Informationen aus dem Kreisverband Emmendingen. Liebe RotkreuzlerInnen, liebe Freunde des DRK KV Emmendingen,

DRK KREISVERBAND EMMENDINGEN E.V. Ausgabe 2/2015 Informationen aus dem Kreisverband Emmendingen Liebe RotkreuzlerInnen, liebe Freunde des DRK KV Emme...
Author: Nele Schubert
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DRK KREISVERBAND EMMENDINGEN E.V. Ausgabe 2/2015

Informationen aus dem Kreisverband Emmendingen Liebe RotkreuzlerInnen, liebe Freunde des DRK KV Emmendingen, die 2. Ausgabe unseres ROTKREUZ-Blättle erscheint pünktlich zum Geburtstag von Henry Dunant, am Welt-Rotkreuz-Tag.

Ich bedanke mich für die vielen Zuschriften, die ich in den letzten Wochen erhalten habe und freue mich sehr, dass das erste Blättle so gut angenommen wurde. Dank der Mithilfe vieler Schreiberlinge und Fotografen gibt es auch dieses Mal wieder ein gut gefülltes ROTKREUZ-Blättle. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung! Die Berichte aus den Gemeinschaften füllen das Blättle mit Leben, darum bitte ich auch weiterhin dringend um Zusendungen von kurzen Berichten und Fotos über Aktionen in allen Gemeinschaften. Das nächste Blättle ist noch vor den großen Ferien geplant. Bis dahin wünsche ich Allen eine schöne frühsommerliche Zeit.

Herzliche Grüße aus der Servicestelle i.A. Christine Laufer

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ZUM WELTROTKREUZTAG Der Weltrotkreuz- und Rothalbmondtag, oft kurz als Weltrotkreuztag bezeichnet, ist ein inoffizieller internationaler Gedenk- und Feiertag.

Er wird jährlich am 8. Mai, dem Geburtstag von Henry Dunant, dem Begründer der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, begangen. Die Ursprünge dieses Gedenk- und Feiertages liegen im Jahr 1922. Damals gab es in der Tschechoslowakischen Republik innenpolitische Konflikte. An Ostern dieses Jahres rief die tschechoslowakische Rotkreuz-Gesellschaft eine dreitägige Waffenruhe aus. Daraus entstand die Idee, jedes Jahr einen Tag des Friedens zu begehen. Dieser Tag wurde "Rotkreuz-Frieden" genannt. Auf der 14. Internationalen Rotkreuz-Konferenz wurde eine Kommission eingesetzt, welche den möglichen Nutzen eines solchen "Rotkreuz-Friedens" untersuchen sollte. Diese Kommission empfahl daraufhin der 15. Internationalen Konferenz im Jahr 1934 in Tokio die Ausweitung entsprechender Aktivitäten auf internationaler Ebene. Auf der 16. Internationalen Konferenz 1938 in London wurde dann beschlossen, alljährlich einen Tag als Initiative für den Frieden zu begehen. Durch den Beginn des Zweiten Weltkrieges kam es jedoch zunächst nicht zur Umsetzung dieses Beschlusses. Nach dem Ende des Krieges wurde diese Idee 1946 bei einer Tagung des Verwaltungsrates der Liga der Rotkreuz-Gesellschaften erneut diskutiert. Zwei Jahre später wurde dann, nach Zustimmung des Exekutivkomitees der Liga, erstmals der Geburtstag von Henry Dunant als "Internationaler Tag des Roten Kreuzes" begangen. Er wurde später zunächst "Weltrotkreuztag" genannt und in der Folgezeit noch mehrmals umbenannt, bis er 1984 den heutigen Namen erhielt.

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AUS DER GESCHÄFTSSTELLE Ausbildungstermine - Ankündigungen Hier erscheinen in Zukunft auch immer die aktuell geplanten Aus- und Fortbildungen für unsere ehrenamtlichen Helfer- und Helferinnen. Anmeldungen bitte immer über Kreisalarm und schriftlich bzw. per Mail an die Servicestelle ([email protected] ). Grundausbildung Technik und Sicherheit: GATeSi_1_2015

Di 09.06.15 19:00 22:00 Kollnau Do 11.06.15 19:00 22:00 Kollnau Fr 11.06.15 19:00 22:00 Kollnau

Fortbildungen Sanitätsdienst: SAN-Fobi_2_2015 SAN-Fobi_3_2015 SAN-Fobi_4_2015

Di 09.06.15 18:00 22:00 Silbersee Freiburg – ausgebucht! Mi 16.09.15 18:00 22:00 Malterdingen Do 19.11.15 18:00 22:00 Königschaffhausen ??

