MEDIENLISTE TOD UND TRAUER

MEDIENLISTE – TOD UND TRAUER Stand: 4. November 2009 Bilderbuchkino Video Hörbuch DVD Print Verleihbedingungen 1-2 2 - 24 25 25 – 34 34 – 61 62 Bil...
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MEDIENLISTE – TOD UND TRAUER Stand: 4. November 2009

Bilderbuchkino Video Hörbuch DVD Print Verleihbedingungen

1-2 2 - 24 25 25 – 34 34 – 61 62

Bilderbuchkino 1400036 Leb wohl, lieber Dachs Bilderbuchkino, media nova Verlag, 20 Farbdias, Bilderbuch Eine Diaserie nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Susan Varley. Die Hauptfigur ist der bei allen Waldtieren beliebte Dachs. Er spürt, daß er bald sterben wird. Nach seinem Tode sind die Tiere sehr betrübt; sie können sich gar nicht vorstellen, ohne den Dachs zurechtzukommen. Weil jedes Tier ein besonderes Abschiedsgeschenk vom Dachs erhalten hat, wird er ihnen unvergeßlich bleiben. Ihre Traurigkeit weicht allmählich. Die Geschichte zeigt Kindern im Grundschulalter die Möglichkeit, wie Schmerz und Traurigkeit über den Verlust eines lieben Menschen überwunden werden können. Eignung: Ab 6 Jahren * Schlagworte: Kinderbücher, Kindermedien: 6-9 Jahre, Tod/Sterben, Trauer * Mediathek-Standort: #LT-10

im Erzbischöfliches Seelsorgeamt Okenstraße 15 79108 Freiburg i. Br. Straßenbahn: Linie 2, Haltestelle „Okenstraße“

Unsere Öffnungszeiten Montag 12.30 – 16.30 Dienstag 12.30 – 16.30 Donnerstag 12.30 – 17.30 Freitag 09.30 – 12.30 Telefon: 0761/5144-252 Telefax: 0761/5144-76252 Mail: [email protected] seelsorgeamt-freiburg.de

1400104 Und was kommt nach tausend? Bilderbuchkino, Matthias-Film, Begleitheft, BRD 2006

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Farbdias,

Bilderbuch

und

Eine Bildergeschichte mit Dias nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Anette Bley, erschienen im Ravensburger Buchverlag, Ravensburg 2005. Die kleine Lisa hat in Otto einen richtigen und lieben Freund gefunden, der alles weiß und immer Zeit für sie hat. Doch Otto ist schon ziemlich alt und stirbt eines Tages. Lisa ist mächtig sauer auf ihren Freund, daß er sie allein gelassen hat. Erst als Olga ihr liebevoll beisteht und vieles erklärt, spürt Lisa, daß Otto immer ein Teil von ihr bleiben wird, auch wenn sie ihn nicht mehr sehen kann. Eine einfühlsam erzählte Geschichte von der ersten Begegnung eines Kindes mit dem Tod und den damit verbundenen aufwühlenden Gefühlen.

Medienausleihe:  Ausleihzeit:10 Tage  persönliche Abholung für Freiburg und Umgebung (auf Wunsch: Postzuleitung bei Übernahme von Porto für Hin- & Rückweg durch Entleihende)  Zusendung im Bereich der Erzdiözese: Porto für Hinweg übernimmt Mediathek; Kosten für Rücksendung trägt Entleiher: z.B. 1,45 EUR bei 1 – 2 DVDs oder 2,20 EUR bei 2 Videos

Eignung: Ab 4 Jahren * Schlagworte: Freundschaft, Kinderbücher, Kindermedien: Kindergarten, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: #LT-10

www.mediathekfreiburg.de u.a. Medienrecherche & -bestellung mit online-Buchung

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1400122 Gehört das so??! Die Geschichte von Elvis Bilderbuchkino, media nova Verlag, 20 Farbdias, Bilderbuch und Begleitmaterial, BRD 2007 Eine Lichtbildgeschichte nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Peter Schössow, erschienen im Carl Hanser Verlag, München 2005. Ein kleines Mädchen ist traurig und hilflos, weil der Kanarienvogel Elvis gestorben ist. Als das Kind sein Vögelchen im Park begräbt, kommt eine Gruppe skurriler Wesen dazu und hilft durch ein gemeinsames Mahl die Trauer zu überwinden. Hinweis: Sie finden diese Geschichte in abgefilmter Form auf der didaktischen DVD "Die Maus und der Tod" - 4800707 / LT-10 unter den Zusatzmaterialien. Eignung: Ab 5 Jahren * Schlagworte: Kinderbücher, Kindermedien: 6-9 Jahre, Kindermedien: Kindergarten, Leid, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: #LT-10

1400149 besten Beerdigungen der Welt, Die Bilderbuchkino, Matthias-Film, 29 Farbdias, DVD und Begleitmaterial, BRD 2007 Eine Lichtbildreihe mit DVD nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Ulf Nilsson, illustriert von Eva Eriksson, erschienen im Moritz Verlag, Frankfurt 2006. Ester, die Älteste von drei Kindern, findet eine tote Hummel. Schnell ist man sich einig, das vertrocknete Tier in einer würdigen Abschiedszeremonie mit Gedichten auf einer geheimen Lichtung zu beerdigen. Anschließend suchen die drei Kinder weiter nach toten Tieren und bestatten diese in der gleichen feierlichen Form. Bald gründen sie ein Beerdigungsinstitut, in dem sie arbeitsteilig graben, dichten und trauern. Doch dann erleben die Kinder durch Zufall das konkrete Sterben einer Amsel, die gegen eine Scheibe prallt. In einer gekonnten Balance zwischen Ernsthaftigkeit und Humor führt der Autor jüngere Kinder an das Thema Tod heran. Eignung: Ab 4 Jahren * Schlagworte: Kinderbücher, Kindermedien: Kindergarten, Tod/Sterben * MediathekStandort: #LT-10

1400152 Frau Drosselmann Bilderbuchkino, TAU-AV-Produktion, 19 Farbdias, CD-ROM, Schweiz 2007 Eine Diareihe mit Bilderbuch und CD-ROM nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Józef Wilkon, erschienen bei bohem press, Zürich 2002. Herr Drosselmann, ein in der gesamten Vogelwelt bekannter und berühmter Sänger, wird zu jedem Konzert von seiner Frau begleitet, wie überhaupt die beiden gemeinsam durchs Leben fliegen. Sie bauen ein Haus, haben Kinder, vergrößern und reparieren ihr Haus. Eines Tages kehrt Frau Drosselmann nicht mehr von einem kurzen Ausflug zurück. Der polnische Illustrator Jozef Wilkon erzählt und malt eine Geschichte über die Freude am Leben, über Vergänglichkeit, über Partnerschaft und Glück für Kinder und Erwachsene. Eignung: Ab 6 Jahren * Schlagworte: Freude, Kinderbücher, Kindermedien: 6-9 Jahre, Partnerschaft, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: #LT-3

Video 4200002 siebente Siegel, Das Spielfilm, s/w, 95 Min., Schweden 1957 Regie: Ingmar Bergman; Darsteller: Max von Sydow, Bibi Andersson, Bengt Ekerot. Nach zehnjähriger Abwesenheit kehrt der Kreuzritter Antonius Blok in die Heimat zurück. Er findet Schweden von der Pest verheert. Die meisten Menschen leben in panischer Angst vor dem Weltuntergang. Auf dem Weg zu seinem Schloß schließen sich Blok verschiedene Leute an. Aber dort wartet nur der Tod auf sie. Bergman nennt

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seinen Film "eine Allegorie mit einem sehr einfachen Thema: der Mensch, seine ewige Suche nach Gott und der Tod als einzige Sicherheit". Eignung: Ab 18 Jahren * Schlagworte: Spielfilm, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: SF-4

4200035 Wilde Erdbeeren Spielfilm, s/w, 92 Min., Schweden 1957 Buch u. Regie: Ingmar Bergman; mit Victor Sjöström, Ingrid Thulin, Max v.Sydow, Bibi Andersson, Gunnar Björnstrand, Julian Kindahl und Gunnel Lindblom. Ein 78jähriger Medizinprofessor ist auf dem Weg ins schwedische Lund, um dort eine Auszeichnung entgegenzunehmen. Auf dieser Reise wird seine Vergangenheit in Träumen und Erinnerungen und an Orten seiner Kindheit wieder lebendig, und er erkennt langsam die Ursachen seiner Isolation, seiner seelischen Verhärtung und Todesangst. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Alter, Isolation, Spielfilm, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: SF-4

4200057 Sterben ohne Angst Dokumentarfilm, Farbe, 39 Min., BRD 1981 Der Journalist Günter Rolling führt ein Interview mit der bekannten Sterbeforscherin Dr.Elisabeth KüblerRoss und befragt sie unter anderem nach den Themenbereichen Sterbehilfe und Leben nach dem Tod. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4200165 Nana Spielfilm, Farbe, 102 Min., BRD 1995 Regie: Miguel Alexandre; mit Ulrich Pleitgen, Anne von Linstow, Florian Heiden. Die 16jährige Nana besucht mit ihren Freunden den Jahrmarkt. Sie sind fröhlich und ausgelassen. Plötzlich bricht Nana bewußtlos zusammen. Die Untersuchung im Krankenhaus ergibt, daß sie an Aortitis leidet, einer Krankheit, die zumeist tödlich verläuft. Die Filmgeschichte schildert mit großer Sensibilität Nanas letzte Lebensmonate, in denen sie alle Gefühlsstufen vom heiteren Optimismus bis hin zur bitteren Hoffnungslosigkeit durchleben muß. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Hoffnung, Spielfilm, Krankheit, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: SF-4

4200166 damit ich nicht sterbe, ganz einfach - ein Kind kämpft um sein Leben Dokumentarfilm, Farbe, 30 Min., BRD 1996 Eine Produktion des ZDF. Sie schildert die mehrjährige Leidensgeschichte des kleinen Simon. Bei ihm diagnostizierten die Ärzte 1993 - Simon war seinerzeit sieben Jahre alt - eine seltene tödliche Krankheit. Die Langzeitdokumentation, die im Januar 1996 mit dem Tod des Jungen endet, versteht es, den großen Mut, die Stärke und den niemals endenden Überlebenswillen des kleinen Jungen in der Geborgenheit seiner Familie darzustellen. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Krankheit, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4200240 Tod - Eine vorzeitige Betrachtung, Der Dokumentarfilm, Farbe, 26 Min., BRD 1985

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Eine Filmmeditation mit Gedanken über den Tod und das Sterben. Bilder von den 8000 Verstorbenen in den Katakomben von Palermo zeugen von der Sinnlosigkeit menschlichen Strebens nach Unvergänglichkeit und körperlicher Unversehrtheit über den Tod hinaus. Eine Betrachtung für ältere Jugendliche und Erwachsene. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Meditation, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4200257 Leben dürfen bis zum Tod Dokumentarfilm, Farbe, 27 Min., BRD 1987 Mit Hilfe der modernen Medizin ist das Sterben zu einer eigenen Lebensphase geworden. Verdrängt aus unserem Alltag und Bewußtsein, wird es oft künstlich hinausgezögert und damit nicht selten zur Qual. Ohne zu große Schmerzen und liebevoll umsorgt die letzten Wochen des Lebens zu verbringen, das möchten sogenannte Hospize schwerkranken Menschen anbieten. Nach dem Vorbild des berühmten Londoner St.Christophers Hospice gibt es u.a.in Aachen und Köln vergleichbare Einrichtungen, die u.a. in diesem Film vorgestellt werden. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Sterbehilfe, Tod/Sterben, Hospizbewegung * Mediathek-Standort: GL14

4200413 Zwischen Angst und Diagnose Dokumentarfilm, Farbe, 28 Min., BRD 1990 Eine Produktion im Auftrag des Süddeutschen Rundfunks, die aus dem Alltag einer Klinikseelsorgerin berichtet. Einfühlsam und mit großer Behutsamkeit versteht es der Filmemacher, einerseits Grundfragen und seelische Nöte von Schwerstkranken und Sterbenden zu formulieren, andererseits aber auch die Seelsorgerin mit ihren beruflichen und daraus resultierenden privaten Belastungen zu Wort kommen zu lassen. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Frauen, Krankheit, Tod/Sterben, Evangelische Kirche * MediathekStandort: LT-10

4200455 Im Sommer sterb' ich nicht so leicht Dokumentarfilm, Farbe, 45 min., BRD 1988 Eine Fernsehproduktion des ZDF. Vier Wochen war ein Fernsehteam auf der Insel Amrum zu Gast in der Kinderfachklinik "Satteldüne", einem Therapiezentrum für Patienten der heimtückischen Atemkrankheit Mukoviszidose. Regisseur und Kameramann suchten hier das Gespräch mit den Kindern und Jugendlichen, die im vollen Bewußtsein ihrer begrenzten Lebenserwartung mühevoll die zeitraubende Atemtherapie erlernen. Ihre Hoffnung ist, noch den Zeitpunkt zu erleben, an dem ein Mittel gegen ihre Krankheit entwickelt sein wird. Der Film eignet sich vor allem für Gesprächskreise mit Jugendlichen und Erwachsenen sowie für Besinnungswochenende und Einkehrtage. Eignung: Ab 12 Jahren * Schlagworte: Sinn des Lebens, Hoffnung, Krankheit, Tod/Sterben * MediathekStandort: LT-8

4200456 Gramp - ein Mann altert und stirbt Dokumentarfilm, s/w, 22 min., BRD 1985 Der Bericht über die letzten Lebensjahre und das Sterben von Frank Tugend, der nur Gramp genannt wurde, beschreibt die Begegnung einer Familie mit der Wirklichkeit des Todes. In eindrücklichen Fotografien und Erlebnisprotokollen seiner Enkelkinder werden die verschiedenen Phasen des Alterungsprozesses so dargestellt, wie die Familie sie miterlebt hat. Diese unmittelbare Betroffenheit überträgt sich auch auf den

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Betrachter und fordert ihn auf, sich selbst den Problemen zu stellen und darüber nachzudenken, was Alter und Tod für ihn selbst und in unserer Gesellschaft bedeuten und welche Möglichkeiten des Umganges aus sozialpädagogischer und sozialmedizinischer Sicht es gibt. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Familie, Tod/Sterben, Altenpflege * Mediathek-Standort: LT-10

4200457 Mit Toten leben Dokumentarfilm, Farbe, 30 min., BRD 1987 Eine Produktion des NDR; Buch und Regie:Martin Blachmann. Jeder vierte Deutsche glaubt, daß Lebende mit Toten in Verbindung treten können. Oft handelt es sich um Menschen, die sich verzweifelt an die Hoffnung klammern, irgendwie noch Verbindung zu ihren Verstorbenen halten zu können. Wie kommt jemand dazu, das Gespräch mit Toten zu suchen? Was sind die Motive? Was sagen die Kirchen dazu? Die Dokumentation versucht in der Form eines Features, verschiedenen Ausformungen spiritistischen Suchens nach Kontakt zum Jenseits auf die Spur zu kommen. Betroffene aus verschiedenen Bereichen kommen deshalb zu Wort: Angehörige von Verstorbenen, Wissenschaftler und Seelsorger. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Aberglaube, Tod/Sterben, Okkultismus * Mediathek-Standort: WA-1

4200521 Hospiz 1 + 2 1. Eine Idee setzt sich durch; 2. Im Mittelpunkt:Der Kranke Dokumentarfilm, 2-teilig, Farbe, BRD 1991 1. EINE IDEE SETZT SICH DURCH - 26 Min. Ausgehend von den Erfahrungen der Gründerin der Hospizbewegung, der englischen Ärztin Cicely Saunders, werden die Grundgedanken der Betreuung Schwerstkranker und Sterbender an Beispielen aus dem St.Christophers Hospiz in London, aus Montreal und aus Südafrika erläutert. 2. IM MITTELPUNKT: DER KRANKE - 25 Min. Ziel der Hospizbewegung ist es, den Todkranken bis zuletzt ein sinnvolles Leben zu ermöglichen. Dazu bedarf es eines Teams von Fachleuten. Wie dieses Anliegen realisiert wird, zeigen verschiedene Beispiele aus dem Royal Victoria Hospital in Montreal und der Palliativstation der Kölner Universitätsklinik. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Soziale Dienste/Einrichtungen, Tod/Sterben, Hospizbewegung * Mediathek-Standort: GL-14

4200522 Hospiz 3 + 4 3. Ein Zuhause schaffen zum Sterben; 4. Entwicklungen in Deutschland Dokumentarfilm, 2-teilig, Farbe, BRD 1991 3. EIN ZUHAUSE SCHAFFEN ZUM STERBEN - 26 Min. Mehr als 55% der Deutschen beenden ihr Leben im Krankenhaus, obwohl die meisten von ihnen daheim sterben möchten. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegen oft unüberwindbare Probleme. Ein Ausweg aus diesen Schwierigkeiten bietet nur das Einbeziehen der ganzen Familie, der Freunde und der Bekannten in die Pflege und Betreuung der Schwerstkranken. Der 3.Teil informiert über Möglichkeiten hierzu. 4. ENTWICKLUNGEN IN DEUTSCHLAND - 28 Min. Obgleich die Hospizidee in Deutschland nur schwer angenommen wurde, haben sich mittlerweile verschiedene Initiativen entwickelt. Der 4.Teil berichtet von verschiedenen Einrichtungen der Hospizbewegung, die in das deutsche Gesundheitswesen eingebracht wurden. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Soziale Dienste/Einrichtungen, Tod/Sterben, Hospizbewegung, Ehrenamt * Mediathek-Standort: GL-14

4200523 Hospiz 5 5. AIDS - Die neue Herausforderung

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Dokumentarfilm, Farbe, 26 Min. BRD 1991 5. AIDS - DIE NEUE HERAUSFORDERUNG An Beispielen aus San Francisco und Frankfurt zeigt die Dokumentation, wie die Hospizbewegung der Herausforderung durch die Krankheit AIDS begegnet. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: AIDS, Soziale Dienste/Einrichtungen, Tod/Sterben, Hospizbewegung * Mediathek-Standort: GL-14

4200672 leere Wiege, Die 1. Frauen, die ihr Kind bei der Geburt oder kurz danach verloren haben Dokumentarfilm, Farbe, 20 Min., BRD 1992 Aus der ZDF-Reihe "Kontakte". Zu den schrecklichsten Erfahrungen, die bisweilen Eltern machen müssen, zählt der Tod ihres Kindes bei oder kurz nach der Geburt. Aus der freudigen Erwartung wird urplötzlich Trauer, Verzweiflung, Hadern mit Gott und dem Schicksal. Der Film läßt betroffene Frauen zu Worte kommen. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Trauer, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4200673 leere Wiege, Die 2. Frauen nach einer Abtreibung Dokumentarfilm, Farbe, 15 Min., BRD 1992 Aus der ZDF-Reihe "Kontakte". Betroffene Frauen berichten über ihre seelische Not und über ihre Trauer nach einer Abtreibung. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Abtreibung, Schuld, Gewissen, Trauer * Mediathek-Standort: WE-4

4200685 Da sein Dokumentarfilm, Farbe, 89 Min., BRD 1992 Der Tod ist in unserer Gesellschaft ein Tabu geworden, man stirbt heute anonym. Der Film setzt sich in Form einer Langzeitbeobachtung mit einer kleinen Gruppe von Menschen auseinander, die mit viel Eigeninitiative ein Hospiz aufbauen und Sterbende begleiten. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben, Hospizbewegung * Mediathek-Standort: LT-10

4200721 Abschied vom Leben Dokumentarfilm, Farbe, 60 Min., BRD 1991 Der Film begleitet den "Abschied vom Leben" einer an Leukämie erkrankten jungen Frau während ihrer letzten zwei Lebensjahre. Susanne Fleer, die einen 9jährigen Sohn hinterläßt, hat sich seit Ausbruch ihrer Krankheit sehr intensiv mit ihrem Sterben auseinandergesetzt, und sie teilt im Film mit überzeugender Ehrlichkeit ihre Empfindungen und Gefühle mit. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Krankheit, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4200744 Remedio Kurzspielfilm, s/w, 13 Min., BRD/Polen Erzählt wird die Geschichte einer zwiespältigen Liebesbeziehung. Eine Tochter wäscht ihre alte Mutter. Die Pflege des Körpers von den Füßen bis hin zum Kopf der alten Frau wird für die Tochter zu einer Reise in die

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Erinnerung, wobei der Körper wie eine Landkarte das gemeinsame Leben transparent macht. Eine sensible Filmbetrachtung über das Beziehungsgeflecht zwischen Eltern und Kindern. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Frauen, Tod/Sterben, Vergebung * Mediathek-Standort: LT-10

4200828 und unsere Herren Kranken! Das Hospiz Haus Hörn in Aachen Dokumentarfilm, Farbe, 30 Min., BRD 1991 Eine Auftragsproduktion des Oratoriums des Heiligen Philipp Neri. Das Haus Hörn in Aachen ist ein Hospiz für Menschen, für die in unserer heutigen Gesellschaft sonst kein Platz mehr ist: für Kranke, denen im Krankenhaus nicht mehr geholfen werden kann, und denen hier unter liebevoller Zuwendung ein menschenwürdiges, schmerzfreies Sterben ermöglicht wird. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Krankheit, Tod/Sterben, Hospizbewegung * Mediathek-Standort: GL14

4200839 kleine Blatt am großen Baum, Das - sein Werden und Vergehen Filmmeditation, 17 Min., USA 1993 Eine meditative Betrachtung über ein kleines Blatt an einem großen Baum - und was es im Lauf der Jahreszeiten erlebt. Der Film erzählt hierüber als Gleichnis für das menschliche Leben auf dem Weg von der Geburt bis zum Tod. Eignung: Ab 10 Jahren * Schlagworte: Sinn des Lebens, Meditation, Hoffnung, Tod/Sterben * MediathekStandort: GL-2

4200857 Erlösung Todesspritze Dokumentarfilm, Farbe, 29 Min., BRD 1993 Im Gegensatz zur Bundesrepublik ist seit 1993 im Nachbarland Holland die aktive Sterbehilfe in einem bestimmten gesetzlichen Rahmen erlaubt. Die Dokumentation läßt aus beiden Ländern Ärzte, Theologen und Patienten und deren Angehörige zu Wort kommen und stellt der niederländischen Position den in Deutschland ständig sich weiterentwickelnden Gedanken der Hospizbewegung als Alternative gegenüber. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Ethik/Ethische Fragen, Euthanasie, Sterbehilfe, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: WE-1

4200860 Hollands langer Schatten oder Euthanasie durch die Hintertür? Dokumentarfilm, Farbe, 28 Min., BRD 1994 Das niederländische Parlament hat 1993 ein Euthanasiegesetz verabschiedet, das Ärzten bei "Euthanasiemaßnahmen", bei aktiver Sterbehilfe also, Straffreiheit zusichert, auch wenn sie ohne den ausdrücklichen Wunsch des Patienten gehandelt haben. Verlangt wird nur, daß sie ihrer Sorgfaltspflicht genügten. Vor diesem Hintergrund zeigt die Dokumentation schwerstkranke und -behinderte Menschen in Deutschland, die die Euthanasie als eine Bedrohung für ihr von Gott geschenktes Leben empfinden. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Ethik/Ethische Fragen, Euthanasie, Sterbehilfe, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: WE-1

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4200866 Zu Hause leben bis zuletzt. Häusliche Betreuung schwerkranker Tumor- Patienten durch Clinic Home Interface Dokumentarfilm, Farbe, 28 Min., BRD 1994 Die häusliche Betreuung unheilbarer Tumorpatienten schließt die Lücke zwischen Klinik und zu Hause. Sie schafft die Voraussetzung dafür, daß der Kranke bis zuletzt mit seinen Angehörigen in seiner gewohnten Umgebung zusammen sein kann. Der Film berichtet von dem Modell "Clinic Home Interface", das ein Ravensburger Krankenhaus initiiert hat. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Krankheit, Soziale Dienste/Einrichtungen, Tod/Sterben * MediathekStandort: GL-14

4200892 Kill Me Later Kurzspielfilm, s/w, 9 Min., USA 1994 Irgendwo in einer amerikanischen Großstadt begegnen sich zwei Menschen auf dem Dach eines Hochhauses: eine Selbstmörderin, die sich in die Tiefe stürzen will, und ein Bankräuber, der auf der Flucht vor den ihn verfolgenden Polizisten ist. Not und Zufall machen die beiden für eine kurze Zeit zu Schicksalsgefährten. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Leben, Liebe, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: KF-1

4200913 Tod auf der Warteliste, Der - Menschenleben und Organtransplantation Dokumentarfilm, Farbe, 44 Min., BRD 1995 Eine Auftragsproduktion des ZDF. Die Bereitschaft zur Organspende nimmt heute in der Gesellschaft rapide ab. Menschen, die seit Jahren sehnlichst auf Organe warten, beobachten diese Entwicklung mit wachsender Besorgnis. Im Film sprechen Betroffene, die auf neue Organe warten oder die schon mit neuen Organen leben, offen über ihre Ängste und Hoffnungen. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Sinn des Lebens, Tod/Sterben, Ethik/Ethische Fragen, Organspende * Mediathek-Standort: WE-1

4201049 Mama ist tot. Wie Kinder trauern Dokumentarfilm, Farbe, 30 Min., BRD 1995 Eine Tellux-Film Produktion im Auftrag des ZDF. Erwachsene und Kinder aus drei Familien berichten über ihre Gefühle und Schwierigkeiten beim Tod eines Elternteiles und enthüllen dabei unbewußt die Psychologie des Abschiednehmens: Trauer ist das eine, Schmerz, Wut und Schuldgefühle sind das andere. Der Film ist mit großer Ernsthaftigkeit erstellt und gibt zudem noch Hinweise auf unterstützende Hilfsangebote. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Kindersituationen, Trauer, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4201082 Tod auf Verlangen Dokumentarfilm, Farbe, 57 Min., Niederlande 1994 Seit dem Frühjahr 1994 gelten in den Niederlanden neue gesetzliche Bestimmungen für den Bereich der Sterbehilfe. Sie erlauben dem Arzt, unter äußerst strengen Bedingungen Sterbehilfe zu leisten. Der Film dokumentiert die Entscheidung für den Tod und schließlich das Sterben eines Mannes, der an einer tödlichen Krankheit leidet. Er begegnet dem betroffenen Patienten wie auch der Ehefrau und dem behandelnden Arzt mit großem Respekt und ohne voyeuristische Absicht.

