In dieser Ausgabe: Erntedank. Kinderkirche zieht um. Tauftermine. Gemeindebrief der ev.-luth. Kirchengemeinden der Region Holle

Hand in Hand Gemeindebrief der ev.-luth. Kirchengemeinden der Region Holle Für die Orte Astenbeck, Derneburg, Grasdorf, Hackenstedt, Heersum, Hennecke...
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Hand in Hand Gemeindebrief der ev.-luth. Kirchengemeinden der Region Holle Für die Orte Astenbeck, Derneburg, Grasdorf, Hackenstedt, Heersum, Henneckenrode, Holle, Luttrum, Sillium, Söder, Sottrum

In dieser Ausgabe: Erntedank Kinderkirche zieht um Tauftermine Nr. 55 September bis November 2014

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Begrüßung

Foto: Elena Blume

Liebe Gemeindemitglieder, es ist an der Zeit, die blühenden Ecken des Gartens in letzten vollen Zügen zu genießen, sich in Gedanken aber schon mal von der Farbenpracht zu verabschieden. Obwohl – Farben bereichern unser Leben das ganze Jahr über. Gerade im Herbst, der Zeit der Veränderungen, erleben wir eine Vielfalt an Möglichkeiten von Formen und Farben in der Natur. Besonders schön anzusehen sind Kürbisse, die beim kommenden Erntedank keinesfalls fehlen dürfen. Gut, dass wir als Nahrungsmittel nicht nur die Wahl zwischen unzähligen individuellen Kürbissen haben, sondern uns glücklich schätzen können mit dem, was uns zusteht, was wir zur Verfügung haben und nicht als Selbstverständlichkeit ansehen sollten.

Dementsprechend bereiten sich viele Menschen auf das Fest der Dankbarkeit und Wertschätzung vor. So kann man sich vor Augen führen, wie vielfältig und reichhaltig, farbenfroh und kostbar unser Lebensstandard ist und dies beim Erntedank feiern, aber dabei die Menschen nicht vergessen, die solch ein Leben nicht genießen können oder dürfen. Wir wünschen Ihnen und Euch hiermit eine bunte und fröhliche Herbstzeit, Ihr Redaktionsteam (eb)

Leider lässt sich eine wahrhafte Dankbarkeit mit Worten nicht ausdrücken. Johann Wolfgang von Goethe

Impressum: Gemeindebrief der ev.-luth. Kirchenregion Holle Herausgeber: Die Kirchenvorstände, Hildesheimer Str. 37, 31188 Holle Redaktion: Pastor Michael Wiegandt (pw), Pastorin Hanna Wagner (hw), E. Blume (eb), I. Esser (ie), G. Girschik (gg), M. Hüffmeier (hue) K. Ihme (ki), C. Schnelle-Bertram (csb), Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Die Redaktion behält sich den Abdruck bzw. Kürzungen von Textbeiträgen und Leserbriefen vor. Auflage: 2.700 Stück Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe (Dezember2014 bis Februar 2015): 10.11.2014

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Liebe Gemeinde, vor 451 Jahren, im Januar 1563 wurde der Heidelberger Katechismus veröffentlicht, der auch in unseren Gesangbüchern unter Nummer 807 zu finden ist. Im vergangenen Jahr wurde der Entstehung dieses Bekenntnisses in vielen, auch ökumenischen Gottesdiensten gedacht. Der Heidelberger Katechismus hat seinen Namen von seinem Entstehungs- und erstem Erscheinungsort Heidelberg. Dieser Ort war damals, 1563, Residenzstadt der Kurpfalz, ein Gebiet, bestehend aus der Rheinpfalz und der Oberpfalz. Kurfürst Friedrich III. war der Herrscher und gab den Katechismus 1562 in Auftrag. Er wollte damit die Reformationsbemühungen seiner Vorgänger fortführen, aber auch die Streitigkeiten, die es in der Kurpfalz zwischen den verschiedenen Richtungen der Reformation gab, durch eine einheitliche Lehre beruhigen. 128 Fragen und Antworten entstanden, eine weitere Frage wurde kurze Zeit nach der Unterzeichnung hinzugefügt. In manchen Landeskirchen wie in den reformierten Kirchen werden die Texte des Heidelberger Katechismus bis heute von Konfirmandinnen und Konfirmanden auswendiggelernt wenn wohl auch nicht alle 129 Fragen. Gerade die später hinzugefügte Frage 80, in der es um das Abendmahlsverständnis ging, aber wurde nun in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach, 1977 und 1994, mit Fußnoten versehen. Bei der Gegenüberstellung von römischer Messe und evangelischem Abendmahl formulierte man 1563 nämlich so hart gegenüber der römisch-katholischen Kirche, so dass man dieses in den letzten Jahrzehnten wenigstens mit

An(ge)dacht Fußnoten abzumildern versuchte. 1977 hieß es zu Frage 80: „Der Katechismus spricht hier die Sprache des Kampfes … An die Stelle der Verdammung ist aber das ökumenische Gespräch der Kirchen getreten.“ 1994 hieß es darum zu Frage 80 nochmals: „Diese Verwerfung wurde vor 400 Jahren formuliert, sie lässt sich nach Inhalt und Sprache in dieser Form nicht aufrechterhalten“. Eine Entschuldigung, sie fällt Christenmenschen vielleicht auch darum immer wieder leichter, weil der Mensch sich selbst als Geschöpf und nicht als Gott versteht. Das Anliegen der Reformation, die stetige Erneuerung der Kirchen, haben Christen längst auch an anderen Orten aufgenommen. Auch das Jahr 451 nach Christus war schon ein trennendes Jahr. Nach einem jahrzehntelangen Streit trennten sich beim Konzil von Chalzedon die ersten orthodoxen Kirchen und Rom voneinander. Christliche Kirchen existieren in vielerlei Gestalt. Einander wahrzunehmen, miteinander zu sprechen und zu Gott zu beten, aber vereint Menschen, so dass man sich sogar entschuldigen kann. Der Reformationstag fällt in diesem Jahr in die Herbstferien. Ein Schulgottesdienst ist darum für Buß- und Bettag geplant. Für unsere katholischen und evangelischen Gemeinden aber ist dazu das erste Wochenende im November ein besonderes Ereignis. Freitags und sonnabends wollen wir gemeinsam Gottesdienst feiern. Am 31.10. predigt Pfarrer Lampe in der evangelischen Kirche und am 1.11. stehen wir in der katholischen Kirche auf der Kanzel. So grüßt Pastor Peter M. Wiegandt

Thema: Und was kommt dann?

