Im Reich des Wassermanns Eintauchen in die Welt von Wakenitz, Trave und Ostsee

Abschlussbericht zum Ausstellungsprojekt Im Reich des Wassermanns Eintauchen in die Welt von Wakenitz, Trave und Ostsee Neue Naturerlebnis-Ausstellun...
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Abschlussbericht zum Ausstellungsprojekt

Im Reich des Wassermanns Eintauchen in die Welt von Wakenitz, Trave und Ostsee Neue Naturerlebnis-Ausstellung zum Naturerbe Lübecks

Aktenzeichen der DBU: 20562-43/0

von Dr. Wolfram Eckloff Die LÜBECKER MUSEEN Kulturstiftung Hansestadt Lübeck Museum für Natur und Umwelt Mühlendamm 1-3, 23552 Lübeck

Lübeck, 2008

2 06/02

Projektkennblatt der

Deutschen Bundesstiftung Umwelt 20562

Az Antragstitel

Stichworte Laufzeit 29 Monate

Referat

43/2

Fördersumme

"Im Reich des Wassermanns" - Erarbeitung und Umsetzung einer Naturschutzausstellung im Museum für Natur und Umwelt der Hansestadt Lübeck Bildung , Zentrum, Ausstellung Projektbeginn 13.09.2004

Zwischenberichte

Projektende 13.02.2007

Projektphase(n) 1

verlängert bis 31.5.2008

Bewilligungsempfänger Museum für Natur und Umwelt Lübeck

Mühlendamm 1-3

Kooperationspartner

125.000 €

23552 Lübeck Firma Impuls, Erlangen

Tel 0451/122 4120 Fax 0451/122 4199 Projektleitung: Dr. Wolfram Eckloff Bearbeiter: Dr. Wolfram Eckloff

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Naturerbe der Lübecker Region ist ein Potential, das wesentlich die Attraktivität der Stadt sowohl zum Wohnen als auch für die Naherholung mitbestimmt. Es ist ein bisher nur wenig gehobener Schatz, den es einerseits zu bewahren und andererseits im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung zu nutzen gilt. Ziel des Projekts ist eine Ausstellung im Museum für Natur und Umwelt, in der das hervorragende Lübecker Naturerbe bewusst gemacht wird und Menschen aller Altersgruppen, Heimische wie Touristen, spannende Unterhaltung und interessante Information finden. - Die Besucherinnen und Besucher sollen • sich in einer Neugier erweckenden angenehmen Raumatmosphäre wohlfühlen • interessant gestaltete Exponate wie Aquarien, Fossilien und Modelle in Muße anschauen können • sich interaktiv spannende Wissens-Stationen erschließen können • Bekanntes neu entdecken und auf eigene Naturerfahrungen Lust bekommen • für eigenes zukunftsgerechtes Handeln motiviert werden

Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden Die Besonderheiten der Lübecker Flusslandschaften und der nahen Ostsee, ihre Geschichte, Natur und immer neu zu entdeckende Schönheit, werden in der neuen Dauerausstellung so präsentiert, dass die interessierte Bevölkerung für dieses wertvolle Naturerbe begeistert und so für den Naturschutz gewonnen wird. Den spezifischen Bedürfnissen von Kindern wird dabei ebenso Rechnung getragen wie den Ansprüchen von Erwachsenen. Die Menschen sollen Lust bekommen, die heimische Natur zu erwandern, mit dem Boot zu erleben oder in anderen Formen der naturverträglichen Begegnung kennen zu lernen. Die Raumgestaltung in der Ausstellung als Erlebniswelt mit vielen konkreten Bezügen zu Orten in der Landschaft, sowie die lebendige Vermittlung der Tier- und Pflanzenwelt sind gleichermaßen erlebnis- wie lehrreich. Die dynamische Entwicklung der Landschaften wird spielerisch erfasst und auch die gegenwärtigen verändernden Prozesse werden verstanden. Über die Identifikation mit den ästhetischen und ökologischen Werten der Landschaft wird zu einem Engagement für den Schutz des Naturerbes aufgerufen. In den konkreten Bezügen zur Region, die den „Stoff“ der Ausstellung liefern, sollen die Prinzipien und Werte eines nachhaltigen Tourismus sichtbar werden, der gleichermaßen dem Naturschutz wie der lokalen Wirtschaft zugute kommt. Deutsche Bundesstiftung Umwelt

An der Bornau 2

49090 Osnabrück

Tel 0541/9633-0

3

Ergebnisse und Diskussion Das gesetzte Ziel des Projekts, das Lübecker Naturerbe in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu stellen und dabei die dargestellten Lebensräume als wesentliche Komponenten der Lebensqualität dieser Stadt zu vermitteln, kann in vollem Umfang als erreicht angesehen werden. Sowohl die Presse, die in mehreren ganzseitigen Aufmachungen berichtete, als auch die vielfach geäußerten Urteile der Besucherinnen und Besucher belegen diesen Erfolg. Die Ausstellung wurde als „Naturerlebnis-Ausstellung“ angekündigt – zum einen, weil sie mit ihrer Raumatmosphäre und mit ihren vielen interaktiven Stationen zum Erleben einlädt, und zum anderen, weil sie die BesucherInnen an viele konkrete Orte der Lübecker Natur lockt. Damit wird sie auch zum Informationszentrum für Einheimische und Ortsfremde, die das Lübecker Naturerbe aufsuchen möchten. Wegen des hohen Aufwandes für die Planktonwelt im begehbaren Wassertropfen sowie die zahlreichen interaktiven Stationen und die sorgfältige Darstellung der Artenvielfalt in Dioramen und „Archivvitrinen“ musste die früher geplante Eröffnung verschoben werden. Aber auch in der nun folgenden ersten Öffnungszeit werden einige technische Verbesserungen und Korrekturen vonnöten sein, um Abstriche am innovativen Charakter der Ausstellung zu vermeiden.

