IBM Unica emessage Version 8 Release 6 Oktober Benutzerhandbuch

IBM Unica eMessage Version 8 Release 6 Oktober 2012 Benutzerhandbuch  Hinweis Vor Verwendung dieser Informationen und des darin beschriebenen P...
Author: Volker Holtzer
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IBM Unica eMessage Version 8 Release 6 Oktober 2012

Benutzerhandbuch



Hinweis Vor Verwendung dieser Informationen und des darin beschriebenen Produkts sollten die Informationen unter „Bemerkungen” auf Seite 353 gelesen werden.

Diese Edition bezieht sich auf Version 8, Release 6, Modifikation 0 von IBM Unica eMessage (Produktnummer 5725E28) und alle nachfolgenden Releases und Modifikationen, bis dieser Hinweis in einer neuen Edition geändert wird. Diese Veröffentlichung ist eine Übersetzung des Handbuchs IBM Unica eMessage, Version 8 Release 6, User's Guide, herausgegeben von International Business Machines Corporation, USA © Copyright International Business Machines Corporation 1999, 2012 Informationen, die nur für bestimmte Länder Gültigkeit haben und für Deutschland, Österreich und die Schweiz nicht zutreffen, wurden in dieser Veröffentlichung im Originaltext übernommen. Möglicherweise sind nicht alle in dieser Übersetzung aufgeführten Produkte in Deutschland angekündigt und verfügbar; vor Entscheidungen empfiehlt sich der Kontakt mit der zuständigen IBM Geschäftsstelle. Änderung des Textes bleibt vorbehalten. Herausgegeben von: TSC Germany Kst. 2877 Oktober 2012

Inhaltsverzeichnis Kapitel 1. Erste Schritte mit eMessage

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Browseranforderungen . . . . . . . . . . . 1 Informationen über die Anmeldung . . . . . . 2 So melden Sie sich bei IBM Unica Marketing an . 2 Festlegen der Landing-Page . . . . . . . . 2 Informationen zum Anzeigen von eMessage in anderen Ländereinstellungen als der englischen Ländereinstellung . . . . . . . . . . . . . . . 3 Arbeiten mit eMessage . . . . . . . . . . . 3 Workflow in eMessage . . . . . . . . . . 3 eMessage-Benutzertypen . . . . . . . . . . 6 Informationen über E-Mail-Designer . . . . . 6 Informationen zu Listendesignern . . . . . . 6 Informationen über den E-Mail-Direktor . . . . 7 In eMessage verfügbare Mailing-Funktionen . . . . 7 Informationen zu Benutzerrollen und Berechtigungen 9 Berechtigungen für Mailings in Kampagnen . . . 9 Berechtigungen für den Document Composer . . 10 Berechtigungen für die Inhaltsbibliothek . . . . 11 Anfordern von Änderungen an Ihrem gehosteten EMail-Account . . . . . . . . . . . . . . 11

Kapitel 2. Arbeiten in Mailings in IBM UnicaeMessage . . . . . . . . . . . 13 Hinzufügen eines Mailings zu einer Kampagne . . Hinzufügen eines Mailings zu einer Kampagne Informationen zur Mailing-Registerkarte. . . . . Mailing-Registerkarte, Referenz zur Anzeige für Übersichtsmodus . . . . . . . . . . . Mailing-Registerkarte, Referenz zur Anzeige für Bearbeitungsmodus. . . . . . . . . . . Informationen zum Konfigurieren eines Mailings . . Abgleichen von E-Mail-Empfänger-Informationen mit einer personalisierten E-Mail-Nachricht. . . Verweis auf eine Liste von E-Mail-Empfängern Informationen zum Verweisen auf ein eMessageDokument . . . . . . . . . . . . . . Arbeiten mit Konstanten . . . . . . . . . Aktualisieren der Mailing-Konfiguration. . . . Sonstige Mailing-Einstellungen . . . . . . . Informationen über Inhaltstypen, die in einem Mailing versendet werden sollen . . . . . . Protokollierung und Verfolgung . . . . . . Informationen über die Konfiguration von Konstanten . . . . . . . . . . . . . . . Bearbeiten eines Mailings. . . . . . . . . . So bearbeiten Sie ein Mailing . . . . . . . Informationen zum Anzeigen von eMessage-Mailings . . . . . . . . . . . . . . . . . Anzeigen einer Liste mit allen Mailings . . . . Anzeigen eines einzelnen Mailings . . . . . Löschen von Mailings . . . . . . . . . . . So löschen Sie ein Mailing . . . . . . . .

13 13 14 14 20 21 22 24 25 26 26 26 27 27 27 28 28 29 29 30 31 31

Kapitel 3. Auswählen von E-Mail-Empfängern . . . . . . . . . . . . . . 33 Vorgehensweise zum Erstellen einer Empfängerliste Verbindung zu Empfängerdaten . . . . . . Erstellen der Empfängerliste . . . . . . . . Workflow zum Erstellen von Empfängerlisten . . Informationen über die Ausgabelistentabelle (OLT) Informationen zum Planen einer Empfängerliste . . Angeben der Eingaben für Empfängerlisten . . . Informationen über Flowcharts . . . . . . . Auswählen von Produktionsempfängern . . . Informationen über das Auswählen von Testempfängern . . . . . . . . . . . . . . . Informationen zu Seed-Listen . . . . . . . Definieren der Ausgabelistentabelle für eine Empfängerliste . . . . . . . . . . . . . . . Informationen zum Hinzufügen von Personalisierungsfeldern . . . . . . . . . . . . . So definieren Sie die Ausgabelistentabelle . . . Vermeiden von Doppeleinträgen . . . . . . Füllen der Ausgabelistentabelle . . . . . . . . Informationen zu Empfängerlisten und Transaktions-E-Mails . . . . . . . . . . . . . . So erstellen Sie Empfängerlisten, die mit Transaktions-E-Mails verwendet werden . . . . . . Informationen zum Arbeiten mit vorhandenen Empfängerlisten . . . . . . . . . . . . . . So rufen Sie das Ablaufdiagramm auf, auf das in einem Mailing verwiesen wird . . . . . . . So löschen Sie die Ausgabelistentabelle manuell Empfängerlistendefinition . . . . . . . . So aktualisieren Sie Daten in Empfängerlisten . . Löschen von Empfängerlisten . . . . . . . . Methoden zum Löschen von Empfängerlisten . . Löschen einer Liste, auf die in einem inaktiven Mailing verwiesen wird . . . . . . . . . Löschen einer Liste, auf die in einem aktiven Mailing verwiesen wird . . . . . . . . . Löschen einer Empfängerliste, auf die ein zur Ausführung nach einem Zeitplan aktiviertes Mailing verweist . . . . . . . . . . . . . Automatisches Entfernen inaktiver Empfängerlisten . . . . . . . . . . . . . . . . Informationen zum Verwenden des eMessage-Prozesses . . . . . . . . . . . . . . . . So konfigurieren Sie einen eMessage-Prozess . . So wählen Sie mehrere Eingabezellen aus . . . So benennen und beschreiben Sie den eMessageProzess . . . . . . . . . . . . . . . So brechen Sie die Konfiguration einer Empfängerliste ab . . . . . . . . . . . . . . Anzeigereferenz zur Registerkarte "Quelle" . . . Anzeigereferenz zur Registerkarte "Ausgabe" . .

33 33 34 34 34 36 37 37 37 38 39 40 40 43 45 45 46 46 47 47 48 48 48 49 49 50 50

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Kapitel 4. Erstellen personalisierter EMails und per Hosting bereitgestellter Landing-Pages . . . . . . . . . . . 57 Informationen zu Vorlagen für E-Mails und Landing-Pages . . . . . . . . . . . . . . Vorbereitung auf das Erstellen oder Bearbeiten einer E-Mail oder Landing-Page . . . . . . . . . Hinzufügen von Inhalten zu E-Mails und Startseiten Informationen zur Personalisierung . . . . . . Personalisierungsfelder . . . . . . . . . Bedingte Inhalte . . . . . . . . . . . . Fortschrittliches Skripting für E-Mails . . . . Informationen zum Erstellen personalisierter EMails . . . . . . . . . . . . . . . . Erstellen von HTML-E-Mail . . . . . . . . Erstellen von E-Mail mit reinem Text . . . . . Eingeben von E-Mail-Adressdaten . . . . . . Erstellen der Betreffzeile in E-Mails . . . . . Hinzufügen einer Option zur Anzeige als Webseite . . . . . . . . . . . . . . . . Informationen zum Abbestellen von E-Mails oder Ausschlussoptionen . . . . . . . . . . Informationen zum Erstellen personalisierter Landing-Pages . . . . . . . . . . . . . . In eMessage verfügbare Landing-Pages . . . . So erstellen Sie eine Landing-Page . . . . . . Verknüpfen von E-Mails und Landing-Pages . . Arbeiten mit Formularen . . . . . . . . . . Informationen zum Konfigurieren von eMessageLanding-Pages als Onlineformulare . . . . . Erstellen eines Landing-Page-Formulars in eMessage . . . . . . . . . . . . . . . . Arbeiten mit Antworten auf Onlineformularen .

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Kapitel 5. Arbeiten mit personalisierten SMS-Nachrichten . . . . . . . . . . 91 Darstellungsweise von SMS-Nachrichten für Empfänger . . . . . . . . . . . . . . . . 91 Zulässige Anzahl von Zeichen in SMS-Nachrichten . . . . . . . . . . . . . . . . 92 Lange SMS-Nachrichten in mehreren Teilen . . 92 Mehrbyte-Sprachen in SMS-Nachrichten . . . . 92 Erstellen von SMS-Nachrichten . . . . . . . . 93 Erstellen einer SMS-Kommunikation . . . . . 93 Benennen einer SMS-Kommunikation. . . . . 94 SMS-Zieladressformat in eMessage . . . . . 95 Absende- und Antwortadresse einer SMS . . . 95 Einfügen von Personalisierungsfeldern in SMSNachrichten . . . . . . . . . . . . . . 95 Konfigurieren der Zeichenanzahl von Personalisierungsfeldern . . . . . . . . . . . . 96 Einfügen von Textblöcken in SMS-Nachrichten . . 96 Hinzufügen von Text zu SMS-Nachrichten . . . 97 Hinzufügen von Hyperlinks zu SMS-Nachrichten . 97 Vorschau von SMS-Nachrichten. . . . . . . . 97 Veröffentlichen von SMS-Nachrichten. . . . . . 98 Senden von SMS-Nachrichten . . . . . . . . 98 So konfigurieren Sie ein Mailing für das Senden von SMS-Nachrichten . . . . . . . . . . 98 Berichterstellung für SMS-Nachrichten . . . . 100

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden . . . . . . . . . . 101 Auf eMessage Document Composer zugreifen . . Arbeiten mit Kommunikationen . . . . . . . eMessage-Dokumente als Kommunikation. . . So erstellen Sie eine Kommunikation . . . . So bearbeiten Sie eine Kommunikation . . . . So fügen Sie einer Kommunikation eine Vorlage hinzu . . . . . . . . . . . . . . . So ändern Sie die Vorlage für eine Kommunikation. . . . . . . . . . . . . . . . So können Sie eine Kommunikation benennen oder umbenennen . . . . . . . . . . . So kopieren Sie eine Kommunikation . . . . So löschen Sie eine Kommunikation . . . . . Inhalte der Registerkarte "Kommunikationen" Arbeiten mit der Inhaltsbibliothek . . . . . . Bildschirmreferenz zur Registerkarte 'Inhaltsbibliothek' . . . . . . . . . . . . . . Informationen zu Inhaltselementen . . . . . Festlegen von Vorlagen . . . . . . . . . Attribute für Bilder und Links angeben. . . . Erstellen eines Inhaltselements. . . . . . . Bearbeiten von Inhaltselementen . . . . . . Entfernen eines Inhaltselements aus der Inhaltsbibliothek. . . . . . . . . . . . . . Suchen von Kommunikationen mit einem Inhaltselement . . . . . . . . . . . . . Erstellen einer Ordnerhierarchie aus einem ZIPArchiv . . . . . . . . . . . . . . . Arbeiten mit Zonen in einem Dokument . . . . Anzeigen des Zoneninhalts . . . . . . . . Anzeigen von Zonen . . . . . . . . . . Optionen für Zonen . . . . . . . . . . Hinzufügen von Inhalt zu Zonen . . . . . . Inhalt in Zonen bearbeiten . . . . . . . . Verschieben von Inhalten zwischen Zonen. . . Löschen von Inhalt in Zonen . . . . . . . Informationen zum Hinzufügen von Inhalten per Referenz . . . . . . . . . . . . . . . So fügen Sie einer Referenzzieladresse ein Inhaltselement hinzu . . . . . . . . . . So ändern Sie den Namen einer Referenzzieladresse . . . . . . . . . . . . . . . So ändern Sie den Inhalt, der einer Referenzzieladresse zugeordnet ist . . . . . . . . . Informationen zum Erstellen von Namen für Referenzzieladressen . . . . . . . . . . Mögliche Namenskonventionen für Referenzzieladressen . . . . . . . . . . . . . . Informationen dazu, wo eine Inhaltsreferenzzieladresse verwendet wird . . . . . . . . . Arbeiten mit der Symbolleiste . . . . . . . . Inhalte der Symbolleiste . . . . . . . . . Bearbeiten von Vorlagen und Inhalten im Document Composer . . . . . . . . . . . . Vorsichtshinweise zum Bearbeiten hochgeladener Vorlagen. . . . . . . . . . . . . Bearbeiten von Vorlagen, die für mehrere Dokumente verwendet werden . . . . . . . . Arbeiten mit dem grafischen HTML-Editor . .

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Arbeiten mit dem Editor für Vorlagen mit reinem Text . . . . . . . . . . . . . . Direktes Hinzufügen von Inhalten in Dokumentvorlagen . . . . . . . . . . . . Document Composer organisieren . . . . . . Informationen über das Verwalten von Inhalten und der Kommunikation . . . . . . . . Informationen über Berechtigungen für Ordner Hinzufügen von Ordnern in der Inhaltsbibliothek . . . . . . . . . . . . . . . In der Registerkarte "Kommunikationen" Ordner hinzufügen . . . . . . . . . . . . . So können Sie Eigenschaften anzeigen und bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . Informationen zum Löschen . . . . . . . Document Composer aktualisieren . . . . . Arbeiten mit Suchen . . . . . . . . . . . So suchen Sie nach Kommunikationen oder Inhalte . . . . . . . . . . . . . . . So speichern Sie eine Suche . . . . . . . So führen Sie eine gespeicherte Suche aus . . .

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Kapitel 7. Erstellen von E-Mail- und Landing-Page-Vorlagen . . . . . . . 145 Informationen zur Verwendung von Vorlagen für personalisierte E-Mails und Landing-Pages . . . Was Vorlagendesigner über Vorlagen in eMessage wissen sollten . . . . . . . . . . Was E-Mail-Marketer über Vorlagen in eMessage wissen sollten . . . . . . . . . . Informationen zu Zonen in einer Vorlage . . . Informationen zu Inhaltsreferenzen in Vorlagen Informationen zum Definieren von Personalisierungsfeldern in Vorlagen . . . . . . . . Formularfelder in Vorlagen . . . . . . . . Vorlagenarten und Voraussetzungen . . . . . . Vorlagenvoraussetzungen für HTML-E-Mail und Landing-Pages . . . . . . . . . . . . Vorlagenvoraussetzungen für Text-E-Mails . . Anzeige von HTML-Tags und Links in automatisch erstellten reinen Text-E-Mails . . . . . Allgemeine Richtlinien für Vorlagen . . . . . . Vorlagen und Namenskonventionen . . . . . Formate müssen in das Dokument eingebettet werden . . . . . . . . . . . . . . Angeben der Zeichencodierung als UTF-8 . . . Informationen zum Formatieren mit dem Tag . . . . . . . . . . . . . . Zusätzliche Tipps . . . . . . . . . . . Konfigurieren von Zonen für E-Mail- und LandingPage-Vorlagen . . . . . . . . . . . . . Einfügen von Inhaltsreferenzen . . . . . . . Hinzufügen von Inhaltsreferenzen zu HTML-EMail oder Landing-Pages . . . . . . . . Hinzufügen von Inhaltsreferenzen zu E-Mail mit reinem Text . . . . . . . . . . . . . Hinzufügen von Inhaltsreferenzen in automatisch generierte E-Mail mit reinem Text . . . . Hinzufügen von Inhaltsreferenzen zu Textblöcken . . . . . . . . . . . . . . .

Hinzufügen von Inhaltsreferenzen zu bedingtem Inhalt . . . . . . . . . . . . . . . Hinzufügen von Inhaltsreferenzen zu erweiterten Skripten für E-Mails . . . . . . . . . Informationen zu verschachtelten Inhaltsreferenzzieladressen . . . . . . . . . . . Formatieren der Hyperlinks, die mit dem Hyperlink-Widget erstellt wurden . . . . . . . . Design für Zustellbarkeit . . . . . . . . .

Kapitel 8. Vorschau von E-Mails und Landing-Pages . . . . . . . . . . . 163 Informationen über die Vorschau . . . . . . . So rufen Sie die Vorschau eines eMessage-Dokuments auf . . . . . . . . . . . . . Vorschau von Personalisierungsfeldern . . . . Anzeigen von bedingten Inhalten. . . . . . . So zeigen Sie bedingte Inhalte an . . . . . . Informationen zum Entwurfsbericht . . . . . . Erstellen des Entwurfsberichts. . . . . . . So sperren Sie den Entwurfsbericht gegen die planmäßige Löschung . . . . . . . . . Referenz zur Anzeige für den Berichtsabschnitt in der Vorschau . . . . . . . . . . . Inhalt des Designberichts . . . . . . . . .

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Kapitel 9. Veröffentlichen von E-Mails und Landing-Pages . . . . . . . . . 171 So veröffentlichen Sie ein eMessage-Dokument . Erneutes Veröffentlichen von E-Mails . . . . Erneutes Veröffentlichen von Landing-Pages . .

. 171 . 171 . 172

Kapitel 10. Arbeiten mit Personalisierungsfeldern . . . . . . . . . . . . 173 Integrierte Personalisierungsfelder . . . . . . Konstante Personalisierungsfelder . . . . . . So erstellen Sie konstante Personalisierungsfelder . . . . . . . . . . . . . . . . Referenz zur Anzeige "Konstantes Personalisierungsfeld erstellen" . . . . . . . . . . OLT-Personalisierungsfelder . . . . . . . . Wo Personalisierungsfelder verwendet werden . . Informationen über die Adressierung von EMail mit einem Personalisierungsfeld . . . . Informationen zu Beispieldaten in Personalisierungsfeldern. . . . . . . . . . . . . . Anzeigen von Beispieldaten für Personalisierungsfelder . . . . . . . . . . . . . Definieren von Beispieldaten für Personalisierungsfelder . . . . . . . . . . . . . Verwalten von Personalisierungsfeldern . . . . So bearbeiten Sie die Eigenschaften des Personalisierungsfelds . . . . . . . . . . . . Referenz zur Anzeige "eMessage-Personalisierungsfelder" . . . . . . . . . . . . . Referenz zur Anzeige "Eigenschaften des Personalisierungsfelds" . . . . . . . . . . . Hinzufügen von Personalisierungsfeldern im Document Composer . . . . . . . . . . . .

Inhaltsverzeichnis

174 174 175 175 176 176 177 177 178 178 179 179 180 180 181

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Erkennen von Personalisierungsfeldern in eMessage-Dokumenten . . . . . . . . . . . Auswählen von Personalisierungsfeldern . . . So fügen Sie Personalisierungsfelder in Zonen ein . . . . . . . . . . . . . . . . So fügen Sie Personalisierungsfelder in Textfelder ein . . . . . . . . . . . . . . Einfügen eines Personalisierungsfelds in einen Link . . . . . . . . . . . . . . . Personalisierungsfelder in HTML-Vorlagen, -Inhalte und -Links einbetten . . . . . . . . . . . So fügen Sie Personalisierungsfelder zu Text in Vorlagen oder HTML-Snippets hinzu . . . . So fügen Sie Personalisierungsfelder zu Links in Vorlagen oder Snippets hinzu . . . . . . .

Kapitel 11. Erstellen bedingter Inhalte

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

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Hinzufügen von Bildern aus der Inhaltsbibliothek Ziehen von Bildern aus der Inhaltsbibliothek Auswahl eines Bildes mithilfe des Kontextmenüs . . . . . . . . . . . . . . . . Hinzufügen von Bildern durch Einfügen einer Referenzzieladresse . . . . . . . . . . Hinzufügen von Bildern aus externen Quellen . . Hinzufügen eines Bildes mithilfe des Bildwidgets . . . . . . . . . . . . . . . Hinzufügen eines externen Bildes mithilfe des Kontextmenüs . . . . . . . . . . . . Definieren von HTML-Attributen. . . . . . . Grundlegende Formatierungsoptionen für Bilder

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Definieren von Personalisierungsregeln . . . . . Erstellen von Bedingungsgruppen für Personalisierungsregeln . . . . . . . . . . . . Vergleichsoperatoren für Personalisierungsregeln Logische Operatoren für Personalisierungsregeln Personalisierungsfeldtypen in Personalisierungsregeln . . . . . . . . . . . . . . . Anwenden von Personalisierungsregeln auf den Inhalt. . . . . . . . . . . . . . . . . Evaluierung von Personalisierungsregeln durch eMessage . . . . . . . . . . . . . . Regeleditor: Grafikmodus . . . . . . . . Regeleditor: Textmodus . . . . . . . . . Verwalten der Personalisierung mit der Regeltabelle . . . . . . . . . . . . . . . . . Regeln nach dem Typ des Nachrichteninhalts anzeigen . . . . . . . . . . . . . . Verwalten von Zuweisungen für Personalisierungsregeln . . . . . . . . . . . . . Ändern der Reihenfolge für die Regelauswertung in der Tabelle . . . . . . . . . . Verwalten von personalisierten Inhalten über die Tabelle . . . . . . . . . . . . . Verwalten der Zonenzuweisungen . . . . . Ändern der Tabellenansicht . . . . . . . Vorschau von Inhalten in der Tabelle aufrufen Suchen der Positionen, an denen im Dokument Zonen angezeigt werden . . . . . . . .

Kapitel 12. Hinzufügen von Bildern

Erweiterte Formatierungsoptionen . 181 182

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Kapitel 13. Hinzufügen von Text und Textblöcken . . . . . . . . . . . . 207 So fügen Sie einer Zone einen Textblock hinzu . So fügen Sie Textblöcke mit Referenzen hinzu . Informationen über statischen Text . . . . .

. 207 . 207 . 208

Kapitel 14. Erstellung von Hyperlinks

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Hinzufügen von Links zu E-Mails und LandingPages . . . . . . . . . . . . . . . . Einen Textlink erstellen . . . . . . . . . Erstellung eines Bildlinks . . . . . . . . Definieren von HTML-Attributen . . . . . . . Grundlegende Formatierungsoptionen für Links Erweiterte Formatierungsoptionen . . . . . Verfolgte Links in E-Mails und auf Landing-Pages Informationen zu Links zu und von LandingPages . . . . . . . . . . . . . . . Ändern von Hyperlinks in E-Mails und Landing-Pages . . . . . . . . . . . . . Speicherposition für Linkverfolgungs- und Antwortdaten in eMessage . . . . . . . . . Weiterleitung veralteter Links . . . . . . . Informationen über das Anzeigen von branded Links und Bild-URLs . . . . . . . . . . . Angeben der anzuzeigenden E-Mail-Domäne Informationen zum Kennzeichnen von Links für eMessage-Berichte . . . . . . . . . . . .

209 209 210 211 211 212 213 213 214 214 214 215 216 217

Kapitel 15. Informationen zum Testen von eMessage-Mailings . . . . . . . 219 In eMessage verfügbare Testmethoden . . . . . Informationen zum Testen von Mailings, die für Transaktions-E-Mails aktiviert wurden . . . . . Zieladressen für Test-Mailings . . . . . . . . Testlisten . . . . . . . . . . . . . . TestTestverteilung . . . . . . . . . . . Versand eines Test-Mailings an Test-Empfänger . . So führen Sie einen Testversand an Testempfänger durch. . . . . . . . . . . . . . Versand eines Test-Mailings mit benutzerdefinierten Einstellungen . . . . . . . . . . . . So senden Sie eine Testnachricht mit benutzerdefinierten Einstellungen . . . . . . . . Einstellungen zum Verwenden benutzerdefinierter Testkriterien. . . . . . . . . . . . Senden eines Testmailings zum Anzeigen eindeutiger Nachrichtenumsetzungen . . . . . . . . So senden Sie eindeutige Umsetzungen an eine Standardtestverteilung . . . . . . . . . Informationen zum Testen der Zustellbarkeit eines Mailings . . . . . . . . . . . . . . . Testen der Zustellbarkeit von E-Mails . . . .

219 219 220 220 220 221 221 221 221 222 223 224 224 225

Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage . . . . . . . . . . . . . 227 Vorbereiten einer Mailing-Ausführung . . . . . 227 Überprüfen der Einsatzbereitschaft des Mailings 227

Informationen zum Auswählen von Zustellbarkeitslisten . . . . . . . . . . . . . Durchführen einer Produktionsausführung des Ablaufdiagramms . . . . . . . . . . . Informationen zum Definieren von Werten für Konstanten . . . . . . . . . . . . . Versenden eines Standard-Mailings . . . . . . So versenden Sie ein Standard-Mailing . . . . Planen eines Mailings . . . . . . . . . . So planen Sie eine Mailing-Ausführung nach einer geplanten Ablaufdiagrammausführung . . So planen Sie nur eine Mailing-Ausführung . . So ändern Sie einen bestehenden Mailing-Plan So brechen Sie einen Mailing-Plan ab . . . . Informationen zum Sperren der Empfängerliste Informationen zum Sperren des eMessage-Dokuments . . . . . . . . . . . . . . Planen einer Ablaufdiagrammausführung . . . Versenden von Transaktions-E-Mails. . . . . . Informationen zum Verwenden von eMessage zum Senden von Transaktions-E-Mails . . . . Informationen zu eMessage-Dokumenten, die mit Transaktions-E-Mails verwendet werden . . Informationen zum Auswählen von Empfängerdaten für Transaktions-E-Mails . . . . . . Anhänge an Transaktions-E-Mails . . . . . Informationen zum Aktivieren von Mailings für Transaktions-E-Mails . . . . . . . . . . Überwachen der Mailing-Ausführungen . . . . Informationen zur Ausführung und zum Status von Mailings . . . . . . . . . . . . Aufrufen des Ausführungsverlaufs . . . . . Beobachten des aktuellen Ausführungsstatus Anhalten, Wiederaufnehmen und Stoppen eines Mailings . . . . . . . . . . . . . . . Anhalten eines Mailings . . . . . . . . . Fortsetzen eines angehaltenen Mailings. . . . Stoppen eines Mailings . . . . . . . . .

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Kapitel 17. Analysieren Ihrer MailingErgebnisse . . . . . . . . . . . . 263 Informationen zu eMessage-Berichten . . . . . Analysieren der E-Mail-Gesamtergebnisse . . . Analysieren der Mailing-Ausführung . . . . Analyse der Mailing-Zustellung . . . . . . Analysieren der Zustellbarkeit von Nachrichten Analysieren von Antworten . . . . . . . Analyse der Vorgehensweise zur Nachrichtenanzeige . . . . . . . . . . . . . . . Ändern von Berichten . . . . . . . . . Informationen zum Zugriff auf eMessage-Berichte Zugreifen auf Berichte über die Seite "eMessageAnalyse" . . . . . . . . . . . . . . Zugreifen auf Berichte über Links in Mailings und anderen Berichten . . . . . . . . . Ändern von Leistungsberichten . . . . . . Nachrichten-Überblickbericht . . . . . . . . Zugriff auf den Nachrichten-Überblickbericht Inhalte des Nachrichten-Überblickberichts . . . Vergleichen der Gesamtzahlen für Mailings und Zellen . . . . . . . . . . . . . . .

263 263 264 264 265 266 267 267 268 268 270 270 272 272 272 273

Links zu anderen Berichten vom NachrichtenÜberblickbericht . . . . . . . . . . . Detaillierter Bounce-Bericht. . . . . . . . . Aufrufen des detaillierten Berichts über unzustellbare Nachrichten . . . . . . . . . . Inhalt des detaillierten Berichts über unzustellbare Nachrichten . . . . . . . . . . . Detaillierter Verknüpfungsbericht. . . . . . . Aufrufen des detaillierten Verknüpfungsberichts Inhalte des detaillierten Verknüpfungsberichts Informationen zum Folgen von Link-Click-Daten für gehostete Landing-Pages . . . . . . Detaillierter Zellverknüpfungsbericht . . . . . Aufrufen des detaillierten Zellverknüpfungsberichts . . . . . . . . . . . . . . . Inhalte des detaillierten Zellverknüpfungsberichts . . . . . . . . . . . . . . . Mailing-Ausführungsverlaufsbericht. . . . . . Aufrufen des Mailing-Ausführungsverlaufsberichts . . . . . . . . . . . . . . . Inhalt des Mailing-Ausführungsverlaufsberichts Zustellungsüberwachungsbericht . . . . . . . Aufrufen eines Zustellungsüberwachungsberichts . . . . . . . . . . . . . . . Inhalt des Zustellungsüberwachungsberichts Plattformübergreifender Profiler . . . . . . . Marktanteildiagramme . . . . . . . . . Vergleichstabelle . . . . . . . . . . . Trendtabellen . . . . . . . . . . . . Plattformdetails . . . . . . . . . . . Metriken im plattformübergreifenden Profiler Informationen zum Aktivieren zusätzlicher Verfolgungsfunktionen . . . . . . . . . . . . Zusätzlich verfolgte Kontaktfelder . . . . . Verwenden benutzerdefinierter URL-Parameter für die zusätzliche Linkverfolgung . . . . . Verfolgen der Zielgruppen-ID als Kontaktattribut . . . . . . . . . . . . . . . . Informationen zu den eMessage-Systemtabellen

273 274 274 274 275 276 278 281 282 283 285 290 290 290 291 292 294 297 297 298 298 298 299 299 300 302 305 306

Anhang A. Verwendung erweiterter Skripte in E-Mails . . . . . . . . . 307 Funktionen von Skripten in eMessage . . . . . Anzeigen von Listen in Datentabellen . . . . Konfiguration von verschachtelten bedingten Inhalten . . . . . . . . . . . . . . . Arbeiten mit erweiterten E-Mail-Skripten . . . . So fügen Sie Skripte zu Vorlagen hinzu. . . . Wo Skripte hinzugefügt werden müssen . . . Informationen zum Verwenden von Inhaltsreferenzen in Skripten . . . . . . . . . . . Informationen über die Nutzung von Personalisierungsfeldern in Skripten . . . . . . . . Arbeiten mit Datentabellenzeilen . . . . . . Angabe von Zahlen in Skripten . . . . . . Angabe von Zeichenfolgen in Skripten . . . . Angeben von Links in Skripten . . . . . . Informationen zu Ablagezonen in Skripten . . Beispiele . . . . . . . . . . . . . . . Beispiel 1 Anzeigen einer Datentabelle in einem Dokument . . . . . . . . . . . . . Inhaltsverzeichnis

307 308 308 309 309 310 310 310 314 314 314 315 315 315 315

vii

Beispiel 2 Anzeigen verschachtelter bedingter Inhalte . . . . . . . . . . . . . Struktur und Syntax für erweiterte E-Mail Skripte Allgemeine Struktur von Skripten . . . . @list . . . . . . . . . . . . . . @if, @elseif, @else . . . . . . . . . . eMsgDimensions . . . . . . . . . . eMsgRowNumber . . . . . . . . . . Operatoren . . . . . . . . . . . .

. 319 324 . 324 . 324 . 326 . 327 . 327 . 328

Anhang B. Unterstützte JDBC-Datentypen . . . . . . . . . . . . . . . 331 Anhang C. Integrieren von eMessage und IBM Coremetrics für Post-ClickAnalysen . . . . . . . . . . . . . 333 Funktionsweise von Post-Click-Analysen . . . . Anfordern von Post-Click-Analysen . . . . . Taggen von Seiten für Post-Click-Analysen . . Konfigurieren von Mailings für Post-Click-Analysen . . . . . . . . . . . . . . . Aktualisieren von Transaktions-E-Mails für PostClick-Analysen . . . . . . . . . . . . Zusätzliche Link-Parameter für Post-Click-Analysen . . . . . . . . . . . . . . . Ermitteln von E-Mail-Beantwortern für PostClick-Analysen . . . . . . . . . . . . Linkverarbeitung für Post-Click-Analysen . . . Verfolgen von aus E-Mails gestarteten Webaktivitäten. . . . . . . . . . . . . . .

viii

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

333 335 336 336

Aufrufen von Berichten zu Aktivitäten aufgrund von E-Mails . . . . . . . . . . . . . Als Lesezeichen gespeicherte Berichte . . . . . Leistungsbericht zu E-Mail-Kampagnen . . . Leistungsbericht zu Kampagnenzellen . . . . Leistungsbericht zu E-Mail-Links . . . . . . Bericht zu direkt durch E-Mails beeinflussten Käufen . . . . . . . . . . . . . . Bericht zu indirekt durch E-Mails beeinflussten Käufen . . . . . . . . . . . . . . Bericht zu direkt durch E-Mails beeinflussten Ereignissen . . . . . . . . . . . . . Bericht zu indirekt durch E-Mails beeinflussten Ereignissen . . . . . . . . . . . . . Dashboardberichte. . . . . . . . . . . . Bereitstellen von Post-Click-Analysedaten im Dashboard von IBM Unica Marketing . . . . Dashboardbericht zu Top-Kampagnen . . . . E-Mail-Trendberichte . . . . . . . . . . Bereitstellen von Post-Click-Analysedaten in Campaign zur Retargierung . . . . . . . . . . Ermitteln von E-Mail-Beantwortern zur Retargierung . . . . . . . . . . . . . .

340 341 341 342 343 344 345 345 346 347 347 347 348 348 349

337 337

Kontakt zum technischen Support von IBM Unica . . . . . . . . . . . . . 351

338 339

Bemerkungen . . . . . . . . . . . 353

340

Marken .

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. 355

Kapitel 1. Erste Schritte mit eMessage Sie können IBM® UnicaeMessage zum Ausführen zielgruppenspezifischer, messbarer E-Mail- und SMS-Marketingkampagnen mit einer eindeutigen, auf den jeweiligen E-Mail-Empfänger angepassten Marketingnachricht verwenden. Weil eMessage mit IBM UnicaCampaign installiert und verwendet wird, können Sie Informationen aus Ihren unternehmenseigenen Marketingdatenbanken verwenden, um Ihre Marketingnachrichten anzupassen. eMessage wird mit sicheren E-Mail-Erstellungs-, Übertragungs- und Verfolgungsressourcen integriert, die von IBM gehostet werden. Die Hosting-Umgebung wird laufend gewartet und regelmäßig aktualisiert, sodass sie Ihnen immer die neuesten Mailing-Funktionen bereitstellt. Zum Zugriff auf diese Ressourcen müssen Sie einen gehosteten E-Mail-Account bei IBM aktivieren. Weitere Informationen zur Einrichtung eines gehosteten E-Mail-Accounts und zum Herstellen einer Verbindung zu gehosteten E-Mail-Ressourcen finden Sie im IBM(r) Unica eMessage Einrichtungsund Administrationshandbuch. Bevor Sie beginnen, machen Sie sich mit den Mailing-Funktionen vertraut, die eMessage für das Erstellen, Senden und Verfolgen personalisierter E-Mails, gehosteter Landing-Pages und SMS-Nachrichten bereitstellt. Zugehörige Konzepte: „Arbeiten mit eMessage” auf Seite 3 „eMessage-Benutzertypen” auf Seite 6 „In eMessage verfügbare Mailing-Funktionen” auf Seite 7

Browseranforderungen Sie müssen IBM Unica Marketing-Anwendungen, einschließlich eMessage, mit Microsoft Internet Explorer Version 7 oder höher ansehen. Wenn Sie mit IBM Unica Campaign und eMessage Version 8.2.x oder älter arbeiten, verwenden Sie Internet Explorer 8 oder höher im Kompatibilitätsmodus. Bei der Ausführung im Kompatibilitätsmodus können neuere Versionen von Internet Explorer so ausgeführt werden, als würde es sich um Version 7 handeln. Wenn Sie mit IBM Unica Campaign Version 8.5.0 oder höher arbeiten (was eMessage einschließt), führen Sie Internet Explorer nicht im Kompatibilitätsmodus aus. Ausführliche Informationen dazu, wie Sie den Kompatibilitätsmodus konfigurieren, finden Sie auf der folgenden Microsoft-Supportseite: http:// support.microsoft.com/kb/956197. Wichtig: Optimale Ergebnisse beim Anzeigen des Document Composer erzielen Sie, wenn Sie den Internet Explorer so konfigurieren, dass automatisch nach neuen Versionen der Seite gesucht wird. Verwenden Sie nach Möglichkeit nicht die Einstellung Bei jedem Zugriff auf die Webseite.

© IBM Corporation 1999, 2012

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Informationen über die Anmeldung Für den Zugriff auf eMessage-Funktionen melden Sie sich bei IBM Unica Marketing an. Nachdem Sie sich angemeldet haben, können Sie zur benötigten Funktion oder dem benötigten Objekt gehen.

So melden Sie sich bei IBM Unica Marketing an Bevor Sie mit IBM Unica Marketing arbeiten können, müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein: v Intranet (Netz)-Verbindung für den Zugriff auf Ihren IBM Unica Marketing-Server. v Microsoft Internet Explorer. v Benutzername und Kennwort zur Anmeldung bei IBM Unica Marketing. v Die URL für den Zugriff auf IBM Unica Marketing im Netz.Wenn Sie die richtige URL nicht kennen oder einen Benutzernamen bzw. ein Kennwort benötigen, wenden Sie sich an Ihren IBM Unica Marketing-Administrator. 1. Starten Sie den Browser Microsoft Internet Explorer. 2. Geben Sie die IBM Unica Marketing-URL im Adressfeld des Browsers ein. Wenn IBM Unica Marketing in Windows Active Directory oder einer Plattform zur Webzugriffssteuerung integriert ist und Sie an diesem System angemeldet sind, zeigt IBM Unica Marketing das vom IBM Unica Marketing-Administrator konfigurierte Dashboard bzw. die Standardseite an. Ihre Anmeldung ist abgeschlossen.Andernfalls wird eine Anmeldeseite angezeigt. Wenn Ihre Version von IBM Unica Marketing eine SSL-Verschlüsselung verwendet, werden Sie bei der ersten Anmeldung ggf. zur Annahme eines digitalen Sicherheitszertifikats aufgefordert. Klicken Sie auf Ja, um das Zertifikat zu akzeptieren. 3. Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort ein, und klicken Sie dann auf Anmelden. Je nach Konfiguration Ihrer IBM Unica Marketing-Kennwortregeln wird unter Umständen eine Seite zum Ändern des Kennworts angezeigt. Geben Sie in diesem Fall ein neues Kennwort ein, bestätigen Sie es durch eine erneute Eingabe, und klicken Sie auf Kennwort ändern. Nach erfolgreicher Anmeldung wird das durch den IBM Unica Marketing-Administrator konfigurierte Dashboard oder die Standard-Startseite von IBM Unica Marketing angezeigt.

Festlegen der Landing-Page Wenn bei Ihrer ersten Anmeldung bei IBM Unica Marketing keine Dashboardseite angezeigt werden soll, legen Sie eine Seite aus den installierten IBM-Produkten als Ihre Landing-Page fest. Um die derzeit angezeigte Seite als Startseite festzulegen, wählen Sie Einstellungen > Aktuelle Seite als Startseite aus. Die Seiten, die als Startseite ausgewählt werden können, werden von den einzelnen IBM Unica Marketing-Produkten und Ihren Berechtigungen in IBM Unica Marketing bestimmt. Wenn auf einer angezeigten Seite die Option Aktuelle Seite als Startseite aktiviert ist, können Sie diese Seite als Ihre Startseite festlegen.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Informationen zum Anzeigen von eMessage in anderen Ländereinstellungen als der englischen Ländereinstellung Die eMessage-Benutzeroberfläche und die Produktdokumentation werden in anderen Sprachen als Englisch angezeigt, wenn Sie die Standardländereinstellungen in Marketing Platform und Campaign so konfiguriert haben, dass die von Ihnen gewünschte Sprache unterstützt wird. Weitere Informationen zu den erforderlichen Bereichseinstellungen für IBM Unica Marketing Platform finden Sie im IBM Unica Marketing Platform Administrator's Guide. Weitere Informationen zu den erforderlichen Bereichseinstellungen für Campaign finden Sie im IBM Unica Campaign Administrator's Guide.

Arbeiten mit eMessage Die eMessage-Methode zum Erstellen personalisierter E-Mails basiert auf dem Konzept eines eMessage-Mailings. Ein Mailing dient als Grundlage für das Erstellen einer E-Mail-Marketingkampagne. Jedes Mailing stellt eine separate E-Mail-Marketingkampagne dar. Jedes Mailing verweist auf ein eMessage-Dokument. Das Dokument erzeugt die Nachricht, die der Empfänger der E-Mail-Nachricht sieht. Sie können jede gesendete Nachricht in Verbindung mit dem Mailing an die spezifischen Merkmale eines jeden Empfängers anpassen. eMessage stellt die Benutzeroberfläche für den Document Composer bereit, damit Sie die volle Kontrolle über Design und Inhalt der gesendeten E-Mail- und SMS-Nachrichten erhalten. Sie können außerdem personalisierte Landing-Pages erstellen, die IBM für Sie hosten kann. Jedes Mailing verweist außerdem auf eine Empfängerliste. Die Empfängerliste wird als Datenbanktabelle, eine so genannte Ausgabelistentabelle, erstellt. Die Tabelle enthält E-Mail-Adressinformationen, und Sie können die Tabelle auf personenbezogene Daten in Ihrer Datenbank abbilden, mit deren Hilfe Sie die Marketingnachricht personalisieren können. eMessage und Campaign stellen verschiedene Analysetools bereit, mit denen Sie vorhersagen können, wie die Nachricht den Nachrichtenempfängern angezeigt wird. Dabei können Sie mögliche Zustellungsprobleme erkennen und die Reaktion der Empfänger verfolgen. Zugehörige Konzepte: Kapitel 2, „Arbeiten in Mailings in IBM UnicaeMessage”, auf Seite 13 Kapitel 3, „Auswählen von E-Mail-Empfängern”, auf Seite 33 „Informationen über die Ausgabelistentabelle (OLT)” auf Seite 34 Kapitel 6, „eMessage Document Composer verwenden”, auf Seite 101 Kapitel 16, „Versenden von E-Mails mit eMessage”, auf Seite 227 Kapitel 17, „Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse”, auf Seite 263

Workflow in eMessage Die Durchführung einer E-Mail-Marketingkampagne mithilfe von eMessage erfordert die Ausführung der folgenden Aufgaben. v Konfigurieren eines Mailings v Erstellen einer Liste von E-Mail-Empfängern Kapitel 1. Erste Schritte mit eMessage

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v Erstellen eines eMessage-Dokuments v Ausführen von Testmailings und Testen einzelner Elemente des Mailings, insbesondere des Aussehens und Zustellbarkeit der E-Mail-Nachricht v Ausführen oder Planen des Mailings v Analysieren von Ergebnissen des Mailings durch Erstellen verschiedener Berichte Die Reihenfolge und Einzelheiten dieser Maßnahmen sind von Fall zu Fall leicht unterschiedlich. Sie müssen jedoch alle genannten Aufgaben ausführen, um personalisierte E-Mails an Ihre Zielgruppe zu versenden.Wie intensiv Sie die Mailing-Ergebnisse analysieren, hängt von Ihren Anforderungen und dem Maß an Überwachung ab, das Sie in der Mailing-Konfiguration angeben.

Konfigurieren eines Mailings Sie erstellen und konfigurieren ein Mailing als Teil einer Kampagne in Campaign. Sie können in jeder Kampagne mehrere Mailings erstellen. Das Mailing wird in der Campaign-Benutzeroberfläche auf einer separaten Registerkarte "Mailing" angezeigt. Auf der Registerkarte "Mailing" können Sie folgende Aktionen ausführen: v Auswählen, wer eine E-Mail erhalten soll v v v v

Auswählen einer Marketingnachricht für die E-Mail-Kampagne Starten der Ausführung eines Mailings Überwachung der E-Mail-Zustellung Zugreifen auf Berichte zur Analyse der Ergebnisse

Erstellen einer Empfängerliste Durch die Erstellung einer Empfängerliste können Sie auswählen, wer personalisierte E-Mails erhalten soll.Die Liste enthält die Namen, E-Mail-Adressen und demografischen Informationen von E-Mail-Empfängern, die Sie zur Anpassung jeder einzelnen E-Mail-Nachricht verwenden können. Sie erstellen eine Empfängerliste, indem Sie einen eMessage-Prozess in einem Campaign-Ablaufdiagramm konfigurieren. Wenn Sie den eMessage-Prozess konfigurieren, wählen Sie E-Mail-Empfänger aus, indem Sie Zellen in Campaign als Prozesseingaben angeben. Der eMessage-Prozess gibt eine Liste mit Personalisierungsfeldern aus, die Spalten in einer Datenbanktabelle definieren, die als Ausgabelistentabelle bezeichnet wird. Jede Zeile in der Tabelle enthält einen einzelnen Empfänger. Sie wählen Informationen aus, die zum Personalisieren der einzelnen E-Mail-Nachrichten verwendet werden, indem Sie jedes Personalisierungsfeld empfängerspezifischen Informationen in Ihrer Marketingdatenbank zuordnen.

Entwerfen eines eMessage-Dokuments Ein eMessage-Dokument ist die Grundlage für personalisierte E-Mail-Nachrichten. Sie enthalten den Text, die Bilder und die Links, die dem Empfänger beim Öffnen der E-Mail angezeigt werden. Sie personalisieren E-Mails, indem Sie Personalisierungsfelder, die in einer Empfängerliste definiert sind, einem eMessage-Dokument hinzufügen, das den Aufbau und Inhalt der E-Mail-Nachricht definiert. Sie erstellen ein eMessage-Dokument mithilfe des eMessage Document Composer. Der Document Composer bietet eine grafische Benutzeroberfläche, in der Sie verschiedene kreative und demografische Elemente aus einer Online-Bibliothek aus-

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

wählen können.Außerdem können Sie damit bedingte Inhalte einfügen, um jede E-Mail-Nachricht noch stärker zu personalisieren.

Versenden personalisierter E-Mails Sie senden personalisierte E-Mails, indem Sie die Produktionsausführung eines Mailings vornehmen. Die Benutzeroberfläche der Registerkarte "Mailing" stellt die Steuerelemente zur Verfügung, die Sie zum Starten und Überwachen der Ausführung benötigen. Rufen Sie für jedes Mailing eine Vorschau auf und überprüfen Sie diese sorgfältig, bevor Sie die E-Mails an Ihre Kunden und Interessenten senden. eMessage stellt verschiedene Methoden und Ressourcen für das Testen des Aussehens und der Zustellbarkeit Ihrer E-Mail-Nachrichten zur Verfügung. Informationen zum Ausführen von Testmailings finden Sie im Abschnitt Kapitel 15, „Informationen zum Testen von eMessage-Mailings”, auf Seite 219. eMessage stellt mehrere Methoden zum Senden personalisierter E-Mails als Teil einer Mailing-Ausführung zur Verfügung. Informationen zum Beschreiben der einzelnen Methoden finden Sie in den folgenden Abschnitten. v „Versenden eines Standard-Mailings” auf Seite 234 v „Versenden von Transaktions-E-Mails” auf Seite 245 v „Planen eines Mailings” auf Seite 235

Überwachen der Mailing-Übertragung und -zustellung Wenn Sie eine Mailing-Ausführung vornehmen, wird die Registerkarte "Mailing" erweitert und stellt Steuerelemente zur Verfügung, mit denen Sie den Übertragungsfortschritt des Mailings überwachen können. Außerdem zeigt die Benutzeroberfläche Protokollmitteilungen, die Sie auf mögliche Probleme mit der MailingAusführung aufmerksam machen.

Analysieren von E-Mail-Ergebnissen eMessage stellt die folgenden Arten von Standardberichten zur Verfügung. v Leistungsberichte v Ausführungsberichte v Zustellungsberichte Leistungsberichte eMessage-Leistungsberichte enthalten Daten über unzustellbare E-Mails, geöffnete Nachrichten und Klicks auf Links durch Empfänger. eMessage erfasst diese Daten im Zeitverlauf, wenn Empfänger E-Mails erhalten, die Nachrichten öffnen und auf diese reagieren. eMessage aktualisiert die relevanten Berichte, wenn neue Daten verfügbar werden. Ausführungsberichte Berichte über die Mailing-Ausführung ermöglichen die Bewertung der E-MailÜbertragung, Erkennung von Zustellungsproblemen und Einschätzung der Gesamteffizienz, mit der Sie E-Mails an Ihre Zielgruppe zustellen können. Zustellungsberichte Anhand von Zustellungsberichten können Sie voraussagen, wie verschiedene Internet-Dienstanbieter (ISPs) Ihre Produktionsnachricht möglicherweise verarbeiten. Kapitel 1. Erste Schritte mit eMessage

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Diese Berichte stellen Zustellungsinformationen für verschiedene ISPs bereit, einschließlich der Informationen, die Instanzen beschreiben, wenn ein ISP eine Testversion Ihrer Nachricht blockiert.

eMessage-Benutzertypen Die Durchführung einer E-Mail-Marketingkampagne erfordert unter Umständen verschiedene eMessage-Benutzertypen. Benutzertypen entsprechen in eMessage den eMessage-Hauptfunktionen. v E-Mail-Designer erstellen die Struktur und den Inhalt der personalisierten EMail-Nachricht, die als Teil der E-Mail-Kampagne gesendet wird. Siehe „Informationen über E-Mail-Designer”. v Listendesigner erstellen die Liste mit den E-Mail-Empfängern. Siehe „Informationen zu Listendesignern”. v Ein E-Mail-Direktor konfiguriert das Mailing, führt dieses aus und wertet die Ergebnisse aus. Siehe „Informationen über den E-Mail-Direktor” auf Seite 7.

Informationen über E-Mail-Designer E-Mail-Designer erstellen die eMessage-Dokumente, die die Struktur und den Inhalt für personalisierte E-Mails bereitstellen. Die Person oder das Team, die bzw. das die E-Mail entwickelt, trägt Folgendes dazu bei. v Entwicklung der Dokumentvorlage, die die allgemeine Struktur der E-Mail definiert v Arbeitet mit dem eMessage Document Composer und der zugehörigen Inhaltsbibliothek v Entwickelt und verwaltet Inhaltselemente wie Text und Bilder v Fügt der E-Mail eMessage-Personalisierungsfunktionen wie bedingten Inhalt und Personalisierungsfelder hinzu und konfiguriert diese v Arbeitet mit eMessage-Tools zur Optimierung und Bereitstellung von E-Mails Ein E-Mail-Designer oder ein Design-Team arbeitet oft eng mit einem Listendesigner und dem E-Mail-Direktor zusammen, um sicherzustellen, dass der Aufbau und die Konfiguration von Personalisierungselementen, die dem Dokument hinzugefügt wurden, den Zielen der Kampagne entsprechen.

Informationen zu Listendesignern Listendesigner erstellen die Empfängerlisten, die in eMessage-Mailings verwendet werden. Listendesigner sind für Folgendes zuständig: v Konfigurieren des eMessage-Prozesses in einem Ablaufdiagramm, um die Empfänger für die E-Mail-Kampagne auszuwählen v Definieren Personalisierungsfelder, die von E-Mail-Designern verwendet werden, um E-Mails zu personalisieren v Greifen auf Unternehmensdatenbanken zu, die weitere Empfängerdaten zur Personalisierung von E-Mail-Nachrichten enthalten

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Listendesigner müssen gewährleisten, dass die Empfängerliste die in der E-MailKampagnenstrategie beschriebenen Empfänger korrekt auswählt und dass die Liste alle Daten enthält, die zur Personalisierung der E-Mail-Nachrichten erforderlich sind.

Informationen über den E-Mail-Direktor Der E-Mail-Direktor hat die Gesamtverantwortlichkeit für die E-Mail-Marketingkampagne und gibt Kampagnenziele für alle Beteiligten vor, einschließlich Listendesigner und E-Mail-Designer. Der E-Mail-Direktor muss auch eng mit System- und Netzadministratoren zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Marketing Platform so konfiguriert wurde, dass sie die Ziele der E-Mail-Kampagne unterstützt. Die Person, die als E-Mail-Direktor arbeitet, hat folgende Aufgaben: v Koordiniert die Arbeit des Listendesigners und E-Mail-Designers v Konfiguriert Mailings - verweist auf eine Empfängerliste und ein Dokument, das von Listen- und E-Mail-Designern erstellt wurde v Führt verschiedene Tests des Mailings durch, bevor ein Produktionsmailing versendet wird v Führt Produktions-Mailings aus v Überwacht die Übertragung und Zustellung von E-Mail-Nachrichten, die bei einem Produktions-Mailing versendet wurden v Arbeitet mit Berichten, die von eMessage zur Analyse von Mailing-Ergebnissen bereitgestellt werden

In eMessage verfügbare Mailing-Funktionen Wenn Sie eMessage aktivieren, werden die folgenden Mailing-Optionen und Benutzeroberflächen in IBM Unica Marketing Platform und Campaign verfügbar. v v v v v

Registerkarten für das eMessage-Mailing in Campaign eMessage Document Composer Seite "eMessage-Mailings" Der eMessage-Prozess wird zu einem optionalen Campaign-Ablaufdiagramm Seite "eMessage-Analysen"

v Seite "eMessage-Einstellungen" Bevor Sie eMessage zum Senden personalisierter E-Mails verwenden, machen Sie sich mit diesen zusätzlichen Funktionen und Benutzeroberflächenoptionen vertraut. Ihre Fähigkeit, auf Funktionen in eMessage und Campaign zuzugreifen, ist von den Rollen und Berechtigungen abhängig, die dem IBM Unica Marketing-Benutzer, den Sie beim Anmelden im System angegeben haben, erteilt wurden. Weitere Informationen zu Rollen und Berechtigungen finden Sie unter „Informationen zu Benutzerrollen und Berechtigungen” auf Seite 9.

Registerkarte "eMessage-Mailings" Sie erstellen ein eMessage-Mailing in einer in Campaign erstellten Kampagne. Beim Hinzufügen eines Mailings zu einer Kampagne wird der Übersichtsseite der Kam-

Kapitel 1. Erste Schritte mit eMessage

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pagne die Registerkarte eMessage-Mailing hinzugefügt. Sie können mehrere Mailings zu einer Kampagne hinzufügen. Jedes Mailing wird in einer separaten eMessage-Mailing-Registerkarte angezeigt. Jede eMessage Mailing-Registerkarte stellt eine grafische Benutzeroberfläche dar, in der Sie das Mailing konfigurieren, ausführen und überwachen können.

eMessage Document Composer Der Document Composer bietet eine grafische Benutzeroberfläche, um E-Mail-Dokumente wie folgt definieren und konfigurieren zu können. v Hinzufügen von kreativen und Personalisierungselementen zum Dokument v Vorschau des Aussehens und des bedingten Inhalts ohne Versand von Test-Mailings v Zugriff auf Testressourcen zur Zustellbarkeit, um eine Vorschau der Verarbeitung und Anzeige der E-Mail-Nachricht bei verschiedenen Internet-Dienstanbietern anzuzeigen Sie können den Document Composer über den Link eMessage-Dokumente im Menü Kampagne aufrufen. Sie können den Document Composer auch über einen Link in der Registerkarte eMessage aufrufen.

Seite "eMessage-Mailings" Auf der Seite "eMessage-Mailings" werden alle Mailings aufgelistet, die in Ihrer Campaign-Installation erstellt wurden. Auf der Seite werden der aktuelle Mailingstatus und das Datum der letzten Mailing-Ausführung angegeben. Außerdem steht ein direkter Link zum Mailing zur Verfügung. Sie können die Seite "eMessage-Mailings" über das Menü Kampagne aufrufen.

eMessage-Prozess Wenn Sie eMessage installieren und aktivieren, wird der eMessage-Prozess als Option in der Campaign-Benutzeroberfläche verfügbar, wenn Sie ein Ablaufdiagramm bearbeiten. Sie verwenden den eMessage-Prozess in einem Campaign-Ablaufdiagramm, um Empfänger und zugehörige Daten zur Verwendung in einem eMessage-Mailing auszuwählen. Anmerkung: Verwechseln Sie den eMessage-Prozess nicht mit dem Prozess "Mailing-Liste" in Campaign. Der eMessage-Prozess wird ausschließlich zum Erstellen von E-Mail-Empfängerlisten verwendet und steht nur zur Verfügung, wenn Sie eMessage installieren und aktivieren.

Seite "eMessage-Analysen" Wenn Sie eMessage installieren, fügt Marketing Platform die Seite "eMessage-Analysen" hinzu. Auf der Seite eMessage-Analyse können Sie eMessage-Standardberichte zur Analyse der Ausführung und Ergebnisse des Mailings auswählen. Sie können in Marketing Platform auf die Seite "eMessage-Analysen" über das Menü Analysen zugreifen.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Informationen zu Benutzerrollen und Berechtigungen Ihr Zugriff auf eMessage- und Campaign-Mailing-Funktionen hängt von den Rollen und Berechtigungen ab, die für den Systembenutzer definiert sind, als der Sie sich beim System anmelden. Die Kombination der Berechtigungen der eMessageund Campaign-Rollen, die dem Benutzer zugewiesen sind, legt fest, was der Benutzer sehen und welche Aktionen er ausführen kann. Die für die Konfiguration des IBM Unica Marketing-Systems verantwortlichen Systemadministratoren legen fest, welche Berechtigungen den einzelnen Rollen und welche Rollen jedem einzelnen Systembenutzer zugewiesen sind. Um bei der Verwendung von eMessage und Campaign die besten Ergebnisse zu erzielen, müssen die Zugriffsanforderungen für jede auszuführende Aufgabe berücksichtigt werden. Stellen Sie sicher, dass der Systembenutzer, unter dessen Namen Sie sich beim System anmelden, über die Berechtigungen für den Zugriff auf das System und die Inhalte verfügt, die Sie benötigen. Weitere Informationen darüber, wie Benutzerrollen und Berechtigungen den Zugriff auf Funktionen und Inhalte steuern, finden Sie im IBM Unica eMessage Startup and Administrator's Guide. Zugehörige Konzepte: „Berechtigungen für Mailings in Kampagnen” „Berechtigungen für den Document Composer” auf Seite 10 „Berechtigungen für die Inhaltsbibliothek” auf Seite 11

Berechtigungen für Mailings in Kampagnen Sie können in Campaign eMessage-Mailings mithilfe von Steuerelementen auf eMessage-Mailing-Registerkarten erstellen, konfigurieren, ausführen und überwachen. Sie können jedes Mailing auf einer eigenen Registerkarte verwalten. Die folgenden Berechtigungen steuern den Benutzerzugriff auf den eMessage-Mailing-Registerkarten. Sie befinden sich in der Kategorie Kampagnen. Berechtigung

Beschreibung

Mailings anzeigen

Ermöglicht es einem Benutzer, eine eMessage-Mailing-Registerkarte in einer Kampagne anzuzeigen. Der Benutzer kann das Mailing nicht bearbeiten oder ändern.

Mailings bearbeiten

Ermöglicht es einem Benutzer, eine eMessage-Mailing-Registerkarte in einer Kampagne zu konfigurieren oder zu ändern.

Mailings löschen

Ermöglicht es einem Benutzer, eine eMessage-Mailing-Registerkarte aus einer Kampagne zu entfernen.

Mailings hinzufügen

Ermöglicht es einem Benutzer, ein Mailing in einer Kampagne zu erstellen.

Produktions-Mailing senden

Ermöglicht es einem Benutzer, einen Produktionslauf des Mailings auszulösen, ein Mailing für Transaktions-E-Mails zu aktivieren oder eine Ausführung eines Produktions-Mailings zu terminieren. Produktions-Mailings können viele Nachrichten enthalten. E-MailNachrichten werden an jede Einzelperson gesendet, die in der dem Mailing zugeordneten Empfängerliste angegeben ist.

Kapitel 1. Erste Schritte mit eMessage

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Berechtigung

Beschreibung

Testlauf ausführen

Ermöglicht es dem Benutzer, einen Testlauf des Mailings auszulösen. Test-Mailings umfassen gewöhnlich wenige Nachrichten. Während eines Testlaufs wird eine E-Mail-Nachricht an jede Adresse gesendet, die als Testempfänger auf der dem Mailing zugeordneten Empfängerliste angegeben ist.

Berechtigungen für den Document Composer Im eMessage Document Composer können E-Mail-Marketer personalisierte Kommunikationen, wie E-Mails, SMS-Nachrichten und gehostete Landing-Pages, erstellen, bearbeiten und verwalten. Die folgenden Berechtigungen steuern den Benutzerzugriff auf den Document Composer. Sie befinden sich in der Kategorie Dokumente. Berechtigungen

Beschreibung

eMessage-Dokumente anzeigen

Ermöglicht es einem Benutzer, ein Dokument anzuzeigen, das zur Erstellung einer E-Mail, einer SMS-Nachricht oder einer gehosteten Landing-Page verwendet wird.

Neue eMessage-Doku- Ermöglicht es einem Benutzer, eine neue personalisierte Kommunimente erstellen kation zu erstellen. Bestehende eMessage- Ermöglicht es einem Benutzer, eine bestehende personalisierte Dokumente bearbeiten Kommunikation zu ändern.

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eMessage-Dokumente löschen

Ermöglicht es einem Benutzer, eine personalisierte Kommunikation zu entfernen.

eMessage-Dokument veröffentlichen, um Inhalte im öffentlichen Internet verfügbar zu machen

Ermöglicht es einem Benutzer, eine personalisierte Kommunikation zu veröffentlichen.

eMessage-Dokumente aus einem Ordner in einen anderen kopieren

Ermöglicht es einem Benutzer, eine personalisierte Kommunikation zwischen Ordnern in der Inhaltsbibliothek zu kopieren.

eMessage-Dokumente aus einem Ordner in einen anderen verschieben

Ermöglicht es einem Benutzer, eine personalisierte Kommunikation aus einem Ordner in einen anderen in der Inhaltsbibliothek zu verschieben.

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Durch die Veröffentlichung einer Kommunikation werden das Dokument und alle hinzugefügten Inhalte für die Verwendung in einem eMessage-Mailing verfügbar.

Für das Kopieren einer Kommunikation ist diese Berechtigung für den Quell- und den Zielordner erforderlich.

Für das Verschieben einer Kommunikation ist diese Berechtigung für den Quell- und den Zielordner erforderlich.

Berechtigungen für die Inhaltsbibliothek Die Inhaltsbibliothek ist ein Repository für Inhaltselemente (so genannte digitale Assets), die in personalisierten Kommunikationen verwendet werden, die im eMessage Document Composer erstellt werden. Die folgenden Berechtigungen steuern den Benutzerzugriff auf Inhaltselemente. Berechtigungen sind auch verfügbar, um den Zugriff Ordner und Unterordner zu steuern, in denen Inhaltselemente gespeichert sind. Sie befinden sich in der Kategorie Digitale Ressourcen. Berechtigungen

Beschreibung

Digitale Ressourcen in Ermöglicht es einem Benutzer, Inhaltselemente zu öffnen, um EieMessage anzeigen genschaften anzuzeigen und eine Vorschau der Inhalte, die einer personalisierten Kommunikation hinzugefügt werden können, zu sehen. Neue digitale Assets in der eMessageInhaltsbibliothek erstellen

Ermöglicht es einem Benutzer, ein Inhaltselement zu erstellen und der Inhaltsbibliothek hinzuzufügen.

Vorhandene digitale Ermöglicht es einem Benutzer, vorhandene Inhaltselemente zu öffAssets in der nen zu ändern. eMessageInhaltsbibliothek bearbeiten Digitale Assets aus der eMessageInhaltsbibliothek löschen

Ermöglicht es einem Benutzer, ein Inhaltselement aus der Inhaltsbibliothek zu entfernen.

Digitale Assets aus einem Ordner in einen anderen verschieben

Ermöglicht es einem Benutzer, Inhaltselemente innerhalb der Inhaltsbibliothek zu verschieben. Für das Verschieben eines Inhaltselements ist diese Berechtigung für den Quell- und den Zielordner erforderlich.

Anfordern von Änderungen an Ihrem gehosteten E-Mail-Account Änderungen an Ihrem gehosteten E-Mail-Account werden von IBM Unica Email Account Services verwaltet. Wenden Sie sich unter [email protected] an das für Email Account Services zuständige Team.

Kapitel 1. Erste Schritte mit eMessage

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Kapitel 2. Arbeiten in Mailings in IBM UnicaeMessage Wenn Sie ein eMessage-Mailing erstellen und konfigurieren, schaffen Sie die Grundlage für die Organisation und Ausführung einer E-Mail-Marketingkampagne. Sie erstellen und konfigurieren eMessage-Mailings in IBM Unica Campaign. Wenn Sie IBM Unica eMessage aktivieren, fügt die Campaign-Benutzeroberfläche einen Link hinzu, den Sie zum Hinzufügen eines Mailings zu einer Kampagne verwenden können. Jedes Mailing, das Sie hinzufügen, wird als separate Registerkarte in der Kampagne angezeigt. Sie können mehrere Mailings in einer Kampagne erstellen und Sie können Mailings in mehreren Kampagnen erstellen. Sie können alle in der Campaign-Installation erstellten Mailings auf der Seite eMessage-Mailings anzeigen und verwalten. Auf dieser Seite werden alle Mailings aufgeführt, die von allen Benutzern für alle Kampagnen in Ihrer Campaign-Installation erstellt wurden.

Hinzufügen eines Mailings zu einer Kampagne Sie erstellen ein neues eMessage-Mailing, indem Sie ein Mailing einer Kampagne hinzufügen, die in IBM Unica Campaign erstellt wurde. Wenn Sie das Mailing hinzufügen, müssen Sie es in der Kampagne benennen und speichern. Sie können das Mailing weiter konfigurieren oder das Mailing schließen und später zurückkehren, um die Konfiguration abzuschließen. Verwenden Sie zum Hinzufügen eines Mailings zur Kampagne die Übersichtsregisterkarte der Kampagne. Wenn Sie das Mailing speichern, erstellt Campaign in der Kampagnenbenutzeroberfläche eine separate Mailing-Registerkarte. Über diese Registerkarte können Sie das Mailing konfigurieren, den Mailing-Status überwachen, Mailing-Ausführungen starten oder das Mailing für geplante oder Transaktions-EMails aktivieren.

Hinzufügen eines Mailings zu einer Kampagne 1. Öffnen Sie in Campaign die Kampagne, die Sie dem Mailing hinzufügen möchten. 2. Klicken Sie auf der Übersichtsregisterkarte der Kampagne auf eMessage-Mai. ling hinzufügen 3. Weisen Sie auf der für das neue Mailing angezeigten Seite dem Mailing einen Namen zu. Der Name darf in der ganzen Kampagne nur einmal vorkommen. 4. Klicken Sie auf Speichern und Mailing bearbeiten. Wenn Sie das Mailing speichern, wird die Mailing-Registerkarte im Bearbeitungsmodus angezeigt. eMessage stellt keine Option zum Speichern des Mailings zur Verfügung, wenn die Mailing-Konfiguration nicht geöffnet wurde. Sie müssen das neue Mailing auch dann zum Bearbeiten auf der Mailing-Registerkarte öffnen, wenn Sie die Konfiguration nicht ändern möchten. © IBM Corporation 1999, 2012

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Sie können das Mailing weiter konfigurieren oder Sie können es speichern und schließen.

Informationen zur Mailing-Registerkarte wenn Sie die Mailing-Konfiguration in der Kampagne speichern, erstellt Campaign eine neue Registerkarte in der Kampagnenbenutzeroberfläche. Der Name der Registerkarte spiegelt den Namen wider, den Sie beim Hinzufügen des Mailings zur Kampagne eingegeben haben. Die Mailing-Konfiguration enthält zunächst nur diesen Namen und die Standardkonfigurationseinstellungen. Sie müssen das Mailing weiter konfigurieren, bevor Sie es verwenden, um personalisierte E-MailNachrichten zu versenden. Sie können die Mailing-Registerkarte in den folgenden Modi anzeigen: v Zusammenfassungsmodus. In diesem Modus zeigt die Mailing-Registerkarte die aktuellen Konfigurationseinstellungen an. Direkte Änderungen an der Konfiguration sind hier nicht möglich. Die Mailing-Registerkarte wird auch als MailingÜbersichtsregisterkarte bezeichnet, wenn sie im Zusammenfassungsmodus angezeigt wird. v Bearbeitungsmodus. Zum Aktualisieren eines Mailings öffnen Sie die Mailing-Registerkarte, um sie zu bearbeiten. Wenn Sie das Mailing der Kampagne hinzufügen, wird die Mailing-Registerkarte beim ersten Mal automatisch im Bearbeitungsmodus geöffnet. Danach müssen Sie die Mailing-Registerkarte manuell im Bearbeitungsmodus öffnen. Manchmal wird die Mailing-Registerkarte im Bearbeitungsmodus auch Registerkarte zum Bearbeiten von Mailings genannt. Anmerkung: Sie können das Mailing nicht bearbeiten, während es ausgeführt bzw. geplant wird oder für Transaktions-E-Mails aktiviert wurde. Weitere Informationen zum Bearbeiten eines Mailings finden Sie im Abschnitt „Bearbeiten eines Mailings” auf Seite 28. v Ausführungsmodus. Wenn Sie ein Standard-Mailing ausführen, wird das Mailing im Ausführungsmodus geöffnet und zeigt eine Konsole an, auf der die Übertragung personalisierter E-Mails überwacht werden kann. Weitere Informationen zu Steuerelementen, die während der Mailing-Ausführung zur Verfügung stehen, finden Sie in diesem Handbuch in den Anweisungen zum „Überwachen der Mailing-Ausführungen” auf Seite 258.

Mailing-Registerkarte, Referenz zur Anzeige für Übersichtsmodus Die Mailing-Registerkarte wird in der Standardeinstellung im Übersichtsmodus angezeigt. Die Mailing-Übersichtsregisterkarte im Übersichtsmodus enthält die folgenden Abschnitte, die verschiedene Aspekte des Mailings beschreiben. v Mailing-Komponenten v Zustellungsparameter v Mailing-Ausführung und -Status Die Mailing-Registerkarte enthält darüber hinaus auch die folgenden allgemeinen Links. v Neuheiten Link zu einer Liste mit Änderungen, die in eMessage eingeführt wurden und abhängig vom Datum angezeigt werden, an dem die Funktion verfügbar gemacht wurde. Sehen Sie sich diese Liste regelmäßig an, da in IBM ständig neue Funktionen und Verbesserungen für eMessage vorgenommen werden.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

v Mailing-Ausführungsverlauf anzeigen Link zum Bericht "Mailing-Ausführungsverlauf" für die letzte Ausführung des Mailings. v Aktueller Versendbarkeitsbericht Wenn Sie bei einer Test- oder Produktionsausführung des Mailings eine Zustellbarkeitsliste ausgewählt haben, erstellt eMessage den Zustellungsüberwachungsbericht. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „Zustellungsüberwachungsbericht” auf Seite 291. Klicken Sie auf den Link, um den Bericht für die letzte Ausführung des Mailings anzuzeigen. v Mailing bearbeiten Klicken Sie auf diesen Link, um die Mailing-Registerkarte in den Bearbeitungsmodus umzuschalten und die Konfigurationseinstellungen für das Mailing zu ändern.

Fehler und Warnungen Die Mailing-Übersichtsregisterkarte enthält Fehler und Warnungen, die Sie auf potenzielle Probleme mit der Mailing-Konfiguration aufmerksam machen. v Fehlernachrichten erscheinen in Rot. Eine Fehlernachricht weist auf ein Problem hin, das eine erfolgreiche Ausführung des Mailings verhindert.Sie müssen Maßnahmen ergreifen, um das Mailing fortzusetzen. v Warnmeldungen erscheinen in Grau. Abhängig davon, was das System in den Bericht schreibt, kann eine Warnung eine Bedingung beschreiben, die zu unerwünschten Ergebnissen führt. Möglicherweise werden jedoch auch Informationen angegeben, die Sie nicht als Problem ansehen. Prüfen Sie jede Warnmeldung um zu bestimmen, ob Sie das Mailing ausführen möchten.

Kapitel 2. Arbeiten in Mailings in IBM UnicaeMessage

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Mailing-Komponenten Dieser Abschnitt enthält Informationen zum eMessage-Dokument und zur Empfängerliste, auf die in der Mailing-Konfiguration verwiesen wird. Feld

Beschreibung

eMessage-Dokument

Name des Dokuments, auf das das Mailing verweist. Hier sind auch das letzte Datum und die letzte Uhrzeit angegeben, zu denen das Dokument bearbeitet wurde.Diese Informationen helfen Ihnen zu bestimmen, ob beim nächsten Mailing-Versand die richtige Version des Dokuments verwendet wird. Dieser Abschnitt enthält die folgenden Links. Dokument bearbeiten Klicken Sie auf diesen Link, um den eMessage Document Composer zu öffnen. Im Document Composer können Sie das zurzeit für das Mailing verwendete Dokument öffnen und bearbeiten.Sie müssen das aktualisierte Dokument veröffentlichen, um Ihre Änderungen für den nächsten Mailing-Versand verfügbar zu machen. Dokument in der Vorschau anzeigen Klicken Sie auf diesen Link, um eine Vorschau der zuletzt veröffentlichten Version des Dokuments aufzurufen, auf das das Mailing verweist. Wenn Sie nach Änderungen eine Vorschau des Dokuments erstellen, können Sie sich dadurch vergewissern, dass die beim nächsten Mailing zu versendende Nachricht den richtigen Inhalt hat und richtig formatiert ist. Anmerkung: Um mit diesem Link eine Vorschau eines Dokuments zu erstellen, müssen Sie die Mailing-Konfiguration bearbeiten, um einen zu versendenden Inhaltstyp zu wählen.Die Vorschau zeigt den von Ihnen angegebenen E-Mail-Inhalt.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Feld

Beschreibung

E-Mail-Empfänger

Name der für das Mailing verwendeten Empfängerliste. Hier sind unter anderem der Status, das Datum und die Uhrzeit der jüngsten Ausführung des Ablaufdiagramms angegeben, das für die Erstellung der Liste verwendet wurde, und Sie können sehen, ob die Liste Produktions- oder Testdaten enthält.Diese Informationen sind hilfreich, um zu gewährleisten, dass die E-Mail-Nachrichten beim nächsten Mailing-Versand an die richtigen Empfängerlisten gehen. Dieser Abschnitt enthält den folgenden Link. Empfänger bearbeiten Klicken Sie auf diesen Link, um das Ablaufdiagramm zu öffnen, das den eMessage-Prozess enthält, der zum Erstellen der Empfängerliste verwendet wurde, auf die das Mailing momentan verweist. Sie können das Ablaufdiagramm und den eMessage-Prozess bearbeiten, um die Empfängerliste und die Metadaten zu ändern, die den als Mailing-Empfänger ausgewählten Einzelpersonen zugeordnet sind. In diesem Abschnitt der Mailing-Registerkarte wird eine Aufgliederung der Listenzusammensetzung wie folgt angezeigt.

Versionshinweis

v

Produktionsempfänger. Die Anzahl der Personen, die die E-Mail während eines Produktionsversands des Mailings erhalten.

v

Seedadressen für Produktion. Die Anzahl der Seed-Adressen, die zur Empfängerliste hinzugefügt werden.

v

Testempfänger. Die Anzahl der Personen, die die E-Mail während eines Testversands des Mailings erhalten.

eMessage zeigt auf der Mailing-Registerkarte einen Hinweis zum Format der E-Mail an, die eMessage während der Ausführung dieses Mailings versendet. Das Format kann HTML und Text, nur HTML oder reiner Text sein. Sie müssen ein Nachrichtenformat angeben.

Komplette Feldliste für das Eine Liste der Personalisierungsfelder, die im Dokument verMailing wendet werden (einschließlich aller verknüpften LandingPages) und auf die im Mailing zurzeit Bezug genommen wird. eMessage erfordert außerdem, dass die hier aufgeführten Personalisierungsfelder in der Empfängerliste (Ausgabelistentabelle), auf die das Mailing momentan verweist, vorhanden und vollständig definiert sein müssen. Es wird eine Nachricht angezeigt, wenn die Empfängerliste Personalisierungsfelder definiert, die nicht im Dokument verwendet werden, auf das verwiesen wird. Es wird eine Warnung angezeigt, wenn das Dokument, auf das verwiesen wird, Personalisierungsfelder verwendet, die in der Empfängerliste nicht definiert sind.

Kapitel 2. Arbeiten in Mailings in IBM UnicaeMessage

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Feld

Beschreibung

Komplette Liste der Eine Liste der veröffentlichten Landing-Pages, die mit dem Landing-Pages für das Mai- zurzeit vom Mailing verwendeten Dokument verknüpft ling sind.Eine Landing-Page muss veröffentlicht sein, um für das Mailing verfügbar zu sein.Überprüfen Sie diese Liste, bevor Sie das Mailing ausführen, um zu bestätigen, dass alle erforderlichen Landing-Pages veröffentlicht sind. Die Landing-Pages erscheinen als Links. Klicken Sie auf den Link, um den Document Composer zu öffnen. Im Document Composer können Sie die gewählte Landing-Page öffnen und bearbeiten.

Zustellungsparameter Dieser Abschnitt enthält Informationen darüber, wie das System das Mailing versenden wird. Feld

Beschreibung

Mailing-Code

Ein alphanumerischer Wert, der von eMessage zur Kennzeichnung des Mailings zugewiesen wird. Der Code ist innerhalb von Marketing Platform eindeutig. Sie können diesen Wert beim Bearbeiten der Mailing-Konfiguration ändern.

Maximale Anzahl ausgehender Nachrichten (pro Stunde)

Gibt die ungefähre Geschwindigkeit (in Nachrichten pro Stunde) an, mit der eMessage E-Mail-Nachrichten während der nächsten Mailing-Ausführung überträgt. Standardmäßig lautet dieser Wert 0, was bedeutet, dass kein Limit für die Übertragungsrate gilt.Sie können diesen Wert beim Bearbeiten der Mailing-Konfiguration ändern.

Protokollstufe und Verfolgungsebene

Gibt an, wie eMessage die Nachrichtenzustellung und das Anklicken von Links während und nach der Ausführung des Mailings verfolgt. eMessage verfolgt Ereignisse auf Nachrichten- und Linkebene.

Konstanten Dieser Abschnitt der Mailing-Registerkarte gibt die konstanten Personalisierungsfelder an, die für das Mailing definiert wurden. Jedes konstante Personalisierungsfeld wird einzeln nach Namen aufgelistet. Die Liste enthält alle im eMessage-Dokument enthaltenen konstanten Personalisierungsfelder, auf die in dem Mailing verwiesen wird. Der statische Text, den Sie für jedes Feld definiert haben, erscheint unterhalb des Feldnamens.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Mailing-Ausführung und -Status Dieser Abschnitt enthält Informationen, die den aktuellen Status des Mailings beschreiben, einschließlich Übersichtsinformationen über den letzten Mailing-Versand, wenn dieser abgeschlossen ist.Außerdem beinhaltet er Links zum Starten verschiedener Mailing-Versandarten. Es wird eine Meldung anzeigt, die den Ausführungsstatus des Mailings angibt. Nachdem das Mailing ausgeführt wurde, klicken Sie auf den Link, um die folgenden Informationen anzuzeigen. v Der Benutzer, der das Mailing gestartet hat v Startdatum und -uhrzeit v Enddatum und -uhrzeit v Anzahl der gesendeten Nachrichten v Die Anzahl der fehlgeschlagenen Nachrichten Feld

Beschreibung

Dieses Standard-Mailing senden

Startet einen Produktionsversand.

Zur Zeitplanung aktivieren Ermöglicht eMessage das Starten einer Produktionsausführung zu einem späteren Zeitpunkt oder auf regelmäßiger Basis. Für die Einrichtung eines Plans oder eines wiederkehrenden Musters müssen Sie mithilfe des Marketing Platform-Planers die Ausführung eines Ablaufdiagramms planen. Wenn das Mailing geplant ist, wird der Link Zeitplanung inaktivieren angezeigt. Transaktions-Mailing aktivieren

Klicken Sie auf diesen Link, um die Verwendung der Nachricht als Transaktions-E-Mail zu aktivieren.

Testversand eindeutiger Permutationen

Versendet ein Testmailing, um das Verhalten von bedingtem Text im eMessage-Dokument auszuwerten. Dieser Test erzeugt ein Einzelbeispiel für alle Varianten der Nachricht.

Testversand an Testempfänger

Versendet ein Test-Mailing nur an die Empfänger, die als Testempfänger ausgewählt wurden, bzw. an die Adressen auf einer Seed-Liste.Ist deaktiviert, wenn die Empfängerliste keine Testempfänger oder Seed-Liste enthält.

Testversand mit Versendet eine Testnachricht, bei der Sie Ihre eigenen benutzerdefinierten Einstel- Testparameter angeben können. lungen

Kapitel 2. Arbeiten in Mailings in IBM UnicaeMessage

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Mailing-Registerkarte, Referenz zur Anzeige für Bearbeitungsmodus Die Mailing-Registerkarte wird im Bearbeitungsmodus angezeigt, wenn Sie ein neues Mailing hinzufügen. Bei gespeicherten Mailings können Sie auf einen Link auf der Mailing-Registerkarte klicken, um die Registerkarte im Bearbeitungsmodus anzuzeigen.

Mailing-Komponenten Feld

Begriffsbestimmungen

Mailing-Name

Der Name, der zur Angabe des Mailings in der Kampagne und in Berichten verwendet wird. Er kann maximal 64 Zeichen lang sein und darf die folgenden Sonderzeichen nicht enthalten: % * ? | : , < > & / \ "

(erforderlich)

Während der Eingabe des Namens wird die Anzahl der angegebenen Zeichen neben dem Feldtitel angezeigt, damit Sie die maximale Zeichenanzahl einhalten können. Der Name des Mailings darf in der ganzen Kampagne nur einmal vorkommen. eMessage-Dokument

Der Name des eMessage-Dokuments, auf das das Mailing verweist. Beinhaltet den Link Dokument auswählen. Der Link öffnet ein Dialogfeld, in dem Sie das Dokument auswählen, auf das im Mailing Bezug genommen wird.

E-Mail-Empfänger

Der Name der für das Mailing verwendeten Empfängerliste.Bietet ein Dropdown-Menü, in dem Sie die Empfängerliste auswählen, auf die im Mailing Bezug genommen wird.

Zu versendender Inhaltstyp Das Format der E-Mail-Nachricht, die an Nachrichtenempfänger gesendet wird.Sie müssen eine der folgenden Optionen wählen. v HTML und Text eMessage versendet eine mehrteilige E-Mail v Nur HTML eMessage versendet nur die HTML-Version der Nachricht. v Nur Text eMessage versendet nur die Textversion der Nachricht. Das Mailing verwendet die zuletzt veröffentlichte Version des Inhalts. Wenn der gewählte Inhalt nicht veröffentlicht ist, zeigt das System eine Fehlernachricht und das Mailing wird nicht ausgeführt.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Zustellungsparameter Feld

Begriffsbestimmungen

Mailing-Code

Ein alphanumerischer Wert, der von eMessage generiert wird, um das Mailing eindeutig zu kennzeichnen. Sie können diesen Wert ändern. Der Mailing-Code kann Unterstriche (_) und Bindestriche (-) enthalten, darf aber maximal 64 Zeichen lang sein. Der Mailing-Code muss innerhalb von IBM Unica Marketing Platform eindeutig sein.

(erforderlich)

Während der Eingabe des Werts wird die Anzahl der angegebenen Zeichen neben dem Feldtitel angezeigt, damit Sie die maximale Zeichenanzahl einhalten können. Maximale Anzahl ausgehender Nachrichten (pro Stunde)

Geben Sie die ungefähre Geschwindigkeit ein (in Nachrichten pro Stunde), mit der eMessage E-Mail-Nachrichten übertragen soll. Standardmäßig lautet dieser Wert 0, was bedeutet, dass kein Limit für die Übertragungsrate gilt.Um ein Limit vorzugeben, geben Sie eine Zahl ein.

Protokollstufe und Verfolgungsebene

Gibt an, wie eMessage die Nachrichtenzustellung und das Anklicken von Links während und nach der Ausführung des Mailings verfolgt. eMessage verfolgt Ereignisse auf Nachrichten- und Linkebene.

Konstanten Dieser Abschnitt gibt die konstanten Personalisierungsfelder in dem Dokument an, auf das das Mailing verweist.Das Dokument kann mehrere konstante Personalisierungsfelder enthalten. Weitere Informationen zum Erstellen und Verwenden von Konstanten finden Sie unter „Informationen über die Konfiguration von Konstanten” auf Seite 27. Jedes konstante Personalisierungsfeld wird auf der Mailing-Registerkarte einzeln nach Namen aufgelistet. Unter jedem Feldnamen wird ein editierbares Feld angezeigt, in das Sie einen Textwert für das konstante Personalisierungsfeld eingeben können. Weitere Informationen zum Definieren von Werten für Konstanten finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Definieren von Werten für Konstanten” auf Seite 232.

Informationen zum Konfigurieren eines Mailings Das Konfigurieren eines Mailings umfasst die folgenden Schritte. v Auswählen einer Empfängerliste. Eine Empfängerliste wird als Ausgabelistentabelle (OLT = Output List Table) erstellt, indem ein eMessage-Prozess in Campaign konfiguriert wird. Die Ausgabelistentabelle definiert die Personalisierungsfelder, die zum Adressieren und Personalisieren von E-Mail-Nachrichten benötigt werden, die Sie im Rahmen des Mailings senden. Sie wählen eine Empfängerliste aus, indem Sie für die Liste in der Mailing-Konfiguration einen Verweis erstellen. v Auswählen eines E-Mail-Dokuments. Kapitel 2. Arbeiten in Mailings in IBM UnicaeMessage

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Das Dokument bestimmt die Struktur und den Inhalt der personalisierten EMail-Nachricht, die jeder Empfänger erhält. Sie erstellen das E-Mail-Dokument im Document Composer. Das E-Mail-Dokument basiert auf einem HTML-Dokument, das das Layout und den Inhalt der Nachricht festlegt. Das Dokument kann Personalisierungsfelder enthalten, die als Platzhalter für Empfängerinformationen dienen, die von einer Ausgabelistentabelle bereitgestellt werden. Sie wählen ein E-Mail-Dokument aus, indem Sie für das Dokument in der MailingKonfiguration einen Verweis erstellen. v Angeben der Zustellungsparameter. Durch die Angabe von Zustellungsparametern legen Sie fest, wie die Nachricht gesendet werden soll. v Angeben des Formats für den E-Mail-Inhalt. Sie können das HTML-Format, das reine Textformat oder beide Formate auswählen. Jedes Mailing ist einer einzigen Kampagne in Campaign zugeordnet, doch jede Kampagne kann mehrere Mailings enthalten. Sie müssen jedes Mailing unter einem eindeutigen Namen speichern. Zugehörige Konzepte: „Verweis auf eine Liste von E-Mail-Empfängern” auf Seite 24 „Informationen zum Verweisen auf ein eMessage-Dokument” auf Seite 25 „Arbeiten mit Kommunikationen” auf Seite 102 „Informationen über Inhaltstypen, die in einem Mailing versendet werden sollen” auf Seite 27

Abgleichen von E-Mail-Empfänger-Informationen mit einer personalisierten E-Mail-Nachricht Die Personalisierung von E-Mails und Landing-Pages mit eMessage richtet sich nach der Verwendung von Personalisierungsfeldern. Ein Personalisierungsfeld stellt ein Name/Wert-Paar dar, das Sie zu E-Mail-Nachrichten, gehosteten Landing-Pages und zu URL-Parametern in Hyperlinks hinzufügen können. Personalisierungsfelder bieten Ihnen eine Möglichkeit zur automatischen Anpassung aller E-Mail-Nachrichten und gehosteten Landing-Pages mit Informationen, die in Ihrer Marketingdatenbank für jeden E-Mail-Empfänger verfügbar sind. Die Listendesigner des Empfängers definiert Personalisierungsfelder mit einem eMessage-Prozess, der in einem Campaign-Ablaufdiagramm enthalten ist. Um ein Personalisierungsfeld zu definieren, ordnet der Listendesigner das Personalisierungsfeld einem Feld in einer Marketingdatenbank zu, das die empfängerspezifischen Informationen enthält. Die Definitionen der Personalisierungsfelder sind Bestandteil der Ausgabelistentabelle (OLT = Output List Table), die vom Listendesigner auf der Registerkarte "Ausgabe" eines eMessage-Prozesses erstellt wird. Jedes Personalisierungsfeld entspricht einem Feld in der Ausgabelistentabelle. Der E-Mail-Designer fügt Personalisierungsfelder zu Zonen hinzu, die in der EMail-Kommunikation definiert sind, oder bettet die Felder in den HTML-Code des Dokuments ein. In der Kommunikation dienen Personalisierungsfelder als Platzhalter für Empfängerinformationen. Personalisierungsfelder können verwendet werden, um die E-Mail-Adresse und den Betreff zu erstellen, Regeln zur Anzeige von bedingten Inhalten zu konfigurieren und die Empfängerdaten direkt in der E-Mail oder Landing-Page anzuzeigen. Wenn Sie ein Mailing ausführen oder wenn eine Landing-Page geöffnet wird, dann ersetzt das System jedes Personalisierungsfeld durch Informationen aus Ihrer Marketingdatenbank.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Die Ausgabelistentabelle stellt alle Personalisierungsinformationen bereit, die für die E-Mail- oder Landing-Page-Kommunikation erforderlich sind. Um die erforderliche Verbindung zwischen der Liste und der Kommunikation herzustellen, müssen Sie für die Ausgabelistentabelle und die Kommunikation einen Verweis auf dasselbe eMessage-Mailing erstellen. Jedes eMessage-Mailing muss auf eine E-Mail-Kommunikation und eine Ausgabelistentabelle verweisen. Um dem System die korrekte Auswertung von Personalisierungsfeldern zu ermöglichen und eine korrekte Vorschau bereitzustellen, müssen Sie so früh wie möglich innerhalb des Konfigurationsprozesses für das Mailing einen Verweis für die Ausgabelistentabelle und die E-Mail-Kommunikation auf das Mailing erstellen. Ein ähnlicher Fall liegt vor, wenn Sie personalisierte, gehostete Landing-Pages erstellen. Auch diese müssen möglichst bald innerhalb des Prozesses mit der E-Mail verknüpft werden. Zugehörige Konzepte: „Verweis auf eine Liste von E-Mail-Empfängern” auf Seite 24 „Informationen zum Verweisen auf ein eMessage-Dokument” auf Seite 25 „Vorgehensweise zum Erstellen einer Empfängerliste” auf Seite 33 „Informationen zu Datentypen von Personalisierungsfeldern in Kommunikationen” „Informationen zum Abgleich von Personalisierungsinformationen in Landing-Pages” auf Seite 24

Informationen zu Datentypen von Personalisierungsfeldern in Kommunikationen Wenn der Listendesigner ein Personalisierungsfeld mit einem eMessage-Prozess definiert, dann legt eMessage das Feld automatisch als numerisches Personalisierungsfeld oder als Personalisierungsfeld im Textformat fest. Diese Festlegung basiert auf dem Datentyp des Felds in der Marketingdatenbank, das die Empfängerinformationen enthält. Die Bezeichnung des Datentyps für das Personalisierungsfeld kann nicht bearbeitet werden. Jede Definition für ein Personalisierungsfeld enthält einen eindeutigen Namen und gibt den Typ der Daten an, der das Personalisierungsfeld ersetzt, wenn Sie das Mailing ausführen. Wenn Sie ein Personalisierungsfeld zu einer Kommunikation hinzufügen, dann müssen der Feldname und der Typ, die in der Kommunikation angegeben wurden, exakt mit dem Namen und dem Typ übereinstimmen, die in der Ausgabelistentabelle definiert sind. Die Ausgabelistentabelle und die Kommunikation müssen über einen Verweis auf dasselbe Mailing verfügen, damit das System die erforderliche Prüfung durchführen kann. Wenn der Name und der Datentyp der Personalisierungsfelder, die in der Ausgabelistentabelle und der Kommunikation definiert sind, nicht exakt übereinstimmen, dann können verschiedene Fehler und Warnungen auftreten, wenn Sie die Vorschau aufrufen und die E-Mail oder die Landing-Page veröffentlichen.

Kapitel 2. Arbeiten in Mailings in IBM UnicaeMessage

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Zugehörige Konzepte: „Definieren von Beispieldaten für Personalisierungsfelder” auf Seite 178 „Informationen zu Datentypen von Personalisierungsfeldern in der Ausgabelistentabelle” auf Seite 41 „Vorschau von Personalisierungsfeldern” auf Seite 164 „Personalisierungsfeldtypen in Personalisierungsregeln” auf Seite 190

Informationen zum Abgleich von Personalisierungsinformationen in Landing-Pages Personalisierte Landing-Pages, die von IBM gehostet werden, basieren auf Landing-Page-Kommunikationen, die im Document Composer erstellt werden. Eine Landing-Page wird personalisiert, indem Sie dem Seiteninhalt und den Hyperlinks auf der Seite Personalisierungsfelder hinzufügen. Die Personalisierungsfelder greifen auf eine Ausgabelistentabelle zurück, mit deren Hilfe die Empfängerinformationen bereitgestellt werden, die für die Personalisierung erforderlich sind. Personalisierte Landing-Pages müssen mit einer E-Mail verknüpft werden, auf die in einem eMessage-Mailing verwiesen wird. Das Mailing muss außerdem auf eine Ausgabelistentabelle verweisen. Wenn Sie für die E-Mail und die Ausgabelistentabelle einen Verweis auf dasselbe Mailing erstellen, dann richten Sie die Beziehung zwischen der Ausgabelistentabelle und der gehosteten Landing-Page ein, die mit der E-Mail verknüpft ist. Der Name und der Typ des Personalisierungsfelds, die Sie auf der Landing-Page angeben, müssen exakt mit dem Namen und dem Typ übereinstimmen, die für das Personalisierungsfeld in der Ausgabelistentabelle definiert sind. Wenn der E-Mail-Empfänger die Landing-Page über einen Link in der E-Mail öffnet, dann zeigt das System personalisierte Inhalte an, die auf den Werten der Personalisierungsfelder basieren, die in der Ausgabelistentabelle definiert wurden, als das Mailing ausgeführt wurde, mit dem die E-Mail gesendet wurde. Zugehörige Konzepte: Kapitel 6, „eMessage Document Composer verwenden”, auf Seite 101 „Personalisierungsfelder auf Landing-Pages” auf Seite 60 „Abgleichen von E-Mail-Empfänger-Informationen mit einer personalisierten E-Mail-Nachricht” auf Seite 22

Verweis auf eine Liste von E-Mail-Empfängern Sie müssen in einem eMessage-Mailing auf eine Empfängerliste verweisen. Die Liste gibt an, wer personalisierte E-Mails empfangen soll, die im Rahmen der E-Mail-Marketingkampagne gesendet werden. Sie enthält Empfängerinformationen, die zum Personalisieren des eMessage-Dokuments erforderlich sind, das den Inhalt der E-Mail definiert. Auf der Mailing-Registerkarte wählen Sie im Menü der Empfängerlisten, die der Listendesigner in der Kampagne erstellt hat, eine Empfängerliste aus. Wenn Sie eine Empfängerliste erstellen und als Referenz in der Mailing-Konfiguration bereitstellen möchten, muss der Listendesigner zuvor einen eMessage-Prozess in einem Kampagnenablaufdiagramm konfiguriert und gespeichert haben. Das Ablaufdiagramm muss in der Kampagne vorhanden sein, in der Sie das Mailing erstellt haben.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Weitere Informationen zum Konfigurieren eines eMessage-Prozesses zum Erstellen einer Empfängerliste finden Sie unter Informationen zum Auswählen von E-Mail-Empfängern. Zugehörige Konzepte: Kapitel 3, „Auswählen von E-Mail-Empfängern”, auf Seite 33

So verweisen Sie in einem Mailing auf eine Empfängerliste 1. Klicken Sie auf Mailing bearbeiten, um die Mailing-Seite im Bearbeitungsmodus zu öffnen. 2. Wählen Sie im Abschnitt Mailing-Komponenten aus der Pulldown-Liste im Feld E-Mail-Empfänger eine Empfängerliste aus. Die Pulldown-Liste enthält alle Empfängerlisten, die momentan für die Kampagne erstellt und für die Verwendung mit dem Mailing-Typ konfiguriert wurden, den Sie gerade konfigurieren. 3. Klicken Sie zum Speichern Ihrer Einstellungen auf Änderungen speichern.

Informationen zum Verweisen auf ein eMessage-Dokument Ein eMessage-Mailing muss auf ein eMessage-Dokument verweisen. Auf ein eMessage-Dokument kann immer nur durch ein Mailing verwiesen werden. Mehrere Mailings können nicht auf dasselbe Dokument verweisen. Ein eMessage-Dokument definiert, wie E-Mail-Nachrichten den einzelnen Empfängern angezeigt werden. Die Struktur und der Inhalt der E-Mail hängt vom Aufbau der Dokumentvorlage, von den Personalisierungseinstellungen im Dokument und von den persönlichen Daten in der Empfängerliste ab, auf das durch dasselbe Mailing verwiesen wird. Sie können auf der Mailing-Registerkarte ein Dialogfeld anzeigen, in dem die eMessage-Dokumente aufgeführt sind, auf die durch das Mailing verwiesen werden kann. Wenn Sie das Dokument als Referenz verfügbar machen möchten, muss der E-Mail-Designer das Dokument zuvor mithilfe des Document Composer gespeichert und veröffentlicht haben. Weitere Informationen zum Erstellen und Veröffentlichen eines eMessage-Dokuments finden Sie in Kapitel 4, „Erstellen personalisierter E-Mails und per Hosting bereitgestellter Landing-Pages”, auf Seite 57.

So verweisen Sie in einem Mailing auf ein Dokument Beim Hinzufügen eines Dokuments zu einem Mailing müssen Sie das Nachrichtenformat angeben.Sie können HTML, Text oder beide Formate aktivieren. 1. Klicken Sie auf Mailing bearbeiten, um die Mailing-Seite im Bearbeitungsmodus zu öffnen. 2. Klicken Sie im Abschnitt Mailing-Komponenten auf Dokument auswählen. Im Fenster "Dokument auswählen" wird eine Liste mit eMessage-Dokumenten angezeigt, auf die Sie im Mailing verweisen können. 3. Wählen Sie im Fenster "Dokument auswählen" ein Dokument aus, auf das im Mailing verwiesen werden soll, und klicken Sie auf Annehmen und schließen. Das von Ihnen ausgewählte Dokument definiert die Nachricht, die beim Ausführen des Mailings versendet wird. 4. Wählen Sie im Feld Zu sendender Inhaltstyp aus der Pulldown-Liste einen Inhaltstyp aus. 5. Klicken Sie zum Speichern Ihrer Einstellungen auf Änderungen speichern. Kapitel 2. Arbeiten in Mailings in IBM UnicaeMessage

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Arbeiten mit Konstanten Auf der Mailing-Registerkarte befindet sich ein Abschnitt, in dem die Konstanten aufgelistet werden, die zur Verwendung im Mailing verfügbar sind. Konstanten sind Textwerte, wie beispielsweise numerischer Text, die Nachrichtendesigner der Struktur der E-Mail-Nachricht hinzufügen können, die mit dem Mailing versendet wird. Der als Wert für die Konstante angegebene Text wird in jeder Nachricht mit demselben Wert angezeigt. Sie definieren eine Konstante, indem Sie ein konstantes Personalisierungsfeld unabhängig vom Mailing definieren. Allerdings geben Sie den Wert für das konstante Personalisierungsfeld auf der Mailing-Registerkarte an. Sie können Konstanten hinzufügen oder entfernen, indem Sie dem Dokument, auf das das Mailing verweist, konstante Personalisierungsfelder hinzufügen oder diese aus dem Dokument entfernen. Sie können die Konstante nicht auf der MailingRegisterkarte erstellen und der Mailing-Registerkarte auch keine Konstanten hinzufügen oder Konstanten von der Mailing-Registerkarte entfernen. Weitere Informationen zum Definieren von Konstanten finden Sie im Abschnitt „Informationen über die Konfiguration von Konstanten” auf Seite 27.

Aktualisieren der Mailing-Konfiguration Sie können eine Mailing-Konfiguration jederzeit aktualisieren, sofern das Mailing momentan nicht aktiv ausgeführt wird oder für die Planung bzw. für TransaktionsE-Mails aktiviert wurde. Wenn Sie das Mailing aktualisieren, wird die Mailing-Registerkarte im Bearbeitungsmodus geöffnet und enthält Steuerelemente für die Konfiguration. Wenn das Mailing für Transaktions-E-Mails aktiviert wurde, müssen Sie Transaktions-E-Mails zunächst inaktivieren, um die Änderungen vornehmen zu können. Anschließend müssen Sie nach Abschluss der Änderungen das Mailing wieder für Transaktions-E-Mails aktivieren. Weitere Informationen zum Aktualisieren der Mailing-Konfiguration finden Sie im Abschnitt „Bearbeiten eines Mailings” auf Seite 28.

Sonstige Mailing-Einstellungen Sonstige Merkmale des Mailings werden auf der Mailing-Registerkarte angezeigt und stehen dort für den Zugriff zur Verfügung. Auch wenn Sie diese Änderungen nicht direkt durch die Aktualisierung der Mailing-Konfiguration vornehmen, wirken sie sich doch auf das Mailing-Verhalten und darauf aus, was dem E-Mail-Empfänger angezeigt wird. v Auf der Mailing-Registerkarte wird die Liste der gehosteten Landing-Pages angezeigt, die mit der E-Mail verknüpft sind, die mit dem Mailing versendet wird. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „Verknüpfen von EMails und Landing-Pages” auf Seite 83. v Sie können ein Mailing für die Ausführung an einem bestimmten Datum und zu einer bestimmten Uhrzeit planen. Eine Beschreibung, wie Sie ein Mailing planen, finden Sie im Abschnitt „Planen eines Mailings” auf Seite 235. v Sie können das Mailing so konfigurieren, dass es als Standard-E-Mail und als Transaktions-E-Mail ausgeführt wird. Ausführliche Informationen dazu, wie Sie die Ausführung des Mailings als Transaktions-E-Mail ermöglichen, finden Sie im Abschnitt „Versenden von Transaktions-E-Mails” auf Seite 245.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Informationen über Inhaltstypen, die in einem Mailing versendet werden sollen Um ein Test- oder Produktionsmailing durchzuführen, müssen Sie den zu versendenden Inhaltstyp angeben. Sie können eMessage zum Senden von HTML-E-Mail, E-Mail mit reinem Text oder beidem verwenden. Wenn Sie beide Versionen in einem Produktionsmailing senden, sendet eMessage eine aus mehreren Teilen bestehende E-Mail-Nachricht. Der zu versendende Inhaltstyp wird im Bearbeitungsmodus auf der Mailing-Registerkarte angegeben. Die Mailing-Übersichtsregisterkarte gibt an, welcher Inhaltstyp zurzeit angegeben ist und welche der verfügbaren Inhaltstypen in dem Dokument, auf das verwiesen wird, veröffentlicht wurden. eMessage verwendet die neueste veröffentlichte Version des Inhalts, der in der Mailing-Konfiguration angegeben wurde. Wenn Sie keinen Inhaltstyp gewählt haben oder wenn der gewählte Inhalt nicht veröffentlicht ist, zeigt das System eine Fehlernachricht und das Mailing wird nicht ausgeführt.

Protokollierung und Verfolgung eMessage verfolgt Ereignisse auf Nachrichten- und Linkebene. Die Daten zur Zustellung, Anzeige, zum verfolgbaren Link und zu den angeklickten Links werden erfasst und stehen im Nachrichten-Überblickbericht zur Verfügung. eMessage stellt Verfolgungsdetails für alle verfolgbaren Links in versendeten Nachrichten zur Verfügung. Verfolgungsergebnisse stehen in verschiedenen Berichten zur Verfügung, die von eMessage bereitgestellt werden. Mithilfe dieser Berichte können Sie die MailingAusführung analysieren und Empfängerantworten auf die versendeten Nachrichten bewerten. Anmerkung: Verfolgungsinformationen für die Berichte Mailing-Überblick und Detaillierte Verknüpfungen werden nur für Produktionsausführungen mit entsprechender Einstellung für den Parameter der Protokollstufe und Verfolgungsebene erfasst. Weitere Informationen zu den von eMessage bereitgestellten Berichten finden Sie im Abschnitt „Informationen zu eMessage-Berichten” auf Seite 263.

Informationen über die Konfiguration von Konstanten Zum Anzeigen von statischem Text für alle E-Mails in einem Mailing können Sie in der Mailing-Konfiguration eine Konstante definieren. Durch die Definition einer Konstanten in der Mailing-Konfiguration muss das Dokument, auf das das Mailing verweist, das entsprechende konstante Personalisierungsfeld enthalten. Ein Mailing kann mehrere Konstanten definieren, wenn das Dokument, auf das verwiesen wird, die erforderlichen konstanten Personalisierungsfelder enthält. Wenn Sie die Konstante auf der Mailing-Registerkarte konfigurieren, geben Sie den Text an, den das konstante Personalisierungsfeld in der E-Mail-Nachricht anzeigt. Der von Ihnen eingegebene Text wird nur für das von Ihnen konfigurierte Mailing angezeigt. Er sieht in jeder E-Mail-Nachricht, die im Rahmen des Mailings gesendet wird, gleich aus. Da Sie konstante Personalisierungsfelder auf der eMessage-Installationsebene erstellen, können Sie dasselbe konstante Personalisierungsfeld in mehreren Mailings verKapitel 2. Arbeiten in Mailings in IBM UnicaeMessage

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wenden. Sie konfigurieren den von einem konstanten Personalisierungsfeld angezeigten Text jedoch auf der Mailing-Ebene. Weil der Textwert des Felds als Teil der Mailing-Konfiguration konfiguriert wird, kann mit demselben konstanten Personalisierungsfeld unterschiedlicher Text in verschiedenen Mailings angezeigt werden. Anmerkung: Sie müssen nicht für jede Konstante, die einem Mailing hinzugefügt wird, einen Wert definieren, um das Mailing zu konfigurieren oder auszuführen. Allerdings kann sich abhängig davon, wie und wo das konstante Personalisierungsfeld im Dokument angezeigt wird, der fehlende konstante Wert darauf auswirken, wie die Nachricht dem E-Mail-Empfänger angezeigt wird. Weitere Informationen zum Definieren und Verwalten konstanter Personalisierungsfelder finden Sie im Abschnitt „Konstante Personalisierungsfelder” auf Seite 174.

Bearbeiten eines Mailings Nachdem Sie die anfängliche Mailing-Konfiguration gespeichert haben, können Sie das Mailing erneut öffnen, um es zu bearbeiten. eMessage ermöglicht Ihnen das Ändern des Mailing-Namens, doch Sie können keinen Namen verwenden, der bereits in der Kampagne, in der Sie das Mailing erstellt haben, verwendet wird. Wenn Sie das Mailing mit einem neuen Namen speichern, wird damit kein neues Mailing erstellt. Unter folgenden Bedingungen können Sie ein Mailing nicht bearbeiten. v

Das Mailing wird momentan ausgeführt oder wurde angehalten. Warten Sie mit dem Bearbeiten des Mailings, bis dieses abgeschlossen wurde, oder stoppen Sie es.

v Das Mailing wird für die spätere Ausführung geplant. Zum Bearbeiten des Mailings müssen Sie den Plan für das Mailing zunächst ändern. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „So brechen Sie einen Mailing-Plan ab” auf Seite 238. v Das Mailing ist für Transaktions-E-Mails aktiviert. Zum Bearbeiten des Mailings müssen Sie das Mailing für Transaktions-E-Mails zunächst bearbeiten. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „So inaktivieren Sie ein eMessage-Mailing für Transaktions-E-Mails” auf Seite 258. Ausführliche Informationen zum Öffnen der Mailing-Registerkarte für die Bearbeitung finden Sie im Abschnitt „Mailing-Registerkarte, Referenz zur Anzeige für Bearbeitungsmodus” auf Seite 20.

So bearbeiten Sie ein Mailing Sie können eine Mailing-Konfiguration vor oder nach dem Ausführen des Mailings ändern, falls nicht bestimmte Bedingungen vorliegen. Koordinieren Sie Ihre Änderungen mit anderen Benutzern, die ebenfalls das Mailing bearbeiten, die Empfängerliste ändern oder das Dokument, auf das das Mailing verweist, aktualisieren können. Sie können das Mailing nicht bearbeiten, wenn es gerade ausgeführt wird, für die spätere Ausführung vorgesehen ist oder für Transaktions-E-Mails aktiviert wurde. 1. Suchen Sie das Mailing, das Sie bearbeiten möchten.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

2. Klicken Sie auf der Mailing-Registerkarte auf oder am unteren Rand der Seite auf Mailing bearbeiten. Daraufhin wird die Mailing-Registerkarte im Bearbeitungsmodus geöffnet. 3. Ändern Sie die Einstellungen und speichern Sie Ihre Änderungen. Wenn Sie die Planung für das Mailing abgebrochen haben, um es zu bearbeiten, planen Sie das Mailing erneut. Wenn Sie Transaktions-E-Mails inaktiviert haben, aktivieren Sie das Mailing für Transaktions-E-Mails erneut.

Informationen zum Anzeigen von eMessage-Mailings Auf der Seite "eMessage-Mailings" können Sie eine Liste aller Mailings in Ihrer Campaign-Installation zusammen mit einer zusammenfassenden Ansicht der einzelnen Status ansehen. Von dieser Liste aus können Sie einzelne Mailings anzeigen, um die Konfigurationsdetails für bestimmte Mailings anzuzeigen.

Anzeigen einer Liste mit allen Mailings Auf der Seite "eMessage-Mailings" wird eine zusammenfassende Ansicht der in allen Kampagnen gespeicherten Mailings angezeigt. Diese Seite beinhaltet die folgenden Informationen über jedes Mailing: v Name des Mailings v Name der Kampagne, in der Sie das Mailing erstellt haben v Name des Dokuments, auf das das Mailing verweist v Anzeige, ob das Mailing für transaktionsorientiertes Mailing aktiviert wurde v Name der Empfängerliste, auf die das Mailing verweist v Anzahl der Produktionsempfänger v Letztes Ausführungsdatum v Aktueller Status Die Mailing-Namen werden als Hyperlinks zum jeweiligen Mailing dargestellt.Mithilfe dieser Links können Sie Mailings in verschiedenen Kampagnen aufrufen, ohne die Kampagnen einzeln zu suchen und zu öffnen.

So zeigen Sie eine Liste mit allen Mailings an Wählen Sie im Campaign-Menü die Option eMessage-Mailings aus. Auf der Seite "eMessage-Mailings" wird eine Liste aller Mailings angezeigt, die in Ihrer Campaign-Installation gespeichert sind. Die Mailing-Namen werden in der Liste als Links zum jeweiligen Mailing dargestellt.

Referenz zur Anzeige "eMessage-Mailings" Spalte

Beschreibung

Mailing-Name

Der Name des Mailings.Der Name jedes Mailings wird als Hyperlink zum jeweiligen Mailing dargestellt.

Kampagnenname

Der Name der Kampagne, die das Mailing enthält.

Dokumentname

Name des eMessage-Dokuments, auf das das Mailing verweist.

Ist als Transaktion aktiviert

Das Mailing wurde zur Verwendung für Transaktions-EMails aktiviert.

OutputList-Name

Name der für das Mailing verwendeten Empfängerliste.

Kapitel 2. Arbeiten in Mailings in IBM UnicaeMessage

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Spalte

Beschreibung

Produktionsempfänger

Die Anzahl der Produktionsempfänger, die in der Empfängerliste für das Standard-Mailing enthalten sind.

Ausführungsdatum

Datum und Uhrzeit der letzten Ausführung des StandardMailings.Wenn das Mailing noch nicht ausgeführt wurde, ist in dieser Spalte kein Wert angegeben.

Status

Aktueller Ausführungsstatus des Standardmailings. Wenn das Mailing noch nicht ausgeführt wurde, ist in dieser Spalte kein Wert angegeben.

Anzeigen eines einzelnen Mailings Sie können einzelne Mailings auf folgende Weise anzeigen: v In der Kampagne, in der das Mailing erstellt wurde Jede Kampagnenbenutzeroberfläche enthält separate Registerkarten für die einzelnen Mailings in der Kampagne. Die Registerkarten werden auf der Übersichtsseite der Kampagne angezeigt. v In der Liste aller Mailings, die auf der Seite "eMessage-Mailings" angezeigt wird. Die Seite enthält Links zu einzelnen Mailings in Ihrer Campaign-Installation.

So zeigen Sie ein einzelnes Mailings an Zum Anzeigen eines einzelnen Mailings müssen Sie entweder die Kampagne öffnen, in der Sie das Mailing erstellt haben, oder das Mailing aus der Liste auswählen, die auf der Seite "eMessage-Mailings" angezeigt wird. v Um ein Mailing in einer Kampagne anzuzeigen, navigieren Sie zur Kampagne und klicken auf die Mailing-Registerkarte des Mailings, das Sie anzeigen möchten. v Suchen Sie auf der Seite "eMessage-Mailings" in der Spalte "Mailing-Name" nach dem Mailing und klicken Sie auf den Link für das Mailing. Bei beiden Methoden wird die Mailing-Registerkarte im Übersichtsmodus angezeigt.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Löschen von Mailings Sie können Mailings einzeln löschen, indem Sie die Mailing-Registerkarte in den Kampagnen verwenden, in denen Sie die Mailings jeweils erstellt haben. Durch das Löschen des Mailings wird das eMessage-Dokument oder die Empfängerliste nicht aus den Mailing-Referenzen entfernt. Wenn Sie ein Mailing löschen, entfernt das System den Ausführungsverlauf aus dem System, behält jedoch alle Kontaktverlaufs- und Verfolgungsdaten bei. Zurzeit ausgeführte Mailings können nicht gelöscht werden.

So löschen Sie ein Mailing Sie können ein Mailing löschen, indem Sie die Mailing-Registerkarte in einer bestimmten Kampagne verwenden. 1. Öffnen Sie in der Kampagne die Mailing-Registerkarte für das Mailing, das Sie löschen möchten. 2. Klicken Sie auf Löschen

. 3. Wenn Sie zum Bestätigen des Löschvorgangs aufgefordert werden, klicken Sie auf OK, um das Mailing zu löschen.

Kapitel 2. Arbeiten in Mailings in IBM UnicaeMessage

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Kapitel 3. Auswählen von E-Mail-Empfängern Durch das Auswählen von E-Mail-Empfängern für ein eMessage-Mailing wird die Zielgruppe für eine E-Mail-Marketingkampagne definiert. Außerdem wird es dadurch möglich, an jede Einzelperson eine eindeutig personalisierte E-Mail-Nachricht zu senden. Um zu bestimmen, wer personalisierte E-Mails im Rahmen des Mailings erhält, müssen Sie eine Empfängerliste definieren und auswählen. Die Liste stellt eine Verbindung zu empfängerspezifischen Daten in Ihren Marketingdatenbanken her, die eMessage zum Adressieren und Personalisieren jeder Nachricht verwendet. Eine ausgefüllte Empfängerliste ist eine erforderliche Eingabe für jedes Mailing. Zum Erstellen einer Empfängerliste müssen Sie einen eMessage-Prozess einem Ablaufdiagramm in Campaign hinzufügen. Durch die Konfiguration des eMessageProzesses wird die Empfängerliste definiert. Durch das Ausführen des entsprechenden Ablaufdiagramms wird die Liste ausgefüllt.

