IBM Maximo Asset Management Version 7 Release 5. Implementierung planen

IBM Maximo Asset Management Version 7 Release 5 Implementierung planen  Hinweis Vor Verwendung dieser Informationen und des darin beschriebenen...
Author: Fanny Schmitz
1 downloads 1 Views 621KB Size
IBM Maximo Asset Management Version 7 Release 5

Implementierung planen



Hinweis Vor Verwendung dieser Informationen und des darin beschriebenen Produkts sollten die Informationen unter „Bemerkungen” auf Seite 49 gelesen werden.

Diese Ausgabe bezieht sich auf IBM Maximo Asset Management Version 7, Release 5, Modifikationsstufe 0 und alle nachfolgenden Releases und Modifikationen, bis dieser Hinweis in einer Neuausgabe geändert wird. Diese Veröffentlichung ist eine Übersetzung des Handbuchs IBM Maximo Asset Management Version 7 Release 5, Planning for Deployment, herausgegeben von International Business Machines Corporation, USA © Copyright International Business Machines Corporation 2013 © Copyright IBM Deutschland GmbH 2013 Informationen, die nur für bestimmte Länder Gültigkeit haben und für Deutschland, Österreich und die Schweiz nicht zutreffen, wurden in dieser Veröffentlichung im Originaltext übernommen. Möglicherweise sind nicht alle in dieser Übersetzung aufgeführten Produkte in Deutschland angekündigt und verfügbar; vor Entscheidungen empfiehlt sich der Kontakt mit der zuständigen IBM Geschäftsstelle. Änderung des Textes bleibt vorbehalten. Herausgegeben von: TSC Germany Kst. 2877 August 2013

Inhaltsverzeichnis Kapitel 1. Installationsübersicht . . . . 1

Namenskonventionen für Middlewareobjekte .

Maximo Asset Management in IBM PureApplication System . . . . . . . . . . . . . . . Systemarchitektur und -komponenten . . . . . Produktinformationen . . . . . . . . . . Unterstützte Sprachen . . . . . . . . .

1 1 3 3

Kapitel 6. Mehrere Produktinstallationen auf einer Verwaltungsworkstation ausführen . . . . . . . . . . . . . 25

Kapitel 2. Implementierung planen . . . 5

Kapitel 7. Datenbanken für Schulungszwecke. . . . . . . . . . . . . . . 27

Implementierungstopologien . . . . . . . . Verwaltungsworkstation . . . . . . . . Implementierung auf einem einzelnen Server . Implementierung auf mehreren Servern . . . Sicherheit planen . . . . . . . . . . . . Servicefähigkeit in die Planung einbeziehen . . Sprachunterstützung planen . . . . . . . . Protokollinformationen des Installationsprogramms

. . . .

. 5 . 6 . 7 . 7 . 8 . 10 . 11 11

Kapitel 3. Roadmaps für Implementierungsszenarien . . . . . . . . . . . 13 Kapitel 4. Installationsoptionen . . . . 15 Optionen "Einfach" und "Angepasst" .

.

.

.

.

. 15

.

. 20

Kapitel 8. Systemleistung planen . . . 29 Anhang A. Aufgaben des Installationsprogramms . . . . . . . . . . . . . 31 Anhang B. Arbeitsblätter für die Planung der Middlewareinstallation . . . . 37 Anhang C. Arbeitsblatt für die Planung der Produktinstallation . . . . . . . . 47 Bemerkungen . . . . . . . . . . . . 49

Kapitel 5. Middleware . . . . . . . . 17

Marken .

Arbeitsbereich des Middlewareinstallationsprogramms . . . . . . . . . . . . . . Optionen für die Middlewarekonfiguration . . .

Index . . . . . . . . . . . . . . . 53

. 19 . 20

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

. 50

iii

iv

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Kapitel 1. Installationsübersicht Planen Sie die Installation von IBM® Maximo Asset Management, und bereiten Sie Ihre Umgebung vor, indem Sie ein Implementierungsszenario verwenden, das Ihre Anforderungen am besten erfüllt. Für die Installation von Maximo Asset Management sind die Berechtigungen und Zugriffsrechte eines Administrators erforderlich.

Maximo Asset Management in IBM PureApplication System IBM PureApplication System ist ein Cloud-Management-System, das einen auf Mustern basierenden Ansatz zum Erstellen, Implementieren und Verwalten von Anwendungsumgebungen in der Cloud verwendet. Sie verwenden IBM PureApplication System, um Maximo Asset Management 7.5 schnell als virtuelles Systemmuster, das Ihre konfigurierte Systemumgebung darstellt, erstellen und implementieren zu können. Indem Sie Maximo Asset Management 7.5 als Muster in einer Umgebung mit IBM PureApplication System implementieren, stellen Sie sicher, dass Sie in aufeinanderfolgenden Implementierungen konsistente Ergebnisse erhalten. Sie können sich darauf konzentrieren, eine Implementierung von Maximo Asset Management zu erstellen, die Entwicklungs-, Test- und Produktionszwecken dient. Die Unterstützung der Umgebung nimmt weniger Zeit in Anspruch.

Systemarchitektur und -komponenten Sie bereiten die Installation vor, indem Sie die erforderlichen Komponenten einer Implementierung von Maximo Asset Management konfigurieren. Maximo Asset Management erfordert mehrere Softwareserver, die als Middleware bezeichnet werden. Die Middlewarekomponenten können auf einem oder mehreren Computern ausgeführt werden. In der folgenden Abbildung sehen Sie die Komponenten, die in einer typischen Installation von Maximo Asset Management verwendet werden.

1

Datenbankserver

Verzeichnisserver

JDBC

Verwaltungsworkstation

Anwendungsserver HTTP/HTTPS

Endbenutzer mit Webbrowser

HTTP-Server

Für eine Installation von Maximo Asset Management sind folgende Komponenten erforderlich: Verwaltungsworkstation Wird für die Installation von Maximo Asset Management verwendet. Die Verwaltungsworkstation muss auf einem Microsoft-Windows-System installiert sein. Nach der Installation verwenden Sie die Verwaltungsworkstation, um Aktualisierungen oder Änderungen an der Konfiguration vorzunehmen. Datenbank Speichert alle Informationen zu Anlagen, wie z. B. ihren Zustand, ihre Standorte und zugehörigen Datensätze, in einer der unterstützten Datenbanken. Sie können diese Informationen in der Datenbank von IBM DB2 speichern, die im Produktinstallationsimage bereitgestellt wird. Eine Liste der unterstützten Datenbanken finden Sie in den Informationen mit den Systemvoraussetzungen, die Sie im Leitfaden für den Schnelleinstieg finden. Anwendungsserver Verwaltet die Komponenten für Maximo Asset Management JavaServer Pages (JSPs), XML und Geschäftslogik. Maximo Asset Management verwendet einen kommerziellen J2EE-Anwendungsserver (Java™ 2 Platform, Enterprise Edition). Sie können die Software IBM WebSphere Application Server verwenden, die im Produktinstallationsimage bereitgestellt wird. Maximo Asset Management unterstützt Oracle WebLogic Server. Web-Browser

2

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Über einen Web-Browser, der über ein Unternehmensnetz oder über das Internet verbunden ist, können Sie auf die Anwendungen von Maximo Asset Management zugreifen. Zusätzlich zu den erforderlichen Komponenten können Sie die folgenden optionalen Komponenten mit Maximo Asset Management verwenden: HTTP-Server Sie können einen separaten dedizierten HTTP-Server für die Arbeit mit dem J2EE-Anwendungsserver konfigurieren. Verzeichnisserver Sie können einen Verzeichnisserver, z. B. einen LDAP-Server (Lightweight Directory Access Protocol) konfigurieren, der das Identitätsmanagement und die Authentifizierung für den J2EE-Server übernimmt.

Produktinformationen Lesen Sie vor der Installation von Maximo Asset Management die Informationen zur Produktinstallation. Leitfaden für den Schnelleinstieg Dieses Dokument enthält Kurzinformationen zum Einstieg in das Produkt. Der Leitfaden für den Schnelleinstieg ist in mehreren Sprachen sowohl auf der Information Center von IBM Maximo Asset Downloadseite als auch im Management 7.5 (http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/tivihelp/ v49r1/topic/com.ibm.mam.doc/welcome.html) verfügbar. Downloaddokument In diesem Dokument wird beschrieben, wie Sie die Produktinstallationsimages herunterladen, wenn Sie keine Produkt-DVD haben. Weitere InforIBM Maximo Asset Mamation finden Sie im Downloaddokument für nagement 7.5 (www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg24029458). Produktunterstützungssite IBM Software Support (www.ibm.com/support/ Über die Website entry/portal/Overview/Software/Tivoli/Maximo_Asset_Management) können Sie auf die aktuellen Fixes und technischen Hinweise zugreifen. Upgrade Guide Informationen zum Upgrade auf Version 7.5 finden Sie in der Veröffentlichung Upgrade Guide, IBM Maximo Products V7.1 to V7.5 auf der Website Maximo Upgrade Resources (www.ibm.com/support/ docview.wss?rs=3214uid=swg21266217).

Unterstützte Sprachen In diesem Abschnitt sind die von Maximo Asset Management unterstützten Sprachen beschrieben. Die folgenden Sprachen werden unterstützt: v Arabisch v Portugiesisch (Brasilien) v Kroatisch v Tschechisch v Dänisch v Niederländisch Kapitel 1. Installationsübersicht

3

v v v v v

Englisch Finnisch Französisch Deutsch Hebräisch

v v v v v v v

Ungarisch Italienisch Japanisch Koreanisch Norwegisch Polnisch Russisch

v v v v v v

Vereinfachtes Chinesisch Slowenisch Spanisch Schwedisch Traditionelles Chinesisch Türkisch

Anmerkung: Türkisch wird von Maximo Asset Management selbst zwar unterstützt, jedoch nicht vom Installationsprogramm. Außerdem darf für die Verwaltungsworkstation nicht die Ländereinstellung Türkisch festgelegt werden, weder vor noch nach der Installation von Maximo Asset Management. Nach erfolgreicher Installation von Maximo Asset Management kann Türkisch mit dem Installationsprogramm für Sprachenpakete als Basissprache oder als zusätzliche Sprache installiert werden. Auf der Verwaltungsworkstation muss für künftige Produktimplementierungsaktionen als Ländereinstellung weiterhin eine andere Sprache als Türkisch festgelegt bleiben.

4

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Kapitel 2. Implementierung planen Die Planung Ihrer Installation von Maximo Asset Management ist entscheidend für eine erfolgreiche Implementierung. Lesen Sie die Implementierungsinformationen, und bereiten Sie Ihre Umgebung entsprechend Ihren Geschäftsanforderungen vor. Verwenden Sie die bereitgestellten Arbeitsblätter für die Planung, um die Werte zu notieren, die Sie während des Installationsprozesses verwenden. Das Aufzeichnen dieser Informationen ist hilfreich für künftige Installationen von Maximo Asset Management. Wenn Sie die Implementierungsinformationen geprüft haben und Ihr Implementierungsplan vollständig ist, lesen Sie die Installationsinformationen für Maximo Asset Management, um mit der Installation zu beginnen. Die Installationsinformationen sind im Information Center von IBM Maximo Asset Management 7.5 (http:// publib.boulder.ibm.com/infocenter/tivihelp/v49r1/topic/com.ibm.mam.doc/ welcome.html) verfügbar.

