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Mediadaten 2015 360° Kanada

Stand: 01 /2015

Kultur

Nova Scotia

Aboriginal Day in Halifax

Reisen

No Keshagesh“ anstimmt, spricht sie über die vor zwei Jahren entstandene Protestbewegung der First Nations „Idle No More“, die gegen alte Wege der Bevormundung aufbegehrt. „Got Mother Nature on a luncheon plate, They carve her up and call it real estate, Want all the resources and all of the land, They make a war over it; they blow things up for it … No No Keshagesh ... you can't do that no more“.

Ein angenehmer Geruch nach Holzfeuer lockt uns an, als wir am Vorabend des Aboriginal Day die Waterfront in Halifax entlang spazieren. Von den Sands of Salter – einer Art überdimensioniertem Buddelkasten mit etwa 70 Metern Seitenlänge direkt vor dem Hafenkai, der sonst als Innenstadt-Strand und Beach-Volleyballplatz dient – ertönen regelmäßige Trommelschläge. Hier wurde Alberta Reisen gerade das „sacred fire“ entzündet, das während der ganzen Veranstaltung bis morgen Nacht brennen wird.

Alberta

Ein neues Selbstbewusstsein und Stolz auf die traditionelle Kultur der Mi'kmaq, der Ureinwohner der Atlantikprovinzen, können wir auch bei den Feierlichkeiten am nächsten Tag spüren. Der National Aboriginal Day wurde am 21. Juni 1996 als Feiertag proklamiert, um die Traditionen und die Vielfalt der Kulturen der First Nations, Inuit und Métis als Bereicherung der multikulturellen Gesellschaft Kanadas zu achten. Im ganzen Land wird dieser Tag von den indigenen Völkern gefeiert. Dahinter steht eine lange Tradition, denn der Tag der Sommersonnenwende, der die Ankunft der Warmwetterperiode einleitet, hatte für sie bereits vor Jahrhunderten eine besondere spirituelle Bedeutung.

D

Schwarze Bären im roten Canyon:

Im Kananaskis Country

ann entdecken auch wir den schwarzen Kopf, der sich aus den Zweigen schält. Die Neugierde besiegt den Hunger. Doch wegen uns lässt sich der Schwarzbär nicht aus der Ruhe bringen. Gemütlich zieht er fressend weiter. Erst jetzt sehen wir, dass er nicht alleine ist. Der Nachwuchs, zwei tollpatschige Bärenkinder, folgt der Mutter bei ihrer Futtersuche. Zum Glück sind sie weit genug weg von der Straße. Steht der Winter bevor, benötigt ein ausgewachsener Schwarzbär circa 12 000 Kalorien am Tag, um sich den notwendigen Winterspeck anzufressen. Bei Betrachtung der kleinen Bison- und Salmonberries kann man sich vorstellen, dass die Tiere fast die ganze Zeit nur auf der Futtersuche sind.

Überraschungen im Süden Albertas

e im Red Rock

Newfoundland & Labrador

Bärin auf Futtersuch

The TwillingateHiker Rund um Twillingate, der Iceberg Capital of the World auf der gleichnamigen Insel im Norden von Newfoundland, gibt es zahlreiche schöne Natur-Trails. Ein profunder Kenner dieser Trails ist Fred Bridger – genannt „The Twillingate Hiker“.

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n früheren Zeiten ging ein Umzug auf Newfoundland so vonstatten, dass die Familie ihr Haus in einem Stück auf ein Boot oder ein Floß lud, in die nächstgelegene schöne Bucht schipperte und das Häuschen wieder an Land stellte. „Auch auf Twillingate war das so“, erzählt Fred Bridger. Der 63-Jährige erlebte das in den 1960er-Jahren sogar noch selbst: „Anders ging das früher gar nicht, schließlich gab es auf unserer Insel kaum Straßen.“ Die Küste war allenfalls über Trampelpfade zugänglich. Inzwischen wurden daraus zum Teil Hiking-Trails, denen die kleine Insel an der Nordküste Newfoundlands einen Platz unter den Top Ten der Greatest Hikes in Kanada verdankt. Fred Bridger hat dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet – und in gewisser Weise auch der „Cod“, der Kabeljau, von dem die Neufundländer über Jahrhunderte lebten. Das ging so, bis der Atlantik ringsum leergefischt war. In den 1990er-Jahren war es vorbei mit der Fischerei im großen Stil. Als damals ein Fischereimoratorium in Kraft trat, waren die Folgen verheerend. Die Erwerbsquelle vieler Neufundländer brach weg. Dringend musste neue Arbeit geschaffen werden. „Auf unserer Insel gab es unter anderem ein Projekt zur Entwicklung eines Wanderwegenetzes,“ erzählt Fred, „und ich kannte mich gut aus, denn als Kind war ich mit meinen Brüdern überall herumgezogen.“ Mit seinem Know-how aus Kindertagen half Fred, naturnahe Wandertrails anzulegen. „Wir versuchten, so wenig Bäume wie möglich zu fällen und so wenig wie möglich in die Natur einzugreifen. Wir benutzten Steine für Stufen und vermieden möglichst den Bau von Holztreppen und Geländern.“

