Nachrichten aus dem Rathaus Gilching

· 804 · Nachrichten aus dem Rathaus Gilching Musikschule Gilching bald in eigenen Räumen Mit dem Umzug des Pflegeheims in den Neubau an der Andechse...
Author: Julian Bäcker
15 downloads 0 Views 5MB Size
· 804 ·

Nachrichten aus dem Rathaus Gilching

Musikschule Gilching bald in eigenen Räumen Mit dem Umzug des Pflegeheims in den Neubau an der Andechser Straße, werden die gemeindlichen Räumlichkeiten an der Römerstraße frei. Der Gemeinderat hat beschlossen, dieses Haus der Musikschule zur Verfügung zu stellen und entsprechend umzubauen. Damit erhält die Musikschule nach 45 jährigem Wirken ein eigenes Schulgebäude an zentraler Stelle im Gemeindegebiet und ist fußläufig gut erreichbar, auch über die S-Bahnhaltestelle Gilching-Argelsried. Die Musikschule Gilching ist ein Zentrum musikalisch-kultureller Bildung und prägt kommunales Kulturleben. Das neue Musikschulgebäude an der Römerstraße bietet mit seiner Lage innerhalb Gilchings und den Raummöglichkeiten die idealen Bedingungen für eine zukunftsfähige Musikschule. Das Gebäude muss nach über 20 Jahren der Nutzung als Alten-

Mai 2017 www.gilching.de

heim in Teilen renoviert werden. Mit nur wenigen Eingriffen in die Substanz kann es für die Zwecke der Musikschule genutzt werden. Durch die günstigen baulichen Voraussetzungen besteht die Chance mit geringstem möglichem finanziellem Aufwand die Musikschule Gilching langfristig zu beheimaten. Das Gebäude bietet im Keller mit separatem Zugang auch die Möglichkeit, externen Musikgruppen und Bands Proberäume zur Verfügung zu stellen. Die Gesamtkosten für den Umbau belaufen sich auf rund 650.000 €. Die Musikschule Gilching ist eine als eingetragener Verein organisierte Bildungseinrichtung der Gemeinden Gilching, Weßling, Wörthsee und Seefeld für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Im Schuljahr 2016/17 unterrichten an der Musikschule Gilching 36 Lehrkräfte in 25 Fächern. Die Anzahl der Belegungen liegt seit einigen Jahren bei rd. 1.200, die Schülerzahlen bei etwa 980. Es werden 510 Unterrichtsstunden pro Woche abgehalten. Rund 50 Veranstaltungen mit ca. 5.000 Besuchern werden im Jahr selbst organisiert. Darüber hinaus ist die Musikschule bei mehreren Veranstaltungen beteiligt.

Ansicht neue Musikschule © Grafik: Architekt Clemens Pollok

AKTUELLES Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

Inhaltsverzeichnis: AKTUELLES

Seite

2-4

PERSONAL

Seite

5

BAUAMT

Seite

6 - 11

KLIMASCHUTZ & ENERGIE Seite 12 - 14 ASYL

Seite 15 - 16

ALLGEMEINES

Seite 17 - 18

VERANSTALTUNGEN

Seite 19 - 21

GESCHICHTE

Seite 22 - 23

TERMINE

Seite

24

Schulweghelferinnen und Schulweghelfer in Gilching gesucht

Die Gemeinde Gilching ist eine der am stärksten wachsenden Kommunen im Münchner Umland. Ende März 2017 stieg die Einwohnerzahl auf über 19.000 Personen. Der enorme Zuzug in unsere Gemeinde ist nicht nur ein wohnungswirtschaftliches Problem, er bringt auch immense infrastrukturelle Herausforderungen mit sich. In den vergangenen Jahren haben wir erheblich in die Kinderbetreuung investiert. Für alle Altersstufen wurden neue Angebote geschaffen. Dieses Jahr ist es notwendig, neue Grundschulkapazitäten aufzubauen. Der Erweiterungsbau an der James-Krüss-Grundschule kann planmäßig zum neuen Schuljahr in Betrieb genommen werden. 8 weitere Klassenräume stehen dann für den Unterricht der ersten vier Jahrgangsstufen zur Verfügung. Die Musikschule Gilching erhält zum Schuljahresbeginn 2018 ein eigenes Gebäude. Dadurch kann erreicht werden, dass weitere Raumkapazitäten an unseren Schulen frei werden. Hierdurch entsteht die Chance auf weitere Angebote für die Betreuung der Kinder nach Unterrichtsende. Die Jugend erhält einen neuen Treffpunkt in den Räumen der ehemaligen Bücherei an der Mittelschule Gilching. Ein herzliches Dankeschön an den Jugendbeirat, der sich sehr zur Realisierung dieses Projekts eingebracht hat. Aber auch für unsere pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren werden neue Betreuungsangebote geschaffen. An der Andechser Straße hat das Rotkreuzhaus eröffnet und an der Weßlinger Straße entsteht die zweite neue Pflegeeinrichtung. Besten Dank an den Seniorenbeirat, der uns stets mit Rat und Tat zur Seite steht.

Gundula Retzer bei ihrer Arbeit als Schulweghelferin. Wir danken ihr für ihren Einsatz.

Viele weitere Informationen rund um unsere Gemeinde Gilching können Sie in dieser Broschüre entdecken. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim „Schmökern“.

Die Gemeinde Gilching sucht engagierte und zuverlässige Schulweghelferinnen und Schulweghelfer (Hausfrauen, Rentner) für die Mittagszeit, die Kinder im Straßenverkehr unterstützen und Unfälle verhüten.

Mit freundlichen Grüßen Ihr

Voraussetzungen hierfür sind:

Manfred Walter 1. Bürgermeister

- Entschädigung 4 € pro Einsatz - E insatzzeiten: vor Schulbeginn sowie 30 min ab 11:20 Uhr bzw. 12:15 Uhr Nähere Information erhalten Sie gerne bei Frau Schäfer vom Lotsendienst, Tel. 08105/23576 oder per E-Mail: [email protected] Ihre Gemeinde Gilching

2

AKTUELLES Das erste Museum in Gilching „Schicht Werk – Zeitreisen im Wersonhaus“

ment der Archäologie an. Entsprechend ist den Schichten bei der konzeptionellen Umsetzung eine besondere Bedeutung eingeräumt worden. Schubladensysteme stellen nicht allein die stratigraphische Abfolgen dar, sondern erläutern auch anschaulich die archäologischen Methoden, wie beispielsweise den Ablauf von Erkenntnisgewinn oder der Restauration und der Rekonstruktion bis hin zur Gewinnung von Aussagen über das Leben der damaligen Menschen.

Das Wersonhaus an der Brucker Str. 11, in dem sich das „SchichtWerk“ befindet © Foto: Anette Reindel Der Zeitreise Gilching e. V. hat in viereinhalb Jahren ehrenamtlicher Arbeit und im Auftrag der Gemeinde Gilching mit Unterstützung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege und der Landesstelle für nichtstaatliche Museen die Dauerausstellung aufgebaut und eingerichtet. Der thematische Schwerpunkt der Dauerausstellung ist der „Übergang von der spätrömischen zur bajuwarischen Besiedelung“, der für die oberbayerische Geschichte von großer Bedeutung ist. Dieses für die Geschichte Bayerns wichtige Thema stellt laut der Landesstelle für die Nichtstaatlichen Museen in Bayern ein museales Alleinstellungsmerkmal dar, das nun in der Ausstellung exemplarisch am Beispiel Gilchings repräsentiert wird. Entsprechende Grundlagen sind durch mehrere teils bedeutende Befunde und Funde vorhanden, u. a. mit der spätrömischen Siedlung von Weßling„Frauenwiese“ und den frühmittelalterlichen Grabfunden der „Kiltis“.

Das gelbe Bajuwarenzimmer © Foto: Andreas Wening Im Namen „SchichtWerk“ steckt auch die Ge-schichte und somit auch die Geschichten, die mündlich überliefert sind. Neben dem erwähnten Schubladensystem kommt der Besucher in der Ausstellung mit der Geschichte, ihren Menschen und deren Hinterlassenschaften durch unterschiedlichen Einsatz von Medien in Kontakt, nämlich mit allen Sinnen: Sehen, Hören, Tasten, aktives Erforschen (Schubladensystem), unterschiedlichste Mitmachstationen, Spielszenen in Video oder Hörspielen erlauben es jedem Besucher in die Vergangenheit einzutauchen. Mit diesem Konzept kann der Ausstellungsbesucher sich mit einzelnen Objekten auseinandersetzen und so Geschichte erleben, also sich auf eine Zeitreise begeben. Diese im Jetzt stattfindende aktive Auseinandersetzung entspricht wiederum einer weiteren Schicht (wenn auch nicht sichtbar): dem Entdecken, Ausprobieren und Erfahren von Geschichte.

Bei der feierlichen Eröffnung v. li.: 1. Vorsitzende Annette Reindel, Fr. Dr. Mayer vom Landesamt für Denkmalpflege, Bürgermeister Manfred Walter und Landrat Karl Roth © Foto: Andreas Wening Die Ausstellung trägt den Namen „SchichtWerk“ und verweist damit einerseits auf den Ortschronisten Rudolf Schicht und spielt auf der anderen Seite auf die Stratigraphie als Kernele-

Das rote Römerzimmer © Foto: Andreas Wening Fortsetzung auf Seite 4

3

AKTUELLES

Öffnungszeiten „SchichtWerk“ Dienstag von 10:00 – 12:00 Uhr (nicht in den Ferien und feiertags) und jeden 2. Sonntag im Monat von 14:00 – 17:00 Uhr oder nach Vereinbarung (Vorankündigung für Gruppen erforderlich) Kontakt Anette Reindel Brucker Str. 11 82205 Gilching Tel: 08105 / 3707777 [email protected] www.schichtwerk-gilching.de

Zählerwechsel durch die Gemeindewerke Gilching Im Gemeindegebiet werden durch die Wasserversorgung Gilching ca. 600 Wasserzähler gewechselt (Eichjahr 2011). Die vier Mitarbeiter der Gemeindewerke Gilching, Herr Tobias Resch, Herr Robert Weiderer, Herr Lothar Sutor und Herr Werner Huber werden diese Arbeiten über den Zeitraum von KW 12 bis ca. KW 48 ausführen. Um zu verhindern, dass sich fremde Personen Zugang verschaffen, werden sich die Mitarbeiter mit einem Schreiben akkreditieren. Darauf sind die Namen der Mitarbeiter, sowie der Originalstempel des Dienstsiegels der Gemeinde Gilching.