Implementierungstopologien Bestimmen Sie die Implementierungsoption, die für Ihre Umgebung und Ihre Geschäftsanforderungen am besten geeignet ist. Maximo Asset Management kann mit einer Vielzahl von Datenbank- und J2EEServersoftware verwendet werden, die in den Informationen zu den Systemvoraussetzungen aufgeführt ist. Sie können das Middlewareinstallationsprogramm verwenden, um IBM Middlewareprodukte zu installieren. Es ist auch möglich, vorhandene Ressourcen in Ihrer Umgebung wiederzuverwenden. Dazu gehören unterstützte Versionen von IBM Middleware und Middleware anderer Hersteller. Obwohl mit Maximo Asset Management IBM Middleware bereitgestellt wird, können Sie Maximo Asset Management auch ausschließlich mit Middleware von anderen Anbietern implementieren. Für die Implementierung von Maximo Asset Management in Ihrem Unternehmen stehen zwei grundlegende Strategien zur Verfügung: Einzelservertopologie In der Einzelservertopologie werden alle Komponenten von Maximo Asset Management, einschließlich der gesamten Middleware für Maximo Asset Management, der Verwaltungsworkstation von Maximo Asset Management, der Prozessmanager und anderer Komponenten, auf einen einzigen Server geladen. Diese Implementierung ist typisch für Konzeptnachweise, Demonstrationen und zum Erstellen einer Schulungsumgebung. Für die Verwaltung von Unternehmensanlagen und -prozessen implementieren Sie in der Regel eine Mehrservertopologie. Mehrservertopologie Bei der Mehrservertopologie werden die Komponenten von Maximo Asset Management auf mehrere verschiedene Server verteilt. Diese Strategie ist vorteilhaft, da sie die Ressourcenverwendung optimiert und die Workload

5

auf den einzelnen Systemen verringert. Diese Art der Implementierung ist typisch für den Einsatz in der Produktionsumgebung eines Unternehmens. In einer Umgebung mit unterschiedlichen Systemen könnte diese Implementierung beispielsweise Computer mit den Betriebssystemen Windows und UNIX umfassen. In IBM WebSphere Application Server Network Deployment können Sie Deployment Manager erstellen, die eine zentrale Verwaltung der verwalteten Anwendungsserverknoten und der angepassten Knoten in einer einzelnen Zelle ermöglichen. IBM WebSphere Application Server Network Deployment stellt eine Clustering- und Caching-Basisunterstützung bereit, die einen Lastausgleich, automatisierte Leistungsoptimierung und zentrales Management und Überwachung umfasst. Für die Konfiguration von Oracle WebLogic Server ist mindestens ein einzelner Verwaltungsserver auf einem einzelnen Computer erforderlich. Der typische Lebenszyklus einer Implementierung kann mit einer Einzelservertopologie beginnen und sich allmählich zu einer Mehrservertopologie weiterentwickeln. Ein solcher Verlauf kann stattfinden, wenn Sie mit einer Demonstrationsphase beginnen und sich zu einem funktionalen Konzeptnachweis hinbewegen. Als Nächstes testen Sie die Integration in die vorhandene Umgebung und realisieren schrittweise eine Pilotumgebung mit Mehrservertopologie. Schließlich steigen Sie auf eine Produktionsimplementierung mit Mehrservertopologie im Unternehmen um. Maximo Asset Management baut auf der Process Automation Engine auf. Die Process Automation Engine ist eine zentrale Gruppe von Funktionen, die von ISMProdukten verwendet werden. Sie fungiert als gemeinsame Basis für gemeinsam genutzte Services und Anwendungen, die von allen auf Maximo Asset Management basierenden Produkten übernommen werden. Prozessmanager sind workflowbasierte Anwendungen, mit denen Sie ausführbare Prozessabläufe erstellen können. Prozessmanager stellen eine Benutzerschnittstelle bereit, über die Sie folgende Operationen ausführen können: v Prozessprozeduren ausführen v Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenstellen v Mit externen Tools interagieren v Informationen in einer Datenbank verwenden und aktualisieren v Informationen für Überwachungs-, Analyse- und Berichtstools bereitstellen Darüber hinaus können Sie die Ausführungsmetrik verfolgen und Dashboards und Berichte verwenden, um Engpässe zu ermitteln und die Produktivität im Unternehmen zu erhöhen.

Verwaltungsworkstation Sie installieren Maximo Asset Management auf einer Verwaltungsworkstation, auf der ein Windows-Betriebssystem ausgeführt wird. Auf der Verwaltungsworkstation werden die EAR-Dateien des Produkts erstellt, die anschließend im Anwendungsserver implementiert werden. Die Verwaltungsworkstation wird in allen Phasen des Produktlebenszyklus eingesetzt. Sie ist für die Erstinstallation und -konfiguration von Maximo Asset Management erforderlich. Außerdem verwenden Sie die Verwaltungsworkstation, um Pro-

6

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

grammkorrekturen (Fixes), Produktupgrades, neue Anwendungen, neue Prozessmanager und weitere Sprachenpakete zu installieren.

Implementierung auf einem einzelnen Server Sie können eine Implementierung auf einem einzelnen Server als Konzeptnachweis, für Schulungszwecke oder als Demonstrationskonfiguration verwenden. In der folgenden Abbildung sehen Sie Maximo Asset Management in einer Implementierung auf einem einzelnen Computer, der sowohl als Verwaltungssystem für Maximo Asset Management fungiert als auch die Middleware enthält.

Verwaltungsworkstation (nur Windows)

Middleware ? Maximo-AssetManagementDatenbank ? J2EE-Server (Windows, Linux, AIX, Solaris, HP-UX)

Abbildung 1. Implementierung auf einem einzelnen Server

Bei der Installation auf einem einzelnen Server müssen Sie sich zwischen den Installationsoptionen "Einfach" oder "Angepasst" entscheiden. Wenn Sie die Option "Einfach" auswählen, werden für die Installation der Middleware für Maximo Asset Management auf dem System Standardwerte verwendet, die Sie nicht ändern können. Bei Auswahl der Option "Angepasst" können Sie eigene Werte angeben.

Implementierung auf mehreren Servern Sie können eine Implementierung auf mehreren Servern einrichten, indem Sie vorhandene Komponenten wiederverwenden oder alle neuen Komponenten installieren. Sie können die Implementierung vereinfachen, indem Sie alle neuen Komponenten mit dem Middlewareinstallationsprogramm und dem Produktinstallationsprogramm von Maximo Asset Management installieren. Wenn Sie planen, in Ihrem Netz vorhandene Ressourcen wiederzuverwenden oder zu migrieren, passen Sie den Rollout-Plan so an, dass genügend Zeit für zusätzliche Tasks verfügbar ist. Beispielsweise müssen Sie die vorhandenen Ressourcen auf Versionsstände bringen, die mit Maximo Asset Management kompatibel sind. Die erforderlichen Komponenten für Maximo Asset Management sind auf verschiedenen Servern installiert. Wichtig: In einigen Fällen müssen Sie die gemeinsame Nutzung von Ressourcen vermeiden. Beispielsweise sollten Sie vermeiden, dass eine DB2-Datenbankinstanz Kapitel 2. Implementierung planen

7

von Maximo Asset Management und IBM Tivoli Directory Server gemeinsam genutzt wird. Während der Installation wird die Datenbankinstanz erneut gestartet, was dazu führen kann, dass IBM Tivoli Directory Server in Ihrem Unternehmen kurzzeitig nicht verfügbar ist. Wenn Sie die automatisierten Installationsprogramme verwenden, werden separate Datenbankinstanzen für Maximo Asset Management und IBM Tivoli Directory Server erstellt. In einer Umgebung mit unterschiedlichen Systemen könnte diese Implementierung beispielsweise Server mit den Betriebssystemen Windows und UNIX umfassen. Sie können Deployment Manager erstellen, die eine zentrale Verwaltung verwalteter Anwendungsserver ermöglichen. Es wird eine grundlegende Caching-Unterstützung bereitgestellt, die einen Lastausgleich, Leistungsoptimierung und zentrale Verwaltung und Überwachung umfasst. Mit WebSphere Application Server Network Deployment können Sie Knoten als einzelne Zelle verwalten. WebSphere Application Server Network Deployment stellt eine grundlegende Clustering-Unterstützung und eine automatische Leistungsoptimierung bereit.

Neuinstallation oder vorhandenen wiederverwenden

Datenbank ? DB2 ? Oracle ? SQL Server Optional: LDAP ? ITDS ? Microsoft

J2EE-Server ? WebSphere

Verwaltungsworkstation (nur Windows) Abbildung 2. Implementierung auf mehreren Servern

Sicherheit planen Sie müssen eine Sicherheitsoption auswählen, und entscheiden, welche Systembenutzer mit Anwendungen von Maximo Asset Management arbeiten sollen.

8

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Maximo Asset Management kann für die Verwaltung der Systembenutzer und ihrer Zugehörigkeiten in Sicherheitsgruppen konfiguriert werden. Folgende Benutzerinformationen sind erforderlich: Maximo-Administrator Der Produktadministrator, der für die Erstkonfiguration und zum Hinzufügen von Benutzern verwendet wird. Der Standardwert ist maxadmin. Maximo-Benutzer für Systemregistrierung Der Benutzer, der für die Selbstregistrierung von Benutzern verwendet wird. Der Standardwert ist maxreg. Maximo-Benutzer für Systemintegration Der Benutzer, der für Unternehmensadapter verwendet wird. Der Standardwert ist maxintadm. Die Standardbenutzer werden erstellt und in der Maximo-Datenbank gespeichert. Sie können sich mit den Standardbenutzern bei Maximo Asset Management anmelden, oder Sie können die Benutzer an Ihre Sicherheitsanforderungen anpassen. Bei der Installation von Maximo Asset Management müssen Sie eine Methode für die Verwaltung der Benutzer und Gruppen auswählen. Diese Methode gilt für alle Produkte, die Sie zusammen installieren. Wenn Sie Maximo Asset Management zusammen mit einem anderen, bereits installierten Produkt installieren, wird die Auswahl, die Sie bei der Installation des ersten Produkts getroffen haben, auch für Maximo Asset Management verwendet. Wenn Sie Oracle WebLogic Server verwenden, wird die interne Authentifizierung von Maximo Asset Management als Standardsicherheitsoption verwendet und es ist kein Verzeichnisserver erforderlich. Sie erstellen und verwalten Benutzer und Gruppen in den Anwendungen "Benutzer" und "Sicherheitsgruppen", getrennt von Unternehmensbenutzerdaten.

Sicherheitsoption auswählen Die ausgewählte Sicherheitsoption legt fest, wie das System die Authentifizierung und Berechtigung ausführt. Die Authentifizierung ist die Überprüfung eines Benutzers, der sich bei Maximo Asset Management anmeldet. Die Berechtigung verwendet Sicherheitsgruppen, um zu steuern, welche Benutzer mit jeder Anwendung arbeiten dürfen. Wählen Sie eine der folgenden Sicherheitsoptionen aus: Anwendungsserver und LDAP für die Authentifizierung und das Benutzer-/ Gruppenmanagement verwenden Mit dieser Option erstellen Sie alle Benutzer und Sicherheitsgruppen in Ihrem Verzeichnisserver (LDAP). Die Informationen aus dem Verzeichnisserver werden mithilfe einer Crontask in Ihrer Maximo-Datenbank aktualisiert. Mit dieser Option können Sie weitere Sicherheitsgruppen erstellen und Gruppenzugehörigkeiten in Maximo zuweisen. Alle Benutzer müssen im Verzeichnisserver hinzugefügt werden. Das Hinzufügen von Benutzern in Maximo ist nicht zulässig. In Maximo eingegebene Informationen werden nicht an den Verzeichnisserver weitergegeben. Anwendungsserver und LDAP nur für die Authentifizierung verwenden Mit dieser Option können Sie Ihre Benutzer und Gruppen im Verzeichnisserver (LDAP) oder in Maximo erstellen. Die Informationen aus dem Verzeichnisserver werden mithilfe einer Crontask in Ihrer Maximo-Datenbank Kapitel 2. Implementierung planen

9

aktualisiert. Mit dieser Option können Sie weitere Benutzer und Sicherheitsgruppen erstellen und Gruppenzugehörigkeiten in Maximo zuweisen. In Maximo eingegebene Informationen werden nicht an den Verzeichnisserver weitergegeben. Maximo-interne Authentifizierung verwenden Für diese Option ist kein Verzeichnisserver erforderlich. Verwenden Sie die bereitgestellten Standardbenutzer, oder verwalten Sie die Benutzer und Gruppen in den Anwendungen "Benutzer und Sicherheitsgruppen". Konfigurieren Sie die Benutzer und Gruppen, wenn Benutzerdaten im Unternehmen vorhanden sind, die geschützt werden müssen.

Servicefähigkeit in die Planung einbeziehen Der Begriff "Servicefähigkeit" bezeichnet die Möglichkeit, mit Daten aus unterschiedlichsten Quellen Fehleranalysen zentral durchzuführen. Die Methode zur Umsetzung der Servicefähigkeit hat sich seit der vorherigen Version des Produkts geändert. Die Servicefähigkeit wird in Maximo Asset Management 7.5 über die IBM Support Assistant Workbench unterstützt. Die Workbench ist ein kostenloses Dienstprogramm, das Sie für die Arbeit mit vielen verschiedenen Produkten konfigurieren können. Protokolldateien des Middlewareinstallationsprogramms befinden sich in dem Arbeitsbereichsverzeichnis, das Sie bei der Ausführung des Installationsprogramms definiert haben. Diese Dateien werden vom Tool Log Analyzer analysiert. Protokolldateien für das Installationsprogramm von Maximo Asset Management befinden sich auf dem Verwaltungssystem in den folgenden Verzeichnissen, wobei Installationsausgangsverzeichnis für C:\IBM\SMP steht. Tabelle 1. Verzeichnisse der Protokolldateien Verzeichnis der Protokolldatei

Details

Installationsausgangsverzeichnis\logs Installationsausgangsverzeichnis\ solutions\logs Installationsausgangsverzeichnis\maximo\ tools\logs Installationsausgangsverzeichnis\CTG_DE Die Dateien ACULogger.properties und deexlogger.properties enthalten Schlüssel des Typs "*fileDir", deren Werte die Position der Protokolldateien angeben. Die Eigenschaftendatei befindet sich im Verzeichnis

Protokolldateien werden hier generiert, wenn während der Validierungssequenz des Installationsprogramms Probleme auftreten.

