Mitteilungen 186 Dezember 2013

Mitteilungen 186 Dezember 2013 1. Der Vorstand Nachruf: Am 20. Oktober verstarb Irmgard Khuen in Kiel, die seit 1978 unserem Verein angehörte. Von 198...
Author: Maya Hauer
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Mitteilungen 186 Dezember 2013 1. Der Vorstand Nachruf: Am 20. Oktober verstarb Irmgard Khuen in Kiel, die seit 1978 unserem Verein angehörte. Von 1983-88 war sie stellv. Vorsitzende und von 1988-1993 Vorsitzende der SHFam. Unsere tiefe Anteilnahme gilt ihren Angehörigen. Kurzer Berichte vom 65. Genealogentag in Heidelberg: Angemeldet waren 40 Aussteller, darunter auch die SHFam, und über 250 Teilnehmer. Leider befanden sich die Räumlichkeiten sehr weit ausserhalb im Vorort Wiebling. Dafür waren sie aber nur wenige Meter von der Straßenbahnhaltestelle entfernt und es gab auch ausreichend Parkmöglichkeiten. Ausländische Gäste haben sich nicht an unseren Stand verirrt, die Nachfrage war ohnehin erwartungsgemäß gering. Aber es wurde positiv aufgenommen, dass sich der Norden auch im Süden sehen lässt. Der 66. Deutsche Genealogentag findet vom 12.-14.09.2014 in Kassel statt. Bericht vom 39. Nordelbischen Genealogentreffen in Rickling: Mit über 40 Teilnehmern wurden unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Die weiteste Anreise hatte Herr Teuthorn aus Gilching, der älteste Teilnehmer mit 89 Jahren -Herr Petersen- kam aus Mainz. Nicht alle Themen waren für alle gleichermaßen interessant, aber jeder hat Informationen oder Anregungen für die eigene Forschung erhalten. Der Vortrag über „Neues in der Computergenealogie“ fiel leider aus, da Herr Vahlbruch wegen einer kurzfristigen Erkrankung die Teilnahme absagen musste. Den ersten Vortrag hielt Dr. Jörg Rathjen über „Ungehobene Schätze aus wechselvollen Zeiten“. Die Überlieferung zentraler Behörden der Jahre 1848 bis 1868 im Landesarchiv Schleswig-Holstein. Die Akten befinden sich in verschiedenen Abteilungen. Die Findbücher dazu sind die Bände 94, 97, 99 und 103, die sich über Internet einsehen lassen. Der sicherste Weg: Gehen Sie dazu auf die Homepage des Landesarchivs, wählen Service - Veröffentlichungen und dann „Findbücher“. Unter einer kurzen Beschreibung finden Sie z.B. den Link: Veröffentlichungen des LASH Band 103: online open access, der Sie zur Seite der „Hamburg University Press“, (Verlag der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg). leitet. Unter einer ausführlicheren Einleitung finden Sie den Link zu den einzelnen Bestandsverzeichnissen. Jetzt können Sie in Ruhe sondieren, welche Akten Sie im Lesesaal einsehen möchten und evtl. vorbestellen. 1