Gilchinger Sommerferienprogramm ab sofort im Rathaus erhältlich! Wir freuen uns Ihnen und Ihren Kindern auch dieses Jahr wieder ein umfangreiches Ferienprogramm (Juli - August) anbieten zu können.

· 804 ·

Gilchinger Ferienprogramm

Sommer 2017

Es werden zahlreiche Freizeitaktivitäten angeboten wie z. B. einen eigenen Lego-Movie drehen, Bogenschießen, Naturinstrumente bauen sowie einen MuKuNa-Indianer spielen, Tennis- und Schwimmkurse, Schnupperkurs Airbrush, Feriengaudi Sommer auf der IsländerRanch mit Pferden und vieles mehr.

ww

Kommen Sie mit dem Zeitreise Gilching -Team auf Zeitreise in die Vergangenheit Gilchings und legen Sie Schicht für Schicht frei! Das „SchichtWerk“ befindet sich im ersten Stock des Wersonhauses an der Brucker Str. 11 in Gilching.

Vergleichen Sie bitte den Personalausweis des Zählerwechslers mit den Namen auf unserem Schreiben. Wir bitten Sie, unseren Mitarbeitern den Zugang zum Wasserzähler zu ermöglichen. Sollten Sie dennoch Rückfragen haben, können Sie gerne die Gemeindewerke Gilching unter der Tel. 08105/24243 oder 0171/6956880 kontaktieren.

4

ing.de lch .gi

Das Ferienprogramm erhalten Sie im Foyer des Rathauses sowie in der Gemeindebücherei zu den üblichen Öffnungszeiten (siehe Rückseite). Es wird zusätzlich in den Gilchinger Grundschulen, der Mittelschule und der Montessorischule verteilt. Auf eine zahlreiche Teilnahme freuen wir uns und natürlich wünschen wir allen Kindern einen riesen Spaß! Ihre Gemeinde Gilching

Neue Ortsfaltpläne von Gilching Anfang des Jahres wurden die Ortspläne von Gilching wieder aktualisiert und die Schaukästen mit neuen Karten versehen. Mit den Ortsplänen wird den Gewerbetreibenden die Möglichkeit geboten, sich mit Werbeanzeigen präsentieren zu können.

· 804 ·

Herzlich Willkommen in Gilching

Wir danken der Werbeagentur Elke Reiser GmbH für die ErOrtsplan stellung des Ortsplanes und für www.gilching.de ihre langjährige gute Zusammenarbeit. Die neuen Ortsfaltpläne erhalten Sie kostenlos im Rathaus und in der Gemeindebücherei. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Kennenlernen des neuen Ortsplanes. Auflage 2017

Unsere Mitarbeiter sind gerne für sie da! Foto: Tobias Resch

w

PERSONAL Personelle Veränderungen im Rathaus

Steve Böhme ist seit dem 01.04.2017 als Mitarbeiter des Bauhofes in der Gemeinde Gilching tätig. In seinen Aufgabenbereich gehören u. a. die Wartung und Instandhaltung von Maschinen, Straßen und Wegebau sowie Winterdienst. Er ist 33 alt, gelernter Kfz-Mechaniker und war zuletzt als Baumaschinenmechaniker bei der Firma Landesberger beschäftigt. Seine Hobbys sind Fotografieren, Rad fahren und Grillen. Nina Witterhold ist seit dem 01.04.2017 als Mitarbeiterin in der Gemeindebücherei Gilching beschäftigt. In ihren Aufgabenbereich gehören u. a. Kinderveranstaltungen, Ausleihbetrieb, Katalogisierung der Medien und Bestandspflege. Sie ist 43 Jahre alt, gelernte Chemielaborantin und war zuletzt in Elternzeit. Ihre Hobbys sind Lesen, mit dem Hund spazieren gehen und Ski fahren.

Verabschiedung der Schülerlotsen Am Donnerstag, 10. November 2016 verabschiedete der 2. Bürgermeister Martin Fink und Tobias Baumann vom Ordnungsamt der Gemeinde Gilching die Schülerlotsen Adolf Joachim und Rosa Seemüller sowie die bisherige Organisatorin der Schülerlotsen Ulrike Hutter. Adolf Joachim war 20 Jahre und Rosa Seemüller 28 Jahre als Schülerlotse/in tätig. Ulrike Hutter übernahm vom November 2015 bis Oktober 2016 die Organisation der Schülerlotsen. Ihre Nachfolgerin ist Irmgard Schäfer. Jeden Morgen standen Adolf Joachim und Rosa Seemüller an der Straße, um die Schülerinnen und Schüler unserer Schulen auf ihrem Schulweg sicher zu begleiten. Durch sie wurden in der Vergangenheit einige Unfälle verhindert und trugen auch zur Verkehrssicherheit in Gilching bei. Die Gemeinde Gilching dankt ihnen für ihre jahrelange ehrenamtliche Unterstützung und ihren erfolgreichen Einsatz.

Dienstjubiläum Doreen Bartz Am 06. Dezember 2016 durfte die Gemeinde Gilching Frau Doreen Bartz, Erzieherin im Kinderhort Villa Holzwurm zum 25-jährigen Dienstjubiläum (01.12.16) herzlich gratulieren. Wir bedanken uns für ihr Engagement und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

V.l.n.r Ulrike Hutter, Tobias Baumann, Irmgard Schäfer, Adolf Joachim, Rosa Seemüller, 2. Bürgermeister Martin Fink

V.l.n.r 1. Bürgermeister Manfred Walter, Doreen Bartz, Personalrätin Veronika Ruhdorfer, Leiterin Villa Holzwurm Annemarie Motzer, Geschäftsleiter der Gemeinde Stefan Amon

5

BAUAMT Bezahlbarer Wohnraum in Gilching Im Workshop „bezahlbarer Wohnraum“ vom 13.06.2016, hat der Gemeinderat unter anderem über die künftige Nutzung des alten Rathausgrundstücks nach Auszug der Verwaltung beraten. In diesem Workshop wurde angedacht, das Grundstück dem Verband Wohnen im Landkreis Starnberg in Erbpacht zur Bebauung mit bezahlbaren Wohnungen zu überlassen. Dies ist mittlerweile erfolgt.

hen. Der Anbau der Grundschule wird zum Schuljahresbeginn im September 2017 in Betrieb gehen. Die Baumaßnahmen sind sowohl im Kosten- als auch im Terminplan. n neuen K

Flur zu den Klassenzimmern

Der Verband Wohnen beabsichtigt nun zeitnah auf dem 2.200 qm großen Grundstück in wirtschaftlicher Bauweise mindestens 22 Wohnungen barrierefrei und mit Hilfe der staatlichen Wohnbauförderung zu bauen. Auch hinsichtlich energetischer und nachhaltiger Bauweise stellt die Gemeinde hohe Ansprüche an den Verband. 1. Bürgermeister Manfred Walter freut sich, dass an zentraler und ausgezeichneter Lage in der Gemeinde nun bezahlbarer Wohnraum demnächst entstehen wird.

Nachnutzung altes Bauamt im Gewerbegebiet Mit dem Umzug des Bauamtes in das neue Rathaus wurden die gemeindlichen Räumlichkeiten in der Rudolf-Diesel-Str. 5 frei. Diese nutzt nun das Landratsamt Starnberg mit der Erweiterung der Kinder-, Jugend- und Familienberatungsstelle, welche vorher im gemeindlichen Gebäude am Römerstein untergebracht war.

Anbau James-Krüss-Grundschule

Mit Hochdruck wird derzeit noch am neuen Anbau der JamesKrüss-Grundschule gearbeitet. Nach Anbringung der Holzfassade aus Lärchenholz wird der Innenausbau zügig vorange-

Diese befasst sich mit folgenden Angelegenheiten: • Beratung und Therapie für Eltern, Kinder und Jugendliche • Beratung bei Fragen der Kindererziehung • Beratung bei Paarkonflikten • Einzelberatung • Gruppenangebote nach Bedarf • Beratung von Kindergärten, Schulen bzw. Einrichtungen die sich mit Fragen von Familien befassen Die Kinder-, Jugend- und Familienberatungsstelle bietet Ihnen Gespräche, Beratung / Therapie durch Sozialpädagogen, Psychologen, Familientherapeuten und Kinder- und Jugendtherapeuten. Bei Fragen kontaktieren Sie gerne das Sekretariat unter der Tel.: 08105/8998.

Eins von vielen neuen Klassenzimmer

6

BAUAMT Modernisierung im Sportheim

Sanierung des Freizeitheims Geisenbrunn Aufgrund des Pächterwechsels waren im Freizeitheim Geisenbrunn und der zugehörigen Wohnung dringende Sanierungsarbeiten durchzuführen. Das Gebäude befindet sich seit 40 Jahren ohne größere Sanierungen im Betrieb.

Folgende Baumaßnahmen wurden durchgeführt:

In Abstimmung mit dem TSV Gilching Argelsried werden die Duschen im Sportheim im Jahr 2017 modernisiert. Die Baumaßnahme ist sehr aufwendig und mit rund 320.000 € kostenintensiv, da die veraltete Technik und die Leitungen komplett erneuert und auch neue Mauerdurchbrüche gemacht werden müssen.

• Sanierung der Abwasserrohrleitungen insbesondere im Bereich der Decke der Gaststätte und im Keller (hier gab es in den vergangenen Jahren schon 3 Rohrbrüche). Dazu musste die Decke im Gastraum vollständig entfernt und neu angebracht werden. • S anierung der Elektrik und Beleuchtung im Bereich der Gaststätte • N  achrüsten eines erforderlichen Fettabscheiders für die Abwässer der Küche • Sanierung der zur Gaststätte gehörenden Wohnung, hier Fenster, Erneuerung der Böden, Sanierung der Bäder und Malerarbeiten • Sanierung des Damen-WC der Gaststätte Die Kosten für die Sanierung betragen voraussichtlich 150.000 €.

