IBM InfoSphere Master Data Management Standard Edition und Advanced Edition Version 11 Release 5. Installation IBM GC

IBM InfoSphere Master Data Management Standard Edition und Advanced Edition Version 11 Release 5 Installation IBM GC43-1901-01 IBM InfoSphere Mas...
Author: Georg Heinrich
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IBM InfoSphere Master Data Management Standard Edition und Advanced Edition Version 11 Release 5

Installation

IBM

GC43-1901-01

IBM InfoSphere Master Data Management Standard Edition und Advanced Edition Version 11 Release 5

Installation

IBM

GC43-1901-01

Hinweis Vor Verwendung dieser Informationen und des darin beschriebenen Produkts sollten die Informationen unter Bemerkungen und Marken gelesen werden.

Impressum Diese Ausgabe bezieht sich auf Version 11.5 von IBM InfoSphere Master Data Management und alle nachfolgenden Releases und Modifikationen, bis dieser Hinweis in einer Neuausgabe geändert wird. Diese Veröffentlichung ist eine Übersetzung des Handbuchs IBM InfoSphere Master Data Management Standard Edition and Advanced Editon, Version 11 Release 5, Installation Guide, IBM Form GC27-6717-01, herausgegeben von International Business Machines Corporation, USA © Copyright International Business Machines Corporation 1996, 2015 Informationen, die nur für bestimmte Länder Gültigkeit haben und für Deutschland, Österreich und die Schweiz nicht zutreffen, wurden in dieser Veröffentlichung im Originaltext übernommen. Möglicherweise sind nicht alle in dieser Übersetzung aufgeführten Produkte in Deutschland angekündigt und verfügbar; vor Entscheidungen empfiehlt sich der Kontakt mit der zuständigen IBM Geschäftsstelle. Änderung des Textes bleibt vorbehalten. Herausgegeben von: TSC Germany Kst. 2877 Oktober 2015 © Copyright IBM Corporation 1996, 2015.

Inhaltsverzeichnis Tabellen. . . . . . . . . . . . . ..

v

Abbildungsverzeichnis . . . . . . ..

vii

Kapitel 1. IBM InfoSphere Master Data Management Standard Edition und Advanced Edition installieren. . . . . ..

Kapitel 5. Fixpacks anwenden . . .. 1

Installationsvoraussetzungen . . . . . . . .. Unter 64-Bit-Betriebssystemen benötigte 32-BitBibliotheken . . . . . . . . . . . ..

2

Kapitel 2. Installationsübersicht . . ..

7

Überblick über den Installationsprozess . . . .. Von IBM Installation Manager installierte Features Installationsstartkit . . . . . . . . . . .. Unterstützung für mehrere Instanzen . . . . .. Von der Installationsanwendung verwendete Benutzerkonten, Gruppen und Standardwerte . . . .. Speicherung und Darstellung des Kennworts . .. Kennwörter mit WebSphere Application Server verschlüsseln . . . . . . . . . . . .. Verzeichnisstrukturen . . . . . . . . . .. Verwendung von MAD_ROOTDIR und MAD_HOMEDIR . . . . . . . . . . . ..

8 10 12 14

Kapitel 3. Produkt installieren . . . ..

4

15 16 17 17 19

21

Installation planen . . . . . . . . . . .. 22 Grafisch orientierte Installation, Konsoleninstallation oder unbeaufsichtigte Installation . . .. 22 Unterstützung für Hochverfügbarkeitsumgebungen . . . . . . . . . . . . . . .. 23 Unterstützung für SSL-Verschlüsselung . . .. 23 Kennwortanforderungen . . . . . . . .. 25 Arbeitsblätter zur Installation und Konfiguration 25 Installationsszenarios . . . . . . . . .. 46 Installation . . . . . . . . . . . . .. 61 Installationsdateien beziehen und extrahieren .. 61 Voraussetzungen installieren und konfigurieren 62 InfoSphere MDM im grafisch orientierten Modus installieren . . . . . . . . . . .. 109 InfoSphere MDM im unbeaufsichtigten Modus installieren . . . . . . . . . . . .. 129 Hybrid-MDM-Lösung installieren . . . .. 143 Basisinstallation prüfen . . . . . . . . .. 144 Installation mit dem Testclient auf WebSphere Application Server prüfen . . . . . . .. 144 Eigenschaften des Testclients . . . . . .. 146 Installationsprotokolle . . . . . . . .. 147

Kapitel 4. Installation ändern . . . .. Clientanwendungen und einzelne Komponenten hinzufügen oder entfernen . . . . . . . .. Business Administration-Benutzerschnittstelle installieren . . . . . . . . . . . .. © Copyright IBM Corp. 1996, 2015

Data Stewardship-Benutzerschnittstelle installieren . . . . . . . . . . . . . . .. 155 InfoSphere MDM Workbench installieren . .. 157 Installation von Beispielen . . . . . . .. 159

151

Fixpack installieren . . . . . . . . . Angegebene Komponenten von einem Fixpack schließen . . . . . . . . . . . . . Angewendetes Fixpack rückgängig machen .

163

.. 163 aus.. 166 .. 166

Kapitel 6. Fehlerbehebung für Installationen einer Standard Edition und Advanced Edition . . . . . . . . . .. 169 Fehlerbehebung für die MDM-Datenbank . . .. Fehlerbehebung für den Anwendungsserver . .. Fehlerbehebung für die InfoSphere MDM-Anwendung . . . . . . . . . . . . . . .. Konfigurationsmanageraktualisierungen . .. Fehlerbehebung bei Installationsfehlern und Warnungen . . . . . . . . . . . . . .. Fehlerbehebung für fehlgeschlagene Installationsprüftests . . . . . . . . . . . . . .. Installationsfehler . . . . . . . . . . .. Installationsfehler: Zugriff wird verweigert für die Operation 'checkIfAppExists' in der AppManagement-MBean . . . . . . . . . .. Installationsfehler: AdminTask. . . . . .. Installationsfehler: AdminTask-Objekt ist nicht verfügbar. . . . . . . . . . . . .. Installationsfehler: Bindeprozess ist nicht aktiv Installationsfehler: Nach der Anmeldung an der Benutzerschnittstelle wird eine leere Seite angezeigt . . . . . . . . . . . . . .. Installationsfehler: Asset 'com.ibm.mdm.hub.server.app.eba' kann nicht hinzugefügt werden .. Installationsfehler: Eigenschaft 'httpPort' darf nicht leer sein . . . . . . . . . . .. Installationsfehler: falsche SDK-Version . . .. Deinstallationsfehler: Installationsprogramm löscht virtuelle MDM-Tabellen nicht . . . .. Installationsfehler: java.lang.RuntimeException: Anwendung konnte nicht initialisiert werden.. Installationsfehler: OutOfMemoryError - PermGen-Bereich . . . . . . . . . . . .. Installationsfehler: SSL-Handshake-Fehler . .. Deinstallationsfehler: Das System kann keinen SOAP-Connector für eine Verbindung mit dem Host 'localhost' an Port 88xx erstellen . . .. Installationsfehler: Installationsprüftestfehler für virtuelle Stammdatenverwaltung . . . . ..

169 171 172 173 174 175 179

179 180 181 183

183 184 185 186 187 187 188 188

189 190

152 153

iii

Kapitel 7. InfoSphere MDM deinstallieren . . . . . . . . . . . . . . .. 193

Bemerkungen . . . . . . . . . ..

197

InfoSphere MDM-Instanz deinstallieren . . .. Einzelne Komponente deinstallieren . . . . .. Deinstallation im unbeaufsichtigten Modus durchführen . . . . . . . . . . . . . . .. Verbundbundlearchiv aus dem internen BundleRepository entfernen . . . . . . . . . ..

Index . . . . . . . . . . . . . ..

203

Kontaktaufnahme mit IBM . . . . ..

207

iv

Installation

193 194 195 196

Tabellen 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.

Installationsvoraussetzungen . . . . . .. Installierte InfoSphere MDM-Features . . .. InfoSphere MDM-Benutzergruppen . . .. Verzeichnisse im MDM-Installationsausgangsverzeichnis . . . . . . . . . . . .. Arbeitsblatt zum InfoSphere MDM-Installationsverzeichnis . . . . . . . . . .. Arbeitsblatt zur IBM DB2- oder IBM DB2 for z/OS-Datenquelle . . . . . . . . .. Arbeitsblatt zur Microsoft SQL Server-Datenquelle . . . . . . . . . . . . .. Arbeitsblatt zur Oracle-Datenquelle . . .. IBM WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation . . . . . . . ..

© Copyright IBM Corp. 1996, 2015

2 11 15

10.

18

12. 13. 14. 15. 16. 17. 18.

26 27 30 32 35

11.

19. 20.

Arbeitsblatt zur Installation der MDM-Anwendung . . . . . . . . . . . . . .. 38 Arbeitsblatt zur Installation einer Benutzeranwendung . . . . . . . . . . . .. 41 InfoSphere MDM-Benutzeranwendungen 43 Arbeitsblatt zur Installation für Protokolle 44 Systemprüfungen . . . . . . . . .. 115 Datenbankprüfungen . . . . . . . .. 115 Prüfungen des Betriebsservers . . . . .. 118 Installationsprüftests . . . . . . . .. 145 Eigenschaften, die in der Eigenschaftendatei des Testclients festgelegt werden können .. 146 IBM Ressourcen. . . . . . . . . .. 207 Feedback an IBM . . . . . . . . .. 208

v

vi

Installation

Abbildungsverzeichnis 1. 2. 3.

InfoSphere InfoSphere InfoSphere umgebung

MDM-Installationsübersicht . .. MDM-Installationsübersicht . .. MDM-Installation in einer Cluster. . . . . . . . . . . ..

© Copyright IBM Corp. 1996, 2015

1 7

4.

InfoSphere MDM-Installationsübersicht

21

9

vii

viii

Installation

Kapitel 1. IBM InfoSphere Master Data Management Standard Edition und Advanced Edition installieren Die InfoSphere MDM-Komponenten werden mit IBM® Installation Manager installiert, sodass eine einfache und konsistente Installation gewährleistet ist.

Systemverantwortlicher

MDM-Implementierung planen

Voraussetzungen und Dokumentation prüfen

Konfiguration und Entwicklung nach der Installation abschließen

Entscheidungen zur Implementierung treffen

Ihre Installation aktualisieren

Installationspaket herunterladen

Softwarevoraussetzungen installieren und konfigurieren

Arbeitsblätter zur Installation ausfüllen

Ihre Installation prüfen

InfoSphere MDM installieren

Abbildung 1. InfoSphere MDM-Installationsübersicht

Wichtig: Bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen, beachten Sie die Angaben zu den bekannten Problemen. Für einige der bekannten Installationsprobleme müssen Sie bestimmte Konfigurationstasks zur Installationsvorbereitung ausführen. Wenn diese Konfigurationstasks nicht ausgeführt werden, kann die Installation fehlschlagen. In den Abschnitten zur Installation wird beschrieben, wie Sie Ihre Umgebung, einschließlich Anwendungsserver und Datenbank, für die Installation von InfoSphere MDM vorbereiten und wie Sie InfoSphere MDM installieren. Sie können eine Installation im grafisch orientierten Modus, im Konsolenmodus oder im unbeaufsichtigten Modus durchführen. Bevor Sie die Installation von InfoSphere MDM starten, müssen Sie sicherstellen, dass Sie alle neuesten Installationspakete und Fixpacks heruntergeladen haben, die für Ihre lizenzierte Edition und Version erforderlich sind. Auf der Seite Download IBM InfoSphere Master Data Management finden Sie die Teilenummern der Komponenten, die Sie von IBM Passport Advantage herunterladen sollten. © Copyright IBM Corp. 1996, 2015

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IBM Installation Manager wird auch verwendet, um Komponenten zu deinstallieren und eine vorhandene Installation durch Hinzufügen oder Entfernen von Komponenten zu ändern. Tipp: Sie können eine PDF-Version der Abschnitte zur Installation herunterladen. Zugehörige Informationen: Installationspakete von IBM InfoSphere Master Data Management nach Edition herunterladen Systemvoraussetzungen für InfoSphere MDM

Installationsvoraussetzungen Verwenden Sie diese Liste als Referenz vor dem Start der Installation. Wenn Sie auch IBM DB2, IBM WebSphere Application Server oder IBM Rational Application Developer installieren, bietet die Liste auch eine Richtlinie für die Auswahl der richtigen zu installierenden Features. Achtung: Eine genaue Liste der unterstützten Hardware und Software und der erforderlichen Versionen finden Sie immer auf der Seite mit den Systemvoraussetzungen für IBM InfoSphere Master Data Management. Den Link zu dieser Seite finden Sie in den Releaseinformationen dieser Version. Für die Installation der Features und Anwendungen muss auf dem System, von dem aus Sie die Installation ausführen, IBM Installation Manager 1.7 installiert sein. IBM Installation Manager ist im InfoSphere MDM-Paket enthalten. IBM Installation Manager kann nur auf einer 64-Bit-Maschine ausgeführt werden. Die Server oder Workstations, auf denen Sie die Installation vornehmen, benötigen einen verfügbaren Speicherplatz von mindestens 30 GB. Wenn das Feature oder die Anwendung, das bzw. die Sie installieren wollen, in der folgenden Tabelle nicht aufgeführt ist, lesen Sie in der Dokumentation zu diesem Feature nach, um Informationen zu bestimmten Voraussetzungen zu erhalten. Tabelle 1. Installationsvoraussetzungen Wenn Sie dieses Feature installieren wollen

muss diese Voraussetzung erfüllt sein:

InfoSphere MDM Standard, Auf allen Servern und Workstations, auf denen Sie Advanced oder Enterprise Edition InfoSphere MDM-Komponenten installieren und verwenden, ist ein unterstütztes Betriebssystem installiert und konfiguriert. Richten Sie sich nach der produktspezifischen Dokumentation. Wichtig: Die Advanced Edition unterstützt eine Installation auf einem Microsoft Windows-Betriebssystem nur für eine benutzerdefinierte Umgebung. Eine Produktionsumgebung unter Windows wird für die Advanced Edition nicht unterstützt. Benutzerdefinierte Umgebungen und Produktionsumgebungen unter Windows werden nur für die Standard Edition unterstützt. Stellen Sie sicher, dass Microsoft Visual C++ 64 Bit installiert wurde.

2

Installation

Tabelle 1. Installationsvoraussetzungen (Forts.) Wenn Sie dieses Feature installieren wollen

muss diese Voraussetzung erfüllt sein:

Installationsstartkit

Wichtig: Installieren Sie unbedingt das Installationsstartkit. Es enthält mehrere Scripts und Tools, die die Installation und Konfiguration vereinfachen.

MDM-Betriebsserver

Dieses Feature installiert die IBM WebSphere Application Server-Kernbundles und die Unternehmensbundlearchive (Enterprise Bundle Archive - EBA) usw. für Ihren Betriebsserver. Die unterstützte Version von IBM WebSphere Application Server muss installiert sein und es muss ein Verwaltungsprofil (Benutzername und Kennwort) erstellt sein. Nach der Installation von IBM WebSphere Application Server konfigurieren Sie den Server mithilfe der Abschnitte zur Vorbereitung Ihres Anwendungsservers. Stellen Sie sicher, dass IBM Java™ SDK 1.7.1 installiert wurde. Stellen Sie sicher, dass Microsoft Visual C++ 64 Bit installiert wurde.

MDM-Datenbank

Die Datenbankkomponente erstellt die Tabellen und das Schema von InfoSphere MDM. Eine unterstützte Datenbank muss installiert und mit einem Benutzerkontonamen und Kennwort konfiguriert sein, den bzw. das Sie zum Herstellen einer Verbindung zu Ihrem MDM-Betriebsserver verwenden wollen. Richten Sie sich nach der produktspezifischen Dokumentation. Nach der Installation der Datenbanksoftware konfigurieren Sie mithilfe der Abschnitte zur Vorbereitung der Datenbank die Datenbank so, dass InfoSphere MDM unterstützt wird.

Benutzeranwendungen

Auf den Workstations, die auf die Anwendung zugreifen, muss ein unterstützter Web-Browser installiert sein.

InfoSphere MDM Workbench

Sie müssen IBM Rational Application Developer für WebSphere (64 Bit) vor der Installation der Workbench auf Ihrer Workstation installieren.

IBM DB2

Wenn Sie eine DB2-Datenbank als Teil Ihrer InfoSphere MDM-Implementierung konfigurieren möchten, installieren Sie IBM DB2 Enterprise Edition.

Kapitel 1. Standard Edition und Advanced Edition

3

Tabelle 1. Installationsvoraussetzungen (Forts.) Wenn Sie dieses Feature installieren wollen

muss diese Voraussetzung erfüllt sein:

IBM WebSphere Application Server

Wählen Sie für Ihren Anwendungsserver die folgenden Features zur Installation aus: v IBM WebSphere Application Server – IBM WebSphere Application Server Full Profile – IBM WebSphere Application Server SDK for Java Technology Edition 7 Stellen Sie sicher, dass IBM Java SDK 1.7.1 installiert wurde. Prüfen Sie die Seite mit den Systemvoraussetzungen stets auf die Nummer der unterstützten Version.

IBM Rational Application Developer

Wenn Sie IBM Rational Application Developer installieren, müssen Sie mindestens die folgenden zusätzlichen erforderlichen Features in IBM Installation Manager auswählen: v Web Developer Tools – AJAX, Dojo und HTML – JSF – JSP und Servlet v Enterprise Developer Tools – Datenzugriff – OSGi-Anwendung v IBM WebSphere Application Server – Entwicklungstools – Ferner Server-Stub Sie müssen zudem sicherstellen, dass die erforderlichen 32-Bit-Bibliotheken in Ihrem 64-Bit-Betriebssystem verfügbar sind.

Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM Workbench installieren” auf Seite 157 „Voraussetzungen installieren und konfigurieren” auf Seite 62 „Installationsdateien beziehen und extrahieren” auf Seite 61 Zugehörige Verweise: „Zuordnungen von Benutzeranwendungen und Betriebsservern” auf Seite 43

Unter 64-Bit-Betriebssystemen benötigte 32-Bit-Bibliotheken Wenn Sie InfoSphere MDM Workbench und IBM Rational Application Developer auf einer 64-Bit-Workstation installieren, müssen für eine erfolgreiche Installation bestimmte 32-Bit-Bibliotheken auf der Workstation verfügbar sein. Sie müssen entweder die hier aufgelisteten 32-Bit-Bibliotheken installieren oder IBM Rational Application Developer im 64-Bit-Modus installieren, bevor Sie InfoSphere MDM-Features installieren. Die erforderlichen 32-Bit-Bibliotheken sind: v libatk-1.0.so.0

4

Installation

v libfontconfig.so.1 v libfreetype.so.6 v libgdk_pixbuf-2.0.so.0 v libgdk-x11-2.0.so.0 v libglib-2.0.so.0 v libgmodule-2.0.so.0 v libgobject-2.0.so.0 v libgthread-2.0.so.0 v libgtk-x11-2.0.so.0 v libpango-1.0.so.0 v libpangoft2-1.0.so.0 v libpng12.so.0 v libselinux.so.1 v libX11.so.6 v libXcomposite.so.1 v libXcursor.so.1 v libXdamage.so.1 v libXext.so.6 v libXfixes.so.3 v libXft.so.2 v libXinerama.so.1 v libXi.so.6 v libXrandr.so.2 v libXrender.so.1 v libXtst.so.6 v libz.so.1 Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM Workbench installieren” auf Seite 157

Kapitel 1. Standard Edition und Advanced Edition

5

6

Installation

Kapitel 2. Installationsübersicht Die meisten IBM InfoSphere Master Data Management-Komponenten können auf einem Server oder einer Workstation, einer Kombination aus beidem oder auf mehreren Servern zur Unterstützung von Clusterumgebungen installiert werden.

Systemverantwortlicher

MDM-Implementierung planen

Voraussetzungen und Dokumentation prüfen

Konfiguration und Entwicklung nach der Installation abschließen

Entscheidungen zur Implementierung treffen

Ihre Installation aktualisieren

Installationspaket herunterladen

Softwarevoraussetzungen installieren und konfigurieren

Arbeitsblätter zur Installation ausfüllen

Ihre Installation prüfen

InfoSphere MDM installieren

Abbildung 2. InfoSphere MDM-Installationsübersicht

Wichtig: Bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen, beachten Sie die Angaben zu den bekannten Problemen. Für einige der bekannten Installationsprobleme müssen Sie bestimmte Konfigurationstasks zur Installationsvorbereitung ausführen. Wenn diese Konfigurationstasks nicht ausgeführt werden, kann die Installation fehlschlagen. Tipp: Über die Downloadseite von IBM InfoSphere Master Data Management können Sie feststellen, welche Komponenten Sie für Ihre lizenzierte Edition und Version benötigen. Nachdem die Installationsumgebung vorbereitet ist und alle Hardware- und Softwarevoraussetzungen erfüllt sind, bestehen die InfoSphere MDM-Installationen aus zwei Teilen: 1. Extrahieren der InfoSphere MDM-Assets in das Dateisystem und Vorbereiten des Konfigurationstools 'madconfig'. Dieser Schritt wird von IBM Installation Manager ausgeführt.

© Copyright IBM Corp. 1996, 2015

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2. Konfigurieren von InfoSphere MDM durch Ausführung des Befehlszeilentools zur Installationskonfiguration (madconfig Configure_MasterDataManagement). Der für die Installation von InfoSphere MDM erforderliche Zeitaufwand hängt von einigen Faktoren ab. Daher kann der Zeitaufwand nicht geschätzt werden. Zu den Faktoren, die den Zeitaufwand für die Vorbereitung und Installation beeinflussen, gehören folgende: v Die Anzahl der Komponenten, die installiert werden. v Die Anzahl der Server oder Workstations in Ihrer Umgebung. v Ihre Netzauslastungskapazität, wenn Sie die Installation in einer Clusterumgebung vornehmen. v Ob IBM WebSphere Application Server bereits installiert ist. v Ob Ihre Datenbanksoftware bereits installiert ist. Sie müssen sowohl ein Clientsystem als auch mindestens ein Serversystem einrichten. Der Anwendungsserver, der Datenbankserver und der HTTP-Server können sich auf demselben Server befinden oder sie können sich jeweils auf eigenen Servern befinden. Der HTTP-Server wird empfohlen, ist jedoch optional. Zugehörige Konzepte: „Basisinstallation prüfen” auf Seite 144 Zugehörige Informationen: IBM InfoSphere Master Data Management herunterladen

Überblick über den Installationsprozess Nachdem Sie IBM Installation Manager für die Installation von InfoSphere MDM gestartet haben, wird der Installationsprozess wie hier beschrieben ausgeführt. Die folgende Abbildung zeigt eine InfoSphere MDM-Beispielimplementierung in einer Clusterumgebung.

8

Installation

Software-Repository/ Lokaler Datenträger

MDMProduktangebot herunterladen

Box C WAS Knoten C Anwendungsserver wsadmin.sh

Installation Manager

Box B

MDMBetriebsserver

Anwendungsserver

Datenbankserver

Box D Dmgr

Datenbankclient

WAS Knoten C MDMBetriebsserver

Cluster Abbildung 3. InfoSphere MDM-Installation in einer Clusterumgebung

1. Wählen Sie die Features aus, die Sie installieren wollen.

2.

3.

4.

5.

Wichtig: Sowohl die MDM-Datenbank, als auch der MDM-Betriebsserver sind erforderliche Komponenten. Die MDM-Datenbank enthält die Kerndatenbanktabellen für die Edition, die Sie installieren. Der MDM-Betriebsserver stellt kritische Verarbeitungsfunktionalität bereit. Nachdem Sie die Features und die Installationsverzeichnisposition ausgewählt haben, führt die Installationsanwendung einige grundlegende Prüfungen für das Betriebssystem, den Plattenspeicherplatz und die unterstützende Software durch, bevor mit der Installation fortgefahren wird. Wenn das angegebene Installationsverzeichnis ein vorhandenes Verzeichnis ist, prüft IBM Installation Manager, ob es eine vorhandene Installation gibt, und weist Sie im Falle einer vorhandenen Installation darauf hin, dass die Installation überschrieben wird. Sie werden daraufhin aufgefordert, in einer Reihe von Konfigurationsanzeigen Informationen einzugeben. Anhand dieser Informationen werden automatisch die MDM-Datenbank und der Anwendungsserver mit bestimmten Verbindungsinformationen konfiguriert und die Zelle, der Knoten und die Server, auf denen die InfoSphere MDM-Artefakte implementiert werden, angegeben. Wenn Sie eine eigenständige Installation verwenden, werden die Konfigurationsanzeigen nicht angezeigt. Für die automatische Konfiguration der Einstellungen für die Datenbank, den Anwendungsserver und den Betriebsserver werden Standardwerte verwendet. Statische Daten werden in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis extrahiert, das Sie zu Beginn des Prozesses ausgewählt haben. Zu den statischen Daten gehören u. a. Elemente wie Batch Processor, Managementagent, Managementkonsole und die Scripts des Dienstprogramms madconfig. Es werden Datenbanktabellen und Indizes erstellt.

Kapitel 2. Installationsübersicht

9

6. Die nativen Komponenten und Web-Services werden auf dem Anwendungsserver implementiert. Dies bedeutet, dass alle Artefakte auf allen angegebenen Knoten implementiert werden. 7. Die von Ihnen für die Installation ausgewählten Benutzerschnittstellen und Webanwendungen werden ebenfalls auf dem Anwendungsserver implementiert. Das Installationsprogramm packt die WAR-Dateien der webbasierten Anwendungen in eine EAR-Datei und implementiert die EAR-Datei auf dem Anwendungsserver. Während der Implementierung entpackt der Anwendungsserver den Inhalt der EAR-Dateien. 8. Es werden native Konfigurationsdateien mit der Erweiterung .cfg erstellt. 9. Nach der Implementierung wird die Datenbank gebootet. 10. Vor dem Abschluss der Installation führt das Installationsprogramm eine Prüfung durch, indem über den Betriebsserver Transaktionen ausgeführt werden. 11. Zum Abschließen des Installationsprozesses müssen Sie ein Befehlzeilentool (madconfig Configure_MasterDataManagement) ausführen, um die Anwendungs- und Umgebungskonfiguration abzuschließen. Neben den von der Installationsanwendung ausgeführten Prüftests können Sie mit dem Testclient Testtransaktionen ausführen, um eine erfolgreiche Installation sicherzustellen. Nach dem Abschluss der InfoSphere MDM-Installation haben Sie die Möglichkeit, zurückzukehren und mithilfe der Option zur Änderung der Installation zusätzliche Komponenten zu installieren.

Von IBM Installation Manager installierte Features Welche Features Sie installieren können, hängt von der von Ihnen ausgewählten InfoSphere MDM-Edition ab. In der folgenden Tabelle werden die Features aufgeführt, die Sie mit IBM Installation Manager installieren können. In dieser Tabelle gibt ein Stern (*) an, dass das Feature nur auf einer Workstation installiert werden kann. Zwei Sterne (**) geben an, dass das Produkt nicht für die Verwendung mit einer Microsoft SQL Server-Datenbank unterstützt wird.

10

Installation

Tabelle 2. Installierte InfoSphere MDM-Features Bei Installation von

sind diese Features verfügbar:

InfoSphere MDM Standard Edition

MDM-Datenbank MDM-Betriebsserver (umfasst Enterprise Service Oriented Architecture (ESOA) Toolkit, Java und Software-Development-Kits für Web Services) Benutzeranwendungen: v Inspector v Enterprise Viewer v Web Reports v Provider Direct v Pair Manager* Beispiele Patient - Advanced Edition-Komponente (dieses Element wird automatisch mit der Standard Edition installiert und ist nicht als Option in IBM Installation Manager aufgelistet)

InfoSphere MDM Advanced Edition

Advanced Edition umfasst alle für die Standard Edition aufgeführten Features sowie die folgenden Anwendungen: v Business Administration-Benutzerschnittstelle** v Data Stewardship-Benutzerschnittstelle** v Product UI**

InfoSphere MDM Enterprise Edition Umfasst alle Features der Advanced Edition sowie die Collaborative Edition und InfoSphere MDM Extension for Unstructured Text Correlation InfoSphere MDM Workbench

MDM Workbench* (unterstützt virtuelle und physische Implementierungen sowie Hybridimplementierungen). IBM Rational Application Developer gehört ebenfalls zum Produktpaket von InfoSphere MDM und muss vor der Installation von InfoSphere MDM Workbench installiert werden.

