungen sowie das Taxiwesen. Er arbeitet eng mit Daniel Gnädinger, Gruppenleiter Signalisation, zusammen.

Die Wohnbautätigkeit und die innere Verdichtung nahmen in den letzten Jahren stark zu, und somit ist auch die Verkehrsentwicklung in den letzten zehn Jahren gestiegen. Wettbewerbsfrage: Wie gross war die prozentuale Zunahme an Autos und andern Motorfahrzeugen in der Stadt Schaffhausen in den letzten zehn Jahren? Rund 10 Prozent, rund 14 Prozent oder rund 18 Prozent? Schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse an [email protected] oder an Gisela Brüllmann, Auf der Platte 16, 8200 Schaffhausen. Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Familieneintritt in die Sternwarte Schaffhausen im Wert von 30 Franken. Einsendeschluss ist der 30. November 2016.

Will jemand das Taxifahren zum Beruf machen, muss er zuerst die Fahrprüfung für den gewerbsmässigen Personentransport bestehen. Den städtischen Taxiausweis erhält er, wenn er in einer mündlichen Prüfung fundierte Ortskenntnisse vorweisen und im schriftlichen Teil Bescheid über die Vorschriften im Taxiwesen weiss. Ein tadelloser Leumund sowie gute Deutschkenntnisse gehören selbstverständlich auch dazu. Interessenten für den Ausweis gibt es mehr als genug. Dass für Taxifahrer die Stadt Schaffhausen aber ein hartes Pflaster ist, wird oft unterschätzt, und Neueinsteiger landen oft schon nach kurzer Zeit auf dem Boden der Realität. Das grosse Geschäft ist hier nicht zu machen. In den letzten zehn Jahren hat die Anzahl an Autos und anderen Motorfahrzeugen in Schaffhausen um rund 18 Prozent zugenommen. Das führt vermehrt zu Parkplatzproblemen in den Quartieren. Bei unserem Besuch der Stadtpolizei nahm uns Marko Ruf mit an die Jägerstrasse. Da es dort immer wieder zu falsch parkierten Fahrzeugen kam und einzelne Anwohner mit ihrem Auto nicht mehr wegfahren konnten, sah man sich bei der Polizei gezwungen, Parkfelder am Strassenrand zu markieren.

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Die Massnahme stiess nicht von Anfang an bei allen Anwohnern auf Verständnis. «Unsere Mitarbeiter sind aber für solche Situationen geschult, und durch geduldiges Zuhören und Verständniszeigen konnte schon so mancher Konflikt gelöst werden», erklärte uns Marko Ruf vor Ort. Das Schlagwort «Community Policing» – eine bürgernahe Polizei – wird hier im besten Sinne umgesetzt. Auch an der Holzbrunnenstrasse im Breitequartier, einer Begegnungszone, in der eigentlich gar nicht auf der Strasse parkiert werden dürfte, konnte in direkter Zusammenarbeit mit den Anwohnern eine Lösung für anstehende Parkplatzprobleme gefunden werden: Eingezeichnete Parkfelder sorgen nun auch hier für Ordnung.

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Viele Gesetze und Signalisationen braucht es nur, weil oft Gedankenlosigkeit oder Unvernunft herrschen. Reklame(un)wesen beim Denner: Plakate sind hier zwar erlaubt, werden aber oft ungünstig platziert. die uns Daniel Gnädinger führt. Gelagert werden hier Verkehrstafeln für Umleitungen, Baustellensignalisationen, Plakatständer, Ersatzbootspfähle für die Weidlingsplätze und vieles mehr. Muss eine Tafel ersetzt werden, kann das ganz schön ins Geld gehen: Eine einzelne Tafel kann schon einmal gegen 200 Franken kosten. In der Werkstatt kann das Material vorbereitet und für die verschiedenen Einsätze bereitgemacht werden. Da das Kammgarnareal künftig anders genutzt werden soll, wird das Lager auf Anfang des nächsten Jahres auf den Ebnat verlegt.

An der Quellenstrasse helfen seit etwa einem Jahr im Boden befestigte Kunststoffpfosten, den Verkehr etwas von den Gartentoren fernzuhalten. Auf ihren Fahrten kontrollieren die Beamten aber auch, ob Baustellen sicher sind, Hecken ordnungsgemäss zurückgeschnitten, oder, diesen Herbst wieder aktuell, ob die unzähligen Wahlplakate der verschiedenen Parteien an den dafür vorgesehenen Stellen angebracht wurden. Hilft das persönliche Gespräch nicht, muss manchmal auch mit einem Brief oder gar einer Busse «nachgeholfen» werden. Um Signalisations- und Markierungsarbeiten kümmert sich Daniel Gnädinger mit seinem kleinen Team. In einer grossen Halle im Kammgarnareal befinden sich das Lager für sämtliches Signalisationsmaterial sowie eine vollständig eingerichtete Schlosserwerkstatt, durch

Direktkontakt mit der Bevölkerung, zweitens das Lösen von Problemen im Frühstadium mit Unterstützung der Bevölkerung sowie drittens massgeschneiderte Problemlösungen für bestimmte Gebiete. Die Stadtpolizei ist kundennah und setzt auf Gespräche mit den Bürgern. Oft finden sich sehr gute Problemlösungen innerhalb der bestehenden Möglichkeiten im direkten Kontakt. Kontakt: Stadtpolizei Beckenstube 1 Telefon: 052 632 57 55

Community Policing Community Policing umfasst die folgenden drei Standbeine: erstens den

Doris Schmid und Gisela Brüllmann

Unzählige Verkehrtstafeln lagern in der grossen Halle im Kammgarnareal.



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Von Mietwohnungen zum Hotel Promenade

Heute beherbergt das Hotel Promenade 38 moderne Hotelzimmer, ein Restaurant sowie fünf Seminarräume.

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o steht dieses Gebäude und wie ist es entstanden? Auf einer alten Landkarte ist die Erhebung zwischen Promenade, Steig und Friedbergstrasse als Friedberg zu finden. Der südliche Abhang muss gemäss der alten Karte mit Reben bestockt gewesen sein.