Inger Buchard berichtete über Forschungsmöglichkeiten in Dänemark. Die Sperrfristen sind dort kürzer als in Deutschland, so dass auch „jüngere“ Akten schon einsehbar sind. Interessant war dabei die Möglichkeit, Akten über Kriegsgefangene und Flüchtlinge (als der Osten evakuiert wurde kamen viele zuerst in Dänemark unter) einzusehen. Merten Worm hatte „Friedrich v. Esmarch“ zum Thema und trug dessen Werdegang als Arzt und Chirurg vor. Kriegschirurgie und Erste Hilfe bildeten die Schwerpunkte in Esmarchs beruflichem Leben, der aus einer alten schleswig-holsteinischen Pastoren- und Juristenfamilie stammte. Esmarch nahm als Chirurg an den Kriegen 1848 - 1850 und 1864 sowie 1866 und 1870/71 teil. 1870 wurde Esmarch Generalarzt und beratender Chirurg der Armee. Er entwickelte sich zu einem der bedeutsamsten Unfallchirurgen und hat sich später auch einen Namen gemacht als Mitbegründer der Ersten Hilfe in Deutschland. Esmarch war aber nicht nur eine medizinische Größe, sondern durch seine zweite Heirat (1872) mit einer Tante der Kaiserin auch eine gesellschaftliche. In seinem Haus war regelmäßig der Hochadel zu Gast. Den grössten Zuspruch hatte der Vortrag von Frau Dioum über die Möglichkeit, die genealogischen Nachlässe dem Landesarchiv Schleswig zu übergeben. Der zentrale Nachlassbestand ist die Abt. 399. Grössere Genealogische Arbeiten befinden sich in der Abt. 404. Auf der Homepage des Landesarchivs finden Sie in der Beständeübersicht unter Sammlungen und Nachlässe nähere Informationen. Den Sonnabend begann :Merten Worm mit dem Thema: „Der Ober- und Landgerichtsadvokat, juristische Schriftsteller und Gutsbesitzer Friedrich Christian Boock (1767-1829) auf Hohenlieth“. Dieser wurde als Sohn eines Meiereipächters geboren, der nicht das Geld hatte, ihm eine seinen Talenten entsprechende Ausbildung zu finanzieren. So lernte er nur Lesen, Schreiben und Rechnen. Nach der Konfirmation ging er nach Schleswig und begann bei einem Rechtsgelehrten als Schreiber, später war er Inspektor auf einem Gut. Durch viel Selbststudium und Lateinunterricht bei einem befreundeten Prediger in Gelting konnte er mit 29 Jahren ein Jurastudium in Kiel aufnehmen, welches er in Göttingen beendete. 1799 verfasste er die „Systematische Entwicklung der Lehre von der Enterbung“. 1801 heiratete er die Witwe Marg. Dreyer, Besitzerin des adeligen Gutes Hohenlieth, wo er bis 1814 lebte. Dann zog er mit der Familie nach Schleswig und starb dort 1829 Den letzten Vortrag hielt Peter Dörling, er hatte einige unterhaltsame Anekdoten aus der Hamburger Geschichte gesammelt. So konnte er z.B. erklären, was einen Hanseaten ausmacht. Das Wort „Hanseat“ bezeichnete ein Mitglied der herkömmlichen Oberschicht der drei Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck Ein Hanseat war strengen Regeln unterworfen, er durfte zum Beispiel nicht adelig sein. Adelige kamen in Hamburg höchstens „zu Besuch“, immerhin wurde ihnen „freies Geleit“ zugesichert. 1908 führte es zu einem Problem, als auf Schloss Schönbrunn dem Kaiser Franz Joseph I. zum 60. Thronjubiläum gehuldigt wurde. Elf Bundesfürsten traten in Paradeuniform mit großem Ordensgepränge auf. Nur der Bürgermeister Johann Heinrich Burchard, der einzige Nicht-Adelige, kam im schwarzen Talar mit Halskrause. Am Abend sollte natürlich auch ein großes Bankett stattfinden. Der Kaiser hatte vor geraumer Zeit angeordnet, daß an seiner Tafel nur Adelige sitzen dürfen, Burchard war aber ein Bürgerlicher. Einen Adelstitel verweigerte er, denn er war ein Hamburger und wenn er mit einem Adelstitel heimkäme verlöre er Amt und Würden! Der Kaiser überlegte und beschloß dann: „Na bravo, dann adelts ihn eben nur für heute abend!“ Das nächste Nordelbische Genealogentreffen wird vom Lübecker Verein ausgerichtet, und zwar am 18.und 19. Oktober 2014 wieder in Rickling.

