IBM TRIRIGA Application Platform Version 3 Release 5.2. Installation und Implementierung IBM

IBM TRIRIGA Application Platform Version 3 Release 5.2 Installation und Implementierung IBM Hinweis Vor Verwendung dieser Informationen und des da...
Author: Sabine Weiß
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IBM TRIRIGA Application Platform Version 3 Release 5.2

Installation und Implementierung

IBM

Hinweis Vor Verwendung dieser Informationen und des darin beschriebenen Produkts sollten die Informationen unter „Bemerkungen” auf Seite 111 gelesen werden.

Diese Ausgabe bezieht sich auf Version 3, Release 5, Modifikation 2 von IBM TRIRIGA Application Platform und alle nachfolgenden Releases und Modifikationen, bis dieser Hinweis in einer Neuausgabe geändert wird. © Copyright IBM Corporation 2011, 2016.

Inhaltsverzeichnis Kapitel 1. Übersicht über IBM TRIRIGA Application Platform . . . . . . . . . 1 Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren . . . . . . . . . . . 3 Übersicht über die Hardwarekonfiguration . . . . 3 Plattformarchitektur . . . . . . . . . . . 3 Server . . . . . . . . . . . . . . . 5 Implementierungen . . . . . . . . . . . 6 Plattform installieren . . . . . . . . . . . 6 Übersicht über die TRIRIGA Application PlatformInstallation . . . . . . . . . . . . . . 6 Vorbereitungen für die Installation von IBM TRIRIGA Application Platform . . . . . . 7 Installationstypen . . . . . . . . . . . 9 Installationschecklisten . . . . . . . . 12 DB2-Datenbank für TRIRIGA erstellen und konfigurieren . . . . . . . . . . . . . . 16 DB2 Version 10.5 für TRIRIGA unter Windows mit Scripts konfigurieren . . . . . . . . 17 DB2 Version 10.5 für TRIRIGA unter UNIX und Linux mit Scripts konfigurieren . . . . 19 TRIRIGA Application Platform in einem WebSphere Application Server Liberty Core-Profil installieren . . . . . . . . . . . . . . 21 Übersicht über die Installation von IBM TRIRIGA Application Platform in einem LibertyProfil . . . . . . . . . . . . . . 21 TRIRIGA Application Platform in einem Liberty-Profil und Microsoft SQL Server installieren 22 TRIRIGA Application Platform in einem Liberty-Profil und Oracle Database installieren . . 24 TRIRIGA Application Platform in einem Liberty-Profil und IBM DB2 installieren . . . . . 26 TRIRIGA Application Platform in IBM WebSphere Application Server installieren . . . . 28 Übersicht über die Installation von IBM TRIRIGA Application Platform in WebSphere . . 29 WebSphere vorbereiten . . . . . . . . 29 IBM TRIRIGA Application Platform in WebSphere und Oracle Database installieren . . . 30 IBM TRIRIGA Application Platform in WebSphere und Microsoft SQL Server installieren . 33 TRIRIGA Application Platform in WebSphere und IBM DB2 installieren . . . . . . . . 35 IBM TRIRIGA Application Platform in Oracle WebLogic Server installieren . . . . . . . . 38 Übersicht über die Installation von IBM TRIRIGA Application Platform in WebLogic. . . 38

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WebLogic vorbereiten . . . . . . . . . 38 IBM TRIRIGA Application Platform in WebLogic und Oracle Database installieren . . . . 39 IBM TRIRIGA Application Platform in WebLogic und Microsoft SQL Server installieren . . 43 IBM TRIRIGA Application Platform in WebLogic und IBM DB2 installieren . . . . . . 47 IBM TRIRIGA Application Platform mit Oracle Database-Exportdateien installieren . . . . . 51 Übersicht über die Oracle Database-Exportinstallation . . . . . . . . . . . . . 51 IBM TRIRIGA Application Platform in WebLogic oder WebSphere installieren. . . . . . 52 Checkliste für die Überprüfung. . . . . . . 53 Plattform konfigurieren . . . . . . . . . . 56 Eigenschaftendateien . . . . . . . . . . 56 TRIRIGAWEB.properties . . . . . . . . 57 TRIRIGAWEBDYNAMIC.properties . . . . 93 TRIRIGAWEBLOGICPOOL.properties . . . 93 TRIRIGADB.properties . . . . . . . . 94 Lizenzdateien. . . . . . . . . . . . . 96 Vor IBM TRIRIGA Application Platform 3.2. . 97 IBM TRIRIGA Application Platform 3.2 und höher . . . . . . . . . . . . . . 97 Kontextpfad . . . . . . . . . . . . . 99 Verbindungspools . . . . . . . . . . . 99 Cross-Site-Scripting-Filter . . . . . . . . 100 Agentenprozesse konfigurieren . . . . . . 100 Geschäftsprozessagenten . . . . . . . 100 Administratorkonsole . . . . . . . . 102 Microsoft Outlook-Nachrichten anhängen 102 SMTP-Port unter Linux konfigurieren . . . 102 Nach der Installation . . . . . . . . . . 103

Kapitel 3. Protokoll zur Workflowbereinigung . . . . . . . . . . . . . . 105 Protokollformat. . . . . . . Gemeldete Probleme . . . . . Vorgeschlagene Aktionen . . Automatische Problembehebung

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Bemerkungen . . . . . . . . . . . 111 Marken . . . . . . . . . . . . . . . 113 Nutzungsbedingungen für die Produktdokumentation. . . . . . . . . . . . . . . . . 113 IBM Online-Datenschutzerklärung . . . . . . 114

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Kapitel 1. Übersicht über IBM TRIRIGA Application Platform Die Lösung IBM® TRIRIGA Application Platform bietet Organisationen Grafik- und Konfigurationstools für eine schnelle Konfiguration von Anwendungen und eine Steigerung des Nutzens und des Werts von IBM TRIRIGA-Anwendungen. Die Verwendung von auf Standards basierenden Technologien, Schnittstellen und Workflowprozessengines mit hoher Leistung steuern die Interoperabilität mit geschäftskritischen Systemen. IBM TRIRIGA Application Platform ist eine Laufzeitumgebung für die schnelle Verarbeitung von Transaktionen. Die Plattform stellt die zugrundeliegende Technologie für die IBM TRIRIGA-Anwendungen bereit und umfasst die Administratorkonsole, den Dokumentmanager, IBM TRIRIGA Connector for Business Applications für die Integration mit externen Systemen und Verbindungen zu CADAnwendungen (Computer-aided Design). Außerdem stellt IBM TRIRIGA Application Platform einen Satz browserbasierter Tools bereit, die zum Erstellen und Ändern der Anwendungen verwendet werden, die mit IBM TRIRIGA geliefert werden. IBM TRIRIGA Application Platform enthält ein MVC-basiertes UX-Framework für die Erstellung von UX-Anwendungen. Der MVC-Ansatz gliedert die Anwendung in drei Komponenten oder Schichten: Modell, Ansicht und Controller. Die Schicht "Ansicht" basiert auf der Polymer-Bibliothek wiederverwendbarer Webkomponenten. Das UX-Framework hat eine modulare und flexible Architektur und bietet mit seiner intuitiven Benutzerschnittstelle, seiner Kompatibilität mit Touch-Schnittstellen und seiner verbesserten Leistung Organisationen die Möglichkeit, ihre Geschäftsanforderungen einfacher zu erfüllen. Mit der umfassenden IBM TRIRIGA-Lösung können Sie folgende Aufgaben ausführen: v IBM TRIRIGA-Anwendungen konfigurieren, ohne Quellcode ändern zu müssen v Vorgeschriebene Berichte in derselben Umgebung wie die täglichen Arbeitsprozesse erstellen v Zeit und Kosten für die Implementierung und Verwaltung der Anwendungen von IBM TRIRIGA reduzieren v Anwendungen in konsistenten Portalen bereitstellen v Individuelle Konfigurationen durch Anwendungsupgrades schützen v Vorhandenes Geschäftsobjekt zusammen mit relevanten Datenfelddefinitionen, Lebenszyklusstatus und Workflows ändern

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Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren Sie verwenden IBM TRIRIGA Application Platform, um die IBM TRIRIGA-Anwendungen auszuführen, zu erstellen und zu verwalten. Die Installation der Plattform umfasst die Vorbereitung der Anwendungs- und Datenbankserver, die Überprüfung der Installation, die Konfiguration der Plattformeinstellungen und die Untersuchung der Protokollberichte auf Installationsprobleme. IBM TRIRIGA Application Platform kann auf einer Vielzahl von Plattformen installiert werden. Verwenden Sie diese Installationsinformationen für die Planung und die Installation von IBM TRIRIGA Application Platform in der Konfiguration, die für Ihre Umgebung und Ihre Anforderungen geeignet ist.

Übersicht über die Hardwarekonfiguration Vor der Installation von IBM TRIRIGA Application Platform müssen Sie die Plattformarchitektur, die Servertypen und die Implementierungsgrößen für Ihre Geschäftsanforderungen bestimmen.

Plattformarchitektur Unternehmenssoftwareanwendungen sind n-schichtig, wobei "n" eine beliebige Anzahl von Verarbeitungsschichten bzw. -ebenen darstellen kann. IBM TRIRIGA Application Platform ist ein logisches vierschichtiges System: Web, Anwendung (und Prozess), Tools und Datenbank. Durch die Aufteilung einer Anwendung in logische Schichten werden auch die Funktionen der einzelnen Schichten voneinander getrennt. Jede physische Schicht beschreibt die tatsächliche Hardwarekonfiguration, die einzelnen Geräte und die Funktion jedes Geräts.

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Clients Browser-, CAD, SOAP-Clients

HTTP

HTTP

HTTP

Internet

Web-Server

HTTP

Internet

HTTP

Anwendungsserver

Anwendungsserver

Prozessserver

TCP/IP

Tool-Server JDBC

JDBC

ODBC

Datenbankserver

Abbildung 1. Diagramm der IBM TRIRIGA Application Platform-Architektur

Die IBM TRIRIGA Application Platform-Kompatibilitätsmatrix listet die Server, Komponenten und Betriebssysteme auf, in denen IBM TRIRIGA Application Platform zertifiziert ist. Zugehörige Informationen: IBM TRIRIGA Application Platform Compatibility Matrix

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Server IBM TRIRIGA Application Platform verwendet viele verschiedene Typen von Servern. Das Wort "Server" wird häufig verwendet, um ein physisches Gerät zu bezeichnen, kann aber auch eine funktionsbasierte logische Trennung darstellen. Alle logischen Server können auf einem einzigen physischen Server oder jeweils auf einem eigenen physischen Server ausgeführt werden. Die folgenden logischen funktionsbasierten Server werden in IBM TRIRIGA Application Platform verwendet: Web-Server Empfängt HTTP-Anforderungen für Webinhalte. Dieser Server wird auch als Front-End-Server bezeichnet. Anwendungsserver Führt die benutzerdefinierte Geschäftslogik mit WebLogic Server oder WebSphere Application Server aus. Prozessserver Führt die Hintergrundverarbeitung und Analyse mit WebLogic Server oder WebSphere Application Server durch. Tool-Server Führt die Berichterstellung durch. Datenbankserver Enthält die relationale Datenbank und ein unterstütztes Datenbankmanagementsystem wie Oracle Database, IBM DB2-Server oder Microsoft SQL Server.

Web-Server Der Web-Server ist die Schicht, mit der jeder Benutzer-Web-Browser kommuniziert. Beispiele für Web-Server sind IBM HTTP Server, Microsoft Internet Information Services (IIS) und Apache HTTP Server. Der Web-Server verarbeitet nur HTTP-Anforderungen und führt keine Geschäftslogik aus. IBM TRIRIGA Application Platform unterstützt auch Secure Sockets Layer (SSL) über HTTPS. Gewöhnlich verwendet HTTP Port 80 (nicht sichere Verbindung) und Port 443 (sichere Verbindung), kann aber auch für die Verwendung anderer Ports konfiguriert werden. Jedes Mal, wenn ein Benutzer eine JavaServer Page (JSP) anfordert, übergibt der Web-Server die Anforderung zur Verarbeitung an den Anwendungsserver. Der Web-Server ist eine physische Manifestation der Webschicht.

Anwendungsserver Der Anwendungsserver ist eine Java Virtual Machine (JVM) mit einer Instanz der Laufzeitanwendung. Dieser Server führt den größten Teil der Geschäftslogik aus. Anwendungsserverprozesse sind CPU-intensiv und setzen sehr viel Hauptspeicher voraus. Die Anwendungsschicht setzt sich aus JavaServer Pages (JSP) und JavaKlassen zusammen. Der J2EE-Anwendungsserver (Java™ 2 Platform, Enterprise Edition) stellt einen JSP-Container, einen Datenbankverbindungspool und Transaktionsmanagement-Services bereit. Der Anwendungsserver ist eine physische Manifestation der Anwendungsschicht (Middleware).

Prozessserver Der Prozessserver ist eine JVM mit einer Instanz der Laufzeitanwendung, die als dedizierte Verarbeitungs- oder Analyseengine konfiguriert ist. Dieser Server wird Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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fast genauso wie ein Anwendungsserver konfiguriert, aber es melden sich keine Benutzer an diesem Server an. Er verarbeitet alle Workflowanforderungen, die von Benutzern oder von der IBM TRIRIGA-Software in die Warteschlange eingereiht werden. Der Prozessserver ist eine physische Manifestation der Anwendungsschicht (Middleware).

Tool-Server Der Tool-Server enthält die Erweiterungen anderer Anbieter aus IBM TRIRIGA. Sie können einen IBM TRIRIGA-Anwendungsserver als BIRT-Prozessserver bestimmen. Wenn Sie sich für die Ausführung von BIRT und IBM TRIRIGA auf demselben Server entscheiden, können Sie davon ausgehen, dass die BIRT-Berichtsverarbeitungsoperationen die Last des Servers erhöhen. BIRT wird in allen Fällen in derselben JVM wie IBM TRIRIGA ausgeführt.

Datenbankserver Der Datenbankserver führt den Datenbankprozess aus. In der Datenbank werden Daten gespeichert. Die Hauptdatenbankserver verwenden Structured Query Language (SQL), um Daten zu speichern und abzurufen. Der Oracle Database-Server, der IBM DB2-Server und Microsoft SQL Server verwenden SQL, doch jeder dieser Server ist eine jeweils andere Datenbankengine mit eigener erweiterter SQL für die Behauptung der Wettbewerbsposition. Die Anwendungsschicht kommuniziert mit der Datenbankschicht über JDBC-Verbindungspools. Der Datenbankserver ist eine physische Manifestation der Datenbankschicht.

Implementierungen Die physische Konfiguration jedes Systems richtet sich weitgehend nach der Anzahl der Benutzer und dem unterstützten Datenvolumen. Informationen zu den IBM TRIRIGA Application Platform-Systemimplementierungen finden Sie in der Veröffentlichung IBM TRIRIGA Best Practices for System Performance. Bevor Sie IBM TRIRIGA in Ihrer Organisation implementieren, müssen Sie planen, wie die Benutzercommunity auf TRIRIGA-Anwendungen zugreifen soll. IBM TRIRIGA setzt für den Zugriff auf Anwendungen einen Benutzernamen und ein Kennwort voraus. Ziehen Sie die Veröffentlichung IBM TRIRIGA Application Platform 3 SSO-Konfiguration Benutzerhandbuch zu Rate, wenn Sie Single Sign-on (SSO) für die Verwaltung des Benutzerzugriffs auf TRIRIGA-Anwendungen konfigurieren möchten. Zugehörige Informationen: Best Practices for System Performance

Plattform installieren Sie können den IBM TRIRIGA Application Platform-Installationsprozess, der für Ihre Hardwarekonfiguration gilt, auswählen, unabhängig davon, ob Sie mit Oracle WebLogic Server oder IBM WebSphere Application Server arbeiten. Für eine höhere Flexibilität können Sie die Plattform auch mit Oracle Database-Exportdateien installieren.

Übersicht über die TRIRIGA Application Platform-Installation Nachdem Sie die Plattformarchitektur, die Servertypen und die Implementierungsgrößen für Ihre Geschäftsanforderungen bestimmt haben, können Sie TRIRIGA Application Platform installieren.

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Vorbereitungen für die Installation von IBM TRIRIGA Application Platform Überprüfen Sie die Hardware- und Softwarevoraussetzungen für IBM TRIRIGA Application Platform, bevor Sie den Installationsprozess starten. Die IBM TRIRIGA Application Platform-Kompatibilitätsmatrix enthält Informationen zu den von IBM TRIRIGA unterstützten Softwareprodukten. In der Matrix sind die Anwendungsserver, Datenbankserver, Web-Server, Server anderer Anbieter, Komponenten anderer Anbieter und Clientoptionen aufgelistet, mit denen IBM TRIRIGA Application Platform zertifiziert ist. Ausführliche Informationen zur Systemleistung finden Sie in der Veröffentlichung IBM TRIRIGA Application Platform 3.4.x Best Practices for System Performance guide. Außerdem sind in der folgenden Liste die Hardwarevoraussetzungen und weitere Softwarehinweise enthalten: Hauptspeicher Der Datenbankserver muss mindestens 3 GB dedizierten physischen Hauptspeicher haben. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Anwendungsservern ausreichend Hauptspeicher zuordnen. Überwachen Sie die Hauptspeicherbelegung in regelmäßigen Abständen, um Speicherfehler zu vermeiden. Sie können auch einen zweiten Prozessserver implementieren, um sicherzustellen, dass die Workflowverarbeitung auch dann fortgesetzt wird, wenn ein Fehler auf einem Prozessserver auftritt. Plattenspeicherplatz Die folgenden Plattenspeicherplatzvoraussetzungen müssen erfüllt sein: v Wenn Sie alle Komponenten einer Installation herunterladen, benötigen Sie mindestens 1,8 GB Plattenspeicherplatz. v Außerdem belegt die Installation ungefähr 300 MB Plattenspeicherplatz. v Für die Ausführung des Installationsprogramms benötigen Sie mindestens 160 MB temporären Speicherplatz auf der Festplatte. v Für eine Neuinstallation benötigen Sie mindestens 7 GB in der Datenbank. v Jedes WebSphere Application Server-Profil setzt ungefähr 1 GB Plattenspeicherplatz voraus. Anwendungsserver und Datenbankserver Der Anwendungsserver und der Datenbankserver müssen sich an derselben physischen Position, z. B. in demselben Raum oder in demselben Gebäude, befinden, um Probleme mit Netzlatenzzeiten zu vermeiden. Minimieren Sie die Anzahl der Segmente auf dem Pfad zwischen Anwendungsserver und Datenbankserver. Die erforderliche Mindestnetzgeschwindigkeit sind 100 Mbps (Fast Ethernet, switched). Anwendungsserversoftware Sie müssen die Software WebLogic Server oder WebSphere Application Server installieren, bevor Sie das IBM TRIRIGA Application Platform-Installationsprogramm ausführen. Wenn der für die maximal zulässige Anzahl an Parametern in einer eingehenden Anforderung zu niedrig ist, kann beim Speichern einer Workflowobjektzuordnung ein Fehler auftreten. In diesem Fall können Sie entweder Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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den Wert erhöhen oder den Wert auf "unlimited" (unbegrenzt) setzen. Einzelheiten können Sie der Produktdokumentation zu Ihrem Anwendungsserver entnehmen. Datenbankserversoftware Oracle Database, IBM DB2 oder Microsoft SQL Server muss vor der Ausführung des IBM TRIRIGA Application Platform-Installationsprogramms installiert werden. Während des Installationsprozesses müssen Sie die Benutzer-ID und das Kennwort des Datenbankadministrators (DBA) angeben. Installationen von Oracle Database Vor der Ausführung des Installationsprogramms müssen Tabellenbereiche für Neuinstallationen von Oracle Database erstellt werden. Analysieren Sie Ihre Basisdaten. Zu diesen Daten gehören Dokumente, Mietverträge und Portfoliodaten wie Personen, Organisationen, Assets und Lokationen. Definieren Sie die Größen für die Tabellenbereiche TRIDATA_DATA und TRIDATA_INDX so, dass zumindest diese Basisdaten unterstützt werden. Die Mindestgröße für die Tabellenbereiche TRIDATA_DATA und TRIDATA_INDX ist jeweils 2,5 GB. Wenn Sie vorhandene IBM TRIRIGA-Tabellenbereiche verwenden, vergewissern Sie sich, dass die Option für automatische Erweiterung (autoextend) aktiviert ist. IBM DB2-Installationen Vor der Ausführung des IBM TRIRIGA Application Platform-Installationsprogramms müssen Sie eine IBM DB2-Instanz und eine Datenbank erstellen. Java Development Kit Java Development Kit (JDK) muss vor der Installation von IBM TRIRIGA Application Platform installiert werden. Sie müssen das JDK installieren, bevor Sie die IBM TRIRIGA-Anwendung ausführen. Java muss während einer Installation von IBM TRIRIGA Application Platform aktiv sein. Sie müssen die Umgebungsvariable JAVA_HOME auf den Pfad des JDK setzen, bevor Sie das Installationsprogramm von IBM TRIRIGA Application Platform starten. GNU OpenJDK wird nicht unterstützt und funktioniert nicht mit dem IBM TRIRIGA- und dem IBM TRIRIGA Application Platform-Installationsprogramm. Das OpenJDK-Paket muss vollständig vom Server deinstalliert werden. Sicherheitsberechtigungen und Verzeichniszugriff Der Administrator oder Benutzer, der die Installation von IBM TRIRIGA Application Platform durchführt, muss Erstellungs- und Schreibzugriff auf das Installationsstammverzeichnis haben. IBM TRIRIGA-Lizenzen (Schlüssel) Ab IBM TRIRIGA Application Platform Version 3.2 verteilt IBM TRIRIGA Softwarelizenzen in einer separaten Lizenzdatei für jedes Produkt. Die Lizenzdateinamen haben das Format LICENSE_IBM_TRIRIGA_[Produktname].properties (z. B. LICENSE_IBM_TRIRIGA_Application_Platform.properties). Wenn Sie eine Datei TRIRIGALICENSE.properties haben, können Sie diese weiterverwenden, bis sie abläuft oder bis Sie ein neues Produkt verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt zu den Lizenzdateien. Zugehörige Konzepte:

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„DB2-Datenbank für TRIRIGA erstellen und konfigurieren” auf Seite 16 Zum Konfigurieren von TRIRIGA mit DB2 Version 10.5 müssen Sie eine Datenbank erstellen, bevor Sie das Installationsprogramm von TRIRIGA Application Platform starten. Sie können die Datenbank manuell erstellen oder Sie können Scripts verwenden, die mit TRIRIGA bereitgestellt werden. Zugehörige Informationen: IBM TRIRIGA Application Platform Compatibility Matrix

Installationstypen Ermitteln Sie vor der Installation von IBM TRIRIGA Application Platform den Installationspfad für Ihre spezielle Implementierung. Es gibt zwar mehrere Installationspfade, aber alle folgen demselben allgemeinen Installationsprozess. Zu den Installationstypen gehören die vollständige Installation und die reine Datenbankinstallation. Bei vollständigen Installationen werden alle Schlüsselkomponenten für IBM TRIRIGA, einschließlich des Anwendungsservers, installiert und konfiguriert. Bei reinen Datenbankinstallationen wird die Datenbank erstellt, ohne den Anwendungsserver zu installieren.

Installationsvorbereitung Bereiten Sie vor der Installation die folgenden Berechtigungen und Informationen vor, unabhängig davon, ob Sie sich für eine vollständige Installation oder eine reine Datenbankinstallation entscheiden: v Für Oracle Database: Systemidentifikation (SID) oder Name der Datenbankinstanz v Für Microsoft SQL Server: Datenbankname v Für IBM DB2: Instanzport und Datenbankname v Für vorhandene Datenbanken: Anmeldeinformationen für die Datenbankinstanz v Servername und IP-Adresse des Datenbankservers v Servername des Prozessservers Der Prozess zum Installieren von IBM TRIRIGA ist unabhängig von der Sicherheitsstufe, die auf Ihre Umgebung angewendet wird, immer derselbe. Nach der Installation können Sie Ihre Umgebungen entsprechend Ihren Geschäftsanforderungen sichern. Zu den Sicherheitsaspekten können beispielsweise der Schutz der Clientkommunikation und die Einschränkung des Zugriffs auf Server gehören.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Installationsprogramm für Betriebssystem auswählen

Installationsposition auswählen

Installationstyp auswählen

Neu- oder Upgradeinstallation auswählen

Installation von Anwendungsserver und/oder Datenbank

Datenbanktyp auswählen

Datenbankverbindung konfigurieren

Datenbanken konfigurieren

Installation abgeschlossen

Abbildung 2. Ablaufdiagramm für den allgemeinen Installationsprozess von IBM TRIRIGA

Vollständige Installation Bei einer vollständigen Installation werden die Schlüsselkomponenten und Konfigurationen installiert, die für den Betrieb der IBM TRIRIGA-Plattform und -Anwendungen erforderlich sind: v Anwendungsserver v Datenbankscripts v Datenbank

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Installationsprogramm für Betriebssystem auswählen

Installationsposition auswählen

Vollständige Installation

Neuinstallation

Upgrade

Installation von Anwendungsserver und/oder Datenbank

Microsoft SQL Server

Oracle Database

IBM DB2

Datenbankverbindung konfigurieren

Datenbank konfigurieren

Datenbankerstellung

Installation abgeschlossen

Abbildung 3. Ablaufdiagramm für den vollständigen Installationsprozess von IBM TRIRIGA

Reine Datenbankinstallation Bei einer reinen Datenbankinstallation wird die Datenbank erstellt, ohne den Anwendungsserver zu installieren. Wählen Sie die reine Datenbankinstallation oder ein Upgrade nur aus, wenn Sie dazu von dem Team angewiesen werden, das für die Planung der IBM TRIRIGA-Implementierung verantwortlich ist. Wenn Sie die Datenbank jetzt und später eine neuere Version des Anwendungsservers installieren, kann es zu einer Inkompatibilität zwischen einem neuen Feature und der Datenbank kommen.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Installationsprogramm für das Betriebssystem auswählen

Installationsposition auswählen

Nur Datenbank

Neuinstallation

Upgrade

Installation der Datenbank

Microsoft SQL Server

Oracle Database

IBM DB2

Datenbankverbindung konfigurieren

Datenbank konfigurieren

Installation abgeschlossen

Abbildung 4. Ablaufdiagramm für den Prozess einer reinen Datenbankinstallation von IBM TRIRIGA

Installationschecklisten Bevor Sie IBM TRIRIGA Application Platform installieren, können Sie die Checklisten für den Anwendungsserver und die Datenbank durcharbeiten, die für Ihre Implementierung gelten.

Checkliste für Neuinstallationen von IBM TRIRIGA Application Platform

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Beschreibung

Releaseinformationen

Sehen Sie sich in den IBM TRIRIGA-Releaseinformationen für Ihre Installationsversion die speziellen Informationen und Anweisungen für dieses Release an.

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Beschreibung

Datenwiederherstellung und -sicherung

Erstellen Sie vor dem Starten des Installationsprozesses einen Datenwiederherstellungsplan, der im Fall eines Ausfalls des IBM TRIRIGA Application Platform-Systems verwendet werden soll. IBM TRIRIGA ist eine JavaUnternehmensanwendung, die in einer Vielzahl von JavaAnwendungsservern und Datenbankplattformen ausgeführt werden kann. Jeder Anwendungsserver und jede Datenbankplattform unterstützt andere Methoden und Empfehlungen für Sicherung und Wiederherstellung. Informationen zu den Standards und bewährten Verfahren für Sicherungsund Wiederherstellungsoperationen finden Sie in den Produktinformationen, die mit dem Anwendungsserver und der Datenbankplattform bereitgestellt werden, die Sie mit IBM TRIRIGA verwenden. Nach einer erfolgreichen Installation kann der IBM TRIRIGA-Installationsordner in regelmäßigen Abständen gesichert werden, damit die IBM TRIRIGA-Systemeinstellungen erhalten bleiben.

Vollständige Installation

Führen Sie den vollständigen Installationsprozess für eine Neuinstallation aus. Wenn Sie ein Upgrade einer vorhandenen IBM TRIRIGA-Implementierung durchführen möchten, verwenden Sie die Veröffentlichung IBM TRIRIGA Application Platform 3 Upgrade Installation Guide.

Sprachenpakete

Um die Größe des Installationsprogramms von IBM TRIRIGA Application Platform zu verringern, enthält das Installationsprogramm die ZIP-Datei mit den IBM TRIRIGASprachenpaketen nicht mehr. Die ZIP-Datei mit den Sprachenpaketen ist im Image "Application Upgrade" in der E-Assembly der IBM TRIRIGA-Anwendung auf der Website von IBM Passport Advantage enthalten. Laden Sie das Image herunter und kopieren Sie die ZIP-Datei mit den Sprachenpaketen in das Verzeichnis [Installationsverzeichnis]\userfiles\LanguagePacks auf Ihrem TRIRIGA-Server. Die Verzeichnisstruktur der Sprachenpakete trennt die Beschriftungspakete (oder Kennsatzpakete) von den Datenpaketen. Sie müssen das Hauptsprachenpaket entpacken, bevor Sie das einzelne zu importierende Sprachenpaket auswählen. Stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen Typ von Sprachenpaket in der jeweiligen Schnittstelle importieren. Wenn Sie sich beispielsweise im Beschriftungsmanager befinden, müssen Sie ein Beschriftungspaket importieren. Wenn Sie sich im Sprachenmanager befinden, müssen Sie ein Datenpaket importieren. Der Import eines Datenpakets ist nicht erforderlich, wenn Ihre Installation nur amerikanisches Englisch unterstützt. Weitere Informationen finden Sie in der Veröffentlichung IBM TRIRIGA Application Platform 3 Lokalisierung Benutzerhandbuch.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Beschreibung

Erste Schritte bei der Installation

v Installieren Sie die 64-Bit-Version von IBM Java 8. Der JavaInstallationspfad darf keine Leerzeichen enthalten. v Führen Sie das Installationsprogramm aus: – Klicken Sie in der Windows-Umgebung doppelt auf die Datei install.exe. Unter Windows ist C:\Tririga die Standardinstallationsposition. – Stellen Sie als IBM TRIRIGA-Benutzer über SSH oder eine andere ferne Terminalanwendung eine Verbindung zu Ihrem Anwendungsserver her und melden Sie sich an. – Melden Sie sich über die UNIX- bzw. Linux-Befehlszeile als IBM TRIRIGA-Benutzer an einem Terminal an und geben Sie ./install.bin -i console ein. Um zur vorherigen Anzeige zurückzukehren, geben Sie back ein und drücken Sie die Eingabetaste. Die Standardinstallationsposition auf UNIX-Servern ist /usr/ local/tririga. Nachdem der Superuser "Root" dieses Verzeichnis vorab erstellt hat, führen Sie den Befehl chown tririga /usr/local/tririga als Root aus, wobei tririga für den Namen des Installationsbenutzers steht.

Java Virtual Machine (JVM)

Führen Sie während der Installation die folgenden Schritte aus: v Wählen Sie den Pfad zu der Java Virtual Machine (JVM) aus, die das Installationsprogramm verwenden soll. In der Anzeige werden die Versionen von java.exe aufgelistet, die auf Ihrem Zielcomputer verfügbar sind. IBM TRIRIGA unterstützt nur die 64-Bit-Version von IBM Java 8. WebSphere Application Server-Installationen unterstützen die 64-Bit-Version von IBM Java 8. WebLogic Server-Installationen unterstützen Oracle Java. v Wenn die Nachricht "Unable to install the Java Virtual Machine included with this installer" angezeigt wird, fahren Sie mit der Installation fort. Diese Nachricht wird durch die Version von InstallAnywhere verursacht, die vom Installationsprogramm verwendet wird. Sie hat keine Auswirkungen auf die Installation.

Installationsverzeichnis

Geben Sie während der Installation den vollständigen Pfad des Verzeichnisses an, in dem Sie die Dateien installieren möchten: v Der Installationspfad darf keine Leerzeichen enthalten. Wenn der Pfad Leerzeichen enthält, geben Sie einen anderen Pfad an. Die Standardposition unter Windows ist C:\ Tririga. Die Standardposition unter UNIX ist /usr/local/ tririga. v Das Verzeichnis darf keine vorhandene Installation enthalten. Wenn es eine vorhandene Installation enthält, benennen Sie dieses Verzeichnis um. Fügen Sie zum Umbenennen des Verzeichnisses dem Namen beispielsweise das Wort "alt" und das Datum hinzu.

Anwendungsdaten

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Wählen Sie während der Installation die komprimierte Datei aus, in der die IBM TRIRIGA-Anwendungsdaten gespeichert sind. Diese komprimierte Datei hat den Namen data.zip und wird automatisch vom Installationsprogramm ausgewählt. Wenn die Datei nicht ausgewählt wird, suchen Sie die richtige Datei und wählen Sie sie dann aus.

Element

Beschreibung

Nach der Installation

Führen Sie nach Abschluss der Installation die folgenden Schritte aus: v Vergewissern Sie sich, dass Ihre Installation ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt mit der Checkliste für die Überprüfung.

Checkliste für Neuinstallationen von IBM TRIRIGA Application Platform in Oracle Database Element

Beschreibung

Releaseinformationen

Sehen Sie sich die Releaseinformationen zu IBM TRIRIGA an.

Unterstützung für Mehrbytesprachen

Wenn Sie Mehrbytesprachen unterstützen möchten, muss Oracle Database ursprünglich als Mehrbytedatenbank installiert worden sein. Wenn die Datenbank ursprünglich nicht als Mehrbytedatenbank installiert wurde, kann sie nachträglich nicht mehr geändert werden.

Unterstützung für Mehrbytesprachen

Wenn Sie Mehrbytesprachen unterstützen möchten, führen Sie vor Beginn der Installation die folgenden Schritte aus: v Setzen Sie den Zeichensatz für die Instanz auf UTF-8 oder UTF-16. Wenn Sie keinen UTF-8- oder UTF-16-Zeichensatz auswählen, wird beim Speichern in der Datenbank ein Mehrbytezeichen als Fragezeichen angezeigt. v Setzen Sie den Parameter NLS_LENGTH_SEMANTICS auf CHAR (und nicht auf BYTE). Wenn Sie BYTE anstelle von CHAR verwenden, führt die Plattform die Längenoperationen nicht ordnungsgemäß aus, und es können Daten verloren gehen. v Definieren Sie eine Blockgröße von mindestens 16 KB.

Voraussetzung für Benutzernamen

Bei Oracle Database muss der Schemaeigner dieselbe Benutzer-ID wie der Datenbankbenutzer verwenden.

Checkliste für Neuinstallationen von IBM TRIRIGA Application Platform in Microsoft SQL Server Element

Beschreibung

Releaseinformationen

Sehen Sie sich die Releaseinformationen zu IBM TRIRIGA an.

Benutzer

Vergewissern Sie sich, dass der Datenbankbenutzer, der für die Neuinstallation verwendet wird, der Datenbank eindeutig zugeordnet ist.

Unterstützung für Mehrbytesprachen

Neuinstallationen von IBM TRIRIGA unterstützen Microsoft SQL Server-Datenbanken, die für Mehrbytesprachen konfiguriert sind. Sie müssen die Sortierung für die Datenbank während der Installation von IBM TRIRIGA auswählen.

Unterstützung für Mehrbytesprachen und WebLogic Server

Vergewissern Sie sich in WebLogic Server, dass die JDBC-URL in DataSource-TRIRIGA-data die Eigenschaft SendStringParametersAsUnicode auf true setzt.

Unterstützung für Mehrbytesprachen und WebSphere Application Server

Vergewissern Sie sich, dass die angepasste Eigenschaft sendStringParametersAsUnicode in der Datenquelle von WebSphere Application Server auf true gesetzt ist.

Voraussetzung für Benutzernamen

Sie können verschiedene Microsoft SQL Server-Werte für den Datenbanknamen und die Datenbankbenutzer-ID verwenden. Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Beschreibung

Datenbankauthentifizierung Für Microsoft SQL Server muss bei der Datenbankanmeldung die SQL Server-Authentifizierung verwendet werden. Die Windows-Authentifizierung wird nicht unterstützt. Außerdem muss dieses Konto das DBO der Datenbank sein und vollständige Berechtigungen für alle Funktionen und Methoden haben, damit IBM TRIRIGA Application Platform funktioniert. Sortierung und Beachtung der Groß-/ Kleinschreibung in der Datenbank

Sie können IBM TRIRIGA in einer Microsoft SQL Server-Instanz, in der die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss, installieren, aber in der TRIRIGA-Datenbank darf die Groß-/ Kleinschreibung nicht beachtet werden.

Checkliste für Neuinstallationen von IBM TRIRIGA Application Platform in IBM DB2 Element

Beschreibung

Releaseinformationen

Sehen Sie sich die Releaseinformationen zu IBM TRIRIGA an.

IBM DB2

Führen Sie die Schritte für die DB2-Konfiguration aus.

Unterstützung für Mehrbytesprachen

v Für die Unterstützung von Mehrbytesprachen muss die IBM DB2-Datenbank ursprünglich mit dem codierten Zeichensatz UTF-8 erstellt worden sein. Sollte dies nicht der Fall sein, kann die Datenbankeinstellung später nicht mehr geändert werden. v Setzen Sie den Parameter string_units auf CODEUNITS32.

