MESS- STEUER- REGELUNGSTECHNIK & SENSOREN

Technologie Angebot von …Ihr Systempartner für Innovation MESSSTEUERREGELUNGSTECHNIK & SENSOREN IP-geschützte Technologien und Knowhow aus hessisch...
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Technologie Angebot von

…Ihr Systempartner für Innovation

MESSSTEUERREGELUNGSTECHNIK & SENSOREN

IP-geschützte Technologien und Knowhow aus hessischer Forschung

Über TransMIT GmbH Die TransMIT GmbH erschließt und vermarktet bereits seit 1996 als Gemeinschaftsprojekt von Hochschulen, Volksbanken und Sparkassen sowie der IHK Gießen-Friedberg im Schnittfeld von Wissenschaft und Wirtschaft professionell die Potenziale von rund 7.000 Wissenschaftlern von mehreren Forschungseinrichtungen inner- und außerhalb Hessens. TransMIT hat rund 180 Mitarbeiter und vier Geschäftsbereiche: 

Insbesondere direkt aus den drei Gesellschafterhochschulen der TransMIT GmbH (Justus-Liebig-Universität Gießen, TH Mittelhessen und Philipps-Universität Marburg) bietet der Geschäftsbereich TransMITZentren mit aktuell rund 150 dieser Business Units innovative Produkte und Dienstleistungen aus allen Bereichen von Wissenschaft und Forschung an.



Der Geschäftsbereich Patente, Innovations- und Gründerberatung identifiziert und bewertet im Kundenauftrag Produktideen und Forschungsergebnisse und bietet diese international zur Lizenzierung oder zur Bildung von Joint Ventures an. Das betreute TechnologiePortfolio umfasst alle Technologiefelder deutscher Hochschulen.



Das Geschäftssegment IT-Solutions bietet Dienstleistungen rund um den effizienten Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie.



Die TransMIT-Akademie führt Weiterbildungsveranstaltungen beruhend auf dem Know-how der Hochschulen und TransMIT-Zentren durch und organisiert auch im Kundenauftrag Veranstaltungen und Seminare.

Die TransMIT GmbH hat bei mehreren Rankings im Auftrag verschiedener Bundesministerien jeweils den 1. Platz unter den 21 größeren Technologietransfer-Unternehmen in Deutschland erreicht. Referenzprojekte sind u. a. das Mathematikum, Aktionslinie hessenteleworking, Aktionslinie hessen-biotech!, das Wissenschaftsportal der European Polymer Federation (EPF) sowie die BMWi-SignoProjekte „KMU-Patentaktion“ und „Erfinderfachauskunft“.

Darüber hinaus ist die TransMIT GmbH ein Mitglied der TechnologieAllianz. Diese Organisation vereint Patentvermarktungs- und Technologietransferagenturen in einem Netzwerk und vertritt bundesweit 200 wissenschaftliche Institutionen. Die TechnologieAllianz bietet Unternehmen Zugang zu dem gesamten Spektrum der innovativen Forschung aus deutschen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

TransMIT GmbH, Kerkrader Strasse 3, 35394 Giessen, Germany

IP geschützte Technologien Sensoren  Metallhydride als Wasserstoffsensoren  Optischer Gassensor zur simultanen Detektion mehrerer Gase und Kraftstoffzusammensetzungen, sowie Emissionsmessung  Optischer pH-Wert-Sensor  Neue Klasse von Präsenz Sensoren auf Basis bekannter Ultraschall-Technik

Mess-, Steuer- und Regelungstechnik  Optisches Verfahren zur Charakterisierung von metallischen Nanopartikeln  Ladungsfluss-Frequenzwandler  Positionskontrolle von Behältern und darin befindlichen Anlagen  Verfahren zur Bestimmung der thermischen Diffusivität und der thermischen Leitfähigkeit  Zeitdynamische 3D- Datenvisualisierung  Qualitätsmanagement und Sicherheitstechnik auf Basis der Terahertz Zeitbereichsspektroskopie  Ionisationsmanometer zur ortsabhängigen UHV/XHV-Messung in einem Rezipienten  Ionisationsmanometer zur Messung von UHV/XHV-Drücken in Tieftemperatur-Vakuumsystemen  Röntgen- und γ-Quellen auf Basis relativistischer ThomsonRückstreuung  Kopfvermessungsverfahren

Elektrotechnik/Elektronik      

Analog-Digitalwandler mit rekursiver Feinquantisierung Piezo-Generator Galvanisch entkoppelte Energieversorgung für raue Umgebungen ( Multi-Clock Synchronisations-Interface Nanodrahtstrukturen nach Maß Schweißverfahren für u. a. die hermetische Verkapselung von Integrierten Schaltkreisen (IC), Sensoren und Detektoren

Weitere technische Entwicklungen  Ultrahochvakuum-Gehäuse für Sensor-und Messtechnik  Werkzeug zur präzisen Ausrichtung eines Rohres oder anderweitigen Rundmaterials bei einem Umspannvorgang

KONTAKT TransMIT Gesellschaft für

Tel.: +49 (0)641 94364-0

Technologietransfer mbH

E-Mail: [email protected]

Kerkrader Straße 3

Webseite: www.transmit.de

D-35394 Gießen

Ein TechnologieAngebot von

Metallhydride als Wasserstoffsensoren Magnesium-nickel schaltbare Spiegel, elektrische und optische Sensoren, schnelle Reaktionszeit BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE / DES PRODUKTES Die Entwicklung stellt einen schnellschaltenden Wasserstoffsensor zu Verfügung, der günstig hergestellt werden, kann.

Hessische Intellectual Property Organisation

AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE/ ANWENDUNGSFELDER Der neue Sensor dient zur Detektion von Wasserstoffgas basierend auf einer Magnesium-Übergangsmetallierungsschicht und einer Schicht zur Aktivierung oder Spaltung von Wasserstoffgas. MARKT / BRANCHE    

Messtechnik Mikrosystemtechnik Prüftechnik Brennstoffzelltechnologie (z.B. Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt)

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE

Hierzu wird eine Detektorschicht auf einen Träger aufgesputtert. Der Träger wird geschnitten, kontaktiert und eingebaut. Die gesamte Detektorschicht wirkt dabei als Sensor. Der Status der Detektorschicht wird optisch oder elektronisch erfasst und in die Wasserstoffkonzentration umgerechnet. Der Sensor kann Wasserstoff im Bereich von 0,01 bis 4 % erfassen, wobei eine Versorgungsspannung von 5 V angelegt wird. Eine Konzentrationsänderung wird innerhalb von 2 Sekunden erfasst. Der Sensor ist für kontinuierliche Messungen geeignet. Ein Prototyp wurde auf Querempfindlichkeiten getestet. Der Sensor toleriert bis zu 15% CO2, 1 % NOx, 200 ppm SO2 und 1% Methan oder Propan. Abweichungen von ca. 0,3% treten bei 5 % Propan, Isopropanol oder Super Bleifrei auf. Bei mehr als 20 % Luftfeuchte kann je nach Wasserstoffgehalt eine Abweichung des Messsignals von 15% auftreten. Die Detektorschicht wird mit H2S zerstört.

 Geringer Energieverbrauch  Weitestgehend temperaturunabhängig  Mobil einsetzbar  Robust  Preisgünstig  Schnelle Schaltzeiten  Wenig Querempfindlichkeiten  In explosionsgefährdeten Umgebungen einsetzbar ENTWICKLUNGSSTAND  Prototyp auf Querempfindlichkeiten getestet  Herstellung und Lieferung von Sensorschichten oder Sensoren möglich PATENTSTATUS Patente erteilt in DE GB, FR und USA

REFERENZ NR.: TM 133, 645

ANWENDUNGSFELDER Der Wasserstoffsensor eignet sich zur Überwachung der Umgebung von Wasserstoffgasflaschen bzw. wasserstoffführenden Leitungen oder bei der Dosierung von Wasserstoff. Wasserstoff kann bei Brennstoffzellen eingesetzt werden. Brennstoffzellen können z.B. in der Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt eingesetzt werden. VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK    

kostengünstig herstellbarer Wasserstoffsensor (ca. 3 Euro/ Stück) schnelle Schaltzeiten wenig Querempfindlichkeiten in explosionsgefährdeten Umgebungen einsetzbar

STAND DER PRODUKTENTWICKLUNG Ein Prototyp wurde auf Querempfindlichkeiten getestet. Es können auch Sensorschichten oder Sensoren hergestellt und geliefert werden. KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Die TransMIT GmbH sucht im Auftrag ihres Gesellschafters Justus-Liebig-Universität Gießen Kooperationspartner oder Lizenznehmer.

REFERENZ NR.: TM 133, 645

Niklas Günther, M.A. Phone: +49 (0)641 94 36 4 – 53 Fax: +49 (0)641 94 36 – 55 E-Mail: [email protected]

Ein TechnologieAngebot von Optischer Gassensor zur simultanen Detektion mehrerer Gase und Kraftstoffzusammensetzungen, sowie Emissionsmessung Kombination von Fluoreszenz und elektrochemischer Messung, Simultane Detektion, Sensitivität

Hessische Intellectual Property Organisation

AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE/ ANWENDUNGSFELDER Die Innovation arbeitet nach einem optisch-elektrochemischen Prinzip und umfasst eine Schicht, die ein elektrisches Potential aufweist und als Arbeitselektrode fungiert.

MARKT / BRANCHE  Optik  Sicherungsschutz

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE  Kombination von Fluoreszenz und elektrochemischer Messung  simultane Detektion unterschiedlicher Gase  Gewinnung an Sensitivität  Verringerte Ansprechstellen  Möglichkeit der Modulation des Anregungslichtes  Integration von Nanodrahtstrukturen mit unterschiedlicher Emissionswellenlänge auf einem Sensorchip  Zahlreiche Möglichkeiten zur Strukturoptimierung

BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE / DES PRODUKTES Der neuartige Sensor arbeitet nach einem optisch-elektrochemischen Prinzip und umfasst eine photolumineszierende oder fluoreszierende Schicht, eine Lichtquelle und einen Detektor. Die Schicht weist hierbei ein elektrisches Potential auf und fungiert als Arbeitselektrode, wobei sie als Nanostruktur (Nanodrähte mit Quantenpunkten) realisiert ist. Weiterhin ist durch die Verwendung von vielen, einzeln kontaktierten Nanodrähten auf einem Träger und einem optischen Arraydetektor (analog zu CCD-Sensoren in Digitalkameras) eine Ortsauflösung erreichbar.

ENTWICKLUNGSSTAND  funktionsfähige Prototypen zu Demonstrationszwecken

PATENTSTATUS Eine europäische Prioritätsanmeldung wurde im April 2013 eingereicht.

REFERENZ NR.: TM 697

ANWENDUNGSFELDER Gängige Anwendungsfelder für den neuartigen Gassensor liegen in den Bereichen: • Explosionsschutz • Vergiftungsschutz: Gaslecks • Brandmelder • Drogentest • Emissionsmessung • Qualitätssicherung: Leckageerkennung • Ermittlung der Kraftstoffsorte zur idealen Anpassung VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK Chemische Sensoren stehen im Gegensatz zu Sensoren zum Messen physikalischer Größen, wie beispielsweise Temperatur, Druck und Beschleunigung, welche wasser- und luftdicht verschlossen sind, in direkter Wechselwirkung mit ihrer Umgebung. Dadurch sind sie wesentlich anfälliger für Vergiftung (Umwelteinflüsse die den Sensor unempfindlich werden lassen), Querempfindlichkeit (Stoffe außer der Zielkomponente, die ein Sensorsignal hervorrufen), Korrosion, Drift und Alterung. Die Innovation ermöglicht die simultane Detektion unterschiedlicher Gase unter Einhaltung der Medientrennung zwischen Detektions- und Auswerteeinheit und Träger der Sensorelemente zum Einsatz in chemisch aggressiven oder explosiven Gasen bzw. Gasmischungen. Der Vorteil des innovativen Sensors besteht in der Vermeidung dieser Nachteile durch die Kombination von Fluoreszenz und elektrochemischer Messung. Durch das Potential verstärken sich die Photolumineszenzintensitäten soweit, dass eine Erhöhung der Empfindlichkeit gegen verschiedene Zielgase und dies auch in Gasmischungen erreicht wird. Auch ist das Messverfahren unabhängig von der absoluten Intensität der Photolumineszenz durchführbar, um den Einfluss von Schwankungen zu eliminieren.