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Mitgliederversammlung 2014 Ist für den 18. Mai in Rendsburg im Pelli-Hof geplant. Einladung und Tagesordnung finden Sie in den Mitteilungen März 2014 Mitteilung des Kassenwarts Betrifft die Abbuchung des Mitgliedsbeitrages: Mit uns bereits vereinbarte Einzugsermächtigungen stellen wir automatisch auf SEPA-Lastschrift um, so dass Sie nichts unternehmen müssen. Die Mitgliedsbeiträge ziehen wir wie gewohnt im Februar / März eines jeden Jahres ein, unsere Gläubiger-ID lautet: DE64ZZZ00000665789

2. Neuerscheinungen und Neuauflagen Genealogischer Literatur (Preisangaben ohne Gewähr) Wachholtz Verlag GmbH, Rungestr. 4, 24537 Neumünster, Tel. 04321/25093-0, www.wachholtz.de Sturm über Schleswig-Holstein Der Krieg von 1813/14 in Schleswig-Holstein und Hamburg Dr. Carsten Walczok und Dr. William Boehart Das Jahr 1813 sah ganz Deutschland im Aufstand gegen die inzwischen unliebsame Besetzung durch Napoleons Truppen. Doch besonders im Norden des ehemaligen Deutschen Reiches war die Situation weniger eindeutig. Bremen, Hamburg, Lübeck und das Land dazwischen gehörten zu Frankreich, und seine Bürger leisteten ihren Kriegsdienst in der französischen Armee. Zugleich aber kämpften viele Freiwillige in den Reihen der Alliierten in der King’s German Legion oder in der Hanseatischen Legion gegen ihre Landsleute auf Seiten Frankreichs. ISBN 978-3-529-02443-6; 12 x 19 cm, 288 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag; 19,90 Euro

3. Vorträge, Seminare, Ausstellungen Workshop für Computergenealogie in Flensburg Für fortgeschrittene Forscher beginnt am Montag, 20. Januar 2014 um 17:30 Uht ein Workshop für Computergenealogie bei der VHS Flensburg: Allen, die vom Virus „Computer- Genealogie“ befallen sind, bietet dieser Kurs eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen, eine Fülle von praktischen Hinweisen und neuen Quellen. Sie haben bisher allein geforscht und suchen Gleichgesinnte zum Erfahrungsaustausch? Sie haben bereits an einem Einführungsseminar teilgenommen und möchten weiterkommen? Leiter des Workshops ist ein qualifizierter, erfahrener Genealoge, der jedem Teilnehmer mit Rat und Tat zur Verfügung steht und je nach dem individuellen Bedarf in der Lage ist, Zusammenhänge zu erläutern und einzelne Themen zu vertiefen. Wir arbeiten mit Programmen wie z.B. PAF, Family Tree Maker 2010 (deutsch) und demonstrieren auch die Möglichkeiten von Plattformen wie www.ancestors.de und www.myHeritage.de . Zu beiden Kursen bringt bitte Eure Laptops mit WLAN- Adapter zum selbstständigen Surfen mit! Interessenten können sich unter Tel. 0461- 85-2893 bei der VHS Flensburg / Frau Monika Hansen < [email protected] > erkundigen und anmelden. Es grüßt Euch aus Flensburg Kurt- Günter (Jörgensen) Der Arbeitskreis "Ahnenforscher in Dithmarschen" trífft sich 1x im Monat um 14:00 Uhr in der Helgoländer Strasse 20 in 25746 Heide (im ev. Gemeindehaus Butendiek). Anmeldungen bitte über Volkert Thiessen Termine: 18.01./15.02./ 15.03./ 17.05./ 21.06/ 19.07./ 16.08./ 20.09./ 18.10./ 22.11.2014 3