Installationsausgangsverzeichnis\CTG_DE..

Nach der Installation kann es während der normalen Nutzung von Maximo Asset Management hilfreich sein, die für den Anwendungsserver "MXServer" generierten Protokolle zu prüfen. Es kann auch von Vorteil sein, die Protokolle des WebSphere-Deployment-Managers und des WebSphere-Node-Agents zu prüfen.

10

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Weitere Informationen zu den Protokollinformationen und zu IBM Support Assistant Workbench finden Sie im Abschnitt zur Fehlerbehebung im Information Center von Maximo Asset Management.

Sprachunterstützung planen Maximo Asset Management enthält eine Sprachunterstützung für die von UTF-8 und UCS-2 unterstützten Sprachen. Bei der Implementierung von Maximo Asset Management mit Microsoft SQL Server wird UTF-8 nicht unterstützt. Die Sprachunterstützung ist auf die Sprachen beschränkt, die von der aktuellen Windows-Systemcodepage unterstützt werden. Auswählbare unterstützte Sprachen: v Alle Sprachen mit lateinischem Alphabet und Englisch v Eine DBCS-Sprache (Sprache mit Doppelbytezeichensatz) und Englisch Wenn Sie planen, Sprachunterstützung für Maximo Asset Management hinzuzufügen, müssen Sie das Produktinstallationsprogramm von Maximo Asset Management verwenden, um die zu verwendende Basissprache zu definieren, bevor Sie Schritte nach der Installation ausführen. Sie können zu einem späteren Zeitpunkt weitere Sprachen hinzufügen. Wenn Sie DB2 als Datenbanktyp angeben, können Sie die Unterstützung anderer Sprachen als Englisch inaktivieren, um zu verhindern, dass die Process Automation Engine andere Sprachen als Englisch implementiert. Wenn Sie die Unterstützung anderer Sprachen als Englisch inaktivieren, wird die Datenbankleistung verbessert, allerdings ist es dann nicht möglich, zu einem späteren Zeitpunkt weitere Sprachen zu implementieren.

Protokollinformationen des Installationsprogramms Protokolldateien, die vom Installationsprogramm von Maximo Asset Management generiert werden, können detaillierte Informationen zu abgeschlossenen Installationsaufgaben und allen möglicherweise auftretenden Installationsfehlern enthalten.

Positionen der Protokolle des Installationsprogramms von Maximo Asset Management Sie finden Protokolle an den folgenden Positionen: v Installationsausgangsverzeichnis\logs v Installationsausgangsverzeichnis\solutions\logs v Installationsausgangsverzeichnis\maximo\tools\logs v Installationsausgangsverzeichnis\CTG_DE\logs Wenn ein Fehler während einer Validierungsaufgabe auftritt, können Protokolle auch im Ausgangsverzeichnis des Benutzers abgelegt gespeichert werden, von dem das Installationsprogramm gestartet wurde, z. B. im Verzeichnis C:\Documents and Settings\Administrator. Darüber hinaus sollten Sie, wenn Sie eine Fehlernachricht für den J2EE-Server erhalten, die Protokolle in den Protokollverzeichnissen für den Deployment Manager, den Node Agent und den Anwendungsserver von WebSphere Application Server überprüfen.

Kapitel 2. Implementierung planen

11

Wenn Sie die Unterstützungsservices für IBM Produkte verwenden, müssen Sie darauf vorbereitet sein, Protokolldateien in einer Archivdatei bereitzustellen. Für diese Aufgabe können Sie das Dienstprogramm LogZipper im Verzeichnis Installationsausgangsverzeichnis\scripts verwenden. Wenn Sie das Dienstprogramm LogZipper verwenden, werden alle relevanten Protokolldateien in Installationsausgangsverzeichnis/debug/JJJJMMTT_hhmmss.zip archiviert.

12

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Kapitel 3. Roadmaps für Implementierungsszenarien Roadmaps für Implementierungsszenarien sind Zusammenfassungen von Aufgaben zur Produktimplementierung. In den Produktinstallationsinformationen werden folgende Implementierungsszenarien bereitgestellt: v Szenario 1: Implementierung mit automatischer Middlewarekonfiguration v Szenario 2: Automatische Implementierung unter Wiederverwendung vorhandener Middleware v Szenario 3: Manuelle Implementierung unter Wiederverwendung vorhandener Middleware In Szenario 2 und 3 werden vorhandene Middlewareinstallationen als Komponenten von Maximo Asset Management wiederverwendet. Möglicherweise gibt es in einer vorhandenen Datenbankserverfarm eine Instanz einer Datenbank, für die bereits Zugriffsrichtlinien, Maßnahmen für Redundanz und Sicherungspläne in Ihrem Unternehmen festgelegt sind. Wenn Sie vorhandene Middleware wiederverwenden möchten, vergewissern Sie sich, dass diese den von Maximo Asset Management unterstützten Versionsstand hat. Das Middlewareinstallationsprogramm und das Produktinstallationsprogramm bieten keinen Mechanismus für die Aktualisierung von Servern, die nicht unterstützte Middlewareversionen verwenden. Sie können mit diesen Programmen auch keine Fernüberprüfung der vorausgesetzten Produkte durchführen, um sicherzustellen, dass diese den richtigen Versionsstand haben. Verwenden Sie das mit dem Produkt bereitgestellte Dienstprogramm für Voraussetzungsprüfung.

Szenario 1: Implementierung mit automatischer Middlewarekonfiguration In diesem Szenario wird das Produkt in einer neuen Umgebung implementiert. Sie verwenden die Installationsprogramme und Tools von Maximo Asset Management, um neue Installationen der Middleware und des Produkts automatisch zu installieren und zu konfigurieren. Oracle WebLogic Server muss immer manuell konfiguriert werden. Sie können das Middlewareinstallationsprogramm zwar verwenden, um beispielsweise DB2 zu installieren, und mit dem Installationsprogramm von Maximo Asset Management die automatische Konfiguration ausführen. Dieses Szenario ist besonders hilfreich für die Konfiguration einer Demonstrationsumgebung. Anmerkung: Das Middlewareinstallationsprogramm bietet keine Unterstützung für die Plattformen HP-UX und Oracle Solaris. Die folgenden installierbaren Images werden mit diesem Produkt bereitgestellt: v WebSphere Application Server Network Deployment v DB2 v IBM Tivoli Directory Server

13

Szenario 2: Automatische Implementierung unter Wiederverwendung vorhandener Middleware In diesem Szenario wird das Produkt mit Middleware implementiert, die bereits in Ihrem Unternehmen vorhanden ist. Sie verwenden die Produktinstallationsprogramme und -tools, um Ihre Middleware automatisch zu konfigurieren. Dieses Szenario kann in Situationen verwendet werden, in denen bereits Middlewareressourcen in Ihrem Unternehmen eingerichtet sind. Oracle WebLogic Server muss manuell konfiguriert werden, aber Sie können das Installationsprogramm von Maximo Asset Management verwenden, um beispielsweise eine vorhandene Datenbank automatisch zu konfigurieren.

Szenario 3: Manuelle Implementierung unter Wiederverwendung vorhandener Middleware In diesem Szenario wird das Produkt mit Middleware implementiert, die bereits in Ihrem Unternehmen vorhanden ist, und diese Middleware wird manuell konfiguriert. Dieses Szenario ist in Situationen anwendbar, in denen bereits Middlewareressourcen vorhanden sind. Sie sind an unternehmensspezifische Prozesse und Regelungen gebunden, die die Verwendung automatisierter Konfigurationstools bei der Implementierung einer neuen Anwendung einschränken. In diesem Szenario wird das Middlewareinstallationsprogramm während der Implementierung nicht verwendet. Dieses Szenario enthält alle Informationen zur manuellen Konfiguration.

14

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Kapitel 4. Installationsoptionen Die Installationsprogramme enthalten Optionen, die Flexibilität bei der Implementierung der Middleware und des Produkts ermöglichen.

Optionen "Einfach" und "Angepasst" Zu Beginn der Installation können Sie den Installationstyp, "Einfach" oder "Angepasst", auswählen. Sie haben zwei Möglichkeiten, Maximo Asset Management zu installieren: Einfach Wählen Sie "Einfach" aus, wenn Sie alle Komponenten von Maximo Asset Management mit der gesamten IBM Middleware auf einem System implementieren möchten. Diese Implementierungsoption wird in der Regel für Demonstrations- und Schulungszwecke oder für einen Konzeptnachweis verwendet. Angepasst Wählen Sie "Angepasst" aus, wenn Sie die Komponenten von Maximo Asset Management auf mehreren Systemen implementieren möchten. Diese Implementierungsoption wird normalerweise in einer Produktionsumgebung verwendet. Wenn Sie Maximo Asset Management unter Oracle WebLogic Server implementieren, müssen Sie diese Option auswählen. In einigen Fällen möchten Sie die gemeinsame Nutzung von Ressourcen vielleicht verhindern. Beispielsweise wird in den meisten Implementierungen zwischen Maximo Asset Management und IBM Tivoli Directory Server nicht dieselbe DB2-Datenbankinstanz verwendet. Während der Installation wird die Datenbankinstanz erneut gestartet, was dazu führen kann, dass IBM Tivoli Directory Server in Ihrem Unternehmen kurzzeitig nicht verfügbar ist. Wenn Sie die automatisierten Installationsprogramme verwenden, werden separate Instanzen für Maximo Asset Management und IBM Tivoli Directory Server erstellt.

15

16

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Kapitel 5. Middleware Vor der Installation von Maximo Asset Management müssen mehrere Middlewareprodukte für Maximo Asset Management implementiert werden. Wenn Sie beabsichtigen, vorhandene Ressourcen wiederzuverwenden, müssen die Middlewareprodukte manuell bzw. mit den Installationsprogrammen für Maximo Asset Management konfiguriert werden. Das Middlewareinstallationsprogramm stellt eine Schnittstelle für eine zuverlässige und reproduzierbare Installation und Implementierung der Middleware für Maximo Asset Management bereit. Es erfasst die von Ihnen für die Implementierung von Maximo Asset Management ausgewählten Optionen und die diesen Optionen zugeordneten Konfigurationsparameter und kann so die Middleware für Maximo Asset Management anhand der von Ihnen eingegebenen Informationen installieren und implementieren. Die Middleware umfasst die folgende Software: v Datenbankserver Maximo Asset Management speichert in der Maximo-Datenbank Details zu den Attributen und zur Historie jedes Configuration Item sowie die Details der Beziehungen zwischen Configuration Items. Eine Datenbank ist Voraussetzung für die Implementierung von Maximo Asset Management. Sie können entscheiden, ob Sie eine neue Instanz von DB2 9.7 mit dem Middlewareinstallationsprogramm installieren oder ob Sie eine bereits vorhandene Instanz von DB2 9.5 oder DB2 9.7 verwenden. Sie können für Ihre Implementierung auch Microsoft SQL Server verwenden, in diesem Fall müssen Sie dieses Produkt aber manuell installieren und konfigurieren. Sie können für Ihre Implementierung auch Oracle verwenden, in diesem Fall müssen Sie dieses Produkt aber manuell installieren und konfigurieren. v Verzeichnisserver Ein Verzeichnisserver ist eine optionale Komponente, mit der Sie Maximo Asset Management schützen können, falls Sie einen LDAP-Server verwenden, um die Sicherheit bereitzustellen. Sie können eine neue Instanz von IBM Tivoli Directory Server 6.3 mit dem Middlewareinstallationsprogramm installieren oder eine bereits vorhandene Instanz von IBM Tivoli Directory Server verwenden. Wenn Sie sich für die Installation einer neuen Version von IBM Tivoli Directory Server entscheiden, müssen Sie eine neue DB2-Instanz installieren oder einen vorhandenen DB2-Server wiederverwenden. Alternativ können Sie den Datenbankserver von Maximo Asset Management als DB2-Datenspeicher nutzen, wenn der Datenbankserver DB2 verwendet. Wenn Sie sich entschließen, den Verzeichnisserver, jedoch nicht den Datenbankserver, zu installieren, versucht das Middlewareinstallationsprogramm, eine vorhandene Datenbankinstanz zu finden. Gelingt das nicht, installiert es eine Datenbank für den Verzeichnisserver. Sie können für Ihre Implementierung auch Microsoft Active Directory verwenden, in diesem Fall müssen Sie diese Produkte aber manuell installieren und konfigurieren. v J2EE-Server