10 Fred lässt den Blick über Little Harbour schweifen. „In dieser Bucht war einst eine Siedlung mit etwa 20 Familien, die meisten mit sieben, acht oder neun Kindern. Gelebt haben die vor allem vom Fischfang.“ Ein „Root Cellar“ ist eine der letzten Spuren der Siedlung. In dem kleinen bunkerartigen Bau wurde das selbst angebaute Gemüse gelagert – Kartoffeln und Kohl. Zum Kaufen gab es nichts, alles musste im eigenen Garten und auf kleinen Äckern herangezogen werden. Es war eine jener völlig isolierten, abgeschnittenen Küstensiedlungen, die nur über schmale Pfade oder mit dem Boot zu erreichen waren. Dieses sehr einfache Leben ging so noch bis in die 1960er- und 1970er-Jahre. Erst dann wurde die Schulpflicht für die Kinder strikter durchgesetzt. Das zwang die Familien umzusiedeln und ihre Fischerdörfchen am Rande des Nirgendwos zu verlassen. „Genau hier startet der Little Harbour Trail.“ Mit zügigen Schritten steuert Fred auf einen steilen Hang zu, den er ohne Zögern erklimmt. Etwas unterhalb hat die Atlantikbrandung ein mächtiges Gezeitentor in den Fels gespült. Friedlich und harmlos plätschern die Wellen, doch wenn hier ein Sturmwind hereinpeitscht, rumort es gewaltig, und krachende Brecher schlagen ein. Das schafft auf Dauer das härteste Gestein.

Canyon

Newfoundland & Labrador

„Wir bekommen Besuch.“ Vorsichtig drehe ich mich um und traue meinen Augen nicht. Über die Straße trottet „unser“ Bär von vorhin mit Anhang. Schnell alle Lebensmittel zurück in die Kühlkiste und ab ins Auto. Der AdreSack von der Shubenacadie First Nation in nalinspiegel steigt. Doch die Bärin würdigt unsarl keines der Nähe von Halifax ist der Bewahrer des heiliBlickes. Ihr Interesse gilt der Wiese hinter dem Rastplatz. gendoch Feuers. Er erzählt von der traditionell engen Nur die Jungen heben witternd ihre Köpfchen, seines Volkes, der Mi'kmaq, zur Natur. Im dann folgen auch sie schnell ihrer Mutter. Verbindung Ist ein Bär mit menschlicher Nahrung vertraut, bedeutet Gespräch dies meistmit dasUmstehenden betont er die Notwendigkeit Todesurteil für ihn. Er wird immer wiedervon die Toleranz Nähe der und Versöhnung zwischen unterschiedlichenWeise Kulturen, Menschen aufsuchen, wo man auf so einfache an und er mahnt Respekt im Umgang mit Wasser, Luft, Tieren und Pflanzen an, die nur zu oft als Leckerbissen kommt. bloße Ressourcen betrachtet werden. „Neulich konnte ich gerade noch ein Kind zurückhalten, das von seinen Eltern mit einem Glas Honig Richtung Bär geschickt wurde.“ Ranger Tom ist nicht der Mann 70 für Märchen. Täglich wird er im Park mit der Realität konfrontiert. Die Gedankenlosigkeit von Besuchern ist manchmal unvorstellbar.