„Interessengemeinschaft Familienforschung“ in Eckernförde

In Kooperation mit der Heimatgemeinschaft Eckernförde richtete Dr. Klaus-D. Kohrt am 20 November eine Auftaktveranstaltung unter dem Motto „Familienforschung für Anfänger und Fortgeschrittene“ aus. Von 38 Teilnehmern -unter Anderem war Volkert Thiessen zur Unterstützung gekommen- gab es großes Interesse und eine lebhafte Diskussion. Knapp 20 Anwesende haben sich für die weitere Teilnahme an den Treffen der Interessengemeinschaft angemeldet. Ab Januar treffen wir uns jeweils am ersten Samstagnachmittag im Monat den Räumen der Heimatgemeinschaft in der Carlshöhe 44 in 24340 Eckernförde Terminplanung: (Verschiebung durch Feiertage möglich) 11.01./ 01.02./ 01.03./ 05.04./ 03.05./ 12.07./ 02.08./ 06.09./ 04.10.?/ 01.11./ 06.12.2014 Anmeldung über die Heimatgemeinschaft unter 04351/85427 oder [email protected] Vortragsreihe der Kieler Professur für Regionalgeschichte im Sartori & Berger-Speicher, Wall 47/51, Kiel, jeweils dienstags ab 19.00 Uhr in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek, in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Politische Bildung und der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek. 3.12.2013 Dr. Bettina Goldberg, Flensburg Juden in Schleswig-Holstein – ein historischer Überblick 7.1.2014 Dr. Paul-Heinz Pauseback, Husum Träume, Menschen und Millionen. Was Schleswig-Holstein von der Auswanderung nach Übersee zurückbekam 4.2.2014 Dr. Sebastian Braun, Kiel Die Integration der Heimatvertriebenen im Schleswig-Holstein der Nachkriegszeit 18.2.2014 Andreas Breitner, Innenminister des Landes Schleswig-Holstein Migration und Integration als Herausforderung heutiger Politik Anmeldungen nimmt die Landeszentrale für politische Bildung unter Telefon 0431 988-1646 oder per E-Mail an: [email protected] entgegen. In der Eutiner Landesbibliothek, Schlossplatz 4 in 23701 Eutin. berichtet am 8.2.2014 Dr. Rathjen über die Schleswiger Archivbestände, die für Genealogen von Interesse sind. Auskünfte über das Seminar und zur Anmeldung erhalten Sie unter Tel. 04521-788-770 oder per e-mail von a.scharrenberg(at)lb-eutin.de. Die Teilnahme kostet 5 Euro und ist bei der Anmeldung im Voraus zu entrichten. Ausstellung im Landesarchiv Schleswig vom 8. November 2013 bis zum 23. Mai 2014 Zum 75. Gedenktag der Reichspogromnacht zeigt das Landesarchiv Schleswig-Holstein eine Ausstellung zum jüdischen Leben von der Jahrhundertwende bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. In Zusammenarbeit mit der Universität Flensburg und der Landeszentrale für politische Bildung entstand ein detailreicher Überblick zu den Ereignissen in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 sowie der Vorgeschichte der Juden in Schleswig-Holstein und den auf die „Reichskristallnacht“ folgenden Jahren ihrer Stigmatisierung und Ermordung durch die Nationalsozialisten. Die Ausstellung ist im Prinzenpalais Schleswig zu besichtigen. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Rufnummer 04621-8618-00. Die Ausstellung wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm gerahmt

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TAG DER ARCHIVE Am 8./9. März 2014 werden nun bereits zum siebten Mal in ganz Deutschland viele hundert Archiveinrichtungen dem Aufruf des VdA folgen und in über 160 Städten und Gemeinden in ihre Häuser einladen. Leider liegen für Schleswig-Holstein (noch) keine Angaben vor, welche rchive sich beteiligen. Bitte achten Sie auf entspr. Hinweise in der Tagespresse

