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Information zur Handhabung dieses PDF Liebe Leserin, lieber Leser, die gedruckte Version unseres Kundemagazins »ongoIng« wird in Anlehnung an die Ästh...
Author: Eike Busch
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Information zur Handhabung dieses PDF Liebe Leserin, lieber Leser, die gedruckte Version unseres Kundemagazins »ongoIng« wird in Anlehnung an die Ästhetik von Bauplänen in einem Überformat produziert. Da dies für den Ausdruck auf handelsüblichen Druckern nicht optimal geeignet ist, finden Sie in diesem PDF zwei verschiedene Versionen: Die folgenden zwei Seiten (Seite 2 und 3 des PDFs) enthalten die Original-Ansicht des Magazins im Großformat. Die nachfolgenden Seiten (ab Seite 4 des PDFs) enthalten die einzelnen Artikel des Magazins separat in einer für den A4-Druck optimierten Version. Viel Spaß beim Lesen!

ongoIng PROJEKT

GEZEICHN.

Die Kundenzeitung der plantIng GmbH GRÖSSE

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plantIng plantIng GmbH Industriestraße 161 50999 Köln BL ATT-NR.

970 x 594 mm MASSSTAB

Zukunft und Entwicklung auf dem Plan.

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5.000 DATUM ERSTELLT

21.11.2016

Fon +49 2236 4907-0 Fax +49 2236 4907-199 [email protected] www.plant-Ing.de

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Solange besser möglich ist, ist gut nicht gut genug.

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Cloud Steigende Umweltanforderungen

Liebe Leserin, lieber Leser,

Market-backStrategie

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die Chemie ist entwickelt. Nun ist diese These weder neu, noch offenbart sie Überraschendes für jeden, der Teil der Prozessindustrie ist. Und dennoch bietet sie den Nährboden für eine zentrale Fragestellung unserer Branche: Was treibt uns an, wenn die revolutionären Innovationen nicht mehr im Produkt selbst liegen?

Ingenieure fordern. Zielgerichtete Entwicklungsansätze, die immer spezifischere Kenntnisse des Endkundenmarktes erfordern, drastisch verkürzte Time-to-Market Zeiträume, ein expliziter Fokus auf Effizienz gepaart mit Nachhaltigkeit und nicht zuletzt immer mehr Kundennähe bestimmen die Agenda.

Seit Beginn der 2000er Jahre wurde das aktuell gültige, vor nunmehr 147 Jahren entwickelte Periodensystem um gerade einmal fünf künstlich erzeugte Elemente erweitert. In einer Zeit, in der Qualität und technischer Fortschritt der Forschung ein Niveau erreicht haben, dass noch vor wenigen Jahren unvorstellbar schien, wird also offenkundig das Fundament der Chemie nicht mehr ins Wanken gebracht. Und auch bei den chemischen Grundprodukten sind kaum Quantensprünge zu erwarten. Dennoch ist die Prozessindustrie in steter Bewegung und beweist ein ums andere Mal, dass Innovation nicht nur möglich sondern überlebensnotwendig ist.

Wir sind uns der großen Aufgaben bewusst, die vor uns liegen und bereit, sie anzunehmen. Darum rückt plantIng mit dem Technischen Büro Brunsbüttel noch näher an die Kunden im Hohen Norden und die Petrochemie allgemein. Ebenso möchten wir Ihnen von unserem Kundenevent zum Thema Effizienz und Umweltverträglichkeit berichten, das spannende Einblicke in die Zukunft der Echtzeitüberwachung chemischer Anlagen zu bieten hatte und Ihnen einige aktuelle Projekte vorstellen, die zeigen: Es gibt in unserer Branche noch viel zu tun und zu entwickeln, denn solange besser möglich ist, ist gut nicht gut genug.

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Denn die Herausforderungen haben sich verändert. Der internationale Druck auf die Branche wächst, die Erschließung neuer Marktfelder erfolgt vermehrt auf Grundlage von Akquisitionen und abseits des Heimatmarktes sprießen Megaanlagen aus dem Boden. Doch auch neben den großen Massenprodukten findet Wachstum in der Nische statt: Spezialprodukte sind so gefragt wie nie und definieren die Anforderungen an die Produzenten ebenso neu, wie sie uns

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In einer der stärksten Regionen der Prozessindustrie öffnete im September das Technische Büro (TB) Brunsbüttel offiziell seine Pforten. Mit derzeit 14 Mitarbeitern aus allen Gewerken stellt sich plantIng am Nord-Ostsee-Kanal auf, um noch näher am Kunden zu sein. Bereits seit fast einem Jahr ist das Team vor Ort im Einsatz, nun erfolgte im September die offizielle Einweihung in der Schleusenstadt – in unmittelbarer Sichtweite zum Kunden, und dies nicht nur, weil das Land so flach ist: Das Technische Büro Brunsbüttel ist mit seinen Mitarbeitern so nah am Geschehen wie irgend möglich. Derzeit 14 Experten, bestehend aus Ingenieuren, Technikern und Technischen Zeichnern aus den Gewerken Civil, Layout & Piping, Verfahrenstechnik und MSR/EMSR und ConstructionManagement, erweitern die Präsenz und Kundennähe von plantIng im hohen Norden.

Digitalisierung Agrarchemikalien

Energie- und Ressourceneffizienz

Nachhaltigkeit

Teamvorstellung TB Brunsbüttel

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Weitere Informationen: www.pharma-kongress.de

Industrie 4.0

 Agile Marktbeobachtung

Hier könnten wir uns treffen

Pharma-Kongress 2017 – 28. - 29. März 2017 swissotel Düsseldorf/Neuss

Umstellung ist die beste Einstellung.

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profilIng

Künftig realisiert das Team um Stefan Oprée anspruchsvolle Kundenprojekte, vornehmlich aus den regional dominanten Bereichen Raffinerie, Chemie und Petrochemie, und kann dabei auf die Expertise und Unterstützung der bundesweiten plantIng-Standorte, allen voran Hamburg, zurückgreifen. Dabei profitieren die Kunden vor allem von der interdisziplinären Kompetenz des Standorts, die auch die Realisierung komplexer Aufgaben aus einer Hand ermöglicht.

Produktinnovationen

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In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude bei der Lektüre unserer aktuellen Ausgabe der ongoIng.

Supply Chain Dieter Hofmann Geschäftsführer plantIng GmbH

Der enge Austausch und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kunden sollen nachhaltigen Erfolg am NordOstsee-Kanal garantieren, wie bereits viele erfolgreiche Projekte belegen. Auch hierbei ist neben der individuellen Expertise und langjährigen Erfahrung einzelner Mitarbeiter

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die räumliche Nähe entscheidend für kurze Abstimmungswege und hochintegrierte Prozesse. Beginnend bei der gemeinschaftlichen Konzeption über die betriebsnahe Planung bis zur Ausführung vor Ort: Die engmaschige Vernetzung des Technischen Büros mit seinen Auftraggebern sichert den Projekterfolg und erleichtert das Tagesgeschäft der Betreiber. BESONDERE KOMPETENZEN Neben der unbestrittenen Branchenkompetenz Chemie und Petrochemie für die Planung und die Durchführung von Projekten in den Bereichen Civil, Layout & Piping, Verfahrenstechnik und MSR/EMSR und Construction-Management verfügen viele Mitarbeiter des TB Brunsbüttel über spezielle Fertigkeiten. Neben der Qualifikation als Schweißfachmann erfüllen sie unter anderem die Voraussetzung als befähigte Personen im Sinne der deutschen Betriebssicherheitsverordnung oder sind Experten für komplexe Stressberechnungs-Software. PERSPEKTIVE Der erste große Schritt ist gemacht – und viele weitere sollen folgen. Die durchweg positive Entwicklung im vergangenen Jahr und das stetige Vertrauen der Kunden in der Region belegen den Bedarf an noch mehr Kundennähe und Kompetenz vor Ort. In den nächsten Jahren sollen die Personalkapazität weiter ausgebaut sowie bestehende Kundenbeziehungen intensiviert und neue Kunden hinzugewonnen werden. Dabei spielt auch das vorherrschende Thema der immer intensiveren Standortvernetzung eine wachsende Rolle, damit wir weiterhin alle gefragten Kompetenzen anbieten und kontinuierlich erweitern können.

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Brandschutzkonzept nach DIN EN 13565 für Tanklager

Behörden-Engineering – alles aus einer Hand beim Bundes-Immissionsschutzgesetz

AUFGABENSTELLUNG Neue Normen und Richtlinien stellen Betreiber bei der Anpassung von Bestandsanlagen regelmäßig vor vielschichtige Herausforderungen. So auch bei der geplanten Anpassung der Löschanlage eines Tanklagers für brennbare Flüssigkeiten in Anlehnung an die neue Norm DIN EN 13565, Teil 1 und 2. Eine budget- und ressourcenschonende Umsetzung der Richtlinie, ohne Kompromisse in Qualität der Planung und der Ausführung, war gefordert – eine Herausforderung, der sich plantIng gerne gestellt hat.

AUFGABENSTELLUNG Das EU-Parlament verabschiedet jedes Jahr mindestens 100 Gesetze und ca. 400 Verordnungen. Für Anlagenbetreiber wächst damit der Druck, stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben und den Überblick zu bewahren. Wir unterstützen unsere Kunden aus der Prozessindustrie dabei, ihre Anlage nach den neusten Bestimmungen zu betreiben. So auch bei der Genehmigung gemäß Bundes-Immissionsschutzgesetz.

