JAHRESBERICHTE 2015 POSAUNENWERK EVANGELISCHEN KIRCHE VON WESTFALEN

POSAUNENWERK IN DER EVANGELISCHEN KIRCHE VON WESTFALEN J AHRESBERICHTE 2015 PETER GRÄWE – LANDESOBMANN (SEITE 2 – 10) ULRICH DIECKMANN – LANDESPOSAU...
Author: Jörg Messner
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POSAUNENWERK IN DER

EVANGELISCHEN KIRCHE VON WESTFALEN

J AHRESBERICHTE 2015 PETER GRÄWE – LANDESOBMANN (SEITE 2 – 10) ULRICH DIECKMANN – LANDESPOSAUNENWART (SEITE 11 – 32) DANIEL SALINGA – LANDESPOSAUNENWART (SEITE 33 - 50) ZUR VORLAGE BEI DER VERTRETERVERSAMMLUNG AM 16. APRIL 2016 IN MINDEN

JAHRESBERICHT VON PETER GRÄWE - LANDESOBMANN Jahresspruch 2015: Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. (Röm. 15,7) Liebe Bläserinnen und Bläser! Das, was der Apostel Paulus hier in unserem Jahresspruch für das Jahr 2015 formuliert, ist eine der christlichsten Tugenden überhaupt. Gottesliebe und Nächstenliebe, Verkündigung und Diakonie gehören untrennbar zusammen. Und doch: Wir schwer ist es, dem Gebot Jesu immer nachzukommen, das er im Anklang an das "Schema Israel" formuliert: Du sollst Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst. Wer sich selber nicht ausstehen kann, ist wohl kaum in der Lage, jemand anderen zu lieben, und wer Gott aus seinem Leben verbannt hat, muss andere Grundlagen finden, auf Menschen zuzugehen. Ob das dann immer klappt, mag jeder für sich entscheiden. Grundsätzlich gilt für uns, dass unsere Liebe zu den Menschen erst dann möglich wird, wenn wir uns immer wieder bewusst werden, dass Gott uns zuerst geliebt hat und uns immer wieder so annimmt, wie wir sind mit all unseren Fähigkeiten, aber auch mit all unseren Fehlern. Dieser Grundsatz hat auch in diesem Jahr wieder die vielfältige Arbeit unseres Werkes bestimmt. Ohne die Menschen zu lieben, die in ihrer oft unübersehbaren Vielfältigkeit erscheinen, konnten unsere Posaunenwarte, Ulrich Dieckmann und Daniel Salinga, wohl kaum all die Kilometer zurücklegen, um Chöre und Kirchenkreise zu besuchen, um dort mit den Bläserinnen und Bläsern zu musizieren, sie mitzunehmen auf den Weg der Verkündigung und damit der Nächstenliebe und auf jeden einzelnen einzugehen. Ihnen gilt zunächst einmal mein ganz spezieller Dank. Gerade da, wo die Zeiten immer schwieriger werden, wo Mitgliederzahlen nicht nur in den Gemeinden selber, sondern auch in unserem Werk zurückgehen, ist es wichtig zusammenzurücken und das deutlich werden zu lassen, was uns als Christen kennzeichnet, die Liebe, die Gott uns schenkt und die wir weitergeben dürfen. In dieser Sache waren beide auch in diesem Berichtsjahr wieder unermüdlich unterwegs. Ihre Berichte legen davon Zeugnis ab. Herzlichen Dank dafür. Ohne Nächstenliebe und Gottvertrauen hätte aber auch Jörg Kuhlmann seine immer schwieriger werdende Arbeit für das Werk im Bereich der Finanzen nicht tun können. Denn auch finanziell müssen wir immer wieder genau hinsehen und so manches Mal sind dem guten Jörg ein paar graue Haare mehr gewachsen. Und immer wieder hat er sich bemüht, unser Werk auch finanziell gut dastehen zu lassen. Ich verweise hier eindrücklich auf seinen Bericht. Und wie ihr -2-

dort sehen könnt, hat er das auch in diesem Berichtsjahr wieder gut geschafft. Mein Dank geht auch an die Mitarbeiter in unserer Geschäftsstelle. Hans Georg Trommer, Bernhard Bergau und Ina Steiner waren auch in diesem Jahr sehr bemüht, auf alle Wünsche und Forderungen einzugehen und auch so manchem manchmal schlecht gelaunten Kunden mit Liebe zu begegnen. Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat. Das ist nicht immer einfach, wenn man so im Licht der Öffentlichkeit steht und es mit vielen und unterschiedlichen Menschen zu tun hat. Auch mein Freund und Stellvertreter Christoph Ruffer kann davon ein Lied singen. Als Gemeindepfarrer weiß auch er, wie schwer es manchmal ist, den Menschen so anzunehmen wie er ist. Zusammen mit ihm haben wir die Posaunenratssitzungen geleitet, haben Gottesdienste gestaltet und uns für unser Werk so gut eingesetzt, wie wir es konnten. Vielen Dank auch Dir, Christoph. Und das gilt auch allen Posaunenratsmitgliedern, die viel Zeit und Kraft geopfert haben, um auch in diesem Jahr wieder unser Werk voran zu bringen. Das geht im Detail nur da, wo man den anderen in seiner oft sehr großen Unterschiedlichkeit so annimmt, wie er ist. Jubiläen und Geburtstage Den anderen anzunehmen wie er ist, so wie Christus es auch getan hat, schließt auch ein, ihn da nicht zu vergessen und zu ehren, wo er ein besonderes Jubiläum feiern kann. Das mag immer sehr unterschiedlich ausfallen und manchmal viel Zeit und Kraft kosten. Und doch, einfach da zu sein, um dem anderen zu zeigen, dass man Anteil nimmt, ist wichtig. Und das taten wir vor allem beim runden Geburts-tag von Werner Benz, der lange Jahre Posaunenwart in unserem Werk war. Viele Ältere kennen ihn noch. Er feierte seinen 80. Geburtstag. Christoph Ruffer und Ulrich Dieckmann übermittelten die Grüße und Gratulationen des Posaunenwerkes am 16. Januar im Hause Benz. Auch der Seniorenposaunenchor war dort und musizierte. Am 7. Februar fand dann eine Dank- und Segensstunde in der Zionskirche zu Bethel statt, wo auch musiziert wurde und an der sehr viele seiner Freunde teilnahmen. Nehmt einander an, auch im EPiD Natürlich gilt dieses Gebot auch für den EPiD, vielleicht sogar in ganz besonderem Maße, da hier noch mehr und noch unterschiedlichere Menschen zusammenkommen, um gemeinsam die Posaunenchorarbeit in Deutschland voran zu bringen. Ganz besonders haben sich zwei Personen dieser Aufgabe gestellt. So wurde Rolf Bareis als neuer leitender Obmann zusammen mit dem neuen Vorstand des EPiD in einem schönen Gottesdienst im Rahmen der Tagung

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des EPiD in Berlin in sein Amt eingeführt. Zusammen mit ihm und dem neuen Vorstand wurde ein neuer 1. Vorsitzender gefunden und ebenfalls eingeführt. Es ist der ehemalige badische Landesbischof Dr. Ulrich Fischer. Beiden und natürlich auch dem neuen Vorstand wünschen wir Gottes reichen Segen. Er gebe ihnen immer wieder die Kraft und auch die Geduld, die Menschen, die ihnen in ganz Deutschland begegnen, so anzunehmen, wie Christus es auch getan hat. Im Übrigen haben wir zu dieser Tagung Daniel Salinga und Artur Harder delegiert, die dort unsere Interessen vertreten haben. Es sind somit nicht mehr drei, sondern nur noch zwei Mitglieder unseres Posaunenrates zur EPiD-Tagung entsandt worden. Wir haben das aus Kostengründen getan. Hier haben wir also gespart. Herzlichen Dank dafür, dass sich diese Beiden die Zeit dafür genommen haben. Nehmt einander an und vergesst dabei die Jugend nicht! Was wäre unsere Arbeit in unserem Werk und in den einzelnen Chören in den vielen Gemeinden in Westfalen ohne aktive Jugendarbeit. Kinder und Jugendliche sind unser größtes Gut, so heißt es, sie sind die Zukunft, sie garantieren den Fortbestand unserer Arbeit, und sich ihrer ganz besonders anzunehmen, heißt dem Gebot Jesu in besonderem Maße zu folgen. Das hört sich jetzt ein wenig pathetisch an und ist vielleicht auch ein wenig übertrieben, es soll aber deutlich machen, dass gerade in Zeiten von Mitgliederschwund auf allen Ebenen unserer Landeskirche die Kinder und Jungenarbeit elementar wichtig ist. Nur diese Arbeit wird immer schwerer. Ganztagsschulen und immer weiter steigende Anforderungen an unsere Kinder nehmen uns das Potential und die Zeitfenster, um Jugendarbeit betreiben zu können. Ich verweise in diesem Zusammenhang noch einmal auf meinen Bericht vom letzten Jahr. Übungsstunden am Nachmittag fallen oft weg, weil die jungen Leute oft noch in der Schule sind. Umso erfreulicher ist es dann, berichten zu können, dass es im Jahr 2015 gerade in diesem Bereich in unserem Werk zu guten und Mut machenden Ereignissen gekommen ist. Zum einen möchte ich hier den neu gegründeten Landesjugendposaunenchor Westfalen-Lippe erwähnen. Hier hat sich besonders Daniel sehr engagiert. Und so konnten, nach intensiver Probenarbeit, zwei Konzerte des Chores veranstaltet werden. Das eine Konzert fand in Bad Oeynhausen und das andere in Bochum statt, jeweils Ende April. Hier zeigte sich, wie gut und engagiert junge Menschen musizieren und sich für die Bläserarbeit und die Verkündigung des Evangeliums mit ihrem jeweiligen Instrument einsetzen. Die Konzerte haben uns allen Mut gemacht. Bläser - und Posaunenchorarbeit ist kein Auslaufmodell, das es in ein paar Jahren nicht mehr gibt. Virtuose und engagierte Musik liegt auch auf den

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Schultern dieser jungen Menschen. Dafür, dass es das gibt, dürfen wir Gott von Herzen danken. Nach dem DEPT wird die Gruppe wieder neu gemischt, so dass auch andere Bläserinnen und Bläser die Möglichkeit erhalten, in diesem Chor mitzuspielen. Das ist sicherlich ein Anreiz für jeden jungen Bläser in Westfalen, sich mal so richtig "da rein zu knien". Ich freue mich auf weitere Aufführungen. Ein weiteres Ereignis möchte ich in diesem Zusammenhang erwähnen, bei dem ich selber auch aktiv dabei und am Ende restlos begeistert war. Am 5. September 2015 fand in Rietberg ein Jungbläsertag statt. Nach langen Vorbereitungen, denen sich Daniel besonders gewidmet hatte, konnte dieser herrliche Tag mit vielen jungen Bläsern auf dem Gelände des Bibeldorfes Rietberg stattfinden. Auch die Bläser aus dem Verband Lippe waren mit dabei und hatten an diesem Tag genau so viel Spaß wie die Westfalen. Bis zuletzt stand alles zwar noch auf der Kippe, aber am Ende war alles gut. Unter dem Motto "steh auf" trafen sich ca. 180 Kinder und 75 Erwachsene zu diesem ganz besonderen Tag. Das Thema "Steh auf" bezog sich auf die Geschichte von der Heilung eines Gelähmten vom Dach aus nach Mk. 2, 1-12. Auf grünen "Karten" wurde das Motto allen bekannt gemacht. Wir konnten Reinhard Gramm gewinnen, ein Musical mit gleichnamigem Titel zu komponieren. Dabei gab es drei Schwierigkeitsgrade, denen sich die verschiedenen jungen Bläser zuordnen konnten. Hinzu kam eine Schlagwerkgruppe, die das Ganze unterstützte. Seine Frau schrieb dazu ein Stück über die Heilung des Gelähmten, das wir schauspielerisch aufgeführt haben. Geprobt wurde an diesem Tag in zwei großen Gruppen. Während eine Gruppe im großen Saal des Bibeldorfes bemüht war, sich unter der Leitung von Ulrich, Daniel und Christian Kornmaul in das Musical einzuarbeiten, durfte eine andere Gruppe, unterstützt von den Eltern der Kinder und anderen Erwachsenen erleben, wie die Menschen zur Zeit Jesu gelebt, gewohnt und gearbeitet haben. Unser ganz spezieller Dank geht hier an die Mitarbeitenden des Bibeldorfes, vor allem an den dort zuständigen Pfarrer Dietrich Fricke und seine Frau Eva, die dafür gesorgt haben, dass alle genug zu essen und zu trinken hatten und einen schönen und lehrreichen Tag erleben durften. Den Abschluss bildete dann die Aufführung des Musicals. Musik und Schauspiel (die Heilung des Gelähmten) wechselten sich dabei ab. Am Ende war die Aufführung ein großer Erfolg. Ich muss allerdings gestehen, dass ich danach ziemlich fertig war. So ist das in der Jugend- und Kinderarbeit, sie verlangt uns oft alles ab. Aber es war eben auch schön. Nehmt einander an, so wie Christus euch angenommen hat. Dieser Rat des Apostel Paulus wurde an diesem Tag in unsere Zeit übersetzt, und Annahme wurde hier in Rietberg greifbar. Zu wünschen bleibt, dass dieser Tag kein Einzelfall ist, sondern in den nächsten Jahren eine Fortsetzung findet.