Und was kommt dann...? Der Dachs ist bei allen Tieren im Wald sehr beliebt, da er sehr zuverlässig und immer hilfsbereit ist. Doch der Dachs ist sehr alt, und weiß, dass er bald sterben muss. Für ihn ist das in Ordnung, der Dachs hat keine Angst vor dem Tod. Er hat es auch bereits allen seinen Freunden erzählt und hofft, dass sie nicht allzu traurig sein würden, wenn es einmal soweit sei. Eines Abends schreibt der Dachs einen Brief und schläft dann ein. Er träumt von einem Tunnel, durch den er geht und davon, dass er ohne Schmerzen und ohne seinen Stock laufen kann. Am nächsten Morgen wundern sich die Tiere, dass der Dachs nicht wie sonst aus seinem Bau kommt. Schließlich erfahren sie von dem Fuchs von dem Tod des Dachses und dass er einen Abschiedsbrief an seine Freunde geschrieben hat. Die Tiere sind sehr traurig. Es wird Winter und danach Frühling, die Tiere besuchen einander und sprechen oft über den Dachs. Sie erinnern sich gegenseitig an die schöne Zeit und an die Fähigkeiten, die er ihnen allen beigebracht hat: Dem Maulwurf hatte er beigebracht, besonders geschickt mit der Schere umzugehen. Der Frosch war mit der Hilfe des alten Dachses zu einem hervorragenden Schlittschuhläufer geworden. Jeder hatte etwas Einzigartiges von dem Dachs gelernt, das den Dachs in den Gedanken und Gefühlen seiner Freunde unsterblich macht. Diese Erkenntnis tröstet auch den Maulwurf, der am Ende des Buches über den Hügel schaut, wo er den Dachs das letzte Mal gesehen hatte. Dort verabschiedet er sich mit den

4 Worten „Danke, Dachs“ - und er ist sich sicher, dass der Dachs ihn hört. „Leb wohl lieber Dachs“ heißt dieses Kinderbuch, dass in liebevollen Bildern und Worten das Thema Sterben und Tod behandelt und dabei auch die Frage berührt: Und was kommt dann? Wie geht es für den Dachs weiter? Und wie kann das Leben für seine Freunde weitergehen? Herbst, die kürzer werdenden Tage, die fallenden Blätter- das ist für uns Menschen eine Zeit sich der eigenen Vergänglichkeit bewusst zu werden, der Verstorbenen zu gedenken. Viele Menschen machen sich darüber Gedanken und diskutieren wie und wo sie einmal bestattet werden möchten: Ob Urne oder Sarg, Wahlgrab, Einzelgrab, Ruhwald, Seebestattung oder unter dem grünen Rasen - es gibt viele Möglichkeiten der Bestattungsform, und die Entscheidung für eine von ihnen wird auch von der Frage geleitet: Wo möchte ich ruhen? Was passt zu mir, zu meinem Bild vom Sterben?

Quelle: JS-Magazin – Die Evangelische Zeitschrift für junge Soldaten, Text: Friederike Lübke

5 Etwas stiller wird es dann allerdings um die Frage: Und was kommt dann...? Wie geht es weiter nach dem Tod? Wie stelle ich mir das „Danach“ vor? Was wünsche ich mir, worauf hoffe ich? Natürlich ist das eine Thema, was viel weniger greifbar ist als die Wahl der Bestattungsart. Dennoch ist es ungeheuer spannend mal darüber nachzudenken welche Vorstellung vom Jenseits mich in meinem Leben hier und jetzt leitet und begleitet.

Die Freunde des Dachses erinnern sich, an all die Dinge, die sie von ihm gelernt haben. Sie merken: Er hat Spuren hinterlassen in meinem Leben, hat seinen Teil dazu beigetragen, dass ich so bin wie ich bin. Aber da ist noch mehr: Der Maulwurf spürt am Ende: der Dachs ist noch da, er kann mich hören.

Thema: Und was kommt dann… Geteilte Erinnerungen, die Dankbarkeit für erfahrene Liebe und Zuwendung, das alles ist unendlich wertvoll, wenn man als Trauernder auf das Leben eines Verstorbenen zurückblickt. Aber Gott verheißt uns mehr als das: Ich bleibe nicht bloß eine Erinnerung, ich muss mich als Trauernder nicht bloß mit der Erinnerung trösten. Es gibt ein „Danach“, ein Leben nach dem Sterben. Menschen, die ein sog. Nahtoderlebnis hatten, berichten oft von einem hellen Licht, dass sie umfängt, von einer Welt, in der Zeit und Distanz keine Rolle spielen, von einem ungeheuer beglückenden Gefühl des Umfangenseins in Liebe und tiefem Frieden. Das Leben nach dem Tod, das Leben im Himmel, in Gottes Reich, das ist ein Leben in vollendeter Geborgenheit. Der Apostel Paulus verwendet dafür das ganz irdische Bild vom Haus: „Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte abgebrochen wird, haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.“ (2. Kor 5, 1). Ein ewiges zu Hause, in dem unsere Sehnsucht nach Geborgenheit gestillt wird, auf immer - so beschreibt Paulus unser Leben mit Gott. Wir verlieren uns nicht in Raum und Zeit, sondern werden umfangen von einer himmlischen Heimat. "Unruhig ist mein Herz, bis es ruht in dir, o Herr", schrieb Augustinus um das Jahr 400 in seinen Bekenntnissen, "denn auf Dich hin hast du uns geschaffen. Du hast mich berührt und ich brenne vor Sehnsucht nach Deinem Frieden." (hw)