Einstellungen für die Die Einstellungen für die Datenerfassungsleistung werden mit Datenerfassungsleistung in Datenquelleneigenschaften unter Verwendung der folgenden WebLogic Server. Parameterwerte konfiguriert: user=TRIRIGA-Datenbankbenutzer DatabaseName=Datenbankname jdbcCollection=NULLIDR1 Einstellungen für die Die Einstellungen für die Datenerfassungsleistung werden Datenerfassungsleistung in durch Hinzufügen einer neuen Eigenschaft zu den WebSphere Application Datenquelleneigenschaften konfiguriert: Server. jdbcCollection=NULLIDR1 Die Isolationsstufe für WebSphere Application Server wird auf webSphereDefaultIsolationLevel=2 gesetzt, um Datenbanksperren zu verhindern.

Zugehörige Informationen: Releaseinformationen zu IBM TRIRIGA IBM TRIRIGA Application Platform 3 Upgrade Installation Guide

DB2-Datenbank für TRIRIGA erstellen und konfigurieren Zum Konfigurieren von TRIRIGA mit DB2 Version 10.5 müssen Sie eine Datenbank erstellen, bevor Sie das Installationsprogramm von TRIRIGA Application Platform starten. Sie können die Datenbank manuell erstellen oder Sie können Scripts verwenden, die mit TRIRIGA bereitgestellt werden. Die Konfiguration eines vorhandenen DB2-Servers der Version 10.5 für TRIRIGA umfasst mehrere Schritte. Sie müssen einen TRIRIGA-Benutzer und eine Datenbank erstellen sowie Instanz- und Datenbankeinstellungen konfigurieren, bevor Sie das Installationsprogramm von IBM TRIRIGA Application Platform starten. Sie

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können diese Datenbankobjekte mit Scripts erstellen, die mit TRIRIGA bereitgestellt werden. Scripts für Windows, Linux und UNIX werden im Paket IBM TRIRIGA Application Upgrade V10.5 Multiplatform Multilingual bereitgestellt. Die Scriptdateien befinden sich im Verzeichnis Scripts der Archivdatei TRI_APPLICATION_UPGRADE_10.5.zip. Wenn Sie die Datenbankobjekte manuell erstellen, ziehen Sie zum Festlegen der Konfigurationswerte die Scripts zu Rate. Sie können eigene Werte angeben, wenn Sie die Benutzer erstellen, die Namen für die Datenbank und die Instanz festlegen und den Port definieren, der von der TRIRIGA-Datenbankinstanz verwendet wird. Sie müssen das Installationsverzeichnis von DB2 genau angeben. Die DB2-Datenbank, die mit TRIRIGA verwendet wird, muss mit den folgenden Parametern konfiguriert werden. v Die DB2-Datenbankinstanz und die Datenbank müssen auf den Oracle-Modus eingestellt werden. v Es müssen DB2-Datenbankparameter für die Optimierung der TRIRIGA-Leistung konfiguriert werden. – STMT_CONC=OFF – PAGESIZE=32 K – DB2_DEFERRED_PREPARE_SEMANTICS=YES v Die für TRIRIGA erstellte Benutzer-ID für den Zugriff auf die Datenbank muss die Berechtigungen DBADM, SECADM, ACCESSCTRL und DATAACCESS für die Datenbank haben. v Die Datenbank muss mit dem codierten Zeichensatz UTF-8 und der Zeichenfolgeeinheit CODEUNITS32 konfiguriert werden, wenn die Unterstützung von Mehrbytezeichen erforderlich ist. Der für die Kommunikation mit TRIRIGA verwendete DB2-Port muss über die Firewall-Software, die auf dem System aktiv ist, zugänglich sein. Sie können die Firewall-Software auf dem DB2-Server inaktivieren, bevor Sie die TRIRIGA-Datenbankerstellungsscripts ausführen. Firewall-Software kann die erfolgreiche Ausführung von TRIRIGA-Scripts verhindern. Sie können die Firewall nach der Erstellung der Datenbank reaktivieren.

DB2 Version 10.5 für TRIRIGA unter Windows mit Scripts konfigurieren Verwenden Sie die Befehle db2createinst und db2createdb, um eine DB2-Datenbank unter Windows zu erstellen und zu konfigurieren.

Vorgehensweise 1. Melden Sie sich als Benutzer mit Administratorberechtigungen auf dem System an dem Server an, auf dem DB2 Version 10 ausgeführt wird. 2. Erstellen Sie einen Systembenutzer für TRIRIGA, z. B. tridata. Der Systembenutzer wird von TRIRIGA für den Zugriff auf die Datenbank verwendet. Diesem Benutzer wird von den Scripts die Berechtigung für den Zugriff auf die Datenbank erteilt. 3. Melden Sie sich als DB2-Benutzer mit Verwaltungsaufgaben am Server an. Die Standardbenutzer-ID für den DB2-Benutzer mit Verwaltungsaufgaben ist db2admin. 4. Erstellen Sie die DB2-Instanz und versetzen Sie sie in den Oracle-Kompatibilitätsmodus.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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a. Kopieren Sie die Befehlsdatei db2createinst.cmd aus dem Verzeichnis \scripts des Installationsmediums in ein temporäres Verzeichnis auf dem DB2-Server. b. Öffnen Sie ein DB2-Befehlsfenster und führen Sie den Befehl db2cmdadmin aus, um die DB2-Umgebung zu konfigurieren: Alternativ können Sie Starten > DB2-Befehlsfenster – Administrator verwenden. c. Führen Sie den Befehl db2createinst aus, um die Datenbankinstanz zu erstellen und zu konfigurieren. db2createinst Name Port Installationsverzeichnis db2admin Kennwort > Name_der_Ausgabedatei

Der Parameter Name gibt den Namen des DB2-Instanznamens an. Der Parameter Port gibt den Server-Port an, der von dieser Instanz von DB2 verwendet wird. Der Parameter Installationsverzeichnis gibt die Installationsposition von DB2 an. Sie müssen den Wert in doppelte Anführungszeichen einschließen, wenn der Pfad Leerzeichen enthält. Der Parameter db2admin gibt den DB2-Administrator an. Der Parameter Name_der_Ausgabedatei gibt die Datei an, die zur Erfassung der Befehlsausgabe verwendet wird. Das folgende Beispiel veranschaulicht die Syntax für den Befehl db2createinst. C:\temp>db2createinst triinst 50006 "c:\program files\ibm\sqllib" db2admin mypassword > db2createinst.log

Wenn der Befehl den Rückgabecode 0 für die Instanzerstellung generiert, wird die DB2-Datenbankinstanz erstellt und in den Oracle-Kompatibilitätsmodus versetzt. Außerdem wird die Nachricht "Die Instanz Instanzname wurde erfolgreich erstellt und an Port Portnummer gestartet angezeigt. Wenn der Befehl einen anderen Rückgabecode als 0 generiert, untersuchen Sie die Ausgabe des Befehls, um die Fehlerursache zu bestimmen. Sie können die Ausgabe des Scripts in einer Datei erfassen, um die Befehlsergebnisse auszuwerten. Versuchen Sie erst dann, die Datenbank zu erstellen, nachdem der Befehl db2createinst erfolgreich ausgeführt wurde. 5. Erstellen und konfigurieren Sie die DB2-Datenbank. a. Kopieren Sie die Befehlsdatei db2createdb.cmd aus dem Verzeichnis \scripts des Installationsmediums in ein temporäres Verzeichnis auf dem DB2-Server. b. Starten Sie den Befehl db2createdb über das DB2-Befehlsfenster. db2createdb Name Instanz Gebiet Installationsverzeichnis Tririga-Benutzer db2admin > Name_der_Ausgabedatei

Der Parameter Name gibt den Namen der Datenbank an. Der Parameter Instanz gibt die Instanz an, die der Datenbank zugeordnet ist. Der Parameter Gebiet gibt den Code an, den der Datenbankmanager intern für die Bereitstellung regionsspezifischer Unterstützung verwendet. Der Parameter Installationsverzeichnis gibt die Installationsposition von DB2 an. Sie müssen den Wert in doppelte Anführungszeichen einschließen, wenn der Pfad Leerzeichen enthält. Der Parameter Tririga-Benutzer gibt die für den Zugriff auf die Datenbank verwendete TRIRIGA-Benutzer-ID an. Der Parameter db2admin gibt die DB2-Administrator-ID an. Der Parameter Name_der_Ausgabedatei gibt die Datei an, die zur Erfassung der Befehlsausgabe verwendet wird. Das folgende Beispiel veranschaulicht die Syntax für den Befehl db2createdb.

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C:\temp>db2createdb tririga triinst US "c:\Program files\ibm\sqllib" tridata db2admin > db2createdb.log

Wenn der Befehl den Exitrückgabecode 0 generiert, wird die DB2-Datenbank erstellt und konfiguriert und die Nachricht Die Datenbank Datenbankname wurde erfolgreich auf Instanzname erstellt. wird angezeigt. Wenn der Befehl einen anderen Exitcode als 0 generiert, untersuchen Sie die Ausgabe des Befehls, um die Fehlerursache zu bestimmen. Sie können die Ausgabe des Scripts in einer Datei erfassen, um die Befehlsergebnisse auszuwerten. Setzen Sie den IBM TRIRIGA Application Platform-Installationsprozess erst nach erfolgreicher Ausführung des Befehls db2createdb fort.

Nächste Schritte Wenn Sie eine Firewall haben, reaktivieren Sie sie und stellen Sie sicher, dass Fernverbindungen zur Datenbank hergestellt werden können. Verwenden Sie IBM Data Studio oder ein anderes SQL-Tool, um sicherzustellen, dass eine Fernverbindung zur Datenbank hergestellt werden kann, bevor Sie das Installationsprogramm von IBM TRIRIGA Application Platform starten. Möglicherweise müssen Sie Zugriffsberechtigungen für den von DB2 verwendeten Port in der Firewall erteilen.

DB2 Version 10.5 für TRIRIGA unter UNIX und Linux mit Scripts konfigurieren Verwenden Sie die Befehle db2createinst, db2configinst und db2createdb, um eine DB2-Datenbank unter UNIX oder Linux zu erstellen und zu konfigurieren.

Vorgehensweise 1. Melden Sie sich als Benutzer mit Administratorberechtigungen auf dem System an dem Server an, auf dem DB2 Version 10 ausgeführt wird. Der Benutzer muss in der Lage sein, Systembenutzer und DB2-Instanzen zu erstellen. 2. Erstellen Sie Systembenutzer für TRIRIGA. a. Erstellen Sie einen Systembenutzer für TRIRIGA, z. B. tridata, um auf die Datenbank zuzugreifen. Diesem Benutzer wird die Berechtigung für den Zugriff auf die Datenbank mit den Scripts erteilt. b. Erstellen Sie den DB2-Instanzeigner, z. B. triinst. Der DB2-Instanzeigner erstellt die DB2-Instanz für TRIRIGA. Diesem Benutzer dürfen keine vorhandenen DB2-Instanzen zugeordnet sein. Die Benutzer-ID "triinst" muss der Gruppe "db2iadm1" zugeordnet werden. c. Erstellen Sie die abgeschirmte Benutzer-ID für die DB2-Instanz, z. B. db2fenc1. Diese Benutzer kann bereits auf dem System vorhanden sein und als abgeschirmte Benutzer-ID für andere DB2-Instanzen dienen. Die Benutzer-ID "db2fenc1" muss der Gruppe "db2iadm1" zugeordnet werden. 3. Erstellen Sie die DB2-Datenbankinstanz. a. Kopieren Sie die Befehlsdatei db2createinst.sh aus dem Verzeichnis /Scripts des Installationsmediums in ein temporäres Verzeichnis auf dem DB2-Server. b. Vergewissern Sie sich, dass die Benutzer-ID Ausführungsberechtigungen für die Datei und Schreibberechtigungen für das aktuelle Verzeichnis hat. c. Öffnen Sie ein Shellfenster und führen Sie den Befehl db2createinst aus, um die Datenbankinstanz zu erstellen. db2createinst.sh Name Port Installationsverzeichnis abgeschirmter_Benutzer > Name_der_Ausgabedatei

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Der Parameter Name gibt den Namen des DB2-Instanzeigners an. Der Parameter Port gibt den Server-Port an, der von dieser Instanz von DB2 verwendet wird. Der Parameter Installationsverzeichnis gibt die Installationsposition von DB2 an. Der Parameter abgeschirmter_Benutzer gibt den abgeschirmten DB2-Benutzer an. Der Parameter Name_der_Ausgabedatei gibt die Datei an, die zur Erfassung der Befehlsausgabe verwendet wird. Das folgende Beispiel veranschaulicht die Syntax für den Befehl db2createinst. ./db2createinst.sh triinst 50006 /opt/ibm/db2/V10.5 db2fenc1 > db2createinst.log

Wenn der Befehl den Rückgabecode 0 für die Instanzerstellung generiert, wird die DB2-Datenbankinstanz erstellt und die Nachricht "Die Instanz Instanzname wurde erfolgreich Port Portnummer erstellt. angezeigt. Wenn der Befehl einen anderen Rückgabecode als 0 generiert, untersuchen Sie die Ausgabe des Befehls, um die Fehlerursache zu bestimmen. Sie können die Ausgabe des Scripts in einer Datei erfassen, um die Befehlsergebnisse auszuwerten. Versuchen Sie erst dann, die Datenbankinstanz zu konfigurieren, nachdem der Befehl db2createinst erfolgreich ausgeführt wurde. 4. Melden Sie sich als Instanzbenutzer an dem Server an, auf dem DB2 Version 10 ausgeführt wird. 5. Konfigurieren Sie die DB2-Datenbankinstanz. a. Kopieren Sie die Befehlsdatei db2configinst.sh aus dem Verzeichnis /scripts des Installationsmediums in ein temporäres Verzeichnis auf dem DB2-Server. b. Vergewissern Sie sich, dass die Benutzer-ID Ausführungsberechtigungen für die Datei und Schreibberechtigungen für das aktuelle Verzeichnis hat. c. Führen Sie im Shellfenster den Befehl db2configinst aus, um die Datenbankinstanz zu erstellen. db2configinst.sh Name Port Installationsverzeichnis > Name_der_Ausgabedatei

Der Parameter Name gibt die zu konfigurierende DB2-Instanz an. Der Parameter Port gibt den Server-Port an, der von dieser Instanz von DB2 verwendet wird. Der Parameter Installationsverzeichnis gibt die Installationsposition von DB2 an. Der Parameter Name_der_Ausgabedatei gibt die Datei an, die zur Erfassung der Befehlsausgabe verwendet wird. Das folgende Beispiel veranschaulicht die Syntax für den Befehl db2configinst. ./db2configinst.sh triinst 50006 /opt/ibm/db2/V10.5 > db2configinst.log

Wenn der Befehl den Rückgabecode 0 für das Starten der Instanz generiert, wird die DB2-Datenbankinstanz erstellt und die Nachricht Die Instanz Instanzname wurde erfolgreich konfiguriert und auf Servername gestartet. angezeigt. Wenn der Befehl einen anderen Rückgabecode als 0 generiert, untersuchen Sie die Ausgabe des Befehls, um die Fehlerursache zu bestimmen. Sie können die Ausgabe des Scripts in einer Datei erfassen, um die Befehlsergebnisse auszuwerten. Versuchen Sie erst dann, die Datenbank zu erstellen, nachdem der Befehl db2configinst erfolgreich ausgeführt wurde. 6. Erstellen und konfigurieren Sie die DB2-Datenbank. a. Kopieren Sie die Befehlsdatei db2createdb.sh aus dem Verzeichnis /scripts des Installationsmediums in ein temporäres Verzeichnis auf dem DB2-Server. b. Vergewissern Sie sich, dass die Benutzer-ID Ausführungsberechtigungen für die Datei und Schreibberechtigungen für das aktuelle Verzeichnis hat.

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c. Führen Sie im Shellfenster den Befehl db2createdb aus. db2createdb.sh Name Instanz Gebiet Installationsverzeichnis Tririga-Benutzer > Name_der_Ausgabedatei

Der Parameter Name gibt den Namen der Datenbank an. Der Parameter Instanz gibt die Instanz an, die der Datenbank zugeordnet ist. Der Parameter Gebiet gibt den Code an, den der Datenbankmanager intern für die Bereitstellung regionsspezifischer Unterstützung verwendet. Der Parameter Installationsverzeichnis gibt die Installationsposition von DB2 an. Der Parameter Tririga-Benutzer gibt die für den Zugriff auf die Datenbank verwendete TRIRIGA-Benutzer-ID an. Der Parameter Name_der_Ausgabedatei gibt die Datei an, die zur Erfassung der Befehlsausgabe verwendet wird. Das folgende Beispiel veranschaulicht die Syntax für den Befehl db2createdb. ./db2createdb.sh tririga triinst US /opt/ibm/db2/V10.5 tridata > db2createdb.log

Wenn der Befehl den Exitrückgabecode 0 generiert, wird die DB2-Datenbank erstellt und konfiguriert und die Nachricht Die Datenbank Datenbankname wurde erfolgreich auf Instanzname erstellt angezeigt. Wenn der Befehl einen anderen Rückgabecode als 0 generiert, untersuchen Sie die Ausgabe des Befehls, um die Fehlerursache zu bestimmen. Sie können die Ausgabe des Scripts in einer Datei erfassen, um die Befehlsergebnisse auszuwerten. Setzen Sie den IBM TRIRIGA Application Platform-Installationsprozess erst nach erfolgreicher Ausführung des Befehls db2createdb fort.

Nächste Schritte Wenn Sie eine Firewall haben, reaktivieren Sie sie und stellen Sie sicher, dass Fernverbindungen zur Datenbank hergestellt werden können. Verwenden Sie IBM Data Studio oder ein anderes SQL-Tool, um sicherzustellen, dass eine Fernverbindung zur Datenbank hergestellt werden kann, bevor Sie das Installationsprogramm von IBM TRIRIGA Application Platform starten. Möglicherweise müssen Sie Zugriffsberechtigungen für den von DB2 verwendeten Port in der Firewall erteilen.

TRIRIGA Application Platform in einem WebSphere Application Server Liberty Core-Profil installieren TRIRIGA Application Platform kann in einem Liberty-Profil installiert und von diverser Datenbanksoftware unterstützt werden. Während der Installation von TRIRIGA Application Platform können Sie den Typ des zu verwendenden Anwendungsservers auswählen.

Vorbereitende Schritte Suchen Sie im Produktwiki zu IBM TRIRIGA nach den neuesten Informationen zur Implementierung von IBM TRIRIGA in einem Liberty-Profil. IBM TRIRIGA-Anwendungsdaten müssen in demselben Dateisystem gespeichert werden, das auch vom Host des Liberty-Profils verwendet wird.

Übersicht über die Installation von IBM TRIRIGA Application Platform in einem Liberty-Profil Liberty-Profile sind dynamisch und stellen nur die von der Anwendung benötigten Features bereit, was eine schnellere Ladegeschwindigkeit und einen geringeren Speicherbedarf zur Folge hat. Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Das Installationsprogramm von IBM TRIRIGA Application Platform installiert die Liberty-Profilkomponenten während des Installationsprozesses.

TRIRIGA Application Platform in einem Liberty-Profil und Microsoft SQL Server installieren Nachdem Sie Ihren Datenbankserver vorbereitet haben, können Sie mit der Installation von TRIRIGA Application Platform in einem Liberty-Profil und Microsoft SQL Server beginnen.

Vorbereitende Schritte Vergewissern Sie sich, dass Microsoft SQL Server aktiv ist und dass Sie Administratorberechtigung auf dem Server haben. Stellen Sie sicher, dass die Microsoft SQL Server-Datenbank für TRIRIGA konfiguriert wurde.

Vorgehensweise 1. Führen Sie die Installationsdatei aus. Führen Sie die Installationsanweisungen aus. a. Akzeptieren Sie die Lizenz. b. Suchen Sie nach dem neuesten verfügbaren Fixpack und wenden Sie es an. c. Wählen Sie die für das Installationsprogramm zu verwendende Java Virtual Machine aus. Die 64-Bit-Version von Java 8 ist erforderlich. d. Wählen Sie den Installationsordner aus. e. Wählen Sie Neue Datenbank als Installationstyp und dann die zu installierende Datendatei aus. 2. Wählen Sie die zu installierende Datendatei aus und klicken Sie dann auf Auswählen. 3. Optional: Wenn Lizenzdateien für dieses Produkt auf diesem System gespeichert sind, geben Sie den vollständigen Pfad zu deren Position an: 4. Wählen Sie IBM WebSphere Liberty (eingebettet) als Anwendungsserver aus. Geben Sie die Informationen zum Liberty-Profil in den nächsten Anzeigen an. a. Geben Sie die Werte für die Java-Hauptspeichereinstellung in MB an. b. Geben Sie die von Liberty Profile verwendeten Werte für den HTTP- und den HTTPS-Port sowie das Sitzungszeitlimit an. c. Optional: Konfigurieren Sie TRIRIGA so, dass Liberty als Windows-Dienst ausgeführt wird. Sie müssen das TRIRIGA-Installationsprogramm als Administrator ausführen, um den Windows-Dienst zu erstellen. Wenn Sie das TRIRIGA-Installationsprogramm nicht als Administrator ausgeführt haben, beenden Sie das Installationsprogramm und starten Sie es anschließend erneut mit Administratorrechten. Dieser Dienst ersetzt einen vorhandenen Liberty-Windows-Dienst auf dem System, sofern Sie ihm keinen eindeutigen Dienstnamen zuweisen. d. Geben Sie das Kontextstammverzeichnis der Anwendung für den Zugriff auf die IBM TRIRIGA-Anwendung an. Dieser Pfad muss mit einem Schrägstrich (/) beginnen. 5. Wählen Sie Microsoft SQL Server als Datenbanktyp aus. Bitten Sie Ihren Microsoft SQL Server-Administrator um Hilfe und geben Sie in den nächsten Anzeigen die Datenbankinformationen an. a. Wählen Sie die einzuleitenden Datenbankaktionen aus, z. B. Tabellenbereiche erstellen, Schema erstellen und Datenbank aus der .zip-Datei laden.

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Einige dieser Aufgaben können vorab vom Datenbankadministrator ausgeführt werden. Wenn Sie die Datenbank erstellen, müssen Sie Daten mit dem Installationsprogramm laden. b. Geben Sie die Informationen für die Datenbankserververbindung an, z. B. den Port und den Namen. 1433 ist beispielsweise ein typischer Wert für den Microsoft SQL Server-Port und tridata ein typischer Wert für den Microsoft SQL Server-Datenbanknamen. c. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für die Datenbank an. tridata ist beispielsweise ein typischer Wert für beide Felder. Vergewissern Sie sich, dass der Datenbankbenutzer, der für die Neuinstallation verwendet wird, der Datenbank eindeutig zugeordnet ist. d. Wählen Sie eine Sortierfolge für die Microsoft SQL Server-Datenbank aus. e. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort des Datenbankadministrators an. Diese Informationen sind erforderlich, um die Datenbankstrukturen und den Schemaeigner zu konfigurieren. Sie werden nicht aufgefordert, den Datenbankadministrator anzugeben, wenn Sie sich für das Laden der Datenbank aus einer .zip-Datei als einzige auszuführende Datenbankaktion entschieden haben. f. Überprüfen Sie die URL, die das Installationsprogramm für das Testen der Datenschemaverbindung verwendet. g. Überprüfen Sie die Ergebnisse des Tests. Wenn der Test scheitert, vergewissern Sie sich, dass Microsoft SQL Server aktiv ist. h. Geben Sie die Größen für die Datenbankpools an. Diese Einstellungen bestimmen die Anzahl der Verbindungen, die der Anwendungsserver bei der Initialisierung startet, und die Anzahl der Verbindungen, die unter Last maximal gestartet werden können. 6. Vervollständigen und überprüfen Sie die Installationsinformationen in den letzten Anzeigen. a. Geben Sie den Namen des SMTP-Mail-Servers (Simple Mail Transfer Protocol) und den Namen des Front-End-Servers an. b. Optional: Installieren Sie IBM Tivoli Directory Integrator. c. Überprüfen Sie die Vorinstallationszusammenfassung und klicken Sie auf Installieren. 7. Klicken Sie auf Weiter. a. Optional: Wenn Sie den Fortschritt in dem Verzeichnis, in dem IBM TRIRIGA installiert ist, überwachen möchten, können Sie die Datei ant.log in einem Dienstprogramm für die Protokollüberwachung öffnen. Unter Windows können Sie das Dienstprogramm "WinTail" ausführen. Unter UNIX können Sie den Befehl tail –f ant.log ausführen. 8. Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf Done. 9. Vergewissern Sie sich, dass sich Ihre Lizenzdateien im Verzeichnis Tririga-Stammverzeichnis\config\licenses befinden. Tun sie dies nicht, müssen Sie sie in dieses Verzeichnis kopieren. Alle Anwendungsserver, die auf eine Datenbank zugreifen, müssen denselben Lizenzsatz haben. Die einzige Ausnahme bildet die Lizenzdatei für IBM TRIRIGA Connector for Business Applications. Dieses Produkt ist für eine begrenzte Anzahl von Servern lizenziert und die Lizenzdatei muss auf dieser Anzahl von Servern gespeichert werden, damit die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt zu den Lizenzdateien. 10. Starten Sie IBM TRIRIGA mit der entsprechenden Methode erneut.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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v Öffnen Sie auf Windows-Servern eine Eingabeaufforderung und führen sie den Befehl zum Starten des Liberty-Profils aus: Tririga-Stammverzeichnis\ wlp\bin\run.bat v Öffnen Sie auf UNIX-Servern eine Eingabeaufforderung und führen Sie den Befehl zum Starten des Liberty-Profils aus: Tririga-Stammverzeichnis/wlp/ bin/run.sh Das Befehlsfenster wird nach dem Start geschlossen. Liberty wird weiterhin als Hintergrundprozess ausgeführt.

Nächste Schritte Vergewissern Sie sich, dass Ihre Installation ordnungsgemäß durchgeführt wurde.

TRIRIGA Application Platform in einem Liberty-Profil und Oracle Database installieren Nachdem Sie Ihren Datenbankserver vorbereitet haben, können Sie mit der Installation von TRIRIGA Application Platform in einem Liberty-Profil und Oracle Database beginnen.

Vorbereitende Schritte Vergewissern Sie sich, dass Oracle Database aktiv ist und dass Sie Administratorberechtigung auf dem Server haben. Stellen Sie sicher, dass die Oracle Database-Datenbankinstanz und die Datenbank für TRIRIGA konfiguriert wurden.

Vorgehensweise 1. Führen Sie die Installationsdatei aus. Führen Sie die Installationsanweisungen aus. a. Akzeptieren Sie die Lizenz. b. Suchen Sie nach dem neuesten verfügbaren Fixpack und wenden Sie es an. c. Wählen Sie die für das Installationsprogramm zu verwendende Java Virtual Machine aus. Die 64-Bit-Version von Java 8 ist erforderlich. d. Wählen Sie den Installationsordner aus. e. Wählen Sie Neue Datenbank als Installationstyp und dann die zu installierende Datendatei aus. 2. Wählen Sie die zu installierende Datendatei aus und klicken Sie dann auf Auswählen. 3. Optional: Wenn Lizenzdateien für dieses Produkt auf diesem System gespeichert sind, geben Sie den vollständigen Pfad zu deren Position an: 4. Wählen Sie IBM WebSphere Liberty (eingebettet) als Anwendungsserver aus. Geben Sie die Informationen zum Liberty-Profil in den nächsten Anzeigen an. a. Geben Sie die Werte für die Java-Hauptspeichereinstellung in MB an. b. Geben Sie die von Liberty Profile verwendeten Werte für den HTTP- und den HTTPS-Port sowie das Sitzungszeitlimit an. c. Optional: Konfigurieren Sie TRIRIGA so, dass Liberty als Windows-Dienst ausgeführt wird. Sie müssen das TRIRIGA-Installationsprogramm als Administrator ausführen, um den Windows-Dienst zu erstellen. Wenn Sie das TRIRIGA-Installationsprogramm nicht als Administrator ausgeführt haben, beenden Sie das Installationsprogramm und starten Sie es anschließend erneut mit Administratorrechten. Dieser Dienst ersetzt einen vorhandenen Liberty-Windows-Dienst auf dem System, sofern Sie ihm keinen eindeutigen Dienstnamen zuweisen.

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d. Geben Sie das Kontextstammverzeichnis der Anwendung für den Zugriff auf die IBM TRIRIGA-Anwendung an. Dieser Pfad muss mit einem Schrägstrich (/) beginnen. 5. Wählen Sie Oracle als Datenbanktyp aus. Bitten Sie Ihren Oracle DatabaseAdministrator um Hilfe und geben Sie in den nächsten Anzeigen die Datenbankinformationen an. a. Wählen Sie die einzuleitenden Datenbankaktionen aus, z. B. Tabellenbereiche erstellen, Schema erstellen und Datenbank aus der .zip-Datei laden. Einige dieser Aufgaben können vorab vom Datenbankadministrator ausgeführt werden. Wenn Sie die Datenbank erstellen, müssen Sie Daten mit dem Installationsprogramm laden. b. Geben Sie die Datenbankserverinformationen für das Datenschema an, z. B. den Hostnamen, den Port und die Systemidentifikation (SID). 1521 ist beispielsweise ein typischer Wert für den Oracle Database-Server-Port und orcl ein typischer Wert für die Systemidentifikation des Oracle DatabaseServers. c. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für das Datenschema an. tridata ist beispielsweise ein typischer Wert für beide Felder. d. Geben Sie die Namen der Tabellenbereiche für das Datenschema an. Im Tabellenbereichsnamen können nur Buchstaben und das Unterstreichungszeichen verwendet werden. TRIDATA_DATA ist beispielsweise ein typischer Wert für Daten und TRIDATA_INDX ein typischer Wert für Indizes. e. Optional: Geben Sie die Tabellenbereichsparameter für das Datenschema an, wie z. B. die Dateinamen und die Dateigrößen in MB. Diese Anzeige erscheint, wenn Sie die Option für die Erstellung der Tabellenbereiche ausgewählt haben. Die Standarddateigröße ist 2500 MB (oder 2,5 GB). Diese Größe ist das erforderliche Minimum. Führen Sie eine sorgfältige Analyse durch, um die richtige Größe dieser Dateien zu bestimmen. Wenn die Option für automatische Erweiterung für Tabellenbereiche in der Datenbank aktiviert ist, werden die Tabellenbereiche bei Bedarf automatisch erweitert. Diese Erweiterung kann sich jedoch erheblich auf die Leistung auswirken. f. Optional: Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort des Datenbankadministrators an. Diese Anzeige erscheint, wenn Sie die Option für die Erstellung der Tabellenbereiche und des Schemas ausgewählt haben. Diese Informationen sind erforderlich, um die Datenbankstrukturen und den Schemaeigner zu konfigurieren. Sie werden nicht aufgefordert, den Datenbankadministrator anzugeben, wenn Sie sich für das Laden der Datenbank aus einer .zip-Datei als einzige auszuführende Datenbankaktion entschieden haben. g. Überprüfen Sie die URL, die das Installationsprogramm für das Testen der Datenschemaverbindung verwendet. h. Überprüfen Sie die Ergebnisse des Tests. Wenn der Test scheitert, vergewissern Sie sich, dass Oracle Database aktiv ist. Wenn Sie in einer Informationsnachricht darauf hingewiesen werden, dass Ihre Datenbank Mehrbytezeichen möglicherweise nicht ordnungsgemäß unterstützt, aber Ihre Implementierung Mehrbytezeichen unterstützen muss, klicken Sie auf Abbrechen. Passen Sie Ihre Datenbank an und starten Sie das Installationsprogramm erneut. i. Geben Sie die Größen für die Datenbankpools an. Diese Einstellungen bestimmen die Anzahl der Verbindungen, die der Anwendungsserver bei der Initialisierung startet, und die Anzahl der Verbindungen, die unter Last maximal gestartet werden können.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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6. Vervollständigen und überprüfen Sie die Installationsinformationen in den letzten Anzeigen. a. Geben Sie den Namen des SMTP-Mail-Servers (Simple Mail Transfer Protocol) und den Namen des Front-End-Servers an. b. Optional: Installieren Sie IBM Tivoli Directory Integrator. c. Überprüfen Sie die Vorinstallationszusammenfassung und klicken Sie auf Installieren. 7. Klicken Sie auf Weiter. a. Optional: Wenn Sie den Fortschritt in dem Verzeichnis, in dem IBM TRIRIGA installiert ist, überwachen möchten, können Sie die Datei ant.log in einem Dienstprogramm für die Protokollüberwachung öffnen. Unter Windows können Sie das Dienstprogramm "WinTail" ausführen. Unter UNIX können Sie den Befehl tail –f ant.log ausführen. 8. Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf Done. 9. Vergewissern Sie sich, dass sich Ihre Lizenzdateien im Verzeichnis Tririga-Stammverzeichnis\config\licenses befinden. Tun sie dies nicht, müssen Sie sie in dieses Verzeichnis kopieren. Alle Anwendungsserver, die auf eine Datenbank zugreifen, müssen denselben Lizenzsatz haben. Die einzige Ausnahme bildet die Lizenzdatei für IBM TRIRIGA Connector for Business Applications. Dieses Produkt ist für eine begrenzte Anzahl von Servern lizenziert und die Lizenzdatei muss auf dieser Anzahl von Servern gespeichert werden, damit die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt zu den Lizenzdateien. 10. Starten Sie IBM TRIRIGA mit der entsprechenden Methode erneut. v Öffnen Sie auf Windows-Servern eine Eingabeaufforderung und führen sie den Befehl zum Starten des Liberty-Profils aus: Tririga-Stammverzeichnis\ wlp\bin\run.bat v Öffnen Sie auf UNIX-Servern eine Eingabeaufforderung und führen Sie den Befehl zum Starten des Liberty-Profils aus: Tririga-Stammverzeichnis/wlp/ bin/run.sh Das Befehlsfenster wird nach dem Start geschlossen. Liberty wird weiterhin als Hintergrundprozess ausgeführt.

Nächste Schritte Vergewissern Sie sich, dass Ihre Installation ordnungsgemäß durchgeführt wurde.

TRIRIGA Application Platform in einem Liberty-Profil und IBM DB2 installieren Nachdem Sie Ihren Datenbankserver vorbereitet haben, können Sie mit der Installation von TRIRIGA Application Platform in einem Liberty-Profil und IBM DB2 beginnen.

Vorbereitende Schritte Vergewissern Sie sich, dass IBM DB2 aktiv ist und dass Sie Administratorberechtigung auf dem Server haben. Stellen Sie sicher, dass die IBM DB2-Datenbankinstanz und die Datenbank für TRIRIGA konfiguriert wurden.

Vorgehensweise 1. Führen Sie die Installationsdatei aus. Führen Sie die Installationsanweisungen aus. a. Akzeptieren Sie die Lizenz.