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Und noch ein ganz besonderes Highlight im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, bei dem unser Werk beteiligt war, soll hier nicht unerwähnt bleiben. "Was geschieht, wenn deutsche und palästinensische Jugendliche zusammenkommen, um 14 Tage zusammen zu leben und zu musizieren"? So fragen Eberhard Helling und Monika Hofmann in ihrem Bericht in Kirchenmusik in Westfalen über eine Zusammenkunft dieser unterschiedlichen Jugendlichen aus weit auseinanderliegenden Teilen der Welt, die unterschiedlicher nicht sein können. Hier ein gesichertes Leben, wo Kinder behütet aufwachsen können und dort Krisensituationen, Angst und Gefahr vor terroristischen Anschlägen und militärischer Willkür. Die Antwort, die die beiden gegeben haben, ist einfach: Alle hatten viel Spaß und Mauern der Verständigung fielen schnell. Die Jugendlichen nahmen sich so an, wie sie waren. Von daher war das Motto dieses Treffens "Über die Mauer" ein Ausdruck dessen, was sich dort ereignete. Junge Menschen gleich welcher Herkunft verstehen sich über die Musik als Transportmittel und nehmen sich an. Diese Gruppe war unter anderem zu Gast im Bibeldorf, wo Unterschiede zur Sprache kamen und den Jugendlichen ein Raum gegeben wurde, um sich auszutauschen. Wir danken Monika Hofmann, die sich im Rahmen von Brass for Peace ganz besonders für dieses Projekt eingesetzt hat. Auch hier ist zu wünschen, dass das kein Einzelfall bleibt, sondern weitere Kreise zieht. Vielleicht müssen wir wirklich bei den Kindern und Jugendlichen beginnen und von ihnen lernen, damit es Frieden in der Welt gibt. Vielleicht sind sie unsere einzige Hoffnung, wo wir Erwachsenen immer wieder versagen. Auch hier wurde der Jahresspruch 2015: Nehmt einander an… in die Praxis unseres Alltages umgesetzt. Und zuletzt möchte ich stellvertretend für alle Seminare, die unsere Posaunenwarte in oft mühsamer Vorbereitung und Durchführung veranstaltet haben, auf ein Seminar eingehen, dass ich nun schon seit Jahren selber in gewisser Weise begleite, in dem ich dort immer wieder einen Kinder- und Jugendgottesdienst halte. Immer vor Ostern (bisher) veranstaltet Daniel einen Jungbläserlehrgang, früher an der Glörtalsperre, jetzt in Nordwalde bei Münster. Auf diesem Lehrgang versuchen verschiedene Mitarbeiter, den Kindern und Jugendlichen den rechten Umgang mit den Instrumenten zu vermitteln. Ich bin gerne dabei, denn das macht mir immer wieder Mut und darum erwähne ich es hier. In Zeiten, wo man den Jugendlichen von heute nur noch mit dem Handy in der Hand sieht, der nichts anderes mehr zu sehen scheint als das Display seines virtuellen Freundes, der ihn aber absolut abgrenzt von der Nähe anderer Menschen, tut es einfach nur gut, dass es hier junge Leute gibt, für die es noch etwas anderes gibt. Das Gespräch untereinander, das sich gegenseitig Annehmen und Austauschen und das gemeinsame Musizieren ist für diese jungen Menschen mindestens genauso wichtig, wie die Fingerübungen mit dem Daumen auf der -6-

virtuellen Tastatur. Die Gottesdienste sind sehr lebendig. Man spürt, hier wird etwas sehr wichtig. Viele haben etwas vorbereitet für diesen Gottesdienst, und wir feiern ihn gemeinsam, so wie Christus uns angenommen hat. Natürlich ist das anstrengend, vor allem für die Betreuer und Daniel, und sicherlich macht der eine oder andere auch mal Blödsinn, aber dennoch macht mir das immer wieder Mut, wenn ich in die Zukunft sehe. Nehmt einander an, so wie Christus euch angenommen hat. Hier wurde es wieder ein Stück weit lebendig unter Kindern und Jugendlichen. Dank an alle, die sich dieser schwierigen Aufgabe stellen. "Nehmt einander an" auf dem Bläsertag in Münster Der westfälische Bläsertag ging in diesem Jahr in die heimliche Hauptstadt Westfalens, nach Münster und zwar am 9. Mai 2015. In diesem Jahr konnten wir wieder einen namhaften Musiker und Komponisten für uns gewinnen, Werner Petersen. Es zeigte sich in diesem Jahr, wie im Jahr davor, dass so ein "Magnet" anzieht. Es kamen wieder deutlich mehr Bläserinnen und Bläser zu diesem Bläsertag als in den Jahren zuvor. Und was sie da erlebten, hatte sich für alle gelohnt. Der Tag wurde mit Hilfe des Bläserkreises der Apostelkirche durchgeführt. Allen Beteiligten sage ich an dieser Stelle ganz herzlichen Dank für die Ausrichtung. Am Vormittag fand ein Workshop mit W. Petersen statt. Mit Witz und Wissen, viel Musikalität und Einfühlungsvermögen gelang es ihm, die Zeit wie im Flug vergehen zu lassen. Wir haben viel gelernt und haben viele seiner Kompositionen kennen und schätzen gelernt. In der Mittagszeit gab es eine Stadtführung durch Münster für die Teilnehmer, die nicht an der Vertreterversammlung teilnahmen. Was mir bei der Vertreterversammlung besonders gut gefallen hat, war eine Äußerung Werner Petersens, der auch an der Versammlung teilnahm, und am Ende sagte, dass er selten eine so harmonische und entspannte Atmosphäre bei einer Vertreterversammlung erlebt hat. Ein Kompliment an alle, die daran teilgenommen haben. "Nehmt einander an", das kann auf solchen Sitzungen deutlich werden. Ein schönes Kompliment. Inhaltlich war es in der Tat harmonisch. Die Posaunenwarte haben kurz ihre Berichte abgegeben, so wie der Landesobmann. Es war genügend Zeit und Raum, um miteinander ins Gespräch zu kommen, auch über so trockene Themen wie die Zahlen, die Jörg vorstellte. Danken wollen wir Andreas Wagener für seinen Rechnungsprüfungsbericht für das vergangene Geschäftsjahr und Jörg, der die Zahlen des Werkes transparent dargestellt hat. An die Berichte schloss sich eine lebhafte Aussprache an. Den Abschluss des Tages bildete eine Abendmusik in der Apostelkirche zu Münster unter der Leitung von Werner Petersen mit verschiedenen Texten, vorgetragen von beiden Obleuten, die das vielfällige musikalische Programm unterbrachen. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung -7-

der allerdings, wie in den Jahren zuvor, die gewünschte und vielleicht auch heimlich erwartete Zuhörerschaft fehlte. Wir werden uns in den kommenden Jahren Gedanken machen, wie wir das ändern können. "Vielleicht geht da ja noch was"?! Zu prüfen wäre, ob die Veranstaltung entsprechend bekannt gemacht worden ist. Kann und sollte man Plakate entwerfen, die auf dieses Ereignis besonders hinweisen? Dabei ist der Veranstalter, aber auch unser Werk gefragt. Im nächsten Jahr geht es nach Minden, der Wirkungsstätte von Christoph Ruffer. Dort treffen wir uns am 16. April 2016. Wir alle freuen uns schon darauf. Referent wird dann Prof. Stefan Mey aus Hannover sein. Publikationen: Auch hier muss man sich annehmen Zurzeit haben wir zwei Publikationen, in denen unsere Arbeit bekannt gemacht wird, wobei ich nur die Printmedien meine. Zum Einen ist das unsere Zeitung die "Westfälische Posaunenchor Nachrichten" (WPN), die nun in großer Form - DIN A4 erscheint und allgemeinen Anklang findet. Diese Publikation ist ausgereift, die Bilder entsprechend groß und die Artikel übersichtlich und gut. Dank Ina Steiner, die hier tatkräftig mithilft, die WPN so herauszubringen, wie wir sie vorliegen haben, ist die Zeitschrift für uns und unsere Mitglieder sehr wichtig, weil sie ausreichend informiert. Daneben gibt es seit geraumer Zeit die Publikation "Kirchenmusik in Westfalen", in der wir, neben vielen anderen Chören vertreten sind mit wichtigen Informationen und Rückblicken auf interessante Veranstaltungen (siehe den Artikel von M. Hofmann zum Jugendtreffen). Nach anfänglichen "Kinderkrankheiten", wie zu kleinen Bildern, schlecht gestalteten Texten und nicht gelungenen Farbspielereien, hat sich auch diese Publikation gemausert. Hier mischen wir mit im großen Chor der Kirchenmusik in Westfalen, zurzeit auf begrenzten vier Seiten. Beide Publikationen kosten Geld, natürlich. Die Frage ist für die Zukunft, ob wir uns beide Publikationen leisten können? Können wir ganz in das übergeordnete Organ übergehen, dann mit mehr Seiten, oder verzichten wir auf die Teilnahme im "Kirchenmusiker" zugunsten des WPN. Diesen Fragen haben wir uns bereits am Rande gestellt und sie werden immer dringender je enger die Finanzen werden. Ich denke, wir werden eine Lösung finden, wenn wir uns gegenseitig ernst nehmen und den anderen so annehmen in seinem Denken und in seinen Vorstellungen, wie es sich für Christen gehört. Das eine will man, das andere muss man. Ich hoffe, dass wir zu einer verträglichen Lösung für alle kommen.

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Unser Förderverein In diesem Jahr hat es wieder eine Mitgliederversammlung des Fördervereins gegeben. Es wurde festge-stellt, dass der Förderverein nach wie vor zu wenig Mitglieder hat. Meine Bitte ist, dass wir in unseren Chören Werbung für den Förderverein machen. Denn bei rückläufigen Einnahmen werden die Gelder des Fördervereins z.B. für Kinder und Jugendliche, die die zwangsläufig steigenden Seminargebühren (siehe Bericht Jörg Kuhlmann) nicht aufbringen können, immer wichtiger. Alle Fördervereine in Deutschland haben sich in Detmold getroffen. Unser Verein war als Teilnehmer dabei. Es entstehen neue Ideen, die umgesetzt werden müssen. Dazu gehört vielleicht, dass neue Spucktücher entworfen wurden, die nun gegen kleine Spenden verteilt werden. Eine witzige und nützliche Idee. Auch hier ist es wichtig, diese Arbeit anzunehmen und ernst zu nehmen. Fazit Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat, so lautet der Jahresspruch für das Jahr 2015. Und ich denke, wir haben das in all unserer Arbeit gut umgesetzt. In den 5 Sitzungen, die wir in diesem Jahr hatten, haben wir uns als Posaunenrat bemüht, auf die Bedürfnisse der Bläserinnen und Bläser in den verschiedenen Chören in Westfalen einzugehen. Unsere Posaunenwarte haben durch ihre Arbeit die wichtige Bedeutung unseres Werkes betont und so eine Menge erreicht. Ich verweise an dieser Stelle noch einmal auf ihre entsprechenden Berichte. Vieles ist uns gelungen, vor allem in diesem Jahr in der Kinder- und Jugendarbeit. Und dafür sind wir dankbar. Das bedeutet nicht, dass wir die Seniorenarbeit vernachlässigen. Sie ist uns genauso lieb und wert. Doch einmal wieder ganz direkt zu spüren, wie wichtig unsere Kinder für unsere Zukunft sind auch für die Zukunft unserer Chöre in den einzelnen Gemeinden. Der Jungbläsertag in Rietberg war sicherlich ein Meilenstein auf unserem Weg. Neue Personen und Wege auch im EPiD. Rolf Bareis steht vor einer großen Aufgabe, ebenso wie Dr. Fischer. Wahlen hatten wir in diesem Jahr keine, so dass wir mit der bewährten Mannschaft in das neue Jahr starten können. Natürlich wollen wir nicht verschweigen, dass es Problemfelder gibt, denen wir uns ganz besonders widmen müssen. Dazu gehören die Finanzen ebenso wie die Gewinnung neuer Mitglieder. In einer Klausurtagung im November, an der ich wegen meiner Krankheit nicht teilnehmen konnte, wurde darüber im Rahmen des Themas Zukunftsperspektiven gesprochen und beraten. Ich denke, da, wo wir weniger werden, und die Finanzen uns drücken, ist es angebracht, miteinander Wege zu gehen und nicht gegeneinander zu handeln und zu agitieren. Im Gegenseitigen sich annehmen, so wie Christus uns angenommen hat, können wir Wege finden,