REFERENZ NR.: TM 697

STAND DER PRODUKTENTWICKLUNG Das Resultat der Zusammenarbeit der Justus-Liebig-Universität Giessen mit dem Fraunhofer Institut für Angewandte Festkörperphysik und mit der Technischen Universität Ilmenau war die Entwicklung von Gassensoren, welche bereits einige funktionsfähige Prototypen zu Demonstrationszwecken vorweisen können. KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Die TransMIT GmbH sucht im Auftrag ihres Gesellschafters, Justus-Liebig-Universität Gießen, industrielle Partner für die Serienfertigung und den Vertrieb in Deutschland, Europa, den USA und in Asien.

Niklas Günther, M.A. Phone: +49 (0)641 94 36 4 – 53 Fax: +49 (0)641 94 36 – 55 E-Mail: [email protected]

Ein TechnologieAngebot von

Optischer pH-Wert-Sensor Kombination von Fluoreszenz und elektrochemischer Messung, Simultane Detektion, Sensitivität BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE / DES PRODUKTES Der neuartige pH-Wert-Sensor arbeitet nach einem optischelektrochemischen Prinzip und umfasst eine photolumineszierende oder fluoreszierende Schicht, eine Lichtquelle und einen Detektor. Die Schicht weist hierbei ein elektrisches Potential auf und fungiert als Arbeitselektrode, wobei sie als Nanostruktur (Nanodrähte mit Quantenpunkten) realisiert ist. Weiterhin ist durch die Verwendung von vielen, einzeln kontaktierten Nanodrähten auf einem Träger und einem optischen Arraydetektor (analog zu CCD-Sensoren in Digitalkameras) eine Ortsauflösung erreichbar. Auch andere Reaktionen oder Konzentrationen von Stoffen sind ermittelbar.

Hessische Intellectual Property Organisation

AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE/ ANWENDUNGSFELDER Die Innovation arbeitet nach einem optisch-elektrochemischen Prinzip und umfasst eine Schicht, die ein elektrisches Potential aufweist und als Arbeitselektrode fungiert.

MARKT / BRANCHE  Optik  Nahrungsmittelindustrie

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE  Kombination von Fluoreszenz und elektrochemischer Messung  Gewinnung an Sensitivität  Verringerte Ansprechstellen  Möglichkeit der Modulation des Anregungslichtes  Integration von Nanodrahtstrukturen mit unterschiedlicher Emissionswellenlänge auf einem Sensorchip  Robuster

PATENTSTATUS Patent erteilt am 31.12.2015 in DE.

ANWENDUNGSFELDER Der optische Sensor ist robuster als konventionelle pH-WertGlaselektroden und daher für den Einsatz in der Nahrungsmittelindustrie prädestiniert. Dies ermöglich ebenfalls die Anwendung bei vibrierenden Anlagen, wie z.B. in der Trinkwasserversorgung in Flugzeugen oder Schiffen. Ebenso bietet er sich für die pH-Wert-Messung in Mikroskopen an, da die Verteilung der pH-Werte über eine Zelle dank der Nanostruktur ermittelt werden kann. Hierbei wird für jeden Nanodraht ein pH-Wert gemessen. Auch allgemein ist eine Verwendung in Rohren oder Behältern bei der Wasserwirtschaft oder Trinkwasserversorgung von Gebäuden vorgesehen. REFERENZ NR.: TM 698

VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK Der Vorteil des innovativen Sensors besteht in der Kombination von Fluoreszenz und elektrochemischer Messung. Durch das Potential verstärken sich die Photolumineszenzintensitäten soweit, dass die einzelnen pH-Werte klar abgegrenzt sind. Auch ein Messverfahren unabhängig von der absoluten Intensität der Photolumineszenz ist durchführbar, um den Einfluss von Schwankungen zu eliminieren. KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Die TransMIT GmbH sucht im Auftrag ihres Gesellschafters Justus-Liebig-Universität Gießen Kooperationspartner oder Lizenznehmer für den Vertrieb/die Weiterentwicklung in Deutschland, Europa, den USA und in Asien.

REFERENZ NR.: TM 698

Niklas Günther, M.A. Phone: +49 (0)641 94 36 4 – 53 Fax: +49 (0)641 94 36 – 55 E-Mail: [email protected]

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Neue Klasse von Präsenz-Sensoren auf Basis bekannter Ultraschall-Technik Arbeitssicherheit, Lichtmanagement und Fahrerassistenzsysteme BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE / DES PRODUKTES Zur Unterscheidung von Personen und Gegenständen wurde eine neuartige Technologie entwickelt, welche auf bekannter Ultraschall-Technik basiert. Diese Technologie erlaubt die präzise Identifikation eines ruhenden oder sich bewegenden Menschen, auch im Falle der teilweisen Überlappung mit sich bewegenden oder ruhenden Gegenständen und auch in Umgebungen mit Wärmequellen, wie etwa in Büros zur Lichtsteuerung.

Hessische Intellectual Property Organisation

AUF EINEN BLICK …

TECHNOLOGIE / ANWENDUNGFELDER    

Robotik Lichtmanagement Fahrerassistenzsysteme Ultraschall-Sensoren

MARKT / BRANCHE   

Arbeitssicherheit Lichttechnik Umfeldsensoren für Fahrzeuge und Industrieanlagen und Innenräume von Büround Wohnhäusern

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE   

Differenzierung von Personen und Gegenständen Unterscheidung auch bei statischen Personen Nutzung mit Standard Ultraschall-Sensoren

ENTWICKLUNGSSTAND Demonstrator

Eine Differenzierung von Personen und Gegenständen ist auch dann möglich, wenn Personen teilweise von Gegenständen verdeckt sind oder diese in Gruppen stehen und damit ungewöhnliche Formen bzw. Umrisse ergeben. Ebenso ist bei Objekten, welche sich mit relativ hohen Geschwindigkeiten (einige km/h) bewegen, eine Unterscheidung von Personen, Objekten oder einer Kombination von beiden möglich. Damit können Personen auch im Umfeld von Robotern oder autonomen Fahrzeugen und Fahrzeugen mit Wärmeabstrahlung sicher erfasst werden. So z.B. im Umfeld von Lagern oder Produktionsstraßen.

PATENTSTATUS Die Europäische Prioritätsanmeldung vom August 2010 ist erteilt, ebenso USA.

REFERENZ NR.: TM 349

ANWENDUNGSFELDER Die Entwicklung kann in der Industrie (Produktion, Lager, Umgebung von Robotern) zur Steigerung der Arbeitssicherheit oder auch in Gebäuden zur intelligenten Lichtsteuerung (Energieeinsparung) eingesetzt werden.

VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK     

Unterscheidung von sich schnell bewegenden Personen von bewegten Gegenständen Unterscheidung von sich nicht bewegenden Personen von unbewegten Gegenständen, wobei beide eine ähnliche Form und Größe haben können Differenzierung von Personen und Gegenständen, wenn diese teilweise verdeckt sind oder ungewöhnliche Umrisse haben, wie etwa bei Personengruppen Aktivierung von Lichtsteuerung, Alarmen oder Personenschutzmaßnahmen im Vorfeld einer unausweichlichen Kollision Bestehende Ultraschall-Sensoren können eingesetzt werden

EINE TECHNOLOGIE DER

REFERENZ NR.: TM 349

STAND DER PRODUKTENTWICKLUNG Die Erfindung liegt als Demonstrator vor.

KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Im Auftrag der Frankfurt University of Applied Sciences sucht die TransMIT GmbH Kooperationspartner oder Lizenznehmer für den Vertrieb/die Weiterentwicklung in Europa und den USA.

KONTAKT: TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH Kerkrader Strasse 3 D-35394 Giessen Germany www.transmit.de www.hipo-online.net Ansprechpartner: Niklas Günther, M.A. Tel: +49 (0)641 94 36 4 – 53 Fax: +49 (0)641 94 36 4 – 55 E-Mail: [email protected]

Systempartner für Innovation

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Optisches Verfahren zur Charakterisierung von metallischen Nanopartikeln Plasmon, Ramansignal, Resonatorstruktur BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE / DES PRODUKTES Die Untersuchung von Nanopartikeln in einer Probe, insbesondere auch einzelner Nanopartikel, zur Identifizierung des Materials (z. B. verschiedene Halbleiter oder Pigmente) kann routinemäßig mittels ramanspektroskopischen Methoden und teilweise auch in Kombination mit Rastersondenmethoden, wie bei der spitzenverstärkten Raman-Spektroskopie, erfolgen. Diese Verfahren eignen sich aber nicht für die Charakterisierung aller Nanopartikel. Insbesondere Metalle zeigen keine Raman-Signale, lassen sich also nicht direkt mit dieser Methode nachweisen. Es gibt somit kein routinemäßig, schnell einsetzbares Verfahren zur Identifizierung einzelner Metallpartikel, außer mit elektronenmikroskopischen oder elektronenspektroskopischen Verfahren im Ultrahochvakuum arbeitenden Vorrichtungen, die vergleichsweise teuer sind. Diese Innovation zur Untersuchung von metallischen Nanopartikeln in einer Probe basiert auf der Ausnutzung der plasmonischen Eigenschaften der Metalle. Eine Raman-aktiv beschichtete Metallspitze wird als Sensor an das zu untersuchende Partikel angenähert. Im Falle eines metallischen Nanopartikels bilden Spitze und Partikel eine Resonatorstruktur. Die Resonatorstruktur bewirkt eine Verstärkung des Ramansignals der Sensorschicht und ermöglicht so eine Identifikation des metallischen Partikels unter Normalbedingungen.

Hessische Intellectual Property Organisation

AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE/ ANWENDUNGSFELDER Detektion von einzelnen metallischen Nanopartikeln MARKT / BRANCHE  Material- und Oberflächenanalyse für die Halbleiterindustrie  Laboranalytik  Lebensmittelanalytik  Wasseranalyse

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE  Schnelle und einfache Charakterisierung auch von metallischen Nanopartikeln  Kompakte Vorrichtung  Kein Ultrahochvakuum erforderlich

ENTWICKLUNGSSTAND  Prototyp befindet sich im Aufbau

PATENTSTATUS Prioritätsanmeldung eingereicht im Februar 2014 in EP

ANWENDUNGSFELDER Anwendungsfelder sind die Detektion von metallischen Nanopartikeln beispielsweise in der Gewässer- oder Lebensmittelanalytik.

REFERENZ NR.: TM 776

VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK   

Schnelle und einfache Charakterisierung auch von metallischen Nanopartikeln Kompakte Vorrichtung Kein Ultrahochvakuum erforderlich

STAND DER PRODUKTENTWICKLUNG Ein Prototyp befindet sich z.Z. im Aufbau. KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Die TransMIT GmbH sucht im Auftrag ihres Gesellschafters Justus-Liebig-Universität Gießen Kooperationspartner oder Lizenznehmer in Europa.

REFERENZ NR.: TM 776

Niklas Günther, M.A. Phone: +49 (0)641 94 36 4 – 53 Fax: +49 (0)641 94 36 – 55 E-Mail: [email protected]

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LadungsflussFrequenzwandler

Hessische Intellectual Property Organisation

AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE / ANWENDUNGFELDER   

BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE / DES PRODUKTES Ladungsfluss-Frequenz-Wandler werden verwendet, wenn besonders kleine elektrische Ströme gemessen werden müssen. Hierbei wandeln sie ein Stromsignal in ein Frequenzsignal um.