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© Copyright IBM Corp. 2011, 2016

b. Suchen Sie nach dem neuesten verfügbaren Fixpack und wenden Sie es an. c. Wählen Sie die für das Installationsprogramm zu verwendende Java Virtual Machine aus. Die 64-Bit-Version von Java 8 ist erforderlich. d. Wählen Sie den Installationsordner aus. e. Wählen Sie Neue Datenbank als Installationstyp und dann die zu installierende Datendatei aus. 2. Wählen Sie die zu installierende Datendatei aus und klicken Sie dann auf Auswählen. 3. Optional: Wenn Lizenzdateien für dieses Produkt auf diesem System gespeichert sind, geben Sie den vollständigen Pfad zu deren Position an: 4. Wählen Sie IBM WebSphere Liberty (eingebettet) als Anwendungsserver aus. Geben Sie die Informationen zum Liberty-Profil in den nächsten Anzeigen an. a. Geben Sie die Werte für die Java-Hauptspeichereinstellung in MB an. b. Geben Sie die von Liberty Profile verwendeten Werte für den HTTP- und den HTTPS-Port sowie das Sitzungszeitlimit an. c. Optional: Konfigurieren Sie TRIRIGA so, dass Liberty als Windows-Dienst ausgeführt wird. Sie müssen das TRIRIGA-Installationsprogramm als Administrator ausführen, um den Windows-Dienst zu erstellen. Wenn Sie das TRIRIGA-Installationsprogramm nicht als Administrator ausgeführt haben, beenden Sie das Installationsprogramm und starten Sie es anschließend erneut mit Administratorrechten. Dieser Dienst ersetzt einen vorhandenen Liberty-Windows-Dienst auf dem System, sofern Sie ihm keinen eindeutigen Dienstnamen zuweisen. d. Geben Sie das Kontextstammverzeichnis der Anwendung für den Zugriff auf die IBM TRIRIGA-Anwendung an. Dieser Pfad muss mit einem Schrägstrich (/) beginnen. 5. Wählen Sie IBM DB2 als Datenbanktyp aus. Bitten Sie Ihren IBM DB2-Administrator um Hilfe und geben Sie in den nächsten Anzeigen die Datenbankinformationen an. a. Wählen Sie die einzuleitenden Datenbankaktionen aus, z. B. Tabellenbereiche erstellen und Datenbank aus der .zip-Datei laden. Einige dieser Aufgaben können vorab vom Datenbankadministrator ausgeführt werden. Wenn Ihr Datenbankadministrator beispielsweise den Tabellenbereich vorab erstellt hat, wählen Sie die erste Option ab. Wenn Sie die Datenbank erstellen, müssen Sie Daten mit dem Installationsprogramm laden. b. Geben Sie die Informationen für den Datenbankserver für das Datenschema an, z. B. den Hostnamen, den Port und den Datenbanknamen. 50006 ist beispielsweise ein typischer Wert für den IBM DB2-Server-Port und tririga ein typischer Wert für den Namen der IBM DB2-Datenbank. c. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für die IBM TRIRIGADatenbank an. Ein typischer Wert für den Datenbankbenutzernamen ist beispielsweise tridata. d. Geben Sie die Namen der Tabellenbereiche für das Datenschema an. Im Tabellenbereichsnamen können nur Buchstaben und das Unterstreichungszeichen verwendet werden. TRIDATA_DATA ist beispielsweise ein typischer Wert für Daten und TRIDATA_INDX ein typischer Wert für Indizes. e. Überprüfen Sie die URL, die das Installationsprogramm für das Testen der Datenschemaverbindung verwendet. f. Überprüfen Sie die Ergebnisse des Tests. Wenn der Test scheitert, vergewissern Sie sich, dass IBM DB2 aktiv ist. Wenn Sie in einer Informationsnachricht darauf hingewiesen werden, dass Ihre Datenbank Mehrbytezeichen möglicherweise nicht ordnungsgemäß unterstützt, aber Ihre ImplementieKapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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rung Mehrbytezeichen unterstützen muss, klicken Sie auf Abbrechen. Passen Sie Ihre Datenbank an und starten Sie das Installationsprogramm erneut. Damit IBM TRIRIGA Application Platform ordnungsgemäß funktioniert, muss die Instanz für den Oracle-Kompatibilitätsmodus konfiguriert sein. Zur Unterstützung von Mehrbytezeichen muss der codierte Zeichensatz der IBM DB2-Instanz UTF-8 unterstützen und string_units muss auf CODEUNITS32 gesetzt werden. g. Geben Sie die Größen für die Datenbankpools an. Diese Einstellungen bestimmen die Anzahl der Verbindungen, die der Anwendungsserver bei der Initialisierung startet, und die Anzahl der Verbindungen, die unter Last maximal gestartet werden können. 6. Vervollständigen und überprüfen Sie die Installationsinformationen in den letzten Anzeigen. a. Geben Sie den Namen des SMTP-Mail-Servers (Simple Mail Transfer Protocol) und den Namen des Front-End-Servers an. b. Optional: Installieren Sie IBM Tivoli Directory Integrator. c. Überprüfen Sie die Vorinstallationszusammenfassung und klicken Sie auf Installieren. 7. Klicken Sie auf Weiter. a. Optional: Wenn Sie den Fortschritt in dem Verzeichnis, in dem IBM TRIRIGA installiert ist, überwachen möchten, können Sie die Datei ant.log in einem Dienstprogramm für die Protokollüberwachung öffnen. Unter Windows können Sie das Dienstprogramm "WinTail" ausführen. Unter UNIX können Sie den Befehl tail –f ant.log ausführen. 8. Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf Done. 9. Vergewissern Sie sich, dass sich Ihre Lizenzdateien im Verzeichnis Tririga-Stammverzeichnis\config\licenses befinden. Tun sie dies nicht, müssen Sie sie in dieses Verzeichnis kopieren. Alle Anwendungsserver, die auf eine Datenbank zugreifen, müssen denselben Lizenzsatz haben. Die einzige Ausnahme bildet die Lizenzdatei für IBM TRIRIGA Connector for Business Applications. Dieses Produkt ist für eine begrenzte Anzahl von Servern lizenziert und die Lizenzdatei muss auf dieser Anzahl von Servern gespeichert werden, damit die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt zu den Lizenzdateien. 10. Starten Sie IBM TRIRIGA mit der entsprechenden Methode erneut. v Öffnen Sie auf Windows-Servern eine Eingabeaufforderung und führen sie den Befehl zum Starten des Liberty-Profils aus: Tririga-Stammverzeichnis\ wlp\bin\run.bat v Öffnen Sie auf UNIX-Servern eine Eingabeaufforderung und führen Sie den Befehl zum Starten des Liberty-Profils aus: Tririga-Stammverzeichnis/wlp/ bin/run.sh Das Befehlsfenster wird nach dem Start geschlossen. Liberty wird weiterhin als Hintergrundprozess ausgeführt.

Nächste Schritte Vergewissern Sie sich, dass Ihre Installation ordnungsgemäß durchgeführt wurde.

TRIRIGA Application Platform in IBM WebSphere Application Server installieren TRIRIGA Application Platform kann in IBM WebSphere Application Server installiert werden und wird von einer Vielzahl von Datenbanksoftwarekomponenten un-

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terstützt. Während der Installation von TRIRIGA Application Platform können Sie den Typ des zu verwendenden Anwendungsservers auswählen.

Vorbereitende Schritte Suchen Sie im IBM TRIRIGA Produkt-Wikiwiki nach den aktuellsten Informationen zur Implementierung von IBM TRIRIGA in IBM WebSphere Application Server. IBM TRIRIGA kann in IBM WebSphere Application Server Network Deployment installiert werden, aber die Implementierung in Clusterumgebungen wird nicht unterstützt. Sie müssen IBM TRIRIGA im Standardanwendungsserver einer Einzelzelle installieren, die einen einzigen Knoten in IBM WebSphere Application Server Network Deployment enthält. IBM TRIRIGA-Anwendungsdaten müssen in demselben Dateisystem gespeichert werden, das auch vom IBM WebSphere Application Server-Host verwendet wird. IBM TRIRIGA kann mit so genannten Sticky-Sitzungen in IBM WebSphere Application Server für die hohe Verfügbarkeit konfiguriert werden.

Übersicht über die Installation von IBM TRIRIGA Application Platform in WebSphere Bevor Sie mit der Installation von IBM TRIRIGA Application Platform beginnen, muss IBM WebSphere Application Server lokal oder auf einem Server installiert werden.

Installationsphasen Die Installation der Plattform in WebSphere Application Server umfasst mehrere Phasen: v WebSphere Application Server-Profil für IBM TRIRIGA erstellen. Wenn Sie kein spezielles neues WebSphere Application Server-Profil für IBM TRIRIGA erstellen, müssen Sie darauf vorbereitet sein, während des Installationsprozesses Informationen zu einem vorhandenen IBM TRIRIGA-Profil anzugeben. v Mit IBM Installation Manager WebSphere Application Server auf Version 8.5.5.9 aktualisieren. Installieren Sie ebenfalls mit IBM Installation Manager IBM Java 8 (64 Bit). Weitere Informationen finden Sie unter http://www-01.ibm.com/ support/docview.wss?uid=swg24041819. v Installation von IBM TRIRIGA durchführen

WebSphere vorbereiten Für die Installation von IBM TRIRIGA ist ein WebSphere Application Server-Profil erforderlich. Sie können ein spezielles WebSphere Application Server-Profil für IBM TRIRIGA erstellen, wenn Sie das Standardprofil nicht verwenden möchten. Wenn Sie kein neues WebSphere Application Server-Profil erstellen, müssen Sie darauf vorbereitet sein, während des Installationsprozesses Informationen zu einem vorhandenen WebSphere Application Server-Profil für IBM TRIRIGA anzugeben. Einzelheiten zum Erstellen von Profilen finden Sie in den Produktinformationen zu WebSphere Application Server.

Vorgehensweise 1. Konfigurieren Sie alle WebSphere Application Server-Profile für die Verwendung von IBM Java 8. /QIBM/ProdData/WebSphere/AppServer /Version/Edition/bin/managesdk -enableProfileAll -sdkname 1.8_64 -enableServers Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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2. Legen Sie den Namen des SDK fest, das Scriptbefehle verwenden können, wenn der Befehl kein Profil und kein Standardprofil angibt. /QIBM/ProdData/WebSphere/AppServer /Version/Edition/bin/managesdk -setCommandDefault -sdkname 1.8_64

3. Aktualisieren Sie die Position des zu verwendenden Verzeichnisses /tmp, sofern erforderlich. Das Verzeichnis /tmp muss eine Größe von mindestens 2 GB haben. a. Klicken Sie auf Server > Anwendungsserver > server1 > Java- und Prozessverwaltung > Prozessdefinition > Java Virtual Machine > Angepasste Eigenschaften. b. Klicken Sie auf Neu und geben Sie die folgenden Eigenschaften ein. Name: java.io.tmpdir Wert: /Pfad/zum/neun/tmp-Verzeichnis Beschreibung: Pfad zum gewünschten temporären Verzeichnis

c. Klicken Sie auf OK und dann auf Speichern.

Nächste Schritte Installieren Sie die Plattform mit Oracle Database, IBM DB2 oder Microsoft SQL Server.

IBM TRIRIGA Application Platform in WebSphere und Oracle Database installieren Nachdem Sie den Anwendungsserver und den Datenbankserver vorbereitet haben, können Sie mit der Installation von IBM TRIRIGA Application Platform in IBM WebSphere Application Server und Oracle Database beginnen.

Vorbereitende Schritte Vergewissern Sie sich, dass Oracle Database und IBM WebSphere Application Server aktiv sind und dass Sie Administratorberechtigung für die Server haben.

Vorgehensweise 1. Führen Sie die Installationsdatei aus. Führen Sie die Installationsanweisungen aus. a. Akzeptieren Sie die Lizenz. b. Suchen Sie nach dem neuesten verfügbaren Fixpack und wenden Sie es an. c. Wählen Sie die für das Installationsprogramm zu verwendende Java Virtual Machine aus. Die 64-Bit-Version von Java 8 ist erforderlich. d. Wählen Sie den Installationsordner aus. e. Wählen Sie Neue Datenbank als Installationstyp und dann die zu installierende Datendatei aus. 2. Wählen Sie die zu installierende Datendatei aus und klicken Sie dann auf Auswählen. 3. Optional: Wenn Lizenzdateien für dieses Produkt auf diesem System gespeichert sind, geben Sie den vollständigen Pfad zu deren Position an: 4. Wählen Sie IBM WebSphere Application Server (eigenständig) als Anwendungsserver aus. Geben Sie in den nächsten Anzeigen die WebSphere Application Server-Informationen an. a. Geben Sie die Informationen für die Konfiguration von WebSphere Application Server an, z. B. Zelle, Knoten, Server, Profil und Ausgangsverzeich-

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nis. Melden Sie sich bei WebSphere Application Server an und führen Sie den Befehl manageprofiles.[bat|sh] –listProfiles aus, um die Werte für Zelle, Knoten, Server, Profil und Ausgangsverzeichnis zu ermitteln. Als Ausgangsverzeichnis in WebSphere Application Server ist beispielsweise C:\Program Files\IBM\WebSphere\AppServer definiert. Kopieren Sie die in der WebSphere Application Server-Administrationskonsole angezeigten Werte und fügen Sie sie in die Felder des TRIRIGA-Installationsprogramms ein, um Schreib- oder andere Fehler zu vermeiden. Installieren Sie TRIRIGA nicht in einem WebSphere Application Server-Verzeichnis, dessen Name ein Leerzeichen enthält. Außerdem können in TRIRIGA keine Zellen-, Knoten- und Servernamen verwendet werden, die ein Unterstreichungszeichen oder einen Strich enthalten. b. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für den Administrator von WebSphere Application Server an. Der Server muss nach Abschluss dieses Schritts aktiv sein, damit sichergestellt ist, dass die Konfiguration korrekt angegeben wurde und für die Implementierung erforderlich ist. c. Optional: Definieren Sie einen alternativen Anwendungskontextpfad für den Zugriff auf die IBM TRIRIGA-Anwendung. Dieser Pfad muss mit einem Schrägstrich (/) beginnen. d. Geben Sie die Werte für die Java-Hauptspeichereinstellung in MB an. e. Geben Sie den Hostnamen des Servers an. 5. Wählen Sie Oracle als Datenbanktyp aus. Bitten Sie Ihren Oracle DatabaseAdministrator um Hilfe und geben Sie in den nächsten Anzeigen die Datenbankinformationen an. a. Wählen Sie die einzuleitenden Datenbankaktionen aus, z. B. Tabellenbereiche erstellen, Schema erstellen und Datenbank aus der .zip-Datei laden. Einige dieser Aufgaben können vorab vom Datenbankadministrator ausgeführt werden. Wenn Sie die Datenbank erstellen, müssen Sie Daten mit dem Installationsprogramm laden. b. Geben Sie die Datenbankserverinformationen für das Datenschema an, z. B. den Hostnamen, den Port und die Systemidentifikation (SID). 1521 ist beispielsweise ein typischer Wert für den Oracle Database-Server-Port und orcl ein typischer Wert für die Systemidentifikation des Oracle DatabaseServers. c. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für das Datenschema an. tridata ist beispielsweise ein typischer Wert für beide Felder. d. Geben Sie die Namen der Tabellenbereiche für das Datenschema an. Im Tabellenbereichsnamen können nur Buchstaben und das Unterstreichungszeichen verwendet werden. TRIDATA_DATA ist beispielsweise ein typischer Wert für Daten und TRIDATA_INDX ein typischer Wert für Indizes. e. Optional: Geben Sie die Tabellenbereichsparameter für das Datenschema an, wie z. B. die Dateinamen und die Dateigrößen in MB. Diese Anzeige erscheint, wenn Sie die Option für die Erstellung der Tabellenbereiche ausgewählt haben. Die Standarddateigröße ist 2500 MB (oder 2,5 GB). Diese Größe ist das erforderliche Minimum. Führen Sie eine sorgfältige Analyse durch, um die richtige Größe dieser Dateien zu bestimmen. Wenn die Option für automatische Erweiterung für Tabellenbereiche in der Datenbank aktiviert ist, werden die Tabellenbereiche bei Bedarf automatisch erweitert. Diese Erweiterung kann sich jedoch erheblich auf die Leistung auswirken. f. Optional: Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort des Datenbankadministrators an. Diese Anzeige erscheint, wenn Sie die Option für die Erstellung der Tabellenbereiche und des Schemas ausgewählt haben. Diese Informationen sind erforderlich, um die Datenbankstrukturen und Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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den Schemaeigner zu konfigurieren. Sie werden nicht aufgefordert, den Datenbankadministrator anzugeben, wenn Sie sich für das Laden der Datenbank aus einer .zip-Datei als einzige auszuführende Datenbankaktion entschieden haben. g. Überprüfen Sie die URL, die das Installationsprogramm für das Testen der Datenschemaverbindung verwendet. h. Überprüfen Sie die Ergebnisse des Tests. Wenn der Test scheitert, vergewissern Sie sich, dass Oracle Database aktiv ist. Wenn Sie in einer Informationsnachricht darauf hingewiesen werden, dass Ihre Datenbank Mehrbytezeichen möglicherweise nicht ordnungsgemäß unterstützt, aber Ihre Implementierung Mehrbytezeichen unterstützen muss, klicken Sie auf Abbrechen. Passen Sie Ihre Datenbank an und starten Sie das Installationsprogramm erneut. i. Geben Sie die Größen für die Datenbankpools an. Diese Einstellungen bestimmen die Anzahl der Verbindungen, die der Anwendungsserver bei der Initialisierung startet, und die Anzahl der Verbindungen, die unter Last maximal gestartet werden können. 6. Vervollständigen und überprüfen Sie die Installationsinformationen in den letzten Anzeigen. a. Geben Sie den Namen des SMTP-Mail-Servers (Simple Mail Transfer Protocol) und den Namen des Front-End-Servers an. b. Optional: Installieren Sie IBM Tivoli Directory Integrator. c. Überprüfen Sie die Vorinstallationszusammenfassung und klicken Sie auf Installieren. 7. Klicken Sie auf Weiter. a. Optional: Wenn Sie den Fortschritt in dem Verzeichnis, in dem IBM TRIRIGA installiert ist, überwachen möchten, können Sie die Datei ant.log in einem Dienstprogramm für die Protokollüberwachung öffnen. Unter Windows können Sie das Dienstprogramm "WinTail" ausführen. Unter UNIX können Sie den Befehl tail –f ant.log ausführen. 8. Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf Done. 9. Vergewissern Sie sich, dass sich Ihre Lizenzdateien im Verzeichnis Tririga-Stammverzeichnis\config\licenses befinden. Tun sie dies nicht, müssen Sie sie in dieses Verzeichnis kopieren. Alle Anwendungsserver, die auf eine Datenbank zugreifen, müssen denselben Lizenzsatz haben. Die einzige Ausnahme bildet die Lizenzdatei für IBM TRIRIGA Connector for Business Applications. Dieses Produkt ist für eine begrenzte Anzahl von Servern lizenziert und die Lizenzdatei muss auf dieser Anzahl von Servern gespeichert werden, damit die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt zu den Lizenzdateien. 10. Starten Sie IBM TRIRIGA erneut, indem Sie das WebSphere Application Server-Verzeichnis mit der entsprechenden Methode suchen. v Starten Sie auf Windows-Servern den WebSphere Application Server-Service IBM WebSphere Application Server Version 8.5 - KNOTENNAME unter Systemsteuerung > Verwaltung > Dienste. v Führen Sie auf UNIX-Servern die Befehle stopServer und startServer aus und geben Sie den Servernamen an: WEBSPHERE-AUSGANGSVERZEICHNIS/ profiles/AppSrv01/bin/stopServer.sh SERVERNAME und dann WEBSPHERE-AUSGANGSVERZEICHNIS/profiles/AppSrv01/bin/startServer.sh SERVERNAME. v Alternativ können Sie die Anwendung über die Administrationskonsole von WebSphere Application Server starten. Melden Sie sich an der Administrati-

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onskonsole von WebSphere Application Server an, navigieren Sie zu Anwendungen > Alle Anwendungen, wählen Sie die IBM TRIRIGA-Anwendung aus und klicken Sie auf Stoppen und dann auf Starten.

Nächste Schritte Vergewissern Sie sich, dass Ihre Installation ordnungsgemäß durchgeführt wurde.

IBM TRIRIGA Application Platform in WebSphere und Microsoft SQL Server installieren Nachdem Sie den Anwendungsserver und den Datenbankserver vorbereitet haben, können Sie mit der Installation von IBM TRIRIGA Application Platform in IBM WebSphere Application Server und Microsoft SQL Server beginnen.

Vorbereitende Schritte Vergewissern Sie sich, dass Microsoft SQL Server und IBM WebSphere Application Server aktiv sind und dass Sie Administratorberechtigung für die Server haben.

Vorgehensweise 1. Führen Sie die Installationsdatei aus. Führen Sie die Installationsanweisungen aus. a. Akzeptieren Sie die Lizenz. b. Suchen Sie nach dem neuesten verfügbaren Fixpack und wenden Sie es an. c. Wählen Sie die für das Installationsprogramm zu verwendende Java Virtual Machine aus. Die 64-Bit-Version von Java 8 ist erforderlich. d. Wählen Sie den Installationsordner aus. e. Wählen Sie Neue Datenbank als Installationstyp und dann die zu installierende Datendatei aus. 2. Wählen Sie die zu installierende Datendatei aus und klicken Sie dann auf Auswählen. 3. Optional: Wenn Lizenzdateien für dieses Produkt auf diesem System gespeichert sind, geben Sie den vollständigen Pfad zu deren Position an: 4. Wählen Sie IBM WebSphere Application Server (eigenständig) als Anwendungsserver aus. Geben Sie in den nächsten Anzeigen die WebSphere Application Server-Informationen an. a. Geben Sie die Informationen für die Konfiguration von WebSphere Application Server an, z. B. Zelle, Knoten, Server, Profil und Ausgangsverzeichnis. Melden Sie sich bei WebSphere Application Server an und führen Sie den Befehl manageprofiles.[bat|sh] –listProfiles aus, um die Werte für Zelle, Knoten, Server, Profil und Ausgangsverzeichnis zu ermitteln. Als Ausgangsverzeichnis in WebSphere Application Server ist beispielsweise C:\Program Files\IBM\WebSphere\AppServer definiert. Kopieren Sie die in der WebSphere Application Server-Administrationskonsole angezeigten Werte und fügen Sie sie in die Felder des TRIRIGA-Installationsprogramms ein, um Schreib- oder andere Fehler zu vermeiden. Installieren Sie TRIRIGA nicht in einem WebSphere Application Server-Verzeichnis, dessen Name ein Leerzeichen enthält. Außerdem können in TRIRIGA keine Zellen-, Knoten- und Servernamen verwendet werden, die ein Unterstreichungszeichen oder einen Strich enthalten. b. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für den Administrator von WebSphere Application Server an. Der Server muss nach Abschluss

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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dieses Schritts aktiv sein, damit sichergestellt ist, dass die Konfiguration korrekt angegeben wurde und für die Implementierung erforderlich ist. c. Optional: Definieren Sie einen alternativen Anwendungskontextpfad für den Zugriff auf die IBM TRIRIGA-Anwendung. Dieser Pfad muss mit einem Schrägstrich (/) beginnen. d. Geben Sie die Werte für die Java-Hauptspeichereinstellung in MB an. e. Geben Sie den Hostnamen des Servers an. 5. Wählen Sie Microsoft SQL Server als Datenbanktyp aus. Bitten Sie Ihren Microsoft SQL Server-Administrator um Hilfe und geben Sie in den nächsten Anzeigen die Datenbankinformationen an. a. Wählen Sie die einzuleitenden Datenbankaktionen aus, z. B. Tabellenbereiche erstellen, Schema erstellen und Datenbank aus der .zip-Datei laden. Einige dieser Aufgaben können vorab vom Datenbankadministrator ausgeführt werden. Wenn Sie die Datenbank erstellen, müssen Sie Daten mit dem Installationsprogramm laden. b. Geben Sie die Informationen für die Datenbankserververbindung an, z. B. den Port und den Namen. 1433 ist beispielsweise ein typischer Wert für den Microsoft SQL Server-Port und tridata ein typischer Wert für den Microsoft SQL Server-Datenbanknamen. c. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für die Datenbank an. tridata ist beispielsweise ein typischer Wert für beide Felder. Vergewissern Sie sich, dass der Datenbankbenutzer, der für die Neuinstallation verwendet wird, der Datenbank eindeutig zugeordnet ist. d. Wählen Sie eine Sortierfolge für die Microsoft SQL Server-Datenbank aus. e. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort des Datenbankadministrators an. Diese Informationen sind erforderlich, um die Datenbankstrukturen und den Schemaeigner zu konfigurieren. Sie werden nicht aufgefordert, den Datenbankadministrator anzugeben, wenn Sie sich für das Laden der Datenbank aus einer .zip-Datei als einzige auszuführende Datenbankaktion entschieden haben. f. Überprüfen Sie die URL, die das Installationsprogramm für das Testen der Datenschemaverbindung verwendet. g. Überprüfen Sie die Ergebnisse des Tests. Wenn der Test scheitert, vergewissern Sie sich, dass Microsoft SQL Server aktiv ist. h. Geben Sie die Größen für die Datenbankpools an. Diese Einstellungen bestimmen die Anzahl der Verbindungen, die der Anwendungsserver bei der Initialisierung startet, und die Anzahl der Verbindungen, die unter Last maximal gestartet werden können. 6. Vervollständigen und überprüfen Sie die Installationsinformationen in den letzten Anzeigen. a. Geben Sie den Namen des SMTP-Mail-Servers (Simple Mail Transfer Protocol) und den Namen des Front-End-Servers an. b. Optional: Installieren Sie IBM Tivoli Directory Integrator. c. Überprüfen Sie die Vorinstallationszusammenfassung und klicken Sie auf Installieren. 7. Klicken Sie auf Weiter. a. Optional: Wenn Sie den Fortschritt in dem Verzeichnis, in dem IBM TRIRIGA installiert ist, überwachen möchten, können Sie die Datei ant.log in einem Dienstprogramm für die Protokollüberwachung öffnen. Unter Windows können Sie das Dienstprogramm "WinTail" ausführen. Unter UNIX können Sie den Befehl tail –f ant.log ausführen.

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8. Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf Done. 9. Vergewissern Sie sich, dass sich Ihre Lizenzdateien im Verzeichnis Tririga-Stammverzeichnis\config\licenses befinden. Tun sie dies nicht, müssen Sie sie in dieses Verzeichnis kopieren. Alle Anwendungsserver, die auf eine Datenbank zugreifen, müssen denselben Lizenzsatz haben. Die einzige Ausnahme bildet die Lizenzdatei für IBM TRIRIGA Connector for Business Applications. Dieses Produkt ist für eine begrenzte Anzahl von Servern lizenziert und die Lizenzdatei muss auf dieser Anzahl von Servern gespeichert werden, damit die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt zu den Lizenzdateien. 10. Starten Sie IBM TRIRIGA erneut, indem Sie das WebSphere Application Server-Verzeichnis mit der entsprechenden Methode suchen. v Starten Sie auf Windows-Servern den WebSphere Application Server-Service IBM WebSphere Application Server Version 8.5 - KNOTENNAME unter Systemsteuerung > Verwaltung > Dienste. v Führen Sie auf UNIX-Servern die Befehle stopServer und startServer aus und geben Sie den Servernamen an: WEBSPHERE-AUSGANGSVERZEICHNIS/ profiles/AppSrv01/bin/stopServer.sh SERVERNAME und dann WEBSPHERE-AUSGANGSVERZEICHNIS/profiles/AppSrv01/bin/startServer.sh SERVERNAME. v Alternativ können Sie die Anwendung über die Administrationskonsole von WebSphere Application Server starten. Melden Sie sich an der Administrationskonsole von WebSphere Application Server an, navigieren Sie zu Anwendungen > Alle Anwendungen, wählen Sie die IBM TRIRIGA-Anwendung aus und klicken Sie auf Stoppen und dann auf Starten.

Nächste Schritte Vergewissern Sie sich, dass Ihre Installation ordnungsgemäß durchgeführt wurde.

TRIRIGA Application Platform in WebSphere und IBM DB2 installieren Nach der Vorbereitung Ihres Anwendungsservers und Ihres Datenbankservers können Sie mit der Installation von TRIRIGA Application Platform in IBM WebSphere Application Server und IBM DB2 beginnen.

Vorbereitende Schritte Vergewissern Sie sich, dass IBM DB2 und IBM WebSphere Application Server aktiv sind und dass Sie Administratorberechtigung für die Server haben. Stellen Sie sicher, dass die IBM DB2-Datenbankinstanz und die Datenbank für TRIRIGA konfiguriert wurden.

Vorgehensweise 1. Führen Sie die Installationsdatei aus. Führen Sie die Installationsanweisungen aus. a. Akzeptieren Sie die Lizenz. b. Suchen Sie nach dem neuesten verfügbaren Fixpack und wenden Sie es an. c. Wählen Sie die für das Installationsprogramm zu verwendende Java Virtual Machine aus. Die 64-Bit-Version von Java 8 ist erforderlich. d. Wählen Sie den Installationsordner aus. e. Wählen Sie Neue Datenbank als Installationstyp und dann die zu installierende Datendatei aus. Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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2. Wählen Sie die zu installierende Datendatei aus und klicken Sie dann auf Auswählen. 3. Optional: Wenn Lizenzdateien für dieses Produkt auf diesem System gespeichert sind, geben Sie den vollständigen Pfad zu deren Position an: 4. Wählen Sie IBM WebSphere Application Server (eigenständig) als Anwendungsserver aus. Geben Sie in den nächsten Anzeigen die WebSphere Application Server-Informationen an. a. Geben Sie die Informationen für die Konfiguration von WebSphere Application Server an, z. B. Zelle, Knoten, Server, Profil und Ausgangsverzeichnis. Melden Sie sich bei WebSphere Application Server an und führen Sie den Befehl manageprofiles.[bat|sh] –listProfiles aus, um die Werte für Zelle, Knoten, Server, Profil und Ausgangsverzeichnis zu ermitteln. Als Ausgangsverzeichnis in WebSphere Application Server ist beispielsweise C:\Program Files\IBM\WebSphere\AppServer definiert. Kopieren Sie die in der WebSphere Application Server-Administrationskonsole angezeigten Werte und fügen Sie sie in die Felder des TRIRIGA-Installationsprogramms ein, um Schreib- oder andere Fehler zu vermeiden. Installieren Sie TRIRIGA nicht in einem WebSphere Application Server-Verzeichnis, dessen Name ein Leerzeichen enthält. Außerdem können in TRIRIGA keine Zellen-, Knoten- und Servernamen verwendet werden, die ein Unterstreichungszeichen oder einen Strich enthalten. b. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für den Administrator von WebSphere Application Server an. Der Server muss nach Abschluss dieses Schritts aktiv sein, damit sichergestellt ist, dass die Konfiguration korrekt angegeben wurde und für die Implementierung erforderlich ist. c. Optional: Definieren Sie einen alternativen Anwendungskontextpfad für den Zugriff auf die IBM TRIRIGA-Anwendung. Dieser Pfad muss mit einem Schrägstrich (/) beginnen. d. Geben Sie die Werte für die Java-Hauptspeichereinstellung in MB an. e. Geben Sie den Hostnamen des Servers an. 5. Wählen Sie IBM DB2 als Datenbanktyp aus. Bitten Sie Ihren IBM DB2-Administrator um Hilfe und geben Sie in den nächsten Anzeigen die Datenbankinformationen an. a. Wählen Sie die einzuleitenden Datenbankaktionen aus, z. B. Tabellenbereiche erstellen und Datenbank aus der .zip-Datei laden. Einige dieser Aufgaben können vorab vom Datenbankadministrator ausgeführt werden. Wenn Ihr Datenbankadministrator beispielsweise den Tabellenbereich vorab erstellt hat, wählen Sie die erste Option ab. Wenn Sie die Datenbank erstellen, müssen Sie Daten mit dem Installationsprogramm laden. b. Geben Sie die Informationen für den Datenbankserver für das Datenschema an, z. B. den Hostnamen, den Port und den Datenbanknamen. 50006 ist beispielsweise ein typischer Wert für den IBM DB2-Server-Port und tririga ein typischer Wert für den Namen der IBM DB2-Datenbank. c. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für die IBM TRIRIGADatenbank an. Ein typischer Wert für den Datenbankbenutzernamen ist beispielsweise tridata. d. Geben Sie die Namen der Tabellenbereiche für das Datenschema an. Im Tabellenbereichsnamen können nur Buchstaben und das Unterstreichungszeichen verwendet werden. TRIDATA_DATA ist beispielsweise ein typischer Wert für Daten und TRIDATA_INDX ein typischer Wert für Indizes. e. Überprüfen Sie die URL, die das Installationsprogramm für das Testen der Datenschemaverbindung verwendet.

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f. Überprüfen Sie die Ergebnisse des Tests. Wenn der Test scheitert, vergewissern Sie sich, dass IBM DB2 aktiv ist. Wenn Sie in einer Informationsnachricht darauf hingewiesen werden, dass Ihre Datenbank Mehrbytezeichen möglicherweise nicht ordnungsgemäß unterstützt, aber Ihre Implementierung Mehrbytezeichen unterstützen muss, klicken Sie auf Abbrechen. Passen Sie Ihre Datenbank an und starten Sie das Installationsprogramm erneut. Damit IBM TRIRIGA Application Platform ordnungsgemäß funktioniert, muss die Instanz für den Oracle-Kompatibilitätsmodus konfiguriert sein. Zur Unterstützung von Mehrbytezeichen muss der codierte Zeichensatz der IBM DB2-Instanz UTF-8 unterstützen und string_units muss auf CODEUNITS32 gesetzt werden. g. Geben Sie die Größen für die Datenbankpools an. Diese Einstellungen bestimmen die Anzahl der Verbindungen, die der Anwendungsserver bei der Initialisierung startet, und die Anzahl der Verbindungen, die unter Last maximal gestartet werden können. 6. Vervollständigen und überprüfen Sie die Installationsinformationen in den letzten Anzeigen. a. Geben Sie den Namen des SMTP-Mail-Servers (Simple Mail Transfer Protocol) und den Namen des Front-End-Servers an. b. Optional: Installieren Sie IBM Tivoli Directory Integrator. c. Überprüfen Sie die Vorinstallationszusammenfassung und klicken Sie auf Installieren. 7. Klicken Sie auf Weiter. a. Optional: Wenn Sie den Fortschritt in dem Verzeichnis, in dem IBM TRIRIGA installiert ist, überwachen möchten, können Sie die Datei ant.log in einem Dienstprogramm für die Protokollüberwachung öffnen. Unter Windows können Sie das Dienstprogramm "WinTail" ausführen. Unter UNIX können Sie den Befehl tail –f ant.log ausführen. 8. Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf Done. 9. Vergewissern Sie sich, dass sich Ihre Lizenzdateien im Verzeichnis Tririga-Stammverzeichnis\config\licenses befinden. Tun sie dies nicht, müssen Sie sie in dieses Verzeichnis kopieren. Alle Anwendungsserver, die auf eine Datenbank zugreifen, müssen denselben Lizenzsatz haben. Die einzige Ausnahme bildet die Lizenzdatei für IBM TRIRIGA Connector for Business Applications. Dieses Produkt ist für eine begrenzte Anzahl von Servern lizenziert und die Lizenzdatei muss auf dieser Anzahl von Servern gespeichert werden, damit die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt zu den Lizenzdateien. 10. Starten Sie IBM TRIRIGA erneut, indem Sie das WebSphere Application Server-Verzeichnis mit der entsprechenden Methode suchen. v Starten Sie auf Windows-Servern den WebSphere Application Server-Service IBM WebSphere Application Server Version 8.5 - KNOTENNAME unter Systemsteuerung > Verwaltung > Dienste. v Führen Sie auf UNIX-Servern die Befehle stopServer und startServer aus und geben Sie den Servernamen an: WEBSPHERE-AUSGANGSVERZEICHNIS/ profiles/AppSrv01/bin/stopServer.sh SERVERNAME und dann WEBSPHERE-AUSGANGSVERZEICHNIS/profiles/AppSrv01/bin/startServer.sh SERVERNAME. v Alternativ können Sie die Anwendung über die Administrationskonsole von WebSphere Application Server starten. Melden Sie sich an der Administrationskonsole von WebSphere Application Server an, navigieren Sie zu Anwendungen > Alle Anwendungen, wählen Sie die IBM TRIRIGA-Anwendung aus und klicken Sie auf Stoppen und dann auf Starten. Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Nächste Schritte Vergewissern Sie sich, dass Ihre Installation ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Zugehörige Konzepte: „DB2-Datenbank für TRIRIGA erstellen und konfigurieren” auf Seite 16 Zum Konfigurieren von TRIRIGA mit DB2 Version 10.5 müssen Sie eine Datenbank erstellen, bevor Sie das Installationsprogramm von TRIRIGA Application Platform starten. Sie können die Datenbank manuell erstellen oder Sie können Scripts verwenden, die mit TRIRIGA bereitgestellt werden.

IBM TRIRIGA Application Platform in Oracle WebLogic Server installieren TRIRIGA Application Platform kann in Oracle WebLogic Server installiert werden und wird von einer Vielzahl von Datenbanksoftwarekomponenten unterstützt. Während der Installation von TRIRIGA Application Platform können Sie den Typ des zu verwendenden Anwendungsservers auswählen.

Übersicht über die Installation von IBM TRIRIGA Application Platform in WebLogic Bevor Sie mit der Installation von IBM TRIRIGA Application Platform beginnen, muss Oracle WebLogic Server lokal oder auf einem Server installiert werden.

Oracle WebLogic Server-Installationsprogramme Phasen der IBM TRIRIGA Application Platform-Installation Verwenden Sie das generische Installationsprogramm von Oracle WebLogic Server, um die 64-Bit-Version von Oracle WebLogic Server zu installieren. Die betriebssystemspezifischen Versionen des Oracle WebLogic Server-Installationsprogramms sind nur für 32-Bit-Systeme bestimmt. Die Installation der Plattform in WebLogic Server umfasst mehrere Phasen: v Einstellungen für WebLogic Server vorbereiten. v Installation von IBM TRIRIGA starten v Installation von IBM TRIRIGA beenden

WebLogic vorbereiten Wenn Oracle WebLogic Server aktiv ist, können Sie das Produkt für die Installation vorbereiten, indem Sie die zwischengespeicherten Oracle WebLogic Server-Dateien löschen.

Vorbereitende Schritte Vergewissern Sie sich, dass WebLogic Server aktiv ist und dass Sie Administratorberechtigung für den Anwendungsserver haben. IBM TRIRIGA wird nur in 64-BitVersionen von WebLogic Server unterstützt. Für Linux-Systeme muss die Bash-Shell auf dem System installiert werden, um WebLogic Server mit IBM TRIRIGA konfigurieren zu können.

Informationen zu diesem Vorgang Löschen Sie die WebLogic Server-Caches, indem Sie den Ordner "tmp" des Verwaltungsservers und den JSP-Cacheordner, sofern vorhanden, entfernen. Die Dateipfa-

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de zu diesen Ordnern variieren, da sie für den jeweiligen Domänen- und Servernamen spezifisch sind. Im Folgenden sehen Sie Beispiele für die Pfade: WL-Installationsordner/user_projects/domains/my_domain/servers/AdminServer/ tmp und WL-Installationsordner/user_projects/domains/my_domain/ _tmp_jsp_compile_DefaultWebApp. IBM TRIRIGA wird auf einem verwalteten WebLogic Server-Server implementiert. Verwaltete Server werden von einem WebLogic Server-Administrationsserver verwaltet. Sie müssen eine WebLogic Server-Domäne definieren, z. B. tririgaManagedServer, die den WebLogic Server-Administrationsserver und den verwalteten Server enthält, die Sie für die IBM TRIRIGA-Implementierung verwenden möchten. Informationen zur Verwendung des Oracle Fusion Middleware Configuration Wizard zum Erstellen eines WebLogic Server-Administrationsserver und eines verwalteten WebLogic Server-Servers und zum Definieren einer Domäne finden Sie in der Produktdokumentation zu Oracle WebLogic Server. Das Installationsprogramm von IBM TRIRIGA Application Platform setzt den Parameter WebLogic Server enforce-valid-basic-auth-credentials während des Installationsprozesses auf den Wert false. Wenn die Sicherheitsrichtlinie für Ihre Organisation den Wert true für diesen Parameter erfordert, müssen IBM TRIRIGA CAD Integrator/Publisher-Benutezr dem Sicherheitsrepository von WebLogic Server hinzugefügt werden. Weitere Informationen finden Sie in der Produktdokumentation zu Oracle WebLogic Server.