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Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Sterbehilfe, Euthanasie, Tod/Sterben, Ethik/Ethische Fragen * Mediathek-Standort: WE-1

4201112 Warum gerade ich ? Zeichentrickfilm, Farbe, 11 Min., Kanada 1980 Ein Mann erfährt von seinem Arzt, daß er nur noch fünf Minuten zu leben hat. In seiner ersten Reaktion zeigt er Erschrecken, Angst und heftigen Protest. Danach aber nimmt er sein Schicksal an und gewinnt eine andere Einstellung zu seinem Leben, auch wenn ihm nur noch eine kurze Restzeit verbleibt. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Sinn des Lebens, Lebenserwartungen, Tod/Sterben * MediathekStandort: LT-10

4201116 Hirntod und Organtransplantation Dokumentarfilm, Farbe, 44 Min., BRD 1993 Wann ist der Mensch tot? Wann können ihm Organe entnommen werden? Die Hirntod- Definition wirft enorme ethische Fragen auf. Fachleute aus der Medizin, Eltern hirntoter transplantierter Kinder und Theologen nehmen vor dem Hintergrund der kirchlichen und staatlichen Verlautbarungen kritisch Stellung zu diesen Fragen. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben, Ethik/Ethische Fragen * Mediathek-Standort: WE-1

4201150 Moskito: Tod Fernsehmagazin, Farbe, 42 Min., BRD 1990 Eine Produktion des SFB, Redaktion Moskito. Das Thema Tod wird von Jugendlichen stark tabuisiert. Die Sendung greift Fragen und Probleme zu diesem Bereich auf. - Videoclip "Billy was a brave boy - Zwei junge Mädchen, die an einer unheilbaren Stoffwechselkrankheit leiden, unterhalten sich über den Tod und ihre eigenen Lebenserwartungen - Umgang mit echter Trauer und Abschiednehmen - Trauer- und Beerdigungsrituale - Tod der Eltern und naher Angehöriger - Leben im Bewußtsein des eigenen Todes Einstellung zum Tod in anderen Kulturen - Verantwortung des Menschen für die Natur und das Leben auf der Erde Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4201163 Jessie Kurzspielfilm, Farbe, 15 Min., Belgien 1995 Zwei schwerkranke Kinder lernen sich im Krankenhaus kennen und freunden sich miteinander an. Die meiste Zeit des Klinikalltags verbringen sie gemeinsam und helfen sich gegenseitig. Dann stirbt eines der beiden. Ein Clown versucht, dem zurückgebliebenen Mädchen in seiner Trauer zu helfen. JESSIE ist ein Film, der ohne Worte auskommt, aber dennoch viel über den möglichen und wünschenswerten Umgang von Menschen untereinander aussagt. Eignung: Ab 8 Jahren * Schlagworte: Freundschaft, Kindersituationen, Krankheit, Tod/Sterben * MediathekStandort: LT-10

4201165 In der Nacht Kurzspielfilm, Farbe, 15 Min., BRD 1995

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Kurz vor seinem Tod erzählt ein Junge seinem Freund, das Sterben mache ihm gar nicht soviel Angst. Viel schlimmer sei die Vorstellung, unter der Erde begraben zu sein. Am Tage der Beerdigung erinnert sich der Freund an diese Worte. Er und die anderen Kameraden beschließen, dem Verstorbenen seinen Wunsch zu erfüllen.Auch als DVD (48 00017) vorhanden. Eignung: Ab 8 Jahren * Schlagworte: Freundschaft, Tod/Sterben, Kindermedien: 10-13 Jahre * MediathekStandort: LT-10

4201193 Papierflieger Kurzspielfilm, Farbe, 15 Min., Norwegen 1995 Der kleine Jan muß den Tod seines Freundes Joakim erleben. Immer wieder stellt er sich und den Erwachsenen die Frage, wo sein Freund denn nun ist. Doch keiner der Großen kann ihm eine zufriedenstellende Antwort geben. Schließlich gelingt es Jan dank seiner Beharrlichkeit und der Hilfe eines Kirchenbesuchers, seine Frage und seine Trauer zum "Fliegen" zu bringen. Auch als DVD (48 00514) vorhanden. Eignung: Ab 6 Jahren * Schlagworte: Freundschaft, Gott/Gottesvorstellungen, Tod/Sterben, Kindermedien: 6-9 Jahre * Mediathek-Standort: LT-10

4201219 Alles ist möglich Dokumentarfilm, Farbe, 38 Min., Polen 1995 Die Kamera begleitet einen kleinen sechsjährigen aufgeweckten Jungen bei seinen zahlreichen Unterhaltungen mit alten Menschen in einem Stadtpark von Warschau: mit alleinstehenden Männern und Frauen und mit Paaren. In ungezwungener Weise verwickelt das Kind die Menschen in Gespräche über Kleidung, Alter, Einsamkeit, Beziehungen, Lebenslust, Gott, Liebe, Tod und Krieg und vermittelt durch seine offenen kindlichen Fragen direkte Einblicke in die Gefühls- und Lebenswelten der Erwachsenen. Der mehrfach ausgezeichnete Film, der mit einer versteckten Kamera aufgenommem wurde, überrascht durch seine unbeschwerte Leichtigkeit und Beschwingtheit trotz der existentiellen Probleme, die angesprochen werden. Eignung: Ab 10 Jahren * Schlagworte: Sinn des Lebens, Gott/Gottesvorstellungen, Generationsprobleme, Alter, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: GL-2

4201224 Blick ins Jenseits - Grenzerfahrungen zwischen Leben und Tod Dokumentarfilm, Farbe, 18 Min., BRD 1995 Erlebnisse während des Sterbeprozesses werden geschildert und analysiert. Dabei kommen drei ganz unterschiedliche Sichtweisen zu Wort: zunächst eine Frau mit einem Nahtodes-Erlebnis, dann ein Psychiater und schließlich der Theologe Hans Küng. Kultur- und geschichtsübergreifend wird eine gewisse Ähnlichkeit der geschilderten Abläufe beim Sterbevorgang festgestellt und vorsichtig nach Deutungsmöglichkeiten gefragt, jedoch ohne eindeutige Festlegung. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4201259 Letzte Berührungen. Der Münchner Aidspfarrer Thomas Schwaiger Dokumentarfilm, Farbe, 30 Min., BRD 1997 Der Film zeichnet ein Portrait des Münchner Aidspfarrers Thomas Schwaiger, der von der Erzdiözese München-Freising 1990 beauftragt wurde, zusammen mit einem Pastoralreferenten die AIDS-Seelsorge im

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Erzbistum zu übernehmen. In mehreren Interviewausschnitten, die immer wieder eingeblendet werden, berichtet Pfarrer Schwaiger über seine Begegnungen mit Aidskranken und deren Begleitung auf ihrem letzten Lebensabschnitt, über die Herausforderung als Seelsorger und Priester, über seine persönlichen Empfindungen und Gefühle in der täglichen Konfrontation mit tödlicher Krankheit und Sterben. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Sterbehilfe, AIDS, Priestertum, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4201287 Narben auf der Seele. Mit neuem Sinn leben Dokumentarfilm, Farbe, 30 Min., BRD 1996 Eine Fernsehproduktion des WDR. Sie zeigt Menschen, die ein schweres Schicksal erlitten haben, das einen jeden treffen kann: eine Mutter hat ihr Kind durch eine Krankheit verloren, ein Berufsjockey wurde querschnittsgelähmt durch einen Reitunfall und ein Polizist bei einem Einsatz schwer verwundet. Die Betroffenen berichten von den Schwierigkeiten bei dem Versuch, mit ihren total veränderten Lebensverhältnissen zurechtzukommen, neuen Mut zu schöpfen und dem Leben einen neuen Sinn abzugewinnen. Eignung: Ab 12 Jahren * Schlagworte: Sinn des Lebens, Krankheit, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-7

4201364 Ende oder Anfang. Erfahrungen in einem Sterbehospiz Dokumentarfilm, Farbe, 30 Min., BRD 1996 Eine Produktion des Saarländischen Rundfunks. Bewohner und Mitarbeiter eines Sterbehospizes sprechen über ihre Erfahrungen und Ängste im Umgang mit dem Tod. Zum Beispiel ein 30jähriger griechischer Tänzer, HIV positiv, der behauptet, daß niemand auf den Tod vorbereitet sei, unabhängig von seinem Alter. Diese Meinung korrespondiert mit der Überzeugung einer langjährigen Pflegerin, die heute, da der Tod zu ihrem beruflichen Alltag gehört, mehr Angst vor ihm hat als zu Beginn ihrer Arbeit, da er ihr noch nicht so bewußt war. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: AIDS, Krankheit, Tod/Sterben, Hospizbewegung * MediathekStandort: GL-14

4201370 Meine letzten Worte an Euch. Gedanken von Sterbenden Dokumentarfilm, Farbe, 28 Min., BRD 1998 Eine Produktion im Auftrag von ZDF und mdr. Der Film beschäftigt sich mit der letzten Lebensphase von Sterbenden. Er übermittelt angesichts des nahen Todes ihre Gedanken und Worte im Rückblick auf das gesamte Leben und in Erwartung dessen, was noch kommen mag. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Hoffnung, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4201414 Jacob hinter der blauen Tür Spielfilm, Farbe, 96 Min., BRD 1987 Buch und Regie: Haro Senft, nach dem gleichnamigen Roman von Peter Härtling. mit Thomas Spielberg, Dagmar Deisen, Siegfried Kernen, Marquard Bohm, Hannelore Hoger, Renate Roland, Anja Waldeck und Jan Fedder. Der zwölfjährige Jacob muß den plötzlichen Unfalltod seines Vaters erleben. In seinem Schmerz zieht sich der Junge völlig zurück, er wird zuhause und in der Schule zum Außenseiter. Erst die Begegnung mit einem Musiker läßt sein Interesse an der Umwelt wieder wach werden und verhilft ihm zu neuen Lebensmut.

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Eignung: Ab 10 Jahren * Schlagworte: Spielfilm, Tod/Sterben, Kindermedien: 10-13 Jahre * MediathekStandort: SF-2

4201444 Stationen: Tot oder lebendig - Die ethische Kontroverse um den Hirntod Dokumentarfilm, Farbe, 45 Min., BRD 1995 Ein Beitrag des Bayerischen Rundfunks. Der Film setzt sich mit der ethischen Kontroverse um den Hirntod auseinander. Angehörige Betroffener sowie Ärzte und Theologen diskutieren die Frage, ob der Hirntod mit dem wirklichen Tod des Menschen gleichzusetzen sei. In diesem Zusammenhang werden unterschiedliche Lösungsmodelle zur Gewissensfrage angeführt, ob einem Menschen im hirntoten Zustand Organe entnommen werden dürfen. Eine wissenschaftlich und theologisch fundierte Dokumentation, die das Thema mit kritischer Genauigkeit angeht. Eignung: Ab 15 Jahren * Schlagworte: Gewissen, Tod/Sterben, Ethik/Ethische Fragen, Organspende * Mediathek-Standort: WE-1

4201457 Ein lichter Moment Kurzspielfilm, Farbe, 6 Min., Neuseeland 1996 Zwei Männer angeln am frühen Morgen an einem einsamen Strand. Als sie schon aufgeben wollen, beißt bei einem von ihnen ein Fisch an. Ganz mit seinem Fang beschäftigt, reagiert der Mann zu spät auf die Warnung seines Freundes. Eine hohe Welle reißt den Angler ins Meer. Verzweifelt kämpft er um sein Leben und versucht, an die Wasseroberfläche zu kommen. Als ihm das gelungen scheint und er an Land geht, findet er am Strand eine leblose Gestalt. Er glaubt, es sei sein Freund, wendet den Körper um und entdeckt voller Entsetzen sich selbst. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben * Mediathek-Standort: KF-1

4201487 süße Jenseits, Das Spielfilm, Farbe, 110 Min., Kanada 1997 Buch und Regie: Atom Egoyan, nach dem gleichnamigen Roman von Russell Banks; mit Ian Holm, Caerthan Banks, Sarah Polley, Tom McCamus und Gabriella Rose. Nachdem 14 Schulkinder bei einem Busunglück ihr Leben verloren haben, taucht in dem kleinen Unglücksort ein Anwalt auf, um aus dem Leid der Eltern Kapital zu schlagen. Er strebt einen Musterprozeß an. Obwohl die meisten der betroffenen Eltern ihm folgen wollen, gibt es doch einige Besonnene, die erkennen, das die Umwandlung ihrer gemeinsamen Trauerarbeit in Geldzahlungen den Zusammenhalt des Gemeinwesens zu zerstören droht. Der kanadische Regisseur armenischer Herkunft hat mit seinem bewegenden Film Fragen nach Verlust, Trauer, Leid und Sinn des Lebens in kunstvoller Weise aufgeworfen. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Sinn des Lebens, Schuld, Spielfilm, Trauer, Gesellschaftskritik, Literaturverfilmung * Mediathek-Standort: SF-4

4201574 Daß mich nichts mehr hier hält Dokumentarfilm, Farbe, 30 Min., BRD 1998 Folge 1 der Fernsehreihe "GegenWERTiges". Eine filmische Auseinandersetzung über menschenwürdiges Leben und Sterben und die Begleitung Sterbender in ihren letzten Lebenswochen. Im Mittelpunkt des Filmes stehen neben der Leiterin eines ambulanten Pflegedienstes eine aidskranke Frau, die von ihrem Mann verlassen wurde, und ein aidsinfizierter Mann, dessen Freund zu ihm steht. Eine Reflexion über Liebe, Solidarität und das, was angesichts des Todes wirklich wichtig ist.

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Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Werte, Tod/Sterben, Hospizbewegung, GegenWERTiges * Mediathek-Standort: LT-10

4201599 Dance Lexie, dance Kurzspielfilm, Farbe, 14 Min., Irland 1997 Der Film zeigt die Situation der 12jährigen Laura und ihres Vaters Lexie nach dem Tod der Mutter bzw. der Ehefrau. Laura äußert den Wunsch, später einmal Riverdancer zu werden und wird nach anfänglichem Widerstand vom Vater darin unterstützt. Sie nimmt - nach entsprechendem Training - an einem Wettbewerb teil. Mit Hilfe des Tanzes finden Vater und Tochter eine Möglichkeit, über den Tod der Mutter hinwegzukommen und eine Basis für eine Zukunft zu finden. Hinweis: englisch mit deutschen Untertiteln (wenig Gesprochenes, viele Bilder sprechen für sich) Eignung: Ab 10 Jahren * Schlagworte: Kindersituationen, Trauer, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4201656 Auf Leben und Tod: Ein neues Herz für Dieter K. Dokumentarfilm, Farbe, 30 Min., BRD 1998 Der Ablauf der Vorbereitung sowie die Durchführung einer Herztransplantation werden dokumentiert. Dieter K., der Patient, und seine Frau beantworten vor dem entscheidenden Eingriff noch verschiedene Fragen. Ein Interview mit der Mutter eines anderen Spenders informiert über die Motive für eine Organspende. Nach der Operation beschreibt Dieter K. sein wiedergewonnenes Lebensgefühl. Eignung: Ab 15 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben, Ethik/Ethische Fragen, Organspende * MediathekStandort: WE-1

4201670 Tod - Sichtweisen für das dritte Jahrtausend Dokumentarfilm, Farbe, 58 Min., BRD 1998 Eine Folge der Sendereihe ALPHA, Magazin für Lebenskunst, des Bayerischen Rundfunks. Tod und Sterben werden verdrängt und auch die Trauer hat keinen Raum im Alltagsbewußtsein. Der Film untersucht, warum der Tod in unserem Weltbild weitgehend tabuisiert wird und welche Konsequenzen das für unser Leben hat. Nicht nur die Frage "Gibt es ein Leben nach dem Tod?", sondern auch die Frage "Gibt es ein bewußtes Leben vor dem Tod?" wird gestellt. Denn wer nach dem Tod fragt, fragt auch immer nach dem Leben. Das Sterblichkeitsbewußtsein ist entscheidend für das Verständnis und den Wert des menschlichen Lebens. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Trauer, Tod/Sterben, Gesellschaftskritik * Mediathek-Standort: LT-10

4201697 Pauls Reise. Ein lebensgefährlich erkrankter Junge sucht den Kontakt zu seinem Vater Spielfilm, Farbe, 88 Min., BRd 1998 Buch und Regie: Rene Heisig; mit Niccolo Casagrande, Peter Lohmeyer, Nathalie Cellier, Annett Kruschke und Maja Felicia Feurich. Pauls Leukämie ist nach vier Jahren wieder ausgebrochen. Jetzt sehnt er sich nach seinem Vater, der während der Krankheit die Familie verließ. Paul besteigt heimlich den Laster, mit dem der Vater nach Spanien fahren soll. Während der Fahrt zieht Paul den Vater zur Verantwortung. Unerbittlich fragt er nach, warum er versagt hat und die Familie allein ließ. Ganz allmählich lebt die Beziehung zwischen beiden wieder auf. Eignung: Ab 10 Jahren * Schlagworte: Familie, Konflikt/Konfliktbewältigung * Mediathek-Standort: SF-2

Spielfilm,

Krankheit,

Tod/Sterben,

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4201727 Anja, Bine und der Totengräber Kurzspielfilm, Farbe, 32 Min., BRD 1998 Anja und Bine, zwei befreundete neunjährige Mädchen, sind fasziniert von den Fragen, die um den Tod kreisen. So machen sie aus kindlicher Neugier einen Gang über den dunklen Friedhof und in die Leichenhalle, obwohl sie sich mächtig vor dem Totengräber fürchten. Eines Tages muß Bine ins Krankenhaus und stirbt dort. Anja ist schwer erschüttert über den Tod ihrer besten Freundin. Aber Bines Mut im Umgang mit dem eigenen Tod und ihre Lebenslust wird sie stets im Gedächtnis behalten. Dem Film gelingt es, das schwierige Thema Tod mit einer Leichtigkeit anzusprechen, die sich auch sehr schnell auf den Zuschauer überträgt. Auch als DVD (48 00057) vorhanden. Eignung: Ab 10 Jahren * Schlagworte: Kindermedien: 10-13 Jahre, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4201728 Ad vitam aeternam Kurzspielfilm, Farbe, 11 Min., Frankreich 1998 In einer Bildvision, ohne Dialoge, unterstreicht der Film die Gemeinschaft der Lebenden und der Toten. Zwei Frauen besuchen Gräber von Angehörigen, während der Friedhofswärter in seinem Dienstraum das Foto eines verstorbenen Kindes betrachtet. Ihre Gedanken schweifen ab, und auf einmal ist der Friedhof voller Menschen, die sich zwischen den Gräbern bewegen. Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Traum, Trauer und Hoffnung gehen ineinander über und vermischen sich, bevor eine Glocke die Schließung des Friedhofs anzeigt. Die Toten werden wieder unsichtbar, und die Lebenden kehren in ihre Alltagsrealität zurück. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Sinn des Lebens, Tod/Sterben, Kirchenjahr * Mediathek-Standort: KF1

4201747 Dannys Mutprobe Spielfilm, Farbe, 94 Min., Frankreich/Neuseeland 1997 Regie: Bob Swaim; mit John Hurt, Gregory Smith, David Strathairn, Seth Smith, Stephen McHattie, Sarah G. Buxton, Marla Sokoloff u.a. Der 12jährige Danny und der alte Mr. Langer lernen sich in einem amerikanischen Provinznest der fünfziger Jahre auf ungewöhnliche Weise kennen: Ein Pfeil, der beim Bogenschießen sein Ziel verfehlt, verwundet den alten Mann im Krankenbett. Der Unfall führt zwei Außenseiter zusammen, die beide in einer entscheidenden Lebensphase stecken. Während Langer zum Sterben in seine Heimat zurückgekehrt ist, muß sich Danny beweisen, daß er ein ganzer Kerl ist. Als Wiedergutmachung für seinen verhängnisvollen Bogenschuß soll Danny für mehrere Tage den Alten pflegen. Anfangs fürchtet sich der Junge vor den recht drastischen Sprüchen des alten Mannes über Religion, Krieg und das Leben überhaupt. Bald merkt er aber, daß er durch den Alten zunehmend mehr von der ihn umgebenden Welt versteht. Eignung: Ab 10 Jahren * Schlagworte: Freundschaft, Selbstmord, Spielfilm, Tod/Sterben * MediathekStandort: SF-3

4201765 Eine Niere für die beste Freundin Dokumentarfilm, Farbe, 44 Min., BRD 1999 Eine Produktion im Auftrag des WDR, Reihe "Menschen hautnah". Seit zwei Jahren wartet die 24jährige Heike bereits auf eine Spenderniere. Dreimal wöchentlich muß sie einen ganzen Vormittag an die Dialyse in die Klinik. Sie ist seelisch und körperlich am Ende. Ohne Dialyse könnte sie nicht mehr leben. Aber auf die Dauer ist sie auch nicht bereit, mit Dialyse zu leben. In dieser für Heike so ausweglosen Situation beschließt

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ihre beste Freundin Tina, ihr eine Niere zu spenden. Heike ist überglücklich. Die Filmautoren haben die beiden Freundinnen monatelang begleitet: Von ihrem Entschluß über Vorgespräche und Untersuchungen bis hin zur Transplantation. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Freundschaft, Tod/Sterben, Ethik/Ethische Fragen, Organspende * Mediathek-Standort: WE-1

4201788 Ponette Spielfilm, Farbe, 97 Min., Frankreich 1996 Buch und Regie: Jacques Doillon; mit Victoire Thivisol, Xavier Beauvois, Marie Trintignant, Claire Nebout, Matiaz Bureau Caton und Delphine Schiltz. Ein vierjähriges Mädchen trauert um seine Mutter, die an den Folgen eines Autounfalls starb. Da der Vater keinen Trost zu spenden vermag, wendet sich Ponette in ihrer Verzweiflung an Gott und fleht ihn an, die geliebte Mutter wieder auf die Erde zurückzuschicken. Zunächst scheint es, als würden die Gebete nicht erhört; der enorme Leidensdruck aber und die Kraft des unverstellten Glaubens erfüllen am Ende doch den Herzenswunsch des Mädchens: Ein letztes Mal kehrt die Mutter zurück, nimmt Abschied und ermöglicht ihrer Tochter, die Trauer in das kindliche Dasein einzuordnen. Ein sensibler und poesievoller Film, der eine kindlich-naive Perspektive einnimmt, um Glaubensfragen und Gottesvorstellungen zu thematisieren. Bei aller inszenatorischer Schlichtheit ein radikaler und seltener Beitrag zum Thema Glauben, der 1996 bei den Filmfestspielen in Venedig mit dem Preis der OCIC-Jury ausgezeichnet wurde. Eignung: Ab 12 Jahren * Schlagworte: Spielfilm, Trauer, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: SF-3

4201793 Kannst du pfeifen, Johanna? - Opa gesucht Kurzspielfilm, Farbe, 54 Min., Schweden 1997 Bertil und Uffe, beide sieben Jahre alt, sind gute Freunde. Um eines beneidet Bertil seinen Freund sehr: um seinen netten Großvater, mit dem Uffe viele und schöne Dinge erlebt, und der auch schon mal das Taschengeld aufbessert. Zum Glück hat Uffe eine Idee, wo man einen Großvater finden kann. Zusammen besuchen die beiden Freunde ein Altenheim und halten Ausschau nach einem Opa für Bertil. Den alten Nils halten sie für den Richtigen, und dieser nimmt seine Rolle nach anfänglichem Zögern auch bereitwillig an. Es beginnt für die drei eine schöne Zeit miteinander, die jedoch bald mit dem Tod des alten Nils endet. Eignung: Ab 8 Jahren * Schlagworte: Freundschaft, Alter, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: KF-2

4201920 when the day breaks Zeichentrickfilm, Farbe, 10 Min., Kanada 1999 Gleich einer Fabel verwendet der Film Tiere stellvertretend für Menschen. Herr Hahn und Frau Schwein sind bei ihren morgentlichen Ritualen zu sehen. An der Tür eines Geschäftes stoßen sie zusammen. Kurz darauf wird Frau Schwein Zeugin, wie der Hahn von einem Auto überfahren wird. Dieses schlimme Erlebnis versucht Frau Schwein zuhause durch Abschottung von der Außenwelt zu verarbeiten. Ist sie vielleicht an dem Unfall mitschuldig? Doch die Kontakte nach draußen - sie werden symbolisiert durch Wasserleitungen, Stromkabel und Telefon - holen Frau Schwein wieder in den Alltag zurück, und die schweren Fragen fallen von ihr ab. Eignung: Ab 12 Jahren * Schlagworte: Verantwortung, Sinn des Lebens, Kommunikation/Kom.-Störung, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: AF-1

4201938 The Sixt Sense Spielfilm, Farbe, 103 Min., USA 1999

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Buch und Regie: M.Night Shyamalan; mit Bruce Willis, Haley Joel Osment, Olivia Williams, Toni Collette und Donnie Wahlberg. Der achtjährige Cole leidet unter einer übernatürlichen Fähigkeit. Er kann tote Menschen sehen. Zu jeder Tageszeit und an jedem Ort wird er von Wesen aus dem Jenseits aufgesucht, die ihn nicht zur Ruhe kommen lassen. Doch der Junge ist zu verängstigt, um irgend jemandem von diesen Begegnungen zu erzählen. Bis er eines Tages Vertrauen zu einem Kinderpsychologen findet. Dieser versucht, dem Phänomen auf die Spur zu kommen. Dem Regisseur gelingt eine ernsthafte und sehr sorgfältig inszenierte Annäherung an das Thema der menschlichen Sterblichkeit. Der Film ist auch als DVDVideo (48 00039) vorhanden. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Spielfilm, Tod/Sterben, Glück, Schizophrenie * Mediathek-Standort: SF-4

4201967 Madelief - Das Zeichen auf dem Tisch Spielfilm, Farbe, 85 Min., Niederlande 1998 Buch: Maarten Lebens und Rob Arends nach dem Roman von Guus Kuijer "Krassen in het tafelblad"; Regie: Ineke Houtman; mit Madelief Verelst, Freek Boom, Margo Dames, Rijk de Gooijer, Thomas Acda und Kitty Courbois. Madeliefs Großmutter ist gestorben. Sie kann sich kaum an sie erinnern, und in der Familie spricht niemand gern über sie. Streng soll sie gewesen sein und wortkarg. Im Sommer besucht Madelief ihren Großvater, aber auch von ihm erfährt sie nicht viel. Doch dann entdeckt das Mädchen ein Sommerhäuschen, das etliche Spuren von der Großmutter birgt. Stück für Stück offenbaren die Gegenstände die Geheimnisse der Großmutter, die einst eine lebenslustige junge Frau war, die ihr erhofftes Glück nicht finden konnte und mit zunehmendem Alter immer mehr verbitterte. Obwohl der Film die Geschichte einer Erwachsenen erzählt, bleibt er bei dem Kind Madelief, das mit seiner Neugier und seinen Fragen die Familie zum Nachdenken bringt und Kinder ermutigt, ihre Wünsche durchzusetzen. Eignung: Ab 12 Jahren * Schlagworte: Spielfilm, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: SF-4

4201998 Nur Wolken bewegen die Sterne Spielfilm, Farbe, 97 Min., Norwegen 1998 Buch und Regie: Torun Lian; mit Thea Sofie Rusten, Jan Tore Kristofferson, Kari Simonsen, Anneke von der Lippe, Bjorn Jenseng u.a. Die elfjährige Maria hat ihren kleinen Bruder verloren, der an Krebs gestorben ist. Ihre Mutter ist von dem Verlust so stark betroffen, daß sie in eine tiefe Depression verfällt. Dadurch wird Marias Leben auf einen Schlag verändert. Nur der Vater versucht verzweifelt, das Familienleben aufrechtzuerhalten. Während der Sommerferien wird Maria zu den Großeltern nach Bergen geschickt. Dort lernt sie Jakob kennen, einen gleichaltrigen aufgeweckten Jungen, der sich besonders für die Gestirne am Himmel interessiert. Mit ihm zusammen erforscht sie die Stadt und gleichzeitig reden die beiden über existentielle Fragen wie den Sinn des Lebens oder des Todes oder ob es Gott gibt. Maria, die anfangs den Tod des Bruders und die dadurch entstandene Familientragödie zu verbergen sucht, findet nach und nach zurück ins Leben und zu ihrer Mutter. Eignung: Ab 10 Jahren * Schlagworte: Familie, Spielfilm, Krankheit, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: SF-3

4202016 Wenn das Leben geht Zeichentrickfilm, Farbe, 10 Min., Dänemark 2000 Was passiert, wenn ein Mensch oder ein geliebtes Haustier stirbt? Verschiedene Kinder berichten über ihre Vorstellungen von Tod und Sterben, aber auch über ihre Hoffnungen und Erwartungen, die sie bei der Erwähnung dieses Themas haben. Der Film setzt all diese kindlichen Empfindungen in Bildsequenzen um und bietet so einen geeigneten Einstieg zum Nachdenken und Reflektieren über den Tod. Hinweis (25.4.2009): Die VHS-Cassette hat leichte Mängel im Tonbereich, ist aber dennoch gut einsetzbar.