Öl  &  Gas

KOMPETENZEN UND LEISTUNGEN » Ausarbeitung des gemeinsam erarbeiteten Brandschutzkonzepts » Auslegung aller Rohrleitungen, Pumpen sowie des Brandschutzequipments wie Schaummittelzumischer » Planung/Anpassung des Schaummittelsystems » Planung/Anpassung des Löschwassersystems » Unterstützung bei Behördenpräsentationen und Bereitstellung der technischen Unterlagen zum Behördenantrag » Begleitung der Montage » Erstellung von Arbeitsanweisungen zur jährlichen Überprüfung der Pumpen und des Equipments wie mobiler und stationärer Löscheinrichtungen

LÖSUNG In enger Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbeauftragten und mit Vertretern der Einsatzkräfte wurde zunächst das Brandschutzkonzept eingehend er- und überarbeitet. Nach Abschluss der Konzeptionsphase begann plantIng mit der planerischen Umsetzung des Konzepts und reagierte flexibel auf die Anforderungen der Norm DIN EN 13565 sowie des Kunden.

FAZIT Entscheidend für die erfolgreiche Realisierung eines so spezifischen Projekts ist nicht zuletzt die intensive, kollegiale Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und plantIng und weiteren, externen Gewerken. Besonderes Augenmerk galt daher der detaillierten Ausarbeitung des Projektscopes unter Berücksichtigung und Nutzung sämtlicher möglicher Synergien durch planting.

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Die Chemie ist entwickelt – eine Erkenntnis, die Fortschritt und Herausforderung der Branche zugleich erahnen lässt. Was treibt Produzenten und Planer an, wenn große Produktrevolutionen immer schwieriger und die Rahmenbedingungen stetig komplexer werden? Wir wagen eine Bestandsaufnahme der Chancen und Risiken unserer Industrie – und einen Ausblick auf das, was uns morgen erwartet. Begleiten Sie uns dabei.

Dieses hat, mit allen anhängenden Verordnungen und Richtlinien, die Zielsetzung, Menschen, Tiere und Pflanzen sowie den Boden, das Wasser und die Atmosphäre wie auch seit kurzem Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen. Betrachtet werden hierbei Imissionen, also von der Anlage ausgehende schädliche Umwelteinwirkungen auf die Schutzgüter. Dem Anlagenbetreiber wird eine Schutz- und Vorsorgepflicht auferlegt, die eine Zulassung der Anlage anhand eines Genehmigungsantrags notwendig macht. Hierzu bedarf es der Einhaltung vielfältiger Vorschriften sowie ihrer Dokumentation. LÖSUNG plantIng unterstützt Anlagenbetreiber vom ersten Moment an bei der erfolgreichen Genehmigung gemäß §§ 4, 15, 16 BImSchG. Hierzu gehört die Erstellung des Genehmigungsantrags bzw. die Änderung eines bestehenden Antrags nach aktueller Gesetzeslage. Bei Bedarf können auch sämtliche dazugehörigen Fließbilder/Pläne durch unsere erfahrenen Zeichner an den Genehmigungsstandard angepasst werden. Weiterhin übernehmen wir die Gespräche mit Behördenvertretern und koordinieren die Arbeiten mit den verschiedenen Ansprechpartnern intern wie auch extern.

Darüber hinaus stehen wir unseren Kunden bereits in frühen Planungsphasen bei der Erstellung von Sicherheitskonzepten bis hin zu Durchführung und Moderation von PAAGs (HAZOP) zur Seite. Auf Wunsch erstellen wir ebenfalls Stellungnahmen bzw. Ausbreitungsrechnungen zu den »Technischen Anleitungen« (TA) für Luft sowie Lärm, die nahezu jedem Antrag beigelegt werden müssen. Gleiches gilt bei der Umsetzung von Maßnahmen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Abschließend erstellen wir im Kundenauftrag die entsprechenden Beschreibungen. Werden die Schwellenwerte für die Freisetzungen in Luft, Wasser und Boden und/oder für Verbringungen in Abwasser außerhalb des Standorts gemäß Anhang II der E-PRTR-VO überschritten, ist der Betreiber verpflichtet, jährlich einen PRTR-Bericht an die Behörde zu übermitteln. Auch dabei unterstützen wir unsere Kunden. Sämtliche Anträge, Anzeigen sowie der Sicherheitsbericht und alle zugehörigen Dokumente werden mithilfe einer eigens von der plantIng GmbH entwickelten Genehmigungsdatenbank übersichtlich und verknüpft an einem Ort gespeichert. Diese Datenbank gestattet zu jedem Zeitpunkt einen schnellen Zugriff auf gewünschte Dokumente und ermöglicht so effizientes und optimiertes Arbeiten an einem anschließenden Änderungsantrag oder neuen Anzeigen.

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Einfach komplex - Einbindung eines Wärmetauschers in eine bestehende Produktzirkulation

AUFGABENSTELLUNG Das Produkt einer bestehenden Multi-Purpose-Anlage soll in Zukunft vor der Abfüllung deutlich abgekühlt werden. In der Anlage werden derzeit Spezialprodukte unterschiedlichster Zusammensetzung und Charakteristik hergestellt, indem Ausgangsstoffe im Tank vorgelegt und über eine Pumpe sowie eine Mischdüse so lange im Kreis bewegt werden, bis sie homogen vermischt sind und der Abfüllung (Fass- oder Bulk-Abfüllung) zugeführt werden können. Um die gewünschte Senkung der Produkttemperatur zu erreichen, soll ein Rohrbündelwärmetauscher als Kühler in die Produktzirkulation integriert und das Produkt so lange über diesen Kühler zirkuliert werden, bis im Tank die Zieltemperatur erreicht ist.

KOMPETENZEN UND LEISTUNGEN » Erstellung von Anträgen und Anzeigen gemäß §§ 4, 15, 16 BImSchG inklusive Behördenplänen » Abstimmungsgespräche mit den zuständigen Behördenvertretern » Stellungnahmen nach TA Luft und TA Lärm » Erstellung und Fortschreibungen von Sicherheitsbericht und Konzepten zur Verhinderung von Störfällen gemäß § 12. BImschV (HAZOP/LOPA) » Beratung im Umgang mit wassergefährdenden Stoffen gemäß VAwS (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) » Vorprüfung gemäß UVPG (Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung) » PRTR-Berichte (Pollutant Release & Transfer Register) » Immissionserklärung » Erstellung und Pflege einer Genehmigungsdatenbank

LÖSUNG Es wurde zunächst eine näherungsweise Vorabdimensionierung durchgeführt und – unter Einhaltung der vorgegebenen Randbedingungen – der Verlauf der Zielgröße (Temperatur im Tank) für einen instationären Abkühlvorgang berechnet. Die Ergebnisse wurden mithilfe der Simulationssoftware ASPEN® nachgerechnet, und es wurde ein entsprechender Wärmetauscher ausgelegt. Ergebnis: Die maximal erlaubte Abkühlzeit ist nur mit einem sehr großen Wärmetauscher realisierbar, der jedoch weder zweckmäßig (zu groß) noch wirtschaftlich (zu teuer) wäre. Die ebenfalls durchgeführte Überprüfung der Auslegung der vorhandenen Pumpe, der Zirkulations- und der Abfüllleitungen ergab, dass durch den deutlich ansteigenden Druckverlust die Nennweiten des bestehenden Systems nicht mehr ausreichen würden und mit großem finanziellen Aufwand durch größere Nennweiten ersetzt werden müssten.

KOMPETENZEN UND LEISTUNGEN » Gewerke: Verfahrenstechnik, Layout & Piping, EMSR-Technik, Projektmanagement » Machbarkeitsstudie » Auslegung WT-Apparat für den Lastfall (»worst case«) » Auswahl E-/MSR-Komponenten und -Armaturen » Aufstellungsplanung inklusive vorläufiger Lastangaben » Überprüfung vorhandener Pumpe und bestehender Rohrleitungssysteme » Anfrageunterstützung (Richt-)Preisanfragen » Kostenschätzung +/– 30 % » Dokumentation FAZIT Die zunächst naheliegend erscheinende Lösung, »einfach« einen Wärmetauscher in die bestehende Produktzirkulation einzubinden, ist nicht zu empfehlen. Durch Betrachtung des Gesamtsystems konnten bereits in einer frühen Projektphase entscheidende Limitierungen erkannt und deren prozesstechnische und finanzielle Auswirkungen deutlich gemacht werden. Dadurch war es möglich, bereits im Rahmen der Machbarkeitsprüfung die ursprünglich angedachte Lösung aus Kostengründen zu verwerfen und in enger Abstimmung mit dem Kunden alternative Optionen zu erarbeiten.

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NEU:

Kühlwasser

Einbindung eines Wärmetauschers in Produktzirkulation

Stahlbau

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Installation Wärmeträger auf Stahlbau über dem Tank

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Brandschutzkonzept Tanklager

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Dieser Plan darf ohne unsere Genehmigung kopiert und dritten Personen zugänglich gemacht werden.