Nächste Schritte Installieren Sie die Plattform mit Oracle Database, IBM DB2 oder Microsoft SQL Server.

IBM TRIRIGA Application Platform in WebLogic und Oracle Database installieren Nachdem Sie den Anwendungsserver und den Datenbankserver vorbereitet haben, können Sie mit der Installation von IBM TRIRIGA Application Platform in Oracle WebLogic Server und Oracle Database beginnen.

Vorbereitende Schritte Vergewissern Sie sich, dass Oracle Database und Oracle WebLogic Server aktiv sind und dass Sie Administratorberechtigung für die Server haben.

Vorgehensweise 1. Führen Sie die Installationsdatei aus. Führen Sie die Installationsanweisungen aus. a. Akzeptieren Sie die Lizenz. b. Suchen Sie nach dem neuesten verfügbaren Fixpack und wenden Sie es an. c. Wählen Sie die für das Installationsprogramm zu verwendende Java Virtual Machine aus. Die 64-Bit-Version von Java 8 ist erforderlich. d. Wählen Sie den Installationsordner aus. e. Wählen Sie Neue Datenbank als Installationstyp und dann die zu installierende Datendatei aus. 2. Wählen Sie die zu installierende Datendatei aus und klicken Sie dann auf Auswählen. 3. Optional: Wenn Lizenzdateien für dieses Produkt auf diesem System gespeichert sind, geben Sie den vollständigen Pfad zu deren Position an: Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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4. Wählen Sie Oracle WebLogic 12c (eigenständig) als Anwendungsserver aus. Geben Sie in den nächsten Anzeigen die WebLogic Server-Informationen an. a. Wählen Sie Oracle WebLogic 12c (eigenständig) aus. b. Geben Sie die Pfade zu Ihrem WebLogic Server-Ausgangsverzeichnis und Ihrem Domänenausgangsverzeichnis an. . c. Geben Sie die entsprechenden Informationen für Ihren WebLogic ServerHost, einschließlich des Admin-Server-Ports, an. Geben Sie das Kennwort für den Server ein. d. Geben Sie die Werte für die Java-Hauptspeichereinstellung in MB an. e. Optional: Definieren Sie einen alternativen Anwendungskontextpfad für den Zugriff auf die IBM TRIRIGA-Anwendung. Dieser Pfad muss mit einem Schrägstrich (/) beginnen. f. Geben Sie den Pfad zur Datei xercesImpl.jar an. 5. Wählen Sie Oracle als Datenbanktyp aus. Bitten Sie Ihren Oracle DatabaseAdministrator um Hilfe und geben Sie in den nächsten Anzeigen die Datenbankinformationen an. a. Wählen Sie die einzuleitenden Datenbankaktionen aus, z. B. Tabellenbereiche erstellen, Schema erstellen und Datenbank aus der .zip-Datei laden. Einige dieser Aufgaben können vorab vom Datenbankadministrator ausgeführt werden. Wenn Sie die Datenbank erstellen, müssen Sie Daten mit dem Installationsprogramm laden. b. Geben Sie die Datenbankserverinformationen für das Datenschema an, z. B. den Hostnamen, den Port und die Systemidentifikation (SID). 1521 ist beispielsweise ein typischer Wert für den Oracle Database-Server-Port und orcl ein typischer Wert für die Systemidentifikation des Oracle DatabaseServers. c. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für das Datenschema an. tridata ist beispielsweise ein typischer Wert für beide Felder. d. Geben Sie die Namen der Tabellenbereiche für das Datenschema an. Im Tabellenbereichsnamen können nur Buchstaben und das Unterstreichungszeichen verwendet werden. TRIDATA_DATA ist beispielsweise ein typischer Wert für Daten und TRIDATA_INDX ein typischer Wert für Indizes. e. Optional: Geben Sie die Tabellenbereichsparameter für das Datenschema an, wie z. B. die Dateinamen und die Dateigrößen in MB. Diese Anzeige erscheint, wenn Sie die Option für die Erstellung der Tabellenbereiche ausgewählt haben. Die Standarddateigröße ist 2500 MB (oder 2,5 GB). Diese Größe ist das erforderliche Minimum. Führen Sie eine sorgfältige Analyse durch, um die richtige Größe dieser Dateien zu bestimmen. Wenn die Option für automatische Erweiterung für Tabellenbereiche in der Datenbank aktiviert ist, werden die Tabellenbereiche bei Bedarf automatisch erweitert. Diese Erweiterung kann sich jedoch erheblich auf die Leistung auswirken. f. Optional: Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort des Datenbankadministrators an. Diese Anzeige erscheint, wenn Sie die Option für die Erstellung der Tabellenbereiche und des Schemas ausgewählt haben. Diese Informationen sind erforderlich, um die Datenbankstrukturen und den Schemaeigner zu konfigurieren. Sie werden nicht aufgefordert, den Datenbankadministrator anzugeben, wenn Sie sich für das Laden der Datenbank aus einer .zip-Datei als einzige auszuführende Datenbankaktion entschieden haben. g. Überprüfen Sie die URL, die das Installationsprogramm für das Testen der Datenschemaverbindung verwendet.

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h. Überprüfen Sie die Ergebnisse des Tests. Wenn der Test scheitert, vergewissern Sie sich, dass Oracle Database aktiv ist. Wenn Sie in einer Informationsnachricht darauf hingewiesen werden, dass Ihre Datenbank Mehrbytezeichen möglicherweise nicht ordnungsgemäß unterstützt, aber Ihre Implementierung Mehrbytezeichen unterstützen muss, klicken Sie auf Abbrechen. Passen Sie Ihre Datenbank an und starten Sie das Installationsprogramm erneut. i. Geben Sie die Größen für die Datenbankpools an. Diese Einstellungen bestimmen die Anzahl der Verbindungen, die der Anwendungsserver bei der Initialisierung startet, und die Anzahl der Verbindungen, die unter Last maximal gestartet werden können. 6. Vervollständigen und überprüfen Sie die Installationsinformationen in den letzten Anzeigen. a. Geben Sie den Namen des SMTP-Mail-Servers (Simple Mail Transfer Protocol) und den Namen des Front-End-Servers an. b. Optional: Installieren Sie IBM Tivoli Directory Integrator. c. Überprüfen Sie die Vorinstallationszusammenfassung und klicken Sie auf Installieren. 7. Klicken Sie auf Weiter. a. Optional: Wenn Sie den Fortschritt in dem Verzeichnis, in dem IBM TRIRIGA installiert ist, überwachen möchten, können Sie die Datei ant.log in einem Dienstprogramm für die Protokollüberwachung öffnen. Unter Windows können Sie das Dienstprogramm "WinTail" ausführen. Unter UNIX können Sie den Befehl tail –f ant.log ausführen. 8. Starten Sie WebLogic Server erneut, wenn Sie dazu aufgefordert werden. 9. Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf Done. 10. Vergewissern Sie sich, dass sich Ihre Lizenzdateien im Verzeichnis Tririga-Stammverzeichnis\config\licenses befinden. Tun sie dies nicht, müssen Sie sie in dieses Verzeichnis kopieren. Alle Anwendungsserver, die auf eine Datenbank zugreifen, müssen denselben Lizenzsatz haben. Die einzige Ausnahme bildet die Lizenzdatei für IBM TRIRIGA Connector for Business Applications. Dieses Produkt ist für eine begrenzte Anzahl von Servern lizenziert und die Lizenzdatei muss auf dieser Anzahl von Servern gespeichert werden, damit die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt zu den Lizenzdateien. 11. Starten Sie IBM TRIRIGA, indem Sie den the WebLogic Server-Knotenmanager, den Administrationsserver und den verwalteten Server starten.

Nächste Schritte Falls die Installation fehlschlägt, sehen Sie sich den Abschnitt zur Überprüfung der Implementierung in WebLogic Server und Oracle Database an. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Installation ordnungsgemäß durchgeführt wurde. IBM TRIRIGA Application Platform-Implementierung in WebLogic und Oracle Database prüfen: Wenn die Installation von IBM TRIRIGA Application Platform fehlschlägt, kann IBM TRIRIGA trotzdem in Oracle WebLogic Server und Oracle Database ausgeführt werden, indem die Datenquellen und die Implementierung validiert werden.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Vorgehensweise 1. Überprüfen Sie die WebLogic Server-Konfiguration. Lesen Sie die Datei ant.log im Stamminstallationsverzeichnis. Wenn sich die letzten Nachrichten im Protokoll auf das WebLogic Server-Setup beziehen, muss das Setup manuell durchgeführt werden. 2. Melden Sie sich an der Administrationskonsole von WebLogic Server an. 3. Vergewissern Sie sich, dass die JDBC-Datenquellen (IBM TRIRIGA Java Database Connectivity) erstellt werden. Wählen Sie im Abschnitt "Domain Structure" nacheinander Services > Data Sources aus. 4. Vergewissern Sie sich in der Hauptanzeige, dass mindestens eine Datenquelle mit dem JNDI-Namen jdbc/local/DataSource-TRIRIGA-data vorhanden ist. a. Wenn die Datenquelle vorhanden ist, fahren Sie mit der Überprüfung der Installation fort. b. Wenn die Datenquelle nicht vorhanden ist, fahren Sie mit der Erstellung der Datenquelle fort. 5. Klicken Sie in der Hauptanzeige auf New und geben Sie die folgenden Datenquelleninformationen an: a. Geben Sie DataSource-TRIRIGA-data als Namen an. b. Geben Sie jdbc/local/DataSource-TRIRIGA-data als JNDI-Namen an. c. Wählen Sie Oracle als Datenbanktyp aus und klicken Sie auf Next. d. Wählen Sie *Oracle’s Driver (Thin) for Instance connections; Versions:9.0.1 and later als Datenbanktreiber aus. e. Klicken Sie in jeder Anzeige auf Next, um die nächste Anzeige aufzurufen. 6. Geben Sie den Datenbanknamen, den Hostnamen, den Datenbankbenutzernamen und das Kennwort für den Datenbankserver an. 7. Geben Sie die folgenden Datenbankinformationen an: a. Geben Sie jdbc:oracle:thin:@Datenbankserver:1521:orcl als URL an, wobei Datenbankserver für den Hostnamen oder die IP-Adresse Ihres Datenbankservers steht. 1521 ist die Portnummer von Oracle Database und orcl die Systemidentifikation (SID) der Oracle Database-Instanz. b. Geben Sie oracle.jdbc.OracleDriver als Treiberklassennamen an. c. Ändern Sie für die Eigenschaften den Standardwert, der user=Schemaname enthält, wie z. B. user=tridata, nicht. d. Geben Sie das Kennwort für Ihr TRIDATA-Schema an und bestätigen Sie das Kennwort durch erneute Eingabe. e. Ändern Sie den Standardwert für den Testtabellennamen nicht. f. Geben Sie den Benutzernamen Ihres TRIDATA-Schemas als Datenbankbenutzernamen an. 8. Klicken Sie auf Test Configuration. 9. Wählen Sie das Kontrollkästchen für den Servernamen der IBM TRIRIGA-Implementierung aus und klicken Sie auf Finish. 10. Validieren Sie die IBM TRIRIGA-Datenquelle. Wählen Sie im Abschnitt "Domain Structure" Services > JDBC > Data Sources aus. 11. Wählen Sie in der Hauptanzeige DataSource-TRIRIGA-data aus. 12. Wählen Sie das Register Configuration und anschließend das Register General aus. Vergewissern Sie sich, dass der JNDI-Name jdbc/local/DataSourceTRIRIGA-data lautet. Bei der Angabe des JNDI-Namens muss die Groß-/ Kleinschreibung beachtet werden.

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13. Wählen Sie das Register Connection Pool aus. Vergewissern Sie sich, dass die URL, der Treiberklassenname und die Eigenschaften korrekt sind. Ändern Sie die maximale Kapazität in 100. Möglicherweise müssen Sie die maximale Kapazität erhöhen, wenn Sie der Implementierung weitere Benutzer hinzufügen. Klicken Sie auf Save. 14. Wählen Sie das Register Targets aus. Wählen Sie das Kontrollkästchen für den Server aus, der die Datenquelle an den Server bindet. 15. Validieren Sie die IBM TRIRIGA-Implementierung. Wählen Sie im Abschnitt "Domain Structure" die Option Deployments aus. Vergewissern Sie sich in der Hauptanzeige, dass die Anwendung ibm-tririga implementiert ist. 16. Wenn die Anwendung implementiert ist, wählen Sie ibm-tririga im Abschnitt "Deployments" aus. 17. Gehen Sie wie folgt vor, wenn die Anwendung nicht implementiert ist: a. Wählen Sie Install aus. b. Wählen Sie das Installationsverzeichnis von IBM TRIRIGA als Pfad und dann die Datei ibm-tririga.war aus. Klicken Sie in jeder Anzeige auf Next, um die nächste Anzeige aufzurufen. c. Wählen Sie Install this deployment as an application aus. d. Klicken Sie auf Finish. 18. Vergewissern Sie sich, dass die Leistungseinstellungen für die Datenerfassung konfiguriert sind. a. Wählen Sie im Abschnitt "Domain Structure" nacheinander Services > Data Sources aus. Wählen Sie die Datenquelle mit dem Namen DataPool aus. b. Wählen Sie das Register "Connection Pool" aus und stellen Sie sicher, dass die folgenden Eigenschaften im Abschnitt "Properties" enthalten sind. Wenn diese Eigenschaften nicht gefunden werden, fügen Sie sie hinzu und speichern Sie die Änderungen. user=Benutzername DatabaseName=Datenbankname

19. Überprüfen Sie die Einstellungen für die Anwendung ibm-tririga. a. Optional: Starten Sie WebLogic Server, um sicherzustellen, dass alles synchronisiert und für die Produktionsumgebung bereit ist. Nächste Schritte Vergewissern Sie sich, dass Ihre Installation ordnungsgemäß durchgeführt wurde.

IBM TRIRIGA Application Platform in WebLogic und Microsoft SQL Server installieren Nachdem Sie den Anwendungsserver und den Datenbankserver vorbereitet haben, können Sie mit der Installation von IBM TRIRIGA Application Platform in Oracle WebLogic Server und Microsoft SQL Server beginnen.

Vorbereitende Schritte Vergewissern Sie sich, dass Microsoft SQL Server und Oracle WebLogic Server aktiv sind und dass Sie Administratorberechtigung für die Server haben.

Vorgehensweise 1. Führen Sie die Installationsdatei aus. Führen Sie die Installationsanweisungen aus. Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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a. Akzeptieren Sie die Lizenz. b. Suchen Sie nach dem neuesten verfügbaren Fixpack und wenden Sie es an. c. Wählen Sie die für das Installationsprogramm zu verwendende Java Virtual Machine aus. Die 64-Bit-Version von Java 8 ist erforderlich. d. Wählen Sie den Installationsordner aus. e. Wählen Sie Neue Datenbank als Installationstyp und dann die zu installierende Datendatei aus. 2. Wählen Sie die zu installierende Datendatei aus und klicken Sie dann auf Auswählen. 3. Optional: Wenn Lizenzdateien für dieses Produkt auf diesem System gespeichert sind, geben Sie den vollständigen Pfad zu deren Position an: 4. Wählen Sie Oracle WebLogic 12c (eigenständig) als Anwendungsserver aus. Geben Sie in den nächsten Anzeigen die WebLogic Server-Informationen an. a. Wählen Sie Oracle WebLogic 12c (eigenständig) aus. b. Geben Sie die Pfade zu Ihrem WebLogic Server-Ausgangsverzeichnis und Ihrem Domänenausgangsverzeichnis an. . c. Geben Sie die entsprechenden Informationen für Ihren WebLogic ServerHost, einschließlich des Admin-Server-Ports, an. Geben Sie das Kennwort für den Server ein. d. Geben Sie die Werte für die Java-Hauptspeichereinstellung in MB an. e. Optional: Definieren Sie einen alternativen Anwendungskontextpfad für den Zugriff auf die IBM TRIRIGA-Anwendung. Dieser Pfad muss mit einem Schrägstrich (/) beginnen. f. Geben Sie den Pfad zur Datei xercesImpl.jar an. 5. Wählen Sie Microsoft SQL Server als Datenbanktyp aus. Bitten Sie Ihren Microsoft SQL Server-Administrator um Hilfe und geben Sie in den nächsten Anzeigen die Datenbankinformationen an. a. Wählen Sie die einzuleitenden Datenbankaktionen aus, z. B. Tabellenbereiche erstellen, Schema erstellen und Datenbank aus der .zip-Datei laden. Einige dieser Aufgaben können vorab vom Datenbankadministrator ausgeführt werden. Wenn Sie die Datenbank erstellen, müssen Sie Daten mit dem Installationsprogramm laden. b. Geben Sie die Informationen für die Datenbankserververbindung an, z. B. den Port und den Namen. 1433 ist beispielsweise ein typischer Wert für den Microsoft SQL Server-Port und tridata ein typischer Wert für den Microsoft SQL Server-Datenbanknamen. c. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für die Datenbank an. tridata ist beispielsweise ein typischer Wert für beide Felder. Vergewissern Sie sich, dass der Datenbankbenutzer, der für die Neuinstallation verwendet wird, der Datenbank eindeutig zugeordnet ist. d. Wählen Sie eine Sortierfolge für die Microsoft SQL Server-Datenbank aus. e. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort des Datenbankadministrators an. Diese Informationen sind erforderlich, um die Datenbankstrukturen und den Schemaeigner zu konfigurieren. Sie werden nicht aufgefordert, den Datenbankadministrator anzugeben, wenn Sie sich für das Laden der Datenbank aus einer .zip-Datei als einzige auszuführende Datenbankaktion entschieden haben. f. Überprüfen Sie die URL, die das Installationsprogramm für das Testen der Datenschemaverbindung verwendet. g. Überprüfen Sie die Ergebnisse des Tests. Wenn der Test scheitert, vergewissern Sie sich, dass Microsoft SQL Server aktiv ist.

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h. Geben Sie die Größen für die Datenbankpools an. Diese Einstellungen bestimmen die Anzahl der Verbindungen, die der Anwendungsserver bei der Initialisierung startet, und die Anzahl der Verbindungen, die unter Last maximal gestartet werden können. 6. Vervollständigen und überprüfen Sie die Installationsinformationen in den letzten Anzeigen. a. Geben Sie den Namen des SMTP-Mail-Servers (Simple Mail Transfer Protocol) und den Namen des Front-End-Servers an. b. Optional: Installieren Sie IBM Tivoli Directory Integrator. c. Überprüfen Sie die Vorinstallationszusammenfassung und klicken Sie auf Installieren. 7. Klicken Sie auf Weiter. a. Optional: Wenn Sie den Fortschritt in dem Verzeichnis, in dem IBM TRIRIGA installiert ist, überwachen möchten, können Sie die Datei ant.log in einem Dienstprogramm für die Protokollüberwachung öffnen. Unter Windows können Sie das Dienstprogramm "WinTail" ausführen. Unter UNIX können Sie den Befehl tail –f ant.log ausführen. 8. Starten Sie WebLogic Server erneut, wenn Sie dazu aufgefordert werden. 9. Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf Done. 10. Vergewissern Sie sich, dass sich Ihre Lizenzdateien im Verzeichnis Tririga-Stammverzeichnis\config\licenses befinden. Tun sie dies nicht, müssen Sie sie in dieses Verzeichnis kopieren. Alle Anwendungsserver, die auf eine Datenbank zugreifen, müssen denselben Lizenzsatz haben. Die einzige Ausnahme bildet die Lizenzdatei für IBM TRIRIGA Connector for Business Applications. Dieses Produkt ist für eine begrenzte Anzahl von Servern lizenziert und die Lizenzdatei muss auf dieser Anzahl von Servern gespeichert werden, damit die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt zu den Lizenzdateien. 11. Starten Sie IBM TRIRIGA, indem Sie den the WebLogic Server-Knotenmanager, den Administrationsserver und den verwalteten Server starten.

Nächste Schritte Falls die Installation fehlschlägt, sehen Sie sich den Abschnitt zur Überprüfung der Implementierung in WebLogic Server und Microsoft SQL Server an. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Installation ordnungsgemäß durchgeführt wurde. IBM TRIRIGA-Implementierung in WebLogic und Microsoft SQL Server prüfen: Wenn die Installation von IBM TRIRIGA Application Platform fehlschlägt, kann IBM TRIRIGA trotzdem in Oracle WebLogic Server und Microsoft SQL Server ausgeführt werden, indem die Datenquellen und die Implementierung validiert werden. Vorgehensweise 1. Überprüfen Sie die WebLogic Server-Konfiguration. Lesen Sie die Datei ant.log im Stamminstallationsverzeichnis. Wenn sich die letzten Nachrichten im Protokoll auf das WebLogic Server-Setup beziehen, muss das Setup manuell durchgeführt werden. 2. Melden Sie sich an der Administrationskonsole von WebLogic Server an.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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3. Vergewissern Sie sich, dass die JDBC-Datenquellen (IBM TRIRIGA Java Database Connectivity) erstellt werden. Wählen Sie im Abschnitt "Domain Structure" nacheinander Services > Data Sources aus. 4. Vergewissern Sie sich in der Hauptanzeige, dass mindestens eine Datenquelle mit dem JNDI-Namen jdbc/local/DataSource-TRIRIGA-data vorhanden ist. a. Wenn die Datenquelle vorhanden ist, fahren Sie mit der Überprüfung der Installation fort. b. Wenn die Datenquelle nicht vorhanden ist, fahren Sie mit der Erstellung der Datenquelle fort. 5. Klicken Sie in der Hauptanzeige auf New und geben Sie die folgenden Datenquelleninformationen an: a. Geben Sie DataSource-TRIRIGA-data als Namen an. b. Geben Sie jdbc/local/DataSource-TRIRIGA-data als JNDI-Namen an. c. Wählen Sie MS SQL Server als Datenbanktyp aus und klicken Sie auf Next. d. Wählen Sie Other als Datenbanktreiber aus. e. Klicken Sie in jeder Anzeige auf Next, um die nächste Anzeige aufzurufen. 6. Geben Sie den Datenbanknamen, den Hostnamen, den Datenbankbenutzernamen und das Kennwort für den Datenbankserver an. 7. Geben Sie die folgenden Datenbankinformationen an: a. Geben Sie jdbc:jtds:sqlserver://Hostname:Datenbankport/ Datenbankname;tds=8.0;SendStringParametersAsUnicode=mbcs;prepareSQL=2 als URL an, wobei Hostname für den Hostnamen oder die IP-Adresse Ihres Datenbankservers steht, Datenbankport für die Portnummer der Microsoft SQL Server-Datenbank (z. B. 1433), Datenbankname für den Datenbanknamen und mbcs den Wert true für die Mehrbyteunterstützung hat. b. Geben Sie net.sourceforge.jtds.jdbc.Driver als Treiberklassennamen an. c. Geben Sie user=Benutzername für die Eigenschaften an, z. B. user=tridata. d. Geben Sie das Kennwort für Ihr TRIDATA-Schema an und bestätigen Sie das Kennwort durch erneute Eingabe. e. Geben Sie SQL SELECT 1 als Testtabellennamen an. f. Geben Sie den Benutzernamen Ihres TRIDATA-Schemas als Datenbankbenutzernamen an. 8. Klicken Sie auf Test Configuration. 9. Wählen Sie das Kontrollkästchen für den Servernamen der IBM TRIRIGA-Implementierung aus und klicken Sie auf Finish. 10. Validieren Sie die IBM TRIRIGA-Datenquelle. Wählen Sie im Abschnitt "Domain Structure" Services > JDBC > Data Sources aus. 11. Wählen Sie in der Hauptanzeige DataSource-TRIRIGA-data aus. 12. Wählen Sie das Register Configuration und anschließend das Register General aus. Vergewissern Sie sich, dass der JNDI-Name jdbc/local/DataSourceTRIRIGA-data lautet. Bei der Angabe des JNDI-Namens muss die Groß-/ Kleinschreibung beachtet werden. 13. Wählen Sie das Register Connection Pool aus. Vergewissern Sie sich, dass die URL, der Treiberklassenname und die Eigenschaften korrekt sind. Ändern Sie die maximale Kapazität in 100. Möglicherweise müssen Sie die maximale Kapazität erhöhen, wenn Sie der Implementierung weitere Benutzer hinzufügen. Klicken Sie auf Save. 14. Wählen Sie das Register Targets aus. Wählen Sie das Kontrollkästchen für den Server aus, der die Datenquelle an den Server bindet.

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15. Validieren Sie die IBM TRIRIGA-Implementierung. Wählen Sie im Abschnitt "Domain Structure" die Option Deployments aus. Vergewissern Sie sich in der Hauptanzeige, dass die Anwendung ibm-tririga implementiert ist. 16. Vergewissern Sie sich, dass die Leistungseinstellungen für die Datenerfassung konfiguriert sind. a. Wählen Sie im Abschnitt "Domain Structure" nacheinander Services > Data Sources aus. Wählen Sie die Datenquelle mit dem Namen DataPool aus. b. Wählen Sie das Register "Connection Pool" aus und stellen Sie sicher, dass die folgenden Eigenschaften im Abschnitt "Properties" enthalten sind. Wenn diese Eigenschaften nicht gefunden werden, fügen Sie sie hinzu und speichern Sie die Änderungen. user=Benutzername DatabaseName=Datenbankname

17. Wenn die Anwendung implementiert ist, wählen Sie ibm-tririga im Abschnitt "Deployments" aus. 18. Gehen Sie wie folgt vor, wenn die Anwendung nicht implementiert ist: a. Wählen Sie Install aus. b. Wählen Sie das Installationsverzeichnis von IBM TRIRIGA als Pfad und dann die Datei ibm-tririga.war aus. Klicken Sie in jeder Anzeige auf Next, um die nächste Anzeige aufzurufen. c. Wählen Sie Install this deployment as an application aus. d. Klicken Sie auf Finish. 19. Überprüfen Sie die Einstellungen für die Anwendung ibm-tririga. a. Optional: Starten Sie WebLogic Server, um sicherzustellen, dass alles synchronisiert und für die Produktionsumgebung bereit ist. Nächste Schritte Vergewissern Sie sich, dass Ihre Installation ordnungsgemäß durchgeführt wurde.

IBM TRIRIGA Application Platform in WebLogic und IBM DB2 installieren Nachdem Sie den Anwendungsserver und den Datenbankserver vorbereitet haben, können Sie mit der Installation von IBM TRIRIGA Application Platform in Oracle WebLogic Server und IBM DB2 beginnen.

Vorbereitende Schritte Vergewissern Sie sich, dass IBM DB2 und Oracle WebLogic Server aktiv sind und dass Sie Administratorberechtigung für die Server haben.

Vorgehensweise 1. Führen Sie die Installationsdatei aus. Führen Sie die Installationsanweisungen aus. a. Akzeptieren Sie die Lizenz. b. Suchen Sie nach dem neuesten verfügbaren Fixpack und wenden Sie es an. c. Wählen Sie die für das Installationsprogramm zu verwendende Java Virtual Machine aus. Die 64-Bit-Version von Java 8 ist erforderlich. d. Wählen Sie den Installationsordner aus. e. Wählen Sie Neue Datenbank als Installationstyp und dann die zu installierende Datendatei aus. Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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2. Wählen Sie die zu installierende Datendatei aus und klicken Sie dann auf Auswählen. 3. Optional: Wenn Lizenzdateien für dieses Produkt auf diesem System gespeichert sind, geben Sie den vollständigen Pfad zu deren Position an: 4. Wählen Sie Oracle WebLogic 12c (eigenständig) als Anwendungsserver aus. Geben Sie in den nächsten Anzeigen die WebLogic Server-Informationen an. a. Wählen Sie Oracle WebLogic 12c (eigenständig) aus. b. Geben Sie die Pfade zu Ihrem WebLogic Server-Ausgangsverzeichnis und Ihrem Domänenausgangsverzeichnis an. . c. Geben Sie die entsprechenden Informationen für Ihren WebLogic ServerHost, einschließlich des Admin-Server-Ports, an. Geben Sie das Kennwort für den Server ein. d. Geben Sie die Werte für die Java-Hauptspeichereinstellung in MB an. e. Optional: Definieren Sie einen alternativen Anwendungskontextpfad für den Zugriff auf die IBM TRIRIGA-Anwendung. Dieser Pfad muss mit einem Schrägstrich (/) beginnen. f. Geben Sie den Pfad zur Datei xercesImpl.jar an. 5. Wählen Sie IBM DB2 als Datenbanktyp aus. Bitten Sie Ihren IBM DB2-Administrator um Hilfe und geben Sie in den nächsten Anzeigen die Datenbankinformationen an. a. Wählen Sie die einzuleitenden Datenbankaktionen aus, z. B. Tabellenbereiche erstellen und Datenbank aus der .zip-Datei laden. Einige dieser Aufgaben können vorab vom Datenbankadministrator ausgeführt werden. Wenn Ihr Datenbankadministrator beispielsweise den Tabellenbereich vorab erstellt hat, wählen Sie die erste Option ab. Wenn Sie die Datenbank erstellen, müssen Sie Daten mit dem Installationsprogramm laden. b. Geben Sie die Informationen für den Datenbankserver für das Datenschema an, z. B. den Hostnamen, den Port und den Datenbanknamen. 50006 ist beispielsweise ein typischer Wert für den IBM DB2-Server-Port und tririga ein typischer Wert für den Namen der IBM DB2-Datenbank. c. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für die IBM TRIRIGADatenbank an. Ein typischer Wert für den Datenbankbenutzernamen ist beispielsweise tridata. d. Geben Sie die Namen der Tabellenbereiche für das Datenschema an. Im Tabellenbereichsnamen können nur Buchstaben und das Unterstreichungszeichen verwendet werden. TRIDATA_DATA ist beispielsweise ein typischer Wert für Daten und TRIDATA_INDX ein typischer Wert für Indizes. e. Überprüfen Sie die URL, die das Installationsprogramm für das Testen der Datenschemaverbindung verwendet. f. Überprüfen Sie die Ergebnisse des Tests. Wenn der Test scheitert, vergewissern Sie sich, dass IBM DB2 aktiv ist. Wenn Sie in einer Informationsnachricht darauf hingewiesen werden, dass Ihre Datenbank Mehrbytezeichen möglicherweise nicht ordnungsgemäß unterstützt, aber Ihre Implementierung Mehrbytezeichen unterstützen muss, klicken Sie auf Abbrechen. Passen Sie Ihre Datenbank an und starten Sie das Installationsprogramm erneut. Damit IBM TRIRIGA Application Platform ordnungsgemäß funktioniert, muss die Instanz für den Oracle-Kompatibilitätsmodus konfiguriert sein. Zur Unterstützung von Mehrbytezeichen muss der codierte Zeichensatz der IBM DB2-Instanz UTF-8 unterstützen und string_units muss auf CODEUNITS32 gesetzt werden.

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g. Geben Sie die Größen für die Datenbankpools an. Diese Einstellungen bestimmen die Anzahl der Verbindungen, die der Anwendungsserver bei der Initialisierung startet, und die Anzahl der Verbindungen, die unter Last maximal gestartet werden können. 6. Vervollständigen und überprüfen Sie die Installationsinformationen in den letzten Anzeigen. a. Geben Sie den Namen des SMTP-Mail-Servers (Simple Mail Transfer Protocol) und den Namen des Front-End-Servers an. b. Optional: Installieren Sie IBM Tivoli Directory Integrator. c. Überprüfen Sie die Vorinstallationszusammenfassung und klicken Sie auf Installieren. 7. Klicken Sie auf Weiter. a. Optional: Wenn Sie den Fortschritt in dem Verzeichnis, in dem IBM TRIRIGA installiert ist, überwachen möchten, können Sie die Datei ant.log in einem Dienstprogramm für die Protokollüberwachung öffnen. Unter Windows können Sie das Dienstprogramm "WinTail" ausführen. Unter UNIX können Sie den Befehl tail –f ant.log ausführen. 8. Starten Sie WebLogic Server erneut, wenn Sie dazu aufgefordert werden. 9. Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf Done. 10. Vergewissern Sie sich, dass sich Ihre Lizenzdateien im Verzeichnis Tririga-Stammverzeichnis\config\licenses befinden. Tun sie dies nicht, müssen Sie sie in dieses Verzeichnis kopieren. Alle Anwendungsserver, die auf eine Datenbank zugreifen, müssen denselben Lizenzsatz haben. Die einzige Ausnahme bildet die Lizenzdatei für IBM TRIRIGA Connector for Business Applications. Dieses Produkt ist für eine begrenzte Anzahl von Servern lizenziert und die Lizenzdatei muss auf dieser Anzahl von Servern gespeichert werden, damit die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt zu den Lizenzdateien. 11. Starten Sie IBM TRIRIGA, indem Sie den the WebLogic Server-Knotenmanager, den Administrationsserver und den verwalteten Server starten.

Nächste Schritte Falls die Installation fehlschlägt, sehen Sie sich den Abschnitt zur Überprüfung der Implementierung in WebLogic Server und IBM DB2 an. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Installation ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Zugehörige Konzepte: „DB2-Datenbank für TRIRIGA erstellen und konfigurieren” auf Seite 16 Zum Konfigurieren von TRIRIGA mit DB2 Version 10.5 müssen Sie eine Datenbank erstellen, bevor Sie das Installationsprogramm von TRIRIGA Application Platform starten. Sie können die Datenbank manuell erstellen oder Sie können Scripts verwenden, die mit TRIRIGA bereitgestellt werden. Implementierung von IBM TRIRIGA Application Platform in WebLogic und IBM DB2 validieren: Wenn die Installation von IBM TRIRIGA Application Platform fehlschlägt, kann IBM TRIRIGA trotzdem in Oracle WebLogic Server und IBM DB2 ausgeführt werden, indem die Datenquellen und die Implementierung validiert werden.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Vorgehensweise 1. Überprüfen Sie die WebLogic Server-Konfiguration. Lesen Sie die Datei ant.log im Stamminstallationsverzeichnis. Wenn sich die letzten Nachrichten im Protokoll auf das WebLogic Server-Setup beziehen, muss das Setup manuell durchgeführt werden. 2. Melden Sie sich an der Administrationskonsole von WebLogic Server an. 3. Vergewissern Sie sich, dass die JDBC-Datenquellen (IBM TRIRIGA Java Database Connectivity) erstellt werden. Wählen Sie im Abschnitt "Domain Structure" nacheinander Services > Data Sources aus. 4. Vergewissern Sie sich in der Hauptanzeige, dass mindestens eine Datenquelle mit dem JNDI-Namen jdbc/local/DataSource-TRIRIGA-data vorhanden ist. a. Wenn die Datenquelle vorhanden ist, fahren Sie mit der Überprüfung der Installation fort. b. Wenn die Datenquelle nicht vorhanden ist, fahren Sie mit der Erstellung der Datenquelle fort. 5. Klicken Sie in der Hauptanzeige auf New und geben Sie die folgenden Datenquelleninformationen an: a. Geben Sie DataSource-TRIRIGA-data als Namen an. b. Geben Sie jdbc/local/DataSource-TRIRIGA-data als JNDI-Namen an. c. Wählen Sie DB2 als Datenbanktyp aus und klicken Sie auf Next. d. Wählen Sie IBM's DB2 Driver (Type 4) for JDBC and SQLJ; Versions:8.X and later als Datenbanktreiber aus. e. Klicken Sie in jeder Anzeige auf Next, um die nächste Anzeige aufzurufen. 6. Geben Sie den Datenbanknamen, den Hostnamen, den Datenbankbenutzernamen und das Kennwort für den Datenbankserver an. 7. Geben Sie die folgenden Datenbankinformationen an: a. Geben Sie als URL jdbc:db2:Datenbankserver:50000/Datenbankname an, wobei Datenbankserver für den Hostnamen oder die IP-Adresse des Datenbankservers, 50000 für die Portnummer der IBM DB2-Instanz und Datenbankname für den Namen der Datenbank steht. b. Geben Sie com.ibm.db2.jcc.DB2Driver als Treiberklassennamen an. c. Ändern Sie für die Eigenschaften den Standardwert, der user=Name_des_Datenbankbenutzers enthält, wie z. B. user=tridata, nicht. d. Geben Sie das Kennwort für Ihr TRIDATA-Schema an und bestätigen Sie das Kennwort durch erneute Eingabe. e. Ändern Sie den Standardwert für den Testtabellennamen nicht. f. Geben Sie den Benutzernamen Ihres TRIDATA-Schemas als Datenbankbenutzernamen an. 8. Klicken Sie auf Test Configuration. 9. Wählen Sie das Kontrollkästchen für den Servernamen der IBM TRIRIGA-Implementierung aus und klicken Sie auf Finish. 10. Validieren Sie die IBM TRIRIGA-Datenquelle. Wählen Sie im Abschnitt "Domain Structure" Services > JDBC > Data Sources aus. 11. Wählen Sie in der Hauptanzeige DataSource-TRIRIGA-data aus. 12. Wählen Sie das Register Configuration und anschließend das Register General aus. Vergewissern Sie sich, dass der JNDI-Name jdbc/local/DataSourceTRIRIGA-data lautet. Bei der Angabe des JNDI-Namens muss die Groß-/ Kleinschreibung beachtet werden.