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Eignung: Ab 10 Jahren * Schlagworte: Trauer, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4202048 Totenwäscherin, Die Dokumentarfilm, Farbe, 30 Min., BRD 2000 Eine Folge aus der ZDF-Reihe 37 Grad. Der Film berichtet von Anita M., die nach etlichen Jahren als Lehrerin ihren Beruf aufgab und nun ein Beerdigungsinstitut besitzt. Er zeigt, wie sie mit den Verstorbenen und ihren Angehörigen umgeht, er erzählt von den Motiven, die sie zu diesem neuen Beruf geführt haben, von ihrem ethischen Verständnis von Tod und Sterben, aber auch von den Problemen und Schwierigkeiten, die die Menschen in ihrer Umgebung mit ihrer beruflichen Tätigkeit als Bestattungsfrau haben. Auch als DVD (48 00123) vorhanden. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Trauer, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4202099 Unfall auf Asphalt Dokumentarfilm, Farbe, 54 Min., BRD 2000 Die unzähligen Verkehrsunfälle, die täglich auf unseren Straßen passieren, sind immer tragische Ereignisse für die Betroffenen. Doch die vielen Personen, die die verunglückten Menschen versorgen und juristisch und psychologisch betreuen, müssen selber für sich auch die erlebten Ereignisse bewältigen und aufarbeiten. Der Film zeigt diese Frauen und Männer bei ihrem Einsatz und läßt sie zu zwei größeren Themenkomplexen zu Wort kommen: 1. Unfälle als Fehlverhalten im Straßenverkehr - Welche Verantwortung haben wir als Verkehrsteilnehmer für uns und andere? 2. Funktion derer, die mit der "Abwicklung" der Unfälle befaßt sind Was hilft ihnen, die psychische Belastung ihres Berufes zu verkraften, und wie lassen sich ihre Erfahrungen für präventive Maßnahmen nutzen? Die Dokumentation ist auch als DVD (48 00697) vorhanden. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Verantwortung, Schuld, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-1

4202100 Hör dein Leben Kurzspielfilm, Farbe, 7 Min., BRD 2000 Eine Witwe nimmt auf besondere Weise Abschied von ihrem verstorbenen Mann, der sie viele Jahre lang getäuscht und immer behauptet hatte, sie trotz moderner Hörgeräte nicht verstehen zu können. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Partnerschaft, Liebe, Alter, Trauer, Tod/Sterben * MediathekStandort: KF-4

4202107 Totentempel von Treptow, Der - Beobachtungen in Berlins neuem Hightech-Krematorium Dokumentarfilm, Farbe, 45 Min., BRD 1999 In Berlin-Treptow hat der Architekt Alex Schultes, der das Bundeskanzleramt wie auch das Regierungsviertel im Spreebogen entworfen hat, ein neues Krematorium erbaut. Mittelpunkt dieses Hightech-Gebäudes ist die monumentale Kondolenzhalle für über tausend Personen. Die Trauergäste jedoch, die diesen Raum und auch die angrenzenden Feierhallen nutzen sollen, sind über die abweisende, unpersönliche Gestaltung entsetzt. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Trauer, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4202114 Ferien mit Großmutter Zeichentrickfilm, Farbe, 10 Min., Kanada 1999

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Ein kleines Mädchen, dessen Eltern auf eine große Schiffsreise gehen, darf die Ferien alleine bei seiner Großmutter verbringen. Als es sich am Hafen von den Eltern verabschiedet, ist es doch sehr traurig. Daheim, bei der Großmutter, überwiegen anfangs noch Trauer und Fremdheit. Aber das Mädchen lebt sich recht schnell ein, und es beginnt eine ebenso lustige wie auch schöne Zeit mit der Großmutter. Sie unternehmen viel miteinander und genießen die gemeinsamen Tage. Trotzdem ist die Freude groß, als die Eltern wieder von der Reise zurück sind und vor der Tür stehen. Zum Abschied schenkt die Großmutter der kleinen Enkelin ihr Medaillon zur Erinnerung. Eignung: Ab 5 Jahren * Schlagworte: Familie, Trauer, Kindermedien: 6-9 Jahre, Kindermedien: Kindergarten * Mediathek-Standort: AF-2

4202140 Lebensformen - Leben mit Trauer Fernsehmagazin, Farbe, 24 Min., BRD 1998 Eine Produktion des Evangelischen Fernsehens (efs), München. Der Tod geliebter Menschen belastet die Hinterbliebenen sehr häufig mit Trauergefühlen, die sie allein nur schwer oder gar nicht verarbeiten können. Die Sendung stellt außer den Trauertherapeuten Jorgos Canacakis auch Beratungsstellen wie "Die Arche (Selbstmordverhütung und Hilfe in Lebenskrisen e.V.) und den Verein "Verwaiste Eltern", die bayernweit Trauernde unterstützen, vor. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Trauer, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4202145 Lebensformen - Sterben erleben Fernsehmagazin, Farbe, 24 Min., BRD 1997 Eine Produktion des Evangelischen Fernsehens (efs), München. Immer wieder hören Krankenhausseelsorger, daß die Angehörigen Todkranker sich überfordert fühlen, wenn diese die letzten Wochen zu Hause verbringen wollen. Menschen, die sich dieser Erfahrung gestellt haben, aus Pflichtgefühl, aus Liebe, äußern sich vor der Kamera zu ihrer Entscheidung. Weiterhin geben eine Medizinerin und auch ein Seelsorger Antwort auf Fragen zu diesem Themenbereich. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Trauer, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4202156 Vater und Tochter (Father and Daughter) Zeichentrickfilm, Farbe, 9 Min., Niederlande/Großbritannien 2000 Ein kleines Mädchen verabschiedet sich von seinem Vater, der mit einem Boot auf das Meer hinausrudert und nicht wiederkehrt. Das ganze Leben hindurch kommt die Frau immer wieder an die Stelle zurück, wo sie als Kind von dem Vater Abschied genommen hat, und hält Ausschau. Aber erst im Tod begegnet sie ihm wieder: Alt geworden, geht sie ins Meer hinein und wird dabei immer jünger, um schließlich als Kind von ihrem Vater in die Arme genommen zu werden. Der auf zahlreichen Festivals ausgezeichnete Film erhielt den Oscar 2001 für den besten Kurzfilm. Hinweis: Der Film ist auch als DVD im Verleih: 4800877 Anregungen für den Einsatz, siehe Link zur Webseite Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Gott/Gottesvorstellungen, Tod/Sterben, Glaubensfragen * MediathekStandort: LT-10

4202207 Ewigkeit und ein Tag, Die Spielfilm, Farbe, 130 Min., Griechenland/Frankreich/Italien 1998

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Buch und Regie: Theo Angelopoulos; mit Bruno Ganz, Isabelle Renaud, Achileas. Alexander, ein tödlich erkrankter Schriftsteller, verabschiedet sich am letzten Tag vor dem Krankenhausaufenthalt von seiner Haushälterin und besucht seine Tochter, die ihm einen Brief seiner verstorbenen Frau vorliest. Erinnerungen an Stationen seines Leben werden geweckt. Gleichzeitig sieht er sich konfrontiert mit den Problemen der Gegenwart durch einen kleinen albanischen Jungen, der als illegaler Einwanderer von der Polizei gesucht wird. Aus dieser Begegnung heraus überwindet Alexander seine Angst und Einsamkeit. Ein sehenswerter Film, der den Zuschauer öffnet für Fragen nach dem Sinn des Lebens und Sterbens, der Liebe zu und der Verantwortung für den Mitmenschen und der Rolle des Künstlers in der Gesellschaft. In Cannes erhielt Theo Angelopoulos 1998 die Goldene Palme und den Preis der Ökumenischen Jury für dieses Werk. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Sinn des Lebens, Spielfilm, Einsamkeit, Tod/Sterben * MediathekStandort: SF-4

4202219 letzte Mond, Der (The Whole of the Moon) Spielfilm, Farbe, 96 Min., Kanada/Neuseeland 1995 Regie: Ian Mune. Der 15jährige Kirk muß sich nach einem Rollerskates-Unfall im Krankenhaus untersuchen lassen. Die Diagnose ist Knochenkrebs. Weder die Eltern noch seine Freunde können ihm aus seinem Selbstmitleid heraushelfen. Auf der Krebsstation lernt er Marty kennen, ein junges Maori-Mädchen, das an Leukämie erkrankt ist und nur noch kurze Zeit zu leben hat. Sie ist die einzige, die ihn wachrütteln kann. Zusammen reißen sie aus. Denn ihrer beider Sehnsucht ist es, noch einmal den vollen Mond zu sehen. Als Marty immer schwächer wird, bringt Kirk sie wieder ins Krankenhaus zurück und weicht bis zu ihrem Tod nicht mehr von ihrer Seite. Der Film, der die Thematik Krankheit und Tod einbindet in eine Geschichte über Freundschaft und Beziehung, wurde 1997 auf den Internationalen Filmfestspielen von Berlin ausgezeichnet. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Freundschaft, Spielfilm, Krankheit, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: SF-3

4202220 Jenseitsreisen. Erfahrungen an der Grenze des Todes Dokumentarfilm, Farbe, 32 Min., BRD 2001 Menschen, die am Rande des Todes standen, berichten von ihren Erlebnissen, die die Wissenschaft als Nahtoderfahrungen bezeichnet. Es sind stets wiederkehrende Elemente, von denen die Betroffenen erzählen: Aufstieg aus dem Körper, Tunnel zum Licht, die Begegnung mit verstorbenen Verwandten oder Freunden. Entgegen den Erwartungen äußern alle, dass sie die Rückkehr in das Leben als unangenehm empfunden haben, ein Phänomen, dem die Wissenschaft hilflos gegenübersteht. Im Film kommen Menschen mit Nahtodes-Erlebnissen, Mediziner und Wissenschaftler zu Wort. Ganz am Schluss wird die Frage gestellt, welchen Sinn diese Nahtodes-Erlebnisse haben können: Ein Mediziner und Psychiater bezeichnet sie als mögliche Vorbereitungen und Hinweise auf ein Leben nach dem Tod. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4202225 Wie möchte ich sterben? Die Freiheit des Menschen an seinem Lebensende Dokumentarfilm, Farbe, 33 Min., BRD 2001 Eine Produktion (gekürzte Version) des BR. Viele Menschen wünschen sich einen selbstbestimmten Tod. Sie haben Angst, die letzten Tage ohne Bewußtsein nur mit Schläuchen und Apparaten am Leben gehalten zu werden. Auch die christlichen Kirchen akzeptieren den Verzicht Todkranker auf die High-Tech-Medizin. Anhand von verschiedenen Beispielen sowie durch Gespräche mit Ärzten, Altenpflegern und Ethikern zeigt der Film die Gratwanderung auf zwischen einem selbst- und fremdbestimmten Sterben. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Euthanasie, Tod/Sterben, Ethik/Ethische Fragen * MediathekStandort: WE-1

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4202251 Mitten im Leben - Tod, Trauer Dokumentarfilm, Farbe, 15 Min., BRD 2001 Ein unverhoffter Tod durchkreuzt alle Lebenspläne. Doch das Evangelium betont, daß damit das Leben nicht wertlos und vor allem auch nicht sinnlos ist. Der Filmautor besucht ein Sterbehospiz, nimmt an einer Beerdigung teil und besucht einen Bestatter. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Trauer, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4202302 Gespräche mit Sterbenden Dokumentarfilm, Farbe, 30 Min., BRD 1994 Der Umgang mit Sterbenden ist selbst für viele Angehörige pflegerischer Berufe von Unsicherheit begleitet. Anhand ausgewählter Szenen, die immer als schwierig empfunden werden und Fragen aufwerfen, zeigt der Film Möglichkeiten auf, das Gespräch mit dem sterbenden Menschen weitgehend angstfrei führen zu können. Die Dokumentation richtet sich in erster Linie an Altenpfleger/Innen in der Aus- und Fortbildung, an Pflegende in der ambulanten und häuslichen Pflege sowie an ehrenamtliche Helfer/Innen, die im Altenpflegeheim oder in der Sozialstation tätig sind. Eignung: Ab 18 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben, Hospizbewegung, Ehrenamt * Mediathek-Standort: LT10

4202304 Schatten des Todes Dokumentarfilm, Farbe, 28 Min., BRD 2001 Eine Bernd Umbreit Produktion, im Auftrag des WDR. Klinisch tot - so fühlt sich Klaus-Dieter Gress nach dem plötzlichen Tod seines erst 58jährigen Vaters, nach der völlig unerwarteten Fehlgeburt seines ersten Kindes und nach dem Selbstmord seiner 55jährigen Mutter. Alles geschah innerhalb eines einzigen Monats. Warum mußten die drei Menschen sterben? Diese Frage wird der junge Gemeinde-Pfarrer nicht mehr los. Ist es ein sinnloses Schicksal? Gibt es einen unbarmherzigen Gott? Hätte er etwas ändern können? Diese Ereignisse machen einen Strich durch sein Bild von Gott und der Welt. Das Schweigen Gottes bringt ihn an den Rand der Verzweiflung. Suizidgefährdet und psychisch schwer verletzt läßt der Mann sich in eine psychiatrische Klinik einweisen. Sensibel und mit Respekt vor dem Patienten beschreibt der Filmautor diese Leidensgeschichte. Der Film ist auch auf einer DVD (48 00141) vorhanden. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Selbstmord, Trauer, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4202333 Grüne Wüste Spielfilm, Farbe, 93 Min., BRD 1999 Regie: Anno Saul; mit Tatjana Trieb, Robert Gwisdek, Martina Gedeck, Ulrich Noethen, Heino Ferch u.a. Die 14jährige Katja und der 15jährige Johann gehen in dieselbe Klasse und auch nach der Schule verbringen sie viel Zeit miteinander - am häufigsten sind sie im nahe gelegenen Wald, in ihrer "grünen Wüste". Für Katja ist der Aufenthalt dort die Gelegenheit, die Probleme zu Hause für kurze Zeit wenigstens einmal zu vergessen. Denn ihre Mutter hat ausgerechnet mit Johanns verwitwetem Vater ein Verhältnis. Obwohl Katjas Vater von diesem Verhältnis weiß, unternimmt er lange Zeit nichts dagegen. Die angespannte Situation zwischen den drei Erwachsenen spitzt sich aber gerade in der Zeit zu, als Johann mit der Diagnose Leukämie ins Krankenhaus eingeliefert wird. Der Film spricht verschiedene reale Probleme wie Liebe, Tod, Verlust, Trennung an, mit denen sich auch schon junge Menschen konfrontiert sehen können.

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Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Sinn des Lebens, Freundschaft, Spielfilm, Tod/Sterben, Träume/Sehnsucht * Mediathek-Standort: SF-3

4202404 Tod nach der Disco - Gegen den Wahnsinn auf deutschen Straßen Dokumentarfilm, Farbe, 29 Min., BRD 2001 Immer öfter sieht man kleine Kreuze an Straßenrändern aufgestellt, Zeichen des Gedenkens, daß an dieser Stelle ein Mensch durch einen Verkehrsunfall zu Tode gekommen ist. Fast immer sind Jugendliche die Opfer, mehr als einhundert allein in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2000. Die Filmautoren beschäftigen sich mit diesem erschreckenden Phänomen und stellen die Frage nach der Verantwortung für das eigene Leben in den Mittelpunkt ihrer Untersuchungen. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Verantwortung, Sinn des Lebens, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: GL-2

4202416 Tod ist ein wunderbares Erlebnis, Der - Franz Alt im Gespräch mit Elisabeth Kübler-Ross Dokumentarfilm, Farbe, 45 Min., BRD 1998 Eine Folge der TV-Reihe "Querdenker" mit Franz Alt, der 1998 die weltbekannte Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross in ihrem Haus in Arizona besucht und mit ihr ein Gespräch angesichts ihres eigenen Todes über das Sterben führt. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Biographie, Krankheit, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: GE-5

4202462 Sterben auf Wunsch - Erfahrungen in Holland Dokumentarfilm, Farbe, 30 Min., BRD 2001 Eine Auftragsproduktion des ZDF. Die Niederlande sind seit kurzem weltweit das erste Land, in dem Ärzte unter bestimmten Bedingungen das Leben von unheilbar Kranken straffrei beenden oder Hilfe zur Selbsttötung leisten dürfen. Diese Gesetzesverabschiedung ist das Ergebnis einer 25 Jahre langen juristischen und gesellschaftlichen Diskussion. Der Film begleitet drei Menschen, die auf dem Sterbebett liegen, in ihren letzten Lebenstagen. Es wird dabei deutlich, wie schwierig die Umsetzung der gesetzlichen Möglichkeiten für alle Beteiligten - für den Sterbenden, für die Ärzte und für die Verwandten - ist. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Euthanasie, Krankheit, Tod/Sterben, Sterbehilfe * MediathekStandort: LT-10

4202601 Wie ist das mit dem Tod? Kurzspielfilm, Farbe, 25 Min., BRD 2002 Eine Auftragsproduktion des Bayerischen Rundfunks. Der Tod macht Angst und der Gedanke daran wird fast immer verdrängt. Deshalb geht Reporter Willi zu den Menschen, die mit dem Thema zu tun haben. Er befragt auf dem Friedhof einen Bestatter, der gerade ein Grab aushebt, er spricht mit einem Seelsorger und mit Angehörigen eines Verstorbenen. Aus allen Gesprächen wird deutlich, daß der Tod ein natürlicher Teil des Lebens ist. Der Film ist auch als DVD (48 00467) vorhanden. Eignung: Ab 8 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4202602 Es könnte so schön sein Dokumentarfilm, Farbe, 15 Min., BRD 2001

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Gemeinsam herausgegeben vom FWU und EZEF. Der Film porträtiert fünf junge Frauen in Südafrika, die mit der Diagnose "HIV positiv" konfrontiert wurden. Sie sprechen darüber, wie dieser Befund ihr Leben beeinflußt und verändert. Die Erfahrungen mit Familie, Freunden und Männern sind unterschiedlich. Allen gemeinsam ist der Wunsch, ihr Leben von der drohenden Krankheit nicht zerstören zu lassen. Die Sicht der Betroffenen, die offen, manchmal fröhlich zur Sprache kommt, berührt und bietet vielfältige Anlässe zum Gespräch. Eignung: Ab 13 Jahren * Schlagworte: AIDS, Frauen, Krankheit, Partnerschaft, Sexualität/Sexualerziehung, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-8

4202620 Pyramiden von Gizeh, Die Dokumentarfilm, Farbe, 14 Min., Großbritannien 2003 Die Pyramiden von Gizeh zählen zu den sieben Weltwundern der Antike und gehören bis heute zu den imposantesten Bauwerken, die Menschen geschaffen haben. Auch heute noch stehen die Wissenschaftler vor den ungelösten Fragen: Wie konnte man ohne die Hilfen moderner Technik die tonnenschweren Steinblöcke transportieren und wie die Lage und Ausrichtung der Pyramiden so exakt bestimmen? Der Film stellt in anschaulicher Form die Versuche der Wissenschaft vor, diese Fragen zu beantworten. Eignung: Ab 11 Jahren * Schlagworte: Ägypten, Geschichte, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: VE

4202672 Dem Tod ein Schnippchen schlagen Zeichentrickfilm, Farbe, 4 Min., Großbritannien 2002 Eine alte Frau sitzt in sich zusammengesunken auf einem Schaukelstuhl vor dem Fernseher. Das Programm ist längst beendet. Zunächst ist es nicht sicher, ob die alte Dame nur eingeschlafen oder bereits tot ist. Denn der Tod erscheint in der Figur des Sensenmannes und holt zum Schlag mit seiner Sense aus. Doch in diesem Augenblick springt die Frau auf und schlägt mit Fäusten und Stuhl auf den Tod ein, bis der leblos auf dem Boden liegt. Danach schaltet sie den Fernseher wieder ein und setzt sich in ihren Stuhl zurück. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Alter, Einsamkeit, Sinn des Lebens, Tod/Sterben * MediathekStandort: AF-1

4202676 Kinderhospiz, Das Dokumentarfilm, Farbe, 29 Min, BRD 2003 Eine Produktion des NDR. In Hamburg gibt es das Hospiz "Sternenbrücke", in dem totkranke Kinder zusammen mit ihren Eltern die letzte Lebenszeit verbringen können. Der Film porträtiert die Arbeit dieses Hauses, die auch darin besteht, Familien mit ihrem kranken Kind einen Erholungsurlaub zu ermöglichen. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Familie, Hospizbewegung, Kindersituationen, Krankheit, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: GL-14

4202688 Opas Engel Zeichentrickfilm, Farbe, 7 Min., BRD 2002 Ein kleiner Junge besucht seinen sterbenden Großvater im Krankenhaus. Zwar ist der Junge über dessen Tod sehr traurig, aber es tröstet ihn, daß er immer ein besonders enges Verhältnis zu seinem Opa hatte und daß dieser ihm viel aus seinem Leben erzählt hat. In Rückblenden zeigt der Film verschiedene Stationen und Ereignisse aus dem Leben des Großvaters. Dabei ist zu erkennen, daß dessen Selbstbewußtsein und Sicht der Dinge teilweise von dem Jungen angenommen wurden.

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Anregungen für den Einsatz, siehe Link zur Webseite Eignung: Ab 6 Jahren * Schlagworte: Engel, Kindermedien: 6-9 Jahre, Krankheit, Tod/Sterben * MediathekStandort: AF-1

4202715 Sterben Dokumentarfilm, sw, 18 Min, BRD 2004 Drei Frauen aus verschiedenen Generationen sprechen über ihr Leben angesichts des bevorstehenden Todes. Authentisch und überzeugend vermittelt der Film, was Leben und Tod für die Betroffenen bedeutet. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4202718 Tod und Begleitung Wenn Menschen sterben Dokumentarfilm, Farbe, 16 Min, D 2004 Leiden, Sterben und Tod gehören zu den Grundthemen menschlicher Existenz. Für den christlichen Glauben stehen die Hoffnung auf Auferstehung und ein Leben nach dem Tod im Vordergrund. Angst und Verdrängung bestimmen dagegen unseren alltäglichen Umgang mit Tod, Krankheit, Leid und Sterben, was heute nur noch selten in der Familie durchlebt wird. Der Dokumentarfilm will jungen Menschen vermitteln, wie unterschiedlich Menschen Sterben und Tod erleben und dass Leid und Schmerz aber auch eine intensive Beziehung und Hoffnung zu einem friedvollen Abschied gehören können. Gespräche mit Betroffenen, die aus ihrer Sicht verschiedene Aspekte dieser Themen erläutern, bieten Anlass für Schülerinnen und Schüler, über ein menschliches Verhalten gegenüber dem Sterben und Sterbenden nachzudenken, so dass unterschiedliche Vorstellungen vom Tod und dem, was nach dem Tod kommt, zu reflektieren sind. Auch als DVD im Verleih: 4800859 Eignung: Ab 13 Jahren * Schlagworte: Glaubensfragen, Hospizbewegung, Tod/Sterben, Trauer * MediathekStandort: LT-10

4202734 Mein kleines Kind Dokumentarfilm, Farbe, 88 Min., BRD 2001 Buch und Regie: Katja Baumgarten. Ein autobiographisch-dokumentarisches Essay der Filmemacherin und Hebamme Katja Baumgarten über ihre Schwangerschaft mit einem schwer behinderten Kind, das wenige Stunden nach der Geburt starb. Der Film handelt vom Leben, von Geburt und von Abschied, von persönlichen Fragestellungen nach einer bestürzenden Diagnose und von der Entscheidungsnotwendigkeit der Filmautorin, über die Dauer des Lebens und die Bedingungen des Todes des eigenen Kindes bestimmen zu müssen. Ein sehenswerter und nachdrücklicher Beitrag zur Diskussion über humanes Leben und Sterben. Auch als DVD (48 00403) vorhanden. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Abtreibung, Ethik/Ethische Fragen, Leben, Schwangerschaft, Spielfilm, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: WE-4

4202749 Abschied von der Hülle Fernsehmagazin, Farbe, 29 Min., D 2004 Eine Folge aus der Reihe "Die Sendung mit der Maus", gemeinsam produziert von WDR, RBB, SR und SWR. Armin Maiwald hat einen Bestattungswagen beobachtet und berichtet nun in der Art eines fiktiven

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Erfahrungsberichtes, was geschieht, wenn ein Mensch stirbt, welche Schritte getan werden müssen, um ein Begräbnis vorzubereiten. Realistisch, ohne aber zu schockieren, erzählt der Film von einem Teil des Lebens, der von der Gesellschaft weitgehend tabuisiert wird. Auch als DVD (48 00217) vorhanden. Eignung: Ab 8 Jahren * Schlagworte: Kinderserien: Sendung mit der Maus, Tod/Sterben * MediathekStandort: LT-10

4202774 HIV / Aids Zusammenstellung exemplarischer themenzentrierter Jugendvideoproduktionen 5 Dokumentarfilme, Farbe, ges. 99 Min., BRD 2003 Fünf Produktionen des Medienprojekts des Jugendamtes Wuppertal. CORI. Die ersten drei Teile einer Langzeitdokumentation, die eine Videogruppe zusammen mit Cori, einer jungen HIV-infizierten Frau erstellt hat. Seit 1992 führen die Beteiligten in Abständen von ca.1 Jahr Gespräche über Coris jeweilige Lebenssituation, die in den Filmbeiträgen bearbeitet wiedergegeben werden. Teil 1: LEBEN MIT AIDS (14 Min., Dezember 1992). An einem Tag im November erfährt Cori bei einer normalen ärztlichen Untersuchung, daß sie HIV-positiv ist. Diese Nachricht reißt sie aus ihrem Alltag heraus und verändert ihr Leben total. Die Gespräche in diesem ersten Teil handeln von Coris Gefühlen nach dem Testergebnis, von den Tabus Sex und Tod und von ihren Zukunftsperspektiven. Teil 2: ICH WILL INS HERZ (20 Min., Dezember 1993). In diesem Teil geht es um Coris Erfahrungen mit ihrem Umfeld in Wuppertal, um Erlebnisse von Diskriminierung und um Gedanken zu Sterben und Tod. Teil 3: ÜBER GRENZEN GEH´N (25 Min., Februar 1995). Cori äußert sich zu ihren Beziehungen, zu Sexualität, Schuld, Angst, Krankheitsverlauf und zu ihrer Vorbereitung auf den Tod. Es schließen sich zwei weitere Dokumentationen von 1993 und 1994 an: EVA (35 Min., Juli 1994). Eva, Studentin aus Wuppertal, erinnert sich an die Zeit vor und nach ihrem positiven Testergebnis und berichtet von den Reaktionen ihrer Eltern, Freunde und Bekannten auf die Diagnose. JENS (5 Min., September 1993). Jens starb im Sommer 1993 an den Folgen von Aids. Seine Partnerin denkt an die Zeit zurück, die sie mit dem Verstorbenen verbracht hat. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: AIDS, Krankheit, Sexualität/Sexualerziehung, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-8

4202794 Papa Kurzspielfilm, Farbe, 12 Min., BRD 2003 Nach dem Selbstmord von Sarah versuchen ihr Mann David und der kleine Sohn Joseph alleine zurechtzukommen. In dieser Situation braucht der Junge seinen Vater mehr denn je. Doch der wird abwechselnd von Wut und Trauer überwältigt und ist völlig hilflos. Ein emotional anrührender und intensiver Film, der unbedingt eine Einstimmung und Hinführung zum Thema erfordert. Auch als DVD (48 00409) vorhanden. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Männer, Partnerschaft, Tod/Sterben, Trauer * Mediathek-Standort: LT-10

4202811 Leb wohl, lieber Dachs Zeichentrickfilm, Farbe, 7 Min., BRD 2003 Eine Produktion des WDR für die "Sendung mit der Maus", nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Susan Varley. Der alte Dachs stirbt. Seine Freunde sind darüber sehr traurig. Aber sie alle erinnern sich mit Dankbarkeit an die Freundlichkeiten, die der Dachs jedem Einzelnen von ihnen hat zukommen lassen. So fällt es ihnen leichter, den schmerzlichen Verlust zu verkraften. Eignung: Ab 5 Jahren * Schlagworte: Freundschaft, Kinderbücher, Kindermedien: 6-9 Jahre, Kindermedien: Kindergarten, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

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Hörbuch

4400007 Die besten Beerdigungen der Welt Hörbuch-CD, 37 Min., Deutschland 2006 In dieser befreiend komischen und zugleich tröstlichen Produktion geht die kleine Ester durch den Wald und findet dabei überall tote Tiere: einen Vogel, einen Schmetterling, eine Maus und noch viele andere. Gemeinsam mit ihren Freund/-innen beschließt sie, sich um diese Tiere zu kümmern und sie in Würde zu bestatten. Am Ende richten die Kinder zur Ehre der toten Geschöpfe sogar die schönsten Beerdigungen der Welt aus. - Untermalt von Gitarren-, Orgel- und Streicherklängen. - Auch als Bilderbuchkino (Nr. 1400149) in dieser Mediarthek entleihbar. Eignung: * Schlagworte: Sterben, Tod, Trauer, Trost, Beerdigung, Bestattung, Friedhof, Abschied, Trost, Totengedenken

DVD 4800017 In der Nacht Kurzspielfilm, Farbe, 15 Min., BRD 1995 Kurz vor seinem Tod erzählt ein Junge seinem Freund, das Sterben mache ihm gar nicht so viel Angst. Viel schlimmer sei die Vorstellung, unter der Erde begraben zu sein. Am Tag der Beerdigung erinnert sich der Freund an diese Worte. Er und die anderen Kameraden beschließen, dem Verstorbenen seinen Wunsch zu erfüllen. Auch als Videokassette (42 01165) vorhanden. Eignung: Ab 8 Jahren * Schlagworte: Freundschaft, Kindermedien: 10-13 Jahre, Tod/Sterben * MediathekStandort: LT-10

