MITTEILUNGEN & NACHRICHTEN DER GEMEINDE GRINZENS

Nr. 14/Juli 2010 Der Grinziger MITTEILUNGEN & NACHRICHTEN DER GEMEINDE GRINZENS Erscheinungsort und Verlagspostamt 6095 Grinzens . An einen Haushalt...
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Nr. 14/Juli 2010

Der Grinziger MITTEILUNGEN & NACHRICHTEN DER GEMEINDE GRINZENS

Erscheinungsort und Verlagspostamt 6095 Grinzens . An einen Haushalt . Postentgelt bar bezahlt

Allen BürgerInnen einen schönen Sommer 2010!

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Vorwort der Redaktion

Heiße Sommerabende ... ... sind hierzulande eher selten. Doch wenn uns die Hitzewelle einholt, und sogar - welch rares Glück - lange über uns hinwegrollt, dann fängt oft auch schon das Gejammer, ob der unerträglichen Temperaturen an. Man kann's keinem Recht machen ... Wir freuen uns auf keine andere Jahreszeit so wie auf den Sommer und keine kann uns so enttäuschen. Nach schauderhaft grauen und

nasskalten Tagen schwebt uns ein Bild von Sonne, molliger Wärme, grünen Feldern und Wiesen vor, das oft mit dem tatsächlichen Sommer in unseren Breitengraden wenig zu tun hat.

Körper das für unser "Seelenheil" wichtige Vitamin D unter Lichteinwirkung in größeren Mengen. Vitamin D ist quasi die direkte chemische Umsetzung von Sonnenenergie in Glück.

Verlassen können wir uns allein darauf, dass die Tage länger und heller sind. Die Sonne geht (mit und ohne Wolkenvorhang) spät unter, die Tage scheinen leichter und wir aktiver und energiegeladener zu sein. Unser Organismus reagiert sensibel und positiv auf das sonnige Gastspiel. Es entsteht in unserem

Zum vollständigen Glück eines sonnigen Sommers gehört natürlich auch der jetzt jahreszeitlich bedingte Überfluss an Nahrungsangeboten. Obst und Gemüse täglich frisch, Sommer-Säfte, Limonaden und Drinks, Grillgeruch aus allen Gärten und von allen Balkonen. Dazu drückende Hitze, Tage am Berg oder Baggersee, mondhelle durchzechte Nächte voller Diskussionen mit Freunden. Kurz der Sommer ist es jedes Jahr wieder wert, heiß ersehnt zu werden. Und das alle Jahre wieder, auch nach unzähligen herbfeuchten Enttäuschungen. Wir wünschen allen GrinzigerInnen einen erholsamen und nicht zu „nassen“ und „kalten“ Sommer. Anton Bucher, Margit Abenthung, Martina Holzknecht, Heidi Kastl, Martina Gasser, Sandi Umlauf und Charly Jansenberger

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 05. 09. 2010

Impressum Medieninhaber, Herausgeber: Gemeinde Grinzens, 6095 Grinzens, Tel. 05234-68387; Redaktion, Kontakt und Werbung: Charly Jansenberger, Loaren Tal 6, 6095 Grinzens, Mobil 0664/8325341, Tel. 05234-65113, Fax 05234-65630; E-Mail: [email protected] Produktion, Druck: RAGGL Druck GmbH, Innsbruck; Fotos: Heidi Kastl, Maria Schröcksnadel, Foto Hofer, Leni und Luis Kapferer, Vereine und Privat. Grundlegende Richtung: Der „Grinziger“ dient zur Information (auch amtlich) sowie der Pflege des dörflichen Lebens der Gemeindebürger von Grinzens, erscheint zwanglos 3-4 mal jährlich und ist politisch völlig unabhängig. Irrtum, Satz- und Druckfehler in Abbildung, Text und Preisangaben vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr des Herausgebers. Bei unaufgefordert eingesandten Manuskripten, die zur Veröffentlichung gelangen, besteht kein Entschädigungsanspruch bzw. behält sich die Redaktion Änderungen vor. Für Inhalt, Aussage und Urheberschutz der beigestellten Insertionen und PR-Artikel sowie der benötigten beigestellten Unterlagen übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Die (auch nur teilweise) Vervielfältigung dieser Zeitung und ihrer Inhalte ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Herausgebers erlaubt. Der Inhalt erhebt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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Bürgermeister

Liebe Grinzigerinnen und Grinziger! Für die Wahl zum Bürgermeister der Gemeinde Grinzens möchte ich mich auf diesem Wege bei allen Wählerinnen und Wählern noch einmal recht herzlich bedanken. Ich werde, wie auch schon in der Vergangenheit meine Erfahrung und mein Wissen zum Wohle aller unserer BürgerInnen einsetzen.

Budget 2010 Wie aus allen Medien bekannt brechen finanziell sehr sparsame Zeiten für die Gemeinden an. Auf der einen Seite steigen die notwendigen laufenden Ausgaben und auf der anderen Seite kommen dauernd neue Belastungen hinzu, die jetzt die Gemeinden zu tragen haben. Bei den Einnahmen sind in naher Zukunft leider noch immer Rückgänge einzuplanen. Eine der größten Aufgaben in der nächsten Zeit ist es sicher den Schuldenstand der Gemeinde Grinzens in tragbarem Rahmen zu halten, derzeit ca. Euro 300.000. Der Voranschlag für 2010 geht genau in diese Richtung, es sei denn, die Einnahmen sinken noch unter die Prognosen des Landes. Bei allen Vorhaben dieses Jahres muss nach Möglichkeit gespart werden. Die Bedarfszuweisung des Landes für Asphaltierungen der Kirchgasse und Bachl wird für die Errichtung der Retentionsbecken oberhalb des Sportplatzes und dem Loaren Tal verwendet, um eventuelle Gefahrenquellen, die ja bei den immer häufiger auftretenden Unwetterereignissen nicht auszuschließen sind, schon von Vorhinein gering zu halten. Die Anwohner der Kirchgasse und des Bachl möchte ich um Verständnis für diese Maßnahme bitten. Ich weiß nur zu gut, dass die Asphaltierungen in diesen aber auch in anderen Ortsteilen dringend notwendig wären. Der Gemeinderat hat die Umwidmung dieser Bedarfszuweisung bereits einstimmig beschlossen. Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen GemeinderätInnen für ihre verantwortungsvolle Entscheidung bedanken.

Flächenwidmungsplan Die Neufassung des Flächenwidmungsplanes ist vom Gemeinderat im Mai einstimmig beschlossen worden. Die Auflagefrist ist ohne aufrechte Einsprüche zu Ende gegangen. Bedenken und Einwände betroffener Grundbesitzer konnten im Vorhinein geklärt werden. Nach aufsichtsbehördlicher Genehmigung hat nun auch die Gemeinde Grinzens einen neuen Flächenwidmungsplan. Einige Umwidmungen der letzten Jahre müssen aus rechtlichen Gründen nochmals beschlossen

werden. Ich bitte alle Betroffenen um Verständnis.

Neues Buswartehaus Die Arbeiten im Bereich Kohlstatt (Haltestelle) wurden größtenteils fertig gestellt. Unsere Gemeindebediensteten erledigten die anfallenden Arbeiten vom Aushub, Schalen und Betonieren über den Dachstuhl, den anschließenden Steinmauern, der Platzbepflanzung und der Renovierung des Wendelinmarterls alles in Eigenregie. Ich möchte mich bei Franz, Josef und Florian für ihren Einsatz in den verschiedensten Handwerksbereichen bedanken. Es ist bewundernswert, welche verborgenen Talente in unseren Gemeindearbeitern schlummern, die sie bei den verschiedensten Arbeiten unter Beweis stellen, wie man bei der gelungenen Umgestaltung der Kohlstatt feststellen kann. Derzeit befinden sich die Vermessungsarbeiten entlang der Neder und des Tafelweges vor dem Abschluss. Dadurch können die Grundablösen für den Steinmauerbau erledigt werden. Die notwendigen Grenzverhandlungen mit den betroffenen Grundbesitzern haben bereits stattgefunden.

Kindergarten Um- und Zubau Beim Gemeinderat im Juni wurde die Planung des Um- und Zubau von Kindergarten, an Architekt Glaser vergeben. Dieser Umund Zubau wurde Aufgrund des im Herbst in Kraft tretenden Kinderbetreuungsgesetzes dringend notwendig und ist vom Land gesetzlich geregelt. Laut Vorgaben vom Land Tirol ist das derzeitige Raumangebot des Kindergartens bei weiten nicht ausreichend bzw. sind die derzeitigen Räumlichkeiten nach den neuen Richtlinien viel zu klein. Die vorliegenden Entwürfe werden in den nächsten Wochen mit allen Betroffenen weiter ausgearbeitet bzw. die Wünsche aller beteiligten nach unseren finanziellen Möglichkeiten in die Planung eingearbeitet. Das vorliegende Raumprogramm bezüglich des Kindergartens wurde parallel dazu auch von der Abteilung Bildung des Landes Tirol bereits genehmigt. Die Kindergartenleitung (vom Umbau hauptsächlich betroffen) ist vom Beginn an in die Planungen involviert. Alle anderen Beteiligten (Volksschule, Spielgruppe, Senioren, Jugendraum und Musikkapelle) wurden bereits vor der Planungsvergabe informiert und aufgefordert, ihre Ideen einzubringen. Das nicht alle Beteiligten mit allen Maßnahmen 100% einverstanden sind, liegt in der Natur der Sache und ist bei einem Pro-

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jekt in dieser Größenordnung ein ganz normaler Umstand. Es kommen einfach zu viele verschiedene Interessen und Meinungen zusammen, jedoch bin ich überzeugt, dass es bei einem fairem Umgang unter allen Beteiligten auch Lösungen für die meisten Probleme oder Wünsche gibt.

Gemeinderat Leider funktioniert auch das „Ehrlich-Miteinander“ zwischen den Einzelnen Lagern im Gemeinderat, wie ich ja schon vor den Wahlen befürchtet habe, noch nicht so richtig. Ich bedauere diesen Zustand zutiefst da dieses Verhalten natürlich auch für den guten Ruf unserer Heimatgemeinde nicht gerade förderlich ist. Weiteres halte ich es für entbehrlich wenn ohne des Wissens des Bürgermeisters überregionalen Printmedien von manchen Oppositionspolitikern nicht Wahrheitsgetreu über Vorgänge in der Gemeinde informiert werden und dadurch Projekte verantwortungslos gefährdet werden. Hier wird bewusst versucht die Bevölkerung absichtlich und unnötig zu verunsichern. Auch beim Elternsprechtag, der aus mir nicht bekannten Gründen diesmal im Gasthof Kögele in Axams stattfand, wurden Zahlen und Fakten betreffend des Kindergartenprojektes diskutiert die so in kleinster Weise den Tatsachen bzw. der Wahrheit entsprechen. Auf diese Punkte werde ich aber in einer Information noch gesondert eingehen und die Eltern Wahrheitsgerecht informieren bzw. dort getätigte Aussagen richtig stellen. Ich hoffe für ganz Grinzens das, dass „Ehrlich miteinander“ im Gemeinderat keine leere Phrase war und dieses miteinander endlich gelebt wird. Meine Türen stehen für alle jederzeit offen und ich werde auch weiterhin meine ganze Kraft und Energie für die bestmögliche Entwicklung von Grinzens einsetzen. Weiters hoffe ich dass der neue Gemeinderat diverse Startschwierigkeiten schnell überwunden hat und dass möglichst bald wieder Ruhe in die Gemeinde einkehrt. Es geht nicht um den „einzelnen“ sondern um „unserer Gemeinde“ und „unsere Zukunft“. Unsere Ziele können nur gemeinsam erreicht werden, das ist unserer Verpflichtung und unsere Verantwortung gegenüber der Grinzner Bevölkerung. 3

Bürgermeister Agenda 21 Umwelt und Energieeffizienzziele Im Rahmen der Agenda 21 ist die Gruppe Energie unter der Leitung von DI Renè Betz beim ausloten welche alternativer Energiequellen in unserer Gemeinde sinnvoll genutzt werden könnten. Schon seit Sommer 09 wird die Möglichkeit eines E-Werkes am Sendersbach ins Auge gefasst. Wir haben im Winter das E-Werk der Gemeinde Ellbögen besichtigt, das etwa ein ähnliches Ausmaß von Wassermenge und Höhenunterschied hat, wie auch ein Projekt, das am Sendersbach realisierbar wäre. Eine endgültige Aussage über Größe und Leistung des Werkes kann erst nach den wasserrechtlichen, forstrechtlichen und naturschutzrechtlichen Genehmigungen getroffen werden. Um diese Genehmigungen zu erreichen, muss ein umfangreiches Projekt erstellt und eingereicht werden, das wiederum ist natürlich mit erheblichen Kosten verbunden. Um nicht unnötig Geld zu riskieren besteht die Möglichkeit, ein Vor-

projekt bei den Behörden zur Vorprüfung einzureichen (geschätzte Kosten jedenfalls unter 10.000 ). Sollte diese Vorprüfung gegen dieses Projekt ausfallen, können noch Änderungen eingearbeitet oder bei Auftreten von nicht überwindbaren Hindernissen kann die Ausarbeitung dieses Projekts mit verkraftbaren Verlusten eingestellt werden. Auf jeden Fall sollte man nach der Vorprüfung entscheiden können, ob es Sinn macht, ein Einreichprojekt zu erstellen (geschätzte Kosten 70.000,- bis 80.000,- ), oder nicht. Für die Erstellung eines derartigen Vorprojektes konnte Herr DI Ploner, der schon Erfahrung in der Planung von Kleinwasserkraftwerken hat, gewonnen werden (zb 2 E-Werke in Ellbögen). DI Ploner hat den Gemeinderat der Gemeinde Grinzens bereits im Juni grundsätzlich über derartige Kraftwerke informiert. (siehe auch Bericht des Vizebürgermeisters) Meiner Meinung nach wäre ein E-Werk eine große Chance für Grinzens, natürlich soll im Vorfeld noch ein Energiekonzept für unsere

Gemeinde erarbeitet werden. Auch andere erneuerbare Energiequellen wie Hackschnitzel, Pellets oder auch Biogas, Solar und Fotovoltaik sowie Erdwärme sollen so gut wie möglich ausgebaut und genutzt werden. Uns muss klar werden das wir nur eine intakte Umwelt haben, wenn diese zerstört ist, haben wir keinen intakten Lebensraum mehr! Ölkatastrophen, illegale Mülllager usw. zeigen uns fast täglich das es hier bereits fünf vor Zwölf ist. Wie man sieht, gibt es vorläufig genug Arbeit für die neue Gemeinderatsperiode. Aus diesen, uns allen bekannten Gründen, sollten wir umso mehr unsere Energie nicht „sinnlos gegeneinander“, sondern „ehrlich miteinander“ für die positive Weiterentwicklung von Grinzens einsetzen. Ich wünsche allen Grinzigerinnen und Grinzigern einen schönen Sommer und einen erholsamen Urlaub. Euer Bürgermeister Toni Bucher

Der neue Gemeinderat

Toni Bucher 1960 Landwirt Bichl 7

Charly Jansenberger ÖVP 1964 ÖVP Großhandelskaufmann Loaren Tal 6

Ralf Wiestner 1968 SPÖ Notfallsanitäter NKV Fernereben 16a

Marina Fritz 1974 Schneiderin Neder 3c

Gemeindevorstand Bucher Anton Fischler Bernhard Jansenberger Charly Oberdanner Thomas Wiestner Ralf 4

Sonja Hager 1966 ÖVP Einzelhandelkauffrau Wiesenweg 3

Thomas Oberdanner 1979 Elektrikermeister Englsgasse 10

Stefan Krüger SPÖ 1967 SPÖ EDV-Berater Seite 34

Marco Holzknecht 1982 ÖVP Tischlermeister Wiesenweg 1

Martin Kastl 1963 Beamter Kirchgasse32

Johann Holzknecht ÖVP 1966 ÖVP Landwirt Minigsgasse 6

Bernhard Fischler 1966 ULG Beamter Kapellenweg 10

Burgi Kofler 1967 Lehrerin Seite 9

Sieghard Larl ULG 1965 ULG Key Account Manager Neder 44

Überprüfungsausschuss

Ausschuss für Kultur und Bildung

Ausschuss für Sport und Generationen

Ausschuss für Umwelt und alternative Energie

Bau- und Verkehrsausschuss

Fischler Bernhard Krüger Stefan Oberdanner Thomas

Fritz Marina Hager Sonja Jansenberger Charly Kastl Martin

Hager Sonja Holzknecht Marco Oberdanner Thomas Wiestner Ralf

Bucher Anton Holzknecht Johann Jansenberger Charly Krüger Stefan

Bucher Anton Jansenberger Charly Holzknecht Marco ∑ Wiestner Ralf

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Vizebürgermeister

Liebe GrinzigerInnen! Eine neue Arbeitsperiode hat begonnen und somit haben wir auch von euch den Auftrag bzw. die Verpflichtung erhalten, Grinzens so gut wie möglich auf die zukünftige Entwicklung vorzubereiten. Ein Finanzminister hat einmal gesagt: Ein glücklicher Tag beginnt mit einem sanierten bzw. ausreichenden Budget. Er hat damit wohl nicht Unrecht gehabt, denn wenn wir uns vor Augen führen, mit welchen zunehmenden Aufgaben die Gemeinden immer mehr finanziell gefordert werden, dann müssen wir dringend darüber nachdenken, wo diese Gelder auch künftig für die Gemeinde zu erwirtschaften sind. Da wäre eine Wasserkraftanlage wie zum Beispiel in Ellbögen oder Kematen geradezu ideal. Die Gemeinde Grinzens erwägt, im Rahmen der Umsetzung von Umwelt- und Energieeffizienzzielen, eine „Quasi“-Energieautarkie für den Bereich der Gemeinde zu erreichen. Einerseits sollen Maßnahmen für Energieeinsparungen und effizienten Energieeinsatz greifen und andererseits sollen im Gemeindegebiet vorhandene, erneuerbare Energiequellen genutzt werden. Nebenbei sind Kleinwasserkraftwerke ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Mit Einnahmen aus diesen Kraftwerken könnten dann z.B. zusätzliche Energieeinsparende Maßnahmen in der Gemeinde finanziert werden. Auch die Interessensvertretung „Kleinwasserkraft Österreich“ weist auf den beachtlichen Beitrag der Kleinwasserkraftnutzung zum Klimaschutz hin. Mehr als 8% des österreichischen Strombedarfs werden derzeit bereits von den Kleinwasserkraftanlagen in unserem Land gedeckt. 50% der österreichischen Haushalte können so CO2-frei mit Strom versorgt werden. Kleinwasserkraft Österreich sieht eine potentielle Erhöhung dieser Produktion um 25%, die ökologisch verträglich durch neue Kraftwerksleistung realisiert werden kann. Das theoretische Potential ist wesentlich höher. Eine Steigerung um 25% kann aber unter derzeitigen Voraussetzungen ökologisch und sozial gut verträglich leicht erreicht werden.