Offenes Singen in der DRK-Seniorenwohnanlage Am Dienstag, den 19.05., findet um 15.30 Uhr in der DRK-Seniorenwohnanlage in Waldkirch Papiergässle 3 wieder ein offenes Singen statt, dieses Mal mit Volksliedern. Es wird von der Freiburger Kirchenmusikerin Barbara Kolberg geleitet, die in der katholischen Seelsorgeeinheit Waldkirch noch bis Juni kommenden Jahres ein Projekt im Bereich Kirchenmusik und Liturgie leitet. Das offene Singen dauert ca. 1 Stunde. Es ist Teil des Testprojektes „offenes Singen“ in der DRK-Seniorenwohnanlage. Der Eintritt ist frei, Spenden sind herzlich willkommen

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Das DRK Inklusions - Gesundheitsprojekt

Der Begriff Inklusion ist in aller Munde und wir wollen ihn mit Leben füllen und zwar mit einem Angebot das Sport, Musik und Spiel zu einem reizvollen Mix verbindet. Es sollen dabei keine sportlichen Höchstleistungen erbracht werden, sondern es geht in erster Linie darum, gemeinsam viel Spaß zu haben und ganz nebenbei auch etwas für die eigene Gesund-heit zu tun. Eingeladen sind Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderungen. Sportliche Voraussetzungen oder musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, sondern nur das Interesse und die Neugier sich auf was Neues einzulassen. Als Unkostenbeitrag wird lediglich ein kleiner Betrag erhoben werden. Geplant sind zunächst zehn Gruppentreffen und unter Umständen ein großes Abschlussfest. Der geplante Starttermin, bei dem die genaue Planung erfolgen kann, ist Montag, 27. April 2015 um 18:30 Uhr DRK Kreisgeschäftsstelle Emmendingen Die Leitung des Projektes liegt bei Dieter Idler, Sportlehrer, und Eberhard Jäckle, Sozialarbeiter und Musiker. Im Bedarfsfall kann ein Fahrdienst organisiert werden. Ankündigung: Juniorhelfer-Qualifizierung für Lehrkräfte Im November findet in der Kreisgeschäftsstelle in Emmendingen auch wieder eine Juniorhelfer-Qualifizierung für Lehrkräfte statt. Diese eintägige Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte, die Kindern im Grundschulalter Erste-HilfeGrundkenntnisse vermitteln möchte. Im Lehrgang erfahren die Teilnehmer, wie sie mit einfachen Methoden Kinder spielerisch für die Erste Hilfe begeistern können. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Erste-Hilfe-Grundkurs, der nicht länger als 2 Jahre zurückliegen sollte. Fragen dazu beantwortet gerne Christine Laufer, Servicestelle Ehrenamt, Tel. 076414601-66 oder [email protected] Die Teilnahme ist für Lehrerinnen und Lehrer aus Baden-Württemberg kostenlos. Es müssen nur die Kosten für die Anfahrt selbst übernommen werden. Termin: Freitag, 20.11.2015 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr in Emmendingen Anmeldungen bitte direkt über http://www.juniorhelfer.com/anmeldeinfos-qualifikationsmodelle/anmeldeinfos-für-lehrer/ Seite 4 von 22

Errichtung und Organisation der Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen Am 12.02.15 kam vom DRK LV Badisches Rotes Kreuz die Anfrage, ob der DRK KV Emmendingen kurzfristig einen Einsatz übernehmen kann. Es handelte sich hierbei um die Abholung von Schlafsäcken in Kirchheim unter Teck und die Überführung nach Villingen-Schwenningen zur Errichtung einer Flüchtlingsunterkunft. An diesem Einsatz beteiligten sich die Ortsvereine Elzach, Simonswald und GutachBleibach. Der Präsident des Badischen Roten Kreuzes, Jochen Glaeser, bedankte sich in einem Schreiben bei den Helfern und Helferinnen für ihren Einsatz und leitete auch den Dank der Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer an die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter des Badischen Roten Kreuzes weiter: „Ohne diesen Einsatz wäre die kurzfristige Umsetzung der Flüchtlingsunterbringung, Erstversorgung Grund Sicherstellung des laufenden Betriebes in den ehemaligen Soldatenwohnungen in Villingen-Schwenningen nicht möglich gewesen. Ihrer aller Einsatz weiß ich sehr zu schätzen, da sich auch sehr viele ehrenamtliche für diese Arbeit engagiert haben und weiterhin engagieren werden. Dies ist nicht selbstverständlich und verdient höchste Anerkennung.“

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Lebensrettung - Ab 1. April neue Regeln für die Erste-Hilfe-Ausbildung Erste-Hilfe-Lehrgänge werden zum 1. April diesen Jahres inhaltlich gestrafft und praxisnaher. Damit sind von diesem Zeitpunkt an für alle Erste-HilfeLehrgänge einheitlich neun Unterrichtsstunden geplant. „Sie werden mehr Praxistraining und weniger Theorie bieten“, sagt der Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Emmendingen, Jochen Hilpert. Im Rahmen einer Vereinheitlichung der Erste-Hilfe-Ausbildung soll das voraussichtlich auch für Führerscheinbewerber (PKW und LKW) gelten. Der bisherige Kurs „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ mit acht Unterrichtseinheiten soll ersetzt werden. Angehende Kraftfahrer müssen dann neun Unterrichtsstunden aufwenden für die Erste-Hilfe-Ausbildung, also 45 Minuten mehr (Eine Unterrichtseinheit entspricht 45 Minuten.). „Wann diese Änderung in Kraft tritt, ist noch nicht sicher. Wir hoffen auf baldige Nachricht vom Bundesverkehrsministerium. Das Deutsche Rote Kreuz begrüßt diese Änderungen und ist darauf vorbereitet“, so Uwe Buhl, Ausbildungsbeauftragter im DRK Kreisverband Emmendingen. Für Ersthelfer in den Betrieben wird die Ausbildung ab April von bisher 16 auf neun Unterrichtseinheiten verkürzt. Betriebe müssen ihre Mitarbeiter nur noch einen Tag statt bisher zwei Tage für die Teilnahme an der Erste-Hilfe-Ausbildung freistellen. Dafür wurden wichtige Inhalte auf das Wesentliche reduziert. „Die wichtigsten lebensrettenden Maßnahmen sind natürlich auch weiterhin Bestandteil der ErsteHilfe-Ausbildung“, erklärt Uwe Buhl. „Der theoretische Anteil der Kurse wird zu Gunsten der praktischen Ausbildung erheblich gekürzt. Hierbei berücksichtigen wir auch, dass in Deutschland in der Regel spätestens nach 15 Minuten professionelle Hilfe eintrifft.“ Mit der Straffung und der Orientierung auf Praxisnähe soll die Hemmschwelle für den Besuch einer Erste-Hilfe-Ausbildung gesenkt werden - eine Voraussetzungen dafür, dass Erste Hilfe von jedem einzelnen öfter trainiert wird. Außerdem nähere sich Deutschland damit den europäischen Standards für die Erste-Hilfe-Ausbildung an. Das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Emmendingen bildet jährlich fast 3500 Menschen als Ersthelfer aus. Eine Übersicht aller Erste-HilfeLehrgangsangeboten des DRK finden Sie unter http://www.drk.emmendingen.de oder telefonisch unter 07641/4601-0.