4800039 The Sixt Sense Spielfilm, Farbe, 103 Min., USA 1999 Buch und Regie: M.Night Shyamalan; mit Bruce Willis, Haley Joel Osment, Olivia Williams, Toni Collette und Donnie Wahlberg. Der achtjährige Cole leidet unter einer übernatürlichen Fähigkeit. Er kann tote Menschen sehen. Zu jeder Tageszeit und an jedem Ort wird er von Wesen aus dem Jenseits aufgesucht, die ihn nicht zur Ruhe kommen lassen. Doch der Junge ist zu verängstigt, um irgend jemandem von diesen Begegnungen zu erzählen. Bis er eines Tages Vertrauen zu einem Kinderpsychologen findet. Dieser versucht, dem Phänomen auf die Spur zu kommen. Dem Regisseur gelingt eine ernsthafte und sehr sorgfältig inszenierte Annäherung an das Thema der menschlichen Sterblichkeit. Der Film ist auch als Videokassette (42 01938) vorhanden. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Spielfilm, Tod/Sterben, Glück, Schizophrenie * Mediathek-Standort: SF-4

4800057 Anja, Bine und der Totengräber Kurzspielfilm, Farbe, 32 Min., BRD 1998 Anja und Bine, zwei befreundete neunjährige Mädchen, sind fasziniert von den Fragen, die um den Tod kreisen. So machen sie aus kindlicher Neugier einen Gang über den dunklen Friedhof und in die Leichenhalle, obwohl sie sich mächtig vor dem Totengräber fürchten. Eines Tages muß Bine ins Krankenhaus und stirbt dort. Anja ist schwer erschüttert über den Tod ihrer besten Freundin. Aber Bines Mut im Umgang mit dem eigenen Tod und ihre Lebenslust wird sie stets im Gedächtnis behalten. Dem Film

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gelingt es, das schwierige Thema Tod mit einer Leichtigkeit anzusprechen, die sich auch sehr schnell auf den Zuschauer überträgt. Auch als Videokassette (42 01727) vorhanden. Eignung: Ab 10 Jahren * Schlagworte: Kindermedien: 10-13 Jahre, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4800123 Totenwäscherin, Die Dokumentarfilm, Farbe, 30 Min., BRD 2000 Eine Folge aus der ZDF-Reihe 37 Grad. Der Film berichtet von Anita M., die nach etlichen Jahren als Lehrerin ihren Beruf aufgab und nun ein Beerdigungsinstitut besitzt. Er zeigt, wie sie mit den Verstorbenen und ihren Angehörigen umgeht, er erzählt von den Motiven, die sie zu diesem neuen Beruf geführt haben, von ihrem ethischen Verständnis von Tod und Sterben, aber auch von den Problemen und Schwierigkeiten, die die Menschen in ihrer Umgebung mit ihrer Tätigkeit als Bestattungsfrau haben. Auch als Videokassette (42 02048) vorhanden. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben, Trauer * Mediathek-Standort: LT-10

4800141 Schatten des Todes Dokumentarfilm, Farbe, 28 Min., BRD 2001 Eine Bernd Umbreit Produktion, im Auftrag des WDR. Klinisch tot - so fühlt sich Klaus-Dieter Gress nach dem plötzlichen Tod seines erst 58jährigen Vaters, nach der völlig unerwarteten Fehlgeburt seines ersten Kindes und nach dem Selbstmord seiner 55jährigen Mutter. Alles geschah innerhalb eines einzigen Monats. Warum mußten die drei Menschen sterben? Diese Frage wird der junge Gemeinde-Pfarrer nicht mehr los. Ist es ein sinnloses Schicksal? Gibt es einen unbarmherzigen Gott? Hätte er etwas ändern können? Diese Ereignisse machen einen Strich durch sein Bild von Gott und der Welt. Das Schweigen Gottes bringt ihn an den Rand der Verzweiflung. Suizidgefährdet und psychisch schwer verletzt läßt der Mann sich in eine psychiatrische Klinik einweisen. Sensibel und mit Respekt vor dem Patienten beschreibt der Filmautor diese Leidensgeschichte. Der Film ist auch auf einer Videokassette (42 02304) vorhanden. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Selbstmord, Tod/Sterben, Trauer * Mediathek-Standort: LT-7

4800152 fragile Kurzspielfilm, Farbe, 20 Min., BRD 2003 In einer Rahmenerzählung, in der eine junge Frau einen tödlichen Autounfall erleidet, beschreibt der Film den Moment ihres Sterbens. Es ist der Übergang vom Leben zum Tod, in dem die Frau Abschied nimmt von den Menschen, die sie liebt, in dem sie aber auch ihren Tod akzeptiert. Geschickt fächert der vielfach ausgezeichnete Film den Themenbereich "Tod und Sterben" in verschiedene Facetten auf. Anregungen für den Einsatz, siehe Link zur Webseite Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Engel, Frauen, Leben, Lebenserwartungen, Sinn des Lebens, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4800198 Maryam Dokumentation über die letzten Monate einer krebskranken palästinensischen Frau Dokumentarfilm, Farbe, 40 Min., BRD 2005 Die 43jährige Palästinenserin Maryam lebte mit ihrem Mann und ihren drei Kindern seit acht Jahren in Wuppertal. Vor zwei Jahren wurde ihre Krebserkrankung erkannt, die sich trotz intensiver medizinischer Maßnahmen schnell ausbreitete. In den letzten Monaten vor ihrem Tod wurde sie von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin des Wuppertaler Hospizvereins "Lebenszeiten" begleitet. Kurz vor ihrem Tod reiste die Familie,

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finanziert durch den Hospizdienst, für zwei Wochen in ihre Heimat nach Palästina, vor allem, um sich von ihrer dort im Gazastreifen lebenden Mutter zu verabschieden. Der Film begleitet und porträtiert Maryam und ihre Familie die letzten Monate in Wuppertal und auf ihrer Reise in Palästina. Zusätzlich zum Film enthält die DVD eine Dokumentation von 10 Minuten über den Hospizverein "Lebenszeiten" in Wuppertal. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben, Trauer * Mediathek-Standort: LT-10

4800217 Abschied von der Hülle Fernsehmagazin, Farbe, 29 Min., D 2004 Eine Folge aus der Reihe "Die Sendung mit der Maus", gemeinsam produziert von WDR, RBB, SR und SWR. Armin Maiwald hat einen Bestattungswagen beobachtet und erzählt nun in der Art eines fiktiven Erfahrungsberichtes, was geschieht, wenn ein Mensch stirbt, welche Schritte getan werden müssen, um ein Begräbnis vorzubereiten. Realistisch, ohne aber zu schockieren, erzählt der Film von einem Teil des Lebens, der von der Gesellschaft weitgehend tabuisiert wird. Auch als Videokassette (42 02749) vorhanden. Eignung: Ab 8 Jahren * Schlagworte: Kinderserien: Sendung mit der Maus, Tod/Sterben * MediathekStandort: LT-10

4800221 Schultze gets the blues Spielfilm, Farbe, 107 Min., D 2003 Buch und Regie: Michael Schorr; mit Horst Krause, Harald Warmbrunn, Karl Fred Müller, Rosemarie Deibel, Wilhelmine Horschig und Anne v. Angelle. Gerade ist Schultze, ein seit langem verwitweter Bergmann aus Ostdeutschland, in den Vorruhestand geschickt worden. Was bleibt sind gelegentliche Treffen mit früheren Kollegen in der Dorfkneipe und sein Akkordeon, auf dem er wie sein Vater schon nur Polka spielt. Zufällig hört er einmal am Radio Cajun-Musik aus Texas, die ihn fesselt. Bald schon übt er die neuen Rhythmen, die ihn aus seinem täglichen Einerlei reißen. Jetzt gibt es für ihn nur ein Ziel: Amerika. Doch die Reise dorthin und die hohen Erwartungen, die Schultze damit verbindet, enden in einer Enttäuschung. Schließlich kommt er zu der Erkenntnis, daß er zu Hause doch mehr Freunde hat als in seinem Traumland. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Alter, Sinn des Lebens, Spielfilm, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: SF-4

4800229 lebenshungrig und todesmutig Menschen auf der Palliativstation Dokumentarfilm, Farbe, 26 Min., D 2004 Eine Produktion der AV-Medienzentrale der Diözese Würzburg. Der Film beschreibt den Alltag auf der Palliativstation des Juliusspitals in Würzburg. Er zeigt das Kommen und Gehen, Leben und Sterben von Menschen, die Arbeit der Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten und Seelsorger und die Angst und den Trost der Patienten und ihrer Angehörigen. Eignung: Ab 15 Jahren * Schlagworte: Altenpflege, Alter, Hospizbewegung, Krankheit, Menschenwürde, Sterbehilfe, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4800294 Meer in mir, Das (Mar Adentro) Spielfilm, Farbe, 125 Min., Spanien/Italien 2004 Buch und Regie: Alejandro Amenábar; u.a. mit Javier Bardem, Belén Rueda, Lola Duenas, Mabel Rivera, Clara Segura. Seit einem Badeunfall ist Ramon vom Kopf ab vollständig gelähmt. Er liegt nahezu bewegungslos in seinem Bett und hängt von der Fürsorge seiner Familie ab. Es wächst der Wunsch in ihm,

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dem Leben ein Ende zu setzen. Der Film beruht auf der erschütternden Lebensgeschichte von Ramon Sampedro und seinem langen Kampf um einen menschenwürdigen Tod. 25 Jahre lang versuchte er vergeblich, eine Sterbehilfe für ihn bei Gericht durchzusetzen. Am 12. Januar nahm Ramon sich mit Hilfe einer Freundin das Leben. Obwohl der Regisseur dafür plädiert, daß es jedem Menschen zusteht, über sein Leben und seinen Tod frei zu entscheiden, formuliert der Film ernsthafte Gegenpositionen zur Euthanasie. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Euthanasie, Spielfilm, Sterbehilfe, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: SF-4

4800379 Million Dollar Baby Spielfilm, Farbe, 127 Min., USA 2004 Regie: Clint Eastwood; mit Clint Eastwood, Hilary Swank, Morgan Freeman, Mike Colter, Jay Beruchel und Lucia Rijker. Das Drehbuch entwickelte Paul Haggis nach Kurzgeschichten von F.X.Toole. Erst nach langem Zögern übernimmt der gealterte ehemalige Boxer und heutige Trainer Frankie Dunn die Boxausbildung von Maggie, einer jungen Frau, die sich durch die erhofften Erfolge im Sport bessere gesellschaftliche Chancen verspricht. Mit Energie und Leidenschaft gelingt beiden der Einzug in den Titelkampf um die Weltmeisterschaft. Doch durch eine grobe Unsportlichkeit verliert Maggie den Kampf und erleidet zudem schwerste Verletzungen, die zur totalen Lähmung führen. Die anfangs recht unspektakuläre Boxerstory entwickelt sich plötzlich zu einem ernsten Drama, in dem zentrale Fragen nach Leben und Tod in den Mittelpunkt rücken. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Spielfilm, Sterbehilfe, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: SF-4

4800383 Menschlich Sterben Dokumentarfilme, Farbe, ges. 53 Min., BRD 2005 Drei Videodokumentationen des Medienprojekts Wuppertal e.V. über Betreuung und Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen. "LEBEN BIS ZULETZT", ca. 25 Min. Vorgestellt wird das als Bundesmodellprojekt geförderte Franziskus-Hospiz Hochdahl in Erkrath. Zu Wort kommen Patienten, ihre Angehörigen und Mitarbeiter vom Pflege- und Leitungsteam. "ZUHAUSE STERBEN", ca. 10 Min. In einem ausführlichen Interview mit der Leiterin eines ambulanten Hospizdienstes erläutert der Film die dort geleistete Sterbe- und Trauerbegleitung und die Motivation der ehrenamtlichen Mitarbeiter dieser Einrichtung. "SCHMERZFREI!?", ca. 20 Min. Aus Sicht des Chefarztes des Wuppertaler PetrusKrankenhauses und einer Patientin erklärt die Dokumentation den Ansatz und die Arbeit einer Palliativstation. Eignung: Ab 17 Jahren * Schlagworte: Krankheit, Soziale Dienste/Einrichtungen, Tod/Sterben * MediathekStandort: LT-10

4800385 Mein Leben ohne mich Spielfilm, Farbe, 102 Min., Kanada/Spanien 2003 Buch und Regie: Isabelle Coixet; mit Sarah Polley, Scott Speedman, Deborah Harry, Mark Ruffalo, Amanda Plummer u.a. Ann, eine 23jährige Frau und Mutter von zwei Töchtern, erhält unerwartet die Diagnose, daß sie an Krebs erkrankt ist und nur noch zwei Monate zu leben hat. Sie reagiert auf diese Nachricht, indem sie ihre Krankheit verheimlicht, eine medizinische Behandlung ablehnt und die noch verbleibende Zeit plant. Der Film reflektiert Möglichkeiten zu einem sinnvollen Leben und Formen des Umgangs mit dem Tod. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Ethik/Ethische Fragen, Frauen, Sinn des Lebens, Spielfilm, Tod/Sterben, Trauer * Mediathek-Standort: SF-4

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4800403 Mein kleines Kind Dokumentarfilm, Farbe, 88 Min., BRD 2001 Buch und Regie: Katja Baumgarten. Ein autobiographisch-dokumentarisches Essay der Filmemacherin und Hebamme Katja Baumgarten über ihre Schwangerschaft mit einem schwer behinderten Kind, das wenige Stunden nach der Geburt starb. Der Film handelt vom Leben, von Geburt und von Abschied, von persönlichen Fragestellungen nach einer bestürzenden Diagnose und von der Entscheidungsnotwendigkeit der Filmautorin, über die Dauer des Lebens und die Bedingungen des Todes des eigenen Kindes bestimmen zu müssen. Ein sehenswerter und nachdrücklicher Beitrag zur Diskussion über humanes Leben und Sterben. Er ist auch als Videokassette (42 02734) vorhanden. Eine beiliegende zweite DVD enthält eine Kurzfassung des Films von 44 Minuten, Informationen von Ärzten zur pränatalen Diagnostik und ein Gespräch der Regisseurin mit der Journalistin Sandra Maischberger vom Februar 2004. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Abtreibung, Ethik/Ethische Fragen, Leben, Schwangerschaft, Spielfilm, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: WE-4

4800409 Papa Kurzspielfilm, Farbe, 12 Min., BRD 2003 Nach dem Selbstmord von Sarah versuchen ihr Mann David und der kleine Sohn Joseph alleine zurechtzukommen. In dieser Situation braucht der Junge seinen Vater mehr denn je. Doch der wird abwechselnd von Wut und Trauer überwältigt und ist völlig hilflos. Ein emotional anrührender und intensiver Film, der unbedingt eine Einstimmung und Hinführung zum Thema erfordert. Auch als Videokassette (42 02794) vorhanden. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Männer, Partnerschaft, Tod/Sterben, Trauer * Mediathek-Standort: LT-10

4800413 Ich will leben Meikes Kampf gegen den Krebs Dokumentarfilm, Farbe, 29 Min., BRD 2005 Eine Auftragsproduktion des WDR von Gisela und Udo Kilimann. Mit 20 Jahren erfährt die Theologiestudentin Meike Schneider von den Ärzten, daß sie an Leukämie erkrankt ist, eine schockierende Diagnose. Die junge Frau schreibt ihre Gedanken, Gefühle, Hoffnungen auf, führt Tagebuch, korrespondiert per eMails mit ihren Freunden, entwirft Gedichte und Gebete. Darin macht sie ihrer Familie Mut, versprüht Optimismus und spricht von der Zukunft. Sie betet und kämpft um ihr Leben. Ein behutsamer Film, der in respektvoller Weise ein Porträt nicht ganz ohne Hoffnung zeichnet. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Familie, Glaubensfragen, Krankheit, Tod/Sterben * MediathekStandort: LT-8

4800448 Misa Mi Spielfilm, Farbe, 80 Min., Schweden 2003 Regie: Linus Torell. Als Misas Mutter stirbt, bricht für das 10-jährige Mädchen die Welt zusammen. Sie versteht nicht, warum der Vater so schnell wiederheiratet. Deshalb fährt sie auch nicht mit Vater und Stiefmutter in den Urlaub, sondern besucht die Großmutter in der Abgeschiedenheit Lapplands. Doch das Leben auf dem Land ist dem Mädchen aus Stockholm fremd. Eines Tages aber entdeckt Misa auf ihren Streifzügen eine Wölfin mit zwei Jungtieren. Langsam entsteht eine Freundschaft zwischen der Wolfsmutter und Misa. Eine spannende Filmgeschichte über Trauer und Trost, und über die Beziehung zwischen Mensch und Natur.

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Eignung: Ab 8 Jahren * Schlagworte: Kindermedien: 10-13 Jahre, Kindermedien: 6-9 Jahre, Spielfilm, Trauer * Mediathek-Standort: SF-2

4800467 Wie ist das mit dem Tod? Kurzspielfilm, Farbe, 25 Min., BRD 2002 Eine Auftragsproduktion des Bayerischen Rundfunks. Der Tod macht Angst und der Gedanke daran wird fast immer verdrängt. Deshalb geht Reporter Willi zu den Menschen, die mit dem Thema zu tun haben. Er befragt auf dem Friedhof einen Bestatter, der gerade ein Grab aushebt, er spricht mit einem Seelsorger und mit Angehörigen eines Verstorbenen. Aus allen Gesprächen wird deutlich, daß der Tod ein natürlichr Teil des Lebens ist. Der Film ist auch als Videokassette (42 02601) vorhanden. Eignung: Ab 8 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4800514 Papierflieger Kurzspielfilm, Farbe, 15 Min., Norwegen 1995 Der kleine Jan muß den Tod seines Freundes Joakim erleben. Immer wieder stellt er sich und den Erwachsenen die Frage, wo sein Freund denn nun ist. Doch keiner der Großen kann ihm eine zufriedenstellende Antwort geben. Schließlich gelingt es Jan dank seiner Beharrlichkeit und der Hilfe eines Kirchenbesuchers, seine Frage und seine Trauer zum "Fliegen" zu bringen. Auch als Videokassette (42 01193) vorhanden. Eignung: Ab 6 Jahren * Schlagworte: Freundschaft, Gott/Gottesvorstellungen, Kindermedien: 6-9 Jahre, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4800548 Mein Traumberuf: Bestatter Dokumentarfilm, Farbe, 29 Min., BRD 2005 Eine Auftragsproduktion des ZDF. Der Film porträtiert drei junge Menschen während ihrer Ausbildung für den Beruf des Bestatters. Er läßt den jungen Leuten viel Raum für Äußerungen und Überlegungen zu ihrer Berufswahl und konfrontiert dadurch den Zuschauer mit Fragen nach menschenwürdigem Sterben, nach einer Weiterexistenz über den Tod hinaus und nach den Möglichkeiten einer sinnvollen Lebensgestaltung im Bewußtsein von Endlichkeit und Sterbenmüssen. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Arbeit/Arbeitswelt, Sinn des Lebens, Tod/Sterben, Trauer * Mediathek-Standort: GL-2

4800638 90 Jahre Plus Unterhaltung mit einer Wachstumsgruppe Dokumentarfilm, Farbe, 58 Min., BRD 2005 Die Filmautoren Mischka Popp und Thomas Bergmann stellen in ihrem Film vier Hochbetagte zwischen 92 und 99 Jahren vor. Die alten Damen und Herren erzählen unterhaltsam kleine, persönliche Geschichten aus ihrem langen Leben. Mit ansteckender Lebendigkeit vermitteln sie über weite Strecken eine positive Perspektive vom Altwerden. Begleitmaterial als PDF ist über die ROM-Ebene zugänglich. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Alter, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LZ-7

4800648 Thema Organspende im Unterricht Dokumentarfilm, Farbe, 22 Min., BRD 2007

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Eine Produktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die Fortschritte der Medizin haben die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, daß Menschen durch eine Organspende weiterleben können. Doch ohne die Bereitschaft des Einzelnen, die eigenen Organe nach dem Tod zur Verfügung zu stellen, ist keine lebensrettende Maßnahme durch eine Transplantation möglich. Die Dokumentation spricht wichtige Fragen dieses Themenbereiches wie z.B. Hirntoddiagnostik, rechtliche Grundlagen und ethische Aspekte an und informiert kurz und sachgerecht. Ein zusätzlicher ROM-Teil bietet methodische Anregungen und Materialien für den Schulunterricht. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Ethik/Ethische Fragen, Krankheit, Lebenserwartungen, Organspende, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: WE-1

4800649 Tod, Der Teil 1: Die Antwort der Religionen / Teil 2: Was Menschen für das Jenseits tun 2 Dokumentarfilme, Farbe, je 45 Min., BRD 1996 Eine Auftragsproduktion des NDR in Zusammenarbeit mit ARTE. Seit jeher hegen die meisten Menschen die Hoffnung, daß es in irgend einer Form ein Weiterleben nach dem Tod gibt. Woher stammen diese Erwartungen und wie sehen die Hoffnungsbilder und Visionen aus, die sich die Menschen von dem "Danach" entworfen haben? Die beiden folgenden Dokumentationen von Jan Biekehör und Martin Papirowski beleuchten diesen Themenbereich. Teil 1: Die Antwort der Religionen Die großen Kulturen und Weltreligionen beantworten sehr unterschiedlich die Frage nach einem Leben über den Tod hinaus. In ihrem Beitrag stellen die Filmautoren die verschiedenen Antworten zusammen. So suchen sie in den Grabkammern des alten Ägypten nach den Visionen einer jenseitigen Existenz; sie beschreiben die Entwicklung des Jenseitsglaubens von den frühen Vorstellungen der griechischen und altisraelitischen Völker bis hin zu den differenzierten Glaubensinhalten der Juden, Christen und Moslems; schließlich benennen sie die alternativen Vorstellungen des Buddhismus. (Auch als Video 42 02165 vorhanden). Teil 2: Was Menschen für das Jenseits tun Die Hoffnung aus ewiges Glück im Himmel, die Angst vor den gefürchteten Qualen der Hölle haben schon immer die Menschen bewegt und ihr Denken und Handeln beeinflußt. Wie hat sich die Überzeugung, daß es im Jenseits eine höhere Gerechtigkeit gibt, auf das konkrete Leben der Menschen ausgewirkt? Die Filmautoren spannen einen Bogen von den Anfängen des Christentums, als Menschen in der Hoffnung auf ein baldiges Himmelsglück bereitwillig den Tod auf sich nahmen, bis zu radikalen jüdischen und christlichen Gruppierungen unserer Zeit, die ihr ganzes Leben nur auf ein jenseitiges Ziel ausrichten. (Auch als Video 42 02166 vorhanden). Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4800650 Elisabeth Kübler-Ross Dem Tod ins Gesicht sehen Dokumentarfilm, Farbe, 112 Min., Schweiz 2002 Buch und Regie: Stefan Haupt. Ein Porträt der Schweizer Ärztin Elisabeth Kübler-Ross, die in den 1960er Jahren in den USA beruflich tätig war und durch eine intensive Sterbebegleitung und -forschung bekannt wurde. Der Film läßt die 2004 verstorbene Frau weitgehend unkommentiert zu Wort kommen und befragt ihre beiden Drillingsschwestern sowie ihre Mitarbeiterinnen. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Biographie, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4800661 Leben bis zuletzt Menschen im Hospiz Dokumentarfilm, Farbe, 29 Min., BRD 2006

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Der Filmjournalist Michael Aue berichtet über das Hospiz der Diakonie in Mögeldorf bei Nürnberg, dessen Mitarbeiter unheilbar kranken Menschen auf ihrem letzten Weg Unterstützung und Heimstatt geben. Er spricht mit Sterbenden, ihren Angehörigen und Begleitern und vermittelt so ein deutliches Bild darüber, was ein würdiges Sterben ausmacht. Aus der Liste "Medienempfehlung Katholische Religion", Stand: Mail 2008, mit freundlicher Genehmigung des LMZ Karlsruhe: Adressaten: A(9-10); J(16-18); Q Didaktische Hinweise - Kath. Religionslehre: Der Film informiert über die Hospizbewegung, stellt die stationäre und ambulante Hospizarbeit vor und gibt Einblick in eine Einrichtung der Diakonie in Bayern. Sensibel werden einzelne Hospizbewohner in ihren Zimmern gezeigt. Ein Patient wird befragt und spricht über seine Empfindungen. Auch Angehörige, Pflegende und ehrenamtliche Mitarbeiter äußern sich zu den Themen Krankheit, Schmerztherapie, würdevolles Sterben, Abschied nehmen. Der Film eignet sich als Einstieg und gibt Impulse für eine vertiefende Bearbeitung der Themen. Neue Bildungsstandards - Evang. Religionslehre: Realschule: Bildungsstandard 10 / 3. Grenzen des Lebens Gymnasium: Bildungsstandard 10 / 1. Stärker als der Tod Neue Bildungsstandards - Kath. Religionslehre: Gymnasium: Bildungsstandard 10 / 1. Mensch sein - Mensch werden Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Hospizbewegung, Krankheit, Nächstenliebe, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4800662 Nie gekanntes Kind Mütter todgeborener Kinder erzählen Dokumentarfilm, Farbe, 12 Min., BRD 2006 Wenn Schwangerschaften mit einer Fehl- oder Todgeburt enden, fallen die betroffenen Eltern oft in bodenlose Verzweiflung und Trauer. Die Filmautorin Stefanie Knoll beschäftigt sich mit diesem schwierigen Thema und läßt Frauen zu Wort kommen, die durch diese tiefe Lebenskrise gegangen sind. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Frauen, Tod/Sterben, Trauer * Mediathek-Standort: LT-10

4800697 Unfall auf Asphalt Dokumentarfilm, Farbe, 54 Min., BRD 2000 Die unzähligen Verkehrsunfälle, die täglich auf unseren Straßen passieren, sind immer tragische Ereignisse für die Betroffenen. Doch die vielen Personen, die die verunglückten Menschen versorgen und juristisch und psychologisch betreuen, müssen selber für sich auch die erlebten Ereignisse bewältigen und aufarbeiten. Der Film zeigt diese Frauen und Männer bei ihrem Einsatz und läßt sie zu zwei größeren Themenkomplexen zu Wort kommen: 1. Unfälle als Fehlverhalten im Straßenverkehr - Welche Verantwortung haben wir als Verkehrsteilnehmer für uns und andere? 2. Funktion derer, die mit der "Abwicklung" der Unfälle befaßt sind Was hilft ihnen, die psychische Belastung ihres Berufes zu verkraften, und wie lassen sich ihre Erfahrungen für präventive Maßnahmen nutzen? Auch als Videokassette (42 02099) vorhanden. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Schuld, Tod/Sterben, Verantwortung * Mediathek-Standort: LT-1

4800707 Maus und der Tod, Die - Didaktische DVD Die Geschichte von Katharina DVD-Video, Farbe, 31 Min., Deutschland, 2007 Die DVD basiert auf einem Filmbeitrag, der 1997 für "die Sendung mit der Maus" produziert wurde. - Die Geschichte von Katharina hat nichts von ihrer letztlich zeitlosen Aktualität eingebüßt. Armin Maiwald erzählt in seiner Dokumentation offen, direkt und kindgerecht von einem fröhlichen, liebenswerten Mädchen, dessen siebenjähriges Leben beinahe schon unmittelbar nach der Geburt geendet hätte.