Friedhof Holle

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Computer sind Segen und Fluch – oder warum Grabsteine gesichert werden müssen Im August dieses Jahres wurden rund 240 Nutzungsberechtigte des kirchlichen Holler Friedhofes auf eine Gebühr zur Standsicherheit von Grabmälern angeschrieben. Leider hat sich, bedingt durch einen technischen Fehler im Kirchenamt, ein auf den ersten Blick gravierender Fehler eingeschlichen. Statt die korrekte Zahl der Grabmale zu nennen, war hier irrtümlich die Zahl der Grabstellen genannt. Die errechneten Beträge waren allerdings richtig. Innerhalb einer Woche haben die betroffenen Nutzungsberechtigten darum einen zweiten, korrigierten Bescheid erhalten. Wir bitten um Nachsicht. In manchen Telefonaten und Gesprächen ergab sich dabei auch, wer Nutzungsberechtigter der Grabstelle ist, und alte Angaben, die sich zum Beispiel durch Tod, Scheidung oder Wohnortwechsel ergeben hatten, konnten nun auf den aktuellen Stand verändert werden. Der Grund für den Gebührenbescheid waren veränderte NutzungsvereinbaIm November Ich wünsche dir gute Ohren für die sanften Töne, in denen auch dunkle Tage von Hoffnung singen. Filigran wie die Bäume vor dem Winterhimmel und licht wie die Tropfen an ihren Ästen klingt für den, der es hören kann, ihr Lied. TINA WILLMS

rungen. Grabsteine können, zum Beispiel durch Frostschäden, eine Gefahr werden und umfallen. „Nach den Statistiken der GartenbauBerufsgenossenschaft“, so meldete es Spiegel Online, „werden bundesweit allein 100 Friedhofsarbeiter jährlich durch umfallende Steine verletzt. Weitere rund hundert Personen, so die Schätzungen der Experten, kommen als Besucher zu Schaden, oft haben sie dabei nichts anderes gemacht, als sich an die“ Steine anzulehnen. Um diese Gefahr zu verringern, haben Kirchenkreis, Kirchenamt und Kirchenvorstand wie vielfach üblich, die jährliche Sicherheitsüberprüfung, die zuvor oft ehrenamtlich wahrgenommen wurde, an eine professionelle Firma übergeben. Ihr Kirchenvorstand bittet um freundliche Nachsicht für die im Kirchenamt entstandenen Fehlbriefe. Gerade in diesem Bereich, wenn es um Abschiede geht, sind wir alle sensibel. (pw)

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Besondere Veranstaltungen

„19 Engel und ein Flügel“ Unser Kirchenkreis birgt einen besonderen Schatz: Die Taufengel. Ein Team rund um Superintendentin Henking hat sich an die Arbeit gemacht und eine Broschüre mit allen Taufengeln im Kirchenkreis erarbeitet. Sie soll die Türen zu den Taufengeln öffnen und Besucher in unsere schönen Dorfkirchen locken. Der Auftaktgottesdienst zum Taufengelprojekt findet statt am Sonntag, 21.September, 11:00 Uhr in der Kirche zu Breinum. Es singt die Kirchenkreiskantorei unter Leitung von Kantorin Christina Kothen.

Gottesdienst in der Schäferscheune Sillium 5. Oktober - 14:00 Uhr mit anschließender Kaffee- und Kuchentafel Die ev.-luth. Kirchengemeinden der Region Holle laden dazu herzlich ein. Auch Sie können mitgestalten: Schenken Sie uns zur Gestaltung des Altars eine Erntegabe aus Ihrem Garten oder von Ihrem Feld. Wir nehmen Ihre Gaben am Samstag, 04. 10. 2014 von 10:00 bis 11:00 Uhr in Sillium in der Schäferscheune entgegen.

Besondere Veranstaltungen

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Gemeinsames Singen im Martin-Luther-Haus in Sottrum

Andacht mit Kurzfilmen am St. Martins Tag

Damit uns die Lebensfreude auch in der trüben Jahreszeit erhalten bleibt, wollen wir uns jeden Mittwoch im November und Dezember von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr treffen. Bei Kaffee und Keksen sind alle herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Sie. Ihre Astrid Rüder und Gabi Buchterkirchen.

am 11.11.2014 um 19:00 Uhr in der St. Martins Kirche in Holle

100 Jahre Holler Festzeitschrift

Kirchenchor

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Beim Druck der Festzeitschrift zum 100jährigen Bestehen des Holler Kirchenchors sind einige Exemplare versehentlich falsch geheftet worden. Wir bitten, dies zu entschuldigen. Wenn Sie ein fehlerhaftes Heft erhalten haben, können Sie dies bei Frau Roehl im Pfarrbüro in Grasdorf während der Öffnungszeiten umtauschen.

Kinder / Küsterin

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„Suchen Sie einmal ein Fahrrad in der Bibel oder im Gesangbuch…“, das wird schwer, so sagte es Diakon Jürgen Lojowsky vom Haus kirchlicher Dienste in Hannover anlässlich der Einweihung der Grasdorfer Nikolai Kirche als Radwegekirche. Die Leiterin der Kinderkrippe Claudia Buske hatte darauf eine Antwort, als die Kleinsten der „Holler Ohrwürmer“ das von ihr gedichtete Fahrradlied vortrugen. Hier kommt der von ihr entworfene Text: Schau auf dem Radweg ist was los, schau auf dem Radweg ist was los, schau auf dem Radweg ist was los, da fahren Kinder Fahrrad. La la lalalala, la la lalalala, la la lalalala, wir fahren mit dem Rad zur Kirche! Treten die Pedale, eins, zwei, drei; treten die Pedale, eins, zwei, drei; treten die Pedale, eins, zwei, drei; wir fahren mit dem Rad zur Kirche! La la…

Klingeln mit der Klingel: Aufgepasst! Klingeln mit der Klingel: Aufgepasst! Klingeln mit der Klingel: Aufgepasst! wir fahren mit dem Rad zur Kirche! La la.. Machen mal ´ne Pause und trinken was, Machen mal ´ne Pause und trinken was, Machen mal ´ne Pause und trinken was, wir fahren mit dem Rad zur Kirche! La la… Sind wir angekommen, beten wir, Sind wir angekommen, beten wir, Sind wir angekommen, beten wir, und fahren mit dem Rad nach Hause. La la lalalala

Danke für die langjährige gute Zusammenarbeit Nach 20 Jahren im Dienst der Gemeinde wird sich Silliums Küsterin Frau Komnick nun bald in den Ruhestand zurückziehen. Nach einer Ehrung im Gottesdienst am 24.08. wird sie noch bis Ende September als Küsterin tätig sein.

