INTELLIGENTE ENERGIE IN DER LANDWIRTSCHAFT

INTELLIGENTE ENERGIE IN DER LANDWIRTSCHAFT Brakel 23.11.2015 Dipl. Ing. Thomas Mockenhaupt M.Eng. Andreas Baum B.Eng. Patrick Beuel Förderkennzeichen...
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INTELLIGENTE ENERGIE IN DER LANDWIRTSCHAFT Brakel 23.11.2015 Dipl. Ing. Thomas Mockenhaupt M.Eng. Andreas Baum B.Eng. Patrick Beuel

Förderkennzeichen: 17-02.04.01-18/13

Agenda  Allgemeines • TH Köln • Projekte  Intelligente Energie - Projektpartner  Datenbank und Datenaufbereitung

 Entwicklung eines Analyse-Tools  Ziele der Datenerhebung und Analyse  Möglichkeiten der Datenanalyse  Exemplarische Auswertungen  Zusammenfassung und Ausblick Brakel - 23.11.2015 Folie

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Köln – Ihre Studienstadt

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Wissenswertes auf einen Blick Zahlen und Fakten  Gegründet 1971 als Fachhochschule Köln, seit 1. September 2015 Technische Hochschule Köln - kurz: TH Köln  23.600 Studierende  3.500 ausländische Studierende

 jährlich 5.000 Studienanfängerinnen und –anfänger  jährlich über 2.800 Absolventinnen und Absolventen

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Wissenswertes auf einen Blick Zahlen und Fakten  ca. 120 Promovendinnen und Promovenden  11 Fakultäten untergliedert in insgesamt 48 Institute

 Über 90 Studiengänge (51 Bachelor- und 45 Masterstudiengänge)  Insgesamt über 1.600 Beschäftigte  Etat 140 Mio. Euro  über 17 Mio. Euro Forschungs- und Drittmittel

 4 Standorte

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► ► ►

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Australien Mining

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Verbundprojekt „C4-Kompakt“

Probleme und Chancen des Einsatzes von Miscanthus Mischpellets in Kleinfeuerungsanlagen (KFA)

Th. Mockenhaupt (TH Köln) und V. Wenghoefer (Uni Bonn)

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Verbundprojekt „C4-Kompakt“ Prüfstand TwinHeat M20i Leitung:

29 kW Holzpellets Hackschnitzel

Brennstoffe:

Scheitholz Spelzen, Gehäckseltes Stroh o.Ä.

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Metabolon

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Intelligente Energie - Projektpartner Verein zur Förderung nachwachsender Rohstoffe und Entwicklung technischer Lösungen

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Betriebshilfsdienst & Maschinenring Höxter-Warburg e.V.

Technische Hochschule Köln Cologne University of Applied Science

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Datenbank und Datenaufbereitung  Warum ist eine Datenbank für das Projekt notwendig?  Datenbank wurde im Zuge einer Masterarbeit erstellt  Übertragung der SMART-Meter-Daten über GSM-Netz an den Stromnetzbetreiber (RWE und BeSte-Werke)  Stromnetzbetreiber stellen Verbrauchsdaten in Form von CSVDateien zur Verfügung  CSV-Dateien müssen vor dem Einpflegen in die Datenbank auf die dort vorliegende Datenstruktur angepasst werden

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Datenstruktur Aufteilung der Datenbanktabellen • •

Stalltyp Welche Verbraucher?

Zähler

Betriebe

Verbrauch • • •

Zählerstand Leistung …

Anmerkungen

Betriebsdaten

• Adresse • Standort • …

• Stallgröße • Installierte Verbraucher • …

Merkmale

Einheiten

Abb. 1: tabellarische Aufteilung

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CSV-Dateien als Datenquelle (1)  Textdateien zur Abbildung tabellarisch strukturierter Daten  verbreitetes Dateiformat, wird von den meisten Anwendungen unterstützt

 Daten werden in 15-Minuten-Intervallen aufgezeichnet

Tab. 1: Verbrauch (Tabelle)

Abb. 2: Verbrauch (CSV-Datei)

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CSV-Dateien als Datenquelle (2) Strukturelle Unterschiede zwischen BeSte- und RWE-Daten