Öffentlichkeitsarbeit und Präsentation Am 10. Mai 2008 fand im Lübecker Dom die feierliche Eröffnung der Ausstellung mit geladenen Gästen statt. Am Pfingstsonntag und am Pfingstmontag, 11. und 12. Mai 2008, wurde die Ausstellung dann erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Hierzu erschienen etwa 800 Gäste. Am folgenden Sonntag, dem Internationalen Museumstag, besuchten weitere 1.100 Gäste, überwiegend Familien mit Kindern, die Ausstellung. Seit dem 11. Mai ist die Ausstellung regulär der Öffentlichkeit zugänglich. Bereits die Entstehung der Ausstellung wurde von der Presse begleitet. - Am 14. September 2007 erschien unter dem Titel „Hier entsteht des Wassermanns Reich“ ein Baustellenbericht. - Am 12. Februar erschien nach einer gut besuchten Pressekonferenz ein weiterer „Werkstattbericht“, indem die Dioramen und Inszenierung eines Wassertropfens als „Planktonraum“ in ihrem Werden vorgestellt wurden. - Eine Vorankündigung zur Reservierung des Eröffnungstermins und die Einladung zur Eröffnung zu Pfingsten wurden bundesweit verschickt. - Am 8. Mai schließlich fand die letzte Pressekonferenz statt. Daraufhin berichteten mehrere Zeitungen in ganzseitigen Aufmachungen vor und nach der Eröffnung. Der Andrang der Besucher war groß, obgleich strahlendes Pfingstwetter zu Ausflügen in die Natur lockte. Zur Eröffnung wurde auf den Lightboards an Lübecks großen Straßen, auf Großplakatwänden sowie im Rundfunk geworben. Gleichzeitig wurde über einen großen Verteiler mit zwei Faltblättern über alle bereits feststehenden Veranstaltungstermine des Museums und das pädagogische Angebot informiert. Ein schriftlicher Führer durch die Ausstellung ist in Vorbereitung.

Fazit Die Durchführung dieses Ausstellungsprojekts ist für das Museum für Natur und Umwelt von herausragender Bedeutung. Mit ihm wurde der Charakter des Hauses modernen Maßstäben angepasst und inhaltlich neu bestimmt. Damit können neue Besuchergruppen für die heimische Natur und ihren Schutz sensibilisiert und motiviert werden. Auch der Tourismus Lübecks wird davon profitieren. Für das Museum selbst verbindet sich mit der neuen Popularität eine gut begründete Hoffnung auf längerfristigen Bestand in der Kulturlandschaft der Stadt.

Deutsche Bundesstiftung Umwelt An der Bornau 2 49090 Osnabrück Fax 0541/9633-190 http://www.dbu.de

Tel 0541/9633-0

4 Inhaltsverzeichnis Projektkennblatt

2–3

Zusammenfassung

5

Bericht zur Realisierung des Projekts

6 – 12

♦ Ein Gang durch die Ausstellung

6

♦ Das erreichte Ziel

7

♦ Die Entstehungsgeschichte der Ausstellung

7

♦ Bedarfserkundung und Evaluation

9

♦ Kostenentwicklung und Finanzierung

10

♦ Eröffnung und Pressearbeit

10

♦ Dank

12

Anlagen auf beigefügter CD: A

Abschlussbericht

B

Grundrissplan, 1 Hausansicht

C

Fotodokumentation 2 – 10 Baugeschichte 11 – 39 Rundgang durch die Ausstellung 40 – 42 Leitfigur Wassermann 43 – 49 Werbung und Presse 50 – 54 Eröffnung und Presse

Zusammenfassung Die Wakenitz ist ein kleiner Fluss, der vom Großen Ratzeburger See über 15 km bis an die Lübecker Altstadt führt. Er gilt unter Kennern als „Amazonas des Nordens“, weil sein Wasserkörper und seine einmalige Auenlandschaft sich seit dem mittelalterlichen Aufstau in großen Teilen sehr naturnah entwickeln konnten und ein artenreiches Leben hervorgebracht haben. Darüber hinaus ist die Wakenitz zusammen mit großen Teilen der unteren Trave ein Teil des „Grünen Bandes“ im Bereich der ehemaligen innerdeutschen Grenze und heute in weiten Teilen als Naturschutzgebiet ausgewiesen. In der Innenstadt Lübecks, in der Nähe des alten Doms, fließt die Wakenitz über ein altes Mühlenwehr in die Trave, die eine weitere Lebensader für die Stadt darstellt. Während die Wakenitz naturnahe Urwüchsigkeit vermittelt, weist die Trave eher auf die Weltbezogenheit, Wirtschaftskraft und Meeresnähe der Hansestadt hin. Große Hafenanlagen säumen in Stadtnähe und im meeresnahen Travemünder Bereich ihre Ufer. Dazwischen liegt eine weite Strecke mit bis zu 30 Meter hohen Steilküsten, wo der breite Fluss eine breite Endmoräne durchfließt und sich das älteste Lübecker Naturschutzgebiet befindet. Der Naturschutz steht hier vor einer schwierigen Aufgabe. Der Bewahrung zum Teil empfindlicher Feucht- und Steilküstenbiotope steht die Forderung gegenüber, dieses wertvolle Naturerbe, das maßgeblich die Attraktivität Lübecks zum Wohnen mitbestimmt, für den Tourismus und die Naherholung stärker als bisher zu erschließen. Die Besonderheiten dieser Flüsse, ihre Geschichte, Natur und immer neu zu entdeckende Schönheit, werden in der neuen Dauerausstellung so präsentiert, dass die interessierte Bevölkerung für dieses wertvolle Naturerbe begeistert und so für den Naturschutz gewonnen wird. Den spezifischen Bedürfnissen von Kindern wird dabei ebenso Rechnung getragen werden wie den Ansprüchen von Erwachsenen. Die Menschen sollen Lust bekommen, die heimische Natur zu erwandern, mit dem Boot zu erleben oder in anderen Formen der naturverträglichen Begegnung kennen zu lernen. Die Raumgestaltung in der Ausstellung als Erlebniswelt mit vielen konkreten Bezügen zu Orten in der Landschaft, sowie die lebendige Vermittlung der Tier- und Pflanzenwelt sind gleichermaßen erlebnis- wie lehrreich. Die dynamische Entwicklung der Landschaften wird spielerisch erfasst und auch die gegenwärtigen verändernden Prozesse werden verstanden. Über die Identifikation mit den ästhetischen und ökologischen Werten der Landschaft wird zu einem Engagement für den Schutz des Naturerbes aufgerufen. In den konkreten Bezügen zur Region, die den „Stoff“ der Ausstellung liefern, sollen die Prinzipien und Werte eines nachhaltigen Tourismus sichtbar werden, der gleichermaßen dem Naturschutz wie der lokalen Wirtschaft zugute kommt.