Der Kirchenvorstand sucht nun eine/n neue/n Küster/-in. Bei Interesse und Rückfragen stehen Gerd Samblebe (Tel.: 89265) und Pastorin Hanna Wagner gerne zur Verfügung. Der Kirchenvorstand und die Gemeinde danken Frau Komnick herzlich für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihr einen angenehmen Ruhestand.

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Es ist noch Platz in der Arche… Sankt Martins Kindertagesstätte führt Musical auf! Mit diesem Lied als Zugabe endete das Kindergarten Musical von der Arche Noah in der St. Martins Kirche in Holle. Rund 45 Kinder waren bei der wochenlangen Vorbereitung und bei der Aufführung mit ganz viel Spaß dabei. Neben den Musicaldarstellern/innen begleiteten weitere Kindergartenkinder mit ihren Rhythmusinstrumenten und Herr Markert mit Gitarre die Aufführung unter der „Federführung“ von Frau Hencken. Mit Herrn Weiß (Großvater eines Kindergartenkindes) war bei der Vorbereitung ein begabter Handwerker ehrenamtlich hilfreich, der die Arche stabil genug baute, so dass ein Regenbogen aufgehen konnte und alle Tauben, Adler, Nashörner, Löwen und alle anderen Tiere noch Platz in der Arche fanden. Die Geschichte von der Arche Noah aus dem Alten Testament erzählt, wie die

Menschen einmal Gott vergaßen und der eine große Flut schickte. Aber nach 40 Tagen hörte es auf zu regnen, und Gott gereute sein Tun, so dass wieder wachsen konnte Saat und Korn. In der Sommerzeit läuten auch darum von Mitte Juli bis Mitte August mittags die Glocken der Holler St. Martins Kirche die sogenannten „Ernteschauer“. Britta Klauenberg

Tauftermine Nach der Reduzierung der Pfarrstellen im Herbst 2013 haben Kirchenvorstände und Pfarrämter über die bisher geübte Taufpraxis nachdenken müssen und haben folgende Vorschläge unterbreitet: Sonntags sind Taufen nach Absprachen fast jederzeit möglich. Da Samstage oft durch Konfirmandenprojekttage, Kinderkirche Trauungen oder Trauerfeiern belegt sind, möchten wir entgegen der bisherigen Praxis bestimmte Taufsamstage vorschlagen. Hier können mehrere Taufen zusammengefasst werden. Die Taufe mit mehreren Familien empfinden wir auch als Chance, sich als Gemeindemitglieder gegenseitig kennenzulernen und den Taufgottesdienst lebendig zu gestalten.

Wir haben in unseren Gemeinden viele schöne Kirchen, die sich gut als feierliche Umgebung für Taufen eignen. In welcher Kirche eines Pfarrbezirks an einem jeweiligen Taufsamstag dann die Taufen stattfinden, entscheidet sich mit der ersten Anmeldung einer Taufe. In der Regel finden Taufen an Samstagen um 11:00 Uhr statt, die Uhrzeit gestaltet sich aber je nach Absprache flexibel. Kommende Termine im zunächst kommenden Zeitraum sind jeweils Samstag, 04.10.2014, 08.11.2014, 13.12.2014, 17.01.2015, 14.02.2015 Besondere Aktionen, wie aus den Vorjahren gewohnte Tauferinnerungsgottesdienste oder neue Tauffeste im Freien, sind in der Überlegung. (pw/hw)

Kinderseite

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Hallo Kinder, es dauert nicht mehr lange und es wird wieder Herbst und die Blätter fallen von den Bäumen. Wir haben dazu eine Bastelanleitung für euch herausgesucht. Außerdem könnt ihr noch eine Martinslaterne basteln.

Martin im Gänsestall Martin – der als junger Mann seinen Mantel mit einem Bettler geteilt hatte – lebt in einem Kloster in Frankreich. Er ist beliebt, weil er sich um Arme kümmert. Eines Tages kommt ein Reiter aus Tour, der großen Bischofsstadt: „Martin soll unser neuer Bischof werden!“ Alle freuen sich für Martin. Nur Martin nicht: Er will lieber ein einfacher Mönch bleiben, statt in prächtigen Gewändern im Bischofspalast zu leben. Im Gänsestall versteckt er sich! Doch da schnattern die Gänse so laut, dass Martin entdeckt wird. Er nimmt die Wahl an und wird ein guter Bischof: Er versucht, den Reichtum und die Macht seines neuen Amtes für Gutes einzusetzen.

Deine Martinslaterne Du brauchst: leere Konservendosen, Besenstiel, Lumpen, Hammer Nagel, Schraube, Schraubenzieher, Kleber, Teelicht So geht’s:  Stopfe die Dose dicht mit Lumpen aus und lege sie auf eine weiche Unterlage. Schlage ein schönes Lochmuster in das Blech.  Schraube den Dosenboden auf das flache Ende eines alten Besenstiels.  Befestige das Teelicht mit Starkkleber am Dosenboden.

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Gottesdienste in unserer Region

Gottesdienstplan für die Monate September bis November 2014 Samstag, 06.09.

17:00 Uhr Holle, Orgelkonzert

Sonntag, 07.09. 12. So.n.Trinitatis

9:30 Uhr Heersum 10:00 Uhr Luttrum, Goldene Konfirmation 10:45 Uhr Hackenstedt

Freitag, 12.09.

16:00 und Sottrum, kath. Kirche, ökumenische 17:00 Uhr Schulanfängergottesdienste 18:30 Uhr Sottrum

Samstag, 13.09.