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Die Kundenzeitung der plantIng GmbH

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Behördernengineering mit plantIng

Wärmetauschers in bestehende Produktzirkulation

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Unter anderem wurde so der Umbau von mobilen Löscheinrichtungen von plantIng entworfen und planerisch umgesetzt. Mithilfe einer eigens von plantIng entworfenen Teststrecke wurde ihre Funktionalität entsprechend den normativen Anforderungen überprüft und nachgewiesen.

Die große (R)evulotion – eine Branche in Bewegung

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Die traditionelle Innovationskraft von Produzenten und Planern, ein erhöhter Fokus auf die individuellen Bedürfnisse der Kundenindustrien, die stetig wachsende Sensibilisierung für die Schlüsselfaktoren Time to Market, Nachhaltigkeit sowie Effizienz und nicht zuletzt das tiefverankerte Engineering-Know-how in Deutschland sprechen jedoch eine eindeutige Sprache: Wenn die Chemie das tut, was sie schon immer am besten konnte – nämlich aus der Summe ihrer Teilchen Neues entstehen zu lassen –, wird der Wandel gelingen.

Doch nicht nur die politischen, auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind für die Chemieindustrie eine fortwährende Herausforderung. Die Gründe hierfür sind vielschichtig: Die geringe Dynamik des gesamten Welthandels und die Wachstumsschwäche in den Schwellenländern sorgen für ein spürbares Nachlassen der globalen Investitionskraft. Zusätzlich drücken schwächelnde Ölpreise, Brexit und starke Schwankungen bei Rohstoffpreisen und Wechselkursen auf die Konjunktur.

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Im Anschluss standen beide Referenten den anwesenden Kunden und Mitarbeitern von plantIng für vertiefende Gespräche in entspannter Atmosphäre zur Verfügung und erfreuten sich, wie alle Anwesenden, am durchweg positiven Feedback.

FORDERUNG NACH BESSEREN RAHMENBEDINGUNGEN Die technische Aufrüstung allein ist aber noch kein Garant dafür, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Denn eine stärkere konjunkturelle Dynamik der deutschen Chemieindustrie wird oft auch durch unsichere politische Rahmenbedingungen untergraben. Hohe Energiekosten, fehlende Planungssicherheit in der Energiepolitik, vernachlässigte Infrastruktur und eine industriekritische Verwaltungspraxis bremsen Innovationskraft, Wachstum und machen Deutschland als Chemiestandort unattraktiver. Fakt ist: In den ersten sechs Monaten des Jahres stagnierte die Produktion in der chemisch-pharmazeutischen Industrie, und der Umsatz

Der ehemalige VCI-Präsident Dekkers geht sogar noch einen Schritt weiter und fordert gar einen nationalen »InnovationsCheck«, der die Gesetzgebung auf ihre Innovations- und Verbraucherfreundlichkeit hin prüfen soll, damit Innovationen nicht im Labor steckenbleiben, sondern schneller den Weg auf den Markt finden. Für die Unternehmen heißt das unter dem Strich: Solange die Politik nicht handelt, muss der Wandel so weit wie möglich aus eigener Kraft vollzogen werden. Der Konzentration auf Innovationskraft, hohe Qualitätsmaßstäbe und die herausragende Stellung der deutschen Chemie im Bereich Forschung und Entwicklung kommt hierbei sicherlich eine besondere Rolle zu.

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INNOVATION NEU DENKEN Der Fall Bayer-Monsanto verdeutlicht, wie viel Hochdruck am Markt herrscht und dass Zukunft ohne Mut zum Risiko nicht mehr machbar zu sein scheint, und manifestiert zugleich eine

HYPE UND REALITÄT IN EINKLANG BRINGEN Wie schnell der Transformationsprozess dabei jeweils umgesetzt werden kann, wird sich sicher von Fall zu Fall stark unterscheiden. Es ist davon auszugehen, dass die Mehrzahl der Unternehmen auf einen evolutionären Prozess setzen wird. Ziel ist es dabei, bestehende Anlagen und neue Module Schritt für Schritt miteinander zu verbinden und so eine neue digitale Infrastruktur auf- und auszubauen. Doch ebenso gilt es, die Bodenhaftung nicht zu verlieren und Realität von Hype zu trennen. Um den tatsächlichen Bedarf zu bewerten, ist die frühzeitige Einbindung eines erfahrenen Partners für Anlagen- und Prozesstechnik in jedem Fall hilfreich.

Aber der Anfang ist gemacht. Viele Unternehmen sind zumindest in der Prozesstechnik auf der Mess-, Regel- und Automatisierungsebene bereits gut aufgestellt. Durch die digitale Kommunikation können Kernprozesse stärker vernetzt werden, von der Feldebene über das ERP-System bis hin in die Cloud. Oft ist auch die Lieferkette innerhalb der Produktion bereits digitalisiert. Handlungsbedarf besteht hingegen oft noch in der Peripherie der Supply-Chain, also bei der Kommunikation mit externen Anlagen, Standorten oder Geschäftspartnern.

ZERGLIEDERUNG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE VERMEIDEN, WANDEL GESTALTEN Die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland nachhaltig zu erhalten und zu stärken ist daher eine der zentralen Aufgaben der gesamten Branche. Zwar ist Deutschland seit rund zehn Jahren Exportweltmeister bei chemischen Erzeugnissen, doch in den wichtigen Absatzmärkten USA, China und Saudi-Arabien sinkt die Nachfrage, da die niedrigen Energie- und Rohstoffkosten in diesen Staaten zu einem massiven Aufbau eigener Produktionskapazitäten geführt haben. Die Folgen bekommt die deutsche Chemieindustrie vor allem in den Bereichen Petrochemie und Kunststoffe deutlich zu spüren, während sich die Pharmaindustrie weiterhin erfolgreich im internationalen Vergleich behaupten kann. Das Risiko liegt in einer Zergliederung der Wertschöpfungskette. Die Situation sollte sicherlich nicht dramatisiert werden, doch muss man um jeden Preis vermeiden, dass die deutsche Chemieindustrie international mehr und mehr als Standort für Forschung und Entwicklung wahrgenommen wird und die Produktion als hochrentables Glied der Wertschöpfungskette damit künftig an Bedeutung verliert.

verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Durch den erneuten Rückgang der Erzeugerpreise sank der Erlös der Branche um 3,5 Prozent auf 90,4 Milliarden Euro. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) drängt daher auf bessere Rahmenbedingungen für Investitionen, auf verlässliche politische Vorgaben, weniger Bürokratie und die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung. Nur so könne man den Chemiestandort Deutschland langfristig stärken und im internationalen Wettbewerb bestehen.

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Prof. Dr.-Ing. Sebastian Engell von der TU Dortmund und Dr.-Ing. Stefan Krämer von INEOS in Köln, die im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts »MORE« aktiv an der Entwicklung neuer Methoden zur Echtzeitüberwachung von Anlagen und Produktionsprozessen hinsichtlich von deren Effizienz und Umweltverträglichkeit arbeiten, stellten ihre Forschungsergebnisse und die daraus abgeleiteten Decision-SupportSysteme vor. Diese werden Anlagenfahrer und Betriebsingenieure in die Lage versetzen, unmittelbar Einfluss auf eine optimierte Anlagensteuerung zu nehmen und somit Prozesse deutlich umweltverträglicher zu gestalten und in Echtzeit zu steuern.

Denn in der Regel sind kundenindividuelle Lösungen gefragt, da es in der Chemieindustrie eine große Bandbreite an Produkten und Anwendungen gibt und es daher keine allgemeingültige Vision und Handlungsanweisung auf dem Weg zur Digitalisierung geben kann. Es kommt im Einzelfall darauf an, zu erkennen, wo in der Wertschöpfungskette Chancen brachliegen und wie digitale Technologien an diesen Stellen gezielt genutzt werden können.

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Wie sehr die Chemiebranche weltweit in Bewegung ist, hat erst jüngst der Übernahme-Poker um Monsanto gezeigt. Als größte Übernahme der deutschen Industriegeschichte hat der Fall weit über die Branche hinaus für Aufsehen gesorgt. Durch den 59 Milliarden schweren Deal steigt der Leverkusener Chemieriese zur weltweiten Nummer eins bei Saatgut und Pflanzenschutzmitteln auf. Bayer sichert sich damit vor allem Schlüsseltechnologien bei genverändertem Saatgut und profitiert künftig auch von Monsantos Know-how beim sogenannten »digital farming« – der Nutzung digitaler Techniken für die Landwirtschaft. Der Anschluss an diese Zukunftstechnologien wäre ohne eine Übernahme wohl sehr schwer oder gar unmöglich gewesen.

Ressourceneffizienz. Denn Nachhaltigkeit, ökonomisch und ökologisch, wird zunehmend zu einem zentralen Innovationstreiber. Dieses Bewusstsein birgt Chancen für deutlich mehr Effizienz und damit für mehr Profitabilität entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Ob Forschung und Entwicklung, Produktion, Logistik oder Marketing und Vertrieb – das Potential ist riesig, an »Industrie 4.0« geht trotz Investitionsrisiken und technischer Unwägbarkeiten auch in der chemischen Industrie kein Weg mehr vorbei. Oder, anders ausgedrückt: Umstellung ist die beste Einstellung, denn mehr Wachstum ist mittel- bis langfristig auch in Chemieund Pharmaunternehmen ohne eine forcierte Digitalisierung der Wertschöpfungskette und ihrer Teilnehmer kaum machbar. Und die Vorteile sind vielversprechend: Sensoren können in Echtzeit Produktqualitäten überwachen, Projektlaufzeiten lassen sich enorm verkürzen, die Präzisionslandwirtschaft verändert den Einsatz von Agrarchemikalien, 3D-Druck und andere digitale Werkzeuge schaffen neue Produktionsverfahren.