Bericht zur Realisierung des Projekts Vierzehn Monate dauerte die Bauzeit, in denen der Museumsbetrieb in den übrigen Stockwerken des Hauses normal weiterging. Ein Paar Bilder sollen diese Zeit, in der fast jeder Tag Neues brachte, festhalten (1-10). Die Zahlen in Klammern () beziehen sich auf die Abbildungen auf der beiliegenden CD. ♦ Ein Gang durch die Ausstellung Bereits vor dem Eingang zum Ausstellungssaal, wo auch die Tafeln der beteiligten Firmen und Geldgeber hängen (11), leiten den Besucher die Fußspuren des Wassermanns (12) und führen ihn in einen Einführungsraum, in dem mit dem Betreten ein Film auf einem runden Tisch erscheint (13): aus der Vogelperspektive erlebt der Gast die Landschaft von der Lübecker Bucht bis zum Ratzeburger See. Der Raum enthält auf seinen geschwungenen tiefblauen Wänden verschiedene Zitate bekannter Schriftsteller und Philosophen, die den engen Bezug der Ausstellung zur Kultur bzw. die vom Menschen verantwortete Natur als Kulturerbe ausweist. Damit wird die Ausstellung – mithin das Museum für Natur und Umwelt – mit ihrem Informations- und Erlebnisinhalt als Kulturanliegen deutlich (14-16). Im anschließenden Ausstellungsbereich, der der Wakenitz gewidmet ist, tritt man vor ein Landschaftsdiorama, in dem ein Ausschnitt des Erlenbruchwaldes der Wakenitz vorgestellt wird. Kranich und Singdrossel stehen auf dem Boden, weitere Singvögel sitzen im Geäst (17, 18). Ihre Stimmen sind über Taster abrufbar und in einem Quiz zu erraten. In Kleindioramen erscheinen Schwarzstorch und Kreuzotter, in Terrarien lebend Ringelnatter und Sumpfschildkröte (19). Auf der Wand, in welche die Exponate integriert sind, ist als Kunstfoto raumhoch die Wakenitzlandschaft zu sehen. Im folgenden Raumabschnitt begibt man sich in die Unterwasserwelt des Flusses: Seerosenblätter reichen bis an die Raumdecke (20) und raumhohe Stoffbanner mit originalen Fotomotiven aus dem Fluss veranschaulichen diese Welt. Aquarien mit lebenden Fischen und ein Großdiorama mit den typischen Wasserpflanzen, Kleinfischen und einem Welsmodell sind zu sehen (21, 22). Das gedimmte Raumlicht und ein eigens für diese Ausstellung komponierter Soundtrack unterstreichen die faszinierende Stimmung dieses Raumes. Ein Höhepunkt dieses Bereichs ist ein inszenierter Wassertropfen, in den etwa 10 Menschen hineinpassen: aus dem Dunkel des Raumes leuchten im Schwarzlicht nacheinander ca. 50 Planktonorganismen auf und geben einen Eindruck von der Vielfalt und Schönheit dieses Mikrokosmos (23-25). Im Anschluss wird der Lebensraum der Trave in Dioramen und Großbildern (26) vorgestellt. Danach folgen die Ostseeküste (27) und die Unterwasserwelt der Seegraswiese der nahen Ostsee.

7 Eine Reihe von interaktiven Stationen lädt große und kleine Gäste zu selbstbestimmtem Handeln ein: An Drehzylindern sind die historische Entwicklung der Wakenitzlandschaft sowie die zunehmende Zerschneidung der Landschaft durch den Straßenbau aktiv zu entdecken (28, 29). Die Krebsschere ist in ihrem Wanderzyklus zwischen Teichboden und Wasseroberfläche aktiv zu verschieben (30) und die Gefahren im Lebenslauf eines Dorsches sind nach dem beliebten Spiel des „heißen Drahtes“ nachzuvollziehen (31). Von den weiteren interaktiven Stationen wurden von Presseleuten und Kindern gleichermaßen „belagert“ ein Hör-Spiel zu Gegenständen des Strandes (32, 33) und eine Hörstation mit kurzen Geschichten aus der Sagen- und Legendenwelt der Region (34, 35). Eine Schatzsuche (36) lenkt die Aufmerksamkeit auf bemerkenswerte Dinge in der Lübecker Bucht: Seegraswiesentiere, Meeresleuchten, Bernstein, Steinzeitklinge und Findlinge. Von besonderem Informationswert erscheinen eine Filmstation, auf der wahlweise eine Wakenitzfahrt und eine Travefahrt mit vielen Detailaufnahmen zu sehen sind (37), sowie vierzehn Diaserien, die an einem Landschaftsrelief der ganzen Region über Taster abzurufen sind (38). Sie sind ein starker Anreiz, die Orte in der Natur aufzusuchen. Einen starken Eindruck macht eine inszenierte Diskussion von einer Menschengruppe vor einem grünen Flussufer: die Vielfalt der konkurrierenden Interessen vom Hafenbau bis zum Fischotterschutz wird transparent gemacht und motiviert zum Nachdenken (39).

♦ Das erreichte Ziel Das gesetzte Ziel des Projekts, das Lübecker Naturerbe in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu stellen und dabei die dargestellten Lebensräume als wesentliche Komponenten der Lebensqualität dieser Stadt zu vermitteln, kann in vollem Umfang als erreicht angesehen werden. Sowohl die Presse, die in mehreren ganzseitigen Aufmachungen berichtete, als auch die vielfach geäußerten Urteile der Besucherinnen und Besucher belegen diesen Erfolg. Die Ausstellung wurde als „Naturerlebnis-Ausstellung“ angekündigt – zum einen, weil sie mit ihrer Raumatmosphäre und mit ihren vielen interaktiven Stationen zum Erleben einlädt, und zum anderen, weil sie die BesucherInnen an viele konkrete Orte der Lübecker Natur lockt. Damit wird sie auch zum Informationszentrum für Einheimische und Ortsfremde, die das Lübecker Naturerbe aufsuchen möchten. Wegen des hohen Aufwandes für die Planktonwelt im begehbaren Wassertropfen sowie die zahlreichen interaktiven Stationen und die sorgfältige Darstellung der Artenvielfalt in Dioramen und „Archivvitrinen“ musste die früher geplante Eröffnung verschoben werden. Aber auch in der nun folgenden ersten Öffnungszeit werden zahlreiche

8 technische Verbesserungen und Korrekturen vonnöten sein, um Abstriche am innovativen Charakter der Ausstellung zu vermeiden.

♦ Die Entstehungsgeschichte der Ausstellung Die Idee zu dieser Ausstellung entstand in den 90er Jahren im Zusammenhang mit den Diskussionen um ein neues Leitbild der Stadt, das den Leitlinien und Ansprüchen der Agenda 21 der Umweltkonferenz von Rio 1992 genügen sollte. Auf dem Umweltgipfel von Rio wurde auch die „Convention on Biological Diversity“ von einer großen Staatengemeinschaft unterzeichnet. Entscheidender Inhalt dieses Papiers ist die Anerkennung der biologischen Vielfalt als Wert an sich, die Anerkennung des Rechtes der biologischen Arten auf Leben. – Die Aufnahme dieser Idee in die Museumspraxis bedeutete für uns eine gründliche Konzeptänderung gegenüber der früheren Museumsauffassung vom Sammeln, Erforschen, Dokumentieren und Präsentieren. Wenn wir den Besucher vom Wert der Vielfalt überzeugen wollten, wenn wir das Ziel der gespannten Wahrnehmung der Natur als etwas Wertvollen und Einmaligen und des Engagements vom Wissen zum Handeln verfolgen wollten, dann musste ein neuer Ansatz gefunden werden. In einer Konzeptstudie, die einem Hearing mit engagierten Biologen und Pädagogen unterzogen wurde, kristallisierten sich zusammenfassend für unsere neue Ausstellung folgende Charakteristika heraus: -