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die wir gemeinsam gehen können. Wenn uns das klar ist, dann sind wir auch im kommenden Jahr im wahrsten Sinne des Wortes gut aufgestellt. Ausblicke Natürlich steht hier an erster Stelle der Deutsche Evangelische Posaunentag in Dresden (DEPT). Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren und viele Bläser in ganz Deutschland freuen sich riesig auf dieses Ereignis. Das Gloria 2016 für den DEPT ist erschienen und wir wissen alle, was wir zu tun haben. Unsere Posaunenwarte sind unterwegs, um uns das Heft vorzustellen. Unser Werk wird sich in Dresden zusammen mit dem rheinländischen und dem lippischen Werk präsentieren. Wo und wie wird noch rechtzeitig bekanntgegeben. Aber nicht nur der DEPT steht vor der Tür, auch die große Aktion "Weite wirkt" in Halle wirft ihre Schatten voraus. Wir werden vertreten sein im Kreise der vielen Musiker, die dort auftreten werden. Vorausschauen wollen wir auf das kommende Jahr 2017, mit dem großen Reformationsjubiläum, das mit dem Kirchentag in Berlin beginnt und dann mit einem Paukenschlag in Wittenberg einen Höhepunkt erreicht, wo alle Musizierenden zusammen mit den Teilnehmern auftreten. Wir dürfen alle gespannt sein, was da noch so alles auf uns zukommt. Die Planungen laufen auf Hochtouren, aber so weit sind wir noch nicht. Euer

Peter Gräwe Landesobmann

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JAHRESBERICHT ULRICH DIECKMANN – LANDESPOSAUNENWART Einleitung Nach dem sehr arbeitsreichen Jahr 2014 mit mehreren Aufgaben im Ev. Posaunendienst in Deutschland wird 2015 wieder ein „normales“ Arbeitsjahr, dachte ich. Doch im Rückblick betrachtet war es wieder ein sehr reich gefülltes Jahr mit vielen Terminen in den Posaunenchören, bei Seminaren, Schulungen und Lehrgängen, aber auch erfüllt mit Vorbereitungen und Projekten, die über das aktuelle Jahr hinausgehen, wie zum Beispiel der Deutsche Evangelische Posaunentag in Dresden, der Westfälische Kirchenmusiktag am 24.09.2016 in Soest oder die Planung für den Landesjugendposaunenchor Westfalen-Lippe über 2016 hinaus. 1. SEMINARE, FREIZEITEN UND LEHRGÄNGE AUF LANDESKIRCHLICHER EBENE im JAHR 2015: 02.-06.01.2015

Seminar für Posaunenchorleitung

Kloster Frenswegen

13.-15.02.2015

Arbeitsphase Landesjugendposaunenchor

Heek, Landesmusikakademie

21.02.2015

Seminar für Bläserinnen und Bläser Rheine

17.-19.04.2015

Arbeitsphase Landesjugendposaunenchor Westfalen-Lippe

Heek, Landesmusikakademie

30.04.03.05.2015

Seminar für Bläserinnen und Bläser

Heek, Landesmusikakademie

27.-30.06.2015

Seminar für Posaunenchorleitung

Nordwalde, Ev. Jugendbildungsstätte

07.-12.07.2015

Bläserfreizeit für Jugendliche in Zusammenarbeit mit "Brass for Peace e.V."

Möhnesee, Jugendherberge

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18.07.01.08.2015

Bläser-Familien-Freizeit

Mittersill, Österreich

15.-18.10.2015

Lehrgang für Anfänger und fortgeschrittene Bläserinnen und Bläser (-16 Jahre)

Meschede-Eversberg, Matthias-ClaudiusHaus

Das Seminar für Posaunenchorleitung im Januar 2015 fand erstmals im Kloster Frenswegen bei Nordhorn statt. Den 70 Teilnehmern aus Westfalen, Lippe und Bremen wurden Inhalte in den Unterrichtsfächern Chorleitung (3x tgl.), Gottesdienst- und Gesangbuchkunde (1x tgl.) und Musiktheorie (1x tgl.) vermittelt. Beim abendlichen Literaturblasen im Plenum unter der Leitung der Referenten wird neue Literatur vorgestellt oder auf ein anderes musikalischenThema (Stichwort „Über den Tellerrand“) geblickt. Die besondere Atmosphäre des Klosters (Kirche!) mit dem gelungenen Miteinander von „Alt“ und „Neu“ machten die Tage zu einem besonderen Erlebnis. Das Seminar zu Beginn der Sommerferien (mit überwiegend westfälischen Teilnehmern) war in Nordwalde mit 27 Teilnehmenden mäßig besucht, zwei Kurse mussten zusammengelegt werden. Neun Teilnehmende erlangten als Ergebnis ihrer erfolgreichen Ausbildung in den Prüfungen am 13.03.2015 (Bielefeld) und 22.05.2015 (Hamm) den „Befähigungsnachweis“ im Fach Posaunenchorleitung: Tobias Handirk Monika Harder Florian Hokamp Frederik Hokamp Benedikt Kämper Dieter Köster Andreas Voth Patrick Wachs Detlev Wolschendorf

(Paderborn) (Harsewinkel) (Bielefeld) (Bielefeld) (Hamm) (Lübbecke) (Hille) (Herne) (Minden)

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei der weiteren Chorarbeit!

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Beim Bläserseminar in Rheine stellte ich zusammen mit Kollege Daniel Salinga den ca. 40 Teilnehmenden Kompositionen aus den Bläserheften „Töne der Hoffnung V“ und „Norddeutsches Bläserheft 2“ vor. In Heek war beim kombinierten Seminar für Bläserinnen und Bläser die Erarbeitung und Vorstellung von neuer Literatur Thema. Mit fast 50 Teilnehmenen wurde in verschiedenen Leistungsgruppen musiziert. Einzelunterricht für Trompete bzw. Posaune ergänzten das Angebot an diesem Wochenende.

Der Lehrgang für junge Bläserinnen und Bläser (bis 16 Jahre) in den Herbstferien im Matthias-Claudius-Haus in Meschede-Eversberg war mit 70 Teilnehmenden etwas schwächer besucht als im Vorjahr. Die Kinder und Jugendlichen wurden von einem eingespielten Mitarbeiterteam betreut und konnten die Arbeitsergebnisse beim Abschlussmusizieren am Schlusstag -diesmal „indoor“- den Eltern, Verwandten, Freunden und Gästen vorstellen.

Die Bläserfreizeit für Jugendliche am Möhnesee mit deutschen und palästinensischen Jugendlichen war unter dem Titel „Über die Mauer“ ein vom Verein „Brass for Peace“ initiiertes Projekt, über das in den WPN und im Magazin Posaunenchor ausführlich berichtet wurde. Gerne habe ich dort mitgearbeitet, neu war dabei die musikalische Arbeit mit der Gruppe in englischer Sprache, zum Glück ist vieles verstanden worden. Das Abschlusskonzert am 10.07.2015 in der Hüsnter Kreuzkiche war sehr gelungen. Am 15.06.2015 und 16.11.2015 übernahm ich zwei Abendveranstaltungen der Chorleiter-Fortbildung in Holzwickede, zu der besonders Posaunenchorleiter und Posaunenchorleiterinnen, aber auch interessierte Bläserinnen Bläser eingeladen waren.

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Thema: Vorstellung von neuer Literatur (u. a. Vorstellung „Bläserklänge“ und Vorschau auf „Gloria 2016“). Aufgrund der rückgängigen Teilnehmerzahlen lassen wir diese Veranstaltungsreihe zunächst ruhen. Landesjugendposaunenchor Westfalen-Lippe Nach dem Start im November 2013 ist das von den Landeskirchen Westfalen und Lippe unterstützte Projekt im Jahr 2015 mit zwei Arbeitsphasen (siehe oben) und zwei Konzerten erfolgreich fortgesetzt worden. Die ersten beiden Arbeitsphasen im Februar und April dienten zur Vorbereitung auf die Konzerte am 19. April 2015 in Bad Oeynhausen und am 26. April 2015 in Bochum-Linden. Vorgestellt wurde - ergänzt durch Lesungen und Moderationen - ein vielfältiges Programm für eine große Blechbläser-Besetzung: • Johann Pachelbel • Ulrich Baudach • Anton Bruckner • Stefan Mey • Chris Woods • Giovanni Gabrieli • Jean Sibelius • Stefan Mey • Edward Elgar • Traugott Fünfgeld

Kanon Doppelchörige Musik in F Tota pulchra es Maria … and peace at last Du, meine Seele singe Canzon Duodecimi Toni Karelia-Suite Fanfare for peace March aus Pomp and Circumstance Der Mond ist aufgegangen

Wie in den Jahren zuvor lagen Probenarbeit, Leitung und Moderation jeweils in den Händen der drei verantwortlichen Landesposaunenwarte Christian Kornmaul, Daniel Salinga und Ulrich Dieckmann. Die gute Zusammenarbeit und die klare Aufgabenverteilung unter den „Dozenten“ ließen das Ensemble klanglich weiter wachsen und gedeihen. Im Jugendposaunenchor Westfalen-Lippe musizieren ca. 35 begabte Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Bereich der westfälischen und lippischen Landeskirche. Unser Dank gilt der westfälischen und lippischen Landeskirche und dem Landesmusikrat NRW, die das Projekt finanziell unterstützen.

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Nachdem der Landesjugendposaunenchor Westfalen-Lippe im Juni 2016 am DEPT teilgenommen hat und dort gemeinsam mit Landesjugendposaunenchören aus anderen Teilen Deutschlands eine Bläserserenade am Elbeufer mitgestaltet hat, wird sich die Gruppe - nach dem altersbedingten Ausscheiden einiger Bläserinnen und Bläser - neu formieren und an mehreren Probenwochenenden ein neues Programm erarbeiten. Wir hoffen auf weitere Arbeitsphasen und Projekte auf dem Weg bis zum nächsten Zwischenziel Deutscher Evangelischer Kirchentag im Juni 2019 in Dortmund.

2. VERANSTALTUNGEN AUF KIRCHENKREIS- UND GEMEINDEEBENE 23.-25.01.2015

Jungbläserschulung Kirchenkreis Herford

Preußisch Oldendorf, Pollerts Hof

31.01.2015

Jungbläsertag Kirchenkreis Gütersloh

Rheda

22.02.2015

Bläsermatinee im Rahmen der Orgeltage Kirchenkreis Soest

Soest

27.02.01.03.2015

Bläserfortbildungswochenende Kirchenkreis Hamm

Meschede-Eversberg Matthias-ClaudiusHaus

15.03.2015

Bläservesper Kirchenkreis Lübbecke, Projektchor

Espelkamp

21.03.2015

Seminartag mit Matthias Nagel/ Ulrich Dieckmann Kirchenkreis Hamm

Hamm-Rhynern

22.03.2015

Bläserkonzert Kirchenkreis Gütersloh, Projektchor

Bielefeld-Ummeln

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29.03.2015

Bläserkonzert Kirchenkreis Gütersloh, Projektchor

Gütersloh

11.04.2015

Bläserseminar Region Warendorf-BeelenOstenfelde

Beelen

13.06.2015

Jungbläserschulung-Vorbereitung auf Rietberg Kirchenkreis Arnsberg

Warstein

12.09.2015

Tagesseminar Kirchenkreis Minden

Minden

31.10.2015

Reformationsgottesdienst Kirchenkreis Hamm

Hamm

Im Kirchenkreis Gütersloh bildet sich jährlich ein Projektchor mit ca. 20 bis 25 interessierten Bläserinnen und Bläsern aus mehreren Posaunenchören, um neue Literatur kennenzulernen und einzustudieren. Im Jahr 2015 wurden in Zusammenarbeit mit dem Posaunenchor Ummeln, der sein 140jähriges Jubiläum feierte, doppelchörige Musiken aus verschiedenen Epochen von J. Eccard, J. Gallus, J. de Haan, S. Langenbach, J. Rheinberger, Th. Riegler, M. Schütz und F. Witt aufgeführt. Auch im Kirchenkreis Lübbecke ist Anfang 2015 ein Projektchor zusammen gekommen, bei dem in Zusammenarbeit mit Kollege Klaus-Peter Diehl (CVJMWestbund) in drei vorbereitenden Proben ein Programm für eine Bläservesper in Espelkamp erarbeitet wurde. Die Literatur dazu wurde aus dem „Bläserheft V für Kirchentage“, „Gloria 2015“ und „Zeichen deiner Größe“ entnommen, mit der viele Chöre auch in ihrer eigenen Gemeinde umgehen. Das Tagesseminar in Beelen wird von Bläserinnen und Bläsern aus der überwiegend katholischen Region Warendorf, Freckenhorst, Ennigerloh, Ostenfelde, Westkirchen und Beelen als wichtiges Fortbildungsangebot in der Nähe wahrgenommen. Bei diesem Seminar am Ende der Osterferien arbeite ich regelmäßig mit.