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Denn Katharina litt an einer äußerst seltenen Krankheit, die jeglichen Muskelaufbau verhindert. Sie musste künstlich beatmet werden und als man es für besser hielt, die Maschine abzustellen, geschah ein Wunder: das Baby atmete von selbst. Ab da hielt es seine Eltern auf Trab, die ihr Leben komplett umstellen mussten, um ihr behindertes Kind zu versorgen und zu fördern. Die Mutter, zwei Ärzte und Freunde von Katharina kommen zu Wort. Fotos und Filmaufnahmen der Familie bringen das muntere lernfreudige Kind auch kleinsten Zuschauern nahe. Von Anfang an macht der Beitrag klar, dass er eine Geschichte berichten will, die mit dem Tod endet. Vor allem aber erzählt er von Lebensfreude und Lebenssinn, die sich nicht nach gelebten Jahren bemessen lassen. Die DVD enthält umfangreiches Zusatzmaterial, wie z.B. zwei weitere kurze Filme zum Thema. Darüber hinaus verschiedene Lieder und auf der ROM-Ebene eine Bildergalerie, Unterrichtsentwürfe, Vorschläge für einen Elternabend zum Religionsunterricht mit dem Thema "Tod" einen Text zur Entwicklung von Todesvorstellungen bei Kindern bis zum Grundschulalter sowie Gedanken zur Ewigkeit und ihre Umsetzung in der Unterrichtseinheit. Hinweis: Unter den Zusatzmaterialien dieser DVD finden Sie auch das Bilderbuchkino "Gehört das so??!" von Peter Schössow in abgefilmter Form. Das Buch selbst mit Dias und pädagogischem Begleitmaterial hat die Verleihnummer: 1400122. Weitere Informationen in der Homepage des Anbieters: www.dvd-complett.de/63.html Hinweis: Die DVD kann in der Mediathek auch zum Preis von 15,00 EUR mit Vorführrechten für (nichtgewerbliche) Bildungsveranstaltungen gekauft werden. Eignung: ab 5 Jahren * Schlagworte: Behinderte, Kinderserien: Sendung mit Maus, Leben, Sinn des Lebens, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4800725 letzte Reise, Die DVD-Video, Farbe, 62 Min., mit Rom-Teil, Deutschland 2005 Wie ist einem Menschen zumute, der sich auf den Tod vorbereitet? Wie wird man mit der Diagnose fertig, nicht mehr lange leben zu dürfen? Und wie gestaltet sich das Abschiednehmen von den Angehörigen und Freunden, Menschen, die einen begleitet haben? Wie erleben die Angehörigen, die Pflegenden, die Situation des Weges hin zum Sterben? Inwiefern können Ärzte und Psychologen beiden Seiten Hilfestellungen geben und die Angst vor dem Tod mildern? Der Dokumentarfilm begleitet Männer wie Frauen, Junge wie Alte, die sich auf ihre letzte Reise vorbereiten müssen, sei es zu Hause bei ihrer Familie oder im Hospiz. Aus der Liste "Medienempfehlung Katholische Religion", Stand: Mail 2008, mit freundlicher Genehmigung des LMZ Karlsruhe: Adressaten: A(9-13); Q Didaktische Hinweise - Kath. Religionslehre: Die Dokumentation bietet Informationen und Einblicke zu mehreren Stichworten: Sterbebegleitung, Sterbehilfe, Hospiz, Palliativmedizin. Sterbenskranke, deren Angehörige, Ärzte und Pflegende kommen dabei zu Wort. Die Kapiteleinteilung des Film erleichtert einen direkten Zugriff, die Informations- und Arbeitsblätter im ROM-Teil stellen Vorschläge und Impulse bereit, wie eine vertiefende Bearbeitung der Themen gestaltet werden kann. Neue Bildungsstandards - Evang. Religionslehre: Gymnasium: Bildungsstandard 10 / 1. Stärker als der Tod Kursstufe Neue Bildungsstandards - Kath. Religionslehre: Gymnasium: Bildungsstandard 10 / 1. Mensch sein Mensch werden Kursstufe Eignung: Erwachsene; (evtl. Sekundarstufe II) * Schlagworte: Tod, Tod/Sterben, Trauer * MediathekStandort: LT-10

4800738 Da unten / Under there Kurzspielfilm, 3 Min., USA, 2006

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Zwei Menschen reden aneinander vorbei. - Ein Mädchen spielt auf einem Friedhof Fußball und kickt mit dem Grabstein ihres Bruders. - Ein Mann kommt vorbei und findet das merkwürdig. Er erklärt ihr, dass ihr Bruder im Himmel ist und nicht mit ihr spielen kann. - Das Mädchen sieht das anders. Hinweise: - Preis der Kinderfilmjury, Kurzfilmtage Oberhausen - Die DVD kann in der Mediathek auch käuflich erworben werden. Eignung: ab 12 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4800746 Tabuthema Tod / Didaktische DVD DVD-Video mit Rom-Teil, 17 Min., Deutschland, 2006 Ein sensibler Film für Jugendliche - geeignet nicht nur für den Religions- und Ethikunterricht. Die DVD nähert sich dem Tabuthema auf unterschiedliche Weise. Sie beschreibt den Tod als Teil des Lebens und geht der Frage nach, warum der Tod verdrängt wird. Täglich sind wir mit Sterben und Tod konfrontiert: In der Natur oder den Nachrichten. Der Film thematisiert, dass Jugendlichen Sterben und Tod aber auch in ihrer näheren Umgebung begegnen. Der Film nähert sich dem Umgang mit dem Tod und der Trauerverarbeitung an praktischen Beispielen: Er zeigt den Jugendlichen den Ablauf einer christlichen Trauerfeier. Er zeigt die unterschiedlichen Arten von Trauer auf und gibt Hinweise, wie man sich als Freund oder Freundin oder als Klasse einem Trauernden gegenüber verhalten kann. Der Film zeigt die Entstehung von Trauer- und Bestattungsritualen sowie diesbezügliche wichtigste Merkmale in den großen Weltreligionen, beispielsweise bei muslimischen und jüdischen Friedhöfen in Deutschland. "Tabuthema Tod" widmet sich auch der Frage nach dem "Danach". Es wird aufgezeigt, dass die Naturwissenschaft hier keine Klärungen anbieten kann und der Glaube der wichtigsten Weltreligionen wird dargestellt. Die DVD kann in der Mediathek auch käuflich erworben werden. Eignung: Ab 12 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben, Trauer * Mediathek-Standort: LT-10

4800759 Auf der Brücke Anspielmedium zum Thema Suizid DVD-Bildergeschichte (reale Fotos), Farbe, 9 Min., Schweiz, 2007 Wenn Menschen ihres Lebens überdrüssig werden und es aus eigenem Entschluss beenden, löst dies bei den Angehörigen Betroffenheit aus. Besonders stark berührt es, wenn junge Menschen nicht mehr leben wollen und sich umbringen. Die Bildergeschichte erzählt von Natalie, die ein kleines Beziehungsnetz hat und deshalb vor allem in ihrer Familie Geborgenheit erfährt. Doch als der Vater bei einem Unfalltod ums Leben kommt, zerbricht alles, was ihr bisher Halt und Sinn gegeben hatte. Der Verlust des Vaters löst in ihr etwas aus, was sie bisher nicht kannte. Ihr Fühlen und Denken verengt sich immer mehr, bis sie keinen Ausweg mehr sieht und auf die Brücke geht. Was dort geschieht bleibt offen. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Trauer, Suizid * Mediathek-Standort: LT-7

4800776 Sterbezeit ist Lebenszeit DVD-Video, Farbe, 29 Min., Deutschland, 2008 Die Angst vieler Menschen vor dem Sterben hat einen Grund: das Ende des Lebens, fremdbestimmt und gefesselt an Apparate der modernen Medizin, gilt vielen als Schreckgespenst. Der Ruf nach Sterbehilfe hat hier seine Wurzeln. Während die gesetzliche Zulassung der Sterbehilfe in Deutschland Menschen und Medien beschäftigt, suchen Seelsorger, Mediziner, Pflegekräfte und Hospizmitarbeiter nach Wegen, Todkranken ein lebenswertes Lebensende zu bereiten.

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Der Film ist eine Begegnung mit Patienten und Mitarbeitern einer Palliativstation und die Annäherung an eine neue Art der "Sterbehilfe". Die spirituellen Wurzeln und Bedürfnisse des Patienten geraten dabei genauso in den Blick wie das Therapieziel und ein neuer, offener Umgang mit dem Thema Sterben: um die Autonomie des Patienten zu stärken, damit aus dem Lebensschutz kein Lebenszwang wird und das Leben bis zum letzten Tag diesen Namen verdient. Diese neuen Wege verändern nicht nur die Arbeit in den Kranken- und Sterbezimmern, sondern auch die Menschen selbst. Die adressatengerecht aufbereitete eindringliche Dokumentation regt zum Nachdenken und Diskutieren an und hilft so, einen Einstieg in ein tabuisiertes Thema von höchster gesellschaftlicher Relevanz zu finden. Eignung: ab 14 Jahren * Schlagworte: Menschenwürde, Sterbehilfe, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: WE2

4800796 Sakramente. Die Krankensalbung Dokumentarfilm, Farbe, 19 Min., D 2008 Lange Zeit galt es als Todessakrament: Die letzte Ölung wurde sogar Verstorbenen gespendet. Heute drückt sich bereits im Namen ein Bedeutungswandel aus. Der Film macht deutlich: Die Krankensalbung versteht sich als ein Sakrament der Stärkung. Es will Menschen, denen eine Erkrankung die Vergänglichkeit des Lebens andeutet, Mut machen. Gerade dann, wenn Ängste und existenzielle Fragen auftauchen, will es den Kranken die Nähe Gottes erfahren lassen. Der Film veranschaulicht die wichtigsten Gesten und Symbole des Sakraments und begleitet eine junge Frau, die sich im Verlauf ihrer Krankheit die Krankensalbung mehrfach hat spenden lassen. Lernziele: Die Schülerinnen und Schüler sind mit dem heutigen Verständnis der Krankensalbung vertraut und können eine Abgrenzung vom ursprünglichen Verständnis als Sterbesakrament kritisch reflektieren; können den liturgischen Ablauf einer Krankensalbung sowie verschiedene Formen der Spendung benennen; begreifen Sakramente als Angebote in lebensgeschichtlich bedeutenden Situationen; erschließen sich die Motivation einer jungen Patientin, die sich die Krankensalbung spenden lässt; können eine Meinung dazu abgeben, welche Art der Hilfe die Not einer schweren Erkrankung lindert; können die Sakramente der Kirche als Fortsetzung des Handelns Christi einordnen. Hinweis: Die DVD kann auch zum Preis von 20 EUR käuflich erworben werden. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Menschenwürde, Sakramente: Krankensalbung, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: SA-8

4800823 Blick ins Jenseits? Mythos und Realität von Nahtod-Erlebnissen aus: Alpha & Omega - das Kirchenmagazin DVD-Video, 30 Min., Deutschland, 2006 Ein schwerer Unfall oder ein Herzinfarkt - manchmal befinden sich Menschen sehr schnell an der Grenze des Todes. Die Diagnose: Klinisch tot. Und doch - vielleicht hellwach, könnte man meinen, wenn man an die Berichte vom dunklen Tunnel denkt, dem hellen Licht und den Begegnungen mit verstorbenen Menschen. In der Sendung "Blick ins Jenseits? Mythos und Realität von Nahtod-Erlebnissen" geht es um die Frage, was wirklich dran ist an solchen "Nahtod-Erlebnissen"? Sind's nur Hirngespinste oder tatsächlich so etwas wie ein Blick ins Jenseits? Antworten geben Michael Schröter-Kunhardt, Facharzt für Psychiatrie aus Heidelberg, der katholische Theologe Prof. Dr. Albert Biesinger von der Universität Tübingen und Angela Glatzel, die vor 12 Jahren ein solches Nahtod-Erlebnis hatte. Erstausstrahlung: 19.11.2006 Hinweise von Thomas Belke: Die Sendung eignet sich sehr gut für eine Auseinandersetzung mit dem Thema, insbesondere für Schüler/innen ab 16 Jahren. Die Studio-Gesprächssituation macht es sinnvoll, die Sendung in Abschnitten zu zeigen, da ansonsten die Dominanz des Gesprochenen überfordern könnte. Die Sendung verwendet an einer Stelle ein ausführliches Film-Zitat aus "Jenseitsreisen" (ebenfalls im Verleih). Einige wichtige Gedanken der Studio-Gesprächspartner: Prof. Biesinger Nahtodes-Erfahrungen sind keine Gottesbeweise. Damit ist aber keine Abwertung verbunden. Vielmehr sind sie so etwas wie im Menschen angelegte "Passage-Rituale". Es sind vom Gehirn

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miterzeugte Bilder - doch Gott ist möglicherweise nochmals ganz anders. Nahtodes-Erfahrungen sind zunächst an´s Gehirn gebundene Wahrnehmungsprozesse und dort ausgebildete Bilder. Schröter-Kunhardt: Nahtodes-Erfahrungen sind Indizien, dass ein Glaube an ein Leben nach dem glaubwürdiger ist als ein Glaube, dass es kein Leben nach dem Tod gibt. Sie stellen Simulationsprogramm dar, dass es ein Leben nach dem Tod geben wird. Nahtodes-Erfahrungen "Schatztruhen" im Blick auf das, was nach dem Tod kommt.

also Tod ein sind

Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10

4800851 Von wegen ewiger Ruhe. Geschichten auf dem Münchener Ostfriedhof Dokumentarfilm, Farbe, 29 Min., Deutschland 2006 'Von wegen ewiger Ruhe' erzählt vom Trauerweg verschiedener Menschen. Die Dokumentation begleitet diese Menschen beim Besuch der Gräber auf dem Münchner Ostfriedhof, befragt sie zuhause oder an anderen persönlich wichtigen Plätzen zum Erleben des Todesfalls, zur Zeit danach sowie zum Weg der Trauer. So zeichnet der Film ein einfühlsames Porträt sehr unterschiedlich trauernder Menschen und zeigt die Schritte der Trauer, ihre Fragen und Hoffnungen auf. Hinweis: Die DVD kann auch zum Preis von 20 EUR käuflich erworben werden. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Hoffnung, Sinn des Lebens, Tod/Sterben, Trauer, Auferstehung * Mediathek-Standort: LT-10

4800859 Tod und Begleitung Wenn Menschen sterben Dokumentarfilm, Farbe, 16 Min., D 2004 Leiden, Sterben und Tod gehören zu den Grundthemen menschlicher Existenz. Für den christlichen Glauben stehen die Hoffnung auf Auferstehung und ein Leben nach dem Tod im Vordergrund. Angst und Verdrängung bestimmen dagegen unseren alltäglichen Umgang mit Tod, Krankheit, Leid und Sterben, was heute nur noch selten in der Familie durchlebt wird. Der Dokumentarfilm will jungen Menschen vermitteln, wie unterschiedlich Menschen Sterben und Tod erleben und dass Leid und Schmerz aber auch eine intensive Beziehung und Hoffnung zu einem friedvollen Abschied gehören können. Gespräche mit Betroffenen, die aus ihrer Sicht verschiedene Aspekte dieser Themen erläutern, bieten Anlass für Schülerinnen und Schüler, über ein menschliches Verhalten gegenüber dem Sterben und Sterbenden nachzudenken, so dass unterschiedliche Vorstellungen vom Tod und dem, was nach dem Tod kommt, zu reflektieren sind. Auch als Video im Verleih: 4202718 Eignung: Ab 13 Jahren * Schlagworte: Glaubensfragen, Hospizbewegung, Tod/Sterben, Trauer * MediathekStandort: LT-10

4800862 Gewitternacht - Kinder fragen nach dem Sinn / Didaktische DVD Animationsfilme, Farbe, 10 / 4 Min., Kanada 2003 / D 2005 Gewitternacht: Verfilmung des gleichnamigen Buches von Michèle Lemieux. Hauptperson in 'Gewitternacht' ist ein kleines Mädchen, das zusammen mit ihrem Hund im Bett liegt und einschlafen möchte. Viele Gedanken gehen ihr durch den Kopf. Immer wieder wälzt sie sich hin und her. Tausend Fragen beschäftigen sie. Woher komme ich? Wo endet überhaupt die Unendlichkeit? Ob es Leben auf anderen Sternen gibt? Würden wir deren Bewohner erkennen? Woran? Schnell noch ein Blick unter´s Bett. Schließlich weiß man ja nie... Wieder versucht die Kleine zu schlafen. Draußen zieht ein Sturm auf, ein Gewitter naht. Kein Mensch kann da ruhig im Bett liegen und einschlafen. Woher kommen all´ die Ideen, die einem so durch den Kopf schwirren? Und wohin gehen sie, wenn sie den Kopf verlassen? - So geht es noch eine ganze Weile, bis im

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Oberstübchen des kleinen Mädchens Ruhe eingekehrt ist, und sie in das Reich der Träume findet. - Ab 6 Jahren / 10 Min. Die große Frage: Nach einem Kinderbuch von Wolf Erlbruch. Warum bin ich auf der Welt? Der Film gibt verschiedene Antworten und zeigt, dass jeder persönlich dazu eine Antwort finden muss. - Ab 4 Jahren / 3 Min. Eignung: Ab 4 / 6 Jahren * Schlagworte: Kindermedien: 6-9 Jahre, Kindermedien: Kindergarten, Sinn des Lebens, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: GL-2

4800863 Warum lässt Gott das zu? Vier Kurzfilme zur Theodizeefrage Kurzfilme "Warum lässt Gott das zu?" - diese Frage, stellen sich Menschen seit jeher angesichts des Leids, das ohne begreiflichen Grund über sie und andere hereinbricht. Wie lässt sich die Allmacht Gottes mit seiner Güte vereinbaren, wenn die Welt doch offenbar voller Probleme und Nöte ist? Das alte "Theodizeeproblem" gibt uns auch weiterhin Rätsel auf. Eine logisch einwandfreie Lösung ohne Widersprüche ist wohl kaum zu erwarten. Auch die Antworten der Bibel sind nicht eindeutig, die biblischen Texte sagen aber immer wieder zu, dass uns Gott in unserem Leben nahe kommt. Die DVD enthält 4 Kurzspielfilme an, die existenzielle Fragen rund um das Theodizeeproblem aus verschiedenen Perspektiven in Bezug zum täglichen Leben setzen. 1. Am seidenen Faden (Spanien 2005, 9 Min.) Ein Bergsteiger bittet Gott in höchster Not um Hilfe. Gott antwortet, doch dem Mann fehlt das Vertrauen, Gottes Rat zu folgen. - Auch als Einzel-DVD im Verleih: 4800544 2. Auf der Strecke (Deutschland / Schweiz 2007 / 30 Min.) Ein Kaufhausdetektiv ist in die Verkäuferin des hauseigenen Buchladens verliebt. Regelmäßig beobachtet er sie über das Videoüberwachungssystem und folgt ihr abends in die Bahn. Als er Zeuge wird, wie ein vermeintlicher Nebenbuhler verprügelt wird, greift der eifersüchtige Detektiv nicht ein - mit fatalen Folgen. Ein mehrfach preisgekrönter Kurzspielfilm, der zu vielen Themen (z. B. Einsamkeit, Liebe, Schuld, Kommunikation, Zivilcourage) einsetzbar ist. - Auch als EinzelDVD im Verleih: 4800849 3. Schneckentraum (Deutschland 2001, 15 Min.) Die ca. 18jährige Julia wird in einem Cafe auf einen jungen Mann aufmerksam, der in einem Buch liest. Er gefällt ihr sofort, doch sie ist zu schüchtern, um ihn anzusprechen. Immerhin aber folgt sie ihm bis in eine Buchhandlung, in der er arbeitet. Von da an kauft sie fast jeden Tag bei ihm ein Buch, nur um ihn zu sehen. Auch der junge Mann scheint Interesse an Julia zu finden. Keiner wagt es aber, mit dem anderen darüber zu sprechen. Eines Tages ist Oliver, so heißt der junge Mann, nicht mehr da. Als sich Julia bei dem Besitzer des Buchladens nach ihm erkundigt, muß sie erfahren, daß Oliver am Vorabend Opfer eines tödlichen Verkehrsunfalls geworden ist. Auch als Einzel-DVD im Verleih: 4800161 4. Spin (USA 2005, 9 Min.) Ein DJ fällt vom Himmel. Mit Hilfe seiner Plattenteller ist er in der Lage, in den Ablauf der Dinge einzugreifen und Ereignisse rückgängig zu machen und in andere Bahnen zu lenken. Allerdings werden durch jede Veränderung neue Katastrophen verursacht. Er überlegt sich schließlich, ob er überhaupt in Zukunft nochmal korrigierend wirken soll. - Auch als Einzel-DVD im Verleih: 4800133 Hinweis: Die DVD kann auch zum Preis von 20 EUR käuflich erworben werden. Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Glaubensfragen, Gott/Gottesvorstellungen, Leid, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: KF-5

4800877 Vater und Tochter (Father and Daughter) Zeichentrickfilm, Farbe, 9 Min., Niederlande/Großbritannien 200 Ein kleines Mädchen verabschiedet sich von seinem Vater, der mit einem Boot auf das Meer hinausrudert und nicht wiederkehrt. Das ganze Leben hindurch kommt die Frau immer wieder an die Stelle zurück, wo sie als Kind von dem Vater Abschied genommen hat, und hält Ausschau. Aber erst im Tod begegnet sie ihm wieder: Alt geworden, geht sie ins Meer hinein und wird dabei immer jünger, um schließlich als Kind von ihrem Vater in die Arme genommen zu werden. Der auf zahlreichen Festivals ausgezeichnete Film erhielt den Oscar 2001 für den besten Kurzfilm. Hinweis: Der Film ist auch als Video im Verleih: 4202156

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Anregungen für den Einsatz, siehe Link zur Webseite Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Gott/Gottesvorstellungen, Tod/Sterben, Glaubensfragen * MediathekStandort: LT-10

4800900 Station 4 / Didaktische DVD Spielfilm, Farbe, 100 Min., Spanien, 2003 Der Film erzählt mit einer Mischung aus Humor, viel Gefühl und dramatischen Elementen die Erfahrungen von Jugendlichen in einem Krankenhaus. Einige von ihnen sind schon vor längerer Zeit eingeliefert worden und wissen um ihre Diagnose Krebs. Mit viel Fantasie und Überlebenswillen versuchen sie, sich nicht unterkriegen zu lassen. Eigentlich sind sie ganz normale Jungs, die sich für Sport und vor allem für Frauen interessieren, die sich aber auch streiten und nicht gerne über ihre Gefühle reden. Jorge, der neu eingeliefert wird, erfährt, was die Freundschaft mit den „Glatzköpfen“ bedeuten kann. Regie: Antonio Mercero - Buch: Albert Espinosa, Antonio Mercero, Ignacio de Moral, basierend auf dem Theaterstück „Los Pelones“ von Albert Espinosa - Weitere Infos: http://www.durchblickfilme.de/station4/index.htm Praxis-Einsatz des Filmes bei Jugendlichen, siehe Link zur Webseite Eignung: Ab 14 Jahren * Schlagworte: Freundschaft, Jugend/Jugendprobleme, Krankheit, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: SF-3

4800907 Viel mehr als eine Stunde. Ehrenamtliche Familienbegleiter als Helfer im Alltag Dokumentation, Farbe, 15 Min., Deutschland, 2008 Kurz-Dokumentation über drei ehrenamtliche Familienbegleiter zwischen 26 und 70 Jahren, die sich für Familien mit unheilbar kranken Kindern engagieren. Die "Helfer im Alltag" sind da, wenn die Familien eine Auszeit für sich, die gesunden Geschwisterkinder oder einfach ein ruhiges Telefonat brauchen. Christiane Edler vom Berliner Herz e.V. erklärt, warum ambulanter Hospizdienst so wertvoll für unsere Gesellschaft ist und wie man Ehrenamt würdigen und wertschätzen kann. Ehrenamt ganz konkret! Eignung: Ab 12 Jahren * Schlagworte: Behinderte, Ehrenamt, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-1

4800934 Bilder, die bleiben. Ein Dokumentarfilm über Abschied und Tod Dokumentarfilm, Farbe, 51 Min., Deutschland, 2007 Gesine Meerwein ist 45 Jahre alt. Sie lebt mit unberechenbaren Schmerzschüben und mit der Diagnose „schnellwachsende Metastasen“. Fast vier Jahre lang rechnet sie damit, bald sterben zu müssen. Offen und eigenwillig setzt sie sich mit Tod und Bestattung auseinander. Sie bindet ihr Freundinnennetz und ihre Familie in diesen intensiven Prozess ein. Als die Dreharbeiten für den Film beginnen, weiß niemand, dass es jetzt tatsächlich die letzten drei Monate ihres Lebens sind. Hintergrund: In weiten Teilen der Gesellschaft ist der Umgang mit Sterbenden und Toten von Angst und Unsicherheit geprägt. Viele Menschen haben noch nie einen Sterbeprozess begleitet und einen Toten „live“ gesehen oder berührt. Oft wird der Tod von Angehörigen und nahestehenden Menschen an Kliniken und Bestattungsunternehmen delegiert und dann bürokratisiert und institutionalisiert erlebt. Das Schweigen über den möglichen Tod verzögert es, Entscheidungen über Therapien oder eine palliative Versorgung zu treffen und erschwert die Möglichkeit, Wünsche für die Gestaltung des eigenen Abschieds zu äußern. Das kann Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen haben und es für alle Beteiligten erschweren, einen liebevollen und selbstbestimmten Abschied von einander zu erleben. Besonderheiten im Blick auf die Entstehung des Films: - Der Wunsch der todkranken Frau, durch den Film selbst aktiv zu einer offenen und selbstbestimmten Kultur des Abschiednehmens beizutragen. - Die außergewöhnlich nahe und dennoch unaufdringliche Kameraarbeit von Gisela Tuchtenhagen. - Die langjährige, nahe Freundschaft zwischen Gesine Meerwein, deren Abschied filmisch begleitet wird, und Katharina Gruber, einer der beiden Filmemacherinnen. - Der Film hört nicht mit dem Tod auf, sondern

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begleitet auch den Abschiedsprozess der Angehörigen vom Körper der Verstorbenen. - Das Projekt endet nicht mit der Fertigstellung des Filmes, sondern legt einen Schwerpunkt auf Vernetzung, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit. - Der Film wurde unabhängig von Fernsehsendern und Produktionsfirmen in Selbstorganisation des Vereins produziert. Näheres zum Verein "Lebenskünstlerinnen e.V. - Frauen in Kultur, Bildung, Film und Bildung" siehe Webseite. Hinweis: Das als erstes Filmprojekt des Vereins 1999 entstandeneVideo "Lebenskünstlerinnen. Sieben Frauen - Ihre Erfahrungen mit Krebs" kann unter der 4202570 ebenfalls in der Mediathek ausgeliehen werden. Eignung: Ab 16 Jahren * Schlagworte: Hospizbewegung, Krankheit, Sterbehilfe, Tod, Tod/Sterben * Mediathek-Standort: LT-10 Print

2000028 "Du, Herr Jakob", sagte Murmel Ein Lese- und Arbeitsheft für Kinder, die über den Glauben nachdenken wollen Freiburg: IRP, 2000, 77 S. NUR VERKAUF, KEIN VERLEIH! - DAS HEFT KANN NICHT VERSCHICKT WERDEN. - Teil A: Die Geschichte von Murmel und Herrn Jakob (1. Warum musste Jesus am Kreuz sterben? / 2. Gott liebt die Zweifler / 3. Glauben ist mehr als sehen (Leb wohl, lieber Dachs) / 4. Jesus hat den Menschen etwas geschenkt / 5. Bei Gott ist auch das nicht kaputt, was kaputt aussieht / 6. Jesus hat den Menschen den Frieden gegeben (Brot in deiner Hand) / 7. Gottes Idee mit den Zeichen / 8. "Willst du mal sehen, wen Gott liebhat?" / 9. Das Fest / Teil B: - Gestaltungselemente für den RU: Briefe / Zeichnungen (Arbeitsblätter) / Lieder / Bastelanleitung; Herr-Jakob-Figur, "Vaterunser-Büchlein" / Zum Abschluss: Murmel (Bär)-, Abendmahl- und Auferstehungs-Bild Eignung: * Nr. 2008 (nur beim IRP Freiburg bestellen!)

2000118 Angst und Leid - Hoffnung über den Tod hinaus Freiburg: IRP, o. J., 34 S. NUR VERKAUF, KEIN VERLEIH! - DAS HEFT KANNNICHT VERSCHICKT WERDEN. - Inhalt: Teil I: So was hilft. Individuelle Hoffnungen und Ängste / Teil II: Bleibt nur: Die Flucht. ? / Teil III.: Und dann das Sterben und der Tod. / Teil IV.: Hoffnung / Und was bleibt am Ende? Eignung: * Nr. 7046 (nur beim IRP Freiburg bestellen!)

2000142 Winter: Vergehen und Sterben Unterstufe / I. 6 Freiburg: IRP, 1998, 32 S. NUR VERKAUF, KEIN VERLEIH! - DAS HEFT KANN NICHT VERSCHICKT WERDEN. - Inhalt: 1. Fachplan-Bezug / 2. Anthropologisch- theologische und didaktische Hinweise; Trauern / 3. Gestaltungselemente (Vom Altwerden; Reifen - vergehen; Vom Altern; Kinder und alte Menschen begegnen einander in der Vorweihnachtszeit; Die Natur legt sich im Winter schlafen; Fallen lassen - vergehen; Vom Abschiednehmen und Sterben; Friedhofsbesuch; Das Leben umschließt den Tod) / - 4. Querverweise zu anderen Themen des Bildungsplanes der Förderschule (Lehrplan Unterstufe; Fachplan Kath. Rel. , Fachplan Ev. Rel.) / - 5. Literatur Eignung: * Nr. 1002 (nur beim IRP Freiburg bestellen!)