Reisen

Der Trail windet sich den Hang hinauf bis auf eine karge Hochfläche. Kuppige Felsrücken reihen sich aneinander. Kein Baum weit und breit, nur niedriges Gestrüpp. Nichts versperrt die Aussicht auf den Atlantik. „Da draußen trieben im Juni 2008 besonders tolle Eisberge.“ Fred schaut versonnen auf die MeerengeSelbst zwischen Alle Autos schleichen. dieTwillingate für uns Mitteleuropäer gigantischen ameund der Nachbarinsel World Island. „In zügeln dem Sommer rikanischenNew Geländefahrzeuge ihre Pferdestärken. Schließlich ist das gab es sehr viele rechts Eisberge, auch in diesen MeeresGebiet unddie links entlang der Straße zum Red Rock Canyon im Waterton arm hineintrieben und ganz dicht die Küste kamen. Bären. Die Landschaft wechselt Lakes National Park diean Heimat zahlreicher Ich beobachtete deren bizarreGebüsch Formen,zu alsoffenen ich plötzlich zwischen dichtem Wiesen, die hinauf in die raue Gebirgsden Blas eines Mittenvereinzelte zwischen den regionBuckelwales reichen, wosah. nur noch Baumgruppen Halt finden. Eisbergen! Und dann sah ich den Rücken des abtauchenden Wals. Er wölbte sich nach oben und dann hob er die Fred die umliegenden Inseln Von den Klippen überblickt Finne weit heraus vor der Kulisse eines Eisberges.“ Um 03 | 2014 © 360° Kanada so einen Anblick zu erleben, braucht es schon ziemlich viel Glück. Wer Pech hat, sichtet weder Wal noch Eisberg. Fred späht immer noch auf den Atlantik hinaus, aber kein „Die beste Zeit für Iceberg-Watching ist Juni und Juli“, einziger Eisberg ist in Sicht. Nicht das kleinste Fitzelchen meint Fred. Dann seien die Chancen auf Bergy Bits, GrowEis. Das Meer ist leer. „Tja, das kann schon mal passieren. lers und Ice Floes besonders groß. Für jede Größe und Dieser Sommer ist kein guter Eisbergsommer.“ Form gibt es eine Kategorie. Die fünf bis 15 Meter großen Bergy Bits sind abgebrochene Stücke von großen EisberHiking hat in Newfoundland keine große Tradition. Es ist wohl noch nicht so lange her, da hätten die Newfies über gen. Die weniger als fünf Meter großen Growlers heißen so, so jemanden wie Fred verständnislos den Kopf geschüttelt. weil sie öfters an den Küstenklippen entlangschrappen und dabei einen charakteristischen fauchenden „Growling“Die Jagd war dagegen schon immer populär, wobei der eine Sound produzieren. Dann gibt es die flachen bis zu 200 oder andere Jäger zugibt, dass die Jagd zumindest teilweise Meter großen Eisflöße. Über dem Wasserspiegel sehen sie nur ein Vorwand war, um mit Freunden durch die Wälder zu aus wie große Eisplatten. Am spektakulärsten sind die mit ziehen und am Lagerfeuer Bier zu trinken. Fred kam nicht spitzen Türmen, Zinnen und Pfeilern geschmückten Iceüber die Jagd zum Hiken. Bei ihm begann das Herumziehen bergs, die wie ein 15-stöckiges Hochhaus aus dem Wasser in der Natur schon in Kindertagen. Er und seine beiden aufragen können. Diese Eis-Kathedralen besitzen ein entBrüder waren als Drillinge unzertrennlich, immer zusamsprechend gewaltiges „Fundament“, das für den nötigen men und immer draußen in den Klippen und im Wald Auftrieb sorgt. „Die können 40, 50 Meter und mehr hinabunterwegs. Einige ihrer wildesten Abenteuer erlebten die reichen“, erklärt Fred. „Leicht laufen sie deshalb auf Grund, drei Brüder auf dem heutigen Little Harbour Trail. wenn sie der Küste zu nahe kommen. Dann sitzen sie oft tage- oder sogar wochenlang fest. Am beeindruckendsten sind die seltenen Eisberge mit Blankeis, die türkis in der Sonne funkeln.“ Das eisige Frachtgut des Atlantiks, das Twillingate zum Titel „Iceberg Capital of the World“ verhalf, stammt von den grönländischen Gletschern. Im Frühjahr gehen dort rund 40 000 Eisberge auf eine jahrelange und teilweise viele tausend Kilometer lange Reise, bis sie – zum Teil – vor Twillingate aufkreuzen.

zubereitet

Ein Birkenrindenkanu, komplett aus Naturmaterialien

Die sonst eher beschauliche Waterfront in Halifax ist an diesem Feiertag recht betriebsam, Informations- und Verkaufsstände sowie acht hohe Wigwams im Tipi-Stil bestimmen das Bild. Jeder, der mag, kann sich auf eine kulturelle Entdeckungsreise in das traditionelle Leben der Mi'kmaq begeben. Besonders an den Wigwams, die immer nur acht bis zehn Besucher auf einmal fassen, drängen sich Haligonians, die Einwohner von Halifax, wie auch neugierige Touristen. In einem der Tipis zeigt eine Mi'kmaq-Frau, wie man aus Naturmaterialien wie Holzspänen, Bast und Süßgras kunstvolle Körbe, Schalen und Behältnisse anfertigt. Als sie erzählt, wie viele Wochen sie üben musste, bis ihr das erste Körbchen gelang, wird klar: Außer Talent gehört auch viel Geduld dazu. Bastkörbe, Traumfänger, Trommeln, aber auch Gemälde von Mi'kmaq-Künstlern, wie etwa von Alan Syliboy, kann man an den nahen Verkaufsständen erwerben.