Energieeinsatz in Österreich ist 1398 PJ = 388 TWh Verantwortung für kommende Generationen - alternative Energiemodelle für Grinzens sollen keine leeren Worte bleiben sondern in Zukunft gelebt werden. Bereits im Frühling hat Toni Bucher im Gemeinderat den Antrag gestellt, alternative Energiemodelle für Grinzens anzudenken und nach Möglichkeit auch zu verwirklichen. Das will auch die Arbeitsgruppe Energie der Agenda 21.

Im November 2008 haben sich die Mitglieder der Energiegruppe der Agenda 21, unter Leitung von DI Rene Betz und Bürgermeister Anton Bucher zum ersten Mal intensivere Gedanken darüber gemacht wie in der Gemeinde Energiekosten gespart werden können bzw. ob man mit Hilfe der noch nicht voll ausgenützten Energiequellen wie z.B. auch der Wasserkraft aus dem Sendersbach eine Einnahmequelle für Grinzens schaffen könnte. In unzähligen Sitzungen stellte sich das Wasserkraftprojekt als am meisten realistisch heraus. Durch Besichtigungen ähnlicher Anlagen, Besuchen von Vorträgen und Gesprächen mit Fachleuten wurden in den letzten beiden Jahren die „für“ und „wieder“ gegenübergestellt. Durch diese gesammelten Informationen kam man zum Ergebnis, dass sich eine Machbarkeitsstudie für dieses Projekt auf jeden Fall auszahlen würde. Aus diesem Grund fand vor ca. 2 Monaten eine Begehung des gesamten Sendersbaches mit DI Ploner „Wasser Tirol“ statt. Bei dieser Begehung wurde einmal grob analisiert was im Sendersbach machbar wäre. Die ersten Ergebnisse wurden in der letzten GR-Sitzung durch DI Rene Betz und DI Ploner dem Gemeinderat und den interessierten Zuhörern bereits präsentiert. Aufgrund dieser ersten Erkenntnisse und Erfahrungen kamen wir zum Ergebnis, dass es auch für Grinzens durchaus möglich ist, diese Idee weiter zu verfolgen, um auf lange Sicht eine Einnahmenquelle für Grinzens zu schaffen bzw. könnten wir so gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz bzw. zur CO2 Verringerung leisten. Um hier aber kein unnötiges Finanzrisiko einzugehen, ist es zwingend notwendig, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Diese Vorgehensweise wird auch von der Abteilung Dorferneuerung bzw. Agenda 21 des Landes Tirol begrüßt. Denn erst aufgrund des Ergebnisses dieser Vorprüfung kann man abschätzen, ob und in welchen Umfang ein solches Projekt überhaupt machbar wäre. Es müssen bereits in diesem Stadium die ersten gewässerökologischen, Fischerei- und

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wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einer ersten Vorprüfung unterzogen werden, um zu sehen wie groß die realistischen Chancen einer Verwirklichung dieses Projektes tatsächlich sind. Ein finanzielles Abenteuer kann und will die Gemeinde Grinzens auf keinen Fall eingehen. Aus diesen Gründen werden derzeit bereits intensive Gespräche mit diversen Abteilungen des Landes Tirol geführt um hier, unter Umständen noch mehr Unterstützung für dieses Projekt zu bekommen. Wir werden mit Hochdruck an diesem Projekt weiterarbeiten, um so rasch als möglich Gewissheit zu haben, ob ein solches Projekt in Grinzens möglich wäre oder nicht. Daten und Fakten von einer vergleichbaren Kleinkraftanlage in Ellbögen/Viggarbach • Eigentümer – Gemeinde Ellbögen • Gewässer –Viggarbach • Einzugsgebietsgröße: 9,82 km2 • Fallhöhe: 522 m • Ausbauwassermenge: 400 l/s (Qr~ 50 l/s, dyn.) • Leistung: 1700 kW • Jahresarbeitsvermögen: ca. 6 GWh • Erlös ca. 300.000 €/a • Bauzeit 2004 – 2005 • Baukosten ca. 2,5 Mio € Charly Jansenberger

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Amtliche Mitteilungen

Mit € 22 in den Sommerferien durch Tirol Für die Sommerferien planen Land Tirol und Verkehrsverbund Tirol ein günstiges Mobilitätsangebot für Kinder und Jugendliche. In der schulfreien Zeit von Juli bis Mitte September sollen alle Kinder mit dem Geburtsjahr 1992 oder jünger mit einem neu eingeführten Ferienticket um Euro 22 mit Bus und Bahn durch Tirol fahren können. Derzeit laufen noch letzte Abstimmungen mit den Tiroler Verkehrsunternehmen, um diesen Betrag eventuell noch zu verringern, die rechtzeitig vor Sommerferienbeginn abgeschlossen sein werden. Lukratives Sommerangebot „Nach den Sommern der letzten beiden Jahre, wo Kinder und Jugendliche mit Zug und Bus gratis fahren konnten, ist es mir auch für heuer wieder ein großes Anliegen, den Jugendlichen ein lukratives Angebot machen zu können“, betont LHStv Anton Steixner. „Ich habe bis zum Schluss dafür gekämpft, dass die Tiroler Kinder auch im heurigen Sommer wieder gratis fahren können. Wegen der äußerst schwierigen Finanzsituation des Landes Tirol sind wir aber zum Sparen verpflichtet. Aus diesem Grund sind Gratisfahrten für heuer leider nicht mehr möglich. Schließlich hat es keinen Sinn, jetzt Schulden zu machen, die jene, die heuer gratis fahren, in ein paar Jahren wieder begleichen müssen. Unseren Kindern gegenüber wäre eine solche Vorgehensweise nicht fair.“ Mit Ferienticket Tirol erkunden In Anbetracht dieser Umstände zeigen sich das Land Tirol und der Verkehrsverbund Tirol

mit dem nun vorgesehenen Angebot sehr zufrieden. „Mit dem geplanten Ferienticket können die Tiroler Kinder und Jugendlichen zwei Monate lang um 22 Euro mit Bus und Bahn durch ganz Tirol fahren – von Lienz bis Reutte. Für mich ist entscheidend, dass unser Nachwuchs damit an den Öffentlichen Verkehr herangeführt wird. Denn die Kinder von heute sind die Pendler von morgen. Nebenbei ist das Ferienticket der beste Garant dafür, dass unsere Kinder auch Ferien von Internet und Fernsehen machen“, ist LHStv Steixner überzeugt. „Das Land Tirol wendet für das Sommerticket knapp 420.000 Euro auf. Wir strecken uns regelrecht nach der Decke, um den Kindern und Jugendlichen dieses Angebot machen zu können.“

... soll den Familien den Schulstart ihrer Kinder im Pflichtschulalter von 6 - 15 Jahren erleichtern.

Ferienticket für alle Regionalbus- und Nahverkehrszuglinien Gültigkeit soll das Ferienticket auf allen Regionalbus- und Nahverkehrszuglinien haben, wenngleich in den nächsten Tagen noch letzte Abstimmungen anstehen. Nicht anwendbar ist das Ferienticket auf den Stadtlinien der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, die ein eigenes Sommerticket um 30 Euro anbieten, sowie auf den ÖBB-Fernverkehrslinien, den NightlinerVerbindungen und der Hungerburgbahn. Erhältlich sein wird das Ferienticket von Land Tirol und Verkehrsverbund Tirol ab Ferienstart in allen Regionalbussen, bei den Bahnhöfen und den Fahrscheinautomaten.

An alle die vor dem Urlaub noch einen neuen Reisepass brauchen...... Aus organisatorischen Gründen ist es im Gemeindeamt in der Zeit vom 12. Juli bis 1. August leider nicht möglich Anträge für einen neuen Reisepass zu stellen. In diesem Zeitraum können die Anträge nur über die Bezirkshauptmannschaft in Innsbruck gestellt werden. Wir bitten um Verständnis! Der Bürgermeister Anton Bucher

Busplan-Information

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Schulstarthilfe …

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Der Zuschuss beträgt Euro145,35 pro Schulpflichtigem Kind und wird einmal jährlich im Herbst ausbezahlt.

Achtung! Einreichtermin für das Schuljahr 2010/11 ist der 30. September 2010. Eine verspätete Einreichung ist aus arbeitstechnischen Gründen nicht mehr möglich. Das Ansuchen (Formular Nr. 3) erhalten Sie im Gemeindeamt. Ein bestimmtes Familiennettoeinkommen darf nicht überschritten werden. Erstansuchen sind vom Gemeindeamt zu bestätigen.

Reisepass

Informationen zum Thema Reisepass (inkl. Formulare) finden Sie auf der Gemeindehomepage unter: Bürgerservice > Lebenslagen > Reisepass

Amtliche Mitteilungen

Sommerbetreuung in Grinzens Auch in diesem Sommer bietet die Gemeinde Grinzens wieder die beliebte Sommerbetreuung für Kinder von 3 bis 10 Jahren an. Wie in den vergangenen Jahren haben die Betreuerinnen ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Bewegungswoche, Pferdewoche, der Fixpunkt Mitte August in der Kemater Alm, Musikprojekte und vieles mehr lassen in den Ferien bei den Kids keine Langeweile aufkommen. Die Kinderpädagoginnen Ilona Kelemen, sowie Bettina Haudek und Melanie Rief aus dem örtlichen Kindergarten werden von Montag bis Freitag in der Zeit von 7.30 bis 13.00 für Spaß und Unterhaltung sorgen. Wir hoffen, dass die Gemeinde mit diesem Service die Sommerferien für unsere Kids abwechslungsreicher gestalten kann bzw. so den Berufstätigen Eltern eine kleine Hilfestellung in der Betreuung ihrer Kinder gegeben werden kann. Wir wünschen viel Spaß und vor allem gutes Wetter.

Programm: 12.-16. Juli: Pferdewoche 19.-23. Juli: Große Töne – kleine Komponisten 26.-30. Juli: Märchenwoche 02.-06. August: Hören, Schmecken, Riechen 09.-13. August: Bewegung und Sport 16.-20. August: Kemater Alm 23.-27. August: Auf den Spuren der Tiere 30.-3.9. September: Pferdewoche

Schultaschen gesucht! Der Countdown läuft: Noch ein paar Wochen bis zu den großen Sommerferien. Endlich Schulschluss. Deine Schultasche landet dann in der hintersten Ecke deines Kinderzimmers? Bevor sie im Herbst zum Schulstart gegen ein neues, trendigeres Modell ausgetauscht wird? Die Kinder im Kosovo freuen sich über deine alte Schultasche. Verschenke Sie doch! Und das geht ganz einfach: In deine gebrauchte Schultasche packst du saubere, nicht kaputte Schulsachen wie etwa Bleistifte, Kugelschreiber, Farbstifte, Radiergummi, Spitzer, Lineal, Wasserfarben und Pinsel, Zirkel sowie karierte und linierte Hefte in A4 und A5 (aber bitte keine Schul-

bücher). Mit Mal- und Bastelheften könnt ihr die Kinder zusätzlich überraschen. Diese Schultasche bringst du nach dem Schulschluss oder in den Sommerferien zum Recyclinghof. Wir sorgen mit dieser Umweltaktion dafür, dass ein bedürftiges Kind im Kosovo dein Geschenk erhält und sich über deine Schulsachen freut. Danke fürs Mitmachen und Mithelfen! Diese soziale Umweltaktion wird vom Umweltverein Tirol, dem Österreichischen Roten Kreuz, dem Österreichischen Jugend-RotKreuz, der Sozialabteilung des Landes Tirols und den Tiroler Gemeinden organisiert. Mach auch du mit!

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Euer Bürgermeister Toni Bucher

„Neue“ Lampen für die Sportplatzerweiterung Durch Vermittlung von Alexander Hager konnten von unseren Gemeindearbeitern und GV Thomas Oberdanner einige der alten Beleuchtungskörper der Innsbrucker Messe kostenlos abgebaut werden. Die Messe Innsbruck wird derzeit umgebaut und diese voll funktionstüchtige Lichtanlage wird dort nicht mehr gebraucht und findet somit am Grinziger Sportplatz ihre neue Heimat . Ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten Euer Bürgermeister Toni Bucherr

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Amtliche Mitteilungen

Renovierung Bichlkapelle – Spendenaufruf an alle GemeindebürgerInnen Was hat sich in der Bichlkapelle seit Weihnachten 2009 getan? Die Kosten für die Neuschindelung des Daches konnten durch die Zuschüsse der Tiroler Landesgedächtnisstiftung und des Bundesdenkmalamtes abgedeckt werden. Von der Tischlerei Nagl, Axams, wurden neue Fenster angefertigt und eingebaut. Der Kunstmaler Arnold Zoretz aus Thaur bemalte den Wetterhahn kostenlos naturalistisch, und Traudi Lerchster spendierte die Vergoldung der Giebelkreuzkugel. Das Altarbild, die Heiligenbilder und die Kreuzwegstationen wurden in den Wintermonaten restauriert. Sie wurden mit viel fachmännischem Aufwand in den ursprünglichen Zustand gebracht und stellen laut Gutachtern einen sehr hohen künstlerischen Wert dar. Die Besucher der Kapelle können sich nach Fertigstellung der Innenarbeiten heute schon auf die wunderschönen Bilder freuen. Vielen Grinzigern ist sicherlich schon aufgefallen, dass in den letzten Wochen das Außen- und Innenmauerwerk von erfahrenen Restauratoren auf neuen Glanz gebracht wurde.

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Die Sicherstellung der Finanzierung und schlussendlich die Vergabe dieser Arbeiten war nur möglich, weil seit dem letzten Zeitungsbericht von der TIWAG, dem Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer, der Raika Axams-Grinzens, der Tiroler Sparkasse, den Zahnärzten Dr. Seidl und Dr. Unterwurzacher, den praktischen Ärzten Dr. Tilg und Dr. Frießnig, dem Kaminkehrermeister Widauer, dem Bäcker Ruetz, der Schützenkompanie Grinzens, dem Schafzuchtverein Grinzens, der Jagdgenossenschaft Grinzens, dem Singkreis Grinzens und dem Annabund Grinzens, der Agrargemeinschaft Grinzens, der Wandergruppe Axams und den Familien Albert und Hedwig Brecher, Toni und Simone Hörtnagl, Hans und Rosa Kapferer, Günther und Annemarie Witting, sowie Agnes Bucher sehr großzügig gespendet wurde. Zusammen mit dem budgetierten Beitrag der Gemeinde Grinzens für 2010 wird es möglich sein, den Großteil dieser Arbeiten zu bezahlen. In der nächsten Zeit müssen noch die Eingangstüre renoviert, der Boden und die Eingangsstiege erneuert, die Podeste und die Bänke neu gebaut und für die Bilder ein Si-

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cherheitssystem angedacht und finanziert werden. Um diese Notwendigkeiten weiterführen und zum Abschluss bringen zu können, bitte ich die Bevölkerung, sich an der Renovierung des mittlerweile wahrscheinlich ältesten Bauwerkes in der Gemeinde Grinzens in Form einer Geldspende zu beteiligen. Diese kann bei der Raiffeisenkasse AxamsGrinzens auf das Konto der Gemeinde Grinzens, Nr. 120014, mit dem beiliegenden Erlagschein einbezahlt werden. Erlagscheine liegen auch im Gemeindeamt, in der Pfarrkirche und in der Raiffeisenkasse auf. Auf diese Weise können alle Bewohner von Grinzens, denen der Erhalt dieses wertvollen Sakralbaues ein Anliegen ist, ihr Schärflein beitragen. Ich verspreche, dass jeder Euro sinnvoll eingesetzt wird, und es kann jederzeit Einsicht in die Ein- und Ausgabenaufstellung genommen werden. Im Voraus bedanke ich mich ganz herzlich Karl Brecher

Aus dem Standesamt Veranstaltungskalender Juli 08.07.11.07. 09.07. 10.07. 10.07.11.07. 17.07.

Bezirksmusikfest in Axams Abschlussfest der Volksschule Messe Tafelkapelle, 19:30 Uhr 10 Jahre Watschclub Axams-Grinzens im Sportcafe Poker-Championat im Sportcafe

Runde Geburtstage 90. Geburtstag: Franz Happ

Hochzeiten

05.09. 08.09. 11.09. 12.09. 19.09. 25.09. 26.09.