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2000159 Jesu Tod und Auferstehung - Hoffnung für unser Leben Oberstufe / III. 5 Freiburg: IRP, 2002, 59 S. NUR VERKAUF, KEIN VERLEIH! - DAS HEFT KANN NICHT VERSCHICKT WERDEN. - Inhalt: 1. Fachplan-Bezug / 2. Anthropologisch- theologische und didaktische Hinweise; Die Projektmethode / 3. Gestaltungselemente (Symbolischer Zugang zum Thema "Tod und Auferstehung": Sonne - 11 Bausteine; Leiden und Tod Jesu; Die Verleugnung des Petrus; Gott erweckt Jesus vom Tod; Tod und Auferstehung in unserem Leben - 8 Bausteine) / 4. Querverweise zu anderen Themen des Bildungsplanes der Förderschule (Lehrplan Oberstufe; Fachplan Kath. Rel. , Fachplan Ev. Rel.) / - 5. Literatur Eignung: * Nr. 1021 (nur beim IRP Freiburg bestellen!)

2000169 Sister Helen Prejean - Dead man walking - Sein letzter Gang Schuld und Vergebung Freiburg: IRP, 1997, 32 S. NUR VERKAUF, KEIN VERLEIH! - DAS HEFT KANN NICHT VERSCHICKT WERDEN. - Materialien zum Fim "Dead man walking", der hier unter der Nr. 4800014 auch entliehen werden kann. - Inhalt; Die Nonne und der Mörder; Der Schmerz der Opfer; Bibel-Christen-Todesstrafe; Der Weg zur Hinrichtung-Letzte Worte; Der Film zum Buch: Filmprotokoll und Auswertung; Interview mit Helen Prejean (Susan Sarandon); Todesstrafe im Alten Testament; Vom Umgang mit Schuld: Die Prabel Jesu vom Schuldner (Mt 18,23 ff.); Interview mit einem Gefängnispfarrer; Fragen an einen Mörder; AmnestyInternational zur Todesstrafe; Kleines ABC des Strafvollzugs; ". . und vergibuns unsere Schuld"; Lexikon: Todesstrafe in der Bibel und im Christentum; - Bilnachweis, Lehrplanbezug Eignung: * Horizonte, Heft 10 (Beim IRP Freiburg bestellen!)

2080207 Liebe, Tod und Auferstehung Die Mitte des christlichen Glaubens München: Kösel, 2005, 278 S. Ein Buch, das Zeugnisse von Lebenserfahrungen mit Aussagen der christlichen Glaubenstradition auf lebendige Art und Weise miteinander ins Gespräch bringt und somit ein wichtiger Beitrag zur Korrelationsdidaktik. Eignung: * ISBN 978-3-466-36681-1

2080305 Warum hast du uns das angetan? Ein Begleitbuch für Trauernde, wenn sich jemand das Leben genommen hat. Gütersloh: Gütersloher Verl. -Haus, 1998, 128 S. Die Autorin beschreibt für Angerhörige und alle, die ihnen helfen wollen, sehr kompetent und einfühlsam sowohl Schwierigkeiten als auch Chancen des Trauerns, wenn ein Mensch sich das Leben genommen hat. Eignung: * ISBN 978-3-579-00989-6

2080306 Kontakt mit Verstorbenen? Freiburg [u. a.]: Herder, 1987, 125 S.

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Sind Kontakte mit Verstorbenen bloße Einbildungen des Unbewussten oder objektives, beweisbares Geschehen? Der Verfasser referiert den Stand des Wissens auf diesem Feld und erzählt von faszinierenden Erlebnissen im Umkreis Londoner Forschungsstätten. Eignung: * ISBN 978-3-451-08398-3

2080307 Sterben in Würde Die Hospizbewegung zum Streit um die Euthanasiebewegung Mainz: Bischöfliches Ordinariat Mainz, 1995, 104 S. Die schriftlichen Ausarbeitungen der 8 Vorträge zum Thema bei der Studientagung im Erbacher Hof am 25. /26. November 1994 in Kooperation mit dem Mainzer Hospiz e. V. . Von der Brisanz der Thematik her gesehen aktueller denn je. Eignung:

2080308 Du fehlst mir, du fehlst mir! München: Dt. Taschenbuch-Verl., 2004, 263 S Tina verliert mit 14 Jahren ihre eineiige Zwillingsschwester Cilla bei einem Autounfall und erzählt von ihrem abgrundtiefen seelischen Schmerz infolge des Getrenntseins von ihr. Eignung: * ISBN 978-3-423-62012-3

2080309 Wenn ein Mensch gestorben ist - wie gehen wir mit dem Toten um? Anregungen und Hilfen Freiburg: Herder, 1995, 224 S. Möglichkeiten des Abschiednehmens von Verstorbenen: Versorgung, Rituale, Bestattung. Eignung: * ISBN 978-3-451-23693-8

2080310 Und trockne Deine Tränen Trost und Hilfe auf dem Weg der Trauer Gütersloh: Gütersloher Verl. -Haus, 2000, 144 S. Behutsam ermutigt der Autor dazu, dass wir uns für die Trauer Zeit lassen und gibt konkrete Hinweise für eine heilsame Gestaltung dieser schweren Zeit. Trostreiche Meditationen nehmen den Leser mit hinein in die christliche Hoffnung, die über den Tod hinausgeht. Eignung: * ISBN 978-3-579-03411-9

2080311 Leben bis zum Ende Zur Ethik des Sterbens und des Todes Innsbruck u. a: Tyrolia, 1998, 111 S. Ein Buch, das fragt, wie der Mensch mit seiner Endlichkeit umgeht und welche Aufgaben er in der letzten Lebensphase zu bewältigen hat - und das zum gesellschaftlichen Gespräch über das oft tabuisierte Thema "Sterben und Tod" einlädt.

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Eignung: * ISBN 978-3-7022-2172-0

2080312 Sterbe- und Trauerbegleitung Ein praktisches Handbuch Düsseldorf: Patmos, 2005, 250 S. Konkrete Informationen, Impulse und Ratschläge für Personen in medizinischen oder seelsorgerlichen Berufen zur Sterbebegleitung. Eignung: * ISBN 978-3-491-70394-0

2080313 Was tun im Todesfall? Ein praktischer Ratgeber Gütersloh: Gütersloher Verl. -Haus, 1999, 95 S. Praktische und konkrete Hilfestellungen für die ersten Schritte nach dem Todesfall, das Organisieren der Bestattung und die vielen Dinge, die in den Wochen danach geregelt werden müssen. Eignung: * ISBN 978-3-579-00997-1

2080314 Die Kunst des Sterbens Regensburg: Pustet, 2001, 136 S. "Die einzige Kunst, die wir heute lernen müssen"- so schrieb Friedrich Dürrenmatt einmal über die Fähigkeit des Sterben-Könnens. Die Angst vor dem Tod zu überwinden ist ein wichtiger Aspekt der Gelassenheit und Menschlichkeit. Dabei unterstützen nicht nur die Worte, sondern auch die Bilder dieses Buches. Eignung: * ISBN 978-3-7917-1738-8 .

2080315 Abschied - Trauer - Neubeginn Erfahrungen mit Tod und Trauer; Begleitung auf dem Trauerweg Kevelaer: Butzon & Bercker [u. a.], 1997, 158 S. Eine Hilfestellung für Menschen in der Beratungsarbeit Trauernder und ein Trostbuch für jene, die nach dem Tod eines nahestehenden Menschen neu lebenlernen. - Sehr empfohlen für die Gruppenarbeit in der Gemeinde und für Mitarbeiterbüchereien auch im Krankenhaus. - 97/441 Eignung: * ISBN 978-3-7666-0084-4

2080316 Wie kann ich mit meiner Trauer leben ? Ein Begleitbuch Gütersloh: Gütersloher Verl. -Haus, 2000, 143 S. Trauernde werden ermutigt sich Zeit für die Veränderung nach dem Tod eines vertrauten Menschen zu nehmen. Beispiele aus der Arbeit der Autorin als Trauerbegleiterin. Eignung: * ISBN 978-3-579-00925-4

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2080317 "Ich war tot und ihr habt meinen Leichnam geehrt" Unser Umgang mit den Verstorbenen Mainz: Matthias-Grünewald-Verlag, 2001, 264 S. Anknüpfend an dieses siebte (fiktive) Wort der Barmherzigkeit aus Mt 25,31-46 fordert die Autorin einen achtsamen Umgang mit den Verstorbenen und eine neue, humane Kultur des Lebens und Sterbens. Eignung: * ISBN 978-3-7867-2347-9

2080318 Die Religion, die Trauer und der Trost Seelsorge an den Grenzen des Lebens Mainz: Matthias-Grünewald-Verlag, 1999, 183 S. Der Autor, katholischer Klinikseelsorger, bietet seine hilfreichen Erfahrungen beim Miterleben von Tod und Trauer an. - Das Buch kann in Mitarbeiterseminaren oder Arbeitskreisen mit den wertvollen Lebenserfahrungen aus der seelsorgerlichen Praxis einen wichtigen Beitrag leisten. Eignung: * ISBN 978-3-7867-2193-2

2080328 Auferstehung oder Reinkarnation? Mainz: Matthias-Grünewald-Verl., 1996, 159 S. Zwei Grundkonzepte für das Leben nach dem Tod werden nebeneinandergestellt,abgewogen und aus christlicher Sichtweise beurteilt. Eignung: * ISBN 978-3-7867-1900-7

2080473 Weiterleben - nach dem Tode? Die Antwort der Weltreligionen Freiburg im Breisgau: Herder, 1985, 159 S. Was die einzelnen Weltreligionen zu dieser vielleicht wichtigsten Frage des Glaubens sagen. Neben einiger Unterschiede treten auch erstaunliche Gemeinsamkeiten zutage. Eignung: * ISBN 978-3-451-08202-3 kt.

2080502 Du wirst immer bei mir sein Düsseldorf: Patmos-Verl. (Schwanni), 1999, 27 S. Der fünfjährige Peter muss mit dem Unfalltod seines Vaters fertig werden. Im Laufe der sehr behutsam erzählten Geschichte erfährt er, dass die Liebe des Vaters zu ihm und seine eigene Liebe zu seinem Vater auch durch den Tod nicht zerstört werden kann. Eignung: ab 5 Jahren * ISBN 978-3-491-79521-1

2080596 Stärker als der Tod ist das Leben Passion und Ostern; Klasse 1 - 6 Düsseldorf: Patmos-Verl., 2002, 120 S.

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Sechs Unterrichtsreihen zu andlungsorientiertem Lernen.

Passion

und

Ostern

auf

der

Grundlage

von

ganzheitlichem

und

Eignung: * ISBN 978-3-491-73440-1

2080604 Tod und Leben Mit Kindern in der Grundschule Hoffnung gestalten Donauwörth: Auer, 2002, 204 S. - Eine Einführung in kindliche Todesvorstellungen - 25 Darstellungen von Kindern (Bilder und Texte) zum Thema Tod -Eine aus vier Einheiten bestehende Unterrichtsreihe zum Thema, in der Praxis erprobt, viele Materialien -Informationen zu Hoffnungsbildern der Bibel, konkrete Leitlinien (Grundsätze) dafür, wie man mit diesem Thema am besten mit Kindern umgeht. Eignung: * ISBN 978-3-403-03584-8

2080605 CD - Tod und Leben "Mit Kindern in der Grundschule Hoffnung gestalten" Donauwörth: Auer, 2002, 1 CD (67: 05 Min.) "Die Toten erholen sich im Grab" - wie Kinder sich den Tod vorstellen (ein 24-Minuten-Vortrag, der am 05. 11. 2000 in SWR 2 gesendet wurde). Danach 10, jeweils etwa 4-minütige meditative Musikstücke ("In Wolkenferne" von DeFlyer). Begleit-CD zu Buch Nr. 2008/604 Eignung: * ISBN 978-3-403-05921-9

2080607 SinnVollSinn - Leiden - Tod - Auferstehung Zwischen Verzweiflung und christlicher Hoffnung München: Kösel, 2005, 108 S. Leiden, Sterben, Tod, Abschied, Trauern und Wiedergeburt, Neubeginn, Auferweckung als Themen für den Religionsunterricht in der Berufsschule. Eignung: * ISBN 978-3-466-50730-6

2080680 Halloween Informationen, Anregungen und Materialien für Schule und Gemeinde Stuttgart: Calwer Verl., 2005, 84 S. Das Heft informiert über die mythisch-magischen Wurzeln und die Geschichte des Festes in der Nacht vom 31. 10. zum 1. 11. , beleuchtet die religiösen Bedürfnisse und Sehnsüchte, die Halloween vor allem bei Kindern anspricht und bietet didaktische und methodische Anregungen für die Beschäftigung mit diesem Thema in Schule und Gemeinde. Auch noch für die Klassen 5 und 6 geeignet. Eignung: * ISBN 978-3-7668-3965-7

2080712 Was machen Krokusse im Winter? Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2007, 24 S.

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Erik weiß, dass alles einmal sterben muss. Im Park trifft er den alten Gärtner Florian. Dieser erzählt von Primeln und dass die Natur im Frühling zu neuem Leben erwacht. Er erzählt auch von sich selbst: Wenn er gärtnern darf, fühlt er sich wie neu geboren. Aber Erik gibt sich damit nicht zufrieden - er sucht nach einem, der das Leben für immer und ewig neu macht. Und Florian schickt ihm Ostergrüße. Eignung: ab 8 Jahren * ISBN 978-3-525-61502-7

2081364 notizblock, Heft 41/2007: Leben - mit Grenzen Stuttgart: Bischöfliches Ordinariat Stuttgart, 2007, 65 S. Inhalt des Bandes: Grenze und Grenzüberschreitung / Thema "Angst" in Klasse4 / Thema "Ausgrenzung" in Sekundarstufe I / Versagensängste aufgrund drohender Arbeitslosigkeit / Seniorenbetreuung / Aktive Sterbehilfe in der Diskussion (Sekundarstufe II) / Sterbebegleitung im Hospiz / Umgang mit Tod und Trauer in der Schule / Gottesdienst zur Heilung des Bessessenen von Gerasa (Lk 8,26-39) Eignung:

2081394 Alles hat seine Zeit Von der Kunst, die Endlichkeit des Lebens anzunehmen Müchen: Claudius Verlag, 1996, 94 S. Eine Ermutigung dazu, sich nicht von einem zwanghaften "Immer weiter" beherrschen zu lassen - in der Erkenntnis, das die Begrenztheit unseres Lebens auch befreiende Auswirkungen haben kann. Die Kapitel: Alles hat ein Ende / Die begrenzte Zeit - Spielraum der Freiheit / Zeit der Ungewissheit - Angst vor der Zukunft? / Die verlängerteZeit: Der Wunsch, sich zu verewigen / Über die Zeit hinaus: Unsterbliche Seele und Ewigkeit /Die Zeit neu einteilen - heilsame Rhythmen / Zeit der Gelassenheit: Zwischen Festhalten und Loslassen / Geduld ist der lange Atem der Leidenschaft / Vom Humor, der Grenzen überspringt Eignung: * ISBN 978-3-532-64501-7

2081421 Mit den Toten leben Wegstationen nach dem Tod eines lieben Menschen - Ein Begleitbuch für Trauernde Haigerloch: Medien und Dialog, 2007, 24 S. Tröstende Gedanken für alle, die einen ihnen nahe stehenden Menschen verloren haben - auch Anregungen für Trauerfeier, Beerdigung, Gebete, Gottesdienste und persönliche Rituale. Eignung:

2081561 Nie mehr Oma-Lina-Tag? Stuttgart [u. a.]: Gabriel, 2005, 24 S. Oma Lina ist krank, schwer krank. Jasper versteht nur sehr langsam, dass esbald keinen Oma-Lina-Tag mehr geben wird, an dem sie gemeinsam Pfannkuchen backen, so wie immer. - Ein Bilderbuch über Abschied und Tod. Eignung: * ISBN 978-3-522-30066-7

2081571 Leben, auch wenn wir sterben Christliche Hoffnung lernen und lehren

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Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 2008, 128 S. An den Tod kann man sich nicht gewöhnen, aber man kann sich darauf verlassen, dass Gott stärker ist, als der Tod. Diese christliche Hoffnung ist spezifisch: Alles Reden von Glauben und christlicher Religion mündet indie Frage, welche Hoffnung angesichts des Todes Bestand hat. In dem Buch geht es zunächst um grundlegende biblisch-theologische Klärung, um Beispiele und um die Möglichkeiten eschatologischen Lernens in der Praxis. Im zweiten Teil ermöglichen Bildbetrachtungen, Liedmeditationen, Andachten und exemplarische Gottesdienste die Aneignung. Eignung: * ISBN 978-3-525-58172-8

2081572 Wie ist das mit der Trauer Stuttgart [u. a.]: Gabriel, 2007, 142 S. Wenn jemand stirbt, den ein Kind sehr lieb hatte, ist es sehr traurig, vielleicht auch wütend. Manche Kinder weinen dann sehr viel, andere ziehen sich ganz in sich selbst zurück oder würden sich am liebsten verkriechen. Den Kindern in den Geschichten dieses Buches geht es ähnlich: Tim kann nicht glauben, dass sein Opa nie mehr mit ihm Fußball spielen wird, Luisa fühlt sich auf der Beerdigung ihrer Tante ganz seltsam, Benni weiß nicht, wie er es ohne seinen Vater aushalten soll und Maxi fragt sich, ob sie ihren verstorbenen Bruder jemals wiedersehen wird. Mit Sacherklärungen, Antworten auf schwierige Fragen und Vorschlägen, wie Kinder mit ihrer Trauer umgehen können. Eignung: * ISBN 978-3-522-30116-9

2081711 Treffpunkt RU 9/10 München: Kösel, 1999, 176 S. Die Kapitel des Schülerbuches (gemäß den einzelnen Bildungsplan-Einheiten): Das Leben gestalten (Arbeit,Beruf, Freizeit) / Wege zur Mitte (Meditation, Gebet) / LIebesbotschaft (Partnerschaft, Liebe, Ehe) / Wege suchen - Leben verstehen (Sinnfrage) / Die Macht des Verborgenen (Sekten, Okkultismus) / Schalom - den Frieden wünschen / "Macht euch die Erde untertan" / Himmel auf Erden? (Reich Gottes) / Grenzen erfahren (Leiden, Sterben, Tod) / Vom Tod zum Leben (Passion und Auferstehung Jesu) / "Für wen haltet ihr mich?" (Begegnungen mit Jesus) / Aus der Hoffnung leben (Christsein heute) Eignung: * ISBN 978-3-466-50240-0

2081714 Treffpunkt RU 9/10, Neuausgabe München: Kösel, 2005, 192 S. Die Kapitel des Schülerbuches (gemäß den einzelnen Bildungsplan-Einheiten): Das Leben gestalten (Arbeit, Beruf, Freizeit / Liebe - mehr als ein Wort (Partnerschaft, Liebe, Ehe) / Grenzen erfahren (Alter-LeidenSterben-Tod) /Handeln für das Leben (Entscheiden und verantworten können) / Schalom - denFrieden wünschen / Das Lebenshaus (Schöpfung und Lebensstil) / Himmel auf Erden? (Reich Gottes) / Lebenswege eines Buches (Entstehung und Auslegung der Bibel) / Vom Tod zum Leben (Passion und Auferstehung Jesu) / In Geschichte(n) verwickelt (Kirche auf dem Weg) / Kirchen-Räume / Hinduismus und Buddhismus / Projekt: Glaube muss wirksam werden Eignung: * ISBN 978-3-466-50656-9

2081794 Wir werden weiterleben Die Botschaft der Bibel von der Unsterblichkeit im Lichte moderner Grenzerfahrungen Freiburg im Breisgau; Basel; Wien: Herder, 1984, 125 S.

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Ein Buch, das sich mit der Aussage des Credo "Wir erwarten die Auferstehungder Toten und das Leben der zukünftigen Welt" auseinandersetzt und dabei auch die Erkenntnisse von Sterbeforschern wie Raymond Moody und Elisabeth Kübler-Ross mit- einbezieht. Eignung: * ISBN 978-3-451-08112-5

2081796 Die Reinkarnation Prüfung der Argumente und Biblische Perspektive Villeurbanne: Editions CLE, 1995, 152 S. Bietet die Reinkarnation, falls es sie wirklich gibt, eine Hoffnung für unsMenschen an? Würde sie es ermöglichen, Ungerechtigkeit; Leid und Ungleichheiten auf dieser Welt zu erklären? - Und hat diese Glaubensrichtung auch eine Erfahrungsgrundlage? Lässt sich ihre Existenz schlüssig begründen? Der Autor versucht zuerst diese Fragen zu beantworten,bevor er die biblische Sicht der Ewigkeit darlegt. - Dieses Buch wertet Kindheitserinnerungen, Nahtodes-Erfahrungen von Sterbenden und Regressionenunter Hypnose aus, - ohne dabei unkritisch zu sein. Eignung: * ISBN 978-2-906090-19-4

2081812 Nahtodes-Erlebnisse Tabuthema oder notwendiges Wissen auch für pädagogische Berufe? Hamburg: Eigenproduktion, 2008, 15 S. Die schriftliche Ausarbeitung eines Vortrags, den der langjährige Hamburger Realschul- und Religionslehrer sowie ausgewiesene Nahtodes-Experte Jörgen Bruhn - am 17. 06. 2008 in der Pädagogischen Hochschule in Reutlingen (Fakultät für Sonderpädagogik) gehalten hat. Es geht hierbei um verschiedene Erscheinungsformen von Nahtodes-Erlebnissen (Tunnel , Abgeholt-Werden, Licht, "Lebensfilm", Begegnung mit dem "Heiligen",. . .) dieKonsequenzen - daraus für das Weiterleben der Betroffenen (Verabscheuung von Gewalt in jeglicher Form, Verlust der Todesangst,. . .) und die Notwendigkeit, diese Thematik auch in der pädagogischen Arbeit zu behandeln, da gelegentlich bereits Kinder und Jugendliche eine solche Grenzerfahrung schon erlebt haben (zum Beispiel nach einem Unfall oder einer - Operation). Eignung:

2081820 Stärker als der Tod Zukunft - Tod - Auferstehung - Himmel - Hölle - Fegfeuer Mainz: Matthias-Grünewald-Verl., 1986, 104 S. Was ist mit dem Tod, was geschieht im Tod, was darf nach dem Tod erhofft werden? Und weiter: Wie verhält sich die Zukunft, die der Mensch kraft eigener Fähigkeit gestaltet, zu jener Zukunft, die wir von Gott her erwarten? Wie sind die Aussagen der Bibel und der kirchlichen Überlieferung, die das Ende der Einzel- und Weltgeschichte betreffen, zu verstehen - ohne dass Vorstellungen eines vergangenen Weltbildes mitgeführtwerden? - In diesem Buch sind die wichtigsten Antworten von Theologen auf diese Fragen aus dem Zeitraum von 1945 bis 1985 zusammengetragen. Hier werden ihre Erkenntnisse in verständlicher Form vermittelt und für den Glauben erschlossen. Eignung: * ISBN 978-3-7867-0562-8

2081842 Kinderkirche, Heft 4/2008 (Oktober bis Dezember) Zeitschrift für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kindergottesdienst Stuttgart: Verlag Junge Gemeinde, 2008, 112 S.

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Der Inhalt: Gesamttagung für Kindergottesdienst in Erfurt. Auf Schwingen -getragen und frei / Praxismodelle: Für die Jüngsten-Eine adventliche Liturgie für den Kindergottesdienst; Für die Älteren: Briefe von Johann: Johann Heinrich Wichern im Kindergottesdienst / SOLANGE DIE ERDE STEHT. . .: . und aufs Neue voll Vertrauen aussäen (Lk 8,4-8) / EINGELADEN AN GOTTES TISCH- Jesus und die "Verlorenen": "Kommst du mit?"-Die Berufung des Levi (Lk 5,27-32); "Gesucht und gefunden!" - Das Gleichnis vom verlorenen Groschen; "Kommt und feiert mit mir!"- Das Gleichnis vom großen Gastmahl (Lk 14,16-24) / IM TOD BEI GOTT GUT AUFGEHOBEN: Fürchte dich nicht! Gott nennt uns bei unserem Namen /Jesaja 43,1); Von Erde sind wir genommen und zu Erde werden wir wieder (Gen 3,19); Im Himmel sind unsere Namen aufgeschrieben (Lukas 10,20b) / WAS SOLL DAS BEDEUTEN?- Bräuche in der Advents- und Weihnachtszeit: Der Adventskranz (Jesaja 60,1); Der Lebkuchen (Psalm 34,9); Die Geschenke (Johannes 3,16; 2. Kor 8,9); Der Herrnhuter Stern (Matthäus 2,2. 9. 10); Die Weihnachtskrippe (Lukas 2,1-20); Der Christbaum und sein Schmuck (Hosea 14,9) / Monatliche Kindergottesdienste: Oktober-Geladen an Gottes Tisch (Lukas 14,16-24); November-Im Tod bei Gott gut aufgehoben (Jesaja 43,1b; Lukas 10,20b); Dezember-Was soll das bedeuten?-Der Adventskranz (Jesaja 60,1) / Weihnachts-und Krippenspiele: Esbegab sich aber. (U. Lücke) / Materialangebote Eignung:

2081851 Sünde und Tod Die Antwort, die noch keiner gab München: Don-Bosco-Verlag, 1981, 67 S. Das Buch lädt zur persönlichen Auseinandersetzung mit den menschlichen Grundproblemen des LebenWollens und des Sterben-Müssens sowie des Gut-sein-Wollens und des Sündigen-"Müssens" (Flucht in den Schein, Rechtfertigungs-Komplex,. . .) ein. Darüber hinaus eignet es sich durch seinein der konkreten Seelsorge erprobten Modelle als praktischer Ratgeber für Erwachsenenbildung, Gemeindekatechese, Jugendarbeit und Religionsunterricht. - Erster Teil: Jesus Christus, die Antwort, die noch keiner gab / Zweiter Teil: Jesus Christus als Antwort erfahrbar machen - Anregungen für die Praxis in Seelsorge und Bildung: I. Abendveranstaltung; II. Seminar (Drei Abendveranstaltungen); III. Besinnungswochenende Besinnungstage (Veranstaltung über drei Tage) Eignung: * ISBN 978-3-7698-0439-3

2081865 Die Erlöser AG Roman München: Beck, 2007, 269 S. Berlin in nächster Zukunft. Auf der Bundespressekonferenz bricht Tumult aus, Paragraph 216 ist abgeschafft: Tötung auf Verlangen bleibt fortan ungestraft! Hier treffen auch Paul Kungebein, ambitionierter Jungredakteur und Hendrik Miller, Oberarzt an der Charit‚, aufeinander. Gemeinsam gründensie eine Agentur, die den Dementen und unheilbar Kranken aus Berlins Altenghetto einen sanften Tod ermöglicht und treten damit einen bundesweiten Skandal los. In seinem brillant geschriebenen und grotesk komischen Roman entwirft Björn Kern ein Szenario zwischen Liebe und Leid, dem man sich nicht entziehen kann. Eignung: * ISBN 978-3-406-56374-4

2081889 Dienstags bei Morrie Die Lehre eines Lebens München: Goldmann, 2002, 218 S. Als er erfährt, dass sein ehemaliger Professor Morrie Schwartz schwer (an ALS) erkrankt ist und bald sterben wird, beginnt der Journalist Mitch Albomseinen Lehrer regelmäßig jede Woche zu besuchen. Und er, der meinte, dem Sterbenden Kraft und Trost spenden zu müssen, lernt statt dessen von dem tapferen und

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unbeugsamen Patienten Morrie, das Leben neu zu betrachten und zu verstehen. Sie sprechen dabei unter anderem über Selbstmitleid, Reue, den Tod, die Familie, Gefühle, die Furcht vor dem Älterwerden, Geld, die Unendlichkeit der Liebe, die Ehe, unsere Kultur, Vergebung und den perfekten Tag. (Zur Krankheit ALS ist auch der Roman "Einmal noch Marseille", Nr. 2008/2025, in dieser Mediathek ausleihbar.) Eignung: * ISBN 978-3-442-45175-3

2081900 Bedenken, daß wir sterben müssen Sterben und Tod in Theologie und medizinischer Ethik München: Beck, 1996, 128 S. Nur wenige Themen werden in der Öffentlichkeit so kontrovers diskutiert wiedie Möglichkeit zur Sterbehilfe, das Recht auf den eigenen Tod, Sinn und Unsinn der Intensivmedizin, die Notwendigkeiten und Grenzen der Transplantationsmedizin. In diesem Buch wird aus theologischer Sicht über die Grundlagen unserer medizinischen Ethik und der gesellschaftlichen Praxis neu nachgedacht. Es gibt wichtige Anregungen für das dringend notwendige intensive Gespräch über Sterben und Tod zwischen Medizinern, Theologen und Philosophen. - Die Kapitel: I. Der verwilderte Tod - Gesellschaftliche und theologische Aspekte des heutigen Umgangs mit Tod undSterben / II. Ganz tot oder halbtot? - Anthropologische und medizinethische Aspekte der gegenwärtigen Hirntodkontroverse / III. Euthanasie - - Befreiung vom Schicksal? - Zur Bedeutung der Vorsehungslehre für das Problem der Sterbehilfe / IV. Abschied nehmen - Zur Bedeutung des Segens am Ende des Lebens Eignung: * ISBN 978-3-406-39247-4