IBM DB2

Wenn Sie eine eigenständige Installation durchführen wollen, haben Sie die Möglichkeit, einen DB2Datenbankwrapper zu installieren. Der Wrapper enthält das native DB2Datenbankinstallationsprogramm und wird im unbeaufsichtigten Modus über IBM Installation Manager ausgeführt. Wenn Sie die benutzerdefinierte Installation verwenden wollen, müssen Sie DB2 selbst installieren, indem Sie das native DB2-Installationsprogramm verwenden.

IBM WebSphere Application Server

IBM WebSphere Application Server ist für die Implementierung von InfoSphere MDM erforderlich. Wenn dieser Anwendungsserver nicht installiert ist, haben Sie die Möglichkeit, ihn bei der Installation von InfoSphere MDM zu installieren. Dieses Feature wird installiert, wenn Sie eine eigenständige Installation durchführen. Kapitel 2. Installationsübersicht

11

Neben InfoSphere MDM Standard Edition und Advanced Edition werden andere IBM MDM-Komponenten, -Editionen und -Produkte mit IBM Installation Manager installiert. Diese Komponenten werden hier aufgelistet und die dazugehörigen Installationsanweisungen werden in der jeweiligen Onlinedokumentation bereitgestellt. v IBM Stewardship Center v InfoSphere MDM-Anwendungstoolkit v Master Data Policy Monitoring v InfoSphere MDM Collaboration Server v InfoSphere MDM Custom Domain Hub und InfoSphere MDM Reference Data Management Hub Zugehörige Verweise: „Zuordnungen von Benutzeranwendungen und Betriebsservern” auf Seite 43

Installationsstartkit Das Installationsstartkit enthält Dateien und Scripts, die Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Umgebung vor der Installation von InfoSphere MDM helfen. Sie können die Dateien und Scripts im Installationsstartkit aus der heruntergeladenen InfoSphere MDM-Paketdatei disk1.zip/StartUpToolkit extrahieren. Die Position, in die Sie das Startkit extrahieren, wird in dieser Dokumentation als installationsausgangsverzeichnis_des_startkits bezeichnet. Datenbankerstellung und -konfiguration Führen Sie die Datenbankscripts im Installationsstartkit aus, bevor Sie mit der InfoSphere MDM-Installation beginnen. Die Scripts erstellen automatisch die entsprechenden Tabellen, Tabellenbereiche, Pufferpools, Verschlüsselungsangaben und Trigger, die für Ihre Edition erforderlich sind. Die Installationsanwendung kann die erforderlichen Tabellenbereiche für Ihre Implementierung erstellen. Alternativ können Sie sie vor der Installation von InfoSphere MDM mithilfe der bereitgestellten Scripts erstellen. Tipp: Erstellen Sie einen temporären Tabellenbereich für jede Blockgröße. Beispiel: Wenn Sie 16-KB-Tabellenbereiche haben, erstellen Sie einen temporären 16-KB-Tabellenbereich. v Die Scripts zur Erstellung von IBM DB2-Datenbanken und -Tabellenbereichen befinden sich unter installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/CoreData/Full/DB2/ Standard/ddl/. – CreateDB.sql – CreateTS.sql v Die Scripts zur Erstellung der DB2 for z/OS-Datenbank und zur Installation der Kern- und Domänendaten: – installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/CoreData/Full/ DB2/ZOS/pds/ – installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/Full/DB2/ZOS/ pds/ Die Scripts sind so konfiguriert, dass sie über eine TSO-Sitzung unter Verwendung von JCL-Scripts im Mainframe ausgeführt werden.

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Installation

v Das Script zur Erstellung einer Oracle-Datenbank: installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/CoreData/Full/ Oracle/Standard/ddl/create_schema_ora.sql v Das Script zur Erstellung einer Microsoft SQL Server-Datenbank: installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/CoreData/Full/ SQLServer/ddl/CreateDB.sql v Microsoft SQL Server-Dateien, die für XA-Transaktionen verwendet werden, befinden sich unter installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/SQLServer JTA: – Die sqljdbc.dll-Dateien zur Unterstützung von SQL Server 32 Bit oder 64 Bit befinden sich unter win32 und win64_amd64. – instjdbc.sql Erweiterte Installationsdebugprotokollierung Das Installationstartkit enthält eine Eigenschaftendatei, mit der Sie die erweiterte Debugprotokollierung aktivieren können, um zusätzliche Details der InfoSphere MDM-Installationsprozesse zu erfassen. Diese Datei befindet sich in installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/ InstallationManagerDebug/log.properties. Zusätzlich zu den standardmäßigen Installationsprotokollereignissen erfasst die erweiterte Debugprotokollierung detaillierte Informationen zu Folgendem: v Zu jeder Datei oder jedem Plug-in, die oder das von IBM Installation Manager aus einem Web-Repository heruntergeladen oder aus dem DISK-Repository eines lokalen Dateisystems abgerufen wird. v Zu jeder Aktion, die von IBM Installation Manager ausgeführt wird, einschließlich: – dem Ausführen von ANT-Aktionen – dem Aufrufen von Java-Klassen – dem Ausführen von .sh-Scripts v Zur Verarbeitung für alle internen IBM Installation Manager-Metadaten. v Zu allen Benutzereingabedaten einschließlich Details, wie diese Daten während Installations-, Deinstallations- oder Rollback-Aktionen modifiziert werden. Wichtig: Nachdem Sie die erweiterte Debugprotokollierung aktiviert haben, können die protokollierten Informationen in ./InstallationManager/ logs Kennwortdetails enthalten, die vom Benutzer während der Installation eingegeben wurden. Stellen Sie sicher, dass diese Protokolle an einem sicheren Ort gespeichert sind, um ein Bekanntwerden von Kennwörtern zu vermeiden. Wenn manuelle Schritte zum Abschließen Ihrer Installation erforderlich sind, informiert die erweiterte Debugprotokollierung Sie zusätzlich über die nächsten auszuführenden Schritte. Wenn Sie z. B. die Option zum getrennten Ausführen von Installation und Konfiguration ausgewählt haben, fordert Sie die Debugdatei auf, die madconfig-Scripts auszuführen, mit denen Sie Ihre Installation konfigurieren können. Wenn Sie eine unbeaufsichtigte Installation zum Installieren der Benutzerschnittstellen der InfoSphere MDM-Webanwendungen verwenden, enthalten die Debugnachrichten die URLs der implementierten Webanwendungen.

Kapitel 2. Installationsübersicht

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Wenn Sie die erweiterte Debugprotokollierung in ./InstallationManager/ logs aktivieren wollen, kopieren Sie die Datei installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/ InstallationManagerDebug/log.properties in ./InstallationManager/ logs, bevor Sie IBM Installation Manager starten, um mit der Installation von InfoSphere MDM zu beginnen. Konfiguration der Messaging-Komponente Das Installationsstartkit enthält Scripts, die Sie zur Installation der InfoSphere MDM-Messaging-Komponente verwenden können, wenn WebSphere MQ auf einer anderen Maschine installiert ist als der Maschine, auf der IBM Installation Manager ausgeführt wird. Verwenden Sie in diesem Fall die Scripts custSetupMQServer.mqsc und ChannelAuth.mqsc. Tool zur Prüfung der Voraussetzungen Mit dem Befehlszeilentool zur Prüfung der Voraussetzungen können Sie verhindern, dass Sie mit einer Installation beginnen, die aufgrund fehlender Voraussetzungen nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann. Dieses Tool hat die folgenden Funktionen: v Führt Prüfungen der Voraussetzungen für die InfoSphere MDM-Installation aus. v Führt eine Erfassung grundlegender Daten durch; erfasst Protokolle und Konfigurationsdateien. v Führt eine Erfassung erweiterter Daten durch; erfasst Protokolle, Konfigurationsdateien und in der Datenbank gespeicherte Metadaten. Die Datenerfassungsfunktionen des Tools zur Prüfung der Voraussetzungen können nützlich sein, nachdem eine InfoSphere MDM-Installation abgeschlossen wurde oder falls Sie Fehler in einer Installation beheben müssen. Die Ergebnisse dieser Datenerfassungen werden in einer komprimierten Datei gespeichert. Antwortdateien für die unbeaufsichtigte Installation Das Installationsstartkit enthält Beispielantwortdateien (.res). Diese Dateien sind Beispiele, die als Vorlagen für die Ausführung unbeaufsichtigter Installationen dienen können. Die Beispielantwortdateien befinden sich im Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_des_startkits auf Stammebene. Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM unbeaufsichtigt mithilfe einer Antwortdatei installieren” auf Seite 140 „Datenbank installieren und einrichten” auf Seite 72 „Voraussetzungen mit dem Befehlszeilentool prüfen” auf Seite 108 „Installation Manager-Protokolldateien anzeigen” auf Seite 147 Zugehörige Verweise: „InfoSphere MDM im unbeaufsichtigten Modus installieren” auf Seite 129

Unterstützung für mehrere Instanzen Mehrere Instanzen von InfoSphere MDM werden unterstützt, wenn Sie die Anwendung in einer Clusterumgebung installieren. Alle InfoSphere MDM-Anwendungsinstanzen in den Clusterknoten in einer WebSphere Application Server-Zelle müssen mit derselben Version des InfoSphere MDM-Produktcodes implementiert werden und dieselbe Version des InfoSphere MDM-Anpassungscodes aufweisen.

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Installation

v Wenn Sie mit derselben physischen Maschine (logischen Partition) eine zweite InfoSphere MDM-Anwendungsinstanz implementieren möchten, auf der eine andere Version des InfoSphere MDM-Produktcodes ausgeführt wird, müssen Sie eine zweite WebSphere Application Server-Zelle und ein zweites Knotenprofil erstellen. v Wenn Sie eine einfache funktionale Testumgebung konfigurieren möchten, können Sie dieselbe WebSphere Application Server-Zelle und denselben Knoten verwenden, um mehrere Instanzen von InfoSphere MDM zu implementieren, auf denen dieselbe Version des InfoSphere MDM-Produktcodes, aber eine unterschiedliche Version des InfoSphere MDM-Anpassungscodes ausgeführt wird. Einschränkung: Wenn Sie bei dieser zweiten Konfiguration eine der InfoSphere MDM-Instanzen in der WebSphere Application Server-Zelle deinstallieren, funktionieren die anderen InfoSphere MDM-Instanzen nicht mehr. Versuchen Sie daher nicht, eine solche Konfiguration in einer Produktionsumgebung zu realisieren. Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren” auf Seite 118 „Voraussetzungen installieren und konfigurieren” auf Seite 62

Von der Installationsanwendung verwendete Benutzerkonten, Gruppen und Standardwerte Wenn InfoSphere MDM installiert wird, werden Standardbenutzer und -benutzergruppen auf dem Anwendungsserver erstellt.

Benutzer Bevor Sie mit einer Installation von InfoSphere MDM beginnen, erstellen Sie ein IBM WebSphere Application Server-Profil mit aktivierter Sicherheit. Der Benutzername und das Kennwort können beliebig sein. Bei einer Installation können Sie beliebige Werte für Benutzernamen und Kennwörter definieren.

Gruppen In der folgenden Tabelle werden die Gruppen und Rollen aufgelistet, die vom Installationsprogramm erstellt werden. Sie können diesen Gruppen Benutzer über IBM WebSphere Application Server Integrated Solutions Console (Administrationskonsole) hinzufügen. Tabelle 3. InfoSphere MDM-Benutzergruppen InfoSphere MDMGruppe

Beschreibung

mdm_admin

Verwaltungsrolle, die einem Superuser entspricht.

DataSteward

Diese Rolle ist nur verfügbar, wenn Benutzerschnittstellenkomponenten installiert sind.

mdm_default

Diese Rolle ermöglicht einen Benutzerzugriff auf den Anwendungsservercontainer, ohne benutzerspezifische Berechtigungen zu erteilen.

mdm_all_ops

Diese Rolle ermöglicht einen Benutzerzugriff auf alle InfoSphere MDM-Operationen.

Kapitel 2. Installationsübersicht

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Tabelle 3. InfoSphere MDM-Benutzergruppen (Forts.) InfoSphere MDMGruppe

Beschreibung

mdm_all_cvws

Diese Rolle ermöglicht einen Benutzerzugriff auf alle zusammengesetzten Ansichten.

mdm_all_ixns

Diese Rolle ermöglicht einen Benutzerzugriff auf alle InfoSphere MDM-Interaktionen.

mdm_all_segs_rw

Diese Rolle ermöglicht einen Lese- und Schreibzugriff auf alle Segmente.

mdm_all_segs_ro

Diese Rolle ermöglicht einen Lesezugriff auf alle Segmente.

ServiceConsumer

Diese Rolle wird allen authentifizierten Benutzern zugeordnet und gehört zu allen Eingangspunktmodulen.

ServiceProvider

Diese Rolle wird einem Standardbenutzer, mdm, zugeordnet. Diese Rolle gehört zu allen Modulen, die nicht als Eingangspunkte betrachtet werden.

Zugehörige Konzepte: „Kontovoraussetzungen” auf Seite 63 „Basisinstallation prüfen” auf Seite 144 Zugehörige Tasks: „Neuen Benutzer erstellen und den Benutzer einer MDM-Gruppe hinzufügen” auf Seite 70 Zugehörige Verweise: „Datenbankbenutzerkonten und Verbindungen” auf Seite 73 Zugehörige Informationen: Benutzer verwalten Benutzersicherheit für den Betriebsserver aktivieren Benutzer und Benutzergruppen für virtuelle Stammdatenverwaltung konfigurieren

Speicherung und Darstellung des Kennworts Während der Installation werden Kennwörter mit der WebSphere Application Server-Verschlüsselung verschlüsselt. Alle Benutzerschnittstellenanwendungen und Clientanwendungen verfügen über einen Benutzernamen und ein Kennwort für das Herstellen einer Verbindung zum MDM-Betriebsserver. Diese Kennwörter werden auch mit dem WebSphere Application Server-Verschlüsselungsmechanismus verschlüsselt. Wenn eines der Kennwörter auf dem Anwendungsserver geändert wird, müssen Sie die Änderung auch in der Eigenschaftendatei der entsprechenden Komponente vornehmen. Beachten Sie, dass die vom Installationsprogramm generierten Antwortdateien, die für die unbeaufsichtigte Installation verwendet werden können, Benutzerkennwörter im Klartext enthalten. Wenn in Dateien gespeicherte Klartextkennwörter nicht Ihren organisationsbezogenen Richtlinien entsprechen, verwenden Sie den Modus der grafisch orientierten Installation. Zugehörige Informationen: Sichere MDM-Umgebungen konfigurieren

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Installation

Kennwörter mit WebSphere Application Server verschlüsseln Wenn Sie nach der Installation einen Benutzernamen und ein Kennwort in der Eigenschaftendatei ändern müssen, können Sie mithilfe dieser Task das neue Kennwort verschlüsseln.

Informationen zu diesem Vorgang Damit das Kennwort in Ihrer Eigenschaftendatei nicht als Klartext gespeichert wird, können Sie das Kennwort mit WebSphere Application Server verschlüsseln.

Vorgehensweise 1. Erstellen Sie die Textdatei mypassword.txt. 2. Fügen Sie der Datei die Zeile mypassword=benutzerkennwort hinzu und speichern Sie die Datei. 3. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um den Kennwortwert zu verschlüsseln: v Für Microsoft Windows: $ausgangsverzeichnis_des_knotens\bin\ PropFilePasswordEncoder.bat pfad\mypassword.txt mypassword v Für Linux und UNIX: $ausgangsverzeichnis_des_knotens/bin/ PropFilePasswordEncoder.sh pfad/mypassword.txt mypassword Dabei stellt $ausgangsverzeichnis_des_knotens das Ausgangsverzeichnis des WebSphere Application Server-Knotens dar und pfad stellt die Verzeichnisposition der Datei mypassword.txt dar. 4. Öffnen Sie die Datei mypassword.txt und kopieren Sie den verschlüsselten Kennwortwert in das Kennwortfeld in Ihrer Eigenschaftendatei. Zugehörige Informationen: Sichere MDM-Umgebungen konfigurieren

Verzeichnisstrukturen Es gibt drei Verzeichnisse, über die Sie sich im Klaren sein sollten, wenn Sie InfoSphere MDM installieren und verwenden: das Installationsverzeichnis, das freigegebene Verzeichnis und das Anwendungsserververzeichnis. Wenn Sie IBM Installation Manager ausführen, wählen Sie einen Installationspfad aus. Dieser Pfad und dieses Stammverzeichnis werden in den Installationsabschnitten als mdm-installationsausgangsverzeichnis definiert. mdminstallationsausgangsverzeichnis enthält Ressourcen, die für das installierte Paket eindeutig sind. Innerhalb dieses Verzeichnisses gibt es Unterverzeichnisse für die einzelnen Komponenten, die Sie für die Installation ausgewählt haben. Darüber hinaus verfügt es über Verzeichnisse, die für das Betriebssystem spezifisch sind, auf dem Sie die Installation vornehmen. Das Verzeichnis MDMShared enthält Ressourcendateien, die von mehreren installierten Paketgruppen gemeinsam genutzt werden. Der Inhalt kann Ressourcen umfassen, die z. B. zur Ausführung von IBM Installation Manager-Scripts, Java-Bibliotheken mit angepasstem Code und IBM Rational Application Developer erforderlich sind. Weitere Informationen zu diesem Verzeichnis finden Sie in der Onlinedokumentation zu IBM Installation Manager. Der Anwendungsserverpfad, in dem die installierten Komponenten implementiert werden, wird in den Installationsabschnitten als ausgangsverzeichnis_des_wasprofils definiert.

Kapitel 2. Installationsübersicht

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MDM-Installationsausgangsverzeichnis Der Inhalt des Installationsverzeichnisses umfasst u. a. die Unterverzeichnisse, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Welche Verzeichnisse angezeigt werden, hängt von den Features ab, die Sie installieren. Tabelle 4. Verzeichnisse im MDM-Installationsausgangsverzeichnis

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Installation

Verzeichnis

Beschreibung

aix, linux, solaris, win32, win64, zlinux

Diese Verzeichnisse enthalten betriebssystemspezifische Dateien.

BatchProcessor

Enthält Unterverzeichnisse und Dateien, die für die Ausführung des Tools 'Batch Processor' erforderlich sind. Der Batch Processor wurde vorrangig für die Arbeit mit physischen MDM-Daten entworfen.

com.ibm.mdm.tools

Enthält OSGi-Bundles. Ein MDM Workbench-Arbeitsbereich kann so konfiguriert werden, dass diese Bundles verwendet werden, damit Referenzmodelle und Java-Klassenreferenzen aufgelöst werden können.

database

Enthält statische Schemadateien.

documentation

Enthält eine Datei messages.properties im Unterverzeichnis /nl/, die während der Ausführungszeit vom Installationsprogramm verwendet wird. Es enthält z. B. Nachrichten, die vom Fortschrittsmonitor des Installationsprogramms verwendet werden.

EnterpriseIntegrator

Enthält Unterverzeichnisse und Dateien, die zur Konfiguration und Verwendung der Suchanwendung InfoSphere MDM Healthcare Point of Service Integrator erforderlich sind.

eventManagmentClient

Enthält Unterverzeichnisse und Dateien zur Unterstützung der Komponente 'Event Manager'. Der Event Manager ist eine Triggering-Komponente, die Ereignisse und Aktivitäten in MDM erkennen kann.

InstallableApps

Enthält Unterverzeichnisse und Dateien für eventuell installierte Benutzeranwendungen. Zu den Anwendungen gehören u. a. die Data StewardshipBenutzerschnittstelle, Product UI , Inspector und Web Reports.

IVT

Enthält Unterverzeichnisse und Scripts, die zur Ausführung der Installationsprüftests verwendet werden.

logs

Enthält die Protokolle, die während des Installationsprozesses aufgezeichnet werden.

ManagementAgent

Enthält Unterverzeichnisse und Dateien, die zur Ausführung des Konfigurationsmanagementagenten verwendet werden, mit dem mehrere MDM-Features konfiguriert und verwaltet werden.

ManagementConsole

Enthält Unterverzeichnisse und Dateien, die von der Managementkonsole verwendet werden. Die Managementkonsole ist die Benutzerschnittstelle, die den Managementagenten unterstützt.

MDMCollector

Enthält Unterverzeichnisse und Dateien, die zur Ausführung von IBM Support Assistant Data Collector verwendet werden.

Tabelle 4. Verzeichnisse im MDM-Installationsausgangsverzeichnis (Forts.) Verzeichnis

Beschreibung

mds

Dieses Verzeichnis enthält Dateien für die virtuelle Stammdatenverwaltung (früher IBM Initiate Master Data Service). Java- und Web-Service-Beispiele des Software-Development-Kits sind im Verzeichnis /lib/sdk/examples installiert. Darüber hinaus sind im Verzeichnis /scripts Dienstprogramme wie das Dienstprogramm madconfig enthalten.

MessageBrokerSuite

Enthält Unterverzeichnisse und Konfigurationsdateien, die zur Implementierung und Verwaltung der Message Broker-Komponenten verwendet werden. Message Broker-Komponenten werden in der Regel in virtuellen Implementierungen verwendet, um das Messaging zwischen Quellensystemen, Betriebsserver und MDM-Datenbank zu unterstützen.

PCDS

Enthält Unterverzeichnisse und Dateien, die die Benutzerschnittstelle 'Patient Clinical Data Search' unterstützen.

properties

In diesem Verzeichnis werden Eingabeparameter bereitgestellt, die verwendet werden, wenn Sie die MDM-Datenbank und den MDM-Server von MDM Workbench zurücksetzen.

Samples

Enthält Zuordnungen und Quellcodedateien, die in Entwicklungsumgebungen verwendet werden können.

temp

Enthält alle Datenbankprotokolle. Wenn Sie nach der Installation die Datenbank zurücksetzen, wird dieses Verzeichnis verwendet, um alle temporären SQL-Dateien zu kopieren.

tmp

Enthält temporäre Dateien, die während des Installationsprozesses verwendet werden.

Uninstall

Dieses Verzeichnis enthält die Scripts, die zur Deinstallation der MDM-Komponenten erforderlich sind.

utils

Enthält allgemeine Assets für Generatoren von privaten Schlüsseln für die Entitätsnamensinstanz.

Zugehörige Konzepte: „Clientanwendungen und einzelne Komponenten hinzufügen oder entfernen” auf Seite 152

Verwendung von MAD_ROOTDIR und MAD_HOMEDIR MAD_ROOTDIR und MAD_HOMEDIR sind Begriffe und Variablen, die Benutzern von IBM Initiate Master Data Service bekannt sind. Die Definitionen dieser Begriffe hinsichtlich der InfoSphere MDM-Installation und des Betriebsservers haben sich geändert. In früheren Versionen des Produkts (vor Version 11.0) enthielt MAD_ROOTDIR die installierten Dateien, einschließlich aller Binärdateien. MAD_HOMEDIR enthielt alle Instanzkonfigurationsdaten. Jetzt werden die Inhalte der beiden Verzeichnisse jedoch gewissermaßen kombiniert. MAD_ROOTDIR enthält sowohl die installierten Binärdatei-

Kapitel 2. Installationsübersicht

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en als auch die Konfigurationsdaten für den Betriebsserver Server. Das Konzept eines reinen MAD_HOMEDIR-Verzeichnisses ist nicht mehr gültig. In der Dokumentation stellt der Begriff mdm-installationsausgangsverzeichnis den Stammverzeichnispfad dar, unter dem alle InfoSphere MDM-Features installiert werden. Während des Installationsprozesses wird ein MAD_ROOTDIR-Arbeitspfad im Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis erstellt. Der Pfad wird in der Dokumentation mit mdm-installationsausgangsverzeichnis/mds angegeben. Dieser Pfad enthält die Konfiguration für die Betriebsserverinstallation und ist die Position, von der alle Tools und Dienstprogramme zur virtuellen Stammdatenverwaltung ausgeführt werden. Während der Implementierung im ausgangsverzeichnis_des_was-profils werden relevante Binärdateien und eine Kopie der Konfiguration in einem MAD_ROOTDIRLaufzeitverzeichnis erstellt. In gewisser Hinsicht wird diese Position Ihr Instanzverzeichnis. Der Pfad zu dieser Laufzeitkonfiguration wird in der benutzerdefinierten Eigenschaftendatei der WebSphere Application Server-Java Virtual Machine als Eigenschaft mad.root.dir angegeben. Die Konfiguration im mdm-installationsausgangsverzeichnis dient vorrangig zur Unterstützung der Befehlszeilentools. Die Konfiguration im ausgangsverzeichnis_des_was-profils wird vom Betriebsserver während der Ausführungszeit verwendet. Die Bearbeitung der implementierten Dateien im ausgangsverzeichnis_des_was-profils wirkt sich auf Änderungen am ausgeführten Betriebsserver aus. Wichtig: Benutzer von IBM Initiate Master Data Service müssen auch verstehen, dass das Konzept eines einzelnen Installationsverzeichnisses, das mehrere Instanzen unterstützt, nicht mehr gültig ist. Sie müssen für jede von Ihnen benötigte InfoSphere MDM-Instanz über eine separate Installation verfügen. Wenn Sie z. B. Instanzen für die Produktion, den Test und die Schulung benötigen, müssen Sie über drei separate Installationsverzeichnisse und drei separate Implementierungen des MDM-Betriebsservers und der Datenbank in Ihrem ausgangsverzeichnis_des_was-profils verfügen. In den Abschnitten zu den Message Broker-Komponenten werden die beiden Begriffe und Variablen MAD_ROOTDIR und MAD_HOMEDIR weiterhin verwendet.

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Installation

Kapitel 3. Produkt installieren Die Installationsanweisungen sind für alle InfoSphere MDM-Editionen identisch.

Vorbereitende Schritte

Systemverantwortlicher

MDM-Implementierung planen

Voraussetzungen und Dokumentation prüfen

Konfiguration und Entwicklung nach der Installation abschließen

Entscheidungen zur Implementierung treffen

Ihre Installation aktualisieren

Installationspaket herunterladen

Softwarevoraussetzungen installieren und konfigurieren

Arbeitsblätter zur Installation ausfüllen

Ihre Installation prüfen

InfoSphere MDM installieren

Abbildung 4. InfoSphere MDM-Installationsübersicht

Wichtig: Bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen, beachten Sie die Angaben zu den bekannten Problemen. Für einige der bekannten Installationsprobleme müssen Sie bestimmte Konfigurationstasks zur Installationsvorbereitung ausführen. Wenn diese Konfigurationstasks nicht ausgeführt werden, kann die Installation fehlschlagen. Sie müssen als Benutzer ohne Rootberechtigung angemeldet sein, um InfoSphere MDM unter UNIX und Linux zu installieren. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: v Sie haben die bekannten Probleme für InfoSphere MDM geprüft. v Ihre Umgebung erfüllt die Hardware- und Softwareanforderungen für die Komponenten, die Sie installieren wollen. v Sie haben die erste Installationssitzung abgeschlossen. v Sie haben Zugriff auf das Angebot "InfoSphere MDM". v Sie haben die Vorbereitungsschritte abgeschlossen.

© Copyright IBM Corp. 1996, 2015

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Informationen zu diesem Vorgang Wenn Sie die Vorbereitungsschritte abgeschlossen haben, um sicherzustellen, dass Ihre Installationsumgebung vorhanden ist und die Voraussetzungen erfüllt sind, besteht die Installation aus zwei Teilen: 1. Extrahieren der InfoSphere MDM-Assets in das Dateisystem und Vorbereiten des Konfigurationstools 'madconfig'. Dieser Schritt wird von IBM Installation Manager ausgeführt. 2. Konfigurieren von InfoSphere MDM durch Ausführung des Befehlszeilentools zur Installationskonfiguration (madconfig Configure_MasterDataManagement).