17:00 Uhr Heersum, Konzert mit Fritz Baltruweit

Sonntag, 14.09. 13. So.n.Trinitatis

9:30 Uhr Sillium 10:45 Uhr Holle

Sonntag, 21.09. 14. So.n.Trinitatis

9:30 Uhr 9:30 Uhr 10:45 Uhr 10:45 Uhr

Samstag, 27.09.

Grasdorf Hackenstedt Heersum Holle

9:30 Uhr Sottrum, Kinderkirche

Sonntag, 28.09. 15. So.n.Trinitatis

9:30 Uhr Holle 9:30 Uhr Sottrum 10:45 Uhr Sillium

Sonntag, 05.10. 16. So.n.Trinitatis Erntedank

14:00 Uhr Sillium, Schäferscheune Regionales Erntedankfest

Sonntag, 12.10. 17. So.n.Trinitatis.

9:30 Uhr 9:30 Uhr 10:45 Uhr 10:45 Uhr

Mittwoch, 15.10.

16:45 Uhr Kindergarten Holle, Begrüßung

Sonntag, 19.10. 18. So.n.Trinitatis

9:30 Uhr 10:00 Uhr 10:45 Uhr 10:45 Uhr

Samstag, 25.10.

Holle Sillium Luttrum Sottrum

Hackenstedt Grasdorf, Goldene Konfirmation Heersum Holle

9:30 Uhr Sottrum, Kinderkirche

Gottesdienste in unserer Region

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Sonntag, 26.10. 19. So. n. Trinitatis

9:30 Uhr Holle 10:45 Uhr Sillium

Freitag, 31.10. Reformationstag

19:00 Uhr Sottrum, ev. Kirche, ökumenischer Gottesdienst

Samstag, 01.11. Allerheiligen

18:00 Uhr Sottrum, kath. Kirche ökumenischer Gottesdienst

Sonntag, 02.11. 20. So. n. Trinitatis

9:30 Uhr 9:30 Uhr 10:45 Uhr 10:45 Uhr

Sonntag, 09.11. drittletzter Sonntag im Kirchenjahr

9:30 Uhr Holle 10:45 Uhr Sillium

Dienstag, 11.11. St. Martinstag

19:00 Uhr Holle, Gottesdienst zu St. Martin mit Kurzfilmen

Sonntag, 16.11. Volkstrauertag

9:30 Uhr 9:30 Uhr 10:45 Uhr 10:45 Uhr 13:30 Uhr 15:00 Uhr

Mittwoch, 19.11. Buß- und Bettag

9:00 Uhr Holle, Schulgottesdienst 19:00 Uhr Luttrum, Abendgottesdienst

Samstag, 22.11.

9:30 Uhr 14:00 Uhr 16:00 Uhr 16:00 Uhr 18:00 Uhr

Sottrum, Kinderkirche Holle, Gottesdienste für Seniorenheime Luttrum alle Gottesdienst Grasdorf mit Abendmahl Heersum

Sonntag, 23.11. Ewigkeitssonntag

9:30 Uhr 9:30 Uhr 10:45 Uhr 10:45 Uhr

Holle Sottrum Hackenstedt Sillium

Sonntag, 30.11. 1. Advent

15:00 Uhr Sillium, Regionalgottesdienst

Heersum Grasdorf Hackenstedt Luttrum

Heersum Hackenstedt Holle Sottrum Grasdorf Luttrum

alle Gottesdienst mit Abendmahl

Bitte beachten Sie die Abweichungen vom regulären GD-Rhythmus auf Grund von Feiertagen, Regionalsonntagen und besonderen Anlässen. Änderungen vorbehalten In Holle sind Sie nach dem Gottesdienst an jedem 2. und 4. Sonntag zum Kirchenkaffee herzlich eingeladen.

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Kinderkirche

Die Kinderkirche zieht um... Liebe Kinder, liebe Eltern, Wir hätten gerne mehr Platz für mehr Kinder und deshalb wird die Kinderkirche nach den Ferien in das Gemeindehaus (Lutherhaus) in Sottrum umziehen.

es wie immer ein leckeres Frühstück, bei dem natürlich der Apfelteller nicht fehlen wird.

Außerdem möchten wir gerne mehr Zeit mit und für euch Kinder haben und deshalb verlängert sich die Kinderkirche um eine halbe Stunde (9:30-12:30 Uhr).

Die nächste Kinderkirche nach den Sommerferien ist am Samstag, den 27. September ab 9:30 Uhr. Euer Kiki-Team (Julia, Bettina, Lotte und Hanna)

Zu Beginn der Kinderkirche treffen wir uns alle in der Martin Luther Kirche neben dem Gemeindehaus und ziehen später mit euch weiter ins Gemeindehaus. Wir haben wieder viele schöne Geschichten für euch sowie Basteln und Spiele vorgesehen. Außerdem gibt

Wir freuen uns auf viele vertraute und neue Kindergesichter!

Die Termine der nächsten Kinderkirche (Jeder 4. Samstag im Monat): 27. September 25. Oktober 22. November

Lieber Gott, ich bin doch noch klein Lieber Gott, ich bin doch noch klein, kann so vieles noch nicht allein. Darum lass Menschen sein auf Erden, die mir helfen, groß zu werden. Die mich nähren, die mich kleiden, die mich führen, die mich leiten, die mich trösten, wenn ich weine. Lieber Gott und dieses Eine: Wenn ich es mal schlimm getrieben, mach, dass sie mich trotzdem lieben. © Unbekannter Verfasser

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Aus den Gemeinden

Ein voller Erfolg: das zweite Silliumer Teichfest Viele Bürger der Gemeinden waren der Einladung zum Teichfest im Bürgerpark Silliums gefolgt – die Bänke waren bis auf den letzten Platz besetzt: eine bunt gemischte Schar aus Jung, Alt, Evangelisch und Katholisch wartete am Sonntag, 22.06. auf den Beginn des ökumenischen Gottesdienstes, gemeinsam gehalten von Pastorin Hanna Wagner und Pfarrer Stefan Lampe und unterstützt vom Frauenchor Sillium.