Animation: Wir wollten den Besucher in einer „beseelten“ Atmosphäre empfangen. Die Ausstellung hat die Aufgabe, die Objekte nicht nur wissenschaftlich korrekt und geschmackvoll zu präsentieren, sondern durch die Gestaltung des Raumes und den Charakter der Texte und Illustrationen die Wertschätzung der Natur zu unterstützen – und dabei geht es vorrangig um die für jeden Menschen leicht erreichbare Natur der Heimatregion und nicht um die seltenen oder aussterbenden Arten. Wir wollen der weit verbreiteten Auffassung entgegentreten, nach der eine Tier- oder Pflanzenart als besonders wertvoll gilt, wenn sie besonders selten geworden ist. Die Wertschätzung der Vielfalt lässt sich auch am Buchfink, an der Erle und am Plankton des Mühlenteichs vor den Toren des Museums festmachen.

-

Interaktion: Dem Museumsbesucher soll sich in selbstbestimmtem Tun manches selbst erschließen. Diese Praxis der interaktiven Exponate hatte bereits in den 80er Jahren ihren Höhepunkt und wurde vielerorts übertrieben, so dass das konkurrierende Ziel einer mußereichen Aufnahme in einer ruhigen Atmosphäre litt. Eingedenk dieser Gefahr der Übertreibung sollten nur solche Interaktionen entwickelt werden, in denen der enge Bezug zum natürlichen Vorgang transparent

9 ist. Z.B. sollte der jährliche Tauchgang der Krebsschere veranschaulicht werden. Ein auf und ab zu bewegendes Modell könnte mit einem Druckknopf elektrisch bedient werden – wir entschieden uns für ein mechanisches Modell, in dem der Besucher die vertikale Wanderbewegung mit einer entsprechenden Handbewegung nachvollzieht. -

Provokation: Die schöne und reichhaltige Natur unseres Heimatraumes ist nicht mit Selbstverständlichkeit und für alle Zeiten da. Es ist ein Kulturgut, das dem gestaltenden Willen und den Schutzbemühungen der hier lebenden Menschen unterliegt. Wir wollen deutlich machen, dass Interessenkonflikte um natürliche Ressourcen selbstverständlich und legitim sind und plädieren in der Ausstellung für eine offene und faire Diskussion, in der alle am Konflikt beteiligten Parteien, auch die Tiere und Pflanzen selber, ernst genommen werden. Konkrete Beispiele aus aktuellen Naturschutzdiskussionen könnten vorgestellt werden.

♦ Bedarfserkundung und Evaluation Die Grundentscheidung für die Präsentation des regionalen Naturerbes im Museum fiel bereits Ende der 90er Jahre, nachdem auch die anderen Naturkundemuseen im Lande, so in Husum, Niebüll oder Flensburg, im Zuge ihrer Modernisierungsmaßnahmen sich stark auf die Landschaftselemente der engeren Regionen ausgerichtet hatten. Eine besondere Rolle spielt in der Ausstellung die Raumatmosphäre, der ein ausgeprägt erlebnisorientierter Text auf den Thementafeln entspricht. Um diesen Text zu gestalten, wurde ein Entwurf mehreren Mitarbeiterinnen aus der Pädagogik und vom Besucherservice zur kritischen Lektüre gegeben. Dabei erfuhren nahezu alle Texte gravierende Umgestaltungen. Ein wesentlicher Wunsch war die Schaffung einer Art Leitfigur, die auf den Texttafeln durch ihre Haltung und Gestik den Erlebnischarakter unterstreicht. So wurde durch eine Illustratorin die Figur des Wassermanns entwickelt, der nun in der Folge auch als Werbeträger weiterentwickelt werden soll (40 – 42). Ein augenfälliger Mangel der alten Ausstellungen war die einseitige Ansprache des Auges ohne Beteiligung anderer Sinne oder Handlungsmöglichkeiten. Deshalb sollten in der Ausstellung verschiedene interaktive Wissensstationen entstehen. Auch diese wurden während ihrer Entwicklung laufend von Testpersonen geprüft und weiterentwickelt. So stieg das Angebot von Erlebnismöglichkeiten für kleine und große Personen in angemessenem Verhältnis. Hier war von großem Vorteil, dass die „handson“-Exponate nicht an eine auswärtige Firma vergeben wurden, sondern vom Schreiner in enger Zusammenarbeit mit dem Museum entwickelt wurden.

10 Eine Zwischenevaluation erfuhren auch die ausgewählten poetischen Texte im Einführungsraum. Hier erwies sich die vom Leiter gegebene Vorauswahl als überwiegend philosophisch-moralisch geprägt. Die dadurch angeregte Suche brachte eine überzeugendere Mischung mit stärkerer Neigung zu Poesie und Erleben. Zurzeit läuft eine Besucherbefragung, welche die Meinung der Besucher zur neuen Ausstellung und zur Qualität des Service ergründen soll. Diese Evaluation wird die Grundlage für weitere Entscheidungen in der Museumsentwicklung bilden.

♦ Kostenentwicklung und Finanzierung Die Planung bezog sich bei Antragstellung im Jahre 2004 noch auf einen Finanzierungsrahmen von 380.000 EURO, basierend auf städtischen Eigenmitteln und den Zuschüssen der DBU und der Possehl-Stiftung. Darauf wurden die von Firma Impuls zu entwickelnden Baupläne zunächst abgestellt. Dabei stellte sich heraus, dass der verfügbare Raum nur unzureichend mit den angestrebten Installationen für eine innovative Raumgestaltung genutzt und die beachtliche Artenvielfalt der Region nur zu einem kleinen Teil präsentiert werden konnte. Das fortentwickelte Konzept für eine optimale Ausstattung überzeugte einige kleinere regionale Stiftungen und Vereine, die schließlich zusammen mit dem Ergebnis aus einem Spendenaufruf und einem weiteren Zuschuss der Stadt eine Gesamtfinanzierung von 608.000 EURO sicherte. Hinzuzurechnen sind die Eigenleistungen des Museums aus Löhnen der Mitarbeiter.