Dienstwohnhaus für badische Zollverwaltung Die Familie Andreä-Witz zum Friedberg von und in Schaffhausen war die Besitzerin des riesigen Grundstückes. Ab circa 1879 wurden von der Familie AndreäWitz einzelne Parzellen an Schaffhauser Familien übertragen, im Jahre 1899 deren 1510 Quadratmeter an die grossherzoglich deutsche Zollverwaltung zum Preis von Fr. 12.50/m 2 (gemäss Kauffertigung von 1899). Auf diesem Grundstück wurde 1902 im Auftrag der grossherzoglich badischen Zollverwaltung durch Architekt J. Hirling ein Dienstwohnungshaus für die badischen Zollangestellten gebaut. Die Besonderheit dieses Gebäudes ist bis in die heutige Zeit der altdeutsche

Quergiebel und Dekor mit rotem Sandstein. Die Fertigstellung dieses Wohnhauses erfolgte 1903. Es wurden total neun Wohnungen erstellt. Bis ins Jahr 1982 beherbergte das Haus ordentliche Mieter sowie Wohngemeinschaften. 1982 konnte die Familie Maja und Heinz Sonderegger die Liegenschaft mit der Auflage kaufen, dass der letzte «Zollmieter» bis an sein Lebensende das Wohnrecht im Hause zugesprochen erhält. Die nötigen schriftlichen Formalitäten für die Umnutzung und den Umbau zum geplanten Hotel wurden durch die neuen Besitzer zügig vorangetrieben. Am 1. Juli 1983 konnten acht Hotelgäste zusammen mit Behördenvertretern, Handwerkern und der glücklichen Hotelbesitzerfamilie die Eröffnung feiern.

erstellte Zeichnungen für Anlagen und fertigte selbst Prototypen an. So konnte der Energieeinkauf jährlich um rund 50 Prozent verringert werden. Im Jahr 2005 lag der Verbrauch von Gas und Wasser bei rund 700 000 kW, im Jahr 2015 bei rund 350 000 kW. Ähnliche Zahlen waren auch beim Wasserverbrauch zu verzeichnen. Die Pläne für den Weiterausbau konnten ebenfalls nicht ruhen. Der Ostteil, das heisst der ehemalige zweite Hauseingang inklusive Treppenhaus, wurde in den bereits umgebauten Hotelkomplex integriert, sodass zusätzlich 13 Hotelzimmer eingebaut werden konnten. 2014 wurde der Ausbau als abgeschlossen betrachtet. So verfügt das heutige Hotel über 38 moderne Zimmer, ein Restaurant für 50 Personen, 5 Seminarräume für 30 Personen sowie eine komplette Infrastruktur. Eine wunderschöne Gartenanlage mit Waldlehrpfad, erholsame, stille Oasen mit prächtiger Bepflanzung, insgesamt 4500 Quadratmeter, werden von Heinz Sonderegger mit grosser Hingabe gepflegt. Die Organisation des Hotelbetriebes liegt in den Händen von Heinz und Maja Sonderegger sowie deren Tochter Elena MaurerSonderegger. Nach all den Umbau- und Erweiterungsarbeiten kann Familie Sonderegger jetzt mit Freude sagen: Da haben wir den richtigen Weg eingeschlagen. Rolf Bollinger Quellen: Heinz Sonderegger und Stadtarchiv

Senkung des Energieverbrauchs um rund 50 Prozent Heinz Sonderegger schmiedete schon bald weitere Ausbau- und Optimierungspläne. Ein wichtiger Punkt: Wie kann Energie im Hotelbetrieb eingespart werden? Der gelernte Steuerungsfachmann

Gut sichtbar: Dekor mit rotem Sandstein.

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Zu Besuch bei Margrit Klingenberg – ein Portrait