Vorgehensweise zum Erstellen einer Empfängerliste Das Erstellen einer Empfängerliste, auf die Sie in einem Mailing verweisen können, ist ein mehrstufiger Prozess, der folgende Aktivitäten umfasst. v Angeben der Datenbanktabellen und Felder in Ihrem unternehmensweiten Datamart, die Daten enthalten, die Sie zum Personalisieren von E-Mail-Nachrichten verwenden können v Definieren von Ablaufdiagrammzellen in Campaign, um die vorgesehenen Empfänger einer E-Mail-Kampagne anzugeben v Zuordnen von Feldern in Ihrem Datamart zur Liste der Einzelpersonen, die Sie als Empfänger für eine E-Mail-Kampagne ausgewählt haben v Ausführen eines Campaign-Ablaufdiagramms, das einen eMessage-Prozess enthält Das Ergebnis des Prozesses zum Auswählen von Empfängern ist eine Datenbanktabelle, auf die als Ausgabelistentabelle verwiesen wird. Sie enthält die Namen, Adressen und andere empfängerspezifische Daten, die zum Personalisieren der EMail-Nachrichten erforderlich sind, die im Rahmen der E-Mail-Kampagne versendet werden. Diese Datenbanktabelle dient als Empfängerliste.

Verbindung zu Empfängerdaten Das Erstellen einer Empfängerliste erfordert die Zuordnung empfängerspezifischer Daten, die in der Marketingdatenbank Ihres Unternehmens gespeichert sind, zu Personalisierungsfeldern.Jedes Personalisierungsfeld wird durch ein Feld in der Marketingdatenbank Ihres Unternehmens gefüllt. Sie definieren Personalisierungsfelder mithilfe eines eMessage-Prozesses in einem Campaign-Ablaufdiagramm. Sie oder andere Mitglieder Ihres Marketingteams können dem Entwurf personalisierter E-Mail-Nachrichten Personalisierungsfelder hinzufügen. In einer E-MailNachricht dienen die Personalisierungsfelder als Platzhalter für die Empfängerdaten. Durch sie wird eine Verbindung zwischen der Marketingdatenbank Ihres Unternehmens und der Nachricht hergestellt, die Sie an Ihre Zielgruppe senden.

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Erstellen der Empfängerliste Sie erstellen eine Empfängerliste, indem Sie einen eMessage-Prozess konfigurieren und eine Produktionsausführung des Ablaufdiagramms vornehmen, das die Liste enthält. Konfigurieren Sie das Ablaufdiagramm so, dass die einzelnen Personen, an die Sie die personalisierte E-Mail-Nachricht senden möchten, ausgewählt werden. Die Ausgabe des Ablaufdiagramms wird zur Eingabe des eMessage-Prozesses. Die Ausgabe des eMessage-Prozesses wiederum ist eine Datenbanktabelle, die als Ausgabelistentabelle (OLT = Output List Table) bezeichnet wird. Bei einer Produktionsausführung des Ablaufdiagramms wird die Tabelle mit Werten ausgefüllt und automatisch in IBM Unica Hosted Services hochgeladen. Die hochgeladene Ausgabelistentabelle dient als Empfängerliste, auf die Sie in einem Mailing verweisen. Wenn Sie in einem eMessage-Mailing auf eine Empfängerliste (die Ausgabelistentabelle) verweisen, stehen die Empfängerdaten in der Ausgabelistentabelle für die Personalisierung des eMessage-Dokuments zur Verfügung, auf das im selben Mailing verwiesen wird.

Workflow zum Erstellen von Empfängerlisten Die Auswahl der Empfänger für ein Mailing erfolgt in der folgenden Reihenfolge: 1. Planung der Liste. Ermitteln Sie die Zielgruppe für Ihre E-Mail-Marketingkampagne sowie die Daten, die zur Personalisierung der E-Mail-Nachrichten erforderlich sind.Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „Informationen zum Planen einer Empfängerliste” auf Seite 36. 2. Angeben der Eingaben für die Liste. Fügen Sie einen eMessage-Prozess zu einem Ablaufdiagramm in Campaign hinzu. Wählen Sie die Ausgabezellen des Ablaufdiagramms aus, durch die Personen und mit ihnen verbundene Informationen identifiziert werden, die zur Liste hinzugefügt werden sollen. Diese Ausgabezellen stellen die Eingaben für den eMessage-Prozess dar. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „Angeben der Eingaben für Empfängerlisten” auf Seite 37. 3. Definieren der Ausgabelistentabelle. Zeilen in der Tabelle enthalten Empfänger-IDs, die den Zellen des Ablaufdiagramms entnommen wurden. Personalisierungsfelder und andere Metadaten definieren die Spalten. Die Ausgabeliste-Tabelle ist zunächst leer.Sie müssen das Ablaufdiagramm ausführen, um der Tabelle Informationen hinzuzufügen.Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „Definieren der Ausgabelistentabelle für eine Empfängerliste” auf Seite 40. 4. Ausfüllen der Ausgabelistentabelle. Führen Sie eine Produktionsausführung des Ablaufdiagramms aus, das den eMessage-Prozess zum Hinzufügen von Empfänger-IDs und Empfängerdaten zur Ausgabelistentabelle enthält. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „Füllen der Ausgabelistentabelle” auf Seite 45.

Informationen über die Ausgabelistentabelle (OLT) Die Ausgabelistentabelle (OLT = Output List Table) ist eine Datenbanktabelle, in der Empfängerlistendaten gespeichert werden, einschließlich Empfänger-IDs, EMail-Adressen und zusätzliche Personalisierungsdaten für eine bestimmte Empfängerliste. Eine Ausgabelistentabelle ist eine erforderliche Eingabe für jedes eMessage-Mailing.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Sie definieren eine Ausgabelistentabelle mithilfe eines eMessage-Prozesses, der einem Ablaufdiagramm in Campaign hinzugefügt wird. Es besteht eine Eins-zu-einsBeziehung zwischen der Ausgabelistentabelle und dem eMessage-Prozess, mit dem Sie die Tabelle erstellt haben. Mit einem eMessage-Prozess kann nur eine einzige Ausgabelistentabelle erstellt werden.

Inhalt der Ausgabelistentabelle Eine vollständig konfigurierte Ausgabelistentabelle enthält Folgendes: v Eine Spalte für jedes Personalisierungsfeld, das für die Empfängerliste definiert ist v Aktive Felder, die zum Verarbeiten von Mailings verwendet werden. Diese Felder werden automatisch als Teil des Standardtabellenentwurfs erstellt, jedoch nicht in E-Mail-Nachrichten verwendet. v Ein Feld für die E-Mail-Adresse des Empfängers.

Erstellen einer Ausgabelistentabelle Die Erstellung einer Ausgabelistentabelle erfolgt in zwei Phasen: 1. Definieren der Ausgabelistentabelle. Hierfür konfigurieren Sie die Ausgabe eines eMessage-Prozesses. An diesem Punkt ist die Ausgabelistentabelle nur eine Tabellendefinition und enthält keine Empfängerdaten. 2. Führen Sie das Ablaufdiagramm aus, das den eMessage-Prozess enthält. Mit der Ausführung des Ablaufdiagramms wird die Ausgabelistentabelle erstellt und es werden Werte in die entsprechenden Spalten der Ausgabelistentabelle eingetragen.

Benennen der Ausgabeliste-Tabelle Der Name, den Sie der Empfängerliste zuweisen, wird in eMessage-Mailings zum Verweisen auf die Liste verwendet. Es handelt sich nicht um den Namen der Ausgabelistentabelle. Der tatsächliche Tabellenname der Ausgabelistentabelle wird automatisch zugewiesen und im Feld "Name der physischen Tabelle" auf der Registerkarte "Ausgabe" des eMessage-Prozesses angezeigt.

Hochladen der Ausgabelistentabelle Die Ausgabelistentabelle wird mithilfe eines Ablaufdiagramms und eines eMessage-Prozesses definiert und erstellt, die von einer im lokalen Netz hinter der unternehmensweiten Firewall installierten Instanz von Campaign bereitgestellt werden. Allerdings führt eMessage Mailings mit den von IBM Unica Hosted Services bereitgestellten Ressourcen aus. Um die Empfängerlisteninformationen in der Ausgabelistentabelle für die Verwendung in einem Mailing verfügbar zu machen, lädt Campaign die Ausgabelistentabelle mithilfe einer passiven FTP-Übertragung (FTPES) in die Datentabellen der Hosting-Umgebung hoch. Hierbei handelt es sich um einen Hintergrundprozess, der kein Eingreifen Ihrerseits erfordert. Das Hochladen der Empfängerliste muss jedoch abgeschlossen sein, bevor eMessage mit der Ausführung eines Mailings beginnt. Während des Hochladens komprimiert eMessage die Daten, um die Netzressourcen zu entlasten. Weitere Informationen zur FTP-Verbindung zwischen Ihrer lokalen Installation und IBM Unica Hosted Services zum Hochladen der Ausgabelistentabelle finden Sie im IBM Unica eMessage Startup and Administrator's Guide. Kapitel 3. Auswählen von E-Mail-Empfängern

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Informationen zum Planen einer Empfängerliste eMessage benötigt Campaign zum Generieren von Listen. Sie sollten sich sehr gut damit auskennen, wie Ablaufdiagramms erstellt und verwendet werden. Außerdem müssen Sie Zugriff auf ein Benutzerkonto haben, das über Bearbeitungszugriff auf Ihrer lokalen Campaign-Installation verfügt. Wenn Sie Ihre E-Mail-Marketingkampagne planen, müssen Sie sich mit den anderen Personen oder Gruppen beraten, die an der Erstellung oder Ausführung des eMessage-Mailings beteiligt sein werden. Diese Gespräche wirken sich darauf aus, wie Sie das Ablaufdiagramm gestalten und den eMessage-Prozess zum Extrahieren von Empfängeradressen und Personalisierungsdaten konfigurieren. Bei der Planung der Gespräche sollten Mitglieder Ihrer Organisation mit folgenden Rollen berücksichtigt werden. v E-Mail-Direktor v E-Mail-Designer v Datenbankadministrator v Teammitglieder, die das Mailing testen werden

E-Mail-Design Arbeiten Sie mit dem E-Mail-Designer zusammen, um zu ermitteln, welche empfängerspezifischen Daten erforderlich sind, um die E-Mail-Nachrichten zu personalisieren.Ermitteln Sie alle Personalisierungsfelder, die in der E-Mail-Vorlage erforderlich sein werden.Bei der Planung der Personalisierung der E-Mail-Nachrichten sollten Sie genau bedenken, wie Sie sensible Kundendaten in der Nachricht präsentieren.

Listendesign Der E-Mail-Designer fügt in der E-Mail-Vorlage Platzhalter hinzu, die auf die in der Ausgabelistentabelle definierten Personalisierungsfelder verweisen. Der Listendesigner muss sich unbedingt mit dem E-Mail-Designer absprechen, um sicherzustellen, dass die Ausgabelistentabelle alle Empfängerinformationen enthält, die für die E-Mail-Vorlage erforderlich sind. Arbeiten Sie mit den Administratoren der Unternehmensdatenbanken zusammen, um sicherzustellen, dass Sie ausreichend mit den Marketingdatenbanken vertraut sind, die die Informationen für die Liste zur Verfügung stellen. Sie müssen wissen, wo die Informationen zur Verfügung stehen, und sicherstellen, dass Sie über die zur Zuordnung von Datenbankfeldern erforderlichen Zugriffsrechte verfügen.

Verwalten der E-Mail-Kampagne Arbeiten Sie mit dem E-Mail-Direktor zusammen, um die Ziele der Kampagne so klar wie möglich zu verstehen.Ermitteln Sie genau die Empfängermerkmale, die bei der Auswahl der Empfänger berücksichtigt werden sollen.

Testen Arbeiten Sie eng mit Mitgliedern des Teams zusammen, das das Mailing testen wird. Es hat sich stets bewährt, Testmailings auszuführen und die Zustellbarkeit von E-Mail mithilfe der in eMessage verfügbaren Tools zu bewerten.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Je nach Testfall werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Liste auf unterschiedliche Weise neu zu generieren.

Angeben der Eingaben für Empfängerlisten Die Eingaben für eine Empfängerliste ergeben sich aus dem Konfigurieren und Ausführen eines Ablaufdiagramms in Campaign. Wenn Sie ein Ablaufdiagramm zum Auswählen von E-Mail-Empfängern verwenden möchten, müssen Sie dem Ablaufdiagramm einen eMessage-Prozess hinzufügen. Der eMessage-Prozess ist einer der Campaign-Prozesse, die Sie beim Bearbeiten eines Ablaufdiagramms auswählen können. Verwenden Sie die Registerkarte "Quelle" für einen eMessage-Prozess, um der Empfängerliste wie folgt Gruppen von Einzelpersonen hinzuzufügen. v Produktionsempfänger: Die Liste der Personen, die E-Mails im Rahmen Ihrer EMail-Kampagne erhalten sollen. v Testempfänger: Eine Auswahl von Empfängern, die Sie dazu verwenden können, um Nachrichteninhalte und die Zustellung zu testen, bevor ein Produktions-Mailing ausgeführt wird. v Seed-Liste: Eine Auswahl an E-Mail-Adressen, die Sie überall in der Produktionsliste verteilen können, um die Nachrichtenzustellung zu überwachen.

Informationen über Flowcharts Flowcharts werden dazu verwendet, eine Abfolge von Aktionen mit Ihren Daten durchzuführen, um die Kampagnenlogik auszuführen. Kampagnen bestehen aus einem oder mehreren Flowcharts. Flowcharts bestehen aus Prozessen, die konfiguriert werden, um die für die Kampagne erforderliche Datenbearbeitung, Kontaktlistenerzeugung oder Kontakt- und Antwortüberwachung auszuführen. Die Prozesse bilden das eigentliche Werkzeug zum Definieren und Implementieren einer Kampagne. Anmerkung: Zum Arbeiten mit Flowcharts sind die entsprechenden Berechtigungen erforderlich. Informationen zu Berechtigungen finden Sie im IBM Unica Campaign Administratorhandbuch.

Verwenden von Ablaufdiagramms zum Auswählen von E-MailEmpfängern In Campaign ermöglichen Ihnen Tools und Logik für Standardablaufdiagramme die Angabe einer Zelle oder mehrerer Zellen als Eingaben für den eMessage-Prozess. Wenn Sie die Prozesseingaben konfigurieren, können Sie eine beliebige Zelle innerhalb des Ablaufdiagramms angeben, das den eMessage-Prozess enthält. Sie können einen Auswahlprozess, eine weitere Ablaufdiagrammlogik oder strategische Segmente verwenden, um Empfängerlisten zu erstellen, indem Eingabezellen ein- oder ausgeschlossen werden.Jede Eingabezelle enthält die IDs für die Empfänger.

Auswählen von Produktionsempfängern Produktionsempfänger sind die Kunden und Interessenten, die Sie mit der E-MailMarketingkampagne erreichen möchten. Diese empfangen eine personalisierte EMail-Nachricht, wenn Sie die Produktionsausführung eines eMessage-Mailings ausführen.

Kapitel 3. Auswählen von E-Mail-Empfängern

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Sie können in Campaign einen eMessage-Prozess verwenden, um mindestens eine Eingabezelle als Produktionslistenzelle auszuwählen. Auf diese Weise werden Mitglieder der Zellen als Produktionsempfänger in der Ausgabeliste-Tabelle für die Empfängerliste gekennzeichnet.

So wählen Sie Empfänger für Produktionsmailings aus Gehen Sie wie folgt vor, um anzugeben, welche Empfänger-IDs in die Liste der Empfänger der Produktions-E-Mail einbezogen werden sollen. Jede Empfänger-ID gibt eine Zeile in der Ausgabelistendatei an, wenn Sie eine Produktionsausführung des Ablaufdiagramms vornehmen. Weitere Informationen zum Erstellen und Auffüllen der Ausgabelistentabelle finden Sie im Abschnitt Auffüllen der Ausgabelistentabelle. 1. Definieren Sie Zellen für die Produktionsempfänger, die die E-Mail als Teil eines Produktionsmailings empfangen. 2. Öffnen Sie im Ablaufdiagramm, das die Empfängerliste definiert, den eMessage-Prozess, um ihn zu bearbeiten, und wählen Sie die Registerkarte Quelle aus. 3. Wählen Sie im Feld Produktionsliste des eMessage-Prozesses mindestens eine der verfügbaren Zellen als Prozesseingabe aus. Wenn Sie diese Schritte zum Angeben der Produktionseingabezellen abgeschlossen haben, ordnen Sie mithilfe der Registerkarte "Ausgabe" des eMessage-Prozesses der Ausgabelistentabelle andere empfängerspezifische Daten zu. Weitere Informationen zum Zuordnen von Empfängerdaten zur Empfängerliste finden Sie im Abschnitt Definieren der Ausgabelistentabelle für eine Empfängerliste. Zugehörige Konzepte: „Füllen der Ausgabelistentabelle” auf Seite 45 „Definieren der Ausgabelistentabelle für eine Empfängerliste” auf Seite 40

Informationen über das Auswählen von Testempfängern Testempfänger sind Personen, an die Sie E-Mails zu Testzwecken senden.In den meisten Fällen werden Mitglieder Ihrer Organisation oder von Ihnen erstellte Beispielempfänger als Testempfänger verwendet. Sie können eine oder mehrere Eingabezellen als Testlistenzellen bestimmen, um eine Testliste zu erstellen.Dadurch werden Mitglieder der Zelle als Testempfänger gekennzeichnet.

So wählen Sie Testempfänger aus Gehen Sie wie folgt vor, um anzugeben, welche Empfänger-IDs in eine Liste mit Test-E-Mail-Empfängern einbezogen werden sollen. Jede Empfänger-ID gibt eine Zeile in der Ausgabelistentabelle an, wenn Sie eine Produktionsausführung des Ablaufdiagramms vornehmen. Weitere Informationen zum Erstellen und Auffüllen der Ausgabelistentabelle finden Sie im Abschnitt Auffüllen der Ausgabelistentabelle. 1. Definieren Sie Zellen, die die Testempfänger für das Testmailing angeben. Bestimmen Sie zusammen mit den Mitgliedern Ihres Teams, das für Tests verantwortlich ist, welche Zellen hinzugefügt werden sollen, um eine Testliste zu erstellen. Abhängig vom Typ des erforderlichen Tests können Sie unterschiedliche Zellen auswählen.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

2. Öffnen Sie im Ablaufdiagramm, das die Empfängerliste definiert, den eMessage-Prozess, um ihn zu bearbeiten, und wählen Sie die Registerkarte Quelle aus. 3. Wählen Sie im Feld Testliste des eMessage-Prozesses mindestens eine der verfügbaren Zellen als Prozesseingabe aus. Wichtig: Achten Sie beim Erstellen einer Testliste darauf, dass Sie keine Zellen auswählen, die Produktionsempfänger enthalten. Löschen Sie Zellen, die im Feld Produktionsliste angegeben sind. Wenn Sie diese Schritte zum Angeben der Testeingabezellen abgeschlossen haben, ordnen Sie mithilfe der Registerkarte "Ausgabe" des eMessage-Prozesses der Ausgabelistentabelle andere empfängerspezifische Daten zu. Bestimmen Sie zusammen mit den Mitgliedern Ihres Teams, das für die Tests verantwortlich ist, welche zusätzlichen Empfängerdaten möglicherweise erforderlich sind. Weitere Informationen zum Zuordnen von Empfängerdaten zur Empfängerliste finden Sie im Abschnitt Definieren der Ausgabelistentabelle für eine Empfängerliste. Zugehörige Konzepte: „Füllen der Ausgabelistentabelle” auf Seite 45 „Definieren der Ausgabelistentabelle für eine Empfängerliste” auf Seite 40

Informationen zu Seed-Listen Eine Seed-Liste ist eine Liste mit ausgewählten E-Mail-Adressen, die überall in der Liste der Produktionsempfänger verteilt sind.Durch die Ermittlung, wann und ob eine E-Mail an eine Anfangsadresse zugestellt wird, können Sie abschätzen, wie schnell das Mailing die vorgesehenen Empfänger erreicht und ob Zustellungsprobleme möglicherweise verhindern, dass die Nachricht das Ziel erreicht. Seed-Adressen können nur für Produktionsausführungen verwendet werden und nicht für Testläufe.Eine Seed-Liste enthält nur E-Mail-Adressen, aber keine Empfängerdaten. Wenn Sie eine Seed-Liste verwenden, fügt eMessage in bestimmten Intervallen Beispieladressen in eine Produktionsliste ein. Sie können die Seed-Liste so konfigurieren, dass entweder einzelne Seed-Listenadressen gleichmäßig in der gesamten Produktionsliste verteilt werden oder die Seed-Liste je nach der Anzahl der gesendeten Nachrichten als Gruppe in bestimmten Abständen verteilt wird. Sie können nur eine einzelne Zelle als Seed-Listenzelle bestimmen. Dadurch werden Adressen in der Zelle als Seedadressen in der Empfängerliste angegeben. Das Kennzeichnen von Seed-Listenempfängern in der Empfängerliste stellt sicher, dass sie nicht als Teil des Ausführungsverlaufs der Produktionsausführung protokolliert werden.

So geben Sie eine Seed-Liste an Geben Sie auf der Registerkarte "Quelle" im Fenster "eMessage-Prozesskonfiguration" eine Seed-Liste für die Produktionsausführung eines Mailings an. Sie müssen eine Methode zum Verteilen der Seed-Adressen in der Produktionsliste auswählen. 1. Wählen Sie auf der Registerkarte "Quelle" aus der Dropdown-Liste im Feld Einstiegspunktliste die einzelne Zelle aus, die die Liste der Seedadressen enthält, die Sie in der Produktionsliste verteilen möchten. 2. Wählen Sie im Abschnitt Seed-Listenverteilung wie folgt eine Verteilungsmethode aus: Kapitel 3. Auswählen von E-Mail-Empfängern

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a. IDs gleichmäßig verteilen: Wählen Sie diese Option aus, um Seedadressen in gleichmäßigen Intervallen und basierend auf der Empfängerliste sowie der Anzahl der verfügbaren Seedadressen in die gesamte Produktionsempfängerliste einzufügen. b. Gesamte Liste für alle N IDs in Hauptliste einfügen: Wählen Sie diese Option aus, um die gesamte Liste verfügbarer Seedadressen in bestimmten Intervallen in die gesamte Produktionsempfängerliste einzufügen. Sie müssen das Intervall zwischen den Einfügepunkten angeben. 3. Wenn Sie Gesamte Liste für alle N IDs in Hauptliste einfügen ausgewählt haben, können Sie optional einen Wert in das Feld Intervall eingeben, um die Anzahl der Empfängeradressen zwischen den Einfügemarken für die Seed-Liste anzugeben. Das Standardintervall ist 10.000 Empfänger.

Definieren der Ausgabelistentabelle für eine Empfängerliste Verwenden Sie die Registerkarte "Ausgabe" eines eMessage-Prozesses, um eine Ausgabelistentabelle für eine Empfängerliste zu definieren. Mithilfe der Registerkarte "Ausgabe" können Sie Empfänger und Empfängerdaten in Ihren Marketingdatenbanken auswählen und diese Informationen mit Personalisierungsfeldern verknüpfen. Jeder eMessage-Prozess definiert eine einzelne Ausgabelistentabelle. Dadurch wird eine Eins-zu-eins-Beziehung zwischen dem eMessage-Prozess und der Ausgabelistentabelle hergestellt. Wenn Sie den eMessage-Prozess löschen, wird auch die entsprechende Ausgabelistentabelle gelöscht. So definieren Sie die Ausgabelistentabelle: v Benennen Sie die Liste v Fügen Sie Personalisierungsfelder hinzu v Legen Sie einen Anzeigenamen für jedes Personalisierungsfeld fest Durch die Konfigurationen auf der Registerkarte "Ausgabe" wird nur die Tabelle definiert. Die Ausgabelistentabelle wird nicht erstellt, und es werden auch keine Empfängerdaten zur Tabelle hinzugefügt. Sie müssen zum Erstellen und Füllen der Ausgabelistentabelle das Ablaufdiagramm ausführen, das den eMessage-Prozess enthält.

Informationen zum Hinzufügen von Personalisierungsfeldern Beim Hinzufügen von Personalisierungsfeldern zu Ausgabelistentabellen (OLT = Output List Table) werden empfängerspezifische Daten in den Marketingtabellen Ihres Unternehmens auf die OLT abgebildet. Jede eindeutige Zuordnung wird als Personalisierungsfeld bezeichnet. Personalisierungsfelder, die Sie in einer Ausgabelistentabelle definieren, werden als OLT-Personalisierungsfelder bezeichnet. eMessage verwaltet eine Liste aller von Ihnen erstellten Personalisierungsfelder über mehrere Empfängerlisten hinweg. Sie können dieselben Personalisierungsfelder in mehreren Empfängerlisten verwenden.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Zugehörige Konzepte: Kapitel 10, „Arbeiten mit Personalisierungsfeldern”, auf Seite 173 „Definieren von Personalisierungsfeldern” „Informationen zu verfügbaren Feldern im eMessage-Prozess” „Informationen zu Datentypen von Personalisierungsfeldern in der Ausgabelistentabelle” „Felder, die als Personalisierungsfelder gewählt wurden” auf Seite 42 „Anzeigenamen für Personalisierungsfelder” auf Seite 42

Definieren von Personalisierungsfeldern Sie definieren Personalisierungsfelder, indem Sie auf der Registerkarte "Ausgabe" in einem eMessage-Prozess ein bestimmtes Feld in Ihrer Marketingdatenbank einer Ausgabelistentabelle zuordnen. Die in diesem Feld gespeicherten Informationen werden zur Ausgabelistentabelle hinzugefügt, wenn Sie das Ablaufdiagramm ausführen, um die Ausgabelistentabelle zu füllen. Sie können bei der Definition von Personalisierungsfeldern auch auf ein erzeugtes oder abgeleitetes Feld verweisen. Sie können für alle Felder, auf die Sie bei der Definition von Personalisierungsfeldern verweisen, die Profilfunktion verwenden, um eine Liste mit unterschiedlichen Werten und ihrer Häufigkeit für die von Ihnen gewählten Felder anzeigen.

Informationen zu verfügbaren Feldern im eMessage-Prozess Auf der Registerkarte "Ausgabe" der Seite "eMessage-Prozesskonfiguration" zeigt die Tabelle "Verfügbare Felder" eine hierarchische Liste mit Feldern in Ihrer Marketingdatenbank an, die Sie einem Personalisierungsfeld zuordnen können. Das System ermittelt den Datentyp des Personalisierungsfelds auf der Basis des JDBC-Datentyps des Quellenfelds in der Marketingdatenbank. Die Liste basiert auf Datentabellen, die der Kampagne zugeordnet werden, die den eMessage-Prozess enthält. Die Konfiguration der Datenquellen für die Kampagne erfolgt auf Kampagnenebene. Weitere Informationen zum Konfigurieren von Datenquellen für eine Kampagne finden Sie im IBM Unica Campaign Benutzerhandbuch. Zugehörige Konzepte: „Informationen zu Datentypen von Personalisierungsfeldern in der Ausgabelistentabelle” Anhang B, „Unterstützte JDBC-Datentypen”, auf Seite 331 Zugehörige Verweise: „Anzeigereferenz zur Registerkarte "Ausgabe"” auf Seite 55

Informationen zu Datentypen von Personalisierungsfeldern in der Ausgabelistentabelle Wenn Sie ein Feld in Ihrer Marketingdatenbank einer Ausgabelistentabelle zuordnen, dann kommuniziert der JDBC-Treiber für Ihre Marketingdatenbank den Datentyp, den er für das Quellendatenbankfeld definiert hat. Der JDBC-Datentyp muss einer der Datentypen sein, den eMessage unterstützt. eMessage umfasst Datentypen als Teil der Metadaten, die beim Hochladen der Ausgabelistentabelle in IBM Unica Hosted Services einbezogen wurden. Das System zeigt einen Fehler an, wenn der JDBC-Treiber einen Datentyp angibt, den eMessage nicht unterstützt. Personalisierungsfelder können entweder einen numerischen Typ oder einen Texttyp aufweisen. Das System definiert den Typ des Personalisierungsfelds für die Kapitel 3. Auswählen von E-Mail-Empfängern

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Ausgabelistentabelle automatisch auf der Basis des JDBC-Datentyps des Quellendatenbankfelds. Das Quellenfeld und die Bezeichnung des Datentyps werden in der Liste der verfügbaren Felder auf der Registerkarte "Ausgabe" des eMessage-Prozesses angegeben. Die Bezeichnung des Datentyps für das Personalisierungsfeld kann nicht geändert werden. Zugehörige Konzepte: Anhang B, „Unterstützte JDBC-Datentypen”, auf Seite 331 „Informationen zu verfügbaren Feldern im eMessage-Prozess” auf Seite 41 Zugehörige Verweise: „Anzeigereferenz zur Registerkarte "Ausgabe"” auf Seite 55

Felder, die als Personalisierungsfelder gewählt wurden Auf der Registerkarte "Ausgabe" der Seite "eMessage-Prozesskonfiguration" sind im Abschnitt Als Personalisierungsfelder ausgewählt die Personalisierungsfelder aufgelistet, die der Ausgabelistentabelle hinzugefügt wurden. Die Spalte Feldname enthält den Namen so wie er in der Ausgabelistentabelle angezeigt wird. Dieser Name wird von eMessage zugewiesen. Sie können ihn nicht ändern. Die Spalte Anzeigename enthält den Namen, wie er im eMessage Document Composer in einer Liste mit Personalisierungsfeldern angezeigt wird, die zur Verwendung in einer personalisierten E-Mail-Nachricht verfügbar sind. Sie können den Standardanzeigenamen ändern.

Anzeigenamen für Personalisierungsfelder Wenn Sie ein Personalisierungsfeld in der Ausgabelistentabelle definieren, geben Sie einen Anzeigenamen für das Feld an. eMessage verwendet den Anzeigenamen, um das Personalisierungsfeld in der Ausgabelistentabelle, in eMessage-Mailings und in eMessage-Dokumenten anzugeben. Die Anzeigenamen für Personalisierungsfelder werden unter anderem auch zu folgenden Zwecken eingesetzt. v Wenn Sie eine personalisierte E-Mail-Nachricht im eMessage Document Composer erstellen, verwendet das System die Anzeigenamen, um die Personalisierungsfelder im Dokument anzugeben. v Der Anzeigename wird im Document Composer in der Liste mit den Personalisierungsfeldern angezeigt, die für die Verwendung in dem Dokument zur Verfügung stehen. v Wenn Sie für E-Mails das fortschrittliche Skripting verwenden, müssen Sie den Anzeigenamen verwenden, um die Personalisierungsfelder zu deklarieren, die in den zu schreibenden Skripten verwendet werden. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in Anhang A, „Verwendung erweiterter Skripte in E-Mails”, auf Seite 307. v Auf der Mailing-Registerkarte werden momentan verwendete Personalisierungsfelder anhand ihres Anzeigenamens aufgelistet. Diese Vorgehensweise wird auch angewendet, wenn sie in Fehler- und Warnnachrichten angegeben werden. Wenn Sie ein Personalisierungsfeld definieren, weist eMessage dem Personalisierungsfeld einen Anzeigenamen basierend auf dem Namen des verfügbaren Felds in Ihrer Marketingdatenbank zu. Sie können den von eMessage zugewiesenen Anzeigenamen überschreiben. Danach verwendet eMessage den neuen Anzeigenamen zum Angeben des Personalisierungsfelds, wenn Sie es in anderen Ausgabelistentabellen verwenden.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Wenn Sie ein (als verfügbar aufgelistetes) Feld in Ihrem Datamart zum Erstellen von Personalisierungsfeldern in mehreren Ausgabelistentabellen verwenden, schlägt eMessage den Anzeigenamen vor, den Sie dem verfügbaren Feld zuletzt zugeordnet haben. Sie können den Anzeigenamen, der für dieses Personalisierungsfeld verwendet wurde, beliebig oft ändern.Wenn Sie in anderen Ausgabelistentabellen (OLT = Output List Table) das gleiche Personalisierungsfeld verwenden, werden die anderen OLT-Konfigurationen durch das Ändern des Anzeigenamen in der Ausgabelistentabelle, die Sie aktuell konfigurieren, nicht aktualisiert. Das Ändern des Anzeigenamen führt jedoch dazu, dass das gleiche Personalisierungsfeld in anderen Empfängerlisten und Dokumenten unter einem anderen Namen angezeigt wird.

So definieren Sie die Ausgabelistentabelle Verwenden Sie zum Definieren der Ausgabelistentabelle die Registerkarte "Ausgabe" des eMessage-Prozesses. Wählen Sie zum Hinzufügen eines Personalisierungsfelds zur Ausgabelistentabelle ein Feld aus der Liste der verfügbaren Felder in Ihrer Marketingdatenbank aus. Anschließend können Sie das verfügbare Feld einem Personalisierungsfeld zuordnen, das bereits der Ausgabelistentabelle hinzugefügt wurde. Alternativ können Sie eMessage das Erstellen eines neuen Personalisierungsfelds ermöglichen. 1. Geben Sie in das Feld "Name der Empfängerliste" einen Namen für die Liste ein oder akzeptieren Sie den Standardnamen. 2. Wählen Sie in der Tabelle "Verfügbare Felder" ein Feld aus, das Sie einem Personalisierungsfeld in der Ausgabelistentabelle zuordnen möchten. Alternativ haben Sie folgende Möglichkeiten: v Klicken Sie auf Profil, um die Vorschau einer Liste mit unterschiedlichen Werten und deren Häufigkeit im ausgewählten Feld aufzurufen. v Klicken Sie auf Abgeleitete Felder, um eine Datenquelle zu erstellen, die ein abgeleitetes Feld verwendet. 3. Klicken Sie auf Hinzufügen, um das ausgewählte, verfügbare Feld einem Personalisierungsfeld zuzuordnen. Klicken Sie auf Entfernen, um die Zuordnung zwischen dem Personalisierungsfeld und der Datenquelle zu entfernen. Der Name des Felds, das Sie hinzufügen, wird in der Tabelle "Als Personalisierungsfelder ausgewählt" angezeigt, wenn Sie das Feld der Ausgabelistentabelle hinzufügen. 4. Geben Sie in der Spalte Anzeigename einen Namen für das Personalisierungsfeld ein.Sie können den Standardnamen annehmen oder überschreiben. 5. Wählen Sie in der Tabelle Als Personalisierungsfelder ausgewählt das Kontrollkästchen neben dem Personalisierungsfeld aus, das die E-Mail-Adresse des E-Mail-Empfängers bereitstellt. Das angegebene Personalisierungsfeld muss auf ein Feld in einer Marketingdatenbank abgebildet werden, das eine gültige E-Mail-Adresse zur Verfügung stellt. Wichtig: Das hier gewählte Personalisierungsfeld muss als E-Mail-Adresse in der E-Mail-Kopfzeile des Dokuments angegeben werden, das mit dieser Empfängerliste in einem Mailing verwendet wird. 6. Klicken Sie zum Speichern Ihrer Änderungen auf OK. Durch dieses Verfahren wird einfach eine Definition der Ausgabelistentabelle erstellt. Die Tabelle wurde noch nicht erstellt und enthält folglich auch keine Daten. Kapitel 3. Auswählen von E-Mail-Empfängern

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Wenn Sie die Ausgabelistentabelle so erstellen und füllen möchten, dass sie in einem Mailing verwendet werden kann, müssen Sie das Ablaufdiagramm ausführen, das den eMessage-Prozess enthält.

So erstellen Sie das Profil eines Feldes Campaign erstellt ein Profil für ein Feld, wenn Sie dies in einer Liste auswählen und dann auf die Schaltfläche Profil klicken. Sie können für jedes Feld in einer abgebildeten Datenquelle ein Profil erstellen.Sie können auch Profile von abgeleiteten Feldern erstellen. 1. Wählen Sie im Konfigurationsfenster eines Prozesses, in dem die Schaltfläche Profil angezeigt wird, das Feld aus, für das Sie ein Profil erstellen möchten. 2. Klicken Sie auf Profil. Das Fenster "Profil des ausgewählten Feldes" wird geöffnet. Campaign erstellt im ausgewählten Feld ein Profil der Daten. Die Kategorien und Häufigkeitsanzahlen werden bei der Erstellung des Profils aktualisiert. Anmerkung: Warten Sie vor dem Verwenden der Ergebnisse bis das Profil erstellt wurde, um zu gewährleisten, dass alle Kategorien verarbeitet wurden und alle Zählungen vollständig sind. Nachdem das Profil erstellt wurde, werden im Fenster "Profil des ausgewählten Feldes" folgende Informationen angezeigt: v Die Liste der Werte im ausgewählten Feld, die in der Spalte Kategorie angezeigt werden, sowie die entsprechende Anzahl von IDs mit dem jeweiligen Wert. Anmerkung: Campaign organisiert die Werte nach Kategorien, wobei diese in ungefähr gleich großen Segmenten gruppiert werden. Standardmäßig können bis zu 25 Kategorien (verschiedene Behälter von Werten) angezeigt werden. Sie können die maximale Anzahl der Kategorien ändern. v Auf der rechten Seite werden im Bereich Statistik die Gesamtanzahl der IDs und weitere Details zu den Daten für dieses Feld angezeigt, unter anderem: – Die Anzahl der gefundenen NULL-Werte – Die Gesamtanzahl von Kategorien oder Werten für dieses Feld – Die statistischen Werte für die Daten beinhalten den Mittelwert, die Standardabweichung sowie Minimum und Maximum. Anmerkung: Mittel, Stabw., Min. und Max. sind bei ASCII-Feldern nicht verfügbar. Beim Erstellen von Profilen für Textfelder werden alle diese Werte als Null angezeigt.

Arbeiten mit abgeleiteten Feldern Der eMessage-Prozess unterstützt abgeleitete Felder als Personalisierungsfelder. Beim Zuordnen von abgeleiteten Feldern zu Personalisierungsfeldern können Sie nur die Felder verwenden, die in der Tabelle Verfügbare Felder erscheinen. Wenn ein abgeleitetes Feld, das Sie verwenden möchten, hier nicht aufgeführt ist, müssen Sie die Tabelle, die das abgeleitete Feld enthält, als Datenquelle für die Kampagne definieren, die den eMessage-Prozess enthält. Anweisungen zum Erstellen abgeleiteter Felder finden Sie im IBM Unica Campaign User's Guide.

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Vermeiden von Doppeleinträgen Je nach dem Design des Ablaufdiagramms, das zur Auswahl von Empfängern verwendet wird, werden manche Empfänger möglicherweise mehrmals ausgewählt. Beim Definieren der Empfängerliste können Sie mithilfe der Schaltfläche Mehr das Erstellen doppelter Einträge verhindern, indem Sie Datensätze mit doppelten IDs überspringen. Beispielsweise können Sie MaxOf und Household_Income auswählen, um anzugeben, dass beim Vorliegen doppelter IDs eMessage nur das höchste Haushaltseinkommen auswählen soll. Diese Option entfernt lediglich die doppelten Einträge innerhalb derselben Eingabezelle.Wenn die gleiche ID in mehreren Eingabezellen auftaucht, kann Ihre Liste immer noch doppelte IDs enthalten. Wenn Sie alle doppelten IDs entfernen möchten, müssen Sie vor dem eMessage-Prozess die Prozesse "Zusammenführen" oder "Segmente" ausführen, um doppelte IDs zu bereinigen oder um sich gegenseitig ausschließende Segmente zu erstellen. Weitere Informationen zu den Prozessen "Zusammenführen" und "Segmente" finden Sie im IBM Unica Campaign Users Guide.

So vermeiden Sie doppelte Einträge Die Registerkarte "Ausgabe" im Fenster "eMessage-Prozesskonfiguration" enthält ein Steuerelement, mit dem Sie doppelte Empfänger-IDs überspringen können. 1. Klicken Sie auf der Registerkarte "Ausgabe" auf Mehr. Der Fenster Weitere Einstellungen wird angezeigt. 2. Wählen Sie das Kontrollkästchen Datensätze mit doppelten IDs überspringen aus. 3. Wählen Sie im Feld Basierend auf die Kriterien aus, anhand der Campaign bestimmt, welcher Datensatz beibehalten werden soll, wenn doppelte IDs zurückgegeben werden. 4. Klicken Sie zum Speichern Ihrer Auswahl und Schließen des Fensters "Weitere Einstellungen" auf OK.

Füllen der Ausgabelistentabelle Wenn Sie die Ausgabelistentabelle mithilfe der Registerkarte "Quelle" des eMessage-Prozesses definiert haben, müssen Sie die Empfängerdaten in die Tabelle eingeben. Verwenden Sie zum Hinzufügen der Daten eine Produktionsausführung des Ablaufdiagramms, das den zur Definition der Ausgabelistentabelle verwendeten eMessage-Prozess enthält. Wenn Sie das Ablaufdiagramm ausführen, wird die Ausgabelistentabelle (OLT = Output List Table) im Campaign-Systemschema erstellt. Beim Ausführen des Ablaufdiagramms wird die Tabelle mit Empfänger-IDs und anderen empfängerspezifischen Daten gefüllt, je nachdem, welche Zuordnungen auf der Registerkarte "Ausgabe" im Fenster "eMessage-Prozesskonfiguration" definiert sind. Überprüfen Sie vor dem Ausführen des Ablaufdiagramms, dass alle Zuordnungen zwischen Datenquellen und Personalisierungsfeldern im eMessage-Prozess abgeschlossen sind. Sie müssen das ganze Ablaufdiagramm ausführen, das den eMessage-Prozess enthält. Es genügt nicht, nur den eMessage-Prozess auszuführen. Wenn Sie das Ablaufdiagramm ausführen, erstellt Campaign automatisch die Ausgabelistentabelle und lädt diese in die gehostete Mailing-Umgebung hoch. Die Ausgabelistentabelle muss in die gehostete Umgebung hochgeladen werden, um die Empfängerliste als Referenz in einem Mailing verfügbar zu machen.

Kapitel 3. Auswählen von E-Mail-Empfängern

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Wichtig: Die Ausgabelistentabelle wird erst in die gehostete Mailing-Umgebung hochgeladen, wenn Sie eine Produktionsausführung des Ablaufdiagramms ausführen, das den eMessage-Prozess enthält. Um sicherzustellen, dass für das Mailing aktuelle Empfängerlistendaten verwendet werden, müssen Sie das Ablaufdiagramm vor jeder Mailing-Aktion ausführen. Wenn Sie das Ablaufdiagramm geändert haben, müssen Sie die Inhalte der Ausgabelistentabelle möglicherweise manuell löschen, um die Daten einer vorherigen Ausführung des Ablaufdiagramms aus der Tabelle zu entfernen. Ausführliche Informationen dazu, wie Sie Ablaufdiagramme ausführen und Prozesse in Ablaufdiagrammen verwalten, finden Sie im IBM Unica Campaign User’s Guide.

Informationen zu Empfängerlisten und Transaktions-E-Mails Alle eMessage-Mailings, auch Mailings, die für Transaktions-E-Mails aktiviert sind, müssen auf eine Empfängerliste verweisen. Die Empfängerliste definiert den Typ der Empfängerdaten, die beim Ausführen des Mailings in die E-Mail-Nachrichten eingefügt werden. In einem Standardmailing stellt die Ausgabelistentabelle die personalisierten Informationen zur Verfügung, die in den E-Mail-Nachrichten verwendet werden. Sie müssen für Transaktions-E-Mail-Nachrichten in der Mailing-Konfiguration auch dann auf eine Empfängerliste verweisen, wenn die unternehmensweiten Transaktionsmanagementsysteme Empfängerinformationen bereitstellen. Nur dann kann eMessage die erforderlichen Mailing-Validierungen vornehmen. In der Ausgabelistentabelle, die der Empfängerliste für Transaktions-E-Mails zugeordnet ist, können abhängig von den erforderlichen Empfängerdaten eine einzelne Zeile oder mehrere Zeilen angegeben sein. Wenn Sie in einem transaktionsorientierten Mailing auf eine Empfängerliste verweisen, können Sie Personalisierungselemente in der E-Mail-Nachricht überprüfen, indem Sie zum Testen des Mailings Standardtestmethoden verwenden. Weitere Informationen zum Testen von Transaktions-E-Mail-Nachrichten vor deren Einsatz finden Sie in „Informationen zum Testen von Mailings, die für Transaktions-EMails aktiviert wurden” auf Seite 219. Informationen zum Erstellen einer Empfängerliste für Transaktions-E-Mails finden Sie im Abschnitt „So erstellen Sie Empfängerlisten, die mit Transaktions-E-Mails verwendet werden”. Weitere Informationen zu Transaktions-E-Mails finden Sie in „Versenden von Transaktions-E-Mails” auf Seite 245.

So erstellen Sie Empfängerlisten, die mit Transaktions-E-Mails verwendet werden Wenn Sie ein Mailing für Transaktions-E-Mails aktivieren, müssen Sie unternehmensweite, transaktionsorientierte Anwendungen konfigurieren, um Empfängerinformationen zur Verfügung zu stellen, wenn eMessage eine Transaktions-E-Mail versendet. Zum Testen des Mailings müssen Sie jedoch trotzdem eine Ausgabelistentabelle erstellen. Die Ausgabelistentabelle wird nur zu Testzwecken verwendet.

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Mit den folgenden Schritten können Sie angeben, welche Empfänger-IDs beim Senden einer Test-E-Mail verwendet werden. Die IDs für die Testempfänger werden der Ausgabelistentabelle erst bei einer Produktionsausführung des Ablaufdiagramms hinzugefügt. Wenn Sie die Testeingabezellen angegeben haben, können Sie über die Registerkarte "Ausgabe" des eMessage-Prozesses andere empfängerspezifische Daten der Ausgabelistentabelle zuordnen. Bestimmen Sie zusammen mit den Mitgliedern Ihres Teams, das für die Tests verantwortlich ist, welche zusätzlichen Empfängerdaten möglicherweise erforderlich sind. Weitere Informationen zum Hinzufügen von Empfängerdaten zur Empfängerliste finden Sie im Abschnitt „Definieren der Ausgabelistentabelle für eine Empfängerliste” auf Seite 40. 1. Definieren Sie eine Zelle, die mindestens einen Testempfänger angibt, der die EMail beim Testen der Transaktions-E-Mail empfangen soll. 2. Öffnen Sie in dem Ablaufdiagramm, das die Empfängerliste definiert, den eMessage-Prozess zur Bearbeitung und wählen Sie die Registerkarte Quelle aus. Informationen zum Erstellen eines Ablaufdiagramms zum Definieren einer Empfängerliste finden Sie im Abschnitt „Angeben der Eingaben für Empfängerlisten” auf Seite 37. 3. Wählen Sie im Feld Testliste des eMessage-Prozesses die Zelle aus, die die IDs der Testempfänger enthält. Wichtig: Wählen Sie keine Zellen aus, die Produktionsempfänger enthalten. Löschen Sie die Zellen, die im Feld Produktionsliste angegeben sind.

Informationen zum Arbeiten mit vorhandenen Empfängerlisten Wenn Sie mit Empfängerlisten arbeiten, die in einer Kampagne definiert und gespeichert wurden, können Sie Folgendes tun: v Aktualisieren der Listendefinition v Aktualisieren Sie die in der Ausgabelistentabelle enthaltenen Daten, wenn die Liste gefüllt wurde. eMessage kann Daten in einer Ausgabelistentabelle nicht automatisch entfernen, um eine Aktualisierung zu ermöglichen. Sie müssen die Daten speziell aus der Tabelle entfernen, bevor Sie die veralteten Daten durch aktualisierte Daten ersetzen. Sie können die Daten manuell aus der Ausgabelistentabelle für die Liste löschen, sodass die Liste leer bleibt, bis Sie das der Liste zugeordnete Ablaufdiagramm ausführen. Eine gespeicherte Listendefinition können Sie nicht löschen.

So rufen Sie das Ablaufdiagramm auf, auf das in einem Mailing verwiesen wird Die Mailing-Übersichtsregisterkarte für die einzelnen eMessage-Mailings enthält einen Hyperlink zum Ablaufdiagramm, das zum Erstellen der Empfängerliste verwendet wurde, auf die das Mailing verweist. Das Ablaufdiagramm enthält den eMessage-Prozess, der zum Erstellen der Ausgabelistentabelle verwendet wurde. Wenn Sie auf das Ablaufdiagramm zugreifen möchten, klicken Sie unter E-MailEmpfänger auf den Link für die Empfängerliste. Kapitel 3. Auswählen von E-Mail-Empfängern

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Das Ablaufdiagramm wird in Campaign geöffnet, wo Sie es ausführen oder bearbeiten können.

So löschen Sie die Ausgabelistentabelle manuell Sie können manuell Daten aus der Ausgabelistentabelle löschen.Bevor Sie beispielsweise die Ausgabelistentabelle ändern, müssen Sie die Daten löschen, die während einer vorherigen Prozessausführung eingegeben wurden.Sie können die Ausgabelistentabelle auch löschen, um veraltete Daten zu entfernen. 1. Klicken Sie auf der Registerkarte "Ausgabe" auf Tabelle jetzt leeren. 2. Bestätigen Sie den Löschvorgang, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Empfängerlistendefinition Sie können die Definition einer Empfängerliste mithilfe des eMessage-Prozesses aktualisieren, den Sie zum Erstellen der Listendefinition verwendet haben. Anmerkung: Zum Aktualisieren der Daten für die Liste müssen Sie das Ablaufdiagramm ausführen, das den eMessage-Prozess enthält. 1. Suchen Sie in Campaign den eMessage-Prozess, den Sie zum Erstellen der Empfängerliste verwendet haben und öffnen Sie den eMessage-Prozess, um ihn zu konfigurieren. 2. Aktualisieren Sie bei Bedarf auf der Registerkarte "Ausgabe" die Konfiguration des eMessage-Prozesses. 3. Klicken Sie zum Speichern Ihrer Änderungen auf OK. Durch das Aktualisieren der Konfiguration des eMessage-Prozesses ändert sich die Definition der Empfängerliste. Allerdings werden keine empfängerspezifischen Daten für die Liste hinzugefügt oder geändert. Sie müssen das Ablaufdiagramm erneut ausführen, um die Liste der neuen Definition entsprechend zu aktualisieren. Anmerkung: Führen Sie nach dem Ändern der Empfängerlistendefinition, das Ablaufdiagramm aus, das den eMessage-Prozess enthält, damit Sie die Daten in der Ausgabelistentabelle für die Liste aktualisieren. Wenn Sie die Daten für die Liste beim Aktualisieren der Listendefinition nicht aktualisieren, gibt das System einen Fehler zurück, wenn Sie ein Mailing ausführen, das auf die Liste verweist.

So aktualisieren Sie Daten in Empfängerlisten Wenn Sie den eMessage-Prozess ausgeführt haben, um die Ausgabelistentabelle zu füllen, können Sie die Daten für die Liste aktualisieren, indem Sie das Ablaufdiagramm erneut ausführen. Dies kann hilfreich sein, wenn die empfängerspezifischen Daten in der Ausgabelistentabelle häufig geändert werden. Durch das erneute Ausführen des Ablaufdiagramms wird die Definition der Liste nicht verändert. Anmerkung: Da eMessage in der Ausgabelistentabelle vorhandene Daten nicht automatisch ersetzt, müssen Sie die Daten vor dem Ausführen des Ablaufdiagramms löschen, damit die Aktualisierung vorgenommen werden kann. 1. Klicken Sie auf der Registerkarte "Ausgabe" auf Tabelle jetzt leeren. Bestätigen Sie den Vorgang, wenn Sie dazu aufgefordert werden. 2. Aktualisieren Sie die Empfängerliste, indem Sie das Ablaufdiagramm ausführen, das die eMessage enthält, die ursprünglich zum Erstellen und Auffüllen der Liste verwendet wurde. Die Daten in der Ausgabelistentabelle werden aktualisiert.

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Löschen von Empfängerlisten Zum Löschen einer Empfängerliste löschen Sie den eMessage-Prozess, der zum Erstellen der Liste verwendet wurde. Wenn Sie den eMessage-Prozess aus Ihrer lokalen Campaign-Installation löschen, wird die entsprechende Ausgabelistentabelle mit den zugehörigen Metadaten in der IBM Unica Hosted Services-Umgebung entfernt. Das Entfernen der Ausgabelistentabelle hat Auswirkungen auf die Konfiguration sämtlicher Mailings, die auf die Liste verweisen. Durch das System werden sämtliche Mailings aktualisiert, um anzuzeigen, dass das Mailing nicht mehr auf eine Empfängerliste verweist. Wie und zu welchem Zeitpunkt die Empfängerliste nicht mehr für das Mailing zur Verfügung steht, ist davon abhängig, ob das Mailing aktiv oder inaktiv ist.Empfängerlisten aus zurzeit aktiven Mailings können nicht gelöscht werden.Das Mailing muss abgeschlossen sein, bevor das System das vollständige Löschen der Liste zulässt. Nach dem Löschen einer Empfängerliste wird diese nicht mehr in der Liste der Empfängerlisten angezeigt, auf die Sie in einem Mailing verweisen können.

Methoden zum Löschen von Empfängerlisten Zum Löschen einer Empfängerliste löschen Sie den eMessage-Prozess, der zum Erstellen der Liste verwendet wurde. Zum Löschen des eMessage-Prozesses haben Sie folgende Möglichkeiten. v Bearbeiten Sie das Ablaufdiagramm, um nur den eMessage-Prozess zu löschen v Löschen Sie das gesamte Ablaufdiagramm, das den eMessage-Prozess enthält Sie führen diese Aktionen aus, indem Sie das Ablaufdiagramm in Campaign öffnen. Sie können das Ablaufdiagramm über einen Link auf der Mailing-Registerkarte aufrufen oder die Registerkarte für das Ablaufdiagramm in der Kampagne öffnen, die das Mailing enthält.

So rufen Sie das Ablaufdiagramm auf, auf das in einem Mailing verwiesen wird Die Mailing-Übersichtsregisterkarte für die einzelnen eMessage-Mailings enthält einen Hyperlink zum Ablaufdiagramm, das zum Erstellen der Empfängerliste verwendet wurde, auf die das Mailing verweist. Das Ablaufdiagramm enthält den eMessage-Prozess, der zum Erstellen der Ausgabelistentabelle verwendet wurde. Wenn Sie auf das Ablaufdiagramm zugreifen möchten, klicken Sie unter E-MailEmpfänger auf den Link für die Empfängerliste. Das Ablaufdiagramm wird in Campaign geöffnet, wo Sie es ausführen oder bearbeiten können.

So löschen Sie einen Prozess Beim Erstellen von Ablaufdiagrammen müssen zuvor hinzugefügte Prozesse möglicherweise entfernt werden. 1. Öffnen Sie innerhalb einer Kampagne ein Ablaufdiagramm zum Bearbeiten. Die Prozesspalette und der Arbeitsbereich werden angezeigt. 2. Klicken Sie im Arbeitsbereich mit der rechten Maustaste auf den Prozess, den Sie löschen möchten, und wählen Sie im Menü Löschen aus. Kapitel 3. Auswählen von E-Mail-Empfängern

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Anmerkung: Sie können mehrere Prozesse gleichzeitig auswählen, indem Sie die Umschalttaste gedrückt halten, während Sie die Prozesse mit der Maus auswählen. Sie werden in einer Meldung aufgefordert, den Löschvorgang zu bestätigen. 3. Klicken Sie auf OK. 4. Der bzw. die ausgewählte(n) Prozess(e) werden aus dem Arbeitsbereich entfernt. Dabei werden auch die Verbindungen der entfernten Prozesse aus dem Ablaufdiagramm gelöscht.

So löschen Sie ein Ablaufdiagramm 1. Öffnen Sie das Ablaufdiagramm, das Sie löschen möchten, im Modus Ansicht. Die Ablaufdiagrammregisterkarte wird angezeigt. 2. Klicken Sie auf das Symbol Ablaufdiagramm löschen. 3. Klicken Sie im Bestätigungsfenster auf OK. Das Ablaufdiagramm und alle zugeordneten Dateien werden entfernt.

Löschen einer Liste, auf die in einem inaktiven Mailing verwiesen wird Ein inaktives Mailing ist ein Mailing, das zurzeit nicht ausgeführt wird.Das heißt, ein inaktives Mailing verarbeitet nicht aktiv E-Mail-Nachrichten, bereitet keine Nachrichtenbearbeitung vor und wartet nicht auf die Verarbeitung von E-MailNachrichten.Ein Mailing gilt z. B. als inaktiv, bevor Sie eine Mailing-Ausführung gestartet und nachdem Sie einen Mailing-Versand erfolgreich durchgeführt haben. Wenn Sie eine Empfängerliste löschen, auf die in einem inaktiven Mailing verwiesen wird, entfernt das System die Liste sofort.Die Liste steht nicht mehr zum Verweis durch andere Mailings zur Verfügung.

Löschen einer Liste, auf die in einem aktiven Mailing verwiesen wird Ein aktives Mailing ist ein Mailing, das zurzeit E-Mail-Nachrichten verarbeitet, die Verarbeitung von Nachrichten vorbereitet oder auf die Verarbeitung von E-MailNachrichten wartet.Ein Mailing gilt z. B. als aktiv, wenn es Nachrichten sendet oder wenn Sie das Mailing anhalten.Ein Mailing ist auch dann im aktiven Zustand, wenn das System die Ausführung eines Mailings vorbereitet. Wenn Sie eine Empfängerliste löschen, auf die ein aktives Mailing verweist, wird die Liste vom System nicht sofort gelöscht.Statt dessen wir die Liste als aussortiert eingestuft.Die aussortierte Liste bleibt für das aktive Mailing verfügbar, bis der Mailing-Versand erfolgreich abgeschlossen ist. Nach Abschluss des Mailings löscht eMessage die Empfängerliste und die entsprechende Ausgabelistentabelle sowie die Metadaten in IBM Unica Hosted Services.

Aussortierte Empfängerlisten eMessage setzt eine Empfängerliste außer Kraft, wenn Sie eine Empfängerliste löschen, auf die durch ein aktives Mailing verwiesen wird. Empfängerlisten werden nur vorübergehend aussortiert.Das System löscht die Liste, sobald das aktive Mailing, das auf die Liste verweist, inaktiv wird. Das Feld "E-Mail-Empfänger" auf der Mailing-Registerkarte ändert sich, um die Empfängerliste als aussortiert auszuweisen. Wenn das Mailing abgeschlossen ist und das System mit dem Löschen der Liste fertig ist, ändert sich die Mailing-Registerkarte erneut und gibt an, dass keine Liste ausgewählt ist.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Wenn das System eine Empfängerliste aussortiert, kann nur das aktive Mailing auf die Liste verweisen oder sie verwenden, um personalisierte E-Mails zu versenden.

Löschen einer Empfängerliste, auf die mehrere Mailings verweisen Jedes eMessage-Mailing kann nur auf eine einzelne Empfängerliste verweisen. Auf eine einzelne Empfängerliste kann jedoch durch mehrere Mailings verwiesen werden. Wenn Sie eine Empfängerliste löschen, auf die mehrere Mailings verweisen, ändern sich alle betreffenden Mailing-Konfigurationen und geben an, dass keine Empfängerliste ausgewählt ist. Wenn eines der Mailings momentan aktiv ist, kennzeichnet eMessage die Empfängerliste nur für das aktive Mailing als gesperrt. Nachdem eine Empfängerliste aussortiert ist, kann sie nicht mehr von anderen Mailings verwendet werden. Wenn das aktive Mailing, das auf die gesperrte Liste verweist, die Mailing-Ausführung abschließt, beendet eMessage das Entfernen der Empfängerliste.

Löschen einer Empfängerliste, auf die ein abgebrochenes Mailing verweist Wenn Sie eine Empfängerliste löschen, auf die ein aktives Mailing verweist, und anschließend das Mailing abbrechen, kennzeichnet eMessage die Liste als gesperrte Empfängerliste. Das abgebrochene Mailing wird inaktiv und die entsprechende Mailing-Registerkarte gibt an, dass das Mailing auf eine aussortierte Empfängerliste verweist. Die Liste gilt weiter als aussortiert, weil das Mailing die Mailing-Ausführung nicht abgeschlossen hat. Daher wird die Liste nicht vollständig aus den eMessage-Datenbanktabellen gelöscht, die in der IBM Unica Hosted Services-Umgebung verwaltet werden. eMessage lässt nicht zu, dass Sie das abgebrochene Mailing mit einer gesperrten Empfängerliste erneut starten. Sie können eine der folgenden Methoden verwenden, um den Löschvorgang für die aussortierte Empfängerliste abzuschließen: v Öffnen Sie das Mailing zum Bearbeiten und speichern Sie entweder das Mailing unverändert oder mit einer anderen Empfängerliste. v Löschen Sie das Mailing. Wenn Sie das Mailing speichern oder löschen, wird die Sperrung der Empfängerliste aufgehoben. Anschließend kann eMessage die Liste und die zugehörigen Metadaten aus den gehosteten Datenbanken löschen.

Löschen einer Empfängerliste, auf die ein zur Ausführung nach einem Zeitplan aktiviertes Mailing verweist Ein Mailing, das zur Ausführung nach einem Zeitplan aktiviert ist, gilt als inaktiv, bis der eingeplante Job ausgeführt wird und ein Auslöser zum Start des MailingVersands gesendet wird. Wenn Sie daher die Empfängerliste löschen, auf die ein für die Planung aktiviertes Mailing verweist, löscht das System umgehend die Ausgabelistentabelle und die zugehörigen Metadaten, die in IBM Unica Hosted Services gespeichert sind.

Kapitel 3. Auswählen von E-Mail-Empfängern

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Zeitplanungsfehler nach dem Löschen einer Empfängerliste Das Löschen einer Empfängerliste, auf die ein zur Ausführung nach einem Zeitplan aktiviertes Mailing verweist, deaktiviert das Mailing für die Ausführung nach einem Zeitplan. Das geplante Mailing kann nicht ausgeführt werden, weil das Mailing nicht mehr auf eine Empfängerliste verweist. Wenn eine Empfängerliste gelöscht wird, wird dabei nicht gleichzeitig der mit dem Mailing verbundene eingeplante Job gelöscht. Nachdem Sie die Empfängerliste löschen, wird der Job wie geplant ausgeführt, das System zeigt jedoch einen Fehler an. Welcher Fehlertyp angezeigt wird, hängt davon ab, wie Sie den eMessage-Prozess zum Löschen der Empfängerliste entfernt haben. Wenn Sie den eMessage-Prozess durch Bearbeiten des Ablaufdiagramms in Campaign entfernt haben, wird das Ablaufdiagramm planmäßig ausgeführt. Das Mailing startet jedoch nicht, weil durch das Löschen der Liste auch das Mailing für die Planung inaktiviert wurde. Wenn Sie den eMessage-Prozess durch Entfernen des gesamten Ablaufdiagramms entfernt haben, zeigt der geplante Job einen Fehler an, weil das Ablaufdiagramm, das in der Jobkonfiguration angegeben wurde, nicht mehr vorhanden ist.

Automatisches Entfernen inaktiver Empfängerlisten Die in IBM Unica Hosted Services beobachteten Verfahren zur Datenaufbewahrung fordern eMessage auf, eine hochgeladene Empfängerliste aus IBM Unica Hosted Services automatisch zu löschen, wenn die Liste länger als 30 Tage inaktiv ist. Durch das Entfernen der Empfängerliste werden alle personenbezogenen Daten und Metadaten entfernt, die Einzelpersonen auf der Liste zugeordnet sind. Eine Empfängerliste gilt als inaktiv, wenn Folgendes zutrifft. v Die Liste wurde in den vergangenen 30 Tagen nicht aktualisiert v In den vergangenen 30 Tagen gab es keine Produktionsausführungen von Mailings, die auf die Liste verweisen Durch das Entfernen der Liste wird die Ausgabelistentabelle gelöscht, die die Liste definiert. Hierzu zählen auch alle Empfängerdaten und Metadaten, die in der Tabelle enthalten sind. Wenn eMessage inaktive Listen löscht, die mit Dimensionstabellen verknüpft sind, die in erweiterten E-Mail-Skripten Verwendung finden, werden auch die Dimensionstabellen gelöscht. In den folgenden Fällen löscht eMessage eine Empfängerliste nicht automatisch: v Auf die Liste wird durch ein Mailing verwiesen, das für Transaktions-E-Mails aktiviert wurde. Wenn Transaktions-E-Mails für das Mailing jedoch inaktiviert wurden, löscht das System die Empfängerliste, sobald sie inaktiv wird. v Auf die Liste wird durch ein Mailing verwiesen, das für die Ausführung eines geplanten Mailings gesperrt wurde. eMessage schließt eine Empfängerliste dauerhaft von der geplanten Bereinigung aus, wenn die Liste jemals im Rahmen eines geplanten Mailings gesperrt wurde. Selbst nach der geplanten Mailing-Ausführung löscht das System die Liste nicht automatisch. Auf der Registerkarte "Mailing" ändert das System den Status der Empfängerliste in Abgelaufen, wenn die Liste in den inaktiven Zustand wechselt und gelöscht

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wird. Wenn Sie ein Mailing ausführen, das auf eine abgelaufene Empfängerliste verweist, schlägt das Mailing fehl und eMessage gibt eine Fehlernachricht zurück, die darauf hinweist, dass die Empfängerliste im Rahmen einer geplanten Bereinigung gelöscht wurde. Wenn Sie eine von eMessage gelöschte Empfängerliste erneut erstellen möchten, müssen Sie das Ablaufdiagramm ausführen, das zum Erstellen der Liste verwendet wurde. Durch das Ausführen des Ablaufdiagramms wird die Liste erneut erstellt und in IBM Unica Hosted Services hochgeladen.

Informationen zum Verwenden des eMessage-Prozesses Verwenden Sie einen eMessage-Prozess zum Erstellen einer Liste mit E-Mail-Empfängern für ein Mailing. Bei der Konfiguration des eMessage-Prozesses können Sie Nachrichtenempfänger auswählen und der Liste empfängerspezifische Daten in Ihren Marketingdatenbanken zuordnen. Der eMessage-Prozess besteht aus drei Registerkarten, die den Funktionen entsprechen, die mithilfe des eMessage-Prozesses ausgeführt werden: v Registerkarte Allgemeines: Dient zum Benennen und Beschreiben des eMessageProzesses v Registerkarte Quelle: Dient zum Auswählen von E-Mail-Empfängern v Registerkarte Ausgabe: Dient zum Zuordnen empfängerspezifischer Marketingdaten zu Personalisierungsfeldern, die für die Liste definiert wurden Für die Konfiguration des eMessage-Prozesses Eingaben müssen Sie mit dem Ablaufdiagramm vertraut sein, das den eMessage-Prozess enthält. Für die Konfiguration des eMessage-Prozesses Ausgabe müssen Sie mit den Datenquellen vertraut sein, die für die Kampagne konfiguriert wurden, die das Ablaufdiagramm enthält, das zum Auswählen der Empfänger verwendet wird.

So konfigurieren Sie einen eMessage-Prozess Sie definieren, füllen und verwalten Empfängerlisten, indem Sie einen eMessageProzess in einem Ablaufdiagramm konfigurieren. 1. Suchen Sie in Campaign das Ablaufdiagramm, das den zu konfigurierenden eMessage-Prozess enthält, und öffnen Sie das Ablaufdiagramm zur Bearbeitung. 2. Im Ablaufdiagramm haben Sie folgende Möglichkeiten: v Doppelklicken Sie auf den eMessage-Prozess. v Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den eMessage-Prozess und wählen Sie im Kontextmenü die Option Prozesskonfiguration aus. Das Fenster "eMessage-Prozesskonfiguration" wird geöffnet. 3. Sie haben folgende Möglichkeiten: v Wählen Sie auf der Registerkarte "Quelle" Eingabezellen aus, um E-MailEmpfänger anzugeben. v Ordnen Sie auf der Registerkarte "Ausgabe" den von Ihnen definierten Personalisierungsfeldern Datenquellen zu. Geben Sie für jedes Personalisierungsfeld einen Anzeigenamen an. v Weisen Sie dem eMessage-Prozess auf der Registerkarte "Allgemeines" einen Namen zu. 4. Klicken Sie zum Speichern Ihrer Änderungen auf OK.

Kapitel 3. Auswählen von E-Mail-Empfängern

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Weitere Informationen zum Arbeiten mit den verschiedenen Registerkarten im eMessage-Prozess finden Sie in den Anweisungen zum Auswählen von Eingaben für Empfängerlisten und zum Definieren von Empfängerlisten in diesem Handbuch.

So wählen Sie mehrere Eingabezellen aus Wenn Sie mehrere Ablaufdiagrammzellen als Eingabe auswählen möchten, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Klicken Sie auf das Feld, in dem Sie Eingabezellen angeben möchten. 2. Sie haben folgende Möglichkeiten: v Wählen Sie aus der Dropdown-Liste die Option Mehrere Zellen aus, um eine Popup-Liste mit verfügbaren Zellen aufzurufen. neben dem Feld, um eine Popupv Klicken Sie auf die Suchschaltfläche Liste verfügbarer Zellen anzuzeigen. 3. Wählen Sie die Zellen aus, die Sie hinzufügen möchten.Klicken Sie auf OK.

So benennen und beschreiben Sie den eMessage-Prozess Weisen Sie auf der Registerkarte "Allgemeines" im Fenster "eMessage-Prozesskonfiguration" dem eMessage-Prozess einen Namen zu und geben Sie eine Beschreibung ein. 1. Geben Sie in das Feld "Name" einen Namen für den eMessage-Prozess ein. Dies ist nicht der Name der Empfängerliste. Der hier eingegebene Name gibt den eMessage-Prozess im Ablaufdiagramm an. 2. Geben Sie in das Feld "Hinweise" eine Beschreibung ein. Sie können z. B. eine Anmerkung hinzufügen, in der Sie die Empfängerarten und Empfängerdaten angeben, die der Prozess nach der Konfiguration auswählen soll.

So brechen Sie die Konfiguration einer Empfängerliste ab Klicken Sie im Fenster "eMessage-Prozesskonfiguration" auf Abbrechen, bevor Sie die eMessage-Prozesskonfiguration speichern. Sie können die Anwendung einer Konfigurationseinstellung, die Sie auf einen eMessage-Prozess anwenden, abbrechen, bevor Sie die Konfiguration speichern. Nachdem die Konfiguration gespeichert wurde, kann sie jedoch nicht gelöscht werden. Um eine Konfigurationseinstellung zu ändern, nachdem sie gespeichert wurde, müssen Sie die neue Einstellung erneut anwenden.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Anzeigereferenz zur Registerkarte "Quelle" Feld

Beschreibung

Produktionsliste

Wählen Sie die Ablaufdiagrammzellen, durch die Empfänger und zugehörige Daten für Produktions-Mailings bereitgestellt werden.

Testliste

Wählen Sie die Ablaufdiagrammzellen, durch die Empfänger und zugehörige Daten für Test-Mailings bereitgestellt werden.

Seed-Liste

Wählen Sie die einzelne Zelle aus, die die Seedadressen bereitstellt.

IDs gleichmäßig verteilen

Wählen Sie diese Option aus, um die Seed-Adresse in gleichmäßigen Intervallen in der gesamten Produktionsempfängerliste zu verteilen.

Gesamte Liste für alle N IDs in Hauptliste einfügen

Wählen Sie diese Option aus, um die gesamte Liste verfügbarer Seedadressen in bestimmten Intervallen in die Produktionsempfängerliste einzufügen. Intervall: Geben Sie einen Wert ein, um die Anzahl der Empfängeradressen zwischen Einfügepositionen festzulegen.Das Standardintervall ist 10.000 Empfänger.

Anzeigereferenz zur Registerkarte "Ausgabe" Feld

Beschreibung

Name der Empfängerliste

Name der Empfängerliste. Dies ist der Name, den Sie verwenden, um in einem eMessage-Mailing auf die Liste zu verweisen.

Tabelle jetzt leeren

Entfernt die aktuellen Werte aus der Ausgabelistentabelle.

Name der physischen Tabelle

Name der Ausgabelistentabelle.

Verfügbare Felder

Feldname: Eine hierarchische Liste von Datenquellenfeldern, die für die Kampagne konfiguriert wurden und die Sie Personalisierungsfeldern zuordnen können, die in der Ausgabelistentabelle definiert sind. Typ: Der Datentyp des Personalisierungsfelds. Dieser Typ wird vom System automatisch auf der Basis des JDBCDatentyps des Quellendatenbankfelds ermittelt.

Ausgewählt als Personalisierungsfelder

Feldname: Der Ausgabelistentabelle hinzugefügtes Personalisierungsfeld. Der Name wird standardmäßig zugeordnet. Sie können diesen Namen nicht ändern. Anzeigename: Der Name, der in der Liste der verfügbaren Personalisierungsfelder im Document Composer von eMessage angezeigt wird. Sie können diesen Namen ändern.

Hinzufügen

Fügt ein ausgewähltes verfügbares Feld zu "Ausgewählt als Personalisierungsfelder" hinzu.

Entfernen

Verschiebt ein Feld, das Sie in "Ausgewählt als Personalisierungsfelder" ausgewählt haben, in das Element "Verfügbare Felder".

Kapitel 3. Auswählen von E-Mail-Empfängern

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Feld

Beschreibung

Nach oben

Wird verwendet, um ein verfügbares Feld in der Ausgabelistentabelle an eine bestimmte Position in der Liste der Felder zu verschieben, die als Personalisierungsfelder ausgewählt wurden. Klicken Sie auf diese Option, um die Position in der Liste nach oben zu verschieben.

Nach unten

Wird verwendet, um ein verfügbares Feld in der Ausgabelistentabelle an eine bestimmte Position in der Liste der Felder zu verschieben, die als Personalisierungsfelder ausgewählt wurden. Klicken Sie auf diese Option, um die Position in der Liste nach unten zu verschieben.

Profil

Klicken Sie auf diese Option, um ein Profil für das ausgewählte verfügbare Feld zu erstellen.

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Klicken Sie auf diese Option, um die Verdoppelung von Einträgen zu verhindern, indem Datensätze mit doppelten IDs in derselben Eingabezelle übersprungen werden.

Zugehörige Konzepte: „Informationen zum Hinzufügen von Personalisierungsfeldern” auf Seite 40 Anhang B, „Unterstützte JDBC-Datentypen”, auf Seite 331

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Kapitel 4. Erstellen personalisierter E-Mails und per Hosting bereitgestellter Landing-Pages IBM Unica eMessage stellt verschiedene Funktionen zum Erstellen von Nachrichten und zur Personalisierung zur Verfügung, die Sie verwenden können, um große Volumina von E-Mail-Nachrichten für individuelle Empfänger anzupassen. Sie können auch Landing-Pages personalisieren, die mit der E-Mail verknüpft sind. Die Personalisierung jeder Nachricht oder Seite erfolgt mit empfängerspezifischen Informationen und Metadaten aus der Empfängerliste (Ausgabelistentabelle), auf die in der Mailing-Konfiguration verwiesen wird. In eMessage erstellen Sie personalisierte E-Mails durch Ändern eines grundlegenden HTML-Dokuments, das die Struktur und das Layout der E-Mail-Nachricht definiert. Das grundlegende HTML-Dokument wird auch Vorlage genannt. Die Entwickler von Vorlagen können personalisierte Elemente in den HTML-Code integrieren oder Zonen innerhalb der Vorlage definieren, die Ihnen das Ändern des Dokuments durch späteres Hinzufügen personalisierter Inhalte ermöglichen. Sie können auch Regeln definieren, die den Inhalt, der den einzelnen E-Mail-Empfängern angezeigt wird, basierend auf den in der Regel angegebenen Kriterien ändert. Landing-Pages in eMessage sind personalisierte Webseiten und Onlineformulare, die von IBM per Hosting bereitgestellt werden und die Sie mit personalisierten EMail-Nachrichten verknüpfen können. Landing-Pages, die von IBM per Hosting bereitgestellt werden, ermöglichen Ihnen nach dem Versenden der E-Mail die weitere Interaktion mit Ihrem Kunden. Über Landing-Pages können Sie weitere Informationen bereitstellen, weitere Optionen anbieten und die Informationen einholen. Da IBM die Landing-Pages per Hosting bereitstellt, sind Sie nicht darauf angewiesen, dass Ihre unternehmenseigenen IT-Mitarbeiter die Seiten verwalten. Sie können Landing-Pages mithilfe derselben Erstellungs- und Anpassungsfunktionen erstellen und verwalten, die Sie zum Erstellen personalisierter E-Mails verwenden. Sie erstellen personalisierte E-Mails und Landing-Pages mithilfe von eMessage Document Composer.

Informationen zu Vorlagen für E-Mails und Landing-Pages In IBM Unica eMessage basieren E-Mails und Landing-Pages auf einer Vorlage, die Bereiche mit statischem Inhalt (einschließlich Text, Bildern und Links) sowie anpassbare Bereiche definiert, in die Sie weitere Inhalte hinzufügen können, wie beispielsweise auf Empfängermerkmalen basierende Inhalte. Wenn Sie ein Mailing ausführen, verwendet eMessage die Vorlage als Grundlage für alle E-Mail-Nachrichten, die als Teil desselben Mailings versendet werden. Wenn ein E-Mail-Empfänger eine per Hosting bereitgestellte Landing-Page oder ein mit der E-Mail verknüpftes Onlineformular öffnet, verwendet eMessage eine Landing-Page als Basis für die Bereitstellung der Seite oder des Formulars. eMessage Document Composer ermöglicht Ihnen das Hinzufügen von Inhalten und das Ändern von Vorlagen, ohne jemals auf den zugrunde liegenden HTMLCode zugreifen zu müssen. Die daraus resultierende Kombination aus Vorlage und Inhalt wird eMessage-Dokument genannt. Ein eMessage-Dokument ist eine erforderliche Komponente in jedem eMessage-Mailing, auf das in der Mailingkonfiguration verwiesen werden muss.

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Vorbereitung auf das Erstellen oder Bearbeiten einer E-Mail oder Landing-Page Bevor Sie eine personalisierte E-Mail oder Landing-Page erstellen können, müssen Sie sicherstellen, dass die entsprechenden Informationen und Dateien verfügbar sind. Sie können mithilfe von IBM Unica eMessage einige der erforderlichen Vorbereitungen ausführen. Andere Vorbereitungen wie das Erstellen von E-Mail-Vorlagen, können außerhalb von eMessage oder von Dritten bzw. externen Stellen vorgenommen werden. Vorbereitungen, die mit den Funktionen in eMessage vorgenommen werden: v Vergewissern Sie sich, dass die Gestaltungselemente, die Sie in der E-Mail und auf den Landing-Pages verwenden möchten, hochgeladen und einem Inhaltselement in der Inhaltsbibliothek zugeordnet wurden. Notieren Sie sich die jeweils erforderlichen Inhaltselemente. v Vergewissern Sie sich, dass die Vorlagen für die E-Mails und Landing-Pages in der Inhaltsbibliothek verfügbar sind.Sie müssen die Inhaltselemente als Vorlagen markieren. v Erstellen des Mailings, in dem das eMessage-Dokument verwendet wird, und Verweisen auf das Dokument für das Mailing. Anmerkung: Wenn Sie auf eine Empfängerliste (Ausgabelistentabelle) und ein Dokument für dasselbe Mailing verweisen, filtert eMessage die in der Liste verfügbaren Personalisierungsfelder, um nur die in der Empfängerliste definierten Felder anzuzeigen. Vorbereitungen, die außerhalb von eMessage vorgenommen werden: v Planen Sie Ihre Werbebotschaft. Bestimmen Sie die erforderlichen Inhaltselemente und Personalisierungsmerkmale. v Erstellen Sie Inhalte.Sie können z. B. Bilder sammeln oder erstellen, die Sie in Ihrer E-Mail-Kampagne verwenden möchten. v Erstellen Sie die Vorlagen für die E-Mail und aller Landing-Pages, die mit dieser verknüpft sind. Stellen Sie sicher, dass die E-Mail- und Landing-Page-Vorlagen die richtigen Zonen enthalten. v Entwickeln Sie ein Ablaufdiagramm in Campaign, um Ihre Zielgruppe auszuwählen und eine Ausgabelistentabelle zu erstellen, die als Empfängerliste für die E-Mail oder die Landing-Page dient. Zugehörige Konzepte: „Festlegen von Vorlagen” auf Seite 109 „Hinzufügen eines Mailings zu einer Kampagne” auf Seite 13 „Informationen zu Inhaltselementen” auf Seite 107 „Arbeiten mit Kommunikationen” auf Seite 102

Hinzufügen von Inhalten zu E-Mails und Startseiten IBM Unica eMessage unterstützt das Hinzufügen von HTML-Snippets, Bildern und personalisierten Feldern zu E-Mail- und Landing-Page-Vorlagen. Damit HTML-Snippets und Bilder zur Verwendung in E-Mails oder Landing-Pages zur Verfügung stehen, definieren Sie in der eMessage-Inhaltsbibliothek ein Inhaltselement. Das Bild oder Snippet wird nach dem Hochladen der Datei in die Inhaltsbibliothek und dem Zuordnen zu einem Inhaltselement verfügbar.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Wenn Sie Personalisierungsfelder zur Verwendung in E-Mails oder Landing-Pages verfügbar machen möchten, müssen Sie die Felder in einer Ausgabelistentabelle definieren. Die Personalisierungsfelder stehen zur Verfügung, nachdem Sie die Empfängerliste nach IBM Unica Hosted Services hochgeladen und auf das Dokument sowie auf die Liste für dasselbe eMessage-Mailing verwiesen haben. Wenn Sie eine Landing-Page mit der E-Mail verknüpfen, können Sie der Landing-Page personalisierte Felder für die E-Mail hinzufügen. Gehen Sie wie folgt vor, um der E-Mail und den Landing-Pages Inhalte hinzuzufügen. v Fügen Sie den in einer Vorlage konfigurierten Zonen Inhalte hinzu. v Fügen Sie einer E-Mail-Vorlage Personalisierungsfelder direkt hinzu. Dies wird auch als Einbetten des Personalisierungsfelds in die Vorlage bezeichnet. Siehe „Personalisierungsfelder in HTML-Vorlagen, -Inhalte und -Links einbetten” auf Seite 184. v Fügen Sie der Vorlage Inhaltsreferenzzieladressen hinzu, um Inhaltselemente per Referenz einzufügen. Siehe „Informationen zum Hinzufügen von Inhalten per Referenz” auf Seite 126. Sie können auch erweiterte Scripts für E-Mail-zu-E-Mail-Nachrichten hinzufügen (wird für Landing-Pages nicht unterstützt). Von eMessage unterstützte erweiterte Scripts ermöglichen das Erstellen verschachtelter, bedingter Inhalte und Listen mit personalisierten Daten in E-Mail-Nachrichten. Weitere Informationen zum Arbeiten mit erweiterter Scripterstellung und zum Hinzufügen einer Scriptausgabe zu Marketing-E-Mails finden Sie im Abschnitt Anhang A, „Verwendung erweiterter Skripte in E-Mails”, auf Seite 307.

Informationen zur Personalisierung Sie können E-Mails und Landing-Pages personalisieren, indem Sie dem Nachrichten- oder Landing-Page-Entwurf Personalisierungsfelder oder bedingte Inhalte hinzufügen. In bestimmten Fällen möchten Sie möglicherweise mehr personalisierte Informationen bereitstellen, als in einem einzelnen Personalisierungsfeld oder in einfachen bedingten Inhalten möglich ist. eMessage bietet eine fortschrittliche Skripting-Sprache, mit der Sie Listen mit empfängerspezifischen Informationen in einer E-Mail anstelle eines einzelnen Werts anzeigen können.

Personalisierungsfelder Personalisierungsfelder sind Platzhalter in einer E-Mail oder Landing-Page, die bestimmten Feldern in Ihrer Marketingdatenbank zugeordnet sind. Personalisierungsfelder können außerdem als URL-Link-Parameter verwendet werden. Sie können Personalisierungsfelder erstellen, konfigurieren und speichern, indem Sie einen eMessage-Prozess konfigurieren. Der Name des Personalisierungsfelds muss innerhalb Ihrer eMessage-Installation eindeutig sein. Nachdem das Personalisierungsfeld erstellt wurde, steht es zur Verwendung in jeder Empfängerliste zur Verfügung. Sie können ein bestimmtes Personalisierungsfeld in mehreren Empfängerlisten und in mehreren Dokumenten verwenden.

Kapitel 4. Erstellen personalisierter E-Mails und per Hosting bereitgestellter Landing-Pages

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Zugehörige Konzepte: Kapitel 10, „Arbeiten mit Personalisierungsfeldern”, auf Seite 173 „Vorgehensweise zum Erstellen einer Empfängerliste” auf Seite 33

Personalisierungsfelder in E-Mails Wenn Sie ein Mailing ausführen, verwendet eMessage Personalisierungsfelder, um die einzelnen E-Mail-Nachrichten zu adressieren und spezielle Daten für den Nachrichtenempfänger in der E-Mail-Nachricht zu berücksichtigen. Sie können auch Personalisierungsfelder als Kriterien in Anzeigeregeln für Inhalte verwenden, mit denen bedingte Inhalte gesteuert werden, die eMessage in einer E-Mail-Nachricht anzeigt. Personalisierungsfelder werden in der Ausgabelistentabelle (Output List Table, OLT) definiert, indem die einzelnen Personalisierungsfelder auf Felder in der Marketingdatenbank Ihres Unternehmens abgebildet werden. Jede E-Mail ist einzigartig, weil der E-Mail-Inhalt durch die individuellen Informationen über den E-MailEmpfänger aus Ihrer Marketingdatenbank bestimmt wird. Wenn Sie Personalisierungsfelder zur Verwendung in E-Mail verfügbar machen möchten, laden Sie die Ausgabelistentabelle, die die Felder definiert, in IBM Unica Hosted Services hoch und verweisen Sie in der Mailing-Konfiguration auf die Ausgabelistentabelle. Fügen Sie mit einer der folgenden Methoden einer E-Mail-Nachricht ein Personalisierungsfeld hinzu. v Fügen Sie das Feld direkt in die E-Mail-Vorlage ein. Dies wird auch als Einbetten des Personalisierungsfelds in die Vorlage bezeichnet. Definieren Sie das Personalisierungsfeld in der Vorlage exakt so, wie es in der Ausgabelistentabelle definiert ist. v Legen Sie das Personalisierungsfeld in einer Zone ab, die in einem eMessageDokument konfiguriert ist. Zugehörige Konzepte: „Informationen zum Hinzufügen von Personalisierungsfeldern” auf Seite 40 „Personalisierungsfelder in HTML-Vorlagen, -Inhalte und -Links einbetten” auf Seite 184 „Hinzufügen von Personalisierungsfeldern im Document Composer” auf Seite 181

Personalisierungsfelder auf Landing-Pages Wenn ein E-Mail-Empfänger auf einen Link klickt, um eine personalisierte Landing-Page oder ein Onlineformular zu besuchen, verwendet IBM Unica eMessage Informationen in den Linkparametern (die Personalisierungsfelder umfassen können), um die Person, die die Seite anfordert, ermitteln und qualifizieren zu können. Das System stellt die Seite basierend auf Informationen zusammen, die über die Personalisierungsfelder in der Landing-Page bereitgestellt werden. Jede angezeigte Seite ist einzigartig, weil die Seite durch die Nutzung von Personalisierungsfeldern Informationen anzeigt, die individuell auf den Betrachter zugeschnitten sind. Auf Personalisierungsfelder wird in der Ausgabelistentabelle durch das Mailing verwiesen, das mit der Landing-Page verknüpft ist. Die Informationen, die zum Personalisieren der Landing-Page verwendet werden, spiegeln die Daten wider, die beim letzten Hochladen der Ausgabelistentabelle bereitgestellt wurden. eMessage aktualisiert die Daten nicht automatisch, wenn sich die Quelleninformationen in Ihrer Marketingdatenbank ändern.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Bedingte Inhalte In E-Mail-Nachrichten und gehosteten Landing-Pages, die bedingte Inhalte enthalten, sieht der Nachrichtenempfänger oder die Person, der bzw. die die Seite anzeigt, den Inhalt auf der Basis der Bedingungen und Kriterien, die Sie in Personalisierungsregeln angeben. Sie können Regeln definieren, um bedingte Inhalte in Bilder und Text (einschließlich HTML-Snippets) einzufügen. Zum Erstellen bedingter Inhalte in eMessage fügen Sie derselben konfigurierbaren Zone in der Dokumentvorlage mehrere Inhaltselemente hinzu. Anschließend definieren Sie Personalisierungsregeln, die der E-Mail-Empfänger oder der Besucher der Landing-Page erfüllen muss, damit die Inhaltselemente angezeigt werden. So können Sie z. B. für männliche und weibliche Empfänger einer E-Mail unterschiedliche Bilder anzeigen lassen. Jede Personalisierungsregel umfasst mindestens ein Personalisierungsfeld und einen Vergleichsoperator. Wenn Sie ein Mailing ausführen oder wenn ein E-Mail-Empfänger eine gehostete Landing-Page öffnet, die mit dem Mailing verknüpft ist, identifiziert eMessage den E-Mail-Empfänger und zeigt die bedingten Inhalte abhängig von den Personalisierungsregeln an, die Sie definiert haben. Zugehörige Konzepte: Kapitel 11, „Erstellen bedingter Inhalte”, auf Seite 187

Fortschrittliches Skripting für E-Mails Manchmal müssen Sie eventuell mehr personalisierte Informationen in einer E-Mail bereitstellen als mit einem Personalisierungsfeld möglich ist. IBM Unica eMessage bietet eine fortschrittliche Skripting-Sprache, mit der Sie in einer E-Mail Listen mit empfängerspezifischen Informationen anstelle eines einzelnen Werts anzeigen können. Durch die Verwendung des fortschrittlichen Skriptings für E-Mails können Sie Datentabellen mit mehrere Werten erstellen, die direkt auf den betreffenden EMail-Empfänger zutreffen. So können Sie z. B. Datentabellen erstellen, um einem Kunden die folgenden Referenzinformationen zur Verfügung zu stellen. v Liste verfügbarer Abflüge als Antwort auf eine Kundenanfrage v Geschäftsadressen und Öffnungszeiten in einem bestimmten Umkreis zum Wohnsitz des Empfängers v Auswahl von Werberabatten und Produkten, basierend auf den vorherigen Verkaufstransaktionen der betreffenden Person Mithilfe des fortschrittlichen Skriptings können Sie Anzeigeregeln für verschachtelte bedingte Inhalte definieren, um eine komplexe Personalisierung von E-Mails zu erreichen. Verwenden Sie verschachtelte bedingte Inhalte, um die Regeln für bedingte Inhalte zu ergänzen, die Sie in den einzelnen Zonen einer E-Mail-Nachricht definieren können. Anmerkung: Das fortschrittliche Skripting steht nicht für die Verwendung mit gehosteten Landing-Pages zur Verfügung. Weitere Informationen zum Verwenden des fortschrittlichen Skriptings für E-Mails finden Sie in Anhang A (Informationen zur Verwendung des fortschrittlichen Skriptings in E-Mails).

Kapitel 4. Erstellen personalisierter E-Mails und per Hosting bereitgestellter Landing-Pages

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Zugehörige Konzepte: Anhang A, „Verwendung erweiterter Skripte in E-Mails”, auf Seite 307 „Anzeigen von Listen in Datentabellen” auf Seite 308 „Konfiguration von verschachtelten bedingten Inhalten” auf Seite 308

Informationen zum Erstellen personalisierter E-Mails In IBM Unica eMessage können Sie E-Mails erstellen, die im HTML-Format und im reinen Textformat bereitgestellt werden. Der von Ihnen ausgewählte Inhaltstyp bestimmt die Funktionen und Vorlagen, die Sie zum Erstellen der Nachricht verwenden können. Sie wählen Inhaltstypen aus und erstellen personalisierte E-Mails in eMessage Document Composer. Überprüfen Sie vor dem Erstellen einer E-Mail-Nachricht, ob die Vorlage und Inhaltselemente, die Sie benötigen, in der Inhaltsbibliothek von Document Composer vorhanden sind.

Erstellen von HTML-E-Mail Wenn Sie Sie E-Mails erstellen möchten, die im HTML-Format an den Empfänger geliefert werden, müssen Sie mit einer HTML-Vorlage arbeiten. Dabei handelt es sich um ein HTML-Dokument, das die Grundlage für die E-Mail-Nachrichten darstellt. Sie erstellen die HTML-Vorlage außerhalb von eMessage und laden sie in die Inhaltsbibliothek in eMessage Document Composer hoch. Anschließend verwenden Sie Document Composer, um die Vorlage durch Hinzufügen verschiedener Inhaltselemente zu ändern. IBM Unica eMessage unterstützt das Einfügen von HTMLSnippets, Bildern, Hyperlinks und personalisierten Feldern in HTML-E-Mail-Nachrichten. eMessage unterstützt Standard-HTML-Tags, damit Ihre E-Mail in HTML-E-MailClients angezeigt werden kann. Damit Sie jedoch personalisierte E-Mails erstellen können, unterstützt eMessage zudem verschiedene benutzerdefinierte HTML-Tags, die nur von eMessage Document Composer erkannt werden. E-Mail-Clients und Browser ignorieren die benutzerdefinierten eMessage-Tags.

So erstellen Sie HTML-E-Mail Vergewissern Sie sich zunächst, dass die zum Erstellen der E-Mail erforderliche Vorlage in der Inhaltsbibliothek oder auf einem gemeinsam genutzten Server, auf den Sie von Ihrer eMessage-Installation aus zugreifen können, verfügbar ist. Wenn Sie eine HTML-E-Mail erstellen möchten, erstellen Sie zunächst eine E-MailKommunikation im eMessage Document Composer. Sie müssen der E-Mail-Kommunikation eine Vorlage hinzufügen, bevor Sie diese speichern können. Gehen Sie wie folgt vor, um eine grundlegende E-Mail-Kommunikation für eine EMail-Nachricht im HTML-Format zu erstellen. Bevor Sie die daraus resultierende Kommunikation für ein eMessage-Mailing verwenden können, müssen Sie die E-Mail-Kopfzeile konfigurieren. Sie können der E-Mail, abhängig von Ihren Marketinganforderungen und vom Aufbau der für die E-Mail ausgewählten Vorlage zudem Inhaltselemente hinzufügen. 1. Erstellen Sie eine neue Kommunikation. Klicken Sie am unteren Rand der Registerkarte "Kommunikationen" auf Neue Kommunikation erstellen

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

oder klicken Sie am oberen Rand der Seite auf Neu. Wählen Sie Neue E-Mail erstellen aus. Im Bearbeitungsbereich wird eine Standardkommunikation angezeigt. 2. Weisen Sie der Kommunikation einen Namen zu. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden. v Doppelklicken Sie auf die Registerkarte der Kommunikation, um einen Namen einzugeben. v Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Registerkarte und wählen Sie Umbenennen aus. Weisen Sie der Kommunikation im Fenster "Eigenschaften" einen Namen zu. Wenn Sie die Kommunikation auf diese Weise benennen, können Sie den Ordner angeben, in dem Sie die E-Mail-Kommunikation speichern möchten. 3. Überprüfen Sie, ob im Feld "Inhaltstyp" HTML ausgewählt ist. "HTML" ist standardmäßig ausgewählt. 4. Hängen Sie der Kommunikation eine Vorlage an. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden. v Wählen Sie eine Vorlage in der Inhaltsbibliothek aus und ziehen Sie diese in die Kommunikation. v Klicken Sie auf den Link Klicken Sie, um eine Vorlage auszuwählen und navigieren Sie zu der HTML-Datei, die Sie als Vorlage verwenden möchten. Klicken Sie im Fenster "Vorlage auswählen" auf einen Ordner, um den Inhalt des Ordners anzuzeigen. Klicken Sie auf eine Datei, um eine Vorschau der Vorlage aufzurufen. Wählen Sie Einfügen aus, um die Vorlage der Kommunikation hinzuzufügen. Wenn die Inhaltsbibliothek die gewünschte Vorlage nicht enthält, laden Sie die Vorlage von einem lokalen Verzeichnis oder einem gemeinsam genutzten Server in die Inhaltsbibliothek hoch. Im Kommunikationseditor wird die von der ausgewählten Vorlage definierte E-Mail angezeigt. 5. Wenn Sie die Kommunikation speichern möchten, bevor Sie mit dem Konfigu. rieren der E-Mail fortfahren, klicken Sie auf Änderungen speichern Wenn Sie Ihre Änderungen speichern, stellt Ihnen das System eine Option zum Veröffentlichen der E-Mail zur Verfügung. Durch das Veröffentlichen der E-Mail wird diese zur Verwendung in einem Mailing verfügbar gemacht. Allerdings müssen Sie die E-Mail-Kopfzeile konfigurieren, bevor Sie die E-Mail veröffentlichen und verwenden können. Wenn Sie die E-Mail-Kopfzeile nicht vollständig konfiguriert haben, zeigt eMessage einen Fehler an, wenn Sie versuchen, die EMail zu veröffentlichen. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, die E-Mail zu veröffentlichen, klicken Sie auf OK, um die E-Mail zu speichern und zu veröffentlichen. Klicken Sie auf Abbrechen, um die E-Mail zu speichern, doch nicht zu veröffentlichen. Gehen Sie nach dem Erstellen der E-Mail-Kommunikation wie folgt vor, um sie in einem Mailing zu verwenden. v Konfigurieren Sie die E-Mail-Kopfzeile. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „Eingeben von E-Mail-Adressdaten” auf Seite 67. v Bearbeiten Sie die E-Mail-Nachricht. Wenn die Vorlage konfigurierbare Zonen enthält, können Sie Bilder, Hyperlinks, Personalisierungsfelder und Text (HTMLSnippets) hinzufügen. Die HTML-Snippets können erweiterte Skripte für E-Mails enthalten, die zum Anzeigen von Datentabellen und verschachtelten bedingten Inhalten dienen.

Kapitel 4. Erstellen personalisierter E-Mails und per Hosting bereitgestellter Landing-Pages

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v Definieren Sie Personalisierungsregeln für Zonen, die mehrere bedingt angezeigte Inhaltselemente enthalten. v Rufen Sie eine Vorschau der E-Mail auf. v Veröffentlichen Sie die E-Mail. Damit Sie die E-Mail-Kommunikation in einem Mailing verwenden können, müssen Sie sie veröffentlichen.

So erstellen Sie eine personalisierte Webseitenversion einer EMail Sie können E-Mail-Empfängern eine Option zum Anzeigen von E-Mails im HTMLFormat und im reinen Textformat als Webseite zur Verfügung stellen, indem Sie die E-Mail als personalisierte Landing-Page speichern, die von IBM gehostet wird. Eine weitere Möglichkeit zur Bereitstellung dieser Option besteht im Hinzufügen eines Links "Als Webseite anzeigen" zu einer Zone in der E-Mail. Nachdem Sie die Landing-Page-Version der E-Mail erstellt haben, müssen Sie einen Link zur Landing-Page in der ursprünglichen E-Mail-Nachricht erstellen. Da die Seite von IBM gehostet wird, kann die Landing-Page-Version der E-Mail zahlreiche Personalisierungselemente replizieren, die Sie zur HTML-Version hinzugefügt haben. Anmerkung: Gehostete Landing-Pages unterstützen keine Personalisierungsfunktionen, die Sie mit den erweiterten Skripten für E-Mails von eMessage erstellt haben. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Landing-Page-Version einer personalisierten E-Mail zu erstellen. 1. Öffnen Sie die E-Mail-Kommunikation zur Bearbeitung. . 2. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Änderungen speichern unter... 3. Wählen Sie eine Ordnerposition aus und geben Sie einen Namen für die Landing-Page ein. 4. Wählen Sie im Feld "Kanal" die Option Landing-Page aus. 5. Klicken Sie auf OK. Wenn Sie vom System dazu aufgefordert werden, dann veröffentlichen Sie die Kommunikation und alle Landing-Pages, auf die verwiesen wird. 6. Fügen Sie in der ursprünglichen E-Mail-Nachricht einen Link in einer Zone hinzu. Wählen Sie auf der Registerkarte "Link" des Hyperlink-Widgets die Option Landing-Page aus und führen Sie den Link zur Landing-Page-Version der E-Mail. 7. Klicken Sie auf Änderungen speichern

.

Um die neue Landing-Page-Version der E-Mail zu überprüfen, klicken Sie in der EMail-Kommunikation auf Vorschau . Klicken Sie in der Vorschau auf den Link zu der Landing-Page-Version der E-Mail. Daraufhin wird die Landing-Page-Version als separate Registerkarte geöffnet. Sie können sich vergewissern, dass die Landing-Page-Version der E-Mail exakt mit der HTML-Version übereinstimmt. Ändern Sie z. B. die Beispieldaten für Personalisierungsfelder, um sicherzustellen, dass die erwarteten Inhaltsänderungen sowohl in der HTML- als auch in der Landing-Page-Version der E-Mail enthalten sind. Anmerkung: Auf der Landing-Page ist der Link zur Webseitenversion der E-Mail zwar sichtbar, jedoch inaktiviert.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Zugehörige Konzepte: „Hinzufügen einer Option zur Anzeige als Webseite” auf Seite 74 „Informationen über die Vorschau” auf Seite 163 „Definieren von Beispieldaten für Personalisierungsfelder” auf Seite 178 „Definieren von Personalisierungsregeln” auf Seite 187

Erstellen von E-Mail mit reinem Text Wenn Sie E-Mails erstellen möchten, die im Textformat an den Empfänger gesendet werden, müssen Sie mit einer Vorlage mit reinem Text arbeiten. Sie können mithilfe von eMessage E-Mail-Nachrichten erstellen, die im reinen Textformat vorliegen. Sie können eine Vorlage mit reinem Text anhand einer bestehenden HTML-E-Mail erstellen oder eine separate Vorlage mit reinem Text entwerfen und diese in die Inhaltsdatenbank hochladen. Sie können die im Document Composer verfügbaren Drag-and-drop-Funktionen nutzen, um E-Mails mit reinem Text zu erstellen, weil eMessage die Definition konfigurierbarer Zonen in Vorlagen mit reinem Text unterstützt. Die Unterstützung für Zonen ermöglicht Ihnen das Einfügen verschiedener Inhaltselemente, Personalisierungsfelder, in E-Mail mit reinem Text. Sie können Personalisierungsfelder auch direkt in einer Vorlage mit reinem Text definieren. Allerdings können Sie Zonen nicht zum Hinzufügen von Bildern zu E-Mail mit reinem Text verwenden.

So erstellen Sie eine Text-E-Mail Vergewissern Sie sich zunächst, dass die Vorlage zum Erstellen der E-Mail in der Inhaltsbibliothek des eMessage Document Composer oder auf einem gemeinsam genutzten Server, auf den Sie von Ihrer eMessage-Installation aus zugreifen können, verfügbar ist. Geben Sie zum Erstellen einer E-Mail mit reinem Text als Inhaltstyp Text an und fügen Sie eine Vorlage mit reinem Text hinzu. Sie müssen der E-Mail-Kommunikation eine Vorlage hinzufügen, bevor Sie diese speichern können. Verwenden Sie das folgende Verfahren, um eine grundlegende E-Mail-Kommunikation für eine E-Mail-Nachricht mit reinem Text zu erstellen. Bevor Sie die daraus resultierende Kommunikation für ein eMessage-Mailing verwenden können, müssen Sie die E-Mail-Kopfzeile konfigurieren. Sie können der E-Mail, abhängig von Ihren Marketinganforderungen und vom Aufbau der für die E-Mail ausgewählten Vorlage, zudem Inhaltselemente (außer Bilder) hinzufügen. 1. Klicken Sie am unteren Rand der Registerkarte "Kommunikationen" auf Neue Kommunikation erstellen

und wählen Sie Neue E-Mail erstellen aus. Im Bearbeitungsbereich wird eine Standardkommunikation angezeigt. 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Registerkarte der Standardkommunikation und wählen Sie Umbenennen aus. Weisen Sie der Kommunikation im Fenster "Eigenschaften" einen Namen zu. Sie können im Fenster "Eigenschaften" auf der Registerkarte "Kommunikationen" einen Ordner angeben, in dem Sie die E-Mail-Kommunikation speichern möchten. Alternativ können Sie den Ordner auch später beim Speichern der Kommunikation angeben. 3. Wählen Sie im Feld Inhaltstyp die Option Text aus. 4. Klicken Sie auf den Link Klicken Sie, um eine Vorlage auszuwählen. Navigieren Sie im Fenster "Vorlage auswählen" zu der Textdatei, die Sie als Vorlage Kapitel 4. Erstellen personalisierter E-Mails und per Hosting bereitgestellter Landing-Pages

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verwenden möchten. Klicken Sie im Fenster "Vorlage auswählen" auf einen Ordner, um den Inhalt des Ordners anzuzeigen. Klicken Sie auf eine Datei, um eine Vorschau der Vorlage aufzurufen. Wählen Sie Einfügen aus, um die Vorlage der Kommunikation hinzuzufügen. Im Kommunikationseditor wird die von der ausgewählten Vorlage definierte E-Mail angezeigt. . Wenn Sie Ihre Änderungen spei5. Klicken Sie auf Änderungen speichern chern, haben Sie die Möglichkeit, die E-Mail zu veröffentlichen. Durch das Veröffentlichen der E-Mail wird diese zur Verwendung in einem Mailing verfügbar gemacht. Wenn Sie weitere Änderungen vornehmen möchten, können Sie die E-Mail auch später veröffentlichen. 6. Klicken Sie nach Aufforderung auf OK, um die E-Mail zu speichern und zu veröffentlichen. Klicken Sie auf Abbrechen, um die E-Mail zu speichern, doch nicht zu veröffentlichen. Anmerkung: Wenn Sie alle Änderungen an der E-Mail abgeschlossen haben und diese zum Versenden bereit ist, müssen Sie die abgeschlossene E-Mail veröffentlichen, damit sie in einem Mailing verwendet werden kann. Wenn Sie die E-Mail-Kommunikation erstellt haben, die für die E-Mail mit reinem Text erforderlich ist, gehen Sie wie folgt vor, um sie in einem Mailing zu verwenden. v Konfigurieren Sie die E-Mail-Kopfzeile. Sie müssen mindestens ein Personalisierungsfeld für die E-Mail-Adresse angeben. v Bearbeiten Sie die E-Mail-Nachricht. Wenn die Vorlage konfigurierbare Zonen enthält, können Sie Hyperlinks, Personalisierungsfelder und Text hinzufügen. Sie können keine Bilder oder HTML-Snippets einfügen. Textblöcke können jedoch erweiterte Skripte für E-Mails enthalten, die zum Anzeigen von Datentabellen und verschachtelten bedingten Inhalten dienen. v Definieren Sie Inhaltsanzeigeregeln für Zonen, die mehrere bedingt angezeigte Inhaltselemente enthalten. v Rufen Sie eine Vorschau der E-Mail auf. v Veröffentlichen Sie die E-Mail. Damit Sie die E-Mail in einem Mailing verwenden können, müssen Sie diese veröffentlichen.

So erstellen Sie automatisch eine Textversion einer HMTL-E-Mail In IBM Unica eMessage können Sie eine HTML-E-Mail zum Generieren einer EMail mit reinem Text verwenden. Die Textversion der E-Mail basiert auf der HTML-Vorlage, die das HTML-E-Mail-Layout definiert. Dies wird auch als automatisches Generieren der E-Mail mit reinem Text bezeichnet. Durch das automatische Generieren einer E-Mail mit reinem Text können Sie den in das Erstellen der HTML-Version investierten Designaufwand nutzen. Nachdem Sie die Textversion erzeugt haben, können Sie die HTML- und die Textversion unabhängig voneinander bearbeiten. Wenn beispielsweise die HTML-Version das Bild eines tropischen Urlaubsziels enthält, befindet sich in der automatisch generierten Textversion eine Zone, in der der für das Bild definierte alternative Text (ALT) angezeigt wird. Sie können in der Textversion den alternativen Text durch einen Textblock ersetzen, der eine ausführliche verbale Beschreibung des Urlaubsziels bereitstellt. Die HTML-Version zeigt weiterhin das Bild.Bei der Speicherung und Veröffentlichung der E-Mail-Kommunikation werden beide E-Mail-Versionen gespeichert und veröffentlicht.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Wichtig: Wenn Sie bereits zuvor eine Textversion der HTML-E-Mail erstellt haben, werden durch das erneute automatische Generieren alle Änderungen entfernt, die Sie an der E-Mail mit reinem Text vorgenommen haben. Darüber hinaus wird der aktuelle Textinhalt durch eine Textversion ersetzt, die auf der von der E-Mail verwendeten HTML-Vorlage basiert. Ausführliche Informationen dazu, wie der HTML-Inhalt in der Textversion angezeigt wird, finden Sie im Abschnitt „Anzeige von HTML-Tags und Links in automatisch erstellten reinen Text-E-Mails” auf Seite 150. Weitere Informationen zum Erstellen von E-Mail-Nachrichten mit reinem Text finden Sie im Abschnitt „Vorlagenvoraussetzungen für Text-E-Mails” auf Seite 149. 1. Öffnen Sie eine HTML-E-Mail, um sie im Document Composer zu bearbeiten. 2. Wählen Sie im Feld "Inhaltstyp" die Option Text aus. 3. Klicken Sie auf Automatisch aus HTML-Vorlage erstellen. Im Editor wird eine Textversion des Inhalts angezeigt, der auf der Registerkarte "HTML" für die EMail definiert ist. . Wenn Sie Ihre Änderungen spei4. Klicken Sie auf Änderungen speichern chern, haben Sie die Möglichkeit, die E-Mail zu veröffentlichen. Durch das Veröffentlichen der E-Mail wird diese zur Verwendung in einem Mailing verfügbar gemacht. Wenn Sie weitere Änderungen vornehmen möchten, können Sie die E-Mail auch später veröffentlichen. 5. Klicken Sie nach Aufforderung auf OK, um die E-Mail zu speichern und zu veröffentlichen. Klicken Sie auf Abbrechen, um die E-Mail zu speichern, doch nicht zu veröffentlichen. Anmerkung: Wenn Sie alle Änderungen an der E-Mail abgeschlossen haben und diese zum Versenden bereit ist, müssen Sie die abgeschlossene E-Mail veröffentlichen, damit sie in einem Mailing verwendet werden kann. Wenn Sie die E-Mail mit reinem Text automatisch generiert haben, gehen Sie wie folgt vor, um sie in einem Mailing zu verwenden. v Konfigurieren Sie die E-Mail-Kopfzeile. Sie müssen mindestens ein Personalisierungsfeld für die E-Mail-Adresse angeben. v Bearbeiten Sie die E-Mail-Nachricht. Wenn die Vorlage konfigurierbare Zonen enthält, können Sie Hyperlinks, Personalisierungsfelder und Text hinzufügen. Sie können keine Bilder oder HTML-Snippets einfügen. Textblöcke können jedoch erweiterte Skripte für E-Mails enthalten, die zum Anzeigen von Datentabellen und verschachtelten bedingten Inhalten dienen. v Definieren Sie Inhaltsanzeigeregeln für Zonen, die mehrere bedingt angezeigte Inhaltselemente enthalten. v Rufen Sie eine Vorschau der E-Mail auf. v Veröffentlichen Sie die E-Mail. Damit Sie die E-Mail in einem Mailing verwenden können, müssen Sie diese veröffentlichen.

Eingeben von E-Mail-Adressdaten Die E-Mail-Adressdaten werden im E-Mail-Header eingetragen. Der E-Mail-Header wird standardmäßig angezeigt, wenn Sie einen Editor für E-Mail-Kommunikationen öffnen. In der folgenden Tabelle sind die Headerfelder und die Optionen für die Eingabe der Adress- und Betreffdaten aufgeführt.

Kapitel 4. Erstellen personalisierter E-Mails und per Hosting bereitgestellter Landing-Pages

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Feld

Beschreibung

An

(Geben Sie einen Anzeigenamen ein) Wählen Sie ein Personalisierungsfeld aus, das den Namen des Empfängers anzeigt, wie er in der E-Mail-Nachricht dargestellt werden soll. Der Anzeigename wird auch als aussagekräftiger Name bezeichnet. (Geben Sie eine Adresse ein) Wählen Sie ein einzelnes Personalisierungsfeld für die E-Mail-Adresse des Empfängers aus oder geben Sie eine oder mehrere E-Mail-Adressen als statische Adressen ein. Sie können nicht mehrere Personalisierungsfelder angeben. Wichtig: Das eingegebene Personalisierungsfeld muss mit dem Personalisierungsfeld übereinstimmen, das für die E-Mail-Adresse in der Ausgabelistentabelle dieses Dokuments angegeben ist.

Betreff

Geben Sie eine Betreffzeile für die E-Mail ein. Sie können eine Betreffzeile mit einem Personalisierungsfeld definieren oder statischen Text eingeben. Sie können auch mehrere Betreffzeilen definieren, deren Anzeige sich nach den Personalisierungsregeln richtet. Wählen Sie unter E-Mail-Optionen die Option Mehrere Betreffzeilen verwalten aus.

Von

(Geben Sie einen Anzeigenamen ein) Optional können Sie den Namen eingeben oder ein Personalisierungsfeld auswählen, um den Absender der E-Mail anzuzeigen. Dieser Name wird auch als aussagekräftiger Name bezeichnet. (Absendername) (erforderlich) Die Ausgangsadresse besteht aus zwei Feldern, dem Absendernamen und der E-Mail-Domäne. Um den Absendernamen zu definieren, können Sie einen Namen eingeben oder ein Personalisierungsfeld auswählen, das den Namen enthält. Sie müssen hier einen Namen eingeben. Sie können das Feld nicht leer lassen. Das Feld 'E-Mail-Domäne' wird rechts von dem Zeichen @ angezeigt. Im Feld 'E-Mail-Domäne' wird standardmäßig die E-Mail-Marketing-Domäne eingetragen, die Sie bei IBM eingerichtet haben. Wenn Sie bei IBM mehrere E-Mail-Domänen besitzen, wählen Sie die vorgesehene Domäne aus. Sie müssen einen Domänennamen angeben, den Sie bei IBM registriert haben. Anmerkung: eMessage erstellt aus der hier ausgewählten E-Mail-Domäne eine Link-URL, die E-Mail-Empfängern angezeigt wird, wenn sie den Mauszeiger über Links in der E-Mail-Nachricht bewegen. Derartige Links werden als markenspezifische URLs bezeichnet.

Antwort an (optional)

(Anzeige) Geben Sie eine bestimmte Mailbox für Empfängerantworten anstelle der Ausgangsadresse an. (Adresse) Geben Sie die E-Mail-Adresse für Antworten ein.

Bcc (optional)

(Anzeige) Geben Sie einen Namen ein, um den Empfänger einer Kopie der E-Mail anzugeben, ohne den eigentlichen Empfänger zu benachrichtigen. Dies ist eine "Blindkopie" der E-Mail. (Adresse) Geben Sie eine E-Mail-Adresse ein oder wählen Sie ein Personalisierungsfeld aus, das eine E-Mail-Adresse angibt.

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Informationen zum Eingeben von Adressen Im E-Mail-Header werden standardmäßig die Felder Von, An und Betreff angezeigt. Klicken Sie auf E-Mail-Optionen Bcc anzuzeigen.