♦ Eröffnung und Pressearbeit Mit einer Berichterstattung in der örtlichen Presse über die Entstehung der Ausstellung wurde, wie im Projektkennblatt dargestellt, bereits acht Monate vor der Eröffnung begonnen. So wurde das öffentliche Interesse aufgebaut und schließlich in einer groß angelegten Werbekampagne zur Eröffnung zu Pfingsten 2008 ins allgemeine Bewusstsein gebracht (43 – 49). Zur Eröffnung wurde folgende Pressemeldung herausgebracht: Presseinformation für Pressevorbesichtigung am 8.5.2008, 11 Uhr Im Reich des Wassermanns - Eintauchen in die Welt von Wakenitz, Trave, Lübecker Bucht Naturerlebnis-Ausstellung Das Museum für Natur und Umwelt, Musterbahn 8, hat gemeinsam mit der Erlanger Agentur Impuls eine neue Ausstellung unter dem Titel „Im Reich des Wassermanns“ entwickelt, die am Samstag, dem 10. Mai 2008, nachmittags mit geladenen Gästen eröffnet wird.

11 Ab Pfingstsonntag, 11. Mai, ist die neue Ausstellung zwischen 10 Uhr und 17 Uhr offen für die Öffentlichkeit mit einem „Tag der offenen Tür“. Bei freiem Eintritt gibt es dann Kurzführungen und der Förderverein des Museums bietet ein buntes Programm an. Die Eröffnungstage umfassen auch Pfingstmontag, 12. Mai, an dem das Museum außer der Reihe ebenfalls von 10 bis 17 Uhr geöffnet ist. Wieder wird Programm geboten; der Eintritt beträgt 5 EURO für Erwachsene und 2 EURO für Kinder. Alles für den „Wassermann“ Für die neue Naturerlebnis-Ausstellung wurde ein komplettes Museumsstockwerk entkernt und vollständig renoviert. Der „Wassermann“ hat viel Zuwendung und viel Material gebraucht: - Für die Ausstellungswände wurden 756 Quadratmeter MDF-Platten und 630 laufende Meter Vollholz verbaut - Datenmengen von Naturfotos, Bildern und Texten der Ausstellung umfassten mehr als 300 Gigabyte - Über 60 Eimer Farbe wurden verstrichen - 2 Erlenstämme wurden abgeformt und die Baummodelle in der Ausstellung platziert - An die 300 Pflanzen- und Tiermodelle werden präsentiert - mit einem Minihelikopter wurde bei einem Überflug der Verlauf der Wasserwege gefilmt - Sieben Großdioramen, mit Lebensraumdarstellungen wurden eingerichtet Das Museum dankt den Stiftungen und Förderern ganz herzlich. Maßgeblich unterstützt wurde das Ausstellungsprojekt von der Possehl-Stiftung mit 180.000 €, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit 125.000 €, von Bingo-Lotto mit 60.000 €, dem Innenministerium des LandesSchleswig-Holstein mit 25.000 €, der Friedrich Bluhme und Else Jepsen-Stiftung mit 20.000 €, der Edith-Fröhnert-Stiftung mit 7.000 €, dem Deutschen Verband Frau und Kultur Lübeck mit 3.500 €, dem Förderverein des Museums mit 3.500 € sowie zahlreichen privaten Spenderinnen und Spendern. Eintauchen in die Ausstellung „Im Reich des Wassermanns“ lädt zu Entdeckungen rund um die Gewässer der Lübecker Region ein. Den Flüssen Wakenitz und Trave und der Lübecker Bucht nähert man sich zuerst aus der Vogelperspektive. Dann geht es in die verschiedenen Lebensräume. Undurchdringliche Erlensümpfe und überhängende Bäume entlang des Ufers machen den kleinen Fluss Wakenitz zum „Amazonas des Nordens“. Die Besucher tauchen in eine grünliche Unterwasserwelt ein und entdecken den beeindruckenden Wels, die Teichmummel und die Krebsschere. Einige Vertreter der heimischen Wassertiere bewohnen die Aquarien und Terrarien der Ausstellung. Im begehbaren „Wassertropfen“ überraschen veränderte Größenverhältnisse – hier erscheinen Ruderfußkrebs und Wasserfloh plötzlich riesengroß. Direkt am Museum für Natur und Umwelt an einem alten Mühlenwehr fließt die Wakenitz in die Trave, die eine weitere Lebensader für die Stadt darstellt. Das Schilfmeer Schellbruch an der Trave begeistert Vogelfreunde, Steilküsten säumen den Fluss auf dem Weg zur Ostsee. Die Fülle der Watvögel, Schwäne, Gänse und Enten geben Zeugnis von der heimischen Artenvielfalt.

12 Die Lebensräume Küste und die Seegraswiese mit ihren Bewohnern, sowie eine Schatzsuche in der Lübecker Bucht und Hörgeschichten rund um den Wassermann sind weitere Stationen. Die Ausstellung möchte für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur sensibilisieren – sei es für den Regenpfeifer am Strand oder für den Dorsch in der Ostsee. Schließlich will sie Lust auf eigenes Naturerleben wecken. Wer ist der „Wassermann“? Der Wassermann ist als Naturgeist aus alten Geschichten wohl aller Völker bekannt. In einer Ausstellung über den Reichtum der Lübecker Gewässer durfte er natürlich nicht fehlen. Er konnte sogar als „Mitarbeiter“ gewonnen werden. An etlichen Stellen in der Ausstellung lässt er sich blicken, wahrt jedoch seine Geheimnisse. Sein Anliegen ist es, den Lübeckern ihre Natur als kostbares Kulturerbe bewusst zu machen. Gemunkelt wird, dass sich am Pfingstsonntag und Pfingstmontag auch der Wassermann die Ausstellung anschauen wird… Reguläre Öffnungszeiten des Museums für Natur und Umwelt und der neuen Ausstellung Im Normalbetrieb hat das Museum Dienstag bis Freitag von 9 – 17 Uhr geöffnet. Samstags und sonntags hat das Haus von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 5 Euro und für Kinder und Jugendliche 2 Euro. Die Ausstellung „Im Reich des Wassermanns“ wird von einer Reihe von Veranstaltungen und Aktionen begleitet, die gesondert angekündigt werden. ________

Eine Einladungskarte zur exklusiven Eröffnungsfeier am 10.5. im Lübecker Dom wurde vier Wochen vor der Eröffnung an einen bundesweiten Verteiler geschickt. Eine Einladung zur öffentlichen Besichtigung der Ausstellung erfolgte mit dem Versenden des Veranstaltungsprogramms bis zum Jahresende und einem Faltblatt zu den Museumspädagogischen Angeboten. Vor und nach der Eröffnung berichtete die Lokale Presse ausführlich vom Angebot und dem Geschehen (50 -54).