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ch wohne nun seit neun Jahren auf der de mit dem Pferdewagen der Abfall her- standen sogar Süssigkeiten auf der RaBreite. Meine Eltern sind auf der Breite gebracht und dort, wo jetzt Reihenhäus- tionierungskarte, aber weil ich die nicht aufgewachsen, mein Grossvater väter- chen stehen, vergraben. Allerdings war mochte, tauschte ich sie mit dem Vater licherseits war sogar der erste Abwart der Abfall damals nicht so giftig wie heu- gegen Wurst und Käse ein. Im Sekundarim Breiteschulhaus. Sehr gerne würde te: Es wurden Küchenabfälle und Garten- schulalter hatten auch wir Mädchen wähich den Geschichten meiner Grosseltern rückstände vergraben. rend den Sommerferien Landdienst zu über das frühere Leben auf der Breite Im Winter sind wir die Breitenaustras- leisten. Ich musste die Kinder einer Baulauschen, aber leider sind alle vor 10 bis se hinuntergeschlittelt, eigentlich wollten ernfamilie hüten, damit die Bauersfrau 40 Jahren gestorben. Daher freue ich wir bis zur Breitenau schlitteln, aber der die Feldarbeit erledigen konnte, weil der mich umso mehr, dass die 90-jährige Mar- Strassenputzer kieste die Hohlenbaum- Bauer im Militärdienst war. 1943 wurde grit Klingenberg mir aus ihrem Leben auf strasse und schimpfte mit uns. Auf dem der Breite berichtet. Säckelamtshüsli bin ich Ski gefahren. Margrit Klingenberg kam 1926 in Die Breitenau war früher eine IrrenSchaffhausen auf die Welt. Als sie zwei- anstalt, es hatte einen hohen Zaun um jährig war, zog die Familie an die Brei- das Gelände, und alles war abgeschlostenaustrasse 161 in das frisch gebaute sen mit einem Gittertor. Manchmal hörEinfamilienhaus. Wobei: Damals lautete te ich Schreie von drinnen, das machte die Adresse Schleimir als Kind Angst. fergässchen 17, das «Heute ist die Breitenau ein Heute ist das viel war eine reine NaturSpital wie jedes andere.» offener und besser. strasse, die BreitenauMan weiss mehr über strasse wurde erst später gebaut. Zwi- psychische Erkrankungen, und die Breischen 1953 und 1965 wohnte Margrit mit tenau ist ein Spital wie jedes andere auch. ihrem Mann an verschiedenen anderen Weil es das Breiteschulhaus noch Orten, nachher zog es die nun 6-köpfige nicht gab (es wurde erst 1953 gebaut), Familie wieder in Margrit Klingenbergs musste ich jeden Morgen und manchmal Elternhaus auf der Breite zurück, wo die am Nachmittag zur Steigschule laufen. vier Kinder nun das ganze Haus füllten. Ich hatte den schönsten Schulweg, den Und in diesem Haus wohnt das 90-jährige man sich vorstellen kann: auf beiden Wintersport: Skifahren beim Säckelamtshüsli. Ehepaar noch heute, und es geht ihnen Seiten blühende Felder, Verkehr gab es gut. Der Mann ist für das Posten, Kochen nur auf der Hohlenbaumstrasse, der Bus ich in der alten Steigkirche konfirmiert. und Bettenmachen zuständig, Margrit fuhr schon, aber sonst war es sehr ruhig. Ein Jahr darauf, am Samstag, den 1. April für den ganzen Rest, einzig zum Staub- Ich wundere mich darüber, dass manche 1944, wurde die Steigkirche bombardiert, saugen kommt einmal wöchentlich eine Kinder heute mit dem Bus in die Schule genau einen Tag bevor die Konfirmation Frau von der Spitex. Margrit fühlt sich fahren. Die Sek, also die Mädchenreal- stattgefunden hätte! Organist Künzle gesund, nach einigen Operationen «ge- schule, habe ich war während der Bom«Ich hatte den schönsten flickt», nur das Gedächtnis werde langsa- dann im Bachschulbardierung gerade am mer, meint sie. haus gemacht, und Schulweg, den man sich Üben in der Kirche. Margrit Klingenberg erinnert sich: anschliessend abvorstellen kann.» Pfarrer Vogelsanger «Früher gab es hier an der Breitenau- solvierte ich das KV konnte ihn zum Glück strasse auf der linken Seite eine Trot- und arbeitete in einer kleinen Privatbank davon abhalten, nochmals in die brennente und die Gärtnerei A. Weber, auf der in Schaffhausen. Um Französisch zu ler- de Kirche zu rennen und seinen vergesserechten Seite die Holzverarbeitungsfir- nen, habe ich auch ein Jahr in Genf in nen Hut zu retten. ma Abegg. Und dort, wo sich heute die einer Bank gearbeitet. In meiner Freizeit habe ich sehr viel Post befindet, war die Gartenwirtschaft Prägend für mich war der Zweite draussen gespielt, es war so schön ohne Weinberg. Der Name kam daher, weil es Weltkrieg. Im Garten mussten wir ein Verkehr, ich war im Sandhaufen oder im vor meiner Zeit dort Reben hatte. In der Wiesenstück frei halten und später Kar- Garten. Ich habe gerne gelesen und naWirtschaft habe ich manchmal Bier für toffeln anpflanzen. Während dem Ersten türlich Geige gespielt. Während der Pumeinen Vater gekauft. Oberhalb unseres Weltkrieg musste auch die Schweizer bertät habe ich nicht mehr gerne geübt, da Hauses gab es einen Steinbruch, dort bin Bevölkerung hungern, während dem verlangten meine Eltern von mir, dass ich ich als Kind herumgeklettert, habe Lehm Zweiten dagegen nicht, aber die Lebensgeholt und damit modelliert. Zudem wur- mittel waren rationiert. Für die Kinder Fortsetzung auf Seite 6



Nachrichten aus der Breite

Fortsetzung von Seite 5 jeden Tag eine Stunde lang neben dem Wecker übe. Und dann wurde ich sogar besser als mein Vater, mit dem ich immer Duett gespielt habe. Dank diesem Erfolgserlebnis kam die Motivation wieder zurück! Ich habe bis zu meinem 80. Geburtstag Geige gespielt, und ich war sehr lange Mitglied im MCS-Orchester und habe dort auch die Kasse geführt. Unsere älteste Tochter hat Geige studiert und unterrichtet in Paris.» «Wären Sie gerne noch einmal jung in der heutigen Zeit?», frage ich. «Ich glaube nicht. Früher hatten wir so viele Freiheiten, uns

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zu bewegen. Die Kinder von heute können nicht auf der Strasse spielen. In meiner Freizeit erledigte ich meine Hausaufgaben oder übte Geige. Die Kinder heute haben so viele Freizeitbeschäftigungen, dass sie gar nichts richtig machen können.» «Haben Sie Angst vor dem Tod?», möchte ich wissen. «Mir geht es noch so gut, darum ist der Tod noch weit weg. Jeden Herbst pflanze ich Blumenzwiebeln für den kommenden Frühling und bestelle gleich neue. Auch vor meinen Operationen hatte ich volles Vertrauen in die Ärzte und darauf, dass ich wieder erwache. Nein, ich habe noch keine Angst vor dem Tod.»

Margrit Klingenberg scheint eine sehr glückliche, harmonische Familie zu haben. Im Juli kam die ganze Familie im Elternhaus zusammen, um die 90. Geburtstage von Margrit Klingenberg und ihrem Mann zu feiern. Jeden Sonntag rufen die drei Kinder, die im Ausland wohnen, an. Auch untereinander verstehen sich ihre Kinder sehr gut. Und so hoffe ich, dass Margrit Klingenberg zusammen mit ihrem Mann, ihren vier Kindern, fünf Enkeln und vier Urenkeln noch manche schöne Jahre erleben wird. Andrea Külling