, um die Felder Antwort an und

Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um eine E-Mail-Adresse einzugeben. v Wählen Sie ein Personalisierungsfeld aus, das eine E-Mail-Adresse enthält. Durch den Einsatz eines Personalisierungsfelds wird eine dynamische E-MailAdresse erstellt. Wenn Sie in einem Headerfeld ein Personalisierungsfeld eingeben möchten, kliPersonalisierungsfeld einfügen oder setzen Sie den Cursor in cken Sie auf das Feld und drücken Sie die Tasten Strg+Leertaste. v Geben Sie manuell eine E-Mail-Adresse ein, um eine statische Adresse zu erstellen. Die Verwendung einer statischen E-Mail-Adresse im Feld An ist in der Regel für Testzwecke reserviert. Wichtig: Gehen Sie bei der Angabe statischer E-Mail-Adressen äußerst sorgfältig vor. Die Art und Weise, wie Sie eine Adresse angeben, kann sich sehr nachteilig auf die Leistung auswirken. Wenn Sie eine Adresse in einer E-Mail-Kommunikation über ein Personalisierungsfeld angeben, muss das Mailing, das die Kommunikation referenziert, auch die Ausgabelistentabelle (Output List Table, OLT) referenzieren, die das Personalisierungsfeld definiert. Das Personalisierungsfeld muss für jede Person, die in der OLT aufgeführt ist, eine eindeutige Adresse angeben. Bei Ausführung des Mailings sendet das System für jede Zeile in der OLT eine einzelne E-Mail-Nachricht. Demzufolge sendet das System an jeden E-Mail-Empfänger eine einzelne E-Mail. Wenn Sie jedoch eine statische E-Mail-Adresse angeben, erhält die angegebene Mailbox für jede Zeile in der OLT eine eigene Nachricht. Wenn Ihr Mailing eine Million E-Mail-Adressen umfasst, werden eine Million E-Mail-Nachrichten an die Mailbox gesendet. Zugehörige Konzepte: „Informationen über das Anzeigen von branded Links und Bild-URLs” auf Seite 215 „Eingabe von Adressen im Feld Bcc” auf Seite 70 Zugehörige Tasks: „So definieren Sie die Ausgabelistentabelle” auf Seite 43

Auswählen des Domänennamens für E-Mails Wenn Sie eine E-Mail-Nachricht erstellen, müssen Sie eine E-Mail-Domäne angeben. Sie geben die E-Mail-Domäne in der E-Mail-Kopfzeile als Absenderadresse an. Das System füllt dieses Feld standardmäßig mit einer E-Mail-Domäne aus, die Sie bei IBM für Ihren gehosteten E-Mail-Account registriert haben. Wenn Sie mehrere E-Mail-Domänen bei IBM einrichten, dann zeigt das System die verfügbaren Domänen in einer Dropdown-Liste an. Der erste Domänenname in der Liste ist die Standarddomäne für neue E-Mail-Nachrichten. Sie können anfordern, dass IBM E-Mail-Domänen hinzufügt oder löscht, die für Ihren E-Mail-Account eingerichtet wurden. Nachdem IBM die von Ihnen angeforderte Änderung durchgeführt hat, aktualisiert das System die Liste der verfügbaren Kapitel 4. Erstellen personalisierter E-Mails und per Hosting bereitgestellter Landing-Pages

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E-Mail-Domänen. Die Änderung wird in der Liste der E-Mail-Domänen wiedergegeben, wenn Sie das nächste Mal eine E-Mail-Kommunikation erstellen oder bearbeiten. Anmerkung: Änderungen der E-Mail-Domäne für Ihren Account führen nicht zu einer Aktualisierung der E-Mail-Dokumente, die Sie vor der Änderungsanforderung erstellt haben. Zum Ändern der E-Mail-Domäne für eine vor der Änderung erstellte Kommunikation müssen Sie die E-Mail-Kommunikation nochmals öffnen und die Auswahl der E-Mail-Domäne aktualisieren.

Eingabe von Adressen im Feld Bcc In manchen Geschäftssituationen empfiehlt es sich, zusätzlich zu dem im Feld An genannten Empfänger einer E-Mail eine private Kopie an weitere Posteingänge zu senden. Zu diesem Zweck können Sie im Feld Bcc des E-Mail-Headers eine weitere E-Mail-Adresse hinzufügen. Beispielsweise können Sie ein eMessage-Dokument als transaktionsorientierte EMail-Nachricht konfigurieren, die an Kunden gesendet wird, um den Versand ihrer Bestellung zu bestätigen. Um weitere Personen (beispielsweise das regionale Kundendienstteam oder den lokalen Distributor) gleichzeitig darüber zu informieren, dass die Ware unterwegs ist, können Sie deren E-Mail-Adressen im Feld Bcc eintragen. Falls sich die E-Mail-Adressen nach der Region oder anderen Merkmalen unterscheiden, können Sie ein Personalisierungsfeld verwenden, um die E-MailAdressen anzugeben. Das System vergleicht die E-Mail-Adressen, die Sie im Feld Bcc eingeben, nicht mit der globalen E-Mail-Unterdrückungsliste; dies gilt auch für durch Personalisierungsfelder angegebene Adressen. Daher gehen Sie beim Hinzufügen einer E-MailAdresse in das Feld Bcc das Risiko ein, eine E-Mail an Adressen zu senden, die bekanntermaßen ungültig sind oder die Personen gehören, die Ihre Mailing-Liste abbestellt haben. Es kann Ihrem Ruf schaden, wenn Sie E-Mails an ungültige Adressen oder an Personen senden, die das Mailing abbestellt haben. Stellen Sie daher sicher, dass alle E-Mail-Adressen, die Sie in das Feld Bcc einfügen, gültig sind und dass der Empfänger Ihre Mailing-Listen nicht abbestellt oder abgelehnt hat. Wichtig: Gehen Sie beim Einfügen einer E-Mail-Adresse in das Feld Bcc äußerst sorgfältig vor. Diese Sorgfalt ist insbesondere bei Massenmailings erforderlich. Wenn Sie eine statische E-Mail-Adresse angeben, kann in dem angegebenen Posteingang eine große Anzahl von Nachrichten eingehen. Wenn Sie eine statische E-Mail-Adresse angeben, erhält der Bcc-Posteingang eine Kopie jeder im Rahmen des Mailings gesendeten Mitteilung. Wenn Ihr Mailing eine Million E-Mail-Adressen umfasst, werden eine Million E-Mail-Nachrichten an den Bcc-Posteingang gesendet. Wenn Sie jedoch eine E-Mail-Adresse über ein Personalisierungsfeld angeben, sendet das System an den Bcc-Posteingang eine Kopie jeder E-Mail, in der die dem Empfänger zugeordneten Metadaten einen Wert für das Personalisierungsfeld enthalten. Wenn Sie zum Beispiel einem Geschäftspartner eine Blindkopie der E-Mail schicken möchten, die an einen Teil einer Mailing-Liste mit einer Million Empfängern gesendet wurde, führen Sie folgende Schritte durch: v Definieren Sie ein Personalisierungsfeld, das die Partner-E-Mail-Adressdaten in Ihrem Marketing-Datamart zuordnet.

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v Bestätigen Sie, dass die Ausgabelistentabelle das Personalisierungsfeld für Partner-E-Mails enthält. v Geben Sie das Personalisierungsfeld im Feld Bcc des E-Mail-Headers ein. v Führen Sie das Mailing aus. Wenn nur 5000 der eine Million Einträge auf der Mailing-Liste die E-Mail-Adresse des Partners als Wert für das Personalisierungsfeld der Partner-E-Mail enthalten (die Adresse, die Sie in das Feld Bcc eingegeben haben), werden 5000 E-Mails an den Posteingang des Partners gesendet. Wenn Sie die E-Mail-Adresse des Partners als statische E-Mail-Adresse eingegeben hätten, würden eine Million E-Mails an den Posteingang des Partners gesendet. Zugehörige Konzepte: „Globale E-Mail-Unterdrückung” auf Seite 80

Erstellen der Betreffzeile in E-Mails eMessage bietet zwei Möglichkeiten, eine Betreffzeile für individuelle E-Mail-Anschreiben zu erstellen. v Geben Sie in der E-Mail-Kopfzeile einen einzelnen Betreff für die E-Mail ein. Sie können Personalisierungsfelder in die Betreffzeile einbeziehen, um ein individuelles E-Mail-Anschreiben zu erstellen. v Erstellen Sie mehrere konditionalisierte Betreffzeilen. Für eine noch individuellere Personalisierung können Sie mehrere Betreffzeilen für E-Mails erstellen und sie basierend auf Personalisierungsregeln anzeigen, die Sie im Regeleditor definiert haben.

Eingeben eines einzelnen Betreffs für E-Mails in der E-Mail-Kopfzeile Wenn Sie eine einzelne Betreffzeile für eine E-Mail erstellen möchten, geben oder fügen Sie den Betrefftext in der E-Mail-Kopfzeile in das Feld Betreff ein. Bilder oder HTML-Inhalte können nicht in das Betrefffeld eingefügt werden. Um den Betreff eines individuelles E-Mail-Anschreibens zu erstellen, können Sie Personalisierungsfelder in die Betreffzeile einbeziehen. Wenn Sie eine personalisierte Betreffzeile erstellen möchten, halten Sie den Cursor an die Stelle, an der der personalisierte Inhalt erscheinen soll, und klicken Sie auf Personalisierungsfeld . Während das Mailing durchgeführt wird, wird der Wert des Persoeinfügen nalisierungsfeldes im E-Mail-Betreff angezeigt. Zugehörige Konzepte: Kapitel 10, „Arbeiten mit Personalisierungsfeldern”, auf Seite 173 „Richtlinien für das Schreiben von E-Mail-Betreffzeilen” auf Seite 74

Erstellen mehrerer Betreffzeilen für E-Mails mit dem Document Composer Im eMessage Document Composer erstellen Sie mehrere konditionalisierte Betreffzeilen für Ihre E-Mail. Die Verwendung konditionalisierter Betreffzeilen erfordert mehrere Betreffzeilen. Sie können bis zu 10 verschiedene Betreffzeilen gemäß den Kriterien definieren, die Sie in Personalisierungsregeln angeben. Erstellen oder bearbeiten Sie mehrere Betreffzeilen für E-Mails wie folgt: 1. Klicken Sie im Document Composer auf E-Mail-Optionen konfigurieren und wählen Sie Mehrere Betreffzeilen verwalten aus. Kapitel 4. Erstellen personalisierter E-Mails und per Hosting bereitgestellter Landing-Pages

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Daraufhin wird das Fenster mit Betreffzeilenvarianten geöffnet. 2. Geben Sie den Text für die Betreffzeile ein. , Geben oder fügen Sie Ihren Text in das Eingabefeld ein. Klicken Sie auf um an der aktuellen Cursorposition ein Personalisierungsfeld einzufügen. Sie dürfen nur Text hinzufügen, HTML-Inhalt oder Bilder werden nicht unterstützt. 3. Fügen Sie Zeilen für zusätzliche Betreffzeilen hinzu. . Sie können bis zu 10 Zeilen hinzufügen. Klicken Sie auf Zeile hinzufügen Jede Zeile stellt eine Betreffzeile der E-Mail dar. Geben Sie den Betrefftext in jede Zeile ein. Sie löschen eine Betreffzeile, indem Sie ihre betreffende Zeile löschen. Wenn Sie alle Betreffzeilen löschen, wird der Inhalt des Betrefffeldes in der Kopfzeile der E-Mail gelöscht. 4. Bei mehreren Betreffzeilen wenden Sie Personalisierungsregeln auf die Betreffzeilen an. Klicken Sie für jede Betreffzeile, die Sie konditionalisieren möchten, in das Eingabefeld und klicken Sie dann auf Regel bearbeiten oder auf Klicken, um eine Regel hinzuzufügen, um den Regeleditor zu öffnen. Definieren Sie im Regeleditor eine Personalisierungsregel, um die Bedingungen anzugeben, die zutreffen müssen, damit der Text als E-Mail-Betreff angezeigt wird. 5. Geben Sie die Evaluierungsreihenfolge an. eMessage evaluiert Betreffzeilen und zugehörige Personalisierungsregeln von oben nach unten. Zum Ändern der Evaluierungsreihenfolge ziehen Sie Betreffzeilen nach oben bzw. nach unten, um die Liste nach Bedarf zu ändern. Wenn Sie diese E-Mail-Nachricht im Rahmen eines Mailings senden, zeigt das System die Betreffzeile für die erste zutreffende Regel an. Leere Regeln treffen stets zu. Um die Betreffzeile einer E-Mail zu erstellen, die angezeigt wird, wenn keine der Bedingungen zutreffen, geben Sie eine Betreffzeile ohne eine Personalisierungsregel ein. Anmerkung: Betreffzeilen, die nach einer leeren Regel aufgeführt werden, werden nie angezeigt. Nachdem Sie mehrere Betreffzeilen definiert haben, wird der Link Mehrere neben dem Betrefffeld angezeigt. Wenn Sie mehrere Betreffzeilen aktualisieren möchten, klicken Sie auf den Link, um das Fenster mit den Betreffzeilenvariationen zu öffnen und dort Änderungen anzuzeigen und vorzunehmen. Zugehörige Konzepte: „Definieren von Personalisierungsregeln” auf Seite 187 „Regeleditor: Grafikmodus” auf Seite 192 „Regeleditor: Textmodus” auf Seite 195

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Erstellen mehrerer Betreffzeilen für E-Mails in der Regeltabelle Die Regeltabelle definiert bestimmte Betreffzeilen, wo Sie mehrere Betreffzeilen hinzufügen, konditionalisieren und verwalten können. Mit der Tabelle verwalten Sie über eine einzige Benutzeroberfläche konditionalisierte Betreffzeilen und Bedingungsinhalt in Zonen. Erstellen oder bearbeiten Sie Betreffzeilen in der Regeltabelle wie folgt: 1. Öffnen Sie die Regeltabelle im Modus "Anzeigen nach Zone". Die Tabelle wird geöffnet und mindestens eine Betreffzeile steht zum Bearbeiten zur Verfügung. 2. Geben Sie den Text für die Betreffzeile ein. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Inhaltsfeld und wählen Sie Inhalt bearbeiten aus, um einen Texteditor anzuzeigen. Geben oder fügen Sie Sie Text , um an ein, um die einzelnen Betreffzeilen zu erstellen. Klicken Sie auf der aktuellen Cursorposition ein Personalisierungsfeld einzufügen. Sie dürfen nur Text hinzufügen, HTML-Inhalt oder Bilder werden nicht unterstützt. Anmerkung: Inhalt aus einer Zeile, bei der es sich nicht um eine Betreffzeile handelt, kann nicht in eine Betreffzeile eingefügt werden. 3. Fügen Sie Betreffzeilen hinzu. Kopieren Sie eine bestehende Betreffzeile, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie entweder Einfügen oder Kopierte Zellen einfügen (oberhalb) aus, um eine weitere Zeile zu erstellen. Sie können bis zu 10 Betreffzeilen hinzufügen. Jede Zeile stellt eine Betreffzeile der E-Mail dar. Geben Sie den Betrefftext in jede Zeile ein bzw. ändern Sie ihn. Sie löschen eine Betreffzeile, indem Sie ihre betreffende Zeile löschen. Wenn Sie alle Betreffzeilen löschen, wird der Inhalt des Betrefffeldes in der Kopfzeile der E-Mail gelöscht. 4. Wenden Sie Personalisierungsregeln auf die Betreffzeilen an. Klicken Sie für jede Betreffzeile, die Sie konditionalisieren möchten, mit der rechten Maustaste in das Regelfeld, um den Regeleditor oder den Inline-Regeleditor zu öffnen. Definieren Sie eine Personalisierungsregel, um die Bedingungen anzugeben, die zutreffen müssen, damit der Text als E-Mail-Betreff angezeigt wird. 5. Geben Sie die Evaluierungsreihenfolge an. eMessage evaluiert Betreffzeilen und zugehörige Personalisierungsregeln von oben nach unten. Verschieben Sie die Zeilen zum Festlegen der Evaluierungsreihenfolge in der Tabelle nach oben bzw. nach unten. Wenn Sie diese E-MailNachricht im Rahmen eines Mailings senden, zeigt das System die Betreffzeile für die erste zutreffende Regel an. Leere Regeln treffen stets zu. Um die Betreffzeile einer E-Mail zu erstellen, die angezeigt wird, wenn keine der Bedingungen zutreffen, geben Sie eine Betreffzeile ohne eine Personalisierungsregel ein. 6. Überprüfen Sie die Änderungen. Wenn Sie die Regeltabelle verwenden, um eine Betreffzeile hinzuzufügen oder zu aktualisieren, muss sie eine Regelüberprüfung durchlaufen, auch wenn keine Regel definiert wurde. Klicken Sie auf Überprüfen. 7. Klicken Sie zum Speichern auf OK. Nachdem Sie mehrere Betreffzeilen definiert haben, wird der Link Mehrere neben dem Betrefffeld angezeigt. Wenn Sie mehrere Betreffzeilen aktualisieren möchten, Kapitel 4. Erstellen personalisierter E-Mails und per Hosting bereitgestellter Landing-Pages

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klicken Sie auf den Link, um das Fenster mit den Betreffzeilenvariationen zu öffnen und dort Änderungen anzuzeigen und vorzunehmen. Zugehörige Konzepte: „Definieren von Personalisierungsregeln” auf Seite 187 „Regeleditor: Grafikmodus” auf Seite 192 „Regeleditor: Textmodus” auf Seite 195

Richtlinien für das Schreiben von E-Mail-Betreffzeilen Berücksichtigen Sie bei der Eingabe von Text in die E-Mail-Betreffzeile mögliche Auswirkungen auf die Zustellbarkeit von E-Mails und die Antwort des E-MailEmpfängers. Beachten Sie die folgenden Richtlinien. v Geben Sie in E-Mail-Nachrichten stets einen Betreff an.E-Mails ohne Betreffzeile werden von Internet-Service-Providern (ISPs) und E-Mail-Clients häufig als Spam klassifiziert. v Verfassen Sie einen aussagekräftigen Betreff mit 5 bis 8 Wörtern oder ca. 40 Zeichen, einschließlich Leerzeichen.(Es sollten nicht mehr als 65 Zeichen verwendet werden.) v Nennen Sie auf direkte Weise einen konkreten Nutzen. v Vermitteln Sie ein Gefühl der Dringlichkeit, ohne Wörter zu verwenden, die den Spam-Wert der Nachricht erhöhen könnten. v Integrieren Sie Ihre Marke in der Betreffzeile, wenn sie nicht in der Zeile Von angezeigt wird. v Führen Sie eine Fehlerprüfung durch. Verwenden Sie dabei eine Rechtschreibprüfung. v Vermeiden Sie offensichtliche SPAM-Begriffe wie Wörter in Großbuchstaben, Ausrufezeichen, die Begriffe "Wichtig!" oder "Gratis!". (Beispiele für offensichtliche Spam-Begriffe finden Sie in den Betreffzeilen der E-Mails in Ihrem eigenen Junkmail-Ordner.) v Um mögliche Probleme bei der Ausgabe von E-Mails zu vermeiden, verwenden Sie ausschließlich ASCII-Zeichen, also keine Geviertstriche, typografischen Anführungszeichen und Hochkommas. Kopieren Sie derartige Zeichen nicht aus Textverarbeitungsprogrammen, die diese Zeichen unterstützen, und fügen Sie diese nicht in Ihre Betreffzeile ein.

Hinzufügen einer Option zur Anzeige als Webseite Einige E-Mail-Empfänger ziehen es vor, eingehende E-Mails in einem Web-Browser statt in einem E-Mail-Client anzuzeigen. Wenn der E-Mail-Empfänger zum Beispiel einen E-Mail-Client verwendet, in dem die Darstellung von Bildern ausgeschaltet ist, ermöglicht die Anzeige als Webseite die Darstellung ausgewählter E-MailNachrichten mit Bildern. Sie können den E-Mail-Empfängern die Möglichkeit geben, Ihre Nachricht in einem Browser anzuzeigen, indem Sie im E-Mail-Dokument eine Option zur Anzeige als Webseite hinzufügen. Die Option zur Anzeige als Webseite kann HTML- und Text-E-Mails hinzugefügt werden. Sie können diese Option auch dadurch angeben, dass Sie die E-Mail als gehostete Landing-Page speichern und in der ursprünglichen E-Mail einen Link zu der gehosteten Seite erstellen. Die Option zur Anzeige als Webseite wird einer Zone in einer E-Mail-Kommunikation als Link hinzugefügt. Sie können jeden Hyperlink so konfigurieren, dass er als Link für die Anzeige als Webseite fungiert. Darüber hinaus enthält die WidgetSymbolleiste ein eigenes Widget, mit dem Sie einen Link für die Anzeige als Webseite hinzufügen können. Sie können festlegen, dass der Link in der Nachricht als

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Text oder als Bild angezeigt wird. Außerdem können Sie für den Link weitere HTML-Attribute angeben, die Darstellung und Verhalten des Links für die Anzeige als Webseite steuern. Anmerkung: Wenn Sie den Link für die Anzeige als Webseite einer Zone hinzufügen, die mehrere Inhalte enthält, wird der Link entsprechend den Personalisierungsregeln angezeigt, die Sie gegebenenfalls für die Zone konfiguriert haben. Wenn Sie die Kommunikation veröffentlichen, erstellt das System automatisch eine Kopie der E-Mail als gehostete Landing-Page. Die Landing-Page-Version der EMail ist mit der ursprünglichen Nachricht identisch, abgesehen davon, dass der Link für die Anzeige als Webseite fehlt. Da die Seite von IBM gehostet wird, kann die Landing-Page-Version der E-Mail einen Großteil der individuellen Gestaltung nachbilden, die Sie der E-Mail hinzugefügt haben. Die Landing-Page-Version unterstützt nicht alle Personalisierungstypen, die in der E-Mail-Version zur Verfügung stehen. Beispielsweise unterstützen gehostete Landing-Pages keine Personalisierungsfunktionen, die Sie mit erweiterten eMessage-Scripts für E-Mails erstellen. Wenn der E-Mail-Empfänger den Link anklickt, wird die gehostete Landing-Page in einem Web-Browser angezeigt. Was Verfolgung und Berichterstellung betrifft, wird das Öffnen einer E-Mail-Nachricht als Webseite vom System ebenso wie das Öffnen einer gehosteten Landing-Page eingestuft. Die Verfolgungsdaten für das Öffnen und Anzeigen von E-Mail-Nachrichten, die als Webseite angezeigt werden, werden im Landing-Page-Abschnitt der eMessage-Linkverfolgungsberichte aufgeführt. Zugehörige Konzepte: „Informationen zum Erstellen personalisierter Landing-Pages” auf Seite 81 „Definieren von Personalisierungsregeln” auf Seite 187 Kapitel 9, „Veröffentlichen von E-Mails und Landing-Pages”, auf Seite 171 Zugehörige Tasks: „So fügen Sie eine Option "Als Webseite anzeigen" hinzu” „So erstellen Sie eine personalisierte Webseitenversion einer E-Mail” auf Seite 64

So fügen Sie eine Option "Als Webseite anzeigen" hinzu Sie fügen eine Option zur Anzeige einer E-Mail als Webseite hinzu, indem Sie einer Zone einen Link "Als Webseite anzeigen" hinzufügen. Das manuelle Einbetten eines Hyperlinks "Als Webseite anzeigen" in den HTML-Code für eine E-Mail-Vorlage ist nicht möglich. Die Option "Als Webseite anzeigen" steht nur für E-Mail-Kommunikationen zur Verfügung. 1. Öffnen Sie die E-Mail-Kommunikation zur Bearbeitung und suchen Sie die Zone, der der Link hinzugefügt werden soll. 2. Fügen Sie einen Link zu der Zone hinzu, indem Sie eine der folgenden Methoden anwenden. in die Zone. v Ziehen Sie ein Hyperlink-Widget v Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Zone und wählen Sie Inhalt hinzufügen > Hyperlink aus. in die Zone. v Ziehen Sie das Widget "Als Webseite anzeigen" 3. Geben Sie auf der Registerkarte "Text" an, in welchem Format der Link in der E-Mail angezeigt werden soll. Verwenden Sie eine der folgenden Optionen. Kapitel 4. Erstellen personalisierter E-Mails und per Hosting bereitgestellter Landing-Pages

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v Wählen Sie Text aus und geben Sie den Text ein, der als Link angezeigt werden soll. Sie können ein Personalisierungsfeld in den Text einbeziehen. v Wählen Sie Bild-URL aus und geben Sie ein fernes Bild an, indem Sie die URL für das gewünschte Bild eingeben. Das Bild muss auf einem öffentlich zugänglichen Server gehostet werden. , um ein Bild in der v Wählen Sie Bildinhalt aus und klicken Sie dann auf Inhaltsbibliothek auszuwählen. v Geben Sie optional zusätzliche HTML-Attribute für den Link an. 4. Wenn Sie den Link mit dem Hyperlink-Widget oder mithilfe der über einen Rechtsklick verfügbaren Option hinzugefügt haben, dann klicken Sie auf die Registerkarte "Link" und wählen Sie dann Als Webseite anzeigen aus. Als Webseite anzeigen wird im Widget "Als Webseite anzeigen" standardmäßig ausgewählt. 5. Klicken Sie auf OK. 6. Speichern Sie die Kommunikation und veröffentlichen Sie sie dann. Um die neue Landing-Page-Version der E-Mail zu überprüfen, klicken Sie in der E. Klicken Sie in der Vorschau auf den Link Mail-Kommunikation auf Vorschau zu der Landing-Page-Version der E-Mail. Daraufhin wird die Landing-Page-Version als separate Registerkarte geöffnet. Sie können sich vergewissern, dass die Landing-Page-Version der E-Mail exakt mit der HTML-Version übereinstimmt. Ändern Sie z. B. die Beispieldaten für Personalisierungsfelder, um sicherzustellen, dass die erwarteten Inhaltsänderungen sowohl in der HTML- als auch in der Landing-Page-Version der E-Mail enthalten sind. Anmerkung: In der Landing-Page-Version der E-Mail ist der Link "Als Webseite anzeigen" nicht sichtbar. Zugehörige Konzepte: „Informationen über die Vorschau” auf Seite 163 „Definieren von Beispieldaten für Personalisierungsfelder” auf Seite 178 „Definieren von Personalisierungsregeln” auf Seite 187 Zugehörige Tasks: „So erstellen Sie eine personalisierte Webseitenversion einer E-Mail” auf Seite 64

Informationen zum Abbestellen von E-Mails oder Ausschlussoptionen Um das CAN-SPAM-Gesetz und ähnliche Vorschriften über E-Mail-Praktiken einzuhalten, müssen Sie Ihren E-Mail-Empfängern die Möglichkeit geben, sich von der Mailing-Liste ausschließen zu lassen, um keine Werbenachrichten für kommerzielle Produkte und Dienstleistungen mehr zu erhalten. Wenn Sie die Option zum Abmelden in Ihre Nachricht integrieren, bieten Sie nicht interessierten Empfängern außerdem eine Alternative zur Klassifizierung Ihrer Nachricht als SPAM.Um Ihren guten E-Mail-Ruf bei Internetdienstanbietern zu erhalten, sollten Sie es weitgehend vermeiden, dass Ihre E-Mail als Spam gemeldet wird. Dies verbessert letztendlich auch die Gesamtzustellungsquoten an Ihre EMail-Empfänger.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Mit den folgenden Methoden können Sie vermeiden, dass Sie unerwünschte EMails versenden. v „Unterstützung für das Austragen” v „Richtlinien zur Bereitstellung einer Startseite zum Ausschluss aus Testverteilungn” v „Globale E-Mail-Unterdrückung” auf Seite 80 Weitere Informationen zu CAN-SPAM finden Sie auf der offiziellen Website der US-amerikanischen Federal Trade Commission (FTC) auf der folgenden Seite: The CAN-SPAM Act: A Compliance Guide for Business.

Unterstützung für das Austragen E-Mail-Nachrichten, die über IBM Unica Hosted Services versendet werden, umfassen Kopfdaten zur Austragung aus Listen, die mit RFC2369 konform sind. Diese Norm beschreibt eine Methode, mit der E-Mail-Clients Nachrichtenempfängern automatisch eine Möglichkeit geben, sich aus Mailing-Listen austragen zu lassen. Damit wird vermieden, dass die Empfänger Ihre Nachrichten als Spam definieren müssen, was Ihren E-Mail-Ruf schädigen kann. E-Mail-Clients, die die in RFC 2369 beschriebene Funktion zur Austragung aus Listen unterstützen, stellen automatisch eine Möglichkeit - in der Regel einen Link zur Verfügung, mit der sich die E-Mail-Empfänger von der Mailing-Liste des Absenders nehmen lassen können. Der E-Mail-Client bestimmt, wie die Option zum Austragen aus der Liste für den E-Mail-Empfänger angezeigt wird. Wenn der Nachrichtenempfänger auf den Link (oder auf eine andere vom E-Mail-Client bereitgestellte Abmeldungsmethode) klickt, sendet der E-Mail-Client eine Anforderung zum Austragen aus Ihrer Mailing-Liste an IBM Unica Hosted Services. IBM leitet die Anforderung an Sie weiter, sodass Sie den Empfänger von Ihren MailingListen nehmen können.

Richtlinien zur Bereitstellung einer Startseite zum Ausschluss aus Testverteilungn eMessage stellt keine vorkonfigurierte Landing-Page bereit, mit der Anforderungen zur E-Mail-Abmeldung verarbeitet werden. Sie müssen eine Webseite so konfigurieren, dass Abmeldeanforderungen von E-Mail-Empfängern verarbeitet werden können. Sie können solche Anforderungen durch Erstellen einer Landing-Page verarbeiten, die von IBM per Hosting bereitgestellt wird. Alternativ können Sie auch eine Abmeldungsseite auf Ihrer unternehmenseigenen Website einrichten. Weitere Informationen zum Erstellen von Landing-Pages, die von IBM per Hosting bereitgestellt werden, finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Erstellen personalisierter Landing-Pages” auf Seite 81. Es folgen allgemeine Informationen darüber, wie Sie in Ihrer personalisierten EMail eine Abmeldungsoption sowie eine per Hosting bereitgestellte Startseite zum Ausschluss aus Mailing-Listen konfigurieren können. v Weisen Sie Ihre Vorlagenentwickler an, eine (von Ihrem Unternehmen genehmigte) Standarderklärung über das Austragen oder den Ausschluss in Ihre E-MailVorlagen miteinzubeziehen. Die Erklärung sollte einen Ablegebereich enthalten, in dem Sie einen Hyperlink zu einer Landing-Page konfigurieren können. v Erstellen Sie eine Landing-Page, um die Ausschlussanforderung an IBM Unica Hosted Services zu übergeben. Sie müssen außerdem eine zweite Startseite erstellen, auf der die Bestätigungsnachricht angezeigt wird, dass der Empfänger keine weiteren Werbe-E-Mails erhalten wird.

Kapitel 4. Erstellen personalisierter E-Mails und per Hosting bereitgestellter Landing-Pages

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v Wenn Sie eine neue E-Mail-Nachricht aus der E-Mail-Vorlage erstellen, konfigurieren Sie den Abmeldungslink mithilfe von eMessage Document Composer so, dass er auf die Ausschluss-Landing-Page verweist. eMessage speichert Landing-Page-Antworten so lange, bis sie von Ihrer lokalen Installation angefordert werden. Wenn ein E-Mail-Empfänger das von Ihnen bereitgestellte Onlineformular zur Abmeldung ausfüllt, speichert eMessage die Anforderungsinformationen so lange, bis sie von Ihrer lokalen eMessage-Installation abgerufen werden. eMessage überträgt Informationen niemals mit Push an Ihr Netz. Eine Komponente mit dem Namen Response and Contact Tracker (RCT) ist Teil Ihrer lokalen eMessage-Installation. RCT ist so konfiguriert, dass er regelmäßig E-Mail-Antwortdaten, einschließlich Abmeldungsanfragen, anfordert.Standardmäßig fordert RCT diese Daten alle 5 Minuten an. Weitere Informationen zu RCT sowie zur Funktionsweise dieser Komponente finden Sie im IBM Unica eMessage Startup and Administrator's Guide. Antworten auf Landing-Pages werden in Ihren lokalen eMessage-Tabellen gespeichert. eMessage zeichnet die Landing-Page-Antworten in den lokalen eMessage-Systemtabellen in der Tabelle UCC_Response auf. Informationen, die IBM über per Hosting bereitgestellte Landing-Pages übergibt, werden in der Tabelle UCC_ResponseAttr mit dem Antworttyp 14 aufgezeichnet. Dieser Anworttyp wird verwendet, um alle Antworten von Startseiten zu identifizieren und nicht nur die Abmeldungsantworten.Die genauen zurückgegebenen Daten hängen von der Konfiguration Ihrer Startseite zum Ausschluss aus dem Testverteilung ab. Die Tabelle UCC_ResponseAttr ermöglicht Ihnen die Aufzeichnung verschiedener Antwortattribute. Weitere Informationen zu den lokalen eMessage-Systemtabellen finden Sie in den Richtlinien für IBM Unica eMessage-Systemtabellen, die unter IBM Customer Central verfügbar sind. Verwenden Sie Ihre internen Systeme zum Verarbeiten von Antworten und Aktualisieren Ihrer Mailing-Listen Wenn Sie eine Startseite zur Abmeldung erstellen, damit sich Empfänger von der Mailing-Liste ausschließen lassen können, müssen Sie Ihre eigenen internen Systeme verwenden, um derartige Anträge zu bearbeiten und die betreffenden Personen aus Ihren Mailing-Listen zu entfernen. Sie können Ablaufdiagramme in Campaign zum Extrahieren von Informationen verwenden, die über das von Ihnen erstellte Formular auf der Ausschluss-Landing-Page zusammengestellt wurden. Je nach Konfiguration des Abmeldeformulars können Sie verschiedene Attribute mit einer Ausschlussanforderung verknüpfen. Die Attributdaten für Landing-Pages werden in der Tabelle UCC_ResponseAttr gespeichert. Weitere Informationen dazu, wie Sie Informationen nutzen können, die von EMail-Empfängern über als Onlineformulare konfigurierte Landing-Pages bereitgestellt werden, finden Sie im Abschnitt „Arbeiten mit Antworten auf Onlineformularen” auf Seite 89.

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Informationen zum automatischen Erkennen von Kündigungsantworten Während der Verarbeitung eingehender E-Mail-Antworten durchsucht IBM Unica eMessage die Betreffzeile und die ersten Zeilen in der eingehenden E-Mail nach Wörtern, die typischerweise in Aufforderungen zum Abmelden von Mailing-Listen enthalten sind. Wenn eine eingehende Nachricht mit bestimmten Schlüsselwörtern empfangen wird, fügt das System die Absenderadresse der globalen E-Mail-Unterdrückungsliste hinzu. In nachfolgenden Mailings sendet das System keine E-Mail mehr an die unterdrückte Adresse. Während der Verarbeitung von E-Mail-Antworten durchsucht eMessage die Betreffzeile und die ersten fünf Zeilen der E-Mail auf die folgenden Wörter: v unsubscribe v v v v v

unsub stop end quit cancel

In der Betreffzeile der eingehenden E-Mail müssen die Schlüsselwörter von anderen Zeichen getrennt sein. Beispielsweise erkennt eMessage die folgenden Betreffzeilen als mögliche Kündigungsanforderungen. v Please stop sending email. v Quit mailing me! v I want to cancel my subscription. v I want to stop hearing from you. Das System erkennt eine Betreffzeile nicht, wenn sie wie folgt aussieht: v I want my subscription canceled. Das System erkennt das Schlüsselwort aufgrund der anderen Schreibweise nicht. Allerdings wertet das System das Wort unsubscribe in Betreffzeilen anders aus als die anderen Schlüsselwörter. In Betreffzeilen erkennt eMessage das Wort "unsubscribe" auch dann, wenn es mit anderen Buchstaben kombiniert ist. Beispielsweise erkennt das System alle folgenden Betreffzeilen als mögliche Kündigungsanforderungen. v Please unsubscribe me from your mailing list. v I want to be unsubscribed. v I am unsubscribing from your newsletter. Diese Behandlung des Worts "unsubscribe" gilt nur für Betreffzeilen von E-Mails. eMessage wendet Kündigungsregeln anders an, wenn der Hauptteil der Nachricht ausgewertet wird. Im Hauptteil der E-Mail müssen diese Wörter allein in einer Zeile und getrennt von anderen Buchstaben im Satz stehen. Beispielsweise erkennt das System die folgenden Sätze als Teil einer möglichen Kündigungsanforderung. v Unsubscribe v Stop v quit Kapitel 4. Erstellen personalisierter E-Mails und per Hosting bereitgestellter Landing-Pages

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Folgendes wird jedoch nicht erkannt: v I want to unsubscribe! v Please stop sending email to me. v I want to be unsubscribed. Im Hauptteil der Nachricht erkennt das System keine Schlüsselwörter (einschließlich "unsubscribe"), wenn diese mit anderen Buchstaben kombiniert sind oder sich nicht in einer separaten Zeile befinden.

Globale E-Mail-Unterdrückung Durch die Unterdrückung von E-Mails können Sie verhindern, dass E-Mail-Nachrichten an Personen gesendet werden, die diese nicht erhalten möchten, oder dass sie an nicht existierende Mailboxen gesendet werden. Auf diese Weise bewahren Sie als E-Mail-Absender Ihren guten Ruf. IBM Unica Hosted Services kann verhindern, dass E-Mails an Empfänger gesendet werden, die Ihre E-Mails abbestellt haben (unabhängig von der Mailing-Liste, der der Empfänger angehört). Dieses Verfahren wird globale E-Mail-Unterdrückung genannt. Die globale E-Mail-Unterdrückung ist als Ergänzung zu Ihren eigenen Maßnahmen zur Bereinigung der Mailing-Listen gedacht. eMessage sendet einen Datensatz jeder unterdrückten E-Mail an die eMessage-Systemtabellen, die in Ihrer lokalen Umgebung verwaltet werden. Anhand dieser Datensätze können Sie Ihre MailingListen auf dem neuesten Stand halten. Weitere Informationen zu dem Ort, an dem Antworten in den eMessage-Systemtabellen gespeichert werden, finden Sie in eMessage System Tables and Data Dictionary. Eine E-Mail-Adresse wird unter den folgenden Bedingungen einer globalen, von IBM Unica Hosted Services verwalteten E-Mail-Unterdrückungsliste hinzugefügt. v IBM Unica Hosted Services wird von einem Internet-Service-Provider darüber informiert, dass ein E-Mail-Empfänger Ihre E-Mail als Spam markiert hat. v Der Empfänger klickt auf den Abmeldungslink in einem E-Mail-Client, der „Unterstützung für das Austragen” auf Seite 77 unterstützt. v IBM Unica Hosted Services erhält eine E-Mail vom Empfänger, die den Begriff unsubscribe in der Betreffzeile enthält. v IBM Unica Hosted Services bestimmt, dass es sich bei der E-Mail-Adresse nicht um eine echte E-Mail-Adresse handelt, beispielsweise wenn die E-Mail-Domäne offensichtlich falsch geschrieben ist (z. B. htmail.com anstelle von hotmail.com). Immer wenn Sie ein Mailing ausführen, vergleicht eMessage automatisch die Mailing-Liste, auf die durch die Mailingkonfiguration verwiesen wird, mit der globalen E-Mail-Unterdrückungsliste. Das System verhindert, dass E-Mails an Adressen in der Mailing-Liste gesendet werden, die auch in der globalen E-Mail-Unterdrückungsliste aufgeführt sind. Anmerkung: eMessage überprüft die globale Unterdrückungsliste nicht, wenn Transaktions-E-Mail-Anforderungen verarbeitet werden. eMessage wendet die globale Unterdrückung nicht auf Antworten an, die auf einer von IBM gehosteten Landing-Page oder einer von Ihnen erstellten Webseite zur Abbestellung eingegangen sind. Wenn Sie eine Abbestellungs-Landing-Page erstellen, auf der sich E-Mail-Empfänger von der Mailing-Liste ausschließen lassen können, müssen Sie Ihre eigenen internen Systeme verwenden, um die Anforderungen zu verarbeiten und die Personen aus Ihren Mailing-Listen zu entfernen.

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Informationen zum Erstellen personalisierter Landing-Pages Eine E-Mail-Nachricht, die über eMessage gesendet wurde, kann einen Link zu einer oder mehreren personalisierten Webseiten enthalten, die von IBM gehostet werden. Die gehosteten Landing-Pages können dieselben Empfängerinformationen enthalten, die Sie verwendet haben, um die E-Mail zu personalisieren, die den Link zu der Seite enthält. Landing-Pages können auch als Onlineformulare konfiguriert werden, über die Sie Ihre Kunden und Interessenten um Antworten bitten und diese entgegennehmen können. Wenn Sie eine Landing-Page verfügbar machen wollen, fügen Sie im Entwurf der E-Mail-Kommunikation, auf die im Mailing verwiesen wird, einen Link zu der Seite hinzu. Wenn Sie einen Link "Als Webseite anzeigen" zu einer E-Mail hinzufügen, dann erstellt eMessage automatisch eine Kopie der E-Mail als gehostete Landing-Page. Sie können auch eine E-Mail als gehostete Landing-Page speichern, um E-Mail-Empfängern eine Option zum Anzeigen der E-Mail als Webseite zur Verfügung zu stellen. Ähnlich wie bei personalisierten E-Mails erstellen Sie auch personalisierte LandingPages mit dem Document Composer von eMessage, indem Sie eine HTML-Vorlage ändern, die das Layout der Seite definiert. Zonen, die in der Vorlage definiert sind, können verschiedene Inhaltstypen (einschließlich Bildern, Links und HTML-Snippets) akzeptieren. Sie können auch Personalisierungsfelder zu Zonen in der Landing-Page-Vorlage hinzufügen oder Personalisierungsfelder direkt im Code der HTML-Vorlage für die Seite einbetten. Um bedingten Inhalt auf der Landing-Page zu erstellen, können Sie Personalisierungsregeln zu den Personalisierungsfeldern erstellen, die zur Seite hinzugefügt werden. Anmerkung: Landing-Pages unterstützen keine Personalisierungsmethoden, die im fortschrittlichen Skripting für E-Mails verfügbar sind. Überprüfen Sie vor der Erstellung einer Landing-Page, ob die Vorlagen- und Inhaltselemente, die erforderlich sind, in der Inhaltsbibliothek vorhanden sind. Zugehörige Konzepte: „Hinzufügen einer Option zur Anzeige als Webseite” auf Seite 74 „Vorlagenarten und Voraussetzungen” auf Seite 148 Kapitel 11, „Erstellen bedingter Inhalte”, auf Seite 187 Zugehörige Tasks: „Verknüpfen von E-Mails und Landing-Pages” auf Seite 83 „So erstellen Sie eine Landing-Page” auf Seite 83 „Auf eMessage Document Composer zugreifen” auf Seite 101

In eMessage verfügbare Landing-Pages Der Typ der zu erstellenden Landing-Page bestimmt, wie die Vorlage aufgebaut ist und welchen Inhalt Sie verwenden müssen. Mit eMessage können Sie die unterschiedlichsten Landing-Page-Typen erstellen. v „Einfache Landing-Pages” auf Seite 82 v „Personalisierte Landing-Pages” auf Seite 82 v „Onlineformulare” auf Seite 82

Kapitel 4. Erstellen personalisierter E-Mails und per Hosting bereitgestellter Landing-Pages

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Zum Erstellen von Landing-Pages als Onlineformulare ist die Konfiguration von Formulareingaben erforderlich. Die Konfiguration von Eingaben erfordert ein fundiertes Wissen zur Verwendung der HTML-Tags . Wenn Sie mit HTMLEingaben nicht vertraut sind, sollten Sie einen Webdesigner hinzuziehen, um die erforderlichen Änderungen an den Vorlagen vorzunehmen.

Einfache Landing-Pages Eine einfache Landing-Page enthält weder Personalisierungsfelder noch bedingte Inhalte. Jedem, der auf die Seite zugreift, werden dieselben Inhalte angezeigt. Wenn Sie beispielsweise Werbung für eine bevorstehende Benutzerkonferenz machen, können Sie eine einfache Landing-Page verwenden, um die Liste der Gastredner oder den Veranstaltungsplan darzustellen.

Personalisierte Landing-Pages Personalisierte Landing-Pages enthalten personalisierte oder bedingte Inhalte.Sie können für verschiedene Seitenbesucher bzw. Besuchergruppen unterschiedliche Inhalte anzeigen.Landing-Pages werden personalisiert, indem Sie im Design der Seite Personalisierungsfelder und bedingte Inhalte hinzufügen. Wenn Sie zum Beispiel ein Mailing an Empfänger im ganzen Land versenden, können die E-Mails Links zu Ladenrabatten enthalten, die von Geschäft zu Geschäft verschieden sind.Sie können Personalisierungsfelder für Postleitzahlen verwenden und bedingte Inhalte definieren, die die Optionen in dem Geschäft präsentieren, das dem Wohnort des Empfängers am nächsten liegt.

Onlineformulare Sie können Landing-Pages als Onlineformulare konfigurieren und Informationen von den E-Mail-Empfängern anfordern und empfangen. Das Onlineformular kann verschiedene personalisierte Elemente enthalten, die jeweils unterschiedliche Optionen für verschiedene Personen und Personengruppen präsentieren. Die zum Erstellen des Onlineformulars verwendete Vorlage muss mindestens einen HTML-Tag enthalten. Das Formular muss außerdem entsprechend definierte HTML-Tags enthalten, um die Eingabefelder und Steuerelemente zu definieren, die der Person angezeigt werden, die das Formular verwendet. Sie können die Felder in der Vorlage definieren oder die Eingabefelder mit dem Document Composer hinzufügen und definieren. Häufig werden Landing-Page-Formulare verwendet, um Benutzern die Möglichkeit zum Abonnieren Ihrer Unternehmens-Mailings oder Newsletter zu geben. Sie müssen das Formular so entwerfen, dass es persönliche Daten, Kontoeinstellungen und die benötigten Adressinformationen annehmen kann. Alternativ hierzu können Sie Onlineformulare auch für Besucher verwenden, die sich aus dem Testverteilung entfernen lassen möchten. Formulare zum Entfernen aus dem Testverteilung können auch eine kurze Befragung enthalten, die Aufschluss darüber gibt, warum ein Benutzer Ihre Mitteilungen nicht mehr erhalten oder Ihr Angebot ablehnen möchte. Anmerkung: Wenn Sie eine Landing-Page als Onlineformular konfigurieren, müssen Sie außerdem eine weitere Landing-Page konfigurieren, die als Einreichungsseite zur Bearbeitung der Formulareingaben fungiert. Allerdings ist in eMessage die Konfiguration einer Abbruchseite optional.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

So erstellen Sie eine Landing-Page Wenn Sie eine Landing-Page erstellen möchten, fügen Sie einer Landing-PageKommunikation im eMessage Document Composer eine HTML-Vorlage hinzu. Sie können einfache Landing-Pages, personalisierte Landing-Pages oder LandingPages mit Onlineformularen erstellen. 1. Erstellen Sie im Document Composer eine neue Landing-Page-Kommunikation. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „So erstellen Sie eine Kommunikation” auf Seite 102. Die neue Kommunikation wird im Bearbeitungsbereich als Standardkommunikation angezeigt. 2. Benennen Sie die Standardkommunikation um. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „So können Sie eine Kommunikation benennen oder umbenennen” auf Seite 105. 3. Fügen Sie eine HTML-Vorlage der Landing-Page-Kommunikation hinzu. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „So fügen Sie einer Kommunikation eine Vorlage hinzu” auf Seite 103. Im Document Composer wird die leere Landing-Page-Vorlage im Bearbeitungsbereich bereitgestellt, wenn Sie die Vorlage der Kommunikation hinzufügen. 4. Klicken Sie auf Änderungen speichern

oder Änderungen speichern unter

. Mithilfe der folgenden Aufgaben können Sie die Landing-Page weiter entwickeln. v Kapitel 14, „Erstellung von Hyperlinks”, auf Seite 209 v Kapitel 10, „Arbeiten mit Personalisierungsfeldern”, auf Seite 173 v v v v

Kapitel 12, „Hinzufügen von Bildern”, auf Seite 201 Kapitel 13, „Hinzufügen von Text und Textblöcken”, auf Seite 207 Kapitel 11, „Erstellen bedingter Inhalte”, auf Seite 187 „Arbeiten mit Formularen” auf Seite 84

Verknüpfen von E-Mails und Landing-Pages Bevor Sie beginnen, vergewissern Sie sich, ob die zu verknüpfende Landing-Page bereits erstellt und in der Inhaltsbibliothek gespeichert wurde. Um eine Landing-Page mit einer E-Mail zu knüpfen, fügen Sie im Hauptteil der EMail einen Link zur betreffenden Seite hinzu.Der Link wird mithilfe des Hyperlink-Widgets im Document Composer konfiguriert.Die Linkkonfiguration gibt den Typ der Landing-Page an, zu der der Link führt. Anmerkung: Das gleichzeitige Erstellen oder Bearbeiten von E-Mail-Nachrichten und von Landing-Pages, die mit der Nachricht verknüpft sind, kann beim Speichern der eMessage-Dokumente, durch die sie definiert werden, zu Konflikten führen. Speichern Sie die Änderungen in einem Dokument, bevor Sie ein anderes Dokument ändern. 1. Öffnen Sie im Kommunikationsabschnitt des Document Composer die E-Mail, die mit einer Landing-Page verknüpft werden soll. 2. Wählen Sie die Option Alle Ablagebereiche anzeigen aus. 3. Ziehen Sie das Hyperlink-Widget stellen möchten.

zu der Zone, in der Sie den Link er-

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4. Geben Sie im Hauptteil an, ob der Link als Text oder Bild erscheinen soll.Wenn es sich um ein Bild handelt, können Sie entweder die URL des Bildes angeben oder ein Bild aus der Inhaltsbibliothek wählen. 5. Wählen Sie im Abschnitt "Link" die Option Landing-Page aus. Verwenden Sie den Rollbalken, um die Seite zu wählen, mit der die Verknüpfung erstellt werden soll. 6. Wenn Sie einen Link zu einer Landing-Page erstellen, die als Onlineformular verwendet wird, wählen Sie die Option Übertragungsformular aus. Verwenden Sie den Rollbalken, um das Formular in der zu verwendenden Landing-PageVorlage auszuwählen. 7. Klicken Sie auf OK, um den Link der E-Mail hinzuzufügen.

Arbeiten mit Formularen Wenn Sie Ihre E-Mail-Marketingnachrichten mit Landing-Pages verknüpfen, die als Onlineformulare formatiert sind, können die Nachrichtenempfänger auf Ihre Nachricht antworten. Außerdem können Sie dadurch schnell nützliche Informationen von Ihren Kunden einholen.IBM Unica Hosted Services empfängt die Formularantworten und leitet sie an Ihre lokale Campaign-Installation weiter, wo sie in den eMessage-Verfolgungstabellen gespeichert werden. Onlineformulare basieren auf HTML-Vorlagen, die die HTML-Tags und enthalten. Sie müssen eine weitere Seite erstellen, die zum Einreichen der Daten verwendet wird und über die der Formularbenutzer eine Bestätigung erhält, dass seine Eingaben angenommen wurden. Um E-Mail-Nachrichten und einfache sowie personalisierte Landing-Pages zu konfigurieren, sind keine weitreichenden Kenntnisse über HTML-Code und Designpraxis erforderlich. Wenn Sie mit Landing-Pages arbeiten möchten, sollten Sie jedoch mit HTML im Allgemeinen und insbesondere mit der Verwendung der Tags und vertraut sein.

Informationen zum Konfigurieren von eMessage-Landing-Pages als Onlineformulare Zum Entwerfen der Darstellung und des Inhalts von Landing-Pages, die als Onlineformulare verwendet werden, wird genau wie für andere Landing-Pages auch der Document Composer verwendet. Für als Onlineformulare verwendete Landing-Pages müssen jedoch auch die Formulareingaben konfiguriert werden. Die Formulareingaben wie Textfelder, Optionsfelder und Kontrollkästchen erfordern den HTML-Tag im Formular für die Seite. Das Formular selbst wird mithilfe des Tags definiert. Wenn Sie zum Konfigurieren von Formulareingaben den Document Composer verwenden, können Sie die Attribute des Tags in der zugrunde liegenden HTML-Vorlage definieren, ohne direkt auf den Code zugreifen zu müssen. Allerdings sollten Sie für diese Konfiguration mit der Funktion und der Verwendung des HTML-Tags vertraut sein.

Informationen zur Verwendung des Tags in Landing-Page-Vorlagen Vorlagen, die auf Formulare zur Onlinedateneingabe verwendet werden, müssen den HTML-Tag aufweisen. Mit diesem wird angegeben, an welchen Stellen Benutzerdaten eingegeben werden können. Landing-Pages können jeweils mehrere Formulare pro Seite enthalten.

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Wenn Sie eine Vorlage entwerfen, die mehrere Formulare enthält, kann der Vorlagendesigner Bereiche zur Dateneingabe mit anderen Inhaltselementen kombinieren, um eine logischere und intuitive Ansicht der Seite zu bieten. So kann der Designer beispielsweise neben einer Reihe von Auswahlmöglichkeiten auf einem Bestellformular Bilder, Links und Beschreibungstext hinzufügen, um dem Benutzer bei der Auswahl zu helfen.

Informationen zum Konfigurieren von Formulareingaben in eMessage Durch die Art und Weise, wie Sie Formulareingaben konfigurieren, wird bestimmt, wie eMessage die eingegebenen Antwortdaten verfolgen und erkennen kann. Onlineformulare definieren -Tags für jede Position im Formular, an der ein Benutzer Daten eingeben oder eine Auswahl treffen kann. eMessage ermöglicht dem Vorlagendesigner die Definition der Eingaben wie folgt. v Konfigurierbare Eingaben. Ermöglicht die Konfiguration der Eingaben durch die Definition von Ablagebereichen im Code. Auf diese Weise können E-MailMarketer die Attribute "type" und "name" über das Widget Formularfeld im Document Composer angeben. v Explizite Eingaben. Hier werden -Tags direkt im Vorlagencode definiert, einschließlich der Attribute "type" und "name". Formularvorlagen können eine Kombination aus ausdrücklichen Eingaben und konfigurierbaren Eingaben enthalten. eMessage erkennt die Eingabedaten basierend auf dem Feld Feldname für Berichte, das für die Eingabe konfiguriert wurde, die zum Angeben der Antwort verwendet wird. Standardmäßig ist der Feldname für Berichte mit dem Attribut name für die Eingabe identisch. Sie können den Berichtsfeldnamen jedoch für alle Formulareingaben ändern, einschließlich derer, die in der Formularvorlage ausdrücklich definiert wurden. So können Sie genau angeben, wie die eingegebenen Antworten identifiziert werden sollen. Wichtig: Der als Berichtsfeldname eingegebene Name darf maximal 30 Zeichen lang sein. In eMessage werden Antwortdaten aus Onlineformularen in den eMessage-Verfolgungstabellen gespeichert. eMessage erkennt die Antworten in diesen Tabellen basierend auf dem Namen, den Sie als Feldname für Berichte angeben. Der Feldname für Berichte wird auch als Option im Prozess "Extrahieren" in Campaign angezeigt. Weitere Informationen zum Definieren von Formulareingaben finden Sie im Abschnitt „Programmieren von Formularen für Landing-Page-Vorlagen” auf Seite 86.

Wo eMessage Antwortdaten speichert In eMessage werden Antwortdaten aus Onlineformularen in den eMessage-Verfolgungstabellen in der Tabelle UCC_ResponseAttr gespeichert. Die eMessage-Verfolgungstabellen sind Teil des Campaign-Schemas, das in Ihrer Marketing PlatformInstallation verwaltet wird. Wenn Sie eine Formulareingabe konfigurieren, wird der Name, den Sie für Feldname für Berichte angeben, in eine Zeile der Tabelle UCC_ResponseAttr eingegeben.

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Weitere Informationen zum Arbeiten mit diesen und anderen eMessage-Verfolgungstabellen finden Sie im Handbuch IBM Unica eMessage System Tables and Data Dictionary.

Erstellen eines Landing-Page-Formulars in eMessage Für die Konfiguration einer Landing-Page als Onlineformular sind die folgenden Schritte erforderlich: v Erstellen des Onlineformulars v Verknüpfung des Eingabeformulars mit einem Einreichungsformular Anmerkung: Um diese Schritte auszuführen, müssen Sie mit der HTML-Programmierungspraxis und der Nutzung von HTML-Formularfeld-Tags vertraut sein.

Erstellen eines Onlineformulars Bevor Sie beginnen, müssen Sie sich vergewissern, dass alle erforderlichen Inhalte und eine HTML-Vorlage mit den entsprechenden Formularelementen in die Inhaltsbibliothek hochgeladen wurden. Verwenden Sie den Document Composer und dieses Verfahren, um eine LandingPage als Onlineformular zu erstellen. Das resultierende Formular kann mit einer EMail-Nachricht verknüpft werden und ermöglicht den Nachrichtenempfängern die Eingabe von Informationen und die Auswahl von Optionen. Das Formular kann eine Kombination aus explizit definierten Eingaben und konfigurierbaren Eingaben enthalten. 1. Erstellen Sie eine Landing-Page-Kommunikation und wählen Sie die Vorlage aus, die das Formular enthält. 2. Konfigurieren Sie die Formulareingaben. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle im Formular definierten Eingaben. v Informationen zu Eingaben, die der Zone in der Vorlage hinzugefügt wurden, finden Sie in „Konfigurieren von Eingaben, die zu Ablagebereichen hinzugefügt wurden” auf Seite 88. v Für Eingaben, die in der Vorlage ausdrücklich definiert wurden, können Sie sich die Eingabezuordnungen in der Vorlage ansehen. Klicken Sie zum Ansehen der Zuordnung auf Formularzuordnungen . Sie können den Standardnamen für Feldnahinzufügen/bearbeiten me für Berichte in der Spalte Feldname für Berichte im Fenster "Formularzuordnungen" ändern. Die anderen Spalten in diesem Fenster sind schreibgeschützt. Um Änderungen vorzunehmen, müssen Sie die HTML-Vorlagendatei direkt ändern. Anmerkung: Im Fenster "Formularzuordnungen" werden Eingaben, die mit dem Widget "Formularfeld" in Zonen konfiguriert wurden, nicht aufgelistet. 3. Klicken Sie zum Speichern der Kommunikation auf OK. Nachdem Sie das Formular erstellt haben, müssen Sie es mit einer Einreichungsseite verknüpfen. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „Angabe eines Einreichungsformulars” auf Seite 88.

Programmieren von Formularen für Landing-Page-Vorlagen Sie können Landing-Page-Formulare konfigurieren, die Daten von Ihren Kunden erfassen und diese Daten in eMessage-Verfolgungstabellen speichern.

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Formular muss definiert werden Die HTML-Vorlage für die Landing-Page muss einen vollständig definierten -Tag mit allen erforderlichen Attributen, einschließlich des Attributs name, enthalten. Wenn für das Formular das Attribut name nicht angegeben wurde, können Sie die Sendefunktion von der Landing-Page nicht konfigurieren.

Zwei Möglichkeiten zur Konfiguration von Eingaben (Formularfeldern) Während das Formular definiert werden muss, gibt es zwei Möglichkeiten zur Definition der Eingaben für das Formular: v Option 1: Sie definieren sowohl das Formular als auch die Eingaben (Formularfelder) vollständig in der HTML-Vorlage. Bei dieser Option erstellen Sie auch einen Ablagebereich für die Sendeoption. Die Benutzer der Vorlage wählen Eingabewerte für die Felder und konfigurieren die Sendeoption, nehmen aber keine weitere Formatierung der Formularfelder vor. v Option 2: Sie definieren das Rahmenwerk des Formulars in der HTML-Vorlage. Dies bedeutet, Sie erstellen und benennen das Formular, erstellen jedoch keine für die Felder, sondern konfigurieren Ablagebereiche für die Feldeingaben (ein Ablagebereich für jedes hinzuzufügende Formularfeld) sowie Ablagebereiche für die Übergabe- und Abbruchfunktionen. Wenn anschließend die Vorlage zum Erstellen einer Landing-Page verwendet wird, dient das Widget Formularfeld

zum Erstellen des HTML-Codes für die -Tags.

Ablagebereiche für die Sendefunktion Die Sendefunktion im Landing-Page-Formular wird mit einem Hyperlink zu einer weiteren Landing-Page bereitgestellt. Deshalb muss die HTML-Vorlage einen Ablagebereich enthalten, der eine Möglichkeit zur Nutzung der Sendefunktion bietet.

Beispiele für Formularvorlagen Die folgende Vorlage erstellt ein Formular, auf dem alle Eingaben definiert sind (Option 1). Bitte aktualisieren Sie Ihre Mailing-Einstellungen:   Möchten Sie Angebote per E-Mail-Nachrichten erhalten? Ja Nein
Möchten Sie Angebote per Post erhalten? Ja Nein
Möchten Sie Angebote als Textnachrichten erhalten? Ja Nein
[hier Übergabeformular konfigurieren] [Abbruch hier konfigurieren]

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Konfigurieren von Eingaben, die zu Ablagebereichen hinzugefügt wurden Verwenden Sie dieses Verfahren, wenn Sie Eingaben konfigurieren, die den in der Onlineformularvorlage definierten Ablagebereichen hinzugefügt wurden. Die HTML-Vorlage muss Tags enthalten, die Ablagebereiche für die Formularfeldeingaben enthalten. Die Vorlage muss den Eingabetyp und den Eingabenamen definieren. aus der Palette und legen Sie es in 1. Ziehen Sie das Widget Formularfeld einem Ablagebereich ab. Das Fenster "Formularfelddefinition" wird angezeigt. Die in den Feldern Eingabetyp und Eingabename angezeigten Werte entsprechen den Werten, die von den HTML-Formularfeldattributen in der ausgewählten HTML-Vorlage angegeben werden. 2. Klicken Sie im Fenster "Formularfelddefinition" auf das Feld Eingabetyp und wählen Sie einen Formularfeldtyp aus. Dieses Feld entspricht dem Attribut "type" für den HTML-Tag , mit dem dieses Formularfeld erstellt wird. 3. Geben Sie in das Feld Eingabename einen Wert für das Namensattribut des Tags ein. 4. Abhängig vom Eingabetyp klicken Sie auf HTML-Parameter hinzufügen, um eventuelle Zusatzattribute zu konfigurieren, die für den Tag erforderlich sind. Für ein Optionsfeld oder Kontrollkästchen müssen Sie beispielsweise das Attribut value definieren. Für einen Textbereich müssen Sie Werte für die Attribute cols und rows festlegen. v Geben Sie in die Spalte Parametername den Namen des Attributs ein. v Geben Sie in die Spalte Parameterwert den Wert des Attributs ein. 5. Geben Sie in das Feld Feldname für Berichte einen Namen für die Eingabe ein, der in den eMessage-Verfolgungstabellen angezeigt werden soll. Wichtig: Der Name darf maximal 30 Zeichen lang sein.

Angabe eines Einreichungsformulars Bevor Sie beginnen, erstellen Sie die als Einreichungsseiten zu verwendenden Landing-Pages (oder ermitteln Sie deren Namen). Die auf dem Landing-Page-Formular erfassten Daten müssen über einen Hyperlink in der Dateneingabe zu einer weiteren Landing-Page beim System eingereicht werden. Die Vorlage der Einreichungsseite muss mindestens ein HTML-EinreichungsTag enthalten. In der Regel wird auf Einreichungsstartseiten auch eine Bestätigungsmeldung angezeigt, dies ist jedoch nicht unbedingt notwendig. Da Landing-Pages mehrere Formulare enthalten können, müssen Sie bei der Konfiguration des Links zur Einreichungsseite das in der Dateneingabevorlage enthaltene Formular mit den einzureichenden Daten angeben. 1. Ziehen Sie in der Landing-Page-Kommunikation mit dem Dateneingabeformular das Hyperlink-Widget von der Palette in den Ablagebereich für die Einreichungsoption. 2. Konfigurieren Sie den Hauptteil des Hyperlinks so, dass die gewünschten Informationen als Link zur Landing-Page für die Einreichung angezeigt werden. 3. Wählen Sie im Abschnitt "Link" die Option "Landing-Page" aus. Wählen Sie in der Dropdown-Liste die Landing-Page aus, die als Einreichungsseite verwendet werden soll.

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4. Wählen Sie Übertragungsformular aus. In einem Feld wird der Landing-Page-Abschnitt angezeigt, der eine Liste der in der Vorlage für das Dateneingabeformular definierten HTML-Formulare enthält. 5. Wählen Sie den Namen des Formulars, das die einzureichenden Eingaben enthält. 6. Klicken Sie zum Speichern der Kommunikation auf OK.

Arbeiten mit Antworten auf Onlineformularen eMessage empfängt die Antworten von Personen, die Onlineformulare ausfüllen. eMessage-Komponenten, die in Ihrer lokalen Umgebung installiert sind, empfangen diese Daten und speichern die Informationen in den eMessage-Verfolgungstabellen, die Teil des Campaign-Schemas sind. Sie können auf Verfolgungstabellen zugreifen, um den Formularangaben entsprechend zu handeln.Zum Beispiel können Sie die Antwortdaten einsehen, um Abonnement- und Stornierungsanfragen zu bearbeiten. Mit dem Prozess "Extrahieren" in Campaign können Sie den Prozess so konfigurieren, dass Formularantworten extrahiert werden, die in Campaign-Ablaufdiagrammen verwendet werden können. Weitere Informationen zur Verwendung des Prozess "Extrahieren"es finden Sie in der Beschreibung des Prozess "Extrahieren"es im IBM Unica Campaign User's Guide.

Extrahieren von Antwortdaten Mit dem Prozess "Extrahieren" in Campaign können Sie den Prozess so konfigurieren, dass Formularantworten extrahiert werden, die in Campaign-Ablaufdiagrammen verwendet werden können. Zum Beispiel können Sie einem Ablaufdiagramm einen Prozess "Extrahieren" zur Bearbeitung von Austragungsanträgen hinzufügen, der jede Nacht ausgeführt wird.Sie können diese Informationen verwenden, um Ihre Testverteilung stets auf dem aktuellen Stand zu halten und keine E-Mails an nicht interessierte Empfänger zu versenden, die Ihre E-Mails als SPAM melden könnten. Damit schützen Sie Ihren guten Ruf als E-Mail-Versender. Für jede Eingabe, die Sie in einem Onlineformular konfigurieren, wird der Name, den Sie für Feldname für Berichte angeben, als Attribut angegeben, das Sie beim Konfigurieren des Prozess "Extrahieren"es auswählen können. Weitere Informationen zur Verwendung des Prozess "Extrahieren"es beim Arbeiten mit Anwortdaten finden Sie im IBM Unica Campaign User's Guide.

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Kapitel 5. Arbeiten mit personalisierten SMS-Nachrichten Sie können eMessage verwenden, um SMS-Marketingnachrichten im Textformat an E-Mail-Adressen zu senden, um mit Opt-in-Kunden zu kommunizieren, die Telefonnetzbetreiberdomänen verwenden. eMessage unterstützt die Erstellung und das Senden einer SMS-Textnachricht über das gleiche Dokumentdesign und die gleiche Nachrichtenverarbeitungsinfrastruktur, die zum Erstellen und Senden von EMails verwendet wird. Um mit eMessage eine SMS-Nachricht zu senden, müssen Sie die vollständige EMail-Adresse für die mobile Einheit angeben. Sie können keine Nachrichten an Mobilnummern senden und das System ist auch nicht in der Lage, die Domäne oder den Anbieter zu ermitteln, die bzw. der vom Nachrichtenempfänger verwendet wird. Berücksichtigen Sie hierbei, dass nicht alle Anbieter E-Mails zur Zustellung auf ein Mobiltelefon akzeptieren. Jede SMS-Marketingnachricht im Textformat, die Sie senden, wirkt sich auf Ihr standardmäßiges monatliches oder jährliches E-Mail-Volumen aus. Die Berichterstellung für SMS-Nachrichten, die auf diese Weise gesendet wurden, ist auf Berichte beschränkt, die die Übertragung und Zustellung der E-Mail an den Anbieter beschreiben. eMessage erstellt keine Protokolle und Berichte zu Öffnungsund Klickoperationen oder den Antworten der Empfänger. Sie sind für die Bedienung aller Opt-out-Anforderungen verantwortlich, die Sie erhalten. Antworten auf SMS-Nachrichten gehen direkt an Sie. Dabei wird die Absenderadresse verwendet, die Sie im SMS-Dokument angeben, auf dem die Nachricht basiert. Die Unterstützung für SMS-Marketingnachrichten im Textformat über eMessage steht nur auf Anforderung zur Verfügung. Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie bei den IBM Email Account Services unter [email protected]. Zugehörige Konzepte: Kapitel 3, „Auswählen von E-Mail-Empfängern”, auf Seite 33 „Arbeiten mit Kommunikationen” auf Seite 102 Kapitel 16, „Versenden von E-Mails mit eMessage”, auf Seite 227

Darstellungsweise von SMS-Nachrichten für Empfänger SMS-Nachrichtenempfänger verwenden die SMS-Standardtextanwendung, um die personalisierten Textnachrichten anzuzeigen, die Sie über eMessage senden. Die Länge und das Aussehen der Nachricht kann abhängig vom jeweiligen Telekommunikationsanbieter und Telefonmodell variieren. Berücksichtigen Sie, wie die Telekommunikationsanbieter der gewünschten Empfänger SMS-Nachrichten behandeln. Einige Anbieter legen strenge Grenzwerte für die Nachrichtenlänge an. Wenn Sie Nachrichten in Mehrbyte-Sprachen wie Japanisch senden, berücksichtigen Sie, wie die einzelnen Telekommunikationsanbieter Mehrbyte-Zeichen behandeln. Beachten Sie beim Erstellen einer SMS-Nachricht, ob die vorgesehenen Empfänger die Nachricht wahrscheinlich auf Geräten anzeigen werden, die die Nachricht an-

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zeigen können. Zum Beispiel muss eine Nachricht, die bei Anzeige in einem EMail-Client richtig angezeigt wird, nicht unbedingt auch auf einem Mobiltelefon richtig angezeigt werden. Zugehörige Konzepte: „Zulässige Anzahl von Zeichen in SMS-Nachrichten” „Lange SMS-Nachrichten in mehreren Teilen” „Mehrbyte-Sprachen in SMS-Nachrichten”

Zulässige Anzahl von Zeichen in SMS-Nachrichten eMessage legt einen Maximalwert von 160 Zeichen für SMS-Nachrichten fest. Das System zeigt einen Zeichenzähler an, der angibt, wie viele Zeichen Sie noch eingeben können, bevor die Begrenzung von 160 Zeichen überschritten ist. Wenn Sie 160 Zeichen überschreiten, sendet eMessage die Kommunikation in mehreren SMSNachrichten. Die verschiedenen Telekommunikationsanbieter legen unterschiedliche Zeichenbegrenzungen fest. Einige Anbieter unterstützen keine mehrteiligen SMS-Nachrichten. Wenn Sie eine SMS-Marketingnachricht erstellen, müssen Sie unbedingt berücksichtigen, welche Anbieter die Empfänger für die Anzeige Ihrer Nachricht verwenden und welche Einschränkungen bei den einzelnen Anbietern gelten.

Lange SMS-Nachrichten in mehreren Teilen Wenn Sie eine mehr als 160 Zeichen lange SMS-Nachricht erstellen, sendet eMessage dem Empfänger den zusätzlichen Inhalt in einem zweiten Teil der Nachricht. Das System setzt voraus, dass die Nachricht einen 7-Bit-ASCII-Code verwendet, wenn Zeichen gezählt werden. eMessage erstellt für jeweils 160 Zeichen der SMSNachricht eine weitere SMS-Kommunikation. Der empfangende Telekommunikationsanbieter ist für das Zusammensetzen der Nachrichtenteile zu einer einzelnen Nachricht verantwortlich. Einige Telekommunikationsanbieter, die keine mehrteiligen SMS-Nachrichten akzeptieren, schneiden SMS-Nachrichten ab, die die festgelegte Zeichenbegrenzung des Anbieters überschreiten. In der Praxis ist es am besten, die Länge von SMS-Marketingnachrichten zu begrenzen, sodass die gesamte Nachricht in einer einzelnen SMS-Nachricht empfangen wird. Wenn die SMS-Empfänger Telekommunikationsanbieter nutzen, die weniger als 160 Zeichen erlauben oder längere Nachrichten abschneiden, begrenzen Sie die Nachrichten auf maximal 160 Zeichen.

Mehrbyte-Sprachen in SMS-Nachrichten Die Verwendung von Mehrbyte-Zeichen in SMS-Nachrichten erfordert mehr Zeichen als bei Nachrichten, die aus Einzelbytezeichen bestehen, um dieselben Nachrichteninhalte zu vermitteln. Um innerhalb der Grenzwerte der Telekommunikationsanbieter zu bleiben, müssen SMS-Nachrichten aus Mehrbyte-Zeichen knapper sein als bei Nachrichten ohne Mehrbyte-Zeichen. Anmerkung: eMessage setzt voraus, dass die Nachricht einen 7-Bit-ASCII-Code verwendet, wenn Zeichen gezählt werden. Wenn Sie Mehrbyte-Zeichen zu SMS-Nachrichten hinzufügen, müssen Sie berücksichtigen, dass einige Telekommunikationsanbieter Mehrbyte-Zeichen nicht konsistent handhaben.

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Zugehörige Konzepte: „Lange SMS-Nachrichten in mehreren Teilen” auf Seite 92

Erstellen von SMS-Nachrichten Erstellen Sie eine SMS-Nachricht als neue Kommunikation im eMessage Document Composer. Speichern Sie die Nachricht als Kommunikation in der Inhaltsbibliothek. Grundsätzlich erstellen Sie eine SMS-Nachricht wie folgt. 1. Wählen Sie Empfänger aus, indem Sie eine Produktionsausführung eines Campaign-Ablaufdiagramms mit einem eMessage-Prozess durchführen. 2. Erstellen Sie die Nachricht als SMS-Kommunikation. Erstellen und bearbeiten Sie die Nachricht im Document Composer. Sehen Sie die Nachricht in der Vorschau an und veröffentlichen Sie sie. 3. Verweisen Sie in einem eMessage-Mailing auf die SMS-Kommunikation und die Empfängerliste. 4. Senden Sie die SMS-Nachricht mithilfe einer produktiven Mailing-Ausführung. Zugehörige Konzepte: Kapitel 3, „Auswählen von E-Mail-Empfängern”, auf Seite 33 Kapitel 6, „eMessage Document Composer verwenden”, auf Seite 101 Kapitel 2, „Arbeiten in Mailings in IBM UnicaeMessage”, auf Seite 13 Kapitel 16, „Versenden von E-Mails mit eMessage”, auf Seite 227

Erstellen einer SMS-Kommunikation Zum Erstellen einer SMS-Nachricht müssen Sie eine SMS-Kommunikation im Document Composer erstellen. Im Gegensatz zu anderen eMessage-Kommunikationstypen, die im Document Composer erstellt werden, verwenden Sie zum Definieren des Layouts der Nachricht keine HTML-Vorlage. SMS-Kommunikationen sind reine Textnachrichten ohne HTML-Formatierung. Sie unterstützen die Verwendung von Bildern oder Zonen nicht. 1. Wählen Sie im Document Composer Neu > SMS-Kommunikation aus. 2. Definieren Sie einen Namen für die Kommunikation. 3. Geben Sie die Adresse des Absenders im Feld Von ein. Die Adresse kann eine E-Mail-Adresse oder eine Telefonnummer sein, die Sie verwenden, um SMS-Antworten anzunehmen. eMessage verarbeitet keine Antworten auf die SMS-Nachricht. 4. Geben Sie im Feld An die Zieladresse ein. Sie können eine E-Mail-Adresse oder ein Personalisierungsfeld als Zieladresse eingeben. Die Adresse muss das Format [email protected] oder [email protected] aufweisen. (Dabei steht xxxxxxxxxx für die Telefonnummer des Nachrichtenempfängers.) Wenn Sie ein Personalisierungsfeld als Zieladresse eingeben, muss das Feld in eine E-Mail-Adresse im richtigen Adressformat aufgelöst werden. Sie können als Zieladresse keine Telefonnummer und keinen Kurzcode eingeben. , um eine Liste der verfügKlicken Sie auf Personalisierungsfeld einfügen baren Personalisierungsfelder für die Adresse anzuzeigen. 5. Geben Sie den Text der Nachricht im Abschnitt "Nachrichtenhauptteil" ein. Kapitel 5. Arbeiten mit personalisierten SMS-Nachrichten

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Das System zeigt einen Zähler an, der angibt, wie viele der maximal 160 für eine einzelne SMS-Nachricht zulässigen Zeichen noch verfügbar sind. Leerzeichen und Zeilenumbrüche werden bei der Gesamtzahl der Zeichen mitgerechnet. Sie können Personalisierungsfelder oder Textblöcke zum Hauptteil der Nachricht hinzufügen. , um die Nachricht zu speichern. 6. Klicken Sie auf Änderungen speichern Das System stellt eine Liste von Ordnern bereit, in denen Sie die Kommunikation speichern dürfen. Zugehörige Konzepte: „SMS-Zieladressformat in eMessage” auf Seite 95 „Absende- und Antwortadresse einer SMS” auf Seite 95

Inhalt einer SMS-Kommunikation Name

Funktion

Von

Geben Sie hier eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer für die sendende Adresse ein.

An

Geben Sie hier die Zieladresse ein. Geben Sie eine E-Mail-Adresse ein oder fügen Sie ein Personalisierungsfeld ein, das eine Adresse aus einer Empfängerliste (OLT = Output List Table) bereitstellt. Sie können keine Telefonnummer als Zieladresse verwenden.

Hauptteil der Nachricht

Bearbeitungsbereich, in dem Sie den Text der Nachricht hinzufügen. Die Eingabe von Text, Personalisierungsfeldern oder Textblöcken in diesem Bereich aktiviert den Zeichenzähler.

Einfügen von Personalisierungsfeldern

Klicken Sie auf dieses Steuerelement, um ein Personalisierungsfeld an der aktuellen Cursorposition einzufügen.

Text aus der Inhaltsbibliothek einfügen

Klicken Sie auf dieses Steuerelement, um einen Textblock an der aktuellen Cursorposition einzufügen.

Zeichenzähler

Während der Eingabe zeigt der Zeichenzähler an, wie viele Zeichen Sie noch eingeben können, bevor die 160-ZeichenGrenze für eine einzelne SMS-Nachricht überschritten ist.

Benennen einer SMS-Kommunikation Der Name, den Sie einer SMS-Kommunikation geben, muss innerhalb der Inhaltsbibliothek eindeutig sein. Weisen Sie einen Namen gemäß einer einfach wiederzuerkennenden Namenskonvention zu, damit Sie und Ihre Kollegen die verschiedenen Kommunikationstypen im Document Composer unterscheiden können.

So können Sie eine SMS-Kommunikation benennen oder umbenennen Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um den Namen einer SMS-Kommunikation zuzuweisen oder zu ändern.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

v Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Registerkarte des Kommunikationseditors und wählen Sie Umbenennen aus. Geben Sie einen Namen im Fenster "Eigenschaften" ein. v Klicken Sie in der Symbolleiste auf Eigenschaften anzeigen . Geben Sie einen Namen im Fenster "Eigenschaften" ein. v Doppelklicken Sie auf die Registerkarte der SMS-Kommunikation und geben Sie auf der Registerkarte einen Namen ein.

SMS-Zieladressformat in eMessage eMessage verwendet seine Infrastruktur zur Verarbeitung gehosteter E-Mails, um SMS-Nachrichten zu übertragen. Sie können SMS-Nachrichten an Empfänger und Telekommunikationsanbieter senden, die Textnachrichten mit Adressen im E-MailStil akzeptieren. Die Adresse muss das Format [email protected] oder [email protected] haben. Sie können in eMessage als Zieladresse für eine SMS-Nachricht keine Telefonnummer und keinen Kurzcode verwenden. Sie können ein Personalisierungsfeld als Zieladresse im Feld An einschließen, wenn das Personalisierungsfeld auf eine E-Mail-Adresse im richtigen Format aufgelöst wird. Zugehörige Konzepte: „Informationen über die Adressierung von E-Mail mit einem Personalisierungsfeld” auf Seite 177

Absende- und Antwortadresse einer SMS eMessage verarbeitet keine Antworten auf SMS-Nachrichten. Geben Sie bei der Konfiguration der SMS-Nachricht unter Von eine Absenderadresse an, die Sie direkt verwalten und die Antworten auf SMS-Nachrichten empfangen und verarbeiten kann. Sie können eine Telefonnummer oder eine von Ihnen verwaltete E-MailAdresse eingeben.

Einfügen von Personalisierungsfeldern in SMS-Nachrichten Sie können Personalisierungsfelder in die Adresse oder den Hauptteil einer SMSNachricht einfügen. Sie können jedes beliebige im System definierte Personalisierungsfeld einfügen, einschließlich Builtin-Feldern, Konstanten und OLT-Personalisierungsfeldern (OLT = Output List Table; Ausgabelistentabelle). Das Hinzufügen von Personalisierungsfeldern zu SMS-Nachrichten gibt Ihnen die Flexibilität, mit einem einzigen Nachrichtenentwurf eindeutige Nachrichten an eine große Zahl unterschiedlicher Empfänger zu schicken. eMessage unterstützt nicht die Verwendung von Personalisierungsfeldern zur Erstellung zusätzlicher Inhalte in SMS-Nachrichten. Anmerkung: Beim Hinzufügen eines Personalisierungsfelds zur Textnachricht achten Sie darauf, das Feld genau dort zu platzieren, wo es erscheinen soll. Überprüfen Sie die Position der einzelnen Personalisierungsfelder in der Nachricht, bevor Sie sie versenden.

Kapitel 5. Arbeiten mit personalisierten SMS-Nachrichten

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Konfigurieren der Zeichenanzahl von Personalisierungsfeldern Wenn Sie Personalisierungsfelder für SMS-Nachrichten hinzufügen/erstellen, berücksichtigen Sie die Auswirkung des Personalisierungswertfelds auf die maximal zulässige Anzahl von Zeichen. Wenn Sie die SMS-Nachricht senden, wertet eMessage alle Personalisierungsfelder aus und fügt den passenden Wert für jeden Nachrichtenempfänger hinzu. Die Anzahl der Zeichen des Personalisierungsfeldwerts wird bei der maximalen Zeichenanzahl der Nachricht von 160 Zeichen berücksichtigt. Sie können eMessage so konfigurieren, dass die erwartete Zeichenzahl für jedes zu einer SMS-Nachricht hinzugefügten Personalisierungsfelds geschätzt wird. Die Konfiguration des Zeichenzählers auf eine geschätzte Zeichenzahl für Personalisierungsfeldwerte liefert einen genaueren Schätzwert der Gesamtlänge der SMS-Nachricht. Beispiel: Die geschätzte Standardlänge von Personalisierungsfeldern beträgt 20 Zeichen. Wenn Sie jedoch ein Personalisierungsfeld hinzufügen, das einen sechsstelligen Promotionscode angibt, können Sie den Zeichenzähler eMessage so einstellen, dass er beim Erstellen der Nachricht nur sechs Zeichen für das Personalisierungsfeld abzieht.

Konfigurieren der durchschnittlichen Zeichenzahl von Personalisierungsfeldern Sie können für jedes Personalisierungsfeld in der SMS-Nachricht andere geschätzte Werte eingeben. 1. Geben Sie mindestens ein Personalisierungsfeld im Hauptteil der Nachricht ein. . 2. Klicken Sie auf 3. Geben Sie für jedes Personalisierungsfeld in der Nachricht die erwartete Zeichenzahl ein. Der Standardwert beträgt 20 Zeichen. 4. Klicken Sie auf OK, um die Werte zu speichern. Die eingegebenen Werte werden nur für die aktuelle Browsersitzung gespeichert. Wenn Sie die Nachricht in einer anderen Browsersitzung öffnen, müssen Sie die Werte erneut konfigurieren. Dieses Verhalten hat keine Auswirkungen auf Inhalt oder Größe der Nachricht. Die Konfigurierung der geschätzten Zeichenzahl von Personalisierungsfeldern ist lediglich ein Leitfaden für die Nachrichtenerstellung.

Einfügen von Textblöcken in SMS-Nachrichten Sie können Textblöcke aus der Inhaltsbibliothek zu einer SMS-Nachricht hinzufügen. Sie können nur Text zu einer SMS-Nachricht hinzufügen. Sie können keine HTMLSnippets oder sonstigen HTML-Inhalte hinzufügen. Wenn Sie die Inhaltsbibliothek öffnen, um Textblöcke für SMS-Nachrichten zu finden, filtert die Inhaltsauswahl die verfügbaren Auswahlmöglichkeiten und schlägt nur Inhaltselemente vor, die eine Textdatei bereitstellen. eMessage unterstützt kein Hinzufügen von Inhalten per Verweis auf SMS-Nachrichten.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Hinzufügen von Text zu SMS-Nachrichten Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um einen Textblock zu einer SMSNachricht hinzuzufügen. , navigieren Sie in der Inv Verwenden Sie die Inhaltsauswahl. Klicken Sie auf haltsbibliothek zum Textblock und klicken Sie auf OK. v Ziehen Sie das Inhaltselement aus der Inhaltsbibliothek in die SMS-Kommunikation. Das System warnt Sie, wenn Sie versuchen, Inhalte hinzuzufügen, die in einer SMS-Nachricht nicht verwendet werden können.

Hinzufügen von Hyperlinks zu SMS-Nachrichten Sie können einen Hyperlink manuell in eine SMS-Nachricht eingeben, aber ob der Nachrichtenempfänger den Link sehen und anklicken kann, hängt davon ab, mit welchem Gerät er die Nachricht liest. Ein Link, den Sie in eine SMS-Nachricht eingeben, erscheint dem Empfänger wahrscheinlich als anklickbarer Link, wenn er ihn auf einem Smartphone ansieht. Sieht der Empfänger die Nachricht aber auf einem nicht internetfähigen Gerät an, erscheint der Link als Text. Der Link könnte zum Beispiel als Just 4U! anstatt als anklickbarer Link angezeigt werden. Beim Eingeben eines Links wird jedes Zeichen im HTML-Link-Tag bei den maximal verfügbaren Zeichen berücksichtigt. Der Link kann einen großen Teil der zulässigen Zeichen einnehmen. In diesem Beispiel ist der anklickbare Link acht Zeichen lang. Die Textdarstellung des Links umfasst 45 Zeichen.

Vorschau von SMS-Nachrichten Um sicherzustellen, dass die SMS-Nachricht richtig angezeigt wird, können Sie eine Vorschau einer SMS-Nachricht anzeigen, bevor Sie sie veröffentlichen und senden. Bei der Vorschau der Nachricht wird ein Beispiel dafür angezeigt, wie die Nachricht erscheint, wenn die Personalisierungsfelder aufgelöst sind. Wenn Sie Beispieldaten für die Personalisierungsfelder definiert haben, werden in der Vorschau die Beispielwerte verwendet. Hyperlinks in der SMS-Nachricht sind in der Vorschau aktiviert, aber nicht für Empfänger, die die Nachricht auf Geräten anzeigen, die keine Hyperlinks unterstützen. Die Vorschau einer SMS-Nachricht funktioniert genau wie die Vorschau einer EMail oder Landing-Page. Weitere Informationen zur Vorschau einer Nachricht finden Sie unter Kapitel 8, „Vorschau von E-Mails und Landing-Pages”, auf Seite 163 Anmerkung: Der Designbericht ist für die Vorschau von SMS-Nachrichten nicht verfügbar.

Kapitel 5. Arbeiten mit personalisierten SMS-Nachrichten

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Veröffentlichen von SMS-Nachrichten Bevor Sie eine SMS-Nachricht im Rahmen eines Mailings senden können, müssen Sie das SMS-Dokument veröffentlichen. Das Veröffentlichen des Dokuments macht dieses zur Verwendung in einem Mailing verfügbar. Sie müssen das Dokument veröffentlichen, um es zur Auswahl in einer Mailing-Registerkarte in Campaign verfügbar zu machen. Anmerkung: eMessage überprüft den Publikationsstatus, wenn Sie mit dem Mailing beginnen. Ein Mailing schlägt fehl, wenn die Nachricht, auf die das Mailing verweist, nicht veröffentlicht wurde. Sie veröffentlichen eine SMS-Nachricht auf die gleiche Weise wie eine E-Mail oder eine Landing-Page. Weitere Informationen zum Veröffentlichen finden Sie unter Kapitel 9, „Veröffentlichen von E-Mails und Landing-Pages”, auf Seite 171.

Senden von SMS-Nachrichten Sie senden SMS-Nachrichten, indem Sie ein eMessage-Mailing ausführen, das auf das SMS-Dokument verweist. Sie können SMS-Nachrichten im Rahmen eines Standardmailings, als geplantes Mailing oder ein für Transaktions-E-Mails aktiviertes Mailing versenden. Hinweis: Wenn Sie SMS-Nachrichten als Transaktions-E-Mails senden, können Sie keine Anhänge oder dynamische transaktionsorientierte Bilder hinzufügen. Zugehörige Konzepte: Kapitel 16, „Versenden von E-Mails mit eMessage”, auf Seite 227 „So konfigurieren Sie ein Mailing für das Senden von SMS-Nachrichten” „Berichterstellung für SMS-Nachrichten” auf Seite 100

So konfigurieren Sie ein Mailing für das Senden von SMSNachrichten Zum Senden von SMS-Nachrichten konfigurieren Sie ein Mailing. Zum Konfigurieren eines Mailings gehen Sie wie folgt vor: v Verweisen Sie auf ein SMS-Dokument v Verweisen Sie auf eine Empfängerliste v Geben Sie den Inhaltstyp an v Konfigurieren Sie Konstanten, falls die Nachricht konstante Personalisierungsfelder enthält Zugehörige Konzepte: „Informationen zum Konfigurieren eines Mailings” auf Seite 21 Zugehörige Tasks: „Verweisen auf ein SMS-Dokument” auf Seite 99 „Verweisen auf eine SMS-Empfängerliste in einem Mailing” auf Seite 99 „Angeben eines Inhaltstyps für SMS-Mailings” auf Seite 99 „Konfigurieren von Konstanten für SMS-Mailings” auf Seite 99

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Verweisen auf ein SMS-Dokument Ein SMS-Dokument definiert den Inhalt einer mit dem Mailing gesendeten Textnachricht. Um auf ein Dokument zu verweisen, müssen Sie das Mailing bearbeiten. Bevor Sie beginnen, notieren Sie den Namen des Dokuments, auf das Sie verweisen möchten. 1. Klicken Sie in der Registerkarte "Mailing" auf Mailing bearbeiten. 2. Klicken Sie im Abschnitt "eMessage-Dokument" auf Dokument auswählen. 3. Wählen Sie im Fenster "Dokument auswählen" das Dokument aus, auf das Sie verweisen möchten. Klicken Sie auf Annehmen und schließen. Zugehörige Konzepte: „Informationen zum Verweisen auf ein eMessage-Dokument” auf Seite 25 Kapitel 2, „Arbeiten in Mailings in IBM UnicaeMessage”, auf Seite 13

Verweisen auf eine SMS-Empfängerliste in einem Mailing Die Empfängerliste definiert die Liste der Personen, die eine Textnachricht empfangen sollen. Die Empfängerliste basiert auf einer Ausgabelistentabelle, die durch Ausführung eines Ablaufdiagramms mit einem eMessage-Prozess erstellt wurde. Das Ablaufdiagramm und das Mailing müssen Teil derselben Kampagne sein. 1. Klicken Sie in der Registerkarte "Mailing" auf Mailing bearbeiten. 2. Klicken Sie in den Abschnitt "E-Mail-Empfänger", um eine Liste von Ablaufdiagrammen anzuzeigen, die eine Liste von Nachrichtenempfängern erstellen. 3. Wählen Sie das Ablaufdiagramm aus, das die Liste erstellt, auf die Sie im Mailing verweisen möchten. Zugehörige Konzepte: Kapitel 3, „Auswählen von E-Mail-Empfängern”, auf Seite 33 „Informationen über die Ausgabelistentabelle (OLT)” auf Seite 34

Angeben eines Inhaltstyps für SMS-Mailings SMS-Nachrichten unterstützen nicht das Senden von HTML-Inhalten. Sie müssen "Text" als Inhaltstyp für SMS-Nachrichten angeben. 1. Klicken Sie in der Registerkarte "Mailing" auf Mailing bearbeiten. 2. Wählen Sie im Abschnitt "Zu versendender Inhaltstyp" die Option Nur Text aus. Zugehörige Konzepte: „Informationen zum Konfigurieren eines Mailings” auf Seite 21 „Informationen über Inhaltstypen, die in einem Mailing versendet werden sollen” auf Seite 27

Konfigurieren von Konstanten für SMS-Mailings Wenn die SMS-Nachricht konstante Personalisierungsfelder enthält, geben Sie den Wert für die Konstanten in der Mailing-Konfiguration an. 1. Klicken Sie in der Registerkarte "Mailing" auf Mailing bearbeiten. 2. Im Abschnitt "Konstanten" geben Sie Werte für die konstanten Personalisierungsfelder in der SMS-Nachricht ein.

Kapitel 5. Arbeiten mit personalisierten SMS-Nachrichten

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Zugehörige Konzepte: „Arbeiten mit Konstanten” auf Seite 26 „Informationen über die Konfiguration von Konstanten” auf Seite 27 „Konstante Personalisierungsfelder” auf Seite 174

Berichterstellung für SMS-Nachrichten Weil eMessage keine Antworten und Zustellungsbestätigungen auf SMS-Nachrichten verarbeitet, sind keine vollständigen Daten für eMessage-Leistungs- und -Zustellbarkeitsberichte verfügbar. Zur Analyse der Leistung ausgehender Nachrichten können Sie den Mailing-Ausführungsverlaufsbericht verwenden.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden In IBM Unica eMessage werden E-Mails und Landing-Pages in eMessage Document Composer entworfen. Document Composer verfügt über eine grafische Benutzeroberfläche, um Inhalte und personalisierte Elemente einem vorkonfigurierten HTML-Dokument hinzuzufügen, das als Vorlage für die E-Mail oder Landing-Page dient. Die Vorlage definiert die allgemeine Struktur der Nachricht oder Seite. Der HTML-Code kann so entwickelt werden, dass er bestimmte Markup- und konfigurierbare Bereiche enthält, die personalisierte Inhalte akzeptieren, die durch den E-Mail-Marketer hinzugefügt wurden. Mit den Bearbeitungs- und Personalisierungstools in Document Composer können selbst Anbieter, die keine umfassende Erfahrung mit dem Bearbeiten von HTML-Code haben, gültige HTML-E-Mails und -Landing-Pages mit vielen Funktionen erstellen. Document Composer bietet verschiedene Vorschautools, die Ihnen eine schnelle Überprüfung Ihrer Arbeit ermöglichen. Außerdem können Sie damit feststellen, wie verschiedene E-Mail-Clients die Nachricht darstellen, und die Nachricht so anzeigen, wie Ihre Kunden Sie sehen. So haben Sie rechtzeitig Gelegenheit, das Aussehen bei Bedarf anzupassen. Wenn Sie Document Composer effizient einsetzen möchten, sollten Sie die Konzepte in den folgenden Abschnitten verstanden haben. v In Document Composer werden E-Mails und Landing-Pages als Kommunikationen bezeichnet. Siehe „Arbeiten mit Kommunikationen” auf Seite 102. v Die Inhaltsbibliothek ist das Repository, das den Zugriff auf die HTML-Vorlagen, Bilder und anderen Inhalte ermöglicht, die zum Erstellen des Dokuments erforderlich sind. Siehe „Arbeiten mit der Inhaltsbibliothek” auf Seite 106. v Hinzufügen von Inhalten zu konfigurierbaren Zonen in Vorlagen, um E-Mails und Landing-Pages zu personalisieren. Siehe „Hinzufügen von Inhalt zu Zonen” auf Seite 122. v Vorgehensweise zum Organisieren von Document Composer. Siehe „Document Composer organisieren” auf Seite 139. v Vorgehensweise zum Zugreifen auf Document Composer. Siehe „Auf eMessage Document Composer zugreifen”.

Auf eMessage Document Composer zugreifen Sie können auf Document Composer über das Menü Campaign oder über einen Link auf der Registerkarte "Mailing" für ein eMessage-Mailing zugreifen. Wichtig: Document Composer wird optimal dargestellt, wenn Sie den Internet Explorer so konfigurieren, dass automatisch nach neuen Versionen der Seite gesucht wird. Verwenden Sie nach Möglichkeit nicht die Einstellung Bei jedem Zugriff auf die Webseite. v Zugriff über das Menü "Campaign" Wählen Sie im Menü "Campaign" die Option eMessage-Dokumente aus. Document Composer wird geöffnet. Standardmäßig wird Document Composer auf der Registerkarte "Kommunikationen" im Navigationsbereich geöffnet. In der Kommunikationstabelle sind die aktuell verfügbaren E-Mail- und Landing-Page© IBM Corporation 1999, 2012

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Dokumente aufgelistet. Die Inhaltsbibliothek und gespeicherte Suchen werden auf separaten Registerkarten im Navigationsbereich angezeigt. v Zugriff über das Mailingregister Nachdem Sie auf ein eMessage-Dokument für ein Mailing verwiesen haben, wird auf der Registerkarte "Mailing" ein Link zu dem Dokument angezeigt. Klicken Sie auf der Registerkarte "Mailing" auf die Option Dokument bearbeiten, um das referenzierte Dokument im Bearbeitungsbereich von Document Composer zu öffnen.

Arbeiten mit Kommunikationen In eMessage Document Composer werden E-Mail-Dokumente und Landing-Pages Kommunikationen genannt. Sie können E-Mails und Landing-Pages über die Registerkarte Kommunikationen hinzufügen und auf diese zugreifen. Auf der Registerkarte "Kommunikationen" können Sie die folgenden Aufgaben ausführen: v Erstellen einer neuen Kommunikation. Siehe „So erstellen Sie eine Kommunikation” v Bearbeiten einer bestehenden Kommunikation. Siehe „So bearbeiten Sie eine Kommunikation” auf Seite 103 v Hinzufügen einer Vorlage zu einer Kommunikation. Siehe „So fügen Sie einer Kommunikation eine Vorlage hinzu” auf Seite 103 v Ändern der aktuellen Vorlage. Siehe „So ändern Sie die Vorlage für eine Kommunikation” auf Seite 104 v Benennen oder Umbenennen einer Kommunikation. Siehe „So können Sie eine Kommunikation benennen oder umbenennen” auf Seite 105 v Kopieren einer Kommunikation. Siehe „So kopieren Sie eine Kommunikation” auf Seite 105 v Löschen einer Kommunikation. Siehe „So löschen Sie eine Kommunikation” auf Seite 105

eMessage-Dokumente als Kommunikation In eMessage Document Composer gilt ein eMessage-Dokument als Kommunikation. Die Liste der Dokumente, die E-Mails und Landing-Pages definieren, wird auf der Registerkarte 'Kommunikationen' in einer mehrstufigen Ordnerliste angezeigt. Sie erstellen ein eMessage-Dokument, indem Sie eine neue Kommunikation erstellen. Der Name, den Sie einer Kommunikation zuweisen, ist der Name des eMessage-Dokuments und zugleich der Name, den das System zum Identifizieren des Dokuments und der verknüpften Landing-Pages auf der Registerkarte 'Mailing' von eMessage verwendet. Das System verwendet den Namen auch, um die EMails oder Landing-Pages in den Verfolgungstabellen von eMessage zu identifizieren, die im Campaign-Schema enthalten sind.

So erstellen Sie eine Kommunikation Überprüfen Sie zunächst, ob eine Vorlage für die zu erstellende Kommunikation vorhanden ist und wo Sie auf diese zugreifen können. Eine Kommunikation kann eine E-Mail-Nachricht, Landing-Page oder ein Onlineformular definieren. In allen Fällen müssen Sie der Kommunikation die entsprechende Vorlage hinzufügen, um die Kommunikation zu erstellen.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

1. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um einen neuen Kommunikationseditor zu öffnen. v Klicken Sie in der Symbolleiste auf Neu und wählen Sie die Option E-MailKommunikation oder Landing-Page-Kommunikation aus. v Klicken Sie unten auf der Registerkarte Kommunikationen auf Neue Komund wählen Sie Neue E-Mail erstellen oder Neue munikation erstellen Landing-Page erstellen aus. v Klicken Sie mit der rechten Maustaste an einer beliebigen Stelle auf der Registerkarte Kommunikationen, um ein Kontextmenü anzuzeigen. Wählen Sie im Kontextmenü die Option Neu und anschließend entweder E-Mail oder Landing-Page aus. Im Bearbeitungsbereich wird ein Standardeditor für Kommunikationen angezeigt. 2. Fügen Sie der Kommunikation eine Vorlage hinzu. Wählen Sie eine Vorlage aus, die zum Erstellen des gewünschten Kommunikationstyps entwickelt wurde. Informationen dazu, wie Sie hierfür vorgehen müssen, finden Sie im Abschnitt „So fügen Sie einer Kommunikation eine Vorlage hinzu”. 3. Geben Sie einen Namen für die Kommunikation ein. Der Name muss innerhalb von Document Composer eindeutig sein. IBM empfiehlt die Zuweisung eines Namens gemäß einer einfach wiederzuerkennenden Namenskonvention, damit Sie und Ihre Kollegen die verschiedenen Kommunikationstypen in Document Composer unterscheiden können. Details dazu, wie Sie einer Kommunikation einen Namen zuweisen, finden Sie im Abschnitt „So können Sie eine Kommunikation benennen oder umbenennen” auf Seite 105. 4. Klicken Sie auf Änderungen speichern

.

So bearbeiten Sie eine Kommunikation Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um eine Kommunikation für die Bearbeitung zu öffnen. v Klicken Sie auf der Registerkarte "Kommunikationen" mit der rechten Maustaste auf die Kommunikation und wählen Sie Bearbeiten aus. v Doppelklicken Sie auf der Registerkarte "Kommunikationen" auf die Kommunikation. Die Kommunikation wird in einem Kommunikationseditor im Bearbeitungsbereich der Seite angezeigt.

So fügen Sie einer Kommunikation eine Vorlage hinzu Vergewissern Sie sich zunächst, dass die Vorlage, die Sie hinzufügen möchten, in die Inhaltsbibliothek hochgeladen wurde oder dass auf sie von Ihrem lokalen System bzw. von einem gemeinsam genutzten Laufwerk zugegriffen werden kann, um sie hochzuladen. Die Vorlage, die Sie einer Kommunikation hinzufügen, muss die Struktur und die Elemente bereitstellen, die für die Kommunikation erforderlich sind. Wenn Sie beispielsweise ein Onlineformular erstellen möchten, müssen Sie eine Vorlage auswählen, die den Tag sowie Namensattribute enthält. Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um eine Vorlage auszuwählen. v Ziehen Sie das Vorlagenelement von der Inhaltsbibliothek in den Bearbeitungsbereich des E-Mail- oder Landing-Page-Dokuments. v Klicken Sie auf Wählen Sie eine Vorlage aus. Wählen Sie in dem Fenster "Vorlage auswählen" die Vorlage aus, die Sie hinzufügen möchten, und klicken Sie auf Einfügen. In dem Fenster "Vorlage auswählen" werden nur HTML-Dateien angezeigt. Wenn Sie dem Dokument die Vorlage hinzufügen, wird das Standardlayout der EMail oder Landing-Page im Bearbeitungsbereich von Document Composer angezeigt. Das Inhaltselement der Vorlagendatei kann als eine Vorlage markiert werden. Inhaltselemente, die als Vorlagen markiert sind, können nicht in Zonen gezogen werden, die in E-Mail- oder Landing-Page-Dokumenten definiert sind.

So ändern Sie die Vorlage für eine Kommunikation Sie können die von einer Vorlage verwendete Kommunikation (E-Mail, LandingPage oder Onlineformular) ändern, wenn Sie die Kommunikation bearbeiten. Da die Vorlage das Standardlayout des Dokuments definiert, kann das Ändern der Vorlage das Aussehen und den Inhalt der E-Mail, Landing-Page oder des Onlineformulars erheblich ändern. Wenn es sich bei der aktuellen Vorlage um eine Mastervorlage handelt, wirken sich Änderungen der Vorlage auf alle Kommunikationen aus, die diese Vorlage verwenden. Wenn es sich bei der aktuellen Vorlage um eine lokale Kopie handelt, wirken sich hier vorgenommene Änderungen nur auf das aktuelle Dokument aus. Verwenden Sie Document Composer, um eine der folgenden Änderungen vorzunehmen. v Wechseln Sie zu einer anderen Vorlage. Mit dieser Option wird die aktuelle Vorlage durch eine von Ihnen ausgewählte Vorlage ersetzt. . Durchsuchen Sie das Fenster "VorKlicken Sie auf Neue Vorlage auswählen lage auswählen", um eine andere Vorlage aus der Inhaltsbibliothek auszuwählen. v Löschen Sie die Vorlage. Mit dieser Option wird die Vorlage aus der Kommunikation gelöscht. . Das System entfernt die aktuelle Vorlage Klicken Sie auf Vorlage löschen aus dem Dokument. Änderungen, die Sie an der Vorlage vorgenommen haben, werden entfernt. Änderungen, die Sie am Dokument vorgenommen haben, beispielsweise zu Zonen hinzugefügte Inhalte, bleiben erhalten. Sie müssen eine andere Vorlage hinzufügen, um die Kommunikation speichern zu können. Ziehen Sie eine Vorlage aus der Inhaltsbibliothek oder klicken Sie, um eine neue Vorlage auszuwählen. v Bearbeiten Sie den Quellcode der aktuellen Vorlage. , um den HTML-Quellcode in einem Klicken Sie auf Vorlage bearbeiten Texteditor zu bearbeiten. v Bearbeiten Sie die Vorlage im HTML-Editor mit grafischer Benutzeroberfläche. Verwenden Sie den eingebetteten grafischen Editor, um Änderungen am Dokumentlayout und dem Standardinhalt vorzunehmen. Sie können mit dem grafischen Editor auch den HTML-Quellcode bearbeiten.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Zugehörige Konzepte: „Bearbeiten von Vorlagen und Inhalten im Document Composer” auf Seite 132 „Arbeiten mit dem grafischen HTML-Editor” auf Seite 133

So können Sie eine Kommunikation benennen oder umbenennen 1. Öffnen Sie die Kommunikation für die Bearbeitung und verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um einer neuen Kommunikation einen Namen zuzuweisen oder um den Namen einer vorhandenen Kommunikation zu ändern. v Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Registerkarte des Kommunikationseditors und wählen Sie Umbenennen aus. Geben Sie in das Fenster "Eigenschaften" einen Namen ein. . Geben Sie in das v Klicken Sie in der Symbolleiste auf Eigenschaften Fenster "Eigenschaften" einen Namen ein. v Doppelklicken Sie auf die Registerkarte im Kommunikationseditor und geben Sie einen Namen ein. .

2. Klicken Sie auf "Änderungen speichern"

Die Kommunikation zeigt den neuen Namen auf der Registerkarte "Kommunikationen" an, sobald Sie die Änderungen speichern.

So kopieren Sie eine Kommunikation Sie können Kommunikationen kopieren, die zuvor in Document Composer angelegt wurden. Wenn eine vorhandene Kommunikation Merkmale oder Inhalte anzeigt, die auch in einer neuen Kommunikation vorkommen sollen, können Sie durch das Kopieren einer bestehenden Kommunikation die Konfigurationszeit verkürzen. 1. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um die Kopie einer Kommunikation zu erstellen. v Klicken Sie auf der Registerkarte "Kommunikation" mit der rechten Maustaste auf die Kommunikation und klicken Sie anschließend auf Kopieren. v Öffnen Sie die Kommunikation für die Bearbeitung und klicken Sie auf Än. derungen speichern unter Im Kommunikationseditor wird eine Kopie der Kommunikation angezeigt. eMessage weist der neuen Kommunikation im Formular einen Namen zu: Kopie von . 2. (Optional) Benennen Sie die Kommunikation um. 3. Klicken Sie auf Änderungen speichern Zugehörige Tasks:

.

„So können Sie eine Kommunikation benennen oder umbenennen”

So löschen Sie eine Kommunikation Klicken Sie auf der Registerkarte "Kommunikationen" mit der rechten Maustaste auf die Kommunikationen und klicken Sie anschließend auf Löschen. Klicken Sie nach Aufforderung auf OK.

Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

105

Inhalte der Registerkarte "Kommunikationen" Ansicht

Name

Funktion

Neue Kommunikation erstellen

Klicken Sie hierauf, um eine neue Kommunikation zu erstellen.

Neuer Ordner

Klicken Sie hierauf, um einen neuen übergeordneten Ordner zu erstellen.

Objekte aktualisieren

Aktualisiert die Navigationsregisterkarten im lokalen Document Composer mit Informationen aus dem gehosteten Server. Die verschiedenen Editoren werden nicht aktualisiert.

Suchen

Öffnet einen Editor für Suchen, in dem Sie Suchparameter eingeben und die Suche speichern können.

E-Mail

E-Mail-Kommunikation.

Landing-Page

Landing-Page-Kommunikation: Standard-Landing-Page oder Onlineformular.

Arbeiten mit der Inhaltsbibliothek Die Inhaltsbibliothek enthält die Vorlagen- und Inhaltsdateien, die zum Erstellen individueller E-Mail-Nachrichten und gehosteter Landing-Pages erforderlich sind. Vorlagen, Bilder, Texte und sonstige Inhalte, die Sie in E-Mails und auf LandingPages verwenden, werden Inhaltselementen zugeordnet, die Sie in der Inhaltsbibliothek definieren. Inhaltselemente werden auch als digitale Assets bezeichnet. Zum Definieren eines Inhaltselements laden Sie eine Datei hoch, die den Quelleninhalt enthält, und ordnen sie dem Inhaltselement zu. Die Quelleninhaltsdateien können mit verschiedenen externen Autorentools erstellt werden. In der Bibliothek sind die Inhaltselemente in einer mehrstufigen Ordnerhierarchie organisiert. Der Zugriff auf diese Ordner hängt von Ihren Benutzerrechten ab. Einige Inhaltselemente werden den E-Mails und Landing-Pages als Vorlagen hinzugefügt. Bei Vorlagen handelt es sich um HTML-Dateien, mit denen das Standardlayout einer E-Mail oder Landing-Page definiert wird. Vorlagen von E-Mails und Landing-Pages müssen in der Inhaltsbibliothek eindeutig gekennzeichnet werden. Wenn Sie eine Vorlagendatei in die Inhaltsbibliothek hochladen, müssen Sie das zugeordnete Inhaltselement als Vorlage kennzeichnen. Durch die Angabe von Vorlagen wird sichergestellt, dass Sie für die Definition der E-Mail- oder Landing-PageStruktur den richtigen Dateityp verwenden. Die Inhaltsbibliothek enthält eine gefilterte Liste der verfügbaren Vorlagen. Die Inhaltsbibliothek wird in Document Composer über die Registerkarte 'Inhaltsbibliothek' aufgerufen.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Zugehörige Konzepte: „Festlegen von Vorlagen” auf Seite 109 „Berechtigungen für die Inhaltsbibliothek” auf Seite 11 Zugehörige Tasks: „Erstellen eines Inhaltselements” auf Seite 111 „So erstellen Sie mehrere Inhaltselemente anhand eines komprimierten Dateiarchiv” auf Seite 116 „Entfernen eines Inhaltselements aus der Inhaltsbibliothek” auf Seite 115 „Anzeige der angehängten Datei in einem eigenen Fenster” auf Seite 114 „Herunterladen einer angehängten Datei” auf Seite 114 „Bearbeiten angehängter Dateien” auf Seite 114 „Suchen von Kommunikationen mit einem Inhaltselement” auf Seite 115

Bildschirmreferenz zur Registerkarte 'Inhaltsbibliothek' Anzeige

Name

Funktion

Neuen Inhalt erstellen

Erstellt ein Inhaltselement.

Neuer Ordner

Erstellt einen neuen übergeordneten Ordner.

Liste von Bibliotheken anzeigen

Zeigt eine einstufige Liste alle Inhaltselemente an, die gegenwärtig in die Inhaltsbibliothek hochgeladen sind. Die Liste, die auf einer eigenen Registerkarte geöffnet wird, enthält den Namen, die Beschreibung und das Datum der letzten Aktualisierung des Inhaltselements und unterscheidet Vorlagen von anderen Inhalten. Die Liste kann in mehrfacher Weise sortiert werden.

Objekte aktua- Aktualisiert den lokalen Document Composer mit Informatiolisieren nen von dem gehosteten Server. Suchen

Öffnet einen Editor für Suchen, in dem Sie Suchparameter eingeben und die Suche speichern können.

Inhaltselement Gibt ein Inhaltselement an. Weist nicht auf den Typ der Datei hin, die dem Element angehängt wurde.

Informationen zu Inhaltselementen Ein Inhaltselement dient als Container zum Speichern, Identifizieren und Verwalten von Inhalten, die Sie E-Mail- oder Landing-Page-Kommunikationen hinzufügen können. Inhaltselemente sind keine Inhaltsdateien. In Document Composer können Sie die Kommunikation um Bilder, Textelemente oder HTML-Snippets erweitern, indem Sie das Inhaltselement hinzufügen, das der Bild- oder Textdatei zugeordnet ist. Dabei wird nicht die jeweilige Bild- oder Textdatei hinzugefügt (etwa Dateien mit der Endung .jpg, .txt oder .htm). Wenn Sie ein Inhaltselement erstellen, lädt das System die Quellendatei hoch und verwaltet in den Eigenschaften des Inhaltselements eine Referenz auf die Datei. Durch diese Referenz wird die Datei an das Inhaltselement angehängt. Wenn Sie eine E-Mail oder Landing-Page erstellen, fügen Sie der E-Mail- oder Landing-Page-Kommunikation das Inhaltselement und nicht die eigentliche Inhaltsdatei hinzu. Wenn das Mailing ausgeführt oder die gehostete Landing-Page angezeigt wird, ersetzt das System das Inhaltselement durch den angehängten Inhalt. Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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Wenn Sie beispielsweise ein jahreszeitliches Bild in mehreren E-Mail-Nachrichten anzeigen möchten, die in vierteljährlichen E-Mail-Kampagnen verwendet werden, könnten Sie ein Inhaltselement mit dem Namen BannerImg definieren. Sie können an das Inhaltselement BannerImg eine .jpg-Datei anhängen und anschließend BannerImg den verschiedenen Dokumenten hinzufügen. Zu Beginn jedes Quartals können Sie die .jpg-Datei, die BannerImg zugeordnet ist, durch ein zur Jahreszeit passendes Bild ersetzen (herbstlich gefärbte Blätter im Oktober, blühende Blumen im April usw.). Durch den Austausch der angehängten Datei können Sie alle vierteljährlichen E-Mail-Dokumente gleichzeitig aktualisieren, ohne jedes Dokument einzeln öffnen und bearbeiten zu müssen.

Vorlagen Eine Vorlage bildet das Grundgerüst für individuelle E-Mail-Anschreiben und Landing-Pages. Anmerkung: Vorlagen sind nicht erforderlich, um individuell gestaltete SMS-Nachrichten zu erstellen. Vorlagen sind HTML-Dateien, die die HTML-Tags und statischen Inhalte enthalten, die das Layout für ein individuelles E-Mail-Anschreiben oder eine gehostete Landing-Page erstellen. Diese Vorlagen enthalten normalerweise spezielle Elemente und Tags von eMessage. Sie können zum Beispiel über einen angepassten HTMLTag, der nur in Document Composer erkannt wird, direkt in einer HTML-Vorlage Personalisierungsfelder definieren. Darüber hinaus können Sie auf HTML-Seiten Zonen erstellen, die verschiedene Typen von Inhalten akzeptieren, die in Document Composer abgelegt werden. Vorlagen zur Erstellung reiner Text-E-Mails müssen ebenfalls HTML-Dateien sein. Vorlagen für Text-E-Mails müssen HTML-Dateien sein, um die Drag-and-dropFunktionen in Document Composer zu unterstützen. Wenn Sie eine HTML-Datei als Vorlage für eine E-Mail oder Landing-Page hochladen, müssen Sie diese Datei eindeutig als Vorlagendatei kennzeichnen. Die Inhaltsbibliothek verfügt zu diesem Zweck in den Eigenschaften des Inhaltselements über die Option Ist Vorlage. Wenn Sie die Option Ist Vorlage auswählen, kann das System die angehängte HTML-Datei als Vorlage erkennen. Inhaltselemente, die als Vorlage verwendet werden, erscheinen in der Inhaltsbiblio. thek als Zugehörige Konzepte: Kapitel 7, „Erstellen von E-Mail- und Landing-Page-Vorlagen”, auf Seite 145 „Festlegen von Vorlagen” auf Seite 109 Kapitel 5, „Arbeiten mit personalisierten SMS-Nachrichten”, auf Seite 91 Zugehörige Tasks: „Erstellen eines Inhaltselements” auf Seite 111

Bilder Sie können an ein Inhaltselement verschiedene Bilddateien mit den folgenden Bilddateiformaten anhängen. v .jpg v .png v .gif v .bmp

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Bedenken Sie jedoch die Bildgröße, wenn Sie einer E-Mail oder Landing-Page ein Bild hinzufügen. Document Composer passt die Größe des Dokumentlayouts automatisch an, um die verschiedenen Bildabmessungen auszugleichen. In einigen Fällen hat die Größe eines hinzugefügten Bildes unvorhergesehene Layoutänderungen in der E-Mail oder Landing-Page zur Folge. Sie können Größe, Darstellung und Verhalten von Bildern in E-Mails und auf Landing-Pages steuern, indem Sie zusätzliche HTML-Attribute für die Bilder definieren. Document Composer verfügt über eine Rechtsklickoption zur Bearbeitung der Inhaltsformatierung. Mithilfe dieser Option können Sie HTML-Attribute für Bilder definieren. Zugehörige Konzepte: „Definieren von HTML-Attributen” auf Seite 204 Kapitel 12, „Hinzufügen von Bildern”, auf Seite 201

HTML-Snippets HTML-Snippets dienen dazu, vorbereitete HTML-Inhalte zu Zonen hinzuzufügen, die in HTML-E-Mails und auf Landing-Pages definiert sind. Snippets sind nicht für die Verwendung als E-Mail- oder Landing-Page-Vorlagen vorgesehen, doch Sie können sie in einer Vorlage definierten Zonen hinzufügen oder Sie können der Kommunikation eine Referenz auf ein Snippet hinzufügen. Wählen Sie für HTML-Inhalte, die als Snippets verwendet werden, nicht die Option Ist Vorlage aus.