Zu Beginn des Gottesdienstes um 13h strahlte die Sonne noch vom Himmel, im Laufe der Predigt jedoch entlud sich die ein oder andere Wolke auf die Festgemeinde – die Besucher ließen sich jedoch nicht verschrecken, sondern spannten ihre Regenschirme, um mit dem Pastorenteam gemeinsam der Witterung zu trotzen und auf dessen Worte zu lauschen. Es ging um Glück – um einen Nachtwächter, der sein Dorf zusammenruft, weil er ein vierblättriges Kleeblatt findet, das die Ankunft des Glückes ankündigt. Gemeinsam warten alle auf dieses Glück, das sich schließlich in der Gemeinschaft der Wartenden offenbart. Pastorin Wagner erzählte, dass auch das Reich Gottes in der

Gemeinschaft der Menschen zu finden sei. „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Mitten unter den Menschen seien das Glück und das Reich Gottes – schon jetzt. Nach dem Gottesdienst taten sich die Gäste am reichhaltigen Kuchenbüffet gütig, umstellten den Bratwurststand, plauderten und lachten bei Kaffee,Tee sowie selbstgemachtem Eis und verbrachten zusammen fröhliche, sonnige Nachmittagsstunden.

Im Verlauf des Festes sorgte die Kindertanzgruppe des RW Wohldenbergs mit Tanz- und Gesangseinlagen für Unterhaltung, Kinder konnten sich auf dem Sportplatz angeleitet austoben und spielerisch erproben und später spielte die Band „The Millaz“ aus der Musikschule Henneckenrode eigene und gecoverte Lieder. Für den ein oder anderen Gehörgang vielleicht etwas zu laut, aber dennoch genossen die Besucher das Fest rundum und vielstimmig wurde bekundet, dass man sich im nächsten Jahr eine Wiederholung wünsche. Text und Fotos: KI

Aus den Gemeinden – Musik

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Gottesdienst zum 100-jährigen Bestehen des Holler Kirchenchors „Singen ist die beste Kunst und Übung“, so zitierte Superintendentin Katharina Henking Martin Luther in ihrem Grußwort anlässlich des 100jährigen Bestehens des Holler Kirchenchors. Die Sängerinnen und Sänger feierten dieses Jubiläum mit einem Festgottesdienst in der gut gefüllten St. Martins Kirche gemeinsam mit dem Söhlder Kirchenchor, dem Flötenkreis Holle, Anna Lena Vollbrecht, Querflöte und Christopher Vollbrecht, Cachon. Am Piano begleitete Heike Kieckhöfel den Chor. „Freude am Singen auf der einen, die gute Qualität auf der anderen Seite - beides vermittelt die Chorleiterin Lieselotte Lerch in hervorragender Weise“ ist K. Henking überzeugt. Unter den Ehrengästen befanden sich auch der Landessuperintendent i.R. Dr. Hans-

Christian Drömann, der dem Chor eine Ehrenurkunde überreichte, und der

Foto: H. Esser

Bürgermeister der Gemeinde Holle Klaus Huchthausen. Die Predigt hielt Pastor Peter Michael Wiegandt. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es vor der Kirche und im Paul-Gerhardt-Haus für alle Mitwirkenden und Gäste einen Empfang mit Sekt, Getränken und einem reichhaltigen Büffet. (ie)

Sechs Chöre begeistern bei Holler Gospel Night Trotz des heißen Sommerwetters folgten mehr als 250 Besucher der Einladung zur ersten Holler Gospel Night in die Mohldberghalle, zu der die Holler Gospel Singers anlässlich ihres 5.Geburtstages

und Popchor Nettlingen und den Joyful Voices Wendhausen standen zeitweise über 100 Sänger/-innen als Mass Choir unter der Gesamtleitung von Lieselotte Lerch auf der Bühne.

Foto: H.Esser

eingeladen hatten. Zusammen mit den Gastchören A-Kapella Ahrbergen, dem Gospelchor Hildesheim, den Gospelfriends Hildesheim, dem Gospel-

Jeder Chor begeisterte mit seinem eigenen Programm, so dass die Zuhörer eine Mischung von traditionellem über afrikanischem bis hin zu modernem Gospel zu hören bekamen. Der Funke sprang auch sofort auf das Publikum über, dass immer wieder zum Mitsingen und Klatschen animiert wurde.

Mit „Peace be unto you“ verabschiedeten sich alle Mitwirkenden stimmungsvoll in die Nacht.

Monika Materne-Kirchner

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Aus den Gemeinden

Das Geheimnis der Sonnenblume Mit einem Gottesdienst begann das diesjährige Gemeindefest in der Holler St. Martins Kirche. Kirchenvorstand, Kindergartenmitarbeitende und viele Ehrenamtliche hatten für den Sonntag zur Sommersonnenwende ein abwechslungsreiches Programm in und um die St. Martins Kirche vorbereitet und begleitet. Im Gottesdienst, den die Holler Ohrwürmer in großer Zahl wie auch mit Gesangsdarbietungen im Anschluß mit gestalteten, spielte eine Sonnenblume eine große Rolle. In der Blüte einer Sonnenblume sind es viele kleine Blüten. Die Kerne einer Sonnenblume, die in einem Netz angeordnet sind und die sich gegenseitig halten, können vielfältig genutzt werden. Das Geheimnis einer Sonnenblume aber verbirgt sich auch darin, daß sie ihre Blüten auch dann der Sonne entgegen richtet, selbst wenn diese nicht scheint – eine besondere Sommersonnenwende. Kaffee und Kuchen und auch Kaltgetränke waren reichlich vorhanden, die Mitarbeitenden des Kindergartens gestalteten verschiedene Stände und verkauften auch ein neues Kochbuch aus dem Kindergarten, wie auch erstmals das Buch über den Brand und Wiederaufbau der Holler St. Martins Kirche in den Verkauf ging. Am Abend gab es ein Soloprogramm mit dem Kirchenkabarettisten Norbert Hammermeister, im Internet unter „Der kleine Kirchenfreund“ zu finden.