Die Juniorinnen des SV Schaffhausen

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napp die Hälfte aller Jugendlichen in der Schweiz spielen in ihrer Freizeit Fussball, und wiederum gut die Hälfte dieser Jugendlichen betreiben dies aktiv in einem Verein. Fussball ist somit die Nummer eins bei den Jugendlichen. Warum ist das so? Meine Vermutung geht dahin, dass die Grundform von Fussball einfach zu spielen ist. Man(n) beziehungsweise Frau braucht nur einen Ball, und es kann losgehen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auf dem Pausenhof vieler Schulen regelmässig Fussball gespielt wird. So können die Jugendlichen ihren Bewegungsdrang ausleben und sich in einem Spiel messen. Da im Fussball, trotz aller Technik, die physischen Eigenschaften wie Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer dominieren, sind es vor allem Jungs, die beim Fussballspielen anzutreffen sind. Es gibt aber immer wieder auch Mädchen, welche sich gleichberechtigt fühlen und mitspielen wollen. So finden auch vereinzelt Mädchen den Weg in einen Verein und spielen dort bei Mannschaften mit meist einem Jahr jüngeren Knaben mit. Im besten Fall finden sie noch ein paar Freundinnen, welche auch mitkommen. So stiess auch meine Tochter zu der Spielvi und spielte bei den D-Junioren. Plötzlich waren gleich ein paar Mädchen da, welche bei der SVS mit den Jungs spielten. Da drängte sich die Gründung

einer Mädchenmannschaft auf. Unterstützt wurde dieses Vorhaben durch das Vorstandsmitglied Katja Gsell, welche auch gleich das Traineramt übernahm. Pascal Peter, ein Spieler der A-Junioren, und ich unterstützen sie dabei. So starteten wir im Sommer 2015 in unsere erste Saison. Das erste Spiel haben wir noch Forfait verloren, weil wir nicht genügend Spielerinnen mit einem Spielerpass hatten. Von da an lief es aber immer besser, und wir konnten bereits in der Frühjahrssaison alle Spiele inklusive SH-Cup-Final gewinnen. Auch personell ging es stetig bergauf: Heute haben wir bereits ca. 40 Spielerinnen, sodass wir mit zwei Mannschaften (C9- und B11-Juniorinnen) in die neue Saison starten konnten. Im Training versuchen wir, das Spielvi-Konzept umzusetzen, indem wir darauf achten, den Sport ganzheitlich und gesund zu vermitteln. So gehören neben der Fussballtechnik auch Kraft, Koordination und fussballspezifisches Ausdauertraining zu unserem Programm. Unter Beachtung von Respekt und Fairplay fördern wir auch Spielfreude, Ehrgeiz und Teamgeist, welche sicher auch in den späteren beruflichen Laufbahnen der Mädchen von Vorteil sein werden. Es ist aber auch toll, wenn man miterleben darf, wie sich die Mädchen auch neben dem Fussballplatz entwickeln. So sind, neben dem guten Mannschaftsgeist, auch

tolle Freundschaften entstanden. An dieser Stelle möchte ich der Spielvi danken, die trotz ihren limitierten Platz- und Garderobenverhältnissen den Mädchen die Möglichkeit gibt, ihrem Hobby im Mannschaftsverbund nachzugehen. So durften wir auch im Winter während einer Stunde pro Woche auf einem Viertel des gut belegten Kunstrasenplatzes trainieren. Die Girls wussten es zu schätzen: Der Trainingsbesuch lag bei jeder Witterung bei über 90 Prozent bei einem Kader von mehr als 30 Mädchen. Falls es wieder einmal um Sportinfrastrukturen für Jugendliche gehen sollte: Fassen Sie sich ein Herz, denn es ist meist gut investiertes Geld – vor allem in der heutigen Zeit, in der die virtuelle Welt auf dem Vormarsch ist. Markus Tappolet

Die C-Juniorinnen der Saison 2015/2016.

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Moskitoturnier 2016: 30-Jahr-Jubiläum

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m Wochenende vom 24./25. Juni führte die Spielvereinigung Schaffhausen zum 30. Mal das Moskito-Schülerfussballturnier auf dem Bühlplatz durch. Erfreulicherweise haben sich ausgerechnet für das Jubiläumsturnier rekordmässige 100 Teams angemeldet, das heisst, rund 900 Schülerinnen und Schüler jagten dem Ball nach. Die Unterstufe spielte ausnahmsweise bereits am Freitagabend, gegen Ende hin mit Flutlicht. Zudem konnte als Team eine Jubiläumsstafette absolviert werden, wo Fähigkeiten wie Balancieren, Jonglieren und Koordination zum Tragen kamen. Auf eine Rangliste der Fussballergebnisse wird bei der Unterstufe bewusst verzichtet, Spass steht im Vordergrund. Bei den zum Teil wunderschönen selbst gemalten T-Shirts hingegen gibt es eine Rangliste, und die Siegerklassen erwartet ein Glacegutschein. Die Unterstufe hatte riesiges Wetterglück, das Turnier konnte planmässig durchgeführt werden, es herrschte eine fröhliche, ausgelassene und ehrgeizige Stimmung. Nach der Bekanntgabe der Gewinner des T-Shirt-Wettbewerbs

schickte Präsident Peter Pfeiffer alle Anwesenden dann aber zügig nach Hause, sehr dunkle Wolken zogen auf am Himmel, die sich bald in einem heftigen Gewitter entluden. Am Samstagvormittag kämpften die Mädchen der Mittelstufe um die Pokale, die Finalspiele wurden um 11 Uhr angepfiffen. Der einsetzende Regen hinderte die Mädchen nicht daran, alles zu geben und zu spielen wie harte Kerle! Leider musste das Turnier am Samstagnachmittag nach zwei Stunden abgebrochen werden, weil die Knaben der Mittelstufe gleich mit zwei Gegnern zu kämpfen hatten: mit der anderen Mannschaft und mit einem heftigen Sturm, der die Bälle durch die Luft wirbelte. Für nächstes Jahr will sich die SVS ein Verschiebeszenario ausdenken, damit enttäuschte Gesichter nach Möglichkeit vermieden werden können und das Turnier möglichst unabhängig vom Wetter ausgetragen werden kann. Natürlich ist der Aufwand, damit ein solch grosser Sportanlass reibungslos über die Bühne geht, riesig. Neben den Hauptorganisatoren für den Spielbe-

trieb, Matthias Pfeiffer und Alex Zeyher, waren weitere rund 120 Helfer der SVS im Einsatz (Junioren, Aktive, Trainer und Senioren als Schiedsrichter und die durch Katja Gsell koordinierten SpielviEltern als Unterstützung in der Festwirtschaft).   Aber auch den unzähligen Lehrpersonen und Eltern, die als Mannschaftsbetreuer und Trainer zum Einsatz kamen, gilt ein grosser Dank. Sie sorgten mit ihrem Engagement für eine friedliche Stimmung in der hitzigen Jagd nach Erfolgen. Der Anlass war ein voller Erfolg, und somit wird schon wieder für das nächste Turnier trainiert. Andrea Külling