MIT EINBINDUNG EINES WÄRMETAUSCHERS

Bereits zum vierten Mal lud plantIng zum Kunden-Event mit aktuellen Themenschwerpunkten der Prozessindustrie ein. Die Veranstaltung zum Thema Effizienz und Umweltverträglichkeit verfahrenstechnischer Anlagen eröffnete Geschäftsführer Dieter Hofmann bei sommerlichen Temperaturen und begrüßte insgesamt 35 Teilnehmer im »The View Cologne«, unmittelbar am Rhein mit Blick auf den Dom und das Kölner Stadtpanorama.

nicht ganz so neue Erkenntnis: Die Chemie ist entwickelt. Große, singuläre Innovationen auf Produktebene werden immer seltener, die Entwicklung neuer Grundstoffe fast unmöglich. Die Übernahme bestehender Produkte und Unternehmen, deren Diversifizierung und Weiterentwicklung sind die Methoden der Stunde, um das eigene Portfolio strategisch zu erweitern. Doch nicht jeder Produzent kann und will sich andere Marktteilnehmer einverleiben oder in immer neue Breiten expandieren. Umso mehr reift das Bewusstsein, Fortschritt und Wachstum abseits der eigentlichen Produktinnovation zu forcieren. Elementar wichtig für das Gelingen dieses Wandels ist eine noch stringentere Marktorientierung, eine gelebte Market-back-Strategie mit passgenauen individuellen Lösungen für Kunden und Märkte. Dabei liegt die große Herausforderung bei der Umsetzung dieser Strategie darin, nicht der Versuchung zu erliegen, sich rigoros zwischen Spezial- und Standardprodukten zu entscheiden, sondern differenziert auf die Nachfrage reagieren und diese mit dedizierten Angeboten erfüllen zu können. Eine fortlaufende, agile Marktbeobachtung und die daraus resultierenden Anpassungen an lokale und globale Anforderungen der Zielmärkte sind daher wichtiger denn je. So behalten sowohl die immer größeren Megaanlagen, die vor allem in den boomenden Schwellenländern aus dem Boden gestampft werden und Standardprodukte in Masse produzieren, ebenso ihre Daseinsberechtigung wie hiesige Multi-Purpose-Anlagen, die mehr als ein Produkt liefern und somit den veränderten Anforderungen an Fein- und Spezialchemie Rechnung tragen. Getrieben und befeuert wird ihre fortschreitende Modularisierung und Automatisierung vom digitalen Fortschritt und von wachsenden Anforderungen an Energie- und

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Die Chemiebranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Fortschreitende Digitalisierung, zunehmender Preis-, Konkurrenz- und Innovationsdruck, unsichere Rahmenbedingungen und steigende Umweltanforderungen sind die wohl sichtbarsten Zeichen für den Umbruch. Selbst Branchenriesen stehen derzeit unter Zugzwang und stellen mit mutigen Investitionen und drastischen Strategiewechseln die Weichen für die Zukunft. Klar ist: Nur wer den Wandel als Chance begreift, wird letztlich als Gewinner daraus hervorgehen.

BESTEHENDE PRODUKTZIRKULATION

plantIng Kunden-Event: Effizienz und Umweltverträglichkeit verfahrenstechnischer Anlagen

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Chefredaktion (V. i. S. d. P.): Katrin Reiners

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Herausgeber: plantIng GmbH, Köln

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Redaktionsteam: Dieter Hofmann Detlef Haß Oliver Franke Sebastian Rath

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Redaktion extern: Robin Kahl vertikahl kommunikation, Köln www.vertikahl.com

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Gestaltung: Matthias Müller, Dominic Speck grafish GmbH, Düsseldorf www.grafish.de

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Druck: Gronenberg GmbH & Co. KG, Wiehl Fon: +49 2261 96830

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Engineering und Projektsteuerung für verfahrenstechnische Anlagen in allen Branchen der Prozessindustrie

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Bundesweite gesetzliche Feiertage 2017: Neujahr 1. Januar, Karfreitag 14. April, Ostermontag 17. April, Maifeiertag 1. Mai, Chr. Himmelfahrt 25. Mai, Pfingstmontag 5. Juni, Tag der Deutschen Einheit 3. Oktober, Reformationstag 31. Oktober, Weihnachten 25./26. Dezember

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Die große (R)evulotion – eine Branche in Bewegung

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Die Chemie ist entwickelt – eine Erkenntnis, die Fortschritt und Herausforderung der Branche zugleich erahnen lässt. Was treibt Produzenten und Planer an, wenn große Produktrevolutionen immer schwieriger und die Rahmenbedingungen stetig komplexer werden? Wir wagen eine Bestandsaufnahme der Chancen und Risiken unserer Industrie – und einen Ausblick auf das, was uns morgen erwartet. Begleiten Sie uns dabei.

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Was treibt uns an, wenn die revolutionären Innovationen nicht mehr im Produkt selbst liegen?

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Quo vadis Chemie? Der Wandel als Chance.

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Referenzprojekt: Brandschutzkonzept Tanklager

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Vorgestellt: Das TB Brunsbüttel öffnet die Pforten

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Wider den Papierkrieg: Behördernengineering mit plantIng

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Zukunft und Entwicklung auf dem Plan.

plantIng plantIng GmbH Industriestraße 161 50999 Köln

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Solange besser möglich ist, ist gut nicht gut genug.

die Chemie ist entwickelt. Nun ist diese These weder neu,

Ingenieure fordern. Zielgerichtete Entwicklungsansätze,

noch offenbart sie Überraschendes für jeden, der Teil der Prozessindustrie ist. Und dennoch bietet sie den Nährboden für eine zentrale Fragestellung unserer Branche: Was treibt uns an, wenn die revolutionären Innovationen nicht mehr im

die immer spezifischere Kenntnisse des Endkundenmarktes erfordern, drastisch verkürzte Time-to-Market Zeiträume, ein expliziter Fokus auf Effizienz gepaart mit Nachhaltigkeit und nicht zuletzt immer mehr Kundennähe bestimmen die

Produkt selbst liegen?

Agenda.

Seit Beginn der 2000er Jahre wurde das aktuell gültige, vor nunmehr 147 Jahren entwickelte Periodensystem um gerade einmal fünf künstlich erzeugte Elemente erweitert. In einer Zeit, in der Qualität und technischer Fortschritt der Forschung

Wir sind uns der großen Aufgaben bewusst, die vor uns liegen und bereit, sie anzunehmen. Darum rückt plantIng mit dem Technischen Büro Brunsbüttel noch näher an die Kunden im Hohen Norden und die Petrochemie allgemein. Ebenso

ein Niveau erreicht haben, dass noch vor wenigen Jahren

möchten wir Ihnen von unserem Kundenevent zum Thema

unvorstellbar schien, wird also offenkundig das Fundament der Chemie nicht mehr ins Wanken gebracht. Und auch bei den chemischen Grundprodukten sind kaum Quantensprünge zu erwarten. Dennoch ist die Prozessindustrie in steter Bewe-

Effizienz und Umweltverträglichkeit berichten, das spannende Einblicke in die Zukunft der Echtzeitüberwachung chemischer Anlagen zu bieten hatte und Ihnen einige aktuelle Projekte vorstellen, die zeigen: Es gibt in unserer Branche noch viel zu

gung und beweist ein ums andere Mal, dass Innovation nicht

tun und zu entwickeln, denn solange besser möglich ist, ist

nur möglich sondern überlebensnotwendig ist.

gut nicht gut genug.

Denn die Herausforderungen haben sich verändert. Der

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude bei der Lektüre

internationale Druck auf die Branche wächst, die Erschließung neuer Marktfelder erfolgt vermehrt auf Grundlage von

unserer aktuellen Ausgabe der ongoIng.

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Akquisitionen und abseits des Heimatmarktes sprießen Megaanlagen aus dem Boden. Doch auch neben den großen Massenprodukten findet Wachstum in der Nische statt: Dieter Hofmann Geschäftsführer plantIng GmbH

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Spezialprodukte sind so gefragt wie nie und definieren die Anforderungen an die Produzenten ebenso neu, wie sie uns

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plantIng Kunden-Event: Effizienz und Umweltverträglichkeit verfahrenstechnischer Anlagen

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Bereits zum vierten Mal lud plantIng zum Kunden-Event mit aktuellen Themenschwerpunkten der Prozessindustrie ein. Die Veranstaltung zum Thema Effizienz und Umweltverträglichkeit verfahrenstechnischer Anlagen eröffnete Geschäftsführer

Di Wa de ch an fü de ve We als

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Cloud Steigende Umweltanforderungen Market-backStrategie

presentIng

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Umstellung ist die beste Einstellung.