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Runder Tisch Schulsanitätsdienst und Juniorhelfer Zwei Mal pro Jahr treffen sich Schulleiter und Kooperationslehrkäfte und solche, die es gerne werden möchten zum „Runden Tisch“ um sich über den Schulsanitätsdienst bzw. über das Juniorhelfer-Programm auszutauschen. Hier erfahren sie mehr über die Kooperationsmöglichkeiten mit dem DRKKreisverband Emmendingen und haben die Möglichkeit, sich über unsere Rotkreuz-Schularbeit zu informieren, sich konstruktiv auszutauschen und sich mit uns zusammen, eine bestmögliche Kooperationsform für ihre Schule zu überlegen. Natürlich können auch Lehrkräfte von Schulen an unserem Treffen teilnehmen, die noch keine Kooperation mit uns pflegen, aber an einer zukünftigen Zusammenarbeit interessiert sind. Am 25. Februar 2015 fand nun schon der 3. Runde Tisch statt und neben der Bildungsreferentin Jugendrotkreuz und Schule vom Landesverband Badisches Rotes Kreuz, Susanne Lichtner (2. von links), nahm auch wieder Jovin Bürchner (links außen) teil. Jovin Büchner koordiniert im Auftrag des Kultusministeriums die Rotkreuz-Schularbeit auf Landesebene und hat als ehemaliger Schulleiter immer wertvolle Tipps für die Lehrkräfte mit dabei. Und damit der Runde Tisch keine zu trockene Angelegenheit ist, wird natürlich auch immer bestens für die Verpflegung gesorgt.

Der nächste Runde Tisch findet am 8. Oktober 2015 wieder von 15 – 17 Uhr statt. Wir freuen uns schon jetzt wieder über eine rege Beteiligung.

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Ziel: Schnell am Notfallort sein

Am Rettungszentrum Elzach, das vom DRK-Kreisverband Emmendingen getragen wird, ist seit Februar ein neues Notarzteinsatzfahrzeug stationiert. Bei einer Feierstunde wurde es jetzt vorgestellt und geweiht. Vertreter aller für Gefahrenabwehr zuständigen Einrichtungen sowie die Leitung der mit dem Zentrum kooperierenden BDH-Klinik waren anwesend. Landrat Hanno Hurth, zugleich DRKKreisvorsitzender, begründete die Investition mit der kurzen Hilfsfrist und einem erweiterten Einsatzgebiet. Bei dem neuen Notarztfahrzeug handelt es sich um einen Audi Q5, der rund 55 000 Euro gekostet hat. Mit seiner Einführung wird jetzt ständig ein Rettungsassistent als Fahrer eingesetzt; der oft im Dauereinsatz stehende Notarzt soll sich so voll auf seine Notfälle konzentrieren können. Das Auto führt zusätzlich eine Ausstattung mit, die nur der Arzt nutzen darf, etwa Geräte zur Beatmung oder Instrumente für einen Luftröhrenschnitt. Die DRK-Rettungswache in Elzach ist schon seit 2001 ein Notarztstandort. Seitdem wird der Dienst werktags von einer Ärztegruppe der BDH-Klinik geleistet. An Sonnund Feiertagen wird der Notarzt von der Uni-Klinik Freiburg oder dem St. Josefskrankenhaus gestellt. Die Einsatzzeit der Ärzte lag bisher bei zehn Stunden pro Tag. Mit dem Fahrzeug wird nun aber auch eine Besetzung rund um die Uhr – eine 24-Stunden-Präsenz – eingeführt.