Abb. 3: CSV-Datei der Stadtwerke

Abb. 4: CSV-Datei des RWE

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CSV-Präprozessor Vorbereitung der CSV-Dateien auf den Datenbankimport Ausgangs-CSVDatei(en)

Datenbank

CSV Präprozessor Leistung berechnen Redundante DS löschen

Abb. 5: CSV Präprozessor

Fehlende DS ergänzen

Neue CSV-Datei

SQL-Datei

Log-Datei

Abb. 6: Arbeitsweise CSV Präprozessor

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Entwicklung eines Analyse-Tools (1) Anforderungen:  selektive Abfrage von Verbrauchsdaten, abhängig von Zeitraum, Betrieb und Zähler

 abgefragte Daten sollen automatisch in Excel-Arbeitsblatt überführt werden  automatisierte Erzeugung geeigneter Diagramme zur Visualisierung der Verbrauchsdaten  keine Kenntnisse über Datenbanksystem bzw. Abfragesprache vom Anwender voraussetzen

 Zusätzliche Funktionen wie Plausibilitätsprüfung, gemittelte Lastprofilerzeugung, Abweichungen von zu erwartenden Lastgängen, produktbezogene Kennzahlermittlung, Jahresnutzungsstunden, etc.

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Entwicklung eines Analyse-Tools (2) Benutzeroberfläche

Abb. 7: Betriebe

Abb. 8: Zeitraum

Abb. 9: Diagramme

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Entwicklung eines Analyse-Tools (3) Daten in Excel

Abb. 10: Abgefragte Daten (Stadtwerke)

Abb. 11: Abgefragte Daten (RWE)

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Entwicklung eines Analyse-Tools (4) Diagrammtypen

Abb. 12: gesamter Zeitabschnitt

Abb. 13: wöchentlicher Verbrauch

Abb. 14: täglicher Verbrauch

Abb. 15: kumulierter Verbrauch

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Plausibilitätsprüfung BeSte-Betrieb

Abb. 16: Plausibilitätsprüfung für einen BeSte-Betrieb

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Plausibilitätsprüfung RWE-Betrieb

Abb. 17: Plausibilitätsprüfung für einen RWE-Betrieb

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Zukünftige Erweiterungen der Datenbank Folgende Werte werden noch in die DB aufgenommen: - Wetterdaten - Betriebsdaten - Wärmemengendaten

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Ziele der Datenerhebung und Analyse  Untersuchung des Lastverschiebepotentials in verschiedenen Betrieben  Empfehlungen an Landwirte für energieeffiziente Komponenten  Ermittlung von Unregelmäßigkeiten des Stromverbrauchs  Gesamtziel: • Beratung von Landwirtschaftsbetrieben durch den Maschinenring und durch die Landwirtschaftskammer NRW zur energetischen Optimierung Brakel - 23.11.2015 Folie 27

Möglichkeiten der Datenanalyse  Ca. 35.000 Messdaten pro Zähler pro Jahr (51 Zähler in 13 Betrieben)  Quantitative Möglichkeiten der Auswertung und Datenanalyse

• Feststellen der Verbräuche je Zähler, durch Addition ergibt sich der Gesamtverbrauch der Messpunkte • Aufteilung der Stromverbräuche auf die Messpunkte: z.B. Ferkelaufzucht Lüftung, Fütterung, Beleuchtung etc.

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Möglichkeiten der Datenanalyse  Berücksichtigung der Betriebsdaten ermöglicht • Rückschlüsse auf die Effizienz der verbauten Komponenten • Bildung von spezifischen Energieverbrauchskennzahlen (z.B. produktbezogen kWh/Tier*a)  Weiterführende (qualitative Analysen) nur durch Einzelfallbetrachtung (jeder Betrieb ist einzigartig)

 Im weiteren Verlauf „exemplarische quantitative Darstellung und Auswertung der Messdaten, mit qualitativer Vertiefung“ Brakel - 23.11.2015 Folie 29

Möglichkeiten der Datenanalyse RWE-Betriebe und deren Messpunkte RWE 1 Ferkelaufzuchtstall Trockenfütterungsketten Ferkelaufzuchtstall Zentrallüftungsanlage