Text Sie können Inhaltselemente erstellen, die Text-E-Mail- oder Landing-Page-Kommunikationen Abschnitte mit einfachem Text hinzufügen. Beispielsweise können Sie eine Text-E-Mail schnell aktualisieren, indem Sie eine Textdatei an ein Inhaltselement anhängen und das Inhaltselement anschließend einer Zone hinzufügen, die in der Vorlage für Text-E-Mails definiert ist. Sie können ein Inhaltselement mit einfachem Text auch bei der automatischen Generierung von Text-E-Mails aus einer HTML-Vorlage einsetzen. Um Bilder zu ersetzen, die in Zonen der HTML-Version enthalten sind, können Sie der entsprechenden Zone in der Textversion ein Inhaltselement mit einfachem Text hinzufügen.

Festlegen von Vorlagen Wenn Sie ein Inhaltselement für eine HTML-Datei definieren, müssen Sie angeben, ob die angehängte Datei als Vorlage oder als anderer HTML-Inhalt verwendet werden soll. Sie geben den vorgesehenen Gebrauch durch Spezifizierung des Inhaltstyps an oder durch Löschung der Option Ist Vorlage in den Inhaltselementeigenschaften. Inhaltselemente, die als Vorlage verwendet werden, erscheinen in der Inhaltsbibliothek als

.

HTML-Inhalte, die keine Vorlagen sind, erscheinen als

.

Wenn Sie die Bezeichnung des Inhaltstyps ändern, ändert das System das zu dem Inhaltselement gehörende Symbol.

Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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In manchen Situationen kann es vorkommen, dass das System nicht in der Lage ist, einen Inhaltstyp sicher zu bestimmen. So kann das System den Inhaltstyp nicht bestimmen, wenn Sie mehrere Dateien in ein komprimiertes Archiv hochladen und eine Kombination verschiedener Inhaltstypen auswählen. Ebenso kann das System den Inhaltstyp traditioneller Inhaltselemente nicht bestimmen, die in der Inhaltsbibliothek vorhanden waren, bevor die Option Ist Vorlage eingeführt wurde. an und Falls der Inhaltstyp unbekannt ist, zeigt das System das Warnsymbol wählt in den Inhaltselementeigenschaften die Option Ist Vorlage aus. Wenn Sie das Inhaltselement das nächste Mal bearbeiten und speichern, fordert Sie das System auf, den Inhaltstyp zu bestimmen. Anmerkung: Die Option Ist Vorlage ist für Bilder oder Nicht-HTML-Inhalte nicht erforderlich. Die Angabe von Vorlagen ermöglicht es der Inhaltsbibliothek, die Auswahlmöglichkeiten zu filtern, wenn Sie Inhalte oder Vorlagen auswählen. Das Kennzeichnen von Inhaltselementen stellt ebenfalls sicher, dass das System den richtigen Dateityp hinzufügt, wenn Sie Inhalte in eine E-Mail oder Landing-Page ziehen.Das System zeigt eine Warnung an, wenn Sie versuchen, einen falschen Inhaltstyp hinzuzufügen.

Attribute für Bilder und Links angeben Document Composer enthält Bedienelemente, mit denen HTML-Attribute für Bilder und Hyperlinks definiert werden können, die Sie E-Mails und Landing-Pages hinzufügen. Die Definition von HTML-Attributen gibt Ihnen eine stärkere Kontrolle über das Design und trägt wesentlich zu der Sicherheit bei, dass Marketing-EMails bei den Empfängern Ihrer Nachricht wie erwartet angezeigt werden. Zum Beispiel können Sie Alternativtexte definieren, um Probleme bei E-Mail-Clients zu vermeiden, die für Bilder in E-Mails Alternativtexte benötigen. Sie können Attribute definieren, die Mouseover-Texte für Bilder in E-Mails und Landing-Pages zur Verfügung stellen. Durch Festlegen der Attribute für Höhe und Breite können Sie unabhängig von E-Mail-Client und Browser das Nachrichten- und Seitenlayout kontrollieren. Document Composer verfügt über Bedienelemente zur Definition grundlegender Attribute, die den meisten Anforderungen beim Nachrichtenentwurf gerecht werden. Für zusätzliche Flexibilität des Designs können Sie erweiterte Attribute definieren, die jedes gültige HTML-Attribut einbeziehen können. Sie können HTML-Attribute definieren, wenn Sie in Document Composer Bilder und Hyperlinks hinzufügen oder bearbeiten. Die Angabe von Attributen für Bilder und Links dient der zusätzlichen Kontrolle des HTML-Formats, die in Document Composer für die Arbeit mit Vorlagen und Textblöcken möglich ist. Anmerkung: Sie können keine zusätzlichen Attribute für HTML-Snippets in einem Dokument definieren. Wenn Sie Darstellung und Verhalten von HTML-Snippets in einer Zone steuern möchten, bearbeiten Sie den HTML-Quellcode für das Snippet.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Erstellen eines Inhaltselements Wechseln Sie in der Inhaltsbibliothek zu dem Ordner, in dem Sie das Inhaltselement erstellen möchten. Wenn Sie nicht zu einem bestimmten Ordner oder Unterordner navigieren, erstellt das System das Inhaltselement in dem Ordner Default. Beim Erstellen eines Inhaltselements wird eine Registerkarte 'Inhalt' erstellt. Das Inhaltselement kann auf der neuen Registerkarte konfiguriert werden. Das Inhaltselement ist mit einer Datei verknüpft, die Sie außerhalb der Inhaltsbibliothek erstellen. Laden Sie eine Kopie der Datei in die Inhaltsbibliothek hoch, um das Inhaltselement zu konfigurieren. Nach dem Hochladen vorgenommene Änderungen an der lokalen Dateiversion wirken sich nicht auf die Version aus, die Sie in die Inhaltsbibliothek hochgeladen haben. Umgekehrt wirken sich Änderungen an der hochgeladenen Version nicht auf die lokale Datei aus. 1. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um ein Inhaltselement zu erstellen. v Klicken Sie in der Symbolleiste auf Neu und wählen Sie in der Liste die Option Inhalt aus. v Klicken Sie auf der Registerkarte Inhaltsbibliothek auf Neuen Inhalt . erstellen v Klicken Sie auf der Registerkarte Inhaltsbibliothek mit der rechten Maustaste auf einen Ordner, um ein Menü aufzurufen. Wählen Sie in dem Menü die Option Neu aus. Im Bearbeitungsbereich wird eine neue Registerkarte 'Inhalt' angezeigt. Das Feld Ordner legt fest, wo das neue Inhaltselement erstellt wird. Abhängig von Ihren Benutzerrechten können Sie es später in einen anderen Ordner verschieben. 2. Geben Sie dem Inhaltselement einen Namen. Verwenden Sie dabei eine der folgenden Methoden. v Doppelklicken Sie auf den Namen der Registerkarte und geben Sie einen neuen Namen ein. v Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen der Registerkarte, wählen Sie die Option Umbenennen aus und geben Sie im Fenster 'Eigenschaften' einen neuen Namen für das Inhaltselement ein. 3. Laden Sie die Datei hoch, die dem Inhaltselement zugeordnet werden soll. Navigieren Sie in dem Feld Datei hinzufügen zu der Datei, um sie hochzuladen. Der hochgeladene Inhalt wird nach dem Speichern im Abschnitt 'Vorschau' angezeigt. 4. Wenn es sich bei der angehängten Datei um eine E-Mail- oder Landing-PageVorlage handelt, wählen Sie Ist Vorlage aus. . 5. Klicken Sie auf Änderungen speichern Beim Speichern ändert das System das Feld Datei hinzufügen in Assetquelle, um die Datei anzugeben, die dem Inhaltselement zugeordnet ist. Außerdem werden Bedienelemente zum Löschen, Anzeigen und Herunterladen der angehängten Datei hinzugefügt. Bei HTML- und Textdateien können Sie darüber hinaus den hochgeladenen Inhalt bearbeiten. Anmerkung: Die Definition einer Referenzzieladresse ist optional. Sie können eine Referenzzieladresse definieren, wenn der Inhalt in Form einer Referenz zu einer EMail oder Landing-Page hinzugefügt werden soll. Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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Zugehörige Konzepte: „Festlegen von Vorlagen” auf Seite 109

Registerkarte 'Inhaltselementeigenschaften' Wenn Sie ein Inhaltselement bearbeiten, sind die Eigenschaften des Elements auf einer eigenen Registerkarte enthalten, die in Document Composer angezeigt wird. Die Registerkarte verfügt über verschiedene Optionen, um die Eigenschaften des Inhaltselements zu bearbeiten und die Datei auszuwählen, die die Quelle des Inhalts bildet. Die folgende Tabelle beschreibt die Optionen, die auf der Registerkarte 'Inhaltselementeigenschaften' zur Verfügung stehen. Weitere Informationen zum Erstellen von Inhaltselementen finden Sie im Abschnitt „Erstellen eines Inhaltselements” auf Seite 111. Feld oder Option

Funktion

Ordner

Der Ordner in der Inhaltsbibliothek, in dem das Inhaltselement gegenwärtig gespeichert ist. Wenn Sie das Inhaltselement in einen anderen Ordner verschieben, wird beim nächsten Öffnen der Registerkarte die neue Position angezeigt. (schreibgeschützt)

Assetquelle

Der Name der Datei, die gegenwärtig an das Inhaltselement angehängt ist. Diese Datei enthält den Quelleninhalt, der einer E-Mail oder Landing-Page hinzugefügt wird, wenn das Mailing ausgeführt oder die Landing-Page angezeigt wird. Sie können eine andere Quellendatei auswählen. Die neue Datei wird in die Inhaltsbibliothek hochgeladen, wenn Sie sie in einem lokalen Verzeichnis oder auf einem zugänglichen Server auswählen. Anmerkung: Wenn Sie ein neues Inhaltselement erstellen, lautet der Feldname Datei hinzufügen. Der Name ändert sich in Assetquelle, wenn Sie das neue Inhaltselement speichern. Entfernen der angehängten Datei. Vorschau der angehängten Datei in einem neuen Fenster. Herunterladen der angehängten Datei aus der Inhaltsbibliothek in ein lokales Verzeichnis oder auf einen zugänglichen Server. Bearbeiten der angehängten Datei. Nur verfügbar, wenn an das Inhaltselement eine Text- oder HTML-Datei angehängt ist. Durch diese Option wird der Inhalt im Abschnitt 'Vorschau' der Registerkarte in einem Texteditor geöffnet. Anmerkung: Der eingebettete grafische HTML-Editor ist auf einer Registerkarte 'Inhaltselementeigenschaften' nicht verfügbar.

Ist Vorlage

Wählen Sie diese Option, wenn die angehängte Datei eine HTMLDatei ist, die als Vorlage für E-Mails oder Landing-Pages dient.

Referenzzieladresse Geben Sie einen Namen für eine Referenzzieladresse der Inhaltsbibliothek ein, durch den das Inhaltselement identifiziert wird. Sie können den angehängten Inhalt einer Vorlage oder einem HTMLSnippet hinzufügen, indem Sie diesen Wert in einem -Tag referenzieren.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Feld oder Option

Funktion Referenzzieladressen suchen Klicken Sie auf dieses Element, um eine Liste mit Vorlagen und anderen Inhaltselementen anzuzeigen, die auf das aktuelle Inhaltselement verweisen. Die Liste wird in einer separaten Registerkarte angezeigt.

Abschnitt 'Vorschau'

Im Abschnitt 'Vorschau' wird eine Vorschau der Inhaltsquellendatei angezeigt, die an das Inhaltselement angehängt ist.

Bearbeiten von Inhaltselementen Wenn Sie ein Inhaltselement bearbeiten, können Sie die angehängte Datei löschen, anzeigen oder herunterladen. Wenn es sich bei der angehängten Datei um eine HTML- oder Textdatei handelt, können Sie den Inhalt der Datei bearbeiten. Document Composer enthält keine Bildbearbeitungsfunktion. Bei HTML-Inhalten können Sie festlegen, dass das Inhaltselement als Vorlage fungieren soll. Optional können Sie dem Inhaltselement eine Referenzzieladresse zuweisen, sodass der Inhalt in Form einer Referenz zu einer E-Mail oder Landing-Page hinzugefügt werden kann. Änderungen an einem Inhaltselement wirken sich auf alle Kommunikationen aus, die das Inhaltselement verwenden. Das System warnt Sie, wenn Sie ein Element ändern, das in einer oder mehreren Kommunikationen verwendet wird. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um ein Inhaltselement für die Bearbeitung zu öffnen. v Klicken Sie auf der Registerkarte 'Inhaltsbibliothek' mit der rechten Maustaste auf das Inhaltselement und wählen Sie Bearbeiten aus. v Doppelklicken Sie in der Inhaltsbibliothek auf das Inhaltselement. v Klicken Sie in einem Dokument, in dem das Inhaltselement einer Zone hinzugefügt worden ist, mit der rechten Maustaste in die Zone und wählen Sie Asset bearbeiten aus. Wenn die Zone mehrere Inhalte enthält, werden durch einen Doppelklick in die Zone Piktogramme angezeigt. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Piktogramm und wählen Sie Asset bearbeiten aus. Die Registerkarte des Inhaltselements wird im Editor geöffnet. Im Abschnitt 'Vorschau' der Registerkarte wird eine Vorschau des zugeordneten Inhalts angezeigt. Zugehörige Tasks: „Entfernen eines Inhaltselements aus der Inhaltsbibliothek” auf Seite 115 „Bearbeiten angehängter Dateien” auf Seite 114

Löschen der an ein Inhaltselement angehängten Datei Sie können eine Datei entfernen, die an ein Inhaltselement angehängt wurde. Durch das Entfernen der angehängten Datei wird das Inhaltselement nicht gelöscht. Das Entfernen der Quellendatei aus einem Inhaltselement wirkt sich nicht auf veröffentlichte Dokumente aus, die das Element enthalten. Wenn Sie jedoch Dokumente, die Inhaltselemente ohne angehängten Inhalt enthalten, erneut veröffentlichen, wird in dem erneut veröffentlichten Dokument an der Position des Elements kein

Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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Inhalt angezeigt. Je nach dem Design des Dokuments kann sich der fehlende Inhalt auf die Darstellung der E-Mail oder Landing-Page auswirken. 1. Öffnen Sie das Inhaltselement zur Bearbeitung. . In Document Composer wird die Datei mit durchgestriche2. Klicken Sie auf nem Namen angezeigt. Sie müssen jedoch die Änderungen an dem Inhaltselement speichern, damit die Zuordnung der Datei aufgehoben wird. 3. Klicken Sie auf Änderungen speichern

.

Anzeige der angehängten Datei in einem eigenen Fenster Wenn Sie ein Inhaltselement zur Bearbeitung öffnen, wird im Abschnitt 'Vorschau' eine Vorschau des Bildes, Textes oder HTML-Snippets angezeigt. Sie können die angehängte Datei jedoch auch in einem eigenen Fenster anzeigen. Es kann sinnvoll sein, den Inhalt in einem eigenen Fenster anzuzeigen, wenn Sie die hochgeladene Datei bearbeiten. Beispielsweise können Sie, bevor Sie den Quellcode eines hochgeladenen HTML-Snippets bearbeiten, zum Vergleich das ursprüngliche Snippet in einem eigenen Fenster anzeigen. 1. Öffnen Sie das Inhaltselement zur Bearbeitung. 2. Klicken Sie auf der Registerkarte des Inhaltselements auf Asset in neuem Fens. ter voranzeigen Die Datei wird in einem neuen Browserfenster angezeigt.

Herunterladen einer angehängten Datei Sie können eine Datei herunterladen, die an ein Inhaltselement angehängt wurde. Sie können die Datei in einem lokalen Verzeichnis speichern oder in einem voreingestellten Editor, Bildbetrachter oder Browser öffnen. Sie können zum Beispiel eine Bilddatei in ein lokales Verzeichnis herunterladen, um das Bild zu bearbeiten. Nach den Änderungen können Sie die Datei wieder hochladen. 1. Öffnen Sie das Inhaltselement, um es zu bearbeiten. . 2. Klicken Sie auf der Registerkarte des Inhaltselements auf Download 3. Öffnen Sie die Datei oder speichern Sie sie an einer bestimmten Position.

Bearbeiten angehängter Dateien Die Inhaltsbibliothek enthält einen integrierten Texteditor, mit dem Sie HTML- und Textdateien bearbeiten können, die an Inhaltselemente angehängt sind. Der grafische HTML-Editor, der in E-Mail- oder Landing-Page-Kommunikationen verfügbar ist, ist in der Inhaltsbibliothek nicht enthalten. Um HTML-Snippets und -Vorlagen zu bearbeiten, können Sie den HTML-Quellcode im Texteditor ändern. Da die Inhaltsbibliothek nicht über eine Bildbearbeitungsfunktion verfügt, können Sie in der Inhaltsbibliothek keine Bilddateien bearbeiten. Zum Bearbeiten von Bilddateien können Sie die Bilddatei herunterladen, um sie lokal zu bearbeiten, und anschließend das geänderte Bild wieder hochladen. 1. Öffnen Sie das HTML- oder Textinhaltselement zur Bearbeitung. 2. Klicken Sie auf der Registerkarte des Inhaltselements auf Inhalt bearbeiten . Wenn es sich bei der angehängten Datei um eine HTML-Vorlage oder ein HTML-Snippet handelt, wird der editierbare HTML-Quellcode im Abschnitt 'Inhalt

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

bearbeiten' angezeigt. Wenn es sich bei der angehängten Datei um eine Textdatei handelt, wird der Text als editierbarer Inhalt angezeigt. 3. Bearbeiten Sie den HTML-Code oder den Text. Klicken Sie zum Validieren von Änderungen des HTML-Codes in der Symbol. leiste auf Inhalt validieren 4. Klicken Sie auf Inhalt speichern, um die Änderungen am HTML-Code oder Text zu speichern. Anmerkung: Sie brauchen nicht auf Änderungen speichern zu klicken, um die Änderungen an der angehängten Datei zu speichern. 5. Klicken Sie auf Schließen. Wenn Sie HTML-Inhalt bearbeiten, wird im Abschnitt 'Inhaltsvorschau' der Registerkarte eine Vorschau des wiedergegebenen Codes angezeigt. Wenn Sie eine Textdatei bearbeiten, wird im Abschnitt 'Inhaltsvorschau' der aktualisierte Text angezeigt. Die Änderungen, die Sie an der HTML- oder Textdatei vornehmen, werden in allen Kommunikationen angezeigt, die das Inhaltselement verwenden. Die Änderungen wirken sich nicht auf veröffentlichte E-Mails und Landing-Pages aus. Die Änderungen werden jedoch angezeigt, wenn Sie eine E-Mail oder Landing-Page, die den aktualisierten HTML-Code oder Text enthält, erneut veröffentlichen. Zugehörige Tasks: „Herunterladen einer angehängten Datei” auf Seite 114 Zugehörige Verweise: „Registerkarte 'Inhaltselementeigenschaften'” auf Seite 112

Entfernen eines Inhaltselements aus der Inhaltsbibliothek Gehen Sie wie folgt vor, um ein Inhaltselement aus der Inhaltsbibliothek zu entfernen. Wenn das Inhaltselement zur Bearbeitung geöffnet ist, müssen Sie die Registerkarte des Elements schließen. Wenn Sie Kommunikationen, die das Inhaltselement verwenden, erneut veröffentlichen, ist der an das gelöschte Element angehängte Inhalt in der Kommunikation nicht mehr verfügbar. 1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Inhaltselement. 2. Wählen Sie in der Liste die Option Löschen aus. Sie werden durch Document Composer gewarnt, wenn das Inhaltselement gegenwärtig in einer Kommunikation verwendet wird. 3. Klicken Sie auf OK, wenn Sie aufgefordert werden, das Löschen des Inhaltselements zu bestätigen.

Suchen von Kommunikationen mit einem Inhaltselement Ermitteln Sie mit einer der folgenden Methoden, welche Kommunikationen ein Inhaltselement verwenden. v Klicken Sie auf der Registerkarte 'Inhaltsbibliothek' mit der rechten Maustaste auf das Inhaltselement. Wählen Sie im Menü die Option Kommunikationsreferenzen suchen aus. v Öffnen Sie das Inhaltselement zur Bearbeitung. Wählen Sie in der Symbolleiste Kommunikationen suchen, die diesen Inhalt verwenden

aus.

Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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Auf der Registerkarte 'Kommunikationsreferenzen' wird eine Liste der Kommunikationen angezeigt, die das Inhaltselement verwenden. Auf der Registerkarte 'Kommunikationsreferenzen' können Sie eine Kommunikation bearbeiten, kopieren oder löschen.

Erstellen einer Ordnerhierarchie aus einem ZIP-Archiv Sie können mehrere Dateien gleichzeitig in die Inhaltsbibliothek hochladen, indem Sie ein komprimiertes Dateiarchiv, z. B. eine ZIP-Datei, hochladen. Das System erstellt für jede Datei ein eigenes Inhaltselement und verwendet jeweils den Dateinamen als Namen des neuen Inhaltselements. Die neuen Inhaltselemente werden in der Inhaltsbibliothek in der Ordnerhierarchie angezeigt, die im lokalen Dateiarchiv definiert wurde. Sie müssen Inhaltselemente angeben, die als Vorlagen verwendet werden. Wenn Sie ein komprimiertes Dateiarchiv hochladen, empfiehlt IBM, Vorlagendateien getrennt von anderen Dateien in Archiven hochzuladen. Das System verfügt über eine Option zum Hochladen von Archiven, die beide Dateitypen enthalten. Sie müssen jedoch den Inhaltstyp angeben, wenn Sie den Inhalt das erste Mal einer Kommunikation hinzufügen. Sie können den Inhaltstyp für Inhaltselemente, die nicht ordnungsgemäß angegeben sind, manuell bearbeiten.

Informationen zur Angabe des Inhaltstyps in komprimierten Archiven Wenn Sie ein komprimiertes Dateiarchiv hochladen, müssen Sie einen Assettyp angeben, um anzuzeigen, ob das Archiv Vorlagendateien, Inhaltsdateien oder beides enthält. Die Inhaltsbibliothek wendet den von Ihnen angegebenen Dateityp auf jede Datei im hochgeladenen Archiv an, wenn es die Inhaltselemente für diese Dateien erstellt. Wenn Sie angeben, dass das Archiv beide Dateitypen enthält, betrachtet das System den Dateityp aller Dateien als unbekannt. Sie können einen Dateityp für jedes Inhaltselement angeben, wenn Sie das Element einer E-Mail- oder Landing-Page-Kommunikation hinzufügen. Die Kennzeichnung eines Inhaltstyps als unbekannt kann nur vorläufig sein. Bevor Sie ein Inhaltselement bearbeiten können, dessen Inhaltstyp unbekannt ist, oder bevor Sie versuchen, es zu einer Kommunikation hinzuzufügen, müssen Sie angeben, ob das Inhaltselement eine Vorlage ist oder nicht. Um die Dateiverwaltung in der Content Library zu vereinfachen, empfiehlt IBM, Vorlagen separat von anderen Dateien in Archiven hochzuladen. Dadurch können Sie den Datentyp für alle Dateien im jeweiligen Archiv genau angeben. Oft müssen Sie Vorlagendateien seltener als andere Dateien hochladen. Wenn Sie nur wenige Vorlagendateien haben, könnten Sie die Vorlagen einzeln hochladen, statt ein Archiv zu erstellen. Wenn Sie Vorlagen einzeln hochladen, müssen Sie jedes neue Inhaltselement als Vorlage angeben.

So erstellen Sie mehrere Inhaltselemente anhand eines komprimierten Dateiarchiv Um mehrere Dateien gleichzeitig hochzuladen, können Sie die Dateien einem komprimierten Archiv (z. B. eine ZIP-Datei) hinzufügen und anschließend das Archiv hochladen. 1. Navigieren Sie in der Registerkarte Content Library zu dem Ordner, in den Sie die Dateien hochladen möchten.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner, um ein Kontextmenü anzuzeigen. Wählen Sie in diesem Menü die Optionen Neu > Ordnerhierarchie aus ZIP-Datei. 3. Navigieren Sie im Fenster zum Hochladen einer ZIP-Datei zu dem Dateiarchiv, das Sie hochladen möchten, und wählen Sie es aus. 4. Wählen sie einen Assettyp aus. Wählen Sie Gemischt aus, wenn das Archiv sowohl Vorlagen als auch anderen Inhalt enthält (Bilder, Textblöcke oder HTML-Ausschnitte). Sie können einen Dateityp angeben, wenn Sie den Inhalt zu einer Kommunikation hinzufügen. 5. Klicken Sie auf OK, um das Archiv hochzuladen. Die hochgeladene Datei wird in dem Ordner angezeigt, den Sie in Schritt 1 angegeben haben. Die Dateien weisen die im komprimierten Archiv definierte Dateistruktur auf.

Arbeiten mit Zonen in einem Dokument Personalisierte E-Mails und Landing-Pages enthalten bestimmte Bereiche, in die Sie Bilder, Text und Hyperlinks einfügen können, ohne direkt auf den zugrunde liegenden HTML-Code zugreifen zu müssen. In Document Composer werden diese Bereiche als Zonen bezeichnet. Jede Zone ist mit einem Namen versehen, der innerhalb des Dokuments eindeutig ist. Der Name der Zone entspricht dem ID-Element im HTML-Code der E-Mailoder Landing-Page-Vorlage, die das Dokumentlayout definiert. Zusätzlich zu Bildern, Texten und Links können Sie Personalisierungsfelder in Zonen einfügen, um empfängerspezifische Informationen in das Dokument einzubinden. Zonen können mehrere Inhaltselemente unterschiedlichen Typs enthalten. Innerhalb von Zonen können Sie Personalisierungsregeln definieren, um die Anzeige der Inhalte in einer Zone von bestimmten Merkmalen des E-Mail-Empfängers abhängig zu machen. Für die Zusammenstellung personalisierter E-Mails und Landing-Pages müssen Sie verstanden haben, wo sich diese Zonen befinden und wie Sie mit diesen arbeiten. Document Composer bietet verschiedene Möglichkeiten, Zonen zu identifizieren und den Inhalt der einzelnen Zonen zu beschreiben. Zugehörige Konzepte: „Anzeigen des Zoneninhalts” „Hinzufügen von Inhalt zu Zonen” auf Seite 122 „Konfigurieren von Zonen für E-Mail- und Landing-Page-Vorlagen” auf Seite 153

Anzeigen des Zoneninhalts In Document Composer wird jede Zone in dem Dokument durch ein eigenes Reißzweckensymbol markiert. Jede Reißzwecke bildet einen Zugriffspunkt für Informationen zu der Zone, den Zoneninhalten und den für die Zone verfügbaren Inhalten. In der Regeltabelle kann eine Liste aller Zonen und Zoneninhalte angezeigt werden. Die Reißzwecke einer Zone ist stets am oberen Rand ausgerichtet. Wenn Sie den Mauszeiger über die Reißzwecke bewegen, werden Informationen zum Inhalt der Zone angezeigt. Wenn die Zone mehrere Inhaltselemente enthält, informiert die Beschriftung der Reißzwecke über die Anzahl der Inhaltselemente in der Zone und Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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über das gegenwärtig angezeigte Inhaltselement. Mit den Pfeilen auf der Reißzwecke können Sie jedes der Inhaltselemente auswählen und anzeigen, die in der Zone verfügbar sind. In einer QuickInfo wird ein kleines Piktogramm des nächsten oder vorherigen Inhalts in der Liste der in der Zone enthaltenen Inhalte angezeigt. Die Reißzwecke verfügt über verschiedene Doppelklick- und Rechtsklickoptionen zum Anzeigen, Bearbeiten und Verwalten des Zoneninhalts. Außerdem können Sie für jedes Inhaltselement in der Zone Personalisierungsregeln definieren und anwenden. Die Regeltabelle enthält eine Liste aller Zonen, die in dem Dokument definiert sind, und listet für jede Zone die darin enthaltenen Inhaltselemente auf. In der Tabelle können Sie jedes Inhaltselement voranzeigen, Inhaltselemente hinzufügen oder löschen, Personalisierungsregeln für jedes Inhaltselement anzeigen, erstellen und bearbeiten und jede Zone in dem Dokument lokalisieren. Außerdem können Sie die Liste der Zonen und Zoneninhalte sortieren. Zugehörige Konzepte: „Anzeigen von Zonen” „Doppelklickoptionen für Zonen” auf Seite 121 „Optionen bei Rechtsklicks in Zonen” auf Seite 120 „Hinzufügen von Inhalt zu Zonen” auf Seite 122 „Verwalten der Personalisierung mit der Regeltabelle” auf Seite 196

Anzeigen von Zonen In Document Composer stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zum Kennzeichnen und Auswählen der Zonen in einem Dokument zur Verfügung. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um nach konfigurierbaren Zonen zu suchen, die in einer Dokumentvorlage enthalten sind. v Bewegen des Cursors über die Zonen. Heben Sie mithilfe des Cursors einzelne Zonen und Anzeigeoptionen hervor. v Anzeigen der Reißzwecken für alle Zonen im Dokument. v Anzeigen von Zonen nach Inhaltsvariante. Heben Sie Zonen abhängig von der Anzahl der Inhaltselemente in der Zone hervor. v Auswählen einer einzelnen Zone. Navigieren Sie zu einer bestimmten Zone oder geben Sie den Namen der Zone an. Document Composer bietet umfassende Unterstützung für die Navigation mit der Tastatur. Zum Bewegen zwischen den Zonen drücken Sie die Tabulatortaste. Zum Bewegen zwischen Inhaltselementen innerhalb einer Zone drücken Sie die linke oder rechte Pfeiltaste.

Bewegen des Cursors zum Anzeigen von Zonen Wenn Zonen anzeigen nicht ausgewählt ist, können Sie in dem Dokument nach Zonen suchen, indem Sie den Mauscursor über das Dokument bewegen. Die einzelnen Zonen werden hervorgehoben, wenn Sie den Cursor über die Zone im Dokument bewegen. Wenn Sie den Cursor über eine Zone bewegen, werden in Document Composer der Name der Zone, eine Reißzwecke für die Zone und eine QuickInfo angezeigt. Die Reißzwecke informiert darüber, ob die Zone Inhaltselemente enthält. Für Zonen, die mehrere Inhaltselemente enthalten, listet die Reißzwecke die Gesamtzahl der Inhaltselemente in der Zone und Informationen dazu auf, welches Element

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

momentan in der Vorschau des Dokuments angezeigt wird. Enthält beispielsweise eine Zone drei Inhaltselemente, von denen das zweite Element in der Vorschau des Dokuments angezeigt wird, zeigt die Reißzwecke die Zeichenfolge 2/3 an, um anzuzeigen, dass der momentan angezeigte Inhalt dem zweiten von drei Elementen entspricht. Die QuickInfo enthält den Zonennamen und ein Piktogramm des aktuellen Inhalts. Wenn der aktuelle Inhalt auf einem Inhaltselement aus der Inhaltsbibliothek basiert, wird in der QuickInfo der Name des Inhaltselements angezeigt.

Anzeigen aller Zonen Wenn Sie alle im Dokument enthaltenen Zonen hervorheben möchten, klicken Sie in der Symbolleiste auf Zonen anzeigen. Im Dokument werden Reißzwecken für alle Zonen angezeigt, um die Position der einzelnen Zonen zu kennzeichnen. Bewegen Sie den Mauscursor über eine Zone, um ausführlichere Informationen und Optionen für die Zone auszuwählen. Das Feld neben Zonen anzeigen ermöglicht Ihnen die Filterung der Zonen, die in Document Composer hervorgehoben sind.

Anzeigen von Zonen nach Inhaltstypen Wenn die Zonen nach ihren Inhalten angezeigt werden, werden bestimmte Zonen in einer Kommunikation hervorgehoben. Durch die Anzeige der Zonen nach ihren Inhalten wird auch die Liste der Zonen gefiltert, die in der Regeltabelle aufgeführt sind. Die Hervorhebung von Zonen abhängig vom Inhaltstyp kann nützlich sein, wenn Ihr Dokument zahlreiche Zonen enthält oder wenn Sie nur Zonen mit einem bestimmten Inhaltstyp bearbeiten möchten. Wenn Sie beispielsweise ein neues Dokument erstellen, möchten Sie möglicherweise nur Zonen ohne Inhalte anzeigen. So sehen Sie sofort, welche Zonen noch bearbeitet werden müssen. Beim Überprüfen der Personalisierungsregeln können Sie gegebenenfalls nur die Zonen mit mehreren Inhalten hervorheben. Wenn Sie Zonen abhängig vom Inhalt anzeigen möchten, wählen Sie im Dropdown-Menü neben der Option Zonen anzeigen in der Symbolleiste einen Inhaltstyp aus. Die folgenden Inhaltstypen stehen zur Wahl. v v v v v

Alle Mit beliebigem Inhalt Ohne Inhalt Mit mehreren Inhaltstypen Mit einem Inhaltstyp

Anmerkung: Die hier getroffene Auswahl begrenzt auch die in der Regeltabelle enthaltenen Zonen. Wenn Sie die Regeltabelle zum Verwalten aller im Dokument definierten Personalisierungsregeln verwenden möchten, müssen Sie im Menü zu den Inhaltstypen die Option Alle auswählen.

Anzeigen einer bestimmten Zone Die Auswahl einer bestimmten Zone ist hilfreich, wenn Sie Dokumente mit vielen Zonen bearbeiten. Verwenden Sie die Tabulatortaste oder den Zonenselektor in der

Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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Symbolleiste, um eine bestimmte Zone anzuzeigen. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um eine bestimmte Zone zu suchen. v Klicken Sie an eine beliebige Stelle im Dokument und drücken Sie die Tabulatortaste, um die Zonen nacheinander auszuwählen. v Mithilfe der Navigationspfeile im Zonenselektor können Sie eine bestimmte Zone ansteuern. Navigieren Sie nacheinander zu den Zonen im Dokument, bis Sie die Zone gefunden haben, die Sie auswählen möchten. v Im Feld zwischen den Zonennavigationspfeilen können Sie den Namen der Zone eingeben. Sobald Sie mit der Eingabe des Zonennamens beginnen, werden in dem Feld automatisch Zonennamen eingetragen, die den bereits eingegebenen Zeichen entsprechen. In einem Dropdown-Menü werden mögliche Übereinstimmungen angezeigt. Wählen Sie eine Zone aus oder geben Sie den Rest des Zonennamens ein. Wenn Sie eine Zone auswählen, rückt in Document Composer die Reißzwecke der ausgewählten Zone in den Mittelpunkt der Dokumentanzeige. Die Reißzwecke wird am oberen Rand der Zone angezeigt.

Optionen für Zonen Zonen stellen verschiedene Optionen für die Verwaltung des Inhalts in personalisierten E-Mails und Landing-Pages zur Verfügung. Sie können in jeder Zone auf verschiedene Bearbeitungsoptionen zugreifen, Personalisierungsregeln hinzufügen oder bearbeiten und die Reihenfolge definieren, in der Personalisierungsregeln auf Inhaltselemente in der Zone angewandt werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in eine Zone, um ein Menü anzuzeigen, das verschiedene Bearbeitungs- und Inhaltsverwaltungsoptionen enthält. Doppelklicken Sie in eine Zone, um ein Fenster zu öffnen, in dem Sie die Personalisierung von Zoneninhalten verwalten können.

Optionen bei Rechtsklicks in Zonen Wenn Sie mit der rechten Maustaste in eine Zone klicken, wird in Document Composer ein Menü geöffnet, das verschiedene Optionen zur Bearbeitung der in der Zone enthaltenen Inhaltselemente bietet. Das Menü enthält auch einen Link zum Editor für Personalisierungsregeln. Das Kontextmenü enthält die folgenden Optionen. Optionen

Beschreibung

Ausschneiden

Optionen für das Verschieben von Inhaltselementen zwischen Zonen im Dokument.

Kopieren Alles kopieren Einfügen

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Optionen

Beschreibung

Inhalt hinzufügen

Optionen zum Hinzufügen von Inhaltselementen aus der Inhaltsbibliothek und zum Hinzufügen von Inhaltswidgets zu einer Zone. Asset aus Inhaltsbibliothek Öffnet das Auswahlfenster für die Inhaltsbibliothek. Textblock Öffnet den grafischen HTML-Editor, sodass Sie Text eingeben können. Hyperlink Öffnet den Hyperlinkeditor. Bild Öffnet den Bildeditor. Feld Ermöglicht das Einfügen eines Personalisierungsfelds in die Vorlage.

Asset ersetzen

Öffnet das Auswahlfenster für die Inhaltsbibliothek. Das Inhaltselement, das Sie auswählen, ersetzt das gegenwärtig angezeigte Inhaltselement.

Inhaltsformatie- Öffnet ein Fenster, in dem Sie zusätzliche HTML-Attribute für das rung bearbeiten Inhaltselement definieren können. (Nur HTML- und Bildelemente) Asset bearbeiten

Öffnet das Inhaltselement zur Bearbeitung. Die Registerkarte des Inhaltselements wird separat im Editor geöffnet.

Regel bearbeiten

Öffnet den Editor für Personalisierungsregeln, damit Sie eine Personalisierungsregel definieren können. Wenn Sie über dieses Menü auf den Regeleditor zugreifen, bearbeiten Sie die Regel für den gegenwärtig angezeigten Inhalt.

Aktuellen Inhalt löschen

Löscht das gegenwärtig angezeigte Inhaltselement.

Alle Inhalte löschen

Löscht alle Inhaltselemente, die gegenwärtig in der Zone enthalten sind.

Layout/ Standardinhalt bearbeiten

Öffnet den grafischen Vorlageneditor. Sie können eine lokale Kopie der HTML-Datei erstellen, die das Dokumentlayout steuert, oder die in der Inhaltsbibliothek gespeicherte Mastervorlage ändern.

Zugehörige Konzepte: „Regeleditor: Grafikmodus” auf Seite 192 „Regeleditor: Textmodus” auf Seite 195 „Arbeiten mit dem grafischen HTML-Editor” auf Seite 133 Zugehörige Tasks: „Verschieben von Inhalten zwischen Zonen” auf Seite 125 „Auswählen von hinzuzufügenden Inhalten aus der Inhaltsbibliothek” auf Seite 124 „Inhalt in Zonen bearbeiten” auf Seite 124 „Bearbeiten von Inhaltselementen” auf Seite 113 „Löschen von Inhalt in Zonen” auf Seite 126

Doppelklickoptionen für Zonen Wenn Sie in einer Zone doppelklicken, wird in Document Composer das Fenster Personalisierter Inhalt für die Zone angezeigt. Jedes Inhaltselement, das in der Zone enthalten ist, wird im Fenster "Personalisierter Inhalt" als Piktogramm angezeigt. Das Fenster enthält Links zum Editor für Personalisierungsregeln und zeigt die Regeln an, die momentan für jedes Inhaltselement in der Zone definiert sind. Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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Sie können eines der Piktogramme im Fenster "Personalisierter Inhalt" auswählen. Das Piktogramm, das Sie auswählen, wird in Document Composer als momentan angezeigter Inhalt dargestellt. Im Fenster "Personalisierter Inhalt" werden Links zum Editor für Personalisierungsregeln bereitgestellt. Der Regeleditor dient zum Hinzufügen oder Ändern einer Personalisierungsregel, die auf ein beliebiges Inhaltselement in der Zone angewandt wird. Die Regel für das momentan ausgewählte Inhaltselement wird im unteren Teil des Fensters angezeigt. Wählen Sie ein Piktogramm aus, um die diesem zugeordnete Personalisierungsregel anzuzeigen. Die Personalisierungsregel bestimmt, unter welchen Bedingungen der Inhalt in einer E-Mail oder Landing-Page angezeigt wird. Falls dem Inhalt keine Regel zugewiesen ist (leere Regel), wird der Inhalt immer angezeigt und der nachfolgende Inhalt in der Zone wird weder evaluiert noch angezeigt. Die Piktogrammvorschauen werden in der Reihenfolge angezeigt, in der eMessage die Personalisierungsregeln in der Zone evaluiert. eMessage evaluiert Personalisierungsregeln von links nach rechts. Sie können die Evaluierungsreihenfolge durch Ziehen der Piktogramme von einer Seite zur anderen ändern.

Hinzufügen von Inhalt zu Zonen Sie können eMessage-Dokumenten, die in der Dokumentvorlage definierte Zonen verwenden, Inhaltselemente für Hyperlinks, Bilder und Personalisierungsfelder hinzufügen. IBM Unica eMessage unterstützt das Hinzufügen folgender Inhaltstypen zu konfigurierbaren Zonen, die in einer Vorlage definiert sind. v Bilder v Personalisierungsfelder v Hyperlinks, einschließlich Bildlinks v HTML-Snippets und -Text Anmerkung: IBM Unica eMessage unterstützt die Verwendung von Zonen nur im Hauptteil von HTML-Vorlagen. Sie können keine Zonen in HTML-Snippets erstellen, die Sie einer Vorlage hinzufügen. Zum Hinzufügen von Inhalten zu einer Zone können Sie wie folgt vorgehen. v Ziehen von Inhaltselementen aus der Inhaltsbibliothek in die Zone. v Hinzufügen eines Inhaltswidgets zur Zone und anschließendes Konfigurieren des Widgets. v Navigieren zum Inhalt in der Inhaltsbibliothek und Einfügen des Inhalts in die Zone.

Hinzufügen von Inhalten mithilfe von Widgets Document Composer bietet verschiedene Widgets, die Sie zum Hinzufügen und Konfigurieren von Inhaltselementen zu Zonen in einer E-Mail oder Landing-Page verwenden können. Wenn Sie Inhalte mithilfe eines Widgets hinzufügen möchten, fügen Sie einer Zone ein Inhaltswidget hinzu und konfigurieren Sie das Widget anschließend.

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Wenn Sie einer Zone ein Widget hinzufügen möchten, können Sie das Widget entweder aus der Symbolleiste ziehen oder mit der rechten Maustaste in die Zone oder ihr Fenster "Personalisierter Inhalt" klicken und das Widget aus dem Kontextmenü auswählen. Zum Konfigurieren des Widgets stellt Document Composer verschiedene Benutzeroberflächen zum Konfigurieren verschiedener Inhaltstypen zur Verfügung. Gehen Sie wie folgt vor, um Inhalte mithilfe eines Widgets hinzuzufügen. 1. Fügen Sie das Inhaltswidget der Zone hinzu. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden. v Wählen Sie in der Symbolleiste das Widget für den hinzuzufügenden Inhaltstyp aus und ziehen Sie es in die Zone. v Klicken Sie mit der rechten Maustaste in eine Zone oder in das Fenster "Personalisierter Inhalt" für die Zone und wählen Sie Inhalt hinzufügen aus. Wählen Sie im Menü den hinzuzufügenden Widgettyp aus. 2. Konfigurieren Sie das Widget. Wenn Sie einer Zone ein Widget hinzufügen, wird der entsprechende Inhaltseditor in der Zone angezeigt. Wenn Sie beispielsweise ein Personalisierungsfeldwidget hinzufügen, wird die Liste der verfügbaren Personalisierungsfelder angezeigt, sodass Sie ein Personalisierungsfeld auswählen können. Nach Fertigstellung wird der vom Widget definierte Inhalt in der Zone angezeigt. Wenn die Zone mehrere Inhaltselemente enthält, wird der neue Inhalt als letztes Inhaltselement im Fenster "Personalisierter Inhalt" für die Zone angezeigt. Sie müssen das Dokument speichern und veröffentlichen, um den Inhalt für die Verwendung in E-Mails oder Landing-Pages verfügbar zu machen.

Inhalt der Widget-Symbolleiste Anzeige Name

Funktion

Textblock

Einfügen eines Textblocks in eine Zone.

Hyperlink

Einfügen eines Hyperlinks in eine Zone.

Bild

Einfügen eines Bilds in eine Zone.

Feld

Einfügen eines Personalisierungsfelds in eine Zone.

Formularfeld Einfügen eines Felds in eine Landing-Page, die als Onlineformular konfiguriert ist. (nur LandingPages) Als Webseite Ziehen in eine Zone, um in einer HTML- oder Text-E-Mail eine anzeigen Anzeige als Web-Link hinzuzufügen.

Ziehen von Inhalten aus der Inhaltsbibliothek Sie können Bilder und HTML-Snippets aus der Inhaltsbibliothek in eine Zone in einem Dokument ziehen. Personalisierte Felder oder Formularfelder können nicht in ein Dokument gezogen werden.

Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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Das Ziehen von HTML- und Bildinhalten aus der Inhaltsbibliothek ermöglicht Ihnen das schnelle Hinzufügen von Inhalten zum Dokument, damit Sie sehen, wie der Inhalt in Ihrer E-Mail oder Landing-Page angezeigt wird. 1. Suchen Sie den Bild- oder HTML-Inhalt in der Inhaltsbibliothek. 2. Ziehen Sie das Inhaltssymbol aus dem Ordner in die Inhaltsbibliothek und bewegen Sie den Cursor über die Zone. Die Farbe der Zone ändert sich, um anzuzeigen, wo in der Zone Sie das Inhaltselement einfügen können. 3. Legen Sie den Inhalt in der Zone ab. Die Anzahl der Inhaltselemente, die in der Reißzwecke angegeben sind, ändert sich, sobald Sie den Inhalt hinzufügen. Der neue Inhalt wird im Fenster "Personalisierter Inhalt" für die Zone als Piktogramm angezeigt. 4. Speichern Sie Ihre Änderungen. Sie müssen das Dokument veröffentlichen, damit der hinzugefügte Inhalt für die E-Mail-Empfänger oder Seitenbesucher sichtbar wird.

Auswählen von hinzuzufügenden Inhalten aus der Inhaltsbibliothek Document Composer stellt eine Inhaltsauswahl zur Verfügung, aus der Sie ein Inhaltselement in der Inhaltsbibliothek auswählen und in eine Zone einfügen können. Mithilfe dieser Methode können Sie nach Inhalten suchen und für diese eine Vorschau aufrufen, bevor Sie sie einer Zone in einem E-Mail- oder Landing-Page-Dokument hinzufügen. 1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in eine Zone oder in das Fenster "Personalisierter Inhalt" für die Zone. Es wird ein Menü mit einer Option zum Hinzufügen von Inhalt angezeigt. 2. Wählen Sie die Optionen Inhalt hinzufügen > Asset aus Inhaltsbibliothek aus. Ein Fenster zur Inhaltsauswahl wird mit der aktuellen Ordnerhierarchie der Inhaltsbibliothek angezeigt. 3. Wechseln Sie im Fenster zur Inhaltsauswahl zum hinzuzufügenden Inhaltselement und wählen Sie es aus. Es werden Informationen zum ausgewählten Inhaltselement angezeigt (einschließlich eines Inhaltspiktogramms, wenn Sie die Inhaltsvorschau aktiviert haben). 4. Klicken Sie auf Einfügen. Das von Ihnen ausgewählte Inhaltselement wird in der Zone angezeigt. Wenn die Zone mehrere Inhaltselemente enthält, wird der neue Inhalt als letztes Inhaltselement im Fenster "Personalisierter Inhalt" für die Zone angezeigt. Sie müssen das Dokument speichern und veröffentlichen, um den Inhalt für die Verwendung in E-Mails oder Landing-Pages verfügbar zu machen.

Inhalt in Zonen bearbeiten In Document Composer stehen bei einem Doppelklick oder einem Rechtsklick in eine Zone verschiedene Bearbeitungsoptionen zur Verfügung. Durch einen Doppelklick in eine Zone wird ein Fenster geöffnet, in dem Sie auf alle Inhaltselemente in

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

der Zone zugreifen können. Nach einem Rechtsklick in eine Zone können Sie die Inhaltselemente bearbeiten, die gegenwärtig angezeigt werden. Sie können an den Inhaltselementen in einer Zone die folgenden Änderungen vornehmen. v Ersetzen des aktuellen Inhaltselements durch ein anderes Inhaltselement aus der Inhaltsbibliothek. v Definieren zusätzlicher HTML-Attribute für das Inhaltselement. v Bearbeiten der Inhaltselementeigenschaften oder der an das Inhaltselement angehängten Datei. 1. Wählen Sie in der Zone das Inhaltselement aus, das Sie bearbeiten möchten. Verwenden Sie eine der folgenden Optionen. Klicken Sie im Fenster 'Personalisierter Inhalt' für die Zone mit der rechten Maustaste in eine Zone oder auf ein Inhaltspiktogramm. v Zeigen Sie das Inhaltselement in der Zone an und klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Zone. v Doppelklicken Sie in die Zone, um das Fenster 'Personalisierter Inhalt' zu öffnen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Inhaltselement, das Sie bearbeiten möchten. 2. Wählen Sie in dem daraufhin angezeigten Menü eine der folgenden Optionen aus. v Asset ersetzen Öffnet den Inhaltsselektor in der Inhaltsbibliothek. Wählen Sie ein anderes Inhaltselement aus, das das ausgewählte Inhaltselement ersetzen soll. v Inhaltsformatierung bearbeiten Öffnet ein Fenster, in dem Sie weitere HTML-Attribute zuweisen können, um Darstellung und Verhalten des Inhaltselements zu steuern. Nur für HTML- und Bildinhalte verfügbar. v Asset bearbeiten Öffnet die Registerkarte 'Inhaltselement' für das ausgewählte Inhaltselement. Bearbeiten Sie die Inhaltselementeigenschaften oder die an das Inhaltselement angehängte Datei. 3. Speichern Sie Ihre Änderungen. Sie müssen das Dokument veröffentlichen, damit der neue Inhalt für die E-MailEmpfänger oder Seitenbesucher sichtbar wird.

Verschieben von Inhalten zwischen Zonen Sie können in eMessage Document Composer Inhaltselemente zwischen Zonen in einem Dokument ausschneiden, kopieren und einfügen. Gehen Sie wie folgt vor, um Inhalte zwischen Zonen zu verschieben. 1. Klicken Sie im Fenster "Personalisierter Inhalt" für die Zone mit der rechten Maustaste in eine Zone oder auf ein Inhaltspiktogramm. 2. Wählen Sie den Inhalt aus, den Sie ausschneiden oder kopieren möchten. Wenn die Zone mehrere Inhaltselemente enthält, können Sie beim Klicken in der Zone entweder nur ein Inhaltselement oder alle in der Zone enthaltenen Inhaltselemente kopieren. 3. Kopieren Sie die zu verschiebenden Inhaltselemente oder schneiden Sie sie aus. 4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zone, in die der Inhalt eingefügt werden soll, und klicken Sie auf Einfügen.

Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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Löschen von Inhalt in Zonen eMessage Document Composer ermöglicht Ihnen das Entfernen von Inhalt aus einer Zone, ohne die zugrunde liegende Vorlage zu ändern. Wenn die Zone mehrere Inhaltselemente enthält, ermöglicht Document Composer das Entfernen aller Inhaltselemente aus der Zone. Gehen Sie wie folgt vor, um Inhalt in Zonen zu löschen. 1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in eine Zone oder klicken Sie im Fenster "Personalisierter Inhalt" für die Zone mit der rechten Maustaste auf ein Inhaltspiktogramm. Wenn Sie mit der rechten Maustaste in eine Zone klicken, die mehrere Inhaltselemente enthält, können Sie den aktuell angezeigten Inhalt oder den gesamten Inhalt in der Zone löschen. Wenn Sie im Fenster "Personalisierter Inhalt" mit der rechten Maustaste auf ein bestimmtes Inhaltselement klicken, können Sie das ausgewählte Inhaltselement löschen. 2. Klicken Sie, abhängig vom Inhalt, den Sie entfernen möchten, auf Aktuellen Inhalt löschen oder Alle Inhalte löschen.

Informationen zum Hinzufügen von Inhalten per Referenz Sie können in der Inhaltsbibliothek einem beliebigen Inhaltselement einen eindeutigen alphanumerischen Wert zuweisen. Der Wert, den Sie zuweisen, wird als Referenzzieladresse der Inhaltsbibliothek bezeichnet. Sie können Inhalte per Referenz in eine E-Mail oder Landing-Page einfügen, statt sie manuell einer Zone hinzuzufügen. Fügen Sie dazu in den HTML-Code einer EMail-Vorlage, einer Landing-Page-Vorlage oder eines HTML-Snippets eine Referenz auf die Zieladresse ein. Sie müssen den benutzerdefinierten HTML-Tag verwenden, um auf eine Inhaltsreferenzzieladresse zu verweisen. Dieser Tag übernimmt den Namen einer Inhaltsreferenzzieladresse als einziges Attribut und verwendet dabei die Syntax . Wenn Sie eine Vorschau des Dokuments aufrufen oder das Dokument veröffentlichen, ersetzt eMessage die Referenz durch den referenzierten Inhalt. Anmerkung: HTML-Snippets, die Sie einer Vorlage hinzufügen, dürfen keine Zonen enthalten. Dies gilt auch dann, wenn Sie das Snippet über eine Referenz hinzufügen. eMessage unterstützt die Verwendung von Zonen nur im Hauptteil von HTML-Vorlagen. Zugehörige Konzepte: „Informationen zu Inhaltsreferenzen in Vorlagen” auf Seite 147 Zugehörige Tasks: „So fügen Sie einer Referenzzieladresse ein Inhaltselement hinzu”

So fügen Sie einer Referenzzieladresse ein Inhaltselement hinzu Sie fügen einem Inhaltselement eine Referenzzieladresse hinzu, indem Sie die Eigenschaften des Inhaltselements bearbeiten.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Sie können eine Referenzzieladresse hinzufügen, wenn Sie das Inhaltselement erstellen oder jederzeit nachdem Sie das Element in der Inhaltsbibliothek erstellt haben. Weitere Informationen zum Erstellen von Inhaltselementen in der Inhaltsbibliothek finden Sie im Abschnitt „Erstellen eines Inhaltselements” auf Seite 111. 1. Öffnen Sie das Inhaltselement zur Bearbeitung. Ausführliche Informationen zum Bearbeiten eines Inhaltselements finden Sie im Abschnitt „Bearbeiten von Inhaltselementen” auf Seite 113. 2. Geben Sie in das Feld Referenzzieladresse einen Namen ein. Die Namen von Referenzzieladressen müssen innerhalb der Inhaltsbibliothek eindeutig sein. Bei den Namen von Referenzzieladressen muss die Groß-/ Kleinschreibung nicht beachtet werden, d. h. es genügt nicht, einfach die Groß-/Kleinschreibung zu ändern, um den Namen eindeutig zu machen. 3. Klicken Sie auf Änderungen speichern Inhaltselement hinzuzufügen.

, um die Referenzzieladresse dem

So ändern Sie den Namen einer Referenzzieladresse Gehen Sie wie folgt vor, um die Referenzzieladresse zu ändern, die einem bestimmten Inhaltselement zugewiesen ist. Änderungen, die Sie hier vornehmen, können sich auch auf andere Vorlagen und Inhaltselemente auswirken. Das System validiert Ihre Änderungen für die folgenden Bedingungen. v Andere Inhaltselemente verweisen auf die zu ändernde Beschriftung. v Der neue Name, den Sie verwenden möchten, wird bereits von einem anderen Inhaltselement verwendet. Informationen zum Suchen von Vorlagen und Inhaltselementen, die auf die zu ändernde Inhaltsreferenzzieladresse verweisen, finden Sie im Abschnitt „So finden Sie heraus, wo Referenzzieladressen verwendet werden” auf Seite 130. 1. Öffnen Sie in der Inhaltsbibliothek das Inhaltselement, um es zu bearbeiten. Ausführliche Informationen zum Bearbeiten eines Inhaltselements finden Sie im Abschnitt „Bearbeiten von Inhaltselementen” auf Seite 113. 2. Ändern Sie im Feld Referenzzieladresse den Namen der Referenzzieladresse. 3. Wenn Sie die neue Referenzzieladresse als Eigenschaft des Inhaltselements spei. chern möchten, klicken Sie auf Änderungen speichern Das System validiert Ihre Änderungen und warnt Sie vor möglichen Konflikten. v Das System zeigt eine Warnung an, wenn andere Inhaltselemente auf die von Ihnen geänderte Beschriftung verweisen. Klicken Sie auf Markenreferenzen , um eine Liste mit Vorlagen und Inhaltselementen aufzurufen, suchen die betroffen sind, wenn Sie den Vorgang fortsetzen. v Wenn Ihre Änderungen zu einem Beschriftungsnamen führen, der bereits einem anderen Inhaltselement zugeordnet ist, warnt Sie das System, dass dieser Name bereits verwendet wird. Wenn Sie den Inhalt, der der in der Warnung angegebenen Beschriftung zugeordnet ist, nicht ändern möchten, klicken Sie auf Abbrechen und wählen Sie einen anderen Namen aus. Wenn Sie den Vorgang fortsetzen, ändern sich alle Dokumente, die die in der Warnung angegebene Referenzzieladresse enthält. Sie verwendet jetzt anstelle des zuvor angezeigten Inhaltselements das von Ihnen bearbeitete Inhaltsele-

Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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ment. Eventuell ist dies nicht von Ihnen gewünscht. Sie müssen die Auswirkungen einer solchen Änderung gründlich überdenken.

So ändern Sie den Inhalt, der einer Referenzzieladresse zugeordnet ist Referenzzieladressen können immer nur einem Inhaltselement gleichzeitig zugeordnet sein. Gehen Sie wie folgt vor, um das Inhaltselement, auf das eine bestehende Referenzzieladresse verweist, zu ändern. Angenommen, Sie haben eine Referenzzieladresse mit dem Namen Produktlogo erstellt, um ein Bild des Produktlogos in die Marketing-E-Mail einzufügen. Wenn sich das Produktlogo ändert, können Sie alle hochgeladenen und auf das alte Logo verweisenden E-Mail- und Landing-Page-Vorlagen aktualisieren, indem Sie das neue Logo in die Inhaltsbibliothek hochladen und Produktlogo mithilfe der folgenden Schritte so ändern, dass auf das neue Bild verwiesen wird. Änderungen, die Sie hier ausführen, wirken sich auf alle Dokumente aus, die auf die geänderte Inhaltsreferenzzieladresse verweisen. Daher wird danach in allen Dokumenten das neue Inhaltselement angezeigt, auf das Sie die Beschriftung umgeleitet haben. Sie müssen die Auswirkungen einer solchen Änderung gründlich überdenken. Anmerkung: Dokumente, die bereits veröffentlicht wurden, spiegeln die Änderungen an den in ihnen enthaltenen Inhaltsreferenzzieladressen nicht wider. Um bereits veröffentlichte Dokumente zu aktualisieren, müssen Sie das Dokument erneut veröffentlichen. Ausführliche Informationen zum Veröffentlichen von eMessage-Dokumenten finden Sie im Abschnitt Kapitel 9, „Veröffentlichen von E-Mails und Landing-Pages”, auf Seite 171. 1. Öffnen Sie ein Inhaltselement, um es zu bearbeiten. Ausführliche Informationen zum Bearbeiten eines Inhaltselements finden Sie im Abschnitt „Bearbeiten von Inhaltselementen” auf Seite 113. 2. Geben Sie in das Feld "Referenzzieladresse" den Namen der bestehenden Referenzzieladresse ein, die Sie umleiten möchten. Das System zeigt eine Warnung an, dass die Referenzzieladresse von einem anderen Inhaltselement verwendet wird und beim Fortfahren alle Dokumente betroffen sind, die es enthalten. Da in diesem Fall die Änderung des Inhalts, der der Beschriftung zugeordnet ist, erwünscht ist, können Sie den Vorgang fortsetzen. 3. Klicken Sie auf OK, um den Vorgang fortzusetzen. Die Beschriftung verweist jetzt auf das neue Inhaltselement. Wenn Sie die Inhaltsänderung in den Dokumenten, die eine Referenz auf die aktualisierte Beschriftung enthalten, ansehen möchten, müssen Sie die einzelnen Dokumente veröffentlichen. Der neue Inhalt wird angezeigt, wenn Sie eine E-Mail oder Landing-Page öffnen, die eine Referenz auf die aktualisierte Beschriftung enthält. Wenn die E-Mail oder Landing-Page bereits geöffnet ist, werden die Änderungen erst nach dem Schließen und erneuten Öffnen angezeigt.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Informationen zum Erstellen von Namen für Referenzzieladressen Referenzzieladressen werden nicht als separate Objekte angezeigt, die Sie in einem Ordner der Inhaltsbibliothek anzeigen und organisieren können. Daher ist es äußerst wichtig, leicht verständliche und intuitive Namen für Referenzzieladressen zu erstellen, um sie effizient verwenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn sie von Personen verwendet werden sollen, die nicht unmittelbar an der Erstellung der Beschriftungen beteiligt waren. Einige Inhalte, die Sie überall verwenden, können einen einfachen Referenznamen verwenden. Beispielsweise würden Sie Inhaltsreferenzen mit offensichtlichen Namen wie Copyright oder Unternehmenslogo erstellen. Die Verwendung einfacher Namen kann ausreichend sein, wenn Sie Inhalte in einer begrenzten Anzahl von Dokumenten und Umständen per Referenz einfügen. Je besser Sie sich jedoch mit dem Hinzufügen von Inhalten per Referenz auskennen, desto höher kann die Anzahl der aktiv verwendeten Beschriftungen sein und desto vielfältiger sind diese gestaltet. Die Einrichtung einer leicht verständlichen und gut kommunizierten Namenskonvention ist daher wichtig, um mehreren Benutzern die konsistente Implementierung der Beschriftung und die Verwaltung von Änderungen zu erleichtern. Vorschläge zum Einrichten einer Namenskonvention finden Sie im Abschnitt „Mögliche Namenskonventionen für Referenzzieladressen”. Document Composer bietet verschiedene Möglichkeiten, nach Referenzzieladressen zu suchen, die in der Inhaltsbibliothek definiert wurden. Weitere Informationen dazu, wo eine Referenzzieladresse verwendet wird, finden Sie im Abschnitt „Informationen dazu, wo eine Inhaltsreferenzzieladresse verwendet wird” auf Seite 130.

Mögliche Namenskonventionen für Referenzzieladressen Sie können verschiedene Strategien zum Verwalten Ihrer Zusammenstellung von Referenzzieladressen verfolgen. Berücksichtigen Sie dabei die folgenden Beispiele für Namenskonventionen für Referenzzieladressen. Dabei handelt es sich lediglich um Vorschläge. Sie können ein gemeinsames Präfix verwenden, um zusammengehörige Zieladressnamen zu gruppieren. Beispiele: v produkt_Fußzeilenbild v produkt_Servicebedingungen v produkt_Markenlogo1 v produkt_Markenlogo2 v produkt_Sommeraktion Sie können Suffixe zur Unterscheidung von Beschriftungen verwenden. v Markenlogo_großesProduktA v Markenlogo_sm_ProduktA v Markenlogo_großesProduktB v Markenlogo_sm_ProduktB Integrieren Sie eine Hierarchie in die Beschriftungsnamen. v konto/gold/bedingungen v konto/gold/bedingungen/ZahlOptOnline Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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v konto/gold/bedingungen/ZahlOptPlan v angebote/gold/einfuehrung v angebote/gold/treue

Informationen dazu, wo eine Inhaltsreferenzzieladresse verwendet wird E-Mail-Vorlagen oder HTML-Snippets können auf eine Inhaltsreferenzzieladresse verweisen. Um die Auswirkungen der Änderungen einer Referenzzieladresse auf E-Mail- und Landing-Page-Dokumente zu bestimmen, die in Document Composer angelegt wurden, ist es wichtig herauszufinden, welche Vorlagen und Inhaltselemente auf eine Referenzzieladresse verweisen. In Document Composer haben Sie folgende Möglichkeiten, die Referenzzieladressen zu ermitteln und zu bestimmen, wo eine Referenzzieladresse verwendet wird. v Wie Sie verwendete Referenzzieladressen finden, erfahren Sie im Abschnitt „In Document Composer nach Referenzzieladressen suchen”. v Wie Sie bestimmen, welche Vorlagen und Inhaltselemente eine Referenz auf eine bestimmte Inhaltsreferenzzieladresse enthalten, erfahren Sie im Abschnitt „So finden Sie heraus, wo Referenzzieladressen verwendet werden”.

So finden Sie heraus, wo Referenzzieladressen verwendet werden Sie können nach Vorlagen und Textinhaltselementen suchen, die eine Referenz auf eine bestimmte Inhaltsreferenzzieladresse enthalten. Sie haben die Möglichkeit, mit der Suche in der Inhaltsbibliothek oder auf der Eigenschaftenseite des Inhaltselements zu beginnen. 1. Wählen Sie in der Inhaltsbibliothek das Inhaltselement aus, das die Beschriftung verwendet. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus. v Öffnen Sie das Inhaltselement, um es zu bearbeiten. v Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Liste für das Inhaltselement. . 2. Klicken Sie auf Markenreferenzen suchen Auf der Registerkarte "Inhaltsverweise" wird eine Liste mit Vorlagen und Inhaltselementen angezeigt, die Referenzen auf die Beschriftung enthalten, die dem Inhaltselement zugeordnet ist. Sie können alle Vorlagen oder Elemente in der Liste öffnen, um ihre Eigenschaften anzuzeigen. Alternativ klicken Sie mit der rechten Maustaste, um die jeweiligen Markenreferenzen aufzurufen. 3. Klicken Sie auf der Registerkarte "Inhaltsverweise" mit der rechten Maustaste auf eine der Spaltenüberschriften und wählen Sie die Optionen Spalten > Referenzzieladresse aus, um die Spalte "Referenzzieladresse" anzuzeigen. Für jedes Inhaltselement in der Liste ist in der Spalte "Referenzzieladresse" die Inhaltsreferenzzieladresse angegeben, sofern eine solche für das Inhaltselement definiert wurde.

In Document Composer nach Referenzzieladressen suchen Sie können die globale Suchfunktion in Document Composer zum Suchen von Inhaltsreferenzzieladressen verwenden, die ein bestimmtes Schlüsselwort enthalten. 1. Klicken Sie in Document Composer oben im Navigationsbereich auf Nach Objekten suchen

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.

2. Wählen Sie im Suchfenster "Eigenschaften" die Option Inhaltsreferenzkennzeichnung aus und geben Sie ein einzelnes Schlüsselwort ein. 3. Optional können Sie die Suche auch benennen. 4. Klicken Sie auf Suchen. Die Suchergebnisse umfassen Referenzzieladressen, die mit dem Schlüsselwort übereinstimmen. Referenzzieladressen sind in den Ergebnissen in einer separaten Spalte aufgeführt. Sie können in den Suchergebnissen auf eine beliebige Inhaltsreferenzzieladresse klicken, um das Inhaltselement zu öffnen, das der Beschriftung zugeordnet ist. Wählen Sie auf der Eigenschaftenseite für das Inhaltselement andere Inhaltselemente aus, die eine Referenz zu dieser Referenzzieladresse enthalten. Weitere Informationen zum Suchen von Vorlagen und Inhaltselementen, die auf eine Referenzzieladresse zeigen, finden Sie im Abschnitt „So finden Sie heraus, wo Referenzzieladressen verwendet werden” auf Seite 130.

Arbeiten mit der Symbolleiste Document Composer bietet über eine kontextabhängige Symbolleiste, die am oberen Rand des Bearbeitungsbereichs angezeigt wird, Zugriff auf verschiedene Funktionen. Sie verwenden die Symbolleiste zum Ausführen der folgenden Aufgaben: v Konfigurieren der E-Mail-Kopfzeile. v Aufrufen einer Vorschau für eine E-Mail oder Landing-Page. v v v v v v

Anzeigen der Eigenschaften einer E-Mail oder Landing-Page. Hinzufügen oder Bearbeiten von Feldzuordnungen für ein Onlineformular. Validieren von HTML-Code für Vorlagen und Textblöcke. Suchen von Kommunikationen, die ein bestimmtes Inhaltselement verwenden. Veröffentlichen von E-Mails oder Landing-Pages. Zugreifen auf die Regeltabelle, um Personalisierungsregeln für das ganze Dokument zu verwalten.

Inhalte der Symbolleiste Anzeige

Name

Funktion

Inhaltstyp

Wählen Sie den Typ der E-MailKommunikation aus. Wählen Sie HTML oder Text aus.

(nur E-Mail) E-Mail-Optionen konfigurieren (nur E-Mail)

Klicken Sie, um E-MailKopfzeileninformationen einzugeben.

Formularzuordnungen hinzufügen/ bearbeiten

Klicken Sie, um die Eingabezuordnungen zu prüfen, die in einer Landing-Page-Vorlage zur Erstellung eines (nur Landing-Pages) Onlineformulars dienen. Vorschau

Klicken Sie, um die Vorschau einer Kommunikation aufzurufen.

Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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Anzeige

Name

Funktion

Regeltabelle

Öffnet die Regeltabelle in einem neuen Fenster.

Eigenschaften anzei- Klicken Sie, um die Eigenschafgen ten einer Kommunikation, eines Inhaltselements oder einer gespeicherten Suche anzuzeigen. Änderungen speichern

Speichern Sie die Änderungen, die an einer Kommunikation, einem Inhaltselement, einer Inhaltsdatei oder einer gespeicherten Suche vorgenommen wurden.

Veröffentlichen

Klicken Sie, um eine Kommunikation zu veröffentlichen.

Änderungen speichern unter

Klicken Sie, um Änderungen an einer Kommunikation unter einem anderen Namen zu speichern.

Zugehörige Konzepte: „Verwalten der Personalisierung mit der Regeltabelle” auf Seite 196 Zugehörige Tasks: „So rufen Sie die Vorschau eines eMessage-Dokuments auf” auf Seite 163 „So können Sie Eigenschaften anzeigen und bearbeiten” auf Seite 142 „Konfigurieren von Eingaben, die zu Ablagebereichen hinzugefügt wurden” auf Seite 88 „Suchen von Kommunikationen mit einem Inhaltselement” auf Seite 115 „So veröffentlichen Sie ein eMessage-Dokument” auf Seite 171 Zugehörige Verweise: „Eingeben von E-Mail-Adressdaten” auf Seite 67

Bearbeiten von Vorlagen und Inhalten im Document Composer Personalisierte E-Mails und Landing-Pages basieren auf HTML-Dokumenten, die als Vorlagen für E-Mails und Landing-Pages bezeichnet werden. Eine Vorlage definiert das Gesamtlayout der Seite und enthält den statischen HTML-Inhalt der Seite. Statischer Inhalt wird auch als Standardinhalt der Seite bezeichnet. Sie können auch HTML-Snippets zu Zonen hinzufügen, die in der Vorlage definiert sind. Der Document Composer stellt einen grafischen HTML-Editor bereit, den Sie zum Bearbeiten der HTML-Vorlage und des Standardinhalts verwenden können. Sie können mit dem grafischen Editor auch HTML-Snippets ändern, die zu einer EMail- oder Landing-Page-Kommunikation hinzugefügt wurden. Ein Texteditor steht zur Verfügung, sodass Sie direkt mit dem HTML-Quellcode der Vorlage oder mit anderen HTML-Inhalten arbeiten können. Sie können den Text- und den HTML-Editor im Document Composer verwenden, um die Vorlage oder das Snippet zu aktualisieren, ohne dass Sie hierzu auf einen externen Editor zurückgreifen müssen. Sie können den Document Composer z. B.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

verwenden, um Tippfehler zu korrigieren, kleinere Textabschnitte zu ändern oder eingebettete Personalisierungsfelder zu bearbeiten.

Vorsichtshinweise zum Bearbeiten hochgeladener Vorlagen Wenn Sie Vorlagen im Document Composer verändern, sollten Sie bedenken, dass eine Vorlage für mehrere E-Mail-Nachrichten oder Landing-Pages verwendet werden kann.Die Vorlagenänderungen wirken sich auf alle E-Mail-Nachrichten oder Landing-Pages aus, die die betreffende Vorlage verwenden. Sie sollten den HTML-Code einer Vorlage nur dann ändern, wenn Sie sich mit dem Bearbeiten von HTML-Code gut auskennen und mit den Programmierungskonventionen Ihrer Organisation vertraut sind. Der Document Composer beinhaltet ein Validierungs-Tool, das prüft, ob Ihre Änderungen gültigen HTML-Code produzieren. Weitere Informationen zu den Richtlinien, die beim Bearbeiten einer Vorlage befolgt werden müssen, finden Sie im Abschnitt „Vorlagenarten und Voraussetzungen” auf Seite 148.

Bearbeiten von Vorlagen, die für mehrere Dokumente verwendet werden Da Vorlagen für mehrere E-Mails oder Landing-Pages verwendet werden können, wirken sich die an einer Vorlage gemachten Änderungen auf alle Nachrichten aus, die anhand der betreffenden Vorlage erstellt werden.Der Document Composer zeigt eine Warnmeldung an, wenn die Vorlage zurzeit von mindestens einer E-Mail oder Landing-Page verwendet wird.

So suchen Sie alle Dokumente, die eine bestimmte Vorlage verwenden Mehrere eMessage-Dokumente können dieselbe HTML-Vorlage oder eine Vorlage mit reinem Text verwenden. Sie können die folgenden Schritte ausführen, um alle Dokumente zu finden, die eine spezifische Vorlage benutzen. 1. Wählen Sie in eMessage Document Composer ein Dokument aus, das die Vorlage verwendet, oder wählen Sie die Vorlage in der Inhaltsbibliothek aus. 2. Öffnen Sie die Vorlage zur Bearbeitung. Das System zeigt eine Warnung an, wenn die Vorlage von mehreren Dokumenten verwendet wird. 3. Klicken Sie im Fenster "Bearbeiten" auf Kommunikationen suchen, die dieses . Asset verwenden Das System zeigt eine Liste mit Dokumenten an, die die Vorlage verwenden. Doppelklicken Sie auf ein beliebiges Dokument in der Liste, um das Dokument in einem Editor zu öffnen.

Arbeiten mit dem grafischen HTML-Editor Der Document Composer enthält einen Editor mit grafischer Benutzeroberfläche, mit dem Sie den Inhalt und das Layout von HTML-Dokumenten ändern können, die als Vorlagen für E-Mails und Landing-Pages verwendet werden. Sie können mit dem grafischen Editor auch HTML-Snippets ändern. Der Editor stellt Standardsteuerelemente für die Bearbeitung von HTML-Code zur Verfügung, mit denen Sie den Inhalt oder die Struktur der Dokumentvorlage änKapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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dern können. Sie öffnen den Vorlageneditor mit grafischer Benutzeroberfläche, indem Sie mit der rechten Maustaste an einer beliebigen Stelle im Dokument außerhalb einer Zone klicken. Der Vorlageneditor mit grafischer Benutzeroberfläche steht nur innerhalb eines eMessage-Dokuments zur Verfügung. Sie können den Editor mit grafischer Benutzeroberfläche nicht über die Symbolleiste oder in der Inhaltsbibliothek öffnen. Da HTML-Inhalte in einem grafischen HTML-Editor manchmal anders dargestellt werden als in einem Browser, fallen Ihnen beim Bearbeiten von E-Mail- oder Landing-Page-Vorlagen mit dem eingebetteten grafischen Editor möglicherweise Unterschiede auf. In diesen Fällen können Sie den HTML-Quellcodeeditor verwenden, der im Document Composer für das direkte Bearbeiten von HTML-Quellen zur Verfügung steht. Anmerkung: Sie sollten es vermeiden, den gesamten Inhalt in der Kommunikation auszuwählen und die Auswahl zu bearbeiten. Dies kann zu nicht relevanten Abschnittstags im Inhalt führen. Wenn Sie als Breite für den Hauptteil 100 % angeben, dann müssen Sie für den Rand, das Auffüllen und den Rahmen den Wert 0 (null) angeben. In bestimmten Situationen können mehrere Bildlaufleisten angezeigt werden, wenn der Rand oder das Auffüllen nicht auf 0 gesetzt ist, wenn die Breite des Hauptteils 100 % beträgt. Wenn Sie die Vorlage in einem eMessage-Dokument bearbeiten, können Sie entweder die Mastervorlage bearbeiten, die in der Inhaltsbibliothek gespeichert wird, oder eine lokale Kopie der Vorlage erstellen und diese bearbeiten.

Informationen zum Erstellen einer lokalen Kopie der Vorlage Wenn Sie den Vorlageneditor mit grafischer Benutzeroberfläche verwenden, ermöglicht Ihnen Document Composer das Erstellen einer lokalen Kopie oder das Bearbeiten der Mastervorlage, die in der Inhaltsbibliothek gespeichert ist. Wenn Sie die Masterkopie einer personalisierten E-Mail oder Landing-Page bearbeiten, wirken sich Ihre Änderungen auf alle anderen Dokumente aus, die auf der Vorlage basieren. Die Änderungen werden bei der nächsten Veröffentlichung der anderen Dokumente angezeigt. Wenn Sie die anderen Dokumente nicht durch Ändern der Vorlage ändern möchten, können Sie eine lokale Kopie der Vorlage erstellen und die Änderungen in dieser Kopie vornehmen. Durch das Erstellen einer lokalen Kopie der Vorlage wird die Zuordnung zur Mastervorlage aufgehoben. Alle nachfolgenden Änderungen am Dokumentlayout oder am Standardinhalt wirken sich nur auf das jeweilige Dokument aus. Änderungen, die Sie an der Mastervorlage vornehmen, wirken sich nicht auf die von Ihnen erstellte lokale Kopie aus.

So bearbeiten Sie das Dokumentlayout oder den Standardinhalt Das Layout personalisierter E-Mails und Landing-Pages in eMessage wird durch das HTML-Dokument definiert, das der Kommunikation als Vorlage hinzugefügt wurde. Die Vorlage definiert die Struktur des Dokuments, die Position konfigurierbarer Zonen und den Standardinhalt, der außerhalb der Zonen angezeigt wird. Sie können mit dem HTML-Editor mit grafischer Benutzeroberfläche im Document Composer das Dokumentlayout ändern, indem Sie die HTML-Vorlage ändern. Gehen Sie wie folgt vor, um das Layout durch Bearbeiten der Vorlage im Vorlageneditor mit grafischer Benutzeroberfläche zu ändern.

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1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste an eine beliebige Stelle im Dokument außerhalb einer Zone. Klicken Sie auf Layout/Standardinhalt bearbeiten. 2. Geben Sie im Fenster "Vorlage bearbeiten" an, ob Sie eine lokale Kopie erstellen und bearbeiten oder alternativ dazu die Masterkopie bearbeiten möchten. Wählen Sie zum Bearbeiten der Mastervorlage, die in der Inhaltsbibliothek gespeichert ist, die Option Masterkopie bearbeiten aus. Ihre Änderungen wirken sich auf andere Dokumente aus, die dieselbe Vorlage verwenden. Wählen Sie zum Erstellen einer lokalen Kopie die Option Lokale Kopie erstellen und bearbeiten aus. Ihre Änderungen wirken sich nicht auf andere Dokumente aus. Die zugrunde liegende Vorlage wird im Kommunikationseditor angezeigt. Zonen und der in diesen enthaltene Inhalt werden in dieser Ansicht nicht dargestellt. 3. Verwenden Sie die Steuerelemente zum Bearbeiten von HTML-Code, die oben in der Anzeige zur Verfügung stehen, um das Dokumentlayout und den Inhalt . zu bearbeiten. Klicken Sie zum Bearbeiten des HTML-Quellcodes auf Der Editor stellt verschiedene Steuerelemente für die Bearbeitung zur Verfügung, die nur im Document Composer enthalten sind. Personalisierungsfelder einfügen Zeigt eine Liste mit Personalisierungsfeldern an, die im Dokument zur Verfügung stehen. Assetreferenz einfügen Fügen Sie ein Inhaltselement ein, das in der Inhaltsbibliothek gespeichert ist. 4. Klicken Sie auf Speichern chern.

, um die Änderungen in der Vorlage zu spei-

Die Änderungen werden in der Bearbeitungsansicht des Document Composer dargestellt. Wenn Sie die Option zum Bearbeiten der Mastervorlage ausgewählt haben, wird durch die Speicherung Ihrer Änderungen an dieser Stelle die Kopie in der Inhaltsbibliothek gespeichert.

Arbeiten mit dem Editor für Vorlagen mit reinem Text Sie können eine Vorlage direkt in der Inhaltsbibliothek im eMessage Document Composer zur Bearbeitung öffnen. Alternativ steht im Kommunikationseditor für eine E-Mail oder Landing-Page ein Bearbeitungslink zur Verfügung, der die Vorlage verwendet. Wenn Sie die Vorlage zur Bearbeitung öffnen, zeigt der Document Composer eine Warnmeldung an, wenn die Vorlage zurzeit von einer E-Mail-Nachricht oder Landing-Page verwendet wird. Der Vorlageneditor liefert eine Textanzeige des HTML-Codes, in der Sie Änderungen vornehmen können.Die Vorschaufunktion im Editor ermöglicht die Anzeige der Ergebnisse Ihrer Änderungen.Der Editor bietet außerdem ein ValidierungsTool, das überprüft, ob Ihre Änderungen einen gültigen HTML-Code produzieren. Vorlagen, die zum Erstellen von E-Mail mit reinem Text in eMessage verwendet werden, enthalten eine Reihe bestimmter HTML-Tags. Informationen zu den HTML-Tags, die in E-Mail mit reinem Text verwendet werden, finden Sie im Abschnitt „Vorlagenvoraussetzungen für Text-E-Mails” auf Seite 149. Änderungen an Vorlagen, die zurzeit für E-Mail-Nachrichten oder Landing-Pages verwendet werden, erscheinen nicht sofort in der veröffentlichen Version dieser EMail-Nachrichten oder Landing-Pages.Um vorlagenbezogene Änderungen an den

Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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veröffentlichten Versionen der E-Mail oder Landing-Pages zu implementieren, müssen Sie die jeweiligen Kommunikationen erneut veröffentlichen. Sie können eine Vorlage mit dem Vorlageneditor im Document Composer wie folgt bearbeiten. v Bearbeiten einer HTML-Vorlage in einer E-Mail oder Landing-Page, die auf die Vorlage verweist. Siehe „Bearbeitung einer HTML-Vorlage durch die Bearbeitung einer E-Mail oder Landing-Page” auf Seite 137 v Bearbeiten einer Vorlage mit reinem Text in einer E-Mail, die auf die Vorlage verweist. Siehe „So bearbeiten Sie eine Textvorlage durch Bearbeitung einer E-Mail” auf Seite 137 v Bearbeiten der Vorlage in der Inhaltsbibliothek. Siehe „Bearbeiten von Vorlagen in der Inhaltsbibliothek”

Bearbeiten von Vorlagen in der Inhaltsbibliothek Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Document Composer zur Bearbeitung einer in die Inhaltsbibliothek geladenen Vorlage zu verwenden.Die Änderungen wirken sich auf alle anderen Dokumente aus, die die betreffende Vorlage verwenden. 1. Wählen Sie in der Inhaltsbibliothek die zu ändernde Vorlage aus. Die Auswahl einer Vorlage aus der Inhaltsbibliothek ist einfacher, wenn Sie eine Namenskonvention eingeführt haben, die Vorlagen für E-Mails und LandingPages von anderen Inhaltsarten, z. B. Bildern und Textstücken, unterscheidet. 2. Doppelklicken Sie auf die ausgewählte Vorlage oder klicken Sie im Kontextmenü auf Bearbeiten, um den Inhaltseditor zu öffnen. Eine Warnmeldung weist darauf hin, wenn die Vorlage zurzeit von mindestens einer E-Mail oder Landing-Page verwendet wird. 3. Klicken Sie auf die Registerkarte Inhalt bearbeiten, um den Code der Vorlage in einem Bearbeitungsfenster anzuzeigen. Anmerkung: Vorlagen für E-Mails im reinem Textformat verwenden einen begrenzten Satz an HTML-Tags. Weitere Informationen finden Sie in „Vorlagenvoraussetzungen für Text-E-Mails” auf Seite 149. 4. Ändern Sie den Code. 5. (Optional) Klicken Sie auf rungen anzuzeigen.

Vorschau - Inhalt, um das Ergebnis Ihrer Ände-

6. (Optional) Klicken Sie für HTML-E-Mail- oder Landing-Page-Vorlagen auf Inhalt validieren, um mit dem Validierungstool zu prüfen, ob Ihre Änderungen gültige HTML-Codes produzieren. Das Validierungstool validiert XHTML 1.0 (Transitional). 7. Klicken Sie auf speichern.

Änderungen speichern, um die aktualisierte Vorlage zu

Die aktualisierte Vorlage wird unter demselben Namen in der Inhaltsbibliothek gespeichert. Sie können die modifizierte Vorlage nicht unter einem anderen Namen speichern. E-Mail-Nachrichten und Landing-Pages, die die Vorlage verwenden, spiegeln die Änderungen erst wider, nachdem jede E-Mail oder Landing-Page erneut veröffentlicht wurde.

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Bearbeitung einer HTML-Vorlage durch die Bearbeitung einer EMail oder Landing-Page Gehen Sie folgendermaßen vor, um im Document Composer eine Vorlage zu bearbeiten, indem Sie eine E-Mail oder Landing-Page bearbeiten.Die Änderungen wirken sich auf alle anderen Dokumente aus, die die betreffende Vorlage verwenden. 1. Öffnen Sie die E-Mail oder Landing-Page, um sie im Document Composer zu bearbeiten. Wählen Sie im Feld Inhaltstyp die Option HTML aus. Vorlage bearbeiten, um den HTML2. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Code der Vorlage im Fenster "Vorlage bearbeiten" anzuzeigen. Eine Warnmeldung wird angezeigt, die angibt, ob die Vorlage zurzeit von anderen E-Mail-Nachrichten oder Landing-Pages verwendet wird. 3. Ändern Sie den HTML-Code. 4. (Optional) Klicken Sie auf rungen anzuzeigen.

Vorschau - Inhalt, um das Ergebnis Ihrer Ände-

Inhalt validieren, um mit dem Validierungstool 5. (Optional) Klicken Sie auf zu prüfen, ob Ihre Änderungen gültige HTML-Codes produzieren. Das Validierungstool validiert XHTML 1.0 (Transitional). 6. Klicken Sie auf speichern.

Änderungen speichern, um die aktualisierte Vorlage zu

Die aktualisierte Vorlage wird unter demselben Namen in der Inhaltsbibliothek gespeichert.Sie können die modifizierte Vorlage nicht unter einem anderen Namen speichern. Andere E-Mail-Nachrichten oder Landing-Pages, die dieselbe Vorlage verwenden, spiegeln die Änderungen erst dann wider, nachdem Sie sie erneut veröffentlicht haben.

So bearbeiten Sie eine Textvorlage durch Bearbeitung einer EMail Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine speziell für E-Mails mit reinem Text erstellte Vorlage im Document Composer zu bearbeiten. Änderungen an der Textvorlage wirken sich auf alle E-Mail-Nachrichten mit reinem Text aus, die die jeweilige Vorlage verwenden. 1. Öffnen Sie die E-Mail, um sie im eMessage Document Composer zu bearbeiten. 2. Wählen Sie im Feld Inhaltstyp die Option Text aus. Textvorlage bearbeiten, um den HT3. Klicken Sie in der Symbolleiste auf ML-Code für die Textversion der E-Mail anzuzeigen. E-Mail mit reinem Text verwendet einen begrenzten Satz an HTML-Tags. Eine Warnmeldung gibt an, ob die Vorlage zurzeit von anderen E-Mail-Nachrichten verwendet wird. 4. Ändern Sie den Textinhalt. Sie können bestimmte HTML-Tags hinzufügen, die eMessage in E-Mail mit reinem Text unterstützt. Informationen zu den unterstützten Tags finden Sie im Abschnitt „Vorlagenvoraussetzungen für Text-E-Mails” auf Seite 149. Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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5. (Optional) Klicken Sie auf rungen anzuzeigen. 6. Klicken Sie auf ge zu speichern.

Vorschau - Inhalt, um das Ergebnis Ihrer Ände-

Änderungen speichern, um die aktualisierte E-Mail-Vorla-

Andere E-Mail-Nachrichten, die dieselbe Textvorlage verwenden, spiegeln die Änderungen erst dann wider, wenn Sie sie erneut veröffentlicht haben.

Das Fenster „Vorlage bearbeiten“ Im Fenster Vorlage bearbeiten können Sie den HTML-Code von Vorlagen bearbeiten, die in die Inhaltsbibliothek geladen wurden.Sie rufen dieses Fenster auf, wenn Sie die Vorlage von der Inhaltsbibliothek aus zur Bearbeitung öffnen oder wenn Sie eine E-Mail oder Landing-Page im Document Composer öffnen und in der SymVorlage bearbeiten klicken.

bolleiste auf Symbol

Funktion

Beschreibung

Vorschau

Klicken Sie hier, um eine Vorschau der Vorlage in einem neuen Browserfenster anzuzeigen.

Inhalt validieren

Klicken Sie hier, um den derzeit angezeigten HTML-Inhalt zu überprüfen und Bereiche zu identifizieren, die nicht mit XHTML 1.0 (Transitional) kompatibel sind.

Kommunikationen suchen, die auf dieses Asset verweisen

Klicken Sie hier, um eine Liste aller eMessage-Dokumente aufzurufen, die auf der Vorlage basieren, die Sie zur Bearbeitung geöffnet haben. Änderungen, die Sie in der Vorlage vornehmen, wirken sich auf diese Dokumente aus.

Änderungen speichern

Klicken Sie hier, um die Änderungen im HTMLCode der Vorlage zu speichern.

Datei entfernen

Klicken Sie hier, um die Quelldatei aus der Vorlage zu löschen.Damit wird die Quelldatei nicht am Speicherort gelöscht.

Das Fenster enthält die Registerkarten Hauptmenü und Inhalt bearbeiten. Registerkarte

Feld

Beschreibung

Hauptmenü

Beschreibung

Geben Sie eine kurze Beschreibung der Vorlage ein.

Datei

Der Name der HTML-Quelldatei, die als Vorlage fungiert.

Link

Die URL der HTML-Quelldatei, wenn diese entfernt gespeichert wurde.

Fenster Bearbeiten

Im Fenster Bearbeiten wird der HTML-Code der Vorlage angezeigt.Sie können den Code in diesem Fenster bearbeiten.

Inhalt bearbeiten

Direktes Hinzufügen von Inhalten in Dokumentvorlagen Sie können den Inhalt direkt zur Dokumentvorlage hinzufügen, ohne Ablagebereiche zu verwenden. Typischerweise gehört hierzu das Hinzufügen von Personalisierungsfeldern oder das Hinzufügen von Hyperlinks zu einer öffentlichen Website.

138

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Wenn Inhalte als Teil der Vorlage hinzugefügt werden, muss der Ablagebereich nicht jedesmal geändert werden, wenn die Vorlage verwendet wird. Dies kann eine effiziente Methode zum Erstellen von personalisierten E-Mails und Landing-Pages darstellen, wenn Sie sicher sind, das sich der Inhalt nicht ändern wird. Weil die meisten E-Mail-Nachrichten z. B. mit einer persönlichen Begrüßung beginnen, können Sie ein Personalisierungsfeld für den Vornamen des Empfängers zur E-Mail-Begrüßung hinzufügen. Sie müssen sicherstellen, dass die Dokumentvorlage und die Ausgabelistentabelle, die die Empfängerliste definiert, denselben Namen für das Personalisierungsfeld verwenden und dass der Name den Namenskonventionen für eMessage-Personalisierungsfelder entspricht. Weitere Informationen zum Einfügen von Personalisierungsfeldern in HTML- und Text-Vorlagen finden Sie in „Personalisierungsfelder in HTML-Vorlagen, -Inhalte und -Links einbetten” auf Seite 184.

Document Composer organisieren Da es wahrscheinlich ist, dass mehrere Benutzer auf Document Composer zugreifen, sollten Sie über die Organisation der darin enthaltenen Kommunikationen, Inhaltselemente und gespeicherten Suchen nachdenken. In den folgenden Abschnitten sind die Aufgaben beschrieben, die Sie zum Organisieren von eMessage Document Composer ausführen können. v „In der Registerkarte "Kommunikationen" Ordner hinzufügen” auf Seite 141 v „Informationen über das Verwalten von Inhalten und der Kommunikation” v „So können Sie Eigenschaften anzeigen und bearbeiten” auf Seite 142 v „Informationen zum Löschen” auf Seite 142

Informationen über das Verwalten von Inhalten und der Kommunikation Die Registerkarte "Kommunikationen" und die Bibliothek mit Inhalten enthalten mehrere Ordner zur Einbindung und Verwaltung aller E-Mails, Landing-Pages, SMS-Kommunikationen und weiterer Inhalte, die Sie und andere erstellen. Sie können mehrere Ordner erstellen und sie in einer Hierarchie anordnen. Weiterhin können Sie den Zugang zu jedem Ordner mithilfe von Sicherheitsrichtlinien steuern, wenn Sie die Berechtigung haben, Ordner zu erstellen. Sicherheitsrichtlinien regeln auch Ihre Möglichkeit, Ordner und ihren Inhalt zu verschieben und zu löschen. Anmerkung: Bei der Erstellung eines Ordners auf der Ausgangsebene weisen Sie diesem eine Sicherheitsrichtlinie zu, die nicht mehr geändert werden kann, nachdem Sie den Ordner gespeichert haben. Die von Ihnen zugewiesene Richtlinie findet auf alle Unterordner Anwendung, die Sie innerhalb des Ordners auf der Ausgangsebene erstellen.

Standardordner Wenn Sie Document Composer zum ersten Mal öffnen, werden auf der Registerkarte 'Kommunikationen' zwei Standardordner mit den Namen E-Mail und Landing-Pages angezeigt. Sie sind nicht verpflichtet, diese Ordner zu verwenden. Sie können neue Ordner erstellen, die auf Ihre Anforderungen und Verfahren abgestimmt sind.

Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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Ziehen und Ablegen von Ordnern Sie können die Kommunikationshierarchie neu anordnen, indem Sie Ordner innerhalb der Registerkarte "Kommunikationen" per Drag-and-drop verschieben. Auf diese Weise lässt sich schnell eine mehrstufige Hierarchie erstellen. Die Erstellung einer Hierarchie kann hilfreich sein, da sich die Anzahl der E-Mail- und LandingPage-Kommunikationen mit der Zeit erhöht.

Wählen Sie eine Ordnerposition als Eigenschaft der Kommunikation aus Wenn Sie die Ordnereigenschaften einblenden, können Sie eine Ordnerposition auswählen.

Namenskonventionen Da viele Benutzer auf Document Composer zugreifen können, schlägt IBM die Einrichtung von Namenskonventionen für Kommunikationen vor, die E-Mails, Landing-Pages und Onlineformulare definieren.

Informationen über Berechtigungen für Ordner Die Fähigkeit, Inhalte und Kommunikationen im Document Composer und in der Inhaltsbibliothek zu suchen, zu erstellen, zu bearbeiten, anzuzeigen oder zu verschieben, hängt von den Sicherheitsrichtlinien ab, die für den betreffenden Ordner verwendet wurden, der den Inhalt bzw. die Kommunikation enthält. Die Sicherheitsrichtlinie legt die Zugriffsberechtigungen für Ihre Benutzerrolle fest. Wenn Sie einen Ordner erstellen (wenn Sie die Erstellungsberechtigung besitzen), müssen Sie die Sicherheitsrichtlinie angeben, die den Zugriff auf seinen Inhalt steuert. Die Sicherheitsrichtlinie gilt für alle Unterordner. Wenn Sie einen Unterordner erstellen, wendet das System die Sicherheitsrichtlinie des Ordners auf der höheren Ebene auf den Inhalt des Unterordners an. Es ist nicht möglich, die Sicherheitsrichtlinie für Unterordner zu ändern. Dem Benutzer, unter dessen Namen Sie sich bei IBM Unica Marketing anmelden, ist eine bestimmte Rolle zugeordnet. Rollen und Berechtigungen für die Suche und den Zugriff auf Inhalte und Kommunikationen werden von Systemadministratoren im Rahmen einer oder mehrere Sicherheitsrichtlinien konfiguriert. Weitere Informationen zum Konfigurieren von Berechtigungen, Rollen und Richtlinien finden Sie im eMessage Startup and Administrator's Guide. Zugehörige Konzepte: „Informationen zu Benutzerrollen und Berechtigungen” auf Seite 9

Hinzufügen von Ordnern in der Inhaltsbibliothek Je nach Ihren Ordnerberechtigungen können Sie in der Inhaltsbibliothek neue Ordner und Unterordner erstellen. Das System warnt Sie, falls Sie über keinen geeigneten Zugang oder keine Berechtigung zur Erstellung verfügen. 1. Navigieren Sie in der Inhaltsbibliothek an die Stelle, an der Sie den Ordner erstellen möchten. Je nach Ihren Ordnerberechtigungen können Sie den Ordner auf der höchsten Ebene der Inhaltsbibliothek oder in einem Unterordner erstellen. oder klicken Sie mit der rechten Maustaste 2. Klicken Sie auf Neuer Ordner in einen offenen Bereich der Registerkarte und klicken Sie auf Neu. Um einen

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

neuen Unterordner zu erstellen, klicken Sie mit der rechten Maustaste den übergeordneten Ordner an, in dem Sie den neuen Unterordner erstellen möchten. Eine neue Registerkarte "Inhaltsbibliothek"wird geöffnet. 3. Geben Sie im Feld Name einen Namen für den Ordner ein. Sie können auch eine Beschreibung für den Ordner eingeben. Die Beschreibung kann bis zu 500 Zeichen enthalten. 4. Wählen Sie im Feld "Richtlinie" eine Sicherheitsrichtlinie aus. Das Feld listet alle Sicherheitsrichtlinien auf, die zurzeit für Ihre Installation konfiguriert sind. Standardmäßig ist die globale Richtlinie verfügbar. Ziehen Sie bei der Zuweisung einer Sicherheitsrichtlinie Ihren Sicherheitsadministrator zu Rate, um sicherzustellen, dass Sie eine Richtlinie auswählen, die einen zweckentsprechenden Zugang bietet. Anmerkung: Sie können die Sicherheitsrichtlinie für einen Ordner nicht mehr ändern, nachdem sie ihm diese zugewiesen haben. 5. Klicken Sie auf OK, um den Ordner zu erstellen. Zugehörige Konzepte: „Informationen zu Benutzerrollen und Berechtigungen” auf Seite 9 „Informationen über Berechtigungen für Ordner” auf Seite 140

In der Registerkarte "Kommunikationen" Ordner hinzufügen Je nach Ihren Ordnerberechtigungen können Sie neue Ordner und Unterordner auf der Registerkarte "Kommunikationen" erstellen. Das System warnt Sie, falls Sie über keinen geeigneten Zugang oder keine Berechtigung zur Erstellung verfügen. 1. Navigieren Sie auf der Registerkarte "Kommunikationen" an einen beliebigen Ort, um den Ordner zu erstellen. Je nach Ihren Ordnerberechtigungen können Sie den Ordner auf der höchsten Ebene der Registerkarte "Kommunikationen" oder in einem Unterordner erstellen. oder klicken Sie mit der rechten Maustaste 2. Klicken Sie auf Neuer Ordner in einen offenen Bereich der Registerkarte und klicken Sie auf Neuer Ordner. Um einen neuen Unterordner zu erstellen, klicken Sie mit der rechten Maustaste den übergeordneten Ordner an, in dem Sie den neuen Unterordner erstellen möchten. Das Fenster "Neuer Ordner" wird geöffnet. 3. Geben Sie einen Namen für den Ordner ein. Sie können auch eine Beschreibung für den Ordner eingeben. Die Beschreibung kann bis zu 500 Zeichen enthalten. 4. Wählen Sie im Feld "Richtlinie" eine Sicherheitsrichtlinie aus. Das Feld listet alle Sicherheitsrichtlinien auf, die zurzeit für Ihre Installation konfiguriert sind. Standardmäßig ist die globale Richtlinie verfügbar. Unterordner übernehmen die Richtlinien der übergeordneten Ordner. Ziehen Sie bei der Zuweisung einer Sicherheitsrichtlinie Ihren Sicherheitsadministrator zu Rate, um sicherzustellen, dass Sie eine Richtlinie auswählen, die einen zweckentsprechenden Zugang bietet. Anmerkung: Sie können die Sicherheitsrichtlinie für einen Ordner nicht mehr ändern, nachdem sie ihm diese zugewiesen haben. 5. Klicken Sie auf OK, um den Ordner zu erstellen.

Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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Zugehörige Konzepte: „Informationen zu Benutzerrollen und Berechtigungen” auf Seite 9 „Informationen über Berechtigungen für Ordner” auf Seite 140

So können Sie Eigenschaften anzeigen und bearbeiten Sie können Eigenschaften anzeigen und bearbeiten, die Kommunikationen, Inhaltselementen und an Inhaltselemente angehängten Dateien zugeordnet sind. Welche Eigenschaften Sie anzeigen können, hängt vom ausgewählten Objekt ab. 1. Öffnen Sie die Kommunikation, das Inhaltselement oder die einem Inhaltselement angehängte Datei zur Bearbeitung. . Im Fenster "Eigenschaf2. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Eigenschaften ten" werden ein Name und eine Beschreibung angezeigt. Für Kommunikationen wird im Fenster "Eigenschaften" zusätzlich die aktuelle Ordnerposition angezeigt. 3. Bearbeiten Sie nach Bedarf den Namen, die Beschreibung oder die Ordnerposition. Klicken Sie auf OK.

Informationen zum Löschen Je nach Ihren Befugnissen als Benutzer können Sie Kommunikationen, Inhaltselemente oder gespeicherte Suchen löschen. Klicken Sie zum Löschen mit der rechten Maustaste auf das Element auf der entsprechenden Navigationsregisterkarte und wählen Sie Löschen aus. Klicken Sie zum Bestätigen auf OK. Überprüfen Sie vor dem Löschen von Inhaltselementen, wo und von wem diese verwendet werden. Wenn Sie ein Inhaltselement löschen, wirkt sich dies auf alle Kommunikationen aus, von denen es verwendet wird. Bestimmen Sie vor dem Löschen, welche Kommunikationen das Inhaltselement verwenden. Weitere Informationen dazu, wie ein Inhaltselement verwendet wird, finden Sie im Abschnitt „Suchen von Kommunikationen mit einem Inhaltselement” auf Seite 115. Wenn mehrere Benutzer in Document Composer arbeiten, empfiehlt IBM, dass Sie sich vor dem Löschen eines Objekts mit den anderen Personen absprechen. Zugehörige Konzepte: „Informationen zu Benutzerrollen und Berechtigungen” auf Seite 9

Document Composer aktualisieren Wenn Sie Änderungen in den Navigationsregisterkarten für Kommunikationen, Inhaltselemente und gespeicherte Suchen in eMessage Document Composer speichern, werden Ihre Änderungen sofort in der aktuellen Browsersitzung angezeigt. Wenn allerdings mehrere Benutzer in Document Composer arbeiten, sehen Sie die Änderungen der anderen Benutzer nicht sofort in Ihrem lokalen Browser. Diese Änderungen werden nicht durch einfaches Aktualisieren Ihres lokalen Browsers angezeigt. Wenn Sie die Änderungen sehen möchten, die andere Benutzer ausgeführt haben, klicken Sie auf Aktualisieren

142

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

.

Wenn Sie beispielsweise ein E-Mail-Dokument für einen bevorstehenden E-MailNewsletter aktualisieren und darauf warten, dass ein anderer Benutzer das darin verwendete Bannerbild aktualisiert, ändert sich Ihre lokale Instanz von Document Composer nicht, wenn Ihr Kollege das neue Gestaltungselement hochlädt. Damit der neue Inhalt angezeigt wird, müssen Sie Document Composer aktualisieren. Bei der Aktualisierung überprüft eMessage, ob Änderungen in IBM Unica Hosted Services vorliegen, und aktualisiert Ihren lokalen Document Composer mit den neuesten Daten.

Arbeiten mit Suchen Sie können Document Composer nach Kommunikationen oder Inhaltselementen durchsuchen, die ein bestimmtes Wort oder eine bestimmte Zeichenfolge enthalten. Beispielsweise können Sie nach allen ZIP-Dateien suchen, die in die Inhaltsbibliothek hochgeladen wurden, indem Sie nach der Zeichenfolge .zip suchen. Sie können auch nach E-Mails, Landing-Pages oder Inhaltselementen suchen, die ein bestimmtes Wort oder eine bestimmte Zeichenfolge enthalten. Die Suche nach mehreren Wörtern ist nicht möglich. Anmerkung: Durch Ihre Benutzerrechte wird festgelegt, was Sie bei einer Suche finden können. Sie müssen mindestens die Anzeigeberechtigung für einen Ordner besitzen, damit der Ordnerinhalt in das Suchergebnis einbezogen wird. Zugehörige Konzepte: „Informationen zu Benutzerrollen und Berechtigungen” auf Seite 9 „Informationen über Berechtigungen für Ordner” auf Seite 140

So suchen Sie nach Kommunikationen oder Inhalte Gehen Sie wie folgt vor, um eine Schlüsselwortsuche der Inhaltsbibliothek auszuführen. 1. Klicken Sie am oberen Rand des Navigationsbereichs auf Nach Objekten . 2. Geben Sie in das Fenster "Eigenschaften" Suchparameter ein. 3. Geben Sie zum Speichern der Suche einen Namen in den Abschnitt Gespeicherter Suchname ein. 4. Klicken Sie auf Suchen, um mit der Suche zu beginnen. Die Suchergebnisse werden im Fenster "Ergebnisse" angezeigt und nach Typ sortiert. suchen

So speichern Sie eine Suche Sie können eine Suche speichern, um die aktuellen Suchergebnisse beizubehalten oder um die Suche zu einem späteren Zeitpunkt mit denselben Suchparametern erneut auszuführen. 1. Führen Sie eine Schlüsselwortsuche aus. Geben Sie in den Abschnitt Gespeicherter Suchname einen Namen für die Suche ein. Informationen dazu, wie Sie hierfür vorgehen müssen, finden Sie im Abschnitt „So suchen Sie nach Kommunikationen oder Inhalte”. Die Suchergebnisse werden im Fenster "Ergebnisse" angezeigt. 2. Klicken Sie auf Änderungen speichern

.

Kapitel 6. eMessage Document Composer verwenden

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Die gespeicherte Suche wird auf der Registerkarte "Gespeicherte Suchen" als Ordner mit dem Namen angezeigt, den Sie beim Ausführen der Suche zugeordnet haben.

So führen Sie eine gespeicherte Suche aus Sie können eine gespeicherte Suche erneut ausführen, um die Suchergebnisse zu aktualisieren. 1. Öffnen Sie die Registerkarte "Gespeicherte Suchen" und anschließend die auszuführende gespeicherte Suche. 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Registerkarte mit den Suchergebnissen. Wählen Sie im Menü die Option Umbenennen aus. Das Fenster "Eigenschaften" wird geöffnet. 3. Klicken Sie auf Suchen, um die Suche erneut auszuführen.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Kapitel 7. Erstellen von E-Mail- und Landing-Page-Vorlagen E-Mail- und Landing-Page-Vorlagen sind HTML-Dokumente, die das Layout personalisierter E-Mails sowie gehosteter Landing-Pages und Formulare definieren. EMail-Marketer erstellen E-Mail-Nachrichten und Landing-Pages, indem sie Kommunikationen im eMessage Document Composer Vorlagen hinzufügen. Das Design der Vorlage hängt vom Typ der zu erstellenden Nachricht ab. Der Anbieter fügt der Vorlage mithilfe der Drag-and-drop-Bearbeitungstools im Document Composer verschiedene Inhaltselemente hinzu. Es wird davon ausgegangen, dass E-Mail-Marketer, die die Vorlage mit dem Document Composer ändern, nur wenig oder überhaupt keine Erfahrung mit der HTML-Codierung haben. Das Vorlagendesign muss einfach und eindeutig dokumentiert sein. Das E-Mail-Marketingteam muss den E-Mail-Vorlagendesignern die Marketingziele der E-Mail-Kampagne eindeutig vermitteln. Vorlagendesigner sollten sich mit EMail-Marketern austauschen, um sicherzustellen, dass die Vorlagen den Marketingzielen entsprechen und dass die Anbieter wissen, worum es bei den Vorlagendesigns geht.

Informationen zur Verwendung von Vorlagen für personalisierte EMails und Landing-Pages Vorlagendesigner und E-Mail-Marketer verwenden Vorlagen zur Erstellung von Marketing-E-Mails und Landing-Pages wie folgt. 1. Der Vorlagendesigner erstellt eine Vorlage außerhalb von eMessage. Dabei handelt es sich in der Regel um eine HTML-Datei. Für E-Mails im reinem Textformat kann die Vorlage eine Textdatei sein. Allerdings muss die Datei bestimmte HTML-Tags definieren, die für den Document Composer erforderlich sind. Informationen zu den Anforderungen für Vorlagen finden Sie in „Vorlagenarten und Voraussetzungen” auf Seite 148. IBM empfiehlt, diese Arbeit von erfahrenen Webentwicklern ausführen zu lassen. In manchen Fällen wird die Vorlage nach den Vorgaben des Marketers von einem externen Web-Design-Team erstellt. 2. Der Vorlagendesigner lädt die fertige Vorlage mithilfe des eMessage Document Composer in die Inhaltsbibliothek hoch. Wenn der Vorlagendesigner keinen Zugriff auf die Inhaltsbibliothek hat, kann das E-Mail-Marketingteam aufgefordert werden, die Vorlage hochzuladen und sie an ein Inhaltselement anzuhängen. Informationen zu Richtlinien für das Hochladen finden Sie im Abschnitt „Erstellen eines Inhaltselements” auf Seite 111. 3. Der E-Mail-Marketer fügt die Vorlage im Document Composer zu einer E-Mail oder Landing-Page-Kommunikation hinzu. Weitere Informationen finden Sie unter Kapitel 6, „eMessage Document Composer verwenden”, auf Seite 101. 4. Der Marketer ändert die HTML-Vorlage durch Hinzufügen von Inhaltselementen, bedingten Inhalten, Personalisierungsfeldern und Hyperlinks.

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E-Mail-Marketer können den Document Composer auch verwenden, um die statischen Elemente der hochgeladenen Vorlage zu ändern. Beim Entwerfen von E-Mail können Marketer HTML-E-Mails oder Text-E-Mails erstellen oder automatisch Text-E-Mails anhand von HTML-Vorlagen erzeugen. Weitere Informationen finden Sie unter „Vorlagenarten und Voraussetzungen” auf Seite 148. 5. Um die modifizierte Kommunikation (E-Mail oder Landing-Page) zum Einsatz in einem Mailing verfügbar zu machen, veröffentlicht der E-Mail-Marketer das Dokument im Document Composer. Weitere Informationen zum Veröffentlichen einer E-Mail oder Landing-Page finden Sie in Kapitel 9, „Veröffentlichen von E-Mails und Landing-Pages”, auf Seite 171. 6. In der Konfiguration eines eMessage-Mailings wird auf die E-Mail- oder Landing-Page-Kommunikation als eMessage-Dokument verwiesen. Wenn eine EMail-Kommunikation, auf die verwiesen wird, eine HTML- und Textversion umfasst, bestimmt der Inhalt der Mailing-Konfiguration, welche Version versendet wird. Weitere Informationen zum Konfigurieren eines Mailings finden Sie in Kapitel 2, „Arbeiten in Mailings in IBM UnicaeMessage”, auf Seite 13.

Was Vorlagendesigner über Vorlagen in eMessage wissen sollten Vorlagendesigner sollten mit Folgendem vertraut sein. v Konfiguration von HTML-Tags und Befolgen der HTML-Designpraxis.Vertrautheit mit XHTML ist ein Plus. v Erstellen von Vorlagen, die Marketer für Text-E-Mails verwenden können. v Konfigurieren der eMessage-spezifischen Tags und Attribute zum Definieren von Personalisierungsfeldern und Zonen in E-Mails und Landing-Pages. v Erstellen von Onlineformularen und Entwerfen einer Vorlage, mit der E-MailMarketer Formulareingaben im eMessage Document Composer definieren können. Personen, die Landing-Pages entwerfen, die als Onlineformulare verwendet werden, müssen mit der Verwendung der Tags und vertraut sein. v Nutzung des Document Composer durch E-Mail-Marketer zum Ändern von Vorlagen. v Allgemeiner Workflow zur Erstellung einer Marketing-E-Mail oder Landing-Page auf Grundlage der Vorlage. Der Vorlagendesigner sollte die Marketingziele für die E-Mail oder Landing-Page verstanden haben, um sicherzustellen, dass das Vorlagendesign mit den Zielen übereinstimmt.

Was E-Mail-Marketer über Vorlagen in eMessage wissen sollten E-Mail-Marketer sollten Folgendes wissen. v Wie sie mit dem Document Composer Inhalte zu einer Vorlage hinzufügen. v Welche Personalisierungsfelder in der E-Mail oder auf der Landing-Page benötigt werden, einschließlich derer, die in der Vorlage definiert sind. v Wie sie mit dem Document Composer eine Textversion einer HTML-E-Mail erstellen.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

v Wie sie Personalisierungsfelder identifizieren, die in HTML- und Textvorlagen definiert sind. v Welche Koordination mit den Vorlagendesignern erforderlich ist, um zu gewährleisten, dass das Vorlagendesign die Marketingziele erfüllt. E-Mail-Marketer, die den Document Composer zur Änderung des HTML-Codes verwenden, müssen mit der HTML-Programmierungspraxis und den entsprechenden Normen vertraut sein.

Informationen zu Zonen in einer Vorlage Vorlagendesigner können in der Vorlage Bereiche definieren, die E-Mail-Marketern beim Arbeiten im eMessage Document Composer das Ziehen von Elementen aus der Inhaltsbibliothek oder aus der Widgetsymbolleiste in den definierten Bereich ermöglichen. Die definierten Bereiche werden Zonen genannt. Beim Öffnen der EMail oder Landing-Page wird der vom Anbieter in die Zonen hinzugefügte Inhalt dem E-Mail-Empfänger angezeigt. Anbieter können Zonen mehrere Inhaltselemente hinzufügen und Personalisierungsregeln definieren, um Inhalt selektiv und abhängig von den in der Regel angegebenen Kriterien anzuzeigen. Vorlagendesigner können Zonen in Vorlagen integrieren, die für E-Mails im reinem Textformat und HTML-E-Mails erstellt wurden. Die Größe und der Stil von Zonen muss so definiert sein, dass sie für den Inhalt, den die Anbieter für sie vorsehen, geeignet sind. Ausführliche Informationen zum Definieren von Zonen in einer Vorlage finden Sie im Abschnitt „Konfigurieren von Zonen für E-Mail- und Landing-Page-Vorlagen” auf Seite 153. Bereiche im Dokument, die sich außerhalb von Zonen befinden, sind statisch. Der HTML-Code in der Vorlage definiert ihren Inhalt und ihre Struktur. Allerdings können Anbieter den eMessage Document Composer zum Bearbeiten des HTMLCodes verwenden.

Informationen zu Inhaltsreferenzen in Vorlagen IBM Unica eMessage unterstützt die Verwendung des benutzerdefinierten HTMLTags zum Einfügen von Inhaltselementen in E-Mail oder Landing-Pages mit einer Referenz, anstatt den Inhalt einer vordefinierten Zone hinzuzufügen. Sie können auf ein beliebiges Inhaltselement (z. B. ein Bild, einen Textblock oder ein HTML-Snippet) verweisen, das in die eMessage-Inhaltsbibliothek hochgeladen wurde und dem eine Inhaltsreferenzzieladresse zugewiesen ist. Wenn Sie Inhaltselemente mit einer Referenz hinzufügen möchten, fügen Sie den Tag direkt in den Hauptteil der Dokumentvorlage ein. Sie können diesen Tag auch Textelementen hinzufügen, die der Vorlage hinzugefügt werden können - entweder durch Verweisen auf das Textelement oder durch Einfügen des Textes in eine Zone. Sie können den Tag in Vorlagen für HTML-E-Mails, E-Mails im reinem Textformat, personalisierte Landing-Pages, die von IBM gehostet werden, und in erweiterte Skripte für E-Mails einfügen. Der Tag enthält eine Inhaltsreferenzzieladresse, die einem bestimmten Inhaltselement in der Inhaltsbibliothek zugewiesen wurde. Sie konfigurieren die Referenzzieladresse als Eigenschaft des Inhaltselements. Sie geben die Referenzzieladresse als Attribut des Tags an, wenn Sie den Tag einer Vorlage oder einem Textelement hinzufügen.