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Traditionelle Frühjahrs-Freizeit für Menschen mit Behinderungen im März 2015 In der Sozialarbeit des DRK Kreisverbandes haben die WochenendFreizeiten für Menschen mit Behinderungen eine sehr lange und geschätzte Tradition. So sind auch in diesem März zehn unternehmungslustige Frauen und Männer mit einem DRKBetreuerteam an einem Freitagnachmittag nach Neuried-Altenheim aufgebrochen, um dem Alltag für ein Wochenende lang zu entschwinden. Das dortige FriedrichDilger-Haus bietet viele Möglichkeiten für Unternehmungen in und um das Haus. So gab es am Freitagabend das übliche Hauskonzert mit Gitarre, Trommeln und vielstimmigem Gesang. Der Samstag verging mit Einkaufen, Kochen, verschiedenen Spielen und einem Ausflug an den Rhein wie im Flug. Und so waren dann am Sonntagmittag alle Beteiligten ein wenig traurig, dass die gemeinsamen Stunden so schnell vergangen waren und die Heimreise angetreten werden musste. Die Freizeitaktivitäten mit und für Menschen mit Behinderungen sind immer wieder eine gute Möglichkeiten, dass die betroffenen Menschen sehr selbstständig mit einem DRK-Team ihre Zeit gestalten und so für eine Weile aus dem Alltag heraus treten können. Auf diese Art und Weise können eigene Fähigkeiten erprobt werden und durch das Zusammenleben mit dem Team und die gemeinsame Gestaltung der Zeit wertvolle Erfahrungen auch in Richtung Inklusion gemacht werden.

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Erste-Hilfe-Kurs an der Verbundschule Elzach von Evi Hoffmann Am 28. Februar fand an der Verbundschule Elzach ein Erste-Hilfe-Kurs unter der Leitung von Christine Laufer statt, die beim DRK Kreisverband Emmendingen „Erste-Hilfe-Kurse für alle Lebenslagen“ anbietet. Zwölf interessierte Lehrerinnen und ein Lehrer nahmen dieses Angebot wahr und haben es nicht bereut. Da die letzte Teilnahme an einem solchen Kurs bei manchen schon einige Jahre zurücklag, gab es viele Fragen und Unsicherheiten, die an diesem Tag ausgeräumt werden konnten. Der Kursleiterin war daran gelegen, auf die Bedürfnisse der Teilnehmer einzugehen und konnte dies anschaulich tun. Theoretisch und vor allem praktisch wurden die Lehrer geschult. So wurde z.B. acht Minuten lang eine Reanimation mit Herz- Lungenmassage geübt, nachgestellt, wie man einem verunglückten Motorradfahrer den Helm abnimmt und ihn in die stabile Seitenlage bringt oder wie man einen Druckverband anlegt.

Die erste Situation, die praktisch nachgestellt wurde, war, wie man sich an einem Unfallort im Straßenverkehr verhält, bei dem mehrere Verletzte gefunden werden und ein Kind beteiligt ist. Viele grundsätzliche Fragen im rechtlichen Bereich konnten geklärt werden, auch, was die Verpflichtung zum Helfen genau bedeutet und wie diese Hilfe, auch wenn dabei z.B. Fehler begangen werden, rechtlich abgesichert ist. Zudem wurde über Unfälle im Bereich des Unterrichts oder bei Landschulheim-aufenthalten gesprochen und dargestellt, was ein Lehrer als Ersthelfer tun darf oder muss, aber auch, was ihm gesetzlich verboten ist. Zum Abschluss wies Frau Laufer darauf hin, wie wichtig es ist, vor allem Kinder und Jugendliche zur „Ersten Hilfe“ zu ermutigen. Schon im Grundschulalter könnten Kinder Ersthelfer werden, indem sie Verletzte trösten und geringfügige Wunden versorgen. Ab Klassenstufe 5 kann die Ausbildung zum Schulsanitäter erfolgen. Einige Schüler des Realschulzweiges sind hier fortgebildet und unterstützen die Lehrer bei der Versorgung von Verletzten und Erkrankten im Schulalltag. Frau Laufer sieht hier einen wichtigen Beitrag zum „Sozialen Miteinander“, denn „Helfende Hände, schlagen nicht!“ Nach sieben intensiven Stunden waren alle Teilnehmer rundum zufrieden, fühlten sich gut informiert und geschult. Sie sehen sich nun in der Lage, entscheiden zu können, wann und wie sie bei einem Unfall in Zukunft helfen könnten.