♦ Dank: Ich danke der Deutschen Bundesstiftung Umwelt für die gewährte Unterstützung, ohne die diese Ausstellung nicht in dieser Form hätte verwirklicht werden können. Dr. Wolfram Eckloff Museumsleiter

7 8 Fi sc ha dl er

4.7 Hydromod

1,24

et

V6

V5 R= 80

4.6 Schaufenster: Blick zum Mühlenteich

Wandgestaltung Bestand

1,20

3.5 / A3 Wels/Weißfische

3.8 / V neu/alt ? Welsskopf, darunter, Uk 20 cm

3.7 / V alt mit Welsskelett, evtl. im unteren Bereich anordnen UK 20 cm

l A2 Aa 3.4 /

/ A1 3.3 schen erlie Mod

2.7 / V neu: Schildkrötenpräp. (darunter)

R= 10 ,40 5

cm

2. Die Wakenitz Der Amazonas des Nordens

RH 2,845 m

Seerosen

Ablagen ergeben sich aus Sitzbank

3.1 / V3 Flusskrebs Wollhandkrabbe Gehäuse von Süßwassermollusken

3.2 / V 4 Flüssigpräparate in Standzylindern

1,88

2,31

Sitzfläche

3.9 Planktonkammer Schwarzlichtraum Kleines ganz groß

1,20

1,17 5

1,20

1,17 5

iz enqu timm ogels V 1 / H-o 2.1.1 zert im Kon ruch b Erlen

1,20

1,17 5

Ablage

V4

V3

V2

(neu) Dio 0 2.1 / ruch b Erlen

Deckenfeld für Beamer

Beamerprojektion auf Projektionstisch Ø 150 cm, OK 25 cm

1,20

V1

1,8

30 Personen 3,30

1,15

76

1.3

Sitzbank OK 42 cm

1. Einführung

5 3,78

2.9 V2 (Dio) 2.8 / Graureiher am Nest V1 Fischotter, Säger

Grafik-Rollos

28 HZK-Verkleidung

1.2 1,30

Welsskelett 124 x 32 cm

Diora m

Dio a 64 x ram 40 cm a v 92 x orh. 2.3 60 c m Dio / 2.4 2 Kreu 2 .2 / zott Dio Vn / er e 1 Kre u: Kop sto Schwa uzo rch rztter f einer (da Vit run 55 rine x 26 ter)

2.5 / T1 neu: Ringelna tter

5

1

Open-Sound (Tableau) 2,78

Elektro

3.10 Sitzbank mit Ablage für Infoblätter Wer lebt unter'm Blatt?

Aquarium 120 x 60 cm

2.6 / T2 Schildkröten

m ariu Aqu 0 c m 6 80 x

90

3. Unter Wasser Der Lebensraum Wakenitz

ium Aquar cm 60 80 x

4,83

1,02

3.6 / D io 4 (n Wels & Co. eu)

Höckerschwan abhängen

Löschschlauch

Terrarium 150 x 60 cm

0. Vorraum

1,50

Aquarientechnik

Impressum / Titel

evtl. lange Rahmen, dahinter Revision Dioramen

1.1

90

9.4 / Dio 12 Seegraswiese

an og Sl

10. Wechselrahmen

V neu

Seerosen

stimmungsvolles Naturaufnahme als Großfoto an gebogener Rückwand hinter Sofa bzw. Sitzpolstern

Sitzbank OK 42 cm 25

Dio 12: H-o zu 9.4.1 / l "Arten" Ratespie

Seerosen

25 91

c.

V7

Ostseeufer

3.1 V neu ar n Libelle ten 3.16 Plexiglaspräp. Libellen darunter oder daneben ?

Schräge Rückenlehne 38

84

RH 2,52 m

/V 5.4 / V 5 Limikolen

4,25

50

4. Geschichten der Wakenitz

9.5 /V Scholle n nebeneinande Boden der Vitr r ine leicht sch räg

11. Hörstation Geschichten zu den Themen 9.7 Bild sch irm

e ch gis en go iali d a er Pä at M

) V (alt 4.3 / nZiege r melke

9.3 / H -o 8 Wer fr isst Nahrung wen? snetz!

9.6 / H-o 10: n vorh. Ziehfische; Silhouette

7

s Wa

Hands-On

Diorama neu

u 3.14 / V neu 3.13 / H-o 3 3.12 /H 3.15 / Dio Trauersee- Krebsschere Tastsp -o 2 3.11 5 (alt) ie l / schwalbe Oberflä Süßw V neu Laich der chen a schw sseramm Erdkröte Hands-On

6.1 /

1,50

5

5.

V8

ram

.

such d& uren ber un ü 4 Sp rh H-o aphisch e / rd 3.17 sich gr ge Ma n t ä h L ie V z ze r / gan 2 bä die 4. c h

uscha Flach schräg n, kaste dnische in Wan

RH 2,88 m

5.5 / V 6 Limikolen

Diorama teilw eise vorh.

Option Die Ostsee

1,46

5. Die Trave (1. Teil)

Dio

rh a vo

Prominente Bewohner Schweinswale und Robben in der Ostsee

1,6

Revision ?!

9.2 / Salz H-o 7 men genv ergle ich

V ne

.6 / Dio 4.1 ogel v is E e

Revision ?!

5.1 We / Di (au lt de o 7 sv sS orh che . S llbr 4.4 V (alt) chi uc lfd hs Wachtelior am könig en )

Pult mit Bestim mungsspiel

u e ne Vitrin

vorhand. Diorama

9. Einblicke ins "Lübecker Meer" Die Ostsee

8.3 / Dio 11 Der Strand un d die Küste Die Ostsee

see

vo Dio

9.1 Interaktive Karte freistehend

20 Personen

12 /V n/ 8 . 2 esente r e te s Me ä g ter Win

t 10 r O s Dio n d e / a 8.1 w e n Mö rh.

Wandgestaltung Bestand

Entenwalschädel

53

65

n: io t at hr st fa ve lm ts a Fi oo rtr e 3 B te läch 7. ine Un tionsf 1,83 E ie rojek ,44 x P 2 D

4.5 Freistehende Vitrine: Präparat Grosstrappe, bestehend 90

5.6 / V 7 Limikolen

Finnwalstrandung

8. Die Küste

D

8 / Dio 5.3 meise . rh t Bariorama vo

5.9/ V 10 Seeschwalben

7.4 Freistehende Vitrine (bestehend, verkl. alt) Präparat Seeadler

.

rh ma vo

5.8/ V 8 Vögel

9 / Dio 7.2 alben Schw

Diora

Revision unter Tischplatte ?!

dem nter eise alt u telm /V Beu 5.2 ama: mit Dior asten k Glas

V 10

Beamer

Diorama Bestand Diorama Bestand

65

Relief auf Tischfläche Taster außen

6.1 / H-o 5 2x Drehzylinder

V9

Transportweg und Erholungslandschaft

6.3 Städte verändern sich

6. Mensch und Natur in Lübeck

Ruheinseln

4.7.1 Grafikkarte: Historie der Wakenitz und der Stadtseen

Graphische Wandgestaltung zu den Themenbereichen Perspektivfoto- Blick Mensch in Natur