25. 01. 2010: Mathis Mag. Melanie und Ing. Anton 22. 04. 2010 Lugar-Frei Ilse und Lugar Peter 08. 05. 2010: Schaffenrath Sonja und Stefan

Feier im Saal Kranzlbinden Frauenbund Prozession Landjugend Ausflug Therme Erding

September



18. 12. 2009: Schulz Reinhard 01. 01. 2010: Prantner Konrad 06. 01. 2010: Möderle Elfriede 23. 01. 2010: Schaller Elfriede 30. 01. 2010: Kastl Aloisia 02. 02. 2010: Aukenthaler Gerlinde

90. Geburtstag: Maria Oberdanner

August 07.08. 14.08. 15.08. 20.08.22.08.

Gestorben sind:

90. Geburtstag: Albert Brecher

Geburten

Wanderung WSV Schulbeginn Schulbeginn-Konzert /Jugendraum Spiele-Kinderfest am Sportplatz Dorfturnier FC Raika Jahreshauptversammlung Jungbauern Ausweichtermin Kinderfest 80. Geburtstag: Irma Soller

Oktober 02.10. 03.10. 10.10. 15.10. 16.10. 19.10. 22.10. 23.10. 24.10. 25.10. 29.10. 30.10. 30.10.

Vereinswatschelen im Sportcafe Erntedankfest OGBV Schützenwallfahrt Oldieabend im Jugendraum Feuerwehrball im Saal Seniorentörggelen im Sportcafe Sendersbühne Grinzens liest im Saal Sendersbühne Sendersbühne Sendersbühne Sendersbühne Törggelen Frauen im Sportcafe

Robin Kaufmann 03. 12. 2009

Magdalena Christ 08. 12. 2009

Alexander Ranger 08. 01. 2010

Hugo Mathis 28. 01. 2010

Simon Resi 31. 01. 2010

Lisa-Marie Trojer 22. 03. 2010

Alexander Martini 15. 04. 2010

Valentina Resi 22. 05. 2010

80. Geburtstag: Maria Klocker

November 01.11. 02.11. 03.11. 05.11. 06.11. 07.11. 10.11. 13.11. 19.11. 20.11. 22.11. 26.11. 28.11.

Allerheiligen Allerseelen Sendersbühne Sendersbühne Sendersbühne Heldenehrung Sendersbühne Kameradschaftsabend Schützen Sozialsprengelfeier in Götzens Cäcilienfeier-Konzert Musikkapelle Basar die ganze Woche Jahreshauptversammlung WSV Adventsingen Singkreis

80. Geburtstag: Elisabeth Odor

80. Geburtstag: Stanislaus Florian

Dezember 01.12. 05.12. 08.12.

Basteln mit den Frauen Nikolaus Jungbauern Messe vom Annabund

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Kindergarten

Ein aktiver Frühling im Kindergarten Grinzens Ganz nach dem Zitat von Ekkehard von Braunmühl aus seinem Werk „Zeit für Kinder“:

„Kinder wollen nicht auf das Leben vorbereitet werden, sie wollen leben!“ bleibt auch der Kindergarten Grinzens immer in Bewegung. Zahlreiche Aktivitäten wurden in den letzten Wochen angeboten und vieles ist noch geplant. Im Mai 2010 besuchten wir im Zuge unseres Projekts zum Thema „Bauernhof“ drei Bauernhöfe in Grinzens. Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Beteiligten für ihre Gastfreundschaft und die Besichtigung der Stallungen, der Felder und Maschinen. Weiters war es ein Erlebnis, mehr über die einzelnen Bauernhoftiere, ihre Haltung und Nutzung zu erfahren. Der Kindergarten Götzens lud alle Kinder des Mittelgebirges zum Bluatschink-Konzert in den Gemeindesaal Götzens ein. Mit dem Postbus fuhren alle 39 Grinziger Kindergartenkinder mit sechs erwachsenen Begleiterinnen zu dem kindergerechten Konzert der 1988 gegründeten, aus dem Außerfern stammenden Musikgruppe. Die Kinder erlebten ein aktives, lustiges 90 Minuten Konzert!

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Wie man sich im Straßenverkehr richtig verhält, ist ein wichtiges Thema für alle Kindergarten- und Volksschulkinder. Verkehrserziehung ist besonders für die Kinder, die im Herbst die erste Volksschulkasse besuchen bedeutend. Deshalb haben wir im Juni 2010 Polizist Willi Eder zu uns in den Kindergarten eingeladen, der den Kindern kindgerecht und sehr eindringlich erklärte, wie man sich richtig auf Gehwegen und Zebrastreifen verhält. Wir bedanken uns recht herzlich bei Willi Eder für seinen Einsatz bei uns! Auch heuer haben wir wieder Waldtage bzw. eine Waldwoche geplant. Jeden Montag marschieren die Kinder des Kindergartens in den nahe gelegenen Wald und können dort ihr Bewegungsbedürfnis ausleben. Waldhüter Michael Mair hat uns an einem Tag begleitet und den Kindern viele interessante Dinge über die Tiere und Pflanzen im Wald erklärt. Es war ein außergewöhnlicher Vormittag mit dir Michael, herzlichen Dank für dein Engagement! Abschließend zu unseren Waldtagen planen wir ein Abschluss-Grill-Waldfest und freuen uns auf rege Beteiligung!

In den letzen Wochen des Kindergartenjahres 2009/10 ist noch allerhand geplant: Besuch des Alpenzoos in Innsbruck, Besuch der Feuerwehr Grinzens und eine „SleepingNight“ für alle mutigen Kinder im letzten Kindergartenjahr. Im Herbst werden 18 Kinder den Kindergarten verlassen und die erste Klasse der Volksschule Grinzens besuchen. Wir wünschen Euch allen viel Erfolg und lassen euch mit einem weinenden und einem lachenden Augen aus dem Kindergarten ziehen! Das gesamte Kindergartenteam Mag. Bettina Haudek (Kindergartenleiterin), Melanie Rief (Kindergartenpädagogin), Petra Geiger und Barbara Haselwanter (Kindergartenassistentinnen) bedanken sich recht herzlich für das erfolgreiche, spannende und abwechslungsreiche Kindergartenjahr 2009/10. DANKE für die gute Zusammenarbeit mit allen Eltern, dem Bürgermeister Anton Bucher, dem Gemeindesekretariat und allen Beteiligten rund um den Kindergarten! Mag. Bettina Haudek (Kindergartenleiterin)

Volksschule/Erstkommunion/Firmung

Volksschule sammelt für Haiti

Erstkommunion 2010

Wir Kinder, der VS Grinzens, haben 146,91 EUR für die Erdbebenopfer in Haiti gespendet. Fast alle 51 Kinder haben gespendet, die meisten zwischen 5 und 10 EUR. Melanie hat zum Beispiel 20 EUR gespendet. Sie hat dafür auf Süßes verzichtet. Maximilian hat 10 EUR in die Spendenschachtel gesteckt, er hat sie von seiner Mutter bekommen. Christoph hat für Haiti 2 EUR aus seiner Notfallkasse genommen, 5 EUR hat er noch von seiner Mutter bekommen. Nico hat 10 EUR hergegeben und auf ein PSP Spiel verzichtet. 50 Cent, die Linda eigentlich für Süßes ausgeben wollte, hat sie für die armen Kinder in die Sammelbox geworfen.

Haider Florian, Trojer Sarah, Buchrainer Daniel, Kapferer Maria, Marini Clara, Mayer Jana, Riedl Maximilian, Urthaler Tobias, Holzknecht Selina, Egger Jennifer

Firmung 2010

Momo hofft, dass mit dem Geld den Menschen in Haiti schnell geholfen wird. Wir alle finden, dass die Spendenaktion eine gute Idee war und hoffen, dass es den Kindern in Haiti bald besser geht. Wir wissen, dass die Erdbebenopfer auch noch drei Monate nach dem Unglück medizinische Hilfe brauchen. Ihre Krankenhäuser wurden alle zerstört, und die Menschen müssen oft nachbehandelt werden. Besonders jetzt, zu Beginn der Regenzeit, ist es wichtig, dass die armen Menschen feste Unterkünfte bekommen . Wir danken den Kindern, dass sie gespendet haben!! Die 4. Schulstufe der VS Grinzens

Lang Kevin, Schrott Stefan, Madersbacher Simon, Brecher Marcel, Graf Alexander, Bucher Daniel, Malleier Christoph, Jetzinger Jakob, Fagschlunger Johannes, Odor Maximilian, Corazza Simon, Pittl Lukas,Schaffenrath Bianca, Freisinger Lukas, Dunst Vanessa, Jordan Michael, Tratsch Florian, Kapferer Patrick, Dörflinger Chiara, Dörflinger Lisa, Bachmann Laura, Prantner Sarah, Wiesinger Irina, Larl Franziska, Larl Hannah, Meier Laura, Winkler Verena, Kurz Christina, Rechberger Theresa, Ruetz Lisa, Profunser Julia, Sailer Katharina, Bucher Bernhard, Jordan Christina

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Chronik

Spaziergänge, Ausflüge und Bergwanderungen in der Umgebung von Grinzens Quelle: Wanderführer „Grinzens am Fuße der Kalkkögel“ aus dem Jahre 1930 Die nächste Umgebung von Grinzens ist ungemein reizvoll und abwechslungsreich. Ein rühriger Verkehrsverein sorgt für Instandhaltung und Markierung der Wege, legt neue an und stellt zur Bequemlichkeit der Sommergäste Ruhebänke auf. Schon ein kleiner Rundgang durch das Dorf, in dem sich noch viele Bauernhöfe in ihrer alten Bauart mit stilvollen Dachstuhlkonstruktionen erhalten haben, zeigt uns manches Interessante. Wandert man von den zwei Gasthöfen gegen das Unterdorf zu, so trifft man bei der Wegbiegung auf die sogenannte Bichlkapelle, die etwas seitwärts im Felde steht. In diesem kleinen gemauerten Gotteshaus, in welchem die heilige Maria verehrt wird, sieht man noch zahlreiche alte Votivgaben aus Wachs, auch ein altes Sebastianbild ist vorhanden.

Zur Mooskapelle An der Bichlkapelle vorbei führt ein Feldweg in die Wiesen und Felder hinaus, die sich zwischen der Ortschaft und der düsteren Waldschlucht des Sellraintales ausdehnen. Über diese Felder etwas absteigend, gelangt man an den Rand der steil gegen die Melach abfallenden Terrasse, wo beschattet von Linden und Fichten in ganz reizender Gegend ein gar merkwürdiges Gotteshaus, die Mooskapelle, steht. Es handelt sich hier um eine, von der ländlichen Bevölkerung der näheren und weiteren Umgebung als Wallfahrtsort viel besuchte, wirklich aus Moos erbaute Marienkapelle. Vor ungefähr 70 Jahren (im Jahr 1863 Anmerkung der Redaktion) hatte eine Bauersfrau aus Grinzens unter merkwürdigen Umständen ein Bild der Waldraster Muttergottes geschenkt bekommen, die die Idee hatte, für dieses Bild und für sich selbst eine eigene Kapelle aus Moos zu erbauen; und führte ihren Plan mit Hilfe von Buben, welche ihr das Moos holen mussten, auch aus. Diese Frau war angeblich vom Teufel besessen und trug ein sonderbares Benehmen zur Schau. Sie besuchte zum Beispiel keine Kirche und machte einen „Mordskrawall“, als man versuchte, sie mit Gewalt dorthin zu führen. Da sie eines schönen Tages vollständig von ihrem Wahn geheilt wurde, erhielt das Marienbild in der Mooskapelle den Ruf der Wundertätigkeit und wurde von Wallfahrern aus fern und nah, die irgend12

ein Anliegen auf dem Herzen hatten, fleißig besucht. Die zahlreichen sehr interessanten Votivgaben aus weißem und rotem Wachs in hohlen Formen aller Art (Herzen, Kinder, Füße, Arme, Zähne, Augen, Kröten, Krebse, säugende Kälber usw. sind darunter). Eine ganze Kollektion von Taufkleidchen kleiner Kinder, ja sogar zwei dunkelbraune Mädchenzöpfe und viele Votivtafeln zeigen von der Beliebtheit der Mooskapellen-Muttergottes beim Landvolk. Unter den Votivtafeln fällt eine von zwei glücklich aus dem italienischen Feldzug 1866 heimgekehrten Brüdern gestiftete, besonders auf. Auf dem farbenprächtigen, in „Tuifelemalermanier“ ausgeführten Bild sind nämlich zwei Schlachten zugleich dargestellt; rechts im Vordergrund sieht man den einen Bruder als Kaiserjäger mit den Rothemden Garibaldis bei Kafaro (Caffaro) raufen, während sich links der andere ebenfalls als Kaiserjäger mit den Piemontesen bei Custozza herumschlägt. Oben in der Höhe dann sieht man die österreichische Artillerie, wie sie gleichzeitig in beide in Wirklichkeit räumlich und zeitlich weit auseinander liegenden, Schlachten hinein pfeffert. Über dem Bild hängen, fein säuberlich an ein Bändchen gefasst, zwei großkalibrige Gewehrkugeln aus den damals gebräuchlichen Vorderladern.

Vor der Mooskapelle steht auf einer kleinen Terrasse noch ein Kruzifix mit mehreren Bildsäulen, von der Ruhebank daneben hat man einen schönen Blick auf das gegenüber liegende Dorf Oberperfuß und die schönen Bergketten der Mieminger und des Wettersteins. Der ebene Weg, der von der Mooskapelle etwas unterhalb des Plateaurandes weiter talein führt, verliert sich bald in den steilen Hängen; der Verkehrsverein plant jedoch seine Fortsetzung bis zu den Feldwegen westlich der beiden Gasthöfe.

Aus der Chronik der Pfarre Axams 1900 / Die Mooskapelle Die Moos oder Mieskapelle wurde ganz aus Moosgeflecht erbaut und ist bis in jüngste Zeit aufrecht erhalten. Von der Jungfrau Anna Brecher vulgo „Pusterer“ erzählt man sich, dass sie vom Teufel besessen gewesen sein soll und durch den Bau dieser Kapelle von ihren merkwürdigen Benehmen geheilt worden ist. Diese Person lebt noch und war sehr wahrscheinlich außerordentlich hysterisch angesäuselt. Die Pusterer haben für diese Kapelle ein Kapital von 250fl Gulden vermacht, welches bei dem Zimmermann alias „Scheffischer“ anliegt. Die Kapelle ist recht romantisch am Waldrand gelegen und ein be-

Links: Franz Abenthung *7. 6. 1889 - †5. 5. 1970 (Vater von Altfeuerwehrkommandant Franz Abenthung) und Josef Klocker *23. 6. 1889 - † 13. 6. 1949 (Vater von Maria Klocker, Hebamme), war von 1928 bis 1931 bzw. 1934 bis 1938 Bürgermeister von Grinzens. Mitte: Anna Brecher. Rechts: Leider waren die Namen der beiden anderen Burschen nicht mehr feststellbar. Das Foto stammt von Maria Klocker - Danke!

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Chronik liebtes Stelldichein für die Bevölkerung. Die Mooskapelle ist weit über die Grenzen Grinzens hinaus bekannt. Sie wurde sehr wahrscheinlich im Jahr 1860 errichtet. Die Wände wurden aus dünnen Baumstämmen erbaut, deren Äste bis auf einige Zentimeter gekürzt wurden, die dicht neben einander befestigt waren, damit man das Ganze mit Moos ausstopfen konnte.

Sonnige, windstille, staubfreie und mildreiche Lage auf herrliche Rundsicht bietendem Gebirgsplateau. – Gut bürgerliche Gasthöfe: „Oberdanner“ 40 Betten, „Alpenrose“ 20 Betten, „Zeidlerhof“ 14 Betten und viele Privatzimmer. Prospekte durch die Reisebüros, genannten Gasthöfe und den Verkehrsverein Grinzens. Ein vergessener Wallfahrtsort in der Umgebung von Innsbruck

Die Mooskapelle bei Grinzens Wallfahrtsstätten sind auch, wenn sie nur lokale Bedeutung haben, immer kulturhistorisch interessante Orte, man findet dort noch alle Votivtafeln, Weihgaben verschiedenster Art und noch viele andere Dinge, die uns vom frommen Sinn Neben dem dünnen, heute 120 Jahre alten Lindenbaum: und gläubigen Gemüt unseres Sebastian Brecher *30. 1. 1890 (Vater von Albert Brecher „Lex“), Landvolkes erzählen und an Adelheid Kofler *1890 (Mutter von Pepi Kofler „Ke`ll“), Franz die gute alte Zeit erinnern, wo Bucher *1890 (Großvater von Bürgermeister Toni Bucher). man sich vor aller ÖffentlichVor der Kapellentür: die Erbauerin der Kapelle Anna Brecher keit noch nicht so frei und unDieses Foto aus der Jahrhundertwende stammt von Albert Brecher - Danke! gezwungen gab als heute. Neben den berühmten und weltbekannten WallSebastian Brecher erzählte seinem Sohn Alfahrtsorten wie Absam, St. Georgenberg, bert: „Die Leute sagten, die Anna sei vom Kaltenbrunn usw. gibt es bei uns eine ganze Teufel besessen gewesen und konnte nur soMenge kleine, die ganz verborgen, aber dafür viel Moos vom Wald herauftragen, wie sie in idyllisch liegen und wenig bekannt sind. Zu einem „Sacktüchel“ Platz hatte, sonst hätte diesen gehört eine ganz abseits vom Wege sie der Teufel wieder hinuntergeworfen.“ Kinstehende Marienkapelle bei Grinzens, die so der die ihr geholfen haben, konnten ohne viel Merkwürdiges aufweist, dass es wohl der Hinderung Moos herauf bringen. Der GroßvaMühe wert ist näheres darüber zu erzählen. ter vom Albert – Franz Brecher * 23. 10. Die Kapelle um die es sich handelt, ist näm1855, hat als Kind der Anna beim Bau der Kapelle geholfen.