Warten auf den geplanten Erweiterungsbau

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it klarem Resultat hat die Stimmbevölkerung der Stadt Schaffhausen am 18. April die Erweiterung der Schulanlage Breite, Variante SHED, gutgeheissen. Nun kann ein zeitgemässes, durchdachtes und wohnortnahes Schulhaus gebaut werden, das nicht nur genügend Schulraum für die Kinder und die Kinder zukünftiger Generationen bietet, sondern mit dem Mehrzweckraum auch unseren Vereinen und mit den Tagesstrukturen den Familien zugutekommt.

Inzwischen wurde die begleitende Baukommission mit folgender Zusammensetzung bestimmt: Baureferent Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent Urs Hunziker, Dölf Rütimann, Vertreter Hochbauamt, Bruno Rüegger, Projektleiter, Walter Schnelli, Gewerbevertreter, Nutzervertreterin Luzia Burkhard, und René Schmidt, Quartierverein Breite. Der Schulhaustrakt mit den Handarbeitsräumen und der Hauswartwohnung muss zurückgebaut werden. An seiner Stelle wird der Neubau stehen. Verhand-

lungen für nahegelegene Ersatzräumlichkeiten während der Bauphase sind im Gang. Die begleitenden Architekten befassen sich mit der Ausarbeitung der Detailplanung und der Submissionsausschreibung. Die Baueingabe ist im November vorgesehen. Mit den Bauarbeiten soll im Juli 2017 gestartet werden und der Bauabschluss ist Ende 2018 zu erwarten. Bis der Neubau steht, wird es also noch einige Zeit dauern. René Schmidt



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Birchfest 2016 unter dem Motto Olympiade

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n elf Disziplinen, unter anderem Büchsen mit Eimerspritze wegspülen, Sackhüpfen, Lassowerfen, Ballonschiessen und Basketballwerfen, haben sich 61 Kinder in drei Kategorien als Olympioniken versucht. Vor der Siegerehrung hat jeder Teilnehmer noch ein oder zwei Crêpes mit Nutella als Dankeschön erhalten. Die Crêpes wurden von den Jugendlichen selber zubereitet.

bene Kasperlitheater nicht fehlen. Mit grossem Applaus wurde die Aufführung verdankt. Nun war aber das eigentliche Fest bei Tranksame und Chili con Carne so richtig lanciert. Bis weit in die Nacht hinein

wurde auf dem für den Verkehr gesperrten Birchweg gefeiert und getanzt. Wir freuen uns schon auf das nächste Birchfest. Hans Müller

Selbst geschriebenes Kasperlitheater Natürlich durfte auch dieses Jahr das von den Aufführenden selber geschrie-

Eine Erfolgsgeschichte: Reparieren statt wegwerfen

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eparieren statt wegwerfen: Für viele Leute ist das selbstverständlich, auch heute noch. Auch das Kaufen von guten und preiswerten Occasionen ist glücklicherweise nach wie vor verbreitet. Gute Fachgeschäfte nehmen Reparaturen an und führen diese zu annehmbaren Preisen durch. Was aber, wenn ein Objekt defekt ist und sich eine Reparatur via Verkäufer nicht mehr lohnt, der Kostenvoranschlag höher ausfällt, als ein Ersatz kosten würde, oder wenn Sie die Reparatur mangels Infrastruktur oder Knowhow nicht selber durchführen können?

Impressum

Dann bringen Sie Ihr defektes Objekt aus Ihrem Haushalt zur reparierBar. Unsere Reparaturfachleute stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung. Die Reparaturen sind gratis. Kleine Beiträge in unser Kässeli sind aber willkommen. An unserer Theke werden von unserem Team Tee, Kaffee und andere Köstlichkeiten angeboten. Sie sind also auch ohne zu reparierenden Gegenstand herzlich willkommen, sich einmal umzusehen! Bisher konnten von 470 Gegenständen deren 316 repariert werden – ein toller Erfolg für unsere Reparaturfachleute.

Die reparierBar ist ein gemeinnütziger Verein. Auf unserer Webseite www. reparierbarschaffhausen.ch finden Sie mehr Informationen. Die raparierBar ist jeweils am letzten Samstag im Monat ausser Juli und Dezember von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Sie finden uns an der Haldenstrasse 4. Mit dem Bus: Nr. 4 ab Bahnhof Richtung Birch bis Haltestelle Nordstrasse. Mit dem Auto: Parkplätze beim Zeughaus oder beim Psychiatriezentrum. Giorgio Tschanen, Präsident

Homepage: www.qvbreite.ch Hotline E-Mail: [email protected] Co-Präsidium Doris Schmid 052 624 86 36 Herausgeber Quartierverein Breite Beiträge/Fotos René Schmidt 052 624 15 45 8200 Schaffhausen Doris Schmid (ds), Andrea Külling, René Schmidt, Rolf Bollinger, Kassier Redaktion Doris Schmid, Andrea Gisela Brüllmann, Hans Müller, Peter Fischbacher 052 625 39 48 Külling, Gisela Brüllmann Désirée Steffenoni (dst), Julia Blum (jb), Korrektorat Gisela Brüllmann Markus Tappolet, Giorgio Tschanen, Gestaltung Gisela Brüllmann Monika Fischbacher (mf), Peter Weber, Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: Druck Unionsdruckerei/subito AG Janina Drews, Claudia Güttinger (cg) 15. März 2017

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Nachrichten aus der Breite

Zu Gast im Alterszentrum Breite

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b für Frühstück, Znüni, Mittag-, Abendessen, für einen Wurstsalat zum Zvieri, für einen Kaffehalt alleine oder mit Freunden im Restaurant oder im Garten: Die Mitarbeitenden im Alterszentrum Breite sind jederzeit gerne Ihr Gastgeber. Nebst dem grosszügig gestalteten Restaurant steht ein Mehrzweckraum für Sitzungen, Versammlungen, Leidmahl, Geschäftsessen, Geburtstagsfeiern, Bankette oder Jubiläen zur Verfügung.