Teilchenbeschleuniger Ionenstrahlätzen Ionenquellen

MARKT / BRANCHE   

Grundlagenforschung (Teilchen-, Kern und Atomphysik) Halbleiterindustrie Gerätehersteller für Strahlungsquellen von Partikelstrahlen

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE   

Messung des Ladungsflusses ohne Totzeiten auch im Falle unerwartet großer Flussstärken robust Schaltung unabhängig davon ob die Ladungsträger positiv oder negativ geladen sind

ENTWICKLUNGSSTAND 

Üblicherweise sind dabei der Integrator und der Komparator in Reihe geschaltet. Nachteilig an dieser Anordnung ist, dass der Integrator während des Rücksetzvorganges nicht arbeiten kann, also eine Totzeit entsteht, während der kein Ladungsfluss gemessen werden kann. Bei zeitkritischen Anwendungen, also solchen, bei denen sich die zugeführte Ladungsmenge rasch ändert und sehr schnell erfasst werden muss, geht durch das Rücksetzen des Integrators in der Schaltung zu viel Zeit verloren. Außerdem kann stets nur ein Ladungsfluss mit Ladungsträger einer Polarität gemessen werden.

Chips auf Basis dieser Innovation bereits im Betrieb für die Strahldiagnose genutzt

PATENTSTATUS Prioritätsanmeldung eingereicht in 2013 in Deutschland, anhängig.

Die vorliegende Innovation betrifft eine Weiterentwicklung einer solchen Vorrichtung. In diesem neuartigen Ladungs-Frequenz-Wandler werden zwei parallele Schaltungszweige verwendet. Damit entfällt die Totzeit bei der Messung für die Rücksetzung des Integrators. Damit werden eine Vorrichtung und ein Verfahren geschaffen, mit denen andauernd - also ohne Totzeiten – der Ladungsfluss gemessen werden kann.

REFERENZ NR.: TM 796

ANWENDUNGSFELDER Das Verfahren kann überall dort eingesetzt werden, wo sehr kleine Ströme beider Polaritäten mit hoher Dynamik gemessen werden sollen. Diese kleinen Ströme, die sehr genau in ihrer Größe überwacht bzw. gemessen werden müssen, treten beispielsweise bei Teilchenbeschleunigern (wie Elektronen-, Protonen- oder Ionenbeschleunigern) und bei Teilchendetektoren (u.a. in Dosimetern), aber auch in Ionenquellen wie sie bspw. für Ionenstrahlätzen verwendet werden auf. VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK EINE TECHNOLOGIE DER  Messung des Ladungsflusses ohne Totzeiten  auch im Falle unerwartet großer Flussstärken robust  Schaltung unabhängig davon ob die Ladungsträger positiv oder negativ geladen sind

STAND DER PRODUKTENTWICKLUNG Chips auf Basis dieser Innovation werden bereits im Betrieb für die Strahldiagnose genutzt und wurden in der dritten Generation zu jeweils 500 Stück gefertigt.

KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Im Auftrag der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH sucht die TransMIT GmbH Kooperationspartner oder Lizenznehmer für den Vertrieb/die Weiterentwicklung in Deutschland, Europa, den USA und in Asien.

REFERENZ NR.: TM 796

KONTAKT: TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH Kerkrader Strasse 3 D-35394 Giessen Germany www.transmit.de www.hipo-online.net Ansprechpartner: Niklas Günther, M.A. Tel: +49 (0)641 94 36 4 – 53 Fax: +49 (0)641 94 36 4 – 55 E-Mail: [email protected]

Systempartner für Innovationen

Ein TechnologieAngebot von

Positionskontrolle von Behältern und darin befindlichen Anlagen

Hessische Intellectual Property Organisation

AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE/ ANWENDUNGSFELDER  Vakuumtechnik

Messtechnik, Kryotechnik

 Kryotechnik

BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE

MARKT / BRANCHE

Aufgabenstellung

 Messtechnik

Eine Vielzahl technischer Prozesse erfordert definierte Bedingungen (Druck, Volumen), die extrem von den Umgebungsbedingungen abweichen. Die zugehörigen Anlagen sind daher in geschlossenen Behältern untergebracht und schwer zu überwachen. Bei der Beaufschlagung mit Vakuum, hohem Druck, niedrigen und hohen Temperaturen kann es zum mechanischen Verzug an solchen Anlagen und an den Behältern kommen. Besonders anfällig für diesen unerwünschten Effekt, der bis zur Funktionsuntüchtigkeit führen kann, sind Anlagen, die bei kryogenen Temperaturen und/oder starken thermischen Wechselbeanspruchungen arbeiten.

 Überwachungstechnik

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE  Berührungslose Positionskontrolle für Anlagen beliebiger Geometrie  Messung im laufenden Betrieb

ENTWICKLUNGSSTAND

 Demonstrator im Aufbau

PATENTSTATUS Deutsches Patent erteilt in 2013 Europäische Patentanmeldung im Prüfungsverfahren

Um den mechanischen Verzug zu korrigieren, muss dieser zunächst exakt gemessen werden, wofür bisher sehr genaue, aber nachteilig teure interferometrische Verfahren genutzt werden.

REFERNZ NR.: TM 901

Innovative Lösung Die erfinderische Lösung besteht darin, geeignet positionierte Sender- und Empfängerpaare zur Messung des mechanischen Verzugs einer Anlage zu verwenden. Ein vom Sender, vorzugsweise einer kostengünstigen und kompakten Laserdiode, emittierter Lichtstrahl wird durch einen flächenhaften Empfänger registriert. Der Laserstrahl des Senders kann fasergekoppelt in das Innere des Behälters eingebracht werden. Alternativ kann auch der Sender selbst im Inneren des Behälters positioniert werden, z. B. als kompakte Laserdiode an der Innenwand einer Vakuumkammer. Der korrespondierende Empfänger, z. B. eine CCD, wird an der Innenwand der Kammer oder an der zu überwachenden Anlage fixiert. Ein mechanischer Verzug ist durch Strahllageänderungen auf der CCD quantitativ messbar und kann somit unmittelbar korrigiert werden. ANWENDUNGSFELDER Die Lösung wurde für die Überwachung der Strahlrohre eines Beschleunigers entwickelt, ist aber auch für Anlagen mit beliebiger Geometrie, insbesondere für Vakuumkammern und darin untergebrachte Apparaturen sehr gut geeignet. Über geeignet positionierte Spiegelsysteme sind auch verdeckte Komponenten der Messung zugänglich. Zusätzliche Streulichtdetektoren bieten zudem die Möglichkeit, den Restgasdruck im Inneren der Kammer zu messen. Eine besonders vorteilhafte Anwendung ergibt sich für rohrförmige Geometrien, z. B. bei Ringbeschleunigern. Hier kann ein Lasersignal von außen über ein Fenster an einer Rohrbiegung in ein Strahlrohr eingekoppelt werden und auf einen Empfänger an der Rohrinnenwand treffen.

REFERENZ NR.: TM 901

VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK Das Verfahren erlaubt eine einfache und kostengünstige Positionskontrolle von Behältern und darin untergebrachten Apparaturen. Als berührungsloses Verfahren ist es im laufenden Betrieb einsetzbar. STAND DER PRODUKTENTWICKLUNG Ein Demonstrator befindet sich zurzeit im Aufbau. KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Die TransMIT GmbH sucht im Auftrag der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH Kooperationspartner oder Lizenznehmer für den Vertrieb/die Weiterentwicklung in Deutschland, Europa, den USA und in Asien. Ebenso werden potenzielle Anwender dieses innovativen Verfahrens zur Positionskontrolle gesucht.

Niklas Günther, M.A. Phone: +49 (0)641 94 36 4 – 53 Fax: +49 (0)641 94 36 – 55 E-Mail: [email protected]

Ein TechnologieAngebot von Verfahren zur Bestimmung der thermischen Diffusivität und der thermischen Leitfähigkeit

Hessische Intellectual Property Organisation

AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE/ ANWENDUNGSFELDER

Sensorik, Messtechnik

 Sensorik  Messtechnik

BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE

MARKT / BRANCHE

Derzeitige Messmethoden für die thermische Leitfähigkeit von Festkörpern gliedern sich in zwei Gruppen: Zum einen die Gruppe der stationären Methoden, welche in thermischem Gleichgewicht arbeiten. Nachteilig hierbei sind lange Wartezeiten zwischen den Messungen, bis das thermische Gleichgewicht erreicht ist. Zum anderen die Gruppe der Nicht-Gleichgewichts-Methoden, z.B. die Angström-Methode oder die Laser Flash Analyse, welche meist schneller sind, allerdings so nur die thermische Diffusivität bestimmt werden kann, was eine weitere Messung der Wärmekapazität nach sich zieht, um aussagekräftige Werte für die thermische Leitfähigkeit zu erlangen. In diesem neuartigen Verfahren erfolgt simultan zur Temperaturmessung an einer Probe eine Simulation der Temperaturentwicklung. Dabei wird durch die Anpassung der Simulation an die gemessenen Werte, die thermischen Diffusivität α und der thermischen Leitfähigkeit  bestimmt.

 Materialprüfung  Materialentwicklung

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE  Gleichzeitige Bestimmung der thermischen Diffusivität α und der thermischen Leitfähigkeit   schnellere Messung

ENTWICKLUNGSSTAND  Prototypenstatus

PATENTSTATUS Eine europäische Prioritätsanmeldung wurde am 09.09.2015 eingereicht.

REFERENZ NR.: TM 856

ANWENDUNGSFELDER Die wichtigsten Anwendungsfelder des Verfahrens liegen im Bereich Sensorik und Messtechnik. Hierbei können Fragestellungen in der Materialentwicklung und Materialprüfung effizienter untersucht werden, z.B. von thermischen Isolationsmaterialien. VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK Die Hauptvorteile liegen in der gleichzeitigen Bestimmung der thermischen Diffusivität α und der thermischen Leitfähigkeit  bei kürzerer Messzeit. STAND DER PRODUKTENTWICKLUNG Es existiert ein Prototyp eines Messgerätes bei dem die grundlegende Funktion des Verfahrens nachgewiesen wurde. KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Die TransMIT GmbH sucht im Auftrag ihres Gesellschafters Justus-Liebig-Universität Gießen Kooperationspartner oder Lizenznehmer für den Vertrieb/die Weiterentwicklung in Deutschland, Europa, den USA und in Asien.

REFERENZ NR.: TM 856

Niklas Günther, M.A. Phone: +49 (0)641 94 36 4 – 53 Fax: +49 (0)641 94 36 – 55 E-Mail: [email protected]

Ein TechnologieAngebot von

Zeitdynamische 3D-Datenvisualisierung Medizinische Bildgebung, Software, 3D-Animation, Simulationsrechnung BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE / DES PRODUKTES In unterschiedlichsten Anwendungsgebieten werden Messoder Berechnungsergebnisse graphisch durch Angabe von Grenzkonturen (Grenzlinien, Grenz-Oberflächen) dargestellt. Beispiele sind Energie-Hyperflächen bei initio Simulationsrechnungen in der Chemie, Potential-Hyperflächen in der Physik oder die Visualisierung der Kräfteverhältnisse in konstruktiven Bauteilen unter Belastung in Architektur und Maschinenbau. Die hier vorgestellte Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bestimmung von Grenz-Hyperflächen aus DatenMatrizen. Das Verfahren besteht aus den folgenden vier Schritten: 1.) Identifizierung einer Zwischen-Hyperfläche zwischen zwei Matrixelementen, die teilweise einer der beiden Hyperflächen entspricht, 2.) Repräsentation dieser Zwischen-Hyperfläche durch benachbarte Punkte, 3.) Verbinden dieser benachbarten Punkte paarweise durch geschlossene Kurven und 4.) Kombination der so erhaltenen Teil-Hyperflächen zu einer Gesamt-Hyperfläche.

Hessische Intellectual Property Organisation

AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE/ ANWENDUNGSFELDER  3D-Animation  Medizinische Bildgebung  Visualisierung der Ergebnisse wissenschaftlicher Simulationsrechnungen

MARKT / BRANCHE  Unterhaltungsbranche / Filmindustrie  Naturwissenschaftliche Forschung  Materialtechnologien

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE  Darstellung von nichtgeschlossenen GrenzHyperflächen  Darstellung bei ungünstigen Messwertverteilungen

ENTWICKLUNGSSTAND  Die Erfindung wird GSI-intern in der Forschung für Simulationsrechnungen eingesetzt.

PATENTSTATUS Europäische Patentanmeldung anhängig, US-Patent erteilt am 28.03.2017. .