17

Der J2EE-Server ist der Anwendungsserver, der die Anwendung Maximo Asset Management bedient und verwaltet. Die Implementierung des J2EE-Servers kann wahlweise mit einem Verzeichnisserver geschützt werden. WebSphere Application Server Network Deployment umfasst die folgenden Unterkomponenten: – IBM HTTP Server IBM HTTP Server wird als primärer HTTP-Server verwendet. Sie installieren eine neue Instanz von IBM HTTP Server. – Plug-in für IBM HTTP Server Das Plug-in für IBM HTTP Server wird als Schnittstelle zwischen IBM HTTP Server und dem J2EE-Server verwendet. Sie installieren eine neue Instanz des Plug-ins für IBM HTTP Server. Denken Sie daran, dass Oracle WebLogic Server vom Middlewareinstallationsprogramm nicht installiert und vom Installationsprogramm von Maximo Asset Management nicht automatisch konfiguriert wird. Oracle WebLogic Server muss manuell konfiguriert werden. Das Middlewareinstallationsprogramm implementiert Software auf einem einzelnen Server. Falls Sie Middleware für Maximo Asset Management auf mehreren Servern implementieren möchten, müssen Sie das Middlewareinstallationsprogramm auf jedem Server in der ausgewählten Topologiekonfiguration starten. Für jedes System, das Sie in Ihrer Implementierung von Maximo Asset Management verwenden möchten, benötigen Sie eine Strategie für die Middlewareimplementierung. Wenn Sie Middleware mit dem Middlewareinstallationsprogramm installieren und Sie weitere Middleware zu diesem System hinzufügen möchten, müssen Sie zuerst die Originalmiddleware deinstallieren. Wenn Sie Middleware auf einem System installieren, müssen Sie die gesamte Middleware, die für dieses System vorgesehen ist, auf einmal installieren. Jedes Mal, wenn Sie mit dem Middlewareinstallationsprogramm Middlewareprodukte installieren oder deinstallieren, wird eine Prozess-ID generiert. Die ProzessID erscheint im Dateisystem an verschiedenen Positionen für Protokolle und generierte Dateien, z. B. in Dateinamen, Verzeichnisnamen und Protokollnachrichten. Anhand der Prozess-ID werden Protokolle und andere, während desselben Aufrufs des Middlewareinstallationsprogramms generierte Dateien gruppiert. Außerdem wird sie verwendet, um Protokolle und andere generierte Dateien, die sich auf unterschiedliche Aufrufe des Middlewareinstallationsprogramms beziehen, zu trennen. Die Prozess-ID ist eine Zeichenfolge mit dem Format [Operation_MMTT_HH.mm]. Der Operationswert zeigt die ausgeführte Operation an, wie z. B. "INSTALL" oder "UNINSTALL". Der MM-Wert ist eine zweistellige Zahl (1-12), die den aktuellen Monat anzeigt. Der TT-Wert ist eine zweistellige Zahl (1-31), die den aktuellen Tag des Monats anzeigt. Der HH-Wert ist eine zweistellige Zahl (023), die die aktuelle Stunde anzeigt. Der mm-Wert ist eine zweistellige Zahl (0-59), die die aktuelle Minute anzeigt. Beispiele für Prozess-ID-Werte: v [INSTALL_0924_15.45] Eine Installation, die am 24. September um 15:45 gestartet wurde. v [UNINSTALL_1216_09.59] Eine Deinstallation, die am 16. Dezember um 9:59 gestartet wurde.

18

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Anmerkung: Das Middlewareinstallationsprogramm bietet keine Unterstützung für die Plattformen HP-UX und Oracle Solaris, es werden jedoch installierbare Images für DB2 mit Maximo Asset Management bereitgestellt. Anmerkung: Das Middlewareinstallationsprogramm bietet keine Unterstützung für die Plattformen HP-UX und Oracle Solaris, es werden jedoch installierbare Images für WebSphere Application Server Network Deployment mit Maximo Asset Management bereitgestellt. Anmerkung: Das Middlewareinstallationsprogramm bietet keine Unterstützung für die Plattformen HP-UX und Oracle Solaris, es werden jedoch installierbare Images für IBM Tivoli Directory Server mit Maximo Asset Management bereitgestellt.

Arbeitsbereich des Middlewareinstallationsprogramms Das Middlewareinstallationsprogramm hat die Aufgabe, die Optionen zu erfassen, die Sie während der Installation in einem als Arbeitsbereich bezeichneten Verzeichnis auswählen, und die ausgewählten Komponenten anschließend als eine implementierte Anwendung zu konfigurieren. Ist ein Plan einmal implementiert, kann das Middlewareinstallationsprogramm keine zusätzlichen Features und Produkte mehr auf dem System implementieren. Wenn eine andere Gruppe von Features und Produkten implementiert werden soll, muss der vorhandene Plan zunächst mit dem Middlewareinstallationsprogramm deimplementiert werden. Die Zusammensetzung und die Details der Implementierung sowie alle vom Prozess des Middlewareinstallationsprogramms generierten Protokolle befinden sich im Arbeitsbereich. Standardmäßig ist der Arbeitsbereich des Middlewareinstallationsprogramms wie folgt definiert: Windows C:\ibm\tivoli\mwi\workspace AIX

/ibm/tivoli/mwi/workspace

Linux /root/ibm/tivoli/mwi/workspace Sie können den Arbeitsbereich in einer gemeinsam genutzten Ressource definieren, die dann für alle Systeme, die das Middlewareinstallationsprogramm ausführen, verfügbar gemacht wird. Wenn sich der Arbeitsbereich auf einer gemeinsam genutzten Ressource befindet, müssen Dateien wie die Topologiedatei nicht manuell von einem System auf das andere kopiert werden. Der Arbeitsbereich enthält Folgendes: Implementierungsplan Der Implementierungsplan setzt sich aus einer Reihe von Installationsschritten, Konfigurationsparametern für diese Schritte und Informationen zum Zielsystem zusammen. Er wird vom Middlewareinstallationsprogramm generiert und befindet sich im Arbeitsbereichsverzeichnis. Wenn sich Implementierungsschritte ändern, wird der vorhandene Implementierungsplan gelöscht und durch den neuen ersetzt. Die Konfigurationsdateien des Implementierungsplans enthalten Informationen zum Implementierungsplan selbst. Sobald ein Implementierungsplan Kapitel 5. Middleware

19

modifiziert wird, wozu auch das erneute Konfigurieren ausgewählter Implementierungsoptionen gehört, werden die Konfigurationsdateien gelöscht und bei der erneuten Implementierung des Implementierungsplans neu generiert. Topologiedatei Die Topologiedatei ist eine Eigenschaftendatei, die die Konfigurationsparameter der Middlewareimplementierung von Maximo Asset Management beschreibt. Diese Datei wird erstellt und dann nach jeder Implementierung oder Deimplementierung aktualisiert. Wenn der definierte Arbeitsbereich nicht zentral und für alle Systeme, auf denen Middleware für Maximo Asset Management installiert werden soll, zugänglich ist, muss diese Datei in den Arbeitsbereich jedes Systems kopiert werden, auf dem Sie Middleware für Maximo Asset Management implementieren möchten. Das Installationsprogramm von Maximo Asset Management kann den Inhalt dieser Datei verwenden, um seine Anzeige mit sinnvollen Standardwerten zu füllen. Diese Datei wird als Arbeitsbereich/topology.xml gespeichert. Protokolle Im Arbeitsbereichsverzeichnis befinden sich Protokolldateien mit Informationen zur Implementierung. sowie native Protokolldateien der Middleware für Maximo Asset Management selbst.

Optionen für die Middlewarekonfiguration Wenn die Middleware mit dem Middlewareinstallationsprogramm installiert wurde oder Sie eine vorhandene Middlewareressource angegeben haben, die Sie verwenden möchten, stehen zwei Optionen zur Verfügung, um die Server für die Verwendung mit Maximo Asset Management zu konfigurieren. Automatische Konfiguration Das Installationsprogramm von Maximo Asset Management konfiguriert die Middleware automatisch für die Zusammenarbeit mit Maximo Asset Management. Manuelle Konfiguration Sie können in Ihrer Umgebung vorhandene oder mit dem Middlewareinstallationsprogramm installierte Middleware manuell konfigurieren. Diese Konfiguration muss vorgenommen werden, bevor das Installationsprogramm von Maximo Asset Management ausgeführt wird. Wenn Sie Maximo Asset Management unter Oracle WebLogic Server implementieren, müssen Sie eine manuelle Konfiguration durchführen.

Namenskonventionen für Middlewareobjekte Wenn Sie Middleware mit dem Middlewareinstallationsprogramm und dem Installationsprogramm von Maximo Asset Management installieren und konfigurieren, beachten Sie die in diesem Abschnitt beschriebenen Konventionen für Objektnamen. In der folgenden Tabelle sind die Einschränkungen für die Namen der Middlewareobjekte aufgelistet.

20

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Tabelle 2. Namenskonventionen für Middlewareobjekte Objekt

Konvention

DB2-Namenskonventionen für Gruppennamen, Benutzernamen und Benutzer-IDs.

Gruppennamen und Benutzer-IDs unter Linux- und UNIX-Betriebssystemen dürfen maximal 8 Zeichen lang sein und ausschließlich aus Kleinbuchstaben bestehen. Gruppennamen und Benutzernamen unter Windows dürfen maximal 30 Zeichen lang sein. Die folgenden Werte dürfen nicht für Namen und IDs verwendet werden: USERS, ADMINS, GUESTS, PUBLIC, LOCAL und für SQL reservierte Wörter. Namen und IDs dürfen nicht mit IBM, SQL oder SYS beginnen. Sie dürfen ebenfalls nicht mit dem Unterstreichungszeichen (_) beginnen.

DB2-Namenskonventionen für DB2-Instanzen

Instanznamen dürfen maximal 8 Zeichen lang sein. Unter Windows dürfen Namen von Instanzen und Diensten nicht identisch sein.

DB2-Namenskonventionen für Kennwörter

Auf UNIX-Systemen dürfen Kennwörter maximal 8 Zeichen lang sein. Auf Windows-Systemen dürfen Kennwörter maximal 14 Zeichen lang sein. Wenn diese Einschränkungen zu restriktiv sind, können Sie DB2 manuell installieren. Für UNIX-Systeme mit DB2 vor DB2 Version 9.7 oder DB2 Version 9.5 mit Fixpack 4 oder Linux on IBM System z darf das Kennwort maximal 8 Zeichen lang sein. Für WindowsSysteme mit DB2 vor DB2 Version 9.7 oder DB2 Version 9.5 mit Fixpack 4 dürfen Kennwörter maximal 14 Zeichen lang sein. Für UNIX-Windows-Systeme mit DB2 Version 9.7 oder DB2 Version 9.5 mit Fixpack 4 oder höher bzw. spätere Versionen von DB2 dürfen Kennwörter die von Ihrem Betriebssystem maximal unterstützte Anzahl Zeichen enthalten.

Kapitel 5. Middleware

21

Tabelle 2. Namenskonventionen für Middlewareobjekte (Forts.) Objekt

Konvention

Konventionen von IBM Tivoli Directory Server für Datenbanken und Datenbankaliasnamen

Datenbanknamen müssen an der Position, an der sie katalogisiert sind, eindeutig sein. Unter Linux und UNIX ist diese Position ein Verzeichnispfad, unter Windows eine logische Platte. Datenbankaliasnamen müssen innerhalb des Systemdatenbankverzeichnisses eindeutig sein. Wenn eine neue Datenbank erstellt wird, wird der Datenbankname standardmäßig als Aliasname verwendet. Daher können Sie keine Datenbank mit einem Namen erstellen, der als Datenbankaliasname existiert, selbst wenn keine Datenbank mit dem entsprechenden Namen vorhanden ist. Datenbank- und Datenbankaliasnamen können bis zu 8 Zeichen lang sein. Vermeiden Sie bei der Erstellung eines Datenbanknamens die Verwendung der Sonderzeichen @, # und $, da diese nicht auf allen Tastaturen verfügbar sind.

Konventionen von IBM Tivoli Directory Server für Benutzer, Gruppen, Datenbanken und Instanzen

Werte dürfen maximal 8 Zeichen lang sein. Verwenden Sie keinen der folgenden Werte: USERS, ADMINS, GUESTS, PUBLIC, LOCAL und idsldap. Werte dürfen nicht mit IBM, SQL oder SYS beginnen. Werte dürfen keine Zeichen mit Akzenten enthalten. Gültige Zeichen sind A bis Z, a bis z und 0 bis 9. Werte müssen mit den Zeichen A bis Z oder a bis z beginnen. Doppelbytezeichen dürfen in Administratorkennwörtern nicht verwendet werden. Kennwörter dürfen die folgenden Sonderzeichen nicht enthalten: ` ' \ " |

22

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Tabelle 2. Namenskonventionen für Middlewareobjekte (Forts.) Objekt

Konvention

WebSphere Application Server Network Deployment

Der Administratorname darf die folgenden Zeichen nicht enthalten: / \ * , : ; = + ? | < >&%'"][>#$~()! Der Administratorname darf nicht mit einem Punkt beginnen. Der Administratorname darf keine führenden oder nachfolgenden Leerzeichen enthalten. Das Administratorkennwort muss 8 Zeichen lang sein.