2081930 Alle sterben, auch die Löffelstöre Roman Hamburg: Arche Literatur Verlag AG, 2007, 250 S. Dieser Roman erzählt die Geschichte der ganz besonderen Freundschaft von Skarlet und Paul, die sich in der früheren DDR bereits im Kindergarten kennenlernten und deren Beziehung im Lauf der Jahre, begünstigt durch die tiefe gemeinsame Sehnsucht nach der Ferne, nach Freiheit und Unabhängigkeit, immer persönlicher und vertrauensvoller wurde, obwohl sie nie als Liebespaar zueinander fanden. Doch im Alter von nur 40 Jahren erkrankt Paul unheilbar an Magenkrebs. Dieser melancholische, phasenweise tieftraurige Roman schildert -in vielen Rückblenden- und aus der Perspektive Skarlets den Abschied, den beide nun voneinander nehmen müssen. Dabei sind auch religiöse und existenzielle Fragen (zum Beispiel Einsamkeitund Eltern-Kind-Beziehungen) von wesentlicher Bedeutung. Eignung: * ISBN 978-3-7160-2388-4

2081942 Mit Kindern über Leid und Tod sprechen (Heft 4/2008) anhand von Eric-Emmanuel Schmitt, Oskar und die Dame in Rosa ab Klasse 5 München: Deutscher Katecheten-Verein, 2008, 16 S. Der Inhalt: Religionspädagogische Vorüberlegungen / Eine Ganzschrift: Eric-Emmanuel Schmitt, Oskar und die Dame in Rosa / Methodisch-didaktische Hinweise / MATERIALIEN: Zeichnung: Ich habe Angst; Steckbriefe zu Oskar undOma Rosa; Zwei Christusdarstellungen; Arbeitsblatt: Epikurs Überlegungen; Arbeitsblatt: Theodizee - Antwortversuche; Diskussionskarten: "Gott ist. "; Gedicht von Mascha KalÜko ("Sozusagen grundlos vergnügt") / Literaturverzeichnis Eignung:

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2081957 Leben und Tod (Heft 6/2008) München: Kösel, 2008, 78 S. Aufsätze zum Schwerpunkt zu folgenden Themen: - Wenn man stirbt, ist es eigentlich das 2. Level im Leben; Der Tod und das Leben; Wer loslässt, gewinnt; Wie das Jesuskind seine Berufung erfährt; Das "Benno-Prinzip" oder: Was hilft, wen Trauer wehtut? Wie Kinder den Tod sehen und verstehen; Welche Farben hat der Tod? / Gedanken zum Lied: O Heiland, reiß die Himmel auf / Forum Wissenschaft: Bildungsstandards: Keine Angst vor Standards; Bildungsstandards und RU - ein krirtischer Blick / Im Blick: Jugendarbeit; Literaturbericht: "Frag doch mal. " Eignung:

2082000 Warum müssen wir sterben? Wenn Kinder mehr wissen wollen Freiburg: Herder, 2008, 95 S. Man kann Kinder nicht davor bewahren, dass sie mit Trauer und Tod konfrontiert werden - sei es in der Familie, bei Gleichaltrigen oder Freunden. Es ist wichtig, offen und ehrlich auf ihre Fragen einzugehen. - Die Kapitel: 1. Vom In-die-Welt-Kommen, Leben und Sterben; 2. Vom Sterben und Abschiednehmen; 3. Von der Seele, dem toten Körper und dem Lebennach dem Tod; 4. Von Himmel, Hölle und Fegefeuer; 5. Von Vorstellungen über den Tod und dem Umgang mit Trauer; 6. Von der Beerdigung und von Ritualen; 7. Vom Salben der Kranken und Sterbenden; Buchtipps Eignung: * ISBN 978-3-451-32176-4

2082001 Leb wohl, lieber Dachs München [u. a.]: Betz, 1996, 23 S. Der Dachs war immer zur Stelle gewesen, wenn eines der anderen Tiere ihn brauchte: Den Frosch hatte er Schlittschuh laufen gelehrt, den Fuchs das Schlingen von Krawattenknoten, und Frau Kaninchen hatte von ihm sein Spezialrezept für Lebkuchen bekommen. - Jetzt aber ist der Dachs gestorben und die Tiere trauern sehr um ihren guten und verlässlichen Freund. Sie reden oft von der Zeit, als der Dachs noch lebte. Doch nach einem langen, schmerzlichen Winter schmilzt mit dem letzten Schnee auch ihre Traurigkeit allmählich dahin. Es bleibt die Erinnerung an den Dachs, die sie aber wie einen großen Schatz hüten. - Sehr liebevoll illustriert. Eignung: * ISBN 978-3-219-10283-3

2082002 Trauer hat heilende Kraft Ein Besuch, wenn alle gegangen sind Stuttgart: Kreuz-Verlag, 2005, 31 S. Gedanken von Jörg Zink zum Tod eines nahestehenden Menschen. Sehr einfühlsam versucht er die Trauernden zu trösten und ihnen mit der gebotenen Behutsamkeit mögliche Auswege aus ihrem Schmerz und ihrer Einsamkeit aufzuzeigen: "Deine Trauer wird ein langer Weg sein. Aber ich möchte gern dann und wann ein paar Schritte mit dir gehen. Ich kann deine Einsamkeit nicht von dir nehmen. Aber du sollst wissen, dass ich dir in deinem Schmerz nahe bin, soweit das ein Mensch kann. Bis du wieder Licht siehst und dein Tag einen neuen Sinn findet. " Eignung: * ISBN 978-3-7831-2613-6

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2082003 Verstehen, was Sterbende sagen wollen Einführung in ihre symbolische Sprache München: Droemer Knaur, 2008, 185 S. Sterbende haben eine eigene Sprache. Vieles wird von ihnen nur noch indirekt ausgedrückt, beispielsweise durch Gesten oder Blicke und (vor allem bei Kindern) auch durch Zeichnungen. - Die Autorin, berühmte Sterbeforscherin, beschreibt die Muster dieser symbolischen Sprache und hilft damit, sowohl die Ängste als auch die letzten Wünsche von Sterbenden zu verstehen. Ein wichtiges Buch für alle, die Menschen in den Tod begleiten - ob in der Familie oder als Teil des Berufes. - Die Kapitel: I. Verstehen, was Sterbende sagen wollen; II. Mutter-Kind-Station: Totaler Einsatz bei der Pflege eines todkranken Kindes; III. Der plötzliche Todesfall Eignung: * ISBN 978-3-426-87367-0

2082004 Interviews mit Sterbenden München: Droemer Knaur, 2001, 364 S. In diesem bahnbrechenden Buch offenbaren die einfühlsamen Gespräche der Autorin mit todkranken Patient/-innen die tiefsten Gefühle und Gedanken Sterbender und stellen einen Meilenstein auf dem Weg zu einem reifen, verantwortungsbewussten Umgang der Gesellschaft mit Sterben und Tod dar. - Die Kapitel: Die Angst vor dem Tod / 5 Phasen: Nichtwahrhabenwollen und Isolierung; Zorn; Verhandeln; Depression; Zustimmung / Hoffnung / Die Familie des Kranken / Interviews mit Kranken im Endstadium / Reaktionen aufdas Seminar über Tod und Sterben / Die psychische Behandlung Kranker im Endstadium / Erklärung medizinischer Fachausdrücke Eignung: * ISBN 978-3-426-87071-6

2082005 Über den Tod und das Leben danach Melsbach: Die Silberschnur, 2007, 89 S. Lange wurden Nahtodes-Erlebnisse für bloße Halluzinationen gehalten, die durch aus den aus dem Takt geratenen Hirnstoffwechsel verursacht werden. Die Autorin zeigt in diesem Buch (unter anderem) auf, dass es sich aber um sehr ernst zu nehmende Phänomene an der Grenze zwischen Leben und Todandelt, wenn etwa von Geburt an Blinde erleben, dass sie plötzlich sehen können oder Sterbende erfahren, dass sie von zuvor bereits verstorbenden Angehörigen in Empfang genommen und abgeholt werden. - Die Kapitel: Lebenund Sterben; Es gibt keinen Tod; Leben, Tod und Leben nach dem Tod; Eignung: * ISBN 978-3-923781-02-7

2082006 Jedes Ende ist ein strahlender Beginn Für alle Menschen, die Trost und Zuspruch suchen Melsbach: Die Silberschnur, 2007, 58 S. Die schweizer Ärztin Elisabeth Kübler-Ross ist in unserer Zeit durch ihre wissenschaftliche Todesforschung sehr bekannt geworden. Ihr haben wir es zuverdanken, dass das Thema "Tod" endlich kein Tabu mehr ist und der Sterbebegleitung neue und entscheidende Impulse gesetzt werden konnten. - Dr. Gottfried Siebel hat sich als Theologe und Krankenseelsorger lange mit dem Tod auseinandergesetzt, wobei ihm die Bücher von E. Kübler-Ross eine wichtige Stütze waren. Als Fotograf nahm er auch SCHMETTERLINGE auf - und so entstand die Idee, diese den prägnantesten und aussagekräftigsten Zitaten aus den Schriften der berühmten Ärztin gegenüberzustellen - stellt doch das Verwandlungsmotiv von der Raupe zum Schmetterling eine eindrucksvolle Parallele zu unserer eigenen Verwandlung dar, auf die wir nach unserem Tod hoffen. - Auch als Geschenkbuch sehr gut geeignet! Eignung: * ISBN 978-3-923781-66-9

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2082007 Sehnsucht nach Hause Güllesheim: Die Silberschnur, 2005, 57 S. In diesem Buch teilt uns die weltberühmte Ärztin und Sterbeforscherin aus der Schweiz das größte Geheimnis mit, das uns nach dem Tod erwartet. Sie hat Hunderte von Sterbenden begleitet und sich erzählen lassen, was diese kurz vor ihrem Tod erlebten: Sie sahen ihre verstorbenen Verwandten, die gekommen waren, sie abzuholen. - Die Autorin selbst durfte auf diese Art also einen Blick hinter den "Schleier" werfen, wovon dieses Buch berichtet - wodurch es vor allem begründete Hoffnung auf ein glückliches Weiterleben nach dem Tod vermittelt. Eignung: * ISBN 978-3-931652-21-0

2082025 Einmal noch Marseille Die Geschichte eines Abschieds München: Beck, 2006, 125 S. "Ich werde mich nicht mehr bewegen können", sagt die Mutter des Ich-Erzählers in diesem Roman, "ich werde nicht mehr schlucken können, und am Ende ersticke ich. " Das Leben in der kleinen Familie aus Vater, Mutter und Sohn wird kompliziert, grotesk, eine Belastung für die Nerven, eine Herausforderung für die Liebe und für die Bereitschaft, dazubleiben und auszuhalten. - Längst führt der Sohn ein eigenes Leben. Aber die Krankheit der Mutter zwingt ihm eine Nähe auf, die alles auf den Prüfstand stellt, das Kindsein, das Erwachsenensein. Der Sohn läuft nicht weg, hilft der Mutter, hilft dem Vater, hilft sich selbst. Die Mutter ist vital, kämpft um jeden Fußbreit Leben, provozierend, eine Zumutung, liebenswert, heroisch, unerträglich. Björn Kern erzählt schnell genau, mit Witz, Liebe und unsentimental davon, was es bedeutet, mitten im Leben Abschied nehmen zu müssen. Seine präzise, poetische Sprache trägt den Leser durch diesen aufwühlenden und bewegenden Roman voller Szenen und Dialoge, die man nicht mehr vergisst. (Zur Krankheit ALS ist auch das Buch "Dienstags bei Morrie"; Nr. 2081889, in dieser Mediathek ausleihbar). Eignung: * ISBN 978-3-406-53551-2

2090023 Krisen in der Schule (Heft 1/2009) München: Kösel, 2009, 78 S. Aufsätze zum Schwerpunkt zu folgenden Themen: - Krisenseelsorge - Schulpastoral in Notfällen (M. Brandl / P. Orth); Und plötzlich ist alles anders - Umgang mit Tod und Trauer in der Schule (G. Rüttiger); Erste Hilfebei Lebenskrisen (R. Bögle); Keine Angst vor Mobbing! (A. Köstler); Sein Kreuz tragen? (R. Englert); In die Welt gestellt (R. Burrichter); Bei kleinenund großen Krisen zur Seite stehen (B. Sommer); Abschiede begleiten (B. Lob);Gestaltung eines Trauerraums (S. Fitz); Dein Stuhl ist leer - dein Stuhl bleibt leer - Nach dem Mod eines Mitschülers (H. Wechner) / WOZU RU: Was sich im RU lernen lässt (R. Englert); RU in Berlin - Schlaglichter auf ein "unmögliches Fach" (C. Funk) / Im Blick: Jugendarbeit - Weltjugendtag 2008: Feel the spirit! (S. Evans / J. Merkl); Literaturbericht - Kriseninterventionin der Schule (B. Lob); BuchEmpfehlungen Eignung:

2090086 : in Religion 2009, Nr. 2: Oskar und die Dame in Rosa - Mit Kindern über den Tod sprechen (Klasse 5/6; evangelisch) Aachen: Bergmoser+Höller, 2009, 32 S. Der Inhalt: 1. Einführung /2. Didaktische Hinweise / 3. MATERIALIEN: I. EINSTIEG: DIE KONFRONTATION MIT DEM GEDANKEN AN DEN (EIGENEN) TOD: Der Tod und der Gänsehirt (nach einem Märchen der

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Gebrüder Grimm) - Kreatives Schreiben und Rollenspiel / (Eigene) Erfahrungen mit Tod und Sterben - ein Schreibgespräch / II: EINSTIEG IN DAS BUCH "OSKAR UND DIE DAME IN ROSA" VON ERICEMMANUEL SCHMITT -KENNENLERNEN DER HAUPTFIGUR: Die erste "Begegnung" mit diesem Buch (Beschreibung der Umschlaggestaltung) / Was ist Krebs? / III. FORMEN DES UMGANGS MIT DEM STERBENMÜSSEN: Mein Brief an Gott (KreativesSchreiben) / "Irgendwo gibt es immer eine Tüte Mehl" leben heißt kämpfen-Einführung in bildliche Sprache / Stell dein Licht nicht unter den Scheffel! - Umgang mit einem biblischen Bildwort und physikalisches Experiment / Mein Leben in sieben Tagen Gedankenexperiment / Umgang mit dem Tod: Verdrängen - Rollenspiel / Umgang mit dem Tod: sich ihm stellen - das Kinderhospiz - Textbearbeitung nach der Fünf-Schritte-Methode, Brief / IV. DAS BESTE KOMMT ZUM SCHLUSS: TOD UND AUFERSTEHUNG: Der mit-leidende Gott: Diego Vel zquez' "Christus am Kreuz" - eine Bildbetrachtung (Folie) und eine Bilddeutung im Gespräch / Weisheiten, die nicht in Büchern stehen - Arbeit mit Lexikoneinträgen, Assoziationsstern / Gott zu Besuch bei Oskar- Bildproduktion / ". nur Gott darf mich wecken" - Gespräch / Letzte Wortean Oskar / 4. IDEENBÖRSE / Literatur (Auswahl) Eignung:

2090102 Auferstehung - Am Ende ein Gehen ins Licht Stuttgart: Kreuz-Verlag, 2005, 99 S. Die Auferstehung Jesu ist der zentrale Ausgangspunkt des christlichen Glaubens. Doch spätestens seit der Aufklärung zählt die Überwindung des Todes zu jenen Aspekten in der Bibel, die vielfach als unhistorisch oder gar unwahr abgetan werden, denn die Naturwissenscharft widerspricht der Darstellung der Evangelien. Dennoch: Ohne Auferstehung kein Christentum, ohne Christentum keine Kirche. - Der Autor stellt einfach, klar verständlich und zugleich kompetent dar, warum es zum Glauben an die Auferstehung Jesu im Grunde keine Alternative gibt. Auch das Phänomen der - Nahtod-Erfahrungen kommt in diesem Buch ausführlich zur Sprache. Eignung: * ISBN 978-3-7831-2596-2

2090103 Lucy im Licht Dem Jenseits auf der Spur München: Droemer Knaur, 2007, 183 S. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Was geschieht in dem Moment, in dem wir sterben? Gibt es eine Seele? Sind wir Teil eines größeren Ganzen? Bislang war die Beantwortung dieser Fragen Glaubenssache. Doch es gibt naturwissenschaftliche Phänomene, die auf verblüffende Weise dem ähneln, was Menschen von der Schwelle zum Tod berichten. Unterstützt von seiner "Reiseführerin" Lucy, deckt der Autor, Professor für Medizintechnik und Physik, erstaunliche Parallelen zwischen den Erkenntnissen der modernen Physik und solchen Nahtod-Erfahrungen auf. Lucy nimmt uns mit auf eine faszinierende Entdeckungsreise zu den Grenzen von Raum und Zeit - und darüber hinaus. Eignung: * ISBN 978-3-426-27420-0

2090104 Leben nach dem Tod Die Erforschung einer unerklärlichen Erfahrung Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verl., 2007, 186 S. Am Anfang stand eine zufällige Begegnung. Ein Medizinprofessor, der einmal für "klinisch tot" erklärt worden war, hatte am Ende doch noch überlebt underzählte nun dem Autor, wie er das eigene Ende und das, was danach kam, erfahren, wier er sein eigenes Sterben und Totsein "erlebt" hatte. Im Verlauf einer fünfjährigen Untersuchung gelang es Dr. Moody, rund 150 solcher Fälle ausfindig zu machen: Menschen, die nur klinisch tot gewesen waren, dann aber doch weitergelebt hatten und nun von ihrer Nahtod-Erfahrung jenseits der Grenze berichten konnten. - Erweiterte Neuausgabe mit einem Vorwort von Melvin Morse und Elisabeth Kübler-Ross.

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Eignung: * ISBN 978-3-499-61349-4

2090105 Nachgedanken über das Leben nach dem Tod Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verl., 2008, 192 S. Gibt es ein Leben nach dem Tod? - In diesem Nachfolgeband zum Medium Nr. 2009/104 (St6-32) lässt der Autor und Arzt aus den USA weitere Zeugen sprechen, die jenseits der Todesschwelle standen und in diesem Buch von ihren einzigartigen Nahtod-Erfahrungen berichten. - Die Kapitel: Einleitung/ 1. Neue Elemente: Die Vision des Wissens; Lichtstädte; Ein Reich der verwirrten Geister; Übernatürliche Rettungen; 2. Gericht; 3. Selbsttötung; 4. Reaktionen von theologischer Seite; 5. Beispiele aus der Geschichte; 6. Weitere Fragen / Epilog; Anhang: Überlegungen zur Methodik; Bibliographie; Zugabe Eignung: * ISBN 978-3-499-61423-1

2090106 Sterben ist doch ganz anders Erfahrungen mit dem eigenen Tod Stuttgart: Kreuz-Verl., 1990, 170 S. Berichte von Menschen, die die moderne Medizin aus dem Koma zurückgeholt hat, stellen uns eine Fülle von Fragen. Sie bestätigen ältere Zeugnisse der Menschheit und machen uns die Annahme möglich, dass Sterben etwas ganz anderes ist, als wir bislang glaubten. Sterben hat sehr viele Formen, jeder Mensch stirbt seinen eigenen Tod - und dennoch werden auch Züge sichtbar, die für uns alle gelten. Nach diesen Berichten wird die Annahme möglich, dass im Sterben uns nicht Enge und Angst erwartet, sondern Befreiung: nicht Auflösung, sondern Erfüllung unserer Individualität. Betroffen von eigenem Erleben sowie durch die Übereinstimmung und die Deutlichkeit der Schilderungen, erörtert der Autor die Bedeutung der Zeugnisse und zieht Folgerungen für unser Denken, Handeln und das Erleiden der Schöpfung in der Welt. Medizin, Psychologie, Theologie und seelsorgerliche Praxis sind angesprochen und zu ganz neuem Durchdenken menschlichen Sterbens sowie einem anderen mitmenschlichen Umgang mit den Sterbenden aufgerufen. Eignung: * ISBN 978-3-7831-0469-1

2090111 Zundfunken - Das Spiel mit dem Feuer? Stoettwang-Thalhofen: Bauer-Verlag, 2008, 136 S. Die Themen dieser Sammlung von Bausteinen für Jugendgottesdienste (Lieder, Bilder, kurze Theaterstücke u. ä.): Die Schöpfungsgeschichte / Freude am Leben - trotz oder wegen des Glaubens / Suchen - Versuchen - Versuchung (Elija und Jesus) / Wenn Gott zum Dämon wird / Gestorben - für uns? / Kriminalfall Jesus von Nazaret / Der Prozess Jesu / Da berühren sich Himmel und Erde / Da hilft nur noch beten - wirklich? / Der dich auf Adlers Fittichen sicher geführet / Sinn? / Mein ganz besonderer Auftrag (Jona) / Warum? Warum! Die Theodizeefrage / Friedensheld / Tod und Abschied - ein Fragment / Auferstehung Eignung: * ISBN 978-3-934509-40-5

2090112 Das Licht von drüben Neue Fragen und Antworten Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verl., 2004, 203 S. In diesem Buch wertet der Autor neue signifikante Fallbeispiele von Menschen mit Todesnähe-Erfahrungen aus, um seine bisherigen Forschungen zu diesem Phänomen auszubauen und abzusichern. - Neu in diesem Buch ist die gründliche Untersuchung solcher Fragen wie: Welche Auswirkungen hatten die Nahtodes-

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Erfahrung auf das spätere Leben der Betroffenen? Wie haben die Forscher auf diesem Gebiet ihre Entdeckungen und Schlussfolgerungen in ihr kausalistisch- - schulmedizinisches Weltbild integriert? Welche ärztlichen, rechtlichen und ethischen Folgen ergeben sich aus dem vom sterblichen Körper unabhängigen geistigen Erleben im Grenzbereich? Wie verarbeiten Angehörige und Freunde den auffallenden Wandel und Werte-Umschwung ihrer todesnähe-erfahrenen - Nächsten? - So gibt uns das Buch neue Antworten auf neue Fragen, die alle in die ewige Menschheitsfrage münden: Was kommt danach? 750fMoodys Name und Werk ist untrennbar verbunden mit dem Phänomen des Todesnähe-Erlebnisses (TNE). Sein umfangreiches empirisches, immer wieder neu aufgelegtes Werk reicht vom Grundlagenband "Leben nach dem Tod" (BA 10/77, 449; hier zuletzt BA 3/00) über die "Nachgedanken über das Leben nach dem Tod" (BA 7/78, 535; hier zuletzt BA 10/02), dem vorliegenden Band "Das Licht von drüben" (BA 11/89; 11/95), dem "Leben vor dem Leben" (BA 12/90), dem "Blick hinter dem Spiegel"(BA 1/95; hier zuletzt ID 48/00) bis hin zu "Weiterleben nach dem Tod" (BA 9/03). In der vorliegenden, unveränderten 1. Taschenbuchausgabe des Originals von 1989 konzentriert sich der Autor auf der Basis vieler Fallschilderungen auf die Untersuchung der Auswirkungen der Nahtoderfahrung auf das spätere Leben der Betroffenen sowie ihrer Angehörigen. Weiterhin Grundlagentitel zum Thema; zum Ersatz zerlesener Exemplare sowie zum Nachkauf. (2) Eignung: * ISBN 978-3-499-61532-0 kart.: EUR 8. 90, sfr 16. 50

2090113 Lucy mit c Mit Lichtgeschwindigkeit ins Jenseits Norderstedt: Books on Demand GmbH, 2006, 170 S. Reist unsere Seele dereinst mit Lichtgeschwindigkeit ins Jenseits? Lässt sich das Phänomen der NahtodErfahrungen erklären? Der Autor liefert in diesem spannenden Wissenschaftsroman neue Indizien für ein Leben nach dem Tod. Mit seiner Hypothese, dass unsere Seele nach dem Tod auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt wird, bringt er eine ganz neue Theorie in die moderne Sterbeforschung ein. Als Wissenschaftler und Professor für Medizintechnik zeigt er eindrucksvolle Analogien zwischen den Erkenntnissen der modernen Physik und erlebten Nahtoderfahrungen auf. Begleitet von Lucy, der Erzählerin, begibt sich der Leser auf einem abenteuerlichen Flug durch Raum und Zeit, Diese Reise führt zu dem bemerkenswerten Schluss, dass sich religiöse und naturwissenschaftliche Denkweisen derart ergänzen, dass die Existenz eines Lebens nach dem Tod beinahe zwingend notwendig erscheint. 750fNiemz, Professor für Medizintechnik an der Uni Heidelberg, versucht in seinem "Wissenschaftsroman" Physik und Theologie dergestalt zu versöhnen, dass er die Lichtgeschwindigkeit als Eintrittsbillet für das Jenseits betrachtet. Begleitet von Lucy, der Erzählerin, begibt sich der Leser in einem Raumschiff auf einen Flug durch Raum und Zeit. Dabei tun sich wundersame Analogien auf zwischen den Erkenntnissen der modernen Physik und erlebten Nahtoderfahrungen. Mit seiner These nämlich, dass unsere Seele mit dem Tod auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt wird und dabei in einen lichtähnlichen Zustand übergeht, versucht er den "Beweis" zu erbringen, dass sich religiöse und naturwissenschaftliche Denkweisen derart ergänzen, dass die Existenz eines Lebens nach dem Tod als zwingend erscheint. Wenn auch spekulativ, umkreist der Autor seine Hypothese anhand von 5 Indizien, wobei er sich nicht nur Einsteins Spezieller Relativitätstheorie, sondern auch des Welle-Teilchen-Dualismus des Lichts bedient. - Ein in Insider-Kreisen Aufsehen erregender Beitrag zur Sterbeforschung. 3 Auflagen innerhalb eines Jahres Eignung: * ISBN 978-3-8334-3739-7 kart.: EUR 14. 80

2090114 Erinnerung an den Tod Eine medizinische Untersuchung Kornwestheim: EBG, 1982, 283 S. Heutzutage gelingt es den Medizinern immer häufiger, Menschen von der Schwelle des Todes in ihre irdische Existenz zurückzuführen. Der Autor, Kardiologe, hat sich sehr intensiv mit den Sterbe-Erlebnissen solcher Personen beschäftigt. In diesem Buch legt er dar, welchen Inhalts diese Erlebnisse waren und was er von den Erklärungen hält, die dafür gegeben werden: "Die Erkenntnisse, die ich während meiner Studien am Krankenbett und in der Klinik gewonnen habe, brachten mich dazu, einige Grundvorstellungen, die ich von der Natur des Menschen, vom Vorgang des Sterbens und von der Medizin hatte, noch einmal zu

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überdenken. Ich präsentiere diese Erkenntnisse in der Hoffnung, dass Sie ebenso beeindruckt und fasziniert sein werden, wie ich es war, als ich diese Probleme ergründete. " Eignung:

2090130 Passion Kino Existenzielle Filmmotive in Religionsunterricht und Schulgottesdienst Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, 176 S. Im Kino wie im RU werden Antworten auf existenzielle Fragen gesucht: Das verbindet. Filme im Religionsunterricht sind deshalb viel mehr als nur thematische Aufhänger. Reise, Glück und Tod - Filme zu solchen Grenzsituationen menschlichen Daseins helfem, neu zu sehen und neu zu bewerten. - Nach einer grundlegenden Reflexion über wichtige cineastische Werke aus religionsphänomenologischem Blickwinkel bietet der Band sechs ausgewählte Beispiele (Harry Potter, L. A. Crash, Hellsing, Torture Porn, The Beach, Easy Rider.) Deren didaktische und methodische Überlegungen lassen sich leicht auch auf andere Filme des Genres übertragen. Schließlich laden zwei Entwürfe für Gottesdienste mit Filmen (Der Mann ohne Vergangenheit und K-Pax) zur kreativen Nachgestaltung ein. Eignung: * ISBN 978-3-525-58004-2: .