4. Aus dem Nachlass von Joachim Memmert Seine Witwe hat der Schleswig-Holsteinischen Familienforschung die Restauflage seiner Bücher über die Holländerforschung vermacht. Von folgenden Büchern zur Holländerforschung sind noch ausreichend vorhanden: Holländerfamilien im Kirchenkreis Eckernförde, 1993, 3 Bände: Namensregister; Taufen und Konfirmationen; Trauungen,Sterbefälle und Schleswig-holsteinische Anzeigen Holländerfamilien in den Kirchenkreisen Kiel und Rendsburg, 1994, 3 Bände;: wie oben Von den folgenden Büchern sind nur noch Reste verfügbar: Holländerfamilien im Kirchenkreis Plön, 1996, 3 Bände: wie oben Holländerfamilien im Kirchenkreis Angeln, 1997, 1 Band: Trauungen, Sterbefälle und Schlesw.-Holst. Anzeigen. Holländerfamilien nahe der Elbe (Altmark, Wendland, Prignitz, Amt Neuhaus und Südwest-Mecklenburg), 2003, 2 Bände: wie oben Holländerfamilien im westlichen Mecklenburg I, 2005, 3 Bände Holländerfamilien im westlichen Mecklenburg II, 2005, 3 Bände Holländerfamilien im westlichen Mecklenburg III, 2006, 3 Bände Holländerfamilien im mittleren Mecklenburg I, 2008, 3 Bände Holländerfamilien im mittleren Mecklenburg II, 2008, 3 Bände Holländerfamilien in Dänemark (zwischen Flensburg, Apenrade und Sonderburg sowie die Inseln Alsen und Aeroe), 2011 Außerdem hat Joachim Memmert die Trauregister des Herzogtums Lauenburg aus den Jahren 17511800 erfasst, als Ergänzung zu den bekanntenSchubert-Bänden. Die Restauflage befindet sich ebenfalls im Besitz der Schleswig-Holsteinischen Familienforschung. Bd. 1.1: Basthorst, Berkentin, Breitenfelde, Brunstorf, Büchen, Geesthacht, St. Georgsberg, Gr. Grönau, Gudow, Gülzow, Hamwarde und Worth Bd. 1.2: Hohenhorn, Krummesse, Kuddewörde, Lassahn, Lauenburg, Lütau Bd. 1.3.:Mölln, Mustin, Niendorf, Pötra, Ratzeburg St. Petri, Ratzeburg Militär, Sahms Bd. 1.4: Sandesneben, Schwarzenbek, Seedorf, Siebenbäumen, Siebeneichen, Sterley, Behlendorf, Genin, Nusse Bd. 1.5.: Namensregister A-K Bd. 1.6.: Namensregister L-Z Trauregister Kiel 1705-1750 (2 Exemplare) Wenn Sie Interesse an diesen Büchern haben, wenden Sie sich bitte direkt an Karsten Dierks Der Preis pro Buch (200-300 Seiten) beträgt 2 Euro plus Versandkosten. Die Versandkosten betragen als Büchersendung bis 1000g 1,65 Euro, als Päckchen bis 2 kg. 4,10 Euro. Je nach Anzahl der Bücher und Gewicht erhalten Sie den Gesamtpreis per E-Mail mit der Bitte um Überweisung an den Verein. 5

5. Aus dem Internet Ahnensuche im Amt Eutin: https://sites.google.com/site/ahnensucheimamteutin/home Eine sehr interessante Seite, auf der auch viel Heimatgeschichte zu finden ist. Von der Startseite lassen sich mit Namenseingabe alle verwendeten Register durchsuchen. Die Website ist für alle diejenigen Ahnenforscher gedacht, die ihre Vorfahren im Bereich des ehemaligen Stiftes Eutin suchen oder vermuten. Die Besitzungen der Fürstbischöfe bestanden aus der Residenzstadt Eutin und dem Amt Eutin, das sich in vier Distrikte - Stift – Kirchspiel – Rotensander Ort – Hof Redlingstorf gliederte. Über dieses Gebiet liegen Unmengen an Material im Landesarchiv Schleswig, die eine Ahnenforschung erleichtern - ja, manchmal erst ermöglichen - da die Kirchenbücher, zumindest der Bosauer Kirche, nicht weiter als zum Jahre 1701 zurückreichen und darüber hinaus unvollständig sind. An Hand der Erdbücher von 1709, der Volkszählung von 1819 und der vorhandenen Amtsrechnungen ab 1608 und weiteren Dokumenten, wie z.B. Hausbriefe oder Amtsprotokolle, ist eine Ahnensuche bzw. Familienforschung relativ einfach und erfolgreich zu gestalten.

Liebe Mitforscher und Mitleser

Ihnen und Ihren Familien wünschen wir ein recht frohes Weihnachtsfest sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jah. Mögen alle Ihre Wünsche in Erfüllung gehen! Der Vorstand: Karsten Dierks, Dr. Klaus Kohrt, Niels Mordhorst, Peter Roggelin, Peter Drygalla Ein Weihnachtsbaum als Ausmalbild

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