MUSIKSCHULE DER STADT FELDKIRCH

MUSIKSCHULE DER STADT FELDKIRCH 1 2004 2 3 „Kunst ist schön, gibt aber viel Arbeit!“ Inhalt 5 Vorwort 6 Lehrkörper der Musikschule im Schul...
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MUSIKSCHULE DER STADT FELDKIRCH

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2004

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„Kunst ist schön, gibt aber viel Arbeit!“

Inhalt 5

Vorwort

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Lehrkörper der Musikschule im Schuljahr 2003/04 Zum Gedenken an OStR. Prof. Gebhard Wiederin Prof. Ferdinand Andergassen Jugend und Kirchenmusik Alwin Hagen Üben Dir. Prof. Rudolf Hoch Elterninformation zum Thema Üben Mit Dinosaurier, Bär.... macht Üben Spaß! Ursula Fend-Walser Ridewanczen - unser Mittelalterensemble Alfred Dünser Großartige Erfolge beim Landeswettbewerb „Prima la Musica“ „Gold, Gold, Silber, Bronze...“ beim Bundeswettbewerb Weitere Wettbewerbserfolge Jungmusiker-Leistungsabzeichen des VBV „Fiedel Max“ auf Schloss Kapfenburg Andrea Holzer-Rhomberg Was soll das Theater? Prof. Fidel Schurig Highlights 2003/2004 Konzertreise durch Michigan - USA Helmut Schuler Veranstaltungskalender 2003/2004 Kontaktadressen Elternbeirat „Ohne Geald koa Musig“ Impressum

8 15 16 21 24 26 28 31 33 34 36 37 39 64 75 80 84 85 86

Bgm. Mag. Wilfried Berchtold LAbg. VBgm. Erika Burtscher

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Vorwort Der vorliegende Jahresbericht 2004 zeigt einmal mehr nachdrücklich die zahlreichen unterschiedlichen Aktivitäten der Musikschule Feldkirch und wir können mit Recht stolz auf unsere Musikschule sein! Zahlreiche Wettbewerbe, Konzerte, Theaterprojekte und Vorspielabende etc. haben dieses Jahr wieder stattgefunden. Das Highlight 2004 war die Konzertreise durch Michigan, USA, die den TeilnehmerInnen die Gelegenheit zum musikalischen Austausch sowie eine sicherlich unvergesslichen Reise bot. Bei der täglichen Arbeit der MusikpädagogInnen stellen sich immer wieder neue Aufgaben und Herausforderungen, neue Lehrmethoden und die Vorbereitung auf Vorspielabende, Konzerte und Wettbewerbe stehen in der Musikschule Feldkirch im Vordergrund. All das soll für die MusikschülerInnen jedoch vor allem mit Freude am Musizieren und an der Musik verbunden sein, was in Feldkirch groß geschrieben wird und unseren LehrerInnen hervorragend gelingt. Musiklehrer lehren nicht nur Technik und Theorie sondern sind vor allem auch für die Motivation zuständig. Die neue Methode spielerisch mit dem musikalischen Material umzugehen besonders mit den „Übe-Bildern“ ist eine hervorragende Möglichkeit um den Kindern ihre Erfolge und Fortschritte „bildlich“ vor Augen zu führen und damit das Erfolgserlebnis sichtbar zu machen.

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All die Erfolge der Feldkircher Musikschule werden durch die hervorragende und wertvolle Arbeit des Musikschulteams begründet und wir freuen uns mit LehrerInnen und SchülerInnen gleichermaßen über die großartige Bilanz des vergangenen Jahres. Wir bedanken uns einmal mehr bei den PädagogInnen für ihren außerordentlichen persönlichen Einsatz und die vielen oft ehrenamtlichen Stunden. Unser Dank gilt an dieser Stelle jedoch auch den Eltern, die ihren Kindern eine musikalische Ausbildung ermöglichen, in der auch zahlreiche soziale und gesellschaftliche Aspekte im Rahmen der Entwicklung der Kinder erlebt werden können. LAbg. VBgm. Erika Burtscher Musikschulreferentin

Mag. Wilfried Berchtold Bürgermeister

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Lehrkörper LEHRER

FACH

Beck Stephanie Bianchi Paolo Burtscher German Calvo-Smith Nora Dünser Alfred

Harfe 00423-232-1245 Klavier 0699 - 1092 2038 Akkordeon, Klarinette 76 882 Klavier, Korrepetition 77 421 Früherziehung, Blockflöte 05574 - 43 498 Kammermusik Violoncello 05523 - 62 361 Blockflöte 36 803 Stimmbildung, Sologesang 32 524 Früherziehung, Klavier 71430 Früherziehung 81 481 Schlagzeug 0650 - 7520 008 Harfe 0041-81-7567 101 Gitarre 76 991 Gitarre, Akkordeon, Ensemble 76 992 Gitarre 05523 - 63 567 Blockflöte, Klarinette, Orchester 75 782 Kinderkontrabass 0664-6408 909 Viola, Violine 37 892 Flöte 47287 Violine 71 913 Früherziehung, Klavier 71 913 Posaune, Tenorhorn, Tuba 0664 - 520 7096 Klavier, Orgel 36 637 Zither, Hackbrett, Ensemble 05577 - 85 668 Klavier 0664 - 865 8306 Blockflöte, Oboe 82 534 Klavier 83 284 Ballett 83 510 Klarinette 05574 - 65 989 FEZ, Kinderchor, Gesang 05550-2707 Klavier, MGA-Klavier 05572 - 36 660 Trompete, Ensemble 05525 - 62 415 Blasorchester, Stadtorchester Theater - Werkstatt 73 573 Klarinette, Saxophon 82966 Big Band Früherziehung, Gitarre 0041-79-4044125

Ellensohn Ingrid Ellensohn Reinhard Ess Renate Fend-Walser Ursula Graf Friederike Greussing Stefan Gschwend Julia Hagen Alwin Hagen Richard Helbock Hansjörg Hoch Rudolf Hoch Alexandra Holzer-Rhomberg Andrea Jakobs Christine Kessler Markus Kessler Ulrike Kurzemann Bernhard Loss Bernhard Mülleder Harald Nolte Jörg Pflüger Heidrun Rueß Birgit Russo-Haftel Verena Schelling Martin Schneider Christine Schnetzer Susanne Schuler Helmut Schurig Fidel Schuster Gunar Sigur-Matic Marcela

Tel. Nr.

7 Stoev Atanas Téglas Agnes Téglas Zoltan Tiefenthaler Walter Vallaster Martin Varch Hans Varch-Hidber Rita Walser-Bisio Eldina Wiederin Verena Winkler Susanne Wohlgenannt Günther Zudrell Werner

Horn 05523 - 55 934 Violoncello 35 494 Viola, Violine 35 494 Viola, Violine, Orchester 70 486 Querflöte, Traversflöte 05556 - 74 520 Fagott, Blockflöte, Kammermusik 78 902 Oboe 78 902 Ballett 05585 - 7243 Gesang 36 849 Klavier, Singschule 05550 - 20 347 Kontrabass, E-Bass 05572 - 20 142 Violoncello 0664 - 9154 852

Dienerhaus und Stella Matutina um 1930 heute: Musikschule und Konservatorium

Zerlauth Waltraud Joguncic Hadi E-Mail

Sekretariat, TEL Sekretariat, FAX Hausmeister Sekretariat Lehrkräfte Direktion

74 930 74 930-9 74930-13

[email protected] [email protected] [email protected]

Internet: www.feldkirch.at/rathaus/musikschule

8 OStR. Prof. Gebhard Wiederin

Ferdinand Andergassen 25.03.1892 - 10.9.1964

Mit dem Tode Prof. Andergassens hat die Stadt Feldkirch, hat das ganze Land Vorarlberg eine große Persönlichkeit verloren, eine Persönlichkeit, die sich niemals in den Vordergrund stellte, die nie Gegenstand öffentlicher Ehrungen sein wollte. Andergassen war die Bescheidenheit selbst. Sein äußeres Leben war ohne viele Glanzpunkte, dafür war sein inneres Leben umso reicher, reich an Klang und voll von Tönen. Andergassen stand abseits der großen Wege, abseits rein landschaftlich als auch musikalisch gesehen. Diese Abgeschlossenheit mag vielleicht ein Nachteil für ihn gewesen sein insoweit, dass er wenig Kontakt schließen konnte mit der Musik und den Musikern der großen Städte. Andererseits konnte er in dieser Abgeschlossenheit ruhiger arbeiten. Andergassen hat wohl alle Zeitströmungen miterlebt und in sich aufgenommen, aber er hat all diese Zeitströmungen auf seinen persönlichen Stil umgewandelt. Sein Stil ist eigentlich keiner Richtung zu Gefolgschaft verpflichtet, er hat seine eigene Klangwelt, seine eigene Aussage gefunden. Als jungen Menschen beeindruckte ihn, wie alle Musiker jener Zeit, besonders Richard Wagner, und hier wieder vor allem die Musik des „Tristan“, dem Höhepunkt und zugleich dem Ende des romantischen Empfindens. Dann folgten die Einflüsse des Impressionismus und des Expressionismus in den 30-er Jahren. Die Chromatik wird zwar noch nicht aufgegeben, doch setzt sich immer mehr das Lineare, das polyphone Denken durch. Dies vor allem durch seine Betätigung als Kirchenmusiker.

9 Als typisches Beispiel ist hier zu erwähnen die erste a cappella Messe „De sancto spiritu“ oder das Streichquartett „Bilder aus dem Varieté“. Es folgt dann eine neue Epoche in der jedes romantische Empfinden aufgegeben wurde. Andergassen schreckt nicht zurück vor Dissonanzen und Härten, die Linearität hat ihre Vorherrschaft angetreten. Aus dieser, im guten Sinne modernen Zeit wäre etwa die „Fidelismesse“ zu nennen. Wiederum wendet sich Andergassen der Romantik zu. Es ist die Zeit der 4 Sinfonien, die Zeit der Lieder, der ersten Klaviersonate. Es ist aber eine neue Romantik, die sich auszeichnet durch tiefes Empfinden ohne Sentimentalität. Auch die großen Meister Hindemith, Schönberg und Bartok haben durch ihre Musik das Schaffen und die Sprache Andergassens beeinflusst. Immer polyphoner wird die Denkungsart, immer sinnvoller die Linienführung. Aber nur in den ausgesprochenen Zwölftonstücken wird die Tonalität bewusst verlassen. Etwa vom Jahre 1947 an können wir bei Andergassen eine letzte und in jeder Hinsicht gereifte Periode feststellen. Die Melodieführung wird klar, die Polyphonie wird zu immer größerem Ausdruck gesteigert, die Aussage wird verdichtet. Dabei wird Andergassen immer sparsamer in den Mitteln. So war Andergassen zugänglich für alle Stilrichtungen und Einflüsse, seine Musik hat sich, wie der Mensch selbst, gewandelt, aber sie blieb doch immer persönliche Aussage. Es spannt sich ein großer Bogen von Opus 1 bis Opus 150. Andergassen war ein Universalmusiker. Wir schätzen in gleicher Weise die kirchlichen und weltlichen Werke, die Messen, die Chöre, die Sinfonien, die Kammermusik, die Klaviermusik, die Bühnenmusik und seine Lieder. Andergassen hatte eine große Liebe zur Kirchenmusik. Für den 15-Jährigen war eine Aufführung von Haydns „Schöpfung“ in der Stadtpfarrkirche Feldkirch ein großes Erlebnis. Andergassen komponiert schon mit 21 Jahren die erste große Orchestermesse. Andergassen hinterlässt uns neun große Messen, drei Orchestermessen, drei a cappella Messen, ein Requiem für Tenor und Orgel, zwei Orgelmessen, die nachträglich beide instrumentiert

10 wurden und eine Messe für Chor und Hornensemble. Aus der ersten Schaffenszeit stammt die Passion für Chor, Soli, großes Orchester und Orgel. Weiters schuf Andergassen Motetten und Proprien für die verschiedensten Sonntage des Kirchenjahres. Die kirchlichen Werke wurden außer in Feldkirch auch in Bregenz, Linz und Wien aufgeführt. Besondere Daten sind die Radio-Sendungen, die als Ringsendungen ausgestrahlt wurden: So die Fidelismesse 1947 aus Feldkirch und später noch einmal aus Wien, sowie die Messe „Sursum Corda“ 1957 aus Bregenz anlässlich der Eröffnung der Bregenzer Festspiele und 1960 wiederum aus der Stadtpfarrkirche Feldkirch. Auch in seiner Kirchenmusik zeichnet sich der Weg des Meisters deutlich ab, ein Weg über Romantik, Impressionismus, Expressionismus zur Neoklassik, zu neuer Sachlichkeit und Linearität. Mögen dem unbefangenen Hörer manchmal Härten entgegen klingen, so sind diese aus dem Text heraus zu verstehen, sie sind aber nie Selbstzweck, sie fördern das Werk, sie sind von bildender und nicht von zerstörender Kraft. In all seinen sakralen Werken spüren wir als Grundton eine echte und tiefe Gläubigkeit. Andergassen verzichtet auf Gefühlsbetontheit, auf Überladenheit durch Chromatik, die Aussage bleibt immer kurz, knapp und intensiv. Seine Kirchenmusik ist vorwiegend polyphon, aber trotzdem von einer Klangfreudigkeit, wo es der Text erlaubt. Gleichbedeutend neben den Sakralwerken stehen vier Sinfonien, die alle, trotz der Ungunst der Zeit, während des 2. Weltkrieges entstanden sind. Kurz vorher traf Andergassen ein schwerer Schlag: Sein einziger Sohn Anton starb im Jahre 1941. Und dennoch gelang ihm der Durchbruch zur großen Form. Denn nirgendwo besser als in der Sinfonie konnte er des Lebens Freude und Schmerz, Glück und Tragik ausdrücken. Die 1.Sinfonie wurde bereits 1943, also 1 Jahr nach der Entstehung, mit dem Feldkircher Stadtorchester unter Arnold Becke uraufgeführt. In der Folgezeit brachte das Vorarlberger Funkorchester die 1. und 3. Sinfonie mehrmals zur Aufführung.