Flachbildschirm, in Laibung integriert

Metallhütte Ufer Dummersdorfer

6.2 Akteure in der Region

7. Die Trave (2.Teil)

Großgrafik Bestand

d an n w d) i t e tan S e es (B

Fenster ist bes. leicht zugänglich

Das Pottwalskelett

Einbauschrank (Bestand)

7.1 / V 11 (alt - neu verkleidet) Wasservögel im Lübecker Raum

1.4

Museum für Natur und Umwelt in Lübeck 30.05.2007 M 1:100 Obergeschoss

Wandgestaltung Bestand

D Schnitt / Ansicht E - 0. Vorraum

0. Vorraum

fliegender Höckerschwan unter Decke

Impressum

3,34 Eingang Einführungsraum

HERZLICH WILLKOMMEN - IM REICH DES WASSERMANNS

Ausgang Ausstellung

80 IMPRESSUM

Pä he sc gi en go ali da teri a M

Löschschlauch

SPONSOREN AUSFÜHRENDE FIRMEN ETC ...

Schnitt / Ansicht E - 0. Vorraum

Schnitt / Ansicht D - 0. Vorraum

Revision Löschschlauch / Materialien

Ausgang Ausstellung fliegender Höckerschwan unter Decke

Eingang

fliegender Höckerschwan unter Decke

Eingang Eingang Ausstellung IMPRESSUM

D

n ga o l S

SCHNITTE / ANSICHTEN VORRAUM Stand: 29.05 2007

1 Schnitt / Ansicht C - 1. Einführung

Schnitt / Ansicht B - 1. Einführung

Grafik-Rollo Revision Elektroversorgung

Revision Löschschlauch

Grafik-Rollo

Grafik-Rollo

Revision Elektroversorgung

open sound

Sitzbank OK 42 cm

Schnitt / Ansicht A - 1. Einführung

Grafik-Rollos

60

Elektro

30 25

einführung: atmosphäre luft / fliegen & wasser gestaltung in eigenleistung museum / wandgestaltung mit farbe

Eingang Ausstellung

B

Beamerprojektion auf Projektionstisch Ø 150 cm, OK 25 cm

B

Deckenfeld 4,80 für Beamer 30 Personen

1. Einführung 30

60

Open-Sound (Tableau)

4,83

1,50

4,28

Eingang (von Vorraum)

sitzen

Sitzbank OK 42 cm

1,30

he sc g i en g o ali d a teri a M

Löschschlauch



80

Einführungsraum: -schlichte luftige Wandgestaltung (Flugaufnahmen), evtl. Luftatmosphäre >> alle eingestellten Wände farbig (blau), alle übrigen Wandflächen neutral -Elektrifizierung beachten: Filmprojektion abstellbar bzw. Dauerbetrieb

Filmprojektion

aufgepolsterte Sitzauflage umgreifend aufgebrachtes, bezogenes Schaumpolster statisch erforderl Plattenmaterial, evtl. Tischlerplatte 28 mm

Auflage für Polsterauflage: umlaufende Holzleistenkonstruktion, befestigt an Außenverkleidung über Winkelbeschläge, zusätzlich ausreichend statisch querversteift

AF Sitzbank / 2 Stück Stand: 22.05 2007 Ansicht 1 Sitzbank

Ansicht 2 Sitzbank

Ansicht 3 Sitzbank

35 5

2

2 26 20

2,34

r= 1,35 m

Beamerprojektion auf Projektionstisch Ø 150 cm, OK 25 cm

Deckenfeld für Beamer

Sitzbank OK Polster 45 cm

1,50 5 20

Korpus aus Holzplattenmaterial, Spanplatte bzw. MDF zweifach endbehandelt lackiert, Farbton nach Angabe AG Sockel ca. 5 cm hoch, evtl.dunkel gestrichen, bzw. dunkler Schichtstoff, allseitig 5 cm zurückversetzt

5

Polster stoffbezogen, evtl. Plüsch ?

5 Projektionstisch: Korpus aus Holzplattenmaterial, Oberfläche evtl. Spanplatte bzw. MDF,zweifach endbehandelt weiss lackiert, bzw. oberflächliche Schichtstoffeinlage weiss, je nach Erfordernis Projektionsfläche; Sockel ca. 5 cm hoch, dunkel gestrichen,Farbvorgabe AG allseitig 5 cm zurückversetzt gebogenes Plattenmaterial als Verkleidung gebogenes Plattenmaterial als Verkleidung

gebogenes Plattenmaterial als Verkleidung gebogene Holzleisten als Auflage umlaufend Sockelbereich

Konstruktion Projektionstisch: Boden- und Deckelplatte , gebogene Seitenteile stehen über, Holzleistenaussteifung horizontal und vertikal, außen sauber verspachtelt und zweifach endbehandelt lackiert

r= 1,65 m 2,86

25

Ablage

HZK-Verkleidung

38

Schräge Rückenlehne

3.10 Wer lebt unter'm Blatt? Sitzbank mit Ablage für Infoblätter

3.9 Planktonkammer

2,31

Ablagen ergeben sich aus Sitzbank

R= 1 0,40 5

1,88

Kleines ganz groß Schwarzlichtraum

Sitzfläche

28

1,02

3

Verkleidung HK

en auch auft auftau chen

2,88

schrumpf Dich !

2,52

3.10 Wer lebt unter'm Blatt? Klettkissen statt Lehne ?

3.9 Planktonkammer

bespannter Graphikrahmen, drehbar (aufschwenkbar) gelagert

Planktonkammer innen: Ansicht Sitzbank

2,845

Ansicht Planktonkammer von außen mit Sitzbank

Kreisauschnitte zur Belüftung (Unterbringung Technik in Bank-Wand Kombi) HK

Wandpolster gepolsterete Sitzbank

Ansicht Diorama Ostseeküste neu 4,90

Genaue Außenkanten Dio.