Middlewareinstallationsprogramm

Das Middlewareinstallationsprogramm überprüft nicht, ob Ihr Kennwort mit dem Betriebssystem des Zielhosts kompatibel ist. Daher müssen Sie sicherstellen, dass die Kennwortwerte für Ihre Umgebung gültig sind. Unter Windows dürfen Sie folgendes Zeichen nicht verwenden: % Und unter UNIX ist die Verwendung folgender Zeichen nicht zulässig: ! $ # % Das Middlewareinstallationsprogramm prüft nicht, ob Benutzernamen Zeichen mit Akzenten enthalten. Die Verwendung von Zeichen mit Akzenten kann Fehler verursachen. Verwenden Sie bei der Eingabe von Hostnamen keine Unterstreichungszeichen (_). Die Verwendung dieses Zeichens führt während der Middlewareinstallation zu einem Fehler.

Wichtig: Wenn Sie LDAP-Werte in den Feldern der Produktinstallationsanzeigen, in LDIF-Dateien oder direkt in einer Verzeichnisinstanz eingeben, müssen Sie die produktspezifischen Syntaxregeln für die Verwendung von Sonderzeichen in einer LDAP-Zeichenfolge berücksichtigen. In den meisten Fällen muss Sonderzeichen ein Escapezeichen vorangestellt werden, damit sie vom Verzeichnisserver gelesen werden können. Wenn das Escapezeichen für Sonderzeichen in einer mit Maximo Asset Management verwendeten LDAP-Zeichenfolge fehlt, treten in Maximo Asset Management Fehler auf. Viele Verzeichnisserver interpretieren ein Leerzeichen als Sonderzeichen, das Teil der LDAP-Zeichenfolge ist. Wenn Sie eine LDAP-Zeichenfolge mit einem Leerzeichen in einem Feld eingeben, treten Fehler in Maximo Asset Management auf, die nur schwer zu beheben sind. Sie müssen Leerzeichen ein Escapezeichen voranstellen. Weitere Informationen zu Sonderzeichen in LDAP-Zeichenfolgen enthält die Produktdokumentation zu Ihrem Verzeichnisserver.

Kapitel 5. Middleware

23

24

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Kapitel 6. Mehrere Produktinstallationen auf einer Verwaltungsworkstation ausführen Sie können denselben Computer für die Implementierung mehrerer Installationen verwenden, z. B. für die Implementierung einer Testumgebung, einer Entwicklungsumgebung und einer Schulungsumgebung. Eine Verwaltungsworkstation kann mehrere Produktimplementierungen unterstützen. Während der Installation von Maximo Asset Management geben Sie das Installationsverzeichnis für die spezielle Implementierung in der Anzeige Installationsordner auswählen an. Nach einer erfolgreichen Installation können Sie eine weitere Instanz des Produkts auf derselben Verwaltungsworkstation installieren, indem Sie einen neuen Installationspfad eingeben. Geben Sie einen aussagekräftigen Verzeichnisnamen ein, der den Zweck der Implementierung angibt. Jede Instanz des Produkts erfordert eine dedizierte Datenbankinstanz und einen dedizierten J2EE-Server (Java 2 Platform, Enterprise Edition). Diese Ressourcen können nicht von mehreren Implementierungen gemeinsam genutzt werden. Tipp: Führen Sie für Workstations mit mehreren Produktimplementierungen die installationsabschließenden Aktionen für die einzelnen Implementierungen nacheinander aus. Diese Vorgehensweise gilt auch für alle künftigen Installationsaktionen, die über Process Solution Installer, über das Produktinstallationsprogramm oder durch die Anwendung von Fixpacks ausgeführt werden.

25

26

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Kapitel 7. Datenbanken für Schulungszwecke Sie können maxdemo-Datenbanken als Testumgebung für Schulungszwecke erstellen. Sie können die maxdemo-Datenbank mit Beispieldaten füllen, um Erfahrung mit der Verwendung der Funktionen von Maximo Asset Management zu sammeln, während Sie Ihre angepasste Umgebung erstellen. Maxdemo-Datenbanken können während der Installation von Maximo Asset Management oder nach Abschluss des Installationsprozesses erstellt werden. Weitere Informationen finden Sie in den Installationsinformationen für Maximo Asset Management 7.5.

27

28

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Kapitel 8. Systemleistung planen Wenn Sie Ihre Implementierung planen, müssen Sie eine Vorstellung von der Architektur und den Auswirkungen der Implementierungsoptionen auf die Systemleistung haben. Die Entscheidungen, die Sie bei der Planung und Anpassung Ihrer Implementierung treffen, wirken sich auf die Systemleistung aus. Sollten Sie jedoch Implementierungen in virtualisierten Umgebungen mit gemeinsam genutztem Speicher und gemeinsam genutzten Prozessoren verwenden, wie z. B. VMware, werden Sie mit diesen Implementierungsoptionen möglicherweise keine verbesserte Leistung erzielen können. Automatisierte Workflows Automatisierte Workflows können erstellt werden, um Prozesse zu implementieren und bestimmte Eingaben zu überprüfen. Wenn Ihre Benutzer viele komplexe Workflows benötigen, ist mehr Verarbeitungskapazität erforderlich. Workflows können sich erheblich auf die Leistung auswirken. Wenn Sie das System so konfigurieren, dass automatisierte Workflows auf dedizierten JVMs verarbeitet werden, kann das dazu beitragen, dass Ihre Implementierung effizient und effektiv ausgeführt wird. Gleichzeitig angemeldete Benutzer in Verarbeitungszyklen Berücksichtigen Sie die Aufgaben und Ziele Ihrer Benutzer. Geben Ihre Benutzer Artikel ein, die Verarbeitungszyklen mit niedriger Auslastung verwenden, wie z. B. Service Requests? Oder führen sie komplexe Aufgaben aus, für die zusätzlicher Speicher erforderlich ist, wie z. B. bei häufigen Suchvorgängen in Datenbanken? Wie viele Transaktionen pro Stunde werden Ihre Benutzer erwartungsgemäß ausführen? Werden alle Ihre Benutzer das System etwa zur selben Zeit nutzen, oder wird die Nutzung in Tagesund Nachtschichten erfolgen? Sie können eigenständige JVMs (Java Virtual Machines) oder JVM-Clusters definieren, um hohe Auslastungsniveaus in den Griff zu bekommen. Beispielsweise können Sie vier Cluster implementieren, um die Funktionen der Benutzerschnittstelle, der Crontasks, des Integrationframeworks und der Berichte voneinander getrennt zu halten. Crontasks Crontasks sind automatisierte Jobs, die nach einem festgelegten Plan ausgeführt werden können. Beim Planen Ihrer Implementierung müssen Sie den Umfang und die erforderliche Verarbeitungskapazität für Ihre Crontasks berücksichtigen und die Crontasks zeitlich außerhalb der üblichen Geschäftszeiten einplanen. Außerdem können Sie eine Clusterumgebung verwenden, um Crontasks auf dedizierten JVMs auszuführen und somit dazu beitragen, dass die Leistungsbeeinträchtigung für Benutzer möglichst klein ausfällt. Anpassung Eine umfangreiche Anpassung, wie z. B. in Form einer bedingten Benutzerschnittstelle oder komplexer Einschränkungen für Abfragen, kann dazu führen, dass auf eine JVM nur wenige Benutzer kommen, weil zusätzliche Verarbeitungskapazität erforderlich ist. Wenn Ihre Implementierung eine komplexe Anpassung erfordert, vergewissern Sie sich, dass Sie genügend Hardwareressourcen und Speicherkapazität zur Verfügung haben, um den erhöhten Bedarf abzudecken.

29

Hardware Der Hardwaretyp, den Sie in Ihrer Implementierung verwenden, kann bestimmen, wie viele aktive Benutzer von den einzelnen JVMs unterstützt werden können. Wenn möglich, verwenden Sie 64-Bit-Hardware mit hohen Prozessorgeschwindigkeiten, da Sie so Benutzer auf jeder JVM unterstützen können. Überwachungstools Bei der Planung Ihrer Implementierung müssen Sie überlegen, welche Überwachungstools Sie bei der Produktion verwenden möchten. Sie können beispielsweise das Feature-Pack von Tivoli Monitoring Agent for Maximo oder IBM Tivoli Composite Application Manager für die Anwendungsüberwachung verwenden. Sie können bei Ihrer Planung auch überlegen, wie Sie Ihre Middleware und Ihre Netzbandbreite überwachen möchten. Netzinfrastruktur Vergewissern Sie sich, dass Sie eine ausreichende Bandbreite zwischen den Servern in Ihrer Infrastruktur haben. Sie können alle Server in dasselbe lokale Netz stellen, um Probleme mit der Netzlatenz zu verringern. Darüber hinaus müssen Sie die verfügbare Bandbreite zwischen den Servern und den Clients berücksichtigen. Vor der Implementierung können Sie den Netzdurchsatz an verschiedenen Positionen des Clients überwachen, um potenzielle Probleme zu lokalisieren. Leistungstests Die beste Möglichkeit, Leistungsprobleme zu erkennen, besteht darin, Leistungstests durchzuführen, bevor Ihre Implementierung, z. B. für Produktionszwecke, zum Einsatz kommt. Mit Leistungstests kann man die Reaktionsfähigkeit und Stabilität eines Systems bei einer bestimmten Arbeitslast testen. Sie können Anwendungsfälle entwerfen, die die am häufigsten verwendeten und wichtigsten Funktionen für Ihre Implementierung testen.

30

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Anhang A. Aufgaben des Installationsprogramms Wenn Sie festgelegt haben, dass das Installationsprogramm von Maximo Asset Management die Middleware automatisch konfigurieren soll, führt das Programm eine Reihe von Konfigurations- und Implementierungsaufgaben aus. In der folgenden Liste sind die Schritte, die das Installationsprogramm von Maximo Asset Management während einer Standardinstallation ausführt, detailliert aufgeführt. Die Informationen in diesem Artikel sollen helfen, sicherzustellen, dass das Installationsprogramm von Maximo Asset Management mit der Unternehmensrichtlinie für die Anwendungsimplementierung kompatibel ist. Für die entsprechenden Aufgaben werden Links bereitgestellt, über die Sie auf Anweisungen zur manuellen Konfiguration zugreifen können, wenn Sie die automatische Middlewarekonfiguration des Installationsprogramms von Maximo Asset Management nicht nutzen möchten. In diesem Falle müssen die folgenden Aufgaben ausgeführt werden, bevor das Installationsprogramm von Maximo Asset Management ausgeführt wird. Tabelle 3. Aufgaben des Installationsprogramms von Maximo Asset Management Aktion für automatiAufgabenkategorie sche Installation Beschreibung

Manuelle Anweisungen

Zugriff

Datenbankbenutzer für DB2 erstellen

Auf dem DB2-Server wird standardmäßig ein Systembenutzer mit dem Namen maximo für den Zugriff auf die Maximo-Datenbank. erstellt. Dieser Standardwert kann geändert werden.

Sie können diesen Systembenutzer manuell auf dem DB2-Server erstellen, bevor Sie das Installationsprogramm von Maximo Asset Management mit den in Ihrer Organisation vorgegebenen Methoden ausführen.

WebSphere Application Server Thin Client

Konfiguration des WebSphere Application Server Thin Client

Die Keystoredatei wird von WebSphere Domain Manager in das Verwaltungssystem von Maximo Asset Management kopiert, um die Kommunikation zwischen den beiden Systemen herzustellen.

Anweisungen für das manuelle Kopieren der Keystoredatei von WebSphere Domain Manager finden Sie in den Informationen zur Produktinstallation.

Es wird eine neue Datenbankinstanz für Maximo Asset Management in DB2 erstellt, wenn keine Instanz vorhanden ist.

Sie können eine vorhandene Datenbankinstanz wiederverwenden oder eine Datenbankinstanz erstellen. Anweisungen zur manuellen Erstellung einer Datenbankinstanz für DB2 finden Sie in den Informationen zur Produktinstallation.

Datenbank

Datenbankinstanz erstellen

Vergewissern Sie sich, dass der Zugriff auf den SOAP-Port für WebSphere Domain Manager über das Verwaltungssystem von Maximo Asset Management möglich ist. Standardmäßig wird Port 8879 verwendet.