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12 Außer 2 Klavierkonzerten, einer Ouvertüre, und der „Suite im alten Stil“ hinterlässt uns Prof. Andergassen eine große Partita, :für die er im Jahre 1957 den Preis von Radio Vorarlberg erhalten hat. Für die Bühne schuf Andergassen 2 Opern: Aus der ersten Zeit die Oper „Dido“ und aus den Jahren der Reife die Märchenoper „Der Froschkönig“, ein Geschenk an die Jugend und an das Junggebliebene im Menschen. Ferner besitzen wir 2 Operetten, „Winter- am Arlberg“ und „Pfeil im Herzen“. Letztere wurde im Jahre 1935 in Feldkirch und Bregenz aufgeführt. An Vokalwerken komponierte Andergassen: Liederzyklen mit Streichquartett, 1 Liederzyklus für Streichquartett und Horn, ferner Männerchöre, Frauenchöre, gemischte Chöre, einige Orchesterlieder und ca. 2oo Lieder mit Klavierbegleitung. Schon im Jahre 1936 erhielt Andergassen für ein Vokalwerk, nämlich für das Oratorium „Das Lied von der Wanderschaft“ den Förderungspreis des Unterrichtsministeriums. In Andergassen offenbart sich aber auch ein gewiegter Kammermusiker. Andergassen hinterlässt uns folgende Werke für Kammermusik: Sechs Streichquartette, ein Streichtrio, ein Klaviertrio, eine Suite für 3 Hörner und Klavier, eine Suite für Englischhorn und Klavier, ein Concertino für Fagott und Streichquartett, zwei Divertimenti für Bläser, drei Trios für Bläser, ein Bläserquartett, sechs Klaviersonaten, zwei Violinsonaten und verschiedene andere Klavierwerke, ferner Sonaten für Bratsche, Cello, Horn, Oboe und für Klarinette. Auch hier wird der Ausdruck von Opus zu Opus freier, persönlicher. Gerade in der Kammermusik ist Andergassen am weitesten in die Moderne vorgestoßen. Aber es ist keine Neutönerei um ihrer selbst willen, es ist nicht nur Experiment, es ist nicht nur Freude am Konstruieren, es bleibt immer Musik, die aus dem Herzen kommt. Es ist musikalisches Müssen, kein wissenschaftliches Wollen. Andergassen bleibt im Grunde ein Romantiker, aber ein Romantiker der neuen Zeit, der neuen Sachlichkeit.

13 Andergassens Musik zeichnet sich aus durch Herbheit, volle Kraft, manchmal ist sie sehr eigenwillig, dann wieder voll Humor. Das polyphone Stimmengewebe zieht durch alle Stimmen dahin. Im Schaffen Andergassens finden wir keine größere Schaffenspause. Der 21-Jährige beginnt zu Komponieren und dem 72-Jährigen nimmt der Tod. die Feder aus der Hand. Andergassens größter Wunsch ist leider nie in Erfüllung gegangen: nämlich ohne materiellen Sorgen als freischaffender Musiker arbeiten zu können. Aber trotz der großen Belastung durch seine Berufsarbeit wurde seine Schaffenskraft niemals hintangestellt. Von 1912 bis 1938 war Andergassen Lehrer an der Stella Matutina, von 1938 bis 1945 an der Lehrerbildungsanstalt, von 1938 bis 1962 war er Lehrer für Klavier, Orgel und Theorie an der Städtischen Musikschule Feldkirch. Von 1912 bis 1957, also 45 Jahre lang, war Andergassen Organist an der Stadtpfarrkirche in Feldkirch. Darüber hinaus war Andergassen oft als Pianist in Konzerten zu hören. Im Jahre 1950 wurde Andergassen, in Anerkennung seiner Verdienste vom Bundespräsidenten zum Professor ernannt. Als Lehrer verstand es Andergassen, die Schüler in die Schönheiten eines Werkes einzuführen, er verschenkte sein ganzes Wissen und Können an die Jugend. Er sparte nicht mit Lob, wo es am Platze war, er konnte aber auch die Geduld verlieren, wenn der Schüler vergessen hatte, sich auf die Stunde vorzubereiten. Andergassen war Mittelpunkt des Musikkreises Feldkirch und gerade durch und für den Musikkreis sind manche seiner Werke entstanden, die leider noch viel zu wenig in die Öffentlichkeit gedrungen sind. Seine Werke sollten den Weg zur Drucklegung finden. Die Musik will nicht nur geschrieben sein, sie will ja auch gehört sein; die Aufführung erst vollendet das Werk. Wir wollen Prof. Andergassen für all das, was er uns geschenkt hat, von ganzem Herzen danken. Unsere Aufgabe ist es, seinem Schaffen, seinen Werken unsere ganze Aufmerksamkeit zu widmen.

14 Zum Gedenken an Prof. Ferdinand Andergassen Die Musikschule gestaltet in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat einen Festakt, an dem sich dankenswerterweise auch der Domchor beteiligt. Musikschule und Domchor waren ja zwei wesentliche Wirkungsstätten Ferdinand Andergassens. Prof. Gebhard Wiederin sagte in seiner Rede anläßlich des 75. Geburtstages des Komponisten im März 1967: „manche seiner Werke sind noch viel zu wenig in die Öffentlichkeit gedrungen . Seine Werke sollten den Weg zur Drucklegung finden. Die Musik will nicht nur geschrieben sein, sie will ja auch gehört sein; die Aufführung erst vollendet das Werk!“ Diesen beiden Forderungen, Andergassens Musik klingend darzubieten und den Zugang zu seiner Musik über gedrucktes Notenmaterial zu erleichtern, möchten wir bei diesem Festakt entsprechen.

FESTAKT

Mittwoch, 8. Dezember 2004 - Maria Empfängnis •

• • •

9.3o : Im Dom zu Feldkirch wird Ferdinand Andergassens große Orchestermesse “Sursum Corda“ mit dem Domchor und der Dommusik erklingen. 11.oo: In der Musikschule werden Schüler und Lehrer Werke des Komponisten vortragen. Das Feldkircher Musikarchiv wird eine kleine Ausstellung mit Handschriften, Drucken und Bildern gestalten. Die Musikschule zeigt die ersten Ergebnisse der Transkriptionsarbeiten, die in Folge auch über das Internet verbreitet werden.

15 Alwin Hagen

Jugend und Kirchenmusik Hinaus aus den heiligen Hallen der Musikschule in die nicht minder heiligen Hallen der Kirche. Mir scheint es immer wichtig, dass wir nicht nur im eigenen Kämmerlein üben, sondern auch hinaus gehen und dort Musik machen, wo man uns braucht, wo man uns hören möchte. Gerade ich könnte seitenweise über Verknöcherungen in der Kirche jammern, aber ich sehe auch sehr viel Gutes: Wo trifft man sich sonst noch regelmäßig und singt miteinander? Für die Gottesdienste werden dauernd NEUE GEISTLICHE LIEDER geschrieben. Viele Pfarrgemeinden hören regelmäßig bedeutende, große Orgelwerke. Gottesdienst findet oft in guter Architektur statt. Fast jede Pfarre leistet sich eine wertvolle Orgel. Kurz und gut: Es passiert nach wie vor wirklich viel Kultur in der Kirche. So wie die Musikschule die Aufgabe hat, den Nachwuchs für Orchester und Blasmusiken auszubilden, ist sie auch zuständig für die Gegenwart und Zukunft der Kirchenmusik.

16 Im vergangenen Schuljahr hatte ich besonders viele und beeindruckende Erlebnisse im Einsatz von Musikschülerinnen im kirchlichen Dienst. Ich kann hier nur einzelne Beispiele erwähnen: •

Das Weihnachtsmusical "AM HIMMEL GEHT EIN FENSTER AUF" in der Pfarrkirche in Tisis.



2 Messen mit der "Firmlingsband": Mir ist aufgefallen, dass unter den heurigen Firmlingen sehr viele ausgezeichnete Musikschüler sind. Was ist näher liegend, als diese zu einer guten Band zusammenzuführen?



Die "RICHFIELDGIRLS" musizieren schon mehrere Jahre in leicht variablen Besetzungen haupsächlich in verschiedenen Kirchen. Sehr schön war der Gottesdienst mit Pfr. Gerold Reichart in der Spitalskapelle in Tisis. Eine besondere Herausforderung stellte die 40 - Jahrfeier der Stiftung JUPIDENT in Schlins dar: Ein Gottesdienst mit dem Diözesanbischof Dr. Klaus Küng und ein Festakt mit dem "Landesbischof" (Landesrat Dr. Hans Peter Bischof)



Die "Feldspatzen" durften einen Familiengottesdienst im Dom mitgestalten.



Den Abschluss machte der JUGENDCHORLEITER - LEHRGANG mit einer Messe am 3. Juli 04 in Klaus.

Die Beiträge, die kleine Ensembles, die Gesangsklassen oder die Orgelklasse lieferten, können hier gar nicht aufgezählt werden. Wenn auch die Kirchen leerer werden, es ist immer ein Publikum da - und nicht nur ein Publikum, man feiert gemeinsam. Das wird auch der Grund sein, warum man in der Kirche viel weniger nervös ist, als in Konzerten. Ich bin auf jeden Fall froh und möchte die Zusammenarbeit zwischen Musikschule und Kirche weiter pflegen und ausbauen.

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Üben Spielerischer Umgang mit dem musikalischen Material Nach Francis Schneider Wir spielen ein Stück. Wir können aber auch mit ihm spielen. Das spielerische Umgehen mit dem musikalischen Material ist ein ganz wichtiger Bestandteil des Übens. Es sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Das Wiederholen einer Stelle ist das bekannteste Vorgehen, gleichzeitig das uninteressanteste und ineffizienteste. Es bringt nichts, eine Stelle mehr als 3x unverändert zu wiederholen. Überegel:

Höchstens 5x die gleiche Stelle nacheinander und diese 5x anders!

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Wir spielen die Stelle z.B. langsam, schneller, mit Rhythmusänderung, sehr leise, staccato.... Wir tun das nicht, weil uns vielleicht „staccato“ besser gefällt, sondern um mit der Stelle vertraut zu werden. Durch die Veränderungen drehen wir sie um, schauen sie uns von verschiedenen Seiten an, zerlegen sie vorübergehend in Einzelteile oder in einzelne Schwierigkeiten. Es ist eine Übtechnik, die uns hilft, unsere Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten. Bei grosser Aufmerksamkeit nimmt das Gehirn die ihm vorgelegten Informationen bedeutend schneller und zuverlässiger auf.

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Spielend üben - übend spielen •

Laut leise: taktweise p und f abwechseln



Dynamische Varianten: leise, mittel, laut, crescendo, diminuendo



Binden trennen: verschiedene Bindebogenmuster anwenden



Rhythmische Varianten: verschiedene regelmässige Rhythmusmuster (evtl. mit Taktänderung)



Takt ändern: Betonungsverschiebung



Betonungen verschieben: Haupt- und Nebenbetonungen verschieben



Agogische Varianten: langsam, mittel, schnell, schneller werden, langsamer werden



Verdoppeln: Motive im Ablauf 2x spielen



Reduzieren: Nur Töne spielen, die genau auf der Zählzeit stehen, die andern weglassen



Vereinfachen: Verzierungen, Umspielungen und Zweistimmigkeit weglassen



Ausschneiden: jeden zweiten Takt weglassen



Rückwärts spielen: Rhythmus beibehalten



Transponieren: Passage auf verschiedenen Saiten oder in verschiedenen Tonarten spielen



Sequenzieren: Motiv auf verschiedenen Tonstufen spielen

20 •

Motiv unter die Lupe nehmen: einzelne Töne („Finger“) verändern Rhythmus bleibt



Dur moll: Melodien abwechselnd auf beide Arten spielen. (Dazu evtl. dorisch, phrygisch)



Spielen singen (pfeifen): taktweise abwechseln



Innen außen: taktweise spielen bzw. die Musik sich innerlich vorstellen (Tempo beibehalten)



Taktchaos: Takte in beliebiger Reihenfolge nahtlos aneinanderfügen (Tempo beibehalten)



Auswendig: sinnvolle Abschnitte auswendig lernen



Begleittöne einfügen: an geeigneten Stellen leere Saiten zur Melodie spielen, Basstöne, Grundtöne einfügen (Intonation!)