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Übergabe der Leitstellen-Studie an Innenminister Gall „STUDIE IST IMPULS FÜR DISKUSSION ZU LEITSTELLEN“ Als „fundierte Basis bei der weiteren Diskussion über die Leitstellen im Land“ wertet Innenminister Reinhold Gall (SPD) die wissenschaftliche Studie über die Entwicklungsperspektiven Integrierter Leitstellen in Baden-Württemberg, das vom Landkreis Emmendingen und dem DRK-Kreisverband in Auftrag gegeben wurde. Sie wurde vom Beratungsunternehmen BeraSys GmbH und dem FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruhe Institut für Technologie erstellt. Landrat Hanno Hurth, DRK-Kreisgeschäftsführer Jochen Hilpert und Kreisbrandmeister Jörg Berger hatten dem Innenminister die kürzlich fertiggestellte Studie bei einem Besuch in Riegel erläutert und ein Exemplar übergeben. Landrat Hanno Hurth fasste dabei die drei Kernaussagen zusammen: Es bestehe kein Zusammenhang zwischen der Größe einer Leitstelle und deren Leistungsfähigkeit. Die Grundstrukturen, die Wirtschaftlichkeit und die Qualität der Emmendinger Leitstelle seien in der Studie bestätigt worden. Außerdem sei es sinnvoll, die Leitstellentechnik in Baden-Württemberg zu vereinheitlichen, um bei einem Ausfall besser reagieren zu können. In seiner Stellungnahme unterstrich der Innenminister ausdrücklich die in der Studie getroffenen Aussagen zum Zuschnitt der Leitstellen. „Groß bedeutet nicht automatisch gut und klein nicht automatisch schlecht“, betonte er. Die Studie bestätige die Leitlinien im Rettungswesen im Land. In Baden-Württemberg gibt es 34 Leitstellen, die insgesamt 37 Rettungsdienstbereiche im Land abdecken. Die seit 1978 bestehende Leitstelle in Emmendingen ist eine der ältesten Einrichtungen in Baden-Württemberg – und nach Aussagen des Innenministers vorbildhaft. „Emmendingen zählt seit Jahrzehnten zu den Leitstellen im Land, die innovativ sind und sich nicht auf dem Erreichten ausruhen“, betonte Reinhold Gall, der sich bereits im Jahr 2012 bei einem Besuch in Emmendingen über die Arbeit der Integrierten Leitstelle informiert hatte. Seither hat sich, so Landrat Hanno Hurth, das Aufgabenspektrum der Leitstelle erweitert, zu denen jetzt auch die Überwachung des Hugenwaldtunnels bei Waldkirch zählt. LEITSTELLEN-STUDIE ÜBERREICHT: Innenminister Reinhold Gall, Kreisbrandmeister Jörg Berger, Landrat Hanno Hurth und DRK-Kreisgeschäftsführer Jochen Hilpert (von links). Foto: Landratsamt Emmendingen – Ulrich Spitzmüller

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Erstes Forum für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Windenreuter Hof DRK Kreisverband setzt auf Mitarbeiterbeteiligung Erstmals hat der Kreisverband Emmendingen ein Forum für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt. Im Windenreuter Hof trafen sich am 25. März Geschäftsführung, Führungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um über wesentliche Ziele und Ausrichtungen des Kreisverbandes zu diskutieren. Am Vormittag stellte Kreisgeschäftsführer Jochen Hilpert die wesentlichen Rahmenbedingungen des DRK sowie die strategischen Ziele und Ausrichtungen des Kreisverbandes vor. Diese wurden von den Führungskräften gemeinsam mit dem Kreisvorstand im Jahr 2014 entwickelt und beschlossen. In daran anschließenden Workshops wurden die Ziele der einzelnen Arbeitsbereiche vertieft und Entwicklungsperspektiven erarbeitet. Moderiert vom Landesgeschäftsführer, Andreas Formella, standen am Nachmittag die Themen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Programm. In 3 Workshops wurde über Kommunikation, Information, Ressourcen und Rahmenbedingungen sowie Kameradschaft und Wertschätzung diskutiert. Die Ergebnisse werden in einer Dokumentation festgehalten und fließen in die weiteren Verbandsentwicklungen mit ein. Teilnahme an den Denzlinger Gesundheitstagen Der DRK Kreisverband beteiligte sich am 27. und 28. März auch wieder mit einem Stand an den Denzlinger Gesundheitstagen im Bürgerhaus in Denzlingen. Es gab ein vielfältiges Angebot, so dass für alle Interessierten etwas geboten wurde. Als Schwerpunkt wurden die Servicebereiche beworben, mit einem Messeangebot insbesondere auch das Angebot des Tiefkühlessens im Kreisverband. Außerdem wurde der Hausnotruf vorgestellt, sowie der Pflegedienst „Helfende Hände“ aus Waldkirch. Das Messepublikum stellte viele interessierte Fragen zum Rotkreuzlädele und wollte u.a. auch wissen, wie denn ein Notruf über das Hausnotrufgerät weitergeleitet und behandelt wird.

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Das DRK zeigt sich – gelungener Auftritt bei den Gesundheitstagen in Emmendingen Die Leistungen des DRK wurden nun schon zum dritten Mal bei den Emmendinger Gesundheitstagen der interessierten Öffentlichkeit gezeigt und so herrschte am Sonntag bei bestem Wetter reges Treiben in und um die Fritz-Böhle-Halle in Emmendingen. Der Kreisverband organisierte den Sanitätswachdienst für die mittlerweile traditionelle Veranstaltung. Außerdem wurden Vorträge zum Thema Erste Hilfe und Hausnotruf gehalten. Ein Publikumsmagnet, nicht nur für Kinder, war die Besichtigung des Rettungswagens, die fachkundig von Manfred Raufer durchgeführt wurde. Hier erklärte er vor allem interessierten Kindern und Jugendlichen das Innenleben eines Rettungswagens.

Am Stand in der Fritz-Boehle-Halle herrschte ebenfalls reger Betrieb und die Mitarbeiterinnen Gisela Müller, Marie Luise Kienzler, Vera Deist und Hanna Orthmann informierten zu den Leistungen des DRK für ältere Menschen im Landkreis Emmendingen. Im Mittelpunkt stand Sicherheit und Versorgung durch den Hausnotrufdienst und den Menüservice Essen auf Räder.