Diese Foto der Mooskapelle aus dem Jahre 1962 stammt von Inge und Sepp Leitner - Danke!

Grinzens 900 m über dem Meere, am Fuße der Kalkkögel, 15 km südwestlich von Innsbruck. Endstation der Autobuslinie Innsbruck – Bozner Platz – Axams – Grinzens. Sehr günstig gelegener Ausgangspunkt in das Kalkkögel – Stubaier und Sellrainer Gebiet. Schöner sehr lohnender Tagesauflug von Innsbruck aus.

Quelle: Dieser Zeitungsartikel aus dem Besitz von Fredl Gnesetti (etwa aus dem Jahre 1930) ist besonders wertvoll, denn darin steht erstmals der exakte Zeitpunkt vom Erbau der Mooskapelle.

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lich ganz und gar aus Moos erbaut und heißt daher auch Mooskapelle. Sie steht in der Nähe von Grinzens, an einer ganz abgelegenen Stelle des westlichen Mittelgebirges und wird, wie zahlreiche Votivtäfelchen aus der jüngsten Zeit beweisen, auch heute noch von frommen Leuten der näheren Umgebung viel besucht. Wer zur Mooskapelle will, muss zuerst zum Dorf Grinzens hinaufsteigen; dort steht im unteren Teil der Ortschaft, wo der Fahrweg im rechten Winkel abbiegt, um zu den zwei Gasthöfen im Grinzner Oberdorf hinaufzuführen, einige Schritte neben den Häusern im Feld, die sogenannte Bichlkapelle. Bei dieser Kapelle zweigt ein Feldweg ab, der über die Felder fast eben in fünf Minuten an den Rand der tiefeingeschnittenen Waldschlucht führt, durch die die Melach aus dem Sellrain dem Inn zufließt; hier steht im Schatten von Linden und Lärchen auf einer kleinen künstlich geschaffenen Terrasse, gerade gegenüber von Oberperfuß, die Mooskapelle. Außenwände und Dach sind ganz aus Waldmoosballen, die durch dazwischen gesteckte Zweige und Astgabeln aneinandergehalten werden, aufgebaut. Nur im Innern sind die Wände teilweise getäfelt, um die Weihegaben aufhängen zu können. Das nicht sehr dauerhafte Baumaterial dieser merkwürdigen Kapelle, in deren warmen „Mauern“ sich im Winter Mäuse, Harmelen (Wiesel) und sogar Marder ihre Wohnungen aufschlagen, muss natürlich jeden Frühling teilweise erneuert werden, sonst würde der leichte Bau bald in sich zusammenfallen. Entstanden ist die Kapelle erst im Jahre 1863. Damals lebte in Grinzens eine Frauensperson, die angeblich vom Teufel besessen war, wahrscheinlich aber an religiösem Wahnsinn litt, der sich darin äußerte, dass sie keine Kirche besuchte, aber an anderen Stellen fromme Gebete verrichtete. Eines Tages hatte sie eine Art Vision, in der ihr von einem überirdischen Wesen mitgeteilt wurde, dass in einem bestimmten Hause in Grinzens ein Bild der Waldraster Muttergottes aufbewahrt sei, für das sie eine eigene Kapelle erbauen müsse. Als die Frau am nächsten Tag im gewissen Haus nachfragte, sagte ihr der dortige Bauer: „Woll, woll dös Bild ist schon do und i schenk dir´s gern; i hobs alleweil obern Bett hängen g´habt, und grod heint in der Nocht isch es mir aufn Grind g´folln!“ Das Weib ging mit dem Bild, suchte sich einen einsamen Platz am Plateaurand aus und begann dort aus Moos, das ihr die Dorfbuben sammeln halfen, eine Kapelle zu erbauen. Als sie fertig war und das Marienbild darin aufgestellt hatte, ging mit ihr eine große Wandlung vor; sie war mit einem Male wie ausgewech13

Chronik/Grinzens „Einst“ und „Jetzt“ selt, ging wieder in die Kirche wie die anderen und benahm sich auch sonst ganz normal. Man schrieb diese überraschende Heilung der Wundertätigkeit des Bildes in der Mooskapelle zu und bald kamen Gläubige von fern und nah, um von dieser neuen Muttergottes Hilfe aus Nöten aller Art zu erflehen. Im Jahre 1866 baten zwei Brüder aus Grinzens, die als Kaiserjäger nach Italien in den Krieg ziehen mussten, bei der MooskapellenMaria um glückliche Heimkehr. Als sie den Feldzug überstanden und wieder gesund in der Heimat waren, ließen sie für die Mooskapelle ein farbenbuntes Schlachtenbild malen und hängten es dort auf, wo es heute noch zu sehen ist. Dieses Gemälde in Tuifelemalermanier ist sicher ein Unikum, denn der Künstler hat hier auf einem Bild kurzweg zwei zeitlich und örtlich weit auseinander liegende Schlachten dargestellt. In der Mitte sieht man eine ganze Menge vorstürmender Kaiserjäger, von denen einer der vordersten rechts mit den Rothemden Garibaldis bei Kafaro rauft, während sich ein anderer links mit Piemontesen bei Custozza herumschlägt. Über dieser doppelten Kampfszene ragt ein Hügel, auf dem die österreichische Artillerie gleichzeitig rechts und links ins Gefecht bei

Taffaro und in die Schlacht bei Tustozza hinein pfeffert. Ferner hängen an den Wänden der Mooskapelle eine ganze Menge von Weihgaben. Die Muttergottes in der Mooskapelle musste für alles helfen; nicht nur bei Krankheiten der Menschen, auch bei Viehseuchen, bei Liebeskummer, versagtem Kindersegen, wurde und wird sie angerufen; wurde der Gläubige erhört, so hängte er in der Kapelle zum Dank ein Wachsbild auf, das sich auf sein Anliegen bezog. Also, wer an Zahnschmerzen gelitten hatte, opferte die Wachszähne, das Mädel, das nach schweren Kämpfen ihren Geliebten heiraten konnte, das Herz, der Bauer dessen Rind wieder gesund wurde, das säugende Kalb usw.

Die Mooskapelle ist im Oktober 1974 abgebrannt. Der große Lindenbaum neben der Kapelle wurde dabei stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Kapelle wurde 1976 von der Feuerwehr Grinzens wieder aufgebaut. Heidi Kastl

An sonstigen Merkwürdigkeiten sind eine ganze Anzahl von Kinderkleidchen und Kin-

Die Mooskapelle HEUTE

Grinzens „Einst“ und „Jetzt“

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derschürzen zu sehen; sorgende Mütter, die in ihrer Herzensangst hierher gewallfahrtet sind um von der Muttergottes Genesung des erkrankten Lieblings zu erflehen, haben sie geopfert; auch zwei schwarzbraune Mädchenzöpfe hängen an der Wand.

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Chronik

Die Mooskapella z´ Grinzis von Lilo Galley Mundartdichterin Vom Innsbrucker Dialekt in Grinziger Dialekt übersetzt von Roswitha Haselwanter. Es geit an Haufn Gschichtln iber die Mooskapella z´ Grinzis, und man woaß nit sou genau, welcha richtig sein und welcha falsch! Ih tat iatz sougn, bei an jedn Gschichtl isch eppis Wohr´s drun, und ih hun deis zammgsuacht wous min sich halt sou derzählt. Am 27. Mai 1841 isch die Anna Brecher als arms Bauernmadl z´ Grinzis auf die Welt kemmin. Sie hat oa Schweschtr und drei Briader ghob. De fünf Gschwischtr hom mit´n Hausnumin „die Seapeler“ (Pusterer) ghoaßn. Sie sein alla fünfa ledig g´wesen und hom mitnandr die Bauerschaft gfiahrscht. Seppl´ isch Baur g´wesen, Hans und Franz hom in Stoull und af die Felder garbitit, Greatl isch im Haus g´wesn und die Anna, die Jüngschta- dia isch nit recht g´wesn, weilwarschtig, i woaß nit, irgndwia hat sa g´spunnin. Manchmoul dou hat sa ummadum gschriern, wegn niicht! „In dia isch dr Tuifl g´fohrn“ hom die Nachbarn gseit. Heit tat mer sougn, sie isch „schizophren“ gwesn! Die Anna isch nit gearn in die Kircha gangin und hat ah nicht gibeitit.

Oamoul isch sa in die Grinziger Felder g´hockt und hat k´rotzt und k´rearscht, weil sie gi´glabt hat, dass sa dr Tuifl nit hoamgiahn lasst. Galligschtn isch a Nachbarin virgangin und hat deis Haifila Ellid dou hockn gsechn. Die Anna hat ihr saggrisch derbarmt. Sie isch hoamgloffn und hat an Weichbrunnin gholt. Und wia sa mit dean gweichtn Wassr drheakemmin isch, isch dr Tuifl k´roud gach ausg´fohrn. Die Anna isch augstandn und hat endlich hoamgiahn kennin. Mit a 20 Jouhr hat sa in dr Noucht an Tram, sou a Vision, tat min heit sougn, ghob. Sie hat a iberirdischs Wesn gsechn, wous ihr deis Waldraster Muattergottes Bild gizoag hat, deis bein Scheff in dr Schloufkummr g´hongin isch. Sie sollt deis Bild holen und in Wald außn, wou iatz die Mooskapella steaht, allsa af an bestimmtn Ploutz, au´stellin. Die Anna isch gleih am nägschtn Toug zun Scheffnbaurn gangin und hat ihn dia Gschicht derzäihlt. Dr Baur isch gor nit iberrascht gwesn, in Gegntoal, froah isch r g´wesen: „Woll woll, deis Bild isch schon dou, deis kunnsch gearn habn, ih hunns bis iatz oubern Betta hängin ghob. Ouber heit die Noucht ischs mer auf n Grind ouchagfallin!“

Af an schian Ploutz z´ Untergrinzis hat nacha die Anna `s Muattergottesbild augstellt, und dr Sepp hat `s K´rischt fir die Kapella derzua gmacht. Mit a paar Buabn, dou isch dr Groaßvater von Lexn Alberscht dabei gwesn, isch sa tagalang Moos sammln gangin. Sie hat jeds Moul lei a Sacktiachl voull von untern Wald mit aucha nemmin derfn, weil ihr sinscht dr Tuifl deis Moos wieder ausglaart hat (weil sie sinscht dr Tuifl gholt hatt). Zwischn die Holzlattn hom sa deis Moos einchngstopft und so isch dia Mooskapella, Driml fir Driml entstandn. Der Tuifl hat nah koa Gaudi meah ghab mit ihr. Der isch wek und hat sa wahrscheinlich eppern andern zun Tratzn gsuacht. Die Anna isch endlich ghoalt gwesen, isch in die Kircha gangin und hat beitn kennen. Die Atln wissen, dass ah andra Leit ghoalt woarn sein, und dass albm nou kloane Wunder passiern, wenn min in die Mooskapella beitit. Am 27. November 1876 hat die Anna in Klimbauern z´ Axamis g´heiritit und isch ins Doarnach ouchn g´kemmin, und am 19. Dezember 1920 isch sa wegn ar Herzmuschklschwäche gstorbn und isch a z´ Axamis begrabn wordn. 1974 isch die Mooskapella ougibrunnin, isch aber vo dr freiwillign Fuierwehr wiedr augibaut woarn. Stoahofer Ludwig hat in Plan derzua gizeichnt. Moos isch ah desmoul wieder heagnummin worn! Am 2. Juli 1976 isch na die nuia Kapella vom Professer Adalbert Mumelter eingweicht woarn. Und heit isch es albm nou a bsunders Platzl, wou viel Leit hingiahn und sich vielleicht eppis wünschn. Manchmoul weard ah gheiratit drein.

Vorne rechts: Franz Abenthung „Weber“. Daneben: Josef Klocker, Franz Klocker und Maria Klocker (die Mutter von Peter-Paul). In der Mitte, die Mädchen mit den Hüten: „Weber“ Mali – Anna und Sefa. Die Mooskapelle am 2. Juli 1898. Dieses Foto stammt von Peter-Paul Hörtnagl – Danke!

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Und die Verliabtn, dia albm nou gearn zur Mooskapella spaziern, wearn sicher nit wissen, dass sie epper gor dr Tuifl holin kannt. Dia tatns wahrscheinlich ah gour nit merkn! 15

Wirtschaft/Werbung

Sportcafe Grinzens Besitzerin: Petra Holzknecht

Fernereben 6 · 6095 Grinzens Tel. 05234/68256

Warum in die Ferne schweifen, wenn das GUTE so nah ist! Ein Gastgarten der zum verweilen einlädt..... Spüren Sie die Natur und genießen Sie von einem mit Sicherheit zu den schönsten gehörenden Gastgärten den herrlichen Ausblick auf das Inntal und die Nordkette. Die Landeshauptstadt Innsbruck liegt zu Ihren Füßen und der herrliche Ausblick stimmt Sie auf ein köstliches und geselliges Zusammensein ein. In unserem gemütlichen Gastgarten haben auch Kinder ihren Spaß. Rutschen, Schaukeln und kleine Erkundigungen im nahe liegenden Senderstal verschaffen auch Eltern die nötige Ruhe, um den Ausblick und das traumhafte Ambiente genießen zu können. Unser gemütlicher Gastgarten und unsere Grilllauben sind bei der Bevölkerung von Grinzens und Umgebung in aller Munde und ein Geheimtipp. Der Gastgarten ist mit einer Holz-Alukonstruktion teilweise überdacht. Viele Pflanzen/Blumen runden die gemütliche Atmosphäre ab.

Feste & Feiern Gerne stehen wir Ihnen bei der individuellen Planung Ihrer nächsten Feier mit Rat und Tat zur Seite. Unsere Räumlichkeiten sind ideal für Familienfeiern wie Hochzeiten, Taufen, Geburtstage und Firmenveranstaltungen. Ob bei einem Geschäftsessen, familiären Feiern oder mit Freunden. Wir setzen uns ein, damit Ihr Aufenthalt bei uns zum Erlebnis wird. Auf Bestellung bieten wir Ihnen aber auch individuelle Menüs und Buffets, eine gepflegte Küche, schöne Räumlichkeiten mit bestem Service an. Genießen Sie im Kreise Ihrer Lieben oder Geschäftspartner einen unvergesslichen Tag!

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Auf ihr Kommen freut sich Petra mit Team 16

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70 Jahre Schafzuchtverein Grinzens

Schafzuchtverein Grinzens – Ein Verein mit Tradition 70 Jahre Schafzuchtverein Grinzens – ein würdiger Anlass, nicht nur zum Feiern, sondern auch um zurückzuschauen. Der Schafzuchtverein Grinzens wurde im Jänner 1940 mit 18 Mitgliedern gegründet. Am 6. September 1944 fand die erste Schafausstellung des Vereines statt. 1956 sollte die erste Ausstellung des Gebietes in Grinzens stattfinden, musste jedoch wegen Maul- und Klauenseuche abgesagt werden. 1965 wurde das Räudebad neu gebaut und 1970 die Wendelinuskapelle im Senderstal errichtet. 2005 wurde das Räudebad generalsaniert. Interessant ist die Entwicklung der Mitgliederzahl. Die Zahl der Mitglieder erreichte 1957 seinen Tiefpunkt – nur 4 Mitglieder waren zur Jahreshauptversammlung erschienen. In den 70er Jahren erlebte der Verein einen neuen Aufschwung und konnte die Zahl der Mitglieder seit der Gründung bis zum heutigen Tag verdoppeln. Auch die Anzahl der Herdebuchschafe pendelte sich in den letzten Jahren bei ca. 150 Stück ein. Die Grinzner Schafeler konnten den Schafbestand auf ein Niveau bringen, was sie weit über die Grenzen unseres Landes hinaus bekannt gemacht hat. Bei Ausstellungen auf Gebiets-, Bezirks- und Landesebene, bei Bundes- und Europaschauen sind Züchter aus Grinzens mit Siegertieren vertreten. Stolz sind wir auch darauf, dass der Verein einen Landesverbandsobmann (Josef Oberdanner), einen Gebietsvertreter (Johann Kastl), einen Preisrichter (Adolf Engl) hatte und seit 2004 auch einen Bewerter (Florian Tanzer) stellt. Unsere besonderer Dank gilt den Männern, die den Verein gründetet und auch während des Krieges und in den schwierigen Jahren danach, so viel Idealismus und Freude am Schafzüchten besaßen, um den Verein zu halten. Johann KASTL † Gründungsobmann und Obmann Alois SCHLÖGL † Obmann Franz HOLZKNECHT † Obmann Josef OBERDANNER † Obmann und Landesverbandsobmann Johann KASTL † Obmann und Gebietsvertreter Adolf ENGL Obmann und Preisrichter Albin HOLZKNECHT † Obmann Josef ENGL Obmann Egon HOLZKNECHT Obmann Florian TANZER Obmann und Bewerter des Landesschafzuchtverbandes Ein Fixpunkt im jährlichen Veranstaltungsprogramm ist der „Schafelerball“, der bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten durchgeführt wird. Die Schafeler nehmen auch aktiv an Dorfver-

anstaltungen (z.B. Feuer und Eis, Bezirksmusikfest – Traum eines österreichischen Reservisten usw.) teil.