Auf einem Bein stehend: oder gehend oder sitzend oder auf dem Rücken liegend spielen



In der Waschküche: im Badezimmer, in der Stadtkirche Klang erleben



Unter Störung üben: bei Kinderlärm, Radiomusik, dazu Gespräch führen (Sicherheitstest!)



Mental üben: die Musik an Hand der Noten innerlich hören

21 Elterninformation zum Thema „Üben“ Sicherlich ist es Ihr Wunsch, dass Ihr Kind viel Freude am Instrument und am Musizieren hat. Sie haben sich vielleicht schon gefragt, wie Sie selbst Ihrem Kind helfen können, „bei der Sache“ zu bleiben. Möglicherweise hat es schon Ärger gegeben, weil Ihr Kind gelegentlich oder sogar öfter keine Lust zum Üben hatte. Wir, die Lehrkräfte der Musikschule, möchten Sie mit einigen grundsätzlichen, aber wichtigen Anregungen dabei unterstützen. Um einen stetigen Fortschritt sicherzustellen ist regelmässiges Üben unerlässlich. Dabei gilt ganz allgemein gilt, dass Ihr Kind: • • • • •

möglichst täglich eventuell zur selben Zeit an einem freundlichen und hellen Ort im Tagesablauf gut platziert ohne Störungen durch Geschwister oder andere Umstände üben und musizieren sollte.

22 Bitte handeln Sie diese „Regeln“ mit Ihrem Kind so aus, dass es ihren Sinn einzusehen vermag und gleichzeitig an ihrer Aufstellung beteiligt ist. Was können Sie nun selbst tun, um die Spiel- und Übelust Ihres Kindes anzuregen oder zu erhalten? Wir schlagen Ihnen Folgendes vor: • • • •

Hören Sie Ihrem Kind beim Spielen öfters zu. Loben Sie es für das, was es schon kann. Ermuntern Sie es, wenn sich Schwierigkeiten zeigen sollten. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Musik.

Bitte vermeiden Sie es jedoch, das Kind zu verbessern, zu kritisieren oder zu bestrafen. Es ist sehr von Vorteil, wenn Sie all diese für Ihr Kind unangenehmen Dinge der Lehrperson überlassen. So können Sie und Ihr Kind nämlich gänzlich unbelastet eine warme und konstruktive Atmosphäre für das Üben und Musizieren bewahren.

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Woran könnte es liegen, wenn Ihr Kind auffällig oft und über einen längeren Zeitraum hinweg keine Lust auf sein Instrument verspürt? • • • •

Spielt Ihr Kind das Instrument seiner Wahl? Hat es eine passende Lehrerin bzw. einen passenden Lehrer gefunden? Steht es in Konkurrenz zu einem Geschwister, das das gleiche Instrument spielt? Oder ist Ihrem Kind ein anderes Hobby wichtiger?

Es liegt auf der Hand, dass hier ein klärendes Gespräch zu helfen vermag. Wir, die Lehrkräfte der Musikschule, werden versuchen, Ihr Kind so gut wie möglich zu motivieren, indem wir abwechslungsreich und anregend unterrichten werden, den Humor nicht zu kurz kommen lassen, Ihr Kind möglichst bald in einem Ensemble mitspielen lassen und dazu noch viele Gelegenheiten schaffen, das Erlernte bei Auftritten vorzustellen.

24 Ursula Fend-Walser

Mit Dinosaurier, Bär, Fisch, Giraffe und Co. macht Üben Spaß! (Klavier-) Üben ist eine zeitintensive Arbeit, bei der besonders für Kinder das Ergebnis nicht sofort feststellbar ist. Um diese Arbeit sichtbar zu machen, entstand die Idee, in Anlehnung an das Lesetraining in den Volksschulen, pro geübter Einheit (bei Anfängern 15 Minuten, bei Fortgeschrittenen entsprechend länger) ein Feld einer lustigen Zeichnung anzumalen. Wer zusätzlich 10 Minuten Noten liest, darf sich mit einem weiteren Feld belohnen. So entsteht im Laufe von ca. drei Wochen ein buntes Bild, welches als zusätzlicher Anreiz im Unterrichtszimmer ausgestellt wird. Die Bilder sind nicht nur eine wunderschöne Dekoration, sondern sie fördern das Gemeinschaftsgefühl der ganzen Klasse, denn jede Schülerin und jeder Schüler stellt bald fest: „Ich bin hier nicht der einzige, der übt!“ und gemeinsam geht alles gleich viel leichter...

Name: ____________________ 20 Minuten = 1 Feld

Datum:: _______________

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Weitere „Übe-Bilder“ sind demnächst auf unserer Homepage verfügbar! www.feldkirch.at/rathaus/musikschule

26 Alfred Dünser

Ridewanczen - unser Mittelalterensemble Träume werden oft wahr. Ein lang gehegter Traum unseres geschätzten Direktors, Rudolf Hoch, ist in den letzten Jahren Realität geworden: ein Ensemble der Musikschule für mittelalterliche Musik. Das Mittelalter ist für uns sehr weit weg, und es ist spannend, wie es gerade für meine Schüler eine fast magnetische Anziehung hat, diese Zeit der Ritter und edlen Damen, der Gaukler und Minnesänger. Die Zeit vor der industriellen Revolution, eine Zeit voll Geschichten, Märchen, Lieder und Tänzen, ohne Radio und ohne Fernsehen. 800 Jahre sind viel und in dieser Zeit änderten sich der Musikgeschmack, die Instrumente und unsere Hörgewohnheiten immens. Historische Blasinstrumente haben einen Tonumfang von 9 Tönen!! Nichts im Vergleich zum Tonumfang eines großen Orchesters. Für viele Lieder, die wir heutzutage spielen und kennen, viel zu wenig. Auch der immer klingende Grundton (Bordun) ist für unser ausgeklügeltes Dur/MollSystem viel zu starr, zu eintönig.

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Auf der Suche nach geeigneter Musik fand ich bis jetzt über 100 Melodien. Daraus entwickelte sich, für mich überraschend und gar nicht geplant, ein pädagogischer Ansatz der vielseitigen Einfachheit, sowie ein elementares Feld des Zusammenspiels durch Melodiespiel mit Bordun- und rhythmischer Begleitung. Es ist faszinierend, 40 verschiedene Melodien mit nur 6 Tönen zu entdecken. Aus den Anfängen, in denen ein Dutzend SchülerInnen im Alter von 8-10 Jahren mit Begeisterung zur Eröffnung des Mittelaltermarktes aufspielten, entwickelte sich ein Ensemble, in dem auch Dudelsack, Krummhorn, Garklein Flötelein, Gemshorn und Traversflöte Eingang gefunden hat. Wir spielen Renaissancetänze im 5-stimmigen Satz genauso wie rhythmisch komplizierte Sätze aus dem Glogauer Liederbuch und haben mit Musik und Mummenschanz singend und trommelnd schon Erfahrungen als „Straßenmusiker“ auf verschiedenen Mittelaltermärkten machen dürfen. Ein Höhepunkt war sicher auch die Mitwirkung bei der „Langen Nacht der Museen“ auf der Schattenburg. Der Reiz dieser irgendwie exotischen Wurzeln hat sich von uns schon öfters aufs Publikum übertragen und wird uns sicher noch lange animieren, weiter zu suchen.

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Großartige Erfolge

beim Landeswettbewerb „Prima la Musica” 2004 Alljährlich treffen sich die besten jungen Musiker des Landes beim Landeswettbewerb „Prima la Musica“ um sich einer internationalen Jury zu stellen. Auch heuer sind Musikschüler aus allen Landesteilen nach Feldkirch gekommen und haben sich diesem musikalischen Vergleich gestellt, der diesmal für die Streichinstrumente, Klavier, Orgel, Gitarre, Harfe und Gesang als Solowettbewerb ausgeschrieben war. Die Bläser und Schlagzeuger beteiligten sich in diesem Jahr am Kammermusikwettbewerb. Mit 18 ersten, 9 zweiten und 6 dritten Preisen konnten die Schüler der Musikschule Feldkirch auch heuer ein SUPER - Ergebnis erzielen.

Herzlichen Glückwunsch

allen erfolgreichen Musikschülern und natürlich auch ihren Lehrerinnen und Lehrern

29 Erste Preise erreichten: Anna Burtscher Magdal. Doppelbauer Sarah Ellensohn* Caroline Halbeisen Dorothee Holzer Nicola Kopf Margherita Kravina Katharina Schöbi Rafaela Pfanner* Pilar Maria Pereira Eva-Maria Pfanner* Kian Soltani* Judith Tiefenthaler Corina Tiefenthaler Cäcilia Weber*

Klavier Orgel Orgel Harfe Violine Violine Violine Violine Klavier Klavier Cello Cello Violine Cello Klavier

Nora Calvo-Smith Bernhard Loss Bernhard Loss Katharina Fulterer Markus Kessler Markus Kessler Andrea Holzer-Rhomberg Markus Kessler Nora Calvo-Smith Nora Calvo-Smith Ingrid Ellensohn Ingrid Ellensohn Markus Kessler Ingrid Ellensohn Ulrike Kessler

Holzbläsertrio "ELCALU" (MS Rankweil + MS Feldkirch) Caprice Jussel Oboe(R) Rita Varch-Hidber Elisab. Listmayer Oboe (R) Rita Varch-Hidber Lukas Schmid Fagott Hans Varch Holzbläsertrio "PRO - C - DUR" Katharina Ess Helmut Flach Dino Aletovic

Flöte Oboe Fagott

Christine Jakobs Heidrun Pflüger Hans Varch

Klarinettenquintett "RICHFIELDWOODS"* MS Feldkirch + Landeskonservatorium Daniel Lässer Klar. Martin Schelling Barbara Müllner Klar.(K) Martin Schelling Stephanie Hornig Klar. Martin Schelling Julia Schlattinger Klar. Martin Schelling Markus Toma Basskl.(K) Martin Schelling

* mit ausgezeichnetem Erfolg und Nominierung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb in Wien

30 Zweite Preise: Elisabeth Breuss Luca M. Baumgartner Vera Dür Hanne-Rose Honis Bettina Müller Sophia Schlosser Joanna Samborski Gustav Wocher

Klav.Begl. Violine Violine Violine Klavier Violine Klavier Cello

Holzbläsertrio "TIBIA" Elisabeth Weiss, Oboe Susanne Hidber, Oboe Lisa Suitner, Fagott

Nora Calvo-Smith Andrea Holzer-Rhomberg Andrea Holzer-Rhomberg Andrea Holzer-Rhomberg Nora Calvo-Smith Andrea Holzer-Rhomberg Nora Calvo-Smith Ingrid Ellensohn Rita Varch Hidber Rita Varch-Hidber Hans Varch

Dritte Preise: Matthias Mitter Patricia Patsch Bettina Strasser Elisabeth Strietzel Phillip Wiederin Mirta Hirschhuber

Klavier Klavier Gitarre Violine Harfe Harfe

Susanne Winkler Nora Calvo-Smith Alwin Hagen Walter Tiefenthaler Katharina Fulterer Katharina Fulterer

Sonderpreise

Sonderpreise für herausragende Leistungen gingen an: •

Raphaela Pfanner für Performance und Komposition



Cäcilia Weber für die vorbildliche Gestaltung eines klassischen Werkes



das Klarinettenquintett "Richfieldwoods", das mit dem Sonderpreis in der Kategorie "beste Ensembleleistung" für Ihre begeisternde Interpretation eines Barockwerkes ausgezeichnet wurde.

31 Bundeswettbewerb „Prima la Musica“

Wien, 21. 27. Mai 2004 - Gold, Gold, Silber, Bronze … !

1. Preis

Kian Soltani Sarah Ellensohn

Violoncello Orgel

Ingrid Ellensohn Bernhard Loss

2. Preis

Richfieldwoods - Klarinettenquintett Klasse Martin Schelling Daniel Lässer (MS) Barbara Müllner (K) Stephanie Hornid (MS) Julia Schlattinger (MS) Markus Toma (K)

3. Preis

Eva-Maria Pfanner

Violoncello

Klasse Ingrid Ellensohn

mit sehr gutem Erfolg Cäcilia Weber Klavier

Klasse Ulrike Kessler

mit gutem Erfolg Raphaela Pfanner

Klasse Nora Calvo-Smith

Klavier

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33 Weitere Wettbewerbserfolge

Beim Landeswettbewerb „Spiel in kleinen Gruppen“ erreichte das Tenorhornquartett der Klasse Bernhard Kurzemann 85,17 von 100 Punkten in der Leistungsstufe A. Benjamin Krainer Georg Amann Joris Doorn Julia Schatzmann

Musikverein Gisingen Musikverein Nofels Stadtmusik Feldkirch Musikverein Nofels

Solistenwettbewerb in Rüthi (CH) Zwei Schülerinnen der Klasse Rita Varch-Hidber fielen durch ihre besonderen Leistungen beim Solisten- und Ensemblewettbewerb im benachbarten Rüthi (CH) auf:

1. Rang: Elisabeth Weiss

2. Rang: Susanne Hidber

34 Jungmusiker - Leistungsabzeichen des Vorarlberger Blasmusikverbandes

Wir gratulieren unseren erfolgreichen Schülern zum Erwerb des Jungmusiker-Leistungsabzeichens des Vorarlberger Blasmusikverbandes.