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Elzacher Notfalltag kommt ins Fernsehen Das Fernsehteam des Südwestrundfunks (SWR) begleitete vergangenen Samstag den 13. Elzacher Notfalltag. Einen ganzen Tag lang filmten sie die Übungen, mit denen MedizinStudierende der Universität Freiburg einen ersten Einblick bekommen in ihren zukünftigen Arbeitsalltag als Notärzte. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Emmendingen und der Freiwilligen Feuerwehr Elzach organisiert die Universität Freiburg seit gut zehn Jahren schon den Elzacher Notfalltag. Das Fernsehteam begleitete dabei vor allem die Schauspieler, die originalgetreu geschminkt Unfall- und Notfallopfer darstellen. Sie müssen dabei nicht nur täuschend echt die Verletzungen und Erkrankungen „simulieren“, sondern auch Auswirkungen von Behandlungen oder Medikamentengaben darstellen. Etwa, wenn ein Schmerzmittel zu hoch dosiert wurde und der Patient plötzlich Atemprobleme bekommt. Denn auch solche unvorhergesehenen Komplikationen gehören zum „Übungsszenarium“ dazu. Nach jeder Übung findet stets ein gruppeninternes „Briefing“ statt, in dem alle Beteiligten ihre Eindrücke schildern. Die Profis der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und erfahrene Notärzte stehen den Studenten dabei mit Rat und Tat zur Seite. Die Aufnahmen des Fernsehteams werden zu einer rund 20minütigen Reportage zusammengefasst. Ausgestrahlt wird diese vermutlich im Juli diesen Jahres. Online-Portale jetzt auch als APP Die in Zusammenarbeit mit Büffeln.net erstellten Lernportale zum Arbeitsbuch Sanitätsdienst und zum Fachfragenkatalog für die Rettungshundeteam-Prüfung gibt es nun auch als APP für iPhone, iPad und Android für einmalig 9,90 Euro (Sanitätsdienst) und 4,49 Euro (Rettungshunde). Wie in einem intelligenten Karteikartensystem wiederholt die App alle Prüfungsfragen. Ist eine Frage mehrfach richtig beantwortet, wird sie nur noch selten wiederholt. So lernt man nur noch die Fragen, die man noch nicht kann. Das Lern-O-Meter bildet jederzeit den eigenen Wissensstand ab. Infos zu den Lern-Portalen gibt es unter www.drk-service.de , weiter unter Fachpublikationen und dann Online-Portale.

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AUS DEN GEMEINSCHAFTEN JRK Gutach-Bleibach: BRILLEN IN NAMIBIA ANGEKOMMEN Das Jugendrotkreuz Gutach-Bleibach berichtete Ende Februar mit großer Freude, dass die gesammelten Brillen nach fast einem Jahr Bearbeitungszeit abgeschickt und vor einigen Tagen in Windhuk, der Hauptstadt Namibias, angekommen sind! Bei der Brillen-Spendenaktion im Frühjahr 2014 waren rund 550 Brillen zusammengekommen, welche nun bei Dr. Helena Ndume (Augenärztin und Mitglied der Organisation „Sehen ohne Grenzen“) in der Abteilung für Augenheilkunde des State Hospitals Windhoek auf ihre neuen Besitzer warten. Dajana Schätzle, JRK-Gruppenleiterin, hatte nach dem Abitur an einer Schule in Windhuk ein Praktikum gemacht und dort Kontakte zu Dr. Ndume knüpfen können. Zuhause organisierten Dara Schätzle und Jakob Meybrunn, beide ebenfalls JRKGruppenleiter, die Brillen-Sammelaktion, die innerhalb von 14 Tagen über 500 intakte Brillen erbrachte. Im Brillenstudio am Marktplatz in Waldkirch und bei Wipfler Augenoptik in Emmendingen wurden die Brillen kostenlos vermessen und schließlich auf Kosten des JRK nach Namibia geschickt. Niemand hatte mit diesem großen Sammelerfolg gerechnet, umso größer war die Freude über dieses gelungene Projekt. An dieser Stelle bedankt sich das JRK GutachBleibach ganz herzlich bei allen fleißigen Spendern, die ihre alten Brillen (teilweise mit Etui und Putztüchern) bei ihnen abgegeben und diese Spende somit ermöglicht haben. Besonderer Dank gilt außerdem Herrn Herbert Fuchs als Kontaktperson, Wipfler Augenoptik in Emmendingen und dem Brillenstudio am Marktplatz in Waldkirch für das kostenlose Vermessen! Frühjahrsbrunch des OV Kenzingen im Europa Park Am Sonntag, 22.2.215 trafen sich über 40 ehrenamtliche DRK Helfer des Ortsvereins Kenzingen e.V. zum Frühjahrsbrunch in Europa Park Rust. Herr Landrat Hanno Hurth nutzte diese Gelegenheit um sich bei den Helfern der Bereitschaft, der Kleiderkammer und der Flüchtlingshilfe des DRK Kenzingen e.V. sowie des Kreisauskunftbüros (KAB) persönlich für die geleistete Arbeit zu bedanken.