Das neue Restaurant im Haus Steig Nach einer sanften Renovation, bei welcher der Speisesaal und die Cafeteria zusammengelegt wurden, konnten das neu renovierte Restaurant und der Mehrzweckraum im Haus Steig Anfang Juni eröffnet werden. Besonders gefallen die «luftige» Atmosphäre mit grossen Fensterfronten mit Aussicht ins Grüne und

Auf einen Blick Öffnungszeiten: Täglich von 7.30 bis 18 Uhr Abendreservationen: auf Anfrage Frühstück: 7.30 bis 9 Uhr (Brunch auf Anfrage) Znüni: 9 bis 11.30 Uhr Mittagessen: 11.30 bis 13 Uhr (Buffet) Kleine Karte: 11.30 bis 18 Uhr Nachtessen: 17.30 Uhr (Buffet) Restaurant Haus Steig: 052 635 04 08 Restaurant Haus Wiesli: 052 635 06 08 Informationen: Yvonne Vogelsanger, 052 635 05 05 / [email protected] Nächste Termine fürs Quartier: 30. Oktober, 11.30 Uhr, Metzgete im Haus Wiesli 27. November, 14.30 Uhr, Marroni im Haus Steig 7. Dezember, 18 Uhr, Eröffnung Adventsfenster im Haus Wiesli das Selbstbedienungsbuffet. Das Gastronomieangebot kann jederzeit spontan genutzt werden, das Restaurant im Haus Steig ist täglich von 7.30 bis 18 Uhr geöffnet und bietet Ihnen vom Espresso am Stehtisch bis zum Mittagessen à discrétion ein breites Angebot zu familienfreundlichen Preisen. Ausserdem laden Tische im Freien zum Verweilen ein. Parallel dazu bietet das Restaurant im Haus Wiesli das gleiche Angebot. An beiden Orten kann jederzeit unangemeldet Frühstück, Mittagessen oder Nachtessen eingenommen werden. Selbstverständlich

sind auch Tischreservationen kurzfristig möglich (ab 8 Personen erwünscht). Tagsüber steht den Gästen das Angebot der Kleinen Karte zur Auswahl. Die Mehrzweckräume im Haus Wiesli und im Haus Steig eignen sich für die verschiedensten Veranstaltungen und sind mit der entsprechenden technischen Infrastruktur ausgerüstet (Flipchart, Multimediaanlage, Beamer, Laptop, Internetzugang). Dazu können Sie aus einem breiten Gastronomieangebot auswählen. Peter Weber

Schaffhauser Ferienpass 2016

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uch dieses Jahr war der Schaffhauser Ferienpass erfolgreich: 141 verschiedene Aktivitäten, 266 Gruppen, 44 Begleitpersonen (davon kommen übrigens 11 aus dem Breitequartier) und 1035 verkaufte Ferienpässe – das sind die Zahlen von 2016. Es wurden fast so viele Ferienpässe wie letztes Jahr verkauft. Das freut uns sehr! Das Wetter war dieses Jahr in der ersten Ferienwoche leider nicht in bester Ferienpasslaune, doch ab der 2. Wo-

che stimmte auch das. Alle Veranstaltungen konnten durchgeführt werden, ausgenommen Beachvolleyball, das in der ersten Ferienwoche buchstäblich ins Wasser fiel. Alle waren mit viel Freude und Energie dabei. Sehr viele positive Rückmeldungen von Eltern und Kindern haben uns auch dieses Jahr erreicht. Die Ferienpässler sind rundum glücklich, zufrieden und mit tollen Eindrücken von ihren Veranstaltungen nach Hause gekommen.

Nun freuen wir uns auf eine kurze Pause, um dann im Februar wieder mit dem Planen des Ferienpasses 2017 starten zu können – dem Vierzigsten! Ein herzliches Dankeschön an alle, die den Schaffhauser Ferienpass möglich machen und uns unterstützen! Weitere Informationen unter www.shferienpass.ch oder [email protected].

Désirée Steffenoni



Nachrichten aus der Breite

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Seniorenrunde Breite Jeden Dienstag von 14 bis 16 Uhr

Spezielle Anlässe

Treffpunkt: Eingang Alterszentrum Wiesli (es ist keine An- oder Abmeldung nötig. Für Fragen: 052 632 56 91).

Immer am letzten Dienstag im Monat entfällt der Spaziergang. Stattdessen ist in der Seniorenrunde ein Gast anwesend, der sich mit Ihnen zu einem Thema unterhält. Am 18. Oktober gibt es um 14 Uhr einen Informationsnachmittag mit Christoph Scherrer (Sozialarbeiter, Schweizerischer Blindenbund) zum Thema «Wenn die Augen nicht mehr alles sehen». Am 29. November steht um 14 Uhr ein spannender Foto- und Reisebericht von

Von 14 bis 15 Uhr: Spaziergang durchs Quartier Der Spaziergang wird begleitet. Wenn Sie Hilfe brauchen, unterstützen wir Sie gerne. Das Lauftempo wird den Teilnehmenden angepasst. Auf Wunsch führt der Spaziergang auch in die nähere Umgebung des Quartiers. Bei schlechtem Wetter geht es um 14 Uhr direkt zu Kaffee und Kuchen ins Alterszentrum Wiesli.

Peter Seiler (Mitglied Arbeitsgruppe Seniorenrunde Breite) auf dem Programm. Thema: Bilder aus Europa: Neapel, Grosser Königspark Caserta, Lissabon, Madeira und andere.

Wer lädt ein? Eine Gruppe engagierter Seniorinnen und Senioren und die Quartierentwicklung der Stadt Schaffhausen. Janina Drews

Von 15 bis 16 Uhr: Kaffee, Kuchen und Tischgespräche Nach dem Spaziergang kehren wir im Alterszentrum Wiesli ein. Es besteht die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und Informationen zu erhalten. Sie dürfen gerne auch erst um 15 Uhr zur Runde stossen.