BRONZE Johanna Bayer

Klarinette

R. Hoch

Judith Bayer

Flügelhorn

H. Schuler

Marina Breuss

Flöte

M. Vallaster

Martina Büchel

Horn

A. Stoev

Martin Ellensohn

Saxophon

G. Schuster

Daniel Ess

Schlagzeug St. Greussing

mit sehr gutem Erfolg

Marina Falch

Flöte

Chr. Jakobs

mit sehr gutem Erfolg

Marion Klotz

Horn

A. Stoev

mit sehr gutem Erfolg

Johanna Loretz

Klarinette

M. Schelling

mit sehr gutem Erfolg

Christine Mallaun

Flöte

M. Vallaster

mit sehr gutem Erfolg

Bernadette Masal

Posaune

B. Kurzemann

mit ausgezeichnetem Erfolg

David Pohl

Posaune

B. Kurzemann

mit ausgezeichnetem Erfolg

Jennifer Scheriau

Posaune

B. Kurzemann

mit sehr gutem Erfolg

Johannes Schmid

Posaune

B. Kurzemann

mit sehr gutem Erfolg

Valentin Vigl

Schlagzeug St. Greussing

mit sehr gutem Erfolg

Patrik Wehinger

Trompete

H. Schuler

mit sehr gutem Erfolg mit ausgezeichnetem Erfolg mit sehr gutem Erfolg mit gutem Erfolg mit ausgezeichnetem Erfolg

mit ausgezeichnetem Erfolg

GOLD Thomas Büchel

Schlagzeug St. Greussing

mit ausgezeichnetem Erfolg

WALTER ANGERER Klavierbaumeister Hauptstrasse 5 6830 Götzis

TEL.: 05523 - 52257

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JAWI-Computer Klotz KG Leusbündtweg 19d A-6800 Feldkirch TEL 05522 - 37672 FAX 05522 - 37672-20 [email protected] www.jawi.at

36 „Fiedel - Max“ in Deutschland Andrea Holzer-Rhomberg wurde im April dieses Jahres eingeladen, das von ihr speziell für den Frühinstrumentalunterricht entwickelte Violin-Schulwerk „Fiedel - Max“ im Rahmen einer internationalen Fortbildungswoche für Musikschullehrer vorzustellen. Mit Andrea Holzer-Rhomberg reisten vier Kinder ihrer Streichergruppe „Fiddle Kids“ an die internationale Musikschulakademie Schloss Kapfenburg nördlich von Ulm. Dort gab es nach einer theoretischen Einführung, die simultan auch ins Englische übersetzt wurde, eine Unterrichtsdemonstration mit dem neuen Lehrwerk. Der Vortrag von Frau Holzer-Rhomberg sowie das erfrischende Geigenspiel der Kinder fand bei den Fortbildungsteilnehmern, die aus Belgien, den Niederlanden, England und Deutschland, ja sogar aus Lettland angereist waren, großen Anklang.

37 Prof. Fidel Schurig

Was soll das Theater? Wer jung ist sucht nach Werten und Zielen und prüft dabei kritisch die Ansichten und Lebensweisen anderer. Das Theater bietet dafür die ideale Plattform, denn in jeder Rolle stecken andere Vorstellungen, Motivationen und Interessen, die ausprobiert werden wollen. Wer mit Phantasie und Kreativität in andere Rollen schlüpft, geht dabei der Grundfrage aller schöpferischen Arbeit nach: „Was wäre, wenn...?“ Ausprobieren kann man das nur mit anderen. Denn in der Gruppe muss man Stellung beziehen, sich einordnen und auf die Bedürfnisse anderer Rücksicht nehmen. Das formt die eigene Persönlichkeit und die Fähigkeit, andere in ihrem Auftreten zu begreifen. Theaterspielen heißt, den Kopf, die Stimme, die Sprache und den Körper zu trainieren, mit anderen zusammenzuarbeiten, von anderen zu lernen und vor allem: gemeinsam Spass am Spiel zu haben.

38 “Theater fordert und fördert, bewegt und bereichert ... und macht Spass!“ Theaterwerkstatt Feldkirch So bunt die Theaterwelt sich zeigt, so vielfältig ist auch der Wirkkreis der Theaterwerkstatt, die mit ihren Angeboten alle Theaterinteressierten gezielt ansprechen und fördern möchte. Während eines Schuljahres werden Produktionen erarbeitet und auch aufgeführt. Dabei werden Einblicke in alle Bereiche des Theaters gewährt. Dazu gehören der Schauspielunterricht selbst, aber auch die konzeptionelle Arbeit an der Inszenierung, das Bühnenbild, das Kostüm, die Musik, die Requisiten, das Licht, u.a.. In diesem Rahmen wird aber gleichzeitig der Raum zur vollen Entfaltung der Phantasie, zur kreativen Umsetzung und zur Erprobung der individuellen Neigungen und Fähigkeiten gegeben.

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Das waren die Höhepunkte des Schuljahres 2003/2004 21. Musiziertage - Settimana musicale

Vom 1. - 5. September 2003 im Schulsportzentrum in Tschagguns. 91 Schüler der Musikschule Feldkirch und 34 Schüler der italienischen Musikschule „I Minipolifonici di Trento“ nahmen an der 21 Musizierwoche im Vorarlberger Schulsportzentrum in Tschagguns teil. Die fachliche Betreuung haben Lehrkräfte aus beiden Schulen völlig unentgeltlich (!) übernommen und dabei auf eine freie Ferienwoche verzichtet. Musikschule der Stadt Feldkirch

I Minipolifonici di Trento

• • • • •

• Barbara Bertoldi • Maestro Stefano Chicco • Kathrin Gilbert

Alfred Dünser Ingrid Ellensohn Andrea Holzer-Rh. Rudolf Hoch Markus Kessler

• • • • •

Ulrike Kessler Helmut Schuler Agnes Teglas Hans Varch Rita Varch-Hidber

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Vom frühen Morgen bis abends spät wurde musiziert, gesungen, komponiert, geprobt, gespielt... Die vielfältigen sportlichen Möglichkeiten im Schulsportzentrum wurden auch fleißig genutzt.

41 Ein kleiner Ausflug ließ uns die Umgebung von Tschagguns erkunden. Die Woche endete mit einem begeisternden Abschlusskonzert in der vollbesetzten Turnhalle des Hauses. Dabei gelangten auch drei Werke zur Ur-Aufführung, die im Kompostionsworkshop (Alfred Dünser) entstanden sind. Das Vorarlberger Schulsportzentrum erwies sich, Dank des vorbildlichen Engagements von Heimleiter Elmar Egg und seines Teams wiederum als idealer Standort für unsere Musiziertage.

Lange Nacht der Museen, 20.9. In die Gründungszeit der Stadt Feldkirch zurückversetzt fühlten sich die Besucher der „Langen Nacht der Museen“ auf der Schattenburg. Alfred Dünser und sein Ensemble für Alte Musik, die „Ridewanczen“ brachten mittelalterliche Musik auf historischen Instrumenten zu Gehör. Prof. Fidel Schurig und die Mitglieder seiner Theaterwerkstatt boten gar Schauriges, bisweilen Deftiges aus alter Zeit sehr zum Gaudium der zahlreichen Zuseher.

42 Preisträgerkonzert in Lustenau, 1.10. Das 4. Abo-Konzert der Marktgemeinde Lustenau wurde von Preisträgern des Österreichischen Jugendmusikwettbewerbes „Prima la Musica“ gestaltet. Das Klaviertrio „KLAVICE“ mit Theresa Pfanner, Violine, Eva-Maria Pfanner, Cello und Pilar Maria Pereira, Klavier sowie die Oboistin Elisabeth Weiss waren als einzige Vertreter aus Vorarlbergs Musikschulen eingeladen bei diesem Konzert mitzuwirken. Dies bedeutete eine große Auszeichnung für unsere erfolgreichen Schülerinnen. ‘’Heimatherbst’’ im ORF-Landesstudio Dornbirn, 22.11. Das Vorarlberger VolksLiedWerk präsentierte am Samstag, den 22. November 2003 gemeinsam mit dem ORF Landesstudio Vorarlberg ein zweistündiges Podium für junge VolksmusikantInnen und SängerInnen. Natürlich folgten auch die jungen Volksmusikanten aus den Klassen Harald Mülleder und German Burtscher der Einladung des Vorarlberger Volksliedwerks und dessen Präsidentin Anita Frühwirth.

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„Am Himmel geht ein Fenster auf“, 14.12. + 21.12. Am 3. Adventsonntag fand die Premiere des Weihnachtsmusicals „Am Himmel geht ein Fenster auf“ in der Pfarrkirche Tisis statt. Alwin Hagen (Gesamtleitung) und Brigitte Walk (Regie) führten die fast 100 Mitwirkenden zu einem großartigen Erfolg. An der Aufführung wirkten die beiden Kinderchöre „Vocalino“ (Ltg. Marcela Sigur-Matic) und „Feldspatzen“ (Ltg. Alwin Hagen), das Orchester „Streicherflöhe“ (Ltg. Ingrid Ellensohn), Ballettgruppen der Klasse Verena Russo-Haftel, ein Kammermusikensemble der Klasse Hans Varch und ein Saxophontrio der Klasse Gunar Schuster mit. Die Gesangssolisten aus den Klassen Renate Ess und Verena Wiederin wurden von einer einfühlsam musizierenden Band Michael Ess (Keyboard), Markus Ess (E-Bass) und Thomas Büchel (Drums) - begleitet.

44 Besonders zu begeistern wussten die Trägerinnen der Hauptrollen Maria (Theresa Pfanner), Josef (Johanna Morscher), Kaiser Augustus (Anna Verena Allgäuer), die drei Banker (Patricia Mathei, Roshini Scheidbach, Ramona Unterrainer) und König Herodes (Melanie Künz), die ihre Aufgaben musikalisch und schauspielerisch großartig meisterten. Dass die drei Banker und König Herodes im Schlussteil noch einmal als Landstreicher zu bewundern waren, entbehrte nicht einer gewissen Pikanterie. Am Ende der begeistert aufgenommen Premiere zwang langanhaltender Beifall die Solisten immer wieder zurück auf die Bühne. Ein ähnlich großer Erfolg wurde schließlich auch die Familienaufführung am 21. Dezember.

Kinder-Weihnachtskonzert, 20.12. Das letzte vorweihnachtliche Wochenende nutzte eine ansehnliche Zahl von Musikschülern zu einer „Generalprobe“ für die festliche Hausmusik zum Weihnachtsabend. Feierliche Bläserklänge, quirlige Weihnachtsmädchen, zarte Flötentöne, auch festliche Klaviermusik sowohl klassisch wie modern - durfte natürlich nicht fehlen, dazu noch ein sonores Posaunenduo, insgesamt eine stimmungsvolle und abwechslungsreiche Musizierstunde.

45 Besondere Höhepunkte waren sicher-lich die Uraufführung der „Hirtenmusik“ von Alfred Dünser, mit Blockflöten, Traversflöten, Glockenspiel und Dudelsack sowie die beiden Tänze aus Tschaikowskys „Nussknackerballett“.

Chopin-Abend, 23.1.2004 Die Fachgruppe Klavier hat diesmal ein überaus anspruchsvolles Thema für das Mittelstufenkonzert gewählt: Musik von Frédéric Chopin. Sich an dieses „pianistische Monument“ heranzuwagen brauchte Mut und Einfühlungsvermögen. Wenn auch die meisten Werke dieses Giganten für Musikschüler unerreichbar sind, so wurde mit diesem behutsam vorbereiteten Programm doch die Türe in Chopins Klangwelt aufgestossen. Die jungen Musikerinnen und Musiker bewältigten ihre Aufgaben mit Bravour!

46 Kinder-Faschingskonzert, 31.1. Am Samstag, den 31. Jänner 2004 trieb es die Musikschule wiedereinmal bunt! Eine Heerschar Mäschgerle drängte in den großen Saal der Musikschule, der einmal mehr den Ansturm kaum fassen konnte. Die Fiddle Kids im „Matrosen-Look“ begeisterten mit ihrem Seemannssong, Pippi Langstrumpf kam mit ihren Schwestern, eine junge Kuh spielte „Love me tender“ und die Geschwister Klien stimmten mit ihrem entzückenden Musikstück auf den festlichen Auftritt der Ballettgruppe ein. Los Bratschos luden mit ihrem Tango zum Tanz, danach kam es zu einem kurzen Stierkampf, den aber der Torero „el numéro uno“ für sich entscheiden konnte. Raphaela Pfanner blies soweit das auf dem Klavier überhaupt möglich ist - den beiden ganz gehörig den Marsch. Ein Raunen ging durchs Publikum als die vornehmen Damen vom Hofe Friedrichs des Großen die Bühne betraten, um eine Triosonate vorzutragen ganz stilecht, sogar in historische Gewändern gekleidet. Große Begeisterung lösten auch die beinahe 30 „Celtic Fiddlers“ mit ihrem rasant vorgetragenen Musikstück aus. Den Abschluß des Programms besorgte die Ballettgruppe III mit dem Glenn-Miller-Song „Little brown Jug“ ganz in Broadway Manier.