REFERENZ NR.: TM 898

ANWENDUNGSFELDER Hauptanwendungsgebiete sind die Hyperflächenkonstruktion und -kompression, insbesondere aus 4-dimensionalen Datenmatrizen heraus, wobei zeitveränderliche dreidimensionale Räume besonders gut modelliert werden können:  Modellierung von zeitveränderlichen Figuren in 3DTrickfilmen,  medizinische Bildgebungsverfahren für zeitabhängige computertomographische und andere bildgebende Datensätze (Positronenemission, Ultraschall, Kernspin),  Berechnungen zur Navigation in der Raumzeit (relevant bei Bewegungen, für deren Berechnung relativistische Effekte berücksichtigt werden müssen, z. B. in der Raumfahrt oder der Beschleunigertechnologie). VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK Der Vorteil der Erfindung liegt insbesondere darin, dass auch nicht-geschlossene Grenz-Hyperflächen, insbesondere bei ungünstigen Messwertverteilungen, zuverlässig berechnet werden können. STAND DER PRODUKTENTWICKLUNG Seit 2003 wird die Software STEVE (Eigenentwicklung GSI) dazu benutzt, aus 4-dimensionalen relativistischen hydrodynamischen Simulationsrechnungen Ausfrierhyperflächen für die Vielteilchenproduktion aus Schwerionenkollisionen zu bestimmen. Die Erfindung ist eine Weiterentwicklung dieser Software.

REFERENZ NR.: TM 898

MARKTPOTENTIAL Der Markt für Animationssoftware erreichte 2011 global ein Volumen von ca. 400 Mio. USD. Bis 2018 prognostizierte Frost & Sullivan einen Anstieg auf ca. 800 Mio. USD, was einer jährlichen Wachstumsrate von ca. 10% entspricht. Das Umsatzvolumen im Bereich der medizinischen Bildgebung (Anlagen und Ausrüstung inkl. Software) betrug 2012 global ca. 24 Mrd. USD. Hier prognostizierte Frost & Sullivan bis 2017 einen Anstieg auf ca. 30 Mrd. USD, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 4,4% entspricht. Das Marktvolumen in Europa betrug im Bereich der medizinischen Bildgebung 2011 ca. 3,3 Mrd. USD, mit einem geschätzten Wachstum auf ca. 4,5 Mrd. USD bis 2018 (+4,5%). KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Die TransMIT GmbH sucht im Auftrag der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH Kooperationspartner oder Lizenznehmer für den Vertrieb/die Weiterentwicklung in Deutschland, Europa, den USA und in Asien.

Niklas Günther, M.A. Phone: +49 (0)641 94 36 4 – 53 Fax: +49 (0)641 94 36 – 55 E-Mail: [email protected]

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Qualitätsmanagement und Sicherheitstechnik auf Basis der TerahertzZeitbereichsspektroskopie Lebensmittel-, Kunststoff- sowie Papierindustrie und Sprengstoffdetektion (insb. Flüssigkeiten)

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AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE/ ANWENDUNGSFELDER        

Terahertzstrahlung Spektroskopie Qualitätsmanagement Polymerproduktion Analyse von Flüssigkeiten Materialuntersuchungen Wasserstatusbestimmung bei Pflanzen Wartung

MARKT / BRANCHE

BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE Die Terahertz-Zeitbereichsspektroskopie (THz Time Domain Spectroscopy, THz-TDS) bietet einzigartige Möglichkeiten zur Gewinnung von Informationen über Struktur und Zusammensetzung einer Reihe von Materialklassen, insbesondere dielektrischer Materialien. Sie kann zum Routineeinsatz als InlineÜberwachungsmethode in der Lebensmittel-, der Kunststoff- und Papierindustrie, wie auch im Sicherheitssektor verwendet werden. Neben einfachen Überwachungsaufgaben, wie dem Nachweis von Dickenschwankungen und Materialfehlern, können auch kompliziertere Aufgaben wie die Überwachung der Zusammensetzung einer Polymermischung während des Spritzgießens gelöst werden. Ebenso sind unbekannte Substanzen, z.B. Sprengstoffe oder Fremdkörper in Schokolade, detektierbar. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, wurden einzelne Bauteile (Laserquellen, Verzögerungselemente und Antennenstrukturen) und ganze Spektrometer kompakt, robust, hochdurchsatzfähig und kostengünstig entwickelt und für die industrielle Nutzung gebaut, wie auch in Produktionsanlagen integriert.

      

Chemische Industrie Lebensmittelindustrie Papierindustrie Sicherheitstechnik Automobilindustrie Luft- und Raumfahrt Agrarindustrie

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE 

 

Bestimmung von Struktur und Zusammensetzung eines Materials in einem Schritt Kostenoptimierte Bauteile Hochdurchsatzfähige Systeme

ENTWICKLUNGSSTAND  Systeme im industriellen Einsatz und Demonstratoren, wie auch Prototypen einzelner Komponenten und spezieller Ausführungen PATENTSTATUS Das Patentportfolio umfasst mehr als 10 Innovationen mit zumeist mindestens einer europäischen Prioritätsanmeldung und mehreren erteilten Patenten.

REFERENZ NR.: TM 800, 814

AWENDUNGSFELDER Die Entwicklungen können in der Industrie für das Qualitätsmanagement, Materialuntersuchungen und Sicherheitstechnik eingesetzt werden.

VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK        

Günstiger und optimierter VECSEL (Vertical External Cavity Surface Emitting Laser) als THz-Strahlungsquelle Robustes und äußerst kostengünstiges, rotierendes Verzögerungselement Messung eines schmalen Spektralbereichs mit erhöhter Intensität durch photoleitende Antennen Nahezu idealer Schaltvorgang, dank neuem Modulator für elektromagnetische Wellen THz-Bildgebung mittels Spectrum-to-Space-Ansatz THz-Spektrometer angebracht am Düsenkopf einer Spritzguss- oder Extrudieranlage ermöglicht eine einfache Inline-Überwachung Ortsaufgelöste THz-Zeitbereichsspektroskopie mit um eine Größenordnung gesteigerter Messgeschwindigkeit THz-Zeitbereichsspektrometer in kompakter Bauweise und daher als portables Handgerät ausführbar REFERENZ NR.: TM 800, 814

STAND DER PRODUKTENTWICKLUNG Die Systeme befinden sich teilweise bereits im Routineeinsatz und einzelne Komponenten und Systemvarianten liegen als Demonstratoren oder Prototypen zur Ansicht vor.

KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Die TransMIT GmbH sucht im Auftrag ihres Gesellschafters Philipps-Universität Marburg Kooperationspartner oder Lizenznehmer für den Vertrieb/die Weiterentwicklung in Deutschland, Europa, den USA und in Asien. Auch Aufträge zur Implementierung von Systemen für das Qualitätsmanagement werden gerne angenommen und auch Materialuntersuchungen können durchgeführt werden.

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Ionisationsmanometer zur ortsabhängigen UHV/XHV-Messung in einem Rezipienten Vakuumtechnik, Kryotechnik

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AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE/ ANWENDUNGSFELDER  Vakuumtechnik (UHV, XHV)  Kryotechnik

MARKT / BRANCHE  Vakuumanlagen  Messtechnik

BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE Stand der Technik In UHV-/XHV-Anlagen kann ein ortsabhängiger, über mehrere Größenordnungen variierender Druck vorliegen, z. B. wenn sie eine langgestreckte Geometrie oder einen komplizierten Innenaufbau aufweisen und mit mehreren Pumpsystemen ausgestattet sind. Diese Druckverteilung kann mit kommerziell verfügbaren Ionisationsmanometern nicht gemessen werden, da deren Elektronenquelle und Ionenkollektor unmittelbar benachbart in einem Gehäuse untergebracht sind. Somit wird nur der Druck am Ort des Manometers gemessen.

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE  Thermische Trennung der Elektronenquelle vom Rezipienten und vom Ionenkollektor  Weitgehend freie Wahl der Messstrecke  Druckmessung an schwer zugänglichen Orten

ENTWICKLUNGSSTAND  Prototyp

PATENTSTATUS Deutsches Patent erteilt in 2014 Europäische Patentanmeldung im Prüfungsverfahren

Foto: Fotolia Urheber Nordroden

Innovative Lösung Bei dem neuartigen Ionisationsmanometer sind ein oder mehrere Ionenkollektoren außerhalb des die Elektronenquelle umgebenden Gehäuses angeordnet. Sie sind so positioniert und bemessen, dass der Druck an einem oder mehreren definierten Orten oder sein Mittelwert entlang einer linear ausgedehnten Messstrecke registriert werden kann. Die Druckverteilung in einem räumlich ausgedehnten Rezipienten, z. B. in einer Beschichtungsanlage oder im Strahlrohr eines Beschleunigers, wird somit einer Messung zugänglich.

REFERENZ NR.: TM 902

ANWENDUNGSFELDER Die innovative Lösung wurde vorrangig für die Messung des Restgasdrucks in Strahlrohren von Ring- und Linearbeschleunigern entwickelt. Sie ist aber ganz allgemein für beliebige Vakuumanlagen, die mit Fein- oder „besserem“ Vakuum betrieben werden, einsetzbar und erlaubt insb. Druckmessungen in eingeschränkt zugänglichen Bereichen eines Rezipienten. VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK Thermische Trennung: Die Elektronenquelle wird durch ihr Gehäuse vom Rezipienten thermisch separiert. Sie kann daher vorteilhaft als Glühkathode ausgeführt werden und z. B. bei Raumtemperatur betrieben werden, während im Rezipienten kryogene Bedingungen vorliegen. Andere Quellen, z. B. eine Kaltkathode, sind problemlos verwendbar. Baukastenprinzip: Das neuartige Manometer erlaubt eine anwenderspezifische Optimierung, indem z. B. aus einem Satz von Ionenkollektoren derjenige mit der geometrisch geeignetsten Form ausgewählt oder für die konkrete Anwendung neu entwickelt wird. STAND DER PRODUKTENTWICKLUNG Prototypen des neuartigen Ionisationsmanometers wurden erfolgreich unter kryogenen Bedingungen in Beschleunigerstrahlrohren getestet. KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN

REFERENZ NR.: TM 902

Die TransMIT GmbH sucht im Auftrag der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH Kooperationspartner oder Lizenznehmer für den Vertrieb/die Weiterentwicklung in Deutschland, Europa, den USA und in Asien. Es werden Unternehmen gesucht, die das neuartige Konzept eines Ionisationsmanometers für gängige industrielle Anlagen, z. B. Beschichtungstechnik im Halbleitersektor, anpassen und weiterentwickeln, z. B. durch kundenspezifische Entwicklung von Ionenkollektoren und weiterer Komponenten (Elektronenquellen und -kollektoren, Auswerteelektronik).

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Röntgen- und γ-Quellen auf Basis relativistischer Thomson-Rückstreuung Materialforschung, Medizin, öffentliche Sicherheit

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AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE/ ANWENDUNGSFELDER Strukturanalyse, Medizintechnik, Teilchenphysik

MARKT / BRANCHE  Materialforschung

BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE / DES PRODUKTES

 Medizin: Bildgebung und Strahlentherapie

Stand der Technik Bei der elastischen Rückstreuung (Thomson-Rückstreuung) von Photonen an relativistischen Elektronen wird Energie von den Elektronen auf die Photonen übertragen, sodass deren Frequenz um mehrere Größenordnungen erhöht werden kann. Die von einem Pulslaser erzeugte UV-Strahlung kann so in Röntgen- und sogar γ-Strahlung konvertiert werden, die ausgezeichnete Eigenschaften aufweist: sehr kurze Pulse im fs-Bereich, kleine Quellgröße (abhängig vom Querschnitt des Laserfokus und des Elektronenstrahls), lineare Polarisation, automatische Synchronisation mit den Laserpulsen, durchstimmbare Frequenz. Sofern der Laser mit niedriger Intensität betrieben wird, weist die so generierte Röntgen- bzw. γ-Strahlung auch eine sehr hohe Brillanz bei sehr geringer Bandbreite auf.