Freiräume auf der Breite für alle Schaffhauser

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ie heftig umkämpften Plätze, die letzten auf der Breite, werden intensiv genutzt: Der Bühlplatz ist im Dauereinsatz, die FCS-Plätze ebenso. Wenn das Stadion nächstes Jahr auszieht, werden die Plätze hauptsächlich

von den Junioren-Fussballern in Beschlag genommen. Die Dreieckswiesen bieten ebenso Platz für das alle fünf Jahre stattfindende Schülerjugendfest wie für die jährlich durchgeführte Herbstmesse. Der Zirkus steht zum Teil auch

noch auf den asphaltierten Plätzen vor dem Zeughaus. Wertvolle Nutzungen für alle Schaffhauser!

Ob für Fussballspiel, Jugendfest oder Zirkus – genutzt werden sowohl die grünen wie auch die asphaltierten Plätze intensiv.

Doris Schmid

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Nachrichten aus der Breite

Quartierweit

Gärtnerei Neubrunn. Süsse und rezente Weihnachtsvorboten servieren wir Ihnen im Adventsbeizli.

Anlässe und Mitteilungen

Märchenstunde Geschichten aus der Märchenwelt für alle Kinder und Junggebliebenen, jeweils um 11, 13 und 15 Uhr.

Blumen Weber Weihnächtliches Unsere diesjährige Weihnachtsausstellung findet am Samstag, 12. November, und Sonntag, 13. November von jeweils 15 –19 Uhr statt. Gerne laden wir Sie ein, sich auf die bevorstehende Adventszeit einzustimmen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Blumen Weber, Rietstrasse 90, 8200 Schaffhausen

Sonnenburg Gärtnerei Adventsausstellung Freuen Sie sich auf unsere vielseitige Adventsausstellung in unserem kleinen Paradies auf der Breite. Samstag, 19. November, von 10 bis 17 Uhr Sonntag, 20. November, von 10 bis 17 Uhr Wir verwöhnen Sie gerne mit hausgemachtem Glühwein und feinen holländischen Stroopwaffeln. Wir bieten Ihnen eine grosse Auswahl an Gärtnereiprodukten, Adventskränzen, Gestecken, Türkränzen, Dekorationsästen, Christbäumen etc. an. Selbstverständlich sind wir während der ganzen Adventszeit für Sie da. Wir haben normal geöffnet von Dienstag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr, und 13.30 bis 18.30 Uhr, am Samstag von 8 bis 16 Uhr durchgehend. Sonnenburg Gärtnerei Sonnenburggutstrasse 51 8200 Schaffhausen Tel. 052 625 2050 [email protected] www.sonnenburg-gaertnerei.ch

Altra Der etwas andere Advent Adventsmarkt mit Märchen in der BioGärtnerei Neubrunn. Samstag, 19. November, 10 bis 17 Uhr Sonntag, 20. November, 10 bis 17 Uhr Natürlich gestalteter Weihnachtsschmuck, Adventsbinderei, Kerzen, Glückwunschkarten, Geschenkartikel und Spielwaren aus Holz, kreiert und gefertigt in der Werkstatt Wyberg und der

Weitere Termine im Advent Verlängerte Weihnachtsausstellung vom 19. November bis 24. Dezember. Montag bis Freitag, 9–12 Uhr und 13.30– 18.30 Uhr, Samstag, 9–16 Uhr, 24. Dezember, 7.30–14 Uhr. Adventskranzbinden 23./24. November um 18 und 20 Uhr. Gestalten Sie Ihren persönlichen Adventskranz unter professioneller Anleitung. Anmeldungen an [email protected] oder telefonisch unter 052 632 29 30. Kerzen ziehen mit Bienenwachs oder farbigem Wachs 7.–10. Dezember, von 15–19 Uhr Bio-Gärtnerei Neubrunn Nordstrasse 145 8200 Schaffhausen, 052 632 29 30 [email protected], www.altra-sh.ch

Kirche Steig Noch mehr Kränze und Kerzen Bei uns im Steigsaal ist alles bereit, es duftet nach Tannenästen, Glühwein und feinem süssem Zopf. Dank fachkundiger Hilfe einer Mitarbeiterin von Blumen Weber wird jeder Kranz und jedes Gesteck zum festlichen Meisterwerk. Dienstag, 22. November, 14–17 Uhr, im Steigsaal bei der Kirche Steig, Nordstrasse 33 Mitnehmen: Gartenschere, Grünzeug aus dem Garten (wenn Sie möchten), Drahtzange und Draht (wer hat). Kosten: Fr. 10.–. Tannenäste sind vorhanden. Dekorationsmaterial und Strohring können Sie im Steigsaal kaufen oder selber mitbringen.

Englischschule Schaffhausen Englisch für Kinder und Erwachsene mit Schwerpunkt Konversation. Tel. 052 624 95 76, www.englischschule-schaffhausen.ch

Aktion Weihnachtspäckli am 5. November Wir laden Sie herzlich ein, auch in diesem Jahr an der Aktion Weihnachtspäckli im Breitequartier mitzumachen. Im letzten Jahr sind an den 500 Sammelstellen in der Schweiz fast 95 000 Päckli für Bedürftige in verschiedenen Ländern Osteuropas zusammengestellt worden und bedeuteten für viele Menschen einen Lichtblick im oft schwierigen Alltag. Darum stehen wir auch dieses Jahr am Samstag, 5. November, an der Bushaltestelle Hohlenbaum von 8 bis 16 Uhr bereit und nehmen gerne Ihre Päckli oder Lebensmittel für die Päckli entgegen. Wir würden uns auch über Ihre tatkräftige Mithilfe am Päcklistand freuen. Wegen der Zollformalitäten ist der Inhalt der Päckli vorgegeben. Was alles hineingehört und weitere Informationen unter www.qvbreite.ch (Veranstaltungen) oder 052 625 39 48 (Monika Fischbacher). (mf)

Heuberg-Orchester Konzert Am Samstag, 12. November, findet um 19.30 Uhr im Zentrum Heuberg an der Hauentalstrasse 144 das Konzert des Heuberg-Orchesters statt. Der Eintritt ist frei (Kollekte).