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„Prima la Musica“-Matinee, 29.2. Im festlich geschmückten Saal der Kulturbühne AMBACH in Götzis konnten den vielen Preisträgern des heurigen Landeswettbewerbes ihre Auszeichnungen und Preise übergeben werden. Dabei räumte die Musikschule der Stadt Feldkirch mit 16 ersten, 9 zweiten und 6 dritten Preisen ganz ordentlich ab. Auch bei der musikalischen Umrahmung kamen mit KIAN SOLTANI, Cello (Klasse Ingrid Ellensohn) und dem Klarinettenquintett RICHFIELDWOODS Schüler der Musikschule zum Zuge. Neben dem großartigen Abschneiden der Musikschüler bei diesem Wettbewerb war auch die Zuerkennung von drei Sonderpreisen besonders erfreulich: •

Raphaela Pfanner, Klavier, Klasse Nora Calvo-Smith „Beste Performance ihrer Alterstufe“



Cäcilie Weber, Klavier, Klasse Ulrike Kessler „Beste Interpretation eines klassischen Werkes“



Klarinetten-Quintett „Richfieldwoods“, Kl. Martin Schelling „Beste Ensembleleistung Barockinterpretation“

48 ‘’Wo die wilden Kerle wohnen’’, 6., 7., 13., 20. März Max hat nur Unfug im Kopf. Die Mutter schimpft ihn einen „wilden Kerl“. Da macht er sich auf den Weg zu den „wilden Kerlen“, die wirklich wild und furchterregend sind. Die wilden Kerle machen den Wildesten, nämlich Max, zu ihrem König....

Ausgehend von dem bekannten Kinderbuchklassiker, den Maurice Sendak geschrieben hat, entstand in Teamarbeit eine musikalische Geschichte für Kinder. Der bekannte Feldkircher Komponist Wolfram Schurig schrieb eine spannende und einfühlsame Musik und fügte drei Melodien der 10-jährige Michaela Zöchner ein, die diese in der Kinder-Komponierwerkstatt der Musikschule (Alfred Dünser) erfand. Alfred Dünser war für das Arrangement verantwortlich, übernahm die Einstudierung der Bühnenmusik und leitete auch die Aufführungen. Die „Feldspatzen“, ein Kinderchor der Musikschule, wurden von Alwin Hagen auf diesen großen Auftritt vorbereitet. Die Liedertexte stammen von Friederike Graf, die das Werk schließlich mit den Kindern ihrer Klasse für Musikalische Früherziehung auf die Bühne brachte. Die Premiere im ausverkauften Theater am Saumarkt wurde begeistert aufgenommen. Das gesamte Projekt entstand übrigens durch Kooperation von Musikschule und Theater am Saumarkt.

49 14. Musikschulfrühling - ‘’Akkordeon virtuos’’, 6.3. German Burtscher (Feldkirch) und Peter van der Heyde (Amtzell, D) luden zu einem vergnüglichen musikalischen Rundgang durch Klassik, Tango und Folklore. Mit dem Adagio von Tommaso Albinoni in orchestralem Klanggewand wurde schon von Beginn an klar, dass heute alle Register gezogen würden. Und so war es denn auch. Bachs Violinkonzert in a-Moll erstrahlte in barockem Glanz und Haydns Serenade brachte zarte Töne. In Josef Hellmesbergers Teufelstanz gings wahrhaft teuflisch zu während Gades berühmter Tango „Jalousie“ und das Stück „In mir klingt ein Lied“ nach einem Thema Chopins Nostalgie aufkommen ließ. Der erste Programmteil schloß mit einem rasanten Balkantanz. Im zweiten Programmteil waren der „Tango pour Claude“ des französischen Jazzpianisten R. Galliano und das zarte Tongemälde aus der Feder A. Piazzollas „Oblivion“ zu hören. In den Titeln „Valse Musette“, „Espana Cani“ und „Bonjour Madame“ wurde der Programmtitel „Akkordeon virtuos“ in übersprudelnden Tonkaskaden und in atemberaubendem Tempo erscheinenden Melodiefiguren sicht- und hörbar. Nicht fehlen durfte natürlich die wohl bekannteste Tangomelodie „La Cumpasita“, mit der das Programm endete. Die beiden Musiker wurden erst nach mehreren Zugaben entlassen, wobei der Vortrag mit einem Mini-Mini-Akkordeon besonders akklamiert wurde. 3. Kinderkonzert, 13.3. Am vergangenen Samstag drohte der große Saal der Musikschule wieder einmal aus allen Nähten zu platzen und konnte die große Zahl der Konzertbesucher kaum fassen, die gekommen war um „Kinder für Kinder“ musizieren zu hören. Alfred Dünser führte, wie gewohnt, einfühlsam und kindgemäß durch das abwechslungsreiche Programm. Es gab viel zu sehen und zu hören, angefangen von den Ballettküken, über Beiträge mit Block- und Querflöten bis zu Horn und Tenorhorntrio, sogar ein Fagottino war zu bestaunen. Das Klavier war als Solo- und Duoinstrument vertreten, wobei sich die beiden Pianistinnen Clara und Coretta mit einer artistischen Einlage (Radwende) für den Beifall bedankten.

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Pasticcio Streichquartett

51 14. MS-Frühling - ‘’Saitenweise’’ Musik und Dichtung, 13.3. Das zweite Konzert des Musikschulfrühlings wurde vom Pasticcio Streichquartett gestaltet: Martina Tauber - 1. Violine, Elisabeth Sykora - 2. Violine Herlinde Tiefenthaler - Viola, Ariane Biebl - Violoncello Die vier engagiert musizierenden Damen erfreuten die erfreulich große Zuhörerschar mit musikalisch und technisch niveauvollen Interpretationen der Werke von Schubert, Mendelssohn und Dvorak. Die verbalen Brücken waren Prof. Fidel Schurig, dem Feldkircher „Theater-Urgestein“ anvertraut. Hauskonzert der erwachsenen MusikschülerInnen, 26.3. Unter den derzeit 1414 Schülern der Musikschule befinden sich auch 189 Erwachsene zwischen 19 bis 82 Jahren. Es ist schon zur Tradition geworden, dass sich unsere erwachsenen Musikschüler im Rahmen eines Hauskonzertes vorstellen. Der Schwerpunkt des diesjährigen Programms lag eindeutig bei unseren Sängerinnen und Sängern, aber auch mehrere kammermusikalische Beiträge mit Flöten, Mandolinen und Gitarren bereicherten die musikalische Gestaltung des Abends. Die zahlreich erschienenen Zuhörer bedankten sich mit tosendem Applaus und „mehreren Vorhängen“ für die durchwegs gelungenen Vorträge, wobei das Ensemble „Pasticcio“ mit seinem begeisternden Vortrag des Streichquartettes F-Dur („Das Amerikanische“) von A. Dvorak besonderes erwähnt werden muss. 14. MS-Frühling - Jazz! .... von mainstream bis latin & funky, 28.3. Vier engagierte Musiklehrer der Region haben sich unter dem Titel „skirthunters“ zu einem Jazzensemble der besonderen Art zusammengefunden. Beim Konzert im großen Saal der Musikschule begeisterten sie ihr Publikum mit einer fein abgestimmten und fulminant vorgetragenen Programmmischung von Titeln des maimstream bis latin & funky.

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14. MS-Frühling - Musik für Bläser und Schlagzeug, 3.4. Das Jugendbläserensemble BRASSISSIMUS (Leitung Helmut Schuler) und das Lehrerensemble MONTFORT gestalteten gemeinsam das Abschlusskonzert des 14. Musikschulfrühlings und boten einen Programmbogen, der vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart reichte. Es bereitete großes Vergnügen, den Vorträgen beider Ensembles zu lauschen, die sich auf diesen Auftritt besonders intensiv vorbereitet hatten, da dieses Konzert auch eine Aufbaustufe für die kurz bevorstehende Amerika-Tournee darstellte. Songwriting-Workshop mit „Marque“, 23.4. Der internationale Popkünstler „Marque“, der übrigens aus Feldkirch stammt und sich sehr erfolgreich in dieser Szene bewegt, stellte sich den jungen Nachwuchskünstlern aus der Musikschule zur Verfügung um sie in die hohe Kunst des Liederschreibens einzuführen.

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„Marque’s - Guidelines“ • Du musst eine „Message“ haben! • Deine Botschaft muss „echt“, stimmig und glaubwürdig sein! • Die Botschaft muss nicht nur im Kopf sondern auch im Herzen ankommen also fühlbar sein! Instrumenteninformation, 1. 5. Am traditionellen Musikschultag stellte die Musikschule diesmal die Früherziehungs- und Grundausbildungsangebote vor: • • • • • •

Eltern-Kind-Musik-Spielgruppe Musikgarten Musikalische Früherziehung Musikalische Grundausbildung Kinderchor Ballett

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Im Anschluß an die begeisternd vorgetragene Präsentation hatten alle Musikinteressierten Gelegenheit, alle Musikinstrumente, die an der Musikschule erlernt werden können, nach Herzenslust auszuprobieren und sich von den Lehrkräften beraten zu lassen.

55 Muttertagskonzert, 8.5. Wie der Mensch zum Tanzen kam Riesige Begeisterung löste das Muttertagskonzert der Musikschule aus. 200 Kinder zeigten eine perfekt inszenierte Bühnenshow mit Tänzen und Tanzmusik aus 3 Jahrtausenden. Eine zusätzlich eingespielte und genau auf die Beiträge abgestimmte Bilderfolge auf der Großleinwand bereicherte die musikalischen Eindrücke. Das Programm wurde von den Ballettklassen und zahlreichen Kammermusikund Orchesterformationen der Musikschule gestaltet: Ballettklassen Verena Russo-Haftel und Eldina Walser Bisio, Schlagzeugensemble, Blockflötenspielkreis, Kammermusik für Gitarren und Flöten, Harfenduo, Saitenspielgruppe, Klavier zu vier Händen und Klaviertrio, Kammermusik für Cembalo, Flöte und Cello, Ridewanczen - Ensemble für Alte Musik auf Originalinstrumenten, Schulorchester der VS Gisingen-Oberau, Trompetinos, Los Bratschos, Fiddle Kids, Cello Pur (22 Violoncelli) und Guni’s Workshop Band!

56 Konzertreise ins Zürcher Oberland, 23.5. Zu Gast bei der Musikschule Uster-Greifensee (CH) Auf Einladung der Musikschule Uster-Greifensee gestalteten Schüler der Klassen Rita Varch-Hidber, Oboe und Hans Varch, Fagott eine Matinee, in deren Zentrum Musik für Doppelrohrblattinstrumente stand. Oboe, Oboe dAmore, Englischhorn und Fagott waren sowohl solistisch wie auch kammermusikalisch in Trios sowie Sextett zu hören. Besondere Glanzlichter im Programm waren die gemeinsamen Auftritte der Solisten mit dem Kammerorchester der Musikschule.

57 Bundeswettbewerb „Prima la Musica“ in Wien, 21.27.5. - Gold, Gold, Silber, Bronze … ! Schülerinnen und Schüler der Musikschule Feldkirch konnten beim Bundeswettbewerb, bei dem aus den Landessiegern die besten Nachwuchsmusiker bundesweit gekürt erden, hervorragend platzieren. Mit zwei 1. Preisen, dazu je ein zweiter und ein dritter Preis, sowie zwei weitere ausgezeichnete Bewertungen auf Rang 4 und 5 konnte sich die Musikschule Feldkirch im Ranking der Vorarlberger Musikschulen an die Spitze setzen. „Kinder komponieren“, 2.6. Musik zu einem Märchen Das Kulturreferat der Stadt Feldkirch lud alle Schulkinder ein, Bilder zum Thema des diesjährigen Feldkirch - Festivals "Märchen und Mythen“ zu malen. Die Musikschule lieferte ihr "Gemälde" in Klängen, die Kinder selbst erfanden. In einer eindrucksvollen Vernissage wurden dann alle Gemälde - natürlich auch das Klangbild der Musikschule - im Konservatorium vorgestellt. Benno Dünser, Caprice Jussel, Patricia Patsch und Michaela Zöchner schrieben die Musik zu „Yara“ einem Märchen aus Brasilien.