 öffentliche Sicherheit

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE Röntgen- und γ-Quellen mit  durchstimmbarer Frequenz bei minimierter Bandbreite,  hoher Intensität und Brillanz,  kompaktem Aufbau,  ultrakurzen Pulsen, die automatisch mit den Pulsen eines fs-Lasers synchronisiert sind.

ENTWICKLUNGSSTAND

 Funktionalität der Strahlungsquelle erfolgreich demonstriert

Nachteile des Standes der Technik Bei hohen Laserintensitäten (> 1017 W/cm2) wird eine intensitätsabhängige nichtlineare Vergrößerung der Bandbreite der mittels Thomson-Rückstreuung erzeugten Röntgen- bzw. γ-Strahlung beobachtet. Um diesen unerwünschten Effekt, die sogenannte ponderomotive Verbreiterung, zu vermeiden, ist es bisher notwendig, die Intensität des Pulslasers zu begrenzen. Dadurch werden auch die Intensität und die Brillanz der generierten Strahlung in unerwünschter Weise limitiert.

PATENTSTATUS Europäische Patentanmeldung erfolgte am 30.03.2017

REFERENZ NR.: TM 905

Innovative Lösung Zur Überwindung der vorab genannten Nachteile wurde ein neuartiges Verfahren zur optimalen Formung der zur Rückstreuung zu bringenden Laserpulse entwickelt. Die Laserpulse werden dabei einer Frequenzmodulation unterzogen, wodurch sie eine definierte Korrelation zwischen ihrer instantanen Frequenz Ω(t) und ihrer instantanen Pulsform und -intensität I(t) erhalten. Das resultierende Laserspektrum wird dabei so geformt, dass die ponderomotive Verbreiterung kompensiert wird. ANWENDUNGSFELDER Die auf dem neuen Verfahren basierenden Röntgen- und γ-Quellen versprechen vielfältige neuartige Anwendungen von der Materialforschung (Strukturaufklärung) über die Medizin (Bildgebung, Strahlentherapie) bis hin zur Teilchenphysik (z. B. Untersuchung grundlegender Eigenschaften von Atomkernen). Die Quellen sind als kompakte, portable Einheiten ausführbar und somit für Sicherheitsprüfungen an Häfen und Flughäfen geeignet. VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK Das neue Verfahren erlaubt beliebig hohe Laserintensitäten, sodass die neuartigen Rückstreuquellen Röntgen- und γ-Strahlung mit höchster Brillanz und Intensität und geringer Bandbreite erzeugen. STAND DER PRODUKTENTWICKLUNG Die Funktionalität der Strahlungsquelle wurde am GSI erfolgreich demonstriert.

REFERENZ NR.: TM 905

KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Die TransMIT GmbH sucht im Auftrag der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH Kooperationspartner oder Lizenznehmer für die Weiterentwicklung und den Vertrieb der neuartigen Strahlungsquellen in Deutschland, Europa, den USA und Asien. Ebenso werden Interessenten gesucht, die zur Erschließung weiterer, bisher unberücksichtigter Anwendungsgebiete der neuen Quellen beitragen können.

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Ein TechnologieAngebot von Kopfvermessungsverfahren

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AUF EINEN BLICK …

Telemedizin, Telemonitoring, Helmtherapie

TECHNOLOGIE/ ANWENDUNGSFELDER

BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE / DES PRODUKTES

 Diagnose und Behandlung von Schädeldeformitäten  Helmtherapie

Seit der Empfehlung der kinderärztlichen Gesellschaften zur ausschließlichen Rückenlagerung von Säuglingen innerhalb des ersten Lebensjahres nehmen kindliche Schädeldeformitäten („Liegeschädeldeformitäten“) massiv zu. Dies bedeutet, dass aktuell eine erste Erfassung der kindlichen Kopfform sehr häufig notwendig wird, um schwere Schädeldeformitäten zu erkennen und einer Therapie zuzuführen. Die vorliegende Innovation stellt ein neuartiges Kopfvermessungsverfahren dar, das anhand einer App angewendet werden kann. Die App vermisst automatisiert Strecken, Winkel und Indizes eines Kinderkopfes mithilfe einer standardisierten Photographie des Kopfes, erstellt mit einem Smartphone oder Tablet. Die photographische Erfassung des Kopfes erfolgt aus der Vogelperspektive und vergleicht nachfolgend die erhobenen Messwerte mit alters- und geschlechtsgebundenen Normwerten, um eine Einschätzung der Schwere der Deformierung zu erhalten. Die Kopfform wird somit als alters- und geschlechtsentsprechend „normal“, „mild deformiert“, „moderat deformiert“ oder „schwer deformiert“ eingestuft. Besonders vorteilhaft an diesem Verfahren ist, dass jeder mit dieser App selbst Verlaufskontrollen von Schädeldeformitäten machen kann ohne wissenschaftliches Wissen zu besitzen.

MARKT / BRANCHE  Telemedizin  Telemonitoring

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE  Einfache Anwendbarkeit  Wenig belastend

ENTWICKLUNGSSTAND  In der Erprobung

PATENTSTATUS Prioritätsanmeldung eingereicht am 24.06.2016. in Europa

ANWENDUNGSFELDER Anwendungsfelder des neuartigen Verfahrens liegen im Bereich der Diagnose und Behandlung von Schädeldeformitäten z. B. durch eine Helmtherapie. Das Verfahren ist für eine Anwendung in der Telemedizin, insbesondere dem Telemonitoring geeignet. REFERENZ NR.: TM 915

VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK Bisher müssen Kinder, bei denen eine schwere Schädeldeformität vermutet wird, zunächst bei diversen medizinischen und paramedizinischen Fachleuten untersucht werden, bis schließlich die Überweisung an ein spezialisiertes Zentrum erfolgt. Für Betroffene sind damit bisher ein langer Anfahrtsweg und z. T. lange Wartezeiten für Termine verbunden. Weiterhin kann die Entwicklung/der klinische Verlauf einer Schädeldeformität während einer Therapie nur bei wiederholten Vorstellungsterminen im spezialisierten Zentrum erfasst werden. Das kann durch das neuartige Kopfvermessungsverfahren vermieden werden. STAND DER PRODUKTENTWICKLUNG Die App zur Umsetzung dieses neuartigen Verfahrens befindet sich zurzeit im Erprobungsstadium. MARKTPOTENTIAL Aktuell gehen Fachleute beim Auftreten von Schädeldeformitäten bei Säuglingen von einer Häufigkeit von 1:60 aus. Bei einer jährlichen Menge von 715.000 Geburten alleine in Deutschland (2014) sind also ca. 12.000 Kinder betroffen. KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Die TransMIT GmbH sucht im Auftrag ihres Gesellschafters Justus-Liebig-Universität Gießen Kooperationspartner oder Lizenznehmer für den Vertrieb/die Weiterentwicklung in Deutschland, Europa, den USA und in Asien.

REFERENZ NR.: TM 915

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Piezo-Generator Energy Harvesting, Sensorik, regenerative Energiegewinnung, Windkraft, Wasserkraft BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE / DES PRODUKTES Das hier vorgestellte neuartige Konstruktionsprinzip für einen piezomagnetischen Hochspannungsgenerator ermöglicht einen nahezu verschleißfreien Aufbau von Energy-HarvestingSystemen für unterschiedlichste Anwendungen. Ein solches System kann daher weitgehend wartungsfrei betrieben werden.

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AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE/ ANWENDUNGSFELDER  Energieversorgung  Stromerzeugung, dezentral  Elektromobilität

MARKT / BRANCHE     

Energieversorgung (regenerativ) KFZ-Industrie Konsumenten-Elektronik Elektronische Zugangskontrollen Sensorik

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE  Direkte Hochspannungserzeugung  Berührungslose Kraftvermittlung  Gute galvanische Trennung  Kaum mechanischer Verschleiß  Explosionsschutz

Ein entsprechender piezomagnetischer Hochspannungsgenerator ist aus wenigen, einfach aufgebauten Komponenten (d.h. ohne kompliziert gewickelte Ankerspulen aus Stahl und Kupfer) aufgebaut. Der Anker ist stattdessen mit starken Permanentmagneten besetzt, den Stator bilden um den Anker herum angeordnete Permanentmagnete, die ihrerseits mit Piezoelementen verbunden sind. Durch die Drehbewegung des Ankers werden von den Permanentmagneten des Ankers ohne direkten mechanischen Kontakt oszillierende Druckkräfte auf die Permanentmagnete des Stators und damit auf die Piezoelemente ausgeübt. Dies führt zu entsprechend oszillierenden elektrischen Spannungen/Strömen, die kollektorfrei abgegriffen werden können.

ENTWICKLUNGSSTAND  Funktionsfähige Demonstratoren im Labormaßstab sind vorhanden.  Weitere Schritte: Aufbau Funktionsprototypen

von

PATENTSTATUS Prioritätsanmeldung, eingereicht am 16.07.2012 in DE, anhängig

ANWENDUNGSFELDER Die möglichen Anwendungsfelder sind sehr vielfältig. Zum einen sind hier die im Bereich Energy Harvesting üblichen AnREFERENZ NR.: TM 869

wendungen wie Stromversorgung mobiler Endgeräte (Konsumentenelektronik), Sensorik usw. zu nennen. Zum anderen stellt die Technologie infolge des berührungsfreien Energietransfers (mechanischelektrisch sowie beim Stromabgriff) ein enormes Optimierungspotential auch für Stromerzeuger in höheren Leistungsbereichen dar (z. B. im Bereich Wind- oder Wasserkraft). Fehlender Funkenschlag beim Abgreifen des erzeugten Stroms prädestiniert die Technologie darüber hinaus für den Einsatz in Explosionsschutzbereichen.

VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK Die Vorteile dieses piezoelektrischen Generators sind ein deutlich verringerter mechanischer Verschleiß (berührungslose Kraftvermittlung, berührungsloser Stromabgriff) und eine damit einhergehende erhöhte Standzeit, geringere Betriebsgeräusche, eine gute galvanische Trennung sowie sehr flexible Möglichkeiten zur Lasteinstellung. Das Konstruktionsprinzip ermöglicht eine weitgehende Anpassung an die gewünschte Abgabeleistung, und zwar einerseits durch Variation der Baugröße und der verwendeten Magnete, sowie andererseits durch modulare Kombination mehrerer einzelner Generatoren.

STAND DER PRODUKTENTWICKLUNG

REFERENZ NR.: TM 869

Es existieren bislang Demonstratoren, anhand derer die Funktionalität nachgewiesen wurde. Aktuell wird am Aufbau von Funktionsprototypen gearbeitet, die unter realen Bedingungen Dauertests unterzogen werden sollen.

MARKTPOTENTIAL Der für 2022 prognostizierte Marktanteil von piezobasierten Generatoren wird laut Marktprognosen höher eingeschätzt als beispielsweise der momentane Anteil thermoelektrischer Energy Harvester von ca. 46 %. (Aktuell beträgt der Marktanteil piezobasierter Energy Harvester bereits 24 %.) Eine Studie von IDTechEx beziffert die Umsätze für das Marktsegment von Energy-Harvesting-Bauelementen bereits für 2014 weltweit auf ca. 163 Mio. US-$ (Prognose für 2018: 596 Mio. US-$).

KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Die TransMIT GmbH sucht im Auftrag der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH im Rahmen eines bereits in Ausarbeitung befindlichen SIGNO-Förderantrages Kooperationspartner für die Weiterentwicklung in Deutschland, Europa, den USA und in Asien.

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Galvanisch entkoppelte Energieversorgung für raue Umgebungen Kernkraftwerke, starke Magnetfelder, Magnetresonanztomographie BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE / DES PRODUKTES Elektrische Geräte, die sich in rauen Umgebungen (radioaktive Strahlung, extreme Temperaturen und Drücke, starke Magnetfelder) befinden, benötigen eine störsignalfreie, galvanisch entkoppelte Spannungsversorgung. Diese wird z. B. durch Piezowandler, Schalt- oder Linearregler

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AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE/ ANWENDUNGSFELDER Energieversorgung in rauen Umgebungen

MARKT / BRANCHE  Messtechnik  Sensorik  Überwachungstechnik

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE  Energieübertragung in starken Magnetfeldern und/oder stark strahlender Umgebung  Einfache galvanische Trennung

ENTWICKLUNGSSTAND

 Demonstrator im Aufbau

PATENTSTATUS © V. Kleipa, GSI

Europäisches Patent erteilt in 2016.

gewährleistet, die jedoch unterschiedliche Nachteile aufweisen: Bekannte Piezowandler arbeiten nur in engen Frequenzbereichen optimal, Schaltregler sind in starken Magnetfeldern nur eingeschränkt funktionsfähig, Linearregler erreichen nur einen niedrigen Wirkungsgrad. Zudem basieren die Leistungs-Wandlerkomponenten von Linear- und Schaltreglern auf strahlungsempfindlichen Halbleitern, sodass sie in stark strahlender Umgebung (z. B. in der unmittelbaren Nähe von Kernreaktoren) nicht dauerhaft einsetzbar sind.