Pharma-Kongress 2017 – 28. - 29. März 2017 swissotel Düsseldorf/Neuss Weitere Informationen: www.pharma-kongress.de

Digitalisierung Agrarchemikalien Industrie 4.0

Agile Marktbeobachtung

Hier könnten wir uns treffen

Energie- und Ressourceneffizienz

Nachhaltigkeit Ing

Produktinnovationen

Supply Chain

3D-Druck

Die Chemiebranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Fortschreitende Digitalisierung, zunehmender Preis-, Konkurrenz- und Innovationsdruck, unsichere Rahmenbedingungen und steigende Umweltanforderungen sind die wohl sichtbarsten Zeichen für den Umbruch. Selbst Branchenriesen stehen derzeit unter Zugzwang und stellen mit mutigen Investitionen und drastischen Strategiewechseln die Weichen für die Zukunft. Klar ist: Nur wer den Wandel als Chance begreift, wird letztlich als Gewinner daraus hervorgehen. Wie sehr die Chemiebranche weltweit in Bewegung ist, hat erst jüngst der Übernahme-Poker um Monsanto gezeigt. Als größte Übernahme der deutschen Industriegeschichte hat der Fall weit über die Branche hinaus für Aufsehen gesorgt. Durch den 59 Milliarden schweren Deal steigt der Leverkusener Chemieriese

nicht ganz so neue Erkenntnis: Die Chemie ist entwickelt. Große, singuläre Innovationen auf Produktebene werden immer seltener, die Entwicklung neuer Grundstoffe fast unmöglich. Die Übernahme bestehender Produkte und Unternehmen, deren

Ressourceneffizienz. Denn Nachhaltigkeit, ökonomisch und ökologisch, wird zunehmend zu einem zentralen Innovationstreiber. Dieses Bewusstsein birgt Chancen für deutlich mehr Effizienz und damit für mehr Profitabilität entlang der gesamten Wertschöp-

Denn in der Regel sind kundenindividuelle Lösungen gefragt, da es in der Chemieindustrie eine große Bandbreite an Produkten und Anwendungen gibt und es daher keine allgemeingültige Vision und Handlungsanweisung auf dem Weg zur Digitalisierung

verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Durch den erneuten Rückgang der Erzeugerpreise sank der Erlös der Branche um 3,5 Prozent auf 90,4 Milliarden Euro. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) drängt daher auf bessere Rahmenbedingungen

ZERGLIEDERUNG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE VERMEID WANDEL GESTALTEN Die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu erhalten und zu stärken ist daher eine der zentralen

Diversifizierung und Weiterentwicklung sind die Methoden der Stunde, um das eigene Portfolio strategisch zu erweitern. Doch nicht jeder Produzent kann und will sich andere Marktteilnehmer einverleiben oder in immer neue Breiten expandieren. Umso mehr reift das Bewusstsein, Fortschritt und Wachstum abseits der eigentlichen Produktinnovation zu forcieren. Elementar wichtig

fungskette: Ob Forschung und Entwicklung, Produktion, Logistik oder Marketing und Vertrieb – das Potential ist riesig, an »Industrie 4.0« geht trotz Investitionsrisiken und technischer Unwägbarkeiten auch in der chemischen Industrie kein Weg mehr vorbei. Oder, anders ausgedrückt: Umstellung ist die beste Einstellung, denn mehr Wachstum ist mittel- bis langfristig auch in Chemie-

geben kann. Es kommt im Einzelfall darauf an, zu erkennen, wo in der Wertschöpfungskette Chancen brachliegen und wie digitale Technologien an diesen Stellen gezielt genutzt werden können.

für Investitionen, auf verlässliche politische Vorgaben, weniger Bürokratie und die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung. Nur so könne man den Chemiestandort Deutschland langfristig stärken und im internationalen Wettbewerb bestehen.

Aber der Anfang ist gemacht. Viele Unternehmen sind zumindest in der Prozesstechnik auf der Mess-, Regel- und Automatisie-

Der ehemalige VCI-Präsident Dekkers geht sogar noch einen

der gesamten Branche. Zwar ist Deutschland seit rund Exportweltmeister bei chemischen Erzeugnissen, do wichtigen Absatzmärkten USA, China und Saudi-Arabie Nachfrage, da die niedrigen Energie- und Rohstoffkost Staaten zu einem massiven Aufbau eigener Produktion ten geführt haben. Die Folgen bekommt die deutsche

für das Gelingen dieses Wandels ist eine noch stringentere Marktorientierung, eine gelebte Market-back-Strategie mit passgenauen individuellen Lösungen für Kunden und Märkte. Dabei liegt die große Herausforderung bei der Umsetzung dieser Strategie darin, nicht der Versuchung zu erliegen, sich rigoros zwischen Spezial- und Standardprodukten zu entscheiden, sondern differenziert auf die Nachfrage reagieren und diese mit

und Pharmaunternehmen ohne eine forcierte Digitalisierung der Wertschöpfungskette und ihrer Teilnehmer kaum machbar. Und die Vorteile sind vielversprechend: Sensoren können in Echtzeit Produktqualitäten überwachen, Projektlaufzeiten lassen sich enorm verkürzen, die Präzisionslandwirtschaft verändert den Einsatz von Agrarchemikalien, 3D-Druck und andere digitale Werkzeuge schaffen neue Produktionsverfahren.

rungsebene bereits gut aufgestellt. Durch die digitale Kommunikation können Kernprozesse stärker vernetzt werden, von der Feldebene über das ERP-System bis hin in die Cloud. Oft ist auch die Lieferkette innerhalb der Produktion bereits digitalisiert. Handlungsbedarf besteht hingegen oft noch in der Peripherie der Supply-Chain, also bei der Kommunikation mit externen Anlagen, Standorten oder Geschäftspartnern.

Schritt weiter und fordert gar einen nationalen »InnovationsCheck«, der die Gesetzgebung auf ihre Innovations- und Verbraucherfreundlichkeit hin prüfen soll, damit Innovationen nicht im Labor steckenbleiben, sondern schneller den Weg auf den Markt finden. Für die Unternehmen heißt das unter dem Strich: Solange die Politik nicht handelt, muss der Wandel so weit wie möglich aus eigener Kraft vollzogen werden. Der Konzentration

dustrie vor allem in den Bereichen Petrochemie und Ku deutlich zu spüren, während sich die Pharmaindustrie w folgreich im internationalen Vergleich behaupten kann liegt in einer Zergliederung der Wertschöpfungskette. D sollte sicherlich nicht dramatisiert werden, doch mus jeden Preis vermeiden, dass die deutsche Chemieindus tional mehr und mehr als Standort für Forschung und E

Die Chemiebranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Fortschreitende Digitalisierung, zunehmender Preis-, Konkurrenz- und Innovationsdruck, unsichere Rahmenbedingungen und steigende Umweltanforderungen sind die wohl sichtbarsten Zeichen für den Umbruch. Selbst Branchenriesen stehen derzeit unter Zugzwang und stellen mit mutigen Investitionen und drastischen Strategiewechseln die Weichen für die Zukunft. Klar ist: Nur wer den Wandel als Chance begreift, wird letztlich als Gewinner daraus hervorgehen.

nicht ganz so neue Erkenntnis: Die Chemie ist entwickelt. Große, singuläre Innovationen auf Produktebene werden immer

Ressourceneffizienz. Denn Nachhaltigkeit, ökonomisch und ökologisch, wird zunehmend zu einem zentralen Innovationstreiber.

seltener, die Entwicklung neuer Grundstoffe fast unmöglich. Die Übernahme bestehender Produkte und Unternehmen, deren Diversifizierung und Weiterentwicklung sind die Methoden der Stunde, um das eigene Portfolio strategisch zu erweitern. Doch nicht jeder Produzent kann und will sich andere Marktteilnehmer

Dieses Bewusstsein birgt Chancen für deutlich mehr Effizienz und damit für mehr Profitabilität entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Ob Forschung und Entwicklung, Produktion, Logistik oder Marketing und Vertrieb – das Potential ist riesig, an »Industrie 4.0« geht trotz Investitionsrisiken und technischer Unwägbar-

einverleiben oder in immer neue Breiten expandieren. Umso mehr reift das Bewusstsein, Fortschritt und Wachstum abseits der eigentlichen Produktinnovation zu forcieren. Elementar wichtig

keiten auch in der chemischen Industrie kein Weg mehr vorbei. Oder, anders ausgedrückt: Umstellung ist die beste Einstellung, denn mehr Wachstum ist mittel- bis langfristig auch in Chemie-

Wie sehr die Chemiebranche weltweit in Bewegung ist, hat erst jüngst der Übernahme-Poker um Monsanto gezeigt. Als größte Übernahme der deutschen Industriegeschichte hat der Fall

für das Gelingen dieses Wandels ist eine noch stringentere Marktorientierung, eine gelebte Market-back-Strategie mit passgenauen individuellen Lösungen für Kunden und Märkte. Dabei liegt die große Herausforderung bei der Umsetzung dieser Strategie darin, nicht der Versuchung zu erliegen, sich rigoros

und Pharmaunternehmen ohne eine forcierte Digitalisierung der Wertschöpfungskette und ihrer Teilnehmer kaum machbar. Und die Vorteile sind vielversprechend: Sensoren können in Echtzeit Produktqualitäten überwachen, Projektlaufzeiten lassen sich enorm verkürzen, die Präzisionslandwirtschaft verändert den

weit über die Branche hinaus für Aufsehen gesorgt. Durch den 59 Milliarden schweren Deal steigt der Leverkusener Chemieriese zur weltweiten Nummer eins bei Saatgut und Pflanzenschutz-

zwischen Spezial- und Standardprodukten zu entscheiden, sondern differenziert auf die Nachfrage reagieren und diese mit dedizierten Angeboten erfüllen zu können. Eine fortlaufende,