Neue Warmwasseranlage

Gaststätte Innenraum Das wird der neue Umkleideraum

Weitere Fotos sehen Sie auf Seite 8.

7

BAUAMT Gilching kann somit wie aus einem Guss wirken und schafft für Auswärtige sofort eine einladende Atmosphäre. Die Gemeinde wirkt auf den ersten Blick sofort freundlicher und einladender.

Neuer Zugang zu den Lagerräumen und zur Schützenstuben

Zielgruppen dieser Konzeption sind die Besucher der verschiedenen Einrichtungen in der Gemeinde wie auch die Besucher und Zulieferer der zahlreichen Gewebebetriebe. Es ist Wunsch der Gemeinde, dass ein einheitliches Informationsund Leitsystem für Bürger, Besucher und Zulieferer Orientierung gibt und Gilching als attraktiven Wirtschafts- und Lebensstandort in der Region Starnberg/Ammersee darstellt.

Neue Buswartehäuschen im Gemeindegebiet

Gaststätte Thekenbereich

Leitsystem im Gemeindegebiet Gilching Gewerbereferent Manfred Herz hat für das Gemeindegebiet vorgeschlagen, Leitsysteme zu errichten, um die Orientierung zu erleichtern. Leitsysteme zeigen deutlich, dass Fortschritt und Leistung zur Gemeinde gehören.

Hier im Gewerbegebiet Süd wird ein Buswartehäuschen errichtet. Ob Vereinfachung und Verstetigung der Takte oder Neueinführung der Expressbuslinie X900 zwischen Starnberg, Gilching und Fürstenfeldbruck, es wird viel getan, damit der Busverkehr im Landkreis attraktiver wird. Um den Fahrgästen neben der Fahrt nun auch die Wartezeit zu versüßen, hat der Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss auf Antrag von Bürgern beschlossen, einige Bushaltestellen mit Wartehäuschen auszustatten.

Oberstes Ziel eines Leitsystems für Gilching ist, den Suchverkehr im Ortsgebiet, insbesondere in den Gewerbegebieten zu minimieren. Dieser Suchverkehr ist oftmals für gefährliche Situationen und Verkehrsbehinderungen (Staus) verantwortlich. Zudem können sich die Gemeinde, die öffentlichen Einrichtungen, aber auch die Gewerbebetriebe mit einem einheitlichen Auftritt wesentlich besser nach außen darstellen. Gleiches gilt für Versorgungsbetriebe und zentrale Einrichtungen in der Ortsmitte.

8

Dafür wurden alle Haltestellen begutachtet und dann nach Zustiegszahlen und den technischen Möglichkeiten für Wartehäuschen ausgewertet. Vorgesehen ist der Witterungsschutz zunächst an den Haltestellen Gewerbegebiet Süd, Zeppelinstraße, Friedrichshafener Straße, Neugilching (falls technisch möglich) und Weßlinger Straße. Ein Wartehäuschen mit Sitzgelegenheit, Fundament und Aufbau kostet rund 7.000 €. Die Maßnahmen, inklusive Gestehungskosten für Grunderwerb, können durch das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz mit bis zu 80 % gefördert werden. Die Verwaltung hat hierzu Fördermittel beantragt.

BAUAMT Erstmalige Herstellung der Straßen im Jahr 2017 Im Jahr 2017 ist neben dem Feichtholzweg und der Andechser Straße die Waldstraße ab der Autobahn im Südosten bis zum Kreuzungsbereich Stäudlweg erstmalig herzustellen.

Andechser Straße Der Ausbau der Waldstraße umfasst den Neubau der Fahrbahnentwässerung, die Herstellung des Fahrbahnunterbaus mit Asphaltierung der Fahrbahn, die Pflasterung des Multifunktionsstreifens auf einer Länge von ca. 640 m sowie den Bau von ca. 10 öffentlichen Stellplätzen. Hinzu kommen die 2 angrenzenden Stichstraßen mit einer Länge von je ca. 80 m. Zusätzlich werden Leerrohre für die Breitband-Erschließung verlegt. Die Straßenbreite der derzeitigen Waldstraße ist sehr unterschiedlich, sie beträgt zwischen 3 m und 10 m. Die Breite der südlichen Stichstraße beträgt ungefähr 6 m, die der nördlichen Stichstraße knapp 5 m. Der Wendehammer am Ende des südlichen Stichwegs ist für wendende PKW ausreichend dimensioniert, der Wendehammer am nördlichen Stichweg reicht für wendende PKW nur unter Benutzung von privater Fläche aus. Die Entwässerung erfolgt über Quer- und Längsgefälle in Straßensinkkästen. Es ist keine Fahrbahnrandbefestigung oder Rinne zur Wasserführung vorhanden, so dass es derzeit zu Pfützenbildung kommt. Der bauliche Zustand der Waldstraße ist in weiten Teilen schlecht. Die Entwässerung der bestehenden Fahrbahn ist nicht optimal, es sind zu wenige Straßenabläufe eingebaut und das Mindestlängsgefälle wird im Bestand nicht überall eingehalten.

Laut Bodengutachten ist eine lokale Versickerung des anfallenden Oberflächenwassers aufgrund der Bodenverhältnisse in der Waldstraße möglich. Das Oberflächenwasser der künftigen Waldstraße wird über Straßensinkkästen gesammelt und über Absetzschächte in Rohrrigolen geleitet, wo es dann planmäßig versickern kann. Als Regelausbau der Waldstraße wurde eine Fahrbahnbreite von 4,50 m festgelegt, daran anschließend eine Dreizeilerrinne zur Wasserführung und ein Multifunktionsstreifen. Diese „Regelbreite“ beträgt insgesamt 6,50 m. Bei einer geringeren Straßenbreite wird die Fahrbahn verschmälert, bei einer größeren Straßenbreite wird der Multifunktionsstreifen verbreitert. Nach den Vorgaben der EAHV muss zur Entwässerung die Fahrbahn eine Mindestquerneigung von 2,5 % erhalten. Diese Vorgabe ist bis auf den Abschnitt der Verwindung (=Gefällewechsel) in allen Querschnitten eingehalten. Im Bereich der Verwindung wird das geringere Quergefälle durch das vorhandene Längsgefälle kompensiert. In den Bereichen der Waldstraße, wo die vorhandene nutzbare Breite dies zulässt, werden Grünstreifen mit Baumpflanzungen eingeplant. Nach derzeitigem Planungsstand ergeben sich 10 öffentliche Stellplätze (Längsparker), 9 Grüninseln mit insgesamt 9 Bäumen und 1 Ruhebank. Außerdem ist die Errichtung von 2 Ladestationen für Elektroautos geplant. Für das Jahr 2018 sind folgende Straßen für die erstmalige Herstellung vorgesehen:

• Angerfeldstraße • St.-Gilgener Straße • R  ömer Straße (zwischen Görbelmoosbis Starnberger Weg)

Für das Jahr 2019 sind folgende Straßen für die erstmalige Herstellung vorgesehen:

• Fichtenstraße • Tonwerkstraße ab Kurve bis S-Bahn-Unterführung • Eichenstraße

Waldstraße

9

BAUAMT Städtebauförderung in Gilching Ortsmittenentwicklung Die Gemeinde Gilching beabsichtigt die Vorbereitung und Durchführung der Ortsmittenentwicklung im Rahmen der Städtebauförderung. Voraussetzung hierzu sind gemäß Besonderem Städtebaurecht die sog. städtebauliche Vorbereitungen (Vorbereitende Untersuchungen) gemäß §§ 140 ff. Baugesetzbuch (BauGB). Basierend auf der gegenwärtigen Ausgangslage liegt folgende Aufgabenstellung zu Grunde: Gilching als Siedlungsschwerpunkt im Landkreis Starnberg und im Eingangsbereich des Fünfseenlandes ist aufgrund des enormen Zuzugs aus der Landeshauptstadt München in den letzten fünf Jahrzehnten sehr schnell gewachsen. Dieses rasante Zusammenwachsen von einst dörflichen Strukturen war meist städtebaulich unstrukturiert, ein innerörtliches Zentrum fehlte lange Zeit. Eine neue Ortsmitte unter zeitgemäßen Anforderungen an moderne und zukunftsweisende Ortsmitten zu gestalten und zu beleben und dabei die angrenzenden Gemeindeteile zentral zu verknüpfen und die Konkurrenzfähigkeit des Zentrums gegenüber dem Umland zu sichern, ist die wichtigste Aufgabe der Gilchinger Ortsplanung. Zentrale Zielsetzung ist eine lebendige und vitale Ortsmitte, um eine nachhaltige und wohnortnahe Versorgung und einen neuen sozialen und kulturellen Mittelpunkt zu schaffen. Die Meinungen und Einstellungen zur Entwicklung der Ortsmitte Gilchings wurden bisher interessengebunden kontrovers vorgebracht. Um die unterschiedlich Betroffenen und Interessierten sowie die Vielzahl der relevanten Themen u. a. bei der Entwicklung der Ortsmitte angemessen und ver-

lässlich einbinden zu können und um zwischen den unterschiedlichen Interessengruppierungen eine Verständigung herzustellen, so dass harte Konfliktlinien wieder gemildert und die Bereitschaft zur Suche nach der gemeinsamen Schnittmenge gestärkt werden, wurde begleitend ein neutral moderierter Partizipationsprozess initiiert. Der Gemeinderat hat durch Beschluss vom 01.07.2014 die Durchführung vorbereitender Untersuchungen gemäß § 141 BauGB eingeleitet, mit welcher der Plankreis München beauftragt ist. Die Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen ist Voraussetzung zur Realisierung von Sanierungs- und Erneuerungsaufgaben sowie der notwendigen förmlichen Festlegung eines Sanierungsgebietes gem. § 142 BauGB. Diese Untersuchungen wurden für das abgegrenzte Untersuchungsgebiet durchgeführt. Die Fläche beträgt 43,4 ha. Die Stadterneuerung kann nur schrittweise vorangetrieben und verwirklicht werden. Dabei können einzelne Planungen und Maßnahmen abgeschlossen werden – jedoch ist die städtebauliche Entwicklung bzw. Erneuerung eine Daueraufgabe. Die Ergebnisse der bisherigen Vorbereitungen zur Ortsmittenentwicklung sind deshalb hier in Form einer fortschreibungsfähigen Arbeitsmappe zusammengestellt, als Arbeitsgrundlage für die weiteren Schritte. Die Arbeitsmappe dient sowohl den betreuenden Fach- und Zuwendungsstellen als auch den kommunalpolitischen Entscheidungsträgern, der Presse und interessierter Öffentlichkeit und ist im Bauamt der Gemeinde Gilching einsehbar. Diese Art wurde gewählt, nachdem sich die Form des abgeschlossenen Gutachtens für die meisten Planungsaufgaben als nicht befriedigend erwiesen hat, weil damit dem Planungsprozess nicht Rechnung getragen werden kann. Deshalb ist eine fortschreibungsfähige Arbeitsmappe, die dem jeweiligen Planungsstand und Planungsbedarf entsprechend vertieft und fortgeschrieben werden kann, notwendig.