REFERENZ NR.: TM 899

INNOVATIVE LÖSUNG Die innovative piezoelektrische Energieübertragungseinheit eignet sich in idealer Weise für den Einsatz an Geräten, die ein starkes Magnetfeld erzeugen, welches als Stützfeld genutzt werden kann. Ein solches Stützfeld, das für die Funktion der Energieübertragungseinheit unerlässlich ist, kann aber auch mit starken Permanentmagneten erzeugt werden. Eine im Magnetfeld platzierte Spule (Primärkreis), die in mechanischem Kontakt zu zwei blockförmigen Stacks von Piezoelementen (Sekundärkreis) steht, wird mit Wechselstrom beaufschlagt. Die dabei entstehende Lorentzkraft übt alternierende Zug- und Druckkräfte auf die Piezoelemente aus, sodass diese eine entsprechende elektrische Leistung erzeugen. Im Gegensatz zu bekannten Piezowandlern wird nur im Sekundärkreis ein geschichtetes piezoelektrisches Material eingesetzt. Die Stromkreise der Spule und der Piezoelemente sind galvanisch getrennt, sodass eine weitgehend von Störsignalen freie Ausgangsspannung erhalten wird. Die Anordnung ist unempfindlich gegenüber radioaktiver Strahlung (radiation hardened), da keine Halbleiter verwendet werden. Magnetische Materialien, die aufgrund von Sättigung im Magnetfeld einen geringen Wirkungsgrad bedingen würden, finden ebenfalls keine Verwendung. Je nach Auslegung (Stacking der Piezoelemente, Betrag und Frequenz des Spulenstroms) können eine hohe Spannung oder ein hoher Strom generiert werden. ANWENDUNGSFELDER Es wird eine universell einsetzbare Energieübertragungseinheit bereitgestellt, mit der Geräte auch unter extremen Bedingungen praktisch störsignalfrei mit elektrischer Energie versorgt werden können. Strom und Spannung können anwenderspezifisch eingestellt werden. Die Energieübertragungseinheit ist einsetzbar in der Umgebung von Kernreaktoren, bei Magnetresonanztomographen, aber auch an Generatoren und Motoren, in deren Umgebung hohe Magnetfelder vorherrschen.

REFERENZ NR.: TM 899

VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK Die Energieübertragungseinheit ist sehr kompakt ausführbar und unter rauen Bedingungen (z. B. in stark strahlender Umgebung) einsetzbar. In neuartiger Weise wird eine einfache galvanische Entkopplung zweier Stromkreise realisiert. STAND DER PRODUKTENTWICKLUNG Ein Demonstrator befindet sich zurzeit im Aufbau. KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Die TransMIT GmbH sucht im Auftrag der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH europaweit Kooperationspartner oder Lizenznehmer für den Vertrieb und die Weiterentwicklung dieser innovativen Energieübertragungseinheit sowie potenzielle Anwender derselben.

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Multi-Clock Synchronisations-Interface Clocks, Frequenzen, Taktsignal mit Phaseninformation BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE / DES PRODUKTES

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AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE/ ANWENDUNGSFELDER Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Übertragung und Synchronisation mehrerer Taktsignale unterschiedlicher Empfänger, die mit einer Sendeeinheit gekoppelt sind.

MARKT / BRANCHE  Studiotechnik  Elektronische Musikinstrumente  Frequenzgeneratoren z.B. Radartechnik

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE

Im Studio-Bereich werden räumlich verteilte Geräte mehrerer unterschiedlicher Taktfrequenzen benötigt, wie z.B. AudioWordclocks, Frame-Clocks oder Line-Clocks. Separate ClockLeitungen für jede einzelne Frequenz sind häufig jedoch nicht verfügbar oder vom Aufwand her unerwünscht. Außerdem ist eine Skalierung nicht oder nur sehr umständlich realisierbar und auch noch störanfällig. Hier bietet die im Folgenden beschriebene Erfindung eine Realisierungsmöglichkeit eines dynamisch erweiterbaren binären Multi-Clock Interface Systems, welches mehrere Clocks unterschiedlicher Frequenzen gleichzeitig sendet und dies mit exakten Frequenzen, wohldefinierten, absoluten Phasen und gewisser Fehler-Toleranz. Damit die einzelnen Frequenzen miteinander synchronisiert sind, wird die Phaseninformation in ein zentrales, hochfrequentes Taktsignal eingeprägt. Die Phaseninformation besteht aus einem Bitmuster mit Fehlerschutz. Der Vorteil dieses Gerätes besteht darin, dass es ein Taktsignal mit Phaseninformation ausgibt. Dadurch können Frequenzgeneratoren anderer Geräte verschiedene Frequenzen erzeugen, die phasensynchron zueinander sind. Die Phasen können aber auch g ezielt gegeneinander verschoben werden.

 Ausgabe von phasensynchronen Frequenzen bei mehreren Generatoren  Übermittlung über größere Distanzen  Minimierung von Störungen

ENTWICKLUNGSSTAND  Prototyp realisiert

PATENTSTATUS Patent erteilt in DE und EP Erteilung in Aussicht gestellt

Durch das spezielle Taktsignal können Steuerungsgerät und Frequenzgeneratoren an unterschiedlichen Orten stehen. Es sind immer Frequenzen generierbar, die phasensynchron zueinander ausgegeben werden. REFERENZ NR.: TM 375

Jedes empfangende Gerät wird dabei in der Lage sein, von den gesendeten Frequenzen im Bit-Stream diejenigen auswählen und eindeutig erkennen zu können, die es benötigt. ANWENDUNGSFELDER 





Das Gerät ist in der Studiotechnik einsetzbar. In Aufnahmestudios werden die verschiedensten Frequenzen generiert z.B. Trägerfrequenzen für Video- und Tonaufzeichnungen. Ebendiese sind hiermit synchronisierbar. Das Gerät kann für elektronische Musikinstrumente zur Erzeugung von diversen Frequenzen verwendet werden aber auch für elektronische Wiedergabegeräte, bei denen verschiedene Frequenzen aufeinander abgestimmt werden müssen z.B. Video- und Tonsignal. Das Gerät kann auch für andere Frequenzgeneratoren eingesetzt werden z.B. zur Generierung von Frequenzen für Radartechnik oder für elektromagnetische Messgeräte, z.B. NMR.

VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK   

Ausgabe von phasensynchronen Frequenzen bei mehreren Generatoren Übermittlung von phasensynchronen Frequenzen auch über größere Distanzen Minimierung von Störungen durch Fehlerschutz der Phaseninformation

REFERENZ NR.: TM 375

STAND DER PRODUKTENTWICKLUNG Ein Prototyp bestehend aus einem Transmitter- und einem Receiver-Modul zu Vorführungszwecken ist bereits realisiert. KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Die TransMIT GmbH sucht im Auftrag der Hochschule RheinMain Kooperationspartner oder Lizenznehmer.

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Nanodrahtstrukturen nach Maß

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AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE/ ANWENDUNGSFELDER

Mikroreaktor, Katalysator, Filter für Gassensor BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE / DES PRODUKTES Es wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem man Nanodrähte herstellen kann. Damit die Drähte sich nicht zusammenlagern, sind diese zwischen zwei Trägerschichten angeordnet. Bei diesem templatebasierten Verfahren wird zuerst eine dielektrische Folie zur Züchtung der Nanodrähte eingesetzt und später wieder entfernt bzw. chemisch aufgelöst. Dabei wird das Fluid zwischen die zwei Trägerschichten hindurchgeführt. Es wird von einer spezifischen Oberfläche von 5 mm2 /(cm2 µm) ausgegangen. Daraus resultiert eine besonders gleichmäßige Verteilung des Materials.

Die Erfindung ist ein neuartiges, vielseitig anwendbares NanodrahtStrukturelement, das aus elektrisch leitfähigem Material durch eine spezifisch gepulste elektrochemische Abscheidung erzeugt wird.

MARKT / BRANCHE    

Elektrochemie Elektromobilität Brandschutz Kläranlagen

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE  Sicherheits- und Qualitätssteigerung  Hohe Selektivität  Bessere Filterung  Vermehrte Absorption  Verringerung der Querempfindlichkeit  Verhinderung von Vergiftungen

ENTWICKLUNGSSTAND

Die Erfindung kann auch als Vorfilter für einen Gassensor eingesetzt werden. Durch die hohe Oberfläche ist es möglich, den Gasstrom zu filtern und störende Gase zu absorbieren. So ist durch die Einstellung des Hohlraumes zwischen den Säulen eine Filterung der Gase möglich. Durch die Verwendung von unterschiedlichen Materialien für die Säulen ist eine zusätzliche Selektion möglich. Damit wird eine Verbesserung der Querempfindlichkeit von Gassensoren erwartet.

 GSI fertigt Nanodrähte auf Bestellung

PATENTSTATUS Prioritätsanmeldung eingereicht am 20.03.2008 in DE, Weitere Anmeldungen in CN, anhängig

ANWENDUNGSFELDER Die Erfindung kann als Filter für Gassensoren zur Verbesserung von Querempflindlichkeiten und als Mikroreaktor oder Katalysator verwendet werden. Diese finden zum Beispiel Einsatz in Brandmeldeanlagen, optischen Wasserstoffsensoren und in Energiespeichern, wie z.B. in der E-Mobilität. REFERENZ NR.: TM 424

VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK              

Herstellung von Nanodrähten aus elektrisch leitfähigem Material Erzielung einer hohen Oberfläche der Nanodrähte von bis zu 5 mm2 /cm2 µm Absorption von Stoffen an der Oberfläche Durchströmung mit Fluiden möglich, Wirkung als Katalysator Einsatz als Filter für Gassensoren zur Verbesserung der Querempfindlichkeit Einsatz als Mikroreaktor bzw. Katalysator Sicherheits- und Qualitätssteigerung Ausschussminimierung Hohe Selektivität, aufgrund homogener und nach Bedarf einstellbarer Dicke der Drähte Einschränkung der Sensorreaktion auf eine einzelne Zielsubstanz Einstellbare Oberflächengröße der Drahtsäulen Bessere Filterung von Gasstrom Verringerung der Querempfindlichkeit Verhinderung von Vergiftungen

STAND DER PRODUKTENTWICKLUNG Die innovativen Nanodrähte können auf Bestellung seitens der GSI gefertigt werden. REFERENZ NR.: TM 424

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Ein TechnologieAngebot von Schweißverfahren für u.a. die hermetische Verkapselung von Integrierten Schaltkreisen (IC), Sensoren und Detektoren Schweißtechnik, vakuumdichte Schweißnaht, geringe Wärmeeinbringung

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AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE/ ANWENDUNGSFELDER  Fertigungstechnik  Schweißtechnologie  Vakuumdichte Gehäuse  Hochvakuumdichte elektrische Durchführungen

MARKT / BRANCHE        

Sensorik und Messtechnik Medizintechnik Mikroelektronik Halbleiterindustrie Automobilindustrie Luft- und Raumfahrt Maschinen- und Anlagenbau Vakuumtechnologie

BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE

In der modernen, industriellen Fertigung ist das Laserschweißen wegen dem hohen Grad an Automatisierung, der Schweißgeschwindigkeit, den schmalen Wärmeeinflusszonen (WEZ), der geringen Wärmeeinbringung sowie dem resultierenden geringen Verzug und der Möglichkeiten im Rahmen von Industrie 4.0 bereits etabliert. Wegen der um Größenordnungen geringeren WEZ und Gesamterwärmung des Bauteils bzw. der Werkstückanordnung, als auch der daher hohen Abkühlgeschwindigkeiten der Schweißstelle wird Laser- gegenüber Lichtbogen- oder Plasmaschweißen bevorzug. Gerade die WEZ und Gesamterwärmung konnten weitergehend optimiert werden. Die neuentwickelte Laserschweißtechnik dient der partikelfreien Verkapselung von u.a. Elektronik zur Abdichtung gegen Staub, Feuchtigkeit und Gase. Generell wurde das stoffschlüssige Verbindungsverfahren verbessert, um dessen Einsatzspektrum zu erweitern. Gerade für das hochvakuumdichte Fügen für Keramik-Metallverbindungen und filigrane Aluminiumbleche oder auch Aluminium-Edelstahlverbindungen ist das innovative Verfahren prädestiniert. Über eine thermische Isolationseinrichtung wurde es ermöglicht die Energie im Verbindungsbereich zu belassen, wodurch weniger Wärmeenergie abtransportiert wird. Dadurch ist es gelungen den Wärmeeintrag zu verringern.