Mit dem Abbau der Hüpfburg und der Stände und Zelte endete ein am Ende sonniger Sommertag. Danke allen Helfenden. Text und Foto PW

Hackenstedt: „Lange Tafel“ Es war wie bei einer großen Familienfeier: die „Lange Tafel“ war mit unterschiedlichen Speisen reichhaltig gedeckt, die Tische waren sommerlich dekoriert und die vielen Gäste, ob Jung oder Alt, hatten viel Spaß beim Klönen. Und die Kinder? Die waren mit kreativen Spielangeboten voll beschäftigt. Es war ein schönes Fest und das sollte unbedingt wiederholt werden.

Mehr Bilder finden Sie unter www.kirchenregion-holle.de ->Bilder Text und Foto: Andreas Böcher

Aus den Gemeinden

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Gedanken zum Ewigkeitssonntag Gerade in Zeiten, wenn uns etwas Liebes genommen wird, kann man eine große Leere in sich fühlen und fragt sich dann, warum Gott es uns so schwer macht. Der Grund dafür kann darin liegen, dass wir uns Gott nur schwer vorstellen und ganz verstehen können, wir aber dennoch volles Vertrauen in ihn haben sollen. Der Beter in Psalm 139 sagt: „Aber wie schwer sind für mich Gott deine Gedanken, wie ist ihre Summe so groß! Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand. “Gott ist unbegreiflich, aber wir müssen uns nicht still damit abfinden, wir dürfen klagen, hadern, mit ihm streiten. Und dann vielleicht in der Gewissheit ruhig werden: “Führe ich gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da. Am Ende bin ich noch immer bei dir. (Ps. 139, 8.18b) (hw/ hue)

Danke sagen wir allen Geschäftsleuten und Unternehmen, die uns durch ihre Anzeigen helfen, die Druckkosten für unseren Gemeindebrief zu refinanzieren.

Leben Dem Klang des Lebens lauschen aus einer der anderen Welt, die ich nicht sehe und nicht verstehe. Deren leisen Ton ich manchmal schön höre, weil Gott sie mir immer neu verspricht. TINA WILLMS

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Aus den Gemeinden

Seniorenfahrt ins schöne Hornburg Eine 40–köpfige Gruppe, bestehend aus katholischen und evangelischen Senioren aus Sillium und Sottrum, unternahm ihre regelmäßig im Juli stattfindende Halbtagsfahrt. Diesmal ging es für die Männer und Frauen nach Hornburg, um dort die Klosterkirche zu besichtigen und später die Altstadt zu erkunden – in einer Gruppe für Laufstarke und einer

zweiten für diejenigen, die keine langen Wege zurücklegen möchten oder können. Nachdem die Fachwerkhäuser bestaunt wurden, konnte die Gruppe sich im Waldcafé Osterwieck bei Kaffee und Kuchen stärken, bevor es mit vielen neuen Eindrücken und schönen Erinnerungen auf die Heimfahrt ging. (ki)

Annentag In der wiederum mit einem Kranz an der Tür und innen mit rosa Hortensien und dazu rosafarbenen, aber auch vielfach farbigen Sparschweinen geschmückten Kirche begann der diesjährige Annentag. Zum Namenstag der Luttrumer Kirche und dem entsprechenden Fest begeisterte im Gottesdienst die Jugendband „six pack“ und beim anschließenden Fest draußen um die Annenkirche Diakon Frank Rüffer als Diskjockey am Mischpult sowie die viele Helfenden an den Getränke- und Essenständen. Im Gottesdienst dankte nach der Predigt von P. Wiegandt zunächst die Vorsitzende des Kapellenvorstandes Therese Klebba-Kanefend den ausscheidenden und neu berufenen Mitgliedern des Stiftungsvorstandes und des Beirates mit Blumensträußen und guten Worten. Die Vorsitzende der Stiftung Christa Könnecker gab danach einen Bericht über vielfältige Aktivitäten wie zuletzt über den Ausflug nach Goslar und nannte den aktuellen Stiftungsstand, der vor diesem Abend bei 79.670,32 €

lag. Sie erläuterte dann die vielfach farbigen Sparschweine und dankte für deren Überlassung der Sparkasse Hildesheim. Die bunten Sparschweine werden von diesem Tag an interessierten Gemeindegliedern und Unterstützern gegeben, mit der Bitte, die Sparschweine gut „zu mästen“ und zu füllen. Anfang Juni 2015 soll dann ein gemeinsames „SparschweinSchlachtefest“ stattfinden. Jeder Euro, der im Rahmen der Bonifizierung von Seiten der Landeskirche mit 33 Cent bezuschusst wird, erhöht das Stiftungsvermögen und hilft, das kirchliche und diakonische Leben in und um die Annenkirche in Zukunft weiter zu ermöglichen. (pw)

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Aus den Gemeinden

Der Kirchenvorstand sagt Danke Die Kirchengemeinde ruft und die Heersumer kommen in Scharen zum Arbeiten: Rund 30 Frauen, Männer und Kinder haben mitgeholfen, den Friedhof - einer der schönsten im Landkreis wieder in Ordnung zu bringen. Dort war in den vergangenen Wochen der Weg aus Rasenpflastersteinen von einer Baufirma verlängert worden. Jetzt begradigten die fleißigen Helfer die bei den Bauarbeiten in Mitleidenschaft geratenen Friedhofsflächen. Bei heißen Temperaturen wurden unter Anleitung von Kirchenvorstandschef Günter Gondeck hunderte Schubkarren Erde bewegt. Anschließend säten die Helfer

Die Linde vor der Martin-Luther-Kirche in Sottrum erhielt einen Baumschnitt. Mit ihren herzförmigen und hellgrün herausstechenden Blättern, ihrem süßem Blütenduft während der Blüte und ihrer ausladenden Krone hat die Linde eine starke Anziehungskraft. Der Baum weckt oft das Gefühl von Geborgenheit.