58 Glanzvolles Schlusskonzert der Musikschule, 19.6. Die Musikschule der Stadt Feldkirch konnte ihre Leistungsfähigkeit beim Schlusskonzert eindrucksvoll unter Beweis stellen. Dass Feldkirch zu einer Streicherhochburg gewachsen ist, zeigten bereits die jungen Streicherflöhe mit ihrem erfrischenden Musizieren. Die über die Grenzen Vorarlbergs hinaus bekannten und geschätzten Ministrings trugen die Sinfonie Nr. 10 von F. Mendelssohn-B. in schon professioneller Weise vor und ernteten mit ihrem technisch und musikalischen hoch stehenden Vortrag begeisterten Applaus. Erfrischend war auch die österreichische Erstaufführung des Pop Concertos von D. Hellbach mit der begabten Pianistin Bettina Müller. Irmgard Kügler begeisterte mit ihrem Vortrag einer Händel-Arie wie auch Stefan Rederer, der die Suite Für Flöte und Jazztrio vortrug. Das Schlusskonzert bot dem Musikschuldirektor Rudolf Hoch auch Gelegenheit die erfolgreichen Teilnehmer am Bundeswettbewerb vorzustellen: Raphaela Pfanner und Cäcilia Weber, Klavier, das Richfield-Klarinettenquintett und die beiden jungen Cellisten EvaMaria Pfanner und Kian Soltani.

59 Alle Genannten stellten sich auch musikalisch vor und ernteten tosenden Applaus mit ihren Vorträgen. Den Abschluss des glanzvollen Schlusskonzertes besorgten die beiden Flötistinnen Katharina Ess und Catherina Gärtner, die das Konzert für zwei Flöten von D. Cimarosa vortrugen und dabei vom Stadtorchester Feldkirch begleitet wurden, das unter der Leitung von Christine Jakobs musizierte.

60 Jazz- und Popularmusik, 20.6. Eine wichtige Aufgabe der Musikerziehung ist es auch, auf die schier unglaubliche Vielfalt stilistischer Ausdrucksmöglichkeiten der Musik aufmerksam zu machen und diese auch zu erproben. Die Popularmusik nimmt im Leben unserer Schüler einen wesentlichen Platz ein, so ist es auch nicht verwunderlich, dass diese schon längst den Eingang in den Musikunterricht gefunden hat und oftmals auch eine nicht zu unterschätzende Motivationshilfe darstellt. In einer Vielzahl von Konzertprogrammen scheinen daher immer wieder Titel dieser Art auf - ein Konzert im Jahreskreis ist allerding ausschließlich der Popularmusik vorbehalten.

Blue Lake international Exchange Programm Seit vielen Jahren pflegt die Musikschule internationale Kontakte. Auch über den „großen Teich“ hinweg gab es schon mehrfach gegenseitigen Besuch. Der Kontakt mit Blue Lake lag seit einigen Jahren im Dornröschenschlaf. Es ist dem Engagement von Helmut Schuler zu danken, dass diese wertvolle Verbindung wieder aufgefrischt werden konnte.

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Diese Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, künstlerische Betätigung im weitesten Sinne zu fördern und als Möglichkeit der grenzüberschreitenden, völkerverbindenden Begegnung zu nutzen. Dies wird über Austauschkonzerte erreicht. Amerikanische Jugenorchester besuchen Europa und im Gegenzug erhalten junge europäische Musiker die Möglichkeit in den USA zu konzertieren. „Blue Lake International“ unterhält nördlich von Chicago ein riesiges Kulturcamp mit mehreren Gebäuden, in denen Proberäume, Konzertsäle, Kunstwerkstätten, Balletträume u.a.m. untergebracht sind. Sogar eine eigene Rundfunkstation wird betrieben. Southern Winds Symphonic Band - USA, 21.6. Am 21. Juni gab das amerikanische Jugendblasorchester ein vielumjubeltes und großartiges Konzert in Feldkirch

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Unsere amerikanischen Gäste ließen es sich nicht nehmen, dem Bürgermeister unserer Stadt, Wilfried Berchtold ein Ständchen zu dessen 50. Geburtstag zu spielen. Serenade auf St. Corneli, 3.7. Mit der Serenade schließt traditionell der reichhaltige Veranstaltungskalender der Musikschule. Dabei bietet der wunderschöne Kirchenraum einen stimmungsvollen Rahmen für dieses Kammermusikkonzert, das schon längst als Geheimtip für die Freunde der Musikschule gilt.

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64 Helmut Schuler

Konzertreise durch Michigan - USA Erste Kontakte mit dem BLUE LAKE FINE ARTS CAMP Mit den Organisatoren vom BLFAC EXCHANGE PROGRAM, deren Ziel es ist, amerikanische Musikgruppen nach Europa zu bringen und im Austausch dazu europäischen Ensembles die Möglichkeit einer Konzertreise durch den amerikanischen Bundesstaat MICHIGAN eröffnen, stand uns ein hervorragender Partner zur Seite. So konnten wir nach fast zweijähriger Vorbereitung im Juni 2004 das symphonische Blasorchester SOUTHERN WINDS aus BLUE LAKE in Feldkirch und Thüringen begrüßen. Während ihres dreitätigen Aufenthaltes in Vorarlberg gestaltete dieses 65 MitgliederInnen zählende Orchester gemeinsam mit BRASSISSIMUS und dem ENSEMBLE MONTFORT zwei Konzerte im Ländle. An dieser Stelle ist vor allem den Gastfamilien, die die jungen MusikerInnen aus den USA während dieser Tage in ihren Familien betreuten, herzlich zu danken. Durch den Besuch von SOUTHERN WINDS erhielten BRASSISSIMUS und das ENSEMBLE MONTFORT die Gelegenheit eines Gegenbesuches in Form einer 14-tägigen Konzertreise durch Michigan. Zwei Jahre Vorbereitung Nach dem der Entschluss der Konzertreise gefasst war, folgte eine zweijährige Vorbereitungsphase, in der zahlreiche Proben und Auftritte durchgeführt wurden. Jede noch so kleine Gage wurde für diese Konzertreise auf die hohe Kante gelegt, um auch der großen finanziellen Herausforderung, die eine solche Reise mit sich bringt, gewachsen zu sein. Einige wichtige Auftritte sollen hier angeführt werden: • Konzert im Park der Villa Falkenhorst 2003 • Einweihungsfeierlichkeiten des Kraftwerkes Feldkirch 2003 • Essa und Tschässa in Thüringen 2003 • Feldkircher Adventsingen 2003 • Weihnachtsfeier der Stadt Feldkirch 2003 • Weihnachtsfeier im Krankenhaus Maria Ebene 2003 • Eröffnung des Zubaus der ARA Nüziders 2004

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Messgestaltung und Konzert im Pfarrsaal Bürs 2004 Preisverleihung im Krankenhaus Feldkirch 2004 Messgestaltung zu Christi Himmelfahrt in Altstätten, CH 2004 Preisverleihung auf dem Rothorn (ca. 3000 m), CH 2004 Instrumentenpräsentation in Haag, CH 2004 Schulkonzert für Schüler der Musikhauptschule Thüringen 2004 Abschiedskonzert im Park der Villa Falkenhorst am 18. Juli 2004

Mit Beginn des Schuljahres 2003/2004 wurde die heiße Phase der Vorbereitung eingeläutet. Bis 10. November 2003 mussten alle Unterlagen über Reisetermin, Reisedauer, Gruppengröße, Ensemblebesetzung, Konzertprogramme, Auftrittsorte, Buchungsbestätigungen, Flugnummern, persönliche Informationen über die ReiseteilnehmerInnen und vieles mehr vollständig an Sandy Sheroky vom BLUE LAKE FINE ARTS EXCHANGE PROGRAM übermittelt werden. Ab dieser Zeit konnte auch eine finanzielle Planung erfolgen, da wir nun eine ungefähre Vorstellung aller Ausgaben, die auf uns zukommen sollten, erhielten und die letztendlich an die € 30.000,00 ausmachten.

66 Neben den Selbstbehalten jedes einzelnen Reiseteilnehmers (€ 700,00/Jugendlicher und € 950,00/Erwachsener) und die finanziellen „Ersparnisse“ der beiden Ensembles (Brassissimus & Ensemble Montfort) haben uns in dankenswerter Weise die Stadt Feldkirch, die Musikschule Feldkirch, die Musikhauptschule Thüringen und die Raiffeisenbank Walgau-Großwalsertal mit namhaften Beträgen, bei der Finanzierung unterstützt. Teilnehmer der Konzertreise - Brassissimus Trompete:

Saxophon: Bariton: Kontrabass: Schlagzeug:

Magdalena Burtscher (MSF), Raphael Elsener (MHS), Thomas Freistätter (MSF), Michael Gau (MSF), Alberto Kravina (MSF), Claudia Marschnig (MHS/MSF), Michael Schallert (MHS), Elias Selb (MSF) Nadja Reimann (MHS), Anna Schuler (MSF), Thomas Stüttler (MHS) Elisabeth Haid (MSF), Martin Kegele (MHS), Johanna Morscher (MSF), Johannes Schreiber (MSF) Markus Ess (MSF) Christof Bitschi (MHS)

Musikal. Leitung: Helmut Schuler (MSF/MHS) Aufsicht: Harald Hronek & Jürgen Stüttler

Brassissimus, Ensemble Montfort, Hostfamilies, Chairman Mort & Bernadine Stein

67 Ensemble Montfort Trompete: Helmut Schuler & Patrik Haumer Waldhorn: Urs Länzlinger Posaune: Edy Hehli Tuba: Patrick Ruppanner Schlagzeug: Franz Münsch Auf nach Amerika Am Abend vor Reisebeginn verabschiedeten sich die beiden Ensembles mit einem abwechslungs-reichen und unterhaltsamen Konzert im Park der Villa Falkenhorst in Thüringen. Es war ein gelungener Konzertabend, an dem sich das zahlreich erschienene Publikum von den musikalischen Beiträgen beeindruckt zeigte. Wenige Stunden nächtlicher Ruhe waren uns noch gegönnt, bevor wir vom Reiseunternehmen Loacker Tours um 4.00 Uhr früh zum Flughafen München gebracht wurden. Nach einem 10-stün-digen Flug landeten wir sicher in Atlanta. Durch die neuen Einreisebestimmungen zogen sich die Zoll- und Einreiseformalitäten so in die Länge, dass wir unseren gebuchten Anschlussflug nach Chicago nicht mehr erreichten und auf einen späteren Flug umgebucht werden mussten. Nach un-serer verspäteten Ankunft in Chicago reisten wir mit dem bereits seit

Am Detroit River

Am kommenden Abend lernten wir endlich unsere Gastfamilien kennen, die uns nach dem ersten erfolgreichen Konzert in der Orchard Hill Church sehr gastfreundlich in ihre Häuser aufnahmen. Während der ganzen Reise durch MICHIGAN durften wir diese herzliche und offene Gastfreundschaft erfahren, die uns zahlreiche vergnügliche Stunden und Erlebnisse bescherte. Um nicht den Rahmen dieses Berichtes zu sprengen, sei hier ein Auszug aus einem Pressebericht angeführt, der unsere Reise in treffenden Worten umreisst.

Welcome Brassissimus - Sugar Springs

Stunden wartenden Autobus von HOLIDAY COACH nach Grand Rapids, das wir um 3.30 Uhr erreichten. Inzwischen hatten sich unsere Gastfamilien, die uns gegen 22.00 Uhr erwartet hatten, schlafen gelegt. Einzig allein Jim Fissel, unser Chairman, war noch munter und führte uns in „seine“ Orchard Hill Church, wo wir uns zwischen Gebetsbüchern, Kirchenbänken, Sofas und den zahlreichen Gepäckstücken einen Schlafplatz für die erste Nacht in Amerika suchten.

Chicago - Down Town

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Orchard Hill Church

Presseberichte in den VN (Auszug): Musik-Botschafter in den USA „Brassissimus“ und „Ensemble Montfort“ in Michigan Feldkirch/Thüringen (amp) Quer durch den US-Bundesstaat Michigan ging die 12 tätige Konzerttournee des Jugendensembles „Brassissimus“ und des Instrumentallehrer Ensembles „Montfort“ In insgesamt sechs Konzerten fungierten die beiden Ensembles unter der musikalischen Leitung von Helmut Schuler als musikalische Botschafter Österreichs. Internationales Niveau Die Einladung zu dieser Konzerttournee kam von der bekannten amerikanischen „Musiker-schmiede“, dem „Blue Lake Fine Art-Camp“. Neben den beiden Vorarlberger Ensembles waren in diesem Jahr auch eine Tanzgruppe aus Belgien, ein Blasorchester aus Münster in Deutschland, ein Kinderchor aus Japan (…) zu Gastkonzerten eingeladen. (…) Die Konzerte in den renommierten Touristenzentren wie Grand Rapids, Livonia, Gladwin oder Boyne City, dem Treffpunkt der amerikanischen Hautevolee, waren bestens besucht.