Kapitel 7. Erstellen von E-Mail- und Landing-Page-Vorlagen

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Wenn Sie die Vorschau eines E-Mail-Dokuments aufrufen oder ein E-Mail-Dokument veröffentlichen, ersetzt eMessage den Tag durch den Inhalt, auf den er verweist. Damit diese Ersetzung vorgenommen werden kann, muss der Inhalt in der Inhaltsbibliothek verfügbar sein und ordnungsgemäß mit einer Inhaltsreferenzzieladresse angegeben sein. Weitere Informationen zum Konfigurieren von Referenzzieladressen finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Hinzufügen von Inhalten per Referenz” auf Seite 126. Weitere Informationen zur Verwendung des Tags in Vorlagen finden Sie im Abschnitt „Einfügen von Inhaltsreferenzen” auf Seite 155.

Informationen zum Definieren von Personalisierungsfeldern in Vorlagen eMessage stellt angepasste HTML-Tags zur Verfügung, die von Vorlagendesignern zum Einbetten von Personalisierungsfeldern direkt in E-Mail- und Landing-PageVorlagen verwendet werden können. Personalisierungsfelder, die in einer Vorlage eingebettet sind, erscheinen in allen E-Mails und Landing-Pages, die auf der Vorlage basieren. Zugehörige Konzepte: „Personalisierungsfelder in HTML-Vorlagen, -Inhalte und -Links einbetten” auf Seite 184 „Vorlagenvoraussetzungen für Text-E-Mails” auf Seite 149 „Hinzufügen von Personalisierungsfeldern im Document Composer” auf Seite 181

Formularfelder in Vorlagen Landing-Pages können als Onlineformulare konfiguriert werden. Beim Design der HTML-Vorlage für Onlineformulare haben Sie folgende Auswahlmöglichkeiten: v Eingaben für alle Felder im HTML-Code vollständig konfigurieren. v Das Formular so entwerfen, dass E-Mail-Marketer einige oder alle Formularfeldeingaben selbst definieren können. Wenn die HTML-Vorlage eine Formularfeldeingabe nicht definiert, kann der EMail-Marketer die im Document Composer mithilfe des Widgets definieren. Um Anbietern die Verwendung des Widgets zu erFormularfeld möglichen, muss die Vorlage eine Zone für das Formularfeld bereitstellen. Die Vorlage muss eine Zone für jedes Formularfeld bereitstellen, in der E-Mail-Marketer die definieren sollen. Ausführliche Informationen zum Konfigurieren von Vorlagen für Onlineformulare finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Konfigurieren von Formulareingaben in eMessage” auf Seite 85.

Vorlagenarten und Voraussetzungen In eMessage verwenden Sie Vorlagen, um die folgenden Marketingkommunikationstypen zu erstellen. v HTML-E-Mail v Text-E-Mail v Landing-Pages, die mit personalisierten E-Mail-Nachrichten verknüpft sind

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

v Landing-Pages, die als Onlineformulare verwendet werden, einschließlich Einreichungsseiten Das Design und der Inhalt der Vorlage kann sich, abhängig vom erforderlichen Kommunikationstyp, unterscheiden. Beispielsweise müssen Landing-Pages, die als Onlineformulare definiert sind, den Tag und das Attribut name enthalten. Allerdings würde eine Vorlage, die zum Erstellen einer E-Mail-Nachricht verwendet wird, keine Tags für Formulare enthalten. Stattdessen könnte sie Tags enthalten, die zum Definieren von Personalisierungsfeldern und Zonen im eMessage Document Composer dienen. E-MailNachrichten müssen u. U. auch statischen Text enthalten, der für die Einhaltung von CAN-SPAM-Vorschriften erforderlich ist. Informationen zu Anforderungen für HTML-E-Mail und Landing-Page-Vorlagen finden Sie im Abschnitt „Vorlagenvoraussetzungen für HTML-E-Mail und LandingPages”. Informationen zu den Anforderungen für Vorlagen, die zum Erstellen von E-Mail mit reinem Text verwendet werden, finden Sie im Abschnitt „Vorlagenvoraussetzungen für Text-E-Mails”. Informationen zum automatischen Erstellen der Textversion einer HTML-E-Mail finden Sie im Abschnitt „Anzeige von HTML-Tags und Links in automatisch erstellten reinen Text-E-Mails” auf Seite 150.

Vorlagenvoraussetzungen für HTML-E-Mail und Landing-Pages Vorlagen für E-Mails und Landing-Pages müssen mit HTML 4.01 (Transitional) kompatibel sein. Um zu gewährleisten, dass E-Mails und Landing-Pages auf so vielen Anzeigegeräten und in so vielen Browsern wie möglich wie beabsichtigt angezeigt werden, sollten Sie die Vorlagen wenn möglich mit gut ausgearbeitetem HTML-Code entwerfen, der mit XHTML (XHTML 1.0 Transitional) kompatibel ist.

Vorlagenvoraussetzungen für Text-E-Mails Damit E-Mail-Marketer E-Mails im reinem Textformat entwerfen können, müssen Vorlagendesigner Vorlagen für E-Mails im reinem Textformat erstellen. Anbieter können eine Vorlage im reinem Textformat aus einer bestehenden HTML-Version der E-Mail automatisch generieren. In eMessage verwendet eine Vorlage, die zum Erstellen von E-Mails im reinem Textformat dient, einen begrenzten Satz an HTML-Tags einschließlich Tags und Einstellungen, die zum Definieren von Personalisierungsfeldern und Zonen verwendet werden. Vorlagen, die zum Erstellen von E-Mails im reinem Textformat verwendet werden, müssen auch im HTML-Format vorliegen, um die Drag-anddop-Bearbeitungsfunktionen im eMessage Document Composer zu unterstützen. Beispiele für Tags, die eMessage in E-Mails im reinem Textformat verwendet: v und zur Definition der Vorlage v , wenn zur Angabe einer Zone verwendet, indem das Klassenattribut als droppable definiert wird v zum Definieren von Personalisierungsfeldern in der Vorlage, einschließlich Personalisierungsfeldern in Hyperlinks Kapitel 7. Erstellen von E-Mail- und Landing-Page-Vorlagen

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v
zum Erzwingen von Zeilenumbrüchen eMessage ignoriert beim Erstellen von E-Mail mit reinem Text alle anderen HTMLTags. Eine einfache Vorlage für E-Mails im reinem Textformat sieht z. B. wie folgt aus.

Sehr geehrte(r) ,
Vielen Dank, dass Sie an unserer letzten Konferenz in teilgenommen haben. Sie werden unseren monatlichen Newsletter ab der .viewAsWebPageWrapper a {color #999}

Anschließend umgeben Sie die Zone, die den Hyperlink Als Webseite anzeigen enthält, zusätzlich mit , um die Klasse auf viewAsWebPageWrapper zu setzen. Als Webseite anzeigen

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Design für Zustellbarkeit Die Zustellbarkeit misst Ihre Fähigkeit, Marketing-E-Mails konsistent an den Posteingang des vorgesehenen Empfängers zu senden. Die Zustellbarkeit einer E-Mail hängt von zahlreichen Faktoren ab wie z. B. von Spamfiltern, schwarzen Listen und ungültigen Adressen. Denken Sie also daran, beim Gestalten von E-Mail-Vorlagen Standardelemente einzufügen, mit denen es einfacher wird, sich an die AntiSpam-Vorschriften jeder einzelnen Nachricht zu halten. Außerdem sollten Sie Elemente einfügen, die Vertrauen in Ihre Marke schaffen. Gängige Methoden zur Verbesserung der Zustellbarkeit Ihrer E-Mails umfassen folgende Verfahren. v Fügen Sie eine Zone für einen Ausschluss- oder Abmeldelink ein. v Wenn Ihr Unternehmen zusätzliche Ausschlussoptionen (webbasiert, telefonisch, Antwort auf E-Mail) nutzen kann, fügen Sie standardisierten Text mit einer Beschreibung der jeweiligen Aufgaben ein. v Verwenden Sie einen Text, der die E-Mail eindeutig als Werbung identifiziert. Manche Unternehmen verwenden beispielsweise die Austragungserklärung ganz unten in der E-Mail, um zu sagen: „Dies ist eine Werbesendung an [E-Mail-Adresse des Empfängers]. Wenn Sie diese E-Mail-Nachrichten nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie hier, um die Nachrichten abzubestellen." Ein solcher Satz gewährleistet, dass die E-Mail mit den Gesetzen in den USA konform ist. v Geben Sie eine gültige physische Postadresse an, mit der Empfänger das Unternehmen identifizieren oder kontaktieren können. v Fügen Sie einen Standardsatz ein, der Empfänger dazu auffordert, die Von-Adresse aus der Nachricht ihren Adressbüchern hinzuzufügen. v Fügen Sie an derselben Stelle in allen E-Mails von Ihrem Unternehmen Ihr Logo ein. v Verwenden Sie kein einzelnes Bild, das die ganze Nachricht abdeckt. Weitere Informationen zu CAN-SPAM finden Sie auf der offiziellen Website der US-amerikanischen Federal Trade Commission (FTC) auf der folgenden Seite: The CAN-SPAM Act: A Compliance Guide for Business.

Kapitel 7. Erstellen von E-Mail- und Landing-Page-Vorlagen

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Kapitel 8. Vorschau von E-Mails und Landing-Pages Mit der Funktion "Vorschau" im Document Composer können Sie überprüfen, wie eine E-Mail oder eine Landing-Page den Nachrichtenempfängern angezeigt wird. Die Vorschau simuliert, wie sich personalisierte Teile des eMessage-Dokuments, das zur Erstellung der E-Mail oder Landing-Page verwendet wird, abhängig von den persönlichen Merkmalen jedes Empfängers ändern können. Wenn Sie Personalisierungsregeln zur Anzeige von bedingten Inhalten konfiguriert haben, haben Sie mithilfe der Vorschau des Dokuments die Möglichkeit, die möglichen Inhaltsvarianten zu überprüfen. Die Nachrichten- oder Seitenvorschau basiert auf den für die Seite konfigurierten Beispieldaten. Wenn Sie für die Personalisierungsfelder des Dokuments Beispieldaten konfiguriert haben, werden diese bei der Vorschau anstelle der Anzeigenamen der Personalisierungsfelder angezeigt. Das System wertet die Personalisierungsregeln für bedingte Inhalte basierend auf den bereitgestellten Beispielwerten aus. Sie können die Seite basierend auf den Standardbeispielwerten (sofern konfiguriert) anzeigen oder mit neuen Werten experimentieren. Der Vorschau-Abschnitt des Document Composer enthält einen Link zum Entwurfsbericht. Der Entwurfsbericht zeigt, wie verschiedene E-Mail-Clients die EMail oder Landing-Page anzeigen werden. Wenn Sie wissen, welche E-Mail-Clients von der Mehrzahl der vorgesehenen Empfänger verwendet werden, können Sie den Entwurfsbericht verwenden, um die Gestaltung Ihrer E-Mails und LandingPages zu optimieren.

Informationen über die Vorschau Der Abschnitt "Vorschau" des eMessage Document Composer wird als separates Fenster innerhalb des Document Composer angezeigt. In der Vorschau wird eine Beispielanzeige des Dokuments dargestellt, wie es für ein Mailing zusammengestellt würde. Das Vorschaudokument basiert auf dem von der Dokumentvorlage definierten Layout, Personalisierungsfeldern im Dokument, Personalisierungsregeln sowie Inhalten, die der aktuellen Version des Dokuments hinzugefügt wurden. Wenn Sie Standard-Beispielwerte für Personalisierungsfelder konfiguriert haben, werden in der Vorschau die Beispielwerte angezeigt. Im Abschnitt Vorschau können Sie eine Liste aller im Dokument enthaltenen Personalisierungsfelder und ihrer Standardwerte sehen. Sie können die Vorschau eines eMessage-Dokuments jederzeit vor oder nach der Veröffentlichung des Dokuments aufrufen. Wenn für das Personalisierungsfeld keine Beispieldaten konfiguriert sind, verwendet eMessage in der Vorschau den Anzeigenamen des Felds. Zugehörige Konzepte: „Vorschau von Personalisierungsfeldern” auf Seite 164 „Informationen zu Beispieldaten in Personalisierungsfeldern” auf Seite 177

So rufen Sie die Vorschau eines eMessage-Dokuments auf Rufen Sie die Vorschau über einen Link in der Symbolleiste des eMessage Document Composer auf. © IBM Corporation 1999, 2012

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1. Öffnen Sie einen Editor für das eMessage-Dokument, das in der Vorschau angezeigt werden soll. Klicken Sie in der Document Composer-Symbolleiste auf die Schaltfläche Vorschau

. Die Seite "Vorschau" wird in einem eigenen Document Composer-Fenster angezeigt. Die Vorschau umfasst eine Liste verfügbarer Personalisierungsfelder und den Berichtsabschnitt, in dem Sie den Entwurfsbericht erstellen können. Wenn das Dokument eine reine Textversion enthält, werden die Personalisierungsfelder in der Textregistervorschau in eckigen Klammern dargestellt.Zum Beispiel [www.beispiel.com]. 2. Im Vorschau-Abschnitt können Sie das Aussehen des Dokuments prüfen. Wenn Sie eine E-Mail in der Vorschau anzeigen, prüfen Sie die E-Mail-Kopfzeile. 3. In der Liste der Personalisierungsfelder können Sie neue Beispielwerte für Personalisierungsfelder im Feld "Wert" eingeben. Klicken Sie auf Vorschau aktualisieren, um die Änderung im Personalisierungsfeld im Vorschaudokument zu prüfen. Wenn Sie das Dokument überprüft und sich vergewissert haben, dass es zum Versenden bereit ist, müssen Sie das Dokument veröffentlichen, um es für die Verwendung in einem Mailing verfügbar zu machen.

Vorschau von Personalisierungsfeldern Der Abschnitt "Vorschau" enthält eine Liste mit allen Personalisierungsfeldern, die im eMessage-Dokument verfügbar sind, das derzeit in der Vorschau angezeigt wird. Die im aktuellen Dokument verwendeten Personalisierungsfelder werden in Fettdruck dargestellt. Die Liste der Felder zeigt den Standardbeispielwert an, der für jedes Personalisierungsfeld konfiguriert ist, sofern die Daten verfügbar sind. Sie können die Beispielwerte ändern, um die entsprechenden Änderungen am Aussehen oder Verhalten des Dokuments zu beobachten. Sie können z. B. andere Personalisierungsfeldwerte einfügen, um unterschiedliche Empfängerdaten zu simulieren, Personalisierungsregeln zu testen und Änderungen an der Anzeige bedingter Inhalte zu beobachten. Die Änderungen werden wirksam, wenn Sie das Vorschaudokument aktualisieren. Durch Anzeigen der Auswirkungen von Beispieldatenänderungen im Vorschaudokument können Sie feststellen, wie verschiedene Nachrichtenempfänger die E-Mail oder Landing-Page sehen werden. Anhand dieser Ergebnisse können Sie Ihre Nachricht optimieren. Damit eMessage die Beispieldaten für das Personalisierungsfeld korrekt anzeigen kann, muss auf die Ausgabelistentabelle, die das Personalisierungsfeld definiert, und auf das eMessage-Dokument, das das Feld verwendet, durch dasselbe Mailing verwiesen werden. Wenn Sie die Beispieldaten für ein Personalisierungsfeld geändert haben, können Sie den neuen Wert als Standard speichern. Durch das Speichern eines neuen Standardwerts wird der Beispieldatenwert für das Feld auf der Seite "eMessage-Personalisierungsfelder" aktualisiert. Für neue Dokumente, die dasselbe Personalisierungsfeld verwenden, wird bei der Vorschau der neue Wert verwendet. Wenn Sie eine Ausgabelistentabelle durch Ausführen des zugeordneten Ablaufdiagramms aktualisieren, aktualisiert eMessage die Beispieldaten für Personalisierungsfelder in der Ausgabelistentabelle, um eventuelle Aktualisierungen der Beispieldaten widerzuspiegeln.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Zugehörige Konzepte: „Definieren von Beispieldaten für Personalisierungsfelder” auf Seite 178 „Verwalten von Personalisierungsfeldern” auf Seite 179

So ändern Sie Standardwerte für Personalisierungsfelder Der Document Composer verwendet bei der Zusammenstellung von Vorschaudokumenten Standardwerte für die Personalisierungsfelder. Die Standardwerte sind die Beispieldaten für das Personalisierungsfeld, das auf der Seite "eMessage-Personalisierungsfelder" konfiguriert wurde. Weitere Informationen zum Definieren von Beispieldaten für Personalisierungsseiten finden Sie im Abschnitt „Informationen zu Beispieldaten in Personalisierungsfeldern” auf Seite 177. Die Definition von Standardwerten ist ganz besonders wichtig für diejenigen Personalisierungsfelder, auf die in Personalisierungsregeln für bedingte Inhalte verwiesen wird.Der Standardwert bestimmt, welcher Inhalt in der Voranzeige des bedingten Inhalts angezeigt wird. Im Abschnitt „Vorschau“ des Document Composer können Sie für die im aktuellen Dokument verwendeten Standardwerte für Personalisierungsfelder aktualisieren. 1. Machen Sie in der Liste der Personalisierungsfelder das Personalisierungsfeld ausfindig, das aktualisiert werden soll. 2. Geben Sie in das Feld Wert einen neuen Wert ein. 3. Klicken Sie auf Als Standard speichern Anmerkung: Der neue Beispielwert wird zum neuen Standard-Beispielwert für dieses Personalisierungsfeld in allen Dokumenten, in dem es verwendet wird. Der neue Standardwert aktualisiert auch den Beispieldatenwert, der für das Personalisierungsfeld auf der Seite "eMessage-Personalisierungsfelder" konfiguriert wurde. 4. Klicken Sie auf Vorschau aktualisieren, um die Änderung in der Vorschau des Dokuments zu beobachten.

Anzeigen von bedingten Inhalten Sie können eine Vorschau von bedingtem Inhalt in einem eMessage-Dokument aufrufen, um sicherzugehen, dass der Inhalt in einer personalisierten E-Mail wie vorgesehen angezeigt wird. Wenn bedingte Inhalte in einem eMessage-Dokument enthalten sind, werden die Inhalte, die in personalisierten E-Mails basierend auf dem Dokument angezeigt werden, von den Personalisierungsregeln gesteuert. Diese Personalisierungsregeln werden auf der Grundlage von Werten in Personalisierungsfeldern konfiguriert. Im Abschnitt "Vorschau" des Document Composer können Sie für die dem Dokument hinzugefügten Personalisierungsfelder andere Werte einfügen. Durch das Einfügen anderer Werte können Sie die Daten simulieren, die Sie von der mit dem Dokument verwendeten Empfängerliste erwarten. Abhängig von den für die einzelnen bedingten Inhaltselemente definierten Personalisierungsregeln ändern sich nach der Änderung eines Werts in einem Personalisierungsfeld möglicherweise auch die Inhalte im Vorschaudokument. Wenn Sie eine Vorschau der bedingten Elemente im Dokument aufrufen möchten, muss eMessage den Datentyp des Personalisierungsfelds kennen, das in den Bedingungskriterien verwendet wird. Wenn Sie den Datentyp des Personalisierungsfelds Kapitel 8. Vorschau von E-Mails und Landing-Pages

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validieren möchten, muss auf die Ausgabelistentabelle, die das Personalisierungsfeld definiert, und auf das eMessage-Dokument, das den bedingten Inhalt definiert, durch das gleiche Mailing verwiesen werden.

So zeigen Sie bedingte Inhalte an Sie können im Abschnitt "Vorschau" des eMessage Document Composer eine Vorschau von bedingten Inhalten aufrufen. Im Abschnitt "Vorschau" wird eine Vorschau des modularen eMessage-Dokuments und eine Liste aller Personalisierungsfelder angezeigt, die dem Dokument hinzugefügt wurden. Diese Liste enthält alle Standardwerte, die als Beispieldaten für Personalisierungsfelder definiert wurden. neben den PersonaliIn der Liste der Personalisierungsfelder wird das Symbol sierungsfeldern angezeigt, die Zonen mit mehreren Inhaltselementen hinzugefügt wurden. Dieses Symbol kennzeichnet Felder, die bedingtem Inhalt mit mehreren Elementen zugeordnet sind. 1. Klicken Sie im Kommunikationseditor für das eMessage-Dokument, dessen . Vorschau Sie aufrufen möchten, auf Vorschau Der Abschnitt Vorschau zeigt eine Vorschau des zusammengestellten Dokuments und eine Liste der Personalisierungsfelder an. 2. Machen Sie im Vorschaudokument die bedingten Inhalte ausfindig, von denen Sie eine Voranzeige erstellen möchten. 3. Machen Sie in der Liste der Personalisierungsfelder diejenigen Felder ausfindig, die in den Personalisierungsregeln zur Steuerung der Anzeige von bedingten Inhalten verwendet werden, von denen Sie eine Vorschau erstellen möchten. 4. Geben Sie in das Feld "Wert" einen neuen Wert für ein Personalisierungsfeld ein. Beobachten Sie die Änderung des bedingten Inhalts, der im Vorschaudokument angezeigt wird.

Informationen zum Entwurfsbericht In der eMessage-Dokumentvorschau wird ein Link zum Entwurfsbericht bereitgestellt. Der Entwurfsbericht enthält Informationen darüber, wie eine E-Mail-Nachricht basierend auf dem aktuellen eMessage-Dokument angezeigt wird und sich verhält. Der Entwurfsbericht ist für gehostete Landing-Pages nicht verfügbar. Der Entwurfsbericht stellt folgende Informationen bereit. v Eine Vorschau des Dokuments basierend auf den aktuellen Dokumentinhalten und Beispieldaten für Personalisierungsfelder und bedingte Inhalte v Vollständige E-Mail-Kopfzeile v Daten, die das Verhalten von Links und Bildern in der Nachricht beschreiben v Diagnosedaten über die Nachricht, einschließlich einer Schätzung der Wahrscheinlichkeit, dass die Nachricht von den meisten ISP als unerwünschte E-Mail (Spam) betrachtet wird v Anzeigenerfassung der Nachricht, wie sie von verschiedenen E-Mail-Clients dargestellt wird Die Berichtsinformationen zur Validierung von Links und Bildern resultieren aus Tests, die am Standardvorschaudokument durchgeführt werden.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Die Diagnosedaten über die Wahrnehmung der Nachricht sind reine Schätzungen, die anhand aktueller Informationen über die Bewertung von E-Mail-Verkehr durch große Internet-Dienstanbieter (ISP) bei der Bearbeitung erstellt werden. Die Informationen zur Anzeigenerfassung in diesem Bericht werden durch Senden der Standardvorschaunachricht an Testkonten generiert, die bei verschiedenen Internet-Dienstanbietern eingerichtet wurden. Sie können die Link- und Bildvalidierung, Diagnosefunktionen und Anzeigenerfassung kombiniert einsetzen, um vorab exakt zu ermitteln, wie Ihre Nachricht den Nachrichtenempfängern angezeigt wird und wie sie sich bei diesen verhält. Wenn Sie den Bericht erstellt haben, können Sie auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Vorschauseite zurückkehren, um die Vorschau erneut aufzurufen. Der Bericht wird 30 Tage lang archiviert. Sofern Sie den Bericht nicht sperren, wird er nach 30 Tagen vom System gelöscht. Zugehörige Konzepte: „Inhalt des Designberichts” auf Seite 169 Zugehörige Tasks: „Erstellen des Entwurfsberichts” „So sperren Sie den Entwurfsbericht gegen die planmäßige Löschung” auf Seite 168

Erstellen des Entwurfsberichts Sie müssen das eMessage-Dokument speichern, bevor Sie den Entwurfsbericht ausführen. Anmerkung: Der Entwurfsbericht steht für reine Textversionen einer E-Mail-Nachricht nicht zur Verfügung. Der Entwurfsbericht enthält nur Ergebnisse für die aktuelle Version des eMessageDokuments. Wenn Sie das Dokument ändern, müssen Sie einen neuen Bericht erstellen. Jeder Bericht ist mit Datum und Uhrzeit gekennzeichnet. Die Uhrzeit gilt für die US-Ostküste.Sie können bestimmten Berichtsinstanzen keine Namen zuordnen. 1. Öffnen Sie einen Editor für das eMessage-Dokument, das in der Vorschau angezeigt werden soll. Klicken Sie in der Document Composer-Symbolleiste auf die . Schaltfläche Vorschau Die Seite "Vorschau" wird in einem eigenen Document Composer-Fenster angezeigt. 2. Klicken Sie im Berichtsabschnitt auf das Symbol Neuen Bericht erstellen . 3. Um diesen Bericht anzuzeigen, doppelklicken Sie auf das Symbol für den Bericht. Klicken Sie auf das Pfeilsymbol, um eine Liste von Personalisierungsfeldern anzuzeigen, die im Dokument verwendet werden. Der Entwurfsbericht wird auf einer neuen Registerkarte auf der Vorschauseite angezeigt. Auf der Registerkarte wird das Datum und die Uhrzeit der Berichterstellung angezeigt. Anmerkung: Weil zur Erstellung des Berichts Testnachrichten an verschiedene ISP versendet werden müssen, kann der Vorgang mehrere Minuten dauern. Wenn nicht genügend Informationen für den Bericht zusammengestellt wurden,

Kapitel 8. Vorschau von E-Mails und Landing-Pages

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um die Ergebnisse für die E-Mail anzuzeigen, wird in einer Fehlernachricht darauf hingewiesen, dass eine Kampagne fehlt. Der Bericht wird 30 Tage lang archiviert. Wenn Sie den Bericht längere Zeit speichern möchten, müssen Sie ihn sperren. Zugehörige Konzepte: Kapitel 8, „Vorschau von E-Mails und Landing-Pages”, auf Seite 163 Zugehörige Tasks: „So sperren Sie den Entwurfsbericht gegen die planmäßige Löschung”

So sperren Sie den Entwurfsbericht gegen die planmäßige Löschung Standardmäßig löscht das System Instanzen des Entwurfsberichts, die älter sind als 30 Tage. Sie können jedoch einzelne Instanzen des Berichts auf unbestimmte Zeit sperren. Wenn Sie eine Instanz des Entwurfsbericht sperren, speichert das System die Ausgabe der Berichtsausführung, bis Sie die Sperre aufheben. Die Entwurfsberichte sind standardmäßig freigegeben (

).

Wenn Sie die aktuelle Instanz des Entwurfsberichts sperren möchten, klicken Sie oben links in der Berichtsausgabe auf das Sperrsymbol

.

Zum Entsperren des Berichts klicken Sie auf das Symbol für den gesperrten Bericht . Wenn Sie die Sperre aufheben, wird der Bericht vom System wie folgt gelöscht. v Wenn Sie den Bericht innerhalb von 30 Tagen nach dem Ausführen des Berichts entsperren, entfernt das System den Bericht 30 Tage nach dem Ausführen des Berichts. v Wenn Sie den Bericht nach mehr als 30 Tagen nach dem Ausführen des Berichts entsperren, entfernt das System den Bericht sofort. Wenn Sie versuchen, einen gelöschten Bericht zu öffnen, weist das System in einer Fehlernachricht darauf hin, dass eine Kampagne fehlt.

Referenz zur Anzeige für den Berichtsabschnitt in der Vorschau

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Feld

Beschreibung

Neue Berichte erstellen

Klicken Sie hier, um einen Entwurfsbericht zu erstellen.

Bericht

Liste der für diesen Bericht erstellten Berichte, gruppiert nach Datum und Uhrzeit der jeweiligen Berichterstellung.

Typ

Die Art des Berichts.

Erstellungsdatum/-uhrzeit

Gibt das genaue Datum und die genaue Uhrzeit an, zu der eine bestimmte Berichtsversion erstellt wurde.

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Feld

Beschreibung

Sortierfunktionen... Klicken Sie zur Anzeige mit der rechten Maustaste einen Spaltentitel an. In aufsteigender Reihenfolge sortieren

Methode zur Berichtsauflistung ändern.

In absteigender Reihenfolge sortieren Spalten

Anzuzeigende Spalten wählen.

In Gruppen anzeigen

Gruppiert die Berichte abhängig von der Spalte, die Sie unter Nach diesem Feld gruppieren ausgewählt haben.

Nach diesem Feld gruppieren Ermöglicht die Anordnung von Berichten nach Datum/ Uhrzeit der Erstellung, Berichtstyp oder Bericht. Diese Funktion gruppiert die Berichte abhängig von der von Ihnen ausgewählten Spalte.

Inhalt des Designberichts Registerkarte "Anzeige" Diese Registerkarte zeigt eine Ansicht Ihrer Nachricht als HTML-Version und einfachen Text (falls verfügbar) mit E-Mail-Kopfzeile und HTML-Quellcode der gesamten Nachricht an.

Registerkarte "Link- und Bildprüfprogramm" Die auf dieser Registerkarte angezeigten Ergebnisse enthalten nähere Angaben zu allen Links in der Nachricht und identifizieren tote Links sowie Links zu Bildern.

Registerkarte "Diagnose" Diese Registerkarte enthält Hintergrundinformationen, anhand derer Sie die Ergebnisse auf der ISP-Registerkarte besser verstehen und auf diese reagieren können. In der Registerkarte "Diagnose" werden die Handhabung von Test-E-Mail-Nachrichten (auch Seeds genannt), die Übertragungsinfrastruktur, die verwendeten Authentifizierungsmethoden und eventuell erkannte Probleme in Bezug auf Ihren EMail-Ruf beschrieben. Die Registerkarte umfasst zudem ein Ergebnis der Spamanalyse, um einschätzen zu können, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein ISP Ihre E-Mail-Nachrichten als unerwünschte E-Mail einstuft.

Bildschirmabbildungen Zeigt Abbildungen der Nachricht, wie sie von den verschiedenen von ISP verwendeten E-Mail-Clients angezeigt werden, einschließlich mobiler Clients.

Kapitel 8. Vorschau von E-Mails und Landing-Pages

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Soziale Vorschau In der Registerkarte "Soziale Vorschau" werden die Ziele Ihrer E-Mail-Links nach von Social Networks verwendeten Schlüsselelementen ausgewertet, damit Sie sehen können, wie die Links in Social Networks wie Facebook, Twitter und LinkedIn angezeigt werden. Sie können zum Beispiel sehen, wie ein Link zu einer neuen Landing-Page angezeigt wird, wenn Ihre Kunden den Link auf ihren FacebookSeiten teilen. Auf der Registerkarte "Soziale Vorschau" werden außerdem Social-Network-Links aufgelistet, die Sie in die E-Mail einbinden, damit Sie feststellen können, ob die Betreffzeile den in einigen sozialen Netzwerken geltenden Zeichenbeschränkungen entspricht. Die Optimierung der Links kann es Ihren Kunden erleichtern, Ihre neuesten Werbeaktionen in Netzwerken wie Twitter zu sehen und zu diskutieren.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Kapitel 9. Veröffentlichen von E-Mails und Landing-Pages Damit Sie eine personalisierte E-Mail oder eine gehostete Landing-Page in einem Mailing verwenden können, müssen Sie das eMessage-Dokument veröffentlichen, das zum Erstellen der E-Mail oder Landing-Page verwendet wurde. Nachdem Sie das Dokument veröffentlicht haben, können Sie es aus einer MailingRegisterkarte auswählen. eMessage stellt Bilder und Landing-Pages, die dem veröffentlichten Dokument zugeordnet sind, auf einen öffentlich zugängigen Server, der von IBM verwaltet wird. Dieser Server stellt die angeforderten Inhalte oder die gewünschte Seite dar, wenn ein E-Mail-Empfänger auf einen Link klickt oder eine Landing-Page besucht. Anmerkung: eMessage überprüft den Publikationsstatus, wenn Sie mit dem Mailing beginnen. Ein Mailing schlägt fehl, wenn die E-Mail, auf die das Mailing verweist, oder eine Landing-Page, die mit der E-Mail verknüpft ist, nicht veröffentlicht wurde. Wenn Sie ein Dokument nach dem Veröffentlichen ändern, müssen Sie das Dokument erneut veröffentlichen, damit die Änderungen für Nachrichtenempfänger verfügbar sind. Sie können ein Dokument mehrmals erneut veröffentlichen. Das System verwaltet erneut veröffentlichte Dokumente, die für E-Mails verwendet werden, anders als erneut veröffentlichte Dokumente, die für Landing-Pages verwendet werden. v Weitere Informationen zum erneuten Veröffentlichen von Dokumenten für EMails finden Sie im Abschnitt „Erneutes Veröffentlichen von E-Mails”. v Weitere Informationen zum erneuten Veröffentlichen von Dokumenten für Landing-Pages finden Sie im Abschnitt „Erneutes Veröffentlichen von Landing-Pages” auf Seite 172.

So veröffentlichen Sie ein eMessage-Dokument Sie müssen das Dokument speichern, bevor Sie es veröffentlichen können. Klicken Sie in der Document Composer-Symbolleiste auf Veröffentlichen

.

Wenn die veröffentliche E-Mail oder Landing-Page mit mindestens einer LandingPage verknüpft ist, bietet das System die Option, sie alle gleichzeitig zu veröffentlichen.

Erneutes Veröffentlichen von E-Mails Wenn Sie an einem eMessage-Dokument, das zum Definieren einer E-Mail-Nachricht verwendet wird, eine Änderung vornehmen, müssen Sie das Dokument erneut veröffentlichen, damit die Änderung den E-Mail-Empfängern zur Verfügung steht. Sie müssen das Dokument neu veröffentlichen, um das aktualisierte Dokument in einem Mailing zu verwenden. Immer wenn Sie ein für E-Mails verwendetes eMessage-Dokument erneut veröffentlichen, überschreibt das System die momentan veröffentlichte Version des Dokuments.

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Erneutes Veröffentlichen von Landing-Pages Wenn Sie eine Änderung an einem eMessage-Dokument vornehmen, das zum Definieren einer von IBM gehosteten Landing-Page verwendet wird, müssen Sie das Dokument erneut veröffentlichen, damit die Änderung den E-Mail-Empfängern zur Verfügung steht, die über einen Link in einer personalisierten E-Mail auf die Seite navigieren. eMessage erstellt mehrere Versionen von veröffentlichten Landing-Pages. Immer wenn Sie ein Produktionsmailing beginnen, das auf eine veröffentlichte LandingPage verweist, prüft das System, ob ein anderes Produktionsmailing bereits auf die Landing-Page verwiesen hat. Das System führt diese Prüfung nicht durch, wenn Sie ein Test-Mailing ausführen. v Falls ein Produktions-Mailing bereits auf die aktuell veröffentlichte Version des Dokuments verwiesen hat, erstellt das System automatisch eine neue Version des Dokuments, die Ihre Änderungen enthält.Das System erstellt eine neue Version und speichert die alte Version zu Beginn der Mailing-Ausführung. Durch Erstellen einer neuen Version bleibt der Inhalt der älteren Version intakt, damit diese von E-Mail-Empfängern verwendet werden kann, die das ältere Mailing erhalten haben. v Falls noch kein Produktions-Mailing auf die vom Dokument definierte LandingPage verwiesen hat, überschreibt das System die aktuell veröffentlichte Version des Dokuments. eMessage verwaltet den Zugriff auf mehrere Versionen. Wenn Sie eine LandingPage mehrmals veröffentlichen, enthält das System mehrere Versionen des Dokuments. eMessage verwaltet automatisch mehrere Versionen der Landing-Page-Dokumente und ermöglicht E-Mail-Empfängern den Zugriff auf die Version des Landing-Page-Inhalts, der dem E-Mail-Link entspricht, den sie für den Zugriff auf die Seite verwenden. Vom eMessage Document Composer aus können Sie nicht auf die einzelnen Versionen der Landing-Page zugreifen. Sie können nur die zuletzt veröffentlichte Version ansehen.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Kapitel 10. Arbeiten mit Personalisierungsfeldern Personalisierungsfelder bieten eine Möglichkeit zum Hinzufügen von empfängerspezifischen Informationen aus Ihrer Marketingdatenbank zu einer E-Mail. Personalisierungsfelder werden auch in Regeln verwendet, die steuern, wie bedingter Inhalt in den einzelnen personalisierten E-Mail-Nachrichten angezeigt wird. eMessage stellt die folgenden Typen von Personalisierungsfeldern zur Verfügung. v Integrierte Personalisierungsfelder. Diese Systemfelder werden von eMessage definiert und stehen für alle Mailings zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter „Integrierte Personalisierungsfelder” auf Seite 174. v Konstante Personalisierungsfelder. Konstante Personalisierungsfelder werden definiert, um statische Textwerte in alle im Rahmen des Mailings versendeten EMails einzufügen. Sie geben einen Wert für konstante Personalisierungsfelder in der Mailing-Konfiguration an. Weitere Informationen finden Sie unter „Konstante Personalisierungsfelder” auf Seite 174. v OLT-Personalisierungsfelder. Dieser Personalisierungsfeldtyp wird in einer Ausgabelistentabelle (OLT = Output List Table) definiert, die in Ihrer lokalen eMessage-Installation definiert ist, und in IBM Unica Hosted Services hochgeladen. Weitere Informationen finden Sie unter „OLT-Personalisierungsfelder” auf Seite 176. Sie können Personalisierungsfelder zur E-Mail hinzufügen, indem Sie entweder den eMessage Document Composer zum Hinzufügen von Personalisierungsfeldern zu Zonen in eMessage-Dokumenten verwenden oder indem Sie benutzerdefinierte HTML-Tags hinzufügen, um Personalisierungsfelder in der Vorlage zu definieren, die ein Dokument definiert. Sie können Personalisierungsfeldtags nicht den Vorlagen für Landing-Pages hinzufügen. v Ausführliche Informationen zum Hinzufügen von Feldern zu Zonen in einem Dokument finden Sie im Abschnitt „Hinzufügen von Personalisierungsfeldern im Document Composer” auf Seite 181. v Ausführliche Informationen zum Hinzufügen von Feldern zu Vorlagen finden Sie im Abschnitt „Personalisierungsfelder in HTML-Vorlagen, -Inhalte und -Links einbetten” auf Seite 184. Sie können einen Standardwert für ein Personalisierungsfeld angeben, indem Sie Beispieldaten für das Feld definieren. Wenn Sie die Vorschau einer personalisierten E-Mail aufrufen, verwendet eMessage Beispieldaten zum Erstellen der Vorschau. Wenn das Personalisierungsfeld in einer Personalisierungsregel verwendet wird, wertet das System die Regel mithilfe der Beispieldaten aus, die Sie für das Feld definiert haben. Weitere Informationen zum Definieren von Beispieldaten für Personalisierungsseiten finden Sie im Abschnitt „Informationen zu Beispieldaten in Personalisierungsfeldern” auf Seite 177. Sie können Personalisierungsfelder für die gesamte eMessage-Installation im Fenster eMessage-Einstellungen ansehen und verwalten. Weitere Informationen zum Verwalten von Personalisierungsfeldern auf Installationsebene finden Sie im Abschnitt „Verwalten von Personalisierungsfeldern” auf Seite 179.

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Integrierte Personalisierungsfelder Built-in-Personalisierungsfelder sind systemdefinierte Felder mit systembezogenen Informationen, die in E-Mail-Nachrichten eingebunden werden können. Beispielsweise stellt das integrierte Personalisierungsfeld RunDate das Datum zur Verfügung, an dem das Mailing ausgeführt wurde. Das Hinzufügen dieses Felds zum Dokument kann zur Identifizierung einzelner Mailings hilfreich sein, wenn Sie das Mailing zur wiederholten Ausführung geplant haben. Wenn Sie einem eMessage-Dokument Personalisierungsfelder hinzufügen, werden integrierte Personalisierungsfelder in der Liste der verfügbaren Felder mit dem Präfix BUILTIN_ angegeben. Built-in-Personalisierungsfelder können nicht hinzugefügt, gelöscht oder modifiziert werden.

Konstante Personalisierungsfelder Konstante Personalisierungsfelder zeigen in jeder E-Mail-Nachricht, in der sie enthalten sind, den gleichen Wert an. Konstante Personalisierungsfelder übernehmen ihre Werte nicht aus einer Ausgabelistentabelle. Stattdessen definieren Sie den Wert eines konstanten Personalisierungsfelds in der Mailing-Konfiguration, indem Sie einen Wert auf einer Bearbeitungsregisterkarte für das Mailing eingeben. Definieren Sie hierfür mindestens ein konstantes Personalisierungsfeld in einem Mailing. Sie können statischen Text allen E-Mail-Nachrichten im Mailing hinzufügen, ohne hierfür zwangsläufig eine Zone bearbeiten, die Dokumentvorlage ändern oder die Ausgabelistentabelle, auf die das Mailing verweist, aktualisieren zu müssen. Wenn Sie beispielsweise einen eindeutigen Aktionscode für jedes Mailing bereitstellen möchten, müssen Sie das konstante Personalisierungsfeld const_PromoCode definieren. Anschließend können Sie const_PromoCode in alle E-Mail-Vorlagen integrieren, die Sie verwenden. Wenn Sie einen Aktionscode für jedes Mailing angeben möchten, müssen Sie nur den Wert von const_PromoCode in der Mailing-Konfiguration ändern. Wenn Sie den Aktionscode mit einem Personalisierungsfeld aus der Ausgabelistentabelle und nicht mit einem konstanten Personalisierungsfeld definieren, müssen Sie das Ablaufdiagramm in Campaign ausführen, um die Ausgabelistentabelle zur Bereitstellung des neuen Aktionscodes zu aktualisieren und hochzuladen. Sie erstellen konstante Personalisierungsfelder auf der eMessage-Installationsebene. Dadurch steht das konstante Personalisierungsfeld allen Mailings zur Verfügung, die Sie in der gesamten Installation erstellen. Da Sie jedoch den Wert für ein konstantes Personalisierungsfeld auf der Mailing-Ebene definieren, kann das gleiche konstante Personalisierungsfeld in verschiedenen Mailings unterschiedlich dargestellt werden. Weitere Informationen zur Verwendung konstanter Personalisierungsfelder in einem individuellen Mailing finden Sie im Abschnitt „Informationen über die Konfiguration von Konstanten” auf Seite 27. Weitere Informationen zum Erstellen konstanter Personalisierungsfelder für die eMessage-Installation finden Sie im Abschnitt „So erstellen Sie konstante Personalisierungsfelder” auf Seite 175.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

So erstellen Sie konstante Personalisierungsfelder Wenn Sie ein konstantes Personalisierungsfeld erstellen, steht dieses für alle Mailings in Ihrer eMessage-Installation zur Verfügung. Das konstante Personalisierungsfeld kann in einem Mailing nur angezeigt werden, wenn das Mailing auf ein Dokument verweist, das das konstante Personalisierungsfeld enthält. Wenn das Dokument, auf das verwiesen wird, ein konstantes Personalisierungsfeld enthält, definieren Sie den jeweiligen Textwert, der durch das Feld in der Mailing-Konfiguration ausgedrückt wird. Ausführliche Informationen zum Definieren des Werts für ein konstantes Personalisierungsfeld in einem Mailing finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Definieren von Werten für Konstanten” auf Seite 232. 1. Wählen Sie Einstellungen > eMessage-Einstellungen aus und klicken Sie auf Liste aller Personalisierungsfelder anzeigen. Personalisierungsfeld hinzufügen. 2. Klicken Sie auf Das Fenster "Konstantes Personalisierungsfeld erstellen" wird angezeigt. 3. Sie müssen in das Feld Name des Personalisierungsfeldes einen Namen für das konstante Personalisierungsfeld eingeben. Zur einfacheren Verwaltung von Personalisierungsfeldern empfiehlt IBM, die Definition einer konsistenten Namenskonvention für konstante Personalisierungsfelder. Beispiel: const_. Wichtig: Verwenden Sie keine Leerzeichen in den Namen von konstanten Personalisierungsfeldern.Leerzeichen in den Namen von konstanten Personalisierungsfeldern, die zu einer Landing-Page hinzugefügt werden, können Probleme bei der Vorschau der Landing-Page verursachen. 4. Falls gewünscht können Sie eine Beschreibung und Beispieldaten für das konstante Personalisierungsfeld eingeben. Die eingegebenen Beispieldaten werden angezeigt, wenn Sie das Dokument mit dem entsprechenden Feld anzeigen. Die Daten erscheinen nicht in E-Mails- und Landing-Pages, die während des Mailings übertragen werden. Weitere Informationen zum Erstellen und Verwenden von Beispieldaten finden Sie in „Informationen zu Beispieldaten in Personalisierungsfeldern” auf Seite 177. 5. Speichern Sie Ihre Änderungen. Damit Sie das konstante Personalisierungsfeld verwenden können, müssen Sie es einem eMessage-Dokument hinzufügen. Wenn Sie in einem Mailing auf das Dokument verweisen, können Sie die Mailing-Konfiguration bearbeiten, um für das konstante Personalisierungsfeld einen statischen Textwert zu definieren.

Referenz zur Anzeige "Konstantes Personalisierungsfeld erstellen" Feld

Beschreibung

Name des Personalisierungsfelds

Geben Sie einen Namen für das konstante Personalisierungsfeld ein. IBM empfiehlt das Erstellen einer individuellen Namenskonvention für konstante Personalisierungsfelder.

Kapitel 10. Arbeiten mit Personalisierungsfeldern

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Feld

Beschreibung

Beschreibung

Geben Sie eine Beschreibung des Feldes ein.

Beispieldaten

Geben Sie Beispieldaten für das Feld ein. Der Wert, den Sie hier eingeben, wird angezeigt, wenn Sie die Vorschau von Dokumenten aufrufen, die das Personalisierungsfeld enthalten.

Source

Konstante Dieses Feld kann nicht bearbeitet werden.

OLT-Personalisierungsfelder Wenn Sie eine Liste mit E-Mail-Empfängern erstellen möchten, konfigurieren Sie einen eMessage-Prozess in Campaign. Die Ausgabe des konfigurierten eMessageProzesses ist eine Ausgabelistentabelle (OLT = Output List Table). Die Ausgabelistentabelle dient als Empfängerliste, auf die Sie in einem Mailing verweisen. Im Rahmen der Konfiguration definieren Sie Personalisierungsfelder und ordnen diese Feldern in Ihrer unternehmensweiten Marketingdatenbank zu. Weil jedes Personalisierungsfeld eine Spalte in der Ausgabelistentabelle darstellt, werden die Personalisierungsfelder, die Sie mit dem eMessage-Prozess definieren, OLT-Personalisierungsfelder genannt. Weitere Informationen zum Konfigurieren eines eMessageProzesses zum Erstellen einer Ausgabelistentabelle finden Sie in „Vorgehensweise zum Erstellen einer Empfängerliste” auf Seite 33. Sie müssen die Ausgabelistentabelle in IBM Unica Hosted Services hochladen, um sie zur Verwendung mit eMessage-Mailings zur Verfügung zu stellen. Nachdem Sie die Ausgabelistentabelle (OLT = Output List Table) hochgeladen haben, werden die OLT-Personalisierungsfelder zu einer Hauptliste mit allen zur Verfügung stehenden Personalisierungsfeldern hinzugefügt und können mit allen anderen, später erstellten OLT verwendet werden. Sie können ein OLT-Personalisierungsfeld einem eMessage-Dokument wie folgt hinzufügen. v Verwenden des Tags zum Definieren des Personalisierungsfelds in der Dokumentvorlage. Weitere Informationen finden Sie unter „Personalisierungsfelder in HTML-Vorlagen, -Inhalte und -Links einbetten” auf Seite 184. v Wenn die Vorlage konfigurierbare Zonen definiert, verwenden Sie den eMessage Document Composer, um den Zonen im Dokument OLT-Personalisierungsfelder hinzuzufügen. Weitere Informationen finden Sie unter „Hinzufügen von Personalisierungsfeldern im Document Composer” auf Seite 181. v Verwenden Sie den Regeleditor, um das OLT-Personalisierungsfeld in einer Personalisierungsregel anzugeben.

Wo Personalisierungsfelder verwendet werden Sie können Personalisierungsfelder in verschiedenen Teilen eines eMessage-Dokuments verwenden. v Verwenden Sie Personalisierungsfelder, um die Adress- und Betrefffelder in der E-Mail-Kopfzeile auszufüllen.

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v Definieren Sie personalisierten Inhalt im Document Composer, indem Sie Personalisierungsfelder in Zonen ablegen. v Fügen Sie Personalisierungsfelder zu Text und Bild-Links hinzu v Binden Sie Personalisierungsfelder in Textblöcke ein, die dem Dokument hinzugefügt wurden. v Personalisierungsfelder sind erforderlich, wenn Sie Personalisierungsfelder definieren möchten, die bestimmen, wie bedingte Inhalte in E-Mail-Nachrichten angezeigt werden. Weitere Informationen zu Personalisierungsfeldern und bedingten Inhalten finden Sie im Abschnitt „Definieren von Personalisierungsregeln” auf Seite 187. v Fügen Sie eines oder mehrere konstante Personalisierungsfelder hinzu, um einen Textwert einzubinden, der in allen E-Mails gleich aussehen soll.Sie können ein konstantes Personalisierungsfeld z. B. verwenden, um in alle Nachrichten eines bestimmten Mailings einen Werbecode einzufügen. v Verwenden Sie Personalisierungsfelder in erweiterten Skripten für E-Mails. Weitere Informationen zum Verwenden erweiterter Skripte finden Sie in Anhang A, „Verwendung erweiterter Skripte in E-Mails”, auf Seite 307. Wenn Sie ein Personalisierungsfeld einem Adressfeld oder einer Zone hinzufügen, wird im Document Composer eine Liste mit Feldern angezeigt, die für die Verwendung zur Verfügung stehen. eMessage verwaltet eine Liste aller Personalisierungsfelder, die verwendet werden können. Weitere Informationen zum Anzeigen der Liste mit den verwendbaren Personalisierungsfeldern finden Sie im Abschnitt „Auswählen von Personalisierungsfeldern” auf Seite 182.

Informationen über die Adressierung von E-Mail mit einem Personalisierungsfeld Sie müssen ein Personalisierungsfeld verwenden, um die E-Mail-Adresse des EMail-Empfängers anzugeben. Der Wert für dieses Feld wird in der Zeile An: in der E-Mail-Kopfzeile angezeigt. Wichtig: Die Ausgabelistentabelle und das eMessage-Dokument, auf das durch ein Mailing verwiesen wird, müssen dasselbe Personalisierungsfeld verwenden, um die E-Mail-Adresse des Nachrichtenempfängers angeben zu können. Informationen zum Angeben eines Personalisierungsfelds für E-Mail-Adressen in der Ausgabelistentabelle finden Sie im Abschnitt „So definieren Sie die Ausgabelistentabelle” auf Seite 43. Weitere Informationen zum Angeben eines Personalisierungsfelds für E-Mail-Adressen in einem eMessage-Dokument finden Sie im Abschnitt „Eingeben von E-Mail-Adressdaten” auf Seite 67.

Informationen zu Beispieldaten in Personalisierungsfeldern Der eMessage Document Composer verwendet den Anzeigenamen eines Personalisierungsfelds, um das Feld in einem Kommunikationseditor darzustellen. Zwar erleichtert der Anzeigename die Erkennung von Personalisierungsfeldern im Dokument, doch die Anzeige eines Beispiels des Texts, der das Feld beim Ausführen des Mailings möglicherweise ersetzt, verdeutlicht meist besser, wie Daten für Kunden und Interessenten dargestellt werden. Wenn das Personalisierungsfeld in einer Personalisierungsregel verwendet wird, können Sie durch Experimentieren mit Beispielwerten die Regel testen.

Kapitel 10. Arbeiten mit Personalisierungsfeldern

177

Anzeigen von Beispieldaten für Personalisierungsfelder Anstelle des Feldnamens werden Beispielwerte für Personalisierungsfelder angezeigt, wenn Sie eine Vorschau des eMessage-Dokuments aufrufen, das die E-Mail oder Landing-Page definiert. Der Anzeigename wird nicht durch die Beispieldaten ersetzt, wenn der Inhalt im Kommunikationseditor angezeigt wird. Ebenso werden die Daten nicht angezeigt, wenn Sie einen Test- oder Produktionsversand des Mailings durchführen. Wenn Sie beispielsweise das Personalisierungsfeld Kontotyp definiert haben, können Sie Beispieldaten vom Typ Bevorzugt definieren. Im Kommunikationseditor wird der Satz wie folgt angezeigt "Ein einzigartiges und zeitgemäßes Angebot für unsere Kunden." Wenn Sie die Vorschau der E-Mail-Nachricht anzeigen, wird der Satz wie folgt angezeigt: "Ein einzigartiges und zeitgemäßes Angebot für unsere bevorzugten Kunden." Sie können im Fenster "Vorschau" andere Beispielwerte für das Personalisierungsfeld verwenden, um das Ergebnis möglicher Änderungen im Personalisierungsfeld anzusehen. Weitere Informationen zu Beispieldaten und zum Aufrufen einer Vorschau von Personalisierungsfeldern in einem Dokument finden Sie im Abschnitt „Vorschau von Personalisierungsfeldern” auf Seite 164.

Definieren von Beispieldaten für Personalisierungsfelder Sie können Beispieldaten für Personalisierungsfelder auf der Installationsebene oder auf der Dokumentebene definieren. Wenn Sie Beispieldaten für die Installation definieren möchten, definieren Sie mithilfe der Seite eMessage-Personalisierungsfelder, auf die Sie über das Menü Einstellungen zugreifen können, Beispieldaten für Personalisierungsfelder. Wenn Sie Beispieldaten auf Installationsebene definieren, werden dieselben Beispieldaten in der Vorschau aller Dokumente mit dem jeweiligen Feld angezeigt. Weitere Informationen zum Definieren von Beispieldaten für Personalisierungsfelder auf der Installationsebene finden Sie im Abschnitt „So bearbeiten Sie die Eigenschaften des Personalisierungsfelds” auf Seite 179. Öffnen Sie zum Definieren von Beispieldaten für ein Dokument den Bereich Vorschau im eMessage Document Composer. Durch Ändern der Beispieldaten im Document Composer können Sie damit experimentieren, wie Daten in einer bestimmten E-Mail-Nachricht aussehen könnten, ohne dass sich dies auf andere Dokumente auswirkt.Sie können jedoch die Beispieldaten für die gesamte Installation im Bereich Vorschau ändern, indem Sie Ihre Änderungen als Standardbeispielwert für das Personalisierungsfeld speichern. Weitere Informationen zum Ändern der Beispieldaten für das Personalisierungsfeld auf Dokumentebene finden Sie im Abschnitt „Vorschau von Personalisierungsfeldern” auf Seite 164. Der Typ der von Ihnen eingegebenen Beispieldaten muss mit dem Datentyp (numerisch oder Zeichenfolge) übereinstimmen, den Sie für das Personalisierungsfeld im Abschnitt "Verfügbare Felder" des eMessage-Prozesses eingegeben haben, der zum Definieren des Felds verwendet wird. Damit eMessage den Typ der Beispieldaten validieren kann, muss auf die Ausgabelistentabelle, die das Personalisierungsfeld definiert, und auf das Dokument, das das Feld verwendet, durch dasselbe Mailing verwiesen werden. Weitere Informationen zum Bestimmen des Datentyps eines Personalisierungsfelds finden Sie im Abschnitt „Anzeigereferenz zur Registerkarte "Ausgabe"” auf Seite 55.

178

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Verwalten von Personalisierungsfeldern eMessage verwaltet eine Liste aller Personalisierungsfelder, die zur Verwendung in eMessage-Dokumenten und Mailings in Ihrer gesamten eMessage-Installation zur Verfügung stehen. Wenn Sie die Liste anzeigen und Eigenschaften der Personalisierungsfelder bearbeiten möchten, wählen Sie eMessage-Einstellungen > eMessage-Personalisierungsfelder aus und klicken Sie auf Liste aller Personalisierungsfelder anzeigen. Bestimmte Eigenschaften von Personalisierungsfeldern können auf Installationsebene geändert werden. Die Änderungen, die Sie an den Eigenschaften eines Personalisierungsfelds vornehmen, wirken sich überall dort aus, wo Sie das Personalisierungsfeld hinzufügen. Weitere Informationen finden Sie unter „So bearbeiten Sie die Eigenschaften des Personalisierungsfelds”. Weil konstante Personalisierungsfelder für alle Mailings verfügbar sein müssen, definieren Sie konstante Personalisierungsfelder auf der Installationsebene. Weitere Informationen zum Definieren konstanter Personalisierungsfelder finden Sie im Abschnitt „So erstellen Sie konstante Personalisierungsfelder” auf Seite 175. Auch wenn unter "eMessage-Personalisierungsfelder" alle Personalisierungsfelder aufgeführt werden, die Sie in Ihrer eMessage-Installation definiert haben, stehen nicht alle der angezeigten Felder für jedes Mailing zur Verfügung. Welche Personalisierungsfelder zur Verwendung in einem Mailing zur Verfügung stehen, hängt davon ab, auf welche Empfängerliste und welches eMessage-Dokument das Mailing verweist. Weitere Informationen zu den Personalisierungsfeldern, die für die einzelnen Mailings zur Verfügung stehen, finden Sie im Abschnitt „Auswählen von Personalisierungsfeldern” auf Seite 182.

So bearbeiten Sie die Eigenschaften des Personalisierungsfelds Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Beschreibung der Beispieldaten für ein Personalisierungsfeld zu ändern. 1. Wählen Sie Einstellungen > eMessage-Einstellungen aus und klicken Sie auf Liste aller Personalisierungsfelder anzeigen. 2. Klicken Sie in der Spalte Name auf den Namen des Personalisierungsfelds, das Sie ändern möchten. Die Eigenschaftsseite für das Personalisierungsfeld wird angezeigt. 3. Bearbeiten Sie auf der Seite "Eigenschaften des Personalisierungsfelds" die Beschreibung der Beispieldaten für das Feld. Der Name und die Quelle des Feldes können nicht bearbeitet werden. 4. Speichern Sie Ihre Änderungen. Die aktualisierten Informationen werden auf der Seite "eMessage-Personalisierungsfelder" angezeigt.

Kapitel 10. Arbeiten mit Personalisierungsfeldern

179

Referenz zur Anzeige "eMessage-Personalisierungsfelder" Die auf dieser Seite angezeigten Personalisierungsfelder können nicht direkt bearbeitet werden.

Personalisierungsfeld hinzufügen, um konstante Verwenden Sie den Link Personalisierungsfelder zu erstellen. Klicken Sie auf den Namen eines Personalisierungsfelds, um auf die Seite mit der „Referenz zur Anzeige "Eigenschaften des Personalisierungsfelds"” zuzugreifen, auf der Sie bestimmte Eigenschaften eines Personalisierungsfelds bearbeiten können. Feld

Beschreibung

Name

Anzeigename des Personalisierungsfelds.

Beschreibung

Kurzbeschreibung des Felds.

Beispieldaten

Der Text, der angezeigt wird, wenn Sie die Vorschau von eMessage-Dokumenten aufrufen, die das Personalisierungsfeld enthalten.

Source

Die Datenquelle, die beim Ausführen des Mailings zum Ausfüllen des Personalisierungsfelds verwendet wird.

Zuletzt geändert

Datum und Uhrzeit der letzten Änderung an den Eigenschaften des Personalisierungsfelds.

Referenz zur Anzeige "Eigenschaften des Personalisierungsfelds" Feld

Beschreibung

Name des Personalisierungsfelds

Anzeigename des Personalisierungsfelds.

Beschreibung

Geben Sie eine Kurzbeschreibung des Felds ein.

Dieses Feld kann nicht bearbeitet werden.

Sie können z. B. den Inhalt des Felds beschreiben, um die Entscheidung, welches Feld in einem Dokument verwendet werden soll, zu erleichtern. Beispieldaten

Geben Sie Beispieldaten für das Feld ein. Der Text, den Sie hier eingeben, wird angezeigt, wenn Sie eine Vorschau der eMessage-Dokumente aufrufen, die das Personalisierungsfeld enthalten.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Feld

Beschreibung

Source

Die Quelle der Daten, die zum Füllen des Personalisierungsfelds verwendet werden, wenn Sie ein Mailing ausführen. v Eingebaut Systembezogene Daten, die automatisch von eMessage zur Verfügung gestellt werden. Beispielsweise stellt BUILTIN_ContactDate das Datum zur Verfügung, an dem Sie die E-Mail versendet haben. v Konstante Die Konfiguration des konstanten Personalisierungsfelds stellt den statischen Text für das Feld zur Verfügung. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „So erstellen Sie konstante Personalisierungsfelder” auf Seite 175. v OLT Eine Ausgabelistentabelle (OLT = Output List Table) stellt die vom Feld angezeigten Informationen zur Verfügung. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „Informationen zum Hinzufügen von Personalisierungsfeldern” auf Seite 40. Dieses Feld kann nicht bearbeitet werden.

Hinzufügen von Personalisierungsfeldern im Document Composer Wenn Sie Personalisierungsfelder mithilfe des Document Composer hinzufügen, können Sie Personalisierungsfelder einzeln hinzufügen und konfigurieren, wenn Sie sie einer E-Mail oder Landing-Page hinzufügen. Wenn Sie zum Hinzufügen von Personalisierungsfeldern den Document Composer verwenden, müssen Sie die Personalisierungsfelder jedem Dokument separat hinzufügen. Sie haben folgende Möglichkeiten, um Personalisierungsfelder mithilfe des Document Composer hinzuzufügen. v Einfügen von Personalisierungsfeldern in Zonen. v Einfügen von Personalisierungsfeldern in ein Textfeld. v Einfügen eines Personalisierungsfelds in einen Link. Sie können Personalisierungsfelder auch direkt in Vorlagen einbetten, die zum Erstellen von E-Mails und Landing-Pages verwendet werden. Zugehörige Konzepte: „Personalisierungsfelder in HTML-Vorlagen, -Inhalte und -Links einbetten” auf Seite 184 Zugehörige Tasks: „So fügen Sie Personalisierungsfelder in Zonen ein” auf Seite 182 „So fügen Sie Personalisierungsfelder in Textfelder ein” auf Seite 183 „Einfügen eines Personalisierungsfelds in einen Link” auf Seite 183

Erkennen von Personalisierungsfeldern in eMessage-Dokumenten Abhängig davon, ob Sie das Personalisierungsfeld der Vorlage oder einer konfigurierbaren Zone hinzugefügt haben, sehen Personalisierungsfelder unterschiedlich aus.

Kapitel 10. Arbeiten mit Personalisierungsfeldern

181

Personalisierungsfelder, die Sie Zonen hinzufügen, werden im Document Composer wie hier dargestellt angezeigt. Personalisierungsfelder, die direkt zur HTML-Vorlage hinzugefügt wurden, erscheinen im Document Composer wie hier gezeigt. Sie können mithilfe des Document Composer Personalisierungsfelder ändern oder löschen, die Sie einer Zone im Dokument hinzugefügt haben. Sie können den vom Document Composer bereitgestellten HTML-Editor mit grafischer Benutzeroberfläche verwenden, um Personalisierungsfelder hinzuzufügen, zu ändern oder zu entfernen, die Sie der Vorlage direkt hinzugefügt haben.

Auswählen von Personalisierungsfeldern Durch die Auswahl von Personalisierungsfeldern können Sie bestimmte Teile empfängerabhängiger Daten in die einzelnen E-Mail-Nachrichten einfügen. Wenn Sie den eMessage Document Composer verwenden, um einem Dokument ein Personalisierungsfeld hinzuzufügen, zeigt das System eine Liste mit verfügbaren Personalisierungsfeldern an. Wenn auf das Dokument nicht durch ein Mailing verwiesen wird, umfasst die Liste der verfügbaren Personalisierungsfelder alle OLT-Personalisierungsfelder, die für alle Empfängerlisten in Ihrer Campaign-Installation erstellt wurden. Je nach Größe und Umfang Ihrer Empfängerlisten kann diese Liste der Personalisierungsfelder sehr lang sein. Die Liste der verfügbaren Personalisierungsfelder umfasst auch systemdefinierte Felder, die als integrierte Personalisierungsfelder (BUILTIN) erkannt werden, und die konstanten Personalisierungsfelder, die für Ihre Installation definiert wurden. Wenn Sie jedoch auf das Dokument in einem eMessage-Mailing verweisen, das auch auf eine Empfängerliste verweist, begrenzt das System die Liste der OLT-Personalisierungsfelder, die Sie auswählen können, auf die Personalisierungsfelder, die in der Empfängerliste definiert sind. Sie können Ihre Auswahl weiterhin aus der gesamten Liste von integrierten (BUILTIN) und konstanten Personalisierungsfeldern treffen. Wenn Sie im gleichen Mailing auf die Empfängerliste und das eMessage-Dokument verweisen, entsteht eine Beziehung zwischen der Liste und dem Dokument. Änderungen an der Anzahl oder den Namen der Personalisierungsfelder in der Empfängerliste werden automatisch auf die Liste der verfügbaren Personalisierungsfelder im Document Composer übertragen.

So fügen Sie Personalisierungsfelder in Zonen ein Verwenden Sie in Document Composer das Feldwidget, um einer konfigurierbaren Zone ein Personalisierungsfeld hinzuzufügen. eMessage Document Composer bietet verschiedene Möglichkeiten zum Anwenden des Feldwidgets. 1. Wählen Sie in eMessage Document Composer eine der folgenden Methoden aus, um ein Personalisierungsfeld einzufügen. in die Zone und legen Sie es in der Zone v Ziehen Sie das Feldwidget ab. Die Farbe der Zone ändert sich, wenn Sie das Widget an der richtigen Stelle über der Zone platziert haben.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

v Klicken Sie mit der rechten Maustaste in eine Zone und wählen Sie Inhalt hinzufügen > Feld aus. In Document Composer wird eine Liste der verfügbaren Personalisierungsfelder angezeigt. 2. Wählen Sie das einzufügende Personalisierungsfeld. Der Name des Personalisierungsfelds wird in der Zone angezeigt, während Sie es hinzufügen.

So fügen Sie Personalisierungsfelder in Textfelder ein Gehen Sie folgendermaßen vor, um Personalisierungsfelder in Textfelder einzufügen, wie z. B. Adressfelder in der E-Mail-Kopfzeile und in Textblöcken, die dem Hauptteil der E-Mail hinzugefügt werden. Wenn Sie das Personalisierungsfeld mit Text im Feld kombinieren, platzieren Sie den Cursor an der Stelle im Text, an der die Informationen aus dem Personalisierungsfeld erscheinen sollen. 1. Wählen Sie in eMessage Document Composer eine der folgenden Methoden aus, um ein Personalisierungsfeld einzufügen. v Wenn Sie sich in einem E-Mail-Headerfeld befinden, stellen Sie den Cursor in das Feld und verwenden Sie die Tastenkombination Strg+Leertaste oder kli. cken Sie auf das Symbol "Personalisierungsfeld einfügen" v Öffnen Sie das Textfeld zur Bearbeitung im grafischen HTML-Editor, der in Document Composer enthalten ist. Platzieren Sie den Cursor an der Stelle, an der Sie das Feld platzieren möchten. Klicken Sie in der Symbolleiste auf das Symbol "Personalisierungsfeld einfügen"

.

In Document Composer wird eine Liste der verfügbaren Personalisierungsfelder angezeigt. 2. Wählen Sie das einzufügende Personalisierungsfeld. Der Name des Personalisierungsfelds wird im Feld oder Textblock angezeigt, wenn Sie das Feld hinzufügen.

Einfügen eines Personalisierungsfelds in einen Link Gehen Sie folgendermaßen vor, um einem Hyperlink ein Personalisierungsfeld hinzuzufügen.Das Personalisierungsfeld wird dem Link als Linkparameter hinzugefügt. Sie bearbeiten den Hyperlink im Fenster "Hyperlink". 1. Ändern Sie im eMessage Document Composer den Hyperlink mithilfe einer der folgenden Methoden. v Ziehen Sie das Hyperlink-Widget in eine Zone. v Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zone und wählen Sie Inhalt hinzufügen > Hyperlink aus. v Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen vorhandenen Link und wählen Sie Inhalt bearbeiten aus. v Bearbeiten Sie Links im statischen Teil der Vorlage mithilfe des integrierten HTML-Editors mit grafischer Benutzeroberfläche. 2. Klicken Sie im Fenster "Hyperlink" auf die Registerkarte Link und wählen Sie die Option URL aus. Kapitel 10. Arbeiten mit Personalisierungsfeldern

183

3. Stellen Sie in der URL für den Link den Cursor in die Linkparameter hinter dem Fragezeichen (?), die auf den Domänennamen und den Dateipfad folgen. 4. Verwenden Sie die Tastenkombination Strg+Leertaste oder klicken Sie auf das . Symbol "Personalisierungsfeld einfügen" Der Document Composer zeigt eine Liste der verfügbaren Personalisierungsfelder an. 5. Wählen Sie das einzufügende Personalisierungsfeld. Das Personalisierungsfeld wird dem Link an der Stelle hinzugefügt, an der Sie den Cursor als Linkparameter eingefügt haben.

Personalisierungsfelder in HTML-Vorlagen, -Inhalte und -Links einbetten Sie können ein Personalisierungsfeld manuell in E-Mail- und Landing-Page-Vorlagen im HTML-Format und in HTML-Snippets definieren. Außerdem können Sie Personalisierungsfelder in URL-Link-Parametern für Links definieren, die zu Vorlagen und Snippets hinzugefügt wurden. Die Definition eines Tags für ein Personalisierungsfeld in einer Vorlage, einem Snippet oder einem Link wird auch als Einbetten des Personalisierungsfelds bezeichnet. Das Einbetten eines Personalisierungsfelds in eine Vorlage oder ein Snippet verhindert, dass das Feld mithilfe einer Zone separat zu jeder Nachricht hinzugefügt werden muss. Bei URL-Link-Parametern bietet die Einbettung von Personalisierungsfeldern in Link-Parameter die Möglichkeit, Hyperlinks in E-Mails und Landing-Pages zu personalisieren. Sie können Personalisierungsfelder auch in reine Text-E-Mails einbetten, weil reine Textvorlagen für eMessage aus HTML-Dokumenten bestehen. Um die Einbettung von Personalisierungsfeldern zu unterstützen, erkennt eMessage angepasste HTML-Tags und eine Syntax für angepasste Link-Parameter. Um ein Personalisierungsfeld in eine Vorlage oder ein Snippet einzubetten, müssen Sie den angepassten Tag verwenden. Bei diesem Tag muss die Groß-/ Kleinschreibung beachtet werden. Wenn Sie ein Mailing ausführen, das auf ein Dokument verweist, das diesen Tag enthält, erkennt eMessage den Tag als Personalisierungsfeld und fügt empfänger- oder besucherspezifische Informationen in die E-Mail oder Landing-Page ein, die wiedergegeben wird. Zum Einbetten von Personalisierungsfeldern in Link-Parameter wird außerdem eine angepasste Parametersyntax (pf=#pf:PF_NAME#) benötigt, die nur in eMessage erkannt wird. In die Vorlage eingefügte Personalisierungsfelder müssen als Teil einer Empfängerliste (Ausgabelistentabelle) definiert werden und auf die Ausgabelistentabelle muss von dem Mailing verwiesen werden, das auf die Vorlage verweist, in der Sie das Personalisierungsfeld einbetten. Vorlagendesigner müssen zusammen mit dem EMail-Marketingteam sicherstellen, dass die Personalisierungsfelder, die sie der Vorlage hinzufügen, in eMessage ordnungsgemäß definiert sind. Beim Namen eines Personalisierungsfelds, das in der Vorlage definiert ist, muss die Groß-/ Kleinschreibung beachtet werden und der Name muss exakt mit dem Namen übereinstimmen, den der E-Mail-Marketer dem Personalisierungsfeld in der Empfängerliste zugeordnet hat.

184

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Zugehörige Konzepte: „Hinzufügen von Personalisierungsfeldern im Document Composer” auf Seite 181 „So fügen Sie Personalisierungsfelder zu Text in Vorlagen oder HTML-Snippets hinzu” „So fügen Sie Personalisierungsfelder zu Links in Vorlagen oder Snippets hinzu” „Vorlagenvoraussetzungen für Text-E-Mails” auf Seite 149

So fügen Sie Personalisierungsfelder zu Text in Vorlagen oder HTML-Snippets hinzu Sie können ein Personalisierungsfeld mithilfe des HTML-Tags zu einem Textelement an einer beliebigen Stelle der Vorlage oder des Snippets hinzufügen. Bei dem Tag muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Er hat folgendes Format.

Dabei ist PF_NAME der Name des Personalisierungsfelds, wie er in Ihrer eMessageInstallation definiert ist. Beim Namen des Personalisierungsfelds muss die Groß-/ Kleinschreibung beachtet werden. Sie müssen den Namen genau so angeben, wie er in eMessage konfiguriert ist. Zum Beispiel können Sie für eine personalisierte Transaktions-E-Mail zur Begrüßung neuer Kunden Folgendes definieren: Willkommen ! Wir freuen uns, dass wir Sie als Kunde gewinnen konnten. Wir haben Ihnen Ihre Vorteilskarte am zugesandt. Bitte besuchen Sie die nächste Geschäftsstelle in , um dort Ihr als Begrüßungsgeschenk in Empfang zu nehmen.

So fügen Sie Personalisierungsfelder zu Links in Vorlagen oder Snippets hinzu Sie fügen ein Personalisierungsfeld zu einem Link in einer Vorlage oder einem HTML-Snippet hinzu, indem Sie das Personalisierungsfeld als Link-Parameter einbetten. Sie können ein Personalisierungsfeld oder auch mehrere Personalisierungsfelder zu einem Link hinzufügen. Fügen Sie das Personalisierungsfeld als LinkParameter im folgenden Format hinzu. pf=#pf:PF_NAME#

Hierbei steht pf für den Parameternamen. PF_NAME ist der Name des Personalisierungsfelds, wie er in Ihrer eMessage-Installation definiert ist. Sie müssen den Namen genau so angeben, wie er in eMessage konfiguriert ist. Beim Namen des Personalisierungsfelds muss die Groß-/ Kleinschreibung beachtet werden.

Hinzufügen eines einzelnen Personalisierungsfelds zu einem Link Um ein einzelnes Personalisierungsfeld zu einem Link hinzuzufügen, müssen Sie den Link wie hier gezeigt ändern. Kapitel 10. Arbeiten mit Personalisierungsfeldern

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Hinzufügen mehrerer Personalisierungsfelder zu einem Link Um einem Link mehrere Personalisierungsfelder hinzuzufügen, müssen Sie den Link wie folgt konfigurieren.

Sie können die Parameter von Personalisierungsfeldern mit anderen Linkparametern kombinieren. Allerdings müssen Sie jeden Personalisierungsfeldnamen in ein öffnendes und ein schließendes #-Zeichen einschließen.

Hinzufügen von Personalisierungsfeldern zu einem Bildlink Um einem Bild-Link Personalisierungsfelder hinzuzufügen, konfigurieren Sie den Link wie folgt:

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Kapitel 11. Erstellen bedingter Inhalte Durch das Erstellen bedingter Inhalte können Sie Ihrer Zielgruppe entsprechend den in den Personalisierungsfeldern definierten Merkmalen variierende Inhalte anzeigen. In IBM Unica eMessage können Sie zwei Arten von bedingtem Inhalt definieren: einfacher bedingter Inhalt, bei dem Personalisierungsfelder in Personalisierungsregeln verwendet werden, und verschachtelter bedingter Inhalt, der die Personalisierungsfelder im erweiterten eMessage-Scripting für E-Mails verwendet. Einfacher bedingter Inhalt vergleicht den Wert eines Personalisierungsfeldes mittels verschiedener Vergleichsoperatoren (beispielsweise "ist gleich", "ist nicht gleich", "größer als" oder "kleiner als") mit Text oder numerischen Werten. Konditionalisierter, der Regel zugeordneter Inhalt wird in einer E-Mail auf Landing-Page angezeigt, wenn der in der Regel definierte Vergleich zutrifft. Einfache Personalisierungsregeln unterstützen die Verwendung von Klammerausdrücken beim Erstellen von Bedingungsgruppen. Sie unterstützen zudem die logischen Operatoren AND und OR, damit Bedingungen und Gruppen von Bedingungen verbunden werden können. Verschachtelter bedingter Inhalt basiert auf Scripts, die Sie mittels erweitertem eMessage-Scripting für E-Mails erstellen. Neben den in einfachem bedingten Inhalt verfügbaren Operatoren unterstützen die Scripts für verschachtelten bedingten Inhalt arithmetische Operatoren (addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren und % Rest), boolesche Operatoren (if, elseif, else) und den logischen Operator NOT. Mit verschachtelten Bedingungen stellen Sie einer breiteren Personengruppe zielgruppenspezifische und komplexere Inhalte und Optionen bereit als mit einfachen Bedingungen. Weitere Informationen zum Verwenden verschachtelter Bedingungen finden Sie in der Beschreibung des erweiterten Scriptings für E-Mails. Anmerkung: Verschachtelte Bedingungen können in gehosteten Landing-Pages nicht verwendet werden, da Landing-Pages kein erweitertes Scripting unterstützen. Zugehörige Konzepte: „Konfiguration von verschachtelten bedingten Inhalten” auf Seite 308 „Definieren von Personalisierungsregeln” „Anwenden von Personalisierungsregeln auf den Inhalt” auf Seite 191 „Verwalten der Personalisierung mit der Regeltabelle” auf Seite 196

Definieren von Personalisierungsregeln Sie definieren zum Erstellen bedingter Inhalte Personalisierungsregeln, die beschreiben, welche Empfängermerkmale gegeben sein müssen, um das Inhaltselement anzuzeigen. Personalisierungsregeln werden mithilfe eines Personalisierungsfelds und mindestens eines Bedingungsausdrucks konfiguriert. Bedingungsausdrücke testen die Werte eines Personalisierungsfelds, die sich ändern können (weil sie empfängerspezifisch sind), anhand eines konstanten Werts, der in der Logik des Ausdrucks angegeben ist. Wenn das Ergebnis des Tests TRUE (wahr) lautet, wird der der Regel zugeordnete Inhalt angezeigt. Wenn das Ergebnis des Tests FALSE (unwahr) lautet, wird der Inhalt nicht angezeigt.

187

Sie können beispielsweise die Personalisierungsregel = "SILVER" auf ein Bild in einem eMessage-Dokument anwenden. v AccountType ist das Personalisierungsfeld. v Das Symbol = ist der Vergleichsoperator, der den Testtyp definiert. In diesem Beispiel überprüft der Test, ob der Wert des Personalisierungsfelds exakt mit der Konstanten übereinstimmt. v SILVER ist der konstante Wert. In diesem Beispiel geht es um den Typ des Kundenkontos. Wenn der Nachrichtenempfänger ein Silberkonto hat, ist das Ergebnis des bedingten Ausdrucks wahr und das zugeordnete Bild wird in der E-Mail angezeigt. Wenn der Nachrichtenempfänger ein Goldkonto hat, ist der Ausdruck falsch und das Bild wird in der Nachricht nicht angezeigt. Anmerkung: Um sicherzustellen, dass das System eine Personalisierungsregel korrekt auswertet, müssen die Ausgabelistentabelle (OLT), die das der Regel zugrunde liegende Personalisierungsfeld definiert, und die E-Mail-Kommunikation, die die Regel enthält, dasselbe Mailing referenzieren. Stellen Sie die Referenz der OLT und der Kommunikation zu dem Mailing her, bevor Sie eine Vorschau der Ergebnisse der Personalisierungsregel aufrufen. Wenn Sie komplexere Regeln erstellen möchten, können Sie Gruppen von Bedingungen definieren. Bedingungen und Gruppen können mit den logischen Operatoren AND und OR verbunden werden. Zugehörige Konzepte: Kapitel 10, „Arbeiten mit Personalisierungsfeldern”, auf Seite 173 „Evaluierung von Personalisierungsregeln durch eMessage” auf Seite 191 „Anwenden von Personalisierungsregeln auf den Inhalt” auf Seite 191 „Personalisierungsfeldtypen in Personalisierungsregeln” auf Seite 190

Erstellen von Bedingungsgruppen für Personalisierungsregeln Sie können Bedingungsausdrücke in Gruppen und Untergruppen kombinieren, um komplexere Personalisierungsregeln flexibler und genauer erstellen zu können. Mit den logischen Operatoren (AND und OR) verbinden Sie Gruppen mit komplexeren Bedingungsausdrücken. eMessage evaluiert zunächst Ausdrücke in Gruppen und dann erst die Ausdrücke in der Regel. Verwenden Sie in der Textansicht des Regeleditors runde Klammern, um Gruppen mit Ausdrücken zu erstellen. Sie können Untergruppen erstellen und eine Bedingungshierarchie erstellen, indem Sie die Klammerausdrücke innerhalb anderer Klammerausdrücke eingeben. Geben Sie logische Operatoren manuell ein, um die Beziehung zwischen den Gruppen in der Regel zu definieren. Die grafische Ansicht des Editors zeigt jede Gruppe in einem separaten Feld dar und ermöglicht Ihnen eine Verschachtelung auf bis zu drei Ebenen, um eine Hierarchie zu erstellen. Der Editor verfügt über eine Auswahlfunktion, um den logischen Operator anzugeben, der für jede Gruppe verwendet werden soll.

188

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Vergleichsoperatoren für Personalisierungsregeln In den folgenden Beispielen werden die Vergleichsoperatoren aufgelistet, die für die Verwendung in einfachen Personalisierungsregeln zur Verfügung stehen. Anmerkung: Der Regeleditor verfügt über eine grafische Ansicht und eine Textansicht zum Definieren von Personalisierungsregeln. In den vorliegenden Beispielen werden die Operatoren in der Textansicht des Regeleditors dargestellt. Die Operatoren werden in der grafischen Ansicht zwar anders dargestellt, in ihrer Anwendung unterscheiden sie sich aber nicht von den anderen Operatoren. Inhalte werden angezeigt, wenn diese Bedingung erfüllt ist.

Operator

Beispiel

=

region = "Ost"

==

Alle Empfänger in der Region Ost sehen den Inhalt.

Der Feldwert stimmt nicht mit dem Regelwert überein.

! =

accountStatus != "überfällig"

Der Feldwert ist größer als der Regelwert.

>

Der Feldwert ist kleiner als der Regelwert.


21 Alle Empfänger, die mehr als 21 Jahre alt sind, sehen den Inhalt. age < 65 Alle Empfänger, die weniger als 65 Jahre alt sind, sehen den Inhalt.

Der Feldwert ist größer oder gleich dem >= Regelwert.

accountBalance >= 25000

Der Feldwert ist kleiner oder gleich dem 50000 Die Inhalte zeigen an, ob der Empfänger der E-Mail über 35 Jahre alt ist oder mehr als 50.000 € auf seinem Konto hat.

Wenn beispielsweise die folgende Regel auf einen Textblock angewandt wird, wird der Text allen Kontoinhabern mit einem Kontostand von mehr als 25.000 € angezeigt, egal wie alt sie sind. eMessage wertet Regeln von rechts nach links aus. = "aktuell" and > 50 or > 25000 Beim Auswerten einer Regel ordnet eMessage dem Operator OR eine größere Bedeutung zu als dem Operator AND. In diesem Beispiel hat der Operator OR Vorrang, obwohl der Operator AND zuerst aufgeführt ist.

Personalisierungsfeldtypen in Personalisierungsregeln Personalisierungsregeln vergleichen empfängerspezifische Werte für ein Personalisierungsfeld mit einem in der Regel angegebenen Wert. Der in der Regel angegebene Datentyp muss mit dem Datentyp übereinstimmen, der im Personalisierungsfeld festgelegt ist. Personalisierungsfelder enthalten entweder numerische Daten oder Textdaten. Der durch das Feld festgelegte Datentyp ist ein Teil der Personalisierungsfelddefinition, die in der von dem Mailing referenzierten Ausgabelistentabelle (OLT) enthalten ist. Wenn Sie beispielsweise in der Regel ein Personalisierungsfeld für angeben und Postleitzahl in der OLT als numerisches Personalisierungsfeld definiert ist, müssen Sie eine Zahl als Vergleichswert angeben. Wenn Sie einen Textwert angeben, kann die Regel die Validierung nicht durchführen. Der Regeleditor berücksichtigt den Typ des Personalisierungsfelds, wenn Sie einen Vergleichsoperator angeben. Der Datentyp des Personalisierungsfelds und der Vergleichswert müssen für den Typ des Vergleichsoperators, den Sie auswählen, geeignet sein. Wenn Sie beispielsweise den Operator größer als (>) auswählen, müssen Sie einen numerischen Wert angeben. Wenn Sie einen Textwert eingeben oder eine Zahl in Anführungszeichen setzen, kann die Regel die Validierung nicht durchführen. Anmerkung: Um sicherzustellen, dass das System eine Personalisierungsregel korrekt auswertet, müssen die Ausgabelistentabelle (OLT), die das der Regel zugrunde liegende Personalisierungsfeld definiert, und die E-Mail-Kommunikation, die die

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Regel enthält, dasselbe Mailing referenzieren. Stellen Sie die Referenz der OLT und der Kommunikation zu dem Mailing her, bevor Sie eine Vorschau der Ergebnisse der Personalisierungsregel aufrufen.

Anwenden von Personalisierungsregeln auf den Inhalt Personalisierungsregeln werden auf einzelne Inhaltselemente in einem E-Mail- oder Landing-Page-Dokument angewendet. Die Regeln, die Sie definieren, und die Reihenfolge, in der Sie diese anwenden, haben Auswirkungen darauf, wie dem Empfänger einer E-Mail die Inhalte angezeigt werden. Da Sie die Personalisierungsregeln auf jedes einzelne Inhaltselement anwenden, können Sie genau kontrollieren, welche Inhalte angezeigt werden. Beim Anwenden von Regeln auf personalisierte Inhalte ist es wichtig zu verstehen, wie eMessage die Personalisierungsregeln auswertet. Wenn Sie einer Zone mehrere Inhaltselemente hinzufügen, müssen Sie die Reihenfolge beachten, in der eMessage die Regeln auswertet.eMessage stoppt die Auswertung von Personalisierungsregeln, sobald eine zufriedenstellende Regel gefunden wird, und zeigt den zugehörigen Inhalt an. eMessage stellt einen Editor für Personalisierungsregeln bereit, den Sie im grafischen Modus oder im Textmodus zum Definieren und Anwenden von Personalisierungsregeln verwenden können. Sie können auf den Regeleditor über Zonen im Dokument oder über die Regeltabelle zugreifen.Die Regeltabelle stellt ebenfalls einen integrierten Editor zur Verfügung, den Sie zum Bearbeiten von Personalisierungsregeln verwenden können. Zugehörige Konzepte: „Evaluierung von Personalisierungsregeln durch eMessage” „Regeleditor: Grafikmodus” auf Seite 192 „Regeleditor: Textmodus” auf Seite 195

Evaluierung von Personalisierungsregeln durch eMessage eMessage evaluiert Personalisierungsregeln, wenn Sie ein Mailing durchführen oder wenn ein E-Mail-Empfänger auf einen E-Mail-Link klickt, um eine gehostete Landing-Page zu öffnen. eMessage evaluiert jede Zone, um festzulegen, welches Inhaltselement der E-Mail hinzugefügt oder in der Landing-Page angezeigt werden soll. In Zonen mit mehreren Inhaltselementen wirkt sich die Reihenfolge, in der die Inhaltselemente in der Zone definiert werden, auf die Reihenfolge aus, in der eMessage die Personalisierungsregeln evaluiert und Inhalte anzeigt. eMessage evaluiert Inhalt in Zonen von links nach rechts (wie im Fenster mit dem personalisierten Inhalt der Zone). Für jede Zone mit Bedingungsinhalt zeigt eMessage das Inhaltselement an, das der ersten zutreffenden Personalisierungsregel zugeordnet ist. Wenn Sie keine Personalisierungsregel auf ein Inhaltselement anwenden, zeigt eMessage den Inhalt in jeder E-Mail oder Landing-Page an. Wenn eMessage die leere Regel zuerst evaluiert, werden - abhängig von der Reihenfolge der Evaluierung - keine weiteren Regeln evaluiert, die unter Umständen für anderen Inhalt in der Zone definiert sind. eMessage betrachtet eine leere oder fehlende Personalisierungsregel immer als zutreffende Anweisung. Wenn eMessage Zonen mit mehreren Inhalten evaluiert und Inhalt mit einer leeren Regel findet, bevor Inhalt mit einer zutreffenden Regel gefunden wird, wird der Inhalt mit der leeren Regel angezeigt, da diese ebenfalls als zutreffend angesehen wird. Kapitel 11. Erstellen bedingter Inhalte

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Wenn der gesamte Inhalt in einer Zone Personalisierungsregeln enthält, von denen jedoch keine zutrifft, wird kein Inhalt für diese Zone angezeigt.

Reihenfolge der Evaluierung von Personalisierungsregeln eMessage evaluiert Personalisierungsregeln, die einzelnen Inhaltselementen in jeder Zone zugewiesen wurden, nach Zonen. Sie weisen Personalisierungsregeln in einer Zone entweder im Fenster mit personalisiertem Inhalt der Zone oder in der Regeltabelle zu Inhaltselementen zu. Im Fenster mit personalisiertem Inhalt verwalten Sie die Regeln für eine bestimmte Zone. In der Regeltabelle können Sie die Regeln für alle Zonen im Dokument über eine einzelne Benutzeroberfläche verwalten. In jedem Fenster mit personalisiertem Inhalt evaluiert eMessage die Personalisierungsregeln von links nach rechts. In der Regeltabelle evaluiert eMessage die Personalisierungsregeln von oben nach unten. eMessage zeigt das Inhaltselement an, das der ersten zutreffenden Regel zugewiesen ist. eMessage stoppt in jeder Zone die Evaluierung des Inhalts, nachdem eine zutreffende Regel gefunden wurde. Inhalt ohne Regelzuweisung wird immer als zutreffend angesehen. Wenn ein Inhaltselement ohne zugewiesene Regel im Fenster mit personalisiertem Inhalt links neben dem Inhalt mit Personalisierungsregel angezeigt wird, wird die Regel von eMessage nicht evaluiert. Wenn Inhalt ohne Regel in der Regeltabelle über Inhalt mit einer Personalisierungsregel angezeigt wird, wird die Regel vom System nicht evaluiert. Zugehörige Konzepte: „Verwalten der Personalisierung mit der Regeltabelle” auf Seite 196 „Optionen für Zonen” auf Seite 120

Definieren von Standardinhalt In Zonen mit mehrfachem Inhalt evaluiert eMessage den Inhalt in der Zone von links nach rechts. Wird eine zutreffende Regel gefunden, wird die Evaluierung der restlichen Personalisierungsregeln in der Zone gestoppt. Das Element, das im Fenster mit dem personalisierten Inhalt der Zone ganz äußerst rechts steht, ist das Element, das zuletzt evaluiert wird. Sie können Standardinhalt für eine Zone definieren, indem Sie sicherstellen, dass das Inhaltselement ganz rechts nie einer Personalisierungregel zugewiesen wird. Da eMessage eine leere Regel stets als zutreffend ansieht, wird das letzte Inhaltselement immer angezeigt, auch wenn der konditionalisierte Inhalt dies nicht tut.

Regeleditor: Grafikmodus IBM Unica eMessage verfügt über einen Grafikeditor zum Erstellen und Bearbeiten von Personalisierungsregeln. Wenn Sie eine Personalisierungsregel erstellen oder bearbeiten, wird der Regeleditor im Grafikmodus geöffnet. eMessage unterstützt verschiedene Arten, den grafischen Regeleditor zu öffnen. v Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den aktuellen Inhalt in einer Zone und wählen Sie Regel bearbeiten aus, um den Regeleditor anzuzeigen. Der Editor wird daraufhin als Grafikeditor geöffnet. Sie können zwischen dem Grafikeditor und dem Texteditor umschalten.

192

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

v Doppelklicken Sie auf die Zone, um das Fenster mit personalisiertem Inhalt anzuzeigen. Die Textversion der Regel wird unten im Fenster angezeigt. Klicken , um den Regeleditor zu öffnen. Sie auf Regel bearbeiten v Klicken Sie mit der rechten Maustaste in eine Zeile in der Regeltabelle und wählen Sie Regel bearbeiten aus. Die Grafikansicht des Regeleditors enthält verschiedene Bedienelemente zur Auswahl der Personalisierungsfelder, numerischer und Textwerte sowie Operatoren, um die erforderlichen Regeln zu erstellen. Die grafische Benutzeroberfläche enthält Bedienelemente zum Erstellen von Gruppen und unterstützt das Anklicken und Ziehen von Bedingungen und Gruppen, um die Struktur einer Regel bei Bedarf schnell wieder zu ändern. Zugehörige Konzepte: „Regeleditor: Textmodus” auf Seite 195 „Anwenden von Personalisierungsregeln auf den Inhalt” auf Seite 191 Zugehörige Tasks: „Verwalten von personalisierten Inhalten über die Tabelle” auf Seite 198

Hinzufügen oder Bearbeiten von Regeln mit dem Grafikeditor Der Regeleditor enthält einen Grafikmodus namens "Grafikeditor" zum Erstellen von Personalisierungsregeln. Dabei werden Regelelemente aus einer grafischen Benutzeroberfläche ausgewählt und Werte in Texteingabefelder eingegeben. Die grafische Benutzeroberfläche unterstützt das Bearbeiten per Drag-and-drop. 1. Wählen Sie im Document Composer das Inhaltselement aus, das Sie konditionalisieren möchten. 2. Öffnen Sie den Regeleditor und wählen Sie im Feld für den Editortyp Grafikeditor aus. Rufen Sie den Regeleditor wahlweise wie folgt auf: v Zeigen Sie in einer Zone den Inhalt an, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Regel bearbeiten aus. v Öffnen Sie das Fenster mit dem personalisierten Inhalt für eine Zone, wählen oder auf den Link KliSie ein Inhaltselement aus und klicken Sie auf cken, um eine Regel hinzuzufügen. v Klicken Sie in der Regeltabelle mit der rechten Maustaste in die Spalte "Regel" und wählen Sie den Regeleditor aus. Der Grafikeditor wird daraufhin mit einer einzelnen leeren Bedingung geöffnet. 3. Erstellen oder bearbeiten Sie eine Regel. a. Wählen Sie ein Personalisierungsfeld aus. Die Liste der verfügbaren Personalisierungsfelder wird nach den Ausgabelisten gefiltert, auf die vom Mailing verwiesen wird. b. Wählen Sie einen Vergleichsoperator aus. c. Geben Sie einen geeigneten Vergleichswert für die Regel ein. Der Datentyp des Wertes muss mit dem Datentyp im Personalisierungsfeld übereinstimmen. d. Fügen Sie bei Bedarf eine Bedingung hinzu. Klicken Sie auf Bedingung hinzufügen. e. Fügen Sie bei Bedarf eine Gruppe hinzu. Klicken Sie auf Gruppe hinzufügen. Sie können mehrere logische Operatoren (und/oder) verwenden, um Gruppen zu Serien hinzuzufügen oder um eine Gruppe innerhalb einer

Kapitel 11. Erstellen bedingter Inhalte

193

Gruppe hinzuzufügen, um eine verschachtelte Untergruppe zu erstellen. Maximal können drei Ebenen für verschachtelte Untergruppen erstellt werden. Regeln lassen sich jederzeit validieren, indem Sie auf das Symbol "Validieren" klicken. eMessage validiert die Regel, wenn Sie sie speichern. 4. Klicken Sie zum Validieren und Speichern der Regel auf OK.

Hinzufügen von Gruppen im Grafikeditor Für mehr Flexibilität bei der Erstellung von Personalisierungsregeln können Sie im Grafikeditor Bedingungen gruppieren. eMessage evaluiert zuerst immer Bedingungen innerhalb von Gruppen, bevor andere Bedingungen in der Regel evaluiert werden. Das Hinzufügen von Gruppen im Grafikeditor entspricht dem Verwenden runder Klammern im Texteditor. Sie können Gruppen zu einer Serie hinzufügen, um eine einstufige Hierarchie zu erstellen. Mit den logischen Operatoren (AND und OR) definieren Sie die Beziehung zwischen den einzelnen Gruppen. Der Grafikeditor fügt einen logischen Operator hinzu, wenn Sie eine Gruppe hinzufügen. Mit dem Selektor im Editor können Sie den Operator ändern. Dabei können Sie nur zwischen AND und OR wählen. Bei einer flachen Gruppenserie muss der logische Operator zwischen den Gruppen identisch sein. Wenn Sie komplexere Regeln erstellen möchten, können Sie Gruppen innerhalb von Gruppen hinzufügen, um mehrstufige Konditionshierarchien zu erstellen. Auf jeder Ebene muss derselbe logische Operator verwendet werden. Sie können jedoch verschiedene Operatoren auf unterschiedlichen Ebenen verwenden. IBM empfiehlt, Hierarchien mit maximal drei Ebenen zu erstellen. Wenn Sie eine komplexere Bedingungsverschachtelung wünschen, erstellen Sie verschachtelten Bedingungsinhalt mittels erweitertem Scripting für E-Mails.

Anordnen von Regelelementen im Grafikeditor Im Grafikeditor erstellen Sie die Regellogik "von oben nach unten". Sie können Bedingungen und Gruppen hinzufügen und löschen und zudem auch die Regel per Drag-and-drop der Regelelemente schnell neu konfigurieren. Wenn Sie Bedingungen oder Gruppen verschieben, wird das Ergebnis der Regel geändert. Sie können mittels Bearbeitung per Drag-and-drop folgende Änderungen vornehmen: v Ändern der Position einer Bedingung innerhalb einer Gruppe oder der Regel v Verschieben von Bedingungen in Gruppen und aus Gruppen heraus v Verschieben von Gruppen nach oben oder unten v Verschieben von Gruppen in andere Gruppen, um verschachtelte Untergruppen zu erstellen v Ausschneiden, Kopieren und Einfügen von Werten zwischen Bedingungen Um sicherzustellen, dass beim Verschieben der Elemente keine unvorhergesehenen Probleme entstehen, sollten Sie die Regelvalidierung regelmäßig überprüfen. Kli, um die Regel zu validiecken Sie oben im Editor auf das Symbol "Validieren" ren. eMessage validiert die Regel, wenn Sie sie speichern.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Regeleditor: Textmodus IBM Unica eMessage verfügt über einen textbasierten Editor zum Erstellen und Bearbeiten von Personalisierungsregeln. In der Regeltabelle können Sie den textbasierten Regeleditor als Inline-Editor in jeder Tabellenzeile aufrufen. eMessage unterstützt verschiedene Arten, den Regeleditor für reinen Text zu öffnen. v Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den aktuellen Inhalt in einer Zone und wählen Sie Regel bearbeiten aus, um den Regeleditor anzuzeigen. Wählen Sie den Texteditor aus. v Doppelklicken Sie auf die Zone, um das Fenster mit personalisiertem Inhalt anzuzeigen. Die Textversion der Regel wird unten im Fenster angezeigt. Klicken , um den Regeleditor zu öffnen. Wählen Sie den Sie auf Regel bearbeiten Texteditor aus. v Klicken Sie mit der rechten Maustaste in eine Zeile in der Regeltabelle, um den Inline-Regeleditor aufzurufen, der immer eine Textansicht zur Verfügung stellt. Geben Sie in der Textansicht des Regeleditors manuell Personalisierungsfelder, numerische und Textwerte sowie Operatoren ein, um die erforderlichen Regeln zu erstellen. Verwenden Sie runde Klammern, um innerhalb der Regeln Gruppen zu erstellen. Zugehörige Konzepte: „Regeleditor: Grafikmodus” auf Seite 192 „Anwenden von Personalisierungsregeln auf den Inhalt” auf Seite 191 Zugehörige Tasks: „Verwalten von personalisierten Inhalten über die Tabelle” auf Seite 198

Hinzufügen oder Bearbeiten von Regeln mit dem Texteditor Der Regeleditor enthält einen reinen Textmodus namens "Texteditor" zum Erstellen von Personalisierungsregeln. Dabei werden Regelelemente manuell eingegeben oder bearbeitet. 1. Wählen Sie im Document Composer das Inhaltselement aus, das Sie konditionalisieren möchten. 2. Öffnen Sie den Regeleditor und wählen Sie im Feld für den Editortyp Texteditor aus. Rufen Sie den Regeleditor wahlweise wie folgt auf: v Zeigen Sie in einer Zone den Inhalt an, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Regel bearbeiten aus. v Öffnen Sie das Fenster mit dem personalisierten Inhalt für eine Zone, wählen oder auf den Link KliSie ein Inhaltselement aus und klicken Sie auf cken, um eine Regel hinzuzufügen. v Klicken Sie in der Regeltabelle mit der rechten Maustaste in die Spalte "Regel" und wählen Sie den Regeleditor aus. 3. Geben Sie die Regelelemente ein. a. Geben Sie ein Personalisierungsfeld ein. b. Geben Sie einen Vergleichsoperator ein. c. Geben Sie einen entsprechenden Wert ein. d. Erstellen Sie bei Bedarf Gruppen. Verwenden Sie runde Klammern, um Gruppen und Untergruppen zu definieren. e. Geben Sie logische Operatoren ein, um die erforderlichen Beziehungen zwischen Bedingungen oder Gruppen zu erstellen. Kapitel 11. Erstellen bedingter Inhalte

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Regeln lassen sich jederzeit validieren, indem Sie auf das Symbol "Validieren" klicken. eMessage validiert die Regel, wenn Sie sie speichern. 4. Klicken Sie zum Validieren und Speichern der Regel auf OK. Der Regeleditor verfügt über eine Funktion zur Inhaltsauswahl, mit der Sie andere Inhaltselemente innerhalb derselben Zone auswählen können. Bei Zonen mit mehreren Inhaltselementen lassen sich auf diese Weise Personalisierungsregeln für den gesamten Inhalt der Zone schnell und einfach konfigurieren.

Eingeben eines Personalisierungsfelds in Regeln mithilfe des Texteditors Wenn Sie ein Personalisierungsfeld in eine Regel eingeben möchten, stellen Sie den Cursor an die Stelle, an der Sie das Feld eingeben möchten, und klicken Sie auf oder verwenden Sie die Tastenkombination Personalisierungsfeld einfügen Strg+Leertaste. Wählen Sie das Personalisierungsfeld aus der angezeigten Dropdown-Liste. Wenn Sie das Feld manuell eingeben möchten, müssen Sie den Feldnamen in die Zeichen einschließen. Beispiel:

Eingeben von Textwerten in Regeln mithilfe des Texteditors Wenn Sie den Regeleditor in der Textansicht verwenden, schließen Sie die Textwerte in einfache oder doppelte Anführungszeichen ein. Verwenden Sie keine typographischen Anführungszeichen. Typographische Anführungszeichen können auftreten, wenn Sie den Ausdruck in einem Textverarbeitungsprogramm definieren und anschließend in Document Composer einfügen. Wenn Sie Personalisierungsregeln nicht direkt im Regeleditor definieren, empfiehlt IBM, die Regel mithilfe eines Texteditors zu schreiben.

Eingeben numerischer Werte mit dem Texteditor in Regeln Der Regeleditor geht davon aus, dass es sich bei Werten ohne Anführungszeichen um numerische Werte handelt. Verwenden Sie daher bei der Eingabe numerischer Werte keine Anführungszeichen.

Verwalten der Personalisierung mit der Regeltabelle IBM Unica eMessage stellt die Regeltabelle als einzelne Benutzeroberfläche zur Verwaltung aller Zonen, Personalisierungsregeln und Inhalte in einem Dokument bereit. Die Tabelle enthält Informationen zu Zonen, Regeln und Inhaltselementen in einem Tabellenformat. Jede Zeile beschreibt ein einzelnes Inhaltselement, einschließlich der angehängten Datei, der zugewiesenen Personalisierungsregeln und der Zone, die das Inhaltselement enthält. Sie verwalten personalisierten Inhalt im Dokument mithilfe einfacher Tabellenfunktionen. Wenn Sie die Anzeige des personalisierten Inhalts im Dokument ändern möchten, können Sie die Zeilen innerhalb der Tabelle verschieben, Zeilen und Zellen kopieren und einfügen und Befehlszeileneditierungen an Zelleninhalten vornehmen. Die Regeltabelle stellt verschiedene Möglichkeiten zur Verwaltung der Personalisierung von E-Mails und Landing-Pages zur Verfügung.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

v Verwalten der Zuweisungen von Personalisierungsregeln. Siehe „Verwalten von Zuweisungen für Personalisierungsregeln” v Ändern der Reihenfolge der Regelauswertung. Siehe „Ändern der Reihenfolge für die Regelauswertung in der Tabelle” auf Seite 198 v Verwalten der Zuweisungen von personalisierten Inhalten. Siehe „Verwalten von personalisierten Inhalten über die Tabelle” auf Seite 198 v Verwalten der Zonenzuweisungen. Siehe „Verwalten der Zonenzuweisungen” auf Seite 199 v Anzeigen der Position von bedingten Inhalten im Dokument. Siehe „Suchen der Positionen, an denen im Dokument Zonen angezeigt werden” auf Seite 200 Sie können in der Tabelle die Regelinformationen nach Zone oder Regel anzeigen. Bei der Anzeige nach Zonenzuweisung werden Zonen und ihre Regelzuweisungen alphabetisch aufgelistet. Bei der Anzeige nach Regel werden die Zonen abhängig von den Personalisierungsregeln aufgelistet, die in den Zonen zugewiesen sind. Wenn Sie eine Vorlage für E-Mail mit reinem Text konfiguriert haben, können Sie die Regeltabelle zum Anzeigen und Verwalten von Personalisierungsregeln verwenden, die Sie auf die Textversion angewandt haben.

Regeln nach dem Typ des Nachrichteninhalts anzeigen Sie können für die HTML-Version und die Textversion einer E-Mail oder LandingPage, die mehrere Inhaltselemente und Personalisierungsregeln enthält, unterschiedliche Regeln erstellen. Beispielsweise sind Regeln in der HTML-Version einer E-Mail oder Landing-Page, die sich auf Bilder beziehen, in der Textversion nicht verfügbar, da die Anzeige von Bildern in Text-E-Mails nicht unterstützt wird. In der Textversion können Sie die Bilder durch Text ersetzen und anschließend unterschiedliche Regeln konfigurieren, um Bedingungen für die reinen Textinhalte zu definieren. Regeln für die HTML-Version und die Textversion werden in der Regeltabelle auf getrennten Registerkarten angezeigt. Klicken Sie auf die Registerkarte HTML, um Regeln für HTML-E-Mails anzuzeigen und zu verwalten. Klicken Sie auf die Registerkarte Text, um Regeln für Text-E-Mails anzuzeigen und zu verwalten.

Verwalten von Zuweisungen für Personalisierungsregeln In der Regeltabelle können Sie die einem Inhaltselement zugewiesene Personalisierungsregel hinzufügen, bearbeiten oder ändern. In der Regeltabelle werden in der Spalte Regel die aktuell zugewiesenen Personalisierungsregeln angezeigt. Sie ändern die Regelzuweisungen in der Spalte Regel, indem Sie eine Regel hinzufügen oder ändern. Sie sehen in jeder Zeile die Zone, in der die Regel definiert ist, und das Inhaltselement, auf das sie angewandt wird. 1. Wählen Sie in der Spalte Regel die Zelle aus, der Sie eine Personalisierungsregel hinzufügen oder für die Sie eine Personalisierungsregel ändern möchten 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zelle, um ein Menü anzuzeigen. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus.

Kapitel 11. Erstellen bedingter Inhalte

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v Wählen Sie Befehlszeileneditierung aus, um den integrierten Regeleditor zu öffnen. Wählen Sie eine der bestehenden Regeln aus den Dropdown-Menüs aus oder bearbeiten Sie die aktuelle Regel. v Wählen Sie Regeleditor aus, um eine Regel hinzuzufügen oder die aktuelle Regel im Regeleditor zu öffnen. v Schneiden Sie eine Regel aus, kopieren Sie eine Regel oder fügen Sie eine Regel ein. 3. Klicken Sie auf Validieren. Das System validiert automatisch alle Regeln in der Tabelle. Falls Fehler vorliegen, werden diese am unteren Rand der Tabelle aufgelistet. 4. Falls keine Fehler vorliegen, klicken Sie auf OK, um die Regeln zu speichern und zum Editierfenster für Dokumente zurückzukehren.

Ändern der Reihenfolge für die Regelauswertung in der Tabelle Sie können die Reihenfolge, in der eMessage Personalisierungsregeln auswertet in der Regeltabelle ändern. In der Regeltabelle wertet eMessage Personalisierungsregeln von oben nach unten aus. Sie ändern die Reihenfolge, in der eMessage die Regeln auswertet, indem Sie Zeilen innerhalb einer Zone nach oben oder unten verschieben. 1. Suchen Sie in der Tabelle die Zone, in der Sie die Reihenfolge der Regelauswertung ändern möchten. 2. Wählen Sie eine Zeile aus. 3. Bewegen Sie die Maus über die Zeile, bis Pfeile in der mittleren Zelle angezeigt werden. Klicken Sie auf die Pfeile, um die Zeile nach oben oder unten zu verschieben. 4. Klicken Sie auf Validieren. Das System validiert automatisch alle Regeln in der Tabelle. Falls Fehler vorliegen, werden diese am unteren Rand der Tabelle aufgelistet. 5. Falls keine Fehler vorliegen, klicken Sie auf OK, um die Regeln zu speichern und zum Editierfenster für Dokumente zurückzukehren. Ihre Änderungen werden in der Bearbeitungsansicht des Dokuments angezeigt.

Verwalten von personalisierten Inhalten über die Tabelle Sie können in der Regeltabelle Inhaltselemente, die in einer Zone enthalten sind, hinzufügen, bearbeiten oder ändern. In der Regeltabelle zeigt die Spalte Inhalt den aktuellen Inhalt in jeder Zone an. In den einzelnen Zeilen können Sie das Inhaltselement und die Zone sehen, in der es hinzugefügt wurde. Sie ändern die Zuweisung des Inhaltselements in der Spalte Inhalt, indem Sie ein anderes Inhaltselement auswählen. 1. Wählen Sie in der Spalte Inhalt die Zelle aus, die auf das zu ändernde Inhaltselement verweist. 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zelle, um ein Menü anzuzeigen. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus. v Schneiden Sie das Inhaltselement aus, kopieren Sie es oder fügen Sie es ein.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

v Löschen Sie das Inhaltselement. Sie müssen den Inhalt durch ein anderes Inhaltselement ersetzen. v Klicken Sie auf Inhalt hinzufügen oder Inhalt bearbeiten, um die Inhaltsauswahl zu öffnen und ein Inhaltselement aus der Inhaltsbibliothek auszuwählen. v Fügen Sie ein Inhaltswidget hinzu. 3. Klicken Sie auf Validieren. Das System validiert automatisch alle Regeln in der Tabelle. Falls Fehler vorliegen, werden diese am unteren Rand der Tabelle aufgelistet. 4. Falls keine Fehler vorliegen, klicken Sie auf OK, um die Regeln zu speichern und zum Editierfenster für Dokumente zurückzukehren. Ihre Änderungen werden in der Bearbeitungsansicht des Dokuments angezeigt.

Verwalten der Zonenzuweisungen In der Regeltabelle können Sie die Zone, die eine Personalisierungsregel und ein Inhaltselement verwendet, hinzufügen, bearbeiten oder ändern. In der Spalte Zone wird die Liste der im Dokument enthaltenen Zonen angezeigt. Sie können in jeder Zeile der Tabelle die Regel und das Inhaltselement sehen, die bzw. das einer Zone zugeordnet ist. Eine Zone kann mehrere Regeln und Inhaltselemente enthalten. Sie können die Zone ändern, die eine bestimmte Kombination von Regeln und Inhalten verwendet, indem Sie die Zonenzuweisung in der Spalte Zone ändern. 1. Wählen Sie in der Spalte Zone die Zelle aus, in der Sie die Zonen ändern möchten. 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zelle, um ein Menü anzuzeigen. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus. v Wählen Sie Befehlszeileneditierung aus, um eine Liste der verfügbaren Zonen zu öffnen. Wählen Sie eine der Zonen aus den Dropdown-Menüs aus oder geben Sie einen Zonennamen ein. Das Feld versucht automatisch, eine Übereinstimmung mit den von Ihnen eingegebenen Buchstaben und den verfügbaren Zonennamen zu finden. v Löschen Sie die Zone. Sie müssen die gelöschte Zone durch eine andere Zone ersetzen. v Schneiden Sie eine Zone aus, kopieren Sie eine Zone oder fügen Sie eine Zone ein. 3. Klicken Sie auf Validieren. Das System validiert automatisch alle Regeln in der Tabelle. Falls Fehler vorliegen, werden diese am unteren Rand der Tabelle aufgelistet. 4. Falls keine Fehler vorliegen, klicken Sie auf OK, um die Regeln zu speichern und zum Editierfenster für Dokumente zurückzukehren. Ihre Änderungen werden in der Bearbeitungsansicht des Dokuments angezeigt.

Kapitel 11. Erstellen bedingter Inhalte

199

Ändern der Tabellenansicht Die eMessage-Regeltabelle stellt zwei Ansichten des personalisierten Inhalts in EMails und Landing-Pages zur Verfügung. Standardmäßig wird die Regeltabelle im Modus "Nach Zone anzeigen" angezeigt. In dieser Ansicht werden die Zonen im Dokument alphabetisch aufgelistet. Sie können die Zonen auch abhängig von den Personalisierungsregeln anzeigen, die den Zonen zugewiesen sind. Klicken Sie in der Tabelle auf Nach Regel anzeigen, um die Ansicht zu ändern. Der Modus "Ansicht nach Regel" kann nützlich sein, wenn ein Dokument verwaltet wird, das zahlreiche personalisierte Zonen enthält.

Vorschau von Inhalten in der Tabelle aufrufen Sie können eine Vorschau von hinzugefügten Inhalten aufrufen, wenn Sie in der Tabelle mit Personalisierungsregeln arbeiten. Klicken Sie auf Vorschaufenster ein-/ ausblenden

.

Durch das Aufrufen einer Vorschau der Inhalte kann sichergestellt werden, dass Sie mit dem richtigen Inhaltselement arbeiten.

Suchen der Positionen, an denen im Dokument Zonen angezeigt werden Sie können über die Regeltabelle suchen, wo Zonen im Dokument angezeigt werden. Wenn Sie mit einem Dokument arbeiten, das viele Zonen enthält, können Sie durch die Suche einer Zone im Dokument mögliche Fehler und Unklarheiten vermeiden. Die Regeltabelle stellt einen Link zur Bearbeitungsansicht des Dokuments zur Verfügung, über den Sie Zonen im Dokument suchen, doch nicht bearbeiten können. . 1. Klicken Sie in der Regeltabelle auf Zone in Vorlage suchen Die Bearbeitungsansicht des Dokuments wird geöffnet. Die Steuerelemente zum Bearbeiten von Zonen und die Bildlaufleisten sind inaktiviert. Das Fenster "Zone" wird in der Bearbeitungsansicht angezeigt. 2. Klicken Sie im Fenster "Zone" auf die Zone, die Sie ansehen möchten. Das System navigiert zur Reißzwecke für die ausgewählte Zone. Die Reißzwecke wird am oberen Rand der Zone angezeigt.