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© Copyright IBM Corp. 2011, 2016

13. Wählen Sie das Register Connection Pool aus. Vergewissern Sie sich, dass die URL, der Treiberklassenname und die Eigenschaften korrekt sind. Ändern Sie die maximale Kapazität in 100. Möglicherweise müssen Sie die maximale Kapazität erhöhen, wenn Sie der Implementierung weitere Benutzer hinzufügen. Klicken Sie auf Save. 14. Wählen Sie das Register Targets aus. Wählen Sie das Kontrollkästchen für den Server aus, der die Datenquelle an den Server bindet. 15. Validieren Sie die IBM TRIRIGA-Implementierung. Wählen Sie im Abschnitt "Domain Structure" die Option Deployments aus. Vergewissern Sie sich in der Hauptanzeige, dass die Anwendung ibm-tririga implementiert ist. 16. Vergewissern Sie sich, dass die Leistungseinstellungen für die Datenerfassung konfiguriert sind. a. Wählen Sie im Abschnitt "Domain Structure" nacheinander Services > Data Sources aus. Wählen Sie die Datenquelle mit dem Namen DataPool aus. b. Wählen Sie das Register "Connection Pool" aus und stellen Sie sicher, dass die folgenden Eigenschaften im Abschnitt "Properties" enthalten sind. Wenn diese Eigenschaften nicht gefunden werden, fügen Sie sie hinzu und speichern Sie die Änderungen. user=Benutzername jdbcCollection=NULLIDR1DatabaseName=Datenbankname

17. Wenn die Anwendung implementiert ist, wählen Sie ibm-tririga im Abschnitt "Deployments" aus. 18. Gehen Sie wie folgt vor, wenn die Anwendung nicht implementiert ist: a. Wählen Sie Install aus. b. Wählen Sie das Installationsverzeichnis von IBM TRIRIGA als Pfad und dann die Datei ibm-tririga.war aus. Klicken Sie in jeder Anzeige auf Next, um die nächste Anzeige aufzurufen. c. Wählen Sie Install this deployment as an application aus. d. Klicken Sie auf Finish. 19. Überprüfen Sie die Einstellungen für die Anwendung ibm-tririga. a. Optional: Starten Sie WebLogic Server, um sicherzustellen, dass alles synchronisiert und für die Produktionsumgebung bereit ist. Nächste Schritte Vergewissern Sie sich, dass Ihre Installation ordnungsgemäß durchgeführt wurde.

IBM TRIRIGA Application Platform mit Oracle Database-Exportdateien installieren Wenn Sie eine Oracle Database-Exportdatei haben, die Sie in die IBM TRIRIGA Application Platform-Installation importieren möchten, können Sie eine Oracle Database-Exportinstallation durchführen.

Übersicht über die Oracle Database-Exportinstallation Wenn Sie eine Oracle Database-Exportdatei haben, die Sie in die IBM TRIRIGA Application Platform-Installation importieren möchten, können Sie eine Oracle Database-Exportinstallation durchführen. Sie können diesen Typ von Installation durchführen, um eine operative Datenbank in eine Test- oder Staging-Umgebung zu verschieben oder um eine Datenbank nach einem Fehler wiederherzustellen.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Installationsphasen Bevor Sie mit der Installation von IBM TRIRIGA Application Platform beginnen, muss die Anwendungsserversoftware lokal oder auf einem Server installiert werden. Die Installation der Plattform mit einer Oracle Database-Exportdatei umfasst mehrere Phasen: v Installation von IBM TRIRIGA als Neuinstallation durchführen, um das Schema (oder die Benutzer) und die Tabellenbereiche (oder die Datenbank) zu konfigurieren v Oracle Database-Exportdatei (mit der Erweiterung .dmp) importieren v Installation von IBM TRIRIGA als Upgradeinstallation durchführen, um die Datenbank zu laden

IBM TRIRIGA Application Platform in WebLogic oder WebSphere installieren Nachdem Sie den Anwendungsserver und den Datenbankserver vorbereitet haben, können Sie mit der Installation von IBM TRIRIGA Application Platform mit Ihrer Oracle Database-Exportdatei beginnen.

Vorbereitende Schritte Vergewissern Sie sich, dass Oracle Database aktiv ist und dass Sie Administratorberechtigung für den Datenbankserver haben.

Vorgehensweise 1. Führen Sie die Installationsdatei aus. Führen Sie die Installationsanweisungen aus. a. Wählen Sie Neue Datenbank als Installationstyp aus. b. Wählen Sie Oracle als Datenbanktyp aus. 2. Wenn Sie die Anzeige mit den Optionen für die Datenbankinstallation erreichen, wählen Sie die Datenbankaktion zum Erstellen des Schemas aus. Wählen Sie alle anderen Optionen ab. a. Optional: Wenn die Tabellenbereiche nicht vorhanden sind, wählen Sie die Datenbankaktion zum Erstellen der Tabellenbereiche aus. 3. Wenn Sie die Vorinstallationszusammenfassung erreichen, klicken Sie auf Installieren. 4. Klicken Sie auf Weiter. a. Optional: Wenn Sie den Fortschritt in dem Verzeichnis, in dem IBM TRIRIGA installiert ist, überwachen möchten, können Sie die Datei ant.log in einem Dienstprogramm für die Protokollüberwachung öffnen. Unter Windows können Sie das Dienstprogramm "WinTail" ausführen. Unter UNIX können Sie den Befehl tail –f ant.log ausführen. 5. Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf Done. 6. Importieren Sie die Oracle Database-Exportdatei (Datei mit der Erweiterung .dmp). a. Suchen Sie die Exportdatei und führen Sie den Importbefehl aus. Beispiel: imp system/manager fromuser=tridata touser=tridata file=exp_tridata.dmp log=imp_tridata.log

b. Sehen Sie sich nach Abschluss des Imports alle ausgegebenen Warnungen und Fehlernachrichten an. 7. Suchen Sie in der Datei ant.log nach Fehlern.

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a. Wenn Sie einen Fehler finden, fragen Sie bei Ihrem Implementierungsteam nach, wie weiter zu verfahren ist. b. Wenn Sie keine Fehler finden, löschen Sie die Datei ant.log. 8. Führen Sie die Installationsdatei aus. Führen Sie die Installationsanweisungen aus. a. Wählen Sie Vorhandene Datenbank als Installationstyp aus. b. Wählen Sie Oracle als Datenbanktyp aus. 9. Wenn Sie die Vorinstallationszusammenfassung erreichen, klicken Sie auf Installieren. 10. Klicken Sie auf Weiter. a. Optional: Wenn Sie den Fortschritt in dem Verzeichnis, in dem IBM TRIRIGA installiert ist, überwachen möchten, können Sie die Datei ant.log in einem Dienstprogramm für die Protokollüberwachung öffnen. 11. Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf Done. 12. Suchen Sie in der Datei ant.log nach Fehlern. a. Wenn Sie einen Fehler finden, fragen Sie bei Ihrem Implementierungsteam nach, wie weiter zu verfahren ist. 13. Vergewissern Sie sich, dass sich Ihre Lizenzdateien im Verzeichnis Tririga-Stammverzeichnis\config\licenses befinden. 14. Optional: Wenn Sie Anpassungen vorgenommen haben, die im Verzeichnis userfiles gespeichert wurden, kopieren Sie diese Dateien in die Upgradeinstallation. 15. Starten Sie IBM TRIRIGA, indem Sie das Anwendungsserververzeichnis mit der entsprechenden Methode suchen.

Nächste Schritte Vergewissern Sie sich, dass Ihre Installation ordnungsgemäß durchgeführt wurde.

Checkliste für die Überprüfung Vergewissern Sie sich nach Abschluss der Installation von IBM TRIRIGA Application Platform, dass Ihre Installation ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Diese Überprüfungscheckliste ist kein Ersatz für die Test- und Validierungsprozeduren Ihres Unternehmens.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

53

Checklistenpunkt

Beschreibung

Installationsprotokoll untersuchen

Lesen Sie die Datei ant.log. Diese Datei enthält Informationen zu den Schritten, die während der Installation ausgeführt wurden. Die Datei wird in das Stamminstallationsverzeichnis von IBM TRIRIGA geschrieben. Die Standardposition unter Windows ist C:\Tririga\ant.log. Eine Zeile am Ende der Datei zeigt an, ob die Installation erfolgreich war oder fehlgeschlagen ist. Sehen Sie sich dazu die folgenden Beispiele an: v Erfolgreiche Installation: BUILD SUCCESSFUL Total time: 25 minutes 51 seconds v Fehlgeschlagene Installation: BUILD FAILED C:\Tririga\build.xml:2586: The following error occurred while executing this line: C:\Tririga\build.xml:2141: Java returned: -1 Total time: 8 minutes 44 seconds

Anwendung starten

Starten Sie IBM TRIRIGA, indem Sie das Anwendungsserververzeichnis mit der entsprechenden Methode suchen.

Auf die Anwendung zugreifen

Überprüfen Sie Ihren Zugriff auf die IBM TRIRIGA-Anwendung als Systembenutzer wie folgt: v Geben Sie die URL-Adresse im Adressfeld Ihres Browsers an, z. B. http://[Hostname:Port][/Kontextpfad], wobei [Hostname:Port] und [/Kontextpfad] durch die spezifischen Werte für Ihre Umgebung ersetzt werden müssen. Wenn Sie die Fehlernachricht "Unable to launch the application" sehen, müssen Sie die Eigenschaft FRONT_END_SERVER setzen. v Melden Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Ihrem Kennwort an. Der Standardbenutzername ist "system" und das Standardkennwort ist "admin".

Auf die Administratorkonsole zugreifen

Überprüfen Sie Ihren Zugriff auf die Administratorkonsole von IBM TRIRIGA wie folgt. v Geben Sie die URL-Adresse im Adressfeld Ihres Browsers an, z. B. http://[Hostname:Port][/Kontextpfad]/html/en/ default/admin, wobei [Hostname:Port] und [/Kontextpfad] durch die spezifischen Werte für Ihre Umgebung ersetzt werden müssen. v Melden Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Ihrem Kennwort an. Der Standardbenutzername ist "system" und das Standardkennwort ist "admin". v Starten Sie im Agentenmanager die folgenden Agenten im Prozessserver: Platform Maintenance Scheduler Agent, Extended Formula Agent, Formula Recalc Agent, Workflow (WF) Agent und Workflow (WF) Notification Agent. v Melden Sie sich von der Administratorkonsole ab.

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Checklistenpunkt

Beschreibung

Benutzer und Datensätze erstellen

Erstellen und bestätigen Sie als Systembenutzer wie folgt einen IBM TRIRIGA-Mitarbeiter, der kein Administrator ist: v Weisen Sie den Benutzer mehreren Benutzergruppen, aber nicht allen zu. v Weisen Sie dem Benutzer mehrere Benutzerlizenzen, aber nicht alle zu. v Melden Sie sich als der Benutzer an, den Sie erstellt haben. v Vergewissern Sie sich, dass der Benutzer auf alle Elemente zugreifen kann, für die dem Mitarbeiter aufgrund der zugewiesenen Gruppen und Lizenzen Zugriffsrechte erteilt wurden. v Vergewissern Sie sich, dass der Benutzer Datensätze erstellen und überarbeiten kann, z. B. Personen- und Lokationsdatensätze. v Vergewissern Sie sich, dass der Zuordnungsbaum auf der Registerkarte Zuordnungen eines geöffneten Datensatzes geladen wird.

Builder-Tools verwenden

Öffnen Sie als Systembenutzer die Builder-Tools unter Tools > Builder-Tools und führen Sie die folgenden Prüfungen durch: v Vergewissern Sie sich, dass Workflows im Workflow-Builder vollständig geladen werden, indem Sie vorhandene Workflows öffnen und überarbeiten. v Vergewissern Sie sich, dass die Zustandsübergänge im Datenmodellierer vollständig geladen werden. v Vergewissern Sie sich, dass die SMTP-E-Mail-Benachrichtigung (Simple Mail Transfer Protocol) im Datenmodellierer funktioniert, indem Sie ein Testgeschäftsobjekt veröffentlichen.

Dokumentmanager verwenden

Öffnen Sie als Systembenutzer oder als Benutzer mit entsprechenden Rechten den Dokumentmanager unter Tools > Dokumentmanager und führen Sie die folgenden Prüfungen durch. v Vergewissern Sie sich, dass der Benutzer neue Dokumente, wie z. B. Dateien mit den Erweiterungen .txt, .html und .jpg hochladen kann. v Vergewissern Sie sich, dass der Benutzer neue Dokumente mit dem Applet für mehrere Dateien ("MultiFile") hochgeladen kann. v Vergewissern Sie sich, dass der Benutzer Dokumente anzeigen kann, indem Sie in der Spalte "V" auf das Symbol klicken. v Vergewissern Sie sich, dass der Benutzer Dokumente einund auschecken kann. v Wenn Brava installiert ist, vergewissern Sie sich, dass der Benutzer CAD-Dokumente (Computer-aided Design) im Format .dxf hochladen und die CAD-Dokumente anzeigen kann, indem Sie auf das Symbol in der Spalte "V" klicken.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

55

Checklistenpunkt

Beschreibung

Projektaufgaben bearbeiten Überprüfen Sie als Systembenutzer oder als Benutzer mit entsprechenden Rechten die Funktionen wie folgt: v Erstellen oder öffnen Sie ein neues Investitionsprojekt. v Fügen Sie auf der Registerkarte Plan im Abschnitt "Projektaufgaben" eine Aufgabe hinzu, oder öffnen Sie eine Aufgabe. v Bearbeiten Sie in der Aufgabe das geplante Startdatum, das geplante Enddatum oder die geplanten Arbeitsstunden. v Vergewissern Sie sich nach der Bearbeitung eines Felds, dass die anderen beiden Felder automatisch angepasst werden. CAD-Zeichnungen synchronisieren

Wenn IBM TRIRIGA CAD Integrator/Publisher verwendet wird, überprüfen Sie Ihren Zugriff auf IBM TRIRIGA wie folgt: v Starten Sie TRIRIGA CAD Integrator/Publisher. v Melden Sie sich als Benutzer mit einer TRIRIGA CAD Integrator/Publisher-Lizenz an. v Vergewissern Sie sich, dass der Benutzer eine CAD-Zeichnung mit TRIRIGA CAD Integrator/Publisher synchronisieren kann.

Serverprotokoll untersuchen

Vergewissern Sie sich, dass die Datei server.log für jeden Anwendungsserver und Prozessserver vorhanden ist. Diese Datei wird in das Verzeichnis log der IBM TRIRIGA-Installation geschrieben. Die Standardposition unter Windows ist beispielsweise C:\Tririga\log\server.log. Führen Sie außerdem die folgenden Prüfungen durch: v Vergewissern Sie sich, dass der Anwendungsserver in seine Datei server.log schreibt. Untersuchen Sie die Datei auf bedeutende Ausnahmen beim ersten Start. v Vergewissern Sie sich, dass der Prozessserver in seine Datei server.log schreibt. Vergewissern Sie sich einen Tag nach der Installation und dann in regelmäßigen Abständen, dass der Prozessserver den Bereinigungsprozess erfolgreich durchführt.

Plattform konfigurieren Obwohl der IBM TRIRIGA Application Platform-Installationsprozess die meisten der erforderlichen Konfigurationen anwendet, können weitere Konfigurationsschritte für Ihre spezielle Implementierung erforderlich sein. Sie können Probleme vermeiden, indem Sie die Schlüsselkonfigurationen bestimmen und feststellen, wo Änderungen vorgenommen werden können, um Ihre Umgebung zu optimieren.

Eigenschaftendateien Sie müssen bestimmte Eigenschaften für IBM TRIRIGA definieren, wenn sie für Ihre spezielle Implementierung gelten. Die Eigenschaftendateien befinden sich im Verzeichnis config der IBM TRIRIGA Application Platform-Installation. Die Standardposition unter Windows ist beispielsweise C:\Tririga\config. Die Eigenschaftendateien folgen dem Konzept von Name/Wert-Paaren. Hierbei folgen einem Variablennamen ein Gleichheitszeichen (=) und der definierte Wert. Zeilen in den Eigenschaftendateien, die mit einem Nummernzeichen (#) beginnen, sind Kommentare und werden von der Implementierung nicht gelesen. Bei der Angabe der Name/Wert-Paare muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

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Die Variablen und Einstellungen in den Eigenschaftendateien können sich von einer Version von IBM TRIRIGA zur nächsten ändern. Bevor Sie ein Upgrade von einer früheren Version der Software IBM TRIRIGA durchführen, sichern Sie Ihre alten Eigenschaftendateien. Überprüfen Sie nach Abschluss Ihrer Upgradeinstallation sorgfältig jede neu installierte Eigenschaftendatei und passen Sie alle Werte an, die für Ihre Implementierung gelten. Informationen zur Datei TRIRIGACRYSTAL.properties finden Sie in der Veröffentlichung IBM TRIRIGA Application Platform 3 Connector for SAP BusinessObjects User Guide.

TRIRIGAWEB.properties Wenn Sie die Webanwendungseigenschaften von IBM TRIRIGA anpassen möchten, öffnen Sie die Datei TRIRIGAWEB.properties. Der Anwendungsserver muss erneut gestartet werden, damit die Änderungen in der Datei TRIRIGAWEB.properties wirksam werden.

Dateisystemeinstellungen Eigenschaft

Werte

Beschreibung

FileSystemRoot

[Gültiger Pfad]

Der Pfad zum Verzeichnis userfiles.

[Gültiger Pfad]

Der Pfad zum Verzeichnis userfiles.

[Gültiger Pfad]

Der Pfad zu dem Verzeichnis, in dem die Datendateien für den Stapelupload gespeichert werden.

FileSystemBrowseRoot

BatchInputLoc

Beispiel: C:/Tririga/userfiles.

Beispiel: C:/Tririga/userfiles.

Beispiel: C:/Tririga/userfiles/input BatchProcessLoc

[Gültiger Pfad]

Der Pfad zu dem Verzeichnis, in dem die Datendateien für den Stapelupload verarbeitet werden. Beispiel: C:/Tririga/userfiles/processing

BatchOutputLoc

[Gültiger Pfad]

Der Pfad zu dem Verzeichnis, in das der Stapeluploadprozess das Ausgabeprotokoll schreibt. Beispiel: C:/Tririga/userfiles/output.

BatchErrorLoc

[Gültiger Pfad]

Der Pfad zu dem Verzeichnis, in das der Stapeluploadprozess das Fehlerprotokoll schreibt. Beispiel: C:/Tririga/userfiles/error

BatchLogLoc

[Gültiger Pfad]

Der Pfad zu dem Verzeichnis, in das der Stapeluploadprozess das aktive Protokoll schreibt. Beispiel: C:/Tririga/userfiles/log.

ServerRoot

[Gültiger Pfad]

Der Pfad zum übergeordneten Verzeichnis des Verzeichnisses userfiles. Beispiel: C:/Tririga

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Einstellungen für externe Server Eigenschaft

Werte

Beschreibung

mail.smtp.host

[Hostname oder IP-Adresse]

Der SMTP-Server (Simple Mail Transfer Protocol) für die Zustellung abgehender Benachrichtigungen und Nachrichten an externe Mailsysteme. Diese Eigenschaft wird auf einen Hostnamen oder eine IP-Adresse gesetzt. In den meisten Fällen muss der Mail-Server an Port 25 empfangsbereit sein. Der SMTP-Server muss so konfiguriert sein, dass er abgehende E-Mails von der IP-Adresse des IBM TRIRIGA-Servers ohne Authentifizierung akzeptiert. Beispiel: LAPTOP234 und 10.11.12.13

mail.smtp.email.domain

[Zeichenfolge] Der Domänenname des SMTP-Mail-Servers für die Zustellung abgehender Benachrichtigungen und Nachrichten. In den meisten Fällen muss der Mail-Server an Port 25 empfangsbereit sein. Die Plattform versucht, diesen Eigenschaftswert zuerst zu verwenden. Wenn dieser Eigenschaftswert nicht gesetzt wird, verwendet die Plattform den Wert in mail.smtp.host. Beispiel: mail.company.com

mail.imaps.ssl.key

[Zeichenfolge] Damit der Agent für eingehende Mails eine Verbindung herstellt und IMAPS-Anforderungen mit einem selbst signierten SSL-Zertifikat verarbeitet, verweisen Sie mit dieser Eigenschaft auf eine Keystore-Datei auf dem lokalen Server, der für die Annahme und Anerkennung des SSLSchlüssels des IMAPS-Servers konfiguriert ist. Dies ist der Pfad im Dateisystem des Servers, in den der SSL-Keystore (Secure Sockets Layer) für die SSL-Verbindung geladen wird. Wenn kein Wert angegeben ist, aber Internet Message Access Protocol - Secure (IMAPS) für den Agenten für eingehende Mails (Incoming Mail Agent) verwendet wird, muss der Anwendungsserver den Keystore festlegen.

mail.imaps.ssl.port

[Zahl]

Die Standardporteinstellung für IMAPS. Beispiel: 993

Sie können JavaMail-API-Eigenschaften (mail.smtp.*) zur Datei "TRIRIGAWEB.properties" hinzufügen, die das Verhalten des E-Mail-Frameworks von IBM TRIRIGA Application Platform anpassen. Wenn Sie diese Eigenschaften nicht hinzufügen, werden die Standardwerte und -spezifikationen verwendet.

Einstellungen für den Brava-Server Eigenschaft

Werte

Beschreibung

BRAVA_SERVER_URL

[URL]

Die Brava Server-URL. Beispiel: http\://9.72.78.55\:8080

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

BRAVA_EXCLUDE_LIST

[Gültige Eine Liste mit Dateierweiterungen zur IdentifiDateierweiterunzierung der Dateien, die von Brava ignoriert gen] werden sollen. Wenn kein Wert angegeben ist, werden alle Dateierweiterungen an Brava übergeben. Trennen Sie die Dateierweiterungen in der Liste durch Kommas voneinander. Schließen Sie den Punkt (".") bei der Angabe einer Erweiterung nicht ein. Beispiel: html,htm,svg,rpt,zip,exe,doc,xls,ppt,pdf,txt,xml [Hostname]

Die URL, die für den Zugriff auf IBM TRIRIGA verwendet wird. Sie setzt sich aus einem Protokoll, einem Host, der Angabe [REQUIRED] und einem Port (optional) zusammen. Standardmäßig wird das HTTP-Protokoll verwendet.

Eigenschaft

Werte

Beschreibung

AGENTS_NOT_ALLOWED

[Zeichenfolge] Eine durch Kommas getrennte Liste mit Agenten, die nicht auf diesem Server ausgeführt werden dürfen.

FRONT_END_SERVER

Agenteneinstellungen

Sie können die Agenteneinstellungen für diesen Server und alle anderen IBM TRIRIGA-Server auf der Seite Agent Manager der Administratorkonsole verwalten. Weitere Informationen finden Sie in der Veröffentlichung IBM TRIRIGA Application Platform 3 Administratorkonsole Benutzerhandbuch. Wenn Sie keinen Wert angeben, kann jeder Agent auf diesem Server gestartet werden. Es wird jedoch kein Agent automatisch gestartet. INSTANCE_ID

[Zahl]

Überschreibt die Standardcomputer-ID. Die INSTANCE-Eigenschaften überschreiben die Standardsystem-ID und den Standardsystemnamen. Wenn Sie diese optionalen Eigenschaften leer lassen, wird eine Suchaktion für den Hostnamen verwendet, um die Instanz zu benennen und die ID zu ermitteln. Wenn zwei oder mehr IBM TRIRIGA-Server auf demselben physischen Computer ausgeführt werden, muss die Eigenschaft INSTANCE_ID für ein unabhängiges Agentenmanagement eindeutig sein. Die Eigenschaft INSTANCE_ID muss auf einen numerischen Wert kleiner als 10000 gesetzt werden. Lassen Sie diesen Wert leer, wenn Sie pro physischem Computer eine einzige Instanz ausführen.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

INSTANCE_NAME

[Zeichenfolge] Überschreibt den Standardcomputernamen. Die INSTANCE-Eigenschaften überschreiben die Standardsystem-ID und den Standardsystemnamen. Wenn Sie diese optionalen Eigenschaften leer lassen, wird eine Suchaktion für den Hostnamen verwendet, um die Instanz zu benennen und die ID zu ermitteln. Wenn zwei oder mehr IBM TRIRIGA-Server auf demselben physischen Computer ausgeführt werden, muss die Eigenschaft INSTANCE_NAME für ein unabhängiges Agentenmanagement eindeutig sein. Wenn ein Wert vorhanden ist, kann der Wert der Eigenschaft INSTANCE_NAME ein beliebiger alphanumerischer Wert sein. Lassen Sie diesen Wert leer, wenn Sie pro physischem Computer eine einzige Instanz ausführen.

ReportQueueAgentLoad

[Zahl]

Die Anzahl der Threads im Verhältnis zur Anzahl der Verbindungen. Beispiel: 100.0

ReportQueueAgentMax Threads

[Zahl]

Die maximale Anzahl der Threads. Wenn es keine Obergrenze gibt, setzen Sie die Eigenschaft auf 0.

DataImportAgentMax Threads

[Zahl]

Die Anzahl der Threads im Verhältnis zur Anzahl der Verbindungen. Beispiel: 100.0

DataImportAgentMax Threads

[Zahl]

Die maximale Anzahl der Threads. Wenn es keine Obergrenze gibt, setzen Sie die Eigenschaft auf 0.

SchedulerAgentLoad

[Zahl]

Die Anzahl der Threads im Verhältnis zur Anzahl der Verbindungen. Beispiel: 100.0

SchedulerAgentMax Threads

[Zahl]

Die maximale Anzahl der Threads. Wenn es keine Obergrenze gibt, setzen Sie die Eigenschaft auf 0.

WFAgentLoad

[Zahl]

Die Anzahl der Threads im Verhältnis zur Anzahl der Verbindungen. Beispiel: 100.0

WFAgentMaxThreads

[Zahl]

Die maximale Anzahl der Threads. Wenn es keine Obergrenze gibt, setzen Sie die Eigenschaft auf 0.

CadIntegratorLoad

[Zahl]

Die maximale Last. Beispiel: 100.0

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

CadIntegratorMaxThreads

[Zahl]

Die maximale Anzahl der Threads. Beispiel: 4

WF_AGENT_MAX_ACTIVE_PER _USER

[Zahl]

Die Threadgrenze pro Benutzer in aktiven Workflows. Setzen Sie diese Eigenschaft auf eine niedrige Zahl, um zu verhindern, dass ein einziger Benutzer den Maximalwert für die Umgebung erreicht.

WF_NOTIFICATION_EMAIL _ID

WF_NOTIFICATION_EMAIL _ID_FROM_DISPLAY _LABEL

[Gültige EMail-Adresse]

Die Absender-E-Mail-Adresse in abgehenden Workflowbenachrichtigungen. Beispiel: [email protected]

[Zeichenfolge] Weist abgehenden E-Mails, die von der für WF_NOTIFICATION_EMAIL_ID definierten Adresse gesendet werden, einen Titel zu. Beispiel: Workflowbenachrichtigungen

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

61

Eigenschaft

Werte

Beschreibung

WF_INSTANCE_SAVE

PER _WORK FLOW _ALWAYS, ALWAYS, ERRORS _ONLY

Konfiguriert, wann Workflowinstanzen gespeichert werden. Die Eigenschaft enthält die folgenden Werte: v PER_WORKFLOW_ALWAYS: Die Instanz wird gespeichert, wenn der Workflow für das Speichern konfiguriert ist. v ALWAYS: Instanzen werden immer gespeichert. v ERRORS_ONLY: Instanzen werden nur gespeichert, wenn ein Fehler auftritt (Standardeinstellung). Von der Plattform benötigte Instanzen werden unabhängig von dieser Einstellung bei Bedarf gespeichert. Ausgesetzte Workflows und Workflows mit Fehlern werden immer gespeichert. Wenn diese Eigenschaft in der Datei TRIRIGAWEB.properties geändert wird, muss der Server erneut gestartet werden, damit die Änderung wirksam wird. Workflow Agent Manager. Sie können die Einstellung über die Administratorkonsole ändern, ohne den Server erneut zu starten. Der Workflow Agent Manager (Manager für Workflowagenten) enthält ein Feld Workflow Instance Recording und eine Aktion Save. Das Feld enthält die folgenden Optionen: v Never: Entspricht dem Wert NEVER. v As configured in the workflow: Entspricht dem Wert PER_WORKFLOW_ALWAYS. v Always: Entspricht dem Wert ALWAYS. Verwenden Sie den Wert ALWAYS nicht in Produktionsumgebungen. Verwenden Sie den Wert ALWAYS nicht über einen längeren Zeitraum hinweg. Dies würde zu Leistungsproblemen und zu einem überhöhten Verbrauch von Speicherplatz. Es ist besser, PER_WORKFLOW_ALWAYS in einer Entwicklungsumgebung zu verwenden, um Probleme zu isolieren, ohne Instanzen anderer nicht zugehöriger Anwendungsprozesse zu speichern. Verwenden Sie die Einstellung ALWAYS für die Workflowinstanz während der Fehlerbehebung eines Problems nur wenige Stunden. Andernfalls können schwerwiegende Leistungs-, Hauptspeicher- und Speicherplatzprobleme in der Datenbank auftreten. Außerdem ist eine Option für die Wiederherstellung mithilfe der Datei TRIRIGAWEB.properties verfügbar.

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Die Einstellung wird wirksam, sobald Sie auf Save klicken. Diese Einstellung wirkt sich auf den Server aus, auf dem die Administratorkonsole aufgerufen wird. Sie gilt nicht serverübergreifend. Sie bleibt so lange wirksam, bis sie geändert oder bis der Server erneut gestartet wird. Bei einem Neustart des Servers wird die Einstellung auf den Wert in der

Eigenschaft

Werte

Beschreibung

USE_WF_BINARY_LOAD

N, Y

Wenn diese Einstellung auf Y gesetzt wird, verwendet die Plattform den Ladeprozess für Binärdaten. Die Workflowvorlagen werden mit ihren gespeicherten Binärversionen geladen, wenn sie nicht im Workflowvorlagencache gefunden werden. Wenn diese Einstellung auf N oder keinen Wert gesetzt wird, überspringt die Plattform den Ladeprozess für Binärdaten. Der Standardwert ist Y.

FRONT_END_SERVER

[Hostname oder IP-Adresse]

Die Haupt-URL, die der Benutzer eingibt, um auf die IBM TRIRIGA-Anwendung zuzugreifen. Sie setzt sich aus einem Protokoll (optional), einem Host (erforderlich) und einem Port (optional) zusammen. Wenn kein Protokoll angegeben ist, wird standardmäßig "http://" verwendet. Beispiel: v tririga.company.com v tri-dev.company.com:8001 v https://tri-secure.company.com Diese Eigenschaft muss richtig konfiguriert sein, damit BIRT-Berichte (Business Intelligence and Reporting Tools) in IBM TRIRIGA ordnungsgemäß funktionieren. Wenn Ihre Benutzer den Anwendungsfehler "Unable to launch the application" sehen, müssen Sie diese Eigenschaft setzen. Wenn Sie Apache HTTP Server nicht verwenden, geben Sie die IP-Adresse des Anwendungsservers mit der Portnummer ein. Wenn Ihr Anwendungsserver beispielsweise Oracle WebLogic Server in SERVER123 ausführt, muss diese Eigenschaft auf SERVER123:8001 gesetzt werden.

EXTERNAL_FRONT _END_SERVER=

[Hostname oder IP-Adresse]

Die Haupt-URL, auf die ein externer Benutzer in einer E-Mail-Benachrichtigung klickt, um auf das IBM TRIRIGA-System zuzugreifen. Sie setzt sich aus einem Protokoll, einem Host und optional einem Portwert zusammen. Fügen Sie den Kontextpfad nicht hinzu. IBM TRIRIGA Unterstützt Split-Horizon-DNS, sodass interne und externe Benutzer über dieselbe URL auf IBM TRIRIGA zugreifen können. Der DNS-Server stellt internem Personal eine interne IP-Adresse und externem Personal eine externe IP-Adresse bereit.

CLEAN_HOUR

[Ganze Zahl zwischen 0 und 23]

Die Stunde, zu der der Cleanup Agent gestartet wird, im 24-Stunden-Format. Der Standardwert ist 2.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

63

Eigenschaft

Werte

Beschreibung

CLEAN_TIMEOUT

[ganze Zahl]

Die zulässige Ausführungsdauer des Platform Maintenance Agent in Minuten. Der Standardwert ist 120.

DC_HISTORY_RETENTION _DAYS

[Zahl]

Der DataConnect Agent löscht abgeschlossene oder veraltete DataConnect-Jobs, die älter sind als die angegebene Anzahl von Tagen. Der Standardwert ist 5.

WF_HISTORY_RETENTION _DAYS

[Zahl]

Der Cleanup Agent löscht Workflows, die nicht auf einen Benutzer oder auf Genehmigungsaufgaben warten, die älter sind als die angegebene Anzahl von Tagen. Der Standardwert ist 10.

CLEANUP_AGENT_SCHEDULER _TASKS

N, Y

Wenn diese Einstellung auf Y gesetzt wird, führt die Plattform die Bereinigungsaufgaben des Schedulers aus. Der Standardwert ist Y.

CLEANUP_AGENT_SCHEDULED _EVENT_COMPLETE_DAYS

[Zahl]

Die Plattform versetzt geplante Ereignisse, die nicht innerhalb der angegebenen Anzahl von Tagen abgeschlossen wurden, in den Status "Abgeschlossen" (Completed). Der Standardwert ist 7 (1 Woche).

CLEANUP_TIMEOUT

[Zahl]

Gibt die zulässige Ausführungsdauer des Bereinigungsagenten in Minuten an.

WF_AGENT_WAITTIME

[Zahl]

Die Anzahl von Millisekunden, die der Workflow Agent wartet, bevor er nach weiteren freien Threads sucht. Diese Eigenschaft entspricht nicht der Workflowruhezeit. Der Mindestwert ist 100.

WF_FUTURE_AGENT _SLEEPTIME

[Zahl]

Die Anzahl von Sekunden, die der Workflow Future Agent wartet, bevor er prüft, ob weitere Elemente verarbeitet werden müssen. Der Standardwert ist 5.

REPORTDATA_AGENT _SLEEPTIME

[Zahl]

Die Anzahl von Minuten, die der Report Data Index Agent wartet, bevor er prüft, ob weitere Elemente verarbeitet werden müssen. Der Standardwert ist 5.

REPORTDATA_AGENT _RECORD_COUNT

[Zahl]

Die Anzahl von Datensätzen in einem Bericht, bei deren Erreichen der Report Data Index Agent den Bericht neu indiziert. Der Standardwert ist 500.

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

DATACONNECT_SLEEP_TIME

[Zahl]

Die Anzahl von Minuten, die der DataConnect Agent wartet, bevor er prüft, ob weitere Elemente verarbeitet werden müssen. Verwenden Sie eine negative ganze Zahl, um einen in Sekunden gemessenen Wert anzugeben. Verwenden Sie beispielsweise für ein Überprüfungsintervall von zehn Sekunden den Wert -10. Zehn Sekunden sind das kürzeste unterstützte Intervall. Der Standardwert ist 10.

SHOW_ZEROS_IN_NUMBER _FIELDS

N, Y

Numerische Felder können so konfiguriert werden, dass bei Nullwerten eine Null oder ein Leerwert angezeigt wird. Wenn Sie diese Eigenschaft auf N setzen, wird ein Leerwert bei Nullwerten in numerischen Feldern (z. B. Währungsfeldern) angezeigt. Ein Zahlenfeld wird als leeres Feld in einem Formular und in einer Abfrage ohne editierbare Felder wiedergegeben, wenn der Wert in der Datenbank null ist. Wenn Sie diese Eigenschaft auf Y setzen, werden Nullfelder mit 0 oder ,00 gefüllt. In einem Zahlenfeld wird null in einem Formular und in einer Abfrage ohne editierbare Felder wiedergegeben, wenn der Wert in der Datenbank null ist. Der Standardwert ist Y.

TDI_AGENT_SLEEPTIME

[Zahl]

Die Anzahl der Minuten, die der Agent mit der Überprüfung wartet, um sicherzustellen, dass der Tivoli Directory Integrator-Server aktiv ist. Wenn der Server nicht aktiv ist, wird er vom Agenten erneut gestartet. Der Standardwert ist 2.

TDI_HTTP_SERVER_PORT

[Zahl]

Der Port, der zum Senden von Anforderungen an den Tivoli Directory Integrator-Server verwendet wird. IBM TRIRIGA verwendet diesen Port, um ETL-Transformationen zur Verarbeitung an den Tivoli Directory Integrator-Server zu senden. Der Standardwert ist 8088.

TDI_SERVER_TIMEOUT

[Zahl]

Die Anzahl der Sekunden, die auf einen erfolgreichen Abschluss eines Start- oder Stoppbefehls für den Tivoli Directory Integrator-Server gewartet wird, bevor ein Fehler gemeldet wird. Der Standardwert ist 60.

TDI_SERVER_PORT

[Zahl]

Der Port, der vom Tivoli Directory IntegratorServer verwendet wird. Dieser Port wird vom IBM TRIRIGA Application PlatformInstallationsprogramm gesetzt und sollte nicht geändert werden.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

TDI_SYSTEM_STORE_PORT

[Zahl]

Der Port, der vom Tivoli Directory IntegratorServer verwendet wird. Dieser Port wird vom IBM TRIRIGA Application PlatformInstallationsprogramm gesetzt und sollte nicht geändert werden.

TDI_REST_API_PORT

[Zahl]

Der Port, der vom Tivoli Directory IntegratorServer verwendet wird. Dieser Port wird vom IBM TRIRIGA Application PlatformInstallationsprogramm gesetzt und sollte nicht geändert werden.

TDI_MQE_SYSTEMQ_PORT

[Zahl]

Der Port, der vom Tivoli Directory IntegratorServer verwendet wird. Dieser Port wird vom IBM TRIRIGA Application PlatformInstallationsprogramm gesetzt und sollte nicht geändert werden.

Eigenschaft

Werte

Beschreibung

BaseCurrency

[Gültige Währung]

Die Basiswährung für Währungsumrechnungen.