2090185 Rock- und Popmusik im Religions- und Ethikunterricht der Klassen 6 - 13 Dortmund: VBE Verlag NRW, 2008, 86 S. In acht Kapiteln und 16 Songs werden die großen Fragen bestellt (und teilweise auch beantwortet), die sich Jugendliche im Alter zwischen 12 und 20 Jahren stellen: PARTNERSCHAFT-LIEBE-SEXUALITÄT: 1. Nena: Liebe ist; 2. Fünf Sterne Deluxe: Willst du mit mir geh'n? SINN DES LEBENS: 3. Basis: Wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte; 4. Shania Twain: Ka ching; STERBEN-TOD-TRAUER: 5. Eric Clapton: Tears in Heaven; 6. Herbert Grönemeyer: Der Weg; - FRIEDEN-GERECHTIGKEIT-BEWAHRUNG DER SCHÖPFUNG: 7. Fettes Brot: An Tagen wie diesen; 8. Michael Jackson: Earth Song; SUCHE NACH GOTT: 9. U2: I still haven't found what I'm looking for; 10. Marlon: Lieber Gott; 11. LIFESTYLE-WERTE: 11. Die Toten Hosen: Die Zehn Gebote; 12. Wir sind Helden: Müssen nur wollen; RELIGION-KIRCHE- - GLAUBE: 13. Die Toten Hosen: Beten; 14. Xavier Naidoo: Seine Straßen; IDENTITÄT: 15. Herbert Grönemeyer: Mensch; 16. Basis: Ich will euer leben nicht. Mit sehr fundierten Hintergrund-Informationen zu den einzelnen Liedern. Eignung: * ISBN 978-3-934528-30-7

2090224 Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden Freiburg im Breisgau; Basel; Wien: Herder, 1996, 176 S. Er gehört zu den außergewöhnlichsten Menschen unserer Zeit: Reinhold Messner will alles, hat viel erreicht und ist immer wieder an die Grenzen menschlicher Möglichkeiten gelangt: Gipfelbesteigungen von Achttausendern in Alleingang, ohne Sauerstoffmaske, der Tod von Mannschaftsmitgliedern, die Entscheidung, auch nach schwerer Krankheit das Extrembergsteigen nicht aufzugeben. In seinen öffentlichen Äußerungen hat er dabei immer auch die psychischen Auswirkungen seiner Expeditionen angesprochen. Gerade diesem Aspekt spürt Michael Albus in diesem großen Interview nach. Es geht dabei um Urmenschliches: um die uralten Fragen nach Liebe und Tod, nach Glück und Schmerz, um den Lebenssinn. So wird das Buch zum faszinierenden Porträt eines Grenzgängers. Eignung: * ISBN 978-3-451-04503-5

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2090243 Blicke hinter den Horizont Nahtodeserlebnisse: Deutung - Bedeutung Hamburg: Alsterverlag, 2009, 208 S. Dieses Buch handelt von Nahtodeserlebnissen. Der Autor schildert sie und stellt dann Deutungen dieses Phänomens aus den Sichtweisen von moderner Physik, Medizin, Philosophie und Theologie dar. Des Weiteren zeigt Jörgen Bruhn aurf, welche Bedeutung diese Erkenntnisse für unser alltägliches Leben haben und inwieweit solche Erfahrungen helfen können. Neu an diesem Buch ist seine religionspädagogische Akzentuierung des Themas: - Wie erzählt man Kindern und Jugendlichen von diesen "Blicken hinter den Horizont"? Wie kann man mit ihnen solche Grenzerfahrungen diskutieren? - Dabei spannt der Autor einen weiten Bogen: Die Arbeit mit Menschen aus ganz verschiedenen Altersgruppen und mit unterschiedlichen Bildungsgraden wird von ihm bedacht: Allen, Eltern und Pädagogen, auch Medizinern und Pflegepersonal, Gesunden, Kranken und Trauernden soll dieses Buch eine Hilfe beim Durchdenken dieser Grenzsituatiionen sein. - Die Zahl derer, die solche Nahtodes-Erfahrungen gemacht haben, wächst und wird weiter wachsen. Noch schweigen die meisten darüber. Warum? Wie lange wird dieses Lebensthema noch ein unnötiges Tabu sein? - - Inhalt der Begleit-DVD: Vortrag von Jörgen Bruhn (35: 55 Min.), Musik von J. S. Bach (04: 53 Min.) und Gespräch am Kamin zur Thematik (18: 13 Min.) Eignung: * ISBN 978-3-941808-00-3 kart.: 19,90

2090286 Kindertheologie im Elementarbereich Landshut: RPA, 2009, 64 S. Der Inhalt: Einführung in das Heft / Was ist Kindertheologie? Was beinhaltet Kindertheologie? Theologische Gespräche im Kindergarten; Mit Kindern über Gott sprechen; Die Rede von Gott versinnbildlichen; Dem "lieben Gott" auf der Spur; Hannes sucht Gott - Eine Geschichte in acht Bildern (Text zur Begleitmappe, Si.: Ki-40,M) / Mitarbeiter/-innen dieser Ausgabe / Kurse und Fortbildungen Eignung:

2090287 Hannes sucht Gott Bildermappe zur Zeitschrift "Kindertheologie im Elementarbereich" (Band 2/2009) Landshut: RPA, 2009, 12 Bl. farbig Der Inhalt: Bildermappe zum Kapitel "Hannes sucht Gott - Eine Geschichte in acht Bildern" des Buches Ki40,Z. Die Mappe enthält acht farbige Bilder im DIN-A-4-Format; auf der Rückseite ist jeweils ein kurzer Text in kindgemäßer Form und ein einfaches Lied zu dem umseitigen Bild abgedruckt. Die Themen: 1. Hannes und Hund Bobo, sein bester Freund; 2. Hannes hat viele Fragen; 3. Bobo wird krank; 4. Hannes läuft in den Wald, um Gott zu suchen und ihn um Hilfe zu bitten; 5. Hannes gerät in ein Gewitter; 6. Hannes hat einen Hügel bestiegen und ruft nach Gott; 7. Das Unwetter ist vorüber und Hannes fühlt Gottes Nähe; 8. Hannes vertraut auf Gott, auch wenn sein Hund bald sterben muss Eignung:

2090331 Kinderkirche; Heft 4/2009 (Oktober bis Dezember) Zeitschrift für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kindergottesdienst Stuttgart: Verlag Junge Gemeinde, 2009, 112 S. Der Inhalt: WÖCHENTLICHE KINDERGOTTESDIENSTE: GOTT GAB UNS ATEM, DAMIT WIR LEBEN: Gott gab uns Atem, damit wir leben (Gen 2,7); Gott gab uns Augen, damit wir sehen (Apg 3,1-20); Gott gab uns Ohren, damit wir hören (Jes 50, 4-5 und Mk 7, 31-37); Gott gab uns Hände und Füße, damit wir handeln (Mk 2, 1-12) / GOTT - WARUM? Schwierige Fragen - und es gibt keine Antwort: Kain und Abel - die dunkle Seite des Menschen (Gen 4, 1-16); Die Sintflut - die dunkle Seite Gottes (Gen 7-9); Gottes Antwort an Hiob die Größe Gottes (Hiob 38, 1-11 und 42, 1-3); Die Antwort der Psalmen - klagen, aber nicht verzweifeln

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(Psalm 13) / Für die Jüngsten: Hiob - Bei Gott darf ich auch weinen / Für die Älteren: Gott - warum? / ETWAS GROßARTIGES WIRD VORBEREITET - WEIHNACHTEN NACH LUKAS: Die Geburt Johannes des Täufers wird angekündigt (Lk 1, 26-38); Ein Kind bringt Freude: Maria und Elisabeth (Lk 1,39-45); Johannes der Täufer wird geboren (Lk 1,57-80); Jesus wird geboren (Lk 2,1-20); Simeon und Hanna (Lk 2,22-38) / MONATLICHE KINDERGOTTESDIENSTE: Oktober: Hände und Füße - Gabe und Aufgabe (Mk 2,1-12); November; Die Sintflut - die dunkle Seite Gottes (Ex 6-9); Dezember: Vor Freude guter Hoffnung sein (Lk 1, 39-45) / WEIHNACHTS- UND KRIPPENSPIELE: Die Krippe und der Baum - dann muss Weihnachten sein; Gute Nachricht aus Betlehem / Materialangebote Eignung:

2090336 Schlafes Bruder Stuttgart: Verlag Philipp Reclam jun., 2007, 204 S. "Das ist die Geschichte des Musikers Johannes Elias Alder, der zweiundzwanzigjährig sein Leben zu Tode brachte, nachdem er beschlossen hatte, nicht mehr zu schlafen." - Mit diesem atemberaubenden Debütroman über das Leben und Sterben eines musikalischen Genies in einem österreichischen Bergdorf gelang dem Autor ein sensationeller Welterfolg. - Mittlerweile wurde der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Bestseller in mehr als 20 Sprachen übersetzt, fürs Kino verfilmt, als Ballett ertanzt und als Oper vertont. Eignung: * ISBN 978-3-15-020743-7

2090342 Vom Umgang mit Trauer in der Schule Handreichung für Lehrkräfte und Erzieher/-innen Stuttgart: Ministerium Für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, 2004, 40 S. Der Inhalt: Vorwort / 1.Kinder und Jugendliche trauern anders / 2.Reaktionen in der Trauer / 3.Warum soll die Schule trauern?: Wie sage ich es der Klasse?; Trauerort und Trauerrituale; Ängste; Schuld und Schuldgefühle; Elternarbeit und Elternabend; Besondere Tage; Der Tod eines Lehrers oder einer Lehrerin; Wann brauche ich Hilfe von außen? / 4.Suizid / 5.Ein Elternteil ist gestorben / 6.Ein Geschwisterkind ist gestorben / 7.Wie kann ich als Lehrer/-in einem trauernden Kind oder Jugendlichen begegnen? / 8.Umgang mit den Eltern eines verstorbenen Kindes / 9.Trostworte, die nicht trösten / 10.Empfohlene Literatur / 11.Hilfreiche Adressen Eignung:

2090369 Den Alltag durchbrechen Neue Impulse und Bausteine für die Schulpastoral Stuttgart: Bischöfliches Ordinariat Stuttgart, 2009, 190 S. Der Inhalt der Publikation: Vorwort; Schulpastoral - Was ist das?; Ergebnisse aus der Erhebung zur Schulpastoral in der Diözese Rottenburg-Stuttgart / BEISPIELE AUS DER SCHULPASTORALEN PRAXIS: Schulgottesdienste, Zeltlager mit Schüler/-innen, Adventsfeiern, Gedenkstunden, Einschulung, Besinnungstage, Kreuzweg, Meditation, Segensfeiern, Wallfahrten, Klostertage, Trauer, Missionsprojekt, Soziales Engagement / IDEEN UND ANREGUNGEN ZUR SCHULPASTORAL: Adventsfeiern, Besinnungstage, Bilder-Ausstellungen, Geschenkpakete, St.Martin, Hl.Elisabeth, Fastenzeit, Morgenimpuls, Kuchenverkauf, Notfallseelsorge, Patenschaften, Prüfungsgottesdienste, Trauergottesdienste, Umgang mit Suizid und Todeserfahrung Eignung:

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2090370 Jesus Christus, der Befreier Freiburg u.a.: Herder, 1989, 448 S. Dieses leidenschaftlich geschriebene Werk Leonardo Boffs bietet die Grundlegung der Befreiungstheologie und beweist die Erneuerungskraft der lateinamerikanischen Theologie für den christlichen Glauben. Es ist die dynamische, kritische, in die Zukunft gerichtete Christologie, biblisch-systematisch, seelsorglich-praktisch und geistlich-spirituell orientiert sowie die authentische I>nbformationsquelle über die Wurzeln der Befreiungstheologie.- Die Kapitel: I. Jesus Christus, der Befreier - Entwurf einer kritischen Christologie für unsere Zeit; II: Leiden Christi, Leiden der Welt - Die Fakten, ihre Interpretation und ihre Bedeutung, gestern und heute; III. Die Auferstehung Christi - unsere Auferstehung im Tod Eignung: * ISBN 978-3-451-20719-2

2090372 Nächtliches Gespräch mit einem verachteten Menschen - Stranitzky und der Nationalheld Das Unternehmen der Wega Hörspiele und Kabarett Zürich: Diogenes-Verlag, 1985, 157 S. Im Hörspiel "Nächtlches Gespräch mit einem verachteten Menschen", dem vielleicht besten Werk Dürrenmatts überhaupt, geht es ganz zentral um "die rechte Kunst, das Sterben zu lernen". Verworfen werden hierbei der "gesunde", "imposante" und "traurige" Tod; der Mensch solle vielmehr lernen, aufrechzten Hauptes, aber "demütig" zu sterben (wie beispielsweise Dietrich Bonhoeffer oder Sophie Scholl). Die Rahmenhandlung dafür ist ein Gespräch von einem Henker in einem totalitären Staat, der nachts in die Wohnung eines Regimekritikers eindringt, um an diesem das Todesurteil zu vollstrecken. Letztendlich fügt er sich, ohne es auf einen abschließenden Kampf mit dem Vollstrecker ankommen zu lassen. - Im "Unternehmen der Wega" wird die Auseinandersetzung zwischem West und Ost auf unserem Planeten auf einen neuen möglichen Kriegsschauplatz ausgeweitet: die Venus. Diese ist zur Strafkolonie der Erde geworden: der Westen stößt dorthin die Kommunisten, der Osten die Demokraten ab, neben all den Verbrechern, die aus den üblichen Gründen inhaftiert sind. - In "Stranitzky und der Nationalheld" rückt das Staatsoberhaupt Baldur von Moeve infolge seiner Erkrankung an Aussatz auf die Seite der Geächteten und Geschändeten. Einer von diesen, der an beiden Beinen amptierte Kriegsverletzte und ehemalige Spitzenfußballer Stranitzky, hält nun seine Stunde für gekommen. Die bisherigen Opfer der Politik werden regieren - denn dazu braucht es ja schließlich keine Beine, wohl aber einen Kopf. Eignung: ab 15 Jahren * ISBN 978-3257-208474

2090373 Kinder trauern anders Wie wir sie einfühlsam und richtig begleiten Freiburg: Herder, 2003, 158 S. Trauer hat viele Gesichter. Wenn sie Kinder trifft, sind Erwachsene oft mitbetroffen. Die Autorin weiß, wie wichtig es ist, die besondere Sprache der Trauer zu entschlüsseln. Sie gibt konkrete Anregungen und hilfreiche Hinweise, um Kinder richtig zu begleiten: damit es allen besser geht. - Die Kapitel: 1.Sprachschwierigkeiten, 2.Wenn ein Haustier stirbt, 3.Wenn die Großeltern sterben, 4.Kinder trauern anders, 5.Wenn ein Elternteil stirbt, 6.Wenn Geschwister sterben, 7.Der plötzliche Tod, 8.Selbsttötung, 9.Ein Gang über den Friedhof, 10.Anregungen zum Gespräch Eignung: * ISBN 978-3-451-05367-2

2090374 Wenn Kinder nach dem Sterben fragen Ein Begleitbuch für Kinder, Eltern und Erzieher Freiburg: Herder, 2000, 176 S.

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Der Verlust eines nahen oder geliebten Menschen ist für Kinder schockierend und unbegreiflich. Zwei erfahrene Autorinnen helfen einfühlsam, Tod und Sterben als natürlichen Teil ihres Lebens anzunehmen und zeigen, wie wir Kinder in ihrem Schmerz und ihrer Trauer behutsam begleiten können. Ein wichtiges Buch, für Kinder und für Erwachsene. Eignung: * ISBN 978-3-451-04882-1

2090376 Auferstehung Gedanken zur biblischen Überlieferung Göttingen: Vandenhoeck&Ruprecht, 2009, 135 S. Im Glaubensbekenntnis wird gesqagt, der gekreuzigte, gestorbene und begrabene Jesus sei "am dritten Tage auferstanden von den Toten". Was ist mit dieser Aussage gemeint? - Der Autor, Professor für Neues Testament, zeigt im ersten Kapitel, was sich historisch über die Entstehung des Glaubens an die Auferstehung Jesu sagen lässt undf wie die vier Evangelien sowie der Apostel Paulus diesen Glauben weitergeben. In den folgenden Kapiteln werden die für die Predigt an den Ostersonntagen vorgesehenen altund neutestamentlichen Texte ausgelegt. Abschließend beschreibt der Autor die biblische Hoffnung auf die Auferstehung der Toten und er fragt, was diese Hoffnung für den eigenen Glauben und für jeden Einzelnen bedeuten kann. Eignung: * ISBN 978-3-525-53384-0

2090377 Adieu, Herr Muffin Frankfurt am Main: Moritz-Verlag, 2003, 44 S. Früher war Herr Muffin ein junges, starkes Meerschwein. Er konnte eine ganze Gurke auf dem Rücken tragen. Nun aber ist er alt, grau und müde. Er denkt an sein Leben zurück und knabbert dazu Mandeln. An einem Mittwochmorgen kann Herr Muffin dann plötzlich nicht mehr aufstehen. Es tut ihm so weh im Bauch und in den Beinen. Er weiß, dass er nicht mehr lange leben wird. - Ausgezeichnet als bestes Bilderbuch des Jahres 2002 in Schweden und vorzüglich illustriert! Eignung: * ISBN 978-3-89565-148-9

2090378 Wo die Toten zu Hause sind Mit einem pädagogischen Anhang "Wie mit Kindern über den Tod reden" Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien, 32 S. In Gottes Licht entdecken die Menschen, wie schön und liebenswert sie sind, weil Gott sie wunderbar geschaffen hat. - Wohin gehen die Toten? Was passiert nach dem Sterben? Dieses Buch erzählt von Gottes Verheißungen und was uns Jesus über das Leben nach dem Tod und unsere Zukunft bei Gott berichtet hat. Die heiteren Illustrationen verleihen dem ernsten Thema poetische Leichtigkeit und Fröhlichkeit. - Im Anhang erhalten Eltern und Erzieher/-innen einfühlsame Tipps, wie sie Kinder auf dem Weg der Trauer begleiten und sie so auf dem Weg des inneren Wachsens unterstützen können. Eignung: ab 4 Jahren * ISBN 978-3-7022-2512-4

2090379 Kinder bei Tod und Trauer begleiten 1. Auflage 2005 Münster: Ökotopia Verlag, 2005, 123 S. Kinder brauchen Hilfestellungen, um mit Verlusten umzugehen und die daraus resultierenden Ängste zu bewältigen. Die beiden Autorinnen geben dazu konkrete Anregungen: von der Elterninformation über die

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Aussprache im Kollegium bis hin zur gemeinsam gestalteten Trauerfeier. Voraussetzung für das Eingehen auf das trauernde Kind, die Bedürfnisse der Gruppe und der Betreuenden ist die eigene Auseinandersetzung mit diesem meist tabuisierten Thema. Die Kunst, sich nicht zu identifizieren und Kinder trotzdem einfühlsam zu begleiten, wird anschaulich vermittelt. - Ein praxisnahes Arbeitshandbuch für Menschen, die trauernde Kinder begleiten: mit fundiertem Hintergrundwissen, alltagsorientierten Anregungen zur einfühlsamen Bewältigung eines Todesfalls in der Einrichtung und mit Angeboten für einen selbstverständlicheren Umgang mit Tod und Abschied in Kindergarten, Grundschule und Elternhaus. Eignung: * ISBN 978-3-936286-72-4 2090385 Tabuthema Trauerarbeit 4. Auflage, 2009 München: Don-Bosco-Verlag, 2009, 264 S. Abschiede, Verlust und Sterben gehören auch für Kinder zum Lebensalltag. Doch viele Erwachsene scheuen sich, mit ihnen darüber zu sprechen, denn die eigenen Berührungsängste stehen einem unbefangenen Umgang mit dieser Thematik oft entgegen. - Das Buch nähert sich dieser Herausforderung von drei Seiten: 1.Erfahrungslernen: Pädagogische Fachkräfte werden ermutigt, die eigenen biographischen Erfahrungen mit Tod und Trauer im Team zu reflektieren, um zu einem befreiten und natürlichen Umgang mit dem Thema zu gelangen. / 2.Entwicklungspsychologische Grundlagen: Sie helfen verstehen, wie Kinder den Tod in verschiedenen Altersstufen erleben und münden in pädagogische Überlegungen, wie Erzieher/innen trauernde Kinder begleiten sowie betroffene Eltern beraten und unterstützen können. / 3.Präventive und begleitende Praxisvorschläge: Die Fülle ganzheitlicher Ideen macht deutlich, wie unterschiedlichste Verlusterfahrungen in der Kindertageseinrichtung angemessen aufgegriffen werden können. Anhand elementarer Naturerfahrungen wie Wachsen, Blühen, Ernten, Vergehen und erneutem Wachsen erhält auch das Abschiednehmen und Trauern seinen berechtigten Platz im Alltag der Kinder. Eignung: * Schlagworte: Tod, Trauer, Abschied, Verlust, Sterben, Trauerbegleitung, Entwicklungspsychologie, Natur, Naturerfahrungen * Mediathek-Standort: Ki-52 * ISBN 978-3-7698-1342-5

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Verleihbedingungen der Mediathek für Pastoral und Religionspädagogik Nutzerkreis und Einsatzbereiche Die von der Mediathek für Pastoral und Religionspädagogik angebotenen AV- und Print-Medien stehen haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen für Kindergarten, Religionsunterricht, Pastoralarbeit und außerschulische Bildungsarbeit zur Verfügung. Medien können zudem für den privaten Gebrauch ausgeliehen werden, insbesondere wenn dies religiösen oder pädagogischen Interessen dient. Aus lizenzrechtlichen Gründen können die Medien nur an Personen entliehen werden, die im geografischen Bereich der Erzdiözese Freiburg wohnen oder beruflich tätig sind. Lizenzen und Urheberrecht AV-Medien werden von der Mediathek mit sogenannten V+Ö-Rechten erworben. Diese beinhalten den Verleih und den öffentlichen, nichtgewerblichen Einsatz der Medien. Eine Ausnahme bilden die mit einem Aufkleber (Zeichen: #) markierten Spielfilme auf Video und DVD; sie dürfen aus urheberrechtlichen Gründen nur privat genutzt werden. Ein Überspielen der ausgeliehenen Video-/Tonkassetten oder das Kopieren von CDs und DVDs auch zu privaten Zwecken ist durch das Urheberrecht untersagt. Ebenso ist die öffentliche Vorführung (etwa in der Schule) von Medien unzulässig, die mit dem Recht zur privaten Nutzung ausgeliehen (Videotheken) oder gekauft wurden (Fachhandel). Das Urheberrecht verbietet zudem den Einsatz von aufgezeichneten Fernsehsendungen in der Bildungsarbeit und im Schulunterricht mit einer Ausnahme: Der Mitschnitt von (SWR)Schulfernsehsendungen ist für Lehrer/innen und Schulen gestattet und wird durch § 47 des Urheberrechtsgesetzes geregelt. Das Verleihrecht und der Einsatz im Bildungsbereich ist für PrintMedien, CDs und CD-Roms über die Bibliothekstantiemen abgedeckt. Die Vervielfältigung dieser Medien ist unzulässig. Das Kopieren eines kleinen Teils eines Print-Werkes ist dagegen urheberrechtlich statthaft. Wir weisen darauf hin, dass Verstöße gegen das Urheberrecht strafund zivilrechtlich relevant sind. Ausleihfristen und Kosten Die Verleihzeit beträgt derzeit für alle Medien 10 Tage. Es besteht die Möglichkeit zur Verlängerung, soweit keine Bestellungen für dieses Medium vorliegen. Vorbestellungen für Medien sollen mindestens 14 Tage vor dem gewünschten Einsatztermin schriftlich, telefonisch, per Fax oder per E-mail vorliegen. Der genaue Einsatztermin ist anzugeben (ggfs. auch ein Ersatztermin), damit der Versand rechtzeitig erfolgen kann. Rückgabe- oder Rücksendetermin sind unbedingt einzuhalten. Eine gewünschte Verlängerung der Ausleihzeit muss rechtzeitig vor dem festgesetzten Rückgabetag abgesprochen werden. Vorbestellungen sind bis zu einem Zeitraum von 12 Monaten möglich. - Die Ausleihe ist kostenfrei. Abholung und Versand Für Freiburg und die nähere Umgebung (bis einschließlich Emmendingen, Waldkirch, St. Peter, Buchenbach, Münstertal, Bad Krozingen, Bötzingen) geschieht die Ausleihe grundsätzlich durch Abholung der Medien. Die bestellten Titel befinden sich im „Mobilen Medienschrank“. Am Vortag angeforderte und durch die Mediathek bestätigte Medien sind ab 10.30 Uhr im „Mobilen Medienschrank“ verfügbar. Sollten Medien nicht abgeholt werden, werden sie am vierten Tag nach dem Bereitstellungsdatum wieder in den Verleih zurückgenommen. – Sie können auf Wunsch im Bereich „Freiburg und nähere Umgebung“ die Medien auch per Post erhalten, wenn Sie zusätzlich das Porto für den Hinweg übernehmen. - An Entleiher, die außerhalb des oben genannten Bereiches wohnen, werden Medien i.d.R. auf dem Postweg zugesandt. Die Mediathek übernimmt die Gebühren für den Hinweg, die Rücksendung geht zu Lasten des Entleihers. - Beispiele für Porto: bis 2 DVDs = 1,45 EUR, bis 2 Videos = 2,20 EUR, bis 2 kg = 4,25 EUR (Stand: Oktober 2008). – Bei besonderen Versandarten (z.B. Express) trägt der Entleiher die Gebühren für Zustellung und Rücksendung.

Risiken und Haftung Die Mediathek sichert zu, bestellte Medien rechtzeitig für den Postversand aufzugeben, übernimmt jedoch keine Haftung bei Lieferbehinderung durch höhere Gewalt, Lieferverzögerungen durch längere Versandzeiten oder nicht termingerechte Rückgabe durch Vorentleiher sowie bei technischen Defekten von Medien. Die auf Datenträgern gespeicherte Software wird unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung überlassen. Für Schäden an Hard- und Software durch die Verwendung der Programme sowie das ordnungsgemäße Funktionieren der überlassenen Software übernimmt die Mediathek keine Haftung. Verzögerungen auf dem Versandweg, administrative oder sonstige Fehler verpflichten die Mediathek zur Richtigstellung der Lieferung oder Korrektur des Fehlers. Weitergehende Ersatzansprüche sind ausgeschlossen. Der Entleiher haftet für alle von ihm verursachten Beschädigungen oder bei Verlust der Medien. Sorgfältiger Umgang mit den ausgeliehenen Medien wird vorausgesetzt. Bücher oder Texthefte dürfen nicht beschriftet werden. Um Mitteilung wird gebeten, wenn Mängel oder Schäden an entliehenen Medien festgestellt oder verursacht wurden. Verpflichtungen und Sanktionen Die Bestimmungen der jeweils gültigen Urheberrechtsgesetze sind zu beachten. Die AV-Medien sind auf technisch einwandfreien Geräten fachgerecht vorzuführen. Der Einsatz der Medien erfolgt auf der Basis der Jugendschutzbestimmungen und damit der jeweils gültigen Freigabeentscheidung der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) sowie der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle). Die Weitergabe der entliehenen Medien an Dritte ist unzulässig. Evtl. für Vorführungen fällig werdende GEMA-Gebühren (z.B. für Filmmusik) sind durch den Entleiher / den Veranstalter direkt mit der GEMA abzurechnen. Bei der Ausleihe von Videos sind die Kassetten zurückgespult abzugeben. Die Vollständigkeit des Begleitmaterials der entliehenen AVMedien ist zu überprüfen. Möglicherweise durch die Installation auf dem System des Entleihers eingerichtete Dateien und Programmkomponenten sind bei Rückgabe des Mediums zu löschen. Im Falle wiederholter Verstöße gegen die Sorgfaltspflicht oder gegen die Verpflichtung zu pünktlicher Rückgabe kann zeitweise oder gänzlich der Ausschluss vom Verleih ausgesprochen werden. Gravierende Konsequenzen und Forderungen werden dem Entleiher schriftlich angekündigt. Bei Beschädigung oder Verlust von Medien, die vom Entleiher zu verantworten sind, stellt die Mediathek die Kosten für eine Ersatzbeschaffung und i.d.R. zusätzlich eine Bearbeitungspauschale von 25 EUR in Rechnung. Gültigkeit und Akzeptanz Diese Verleihbedingungen sind durch Publikation in der Website der Mediathek und durch Bekanntgabe in Verbindung mit dem Ausleihschein öffentlich. Ältere Fassungen verlieren mit der aktuellen Fassung ihre Gültigkeit. Bei Inanspruchnahme des Verleihs der Mediathek akzeptiert der Entleiher die genannten Bedingungen. Freiburg, den 4. August 2009

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