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Gemeinsame Übung OV Malterdingen und OV Kenzingen Am 4. März 2015 fand eine Ortsvereins übergreifende Übung mit dem OV Malterdingen und dem OV Kenzingen auf der Gemarkung Malterdingen statt. Übungsort war die Bottichrückgabestelle auf der alten Straße zwischen Hecklingen und Malterdingen. Angenommen wurde, dass ein Autofahrer aufgrund eines Schlaganfalls in eine Gruppe Spaziergänger gefahren war. Einer der Beteiligten setzte daraufhin einen unklaren Notruf ab, weiter erschwert wurde die Übung durch die Dunkelheit. Zur bestmöglichen Patientenversorgung wurden der OV Malterdingen und der OV Kenzingen gemeinsam alarmiert. Der Gruppenführer des ersteintreffenden Fahrzeugs des OV Malterdingen begann sofort mit der Sichtung, nur 2 Minuten später war bereits der OV Kenzingen zur Unterstützung zur Stelle. Während der Sichtung des Gruppenführers wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und abgesichert. Es wurden drei leicht und drei schwer verletzte Patienten angetroffen, welche es zu versorgen galt. Die dargestellten Verletzungen reichten dabei vom einfachen Schock bis zum Kreislaufstillstand und schweren Polytrauma. Die Helfer wurden ihrer Qualifikation entsprechend umgehend auf die Patienten verteilt, die fachgerecht versorgt wurden, wobei das angenomme Polytrauma für die Helfer durchaus eine Herausforderung darstellte. Nach dem Einsatzende fand eine gemeinsame Nachbesprechung und Auswertung der Übung im Malterdinger Feuerwehrhaus statt. Hier wurde besprochen was gut gelaufen war, was es zu verbessern galt und was für zukünftige Einsätze zu beachten ist. Die beteiligten Ortsvereine waren sich darüber einig in Zukunft weiter gemeinsam üben zu wollen und freuten sich über die gute Zusammenarbeit. Die Helfer waren mit insgesamt vier Fahrzeugen und einer Personalstärke von zwölf Mann vor Ort. Diese Übung diente der Verbesserung der Kommunikation zwischen den Einsatzkräften, vor allem Ortsübergreifend, sowie dem fachgerechten Anwenden von Gelerntem, sowie natürlich dem Ausbau der Partnerschaft der Ortsvereine Malterdingen und Kenzingen. Beim anschließenden kleinen Vesper in Malterdingen konnte diese Partnerschaft weiter gepflegt werden.

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Beim Osterbasar des OV Prechtal Bei allerfeinstem Osterwetter fand am 15. März in der Steinberghalle in Prechtal der Osterbasar des OV Prechtal statt. Schon kurz nach 11 Uhr füllte sich die Halle und die ersten hungrigen Besucher setzten sich zum frühen Mittagessen mit Spießbraten und Spätzle oder Kartoffelgratin und Salat an die schön dekorierten Tische. Andere ließen es sich nicht nehmen zuerst einmal die vielfältigen Bastelarbeiten zu bestaunen und schnell wechselten die vielen Osterhasen, Schäfchen, Hühner und andere Osterbasteleien den Besitzer Das JRK half fleißig bei der Getränkeausgabe und die Helferinnen hinter der riesigen Kuchentheke bekamen im Laufe des Nachmittages einiges zu tun. Für welches der vielen, leckeren Kuchenstücke sollte man sich nur entscheiden?

Zweite gemeinsame Blutspende: OV Emmendingen und Türkisch-Islamischer Kulturverein – Blutspende verbindet Bereits zum zweiten Mal fand am 20. Februar die gemeinsame Blutspende vom DRK Ortsverein Emmendingen und dem Türkisch-Islamischen Kulturverein statt. 15 Helfer und Helferinnen sorgten in der Moschee in der Schwarzwaldstraße für einen reibungslosen Ablauf, zusammen mit 3 Ärzten und 5 Mitarbeiterinnen des Blutspendedienstes. Unter den vielen Blutspenden waren 39% Erstspender - eine beachtliche Zahl. Nach der Blutspende wurden die Spender wieder mit leckeren Speisen verwöhnt, so dass sie sich gestärkt wieder auf den Heimweg machen konnten.

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5. Schlossflohmarkt des OV Simonswald und Osterbasar des JRK Simonswald kamen bestens an Die alten Gemäuer und rustikalen Räumlichkeiten des Simonswälder „Schlosses“ sind ideale Kulissen für den Flohmarkt, den die DRK Ortsgruppe Simonswald nun schon zum 5. Mal veranstaltete.

Das Team um Helma Wehrle und Christine Proß sammelt aus Spenden, Haushaltsauflösungen und Grabungen in den Mottenkisten, unzählige Raritäten und Trödel zusammen, die sie sortieren, herrichten und zum Verkauf in dem historischen Gebäude dekorieren. Im Schloss-Kaufhaus war dann auch alles zu finden, vom Liebesroman über Bilder, Geschirr, Textilien bis hin zu historischen Skiern. Wer vom Stöbern Pause machen wollte, konnte sich in der oberen Etage des „Schloss-Kaufhauses“ dann noch mit Kaffee und Kuchen oder vom Kochtrupp des OV Simonswald zubereiteten Erbseneintopf stärken. Bei herrlichem Frühlingswetter wurde auch die Grünfläche rund ums „Schloss“ genutzt.