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Beim Chorleiter- und Bläserwochenende des Kirchenkreises Hamm in MeschedeEversberg wurde aus den Ausgaben „Bläserheft V für Kirchentage“ und „Töne der Hoffnung fünf“ musiziert, aber auch ganz bewußt aus der alten Notenausgabe „Laß dir unser Lob gefallen, Band III“ aus dem Jahr 1983 gespielt. Hier ließen sich alte Schätze wie die hochinteressanten Bläservorspiele zu „Du, meine Selele singe“ oder die „Chromatische Chaconne“ von H. Gadsch wieder neu entdecken. Die Kirchenkreis Hamm hat das Wochenende dankenswerterweise finanziell unterstützt und so einen günstigen Teilnehmerbeitrag von 60,00 € (Jugendliche 50,00 €) möglich gemacht. Zum siebten Mal führe ich zusammen mit Christian Kornmaul aus der lippischen Landeskirche die Bläser-Familien-Freizeit im österreichischen Mittersill durch, diesmal mit 43 Teilnehmenden im Alter zwischen 5 und 75 Jahren. Ein kurzer Tagebuchauszug, aus dem die leckeren Mahlzeiten im Schachernhof nicht hervorgehen können, dokumentiert die Aktivitäten während der 14 Tage, die bei überwiegend schönem Wetter wie im Fluge vergingen: Samstag, 18.07.2015 (Schönwetter, warm) Anreise der Teilnehmer - Abendessen - Ansagen - Vorstellungsrunde Gemeinsames Musizieren Sonntag, 19.07.2015 (Sonne, heiß) vormittags Fahrt zum Pass Thurn, Rundwanderung Wasenmoos nachmittags frei abends Bläserprobe Montag, 20.07.2015 (Sonne, heiß) vormittags Bläserprobe nachmittags Fahrt ins Stubachtal bis Schneiderau Wanderung ins sehr einsame Oedtal abends Bläserprobe Dienstag, 21.07.2015 (sonnig) vormittags Tagesausflug über Felbertauern zum Matreier Tauernhaus, dort Wanderung nach Innergschlöss zum Venedigerhaus im Nationalpark Hohe Tauern abends Bläserprobe, Jungbläser proben extra

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Mittwoch,22.07.2015 (sonnig und heiß, gute Sicht) 04.30 Uhr Abfahrt mit PKW zur Bürglhütte, Wanderung zur Sintersbachscharte, einige noch über Roßwegscharte auf den Rescheskogel (2.182 m), zurück zur Hütte nachmittags frei 17.00 Uhr Bläserprobe, Jungbläser proben extra abends Bläserprobe Donnerstag, 23.07.2015 (sonnig und warm, abends Gewitter und etwas Regen) morgens Bläserprobe, Jungbläser proben extra nachmittags Jochberg- Sintersbach-Wasserfall - Wildalm und zurück 14.00 - 18.30 Uhr abends Bläserprobe Freitag, 24.07.2015 (Schönwetter, etwas bewölkt und diesig, warm) morgens Bläserprobe nachmittags frei abends Generalprobe für die Serenade im Schloss Mittersill Samstag, 25.07.2015 (vormittags freundlich, ab nachmittag Wolken, Regen und Gewitter) vormittags kurze Bläserprobe nachmittags Schloss Mittersill, Serenade wegen Regen im Saal des Schlosses abends Abendessen im Haus Sonntag, 26.07.2015 (Schönwetter) vormittags Ev. Gottesdienst am Hintersee mit Pfr. Detlev Haupt nachmittags Fahrt zur Seestube (ca. 885 m), von dort Wanderung ins Hollersbachtal (Bachlehrweg) bis zur Senningerbräualm (1.182 m) - Ziehweg zurück abends Bläserprobe Montag, 27.07.2015 (morgens Regen, ab nachmittag Wetterbesserung – nicht kalt) vormittags Besichtigung Nationalparkzentrum Mittersill 16.00 Uhr Bläserprobe („Bläserklänge“ und „Norddt. Bläserheft 2“) abends frei

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Dienstag, 28.07.2015 (bewölkt, aber gut zumWandern, trocken) vormittags Tagesausflug nach Thumersbach, mit PKW Auffahrt zum Mitterberghof (1.200 m), Wanderung zur Schwalbenwand (2.011 m) – Rückweg über Ziehweg über die Schützingalm zurück zum Mitterberghof (Kaffee) abends Bläserprobe Mittwoch, 29.07.2015 (Regen) vormittags Bläserprobe nachmittags Kaffeetrinken auf dem Schachernhof abends Bläserprobe Donnerstag, 30.07.2015 (bedeckt) vormittags Bläserprobe nachmittags Fahrt zum Untersulzbachtal , Aufstieg zum Schaubergwerk Hochfeld (ca. 1 Std.) Besichtigung (28 Pers.), kleine Gruppe bis zur Stockeralm weiter ins Tal abends Bunter Abend im Probenraum Freitag, 31.07.2015 (Schönwetter, sonnig, klar) morgens mit PKW zur Mittelstation der Panoramabahn Resterhöhe, Auffahrt zur Resterhöhe (1.894 m), Wanderung zur Panoramaalm (ca. 1 Std.), größere Gruppe weiter zum Zweitausender (2.004 m ) bzw. kl. Gruppe zum Roßgruberkogel (2.152 m) nachmittags Bläserprobe Literaturblasen abends Grillen draußen am Schachernhof Gruppenfoto - Volksliederblasen Samstag, 01.08.2015 Rückreise nach dem Frühstück

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• Chorleiterbesprechungen Datum

Kirchenkreis

Ort

07.01.2015

Lübbecke

Lübbecke

26.01.2015

Vlotho

Löhne-Mahnen

28.01.2015

Gütersloh

Gütersloh

10.02.2015

Hamm

Flierich

20.02.2015

Soest

Geseke

03.03.2015

Bielefeld

Bielefeld

11.05.2015

Herford

Herford

18.05.2015

Arnsberg

Hüsten

15.08.2015

Vlotho

Bad Oeynhausen

01.09.2015

Gütersloh

Ummeln

15.09.2015

Soest

Werl

16.09.2015

Hamm

Hamm-Werries

24.09.2015

Bielefeld

BI-Jöllenbeck

02.11.2015

Herford

Kirchlengern

05.11.2015

Arnsberg

Meschede

Bei den Chorleiterbesprechungen in den Kirchenkreisen geht es neben der gegenseitigen Information um Absprache von Terminen. Jubiläen und oft damit verbundene Kreisbläsertreffen, Gottesdienste oder andere gemeinsame Veranstaltungen werden geplant, ebenso ein- oder mehrtägige Schulungen für - 20 -

Jungbläser, Projektchorangebote und Fortbildungen für den Bereich der Chorleitung. Gemeinsame Unternehmungen wie z.B. eine gemeinsame Fahrt zum Kirchentag oder zum Deutschen Ev. Posaunentag nach Dresden werden besprochen und organisiert. Über gelungene Projekte in den einzelnen Chören und Gemeinden wird berichtet. Als Landesposaunenwart informiere ich über die Arbeit und die Fortbildungsangebote des Posaunenwerkes, den Stand der Vorbereitungen beim DEPT 2016 oder andere wichtige Punkte wie z.B. die Sachlage beim Vervielfältigen von Noten (Genehmigung des Verlages!), GEMA-Meldungen oder die Beantragung von Zuschüssen aus der landeskirchlichen Kantate-Kollekte. Auf Anfrage stand ich einzelnen Posaunenchören für mehrere Probenabende mit Blick auf ein Ziel (z.B. Gottesdienst oder Konzert) oder für ganze Probentage zur Verfügung, oder auch der Besuch bei einem Chorjubiläum: 22.03.2015

Ummeln

140 Jahre

30.08.2015 21.06.2015

Bläsermusik Festgottesdienst

Wallenbrück

150 Jahre

20.09.2015

Festgottesdienst Konzert Norddt. BlechbläserCollegium

25.06.2015

Schloss Holte

60 Jahre

22.08.2015

Lippstadt

Probentag

29.08.2015

Rahden

Probentag

20.09.2015

Warstein

25.09.2015

Warstein

60 Jahre

Festgottesdienst

Bläsergottesdienst Werbeaktion Grundschule

Hervorzuheben sind die Chorjubiläen in Bi-Ummeln und Wallenbrück mit mehreren Veranstaltungen im Jahr 2015. - 21 -

• Sommerferienproben Die Sommerferienproben sind mittlerweile über ganz Westfalen und Lippe verstreut und werden von vielen Bläserinnen und Bläsern angenommen, um sich im Sommer ihren Ansatz zu bewahren und andere Gleichgesinnte beim Musizieren zu treffen. In den Ferienwochen leitete ich Proben in Westerenger Grundschöttel Gütersloh

(Region Herford-Löhne) (Region Hagen) (Region Gütersloh-Bielefeld)

02.07.2015 16.07.2015 07.08.2015 und Abschluss

09.08.2015 Auf Einladung von Kollege Christian Kornmaul habe ich eine Sommerprobe am 01.07.2015 in Stapelage geleitet.

3. GREMIENARBEIT/TAGUNGEN 1. Gremien innerhalb der EKvW Sitzungen von Gremien und Ausschüssen innerhalb der westfälischen Landeskirche: • Landesposaunenrat (4 - 5 x jährlich) Tagesordnungspunkte der Sitzungen waren Haushalt und Finanzen, Jahresplanung 2016/17, Bläserarbeit auf der Ebene der Kirchenkreise, Förderverein, Vorbereitung des Landesjungbläsertages 2015 in Rietberg, mittelfristige Perspektiven im Posaunenwerk, Verlängerung der Elternzeitvertretung von Ina Neumann, Weite wirkt, Magazin Kirchenmusik in Westfalen u. v. a. m. Näheres ist zu lesen im Jahresbericht von Peter Gräwe. Allen Mitgliedern des Landesposaunenrates und den Landesobleuten Peter Gräwe und Christoph Ruffer danke ich für ihren ehrenamtlichen Einsatz und die hilfreiche Begleitung meiner Arbeit als hauptamtlicher LPW. Insbesondere bei

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Jörg Kuhlmann ist der Bereich Finanzen und die sehr überlegte und vorausschauende Haushaltsplanung in sehr guten Händen. • Konferenz der Kreiskantoren/Kantorenkonvent

(2 x jährlich)

• Konferenz der C-Kurs-Leiter

(1 x jährlich)

• Ausschuss für Gottesdienst und Kirchenmusik

(3 - 4 x jährlich)

In diesem landeskirchlichen Ausschuss geht es u. a. um Stellungnahmen u. a. zur Perikopenrevision, Titelverleihungen, Ev. Popakademie, Qualität im Gottesdienst, Berichte aus den Arbeitsfeldern (z. B. Glocken-, Orgelsachverständige, Küster), für das Jahr 2016 wird das Thema „Kernliederliste“ für den westfälischen Bereich in Angriff genommen. • Vorbereitungskreis für das Klangfest im Rahmen von „Weite wirkt“ in Halle/Westf. Zum Klangfest am Sonntag, den 08.05.2016 im Gerry-Weber-Stadion sind viele Sängerchöre und auch Bläser eingeladen. Bei der Planung und der Koordination dieser sehr bunten und vielfältigen Veranstaltung wirke ich im Vorbereitungskreis zusammen mit Kollege Klaus-Peter Diehl (CVJM-Westbund) unter der Federführung von Matthias Nagel mit. • Vorbereitungskreis für den Kirchenmusiktag am 24.09.2016 in Soest Inspiriert vom Kirchenmusiktag 2012 im Jahr der Kirchenmusik ist vier Jahre später eine ähnliche Veranstaltung geplant, zu der die EKvW ehren-, neben- und hauptamtliche Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker nach Soest einlädt. Für die verschiedenen Bereiche (Orgel, Chor, Kinderchor, Gopelchor, Band, Bläser) wird es interessante und lohnenswerte Fortbildungen geben, zu denen auf einem Flyer Anfang Mai gesondert hingewiesen wird. • Verein zur Förderung der Posaunenchorarbeit in Westfalen e.V. Der Verein unterstützt das Posaunenwerk regelmäßig bei den Kosten von Ermäßigungen von Familienmitgliedern bei der Teilnahme an Seminaren und Lehrgängen. Im Laufe des Jahres 2015 hat der Förderverein dem Posaunenwerk mit einem Betrag von insgesamt über 2.600,00 € geholfen, z. B. durch

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Unterstützung der Chorleitungsseminare in Nordwalde Förderung des Bläserseminares in Nordwalde Unterstützung der Jungbläserlehrgänge in Nordwalde und Eversberg Unterstützung des Landesjungbläsertages in Rietberg

14 neue Mitglieder konnte der Verein im Jahr 2015 gewinnen, in 2016 will der Verein weitere neue Projekte und Ideen entwickeln und umsetzen.