 Verringerter Wärmeeintrag  Schutz vor thermischer Belastung  Fügen unterschiedlich dicker Baugruppen  Wasser-, staub- und gasdicht

ENTWICKLUNGSSTAND  Unter Nutzung eines CO2-Lasers wird der Oberflächenschutz von Halbleiterdetektoren mittels diesem Fügeverfahrens realisiert  Weitere Schritte: Validierungsprojekte mit der Industrie für spezifische Anwendungen

PATENTSTATUS Prioritätsanmeldung eingereicht am 12. Aug. 2008 in DE; Weitere Anmeldungen in EP und USA

REFERENZ NR.: TM 488

VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK Die verringerte Wärmeeinbringung ermöglicht nicht nur eine Energieeinsparung, sondern schützt auch die übrigen Bereiche der Werkstückanordnung vor unnötiger thermischer Belastung. Dies gilt insbesondere auch für integrierte Baugruppen, wie z.B. Messelemente, Sensoren, Kabel oder Detektoren. Auch das Fügen von Werkstücken mit divergierenden Dicken ist mittels der thermischen Isolierung ohne Vorwärmen oder mehrlagige Verfahren möglich. Eine Wärmeabfuhr durch den dickeren Verbindungsbereich wird so unterbunden und Beschädigungen des Dünneren, wegen der erhöhten thermischer Energieeintragung, verhindert. Dadurch dass auch stark unterschiedlich dicke Baugruppen zur Ausbildung eines Gehäuses bzw. einer Verkapselung verwendet werden können, ist es möglich, das Gesamtgewicht des Gehäuses zu reduzieren. Die Produktion eines besonders haltbaren, stabilen und dichten Gehäuses ist ebenfalls mit der Technologie möglich. Ferner ist es möglich die Schweißnaht bei Bedarf wieder zu öffnen und erneut zu verschweißen. Weiterhin kann bei Halbleitern, wie Platinen und Sensorik für extreme Umgebungen auf das Vergießen mit Kunststoff verzichtet werden. REFERENZ NR.: TM 488

STAND DER PRODUKTENTWICKLUNG Neben der Optimierung des Laserschweißens, unter Nutzung von thermischen Isolatoren, wurde auch ein Aufsatz für LaserSchweißköpfe entwickelt. MARKTPOTENTIAL Der Weltmarkt für Schweißprodukte hat in 2013 nach BCC Research nahezu 18,4 Mrd. US-$ erreicht. Bis 2014 soll er auf 19,3 und 2019 auf 25,1 Mrd. US-$, bei einer durchschnittlichen Rate von 5,3%, wachsen. KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Die TransMIT GmbH sucht im Auftrag der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH Kooperationspartner oder Lizenznehmer für den Vertrieb/die Weiterentwicklung in Deutschland, Europa, den USA und in Asien.

Niklas Günther, M.A. Phone: +49 (0)641 94 36 4 – 53 Fax: +49 (0)641 94 36 – 55 E-Mail: [email protected]

Ein TechnologieAngebot von

UltrahochvakuumGehäuse für Sensorund Messtechnik Verkapselung, Getter, Partikelfänger

Hessische Intellectual Property Organisation

AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE/ ANWENDUNGSFELDER Hermetisches Gehäusesysteme für Schaltkreise, Sensoren und Detektoren

MARKT / BRANCHE      

Gehäusetechnik Luft- und Raumfahrt Sensorik und Messtechnik Halbleiterindustrie Vakuumtechnologie Maschinen- und Anlagenbau

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE  Schutz von elektronischen Bauteilen unter dauerhaftem Vakuum  Kleinerer Aufbau

ENTWICKLUNGSSTAND  Halbleiterdetektoren werden in diesen Gehäusen verkapselt um deren Oberfläche zu schützen

BESCHREIBUNG DES PRODUKTES Empfindliche Sensoren und andere elektronische und optoelektronische Komponenten erfordern zuverlässige Verkapselungen, die langfristig schwierigen Umweltbedingungen standhalten. Besonders hohe Anforderungen richten sich an derartige Gehäuse mit Durchführungen für elektrische Verbindungen in Umgebungen mit niedrigem Luft- bzw. Gasdruck und in der Vakuumtechnik. Das spezifische Aluminiumgehäuse wurde für letztere entwickelt.

 Weitere Schritte: Validierungsprojekte mit der Industrie für spezifische Anwendungen und Umgebungen

PATENTSTATUS Prioritätsanmeldung eingereicht am 27. Juli 2009 in DE; Weitere Anmeldungen in EP und USA; EP wurde erteilt

Das Metallgehäuse verfügt über zwei Kammern, welche partikelundurchlässig, aber fluiddurchlässig durch einen Filter, bestehend aus Maschengewebe, getrennt werden. REFERENZ NR.: TM 563

Eine der Kammern dient als Aufnahmebereich für einen Getter, um ein Vakuum über einen langen Zeitraum ohne Vakuumpumpe reinzuhalten. Der weitere Gehäuseinnenraum ist für Geräte wie Detektoren und Sensoren vorgesehen. Neben Sensor- und Messtechnik, welche unter Vakuum betrieben wird, ist das Gehäuse auch für solche Elektronik geeignet, welche in einer Schutzgasatmosphäre arbeitet. Das Gehäuse verfügt weiterhin über eine fluiddichte Durchführung für Kabel und Schläuche. Weiterhin sind der Gehäusemantel und -deckel durch Fügen miteinander verbunden. Die partikelfreie Schweißnaht ist ferner trenn- und erneut verschließbar MARKTPOTENTIAL Der Markt der Gehäuse und Schränke für zentrale Prozessindustrien wie Öl und Gas, Wasser/Abwasser oder Chemie und Petrochemie verzeichnete in 2012 weltweit Umsätze in Höhe von 2,3 Mrd. US-$. Bis zum Jahr 2019 prognostiziert die Marktforschungsgesellschaft Frost & Sullivan einen Anstieg der Umsätze auf 3,5 Mrd. US-$. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von nahezu 6%. KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Die TransMIT GmbH sucht im Auftrag der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH Kooperationspartner oder Lizenznehmer für den Vertrieb/die Weiterentwicklung in Deutschland, Europa, den USA und in Asien.

REFERENZ NR.: TM 563

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Ein TechnologieAngebot von

Werkzeug zur präzisen Ausrichtung eines Rohres oder anderweitigen Rundmaterials bei einem Umspannvorgang

Hessische Intellectual Property Organisation

AUF EINEN BLICK … TECHNOLOGIE / ANWENDUNGSFELDER Werkstückausrichtungsvorrichtung für Umspannvorgänge von Rundmaterialien – Mess- und Justierhilfe

MARKT / BRANCHE

Sägehilfe beim Gehrungsschnitt / Winkelanzeige / Positionseinsteller

  

Werkzeughersteller Rohr- und Anlagenbauer Metall- und holzverarbeitende Industrie

BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE / DES PRODUKTES Bei der Innovation handelt es sich um eine Werkstückausrichtungsvorrichtung, die das Werkstück während eines Umspannvorgangs für dessen Bearbeitung (Sägen, Biegen, Schweißen, Bohren, Schleifen, etc.) genauestens ausrichtet.

Das Umspannen eines Werkstücks geht meist mit einer geplanten Bewegung bzw. Verschiebung desselben einher, typischerweise mit einem Umsetzen in einer transversalen Richtung und/oder um eine Rotationsachse herum. Eine ungewollte Verschiebung, z.B. eine Drehung um eine oder mehrere Rotationsachsen oder andere Bewegungen, soll durch die Werkstückausrichtungsvorrichtung verhindert werden. Das neuartige Werkzeug ermöglicht ebenfalls ein einfaches Verfahren zum definierten Repositionieren des Werkstücks nach dessen Bearbeitung, da auf dem Messhilfegerät die zuvor festgelegten Positionen leicht abgelesen werden können.

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE  Gezielte Steuerung von Bewegungsfreiheitsgraden o Translationsbewegungen o Rotationen beim temporären Lösen eines Werkstückes  Hochpräzise Ausrichtung des Werkstückes  Verhinderung von nicht gewollten Bewegungen bzw. Positionsveränderungen des Werkstückes  Repositionierung des Werkstückes ist möglich

ENTWICKLUNGSSTAND  Ein Vorserienprototyp der Erfindung liegt vor und wurde erfolgreich angewendet

PATENTSTATUS Eine Prioritätsanmeldung wurde im Juni 2015 beim DPMA eingereicht

Das Werkzeug besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil umfasst den Kopf mit Messuhr, die eine Teilung von 18° per Teilstrich (90°, 180°, 270°, 360°) und eine doppelte Wasserwaagenlibelle enthält, sowie ein Außengewinde zum Anschrauben der REFERENZ NR.: TM 876

Aufnahme. Der zweite Teil stellt eine Austauschwerkstückaufnahme zum Aufnehmen verschiedener Größen und Formen dar, welche am Werkstück angebracht wird.

ANWENDUNGSFELDER     

Sägen von Gehrungen Schweißen von Stutzen Biegen von Rohrleitungen Materialabtragende Verfahren, wie Fräsen oder (Trenn-)Schleifen Anbringen von zwei Gehrungsschnitten an einem Rohr bei Installationsarbeiten (Wasserleitungen, Heizungsrohre, Hohlrohre zur Aufnahme von elektrischen Leitungen, etc.)

VORTEILE GEGENÜBER DEM STAND DER TECHNIK Das komplizierte und zeitaufwändige Ausrichten von Werkstücken mithilfe von Wasserwaagen und anderen umständlich zu handhabenden Hilfsmitteln entfällt mit dieser Innovation im Segment Werkzeug. Die neue Messhilfe verringert den Arbeitsaufwand, minimiert den Zeitaufwand, verhindert mögliche Messfehler und ermöglicht ein einfaches Ablesen der gewünschten und zuvor eingestellten Positionen zum Justieren. Der Aufbau der Werkstückausrichtungsvorrichtung ist einfach und kostengünstig. Des Weiteren ist die Befestigungseinrichtung der Werkstückausrichtungsvorrichtung an unterschiedliche Größen und Formen der Werkstücke beliebig anpassbar.