Die Höhepunkte des Vereines sind jedoch die Jubiläumsausstellungen: 25 Jahre Schafzuchtverein Grinzens am 6. September 1964 10 Aussteller mit 82 Zuchttieren Beste Aussteller: Adolf Engl, Franz Holzknecht, Josef Haselwanter Die Tiroler Bauernzeitung schreibt folgendes: 25 Jahre Schafzucht – es ist eine alte Erfahrung, dass unsere Schafzüchter mit Eifer und Liebe bei der Sache sind, ich möchte fast sagen, sie sind Züchter aus Leidenschaft. Das wurde wieder einmal den letzten Ausstellungen deutlich, welche die Schafzuchtvereine Obergurgl und Grinzens aus Anlass ihres 25jährigen Bestandes abhielten. Die Jubiläumsausstellung in Grinzens war ein Dorffest nach alter Tradition, das von Bauern und Schafzüchtern aus der weiteren Umgebung überaus zahlreich besucht war. Der gute Namen des Dorfes im Kreise der Schafzüchter mag ebenso zu diesem Massenbesuch beigetragen haben wie die klangvollen Weisen der Musikkapelle in ihrer schönen Tracht. Zehn Züchter haben 82 erlesene Zuchtschafe zur Schau gebracht. Die Gleichmäßigkeit dieser Tiere als Zeichen weitestgehender Durchzüchtung fiel jedem Besucher schon nach einem kurzen Überblick auf. Das Ergebnis der Prämierung darf wohl als einmalig bezeichnet werden: 25 Tiere in Ia, 48 in I und nur 9 in der Klasse II. In der Punktebewertung stand Adolf Engel mit 216 Punkten (3 Ia, 8 I, 2 II) obenan, dem mit nur einem Punkt Unterschied Franz Holzknecht folgte. Josef Haslwanter, Sellrain, zeigte mit 7/Ia Tieren eine ganz hervorragende züchterische Leistung. Den Sieerpreis errang bei den Altwiddern, den Altschafen und Kilbern Adolf Engel, bei den Jungwiddern und Mutterschafen bis zu zwei Jahren Josef Haslwanter, Sellrain, bei den Jungschafen Josef Oberdanner. All diesen Meistern ihres Faches gilt unsere herzliche Gratulation. Bei der Festversammlung wurde von den Rednern mit Worten verdienten Lobes nicht gespart. Unter großem Beifall überreichte Präsident Ökonomierat Muigg dem verdienten Obmann des Jubelvereines, Johann Kastl, eine Ehrenurkunde der Landeslandwirtschaftskammer als Dank für sein langjähriges ersprießliches Wirken zur Hebung der Schafzucht ..........

40 Jahre Schafzuchtverein Grinzens am 23. Februar 1980 24 Aussteller mit 147 Zuchttieren Beste Aussteller: Josef Holzknecht, Gerhard Schaffenrath, Robert Schlögl Die Tiroler Bauernzeitung schreibt folgendes: Am Samstag, den 23. Februar fand die Gebietsausstellung für Schafe im westlichen Mittelgebirge von Innsbruck statt, wobei der Schafzuchtverein Grinzens das 40jährige Bestandsjubiläum feierte. An der Ausstellung beteiligten sich 82 Aussteller mit 479 aufgetriebenen Zuchttieren. Der Jubelverein Grinzens beteiligte sich mit 24 Ausstellern und 147 Zuchttieren. Der jubilierende Verein Grinzens hatte einen separaten Ausstellungsplatz, dessen Ergebnis war: Ia/56 Stück, I/69 Stück, II/20 Stück – nicht klassifiziert 2 Stück. Bei der Vorführung der Zuchttiere im Ring wurden die Spitzentiere aller Gruppen bewundert, da sie in Typ, Form und Leistung den heutigen Anforderungen entsprechen.

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Lobenswert ist die Haltung, Pflege und Fütterung. Die Siegertiere stellten im Jubelverein Altwidder/Josef Holzknecht, Jungwidder/Kastl Karl, Altschafe/Albin Holzknecht, Jungschafe und Altkilbern/Josef Holzknecht, Jungkilbern/ Egon Holzknecht. Im Anschluss an die Preisverteilung werden Urkunden an die Gründungs- und langjährigen Mitglieder im Schafzuchtverein Grinzens verteilt: Johann Kastl, Adolf Engl, Heinrich Jordan, Franz Holzknecht, Josef Gartner, Alois Holzknecht, Albin Holzknecht, Alois Leitner.

50 Jahre Schafzuchtverein Grinzens am 9.September 1990 24 Aussteller mit 151 Zuchttieren Beste Aussteller: Josef Holzknecht, Markus Holzknecht, Josef Engl Die Tiroler Bauernzeitung schreibt folgendes: Am Sonntag, dem 9.September 1990, hielten die Bergschafzüchter des Vereines Grinzens ihr 50jähriges Bestandsjubiläum ab. Unter besten äußeren Bedingungen wurden von 24 Mitgliedern 151 Jungtiere aufgetrieben. Klassenergebnis 64/Ia, 57/I, 30/II. Das vorgestellte Widdermaterial entsprach in den Punkten Adel und Fleischfülle nicht den Vorstellungen der Preisrichter. Im Gegensatz dazu stehen die weiblichen Ringe, die sich deutlich in ihrer Qualität abhoben. Es wurden durchwegs mittelgroße, bestens angefleischte und edle Tiere präsentiert. Aus der Hand von Verbandsobmann Ök.-Rat Albert Plattner erhielten verdiente Mitglieder Ehrendiplome des Verbandes: Franz Holzknecht, Kastl Karl, Heinrich Jordan, Heinrich Kapferer, Reinhard Jordan,Karl Leitner. Die Siegertiere stellten: Altwidder/Markus Holzknecht, Jungwidder I/Alois Vindl, Jungwidder II/Josef Holzknecht, Altschafe über 4J/Engl Josef, Jungschafe 2-4/Josef Holzknecht, Altkilber 1-2/Josef Engl, Altkilber unter 1J/Josef Holzknecht.

60 Jahre Schafzuchtverein Grinzens am 17. September 2000 23 Aussteller mit 179 Zuchttieren Beste Aussteller: Florian Tanzer, Max Kapferer, Josef Engl Die Tiroler Bauernzeitung schreibt folgendes: 179 Tiere wurden in Grinzens bei der Jubiläumsausstellung bewertet, wobei die 23 Aussteller 113 Ia, 2 I+, 36 I und 28 IIa errreichten. Die hervorragende Bewertung der Tiere gibt ein Bild der ausgestellten Zuchtschafe wieder. Diese Ausstellung konnte trotz ungünstigen Wetter-bedingungen viele Besucher anlocken. Besonders die Gestaltung des Ausstellungsplatzes – mit Liebe zum Detail – muss man hier besonders erwähnen.

Das Bezirksblatt schreibt: Allen Grund zur Freude hatte Schafzüchterobmann Egon Holzknecht und sein Team: trotz des mäßigen Wetters wurde eine hervorragende Jubiläumsaus-stellung organisiert, die entsprechenden Zuspruch fand.

Die Siegertiere stellten: Altwidder, Jungschaf 3-4 S, Jungschaf 2-3 S, Jungschaf 2-3 T, Jungkilber: Florian Tanzer Jungwidder: Max Kapferer Jungwidder 8-12 M: Anton Oberdanner Altschaf S, Altkilber 1-2 T: Markus Holzknecht Altschaf T: Josef Engl Jungschaf 3-4 T: Alois Leitner Altkilber 1-2 S: Sonja Kapferer 17

70 Jahre Schafzuchtverein Grinzens

70 Jahre Schafzuchtverein Grinzens

70 Jahre Schafzuchtverein Grinzens

Gebiets- und Jubiläumsausstellung Grinzens am 20.02.2010 Trotz Kälte und Schneefall kamen aus allen Teilen des Landes zahlreiche Zuschauer zu der größten Frühjahrsausstellung des Jahres. Bei der Ausstellung wurden 530 Schafe aufgetrieben und in 27 hochkarätigen Ausstellungsgruppen zur Schau gestellt. Davon stellte der Jubiläumsverein 190 klassifizierte Tiere. Die 11 Gruppen der Jubiläumsausstellung waren an der Spitze mit hervorragenden Siegertieren bestückt. Besonders hervorzuheben wäre, dass die beiden Brüder Markus und Andreas Holzknecht 101 Schafe im besten Fütterungs- und Pflegezustand ausgestellt hatten; dies die Worte von Landesverbandsobmann Michael Bacher! Ein großes Lob für Markus und Andreas, die nicht nur durch die große Anzahl der ausgestellten Tiere für eine schöne Jubiläumsausstellung sorgten, sondern auch bei den Vorbereitungs- und Aufräumungsarbeiten einen großen Anteil übernahmen. Andreas wurde bester Aussteller der Jubiläumsausstellung, Markus 2.-bester und Max Kapferer 3.-bester Aussteller. Außerdem holte sich Max 7 von 11 möglichen Siegertieren. Bravo! Florian Tanzer 2 Spitzentiere, Holzknecht Markus 1 Spitzentier und Holzknecht Andreas ebenfalls 1 Spitzentier.

Die Siegertiere stellten: Altwidder, Altschafe S, Altschafe T, Jungschafe S 2-4, Jungschafe T 2-3, Herbstkilbern, Jungkilbern: Max Kapferer Jungwidder I: Markus Holzknecht Jungwidder II, Altkilbern: Florian Tanzer Jungschafe T 2-4: Andreas Holzknecht Bei der anschließenden Preisverteilung im Gemeindesaal wurden zahlreiche Züchter geehrt: 60 Jahre Mitgliedschaft: Kastl Karl, Jordan Heinrich, Kapferer Heinrich 50 Jahre Mitgliedschaft: Leitner Alois, Leitner Karl 40 Jahre Mitgliedschaft: Valtingoyer Ernst

Das Vereinsergebnis: Holzknecht Andreas Holzknecht Markus Kapferer Max Tanzer Florian Leitner Alois Engl Josef Jordan Heinrich Vindl Alois Engl Daniel Haslwanter Maria Riedl Mario Vindl Rene Holzknecht Gabi Engl Richard

20

40 Ia 35 Ia 29 Ia 10 Ia 5 Ia 4 Ia 2 Ia 3 Ia 3 Ia 1 Ia 2 Ia 2 Ia 1 Ia 1 Ia

9I 7I 4I 1I 1I

6 IIa 2 II b 2 II b 3 IIa 1 IIb 1 IIa 1 IIa

3I 1I 2I 1I

1 IIb 1 IIb 3 IIb

• Bürgermeister Toni Bucher und der Gemeinde Grinzens für ihre Unterstützung • dem Landesschafzuchtverband, dem Verbandsobmann, dem Gebietsvertreter und den Preisrichtern • Pfarrer Rudolf Silberberger für die Tiersegnung • der freiwilligen Feuerwehr für die Parkplatzregelung und anderweitige Hilfe • der Musikkapelle Grinzens für die musikalische Umrahmung

Obmann Florian Tanzer und sein Team wurden vom Landesverbandsobmann für die tolle Organisation der Veranstaltung gelobt. An dieser Stelle möchte sich der Schafzuchtverein ganz besonders bedanken: • Übernahme des Ehrenschutzes: Landeshauptmann-Stv. ÖR Anton Steixner Nationalrat Hermann Gahr Tierzuchtdirektor DI Rudolf Hussl Bürgermeister Anton Bucher Landesobmann Michael Bacher Gebietsobmann Klaus Schaffenrath

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• allen Grundbesitzern, die durch die Zurverfügungstellung der Felder diese Veranstaltung ermöglichten • allen Spendern und Sponsoren • besonders allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die das Fest tatkräftig unterstützten • bei Heidi Kastl für die schönen Fotos, die sie uns unentgeltlich zur Verfügung stellte • und bei all jenen, die schon Jahre bzw. Jahrzehnte lang unsere Veranstaltungen besuchen. Die Jubiläumsausstellung in Grinzens war ein Dorffest – fast nach alter Tradition. Bei dieser Ausstellung wurde wieder einmal deutlich, wie schon im Bericht vom 6.September 1964 zu lesen war, dass die Grinzner Schafeler mit Eifer, Liebe und Freude bei der Sache sind, sie sind Züchter aus Leidenschaft! Autor

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EUROPACHAMPIONAT Anlässlich der 5. Bergschaf Interalpin wurde das erste europäische Widder- und Ziegenbockchampionat abgehalten. Bei dieser Veranstaltung wurden männliche Zuchttiere von höchstem Niveau präsentiert, welche vorher vom Gebietsvertreter ausgesucht wurden. Vier Grinzner Schafzüchter durften 6 Widder am 30. und 31. Jänner 2010 in Innsbruck zur Schau stellen.

Tanzer Florian stellte einen 2. Sieger (Silbermedaille), Holzknecht Markus einen 3. Sieger (Bronzemedaille) und einen 9. Sieger, Kapferer Max einen 4. Sieger und einen 5. Sieger und Engl Josef rundete das gute Ergebnis mit einem 11. Platz bei dieser einzigartigen Widdernschau ab. Die Grinzner Ziegenzüchter konnten bei diesem Ausstellungsmix aus Widdern und Ziegenböcken mit zwei EUROPACHAMPIONS triumphieren. Holzknecht Josef (Verein Kematen-Ranggen) holte sich bei den gemsfärbigen Gebirgsziegen mit seinem Bock den Europasieg!

Herzliche Gratulation den EUROPACHAMPIONS: HOLZKNECHT Andreas

HOLZKNECHT Josef (rechts)

Ebenso holte sich Holzknecht Andreas (Verein Axams) bei den Saaneziegen mit seinem Jungbock Die erfolgreichen Grinziger Schafzüchter mit ihren Spitzentieren. den Europasieg!

Ziegenausstellung Rotholz Ein Fest für die Ziegenzucht fand am 18. April in Rotholz statt. Bei der 5. Ziegenausstellung (20-jähriges Verbandsjubiläum) stellten 152 Aussteller 350 ausgesuchte Tiere, aller in Tirol gehaltenen Ziegenrassen, zur Schau.

In den Gruppen der Saaneziegen freuen konnten sich: Markus Holzknecht über eine Reservesiegerin und eine 5. Siegerin , Andreas Holzknecht über eine 3. Siegerin und Gabi Holzknecht über eine 5. Siegerin

Bei dieser Eliteschau, welche nur alle 5 Jahre ausgerichtet wird, waren auch die Grinzner Ziegenzüchter erfolgreich vertreten. Allen voran wieder einmal MARIO RIEDL, der mit seiner Ziege Sabrina bei den gemsfärbigen Gebirgsziegen (Altziegen III) den Landessieg errang.

Auch Max Kapferer, Bianca Holzknecht und Josef Holzknecht konnten mit ihren Ziegen Spitzenplätze erreichen.

Mario Riedl mit seiner Landessiegerin.

Markus Holzknecht mit seinen Spitzenziegen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Züchter für ihre Siegertiere.

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Ziege von Andreas Holzknecht.

Gabi Holzknecht mit ihrer Ziege.

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Vereine

ANNABUND GRINZENS – Bisherige Aktivitäten im Jahr 2010 „Es ist bemerkenswert, was der Annabund leistet!“ Mit diesen Worten leitete unser Dekan Dr. Ernst Jäger seine Ansprache anlässlich der Jahreshauptversammlung des Annabundes am 12. Jänner d. J. ein. Und tatsächlich, wenn man so zurückschaut auf das erste halbe Jahr von 2010, so sind es wirklich schon viele Aktivitäten, die der Annabund verwirklicht hat: Die Wallfahrer vor dem Dom zu Brixen.

Am 19. März – zu „Josefi“ – gingen wir nach altem Brauch auf das Zirler Bergl und beteten den Kreuzweg. Mit dabei war auch diesmal wieder eine bunt gemischte Runde aus Alt und Jung, Erwachsenen und Kindern. Am Ostermontag bereiteten wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Emmausganges ein herzhaftes Frühstück, was von den rund 80 Betenden, die an diesem Tag früh aufgestanden waren, gerne angenommen wurde. Unsere Wallfahrt ging in diesem Jahr nach Maria Weißenstein im Leiferer Tal, südöstlich von Bozen.

Am 2. Mai machten wir uns mit einer Gruppe von über 40 Frauen und unserem bewährten Bus-Chauffeur Andreas Rechberger auf Richtung Süden. Leider war dort das Wetter auch nicht besser als in Grinzens, was uns die Laune jedoch nicht verderben konnte. Nach der Heiligen Messe und einem Gebet für die verstorbenen und lebenden Mitglieder des Annabundes in der Wallfahrtskirche machten wir in St. Peter halt, um dort zu Mittag zu essen. Den Nachmittag verbrachten wir mit einer Dom- und Stadtbesichtigung in Brixen. Für unsere verstorbenen Mitglieder beteten wir wie immer einen Tag vor dem Begräbnis den Rosenkranz und bezahlten eine Messe. Dies ist nun schon seit vielen Jahren so Brauch. Dass die jungen Familien zur Geburt eines Kindes eine geschnitzte Grödner Figur der Heiligen Anna zum besonderen Schutz der Mütter bekommen, hat der Annabund seit 2007 eingeführt. Zwei Mitglieder des Vorstandes besuchen dabei die jungen Familien und überbringen unser kleines Geschenk.