2. Evangelischer Posaunendienst in Deutschland e.V. a. Vorstand Sitzungen waren am 28.01.2015 (Hannover), 07.05.2015 (Kassel) und 08.10.2015 (Hannover). Bis zur Wahl des neuen 1. Vorsitzenden Anfang März habe ich als kommissarischer Vorsitzender die Arbeit im EPiD weitergeführt in enger Absprache mit dem stv. Vorsitzenden Stephan Eichner und dem neuen Leitenden Obmann, Pfr. Rolf Bareis. Die Posaunenratstagung in Berlin war über Einladung, Berichte und Unterlagen noch vorzubereiten. Der Posaunenrat des EPiD tagte vom 06. bis 08.03.2015 in Berlin. Dort wurde der neue 1. Vorsitzende Dr. Ulrich Fischer gewählt. Im Rahmen eines Gottesdienstes in Berlin-Spandau wurde der schon amtierende Leitende Obmann, Pfr. Rolf Bareis, in sein Amt eingeführt. In der nun endgültigen kompletten Zusammensetzung hat sich der Vorstand schnell gefunden und zügig gearbeitet. Tagesordnungspunkte waren die Begleitung der Arbeit in den Ausschüssen, die Publikationen „Arbeitshilfe für Andacht und Gottesdienst“, die Notengabe „Gloria“, die Vorbereitung der Posaunenratstagung mit vorheriger Pressekonferenz 2016 in Dresden, Vorbereitung des DEPT 2016, Unterstützung von Partnerwerken aus dem Leipziger Fonds. Der Projektkreis für den Deutschen Evangelischen Posaunentag vom 3. bis 5. Juni 2016 in Dresden, dem ich angehöre, hat in Zusammenkünften am 24.02., 09.07 und 03.11.2015 die Vorbereitung des Großereignisses kontinuierlich weitergeführt. Inhalt und Ablauf der Hauptveranstaltungen wurden präzisiert, ein

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Anmeldeverfahren für die Posaunenchöre entwickelt und die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt. Weitere Neuigkeiten sind auf der Webseite unter www.dept2016.de in Ruhe nachzulesen. LPW Jörg-Michael Schlegel als Geschäftsführer der für den DEPT gegründeten gGmbH ist in vielen Ausschüssen mit dabei und hat den besten Überblick über den Vorbereitungsstand. Seine Arbeit kann man nur bewundernd beobachten und anerkennen. Konkreter wird die mit dem 500jährigen Lutherjubiläum im Jahr 2017 in Verbindung stehende weitere Grossveranstaltung: Nach dem Kirchentag vom 24. bis 27.05.2017 in Berlin wird am Sonntag, dem 28.05.2017 ein zentraler Gottesdienst in Wittenberg stattfinden, zu dem eine große Zahl von Bläserinnen und Bläsern aus ganz Deutschland erwartet wird. In Leipzig wird es ab Freitag schon vorher ein Bläserfest mit einem schönen Programm für die auf dem Weg nach Wittenberg geben, die nicht am Kirchentag teilnehmen wollen oder können, aber in Wittenberg dabei sein möchten. b. Musikausschuss Sitzungen waren anberaumt für die Zeit vom 05. bis 06.03.2015 (Berlin-Spandau), 20. bis 21.05.2015 (Kassel), 30.09. bis 01.10.2015 (Hofgeismar) und 26. bis 27.11.2015 (Meißen, nach der LPW-Studientagung) 1. Gloria 2016 = Notenausgabe für den DEPT in Dresden Im November 2015 ist das Gloria 2016 fertiggestellt worden, das der StrubeVerlag mit 82 Seiten gedruckt hat und es der DEPT- gGmbH sehr preiswert zur Verfügung gestellt hat. Es ist erhältlich zum einheitlichen Preis von € 6,00 und viele der zum DEPT angemeldeten Chöre besorgen sich das Heft frühzeitig, um sich vorzubereiten oder das Heft beim Dienst in der eigenen Gemeinde zu benutzen. Alle anderen erhalten das Heft zusammen mit den anderen Unterlagen (z. B. Programmheft, Fahrausweise etc.) kurz nach Ostern 2016. Einspielungen der Stücke durch Auswahl-Bläserchöre sind auf www.dept2016.de zu hören. Das „Gloria 2016 junior“ mit vereinfachten Jungbläserstimmen ermöglicht so den weniger fortgeschrittenen Bläserinnen und Bläsern das Musizieren in Dresden.

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Die angemeldeten Jungbläserinnen und Jungbläser bekommen es mit den Teilnehmerunterlagen, ein pdf-Format wird bereits vorher über die LPWKolleginnen und -kollegen erhältlich sein. 2. Allgemeine Überlegungen zu Gloria Laut Beschluss der Ratstagung 2015 in Berlin wird die Notengabe „Gloria“ unregelmäßig erscheinen. Die bisherige jährliche Koppelung von Gloria und dem Magazin POSAUNENCHOR ist somit aufgehoben. Nächstes Projekt: Liederheft Reformation 2017 Der DEKT und die EKD planen ein umfangreiches Liederheft für den Kirchentag in Berlin und zum Thema Reformation. Der Musikausschuss hat angeboten, sich um das Liederbegleitheft für Bläser zu kümmern. Ein Votum dazu ist mittlerweile in Absprache mit den zuständigen Personen erfolgt. Zusammen mit Rüdiger Hille, der den EPiD im für Liedauswahl zuständigen Ausschuss vertritt, geht es bald an die Arbeit. Als Erscheinungstermin ist Ende 2016 vorgesehen. Ab 2018 wird es in einem unbestimmten Rhythmus Themenhefte „Gloria spezial“ geben. 3. DEPT 2016 in Dresden a. Großveranstaltungen in Dresden Die Abläufe der Eröffnungsveranstaltungen auf Alt- und Neumarkt, der Serenade an der Elbe und die Schlussversammlung im Dresdener Stadion werden in den Sitzungen immer feiner abgestimmt und ergänzt. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Theologischen Ausschuss hat sich insbesondere bei der Planung der Schlussversammlung bewährt (theologische und musikalische Inhalte, liturgische Elemente, sinnvolle Gestaltung der Abläufe, Grußworte etc.). b. Mottolied „Luft nach oben“ Zum Text von Lothar Veit lagen elf Liedmelodien vor. Martin Bambauer, Kreiskantor aus Trier, erhält nach der Auswertung in der Märzsitzung in Berlin nach drei Wertungsrunden den Zuschlag.

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Bläservorspiele und Begleitsätze wurden nach Aufträgen in das Gloria 2016 aufgenommen. c. EPiD-Stafette Der von Dieter Wendel komponierte Ritornell-Teil (Ausklappseite) wird nun durch insgesamt neun Zwischenspiele („Couplets“) ergänzt. Sie sind für die Aufführung in Dresden am Samstagnachmittag in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht worden und im Gloria 2016 entsprechend abgedruckt. Das Stück wird von speziell ausgewählten Gruppen aller Verbände musiziert. d. Landesjugendposaunenchöre Für die Serenade an der Elbe stellen die vereinigten Jugendposaunenchöre mit fast 400 mitwirkenden jungen Musikerinnen und Musikern einen ganz eigenen und besonderen Klangkörper dar. Die Stückauswahl für diese Gruppe hat der Musikausschuss verantwortet. e. Ensemble der Landesposaunenwartinnen und -warte (kurzer Arbeitstitel „LPWBrass“) Die Landesposaunenwartinnen und -warte werden wieder wie in Leipzig auch als Bläsergruppe in Erscheinung treten und bei den beiden Eröffnungsveranstaltungen und bei der Schlussversammlung mitwirken. Siegfried Mehlhorn hat für die Aufgaben der LPW-Gruppe ein gesondertes Notenheft zusammengestellt und der Strube-Verlag hat es freundlicherweise in kleiner Stückzahl gedruckt. e. Hitparade Das Projekt Hitparade wird begleitet und ergänzt, jeder Posaunenchor kann mit abstimmen.

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4. Bläser plus Sänger Das Projekt einer Notenausgabe für Bläser und Sänger ist wegen des DEPT ein wenig in den Hintergrund gerückt. Wesentlich Neues gibt es daher nicht zu berichten. Für gemeinsame Musizierformen von Bläsern und Sängern waren uns die Kirchenjahreszeiten und die Gelegenheiten Advent, Sonntag Kantate, Konfirmation, Gemeindefest oder Erntedank wichtig, erteilte Aufträge sind im Blick. Das Projekt kann Ende 2016/Anfang 2017 hoffentlich abgeschlossen werden.

5. Rezensionen für Magazin Posaunenchor Der Musikausschuss überlegt mit der Redaktion, welche Notenausgaben und Tonträger rezensiert werden könnten. Entweder übernehmen diese Aufgaben die Ausschussmitglieder selbst oder Kolleginnen oder Kollegen werden dazu angefragt. c. Eigene Fortbildung - Studientagung der Posaunenwarte Vom 23. bis 26.11.2015 fand in der Ev. Akademie Meißen die Studientagung der AG der Landesposaunenwarte in Deutschland statt. Die Posaunenwartinnen und Posaunenwarte bildeten sich weiter zum Thema „Twitter, Facebook und Co.“ (Prof. Lüdemann) und probten gemeinsam für den Posaunentag in Dresden, wo die Posaunenwarte als kleiner Chor bei Eröffnung und Schlussgottesdienst dabei sind. Neben einer Ortsbesichtigung in Dresden für die verschiedenen Standorte von Bühnen wurden letzte Informationen ausgetauscht. Das Notenheft „Gloria 2016“ wurde durch die Mitglieder des herausgebenden Musikausschusses vorgestellt, weiterhin stand ein Abendmahlsgottesdienst mit Rolf Bareis und Christian Kollmar auf dem Programm. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde der Bericht des Vorsitzenden entgegen genommen, auf den 35. DEKT in Stuttgart zurück geblickt, die bläserischen Großprojekte DEPT 2016, DEKT 2017 Berlin/Wittenberg vorausgeschaut und zukünftige Fortbildungen beraten.

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4. BESONDERES •

80. Geburtag von Werner Benz am 07.02.2015 in Bielefeld

Über 300 mitwirkende Musikerinnen und Musiker, darunter das Westfälische Blechbläserensemble, der Senioren-Posaunenchor Ostwestfalen, das Kantoreiorchester Jöllenbeck und viele Bläserinnen und Bläser aus ganz Westfalen gestalteten am 07.02.2015 eine musikalische Dank- und Segenstunde anlässlich des 80. Geburtstages von LPW. i. R. Werner Benz. In der sehr gut gefüllten Betheler Zionskirche musizierten die einzelnen Gruppen und Solisten ein vielfältiges Programm unter dem Motto „Gott loben, das ist unser Amt!“, bevor der Jubilar zum Schluss selbst den einen Vers von „Nun danket alle Gott“ im bekannten Satz von J. S. Bach mit leuchtenden Oberstimmen dirigierte. „Es war eine schöne Veranstaltung“ - so oder ähnlich klangen viele Rückmeldungen von Teilnehmenden und Zuhörenden, die in die Zionskirche gekommen waren. •

Nachtansichten am 25.04.2015 im Landeskirchenamt

Im Rahmen der „Bielefelder Nachansichten“ war auch das Landeskirchenamt in die Reihe der Veranstaltungsorte einbezogen. Zusammen mit einer kleinen Bläsergruppe, zu der sich später der Posauenchor Bielefeld-Sudbrack gesellte, musizierte ich im Stundentakt zu den Chorälen in den Fenstern des Foyers (Brich herein, süßer Schein; Nun gehören unsre Herzen; O Heiland reiß die Himmel auf; Wie schön leuchtet der Morgenstern).