Vorgehensweise 1. Fügen Sie IBM Installation Manager die notwendigen Repositorys hinzu. 2. Extrahieren Sie Ihre Anwendung und Komponenten mithilfe der Installation Manager-Assistentenfenster. 3. Konfigurieren Sie Ihre Installation mithilfe des Befehlszeilentools zur Installationskonfiguration (madconfig Configure_MasterDataManagement).

Nächste Schritte Eine Nachricht über die erfolgreiche Ausführung im letzten Fenster des Installationsprogramms zeigt an, dass die Prüftests automatisch als Teil des Installationsprozesses ausgeführt wurden. Sie können sich auch die Protokolldateien ansehen, um zu überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Wenn die Installation nicht erfolgreich ist, beachten Sie die Protokolldateien und verwenden Sie zu Ihrer Unterstützung die Informationen in den Themen zur Fehlerbehebung. Wenn Sie nach der Installation ein Feature hinzufügen oder entfernen wollen (z. B. eine Anwendung oder eine andere Sprachkonvertierung hinzufügen wollen) oder eine Ihrer Konfigurationseinstellungen ändern wollen, können Sie IBM Installation Manager erneut ausführen und die Option Modify auswählen.

Installation planen Bevor Sie mit der Installation beginnen, müssen Sie wichtige Entscheidungen bezüglich Ihres InfoSphere MDM-Implementierungsstils treffen. Es gibt verschiedene Arbeitsblätter zur Installation und Konfiguration, die das Planen und Zusammentragen der wichtigen Installationsinformationen vereinfachen.

Grafisch orientierte Installation, Konsoleninstallation oder unbeaufsichtigte Installation Sie können InfoSphere MDM im grafisch orientierten Modus, im unbeaufsichtigten Modus oder im Konsolenmodus installieren. Überlegen Sie sich, welche Installationsmethode für Ihre Umgebung am besten geeignet ist.

Grafisch orientierter Modus Wenn der Computer, auf dem Sie IBM Installation Manager ausführen, eine grafische Benutzerschnittstelle bereitstellen kann, ist der grafisch orientierte Modus die bevorzugte Option. IBM Installation Manager zeigt eine Reihe von Assistentenfenstern an, die Sie durch die Auswahl von Features und die Basisparameterkonfiguration führen, und stellt eine Zusammenfassung der Optionen bereit, die Sie vor Beginn der Installation ausgewählt haben.

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Installation

Konsolenmodus Wenn Ihr Computer keine grafische Benutzerschnittstelle bereitstellen kann oder wenn Sie lieber eine Textschnittstelle verwenden, können Sie die Option für die Installation im Konsolenmodus auswählen. Der Konsolenmodus stellt mithilfe von IBM Installation Manager eine Reihe von angezeigten Eingabeaufforderungen bereit, die Sie durch die Auswahl von Features und die Basisparameterkonfiguration führen. Im Grunde genommen ist die Installation im Konsolenmodus eine textbasierte Version der Installation im grafisch orientierten Modus.

Unbeaufsichtigter Modus Wenn Sie identische Installationen auf mehreren Computern planen, könnten Sie die Option der unbeaufsichtigten Installation in Betracht ziehen. Eine unbeaufsichtigte Installation wird über eine Befehlszeile gestartet und verwendet eine Antwortdatei. Bei dieser Option müssen Sie keine Installationsoptionen angeben. Stattdessen werden die Installationsoptionen aus einer Antwortdatei gelesen. Sie können eine Antwortdatei manuell oder mithilfe des Assistenten für grafisch orientierte Installationen erstellen oder Sie können eine der bereitgestellten Beispielantwortdateien ändern. Eine Antwortdatei kann ohne Installation einer Software oder während einer Installation erstellt werden. Die während des Installationsprozesses ausgeführten Schritte sowie aufgetretene Fehler werden in einer Datei protokolliert. Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM im grafisch orientierten Modus installieren” auf Seite 109 Zugehörige Verweise: „InfoSphere MDM im unbeaufsichtigten Modus installieren” auf Seite 129

Unterstützung für Hochverfügbarkeitsumgebungen Zur Unterstützung der Installation von InfoSphere MDM in Umgebungen mit hoher Verfügbarkeit können Sie mehrere Instanzen auf mehreren Hostservern konfigurieren. Dadurch können bei Inaktivität eines Servers oder einer Instanz die anderen Server oder Instanzen mit der Verarbeitung des Datenverkehrs fortfahren. Der MDM-Betriebsserver verwendet einen IBM WebSphere Application ServerContainer und kann auf einem einzelnen Server oder auf einem Cluster, wie im Container konfiguriert, implementiert werden. Der Cluster kann auf dem Server vorkonfiguriert werden. Das Installationsprogramm kann eine Clusterumgebung erkennen und die Implementierung in dieser Umgebung ausführen. Prüfen Sie vor dem Beginn der Installation die Installationsszenarios, um besser zu verstehen, wie die Hochverfügbarkeit unterstützt wird und die Anforderungen einer Clusterumgebung erfüllt werden. Zugehörige Konzepte: „Installationsszenarios” auf Seite 46 Zugehörige Tasks: „Installation” auf Seite 61

Unterstützung für SSL-Verschlüsselung InfoSphere MDM unterstützt SSL-fähige Datenbanken und die SSL-Serververschlüsselung. Secure Sockets Layer (SSL) ist eine Standardsicherheitstechnologie für das Erstellen eines verschlüsselten Links zwischen einem Server und einem Client. Kapitel 3. Produkt installieren

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InfoSphere MDM unterstützt SSL-fähige Datenbanken, um eine sichere Verbindung zwischen der MDM-Datenbank und dem Client zu gewährleisten. Wenn SSL aktiviert ist, werden die Daten während der Übertragung verschlüsselt, damit sie nicht von Unbefugten abgefangen werden können. InfoSphere MDM unterstützt zudem SSL für die serverseitige Verschlüsselung. Zum Herstellen einer Verbindung zum Server müssen berechtigte Benutzer das SSL-Zertifikat vom Datenbankserver abrufen und es in einen lokalen Truststore importieren. Für die Aktivierung der SSL-Verschlüsselung sind weitere Installationsoptionen und Konfigurationsschritte erforderlich. v SSL-Aktivierung bei der Installation mithilfe von IBM Installation Manager im GUI-Modus: – Wählen Sie im Fenster Database Configuration die Option SSL Enable aus, geben Sie dann den Pfad zur SSL-Truststoredatei und das Kennwort für den Truststore an. Wichtig: Wenn Sie InfoSphere MDM mit aktiviertem SSL mithilfe von IBM Installation Manager im GUI-Modus installieren, wird als Truststoretyp PKCS12 angenommen. Wenn ein anderer Truststoretyp als PKCS12 verwendet wird, führen Sie stattdessen eine Installation im unbeaufsichtigten Installationsmodus aus. v SSL-Aktivierung bei der Installation im unbeaufsichtigten Installationsmodus: – Geben Sie die Werte für die SSL-bezogenen Felder in einer Antwortdatei für die unbeaufsichtigte Installation ein: - user.db.ssl.enabled - Setzen Sie dieses Attribut auf true, um SSL zu aktivieren, oder auf false, um SLL zu inaktivieren. Dieses Attribut ist obligatorisch. - user.db.ssl.file.path - Geben Sie den Pfad der SSL-Truststoredatei ein. - user.db.ssl.password - Geben Sie das Kennwort für den Truststore ein. - user.db.ssl.store.type - Definieren Sie den Truststoretyp, beispielsweise PKCS12 oder JKS.

SSL-Einstellungen in WebSphere Application Server Wenn InfoSphere MDM mit einer SSL-fähigen Datenbank installiert wird, werden einige Einstellungen auf WebSphere Application Server angewendet. Die folgenden Eigenschaften werden als angepasste Eigenschaften für die Datenquellen hinzugefügt: v Für DB2-, DB2 for z/OS- und Oracle-Datenbanken: – DWLConfig - sslConnection mit dem Wert true – DWLCustomer - sslConnection mit dem Wert true – MDM - encryptionMethod mit dem Wert SSL v Für Microsoft SQL Server: – DWLConfig - encryptionMethod mit dem Wert SSL – DWLCustomer - encryptionMethod mit dem Wert SSL – MDM - encryptionMethod mit dem Wert SSL Anmerkung: Die hinzugefügten Eigenschaften hängen vom Typ des verwendeten Datenbanktreibers ab. Wenn der DataDirect-Treiber als Datenbanktreiber verwendet wird, wird die Eigenschaft 'encryptionMethod' verwendet. Bei nativen Treibern wird die Eigenschaft 'sslConnection' verwendet.

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Installation

Darüber hinaus werden bei einer SSL-fähigen Datenbank den angepassten Eingenschaften der JVM von WebSphere Application Server die folgenden Eigenschaften hinzugefügt: v javax.net.ssl.trustStore - Der Truststorepfad v javax.net.ssl.trustStorePassword - Das Kennwort für den Truststore v javax.net.ssl.trustStoreType - Der Truststoretyp

SSL-Einstellungen im ODBC-Treiber Wenn InfoSphere MDM mit SSL verwendet wird, werden dem ODBC-Treiber die folgenden Eigenschaften hinzugefügt: v EncryptionMethod - 1 (gibt SSL an) v TrustStore - Der Truststorepfad v TrustStorePassword - Das Kennwort für den Truststore v ValidateServerCertificate - false

Kennwortanforderungen Beim Erstellen von Kennwörtern für eine InfoSphere MDM-Implementierung müssen einige Regeln und Anforderungen eingehalten werden. v Kennwörter dürfen nicht die folgenden Sonderzeichen enthalten: $ ! * [ ]. v Kennwörter dürfen niemals so konfiguriert werden, dass sie ablaufen. v Kennwörter dürfen nicht so konfiguriert werden, dass sie nach der ersten Anmeldung geändert werden müssen. v Kennwörter dürfen maximal acht Zeichen lang sein.

Arbeitsblätter zur Installation und Konfiguration In den Arbeitsblättern zur Installation werden alle Werte aufgelistet, die Sie während eines InfoSphere MDM-Installationsprozesses angeben müssen. Die Arbeitsblätter zur Installation, die Sie vor der Installation der Komponenten ausfüllen, können bei der Planung Ihrer Installation helfen, Zeit sparen und während des Installations- und Konfigurationsprozesses die Konsistenz gewährleisten. Verwenden Sie die Arbeitsblätter für jede Laufzeitumgebung, die Sie implementieren wollen. Sie verfügen möglicherweise z. B. über eine Produktionsumgebung, eine Testumgebung und eine Schulungsumgebung. Mit den Arbeitsblättern können Sie wichtige Details zu Anwendungen und Komponenten einschließlich ihrer Basiskonfigurationseinstellungen zusammenstellen, die in IBM Installation Manager definiert werden. Alle Schritte zur Konfiguration eines Betriebsservers, einer Benutzeranwendung oder einer Komponente, die nicht in IBM Installation Manager, sondern extern erforderlich sind, werden in einzelnen Abschnitten über die Anwendung oder Komponente beschrieben. Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM im grafisch orientierten Modus installieren” auf Seite 109 „InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren” auf Seite 118

Arbeitsblatt zum Installationsverzeichnis Zeichnen Sie in diesem Arbeitsblatt das Stammverzeichnis des Hosts auf, auf dem Sie InfoSphere MDM installieren wollen. Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt weitere Laufzeitumgebungen installieren, verweisen diese möglicherweise nicht auf dieselbe Datenbank, die für die StartumKapitel 3. Produkt installieren

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gebung verwendet wird. Wenn Sie mehrere Laufzeitumgebungen installieren, verwenden Sie das Installationsarbeitsblatt, um die eindeutigen Verzeichniswerte für jede Umgebung zu definieren. Wenn Sie die Installation unter Microsoft Windows vornehmen: v Der Administratormodus muss aktiv sein, damit IBM Installation Manager in die Windows-Registry schreiben kann. Unter IBM AIX, Linux oder Solaris wird der Administratormodus nicht verwendet. v Unter dem Betriebssystem Microsoft Windows 7 müssen Sie MDM in einem nicht virtualisierten Verzeichnis installieren. Die in der folgenden Tabelle aufgelisteten Parameter entsprechen Eingabeaufforderungen oder Feldern, die in IBM Installation Manager angezeigt werden. Tabelle 5. Arbeitsblatt zum InfoSphere MDM-Installationsverzeichnis Parameter

Beschreibung

Vorhandene Paketgruppe verwenden (Use the existing package group)

Wählen Sie diese Option aus, wenn die InfoSphere MDMKomponenten in einer vorhandenen Eclipse-Shell oder in einem vorhandenen Verzeichnis installiert werden sollen. Bei Auswahl dieser Option können Sie den Verzeichnisnamen nicht ändern. Wählen Sie diese Option nicht aus, wenn Sie vorab andere Produkte mit IBM Installation Manager installiert haben, wie z. B. IBM Rational Application Developer. InfoSphere MDM Workbench muss in derselben Paketgruppe installiert werden wie IBM Rational Application Developer.

Neue Paketgruppe erstellen (Create a new package group)

Diese Option ist die Standardeinstellung. IBM Installation Manager erstellt das Standardverzeichnis IBM/MDM unter dem von Ihnen ausgewählten Stammverzeichnis. Sie können dem Verzeichnis auch einen beliebigen Namen geben. Beispiel: mdm-installationsausgangsverzeichnis/ IBM/MDM_test oder mdm-installationsausgangsverzeichnis/ IBM/MDM_prod

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Installation

Ihr Wert

Arbeitsblatt zur DB2- oder DB2 for z/OS-Datenquelle Geben Sie mit diesem Arbeitsblatt zur Datenquelle Parameter für die Datenquelle für IBM DB2 for Linux, UNIX, and Windows oder IBM DB2 for z/OS an, zu der Ihr MDM-Betriebsserver eine Verbindung herstellt. Für die virtuelle Stammdatenverwaltung werden alle IBM AIX-, Linux- oder Solaris-Datenquelleninformationen in der Datei odbc.ini im Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/conf gespeichert. Für die physische Stammdatenverwaltung müssen keine Datenquelleninformationen gespeichert werden. Wenn Sie die Namen für Ihre Datenbanken und Benutzerkonten definieren, ziehen Sie in Betracht, den zugehörigen Datenbankinstanzen, Benutzerkonten und Datenquellenkonfigurationen denselben Namen zu geben. Sie können auch die Version von InfoSphere MDM in den Namen einschließen. Wenn Sie diese Namenskonvention verwenden, helfen Sie anderen Mitgliedern Ihres Unternehmens und dem IBM Software Support dabei, die Zuordnung zwischen Instanzen, Konten und Datenbanken zu verstehen. Die in der folgenden Tabelle aufgelisteten Parameter entsprechen Eingabeaufforderungen oder Feldern, die in IBM Installation Manager angezeigt werden. Tabelle 6. Arbeitsblatt zur IBM DB2- oder IBM DB2 for z/OS-Datenquelle Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

Datenbanktyp

DB2 for Linux, UNIX, and Windows und DB2 for z/OS werden für alle InfoSphere MDM-Editionen unterstützt.

Datenbankhostname

Geben Sie die vollständig qualifizierte Adresse des Hosts an, auf dem die Datenbank installiert ist. Der Standardwert lautet localhost.

Datenbankport

Geben Sie den Datenbankport an oder verwenden Sie die bereitgestellte Standardportnummer. Der DB2-Standardwert ist 50000.

Datenbankbenutzername

Der Datenbankbenutzername muss über die Zugriffsrechte eines Datenbankadministrators verfügen. Längenbeschränkungen und unterstützte Zeichen für Benutzernamen und Kennwörter hängen von den Beschränkungen ab, die möglicherweise von Ihrem Betriebssystem vorgegeben werden.

Datenbankkennwort

Geben Sie ein Kennwort für den Datenbankbenutzernamen an.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Tabelle 6. Arbeitsblatt zur IBM DB2- oder IBM DB2 for z/OS-Datenquelle (Forts.) Parameter

Beschreibung

Datenbankname

Geben Sie einen Namen für die InfoSphere MDM-Datenbank an. Der Standardname ist MDMDB. Der Name muss aus maximal 12 alphanumerischen Zeichen bestehen. Unterstreichungszeichen (_) können im Namen verwendet werden. Andere Zeichen werden nicht unterstützt.

Ausgangsverzeichnis der Datenbank

Geben Sie das vollständig qualifizierte Verzeichnis an, in dem die Datenbank installiert ist. Geben Sie das übergeordnete SQLLIBVerzeichnis an. Beispiel: Windows: C:\Programme\IBM\SQLLIB AIX, Linux oder Solaris: /home/db2inst1/sqllib

Datenbankschema

Geben Sie den Datenbankschemanamen an. Standardmäßig ist der Schemaname mit dem Datenbankanwendungsbenutzer identisch.

MDM-Datenbank manuell installieren

Wenn Sie planen, die physische MDM-Datenbank manuell zu installieren, können Sie die Option Extract scripts for manual database installation auswählen. Die Installationsanwendung extrahiert die Scripts, mit denen Sie eine manuelle Installation abschließen können. Tabellen für die virtuelle Stammdatenverwaltung werden auch dann installiert, wenn diese Option ausgewählt ist. Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn nur die MDMDatenbank ohne andere Komponenten installiert wird.

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Installation

Ihr Wert

Tabelle 6. Arbeitsblatt zur IBM DB2- oder IBM DB2 for z/OS-Datenquelle (Forts.) Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

Tabellenbereichsnamen

Wenn Sie Ihre Tabellenbereiche bereits zu einem früheren Zeitpunkt erstellt haben, müssen Sie sich ihre Namen merken, damit Sie sie in der Installationsanwendung angeben können. Die folgenden Tabellenbereiche sind erforderlich (Standardnamen in Klammern): v 4-KB-Tabellenbereich (TBS4K) v 8-KB-Tabellenbereich (TBS8K) v 16-KB-Tabellenbereich (TBS16K) v Indexbereich (INDEXSPACE) v EME-Tabellenbereich (EMESPACE1) v PME-Tabellenbereich (EMESPACE2) v LONG-Bereich (LONGSPACE)

Zugehörige Tasks: „Datenbank installieren und einrichten” auf Seite 72 „DB2-Datenbank vorbereiten” auf Seite 73

Arbeitsblatt zur Microsoft SQL Server-Datenquelle Geben Sie mit dem Arbeitsblatt zur Microsoft SQL Server-Datenquelle Parameter für die Datenquelle an, zu der Ihr MDM-Betriebsserver eine Verbindung herstellt. Für InfoSphere MDM Standard Edition werden alle IBM AIX®-, Linux- oder Solaris-Datenquelleninformationen in der Datei odbc.ini im Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/conf gespeichert. Wenn Sie die Namen für Ihre Datenbanken und Benutzerkonten definieren, ziehen Sie in Betracht, den zugehörigen Datenbankinstanzen, Benutzerkonten und Datenquellenkonfigurationen denselben Namen zu geben. Sie können auch die Version von InfoSphere MDM in den Namen einschließen. Wenn Sie diese Namenskonvention verwenden, helfen Sie anderen Mitgliedern Ihres Unternehmens und dem IBM Software Support dabei, die Zuordnung zwischen Instanzen, Konten und Datenbanken zu verstehen. Achtung: Die Benutzeranwendungen Business Administration, Data Stewardship und Product Management werden nicht für die Verwendung mit einer Microsoft SQL Server-Datenbank unterstützt. Die in der folgenden Tabelle aufgelisteten Parameter entsprechen Eingabeaufforderungen oder Feldern, die in IBM Installation Manager angezeigt werden.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Tabelle 7. Arbeitsblatt zur Microsoft SQL Server-Datenquelle Parameter

Beschreibung

Datenbanktyp

Microsoft SQL Server wird nur für InfoSphere MDM Standard Edition unterstützt. Der Typ muss MSSQLU lauten.

Datenbankhostname

Geben Sie die vollständig qualifizierte Adresse des Hosts an, auf dem die Datenbank installiert ist. Der Standardwert ist "localhost".

Datenbankport

Geben Sie den Datenbankport an oder verwenden Sie die bereitgestellte Standardportnummer. Der Microsoft SQL Server-Standardwert lautet 1433.

Datenbankbenutzername

Der Datenbankbenutzername muss über die Zugriffsrechte eines Datenbankadministrators verfügen. Längenbeschränkungen und unterstützte Zeichen für Benutzernamen und Kennwörter hängen von den Beschränkungen ab, die möglicherweise von Ihrem Betriebssystem vorgegeben werden.

Datenbankkennwort

Geben Sie ein Kennwort für den Datenbankbenutzernamen an.

Datenbankname

Geben Sie einen Namen für die MDM-Datenbank an. Der Standardwert ist MDMDB.

Datenbankschema

Geben Sie den Datenbankschemanamen an. Standardmäßig ist der Schemaname mit dem Datenbankanwendungsbenutzer identisch. Beim Benutzernamen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden, weil Microsoft SQL Server bei der Sortierung die Groß-/ Kleinschreibung beachtet. Das Standardschema, das einem Benutzer zugewiesen ist, der sich über die Windows-Authentifizierung anmeldet, lautet dbo. Wenn während der InfoSphere MDM-Installation die Windows-Authentifizierung verwendet wird, werden die Datenbankobjekte im Schema namens dbo erstellt.

Datenbankservername

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Installation

Geben Sie den Namen des Datenbankservers an, zu dem die MDM-Datenbankinstanz eine Verbindung herstellt.

Ihr Wert

Tabelle 7. Arbeitsblatt zur Microsoft SQL Server-Datenquelle (Forts.) Parameter

Beschreibung

Datenbankdateigruppe

Geben Sie den Namen einer Dateigruppe für die Datenbank an. Eine Dateigruppe ist eine logische Struktur zur Gruppierung von Objekten (Objektgruppen oder Dateien) in einer Datenbank. In Microsoft SQL Server werden Dateigruppen zur Unterstützung der Datenplatzierung und der Verwaltungsaufgaben, wie z. B. Sicherungs- und Wiederherstellungsoperationen, verwendet.

Native Windows-Authentifizierung verwenden

Wählen Sie aus, ob der Betriebsserver mit den Microsoft WindowsBerechtigungsnachweisen an der Datenbank authentifiziert werden soll. Standardmäßig werden die SQL Server-Berechtigungsnachweise verwendet.

Ihr Wert

Wenn die Windows-Authentifizierung verwendet werden soll, muss Ihr Datenbankadministrator das Standardschema des Anmeldebenutzers auf das Schema setzen, das von IBM Installation Manager verwendet wird. MDM-Datenbank manuell installieren Wenn Sie planen, die physische MDM-Datenbank manuell zu installieren, wählen Sie diese Option aus, um die Scripts zu extrahieren, die für die manuelle Installation verwendet werden. Tabellen für die virtuelle Stammdatenverwaltung werden auch dann installiert, wenn diese Option ausgewählt ist.

Zugehörige Tasks: „Datenbank installieren und einrichten” auf Seite 72 „Microsoft SQL Server-Datenbank vorbereiten” auf Seite 77

Arbeitsblatt zur Oracle-Datenquelle Geben Sie mit dem Arbeitsblatt zur Oracle-Datenquelle Parameter für die Datenquelle an, zu der Ihr MDM-Betriebsserver eine Verbindung herstellt. Für InfoSphere MDM Standard Edition werden alle IBM AIX-, Linux- oder SolarisDatenquelleninformationen in der Datei odbc.ini im Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/conf gespeichert. Wenn Sie die Namen für Ihre Datenbanken und Benutzerkonten definieren, ziehen Sie in Betracht, den zugehörigen Datenbankinstanzen, Benutzerkonten und Datenquellenkonfigurationen denselben Namen zu geben. Sie können auch die Version Kapitel 3. Produkt installieren

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von InfoSphere MDM in den Namen einschließen. Wenn Sie diese Namenskonvention verwenden, helfen Sie anderen Mitgliedern Ihres Unternehmens und dem IBM Software Support dabei, die Zuordnung zwischen Instanzen, Konten und Datenbanken zu verstehen. Die in der folgenden Tabelle aufgelisteten Parameter entsprechen Eingabeaufforderungen oder Feldern, die in IBM Installation Manager angezeigt werden. Tabelle 8. Arbeitsblatt zur Oracle-Datenquelle Parameter

Beschreibung

Datenbanktyp

Oracle wird für alle InfoSphere MDM-Editionen unterstützt.

Datenbankhostname

Geben Sie die vollständig qualifizierte Adresse des Hosts an, auf dem die Datenbank installiert ist. Der Standardwert lautet localhost.

Datenbankport

Geben Sie den Datenbankport an oder verwenden Sie die bereitgestellte Standardportnummer. Der Standardwert für Oracle lautet 1521.

Datenbankbenutzername

Der Datenbankbenutzername muss über die Zugriffsrechte eines Datenbankadministrators verfügen. Bei Oracle muss der Name des Datenbankbenutzers mit dem Schemanamen übereinstimmen. Längenbeschränkungen und unterstützte Zeichen für Benutzernamen und Kennwörter hängen von den Beschränkungen ab, die möglicherweise von Ihrem Betriebssystem vorgegeben werden.

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Installation

Datenbankkennwort

Geben Sie ein Kennwort für den Datenbankbenutzernamen an.

Datenbankname

Geben Sie den Datenbanknamen an.

Ihr Wert

Tabelle 8. Arbeitsblatt zur Oracle-Datenquelle (Forts.) Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

Ausgangsverzeichnis der Da- Geben Sie das vollständig tenbank qualifizierte Verzeichnis an, in dem die Datenbank installiert ist. Beispiel: Windows: C:\App\oracle\product\ 11.2.0\db_1 IBM AIX, Linux oder Solaris: /home/mdm/oracle/product/ 11.2.0/db_1 MDM-Datenbank manuell installieren

Wenn Sie planen, die physische MDM-Datenbank manuell zu installieren, können Sie die Option Extract scripts for manual database installation auswählen. Die Installationsanwendung extrahiert die Scripts, mit denen Sie eine manuelle Installation abschließen können. Tabellen für die virtuelle Stammdatenverwaltung werden auch dann installiert, wenn diese Option ausgewählt ist. Diese Option ist nur verfügbar, wenn nur die MDM-Datenbank ohne andere Komponenten installiert wird.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Tabelle 8. Arbeitsblatt zur Oracle-Datenquelle (Forts.) Parameter

Beschreibung

Tabellenbereichsnamen

Wenn Sie Ihre Tabellenbereiche bereits zu einem früheren Zeitpunkt erstellt haben, müssen Sie sich ihre Namen merken, damit Sie sie in der Installationsanwendung angeben können. Die folgenden Tabellenbereiche sind erforderlich (Standardnamen in Klammern):

Ihr Wert

v 8-KB-Tabellenbereich1 (TBS4K) v 8-KB-Tabellenbereich2 (TBS8K) v 8-KB-Tabellenbereich3 (TBS16K) v Indexbereich (IDXSPACE) v EME-Tabellenbereich (EMESPACE1) v PME-Tabellenbereich (EMESPACE2) v LONG-Bereich (LOBSPACE)

Zugehörige Tasks: „Datenbank installieren und einrichten” auf Seite 72 „Oracle-Datenbank vorbereiten” auf Seite 79

WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation Verwenden Sie das Arbeitsblatt zur Konfiguration für IBM WebSphere Application Server, um Parameter für den Anwendungsserver anzugeben, der als Host für Ihren MDM-Betriebsserver verwendet wird. Die in der folgenden Tabelle aufgelisteten Parameter entsprechen Eingabeaufforderungen oder Feldern, die in IBM Installation Manager angezeigt werden.