Die Kirche in Maria Weissenstein an einem eher verregneten Tag. 22

„Ora et labora – bete und arbeite“, heißt es so schön bei den Benediktinern … stimmt auch für den Annabund, denn neben dem Beten kommt die Arbeit auch bestimmt nicht zu kurz bei uns: Jeden Monat reinigen die Frauen des Annabundes in einem „Dienstradl“ unsere Pfarrkirche. Ein Mal im Jahr gibt es dann einen Generalputz für unsere Kirche, der heuer am 17. Mai stattfand. Wir waren zwar in diesem Jahr nicht viele, aber dafür umso fleißigere Helfer, bei denen wir uns auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich bedanken möchten! Auch der Blumenschmuck der Pfarrkirche liegt in der Verantwortung des Annabundes, z.B. im Marienmonat Mai wieder der besondere Schmuck des Marienaltars. Gut angenommen wurde auch unser Frauenturnen, das vor allem für jene Frauen gedacht ist, die nicht mehr springen und hüpfen, sondern es etwas ruhiger angehen wollen. Ein Mal in der Woche turnten wir in den vergangenen Monaten am Abend eine Stunde unter fachkundiger Anleitung von Mag. Birgit Christ und Dr. Helena Talasz. Im Sommer findet nun eine Pause statt, bevor wir dann im September wieder (wahrscheinlich am Dienstagabend) mit den wöchentlichen Turnstunden starten. Die Spenden, die der Annabund erhält, werden für gemeinnützige Zwecke verwendet. So konnte der Annabund im Juni 2010 EUR 1.000,– für die Renovierung der Bichlkapelle spenden. Für die Kirche wurden außerdem neue Kerzen im Wert von EUR 400,– gekauft. Wir bedanken uns auf diesem Weg bei allen unseren Mitgliedern für ihre großzügigen Spenden bei der Sammlung im April diesen Jahres. Vergelt’s Gott! Obfrau Maria Christ

Der „Putztrupp“ für die Kirchenreinigung am 17. Mai 2010 bei der wohlverdienten Jause.

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Aktuelles von der Feuerwehr Grinzens Kurzbericht über die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Grinzens Am 6. März 2010 konnte Kommandant OBI Buchrainer Helmut 52 Feuerwehrkameraden begrüßen. Unter anderem auch zwei Ehrenmitglieder und Altkommandanten: OBI Rainer Hans, BI Wegscheider Ludwig sowie Bürgermeister OBM Bucher Anton, Vizebürgermeister Jansenberger Charly und Abschnittskommandant ABI Ing. Stockner Walter.

Kameradschaftspflege Am 27. Feber veranstaltete unsere Wehr nach mehreren Jahren wieder einen Abend für die Kameradschaftspflege. Die Sportlichen unter uns starteten bereits um 18.00 Uhr Richtung Kemater Alm.

Für 40 Jahre Feuerwehrdienst: Oberdanner Anton Für 25 Jahre Feuerwehrdienst: Bucher Herbert, Schaffenrath Alois und Buchrainer Helmut Zum Feuerwehrmann wurden befördert: Wegscheider Thomas, Schrott Martin, Holzknecht Patrik, Hager Hannes, Zimmermann Romed, Leitner Daniel, Sailer Andreas,

Derzeitiger Mannschaftsstand 73 Aktive, 33 Reservisten und 7 Patinnen.

Jahresbericht 2009

Zum Oberfeuerwehrmann wurde befördert: Zimmermann Matthias

Einsätze 3 Brandeinsätze 12 technische Einsätze

Zum Hauptfeuerwehrmann wurde befördert: Rainer Matthias

Hierfür leisteten die Feuerwehrkameraden 100 Einsatzstunden zum Wohle der Gemeindebürger Weiterbildung: Zur Verbesserung des Ausbildungsstandes unserer Wehr wurden geleistet: 90 Bewerbsproben 16 Atemschutzproben 20 sonstige Schulungen (Maschinisten-, Verkehrs-, Bergeschulungen, usw.) Dafür wurden rund 1.200 Stunden aufgebracht.18 Kameraden besuchten 7 verschiedene Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Telfs. Für Ordnungsdienste, Bewerbe, Sitzungen und Besprechungen in der eigenen Gemeinde, im Abschnitt sowie im Bezirk waren wir 35 Mal unterwegs und wendeten dafür 680 Stunden auf.

Wir bedanken uns bei Werner und seinem Team, die uns mit einem köstlichen Abendessen verwöhnten. Nach gemütlichen Stunden rodelten wir bei Vollmond talwärts. Nach vielen positiven Rückmeldungen und der zahlreichen Teilnahme wird es sicher eine Wiederholung geben. Im Frühjahr führten wir wieder unsere Haussammlung durch. Der Erlös wird zur Erneuerung und Erhaltung der Löschgeräte und für Einsatzbekleidung verwendet. Ich möchte mich bei allen Spendern für das Interesse an der Feuerwehr bedanken.

Für seine 10 jährige Ausschusstätigkeit wurde BI Rainer Philipp eine Anerkennungsurkunde überreicht.

Bewerbe: Die Kameraden Wegscheider Lukas, Hager Stefan und Bucher Manuel nahmen beim Atemschutzbewerb in Ampass teil und errangen das bronzene Leistungsabzeichen. Beim Landesbewerb in Nesselwängle konnte eine Gruppe erfolgreich teilnehmen. Sie belegten von 139 Teilnehmern in ihrer Leistungsklasse den hervorragenden 15. Platz.

Übungen: Florianisonntag Wie jedes Jahr feierten wir am ersten Sonntag im Mai unser Florianifest. Nach dem feierlichen Gottesdienst wurden unter Beisein des Bezirkskommandanten Stellvertreters

Danke an alle Kameraden, die Ihre Freizeit für diese Tätigkeiten aufgewendet haben!

In den letzten Monaten führten wir zahlreiche Übungen durch. Besonders freut es uns, dass wir gemeinsam mit der Bergrettung Axams eine Bergeübung in steilen Gelände durchführen konnten. Diese war für alle Beteiligten sehr lehrreich.

Termine: Feuerwehrball Grinzens 16. Oktober

Runde Geburtstage Die Feuerwehr gratuliert Ihren Mitgliedern zum Geburtstag: OFM Rainer Matthias HFM Abenthung Alois HFM Oberdanner Heinrich

BR Kircher Reinhard, Bgm. Bucher Toni verdiente Feuerwehrmänner ausgezeichnet.

Wir werden auch weiterhin bemüht sein, der Bevölkerung in kleinen und großen Notsituationen Hilfe zu leisten und sind jederzeit unter den Feuerwehrnotruf 122 erreichbar.

zum 30er zum 50er zum 60er

Kommandant OBI Buchrainer Helmut

Wir wünschen viel Glück und Gesundheit.

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Vereine

FC Grinzens-News Bitterer Abschied von der Bezirksblätterliga Mehr als spannend gestaltete sich die Frühjahrssaison des FC-Raika-Grinzens. Nach einem völlig verpatzten Start in die letzte Saison und einem daraus resultierenden Trainerwechsel kurz vor Ende der Herbstsaison gab es für unsere Mannschaft nur ein Ziel für´s Frühjahr: Klassenerhalt! Von Anfang an war klar, dass das kein leichtes Unternehmen sein würde. Trotzdem arbeiteten Mannschaft und Trainer hart für dieses Ziel. In zahllosen Trainingseinheiten wurde alles dafür getan, um endlich vom Abstiegsplatz loszukommen. Aber leider war das Glück nicht auf unserer Seite. Ein paar unglücklich verlorene Spiele und das Verletzungspech einiger Leistungsträger trugen dazu bei, dass der Kampf um den Klassenerhalt schlussendlich doch noch verloren wurde. Trotz eines Sieges im letzten Spiel gegen den Dritten der Liga in Sistrans müssen wir nun den Gang in die erste Klasse antreten. Nichts destotrotz geht es mit Optimismus in die neue Saison. Die Mannschaft trainiert schon wieder fleißig und wird natürlich versuchen, sich in der neuen Liga so gut wie möglich zu präsentieren. Dafür brauchen wir auch weiterhin die Unterstützung unserer Fans, bei denen wir uns auf diesem Wege recht herzlich bedanken wollen, dass sie uns auch in dieser schwierigen Zeit so toll unterstützt haben. Wir hoffen, dass wir euch auch in der Saison 2010/11 wieder so zahlreich am Fußballplatz begrüßen dürfen.

Übrigens, die neue Saison beginnt

mit einem Cup-Spiel am 27.Juli in Grinzens gegen Natters Nachdem ich mein Amt als Obfrau bei der Jahreshauptversammlung am 25.6.2010 zurückgelegt habe, möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei allen Leuten zu bedanken, die mich in den letzten drei Jahren so toll unterstützt haben. In erster Linie gehört mein Dank natürlich meinem Team vom Vorstand, aber vor allem auch der Gemeindeführung, den Obleuten der örtlichen Vereine, den Sponsoren, allen freiwilligen Helfern bei den diversen Festen und vor allem unseren Fans. Es war eine sehr schöne Zeit, aber nach über 20 Jahren Tätigkeit im Vorstand des FC-Raika-Grinzens, freue ich mich auf ruhigere Zeiten als Zuschauerin am Sportplatz. Mit sportlichen Grüßen Andrea Maier, ehemalige Obfrau

Von den verlorenen Talenten Blickt man auf die nun abgelaufene Saison zurück, müssen wir wieder einmal feststellen, dass wir im Laufe der Meisterschaft erneut einige unserer Nachwuchskicker verloren haben. Gerade im „schwierigen“ Alter zwischen 14 und 17 verlieren wir in den letzen Jahren die meisten Nachwuchsspieler. Auch wenn einige nach schöpferischen Pausen wieder zurückkehren, ist der Abgang jedoch immer groß. Dieser Umstand macht eine Planung für

die Kampfmannschaften immer schwieriger und so sind wir mehr und mehr auf Spieler aus den Nachbargemeinden oder aus Innsbruck angewiesen. Fragt man nach den Gründen für das Karriereende, erhält man selten genaue Gründe, meist nur ein „i mag mal nimmer“. Dieses „mag mal nimmer“ schmerzt dann auch immer die Altersgenossen, welche dann, mit nur mehr knappen Kader, die Saison beenden sollen bzw. mit meist jüngeren Spielern in ihren Reihen für halbwegs brauchbare Ergebnisse sorgen müssen. Dass auch diese Spieler vielleicht ihre Lust am Fußball verlieren, ist daher nur zu gut nachzuvollziehen. Dankbar sind wir jenen Eltern, die ihren Kindern sehr wohl erklären, dass Fußball auch viel mit Kameradschaft zu tun hat und ihren Söhnen klar machen, dass ein Karriereende in der laufenden Saison nicht in Frage kommt und dadurch noch einen geregelten Spielbetrieb ermöglichen. Mit einem Abgang zu Saisonschluss kann man noch einigermaßen leben, auch wenn in so kleinen Vereinen jeder „Mann“ zählt. So bleibt uns nur wieder einmal die Hoffnung, dass es sich bei einigen der Jungs nur um eine schöpferische Pause und nicht, um das endgültige Ende ihrer Fußballkarriere handelt, damit wir sie dann in einigen Jahren am Fußballplatz wieder bewundern dürfen. Klaus Madersbacher

Drei Jahre Jugendraum – Eine Erfolgsgeschichte Drei Jahre Jugendraum Grinzens: Zeit über die erfreuliche Entwicklung Rückschau zu halten. Der Jugendraum hat in seinem Bestehen sicherlich so einiges bewegt. Die zwischenzeitliche Zurückhaltung im Dorf ist gewichen, und mehr denn je nutzen die Jugendlichen unser Angebot. Auch sind die Kontakte und Verbindungen zu anderen Grinzner Vereinen und Einrichtungen stetig gewachsen. So freuen wir uns, auch im kommenden Jahr mit anderen Vereinen zusammenzuarbeiten! Das einmalige Projekt, wie Jugendliche sich ihren Frei-"Raum" weitgehend selbst verwal24

tet gestalten können, hat überregionale Strahlkraft und ist nach wie vor ein Vorzeigemodell des Landes Tirol. So ließen sich andere Gemeinden vom Projekt Jugendraum Grinzens inspirieren: Neben Reith bei Seefeld waren es Interessierte aus Götzens, die Teile des „Grinzner Erfolgsmodells“ übernommen haben – jedoch nach wie vor besticht der Grinzner Jugendraum durch die Selbstorganisation von Jugendlichen. Seit nunmehr über einem Jahr kooperieren wir mit dem Götzner Jugendraum und sorgen sowohl freitags (in Götzens) als auch samstags (in Grinzens) für ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot.

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Trotz dieses ausgebauten Angebotes in der Region – und so manch andere Gemeinde plant nachzuziehen – zieht es die Grinzner Jugendlichen weiterhin in den Jugendraum, und die Besucherzahlen sind höchst erfreulich. Das bestärkt das Jugendteam wie den Vereinsvorstand in ihrer Arbeit mit den Jugendlichen wie auch für die Gemeinde selbst. Je mehr Jugendliche in ihrer Heimatgemeinde Grinzens eingebunden und gehört werden, umso eher bleiben sie später im Ort – ein Faktum, das nicht ignoriert

Vereine werden sollte. Denn der Jugendraum hat sich zu einem wesentlichen Bestandteil im Leben vieler Jugendlichen entwickelt. So hat der Jugendraum Grinzens in den letzten drei Jahren wertvolle Arbeit für ein lebendiges Grinzens geleistet – und die Zeichen stehen sehr gut, das auch in Zukunft weiter tun zu können. Denn auch in unsere Heimatgemeinde ist die Wertschätzung gegenüber dem Raum gestiegen. Nicht zuletzt Dank Karl Gasser, der dem Projekt immer wohlwollend

gegenüber gestanden ist. Auch der „neue“ Bürgermeister Anton Bucher, hat stets ein offenes Ohr für unsere Anliegen. Diese erfreuliche Entwicklung für die Jugendlichen, von der das ganze Dorf profitiert, gilt es, auch in Zukunft zu fördern und sichern. Wir sind uns sicher, dass die Grinzner Gemeindeführung weiterhin die Vorraussetzungen für uns schaffen wird, um wachsen können, und ein offenes Ohr für unsere Anliegen und den nötigen Rückhalt bereithält, um wei-

terhin für die Jugendlichen unseres Heimatdorfes da sein zu können. Veränderungen stehen ins Haus: beim Anbau „Kinderbetreuung“ an das Gemeindezentrum möchten wir gerne unsere Räume mitgestalten und nach unseren Vorstellungen formen dürfen. Und für die Umbauzeit hoffen wir auf ein offenes Ohr der Gemeindeführung betreffend ein gleichwertiges Ersatzquartier. Die Grinzner Jugendlichen werden es danken!

Rückblick von der Jungbauernschaft/Landjugend Nikolauseinzug: Auch dieses Jahr fand der Nikolauseinzug am 5. Dezember 2009 in Grinzens statt. Beim Warten auf den Nikolaus wurden die aufgeregten Kinder sowie auch deren Eltern mit Tee und Glühwein versorgt. Als dann endlich der Nikolaus mit den Engeln auf seiner Kutsche eintraf, natürlich auch in Begleitung seiner Krampusse, war die Spannung und Aufregung in den Gesichtern der Kinder deutlich zu erkennen. Anschließend verteilte er wie jedes Jahr die Sackerln mit den Süßigkeiten an die Kinder und verabschiedete sich dann auch schon wieder. Am Abend besuchte er dann noch das ein oder andere Kind persönlich.

Kindernachmittag: „Das Warten auf das Christkind verkürzen“, Verteilung des Friedenslichtes: 24.12.2009 Am 24. Dezember fand wieder unser traditioneller Spielenachmittag statt. Um 14:00Uhr trafen wir uns im Mehrzweckraum der Gemeinde und als alle Eltern ihre Kinder vorbeigebracht hatten fingen wir an zu spielen, turnen, basteln, malen und vieles mehr. Um

16:00 Uhr gingen dann noch einige Kinder zur Kindermette und anschließend, wie auch nach der Messe um 17:00 Uhr, wurden die Friedenslichter verteilt. Es war ein sehr gelungener Nachmittag und wir möchten uns rechtherzlich für die Freiwilligen Spenden für die Friedenslichter bedanken!

Jungbauernball 9. Jänner 2010: Am Samstag den, 9. 1. 2010 fand wieder unser alljährlicher Jungbauernball in unserem Gemeindesaal statt. Bereits am Freitag den, 8. 1. 2010 trafen wir uns im Gemeindesaal um alle Vorbereitungen für den Samstag zu treffen. Der Ball startete am Samstag um 20:00 Uhr, als Begrüßung für unsere Gäste gab es beim Eingang ein Schnaps’l. Unser neuer Obmann Matthias Schlögl und unsere Ortsleitern Bianca Holzknecht eröffneten den Ball mit einer Begrüßung und den anschließenden Eröffnungstanz. Für Unterhaltung sowie für Speis und Trank war außerdem gesorgt. Wir möchten uns auf diesem Weg rechtherzlich bei den fleißigen Damen Anita Zimmermann, Inge Leitner und Conny Holzknecht sowie bei Matthias Zimmermann bedanken, die für die gute Küche gesorgt hatten. Für die einmalige Stimmung im Saal sorgten die „Zillertaler Mander“, sie spielten einen Boarischen nach dem anderen und es wurde getanzt & gefeiert bis in die frühen Morgenstunden hinein. Es

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gab natürlich auch heuer wieder ein Schätzspiel und eine Versteigerung, es wurden zahlreiche Körbe und Kuchen versteigert wir möchten uns bei den Spendern bedanken! Um Mitternacht war es dann endlich wieder soweit, es gab eine ausgezeichnete Mitternachtseinlage. Der ganze Saal tobte und war begeistert. Unsere Bars waren bis auf den letzten Platz gefüllt und wir ließen den Ball gemütlich ausklingen. Wir möchten auf diesem Weg allen Helfern, egal ob beim Aufbau oder beim Ball selber sowie auch beim Aufräumen am nächsten Tag DANKE sagen. Nach einem gelungenen Ball freuen wir uns schon auf’s nächste Jahr!