200

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Kapitel 12. Hinzufügen von Bildern Sie können einem eMessage-Dokument wie folgt ein Bild hinzufügen. v Hinzufügen eines Bildes aus der Inhaltsbibliothek v Hinzufügen eines Bildes aus einer externen Quelle Wenn Sie eine E-Mail oder eine Landing-Page publizieren, die ein Bild aus der Inhaltsbibliothek enthält, stellt eMessage die Bilddatei im öffentlichen Internet zur Verfügung, sodass sie angezeigt wird, wenn der E-Mail-Empfänger die E-Mail oder die Landing-Page öffnet. Wenn Sie eine außerhalb der Inhaltsbibliothek gespeicherte Bilddatei angeben, müssen Sie die Bilddatei separat veröffentlichen, damit sie verfügbar ist, wenn die Empfänger die E-Mail oder die Seite mit dem Bild öffnen. Sie können auch zu Hyperlinks ein Bild hinzufügen, das Sie in Document Composer so definieren, dass es sich in E-Mails und auf gehosteten Landing-Pages anklicken lässt. Zugehörige Konzepte: Kapitel 9, „Veröffentlichen von E-Mails und Landing-Pages”, auf Seite 171 „Hinzufügen von Bildern aus der Inhaltsbibliothek” „Hinzufügen von Bildern aus externen Quellen” auf Seite 203 Zugehörige Tasks: „Erstellung eines Bildlinks” auf Seite 210

Hinzufügen von Bildern aus der Inhaltsbibliothek Die Inhaltsbibliothek ist ein zentrales Repository für verschiedene Inhaltselemente, die Sie für individuelle E-Mail-Anschreiben und Landing-Pages verwenden können. Sie können verschieden Imagetypen in die Inhaltsbibliothek hochladen und die Datei an ein Inhaltselement anhängen, das Sie eMessage-Dokumenten hinzufügen können. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um einem Dokument ein Bild aus der Inhaltsbibliothek hinzuzufügen. v Ziehen Sie das Bildelement aus der Inhaltsbibliothek in das Dokument v Verwenden Sie die Inhaltsauswahl, um das Bild hinzuzufügen v Fügen Sie dem Dokument eine Inhaltsreferenzzieladresse hinzu Zugehörige Konzepte: „Arbeiten mit der Inhaltsbibliothek” auf Seite 106 Zugehörige Tasks: „Ziehen von Bildern aus der Inhaltsbibliothek” „Hinzufügen von Bildern durch Einfügen einer Referenzzieladresse” auf Seite 202

Ziehen von Bildern aus der Inhaltsbibliothek 1. Öffnen Sie die Kommunikation in Document Composer. 2. Navigieren Sie in der Inhaltsbibliothek zum Inhaltselement für das Bild, das Sie der Kommunikation hinzufügen möchten.

201

3. Ziehen Sie das Bildelement aus der Inhaltsbibliothek in die Zone, in der das Bild erscheinen soll. Die Farbe der Zone ändert sich, wenn Sie das Bild an der richtigen Stelle über der Zone platziert haben. 4. Um die Bildattribute zu konfigurieren, klicken Sie das Bild mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Bildformatierung bearbeiten aus. Wenn es in der Zone mehrere Inhalte gibt, klicken Sie die Inhalte der Zone durch, um das Bild anzuzeigen, das Sie formatieren möchten, oder greifen Sie auf das Bild im Fenster "Personalisierter Inhalt" zu. Informationen über die Formatierung von Bildattributen finden Sie unter „Definieren von HTML-Attributen” auf Seite 204.

Auswahl eines Bildes mithilfe des Kontextmenüs Sie fügen einem Dokument Bilder hinzu, indem Sie die Bilder den Zonen hinzufügen, die in der Dokumentvorlage definiert wurden. Document Composer verfügt über ein Kontextmenü für die Arbeit mit Inhalten in Zonen. Um das Menü einzublenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste eine Zone im Dokument an. 1. Öffnen Sie die Kommunikation in Document Composer. 2. Wählen Sie die Zone aus, der Sie das Bild hinzufügen möchten. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste die Zone an und wählen Sie Inhalt hinzufügen > Asset aus Inhaltsbibliothek aus. Das Fenster "Inhaltsauswahl" wird geöffnet. 4. Navigieren Sie in der Inhaltsauswahl zu dem Ordner, der das Bild enthält, das Sie hinzufügen möchten. 5. Klicken Sie auf Einfügen, um der Zone das Bild hinzuzufügen. 6. Um die Bildattribute zu konfigurieren, klicken Sie das Bild mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Bildformatierung bearbeiten aus. Wenn es in der Zone mehrere Inhalte gibt, klicken Sie die Inhalte der Zone durch, um das Bild anzuzeigen, das Sie formatieren möchten, oder greifen Sie auf das Bild im Fenster "personalisierter Inhalt" zu. Informationen über die Formatierung von Bildattributen finden Sie unter „Definieren von HTML-Attributen” auf Seite 204.

Hinzufügen von Bildern durch Einfügen einer Referenzzieladresse eMessage unterstützt das Hinzufügen von Bildern zu E-Mails oder Landing-Pages mit einer Referenz, anstatt das Bild einer Zone hinzuzufügen. Um ein Bild mit einer Referenz hinzuzufügen, fügen Sie einer Dokumentvorlage oder einem HTML-Snippet eine Referenzzieladresse des Inhalts hinzu. Das in der Inhaltsbibliothek definierte Inhaltselement für das Bild muss die Referenzzieladresse enthalten, das Sie der Vorlage bzw. dem Snippet hinzufügen. Fügen Sie ein Bild wie folgt über eine Referenz hinzu. v Definieren Sie eine Referenzzieladresse eines Inhalts für das Bild in der Inhaltsbibliothek. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „So fügen Sie einer Referenzzieladresse ein Inhaltselement hinzu” auf Seite 126. v Geben Sie das Bild an, indem Sie das -Tag einer E-Mail oder einer Landing-Page-Vorlage hinzufügen, oder geben Sie es in einem HTMLSnippet an. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „Einfügen von Inhaltsreferenzen” auf Seite 155.

202

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Das System ersetzt das -Tag durch das Bild, wenn Sie die EMail senden oder wenn das System die Landing-Page anzeigt. Weitere Informationen zur Verwendung von Referenzzieladressen für Inhalte zum Hinzufügen von Inhalten mit Referenzen finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Hinzufügen von Inhalten per Referenz” auf Seite 126.

Hinzufügen von Bildern aus externen Quellen Sie können einer E-Mail oder Landing-Page Bilder hinzufügen, die außerhalb der Inhaltsbibliothek gespeichert sind. Wenn Sie ein Bild angeben, das noch nicht in die Inhaltsbibliothek hochgeladen wurde, müssen Sie eine URL für die Datei eingeben.Das Bild muss unter der von Ihnen angegebenen Speicherposition zur Verfügung stehen, wenn der E-Mail-Empfänger die E-Mail oder die Landing-Page öffnet. Sie können eine der folgenden Methoden verwenden, um ein Bild aus einer externen Quelle hinzuzufügen. v Ziehen Sie das Bild-Widget in eine Zone v Verwenden Sie das Inhaltsmenü, um das Bild hinzuzufügen Zugehörige Tasks: „Hinzufügen eines Bildes mithilfe des Bildwidgets” „Hinzufügen eines externen Bildes mithilfe des Kontextmenüs”

Hinzufügen eines Bildes mithilfe des Bildwidgets 1. Öffnen Sie die Kommunikation in Document Composer. 2. Ziehen Sie das Bildwidget aus der Symbolleiste in die Zone, der Sie das Bild hinzufügen möchten. Die Farbe der Zone ändert sich, wenn Sie das Bild an der richtigen Stelle über der Zone platziert haben. 3. Geben Sie eine URL für den Speicherort der Bilddatei ein. Der Speicherort des Bilds muss ohne Berechtigungsnachweise öffentlich zugänglich sein. 4. Um die Bildattribute zu konfigurieren, öffnen Sie den Abschnitt Formatierungsoptionen. Informationen über die Formatierung von Bildattributen finden Sie unter „Definieren von HTML-Attributen” auf Seite 204.

Hinzufügen eines externen Bildes mithilfe des Kontextmenüs 1. Öffnen Sie die Kommunikation in Document Composer. 2. Wählen Sie die Zone aus, der Sie das Bild hinzufügen möchten. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Zone und wählen Sie Inhalt hinzufügen > Bild aus. Das Fenster "Bild" wird geöffnet. 4. Geben Sie eine URL für den Speicherort der Bilddatei ein. Der Speicherort des Bilds muss ohne Berechtigungsnachweise öffentlich zugänglich sein. 5. Um die Bildattribute zu konfigurieren, öffnen Sie den Abschnitt Formatierungsoptionen. Informationen über die Formatierung von Bildattributen finden Sie unter „Definieren von HTML-Attributen” auf Seite 204.

Kapitel 12. Hinzufügen von Bildern

203

Definieren von HTML-Attributen Sie können verschiedene HTML-Bildattribute für Bilder und Links definieren, die in individuell gestalteten E-Mails und Landing-Pages erscheinen. Die Definition von HTML-Attributen ermöglicht zusätzliche Kontrolle über das Aussehen und Verhalten des Bildes oder des Links. Grundlegende Attribute zur Kontrolle allgemeiner Bildmerkmale wie Höhe und Breite. Für eine zusätzliche Kontrolle der Gestaltung können Sie erweiterte Attribute definieren. Zugehörige Tasks: „Erweiterte Formatierungsoptionen” auf Seite 205 Zugehörige Verweise: „Grundlegende Formatierungsoptionen für Bilder”

Grundlegende Formatierungsoptionen für Bilder Sie können für Bilder in E-Mails und Landing-Pages folgende grundlegenden Attribute definieren. Rufen Sie die Voranzeige der Kommunikation auf, um die Auswirkung von Änderungen zu sehen, die Sie in den Bildattributen durchgeführt haben.

Formatoptionen Name

Beschreibung

Höhe

Geben Sie eine Zahl ein, um die Höhe des Bildes anzugeben. Beachten Sie die gültigen Werte.

Breite

Geben Sie eine Zahl ein, um die Breite des Bildes anzugeben. Beachten Sie die gültigen Werte.

Klasse

Geben Sie einen Klassennamen ein.

Rahmen

Geben Sie eine Zahl ein. Standard ist 0 Pixel.

QuickInfo

Geben Sie einen Text ein, der erscheinen soll, wenn der Empfänger den Cursor über das Bild führt.

Stil

Zeigt den Inline-Stil des Bildes an. Rahmen, Höhe und Breite werden automatisch ausgefüllt, wenn sie diese definieren.

Einheiten Die folgende Tabelle führt die gültigen Maßeinheiten für die Höhe, die Breite und den Rahmen auf.

204

Einheit

Beschreibung

Px

Pixel

Em

Vielfaches der aktuellen Schriftgröße. Ein em entspricht der aktuellen Schriftgröße. Zwei em sind das Doppelte der aktuellen Schriftgröße.

Pt

Punkt

Ex

x-Höhe der aktuellen Schriftart (normalerweise die Hälfte der aktuellen Schriftgröße)

cm

Zentimeter

In

Zoll

mm

Millimeter

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Einheit

Beschreibung

Pc

Pica

Sie können nicht % als Maßeinheit angeben.

Erweiterte Formatierungsoptionen Sie können erweiterte Formatierungsoptionen konfigurieren, um HTML-Attribute zusätzlich zu den grundlegenden HTML-Attributen zu definieren. Sie können jedes gültige HTML-Attribut als Attribut für die erweiterte Formatierung verwenden. 1. Blenden Sie das Fenster mit den grundlegenden Attributen für ein Bild ein. 2. Klicken Sie im Fenster mit den grundlegenden Attributen auf Erweiterte Formatierung hinzufügen/bearbeiten. Das Fenster Erweiterte Attribute listet die grundlegenden Attribute auf. Die Attributnamen sind schreibgeschützt. Sie können einen Wert eingeben oder den , um den Wert zu löschen. aktuellen Attributwert ändern. Klicken Sie auf 3. Klicken Sie auf HTML-Attribut hinzufügen, um eine Zeile hinzuzufügen. In jede hinzugefügte Zeile können Sie ein gültiges HTML-Attribut und einen Wert , um ein erweitertes Attribut zu entfernen. eingeben. Klicken Sie auf 4. Klicken Sie auf OK, um die erweiterten Attribute zu speichern. Der Name und der Wert des hinzugefügten Attributs erscheinen im Fenster mit den grundlegenden Attributen. 5. Klicken Sie auf OK, um alle Attribute auf das Bild anzuwenden.

Kapitel 12. Hinzufügen von Bildern

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206

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Kapitel 13. Hinzufügen von Text und Textblöcken Sie können Text einer E-Mail oder Landing-Page hinzufügen, indem Sie einer Zone in der Vorlage einen Textblock hinzufügen oder auf Text verweisen. Ein Textblock kann Personalisierungsfelder, Hyperlinks und Inhaltsreferenzen enthalten. Wenn Sie Text als Textblock hinzufügen, können Sie den Text mit Bedingungen versehen. Beispielsweise können Sie einer Zone mehrere Textblöcke hinsichtlich des Kontostatus hinzufügen. Wenn Sie Personalisierungsregeln anwenden, die Textblöcke abhängig vom Kontostatus des Empfängers anzeigen, sobald Sie das Mailing ausführen, zeigt jede Nachricht nur die Statusinformationen für den jeweiligen Empfänger an.

So fügen Sie einer Zone einen Textblock hinzu Wenn Sie einer Zone einen Textblock hinzufügen, wird standardmäßig der HTMLEditor mit grafischer Benutzeroberfläche geöffnet. In diesem Editor können Sie die Bearbeitungstools mit grafischer Benutzeroberfläche verwenden oder Text im reinen Textmodus eingeben. Wenn Sie einen Textblock einer Vorlage mit reinem Text hinzufügen, erhalten Sie beim Arbeiten im reinen Textmodus eine realistischere Ansicht der Textdarstellung wie sie beim Ausführen des Mailings erfolgt. Sie können den Editor auch zum Hinzufügen von Personalisierungsfeldern in den von Ihnen eingegebenen Text verwenden. Weitere Informationen dazu, wie Sie den HTML-Editor zum Eingeben und Formatieren von Text verwenden, finden Sie im Abschnitt „Arbeiten mit dem grafischen HTML-Editor” auf Seite 133. 1. Ziehen Sie das Textblockwidget zufügen möchten.

in die Zone, der Sie den Textblock hin-

Der HTML-Editor mit grafischer Benutzeroberfläche wird geöffnet. 2. Geben Sie den Text ein, der in der E-Mail angezeigt werden soll. Formatieren Sie den Text mithilfe der Bearbeitungstools in den Symbolleisten. Klicken Sie zum Eingeben von Text im reinen Textmodus auf die Registerkarte "HTML-Quelle". Klicken Sie zum Einfügen eines Personalisierungsfelds auf Sie das Feld aus, das Sie einfügen möchten.

und wählen

So fügen Sie Textblöcke mit Referenzen hinzu Wenn Sie Text mit einer Referenz hinzufügen möchten, fügen Sie eine Referenz in einer Vorlage oder einem Inhaltselement einer Inhaltsreferenzzieladresse hinzu, die den Textblock angibt. Die Inhaltsreferenzzieladresse muss als Eigenschaft des Inhaltselements definiert sein, das den Textblock enthält.

207

Weitere Informationen zum Hinzufügen von Inhalt mit einer Referenz finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Hinzufügen von Inhalten per Referenz” auf Seite 126. 1. Erstellen Sie den Text in einem Texteditor und speichern Sie ihn als Datei. 2. Laden Sie die Datei in die eMessage-Inhaltsbibliothek hoch. Sie verweisen auf den Textblock als Teil eines Inhaltselements. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „Erstellen eines Inhaltselements” auf Seite 111. 3. Weisen Sie dem neuen Inhaltselement eine Referenzzieladresse zu. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „So fügen Sie einer Referenzzieladresse ein Inhaltselement hinzu” auf Seite 126. 4. Verwenden Sie den Tag in einer Vorlage oder einem Inhaltselement, um den Text mit einer Referenz hinzuzufügen. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „Einfügen von Inhaltsreferenzen” auf Seite 155.

Informationen über statischen Text Statischer Text ist Text, der in jeder E-Mail-Nachricht oder Landing-Page angezeigt wird und der für jeden E-Mail-Empfänger gleich ist. Sie können statischen Text mithilfe eines konstanten Personalisierungsfelds oder durch Hinzufügen von Text zur Dokumentvorlage außerhalb von konfigurierbaren Zonen definieren. Wenn ein relativ großer Teil des Textes in der E-Mail oder Landing-Page für alle Nachrichten oder Seiten unverändert bleibt, wird empfohlen, diesen in der Dokumentvorlage zu definieren. Das Definieren von statischem Text in einer Vorlage kann die Dokumenterstellung und -verwaltung vereinfachen, weil Sie keine Zonen zum Definieren des Hauptteils der E-Mail oder Landing-Page konfigurieren und verwalten müssen. Allerdings können Sie statischen Text nicht mit Bedingungen versehen. Weitere Informationen zu Vorlagen finden Sie im Abschnitt Kapitel 7, „Erstellen von E-Mail- und Landing-Page-Vorlagen”, auf Seite 145. Sie können Document Composer zum Ändern von statischem Text in einer Vorlage verwenden. Beachten Sie jedoch, dass sich die Änderungen auf alle Dokumente auswirken, die die Vorlage verwenden. Ist dies nicht erwünscht, müssen Sie die Änderungen als Kopie der Vorlage speichern. Weitere Informationen zur Bearbeitungsoption für Vorlagen in Document Composer finden Sie im Abschnitt „Bearbeiten von Vorlagen und Inhalten im Document Composer” auf Seite 132. Sie können statischen Text auch mithilfe eines konstanten Personalisierungsfelds im Dokument erstellen. Weil die Menge des für Personalisierungsfelder definierbaren Texts begrenzt ist, eignet sich diese Möglichkeit am besten für kleine Mengen statischen Texts. Die Verwendung eines konstanten Personalisierungsfelds ist eine gute Möglichkeit, wenn Sie davon ausgehen, dass sich der Text regelmäßig ändert oder dass statischer Inhalt für verschiedene Mailings geändert werden muss, ohne die Vorlage zu ändern. Sie können ein konstantes Personalisierungsfeld z. B. verwenden, um einen Werbecode oder einen Copyright-Hinweis einzufügen. Weitere Informationen zum Verwenden konstanter Personalisierungsfelder finden Sie im Abschnitt „Konstante Personalisierungsfelder” auf Seite 174.

208

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Kapitel 14. Erstellung von Hyperlinks Sie können individuellen E-Mail-Anschreiben und gehosteten Landing-Pages Hyperlinks hinzufügen, indem Sie sie in den Bereichen der HTML-Schablone konfigurieren, die den Aufbau der E-Mail oder der Landing-Page festlegen. Document Composer verfügt über Menüs und Steuerelemente zum Hinzufügen von Links und zur Definition der Linkattribute. Wenn Sie einem Bereich einen Hyperlink hinzufügen, können Sie verschiedene HTML-Attribute für den Link definieren, um besser zu steuern, wie der Link in der E-Mail oder auf der LandingPage erscheint. eMessage speichert automatisch die Linkverfolgung und die Antwortdaten für Links, die http:// or https:// als Präfix verwenden. Die Antwortdaten werden in den Datenbanktabellen des lokalen eMessage-Systems gespeichert. Informationen zum Verfolgen von Empfängerlinks und zu den entsprechenden Reaktionen finden Sie in den eMessage-Standardberichten und in den eMessage-Systemtabellen. Anmerkung: Hyperlinks werden in den Versionen der E-Mail-Nachrichten mit reinem Text als einfacher Text angezeigt.

Hinzufügen von Links zu E-Mails und Landing-Pages In Document Composer können Sie mithilfe des Hyperlink-Widgets oder des Kontextmenüs mit Optionen zur Formatierung von Inhalten einer E-Mail-Nachricht oder einer Landing-Page einen Hyperlink hinzufügen. Sie können beide Methoden verwenden, um Textlinks oder Bildlinks zu erstellen. Wenn Sie einen Link auf eine Landing-Page erstellen, die von IBM gehostet wird, stellt das System eine Liste aller publizierten Landing-Pages zur Verfügung, auf die Sie verlinken können. Anmerkung: Um einen Hyperlink auf Text innerhalb eines Textblocks hinzuzufügen, können Sie den integrierten, grafisch orientierten HTML-Editor oder die Registerkarte Quelle verwenden, um den HTML-Quellcode zu bearbeiten. Zugehörige Konzepte: „Arbeiten mit dem grafischen HTML-Editor” auf Seite 133 „Formatieren der Hyperlinks, die mit dem Hyperlink-Widget erstellt wurden” auf Seite 160

Einen Textlink erstellen 1. Öffnen Sie in Document Composer eine Kommunikation für eine E-Mail oder eine Landing-Page und suchen Sie eine Zone, der Sie den Link hinzufügen möchten. 2. Sie haben mehrere Möglichkeiten, die Linkoptionen einzublenden. aus der Symbolleiste in die Zone. v Ziehen Sie das Hyperlink-Widget Die Farbe der Zone ändert sich, wenn sich das Widget in der richtigen Zone befindet. v Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Zone und wählen Sie Inhalt hinzufügen > Hyperlink aus. © IBM Corporation 1999, 2012

209

Das Fenster "Hyperlink" wird geöffnet. 3. Wählen Sie Text auf der Registerkarte "Hauptteil" aus und geben Sie den Text ein, der als Linktext in der E-Mail oder Landing-Page erscheinen soll. Klicken , um dem Linktext ein Personalisierungsfeld hinzuzufüSie auf das Symbol gen. 4. Auf der Registerkarte "Link" geben Sie das Ziel des Links an.Führen Sie einen der folgenden Schritte aus. v Wählen Sie URL aus und geben Sie die URL der Seite an, auf die Sie verlin, um dem Linktext ein Personaken möchten. Klicken Sie auf das Symbol lisierungsfeld hinzuzufügen. v Wählen Sie Landing-Page aus. Klicken Sie in das Feld "Landing-Page" oder , um eine Liste gehosteter Landing-Pages anzuzeigen. klicken Sie auf Wählen Sie eine Landing-Page aus. 5. Um zusätzliche HTML-Attribute für den Link zu definieren, blenden Sie die Registerkarte "Hauptteil" ein und definieren Sie die zusätzlichen Attribute im Abschnitt "Formatierungsoptionen". Weitere Informationen über die Definition zusätzlicher HTML-Attribute für den Bildlink finden Sie unter „Definieren von HTML-Attributen” auf Seite 204. 6. Klicken Sie auf OK, um den Link zu erstellen. Klicken Sie auf "Voranzeige" oniert.

, um zu sehen, wie der Link erscheint und funkti-

Erstellung eines Bildlinks Sie können einen anklickbaren Bildlink erstellen, indem Sie einem Hyperlink in einer E-Mail oder einer Landing-Page ein Bild hinzufügen. Das Bild kann entweder in der Inhaltsbibliothek oder auf einem separaten Bildserver gespeichert sein. 1. Öffnen Sie in Document Composer eine Kommunikation für eine E-Mail oder eine Landing-Page und suchen Sie eine Zone, der Sie den Link hinzufügen möchten. 2. Sie haben mehrere Möglichkeiten, die Linkoptionen einzublenden. aus der Symbolleiste in die Zone. v Ziehen Sie das Hyperlink-Widget Die Farbe der Zone ändert sich, wenn sich das Widget in der richtigen Zone befindet. v Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Zone und wählen Sie Inhalt hinzufügen > Hyperlink aus. Das Fenster "Hyperlink" wird geöffnet. 3. Wählen Sie auf der Registerkarte "Hauptteil" eine der Bildoptionen aus. v Wählen Sie Bildinhalt aus, um ein Bild aus der Inhaltsbibliothek zu verwenden. v Wählen Sie Bild-URL aus, um ein Bild zu verwenden, das auf einem öffentlich zugänglichen Bildserver gespeichert ist, den Sie verwalten. Klicken Sie , um ein Personalisierungsfeld in den Linktext einzubeziehen. auf 4. Auf der Registerkarte "Link" geben Sie das Ziel des Links an.Führen Sie einen der folgenden Schritte aus.

210

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

v Wählen Sie URL aus und geben Sie die URL der Seite an, auf die Sie verlin, um dem Linktext ein Personaken möchten. Klicken Sie auf das Symbol lisierungsfeld hinzuzufügen. v Wählen Sie Landing-Page aus. Klicken Sie in das Feld "Landing-Page" oder , um eine Liste gehosteter Landing-Pages anzuzeigen. klicken Sie auf Wählen Sie eine Landing-Page aus. 5. Um zusätzliche HTML-Attribute für den Link zu definieren, blenden Sie die Registerkarte "Hauptteil" ein und definieren Sie die zusätzlichen Attribute im Abschnitt "Formatierungsoptionen". Weitere Informationen über die Definition zusätzlicher HTML-Attribute für den Bildlink finden Sie unter „Definieren von HTML-Attributen” auf Seite 204. 6. Klicken Sie auf OK, um den Link zu erstellen. Klicken Sie auf "Voranzeige" oniert.

, um zu sehen, wie der Link erscheint und funkti-

Definieren von HTML-Attributen Sie können verschiedene HTML-Bildattribute für Bilder und Links definieren, die in individuell gestalteten E-Mails und Landing-Pages erscheinen. Die Definition von HTML-Attributen ermöglicht zusätzliche Kontrolle über das Aussehen und Verhalten des Bildes oder des Links. Grundlegende Attribute zur Kontrolle allgemeiner Bildmerkmale wie Höhe und Breite. Für eine zusätzliche Kontrolle der Gestaltung können Sie erweiterte Attribute definieren. Zugehörige Tasks: „Erweiterte Formatierungsoptionen” auf Seite 205 Zugehörige Verweise: „Grundlegende Formatierungsoptionen für Bilder” auf Seite 204

Grundlegende Formatierungsoptionen für Links Die grundlegenden Attribute für Textlinks unterscheiden sich von den grundlegenden Attributen, die auf Bildlinks zutreffen. Rufen Sie die Voranzeige der Kommunikation auf, um die Auswirkung von Änderungen zu sehen, die Sie in den Linkattributen durchgeführt haben.

Grundlegende HTML-Attribute für Textlinks Name

Beschreibung

Höhe

Geben Sie eine Zahl ein, um die Höhe des Bildes anzugeben. Beachten Sie die gültigen Werte.

Breite

Geben Sie eine Zahl ein, um die Breite des Bildes anzugeben. Beachten Sie die gültigen Werte.

Klasse

Geben Sie einen Klassennamen ein.

Rahmen

Geben Sie eine Zahl ein. Standard ist 0 Pixel.

Farbe

Geben Sie die Farbe für den Text an.

Hintergrund

Geben Sie die Farbe für den Hintergrund des Textlinks an. Kapitel 14. Erstellung von Hyperlinks

211

Name

Beschreibung

Schriftgröße

Die Größe des Textes, in der er in der E-Mail oder der Landing-Page erscheint. Beachten Sie die gültigen Werte.

Schriftartengruppe

Geben Sie die Schriftart an, in der der Text in der E-Mail oder der Landing-Page angezeigt werden soll.

Stil

Zeigt den Inline-Stil des Bildes an. Rahmen, Höhe und Breite werden automatisch ausgefüllt, wenn sie diese definieren.

Grundlegende HTML-Attribute für Bildlinks Name

Beschreibung

Höhe

Geben Sie eine Zahl ein, um die Höhe des Bildes anzugeben. Beachten Sie die gültigen Werte.

Breite

Geben Sie eine Zahl ein, um die Breite des Bildes anzugeben. Beachten Sie die gültigen Werte.

Klasse

Geben Sie einen Klassennamen ein.

Rahmen

Geben Sie eine Zahl ein. Standard ist 0 Pixel.

QuickInfo

Geben Sie einen Text ein, der erscheinen soll, wenn der Empfänger den Cursor über das Bild führt.

Stil

Zeigt den Inline-Stil des Bildes an. Rahmen, Höhe und Breite werden automatisch ausgefüllt, wenn sie diese definieren.

Einheiten Die folgende Tabelle führt die gültigen Maßeinheiten für die Höhe, die Breite und den Rahmen auf. Einheit

Beschreibung

Px

Pixel

Em

Vielfaches der aktuellen Schriftgröße. Ein em entspricht der aktuellen Schriftgröße. Zwei em sind das Doppelte der aktuellen Schriftgröße.

Pt

Punkt

Ex

x-Höhe der aktuellen Schriftart (normalerweise die Hälfte der aktuellen Schriftgröße)

cm

Zentimeter

In

Zoll

mm

Millimeter

Pc

Pica

Sie können nicht % als Maßeinheit angeben.

Erweiterte Formatierungsoptionen Sie können erweiterte Formatierungsoptionen konfigurieren, um HTML-Attribute zusätzlich zu den grundlegenden HTML-Attributen zu definieren. Sie können jedes gültige HTML-Attribut als Attribut für die erweiterte Formatierung verwenden. 1. Blenden Sie das Fenster mit den grundlegenden Attributen für ein Bild ein. 2. Klicken Sie im Fenster mit den grundlegenden Attributen auf Erweiterte Formatierung hinzufügen/bearbeiten.

212

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Das Fenster Erweiterte Attribute listet die grundlegenden Attribute auf. Die Attributnamen sind schreibgeschützt. Sie können einen Wert eingeben oder den , um den Wert zu löschen. aktuellen Attributwert ändern. Klicken Sie auf 3. Klicken Sie auf HTML-Attribut hinzufügen, um eine Zeile hinzuzufügen. In jede hinzugefügte Zeile können Sie ein gültiges HTML-Attribut und einen Wert , um ein erweitertes Attribut zu entfernen. eingeben. Klicken Sie auf 4. Klicken Sie auf OK, um die erweiterten Attribute zu speichern. Der Name und der Wert des hinzugefügten Attributs erscheinen im Fenster mit den grundlegenden Attributen. 5. Klicken Sie auf OK, um alle Attribute auf das Bild anzuwenden.

Verfolgte Links in E-Mails und auf Landing-Pages eMessage verfolgt Links, deren URL mit http:// oder https:// beginnt. In HTMLE-Mail verfolgt eMessage Link-URLs, die in den Tags und gefunden werden. In E-Mail mit reinem Text verfolgt das System URLs, die in eckigen Klammern [ ] oder Leerzeichen stehen. Wenn eMessage eine E-Mail zusammenstellt oder eine gehostete Landing-Page anzeigt, wird jede verfolgte Link-URL durch eine Umleitungslink-URL ersetzt, die auf die von IBM gehostete E-Mail-Umgebung verweist. Jeder Umleitungslink enthält zusätzliche URL-Parameter, die das System zum Erkennen des Links, Erkennen des ursprünglichen Linkziels und zur Bereitstellung von Linkverfolgungsdaten für die Berichterstellung verwendet. Immer wenn der E-Mail-Empfänger auf einen Link in der E-Mail-Nachricht klickt, empfängt eMessage die Linkanforderung und die zugehörigen Verfolgungsdaten und zeichnet sie auf. Anschließend leitet das System die Anfrage zum ursprünglichen Link-Ziel um. Ihre lokale eMessage-Installation ruft die Linkverfolgungsdaten in regelmäßigen Intervallen ab und speichert sie in den eMessage-Verfolgungstabellen, die auf Ihrem lokalen Netz installiert sind. eMessage verfolgt Daten zum Anklicken von Links 90 Tage lang nach dem Ausführen des Mailings, das die Links enthält.

Informationen zu Links zu und von Landing-Pages eMessage verfolgt Links zu und von Landing-Pages, die von IBM gehostet werden, auf dieselbe Weise wie Links in personalisierten E-Mail-Nachrichten. Das System erfasst Verfolgungsdaten für Links, die zu Landing-Pages gehören, wie folgt. v Links in personalisierten E-Mails, die auf Landing-Pages verweisen, die von IBM gehostet werden v Links in Landing-Pages, die von IBM gehostet werden und auf andere gehostete Landing-Pages zeigen v Links in gehosteten Landing-Pages, die auf externe Webseiten zeigen, die nicht von IBM gehostet werden Anmerkung: Wenn Sie die in einer Landing-Page enthaltenen Links verfolgen möchten, müssen Sie die Landing-Page veröffentlichen. Weitere Informationen zum Veröffentlichen einer Landing-Page finden Sie in Kapitel 9, „Veröffentlichen von EMails und Landing-Pages”, auf Seite 171.

Kapitel 14. Erstellung von Hyperlinks

213

eMessage-Komponenten, die lokal mit Campaign installiert werden, laden Linkverfolgungsdaten regelmäßig herunter und fügen sie den eMessage-Systemtabellen im Campaign-Schema hinzu. Standardmäßig lädt Campaign Linkantwortdaten von IBM Unica Hosted Services alle fünf Minuten herunter. Weitere Informationen zu den Linkverfolgungsdaten, die in den Systemtabellen verfügbar sind, finden Sie im Abschnitt „Speicherposition für Linkverfolgungs- und Antwortdaten in eMessage”.

Ändern von Hyperlinks in E-Mails und Landing-Pages Im eMessage Document Composer können Sie mit dem HTML-Editor Hyperlinks in eMessage-Dokumenten bearbeiten. Verwenden Sie den HTML-Editor beispielsweise, um zusätzliche Linkparameter für die Nachverfolgung hinzuzufügen. Anmerkung: Sie können auf diese Weise keine Links zu gehosteten Landing-Pages von eMessage ändern. 1. Öffnen Sie die E-Mail- oder Landing-Page-Kommunikation. 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link, den Sie ändern möchten, und wählen Sie Inhalt bearbeiten aus. 3. Wählen Sie im HTML-Editor die Registerkarte "HTML-Quelle" aus. 4. Bearbeiten Sie den Link und klicken Sie auf OK.

Speicherposition für Linkverfolgungs- und Antwortdaten in eMessage eMessage speichert Linkverfolgungs- und Linkantwortdaten in den eMessage-Systemtabellen. Wenn Sie eine Mailing-Ausführung abschließen, laden eMessage-Komponenten in Campaign Daten herunter, die Links beschreiben, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet sind. Die Daten beschreiben Links in der E-Mail-Nachricht und in gehosteten Landing-Pages, die mit der Nachricht verknüpft sind. Die Kontaktverfolgungsdaten des Links werden in der Tabelle UCC_ContainerURL angezeigt. Wenn E-Mail-Empfänger auf verfolgte Links in E-Mail-Nachrichten oder gehostete Landing-Pages klicken, laden eMessage-Komponenten die Antwortdaten herunter und die Linkantwortinformationen werden in der Tabelle UCC_Response gespeichert. In den Informationen ist jeder Link einzeln angegeben, sodass Sie bestimmen können, auf welchen Link der Empfänger geantwortet hat. Linkattributinformationen, die in der Tabelle UCC_ResponseAttr bereitgestellt werden, geben an, ob der Link in einer E-Mail-Nachricht oder auf einer gehosteten Landing-Page angeklickt wurde. Weitere Informationen zur Linkverfolgung und zu Antwortinformationen, die in den eMessage-Systemtabellen verfügbar sind, finden Sie im Handbuch IBM Unica eMessage System Tables and Data Dictionary.

Weiterleitung veralteter Links Links in eMessage-E-Mails und gehosteten Landing-Pages laufen nach 90 Tagen ab. Sie können eine Seite auf Ihrer unternehmensweiten Website angeben, auf die eMessage Empfänger umleiten, die auf abgelaufene Links klicken.

214

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Durch die Angabe einer Umleitungsseite für abgelaufene Links kann vermieden werden, dass Personen, die auf einen abgelaufenen Link klicken, eine Fehlernachricht angezeigt wird. eMessage leitet alle Ihre abgelaufenen Links auf dieselbe Webseite um. Die Angabe einer Weiterleitungsseite für einen abgelaufenen Link ist Teil des eMessage-Accountstartprozesses. Wenden Sie sich an das für IBM Unica eMessage Email Account Services zuständige Team, um die Webseite anzugeben, die Umleitungen von abgelaufenen Links akzeptieren soll.

Informationen über das Anzeigen von branded Links und Bild-URLs Um Daten über die Reaktion auf Links zusammenstellen zu können, konfiguriert eMessage Ihre zu E-Mails und Landing-Pages hinzugefügten Links neu, sodass sie auf die von IBM verwaltete E-Mail-Umgebung verweisen. Wenn ein E-Mail-Empfänger auf einen Link klickt, erfasst eMessage Linkverfolgungsinformationen und leitet die Webanfrage zum Linkziel weiter. Die gehostete E-Mail-Umgebung stellt außerdem die in E-Mail-Nachrichten und gehosteten Landing-Pages enthaltenen Bilder bereit. Ohne weitere Bearbeitung des Links würden E-Mail-Empfänger, die den Mauszeiger auf Links oder Bilder setzen, eine URL sehen, die eine von IBM gehostete E-Mail-Domäne als Quelle der E-Mail, Landing-Page oder des Bildes angibt. Damit E-Mail-Empfänger und Besucher der Seite die E-Mail oder Seite mit Ihrer Organisation anstatt mit IBM assoziieren, erstellt eMessage Link- und Bild-URLs neu. Wenn E-Mail-Empfänger den Mauszeiger auf einen Link in einer E-Mail oder gehosteten Landing-Page setzen, sehen sie die URL einer Domäne für E-Mail-Marketing Ihres Unternehmens anstelle eines Links, der auf eine Domäne von IBM verweist. Die E-Mail-Domäne, die E-Mail-Empfängern angezeigt wird, entspricht der E-MailMarketingdomäne, die Sie als E-Mail-Domäne Von: angegeben haben, als die EMail-Kopfzeile im eMessage Document Composer konfiguriert wurde. Die Neuerstellung der Links, damit sie Ihre E-Mail-Domäne wiedergeben, wird als Darstellung einer branded URL bezeichnet. eMessage erstellt folgende branded URLs: v Hyperlinks, die zu HTML-E-Mails hinzugefügt werden v Hyperlinks in E-Mails, die auf gehostete Landing-Pages verweisen v Hyperlinks zwischen gehosteten Landing-Pages v Quell-URLs von Bildern in HTML-E-Mails Anmerkung: eMessage erstellt keine Quell-URLs für branded Images in gehosteten Landing-Pages. Bild-URLs in Landing-Pages verweisen auf eine von IBM gehostete E-Mail-Domäne. In der folgenden Tabelle ist beschrieben, wie eMessage sicherstellt, dass E-Mailund Landing-Page-Links Ihre bevorzugte E-Mail-Domäne anzeigen.

Kapitel 14. Erstellung von Hyperlinks

215

Erstellen und Anzeigen des Links

Linkformat

Was Sie im Document Composer sehen

Wenn Sie einen Link zur E-Mail oder Landing-Page hinzufügen, erscheint ein Link wie der folgende. Informationen zu unseren neuesten Einträgen. In diesem Beispiel ist das Linkziel die Seite mit den neuen Produkten auf Ihrer unternehmensweiten Website: http://example.com/New products.

Wie eMessage den Link assembliert.

eMessage ersetzt das ursprüngliche Linkziel durch einen umadressierten Link, der auf eine E-Mail-Marketingdomäne in der gehosteten E-Mail-Umgebung von IBM verweist. Der neu erstellte Link enthält eindeutige URL-Parameter, die den Link kennzeichnen, das ursprüngliche Linkziel angeben und Daten zum Verfolgen des Links bereitstellen. Wenn Sie ein Mailing ausführen, erstellt eMessage den Link im folgenden Format neu. Informationen zu unseren neuesten Einträgen. eMessage sendet den neu erstellten Link wie folgt. Informationen zu unseren neuesten Einträgen. In diesem Beispiel ist example.online.com die Domäne, die Sie im Feld Von: in der E-MailKopfzeile ausgewählt haben.

Anzeige beim E-MailEmpfänger.

Wenn der E-Mail-Empfänger mit dem Mauszeiger über den Link in HTML-Versionen der E-Mail fährt, sieht er normalerweise Folgendes: http://content.example.online.com/emessageIRS/servlet/IRSL? Informationen zu unseren neuesten Einträgen Das tatsächliche Verhalten des Displays hängt vom E-Mail-Client oder Browser ab, in dem der Empfänger die E-Mail ansieht.

Anmerkung: Die ausgewählte E-Mail-Marketingdomäne erscheint, wenn Links in der E-Mail-Nachricht angezeigt werden. Die Web-Browser zeigen jedoch die URL der Zielseite an, wenn der Empfänger das Linkziel (entweder eine Webseite oder eine von IBM gehostete Landing-Page) öffnet. Weitere Informationen dazu, wie Links in eMessage verfolgt werden, finden Sie im Abschnitt „Verfolgte Links in E-Mails und auf Landing-Pages” auf Seite 213.

Angeben der anzuzeigenden E-Mail-Domäne Die E-Mail-Marketingdomäne, die als URL für Ihre E-Mail angezeigt wird, ist dieselbe Domäne, die Sie im eMessage Document Composer als E-Mail-Domäne Von: in der E-Mail-Kopfzeile ausgewählt haben. Der Document Composer enthält die Liste der verfügbaren E-Mail-Marketingdomänen, die IBM für Ihren gehosteten E-Mail-Account konfiguriert hat. Sie können die E-Mail-Domäne auswählen, die Sie für die einzelnen Mailings verwenden möchten. Wenn Sie ein Mailing ausführen, geben alle Mitteilungen dieselbe E-MailDomäne an. Wenn Sie dasselbe eMessage-Dokument in einem anderen Mailing verwenden, können Sie in der Kopfzeile eine andere E-Mail-Domäne auswählen. Weitere Informationen zum Konfigurieren der E-Mail-Kopfzeile und Auswählen einer E-Mail-Domäne finden Sie in „Eingeben von E-Mail-Adressdaten” auf Seite 67.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Informationen zum Kennzeichnen von Links für eMessage-Berichte Links in Nachrichten verfügen über einen Anzeigenamen. eMessage verwendet diesen Namen, um Links in eMessage-Berichten zu kennzeichnen. eMessage bestimmt den Anzeigenamen mithilfe der folgenden HTML-Attribute jedes Links in der folgenden Reihenfolge: 1. Das Attribut "Title" des Links - wird beim Hinzufügen des Links oder Bilds als Titel eingegeben 2. Alternativer Text (für Bilder oder Bereichszuordnungen) - wird beim Hinzufügen des Bilds oder der Bereichszuordnung als ALT-Text eingegeben 3. Linkbeschriftung - wird beim Hinzufügen eines Texthyperlinks als Linktext eingegeben 4. Die tatsächliche URL (dabei sind unterschiedliche Teile der URLs abgekürzt) wird beim Hinzufügen des Links oder Bilds als URL eingegeben

Kapitel 14. Erstellung von Hyperlinks

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218

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Kapitel 15. Informationen zum Testen von eMessage-Mailings Wenn Sie optimale Ergebnisse erzielen möchten, testen Sie jedes eMessage-Mailing, bevor Sie es zum Senden eines Produktionsmailings verwenden. Durch das Testen eines Mailings können Sie eventuelle Probleme Ihrer Mailing-Liste erkennen und beheben, Sie können überprüfen, wie die Nachricht jedem Empfänger angezeigt wird, und Probleme beheben, die eine effiziente Übertragung und Zustellung Ihrer E-Mails verhindern. eMessage bietet verschiedene Möglichkeiten zum Testen eines Mailings vor dem Versenden von Produktions-E-Mail.

In eMessage verfügbare Testmethoden Durch das Ausführen eines Mailings als Testmailing können Sie das Mailing an verschiedene Listen senden, ohne E-Mail-Nachrichten an tatsächliche Produktionsempfänger zu senden. Das Senden eines Testmailings wird auch als Durchführung eines Testversands bezeichnet. In den folgenden Abschnitten sind die verschiedenen Methoden beschrieben, die eMessage zum Testen eines Mailings bereitstellt. v „Versand eines Test-Mailings an Test-Empfänger” auf Seite 221 v „Versand eines Test-Mailings mit benutzerdefinierten Einstellungen” auf Seite 221 v „Senden eines Testmailings zum Anzeigen eindeutiger Nachrichtenumsetzungen” auf Seite 223 Sie können auf diese Methoden auf der Mailing-Registerkarte im Abschnitt "Mailing-Ausführung und -Status" zugreifen. eMessage stellt auch Tools zum Testen der Zustellbarkeit Ihrer E-Mail-Nachrichten zur Verfügung, mit denen Sie sicherstellen können, dass jede Marketingnachricht beim vorgesehenen Empfänger ankommt.

Informationen zum Testen von Mailings, die für Transaktions-E-Mails aktiviert wurden Bevor Sie ein Mailing für Transaktions-E-Mails aktivieren, können Sie das Mailing testen, um sicherzustellen, dass Inhalt, Aufbau und Personalisierungsfunktionen der Nachricht wie erwartet funktionieren, bevor Sie das Mailing für die Produktion freigeben. Weitere Informationen zum Aktivieren von Mailings für Transaktions-EMails finden Sie im Abschnitt „Versenden von Transaktions-E-Mails” auf Seite 245. Mailings, die für Transaktions-E-Mails aktiviert sind, müssen auf ein Dokument verweisen, das den Inhalt der E-Mail-Nachricht definiert, die als Reaktion auf eine Anforderung für Transaktions-E-Mails gesendet wird. Wenn Sie den Inhalt des Dokuments vorab testen, einschließlich der bedingten Inhalts- und Personalisierungselemente, können Sie mögliche Probleme vermeiden, bevor eine schlecht formatierte E-Mail-Nachricht versehentlich an Ihren Kunden versendet wird.

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Transaktionsorientierte Mailings müssen auch dann auf eine Empfängerliste verweisen, wenn die unternehmensweiten Transaktionssysteme bestimmte Empfängerinformationen bereitstellen, wenn das transaktionsorientierte Mailing in Produktion ist. Weitere Informationen zum Erstellen einer Empfängerliste, die mit Transaktions-E-Mails verwendet wird, finden Sie in „Informationen zu Empfängerlisten und Transaktions-E-Mails” auf Seite 46. Alle Testmethoden, die für das Testen von Standardmailings verfügbar sind, stehen auch für das Testen von Mailings zur Verfügung, die für Transaktions-E-Mails aktiviert wurden. Weitere Informationen zu den Testmethoden, die Sie verwenden können, finden Sie im Abschnitt „In eMessage verfügbare Testmethoden” auf Seite 219.

Zieladressen für Test-Mailings Damit Sie das Senden von Testnachrichten an tatsächliche Kunden und Interessenten vermeiden können, ermöglicht Ihnen eMessage die Verwendung von Testlisten und Testverteilungen als Ersatzziele für das Testmailing. Welche Option Sie wählen, hängt davon ab, welche Art Test Sie durchführen. Eine Testliste ist eine generierte Liste, die durch einen eMessage-Prozess erstellt wurde. Sie enthält Adressen und zugehörige Daten für Empfänger, die durch das Ausführen eines Ablaufdiagramms ausgewählt werden. Eine Testverteilung ist eine durch Kommata getrennte Liste von E-Mail-Adressen. Sie enthält keine zusätzlichen empfängerspezifischen Daten und die Verteilung wird nicht mithilfe eines Ablaufdiagramms erstellt. Alle Adressen werden manuell hinzugefügt.

Testlisten Die Mitglieder der Testliste werden in der Empfängerliste bestimmt, auf die das Mailing verweist. Wenn Sie Testempfänger als Teil der Empfängerliste angeben möchten, müssen Sie mindestens eine Zelle als Quelle für den eMessage-Prozess auswählen. Die Konfiguration des Ablaufdiagramms, das den eMessage-Prozess enthält, bestimmt, wie Sie mögliche Testempfänger auswählen und ausschließen. Die Testliste enthält E-Mail-Adressen und empfängerspezifische Daten, die von Personalisierungsfeldern im Dokument angezeigt werden, auf die das Mailing verweist.Sie können die Empfängerdaten verwenden, um die Zusammenstellung des Dokuments zu testen, das während des Test-Mailings gesendet wird. Beispielsweise können Sie beobachten, wie sich bedingter Text abhängig von den Daten, die jedem Testempfänger zugeordnet sind, im Dokument ändern.

TestTestverteilung Ein TestTestverteilung ist eine durch Kommata getrennte Liste von E-Mail-Adressen.Da TestTestverteilung keine empfängerspezifischen Daten enthalten, führen sie nicht zu Änderungen in den Personalisierungsfeldern, die in einem Dokument enthalten sind. Wenn Sie ein Test-Mailing senden, können Sie einen TestTestverteilung verwenden, um eine Testliste außer Kraft zu setzen, die der Empfängerausgabeliste für das Mailing zugeordnet ist.Dadurch können Sie Testnachrichten an eine Produktionsliste senden, ohne zu riskieren, dass E-Mails an tatsächliche Produktionsempfänger gesendet werden.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Es ist z. B. ein TestTestverteilung erforderlich, wenn Test-Mailings unter Verwendung eindeutiger Permutationen gesendet werden, um bedingten Text anhand der Liste der Produktionsempfänger auszuwerten.E-Mail-Nachrichten werden anhand der Produktionsempfängerdaten ausgewertet, werden aber an den TestTestverteilung gesendet.

Erstellen einer Testverteilung Testverteilungen werden in der gehosteten Mailing-Umgebung konfiguriert und verwaltet, die IBM als Teil von IBM Unica Hosted Services bereitstellt. Wenn Sie eine Testverteilung zum Testen Ihrer Mailings erstellen möchten, müssen Sie IBM bitten, eine für Ihren gehosteten E-Mail-Account zu konfigurieren. Übergeben Sie Ihre Testverteilungsanforderung an [email protected]. Geben Sie in der Anforderung einen Namen für die Testverteilung und die Liste der zu berücksichtigenden E-Mail-Adressen an. Der von Ihnen angegebene Name wird als Option auf der Mailing-Registerkarte in Feldern angezeigt, aus denen Sie eine Testverteilung auswählen können. Sie können mehrere Testverteilungen anfordern, von denen jedoch nur eine die Standardverteilung sein kann. Geben Sie an, welche Testverteilung als Standardverteilung definiert werden soll.

Versand eines Test-Mailings an Test-Empfänger Sie können ein Testmailing an Testempfänger senden, wenn die Empfängerliste für das Mailing Adressen und Daten für Testempfänger oder Adressen für eine SeedListe enthält. Bei diesem Test werden personalisierte E-Mails an eine Liste mit Seed-Adressen und in der Empfängerliste definierte Testempfänger gesendet. Diese Option ist deaktiviert, wenn die Empfängerausgabeliste für das Mailing keine Test- oder Seed-Listendaten enthält.

So führen Sie einen Testversand an Testempfänger durch 1. Suchen Sie das Mailing, das Sie testen möchten. 2. Klicken Sie auf der Mailing-Registerkarte im Bereich "Mailing-Ausführung und -Status" auf Testversand an Testempfänger. Im Fenster Mailing senden wird angezeigt, wie viele Testempfänger eine EMail-Nachricht erhalten. 3. Klicken Sie in diesem Fenster auf Test-Mailings senden. 4. Überwachen Sie das Testmailing während seiner Ausführung im Abschnitt "Mailing-Ausführung und -Status".

Versand eines Test-Mailings mit benutzerdefinierten Einstellungen Beim Versand einer Testnachricht mit benutzerdefinierten Einstellungen können Sie Ihre eigenen Testparameter angeben.Wenn Sie benutzerdefinierte Testeinstellungen verwenden, können Sie außerdem einen benutzerdefinierten TestTestverteilung angeben.

So senden Sie eine Testnachricht mit benutzerdefinierten Einstellungen 1. Suchen Sie das Mailing, das Sie testen möchten. 2. Klicken Sie auf der Mailing-Registerkarte im Abschnitt "Mailing-Ausführung und -Status" auf Testversand mit benutzerdefinierten Einstellungen. Kapitel 15. Informationen zum Testen von eMessage-Mailings

221

Das System zeigt das Fenster Testversand mit benutzerdefinierten Einstellungen an. 3. Geben Sie im Fenster "Testversand mit benutzerdefinierten Einstellungen" die benutzerdefinierten Kriterien an, die Sie während des Testmailings anwenden möchten. Weitere Informationen zu den verfügbaren Optionen finden Sie im Abschnitt „Einstellungen zum Verwenden benutzerdefinierter Testkriterien”. 4. Klicken Sie auf Test-Mailings senden. 5. Überwachen Sie das Mailing auf der Mailing-Registerkarte im Abschnitt "Mailing-Ausführung und -Status".

Einstellungen zum Verwenden benutzerdefinierter Testkriterien Feld

Beschreibung

E-Mails an folgende Testadressen senden

Geben Sie die E-Mail-Adressen an, die E-Mail empfangen sollen, wenn Sie das Testmailing ausführen. Wählen Sie dazu eine der folgenden Optionen aus: v Neue Liste erstellen Öffnet ein weiteres Eingabefeld, das Ihnen die Erstellung einer benutzerdefinierten Testverteilung ermöglicht. Geben Sie eine oder mehrere E-Mail-Adressen ein.Trennen Sie die Adressen durch ein Komma (,). v TestTestverteilung Wenn IBM Testverteilungen für Ihren Account konfiguriert hat, werden diese hier als Optionen unter den Namen angezeigt, die Sie bei deren Anforderung angegeben haben. v Liste der Testempfänger Der Versand erfolgt an die Testliste, die momentan im Feld Zu verwendende Daten der Empfängerliste ausgewählt ist. Diese Option steht nicht zur Verfügung, wenn Sie eine Produktionsliste auswählen.

Zu verwendende Daten der Empfängerliste

Wählen Sie eine Produktions-, Test- oder Seed-Liste aus. Zur Auswahl stehen: v Produktionsliste Es wird eine E-Mail für jeden Produktionsempfänger in der Empfängerliste erstellt, auf die das Mailing verweist. v Produktionsliste eindeutiger Permutationen Generiert die möglichen Nachrichtenvarianten durch die Auswertung der Daten für Produktionsempfänger in der Empfängerliste anhand der Personalisierungsregeln, die im Dokument definiert sind. v Testliste Es wird eine E-Mail für jeden Testempfänger in der Empfängerliste erstellt, auf die das Mailing verweist. v Testliste eindeutiger Permutationen Erstellt die möglichen Nachrichtenvarianten durch Auswertung der Daten nach Testempfängern in der Empfängerliste anhand der Personalisierungsregeln, die im Dokument definiert sind. v Seed-Liste Es wird eine E-Mail für jede Seed-Adresse in der Empfängerliste erstellt, auf die das Mailing verweist. v Eindeutige Permutationen der Seed-Liste Erstellt die möglichen Nachrichtenvarianten durch die Auswertung der Daten für die Seedadressen in der Empfängerliste anhand der im Dokument definierten Personalisierungsregeln.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Feld

Beschreibung

Separate Text- und HTML-E-Mail sen- Sendet an jede Adresse eine Textversion und eine HTML-Version der den E-Mail. Diese Option steht nur zur Verfügung, wenn Sie HTML und Text als zu sendenden Inhaltstyp auswählen. Wenn Sie diese Option auswählen, sendet eMessage separate E-Mail-Nachrichten anstelle einer mehrteiligen E-Mail. Separate HTML- und Textversionen können nur beim Test-Mailing versendet werden.

Senden eines Testmailings zum Anzeigen eindeutiger Nachrichtenumsetzungen Mithilfe dieser Testmethode können Sie das Verhalten von bedingten Inhalten in dem Dokument auswerten, das zum Mailing hinzugefügt wurde. Das Testen auf eindeutige Nachrichtenumsetzungen ermöglicht die Auswertung bedingter Regeln, die im eMessage-Dokument für die Empfängerdaten in der Empfängerliste angegeben wurden. Wenn Sie ein Testmailing ausführen, um eindeutige Umsetzungen anzuzeigen, verarbeitet eMessage die gesamte Empfängerliste, die in der Konfiguration der Testausführung angegeben wurde, und generiert ein Beispiel für jede mögliche Variante der E-Mail-Nachricht. Wenn Ihr Dokument beispielsweise ein bedingtes Element mit fünf möglichen Bedingungen enthält und Ihre Kundendaten Zeilen enthalten, die jede dieser fünf Bedingungen mindestens einmal erfüllen, wird Ihre Testausführung fünf E-MailNachrichten enthalten. Selbst wenn die Empfängerliste eine Million Zeilen umfasst, würden bei der Testausführung für eindeutige Umsetzungen nur fünf E-MailNachrichten generiert. Die Anzahl der generierten E-Mail-Nachrichten kann sich abhängig von der Anzahl bedingter Elemente, der Komplexität der bedingten Regeln und den Varianten in den Empfängerdaten schnell erhöhen. Die möglichen Varianten hängen außerdem vom Zusammenspiel der bedingten Elemente ab, die das Dokument definiert. Wenn Ihr Dokument zwei bedingte Elemente enthält, eines mit fünf Bedingungen und ein anderes mit drei Bedingungen, und Ihre Kundendaten Zeilen enthalten, die mit jeder dieser acht Bedingungen mindestens einmal übereinstimmen, enthält Ihre Testausführung 15 (3 x 5) E-Mails. Anmerkung: eMessage generiert keine eindeutigen Nachrichtenumsetzungen für verschachtelte bedingte Inhalte, die durch erweiterte Skripte für E-Mails definiert werden. Eindeutige Umsetzungen spiegeln nur die Varianten wider, die von Personalisierungsregeln erstellt wurden, die im Document Composer definiert sind. Bei der Ausführung eines Testmailings für eindeutige Umsetzungen werden die verschiedenen Versionen der E-Mail-Nachrichten an eine Testverteilung gesendet. Jede Adresse in der Verteilung empfängt alle eindeutigen Versionen der E-MailNachricht, basierend auf den Empfängerdaten in der Empfängerliste, die Sie für das Testmailing ausgewählt haben. Es werden keine E-Mails an Ihre Kunden oder Interessenten gesendet, wenn Sie Tests hinsichtlich eindeutiger Umsetzungen durchführen. Weitere Informationen zu Testverteilungen finden Sie in „TestTestverteilung” auf Seite 220. Wenn IBM eine Standardtestverteilung für Ihren Account konfiguriert hat, können Sie die eindeutigen Umsetzungen an die Standardtestverteilung senden. Kapitel 15. Informationen zum Testen von eMessage-Mailings

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Wenn IBM keine Standardtestverteilung konfiguriert hat, können Sie einen Testversand mit benutzerdefinierten Einstellungen vornehmen. Mithilfe dieser Option können Sie auswählen, wohin die eindeutigen Versionen der E-Mail-Nachricht gesendet werden sollen.

So senden Sie eindeutige Umsetzungen an eine Standardtestverteilung Gehen Sie wie folgt vor, wenn IBM eine Standardtestverteilung für Ihren gehosteten E-Mail-Account konfiguriert hat. Anderenfalls können Sie ein Testmailing ausführen, um die eindeutigen Nachrichtenumsetzungen anzuzeigen, indem Sie einen Testversand mit benutzerdefinierten Einstellungen ausführen. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „So senden Sie eine Testnachricht mit benutzerdefinierten Einstellungen” auf Seite 221. 1. Suchen Sie das Mailing, das Sie testen möchten. 2. Klicken Sie auf der Mailing-Registerkarte im Abschnitt "Mailing-Ausführung und -Status" auf Testversand eindeutiger Permutationen. Anmerkung: Dieser Link wird auf der Mailing-Registerkarte nur angezeigt, wenn IBM eine Testverteilung für Ihren Account konfiguriert hat. Weitere Informationen zur Anforderung einer Testverteilung finden Sie im Abschnitt „TestTestverteilung” auf Seite 220. Im Fenster "Mailings senden" wird angegeben, wie viele Produktionsempfänger für den Empfang einer Testnachricht ausgewählt sind. Außerdem wird die Anzahl der Empfänger angegeben, die hinsichtlich eindeutiger Umsetzungen ausgewertet werden. 3. Klicken Sie in diesem Fenster auf Test-Mailings senden. 4. Überwachen Sie das Mailing auf der Mailing-Registerkarte im Abschnitt "Mailing-Ausführung und -Status".

Informationen zum Testen der Zustellbarkeit eines Mailings Ein wichtiger Maßstab für den möglichen Erfolg Ihrer E-Mail-Kampagne ist das Testen der Zustellbarkeit Ihres Mailings. Die Zustellbarkeit eines Mailings misst Ihre Fähigkeit, E-Mail-Nachrichten erfolgreich in den Posteingang der vorgesehenen Empfänger zuzustellen, ohne dass die E-Mail auf dem Weg verloren geht oder als unerwünschte E-Mail blockiert wird. Internet-Dienstanbieter (ISPs) filtern und blockieren E-Mail-Nachrichten ständig, wenn sie davon ausgehen, dass es sich um unerwünschte oder zerstörerische EMail oder um Spam handelt. Viele kommerzielle E-Mail-Nachrichten haben bestimmte Merkmale mit SPAM-Nachrichten gemeinsam. Sie müssen dafür sorgen, dass Ihre E-Mail von den ISPs Ihrer Zielgruppe nicht fälschlich als SPAM eingestuft wird. eMessage stellt den Zustellungsüberwachungsbericht zur Verfügung, damit Sie das Nachrichtenübertragungsverhalten auswerten und bestimmen können, wie ISPs auf Ihre E-Mail reagieren. Der Bericht gibt Aufschluss darüber, welche ISPs Ihre Nachrichten blockieren. Außerdem stellt er Diagnosetools zur Verfügung, die Sie dabei unterstützen, Zustellbarkeitsprobleme zuerkennen und zu beheben. Die Zustellungsüberwachungsberichte stehen nicht für E-Mail-Nachrichten zur Verfügung, die als Transaktions-E-Mails verwendet wurden.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Wenn Sie den Bericht ansehen möchten, müssen Sie eine der Zustellbarkeitslisten auswählen, die Ihnen beim Ausführen eines Testmailings zur Verfügung stehen. Wenn Sie eine Zustellbarkeitsliste ausgewählt haben und das Testmailing ausführen, können Sie den Zustellungsüberwachungsbericht für die jeweilige Instanz des Testmailings anzeigen. Anschließend können Sie die erforderlichen Anpassungen vornehmen, bevor Sie die Ausführung eines Produktionsmailings einleiten. Zugehörige Konzepte: „Zustellungsüberwachungsbericht” auf Seite 291 „Informationen zum Auswählen von Zustellbarkeitslisten” auf Seite 230

Testen der Zustellbarkeit von E-Mails Zum Anzeigen der Zustellbarkeitsergebnisse können Sie den Zustellungsüberwachungsbericht aufrufen. eMessage erstellt den Bericht für die Mailing-Instanz, wenn Sie beim Ausführen des Mailings eine Zustellbarkeitsliste auswählen. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Zustellbarkeit eines Mailings zu bewerten: 1. Konfigurieren Sie das Mailing. 2. Überprüfen Sie die Empfängerliste für das Mailing, um festzustellen, welche EMail-Domänen darin enthalten sind. 3. Ausführen eines Testmailings. Wählen Sie im Rahmen der Mailing-Validierung eine Zustellbarkeitsliste aus, die möglichst viele der in der Empfängerliste vorhandenen E-Mail-Domänen enthält. Wenn beispielsweise Ihr Mailing auf Kunden in Europa abzielt, wählen Sie die Zustellbarkeitsliste EMEA aus. 4. Zeigen Sie den Zustellungsüberwachungsbericht für das Test-Mailing an.

Kapitel 15. Informationen zum Testen von eMessage-Mailings

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage Sie können eMessage zum Versenden personalisierter E-Mails an Ihre Zielgruppe wie folgt verwenden. v Sofortiges Versenden von E-Mails im Rahmen eines Standardmailings. v Späteres Versenden von E-Mails im Rahmen eines geplanten Mailings. v Versenden einzelner E-Mail-Nachrichten als Transaktions-E-Mail. Bevor Sie mit einer der verfügbaren Mailing-Ausführungen beginnen, müssen Sie abhängig davon, wie und wann Sie das Mailing ausführen möchten, verschiedene Mailing-Vorbereitungen abschließen.

Vorbereiten einer Mailing-Ausführung Bevor Sie ein Mailing ausführen oder planen können, fordert Sie eMessage auf, den Abschluss wichtiger Vorbereitungsarbeiten zu bestätigen. Wenn Sie überprüfen möchten, ob alle Mailing-Elemente wie erwartet funktionieren, empfiehlt IBM, das Mailing sorgfältig zu überprüfen. eMessage stellt verschiedene Funktionen zur Verfügung, die Sie zum Testen der E-Mail vor dem Ausführen eines Produktionsmailings verwenden können. Informationen zum Testen eines Mailings finden Sie im Abschnitt „In eMessage verfügbare Testmethoden” auf Seite 219. Weitere Informationen dazu, wie Sie bestätigen können, dass Sie für die Fortsetzung des Vorgangs bereit sind, finden Sie im Abschnitt „Überprüfen der Einsatzbereitschaft des Mailings”. Anmerkung: Die Vorbereitungen für transaktionsorientierte Mailings unterscheiden sich von den Vorbereitungen für Standard- oder geplante Mailings. Weitere Informationen zum Vorbereiten transaktionsorientierter Mailings finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Verwenden von eMessage zum Senden von Transaktions-E-Mails” auf Seite 246.

Überprüfen der Einsatzbereitschaft des Mailings Wenn Sie ein Mailing ausführen oder planen, fordert Sie eMessage mit einer Checkliste auf sicherzustellen, dass die folgenden Bedingungen erfüllt sind, wenn Sie mit einer Mailing-Ausführung beginnen oder ein Mailing planen. v Bestätigen Sie, dass Sie eine Vorschau des Dokuments aufgerufen haben, auf das das Mailing verweist v Bestätigen Sie, dass Sie die Empfängerliste überprüft haben, auf die das Mailing verweist v Bestätigen Sie, dass die Zustellungsparameter und die Mailing-Konfiguration richtig sind eMessage inaktiviert die Steuerelemente, die zum Senden oder Planen des Mailings erforderlich sind, bis Sie diese Checkliste ausgefüllt haben. Wenn Sie die Checkliste ausfüllen, können Sie eine Zustellbarkeitsliste auswählen. Die Auswahl einer Zustellbarkeitsliste ist obligatorisch, wenn Sie auswerten möchten, wie viele Ihrer E-Mail-Nachrichten die vorgesehene Mailbox erreicht haben.

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Zugehörige Konzepte: „Aufrufen einer Vorschau des Dokuments, auf das durch das Mailing verwiesen wird” auf Seite 229 „Überprüfen der Empfängerliste, auf die das Mailing verweist” auf Seite 229 „Überprüfen der Zustellungsparameter und der Mailing-Konfiguration” auf Seite 230 „Informationen zum Auswählen von Zustellbarkeitslisten” auf Seite 230 Zugehörige Verweise: „Checkliste zur Einsatzbereitschaft des Mailings”

Checkliste zur Einsatzbereitschaft des Mailings Validierung

Beschreibung

eine Vorschau des Dokuments Klicken Sie auf diese Option, um zu bestätigen, dass das mit dem Testinhalt angesehen zum Mailing hinzugefügte Dokument vollständig ist und haben. den Mailing-Anforderungen entspricht. Siehe „Aufrufen einer Vorschau des Dokuments, auf das durch das Mailing verwiesen wird” auf Seite 229. Die Mitglieder der Empfängerliste wurden überprüft

Klicken Sie auf diese Option, um zu bestätigen, dass die momentan zum Mailing hinzugefügte Empfängerliste Adressen und Daten für die Personen enthält, die das Produktions-Mailing erhalten sollen. Siehe „Überprüfen der Empfängerliste, auf die das Mailing verweist” auf Seite 229.

Die Zustellungsparameter Klicken Sie auf diese Option, um zu bestätigen, dass die wurden ordnungsgemäß kon- von der aktuellen Mailing-Konfiguration festgelegten figuriert Zustellungsparameter den Anforderungen für die Zustellungsleistung für das Produktions-Mailing entsprechen. Siehe „Überprüfen der Zustellungsparameter und der Mailing-Konfiguration” auf Seite 230.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Validierung

Beschreibung

Wählen Sie eine Zustellungsliste aus

Keine E-Mail nicht an Zustellbarkeitsliste senden. US Ein Beispiel ihrer E-Mail-Nachricht an Testaccounts senden, die mit einer Liste von Internet-Dienstanbietern in den USA eingerichtet wurden. Kanada-Amerika Senden eines Beispiels Ihrer E-MailNachricht an Testaccounts, die mit einer Liste von InternetDienstanbietern in Kanada eingerichtet wurden. APAC Senden eines Beispiels Ihrer E-Mail-Nachricht an Testaccounts, die mit einer Liste von InternetDienstanbietern im asiatisch-pazifischen Raum eingerichtet wurden. B2B Senden eines Beispiels Ihrer E-Mail-Nachricht an Testaccounts, die mit ausgewählten Anbietern von E-MailServices für Unternehmen eingerichtet wurden. EMEA Senden eines Beispiels Ihrer E-Mail-Nachricht an Testaccounts, die mit einer Liste von InternetDienstanbietern in Europa, dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika (EMEA) eingerichtet wurden. Siehe „Informationen zum Auswählen von Zustellbarkeitslisten” auf Seite 230.

Aufrufen einer Vorschau des Dokuments, auf das durch das Mailing verwiesen wird Wenn Sie das Aussehen und den Inhalt des Dokuments überprüfen möchten, auf das durch das Mailing verwiesen wird, klicken Sie auf der Registerkarte "Mailing" in dem Abschnitt mit den Dokumenteigenschaften auf Dokument in der Vorschau anzeigen. Das Dokument wird im Vorschaubereich des eMessage Document Composer angezeigt. Weitere Informationen dazu, wie Sie eine Vorschau der E-MailNachricht aufrufen, finden Sie im Abschnitt Kapitel 8, „Vorschau von E-Mails und Landing-Pages”, auf Seite 163. Wenn Sie Änderungen im Dokument vornehmen möchten, klicken Sie auf Dokument bearbeiten. Das Dokument wird im Bearbeitungsbereich des Document Composer geöffnet. Weitere Informationen zum Document Composer finden Sie in Kapitel 6, „eMessage Document Composer verwenden”, auf Seite 101. Wenn Sie Änderungen am Dokument vornehmen, müssen Sie die aktualisierte Version veröffentlichen, um die Aktualisierungen im Mailing verfügbar zu machen. Informationen zum Veröffentlichen des Dokuments finden Sie in Kapitel 9, „Veröffentlichen von E-Mails und Landing-Pages”, auf Seite 171.

Überprüfen der Empfängerliste, auf die das Mailing verweist Wenn Sie die Empfängerliste vor dem Starten des Mailings überprüfen, können Sie ein letztes Mal sicherstellen, dass Sie die richtigen Informationen an die richtigen Personen senden. Überprüfen Sie die Entwürfe Ihres Ablaufdiagramms und der Liste. Stellen Sie sicher, dass durch die Logik des Ablaufdiagramms die Empfänger ausgewählt wurden, die Sie kontaktieren möchten.

Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage

229

Überprüfen Sie, ob der Entwurf der Empfängerliste Personalisierungsfelder in der Liste den richtigen Feldern in Ihrem Datamart zuordnet. Wenn Sie dimensionale Tabellen zur Unterstützung des fortschrittlichen Skriptings für E-Mails verwenden, stellen Sie sicher, dass die Tabellen- und Feldnamen mit den Verweisen im Skript übereinstimmen. Stellen Sie sicher, dass die richtigen Personalisierungsfelder verfügbar sind. Auf der Registerkarte "Mailing" werden unter Vollständige Feldliste für dieses Mailing die Personalisierungsfelder aufgelistet, die für das E-Mail-Dokument erforderlich sind. v Wenn die Empfängerliste nicht alle Personalisierungsfelder enthält, die für das Dokument erforderlich sind, wird in eMessage ein Fehler angezeigt und das Mailing wird nicht ausgeführt. v Wenn die Empfängerliste mehr Personalisierungsfelder enthält als für das Dokument erforderlich sind, wird in eMessage eine Warnung angezeigt, in der die nicht verwendeten Felder aufgeführt werden. Die Ausführung des Mailings wird jedoch fortgesetzt. Aktualisieren Sie bei Bedarf die Empfängerliste. Klicken Sie zum Aktualisieren der Empfängerliste auf Empfänger bearbeiten. Der zum Erstellen der Liste verwendete eMessage-Prozess wird im Bearbeitungsmodus geöffnet, sodass Sie ihn ändern können. Wenn Sie die Empfängerliste ändern, müssen Sie eine Produktionsausführung des Ablaufdiagramms vornehmen. Warten Sie, bis die Liste vollständig in IBM Unica Hosted Services hochgeladen wurde, um die im Mailing erforderlichen Aktualisierungen auszuführen. Weitere Informationen zum Arbeiten mit der Empfängerliste finden Sie in Kapitel 3, „Auswählen von E-Mail-Empfängern”, auf Seite 33.

Überprüfen der Zustellungsparameter und der Mailing-Konfiguration Wenn Sie die Zustellungsparameter und andere Aspekte der Mailing-Konfiguration überprüfen möchten, überprüfen Sie die auf der Registerkarte "Mailing" angezeigten Informationen. Im Abschnitt Konstanten sind die im Mailing verwendeten Konstanten aufgeführt. Weitere Informationen zum Definieren von Konstanten in der Mailing-Konfiguration finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Definieren von Werten für Konstanten” auf Seite 232. Wenn das Dokument, auf das das Mailing verweist, Links zu mindestens einer Landing-Page enthält, werden die Namen der Landing-Pages auf der Registerkarte "Mailing" angezeigt. Es hat sich bewährt, bei der Vorbereitung der Ausführung oder bei der Planung eines Mailings eine Vorschau der Landing-Pages anzuzeigen, um zu überprüfen, dass diese vollständig und korrekt sind. Weitere Informationen dazu, was in der Mailing-Konfiguration überprüft werden muss, finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Konfigurieren eines Mailings” auf Seite 21.

Informationen zum Auswählen von Zustellbarkeitslisten Eine Zustellbarkeitsliste ist eine Gruppe von Test-E-Mail-Accounts, die IBM in einer bestimmten geografischen Region oder für einen bestimmten Unternehmenstyp eingerichtet hat.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Wenn Sie eine Zustellbarkeitsliste auswählen und das Mailing starten, sendet eMessage an jeden E-Mail-Account in der Liste eine Kopie Ihrer Nachricht. Die Beobachtung dieser Testnachrichten liefert Informationen über das Übermittlungsverhalten der Nachrichten und zeigt, wie unterschiedliche Internet-Dienstanbieter Ihre Produktionsnachrichten wahrscheinlich verarbeiten und darauf reagieren werden. Sie können eine Zustellbarkeitsliste für Standardmailings und geplante Mailings auswählen, bevor Sie ein Mailing ausführen oder planen. Allerdings können Sie eine Zustellbarkeitsliste nicht für transaktionsorientierte E-Mails angeben. Die Zustellbarkeitsergebnisse werden in einem Bericht zur Überwachung der Zustellbarkeit angezeigt. Der Bericht wird nach Abschluss des Mailings verfügbar. eMessage generiert einen Bericht zur Überwachung der Zustellbarkeit für die Mailinginstanz nur dann, wenn Sie vor dem Starten des Mailings eine Zustellbarkeitsliste auswählen. Weitere Informationen zum Bericht finden Sie im Abschnitt „Zustellungsüberwachungsbericht” auf Seite 291. Weitere Informationen zum Testen der Mailingzustellbarkeit finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Testen der Zustellbarkeit eines Mailings” auf Seite 224. Wichtig: Wenn Sie die Mailingzustellbarkeit nach dem Ausführen eines Mailings analysieren möchten, müssen Sie eine Zustellbarkeitsliste vor dem Starten der Mailingausführung auswählen. Wenn Sie ein Mailing ausführen oder planen, können Sie eine der folgenden Zustellbarkeitslisten auswählen. Sie können pro Mailingausführung jeweils nur eine Liste auswählen. Zustellungsliste

Beschreibung

US

E-Mail-Konten, die mit einer Liste von InternetDienstanbietern in den USA erstellt wurden.

Kanada - Amerika

E-Mail-Konten, die mit einer Liste von InternetDienstanbietern in Kanada erstellt wurden.

APAC

E-Mail-Konten, die mit einer Liste von InternetDienstanbietern der Asien-Pazifikregion erstellt wurden.

B2B

E-Mail-Konten, die mit ausgewählten Anbietern von Geschäfts-E-Mail-Diensten erstellt wurden.

EMEA

E-Mail-Konten, die mit einer Liste von InternetDienstanbietern in Europa, Nahost und Afrika erstellt wurden.

Durchführen einer Produktionsausführung des Ablaufdiagramms Wenn Sie sicherstellen möchten, dass das Mailing auf Mitglieds- und Empfängerdaten der aktuellsten Empfängerliste verweist, führen Sie eine Produktionsausführung des Ablaufdiagramms durch, das zum Erstellen der Empfängerliste verwendet wurde. Es wird empfohlen, das gesamte Ablaufdiagramm auszuführen, das den eMessage-Prozess enthält, den Sie zum Erstellen der Empfängerliste verwendet haben. Weitere Informationen zum Arbeiten mit Ablaufdiagrammen finden Sie im IBM Unica Campaign User's Guide.

Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage

231

Anmerkung: Wenn Sie versuchen, ein Mailing nach dem Füllen der Empfängerliste mit einer Testausführung des Ablaufdiagramms zu versenden, verhindert das System die Mailing-Ausführung und zeigt eine Nachricht an, die darauf hinweist, dass die E-Mail-Nachrichten keine Produktionsdaten enthalten.

So führen Sie ein Ablaufdiagramm aus 1. Wenn ein Ablaufdiagramm angezeigt wird, kann es ausgeführt werden, indem Sie auf das Symbol Ausführen klicken und dann Element ausführen auswählen. Beim Bearbeiten eines Flowcharts klicken Sie auf das Symbol Ausführen und wählen dann Speichern und Ablaufdiagramm ausführen aus. 2. Wenn das Ablaufdiagramm bereits ausgeführt wurde, klicken Sie im Bestätigungsfenster auf OK. Die beim Ausführen generierten Daten werden in entsprechenden Systemtabellen gespeichert. Für jeden Prozess wird nach erfolgreicher Ausführung ein Häkchen angezeigt. Wenn Fehler aufgetreten sind, wird stattdessen ein rotes „X“ angezeigt. 3. Klicken Sie auf Speichern und beenden, um das Ablaufdiagramm zu speichern. Sie können alternativ auf Speichern klicken, um das Ablaufdiagramm zu speichern und zum Bearbeiten geöffnet zu lassen. Sie müssen das Ablaufdiagramm nach der Ausführung speichern, um die Ergebnisse in Berichten anzeigen zu können. Haben Sie das Ablaufdiagramm gespeichert, sind die Ergebnisse wiederholter Ausführungen sofort verfügbar. Anmerkung: Wenn Sie während der Ausführung des Ablaufdiagramms auf Speichern und beenden klicken, wird die Ausführung des Ablaufdiagramms fortgesetzt. Der Speichervorgang findet erst nach Ende der Ausführung statt. 4. Klicken Sie in der Campaign-Symbolleiste auf Analyse und prüfen Sie den Bericht zur Kampagnenablaufdiagramm-Statusübersicht, um zu ermitteln, ob während der Ablaufdiagrammausführung Fehler aufgetreten sind.

Informationen zum Definieren von Werten für Konstanten Konstanten sind Textwerte, die in allen Nachrichten eines Mailings angezeigt werden und in jeder Nachricht gleich aussehen. Sie definieren den Wert für jede Konstante im Rahmen der Mailing-Konfiguration auf der Registerkarte "Mailing". Weitere Informationen zum Definieren von Werten für Konstanten in der MailingKonfiguration finden Sie im Abschnitt „So konfigurieren Sie Werte für Konstanten in einem Mailing” auf Seite 233. Sie können Konstanten in einem Mailing nur definieren, wenn das Dokument, auf das das Mailing verweist, konstante Personalisierungsfelder enthält. Bestimmen Sie vor Beginn der Mailing-Ausführung, ob das Dokument, auf das in der MailingKonfiguration verwiesen wird, Konstanten enthält. Informationen dazu, wie Sie Konstanten erstellen und der E-Mail-Nachricht hinzufügen, finden Sie im Abschnitt „Informationen über die Konfiguration von Konstanten” auf Seite 27. Anmerkung: Transaktions-E-Mails unterstützen die Verwendung konstanter Personalisierungsfelder nicht. Transaktions-E-Mail-Anforderungen schlagen fehl, wenn das Mailing, das Sie für Transaktions-E-Mails aktivieren, auch Konstanten definiert. Sie müssen nicht für jede Konstante, die dem Mailing hinzugefügt wird, einen Wert definieren, um das Mailing auszuführen. Wenn Sie allerdings für eine Konstante keinen Wert definieren, wird in dem Dokument, auf das das Mailing ver-

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

weist, an der Position des konstanten Personalisierungsfelds nichts angezeigt. Abhängig davon, wie und wo Sie konstante Personalisierungsfelder im Dokument verwendet haben, erkennt der E-Mail-Empfänger eventuell den fehlenden Inhalt. Beispielsweise fällt ein fehlender Wert für eine Kontante auf, wenn Sie ein konstantes Personalisierungsfeld in einen Satz integriert haben. Die folgenden Versionen desselben Satzes zeigen die Auswirkung eines nicht definierten Werts in einer Konstante. In diesem Beispiel wird das konstante Personalisierungsfeld const_promotionCode wie folgt in den Satz der Dokumentvorlage eingefügt. Geben Sie den const_promotionCode ein, um dieses attraktive Angebot zu erhalten.

v Wenn Sie die Konstante als Kundentreuecode: ABC123 definieren, sieht der Empfänger Folgendes: „Geben Sie den Kundentreuecode: ABC123 ein, um dieses attraktive Angebot zu erhalten.“ v Wenn Sie die Konstante nicht definieren, sieht der Empfänger Folgendes: "Geben Sie ein, um dieses attraktive Angebot zu erhalten." Die tatsächlichen Ergebnisse hängen also davon ab, wie der konstante Wert in der E-Mail angezeigt wird. Wenn Sie feststellen möchten, wie die Definition einer Konstanten sich auf Ihre E-Mail auswirkt, konfigurieren Sie Beispieldaten für das konstante Personalisierungsfeld und verwenden Sie die Vorschaufunktion, um die Ergebnisse anzusehen. Weitere Informationen zum Aufrufen einer Vorschau Ihrer Nachricht mit Beispieldaten für Konstanten finden Sie im Abschnitt „Informationen zu Beispieldaten in Personalisierungsfeldern” auf Seite 177.

So konfigurieren Sie Werte für Konstanten in einem Mailing Damit eine Konstante in mit einem Mailing versendeten E-Mail-Nachrichten angezeigt wird, gehen Sie wie folgt vor, bevor Sie mit der Ausführung oder Planung des Mailings beginnen. v Erstellen Sie ein konstantes Personalisierungsfeld. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „So erstellen Sie konstante Personalisierungsfelder” auf Seite 175. v Fügen Sie das konstante Personalisierungsfeld einem eMessage-Dokument hinzu. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Hinzufügen von Personalisierungsfeldern im Document Composer” auf Seite 181. v Verweisen Sie im Mailing auf das Dokument. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Verweisen auf ein eMessage-Dokument” auf Seite 25. Definieren der Werte Auf der Mailing-Registerkarte werden im Abschnitt Konstanten alle konstanten Personalisierungsfelder aufgeführt, die Sie für das Mailing definieren können. In der Liste werden alle konstanten Personalisierungsfelder angezeigt, die das eMessage-Dokument enthält, auf das in dem Mailing verwiesen wird. Wenn die Textund HTML-Version des Dokuments unterschiedliche konstante Personalisierungsfelder enthalten, beinhaltet die Liste nur die Konstanten, die im Zusammenhang mit dem aktuell gewählten Inhaltstyp stehen. 1. Öffnen Sie die Mailing-Registerkarte zur Bearbeitung. Im Abschnitt Konstanten wird unter dem Namen der einzelnen konstanten Personalisierungsfelder ein Texteingabefeld angezeigt.

Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage

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2. Wählen Sie im Texteingabefeld für jedes konstante Personalisierungsfeld die Option Geben Sie eine Wertefolge ein aus und geben Sie den Text ein, der im Feld angezeigt werden soll. Wenn Sie dieselben konstanten Personalisierungsfelder auch in anderen Mailings verwenden, sind diese anderen Mailings von dem hier eingegebenen Text nicht betroffen. 3. Speichern Sie die Änderungen und kehren Sie zur Mailing-Übersichtsregisterkarte zurück. Auf der Mailing-Übersichtsregisterkarte wird der neue Text jetzt im Abschnitt Konstanten unter dem Namen des konstanten Personalisierungsfelds angezeigt.

Versenden eines Standard-Mailings Wenn Sie eine Mailing-Ausführung starten, wird in eMessage eine Checkliste angezeigt, über die Sie sicherstellen können, dass Sie wichtige Vorbereitungen für das Mailing abgeschlossen haben. Auf der eMessage-Mailing-Registerkarte bleiben Steuerelemente, die Sie zum Starten eines Produktionsmailings verwenden, so lange inaktiviert, bis Sie überprüft haben, ob die Vorbereitungen abgeschlossen wurden. Weitere Informationen zu allen erforderlichen Vorbereitungen finden Sie im Abschnitt „Vorbereiten einer Mailing-Ausführung” auf Seite 227. Gehen Sie vor dem Versenden eines Standardmailings wie folgt vor. v Führen Sie eine Produktionsausführung des Ablaufdiagramms durch, um die Empfängerliste zu erstellen, auf die in der Mailing-Konfiguration verwiesen wird. Durch eine Produktionsausführung des Ablaufdiagramms können Sie sicherstellen, dass für das Mailing die neuesten Empfängerdaten verwendet werden. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Durchführen einer Produktionsausführung des Ablaufdiagramms” auf Seite 231. v Überprüfen Sie, ob Sie die neueste Version des eMessage-Dokuments veröffentlicht haben, auf das in der Mailing-Konfiguration verwiesen wird. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in Kapitel 9, „Veröffentlichen von E-Mails und Landing-Pages”, auf Seite 171. v Wählen Sie eine Zustellungsliste aus. (optional) Diese Option steht in der Checkliste für die Einsatzbereitschaft des Mailings zur Verfügung. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „Informationen zum Auswählen von Zustellbarkeitslisten” auf Seite 230. Wenn Sie das Mailing starten, wird die Mailing-Registerkarte erweitert, sodass Sie den Fortschritt der Mailing-Ausführung überwachen können. Weitere Informationen zum Überwachen einer Mailing-Ausführung finden Sie im Abschnitt „Überwachen der Mailing-Ausführungen” auf Seite 258. Nach Abschluss des Mailings können Sie Berichte aufrufen, die Details zur Mailing-Ausführung enthalten. Weitere Details zum Anzeigen von Informationen zur Mailing-Ausführung finden Sie im Abschnitt „Aufrufen des Ausführungsverlaufs” auf Seite 260.

So versenden Sie ein Standard-Mailing Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Standard-Produktions-Mailing zu versenden:

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Anmerkung: Sie können das Standardmailing nicht manuell versenden, wenn es sich um ein geplantes Mailing handelt. Sie müssen die geplante Mailing-Ausführung zunächst abbrechen, um das Mailing manuell versenden zu können. 1. Suchen Sie in Campaign nach dem auszuführenden Mailing. 2. Klicken Sie auf der Mailing-Registerkarte im Abschnitt "Mailing-Ausführung und -Status" auf Dieses Standard-Mailing senden. Im Fenster "ProduktionsMailing senden" wird eine Checkliste angezeigt, um zu bestätigen, dass die erforderliche Validierung abgeschlossen ist. 3. Bestätigen Sie, dass Sie die erforderlichen Schritte ausgeführt haben, indem Sie alle Kontrollkästchen abhaken. Das Steuerelement Produktions-Mailing senden bleibt so lange inaktiviert, bis Sie alle Kontrollkästchen ausgewählt haben. 4. Wählen Sie für Wählen Sie eine Zustellbarkeitsliste aus eine der Optionen aus der Dropdown-Liste aus. 5. Klicken Sie auf Produktions-Mailing senden, um mit dem Versenden der EMail-Nachrichten an die Produktionsempfänger zu beginnen.

Planen eines Mailings Wenn ein Mailing an einem bestimmten Datum und zu einer bestimmten Uhrzeit ausgeführt werden soll, können Sie die Mailing-Ausführung entsprechend planen. eMessage stellt die folgenden Planungsoptionen in einem Assistenten bereit, wenn Sie auf der Registerkarte "Mailing" auf Dieses Mailing planen klicken. v Planen einer Mailing-Ausführung v Planen einer Mailing-Ausführung nach einer geplanten Ablaufdiagrammausführung Zugehörige Tasks: „So planen Sie nur eine Mailing-Ausführung” auf Seite 236 „So planen Sie eine Mailing-Ausführung nach einer geplanten Ablaufdiagrammausführung”

So planen Sie eine Mailing-Ausführung nach einer geplanten Ablaufdiagrammausführung Bevor Sie mit der Planung eines Mailings beginnen, das nach einem Ablaufdiagramm ausgeführt werden soll, müssen Sie die Ablaufdiagrammausführung planen. Die Option zum Planen einer Mailing-Ausführung wird erst aktiviert, wenn Sie eine Ablaufdiagrammausführung planen. Weitere Informationen zum Planen einer Ablaufdiagrammausführung finden Sie im Abschnitt „Planen einer Ablaufdiagrammausführung” auf Seite 239. Wenn Sie die Ausführung eines Mailings nach einer Ablaufdiagrammausführung einplanen, stellen Sie sicher, dass die Empfängerliste die aktuellsten Empfängerdaten enthält. Darüber hinaus müssen Sie bestätigen, dass Änderungen am Dokument, auf das das Mailing verweist, vollständig sind und dass die neueste Version veröffentlicht wurde. Sie können eine geplante Ablaufdiagrammausführung verwenden, um eine oder mehrere verschiedene Mailings auszulösen. Wenn Sie mehrere Mailings planen, muss jedes Mailing eine andere Ausgabelistentabelle verwenden.

Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage

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Anmerkung: Wenn Sie die gleichzeitige Ausführung mehrerer umfangreicher Mailings planen, kann dies die zum Abschließen der Mailings benötigte Zeitdauer erhöhen. 1. Klicken Sie auf der Registerkarte "Mailing" des zu planenden Mailings auf Dieses Mailing planen. Es wird ein Assistent geöffnet, mit dem Sie den MailingPlan erstellen können. 2. Geben Sie auf der Seite "Mailing-Ablaufplan" in das Feld Name des Ablaufplans einen Namen für den Plan ein. Geben Sie optional eine kurze Beschreibung des Plans ein. 3. Wählen Sie im Abschnitt "Ausführung planen" die Option Nach dieser geplanten Ablaufdiagrammausführung starten aus. Wählen Sie in der Dropdown-Liste die geplante Ablaufdiagrammausführung aus, mit der ein Mailing ausgelöst werden soll. Die Liste enthält geplante Ablaufdiagrammausführungen, die zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, noch nicht gestartet wurden und momentan noch nicht mit einem geplanten Mailing verwendet werden. Weitere Informationen zur Liste der geplanten Ausführungen finden Sie im Abschnitt „Referenz zum Fenster „Zeitplanerverwaltung“” auf Seite 244. 4. Auf der Seite "Planungsoptionen" können Sie die folgenden Optionen auswählen. v eMessage-Dokument sperren. Diese Option ist standardmäßig ausgewählt, um Änderungen am eMessage-Dokument, auf das das Mailing verweist, zu verhindern, bis das Mailing ausgeführt wird. Heben Sie die Auswahl dieser Option auf, um Änderungen zuzulassen. Weitere Details zum Sperren des Dokuments finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Sperren des eMessage-Dokuments” auf Seite 238. v Wählen Sie eine Versendbarkeitsliste aus. Wählen Sie diese Option aus, um Daten zu erstellen, mit denen die Zustellgeschwindigkeiten des Posteingangs für den Zustellungsüberwachungsbericht ausgewertet werden können. Die Option zum Sperren der Empfängerliste ist inaktiviert, wenn Sie diese Methode zum Planen eines Mailings auswählen. Weitere Informationen zum Sperren der Empfängerliste finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Sperren der Empfängerliste” auf Seite 238. 5. Wählen Sie auf der Seite "Zeitplanung bestätigen" die Kontrollkästchen aus, um zu bestätigen, dass alle Vorbereitungen für das Mailing abgeschlossen sind. Klicken Sie danach auf Ablaufplan. Auf der Registerkarte "Mailing" werden jetzt der Name der geplanten Ablaufdiagrammausführung und der Auslöser angezeigt, den das System nach Abschluss der Ausführung sendet.

So planen Sie nur eine Mailing-Ausführung Wenn Sie nur eine Mailing-Ausführung planen, verwendet das Mailing Empfängerdaten in der kürzlich hochgeladenen Empfängerliste. Bevor Sie beginnen, sollten Sie sich vergewissern, dass alle erforderlichen Änderungen an der Empfängerliste, auf die vom Mailing verwiesen wird, auf IBM Unica Hosted Services hochgeladen wurden. Dieser Arbeitsschritt sollte bis zum Start des Mailings ausgeführt worden sein. Sie müssen darüber hinaus auch bestätigen, dass die Änderungen an dem Dokument, auf das das Mailing verweist, abgeschlossen sind und mindestens eine Version veröffentlicht wurde.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Sie planen die Zeiten für die Mailing-Ausführung abhängig von der Zeit auf dem Server, auf dem IBM Unica Marketing Platform installiert wurde. Der Planungsassistent zeigt die aktuelle Serverzeit an. Diese Zeit kann sich von der Ortszeit unterscheiden. 1. Klicken Sie auf der Registerkarte "Mailing" des zu planenden Mailings auf Dieses Mailing planen. Es wird ein Assistent geöffnet, mit dem Sie den MailingPlan erstellen können. 2. Geben Sie auf der Seite "Mailing-Ablaufplan" in das Feld Name des Ablaufplans einen Namen für den Plan ein. Geben Sie optional eine kurze Beschreibung des Plans ein. 3. Wählen Sie im Abschnitt "Ausführung planen" die Option An diesem Datum und zu dieser Zeit starten aus. Legen Sie mithilfe des Kalenders das Datum für die Mailing-Ausführung fest. Wählen Sie mithilfe der Dropdown-Felder eine Serverzeit für die Mailing-Ausführung aus, gerundet auf den nächsten 30-Minuten-Wert. Anmerkung: Die Serverzeit bezieht sich auf die Zeit, die auf dem Server eingestellt ist, der als Host für Marketing Platform dient. Aktualisieren Sie die Anzeige, um die Serverzeit zu aktualisieren. 4. Auf der Seite "Planungsoptionen" können Sie die folgenden Optionen auswählen. v Empfängerliste sperren (OLT = Output List Table). Diese Option ist standardmäßig ausgewählt, um Änderungen an der Empfängerliste zu verhindern, auf die das Mailing verweist. Heben Sie die Auswahl dieser Option auf, um Änderungen zuzulassen. v eMessage-Dokument sperren. Diese Option wird standardmäßig ausgewählt, um Änderungen am eMessage-Dokument zu verhindern, auf das vom Mailing verwiesen wird. Heben Sie die Auswahl dieser Option auf, um Änderungen zuzulassen. v Wählen Sie eine Versendbarkeitsliste aus. Wählen Sie diese Option aus, um Daten für den Zustellungsüberwachungsbericht zu erstellen, damit Sie die Zustellungsleistung der Posteingänge für das Mailing analysieren können. 5. Wählen Sie auf der Seite "Zeitplanung bestätigen" die Kontrollkästchen aus, um zu bestätigen, dass alle Vorbereitungen für das Mailing abgeschlossen wurden. Klicken Sie danach auf Ablaufplan. Wenn Sie fertig sind, werden auf der Mailing-Registerkarte das Datum und die Uhrzeit angezeigt, an dem bzw. zu der das Mailing zur Ausführung geplant ist.

So ändern Sie einen bestehenden Mailing-Plan Sie können den Plan eines beliebigen geplanten Mailings jederzeit vor dem Start der geplanten Mailing-Ausführung abbrechen. 1. Klicken Sie auf der Registerkarte "Mailing" auf Ablaufplan bearbeiten. Der Planungsassistent wird mit dem Fenster "Mailing-Ablaufplan" geöffnet. 2. Ändern Sie die geplante Ausführungszeit, Ausführungsmethode oder Ausführungsoptionen. Sie müssen die Checkliste für die Einsatzbereitschaft nach jeder Änderung an der Plankonfiguration ausfüllen.

Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage

237

So brechen Sie einen Mailing-Plan ab Sie können einen Mailing-Plan jederzeit vor der geplanten Ausführungszeit abbrechen. Nachdem die geplante Mailing-Ausführung gestartet wurde, können Sie die geplante Ausführung nicht mehr abbrechen. v Klicken Sie auf der Registerkarte "Mailing" auf Ablaufplan abbrechen. Das System hebt alle Sperren auf, die während der Planung des Mailings für die Empfängerliste oder das E-Mail-Dokument aktiviert wurden.

Informationen zum Sperren der Empfängerliste Im Planungsassistent ist die Option zum Sperren der Empfängerliste standardmäßig ausgewählt, um Änderungen an der aktuellen Empfängerliste zu verhindern, bis die geplante Mailing-Ausführung abgeschlossen ist. Während die Empfängerliste gesperrt bleibt, verhindert das System das Hochladen neuer Empfängerdaten aus der lokalen Umgebung in die Hosting-Umgebung. Wenn Sie die Auswahl der Option zum Sperren der Liste aufheben, können Sie das Ablaufdiagramm ausführen und die aktualisierte Empfängerliste wird normal hochgeladen. Wenn Sie das Ablaufdiagramm ausführen, solange die Empfängerliste gesperrt ist, wird die lokale Version der Empfängerliste aktualisiert, doch im eMessage-Prozess des Ablaufdiagramms wird ein rotes X angezeigt, um darauf hinzuweisen, dass der Prozess fehlgeschlagen ist. In diesem Szenario liegt der Fehler tatsächlich darin, dass die Liste aufgrund der Sperrung nicht hochgeladen werden konnte. Das System hebt die Sperrung nach Abschluss der geplanten Mailing-Ausführung auf. Wenn eMessage die Sperrung der Empfängerliste aufhebt, müssen Sie das Ablaufdiagramm erneut ausführen, um die an der Liste vorgenommenen Änderungen hochzuladen. Anmerkung: Diese Option steht nicht zur Verfügung, wenn Sie ein Mailing in Verbindung mit einer geplanten Ablaufdiagrammausführung planen. Es gibt keinen Grund, die Empfängerliste zu sperren, weil das Mailing sofort ausgeführt wird, nachdem die Liste durch die Ablaufdiagrammausführung aktualisiert wurde.

Informationen zum Sperren des eMessage-Dokuments Im Planungsassistent ist die Option zum Sperren des eMessage-Dokuments standardmäßig ausgewählt, um Änderungen zu verhindern, bis die geplante MailingAusführung abgeschlossen ist. Solange das Dokument gesperrt ist, verhindert eMessage Änderungen am eMessage-Dokument, indem die Veröffentlichung neuer Versionen verhindert wird. Wenn Sie die Auswahl dieser Option aufheben, können Sie das Dokument ganz normal aktualisieren und veröffentlichen. Wenn Sie das Dokument im Document Composer ändern, während das Dokument gesperrt ist, können Sie die neue Version zwar speichern, doch Sie können sie nicht veröffentlichen, um die Änderungen für das Mailing verfügbar zu machen. eMessage hebt die Sperrung des Dokuments nach Abschluss der geplanten Mailing-Ausführung auf. Wenn Sie das Dokument seit dem Anwenden der Sperrung geändert haben, müssen Sie die Änderungen im Document Composer veröffentlichen.

238

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Planen einer Ablaufdiagrammausführung Abhängig davon, wie Sie ein Mailing planen, müssen Sie eventuell die Ausführung des Ablaufdiagramms planen, das zum Erstellen der Empfängerliste verwendet wird, auf die das Mailing verweist. Sie können die Planung des Ablaufdiagramms im IBM Unica-Planer vornehmen. Im Zeitplaner kann das Ablaufdiagramm zu einem bestimmten zukünftigen Datum oder nach einem von mehreren möglichen Wiederholungsschemata ausgeführt werden. Sie können eine geplante Ablaufdiagrammausführung verwenden, um eine oder mehrere Mailings auszulösen. Weitere Informationen zum Planen eines Mailings in Verbindung mit einer Ablaufdiagrammausführung finden Sie im Abschnitt „So planen Sie eine Mailing-Ausführung nach einer geplanten Ablaufdiagrammausführung” auf Seite 235. Weitere Informationen zum Arbeiten mit dem IBM Unica-Planer finden Sie im IBM Unica Marketing Platform Administrator's Guide. Anzeigen der Liste mit den geplanten Aufgaben Marketing Platform verwaltet eine Liste mit geplanten Aufgaben in den Fenstern des Zeitplanmanagements, zu denen unter anderem geplante Ablaufdiagrammausführungen gehören. Wenn Sie die Fenster des Zeitplanmanagements aufrufen möchten, wählen Sie Einstellungen > Geplante Aufgaben aus. Weitere Informationen zu den verfügbaren Planungsinformationen finden Sie im Abschnitt „Referenz zum Fenster „Zeitplanerverwaltung“” auf Seite 244. Benennen der geplanten Ablaufdiagrammausführung Wenn Sie eine geplante Ablaufdiagrammausführung im Planer konfigurieren, weisen Sie der geplanten Ausführung einen Namen zu. Sie wählen das geplante Ablaufdiagramm anhand dieses Namens aus, wenn Sie ein Mailing planen. IBM empfiehlt die Zuweisung eines intuitiven Namens, der beim Auswählen des geplanten Ablaufdiagramms problemlos erkannt werden kann. Damit Sie die verschiedenen Pläne, die im Planer zur Verfügung stehen, leichter unterscheiden können, sollten Sie in den Namen der geplanten Ablaufdiagrammausführung das Datum und die Uhrzeit der Ausführung integrieren.

Zeitpläne und Wiederholung Sie konfigurieren die Planung der Ablaufdiagrammausführung mithilfe des IBM Unica-Planers. Wenn das geplante Mailing so konfiguriert ist, dass es nach dem Ablaufdiagramm ausgeführt wird, bestimmt die Konfiguration des Ablaufdiagramms, wann eMessage das Mailing ausführt. Sie können die Ausführung von Ablaufdiagrammen wie folgt planen. v Einmalige Ausführung an einem bestimmten zukünftigen Datum v Wiederholte Ausführung in von Ihnen bestimmten Abständen Der Planer ermöglicht Ihnen die Konfiguration verschiedener Wiederholungsmuster. Beispielsweise könnten Sie die monatliche Ausführung der Ablaufdiagramme planen, um einen monatlichen Newsletter zu unterstützen. Abhängig vom Aufbau des Ablaufdiagramms würden bei den wiederholten Ausführungen der Ablaufdiagramme die Änderungen in Ihren Abonnentenlisten erfasst. Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage

239

Angeben eines Auslösers Sie können den Planer so konfigurieren, dass ein Auslöser gesendet wird, der darauf hinweist, dass eine geplante Ablaufdiagrammausführung abgeschlossen wurde. Ein Auslöser ist ein Textwert, auf den in der Konfiguration der geplanten Ausführung verwiesen wird. Wenn Sie ein Mailing planen, erstellt eMessage den eindeutigen Auslöser, den das Programm als Benachrichtigung dazu erkennt, dass das Ablaufdiagramm ausgeführt wurde. Der Auslöser wird auf der Registerkarte "Mailing" als Zeichenfolge angezeigt. Sie können den Auslöser auch aufrufen, wenn Sie Einstellungen > Geplante Aufgaben auswählen und im Fenster "Definitionen planen" nach der Planung des Ablaufdiagramms suchen (siehe „Planen einer Ablaufdiagrammausführung” auf Seite 239). eMessage fügt die Auslöserzeichenfolge automatisch der Konfiguration der geplanten Ablaufdiagrammausführung hinzu. Der Auslöser wird im Feld Auslöser bei erfolgreichem Abschluss ausführen angezeigt. Informationen dazu, wie Sie ein Mailing für die Ausführung nach einer geplanten Ablaufdiagrammausführung planen, finden Sie im Abschnitt „So planen Sie eine Mailing-Ausführung nach einer geplanten Ablaufdiagrammausführung” auf Seite 235. Funktionsweise Wenn Sie ein Mailing so planen, dass es nach einer geplanten Ablaufdiagrammausführung ausgeführt wird, erstellt eMessage eine weitere geplante Aufgabe, die zusammen mit der geplanten Ablaufdiagrammausführung für das Starten des Mailings sorgt. Sie können diese Mailing-Aufgabe im Fenster "Geplante Aufgaben" ansehen. 1. Das geplante Ablaufdiagramm wird an dem Datum und zu der Uhrzeit ausgeführt, das bzw. die Sie beim Planen der Ablaufdiagramm- und Mailing-Ausführungen angegeben haben. 2. Wenn die geplante Ablaufdiagrammausführung abgeschlossen ist, wird der vorkonfigurierte Auslöser gesendet. eMessage überwacht die Ankunft des Auslösers als Signal dafür, dass die neue Empfängerliste hochgeladen und die Mailing-Aufgabe gestartet werden kann. 3. eMessage lädt die aktualisierte Empfängerliste in die gehostete Mailing-Umgebung in IBM Unica Hosted Services hoch. 4. Wenn die Liste hochgeladen wurde, kann die Mailing-Aufgabe der HostingUmgebung signalisieren, dass mit dem Produktionsmailing begonnen werden kann.

Ablaufdiagrammablaufplan mit Standardparametern erstellen 1. Klicken Sie im Modus Ansicht auf einer Ablaufdiagrammregisterkarte auf das Symbol Ausführen und wählen Element planen aus. Das Dialogfeld "Zeitplan Ablaufdiagramm" wird geöffnet. 2. Füllen Sie die Felder im Dialogfeld "Zeitplan Ablaufdiagramm" aus. Wenn Sie das Ablaufdiagramm mehrmals ausführen möchten, klicken Sie auf Wiederholungen einrichten, um ein Wiederholungsmuster zu konfigurieren. 3. Klicken Sie auf Mit diesem Zeitplan ausführen. Wichtig: Wenn Sie ein Ablaufdiagramm planen, basiert die geplante Task auf dem Ablaufdiagrammnamen.Wird der Ablaufdiagrammname nach dem Erstellen einer geplanten Task geändert, schlägt die geplante Task fehl.

240

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Ablaufdiagrammablaufplan durch Überschreiben der Standardparameter erstellen 1. Klicken Sie im Modus Ansicht auf einer Ablaufdiagrammregisterkarte auf das Symbol Ausführen und wählen Element planen - Erweitert aus. Das Dialogfeld "Ablaufdiagrammparameter überschreiben" wird geöffnet. 2. Füllen Sie die Felder im Dialogfeld aus, um Ihre eigenen Ablaufdiagrammparameter anzugeben. Das System führt keine Syntaxüberprüfung für die Parameter durch, die Sie in dieses Feld eingeben. Überprüfen Sie also sorgfältig, ob Sie die korrekten Werte eingegeben haben, bevor Sie fortfahren. 3. Klicken Sie auf Ausführung planen. Das Dialogfeld "Zeitplan Ablaufdiagramm" wird angezeigt. 4. Füllen Sie die Felder im Dialogfeld "Zeitplan Ablaufdiagramm" aus. Wenn Sie das Ablaufdiagramm mehrmals ausführen möchten, klicken Sie auf Wiederholungen einrichten, um ein Wiederholungsmuster zu konfigurieren. 5. Klicken Sie auf Mit diesem Zeitplan ausführen. Wichtig: Wenn Sie ein Ablaufdiagramm planen, basiert die geplante Task auf dem Ablaufdiagrammnamen.Wird der Ablaufdiagrammname nach dem Erstellen einer geplanten Task geändert, schlägt die geplante Task fehl.

Informationen zum Löschen eines geplanten Ablaufdiagramms, das mit einem Mailing verknüpft ist Der IBM-Planer ermöglicht Ihnen das Löschen einer geplanten Ablaufdiagrammausführung. Wenn die geplante Ablaufdiagrammausführung zum Auslösen eines geplanten Mailings verwendet wird, bleibt das Mailing in eMessage auch dann geplant, wenn Sie das geplante Ablaufdiagramm aus dem IBM-Planer gelöscht haben. Wenn Sie eine geplante Ablaufdiagrammausführung löschen, die auch zum Starten eines geplanten Mailings verwendet wird, müssen Sie das geplante Mailing in eMessage manuell abbrechen (siehe „So brechen Sie einen Mailing-Plan ab” auf Seite 238).

Referenz zum Fenster "Zeitplan erstellen oder bearbeiten" In diesem Abschnitt wird das Fenster zur Erstellung oder Bearbeitung eines Zeitplans detailliert beschrieben. Feld

Beschreibung

Typ des geplanten Elements Der Typ des geplanten Objekts.Dieses Feld ist schreibgeschützt und wird automatisch ausgefüllt. Name des geplanten Elements

Der Name des geplanten Objekts.Dieses Feld ist schreibgeschützt und wird automatisch ausgefüllt.

Name des Zeitplans

Geben Sie einen Namen für den Zeitplan ein.

Beschreibung

Geben Sie eine Beschreibung für den Zeitplan ein.

Ausführungsparameter

Wenn Sie ein Ablaufdiagramm in Campaign planen, werden alle Werte, die im Dialogfeld "Ablaufdiagrammparameter überschreiben" festgelegt wurden, als einzelne Zeichenketten an den Zeitplaner übermittelt und im Feld "Ausführungsparameter" angezeigt. Der Zeitplaner selbst verwendet die Ausführungsparameter nicht. Der Zeitplaner übergibt die Zeichenkette nach der Ausführung des Ablaufdiagramms wieder an Campaign.

Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage

241

Feld

Beschreibung

Gruppe des Zeitplaners

Falls Sie eine oder mehrere Richtgruppen erstellt haben, können Sie diesen Zeitplan mit einer Gruppe verknüpfen, um die Anzahl der Ausführungen dieses Zeitplans zu begrenzen, die zur gleichen Zeit ausgeführt werden können. Um als Option in diesem Feld angezeigt zu werden, muss eine Gruppe über die Eigenschaften auf der Seite "Konfiguration" erstellt werden.

Nach erfolgreichem Abschluss Trigger senden

Bei einem erfolgreichen Abschluss können Ausführungen dieses Zeitplans einen Trigger senden. Geben Sie hierzu den Trigger-Text hier ein. Andere Ablaufpläne können eingerichtet werden, um diesen Trigger zu erkennen.

Bei Fehlern Trigger senden

Bei einem fehlgeschlagenen Abschluss können Ausführungen dieses Zeitplans einen Trigger senden. Geben Sie hierzu den Trigger-Text hier ein. Andere Ablaufpläne können eingerichtet werden, um diesen Trigger zu erkennen.

Zeitzone auswählen

Wählen Sie die Zeitzone aus, die beim Berechnen des Zeitplans verwendet werden soll, sofern sie von der Zeitzone des Servers abweicht. Weitere Informationen finden Sie unter Zeitzonenunterstützung.

Startzeitpunkt

Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus, um festzulegen, wann der Zeitplan ausgeführt werden soll. Die angegebene Startzeit gilt nur für die erste Ausführung. Sie legt fest, wann ein Zeitplan erstmals ausgeführt werden soll. Der Zeitpunkt der tatsächlichen ersten Ausführung kann auch hinter dem Startdatum liegen. Hierzu muss entweder der Zeitplan so konfiguriert sein, dass die Ausführung erst nach einem Trigger gestartet wird, der Zeitplan einer Richtgruppe zugeordnet ist oder ein Wiederholungsmuster festgelegt ist. v

Zu einem bestimmten Zeitpunkt – Wählen Sie Datum und Uhrzeit aus.

v

Durch einen Trigger – Wählen Sie einen existierenden Trigger aus oder geben Sie einen neuen ein. Wenn Sie einen neuen Trigger eingeben, müssen Sie einen Zeitplan konfigurieren, um diese Zeichenkette bei erfolgreicher oder fehlgeschlagener Ausführung zu senden.

v

Durch einen Trigger nach Datum – Wählen Sie einen existierenden Trigger aus oder geben Sie einen neuen ein und wählen Datum und Urzeit aus. Wenn Sie einen neuen Trigger eingeben, müssen Sie einen Zeitplan konfigurieren, um diese Zeichenkette bei erfolgreicher oder fehlgeschlagener Ausführung zu senden.

Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus, um die Anzahl der Ausführungen festzulegen. v

Nur einmal ausführen – Der Zeitplan wird einmal ausgeführt. Die Ausführung erfolgt dann an dem von Ihnen angegebenen Startdatum zu der festgelegten Uhrzeit.

v

Beenden nach n Vorkommen – Die Ausführungen werden nach einer bestimmten Anzahl (egal ob die Ausführungen erfolgreich waren oder fehlgeschlagen sind) oder nach Erreichen des Enddatums gestoppt (je nachdem, welches Ereignis eher eintritt).

v

Beenden an einem bestimmten Zeitpunkt – Ausführungen werden so lange gestartet bis der festgelegte Endzeitpunkt erreicht ist. Falls eine Ausführung aufgrund von Begrenzungsbedingungen verspätet ausgeführt werden muss, kann die Ausführung auch noch nach dem festgelegten Zeitpunkt erfolgen.

v Nach Abschluss anderer Tasks - Der Zeitplan wird nur dann ausgeführt, wenn alle anderen für diese Option auswählten Tasks erfolgreich abgeschlossen wurden. Siehe „Ausführungsabhängigkeit” auf Seite 243. Wiederholungsmuster

242

Wählen Sie eine der folgenden Optionen. v

Vordefiniertes Wiederholungsmuster verwenden – Wählen Sie ein Muster aus der Liste aus.Marketing Platform bietet eine Reihe vordefinierter Wiederholungsmuster. Sie können jedoch auch Ihr eigenes Muster durch Hinzufügen von Eigenschaften auf der Konfigurierungsseite erstellen.

v

Einfaches benutzerdefiniertes Wiederholungsmuster verwenden – wählen Sie ein Intervall aus.

v

Cron-Ausdruck für die Wiederholung verwenden – Geben Sie einen gültige CronAusdruck ein.

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Zeitzonenunterstützung Sie können Ausführungen auf jede der weltweit gültigen Zeitzonen abstimmen. Beim Erstellen eines Zeitplans ist standardmäßig die Zeitzone des Servers vorgegeben, auf dem die Plattform installiert ist. Sie können jedoch jede andere in der Pulldown-Liste Zeitzone auswählen enthaltene Zeitzone auswählen. Bei diesen Optionen wird die GMT-Zeit mit der üblichen Bezeichnung der Zeitzone kombiniert. Beispiel: (GMT-08:00) Pitcairn Islands oder (GMT-08:00) Pacific Time (USA & Kanada). Die ausgewählte Zeitzone wird auf alle Punkite des Zeitplans angewendet, einschließlich: v Informationen, die auf den Seiten "Geplante Ausführungen" und "Zeitplandefinitionen" angezeigt werden v Wiederholungsmuster und Trigger

Ausführungsabhängigkeit Sie können einen Zeitplan einrichten, der vom erfolgreichen Abschluss einer oder mehrerer anderer geplanter Ausführungen abhängt. Angenommen, Sie haben einen Zeitplan A1 mit einem Wiederholungsmuster eingerichtet. A1 ist mit einem Trigger verbunden, der nach jeder erfolgreichen Ausführung des Zeitplans gesendet wird. Drei Ablaufpläne, A2, A3 und A4, sind so konfiguriert, dass sie nach Empfang des von A1 abgehenden Triggers gestartet werden. Sie können einen zusätzlichen Zeitplan einrichten, A5, der nach der erfolgreichen Ausführung von A2, A3 und A4 gestartet wird. A5 wird nur dann ausgeführt, wenn alle drei Ausführungen, von denen er abhängig ist, abgeschlossen sind. Um das oben beschriebenen Beispielszenario einzurichten, konfigurieren Sie A5 mit der Option Nach Abschluss anderer Tasks in der Pulldown-Liste Startzeitpunkt. Wenn Sie eine Planausführung dergestalt von anderen Ausführungen abhängig machen, müssen Sie die folgenden Aspekte berücksichtigen. v Die Ablaufpläne, von denen der zu konfigurierende Plan abhängt, dürfen kein Wiederholungsmuster aufweisen. Im Beispiel oben müssen A2, A3 und A4 für einmalige Ausführung konfiguriert sein. Da A1 aber wiederholt ausgeführt wird und A2, A3 und A4 von diesen Ausführungen abhängen, werden Letztere ebenfalls wiederholt. v Der Zeitplan, der von anderen Ablaufplänen abhängt, muss ebenfalls für einmalige Ausführung konfiguriert sein. In unserem Beispiel muss A5 für einmalige Ausführung konfiguriert sein. Da A1 mit einem Wiederholungsmuster konfiguriert ist, wird wiederum auch A5 wiederholt ausgeführt. v Der Zeitplan, der von anderen Ablaufplänen abhängig ist, kann nicht als Kriterium der Option Nach Abschluss anderer Tasks für andere Ablaufpläne verwendet werden. Bezogen auf das Beispiel kann A5 nicht als Kriterium der Option Nach Abschluss anderer Tasks für andere Ablaufpläne verwendet werden. v Wenn Sie einen Zeitplan, der mit der Option Nach Abschluss anderer Tasks konfiguriert ist, löschen möchten, müssen Sie zuerst die Konfiguration ändern, um die Option Nach Abschluss anderer Tasks zu entfernen. Danach können Sie den Zeitplan löschen.

Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage

243

Referenz zum Fenster "Ablaufdiagrammparameter überschreiben" Die folgende Tabelle beschreibt die Felder des Dialogfelds Ablaufdiagrammparameter überschreiben.Alle bearbeitbaren Felder dieses Dialogfelds sind optional. Das System führt keine Syntaxüberprüfung für die Parameter durch, die Sie in dieses Feld eingeben.Überprüfen Sie also sorgfältig, ob Sie die korrekten Werte eingegeben haben, bevor Sie fortfahren. Feld

Beschreibung

Ablaufdiagramm-ID

Eindeutige ID für das Ablaufdiagramm.Dieses Feld ist schreibgeschützt und wird automatisch ausgefüllt.

Kampagne – Ablaufdiagrammname

Der Name der Kampagne, Kampagnencode und Ablaufdiagrammname.Dieses Feld ist schreibgeschützt und wird automatisch ausgefüllt.

Name des geplanten Jobs

Der Name des geplanten Jobs. Standardmäßig wird für dieses Feld der CampaignName - AblaufdiagrammName verwendet. Sie können jedoch auch einen beliebigen anderen Namen auswählen.

Katalogdateiname

Geben Sie eine gespeicherte Tabellenkatalogdatei an, die Sie für diese Ausführung verwenden wollen.

Datenquellen

Verwenden Sie diese Felder, um die Standardanmeldeinformationen von Datenquellen zu überschreiben, auf die dieses Ablaufdiagramm zugreift.

Referenz zum Fenster „Zeitplanerverwaltung“ In diesem Abschnitt werden die Fenster zur Zeitplanerverwaltung detailliert beschrieben. Diese können über Einstellungen > Geplante Tasks oder über die Option Geplanten Zeitpunkt anzeigen im Menü Ausführen eines Ablaufdiagramms geöffnet werden.

Geplante Ausführungen Feld

Beschreibung

Name des Zeitplans

Der Zeitplan, von dem die Ausführung eine Instanz darstellt.

Geplantes Element

Der Name des auszuführenden Objekts.

Elementtyp

Der Typ des auszuführenden Objekts.

Start

Startzeit der Ausführung.

Zuletzt aktualisiert

Datum und Uhrzeit der letzten Statusaktualisierung des derzeit ausgeführten Ablaufdiagramms oder Mailing-Prozesses.

Ausführungsstatus

Status der Ausführung im Zeitplaner. v v

v

244

Geplant – Die Ausführung wurde noch nicht gestartet. Anstehend – Der Zeitplaner hat die Ausführung eingeleitet, aufgrund von Begrenzungsbedingungen konnte das IBM Unica Marketing-Produkt die geplante Ausführung jedoch noch nicht starten. Wird ausgeführt – Die Ausführung wurde gestartet.

v

Beendet – Die Ausführung wurde beendet und hat den Status "Erfolgreich" oder "Fehlgeschlagen" zurückgegeben.

v

Abgebrochen – Ein Benutzer hat eine Ausführung durch Wählen der Option Als abgebrochen markieren auf der Seite "Geplante Ausführungen" abgebrochen. Befand sich die Ausführung in der Warteschlange, als der Benutzer sie als abgebrochen markiert hat, wird sie nicht ausgeführt. Wurde die Ausführung bereits gestartet, wird sie als abgebrochen markiert, aber nicht gestoppt.

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Feld

Beschreibung

Status

Status der Ausführung des Objekts – durch das Produkt festgelegt. Beachten Sie, dass der Status in diesem Feld aktualisiert wird, wenn die Ausführung den Status "Abgebrochen" meldet und nach dem Neustart einen anderen Status an den Zeitplaner sendet.

Details

Informationen zur Ausführung – durch das Produkt bereitgestellt. Bei einer Ablaufdiagrammausführung beinhaltet dies beispielsweise den Ablaufdiagrammnamen und die Ablaufdiagramm-ID, den Fehler bei einer fehlgeschlagenen Ausführung und die abgelaufene Zeit bei einer erfolgreichen Ausführung.

Zeitplandefinitionen Feld

Begriffsbestimmungen

Name des Zeitplans

Der vom Ersteller festgelegte Name des Zeitplans.

Geplantes Element

Der Name des auszuführenden Objekts.

Elementtyp

Der Typ des auszuführenden Objekts.

Erstellt von

Anmeldename des Benutzers, der den Plan erstellt hat.

Starttrigger

Die Zeichenfolge, die den Start einer Ausführung veranlasst, wenn sie von diesem Zeitplan empfangen wird. Dieses Feld ist leer, sofern kein Starttrigger festgelegt wurde.

Ende

Datum und Uhrzeit der letzten Ausführung dieses Zeitplans.

Wiederholungsmuster

Der beschreibende Name des Wiederholungsmusters.

Trigger bei Erfolg

Die Zeichenfolge, die gesendet wird, wenn das Produkt den erfolgreichen Abschluss einer Ausführung dieses Zeitplans meldet. Dieses Feld ist leer, sofern kein Trigger bei Erfolg festgelegt wurde.

Trigger bei Fehler

Die Zeichenfolge, die gesendet wird, wenn das Produkt einen fehlgeschlagenen Abschluss einer Ausführung dieses Zeitplans meldet. Dieses Feld ist leer, sofern kein Trigger bei "Fehler" festgelegt wurde.

Versenden von Transaktions-E-Mails Eine Transaktions-E-Mail ist eine einzelne E-Mail, die als Reaktion auf eine in Ihren Business-Systemen erkannte vorab festgelegte Transaktion gesendet wird. Transaktions-E-Mail-Nachrichten werden in der Regel schneller geöffnet als andere Typen von Marketing-E-Mails, da Nachrichtenempfänger eine E-Mail eher öffnen, wenn sie sie als zu einer Transaktion zugehörig erkennen. Unerwünschte E-Mail-Zusendungen bleiben dagegen meist ungeöffnet. IBM stellt eMessage Transactional Mailing Service (TMS) als gehosteten Web-Service für die Verarbeitung von Transaktions-E-Mail-Nachrichten bereit. Das Versenden von Transaktions-E-Mails erfordert die Entwicklung lokal installierter Client-Software für Transaktions-E-Mails, die ihre Transaktionsüberwachungssysteme und Marketingdatenbanken mit eMessage-Elementen in Campaign und mit eMessage Transactional Mailing Service (TMS) integriert, der von IBM gehostet wird. E-Mail-Marketer verwenden Campaign und eMessage für die Konfigurierung von Nachrichten und um Transaktions-E-Mails für Mailings zu aktivieren. Anwendungsentwickler in Ihrer Organisation erstellen die Client-Software für Transaktions-E-Mails.

Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage

245

Anmerkung: Transaktions-E-Mail-Nachrichten unterstützen die Verwendung konstanter Personalisierungsfelder nicht. Anforderungen für Transaktions-E-Mails schlagen fehl, wenn in dem Mailing, das Sie für Transaktions-E-Mails aktivieren, auch konstante Personalisierungsfelder definiert sind. Weitere Informationen dazu, wie Sie Ihre Transaktionssysteme mit eMessage integrieren können, finden Sie im Handbuch IBM Unica eMessage Transactional Email Administration Guide. Weitere Informationen zu konstanten Personalisierungsfeldern finden Sie in „Konstante Personalisierungsfelder” auf Seite 174.

Informationen zum Verwenden von eMessage zum Senden von Transaktions-E-Mails Um eMessage zum Senden von Transaktions-E-Mails verwenden zu können, beraten sich E-Mail-Marketer mit Anwendungsentwicklern, um die Konfiguration und Programmierungsarbeiten abzuschließen, die zum Senden von Transaktions-EMails erforderlich ist. Das E-Mail-Marketingteam bestimmt, welche Transaktionen eine automatisierte EMail-Antwort erfordern, erstellen die entsprechenden Nachrichten und Anhänge und aktivieren ein Mailing für Transaktions-E-Mails. Anwendungsentwickler erstellen eine Clientanwendung, die Transaktionsbenachrichtigungen verarbeitet, Personalisierungsdaten von Marketingdatenbanken empfängt und Transaktions-E-MailAnfragen an eMessage TMS übergibt. Jede Transaktions-E-Mail-Nachricht basiert auf einem eMessage-Standardmailing, das auf die entsprechende Nachricht und Personalisierungsinformation verweist. Wenn Sie das Standardmailing zum Verwenden einer einzelnen E-Mail-Nachricht als Antwort auf eine Transaktion verwenden möchten, müssen Sie das Mailing für Transaktions-E-Mails aktivieren. Jedes beliebige eMessage-Standardmailing kann für Transaktions-E-Mails aktiviert werden. Wenn Sie ein Mailing für Transaktions-E-Mails aktiviert und einen Client für Transaktions-E-Mails so konfiguriert haben, dass Web-Service-Anforderungen übergeben werden, ist zum Senden von Transaktions-E-Mails kein weiteres manuelles Eingreifen mehr erforderlich. Allerdings bleibt das Mailing für die Ausführung als Standard- oder geplantes Mailing verfügbar. Transaktions-E-Mail-Nachrichten können Anhänge umfassen, die dem E-Mail-Empfänger zusätzliche personalisierte Informationen bereitstellen. Beispielsweise könnte die Transaktions-E-Mail eine druckbare Version des Tickets oder einen Sitzplan enthalten. eMessage unterstützt E-Mail-Anhänge nur bei Transaktions-E-Mails. Sie können keine Dokumente an Standard-E-Mail-Nachrichten anhängen. Beachten Sie Folgendes, wenn Sie Transaktions-E-Mails vorbereiten: v Welches Ereignis löst die Transaktions-E-Mail aus? v Welche Informationen sind erforderlich, um auf die Transaktion zu antworten? v Welcher Empfängerkontakt und welche Personalisierungsinformationen sind erforderlich? v Müssen in die Transaktions-E-Mail-Nachricht Anhänge einbezogen werden? v Hat das Anwendungsentwicklungsteam die Konfiguration des lokalen Clients für Transaktions-E-Mails abgeschlossen, der die Web-Service-Anforderung übergibt, die zum Senden von Transaktions-E-Mails erforderlich ist?

246

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Fehlernachrichten bei Transaktions-E-Mails Die folgende Tabelle enthält Fehlernachrichten und entsprechende Codes, die vom eMessage Transactional Mailing Service zurückgegeben werden. Die hier beschriebenen Fehlernachrichten beziehen sich ausschließlich auf Transaktions-E-Mails und Transaktions-E-Mail-Anforderungen. Nachricht

Beschreibung

INVALID_LOGIN

Die beim Aufruf von eMessage TMS bereitgestellten Authentifizierungsnachweise entsprechen nicht den bei IBM für Ihr Konto gespeicherten Authentifizierungsnachweisen. Prüfen Sie die Parameter userName und password, um sicherzustellen, dass die Authentifizierungsnachweise korrekt angegeben wurden.

1

UNRECOGNIZED_MAILING_CODE

Bei dem durch den Mailing-Code im Aufruf von eMessage TMS gekennzeichneten Mailing sind Transaktions-E-Mails nicht aktiviert. Prüfen Sie den Code in der MailingKonfiguration. Prüfen Sie außerdem den Parameter mailingCode, um sicherzustellen, dass der Code korrekt konfiguriert wurde.

2

RUNTIME_EXCEPTION_ENCOUNTERED

Bei der E-Mail-Anforderung trat eine unerwartete Laufzeitausnahmebedingung auf. Wenden Sie sich an den Support von IBM Unica.

3

ENVIRONMENT_EXCEPTION_ENCOUNTERED

Bei der E-Mail-Anforderung trat eine unerwartete Umgebungsausnahmebedingung auf. Wenden Sie sich an den Support von IBM Unica.

4

SMTP_CONNECTION_FAILURE

Die Verbindung zum SMTP-Server ist fehlgeschlagen. Wenden Sie sich an den Support von IBM Unica.

5

DOCUMENT_NOT_DEFINED_FOR_SPECIFIED_MAILING

Das Mailing, für das Transaktions-E-Mails aktiviert sind, verweist nicht auf ein eMessage-Dokument. Überprüfen Sie die Mailing-Konfiguration. Die Mailing-Konfiguration muss auf ein E-Mail-Dokument verweisen, das den Inhalt der E-Mail-Nachricht definiert.

6

EMAIL_FAILED_TO_SEND

Die E-Mail-Nachricht wurde nicht erfolgreich übertragen. Sie können einen neuen Versuch unternehmen oder sich an den Support von IBM Unica wenden.

7

REQUIRED_PFS_MISSING

Bei der E-Mail-Anforderung sind nicht für alle für das Mailing erforderlichen Personalisierungsfelder Namen und Werte angegeben. Bestätigen Sie, dass in der WebService-Anforderung alle im E-Mail-Dokument verwendeten Personalisierungsfelder definiert sind. Die Mailing-Konfiguration enthält einen Link, in dem alle benötigten Personalisierungsfelder aufgeführt sind.

8

Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage

Code

247

Nachricht

Beschreibung

Code

AUDIENCE_ID_MISSING

Die Anforderung enthält keine Zielgruppen-ID. Bestätigen Sie, dass in der WebService-Anforderung ein Wert für den Parameter audienceID (Zielgruppen-ID) definiert ist.

9

ATTACHMENT_NUMBER_MISMATCH

Die im Mailing festgelegte Anzahl Anhänge entspricht nicht der Anzahl, die in der WebService-Anforderung festgelegt wurde. Prüfen Sie die Mailing-Konfiguration und die Web-Service-Anforderung. Mailing-Konfiguration und Web-Service-Anforderung müssen die gleiche Anzahl Anhänge angeben.

12

ATTACHMENT_SIZE_EXCEEDED

Die Größe eines der Anhänge überschreitet die maximal zulässige Größe. Einzelne Anhänge dürfen nicht größer als 1 MB sein.

13

TOTAL_ATTACHMENT_SIZE_PER_MESSAGE_EXCEEDED

Die Gesamtgröße aller Anhänge in der Anforderung überschreitet die maximal zulässige Größe. Alle Anhänge dürfen insgesamt nicht größer als 2 MB sein.

14

TMS_MAILING_ATTACHMENTS_LABEL_NOT_FOUND

Eine Beschriftung im Parameter attachments (Anhänge) (normalerweise zur Bezeichnung eines Transaktionsbildelements) fehlt oder entspricht nicht der im E-Mail-Dokument verwendeten Beschriftung. HINWEIS: Bei Anhangsbeschriftungen muss Groß- und Kleinschreibung beachtet werden. In der Web-Service-Anforderung eingegebene Anhangsbeschriftungen müssen exakt der Beschriftung im E-Mail-Dokument entsprechen.

15

TMS_MAILING_ATTACHMENTS_LABEL_DUPLICATED

Eine Beschriftung im Parameter attachments (Anhänge) (normalerweise zur Bezeichnung eines Transaktionsbildelements) kommt in der Web-Service-Anforderung mehrfach vor. In der Web-Service-Anforderung müssen Anhangsbeschriftungen eindeutig sein.

16

Aufgaben von E-Mail-Marketern bei Transaktions-E-Mails Die Verwendung von eMessage für das Versenden von Transaktions-E-Mails erfordert Vorbereitungen und Absprachen zwischen dem E-Mail-Marketingteam und den für die unternehmensweiten Transaktionssysteme verantwortlichen Anwendungsentwicklern. In der folgenden Tabelle sind typische Aktivitäten eines E-Mail-Marketers bei der Vorbereitung eines Mailings für Transaktions-E-Mails aufgeführt.

248

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Aktivität

Beschreibung

Angabe des Transaktionstyps, der die Transaktions-E-Mail-Anforderung auslösen soll.

Bestätigung von den Anwendungsentwicklern einholen, dass die Transaktionssysteme das Transaktionsereignis erkennen können, das die E-Mail auslösen soll.

Das Dokument, das für das eMessageTransaktionsmailing verwendet werden soll, erstellen und bereitstellen.

Ein eMessage-Dokument für Transaktions-EMails wird auf die gleiche Weise erstellt, wie jedes andere eMessage-Dokument.

Vollständige Konfigurierung des Standardmailing, für das Transaktions-EMails aktiviert werden sollen. Bei der Konfigurierung muss angegeben werden, ob die Transaktions-E-Mail Anhänge enthalten soll.

Verweisen auf das Dokument, das Sie für die Transaktions-E-Mail-Nachricht erstellt haben. Verweis auf eine Empfängerliste (OLT = Output List Table; Ausgabelistentabelle) erstellen, in der die erforderlichen Datentypen für die Personalisierung definiert sind. Wenn Anhänge hinzugefügt werden sollen, muss die Anzahl angegeben werden.

Angabe aller im Dokument verwendeten Personalisierungsfelder. Die Registerkarte Mailing enthält eine Liste der im Dokument verwendeten Personalisierungsfelder. Weitere Informationen zur Verwendung dieses Links finden Sie unter „Angabe von Personalisierungsfeldern für eine Transaktions-E-Mail” auf Seite 253.

Die Anwendungsentwickler müssen die Transaktions-E-Mail-Clientanwendung so konfigurieren, dass sie Personalisierungsinformationen bereitstellt, die bei einem Standardmailing in einer Ausgabelistentabelle bereitgestellt werden.

In jeder Web-Service-Anforderung für eine Transaktions-E-Mail müssen Namen und Werte der Personalisierungsfelder als Name/ Namen und Definitionen der Wert-Paare angegeben werden, ebenso wie Personalisierungsfelder den Anwendungsentwicklern zur Verfügung stel- der erforderliche Datentyp. len. Weitere Informationen finden Sie unter „Empfängerinformationen für Transaktions-E-Mails” auf Seite 252. Die Entwickler benötigen diese InformatioMailing-Code für das Mailing, für das Transaktions-E-Mails aktiviert werden sollen, nen, um eMessage TMS Angaben zum Maiden Anwendungsentwicklern zur Verfügung ling bereitzustellen. stellen. Festlegen, ob die Transaktions-E-Mail angehängte Dateien enthalten soll. Falls dynamische Transaktionsbildelemente verwendet werden, müssen im E-Mail-Dokument, das die Transaktions-E-Mail-Nachricht definiert, Platzhalter für die Anhänge eingefügt werden.

In Zusammenarbeit mit den Anwendungsentwicklern die Anzahl und die Größe der angehängten Dateien festlegen. Die verwendete Beschriftung für dynamische Transaktionsbildelemente muss vereinbart werden.

Transaktions-E-Mails für das Mailing über Links auf der Registerkarte "Mailing" aktivieren.

eMessage TMS nimmt unmittelbar nach dem Aktivieren von Transaktions-E-Mails für Mailings E-Mail-Anforderungen an.

Bevor Transaktions-E-Mails für das Mailing aktiviert werden, müssen die Anwendungsentwickler bestätigen, dass die Konfiguration des lokalen Transaktions-EMail-Clients abgeschlossen ist.

Vergleich von Transaktions- und Standardmailings eMessage erstellt und versendet Transaktions-E-Mails anders als personalisierte Standard-E-Mails. Bei einem Standardmailing verarbeitet das System potenziell Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage

249

große Volumen individuell personalisierter E-Mail-Nachrichten. Bei einer Transaktions-E-Mail führt eMessage dagegen die gleichen Personalisierungsoperationen viele Web-Service-Anforderungen aus, dabei wird aber mit jeder Anforderung nur eine E-Mail verarbeitet. Jedes beliebige eMessage-Standardmailing kann für Transaktions-E-Mails aktiviert werden. Die meisten Mailing-Funktionen für Standardmailings sind auch dann verfügbar, wenn Transaktions-E-Mails für das Mailing aktiviert wurden. Inhaltselemente von Standard-E-Mails wie Personalisierungsfelder, Texte, Bildelemente, HTML-Snippets und Hyperlinks stehen auch für Transaktions-E-Mails zur Verfügung. Es gibt jedoch bestimmte Unterschiede bei den Funktionen von Standard- und Transaktions-E-Mails. Die folgende Tabelle enthält die verfügbaren Schlüsselfunktionen bei Standardund Transaktions-E-Mails. Funktion

Standardmailing

Transaktionsmailing

Senden von HTML-, HTML- und Text- sowie reinen Textversionen

X

X

Ausgabelistentabelle für die Angabe von Personalisierungsdaten

X

X

Ausgabelistentabelle Erforderlich zur Überprüfung des Mailings: enthält alle Die Empfängerdaten für die Personalisierung Ausgabelistentabelle gibt nur von E-Mails Empfängerdatentypen, keine vollständigen Empfängerdaten an OLT-Personalisierungsfelder

X

X

Integrierte Personalisierungsfelder

X

X

Konstante Personalisierungsfelder (Konstanten)

X

X

Bedingte Inhalte

X

X

Fortschrittliches Skripting für E-Mails

X

X

Nachrichtenvorschau

X

X Keine Vorschau für Anhänge

Anzeige der Mailing-Ergebnisse in Standardleistungsberichten von eMessage

X

X

Linkverfolgung in E-Mail-Nachrichten

X

X

Verfolgung von Zielgruppen-IDs als Kontaktattribut

X

X

Verwendung der Personalisierungsfelder für die Verfolgung von Kontakten

X

X

Zusätzliche URL-Parameter für die Linkverfolgung

X

X

Globale Unterdrückung von E-Mails

X

Zustellungsüberwachungsbericht

X

E-Mail-Anhänge

250

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

X

Transaktionsereignisse Sie können eine Transaktions-E-Mail so konfigurieren, dass sie auf alle Aktivitäten reagiert, die Ihre Transaktionsmanagementsysteme erkennen können. eMessage betrachtet eine solche Aktivität als Transaktionsereignis. Typische Transaktionsereignisse sind Einkäufe, Kundenanmeldungen bei einem Service oder Newsletter, Informationsanfragen oder Aktualisierungen von Kundenkonten. Transaktionsereignisse sind nicht auf Datenbanktransaktionen oder Aktionen begrenzt, die vom Empfänger der E-Mail eingeleitet werden. Beispielsweise können Sie eine Transaktions-E-Mail versenden, wenn eine Einzelperson die Aktion durch Aufgeben einer Bestellung einleitet. Sie können jedoch eine Transaktions-E-Mail auch versenden, wenn Ihre Organisation die Aktion durch Versenden des Kundenauftrags oder durch Ausgeben einer Kontostatusnachricht einleitet. Alle Geschäftsaktivitäten, die Ihre Organisation als Marktchance betrachtet, können als Transaktionsereignis angesehen werden.

Reagieren auf Fehler bei Transaktions-E-Mails Es kann vorkommen, dass eine Transaktions-E-Mail-Nachricht nicht wie erwartet versendet wird. Der Fehler kann auf Probleme bei der Nachrichtenkonfiguration oder auf vorübergehende Probleme bei E-Mail-Ressourcen zurückzuführen sein. Wenn eMessage TMS feststellt, dass ein Problem vorliegt, sendet der Web-Service einen informativen Fehlercode an den lokalen Client für Transaktions-E-Mails. Der lokale Client für Transaktions-E-Mails ist für die Fehlerbehandlung zuständig. Die Anwendungsentwickler müssen den Client so konzipieren, dass er die von eMessage TMS eventuell zurückgegebenen Fehlernachrichten erkennen kann. Eine Liste der eMessage TMS-Fehlercodes finden Sie in „Fehlernachrichten bei Transaktions-E-Mails” auf Seite 247. Alle Parteien müssen darauf vorbereitet sein, auf unvorhergesehene E-Mail-Probleme zu reagieren. Wenn die Probleme im Zusammenhang mit der Mailing-Konfiguration oder dem Nachrichtenentwurf stehen, können sich Anwendungsentwickler zur Lösung des Problems an das E-Mail-Marketingteam wenden.

Informationen zu eMessage-Dokumenten, die mit Transaktions-E-Mails verwendet werden Sie erstellen das eMessage-Dokument, das für Transaktions-E-Mails verwendet wird, auf dieselbe Weise, wie Sie ein eMessage-Dokument für Standardmailings erstellen würden. Genau wie eMessage-Standardmailings definiert der Aufbau des eMessage-Dokuments, auf das ein Mailing verweist, das für Transaktions-E-Mails aktiviert wurde, den Inhalt der E-Mail-Nachricht. Wichtig: Nachdem Sie ein Mailing für Transaktions-E-Mails aktiviert haben, können Sie das Dokument, auf das das Mailing verweist, weder löschen noch ändern. Zum Bearbeiten des Dokuments müssen Sie das Mailing für Transaktions-E-Mails inaktivieren. Sie können das Mailing für transaktionsorientiertes Mailing nach Abschluss der Änderungen erneut aktivieren. eMessage-Dokumente, die für Transaktions-E-Mails verwendet werden, erfordern Folgendes. v Das eMessage-Dokument muss Personalisierungsdaten für die E-Mail-Adresse enthalten und enthält in der Regel den Namen des Empfängers. Sie können wie erforderlich weitere Personalisierungsfelder einfügen, wenn dies für die betreffende Transaktion angebracht ist. Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage

251

v Stellen Sie Anwendungsentwicklern eine Liste der in der Nachricht enthaltenen Personalisierungsfelder und den für die einzelnen Felder erwarteten Wertetyp zur Verfügung. Die Registerkarte "Mailing" enthält einen Link zum Erstellen einer Liste der Personalisierungsfelder, die in dem eMessage-Dokument enthalten sind, auf das das Mailing verweist. v Das Dokument muss eine Von-Adresse enthalten, die dem Empfänger angezeigt wird. Wenn Sie ein Personalisierungsfeld zum Angeben der Von-Adresse verwenden, muss die E-Mail-Domäne der Adresse mit der in IBM registrierten E-Mail-Domäne für Ihren eMessage-Account übereinstimmen. Es wird empfohlen, eine Vorschau des eMessage-Dokuments aufzurufen, das die Nachricht definiert, und die Mailing-Konfiguration umfassend zu testen.

Informationen zum Auswählen von Empfängerdaten für Transaktions-E-Mails Alle eMessage-Mailings, auch solche, die für Transaktions-E-Mails aktiviert sind, müssen auf eine Ausgabelistentabelle verweisen. Transaktions-E-Mail-Nachrichten hängen nicht davon ab, dass die Personalisierungsfelder in der E-Mail-Nachricht mit den Daten in einer Ausgabelistentabelle gefüllt werden. Die Ausgabelistentabelle erkennt jedoch die Personalisierungsfelder, die in der E-Mail-Nachricht verwendet werden, und stellt wichtige Validierungsinformationen zur Verfügung, die für eMessage erforderlich sind. Die lokale Clientanwendung für Transaktions-E-Mails ruft empfängerspezifische Informationen, die für eine Transaktions-E-Mail erforderlich sind, direkt von Ihren Marketingdatenbanken ab. Die Clientanwendung muss auf die Datenbanken zugreifen können, die die erforderlichen Personalisierungsdaten enthalten. Der Client muss für jedes Personalisierungsfeld, das für das Mailing definiert ist, einen Wert bereitstellen. Dies gilt auch für Felder, die für die zusätzliche Kontakt- und Linkverfolgung verwendet werden. E-Mail-Marketer müssen zusammen mit den Anwendungsentwicklern alle erforderlichen Personalisierungsfelder bestimmen und sicherstellen, dass der Client einen Wert für jedes Feld bereitstellen kann. Weitere Informationen zum Erstellen einer Empfängerliste, die mit Transaktions-EMails verwendet wird, finden Sie in „Informationen zu Empfängerlisten und Transaktions-E-Mails” auf Seite 46.

Empfängerinformationen für Transaktions-E-Mails Alle eMessage-Mailings, einschließlich Mailings, für die Transaktions-E-Mails aktiviert sind, verweisen auf eine Liste von E-Mail-Empfängern. Die Liste von Empfängern und entsprechende Personalisierungsdaten stehen als Ausgabelistentabelle zur Verfügung. Bei Transaktions-E-Mails wird die Ausgabelistentabelle anders verwendet als bei Standardmailings. Bei Standardmailings stellt die Ausgabelistentabelle die Namen, Werte und Datentypen für Personalisierungsfelder in der E-Mail-Nachricht bereit. Wenn Sie ein Mailing konfigurieren, prüft eMessage, ob die Ausgabelistentabelle alle von der EMail-Nachricht benötigten Personalisierungsinformationen enthält. Wenn die Ausgabelistentabelle nicht alle erforderlichen Personalisierungsinformationen enthält, stoppt das System die Ausführung des Standardmailings.

252

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Bei Transaktions-E-Mails verwendet eMessage die Ausgabelistentabelle nur für die anfängliche Prüfung, nicht als Quelle für die Namen und Werte von Personalisierungsfeldern für die Ausführung des Mailings. Wenn Sie Transaktions-E-Mails für ein Mailing aktivieren, prüft eMessage, ob die in der Ausgabelistentabelle definierten Personalisierungsfelder den Feldern in der E-Mail-Nachricht entsprechen. Ist diese Prüfung erfolgreich, speichert das System die Liste der Personalisierungsfeldnamen und erwarteten Werte und Datentypen als Metadaten. Ist die Prüfung nicht erfolgreich, gibt das System Warnungen und Fehler auf der Registerkarte "Mailing" aus, um auf das jeweilige Problem hinzuweisen. Nach der Aktivierung von Transaktions-E-Mails für Mailings und erfolgreicher Prüfung kann der lokale E-Mail-Client Web-Service-Anforderungen an eMessage TMS übergeben. Jede Web-Service-Anforderung enthält das Name/Wert-Paar des Personalisierungsfelds als Einzelparameter. Die Clientanwendung muss auf die Business-Systeme und Datenbanken mit den erforderlichen Personalisierungswerten zugreifen können. eMessage TMS prüft bei jeder Web-Service-Anforderung, ob alle von der Transaktions-E-Mail benötigten Name/Wert-Paare bereitgestellt werden. Wenn die Namen und Werte der Personalisierungsfelder oder die Datentypen nicht den Anforderungen für die E-Mail entsprechen, schlägt die Anforderung fehl.

Angabe von Personalisierungsfeldern für eine Transaktions-EMail E-Mail-Marketer und die Anwendungsentwickler müssen darauf achten, dass der lokale Client für Transaktions-E-Mails Werte für alle in der Transaktions-E-Mail verwendeten Personalisierungsfelder bereitstellt. Die Mailing-Übersichtsregisterkarte enthält ein Feld mit der Beschriftung Vollständige Feldliste für dieses Mailing. Dieses Feld dient zur Definition der Personalisierungsfelder im E-Mail-Dokument für das Mailing. Dieses Dokument enthält den Inhalt der Transaktions-E-Mail, während die Daten für die Personalisierung der Nachricht in der Ausgabelistentabelle stehen. Die Ausgabelistentabelle, auf die das Mailing verweist, definiert den Namen der einzelnen Personalisierungsfelder und das Marketingdatenbankfeld, dem sie jeweils zugeordnet sind. Die Marketingdatenbank enthält die empfängerspezifischen Werte, die in den einzelnen E-MailNachrichten verwendet werden. In der Web-Service-Anforderung an eMessage TMS stellt der lokale Client für Transaktions-E-Mails den Namen und den Wert der Personalisierungsfelder in Form von separaten Name/Wert-Paaren bereit. Das E-Mail-Marketingteam muss in Zusammenarbeit mit den Anwendungsentwicklern dafür sorgen, dass der Transaktions-E-Mail-Client die richtigen Informationen aus der Marketingdatenbank abruft.

Transaktions-E-Mails und Personalisierungsfelder für zusätzliche Link- bzw. Kontaktverfolgung Wenn Sie angefordert haben, dass IBM eine zusätzliche Link- oder Kontaktverfolgung durchführt, muss jede Transaktions-E-Mail-Anforderung die Namen und Werte der Personalisierungsfelder enthalten, die für die zusätzliche Verfolg verwendet werden sollen. Die Web-Service-Anforderung für Transaktions-E-Mails muss die Parameter enthalten, in denen die Namen und Werte der Personalisierungsfelder für die Verfolgung angegeben sind. Das E-Mail-Marketingteam muss Anwendungsentwicklern die folgenden Informationen bereitstellen: v Namen der Personalisierungsfelder für die Verfolgung v Erwartete Personalisierungsfeldwerte und -datentypen Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage

253

v Format- oder Längenbeschränkungen eMessage prüft die Eindeutigkeit der für die zusätzliche Verfolgung angegebenen Felder nicht. Um zwischen den Daten für die zusätzliche Verfolgung bei Transaktions-E-Mails und den Daten für Standard-E-Mails unterscheiden zu können, müssen Sie interne Verfahren oder Namenskonventionen erstellen, die eindeutige Namen für Personalisierungsfelder sicherstellen. Vermeiden Sie es, identische Personalisierungsfeldnamen für die Link- oder Kontaktverfolgung bei Standard-EMails und Transaktions-E-Mails zu verwenden.

Globale Unterdrückung von E-Mails und Transaktions-E-Mails IBM Unica eMessage wendet die globale Unterdrückung von E-Mails nicht auf Transaktions-E-Mail-Anforderungen an. Um Verstöße gegen Gesetze zur Zustellung unerwünschter Mails zu verhindern, müssen Sie in Ihren Transaktionssystemen E-Mail-Adressen angeben, die keine EMails erhalten dürfen. Das Verhindern des Versendens von Transaktions-E-Mails an inkorrekte Adressen oder an Adressen, bei denen sie nicht erwünscht sind, kann auch Zustellprobleme vermeiden helfen, die entstehen, wenn Empfänger die Transaktions-E-Mails als unerwünscht kennzeichnen.

Anhänge an Transaktions-E-Mails eMessage TMS (Transactional Mailing Service) unterstützt das Anhängen von Dateien an Transaktions-E-Mails. Durch das Anhängen von Dateien können Sie dem E-Mail-Empfänger zusätzliche personalisierte Informationen zur Verfügung stellen. Sie können zum Beispiel eine Transaktions-E-Mail senden, um den Kauf einer Konzertkarte zu bestätigen, und als Anhang eine ausdruckbare Karte und einen Sitzplan beifügen. Bei Standardmailings können keine Anhänge angegeben werden. Beim Aktivieren von Transaktions-E-Mails für ein Mailing müssen Sie angeben, wie viele Anhänge Sie zusammen mit der E-Mail-Nachricht versenden möchten. eMessage begrenzt die Größe einzelner Anhänge ebenso wie die Gesamtgröße aller Anhänge. Die Transaktions-E-Mail-Anforderung an eMessage TMS muss den Dokumentinhalt und Informationen zu den einzelnen angehängten Dokumenten enthalten. Das EMail-Marketingteam muss in Zusammenarbeit mit den Anwendungsentwicklern die folgenden Informationen zu den einzelnen Anhängen bereitstellen: v Dateiname des Anhangs v MIME-Inhalt der Datei v Dateiinhalt Die Methode zum Hinzufügen von Anhängen ist abhängig von der Programmiersprache und den von den Anwendungsentwicklern verwendeten Entwicklungstools. Weitere Informationen zur Vorgehensweise beim Bereitstellen angehängter Inhalte finden Sie unter „Hinzufügen von Anhängen zu Transaktions-E-Mail-Anforderungen”.

Hinzufügen von Anhängen zu Transaktions-E-Mail-Anforderungen eMessage TMS (Transactional Mailing Service) unterstützt das Anhängen einer oder mehrerer Dateien an Transaktions-E-Mails. Die Web-Service-Anforderung muss den Dateiinhalt sowie beschreibende Informationen zu den einzelnen Dateien enthalten.

254

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Die zweite Generation der WSDL von IBM beschreibt, wie eine Transaktions-EMail-Anforderung mit E-Mail-Anhängen konfiguriert werden muss. In der Transaktions-E-Mail-Anforderung muss Folgendes angegeben werden: v Name der anzuhängenden Datei v MIME-Inhaltstyp der Datei v Dateiinhalt Anhänge werden als separate MIME-Komponenten an eMessage TMS übergeben, wobei Verfahren zum Einsatz kommen, die in den folgenden vom World Wide Web Consortium (W3C) anerkannten Standards beschrieben werden: v SOAP Message Transmission Optimization Mechanism (Optimierungsmechanismus für die Übertragung von SOAP-Nachrichten, MTOM) v SOAP Messages with Attachments (SOAP-Nachrichten mit Anhängen, SWA) Details zu diesen Standards finden Sie auf der Website des W3C.

Informationen zur Anzahl der angehängten Dokumente Wenn Sie ein Mailing für Transaktions-E-Mails aktivieren, müssen Sie die Anzahl der Anhänge angeben, die in der E-Mail-Nachricht enthalten sind. In IBM Unica eMessage muss die Anzahl der Anhänge, die in der Web-Service-Anforderung für Transaktions-E-Mails angegeben ist, der Anzahl entsprechen, die in der MailingKonfiguration angegeben ist. Das System validiert die Anzahl der Anhänge für jede Transaktions-E-Mail-Anforderung, die an eMessage TMS übergeben wird. Die E-Mail-Anforderung schlägt fehl, wenn sich die Anzahl der in der Anforderung angegebenen Anhänge von der Anzahl unterscheidet, die in dem für Transaktions-E-Mails aktivierten Mailing angegeben wurde. Um solche Probleme zu vermeiden, müssen E-Mail-Marketer und Anwendungsentwickler stets alle Änderungen an der Anzahl der Anhänge, die mit Transaktions-E-Mails gesendet werden, koordinieren.

Informationen zur Größe angehängter Dokumente IBM Unica eMessage begrenzt die Größe einzelner Anhänge und die Gesamtgröße aller Anhänge, die in einer Transaktions-E-Mail-Nachricht enthalten sind. Das System überprüft die Größe aller in den Transaktions-E-Mail-Anforderungen enthaltenen Anhänge, die an eMessage TMS übergeben werden. Einzelne Anhänge dürfen eine Größe von 1 MB nicht überschreiten. Die Größe aller Anhänge zusammen darf 2 MB nicht überschreiten. Die Web-Service-Anforderung schlägt fehl, wenn die Anhänge diese Größen überschreiten. E-Mail-Marketer müssen die Größen angehängter Dateien sorgfältig verwalten, um zu vermeiden, dass die Transaktions-E-Mail-Anforderungen fehlschlagen.

Virusprüfung von Anhängen Der eMessage Transactional Mailing Service prüft Anhänge nicht auf Computerviren oder andere Arten von Malware. Sie sind dafür verantwortlich, dass keine der an Transaktions-E-Mails angehängten Dateien zerstörerischen Programmcode enthält.

Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage

255

Informationen zum Aktivieren von Mailings für Transaktions-EMails Transaktions-E-Mail-Nachrichten basieren auf Standardmailings, bei denen Transaktions-E-Mails aktiviert wurden. Das Aktivieren eines Mailings für TransaktionsE-Mails wird in Campaign auf der Mailing-Übersichtsregisterkarte durchgeführt. Auf der Seite eMessage-Mailings sehen Sie, bei welche Mailings für TransaktionsE-Mails aktiviert sind. Bei jedem eMessage-Mailing können Transaktions-E-Mails aktiviert werden. Wenn die Mailing-Konfiguration nicht aktualisiert wurde, um Transaktions-E-Mails zu aktivieren, schlägt die Anforderung für die Transaktions-E-Mails fehl. Auch wenn Sie ein Mailing für das Versenden einzelner E-Mails als Transaktions-E-Mail konfiguriert haben, können Sie dasselbe Mailing als Standardmailing ausführen, um eine Mailing-Kampagne mit einer großen Anzahl von Nachrichten durchzuführen. Jede Transaktions-E-Mail-Anforderung muss den Mailing-Code zur Identifizierung des Mailing beinhalten. Bei der Aktivierung von Transaktions-E-Mails für ein Mailing notieren Sie den Mailing-Code und stellen ihn den Anwendungsentwicklern zur Verfügung, die für die Konfiguration des lokalen Transaktions-E-Mail-Clients zuständig sind. Wenn Sie an die Transaktions-E-Mails Dateien anhängen, muss die Anzahl der Anhänge in der Mailing-Konfiguration angegeben werden. Jede Transaktions-E-Mail erhält die angegebene Anzahl Anhänge. Die Anzahl der Anhänge in der MailingKonfiguration muss der Anzahl entsprechen, die in der Web-Service-Anforderung an eMessage TMS konfiguriert ist. Die angehängten Dateien werden nur mit Transaktions-E-Mails versendet. eMessage unterstützt das Versenden von Anhängen bei Standardmailings nicht, auch wenn für das Mailing Transaktions-E-Mails aktiviert sind. Sie können Transaktions-E-Mails für das Mailing jederzeit inaktivieren. So kann es zum Beispiel erforderlich sein, Transaktions-E-Mails zu inaktivieren, um die Mailing-Konfiguration zu ändern. Wenn Transaktions-E-Mails für das Mailing deaktiviert sind, akzeptiert eMessage TMS keine Transaktions-E-Mail-Anforderungen. Es hat sich bewährt, Mailings vor der Aktivierung von Transaktions-E-Mails umfassend zu testen und eine Vorschau des eMessage-Dokuments vorzunehmen, auf welches das Mailing verweist. Achten Sie darauf, dass das Mailing und die Nachricht Ihre Erwartungen erfüllen und Ihren Geschäftszielen entsprechen.

Bearbeiten von Mailings, bei denen Transaktions-E-Mails aktiviert sind Um ein Mailing zu bearbeiten, bei dem Transaktions-E-Mails aktiviert sind, müssen Sie zunächst Transaktions-E-Mails deaktivieren. Wenn die Bearbeitung des Mailing abgeschlossen ist, müssen Sie Transaktions-EMails für das Mailing wieder aktivieren. Während dieses Prozesses reagiert eMessage TMS nicht auf Transaktionsanforderungen für das inaktivierte Mailing. Die lokalen Systeme, die Transaktionsereignisse überwachen, müssen so konzipiert sein, dass sie die Nachrichtenanforderungen zwischenspeichern, bis TransaktionsE-Mails für das Mailing wieder aktiviert werden.

256

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Informationen zu Systemverzögerungen beim Ändern des Status für Transaktions-E-Mails Wenn Sie ein Mailing für Transaktions-E-Mails aktivieren oder inaktivieren, benötigt eMessage TMS kurze Zeit, um den Status zu ändern. Warten Sie beim Inaktivieren von Mailings für Transaktions-E-Mails kurz, bevor Sie das Mailing aktualisieren oder zugehörige E-Mail-Dokumente und -Listen bearbeiten. Das System benötigt etwa 60 Sekunden, bis der Inaktivierungsprozess abgeschlossen ist und die Verarbeitung von Transaktions-E-Mail-Anforderungen gestoppt wird. Im System kommt es beim Starten oder erneuten Starten des Sendevorgangs für Transaktions-E-Mails zu einer kurzen Verzögerung. Es dauert ungefähr 60 Sekunden, bis TMS die Funktionen für Transaktions-E-Mails vollständig aktiviert hat und mit der Verarbeitung von Transaktions-E-Mail-Anforderungen beginnt.

Informationen zum Vermeiden von Konstanten in Mailings, die für Transaktions-E-Mails aktiviert wurden Transaktions-E-Mail-Nachrichten unterstützen nicht die Verwendung von Personalisierungsfeldern, die auch als Konstanten bezeichnet werden. Wenn das Mailing, auf das in der Transaktions-E-Mail-Anforderung verwiesen wird, Konstanten in der Mailing-Konfiguration definiert, schlägt die Web-ServiceAnforderung fehl. Überprüfen Sie Folgendes, bevor Sie ein Mailing für Transaktions-E-Mails ausführen. v Überprüfen Sie die Mailing-Konfiguration, um sicherzustellen, dass das Mailing keine Konstanten definiert. v Überprüfen Sie das Dokument, auf das in der Mailing-Konfiguration verwiesen wird, um sicherzustellen, dass das Dokument keine konstanten Personalisierungsfelder enthält.

Identifizieren von Personalisierungsfeldern, die in einem Dokument verwendet werden Im Mailing-Übersichtsregisterkarte können Sie eine Liste der im eMessage-Dokument enthaltenen Personalisierungsfelder erstellen, auf die in dem Mailing verwiesen wird. Wenn Sie das Mailing für Transaktions-E-Mails verwenden, müssen Sie diese Liste den Anwendungsentwicklern zur Verfügung stellen, die für die Integration unternehmensweiter Transaktionsanwendungen mit eMessage verantwortlich sind. Klicken Sie im Abschnitt "eMessage-Dokument" auf der Mailing-Übersichtsregisterkarte auf den Link Vollständige Feldliste für dieses Mailing anzeigen. Die Liste der Felder wird in einer Dropdown-Liste angezeigt. In der Liste sind alle Personalisierungsfelder angegeben, die in dem Dokument enthalten sind.

So aktivieren Sie ein eMessage-Mailing für Transaktions-E-Mails Sie können ein beliebiges eMessage-Mailing für die Übermittlung von Transaktions-E-Mails aktivieren. Vergewissern Sie sich zunächst, dass die Anwendungsentwickler die Konfigurationsmaßnahmen abgeschlossen haben, die zum Übergeben einer Transaktions-EMail-Anforderung an eMessage TMS erforderlich sind. Rufen Sie eine Vorschau des eMessage-Dokuments auf, das die E-Mail definiert, um sicherzustellen, dass die EMail korrekt aufgebaut und vollständig ist. Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage

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1. Wählen Sie das Mailing aus, für das Transaktions-E-Mails aktiviert werden sollen. 2. Klicken Sie auf der Registerkarte "Mailing" auf Transaktions-Mailing aktivieren. Das System zeigt nun ein Dialogfeld zum Bestätigen an. 3. Wenn die transaktionsorientierte Version des Mailings Anhänge umfasst, geben Sie in das Feld Anzahl von erwarteten Anhängen die Anzahl der angehängten Dokumente ein. Stellen Sie sicher, dass die hier eingegebene Zahl mit der Anzahl der Anhänge übereinstimmt, die in die Clientanwendung für Transaktions-E-Mails eingegeben wurde. Standardmäßig wird erwartet, dass die Anzahl der Anhänge gleich null ist. 4. Schließen Sie die Validierung ab und klicken Sie auf Transaktions-Mailing aktivieren. Die Ausführung des transaktionsorientierten Mailings startet und das System verarbeitet die Anforderungen für Transaktions-E-Mails automatisch, sobald sie empfangen werden.

So inaktivieren Sie ein eMessage-Mailing für Transaktions-EMails Wenn Sie verhindern möchten, dass eMessage Transaktions-E-Mail-Anforderungen für ein bestimmtes Mailing akzeptiert, können Sie das Mailing für Transaktions-EMails inaktivieren. Sie können das Mailing für Transaktions-E-Mails später wieder aktivieren. Beispielsweise müssen Sie zum Bearbeiten des Dokuments, auf das das Mailing verweist, das Mailing für Transaktions-E-Mails vorübergehend inaktivieren. Sie können das Mailing für Transaktions-E-Mails wieder aktivieren, wenn Sie die Bearbeitung des Dokuments abgeschlossen haben. 1. Wählen Sie das Mailing aus, für das Transaktions-E-Mails inaktiviert werden sollen. 2. Klicken Sie auf der Registerkarte "Mailing" auf Transaktions-Mailing inaktivieren. Die aktuelle Transaktions-E-Mail-Ausführung wird gestoppt und eMessage TMS akzeptiert für dieses Mailing keine Transaktions-E-Mail-Anforderungen mehr. Sie können das Mailing für Transaktions-E-Mails jederzeit nach der vollständigen Inaktivierung des Mailings für Transaktions-E-Mails erneut aktivieren.

Überwachen der Mailing-Ausführungen Wenn Sie eine Mailing-Ausführung starten, wird der Abschnitt "Mailing-Ausführung und -Status" auf der Registerkarte "Mailing" erweitert, um zusätzliche Felder für die Überwachung des Mailing-Fortschritts einzublenden, wenn eMessage die personalisierte E-Mail überträgt. Die erweiterte Benutzeroberfläche zeigt außerdem Protokollmitteilungen, die Sie auf mögliche Probleme mit der Mailing-Ausführung aufmerksam machen. Wenn Sie nach Abschluss der Mailing-Ausführung die Mailing-Registerkarte schließen, kehrt der Bereich "Mailing-Ausführung und -Status" zu seinem Zustand vor der Ausführung zurück und die Ausführungsinformationen sind auf der Registerkarte nicht mehr sichtbar.

258

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Auf der Mailing-Registerkarte wird ein Link zum Mailing-Ausführungsverlaufsbericht angezeigt. Wenn das Mailing abgeschlossen ist, können Sie diesen Bericht anzeigen, um Ausführungsinformationen zu sehen, die auf der Mailing-Registerkarte nicht mehr angezeigt werden.

Informationen zur Ausführung und zum Status von Mailings Feld

Beschreibung

Mailing-Statusmeldung

Das System zeigt eine kurze Mitteilung an, die den aktuellen Status beschreibt.Beispiel: „Das Mailing wird an die Produktionsempfänger gesendet.“

Gestartet von

Der Benutzername des Benutzers, der das Mailing gestartet hat.

Startzeit

Das Datum und die Uhrzeit, zu der das Mailing gestartet wurde.

Endzeit

Das Datum und die Uhrzeit, zu der das Mailing abgeschlossen wurde.

Dauer

Die seit dem Starten des Mailings verstrichene Zeit (bis zum aktuellen Zeitpunkt oder bis zum Abschluss des Mailings).

Fortschritt

Vergleicht die Anzahl der gesendeten Nachrichten mit der Gesamtanzahl der Nachrichten im Mailing.

Fehlernachricht von Konsole

Anzahl der aufgezeichneten Fehlernachrichten.Zur Anzeige blenden Sie die Protokollkonsole ein.

Warnungen von Konsole

Anzahl der aufgezeichneten Warnungen.Zur Anzeige blenden Sie die Protokollkonsole ein.

Gesendet

Die Anzahl der gesendeten Nachrichten.

Fehlgeschlagen

Anzahl der Nachrichten, die nicht zugestellt wurden.

Statusleiste

Bietet eine grafische Darstellung der Anzahl der gesendeten Nachrichten im Vergleich zur Gesamtanzahl der Nachrichten im Mailing.Der Fertigstellungsgrad wird als Prozentwert des Gesamtwerts ausgedrückt.

Ressourceninformationen der Mail-Zusammenführung

Zeigt die Anzahl der MailZusammenführungs-Engines an, die dem Mailing zugeordnet sind.Für jede MailZusammenführungs-Engine führt die einblendbare Anzeige Folgendes auf: v Anzahl der gesendeten und fehlgeschlagenen Nachrichten v Aktuelle Übertragungsrate v Anzahl der aufgezeichneten Warnungen und Fehler

Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage

259

Feld

Beschreibung

Protokollkonsole

Zeigt die Gesamtanzahl der aufgezeichneten Fehler und Warnungen an. In der erweiterbaren Anzeige werden protokollierte Nachrichten aufgelistet, die unter anderem das aufgezeichnete Datum und die aufgezeichnete Uhrzeit umfassen. Neue Nachrichten ersetzen vorherige Nachrichten.

Mailing anhalten

Klicken Sie auf diese Option, um die Nachrichtenübermittlung temporär anzuhalten. Sie müssen zuerst auf diese Option klicken, um das Mailing vollständig zu stoppen.

Aufrufen des Ausführungsverlaufs Auf der Mailing-Registerkarte wird ein Link zum Mailing-Ausführungsverlaufsbericht angezeigt. Dieser Bericht erfasst viele Statistiken, die während der MailingAusführung verfügbar sind. Nachdem das Mailing abgeschlossen ist, können Sie diesen Bericht anzeigen, um einzuschätzen, wie das Mailing ausgeführt wurde. Der Bericht enthält Links zu anderen Berichten, die Sie zur weiteren Analyse der Mailing-Ergebnisse anzeigen können. Klicken Sie zum Anzeigen des Berichts auf Ausführungsverlauf anzeigen.

Beobachten des aktuellen Ausführungsstatus Der Bereich "Mailing-Ausführung und -Status" der Mailing-Registerkarte enthält Informationen über den Ausführungsstatus des Mailings. Wenn Sie das Mailing geplant haben, werden in diesem Bereich Informationen über den Zeitplan und Status angezeigt.

Aktueller Ausführungsstatus Eine kurze Erklärung am oberen Rand des Abschnitts gibt an, ob das Mailing bereits versendet wurde. Beispielsweise wird diese Nachricht nach dem Ausführen eines Mailings von Dieses Standardmailing wurde noch nicht versendet in Produktions-Mailing beendet geändert.

Status des geplanten Mailings Wenn die Zeitplanung für das Mailing aktiviert ist, zeigt der Bereich Mailing-Ausführung und -Status die folgenden Zeitplanungsinformationen: v Der Link Zeitplanung aktivieren ändert sich in Zeitplanung aktiviert. v Der Link Zeitplanung inaktivieren wird eingeblendet. v Auf der Mailing-Registerkarte wird der für den Mailing-Zeitplan erforderliche Auslösewert angezeigt.

Anhalten, Wiederaufnehmen und Stoppen eines Mailings Während einer Produktions-Mailing-Ausführung können Sie die Mailing-Ausführung bei Bedarf unterbrechen, indem Sie die Ausführung anhalten oder stoppen.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Wenn Sie die Ausführung angehalten haben, können Sie sie wiederaufnehmen. Dies können Sie nicht tun, wenn Sie die Ausführung gestoppt haben.

Anhalten eines Mailings Wenn Sie ein Mailing anhalten, unterbricht eMessage vorübergehend das Versenden personalisierter E-Mails. Um zu verhindern, dass Nachrichten verloren gehen, schließt das System den Versand von bereits in Verarbeitung befindlichen Nachrichten ab. Der Mailing-Ausführungsverlaufsbericht hält fest, dass das Mailing während der Ausführung angehalten wurde. Wenn Sie ein Mailing ausführen, sendet eMessage E-Mail-Nachrichten an die Adresse in der Empfängerliste, auf die in der Mailing-Konfiguration verwiesen wird, und beginnt dabei am Anfang der Liste. Wenn Sie das Mailing anhalten, erfasst das System, an welcher Stelle in der Liste das Verfahren stehen geblieben ist.

So halten Sie ein Mailing an Klicken Sie auf der Mailing-Registerkarte im Abschnitt "Mailing-Ausführung und -Status" auf Mailing anhalten. Im Bereich Mailing-Ausführung und -Status wird angezeigt, dass das Mailing angehalten wurde. Der Abschnitt enthält auch eine Mailing-Statistik, die zu dem Zeitpunkt erstellt wurde, als das Mailing angehalten wurde.

Fortsetzen eines angehaltenen Mailings Wenn Sie ein angehaltenes Mailing fortsetzen, beginnt eMessage mit dem Senden personalisierter E-Mails an die verbleibenden Einzelpersonen in der Empfängerliste, auf die durch das Mailing verwiesen wird.

So setzen Sie ein angehaltenes Mailing fort Klicken Sie auf der Mailing-Registerkarte im Abschnitt "Mailing-Ausführung und -Status" auf Senden des Mailings fortsetzen.

Stoppen eines Mailings Sie können die Übermittlung von E-Mail-Nachrichten bei der Ausführung eines Produktionsmailings vollständig stoppen. Das Stoppen eines Mailings ist ein zweistufiger Prozess. Zum Stoppen eines Mailings müssen Sie das Mailing zunächst anhalten, damit die Verarbeitung der Nachrichten abgeschlossen werden kann. Nachdem das Mailing angehalten wurde, können Sie es endgültig stoppen.

So stoppen Sie ein Mailing 1. Klicken Sie im Abschnitt Mailing-Ausführung und -Status auf Mailing anhalten. 2. Warten Sie auf die Meldung im Bereich Ausführung und Status, dass das Mailing angehalten wurde. Klicken Sie auf Sendevorgang abbrechen. 3. Wenn Sie aufgefordert werden, das Anhalten zu bestätigen, klicken Sie auf OK. Durch diese Auswahl wird das Mailing dauerhaft storniert.

Kapitel 16. Versenden von E-Mails mit eMessage

261

262

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse IBM stellt verschiedene Berichte zur Verfügung, die Sie zum Analysieren der Mailing-Leistung, Zustellung, Ihres E-Mail-Rufs und der Empfängerantworten verwenden können. Wenn Sie diese Berichte ausführen, können Sie die Rendite Ihrer Investitionen in E-Mail-Marketing besser beurteilen und die Wirksamkeit der mit eMessage ausgeführten Mailings kontinuierlich verbessern. Sie können auch anfordern, dass IBM die Einstellungen Ihres gehosteten E-MailAccounts so ändert, dass zusätzliche Kontakt- und Verfolgungsdaten zur Verfügung gestellt werden. Diese zusätzlichen Funktionen werden nur nach Anforderung bereitgestellt. Zugehörige Konzepte: „Informationen zu eMessage-Berichten” „Informationen zum Aktivieren zusätzlicher Verfolgungsfunktionen” auf Seite 299

Informationen zu eMessage-Berichten eMessage stellt verschiedene Berichte bereit, mit deren Hilfe Sie Ihre Mailings aus unterschiedlichen Perspektiven analysieren können. Sie können z. B. Berichte zur Mailing-Leistung, zum Mailing-Ausführungsverlauf, zur Zustellbarkeit von Nachrichten und dazu erstellen, wie die Empfänger Ihre Marketingnachrichten anzeigen. eMessage stellt folgende Berichte zur Auswertung der Mailing-Ergebnisse und -Antworten bereit: v Nachrichten-Überblickbericht v Detaillierter Bounce-Bericht v Detaillierter Verknüpfungsbericht v Detaillierter Zellverknüpfungsbericht v Mailing-Ausführungsverlaufsbericht v Zustellungsüberwachungsbericht v Bericht zum plattformübergreifenden Profiler Zugehörige Konzepte: „Analysieren der E-Mail-Gesamtergebnisse” „Analysieren der Mailing-Ausführung” auf Seite 264 „Analyse der Mailing-Zustellung” auf Seite 264 „Analysieren von Antworten” auf Seite 266 „Analyse der Vorgehensweise zur Nachrichtenanzeige” auf Seite 267

Analysieren der E-Mail-Gesamtergebnisse Durch die Untersuchung der Gesamtergebnisse des Mailings können Sie schnell erkennen, wie viele Ihrer Zielempfänger Ihre E-Mail-Marketingbotschaft erhalten haben, wer die darin enthaltenen Informationen aufgerufen hat und welche Empfänger durch Klicken auf den Link in der E-Mail geantwortet haben.

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Der unter „Nachrichten-Überblickbericht” auf Seite 272 beschriebene Bericht ermöglicht die Analyse der Gesamteffektivität Ihrer E-Mail-Marketingkampagne. Hierfür werden zusammenfassende Ergebnisse für folgende Leistungsmerkmale des Mailings bereitgestellt: v Nachrichtenzustellung v Angezeigte Nachrichten v Von Nachrichtenempfängern angeklickte Links Durch die Darstellung dieser Ergebnisse in einem einzigen Bericht können Sie die Ergebnisse verschiedener Mailings und die Ergebnisse eines Mailings bei Ausführung zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Tagen miteinander vergleichen.Da der Nachrichten-Überblickbericht Ergebnisse aus allen mit der Kampagne verbundenen Mailings enthält, können Sie diese Ergebnisse als eine Darstellung des Mailing-Erfolgs auf Kampagnenebene werten.

Analysieren der Mailing-Ausführung eMessage stellt den Mailing-Ausführungsverlaufsbericht zur Verfügung, damit Sie die Leistung Ihrer Mailing-Ausführungen analysieren können. Anhand dieses Berichts können Sie verschiedene Fragen über Ihren Versand von E-Mails beantworten, darunter: v Von wem werden Mailings ausgeführt? v Wann werden Mailing ausgeführt? v Wie lange dauert es, bis die verschiedenen Mailings abgeschlossen sind? v Welche Empfängerlisten werden verwendet? v Welche Dokumente verwenden Sie, um Ihre E-Mail-Nachrichten zu erstellen? v Wie viele Kunden und Interessenten erreichen Sie? Da der Mailing-Ausführungsverlaufsbericht Ergebnisse für alle Mailings einer bestimmten Kampagne liefert, können Sie die Ergebnisse verschiedener Mailing-Ausführungen problemlos miteinander vergleichen. Weitere Informationen zu diesem Bericht finden Sie in „Mailing-Ausführungsverlaufsbericht” auf Seite 290.

Analyse der Mailing-Zustellung eMessage stellt verschiedene Berichte zur Nachrichtenzustellung und zur Nachrichtenanzeige zur Verfügung, damit Sie bestimmen können, wie viele Nachrichten den Zielempfänger erreicht haben, und wie viele Empfänger die E-Mail geöffnet haben, um die von Ihnen gesendeten Informationen anzusehen. Sie können die Nachrichtenzustellung mit den folgenden Berichten analysieren: v Zusammengefasste Zustellungsinformationen finden Sie unter „Nachrichten-Überblickbericht” auf Seite 272. v Unter „Detaillierter Bounce-Bericht” auf Seite 274 finden Sie eine Aufgliederung der Zustellungsfehler nach Kategorie. v Informationen dazu, wie Internet-Dienstanbieter Ihre E-Mail verarbeitet haben, finden Sie unter „Zustellungsüberwachungsbericht” auf Seite 291. v Informationen zur Gesamtzahl der Nachrichten, die empfangen wurden, finden Sie unter „Detaillierter Verknüpfungsbericht” auf Seite 275 und „Detaillierter Zellverknüpfungsbericht” auf Seite 282.

Informationen zum Verfolgen unzustellbarer Nachrichten Unzustellbare Nachrichten sind Nachrichten, die erfolgreich übertragen wurden, jedoch aufgrund von Problemen mit der Mailing-Infrastruktur, dem beabsichtigten

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Posteingang oder der Einstufung der Nachricht durch die vom jeweiligen InternetDienstanbieter (ISP) verwendeten Filter zurückgewiesen wurden. eMessage verfolgt E-Mail-Nachrichten, die nicht an die für die Nachricht konfigurierte Adresse zugestellt werden konnten. eMessage verwendet Antwortnachrichten, die an zurückgegebene E-Mails angehängt werden, um festzustellen, warum die E-Mail-Nachricht zurückgewiesen wird. Zusammenfassende Rückgabestatistiken stehen für jedes Mailing im „Detaillierter Bounce-Bericht” auf Seite 274 zur Verfügung. Die Analyse dieser Informationen hilft bei der Identifizierung von Möglichkeiten zur Steigerung Ihrer Nachrichtenzustellungsquote.

Verfolgung von Problemen mit der Nachrichtenzustellung Um zu bestimmen, wie viele Nachrichten aufgrund von Problemen mit der Mailing-Ausführung nicht zugestellt wurden, vergleichen Sie die Gesamtanzahl der nicht zugestellten Nachrichten mit der Anzahl der unzustellbaren Nachrichten.Die Differenz ist die Anzahl der Nachrichten, die bei der Mailing-Ausführung fehlgeschlagen sind.Eine Nachricht kann z. B. bei der Ausführung fehlschlagen, weil sie vom STMP-Übertragungsserver abgewiesen wurde oder weil bedingte Textkriterien nicht erfüllt werden konnten. Weitere Informationen zu fehlgeschlagenen Nachrichten während der Ausführung finden Sie im Mailing-Ausführungsverlaufsbericht (siehe „Mailing-Ausführungsverlaufsbericht” auf Seite 290). Wenn Sie weitere Informationen zu unzustellbaren Nachrichten benötigen, stellt eMessage den detaillierten Unzustellbarkeitsbericht zur Verfügung (siehe „Detaillierter Bounce-Bericht” auf Seite 274).

Informationen über das Verfolgen der Mailing-Zustellung Der Nachrichten-Überblickbericht enthält Übersichtinformationen über die Nachrichtenzustellung, darunter: v Anzahl der gesendeten Nachrichten v Die Anzahl der Nachrichten, die erfolgreich zugestellt wurden v Anzahl der Nachrichten, die erfolgreich übertragen, doch nicht zugestellt wurden (so genannte unzustellbare Nachrichten) Sie können die Gesamtanzahl der nicht erfolgreich zugestellten Nachrichten ermitteln, indem Sie die Anzahl der gesendeten Nachrichten mit der Anzahl der zugestellten Nachrichten vergleichen.Die Differenz ist die Anzahl der Nachrichten, die nicht an die beabsichtigten Empfänger zugestellt wurden.

Analysieren der Zustellbarkeit von Nachrichten Die Zustellbarkeit eines Mailings bezieht sich darauf, wie viele der im Rahmen des Mailings gesendeten E-Mail-Nachrichten den E-Mail-Posteingang des vorgesehenen Empfängers erreichen. eMessage lässt sich in IBM Email Optimization integrieren und stellt dann den Zustellungsüberwachungsbericht bereit, in dem die Zustellbarkeit Ihrer Marketing-E-Mails beschrieben wird. Wenn Sie die Zustellbarkeitsanalyse ausführen möchten, müssen Sie eine von mehreren Zustellbarkeitslisten auswählen, die beim Ausführen eines eMessage-Mailings zur Verfügung stehen. Jede Zustellbarkeitsliste enthält eine Liste mit Testaccounts, die IBM Email Optimization mit verschiedenen Internet-Dienstanbietern (ISPs) in bestimmten geografischen Regionen und mit ausgewählten Anbietern von Geschäfts-E-Mails erstellt hat.

Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

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Wenn Sie den Zustellungsüberwachungsbericht erzeugen, verschickt IBM eine Kopie Ihrer Nachricht an die verschiedenen E-Mail-Konten und überwacht, wie die einzelnen ISPs die Nachricht verarbeiten. Die Berichtsergebnisse geben an, wie viele Nachrichten bei der Übermittlung verloren gegangen sind und welche ISPs die Nachricht als unerwünschte E-Mail oder Spam blockieren. Der Bericht enthält unter Umständen auch Diagnoseinformationen, die bei der Identifizierung und Lösung von Zustellungsproblemen hilfreich sein können.

Analysieren von Antworten Mit eMessage können Sie analysieren, wie Empfänger auf Ihre Nachricht reagieren. Dafür werden die Links, auf die sie in Ihrer Nachricht klicken, erkannt und verfolgt. eMessage stellt zwei neue Berichte zur Verfügung, mit denen das Klickverhalten der Empfänger auf Links untersucht werden kann. Je nach gewähltem Bericht können Sie Link-Klickdaten wie folgt auf Mailing-Ebene oder auf Zellebene darstellen: v Der „Detaillierter Verknüpfungsbericht” auf Seite 275 stellt Daten zu angeklickten Links auf der Mailing-Ebene zur Verfügung. v Der „Detaillierter Zellverknüpfungsbericht” auf Seite 282 stellt Daten zu angeklickten Links für jede von einem Mailing verwendete Zelle zur Verfügung. Beide Berichte stehen über Links im Nachrichten-Überblickbericht zur Verfügung.

Informationen zum Verfolgen angezeigter Nachrichten eMessage kann verfolgen, ob Nachrichten angezeigt wurden, wenn die folgenden Bedingungen zutreffen. v Die E-Mail-Nachricht wurde im HTML-Format zugestellt und geöffnet. v Die Nachrichtenempfänger aktivieren die Bildanzeige für eingehende E-Mails. v Sie haben die Linkverfolgung für das Mailing konfiguriert. eMessage erkennt das Öffnen von Nachrichten basierend auf einer bildbezogenen Verfolgungs-URL, auch Beacon genannt, die den HTML-E-Mail-Nachrichten bei der Mailing-Ausführung hinzugefügt wird. Daten zum Anzeigen einer Nachricht sind nicht verfügbar, wenn die Bildanzeige auf dem E-Mail-Client, der zum Anzeigen der Nachricht verwendet wird, inaktiviert wurde. Daten zur Anzeige werden nur erfasst, wenn die Protokollierungs- und Verfolgungsebene für Ihr Mailing auf Nur Ereignisse auf Nachrichtenebene oder Ereignisse auf Nachrichten- und Linkebene gesetzt ist.

Informationen über bei der Linkverfolgung verwendete Attribute eMessage erfasst die folgenden Informationen für die Berichterstellung zur Linkverfolgung. v Name der Kampagne, die das Mailing enthält v Empfänger, an den die Nachricht gesendet wurde v Zellen, in denen der Empfänger zum Zeitpunkt der Ausführung des Mailings ein Element gewesen ist v Mailing (oder die Mailing-Instanz), in dem die Nachricht gesendet wurde v Link in der Nachricht, auf den geklickt wurde v Uhrzeit, zu der der Klick (und die Weiterleitung) verarbeitet wurde

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Attribute zur Verfolgung von Nachrichtenansichten eMessage stellt Daten für angezeigte Nachrichten im Nachrichten-Überblickbericht zur Verfügung. Für jedes Mailing im Bericht und jede Zelle im Mailing enthält der Bericht Nachrichtenansichtsdaten für Folgendes: v Die Häufigkeit, mit der alle Empfänger die Nachricht angezeigt haben v Die Gesamtanzahl der Empfänger, die die Nachricht angezeigt haben v Nachrichtenanzeigequote Die Nachrichtenanzeigequote vergleicht die Anzahl der Empfänger, die die Nachricht mindestens einmal angezeigt haben, mit der Gesamtanzahl der Empfänger, die die E-Mail im Rahmen des betreffenden Mailings erhalten haben.

Analyse geöffneter Nachrichten Die folgenden Berichte enthalten detaillierte Daten, aus denen hervorgeht, wie viele Empfänger die E-Mail angezeigt haben. v Nachrichten-Überblickbericht v Detaillierter Verknüpfungsbericht v Detaillierter Zellverknüpfungsbericht

Analyse der Vorgehensweise zur Nachrichtenanzeige Der plattformübergreifende Profiler bietet Ihnen einen Überblick dazu, wie E-MailEmpfänger die von Ihnen versendeten Marketing-E-Mail-Nachrichten anzeigen und mit welchen Geräten die E-Mails geöffnet werden. Der Bericht beschreibt die folgenden Merkmale, die die Vorgehensweise der Empfänger bei der Anzeige und die Plattformen betreffen, auf denen die Nachrichten angezeigt werden: v Marktanteildiagramme mit einem relativen Vergleich von Plattformtypen, EMail-Clients, Anzeigeverhalten und Aktivitäten in Social Media, die mit Ihren Mailings in Verbindung stehen. v Eine Trendtabelle mit einem Vergleich des Marktanteils im Laufe der Zeit. v Eine Vergleichstabelle der zum Anzeigen der Nachrichten verwendeten Browser und Plattformtypen. v Detaillierte Ergebnisse für verschiedene Plattformen und E-Mail-Clients, einschließlich der Ergebnisse einzelner Mailing-Ausführungen. Sie können den plattformübergreifenden Profiler auf der Seite "eMessage-Analyse" oder als PDF anzeigen. Detaillierte Ergebnisse können als Tabelle ausgedruckt werden. Zugehörige Konzepte: „Plattformübergreifender Profiler” auf Seite 297

Ändern von Berichten Der Mailing-Ausführungsverlaufsbericht, der Zustellungsüberwachungsbericht und der Bericht zum plattformübergreifenden Profiler können nicht geändert werden. Diese Berichte werden von IBM Unica Hosted Services bereitgestellt und verwaltet.

Informationen zum Ändern von Leistungsberichten Leistungsberichte in eMessage basieren auf IBM Cognos BI und ihre Verwendung erfordert, dass in Ihrer lokalen Umgebung IBM Cognos BI installiert ist.

Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

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IBM Cognos BI kann zwar verwendet werden, um die eMessage-Standardleistungsberichte zu ändern, doch um das erwartete Verhalten dieser Berichte zu bewahren, empfiehlt IBM, dass Sie bei der benutzerdefinierten Anpassung sehr vorsichtig vorgehen. Im Gegensatz zu Berichten, die auf IBM Cognos BI in Campaign basieren, gelten die Leistungsberichte in eMessage nicht als Beispielberichte. Wenn Sie die Standardleistungsberichte ändern möchten, müssen Sie mit Konzepten und Verfahren zum Erstellen von Berichten mit IBM Cognos BI und mit den zu verwendenden Datenquellen vertraut sein. Weitere Informationen über das Ändern von Berichten mit IBM Cognos BI finden Sie in der Dokumentation von IBM Cognos.

Informationen zum Zugriff auf eMessage-Berichte Sie haben folgende Möglichkeiten, um auf eMessage-Standardberichte zuzugreifen. v Auswählen aus der Liste mit eMessage-Berichten auf der Seite "eMessage-Analyse" v Zugreifen auf spezielle eMessage-Berichte über Links in anderen eMessage-Berichten und eMessage-Mailings Die Art und Weise, wie Sie auf einen Bericht zugreifen, bestimmt das Aussehen der Mailing-Liste in eMessage, für die Sie den Bericht ausführen können. Sie können z. B. aus einer Liste aller Mailings für alle Kampagnen, aller Mailings in einer bestimmten Kampagnen oder eine bestimmte Mailing-Instanz auswählen. Berichte in eMessage sind dynamisch. Wenn Sie einen Bericht anzeigen, fragt eMessage die entsprechende Datenquelle nach aktuellen Daten ab. Abhängig von der Art des Berichts kann ein Bericht zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich aussehen.Bei manchen Berichten können Berichtinstanzen in unterschiedlichen Formaten gespeichert werden. Für jedes Mailing stellt eMessage die Liste der jeweiligen Mailing-Ausführungen für das Mailing, auch Mailing-Instanzen genannt, zur Verfügung. Je nach Bericht werden die Berichte je Kampagne, Mailing oder spezifischer Mailing-Instanz ausgeführt. Einige Ergebnisberichte in eMessage enthalten Links zu detaillierteren Berichten, damit Sie sich beim Analysieren von Ergebnissen für ein bestimmtes Mailing auf eine kleinere Datenmenge konzentrieren können. Zugehörige Konzepte: „Zugreifen auf Berichte über Links in Mailings und anderen Berichten” auf Seite 270 „Zugreifen auf Berichte über die Seite "eMessage-Analyse"”

Zugreifen auf Berichte über die Seite "eMessage-Analyse" Wenn Sie eMessage-Berichte über die Seite "eMessage-Analyse" aufrufen, können Sie eine Liste aller Mailings in allen Kampagnen für Ihre gesamte Campaign-Installation anzeigen. Auf dieser Liste können Sie eine Kampagne, ein Mailing und spezifische Mailing-Instanzen auswählen, über die Sie einen Bericht erstellen möchten. Wenn Sie Berichte über die Seite "eMessage-Analyse" aufrufen, können Sie die Ergebnisse mehrerer Kampagnen schnell miteinander vergleichen. Wenn Sie einen Bericht auf der Seite "eMessage-Analyse" auswählen, werden auf der IBM Unica Marketing-Benutzeroberfläche Ihre Auswahloptionen im Fenster "Berichtsparameter" angezeigt. Abhängig vom Bericht und der Art des Zugriffs darauf wird im Fenster für die Berichtsparameter die Liste der Kampagnen, Mailings

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

und Mailing-Instanzen angezeigt, für die Sie den Bericht ausführen können. Sie können die Liste hierarchisch als Struktur anzeigen lassen oder die Daten mit der Listenansicht als einfache Liste darstellen. In der Listenansicht können Sie mehrere Ziele auswählen. Auf die folgenden Berichte können Sie über die Registerkarte "eMessage-Analyse" zugreifen. v Verschiedene Leistungsberichte, die durch Integration mit IBM Cognos BI bereitgestellt werden. v Den Mailing-Ausführungsverlaufsbericht, der für jedes Mailing Angaben zu Datum, Uhrzeit, Größe, Inhalt und Übertragungsdetails enthält. v Den Zustellungsüberwachungsbericht, der eine Ansicht zur Zustellungseffizienz nach Region und Internet-Dienstanbieter bereitstellt, die Daten zur SPAM-Berichterstellung und zu weiteren Faktoren enthält, die sich auf Ihre Fähigkeit, die gewünschte Zielgruppe zu erreichen, auswirken können. v Über den Digital-Profiler-Link wird der Bericht zum plattformübergreifenden Profiler geöffnet. Dieser Bericht ermöglicht den Zugriff auf den E-Mail-Client und die Einheitenidentifikationsfunktionen, die im Digital Profiler bereitgestellt werden, der über die E-Mail-Optimierung von IBM verfügbar ist. Der plattformübergreifende Profiler beschreibt die E-Mail-Clients, die Software und die Einheiten, die von Personen benutzt werden können, um die Marketingnachrichten anzuzeigen, die Sie versenden. Zugehörige Konzepte: „Nachrichten-Überblickbericht” auf Seite 272 „Detaillierter Bounce-Bericht” auf Seite 274 „Detaillierter Verknüpfungsbericht” auf Seite 275 „Detaillierter Zellverknüpfungsbericht” auf Seite 282 „Mailing-Ausführungsverlaufsbericht” auf Seite 290 „Zustellungsüberwachungsbericht” auf Seite 291 „Plattformübergreifender Profiler” auf Seite 297

Referenz zur Anzeige "eMessage-Analyse" Feld

Beschreibung

Leistung

Link zu den folgenden Berichten: v Nachrichten-Überblickbericht v Detaillierter Verknüpfungsbericht v Detaillierter Zellverknüpfungsbericht v Detaillierter Bounce-Bericht v Digital Profiler (öffnet den plattformübergreifenden Profiler)

Ausführung

Link zum Mailing-Ausführungsverlaufsbericht

Überwachung – Versendbarkeit

Link zum Zustellungsüberwachungsbericht

Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

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Zugreifen auf Berichte über Links in Mailings und anderen Berichten Auf einige eMessage-Berichte können Sie über Links in eMessage-Mailings und anderen eMessage-Berichten zugreifen. Wenn Sie auf einen Bericht über einen Link zugreifen, wird der Bericht häufig anders dargestellt, als wenn Sie ihn über die Seite "eMessage-Analyse" aufrufen. Wenn Sie den detaillierten Verknüpfungsbericht über die Seite "eMessage-Analyse" aufrufen, werden die Ergebnisse für mehrere Mailing-Instanzen angezeigt. Allerdings enthält der Nachrichten-Überblickbericht auch einen Link zum detaillierten Verknüpfungsbericht. Wenn Sie den detaillierten Verknüpfungsbericht vom Nachrichten-Überblickbericht aus aufrufen, werden die Ergebnisse nur für die MailingInstanz angezeigt, die im Überblickbericht ausgewählt wurde.

Ändern von Leistungsberichten Sie rufen eMessage-Leistungsberichte in der IBM Unica Marketing-Benutzeroberfläche auf. Wenn ein Leistungsbericht angezeigt wird, stellt IBM Unica Marketing verschiedene Berichtssteuerelemente und eine Berichtssymbolleiste zur Verfügung, über die Sie die Anzeigeoptionen ansehen können. Sie können eMessage-Leistungsberichte in verschiedenen Formaten ansehen.

Bericht – Steuerelemente Bei der Erstellung eines Berichts zur Ansicht sind folgende Steuerelemente und Informationen verfügbar: v Uhrzeit der Berichterstellung — Wird unten rechts auf der Berichtsseite angezeigt. v Datum der Berichterstellung — Wird unten links auf der Berichtsseite angezeigt. v Steuerelement "Anfang/Ende" — Klicken Sie auf diese Links, um zum Anfang oder Ende des Berichts zu gehen. Wird nur angezeigt, wenn der Bericht länger als eine Seite ist. v Steuerelement "Seite vor/zurück" — Klicken Sie auf diese Links, um die vorherige oder nächste Seite des Berichts aufzurufen. Wird nur angezeigt, wenn der Bericht länger als eine Seite ist.

Symbolleiste Berichte

Anmerkung: Die Symbolleiste "Berichte" wird nur für von Cognos erstellte Berichte angezeigt. Für Kalender- oder Segmentberichte sowie die Zellenberichte in Ablaufdiagrammen ist sie nicht verfügbar. Bei der Erstellung eines Berichts wird die Symbolleiste Berichte angezeigt. Sie können damit folgende Schritte durchführen: v Diese Version behalten: Bericht per E-Mail senden v Drilldown/Drillup: Wird für Berichte verwendet, die dimensionale Drilloperationen unterstützen. v Verwandte Links: Wird für Berichte verwendet, die dimensionale Drilloperationen unterstützen.

270

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

v Anzeigeformat: Das Standard-Anzeigeformat für Berichte ist HTML. Sie können aus der Dropdown-Liste andere Anzeigeformate auswählen. Das Symbol für das Anzeigeformat ändert sich je nach der aktuell ausgewählten Anzeigeoption.

Anzeige von Berichten in verschiedenen Formaten Anmerkung: Nicht alle Berichte können in jedem Format angezeigt werden.Berichte mit mehreren Abfragen können zum Beispiel nicht im CSV- oder XML-Format angezeigt werden. Der Bericht kann in folgenden Formaten angezeigt werden: v HTML v PDF v Excel v CSV v XML

So zeigen Sie einen Bericht im HTML-Format an HTML ist das Standardanzeigeformat für Berichte. Wenn Sie einen Bericht in einem anderen Format anzeigen, können Sie durch Klicken auf das Symbol Anzeigeformat in der Symbolleiste "Berichte" und Auswählen von Im HTML-Format anzeigen aus der Dropdown-Liste wieder zum HTML-Format wechseln. Nach der Seitenaktualisierung können Sie mithilfe von Berichtsteuerelementen durch den Bericht navigieren, wenn dieser länger als eine Seite ist.

So zeigen Sie einen Bericht im PDF-Format an Klicken Sie nach Fertigstellung eines Berichts in der Symbolleiste "Berichte" auf das Symbol Anzeigeformat und wählen Sie aus der Dropdown-Liste die Option Im PDF-Format anzeigen aus. Die Seite wird aktualisiert, und der Bericht wird im PDF-Format angezeigt.Über die Steuerelemente von PDF-Reader können Sie den Bericht speichern oder ausdrucken.

So zeigen Sie einen Bericht im Excel-Format an Klicken Sie nach Fertigstellung eines Berichts in der Symbolleiste "Berichte" auf das Symbol "Anzeigeformat" und verwenden Sie anschließend die Optionen "In Excel anzeigen". Geben Sie nach Aufforderung an, ob Sie die Datei öffnen oder speichern möchten: v Wenn Sie den Bericht anzeigen möchten, ohne ihn zu speichern, klicken Sie auf "Öffnen". Der Bericht wird auf einer Seite im Excel-Format dargestellt. v Wenn Sie den Bericht speichern möchten, klicken Sie auf "Speichern" und befolgen Sie die Anweisungen.

So zeigen Sie einen Bericht im CSV-Format (durch Kommas getrennte Werte) an Klicken Sie nach Fertigstellung eines Berichts in der Symbolleiste "Berichte" auf das Symbol Anzeigeformat und auf Optionen zur Anzeige in Excel und wählen Sie aus der Dropdown-Liste die Option Im CSV-Format anzeigen aus. Ein neues Fenster wird geöffnet.Sie werden gefragt, ob Sie die Datei öffnen oder speichern möchten. v Klicken Sie auf Öffnen, um den Bericht anzuzeigen, ohne ihn zu speichern. Der Bericht wird in einer einseitigen Kalkulationstabelle dargestellt. v Klicken Sie zum Speichern des Berichts auf Speichern. Das Fenster Speichern unter wird angezeigt. Wählen Sie den Speicherort für die Datei aus und geben Sie einen Namen in das Feld Dateiname ein. Standardmäßig wird die Datei als Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

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XLS-Datei gespeichert.Klicken Sie auf Speichern.Wenn die Datei gespeichert wurde, wird das Fenster Download beendet angezeigt.

So zeigen Sie einen Bericht im XML-Format an Klicken Sie nach Fertigstellung eines Berichts in der Symbolleiste Berichte auf das Symbol Anzeigeformat und wählen Sie aus dem Dropdown-Menü Im XML-Format anzeigen aus.Die Seite wird aktualisiert, und der Bericht wird im gleichen Fenster als XML-Datei angezeigt.

Nachrichten-Überblickbericht Der Nachrichten-Überblickbericht zeigt Kontakt- und Antwortdaten für mehrere eMessage-Mailings an, die zu einer Kampagne gehören. Der Bericht enthält die Gesamtergebnisse für die Nachrichtenzustellung, die Nachrichtenanzeigen und die von Nachrichtenempfängern angeklickten Links. Außerdem zeigt der Bericht die Ergebnisse für den Bericht als Ganzes, d. h. die Summen für jede Kategorie aller im Bericht gezeigten Mailings. Der Bericht ist nach Mailing-Instanz gegliedert. Er zeigt die Ergebnisse für jedes Mailing und für jede im Mailing verwendete Zelle. Die Mailing-Instanzen werden im Bericht nach Ausführungsdatum und -uhrzeit angezeigt.

Zugriff auf den Nachrichten-Überblickbericht Sie können auf den Nachrichten-Überblickbericht über die Seite "eMessage-Analyse" und über die Registerkarte "Analyse" einer Kampagne zugreifen.

Inhalte des Nachrichten-Überblickberichts

272

Spalte

Beschreibung

Liste

Die Anzahl der beabsichtigten Empfänger.

Gesendet

Die Anzahl der erfolgreich gesendeten Nachrichten.

Unzustellbar

Die Anzahl der als unzustellbar zurückgelieferten Nachrichten.Enthält einen Link zum detaillierten Bericht über unzustellbare Nachrichten

Empfangen

Die Anzahl der Nachrichten, die erfolgreich an den Posteingang des beabsichtigten Empfängers zugestellt wurden.

Gesamtansichten

Gibt an, wie oft alle Empfänger die Nachricht dieses Mailings angesehen haben.

Eindeutige Ansichten

Gesamtzahl der Empfänger, die die Nachricht dieses Mailings angesehen haben.

Quote eindeutiger Ansichten

Der Prozentwert der angezeigten Nachrichten (die Anzahl eindeutiger Ansichten geteilt durch die Anzahl der empfangenen Nachrichten).

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Spalte

Beschreibung

Klicks insgesamt

Die Gesamtanzahl von Klicks für alle Links, die diesem Bericht, einem Mailing oder einer Zelle zugeordnet sind. Der Wert wird im Bericht als Link zum detaillierten Verknüpfungsbericht für alle in diesem NachrichtenÜberblickbericht aufgeführten Mailings angezeigt.Die Werte der einzelnen Zellen sind Links zum detaillierten Zellverknüpfungsbericht. v Klicks insgesamt für den Bericht - die Summe aller Klicks für alle im Bericht aufgeführten Mailings. v Klicks insgesamt für jedes Mailing - die Summe aller Klicks auf alle zum Mailing gehörenden Links. v Klicks insgesamt für jede Zelle - die Summe aller Klicks auf alle zur Zelle gehörenden Links.

Eindeutige Klicks pro E-Mail

Die Gesamtanzahl der Empfänger, die mindestens auf einen Link geklickt haben, der diesem Mailing zugeordnet ist.

Quote eindeutiger Klicks

Der Prozentwert der angeklickten Links (Die Anzahl eindeutiger Klicks geteilt durch die Anzahl der empfangenen Nachrichten.)

Vergleichen der Gesamtzahlen für Mailings und Zellen Der Nachrichten-Überblickbericht enthält die Gesamtzahlen für die Nachrichtenzustellung, Nachrichtenanzeigen und Link-Klicks für die Mailing-Instanz sowie für jede Zelle, die Sie zur Auswahl von Mailing-Empfängern verwenden.Die Summe dieser Zahlen für einzelne Zellen unterscheidet sich möglicherweise von den entsprechenden Gesamtsummen für die Mailing-Instanz.Das kann vorkommen, wenn ein Mailing-Empfänger in zwei Zellen erscheint. Sie können z. B. in der Empfängerliste des Mailings eine Zelle für alle Frauen und eine weitere Zelle für alle Personen unter 50 Jahren auswählen.Eine 30-jährige Empfängerin wird in beiden Zellen mitgezählt, sie erscheint jedoch in der Gesamtsumme der Mailing-Instanz nur einmal und erhält nur eine E-Mail-Nachricht. Da eMessage in der Regel eine E-Mail pro Adresse versendet, kann die Gesamtzahl der Nachrichten, die für das Mailing insgesamt als versendet gemeldet werden, geringer erscheinen als die Gesamtsumme der Nachrichten, die für die beiden in dem Mailing definierten Zellen versendet wurden.

Links zu anderen Berichten vom Nachrichten-Überblickbericht Der Nachrichten-Überblickbericht enthält Links zu anderen eMessage-Berichten, die ausführlichere Informationen enthalten. Damit können Sie die Gesamtergebnisse für das Mailing genauer analysieren und nähere Einzelheiten darüber abrufen, wie Empfänger auf Ihre E-Mail-Marketingmitteilung reagieren. v Für die Anzahl der unzustellbaren Nachrichten steht jeweils ein Link zum detaillierten Verknüpfungsbericht zur Verfügung (siehe „Detaillierter Verknüpfungsbericht” auf Seite 275). v Die Gesamtzahl der Klicks für den Bericht und für einzelne Mailings enthält einen Link zum detaillierten Verknüpfungsbericht. v Für die Gesamtzahl der Klicks für einzelne Zellen, die von Mailings verwendet werden, steht ein Link zum detaillierten Zellverknüpfungsbericht zur Verfügung (siehe „Detaillierter Zellverknüpfungsbericht” auf Seite 282). Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

273

v Für die Kategorie der unzustellbaren Nachrichten steht ein Link zum detaillierten Unzustellbarkeitsbericht zur Verfügung (siehe „Detaillierter Bounce-Bericht”).

Detaillierter Bounce-Bericht Für jedes eMessage-Mailing stellt der detaillierte Unzustellbarkeitsbericht die Anzahl der E-Mail-Nachrichten zur Verfügung, die erfolgreich übertragen wurden, jedoch nicht an die vorgesehenen Empfänger zugestellt werden konnten. Der Bericht gliedert diese Gesamtzahlen in mehrere Kategorien, basierend auf dem Grund der Zurückweisung.Dazu zählen: v Die Nachricht wurde vom E-Mail-Server als unzustellbar zurückgegeben (wird auch unzustellbare E-Mail-Nachricht genannt) v Der Empfänger hat eine Abwesenheitsmitteilung für den Posteingang eingerichtet v Der Empfänger oder der Internet-Dienstanbieter (ISP) des Empfängers hat die Nachricht als unerwünschte E-Mail gemeldet v Ein technisches Problem mit der E-Mail-Zustellungsinfrastruktur Der Bericht informiert außerdem über die Anzahl zurückgegebener Nachrichten, für die eMessage nicht feststellen kann, warum sie nicht zugestellt wurden.

Aufrufen des detaillierten Berichts über unzustellbare Nachrichten Auf den detaillierten Unzustellbarkeitsbericht können Sie über die Seite "eMessageAnalyse" und über die Registerkarte "Analyse" in den einzelnen Mailings jeder Kampagne zugreifen. Sie können den Bericht auch über einen Link im Nachrichten-Überblickbericht aufrufen.

Inhalt des detaillierten Berichts über unzustellbare Nachrichten Der detaillierte Bericht über unzustellbare Nachrichten zeigt statistische Daten über zurückgewiesene E-Mails als Gesamtanzahl in verschiedenen Kategorien für jede Mailing-Instanz an.

274

Spalte

Beschreibung

Liste

Die Anzahl der vorgesehenen Empfänger.Diese Zahl entspricht der Anzahl der Empfänger auf der Empfängerliste, auf die das Mailing verweist.

Gesendet

Die Anzahl der Nachrichten, die bei der Mailing-Ausführung versendet wurden.Wenn diese Zahl kleiner ist als die Gesamtzahl in der Kategorie Liste, ist es bei den restlichen Nachrichten zu einem Übertragungsfehler gekommen und sie wurden nicht verwendet.

Unzustellbare Mail

E-Mail-Antworten, die eMessage als Unzustellbarkeitsantwort erkennt, wobei jedoch nicht eindeutig definiert werden kann, ob es sich um eine dauerhafte oder vorübergehende Unzustellbarkeit handelt.

Dauerhafte Unzustellbarkeit

E-Mail-Antworten, die eMessage als dauerhaftes Problem der empfangenden Mailbox erkennen kann. Dies passiert z. B., wenn der beabsichtigte Posteingang nicht mehr existiert.

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Spalte

Beschreibung

Vorübergehende Unzustellbarkeit

E-Mail-Nachrichten, die zurzeit nicht zugestellt werden können, weil der Posteingang des Empfängers ein vorübergehendes Problem aufweist. Diese Nachrichten werden den vorgesehenen Empfänger möglicherweise erreichen, wenn sie noch einmal versendet werden.Dies ist z. B. der Fall, wenn der Posteingang des Empfängers voll ist.

Missbrauchsbeschwerden

Nachrichten, die vom Internet-Dienstanbieter (ISP) des Empfängers als unerwünschte E-Mail (Spam) gemeldet wurden.

Abwesenheit

Der vorgesehene Empfänger hat für den beabsichtigten Posteingang eine Abwesenheitsnotiz konfiguriert.Die Nachricht kann den Empfänger möglicherweise erreichen, wenn Sie sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut versenden, nachdem der Empfänger den Status des Posteingangs geändert hat.

Technisches Problem

Die E-Mail-Nachricht ist auf ein Problem mit der zur Übermittlung und Zustellung der Nachricht verwendeten Infrastruktur gestoßen.Beispiele hierfür sind eine Netzwerkunterbrechung oder ein Betriebsausfall des E-Mail-Servers.Diese Art Problem hat nichts mit Problemen des Empfängerposteingangs zu tun, die sich als unzustellbare Nachrichten bemerkbar machen würden.

Aufforderung/Antwort

E-Mail-Nachrichten, die auf einen Anfrage/AntwortSpamfilter gestoßen sind.Bei der E-Mail-Zustellung erfordern Anfrage-/Antwort-Spamfilter einen menschlichen Eingriff, um die Zustellung zuzulassen.

Other

E-Mail-Nachrichten, die aus im detaillierten Bericht über unzustellbare Nachrichten nicht separat ausgewiesenen Gründen zurückgewiesen wurden.

Unbekannt

eMessage kann den Grund, warum die Nachricht zurückgegeben wurde, nicht bestimmen.

Detaillierter Verknüpfungsbericht Der detaillierte Verknüpfungsbericht liefert Linkantwortdaten für eMessage-Mailings, die einer bestimmten Kampagne zugeordnet sind. Der Bericht enthält ausführliche Link-Klickfolgedaten für Links in E-Mail-Nachrichten und für gehostete Landing-Pages, die mit der E-Mail verknüpft sind. Durch Kombination der Antwortdaten aus E-Mails und Landing-Pages können Sie umfassend analysieren, wie E-Mail-Empfänger mit Ihren Marketing-E-Mail-Nachrichten interagieren. Wenn Ihre E-Mail-Nachricht beispielsweise Links zu verschiedenen gehosteten Produktseiten enthält, können Sie anhand des detaillierten Verknüpfungsberichts das Interesse an den jeweiligen Produkten vergleichen. eMessage pflegt einen Datensatz jeder Mailing-Ausführung als Mailing-Instanz. Der detaillierte Verknüpfungsbericht basiert auf Nachrichten- und Linkantwortdaten für Mailing-Instanzen, die Sie beim Ausführen des Berichts auswählen. Der Bericht zeigt nur die Daten für E-Mail- und Landing-Page-Links an, auf die geklickt wurde. Er enthält also erst Daten für E-Mail- und Landing-Page-Links, wenn jemand auf den Link klickt. Wenn Sie den detaillierten Verknüpfungsbericht jedoch zu einem späteren Zeitpunkt ausführen, kann er zusätzliche Linkantwortda-

Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

275

ten liefern, da E-Mail-Empfänger im weiteren Zeitverlauf weiterhin E-Mails öffnen und Links oder Landing-Pages besuchen können.

Aufrufen des detaillierten Verknüpfungsberichts Sie öffnen den detaillierten Verknüpfungsbericht, indem Sie eine Kampagne und anschließend mindestens eine Mailing-Instanz auswählen, die im Bericht enthalten sein soll. Eine Mailing-Instanz ist der Datensatz einer einzelnen Ausführung eines Mailings, das innerhalb einer bestimmten Kampagne erstellt wird. Jedes Mailing kann auf eine oder mehrere individuelle Mailing-Instanzen verweisen, die jeweils zu verschiedenen Zeiten ausgeführt wurden. Die Mailing-Instanz gibt an, an welchem Datum und zu welcher Uhrzeit mit dem Mailing begonnen wurde. Der detaillierte Verknüpfungsbericht öffnet mit einer Liste der Mailings, die den verschiedenen Mailing-Instanzen zugeordnet sind, die Sie ausgewählt haben. Eine einzelne Kampagne kann mehrere Mailings enthalten. Anmerkung: Wenn IBM keine Linkantwortdaten für eine ausgewählte MailingInstanz erhalten hat, wird die Instanz nicht im Bericht von eMessage aufgeführt. In eMessage und Campaign können Sie den detaillierten Verknüpfungsbericht über die folgenden Zugriffspunkte aufrufen: v eMessage Analytics-Menü v Registerkarte "Analyse" in einer Kampagne v Link im Nachrichten-Überblickbericht Wie und wo Sie den Bericht aufrufen, hat Einfluss darauf, wie Sie eine Kampagne sowie Mailing-Instanzen auswählen. Zugehörige Tasks: „Aufrufen des detaillierten Verknüpfungsberichts in eMessage Analytics” „Aufrufen des detaillierten Verknüpfungsberichts auf der Registerkarte "Analyse" in einer Kampagne” auf Seite 277 „Aufrufen des detaillierten Verknüpfungsberichts im Nachrichten-Überblickbericht” auf Seite 277

Aufrufen des detaillierten Verknüpfungsberichts in eMessage Analytics Der detaillierte Verknüpfungsbericht gehört zu den standardmäßigen Leistungsberichten von eMessage zu Mailings und steht in den Menüs von IBM Unica Marketing Platform Analytics zur Verfügung. 1. Navigieren Sie zu Analytics > eMessage Analytics > Leistungsberichte zum Mailing > Detaillierter Verknüpfungsbericht. 2. Wählen Sie im Fenster mit den Berichtsparametern eine Kampagne aus. Klicken Sie auf Bericht generieren. 3. Wählen Sie eine oder mehrere Mailing-Instanzen aus und klicken Sie auf Fertig stellen. Der detaillierte Verknüpfungsbericht wird auf Mailing-Ebene geöffnet und führt die Mailings und Landing-Pages auf, für die Linkantwortdaten vorliegen. Klicken Sie auf einen Mailing-Namen oder auf den Namen einer Landing-Page, um einen Drilldown zur nächsten Ebene in der Dimensionshierarchie durchzuführen. Durch die E-Mail- und Landing-Page-Ebenen kann unabhängig voneinander

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

navigiert werden. Wenn Sie in einer Berichtsebenen nach oben oder unten navigieren, um nach Ergebnissen zu suchen, hat dies keine Auswirkung auf die andere Berichtsebene.

Aufrufen des detaillierten Verknüpfungsberichts auf der Registerkarte "Analyse" in einer Kampagne Sie können den detaillierten Verknüpfungsbericht auf der Registerkarte "Analyse" der Kampagne auswählen, die die Mailings enthält, die Sie analysieren. 1. Öffnen Sie die Kampagne, die die Mailings enthält, die Sie analysieren möchten. 2. Wählen Sie die Registerkarte "Analyse" aus. 3. Wählen Sie im Feld "Berichtstyp" die Option Detaillierter Verknüpfungsbericht aus. 4. Wählen Sie eine Mailing-Instanz aus. Die Liste der verfügbaren Instanzen zeigt nur Instanzen für die geöffnete Kampagne an. Anmerkung: Da Sie den Bericht in einer angegebenen Kampagne öffnen, ist die Kampagne bereits ausgewählt. Der detaillierte Verknüpfungsbericht wird auf Mailing-Ebene geöffnet und führt die Mailings und Landing-Pages auf, für die Linkantwortdaten vorliegen. Klicken Sie auf einen Mailing-Namen oder auf den Namen einer Landing-Page, um einen Drilldown zur nächsten Ebene in der Dimensionshierarchie durchzuführen. Durch die E-Mail- und Landing-Page-Ebenen kann unabhängig voneinander navigiert werden. Wenn Sie in einer Berichtsebenen nach oben oder unten navigieren, um nach Ergebnissen zu suchen, hat dies keine Auswirkung auf die andere Berichtsebene.

Aufrufen des detaillierten Verknüpfungsberichts im NachrichtenÜberblickbericht Der Nachrichten-Überblickbericht enthält Links zum detaillierten Verknüpfungsbericht und zum detaillierten Zellverknüpfungsbericht. Die Links zu beiden Berichten werden in der Spalte mit den Gesamtklicks angezeigt. Sie können jede Zeile im Nachrichten-Überblickbericht öffnen, um die Mailing-Instanzen und Zellen eines Mailings anzuzeigen. 1. Öffnen Sie einen Nachrichten-Überblickbericht. Wählen Sie eine Kampagne und Mailing-Instanzen aus. 2. Klicken Sie in der Zeile einer Mailing-Instanz auf den Link in der Spalte mit den Gesamtklicks. Klicken Sie nicht auf den Link in einer Zellenzeile. Der Link in der Zellenzeile öffnet den detaillierten Zellverknüpfungsbericht. Der detaillierte Verknüpfungsbericht wird auf Mailing-Ebene geöffnet und führt ein einzelnes Mailing sowie Landing-Pages auf, für die Linkantwortdaten vorliegen. Wenn Sie den detaillierten Verknüpfungsbericht über den Nachrichten-Überblickbericht aufrufen, wird ein einzelnes Mailing angezeigt, da Sie auf den Link für eine bestimmte Mailing-Instanz geklickt haben. Klicken Sie auf einen Mailing-Namen oder auf den Namen einer Landing-Page, um einen Drilldown zur nächsten Ebene in der Dimensionshierarchie durchzuführen. Durch die E-Mail- und Landing-Page-Ebenen kann unabhängig voneinander

Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

277

navigiert werden. Wenn Sie in einer Berichtsebenen nach oben oder unten navigieren, um nach Ergebnissen zu suchen, hat dies keine Auswirkung auf die andere Berichtsebene.

Inhalte des detaillierten Verknüpfungsberichts Der detaillierte Verknüpfungsbericht enthält Angaben zur Anzahl der erhaltenen EMails, der angezeigten Nachrichten und der Klickabfolgen. Für Landing-Pages, die mit einer E-Mail verknüpft sind, gibt der Bericht Klickabfolgedaten zu Links an. Antwortdaten für Links in E-Mails und Landing-Pages werden getrennt angezeigt. Der Inhalt des detaillierten Verknüpfungsberichts erscheint auf mehreren Ebenen in einer verknüpften Hierarchie. Wenn Sie den Bericht auf detailliertere Informationen abfragen, wird der Fokus mit jeder Berichtsebene kleiner, bis zum Schluss die Ergebnisse für eine bestimmte Verknüpfung nach Mailing-Instanz angezeigt werden. Der detailierte Verknüpfungsbericht zeigt Antwortdaten von E-Mail- und LandingPage-Links auf den folgenden Ebenen an. Berichtsebenen werden auch Dimensionen genannt. 1. Mailing-Namen und Landing-Pages für Mailings 2. Linknamen 3. Mailing-Instanzen Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Mailing-Namen oder auf den Namen einer Landing-Page, nach der Sie den Bericht detailliert abfragen möchten. Über die Symbolleiste oben rechts im Berichtsfenster können Sie im Bericht auch auf und ab navigieren. Klicken Sie in die linke Spalte des Berichts und verwenden Sie die Bedienelemente für Drillup und Drilldown.

Mailing-Namen und Landing-Pages für Mailings Die Mailings-Ebene zeigt die Ergebnisse zu jedem Mailing an, für das IBM eine Nachricht oder Linkantwort erhalten hat. Die Mailings werden im Bericht einzeln aufgeführt. Bei Mailings mit mehreren Instanzen fasst die Mailing-Ebene die Werte für alle Instanzen unter jedem Mailing zusammen. Bei E-Mails können Sie die Anzahl der Nachrichtenempfänge, Ansichten und LinkKlicks für eine oder mehrere Instanzen verschiedener Mailings in einer einzelnen Kampagne anzeigen. Bei Landing-Pages können Sie die Klickabfolgeergebnisse für Links auf LandingPages anzeigen, auf die von E-Mail-Nachrichten verwiesen wird, die als Teil der für den Bericht ausgewählten Mailing-Instanzen gesendet wurden. Klicken Sie auf einen Mailing-Namen oder auf den Namen einer Landing-Page, um einen Drilldown zur Verbindungsebene durchzuführen. E-Mail-Kommunikation Mailing-Namen für Mailings

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Name des Mailings in der Kampagne. Der Eintrag in der Spalte enthält den für den Drilldown zur Verbindungsebene des Berichts erforderlichen Link.

E-Mail-Kommunikation Empfangen

Summe der gesendeten und empfangenen E-Mail-Nachrichten für alle ausgewählten Mailing-Instanzen. Nachrichten, die nicht erfolgreich gesendet wurden, sind nicht enthalten.

Eindeutige Ansichten

Summe der verschiedenen Empfänger, die diese Nachricht angezeigt haben, für alle ausgewählten Mailing-Instanzen.

Klicks insgesamt

Summer der Klicks auf alle E-Mail-Links durch sämtliche Empfänger, für alle ausgewählten Mailingsinstanzen.

Eindeutige Klicks

Summe der verschiedenen Empfänger, die auf mindestens einen Link in der E-Mail geklickt haben, für alle ausgewählten Mailing-Instanzen.

Quote eindeutiger Klicks

Das System berechnet die Quote als die Anzahl der eindeutigen Klicks, dividiert durch die Anzahl der empfangenen Nachrichten. Dieser Wert wird danach mit 100 multipliziert, um das Ergebnis in Prozent anzugeben.

Landing-Page-Kommunikation Landing-Pages für Mailings

Name der Landing-Pages, die mit Mailings verknüpft sind, welche im Bericht enthalten sind. Der Eintrag in der Spalte enthält den für den Drilldown zur Verbindungsebene des Berichts erforderlichen Link.

Klicks insgesamt

Summer der Klicks auf alle Landing-Page-Links durch sämtliche E-Mail-Empfänger, für alle ausgewählten Mailingsinstanzen.

Eindeutige Klicks

Summe der verschiedenen E-Mail-Empfänger, die auf mindestens einen Link in einer Landing-Page geklickt haben, auf die dieses Mailing verweist, für alle ausgewählten Mailing-Instanzen.

Linknamen Auf der Verbindungsebene sehen Sie die Antwortergebnisse für jeden Link im Mailing, das Sie in der Mailing-Ebene ausgewählt haben. Bei Links, die in mehreren Mailing-Instanzen erscheinen, zeigt der Bericht die Summe der Werte für alle Instanzen an. Bei E-Mails listet der Bericht die Anzeigenamen der in der E-Mail-Nachricht enthaltenen Links auf. Die Linknamen werden nur angezeigt, wenn mindestens ein EMail-Empfänger auf den Link geklickt hat. Bei Landing-Pages führt der Bericht die Namen von Links in der Landing-Page auf, auf die ein E-Mail-Empfänger mindestens einmal geklickt hat. Klicken Sie auf einen Linknamen, um ein Drilldown zur Mailing-Instanzebene durchzuführen. E-Mail-Kommunikation Linknamen für

Der Anzeigename eines Links, der im ausgewählten Mailing enthalten ist. Der Eintrag in dieser Spalte enthält den für den Drilldown zur Mailingsinstanzebene des Berichts erforderlichen Link. Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

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E-Mail-Kommunikation Empfangen

Summe der als Teil des ausgewählten Mailings gesendeten und empfangenen Links, für alle ausgewählten MailingInstanzen. Diese Summe enthält auch Links in Nachrichten, die nicht erfolgreich gesendet wurden.

Eindeutige Ansichten

Zeigt an, wie oft der Link insgesamt mindestens einmal von den E-Mail-Empfängern durch Öffnen der E-Mail angezeigt wurde, für alle ausgewählten Mailing-Instanzen.

Klicks insgesamt

Summer der Klicks auf den Link durch beliebige Empfänger, für alle ausgewählten Mailingsinstanzen.

Eindeutige Klicks

Summe der verschiedenen E-Mail-Empfänger, die auf den Link geklickt haben, für alle ausgewählten Mailing-Instanzen.

Quote eindeutiger Klicks

Das System berechnet die Quote als die Anzahl der eindeutigen Klicks, dividiert durch die Anzahl der empfangenen Links. Dieser Wert wird danach mit 100 multipliziert, um das Ergebnis in Prozent anzugeben.

Landing-Page-Kommunikation Linkname für

Die Anzeigenamen der in den Landing-Pages enthaltenen Links, die mit Mailings verknüpft sind, welche im Bericht enthalten sind. Der Eintrag in dieser Spalte enthält den für den Drilldown zur Mailingsinstanzebene des Berichts erforderlichen Link.

Klicks insgesamt

Summer der Klicks auf den Link durch beliebige Empfänger, für alle ausgewählten Mailingsinstanzen.

Eindeutige Klicks

Summe der verschiedenen E-Mail-Empfänger, die auf den Link geklickt haben, für alle ausgewählten Mailing-Instanzen.

Mailing-Instanzen Auf der Ebene der Mailingsinstanzen führt der Bericht jede Mailing-Instanz auf, für die IBM mindestens eine Antwort auf den Link erhalten hat, den Sie in der Verbindungsebene ausgewählt haben. Jede Mailing-Instanz gibt an, an welchem Datum und zu welcher Uhrzeit das Mailing durchgeführt wurde. Bei E-Mails enthält die Liste alle Mailing-Instanzen, in denen E-Mail-Empfänger auf den in der Verbindungsebene ausgewählten Link geklickt haben. Bei Landing-Pages enthält die Liste die Mailing-Instanzen, in denen E-Mail-Empfänger die Landing-Page aufgerufen und anschließend auf den in der Verbindungsebene ausgewählten Link geklickt haben. E-Mail-Kommunikation Mailing-Instanzen für

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Die Mailing-Instanzen, in denen der ausgewählte Link angezeigt wird und mindestens einmal vom E-Mail-Empfänger angeklickt wurde.

E-Mail-Kommunikation Empfangen

Gibt an, wie oft der ausgewählte Link als Teil der ausgewählten Mailing-Instanz gesendet und empfangen wurde. Dieser Wert entspricht der Anzahl der gesendeten und empfangenen Nachrichten (einschließlich der Links in Nachrichten), die nicht erfolgreich gesendet wurden.

Eindeutige Ansichten

Gibt an, wie oft der Link durch Öffnen der E-Mail von verschiedenen E-Mail-Empfängern angezeigt wurde, welche die E-Mail als Teil der Mailingsinstanz erhalten haben.

Klicks insgesamt

Gibt an, wie oft der Link von einem beliebigen Empfänger angeklickt wurde, der die E-Mail als Teil der Mailing-Instanz empfangen hat.

Eindeutige Klicks

Die Anzahl der verschiedenen Empfänger, die den Link angeklickt haben, nachdem sie die E-Mail als Teil der Mailing-Instanz empfangen haben.

Quote eindeutiger Klicks

Das System berechnet die Quote als die Anzahl der eindeutigen Klicks, dividiert durch die Anzahl der empfangenen Links. Dieser Wert wird danach mit 100 multipliziert, um das Ergebnis in Prozent anzugeben.

Landing-Page-Kommunikation Mailing-Instanzen für

Die Mailing-Instanzen, in denen der ausgewählte Link angezeigt wird und mindestens einmal vom E-Mail-Empfänger angeklickt wurde.

Klicks insgesamt

Gibt an, wie oft der Link auf der Landing-Page insgesamt von Einzelpersonen angeklickt wurde, die die E-Mail in Verbindung mit der Mailing-Instanz erhalten haben.

Eindeutige Klicks

Die Anzahl der unterschiedlichen Einzelpersonen, die die E-Mail empfangen haben, welche mit der Mailing-Instanz gesendet wurde, und die auch auf den Link in der Landing-Page geklickt haben.

Informationen zum Folgen von Link-Click-Daten für gehostete Landing-Pages Im Rahmen seines Hosting-Services für Landing-Pages unterstützt IBM Links zwischen gehosteten Landing-Pages. Jede gehostete Landing-Page kann Links zu beliebigen anderen gehosteten Landing-Pages enthalten. Landing-Pages können auch zu externen, nicht gehosteten Seiten verlinken. Die Verbindungsebene des detaillierten Verknüpfungsberichts unterscheidet nicht zwischen Links zu gehosteten Landing-Pages und anderen Links. Links zu gehosteten Landing-Pages erscheinen als gewöhnliche Links. Dieses Merkmal kann sich auf bestimmte Aspekte der Interpretation von Ergebnissen für Links in LandingPages auswirken. Für jede im Bericht enthaltene Landing-Page kann die in der Verbindungsebene angezeigte Liste der Links Verbindungen zu anderen Landing-Pages enthalten. Auf Verbindungsebene können Sie jedoch keinen weiteren Drilldown in einem Landing-Page-Link durchführen, um die Linkergebnisse für die Ziel-Landing-Page an-

Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

281

zuzeigen. Um die Link-Click-Daten für eine Landing-Page anzuzeigen, müssen Sie von der Mailing-Ebene aus separat für jede Landing-Page einen Drilldown auf die Verbindungsebene durchführen. Der detaillierte Verknüpfungsbericht enthält Daten für Link-Klickabfolgen einschließlich der Links zwischen gehosteten Landing-Pages als zusammenfassende Zählung für alle Klicks auf der Zielseite. Er zeigt keine Klickabfolgedaten entsprechend der Reihenfolge, mit der ein Empfänger einen Link oder eine Seite erreicht hat. Angenommen, zwei Landing-Pages enthalten sekundäre Verbindungen zur selben Landing-Page, wie im nachfolgenden Beispiel gezeigt. Hier verweisen zwei Produkt-Landing-Pages auf dieselbe Landing-Page für Kaufanforderungen.

In diesem Beispiel ist die Anzahl der berichteten Klicks für die Kauf-Landing-Page unabhängig von dem Pfad, über den die Seite erreicht wird. Beim Aufführen der 600 Klicks für die Kaufseite unterscheidet der Bericht nicht unter den 600 Klicks. Er zeigt nicht an, wie viele auf den 500 Klicks von Landing-Page A basierten, verglichen mit den 1500 Klicks von Landing-Page B, sondern gibt an, dass der Link auf der Kauf-Landing-Page 600 Mal angeklickt wurde. Für eine bessere Analyse des Klickverhaltens auf Links sollten Sie in Erwägung ziehen, separate Landing-Pages zu erstellen, um die Links, die Sie überwachen möchten, abzusondern. Im hier aufgeführten Beispiel könnten Sie separate Seiten für Kaufanforderungen für jedes Produkt erstellen.

Detaillierter Zellverknüpfungsbericht Der detaillierte Zellverknüpfungsbericht liefert Linkantwortdaten für eMessageMailings, die einer bestimmten Kampagne zugeordnet sind und weist die Antworten den Zellen zu, die die Zielgruppe des Mailings festlegen. Durch die Anzeige von Linkantwortdaten und Zielgruppenzellendaten in einem Bericht können Link-

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Klicks einfacher den Merkmalen von E-Mail-Empfängern zugeordnet werden, die auf Ihre E-Mail geantwortet haben. Wenn Sie beispielsweise eine Zelle für Männer über 50 Jahren und eine weitere Zelle für Männer unter 30 Jahren erstellen, können Sie in einem Bericht die Link-Klicks nach Altersgruppen vergleichen. eMessage pflegt einen Datensatz jeder Mailing-Ausführung als Mailing-Instanz. Die im Bericht enthaltenen Zellen werden durch Ablaufdiagramme in der Kampagne definiert und sind dem Mailing über die Empfängerliste zugeordnet, die in der Mailing-Konfiguration angegeben wurde. Zum Generieren des detaillierten Zellverknüpfungsberichts wählen Sie die gewünschten Mailing-Instanzen und die zugehörigen Zellen aus. Der Bericht zeigt nur die Daten für E-Mail- und Landing-Page-Links an, auf die geklickt wurde. Er enthält also erst Daten für E-Mail- und Landing-Page-Links, wenn jemand auf den Link klickt. Wenn Sie den detaillierten Zellverknüpfungsbericht jedoch zu einem späteren Zeitpunkt ausführen, kann er zusätzliche Linkantwortdaten liefern, da E-Mail-Empfänger im weiteren Zeitverlauf weiterhin E-Mails öffnen und Links oder Landing-Pages besuchen können.