Mi‘kmaq-Mädchen in Festkleidung

Reisen

Lachs und Stockbrot werden am offenen Feuer

Entdeckungsreise in die Mi'kmaq-Kultur

Wie einfach gestaltet sich doch bei uns Menschen die Nahrungsaufnahme. Bei der nächsten Picknickbank, idyllisch an einem Bach, legen wir Rast ein. Nach der morgendlichen Wanderung auf den „Bear-Hump“, der sich hinter dem Visitor Centre nur wenige Kilometer vom Parkeingang erhebt, meldet sich auch bei uns der Hunger. Diese dem Mount Crandell vorgelagerte Felsformation ist zwar nur 240 Meter hoch, und die Wegstrecke beträgt nur etwa einen Kilometer, doch der Weg hat es in sich. Steil über große Steinstufen geht es nach oben. Die phänomenale Aussicht entschädigt für den anstrengenden Aufstieg. Das historische Hotel Prince of Whales sieht von hier oben recht klein aus. Der Blick wandert vom See zu versteckten Tälern.

E

Wigwams in Halifax

„Sie lassen sich die Natur auf dem Präsentierteller servieren, sie zerteilen sie und nennen das Grundbesitz, sie führen Kriege darum, sie sprengen einfach Sachen in die Luft deswegen … Schluss mit der Gier, ihr könnt das nicht mehr machen“, heißt es in dem Lied.

Ganz ähnliche Gedanken hören wir kurz darauf im Konzert von der wundervollen Buffy Sainte-Marie. Die legendäre Cree-Sängerin, die in den 1960er-Jahren mit der Titelmusik zum Kultfilm „Blutige Erdbeeren" und dem Protestsong „Universal Soldier“ weltbekannt wurde und für das unsterbliche Lied „Up Where We Belong“ (gesungen von Joe Cocker und Jennifer Warnes) 1982 den Oscar erhielt, ist nun bereits über 70 Jahre alt, aber sie zeigt keinerlei Müdigkeit. Bevor sie das kämpferische „No

04 | 2014 © 360° Kanada

Todd Labrador, der Kanubauer

Aus einem der Wigwams tritt angenehm süßlich duftender Rauch aus – hier können sich die Besucher einer traditionellen Reinigungszeremonie unterziehen. In einem nächsten Tipi werden die Regeln von „Waltes“ erklärt, einem uralten Spiel um Holzstäbe, die verschiedene Werte darstellen, wobei auf einem Holzteller markierte Scheiben aus Karibuknochen mit jeweils einer platten und einer abgerundeten Seite vom Spieler hochgeworfen werden. Je nach Lage der Scheiben wird dann das Resultat des Wurfes ermittelt.

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© 360° Kanada 04 | 2014

Einer der fünf Nationalparks der Provinz Alberta ist der Waterton Lakes National Park im Südwesten. Er grenzt an den Glacier National Park in den USA. Dort befindet sich der weitaus größere Teil des gemeinsamen Friedensparks. Das Parkgelände erstreckt sich über 505 Quadratkilometer. Seinen Namen erhielt er von Thomas Blakiston, einem Mitglied der bekannten Palliser Expedition. Er nannte Nova Scotia ihn nach dem im 19. Jahrhundert bekannten britischen Naturforscher Charles Waterton. In den kanadischen Rocky Mountains ist Waterton der kleinste Nationalpark. Neben einer Vielfalt an Flora und Fauna ist er einer der windreichsten Plätze Albertas. Windstärken von über 100 Kilometer pro Stunde sind nicht ungewöhnlich. Oft sorgt Slocums Reise um die Welt 1899 veröffentlichte Josua Slocum seinen Reisebericht „Allein um die Welt“, der bis heute zur „Pflichtliteratur“ Joshua Slocum wurde 1844 in der kleinen Gemeinde Mount aller ambitionierten Segler „auf großer Fahrt“ gehört. 11 1909 trieb es den inzwischen 65-jährigen zu einer weiteHanley in Nova Scotia geboren, doch bereits acht Jahre später zog die Familie nach Westport auf Brier Island, wo ren Einhandfahrt in Richtung Südamerika. Diesmal verder Vater von Joshuas Mutter als Leuchtturmwärter tätig lief die Reise nicht erfolgreich. Joshua Slocum und seine „Spray“ wurden nie wieder gesehen, sie verschwanden in war. Joshuas Vater arbeitete hier als Schumacher, und der den Tiefen des Atlantiks. Die genauen Umstände des Junge musste in der Werkstatt des Vaters mithelfen, was Unterganges des Schiffes und seines Kapitäns, der ihm offensichtlich nicht behagte. Vielleicht ist die unstillbare Sehnsucht, die Joshua für das Meer und die Schifffahrt Nichtschwimmer war, konnten nie aufgeklärt entwickelte, aus der Lage des Werkstattgebäudes – des werden. Heute erinnern mehre nach Joshua Slocum benannten Schiffe an den außerroten Holzhauses – direkt am Ufer neben dem Anlegesteg gewöhnlich Seemann aus Nova Scozu erklären. Schon im Alter von 14 Jahren begann er ein tia. Und auf Brier Island steht ein Leben als Seemann, das ihn bis zu seinem Tod 1909 mehrfach um die ganze Welt führen sollte. Er diente auf vielen Denkmal für ihn, gar nicht weit Schiffen, zuerst als Kabinenjunge, später dann als Kapitän. von der ehemaligen Schuhmacherwerkstatt, in der 1895 begann Joshua Slocum die Reise, die ihn in der man heute kunstganzen Welt berühmt machen sollte. Mit seiner „Spray“, handwerkliche Andenken einem Einmaster mit Groß- und Vorsegel, umsegelte er als erster Einhandsegler die Welt. Bevor es so richtig kaufen losging, stoppte er auf dem Weg von Boston nach Halikann. fax aber noch auf Brier Island, um sich von Familie und Freunden zu verabschieden. Anschließend ging es über Halifax zu den Azoren, nach Gibraltar und über die Kanaren nach Südamerika. Durch die Magellan-Straße segelte er über Ozeanien nach Australien und weiter bis nach Kapstadt. Von Südafrika aus nahm Slocum den Weg durch die Karibik zurück nach Newport auf Rhode Island und vollendete am 27. Juni 1898 nach 74 000 Kilometern seine Weltumsegelung.