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Vereine Unsinniger Donnerstag: Wie jedes Jahr trafen wir uns alle um 13:00 Uhr in Untergrinzens. Dort sah man schon zahlreiche „Maschger“, Bodengruppen und Wägen. Zu unserer Freude waren heuer auch wieder Wampeler dabei. Um 13:30 Uhr begannen die ersten Aufführungen von unseren Nederer HexenBesen die von einem Traktor rutschten, tanzten und tobten. Anschließend präsentierten sich unsere Tuxer auch die ganz kleinen waren dabei. Als nächstes folgten unsere Wampeler die sich wacker schlugen. Um ca. 14:00

Rücklick auf die Faschingsfeier für Klienten des Sozialsprengels Am Samstag, den 5. Feber, lud der Gesundheits- und Sozialsprengel westliches Mittelgebirge seine Klienten zu einer kleinen Faschingsfeier im Gasthof Weiss in Axams ein. Trotz so mancher körperlicher Gebrechen folgten gerne zahlreiche Klienten der Einladung und kamen zum Teil auch maskiert. Für Stimmung sorgten Harlekins aus Natters mit dem Ziehharmonikaspieler Hannes und die Götzner Breziler-Gruppe mit Ossi und Stefan. Herzlichen Dank hierfür. Auch beim Gasthof Weiss möchten wir uns für die freundlichen Bewirtung bedanken. Es wurde geschunkelt, gesungen, gelacht und auch kräftig das Tanzbein geschwungen. Alle Wehwehchen waren wie weggeblasen und die Jugend kehrte für wenige Augenblicke zurück. ◊Wir sind jedes Mal wieder erstaunt, wie beweglich - ob körperlich oder geistig - ältere Menschen sein können, wenn sie den Rhythmus der Musik und das fröhliche Miteinander spüren“, so die einstimmige Meinung der Sprengelmitarbeiter.

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Uhr erwarteten die Besucher beim Gasthof Oberdanner schon unserer „Maschger“. Es waren auch heuer wieder zahlreiche große und etwas kleiner Wägen dabei: Box WM 2010, Gut-Schweinebichl Lawinenversuchanstallt Senderstal, Saloon, Aligrapscher und die Bauchtanzgruppe, Puffübersiedlung die Grinziger, Vronis Trapper Hittn, Mexicaner. So liesen wir den Unsinnigen Donnerstag noch gemütlich ausklingen und Bedanken uns rechtherzlich für die Freiwilligen Spenden, um unseren Umzug zu versichern, und freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Helferessen Branger Alm: Anlässlich unseres Jungbauernballs 2010 veranstalteten wir ein Helferessen in der „Branger Alm“ um uns noch einmal rechtherzlich bei allen Helfern zu bedanken. Dort bekamen wir Ripperlen zu essen und saßen alle gemütlich beisammen. Wir ließen den Abend ruhig ausklingen. Nadine Jansenberger, Schriftführerin

Vereine

Liebe Grinzigerinnen und Grinziger, liebe Blasmusikfreunde! Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich als neu gewählter Obmann der Musikkapelle Grinzens bei euch vorzustellen. Mein Name ist Martin Brecher, ich bin 35 Jahre alt und seit über zwanzig Jahren bei unserer Musikkapelle als Tenorhornist aktiv tätig. Meine ersten Erfahrungen als Ausschussmitglied sammelte ich in den Jahren 1992 - 1995 unter dem damaligen Obmann und jetzigen Ehrenobmann Karl Gasser. Ebenso bekleidete ich in den letzten sechs Jahren die Positionen des Instrumentenwartes und des Obmann-Stellvertreters an der Seite meines Vorgängers Alex Hager.

Tradition spielt für mich eine große Rolle, schließlich wurde mir das Musizieren sozusagen in die Wiege gelegt. Meine Familie ist mit der Musikkapelle sehr verbunden, mein Vater Alfons war 40 Jahre lang aktives Mitglied in der Kapelle, meine Mutter Margit war Marketenderin und auch meine Schwester Christine war jahrelang als Marketenderin und als Kassierin in den Reihen der Musikkapelle tätig.

men mit meinem Ausschussteam in die Tat umzusetzen, so lautet die Devise für die nächsten Jahre. Ganz besonders freut es mich, dass zurzeit so viele Kinder und Jugendliche in Ausbildung sind, da unser Verein somit einer gesicherten Zukunft entgegen sieht und es uns gelingt, traditionelle Werte mit modernen Komponenten der Jugend zu vereinen.

Mit dem derzeitigen Zuspruch der Bevölkerung und dem Mitgliederstand des Klangkörpers ist es mir ein Leichtes und eine Ehre diesem Verein vorzustehen, doch werde ich mich keinesfalls damit begnügen, mich auf den derzeitigen positiven Zuständen auszurasten.

Ein Dank gebührt somit allen vorherigen Obmännern, Kapellmeistern und Jugendreferenten, auf deren Erbe wir nun aufbauen dürfen. Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei meinem Ausschuss für die gute Zusammenarbeit zum Wohle der Musikkapelle, möge dieses gute Arbeitsklima noch sehr lange andauern.

Nach vorne schauen, Ziele und Ideen ins Auge zu fassen und diese schließlich zusam-

Mit musikalischen Grüßen euer Martin Brecher, Obmann BMK Grinzens

Jugendarbeit in der Musikkapelle Wie bei allen Funktionen innerhalb eines Vereines oder einer Körperschaft ist es auch als Jugendreferent von höchster Wichtigkeit kontinuierlich zu Arbeiten und ständig auf der Suche nach neuen Ideen zu sein. Bezüglich meiner Funktion kommt noch erschwerend hinzu, dass sich erst Jahre nach der eigentlichen Arbeit herausstellt, ob das Projekt erfolgreich war, das bedeutet ob der Jungmusikant sich als eigenständiges und fleißiges Mitglied innerhalb der Musikkapelle integrieren konnte. Der Jugendreferent ist dazu da, den jungen Musikern auf diesem Weg behilflich zu sein und in allen Situationen mit Rat und Tat, zusammengesetzt aus eigenen Erfahrungen, zur Seite zu stehen.

„großen“ Orchester mitzuspielen und auch dann ist der Weg noch nicht zu Ende, denn besser werden kann man immer und je besser man ist, desto mehr Möglichkeiten und auch mehr Spaß hat man schlussendlich. Deshalb benötigt es einen Jugendreferenten, der als erstes informiert, der bei der Anmeldung hilft, der motiviert und antreibt, der bei terminlichen Kollisionen mit dem Musiklehrer spricht, der zur Teilnahme am Jugendorchester einlädt und dort zusammen mit dem Kapellmeister aktiv an der Verbesserung der musikalischen Fähigkeiten arbeitet und schließlich den Schüler zum ersten Mal am Freitag Abend bei der Musikprobe in Empfang nimmt, ihm seinen Platz im Orchester und in der Gemeinschaft zeigt und in den folgenden Jahren als Ansprechperson dient. Auch ich wurde während der nunmehr drei Jahre der Jugendarbeit von meinem idealisti-

Gerade in unserem Verein ist es nicht möglich, einfach anzuklopfen und mitmachen zu wollen, es benötigt besondere Fertig- und Fähigkeiten die erlernt werden müssen, und dieser Weg ist für Lehrling und Begleiter nicht immer einfach und auch nicht immer angenehm. Ohne musikalische Vorbildung dauert es im Schnitt drei Jahre des Lernens und Erfahrens, bis ein junger Musikant in der Lage ist, beim

schen Sitz herunter geholt und musste erkennen, dass aus den verschiedensten Gründen viele junge Menschen ihre musikalische Ausbildung abbrechen um sich anderen Dingen zuzuwenden und obwohl es nicht leicht ist, große Talente und nette junge Leute gehen zu lassen hat man keine Wahl, da der eigene „Biss“ der größte Antrieb für das Weiterkommen ist.

Unser Jugendorchester Umso größer ist die Freude über die nunmehr 35 Jungmusikanten denen ich momentan zur Seite stehen darf, da damit auch in Zukunft der Erhalt unserer Musikkapelle mehr und mehr gesichert ist. Die Musikkapelle Grinzens hat große Ziele und dafür kann der Andrang nie zu groß sein, somit freue ich mich über jegliche Bekundung von Interesse an der Musik, von Eltern wie von Kindern, und werde selbstverständlich nach bestem Wissen und Gewissen dabei helfen, für jeden Interessenten das richtige Instrument zu finden. Somit schließe ich nun diesen Artikel mit der Hoffnung, dass es auch weiterhin gelingen mag, viele junge Leute für die Blasmusik zu begeistern und damit neue kleine Musikantenherzen zu erwecken. Martin Hassl Jugendreferent

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Vereine

Obst- und Gartenbauverein - Informationen für Mitglieder und Gartenfreunde Das Gartenjahr 2010 begann für unsere Pflanzen mit einem harten Winter, der viele Frostschäden verursachte. Durch starken Rückschnitt müssen wir vielen Sträuchern wieder eine Form geben. Die Obstbäume haben die kalte Jahreszeit besser überstanden. Leider fiel die heurige Blüte in eine sehr lange kalte und nasse Zeit, in der die Honigbienen nur spärlich ausflogen. Deshalb wird die heurige Obsternte großteils den Hummeln und Wildbienen zu verdanken sein, denn sie waren auch bei kaltem Wetter um die 6°C fleißig. Auch die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereines waren bereits sehr fleißig und bereiteten sich auf die Gartensaison vor. Zur Einstimmung hielten wir am 30. Jänner die Jahreshauptversammlung ab, bei welcher ein Rückblick auf das abgelaufene Gartenjahr und die Aktivitäten vermittelten. Hermann Herka gestaltete eine Fotopräsentation mit den Themen „Vereinsausflug zur Gartenschau Weihenstefan“ und „Rosenträume in Grinzens – der Garten von Anneliese und Roland Ablinger“. Obfrau Maria Christ berichtete über die Erweiterung der Gemeinschaftsobstpresse. Die jährliche Zunahme an Pressobst (2009: 140 Tonnen!) erforderte die Anschaffung von zwei Förderbändern. Weiters wurde eine Rebelmaschine und eine Presse zur Verarbeitung von Beerenobst beschafft. Durch den Status einer Regionalpresse, konnten wir eine Förderung der EU beantragen. Bei der vorange-

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gangenen Überprüfung der Anlagen und Gebarung wurde uns durch den EU-Beauftragten des Landes sehr großes Lob und Anerkennung bescheinigt. Dank an dieser Stelle an die Gemeinde Grinzens und Bgm. Anton Bucher für die laufende Unterstützung und Bereitstellung der Pressräumlichkeiten. Weiterer Dank ergeht an die Raika Axams/Grinzens und Martin Gritsch für die kulante Abwicklung der Zahlungen der Investitionsrechnungen. Mit diesen Anschaffungen ist die Obstpresse wieder für eine gute Ernte gerüstet. Voraussetzung für eine gute Ernte ist neben dem himmlischen Segen und die gute Hand des Gärtners, welche wir laufen bei diversen Veranstaltungen Schulen. So hielten die Baumwärter Hanspeter Kapferer und Roland Ablinger am 20.März einen Schnittkurs an Obstbäumen ab und vermittelten Wissen zur Pflege, Formierung und Ertragsteigerung. Damit diese Bäume auch frei von Schädlingen und Parasiten bleiben, wurden die Bäume noch vor dem Austrieb und vor der Blüte mit ungiftigem Paraffinöl und Kupfer behandelt. Die diesjährige Austriebsspritzung wurde von Maria Christ und Josef Leitner fachgerecht durchgeführt. Gartengestaltung ist jener Anteil der Ortsbildpflege, die jeder Gartenbesitzer selbst erbringen kann. Diese Ortsbildpflege unterstützt der Obst- und Gartenbauverein seit einigen Jahren durch die kostengünstige Beschaffung von Jungbäumen. Bei der heurigen

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Frühjahrsbeschaffung wurden 128 Jungbäume bestellt! Für Vereinsmitglieder wurden vier Obstbäume anlässlich der Geburt eines Kindes beschafft und gepflanzt. Bei Pflanzung und Obstbaumerziehung geben die Baumwärter des Vereines gerne Auskunft und Unterstützung. Wie unsere Gärten und Beete aussehen könnten, werden wir uns anlässlich unseres Vereinsausfluges am 04.Juli bei der Bayrischen Landesgartenschau in Rosenheim anschauen können. Für viele gibt es sicher wieder Anregungen für den eigenen Garten. Wie wichtig die Arbeit der Insekten für uns Gartler ist, wurde uns während der Blüte der Obstbäume im heurigen kalten Frühjahr bewusst. Wo die Bestäubung durch Bienen, Wildbienen und Hummeln fehlte, dort fallen jetzt die vertrockneten Blüten ab. Daher wollen wir uns bei diesen fleißigen Helfern im Garten bedanken, in dem wir ihnen ein Zuhause und eine Nistmöglichkeit schaffen. Der Obst- und Gartenbauverein möchte daher mit Kindern und handwerklich geschickten Gartenfreunden aus Grinzens einen Bastelkurs veranstalten. Wir bauen ein „Nützlingshotel“. Der Termin (Juli) wird rechtzeitig bekannt gegeben. Der OGV Grinzens wünscht ein gutes, ertragreiches Gartenjahr. Ing. Ablinger Roland, Schriftführer

Pfarre zum Hl. Antonius von Padua/Vereine

Unser Professor Girardelli wurde 90 Jahre! Wir gratulieren zu diesem runden Geburtstag ganz herzlich. Da es unserem „Professor“ aus gesundheitlichen Gründen leider nicht möglich war beim Pfarrfest teilzunehmen bzw. mit uns gemeinsam seinen 90er zu feiern, besuchte eine Delegation aus Grinzens den Jubilar in seinem neuen Zuhause im Altenund Pflegeheim St. Vinzent. Hier einige Impressionen vom Besuch bei Professor Girardelli.

"Möge unser Haus unter dem Schutz des Hl.Vinzenz v. Paul für die Bewohnerinnen und Bewohner zu einem Ort des Lebens werden, an dem stets eine Tür offen steht, ein Ohr zuhört und eine Hand hilft und es Menschen gibt, die sie verstehen!"

Sendersbühne Grinzens Der langjährige Obmann Sieghard Larl und Stellvertreterin Elfriede Kastl haben ihr Amt zurückgelegt. Ihnen folgt als Obfrau Ingrid Stern und Obfraustellvertreter Dörflinger Horst. Das Amt der Kassierin hat Frau Ute Krüger, und das der Schriftführerstellvertreterin Frau Maria Larl übernommen. Ende Oktober bis Anfang November bringt die Sendersbühne ein Lustspiel auf die Bühne im Gemeindezentrum.

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Vereine

Schützenkompanie Grinzens Schützenjahr 2010 Jahreshauptversammlung Am Samstag, den 13. 03. 10 hielt die Schützenkompanie ihre 53. Jahreshauptversammlung ab. Hauptmann Helli Brandner konnte 72 aktive Mitglieder, Bischofsvikar Ernst Jäger, Bürgermeister Toni Bucher, Ehrenhauptmann Josef Holzknecht sowie Ehrenleutnant Luis Holzknecht begrüßen. Nach den einführenden Worten des Hauptmannes, welcher sich für das zahlreiche und disziplinierte Ausrücken bei diversen Anlässen und beim Ausschuss für die geleistete Arbeit recht herzlich bedankte, folgten die Berichte der verschiedenen Funktionäre. Diese Jahr wurde auch der Ausschuss neu gewählt, wobei alle Mitglieder in ihrer Funktion bestätigt wurden. Die Ehrengäste fanden lobende Worte für unsere Kompanie und wünschten für dieses Jahr gutes Gelingen. Schützensonntag Am 18. 04. 2010 rückte die Schützenkompanie Grinzens mit 62 aktiven Mitgliedern und 5 Marketenderinnen anlässlich des Schützensonntages zusammen mit der Musikkapelle zur hl. Messe in die Pfarrkirche aus. Nach der Messe gratulierte die Kompanie sowie eine Abordnung des Wintersportvereins und der Gemeindeführung dem immernoch aktiven Schützen Albert Brecher zu seinem 90. Geburtstag, den er an diesem Tag feierte. Die Kameraden überreichten dem Jubilar einen geschnitzen und eingekleideten Schützen als Geburtstagsgeschenk. Gefeiert wurde dann im Gemeindezentrum, wo auch wieder zahlreiche Ehrungen und Ernennungen

Ein Dankeschön an dieser Stelle an den Koch.

von Viertelkommandant Bundesmajor Fritz Tiefenthaler überreicht werden konnten. 15-jährige Mitgliedschaft, die HASPINGER-Medaille: KAUFMANN Andreas OBERDANNER Josef OBERDANNER Thomas SCHAFFENRATH Patrick WOLF Stefan 20-jährige Mitgliedschaft, den 2. Stern und damit zum Unterjäger: HOLZKNECHT Martin NAGL Hanspeter SCHAFFENRATH Alois WOLF Werner 40-jährige Mitgliedschaft, die ANDREAS-HOFER-Medaille: WESTREICHER Adolf Bronzene Verdienstmedaille: OBERDANNER Josef OBERDANNER Thomas Silberne Verdienstmedaille: BUCHRAINER Günther

Die geehrten Schützenkameraden.

Firmung am Pfingstsonntag Am 23. 05. 10 wurde heuer die Firmung in Grinzens abgehalten. Mit 46 aktiven Schützen und 4 Marketenderinnen begleitete die Kompanie die Firmlinge in die Pfarrkirche zur hl. Messe. Zur Begrüßung der Geistlichkeit feuerten die Schützen eine exakte Salve ab. Fahnenabordnung Ein erfreuliches Ausrücken absolvierte die Fahnenabordnung, in Begleitung von 2 Marketenderinnen, am 08. 05. 10 bei der Hochzeiten der ehemaligen Marketenderin Sonja Oberdanner. Die Schützen gratulieren den beiden und wünschen Ihnen alles Gute auf dem gemeinsamen Lebensweg.