RWE 2 Ferkelaufzuchtstall Fütterung Ferkelaufzuchtstall Lüftung

Ferkelaufzuchtstall Beleuchtungstechnik

Ferkelaufzuchtstall - Licht

Ferkelaufzuchtstall sonstige Verbraucher Sauenstall Trockenfütterungsanlagen Sauenstall - Lüftungsanlage Sauenstall Beleuchtungstechnik Sauenstall - Rotlicht im Deckzentrum

RWE 3

RWE 4

Mastschweinestall - Lüftung Ferkelaufzucht - Fütterung Mastschweinestall Fütterung Mastschweinestall Abzweig / Einspeisung im Nebenstall

Ferkelaufzucht - Lüftung -

Ferkelaufzuchtstall Nebenverbraucher

-

-

Sauenstall - Fütterung

-

Sauenstall - Fütterung

Sauenstall - Lüftung

-

Sauenstall - Lüftung

Sauenstall - Licht

-

-

Sauenstall Nebenverbraucher

-

-

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Exemplarische Auswertung - Übersicht

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Exemplarische Auswertung - Übersicht

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Exemplarische Auswertung - Übersicht

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Exemplarische Auswertung - Übersicht

RWE 2: Abweichung am Wochenende - Warum?

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Exemplarische Auswertung - Übersicht

Erklärung?

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Exemplarische Auswertung - Übersicht

SA – Messpunkt Sonstiges

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Exemplarische Auswertung - Übersicht

Lüftung SA max. 7,3 kW Lüftung FE max. 5,8 kW Temperatur 14h – 19h ca. 19° C

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Exemplarische Auswertung

RWE 2 - Sauenstall

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall RWE 2 Sauenstall Anzahl Tierplätze

840

Lüftungssystem

Zentralabsaugung, 6 frequenzgeregelte Regelventilatoren

Leistung Lüftung

11,1 kW (3 x 1,5 kW und 3 x 2,2 kW)

Leistung Fütterung (flüssig)

16,9 kW (2 Mischer x 2,2 kW; Mischerauslauf = 0,75kW; Futterpumpe = 4 kW; Komponentenförderg. = 1 x 1,5 kW, 1 x 1,1 kW, 1 x 0,75 kW; Komp-Quertrog 1 x 1,1 kW; Säurepumpe 1 x 0,2 kW

Futtermenge

1700 t (TF)

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall

Mischerauslauf + Futterpumpe Mischer

Komp.förderg. + Komp.quertrog Komp.förderg.

Säurepumpe

Säurepumpe

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall

Mischerauslauf + Futterpumpe Mischer

Komp.förderg. + Komp.quertrog Komp.förderg.

Säurepumpe

Säurepumpe

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall

Mischerauslauf + Futterpumpe Mischer

Komp.förderg. + Komp.quertrog Komp.förderg.

Säurepumpe

Säurepumpe

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall

Mischerauslauf + Futterpumpe Mischer

Komp.förderg. + Komp.quertrog Komp.förderg.

Säurepumpe

Säurepumpe

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall

Unterschiedliche Lastspitzen im Tagesverlauf - Warum?

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall

Feststellung: Fütterung ist Jahreszeitunabhängig!

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall

Leistung Min. 1,27 kW Max. 1,63 kW Temperatur Min. 3,7 ° C 23h-24h Max. 10,4 ° C 12h-14h

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall

Leistung Min. 1,96 kW Max. 3,22 kW Temperatur Min. 6,7 ° C 00h-01h Max. 19,8° C 15h-16h

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall

Leistung Min. 2,93 kW Max. 4,76 kW Temperatur Min. 12,4 ° C 00h-01h Max. 23,6° C 12h-18h

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall

Max. Differenz 3,22 kW Min. Differenz 1,47 kW

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall Max. Differenz 2,27 kW Min. Differenz 1,22 kW

Kaum Unterschiede am Wochenende, Leistung ist temperaturabhängig!