70 „Let’s go on“-Chöre Helmut Schuler hatte die Programme für die einzelnen Auftrittsorte in Kirchen, Konzertsäle und Open Airs entsprechend variabel zusammengestellt. Mit einer Bearbeitung von Ferdinand Andergassen Klavierwerk „Kleine Tanzsuite“ kam auch der Feldkircher Komponist zu „Amerika-Ehren“. Folkloreblöcke Auf die Folkloreblöcke mit österreichischen Volksliedern und Volkstänzen, der Tritsch-Tratsch Polka, dem 47er Regimentsmarsch und dem Schönfeldmarsch gab es jeweils Standing Ovations und „Let’s go on“Chöre.

Blue Lake Fine Arts Camp

Unsere erfolgreichen Konzerte in MICHIGAN 1. Konzert: Orchard Hill Church, Grand Rapids 2. Konzert: Blue Lake Fine Arts Camp 3. Konzert: „MUSIC UNDER STARS“, Livonia 4. Konzert: Motherhouse of Felician Sisters, Livonia – ENSEMBLE MONTFORT 5. Konzert: Sugar Springs (Gladwin) 6. Konzert: Boyne City

71

„Music under Stars“ - Livonia

Sugar Springs

72

Boyne City

Sugar Springs

73

„The Saline Fiddlers“

Rahmenprogramm Neben den Konzertereignissen wartete auf die Musikanten auch ein interessantes Besichtigungs- und Unterhaltungsprogramm, von der Kanufahrt bis zum Chicago-Stadtbummel, Jazz-Brunch- und MusicalBesuch. (…) Was sonst geschah noch Neben unseren erfolgreichen Konzerten hatten wir natürlich genügend Zeit, Land und Leute kennenzulernen und dabei die amerikanische Lebensart zu erfahren. Ein kleines „Danke schön“ Abschließend möchte ich es nicht versäumen, allen TeilnehmerInnen, die am großartigen Erfolg dieser Konzertreise beteiligt waren, für diese zwei gemeinsam erlebten Wochen, die uns bestimmt lange in Erinnerung bleiben werden, danken.

74

Einen besonderen Dank gebührt unseren Gastfamilien, den Chairmen und Sandy Sheroky vom BLFAC International Exchange Program, die zum Erfolg dieser Reise wesentlich beigetragen haben.

Unsere Chairmen

Jim Fissell, Grand Rapids Bill Cameron, Livonia Mort and Bernadine Stein, Sugar Springs Scott McKenzie, Boyne City Dass eine solche Reise nicht jedes Jahr stattfinden kann, ist verständlich, aber die inzwischen, aufgrund unseres Erfolges, vom BLFAC ausgesprochene erneute Einladung, werden wir eines Tages ganz bestimmt annehmen.

75 „Veranstaltungen 2003/2004“ 1.- 5.9. FR

5.9. 19.oo

VSZ Tschagguns

Abschlusskonzert der 21. Musiziertage

VSZ Tschagguns

Musiklehrertage

Am Bach, Götzis

DO

11.9.

MO

15.9. 14.oo

Eröffnungskonferenz

SA

20.9. 19.30

Lange Nacht der Museen

DO

25.9.

MI

1.10. 20.oo

Konzert der Preisträger „Prima la Musica“

SO

5.10. 18.oo

TANGO-Práctica

SA

FB

21. MUSIZIERTAGE

8.3o

FBL

12.10. 10.3o M U

Musikschule Schattenburg

1. Sitzung der Fachbereichsleiter

Musikschule Reichshofsaal Lustenau Musikschule

Eröffnungsfeier Einweihung Kraftwerk Hochwuhr

Feldkirch

Ensemble Brassissimus Klasse Helmut Schuler SO

19.10. 18.oo

TANGO-Práctica

MI

22.10. 19.3o

LEHREREMPFANG

FR

31.10. 19.o7 M U

Musikalische Gestaltung des Jugendgebetes

Musikschule Krankenpflegeschule St. Arbogast

„7 nach 7“ Richfield-Girls Kl. A. Hagen MI

5.11. 19.3o M U

Arztgespräch Ensemble Kl. A. Holzer-Rhomberg

FR

7.11. 17.oo M U

Gedenkfeier Mandolinengruppe Kl. R.Hagen

SA

8.11. 16.oo

Hans Varch und Rita Varch-Hidber, Fagott

SO DI

KA

9.11. 18.oo 11.11. 20.oo

FBL

15.-16.11. SA

22.11. 18.oo

Krankenhaus Haus Schillerstraße

Oboe - Kammermusik

Musikschule

TANGO-Práctica

Musikschule

2. Sitzung der Fachbereichsleiter

Musikschule

TANGO-ARGENTINO WORKSHOP

Musikschule

Heimatherbst Volksmusikgruppe H. Mülleder

ORF Dornbirn

und German Burtscher, Akkordeon SA

22.11. 18.oo M U

Firmaufbruchsfest „Church-Band“ Alwin Hagen

DI

25.11. 17.3o

Andrea Holzer-Rhomberg, Violine

Musikschule

SA

29.11. 14.3o M U

Adventmarkt Gisingen

Musikschule

SA

29.11. 20.oo

18. Adventsingen

SO

30.11. 18.oo

TANGO-Práctica

KA

Pfarrkirche Tisis

Landeskonservatorium Musikschule

MI

3.12. 17.oo M U

Nikolausfeier Mandolinengruppe Kl. R. Hagen

Haus Schillerstraße

DO

4.12. 14.3o M U

Adventfeier Ensemble Kl. A. Dünser

SA

6.12. 18.3o M U

Krippenbauverein Mandolinengruppe Kl. R.Hagen

SA

6.12. 20.oo

18. Adventsingen

Landeskonservatorium

SA

13.12. 20.oo

18. Adventsingen

Landeskonservatorium

SA

14.12. 15.oo M U

Adventfeier Gigaboga Kl. M. Kessler

Haus Nofels Tisis

Hotel Büchel

76 SO 14.12. 17.oo

WEIHNACHTSMUSICAL

Premiere

Pfarrkirche Tisis

„Am Himmel geht ein Fenster auf“ SO

14.12.

SO

14.12. 18.oo

DO 18.12.

9.3o M U

Gottesdienstgestaltung Mandolinengruppe

Kirche Tisis

TANGO-Práctica

Musikschule

8.3o

FBL

3. Sitzung der Fachbereichsleiter

Musikschule

FR

19.12. 19.oo

KA

Richard Hagen, Gitarre-Akkordeon-Mandoline

Musikschule

SA

20.12. 16.oo

1. Kinderkonzert „WEIHNACHT“

Musikschule

SO 21.12. 17.oo

WEIHNACHTSMUSICAL

Familienaufführung

„Am Himmel geht ein Fenster auf“

Pfarrkirche Tisis

MO 22.12. 18.oo

KA

Reinhard Ellensohn, Blockflöte

DI

23.12. 14.oo

KA

Nora Calvo-Smith, Klavier

Musikschule

DI

23.12. 18.oo

KA

Ingrid Ellensohn, Violoncello

Musikschule

DI

23.12. 18.oo

KA

Alfred Dünser, Blockflöte

MI

24.12.

MI

24.12. 22.oo M U

9.3o M U

Messgestaltung Ensemble Kl. A. Dünser Christmette Ensemble Kl. M. Kessler

VS Gisingen-Oberau Haus Nofels Pfarrkirche Tisis

SO

4.1. 18.oo

DI

6.1. 17.oo

NEUJAHRSEMPFANG

MI

14.1. 19.3o M U

Arztgespräch Ensemble Kl. H. Mülleder

FR

16.1. 19.oo

Susanne Winkler, Klavier

Musikschule

SO

18.1. 18.oo

TANGO-Práctica

Musikschule

DI

20.1. 18.oo

Susanne Schnetzer, Klavier

Musikschule

FR

23.1. 19.oo

Klavierabend - Chopin

Musikschule

SA

24.1. 19.3o M U

Krippenbauverein Mandolinengruppe

DI

27.1. 17.3o

KA

Andrea Holzer-Rhomberg, Violine

Musikschule

DO

29.1. 20.oo

KA

Heidi Pflüger, Oboe Christine Jakobs, Querflöte

Musikschule

FR

30.1. 19.oo

KA

German Burtscher, Akkordeon - Klarinette

Musikschule

FR

30.1. 20.oo

FBL

4. Sitzung der Fachbereichsleiter

Musikschule

SA

31.1. 14.oo

KA

Markus Kessler, Violine

Musikschule

SA

31.1. 16.oo

DI

3.2. 18.oo

SO

TANGO-Práctica

Volksschule Tisis

KA KA

2. Kinderkonzert „Fasching“ KA

Musikschule Montforthaus

Löwen Tisis

Musikschule

Paolo Bianchi, Klavier

Musikschule

1.2. 18.oo

TANGO-Práctica

Musikschule

FR

6.2. 10.oo

Semesterkonferenz

Musikschule

SA

7.2. 16.oo

Walter Tiefenthaler, Violine

Musikschule

SO

15.2. 18.oo

TANGO-Práctica

Musikschule

DI

17.2. 17.3o

Markus Kessler, Violine

Musikschule

KA KA

77 FR

20.2. 19.oo

V

1. Vorspielübung der Wettbewerbsteilnehmer

Musikschule

SA

21.2. 15.oo

V

2. Vorspielübung der Wettbewerbsteilnehmer

Musikschule

SA

21.2. 18.oo

V

3. Vorspielübung der Wettbewerbsteilnehmer

Musikschule

SO

22.2. 10.3o

V

4. Vorspielübung der Wettbewerbsteilnehmer

Musikschule

25.-28.2.

„PRIMA LA MUSICA“

Landeskonserv.

Österr. Jugendmusikwettbewerbe SA

6.3. 15.oo

Wo die wilden Kerle wohnen

Musikschule

Theater am Saumarkt

SA

6.3. 19.3o MSF

AKKORDEON virtuos

Musikschule

SA

6.3. 17.oo

Markus und Ulrike Kessler Klavier - Violine

Musikschule

SO

7.3. 15.oo

Wo die wilden Kerle wohnen

Musikschule

SO

7.3. 18.oo

TANGO-Práctica

Musikschule

DI

9.3. 20.oo

5. Sitzung der Fachbereichsleiter

Musikschule

Jeff Wohlgenannt, Kontrabaß - E-Baß

Musikschule

KA

DO

11.3. 20.15

KA

SA

13.3. 15.oo

SA

13.3. 16.oo

3. Kinderkonzert

Musikschule

SA

13.3. 19.3o MSF

„Saitenweise“ Musik und Dichtung

Musikschule

SO

14.3. 10.3o

Konzert des Stadtorchesters

FR

19.3. 19.oo

SA

20.3. 15.oo

Wo die wilden Kerle wohnen

KA

Theater am Saumarkt

Konservatorium

Alwin Hagen, Gitarre Wo die wilden Kerle wohnen

Musikschule Theater am Saumarkt

20.-21.3.

TANGO-ARGENTINO WORKSHOP

FR

26.3. 19.3o

HAUSKONZERT der erwachsenen Schüler

SA

27.3. 16.oo

KA

SO

28.3. 18.oo MSF

SA

3.4. 19.3o MSF

SO

4.4. 18.oo

Ursula Fend-Walser, Klavier und Früherziehung

Musikschule Musikschule Musikschule

Jazz mit den „skirthunters“

Musikschule

BRASSISSIMUS

Musikschule

TANGO-Práctica

Musikschule

DI

13.4. 18.oo

KA

Bernhard Kurzemann, Posaune

Musikschule

FR

16.4.

8.3o

FBL

6. Sitzung der Fachbereichsleiter

Musikschule

FR

16.4. 19.oo

KA

Hans Varch und Rita Varch-Hidber

Musikschule

Fagott - Oboe - Blockflöte - Kammermusik SO

18.4. 18.oo

FR

23.4. 15.oo

TANGO-Práctica SONGWRITING Workshop mit „MARQUE“

24.-25.4.

Musikschule Musikschule

DRUMS & MOORE

Musikschule

DI

27.4. 18.oo

KA

Hansjörg Helbock, Gitarre

Musikschule

FR

30.4. 20.oo

KA

Renate Ess, Gesang

Musikschule

MUSIKSCHULTAG „Instrumenten-Information“

Pförtnerhaus

SA

1.5.14.oo-17.oo

78 SO

2.5. 18.oo

DI

4.5. 18.3o

FR

8.5. 14.oo M U

Stadt des Kindes Ensemble A. Dünser

Bregenz

SA

9.5. 10.oo M U

Stadt des Kindes Ensemble A. Dünser

Bregenz

KA

SK

TANGO-Práctica

Musikschule

Jörg Nolte, Klavier

Musikschule

SA

8.5. 18.oo

MUTTERTAGSKONZERT

SO

9.5. 17.oo

Liederabend mit Christine Schneider

DO

13.5. 14.oo M U

Musik für Senioren Giga Boga Ltg. M. Kessler

DO

13.5. 17.oo M U

ARA Nüziders Brassisimus Ltg. H.Schuler

FR

14.5. 19.oo

KA

Ulrike Kessler, Klavier

SA

15.5. 16.3o

FG

ELEMENTARSTUFENKONZERT

SO

16.5. 18.oo

DI

18.5. 17.3o

MI

19.5. 18.3o

Montforthaus Musikschule Haus Nofels Nüziders Musikschule Musikschule

TANGO-Práctica

Musikschule

KA

Ingrid Ellensohn, Violoncello

Musikschule

KA

Ingrid Ellensohn, Violoncello

Musikschule

DO 20.5. 10.3o

Auf dem Weg zum großen Podium

Musikschule

Wir stellen unsere Teilnehmer beim Bundeswettbewerb vor 22.5.-27.5.