Reisen

© 360° Kanada 03 | 2014

Nova Scotia

Reisen

Joshua Slocum

misst das Gezeitentor, Über zehn Meter in den Fels gepült hat das der Atlantik

Vor Twillingate lassen sich am besten im Juli und August Buckelwale beobachten

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02 | 2014 © 360° Kanada

Slocums Schuhmacherwerkstatt

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01 | 2014 © 360° Kanada

© 360° Kanada 01 | 2014

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Mediadaten 2015 360° Kanada Magazin-Informationen 360° Kanada ist ein Magazin, das alle drei Monate mit einer Auflage von 7.500 Exemplaren (seit 2014 erhalten zusätzlich alle Mitglieder der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft – DKG – 360° Kanada im Rahmen ihrer Mitgliedschaft) eine RundumBerichterstattung über das zweitgrößte Land der Welt bietet. Der Schwerpunkt liegt auf Reiseberichten und Städteinfos, mit denen die Autoren von 360° Kanada den Lesern das Land näher bringen. Berichte über Wanderungen und andere Outdoor-Aktivitäten sowie die Vorstellung attraktiver Unterkunftsmöglichkeiten runden den Reiseteil ab. Auswanderer berichten, was sie bewogen hat, ihre Zelte abzubrechen und ein neues Leben in Kanada zu beginnen. Aber nicht nur Urlaub und Auswandern stehen im Vordergrund – wir zeigen noch mehr Perspektiven von Kanada. Die Kultur der First Nations, der Ureinwohner Kanadas, wird ebenso regelmäßig thematisiert wie Lifestylethemen sowie die Geschichte und die wirtschaftliche Entwicklung. Abgerundet wird das redaktionelle Spektrum durch die Berichterstattung über aktuelle Ereignisse. 360° Kanada ist ein Muss für jeden Kanada-Fan!

Stand: Stand: 01 / 2015 08 /2009

Mediadaten 2015 360° Kanada Termine 2015 Anzeigen­schluss

Druckunterlagenschluss

Erscheinungstermin

1 / 2015 – Dezember / Januar / Februar

Heft-Nr.

Mo, 01.12.2014

Mo, 08.12.2014

Do, 08.01.2015

2 / 2015 – März / April / Mai

Mo, 23.02.2015

Mo, 02.03.2015 

Do, 26.03.2015

3 / 2015 – Juni / Juli / August

Mo, 25.05.2015

Mo, 01.06.2015

Do, 25.06.2015

4 / 2015 – September / Oktober / November

Mo, 10.08.2015

Mo, 17.08.2015

Do, 10.09.2015

1 / 2016 – Dezember / Januar / Februar

Mo, 16.11.2015

Mo, 23.11.2015

Do, 17.12.2015

Themen in 2015 Regionen: Mit dem Wohnmobil durch British Columbia, Abenteuerreise durch Kanadas Westen, Vancouver Island, Eisbären in Newfoundland, Wintererlebnisse im Yukon. Wood Mountain Stampede in Saskatchewan, Mit dem Rocky Mountaineer durch Kanada, Montréal, Thousand Islands (Ontario), Manitoulin Island (Ontario), Segeln im Osten Kanadas, Lake Superior Provincial Park (Ontario), Vancouver, Québec im Winter, Die schönsten Nationalparks im Osten Kanadas, Halbinsel Gaspésie (Québec)