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall

Messtage weichen aufgrund der Mittelung und der Tagestemp. ab Leistungsverlauf ähnlich

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall

Erklärungsansätze für Ausreißer: - Messstation 18,5 km entfernt - Temp.änderungen haben keine unmittelbare Auswirkung auf Stallklima - Zeitpunkte der Ausreißer periodisch willkürlich, ggf. Ende der Mastzeit

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall

Diese Darstellung ist nicht geeignet

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall Max. Leistung 5,7 kW unter 1 Std. im Jahr Ca. 6400 Std. im Jahr Temp. unter 15 ° C

4000 Std. im Jahr Leistung unter 2 kW

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Exemplarische Auswertung – RWE 2 Sauenstall  Zusammenfassung für RWE 2 SA • Lüftung

Temperaturabhängig Keine Lastverschiebung möglich Kleinere Dimensionierung scheint möglich • Fütterung (flüssig) Wochentagunabhängig Keine wesentlichen Lastverschiebungen möglich Brakel - 23.11.2015 Folie 58

Exemplarische Auswertung – RWE 2  Zusammenfassung für RWE 2 SA & FE

Verbraucher/Stallart Lüftung Fütterung Beleuchtung Sonstiges (Reinigung, Entmistung) Gesamt Spez. Stromverbrauch Wh/kg Trockenfutter

RWE2 2014 [kWh/Tier*a] SA FE 24,0 3,1 11,9 1,8 9,3 0,9

KTBL [kWh/TP*a] SA/SM FE 59,0 39,0 44,0 2,0 15,0 48,0 35,0 1,8 20,0

[kWh/Tier*a] SA FE 28,0 2,4 4,8 2,2 4,0 1,0

7,5

0,5

4,0

3,2

0,4

52,7

6,3

100,0 60,0 120,0 40,0

6,0

5,9

4,6

3,0

4,2

8,0

-

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Exemplarische Auswertung

RWE 4 - Ferkelaufzucht

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Exemplarische Auswertung – RWE 4 Ferkelaufzucht

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Exemplarische Auswertung – RWE 4 Ferkelaufzucht

RWE 4 Ferkelaufzucht Anzahl Tierplätze (prod. Tiere/a) Lüftungssystem Leistung Lüftung Leistung Fütterung (trocken) Futtermenge

4.500 (44.000) Zentralabsaugung; Ganglüftung (1 Frequenzsteuerung) 10,2 kW (6 x 1,7 kW) wird noch erfasst Druckluftverteilung wird noch erfasst

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Exemplarische Auswertung – RWE 4 Ferkelaufzucht

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Exemplarische Auswertung – RWE 4 Ferkelaufzucht

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Exemplarische Auswertung – RWE 4 Ferkelaufzucht Erklärung: Hochdruckreiniger

Starke Schwankungen der Leistung im Tagesverlauf, außer 0h-2h - Warum?

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Exemplarische Auswertung – RWE 4 Ferkelaufzucht

Feststellung: Fütterung ist Jahreszeitunabhängig, deutliche Schwankungen im Tagesverlauf!

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Exemplarische Auswertung – RWE 4 Ferkelaufzucht

Max. Differenz 5,88 kW Min. Differenz 5,68 kW Temp.spreizung Sommer – Winter 26,1 °C 23,7 °C

-2,4 °C

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Exemplarische Auswertung – RWE 4 Ferkelaufzucht

-

Messtage weichen aufgrund der Mittelung und der Tagestemperatur ab Leistungsverlauf der Messtage relativ konstant

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Exemplarische Auswertung – RWE 4 Ferkelaufzucht

Erklärungsansätze Jun.: - Defekte Messventilatoren

Erklärungsansätze Sep.: - 363 von 720 Std. Temp. über 15°C (ΔT=19,9 °C) - Zusitzender Tropfenabscheider des Wäschers

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Exemplarische Auswertung – RWE 4 Ferkelaufzucht

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Exemplarische Auswertung – RWE 4 Ferkelaufzucht

Defekter Messventilator &Tropfenabscheider?

Entfernung Messstation 5,3 km

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Exemplarische Auswertung – RWE 4 Ferkelaufzucht Max. Leistung 8,2 kW 2 Std. im Jahr und 22 Std. über 8 kW Ca. 6400 Std. im Jahr Temp. unter 15 ° C

4000 Std. im Jahr Leistung unter 2,7 kW

Defekter Messventilator & Tropfenabscheider?