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Installation

Tabelle 9. IBM WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

Implementierungstyp

Geben Sie den Implementierungstyp an und notieren Sie sich den IBM WebSphere Application Server-Profilnamen. Sie haben die Optionen Network Deployment Edition oder Base Edition (unmanaged). Network Deployment wird für Serveroder Clusterinstallationen verwendet. Eine Basisimplementierung (Base) wird in der Regel für Workstation- oder Demonstrationsinstallationen verwendet. Wenn Sie Network Deployment auswählen, führt das Installationsprogramm eine Befehlsfolge für den Deployment-Manager-Prozess von IBM WebSphere Application Server aus, um Anwendungsserver zu konfigurieren und Anwendungen zu implementieren. Der Deployment Manager und die Knotenagenten müssen konfiguriert und aktiv sein, bevor die Implementierung fortgesetzt werden kann. Verwenden Sie z. B. den Profilnamen Dmgr01. Wenn Sie Network Deployment auswählen, kann das Installationsprogramm auch für einen IBM WebSphere Application ServerCluster ausgeführt werden. Der Cluster wird vom Installationsprogramm automatisch erkannt. Wenn der Cluster konfiguriert wird, lautet der Standardwert, dass die Anwendungen auf einem Cluster implementiert werden. Sie können auswählen, dass die Anwendungen stattdessen auf einem einzelnen Server implementiert werden. Wenn Sie 'Base' auswählen, wird der Betriebsserver auf Server1 der IBM WebSphere Application ServerBasisinstanz implementiert. Das Installationsprogramm führt eine Befehlsfolge für Server1 aus, um den Anwendungsserver zu konfigurieren und Anwendungen zu implementieren. Stellen Sie sicher, dass Server1 aktiv ist, bevor Sie mit der Implementierung fortfahren. Verwenden Sie z. B. den Profilnamen AppSrv1.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Tabelle 9. IBM WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation (Forts.) Parameter

Beschreibung

IBM WebSphere Geben Sie das vollständig qualifizierte Application ServerVerzeichnis an, in dem IBM WebSphere Ausgangsverzeichnis Application Server installiert ist. Der Standardwert in Linux und UNIX ist /opt/IBM/WebSphere/AppServer. Der Standardwert in Microsoft Windows ist C:\Programme (x86)\IBM\WebSphere\ AppServer. Ausgangsverzeichnis des IBM WebSphere Application ServerProfils

Bei einer Basisimplementierung geben Sie den vollständig qualifizierten Pfad des Ausgangsverzeichnisses des Anwendungsserverprofils an. Der Standardwert in Linux und UNIX ist /opt/ IBM/WebSphere/AppServer/profiles. Der Standardwert in Microsoft Windows ist C:\Programme (x86)\IBM\ WebSphere\AppServer\profiles.

In einen vorhandenen Deployment Manager einbinden

Wenn Sie einen neu erstellten verwalteten Knoten in einen vorhandenen Deployment Manager einbinden wollen, wählen Sie die Option zum Einbinden in einen vorhandenen Deployment Manager (Federate into an existing Deployment Manager) aus.

Deployment-Manager-Profilname

Geben Sie den Namen für das Deployment-Manager-Profil an. Stellen Sie sicher, dass der Name noch nicht verwendet wird. Dies gilt nur beim Implementierungstyp 'Network Deployment' und wenn die Option zum Einbinden in einen vorhandenen Deployment Manager ausgewählt ist.

Ausgangsverzeichnis Geben Sie den vollständig qualifizierdes Deploymentten Pfad des Ausgangsverzeichnisses Manager-Profils für das Deployment-Manager-Profil an.

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Installation

Hostname

Geben Sie die vollständig qualifizierte Adresse des Hosts an, auf dem IBM WebSphere Application Server installiert ist. Der Standardwert lautet localhost.

SOAP-Port

Geben Sie den SOAP-Port des Deployment Managers auf dem fernen Computer an, wenn die Implementierung über Fernzugriff erfolgt. Der Standardwert lautet 8879.

Benutzername

Geben Sie den IBM WebSphere Application Server-Benutzernamen an. Der Benutzer muss über Administratorberechtigungen verfügen.

Kennwort

Das IBM WebSphere Application Server-Benutzerkennwort.

Ihr Wert

Tabelle 9. IBM WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation (Forts.) Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

Zelle

Geben Sie die IBM WebSphere Application Server-Zelle an, in der Sie InfoSphere MDM implementieren wollen. Wenn IBM WebSphere Application Server bereits installiert und konfiguriert ist, können Sie während des Installationsprozesses Retrieve Host Details anklicken und die Informationen zur Zelle, zum Knoten und zum Server von IBM Installation Manager abrufen lassen.

Knoten

Geben Sie die IBM WebSphere Application Server-Zelle an, in der Sie InfoSphere MDM implementieren wollen. Nachdem Sie die Zelle in IBM Installation Manager ausgewählt haben, sind alle Knoten in dieser Zelle in der Liste verfügbar.

Server

Geben Sie den Server an, auf dem Sie InfoSphere MDM implementieren wollen. Nachdem Sie den Knoten in IBM Installation Manager ausgewählt haben, werden alle Server, die für diesen Knoten verfügbar sind, in der Liste angezeigt. Wenn Sie einen neuen Server für die Implementierung erstellen wollen, können Sie den neuen Namen in der Konfigurationsanzeige angeben. Er wird dann während des Installationsprozesses in IBM WebSphere Application Server erstellt.

Profilname des verwalteten Knotens

Geben Sie den Profilnamen für den verwalteten Knoten an. Stellen Sie sicher, dass der Name noch nicht verwendet wird. Dies gilt nur beim Implementierungstyp 'Network Deployment'.

Ausgangsverzeichnis Geben Sie den vollständig qualifizierdes Profils für den ten Pfad des Ausgangsverzeichnisses verwalteten Knoten für das Profil für den verwalteten Knoten an. MDM-Anwendung auf Cluster installieren

Wenn ein WebSphere Application Server-Cluster vorhanden ist, ist diese Option in der Konfigurationsanzeige verfügbar. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie die InfoSphere MDMAnwendung in einer Clusterumgebung installieren wollen. Kapitel 3. Produkt installieren

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Tabelle 9. IBM WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation (Forts.) Parameter

Beschreibung

Cluster

Wenn Sie die Installation in einer Clusterumgebung vornehmen, wählen Sie den Cluster aus, auf dem Sie Ihre Anwendungen implementieren wollen.

Ihr Wert

Zugehörige Konzepte: „Anwendungsserver installieren und einrichten” auf Seite 65

Arbeitsblatt zur Konfiguration für die InfoSphere MDM-Anwendung Verwenden Sie das Arbeitsblatt zur Konfiguration, um Parameter für den MDMBetriebsserver anzugeben. Die in der folgenden Tabelle aufgelisteten Parameter entsprechen Eingabeaufforderungen oder Feldern, die in IBM Installation Manager im Fenster Application Configuration angezeigt werden. Tabelle 10. Arbeitsblatt zur Installation der MDM-Anwendung

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Installation

Parameter

Beschreibung

MDM-Anwendungsname

Geben Sie den Namen des MDM-Betriebsservers an. Dieser Name wird in IBM WebSphere Application Server verwendet. Der Standardwert ist E001.

MDM-Benutzername

Geben Sie den Benutzernamen an, den diese Instanz von InfoSphere MDM zum Anmelden an den MDMClientanwendungen und Benutzerschnittstellen verwendet. Anmerkung: Dies ist nicht der Benutzer mit Administratorberechtigung von WebSphere Application Server, der die InfoSphere MDM-Instanz verwaltet, und der Name muss auch nicht mit diesem Benutzernamen übereinstimmen.

MDM-Benutzerkennwort

Geben Sie das Kennwort für den MDM-Benutzer an.

Ihr Wert

Tabelle 10. Arbeitsblatt zur Installation der MDM-Anwendung (Forts.) Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

RMI-Port

Geben Sie den Port an, an dem der RMI-Registry-Service (RMI - Remote Method Invocation) für Verbindungen von anderen Services empfangsbereit ist. In einer Clusterumgebung müssen alle Knoten denselben RMIPort für die Kommunikation verwenden. Der Standardwert ist 9999. Anmerkung: Der MDMBetriebsserver verwendet RMI zum Empfangen und Senden von Transaktionsanforderungen und Antworten.

Abgleichstil

Geben Sie an, ob Sie einen probabilistischen oder deterministischen Abgleichstil verwenden wollen.

Bereitstellung über mehrere Zeitzonen aktivieren

Wählen Sie diese Option aus, wenn Ihre Anwendung über verschiedene Zeitzonen hinweg aktiv ist oder wenn Ihre Daten zeitkritische Werte aus verschiedenen Zeitzonen aufweisen.

Standardzeitzone

Wählen Sie die Standardzeitzone des Clients aus der Liste aus. Wenn keine Zeitzone angegeben ist, wird die Zeitzone des Anwendungsservers verwendet.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Tabelle 10. Arbeitsblatt zur Installation der MDM-Anwendung (Forts.) Parameter

Beschreibung

Messaging

Geben Sie den MessagingTyp für Ihre Implementierung an. Wenn Sie das interne WebSphere-Messaging verwenden wollen, wählen Sie IBM WebSphere Application Server-Standard-Messaging aus. Bei den meisten virtuellen MDM-Konfigurationen wird IBM WebSphere Application Server-Standard-Messaging ausgewählt und das Feature Message Brokers installiert. IBM WebSphere MQ ist ein separates Unternehmensprodukt und muss vor der Installation von InfoSphere MDM installiert werden. Wenn Sie sich für IBM WebSphere MQ entscheiden, geben Sie Werte für die folgenden Parameter an.

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Installation

Ausgangsverzeichnis der Messaging-Warteschlange

Geben Sie das vollständig qualifizierte Verzeichnis des Ausgangsverzeichnisses der Messaging-Warteschlange an. Der Standardwert in Linux und UNIX ist /usr/mqm. Der Standardwert in Microsoft Windows ist C:\Programme (x86)\IBM\WebSphere\MQ.

Name des Warteschlangenmanagers

Geben Sie den Namen für den Warteschlangenmanager an. Beispiel: CUSTOMER.QUEUE.MANAGER.

MQ-Hostname

Geben Sie den Namen des Servers an, der als Host für WebSphere MQ dient.

MQ-Port

Geben Sie die WebSphere MQ-Empfangsportnummer an.

Kanalname

Geben Sie den Kanalnamen an. Kanäle werden verwendet, um Nachrichten zwischen Warteschlangenmanagern zu übertragen.

Benutzername

Geben Sie den WebSphere MQ-Benutzernamen an.

Kennwort

Geben Sie das Kennwort an.

Ihr Wert

Tabelle 10. Arbeitsblatt zur Installation der MDM-Anwendung (Forts.) Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

Messaging-Server konfigurie- Wählen Sie diese Option aus, ren um Ihre Parameter zu implementieren und Ihren Messaging-Server zu konfigurieren.

Zugehörige Informationen: Multizeitzonenunterstützung Vergleich zwischen probabilistischen oder deterministischen Abgleichstilen

Arbeitsblatt zur Installation von Benutzeranwendungen Zeichnen Sie in diesem Arbeitsblatt Parameter für die Benutzeranwendungen auf, die Sie installieren wollen. Verwenden Sie dieses Arbeitsblatt für jede Benutzeranwendung oder notieren Sie sich im Arbeitsblatt Unterschiede zwischen den Anwendungen. Die in der folgenden Tabelle aufgelisteten Parameter entsprechen Eingabeaufforderungen oder Feldern, die in IBM Installation Manager angezeigt werden. Tabelle 11. Arbeitsblatt zur Installation einer Benutzeranwendung Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

Implementierungstyp

Geben Sie an, ob Ihre IBM WebSphere Application Server-Implementierung eine Basisimplementierung (Base) oder Netzimplementierung (Network Deployment) ist. Network Deployment wird für Server- oder Clusterinstallationen verwendet. Eine Basisimplementierung (Base) wird in der Regel für Workstation- oder Demonstrationsinstallationen verwendet.

Ausgangsverzeichnis des IBM WebSphere Application Server-Profils

Bei einer Basisimplementierung geben Sie den vollständig qualifizierten Pfad des Ausgangsverzeichnisses des Anwendungsserverprofils an. Der Standardwert lautet /opt/IBM/WebSphere/ AppServer/profiles.

Hostname

Geben Sie den Namen der IBM WebSphere Application Server-Instanz an, auf der der MDM-Betriebsserver implementiert ist.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Tabelle 11. Arbeitsblatt zur Installation einer Benutzeranwendung (Forts.) Parameter

Beschreibung

SOAP-Port

Geben Sie die Portnummer für den MDM-Betriebsserver an oder verwenden Sie den Standardwert 8879.

Benutzername

Geben Sie den Namen des Benutzers mit Verwaltungsaufgaben für diese Anwendung an.

Kennwort

Geben Sie das Kennwort des Benutzers mit Verwaltungsaufgaben an.

Zelle

Geben Sie die IBM WebSphere Application ServerZelle an, in der Sie die Anwendung implementieren wollen. Wenn IBM WebSphere Application Server bereits installiert und konfiguriert ist, klicken Sie während des Installationsprozesses Retrieve Host Details an, um die Informationen zur Zelle, zum Knoten und zum Server abzurufen.

Knoten

Geben Sie den IBM WebSphere Application ServerKnoten an, auf dem Sie die Anwendung implementieren wollen.

Server

Geben Sie den IBM WebSphere Application ServerServer oder die IBM WebSphere Application Server-Server an, auf dem bzw. auf denen Sie die Anwendung implementieren wollen.

MDM-Anwendung auf Clus- Wenn ein WebSphere ter installieren Application Server-Cluster vorhanden ist, ist diese Option in der Konfigurationsanzeige verfügbar. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie die InfoSphere MDM-Anwendung in einer Clusterumgebung installieren wollen. Cluster

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Installation

Wenn Sie die Installation in einer Clusterumgebung vornehmen, wählen Sie den Cluster aus, auf dem Sie Ihre Anwendungen implementieren wollen.

Ihr Wert

Zugehörige Tasks: „Business Administration-Benutzerschnittstelle installieren” auf Seite 153 Zugehörige Informationen: Inspector installieren Enterprise Viewer installieren Web Reports installieren Provider Direct installieren Zuordnungen von Benutzeranwendungen und Betriebsservern: Bestimmte Benutzeranwendungen wurden so entworfen, dass sie entweder eine virtuelle oder eine physische MDM-Konfiguration unterstützen. In der folgenden Tabelle werden Benutzeranwendungen der InfoSphere MDMKonfiguration zugeordnet, die sie unterstützen. Tabelle 12. InfoSphere MDM-Benutzeranwendungen Virtuelle MDM-Anwendungen

Physische MDM-Anwendungen

InfoSphere MDM Inspector

InfoSphere MDM Business Administration

InfoSphere MDM Enterprise Viewer

InfoSphere MDM Data Stewardship

InfoSphere MDM Web Reports

InfoSphere MDM Produktverwaltung

InfoSphere MDM Provider Direct InfoSphere MDM Pair Manager

Anmerkung: Nicht alle Benutzeranwendungen werden über IBM Installation Manager-Fenster installiert. Zugehörige Verweise: „Von IBM Installation Manager installierte Features” auf Seite 10 „Installationsvoraussetzungen” auf Seite 2

Arbeitsblatt zur Installation für Protokolle Zeichnen Sie in diesem Arbeitsblatt Parameter für Ihre Protokolltriggerkonfiguration auf. Protokolltrigger werden von physischen MDM-Betriebsservern verwendet. Es gibt zwei Triggergruppen, die Daten für die physischen MDM-Datenbankprotokolltabellen generieren. Die erste Gruppe gilt für die Kern- und Domänentabellen. Die zweite Gruppe gilt für die Konfigurationsmanagementtabellen. Jede Gruppe besteht aus Protokolltriggern und Triggern zum Löschen. Die in der folgenden Tabelle aufgelisteten Parameter entsprechen Eingabeaufforderungen oder Feldern, die in IBM Installation Manager angezeigt werden.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Tabelle 13. Arbeitsblatt zur Installation für Protokolle Parameter

Beschreibung

Branche

Geben Sie den Branchentyp an, der in dieser Implementierung unterstützt wird. Sie können nur einen Typ angeben. Es gibt vier unterstützte Branchentypen. Bei jeder Option werden die Codetabellen und Daten für diesen Branchentyp installiert. v Versicherungswesen Wählen Sie diese Option für Geschäftszweige wie z. B. Lebensversicherung, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Altersversorgung, Sach- und Unfallversicherungen usw. aus. v Bankgeschäft - Wählen Sie diese Optionen für Geschäftszweige wie z. B. Privatkundengeschäfte, Depositengeschäfte, Kreditkarten, Kredite usw. aus. v Telekommunikation Wählen Sie diese Option für Geschäftszweige wie z. B. Mobiltelefon, Kabelfernsehen, Satellitenfernsehen, Internet, Telefonservices usw. aus. v Fertigung - Wählen Sie diese Option für Geschäftszweige wie z. B. Präzisionswerkzeuge, Luftund Raumfahrt, Elektrogeräte, Heizung, Maschinen usw. aus.

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Installation

Ihr Wert

Tabelle 13. Arbeitsblatt zur Installation für Protokolle (Forts.) Parameter

Beschreibung

Protokolltrigger

Es gibt drei Optionen für Protokolltrigger. Sie können nur eine Option angeben.

Ihr Wert

v Ohne. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie keine Trigger installieren wollen. Wenn Sie diese Option auswählen, werden keine Protokolle in der Datenbank gespeichert. v Einfach. Wählen Sie diese Option aus, um nur die Trigger zum Aktualisieren zu installieren. Wenn ein Datensatz in der Datenbank aktualisiert wird, wird eine Kopie dieses Datensatzes (vor der Aktualisierung) der Protokolltabelle hinzugefügt. Ältere Datensatzversionen werden in der Protokolltabelle gespeichert. v Zusammengesetzt. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie sowohl Trigger zum Einfügen als auch Trigger zum Aktualisieren installieren wollen. Wenn ein Datensatz der Datenbank hinzugefügt wird oder ein Datensatz in der Datenbank aktualisiert wird, wird eine Kopie des Datensatzes der Protokolltabelle hinzugefügt. Kopien der aktuellen Version und der älteren Versionen des Datensatzes werden in der Protokolltabelle gespeichert.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Tabelle 13. Arbeitsblatt zur Installation für Protokolle (Forts.) Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

Suchvorgänge mit Beachtung Standardmäßig muss bei der Groß-/Kleinschreibung Suchvorgängen über den Namen für Verträge, Produkte und Kategorien nicht die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen zur Aktivierung von Suchvorgängen mit Beachtung der Groß-/ Kleinschreibung nur, wenn Sie für Ihre Suchvorgänge Einschränkungen durch Beachtung der Groß-/ Kleinschreibung einrichten wollen. Sobald diese Funktion aktiviert wird, werden Datenbankobjekte erstellt und Sie können die Option nicht inaktivieren. Codetabellensprachen

Mit dem physischen MDMBetriebsserver werden übersetzte Codetabellenwerte für vordefinierte Listen und Fehlernachrichten bereitgestellt. Englisch ist die Standardsprache.

Anwendungsressourcensprache

Geben Sie die entsprechenden Sprachkonvertierungen für die zu installierende Benutzerschnittstelle an.

Zugehörige Informationen: Suche ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung

Installationsszenarios Dieser Abschnitt enthält einige allgemeine Installationsszenarios, die Sie als Richtlinie bei der Installation von InfoSphere MDM in ähnlichen Umgebungen verwenden können. Anmerkung: Diese Szenarios sollen nicht jede mögliche Konfiguration oder Umgebung adressieren, sondern zeigen die übergeordneten Schritte für Implementierungen, die mehrere Produkte und Maschinen umfassen. Bevor Sie mit der Installation beginnen, müssen Sie sicherstellen, dass die von Ihnen ausgewählten Systeme die erforderlichen Voraussetzungen in Bezug auf Betriebssystem, Hardware, Software, Kommunikation, Datenträger und Speicherbedarf erfüllen. Bei diesen Szenarios wird vorausgesetzt, dass Sie die folgenden Tasks ausgeführt haben:

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Installation

v „Installationsdateien beziehen und extrahieren” auf Seite 61 v „IBM Installation Manager vorbereiten” auf Seite 63 Bevor Sie mit der Installation beginnen, stellen Sie sicher, dass folgende Bedingungen erfüllt sind: v Stellen Sie sicher, dass vorhandene Dmgr-Knotenagenten implementiert und aktiv sind. v Stellen Sie sicher, dass vorhandene AppSrv-Knotenagenten implementiert und aktiv sind. In einigen Installationsszenarios wird das WebSphere Application Server-Profil 'AppSrv' als Server1 bezeichnet. v Stellen Sie sicher, dass die Umgebungsvariablen JAVA_HOME und PATH auf jeder Maschine richtig gesetzt sind. v Für WebSphere Application Server Network Deployment stellen Sie sicher, dass in den Variablen DB2_JDBC_DRIVER_PATH des Anwendungsservers die entsprechenden Knoten definiert sind, die die DB2-JDBC-Treiber für die Maschinen enthalten. Bei der Verwendung von WebSphere Application Server Base ist dies nicht erforderlich. v Die Hostnamen Ihrer Maschinen sowie die SOAP-Portnummern für die DmgrVerarbeitung sind Ihnen bekannt. v Hostname und Bootprogrammportnummer des Anwendungsservers, auf dem die Anwendung InfoSphere MDM bereits als Ergebnis der Ausführung von IBM Installation Manager installiert wurde, sind Ihnen bekannt. Zugehörige Konzepte: „Unterstützung für Hochverfügbarkeitsumgebungen” auf Seite 23 Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren” auf Seite 118 „Voraussetzungen installieren und konfigurieren” auf Seite 62

Szenario: InfoSphere MDM auf einem WebSphere Application Server-Cluster mit einer IBM DB2-Datenbank und IBM WebSphere MQ-Messaging installieren Verwenden Sie dieses Szenario als Referenz bei der Planung und Installation von InfoSphere MDM auf einem WebSphere Application Server-Cluster mit einer DB2Datenbank und IBM WebSphere MQ-Messaging. Dieses Szenario gilt für DB2 unter den Betriebssystemen Microsoft Windows, Linux oder UNIX. Dieses Szenario umfasst vier Prozeduren. 1. Bereiten Sie Ihren Anwendungsserver vor. 2. Bereiten Sie Ihre DB2-Datenbank vor. 3. Bereiten Sie IBM WebSphere MQ-Messaging vor. 4. Installieren Sie InfoSphere MDM. In diesem Szenario lautet die Topologie folgendermaßen: v Maschine A: – WebSphere Application Server Deployment Manager – DB2-Client-Software – IBM Installation Manager und InfoSphere MDM v Maschinen B, C und D: – Verwaltete WebSphere Application Server-Knoten – DB2-Client-Software Kapitel 3. Produkt installieren

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v Maschine E: – DB2-Datenbank v Maschine F: – IBM WebSphere MQ IBM DB2-Datenbank vorbereiten: Verwenden Sie diese Prozedur zur Installation und Vorbereitung Ihrer DB2-Datenbank als zweiten Schritt zur Ausführung dieses Szenarios. Informationen zu diesem Vorgang In der aus dieser Prozedur resultierenden Topologie dient die Maschine E als Host für die DB2-Software und -Datenbank und die Maschinen A, B, C und D verfügen über die DB2-Client-Software. Vorgehensweise 1. Installieren Sie die DB2-Datenbank. Verwenden Sie die IBM DB2-Installationsdokumentation als Leitfaden. a. Installieren Sie DB2 auf der Maschine E. b. Installieren Sie die DB2-Client-Software auf den Maschinen A, B, C und D. c. Katalogisieren Sie den DB2-Client auf der Maschine A, um eine Verbindung zum DB2-Datenbankserver auf der Maschine E herzustellen. Wiederholen Sie diesen Schritt für die Maschinen B, C und D. 2. Erstellen Sie die Datenbank- und Tabellenbereiche mit den Scripts, die im Installationsstartkit bereitgestellt werden. Tipp: Sie können das Installationsstartkit aus der heruntergeladenen InfoSphere MDM-Paketdatei disk1.zip extrahieren. 3. Stellen Sie sicher, dass das Verzeichnis $ausgangsverzeichnis/sqllib/bin des DB2-Clients im Pfad auf der Maschine A enthalten ist. Dieser Schritt ist erforderlich, damit IBM Installation Manager das Dienstprogramm $ausgangsverzeichnis/sqllib/bin/db2 bei der Ausführung der SQL-Scripts implementieren kann. Zugehörige Tasks: „Datenbank installieren und einrichten” auf Seite 72 „DB2-Datenbank vorbereiten” auf Seite 73 Zugehörige Verweise: „Arbeitsblatt zur DB2- oder DB2 for z/OS-Datenquelle” auf Seite 27 WebSphere Application Server Network Deployment vorbereiten: Der erste Schritt zur Ausführung dieses Installationsszenarios umfasst das Installieren und Vorbereiten Ihres Anwendungsservers. Informationen zu diesem Vorgang In der aus dieser Prozedur resultierenden Topologie verfügt die Maschine A über WebSphere Application Server Deployment Manager und die Maschinen B, C und D verfügen über verwaltete WebSphere Application Server-Knoten.