Bundeswettbewerb „PRIMA LA MUSICA“

SA

22.5. 17.oo

Konzert mit Oboen, Fagotten und Streichern

SO

23.5.

Messgestaltung Brassissimus Kl. H.Schuler

SO

9.oo M U

23.5. 11.oo

Matineékonzert

Wien Musikschule Pfarrkirche Bürs

Rita Varch-Hidber und Hans Varch

und Ministrings M. Kessler

Uster/Greifensee

DI

25.5. 18.oo

FG

Fachgruppe der Holzbläser

Musikschule

FR

28.5. 20.oo

KA

Verena Wiederin, Gesang

MI

2.6. 17.oo

Uraufführung des Märchenbildes (FK Festival) Landeskonservatorium

DO

3.6. 19.oo M U

Messfeier zum Tag des Lebens Ensemble H. Varch

Basilika Rankweil

DO

3.6. 19.3o M U

Jubiläums-Musikstammtisch Ensemble H. Mülleder

Schaanwald

Musikschule

und G. Burtscher FR

4.6. 10.oo

Schlusskonferenz

FR

4.6. 17.3o M U

Ausstellungseröffnung Capriccio A.Holzer-Rhomberg

FR

4.6. 19.oo

KA

Hans Varch Fagott - Blockflöte - Kammermusik

Musikschule

SA

5.6. 19.oo

KA

Walter Tiefenthaler, Violine - Viola

Musikschule

SA

5.6. 17.oo

KA

Heidi Pflüger, Oboe und Blockflöte

Musikschule

SO

6.6. 11.oo M U

Familienmesse Feldspatzen Ltg. A. Hagen

SO

6.6. 18.oo

TANGO-Práctica

Musikschule

DI

8.6. 17.oo

Andrea Holzer-Rhomberg, Violine

Musikschule

DI

8.6. 18.oo

KA

KIRCHENKONZERT

Musikschule Rathaus

Dom Feldkirch

Pfarrkirche Levis

79 FR

11.6. 19.oo

KA

Nora Calvo-Smith, Klavier

Musikschule

FR

11.6. 19.3o

SA

12.6. 18.oo

KA

Richard Hagen, Akkordeon-Gitarre-Mandoline

Musikschule

DI

15.6. 18.oo

KA

Helmut Schuler, Trompete

Musikschule

FR

18.6. 19.oo

KA

Katharina Fulterer, Harfe

Musikschule

FR

18.6. 19.oo

KA

Hansjörg Helbock, Gitarre

Musikschule

SA

19.6. 17.oo

KA

Marcela Sigur-Matic, Gitarre

Musikschule

SA

19.6. 19.3o

SK

SCHLUSSKONZERT

SO

20.6. 18.oo

SO

20.6. 10.3o

Musik in Herz Jesu Gregorianik

Herz Jesu Bregenz

Konservatorium

TANGO-Práctica

Musikschule

JAZZ - POP - ROCK

MO 21.6. 19.30

Musikschule

BLUE LAKE INTERNATIONAL PROGRAMM

Pförtnerhaus

„Southern Wind Symphonic Band“ (USA) und „Brassissimus“ (MS Feldkirch) DI

22.6. 18.oo

KA

Paolo Bianchi, Klavier

Musikschule

DI

22.6. 18.3o

KA

Zoltan Teglás, Violine

Musikschule

DI

22.6. 19.oo

KA

Reinhard Ellensohn, Blockflöte

FR

25.6. 19.oo

KA

Martin Vallaster, Querflöte

Musikschule

SA

26.6. 16.oo

KA

Christine Jakobs, Querflöte

Musikschule

SA

26.6. 18.oo

KA

Martin Schelling, Klarinette

Musikschule

SA

26.6. 18.oo

KA

Bernhard Kurzemann, Posaune - Tuba

Musikschule

MO

28.6. 19.3o

KA

Stefan Greussing, Schlagzeug

Musikschule

DI

29.6. 18.oo

KA

Susanne Winkler, Klavier

Musikschule

DI

29.6. 18.3o

KA

Rudolf Hoch, Klarinette - Blockflöte

Musikschule

DI

29.6. 19.15

KA

Harald Mülleder, Hackbrett - Zither

Musikschule

DI

29.6. 20.oo

FBL

7. Sitzung der Fachbereichsleiter

Musikschule

FR

2.7. 18.oo

KA

German Burtscher, Akkordeon - Klarinette

Musikschule

FR

2.7. 20.oo

KA

Verena Wiederin, Gesang

Musikschule

SA

3.7. 19.30

MO

5.7. 19.oo

18.7. - 2.8.

SERENADE KA

VS-Tisis

Kirche St. Corneli

Hans Varch und Rita Varch-Hidber Oboe, Fagott, KM Amerika - Tournee

Musikschule

Michigan/USA

Brassissimus, Helmut Schuler 6. - 10. Sep.

22. Musiziertage im Vorarlberger Schulsportze

VSZ Tschagguns

80

Kontakt - Adressen CHÖRE Kirchenchor Altenstadt

Prof. Peter Fischer Feldkirch, Tafernstraße 35a

38 809

Männerchor Altenstadt

Eva Braito Feldkirch, Alte Landstr. 9b

76 069

Volker Hron Frastanz, Aspaweg 16

53 900

Domchor Feldkirch

Prof. Mag. Markus Landerer 0049-160-91117971 Oy-Mittelberg, Steingartenweg 5 Prof. Michael Buchrainer Feldkirch, Hauptstr. 99

Liedertafel Feldkirch

Liederkranz Gisingen

Prof. Walfried Kraher Feldkirch, Blasenberggasse 10

0676 - 478 6695

Christian Lorünser Feldkirch, Sebastianstrasse 36

76234

Eva Braito Feldkirch, Alte Landstr. 9b Dr. Josef Oswald

Kirchenchor Gisingen

748 08

76 069 77 211 Feldkirch, Egelseestr. 95d

Gertrud Mayr Feldkirch, Breiter Weg 2b

72 607

Dir. Eduard Walser Feldkirch, Breiter Weg 34

76 597

81 Kirchenchor Levis

Anton Keßler Feldkirch, Mutterstr. 41 Marianne Tiefenthaler Klaus, Hohlweg 7

Frohsinn Nofels

s’Nofler Chörle

Gabriele Derflinger Feldkirch, Liechtensteinetrtr. 92d

05523 - 53 459 81817

Hermann Lang Feldkirch, Schmittengässele 12

35 407

Leo Summer Feldkirch, Linaweg 29

39 247

Klaus Rederer Schlins, E-Werkstr. 15 Liederhort Tosters

78 797

0664-530-8388

Eva Braito Feldkirch, Alte Landstraße 9b

76 069

Friedl Haueis Feldkirch, Fabrikweg 3

79 964

Panta Rhei

Dr. Georg Pfanner Feldkirch, Austr. 31b

Kammerchor Feldkirch

Prof. Mag. Martin Lindenthal Bregenz, Gallusstr. 22 Dir. Walter Ess Göfis, Kirchstr. 44

39613 05574 - 58 019 32 524

STADTORCHESTER Helmut Schuler Gais, Walgaustr. 19

05525 - 62 415

Ing. Josef Del Missier Götzis, Kornfeld 44

05523 - 63 779

82 BLASORCHESTER Stadtmusik Feldkirch

Musikverein Altenstadt

Musikverein Gisingen

Musikverein Nofels

HM Tisis - Tosters

Peter Efferl Feldkirch, Drevesstraße 1 Manfred Scheriau Feldkirch, Amberggasse 4

71 739

Michael Seidler Frastanz, Hofnerfeldweg 37a DI Wilfried Gau Feldkirch, Tafernstr. 29

52 063

Werner Loacker Feldkirch, Heldenstr. 47 Dr. Herwig Mayrhofer Dornbirn, Am Rathauspark

74 510

Stefan Ruprecht Schruns, Gantschierstr. 101/15 Helmut Wehinger Bangser Reuten 8 Willi Doleschal Feldkirch, Letzestr. 64 Siegfried Müller Feldkirch, Rheinbergerstraße 13

38 463

39886

05572 - 22 171 05556-77 293 3422 38 631 83 355

BIG BAND Gunar Schuster Big Band Gunar Schuster Feldkirch, Naflastr. 1 Hansjörg Helbock Koblach, Sandweg 1

82966 05523 - 63 567

TRACHTENVEREIN Herbert Frei Feldkirch, Novalgasse 14a

72 992

83 MUSIKALIEN - INSTRUMENTE

KLAVIERSTIMMEN

LA MUSICA Johannes Schuricht Feldkirch, Kapfstraße 27

81 781

LUDESCHER MUSIC Wolfgang Ludescher Feldkirch, Naflastr. 28

74 318

Musikhaus MEIER Frastanz, Sonnenbergerstr. 38

51 765

Josef Madlener Feldkirch, Käferriedweg 8

72 811

Walter Angerer Götzis, Hauptstraße 5

05523 - 52 257

REPARATUREN Saiteninstrumente

LA MUSICA Johannes Schuricht Feldkirch, Kapfstraße 27

81 781

Erwin Fleisch Feldkirch, Mühletorplatz 8

82236

Christopher Lee Lüthi Sevelen (CH), Histengass 75 Akkordeons Elektron. Instrumente

Musikhaus Meier Frastanz, Sonnenbergerstr. 38

Blasinstrumente

Hinteregger - Musikinstr. Wolfurt, Hofsteigstr. 4

0041 - 81 - 7852 249

51 765

05574 - 71 345

84

Elternbeirat Aufgaben und Ziele des Elternbeirates: 1. Förderung der Zusammenarbeit von Elternschaft und Musikschule im Interesse des Unterrichts 2. Vertretung der Interessen der Eltern gegenüber der Schule und dem Schulerhalter 3. Unterstützung der Interessen der Schulgemeinschaft in der Öffentlichkeit 4. Unterstützung der Musikschule, um einen zeitgemäßen Unterricht zu ermöglichen 5. Stellungnahmen zu wichtigen Fragen des Unterrichts 6. Stellungnahmen zu baulichen Maßnahmen und Einrichtungsfragen 7. Information der Elternschaft über die gesetzten Aktivitäten 8. Anregen von Veranstaltungen (Vorträge, Konzerte, ...) im Interesse der Schule 9. Unterstützung bei der Bereitstellung von Leihinstrumenten 10. Förderung von besonders begabten Schülerinnen und Schülern 11. Mitarbeit im Landesverband der Elternvertretungen der Musikschulen Vorsitzende: Karin Grabherr Im Winkel 10 6822 Satteins Tel.: 05524 - 2978

85

„Ohne Geald koa Musig“ Was kostet und wer bezahlt den Musikschulunterricht?

Im Unterrichtsbetrieb der Musikschule fallen grundsätzlich zwei Kostenbereiche an: • Personalkosten: • Sachaufwand

2,95 % Lehrmittel 1,86 % Veranstaltungen 0,80 % Druckwerke 1,58 % Heizung, Strom 4,00 % Instandhaltung 88,81 % Personalkosten

Stadt Feldkirch

Die Gesamtkosten werden anteilig, wie folgt getragen:

43,1 % Stadt Feldkirch 27,9 % Schulgeldeinnahmen 29,0 % Landessubvention

Land, Stadt und Eltern gemeinsam ermöglichen damit jedem Musikschüler: • regelmäßigen, qualifizierten Unterricht während des gesamten Schuljahres • den kostenlosen Besuch von Ergänzungsfächern • viele Möglichkeiten zum gemeinsamen Musizieren • Auftritte in großen Konzertsälen • Mitwirkung bei internationalen Großprojekten

86

Herausgeber: AMT DER STADT FELDKIRCH Redaktion: MUSIKSCHULE DER STADT FELDKIRCH Für den Inhalt verantwortlich:

TEL: FAX: E-Mail:

Dir. Prof. Rudolf Hoch Musikschule der Stadt Feldkirch Reichenfeldgasse 11, A-6800 Feldkirch 05522 - 74930 05522 - 74930-9 [email protected]

25. Jahrgang Auflage 1500 Exemplare - gedruckt auf BioTop 3 Umweltpapier Druck: Teutsch Druck, Bregenz Bildnachweis: Rudolf Hoch

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88

• • • • • • •

Öffnungszeiten MO - FR SA

9.oo - 12.oo 14.oo - 18.oo 9.oo - 12.oo

Große Auswahl an Musikinstrumenten Zubehör und Noten Mietkauf - Möglichkeit An- und Verkauf gebrauchter Instrumente Hauseigene Meisterwerkstatt Prompter Reparaturservice für Saiten- und Blasinstrumente Einziger Geigenbaumeister in Vorarlberg