Spezialthemen: Auf den Spuren der Micmacs, Deutsche Auswanderer in Québec, Kanada als Klanglandschaft, Eiswein von der Niagara Halbinsel, Kanadischer Wildreis, Studium in Kanada, Vancouver Christmas Market In jeder Ausgabe: News, Nationalparks, Where to sleep, Bildung in Kanada, Auswanderung, Bücher, DVD’s, Websites, Outdoor, Wanderungen, Natur

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Stand: Stand: 01 / 2015 08 /2009

Mediadaten 2015 360° Kanada Broschüre „Kanada Entdecken!“ (Verbreitung: 50.000 Exemplare)

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Mediadaten 2015 360° Kanada Newsletter 360° Kanada Aktuell Einmal im Monat erhalten Sie mit dem kostenlosen Newsletter 360° Faszination Kanada Aktuell nutzwertige Informationen über das zweitgrößte­Land der Erde. Herausgegeben wird 360° Faszination Kanada Aktuell durch Faszination Kanada (www.faszination-kanada.com) sowie das Magazin 360° Kanada (www.360grad-kanada.de). Der Schwerpunkt liegt auf Informationen rund um die Reise nach und den Aufenthalt in Kanada. Aber auch Themen wie Auswanderung, Work & Travel, Sprachaufenthalte, Kultur und Lifestyle spielen eine wichtige Rolle. In jeder Ausgabe werden zudem die schönsten Kanadafotos von Lesern und Nutzern der 360° Kanada-Angebote veröffentlicht. Abgerundet wird der Newsletter durch Veranstaltungshinweise, Surftipps und neue Medien rund um Kanada. Der Newsletter 360° Faszination Kanada hat mittlerweile mehr als 7.000 Empfänger. Ausgabe für Ausgabe kommt eine Vielzahl von neuen Nutzern hinzu. Digitale Angebote

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Erscheinung: 4 x jährlich; Umfang 76 – 100 Seiten Auflage: 7.500 Exemplare Copy-Preis: 6,50 € Höchstformat: 210 mm x 297 mm Satzspiegel: 165 mm x 247 mm Druckverfahren: Bogenoffset Verarbeitung: Klebebindung Druckunterlagen: CD-ROM / FTP-Übermittlung; PDF-X3 mit Passermarken Redaktion: Christine Walter (Chefredaktion) [email protected]

Anschrift: sh anzeigenmarketing Nierenhofer Str. 23 42551 Velbert Leitung: Stefanie Pöller Telefon: +49 (0) 2051 / 31 19 81 Mobil: +49 (0) 162 / 450 22 85 E-Mail: [email protected] Verkauf: Cornelia Heine Telefon: +49 (0) 201 / 959 47 59 E-Mail: [email protected]