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Installation

Vorgehensweise 1. Installieren und konfigurieren Sie WebSphere Application Server auf den Maschinen A, B, C und D. Verwenden Sie die Dokumentation zu WebSphere Application Server Network Deployment als Leitfaden. 2. Erstellen Sie zwei WebSphere Application Server-Cluster. CLUSTER1 für den MDM-Betriebsserver und CLUSTER2 für die Benutzeranwendungen. 3. Erstellen Sie eine WebSphere Application Server-Umgebungsvariable DB2_JDBC_DRIVER_PATH für jeden Knoten im Cluster. Der Pfad muss auf die JDBC-Treiber für jede Maschine verweisen. Wenn z. B. der DB2-Client und die JDBC-Treiber in $ausgangsverzeichnis_des_benutzers/sqllib/java installiert sind, setzen Sie DB2_JDBC_DRIVER_PATH auf $ausgangsverzeichnis_des_benutzers. 4. Stellen Sie sicher, dass alle verwalteten Knoten korrekt synchronisiert sind, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. 5. Stellen Sie sicher, dass Ihnen der Hostname und SOAP-Port von WebSphere Application Server Deployment Manager bekannt sind, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. Notieren Sie Ihre Werte im Arbeitsblatt zur Konfiguration von WebSphere Application Server. 6. Stellen Sie sicher, dass Ihr Cluster gestartet wurde, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. Zugehörige Konzepte: „Anwendungsserver installieren und einrichten” auf Seite 65 Zugehörige Tasks: „WebSphere Application Server Network Deployment für eine Implementierung auf einem verwalteten Server vorbereiten” auf Seite 66 „Ihre DB2-Datenbank für die Verwendung von InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung vorbereiten” auf Seite 76 Zugehörige Verweise: „WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation” auf Seite 34 IBM WebSphere MQ vorbereiten: Verwenden Sie diese Prozedur zur Installation und Vorbereitung von IBM WebSphere MQ als dritten Schritt zur Ausführung dieses Szenarios. Vorgehensweise 1. Installieren Sie IBM WebSphere MQ auf der Maschine F. Verwenden Sie die Installationsdokumentation zu IBM WebSphere MQ als Leitfaden. 2. Erstellen Sie den Warteschlangenmanager, den Kanal und die Warteschlangen von WebSphere MQ mithilfe der Scripts custSetupMQServer.mqsc und ChannelAuth.mqsc. Diese Scripts befinden sich im Installationsstartkit. Tipp: Sie können das Installationsstartkit aus der heruntergeladenen Paketdatei disk1.zip extrahieren. Zugehörige Verweise: „Arbeitsblatt zur Konfiguration für die InfoSphere MDM-Anwendung” auf Seite 38 „Installationsstartkit” auf Seite 12

Kapitel 3. Produkt installieren

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InfoSphere MDM installieren: Verwenden Sie diese Prozedur zur Installation von InfoSphere MDM und eventuell ausgewählten Benutzeranwendungen als letzten Schritt zur Ausführung diese Szenarios. Informationen zu diesem Vorgang Stellen Sie sicher, dass Ihr Anwendungsserver und die Datenbank gestartet wurden, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. Vorgehensweise 1. Starten Sie IBM Installation Manager auf der Maschine A und wählen Sie Ihr InfoSphere MDM-Angebot aus. Fahren Sie mit den Eingabeaufforderungen fort. 2. Geben Sie das Installationsausgangsverzeichnis und die freigegebenen Verzeichnisse für InfoSphere MDM an. Beispiel: MDM-Installationsausgangsverzeichnis - /usr/IBM/MDM/E001/mdm und Freigegeben - /usr/IBM/MDM/E001/ Shared 3. Wählen Sie die MDM-Datenbank, den MDM-Betriebsserver und Benutzeranwendungen oder andere Features aus, die Sie installieren wollen. Beispiel: Wählen Sie das Feature Applications aus, um alle Benutzeranwendungen zu installieren, oder wählen Sie bestimmte Anwendungen aus. 4. Geben Sie im Fenster Database Configuration den Datenbanktyp und die Datenbankparameter an. Sie können die Datenbankverbindung entweder mit der Option Test Connection testen oder Sie können No connection test required auswählen, wenn Sie keinen Verbindungstest durchführen wollen. 5. Geben Sie im Fenster WebSphere Application Server Configuration die Parameter des Anwendungsservers an. Wählen Sie Retrieve Host Details aus, um die Informationen für Zelle, Knoten und Server abzurufen. Wählen Sie die Option Install MDM application on cluster aus, um die MDM-Anwendung im Cluster zu installieren. Wählen Sie CLUSTER1 in der Liste Cluster aus. 6. Wählen Sie im Fenster Application Configuration die Option IBM WebSphere MQ Messaging aus und geben Sie die Parameter ein. Heben Sie die Auswahl der Option Configure messaging server auf, damit IBM Installation Manager keinen Warteschlangenmanager auf der Maschine A erstellt (da der Warteschlangenmanager auf der Maschine F aktiviert ist). 7. Geben Sie die Parameter in den Konfigurationsanzeigen der einzelnen Benutzeranwendungen an. Wählen Sie die Option Install MDM application on cluster aus, um die MDM-Anwendung im Cluster zu installieren. Wählen Sie CLUSTER2 aus der Liste Cluster aus. 8. Klicken Sie Verify Installation Requirements an, um die Prüfungen der Voraussetzungen auszuführen. Prüfen und korrigieren Sie eventuelle Fehler oder Warnungen und klicken Sie anschließend Recheck an. 9. Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss der Prüfungen Install an. 10. Wenn die Installation abgeschlossen ist, zeigen Sie die Protokolle an und verwenden Sie die Installationsprüftools. Zugehörige Konzepte: „IBM Installation Manager vorbereiten” auf Seite 63 „Arbeitsblätter zur Installation und Konfiguration” auf Seite 25 „Basisinstallation prüfen” auf Seite 144 Zugehörige Tasks:

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Installation

„InfoSphere MDM im grafisch orientierten Modus installieren” auf Seite 109

Szenario: InfoSphere MDM auf einem WebSphere Application Server-Cluster mit einer Oracle-Datenbank und WebSphere Application Server-Standard-Messaging installieren Verwenden Sie dieses Szenario als Referenz bei der Planung und Verarbeitung einer InfoSphere MDM-Installation auf einem WebSphere Application Server-Cluster. In diesem Szenario werden eine Oracle-Datenbank und WebSphere Application Server-Standard-Messaging verwendet. Dieses Szenario umfasst drei Prozeduren. 1. Bereiten Sie Ihren Anwendungsserver vor. 2. Bereiten Sie Ihre Oracle-Datenbank vor. 3. Installieren Sie InfoSphere MDM. In diesem Szenario lautet die Topologie folgendermaßen: v Maschine A: – WebSphere Application Server Deployment Manager – Oracle-Client-Software – IBM Installation Manager und InfoSphere MDM v Maschinen B, C und D: – Verwaltete WebSphere Application Server-Knoten – Oracle-Client-Software v Maschine E: – Oracle-Datenbank Oracle-Datenbank vorbereiten: Verwenden Sie diese Prozedur zur Installation und Vorbereitung Ihrer Oracle-Datenbank als zweiten Schritt zur Ausführung dieses Szenarios. Informationen zu diesem Vorgang In der aus dieser Prozedur resultierenden Topologie dient die Maschine E als Host für die Oracle-Software und Oracle-Datenbank und die Maschinen A, B, C und D verfügen über die Oracle-Client-Software. Vorgehensweise 1. Installieren Sie die Oracle-Datenbank. Verwenden Sie die Oracle-Installationsdokumentation als Leitfaden. a. Installieren Sie Oracle auf der Maschine E. b. Installieren Sie die Oracle-Client-Software auf den Maschinen A, B, C und D. c. Sorgen Sie dafür, dass der TNS-Name auf der Maschine A darauf verweist, dass eine Verbindung zum fernen Oracle-Datenbankserver auf der Maschine E hergestellt wird. 2. Erstellen Sie die Datenbank- und Tabellenbereiche mit den Scripts, die im Installationsstartkit bereitgestellt werden. Tipp: Sie können das Installationsstartkit aus der heruntergeladenen InfoSphere MDM-Paketdatei disk1.zip extrahieren.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Wichtig: Zur Installation von InfoSphere MDM mit Oracle muss der Name des Datenbankbenutzers mit dem Schemanamen übereinstimmen. 3. Stellen Sie sicher, dass sqlplus des Oracle-Clients im Pfad auf der Maschine A enthalten ist. Dieser Schritt ist erforderlich, damit IBM Installation Manager das Dienstprogramm sqlplus bei der Ausführung der SQL-Scripts implementieren kann. Zugehörige Tasks: „Datenbank installieren und einrichten” auf Seite 72 „Oracle-Datenbank vorbereiten” auf Seite 79 Zugehörige Verweise: „Arbeitsblatt zur Oracle-Datenquelle” auf Seite 31 WebSphere Application Server Network Deployment vorbereiten: Verwenden Sie diese Prozedur zur Installation und Vorbereitung Ihres Anwendungsservers als ersten Schritt zur Ausführung dieses Szenarios. Informationen zu diesem Vorgang In der aus dieser Prozedur resultierenden Topologie verfügt die Maschine A über WebSphere Application Server Deployment Manager und die Maschinen B, C und D verfügen über verwaltete WebSphere Application Server-Knoten. Vorgehensweise 1. Installieren und konfigurieren Sie WebSphere Application Server auf den Maschinen A, B, C und D. Verwenden Sie die Dokumentation zu WebSphere Application Server Network Deployment als Leitfaden. 2. Erstellen Sie einen WebSphere Application Server-Cluster mit dem Namen CLUSTER1 für den MDM-Betriebsserver. 3. Erstellen Sie eine WebSphere Application Server-Umgebungsvariable ORACLE_JDBC_DRIVER_PATH für jeden Knoten im Cluster. Der Pfad muss auf die JDBC-Treiber für jede Maschine verweisen. Wenn z. B. der Oracle-Client und die JDBC-Treiber in $ausgangsverzeichnis_des_benutzers/jdbc/lib/ojdbc6.jar installiert sind, setzen Sie ORACLE_JDBC_DRIVER_PATH auf $ausgangsverzeichnis_des_benutzers. 4. Stellen Sie sicher, dass alle verwalteten Knoten korrekt synchronisiert sind, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. 5. Stellen Sie sicher, dass Ihnen der Hostname und SOAP-Port von WebSphere Application Server Deployment Manager bekannt sind, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. Notieren Sie Ihre Werte im Arbeitsblatt zur Konfiguration von WebSphere Application Server. 6. Stellen Sie sicher, dass Ihr Cluster gestartet wurde, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. Zugehörige Konzepte: „Anwendungsserver installieren und einrichten” auf Seite 65 Zugehörige Tasks: „WebSphere Application Server Network Deployment für eine Implementierung auf einem verwalteten Server vorbereiten” auf Seite 66 „Ihre Oracle-Datenbank für die Verwendung von InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung vorbereiten” auf Seite 82 Zugehörige Verweise:

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Installation

„WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation” auf Seite 34 InfoSphere MDM installieren: Verwenden Sie diese Prozedur zur Installation von InfoSphere MDM und eventuell ausgewählten Benutzeranwendungen als letzten Schritt zur Ausführung diese Szenarios. Informationen zu diesem Vorgang Stellen Sie sicher, dass Ihr Anwendungsserver und die Datenbank gestartet wurden, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. Vorgehensweise 1. Starten Sie IBM Installation Manager auf der Maschine A und wählen Sie Ihr InfoSphere MDM-Angebot aus. Fahren Sie mit den Eingabeaufforderungen fort. 2. Geben Sie das Installationsausgangsverzeichnis und die freigegebenen Verzeichnisse für InfoSphere MDM an. Beispiel: MDM-Installationsausgangsverzeichnis - /usr/IBM/MDM/E001/mdm und Freigegeben - /usr/IBM/MDM/E001/ Shared 3. Wählen Sie die MDM-Datenbank, den MDM-Betriebsserver und Benutzeranwendungen oder andere Features aus, die Sie installieren wollen. Beispiel: Wählen Sie das Feature Applications aus, um alle Benutzeranwendungen zu installieren, oder wählen Sie bestimmte Anwendungen aus. 4. Geben Sie im Fenster Database Configuration den Datenbanktyp und die Datenbankparameter an. Sie können die Datenbankverbindung entweder mit der Option Test Connection testen oder Sie können No connection test required auswählen, wenn Sie keinen Verbindungstest durchführen wollen. 5. Geben Sie im Fenster WebSphere Application Server Configuration die Parameter des Anwendungsservers an. Wählen Sie Retrieve Host Details aus, um die Informationen für Zelle, Knoten und Server abzurufen. Wählen Sie die Option Install MDM application on cluster aus, um die MDM-Anwendung im Cluster zu installieren. Wählen Sie CLUSTER1 in der Liste Cluster aus. 6. Wählen Sie im Fenster Application Configuration die Option IBM WebSphere Default Messaging aus. 7. Geben Sie die Parameter in den Konfigurationsanzeigen der einzelnen Benutzeranwendungen an. Wählen Sie die Option Install MDM application on cluster aus, um die MDM-Anwendung im Cluster zu installieren. Wählen Sie CLUSTER1 in der Liste Cluster aus. 8. Klicken Sie Verify Installation Requirements an, um die Prüfungen der Voraussetzungen auszuführen. Prüfen und korrigieren Sie eventuelle Fehler oder Warnungen und klicken Sie anschließend Recheck an. 9. Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss der Prüfungen Install an. 10. Wenn die Installation abgeschlossen ist, zeigen Sie die Protokolle an und verwenden Sie die Installationsprüftools. Zugehörige Konzepte: „IBM Installation Manager vorbereiten” auf Seite 63 „Arbeitsblätter zur Installation und Konfiguration” auf Seite 25 „Basisinstallation prüfen” auf Seite 144 Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM im grafisch orientierten Modus installieren” auf Seite 109 Kapitel 3. Produkt installieren

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Szenario: InfoSphere MDM auf WebSphere Application Server Network Deployment unter Windows mit einer SQL Server-Datenbank installieren Verwenden Sie dieses Szenario als Referenz bei der Planung und Verarbeitung einer virtuellen Implementierung von InfoSphere MDM auf WebSphere Application Server Network Deployment. In diesem Szenario werden eine Microsoft SQL Server-Datenbank und IBM WebSphere MQ-Messaging verwendet. Dieses Szenario gilt für ein Microsoft Windows-Betriebssystem. Einschränkung: Da dieses Szenario auf einem Windows-System mit SQL Server ausgeführt wird, werden nur Features der virtuellen Stammdatenverwaltung unterstützt. Eine physische Stammdatenverwaltung wird in diesem Szenario nicht unterstützt. Dieses Szenario umfasst vier Prozeduren. 1. Bereiten Sie Ihren Anwendungsserver vor. 2. Bereiten Sie Ihre SQL Server-Datenbank vor. 3. Bereiten Sie IBM WebSphere MQ-Messaging vor. 4. Installieren Sie InfoSphere MDM. In diesem Szenario lautet die Topologie folgendermaßen: v Maschine A: – WebSphere Application Server Deployment Manager und verwalteter WebSphere Application Server-Knoten – IBM WebSphere MQ – IBM Installation Manager und InfoSphere MDM v Maschine B: – SQL Server-Datenbank Microsoft SQL Server-Datenbank vorbereiten: Der zweite Schritt zur Ausführung dieses Szenarios umfasst das Installieren und Vorbereiten Ihrer SQL Server-Datenbank. Vorgehensweise 1. Installieren Sie die SQL Server-Datenbank auf der Maschine B. Verwenden Sie die Installationsdokumentation zu Microsoft SQL Server als Leitfaden. 2. Erstellen Sie die Datenbank- und Tabellenbereiche mit den Scripts, die im InfoSphere MDM-Installationsstartkit bereitgestellt werden. Tipp: Sie können das Installationsstartkit aus der heruntergeladenen InfoSphere MDM-Paketdatei disk1.zip extrahieren. Zugehörige Tasks: „Datenbank installieren und einrichten” auf Seite 72 „Microsoft SQL Server-Datenbank vorbereiten” auf Seite 77 Zugehörige Verweise: „Arbeitsblatt zur Microsoft SQL Server-Datenquelle” auf Seite 29 WebSphere Application Server Network Deployment vorbereiten: Der erste Schritt zur Ausführung dieses Szenarios umfasst das Installieren und Vorbereiten Ihres Anwendungsservers.

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Installation

Informationen zu diesem Vorgang In der aus dieser Prozedur resultierenden Topologie verfügt die Maschine A über WebSphere Application Server Deployment Manager und über einen verwalteten Knoten. Vorgehensweise 1. Installieren und konfigurieren Sie WebSphere Application Server auf der Maschine A. Verwenden Sie die Dokumentation zu WebSphere Application Server Network Deployment als Leitfaden. 2. Stellen Sie sicher, dass Ihr verwalteter Knoten korrekt synchronisiert ist, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. 3. Stellen Sie sicher, dass Ihnen der Hostname und SOAP-Port von WebSphere Application Server Deployment Manager bekannt sind, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. Notieren Sie Ihre Werte im Arbeitsblatt zur Konfiguration von WebSphere Application Server. 4. Stellen Sie sicher, dass Ihr Anwendungsserver gestartet wurde, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. Zugehörige Konzepte: „Anwendungsserver installieren und einrichten” auf Seite 65 Zugehörige Tasks: „WebSphere Application Server Network Deployment für eine Implementierung auf einem verwalteten Server vorbereiten” auf Seite 66 Zugehörige Verweise: „WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation” auf Seite 34 IBM WebSphere MQ vorbereiten: Verwenden Sie diese Prozedur zur Installation und Vorbereitung von IBM WebSphere MQ als dritten Schritt zur Ausführung dieses Szenarios. Vorgehensweise 1. Installieren Sie IBM WebSphere MQ auf der Maschine A. Verwenden Sie die Installationsdokumentation zu IBM WebSphere MQ als Leitfaden. 2. Erstellen Sie den Warteschlangenmanager, den Kanal und die Warteschlangen von WebSphere MQ mithilfe der Scripts custSetupMQServer.mqsc und ChannelAuth.mqsc. Diese Scripts befinden sich im Installationsstartkit. Tipp: Sie können das Installationsstartkit aus der heruntergeladenen Paketdatei disk1.zip extrahieren. InfoSphere MDM installieren: Verwenden Sie diese Prozedur zur Installation von InfoSphere MDM und eventuell ausgewählten Benutzeranwendungen als letzten Schritt zur Ausführung diese Szenarios. Informationen zu diesem Vorgang Stellen Sie sicher, dass Ihr Anwendungsserver und die Datenbank gestartet wurden, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Vorgehensweise 1. Starten Sie IBM Installation Manager auf der Maschine A und wählen Sie Ihr InfoSphere MDM-Angebot aus. Fahren Sie mit den Eingabeaufforderungen fort. 2. Geben Sie das Installationsausgangsverzeichnis und die freigegebenen Verzeichnisse für InfoSphere MDM an. Beispiel: MDM-Installationsausgangsverzeichnis - c:\Program Files\IBM\MDM\E001\mdm und Freigegeben - c:\Program Files\IBM\MDM\E001\Shared 3. Wählen Sie die MDM-Datenbank, den MDM-Betriebsserver und Benutzeranwendungen oder andere Features aus, die Sie installieren wollen. Beispiel: Wählen Sie das Feature Applications aus, um alle Benutzeranwendungen zu installieren, oder wählen Sie bestimmte Anwendungen aus. Tipp: Da dieses Szenario auf einem Windows-System mit SQL Server ausgeführt wird, können Sie nur virtuelle MDM-Benutzeranwendungen auswählen. Eine physische Stammdatenverwaltung wird in diesem Szenario nicht unterstützt. 4. Geben Sie im Fenster Database Configuration den Datenbanktyp und die Datenbankparameter an. Sie können die Datenbankverbindung entweder mit der Option Test Connection testen oder Sie können No connection test required auswählen, wenn Sie keinen Verbindungstest durchführen wollen. 5. Geben Sie im Fenster WebSphere Application Server Configuration die Parameter des Anwendungsservers an. Wählen Sie Retrieve Host Details aus, um die Informationen für Zelle, Knoten und Server abzurufen. Klicken Sie Verify MDM Instance on Server an, um sicherzustellen, dass noch keine InfoSphere MDM-Instanz vorhanden ist. 6. Wählen Sie im Fenster Application Configuration die Option IBM WebSphere MQ Messaging aus und geben Sie die Parameter ein. Lassen Sie die Option Configure messaging server ausgewählt, damit IBM Installation Manager einen Warteschlangenmanager auf der Maschine A erstellt. 7. Geben Sie die Parameter in den Konfigurationsanzeigen der einzelnen Benutzeranwendungen an. 8. Klicken Sie Verify Installation Requirements an, um die Prüfungen der Voraussetzungen auszuführen. Prüfen und korrigieren Sie eventuelle Fehler oder Warnungen und klicken Sie anschließend Recheck an. 9. Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss der Prüfungen Install an. 10. Wenn die Installation abgeschlossen ist, zeigen Sie die Protokolle an und verwenden Sie die Installationsprüftools. Zugehörige Konzepte: „IBM Installation Manager vorbereiten” auf Seite 63 „Arbeitsblätter zur Installation und Konfiguration” auf Seite 25 „Basisinstallation prüfen” auf Seite 144 Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM im grafisch orientierten Modus installieren” auf Seite 109

Szenario: InfoSphere MDM Workbench unter Windows installieren und anschließend eine Verbindung zu einem fernen Betriebsserver herstellen Verwenden Sie dieses Szenario als Referenz bei der Planung und Implementierung einer InfoSphere MDM-Entwicklungsumgebungsinstallation (MDM Workbench) unter Microsoft Windows, die eine Verbindung zu einem fernen InfoSphere MDMBetriebsserver und einer fernen Datenbankinstanz herstellt.

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Installation

Die in diesem Szenario beschriebenen Schritte behandeln hauptsächlich den physischen MDM-Aspekt der InfoSphere MDM Workbench-Konfiguration und -Implementierung. Wichtig: In diesem Szenario wird angenommen, dass bereits ein Betriebsserver auf einer fernen Maschine installiert wurde. Dieses Szenario umfasst die folgenden Prozeduren: 1. Installieren Sie MDM Workbench auf einer lokalen Maschine. 2. Konfigurieren Sie Ihre lokale MDM Workbench-Instanz für eine Verbindung zum fernen Anwendungsserver. 3. Konfigurieren Sie Ihre lokale MDM Workbench-Instanz für eine Verbindung zur fernen Datenbank. 4. Implementieren Sie nach Abschluss der Entwicklungsarbeit Ihre Änderungen aus MDM Workbench in der fernen InfoSphere MDM-Instanz. In diesem Szenario lautet die Topologie folgendermaßen: v Maschine A (lokale Microsoft Windows-Maschine): – IBM Installation Manager und InfoSphere MDM Workbench – IBM Rational Application Developer v Maschine B (AIX-Servermaschine): – WebSphere Application Server Deployment Manager und verwalteter WebSphere Application Server-Knoten – IBM Installation Manager und InfoSphere MDM-Betriebsserver – IBM DB2-Datenbank Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM im grafisch orientierten Modus installieren” auf Seite 109 Lokale InfoSphere MDM-Entwicklungsumgebung installieren: Bereiten Sie Ihre lokale InfoSphere MDM-Entwicklungsumgebung vor, indem Sie MDM Workbench und IBM Rational Application Developer (RAD) installieren. Vorbereitende Schritte Wenn Rational Application Developer bereits installiert ist, müssen Sie sicherstellen, dass Sie MDM Workbench und Rational Application Developer in derselben Paketgruppe installieren. Tipp: Unter http://youtu.be/96CkbrwASik können Sie ein Video der in dieser Prozedur beschriebenen Schritte ansehen. Vorgehensweise 1. Starten Sie IBM Installation Manager. 2. Fügen Sie die MDM Workbench- und Rational Application Developer-Repositorys zu IBM Installation Manager hinzu: a. Klicken Sie File > Preferences an. Das Dialogfeld Preferences wird geöffnet. b. Klicken Sie Add Repository... an. c. Wählen Sie die .inf-Datei von MDM Workbench im Verzeichnis mit den InfoSphere MDM-Installationsimages aus. Kapitel 3. Produkt installieren

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d. Klicken Sie Add Repository... an. e. Wählen Sie die .inf-Datei von Rational Application Developer im Verzeichnis mit den InfoSphere MDM-Installationsimages aus. f. Klicken Sie OK an. 3. Klicken Sie in der Hauptanzeige von IBM Installation Manager die Option Install an. 4. Wählen Sie in der zweiten Anzeige Install Packages das Installationsverzeichnis aus, in dem Sie MDM Workbench installieren möchten. Wenn Sie die Installation nicht im Standardverzeichnis vornehmen wollen, wählen Sie MDM Workbench aus und klicken Sie anschließend Browse im Feld Installation Directory an. Anmerkung: Installieren Sie MDM Workbench unter Microsoft Windows 7-Betriebssystemen in einem nicht virtualisierten Verzeichnis. 5. Klicken Sie Next an. 6. Im Sprachenfenster ist Englisch standardmäßig ausgewählt. v Wenn Sie eine andere Sprache als Englisch wünschen, wählen Sie die Sprache aus und klicken Sie Next an. 7. Wählen Sie die Pakete IBM Rational Application Developer for WebSphere Software und IBM InfoSphere Master Data Management Workbench zur Installation aus und klicken Sie Next an. 8. Klicken Sie erneut Next an, um die Lizenzanzeige zu öffnen. Lesen und akzeptieren Sie die Lizenzbedingungen und klicken Sie dann Next an. 9. Füllen Sie die verbleibenden Installation Manager-Fenster aus, prüfen Sie die Informationen in der Installationszusammenfassung und klicken Sie dann Verify Installation Requirements an, um die Prüfungen der Voraussetzungen auszuführen. Prüfen und korrigieren Sie eventuelle Fehler oder Warnungen und klicken Sie anschließend Recheck an. 10. Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss der Prüfungen Install an. 11. Klicken Sie Finish an, um IBM Installation Manager zu schließen. Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM im grafisch orientierten Modus installieren” auf Seite 109 Verbindung mit dem fernen Server konfigurieren: Erstellen Sie einen neuen Eintrag in der MDM Workbench-Ansicht 'Server', um eine Verbindung mit dem fernen Anwendungsserver herzustellen. Vorgehensweise 1. Öffnen Sie MDM Workbench auf Ihrer lokalen Maschine. 2. Öffnen Sie die Ansicht 'Server'. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Ansicht 'Server' und wählen Sie New > Server aus. Das Dialogfeld zum Definieren eines neuen Servers wird geöffnet. 4. Wählen Sie den Servertyp und die Serverversion aus, z. B. IBM > WebSphere Application Server v8.5.5.2. 5. Geben Sie den Hostnamen Ihres fernen Servers ein. 6. Geben Sie den Servernamen ein. 7. Wählen Sie die Serverlaufzeitumgebung aus und klicken Sie Next an. 8. Wählen Sie die Option Manually provide connection settings aus (immer ausgewählt für ferne Server) und konfigurieren Sie die Verbindungseinstellun-

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Installation

gen mit den korrekten Portnummern. Sie müssen mindestens einen Verbindungstyp auswählen und sicherstellen, dass der korrekte Port angegeben ist. 9. Wählen Sie Security is enabled on this server aus und geben Sie dann die Benutzer-ID und das Kennwort an. 10. Geben Sie den Anwendungsservernamen ein. 11. Klicken Sie Test Connection an, um sich zu vergewissern, dass alle Verbindungseinstellungen korrekt sind, und klicken Sie dann Finish an. Zugehörige Konzepte: „Anwendungsserver installieren und einrichten” auf Seite 65 Verbindung mit der fernen Datenbank konfigurieren: Konfigurieren Sie eine Verbindung mit der fernen Datenbank, um Ihre InfoSphere MDM-Entwicklung zu testen und ein beliebiges generiertes SQL auszuführen. Vorgehensweise 1. Öffnen Sie in MDM Workbench die Perspektive Data. 2. Klicken Sie in der Datenquellenexploreransicht mit der rechten Maustaste Database Connections an. 3. Klicken Sie New... an. Das Dialogfeld New Connection wird geöffnet. 4. Geben Sie in der Anzeige mit den Verbindungsparametern die Details Ihrer fernen Datenbankinstanz an: a. Wählen Sie den Datenbankmanagertyp aus. b. Wählen Sie den JDBC-Treiber aus. c. Geben Sie den Datenbanknamen ein. d. Geben Sie die Hostadresse und die Portnummer ein. e. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für die Clientauthentifizierung an. f. Geben Sie den Standardschemanamen ein. g. Bestätigen Sie die Verbindungs-URL. 5. Klicken Sie nach der Konfiguration der fernen Datenbankinstanz Test Connection an, um die Richtigkeit Ihrer Einstellungen zu bestätigen. 6. Klicken Sie Finish an. Zugehörige Tasks: „Datenbank installieren und einrichten” auf Seite 72 Zugehörige Informationen: SQL-Scripts zur Vorbereitung der Implementierung ausführen Lokale Änderungen an der fernen InfoSphere MDM-Instanz implementieren: In diesem Szenario ist der MDM Workbench-Entwicklungsprozess identisch mit dem normalen Prozess, aber Sie müssen Ihr Verbundbundlearchiv (Composite Bundle Archive, CBA) mithilfe von WebSphere Application Server Integrated Solutions Console (Verwaltungskonsole) auf dem fernen Betriebsserver implementieren. Vorgehensweise 1. Schließen Sie ihre MDM Workbench-Entwicklungstasks ab. 2. Stellen Sie sicher, dass der Code für Ihr Projekt generiert wurde, nachdem Sie es dem CBA hinzugefügt haben.