Aufrufen des detaillierten Zellverknüpfungsberichts Sie öffnen den detaillierten Zellverknüpfungsbericht, indem Sie mindestens eine Mailing-Instanz und mindestens eine der Zielgruppenzellen auswählen, die zur Zielgruppe der ausgewählten Instanzen gehörten. Eine Mailing-Instanz ist der Datensatz einer einzelnen Ausführung eines Mailings, das innerhalb einer bestimmten Kampagne erstellt wird. Jedes Mailing kann auf eine oder mehrere individuelle Mailing-Instanzen verweisen, die jeweils zu verschiedenen Zeiten ausgeführt wurden. Die Mailing-Instanz gibt an, an welchem Datum und zu welcher Uhrzeit mit dem Mailing begonnen wurde. Der detaillierte Zellverknüpfungsbericht öffnet mit einer Liste der Mailings, die den verschiedenen Mailing-Instanzen zugeordnet sind, die Sie ausgewählt haben. Eine einzelne Kampagne kann mehrere Mailings enthalten. Zellen werden beim Erstellen der Liste mit den E-Mail-Empfängern des Mailings als Eingaben ausgewählt. Empfängerlisten werden auch als Ausgabelistentabellen bezeichnet. Wenn der detaillierten Zellverknüpfungsbericht geöffnet wird, zeigt er die Zielgruppenzellen an, die in der Ausgabelistentabelle enthalten sind, welche in der Mailing-Konfiguration für die ausgewählten Mailing-Instanzen angegeben wurde. Weitere Informationen zu Zellen finden Sie im IBM Unica Campaign-Benutzerhandbuch. Anmerkung: Wenn IBM keine Linkantwortdaten für eine ausgewählte MailingInstanz erhalten hat, wird die Instanz nicht im Bericht von eMessage aufgeführt. In eMessage und Campaign können Sie den detaillierten Zellverknüpfungsbericht über die folgenden Zugriffspunkte aufrufen: v eMessage Analytics-Menü v Registerkarte "Analyse" in einer Kampagne v Link im Nachrichten-Überblickbericht Wie und wo Sie den Bericht aufrufen, hat Einfluss darauf, wie Sie eine Kampagne sowie Mailing-Instanzen auswählen.

Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

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Zugehörige Tasks: „Aufrufen des detaillierten Zellverknüpfungsberichts in eMessage Analytics” „Aufrufen des detaillierten Zellverknüpfungsberichts auf der Registerkarte "Analyse" in einer Kampagne” „Aufrufen des detaillierten Zellverknüpfungsberichts im Nachrichten-Überblickbericht” auf Seite 285

Aufrufen des detaillierten Zellverknüpfungsberichts in eMessage Analytics Der detaillierte Zellverknüpfungsbericht gehört zu den standardmäßigen Leistungsberichten von eMessage zu Mailings und steht in den Menüs von IBM Unica Marketing Platform Analytics zur Verfügung. 1. Navigieren Sie zu Analytics > eMessage Analytics > Leistungsberichte zum Mailing > Detaillierter Zellverknüpfungsbericht. 2. Wählen Sie im Fenster mit den Berichtsparametern eine Kampagne aus. Klicken Sie auf Bericht generieren. 3. Wählen Sie eine oder mehrere Mailing-Instanzen aus und klicken Sie auf Weiter. 4. Wählen Sie eine oder mehrere Zellen aus und klicken Sie auf Fertig stellen. Der detaillierte Zellverknüpfungsbericht wird auf Zellenebene geöffnet und führt die Zellen auf, für die Linkantwortdaten vorliegen. Klicken Sie auf einen Mailing-Namen oder auf den Namen einer Landing-Page, um einen Drilldown zur nächsten Ebene in der Dimensionshierarchie durchzuführen. Durch die E-Mail- und Landing-Page-Ebenen kann unabhängig voneinander navigiert werden. Wenn Sie in einer Berichtsebenen nach oben oder unten navigieren, um nach Ergebnissen zu suchen, hat dies keine Auswirkung auf die andere Berichtsebene.

Aufrufen des detaillierten Zellverknüpfungsberichts auf der Registerkarte "Analyse" in einer Kampagne Sie können den detaillierten Zellverknüpfungsbericht auf der Registerkarte "Analyse" der Kampagne auswählen, die die Mailings enthält, die Sie analysieren. 1. Öffnen Sie die Kampagne, die die Zellen und Mailings enthält, die Sie analysieren möchten. 2. Wählen Sie die Registerkarte "Analyse" aus. 3. Wählen Sie im Feld "Berichtstyp" die Option Detaillierter Zellverknüpfungsbericht aus. 4. Wählen Sie eine oder mehrere Mailing-Instanzen aus und klicken Sie auf Weiter. Die Liste der verfügbaren Instanzen zeigt nur Instanzen für die geöffnete Kampagne an. Anmerkung: Da Sie den Bericht in einer angegebenen Kampagne öffnen, ist die Kampagne bereits ausgewählt. 5. Wählen Sie eine oder mehrere Zellen aus und klicken Sie auf Fertig stellen. Der detaillierte Zellverknüpfungsbericht wird auf Zellenebene geöffnet und führt die Zellen auf, für die Linkantwortdaten vorliegen. Klicken Sie auf einen Zellennamen, um die nächste Ebene in der Dimensionshierarchie zu öffnen. Durch die E-Mail- und Landing-Page-Ebenen kann unabhängig

284

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

voneinander navigiert werden. Wenn Sie in einer Berichtsebenen nach oben oder unten navigieren, um nach Ergebnissen zu suchen, hat dies keine Auswirkung auf die andere Berichtsebene.

Aufrufen des detaillierten Zellverknüpfungsberichts im Nachrichten-Überblickbericht Der Nachrichten-Überblickbericht enthält Links zum detaillierten Verknüpfungsbericht und zum detaillierten Zellverknüpfungsbericht. Die Links zu beiden Berichten werden in der Spalte mit den Gesamtklicks angezeigt. Sie können jede Zeile im Nachrichten-Überblickbericht öffnen, um die Mailing-Instanzen und Zellen eines Mailings anzuzeigen. 1. Öffnen Sie einen Nachrichten-Überblickbericht. Wählen Sie die Kampagne und die Mailing-Instanzen aus, die Sie analysieren möchten. 2. Erweitern Sie eine Zeile mit einer Mailing-Instanz, um die Zellen der MailingInstanz anzuzeigen. 3. Klicken Sie in der Spalte mit den Gesamtklicks auf den Link für eine Zelle. Der detaillierte Zellverknüpfungsbericht wird auf Zellenebene für die ausgewählte Zelle geöffnet. Eine einzelne Zelle wird im Bericht angezeigt, da Sie eine bestimmte Zelle ausgewählt haben. Klicken Sie auf einen Zellennamen, um die nächste Ebene in der Dimensionshierarchie zu öffnen. Durch die E-Mail- und Landing-Page-Ebenen kann unabhängig voneinander navigiert werden. Wenn Sie in einer Berichtsebenen nach oben oder unten navigieren, um nach Ergebnissen zu suchen, hat dies keine Auswirkung auf die andere Berichtsebene.

Inhalte des detaillierten Zellverknüpfungsberichts Der detaillierte Zellverknüpfungsbericht ist ein Drilldown-Bericht, der zielgruppenspezifische Zellendaten und Linkantwortdaten für ausgewählte Mailing-Instanzen im selben Bericht anzeigt. Antwortdaten für Links in E-Mails und Landing-Pages werden getrennt angezeigt. Der Inhalt des detaillierten Zellverknüpfungsberichts erscheint auf mehreren Ebenen in einer verknüpften Hierarchie. Die Liste der Zellen, die den für den Bericht ausgewählten Mailing-Instanzen zugeordnet sind, wird auf höchster Ebene angezeigt. Während Sie den Bericht auf detailliertere Informationen abfragen, erhalten Sie Informationen zu den der Zelle zugeordneten Mailings, bis zum Schluss die Ergebnisse für eine bestimmte Verknüpfung und Mailing-Instanz angezeigt werden, in denen die Mitglieder der Zelle aktiv waren. Der detaillierte Zellverknüpfungsbericht zeigt Antwortdaten von E-Mail- und Landing-Page-Links auf den nachfolgenden Ebenen an. Berichtsebenen werden auch Dimensionen genannt. 1. Zellencodes für Zellen 2. Mailing-Namen und Landing-Pages 3. Linknamen 4. Mailing-Instanzen Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Zellennamen, einen Mailing-Namen oder auf den Namen einer Landing-Page, nach der Sie den Bericht detailliert abfragen möchten.

Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

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Über die Symbolleiste oben rechts im Berichtsfenster können Sie im Bericht auch auf und ab navigieren. Klicken Sie in die linke Spalte des Berichts und verwenden Sie die Bedienelemente für Drillup und Drilldown.

Zellencodes Die Zellencode-Ebene zeigt die Ergebnisse zu jedem Mailing an, für das IBM eine Nachricht oder Linkantwort erhalten hat, und ordnet sie einer Zelle zu. Die Zellen werden im Bericht einzeln aufgeführt. Bei Mailings mit mehreren Instanzen fasst die Mailing-Ebene die Werte für alle Instanzen nach Zelle zusammen. Bei E-Mails können Sie die Anzahl der Nachrichtenempfänge, Ansichten und LinkKlicks für eine oder mehrere Instanzen verschiedener Mailings in einer einzelnen Kampagne anzeigen. Bei Landing-Pages können Sie die Klickabfolgeergebnisse für Links auf LandingPages anzeigen, die mit E-Mail-Nachrichten verknüpft sind, die in Verbindung mit den für den Bericht ausgewählten Mailing-Instanzen gesendet wurden. Klicken Sie auf einen Zellencode, um einen Drilldown der Mailings- und LandingPages-Ebenen durchzuführen. E-Mail-Kommunikation Zellencodes für Zellen

Zellencodes für die dem Mailing zugeordneten Zellen. Der Eintrag in der Spalte enthält den für den Drilldown zur Mailing-Ebene des Berichts erforderlichen Link.

Empfangen

Summe der gesendeten und empfangenen E-Mail-Nachrichten für die Zelle, für alle ausgewählten Mailing-Instanzen. Nachrichten, die nicht erfolgreich gesendet wurden, sind nicht enthalten.

Eindeutige Ansichten

Summe der verschiedenen Empfänger in jeder Zelle, die diese Nachricht angezeigt haben, für alle ausgewählten Mailing-Instanzen.

Klicks insgesamt

Summer der Klicks auf alle Links durch sämtliche Empfänger in der Zelle, für alle ausgewählten Mailingsinstanzen.

Eindeutige Klicks

Summe der verschiedenen Empfänger in der Zelle, die auf mindestens einen Link in der E-Mail geklickt haben, für alle ausgewählten Mailing-Instanzen.

Quote eindeutiger Klicks

Das System berechnet die Quote als die Anzahl der eindeutigen Klicks, dividiert durch die Anzahl der empfangenen Nachrichten. Dieser Wert wird danach mit 100 multipliziert, um das Ergebnis in Prozent anzugeben.

Landing-Page-Kommunikation

286

Zellencodes für Zellen

Zellencodes für die Zellen, die Einzelpersonen zugeordnet sind, welche auf die Links in den aufgeführten LandingPages geklickt haben. Die Einträge in dieser Spalte enthält den für den Drilldown zur Landing-Page-Ebene des Berichts erforderlichen Link.

Klicks insgesamt

Summer der Klicks auf der Landing-Page durch Zellenmitglieder, für alle ausgewählten Mailingsinstanzen.

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Landing-Page-Kommunikation Eindeutige Klicks

Summe der verschiedenen Zellenmitglieder, die auf mindestens einen Link auf der Landing-Page geklickt haben, auf die die ausgewählten Mailings verweist, für alle ausgewählten Mailing-Instanzen.

Mailing-Namen und Landing-Pages für Zellen Die Mailings-Ebene zeigt die Ergebnisse zu jeder Zelle an, für die IBM eine Nachricht oder Linkantwort erhalten hat. Der Bericht führt jedes Mailing innerhalb der Kampagne auf, der der ausgewählten Zelle zugeordnet ist. Bei Mailings mit mehreren Instanzen fasst die Mailing-Ebene die Werte für alle Instanzen unter dem Mailing zusammen. Bei E-Mails können Sie die Anzahl der Nachrichtenempfänge, Ansichten und LinkKlicks für Mailings in einer einzelnen Kampagne anzeigen. Bei Landing-Pages können Sie die Klickabfolgeergebnisse für Links auf LandingPages anzeigen, die mit E-Mail-Nachrichten verknüpft sind, die in Verbindung mit den für den Bericht ausgewählten Mailing-Instanzen gesendet wurden. Klicken Sie auf einen Mailing-Namen oder auf den Namen einer Landing-Page, um einen Drilldown zur Verbindungsebene durchzuführen. E-Mail-Kommunikation Mailing-Namen für

Name des Mailings in der Kampagne, das die ausgewählte Zelle enthält. Der Eintrag in der Spalte enthält den für den Drilldown zur Verbindungsebene des Berichts erforderlichen Link.

Empfangen

Summe der gesendeten und empfangenen E-Mail-Nachrichten für alle ausgewählten Zellen. Nachrichten, die nicht erfolgreich gesendet wurden, sind nicht enthalten.

Eindeutige Ansichten

Summe der verschiedenen Empfänger, die diese Nachricht angezeigt haben, für alle ausgewählten Zellen.

Klicks insgesamt

Summer der Klicks auf alle E-Mail-Links durch sämtliche Empfänger, für alle ausgewählten Zellen.

Eindeutige Klicks

Summe der verschiedenen Empfänger, die auf mindestens einen Link in der E-Mail geklickt haben, für alle ausgewählten Zellen.

Quote eindeutiger Klicks

Das System berechnet die Quote als die Anzahl der eindeutigen Klicks, dividiert durch die Anzahl der empfangenen Nachrichten. Dieser Wert wird danach mit 100 multipliziert, um das Ergebnis in Prozent anzugeben.

Landing-Page-Kommunikation Landing-Pages für Mailings

Name der Landing-Pages, die ein Mitglied der Zelle aufgerufen hat. Der Eintrag in der Spalte enthält den für den Drilldown zur Verbindungsebene des Berichts erforderlichen Link.

Klicks insgesamt

Summer der Klicks auf alle Landing-Page-Links durch sämtliche E-Mail-Empfänger, für alle ausgewählten Zellen. Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

287

Landing-Page-Kommunikation Eindeutige Klicks

Summe der verschiedenen E-Mail-Empfänger, die auf mindestens einen Link in einer Landing-Page geklickt haben, auf die dieses Mailing verweist, für alle ausgewählten Zellen.

Linknamen Auf der Verbindungsebene sehen Sie die Antwortergebnisse für jeden Link im Mailing und in der Zelle, die Sie in der Mailing-Ebene ausgewählt haben. Bei Links, die in mehreren Mailing-Instanzen erscheinen, zeigt der Bericht die Summe der Werte für alle Instanzen an. Bei E-Mails listet der Bericht die Anzeigenamen der in der E-Mail-Nachricht enthaltenen Links auf. Die Linknamen werden nur angezeigt, wenn mindestens ein EMail-Empfänger in der ausgewählten Zelle auf den Link geklickt hat. Bei Landing-Pages führt der Bericht die Namen von Links in der Landing-Page auf, auf die ein E-Mail-Empfänger in der ausgewählten Zelle mindestens einmal geklickt hat. Klicken Sie auf einen Linknamen, um ein Drilldown zur Mailing-Instanzebene durchzuführen. E-Mail-Kommunikation Linknamen für

Der Anzeigename eines Links, der im ausgewählten Mailing enthalten ist. Der Eintrag in dieser Spalte enthält den für den Drilldown zur Mailingsinstanzebene des Berichts erforderlichen Link.

Empfangen

Summe der als Teil des ausgewählten Mailings gesendeten und empfangenen Links, für alle ausgewählten Zellen. Diese Summe enthält auch Links in Nachrichten, die nicht erfolgreich gesendet wurden.

Eindeutige Ansichten

Zeigt an, wie oft der Link insgesamt mindestens einmal von den E-Mail-Empfängern durch Öffnen der E-Mail angezeigt wurde, für alle ausgewählten Zellen.

Klicks insgesamt

Summer der Klicks auf den Link durch beliebige Empfänger, für alle ausgewählten Zellen.

Eindeutige Klicks

Summe der verschiedenen E-Mail-Empfänger, die auf den Link geklickt haben, für alle ausgewählten Zellen.

Quote eindeutiger Klicks

Das System berechnet die Quote als die Anzahl der eindeutigen Klicks, dividiert durch die Anzahl der empfangenen Links. Dieser Wert wird danach mit 100 multipliziert, um das Ergebnis in Prozent anzugeben.

Landing-Page-Kommunikation Linkname für

288

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Die Anzeigenamen der in den Landing-Pages enthaltenen Links, die mit Mailings verknüpft sind, welche im Bericht enthalten sind. Der Eintrag in dieser Spalte enthält den für den Drilldown zur Mailingsinstanzebene des Berichts erforderlichen Link.

Landing-Page-Kommunikation Klicks insgesamt

Summer der Klicks auf den Link durch beliebige Empfänger, für alle ausgewählten Zellen.

Eindeutige Klicks

Summe der verschiedenen E-Mail-Empfänger, die auf den Link geklickt haben, für alle ausgewählten Zellen.

Mailing-Instanzen Auf der Ebene der Mailingsinstanzen führt der Bericht jede Mailing-Instanz auf, bei der mindestens ein Mitglied der ausgewählten Zelle auf den Link geklickt hat, den Sie in der Verbindungsebene ausgewählt haben. Jede Mailing-Instanz gibt an, an welchem Datum und zu welcher Uhrzeit das Mailing durchgeführt wurde. Bei E-Mails enthält die Liste alle Mailing-Instanzen, in denen E-Mail-Empfänger in der ausgewählten Zelle auf den in der Verbindungsebene ausgewählten Link geklickt haben. Bei Landing-Pages enthält die Liste die Mailing-Instanzen, in denen E-Mail-Empfänger in der ausgewählten Zelle die Landing-Page aufgerufen und anschließend auf den in der Verbindungsebene ausgewählten Link geklickt haben. E-Mail-Kommunikation Mailing-Instanzen für

Die Mailing-Instanzen, in denen der ausgewählte Link angezeigt wird und mindestens einmal vom E-Mail-Empfänger für die ausgewählte Zelle angeklickt wurde.

Empfangen

Gibt an, wie oft der ausgewählte Link als Teil der ausgewählten Mailing-Instanz von Mitgliedern der ausgewählten Zelle gesendet und empfangen wurde.

Eindeutige Ansichten

Gibt an, wie oft der Link durch Öffnen der E-Mail von verschiedenen E-Mail-Empfängern in der ausgewählten Zelle angezeigt wurde, welche die E-Mail als Teil der Mailingsinstanz erhalten haben.

Klicks insgesamt

Gibt an, wie oft der Link von einem beliebigen Empfänger in der ausgewählten Zelle angeklickt wurde, der die E-Mail als Teil der Mailing-Instanz empfangen hat.

Eindeutige Klicks

Die Anzahl der verschiedenen Empfänger in der ausgewählten Zelle, die den Link angeklickt haben, nachdem sie die E-Mail als Teil der Mailing-Instanz empfangen haben.

Quote eindeutiger Klicks

Das System berechnet die Quote als die Anzahl der eindeutigen Klicks, dividiert durch die Anzahl der empfangenen Links. Dieser Wert wird danach mit 100 multipliziert, um das Ergebnis in Prozent anzugeben.

Landing-Page-Kommunikation Mailing-Instanzen für

Die Mailing-Instanzen, in denen der ausgewählte Link angezeigt wird und mindestens einmal von einem E-MailEmpfänger in der ausgewählten Zelle für die ausgewählte Zelle angeklickt wurde.

Klicks insgesamt

Gibt an, wie oft der Link auf der Landing-Page insgesamt von Einzelpersonen angeklickt wurde, die die E-Mail in Verbindung mit der Mailing-Instanz erhalten haben. Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

289

Landing-Page-Kommunikation Eindeutige Klicks

Die Anzahl der unterschiedlichen Einzelpersonen in der ausgewählten Zelle, die die E-Mail empfangen haben, welche mit der Mailing-Instanz gesendet wurde, und die auch auf den Link in der Landing-Page geklickt haben.

Mailing-Ausführungsverlaufsbericht Der Mailing-Ausführungsverlaufsbericht zeigt Ergebnisse über den Nachrichtenversand und den aktuellen Status von Test- und Produktions-Mailings.Es handelt sich um einen Übersichtsbericht mit Ergebnissen für alle Mailing-Instanzen in einer bestimmten Kampagne. Mithilfe der Daten in diesem Bericht können Sie verschiedene Aspekte zur Ausführung von eMessage-Mailings auswerten oder überwachen. v Datumsangaben, Uhrzeiten und Dauer der Ausführung. Einzelne Mailing-Instanzen werden anhand des Namens und der Ausführungszeit des Mailings identifiziert. v Größe und Inhalt des Mailings, einschließlich der jeweiligen Empfängerliste und des eMessage-Dokuments, auf das das Mailing verweist. v Einstellungen für die Protokollierung und Linkverfolgung. v Nachrichtenübertragungsergebnisse, wie die Anzahl der gesendeten Nachrichten, die Anzahl der Nachrichten, die nicht gesendet werden konnten, und die Geschwindigkeit, mit der eMessage die Nachrichten übertragen hat. v Aktueller Status des Mailings.

Aufrufen des Mailing-Ausführungsverlaufsberichts Sie können den Mailing-Ausführungsverlaufsbericht über die Seite "eMessage-Analyse" und über einen Link auf der Mailing-Registerkarte aufrufen, nachdem Sie das Mailing zum ersten Mal ausgeführt haben. Wenn Sie den Bericht über die Seite "eMessage-Analyse" aufrufen, stehen Ihnen die Ergebnisse aller Mailings zur Auswahl bereit, die in Ihrer eMessage-Installation ausgeführt wurden. Wenn Sie den Bericht über die Mailing-Registerkarte aufrufen, sehen Sie nur die Ergebnisse für das betreffende Mailing.

Inhalt des Mailing-Ausführungsverlaufsberichts Der Bericht "Mailing-Ausführungsverlauf" stellt Details zu verschiedenen wichtigen Metriken für die Mailing-Ausführung zur Verfügung. Wenn Sie auf den Bericht über die Seite "eMessage-Analyse" zugreifen, enthalten die Ergebnisse Vergleiche mit vorherigen Ausführungen desselben Mailings. Der Bericht "Mailing-Ausführungsverlauf" stellt Ergebnisse zu Test- und Produktionsmailings zur Verfügung.

290

Spalte

Beschreibung

Anfangsdatum/-zeit

Das Datum und die Uhrzeit, an dem bzw. zu der die Mailing-Ausführung gestartet wurde.Dies ist die einzige Spalte, die sortiert werden kann.

Enddatum/-zeit

Das Datum und die Uhrzeit, an dem bzw. zu der die Mailing-Ausführung gestoppt wurde.

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Spalte

Beschreibung

Mailing-Typ

Wie das Mailing ausgeführt wurde.Kann entweder Produktions-Mailing oder Test-Mailing lauten.

Status

Der Status des Mailings beim Ausführen des Berichts. v Abgeschlossen v Angehalten v Abgebrochen

Dauer

Die Ausführungsdauer.

Angehalten?

Gibt an, ob die Mailing-Ausführung angehalten wurde.

Empfängerliste

Der Name der für das Mailing verwendeten Empfängerliste.

Dokumentname

Der Name des eMessage-Dokuments, auf das dieses Mailing verweist.

Protokollstufe und Verfolgungsebene

Die Detailtiefe, die in Protokollen und bei der Linkverfolgung festgehalten wird, nach Vorgabe in der Mailing-Konfiguration.

Maximale Anzahl ausgehender Nachrichten

Die maximale Anzahl von Nachrichten, die das Mailing nach den Konfigurationseinstellungen sendet.

Linkverfolgungsdauer

Die Dauer zum Verfolgen von Links in beliebigen E-Mails dieser Mailing-Instanz.

Ausgeführt durch

Der Name des IBM Unica Marketing-Benutzers, der das Mailing gestartet hat.

Größe der Empfängerliste

Die Anzahl der Nachrichtenempfänger, an die dieses Mailing gerichtet ist.

Gesendete Anzahl

Die Anzahl der Nachrichten, die während des Mailings versendet wurden, einschließlich eines Prozentsatzes aller Nachrichten.

% gesendet

Die Anzahl der bereits gesendeten Nachrichten im Vergleich zur Produktionsanzahl als Prozentsatz der Produktionszahl.

Anzahl fehlgeschlagen

Die Anzahl der Nachrichten, die eMessage nicht versenden konnte.

% fehlgeschlagen

Die Anzahl der Nachrichten, die eMessage nicht senden konnte, verglichen mit der Produktionsanzahl, ausgedrückt als Prozentsatz der Produktionsanzahl.

Durchschnittliche Nachrichten Die durchschnittliche Anzahl von E-Mails, die pro Stunde pro Stunde gesendet wurden.

Zustellungsüberwachungsbericht Mithilfe des Zustellungsüberwachungsberichts können Sie exakt einschätzen, wie viele Ihrer E-Mail-Nachrichten bei der Übertragung verloren gegangen sind oder durch verschiedene Internet-Dienstanbieter blockiert wurden. Der Bericht umfasst Diagnosedaten, mit denen Sie bestimmen können, warum die E-Mail den vorgesehenen Empfänger nicht erreicht hat. Der Bericht enthält folgende Registerkarten. v ISP-Ergebnisse Enthält Detailangaben darüber, wie viele Nachrichten die beabsichtigen Posteingänge erreicht haben, wie viele als SPAM kategorisiert wurden und wie viele Nachrichten nicht zugestellt wurden. Auf der Registerkarte werden Ergebnisse für bestimmte ISPs angezeigt. Die Registerkarte enthält darüber hinaus ÜberKapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

291

sichtsergebnisse für E-Mail-Domänen, die nicht in Ihrer Mailing-Liste oder in der bei der Ausführung des Mailings gewählten Zustellungsliste enthalten sind. v Diagnose Stellt Details zur Mailing-Infrastruktur und zu E-Mail-Diagnosen zur Verfügung, die beim Erstellen des Berichts verwendet wurden. Die Registerkarte enthält darüber hinaus einen numerischen Wert, der ungefähr das Risiko angibt, dass ISPs Ihre E-Mail als SPAM einstufen werden. v Ansicht Stellt eine Ansicht Ihrer Nachricht zur Verfügung, die die HTML-Version der Nachricht, die E-Mail-Kopfzeile und HTML-Quellcode für die Nachricht enthält. Wenn Sie eine Test- oder Produktionsausführung eines Mailings durchgeführt haben, können Sie einen neuen Zustellungsüberwachungsbericht für das Mailing erstellen.Der Bericht kann nur erstellt werden, wenn bei der Ausführung des Mailings eine von mehreren Zustellungslisten ausgewählt wurde. Die ausgewählte Zustellbarkeitsliste gibt die Test-E-Mail-Accounts an, auch Seeds genannt, an die eMessage Ihre Nachricht sendet, um den Bericht zu erstellen. Weitere Informationen zu Zustellbarkeitslisten finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Auswählen von Zustellbarkeitslisten” auf Seite 230. Der Zustellungsüberwachungsbericht stellt detaillierte Ergebnisse für die E-MailDomänen zur Verfügung, die sowohl in der ausgewählten Zustellbarkeitsliste als auch in der dem Mailing zugeordneten Mailing-Liste angezeigt werden. Durch diese Konzentration auf Zustellungsergebnisse für die E-Mail-Domänen in der Mailing-Liste (anstatt auf die gesamte Zustellungsliste) können Sie schnell die Zustellungsergebnisse für bestimmte ISPs bestimmen, die Ihre Nachricht verarbeitet haben. Je enger die Resultate eingegrenzt sind, desto präziser können Sie einschätzen, wie erfolgreich Sie bei der Ansprache Ihrer Zielgruppe waren. Der Zustellungsüberwachungsbericht zeigt eine Übersicht der Ergebnisse für die in der Zustellungsliste gewählten ISPs, die nicht auf Ihrer Mailing-Liste erscheinen. Außerdem gibt er an, welcher Anteil Ihrer Mailing-Liste sich nicht mit der ausgewählten Zustellungsliste überschneidet. Wenn ein ISP oder eine E-Mail-Domäne auf Ihrer Mailing-Liste nicht in der Zustellungsliste vertreten ist, erscheint er bzw. sie auch nicht in den Zustellungsgesamtergebnissen.

Aufrufen eines Zustellungsüberwachungsberichts Sie können den Zustellungsüberwachungsbericht ansehen, indem Sie eine bestimmte Berichtsinstanz auf der Seite "eMessage-Analysen" auswählen oder indem Sie auf einen Link klicken, der auf der Registerkarte "Mailing" für das zu analysierende Mailing bereitgestellt wird. Für eine bestimmte Mailing-Instanz steht nur dann ein Zustellungsüberwachungsbericht zur Verfügung, wenn Sie bei der Ausführung des Mailings eine Zustellungsliste gewählt haben. Wenn Sie den Zustellungsüberwachungsbericht angezeigt haben, können Sie den Bericht ausdrucken, als Tabelle speichern oder eine PDF-Datei davon erstellen. eMessage generiert den Bericht durch Senden von E-Mail-Nachrichten an die ISPs, die in der ausgewählten Zustellbarkeitsliste angegeben sind. Dabei muss beachtet werden, dass es einige Zeit dauert, bis die ISPs die Nachrichten bearbeitet haben und antworten können. Damit der Bericht vollständig mit Zustellungsergebnissen ausgefüllt wird, empfiehlt IBM, mindestens 30 Minuten zu warten, bevor Sie die Berichtsergebnisse aufrufen. Je nach der gewählten Zustellungsliste und den tat-

292

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

sächlichen Ergebnissen der Nachricht können die Zusammenstellung der endgültigen Ergebnisse auch mehr als 30 Minuten dauern.

So rufen Sie den Zustellungsüberwachungsbericht auf der Registerkarte "eMessage-Analyse" auf eMessage erstellt den Zustellungsüberwachungsbericht jeweils für eine MailingInstanz und auch nur dann, wenn Sie die Zustellbarkeitsliste beim Ausführen des Mailings auswählen. Vorherige Ausführungen des Zustellungsüberwachungsberichts werden auf der Seite "eMessage-Analyse" angezeigt, auf der das Datum und die Uhrzeit der Berichtsausführung angegeben sind. Der vom System erzeugte Name der Berichtsinstanz kann nicht geändert werden. 1. Klicken Sie auf der Seite "eMessage-Analyse" auf Überwachung - Versendbarkeit. In einem Dialogfeld wird eine hierarchische Liste von Kampagnen > Mailings > Mailing-Instanzen angezeigt. 2. Wählen Sie im Dialogfeld die Mailing-Instanz, die Sie untersuchen möchten. Wenn Sie bei der Ausführung des Mailings keine Zustellungsliste gewählt haben, können Sie die Mailing-Instanz nicht auswählen. 3. Klicken Sie auf Bericht erstellen. Der Bericht wird in der IBM Unica Marketing-Benutzeroberfläche angezeigt. Klicken Sie zum erneuten Anzeigen der Seite "eMessage-Analyse" auf Schließen. Sie können jeden Zustellungsüberwachungsbericht bis 60 Tage nach der Erzeugung anzeigen.Danach wird der Bericht gelöscht, es sei denn, Sie sperren den Bericht, um die planmäßige Entfernung zu verhindern. Die Berichtsbenutzeroberfläche enthält darüber hinaus Links zum Herunterladen und Speichern der Berichtsausgabe als PDF-oder Tabellendatei.

Anzeigen des Zustellungsüberwachungsberichts auf der MailingRegisterkarte Um den Zustellungsüberwachungsbericht für ein Mailing anzeigen zu können, müssen Sie eine Test- oder Produktionsausführung des Mailings ausführen und eine Zustellungsliste auswählen. Auf der Registerkarte "eMessage-Mailings" wird ein Link am unteren Rand der Seite angezeigt, der zur letzten Instanz des Zustellungsüberwachungsberichts für das Mailing führt. Sie können diesen Link nicht zum Aufrufen von früheren Berichtsinstanzen oder zum Aufrufen von Berichten für andere Mailings verwenden. 1. Wählen Sie das Mailing, für das Sie den Zustellungsüberwachungsbericht erstellen möchten. 2. Klicken Sie auf der Mailing-Registerkarte auf Aktueller Versendbarkeitsbericht. Die neueste Instanz des Berichts wird auf der Mailing-Registerkarte geöffnet. Klicken Sie zum erneuten Aufrufen der Mailing-Registerkarte auf Schließen, um den Bericht zu schließen.

Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

293

Anmerkung: Wenn Sie ein Mailing ausführen, müssen Sie warten, bis der neue Zustellungsüberwachungsbericht vollständig ausgefüllt ist.In der Regel ist der Bericht nach rund 30 Minuten vollständig ausgefüllt. Dies kann jedoch im Einzelfall anders sein.

Sperren des Zustellungsüberwachungsberichts gegen automatisches Löschen Standardmäßig löscht das System automatisch Instanzen des Zustellungsüberwachungsberichts, die mehr als 60 Tage alt sind.Sie können jedoch einzelne Instanzen des Berichts auf unbestimmte Zeit sperren.Wenn Sie eine Instanz des Zustellungsüberwachungsberichts löschten, speichert das System die Ausgabe der Berichtsausführung, bis Sie die Sperre aufheben.Die Zustellungsüberwachungsberichte sind standardmäßig entsperrt (

).

Wenn Sie die aktuelle Instanz des Zustellungsüberwachungsberichts sperren möchten, klicken Sie auf das Sperrsymbol

oben links in der Berichtsausgabe.

Zum Entsperren des Berichts klicken Sie auf das Symbol für gesperrte Berichte . Aufheben der Sperre Wenn Sie die Sperre aufheben, löscht das System den Bericht wie folgt automatisch. v Wenn Sie den Bericht innerhalb von 60 Tagen nach dem Ausführen des Berichts entsperren, entfernt das System den Bericht 60 Tage nach dem Ausführungsdatum des Berichts. v Wenn Sie den Bericht nach mehr als 60 Tagen nach dem Ausführen des Berichts entsperren, entfernt das System den Bericht sofort.

Inhalt des Zustellungsüberwachungsberichts Ansicht Die Spalten am oberen Rand des Berichts enthalten Übersichtsinformationen über die Zustellbarkeit der beim Mailing versandten E-Mail-Nachrichten.

294

Spalte

Beschreibung

Datum

Datum und Uhrzeit (Central Time, USA) der Ausführung der aktuellen Berichtsinstanz.

PV-ID/Meine ID

Eine eindeutige, vom System erzeugte Kennnummer, die von Pivotal Veracity zur Verfolgung und Archivierung des Berichts verwendet wird.

Kampagne/Gruppen-ID

Name der Kampagne, in der Sie das Mailing konfiguriert haben.

Absenderdomäne/-IP

Die Domäne und IP-Adresse des Systems, das zum Versenden der E-Mail-Nachricht verwendet wurde.

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Spalte

Beschreibung

Ergebnisse

Ein Balkendiagramm, das den Zustellungserfolg des Mailings darstellt. Da dieses Bild nur die Ergebnisse für die ISPs in Ihrer Mailing-Liste darstellt, gibt sie wieder, wie erfolgreich Sie Ihre Zielgruppe erreicht haben. Grün: erfolgreiche E-Mail-Zustellung an den beabsichtigten Posteingang. Gelb: Nachricht als Spam eingestuft und im Spam-Ordner abgelegt. Rot: Nachricht verloren gegangen oder Zustellung fehlgeschlagen.

Posteingang

Der prozentuale Anteil der Gesamtanzahl an Nachrichten, die in den beabsichtigten Posteingängen angekommen sind.

Spam

Der prozentuale Anteil der Gesamtanzahl an Nachrichten, die als unerwünschte E-Mail oder Spam eingestuft wurden.

Fehlend

Der prozentuale Anteil der Gesamtanzahl an Nachrichten, die nie zugestellt wurden oder deren Verbleib unbekannt ist.

Unbekannt

Die Anzahl der E-Mail-Domänen, die auf Ihrer MailingListe erscheinen, jedoch nicht in der Zustellungsliste enthalten sind.

Registerkarte "ISP-Ergebnisse" Diese Registerkarte enthält detaillierte Zustellungsinformationen über einzelne ISPs, die die E-Mail verarbeitet haben. Spalte

Beschreibung

Name

Zeigt immer den Kampagnengesamtwert.

1. Kontakt

Datum und Uhrzeit (Central Time, USA), an dem/zu der der erste ISP eine E-Mail im Rahmen des Mailings erhalten hat.

Letzte

Das Datum und die Uhrzeit (Central Time, USA), zu der der ein ISP zuletzt eine E-Mail im Rahmen des Mailings erhalten hat.

Gew.

Die Übersichtsergebnisse werden in zwei Zeilen angezeigt. W: In dieser Zeile werden die Ergebnisse für ISPs in Ihrer Mailing-Liste angezeigt. Die Ergebnisse in dieser Zeile werden in der Gesamtübersicht am oberen Rand des Berichts angezeigt. Diese gelten als gewichtete Ergebnisse. N: In dieser Zeile werden die Ergebnisse für alle ISPs in der ausgewählten Zustellbarkeitsliste angezeigt, einschließlich der E-Mail-Domänen, die nicht in Ihrer Mailing-Liste enthalten sind. Diese gelten als nicht gewichtete Ergebnisse. Oft unterscheiden sich die gewichteten und ungewichteten Zustellungsergebnisse. Weil die gewichteten Ergebnisse für E-Mail-Domänen gelten, die tatsächlich auf Ihrer MailingListe sind, geben die gewichteten Ergebnisse die tatsächliche Zustellbarkeit Ihrer Nachricht besser wieder.

Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

295

Spalte

Beschreibung

Ergebnisse

Ein Balkendiagramm mit den Zustellungsergebnissen.

Posteingang

Der Anteil der Nachrichten, die in den beabsichtigten Posteingängen angekommen sind.

Spam

Der Anteil der Nachrichten, die von einem ISP als unerwünschte E-Mail eingestuft wurden.

Fehlend

Der Anteil der Nachrichten, die bei der Übermittlung verloren gegangen sind.

Unbekannt

Der Anteil der Nachrichten in Ihrer Mailing-Liste, die an eine E-Mail-Domäne versendet wurden, die nicht auf der gewählten Zustellungsliste erscheint.

Domänen in Ihrer MailingListe

Dieser Abschnitt enthält detaillierte Angaben über einzelne ISPs in allen oben beschriebenen Kategorien. In der Spalte ISP werden alle ISPs aufgelistet, die Nachrichten verarbeitet haben, die im Rahmen des Mailings versendet wurden. In diesem Abschnitt wird in der Spalte Gew. die relative Anzahl der Nachrichten im Mailing angegeben, die von jedem ISP verarbeitet wurde. Anhand dieser Zahlen sehen Sie die relative Gewichtung jedes ISP in allen Zustellbarkeitsergebnissen. Dieser Abschnitt enthält die Zeile Domänen, die nicht in Ihrer Zustellbarkeitsliste enthalten sind. Diese Zeile gibt den prozentualen Anteil der versendeten Nachrichten an, die an E-Mail-Domänen adressiert waren, die nicht in der gewählten Zustellungsliste erscheinen. Sie entspricht dem oben beschriebenen Wert für Unbekannt.

Spam-Filter

Dieser Abschnitt zeigt die Ergebnisse, die beim Testen Ihrer Nachrichten mit gängigen Spam-Filtern erzielt wurden.

Other

Dieser Abschnitt enthält Ergebnisse für Domänen, die auf der ausgewählten Zustellungsliste, nicht aber auf Ihrer Mailing-Liste erscheinen.

Registerkarte„Diagnose“ Diese Registerkarte enthält Hintergrundinformationen, anhand derer Sie die Ergebnisse auf der ISP-Registerkarte besser verstehen und auf diese reagieren können. Die Informationen auf der Registerkarte "Diagnose" beschreiben die Handhabung von Test-E-Mail-Nachrichten (auch Seeds genannt), die Übertragungsinfrastruktur, die verwendeten Authentifizierungsmethoden und eventuell erkannte Probleme hinsichtlich Ihres E-Mail-Rufs. Die Registerkarte umfasst zudem ein Ergebnis der Spamanalyse, um einschätzen zu können, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein ISP Ihre E-Mail-Nachrichten als unerwünschte E-Mail einstuft.

Registerkarte„Anzeige“ Diese Registerkarte zeigt eine Ansicht Ihrer Nachricht als HTML-Version und einfachen Text (falls verfügbar) mit E-Mail-Kopfzeile und HTML-Quellcode der gesamten Nachricht an.

296

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Plattformübergreifender Profiler Wenn Sie ein eMessage-Mailing ausführen, ändert das System jede E-Mail und fügt eine kleine Verfolgungsmarkierung zur abgehenden Nachricht hinzu. Die Verfolgungsmarkierung ist für den Nachrichtenempfänger nicht sichtbar, liefert aber eMessage Informationen über das Gerät oder die Software, mit dem/der der Empfänger die Nachricht angezeigt hat. Das System verwendet diese Verfolgungsinformationen, um den Bericht zum plattformübergreifenden Profiler zu generieren. Der Bericht zum plattformübergreifenden Profiler besteht aus den folgenden Abschnitten: v Marktanteildiagramme v Vergleichstabelle v Trendtabelle v Plattformdetails Sie können über mehrere Felder mit dem Bericht interagieren. Sie können Tabellen wechseln, unterschiedliche Ergebnisse anzeigen und die Ergebnisse für verschiedene Zeiträume anzeigen. Der plattformübergreifende Profiler ist ein dynamischer Bericht, sodass sich die Ergebnisse im Zeitverlauf ändern können, wenn weitere Nachrichtenempfänger auf Ihre gesendeten E-Mail-Nachrichten antworten. Der Bericht wird generiert, indem Sie auf einen IBM E-Mail-Optimierungsserver zugreifen. Abhängig von der Anzahl der verfügbaren Ergebnisse und Antwortdaten benötigt der Browser eventuell eine kurze Zeit, um den gesamten Ergebnissatz anzuzeigen. Anmerkung: Der Bericht zum plattformübergreifenden Profiler enthält keine Ergebnisse für E-Mails, die als Transaktions-E-Mail-Nachricht gesendet wurden. , um die aktuellen Marktanteildiagramme, Vergleichs- und Klicken Sie auf Trendtabellen als PDF anzuzeigen. Sie können die PDF speichern, um eine Momentaufnahme der aktuellen Ergebnisse zu erhalten. Das System schließt den plattformübergreifenden Profiler nach 30 Minuten Inaktivität.

Marktanteildiagramme Der Bericht zum plattformübergreifenden Profiler zeigt drei Kreisdiagramme an, die angeben, welche Browser und Plattformen die Empfänger zum Öffnen der von Ihnen gesendeten Marketingnachrichten verwenden. In den Diagrammen werden die verschiedenen Arten verglichen, wie die E-Mail-Empfänger die von Ihnen gesendeten Marketing-E-Mails lesen. Sie können unterschiedliche Diagramme anzeigen, indem Sie im Metrikfeld unterschiedliche Metriken auswählen. Eine Liste der verwendeten Metriken finden Sie in „Metriken im plattformübergreifenden Profiler” auf Seite 299. Im Feld "Berichtszeitraum" können Sie die Länge des Zeitraums ändern, für den Ergebnisse in der Tabelle enthalten bleiben sollen.

Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

297

Vergleichstabelle Die Vergleichstabelle ist ein vertikales Balkendiagramm zum Vergleichen der Verwendung verschiedener Browser und Plattformen, mit denen die Empfänger EMails anzeigen. Sie können die Ergebnisse monatlich oder nach Wochentag anzeigen, für Zeiträume von heute bis zu den vergangenen 12 Monaten. Wenn Sie die Ergebnisse nach Monat anzeigen und einen Zeitraum dieses Monats auswählen, stellt der Bericht zum plattformübergreifenden Profiler die Ergebnisse in einem Kreisdiagramm dar. Sie können unterschiedliche Ansichten anzeigen, indem Sie im Metrikfeld unterschiedliche Metriken auswählen. Eine Liste der verfügbaren Metriken finden Sie in „Metriken im plattformübergreifenden Profiler” auf Seite 299.

Trendtabellen Die Trendtabelle stellt die Daten ähnlich wie die Marktanteildiagramme dar, zeigt jedoch die Anzeigeergebnisse der Nachrichten im Laufe der Zeit an. Der Bericht kann Ergebnisse anzeigen, die bis zu einem Jahr lang gesammelt wurden. Im Feld "Methode" können Sie eine Auswahl treffen, um die Ergebnisse nach Anzahl der Anzeigen oder nach Anteil an den Gesamtanzeigen anzusehen. Im Feld "Zeitraum" ändern Sie die Zeitdauer, für die Ergebnisse in das Diagramm aufgenommen werden. Im Hauptteil des Diagramms können Sie die Maus auf hervorgehobene Dateneinträge setzen, um die genaue Anzahl für eine bestimmte Metrik anzuzeigen. Die hervorgehobenen Datensätze gelten für den ausgewählten Zeitraum. Sie können unterschiedliche Ansichten anzeigen, indem Sie im Metrikfeld unterschiedliche Metriken auswählen. Eine Liste der verfügbaren Metriken finden Sie unter „Metriken im plattformübergreifenden Profiler” auf Seite 299

Plattformdetails Der Abschnitt "Plattformdetails" gibt die genauen Mengen und Prozentzahlen verschiedener E-Mail-Clients, Plattformen und Anzeigeverhaltensweisen an. Die verschiedenen Metriken im Bericht zum plattformübergreifenden Profiler erscheinen als Spaltenüberschriften. Die Ergebnisse stehen für Zeiträume zur Verfügung, die zwischen dem aktuellen Tag (Heute) und den vergangenen zwölf Monaten liegen können. Enthält der plattformübergreifende Profiler Informationen, die sich über mehrere Seiten erstrecken, dann werden im Feld "Seite" Navigationssteuerelemente bereitgestellt. Sie können die Metriken in diesem Abschnitt gemäß den folgenden Merkmalen anzeigen. v E-Mail-Client: Die Metriken werden entsprechend den software- und webbasierten E-Mail-Clients organisiert, die vom plattformübergreifenden Profiler verfolgt werden. v Kampagne: Die Ergebnisse werden nach Datum und Uhrzeit des Nachrichtenversands dargestellt. Die Kampagne entspricht der eMessage-Mailing-Instanz. Verwechseln Sie die Kampagne im Bericht zum plattformübergreifenden Profiler nicht mit einer Kampagne in IBM UnicaCampaign.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

v Wochentag: Die Ergebnisse werden nach den Wochentagen angezeigt, an denen der Nachrichtenempfänger die E-Mail öffnet. Bei Zeiträumen von mehr als einer Woche stellt der plattformübergreifende Profiler die Summe der einzelnen Tage über den im Feld "Zeitraum" ausgewählten Zeitraum dar. v Datum: Die Ergebnisse werden für das jeweilige Datum dargestellt, für das im angegebenen Zeitraum im Feld "Zeitraum" Ergebnisse verfügbar sind. , um die Plattformdetails als Arbeitsblatt anzuzeigen. Sie könKlicken Sie auf nen die Arbeitsblattdatei speichern, um eine Momentaufnahme der aktuellen Ergebnisse zu erhalten.

Metriken im plattformübergreifenden Profiler In den Diagrammen und Plattformdetails im plattformübergreifenden Profiler werden folgende Metriken verwendet. Zeitraum: Der Zeitraum, für den die Anzeigeergebnisse von Nachrichten gespeichert werden sollen. Metrik

Beschreibung

Plattform

Beschreibt den Typ der Plattform, die zur Anzeige der E-Mail verwendet wird, darunter folgende Typen: v Mobile Plattformen v Software v Web (webbasierte E-Mail-Clients) v Auto Bot/Probe v Social/RSS

Häufigste

Hebt die fünf häufigsten E-Mail-Clients in allen Kategorien hervor.

Web

Die am häufigsten eingesetzten webbasierten E-Mail-Clients.

Software

Beliebteste Desktop-E-Mail-Clients. Zum Beispiel Lotus Notes, Microsoft Outlook, Eudora etc.

Mobile Geräte

Die am häufigsten eingesetzten mobilen Geräte für den Empfang von E-Mails.

Social

E-Mail-Clients, die über Social Media und RSS-Feeds aufgerufen werden.

Bots

Automatisierte Spider und andere Testmonitore, die Links zur E-Mail folgen.

Browser

Die am häufigsten zur Anzeige von webbasierten E-Mails verwendeten Browser.

Standardansicht

Die Standardmethode eines jeden E-Mail-Clients zur Anzeige der EMails. Einige E-Mail-Clients verwenden standardmäßig eine Vorschau, andere stellen standardmäßig die vollständige Nachricht dar.

Treffer gesamt

Die Gesamtzahl der E-Mail-Anzeigen, die im angegebenen Zeitraum verfolgt wurden.

Informationen zum Aktivieren zusätzlicher Verfolgungsfunktionen Zur Erweiterung der Standardverfolgungsfunktionen für Ihren gehosteten E-MailAccount bietet IBM die folgenden zusätzlichen Kontakt- und Linkverfolgungsfunktionen an. Diese Funktionen stellt IBM auf Anfrage zur Verfügung. v Zusätzlich verfolgte Personalisierungsfelder für die Kontaktverfolgung. Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

299

Sie können Personalisierungsfelder definieren, um empfängerspezifische Kontaktdaten bereitzustellen. Anschließend können Sie anfordern, dass IBM die aufgelösten Feldwerte bei jeder Ausführung eines Mailings in den eMessage-Systemtabellen speichert. Die Werte der von Ihnen angegebenen Felder werden in den Verfolgungstabellen gespeichert, wenn Sie das Mailing versenden, bevor die E-Mail-Nachrichten geöffnet werden oder wenn die Empfänger antworten. v Angepasste Link-URL-Parameter für die Linkverfolgung. Sie können für den Verfolgungsparameter entweder statische Werte oder Personalisierungsfelder angeben. Sie müssen IBM darüber informieren, welches Name/Wert-Paar für den jeweiligen URL-Parameter verwendet werden soll. v Verfolgen der Zielgruppen-ID als Kontaktattribut. Wenn Ihre Empfängerlisten mehrere Zielgruppenwerte enthalten, speichert das System diese jeweils automatisch in einer separaten Zeile in derselben eMessageVerfolgungstabelle. Weitere Informationen zur zusätzlichen Verfolgung finden Sie in den folgenden Abschnitten. v „Zusätzlich verfolgte Kontaktfelder” v „Verwenden benutzerdefinierter URL-Parameter für die zusätzliche Linkverfolgung” auf Seite 302 v „Verfolgen der Zielgruppen-ID als Kontaktattribut” auf Seite 305 Zusätzliche Kontakt- und Linkverfolgungsfunktionen stehen nur auf Anfrage zur Verfügung. Sie können bei IBM die Aktivierung zusätzlicher Kontakt- und Linkverfolgungsfunktionen für Ihren gehosteten E-Mail-Account anfordern, indem Sie sich an das für IBM Unica Email Account Services zuständige Team wenden. Weitere Informationen zum Einreichen einer solchen Anforderung finden Sie in „Anfordern von Änderungen an Ihrem gehosteten E-Mail-Account” auf Seite 11.

Zusätzlich verfolgte Kontaktfelder Als Ergänzung der Kontaktdaten, die während jeder Mailing-Ausführung erfasst werden, können Sie anfordern, dass IBM bestimmte Personalisierungsfelder verfolgt, um zusätzliche Kontaktverfolgungsdaten auf Empfängerebene zu erstellen. Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn Sie zuvor eine Anfrage an IBM über das für IBM Unica Email Account Services zuständige Team gestellt haben. Ihre Anforderung muss die jeweiligen Personalisierungsfelder enthalten, die Sie in Ihren Mailings verwenden möchten. Informationen dazu, wie Sie eine Anforderung einreichen, finden Sie im Abschnitt „Anfordern von Änderungen an Ihrem gehosteten E-Mail-Account” auf Seite 11. Nachdem diese Funktion für Ihren gehosteten E-Mail-Account aktiviert wurde, zeichnet eMessage die aufgelösten Werte jedes Personalisierungsfelds als zusätzliche Kontaktverfolgungsdaten in den lokalen eMessage-Systemtabellen immer dann auf, wenn Sie ein Mailing ausführen. Wenn Sie beispielsweise Marketing-E-Mails verfolgen möchten, die an Kunden in einem bestimmten geografischen Bereich gesendet wurden, können Sie das Personalisierungsfeld definieren und es den Postleitzahldaten der E-Mail-Empfänger in Ihrer Marketingdatenbank zuordnen. Anschließend können Sie anfordern, dass IBM dieses Personalisierungsfeld für die zusätzliche Kontaktverfolgung verwendet. Wenn Sie das Mailing ausführen, zeichnet eMessage die Postleitzahl in den eMessage-Systemtabellen in der Tabelle UCC_EnvelopeAttr für jeden E-Mail-Empfänger auf.

300

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Nach Abschluss der Mailing-Ausführung können Sie durch Abfragen der Systemtabellen auf die Verfolgungsdaten zugreifen. Eine Zusammenfassung der Informationstypen, die in den eMessage-Systemtabellen zur Verfügung stehen, finden Sie im Abschnitt „Informationen zu den eMessage-Systemtabellen” auf Seite 306. Ausführlichere Informationen zu den Inhalten und zur Struktur der eMessage-Systemtabellen finden Sie im Handbuch IBM Unica eMessage System Tables and Data Dictionary. Personalisierungsfelder, die für die zusätzliche Kontaktverfolgung verwendet werden, müssen nicht in dem E-Mail-Dokument angezeigt werden, auf das durch das Mailing verwiesen wird. Nachdem jedoch IBM diese Funktion für Ihren Account aktiviert hat, muss jedes Personalisierungsfeld, das Sie für die Kontaktverfolgung angefordert haben, in der Ausgabelistentabelle (OLT = Output List Table) oder Mailing-Konfiguration für jedes von Ihnen gesendete Mailing definiert sein. Definieren Sie die Personalisierungsfelder wie folgt. v OLT-Personalisierungsfelder müssen in der Ausgabelistentabelle (OLT = Output List Table) definiert sein, auf die im Mailing verwiesen wird. v Konstante Personalisierungsfelder müssen in der Mailing-Konfiguration angegeben werden. v Integrierte Personalisierungsfelder sind im System vordefiniert. eMessage stellt die entsprechenden Namen und Werte automatisch zur Verfügung. Das System beginnt mit einer Mailing-Ausführung erst, wenn Sie die Personalisierungsfelder oder Mailing-Konfiguration wie erforderlich definiert haben.

So verwenden Sie Personalisierungsfelder für die zusätzliche Kontaktverfolgung Sie können Personalisierungsfelder nur dann zum Bereitstellen zusätzlicher Kontaktverfolgungsinformationen verwenden, wenn Sie zuvor eine entsprechende Anforderung an IBM übergeben haben. Wenn diese Funktion für ihren gehosteten EMail-Account aktiviert wurde, müssen Sie die angegebenen Personalisierungsfelder für jedes von Ihnen ausgeführte Mailing definieren. Sie können OLT-Personalisierungsfelder (OLT = Output List Table; Ausgabelistentabelle), konstante oder integrierte Personalisierungsfelder für die Kontaktverfolgung verwenden. 1. Definieren Sie mindestens ein Personalisierungsfeld, das die Informationen erfasst, die Sie für die Verfolgung verwenden möchten. 2. Fordern Sie bei IBM Unica Email Account Services an, dass IBM die zusätzliche Kontaktverfolgung mit Personalisierungsfeldern für Ihren gehosteten E-MailAccount aktivieren soll. Sie müssen angeben, welche Personalisierungsfelder Sie hierfür verwenden möchten. Kontaktinformationen finden Sie in „Anfordern von Änderungen an Ihrem gehosteten E-Mail-Account” auf Seite 11. 3. Definieren Sie die Verfolgungspersonalisierungsfelder in jedem von Ihnen gesendeten Mailing. Weitere Informationen zum Definieren von Personalisierungsfeldern für die Verfolgung finden Sie in „Zusätzlich verfolgte Kontaktfelder” auf Seite 300. 4. Führen Sie das Mailing aus oder planen Sie es. 5. Überprüfen Sie nach Abschluss der Mailing-Ausführung die Daten in der Tabelle UCC_EnvelopeAttr. In der Tabelle UCC_EnvelopeAttr sind in der Spalte EnvelopeID einzelne EMail-Nachrichten angegeben. Es stehen die folgenden zusätzlichen Verfolgungsdaten zur Verfügung. Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

301

v AttributeName: Name des Personalisierungsfelds, das für die Verfolgung verwendet wird. v AttributeTypeID: 8 v StringValue: Wert, wenn das Personalisierungsfeld Textdaten zurückgibt v NumberValue: Wert, wenn das Personalisierungsfeld numerische Daten zurückgibt v DatetimeValue: Wert, wenn das Personalisierungsfeld Datum oder Uhrzeit zurückgibt Sie können diese zusätzlichen Verfolgungsinformationen mithilfe Ihrer Berichterstellungs- oder Datenbank-Management-Tools abrufen und analysieren. Informationen zu den eMessage-Systemtabellen finden Sie im Abschnitt „Informationen zu den eMessage-Systemtabellen” auf Seite 306.

Verwenden benutzerdefinierter URL-Parameter für die zusätzliche Linkverfolgung Wenn Sie zusätzliche Informationen zum Anklicken von Links für Ihre MarketingE-Mail zusammenstellen möchten, können Sie anfordern, dass IBM automatisch benutzerdefinierte URL-Parameter zu Links hinzufügt, die in Ihren Marketing-EMail-Nachrichten enthalten sind. Wenn diese Funktion für Ihren gehosteten E-Mail-Account aktiviert ist, fügt eMessage jedem Link in Ihren Marketing-E-Mail-Nachrichten automatisch ein Name/ Wert-Paar als zusätzlichen URL-Parameter hinzu. Sie müssen den Document Composer nicht verwenden, um den Parameter den E-Mail-Links manuell hinzuzufügen. Allerdings müssen Sie den Namen und den Wert, den eMessage einfügt, als zusätzlichen URL-Parameter definieren. Wenn Sie Name/Wert-Paare für zusätzliche URL-Parameter angeben, haben Sie die Möglichkeit, ausgewählte Daten an das Linkziel zu übergeben, wenn der E-MailEmpfänger auf einen Link in der E-Mail-Nachricht klickt. Sie können die URL-Parameterdaten für verschiedene Zwecke nutzen. Wenn Sie beispielsweise URL-Parameter hinzufügen, die das jeweilige Mailing und die jeweilige Nachricht angeben, können Sie Webanalysetools so konfigurieren, das sie die angegebenen Parameterwerte erkennen, um festzustellen, welche Personen Ihre Website besuchen und auf welches Mailing sie geantwortet haben. Sie können als Parameterwert statischen Text oder ein personalisiertes Feld angeben. v Weitere Informationen zum Angeben eines statischen Parameterwerts finden Sie im Abschnitt „Angeben statischer Werte in zusätzlichen Link-URL-Parametern” auf Seite 303. v Weitere Informationen zum Angeben eines Personalisierungsfelds als Parameterwert finden Sie im Abschnitt „Angeben von Personalisierungsfeldern in zusätzlichen Link-URL-Parametern” auf Seite 304. Sie können auch angeben, in welchen Fällen Links in E-Mail-Nachrichten keine zusätzlichen URL-Parameter hinzugefügt werden sollen. v Informationen zum Ausschließen von URL-Parametern aus Produktionsmailings finden Sie im Abschnitt „So schließen Sie URL-Verfolgungsparameter in Produktions-E-Mail-Links aus” auf Seite 304. v Informationen zum Ausschließen von URL-Parametern aus bestimmten E-MailLinks finden Sie im Abschnitt „So schließen Sie URL-Verfolgungsparameter aus bestimmten Links aus” auf Seite 305.

302

IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Das automatische Hinzufügen von URL-Parametern steht nur nach Anforderung zur Verfügung. Weitere Informationen dazu, wie Sie eine Anforderung zur Aktivierung dieser Funktion an IBM übergeben, finden Sie im Abschnitt „Anfordern von Änderungen an Ihrem gehosteten E-Mail-Account” auf Seite 11.

So verwenden Sie zusätzliche URL-Parameter für die Linkverfolgung Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn Sie zuvor eine Anfrage an IBM über das für IBM Unica Email Account Services zuständige Team gestellt haben. Informationen zur Kontaktaufnahme mit IBM Email Account Services, um mit der Verwendung zusätzlicher URL-Parameter für die Linkverfolgung zu beginnen, finden Sie im Abschnitt „Anfordern von Änderungen an Ihrem gehosteten E-Mail-Account” auf Seite 11. Wenn Sie anfordern, dass IBM mit dem Hinzufügen zusätzlicher URL-Verfolgungsparameter zu E-Mail-Links beginnen soll, müssen Sie das Name/Wert-Paar für jeden Linkparameter angeben. Geben Sie jeden Parameter wie folgt an. Geben Sie einen Namen für den Parameter an. Beispielsweise Name = Mailing. Geben Sie den für den Parameter zu verwendenden Wert an. Sie können einen Textwert oder ein Personalisierungsfeld angeben. Anmerkung: Geben Sie zur Vermeidung von Missverständnissen beim Übergeben einer Anforderung zum Hinzufügen eines URL-Parameters für die Verfolgung an, ob der zusätzliche Parameter ein Textwert oder ein Personalisierungsfeld ist. Wenn Sie ein Personalisierungsfeld angeben, legen Sie das zu verwendende Feld fest. Wenn Sie ein OLT-Personalisierungsfeld angeben, müssen Sie das Feld in der Ausgabelistentabelle (OLT = Output List Table) angeben, auf die das Mailing verweist. Wenn Sie ein konstantes Personalisierungsfeld angeben, müssen Sie die Konstante in der Mailing-Konfiguration festlegen. Wenn Sie ein integriertes Personalisierungsfeld angeben, fügt das System den richtigen Wert abhängig von der Felddefinition hinzu. Geben Sie an, ob Sie die URL-Parameter nur für Testmailings verwenden möchten. Wenn Sie diese Option anfordern, fügt das System Links in E-Mails, die in Produktionsmailings gesendet werden, keine zusätzlichen URL-Parameter hinzu. Geben Sie an, ob Sie verhindern möchten, dass das System zusätzliche URLParameter für bestimmte Links hinzufügt. Geben Sie eine eindeutige Zeichenfolge an, die in die auszuschließenden Links integriert wird.

Angeben statischer Werte in zusätzlichen Link-URL-Parametern Wenn Sie einen statischen Wert für einen zusätzlichen Link-URL-Parameter festlegen, müssen Sie eine Zeichenfolge angeben. Beispielsweise Frühlingsaktion oder 32911 Legen Sie beim Übergeben Ihrer Anforderung an IBM fest, dass Sie den Wert als statischen Textwert hinzufügen möchten. Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

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Angeben von Personalisierungsfeldern in zusätzlichen Link-URLParametern Wenn Sie ein Personalisierungsfeld als Wert für einen zusätzlichen Link-URL-Parameter festlegen, müssen Sie den Namen des Personalisierungsfelds angeben. Beispielsweise BUILTIN_MailingInstance. Das Personalisierungsfeld muss in der Ausgabelistentabelle oder Mailing-Konfiguration für jedes gesendete Mailing definiert sein. Definieren Sie das Personalisierungsfeld wie folgt. OLT-Personalisierungsfelder Wenn Sie OLT-Personalisierungsfelder (OLT = Output List Table; Ausgabelistentabelle) Linkparametern hinzufügen, müssen Sie das Feld in der Ausgabelistentabelle definieren, die als Empfängerliste für das Mailing verwendet wird. Konstante Personalisierungsfelder Konstante Personalisierungsfelder müssen in der Mailing-Konfiguration angegeben werden. Beim Ausführen des Mailings werden konstante Personalisierungsfelder durch den tatsächlichen Wert des Felds ersetzt und vom System wie statischer Text behandelt. Integrierte Personalisierungsfelder Im System sind Werte für integrierte Personalisierungsfelder definiert. eMessage fügt den Wert automatisch hinzu. Wenn Sie beispielsweise BUILTIN_MailingInstance als Parameterwert angeben, fügt eMessage dem Parameter die Mailing-Instanz-ID hinzu. Die Mailing-Instanz-ID ist ein eindeutiger Wert, der eine bestimmte MailingAusführung angibt. Parameterwerte, die aus Personalisierungsfeldern generiert werden, sind URL-codiert. Legen Sie beim Übergeben Ihrer Anforderung an IBM fest, dass Sie den Wert als Personalisierungsfeld hinzufügen möchten. Geben Sie das Personalisierungsfeld an, das Sie verwenden möchten.

So schließen Sie URL-Verfolgungsparameter in Produktions-EMail-Links aus Wenn die Linkverfolgung mithilfe zusätzlicher Link-URLs für Ihren gehosteten EMail-Account aktiviert ist, fügt eMessage in alle Links der im Rahmen von Testund Produktionsmailings versendeten E-Mail-Nachrichten zusätzliche Link-URLParameter ein. Sie können jedoch auch anfordern, dass eMessage Links in Nachrichten, die während Produktionsmailings versendet werden, keine URL-Parameter hinzufügt. In diesem Fall fügt eMessage URL-Parameter nur dann hinzu, wenn Sie ein Testmailing ausführen. Damit URL-Verfolgungsparameter aus Produktionsmailings ausgeschlossen werden, übergeben Sie eine entsprechende Anforderung an IBM Unica Email Account Services. Die Änderung wirkt sich auf alle Produktionsmailings aus. Weitere Informationen zum Übergeben einer Änderungsanfrage finden Sie im Abschnitt „Anfordern von Änderungen an Ihrem gehosteten E-Mail-Account” auf Seite 11.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

So schließen Sie URL-Verfolgungsparameter aus bestimmten Links aus Wenn die Linkverfolgung mit der Verwendung zusätzlicher Link-URLs für Ihren gehosteten E-Mail-Account aktiviert ist, fügt eMessage zusätzliche Link-URL-Parameter in alle Links in den von Ihnen gesendeten E-Mail-Nachrichten ein. Allerdings können Sie auch anfordern, dass eMessage bestimmten URLs keine URLParameter hinzufügt. Wenn Sie verhindern möchten, dass eMessage bestimmten URLs URL-Parameter für die Verfolgung hinzufügt, müssen Sie die Zeichenfolgen angeben, die in Links angezeigt werden, für die Sie zusätzliche Parameter ausschließen möchten. Wenn Sie ein Mailing ausführen, fügt eMessage keinem der Links, die die angegebene Zeichenfolge enthalten, zusätzliche Linkparameter hinzu. Wenn Sie beispielsweise verhindern möchten, dass dem Link https:// www.example.com URL-Verfolgungsparameter hinzugefügt werden, können Sie anfordern, dass IBM URL-Verfolgungsparameter für alle Links ausschließt, die die Zeichen exa enthalten. Um URL-Verfolgungsparameter aus bestimmten URLs auszuschließen, übergeben Sie eine Anforderung an IBM Unica Email Account Services. Die Änderung wirkt sich auf alle Produktionsmailings aus. Weitere Informationen zum Übergeben einer Änderungsanfrage finden Sie im Abschnitt „Anfordern von Änderungen an Ihrem gehosteten E-Mail-Account” auf Seite 11.

Verfolgen der Zielgruppen-ID als Kontaktattribut Sie definieren in IBM Unica Campaign Zielgruppenebenen, um Objekte und Personen zu erkennen, die in Ihrer Marketingdatenbank gespeichert sind und die Sie als Ziel für eine Kampagne definieren können. Sie definieren Zielgruppenebenen, indem Sie Campaign-Tabellen den Tabellen in Ihren Marketingdatenbanken zuordnen. Wenn Sie ein Ablaufdiagramm zum Erstellen einer Empfängerliste ausführen, erstellt eMessage die Liste als Datenbanktabelle und fügt dabei für jeden E-MailEmpfänger eine Zeile ein. eMessage fügt in jede Zeile die eindeutige ZielgruppenID hinzu, die jeder Person in IBM Unica Campaign basierend auf der Zielgruppe, zu der die Person gehört, zugewiesen wurde. Die Zusammensetzung der Zielgruppen-ID hängt von der Struktur Ihrer Marketingdaten und davon ab, wie diese Daten der Zielgruppenebene in Campaign zugeordnet werden. Die Zielgruppen-ID kann Text oder eine Zahl sein und aus einem Wert oder mehreren Werten bestehen. Wenn die Zielgruppen-ID mehrere Werte enthält, zeichnet eMessage jeden Wert als Kontaktattribut in den eMessage-Verfolgungstabellen als separate Zeile in der Tabelle UCC_Envelope_Attr auf. Wenn allerdings die Zielgruppen-ID durch ein einzelnes Feld definiert ist, zeichnet eMessage die ZielgruppenID in der Tabelle UCC_Envelope auf. Sie können anfordern, dass eMessage einzelne Daten der Zielgruppen-ID genau wie bei mehreren Werten als Kontaktattributdaten in der Tabelle UCC_Envelope_Attr speichert. Durch die Speicherung aller Daten der Zielgruppen-ID in einer einzelnen Tabelle lässt sich die Berichterstellung vereinfachen. Weitere Informationen zu den eMessage-Systemtabellen finden Sie im Abschnitt „Informationen zu den eMessage-Systemtabellen” auf Seite 306. Kapitel 17. Analysieren Ihrer Mailing-Ergebnisse

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Weitere Informationen dazu, wie Sie anfordern, dass alle Werte der Zielgruppen-ID in der Tabelle UCC_Envelope_Attr gespeichert werden, finden Sie im Abschnitt „Anfordern von Änderungen an Ihrem gehosteten E-Mail-Account” auf Seite 11.

Informationen zu den eMessage-Systemtabellen Die eMessage-Systemtabellen sind Teil des Campaign-Schemas, das in Ihrem lokalen Netz hinter Ihren unternehmensweiten Firewalls installiert ist. Die Systemtabellen enthalten Kontakt- und Antwortdaten für jedes Mailing, Linkverfolgungsdaten für alle verfolgbaren Links sowie Daten, die für E-Mail-Empfängerlisten ausgewählt wurden. Weitere Informationen zur Struktur und zum Inhalt der eMessage-Systemtabellen finden Sie im Handbuch IBM Unica eMessage System Tables and Data Dictionary

E-Mail-Kontaktdaten und Antwortdaten eMessage zeichnet Verfolgungsdaten für ganze Mailings, für einzelne E-Mail-Nachrichten und für bestimmte Ereignisse auf, die der jeweiligen E-Mail-Nachricht zugeordnet sind. In diesen Verfolgungstabellen werden E-Mail-Antworten angezeigt, zu denen unter anderem Daten zu geöffneten E-Mails und zum Anklicken von Links, die auf externe Websites führen, gehören. Beispielsweise werden in der Tabelle UCC_Response Informationen zu unzustellbaren Nachrichten, Feedback von Internet-Dienstanbietern, Abwesenheitsantworten und Kündigungsanforderungen angezeigt. eMessage Response and Contact Tracker (RCT) verarbeitet Antwortdaten und leitet sie an die eMessage-Systemtabellen weiter. RCT wird in Ihrem lokalen Netz als Teil Ihrer Campaign-Installation installiert. Standardmäßig fordert RCT alle fünf Minuten Antwortdaten von der Hosting-Umgebung an. Allerdings ist dieses Abfrageintervall konfigurierbar. Weitere Informationen zum Arbeiten mit RCT finden Sie im IBM Unica eMessage Startup and Administrator's Guide.

Linkverfolgungsdaten eMessage zeichnet Linkverfolgungsdaten auf Mailing-Ebene und für jeden verfolgbaren Link in jeder E-Mail-Nachricht auf. Standardmäßig verfolgt eMessage alle Links, die http:// oder https:// als Präfix verwenden. Die Linkverfolgungstabellen enthalten Linkantwortdaten auf Mailing-Ebene und für einzelne E-Mail-Nachrichten. eMessage speichert die Linkverfolgungsdaten in verschiedenen Tabellen, je nachdem, ob der Link in allen Nachrichten enthalten ist, die im Rahmen eines Mailings gesendet wurden, oder ob er nur in einem Teil der Gesamtzahl gesendeter Nachrichten enthalten ist.

Empfängerlistendaten Wenn Sie einen eMessage-Prozess in Campaign zum Definieren einer Liste mit EMail-Empfängern definieren, erstellt IBM Unica eMessage eine Ausgabelistentabelle. Personalisierungsfelder sind als Spalten in der Ausgabelistentabelle definiert und jede dieser Spalten ist Feldern in Ihrem Marketing-Datamart zugeordnet. Wenn Sie die Liste speichern, lädt eMessage die Ausgabelistentabelle in IBM Unica Hosted Services hoch. Weitere Informationen zum Definieren von Personalisierungsfeldern in einer Ausgabelistentabelle finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Hinzufügen von Personalisierungsfeldern” auf Seite 40.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Anhang A. Verwendung erweiterter Skripte in E-Mails eMessage stellt eine auf Vorlagen basierende Skripting-Sprache zum Erstellen eigenständiger Skripte zur Verfügung, die Sie in Vorlagen für HTML-E-Mails und EMails im reinen Textformat einfügen können. Sie ermöglicht das Erstellen verschiedener Typen personalisierter E-Mail-Inhalte, die Sie nicht einfach im eMessage Document Composer duplizieren können. Anwendungsbeispiele Mit dem fortschrittlichen Skripting von eMessage für E-Mails können Sie mehrere Verschachtelungsebenen mit bedingten Inhalten anzeigen oder Datentabellen erstellen, die Listen mit empfängerspezifischen Werten anzeigen. Die Skripte nutzen bestehende Personalisierungsfelder und Ausgabelistentabellen (OLT = Output List Tables). Sie können die Skripte zu Ihren jetzigen E-Mail-Vorlagen hinzufügen oder sie in neue Vorlagendesigns einbinden. Bei der Ausführung eines Mailings wird das Skript für jede E-Mail-Nachricht im Mailing ausgeführt, um die erforderliche Personalisierung zu erzielen. Die Skriptausgabe wird in der E-Mail als formatierter Text gemäß dem Vorlagendesign angezeigt. Beziehung zum Document Composer Erweiterte Skripte in eMessage ermöglichen Ihnen das Erstellen von E-Mail-Inhalten (insbesondere verschachtelte Bedingungen und Datentabellen) außerhalb des Document Composer und der Inhaltsbibliothek von eMessage. Sie können jedoch auf den in der Inhaltsbibliothek gespeicherten Inhalt verweisen, z. B. auf Bilder oder Textblöcke, indem Sie dem Skript eine Inhaltsreferenz hinzufügen. Sie können auch ein erweitertes Skript in einen Textblock einfügen, den Sie als Inhaltselement in die Inhaltsbibliothek hochladen. Wenn Sie dem hochgeladenen Skript eine Referenzzieladresse zuweisen, können Sie das Skript durch einen Verweis in E-Mail-Dokumente einfügen. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in „Informationen zum Verwenden von Inhaltsreferenzen in Skripten” auf Seite 310. Erforderliche Kenntnisse Wenn Sie mit den fortschrittlichen Skripting-Funktionen, die von eMessage zur Verfügung gestellt werden, vorhersehbare Ergebnisse erzielen möchten, müssen Sie mit dem Schreiben und Implementieren von HTML-Skripten vertraut sein. Weitere Informationen zu den Einsatzmöglichkeiten des fortschrittlichen Skriptings für E-Mails finden Sie in „Funktionen von Skripten in eMessage”. Beispiele erweiterter Skripte für E-Mails finden Sie in „Beispiele” auf Seite 315. Eine Beschreibung der Skriptsyntax finden Sie in „Struktur und Syntax für erweiterte E-Mail Skripte” auf Seite 324.

Funktionen von Skripten in eMessage Sie können das fortschrittliche Skripting für E-Mails verwenden, um Skripte zu entwerfen, die Folgendes tun.

© IBM Corporation 1999, 2012

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v Erstellen einer Datentabelle, die eine Liste mit empfängerspezifischen Informationen in der E-Mail anzeigt. v Definieren mehrerer Ebenen mit bedingten Inhalten für eine E-Mail-Nachricht diese werden auch als verschachtelte Bedingungen bezeichnet. Anmerkung: Sie können das fortschrittliche Skripting nicht in Landing-Pages verwenden.

Anzeigen von Listen in Datentabellen Wenn Sie nur ein einzelnes Element der Empfängerdaten in einer E-Mail anzeigen möchten, fügen Sie in eMessage der E-Mail-Vorlage ein Personalisierungsfeld hinzu. Wenn Sie jedoch eine Liste mit zugehörigen, empfängerspezifischen Daten anzeigen möchten, müssen Sie ein Skript verwenden, das die Informationen anzeigt, die in einer in Campaign konfigurierten Dimensionstabelle zur Verfügung gestellt werden. Diese Liste, die einen Teil der in der Quellendimensionstabelle verfügbaren Felder enthalten kann, wird auch als Datentabelle bezeichnet. Die Datentabelle kann eine Liste mit Textwerten oder Links enthalten. Verwendung eines Skripts zum Erstellen einer Liste Verwenden Sie in einem Skript den Tag , um die Dimensionstabelle in Campaign und die jeweiligen Felder in der Dimensionstabelle anzugeben, die die anzuzeigenden Informationen enthalten. Mit dem Tag können Sie die Daten sortieren und festlegen, wie viele Informationen das Skript aus den Dimensionstabellen abruft. Die Ausgabe des Tags wird in Form einer Werteliste in der E-Mail angezeigt. Das Skript muss nicht alle Felder in der Dimensionstabelle angeben, Sie müssen jedoch alle im Skript angegebenen Dimensionstabellenfelder in der Ausgabelistentabelle abbilden. Dimensionstabellen in Campaign eMessage unterstützt das Verweisen auf mehrere Dimensionstabellen in einer einzelnen Ausgabelistentabelle. Doch auch wenn Sie mehrere Ebenen von Dimensionstabellen in Campaign konfigurieren können, unterstützt eMessage nicht die Verwendung von Dimensionstabellen, die auf andere Dimensionstabellen verweisen, um Inhalt für E-Mails bereitzustellen. Jede Dimensionstabelle, auf die in einem Skript verwiesen wird, muss direkt einer Basissatztabelle in Campaign zugeordnet sein. Die Änderung des Anzeigenamens von Personalisierungsfeldern, die für das Schlüsselfeld definiert wurden, das eine Dimensionstabelle mit einer Basistabelle verknüpft, führt beim Ausführen des Ablaufdiagramms zu einem Fehler.

Konfiguration von verschachtelten bedingten Inhalten Sie können ein Skript zum Definieren von verschachteltem bedingtem Inhalt verwenden. Mit anderen Worten, Sie können ein Skript erstellen, das eine Reihe von Bedingungsanweisungen enthält, die wiederum weitere Bedingungsanweisungen enthalten können, mit denen Inhalt nur angezeigt wird, wenn die höherrangige Bedingung ebenfalls erfüllt ist. Mit der resultierenden Bedingungsstruktur können Sie ein einziges Skript schreiben, das den Interessen vieler unterschiedlicher EMail-Empfänger entspricht. Durch die Definition eines Skripts mit mehreren verschachtelten Bedingungen können Sie demografische - und Verlaufsdaten über Kunden effizient nutzen, um anspruchsvolle und hochgradig personalisierte E-Mail-Nachrichten zu erstellen. Sie

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

können verschachtelte Bedingungen z. B. nutzen, um eine landesweite E-MailKampagne zur Förderung von Ladenverkäufen mit einer einzigen E-Mail durchzuführen, und dem Kunden dabei je nach Nähe zum Geschäft, Kundeneinkommen und der Kategorie des vom Kunden zuletzt gekauften Produkts unterschiedliche Produkte, Rabatte und Ladenadressen in verschiedenen Kombinationen anbieten. Erstellen von Bedingungskriterien Die fortschrittliche Skripting-Sprache in eMessage stellt verschiedene Bedingungsanweisungen und Operatoren zur Verfügung, die Sie zum Entwerfen Ihrer Bewertungskriterien verwenden können. Erstellen sie verschachtelte bedingte Inhalte mit unterschiedlichen Kombinationen aus Bedingungsaussagen und Operatoren. Verwenden Sie die folgenden Tags und Operatoren, um verschachtelte bedingte Inhalte zu erstellen. v „@if, @elseif, @else” auf Seite 326 v „Vergleichsoperatoren” auf Seite 328 v „Arithmetische Operatoren” auf Seite 328 v „Logische Operatoren” auf Seite 329 Weitere Informationen dazu, wie Sie Auswahlkriterien einsetzen und kombinieren können, um bedingten Inhalt zu erstellen, finden Sie im Abschnitt „Beispiele” auf Seite 315.

Arbeiten mit erweiterten E-Mail-Skripten Sie können erweiterte Skripte direkt zu einem HTML-Dokument hinzufügen, das als Vorlage für eine personalisierte E-Mail verwendet wird. Vorlagen für E-Mails im reinen Textformat in eMessage sind ebenfalls HTML-Dokumente, die erweiterte Skripte für E-Mails verwenden können. Die Skriptsyntax umfasst mehrere Tags und Elemente, die ausschließlich mit eMessage verwendet werden. Skripte funktionieren nur mit einer Ausgabelistentabelle In einem Skript verweisen Sie auf Personalisierungsfelder, die in einer Ausgabelistentabelle (Output List Table, OLT) definiert sind. Diese Tabelle liefert verschiedene Empfängermerkmale, die vom Skript geprüft werden. Das Skript kann die in der Ausgabelistentabelle enthaltenen Werte nur verwenden, wenn Sie das Skript einem Dokument hinzufügen und im Dokument und in der Ausgabelistentabelle auf dasselbe eMessage-Mailing verweisen. Sie können dasselbe Skript in unterschiedlichen Dokumenten oder mit einer anderen Ausgabelistentabelle verwenden. Wenn Sie das Skript in mehreren Ausgabelistentabellen verwenden, sollten Sie sich vergewissern, dass jede Ausgabelistentabelle Daten für alle im Skript definierten Personalisierungsfelder enthält. Außerdem ist es empfehlenswert zu überprüfen, ob die vom Skript bereitgestellten bedingten Inhalte für das Dokument geeignet sind, zu dem das Skript hinzugefügt wurde.

So fügen Sie Skripte zu Vorlagen hinzu Sie können mithilfe eines Text- oder HTML-Editors ein erweitertes E-Mail-Skript erstellen, das von eMessage verwendet werden kann. Das Skript muss gültige HTML-Elemente enthalten.

Anhang A. Verwendung erweiterter Skripte in E-Mails

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Skripte können direkt in den HTML-Code für HTML-E-Mail oder Mail mit reinem Text eingefügt werden. Das Skript muss im benutzerdefinierten Tag eingeschlossen sein. Dieser Tag wird nur in eMessage erkannt und funktioniert nur in E-Mail-Vorlagen.

Wo Skripte hinzugefügt werden müssen Fügen Sie ein erweitertes E-Mail-Skript an der Stelle ein, an der die Skriptausgabe erscheinen soll. Wenn Sie in einem Dokument mehrere Skripte verwenden, können Sie diese an unterschiedlichen Stellen in derselben Vorlage für HTML- oder Text-EMail platzieren. Wenn der Empfänger die E-Mail öffnet, wird die Skriptausgabe nahtlos als Teil der E-Mail angezeigt. Wie die Skriptausgabe in der E-Mail angezeigt wird, können Sie mit der Funktion "Vorschau" im eMessage Document Composer sehen. Anmerkung: Die Vorschau zeigt die E-Mail, einschließlich Skriptausgabe, unter Verwendung der Beispieldaten, die für die im Dokument und in den Skripten definierten Personalisierungsfelder konfiguriert wurden. Der Datentyp der Beispieldaten muss mit dem vom Skript erwarteten Datentyp übereinstimmen.

Informationen zum Verwenden von Inhaltsreferenzen in Skripten Sie können Inhaltselemente aus der eMessage-Inhaltsbibliothek in die Skriptausgabe einfügen, indem Sie in das Skript Referenzzieladressen für die Inhaltsbibliothek einfügen. Wenn Sie für das E-Mail-Dokument, dem Sie ein Skript mit einer Inhaltsreferenzzieladresse hinzugefügt haben, eine Vorschau aufrufen oder das Dokument veröffentlichen, ersetzt eMessage in der Skriptausgabe die Bezeichnung durch das Inhaltselement, auf das verwiesen wird. Die Verwendung einer Referenzzieladresse ist die einzige Möglichkeit, um Inhaltselemente aus der Inhaltsbibliothek in die Ausgabe eines erweiterten Skripts für die E-Mail einzufügen. Sie können einem Skript eine Inhaltsreferenz hinzufügen, indem Sie in das Skript einfügen und die Referenzzieladresse des Inhaltselements als Attribut des Tags angeben. Verwenden Sie den Tag, um auf beliebige Bilder, Texte oder HTML-Snippets zu verweisen, die in die Inhaltsbibliothek hochgeladen wurden und denen eine Referenzzieladresse zugewiesen wurde. Weitere Informationen zum Konfigurieren von Inhaltsreferenzzieladressen finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Hinzufügen von Inhalten per Referenz” auf Seite 126. Weitere Informationen zum Einfügen von Inhaltselementen nach Referenz und zum Hinzufügen von Referenzzieladressen zu erweiterten Skripten finden Sie in „Einfügen von Inhaltsreferenzen” auf Seite 155.

Informationen über die Nutzung von Personalisierungsfeldern in Skripten Die Methoden, die zum Hinzufügen und Verwenden von Personalisierungsfeldern in Skripten erforderlich sind, unterscheiden sich in einigen Aspekten von den Methoden, die zum Hinzufügen von Personalisierungsfeldern im eMessage Document Composer verwendet werden. Insbesondere sollten Sie mit den folgenden Punkten vertraut sein.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

v Skripte für eMessage unterstützen keine Referenzen auf Personalisierungsfelder mithilfe des Tags wie beispielsweise beim Hinzufügen von Personalisierungsfeldern im eMessage Document Composer. v Um Personalisierungsfelder zu Skripten hinzuzufügen, wird der Anzeigename des jeweiligen Feldes eingegeben.Der Anzeigename wird in der für ein Mailing verwendeten Ausgabelistentabelle angegeben, die zusammen mit dem Dokument verwendet wird, das das Skript enthält. v Am Anfang des Skripts müssen Sie alle Personalisierungsfelder deklarieren, auf die im Skript verwiesen wird. Wenn das Skript Datentabellen erstellt, muss diese Deklaration zwischen Basistabellen-Personalisierungsfeldern und Dimensionstabellen-Personalisierungsfeldern unterscheiden. v Wenn Sie eine Vorschau der Ausgabe des Personalisierungsfelds, wie es im Skript verwendet wird, aufrufen möchten, verwenden Sie die Option "Vorschau" im eMessage Document Composer, um eine Version der E-Mail basierend auf Beispieldaten anzuzeigen, die für Personalisierungsfelder konfiguriert wurden. Verschiedene Methoden zum Verweisen auf Personalisierungsfelder Wenn Sie Skripte in eMessage verwenden, müssen Sie mit den verschiedenen Möglichkeiten zum Erkennen von Personalisierungsfeldern vertraut sein. Außerdem müssen Sie wissen, wie Sie auf diese Felder in verschiedenen Teilen eines Skripts verweisen. Das folgende Diagramm erläutert die verschiedenen Methoden zur Darstellung von Personalisierungsfeldern in verschiedenen Prozessphasen bei der Definition von Personalisierungsfeldern und ihrer Verwendung in einem Skript. Beachten Sie, dass die verwendete Methode das Datenbankfeld und die entsprechenden Änderungen an Personalisierungsfeldern in den einzelnen Prozessschritten darstellt. 1. Wählen Sie ein Datenbankfeld aus den Tabellen aus, die dem eMessage-Prozess zugeordnet wurden. 2. Wählen Sie das Feld als Personalisierungsfeld aus. 3. Definieren Sie einen Anzeigenamen oder nehmen Sie den Standardnamen an. 4. Deklarieren Sie das Personalisierungsfeld im Skript.

Deklarieren von Personalisierungsfeldern Sie müssen in allen Skripten alle Personalisierungsfelder deklarieren, auf die im Skript verwiesen wird. Verwenden Sie den Tag wie folgt. Anhang A. Verwendung erweiterter Skripte in E-Mails

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Personalisierungsfelder für Basistabellen und Dimensionstabellen werden auf unterschiedliche Weise deklariert. v Basistabellen-Personalisierungsfelder Geben Sie nur den Anzeigenamen ein. v Dimensionstabellen-Personalisierungsfelder Verweisen Sie wie folgt nur auf den Dimensionstabellennamen und den Anzeigenamen. . Beispiel Skript, das den Namen eines Empfängers (aus einer Basistabelle) und eine Liste der gelieferten Ware (aus einer Dimensionstabelle mit dem Namen Transactions) anzeigt. Suchen nach dem Anzeigenamen Sie finden den Anzeigenamen für ein Personalisierungsfeld auf der Registerkarte "Ausgabe" des eMessage-Prozesses, der zum Definieren der Ausgabelistentabelle dient, die in Verbindung mit dem Skript verwendet wird. Wenn das Dokument und die Ausgabelistentabelle auf ein Mailing verweisen, klicken Sie auf der Registerkarte "Mailing" auf Empfänger bearbeiten, um das Ablaufdiagramm aufzurufen, das den eMessage-Prozess enthält.

Hinzufügen von Personalisierungsfeldern zu Skripten Im Allgemeinen fügen Sie eMessage-Skripte Personalisierungsfelder hinzu, indem Sie den Anzeigenamen des Felds in der folgenden Form verwenden. ${Anzeigename} Anmerkung: Sie können auf Personalisierungsfelder einer Dimensionstabelle nur innerhalb eines -Tags verweisen, wenn Sie eine Datentabelle erstellen. Wenn Sie beim Erstellen von Datentabellen und bedingten Anweisungen auf Personalisierungsfelder verweisen, verwenden Sie etwas andere Methoden. Informationen zum Verweisen auf Personalisierungsfelder in Datentabellen finden Sie im Abschnitt „Hinzufügen von Personalisierungsfeldern zum Erstellen von Datentabellen”. Informationen zum Verweisen auf Personalisierungsfelder in bedingten Anweisungen finden Sie im Abschnitt „Hinzufügen von Personalisierungsfeldern in bedingten Aussagen” auf Seite 313.

Hinzufügen von Personalisierungsfeldern zum Erstellen von Datentabellen Verwenden Sie zum Erstellen von Datentabellen den Tag , um auf Personalisierungsfelder in Dimensionstabellen zu verweisen. In Datentabellen kann nicht auf Basistabellen-Personalisierungsfelder verwiesen werden. Gehen Sie wie folgt vor, um in Datentabellen auf Dimensionstabellen-Personalisierungsfelder zu verweisen. ${.}

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Dabei entspricht der Schleifenvariable, die im Tag angegeben ist.

Hinzufügen von Personalisierungsfeldern in bedingten Aussagen Verwenden Sie den Anzeigenamen nur, um auf Personalisierungsfelder in den bedingten Anweisungen @if, @elseif oder @else zu verweisen. Verwenden Sie nicht das Format ${Anzeigename}.

Informationen über die Vorschau von in Skripten verwendeten Personalisierungsfeldern Um die in einem Skript verwendeten Personalisierungsfelder anzuzeigen, gehen Sie folgendermaßen vor. v Vergewissern Sie sich, dass alle im Skript deklarierten Personalisierungsfelder erstellt wurden. v IBM empfiehlt das Konfigurieren von Beispieldaten für Personalisierungsfelder. Vergewissern Sie sich, dass der Datentyp der Beispieldaten mit dem Datentyp identisch ist, den das Skript bei der Ausführung erwartet. v Wenn Sie neue Personalisierungsfelder durch Hinzufügen zu einer Ausgabelistentabelle erstellt haben, führen Sie das entsprechende Ablaufdiagramm aus, um die Ausgabelistentabelle in die gehostete E-Mail-Infrastruktur hochzuladen. v Erstellen Sie im Document Composer eine Vorschau des Dokuments, das das Skript enthält. Beispieldaten und Datentyp Wenn Sie die Vorschau eines Personalisierungsfelds im Document Composer ansehen möchten, muss eMessage den für das Feld definierten Beispielwert und den Datentyp des Personalisierungsfelds kennen. Wenn Sie auf das Dokument verweisen, das das Skript und die Ausgabelistentabelle enthält, in der die Personalisierungsfelder definiert sind, auf die das Skript für dasselbe Mailing verweist, kann eMessage auf die Informationen zugreifen, die zum Aufrufen einer Vorschau des Personalisierungsfelds erforderlich sind. Das Personalisierungsfeld und die entsprechenden Beispieldaten müssen denselben Datentyp haben. Der eMessage-Prozess, der zum Definieren der Ausgabelistentabelle verwendet wird, gibt den Datentyp für jedes Personalisierungfeld an. Im Document Composer können Sie die Vorschau verwenden, um die Beispieldaten für einzelne Personalisierungsfelder zu ändern und die entsprechenden Änderungen der vom Skript wiedergegebenen bedingten Inhalte zu beobachten. Weitere Informationen zum Aufrufen einer Vorschau von Dokumenten und Personalisierungsfeldern finden Sie in „Vorschau von Personalisierungsfeldern” auf Seite 164.

Anhang A. Verwendung erweiterter Skripte in E-Mails

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Arbeiten mit Datentabellenzeilen Sie können die Struktur und das Aussehen der mit Skripten erstellten Datentabellen steuern. Struktur der Datentabelle Die erweiterten Skripte in eMessage ermöglichen Ihnen die Steuerung der folgenden Aspekte der Struktur der von Ihnen erstellten Datentabellen. v „@list” auf Seite 324 v „eMsgRowNumber” auf Seite 327 v „@list” auf Seite 324 Aussehen der Datentabelle Um das Aussehen der Datentabelle zu steuern, formatieren Sie die Ausgabe mit den in der HTML-Vorlage mit den Skripten verfügbaren Formaten.Je nach Design Ihrer Vorlage, sieht die Datentabelle u. U. anders aus, wenn Sie sie in eine andere Vorlage einfügen.

Angabe von Zahlen in Skripten Wenn Sie Zahlen in den als Skriptausgabe angezeigten Text eingeben, geben Sie diese als tatsächlichen Textwert ein.Beispiel: Sie haben über 1000 Punkte.

Wenn Sie eine Zahl in einem Skripttag oder Tagattribut eingeben, geben Sie diese im folgenden Format ein. ?number Beispiel: 1000)>Sie haben einen Preis gewonnen!

Angabe von Zeichenfolgen in Skripten Um Text oder Zeichenfolgen in Skripttags oder Tagattributen einzugeben, umschließen Sie die Zeichenfolge folgendermaßen mit Anführungszeichen. "Geben Sie einen Textwert ein" Um zu bestimmen, wie die Skriptausgabe aussehen wird, verwenden Sie die HTML-Formatierung. Anmerkung: Skripte in eMessage unterstützen die Verwendung intelligenter Anführungszeichen nicht. Beispiel Ihr Konto ist jetzt aktiv.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Angeben von Links in Skripten Sie können eMessage-Skripten HTML-Links hinzufügen. eMessage geht davon aus, dass es sich um verfolgbare Links handelt, wenn Sie das Präfix http:// oder https:// verwenden. Skripte in eMessage unterstützen nicht das Hinzufügen von Links zu Landing-Pages, die von IBM gehostet werden.

Informationen zu Ablagezonen in Skripten Skripte in eMessage unterstützen die Verwendung von Ablagezonen nicht. Sie können dem Skript Links zu Inhalten auf Ihrer Unternehmenswebsite hinzufügen, Sie können jedoch zum Hinzufügen von Inhalten keine Verknüpfung mit der Inhaltsbibliothek herstellen oder Ablagezonen verwenden.

Beispiele Die folgenden Beispiele veranschaulichen, wie Sie die Skripting-Sprache, die von eMessage bereitgestellt wird, zum Erstellen von Datentabellen und verschachtelten bedingten Inhalten verwenden. Sie erläutern darüber hinaus die Verwendung verschiedener benutzerdefinierter Tags und Operatoren. v „Beispiel 1 Anzeigen einer Datentabelle in einem Dokument” v „Beispiel 2 Anzeigen verschachtelter bedingter Inhalte” auf Seite 319 Die Beispiele sind minimal formatiert. Bei der tatsächlichen Verwendung fügen Sie den Skriptelementen umfassende HTML-Formatierung hinzu. Die E-Mail-Skripte in eMessage unterstützen die Anzeige von Inhalten mithilfe aller unterstützten HTML-Elemente. Ausführliche Informationen zur Struktur und Syntax, die Sie bei Verwendung erweiterter Skripte befolgen müssen, finden Sie in „Struktur und Syntax für erweiterte E-Mail Skripte” auf Seite 324.

Beispiel 1 Anzeigen einer Datentabelle in einem Dokument Dieses Beispiel enthält ein Beispielskript, das zur Erzeugung und Anzeige einer Datentabelle in einer E-Mail verwendet werden könnte. Im Beispiel zeigt die Datentabelle eine einfache Liste mit Textwerten und eine Anmerkung, wenn der Empfänger ein bestimmtes im Skript enthaltenes Kriterium erfüllt. Kontext Hier ist ein Fall gezeigt, bei dem eine E-Mail an eine Liste mit Empfängern gesendet wird, die eine Transaktion mit Ihrem Unternehmen tätigen.Einige dieser Transaktionen haben mit Käufen zu tun.Das zur Erstellung der Empfängerliste verwendete Ablaufdiagramm wählt nur Personen aus, die eine Transaktion durchgeführt haben.

Anhang A. Verwendung erweiterter Skripte in E-Mails

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Das Unternehmen führt eine Werbeaktion durch, die jeden Kauf mit unterschiedlichen Werbebonuspunkten belohnt.Die Berechnung der Punktezahl findet außerhalb des Skripts statt.Sie senden eine monatliche E-Mail, um die Empfänger darüber zu informieren, wie viele Punkte sie verdient haben und auf welche Weise.

In Beispiel 1 verwendete Tabellen Bei diesem Beispiel wird davon ausgegangen, dass die folgenden Tabellen im Campaign-Schema vorhanden sind. v Customers - Eine Basissatztabelle, die demografische Kundendaten enthält v CustTransact - Eine Dimensionstabelle, die Transaktionsdaten für aktuelle Kunden enthält Die Dimensionstabelle in diesem Beispiel ist über das Feld CustID mit der Basistabelle verknüpft. Die Feldnamen werden je nach Anzeige- oder Referenzort unterschiedlich dargestellt. Die folgende Abbildung zeigt die unterschiedlichen Darstellungsweisen der in Skripten verwendeten Personalisierungsfelder.Beachten Sie das E-Mail-Skripte zum Verweis auf Personalisierungsfelder deren Anzeigenamen verwenden.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Codemuster für Beispiel 1 Dies ist das Skript für Beispiel 1. Um dieses Skript in einer E-Mail zu verwenden, fügen Sie diesen HTML-Code an der Stelle in die E-Mail-Vorlage ein, an der die Ausgabe angezeigt werden soll. Um eine Ausgabe zu erzeugen, muss die Dimensionstabelle, auf die im Skript verwiesen wird, in Ihrer Campaign-Installation vorhanden sein. Außerdem müssen die Personalisierungsfelder, die im Skript deklariert sind, einer Ausgabelistentabelle zugeordnet sein, die in IBM Unica Hosted Services hochgeladen wurde. Liste der monatlichen Transaktionen des Kunden.

Was in Beispiel 1 geschieht Das in diesem Beispiel verwendete Skript erstellt eine einfache Datentabelle, die z. B. im Hauptteil einer größeren E-Mail eingefügt werden kann.Dieser Abschnitt zeigt die Aktionen des Skripts und ihre Ergebnisse. Angeben der erforderlichen Personalisierungsfelder Skripte müssen immer mit einer Deklaration der Personalisierungsfelder beginnen, auf die sie verweisen. Das Attribut names des Tags listet die Anzeigenamen der Personalisierungsfelder auf, die im Skript verwendet werden.

Anhang A. Verwendung erweiterter Skripte in E-Mails

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Anhand von Basistabellen definierte Personalisierungsfelder werden anhand ihres Anzeigenamens definiert.Sie geben die Personalisierungsfelder, die auf die Dimensionstabellenfelder verweisen, im folgenden Format an. .

In diesem Beispiel erfolgt die Zuordnung zu Feldern in der Dimensionstabelle CustTransact. Begrüßung Das Skript beinhaltet eine Begrüßung mit dem Vornamen des Kunden. Dieser wird mit einem Personalisierungsfeld angegeben. Sie können dasselbe Ergebnis mithilfe eines Personalisierungsfelds im eMessage Document Composer erzielen, doch in dem Beispiel hier soll lediglich die mögliche Darstellung eines Personalisierungsfelds in einem Skript veranschaulicht werden. Datentabelle In diesem Beispiel sortiert der Tag @list die Dimensionstabelle "CustTransaction" Zeile für Zeile. Die Datentabelle, die für die E-Mail bestimmt ist, wird im Rahmen des Tags @list erstellt. Die resultierende Transaktionsliste wird in absteigender Reihenfolge angezeigt, sodass die jüngsten Transaktionen ganz oben auf der Liste erscheinen. Die Tabelle zeigt in allen Zeilen der CustTransaction-Tabelle Felder an.Da die Dimensionstabelle in diesem Beispiel nur abgeschlossene Transaktionen beinhaltet, muss nicht nach Nullwerten gesucht werden. Bedingte Aussage Dieses Beispiel enthält eine einfache bedingte Aussage.Es veranschaulicht keine verschachtelten bedingten Inhalte. Das Skript enthält den Tag @if, um die Kundeneinkäufe zu testen. Für jede Kauftransaktion zeigt das Skript neben dem Transaktionsdatum eine Aussage mit der erteilten Punktezahl.Beachten Sie, dass dieser Satz nicht angezeigt wird, wenn es sich bei der Transaktion nicht um einen Kauf handelt (d. h., dass die Bedingung unwahr ist). Erkennungshinweis für Beispiel 1 Nach dem abschließenden Tag enthält das Skript eine kurze beschreibende Anweisung. Wenn Sie ein HTML-Dokument öffnen, das dieses Skript enthält, oder wenn Sie das Dokument im eMessage Document Composer öffnen, ist diese Anweisung der einzige Text, der angezeigt wird. Diese Aussage wird angezeigt, um das Vorhandensein des Skripts und dessen Anordnung in der E-Mail-Vorlage anzugeben.

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Beispiel 2 Anzeigen verschachtelter bedingter Inhalte Dieses Beispiel zeigt, wie ein Skript verschachtelte Bedingungen und Datentabellen erstellen kann, um sich an unterschiedliche Zielgruppen zu wenden und basierend auf den Merkmalen des jeweiligen Nachrichtenempfängers stark unterschiedliche Inhalte anzuzeigen. Dieses Skript zeigt darüber hinaus mehrere Attribute für das Listen-Tag des eMsgDimensions-Tests für Dimensionstabellen, zwei bedingte Aussagen und die Angabe von Seiten auf einer Unternehmenswebsite in einer Datentabelle. Kontext Das Beispiel zeigt ein Szenario, in dem Ihr Unternehmen drei Kundenklassen besitzt und neue Kunden verfolgt.Es wird ein Bonusprogramm über mehrere Monate durchgeführt, um den Umsatz im Allgemeinen sowie den Umsatz bestimmter neuen Produkte zu fördern. Kunden werden in 4 Kategorien eingestuft. v Platinmitglieder. Dies sind die besten Kunden, die sich für den Platinstatus qualifiziert haben, weil sie in den vergangenen 12 Monaten Waren im Wert von mehr als 5000 USD gekauft haben und eine Zusatzgebühr zahlen. v Goldmitglieder. Dies sind Vorzugskunden, die sich für den Goldstatus qualifiziert haben, weil sie in den vergangenen 12 Monaten Waren im Wert von 1000 bis 4999 USD gekauft haben und eine Zusatzgebühr zahlen. v Silbermitglieder. Dies ist die erste Kundenstufe.Silbermitglieder kaufen pro Jahr Waren im Wert von weniger als 1000 USD. v Neue Mitglieder. Kunden, die sich erst in den vergangenen 30 Tagen angemeldet haben.Dabei kann es sich um Silber-, Gold- oder Platinmitglieder handeln. Das Unternehmen führt ein Bonusprogramm über mehrere Monate durch.Sie planen eine E-Mail-Kampagne an die gesamte Kundenliste, um aktive Kunden über ihre bereits verdienten Treuepunkte zu informieren und weitere Einkäufe zu fördern.Das Mailing richtet sich auch an inaktive Kunden, um diese zum erneuten Kauf zu animieren.Als drittes Ziel bietet das Mailing neuen Kunden zusätzliche Prämien, um sie zu animieren, jetzt mehr zu kaufen.

In Beispiel 2 verwendete Tabellen Bei diesem Beispiel wird davon ausgegangen, dass die folgenden Tabellen im Campaign-Schema vorhanden sind. v Customers - Eine Basissatztabelle, die demografische Kundendaten enthält v CustTransact - Eine Dimensionstabelle, die Transaktionsdaten für aktuelle Kunden enthält v CustPrefProd - Eine Dimensionstabelle, die Produktdetails für Produkte und Produktkategorien enthält, für die der Kunde zuvor eine Vorliebe zum Ausdruck gebracht hat. Die Dimensionstabellen sind über das Feld CustID mit der Basistabelle verknüpft.

Anhang A. Verwendung erweiterter Skripte in E-Mails

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Die folgende Abbildung zeigt die unterschiedlichen Darstellungsweisen der in Skripten verwendeten Personalisierungsfelder.

Codemuster für Beispiel 2 Dies ist das Skript für Beispiel 2. Es prüft die Dimensionstabelle auf Inhalte, bestimmt den Kontotyp des Empfängers, zeigt den Kaufverlauf an, zeigt zusätzliche Kaufoptionen auf Basis der Kontotypen und bietet Kontoverbesserungen nach Prüfung der Qualifikation. Sommeraktion 2

Was in Beispiel 2 geschieht Das in diesem Beispiel präsentierte Skript erstellt eine Reihe von verschachtelten Bedingungen und Datentabellen.Dieser Abschnitt zeigt die Aktionen des Skripts und ihre Ergebnisse. Angeben der erforderlichen Personalisierungsfelder Das Skript in diesem Beispiel beginnt mit der Deklaration der Personalisierungsfelder, auf die es verweist. Das Attribut "names" des Tags listet die Anzeigenamen der Personalisierungsfelder auf, die im Skript verwendet werden. Mithilfe von Basistabellen definierte Personalisierungsfelder werden mit ihrem Anzeigenamen angegeben. Sie geben die Personalisierungsfelder, die auf die Dimensionstabellenfelder verweisen, im folgenden Format an. .

In diesem Beispiel erfolgt die Zuordnung zu Feldern in den Dimensionstabellen CustTransact und CustPrefProd. Testen der Dimensionstabellen auf Inhalt Der Tag eMsgDimensions überprüft eine angegebene Dimensionstabelle, um festzustellen, ob die Tabelle Daten enthält. Wenn dieser Test im Rahmen des Skripts durchgeführt wird, wird vermieden, dass in einer E-Mail eine leere Tabelle angezeigt wird. In diesem Beispiel wird der Tag eMsgDimensions zum Testen der Tabelle CustTransact verwendet, um festzustellen, ob sie Daten enthält. Effektiv unterscheidet dieser Test zwischen aktiven und inaktiven Kunden auf der Liste. In diesem Beispiel wird davon ausgegangen, dass die Tabelle CustTransact Kundentransaktionen für die letzten 12 Monate aufgezeichnet hat. Verschachtelte Bedingungen Das Skript in diesem Beispiel stellt eine Reihe bedingter Aussagen auf.

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IBM Unica eMessage: Benutzerhandbuch

Datentabellenoptionen Dieses Beispiel zeigt verschiedene Möglichkeiten zur Nutzung und Strukturierung einer Datentabelle. Die erste Datentabelle wird nur für aktive Kunden angezeigt und enthält Transaktionsinformationen, die aus einer Datentabelle abgerufen wurden, ähnlich wie die Datentabelle in Beispiel 1. In diesem Beispiel enthält die Datentabelle darüber hinaus eine Reihe bedingter Aussagen, die unterhalb der Transaktionsinformationen angezeigt werden, wenn die Aussagen wahr sind.Manche Aussagen enthalten Links zur Unternehmens-Webseite. Anmerkung: Erweiterte Skripte in eMessage unterstützen keine Links zu eMessage-Landing-Pages. Die zweite Datentabelle enthält nur eine Zeile mit einem Link zur Unternehmenswebseite. Hier enthält der Tag @list das Attribut maxRows, um zu veranschaulichen, wie die Anzahl der angezeigten Elemente in der Liste begrenzt werden kann. In diesem Fall zeigt das Skript die obersten 3 Produktvorlieben. Erkennungshinweis für Beispiel 2 Der Text zwischen dem abschließenden Tag und dem abschließenden Tag ist der einzige Text, der angezeigt wird, wenn Sie einen Browser oder den eMessage Document Composer zum Öffnen eines Dokuments verwenden, das das Skript enthält. In diesem Beispiel kennzeichnet der Text die Werbeaktion, die das Skript unterstützt. IBM empfiehlt das Hinzufügen eines eindeutigen Hinweises zu jedem von Ihnen erstellten Skript. Wenn Sie dem Skript einen Erkennungshinweis hinzufügen, sehen Nachrichtendesigner, die den eMessage Document Composer verwenden, wo das Skript in der E-Mail angezeigt wird. Auf diese Weise können sie es von anderen Skripten unterscheiden.

Anhang A. Verwendung erweiterter Skripte in E-Mails

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Struktur und Syntax für erweiterte E-Mail Skripte Die Skripting-Sprache für eMessage stellt verschiedene Tags und Operatoren zur Verfügung, die Ihnen das Schreiben von Skripten zum Erstellen von Datentabellen und bedingtem Inhalt ermöglicht, den Sie in E-Mails und Landing-Pages einfügen können. In diesem Abschnitt sind die Struktur und Syntax für Skripte in eMessage beschrieben. v „Allgemeine Struktur von Skripten” v „@list” – Dient zum Erstellen von Datentabellen v „@if, @elseif, @else” auf Seite 326 - Dient zum Erstellen verschachtelter Bedingungen v „Operatoren” auf Seite 328

Allgemeine Struktur von Skripten Erweiterte Skripte für E-Mails weisen in eMessage die folgende allgemeine Struktur auf. Beschreibender Hinweis (optional, doch empfohlen)

Beginnen und beenden Sie jedes Skript mit dem Tag . Schließen Sie die Inhalte des Skripts in die Tags ein. Alles, was außerhalb dieser Tags liegt, wird nicht als Teil des Skripts ausgeführt. Die Tags ähneln einem HTML-Anmerkungsbefehl. Beim Anzeigen einer Seite mit einem erweiterten Skript in einem Browser wird der Skriptcode nicht angezeigt. Es wird nur die optionale Anmerkung, der auf den abschließenden -Tag folgt, im Browser angezeigt. Beim Ausführen eines Mailings muss das Skript ausgeführt werden und es zeigt die erforderliche Ausgabe in der E-Mail an. Verwenden Sie die verfügbaren Tags und Operatoren zum Verfassen des Skripts. Sie können dem Skript standardmäßige HTML-Elemente hinzufügen, um Texte oder Links in die Skriptausgabe aufzunehmen. Das Skripting in eMessage unterstützt das Hinzufügen von Ablagezonen oder Links zur eMessage-Inhaltsbibliothek zum Skript nicht.

@list Verwenden Sie den Tag , um Datentabellen in E-Mails oder Landing-Pages zu erstellen. Mit dem Tag können Sie Datentabellen in E-Mails und Lan-

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ding-Pages erstellen, um mehrere Zeilen mit Informationen anzuzeigen, die aus mindestens einer Dimensionstabelle in Campaign abgerufen wurden. Im Tag geben Sie Felder in der Dimensionstabelle an, die die Informationen enthalten, die in der Liste angezeigt werden sollen. Für jede E-Mail-Nachricht durchläuft der Tag die von Ihnen angegebene Dimensionstabelle und wählt nur die Zeilen aus, die auf den E-Mail-Empfänger anwendbare Informationen enthalten. Sie können für die Ergebnisse eine Sortierreihenfolge oder eine maximale Anzahl angezeigter Zeilen angeben und die Skriptlogik und -operatoren zur Steuerung der Anordnung von Zeilen und Zellen innerhalb der Tabelle verwenden. Sie können Skripte schreiben, die den Tag zum Anzeigen der Tagausgabe in verschiedenen Formaten verwenden, beispielsweise als Tabelle und durch Kommas getrennte Listen. Syntax Die Syntax zum Angeben eines Personalisierungsfelds als Zellenwert lautet wie folgt: ${.} Beispiel Eine Liste der zehn größten Einkäufe, wobei der größte Einkauf an erster Stelle der Liste steht. ${row.PurchaseDate}${row.PurchaseAmount}

dimension Der Name der Dimensionstabelle in Campaign, die die Werte bereitstellt, die in der Datentabelle angezeigt werden. Der Name muss in Anführungszeichen angezeigt werden. Anmerkung: Skripte in eMessage unterstützen die Verwendung intelligenter Anführungszeichen nicht.

sortBy sortBy= "Anzeigename:Datentyp:Sortierreihenfolge" Gibt an, wie die Datentabellenwerte aufgelistet werden. Anzeigename Wert: Der Anzeigename des Personalisierungsfelds, der dem Dimensionstabellenfeld zugeordnet ist, das zum Definieren der Sortierreihenfolge verwendet werden soll. Geben Sie den Anzeigenamen so ein, wie er im eMessage-Prozess definiert ist, der zum Erstellen der Ausgabelistentabelle verwendet wird, die Sie in Verbindung mit dem Dokument verwenden werden. Anhang A. Verwendung erweiterter Skripte in E-Mails

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Um beispielsweise alle Instanzen aufzurufen, bei denen der Kunde Waren zurückgegeben hat, sortieren Sie die Dimensionstabelle mit dem Feld für die Rücksendungsnummern (RMA). Datentyp Wert: numeric | string Der Datentyp für das Dimensionstabellenfeld, das zur Sortierung der Daten verwendet wird. Der Datentyp ist im Feld "Typ" auf der Registerkarte "Ausgabe" des eMessage-Prozesses angegeben, der zum Definieren der Ausgabelistentabelle verwendet wird. Sortierreihenfolge Wert: ascending | descending Die Reihenfolge, in der die Daten angezeigt werden sollen. Beispielsweise zeigt eine Liste mit sequenziellen Transaktions-IDs, die in absteigender Reihenfolge (descending) sortiert ist, die jüngste Transaktion an erster Stelle in der Tabelle an.

maxRows maxRows= Zahl Begrenzt die in der Datentabelle angezeigte Zeilenzahl.Geben Sie die Anzahl der Zeilen ein, die in der Tabelle angezeigt werden sollen.

Loop-Variable Wenn Sie ein erweitertes Skript ausführen, verwendet eMessage die Schleifenvariable beim Durchlaufen der Dimensionstabelle. Der Wert der Loop-Variable wird jedesmal schrittweise verändert, wenn das Skript eine Iteration der Dimensionstabelle abschließt.Sie müssen die Loop-Variable angeben, wenn Sie ein Personalisierungsfeld in die Datentabellenausgabe aufnehmen. Sie können der Loop-Variable jeden beliebigen Namen geben.

@if, @elseif, @else Verwenden Sie den Tag , um eine Bedingung anzugeben, die den in einer EMail angegebenen Inhalt anzeigt, sofern die Bedingung wahr ist. In eMessageSkripten stellt der Wert eines Personalisierungsfelds häufig die Bedingung und den angezeigten Inhalt zur Verfügung. Optional können Sie in Kombination mit und zum Definieren mehrerer Bedingungen verwenden. eMessage-Skripte unterstützen die Verwendung mehrerer Operatoren (siehe „Operatoren” auf Seite 328), um Bedingungsanweisungen zu erstellen. Syntax

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Sie können mehrere in eine Bedingungsanweisung einbeziehen. Beispiel Eine Prüfung auf den Kontotyp, wenn die Datenbank den Kontotyp mit einer Nummer angibt.

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