Unter anderem stimmte das Simonswälder JRK auf Ostern ein, mit ihren selbstgebastelten Osterdekorationen, die sie zum Kauf anboten. Der Basar Erlös wird für die allgemeine Arbeit vom Jugendrotkreuz verwendet. Für alle Besucher und Helfer war es ein gelungener und schöner Schnäppchensonntag. Seite 18 von 22

Frühlingsfest beim OV Gutach-Bleibach Großer Andrang herrschte beim Frühlingsfest des OV Gutach-Bleibach und zeitweise gab es keine freien Plätze mehr in der Halle in Bleibach. Mit einem leckeren Frühstücksbuffet wurde das Fest eröffnet und während die Trachtenkapelle Siegelau flotte Weisen spielte konnten die Spätaufsteher dann auch schon bald ein leckeres Mittagessen zu sich nehmen. Beim JRK gab es Kinderschminken, man konnte sich den Blutdruck messen oder den Blutzucker bestimmen lassen und wer sich für die Arbeit des DRK Ortsvereins interessierte fand auch hierzu kompetente Ansprechpartner.

Das Material und die Fahrzeuge boten reichlich Gesprächsmaterial. Schließlich konnte man den Tag bei Kaffee und reichlich Kuchen ausklingen lassen. Ein rundum gelungenes Fest, wenn auch der Frühling sich an diesem Tag noch etwas bedeckt hielt. Narrentreffen Waldkirch Am 31. Januar und 1. Februar 2015 fand in Waldkirch, anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Waldkircher Narrenzunft Krakeelia ein Narrentreffen statt. Programmpunkte waren ein Nachtumzug mit Fackelträgern aus Liestal, mehrere kleine Umzüge und der große Jubiläumsumzug am Sonntag, sowie die Freinacht am Samstagabend. Die Zunft beauftragte den DRK Ortsverein Waldkirch e.V. mit der Durchführung des Sanitätsdienstes. Die Planungen zu diesem Fest begannen bereits im Sommer 2013 und zogen sich bis zum tatsächlichen Zeitpunkt des Treffens. Eingebunden in den Planungsstab waren Vertreter aller BOS und ein Komitee der Zunft. Seitens der Zunft wurde für den 31.01. eine Besucherzahl von ca. 6000, am 01.02. ca. 15 000 geplant. Dementsprechend ergab sich für den OV Waldkirch die Planung eines SWD Stufe II, welche durch die KBL unterstützt wurde. Da der OV Waldkirch den laut Maurer-Tabelle geforderten Personalbedarf nicht alleine abdecken konnte, begann man frühzeitig auf andere Ortsvereine in der Umgebung zuzugehen, um zusätzliches Personal für den Dienst zu gewinnen. Seite 19 von 22

Zusätzlich konnte man für die Unterbringung der Einsatzleitung den THW Ortsverband Emmendingen gewinnen, welcher seine Führungsstelle im Rahmen einer Funkübung zur Verfügung stellte. Die Einsatzleitung wurde durch Personal aus dem ELW - Team besetzt.

Zeitweise waren bis zu 32 Helfer im Dienst, die alle verpflegt, als Streife, im Fahrzeug oder in den beiden Unfallhilfsstellen koordiniert und den Einsatzstellen zugeführt werden mussten. Es galt an diesem Wochenende insgesamt 22 Patienten in den beiden Unfallhilfsstellen zu versorgen, teilweise auch in ein Krankenhaus zu verbringen und diverse andere Hilfeleistungen durchzuführen. Es ergab sich die Summe von 402 Dienst-Stunden zuzüglich Planungszeit, Vorbereitung, Auf- und Abbau. Zur Versorgung und zum Transport, wurden am gesamten Wochenende insgesamt zwei KTW-2, ein HKTW, ein RTW und 2 Notärzte vorgehalten. Das Personal rekrutierte sich fast vollständig aus den Ortsvereinen. Dank der guten Absprachen unter allen Organisationen und dem Veranstalter, konnte der Dienst fast reibungslos durchgeführt und mit einem positiven Fazit abgeschlossen werden. Der Ortsverein Waldkirch bedankt sich hiermit noch einmal bei allen Helferinnen und Helfern, die an diesem Wochenende unterstützt haben und auch für spontane Dienständerungen zur Verfügung standen! Für den Ortsverein Waldkirch: Christian Fröhlich/ Bereitschaftsleitung

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Fröhlicher Palmsonntag-Nachmittag beim DRK OV Wyhl Am 29. März hieß die OVVorsitzende Oliva Hohwieler wieder einmal über 60 Menschen mit Handicap in der Festhalle Wyhl willkommen. Schon seit über 30 Jahren läd der Ortsverein alljährlich behinderte Menschen in die Festhalle ein um ein paar fröhliche Stunden mit ihnen zu verbringen. Der stellvertretende Bürgermeister Walter Müssle dankte Allen, die dazu beitrugen, dass der Nachmittag wieder ein voller Erfolg wurde, allen voran Irene König, der Leiterin Sozialarbeit im OV Wyhl. Anneliese Blakowski, die ehemalige Leiterin der Sozialarbeit im KV Emmendingen, ließ es sich nicht nehmen an diesem Nachmittag teilzunehmen und lobte ebenfalls das große Engagement der Organisatoren. Die Saitenmusikanten sorgten für die musikalische Unterhaltung bei der kräftig mitgesungen wurde. Bei der Verlosung der Tombola konnten viele schöne Preise gewonnen werden und bei Kaffee und Kuchen und dem ein oder anderen Gläschen Wein verging der schöne Nachmittag wieder einmal wie im Fluge.

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