Vorbereitende Untersuchung Städtebauförderung © Grafik: Büro PLANKREIS, München

10

BAUAMT Neueinrichtung eines Jugendtreffs und einer Mittagsbetreuung in der Mittelschule Gilching für eine Mittagsbetreuung. Daher wird die Mittagsbetreuung in den Räumlichkeiten der ehemaligen Bücherei untergebracht.

Dem Antrag der SPD – Fraktion zur Nachnutzung der ehemaligen Bücherei in der Mittelschule in einen Jugendtreff und eine Mittagsbetreuung wurde durch den Gemeinderat zugestimmt. Die Mittelschule hat keine geeigneten Räumlichkeiten

In zahlreichen Gesprächen mit vielen Jugendlichen hat Jugendreferent Christian Winklmeier herausgefunden, dass ein zentraler Jugendtreff gewünscht und in Zukunft gut angenommen wird. Gerade für jüngere Schülerinnen und Schüler, die nicht den langen Weg zum abseits gelegenen Jugendhaus in der Weßlinger Straße auf sich nehmen wollen, wäre ein zentraler Jugendtreff in der Ortsmitte ideal. Der direkt angrenzende Sportplatz mit Basketballplatz ermöglicht zudem eine parallele Betätigung an der frischen Luft. Die bestehenden Räumlichkeiten der ehemaligen Bücherei können mit relativ wenig Aufwand umgerüstet werden. Wenn der Jugendbeirat und weitere Jugendliche beim Umbau mithelfen, können die Kosten gesenkt werden. Auch kann durch eine solche Mitarbeit die Identifikation mit dem neuen Jugendtreff steigen, was eine gute Auslastung durch die Gilchinger Jugendlichen in Zukunft wahrscheinlicher werden lässt.

6,25

BESTAND ELEKTRORAUM VDS

GEMEINDE ARCHIV VDS

T 30

VDS

C

Abkofferung 95/32

z.B . Leinwand

1R W

BESTAND LADEN

z.B . Kickertisch

JUGENDTREFF NGF: 196,96 m2

40

Berei (aus

LAGER NGF: 7,35 m2

6,47

z.B . Abtrennung durch mobile Regale

BÜRO NGF: 13,24 m2

ca. 4,06

z.B . Sofaecke

Zugang

E

40

ca. 125

ca. 2,29

Sitzpodest

7,00

Hebeanlage

6,62

6,64

z.B . Computerspiele

Teeküche

D BESTAND TRAFOSTATION

Berei

T 30 Anbindung an Wasserver- und Entsorgung in abgehängter Decke

Bauh

125

1R W

FLUR

BESTAND ZENTRALE WARMWASSERAUFBEREITUNG HAUSTECHNIK

Geme Ratha 8220

BAU LIC H E MASSNAHMENLISTE

Arch

1.) 2.) 3.) 4.)

Fülle Röme 8220 Tel: 0 Mail:

7,86

Grundrissplan des neuen Jugendtreffs und der Mittagsbetreuung © Füllemann Architekten GmbH

Abtrennung Büroraum / Lager Anbindung an Wasserversorgung mit Hebeanlage für Teeküche Bodenbelag abbrechen, Linoleum ausführen diverse Anschlussarbeiten

11

Erstau

KLIMASCHUTZ & ENERGIE Schulenergiekonzept Wie bereits berichtet wird im Gymnasium und der ArnoldusGrundschule künftig ein Teil des benötigten Stroms selber produziert. Mit der Energiegenossenschaft Fünfseenland und dem Zweckverband weiterführende Schulen im westlichen Teil des Landkreises Starnberg (Zweckverband) hat die Gemeinde Gilching ein Konzept erarbeitet, um ein Blockheizkraftwerk (BHKW) und Photovoltaikanlagen (PV) zur Versorgung des Schulkomplexes an der Talhofstraße mit Wärme und elektrischer Energie umzusetzen. Die nötigen Beschlüsse vom Gemeinderat und Zweckverband für weiterführende Schulen sind gefasst worden, die Verträge sind unterschrieben.

Auf dem Dach des Gymnasiums wurde in den Osterferien eine Photovoltaikanlage für den Zweckverband und eine für die Gemeinde errichtet. Zeitlich gestaffelt werden im Nachgang, voraussichtlich in den Sommerferien, ein Blockheizkraftwerk für die Grundschule und zwei für das Gymnasium in die Heizzentrale eingebaut. Das Schulstromkonzept der Energiegenossenschaft Fünfseenland mit dem Regionalwerk Würmtal stellt bei einer Umsetzung von BHKW und PV eine Energiekosteneinsparung von 10 %, bei Treibhausgaseinsparungen von 30 % in Aussicht. Die kalkulierten Energiekosteneinsparungen sind sehenswert, noch beeindruckender ist die verbesserte Kohlendioxidbilanz. Die Investitionen werden hierbei komplett von der Energiegenossenschaft Fünfseenland erbracht. Die Umsetzung soll in Bürgerbeteiligung über die Energiegenossenschaft Fünfseenland erfolgen.

Dritter Preis für den Neubau des Rathauses Gilching

Auch dieses Jahr wurde wieder der Energiepreis verliehen. Die Energiepreise 2016 des Landkreises Starnberg gingen an Dr. Joachim Siebenwirth aus Martinsholzen (Gemeinde Berg) für den Bau eines Kleinwasserkraftwerks am Lüßbach (1. Preis), die Trane Roggenkamp GmbH in Krailling für ihr energiesparendes Gebäudekonzept (2. Preis) sowie an die Gemeinde Gilching für den Neubau ihres Rathauses (3. Preis). Der stellvertretende Landrat Georg Scheitz überreichte im Januar die Auszeichnungen im Rahmen einer Feierstunde im Landratsamt. Bereits zum achten Mal vergab der Landkreis Starnberg seinen Energiepreis. Ziel der Preisvergabe ist es, positive Beispiele bekannt zu machen, zur Nachahmung anzuregen und damit die Energiewende im Landkreis voran zu treiben. Um die Auszeichnung 2016 bewarben sich diesmal 10 Projekte und Initiativen.

Gilchings Bürgerinnen und Bürger können über eine Beteiligung an der Energie-Genossenschaft Fünfseenland eG Miteigentümer der Anlagen werden. Das ist mit einem Betrag von 200,- € möglich. Zusätzlich ist die Gewährung von Nachrangdarlehen möglich. Wenden Sie sich deswegen bitte an die Energie-Genossenschaft Fünfseenland eG Seestr. 35 · 82211 Herrsching Tel: 08152 999 7264 · Mobil: 0151 550 550 14 [email protected] Von der Energie-Genossenschaft Fünfseenland werden Sie eine genaue Beschreibung des Vorhabens bekommen. Sie erfahren alles über die Chancen und Risiken Ihrer Beteiligung. Mit Ihren Mitteln tragen Sie aktiv dazu bei, dass ein weiteres, wichtiges Stück hin zu einer Energiewende in Gilching und im Landkreis erreicht wird. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://energiegenossenschaft-fünfseenland.de

12

Die Energiepreisträger 2016 zusammen mit dem Stellvertretenden Landrat Georg Scheitz © Foto: Franziska Böck, Landratsamt Starnberg Die Ausschreibung des Energiepreises 2016 erfolgte bereits im Sommer letzten Jahres. Privatpersonen, Unternehmen, aber auch Kommunen und andere öffentliche Einrichtungen und sonstige Institutionen waren aufgerufen, sich mit vorbildlichen Initiativen im Bereich der Energieeinsparung und Energieeffizienz zu bewerben. Die Jury, die sich aus Vertretern der Kreistagsfraktionen, des Energiewendevereins, des Landratsamtes sowie dem Sprecher der Bürgermeister zusammensetzte, hat die Bewerber eingehend, auch vor Ort, begutachtet und die Preisträger ausgewählt.

KLIMASCHUTZ & ENERGIE Mit dem Energiepreis 2016 Landkreis Starnberg wurde das Rathaus Gilching mit folgenden Kriterien ausgezeichnet: • Bilanziell Nullenergiegebäude • Gebäudehülle energetisch vorbildlich (Passivhausstandard) • Deckung des Energiebedarfs durch 100 % Erneuerbare Energien (Photovoltaik + Wärmepumpe+ Ökostrom) • Auch E-Mobilität (öffentliche Ladesäulen) mit bedacht • Energetisch ambitionierte Planung wurde auch konsequent durchgehalten Die Gemeinde Gilching bedankt sich bei allen Firmen, welche am Neubau des Rathauses beteiligt waren und freut sich über den errungenen Preis.