Team Kirchgemeinde Steig und Blumen Weber

Kontakt: Stefan Siegerist, Tel. 052 625 28 58, [email protected]

Kerzenziehen mit Bienenwachs im Pavillon der Steigkirche Freitag, 18. November, 18 bis 21 Uhr Samstag, 19. November, 14 bis 21 Uhr Sonntag, 20. November, 10 bis 16 Uhr

Ehekurs 2017

Der Reinerlös geht an eine wohltätige Organisation. Auskunft: Bea Graf, Sozialdiakonie, Tel. 052 625 38 56

Kostenloser Schnupperabend am 18. November 2016. Kursstart: 6. Januar 2017. Weitere Infos unter www.ehekurs.ch. Anmeldung: Monika und Peter Fischbacher, 052 625 39 48 oder 079 710 16 00, [email protected].



Nachrichten aus der Breite

Breitesplitter Kinderartikelbörse 2016 Bei schönstem Spätsommerwetter fand auch dieses Jahr die Kinderartikelbörse

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Die Organisation mit Sitz in Worb BE bringt mehrmals jährlich Spenden direkt an Bedürftige. Ganz herzlichen Dank an alle ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen und das neue Leiterteam. Damit die Börse weitergeführt werden kann, suchen wir immer wieder Freiwillige, die bereit sind, ein bis zwei Tage im September mitzuhelfen. Anmeldungen gerne unter Telefonnummer 052 624 55 80. Vielen Dank. (cg)

Bienenhotel basteln in der Altra

Am 7. September haben wir uns im Alterszentrum Wiesli getroffen, um unter der

An einem Samstagmorgen hat sich eine Gruppe aus der Breite gespannt in der Altra-Gärtnerei getroffen. Marlis Liechti hat uns freundlich begrüsst, und nach einer kurzen Einführung konnten wir auch schon loslegen. Wir haben geleimt, gebohrt, geschnitten, und es sind dabei ganz tolle Bienenhotels aus Blechbüchsen entstanden. Die Bienenhotels können im Garten oder auf dem Balkon aufgestellt werden. Es sollte ein vor Regen geschützter und gut besonnter Platz sein, denn die Tierchen lieben es warm und trocken. Die Vorderseite des Hotels wird am besten nach Südosten oder Südwesten ausgerichtet. Für alle, die unseren Anlass verpasst haben und nun auch gerne den Bienen

Das Kaffeestübli wurde durch Mitarbeiterinnen der Steigkirche liebevoll betreut und hatte für jeden Geschmack den richtigen Leckerbissen parat.

fachkundigen Anleitung von Sandra Gnädinger, Inhaberin von Blumen Weber an der Rietstrasse, Herbstdekorationen zu gestalten. Es wurde eifrig geklebt, gesteckt und gebunden – so blieb nicht einmal Zeit für die bereitgestellten Getränke. Wunderschöne Kränze, Tischdekorationen und Körbe sind entstanden, die wir mit viel Freude mit nach Hause genommen haben. Es hat allen riesigen Spass gemacht, und wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Anlass. Ein grosses Dankeschön an alle! (dst)

Börsenteam bei der Steigkirche für ihre «Gastfreundschaft» bedanken, ohne die die Kleiderbörse gar nicht in dieser Form stattfinden könnte. Artikel, die nicht verkauft, aber von den Eigentümern gespendet wurden, gehen wiederum an die Christliche Ostmission. Diese wird von Ruth und Armin Schmid, die im Breitequartier wohnen, vertreten.

Wer selber einmal einen Besuch machen möchte, kann sich auf der Homepage www.sternwarte-schaffhausen.ch über die zahlreichen Öffnungstage und -zeiten informieren. (ds)

Herbstdekoration mit Blumen Weber

in den Räumlichkeiten der Steigkirche statt. Mit einem neuen engagierten Leiterteam und unzähligen freiwilligen Helfern und Helferinnen wurden tausende von Artikeln entgegengenommen und sorgfältig für den Verkauf vorbereitet. Am Mittwochmorgen verkauften sich Kleider, Schuhe, Bücher, Spielsachen und vieles mehr sehr gut. Infolge des für diese Jahreszeit überaus warmen Wetters war der Nachmittag eher weniger besucht.

Wie jedes Jahr gehen 15 Prozent des Verkaufserlöses, diesmal 1300 Franken, an eine wohltätige Organisation. Der Betrag kommt dieses Jahr dem Behindertenheim in Berekfürdö, der ungarischen Partnergemeinde der Steigkirche, zugute. Damit möchte sich das

netarium die Besucher umfassend informiert, begeistert und viel astronomisches Wissen einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich gemacht. Für diesen grossartigen Einsatz zu später Stunde möchten wir uns herzlich bedanken.

Besuch der Sternwarte – ein Highlight Unser Anlass, der Besuch in der Sternwarte, war begehrt und fast so schnell ausgebucht wie berühmte Popkonzerte im Hallenstadion. Daher haben wir ihn dreimal angeboten, und es hat den Teilnehmern gut gefallen. Die Demonstratoren haben mit Herzblut und Geduld im Observatorium und im Pla-

einen Platz im eigenen Garten bieten möchten: In der Gärtnerei Neubrunn gibt es Wildbienenhotels in verschiedenen Grössen aus eigener Produktion zu kaufen. (jb)

Unsere Neumitglieder Der Vorstand begrüsst folgende Neumitglieder im Quartierverein: Roswitha und Urs Bollinger, Monika Friedli, Lili Fuchs, Daniela Gysel-Calzo, Rosmarie Hilfiker, Irène Kessler Mitchell, Anna Kutschera, Werner Metzinger, Brigitte Murbach, Stephanie und Hans-Peter Narr, Christian Niederer, Bethli Suhner und Marco Planas. Wir freuen uns auf die nächste Begegnung mit Ihnen. (ds)