Einsatz von Agrarchemikalien, 3D-Druck und andere digitale Werkzeuge schaffen neue Produktionsverfahren.

mitteln auf. Bayer sichert sich damit vor allem Schlüsseltechnologien bei genverändertem Saatgut und profitiert künftig auch von Monsantos Know-how beim sogenannten »digital farming« – der Nutzung digitaler Techniken für die Landwirtschaft. Der Anschluss an diese Zukunftstechnologien wäre ohne eine

agile Marktbeobachtung und die daraus resultierenden Anpassungen an lokale und globale Anforderungen der Zielmärkte sind daher wichtiger denn je. So behalten sowohl die immer größeren Megaanlagen, die vor allem in den boomenden Schwellenländern aus dem Boden gestampft werden und Standardprodukte

HYPE UND REALITÄT IN EINKLANG BRINGEN Wie schnell der Transformationsprozess dabei jeweils umgesetzt werden kann, wird sich sicher von Fall zu Fall stark unterscheiden. Es ist davon auszugehen, dass die Mehrzahl der Unternehmen auf einen evolutionären Prozess setzen wird. Ziel ist es dabei, be-

Übernahme wohl sehr schwer oder gar unmöglich gewesen. INNOVATION NEU DENKEN

in Masse produzieren, ebenso ihre Daseinsberechtigung wie hiesige Multi-Purpose-Anlagen, die mehr als ein Produkt liefern und somit den veränderten Anforderungen an Fein- und Spezial-

stehende Anlagen und neue Module Schritt für Schritt miteinander zu verbinden und so eine neue digitale Infrastruktur auf- und auszubauen. Doch ebenso gilt es, die Bodenhaftung nicht zu verlieren

Der Fall Bayer-Monsanto verdeutlicht, wie viel Hochdruck am Markt herrscht und dass Zukunft ohne Mut zum Risiko nicht mehr machbar zu sein scheint, und manifestiert zugleich eine

chemie Rechnung tragen. Getrieben und befeuert wird ihre fortschreitende Modularisierung und Automatisierung vom digitalen Fortschritt und von wachsenden Anforderungen an Energie- und

und Realität von Hype zu trennen. Um den tatsächlichen Bedarf zu bewerten, ist die frühzeitige Einbindung eines erfahrenen Partners für Anlagen- und Prozesstechnik in jedem Fall hilfreich.

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Behörden-Engineering – alles aus einer Hand beim Bundes-Immissionsschutzgesetz

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3D-Druck

Denn in der Regel sind kundenindividuelle Lösungen gefragt, da es in der Chemieindustrie eine große Bandbreite an Produkten

verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Durch den erneuten Rückgang der Erzeugerpreise sank der Erlös der Branche um

ZERGLIEDERUNG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE VERMEIDEN, WANDEL GESTALTEN

und Anwendungen gibt und es daher keine allgemeingültige Vision und Handlungsanweisung auf dem Weg zur Digitalisierung geben kann. Es kommt im Einzelfall darauf an, zu erkennen, wo in der Wertschöpfungskette Chancen brachliegen und wie digitale Technologien an diesen Stellen gezielt genutzt werden können.

3,5 Prozent auf 90,4 Milliarden Euro. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) drängt daher auf bessere Rahmenbedingungen für Investitionen, auf verlässliche politische Vorgaben, weniger Bürokratie und die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung. Nur so könne man den Chemiestandort Deutschland

Die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland nachhaltig zu erhalten und zu stärken ist daher eine der zentralen Aufgaben der gesamten Branche. Zwar ist Deutschland seit rund zehn Jahren Exportweltmeister bei chemischen Erzeugnissen, doch in den wichtigen Absatzmärkten USA, China und Saudi-Arabien sinkt die

langfristig stärken und im internationalen Wettbewerb bestehen. Aber der Anfang ist gemacht. Viele Unternehmen sind zumindest in der Prozesstechnik auf der Mess-, Regel- und Automatisie-

Der ehemalige VCI-Präsident Dekkers geht sogar noch einen

Nachfrage, da die niedrigen Energie- und Rohstoffkosten in diesen Staaten zu einem massiven Aufbau eigener Produktionskapazitäten geführt haben. Die Folgen bekommt die deutsche Chemiein-

rungsebene bereits gut aufgestellt. Durch die digitale Kommunikation können Kernprozesse stärker vernetzt werden, von der Feldebene über das ERP-System bis hin in die Cloud. Oft ist auch die Lieferkette innerhalb der Produktion bereits digitalisiert. Handlungsbedarf besteht hingegen oft noch in der Peripherie der

Schritt weiter und fordert gar einen nationalen »InnovationsCheck«, der die Gesetzgebung auf ihre Innovations- und Verbraucherfreundlichkeit hin prüfen soll, damit Innovationen nicht im Labor steckenbleiben, sondern schneller den Weg auf den Markt finden. Für die Unternehmen heißt das unter dem Strich:

dustrie vor allem in den Bereichen Petrochemie und Kunststoffe deutlich zu spüren, während sich die Pharmaindustrie weiterhin erfolgreich im internationalen Vergleich behaupten kann. Das Risiko liegt in einer Zergliederung der Wertschöpfungskette. Die Situation sollte sicherlich nicht dramatisiert werden, doch muss man um

Supply-Chain, also bei der Kommunikation mit externen Anlagen, Standorten oder Geschäftspartnern.

Solange die Politik nicht handelt, muss der Wandel so weit wie möglich aus eigener Kraft vollzogen werden. Der Konzentration auf Innovationskraft, hohe Qualitätsmaßstäbe und die herausra-

jeden Preis vermeiden, dass die deutsche Chemieindustrie international mehr und mehr als Standort für Forschung und Entwicklung wahrgenommen wird und die Produktion als hochrentables Glied

gende Stellung der deutschen Chemie im Bereich Forschung und Entwicklung kommt hierbei sicherlich eine besondere Rolle zu.

der Wertschöpfungskette damit künftig an Bedeutung verliert.

tzt den. auf

FORDERUNG NACH BESSEREN RAHMENBEDINGUNGEN Die technische Aufrüstung allein ist aber noch kein Garant dafür, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Denn eine stärkere konjunkturelle Dynamik der deutschen Chemieindustrie wird oft

Doch nicht nur die politischen, auch die wirtschaftlichen Rah-

Die traditionelle Innovationskraft von Produzenten und Planern, ein erhöhter Fokus auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden-

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auch durch unsichere politische Rahmenbedingungen untergraben. Hohe Energiekosten, fehlende Planungssicherheit in der Energiepolitik, vernachlässigte Infrastruktur und eine industriekritische Verwaltungspraxis bremsen Innovationskraft, Wachstum und machen Deutschland als Chemiestandort unattraktiver. Fakt ist:

menbedingungen sind für die Chemieindustrie eine fortwährende Herausforderung. Die Gründe hierfür sind vielschichtig: Die geringe Dynamik des gesamten Welthandels und die Wachstumsschwäche in den Schwellenländern sorgen für ein spürbares Nachlassen der globalen Investitionskraft. Zusätzlich drücken

industrien, die stetig wachsende Sensibilisierung für die Schlüsselfaktoren Time to Market, Nachhaltigkeit sowie Effizienz und nicht zuletzt das tiefverankerte Engineering-Know-how in Deutschland sprechen jedoch eine eindeutige Sprache: Wenn die Chemie das tut, was sie schon immer am besten konnte

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In den ersten sechs Monaten des Jahres stagnierte die Produktion in der chemisch-pharmazeutischen Industrie, und der Umsatz

schwächelnde Ölpreise, Brexit und starke Schwankungen bei Rohstoffpreisen und Wechselkursen auf die Konjunktur.

– nämlich aus der Summe ihrer Teilchen Neues entstehen zu lassen –, wird der Wandel gelingen.

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Einfach komplex - Einbindung eines Wärmetauschers in eine bestehende Produktzirkulation

Chemie

Dieter Hofmann

Anforderungen an die Produzenten ebenso neu, wie sie uns

Geschäftsführer plantIng GmbH

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Spezialprodukte sind so gefragt wie nie und definieren die

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plantIng Kunden-Event: Effizienz und Umweltverträglichkeit verfahrenstechnischer Anlagen

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Bereits zum vierten Mal lud plantIng zum Kunden-Event mit aktuellen Themenschwerpunkten der Prozessindustrie ein. Die Veranstaltung zum Thema Effizienz und Umweltverträglichkeit verfahrenstechnischer Anlagen eröffnete Geschäftsführer Dieter Hofmann bei sommerlichen Temperaturen und begrüßte insgesamt 35 Teilnehmer im »The View Cologne«, unmittelbar am Rhein mit Blick auf den Dom und das Kölner Stadtpanorama.