Kommunales Energieeffizienznetzwerk – Erstes Netzwerktreffen am Technologiezentrum Energie der Hochschule Landshut in Ruhstorf an der Rott am 29.03.2017 Nach Erhalt des Zuwendungsbescheids durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fand am 29.03.2017 das erste Netzwerktreffen der neun am kommunalen Energieeffizienznetzwerk teilnehmenden Kommunen am Technologiezentrum Energie der Hochschule Landshut statt. Die teilnehmenden Kommunen sind die Gemeinde Gauting, Stadt Geretsried, Gemeinde Gilching, Stadt Olching, Stadt Pfaffenhofen an der Ilm, Stadt Puchheim, Stadt Unterschleißheim, Stadt Vöhringen und Stadt Wolfratshausen.

Der Netzwerkträger sowie energietechnischer Berater ist das Institut für Systemische Energieberatung an der Hochschule Landshut. Ziel des kommunalen Energieeffizienznetzwerks ist es innerhalb der dreijährigen Netzwerkarbeit einerseits von den Erfahrungen der anderen Kommunen im Bereich der Energieeinsparung und Energieeffizienzsteigerung zu profitieren und damit voneinander zu lernen. Andererseits sollen durch eine systematische Datenerfassung sowie Energieberatung zu den einzelnen Liegenschaften der Kommunen mögliche Energieeinsparmaßnahmen aufgezeigt und detailliert betrachtet werden. Auf Basis dieser Energieberatung sollen innerhalb der Projektlaufzeit möglichst viele Projekte umgesetzt und damit die Energiekosten reduziert und CO2-Emissionen eingespart werden. Intention des ersten Netzwerktreffens war das gegenseitige Kennenlernen der Teilnehmer sowie ein erster Austausch über Erfahrungen im Bereich Energieeinsparung und Energieeffizienzsteigerung im kommunalen Bereich sowie hinsichtlich der Zielsetzungen im Rahmen der Netzwerkarbeit. Zudem machte Frau Prof. Denk die Teilnehmer mit dem Ablauf der Netzwerkarbeit vertraut. Diese sieht zum einen vierteljährlich stattfindende Netzwerktreffen vor, deren Ziel es ist, sich gezielt mit gemeinsam definierten Themenschwerpunkten professionell auseinanderzusetzen. Zum anderen erfolgt eine individuelle, kommunenspezifische Energieberatung hinsichtlich der Energieeinsparung und Effizienzsteigerung in den kommunalen Liegenschaften sowie die detaillierte Untersuchung abgestimmter Schwerpunktprojekte und die kontinuierliche Umsetzungsbegleitung. Die Kommunen erwarten sich von der dreijährigen Netzwerkarbeit vor allem das Aufzeigen konkreter energetischer Optimierungsmöglichkeiten mittels eines Maßnahmenplans sowie eine konkrete technisch-wirtschaftliche Beratung durch das ISE. Außerdem möchten sie sich über konkrete Projekte austauschen und von den Erfahrungen der anderen profitieren.

Vertreter/innen der teilnehmenden Kommunen © Foto: Institut für Systemische Energieberatung GmbH an der Hochschule Landshut

13

KLIMASCHUTZ & ENERGIE 2. Gilchinger Umwelttag im und um das Rathaus Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen Unter dem Motto „Wir packen’s an“ lädt die Gemeinde, gemeinsam mit vielen Aktiven am 20. Mai 2017 von 11:00 – 16:00 Uhr zum 2. Gilchinger Umwelttag ein. Wie beim ersten Mal wird es wieder ein sehr buntes Programm sowohl zum informieren aber auch zum mitreden und mitmachen geben. Infostände von Imkerei über Regionalvermarktung bis Müllvermeidung, ein Radlparcour und Bastelaktionen werden abgerundet durch Vorträge und Workshops zu Klimaschutz und Radverkehr. Beim Repaircafé können Bürger kaputte Dinge zum reparieren mitbringen. Die Sonne wird durch ein Spektiv in den Fokus gerückt und einige interessante technische Fahrzeuge von AWISTA und Bauhof werden sicher nicht nur kleine Jungs ansprechen.

2. Gilchinger

Umwelttag

Musikdarbietungen und eine Kunstausstellung erweitern den Rahmen während die Agendagruppe einen Preis für den Finder des CO2-Gespenstes ausschreiben wird. Abschließend werden in einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „Lebenswertes Gilching“ Vertreter der Lokalpolitik zu Umweltthemen Stellung nehmen.

Wir packen‘s an

Kontakt Gemeinde Gilching Jan Haas Tel. 08105/3866-73 Email: [email protected]

Logo © 2014, Achim Füllemann, Gilching

Wir freuen uns auf Ihr kommen.

20. Mai 2017 11.00-16.00 Uhr

Rathaus Gilching - Infos unter:

www.umwelttag-gilching.de 1000 € zu gewinnen für den Finder des CO₂-Gespenstes. Eine Aktion der Agenda 21 Veranstalter und V.i.S.d.P.:

Gemeinde Gilching, Rathausplatz 1, 82205 Gilching, www.gemeinde.gilching.de

14

ASYL Bericht des Helferkreises Asyl in Gilching Mittags in Gilching: Da riecht es aus manchen Fenstern nach Schnitzel, Schweinebraten, Kartoffelknödel. Und weil Gilching gastfreundlich ist, riecht es auch nach exotischen Gewürzen. Nach Curry, nach Kurkuma, nach Hirse oder Süßkartoffeln. Diese Gerüche mischen sich unter den Frühlingsduft, wenn man an den Wohncontainern an der Landsberger Straße vorbei läuft.

Gemeinsam werden Gerichte aus der Heimat in den Wohncontainern gekocht. © Foto: Martin Fuchs Seit Mitte Dezember 2016 leben in der Gemeinschaftsunterkunft 143 Menschen aus Afghanistan, Brasilien, dem Kongo, Nigeria, Pakistan, Sierra Leone und Somalia. Sie haben vorher sieben bis zehn Monate in verschiedenen Erstaufnahmeeinrichtungen in Bayern verbracht. Von den 35 Kindern die dort leben, gehen bereits ein kongolesisches Kind in die JamesKrüss-Grundschule und ein junger Afghane in die Mittelschule. Zwei Kinder, die im Herbst eingeschult werden, haben einen Platz in der Vorschule erhalten. Dort können sie zweimal pro Woche ihre Deutschkenntnisse vertiefen, damit der Schulbesuch im Herbst leichter fällt.

Hier finden regelmäßig Deutschkurse statt © Foto: Martin Fuchs Die Asylbewerber sind jeweils zu sechst in einem Wohncontainer untergebracht, in dem sie sich die Küche und die sanitäre Einrichtung teilen. Sie können sich selbst versorgen, es gibt einen „Wasch-Salon“, in dem sechs Waschmaschinen rund um die Uhr zur Verfügung stehen. In einem Gemeinschaftsraum finden aktuell sieben Deutschkurse statt, die von

ehrenamtlichen Lehrern durchgeführt werden. Einige Personen besuchen bereits Integrationskurse in München oder Weßling. Auch eine allgemeinärztliche Sprechstunde wurde installiert. Sie findet zweimal im Monat statt, um die Praxen im Ort zu entlasten.

In dem Containerdorf ist nach Flucht, Angst und Trauma ein bisschen Normalität eingekehrt. Die Menschen haben ein Stück Lebensqualität zurückgewonnen – auch durch die Unterstützung der vielen Gilchinger, die das mit Tat, Rat und Spenden ermöglicht haben. Danke dafür, auch im Namen der Bewohner. Die 143 Menschen aus sieben Nationen haben nicht nur ihre kulinarischen Gewohnheiten mitgebracht, sondern auch ihre Kultur. Sie sind dennoch fest entschlossen, Deutschland, seine Gepflogenheiten, seine Sprache und seine Menschen kennenzulernen. Und vor allem die Unterschiede zu entdecken und zu verstehen. Denn fernab ihrer Heimat ist in diesem fremden Land unsere Gemeinde ihnen ein Stück Heimat geworden.

Die Fußballmannschaft aus der Gemeinschaftsunterkunft © Foto: Martin Fuchs Wir stehen auch weiter in Kontakt mit 18 Asylbewerbern, die vom Landratsamt Starnberg in andere Gemeinden verlegt worden sind. Sie alle trauern ihrer Zeit in Gilching nach, sie würden sehr gerne wieder zurückkommen, um hier zu leben. Wir finden, das ist ein „riesen großes“ Kompliment an Gilching.

Fortsetzung Seite 16

15

ASYL Jetzt, da der Winter vorbei ist, genießen auch die Asylbewerber in der Landsberger Straße die ersten Sonnenstrahlen und die milderen Temperaturen. Sie werden sie wahrscheinlich jetzt öfter auf der Straße treffen. Unser Tipp: Sprechen Sie sie an – sie freuen sich, wenn Gilchinger mit ihnen ins Gespräch kommen wollen, auch außerhalb unseres monatlichen AsylCafés im Gemeindesaal der katholischen Kirche Sankt Sebastian. Sie freuen sich auch darauf, Sport machen zu können, raus zu kommen, Freunde unter den Gilchingern zu finden. Wann immer man sie frägt, wie es ihnen in ihrer neuen Heimat auf Zeit gefällt, sagen sie, es sei „toll“, in Gilching zu sein. Sie sind dankbar für die ersten Deutschstunden und für die Freundlichkeit, die sie bei uns erfahren. In der Landsberger Straße warten die Menschen auf die Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, ob sie ein Bleiberecht in Deutschland bekommen. In dieser Zeit werden sie – mit unserer und Ihrer Unterstützung – viel lernen. Doch das geht nicht von alleine, dazu brauchen sie unsere Hilfe. Und unsere Bereitschaft, uns auf das Abenteuer einzulassen, damit echte Integration geschehen kann, gemäß dem irischen Spruch: „Ein Fremder ist ein Freund, den man noch nicht kennt.“ Gilching ist der Ort im Landkreis Starnberg, der als einer der ersten Asylbewerber aufgenommen hat, die in sogenannten dezentralen Unterkünften über den Ort verteilt waren. Die meisten dieser Menschen, nämlich 55 davon haben einen zeitlich begrenzten Aufenthaltsstatus, 35 davon suchen aktuell eine Wohnung. Ihr Traum: In Gilching bleiben. Weil unsere Gemeinde ihnen vertraut geworden ist in der Fremde und sie hier nach so viel Leid ein bisschen Ruhe und Frieden gefunden haben. Gilching hat einen guten Ruf. Gemeinsam haben die Bürger seit November 2013 gezeigt, was Gastfreundschaft ist. Und wie leere Worthülsen wie „Willkommenskultur“ mit Taten und Handeln ein tieferer Sinn verliehen werden kann. Wir suchen für die Unterkunft in der Landsberger Straße derzeit wieder Helfer, besonders für die Begleitung zum Jobcenter oder Ausländeramt. Die bayerische Verwaltungsstruktur ist schon für uns, die wir dies gewohnt sind, oft schwer durchschaubar. Wie verwirrend muss dies für Menschen sein, in deren Heimat so eine Struktur gar nicht existiert? Wenn Sie Zeit und Lust auf dieses Abenteuer haben, können Sie sich gerne bei www.asyl-in-gilching.de über die verschiedenen Aufgabengebiete informieren, die wir entwickelt haben. Auch unter [email protected] können Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Kontakt Asylhelferkreis Gilching Frau Eva Ott Tel. 0170/8974389