Kapitel 3. Produkt installieren

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3. Führen Sie die SQL-Scripts im Verzeichnis MDMSharedResources/sql aus, das Ihrer fernen Datenbankinstanz entspricht. 4. Klicken Sie in MDM Workbench mit der rechten Maustaste das CBA-Projekt an und klicken Sie die Option Export an. 5. Wählen Sie das Exportziel OSGi > OSGi Composite Bundle (CBA) aus. Prüfen Sie, dass die exportierten Bundles Ihr Bundle für das Betriebsservermodul enthalten. Wichtig: Stellen Sie sicher, dass Sie nur die Anpassungsbundles exportieren und nicht die zentralen referenzierten Bundles aus InfoSphere MDM. Wenn Sie beim Exportieren des CBA alle Bundles auswählen, verfügen Sie hinterher über doppelte Versionen der zentralen Bundles. 6. Klicken Sie Browse an, wählen Sie eine Speicherposition für die CBA-Datei aus und klicken Sie dann Finish an. 7. Öffnen Sie die ferne Instanz von WebSphere Application Server Integrated Solutions Console, klicken Sie im Navigationsrahmen Environment > OSGi bundle repositories > Internal bundle repository an und klicken Sie oben in der Tabelle die Option New an. 8. Wählen Sie das lokale Dateisystem aus und navigieren Sie an die Position, an der Sie das aus MDM Workbench exportierte CBA gespeichert haben, klicken Sie dann OK und anschließend die Option zum direkten Speichern in der Masterkonfiguration an. 9. Klicken Sie im Navigationsrahmen Anwendungen > Anwendungstypen > Geschäftsanwendungen an. 10. Klicken Sie die InfoSphere MDM-Anwendung an und wählen Sie das vom Unternehmensbundlearchiv (Enterprise Bundle Archive, EBA) implementierte Asset aus (z. B. com.ibm.mdm.server.app_0001.eba). Dieser Schritt kann einige Minuten dauern. 11. Klicken Sie in der rechten Spalte Erweiterungen für diese Kompositionseinheit an und klicken Sie dann oben in der Tabelle die Option Hinzufügen an. 12. Wählen Sie das Kontrollkästchen neben dem importierten CBA aus und klicken Sie dann oben in der Tabelle Hinzufügen an. Das Laden der nächsten Seite kann einige Minuten dauern. 13. Klicken Sie die Option zum direkten Speichern in der Masterkonfiguration an. Die Seite mit der Kompositionseinheit wird wieder angezeigt. 14. Klicken Sie im unteren Bereich der Seite die Option Auf neueste Implementierung aktualisieren an, prüfen Sie die vorangezeigten Änderungen und klicken Sie dann OK an. Für Ihr Erweiterungs-CBA sollte eine Änderung von Nicht implementiert in eine Versionsnummer angezeigt werden. 15. Klicken Sie im Optionsassistenten Weiter an, übernehmen Sie die Standardoptionen auf jeder Seite und klicken Sie dann Fertigstellen an. 16. Klicken Sie die Option zum direkten Speichern in der Masterkonfiguration an. 17. Starten Sie die ferne InfoSphere MDM-Geschäftsanwendung. Zugehörige Informationen: Implementierung von Zusätzen und Erweiterungen SQL-Scripts zur Vorbereitung der Implementierung ausführen CBA auf dem Betriebsserver über die Administrationskonsole implementieren

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Installation

Installation Führen Sie die Tasks in diesem Abschnitt aus, um eine vollständige InfoSphere MDM-Implementierung, einschließlich der Voraussetzungen, zu installieren und zu konfigurieren.

Informationen zu diesem Vorgang Sie müssen als Benutzer ohne Rootberechtigung angemeldet sein, um InfoSphere MDM unter UNIX und Linux zu installieren. Wichtig: Bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen, beachten Sie die Angaben zu den bekannten Problemen. Für einige der bekannten Installationsprobleme müssen Sie bestimmte Konfigurationstasks zur Installationsvorbereitung ausführen. Wenn diese Konfigurationstasks nicht ausgeführt werden, kann die Installation fehlschlagen. InfoSphere MDM-Installationen bestehen aus zwei Teilen: 1. Extrahieren der InfoSphere MDM-Assets in das Dateisystem und Vorbereiten des Konfigurationstools 'madconfig'. Dieser Schritt wird von IBM Installation Manager ausgeführt. 2. Konfigurieren von InfoSphere MDM durch Ausführung der Befehlszeilentools zur Installationskonfiguration (madconfig Configure_MasterDataManagement). Zugehörige Konzepte: „Unterstützung für Hochverfügbarkeitsumgebungen” auf Seite 23

Installationsdateien beziehen und extrahieren Die Installationsmedien für die Installation von InfoSphere MDM sind als für den Download verfügbare Installationsimagedateien verfügbar.

Vorbereitende Schritte Über die Downloadseite von IBM InfoSphere Master Data Management können Sie feststellen, welche Komponenten Sie für Ihre lizenzierte Edition und Version benötigen. Anhand der Informationen im Abschnitt mit den Systemanforderungen können Sie die unterstützten Versionen für WebSphere Application Server und Fixpacks bestimmen.

Informationen zu diesem Vorgang Bevor Sie die Installation von InfoSphere MDM starten, müssen Sie sicherstellen, dass Sie alle neuesten Installationspakete und Fixpacks heruntergeladen haben, die für Ihre lizenzierte Edition und Version erforderlich sind.

Vorgehensweise 1. Auf der Seite Download IBM InfoSphere Master Data Management finden Sie die Teilenummern der Komponenten, die Sie von IBM Passport Advantage herunterladen sollten. 2. Laden Sie die Installationsimagedateien von IBM Passport Advantage herunter. 3. Extrahieren Sie die Dateien in ein Verzeichnis namens MDM. Beim Extrahieren der Dateien werden diese in einer Ordnerstruktur angeordnet, die die heruntergeladenen Teile widerspiegelt. Kapitel 3. Produkt installieren

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Zugehörige Verweise: „Installationsvoraussetzungen” auf Seite 2 Zugehörige Informationen: Systemvoraussetzungen für InfoSphere MDM IBM InfoSphere Master Data Management herunterladen

Voraussetzungen installieren und konfigurieren Bevor Sie InfoSphere MDM installieren, müssen Sie sicherstellen, dass die Planungsschritte abgeschlossen und die Voraussetzungen erfüllt sind.

Informationen zu diesem Vorgang v Prüfen Sie die Readme-Datei auf Informationen zu den Systemvoraussetzungen und zu möglichen Problemen bei der Ausführung der Installation. v Lesen Sie die Releaseinformationen zu unterstützten Produktmerkmalen oder zu Verbesserungen im Release. v Lesen Sie den Abschnitt mit den Installationsszenarios und entscheiden Sie, welche Installationstopologie Sie verwenden wollen. v Lesen Sie die Arbeitsblätter zur Installation und füllen Sie sie aus. v Richten Sie Ihre Installationsmedien ein. v Verwenden Sie für jede Implementierung des Angebots einen anderen Datenbankbenutzer. v Beachten Sie die folgenden Aspekte, wenn Sie beabsichtigen, eine IBM DB2-Datenbank zu verwenden: – Richten Sie zu Installationszwecken mindestens einen eingeschränkten Benutzer auf einem System für Datenbankschemabenutzer ein. Da DB2 einen Erstbenutzer über das Betriebssystem authentifiziert, verwenden Sie eine Benutzer-ID wie mdmdb1 mit einer Restricted Shell. Dieser Benutzer muss keiner DB2-Gruppe angehören. – Sie können auch eine einfache Installation ausführen, indem Sie eine einzige ID sowohl als DB2-Installations-ID als auch als Schema-ID verwenden. Die Standard-ID lautet db2inst1. Weitere Informationen finden Sie in Ihrer DB2Dokumentation. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Softwarevoraussetzungen installiert und konfiguriert wurden, bevor Sie InfoSphere MDM installieren: v WebSphere Application Server v IBM Java SDK 1.7 v Eine der folgenden Datenbanken: IBM DB2, Oracle oder Microsoft SQL Server v Microsoft Visual C++ 64 Bit Zusätzlich zu diesen allgemeinen Voraussetzungen gibt es Tasks im Zusammenhang mit speziellen Voraussetzungen für die Installation von InfoSphere MDM. Diese Tasks werden in den folgenden Abschnitten näher erläutert. Zugehörige Konzepte: „Installationsszenarios” auf Seite 46 „Unterstützung für mehrere Instanzen” auf Seite 14 „Arbeitsblätter zur Installation und Konfiguration” auf Seite 25 Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM im grafisch orientierten Modus installieren” auf Seite 109

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Installation

Zugehörige Verweise: „Installationsvoraussetzungen” auf Seite 2

Kontovoraussetzungen Bevor Sie mit der Installation des Produkts beginnen, müssen bestimmte Kontovoraussetzungen erfüllt sein. v Sie müssen mit einem Konto angemeldet sein, das über die IBM WebSphere Application Server-Verzeichnisse und -Binärdateien verfügt. Dieses Konto muss Zugriff auf die Datenbank-JDBC-Treiber haben. Bei den Anweisungen in den Abschnitten zur Vorbereitung wird davon ausgegangen, dass Sie die Installation lokal auf dem Server ausführen. v Installieren Sie InfoSphere MDM als Benutzer ohne Rootberechtigung: – Verwenden Sie für IBM WebSphere Application Server die ID wasadmin. Diese ID muss Eigner eines DB2-Clients oder einer DB2-Instanz sein und zur Managementgruppe 'mqm' gehören. – Für DB2 gilt: - Als Installationsmethode wird vorgeschlagen, mindestens einen eingeschränkten Benutzer in einem System für Datenbankschemabenutzer einzurichten. Da DB2 das Betriebssystem verwendet, um einen Erstbenutzer zu authentifizieren, ist eine Benutzer-ID, wie 'mdmdb1', mit einer Restricted Shell die beste Wahl. Dieser Benutzer muss keiner DB2-Gruppe angehören. - Sie können auch eine einfache Installation ausführen, indem Sie eine einzige ID sowohl als DB2-Installations-ID als auch als Schema-ID verwenden. Die Standard-ID lautet db2inst1. Weitere Informationen zu IBM DB2 finden Sie in der Produktdokumentation. – Für jede Instanz von InfoSphere MDM muss jeweils ein anderer Datenbankbenutzer und ein anderes Datenbankschema vorhanden sein. Unterschiedliche Datenbanken für jede Instanz sind nicht erforderlich. – Bei der Installation auf IBM WebSphere Application Server müssen Sie sicherstellen, dass in der IBM WebSphere Application Server-Instanz kein Server mit dem Namen server und kein Cluster mit dem Namen cluster verwendet wird. Die Namen server und cluster werden von der InfoSphere MDM-Installation verwendet. Zugehörige Tasks: „Voraussetzungen mit dem Befehlszeilentool prüfen” auf Seite 108 Zugehörige Verweise: „Datenbankbenutzerkonten und Verbindungen” auf Seite 73 „Von der Installationsanwendung verwendete Benutzerkonten, Gruppen und Standardwerte” auf Seite 15

IBM Installation Manager vorbereiten Alle Komponenten der InfoSphere MDM-Editionen werden mit IBM Installation Manager installiert. IBM Installation Manager verwendet definierte Repositorys, um festzustellen, welche Pakete für die Installation verfügbar sind. Diese Repositorys verweisen auf Ihr Installationsmedium. Angebote müssen den IBM Installation Manager-Repositorys manuell hinzugefügt werden. Fahren Sie mit den Tasks zur Installation von IBM Installation Manager und zum Hinzufügen Ihrer Repositorys fort. Kapitel 3. Produkt installieren

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Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren” auf Seite 118 IBM Installation Manager installieren: Verwenden Sie dieses Verfahren, wenn IBM Installation Manager nicht installiert ist. Informationen zu diesem Vorgang Installieren Sie IBM Installation Manager nicht im Administratormodus. Vorgehensweise 1. Laden Sie das IBM Installation Manager-Paket für Ihre InfoSphere MDM-Version und -Edition von der Passport Advantage-Seite herunter. 2. Extrahieren Sie die komprimierte Datei. 3. Führen Sie in einer Eingabeaufforderung den Befehl zum Installieren im NichtAdministratormodus aus: v Auf Microsoft Windows-Systemen: userinst.exe v Auf Linux-, AIX- oder Solaris-Systemen: userinst 4. Beenden Sie den Installationsassistenten. Nächste Schritte Fahren Sie mit dem Hinzufügen von Angeboten zu IBM Installation Manager fort. IBM Installation Manager Angebote hinzufügen: Verwenden Sie dieses Verfahren, um InfoSphere MDM der Liste von Angeboten hinzuzufügen, die von IBM Installation Manager installiert werden. Vorbereitende Schritte Stellen Sie sicher, dass Sie IBM Installation Manager installiert haben und Sie die Installation nicht im Administratormodus vorgenommen haben. Vorgehensweise 1. Starten Sie IBM Installation Manager. 2. Klicken Sie File > Preferences an. 3. Wählen Sie im Dialogfeld Preferences die Option Repositories > Add Repository aus. 4. Klicken Sie im Dialogfeld Add Repository die Option Browse an. 5. Suchen Sie die InfoSphere MDM-Pakete, die Sie installieren wollen, und wählen Sie sie aus. Beispiel: downloadpfad/MDM/disk1/diskTag.ini. 6. Fügen Sie zusätzliche Angebote hinzu, z. B. IBM WebSphere Application Server, IBM DB2 oder InfoSphere MDM Workbench. 7. Klicken Sie im Dialogfeld Add Repository die Schaltfläche OK an. 8. Klicken Sie im Dialogfeld Preferences die Schaltfläche OK an.

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Installation

Nächste Schritte Fahren Sie mit der Vorbereitung und der Installation des MDM-Betriebsservers und der Anwendungen fort.

Anwendungsserver installieren und einrichten Vor dem Beginn der Installation der InfoSphere MDM-Anwendung müssen Sie einen Anwendungsserver vorbereiten. InfoSphere MDM-Komponenten werden auf WebSphere Application Server ausgeführt. Der Anwendungsserver stellt eine Infrastruktur für die Kommunikation zwischen den Komponenten, für die Authentifizierung und die Protokollierung bereit. Sie können auswählen, ob Sie einen neuen Anwendungsserver vorbereiten oder einen vorhandenen Anwendungsserver wiederverwenden wollen. Lesen Sie die folgenden Voraussetzungen, bevor Sie den Anwendungsserver für die InfoSphere MDM-Installation vorbereiten. v Stellen Sie sicher, dass Sie die vorausgesetzte Software installiert haben und die korrekte Umgebung eingerichtet wurde. v Setzen Sie das Datenbankdienstprogramm für DB2 oder Oracle auf Ihren Systempfad. Für Microsoft SQL Server ist dieser Schritt nicht erforderlich. v Entnehmen Sie dem Arbeitsblatt zur Konfiguration des Anwendungsservers die Basisparameter, die während des Installationsprozesses angefordert werden. Durch Ausfüllen des Arbeitsblatts wird sichergestellt, dass Sie über die erforderlichen Basisinformationen zur Ausführung der Installation verfügen. Bei Verwendung mehrerer Instanzen sollten Sie das Arbeitsblatt kopieren und jeweils ein separates Arbeitsblatt für jede Instanz vorbereiten. v Verwenden Sie die ID wasadmin, wenn Sie den Anwendungsserver vorbereiten. Wenn Sie DB2 verwenden, muss diese ID Eigner eines DB2-Clients oder einer DB2-Instanz sein. Die ID muss zur WebSphere MQ-Gruppe 'mqm' gehören, wenn Sie WebSphere MQ für das Messaging verwenden. Mit dieser Gruppe können Sie WebSphere MQ verwalten. v Stellen Sie sicher, dass Sie den WAS_HOME- und den JAVA_HOME-Java-Pfad für IBM WebSphere Application Server verwenden. v Stellen Sie sicher, dass kein Server mit dem Namen server und kein Cluster mit dem Namen cluster vorhanden ist. Wichtig: Die Argumente für die JVM-Heapspeichergröße des Deployment Managers (Dmgr) von WebSphere Application Server müssen auf 512 MB und 1024 MB gesetzt sein. Gehen Sie wie folgt vor, um die Größe des Heapspeichers zu erhöhen: 1. Öffnen Sie WebSphere Application Server Integrated Solutions Console und rufen Sie Systemverwaltung > Deployment Manager auf. 2. Erweitern Sie unter Serverinfrastruktur das Element Java- und Prozessmanagement und klicken Sie dann Prozessdefinition an. 3. Klicken Sie unter Weitere Eigenschaften die Option Java Virtual Machine an. 4. Setzen Sie die Anfangsgröße des Heapspeichers auf 512 MB und die maximale Größe des Heapspeichers auf 1024 MB. 5. Klicken Sie OK an, speichern Sie Ihre Änderungen und synchronisieren Sie die Änderungen mit den Knoten. Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren” auf Seite 118 Zugehörige Verweise: Kapitel 3. Produkt installieren

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„WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation” auf Seite 34 Java aktualisieren: Vor dem Ausführen der InfoSphere MDM-Installation müssen Sie sicherstellen, dass die korrekte Version von Java und dem Java Development Kit in Ihrer Installationsumgebung installiert ist. Informationen zu diesem Vorgang InfoSphere MDM Version 11.5 erfordert Java 1.7.1. WebSphere Application Server 8.5.5.6 erstellt standardmäßig Profile mit Java 1.6. Es ist wichtig, auf Java 1.7.1 zu aktualisieren, bevor Sie die WebSphere Application Server-Profile erstellen, die für die InfoSphere MDM-Installation verwendet werden. Vorgehensweise 1. Laden Sie Java 1.7.1 von einer vertrauenswürdigen Quelle herunter und installieren Sie es. Stellen Sie sicher, dass während der Installation das optionale SDK ausgewählt wird. 2. Navigieren Sie zum $WAS_HOME-Ordner. Sie sollten einen neuen Ordner mit dem Namen java_1.7.1_64 sehen. Wichtig: Stellen Sie sicher, dass der Ordner $WAS_HOME/java_1.7.1_64 vorhanden ist, bevor Sie fortfahren. 3. Aktualisieren Sie unter UNIX oder Linux-Betriebssystemen den $JAVA_HOMEPfad in .profiles: JAVA_HOME=$WAS_HOME/java_1.7.1_64

4. Wenn Sie das Script managedprofile ausführen, um Ihr WebSphere Application Server-Profil zu erstellen, führen Sie den folgenden Befehl aus, um 1.7.1_64 als das standardmäßige Java Development Kit anzugeben: managesdk.sh -setNewProfileDefault -sdkname 1.7.1_64

5. Prüfen Sie, ob die Version ordnungsgemäß aktualisiert wurde, indem Sie sich an WebSphere Application Server Integrated Solutions Console (Administrationskonsole) anmelden und zu Deployment Manager > Java SDKs navigieren. Prüfen Sie, ob Version 1.7.1_64 in der Liste der Ressource enthalten ist und der Standardspaltenwert auf 'true' (wahr) gesetzt ist. WebSphere Application Server Network Deployment für eine Implementierung auf einem verwalteten Server vorbereiten: Richten Sie IBM WebSphere Application Server Network Deployment für eine Implementierung auf einem verwalteten Server ein. Informationen zu diesem Vorgang Bei dieser Prozedur wird vorausgesetzt, dass IBM WebSphere Application Server bereits installiert ist. Vorgehensweise 1. Setzen Sie die Java SDK-Standardversion auf 1.7.1: v Führen Sie unter Microsoft Windows-Betriebssystemen den folgenden Befehl aus:

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Installation

was-installationsausgangsverzeichnis\bin\managesdk.bat -setNewProfileDefault -sdkname 1.7.1_64

v Führen Sie unter UNIX- oder Linux-Betriebssystemen den folgenden Befehl aus: was-installationsausgangsverzeichnis/bin/managesdk.sh -setNewProfileDefault -sdkname 1.7.1_64

2. Erstellen Sie einen Deployment Manager (dmgr). a. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung und navigieren Sie zu Ihrem Installationsverzeichnis für IBM WebSphere Application Server. b. Führen Sie über die Eingabeaufforderung diesen Befehl im Verzeichnis was-installationsausgangsverzeichnis\bin aus: Für Microsoft Windows: manageprofiles.bat -create -profileName dmgr-name -profilePath was-profilausgangsverzeichnis\dmgr-name -templatePath was-installationsausgangsverzeichnis\profileTemplates\ management -serverType DEPLOYMENT_MANAGER -enableAdminSecurity true -adminUserName benutzername -adminPassword kennwort Für Linux oder UNIX: manageprofiles.sh -create -profileName dmgr-name -profilePath was-profilausgangsverzeichnis/dmgr-name -templatePath was-installationsausgangsverzeichnis/profileTemplates/management -serverType DEPLOYMENT_MANAGER -enableAdminSecurity true -adminUserName benutzername -adminPassword kennwort 3. Starten Sie den Deployment Manager, indem Sie diesen Befehl im Verzeichnis was-installationsausgangsverzeichnis\bin ausführen: Microsoft Windows: startManager.bat -profileName dmgr-prolifname oder Linux und UNIX: startManager.sh -profileName dmgr-profilname 4. Finden Sie heraus, welche Ports dem Deployment Manager zugewiesen sind. a. Öffnen Sie die Datei profiles/dmgr-profilname/logs/ AboutThisProfile.txt. b. Suchen Sie den Eintrag für den Management-SOAP-Connector-Port und notieren Sie sich die Nummer. c. Suchen Sie den Eintrag für den Port von Integrated Solutions Console (Administrationskonsole) und notieren Sie die Nummer. 5. Erstellen Sie einen Knoten, der an den Deployment Manager angehängt ist, indem Sie diesen Befehl im Verzeichnis was-installationsausgangsverzeichnis\ bin ausführen: Für Microsoft Windows: manageprofiles.bat -create -profileName knotenprofilname -profilePath was-profilausgangsverzeichnis\ knotenprofilname -templatePath was-installationsausgangsverzeichnis\ profileTemplates\managed -hostName hostname -nodeName knotenname -cellName zellenname -dmgrHost dmgr-host -dmgrPort dmgr-port -dmgrAdminUserName benutzername -dmgrAdminPassword kennwort Für Linux oder UNIX: manageprofiles.sh -create -profileName knotenprofilname -profilePath was-profilausgangsverzeichnis/ knotenprofilname -templatePath was-installationsausgangsverzeichnis/ profileTemplates/managed -hostName hostname -nodeName knotenname -cellName zellenname -dmgrHost dmgr-host -dmgrPort dmgr-port -dmgrAdminUserName benutzername -dmgrAdminPassword kennwort Dabei gilt Folgendes: v knotenprofilname - ist der Name des Knotens. v benutzername - ist der von Ihnen in Schritt 2 angegebene Benutzer. v kennwort - ist das von Ihnen in Schritt 2 angegebene Kennwort. v dmgr-port - ist die Nummer des Management-SOAP-Connector-Ports aus Schritt 4b. Kapitel 3. Produkt installieren

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6. Starten Sie den Knoten, indem Sie diesen Befehl im Verzeichnis was-installationsausgangsverzeichnis\bin ausführen: Microsoft Windows: startNode.bat -profileName knotenprofilname oder Linux und UNIX: startNode.sh -profileName knotenprofilname 7. Öffnen Sie IBM WebSphere Application Server Integrated Solutions Console und aktivieren Sie die Knotensynchronisation. a. Öffnen Sie einen Browser und rufen Sie https://localhost:port/ibm/ console auf. Die Portnummer ist die Integrated Solutions Console-Portnummer aus Schritt 3c. b. Wenn die Warnung angezeigt wird, dass die Verbindung nicht vertrauenswürdig ist, können Sie wie für Ihren Browser erforderlich die Nachricht ignorieren oder eine Ausnahme hinzufügen. c. Melden Sie sich mit den Berechtigungsnachweisen aus Schritt 2 an. d. Navigieren Sie zu Systemverwaltung > Konsolvorgaben. e. Wählen Sie Änderungen mit Knoten zu synchronisieren aus und klicken Sie Anwenden an. 8. Legen Sie den Pfad für den Datenbanktreiber in Integrated Solutions Console fest. a. Rufen Sie Umgebung > WebSphere-Variablen auf. b. Klicken Sie für jeden der Treiberpfadeinträge, die für Ihren Datenbanktyp genannt werden, den Eintrag an. Beispiel: DB2_JDBC_DRIVER_PATH, ORACLE_JDBC_DRIVER_PATH oder MICROSOFT_JDBC_DRIVER_PATH. c. Geben Sie den Pfad zum übergeordneten Verzeichnis Ihres Installationsverzeichnisses für Datenbankclients ein und klicken Sie OK an. Tipp: Ersetzen Sie einfache Schrägstriche durch doppelte Schrägstriche. Wenn der Pfad z. B. C:/IBM/SQLLIB lautet, geben Sie C://IBM//SQLLIB ein. Beispiel: v Verwenden Sie db2-ausgangsverzeichnis/SQLLIB für DB2. v Verwenden Sie oracle-ausgangsverzeichnis/jdbc/lib für Oracle. v Verwenden Sie sql_plus-ausgangsverzeichnis für Microsoft SQL Server. d. Wählen Sie die Option zum direkten Speichern in der Masterkonfiguration aus. WebSphere Application Server Network Deployment für eine Implementierung auf einem nicht verwalteten Server vorbereiten: Bereiten Sie IBM WebSphere Application Server Network Deployment für eine Implementierung auf einem nicht verwalteten Server vor. Informationen zu diesem Vorgang Bei dieser Prozedur wird vorausgesetzt, dass IBM WebSphere Application Server bereits installiert ist. Vorgehensweise 1. Setzen Sie die Java SDK-Standardversion auf 1.7.1: v Führen Sie unter Microsoft Windows-Betriebssystemen den folgenden Befehl aus: was-installationsausgangsverzeichnis\bin\managesdk.bat -setNewProfileDefault -sdkname 1.7.1_64

v Führen Sie unter UNIX- oder Linux-Betriebssystemen den folgenden Befehl aus:

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Installation

was-installationsausgangsverzeichnis/bin/managesdk.sh -setNewProfileDefault -sdkname 1.7.1_64

2. Erstellen Sie einen nicht verwalteten Knoten auf dem Anwendungsserver, der einen Server mit dem Namen Server1 auf dem Knoten erstellt. Führen Sie folgenden Befehl im Verzeichnis was-installationsausgangsverzeichnis\bin aus: Für Microsoft Windows: manageprofiles.bat -create -profileName knotenprofilname -templatePath profileTemplates\default -federateLater false -dmgrAdminUserName benutzername -enableAdminSecurity true -adminUserName benutzername -adminPassword kennwort Für Linux oder UNIX: manageprofiles.sh -create -profileName knotenprofilname -templatePath profileTemplates/default -federateLater false -dmgrAdminUserName benutzername -enableAdminSecurity true -adminUserName benutzername -adminPassword kennwort Wenn Sie einen nicht verwalteten Server verwenden, lautet der Name des Knotenservers server1. 3. Starten Sie den Knoten, indem Sie diesen Befehl im Verzeichnis was-installationsausgangsverzeichnis\bin ausführen: Microsoft Windows: startServer.bat -server1 oder Linux und UNIX: startServer.sh -server1 4. Öffnen Sie IBM WebSphere Application Server Integrated Solutions Console (Administrationskonsole) und legen Sie den Datenbanktreiberpfad fest: a. Rufen Sie Umgebung > WebSphere-Variablen auf. b. Klicken Sie für jeden der Treiberpfadeinträge, die für Ihren Datenbanktyp genannt werden, den Eintrag an. Beispiel: DB2_JDBC_DRIVER_PATH, ORACLE_JDBC_DRIVER_PATH oder MSSQLSERVER_JDBC_DRIVER_PATH. c. Geben Sie den Pfad zum übergeordneten Verzeichnis Ihres Datenbankinstallationsverzeichnisses ein und klicken Sie OK an. Ersetzen Sie einfache Backslashes durch doppelte Backslashes. Wenn der Pfad z. B. C:\IBM\SQLLIB lautet, geben Sie C:\\IBM ein. d. Wählen Sie die Option zum direkten Speichern in der Masterkonfiguration aus. WebSphere Application Server für die Basisimplementierung vorbereiten: Richten Sie IBM WebSphere Application Server für eine Basisimplementierung ein. Informationen zu diesem Vorgang Wenn Sie eine Basisimplementierung verwenden wollen, erstellt IBM Installation Manager ein IBM WebSphere Application Server-Profil mit dem Namen server1. Wenn Sie sich dazu entschließen, dieses Profil zu verwenden, müssen Sie vor der Installation kein Profil erstellen. Wichtig: Registrieren Sie server1 nicht als Microsoft Windows-Service. Wenn Sie es tun, kann IBM Installation Manager server1 während der Installation der InfoSphere MDM-Implementierungsmodule nicht erneut starten. Bei dieser Prozedur wird vorausgesetzt, dass der Anwendungsserver bereits installiert ist. Vorgehensweise 1. Setzen Sie die Java SDK-Standardversion auf 1.7.1: v Führen Sie unter Microsoft Windows-Betriebssystemen den folgenden Befehl aus: was-installationsausgangsverzeichnis\bin\managesdk.bat -setNewProfileDefault -sdkname 1.7.1_64

Kapitel 3. Produkt installieren

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v Führen Sie unter UNIX- oder Linux-Betriebssystemen den folgenden Befehl aus: was-installationsausgangsverzeichnis/bin/managesdk.sh -setNewProfileDefault -sdkname 1.7.1_64

2. Erstellen Sie das IBM WebSphere Application Server-Basisprofil: v Gehen Sie wie folgt vor, um das Basisprofil mithilfe des Profilverwaltungstools zu verwenden: a. Wechseln Sie in das Verzeichnis was-installationsausgangsverzeichnis/ bin/ProfileManagement und führen Sie das Profilverwaltungstool aus. – Für Microsoft Windows: pmt.bat – Für Linux und UNIX: pmt.sh b. Klicken Sie im Fenster Environment Selection die Option Application Server an und klicken Sie Next an. c. Wählen Sie im Fenster Profile Creation Options die Option Typical profile creation aus und klicken Sie Next an. Tipp: Wenn Sie die Standardkonfiguration nicht verwenden möchten, können Sie optional Advanced profile creation auswählen und Ihre Konfigurationsdetails angeben. Bei dieser Prozedur wird eine typische Profilerstellung vorausgesetzt. d. Stellen Sie im Fenster Administrative Security sicher, dass die Option Enable administrative security ausgewählt ist. Fügen Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort hinzu und klicken Sie dann Next an. e. Prüfen Sie die Zusammenfassung und klicken Sie Create an. Das Profilverwaltungstool erstellt ein Basisprofil. v Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Basisprofil über die Befehlszeile zu erstellen: Anmerkung: Geben Sie die korrekten Werte für was-installationsausgangsverzeichnis, was-benutzer und was-kennwort an. – Für UNIX- und Linux-Systeme: was-installationsausgangsverzeichnis/bin/manageprofiles.sh -create -templatePath was-installationsausgangsverzeichnis/profileTemplates/default -enableAdminSecurity true -adminUserName was-benutzer -adminPassword was-kennwort

– Für Windows-Systeme: was-installationsausgangsverzeichnis\bin\manageprofiles.bat -create -templatePath was-installationsausgangsverzeichnis\profileTemplates\default -enableAdminSecurity true -adminUserName was-benutzer -adminPassword was-kennwort

Anmerkung: Mithilfe der folgenden Parameter können Sie im Profilerstellungsbefehl weitere Details angeben: – Wenn Sie den Standardprofilpfad nicht verwenden möchten, können Sie -profilePath profilpfad in den Befehl einfügen. – Wenn Sie den Standardprofilnamen nicht verwenden möchten, können Sie -profileName profilname in den Befehl einfügen. 3. Starten Sie nach der Erstellung des Basisprofils den Server. Sie können die Einstiegskonsole oder eine Befehlszeile verwenden. Beispiel: /opt/IBM/WebSphere/ AppServerBASE/profiles/AppSrv01/bin/startServer.sh server1 Neuen Benutzer erstellen und den Benutzer einer MDM-Gruppe hinzufügen: Verwenden Sie dieses Verfahren, um einen IBM WebSphere Application Server-Benutzer zu erstellen und diesen Benutzer dann einer InfoSphere MDM-Gruppe hinzuzufügen.