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Exemplarische Auswertung – RWE 4 Ferkelaufzucht  Zusammenfassung für RWE 4 FE • Lüftung

Temperaturabhängig Keine Lastverschiebung möglich Leistungsschwankungen wahrscheinlich durch Defekte bedingt • Fütterung (trocken)

Wochentagunabhängig Lastverschiebung evtl. möglich, wenn Futtersilos vorhanden Brakel - 23.11.2015 Folie 73

Exemplarische Auswertung – RWE 4  Zusammenfassung für RWE 4 SA & FE RWE4 2014 Verbraucher/Stallart Lüftung Fütterung Beleuchtung Sonstiges (Reinigung, Entmistung) Gesamt Spez. Stromverbrauch Wh/kg Trockenfutter

[kWh/TP*a] SA FE 104,8 6,8 33,6 4,3 -

KTBL

[kWh/Tier*a] SA FE 28,1 0,7 9,0 0,4 -

-

-

-

-

138,4

11,0

37,1

1,1

-

-

-

-

[kWh/TP*a] SA/SM FE 59,0 39,0 44,0 2,0 15,0 48,0 35,0 1,8 20,0

[kWh/Tier*a] SA FE 28,0 2,4 4,8 2,2 4,0 1,0

4,0

3,2

0,4

100,0 60,0 120,0 40,0

6,0

4,2

8,0

3,0

-

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Möglichkeiten der Datenanalyse BeSte-Betriebe und deren Messpunkte BeSte 1 BeSte 2 Schweinemast-Fütterung Schweinemast-Fütterung Schweinemast-Fütterung 2 Schweinemast-Fütterung 2 Schweinemast-Lüftung Schweinemast-Lüftung Schweinemast-Lüftung 2 Schweinemast-Lüftung 2 -

BeSte 5 Schweinemast-Fütterung Schweinemast-Mühle -

BeSte 3 Kuhstall-Chargenmischer Kuhstall-Lüftung -

BeSte 6 Kuhstall-Kühlung -

BeSte 4 Kuhstall-Kühlung Kuhstall-Melkroboter -

BeSte 7 Kuhstall-Karussellantrieb Kuhstall-Melkstand Kuhstall-Milchkuehlung Kuhstall-Mistschieber Kuhstall-Vakuumpumpe

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Exemplarische Auswertung

BeSte 4 – Kuhstall bzw. Milchvieh

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Exemplarische Auswertung – BeSte 4 Milchvieh

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Exemplarische Auswertung – BeSte 4 Milchvieh

BeSte 4 Milchvieh Anzahl Tierplätze Melkstand Vakuumpumpe Reinigung d. Melkanlage Kühlung d. Milch

75 1 Melkrobotor (24/d) Keine Angaben zur Leistung der Vakuumpumpe (Laut Typenschild V= 62 m3/h, 500 hPa (Fa. Busch) Kochendwasserreinigung (3,5 kW) Direktkühlung; Plattentauscher/Wasservorkühlung (3,5 kW Kompressor)

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Exemplarische Auswertung – BeSte 4 KU

Reinigung Vorkühlung

Kompressor

Kälteaggregate + Rührwerk

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Exemplarische Auswertung – BeSte 4 KU Melkstandreinigung 3 x am Tag

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Exemplarische Auswertung – BeSte 4 KU

Summierte Peakleistung Messpunkte 7,79 kW

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Exemplarische Auswertung – BeSte 4 Milchvieh

Summierte Peakleistung Messpunkte 6,25 kW

Max. Leistung Kühlung 2,53 kW

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Exemplarische Auswertung – BeSte 4 Milchvieh

Summierte Peakleistung Messpunkte 7,54 kW

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Exemplarische Auswertung – BeSte 4 Milchvieh Reinigung Vorkühlung + Melkstand