H

Prof. Dr.-Ing. Sebastian Engell von der TU Dortmund und Dr.-Ing. Stefan Krämer von INEOS in Köln, die im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts »MORE« aktiv an der Entwicklung neuer Methoden zur Echtzeitüberwachung von Anlagen und Produktionsprozessen hinsichtlich von deren Effizienz und Umweltverträglichkeit arbeiten, stellten ihre Forschungsergebnisse und die daraus abgeleiteten Decision-SupportSysteme vor. Diese werden Anlagenfahrer und Betriebsingenieure in die Lage versetzen, unmittelbar Einfluss auf eine optimierte Anlagensteuerung zu nehmen und somit

Die Chemiebranche steht vor ein Wandel. Fortschreitende Digital der Preis-, Konkurrenz- und Inn chere Rahmenbedingungen und anforderungen sind die wohl sic für den Umbruch. Selbst Branch derzeit unter Zugzwang und ste vestitionen und drastischen Str Weichen für die Zukunft. Klar ist als Chance begreift, wird letztli aus hervorgehen.

Wie sehr die Chemiebranche weltweit i jüngst der Übernahme-Poker um Monsa

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59 Milliarden schweren Deal steigt der L zur weltweiten Nummer eins bei Saatg mitteln auf. Bayer sichert sich damit v

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– der Nutzung digitaler Techniken für d Anschluss an diese Zukunftstechnolog Übernahme wohl sehr schwer oder gar

Prozesse deutlich umweltverträglicher zu gestalten und in INNOVATION NEU DENKEN

Im Anschluss standen beide Referenten den anwesenden

Der Fall Bayer-Monsanto verdeutlicht, Markt herrscht und dass Zukunft ohne mehr machbar zu sein scheint, und ma

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Echtzeit zu steuern.

Kunden und Mitarbeitern von plantIng für vertiefende Gespräche in entspannter Atmosphäre zur Verfügung und erfreuten sich, wie alle Anwesenden, am durchweg positiven Feedback.

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Brandschutzkonzept nach DIN EN 13565 für Tanklager

AUFGABENSTELLUNG Das EU-Parlament verabschiedet jedes Jahr

Öl & Gas

Gesetze und ca. 400 Verordnungen. Für Anlag damit der Druck, stets auf dem aktuellen Sta

den Überblick zu bewahren. Wir unterstütze aus der Prozessindustrie dabei, ihre Anlage Bestimmungen zu betreiben. So auch bei de

KOMPETENZEN UND LEISTUNGEN

von Bestandsanlagen regelmäßig vor vielschichtige Herausforderungen. So auch bei der geplanten Anpassung der Löschanlage eines Tanklagers für brennbare Flüssigkeiten in Anlehnung an

» Ausarbeitung des gemeinsam erarbeiteten Brandschutzkonzepts » Auslegung aller Rohrleitungen, Pumpen sowie des

die neue Norm DIN EN 13565, Teil 1 und 2. Eine budget- und ressourcenschonende Umsetzung der Richtlinie, ohne Kompromisse in

Brandschutzequipments wie Schaummittelzumischer » Planung/Anpassung des Schaummittelsystems

Qualität der Planung und der Ausführung, war gefordert – eine Herausforderung, der sich plantIng gerne gestellt hat.

» Planung/Anpassung des Löschwassersystems » Unterstützung bei Behördenpräsentationen und Bereitstellung der technischen Unterlagen zum Behördenantrag

also von der Anlage ausgehende schädlich kungen auf die Schutzgüter. Dem Anlagenb Schutz- und Vorsorgepflicht auferlegt, die e Anlage anhand eines Genehmigungsantrags

LÖSUNG

» Begleitung der Montage

Hierzu bedarf es der Einhaltung vielfältiger V

In enger Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbeauftragten und mit Vertretern der Einsatzkräfte wurde zunächst das Brandschutzkonzept eingehend er- und überarbeitet. Nach Abschluss der Konzeptionsphase begann plantIng mit der planerischen Um-

» Erstellung von Arbeitsanweisungen zur jährlichen Überprüfung der Pumpen und des Equipments wie mobiler und stationärer Löscheinrichtungen

ihrer Dokumentation.

setzung des Konzepts und reagierte flexibel auf die Anforderungen der Norm DIN EN 13565 sowie des Kunden.

FAZIT Entscheidend für die erfolgreiche Realisierung eines so

Unter anderem wurde so der Umbau von mobilen Löscheinrichtungen von plantIng entworfen und planerisch umgesetzt. Mithilfe

spezifischen Projekts ist nicht zuletzt die intensive, kollegiale Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und plantIng und weiteren, externen Gewerken. Besonderes Augenmerk

einer eigens von plantIng entworfenen Teststrecke wurde ihre Funktionalität entsprechend den normativen Anforderungen

galt daher der detaillierten Ausarbeitung des Projektscopes unter Berücksichtigung und Nutzung sämtlicher möglicher

durch unsere erfahrenen Zeichner an den Gen angepasst werden. Weiterhin übernehmen mit Behördenvertretern und koordinieren di

überprüft und nachgewiesen.

Synergien durch planting.

verschiedenen Ansprechpartnern intern wie

Dieses hat, mit allen anhängenden Verordnu nien, die Zielsetzung, Menschen, Tiere und Boden, das Wasser und die Atmosphäre wie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlic

kungen zu schützen. Betrachtet werden hie

LÖSUNG

plantIng unterstützt Anlagenbetreiber vom er der erfolgreichen Genehmigung gemäß §§ 4, 1 gehört die Erstellung des Genehmigungsantr

rung eines bestehenden Antrags nach aktuell Bedarf können auch sämtliche dazugehörige

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gemäß Bundes-Immissionsschutzgesetz. AUFGABENSTELLUNG Neue Normen und Richtlinien stellen Betreiber bei der Anpassung

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Behörden-Engineering – alles aus einer Hand beim Bundes-Immissionsschutzgesetz

AUFGABENSTELLUNG Das EU-Parlament verabschiedet jedes Jahr mindestens 100

Darüber hinaus stehen wir unseren Kunden bereits in frühen

Gesetze und ca. 400 Verordnungen. Für Anlagenbetreiber wächst damit der Druck, stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben und den Überblick zu bewahren. Wir unterstützen unsere Kunden

Planungsphasen bei der Erstellung von Sicherheitskonzepten bis hin zu Durchführung und Moderation von PAAGs (HAZOP) zur Seite. Auf Wunsch erstellen wir ebenfalls Stellungnahmen

aus der Prozessindustrie dabei, ihre Anlage nach den neusten Bestimmungen zu betreiben. So auch bei der Genehmigung

bzw. Ausbreitungsrechnungen zu den »Technischen Anleitungen« (TA) für Luft sowie Lärm, die nahezu jedem Antrag

gemäß Bundes-Immissionsschutzgesetz. Dieses hat, mit allen anhängenden Verordnungen und Richtli-

beigelegt werden müssen. Gleiches gilt bei der Umsetzung von Maßnahmen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Abschließend erstellen wir im Kundenauftrag die entsprechen-

nien, die Zielsetzung, Menschen, Tiere und Pflanzen sowie den

den Beschreibungen. Werden die Schwellenwerte für die Freisetzungen in Luft, Wasser und Boden und/oder für Verbringungen in Abwasser außerhalb des Standorts gemäß Anhang II der E-PRTR-VO

kungen auf die Schutzgüter. Dem Anlagenbetreiber wird eine Schutz- und Vorsorgepflicht auferlegt, die eine Zulassung der

überschritten, ist der Betreiber verpflichtet, jährlich einen PRTR-Bericht an die Behörde zu übermitteln. Auch dabei unter-

Anlage anhand eines Genehmigungsantrags notwendig macht. Hierzu bedarf es der Einhaltung vielfältiger Vorschriften sowie ihrer Dokumentation.

stützen wir unsere Kunden. Sämtliche Anträge, Anzeigen sowie der Sicherheitsbericht und

LÖSUNG plantIng unterstützt Anlagenbetreiber vom ersten Moment an bei der erfolgreichen Genehmigung gemäß §§ 4, 15, 16 BImSchG. Hierzu gehört die Erstellung des Genehmigungsantrags bzw. die Ände-

übersichtlich und verknüpft an einem Ort gespeichert. Diese Datenbank gestattet zu jedem Zeitpunkt einen schnellen Zugriff auf gewünschte Dokumente und ermöglicht so effi-

nd plantIng

rung eines bestehenden Antrags nach aktueller Gesetzeslage. Bei Bedarf können auch sämtliche dazugehörigen Fließbilder/Pläne

zientes und optimiertes Arbeiten an einem anschließenden Änderungsantrag oder neuen Anzeigen.

enmerk tscopes glicher

durch unsere erfahrenen Zeichner an den Genehmigungsstandard angepasst werden. Weiterhin übernehmen wir die Gespräche mit Behördenvertretern und koordinieren die Arbeiten mit den verschiedenen Ansprechpartnern intern wie auch extern.