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Installation

Informationen zu diesem Vorgang IBM Installation Manager erstellt alle Gruppen und einen MDM-Benutzer mit Verwaltungsaufgaben (mdmadmin) und den erforderlichen Berechtigungen und Zugriffsrechten. Verwenden Sie dieses Verfahren, um neue Benutzer hinzuzufügen. Einschränkung: Falls der MDM-Benutzer mit Verwaltungsaufgaben (mdmadmin) vor der Installation erstellt werden muss (z. B. wenn der Anwendungsserver von einem Fremdanbieter eingerichtet und gesteuert wird und alle Benutzerkonten von einem eingebundenen Repository erbt), müssen Sie sicherstellen, dass das Kennwort dieses Benutzers höchstens 16 Zeichen lang ist. Längere Kennwörter werden in der virtuellen MDM-API auf 16 Zeichen gekürzt, bevor sie zur Authentifizierung an den Anwendungsserver übergeben werden. Folglich schlägt die Authentifizierung für virtuelle MDM-Clients fehl. Informationen zu verfügbaren Gruppen finden Sie im Abschnitt zu Benutzerkonten und Gruppen. Vorgehensweise 1. Wechseln Sie in IBM WebSphere Application Server Integrated Solutions Console (Administrationskonsole) zu Benutzer und Gruppen > Benutzer verwalten und klicken Sie Erstellen an. 2. Geben Sie auf der Seite Benutzer erstellen eine Benutzer-ID, einen Namen und ein Kennwort ein. 3. Klicken Sie Gruppenzugehörigkeit an. 4. Suchen Sie auf der Seite Gruppenzugehörigkeit mit dem Suchkriterium '*' nach Gruppen und klicken Sie Suchen an. 5. Heben Sie in der Spalte Verfügbar die Gruppen hervor, zu denen der Benutzer gehören soll, und klicken Sie Hinzufügen an, um die Gruppe in die Spalte Zugeordnet zu zu verschieben. 6. Klicken Sie auf der Seite Gruppenzugehörigkeit die Option Schließen an. 7. Klicken Sie auf der Seite Benutzer erstellen die Option Erstellen an. Zugehörige Verweise: „Von der Installationsanwendung verwendete Benutzerkonten, Gruppen und Standardwerte” auf Seite 15 Zugehörige Informationen: Benutzer verwalten Benutzersicherheit für den Betriebsserver aktivieren Benutzer und Benutzergruppen für virtuelle Stammdatenverwaltung konfigurieren Sicherheitsrollen für die Kanäle in MDM ändern: Der Sicherheitsmechanismus in MDM umfasst einige Konfigurationen von Kanalrollen. MDM akzeptiert Anforderungen von diesen Kanälen nur dann, wenn die Rolle des Aufrufenden in den jeweiligen Produktkonfigurationen konfiguriert ist. v /IBM/DWLCommonServices/Security/TrustedClientMode/Batch/roles v /IBM/DWLCommonServices/Security/TrustedClientMode/EventManager/roles v /IBM/DWLCommonServices/Security/TrustedClientMode/OtherChannels/roles Kapitel 3. Produkt installieren

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Standardmäßig weisen diese Konfigurationen den Standardwert mdm_admin auf. Wenn der neue Benutzer erstellt wird und der Rolle mdm_admin nicht zugewiesen wird, muss eine gültige Rolle des erstellten Benutzers konfiguriert werden, indem diese Konfigurationen aktualisiert werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 'Sicherheitsservices definieren'.

Datenbank installieren und einrichten Sie müssen diese Prozedur zur Installation und Vorbereitung Ihrer Datenbank ausführen, bevor Sie die InfoSphere MDM-Anwendung installieren.

Informationen zu diesem Vorgang Wenn Sie Namen für Ihre Datenbanken und Benutzerkonten definieren, ziehen Sie in Betracht, den zugehörigen Datenbankinstanzen, Benutzerkonten und Datenquellenkonfigurationen denselben Namen zu geben. Sie können auch die Version von InfoSphere MDM in den Namen einschließen. In der Produktionsdatenbank können Sie alle Elemente z. B. mdmprod_115 nennen. Wenn Sie diese Namenskonvention verwenden, helfen Sie anderen Mitgliedern Ihres Unternehmens und dem IBM Software Support dabei, die Zuordnung zwischen Instanzen, Konten und Datenbanken zu verstehen.

Vorgehensweise 1. Füllen Sie die zutreffenden Datenbankarbeitsblätter aus, die als zugehörige Referenz aufgelistet sind. 2. Installieren Sie die Datenbanksoftware und erstellen Sie Datenbankbenutzerkonten mit entsprechenden Berechtigungen. Informationen zum Abschließen der Installation finden Sie in der Dokumentation des Datenbankanbieters. Lesen Sie den Abschnitt über Datenbankbenutzerkonten, bevor Sie die Datenbanksoftware installieren. 3. Extrahieren Sie optional das Installationsstartkit aus der heruntergeladenen Datei disk1.zip. Dieses Toolkit stellt Scripts bereit, mit denen Sie die MDM-Datenbank erstellen können, dies ist aber nicht obligatorisch. Anmerkung: Wenn Sie das Installationsstartkit nicht extrahieren, zeigt die Installationsanwendung während der InfoSphere MDM-Installation eine Warnung an. 4. Erstellen Sie die MDM-Datenbank mithilfe einer der folgenden Methoden: v Führen Sie das Installationsstartkit aus, das für Ihren Datenbanktyp gültig ist. Die Scripts erstellen automatisch die entsprechenden Tabellenbereiche, Pufferpools und Verschlüsselungsangaben, die für Ihre InfoSphere MDM-Edition erforderlich sind. Details zu einigen dieser Einstellungen finden Sie in den zugehörigen Referenzabschnitten. v Erstellen Sie die Datenbank manuell unter Verwendung einer anderen Methode. Anmerkung: Details zur erforderlichen Datenbankkonfiguration und den entsprechenden Einstellungen finden Sie in den zugehörigen Referenzabschnitten. Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren” auf Seite 118 Zugehörige Verweise: „Arbeitsblatt zur DB2- oder DB2 for z/OS-Datenquelle” auf Seite 27 „Arbeitsblatt zur Oracle-Datenquelle” auf Seite 31

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Installation

„Arbeitsblatt zur Microsoft SQL Server-Datenquelle” auf Seite 29 „Installationsstartkit” auf Seite 12 Datenbankbenutzerkonten und Verbindungen: Für alle Installationen ist mindestens ein Datenbankbenutzerkonto erforderlich. Zum Booten der Datenbank (erfolgt in der Regel während der Installation), zur Verarbeitung eines Upgrades, zur Definition neuer Entitätstypen oder zur Erstellung implementierungsspezifischer Segmente muss das Datenbankbenutzerkonto über bestimmte Berechtigungen verfügen. Dieses Primärbenutzerkonto muss über die folgenden Berechtigungen verfügen: v Tabelle erstellen und Tabelle löschen v Index erstellen und Index löschen v Auswählen, Einfügen, Aktualisieren und Löschen Nachdem die Datenbank gebootet wurde und Entitätstypen und implementierungsspezifische Segmente konfiguriert wurden, haben Sie die Möglichkeit, das Benutzerkonto, falls erforderlich, zu beschränken. Ein eingeschränktes Benutzerkonto verfügt nur über die Berechtigungen zum Auswählen, Einfügen, Aktualisieren und Löschen. Ziehen Sie die Konfiguration einer Eins-zu-eins-Beziehung zwischen dem Datenbankbenutzer und der Datenbank in Betracht, sodass Benutzer keinen Zugriff auf mehrere Datenbanken haben. Dieses Modell stellt eine Sicherheitsschicht bereit, mit der verhindert werden kann, dass ein Datenbankbenutzer die Tabellen eines anderen Datenbankbenutzers löscht. Zeichnen Sie die Berechtigungsnachweise des Datenbankbenutzerkontos auf; diese Informationen werden für die Installation benötigt. Die Datenbankverbindungsanzahl ist die Summe der Verbindungen, die vom Betriebsserver und von den Entitätenmanagern verwendet werden, die Sie verwenden wollen. Für einige Prozesse des Betriebsservers oder von InfoSphere MDM Workbench sind zudem weitere Datenbankverbindungen erforderlich, die nach Abschluss des Prozesses geschlossen werden. Lassen Sie für diese Prozesse weitere Verbindungen in Ihrer Konfiguration zu. Zugehörige Konzepte: „Kontovoraussetzungen” auf Seite 63 Zugehörige Verweise: „Von der Installationsanwendung verwendete Benutzerkonten, Gruppen und Standardwerte” auf Seite 15 „Gültigkeitsprüfungen” auf Seite 115 DB2-Datenbank vorbereiten: Verwenden Sie dieses Verfahren, um eine IBM DB2-Datenbank für eine Installation von InfoSphere MDM einzurichten. Vorbereitende Schritte v Bei diesen Schritten wird vorausgesetzt, dass die Datenbank bereits installiert worden ist.

Kapitel 3. Produkt installieren

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v Zur Erstellung der MDM-Datenbank müssen Sie an DB2 mit dem Konto des Benutzers mit Verwaltungsaufgaben angemeldet sein, das Sie bei der Installation von DB2 erstellt haben. v Die IBM DB2 Enterprise Server-Edition muss installiert sein. Informationen zu diesem Vorgang Achtung: Wenn Sie InfoSphere MDM unter z/OS installieren, überspringen Sie die Schritte zur Datenbankvorbereitung und fahren Sie mit „Installation unter z/OS” auf Seite 122 fort. Vorgehensweise 1. Extrahieren Sie das Installationsstartkit aus der heruntergeladenen Paketdatei disk1.zip. 2. Modifizieren Sie das Script CreateDB.sql. a. Wechseln Sie in das Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/CoreData/Full/DB2/ddl/ (dabei ist installationsausgangsverzeichnis_des_startkits die Position des extrahierten Kits). b. Öffnen Sie die Datei CreateDB.sql in einem Texteditor. c. Ersetzen Sie die Variablen im Script durch die entsprechenden Werte, wie am Anfang im Script beschrieben. Variablen sind in eingeschlossen, z. B. . Zum Beispiel muss die Variable in CreateDB.sql durch den passenden Landescode ersetzt werden. Bei Installationen in den USA müssen Sie durch US ersetzen. 3. Wechseln Sie zum Konto des DB2-Benutzers mit Verwaltungsaufgaben. Für Microsoft Windows: a. Öffnen Sie das Menü Start und rufen Sie Alle Programme > IBM DB2 > DB2COPY1 (Standard) auf. b. Drücken Sie die Umschalttaste und klicken Sie mit der rechten Maustaste Eingabeaufforderung an und wählen Sie dann Als anderer Benutzer ausführen.... aus. c. Geben Sie den Namen und das Kennwort des DB2-Benutzers mit Verwaltungsaufgaben ein. Für Linux und UNIX: a. Öffnen Sie das Linux- oder UNIX-Terminal. b. Geben Sie in der Eingabeaufforderung su - benutzer ein, wobei benutzer der DB2-Benutzer mit Verwaltungsaufgaben ist. 4. Führen Sie das Script CreateDB.sql aus, um die Datenbank zu erstellen. a. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem sich Ihre Datei CreateDB.sql befindet. b. Führen Sie den zutreffenden Befehl aus. v Für Microsoft Windows: db2 -td; -f CreateDB.sql v Für Linux und UNIX: db2 -tvf installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/database/CoreData/ Full/DB2/Standard/ddl/CreateDB.sql Wichtig: Die restlichen Schritte in dieser Prozedur sind optional. Wenn Sie die Tabellenbereiche nicht manuell erstellen möchten, können Sie die folgenden Schritte überspringen. In diesem Fall erstellt die Installationsanwendung die Tabellenbereiche während der Installation automatisch.

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Installation

5. Ändern Sie das Script CreateTS.sql. a. Öffnen Sie die Datei CreateTS.sql in einem Texteditor. b. Ersetzen Sie die Variablen im Script durch die entsprechenden Werte, wie am Anfang im Script beschrieben. Variablen sind in eingeschlossen, z. B. oder . Achtung: Die Werte, die die Variablen in dieser Datei ersetzen, müssen mit der Konfiguration Ihrer Datenbank übereinstimmen, oder das Installationsprogramm kann nicht erfolgreich ausgeführt werden. 6. Führen Sie CreateTS.sql aus, um Ihre Tabellenbereiche zu erstellen. a. Führen Sie den zutreffenden Befehl aus. v Für Microsoft Windows: db2 -td; -f CreateTS.sql v Für Linux und UNIX: db2 -tvf installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/database/CoreData/ Full/DB2/Standard/ddl/CreateTS.sql 7. Prüfen Sie nach der Ausführung von CreateTS.sql, ob Ihre Tabellenbereichseinstellungen Ihren Erwartungen entsprechen. Für Microsoft Windows: v Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung und geben Sie db2cmd ein. v Stellen Sie mit folgendem Befehl die Verbindung zur Datenbank her: db2 connect to MDMDB user DBUSER using DB2PWD v Wenn die Verbindung hergestellt ist, geben Sie den Befehl db2 list tablespaces ein. Für Linux und UNIX: v Öffnen Sie ein neues Terminal und geben Sie db2 ein. v Stellen Sie mit folgendem Befehl die Verbindung zur Datenbank her: db2 connect to MDMDB user DBUSER using DB2PWD v Wenn die Verbindung hergestellt ist, geben Sie den Befehl db2 list tablespaces ein. Zugehörige Verweise: „Arbeitsblatt zur DB2- oder DB2 for z/OS-Datenquelle” auf Seite 27 Ihre DB2-Datenbank auf einem anderen Server vorbereiten als InfoSphere MDM: Richten Sie die IBM DB2-Datenbank für Implementierungen ein, bei denen sich die Datenbank und die InfoSphere MDM-Installationen auf verschiedenen Servern befinden. Vorgehensweise 1. Sie müssen auf der Maschine, auf der Sie InfoSphere MDM installieren wollen, Folgendes ausführen: a. Installieren Sie die DB2-Client-Software. b. Katalogisieren Sie die ferne Datenbank auf dem lokalen Server. Führen Sie die folgenden Befehle aus, wobei Sie die Platzhalter durch entsprechende Werte ersetzen: db2 catalog tcpip node remote server db2 catalog db as at node authentication server

2. Erstellen Sie unter Verwendung von WebSphere Application Server Integrated Solutions Console eine WebSphere Application Server-Umgebungsvariable DB2_JDBC_DRIVER_PATH, die auf das Ausgangsverzeichnis der DB2-Instanz auf der lokalen Maschine verweist und deren Ziel die Knotenebene ist.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Ihre DB2-Datenbank für die Verwendung von InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung vorbereiten: Richten Sie Ihre DB2-Datenbank für Implementierungen mit InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung ein. Vorgehensweise 1. Installieren Sie die DB2-Client-Software. 2. Katalogisieren Sie die Datenbank für jede Maschine im Cluster. 3. Erstellen Sie für jeden Knoten im Cluster eine WebSphere Application ServerUmgebungsvariable DB2_JDBC_DRIVER_PATH, die auf das DB2-Ausgangsverzeichnis verweist, das lokal auf der Maschine vorhanden ist. Datenbankbenutzerberechtigungen für DB2 for z/OS konfigurieren: Wenn Ihre Implementierung von InfoSphere MDM IBM DB2 for z/OS verwendet, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Datenbankbenutzer-ID über BINDADD- und CREATE-Zugriffsrechte für die MDM-Datenbank verfügt. Informationen zu diesem Vorgang Der DB2 Wire Protocol-Treiber funktioniert nicht ordnungsgemäß, wenn die entsprechenden Pakete nicht auf jedem Server vorhanden sind, zu dem Sie eine Verbindung herstellen möchten. Ihre Datenbankbenutzer-ID muss über BINDADDund CREATE-Zugriffsrechte verfügen, damit der Treiber Pakete erstellen und binden kann. Anmerkung: Standardmäßig umfassen diese Pakete 200 dynamische Abschnitte und sie werden in einer Gruppe mit dem Namen NULLID erstellt. Wenn die Bindungspakete nicht vorhanden sind, wird während des Tests der Verbindungen für die InfoSphere MDM-Datenquelle auf dem Betriebsserver die folgende Nachricht angezeigt: [IBM][DB2 JDBC Driver]Bind process is not active. Please ensure that the user has permissions to create packages. Packages cannot be created in an XA Connection. DSRA0010E: SQL State = HY000, Error Code = 0.

Vorgehensweise 1. Melden Sie sich als Datenbankadministrator (DBA) an. 2. Stellen Sie eine Verbindung zur MDM-Datenbank her. 3. Erteilen Sie dem Datenbankbenutzer (dbuser) BINDADD-Zugriffsrechte: GRANT BINDADD TO dbuser

4. Erteilen Sie dem Datenbankbenutzer (dbuser) CREATE-Zugriffsrechte: GRANT CREATE ON COLLECTION * TO dbuser

5. Melden Sie sich vom DBA-Benutzerkonto ab. 6. Melden Sie sich mit dem Datenbankbenutzerkonto an. Wenn das Datenbankbenutzerkonto eine Verbindung zur Datenbank mit dem DB2 Wire Protocol-Treiber herstellt, wird automatisch das richtige Paket erstellt. Zugehörige Informationen: DB2 Wire Protocol-Treiber und Pakete

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Installation

Pfad für ein DB2-Dienstprogramm festlegen: Wenn Sie eine IBM DB2-Datenbank verwenden, müssen Sie das Datenbankdienstprogramm auf Ihren Systempfad setzen. Vorgehensweise Fügen Sie der Variablen PATH Ihres Systems in einer Befehlszeile die DB2-Datenbankdienstprogramme hinzu. Beispiel: export PATH=db2-ausgangsverzeichnis/sqllib/bin:$PATH

Nächste Schritte Sie können die Exportzeile auch Ihrem Benutzerprofil hinzufügen. Microsoft SQL Server-Datenbank vorbereiten: Richten Sie eine Microsoft SQL Server-Datenbank ein, bevor Sie eine InfoSphere MDM-Installation beginnen. Informationen zu diesem Vorgang Zur Erstellung der MDM-Datenbank müssen Sie an Microsoft SQL Server entweder mit Windows-Authentifizierung oder mit dem Konto des Benutzers mit Verwaltungsaufgaben angemeldet sein, das Sie bei der Installation von Microsoft SQL Server erstellt haben. Der von Ihnen für die Anmeldung verwendete Benutzername wird während der InfoSphere MDM-Installation als Schemaname verwendet. Beim Benutzernamen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden, weil SQL Server bei der Sortierung die Groß-/Kleinschreibung beachtet. Dementsprechend muss der Benutzername, den Sie in den Fenstern von IBM Installation Manager während der Installation eingeben, genau mit der ursprünglichen Groß-/Kleinschreibung des Benutzernamens übereinstimmen. Wenn die Windows-Authentifizierung verwendet werden soll, muss Ihr Datenbankadministrator das Standardschema des Anmeldebenutzers auf das Schema setzen, das von IBM Installation Manager verwendet wird. Das Standardschema, das einem Benutzer zugewiesen ist, der sich über die Windows-Authentifizierung anmeldet, lautet dbo. Wenn während der InfoSphere MDM-Installation die Windows-Authentifizierung verwendet wird, werden die Datenbankobjekte im Schema namens dbo erstellt. Tipp: Wenn Ihre SQL Server-Implementierung die Windows-Authentifizierung verwendet, geben Sie die Berechtigungsnachweise des Datenbankbenutzers während der Installation nicht im Fenster Database Configuration von IBM Installation Manager ein. Vorgehensweise 1. Melden Sie sich an Microsoft SQL Server entweder mit Windows-Authentifizierung oder mit dem Konto des Benutzers mit Verwaltungsaufgaben an, das Sie bei der Installation von Microsoft SQL Server erstellt haben.

Kapitel 3. Produkt installieren

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2. Ändern Sie das Script CreateDB.sql, das im Installationsstartkit bereitgestellt wird. Tipp: Sie können das Installationsstartkit aus der heruntergeladenen Paketdatei disk1.zip extrahieren. a. Wechseln Sie in das Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/CoreData/Full/ SQLServer/ddl/ (dabei ist installationsausgangsverzeichnis_des_startkits die Position des extrahierten Kits). b. Öffnen Sie die Datei CreateDB.sql in einem Texteditor. c. Ersetzen Sie die Variablen im Script durch die entsprechenden Werte, wie am Anfang im Script beschrieben. Variablen sind in eingeschlossen, z. B. . 3. Führen Sie das Script CreateDB.sql aus, um die Datenbank zu erstellen. Anmerkung: Wenn Sie für den Zugriff auf die Datenbank anstelle der SQLAuthentifizierung die Windows-Authentifizierung verwenden, müssen Sie eine der folgenden Aktionen ausführen: v Wenn sich der Client und SQL Server in derselben Domäne befinden, muss der vom Client verwendete Anmeldebenutzer den SQL Server-Sicherheitsanmeldungen hinzugefügt werden. v Wenn sich der Client und SQL Server in unterschiedlichen Domänen befinden, müssen die beiden Domänen vertrauenswürdig sein. 4. Kopieren Sie die Datei sqljdbc.dll in das Verzeichnis /Binn für die Instanz von SQL Server, die ausgeführt wird. v Wenn Sie SQL Server 32 Bit verwenden, befindet sich die Datei sqljdbc.dll in installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/SQLServer JTA/win32. v Wenn Sie SQL Server 64 Bit verwenden, befindet sich die Datei in installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/SQLServer JTA/ win64_amd64. 5. Installieren Sie die gespeicherten XA-Prozeduren, die vom JDBC-Treiber verwendet werden. Führen Sie das Script instjdbc.sql im Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/SQLServer JTA als Systemadministrator aus. 6. Aktivieren Sie MS DTC für XA-Transaktionen. Für Windows 7 und Windows 2008 a. Klicken Sie auf dem Desktop das Symbol Start an und öffnen Sie mit einer der folgenden Optionen die Komponentendienste. v Geben Sie dcomcnfg in das Feld Programme/Dateien durchsuchen ein. v Geben Sie %windir%/system32/comexp.msc in das Feld Programme/ Dateien durchsuchen ein. b. Wechseln Sie zu Computer > Arbeitsplatz > Distributed Transaction Coordinator. c. Klicken Sie mit der rechten Maustaste Lokaler DTC an und wählen Sie Eigenschaften aus. d. Öffnen Sie im Dialogfeld Lokaler DTC - Eigenschaften die Registerkarte Sicherheit. e. Wählen Sie XA-Transaktionen ermöglichen aus und klicken Sie OK an. Mit diesem Schritt wird der MS DTC-Dienst erneut gestartet. f. Klicken Sie im Dialogfeld Lokaler DTC - Eigenschaften das Element OK an und schließen Sie Komponentendienste.