Jungbläsertag am 05.09.2015 in Rietberg

„Steh auf!“ - unter diesem Motto musizierten 180 Bläserinnen und Bläser im Bibeldorf Rietberg. Das zu diesem Tag speziell komponierte Jungbläsermusical mit Musik von Reinhard Gramm und Text von Marita Gramm hatte das Gleichnis von der Heilung des Gelähmten zum Inhalt. Die Geschichte wurde diesmal aus der Perspektive des Gelähmten erzählt und durch Musik in drei Bläserchören unterschiedlicher Schwierigkeit und Schlagwerk illustriert. Das siebensätzige Werk wurde unter der Leitung der Landesposaunenwarte Ulrich Dieckmann (Westfalen), Christian Kornmaul (Lippe) und Daniel Salinga (Westfalen) einstudiert und am Nachmittag uraufgeführt. - 29 -

Die Vereine zur Förderung der Posaunenarbeit in ihrer Landeskirche hatten an einem Infostand ein musikalisches Quiz für die Jungbläser vorbereitet, drei Preisträger können sich über Einzelunterricht bei einem Landesposaunenwart freuen. Im WPN stand ein ausführlicher Bericht. Ein Vorbereitungskreis mit den drei Landesposaunenwarten und einigen Mitgliedern des Landesposaunenrates hatte den Tagesablauf und viele Dinge (wie z. B. die Aufbewahrung von Instrumenten, Verpflegung, Vorbereitung der Helferinnen und Helfer etc.) organisiert. Wir blicken zurück auf einen gelungenen Tag und einem großen Dank an alle, die bei der Vorbereitung beteiligt waren, nicht zuletzt an das tolle Team des Bibeldorfes um Eva und Dietrich Fricke. Aus meiner Sicht ein gelungenes Projekt der Zusammenarbeit des Lippischen Posaunendienstes mit dem Posaunenwerk in der Ev. Kirche von Westfalen. •

Ehrung für Otto Steinmann 70 Jahre Bläser

Meinen ersten Lehrer im Hinblick auf Klavier (was ich weniger ambitioniert verfolgte) und Posaune, Kantor i. R. Otto Steinmann, konnte ich am 13.09.2015 im Rahmen eines Gottesdienstes in meiner Heimatgemeinde Versmold für 70 Jahre Bläserdienst ehren, für uns beide ein sicherlich besonderer und schöner Moment. •

9. Landesorchesterwettbewerb NRW am 26.09.2015 in Duisburg

Zusammen mit Kollege Daniel Salinga und Tobias Füller war ich als Mitglied der Jury in Duisburg dabei für die Rubrik Posaunenchöre und Blechbläserensembles. Am Wertungsspiel der Kategorie B4 haben sechs Posaunenchöre aus NRW teilgenommen. Die Bläser der Christuskirche Herford und der Posaunenchor Voerde vertreten unser Bundesland beim Bundeswettbewerb im Mai 2016 in Ulm. Es wäre zu wünschen, dass sich aus dem Bereich der Posaunenchöre noch mehr Chöre zu diesem im vierjährigen Turnus durchgeführten Wettbewerb anmelden.

5. AUSBLICK Der Deutsche Evangelische Posaunentag in Dresden wird hoffentlich ein schönes Ereignis, von dem viele Teilnehmende wieder mit positiven Eindrücken nach Hause fahren.

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Das Bläserwochenendseminar wird vom 02. bis 04.09.2016 in MeschedeEversberg sein, nur wenige Plätze sind noch frei. Die Planungen für die kommenden Probenphasen und die inhaltliche Konzeption für den Landesjugendposaunenchor Westfalen-Lippe gehen weiter. Nach dem Berliner Kirchentag und der großen Veranstaltung am 28.05.2017 in Wittenberg zum 500jährigen Reformationsjubiläum wird es bei uns einen Bläsertag in Kooperation mit Lippe und dem CVJM-Westbund am Sonntag, den 11.06.2017 auf dem Gelände der Landesgartenschau in Bad Lippspringe geben.

6. DANK UND BESCHLUSS Den Mitarbeitern Bernhard Bergau und Hans-Georg Trommer danke ich für die reibungslose Zusammenarbeit und alles Mitdenken, Mitorganisieren und Mitplanen in der Geschäftsstelle sehr herzlich. Auch Ina Steiner ein großer Dank für ihre Redaktionsarbeit (WPN) und Pflege der Internetseite, die sie sehr kompetent erledigt. Kollege Daniel Salinga danke ich für die gute und zuverlässige Zusammenarbeit beim Planen und Durchführen von sehr vielen gemeinsamen Veranstaltungen (Seminare, Schulungen, Landesjugendposaunenchor, Chorleitungsprüfungen, musikalische Einsätze für die Landeskirche, Besprechungen) oder auch für das Sammeln von Ideen für die zukünftige Arbeit. Dank an Landeskirchenrat Dr. Vicco von Bülow und das Dezernat für Gottesdienst und Kirchenmusik in der EKvW sowie den anderen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern in der EKvW für das gute Miteinander. Mein herzlicher Dank gilt allen Kollegen, Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Helfern, die mich und das Posaunenwerk auf Lehrgängen, Schulungen und Seminaren im Jahr 2015 mit all ihrer pädagogischen und musikalischen Fachkompetenz unterstützt haben. Am Ende meines 25. Jahresberichtes als Landesposaunenwart steht der Text des Mottoliedes „Luft nach oben“ für den Deutschen Evangelischen Posaunentag von Lothar Veit:

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Refrain: Luft, Luft nach oben für uns, Luft, Luft nach oben durch uns, nach oben, Luft für uns, in die Welt hinaus. Luft, Luft nach oben für uns, Luft, Luft, nach oben durch uns, Luft für uns , Luft durch uns, Luft nach oben über uns hinaus. 1. Von deinem Atem leben wir, du hauchst uns Leben ein. Doch manchmal fragen wir uns schon: Kanns nicht gerechter sein? Wer lebt bei uns in Saus und Braus? Und wem geht bald die Puste aus? Wir müssen weiter denken, wenn wir dir Glauben schenken.

2. Mit unserm Atem loben wir dich, Gott, ein Leben lang. Doch manchmal schleicht ein falscher Ton sich in den Gottesklang. Wer übertönt das Lob mit Zorn? Und wer stößt noch ins gleiche Horn? Wir müssen dein Wort achten, wenn wir nach Leben trachten.

3. Von deinem Atem leben wir, du machst das Leben neu. Doch manchmal sprechen wir dir Hohn und bleiben dir nicht treu. Was bringt uns wieder auf die Spur? Und was ist unsere Natur? Wir müssen ausposaunen, worüber wir so staunen. Hamm, in der Karwoche 2016

KMD Ulrich Dieckmann Landesposaunenwart

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JAHRESBERICHT DANIEL SALINGA – LANDESPOSAUNENWART Dieser Bericht über meine Arbeit im Jahr 2015 listet alles Notwendige und Wichtige in Kürze auf. Dort, wo es mir notwendig und sinnvoll erscheint, sind die Stichworte durch ausführlichere Kommentare ergänzt. Eine solche Form meines Jahresberichtes hat sich in den letzten Jahren herauskristallisiert und bewährt. Deshalb wiederholen sich auch einige Formulierungen und ich habe nur Daten und Inhalte ausgetauscht. Alle Formulierungen in männlicher Form beziehen sich selbstverständlich gleichermaßen auf Personen beiderlei Geschlechts. 1.

Musik 1.1. In Westfalen 1.1.1. Seminare und Lehrgänge

Seminar für Posaunenchorleitung, 2. - 6. Januar 2015 • • • •

Kloster Frenswegen, Nordhorn In Zusammenarbeit mit lippischem Posaunendienst und Posaunenwerk Bremen Ca. 65 Teilnehmer Mitarbeitende: KMD Tillmann Benfer, LPW Ulrich Dieckmann, LPW Rüdiger Hille, LPW Christian Kornmaul, LPW Daniel Salinga, Steffen Schiel, für Liturgik und Hymnologie: Martin Schubert

Tagesseminar West, 24. Januar 2015 • • • •

Gemeindehaus Bochum-Harpen Ca. 60 Teilnehmer Leitung: LPW Daniel Salinga Thema: Vorstellung „Gloria 2015“, „Töne der Hoffnung fünf“ (Baden) und „Zeichen deiner Größe“ (CVJM)

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Tagesseminar Nord, 21. Februar 2015 • • • •

Rheine, Gemeindehaus Jacobi-Kirche Ca. 40 Teilnehmer Leitung: LPW Ulrich Dieckmann, LPW Daniel Salinga Thema: Vorstellung „Töne der Hoffnung fünf“ (Baden) und „Norddeutsches Bläserheft 2“

Lehrgang für junge Bläserinnen und Bläser, 27. - 30. März 2015 • • • •

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Evangelische Jugendbildungsstätte Nordwalde Ca. 85 Teilnehmer Leitung: LPW Daniel Salinga Mitarbeitende: Friederike Hubig, Gundula Hubig, Gabi Külpmann, Klaus Külpmann, Stefan Külpmann, Berit Lohsträter, Hajo Nast, Helge Schneider, Svenja Segtrop, Andreas Schneider geb. Wagener. Vorbereitungstreffen mit den Mitarbeitern am 22. März 2015. Als Ort für diesen Lehrgang hat sich nun die Ev. Jugendbildungsstätte Nordwalde etabliert Die Teilnehmerzahl ist in diesem Jahr erfreulich hoch. Daraufhin habe ich für die Lehrgänge in den folgenden Jahren die komplette Jugendbildungsstätte gebucht. Allerdings kommt ein großer Teil der Anmeldungen immer noch sehr kurzfristig.

Seminar für „alle“ Bläserinnen und Bläser 30. April - 3. Mai 2015 • • •

Landesmusikakademie NRW in Heek Ca. 50 Teilnehmer Bis zum letzten Jahr war dieses Seminar für „Fortgeschrittene“ und für „erwachsene Anfänger“ ausgeschrieben. Die Zusammensetzung wurde allerdings immer inhomogener, so dass wir uns dazu entschieden haben das Seminar für Bläser jeglichen Leistungsstandes zu öffnen und in mehreren Gruppen zu arbeiten. - 34 -

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Leitung: LPW Ulrich Dieckmann, LPW Daniel Salinga Mitarbeitende: Hajo Nast, Helge Schneider

Seminar für Posaunenchorleitung, 26. - 29. Juni 2015 • • • • • •

Evangelische Jugendbildungsstätte Nordwalde Ca. 30 Teilnehmer Leitung: LPW Ulrich Dieckmann, LPW Daniel Salinga Mitarbeitende: Stefan Hillnhütter, Harald Sieger für Liturgik und Hymnologie: Beate Ullrich Da die Teilnehmerzahl leider ziemlich klein war, haben wir zwei Kurse zusammengelegt und es war ein Mitarbeiter weniger an Bord.

Seminartag zur Anfängerausbildung, 7. November 2015 •

Das Tagesseminar zur Anfängerausbildung mussten wir auf Grund von zu wenigen Anmeldungen absagen

Chorleitungsprüfungen, 13. März 2015 und 22. Mai 2015 •

Tobias Handirk, Monika Harder, Frederic Hokamp, Florian Hokamp, Benedikt Kämper, Dieter Köster, Andreas Voth, Patrick Wachs und Detlev Wolschendorf haben die Chorleitungsprüfung abgelegt und den „Befähigungsnachweis zur Wahrnehmung des nebenberuflichen Posaunenchorleiterdienstes“ erhalten – Herzlichen Glückwunsch!