31

Tabelle 3. Aufgaben des Installationsprogramms von Maximo Asset Management (Forts.) Aktion für automatiAufgabenkategorie sche Installation Beschreibung Datenbank

Manuelle Anweisungen

Datenbankinstanz erstellen

Es wird eine neue Datenbankinstanz für Maximo Asset Management in Oracle erstellt, wenn keine Instanz vorhanden ist.

Sie können eine vorhandene Datenbankinstanz wiederverwenden oder eine Datenbankinstanz erstellen. Anweisungen zur manuellen Erstellung einer Datenbankinstanz für Oracle finden Sie in den Informationen zur Produktinstallation.

Datenbank erstellen

Es wird eine neue Datenbank für Anweisungen zur manuellen ErMaximo Asset Management in DB2 stellung einer Datenbankinstanz erstellt. für DB2 finden Sie in den Informationen zur Produktinstallation.

Datenbank erstellen

Es wird eine neue Datenbank für Maximo Asset Management für Microsoft SQL Server erstellt.

Anweisungen zur manuellen Erstellung einer Datenbankinstanz für Microsoft SQL Server finden Sie in den Informationen zur Produktinstallation.

Datenbankbenutzer für Oracle erstellt.

Für Oracle wird standardmäßig ein Datenbankbenutzer mit dem Namen maximo für den Zugriff auf die Maximo-Datenbank erstellt. Dieser Standardwert kann geändert werden.

Sie können diesen Systembenutzer manuell unter Oracle erstellen, bevor Sie das Installationsprogramm von Maximo Asset Management mit den in Ihrer Organisation vorgegebenen Methoden ausführen. Anweisungen dazu, wie Sie Benutzerberechtigungen für Oracle erteilen, finden Sie in den Informationen zur Produktinstallation.

Datenbankbenutzer für Microsoft SQL Server erstellt.

Für Microsoft SQL Server wird standardmäßig ein Datenbankbenutzer mit dem Namen maximo für den Zugriff auf die Maximo-Datenbank erstellt. Dieser Standardwert kann geändert werden.

Sie können diesen Systembenutzer manuell unter Microsoft SQL Server erstellen, bevor Sie das Installationsprogramm von Maximo Asset Management mit den in Ihrer Organisation vorgegebenen Methoden ausführen. Für Microsoft SQL Server muss dieser Benutzer der Eigner der Datenbank sein.

32

Tabellenbereiche erstellen

Für die neue DB2-Datenbank werden Tabellenbereiche erstellt.

Anweisungen zur manuellen Erstellung von Tabellenbereichen für DB2 finden Sie in den Informationen zur Produktinstallation.

Tabellenbereiche erstellen

Für die neue Oracle-Datenbank werden Tabellenbereiche erstellt.

Anweisungen zur manuellen Erstellung von Tabellenbereichen für Oracle finden Sie in den Informationen zur Produktinstallation.

MaximoDatenbankschema implementieren

Das Maximo-Datenbankschema wird in der neu erstellten Datenbank implementiert.

Der Name des Datenbankschemas muss mit dem des Eigner der Tabellenbereiche übereinstimmen.

Befehl "maxinst" wird ausgeführt

Der Befehl "maxinst" implementiert Datenbanktabellen und erforderliche Daten.

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Tabelle 3. Aufgaben des Installationsprogramms von Maximo Asset Management (Forts.) Aktion für automatiAufgabenkategorie sche Installation Beschreibung WebSphere Application Server Network Deployment

Datenbankinstanz und zugehörige Benutzer-ID erstellen

Manuelle Anweisungen

Wenn Sie JMS-Nachrichten in einer Datenbank persistent speichern möchten, wird eine neue DB2Datenbankinstanz erstellt. Außerdem wird eine Benutzer-ID für die Datenbankinstanz erstellt.

Sie können eine neue Datenbankinstanz für die persistente Speicherung von JMS-Nachrichten mit den Standardprozeduren Ihrer Organisation manuell erstellen. Wenn Sie Oracle oder Microsoft SQL Server verwenden und vorhandene Ressourcen nicht wiederverwenden möchten, müssen Sie manuell eine Datenbankinstanz und eine zugehörige Benutzer-ID für die persistente Speicherung von Nachrichten erstellen.

Datenbank erstellen

Wenn Sie JMS-Nachrichten in einer Datenbank persistent speichern möchten, wird eine neue Datenbank unter DB2 erstellt.

Sie können eine neue Datenbank für die persistente Speicherung von JMS-Nachrichten mit den Standardprozeduren Ihrer Organisation manuell erstellen. Wenn Sie Oracle verwenden und vorhandene Ressourcen nicht wiederverwenden möchten, müssen Sie manuell eine Datenbank für die persistente Speicherung von Nachrichten erstellen. Wenn Sie Microsoft SQL Server verwenden und vorhandene Ressourcen nicht wiederverwenden möchten, müssen Sie manuell eine Datenbank für die persistente Speicherung von Nachrichten erstellen.

Datenquelle erstellen

Wenn Sie JMS-Nachrichten in einer Datenbank persistent speichern möchten, wird eine Datenquelle erstellt.

Anweisungen zur manuellen Erstellung der Datenquelle für die persistente Speicherung von Nachrichten finden Sie in den Informationen zur Produktinstallation.

Anwendungsserver erstellen

Es wird ein neuer Anwendungsserver mit dem Namen MXServer erstellt, falls noch keiner vorhanden ist. Das ist der Standardwert.

Anweisungen zur manuellen Erstellung eines Anwendungsservers finden Sie in den Informationen zur Produktinstallation.

Unmittelbar nach der Erstellung des Anwendungsservers wird für ihn die Größe des JVMHeapspeichers festgelegt. Wenn der Anwendungsserver bereits erstellt wurde, wird in diesem Schritt lediglich die Größe des JVMHeapspeichers festgelegt.

Anhang A. Aufgaben des Installationsprogramms

33

Tabelle 3. Aufgaben des Installationsprogramms von Maximo Asset Management (Forts.) Aktion für automatiAufgabenkategorie sche Installation Beschreibung Größe des JVMHeapspeichers in WebSphere Deployment Manager festlegen

In WebSphere Deployment Manager für 32-Bit-Plattformen ist die Anfangsgröße und die maximale Größe des JVM-Heapspeichers auf 1536 eingestellt. Für 64-Bit-Plattformen beträgt dieser Wert 4096.

Manuelle Anweisungen Sie können die Größe des JVMHeapspeichers in WebSphere Deployment Manager mit den Standardprozeduren Ihrer Organisation festlegen.

SIBs (System Integra- SIBs und SIB-Ziele werden für das tion Bus) und SIBMessaging erstellt. Ziele erstellen

Anweisungen zur manuellen Erstellung von SIBs und SIB-Ziele finden Sie in den Informationen zur Produktinstallation.

JMS-Warteschlangen erstellen

JMS-Warteschlangen werden für das Messaging erstellt.

Anweisungen zur manuellen Erstellung von JMS-Warteschlangen finden Sie in den Informationen zur Produktinstallation.

Dateien "web.xml" ändern

Die Dateien "web.xml", die sich auf dem Deployment Manager befinden, werden dahingehend geändert, dass in die Dateien die Implementierungsinformationen von Maximo Asset Management aufgenommen werden. Dazu gehören auch Informationen darüber, wie die Anwendung Maximo Asset Management ihren Authentifizierungsbedarf handhabt.

Integration Framework Adapter ist aktiviert Benutzer, die im LDAP-Repository erstellt werden.

Die folgenden Standardbenutzer und -gruppen werden im LDAPRepository erstellt: Benutzer v wasadmin v maxadmin v mxintadm v maxreg

34

Implementierte Prozessmanager

Die Komponenten von Maximo Asset Management werden mit Process Solution Installer installiert.

Implementierte Anwendungen

Die Anwendungen "maximo" und "maximohelp" werden auf dem Anwendungsserver MXServer implementiert.

Befehl updatedb ausführen

Der Befehl updatedb wird ausgeführt, um die Maximo-Datenbank zu aktualisieren.

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Weitere Informationen finden Sie in den Informationen zur Produktinstallation.

Tabelle 3. Aufgaben des Installationsprogramms von Maximo Asset Management (Forts.) Aktion für automatiAufgabenkategorie sche Installation Beschreibung

Manuelle Anweisungen

Crontask VMMSYNC Die Crontask VMMSYNC wird ver- Weitere Informationen finden Sie ändern wendet, um die Synchronisation in den Informationen zur zwischen Virtual Member Manager Produktinstallation. und dem LDAP-Repository, das Sie zur Authentifizierung konfigurieren, zu planen.

Sie können diese Aufgaben manuell ausführen. Falls Sie sich dafür entscheiden, müssen Sie per Optionsauswahl festlegen, dass die Middleware-Server nicht automatisch vom Installationsprogramm von Maximo Asset Management konfiguriert werden sollen.

Anhang A. Aufgaben des Installationsprogramms

35

36

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Anhang B. Arbeitsblätter für die Planung der Middlewareinstallation Bevor Sie mit der Installation beginnen, notieren Sie in den Planungsarbeitsblättern die Werte, die Sie bei der Installation der Komponenten, die Sie für Ihre Implementierung auswählen, angeben. Wenn verteilte Implementierungen verwendet werden, notieren Sie ggf. mehrere Werte. Die Arbeitsblätter sind auch hilfreich, wenn Sie vorhandene Middleware manuell konfigurieren oder wiederverwenden möchten.

Verzeichnisstruktur für Middlewareprodukte Installieren Sie nicht mehrere Middlewareprodukte in demselben angepassten Verzeichnis. Wenn Sie beispielsweise DB2, WebSphere Application Server Network Deployment und IBM Tivoli Directory Server auf demselben Computer installieren, können Sie nicht für alle Produkte das Verzeichnis C:\ISM_middleware verwenden. Sie können sie jedoch in den Verzeichnissen C:\ISM_middleware\DB2, C:\ISM_middleware\WAS und C:\ISM_middleware\ITDS installieren. Außerdem können Sie ein Middlewareprodukt nicht in einem angepassten Verzeichnis und dann ein anderes Middlewareprodukt in einem Unterverzeichnis dieses angepassten Verzeichnisses installieren. Wenn Sie beispielsweise DB2 in C:\ISM_middleware installieren, können Sie anschließend IBM Tivoli Directory Server nicht in C:\ISM_middleware\ITDS installieren.

Benutzer und Gruppen Wenn Sie das Middlewareinstallationsprogramm ausführen, werden Sie zur Eingabe von Benutzer-IDs aufgefordert, um die Installation von Middleware einzuleiten. Sie können entweder eine vorhandene Systembenutzer-ID eingeben oder dem Middlewareinstallationsprogramm gestatten, eine Benutzer-ID zu erstellen. Anmerkung: Die Installation kann unter den Betriebssystemen Linux und UNIX fehlschlagen, wenn Sie einen vorhandenen Benutzeraccount zur Installation angeben und dieser Benutzeraccount sich nicht im Verzeichnis /home befindet. Erfassen Sie in dieser Tabelle die Benutzer und Gruppen, die Sie erstellen möchten, wenn Sie sich gegen die Verwendung der Standardwerte entscheiden. Tabelle 4. Benutzer und Gruppen, die während der Implementierung von Maximo Asset Management erstellt werden Benutzer

Gruppe

Beschreibung

db2admin (nur Windows)

Windows

DB2-Administrator. Benutzer-ID für Windows-Dienst.

v Administratoren v DB2USERS v DB2ADMNS

Ihr Wert

Dieser Benutzer ist nur für Implementierungen erforderlich, die DB2 verwenden.

37

Tabelle 4. Benutzer und Gruppen, die während der Implementierung von Maximo Asset Management erstellt werden (Forts.) Benutzer idsccmdb Anmerkung: Der Benutzer "root" muss auch Mitglied der Primärgruppe des Benutzers der Instanz von IBM Tivoli Directory Server sein (standardmäßig idsccmdb).

Gruppe

Beschreibung

Linux und UNIX v dasadm1 Dieser Wert kann nicht geändert werden, wenn das Middlewareinstallationsprogramm verwendet wird.

Eigner der Instanz von IBM Tivoli Directory Server, auch Eigner der Datenbank, die für die Instanz von IBM Tivoli Directory Server verwendet wird. Dieser Benutzer ist nur für Implementierungen erforderlich, die IBM Tivoli Directory Server verwenden.

v idsldap Dieser Wert kann nicht geändert werden, wenn das Middlewareinstallationsprogramm verwendet wird. v dbsysadm Dieser Wert kann nicht geändert werden, wenn das Middlewareinstallationsprogramm verwendet wird.

maximo ctginst1

Wird für die Konfiguration der Maximo-Datenbank verwendet. Linux und UNIX v dasadm1 Dieser Wert kann nicht geändert werden, wenn das Middlewareinstallationsprogramm verwendet wird.