4

Geschwungene Frontwand mit Grafik und Frontscheibe

eibe h c nts Fro

Sockel Diorama Laibungskasten, ca. 4 cm stark, ca. 35 cm tief (Ablage/Bestimmungsspiel) Glassscheibe in Laibung ausreichend tief eingenutet, Befestigung mit Silikon

Ostseeufer

1,80

Diorama-Bereich hinter Frontwand

1,38

Seitenwand Diorama

2,445 2,845

4

Deckel Diorama

kranich

pirol

laubsänger

grasmücke

H-o 1: Vogelstimmenquiz mit Taster Konzert im Erlenbruch: 4-5 Taster, je mit einem Vogelnamen; bei Betätigung des Tasters > Lichtspot auf Vogel > gleichzeitig Vogelstimme zu hören

Ansicht Diorama Erlenbruch

Geschwungene Frontwand mit Grafik und Frontscheibe

Vogelstimmenquiz mit Taster Konzert im Erlenbruch

Vogelstimmenquiz mit Taster Konzert im Erlenbruch

Sockel Diorama 3,75

2,845

Fr on ts ch ei be

Diorama-Bereich hinter Frontwand

2,65

Deckel Diorama

Ansicht Diorama Seegraswiese

2,00

Diorama-Bereich hinter Frontwand

50

Geschwungene Frontwand mit Grafik und Laibungskasten mit Frontscheibe

ibe e h sc t on Fr

1,50

Seitenwand Diorama

Sockel Diorama

2,845

Laibungsrahmen "Schaufenster"

2 Terrarium 150 x 60 cm

Dioram 64 x 4 a 0 cm Vitrine 55 x 2 6 cm

Schildkröten

Ringelnatter

Dior ama vo 92 x rh. 60 c m

Kreuz otter darunter: Sch wa Wandglaskasten mit stor rzKopf einer Kreuzo ch tter

2,725

6

Modelle Schildkröten in Glaskasten darunter

Terrarium Schildkröten Höhe, Uk ?Ok?

Terrarium Ringelnatter 150x60x80 cm

Diorama Kreuzotter

Diorama Schwarzstorch

UK Einblick 75 cm

wasserbecken-glas

6

V: Kopf einer Kreuzotter

V: Schildkr.-Präparate; Höhe, Uk ?

3 Aquarientechnik

Aquarium 120 x 60 cm

rium Aqua c m 60 x 0 8 Welsskelett 140 x 32 cm

Wels/Weißfische 1 Wandglaskasten mit Welsskopf, darunter, Uk 40 cm

Diorama Wels & Co. UK, genaue Maße !?

1 Wandglaskasten mit Welsskelett, evtl. im unteren Bereich anordnen UK 40 cm

Aal

m ariu Aqu 0 cm 6 80 x

n sche e i l r e Mod

Aquarium Wels

Welsskelett Welskopf

Aquarium Aal

Aquarium Moderlieschen

75

Diora m Wels a neu & Co.

4

RH 2,845 m vorhand. Diorama

Diorama vo rh.

Libellen

d& Marderhun Waschbär

Eisvogel

V neu

K Laich der Trauersee- rebsschere Tastspie Oberfl l Erdkröte schwalbe äche

Hands-On

V neu

n

Süß w schw a s s e r amm

Spurensuche zieht sich graphisch über die ganze Länge 3D 3D

3D

3D 3D

3D 3D

3D 3D

3D Sommer

3D

Stadien der V: Libellenarten Libellenentwicklung

Drehklappen Spurensuche, inkl. Riechproben

Dio: Laich der Erdkröte

Trauerseeschwalbe

Vermisstenanzeige

Süßwasserschwamm aufwärtsbewegung, hintergrundbild

Dio: Eisvogel

2,845

V: Marderhund & Waschbär Maße ??

2,52 2,88

3D

Winter

kurbel

Krebsschere

Spurensuche zieht sich graphisch über die ganze Länge

schwamm präparat

krötenrückenpräp.

fisch ?!

Tastspiel Oberflächen

6

uf Relief a e äch Tischfl außen Taster

Städte ern veränd sich

hzy 2x Dre

linder

e llhütt r Meta er Ufe f r o d ers Dumm

Flachbildschirm

2x Drehzylinder

Tischrelief in Wand eingesteckt -Schattenfuge

RH 2,88 m

7

Dior äche tionsfl Projek ,83 1 x 4 2,4

: station m l i F 7.3 hrt ootsfa Eine B rtrave te Die Un

ama

vorh

.

7.2 / Schw Dio 9 albe n

Be

am

er

Ruheinseln

Sound

Sound

Projektionsfläche

Dio.9 Schwalben

UK Einblick 75 cm

2,5 2m RH

8 Möwen Dio vorh.

. orh v Dio

2,88

2,52

e tse 0 s 1 O Dio n der / 8.1 wen a Mö

Dio.10 Möwen, Maße ?

Dio.10 Möwen, Maße ?

Seegras

Aquarientechnik espie Ho: Rat

Diorama neu

l "Arten

: 9.6 / H-o 10 e ch fis Zieh

"

Wer friss t wen? 2 x Vitrine Scholle Nahrung s netz! übereinander, Boden der Vitrine leicht schräg bzw. hoher Wandausschnitt

Seegras Dio.

Aufs

Drehklappen Ziehfische, Info auf Rückseite

Ho: Ratespiel "Arten" kranich

Dorsch

Hering

Schollen nebeneinander in Glaskasten > Aufsicht ! icht

Eingang Aquarientechnik

Flunder

laubsänger

pirol

grasmücke

Kasten geneigt

Salz

geh

alt

Wer frisst wen? Nahrungsnetz! evtl. untersch. wegemöglichkeiten können mit schieber nachgefahren werden

Salzgehalt Schieber mit Ortsangaben (von Hirtshals bis ...) Platten mit Tieren leuchten auf, wo sich der Schieber befindet ... Vorkommen der Arten bei jeweiligem Salzgehalt

Salz

geh

alt

en hselratehrm Revision 10. WeRachm en, dahin evtl. lange Dioramen

Wechselrahmen = Revision

hören

9.7 Bildschirm

Flachbildschirm

0: o1 / H he 9 . 6 hfisc Zie

RH 2,845 m

Meeresenten/ Wintergäste Vitrine neu

Salz geh

alt

Pu

2,845

Dio.12 Ostseediorama überarbeitet Dio.11 Meeresenten, Wintergäste, Maße?

Pult mit Bestimmungsspiel Salzgehalt

2,52

Der Str lt mit Bestimmungs an spiel Die Ost d und die Küs see te -

RH 2,88 m

5 Di

ra Dio Dio

Barrtama vorh. meis e

r er Ufe unter dem Diormama: f r o d ers Glaskasten mit Beutelmeise Dumm ca. 11 x 14 x 28

ma

v

. orh

I lf I i h Sc

or

a

Sc ma v o hi lf rh. II

Flachschauräg kasten, sch che in Wandnis

Wachte l- Ziegenkönig melker

Dio 7: Beginn Schellbruch

Dio. 8 Bartmeise

V Wachtelkönig: Maße unbekannt

V Ziegenmelker: Aufsicht ! hoher Wandkasten

Rückwand notwendig

V: Beutelmeise

Platzierung Vitrine

Hörgeschichten zu den Themen; Sofaelement, weiche Polster; stimmungsvolles Hintergrundfoto

Tür zum

Vorraum Slogan

hören

Museum für Natur und Umwelt in Lübeck Vorschlag Ansicht Hörstation