In meinem letzten Jahresbericht schrieb ich an dieser Stelle, dass es uns bei unseren Planungen der Seminare und Lehrgänge helfen würde, wenn die Anmeldungen früher eingingen. Das würde uns deutlich mehr Planungssicherheit verschaffen. Vor allem im Hinblick auf die Buchung der Tagungshäuser und die Engagements der Mitarbeitenden. Leider hat sich das Anmeldeverhalten nicht zum Positiven geändert und deshalb bitten wir weiterhin darum, uns mit frühzeitigen Anmeldungen zu helfen! - 35 -

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1.1.2. Westfälischer Bläsertag und Vertreterversammlung 9. Mai 2015 Münster, Erlöserkirche und Gemeindehaus, Apostelkirche Bläserworkshop mit Komponist LPW Werner Petersen o Vorstellung eigener Kompositionen aus den Norddeutschen Bläserheften Band 1 und Band 2 o Vorbereitung der abendlichen Bläservesper in der Apostelkirche o ca. 150 Teilnehmer (erfreulich gute Beteiligung!!) Vertreterversammlung o ca. 30 Posaunenchöre vertreten o Themen waren u.a. Rechnungsbericht, Berichte der LPW und des Landesobmanns Informationen zum DEPT 2016 in Dresden, Informationen zum Landesjugendposaunenchor und zum Landesjungbläsertag am 05.09.2015 in Rietberg Bläservesper o Gestaltet von allen Teilnehmern des Workshops o Leitung: LPW Werner Petersen o Wortbeiträge von Landesobleuten Peter Gräwe und Christoph Ruffer o Grußwort des Kirchenkreises durch Superintendentin Meike Friedrich

1.1.3. Landesjugendposaunenchor Probenwochenenden: • •

13.-15. Februar 2015, Heek, Landesmusikakademie NRW 17.-19. April 2015, Heek, Landesmusikakademie NRW

Konzerte: • •

19. April 2015, Bad Oeynhausen, Auferstehungskirche 26. April 2015, Bochum-Linden, Christuskirche

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Das Projekt Landesjugendposaunenchor läuft sehr erfolgreich und bereitet viel Freude. Die Jugendlichen sind zu einem hörenswerten Klangkörper zusammengewachsen und in den beiden Konzerten konnten wir ein anspruchsvolles Programm präsentieren, dass ich hier zu chronistischen Zwecken aufliste: • • • • • • • • •

Johann Pachelbel, „Kanon“ Ulrich Baudach, „Doppelchörige Musik in F“ Anton Bruckner, „Tota pulchra es Maria“ Stefan Mey, „...and Peace at last“ Chris Woods, „Du, meine Seele singe“ Giovanni Gabrieli, „Canzon doudezimi Toni“ Jean Sibelius, „Karelia-Suite“ Edward Elgar „Pomp an Circumstance“ Traugott Fünfgeld, „Der Mond ist aufgegangen“

Mit der aktuellen Besetzung des Landesjugendposaunenchores werden wir bis zum Deutschen Evangelischen Posaunentag in Dresden weiter arbeiten und gemeinsam mit vielen anderen Landesjugendposaunenchören Deutschlands eine Serenade am Elbeufer mitgestalten. Nach dem DEPT werden wir die Gruppe neu formieren, um auch neuen interessierten und engagierten Jugendlichen die Chance zur Mitwirkung in diesem Ensemble zu geben.

1.2. In den Kirchenkreisen 1.2.1. Kreisbläsertage und Kreisproben In fünf Kirchenkreisen gab es Kreisbläsergottesdienste und dazugehörige Kreisproben. 22. März 2015, Kirchenkreis Recklinghausen • •

Marl-Brassert, Dreifaltigkeitskirche Proben: 28. Januar 2015 und 21. März 2015 (ganztägig)

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Musikauswahl aus „Bläserheft v für Kirchentage“ und „Bläserheft 2014“ (Bayern) Ca. 40 Bläserinnen und Bläser Anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Posaunenchores Marl-Brassert

25. Mai 2015, Kirchenkreis Münster • • • • •



Ökumenischer Pfingstmontag im Dom zu Münster Proben: 13. März 2015, 15. April 2015, 20. Mai 2015 Musikauswahl aus „Bläserheft V für Kirchentage“ Ca. 50 Bläserinnen und Bläser Alle zwei Jahre findet ein großer ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag in Münster auf dem Domplatz statt. Die Beteiligung der Bläser des Kirchenkreises daran hat eine lange Tradition. In diesem Jahr wurde der Gottesdienst auf Grund schlechten Wetters in den Dom verlegt. Das gemeinsame Musizieren mit Bläsern, Chor und Orgel in diesem großen sakralen Raum war für alle ein tolles Erlebnis.

30. August 2015, Kirchenkreis Gelsenkirchen • • • •

Gelsenkirchen-Buer, Apostelkirche Proben: 20. August 2015, 25. August 2015 Musikauswahl aus „Bläsermusik 2009“, „Bläserheft 2010“, „Zeichen deiner Größe“ und „Töne der Hoffnung fünf“ Ca. 25 Bläserinnen und Bläser

13. September 2015, Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken • • •

Reken, Friedenskirche Proben: 29. August 2015 und 11. September 2015 (ganztägig) Musikauswahl aus „Bläserheft IV für Kirchentage“ und „Bläserheft V für Kirchentage“

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Ca. 20 Bläserinnen und Bläser vorwiegend aus den Posaunenchören Reken und Borken Anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Posaunenchores Reken

06. Dezember 2015, Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten • • • • •

Bottrop-Boy, Paul-Gerhardt-Kirche Proben: 2. Dezember 2015 Musikauswahl aus „Bläsermusik 2013“, Jauchzen dir Ehre Band 2“, „Bläserheft 2002“ und „Bläsermusik 2009“ Ca. 20 Bläserinnen und Bläser Anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Posaunenchores Bottrop-Boy

20. April 2015, Kirchenkreis Wittgenstein •

Einmal im Jahr bin ich zu einer Kreisprobe im Kirchenkreis Wittgenstein nach Bad Laasphe eingeladen.

Offene Kreisproben: An vielen Stellen hat sich das Format von offenen Proben ohne weitere terminliche Verpflichtungen gut etabliert. Die Bläserinnen und Bläser kommen gerne zu diesen Proben, nehmen die Gelegenheit wahr sich zu treffen und gemeinsam zu musizieren, ohne sich auf weitere Probentermine und die Zusage bei einem Bläsergottesdienst dabei zu sein verpflichten zu müssen. Es wird in den nächsten Jahren wichtig sein, eine gute Mischung aus unverbindlichen Angeboten und verbindlichen Zusagen einer Gruppe für mehrere Proben und einen Gottesdienst zu finden. •



KK Bochum o 18. Februar 2015, Bochum-Hamme, Autobahnkirche der SELK o 16. September 2015, Bochum-Linden KK Dortmund o 30. Januar 2015, Dortmund-Brackel - 39 -





o 18. Juni 2015, Dortmund-Lütgendortmund o 28. September 2015, Dortmund-Aplerbeck KK Tecklenburg o 19. März 2015, Ledde o 16. Juni 2015, Schale o 20. Oktober 2015, Ibbenbüren KK Unna o 02. Februar 2015, Bergkamen o 15. Juni 2015, Holzwickede o 19. Oktober 2015, Holzwickede

1.2.2. Chorleiterfortbildung In diesem Jahr haben wie angekündigt noch zwei Termine für eine Chorleiterfortbildung in Holzwickede stattgefunden, die auch in unserem Jahresprogramm veröffentlicht waren. Einen Abend hat LPW Ulrich Dieckmann gestaltet (16.11.2015) und am 2. März 2015 fand der Chorleiterfortbildungsabend unter meiner Leitung statt. Beide Abende waren leider nicht gut besucht, so dass unsere Entscheidung, dieses Format nicht weiter anzubieten richtig erscheint. So wird es im kommenden Jahr keine Abende zur Chorleiterfortbildung mehr geben. Für die Bläserinnen und Bläser aus dem Kirchenkreis Unna, die zu diesen Abenden kamen wird es nach wie vor das Angebot von Kreisproben geben.

1.2.3. Sommerproben In diesem Jahr war ich wieder zu drei Sommerproben eingeladen: • • •

03. Juli 2015 in Gütersloh 09. Juli 2015 in Grundschöttel 15. Juli 2015 in Stapelage (Lippe)

1.3. In den Kirchengemeinden 1.3.1. Chorbesuche bei Proben oder zu besonderen Anlässen - 40 -

Zu unterschiedlichen Anlässen besuche ich nach wie vor gerne auch einzelne Chöre. Mal sind es Jubiläen, mal Probenbesuche und mal geht es darum, die Jungbläserarbeit neu anzuschieben. Und ausdrücklich lade ich auch in diesem Jahresbericht wieder dazu ein, sich bei mir zu melden, wenn ein Probenbesuch oder beispielsweise meine Beteiligung an einer Jubiläumsfeier oder ähnliches gewünscht ist. • • • • • •

21. August 2015 Posaunenchor Haßlinghausen, Probenbesuch 12. September 2015 Posaunenchor Mettingen, Jubiläumskonzert 30. September 2015 Posaunenchor Unna-Königsborn, Probenbesuch 21. Oktober 2015 und 4. November 2015 Posaunenchor Gevelsberg, Chorworkshop 8. November 2015 Posaunenchor Ladbergen, Jubiläumsgottesdienst 12. November 2015 Posaunenchor Lünen-Preußen o Beim Landesjungbläsertag in Rietberg am 5. September 2015 veranstaltete der Förderverein des Posaunenwerkes ein Preisausschreiben, bei dem der Gewinner oder die Gewinnerin eine Stunde Unterricht mit einem der Landesposaunenwarte gewinnen konnte. Eine Jungbläserin aus dem Posaunenchor Lünen-Preußen gewann das Preisausschreiben und so haben wir eine Jungbläserstunde für die ganze Jungbläsergruppe und einen Probenabend mit dem Posaunenchor miteinander verbunden.

1.4. Verschiedenes Musikalisches Es gab auch in diesem Jahr wieder einige Anlässe zu denen ich selbst auf dem Instrument tätig werden konnte oder die als Chorleiter eine besondere Bedeutung hatten. •

15. Januar 2015: Bläserbegleitung des Gottesdienstes zur EpiphaniasKonferenz des Perthes-Werkes. Nach dem Gottesdienst gestalteten wir mit dem kleinen Bläserensemble auch die musikalische Untermalung einer Festveranstaltung mit Bundesminister a. D. Franz Müntefering als Festredner

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7. Februar 2015: Teilnahme am Festgottesdienst zum 80. Geburtstag von LPW a.D. Werner Benz in der Zionskirche in Bielefeld-Bethel 15. März 2015: mit vier LPW-Kollegen musizierten wir im Rahmen einer Veranstaltung der BDO (Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände) zur Verleihung der Zelter-Plakette und der ProMusica-Plakette. Unter anderem begrüßten wir Bundespräsident Joachim Gauck mit einem Choral. 15. Mai 2015: an diesem Tag heiratete der langjährige Mitarbeiter bei Seminaren und Lehrgängen des Posaunenwerkes Andreas Wagener in Dortmund und es war mir eine besondere Ehre, den großen Bläserchor bei der Hochzeit zu leiten. Eine Probe dazu fand am 11. Mai 2015 statt. 26. September 2015: in Duisburg fand der Landesorchesterwettbewerb des Landesmusikrates NRW statt. Mein Kollege LPW Ulrich Dieckmann und ich stellten gemeinsam mit Tobias Füller die Jury in der Kategorie „Posaunenchöre“. 10. und 15. Dezember 2015: Im Rahmen der Norddeutschen Chorleiterwoche im Januar 2016 veranstalteten die Kollegen, die die Norddeutsche Chorleiterwoche durchführen, ein Konzert für die Teilnehmer in Goslar. Ich freue mich sehr über die Einladung bei diesem Konzert mitwirken zu dürfen. An den beiden genannten Daten fanden Proben in Bremen für dieses Konzert statt.

1.4.1. Eigene Fortbildung – Studientagung Zur diesjährigen Studientagung der Posaunenwarte im EPiD trafen wir uns vom 23. bis 26. November 2015 in Meissen in der Evangelischen Akademie. Themen und Referenten: • • •

Prof. Dr. Lüdemann (Osnabrück): „Twitter, Facebook und Co“, ein Referat über Fragen des Urheberrechts Proben für die Auftritte des Ensembles der Posaunenwarte beim Deutschen Evangelischen Posaunentag in Dresden Impulsreferat und „Kennenlerngespräch“ mit dem neuen Vorsitzenden des EPiD e.V., Landesbischof a.D. Dr. Ulrich Fischer

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2.