16

Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge Information und Beratung für Vermieter

Wenn Flüchtlinge anerkannt sind, erhalten sie eine Aufforderung, aus der staatlichen Unterkunft auszuziehen und sich eine eigene Wohnung zu suchen. Sofern sie noch kein eigenes oder ausreichendes Einkommen haben, übernimmt das Jobcenter Miete und Nebenkosten. Vermieter wissen häufig nicht, was mit einer Vermietung an Flüchtlinge auf sie zukommt. Die Kontaktstelle Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge des Caritasverband Starnberg e.V. informiert unverbindlich über alle Aspekte und unterstützt Sie dabei, den/die passenden Mieter zu finden. Das erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Helferkreisen. Sie kennen die Flüchtlinge am besten und unterstützen sie auch nach ihrer Anerkennung. Die Kontaktstelle leitet die Wohnungsangebote an die Helfer weiter, kann die Anfragen der Interessenten bündeln und Besichtigungstermine koordinieren sowie bei den Formalitäten helfen. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Kontakt Kontaktstelle Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge Frau Sabine Mach Tel. 08151-65208-15 oder 0151-12781470 E-Mail: [email protected]

ALLGEMEINES Einweihung der neuen Feuerwehrfahrzeuge Gilching und Geisenbrunn

Entwicklung des Wasserverlustes in Gilching Durch die konsequente Kontrolle des Rohrnetzes (100 km / 4 mal im Jahr) mit speziellen Gerätschaften wurde der Verlust in den letzten Jahren drastisch gesenkt. Im Jahr 2009 waren es noch 25 % = 186.000 m³ und im Jahr 2016 nur noch 3,6 % = 34.376 m³. Der Durchschnittsverlust anderer Versorger liegt bei 8 bis 14 %. Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, kontaktieren Sie gerne die Mitarbeiter der Gemeindewerke Gilching unter der Tel.: 08105/24243.

Am Samstag, 12. November 2016 wurden die neuen Feuerwehrfahrzeuge der Feuerwehren Gilching und Geisenbrunn mit rund 150 Gästen auf dem Rathausplatz geweiht. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch die Blaskapelle Gilching. Für die Freiwillige Feuerwehr Geisenbrunn wurde ein neues Hilfelöschfahrzeug (HLF 10) und für die Freiwillige Feuerwehr Gilching ein Löschfahrzeug (LF 20) und ein Sonderlöschfahrzeug (TLF 4000) angeschafft.

Ehepaar Weissmann feierte am 27. Januar 2017 Kronjuwelenhochzeit

Die Gesamtkosten der drei Fahrzeuge betragen 1,2 Millionen €. Die 1. Vorsitzenden der Feuerwehren Herr Johann Müller und Herr Willi Painhofer begrüßten die anwesenden Gäste und die Mitglieder der Feuerwehren. Anschließend fand die Weihe der neuen drei Fahrzeuge durch den Kath. Pfarrer Franz von Lüninck und der Evang. Pfarrerin Frau Dorothea Bezzel statt. Nachdem Herr 1. Bürgermeister Manfred Walter sich bei den Feuerwehren bedankte, übergab er symbolisch drei Schlüssel an die 1. Kommandanten Herrn Peter Strobl und Herrn Peter Sedlmair von den beiden Feuerwehren Gilching und Geisenbrunn.

Schon 75 Jahre sind sie verheiratet, Katharina und Peter Weissmann. Zum Ehrentag besuchte sie Landrat Karl Roth und 2. Bürgermeister Martin Fink um ihnen zur Kronjuwelenhochzeit am 27. Januar zu gratulieren. Mit 14 Jahren hat Katharina ihren damals 16-jährigen Mann kennengelernt und am 27. Januar 1942 standesamtlich geheiratet. Katharina und Peter Weissmann sind das einzigste Ehepaar im Landkreis Starnberg, das dieses Jubiläum feiern darf. Zur Feier des Tages überreichte Landrat Karl Roth ein Landkreis-Fotobuch und 2. Bürgermeister Martin Fink einen Geschenkkorb. Die Gemeinde Gilching wünscht dem Ehepaar Weissmann für die Zukunft Alles Gute und vor allem Gesundheit.

17

ALLGEMEINES Wie sieht es mit den Finanzen der Gemeinde Gilching aus? Der Haushalt der Gemeinde Gilching wurde in zwei Sitzungen des Finanz- und Personalausschusses am 23.01.2017 und 13.02.2017 beraten. Die Verabschiedung erfolgte in der Sitzung des Gemeinderates am 21. Februar 2017. Der Haushaltsplan besteht aus einem Verwaltungshaushalt und einen Vermögenshaushalt. Nachfolgend können Sie den Diagrammen die Finanzlage der Gemeinde Gilching des Haushaltsjahres 2017 entnehmen: Einnahmen des Verwaltungshaushaltes 2017

Ausgaben des Verwaltungshaushaltes 2017

Einnahmen des Vermögenshaushaltes 2017

Ausgaben des Vermögenshaushaltes 2017

Das Haushaltsvolumen des Verwaltungshaushaltes stieg gegenüber 2016 um 12,33 %, das des Vermögenshaushaltes stieg um 69,32 %. Das Gesamtvolumen stieg um 21,77 %.

18

VERGANGENE

Sportlerehrung am 22. Februar 2017 – Ehrung zahlreicher Gilchinger Sportler Wieder einmal waren beeindruckende Erfolge zu ehren: 29 Sportlerinnen und Sportler sowie 10 Mannschaften waren zur Sportlerehrung in den Veranstaltungssaal des Rathauses geladen. Bürgermeister Manfred Walter stellte die besonderen Errungenschaften vor und beglückwünschte die Sieger und überreichte die Urkunden und Gutscheine an die Sportler.

Ausgezeichnet wurden folgende Personen aus den Abteilungen: Leichtathletik: Leitz Theresa, von Tein Lea, Dangl Elisa, Haussmann Maximilian, Lohwasser Felix, Lohse Maximillian, Wenzler Florian Einrad: Reich Katalin, Reich Melanie, Scheufler Clara, Auerbach Josephine, Buckl Nele, Riedlberger Carina, Unz Lea, Unz Linda, Unz Saskia, Unz Sophie, Tittel Caroline, Altmann Dominik, Schmid Philipp Rhönrad:

Elm Jana

Tischtennis:

Meindl Florian

Tennis: Bassler Sabine, Steinhäuser Sonja, Stelzig Sandra, Bassler Mario Fußball:

Kulbarsch Leon

VERANSTALTUNGEN

Des Weiteren wurden die Mannschaften Männliche Jugend 10/11 Geräteturnen, Weibliche Jugend E Geräteturnen, Herrenmannschaft 50 Tennis, Damenmannschaft 40-1 Tennis, Damenmannschaft 1 Tennis, Handball weibliche D-Jugend, Handball männliche C+D Jugend, Fußball 1. Und 2. Mannschaft geehrt. Ausgezeichnet wurde u. a. auch Christian Sauermann von der Schützengesellschaft „Edelweiß“ Gilching, der sich in herausragender Weise um den Sport verdient gemacht hat.

Ausstellung „L(i)ebenswertes Leben“ im Rathaus Vom 08.12.2016 bis 11.01.2017 fand im Rathaus Gilching die Aussstellung „L(i)ebenswertes Leben“ von der Fotografin Josée Lamarre statt. Die Ausstellerin zeigte Menschen mit Down-Syndrom in ihrer natürlichen Lebenswelt, d. h. in der Familie, in der Schule, am Arbeitsplatz, bei der Durchführung ihrer Hobbies. Die Ausstellung zeigte glückliche wie auch sensible Bilder von Kindern und erwachsene Menschen mit Down-Syndrom in deren Alltag. Sie soll Betrachter sensibilisieren und aufklären. Alle 20 „Modells“ leben in unserer unmittelbaren Umgebung in den Regionen Bad Tölz-Wolfratshausen, Starnberg-Ammersee und München. Die Konzeption und künstlerische Gestaltung übernahm die Fotografin, Josée Lamarre, aus Wolfratshausen. In ihrer Heimat Kanada hat Frau Lamarre bereits ein Jahr mit Menschen mit Down Syndrom gearbeitet. Die Organisation der Ausstellung erfolgte ehrenamtlich durch die Eltern eines 13 jährigen Sohnes mit Down Syndrom, Patricia und Thomas Vogl zusammen mit der Fotografin Josée Lamarre.

Sportschießen: Hilger Susanne

V.l.n.r Stefan Amon, Geschäftsleiter Gemeinde Gilching; Lisa Zabolitzky, Unser Club Gauting e.V.; Simon Vogl; Patricia Vogl, Initiatorin des Projekts; Manfred Walter, 1. Bürgermeister Gemeinde Gilching; Thomas Vogl; Jakobus Ciolek, Kulturbeauftragter der Gemeinde Gilching

19

AKTUELLE

VERANSTALTUNGEN

Wollen Sie den Veranstaltungssaal im Rathaus nutzen? Dann kontaktieren Sie uns!