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Boden, das Wasser und die Atmosphäre wie auch seit kurzem Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen. Betrachtet werden hierbei Imissionen, also von der Anlage ausgehende schädliche Umwelteinwir-

alle zugehörigen Dokumente werden mithilfe einer eigens von der plantIng GmbH entwickelten Genehmigungsdatenbank

es so e,

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zirkulation in zirkuliert we KOMPETENZEN UND LEISTUNGEN » Erstellung von Anträgen und Anzeigen gemäß §§ 4, 15, 16 BImSchG inklusive Behördenplänen » Abstimmungsgespräche mit den zuständigen Behördenvertretern » Stellungnahmen nach TA Luft und TA Lärm » Erstellung und Fortschreibungen von Sicherheitsbericht und Konzepten zur Verhinderung von Störfällen gemäß § 12. BImschV (HAZOP/LOPA) » Beratung im Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

LÖSUNG

Es wurde zun durchgeführ

bedingungen einen instat wurden mithi

und es wurde Ergebnis: Di sehr großen zweckmäßig

gemäß VAwS (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) » Vorprüfung gemäß UVPG (Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung) » PRTR-Berichte (Pollutant Release & Transfer Register)

Die ebenfalls

» Immissionserklärung » Erstellung und Pflege einer Genehmigungsdatenbank

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eitsbericht

AUFGABENSTELLUNG Das Produkt einer bestehenden Multi-Purpose-Anlage soll in

KOMPETENZEN UND LEISTUNGEN

Zukunft vor der Abfüllung deutlich abgekühlt werden. In der Anlage werden derzeit Spezialprodukte unterschiedlichster Zusammensetzung und Charakteristik hergestellt, indem Ausgangsstoffe im Tank

EMSR-Technik, Projektmanagement » Machbarkeitsstudie » Auslegung WT-Apparat für den Lastfall (»worst case«)

vorgelegt und über eine Pumpe sowie eine Mischdüse so lange im Kreis bewegt werden, bis sie homogen vermischt sind und der

» Gewerke: Verfahrenstechnik, Layout & Piping,

soll ein Rohrbündelwärmetauscher als Kühler in die Produktzirkulation integriert und das Produkt so lange über diesen Kühler zirkuliert werden, bis im Tank die Zieltemperatur erreicht ist.

» Anfrageunterstützung (Richt-)Preisanfragen » Kostenschätzung +/– 30 %

Um die gewünschte Senkung der Produkttemperatur zu erreichen,

Kühlwasser

Einbindung eines Wärmetauschers in Produktzirkulation

Stahlbau

Wärmetauscher

Installation Wärmeträger auf Stahlbau über dem Tank

» Dokumentation LÖSUNG Es wurde zunächst eine näherungsweise Vorabdimensionierung durchgeführt und – unter Einhaltung der vorgegebenen Randbedingungen – der Verlauf der Zielgröße (Temperatur im Tank) für einen instationären Abkühlvorgang berechnet. Die Ergebnisse wurden mithilfe der Simulationssoftware ASPEN® nachgerechnet, und es wurde ein entsprechender Wärmetauscher ausgelegt.

FAZIT Die zunächst naheliegend erscheinende Lösung, »einfach« einen Wärmetauscher in die beste-

Ergebnis: Die maximal erlaubte Abkühlzeit ist nur mit einem sehr großen Wärmetauscher realisierbar, der jedoch weder

phase entscheidende Limitierungen erkannt und deren prozesstechnische und finanzielle Aus-

n Stoffen

zweckmäßig (zu groß) noch wirtschaftlich (zu teuer) wäre. Die ebenfalls durchgeführte Überprüfung der Auslegung der

wirkungen deutlich gemacht werden. Dadurch war es möglich, bereits im Rahmen der Machbarkeitsprüfung die ursprünglich angedachte

welt-

vorhandenen Pumpe, der Zirkulations- und der Abfüllleitungen ergab, dass durch den deutlich ansteigenden Druckverlust die

Lösung aus Kostengründen zu verwerfen und in enger Abstimmung mit dem Kunden alternative

Register)

Nennweiten des bestehenden Systems nicht mehr ausreichen würden und mit großem finanziellen Aufwand durch größere Nennweiten ersetzt werden müssten.

Optionen zu erarbeiten.

Umgang

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Produktzirkulation

Produkt

hende Produktzirkulation einzubinden, ist nicht zu empfehlen. Durch Betrachtung des Gesamtsystems konnten bereits in einer frühen Projekt-

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tenbank

NEU:

» Auswahl E-/MSR-Komponenten und -Armaturen » Aufstellungsplanung inklusive vorläufiger Lastangaben » Überprüfung vorhandener Pumpe und bestehender Rohrleitungssysteme

Abfüllung (Fass- oder Bulk-Abfüllung) zugeführt werden können.

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Tank

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Bulk-Verladung

BESTEHENDE PRODUKTZIRKULATION

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Einfach komplex - Einbindung eines Wärmetauschers in eine bestehende Produktzirkulation

MIT EINBINDUNG EINES WÄRMETAUSCHERS

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Hier könnten wir uns treffen

Pharma-Kongress 2017 – 28. - 29. März 2017 swissotel Düsseldorf/Neuss Weitere Informationen: www.pharma-kongress.de

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Teamvorstellu TB B

In einer der stärksten Regionen der Prozessindustri im September das Technische Büro (TB) Brunsbütte seine Pforten. Mit derzeit 14 Mitarbeitern aus allen G stellt sich plantIng am Nord-Ostsee-Kanal auf, um näher am Kunden zu sein.

Bereits seit fast einem Jahr ist das Team vor Ort im Ei

sierung Agrarchemikalien

Energie- und Ressourceneffizienz

nun erfolgte im September die offizielle Einweihun der Schleusenstadt – in unmittelbarer Sichtweite Kunden, und dies nicht nur, weil das Land so flach Das Technische Büro Brunsbüttel ist mit seinen Mit tern so nah am Geschehen wie irgend möglich. Der 14 Experten, bestehend aus Ingenieuren, Technike

Technischen Zeichnern aus den Gewerken Civil, Layo Piping, Verfahrenstechnik und MSR/EMSR und Constr Management, erweitern die Präsenz und Kundennä plantIng im hohen Norden.

Produktinnovationen

Künftig realisiert das Team um Stefan Oprée anspruc Kundenprojekte, vornehmlich aus den regional domi Bereichen Raffinerie, Chemie und Petrochemie, und

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In einer der stärksten Regionen der Prozessindustrie öffnete im September das Technische Büro (TB) Brunsbüttel offiziell seine Pforten. Mit derzeit 14 Mitarbeitern aus allen Gewerken stellt sich plantIng am Nord-Ostsee-Kanal auf, um noch

die räumliche Nähe entscheidend für kurze Abstimmungswege und hochintegrierte Prozesse. Beginnend bei der gemeinschaftlichen Konzeption über die betriebsnahe Planung bis zur Ausführung vor Ort: Die engmaschige Vernetzung

näher am Kunden zu sein.

des Technischen Büros mit seinen Auftraggebern sichert den Projekterfolg und erleichtert das Tagesgeschäft der Betreiber.

und Petrochemie für die Planung und die Durchführung von Projekten in den Bereichen Civil, Layout & Piping, Verfahrenstechnik und MSR/EMSR und Construction-Management verfügen viele Mitarbeiter des TB Brunsbüttel über spezielle Fertigkeiten. Neben der Qualifikation als Schweißfachmann erfüllen sie unter anderem die Voraussetzung als befähigte

plantIng im hohen Norden.

Personen im Sinne der deutschen Betriebssicherheitsverordnung oder sind Experten für komplexe Stressberech-

Künftig realisiert das Team um Stefan Oprée anspruchsvolle Kundenprojekte, vornehmlich aus den regional dominanten Bereichen Raffinerie, Chemie und Petrochemie, und kann dabei auf die Expertise und Unterstützung der bundesweiten

nungs-Software.

plantIng-Standorte, allen voran Hamburg, zurückgreifen. Dabei profitieren die Kunden vor allem von der interdisziplinären Kompetenz des Standorts, die auch die Realisierung komplexer Aufgaben aus einer Hand ermöglicht.

folgen. Die durchweg positive Entwicklung im vergangenen Jahr und das stetige Vertrauen der Kunden in der Region belegen den Bedarf an noch mehr Kundennähe und Kompetenz vor Ort. In den nächsten Jahren sollen die Personalkapazität

Der enge Austausch und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kunden sollen nachhaltigen Erfolg am Nord-

weiter ausgebaut sowie bestehende Kundenbeziehungen intensiviert und neue Kunden hinzugewonnen werden. Dabei spielt auch das vorherrschende Thema der immer

Ostsee-Kanal garantieren, wie bereits viele erfolgreiche Projekte belegen. Auch hierbei ist neben der individuellen Expertise und langjährigen Erfahrung einzelner Mitarbeiter

intensiveren Standortvernetzung eine wachsende Rolle, damit wir weiterhin alle gefragten Kompetenzen anbieten und kontinuierlich erweitern können.

PERSPEKTIVE Der erste große Schritt ist gemacht – und viele weitere sollen

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Das Technische Büro Brunsbüttel ist mit seinen Mitarbeitern so nah am Geschehen wie irgend möglich. Derzeit 14 Experten, bestehend aus Ingenieuren, Technikern und Technischen Zeichnern aus den Gewerken Civil, Layout & Piping, Verfahrenstechnik und MSR/EMSR und ConstructionManagement, erweitern die Präsenz und Kundennähe von

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BESONDERE KOMPETENZEN Neben der unbestrittenen Branchenkompetenz Chemie

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Bereits seit fast einem Jahr ist das Team vor Ort im Einsatz, nun erfolgte im September die offizielle Einweihung in der Schleusenstadt – in unmittelbarer Sichtweite zum Kunden, und dies nicht nur, weil das Land so flach ist:

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Teamvorstellung TB Brunsbüttel

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