Ortsbesichtigungen in Dresden. Wir hatten Gelegenheit gemeinsam die Orte des Geschehens beim Deutschen Evangelischen Posaunentag in Dresden in Augenschein zu nehmen (Stadion, Altmarkt, Neumarkt, die Plätze für die Präsentationen der verschiedenen Werke, Brühlsche Terrassen, Elbewiesen etc.) Gemeinsamer Abendmahlsgottesdienst mit LO Rolf Bareis und Landesposaunenpfarrer Christian Kollmar aus Sachsen

Administration

Ein erheblicher Teil meiner Arbeit findet in Gremien und Ausschüssen und in der Vorbereitung darauf statt. 2.1. Im Posaunenwerk 2.1.1. Geschäftsführung des Posaunenwerkes Die Geschäftsführung des Posaunenwerkes lag auch im Jahr 2015 in den Händen von Ulrich Dieckmann. Turnusgemäß übernehme ich diese Aufgabe im kommenden Sommer (Juli 2016). 2.1.2. Landesposaunenrat und Leitungskreis Es fanden 4 Sitzungen des Landesposaunenrates statt. Davon ein Klausurtag. Die Sitzungen wurden jeweils in einem Treffen des Leitungskreises vorbereitet. Zusätzlich zu den Terminen finden sich Stichworte zu einigen wenigen Themen, der jeweiligen Sitzungen. •

04. Februar 2015: Sitzung des Landesposaunenrates o Vorbereitung des westfälischen Bläsertages und der Vertreterversammlung 2015 o Planungen zum Landesjungbläsertag am 5. September 2015 in Rietberg o Vorausschau auf den DEPT in Dresden und die Präsentation des Posaunenwerkes Westfalen gemeinsam mit dem Posaunenwerk

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Rheinland, dem Posaunendienst Lippe und dem Posaunenwerk der Reformierten Kirche o Kirchenmusikmagazin Westfalen 26. März 2015: Sitzung des Landesposaunenrates o Jahresabschluss 2014 o Haushalt 2015 o Westfälischer Bläsertag in Münster o Landesjungbläsertag in Rietberg o Posaunenratstagung des EPiD o DEPT 2016 - Planungsstand 28. August 2015: Sitzung des Landesposaunenrates o Rückblick auf den Westfälischen Bläsertag und die Vertreterversammlung 2015 in Münster o Landesjungbläsertag 2015 o Kirchenmusikmagazin Westfalen o DEPT 2016 – Planungsstand o Großveranstaltung „Weite wirkt“ 14. November 2015: Klausurtag des Landesposaunenrates o Mitarbeitersituation in der Geschäftsstelle o Rückblick auf den Landesjungbläsertag o DEPT 2016 - Planungsstand o Kirchenmusikmagazin Westfalen o Großveranstaltung „Weite wirkt“ derzeitige Mitglieder des Landesposaunenrates: o die Obleute des Posaunenwerkes Peter Gräwe, Christoph Ruffer und Jörg Kuhlmann o die Vertreter der Landeskirche Dezernent Dr. Vicco von Bülow und Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Hirtzbruch o die von der Vertreterversammlung gewählten Mitglieder Marit Günther, Volker Hahne, Arthur Harder, Monika Hofmann, Matthias Losinzky, Marianne Noeske, Beate Ullrich und Ina Voß sive Gralmann o die Landesposaunenwarte Ulrich Dieckmann und Daniel Salinga

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2.1.3. Landesjungbläsertag 2015 Schon im Jahr 2014 begannen die Planungen für einen Landesjungbläsertag. Im Jahr 2015 konkretisierten sich die Planungen hin zu der Veranstaltung am 5. September 2015 im Bibeldorf in Rietberg. An diesem Tag kamen 180 Kinder im Bibeldorf in Rietberg zusammen und musizierten gemeinsam das Jungbläsermusical „Steh auf!“ von Reinhard Gramm. Die Planung dieses Tages nahm im Berichtsjahr einen hohen Stellenwert und großen Zeitaufwand in Anspruch. Von mehreren Besprechungen mit dem Vorbereitungskreis über verschiedene Ortstermine und die Entwicklung und Gestaltung von Werbeflyern, Plakaten und dem Notenheft bis hin zur Entwicklung des Mottos „Steh auf!“ (die Geschichte aus der Bibel von dem Gelähmten, der von seinen Freunden durch ein Dach zu Jesus herabgelassen und geheilt wird) sowie der Vergabe des Kompositionsauftrages am Reinhard Gramm und dem Gegenlesen von Partitur und Text-Entwürfen lagen viele Dinge federführend in meiner Verantwortung. Am Ende erlebten die 180 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren einen spannenden Tag mit dem Erarbeiten des Jungbläsermusicals, einer interaktiven Führung durch das Bibeldorf in Rietberg und die anschließende Uraufführung des Jungbläsermusicals „Steh auf!“. Eine solche Veranstaltung hat unzählige Stunden gekostet und wir sind uns im Posaunenwerk einig darüber, dass diese Investition von Zeit und Geld eine sehr sinnvolle war und wir eine solche Veranstaltung im Abstand von einigen Jahren wieder durchführen wollen. Die Finanzierung dieser Veranstaltung wurde zu großen Teilen von der Landeskirche aus Mitteln der Kantate-Kollekte getragen. Dafür sind wir sehr dankbar. Ebenso viel Dank gebührt den vielen freiwilligen Helfern vom Bibeldorf in Rietberg und aus den Kreisen der Mitarbeiterschaft unserer Jungbläserlehrgänge sowie dem Landesjugendposaunenchor, die diesen Tag begleitet haben.

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Die Zusammenarbeit mit dem Posaunendienst in der lippischen Landeskirche bei dieser Veranstaltung in personam des Kollegen LPW Christian Kornmaul war wieder gewohnt konstruktiv, vertrauensvoll und gewinnbringend.

2.2. In der EKvW • 4. Februar 2015: Einführung von Ute Springer als Kirchenmusikerin im Fachbereich Gottesdienst und Kirchenmusik im Institut für Aus-, Fortund Weiterbildung in Villigst • 27. März 2015: erweiterte Team-Sitzung Fachbereich Gottesdienst und Kirchenmusik im Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung • 11. Mai 2015: Planungskonferenz des Instituts für Aus-, Fort- und Weiterbildung in Villigst • 4. September 2015: Kreiskantorenkonferenz • In diesem Jahr kam im Bereich der Landeskirche ein neues Arbeitsfeld hinzu. Die EKvW veröffentlicht dreimal im Jahr ein Kirchenmusikmagazin. In dieser Zeitschrift präsentieren sich alle Kirchenmusikschaffenden in Westfalen (Hochschule für Kirchenmusik, Verband der Kirchenmusiker, Chorverband, Fachbereich Gottesdienst und Kirchenmusik des IAFW, Popkantor, Landeskirchenmusikdirektor etc. und auch das Posaunenwerk). Die Ausgaben dieses Magazins entstehen in einem Redaktionskreis unter Leitung des LKMD. In diesem Redaktionskreis arbeite ich mit und es hat einige Redaktionssitzungen gegeben: o 13. Januar 2015, Haus Landeskirchlicher Dienste, Dortmund o 23. April 2015, Luther-Zentrum, Hamm o 18. August 2015, Landeskirchenamt, Bielefeld o 10. November 2015, Luther-Zentrum, Hamm

2.3. In den Kirchenkreisen 2.3.1. Chorleiterbesprechungen Zu folgenden Terminen haben Chorleiterbesprechungen in den Kirchenkreisen stattgefunden: •

26. Januar 2015, KK Steinfurt-Coesfeld-Borken - 46 -

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12. Februar 2015, KK Dortmund und Lünen 23. Oktober 2015, KK Recklinghausen 9. November 2015, KK Münster 13. November 2015, KK Tecklenburg 19. November 2015, KK Unna 21. November 2015, KK Bochum

2.4. Im EPiD 2.4.1. Arbeitsausschuss der Arbeitsgemeinschaft der Posaunenwartinnen und Posaunenwarte im EPiD Der Arbeitsausschuss traf sich zu vier Sitzungen • • • • •

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21. Januar 2015, Kassel 29. April 2015, Kassel 21. September 2015, Kassel 23. November 2015, Meissen Zusammensetzung des Arbeitsausschusses: Christian Strohmann (Oldenburg, Vorsitzender), Daniel Salinga (Westfalen, stellv. Vorsitzender), Kerstin Dikhoff (Bayern), Siegfried Mehlhorn (Sachsen), Frank Plewka (Mitteldeutschland) Themen waren hauptsächlich die Planung und Vorbereitung der Studientagung Als Mitglied des Arbeitsausschusses nahm ich am 25. Januar 2015 am Gottesdienst zur Einführung von LPW Hayo Bunger in Emden teil und sprach ein Grußwort für die Kollegenschaft.

2.4.2. Posaunenratstagung des EPiD Als westfälischer Delegierter nahm ich vom 06. bis 08. März 2015 an der Posaunenratstagung des EPiD in Berlin teil.

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2.4.3. Deutscher Evangelischer Posaunentag in Dresden Im Rahmen des DEPT in Dresden werden sich alle Posaunenchorverbände an verschiedenen Stellen in Dresden präsentieren können Das Posaunenwerk Westfalen wird sich auf einer gemeinsamen Bühne mit dem Posaunenwerk der rheinischen Kirche, dem Lippischen Posaunendienst und dem Posaunenwerk der reformierten Kirche präsentieren Zur Planung dieser Präsentation haben schon in Jahr 2015 zwei Sitzungen stattgefunden o 14. April 2015, Holzwickede o 2. November 2015, Holzwickede

2.5. Am Schreibtisch Alle Tätigkeiten, über die ich hier berichtet habe, benötigen eine adäquate Vorund Nachbereitung am eigenen Schreibtisch. Hier einige Stichworte zur Übersicht: • • • • • • • • • •

Auswahl und eigene Erarbeitung von Musikstücken Vorbereitung von Proben Vorbereitung von Andachten Erstellung von Informationsschreiben an die Teilnehmer der Seminare und Lehrgänge (gemeinsam mit Ulrich Dieckmann) Auswahl und Ansprechen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Seminare und Lehrgänge (gemeinsam mit Ulrich Dieckmann) Kontakte zu und Buchung von Tagungshäusern (gemeinsam mit Ulrich Dieckmann) Terminabstimmungen mit Kreisobleuten und Posaunenchorleiterinnen und Posaunenchorleitern Konzeption von Gottesdienstabläufen in Absprache mit den jeweiligen Pfarrerinnen und Pfarrern Konzeption und Ausarbeitung des Landesjungbläsertages (inkl. Werbematerial und Notenheft) eigene Vorbereitungen auf die Tagesordnungen aller Gremiensitzungen und auf die Themen von Besprechungen

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• • •

Erstellung von Protokollen von Sitzungen des Landesposaunenrates, Chorleiterbesprechungen und anderen Gremiensitzungen intensiver telefonischer Austausch zu den anstehenden Veranstaltungen und laufenden Geschäften des Posaunenwerkes mit Ulrich Dieckmann und den Mitarbeitenden in der Geschäftsstelle Bernhard Bergau und Hans-Georg Trommer zahlreiche Emails und Telefongespräche verschiedene Besuche und Gespräche in der Geschäftsstelle des Posaunenwerkes in Bielefeld unterschiedlichste „Botengänge“ wie das Abholen und Überbringen von Instrumenten oder Noten

3. Ausblick Unser Projekt „Landesjugendposaunenchor“ geht in 2016 mit der Mitwirkung beim DEPT in Dresden auf die Zielgerade seiner ersten Etappe. Danach werden wir die Zusammensetzung dieser Gruppe neu in Angriff nehmen und den Landesjugendposaunenchor mit Ziel „Kirchentag 2019 in Dortmund“ neu auf die Schiene setzen. Viele Planungen laufen natürlich auf den Deutschen Evangelischen Posaunentag vom 3. bis 5. Juni 2016 in Dresden hin und diese Veranstaltung wird im Jahr 2016 DAS prägende Ereignis sein. Zum 1. Juli 2016 wird turnusgemäß wieder die Geschäftsführung im Posaunenwerk auf mich übergehen. In diesem Zuge werde ich wieder viel detaillierter in die Arbeitsabläufe in der Geschäftsstelle des Posaunenwerkes eintauchen und mich darum bemühen, gewinnbringenden Einfluss zu nehmen.

4. Dank Auch diesen Jahresbericht schließe ich mit dem Dank an die Menschen, mit denen ich in vertrauensvoller Zusammenarbeit im Berichtsjahr die Bläserarbeit in Westfalen gestalten durfte:

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Hans-Georg Trommer und Bernhard Bergau in der Geschäftsstelle und Ina Steiner den Obleuten Peter Gräwe, Christoph Ruffer und Jörg Kuhlmann meinem Kollegen Ulrich Dieckmann den Mitgliedern des Landesposaunenrates allen Mitarbeitenden unserer Seminare und Lehrgänge dem Dezernenten für Kirchenmusik in der EKvW LKR Dr. Vicco von Bülow den anderen „landeskirchlichen“ Musikern allen Mitarbeitenden der unterschiedlichen Gremien und Ausschüsse meiner Frau und meinen Kindern

Gedanken zum Schluss Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. Römer 15, 7

Die Jahreslosung des Jahres 2015 bringt für mich eine Essenz der christlichen Bläserarbeit anschaulich zum Ausdruck. Ein Grundprinzip der Posaunenchöre ist und war immer, dass jedermann mitmachen konnte. Darin üben sich die Bläserinnen und Bläser in den Posaunenchören seit jeher: Dass wir uns gegenseitig akzeptieren wie wir sind und uns gegenseitig stärken und unterstützen in dem Bemühen, das Beste aus der Musik herauszuholen, die wir gemeinsam machen. Und genau hier versuche ich den alltäglichen Spagat jeden mitzunehmen. Die Stärkeren nicht zu langweilen und die Schwächeren nicht abzuhängen. Dass das nicht immer gelingt, ist leider klar. Und trotzdem steht das Bemühen darum als Überschrift über meiner Arbeit: Ich möchte lernen jeden so anzunehmen, wie er kommt, und so das Lob Gottes verbreiten. Ladbergen, Ostern 2016

Daniel Salinga Landesposaunenwart

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