Systemeinstellungen

Ein Administrator muss diese Wert während der Installation definieren. Werten Sie die Verwendung von Währungen während der Implementierung aus und entfernen Sie Währungen oder fügen Sie Währungen hinzu, die für Ihr Geschäft erforderlich sind, bevor Sie Datensätze hinzufügen. Sollten Sie die erforderlichen Währungen vor dem Erstellen von Datensätzen nicht hinzufügen, kann dies zu Umrechnungsproblemen oder zum Datenverlust in diesen Datensätzen führen. Von einer Änderung der Währung nach der Erstellung der Transaktionsdatensätze wird abgeraten, weil bereits erstellte Datensätze nicht aktualisiert werden. Wenden Sie sich an Ihr Implementierungsteam, bevor Sie versuchen, nach der Implementierung eine Währungseinheit zu entfernen oder zu ändern. Der Standardwert ist "US Dollars".

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

CancelLabel

[Zeichenfolge] Die Beschriftung, die die Aktion Abbrechen in allen Formularassistenten ersetzt. Bei einem leeren Wert wird die Aktion Abbrechen ausgeblendet. Wenn diese Eigenschaft auf Cancel gesetzt ist, wird das Wort für Benutzer mit einer anderen Sprache als amerikanisches Englisch im Datensatzformular und in Report Manager-Seiten übersetzt. Wenn diese Eigenschaft auf x gesetzt ist, wird unabhängig den Spracheneinstellungen des Endbenutzers der Wert angezeigt. Wenn diese Eigenschaft einen leeren Wert hat oder wenn die Eigenschaft nicht in der Date enthalten ist, wird die Schaltfläche Cancel (Abbrechen) nicht angezeigt. Der Standardwert ist x.

CONTEXT_PATH

[Pfad]

Der Anwendungskontextpfad für den Zugriff auf die IBM TRIRIGA-Anwendung. Das erste Zeichen muss ein Schrägstrich (/) sein. Wenn Sie diese Eigenschaft überarbeiten, müssen Sie auch die Datei application.xml der EAR-Datei überarbeiten. Der Standardwert ist /.

SecurityScopeCacheTime Gap

[Zahl]

Das Intervall, in dem der Cache für den Sicherheitsgeltungsbereich aktualisiert wird, in Minuten. Der Standardwert ist 20.

DataRefreshTime

[Zahl]

Das Intervall, in dem die Portaldaten aktualisiert werden, in Minuten. Der Standardwert ist 5.

SSO

N, Y

Wenn Sie diese Eigenschaft auf Y setzen, wird die Umgebung im SSO-Modus (Single Sign-on) ausgeführt. Wenn die Eigenschaft auf Y gesetzt ist und Sie sich von IBM TRIRIGA abmelden, wird die Sitzung beendet, indem der Browser bzw. die Browerregisterkarte, die für den Zugriff auf IBM TRIRIGA verwendet wurde, geschlossen wird. Der Standardwert ist N.

SSO_BACKING_SERVER_PORT

[Zahl]

Die Portnummer, die vom Back-End-Server verwendet wird. Wenn der SSO-Server-Port nicht mit dem Back-End-Server-Port übereinstimmt, muss diese Eigenschaft gesetzt werden. Der Standardwert ist "-1". Wenn -1 oder ein anderer negativer Wert für diese Eigenschaft angegeben wird, wird die für den Front-End-Server definierte Portnummer auch als Back-End-Server-Port definiert.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

SSO_REMOTE_USER

N, Y

Wenn Sie diese Eigenschaft auf Y setzen, wird die Methode request.getRemoteUser() für die Anmeldung verwendet. Der Benutzername muss dem Benutzernamen, der in IBM TRIRIGA erstellt wurde, exakt entsprechen. Wenn die Eigenschaft SSO_USER_PRINCIPAL den Wert Y hat, setzen Sie SSO_REMOTE_USER auf N. Der Standardwert ist Y.

SSO_USER_PRINCIPAL

N, Y

Wenn das System so konfiguriert ist, dass der Name des Benutzerprinzipals (UPN, User Principal Name) an den HTTP-Header angefügt wird, setzen Sie diese Eigenschaft auf Y. Wenn Sie diese Eigenschaft auf Y setzen, wird der HTTP-Headerparameter UserPrincipal verwendet, und der Benutzername wird mit der Methode request.getUserPrincipal().getName() abgerufen. Wenn die Eigenschaft auf Y gesetzt wird, setzen Sie die Eigenschaft SSO_REMOTE_USER auf den Wert N. Der Standardwert ist N.

SSO_REMOVE_DOMAIN_NAME

N, Y

Wenn Sie diese Eigenschaft auf Y setzen, wird der vorangestellte oder angehängte Domänenname aus dem Benutzernamen des Verzeichnisservers, der mit der Eigenschaft SSO_REMOTE_USER übergeben wird, entfernt. Der Standardwert ist Y. v Wenn der Benutzer einen Domänennamen enthält, wenn er vom Verzeichnisserver übergeben wird, und Benutzernamen in IBM TRIRIGA nur den Benutzernamen enthalten, setzen Sie diese Eigenschaft auf Y. v Wenn Benutzernamen einen Domänennamen enthalten, wenn sie vom Verzeichnisserver übergeben werden, und Benutzernamen in IBM TRIRIGA den Domänennamen enthalten, setzen Sie diese Eigenschaft auf N.

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

SSO_REQUEST_ATTRIBUTE _NAME

sm_user, Der Name der Eigenschaft, die in den HTTP[Benutzername]Header eingefügt wird und deren Wert der IBM TRIRIGA-Benutzername ist. Der Standardwert ist "sm_user". Wenn der Benutzername in einer eindeutigen HTTP-Attributvariablen gespeichert ist, setzen Sie SSO_REMOTE_USER auf N und diese Eigenschaft auf den Namen des HTTP-Attributs. In einigen Systemen können Sie den Namen der Variablen definieren, in der sich der Benutzername befindet. In diesem Fall setzen Sie diese Eigenschaft auf den Variablennamen in Ihrem System.

SSO_DISABLE_UNAUTHORIZED N, Y _STATUS

Die Seite unauthorized.jsp sendet eine Antwort des Typs HTTP Error 401 im HTTP-Header. Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, wird die Headerantwort inaktiviert. Wenn Sie möchten, dass die Antwort HTTP Error 401 gesendet wird, setzen Sie diese Eigenschaft auf N. Der Standardwert ist N.

USERNAME_CASE_SENSITIVE

N, Y

Wenn Sie diese Eigenschaft auf Y setzen, muss bei den Anmeldebenutzernamen die Groß-/ Kleinschreibung beachtet werden. Wenn Sie die Authentifizierung ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung durchführen möchten, setzen Sie diese Eigenschaft auf N. Der Standardwert ist Y.

# SSO_SINGLE_SIGN_OUT _REDIRECT_URL

[URL]

Definiert die Umleitung von Benutzern an eine einzige Abmelde-URL. Wenn der Parameter "SSO" auf "Y" gesetzt ist und dieser Parameter leer bleibt, wird das Fenster beim Verlassen geschlossen. Wenn der Parameter "SSO" auf "N" gesetzt ist und dieser Parameter leer bleibt, wird der Benutezr an die Standardanmeldeseite umgeleitet.

ALTERNATE_RESOURCE _DIRECTORY

[Pfad]

Der Pfad zum Ressourcenverzeichnis mit der alternativen Anmeldeseite, z. B. C:\ pathToTRIRIGA\userfiles\alt.

ALTERNATE_INDEX_HTML

[Dateiname]

Der Dateiname der alternativen Anmeldeseite, z. B. index.html.

ALTERNATE_UX _LOGIN_VIEW

[Name]

Der Name einer alternativen Anmeldeansicht für UX-Anwendungen.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

DocumentWorkflow Traversal

N, Y

Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, werden Dokumentberechtigungen in einem angepassten Workflow verarbeitet. Der Standardwert ist N.

DEFAULT_TITLE

[Zeichenfolge] Legt den Standardtitel für die IBM TRIRIGAAnwendung fest.

SHOW_URL_ON_PORTAL _QUERY

N, Y

Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, zeigen Portalabfragen URL-Text an. Der Standardwert ist Y.

PORTAL_CLOSE_LOGOUT

N, Y

Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, wird der Benutzer beim Schließen des Portalfensters abgemeldet. Der Standardwert ist Y.

FULL_HELP_OBJECT

N, Y

Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, wird das vollständige Geschäftsobjekt für die Hilfe angezeigt, wenn Sie auf den Link Hilfe klicken. Wenn die Eigenschaft den Wert N hat, wird der Abschnitt mit den Anmerkungen des Geschäftsobjekts für die Hilfe angezeigt. Der Standardwert ist Y.

REPORT_HEADER_COLUMN

Name, Title

Definieren Sie diese Eigenschaft, um den Namen oder den Titel des Berichts anzuzeigen. Der Standardwert ist "Title".

REPORT_MEMORY_USAGE _LIMIT

[Ganze Zahl zwischen 0 und 100], [leer]

Der maximale Prozentsatz des verfügbaren Serverhauptspeichers, der während der Ausführung eines Benutzerberichts verwendet werden kann. Dieser Grenzwert gilt nicht für Systemund Community-Berichte, sondern nur für eigene Berichte. Wenn ein Benutzer einen Abfragefehler des Typs "There are not enough resources available to run the report" empfängt, ist die Abfrage wahrscheinlich die Fehlerursache. Es ist aber auch möglich, dass andere gleichzeitig ausgeführte Prozesse Hauptspeicher belegt haben, als die Abfrageergebnisse zusammengestellt wurden. Die gültigen Werte sind 0 bis 100. Die Werte 0 und 100 inaktivieren alle umgesetzten Grenzwerte und lassen zu, dass eine einzelne Abfrage eines einzigen Benutzers die gesamte Speicherkapazität des Servers belegen kann. Bei einem leeren oder ungültigen Wert wird der Standardwert verwendet. Der Standardwert ist 35.

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

MOD_NAME_ON_WIZARD

N, Y

Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, wird der Modulname in der Titelleiste eines Datensatzassistenten angezeigt. Der Standardwert ist N.

PORTAL_MY_TIMESHEET

N, Y

Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, wird der Link Eigener Zeitnachweis überall dort angezeigt, wo der Link Eigener Zeitnachweis angezeigt werden kann. Der Standardwert ist N.

ANALYZE_META_DATA _TABLES

N, Y

Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, werden Metadatentabellen während der Konvertierung von Flachdaten analysiert. Der Standardwert ist Y.

RUNVALIDATOR

no, yes

Wenn diese Eigenschaft auf yes gesetzt wird, wird der Validator ausgeführt, wenn Sie ein Upgrade von TRIRIGA 8i auf TRIRIGA Application Platform 2.x durchführen. Der Standardwert ist "yes".

Reserve

N, Y

Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, wird die IBM TRIRIGA Workplace Reservation Manager-Anwendung aktiviert. Der Standardwert ist N.

EXCHANGE_ROOT_PATH

[Zeichenfolge] Definiert den Microsoft Exchange-Serverpfad für IBM TRIRIGA Workplace Reservation ManagerTermine. Der Standardwert ist "exchange".

EXTERNAL_MAIL_SERVER _USERNAME

[Zeichenfolge] Der Benutzername für die Integration mit Microsoft Exchange und IBM TRIRIGA Workplace Reservation Manager. Dieser Wert kann Klartext oder verschlüsselter Text sein. Informationen zum Verschlüsselungstool finden Sie in der Veröffentlichung IBM TRIRIGA Application Platform 3 Administratorkonsole Benutzerhandbuch.

EXTERNAL_MAIL_SERVER _PASSWORD

[Zeichenfolge] Das Kennwort für die Integration mit Microsoft Exchange und IBM TRIRIGA Workplace Reservation Manager. Dieser Wert kann Klartext oder verschlüsselter Text sein. Informationen zum Verschlüsselungstool finden Sie in der Veröffentlichung IBM TRIRIGA Application Platform 3 Administratorkonsole Benutzerhandbuch.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

TRIRIGA_RESERVE_SUB _DOMAIN

[Zeichenfolge] Die IBM TRIRIGA-Unterdomäne für den Microsoft Exchange-Server. Dieser Wert bestimmt, welche E-Mails an IBM TRIRIGA weitergeleitet werden. Die in IBM TRIRIGA verwalteten Ressourcen müssen einen Ansprechpartner in dieser Unterdomäne haben, an den die E-Mails weitergeleitet werden. Beispiel: reserve.tririga

EXCHANGE_DOMAIN

[Zeichenfolge] Die IBM TRIRIGA-Domäne für den Microsoft Exchange-Server. Beispiel: tririga.com

TRIRIGA_RESERVE_SMTP _ROOT

[Pfad]

Das SMTP-Stammverzeichnis (Simple Mail Transfer Protocol), das beim Start des Reserve SMTP Agent (SMTP-Agent für Reservierungen) erstellt wird. Wenn das Verzeichnis vorhanden ist, muss der IBM TRIRIGA-Prozess Schreibzugriff auf das Verzeichnis haben. Beispiel: v Unter Microsoft Windows: c:\tririga\install\userfiles\smtp\in\ v Unter UNIX: /tririga/install/userfiles/ smtp/in/

TRIRIGA_RESERVE_OUTLOOK _TAB_LABEL

[Zeichenfolge] Die Beschriftung, die angezeigt wird, wenn ein Benutzer den Microsoft Outlook-Client mit dem IBM TRIRIGA-Anwendungsserver verbindet. Für die Mehrbyteunterstützung müssen Sie für Ihre Werte entsprechend der Java-Spezifikation Unicode-Escape-Zeichen verwenden. Beispiel: TRIRIGA Reserve

SMTP_CLIENT_TIMEOUT

[Zahl]

Das Zeitlimit des SMTP-Endpunkts in Minuten. Beispiel: 10

SMTP_KEEP_EMAIL

N, Y

Bestimmt, ob die E-Mail nach der SMTP-Verarbeitung durch iCalendar beibehalten wird. Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, behält die Umgebung die E-Mail nach der Verarbeitung bei. Verwenden Sie den Wert Y nur, wenn ein Debugging für die SMTP-Verarbeitung durchgeführt wird. Wenn die Eigenschaft auf N gesetzt wird, löscht die Umgebung die E-Mail nach der Verarbeitung.

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

SMTP_PORT

[Zahl]

Der Port, der vom Reserve SMTP Agent (SMTPAgent für Reservierungen) für eingehenden SMTP-Datenverkehr verwendet wird. Wenn Sie diese Eigenschaft auf einen anderen Wert als 25 setzen, muss der Administrator den SMTP-Datenverkehr an diesen Port senden. Dieser Wert ist der Port, an dem IBM TRIRIGA für SMTP-Datenverkehr empfangsbereit ist. Beispiel: 25

SMTP_SUBJECT_PREFIX

[Zeichenfolge] Wenn eine von IBM TRIRIGA abgehende E-Mail gesendet wird, wird diese Zeichenfolge dem Betreff der Nachricht vorangestellt. Auf diese Weise können Sie zwischen Entwicklungs-, Testund Produktionsumgebungen unterscheiden. Beispiel: [Dev]. Standardmäßig ist dieser Parameter leer.

INCOMING_MAIL _AGENT_SLEEP_TIME

[Zahl]

Die Ruhezeit des Agenten für eingehende EMails in Sekunden. Beispiel: 5 Der Standardwert ist 5. Der Mindestwert für diesen Parameter ist 1.

CUSTOM_ERROR_PAGE

N, Y

Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, wird die angepasste Fehlerseite aktiviert. Wenn die Eigenschaft auf den Wert N gesetzt wird, wird die Standardfehlerseite verwendet. Der Standardwert ist N.

CUSTOM_ERROR_PAGE_PATH

[Pfad]

Der Pfad der angepassten Fehlerseite.

EXCLUDE_CHARACTERS

[Zeichenfolge] Durch Leerzeichen getrennte Liste mit Zeichen oder Zeichenfolgen, die aus Feldern ausgeschlossen werden sollen. Auf diese Weise werden Zeichen vermieden, die als Script für CrossSite Scripting (XSS) verwendet werden können. Beispiel: < > & {

ALLOWED_CHARACTERS

[Zeichenfolge] Eine durch Leerzeichen getrennte Liste mit Zeichen oder Zeichenfolgen, die in Feldern zugelassen werden. Zeichen für reguläre Ausdrücke muss ein Escapezeichen vorangestellt werden. Wenn Sie beispielsweise das Zeichen ? zulassen möchten, geben Sie \\? ein. Beispiel: \\? & \\( \\)

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

ENFORCE_CHARACTER _RESTRICTIONS_FOR _RECORDS

N, Y

Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, werden die Einschränkungen für Sonderzeichen, die in den Eigenschaften EXCLUDE_CHARACTERS und ALLOWED_CHARACTERS definiert werden, für die Veröffentlichungsnamen von Datensätzen umgesetzt. Es tritt ein Fehler auf, wenn der Benutzer versucht, einen Datensatz mit einem Veröffentlichungsnamen zu speichern, der ein Zeichen enthält, das in der Eigenschaft EXCLUDE_CHARACTERS angegeben ist. Der Standardwert ist N.

TABLE_SIZE_CHECK_FOR _ORACLE

N, Y

Wenn diese Einstellung auf Y gesetzt wird, überprüft die Plattform Oracle Database, um festzustellen, ob die Blockgröße für Tabellenbereiche 8 KB überschreitet. Der Standardwert ist N.

ErrorHandlerStrategy .MessageResetMinutes

[Zahl]

Die Anzahl der Minuten, die die Plattform wartet, bevor sie doppelte Warnungen löscht. Wenn diese Eigenschaft abgewählt wird, werden doppelte Warnungen mit einem höheren Zähler als 1 in einem Protokolleintrag angezeigt. Der Standardwert ist 60.

SYSTEM_DEFAULT_TIMEZONE

[Zeichenfolge] Die Zeitzone, die verwendet wird, wenn das Feld Zeitzone im Datensatz leer und die Benutzer-ID nicht verfügbar ist, z. B. in Anwendungsbenachrichtigungen. Der Standardwert ist "America/Los_Angeles".

SHOW_MY_PROFILE_LINK

N, Y

Diese Eigenschaft steuert, ob der Link "Eigenes Profil" im Portalabschnitt "Eigene Links" angezeigt wird. Der Standardwert ist Y.

SHOW_PREFERENCES_LINK

N, Y

Diese Eigenschaft steuert, ob der Link "Vorgaben" in der oberen Navigation angezeigt wird. Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, wird der Text "Willkommen [Name]" in der Willkommensleiste zu einem Link, auf den der Benutzer klicken kann, um den Datensatz "Eigenes Profil" dieses Benutzers zu öffnen. Der Standardwert ist N.

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

USE_PROJECT_SECURITY

N, Y

Verwenden Sie diese Eigenschaft, um Projektsicherheit mit der Anwendungssicherheit hinzuzufügen, die Datensätze steuert, die in Abfragen zurückgegeben werden und auf die über Formulare zugegriffen wird. Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, wird der Benutzerzugriff auf einen Datensatz von der Projektsicherheit gesteuert. Diese Sicherheit wird zusammen mit den anderen Sicherheitsebenen angewendet, die den Zugriff auf Datensätze steuern. Der Standardwert ist N.

ENFORCE_GUI_LEVEL_QUERY _SECURITY

N, Y

Verwenden Sie diese Eigenschaft, um die Sicherheit auf Formularebene in Berichten und Abfragen zu steuern. Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, setzt die Plattform die Sicherheitsgruppeneinstellungen für den angemeldeten Benutzer während der Ausführung einer Abfrage um. Es werden keine Ergebnisse zurückgegeben, wenn der Benutzer keinen Zugriff auf die abgefragten Datensätze hat. Der Standardwert ist N.

ENFORCE_REPORT_ACCESS _SECURITY

N, Y

Verwenden Sie diese Eigenschaft, wenn über die Sicherheit gesteuert werden soll, ob Berichtsoder Abfragelinks für den Benutzer sichtbar sind. In Implementierungen von IBM TRIRIGA 10 muss diese Eigenschaft auf den Wert Y und in Implementierungen älterer Versionen auf den Wert N gesetzt werden. Wenn Sie diese Eigenschaft auf Y setzen, steuern die Lizenzsicherheit und die Sicherheitsgruppensicherheit, ob ein Benutzer einen Berichtslink sieht. Wenn Sie diese Eigenschaft auf N setzen, steuert die Sicherheit nicht, ob ein Benutzer einen Berichtslink sieht. Der Standardwert ist Y.

USE_AUTO_COMPLETE_IN _LOCATOR_FIELD

N, Y

Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, ist die automatische Vervollständigung für Benutzer in jedem Locatorfeld verfügbar, für das diese Funktion konfiguriert ist. Weitere Informationen zur automatischen Vervollständigung für ein Locatorfeld finden Sie in der Veröffentlichung Erstellung von Anwendungen für IBM TRIRIGA Application Platform 3. Der Standardwert ist Y.

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

USE_AUTO_COMPLETE_IN _SMART_SECTION

N, Y

Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, ist die automatische Vervollständigung für Benutzer in jedem intelligenten Abschnitt mit einem einzigen Datensatz verfügbar, für den die Funktion konfiguriert ist. Weitere Informationen zur automatischen Vervollständigung für intelligente Abschnitte mit einem einzigen Datensatz finden Sie in der Veröffentlichung Erstellung von Anwendungen für IBM TRIRIGA Application Platform 3. Der Standardwert ist Y.

AUTO_COMPLETE_MIN_CHAR

[Zahl]

Die minimale Anzahl der Zeichen, die ein Benutzer eingeben muss, damit die automatische Vervollständigung ausgelöst wird. Der Standardwert ist 3.

DRAWING_REPROCESSING _AS_NEEDED

N, Y

Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, überprüft die Plattform beim Serverstart Zeichnungen, um festzustellen, ob eine erneute Verarbeitung erforderlich ist, und verarbeitet die entsprechenden Zeichnungen dann ggf. erneut. Wenn diese Eigenschaft auf N gesetzt wird, überprüft die Plattform beim Serverstart die Zeichnungen nicht, um festzustellen, ob eine erneute Verarbeitung erforderlich ist. Der Standardwert ist Y.

GRAPHICS_SECTION _LOGGING_LEVEL

PDF_EXPORT_GRAPHIC _STROKE_WIDTH_OVERRIDE

ERROR, INFO, WARN

Legt die clientseitige Protokollstufe für Grafikabschnitte fest.

[Leer]

Überschreibt alle Linienbreiten, wenn ein Grafikabschnitt in eine Datei mit der Erweiterung .pdf exportiert wird. In einigen größeren Zeichnungen können die Linien relativ dick aussehen, wenn die .pdf-Datei sehr stark vergrößert wird. Diese Eigenschaft kann verwendet werden, um das Problem zu beheben, indem die Linienbreite auf einen kleinen konstanten Wert, wie z. B. 0,0000001, gesetzt wird.

Der Standardwert ist ERROR.

Wenn der Wert leer bleibt, verwendet die exportierte Datei .pdf die Linienbreite, die pro Linie in der Grafik definiert und von der Linienbreite aus der veröffentlichten CAD-Zeichnung abgeleitet ist. Der Standardwert ist leer (d. h., es ist kein Wert angegeben). ALLOW_PASSWORD_AUTO_ COMPLETE

N, Y

Wenn diese Einstellung auf Y gesetzt wird, ist die automatische Vervollständigung des Anmeldekennworts verfügbar. Der Standardwert ist Y. Wenn kein Wert angegeben wird, wird standardmäßig der Wert Y angenommen.

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

OSLC_MYPROFILE_ RESOURCE

[Profilname]

Die ID der OSLC-Ressource, die das Geschäftsobjekt "Eigenes Profil" darstellt. Der Standardwert ist triMyProfileRS.

OSLC_BASE_ URI

http:// Hostname: Port/oslc.

Verwenden Sie diese Eigenschaft, um den BasisURI für OSLC festzulegen.

OSLC_TRANSACTION_ RETENTION_DAYS

[Tage]

Gibt an, wie lange (in Tagen) die Transaktionsdatensätze aufbewahrt werden. Danach werden Transaktionsdatensätze mit "smart object delete" abgeschnitten. Transaktionsdatensätze werden mit dem Objektbereinigungsprozess physisch aus der Datenbank entfernt.

OSLC_DEFAULT _NAMESPACE

http:// Hostname /ns/ism/ smarter_ physical_ infra structure#

OSLC-Standardnamespace.

MASTER_DETAIL_ RECORD_VIEW _TYPE

POPUP, INLINE

Mit dieser Eigenschaft können Sie steuern, wie durch Anklicken ausgewählte Datensätze in Masterdetailnavigationszielen angezeigt werden.

SNMP_AGENT_PORT

[Zahl]

Der im SNMP Agent für eingehende SNMPTraps verwendete Port. .

SNMP_AGENT_PORT

[Zahl]

Der im SNMP Agent für eingehende SNMPTraps verwendete Port. Der Standardwert ist 161.

SNMP_COMMUNICATION _PROTOCOL

[UDP,TCP]

Das im SNMP Agent für eingehende SNMPTraps verwendete IP-Protokoll. Der Standardwert ist UDP.

UNSUCCESSFUL_LOGIN _ATTEMPT

[Zahl]

Gibt an, wie viele nicht erfolgreiche Anmeldeversuche zulässig sind, bevor das Konto gesperrt wird. Der Standardwert ist -1. Dieser Wert inaktiviert dieses Feature.

DOUBLE_GROUPING _FORMAT_PATTERNS

[Zeichen]

Die Liste der Dezimalformatmuster, die eine Formatierung mit Blocktrennzeichen erfordern. Die Zeichen müssen durch Semikolons voneinander getrennt werden. Beispiel: ##,##,###.00;##,##,###.##;#,##,###.00;#,##,###.##

SHOW_TOTAL _CURRENCY_INDICATOR

N,Y

Aktiviert den Währungsindikator in der Summenzeile von Abfragen. Wenn diese Eigenschaft auf N gesetzt ist, wird der Währungsindikator in der Summenzeile einer Abfrage nicht angezeigt. Der Standardwert ist N.

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

VIRUS_SCAN _ENABLED

TRUE,FALSE Führt einen Virenscan durch, wenn eine Datei in das System hochgeladen wird. Der Standardwert ist FALSE.

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VIRUS_SCANNER _IP_ADDRESS

[IP-Adresse]

Die IP-Adresse des Virenscanner-Servers. Für diese Eigenschaft muss ein Wert angegeben werden, wenn die Eigenschaft VIRUS_SCAN_ENABLED auf TRUE gesetzt ist.

VIRUS_SCANNER _PORT

[IP-Adresse]

Der vom Virenscanner-Server verwendete Port. Für diese Eigenschaft muss ein Wert angegeben werden, wenn die Eigenschaft VIRUS_SCAN_ENABLED auf TRUE gesetzt ist.

SYSTEM_SECTION_ADD _ACTION_STYLE

[LINK LIGHT_ BUTTON DARK_ BUTTON]

Bestimmt den Stil der Aktion "Anzeigen/ Hinzufügen" für den Aformularabschnitt. Der Standardwert ist LIGHT_BUTTON.

SYSTEM_ACTION_STYLE

[LINK, Bestimmt den Stil von Links in einer AnwenLIGHT_BUTTON, dung, wie z. B. die Aktion "Aktualisieren" an DARK_BUTTON] Stellen wie dem Abschnitt "Projektaufgaben" auf der Registerkarte "Plan" von Projekten. Der Standardwert ist LIGHT_BUTTON.

REP_HISTORY_AGE _CLEANUP

[Anzahl Tage]

OM_AUDIT_TRAIL _ENABLED

TRUE,FALSE Bestimmt, ob der OM_PKG_HEADERDatensatzheader für ein Object Migration-Paket für Prüfzwecke in der Datenbank beibehalten oder aus der Datenbank gelöscht werden soll. Der Standardwert ist FALSE.

OM_AUDIT_TRAIL _RETENTION_DAYS

[Anzahl Tage]

Gibt an, wie viele Tage gewartet wird, bevor die Metadaten gelöschter Objekte aus der Datenbank entfernt werden. Diese Eigenschaft muss auf eine ganze Zahl größer als null gesetzt werden. Der Standardwert ist 365.

IBM_SOFTWARE _SUPPORT_URL

[URL]

Die Software-Support-Site, z. B. http:// www.ibm.com/software/support/.

IBM_PLANETWIDE _PHONE_DIRECTORY _URL

[URL]

Das Verzeichnis mit weltweiten Kontakten, z. B. http://www.ibm.com/planetwide/.

IBM_US_TRIRIGA _SUPPORT_EMAIL _URL

[E-Mail-Adresse]

Die E-Mail-Adresse des Supportkontakts, z. B. [email protected].

PRESERVE_IMAGE _HEIGHT_WIDTH _QUERY_SECTION

N,Y

Bestimmt, wie ein Bild mit weniger als 50 Pixel in der Höhe und in der Breite in einem Abfrageabschnitt angezeigt wird, wenn es an ein Grafikfeld in einem TRIRIGA-Datensatz angehängt ist. Wenn diese Eigenschaft auf 'Y' setzt ist, werden die ursprüngliche Höhe und die ursprüngliche Breite des Bilds verwendet, wenn das Bild in einer Abfrage angezeigt wird. Diese Eigenschaft hat keine Auswirkung auf die Anzeige eines Bilds in anderen Bereichen der Anwendung.

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Gibt an, wie viele Tage gewartet wird, bevor das Berichtsprotokoll gelöscht wird. Der Standardwert ist 365.

Eigenschaft

Werte

Beschreibung

CALENDAR_EVENT _MAX_OCCURRENCES

[Anzahl der Legt die maximal zulässige Anzahl an VorkomVorkommen] men beim Erstellen einer wiederkehrenden Buchung fest. Je größer die Anzahl der für diese Variable definierten Vorkommen ist, desto geringer ist die Leistung dieses Prozesses.

In den früheren Releases von IBM TRIRIGA war ein Viewer zum Anzeigen von SVG-Inhalten (Scalable Vector Graphics) erforderlich. Die Eigenschaft SVG_VIEW_TYPE gibt an, welche Anwendung (Adobe-SVG-Viewer-Plug-in oder IBM TRIRIGA-SVG-Viewer-Applet, SVG-Inhalte wiedergibt. Die Unterstützung für die SVG-Anzeigefunktion von Adobe wurde am 1. Januar 2009 eingestellt. IBM TRIRIGA bietet jetzt eine native Methode zur Anzeige von SVG-Inhalten an. Deshalb wird die Eigenschaft SVG_VIEW_TYPE nicht mehr verwendet. Eigenschaft

Werte

Beschreibung

TREE_PAGING_SIZE

[Zahl]

Die maximale Anzahl untergeordneter Datensätze, die im Hierarchiebaum für Lokation, Organisation, Geografie, Kostencode und neu erstellte Hierarchiebäume angezeigt werden. Die Anwendung berücksichtigt die untergeordneten Datensätze des Stammknotens in der Anzahl. Der Standardwert ist 1000.

REBUILD_HIERARCHIES_ON _CACHE_REFRESH

[Gültige Steuert, welche zusätzlichen Hierarchiemodule Modulnamen] automatisch neu erstellt werden, wenn der Hierarchiebaumcache in der Administratorkonsole oder bei der Ausführung des Platform Maintenance Scheduler gelöscht wird. Die folgenden Module werden immer automatisch neu erstellt: v Geografie v Organisation v Lokation Der Wert dieser Eigenschaft ist eine durch Kommas getrennte Liste mit Modulnamen, z. B. Dokument,Klassifikation.

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Projekte Eigenschaft

Werte

Beschreibung

AUTO_PROJECT _ASSOCIATION _RESTRICTION

[Zeichenfolge], Steuert die automatische Erstellung von Zuord[Leer] nungen zwischen neuen Datensätzen und dem aktuellen Investitionsprojekt auf Datensatzebene. Wenn Sie diese Eigenschaft auf einen Zuordnungsnamen setzen, wie z. B. "Contains", erstellt die Plattform diese spezielle Zuordnung auf Datensatzebene automatisch. Diese Zuordnungsdefinition muss vom Investitionsprojekt zum Geschäftsobjekt der Datensätze definiert werden, die in diesem Projekt erstellt werden. Wenn Sie diese Eigenschaft auf einen Leerwert setzen (d. h. keinen Wert angeben), erstellt die Plattform alle Zuordnungen auf Datensatzebene automatisch, wenn Datensätze in einem vom Standard abweichenden Projekt (oder auf Unternehmensebene) erstellt werden. Diese Zuordnungen entsprechen den Zuordnungsdefinitionen, die zwischen dem Geschäftsobjekt des Investitionsprojekts und dem Geschäftsobjekt des neu erstellten Datensatzes definiert werden. Wenn keine Zuordnungsdefinition vom Investitionsprojekt zum Geschäftsobjekt des erstellten Datensatzes existiert, wird nicht automatisch eine Zuordnung auf Datensatzebene erstellt. Bei der Eingabe des Werts muss die Groß-/ Kleinschreibung beachtet werden und der Wert muss mit dem Wert identisch sein, der im Datenmodellierer definiert ist. Die Eigenschaft enthält die folgenden typischen Werte: v "Contains" für Anwendungen von IBM TRIRIGA 10 und TRIRIGA 9 v "Associated To" für Anwendungen von TRIRIGA 8i Der Standardwert ist "Contains".

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

RECORD_PROJECT _CONTAINMENT

N, Y, [Leer]

Steuert, wie die Plattform den Projektkontext eines Datensatzes bestimmt. Wenn Sie diese Eigenschaft auf Y oder einen Leerwert setzen, setzt die Plattform das Projektverhalten um, das auf dem Projektkontext des aktuellen Datensatzes basiert. Dieser Kontext ermöglicht konsistente Datensatzinteraktionen, insbesondere dann, wenn ein Datensatz in einem Projekt im Portalkontext eines anderen Projekts geöffnet wird. Wenn Sie diese Eigenschaft auf N setzen, setzt die Plattform das Projektverhalten um, das auf dem Portalprojektkontext basiert. Der Standardwert ist Y.

SMARTQUERY_RESULT_SIZE _LIMIT

N, Y

Aktiviert das Feature "Run Dynamic Query" in Business Connect. Der Standardwert ist Y.

RUN_DYNAMIC_QUERY _ENABLED

[Zahl]

Die maximale Anzahl der Abfrageergebnisse, die in einem intelligenten Abfrageabschnitt verwendet werden können. Dieses Maximum definiert einen Grenzwert, damit die Ergebnisse einer Abfrage nicht so umfangreich werden, dass sie nicht mehr im Abfrageabschnitt dargestellt werden können. Der Standardwert ist 500.

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

ENFORCE_REQUIRED _VALIDATION

N, Y

Legt fest, wann die Plattform die erforderlichen Feldvalidierungen durchführt. Wenn Sie diese Eigenschaft auf Y setzen und ein Benutzer von einer Registerkarte auf eine andere wechselt, prüft die Plattform nicht, ob alle erforderlichen Felder auf der Registerkarte ausgefüllt wurden. Die Plattform führt jedoch trotzdem Feldvalidierungen durch (z. B. isNumeric). Bei Zustandsübergängen überprüft die Plattform erforderliche Felder. Wenn Sie die Eigenschaft auf Y setzen, wird sichergestellt, dass erst dann ein Datensatz erstellt wird, wenn alle erforderlichen Felder, unabhängig von der Registerkarte, ausgefüllt wurden. Dieses Verhalten findet auch in IBM TRIRIGA Connector for Business Applications Anwendung, wo in früheren Releases nur die erforderlichen Felder auf der ersten Registerkarte validiert wurden. Bei dieser Änderung besteht das Risiko, dass Integrationen, die zuvor funktioniert haben, fehlschlagen. Wenn das frühere Verhalten weiterhin angewendet werden soll, setzen Sie diese Eigenschaft auf N. Wenn Sie diese Eigenschaft auf N setzen und ein Benutzer von einer Registerkarte auf eine andere wechselt, prüft die Plattform, ob alle erforderlichen Felder auf der Registerkarte ausgefüllt wurden. Außerdem führt die Plattform Feldvalidierungen durch. Der Standardwert ist Y.

MAX_FORM_ACTION_NUMBER

[Zahl]

Legt die maximale Anzahl von Aktionen fest, die in einem Formular angezeigt werden, bevor die Plattform die zusätzlichen Aktionen in die Schaltfläche für Überlauf einfügt. Die Plattform zählt die Aktion Abbrechen und die Schaltfläche für Überlauf nicht mit, wenn sie die Anzahl der anzuzeigenden Aktionen bestimmt. Die Plattform fügt alle sekundären Aktionen und alle normalen Aktionen, die diese Anzahl überschreiten, in die Schaltfläche für Überlauf ein. Der Standardwert ist 4.

SESSION_HISTORY _TRACKING

ALL, NONE, Gibt an, welche Benutzersitzungen in der TabelWEB_USER le SESSION_HISTORY protokolliert werden. Wenn Sie diese Eigenschaft auf WEB_USER setzen, werden Benutzersitzungen von IBM TRIRIGA Connector for Business Applications nicht in der Tabelle SESSION_HISTORY protokolliert. Der Standardwert ist ALL.

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

ENABLE_PROFILE_ROW _LEVEL_SECURITY

N, Y

Steuert den Benutzersicherheitszugriff auf Datensätze des Typs "Eigenes Profil". Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, verwendet die Plattform das Feld Auf alle Profile zugreifen in der Gruppe des Benutzers, um festzustellen, ob der Benutzer auf den Datensatz des Typs "Eigenes Profil" eines anderen Benutzers zugreifen kann. Außerdem steuert die Gruppe des Benutzers den Benutzerzugriff auf das Formular "Eigenes Profil" und den Zugriff auf Registerkarten, Abschnitte, Aktionen und weitere Formularelemente. Wenn Sie diese Eigenschaft auf N setzen, hat der Benutzer Administratorzugriff auf den Datensatz "Eigenes Profil" des Benutzers. Wenn ein Benutzer versucht, auf den Datensatz "Eigenes Profil" eines anderen Benutzers zuzugreifen, wendet die Plattform Zugriffssteuerelemente der Standardgruppe an. Der Standardwert ist Y.