Foto: Ch. Schnelle-Bertram

In vielen Kulturen und zu vielen Zeiten hat die Linde eine hohe religiöse Bedeutung. In Deutschland ist die Linde der meist besungene und gezeigte Baum. Die Statur und ihr Blatt gelten als

dort und an den Wegkanten wieder Rasen ein. Außerdem wurde das Labyrinth nachgeschnitten.

begehbare

Text und Foto Günter Gondeck

Zeichen für Frieden, Treue und Gerechtigkeit. Zahlreiche Exemplare tragen den Begriff der "Friedenslinde". Die Linde, der Baum, der das Volk beseelt. Wallfahrer im Mittelalter trugen gerne als Ausdruck der Freiheit und der Menschenfreundlichkeit Lindenblätter mit sich. Linden werden gerne zu besonderen Anlässen gepflanzt und stehen Jahrzehnte oder Jahrhunderte hinweg als Symbol für Gerechtigkeit, Liebe, Frieden und Heimat an den Plätzen, an denen Gemeinschaft gepflegt wird. Martin Luther sagte einst: "Wenn wir Reuter sehen unter der Linden halten, wäre das ein Zeichen des Friedens. Denn unter der Linde pflegen wir zu trinken, tanzen, fröhlich sein, denn die Linde ist unser Friedeund Freudebaum." In der Traumdeutung gilt der Baum als Ausdruck der Heilung und der Lebenskraft. Die Sottrumer Bürger und Kirchenbesucher können sich jetzt wieder an dem schönen Erscheinungsbild erfreuen. (csb)

Freud und Leid

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Wir gratulieren zur Taufe

ohne Foto: 31.05.2014 Tobias Abelbeck, Hannover, in Hackenstedt 22.06.2014 Lars, Julius und Lena Hielscher, Grasdorf, in Hildesheim 29.06.2014 Stine und Levke Brocke, Sottrum, in Neuenkirchen 26.07.2014 Mia Rose Worthington, Norwegen, in Hackenstedt 02.08.2014 Mio Ulbricht, Sillium, in Hackenstedt

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Freud und Leid

Wir gratulieren zur Eheschließung Johannes und Annalena Zimball, geb. Pleske Andrè und Mandy Sandvoß, geb. Raulfs Christian und Nina Gelfort, geb. Wiznerowicz Lars und Janine Sperling, geb. Hartmann Florian, geb. Röbbeln und Anna Lena Meyer Bastian und Svenja Klages, geb. Röbbeln Christian und Virginia Kaune, geb. Scharnefski Andreas u. Marina Walder, geb.Buksbaum

Wir trauern mit den Angehörigen um die Verstorbenen

Anni Müller, geb. Burgdorf Heinz Wendler Egon Denis Irmela Jedamzik, geb. Kelle Wilhelm Tegtmeier Anneliese Senftleben

84 Jahre 85 Jahre 80 Jahre 65 Jahre 80 Jahre 96 Jahre

Marktstr. 25 • 31188 Holle • Tel.-Nr. 05062/89680 Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 7-20 Uhr

Apotheker Christian Thum Markstraße 27 31188 Holle Tel.: 0 50 62 / 89 74 74 Fax: 0 50 62 / 89 74 77

Pfarrstelle I

Pfarrstelle II

Diakon Frank Rüffer

Pastor P.-M. Wiegandt, Kirchplatz 3, Holle

Pastorin Hanna Wagner Kirchstraße 1, Hackenstedt

 05067 / 2490509  05067/ 2490456

05062/1810,  963795 Mail: [email protected]

 05062 / 1821  / 1823 Mail: [email protected]

[email protected]

Kirchenmusik: Lieselotte Lerch, Organistin/Chorleiterin  05064/1876 [email protected] Henning Bleckmann, Organist  05062/8030 [email protected] Britta Steckler, Organistin, Orgelbeauftragte  05062/89177 [email protected]

www.evj-ambergau.de

Kindergarten Holle

Kinderkrippe Grasdorf

Britta Klauenberg  05062 / 354

Claudia Buske  05062 / 9641970

b.klauenberg@kinder garten-holle.de

[email protected]

Koordination Konfirmanden: Walter Thiemann,  05062 / 8993802, Mail: [email protected] Ansprechpartner Friedhöfe: Grasdorf u. Holle: Ute Ollesch (2126, Mail: [email protected]), Heersum: Günter Gondeck (1526), Hackenstedt: Heinz Nothdurft (1268), Sillium: Gerd Samblebe (89265), Sottrum: Gabi Buchterkirchen (1090) Küsterinnen: Grasdorf: Ludmilla Matt 3029898, Hackenstedt: Irmtraud Lindenberg 359, Heersum: Siegrid Gondeck 1526, Holle und Luttrum: Jakob Oldenburger 2732, Sillium: Ilsa Komnick, Sottrum: Wolfgang Schulz 8344 Diakoniestation: Ambulante Pflege, Alten u. Familienpflege,  05067/ 697237 Diakonisches Werk Hildesheimer Land,  05067 / 247963 Hospizbewegung Hildesheimer Land,  05067 / 247963 Pfarrbüro, Kordula Roehl, Hildesheimer Str. 37 in Grasdorf  05062 / 1864,  899848, E-mail: [email protected] Öffnungszeiten: Di. 8:30 – 10:00 Uhr / Mi. u. Fr. 10:00 – 12:00 Uhr Bankverbindungen: Kirchenamt Hildesheimer Land (bitte Stichwort angeben!) Sparkasse Hildesheim, Kto.Nr. 7 009 774, BLZ: 259 501 30 und Volksbank Alfeld: Kto.Nr. 300 231 400, BLZ: 278 937 60 IBAN: DE13 2595 0130 0007 0097 74, Bic: NOLADE21HIK

www.kirchenregion-holle.de

Ich wünsche dir Augen, die einen zweiten Blick wagen. Unter einem bedeckten Himmel verstärken sich die Farben und aus der Tiefe entwickeln sich Perspektiven.

Ich wünsche dir einen Blick, der entdeckt, was sich unter der Oberfläche verbirgt, und der aufspürt und würdigt, was sich im Hintergrund versteckt.

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