Allgemeine Geschäftsbedingungen 1. „Anzeigenauftrag“ im Sinne der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist der Vertrag über die Veröffentlichung einer oder mehrerer Anzeigen eines Werbungtreibenden oder sonstigen Inserenten in einer Druckschrift zum Zweck der Verbreitung. 2. Anzeigen sind im Zweifel zur Veröffentlichung innerhalb eines Jahres nach Vertragsabschluss abzurufen. Ist im Rahmen eines Abschlusses das Recht zum Abruf einzelner Anzeigen eingeräumt, so ist der Auftrag innerhalb eines Jahres seit Erscheinen der ersten Anzeige abzuwickeln, sofern die erste Anzeige innerhalb der in Satz 1 genannten Frist abgerufen und veröffentlicht wird. 3. Bei Abschlüssen ist der Auftraggeber berechtigt, innerhalb der vereinbarten bzw. der in Ziffer 2 genannten Frist auch über die im Auftrag genannte Anzeigenmenge hinaus weitere Anzeigen abzurufen. 4. Wird ein Auftrag aus Umständen nicht erfüllt, die der Verlag nicht zu vertreten hat, so hat der Auftraggeber, unbeschadet etwaiger weiterer Rechtspflichten, den Unterschied zwischen dem gewährten und dem der tatsächlichen Abnahme entsprechenden Nachlass dem Verlag zu erstatten. Die Erstattung entfällt, wenn die Nichterfüllung auf höherer Gewalt im Risikobereich des Verlages beruht. 5. Bei der Errechnung der Abnahmemengen werden Text-Millimeterzeilen dem Preis entsprechend in Anzeigen-Millimeter umgerechnet. 6. Aufträge für Anzeigen und Fremdbeilagen, die erklärtermaßen ausschließlich in bestimmten Nummern, bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Plätzen der Druckschrift veröffentlicht werden sollen, müssen so rechtzeitig beim Verlag eingehen, dass dem Auftraggeber noch vor Anzeigenschluss mitgeteilt werden kann, wenn der Auftrag auf diese Weise nicht auszuführen ist. Rubrizierte Anzeigen werden in der jeweiligen Rubrik abgedruckt, ohne dass dies der ausdrücklichen Vereinbarung bedarf. 7. Anzeigen, die aufgrund ihrer redaktionellen Gestaltung nicht als Anzeigen erkennbar sind, werden als solche vom Verlag mit dem Wort „Anzeige“ deutlich kenntlich gemacht. 8. Der Verlag behält sich vor, Anzeigenaufträge – auch einzelne Abrufe im Rahmen eines Abschlusses – und Beilagenaufträge wegen des Inhalts, der Herkunft oder der technischen Form nach einheitlichen, sachlich gerechtfertigten Grundsätzen des Verlages abzulehnen, wenn deren Inhalt gegen Gesetze oder behördliche Bestimmungen verstößt oder deren Veröffentlichung für den Verlag unzumutbar ist. Dies gilt auch für Aufträge, die bei Geschäftsstellen, Annahmestellen oder Vertretern aufgegeben werden. Beilagenaufträge sind für den Verlag erst nach Vorlage eines Musters der Beilage und deren Billigung bindend. Beilagen, die durch Format oder Aufmachung beim Leser den Eindruck eines Bestandteiles der Zeitung oder Zeitschrift erwecken oder Fremdanzeigen enthalten, werden nicht angenommen. Die Ablehnung eines Auftrages wird dem Auftraggeber unverzüglich mitgeteilt. 9. Für die rechtzeitige Lieferung des Anzeigentextes und einwandfreier Druckunterlagen oder der Beilagen ist der Auftraggeber verantwortlich. Für erkennbar ungeeignete oder beschädigte Druckunterlagen fordert der Verlag unverzüglich Ersatz an. Der Verlag gewährleistet die für den belegten Titel übliche Druckqualität im Rahmen der durch die Druckunterlagen gegebenen Möglichkeiten. 10. Der Auftraggeber hat bei ganz oder teilweise unleserlichem, unrichtigem oder bei unvollständigem Abdruck der Anzeige Anspruch auf Zahlungsminderung oder eine einwandfreie Ersatzanzeige, aber nur in dem Ausmaß, in dem der Zweck der Anzeige beeinträchtigt wurde. Lässt der Verlag eine ihm hierfür gestellte angemessene Frist verstreichen oder ist die Ersatzanzeige erneut nicht einwandfrei, so hat der Auftraggeber ein Recht auf Zahlungsminderung oder Rückgängigmachung des Auftrages. Schadensersatzansprüche aus positiver Forderungsverletzung, Verschulden bei Vertragsabschluss und unerlaubter Handlung sind ­– ­auch bei telefonischer Auftragserteilung – ausgeschlossen. Schadensersatzansprüche aus Unmöglichkeit der Leistung und Verzug sind beschränkt auf Ersatz des vorhersehbaren Schadens und auf das für die betreffende Anzeige oder Beilage zu zahlende Entgelt. Dies gilt nicht für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit des Verlegers, seines gesetzlichen Vertreters und seines Erfüllungsgehilfen. Eine Haftung des Verlages für Schäden wegen des Fehlens zugesicherter Eigenschaften bleibt unberührt. Im kaufmännischen Geschäftsverkehr haftet der Verlag darüber hinaus auch nicht für die grobe Fahrlässigkeit von Erfüllungsgehilfen; in den übrigen Fällen ist gegenüber Kaufleuten die Haftung für grobe Fahrlässigkeit dem Umfang nach auf den voraussehbaren Schaden bis zur Höhe des betreffenden Anzeigenentgelts beschränkt. Reklamationen müssen