Das anschließende gemütliche Beisammensein dauerte bis in die späten Abendstunden, was der Kameradschaft sicher nicht geschadet hat.

Das Brautpaar mit der Fahnenabordnnung.

Prozessionen Am 03. 06. 10 fand aufgrund der schlechten Witterung heuer leider keine Fronleichnamsprozession statt. Auch am 13. 06. 10 konnte wegen des anhaltenden Regens die Herz-Jesu-Prozession nicht durchgeführt werden. Nach der hl. Messe schoss die Kompanie (in Abwesenheit des Jubilars) für Herrn Monsignor Prof. Franz Giradelli eine Salve zum 90. Geburtstag. Einen Tag zuvor haben in einige Schützenkameraden besucht um ihm die besten Glückwünsche zu überbringen. Bei allen zwei Veranstaltungen war die Schützenkompanie mit über 50 Mann und 4 Marketenderinnen mit dabei. Hauptmann Helmut Brandner

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Vereine

Rückblick der Grinziger Senioren Weihnachtsfeier im Sportcafé Knapp vor Weihnachten organisierte Hildegard Kreidl dankenswerterweise wieder ein gelungenes Weihnachtsessen im Sportcafé, und sehr viele Grinzner Senioren sind der Einladung gefolgt. Die Anwesenden wurden wie immer von Petra Holzknecht kulinarisch verwöhnt, und am Nachmittag, das ist schon Tradition, gab es Kaffee und Kuchen, den die Kuchenbäckerinnen Hildegard Bucher, Rosa und Edith Kastl bereitstellten. Bürgermeister Anton Bucher, der auch zum Mittagessen gekommen ist, übernahm die Kosten für die Getränke, wofür sich die Senioren recht herzlich bedanken. Alfred Gnesetti erschien mit einer Weihnachtsmütze und betätigte sich wie schon so oft in der Vergangenheit als Blumenkavalier. Er überreichte allen Damen einen kleinen Weihnachtsstern. In einer Rede bedankte er sich bei Hildegard Kreidl für ihre Aktivitäten als Obfrau. Dafür erntete er einen großen Applaus. Wie immer bei der Weihnachtsfeier erschien auch heuer eine Abordnung der „Wir Grinzner Frauen“, die den Anwesenden eine kleine Ba-

stelarbeit überreichten, und die Kinder bliesen bzw. spielten zur Freude aller einige Weihnachtslieder. Leider gibt es nicht nur Erfreuliches zu berichten. Ende Oktober verstarb völlig überraschend Marianne Leitner. Sie war über viele Jahre hinweg als Kartenspielerin in der Seniorenstube gern gesehen und für die Treffen der Senioren im Sportcafé immer als Kuchenbäckerinnen tätig. Anfang 2010 verließ uns auch völlig unerwartet Konrad Prantner, eines unserer Ausschussmitglieder. Konrad Prantner war auch ein fleißiger Besucher der Seniorenstube, und er gestaltete immer wieder zu diversen Anlässen wunderschöne religiöse Feiern. Wir vermissen beide sehr in unserer Runde und wünschen uns, dass die beiden in die ewige Herrlichkeit Gottes aufgenommen wurden.

Der ortskundige Wirt war all die Tage unser kompetenter Reisebegleiter. Er führte uns nach Klagenfurt (Minimundus), aufs Nockalmgebiet und über den Plöckenpass ins Kanaltal nach Tarvis. Er erzählte uns viel von Land und Leuten und auch über die Geschichte Kärntens. Den Hauserhof kann man wirklich weiterempfehlen. Ein ganz besonderer Dank geht an unserem Chauffeur Andi, der uns wieder gut nach Grinzens zurückgebracht hat. Obfrau Hildegard Kreidl mit ihren Grinzner Senioren

Grinzner Senioren in Kärnten Gemeinsam mit dem Seniorenbund Ranggen und Sellrain waren die Grinzner Senioren fünf Tage in Kärnten, die sie am Hauserhof in Hermagor verbrachten.

Die Aktivitäten des Singkreis Grinzens Passionskonzert: Lieder zur Fastenzeit Ein wunderschön abgestimmtes Programm und eine sorgfältige Ausführung in Gesang und Instrumentalmusik wurde den Zuhörern des Passionskonzertes am 27. März geboten. Der Singkreis Grinzens unter der Leitung von Roswitha Haselwanter hatte dazu eingeladen. Neben dem Singkreis Grinzens wirkten mit: der Frauenchor Kematen, ebenfalls unter der Leitung von Roswitha Haselwanter, Bläser der Musikkapelle Grinzens, Klemens Hofer an der Orgel und die Huangartler aus dem Oberland. Um 17.00 Uhr wurde das Konzert mit dem Titel: „Lieder zur Fastenzeit“ in der Pfarrkirche Kematen dargeboten, und um 20.00 Uhr in der Pfarrkirche Grinzens. Es war schade, dass die Zahl der Besucher nicht sehr groß war. Der Singkreis Grinzens hatte beschlossen, dass der Erlös aus diesem Konzert für die Renovierung der Bichlkapelle gespendet wird. Deshalb wurde die Spendersumme aus der Chorkassa aufgestockt, so dass Karl Brecher ein namhafter Betrag für die Renovierung übergeben werden konnte. 32

Der Kohlbründl Viergesang beim Geburtstag von Landeshauptmann Günther Platter

Vormerk-Termin Der Singkreis Grinzens lädt zum

Kirchenkonzert am 18. Juli 2010 ab 20 Uhr in der Pfarrkirche Götzens herzlich ein. G`sungen und g’spielt zur „Höheren Ehr“, sakrale Volksmusik mit Chören, Musikgruppen und Ensembles aus Nord-, Südtirol und Bayern. Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der SOMMERKONZERTE..

Auf Euer Kommen freut sich der Singkreis Grinzens

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Neues aus der Spielgruppe Lari-Fari Da die Nachfrage heuer aufgrund des starken Jahrganges von 2007 besonders groß ist, wird die Spielgruppe ab Herbst 2010 an vier (anstatt bisher drei) Vormittagen in der Woche geöffnet sein. Die einzelnen Kinder im Alter zwischen knapp 2 und 3 _ Jahren besuchen die Spielgruppe wie gewohnt ein bis drei Mal pro Woche. Das pädagogische Grundkonzept der Spielgruppe folgt einem indischen Sprichwort, das lautet: Erklär‘s mir, und ich werde es vergessen. Zeig‘s mir, und ich werde es vielleicht verstehen. Lass es mich TUN, und ich werde es KÖNNEN. In der Kleingruppe von maximal 10 Kindern mit 2 Pädagoginnen lernen die Kinder, sich in einer Gruppe Gleichaltriger zurecht zu finden. Im ungeleiteten, freien Spiel bauen sie dabei ihre Welt auf: Sie verarbeiten Erfahrungen, formen Eigenes, finden selbst Lösungen und stärken dadurch ihr Selbstvertrauen. Durch das Angebot von vielseitigen Materialien werden die Kinder zum Experimentieren eingeladen und machen so wichtige Sinneserfahrungen. Die besonders beliebten Aktivitäten der heurigen Spielgruppenkinder sind Wasserfarben malen, kochen und kneten, Bohnen baggern und Matador bauen. Inzwischen kommen die Kinder auch immer mehr ins Rollenspiel, das ungefähr ab einem Alter von

Konzentriert setzt Manuel sein Gänseblümchen in den selbst bemalten Blumentopf.

Evi feiert ihren Geburtstag in der Spielgruppe (v.l.n.r.: Elena, Andreas, Anita, Jonas, Annika, Lea, Evi, Pauline, Oskar, Noel und Manuel).

3 Jahren besonders wichtig ist für die kindliche Entwicklung. Mit Begeisterung besuchen die Kinder auch den Turnsaal, wo nach Herzenslust gehüpft, geturnt und gelaufen wird.

Anita Mayer und Simone Hösel

Ab Herbst 2010 gibt es noch eine Neuerung: Anita Mayer, seit 2005 Betreuerin in der Spielgruppe, wird in ihren „angestammten“ Beruf als Psychologin zurück gehen und verlässt deshalb leider die Spielgruppe. Die Kin-

der, Eltern und Kolleginnen der Spielgruppe bedanken sich ganz, ganz herzlich bei ihr für Ihren Einsatz, ihre Fröhlichkeit und ihre Fachlichkeit, von der wir alle – groß und klein – so oft profitieren durften! Neu ins Team kommt Simone Hösel, Kindergartenpädagogin mit langjähriger Erfahrung in diesem Bereich. „Ich freue mich vor allem darauf, nun mit den kleinen Kindern ab 2 Jahren zu arbeiten, da ich gemerkt habe, wie viel man gerade auch von den Kleinen zurück bekommt“, sagt Simone über ihre zukünftige Tätigkeit. An ihrer Seite steht Evi Holzmann, ausgebildete Kleinkindbetreuerin mit 15 Jahren wertvoller Berufspraxis in der Spielgruppe Grinzens. Der Vorstand der Spielgruppe ist sehr froh, Simone Hösel als Betreuerin gewonnen zu haben und freut sich auf einen energiereichen Start im Herbst! Für das Spielgruppenteam Susanne Marini

Oskar, Jonas und Manuel bei einer ihrer Lieblingstätigkeiten: Matador bauen!

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Vereine

Wintersportverein Grinzens – Rückblick und Vorschau Obwohl langsam aber sicher der – für alle lang ersehnte – Sommer eingekehrt ist, möchte der WSV auf die vergangene Saison noch einmal zurückblicken. Alle Veranstaltungen konnten – trotz eines nicht gerade schneereichen Winters – ohne Verschiebungen durchgeführt werden und wir konnten wieder beachtenswerte Teilnehmer- und Zuschauerzahlen verzeichnen. Leider konnte der Mooslift wegen der schlechten Schneelage nur kurze Zeit in Betrieb genommen werden. Die Loipe konnte aus diesem Grund leider gar nie gezogen werden. Auch in dieser Saison nahmen einige Kinder an verschiedenen Bezirksrennen (alpin) teil und erzielten beachtliche Erfolge. Karl Brecher nahm am weltweit größten Langlaufrennen – dem ‚Birkebeiner’ – in Norwegen (Lillehammer) teil und konnte unter 304 Teilnehmern in seiner Klasse den hervorragenden 35. Rang erreichen. Durch seine Leistung konnte er als Preis den begehrten Zinnbecher in Empfang nehmen, der nur jenen Teilnehmern überreicht wird, die maximal 20% über der Siegerzeit der jeweiligen Altersklasse liegen. Weiters konnte er bei den Tiroler Meisterschaften und beim traditionellen Koasalauf in seiner Klasse jeweils den 1. Platz erreichen. Michael Maier wurde Vizemeister bei den Tiroler Meisterschaften im Shortcarving und konnte bei den Europameisterschaften den ausgezeichneten 4. Rang erreichen. Der WSV gratuliert Karl und Michael von ganzem Herzen zu diesen internationalen Erfolgen.

Albert beim Training Rodeln: Vereinsmeisterin – Oberdanner Sonja Vereinsmeister – Oberdanner Thomas Schülermeisterin – Bucher Lisa-Maria Schülermeister – Bucher Bernhard Dorfschülerschitag: Schülermeisterin – Auer Annalena Schülermeister – Annewanter Florian Schi-alpin: Vereinsmeisterin – Tratsch Magdalena Vereinsmeister – Maier Michael Schülermeisterin – Jansenberger Nadja Schülermeister – Bucher Bernhard Besonders stolz ist der Verein, dass wir dem Gründungs- und Ehrenobmann Albert BRECHER am 18. April 2010 im Rahmen einer großen Feier zu seinem 90. Geburtstag gratulieren durften. Albert hat nicht nur den Verein gegründet, sondern ihn durch mittlerweile bald fünf Jahrzehnte mit geprägt und begleitet. Albert war führend in der Aufbauarbeit für den Langlauf. Er installierte eine Trainingsgruppe und konnte mit seinen Schützlingen zahlreiche Erfolge auf nationaler Ebene erzielen. Im Jahre 1967 wurde erstmals auf den Feldern in Untergrinzens der „Franz-Leitner-Gedächtnislauf“ durchgeführt.

Ich möchte mich im Namen des WSV bei allen Grundbesitzern bedanken, auf deren Feldern wir den Dorfschülerschitag durchführen konnten. Weiters gilt der Dank allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die zur Durchführung und damit zum Erfolg der verschiedenen Veranstaltungen beigetragen haben. Auch den örtlichen Vereinen, die den WSV bei der Ausrichtung von Veranstaltungen unterstützt haben, möchten wir ein DANKE sagen.

Die Sieger in der Saison 2009/2010: Biathlon: Vereinsmeister – Profunser Markus 34

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Albert zählte in den 50-, und 60-er Jahren zu den Topläufern des österr. nordischen Zollwachesportvereins und erreichte für diesen zahlreiche Spitzenplätze, bei nationalen und bei internationalen Wettkämpfen. Auch heute noch ist Albert nach wie vor sportlich aktiv und jederzeit bereit, Interessierten die Grundzüge des Langlaufs beizubringen. Als Dank konnten wir ihm anlässlich seines Geburtstages ein von Alois Kapferer ge-

Vereine schnitztes Ebenbild überreichen. Der Verein wird versuchen, die Arbeit in seinem Sinne weiter zu führen. Auf diesem Weg wünschen wir Albert und seiner Frau weiterhin viel Gesundheit. In der Zwischenzeit haben wir wieder mit dem Sommerprogramm – dem Sanieren und Erhalten der Steige im Senderstal – begonnen. Ich darf jeden einladen, sich bei dieser Aktion, die in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer durchgeführt wird, zu beteiligen. Wir wollen dadurch Einheimischen und Gästen begehbare Steige anbieten und so die Möglichkeit geben, sicher in der schönen Umgebung von Grinzens zu wandern. Nähere Informationen, Termine und immer wieder aktuelle Berichte mit Fotos sind auf unserer Homepage zu finden:

www.wsv-grinzens.com Jakob Annewanter, Obmann

„Wir Grinzner Frauen“ – Rückblick und Vorschau Jahresrückblick der „Wir Grinzner Frauen“ Im vergangenen Jahr waren die „Wir Grinzner Frauen“ wieder sehr aktiv. Von der Blumenaktion im Kindergarten, bei der wir den Kindern Blumen zum Pflanzen zur Verfügung gestellt haben und mit ihnen ein Beet gestaltet haben, über Ausflüge zu Theatervorstellungen sowohl für die Frauen als auch für die Kinder haben wir insgesamt 11 Veranstaltungen organisiert. Darüber hinaus haben wir uns an den Aktivitäten anderer Vereine gerne beteiligt und z.B. beim Preisschießen der Schützen und beim Vereinswatschelen Mannschaften gestellt. Die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres im Detail: • 23.05.2009 Kneipp – keine Beteiligung • 19.06.2009 Fahrsicherheitstraining, ebenfalls abgesagt mangels Beteiligung • 25.05.2009 Blumenaktion Kindergarten • 12.09.2009 Vereins Watschele Turnier • 27.09.2009 Kinderfest • 31.10.2009 Törggelen • 12.11.2009 Kiss the Frog • 02.12.2009 Weihnachtsbasteln (Danke allen, die geholfen haben und wer hat Ideen für das nächste Jahr) • 08.12.2009 Kindertheater (Max und Moritz)

• 22.12.2009 Geschenke und Musikeinlage bei der Weihnachtsfeier der Senioren • 21.01. 2009 Weiberfasching • 30.01. 2009 Kinderfasching • 11.02. 2009 Standel beim „Unsinnigen“

Veranstaltungen der nächsten Monate Für das zweite Halbjahr haben die „Wir Grinzner Frauen“ wieder zahlreiche Veranstaltungen geplant: Neu sind unsere regelmäßigen Watscheleabende für alle Frauen immer am letzten Dienstag im Monat ab 19.30 im Sportkaffee. Einen Abend haben wir bereits im Mai veranstaltet und alle die dabei waren haben sich bestens amüsiert. Können und Talent sind nicht erforderlich, nur die Bereitschaft, Spaß zu haben und einen fröhlichen Abend verbringen zu wollen. Didi hat sich bereit erklärt uns zu trainieren und uns die Grundkenntnisse, dieses original Tiroler Sports beizubringen. Die nächsten Termine sind: 27. 07. 2010; 24. 08. 2010 und 28. 09. 2010. Alle Grinzner Frauen sind herzlich willkommen. Nach so viel Training wollen wir dann auch beim Vereinswatscheleturnier am 02.10.2010

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GRINZNER

mit möglichst vielen Mannschaften (Frauschaften) voll angreifen! Kinderfest am 12.09.2010 (Ersatztermin am 26.09.2010). Das Kinderfest am Sportplatz findet auch heuer wieder in der bewährten Form statt. Gleichzeitig veranstaltet der Katholische Familienverband das Volleyballturnier. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und Helfer. Törggelen am 30.10.2010: Unser Törggeleabend Ende Oktober hat bereits Tradition. Wir laden alle Vereinsmitglieder herzlich ein – Petra wird uns im Sportkaffee wieder verwöhnen. Bastelabend für die Weihnachtsfeier der Senioren am 01.12.2010: Wie in den vergangenen Jahren werden wir die Senioren bei ihrer Weihnachtsfeier wieder mit kleinen Basteleien überraschen und freuen uns schon auf einen gemütlichen und fröhlichen Bastelabend zur Einstimmung in den Advent. Ausflug ins Landesjugendtheater am 08.12.2010: Dieses Jahr steht Peter Pan am Programm. Wir begleiten und betreuen die Kinder einen Nachmittag lang, fahren mit dem großen Bus ins Theater, organisieren eine Jause für die Pause und bringen die Kinder am späten Nachmittag wieder nach Hause. 35