REFERENZ NR.: TM 876

KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN Die TransMIT GmbH sucht im Auftrag der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH Kooperationspartner oder Lizenznehmer für den Vertrieb / die Weiterentwicklung in Deutschland, Europa, den USA und in Asien. Niklas Günther, M.A. Phone: +49 (0)641 94 36 4 – 53 Fax: +49 (0)641 94 36 – 55 E-Mail: [email protected]

TransMIT Zentren und Projektbereiche  Intelligente Sensoren  Reglungstechnik und Systemdynamik  Hochfrequenz- und Lasertechnik  Faseroptik und industrielle Laseranwendungen  Adaptive Kryotechnik und Sensorik  Oberflächen-Nanoanalytik  Elektronische Entwicklungen  Mathematische Analysen und Feld-Simulationen  Numerische Methoden

KONTAKT TransMIT Gesellschaft für

Tel.: +49 (0)641 94364-0

Technologietransfer mbH

E-Mail: [email protected]

Kerkrader Straße 3

Webseite: www.transmit.de

D-35394 Gießen

TransMIT-Projektbereich für Intelligente Sensoren LEISTUNGSSPEKTRUM     

Beratung Schulung Auftragsforschung Test und Evaluierung Prototypentwicklung

Beispielprojekte      

Einschlafwarnung durch Pupillenüberwachung Nächtliche Erkennung von Personen auf der Fahrbahn Überwachung von Flächen bezüglich gestürzter Personen Optische Qualitätssicherung im Fertigungsbereich Entfernungsmessung auf optischer Basis Zutrittssicherungssysteme

LEITUNG Prof. Dr.-Ing. Hartmut Weber c/o Technische Hochschule Mittelhessen Wilhelm-Leuschner-Straße 13 61169 Friedberg / Hessen Telefon: +49 (60 31) 6 04 - 248 [email protected]

Prof. Dr.-Ing. Michael Behrens c/o Technische Hochschule Mittelhessen Wilhelm-Leuschner-Straße 13 61169 Friedberg / Hessen Telefon: +49 (60 31) 6 87 00 85 [email protected]

TransMIT-Projektbereich für Reglungstechnik und Systemdynamik Der TransMIT Projektbereich bietet u.a. Dienstleistungen bezüglich Entwürfen rechnergestützter Echtzeit-Regelungssystemen insbesondere für Anwendungen aus dem Bereich Automotive und Elektroenergie (Regelung von Wechselrichtern), Modellbildung mit Hilfe von Matlab/Simulink, modellbasierte Entwicklung von Regelkreisen sowie virtuelle Mess- und Regelungssysteme mit LabView/LabWindows an.

LEISTUNGSSPEKTRUM    

Entwicklung eingebetteter Regelungssysteme und Signalverarbeitung Software-Entwicklung mit Matlab/Simulink und LabView/LabWindows Algorithmenentwicklung für Fahrdynamik-Regelung, Leistungselektronik und elektrische Antriebe Simulation elektrischer Systeme

ZIELGRUPPEN Unternehmen und Forschungseinrichtungen in den Bereichen:   

Leistungselektronik Automotive, E-Mobilität Antriebstechnik

LEITUNG Prof. Dr.-Ing. habil. Alexander Kuznietsov c/o Technische Hochschule Mittelhessen Wilhelm-Leuschner-Straße 13 61169 Friedberg / Hessen Telefon: +49 (60 31) 6 04 – 20 97 [email protected]

TransMIT-Projektbereich für Hochfrequenz- und Lasertechnik Der TransMIT-Projektbereich für Hochfrequenz- und Lasertechnik wird geleitet durch Prof. Dr. Martin Koch. Mit den mehr als 20 Mitarbeitern seiner HochschulArbeitsgruppe hat er sich das Ziel gesetzt, die THz-Spektroskopie in den kommenden Jahren als Standardverfahren zur Überwachung industrieller Fertigungsprozesse, zur Beobachtung biologischer Vorgänge, in der medizinischen Diagnostik, in der Werkstofftechnik und vielen anderen Bereichen zu etablieren.

LEISTUNGSSPEKTRUM 

Den Wünschen unserer Auftraggeber entsprechend realisieren wir THz-basierte Lösungen zur o Werkstoffprüfung (z. B. zur Inlineprüfung bei der Fertigung von Papier- und Kunststoffbahnen) o Analyse biologischer Proben (Bestimmung des Wasserstatus in Pflanzen) o medizinischen Diagnose (z. B. von Hautveränderungen). Wir entwickeln und erproben anwenderspezifische THz-Messsysteme. Mit verschiedenen Verfahren (Photolithografie, 3DDruck, Laserschneiden, Formpressen) stellen wir anwenderspezifische THz-Komponenten her, z. B. o THz-Linsen o THz-Beugungsgitter o THz-Filter o THz-Wellenplatten o preisgünstige Verzögerungsstrecken für THz-Pulse

ZIELGRUPPEN Der TransMIT-Projektbereich für Hochfrequenz- und Lasertechnik unterstützt Partner in vielen Branchen - von der Werkstofftechnik bis hin zur Medizin - bei der Entwicklung und Einführung von innovativen Prüf- und Diagnoseverfahren auf der Basis von optischer und TerahertzSpektroskopie.

LEITUNG Prof. Dr. Martin Koch c/o Philipps-Universität Marburg Renthof 5 35032 Marburg Telefon: +49 (64 21) 28 221 19 [email protected]

TransMIT-Zentrum für Faseroptik und industrielle Laseranwendungen LEISTUNGSSPEKTRUM           

Beratung im Bereich der Laser- und Faseroptik Industrielle Anwendung von Hochleistungslasern Machbarkeitsstudien, Pilot- und Testserienfertigung Lasergerechte Konstruktion und Fertigung Konzeptionierung und Planung von Lasersystemen Prüfung von Fasern, optischen Komponenten und Übertragungsstrecken Entwicklung von faseroptischer Meßtechnik Spezial-Lichtwellenleiter Technisch-wirtschaftliche Analyse Technisches Qualitätsmanagement, Qualitätsplanung Inner- und überbetriebliche Ausbildung

ZIELGRUPPEN   

Kleine und mittelständische Unternehmen Anwender von Lasern und Optoelektronik, Technologie- und industrieorientierte Institutionen, wie IHKs, Berufs- und Technikerschulen, Arbeitsgruppen im VDI, VDE, DVS

LEITUNG Prof. Dr. Klaus Behler c/o Technische Hochschule Mittelhessen Wilhelm-Leuschner-Straße 13 61169 Friedberg / Hessen [email protected]

Prof. Dr. -Ing. Karl-Friedrich Klein c/o Technische Hochschule Mittelhessen Saarstr. 23 61169 Friedberg / Hessen Telefon: +49 (60 31) 604 214 +49 (60 31) 604 2828 karl.k[email protected]

TransMIT-Zentrum für Adaptive Kryotechnik und Sensorik LEISTUNGSSPEKTRUM Das TransMIT-Zentrum für Adaptive Kryotechnik und Sensorik befasst sich im Schwerpunkt mit der Entwicklung und Fertigung von neuartigen Pulsrohrkühlern für Arbeitstemperaturen im Bereich von -270 °C bis -150 °C. Pulsrohrkühler eignen sich aufgrund ihres Aufbaus für Einsatzbereiche, bei denen es besonders auf vibrations- und störarme Kühlung ankommt. Als Beispiele seien genannt die Kühlung von kryoelektronischen Sensoren (höchstempfindliche supraleitende Magnetfelddetektoren, Infrarotdetektoren), von supraleitenden Hochfrequenzbauteilen (Antennen, Filter usw. für den Mobilfunk) sowie von Komponenten der Supraleitertechnik (supraleitende Elektromagnete für die Kernspintomographie). Das Zentrum bietet an: Design und Fertigung von vibrationsarmen Pulsrohrkühlern mit spezieller Anpassung an den jeweiligen Anwendungsfall; Machbarkeitsstudien zu individuellen kühltechnischen Problemen, Beratung in kryotechnischen Fragen.

LEITUNG Prof. Dr.-Ing. André Schirmeisen c/o Justus-Liebig-Universität Gießen Institut für Angewandte Physik Heinrich-Buff-Ring 16 35392 Gießen Telefon: +49 (6 41) 99 334 10 [email protected]

TransMIT- Projektbereich für Oberflächen-Nanoanalytik LEISTUNGSSPEKTRUM      

Oberflächencharakterisierung auf der Nanoskala mittels Rasterkraftmikroskopie in verschiedenen Umgebungsbedingungen (Flüssigkeiten, Luft, Ultrahochvakuum) Tribologische Charakterisierung (Reibung und Verschleiß) von Materialien auf der Nanometerskala Charakterisierung der Leitfähigkeit von Ionen in Festkörperionenleitern innerhalb nanoskaliger Volumina Herstellung und Analyse von funktionalen molekularen Schichten unter Ultrahochvakuumbedingungen mit atomarer Präzision Design und Herstellung von Spezialsonden für die Rasterkraftmikroskopie (Stimmgabelsensor mit atomar charakterisiertem Apex, Kolloidsensoren) Wissenschaftliche Beratung

ZIELGRUPPEN   

Hersteller von nanotechnologischen Materialien Nutzer von Kraftmikroskopen Forschungseinrichtungen

LEITUNG Prof. Dr. André Schirmeisen c/o Justus-Liebig Universität Gießen Institut für Angewandte Physik Heinrich-Buff-Ring 16 35392 Gießen Telefon:+49 (641) 99 334 10 [email protected]

TransMIT-Projektbereich für Elektronische Entwicklungen LEISTUNGSSPEKTRUM          

Systemanalyse (Mechatronik, Verfahrenstechnik) Modellbildung und Simulation Steuerungstechnik Regelungstechnik Datenerfassung und –verarbeitung Modulare Bedienoberflächen Systemnahe Softwareentwicklung Microcontroller-Anwendungen (Hardware, Software) Programmierbare Logikbausteine Hardwareentwicklung

ZIELGRUPPEN 

Hardware- und Software-Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen der Automatisierungstechnik, Antriebstechnik und Kommunikationstechnik.

LEITUNG Prof. Dr. Friedrich W. Garbrecht c/o Technische Hochschule Mittelhessen Zentrales Entwicklungslabor Fachbereich Elektro- und Informationstechnik Wiesenstraße 14 35390 Gießen Telefon: +49 (6 41) 3 09 - 19 69 [email protected]

Dipl.-Ing. Michael Kröning c/o Technische Hochschule Mittelhessen Zentrales Entwicklungslabor Fachbereich Elektro- und Informationstechnik Wiesenstraße 14 35390 Gießen Telefon: +49 (6 41) 3 09 - 19 69 [email protected]

TransMIT-Projektbereich für Mathematische Analysen und FeldSimulationen LEISTUNGSSPEKTRUM       

Analyse und Auswertung von Mess- und Prozessdaten auf Basis mathematischer Methoden. Numerische Simulation von Dipol- und anderen Feldern, zum Beispiel Magnetfeldern und daraus resultierenden Kräften auf andere Magnete. Numerische Simulation von physikalischen Systemen. Machbarkeitsstudien mit Umsetzungsvorschlägen zur mathematischen Lösbarkeit technischer Probleme. Entwicklung und Forschung zu mathematischen Verfahren für individuelle Lösungen. Planung und Umsetzung von Individualsoftware auf Grundlage mathematischer Verfahren. Support.

Schwerpunkte • Signalanalyse und -synthese mit ◦ ◦ ◦ •

Ein- und mehrdimensionalen Waveletmethoden, Methoden aus der Informationstheorie und stochastischen und statistischen Methoden.

Individuelle Simulationen mit ◦ ◦

Kollokations- und FEM-Methoden.

ZIELGRUPPEN   

Industrieunternehmen, vor allem im Bereich Maschinenbau Medizintechnik IT-Unternehmen

LEITUNG Dr. Alexander Klein c/o Justus-Liebig-Universität Gießen Physiologisches Institut Aulweg 129 35392 Gießen / Hessen Telefon+49 (641) 99 472 71 [email protected]

TransMIT-Zentrum für Numerische Methoden LEISTUNGSSPEKTRUM         

Mathematische Modellierung realistischer Objekte und Vorgänge Machbarkeitsstudien zur algorithmischen Lösbarkeit von Problemen Entwicklung und Implementierung von Lösungsverfahren Erstellung grundsätzlicher mathematischer Funktionen in Software: ”Numerischer Kern“ Beratung und Unterstützung bei Auswahl, Anpassung und Einsatz bekannter mathematischer Verfahren Schwerpunkte des Zentrums Geometrische Datenverarbeitung (”CAGD“) von Kurven und Flächen Digitale Signalverarbeitung Computeralgebra

ZIELGRUPPEN   

Maschinenbau Medizintechnik Entwickler technischer Software

LEITUNG Prof. Dr. rer. nat Tomas Sauer c/o Universität Passau Lehrstuhl für Mathematik/Bildverarbeitung Innstr. 43 94030 Passau Telefon: +49 (8 51) 509 3100 [email protected]