Der Systembenutzer, der auf UNIX-Systemen als Eigner der Datenbankinstanz verwendet wird. Dieser Benutzer ist nur für Implementierungen erforderlich, die DB2 verwenden.

v db2iadm1

db2fenc1

Linux und UNIX v db2fgrp1

Systembenutzer, der als Benutzer-ID mit eingeschränktem Zugriff für die DB2Standardinstanz "db2inst1" verwendet wird. Dieser Benutzer ist nur für Implementierungen erforderlich, die DB2 verwenden.

38

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Ihr Wert

Tabelle 4. Benutzer und Gruppen, die während der Implementierung von Maximo Asset Management erstellt werden (Forts.) Benutzer ctgfenc1

Gruppe

Beschreibung Systembenutzer, der als Benutzer-ID mit eingeschränktem Zugriff für den DB2Server "ctginst1" verwendet wird.

Linux und UNIX v ctgfgrp1 Dieser Wert kann nicht geändert werden, wenn das Middlewareinstallationsprogramm verwendet wird.

dasusr1

Dieser Benutzer ist nur für Implementierungen erforderlich, die DB2 verwenden.

Systembenutzer, der als Benutzer für den Verwaltungsserver verwendet wird.

Linux und UNIX v dasadm1 Dieser Wert kann nicht geändert werden, wenn das Middlewareinstallationsprogramm verwendet wird.

db2inst1

Ihr Wert

Dieser Benutzer ist nur für Implementierungen erforderlich, die DB2 verwenden.

Systembenutzer, der als Eigner der Standarddatenbankinstanz verwendet wird.

Linux und UNIX v dasadm1 Dieser Wert kann nicht geändert werden, wenn das Middlewareinstallationsprogramm verwendet wird.

Dieser Benutzer ist nur für Implementierungen erforderlich, die DB2 verwenden.

v db2iadm1

idsldap

Benutzer von IBM Tivoli Directory Server.

Linux und UNIX

Dieser Wert kann v nicht geändert werden, wenn das Middlewareinstallationsprogramm verwendet wird.

idsldap Dieser Wert kann nicht geändert werden, wenn das Middlewareinstallationsprogramm verwendet wird.

Dieser Benutzer ist nur für Implementierungen erforderlich, die DB2 verwenden.

v db2iadm1 v root

wasadmin

Kein Systembenutzer

Benutzer-ID, die für IBM WebSphere Application Server Network Deployment erstellt wird. Dieser Benutzer ist nur für Implementierungen erforderlich, die IBM WebSphere Application Server Network Deployment verwenden.

Anhang B. Arbeitsblätter für die Planung der Middlewareinstallation

39

Auf Linux- und UNIX-Systemen muss der Benutzer "root" Mitglied der Gruppen dasadm1, idsldap und dbsysadm sein. Der Benutzer "root" muss auch Mitglied der Primärgruppe des Benutzers der Instanz von IBM Tivoli Directory Server sein (standardmäßig idsccmdb). Im folgenden Beispiel werden Benutzer und Gruppen gezeigt, die erstellt werden, wenn Sie das Middlewareinstallationsprogramm verwenden, um Middleware auf Linux- und UNIX-Systemen unter Verwendung der Standardwerte installieren. Verwenden Sie diese Informationen, um die Primärgruppe einer Benutzer-ID zu ermitteln. # id db2inst1 uid=510(db2inst1) gid=102(db2iadm1) groups=102(db2iadm1),101(dasadm1) #id ctginst1 uid=512(ctginst1) gid=102(db2iadm1) groups=102(db2iadm1),101(dasadm1) # id idsccmdb uid=514(idsccmdb) gid=502(dbsysadm) groups=502(dbsysadm),101(dasadm1),501(idsldap) # id db2fenc1 uid=511(db2fenc1) gid=103(db2fgrp1) groups=103(db2fgrp1) # id ctgfenc1 uid=513(ctgfenc1) gid=104(ctgfgrp1) groups=104(ctgfgrp1) # id dasusr1 uid=508(dasusr1) gid=101(dasadm1) groups=101(dasadm1) # id idsldap uid=513(idsldap) gid=501(idsldap) groups=501(idsldap),0(root),102(db2iadm1) #id root uid=0(root) gid=0(root) groups=0(root),1(bin),2(daemon),3(sys),4(adm), 6(disk),10(wheel),501(idsldap),502(dbsysadm)

Die folgenden Einträge sind in der Datei /etc/group enthalten: dasadm1:x:101:db2inst1,ctginst1,idsccmdb db2iadm1:x:102:idsldap idsldap:x:501:idsldap,root,idsccmdb dbsysadm:x:502:root

Verzeichnispositionen Erfassen Sie in dieser Tabelle die zu verwendenden Verzeichnispositionen für die Middleware. Tabelle 5. Verzeichnispositionen Einstellung

Standardwert

Arbeitsbereichsverzeichnis

Benutzerausgangsverzeichnis\ ibm\tivoli\mwi\workspace

Quellenverzeichnis für MiddlewareImages Verzeichnis für komprimierte Images Verzeichnis für dekomprimierte Images

40

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Ihr Wert

Konfiguration von DB2 Erfassen Sie in dieser Tabelle die zu verwendenden Konfigurationswerte, wenn Sie DB2 installieren. Tabelle 6. Konfiguration von DB2 Einstellung Installationsverzeichnis

Standardwert

Ihr Wert

Windows Systemlaufwerk\Program Files\IBM\SQLLIB Linux, AIX, HP-UX, Solaris /opt/IBM/db2/V9.7

DAS-Benutzer

Windows db2admin Linux, AIX, HP-UX, Solaris dasusr1

Benutzer mit eingeschränktem Zugriff für die DB2-Standardinstanz.

Linux, AIX, HP-UX, Solaris db2fenc1 Die Option zum Erstellen der DB2Standardinstanz ist im Middlewareinstallationsprogramm standardmäßig nicht aktiviert.

Gruppenname des Benutzers mit einLinux, AIX, HP-UX, Solaris geschränktem Zugriff für die DB2db2fgrp1 Standardinstanz. Die Option zum Erstellen der DB2Standardinstanz ist im Middlewareinstallationsprogramm standardmäßig nicht aktiviert. Benutzer mit eingeschränktem ZuLinux, AIX, HP-UX griff für das Ausgangsverzeichnis der /home/db2fenc1 DB2-Standardinstanz. Solaris /export/home/db2fenc1 Die Option zum Erstellen der DB2Standardinstanz ist im Middlewareinstallationsprogramm standardmäßig nicht aktiviert. Benutzer mit eingeschränktem Zugriff für die DB2-Serverinstanz.

Linux, AIX, HP-UX, Solaris ctgfenc1

Gruppenname des Benutzers mit einLinux, AIX, HP-UX, Solaris geschränktem Zugriff für die DB2ctgfgrp1 Serverinstanz. Benutzer mit eingeschränktem ZuLinux, AIX, HP-UX griff für das Ausgangsverzeichnis der /home/ctgfenc1 DB2-Serverinstanz. Solaris /export/home/db2fenc1 Instanzname

ctginst1

Port

50005

Anhang B. Arbeitsblätter für die Planung der Middlewareinstallation

41

Tabelle 6. Konfiguration von DB2 (Forts.) Einstellung

Standardwert

Ausgangsverzeichnis des Instanzbenutzers

Ihr Wert

Linux, AIX, HP-UX /home/ctginst1 Solaris /export/home/ctginst1

Benutzer-ID für Datenbankinstanz

Windows db2admin Linux, AIX, HP-UX, Solaris ctginst1

DB2-Administratorgruppe

Windows DB2ADMNS Linux, AIX, HP-UX, Solaris db2iadm1

DB2-Benutzergruppe

Windows DB2USERS

Verwendung desselben Benutzernamens und Kennworts für übrige DB2-Dienste

JA

Toolkatalog konfigurieren

NEIN Dieser Wert ist nur für Wiederverwendungsszenarien relevant.

Betriebssystemsicherheit für DB2-Objekte aktivieren

JA Dieser Wert ist nur für Wiederverwendungsszenarien relevant.

Port der DB2-Instanz Name des Datentabellenbereichs

MAXDATA

Größe des Datentabellenbereichs

Mittel (1000 MB) DB2

Mittel (5000 MB)

Name des temporären Tabellenbereichs

MAXTEMP

Größe des temporären Tabellenbereichs

1000 MB

Konfiguration von Oracle Erfassen Sie in dieser Tabelle die zu verwendenden Konfigurationswerte, wenn Sie Oracle installieren.

42

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Tabelle 7. Konfiguration von Oracle Einstellung

Standardwert

Installation directory

Ihr Wert

Windows Systemlaufwerk\oracle\ product\11.2.0\db_1 Linux, AIX, HP-UX, Solaris /opt/app/oracle/product/ 11.2.0/db_1

Administrator User ID

sys

Oracle Software Owner ID

Windows Administrator Linux, AIX, HP-UX, Solaris oracle

Instance Location

Windows C:\oracle\product\11.2.0\ db_1 Linux, AIX, HP-UX, Solaris /opt/app/oracle/product/ 11.2.0/db_1

Data table space name

MAXDATA

Data table space size

Oracle

Medium (1000 MB)

Temporary table space name

MAXTEMP

Temporary table space size

1000 MB

Konfiguration von Microsoft SQL Server Erfassen Sie in dieser Tabelle die zu verwendenden Konfigurationswerte, wenn Sie Microsoft SQL Server installieren. Tabelle 8. Konfiguration von Microsoft SQL Server Einstellung

Standardwert

Installationsverzeichnis

Programme\Microsoft SQL Server\90

Benannte Instanz

maximo

Ihr Wert

Administrator für Microsoft SQL Ser- sa ver Administratorkennwort für Microsoft SQL Server Port

1433

Datenbankname

maxdb75

Benutzer-ID

maximo

Kennwort der Benutzer-ID Datendateiname

maxdb75_dat

Protokolldateiname

maxdb75_log

Anhang B. Arbeitsblätter für die Planung der Middlewareinstallation

43

Konfiguration von WebSphere Application Server Network Deployment Erfassen Sie in dieser Tabelle die zu verwendenden Konfigurationswerte, wenn Sie WebSphere Application Server Network Deployment installieren. Tabelle 9. Konfiguration von WebSphere Application Server Network Deployment Einstellung Installationsposition

Standardwert Windows C:\Program Files\IBM\WebSphere\ AppServer Linux, HP-UX, Solaris /opt/IBM/WebSphere/ AppServer AIX

/usr/IBM/WebSphere/ AppServer

Name des WebSphere-Administrators wasadmin Name des Deployment-Manager-Pro- ctgDmgr01 fils Name des Anwendungsserverprofils Profilverzeichnis

ctgAppSrv01 Linux, HP-UX, Solaris /opt/IBM/WebSphere/ AppServer/profiles AIX

/usr/IBM/WebSphere/ AppServer/profiles

Zellenname

ctgCell01

Name des Deployment-ManagerKnotens

ctgCellManager01

Name des Anwendungsserverknotens ctgNode01 Installationsposition des HTTP-Servers

Windows C:\Program Files\IBM\HTTPServer Linux, HP-UX, Solaris /opt/IBM/HTTPServer AIX

HTTP-Port

/usr/IBM/HTTPServer

80 Unter Windows wird dieser Port möglicherweise schon benutzt. Geben Sie diesen Port frei, oder verwenden Sie einen anderen, noch nicht zugeordneten Port.

Port des HTTP-Verwaltungsservers

8008

Profilname für HTTP-Plug-in

ctgAppSvr01

44

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Ihr Wert

Konfiguration von Oracle WebLogic Server Erfassen Sie in dieser Tabelle die zu verwendenden Konfigurationswerte, wenn Sie Oracle WebLogic Server konfigurieren. Tabelle 10. Konfiguration von Oracle WebLogic Server Einstellung

Standardwert

Domain source

Ihr Wert

Windows: \wlserver_10.3\common\ templates\domains Linux, Solaris: /wlserver_10.3/common/ templates/domains

Customize environment and services settings

Nein

Domain name

meine_Domäne Anmerkung: Geben Sie einen beliebigen Namen mit Ausnahme von MAXIMOSERVER ein.