Reinigung Melkstand Reinigung Melkstand

Kompressor

Kälteaggregate + Rührwerk

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Exemplarische Auswertung – BeSte 4 Milchvieh  Feststellungen: • Abweichender Lastverlauf für Reinigung Vorkühlung Reinigung ReinigungKompressor Melkstand und Stromaufnahme Vorkühlung • +3Melkstand typische Peaks – Reinigung d. Reinigung Melkanlage Melkstand • Max. Anschlusswert beider Messpunkte bei 3,5 kW Kompressor

Kälteaggregate + Rührwerk

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Exemplarische Auswertung – BeSte 4 Milchvieh

Abdeckung aus Überschuss möglich

Peakleistung könnte abgedeckt werden Abdeckung aus Überschuss möglich

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Exemplarische Auswertung – BeSte 4 Milchvieh  Zusammenfassung für BeSte 4 • Gewählter Betrachtungszeitraum Sommer aufgrund Messdatensituation (Fehlwerte in anderen Perioden) • Spätere Analysen mit ausreichend Messdaten haben mehr Aussagekraft • Temperaturdaten 2015 fehlen und müssen noch in Auswertung miteinbezogen werden

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Exemplarische Auswertung – BeSte 4 Milchvieh  Zusammenfassung für BeSte 4 – erste Rückschlüsse • Kühlung

Temperaturabhängig, schwankender Lastverlauf Lastverschiebung bzw. Lastspitzenglättung z.B. durch Eiswasserkühlung möglich • Melkroboter Wochentagunabhängig, 3x tägliche Reinigung

Lastverschiebung eher unwahrscheinlich

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Exemplarische Auswertung - Kennzahlenvergleich

Verbraucher/Stallart Lüftung Fütterung Beleuchtung Sonstiges (Reinigung, Entmistung) Gesamt Spez. Stromverbrauch Wh/kg Trockenfutter

RWE2 2014 [kWh/Tier*a] SA FE 24,0 3,1 11,9 1,8 9,3 0,9

RWE4 2014 [kWh/TP*a] [kWh/Tier*a] SA FE SA FE 104,8 6,8 28,1 0,7 33,6 4,3 9,0 0,4 -

BeSte 5 01.04.2014 - BeSte 1 01.12.2014 31.03.2015 31.07.2015 SM FE 2,3 3,5 0,6 -

7,5

0,5

-

-

-

-

-

-

52,7

6,3

138,4

11,0

37,1

1,1

24,0

3,0

5,9

4,6

-

-

-

-

-

-

KTBL [kWh/TP*a] [kWh/Tier*a] SA/SM FE SA FE 59,0 39,0 44,0 28,0 2,4 2,0 15,0 48,0 4,8 2,2 35,0 1,8 20,0 4,0 1,0 4,0

4,2

8,0

3,2

0,4

100,0 60,0 120,0 40,0

6,0

3,0

-

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Zusammenfassung  Exemplarische Auswertung in Kombination mit der Datenbank inkl. Analyse-Tool verdeutlicht die Potentiale des IE-Projekts  Kontinuierliche Verbrauchsdatenübertragung für das Jahr 2015 gewährleistet, daher weitere Betriebe für Auswertung geeignet  Erhebung der Betriebsdaten • Je mehr Daten zur Verfügung stehen, desto qualitativer werden die Analysen • Daten zur Strom- und Wärmeproduktion fehlen • Sowohl Außen- als auch relevante Innentemperaturen sollten in den jeweiligen Stallarten gemessen werden • Dadurch können Kennzahlenvergleiche zwischen den gleichen Stallarten durchgeführt werden Brakel - 23.11.2015 Folie 90

Ausblick  Daten zur eigenen Strom- und Wärmeproduktion ermöglichen die Erstellung von E-Energiekonzepten mit hohem Eigenverbrauchsanteil  Wenn alle Parameter identifiziert werden können, die den Lastverlauf bedingen, können Lastverläufe evtl. prognostiziert werden •

Anpassungsmöglichkeiten des Verbrauchs durch intelligente Steuergeräte



Lastverschiebung in preisgünstigere Zeiten oder Eigenversorgungsgrad erhöhen



Einsparpotentiale



Potentiale zur Effizienzsteigerung



CO2-Einsparung

 Das gelingt nur mit Ihrer Hilfe und in enger Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten! Brakel - 23.11.2015 Folie 91

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Noch Fragen?

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