BIRT_NESTED_TABLE_IN _FOOTER_CLEANUP

FIX, ERROR, Das BIRT-Framework hat sich in Bezug auf die DISABLED Behandlung von Parameterbindungen für verschachtelte Tabellen in der Fußzeile eines übergeordneten Elements geändert. Wenn die Tabelle an die Zeile des übergeordneten Elements gebunden ist, ist der Wert nicht mehr zugänglich. Berichte können zur Laufzeit des Berichts auf drei Arten vorverarbeitet werden, um dieses Framework-Update zu verarbeiten. v FIX: Das Berichtsdesign wird automatisch aktualisiert, damit eine Ausweichlösung für die herkömmliche Ausführung des Berichts verwendet wird. v ERROR: Die Berichtsausführung schlägt fehl und es wird eine ausführliche Fehlernachricht generiert. Verwenden Sie diesen Wert, um die zu refaktorierenden Berichte zu identifizieren. v DISABLED: Der Bericht wird nicht geändert. Verwenden Sie diesen Wert, wenn die Berichtsausführung Fehler bei anderen Berichten verursacht. Alle Berichte werden normal ausgeführt, aber betroffene Berichte können falsche Ergebnisse zurückliefern.

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

BIRT_MEMORY_USAGE_LIMIT

[Ganze Zahl zwischen 0 und 100], [leer]

Der maximale Prozentsatz des verfügbaren Serverhauptspeichers, der während der Zusammenstellung der Abfrageergebnisse eines BIRTBerichts verwendet werden kann. Wenn der Speicherbedarf für solche Aufgaben den Grenzwert überschreitet, gibt die Abfrage einen Fehler zurück, weil nicht genügend Ressourcen verfügbar sind. Die Abfrage ist die wahrscheinliche Fehlerursache. Es ist aber auch möglich, dass andere gleichzeitig ausgeführte Prozesse Hauptspeicher belegt haben, als die Abfrageergebnisse zusammengestellt wurden. Die gültigen Werte sind 0 bis 100. Die Werte 0 und 100 inaktivieren alle umgesetzten Grenzwerte und lassen zu, dass eine einzelne Abfrage eines einzigen Benutzers die gesamte Speicherkapazität des Servers belegen kann. Bei einem leeren oder ungültigen Wert wird der Standardwert verwendet. Der Standardwert ist 35.

MEMORY_MANAGED_PROCESS _POLLING_FREQUENCY

[Zahl]

Die Anzahl der Millisekunden, die die Plattform zwischen Abfragen der vom Speicher verwalteten Prozesse wartet. Ein Beispiel für einen vom Speicher verwalteten Prozess ist die Ausführung von BIRT-Berichten. Der Standardwert ist 1000 und entspricht 1 Sekunde.

BIRT_PROCESS_SERVER _HOST_NAME

[Hostname oder IP-Adresse]

Der Hostname oder die IP-Adresse des BIRTProzessservers. Konfigurieren Sie diesen Wert so, dass die Verarbeitung der BIRT-Berichte in einen separaten Prozessserver ausgelagert wird. Beispiel: v ProcessServer v processserver.domain.com v 10.1.1.1 Wenn kein Wert angegeben ist, findet die gesamte BIRT-Verarbeitung im Anwendungsserver statt.

BIRT_PROCESS_SERVER _PORT

[Zahl]

Der Port, an den BIRT-Anforderungen zur Verarbeitung gesendet werden. Dieser Wert muss so konfiguriert werden, dass die Verarbeitung von BIRT-Berichten ausgelagert wird. Dieser Port entspricht dem Wert der Eigenschaft BIRT_PROCESS_SERVER_LISTENING_PORT im BIRTProzessserver. Geben Sie keinen Wert an, um BIRT-Berichte im Anwendungsserver zu verarbeiten.

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

BIRT_PROCESS_SERVER _LISTENING_PORT

[Zahl]

Wenn Sie diesen Port konfigurieren, kann dieser Server als BIRT-Prozessserver verwendet werden. Der Server wartet an diesem Port auf BIRTAnforderungen. Beispiel: 47074

ALLOWED_URL_FOR _REDIRECT

[Liste mit URLs]

Die Liste der URLs oder externen Sites, die für die Umleitung zugelassen werden. Die URLs werden durch Leerzeichen voneinander getrennt. IBM TRIRIGA blockiert Umleitungen an URLs, die keine internen IBM TRIRIGA-URLs sind. Wenn Sie die Umleitung an eine externe URL zulassen möchten, geben Sie diese URL in der Liste an. Beispiel: http://ibm.com

ALLOW_ETL_DETERMINE_DB _CONNECTIONS

N, Y

Ermöglicht den ETL-Prozessen (Extrahieren, Transformieren und Laden) zu bestimmen, ob mehrere Datenbankverbindungen verwendet werden. Wenn Sie diese Eigenschaft auf Y setzen, bestimmt der Wert von "Use Unique Connections", ob eine einzige Verbindung (On) oder mehrere Verbindungen (Off) verwendet werden. Wenn Sie "Use Unique Connections" in ETL auf "Off" setzen, kann sich die Leistung für ETL-Prozesse mit langer Laufzeit zwar verbessern, aber bei großen ETL-Prozessen mit sehr vielen Schritten, die auf die Datenbank zugreifen, kann es vorkommen, dass der Anwendungsserver keine Datenbankverbindungen mehr zur Verfügung stellen kann. In diesem Fall muss die maximale Anzahl der Datenbankverbindungen für den Anwendungsserver möglicherweise erhöht werden. Wenn Sie diese Eigenschaft auf N setzen, setzt die Plattform "Use Unique Connections" bei der Ausführung von ETL-Prozessen automatisch auf "On". Deshalb wird vom ETL-Prozess nur eine einzige Datenbankverbindung verwendet. Der Standardwert ist N.

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

SESSION_WARNING_ENABLED

N, Y

Ermöglicht die Anzeige einer Alertnachricht für einen Benutzer, dessen Sitzung bald abläuft. Wenn diese Eigenschaft auf Y gesetzt wird, wird der Browser bei Ablauf der Sitzung an eine Seite für Sitzungsablauf umgeleitet. Wenn die Eigenschaft auf N gesetzt wird, ist die Umleitung bei Sitzungsablauf inaktiviert. Diese Eigenschaft aktiviert bzw. inaktiviert nur die Alertnachricht, sie konfiguriert nicht den Sitzungsablauf. Das Zeitlimit für den Sitzungsablauf wird in der Anwendungsserversoftware konfiguriert. Für Liberty-Profile können Sie beispielsweise die Datei server.xml im Verzeichnis tririga/wlp/usr/server/tririgaServer bearbeiten. Aktualisieren Sie den Wert für httpSession invalidationTimeout, der in Sekunden gemessen wird. Der Standardwert ist N.

SESSION_WARNING _THRESHOLD

[Zahl]

Wenn die Grenzwerteigenschaft SESSION_WARNING_ENABLED auf den Wert Y gesetzt wird, kann eine bestimmte Anzahl von Minuten vor Ablauf der Sitzung die Alertnachricht angezeigt werden. Diese Eigenschaft konfiguriert nur den Grenzwert für die Alertnachricht, sie konfiguriert nicht den Sitzungsablauf. Das Zeitlimit für den Sitzungsablauf wird in der Anwendungsserversoftware konfiguriert. Der Standardwert ist 2.

OOTB_G11N_EXPORT_APP _VERSION

[Zeichenfolge] Fügt einen Wert oder eine Beschreibung für die IBM TRIRIGA-Anwendungsversion in den Dateiheader des Instanzdatenexports ein. Beispiel: 10.3.1

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

COMPANY_FILE_UPLOAD _EXCLUDE_EXTENSIONS

[Gültige Wird für Image-Uploads verwendet. Beschränkt DateierweiterunDateiuploads von Imagedateien anhand von gen] Dateierweiterungen. Trennen Sie die Dateierweiterungen in der Liste durch Kommas voneinander. Verwenden Sie diese Eigenschaft, wenn Sie die Beschränkungen lockern möchten. Verwenden Sie die Eigenschaft COMPANY_FILE_UPLOAD_INCLUDE_EXTENSIONS, um stärkere Beschränkungen zu definieren. Wenn beide Eigenschaften verwendet werden, hat die Eigenschaft COMPANY_FILE_UPLOAD_INCLUDE_EXTENSIONS Vorrang. Wenn keine der beiden Eigenschaften verwendet wird, unterliegen die Dateiuploads keinerlei Beschränkungen. Beispiel: .exe, .js, .sh Der Standardwert ist .exe

COMPANY_FILE_UPLOAD _INCLUDE_EXTENSIONS

[Gültige Wird für Image-Uploads verwendet. Beschränkt DateierweiterunDateiuploads von Imagedateien anhand von gen] Dateierweiterungen. Trennen Sie die Dateierweiterungen in der Liste durch Kommas voneinander. Verwenden Sie die Eigenschaft COMPANY_FILE_UPLOAD_EXCLUDE_EXTENSIONS, wenn Sie die Beschränkungen lockern möchten. Verwenden Sie diese Eigenschaft, wenn Sie stärkere Beschränkungen definieren möchten. Wenn beide Eigenschaften verwendet werden, hat diese Eigenschaft Vorrang. Wenn keine der beiden Eigenschaften verwendet wird, unterliegen die Dateiuploads keinerlei Beschränkungen. Diese Eigenschaft gilt nicht für Dateiuploads im Dokumentmanager. Beispiel: .png, .bmp, .jpeg

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

IMPORT_CONTENT_EXCLUDE _EXTENSIONS

[Gültige Wird für Dokumentuploads verwendet. BeDateierweiterunschränkt Dateiuploads anhand von gen] Dateierweiterungen. Trennen Sie die Dateierweiterungen in der Liste durch Kommas voneinander. Verwenden Sie diese Eigenschaft, wenn Sie die Beschränkungen lockern möchten. Verwenden Sie die Eigenschaft IMPORT_CONTENT_INCLUDE_EXTENSIONS, um stärkere Beschränkungen zu definieren. Wenn beide Eigenschaften verwendet werden, hat die Eigenschaft IMPORT_CONTENT_INCLUDE_EXTENSIONS Vorrang. Wenn keine der beiden Eigenschaften verwendet wird, unterliegen die Dateiuploads keinerlei Beschränkungen. Beispiel: .exe, .js, .sh Der Standardwert ist .exe

IMPORT_CONTENT_INCLUDE _EXTENSIONS

[Gültige Wird für Dokumentuploads verwendet. BeDateierweiterunschränkt Dateiuploads anhand von gen] Dateierweiterungen. Trennen Sie die Dateierweiterungen in der Liste durch Kommas voneinander. Verwenden Sie die Eigenschaft IMPORT_CONTENT_EXCLUDE_EXTENSIONS, wenn Sie die Beschränkungen lockern möchten. Verwenden Sie diese Eigenschaft, wenn Sie stärkere Beschränkungen definieren möchten. Wenn beide Eigenschaften verwendet werden, hat diese Eigenschaft Vorrang. Wenn keine der beiden Eigenschaften verwendet wird, unterliegen die Dateiuploads keinerlei Beschränkungen. Diese Eigenschaft gilt nicht für Dateiuploads im Dokumentmanager. Beispiel: .doc, .docx, .pdf

MAXIMUM_UPLOAD_FILE _SIZE_MEGABYTES

[Zahl]

Beschränkt die Größe einer Datei, die ein Benutzer in IBM TRIRIGA hochladen kann. Diese Eigenschaft muss auf einen ganzzahligen Wert gesetzt werden, der die maximal zulässige Uploadgröße für Dateien in MB angibt. Gültige Werte sind alle ganzzahligen Werte, die größer als 0 sind. Der Standardwert ist 20. Wenn Sie keinen Wert festlegen, beschränkt das System die maximale Uploadgröße automatisch auf den Standardwert von 20 MB.

WS_RELIABLE_MESSAGING

N, Y

Aktiviert (Y) oder inaktiviert (N) Web Services Reliable Messaging Protocol (http:// schemas.xmlsoap.org/ ws/2005/02/rm/). Setzen Sie die Eigenschaft zur Aktivierung von Reliable Messaging auf Y. Der Standardwert ist N.

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

WS_RM_INACTIVITY _TIMEOUT

[Zahl]

Die Zeit, die vergehen muss, ohne dass eine Nachricht empfangen wird, damit die Reliable Messaging-Sequenz aufgrund von Inaktivität als beendet eingestuft wird. Diese Eigenschaft gilt nur, wenn die Eigenschaft WS_RELIABLE_MESSAGING aktiviert ist. Geben Sie einen Wert in Millisekunden an. Der Standard ist 600000 (d. h. 10 Minuten).

WS_RM_BASE _RETRANSMISSION _INTERVAL

[Zahl]

Das Intervall, in dem eine Bestätigung von der Reliable Messaging-Quelle für eine bestimmte Nachricht empfangen wird. Diese Eigenschaft gilt nur, wenn die Eigenschaft WS_RELIABLE_MESSAGING aktiviert ist. Geben Sie einen Wert in Millisekunden an. Der Standardwert ist 4000 (d. h. 4 Sekunden).

WS_RM_ACKNOWLEDGMENT _INTERVAL

[Zahl]

Das Intervall, in dem das Reliable MessagingZiel asynchrone Bestätigungen sendet. Diese Eigenschaft gilt nur, wenn die Eigenschaft WS_RELIABLE_MESSAGING aktiviert ist. Geben Sie einen Wert in Millisekunden an. Der Standardwert ist 2000 (d. h. 2 Sekunden).

WS_RM_DELIVERY _ASSURANCE_TYPE

AtMostOnce, Der Bereitstellungszusicherungstyp von Reliable AtLeastOnce, Messaging. Diese Eigenschaft gilt nur, wenn die ExactlyOnce Eigenschaft WS_RELIABLE_MESSAGING aktiviert ist. Der Standardwert ist "AtMostOnce".

WS_RM_DELIVERY _ASSURANCE_IN_ORDER

N, Y

Aktiviert (Y) oder inaktiviert (N) den Reliable Messaging-Bereitstellungszusicherungstyp "in order". Der Zusicherungstyp "in order" kann mit dem Bereitstellungszusicherungstyp kombiniert werden, der mit der Eigenschaft WS_RM_DELIVERY_ASSURANCE_TYPE angegeben wird. Setzen Sie die Eigenschaft auf Y, um den Zusicherungstyp zu aktivieren. Der Standardwert ist N.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

GANTT_STRICT _MODE

TRUE,FALSE Wenn Sie diese Eigenschaft auf TRUE setzen, wird die strikte Durchsetzung der Vorgabe "So bald wie möglich" aktiviert. Das Projektverhalten ist dasselbe wie beim veralteten Java-basierten Gantt-Applet in den Vorgängerreleases. GANTT_STRICT_MODE=TRUE erzwingt, dass alle Erstaufgaben (Aufgaben ohne eingehende Abhängigkeiten) je nach Wert, der für "Projekt berechnen aus" angegeben ist, direkt am geplanten Startdatum oder am geplanten Enddatum des Projekts gestartet werden. Alle Folgeaufgaben werden nach links oder rechts verschoben, sodass sie möglichst nahe an ihren Vorgängern liegen und gegen keine Abhängigkeiten oder Vorgaben verstoßen. Wenn Sie diese Eigenschaft auf FALSE setzen, werden alle Erstaufgaben (Aufgaben ohne eingehende Abhängigkeiten) so wenig wie möglich nach links verschoben. Das geplante Startdatum und das geplante Enddatum werden berücksichtigt und bestimmen anstelle der Vorgabe "So bald wie möglich" die Position der Aufgabe. Die Folgeaufgaben werden nur nach links verschoben, um Abhängigkeiten zu korrigieren. Die Folgeaufgaben müssen sich nicht in der Nähe ihrer Vorgänger befinden. Der Standardwert ist FALSE.

DEFAULT_CHART _COLORS

Eine durch Diagrammfarben können mithilfe der in Ihrem Kommas be- Profilabschnitt angegebenen Farbvorgaben und grenzte Liste den für die Eigenschaft mt DEFAULT_CHART_COLORS definierten Werten hexadezimalenkonfiguriert werden. Farbwerten im RRGGBBFormat, z. B. 326496, bac95a, 8c2c0e, e8c473

TINYMCE_HTML _EDITOR_ENABLED

TRUE,FALSE Mit dieser Eigenschaft kann die Schaltfläche HTML in Anmerkungsfeldern ein- oder ausgeblendet werden. Wenn die Schaltfläche HTML aktiviert ist, wird Klicken auf diese Schaltfläche der HTML-Quelltexteditor TinyMCE geöffnet. Der Standardwert ist TRUE.

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

AVAILABILITY _SECTION_ROW _LIMIT

[Zahl]

Gibt die maximale Anzahl an Zeilen an, die im Abschnitt "Verfügbarkeit" angezeigt werden. Wenn die Anzahl der verfügbaren Zeilen diesen Wert überschreitet, erscheint im Abschnitt "Verfügbarkeit" ein Alert, mit dem der Benutzer auf dieses Limit hingewiesen wird. Mit diesem Limit soll eine angemessene Leistung und Hauptspeicherbelegung während der Verwendung des Abschnitts "Verfügbarkeit" sichergestellt werden. Die zulässige Maximalwert sind 500 Zeilen. Der Standardwert ist 50.

USE_AVAILABILITY _APPLET

TRUE,FALSE Aktiviert bzw. inaktiviert den Abschnitt "Verfügbarkeit" im traditionellen Stil, bei dem ein Applet verwendet wird. Wenn Sie diese Eigenschaft inaktivieren, wird HTML5 mit einer JavaScript-Bibliothek für die Darstellung der Informationen im Abschnitt "Verfügbarkeit" verwendet. Der Standardwert ist TRUE.

ALLOW_REVERSE _ASSOCIATION

TRUE,FALSE Aktiviert bzw. inaktiviert die Verwendung von Umkehrzuordnungen bei Abfragen. Der Standardwert ist TRUE.

WEATHER_API_KEY

[Zeichenfolge] Enthält den Lizenzschlüssel für die The Weather Channel-API. Diese Eigenschaft wird von den UX-Komponenten von triplat-weather verwendet.

SHOW_HELP_AND _SUPPORT_LINKS

TRUE,FALSE Aktiviert bzw. inaktiviert die Hilfe- und Unterstützungslinks auf der Hauptseite von IBM TRIRIGA. Zum Aktivieren dieser Links setzen Sie diese Eigenschaft auf TRUE. Der Standardwert ist FALSE.

HONOR_DOCUMENT _PERMISSIONS_MODEL _FOR_DOWNLOAD

TRUE,FALSE Überprüft das Dokumentberechtigungsmodell, wenn ein Benutzer auf den Download-Link für einen Dokumentdatensatz klickt. Wenn Sie diese Eigenschaft auf TRUE setzen, muss die Berechtigung eines Benutzers oder einer Gruppe zum Herunterladen eines Dokuments explizit auf der Registerkarte "Berechtigungen" jedes erstellten Dokumentdatensatzes festgelegt werden. Wenn Sie diese Eigenschaft auf FALSE setzen, kann ein Benutzer oder eine Gruppe einen Datensatz unabhängig von den auf der Registerkarte "Berechtigungen" festgelegten Benutzer- bzw. Gruppenberechtigungen herunterladen. Der Standardwert ist FALSE.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

AVAILABILITY_SECTION _ROW_LIMIT

[Zahl]

Beschränkt die maximale Ergebnisanzahl bei der Wiedergabe des Abschnitts "Verfügbarkeit". Wenn Sie einen zu hohen Wert festlegen, wird die Leistung während der Wiedergabe beeinträchtigt. Sehr hohe Werte führen zu Hauptspeicherproblemen. Aktualisieren Sie die Reservierungsabfragen, um die Ergebnisse zu reduzieren, oder entwerfen Sie Filter, die die Anzahl der Datensatzergebnisse beschränken. Der Standardwert sind 50 Zeilen. Wenn Sie diese Eigenschaft auf 0, -1 oder einen anderen ungültigen Wert setzen, wird der Standardwert 50 verwendet. Alle Werte oberhalb des Maximalwerts von 500 Zeilen werden auf 500 zurückgesetzt.

ENABLE_CONCURRENT _AVAILABILITY

TRUE,FALSE Aktiviert bzw. inaktiviert die Fähigkeit zur gleichzeitigen Verarbeitung von Reservierungsabfragen. Der Standardwert ist TRUE.

CONCURRENT_AVAILABILITY _POOL_SIZE

[Zahl]

Wenn Sie ENABLE_CONCURRENT_AVAILABILITY auf TRUE setzen, bestimmt diese Eigenschaft die maximale Anzahl systemweiter Threads, die für die Verfügbarkeitsverarbeitung verwendet werden. Der Standardwert ist 50.

CONCURRENT_AVAILABILITY _REQUEST_BATCH_SIZE

[Zahl]

Wenn Sie ENABLE_CONCURRENT_AVAILABILITY auf TRUE setzen, bestimmt diese Eigenschaft die maximale Anzahl systemweiter Threads, die jede Verfügbarkeitsanfrage für die Verfügbarkeitsverarbeitung verwenden kann. Der Standardwert ist 10.

[Zahl]

Die Wartezeit (in Minuten) zwischen den Abfragen von Watson Analytics zur Überprüfung des Status eines Dateiuploadjobs.

Eigenschaft

Werte

Beschreibung

ENABLE_CMIS

Y, N

Setzen Sie diese Eigenschaft auf Y, wenn die Installation eine von CMIS unterstützte ECM-Lösung für die Verwaltung von Dokumenten in TRIRIGA verwendet.

WA_UPLOAD_POLL _INTERVAL

CMIS-Einstellungen

Setzen Sie diese Eigenschaft auf N, wenn die Installation den TRIRIGA-Dokumentmanager für die Verwaltung von Dokumenten verwendet. Der Standardwert ist N.

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

CMIS_URL

[URL]

Die URL des CMIS-Servers für das Protokoll AtomPub. Lassen Sie diese Eigenschaft leer, wenn CMIS nicht aktiviert ist.

CMIS_USER

[Zeichenfolge] Der Benutzername für den CMIS-Server. Lassen Sie diese Eigenschaft leer, wenn CMIS nicht aktiviert ist.

CMIS_PW

[Zeichenfolge] Das Kennwort für den CMIS-Server. Das Kennwort muss verschlüsselt werden. Lassen Sie diese Eigenschaft leer, wenn CMIS nicht aktiviert ist.

CMIS_STORE

[Speichername]Der Name des ECM-Dokumentspeichers mit den TRIRIGA-Dokumenten. Lassen Sie diese Eigenschaft leer, wenn CMIS nicht aktiviert ist.

CMIS_ROOT

[Ordnername] Der ECM-Stammordner für alle TRIRIGA-Dokumente. Lassen Sie diese Eigenschaft leer, wenn CMIS nicht aktiviert ist.

Zugehörige Informationen: IBM TRIRIGA Application Platform Compatibility Matrix

TRIRIGAWEBDYNAMIC.properties Wenn Sie die Version der IBM TRIRIGA-Webanwendung anpassen möchten, öffnen Sie die Datei TRIRIGAWEBDYNAMIC.properties.

Dynamische Webeigenschaften Eigenschaft

Werte

Beschreibung

TririgaApplication Version

[Zahl]

Die Version der installierten IBM TRIRIGA-Software. Dieser erforderliche Wert wird vom Hilfesubsystem angezeigt. Beispiel: 3.0

TRIRIGAWEBLOGICPOOL.properties Wenn Sie die Verbindungspooleigenschaften von Oracle WebLogic Server anpassen möchten, öffnen Sie die Datei TRIRIGAWEBLOGICPOOL.properties.

Verbindungspooleigenschaften Eigenschaft

Werte

Beschreibung

/jdbc/local/DataSource -TRIRIGA-default

[Gültiger WebLogic Server-Pool]

Dieser Wert muss mit einem Verbindungspool übereinstimmen, der in WebLogic Server konfiguriert ist. Beispiel: jdbc:weblogic:jts:DefaultPool

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

/jdbc/local/DataSource -TRIRIGA-content

[Gültiger WebLogic Server-Pool]

Dieser Wert muss mit einem Verbindungspool übereinstimmen, der in WebLogic Server konfiguriert ist. Beispiel: jdbc:weblogic:jts:ContentPool

TRIRIGADB.properties Öffnen Sie zum Anpassen der IBM TRIRIGA-Datenbankverbindungseigenschaften die Datei TRIRIGADB.properties. Eigenschaft

Werte

data_dbuser

[Zeichenfolge] Benutzer, der zum Herstellen der Verbindung zur Datenbank verwendet wird.

Beschreibung

Dieser Wert kann verschlüsselt oder unverschlüsselt sein. data_dbpassword

[Zeichenfolge] Das Kennwort für den Benutzer, der zum Herstellen der Verbindung zur Datenbank verwendet wird. Dieser Wert kann verschlüsselt oder unverschlüsselt sein.

data_dbname

[Zeichenfolge] Der Name der Datenbank.

data_data_tblspace

[Zeichenfolge] Der Name des Datentabellenbereichs, der zum Erstellen von Tabellen im Datenschema verwendet wird. Ein typischer Wert ist beispielsweise TRIDATA_DATA.

data_datafile

[Zeichenfolge] Der Datenbankdateiname für den Datentabellenbereich. Ein typischer Wert ist beispielsweise tridata_data01.dbf.

data_datasize

[Zahl]

Die Größe der Datenbank für Datentabellenbereiche in MB. Ein typischer Wert ist beispielsweise 2500.

data_index_tblspace

[Zeichenfolge] Der Name des Indextabellenbereichs, der zum Erstellen von Tabellen im Datenschema verwendet wird. Ein typischer Wert ist beispielsweise TRIDATA_INDX.

data_indxfile

[Zeichenfolge] Der Datenbankdateiname für den Indextabellenbereich. Ein typischer Wert ist beispielsweise tridata_indx01.dbf.

data_indxsize

[Zahl]

Die Größe der Datenbank für Indextabellenbereiche in MB. Ein typischer Wert ist beispielsweise 2500.

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

data_bufferpool_name

[Zeichenfolge] Der Name des von der TRIRIGA-Datenbank verwendeten Pufferpools. Ein typischer Wert ist beispielsweise TRIRIGABUFFERPOOL.

mbcs_support

TRUE,FALSE Gibt an, ob Mehrbytezeichensätze in Microsoft SQL Server unterstützt werden. Dieser Wert wird vom TRIRIGA Application Platform-Installationsprogramm festgelegt. Ändern Sie den Wert dieser Eigenschaft nicht direkt in der Datei.

mbcs_collation

[Zeichenfolge] Die Sortierungseinstellung für die Microsoft SQL Server-Datenbank. Die Sortierungseinstellung muss die Unterstützung für Groß-/Kleinschreibung und Akzente enthalten. Ein typischer Wert ist beispielsweise Latin1_General_CS_AS. Dieser Wert wird vom TRIRIGA Application Platform-Installationsprogramm festgelegt. Ändern Sie den Wert dieser Eigenschaft nicht direkt in der Datei.

upgrade_sort_area_size

[Zahl]

Gibt die maximale Speichergröße, die Oracle für Hash-Joins verwendet, in Byte an. Diese Einstellung wird nur bei Upgrades verwendet.

upgrade_hash_area_size

[Zahl]

Gibt die maximale Speichergröße, die Oracle für Sortierung verwendet, in Byte an. Diese Einstellung wird nur bei Upgrades verwendet.

upgrade_enable_parallel_ TRUE,FALSE Gibt an, ob die parallele DML-Behandlung für dml Oracle aktiviert wird. Diese Einstellung wird nur bei Upgrades verwendet.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Eigenschaft

Werte

Beschreibung

upgrade_trace_level

0,1,2,4,8,12

Legt die Oracle-Tracestufen für Upgrade-Scripts fest. 0 - Keine Statistiken 1 - Basisstatistiken CURSOR, PARSE, EXEC, FETCH ERROR, SORT UMAP, ERROR, UMAP, STATS und XCTEND. Dies entspricht der Einstellung sql_trace=true. 2 - Entspricht Stufe 1 4 - Entspricht Stufe 1, fügt aber einen BINDAbschnitt hinzu 8 - Entspricht Stufe 1, schließt aber WAITEreignisse aus 12 - Entspricht Stufe 1, schließt aber BINDund WAIT-Ereignisse ein. Der Name der Tracedatei gleicht dem folgenden: orcl10_ora_nnnn_upgrade_level12.trc if the upgrade_trace_level = 12 Diese Einstellung wird nur bei Upgrades verwendet.

Lizenzdateien IBM TRIRIGA steuert die Nutzung seiner Produkte über Lizenzdateien. Ab IBM TRIRIGA Application Platform 3.2 verteilt IBM TRIRIGA für jedes Produkt eine separate Lizenz. Jede Lizenzdatei erteilt den Zugriff auf die entsprechenden Funktionen, wenn sie einem Benutzer zugewiesen wird. Die Lizenzdateien selbst enthalten keine Einschränkungen bezüglich der Lizenzanzahl. Jede Lizenz wird über die zugehörige Softwarelizenzvereinbarung gesteuert. Die Lizenzdateinamen haben das Format LICENSE_IBM_TRIRIGA_[Produktname].properties, z. B. LICENSE_IBM_TRIRIGA_Application_Platform.properties. Die Lizenzmatrix wird in der Software bereitgestellt. Sie finden sie unter Tools > Verwaltung > Lizenzmanager. Der Lizenzmanager enthält eine Listenansicht und eine Matrixansicht. Die Lizenzmatrix ist IBM proprietär und vertraulich und ihre Weitergabe an Sie unterliegt den in der IBM Vereinbarung über den Austausch vertraulicher Informationen festgelegten Bedingungen (http://www-05.ibm.com/support/operations/ files/pdf/aeci_ca_en.pdf) bzw. einer entsprechenden Vertraulichkeitsvereinbarung, die zwischen IBM und Ihrer Firma getroffen wurde. IBM TRIRIGA stellt Ihnen die Lizenzmatrix unter der Bedingung bereit, dass Sie die Informationen mit strengster Vertraulichkeit behandeln. Auf keinen Fall dürfen Sie die Lizenzmatrix verteilen oder außerhalb Ihrer Organisation verwenden, ohne zuvor das ausdrückliche schriftliche Einverständnis von IBM eingeholt zu haben. Die Lizenzmatrix darf nicht als verbindliche Liste lizenzierter Funktionen betrachtet werden. Sie ist lediglich eine Hilfsübersicht über die eingeschränkte Funktionalität, die Sie tatsächlich lizenziert haben. Ihre tatsächlichen Lizenzen werden in separaten Vereinbarungen zwischen IBM und Ihrer Firma festgelegt. Die Lizenzmatrix wird nur zu Informationszwecken ohne jegliche Gewährleistung bereitgestellt. Sie enthält keine vertraglichen Verpflichtungen, stellt keine Software-, Produkt- oder Servicegewährleistung dar und kann jederzeit ohne weitere Mitteilung geändert werden.

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Vor IBM TRIRIGA Application Platform 3.2 Vor IBM TRIRIGA Application Platform 3.2 hat IBM TRIRIGA eine einzige Lizenzdatei mit dem Namen TRIRIGALICENSE.properties verteilt. Wenn Sie eine vorhandene Datei TRIRIGALICENSE.properties haben, können Sie diese so lange weiterverwenden, bis sie abläuft oder bis Sie ein neues Produkt verwenden.

Lizenztypen Diese Einzeldateimethode verwaltet drei verschiedene Typen von Lizenzen: (1) Gleichzeitig angemeldete Benutzer, (2) Namentlich genannter Benutzer und (3) Unternehmen. Lizenztyp

Beschreibung

Gleichzeitig angemeldete Benutzer

Die Lizenz des Typs "Gleichzeitig angemeldete Benutzer" bietet einen Pool von Lizenzen, um die Anzahl der Benutzer zu begrenzen, die sich gleichzeitig an der Anwendung anmelden können. Es kann zwar Hunderte verschiedener Benutzeraccounts in der Anwendung geben, aber die Anzahl der Benutzer, die sich gleichzeitig anmelden dürfen, wird durch die Lizenz des Typs "Gleichzeitig angemeldete Benutzer" begrenzt.

Namentlich genannter Benutzer

Die Lizenz des Typs "Namentlich genannter Benutzer" weist jeden Lizenzplatz in der Lizenz einem eindeutig benannten Benutzer zu. Lizenzen werden von Benutzern nicht gemeinsam genutzt. Wenn ein Kunde zusätzliche Benutzeraccounts benötigt, muss der Kunde ein Lizenzupgrade durchführen.

Unternehmen

Die Lizenz des Typs "Unternehmen" begrenzt die Anzahl der Benutzer in einem Unternehmen nicht und lässt eine unbegrenzte Zahl von Benutzern zu.

IBM TRIRIGA Application Platform 3.2 und höher Nach der Installation von IBM TRIRIGA Application Platform muss Ihr Verzeichnis [Tririga-Stammverzeichnis]\config\licenses entweder die Dateien LICENSE_IBM_TRIRIGA_[Produktname].properties oder aber die Datei TRIRIGALICENSE.properties enthalten. Nach einer Neuinstallation kopieren Sie Ihre Lizenzdateien in das Verzeichnis [Tririga-Stammverzeichnis]\config\licenses. Vergewissern Sie sich nach einer Upgradeinstallation, dass Ihre Lizenzdateien automatisch in das Verzeichnis [Tririga-Stammverzeichnis]\config\licenses kopiert wurden. Wenn Sie die LICENSE_IBM_TRIRIGA-Dateien verwenden, verwenden Sie die Datei TRIRIGALICENSE nicht. Wenn Sie die Datei TRIRIGALICENSE verwenden, verwenden Sie die Dateien LICENSE_IBM_TRIRIGA nicht. Wenn Sie WebSphere Application Server und die Dateien LICENSE_IBM_TRIRIGA verwenden, legen Sie gültige Ressourcen-URLs für alle Ihre Lizenzen fest. Wenn Sie WebSphere Application Server und die Datei TRIRIGALICENSE verwenden, vergewissern Sie sich, dass die URL auf die richtige Position verweist. Nachdem Sie das Upgrade auf die Dateien LICENSE_IBM_TRIRIGA durchgeführt haben, können Sie nicht mehr auf die frühere Datei TRIRIGALICENSE zurückgreifen. Wenn Sie den Anwendungsserver zum ersten Mal nach dem Upgrade auf die Dateien LICENSE_IBM_TRIRIGA starten, versucht die Anwendung, die Benutzerlizenzen auf den LICENSE_IBM_TRIRIGA-Lizenzsatz umzustellen. Damit dieser Prozess erfolgreich verläuft, müssen alle Dateien LICENSE_IBM_TRIRIGA im Verzeichnis Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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[Tririga-Stammverzeichnis]\config\licenses vorhanden und alle Benutzeränderungen abgeschlossen sein. Vergewissern Sie sich, dass alle asynchronen Workflows abgeschlossen sind, bevor Sie den Anwendungsserver mit den Dateien LICENSE_IBM_TRIRIGA erneut starten. Alle Anwendungsserver, die auf eine Datenbank zugreifen, müssen denselben Lizenzsatz haben. Die einzige Ausnahme bildet die Lizenzdatei für IBM TRIRIGA Connector for Business Applications. Dieses Produkt ist für eine begrenzte Anzahl von Servern lizenziert und die Lizenzdatei muss auf dieser Anzahl von Servern gespeichert werden, damit die Lizenzbedingungen eingehalten werden.

Veraltete Lizenzen Verschiedene Lizenzen, die in der Datei TRIRIGALICENSE enthalten waren, sind durch die Einführung der Dateien LICENSE_IBM_TRIRIGA veraltet. Die Unternehmenslizenzen sind nicht gebündelt, aber IBM TRIRIGA verteilt die entsprechenden Lizenzen für einzelne Produkte. Frühere Unternehmenslizenz

Entsprechende IBM TRIRIGA-Lizenzen

Facility Management Enterprise

(1) Real Estate Manager, (2) Facilities Manager und (3) Workplace Operations Manager

Verfügbare Lizenzen IBM TRIRIGA verteilt die folgenden Dateien LICENSE_IBM_TRIRIGA für einzelne Produkte. Lizenzdateien LICENSE_IBM_TRIRIGA_Anywhere_Workplace_Operations.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Application_Builder.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Application_Platform.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_CAD_Integrator_Publisher.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Capital_Projects_Manager.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Connector_for_Business_Applications.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Connector_for_Offline_Forms.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Facilities_and_Real_Estate_Management_on_Cloud_Approvals_and _Reporting.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Facilities_and_Real_Estate_Management_on_Cloud_Enterprise .properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Facilities_and_Real_Estate_Management_on_Cloud_Occasional .properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Facilities_and_Real_Estate_Management_on_Cloud_Self_Service .properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Facilities_Manager.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Facility_Assessment.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Integrated_Workplace_Manager.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Mobile.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Portfolio_Data_Manager.properties

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Lizenzdateien LICENSE_IBM_TRIRIGA_Real_Estate_Environmental_Sustainability_Impact_Manager .properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Real_Estate_Environmental_Sustainability_Manager .properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Real_Estate_Manager.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Request_Central.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Strategic_Facility_Planning.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Workplace_Operations_Manager.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Workplace_Performance_Management_Enterprise .properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Workplace_Performance_Management_Facilities .properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Workplace_Performance_Management_Operations .properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Workplace_Performance_Management_Projects .properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Workplace_Performance_Management_Real_Estate.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Workplace_Reservation_Coordinator.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Workplace_Reservation_Manager.properties LICENSE_IBM_TRIRIGA_Workplace_Reservation_Manager_for_Small_Installations .properties

Kontextpfad Während der Installation von IBM TRIRIGA Application Platform können Sie einen alternativen Anwendungskontextpfad für den Zugriff auf die IBM TRIRIGA-Anwendung definieren. Der Standardwert ist ein Schrägstrich (/). Indem Sie einen alternativen Kontextpfad definieren, können Sie IBM TRIRIGA als Nicht-Root-Anwendung implementieren. Wenn Sie einen Nicht-Root-Kontextpfad definiert haben, müssen Sie nach Abschluss der Installation die entsprechende URL-Adresse verwenden, um auf die IBM TRIRIGA-Anwendung zuzugreifen. Geben Sie beispielsweise /tri als Kontextpfad an, müssen Sie mit der URL-Adresse http://[Hostname:Port]/tri auf die IBM TRIRIGA-Anwendung zugreifen, wobei [Hostname:Port] für den speziellen Wert für Ihre Anwendungsserverumgebung steht. Wenn Sie mehrere Installationen haben, kann es hilfreich sein, für jede Installation einen anderen Kontextpfad zu definieren, z. B. /tridev, /tritest und /triprod.