Administration server name

MAXIMOSERVER

Listen address

Alle lokalen Adressen

Listen port

7001

Start Menu shortcut link name

Start Server

Start Server program name

startWebLogic.cmd

Konfiguration von IBM Tivoli Directory Server Erfassen Sie in dieser Tabelle die zu verwendenden Konfigurationswerte, wenn Sie IBM Tivoli Directory Server installieren. Tabelle 11. Konfiguration von IBM Tivoli Directory Server Einstellung Installationsposition

Standardwert

Ihr Wert

Windows C:\Program Files\IBM\LDAP\V6.3 Linux, AIX, HP-UX, Solaris /opt/IBM/ldap/V6.3

Administrator-DN

cn=root

Organisationseinheit

ou=SWG

Suffix für Organisation und Land

o=IBM,c=US

Verzeichnisserverport

389

Sicherer Verzeichnisserverport

636

Verwaltungsport

3538

Sicherer Verwaltungsport

3539

Datenbankname

security

Instanzname

idsccmdb

Instanzbenutzername

idsccmdb

Anhang B. Arbeitsblätter für die Planung der Middlewareinstallation

45

Konfiguration von Microsoft Active Directory Erfassen Sie in dieser Tabelle die zu verwendenden Konfigurationswerte, wenn Sie Microsoft Active Directory installieren. Tabelle 12. Konfiguration von Microsoft Active Directory Einstellung

Standardwert

Verzeichnisserverport

389

LDAP-Basiseintrag Benutzersuffix Gruppensuffix Organisationscontainersuffix Definierter Name für Bindung

46

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Ihr Wert

Anhang C. Arbeitsblatt für die Planung der Produktinstallation In den folgenden Tabellen sind die Werte für die Einstellungen aufgelistet, die Sie bei Verwendung des Installationsprogramms von Maximo Asset Management angeben. Die Werte, die eingegeben werden müssen, sind abhängig von den Komponenten, die Sie für die Implementierung auswählen. Tabelle 13. Einstellungen für eine angepasste Installation Einstellung Installationsverzeichnis

Standardwert

Ihr Wert

Windows C:\IBM\SMP

Name des DB2-Hosts DB2-Port

50005

Name der Maximo-Datenbank

maxdb75

Instanz der Maximo-Datenbank

ctginst1

Schemaname

maximo

Benutzer-ID der Maximo-Datenbank

maximo

DB2-Installationsverzeichnis

Benutzer-ID DB2Instanzadministrators

Windows C:\Program Files\IBM\SQLLIB Linux

/opt/ibm/db2/V9.7

AIX

/opt/IBM/db2/V9.7

Windows db2admin Linux

ctginst1

AIX

ctginst1

Benutzer-ID für Windows-DB2-Dienst db2admin Oracle-Installationsverzeichnis

Windows C:\oracle\product\11.2.0\ db_1 Linux

/opt/app/oracle/product/ 11.2.0/db_1

AIX

/opt/app/oracle/product/ 11.2.0/db_1

ID des Oracle-Administrators

sys

Benutzer-ID des Eigners der OracleSoftware

oracle

SQL-Installationsverzeichnis

C:\Program Files\Microsoft SQL Server\90

Name des Datentabellenbereichs

MAXDATA

47

Tabelle 13. Einstellungen für eine angepasste Installation (Forts.) Einstellung

Standardwert

Größe des Datentabellenbereichs

Mittel (1000 MB) DB2

Mittel (5000 MB)

Oracle

Mittel (1000 MB)

Microsoft SQL Server (Anfangsgröße der Datendatei) Mittel (1000 MB) Name des temporären Tabellenbereichs

MAXTEMP

Größe des temporären Tabellenbereichs

1000 MB

Name des Tabellenbereichs für Index

MAXDATA

Größe des Tabellenbereichs für Index

Schemaname

DB2

Mittel (5000 MB)

Oracle

Mittel (1000 MB)

maximo (muss mit dem Namen des Eigners der Tabellenbereiche übereinstimmen)

WebSphere-Hostname WebSphere-SOAP-Port Ausgangsverzeichnis für WebSphereServer

8879 Windows C:\Program Files\IBM\WebSphere\ AppServer Linux

/opt/IBM/WebSphere/ AppServer

AIX

/usr/IBM/WebSphere/ AppServer

WebSphere-Administrator-ID

wasadmin

WebSphere-Profilname

ctgDmgr01

Web-Server-Port

80

Web-Server-Name

webserver1

Knotenname

ctgNode01

Anwendungsserver

MXServer

Name der JMS-Datenquelle Name der JMS-Datenbank

maxsibdb

JMS-Servername Datenbank-Server-Port

50000

Benutzer-ID für Instanzadministrator

db2inst1

Gruppenbasiseintrag

ou=groups,ou=SWG,o=IBM, c=US

Benutzerbasiseintrag

ou=users,ou=SWG,o=IBM, c=US

SMTP-Server E-Mail für Administrator

48

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Ihr Wert

Bemerkungen Die vorliegenden Informationen wurden für Produkte und Services entwickelt, die auf dem deutschen Markt angeboten werden. Möglicherweise bietet IBM die in dieser Dokumentation beschriebenen Produkte, Services oder Funktionen in anderen Ländern nicht an. Informationen über die gegenwärtig im jeweiligen Land verfügbaren Produkte und Services sind beim zuständigen IBM Ansprechpartner erhältlich. Hinweise auf IBM Lizenzprogramme oder andere IBM Produkte bedeuten nicht, dass nur Programme, Produkte oder Services von IBM verwendet werden können. Anstelle der IBM Produkte, Programme oder Services können auch andere, ihnen äquivalente Produkte, Programme oder Services verwendet werden, solange diese keine gewerblichen oder anderen Schutzrechte von IBM verletzen. Die Verantwortung für den Betrieb von Produkten, Programmen und Services anderer Anbieter liegt beim Kunden. Für die in diesem Handbuch beschriebenen Erzeugnisse und Verfahren kann es IBM Patente oder Patentanmeldungen geben. Mit der Auslieferung dieses Handbuchs ist keine Lizenzierung dieser Patente verbunden. Lizenzanforderungen sind schriftlich an folgende Adresse zu richten (Anfragen an diese Adresse müssen auf Englisch formuliert werden): IBM Director of Licensing IBM Europe, Middle East & Africa Tour Descartes 2, avenue Gambetta 92066 Paris La Defense France Trotz sorgfältiger Bearbeitung können technische Ungenauigkeiten oder Druckfehler in dieser Veröffentlichung nicht ausgeschlossen werden. Die hier enthaltenen Informationen werden in regelmäßigen Zeitabständen aktualisiert und als Neuausgabe veröffentlicht. IBM kann ohne weitere Mitteilung jederzeit Verbesserungen und/ oder Änderungen an den in dieser Veröffentlichung beschriebenen Produkten und/ oder Programmen vornehmen. Verweise in diesen Informationen auf Websites anderer Anbieter werden lediglich als Service für den Kunden bereitgestellt und stellen keinerlei Billigung des Inhalts dieser Websites dar. Das über diese Websites verfügbare Material ist nicht Bestandteil des Materials für dieses IBM Produkt. Die Verwendung dieser Websites geschieht auf eigene Verantwortung. Werden an IBM Informationen eingesandt, können diese beliebig verwendet werden, ohne dass eine Verpflichtung gegenüber dem Einsender entsteht. Lizenznehmer des Programms, die Informationen zu diesem Produkt wünschen mit der Zielsetzung: (i) den Austausch von Informationen zwischen unabhängig voneinander erstellten Programmen und anderen Programmen (einschließlich des vorliegenden Programms) sowie (ii) die gemeinsame Nutzung der ausgetauschten Informationen zu ermöglichen, wenden sich an folgende Adresse: IBM Corporation 2Z4A/101

49

11400 Burnet Road Austin, TX 78758 USA Die Bereitstellung dieser Informationen kann unter Umständen von bestimmten Bedingungen - in einigen Fällen auch von der Zahlung einer Gebühr - abhängig sein. Die Lieferung des in diesem Dokument beschriebenen Lizenzprogramms sowie des zugehörigen Lizenzmaterials erfolgt auf der Basis der IBM Rahmenvereinbarung bzw. der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von IBM, der IBM Internationalen Nutzungsbedingungen für Programmpakete oder einer äquivalenten Vereinbarung. Alle Informationen zu Produkten anderer Anbieter stammen von den Anbietern der aufgeführten Produkte, deren veröffentlichten Ankündigungen oder anderen allgemein verfügbaren Quellen. IBM hat diese Produkte nicht getestet und kann daher keine Aussagen zu Leistung, Kompatibilität oder anderen Merkmalen machen. Fragen zu den Leistungsmerkmalen von Produkten anderer Anbieter sind an den jeweiligen Anbieter zu richten. Diese Veröffentlichung enthält Beispiele für Daten und Berichte des alltäglichen Geschäftsablaufes. Sie sollen nur die Funktionen des Lizenzprogramms illustrieren und können Namen von Personen, Firmen, Marken oder Produkten enthalten. Alle diese Namen sind frei erfunden; Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Namen und Adressen sind rein zufällig. COPYRIGHTLIZENZ: Diese Veröffentlichung enthält Beispielanwendungsprogramme, die in Quellensprache geschrieben sind und Programmiertechniken in verschiedenen Betriebsumgebungen veranschaulichen. Sie dürfen diese Beispielprogramme kostenlos kopieren, ändern und verteilen, wenn dies zu dem Zweck geschieht, Anwendungsprogramme zu entwickeln, zu verwenden, zu vermarkten oder zu verteilen, die mit der Anwendungsprogrammierschnittstelle für die Betriebsumgebung konform sind, für die diese Beispielprogramme geschrieben werden. Diese Beispiele wurden nicht unter allen denkbaren Bedingungen getestet. Daher kann IBM die Zuverlässigkeit, Wartungsfreundlichkeit oder Funktion dieser Programme weder zusagen noch gewährleisten. Die Beispielprogramme werden ohne Wartung (auf "as-is"-Basis) und ohne jegliche Gewährleistung zur Verfügung gestellt. IBM übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch die Verwendung der Beispielprogramme entstehen.

Marken IBM, das IBM Logo und ibm.com sind Marken oder eingetragene Marken der IBM Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Weitere Produkt- und Servicenamen können Marken von IBM oder anderen Unternehmen sein. Eine aktuelle Liste der IBM Marken finden Sie auf der Webseite „Copyright and trademark information” unter www.ibm.com/legal/copytrade.shtml. Java und alle auf Java basierenden Marken und Logos sind Marken oder eingetragene Marken der Oracle Corporation und/oder ihrer verbundenen Unternehmen. Linux ist eine eingetragene Marke von Linus Torvalds in den USA und/oder anderen Ländern.

50

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Microsoft, Windows und das Windows-Logo sind Marken der Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. UNIX ist eine eingetragene Marke von The Open Group in den USA und anderen Ländern.

Bemerkungen

51

52

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen

Index A Arbeitsbereich 19 Arbeitsbereich des Middlewareinstallationsprogramms 19 Arbeitsblatt für Planung Middleware 37 Produkt 47 Authentifizierung 9

Installationsprogramm Aufgaben 31 Protokolle 10, 11 Installationsverzeichnis

S Servicefähigkeit 10 Sicherheit planen 9 Sicherheitsgruppe 9 Sprachen 3 Unterstützung planen 11 Support Assistant Workbench

25

J J2EE-Server

9, 17, 25

B

K

T

Benutzer Verwaltung

Komponenten Verwaltungsworkstation 6 Konfiguration 1 Maximo Asset Management Middleware 20

Tivoli Directory Server

9

D Datenbank 25, 31 DB2 17 maxdemo 27 Sicherheit 9 DB2 5 Dokumentation 3

L LDAP 17 Sicherheitsoptionen

9

EAR-Dateien Verwaltungsworkstation

6

H 17

I IBM PureApplication System Übersicht 1 IBM PureApplication System 1 Implementierung auf einem einzelnen Server 7 auf einzelnem Server 5 mehrere Server 5, 7 planen 5 Szenarien 13 Topologie 5 Implementierung auf einem einzelnen Server 7 Implementierung auf mehreren Servern 7 Implementierung planen 5 Informationen 3 Installation angepasst 15 Aufgaben des Programms 31 einfach 15 Middleware 17 Protokolle für Installationsprogramm 10, 11 Übersicht 1

17

U Übersicht Installation 1 Unterstützung Dokumentation 3 Informationen 3

V

M

E

HTTP-Server

1

10

maxdemo-Datenbank 27 Maximo Asset Management 1 Mehrservertopologie 7 Microsoft SQL Server 17 Middleware Arbeitsblatt für Planung 37 Implementierung 13 Installationsprogramm 17 Konfigurationsoptionen 13, 20 mehrere Server 17

O Oracle 17 Oracle WebLogic Server Implementierung auf mehreren Servern 5

Verwaltungsworkstation 6 mehrere Produkte installieren Verzeichnisserver 17

25

W WebSphere Application Server Implementierung auf mehreren Servern 5 Wiederverwendung DB2 13 Oracle WebLogic Server 13 Tivoli Directory Server 13 WebSphere Application Server 13

P Planen Implementierung 5 Servicefähigkeit 10 Sicherheit 9 Sprachen 11 Produkt 3 Arbeitsblatt für Planung

47

R Roadmaps

13

53

54

IBM Maximo Asset Management: Implementierung planen



Suggest Documents