Ausstellungen im Rathaus

Der Veranstaltungssaal im Rathaus ist eine öffentliche Einrichtung der Gemeinde Gilching. Er dient zur Durchführung von kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen, Ausstellungen, Tagungen, Versammlungen sowie gewerblichen Veranstaltungen. Für private Veranstaltungen wird dieser nicht überlassen.

Im Rathaus finden regelmäßige Kunst- und Fotoausstellungen statt. Die aktuellen Ausstellungen werden auf der Startseite der Gemeinde Gilching unter www.gilching.de veröffentlicht. Dort können Sie sich über die Ausstellungen informieren. Falls Sie Interesse haben, im Rathaus selbst auszustellen oder den Veranstaltungssaal zu nutzen wenden Sie sich bitte an: Der Veranstaltungssaal ist mit professioneller Ton-, Licht- und Medientechnik ausgestattet, ist verdunkelbar und kann mit verschiedenen Bestuhlungsvarianten für jedes Event perfekt eingerichtet werden. Neben dem Saal sind eine Cateringküche sowie Künstler- und Besuchergarderoben vorhanden, das Foyer des Rathauses kann bei Bedarf mitgenutzt werden. Zusätzlich steht den Besuchern im gesamten Rathaus kostenloses WLAN zur Verfügung.

Gemeinde Gilching Jakobus Ciolek Kulturbeauftragter Tel.: 08105/3866-22 E-Mail: [email protected] Aufta Akkor kt mit dem deo und A norcheste usst r eröffn ellungsMi 5.7 ung am . im R athau s

Fr 7.7. bis So 9.7.17 Saalkapazitäten Reihenbestuhlung Bankettbestuhlung Parlamentarische Bestuhlung

max. 196 Plätze max. 144 Plätze max. 72 Plätze

Für die Besucher der Veranstaltungen stehen in der Tiefgarage und neben dem Rathaus ausreichend kostenlose Parkplätze zur Verfügung, darunter auch sechs E-Ladestationen sind vorhanden. Weitere Infos zu Nutzungs- und Entgeltordnung, Anfahrtsbeschreibung, Hotels in Gilching etc. finden Sie unter www.gilching.de oder Tel. 08105/3866-22.

20

Marktplatz Gilching Nähere Informationen erhalten Sie zeitnah aus der örtlichen Presse und auf www.gilching.de.

AKTUELLE

Neues Kulturangebot der Gemeinde Gilching

M US IK

VERANSTALTUNGEN

Le Bang Bang „Pure“ Freitag, 02.06.2017 um 19:30 Uhr im Rathaus

IM RATHAUS GILCHING

Unter dem Titel MUSIK IM RATHAUS startet die Gemeinde Gilching ihr Kulturprogramm im neuen Rathaus. Die ersten drei Konzerte sind Auftakt zu einem bunten Angebot, mit dem der Kulturbeauftragte Jakobus Ciolek Kulturinteressierte und -neulinge gleichermaßen in den neuen Veranstaltungssaal locken will. Beschwingt oder (be)sinnlich, groovy oder eher relaxed, humor- und anspruchsvoll, bayrisch oder international – Jazz, Pop, Latin, Volks- oder Weltmusik: in diesen Spannungsfeldern wird sich das Angebot von MUSIK IM RATHAUS bewegen. Ciolek will neugierig machen auf ungewöhnliche Besetzungen, Newcomer und Klassiker, bietet Künstlern aus der Region eine Bühne und lädt Musiker aus Deutschland und Europa nach Gilching ein. Am 28. April fand das erste Solo-Konzert des Münchner Ausnahme-Pianisten Matthias Bublath, der an Flügel und Hammond-Orgel seine stilistische Vielseitigkeit und Virtuosität gezeigt hat, statt. Am 2. und 30. Juni 2017 sind dann Le Bang Bang und Lottchen im Rathaus zu Gast. „Ab Herbst 2017 wird es weitere Konzerte geben, und auch Musik- und Theaterprogramme für Kinder sind in Planung“, sagt Jakobus Ciolek: „Wir wollen das hochwertige Gilchinger Kulturangebot um weitere Facetten ergänzen, dem Publikum am Ort die Fahrt in umliegende Gemeinden und nach München ersparen, und natürlich auch Gäste aus der Region hierher locken.“ Kartenvorverkauf während der Öffnungszeiten des Rathauses am Infopoint im Foyer Kartenreservierung: Tel.: 08105/3866-0 Eintritt: jeweils 19,00 €, ermäßigt 9,50 € Kontakt Jakobus Ciolek, Kulturbeauftragter Tel.: 08105/3866-22 E-Mail: [email protected] www.musik-im-rathaus.de

© Foto: Lena Semmelroggen Le Bang Bang ziehen ihren Songs den unnötigen Ballast vom Leib, bis es zwischen den Noten knistert. Seit nunmehr sechs Jahren wagen sich Stefanie Boltz und Sven Faller ausschließlich mit Stimme und Kontrabass bewaffnet auf Konzertbühnen jeder Größe. Ein musikalischer Drahtseilakt, bei dem jede Nuance zählt und dem Ganzen eine unerwartete Richtung geben kann. Gespannt verfolgt der Zuhörer, wie sich die beiden Akteure aus dem Moment heraus die musikalischen Bälle zuspielen. Da kann es schon vorkommen, dass er einen vertrauten Songklassiker für eine von Le Bang Bangs fantasievollen Eigenkompositionen hält. Konsequenterweise haben die beiden für das Cover-Foto ihres neuen Albums auch die eigenen Hüllen fallen lassen - „Pure“ eben.

Lottchen „Quiet Storm“ Freitag, 30.06.2017 um 19:30 Uhr im Rathaus

© Foto:Raphaela Pichler Lottchen betritt gerne Neuland. Schon die Kombination der Instrumente ist ungewöhnlich: Das Vibraphon klingt metallen und atmosphärisch, die menschliche Stimme hingegen warm und erdig. Mit Eva Buchmann (vocals) und Sonja Huber (vibes) haben sich zwei Musikerinnen zusammengetan, die sich besser nicht ergänzen könnten. Immer wieder umkreisen sich Stimme und Vibraphon, schlagen selbstbewusst eigene Wege ein, um dann wieder zusammenzufinden und sich klanglich harmonisch zu ergänzen. Lottchen lockt das Publikum in neue, ungeahnte Sphären und lädt nicht nur ein zum Träumen oder Tanzen sondern auch zum Sinnieren und Reflektieren. Oft lässt ein unglaublich raffiniert gewobener Klangteppich hoffen, dass die Musik nie enden möge!

21

GESCHICHTE Die Bahn kommt nach Gilching

Der Bahnhof in Gilching-Argelsried verfügte über die übliche Ausstattung eines Personen-Bahnhofes auf der Strecke Pasing-Herrsching: Eine Güterhalle mit Rampe, ein zweistöckiges Stationsgebäude mit Anbau (Wohn- und Diensträume des Bahnpersonals sowie Warteräume) und ein kleines Nebengebäude mit öffentlichen Toiletten- und Waschräumen (Waschküche). © Postkarte: Kunstanstalt Karl Braun & Co, München

Gleisbauarbeiten beim Bahnhof Gilching-Argelsried Dank der Gletscherformationen gab es viel für die Erdarbeiter zu tun: Die Endmoräne musste beim Bahnhof Geisenbrunn durchstochen werden und das anschließende Gefälle bei den Ton- und Lehmgruben bis zum Bahnhof GilchingArgelsried durch den Bau eines zwei Meter hohen Dammes ausgeglichen.

Geisenbrunn Freiham und Geisenbrunn mit einer Laderampe hingegen waren Bedarfshaltestellen und in erster Linie als GüterBahnhöfe angelegt worden. Als immer mehr Fahrgäste zwischen Geisenbrunn und München hin und her pendelten, wurde der Ruf nach einem Bahnhofsgebäude laut. Da die Bahn diesem Anliegen nicht entsprach, haben 1925 die Geisenbrunner das selbst in die Hand genommen: Die örtlichen Burschen zimmerten einen Verschlag aus Stangen und Fichtenästen, um auf den Missstand aufmerksam zu machen, dass es keine überdachte Wartemöglichkeit gab und die Fahrkarten beim Wirt gekauft werden mussten. Die Gemeinde Argelsried hat daraufhin den Bau eines kleinen Häuschens mit zwei Räumen finanziert.

Ausgangslage Mit den Hauptbahnen waren die großen Zentren München, Augsburg, Landshut, Regensburg, Nürnberg, Bamberg, Bayreuth und Würzburg bis ca. 1880 verbunden worden. Danach sollten die Vizinal- und Lokalbahnen das bayerische Eisenbahnnetz engmaschiger gestalten und bahnferne Regionen wirtschaftlich erschließen. Eine Ausnahme bildete die Nebenstrecke München-Starnberg, die bereits sehr früh im Jahr 1854 in Betrieb genommen worden war, um das Königshaus, den Adel und die reichen Bürger schnell zu ihren schönen Wohnsitzen am Starnberger See zu bringen. Mit der Eröffnung der Lokalbahnstrecke Pasing-Herrsching im Jahr 1903 wurde das Vierseenland auch für die Münchner erschlossen, die sich an der gesunden frischen Luft am Wochenende von der Arbeit und den beengten Wohnverhältnissen in der Großstadt erholen sollten. Bahnhöfe Da viele Ausflügler im Vierseenland erwartet wurden, wurden hochwertige Gleisanlagen und gut ausgestattete PersonenBahnhöfe in Herrsching, Seefeld-Hechendorf, Steinebach, Weßling, Gilching-Argelsried und Unterpfaffenhofen-Germering errichtet. Die kleineren Bahnhöfe in Germering-Unterpfaffenhofen, Steinebach und Gilching-Argelsried ähnelten sich optisch sehr.