– außer bei nicht offensichtlichen Mängeln – innerhalb von vier Wochen nach Eingang von Rechnung und Beleg geltend gemacht werden. 11. Probeabzüge werden nur auf ausdrücklichen Wunsch geliefert. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Richtigkeit der zurückgesandten Probeabzüge. Der Verlag berücksichtigt alle Fehlerkorrekturen, die ihm innerhalb der bei der Übersendung des Probeabzuges gesetzten Frist mitgeteilt werden. 12. Sind keine besonderen Größenvorschriften gegeben, so wird die nach Art der Anzeige übliche, tatsächliche Abdruckhöhe der Berechnung zugrunde gelegt. 13. Falls der Auftraggeber nicht Vorauszahlungen leistet, wird die Rechnung sofort, möglichst aber 14 Tage nach Veröffentlichung der Anzeige übersandt. Die Rechnung ist innerhalb der aus der Preisliste ersichtlichen vom Empfang der Rechnung an laufenden Frist zu bezahlen, sofern nicht im einzelnen Fall eine andere Zahlungsfrist oder Vorauszahlung vereinbart ist. Etwaige Nachlässe für vorzeitige Zahlung werden nach der Preisliste gewährt. 14. Bei Zahlungsverzug oder Stundung werden Zinsen sowie die Einziehungskosten berechnet. Der Verlag kann bei Zahlungsverzug die weitere Ausführung des laufenden Auftrages bis zur Bezahlung zurückstellen und für die restlichen Anzeigen Vorauszahlung verlangen. Bei Vorliegen begründeter Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Auftraggebers ist der Verlag berechtigt, auch während der Laufzeit eines Anzeigenabschlusses das Erscheinen weiterer Anzeigen ohne Rücksicht auf ein ursprünglich vereinbartes Zahlungsziel von der Vorauszahlung des Betrages und von dem Ausgleich offenstehender Rechnungsbeiträge abhängig zu machen. 15. Der Verlag liefert mit der Rechnung auf Wunsch einen Anzeigenbeleg. Je nach Art und Umfang des Anzeigenauftrages werden Anzeigenausschnitte, Belegseiten oder vollständige Belegnummern geliefert. Kann ein Beleg nicht mehr beschafft werden, so tritt an seine Stelle eine rechtsverbindliche Bescheinigung des Verlages über die Veröffentlichung und Verbreitung der Anzeige. 16. Kosten für die Anfertigung bestellter Druckunterlagen sowie für vom Auftraggeber gewünschte oder zu vertretende erhebliche Änderungen ursprünglich vereinbarter Ausführungen hat der Auftraggeber zu tragen. 17. Aus einer Auflagenminderung kann bei einem Abschluss über mehrere Anzeigen ein Anspruch auf Preisminderung hergeleitet werden, wenn im Gesamtdurchschnitt des mit der ersten Anzeige beginnenden Insertionsjahres die in der Preisliste oder auf andere Weise genannte durchschnittliche Auflage oder – wenn eine Auflage genannt ist – die durchschnittlich verkaufte (bei Fachzeitschriften gegebenenfalls die durchschnittlich tatsächlich verbreitete) Auflage des vergangenen Kalenderjahres unterschritten wird. Eine Auflagenminderung ist nur dann ein zur Preisminderung berechtigter Mangel, wenn sie 20 v. H. beträgt. Darüber hinaus sind bei Abschlüssen Preisminderungsanprüche ausgeschlossen, wenn der Verlag dem Auftraggeber von dem Absinken der Auflage so rechtzeitig Kenntnis gegeben hat, dass dieser vor Erscheinen der Anzeige vom Vertrag zurücktreten konnte. 18. Bei Ziffernanzeigen wendet der Verlag für die Verwahrung und rechtzeitige Weitergabe der Angebote die Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns an. Einschreibebriefe und Eilbriefe auf Ziffernanzeigen werden nur auf dem normalen Postweg weitergeleitet. Die Eingänge auf Ziffernanzeigen werden vier Wochen aufbewahrt. Zuschriften, die in dieser Frist nicht abgeholt sind, werden vernichtet. Wertvolle Unterlagen sendet der Verlag zurück, ohne dazu verpflichtet zu sein. Der Verlag behält sich im Interesse und zum Schutz des Auftraggebers das Recht vor, die eingehenden Angebote zur Ausschaltung von Missbrauch des Zifferndienstes zu Prüfzwecken zu öffnen. Zur Weiterleitung von geschäftlichen Anpreisungen und Vermittlungsangeboten ist der Verlag nicht verpflichtet. 19. Druckunterlagen werden nur auf besondere Anforderung an den Auftraggeber zurückgesandt. Die Pflicht zur Aufbewahrung endet drei Monate nach Ablauf des Auftrages. 20. Erfüllungsort ist der Sitz des Verlages. Im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder bei öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist bei Klagen Gerichtsstand der Sitz des Verlages. Soweit Ansprüche des Verlages nicht im Mahnverfahren geltend gemacht werden, bestimmt sich der Gerichtsstand bei Nicht-Kaufleuten nach deren Wohnsitz. Ist der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt des Auftraggebers, auch bei Nicht-Kaufleuten im Zeitpunkt der Klageerhebung unbekannt oder hat der Auftraggeber nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt aus dem Geltungsbereich des Gesetzes verlegt, ist als Gerichtsstand der Sitz des Verlages vereinbart.

Stand: Stand: 01 / 2015 08 /2009

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