Verbindungspools Verbindungspools enthalten einen zwischengespeicherten Satz von Datenbankverbindungen, die für eingehende Datenbankverbindungsanforderungen verwendet werden können. Sie konfigurieren einen Verbindungspool für die erwartete Anzahl gleichzeitig angemeldeter Benutzer und die erwartete Transaktionslast. Je nach Umgebung müssen die Verbindungspooleinstellungen in einer oder mehreren Dateien für die richtige Konnektivität zur Datenbank konfiguriert werden. Bei der Angabe von Verbindungspoolnamen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Die empfohlene Einstellung für die Mindestanzahl an Verbindungen ist 10. Die empfohlene Einstellung für die maximale Anzahl an Verbindungen ist 100. 100 ist ein gängiger Wert für die maximale Anzahl an Verbindungen für eine JVM, für die nicht mehr als 500 gleichzeitig angemeldete Benutzer erwartet werden. Sie können die Verbindungspooleinstellungen in der für IBM TRIRIGA definierten Datenquelle ändern. Verbindungspooleinstellungen Dateiposition Oracle WebLogic ServerPools

[Tririga-Stammverzeichnis]\config\ TRIRIGAWEBLOGICPOOL.properties Beispiel: C:\Tririga\config\TRIRIGAWEBLOGICPOOL.properties

Oracle DatabaseTracestufen

[Tririga-Stammverzeichnis]\config\ TRIRIGAMIDDLEWARE.properties Beispiel: C:\Tririga\config\TRIRIGAMIDDLEWARE.properties

http://www-01.ibm.com/support/knowledgecenter/SSEQTP_8.5.5/ com.ibm.websphere.base.iseries.doc/ae/udat_conpoolset.html

Cross-Site-Scripting-Filter Cross-Site-Scripting-Filter (XSS) werden in der Datei TRIRIGAWEB.properties mit den Eigenschaften EXCLUDE_CHARACTERS und ALLOWED_CHARACTERS definiert. Standardmäßig werden typische XSS-Zeichen gefiltert. XSS-Filter werden in den folgenden Fällen angewendet: (1) Eingabefelder für den Benutzernamen und das Kennwort auf der Anmeldeseite, (2) Eingabefelder in den Builder-Tools von IBM TRIRIGA Application Platform und (3) Eingabefelder für veröffentlichte Namen in Formularen. XSS-Filtereigenschaften

Beschreibung

EXCLUDE_CHARACTERS

Diese Eigenschaft enthält eine durch Leerzeichen getrennte Liste mit Zeichen oder Zeichenfolgen, die aus Feldern ausgeschlossen werden sollen, z. B. < > & {.

ALLOWED_CHARACTERS

Diese Eigenschaft enthält eine durch Leerzeichen getrennte Liste mit Zeichen oder Zeichenfolgen, die in Feldern zugelassen werden. Zeichen für reguläre Ausdrücke muss ein doppelter Backslash (\\) als Escapezeichen vorangestellt werden. Das Fragezeichen (?) muss beispielsweise mit \\? angegeben werden. Wenn Sie die Zeichen ? & ( ) zulassen möchten, geben Sie \\? & \\( \\) an.

Agentenprozesse konfigurieren Sie müssen bestimmte Agenten oder Agentenprozesse von IBM TRIRIGA konfigurieren, wenn diese für Ihre spezielle Implementierung gelten. Bevor Sie den Prozessserver für die Ausführung von Agenten konfigurieren, müssen Sie zuerst die Installation von IBM TRIRIGA Application Platform im Prozesserver durchführen.

Geschäftsprozessagenten Die Agenten von IBM TRIRIGA Application Platform sind Geschäftsprozessagenten, die die automatisierten Arbeiten für die IBM TRIRIGA-Anwendungen ausführen. Wenn die Plattform ein Ereignis identifiziert, das einen Agenten erfordert,

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reiht die Plattform das Ereignis in eine Warteschlange ein, aus der der Agent das Ereignis abrufen und dann verarbeiten kann. Geschäftsprozessagent

Beschreibung

Platform Maintenance Scheduler

Der Cleanup Agent (Agent für Bereinigung) führt die Datenbereinigung und eine Analyse in der Datenbank durch. Dieser Agent entfernt alle Daten mit dem Status null und alle veralteten oder abgeschlossenen DC-Jobs (DataConnect) und Staging-Tabelleneinträge. Außerdem bereinigt dieser Agent die abgeschlossenen Workflowinstanzen, die keine vom Benutzer ausführbaren Aufgaben (wie z. B. Benutzeraufgaben und Genehmigungsaufgaben) innerhalb des Workflows enthalten.

Data Import Agent

Der Data Import Agent (Agent für Datenimport) sucht alle tabstoppgetrennte Dateien, die hochgeladen werden, und importiert die Daten in die Plattform.

DataConnect (DC) Agent

Dieser Agent sucht DC-Jobs (DataConnect) in der Jobsteuertabelle, die zur Ausführung bereit sind. Wenn der Agent einen Job findet, erstellt er ein entsprechendes intelligentes Objekt für den Job. Anschließend veröffentlicht der Agent ein asynchrones Workflowereignis, um einen Workflow einzuleiten, der die externen Daten in die Datenbanktabellen von IBM TRIRIGA extrahiert.

Extended Formula Agent

Der Extended Formula Agent (Agent für erweiterte Formeln) sucht und verarbeitet erweiterte Formeln.

Formula Recalc Agent

Der Formula Recalc Agent (Agent für Formelneuberechnung) berechnet Formeln auf der Plattform bei Bedarf erneut.

Incoming Mail Agent

Der Incoming Mail Agent (Agent für eingehende Mails) lädt Mails von einem POP3-Server (Post Office Protocol 3) oder IMAP-Server (Internet Message Access Protocol) herunter und übersetzt sie in eingehende E-Mail-Nachrichtendatensätze.

Object Migration Agent

Der Object Migration Agent (Agent für Objektmigration) migriert Geschäftsobjekte aus einer Umgebung in eine andere Umgebung.

Object Publish Agent

Der Object Publish Agent (Agent für Objektveröffentlichung) veröffentlicht Geschäftsobjekte auf der Plattform.

Report Queue Agent

Der Report Queue Agent (Agent für Berichtswarteschlange) ruft in die Warteschlange eingereihte Berichtsanforderungen ab, verarbeitet den Bericht und benachrichtigt den Benutzer.

Reserve SMTP Agent

Dieser Agent empfängt und verarbeitet Reservierungs-E-Mails, die von Microsoft Exchange gesendet werden. Dieser SMTPEmpfängerservice (Simple Mail Transfer Protocol) ermöglicht Microsoft Exchange, mit IBM TRIRIGA zu kommunizieren und Ressourcen von der Anwendung "Reservierung" verwalten zu lassen. Ein Microsoft Exchange-Senderconnector leitet alle EMail-Adressen mit der reservierungsspezifischen Unterdomäne an den IBM TRIRIGA-Anwendungsserver weiter, der diesen SMTP-Agenten ausführt.

Scheduler Agent

Der Scheduler Agent sucht und verarbeitet alle terminierten und wiederkehrenden Ereignisse auf der Plattform.

Workflow (WF) Agent

Der Workflow (WF) Agent verarbeitet in die Warteschlange eingereihte Ereignisse und die asynchronen Workflows, die für diese Ereignisse registriert sind.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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Geschäftsprozessagent

Beschreibung

Workflow (WF) Notification Agent

Der Workflow (WF) Notification Agent (Agent für Workflowbenachrichtigungen) sucht und verarbeitet Benachrichtigungen auf der Plattform, einschließlich derer, die zu einem geplanten Zeitpunkt gesendet werden sollen.

Administratorkonsole Bevor Sie den Prozessserver für die Ausführung von Agenten konfigurieren, müssen Sie zuerst den IBM TRIRIGA Application Platform-Installationsprozess im Prozesserver ausführen. Öffnen Sie anschließend den Agentenmanager in der Administratorkonsole von IBM TRIRIGA, um Agenten zu konfigurieren und zu verwalten. Sie können jeden Agenten über den Agentenmanager in der Administratorkonsole von IBM TRIRIGA unabhängig stoppen und starten. Wenn Sie verhindern möchten, dass ein Agent im Prozessserver gestartet wird, können Sie diesen Agenten in der Eigenschaft AGENTS_NOT_ALLOWED der Datei TRIRIGAWEB.properties konfigurieren. Starten Sie anschließend den Prozessserver erneut, damit die Änderungen in der Datei TRIRIGAWEB.properties wirksam werden. Wenn der Agent gestoppt wird, weisen Teile der IBM TRIRIGA-Anwendung möglicherweise nicht dasselbe Verhalten auf. Wird beispielsweise der Workflow (WF) Agent gestoppt, führt die Plattform keine Logik aus, die von einem asynchronen Workflow definiert wird. Stattdessen hält die Plattform jedes Ereignis in einer Warteschlange, die der WF Agent beim Neustart berücksichtigt. Weitere Informationen finden Sie in der Veröffentlichung IBM TRIRIGA Application Platform 3 Administratorkonsole Benutzerhandbuch.

Microsoft Outlook-Nachrichten anhängen Microsoft Exchange konvertiert eine gesendete Microsoft Outlook-Nachricht (Datei mit der Erweiterung .msg) und alle angehängten Nachrichten (Dateien mit der Erweiterung .msg) in das Format Multipurpose Internet Mail Extensions (MIME). Der Incoming Mail Agent von IBM TRIRIGA ist jedoch nicht für die Erkennung von Anhängen im MIME-Format ausgerichtet. Für das Anhängen von Microsoft Outlook-Nachrichten (Dateien mit der Erweiterung .msg) an eine andere Nachrichtendatei (.msg) gibt es zwei alternative Optionen.

Vorgehensweise 1. Hängen Sie die Datei an. Methode

Aktion

Microsoft Outlook

Speichern Sie den .msg-Anhang als Microsoft OutlookDateivorlage (.oft-Datei). Anschließend hängen Sie die .oftDatei an die .msg-Hauptnachricht an, die Sie in Microsoft Outlook zustellen.

Microsoft OutlookWebanwendung

Hängen Sie die .msg-Datei an die Haupt-E-Mail an, die Sie in der Microsoft Outlook-Webanwendung (OWA) zustellen.

2. Senden Sie die Nachricht bzw. E-Mail.

SMTP-Port unter Linux konfigurieren Unter Linux haben Benutzer keine Möglichkeit, den Datenverkehr an den Port 1024 bzw. niedrigere Ports zu binden. Die Eigenschaft für den SMTP-Port (Simple

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Mail Transfer Protocol) in der Datei TRIRIGAWEB.properties hat jedoch Port 25 als Standardeinstellung. Wenn Sie mit Linux arbeiten, müssen Sie den Reserve SMTP Agent so konfigurieren, dass er nicht an dem Standardport 25, sondern an einem angepassten Port empfangsbereit ist.

Vorbereitende Schritte Sie müssen ein IBM TRIRIGA-Administrator sein. Führen Sie die Befehle in der folgenden Prozedur als Rootbenutzer aus.

Vorgehensweise 1. Aktualisieren Sie Ihre Firewall so, dass ein höherer Port als Port 1024 geöffnet wird, indem Sie der Datei /.../sysconfig/iptables die folgenden Zeilen hinzufügen: -A OUTPUT -p tcp -s IP-Adresse_des_Servers -d 0/0 --dport Port_oberhalb_von_1024 -m state --state ESTABLISHED -j ACCEPT -A INPUT -s 0/0 -d IP-Adresse_des_Servers -m state --state NEW,ESTABLISHED -p tcp --dport Port_oberhalb_von_1024 -i eth0 -j ACCEPT

2. Starten Sie Ihre Firewall erneut: /.../init.d/iptables restart

3. Öffnen Sie Port 25 für die Weiterleitung: /sbin/iptables -A FORWARD -p tcp --destination-port 25 -j ACCEPT;

4. Leiten Sie Port 25 an Ihren angepassten Port oberhalb von Port 1024 weiter: /sbin/iptables -t nat -A PREROUTING -j REDIRECT -p tcp --destination-port 25 --to-port Port_oberhalb_von_1024

5. Um sicherzustellen, dass Port 25 weitergeleitet wird, starten Sie den Anwendungsserver von IBM TRIRIGA so, dass er an den angepassten Port gebunden wird, und führen Sie dann einen Telnet-Befehl aus: telnet Ihr_Server 25

6. Wenn Sie keine Erfolgsantwort empfangen, leiten Sie Port 25 an einen anderen angepassten Port weiter (Schritt 4).

Nächste Schritte Mit dieser Aufgabe wird der Port nicht permanent konfiguriert. Wenn der LinuxServer erneut gestartet wird oder der Service für die IP-Tabellen durch eine Firewalländerung zurückgesetzt wird, wird die Konfiguration gelöscht. Zum Rekonfigurieren des Ports müssen Sie Port 25 erneut an Ihren angepassten Port weiterleiten (Schritt 4).

Nach der Installation Konfigurieren Sie nach einer erfolgreichen Installation IBM TRIRIGA wie erforderlich. Die Unterstützung für multikulturelle Kontexte, auch als Globalisierung bekannt, ist der Prozess, mit dem eine Anwendung so aufgebaut wird, dass sie in verschiedenen Ländern und verschiedenen Sprachen eingesetzt werden kann. Sie können IBM TRIRIGA Application Platform verwenden, um Nachrichten und alle weiteren Textinhalte, die angezeigt werden, in die gewünschte Sprache zu übersetzen. Wenn Sie weitere Informationen benötigen, suchen Sie im IBM Knowledge Center nach TRIRIGA-Lokalisierung.

Kapitel 2. IBM TRIRIGA Application Platform installieren

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IBM TRIRIGA kann für die Verwendung der SSO-Technologie (Single Sign-On) verwendet werden, wenn SSO in Ihrer Umgebung konfiguriert wurde. Nach der Konfiguration der entsprechenden Eigenschaften kann IBM TRIRIGA Token akzeptieren, die von Anwendungsservern für SSO ausgegeben werden. Der IBM Support kann Sie bei der Konfiguration von IBM TRIRIGA-Eigenschaften für SSO unterstützen. Aufgrund der Anzahl unterstützter Produkte, Technologien und Konfigurationen, die von IBM TRIRIGA unterstützt werden, kann Ihnen der IBM Support nicht bei der Konfiguration von SSO in Ihrer Umgebung helfen.

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Kapitel 3. Protokoll zur Workflowbereinigung Wenn Sie den Anwendungsserver oder den Prozessserver das erste Mal nach der Installation von IBM TRIRIGA Application Platform starten, wird ein Workflowprüfprozess eingeleitet. Dieser Prozess identifiziert und meldet alle Probleme, die verhindern könnten, dass die Workflows wie erwartet ausgeführt werden. Der Protokollbericht hat den Namen WorkflowCleanup.log. Der Workflowprüfprozess wird nur ein einziges Mal ausgeführt, wenn Sie den Server zum ersten Mal nach der Installation starten. Der Prozess meldet alle Probleme mit veröffentlichten Workflows, die eine Benutzeraktion zur Behebung des Problems erfordern, und alle Probleme, die automatisch behoben werden können. Nach Abschluss des Prozesses können Sie den Protokollbericht überprüfen, um festzustellen, welche Workflows aktualisiert wurden und welche Workflows Ihrer Aufmerksamkeit bedürfen. Der Protokollbericht wird in das Verzeichnis log der IBM TRIRIGA-Installation geschrieben. Eine typische Position unter Windows ist C:\Tririga\log\ WorkflowCleanup.log.

Protokollformat Das Format des Protokollberichts kann bis zu drei Hauptabschnitte enthalten. Der erste Abschnitt gibt an, dass der Prozess ausgeführt und abgeschlossen wurde. Im zweiten Abschnitt werden alle Probleme und zugehörigen Workflows aufgelistet, die nicht automatisch behoben werden können. Im dritten Abschnitt werden alle Probleme und zugehörigen Workflows aufgelistet, die automatisch behoben werden konnten. Ähnliche Probleme werden zusammen aufgelistet. Innerhalb eines Problems sind die Workflows nach Modul, Geschäftsobjekt und Workflownamen sortiert. Zu vielen Problemen werden zusätzliche Informationen bereitgestellt, die Ihnen helfen, den jeweiligen Schritt zu finden, der geprüft oder korrigiert werden muss. Ein Workflow kann mehrfach aufgelistet werden, abhängig davon, welches Problem festgestellt wurde und welche Korrekturmaßnahmen durchgeführt wurden. Es ist auch möglich, dass ein Workflow, der durch den Prozess (aufgrund eines nicht behebbaren Problems) inaktiviert wurde, weitere gemeldete Probleme enthält.

Protokollbeispiel Das folgende Beispiel stammt aus einem Bericht WorkflowCleanup.log. In diesem Beispiel sind die drei Hauptabschnitte hervorgehoben: Workflow cleanup and repair processing pass 1. Workflow cleanup and repair processing pass 2. Workflow cleanup and repair completed in 2 passes. The following problems could not be completely repaired. Review the identified workflow(s) and the action taken (if any) and resolve any remaining problems to assure correct workflow execution. Condition expression is invalid. Review and correct the expression. Workflow:19124805.14 Module=exModule1 BO=-Any- Name=’exModule1 - condition’ Invalid Expression[p0 == == 1] Step:0 Start(1) ’Start’ Retired the workflow because of missing step definitions that could not be repaired. Workflow:10485177.0 Module=exModule1 BO=exBO © Copyright IBM Corp. 2011, 2016

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Name=’exModule1 - PRE-CREATE - initialize’ Information about missing definition: Step:100033 Switch(14) Parent Step:100030 Modify Records(28) ’Update Examples’ The following problems were repaired. Review the identified workflow(s) and the resolution to assure correct workflow execution. Removed the entry from WF_LOOKUP because the workflow is not in a published state. Workflow:19122518.0 Module=exModule1 BO=-Any- Name=’A New Workflow’ Retired the workflow because there isn’t a corresponding entry in WF_LOOKUP. Workflow:19122236.2 Module=exModule1 BO=-Any- Name=’Copy of A New Workflow’ Flow control value was invalid. Set step to normal flow (non-swapped). Review flow and verify this is correct. Workflow:19139030.0 Module=exModule1 BO=-Any- Name=’exModule1 - Workflow 2’ Invalid flow value was ’REPORT’ Step:206635 Break(21) Retired the workflow because its Module could not be found. Workflow:19122928.1 Module= BO=-Any- Name=’Example Map Source to Section’ Step definition added for End step. Workflow:10179388.0 Module=exModule1 BO=exBO2 Name=’Delete associated BO Values’ Added the required End step structure and definition information. Workflow:18412.1 Module=exModule2 BO=exBO3 Name=’exBO3 - Add Values’ Changed step with missing definition to a No-Op. Workflow:12034842.1 Module=exModule1 BO=-AnyName=’exModule1 - exUpdate - Record Update’ Information about missing definition: Step:1000112 Call Workflow(38) Parent Step:1000100 Fork(13) Workflow:19111379.6 Module=exModule2 BO=exBO3 Name=’exModule2 – exBO3 - Populate File’ Information about missing definition: Step:205341 Populate File(36) Parent Step:0 Start(1) ’Start’

Gemeldete Probleme Im Protokollbericht können Probleme identifiziert werden, die der Prozess nicht automatisch beheben kann. Wenn der Prozess einen Workflow nicht automatisch korrigieren kann, inaktiviert er den Workflow gewöhnlich. Sie können diesen Protokollbericht überprüfen, um alle Probleme in den von Ihren Geschäftsprozessen benötigten Workflows zu beheben, und die überarbeiteten Workflows dann veröffentlichen.

Vorgeschlagene Aktionen Die folgenden Probleme können nicht automatisch behoben werden. In der Tabelle wird das Problem, das in die Datei WorkflowCleanup.log geschrieben wird, zusammen mit der entsprechenden Beschreibung und vorgeschlagenen Aktionen angezeigt.

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Problem

Beschreibung

Der Bedingungsausdruck ist ungültig. Überprüfen und korrigieren Sie den Ausdruck.

Ein Workflowbedingungsausdruck ist ungültig, und der Ausdruck kann nicht verarbeitet werden. Zur Laufzeit werden diese Bedingungen so behandelt, as wären sie leer. Bei StartBedingungen wird der Workflow gestartet. Bei SwitchBedingungen ist der Ausdruck immer wahr (true). Bei BreakBedingungen wird die Schleife oder Iteration gestoppt. In den Informationen für den Workflow sind der Ausdruck und der Aufgabenschritt, in dem der Ausdruck enthalten ist, aufgelistet. Der Prozess verlässt den Workflow im Status "Published" (Veröffentlicht). Der Workflow muss überarbeitet werden, der Ausdruck muss korrigiert werden, und der Workflow muss erneut veröffentlicht werden.

Der Workflow wurde wegen eines Blockstrukturfehlers, der nicht behoben werden kann, inaktiviert.

Eine Blockstruktur im Workflow weist ein Problem auf, das den Workflow ungültig macht und das vom Prozess nicht behoben werden kann. Die folgenden Aufgabentypen definieren Blockstrukturen: Switch, Loop, Iterator, Fork und DataConnect. Der Prozess inaktiviert den Workflow. Überprüfen Sie den inaktivierten Workflow und beheben Sie alle Probleme. Es ist möglich, dass ein aufgelisteter Workflow im Workflow-Builder nicht geöffnet wird. Wenn die aufgelistete Workflowversion nicht geöffnet werden kann, öffnen Sie ältere Versionen zur Überprüfung.

Der Workflow wurde inaktiviert, weil ein StartSchritt fehlt. Dieses Problem kann nicht behoben werden.

Im Workflow fehlt der Start-Aufgabenschritt, und dieses Problem kann vom Prozess nicht behoben werden. Der Prozess inaktiviert den Workflow. Überprüfen Sie den inaktivierten Workflow und beheben Sie alle Probleme. Es ist möglich, dass ein aufgelisteter Workflow im Workflow-Builder nicht geöffnet wird. Wenn die aufgelistete Workflowversion nicht geöffnet werden kann, öffnen Sie ältere Versionen zur Überprüfung.

Der Workflow wurde inaktiviert, weil die Start- und End-Schritte fehlen. Dieses Problem kann nicht behoben werden.

Im Workflow fehlen die Start- und End-Aufgabenschritte, und dieses Problem kann vom Prozess nicht behoben werden. Der Prozess inaktiviert den Workflow. Überprüfen Sie den inaktivierten Workflow und beheben Sie alle Probleme. Es ist möglich, dass ein aufgelisteter Workflow im Workflow-Builder nicht geöffnet wird. Wenn die aufgelistete Workflowversion nicht geöffnet werden kann, öffnen Sie ältere Versionen zur Überprüfung.

Der Workflow wurde wegen eines Strukturfehlers, der nicht behoben werden kann, inaktiviert.

Die schrittweise Struktur des Workflows weist ein Problem auf, das den Workflow ungültig macht, und die Struktur kann vom Prozess nicht korrigiert werden. Der Prozess inaktiviert den Workflow. Überprüfen Sie den inaktivierten Workflow und beheben Sie alle Probleme. Es ist möglich, dass ein aufgelisteter Workflow im Workflow-Builder nicht geöffnet wird. Wenn die aufgelistete Workflowversion nicht geöffnet werden kann, öffnen Sie ältere Versionen zur Überprüfung.

Der Workflow wurde wegen des unbekannten Aufgabentyps inaktiviert.

Der Workflow enthält einen Schritt mit einem Aufgabentyp, den der Workflowprozessor nicht kennt. Da der Schritt einen unbekannten Aufgabentyp verwendet, kann diese Bedingung vom Prozess nicht korrigiert werden. Der Prozess inaktiviert den Workflow. Überprüfen Sie den inaktivierten Workflow und beheben Sie alle Probleme. Es ist möglich, dass ein aufgelisteter Workflow im Workflow-Builder nicht geöffnet wird. Wenn die aufgelistete Workflowversion nicht geöffnet werden kann, öffnen Sie ältere Versionen zur Überprüfung.

Kapitel 3. Protokoll zur Workflowbereinigung

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Problem

Beschreibung

Der Workflow wurde wegen fehlender Schrittdefinitionen inaktiviert, weil das Problem nicht behoben werden konnte.

Die Eigenschaften für mindestens einen Schritt im Workflow können nicht geladen werden. Da die Eigenschaften für den Schritt für die Logik des Workflows spezifisch sind, kann diese Bedingung vom Prozess nicht behoben werden. Der Prozess inaktiviert den Workflow. Überprüfen Sie den inaktivierten Workflow und beheben Sie alle Probleme. Es ist möglich, dass ein aufgelisteter Workflow im Workflow-Builder nicht geöffnet wird. Wenn die aufgelistete Workflowversion nicht geöffnet werden kann, öffnen Sie ältere Versionen zur Überprüfung.

Es ist ein nicht erwartetes Problem beim Laden des Workflows aufgetreten.

Dieses Problem deckt alle Probleme ab, die in keine der anderen Kategorien passen. Der Prozess inaktiviert den Workflow. Überprüfen Sie den inaktivierten Workflow und beheben Sie alle Probleme. Es ist möglich, dass ein aufgelisteter Workflow im Workflow-Builder nicht geöffnet wird. Wenn die aufgelistete Workflowversion nicht geöffnet werden kann, öffnen Sie ältere Versionen zur Überprüfung.

Automatische Problembehebung Die folgenden Probleme können automatisch behoben werden. In der Tabelle wird das Problem, das in die Datei WorkflowCleanup.log geschrieben wird, zusammen mit der entsprechenden Beschreibung und automatischen Problembehebung angezeigt.

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Problem

Beschreibung

Die erforderliche Struktur und die Definitionsinformationen für den End-Schritt wurden hinzugefügt.

Gültige Workflows erfordern einen End-Aufgabenschritt, aber es wurde keiner gefunden. Der Prozess fügt dem Workflow einen End-Aufgabenschritt hinzu. Überprüfen Sie den Workflow, um sicherzustellen, dass der Schritt ordnungsgemäß hinzugefügt wurde.

Ein Schritt mit fehlender Definition wurde in einen No-Op-Schritt geändert.

Die Eigenschaften für einen Aufgabenschritt können nicht geladen werden. Entsprechend dem alten Verhalten wurde der Schritt übersprungen und die Verarbeitung mit dem nächsten Schritt fortgesetzt, als die Eigenschaften für einen Schritt nicht geladen werden konnten. Da die Eigenschaften für andere Schritte als eine End- oder Stop-Aufgabe für den Workflow spezifisch sind, kann der Prozess sie nicht erstellen. Da der Schritt jedoch in der Vergangenheit übersprungen wurde, ersetzt der Prozess den Aufgabenschritt durch einen No-OpAufgabenschritt. Ein No-Op-Aufgabenschritt (No Operation) ist ein Aufgabenschritt, der keine Aktion ausführt. Der Protokolleintrag enthält Informationen dazu, was ersetzt wurde, damit der Workflow geprüft werden kann. Sehen Sie sich die früheren Versionen des Workflows an, um den Zweck des Schritts zu bestimmen und den Schritt ggf. zu ersetzen. Die Aufgabentypen Switch, Fork, Loop, Iterator und DataConnect können nicht in einen No-Op-Schritt konvertiert werden. Fehlende Eigenschaften für diese Aufgabentypen führen dazu, dass der Workflow inaktiviert wird. (Diese Bedingung ist in der Tabelle mit den Problemen aufgeführt, die vom Prozess nicht automatisch behoben werden können.)

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Problem

Beschreibung

Ein Schritt eines veralteten Aufgabentyps kann nicht in einen No-Op-Schritt konvertiert werden.

Ältere Workflows können Aufgabenschritte enthalten, die seit dem Release des Workflow-Builders im Jahr 2005 nicht mehr unterstützt werden. Diese veralteten Typen sind wahrscheinlich in Workflows enthalten, die ursprünglich mit dem älteren nicht grafischen Workfloweditor erstellt wurden. Entsprechend dem alten Verhalten hat der Prozess diese Aufgabenschritte übersprungen und die Ausführung mit dem nächsten Schritt fortgesetzt. Der Prozess konvertiert diese Aufgabenschritte in No-Op-Schritte.

Der Ablaufsteuerungswert war ungültig. Setzen Sie den Schritt auf normalen Ablauf (nicht ausgetauscht).

Switch- und Break-Aufgabenschritte enthalten einen internen Wert, der anzeigt, ob die Bedingung unverändert verwendet oder ausgetauscht werden muss. Wenn der interne Wert für einen normalen oder ausgetauschten Schritt nicht gültig ist, ersetzt der Prozess ihn durch den Wert für einen normalen Schritt. Dieser Wert wird intern verwendet und ist nicht der Bedingungsausdruck für den Schritt. Sehen Sie sich die aufgelistete Switch- oder Break-Bedingung an und vergewissern Sie sich, dass der Schritt korrekt ist. Tauschen Sie den Schritt ggf. aus.

Der Eintrag wurde aus WF_LOOKUP entfernt, weil der Workflow nicht veröffentlicht ist.

Es ist ein Eintrag für den Workflow in der Tabelle WF_LOOKUP enthalten, aber der Workflow ist momentan nicht veröffentlicht. Nur veröffentlichte Workflows müssen einen Eintrag in der Tabelle WF_LOOKUP haben, deshalb wurde der Eintrag entfernt. Der Workflow kann veröffentlicht werden, wenn er für aktuelle Geschäftsprozesse erforderlich ist.

Der Workflow wurde inaktiviert, weil das zugehörige Geschäftsobjekt nicht gefunden wurde.

Das Geschäftsobjekt, für den der Workflow definiert wurde, ist nicht vorhanden. Wenn das Geschäftsobjekt nicht vorhanden ist, kann dieser Workflow nicht ausgeführt werden. Der Prozess inaktiviert den Workflow.

Der Workflow wurde inaktiviert, weil das zugehörige Modul nicht gefunden wurde.

Das Modul, für das der Workflow definiert wurde, ist nicht vorhanden. Wenn das Modul nicht vorhanden ist, kann dieser Workflow nicht ausgeführt werden. Der Prozess inaktiviert den Workflow.

Der Workflow wurde inaktiviert, weil es keinen entsprechenden Eintrag in der Tabelle WF_LOOKUP gibt.

Der Workfloweintrag in der Tabelle WF_TEMPLATE hat den Status "Published" (Veröffentlicht), aber es gibt keinen Eintrag in der Tabelle WF_LOOKUP. Da die Tabelle WF_LOOKUP Workflows zur Laufzeit sucht, kann dieser Workflow nicht ausgeführt werden. Der Status des Prozesses wird von "Published" (Veröffentlicht) in "Retired" (Inaktiviert) geändert. Der Workflow kann veröffentlicht werden, wenn er für aktuelle Geschäftsprozesse erforderlich ist.

Es wurde eine Schrittdefinition für den Block-End-Schritt hinzugefügt.

Die Eigenschaften für einen Block-End-Aufgabenschritt können nicht geladen werden. Ein Block-End-Aufgabenschritt ist das Ende eines Switch- oder Loop-Aufgabenschritts. Alle Aufgabenschritte setzen gültige Eigenschaften voraus, um ausgeführt werden zu können. Die Eigenschaften für diesen Aufgabentyp enthalten jedoch keine Werte, die für den Workflow spezifisch sind. Der Prozess erstellt gültige Eigenschaften.

Es wurde eine Schrittdefinition für einen End-Schritt hinzugefügt.

Die Eigenschaften für einen End-Aufgabenschritt können nicht geladen werden. Alle Aufgabenschritte setzen gültige Eigenschaften voraus, um ausgeführt werden zu können. Die Eigenschaften für diesen Aufgabentyp enthalten jedoch keine Werte, die für den Workflow spezifisch sind. Der Prozess erstellt gültige Eigenschaften. Kapitel 3. Protokoll zur Workflowbereinigung

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Problem

Beschreibung

Es wurde eine Schrittdefinition für einen No-Op-Schritt hinzugefügt.

Die Eigenschaften für einen No-Op-Aufgabenschritt können nicht geladen werden. Ein No-Op-Aufgabenschritt ist ein Aufgabenschritt, der keine Aktion ausführt, aber manchmal wird er einem Workflow vom Workflow-Builder hinzugefügt. Alle Aufgabenschritte setzen gültige Eigenschaften voraus, um ausgeführt werden zu können. Die Eigenschaften für diesen Aufgabentyp enthalten jedoch keine Werte, die für den Workflow spezifisch sind. Der Prozess erstellt gültige Eigenschaften.

Es wurde eine Schrittdefinition für einen Stop-Schritt hinzugefügt.

Die Eigenschaften für einen Stop-Aufgabenschritt können nicht geladen werden. Alle Aufgabenschritte setzen gültige Eigenschaften voraus, um ausgeführt werden zu können. Die Eigenschaften für diesen Aufgabentyp enthalten jedoch keine Werte, die für den Workflow spezifisch sind. Der Prozess erstellt gültige Eigenschaften.

Der Workflowname in Der Name des Workflows in der Tabelle WF_LOOKUP stimmt WF_LOOKUP wurde aktu- nicht mit dem Namen in der Tabelle WF_TEMPLATE überein. alisiert. Der Prozess hat diese Bedingung behoben, indem er den Namen in der Tabelle WF_LOOKUP aktualisiert hat. Überprüfen Sie den Namen und vergewissern Sie sich, dass dieser Name der erwartete Name ist.

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IBM Director of Licensing IBM Corporation North Castle Drive, MD-NC119 Armonk, NY 10504-1785 USA Die Bereitstellung dieser Informationen kann unter Umständen von bestimmten Bedingungen - in einigen Fällen auch von der Zahlung einer Gebühr - abhängig sein. Die Lieferung des in diesem Dokument beschriebenen Lizenzprogramms sowie des zugehörigen Lizenzmaterials erfolgt auf der Basis der IBM Rahmenvereinbarung bzw. der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von IBM, der IBM Internationalen Nutzungsbedingungen für Programmpakete oder einer äquivalenten Vereinbarung. Die zitierten Leistungsdaten und Clientbeispiele dienen lediglich der Verdeutlichung. Die tatsächlichen Ergebnisse können je nach Konfiguration und Betriebsbedingungen variieren. Alle Informationen zu Produkten anderer Anbieter stammen von den Anbietern der aufgeführten Produkte, deren veröffentlichten Ankündigungen oder anderen allgemein verfügbaren Quellen. IBM hat diese Produkte nicht getestet und kann daher keine Aussagen zu Leistung, Kompatibilität oder anderen Merkmalen machen. Fragen zu den Leistungsmerkmalen von Produkten anderer Anbieter sind an den jeweiligen Anbieter zu richten. Aussagen über Pläne und Absichten von IBM unterliegen Änderungen oder können zurückgenommen werden und repräsentieren nur die Ziele von IBM. Diese Veröffentlichung enthält Beispiele für Daten und Berichte des alltäglichen Geschäftsablaufs. Sie sollen nur die Funktionen des Lizenzprogramms illustrieren und können Namen von Personen, Firmen, Marken oder Produkten enthalten. Alle diese Namen sind frei erfunden; Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Namen und Adressen sind rein zufällig. COPYRIGHTLIZENZ: Diese Veröffentlichung enthält Beispielanwendungsprogramme, die in Quellensprache geschrieben sind und Programmiertechniken in verschiedenen Betriebsumgebungen veranschaulichen. Sie dürfen diese Beispielprogramme kostenlos kopieren, ändern und verteilen, wenn dies zu dem Zweck geschieht, Anwendungsprogramme zu entwickeln, zu verwenden, zu vermarkten oder zu verteilen, die mit der Anwendungsprogrammierschnittstelle für die Betriebsumgebung konform sind, für die diese Beispielprogramme geschrieben werden. Diese Beispiele wurden nicht unter allen denkbaren Bedingungen getestet. Daher kann IBM die Zuverlässigkeit, Wartungsfreundlichkeit oder Funktion dieser Programme weder zusagen noch gewährleisten. Die Beispielprogramme werden ohne Wartung (auf "as-is"-Basis) und ohne jegliche Gewährleistung zur Verfügung gestellt. IBM übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch die Verwendung der Beispielprogramme entstehen. Kopien oder Teile der Beispielprogramme bzw. daraus abgeleiteter Code müssen folgenden Copyrightvermerk beinhalten: © (Name Ihrer Firma) (Jahr). Teile des vorliegenden Codes wurden aus Beispielprogrammen der IBM Corporation abgeleitet. © Copyright IBM Corp._Jahr/Jahre angeben_.

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