22

Geisenbrunner Bahnhof Gilching wird mobil Im Jahr 1910 zeigte sich, dass die Strecke Pasing-Herrsching die lukrativste aller bayerischen Lokalbahnen war, da die Münchner in Scharen an die Seen strömten. Die Bahn brachte den Gilchingern zwar keine Scharen an Ausflüglern, sie hat das überschaubare Dorf aber für immer verändert: Die Mobilität hat das wirtschaftliche Wachstum gefördert, die Bevölkerung wachsen lassen und die Ortsentwicklung maßgeblich beeinflusst. Als am 1. Juli 1903 der reguläre Bahnverkehr aufgenommen wurde, wurden alle Stationen vom Schaffner besonders laut ausgerufen und die Reisenden hörten begeistert zu, da sie mit dem EisenbahnAnschluss endlich schnellen Zugang zur „großen, weiten Welt“ hatten.

GESCHICHTE Gilching vor der Bahn Vor der Eisenbahn war Gilching ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf jenseits des Aubaches, dessen Einwohner bei der Pfarrkirche St. Vitus wohnten. Die Anbindung an Fürstenfeldbruck war noch zu spüren: Über Jahrhunderte hinweg bis zur Säkularisation war das Kloster Fürstenfeld nämlich ein wichtiger Lehensherr für die Bauern in Gilching gewesen. So kam die Postkutsche auch aus Fürstenfeldbruck und machte Halt beim „Gasthaus zur Post“, wo die Pferde der Postkutsche ausgewechselt wurden.

te für Aufruhr bei den Gilchingern, die für die Finanzierung des hiesigen Eisenbahn-Geländes auch ihren Bieraufschlag zur Abbezahlung der Schulden auf Jahre hin erhöht und zur Bedingung gemacht hatten, dass die Haltestelle „Gilching“ heißen solle. Sie intervenierten bei der Eisenbahn, die die Station schließlich in „Gilching-Argelsried“ umbenannte. Beim Bahnhof entstand ein neuer Gilchinger Ortsteil mit Landhäusern, der Bahnhofsrestauration „Wallner“ und einem Sägewerk, das 1909 schon zwanzig Mitarbeiter hatte. Ohne die Bahn wäre der Betrieb der Dampfsäge gar nicht möglich gewesen, da große Mengen Kohlen zur Befeuerung der Dampfmaschine nötig waren, die erst mit der Eisenbahn hergebracht werden konnten. Dazu kam, dass der Holzhandel in der Münchner Region ein wichtiger Wirtschaftszweig war: Das Holz wurde großenteils in den Alpen geschlagen, nach München auf der Isar gebracht und in den Sägewerken in und um München herum zu Balken und Brettern verarbeitet. Das gesägte Holz wurde dann über die Grenzen Oberbayerns hinaus mit der Bahn transportiert.

„Gasthaus zur Post“ im Gilchinger Altdorf 1903 ersetzte die Bahn nicht nur die Postkutsche, sondern auch den Botendienst. Der Gilchinger „Bot“, der Schäufler Sepp, transportierte ein- oder zweimal wöchentlich mit seinem Pferdefuhrwerk die Waren der Bauern nach München und verkaufte sie dort auf dem Schrannenmarkt. Danach holte er bestellte Waren aus München ab und brachte sie nach Gilching. Wie begrenzt und langwierig solche Transporte mit dem Pferdefuhrwerk ausfielen, lässt sich leicht vorstellen. Die Bahn schaffte in 35-45 Minuten, wofür man zuvor einen halben Tag unterwegs war – und die transportierte Menge war weit größer: Der Bote und die Postkutsche gehörten mit dem Einzug der Eisenbahn endgültig der Vergangenheit an. Das Gilchinger Bahnhofsviertel Den Gilchingern war bereits im Vorfeld bewusst, dass mit der Eisenbahn auch für sie eine neue Zeit anbrechen würde, dass Mobilität, Schnelligkeit und wirtschaftliche Vorteile dazu gehören würden. Deswegen finanzierte die Gemeinde den nötigen Grund auf der Gilchinger Gemeindeflur, den die Bahn brauchte, um die Trasse und die Bahnhofsgebäude zu bauen. Die Bahn stellte dann unglücklicher Weise an der Station ein Schild mit der Bezeichnung „Argelsried“ auf (Argelsried lag schließlich dem Bahnhof viel näher als das zwei Kilometer entfernte Gilchinger Dorf jenseits des Aubaches). Das sorg-

Das Bahnhofsviertel Die Bahnhofsrestauration mit Biergarten konnten die Ausflügler schon gut vom Zug aus sehen und auch schnell erreichen. © Postkarte: Kunstanstalt Karl Braun & Co, München

Blockhäuser am Steinberg © Postkarte: Kunstanstalt Karl Braun & Co, München Auch vor Ort wurde das Bauholz aus dem hiesigen Sägewerk am Steinberg, in Geisenbrunn und in einem lichten Wald entlang der Landsberger Straße – der späteren Waldkolonie - für die Errichtung von Block- und hölzernen Wochenendhäusern verwendet. Hier genossen die Münchner ihre Sommerfrische, die sie dank Bahn auch schnell erreichten. Die Beiträge in der Rubrik Geschichte entstehen im Gemeindearchiv. Um das Leben in Gilching für die Nachwelt auch in Zukunft so umfangreich wie möglich dokumentieren zu können, benötigt das Archiv auch Ihre Hilfe: Für die ortsgeschichtlichen Sammlungen ist die Archivarin deshalb ständig auf der Suche nach Feldpostbriefen, Tagebüchern, Nachlässen, alten Schriftstücken, Vereinschroniken und –jahresberichten, Fotos und Postkarten, Filmaufnahmen, Plakaten, Graphiken bzw. Bildern u. ä.. Sollten Sie Material haben, das für die Geschichte von Gilching oder von Jules Werson interessant sein könnte und das Sie späteren Generationen zur Verfügung stellen möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Lochner. Kontakt Gemeinde Gilching Ursula Lochner Rathausplatz 1 Tel. 08105/ 3866-45 Email: [email protected]

23

TERMINE Sitzungstermine 2017 im Sitzungssaal des Rathauses 1. OG Gemeinderat, jeweils Dienstag um 19:00 Uhr 23. Mai 20. Juni 18. Juli 19. September 17. Oktober 14. November 5. Dezember Haupt- und Bauausschuss, jeweils Montag um 18:00 Uhr 22. Mai 19. Juni 21. August 18. September 13. November 11. Dezember

17. Juli 16. Oktober

Finanz- und Personalausschuss, jeweils Montag um 18:00 Uhr 10. Juli 9. Oktober 6. November 4. Dezember Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss, jeweils Montag um 18:00 Uhr 29. Mai 24. Juli 27. November Bildungs-, Kultur-, Sozial-, Jugend-, Senioren- und Sportausschuss, jeweils Montag um 18:00 Uhr 25. September 20. November Bürgerversammlung 2017 Die diesjährige allgemeine Bürgerversammlung findet am Mittwoch, 22. November 2017 um 20:00 Uhr im Veranstaltungssaal des Rathauses Gilching (EG) statt. Amtstage des Notars in der Gemeinde Gilching 2017 Jeweils am letzten Donnerstag eines jeden Monats von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Besprechungsraum Zimmer Nr. 01.16 im 1. Stock des Rathauses, Rathausplatz 1 in Gilching.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Organisator der Gemeinde Gilching, Herrn Jakobus Ciolek unter der Tel. 08105/3866-22 oder per E-Mail an: [email protected] Öffnungszeiten des Rathauses Rathausplatz 1, 82205 Gilching Montag 8:00 bis 12:00 Uhr Dienstag 8:00 bis 12:00 Uhr Mittwoch 7:00 bis 12:00 Uhr Donnerstag 8:00 bis 12:00 Uhr und 17:00 bis 19:00 Uhr Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 08105/3866-0 oder unter der E-Mail: [email protected]

Wertstoffhof Gilching, Rudolf-Diesel-Straße 3 Öffnungszeiten ganzjährig: Dienstag von Mittwoch von Freitag von Samstag von

14:00 bis 18:00 Uhr 9:00 bis 12:00 Uhr und 15:00 bis 18:00 Uhr 14:00 bis 18:00 Uhr 9:00 bis 13:00 Uhr

Besonderheit: Verkauf von Restabfallsäcken (ausschließlich per EC-Karte). Öffnungszeiten der Gemeindebücherei Gilching Rathausplatz 1 a, 82205 Gilching, Tel.: 08105/3866-88

Grüngutsammelstelle Gilching, Herbststraße

Bitte vereinbaren Sie für die Notarsprechstunde einen Termin bei: Notare Nikolaus Klöcker und Michael Volmer in Starnberg, Hauptstraße 5b, 82319 Starnberg Frau Saskia Leuker Tel. 08151 3613-16 Frau Gabriele Borges Tel. 08151 3613-37

Öffnungszeiten von Mai bis September Mittwoch von 16:00 bis 19:00 Uhr Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr Samstag von 11:00 bis 15:00 Uhr Besonderheit: Nur Annahme von Grüngut und Gartenabfälle.

Herausgeber: Gemeinde Gilching, Rathausplatz 1, 82205 Gilching · Telefon 08105 / 3866-20 1. Bürgermeister Manfred Walter Gilching im Internet: www.gilching.de E-Mail:[email protected] Redaktion: Bianca Stahl

24

Dieses Jahr findet die italienische Woche von Freitag 7. bis Sonntag, 9. Juli 2017 im Ortszentrum „Am Markt“ statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Montag 15:00 – 18:00 Uhr Dienstag 08:30 - 12:00 Uhr und 15:30 Uhr - 19:00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 08:30 - 12:00 Uhr und 15:30 Uhr - 19:00 Uhr Freitag geschlossen Jeden ersten Samstag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr

Sprechtage 2017: 29. Juni 27. Juli 31. August 28. September 26. Oktober 30. November Dezember entfällt

Impressum

Italienische Woche 2017

Satz und Herstellung: Digital- & Offsetdruck Wolfertstetter KG Carl-Benz-Str. 14, 82205 Gilching, Tel. 08105/5044 Bilder: Wenn nichts anderes angegeben, Gemeinde Gilching Die Gemeindezeitung „Nachrichten aus dem Rathaus“ erhält jeder Haushalt in der Gemeinde Gilching.