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Installation

g. Starten Sie Microsoft SQL Server erneut, um eine Synchronisation mit den MS DTC-Änderungen sicherzustellen. Stellen Sie sicher, dass in der Registry des Microsoft-Betriebssystems XATransactions=1 gilt. 7. Führen Sie die folgenden SQL-Anweisungen aus, um die Isolation von Momentaufnahmen für SQL Server zu aktivieren: ALTER ALTER ALTER ALTER

DATABASE DATABASE DATABASE DATABASE



SET SET SET SET

ALLOW_SNAPSHOT_ISOLATION ON SINGLE_USER WITH ROLLBACK IMMEDIATE READ_COMMITTED_SNAPSHOT ON MULTI_USER

Anmerkung: Diese Befehle sind wichtig, wenn Sie die LDAP-Sicherheit mit WebSphere Application Server verwenden wollen. Zugehörige Verweise: „Arbeitsblatt zur Microsoft SQL Server-Datenquelle” auf Seite 29 Ihre Microsoft SQL Server-Datenbank auf einem anderen Server als InfoSphere MDM vorbereiten: Richten Sie Ihre Microsoft SQL Server-Datenbank ein, wenn diese sich auf einem anderen Server als Ihre InfoSphere MDM-Installation befindet. Vorgehensweise Installieren Sie einen Microsoft SQL Server-Client auf der Maschine, auf der Sie die Installation von MDM beabsichtigen. Nachdem Sie den Client installiert haben, wird das Clientkonto automatisch dem Datenbankbenutzerkonto hinzugefügt. Sie müssen den Parameter MSSQLSERVER_JDBC_DRIVER_PATH nicht in Ihrer IBM WebSphere Application Server-Umgebung festlegen. Ihre Microsoft SQL Server-Datenbank für die Verwendung von InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung vorbereiten: Richten Sie Ihre Microsoft SQL Server-Datenbank ein, wenn Sie InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren. Vorgehensweise Installieren Sie einen Microsoft SQL Server-Client auf jeder Maschine, auf der Sie eine Installation von InfoSphere MDM-Komponenten beabsichtigen. Nachdem Sie den Client installiert haben, wird das Clientkonto automatisch dem Datenbankbenutzerkonto hinzugefügt. Sie müssen den Parameter MSSQLSERVER_JDBC_DRIVER_PATH nicht in Ihrer IBM WebSphere Application Server-Umgebung festlegen. Oracle-Datenbank vorbereiten: Richten Sie eine Oracle-Datenbank ein, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. Vorbereitende Schritte v Bei diesen Schritten wird vorausgesetzt, dass die Datenbank bereits installiert worden ist. v Zur Erstellung der MDM-Datenbank müssen Sie an Oracle mit dem Konto des Datenbankadministrators angemeldet sein, das Sie bei der Installation von Oracle erstellt haben. Kapitel 3. Produkt installieren

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v Zur Installation von InfoSphere MDM mit Oracle muss der Name des Datenbankbenutzers mit dem Schemanamen übereinstimmen. Vorgehensweise 1. Stellen Sie sicher, dass Sie den Zeichensatz UTF-8 verwenden. Falls nicht, erstellen Sie Ihre Datenbank mithilfe dieses Befehls: CREATE DATABASEdname...CHARACTER SET AL32UTF8 2. Legen Sie die Zeichenlängensemantik für Unicode fest. Die Variable NLS_LANG_SEMANTICS muss auf CHAR gesetzt werden (die Standardeinstellung lautet BYTE). Führen Sie diesen Befehl aus: ALTER SYSTEM SET NLS_LENGTH_SEMANTICS=CHAR SCOPE=BOTH 3. Wenn Sie mit einem Oracle-Client einen Treiber mit indirekter Verbindung verwenden, müssen Sie die Variable NLS_LANG für den Benutzer festlegen, der eine Verbindung zum Betriebsserver herstellt. Setzen Sie die Variable auf NLS_LANG=AMERICAN_AMERICA.AL32UTF8. Wichtig: Die restlichen Schritte in dieser Prozedur sind optional. Wenn Sie die Tabellenbereiche nicht manuell erstellen möchten, können Sie die folgenden Schritte überspringen. In diesem Fall erstellt die Installationsanwendung die Tabellenbereiche während der Installation automatisch. 4. Ändern Sie das Script create_schema_ora.sql, das im Installationsstartkit bereitgestellt wird. Tipp: Sie können das Installationsstartkit aus der heruntergeladenen Paketdatei disk1.zip extrahieren. a. Wechseln Sie in das Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/CoreData/Full/Oracle/ Standard/ddl/ (dabei ist installationsausgangsverzeichnis_des_startkits die Position des installierten Kits). b. Öffnen Sie die Datei create_schema_ora.sql in einem Texteditor. Die Datei enthält die folgenden Variablen, die durch passende Werte ersetzt werden müssen: c. Wenn die Datenbank unter Microsoft Windows erstellt wird, müssen Sie die Variable durch die Position der Tabellenbereiche ersetzen. Der Positionswert sollte der Syntax \ folgen. Achtung: Wenn Sie eine Datenbank unter Microsoft Windows erstellen, müssen Sie auch alle Schrägstriche (/) in Dateipfaden in Backslash-Zeichen (\) ändern. d. Erstellen Sie im Ordner /oradata einen leeren Unterordner mit einem Namen, der dem Wert von entspricht. e. Richten Sie die Tabellenbereichsnamen ein: v Ersetzen Sie zur Verwendung der Standardwerte für die Tabellenbereiche die Variablen im Script create_schema_ora.sql mit Werten, wie am Anfang des Scripts beschrieben. Variablen sind in spitzen Klammern () eingeschlossen. – - Der Datenbankname. – - Das Kennwort für die Datenbank. – - Der Tabellenbereichsname für geringe Tabellendatenvolumen virtueller Module. Die Installationsanwendung erwartet

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Installation

den Wert TBS4K. In den Fenstern von Installation Manager verweist die Angabe 8k tablespace1 auf diesen Tabellenbereich. – - Der Tabellenbereichsname für 8-KB-Benutzertabellendaten. eDie Installationsanwendung erwartet den Wert TBS8K. In den Fenstern von Installation Manager verweist die Angabe 8k tablespace2 auf diesen Tabellenbereich. – - Der Tabellenbereichsname für 16-KB-Benutzertabellendaten der virtuellen Stammdatenverwaltung. Die Installationsanwendung erwartet den Wert TBS16K. In den Fenstern von Installation Manager verweist die Angabe 8k tablespace3 auf diesen Tabellenbereich. – - Der Tabellenbereichsname für Indexdaten. Die Installationsanwendung erwartet den Wert IDXSPACE. In den Fenstern von Installation Manager verweist die Angabe IndexSpace auf diesen Tabellenbereich. – - Der Tabellenbereichsname für Benutzertabellendaten der probabilistischen Abgleichsfunktion. Die Installationsanwendung erwartet den Wert EMESPACE1. In den Fenstern von Installation Manager verweist die Angabe EME tablespace auf diesen Tabellenbereich. – - Der Tabellenbereichsname für Indexdaten der probabilistischen Abgleichsfunktion. Die Installationsanwendung erwartet den Wert EMESPACE2. In den Fenstern von Installation Manager verweist die Angabe PME tablespace auf diesen Tabellenbereich. – - Der Tabellenbereichsname für CLOB- und XMLDatentypen. Die Installationsanwendung erwartet den Wert LOBSPACE. In den Fenstern von Installation Manager verweist die Angabe LongSpace auf diesen Tabellenbereich. v Zur Verwendung der angepassten Tabellenbereichsnamen: 1) Erstellen Sie eine Datenbank, die Ihre angepassten Tabellenbereichsnamen verwendet. 2) Erstellen oder bearbeiten Sie eine InfoSphere MDM-Installationseingabeantwortdatei und ändern Sie die Variablen der Tabellenbereichsnamen, sodass Ihre benutzerdefinierten Tabellenbereichsnamen dem InfoSphere MDM-Installationsprogramm zugeordnet sind:

Achtung: InfoSphere MDM stellt Beispiele für Installationseingabeantwortdateien bereit, die Sie ändern können, um benutzerdefinierte Tabellenbereiche zu definieren. Weitere Informationen zu den Beispieleingabeantwortdateien finden Sie in „InfoSphere MDM im unbeaufsichtigten Modus installieren” auf Seite 129. 3) Starten Sie das InfoSphere MDM-Installationsprogramm entweder im GUI-Modus oder im unbeaufsichtigten Modus, einschließlich des folgenden Arguments im Startbefehl, sodass das Installationsprogramm Parameter aus Ihrer geänderten Eingabeantwortdatei verwendet: IBMIM -input ./mdm_input.res (dabei ist mdm_input.res der Name der unbeaufsichtigten Eingabeantwortdatei). 5. Führen Sie das Script create_schema_ora.sql aus, um das Oracle-Schema zu erstellen.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Nächste Schritte Wenn Sie das Script create_schema_ora.sql nicht ausführen, müssen Sie das Oracle-Datenbanksystem ändern: v Stellen Sie sicher, dass die Anweisung ALTER SYSTEM SET open_cursors im Script create_schema_ora.sql wie folgt gesetzt ist: ALTER SYSTEM SET open_cursors = 1500 SCOPE=BOTH; v Prüfen Sie, dass die Grants genau wie bei GRANT CREATE SEQUENCE TO SCHEMA; erteilt sind, wobei SCHEMA durch den Schemanamen ersetzt wird. v Konfigurieren Sie die Oracle-Eigenschaft CURSOR_SHARING als CURSOR_SHARING=FORCE. Zugehörige Verweise: „Arbeitsblatt zur Oracle-Datenquelle” auf Seite 31 Ihre Oracle-Datenbank auf einem anderen Server vorbereiten als InfoSphere MDM: Richten Sie Ihre Datenbank für Implementierungen ein, bei denen sich die Datenbank und die InfoSphere MDM-Installationen auf verschiedenen Servern befinden. Vorgehensweise 1. Installieren Sie einen Oracle-Client auf der Maschine, auf der Sie InfoSphere MDM installieren wollen. 2. Verweisen Sie mit dem TNS-Eintrag in der Clientmaschine auf den Datenbankserver. 3. Erstellen Sie unter Verwendung von WebSphere Application Server Integrated Solutions Console die Umgebungsvariable ORACLE_JDBC_DRIVER_PATH, die auf das Ausgangsverzeichnis der Oracle-Datenbank auf der lokalen Maschine verweist und deren Ziel die Knotenebene ist. Ihre Oracle-Datenbank für die Verwendung von InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung vorbereiten: Richten Sie Ihre Oracle-Datenbank für die Unterstützung der Installation von InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung ein. Vorgehensweise 1. Installieren Sie den Oracle-Client auf jeder Maschine. 2. Verweisen Sie mit dem TNS-Eintrag auf die Datenbankservermaschine. 3. Erstellen Sie für jeden Knoten im Cluster eine WebSphere Application ServerUmgebungsvariable ORACLE_JDBC_DRIVER_PATH, die auf das Oracle-Datenbankausgangsverzeichnis verweist, das lokal auf der Maschine vorhanden ist. Oracle-Dienstprogramm festlegen: Wenn Sie eine Oracle-Datenbank verwenden, müssen Sie das Datenbankdienstprogramm auf Ihren Systempfad setzen. Vorgehensweise Fügen Sie der Variablen PATH Ihres Systems in der Befehlszeile die Oracle-Datenbankdienstprogramme hinzu. Beispiel:

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Installation

export ORACLE_HOME=oracle-ausgangsverzeichnis export PATH=$ORACLE_HOME/bin:$PATH

Nächste Schritte Sie können die Exportzeilen auch Ihrem Benutzerprofil hinzufügen. Mit Standard Edition installierte ODBC-Treiber: Welche ODBC-Treiber von der Installationsanwendung bei der Installation der InfoSphere MDM Standard Edition angewendet werden, wird durch den von Ihnen definierten Datenbanktyp bestimmt. Ein Treiber mit direkter Verbindung ermöglicht es einem Betriebsserver, der eine Konfiguration für die virtuelle Stammdatenverwaltung unterstützt, mit der Datenbank zu kommunizieren und Daten in das Schema zu schreiben. In diesem Fall ist für den Betriebsserver-Host die Installation des entsprechenden Datenbankclients erforderlich, um Operationen zum Laden von Massendaten zu ermöglichen. Der Betriebsserver enthält die hier aufgeführten ODBC-Treiber. Andere Treiber werden nicht unterstützt. v Oracle Wire v Oracle Net v IBM DB2 Wire (DB2 und DB2 for z/OS) v Microsoft SQL Server Wire Für Oracle-Datenbanken bestimmen die Eigenschaften, die während des Installationsprozesses an das Dienstprogramm madconfig übergeben werden, ob der Treiber mit direkter Verbindung oder der Netztreiber installiert werden soll. Wenn leere Werte für den Datenbankhost übergeben werden, wird der Oracle-Netztreiber installiert. Dafür ist die Installation des Oracle-Clients auf dem Host des Betriebsservers erforderlich. Tipp: Wenn Sie auf einer Microsoft Windows-Plattform installieren, müssen Sie den Befehl madconfig.bat register_odbc aufrufen, um sicherzustellen, dass der ODBC-Treiber erfolgreich registriert ist, falls Sie eine separate ODBC-Datenquelle manuell erstellen möchten, anstatt sie mithilfe der Installationsanwendung zu erstellen. Zugehörige Tasks: „Unterstützung für einen Oracle-Treiber mit indirekter Verbindung aktivieren” auf Seite 127 Physische MDM-Datenbank manuell installieren: Sie können die physische MDM-Datenbank unter DB2 for UNIX or Linux, DB2 for z/OS und Oracle manuell installieren. Informationen zu diesem Vorgang Sie können die physische MDM-Datenbank immer mit IBM Installation Manager erstellen. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit einer manuellen Installation. Die virtuelle MDM-Datenbank wird immer mit IBM Installation Manager installiert.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Achtung: Die Kerndatenbank ist erforderlich für InfoSphere MDM Advanced Edition (physische Stammdatenverwaltung). Sie ist auch erforderlich, damit manche Transaktionen von InfoSphere MDM Standard Edition (virtuelle Stammdatenverwaltung) ordnungsgemäß verarbeitet werden können. Wenn Sie IBM Installation Manager verwenden, um InfoSphere MDM zu installieren, werden die erforderlichen Kerndatenbankkomponenten automatisch installiert. Wenn Sie eine Microsoft SQL Server-Datenbank verwenden, machen Sie sich bewusst, dass InfoSphere MDM Standard Edition (virtuelle MDM-Implementierungen) die einzige Edition ist, die für SQL Server unterstützt wird. Bevor Sie mit der manuellen Installation beginnen, sollten Sie die folgenden Details gelesen und alle erforderlichen Entscheidungen hinsichtlich der Erstellung von Tabellenbereichen und der Installation von Triggern getroffen haben. Tabellenbereiche Für DB2-Datenbanken unter UNIX oder Linux und Oracle-Datenbanken können Sie Tabellenbereiche für Benutzerdaten, Benutzerindizes und große Benutzerobjekte erstellen, um die Datenbankleistung zu verbessern. Platzhalterwerte werden in relevanten Scripts als TABLE_SPACE, INDEX_SPACE und LONG_SPACE angegeben. Sie können die in den bereitgestellten Scripts angegebenen Größenwerte für Tabellenbereiche auf die für Ihre Produktionsumgebung geeignete Größe setzen. Es gibt zwei getrennte Tabellenbereiche für die probabilistische Abgleichsfunktion von InfoSphere MDM. Dies setzt voraus, dass die Tabellenbereiche der probabilistischen Abgleichsfunktion von InfoSphere MDM die in TABLE_SPACE und INDEX_SPACE angegebenen Namen haben, wobei jedoch ein E an den Tabellenbereichsnamen angehängt wird. Trigger Mit der InfoSphere MDM-Installation werden zwei Triggertypen bereitgestellt: einfache Trigger und zusammengesetzte Trigger. Wählen Sie einen dieser Triggertypen zur Installation aus: v Einfache Trigger: Erstellen Sie eine Kopie der Vorabbildung der aktuellen Daten in der Tabelle HISTORY, wenn eine Basistabelle erstellt, aktualisiert oder gelöscht wird. Die Tabelle HISTORY enthält nur alte Sätze, sie enthält nicht den aktuellen Satz aus der Basistabelle. Wenn Sie die einfachen Trigger zur Installation auswählen, müssen Sie die einfachen Trigger zum Aktualisieren installieren. Sie können optional auch die einfachen Trigger zum Löschen installieren. v Zusammengesetzte Trigger: Erstellen Sie eine Kopie der Vorabbildung und Nachabbildung der aktuellen Daten aus der Basistabelle in der Tabelle HISTORY, wenn eine Basistabelle eingefügt, aktualisiert oder gelöscht wird. Die Tabelle HISTORY enthält alle alten Datensätze und den aktuellen Datensatz aus der Basistabelle. Wenn Sie die zusammengesetzten Trigger zur Installation auswählen, müssen Sie die Trigger zum Einfügen und Aktualisieren installieren. Sie können optional auch die zusammengesetzten Trigger zum Löschen installieren. v Keine: Es werden keine Protokolltrigger installiert. Multizeitzone (UTC) Wenn Ihre Anwendung über verschiedene Zeitzonen hinweg aktiv ist oder wenn Ihre Daten Zeitwerte aus verschiedenen Zeitzonen aufweisen, müssen Sie das Multizeitzonenfeature aktivieren. Nach der Aktivierung dieses Features kann es nicht mehr inaktiviert werden.

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Installation

Wenn Sie das Multizeitzonenfeature nicht benötigen, müssen Sie es beim Installieren von InfoSphere MDM inaktivieren. Suchfunktionalität mit und ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung Sie können die Funktionalität zum Suchen nach Verträgen, Produkten und Kategorien nach Namen und ohne Einschränkungen bezüglich der Groß-/Kleinschreibung hinzufügen. Ist das Feature für die Nichtbeachtung der Groß-/Kleinschreibung aktiviert, kann es nicht mehr inaktiviert werden. Es ist unter DB2 UDB, DB2 for z/OS Version 9 und höher sowie Oracle verfügbar. Vorgehensweise 1. Öffnen Sie IBM Installation Manager und klicken Sie Install an. 2. Wählen Sie in der Liste Installation Packages die Option InfoSphere MDM Standard Edition or Advanced Edition aus und klicken Sie Next an. 3. Erweitern Sie in der Liste der Features den Eintrag InfoSphere MDM Standard Edition or Advanced Edition und stellen Sie sicher, dass nur die MDM-Datenbank (MDM Database) ausgewählt ist. Klicken Sie Next an. 4. Füllen Sie die Felder für die Datenbankkonfiguration aus, um den Datenbanktyp, den Speicherort und die Verbindungsdetails anzugeben, und wählen Sie dann Extract scripts for manual database installation aus. Klicken Sie Install an. IBM Installation Manager installiert virtuelle MDM-Daten und extrahiert SQL-Scripts, die Sie zur Installation physischer MDM-Daten verwenden können. 5. Führen Sie die SQL-Scripts aus, um physische MDM-Daten zu installieren. 6. Nachdem die Scripts ausgefüllt und die physischen MDM-Daten installiert wurden, öffnen Sie IBM Installation Manager erneut und klicken Modify an. 7. Wählen Sie in der Liste der Features zusätzlich zu der bereits ausgewählten MDM-Datenbank den MDM-Betriebsserver (MDM Operational Server) aus und klicken Sie dann Next an. 8. Klicken Sie Install an, um die Installation der physische MDM-Datenbank abzuschließen. XA-Konfiguration zum Herstellen einer Verbindung mit DB2 for z/OS in WebSphere Application Server festlegen: Wenn Sie die MDM-Datenbank unter DB2 for z/OS manuell installieren, verwenden Sie dieses Verfahren, um die XA-Konfiguration in IBM WebSphere Application Server festzulegen. Informationen zu diesem Vorgang Anmerkung: Sie müssen die Beispielwerte in dieser Prozedur entsprechend Ihrer Serverumgebung ändern. Vorgehensweise 1. Melden Sie sich als Root am UNIX-System an und wechseln Sie in das DB2Instanzverzeichnis. Beispiel: cd /usr/opt/db2_10_01/instance 2. Führen Sie im Instanzverzeichnis den folgenden Befehl aus, um eine Instanz zu erstellen: db2icrt -s client db2inst 3. Melden Sie sich als Instanzbenutzer (in diesem Beispiel als db2inst1) an und katalogisieren Sie die z/OS-Datenbank, nachdem die Instanz erstellt wurde.

Kapitel 3. Produkt installieren

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4. Kopieren Sie db2jcc_license_cisuz.jar aus DB2 for z/OS in den Ordner /sqllib/java des Clients. 5. Fügen Sie dem Klassenpfad die folgende Zeile hinzu: /sqllib/java/db2jcc.jar:/ sqllib/java/db2jcc_license_cisuz.jar

Zugehörige Tasks: „Kerndatenbank unter DB2 for z/OS unter Verwendung von TSO und JCLs manuell installieren” auf Seite 93 z/OS-Datenbankerstellung und -installation: Wenn Sie das Subsystem erstellen und ihm Datenbanken zuordnen, beachten Sie, dass InfoSphere MDM unter DB2 for z/OS mit Unicode-Daten und mehreren Sprachen entwickelt wird. Sie müssen zudem die XA-Konfiguration festlegen. Für Unicode können Sie zwischen zwei Konfigurationsmöglichkeiten wählen: v 1. Richten Sie ein einzelnes Subsystem mit DB2 for z/OS mit dem Parameter UNICODE in DSNZPARM ein. Beispiel: Unicode CCSID = 1208 CCSID of Unicode UTF-8 data. DEF ENCODING SCHEME = UNICODE LOCALE LC_CTYPE = UNI APPLICATION ENCODING = UNICODE

v

v

v

v v

2. Arbeiten Sie mit dem DB2 for z/OS-Standardsubsystem und binden Sie alle MDM-Pakete mit Unicode durch Angabe von LOCALE LC_CTYPE = UNI erneut. Diese Angabe ist bei Aggregatfunktionen wie UPPER und LOWER erforderlich. Wenn Sie ein neues DB2-Subsystem verwenden, setzen Sie alle DSNZPARM-Module auf Unicode, auch den DSNHDECP-Makroparameter LC_TYPE. Zur Gewährleistung der vollständigen Funktionalität sind Unicode-Datenbanken und Zugriffspläne erforderlich. Speicherzuordnung: Bevor physische Objekte erstellt werden können, ist es notwendig, Speicherplatz auf der DASD-Einheit freizugeben. Zur Vereinfachung der Speicherzuordnung wird empfohlen, Speichergruppen im vom System verwalteten Speicherbereich zu verwenden. Erstellen Sie HLQ MDMIBM für alle z-Datendateien. Tabellenbereiche und Indexbereiche: Für eine einfachere Verwaltung und zur Vermeidung von Leistungseinbußen sollten Sie Tabellen und deren zugehörige Indizes in verschiedene Tabellen- bzw. Indexbereiche untergliedern. Verwenden Sie für kleine Tabellen segmentierte Tabellenbereiche und für große Tabellen einfache Tabellenbereiche. Sie können außerdem partitionierte Tabellenbereiche verwenden. Berechtigung und Qualifikationsmerkmal: Verwenden Sie beim Erstellen aller Objekte und beim Zugreifen auf sie nur eine Berechtigungs-ID. Pufferpools: Wenn keine Pufferpools vorhanden sind, müssen Sie sie erstellen. Eine Mindestgröße von 1.000 ist gut. Eine SQL-Anweisung für die Erstellung von Pufferpools kann beispielsweise wie folgt aussehen: ALTER BUFFERPOOL (bp3) VPSIZE (1000);

XA-Konfiguration für DB2 for z/OS Stellen Sie sicher, dass Sie die Schritte für den JDBC-Provider und die Datenquelle von WebSphere Application Server ausführen. Dieses Verfahren ist erforderlich, da-

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Installation

mit WebSphere Application Server für DB2 for z/OS ordnungsgemäß ausgeführt werden kann. Zugriffsrechte für Verbindungen unter DB2 for z/OS erteilen: Wenn Sie eine physische MDM-Datenbank unter DB2 for z/OS manuell installieren, verwenden Sie dieses Verfahren, um die notwendigen Zugriffsrechte für Verbindungen zu erteilen. Vorgehensweise 1. Stellen Sie sicher, dass Sie dem Installationsbenutzer für die Erstellung von Tabellenbereichen und die Ersterstellung der Datenbank das Zugriffsrecht SYSADM erteilt haben. 2. Stellen Sie sicher, dass Sie dem Installationsbenutzer die folgenden Zugriffsrechte erteilt haben: Achtung: Sie müssen die Beispielwerte in der Prozedur entsprechend Ihrer Serverumgebung ändern. v GRANT CREATETAB, CREATETS ON DATABASE DSNDB04 TO ; v GRANT USE OF BUFFERPOOL BP0 TO ; v GRANT USE OF STOGROUP SYSDEFLT TO ; v GRANT USE OF TABLESPACE DSNDB04.SYSDEFLT TO ; v GRANT EXECUTE ON PLAN DSNESPCS TO ; v GRANT EXECUTE ON PLAN DSNESPRR TO ; v GRANT EXECUTE ON PLAN DSNEDCL TO ; v GRANT EXECUTE ON PLAN DSNHYCRD TO ; v GRANT SELECT ON SYSIBM.SYSDUMMY1 TO ; v GRANT EXECUTE ON PLAN DSNTIA TO ; v GRANT EXECUTE ON PROCEDURE SYSPROC.DSNWZP TO ; v GRANT EXECUTE ON PROCEDURE SYSPROC.DSNWSPM TO ; v GRANT EXECUTE ON PACKAGE DSNUTILS.DSNUTILS TO ; v GRANT EXECUTE ON PROCEDURE SYSPROC.DSNUTILS TO ; v GRANT EXECUTE ON PACKAGE DSNUTILU.DSNUTILU TO ; v GRANT EXECUTE ON PROCEDURE SYSPROC.DSNUTILU TO ; Zugehörige Tasks: „Kerndatenbank unter DB2 for z/OS unter Verwendung von TSO und JCLs manuell installieren” auf Seite 93 Oracle-Datenbankeinstellung: Wenn Sie bei einer manuellen Installation der physischen MDM-Datenbank unter Oracle das Script create_schema_ora.sql nicht ausführen, müssen Sie das OracleDatenbanksystem ändern. Stellen Sie sicher, dass die Anweisung ALTER SYSTEM SET open_cursors im Script create_schema_ora.sql wie folgt gesetzt ist: ALTER SYSTEM SET open_cursors = 1500 SCOPE=BOTH;

Prüfen Sie zudem, ob die Grants wie folgt erteilt sind: GRANT CREATE SEQUENCE TO ;

Kapitel 3. Produkt installieren

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Manuelle Installation der physische MDM-Datenbank unter DB2 for Linux or UNIX: Sie können die physische MDM-Datenbank unter DB2 for Linux or UNIX installieren. Es gibt getrennte Anweisungen zur Installation der Datenbank der Komponente 'Configuration and Management' und der Kerndomänendatenbank. Lesen Sie vor dem Start der Installation die Informationen zur manuellen Installation der Datenbank. Kerndatenbank unter DB2 for UNIX or Linux manuell installieren: Installieren Sie die physische MDM-Kerndatenbank unter DB2 for UNIX or Linux. Vorgehensweise 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/ database/CoreData/Full/DB2/Standard/ddl. 2. Ersetzen Sie die Platzhalterwerte in den Scripts dieses Verzeichnisses durch die Werte, die in Ihrer Datenbank verwendet werden sollen. Hinweis: Zum Ausführen der meisten Scripts verwenden Sie die folgende Befehlssyntax: db2 -tvf SCRIPTNAME -l PROTOKOLLDATEINAME

Dabei ist SCRIPTNAME der Name des Scripts, das Sie ausführen, und PROTOKOLLDATEINAME ist der Name der Verlaufsdatei, in der die Befehle protokolliert werden. Wenn Sie eine andere Befehlssyntax verwenden müssen, wird diese Syntax im entsprechenden Abschnitt angezeigt. Ändern Sie die Platzhalterwerte: a. Ersetzen Sie DBNAME durch den Namen der Datenbank, die Sie verwenden möchten. b. Ersetzen Sie TERRITORY durch das Gebiet. c. Ersetzen Sie die folgenden Platzhalter für Tabellenbereiche: v - Der Tabellenbereichsname für Indexdaten. Die Installationsanwendung erwartet den Wert IDXSPACE. v - Der Tabellenbereichsname für CLOB- und XML-Datentypen. Die Installationsanwendung erwartet den Wert LOBSPACE. v - Der Tabellenbereichsname für Benutzertabellendaten der probabilistischen Abgleichsfunktion. Die Installationsanwendung erwartet den Wert EMESPACE1. v - Der Tabellenbereichsname für Indexdaten der probabilistischen Abgleichsfunktion. Die Installationsanwendung erwartet den Wert EMESPACE2. v - Der Tabellenbereichsname für 4-KB-Benutzertabellendaten. Die Installationsanwendung erwartet den Wert TBS4K. v - Der Tabellenbereichsname für 8-KB-Benutzertabellendaten. Die Installationsanwendung erwartet den Wert TBS8K. v - Der Tabellenbereichsname für 16-KB-Benutzertabellendaten der virtuellen Stammdatenverwaltung. Die Installationsanwendung erwartet den Wert TBS16K. d. Ersetzen Sie SCHEMA durch den Schemanamen für die Datenbankassets.

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Installation

3. 4.

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e. Ersetzen Sie DBUSER durch die Datenbankbenutzer-ID, die der Eigner des Schemas ist. f. Ändern Sie den Platzhalterwert DTYPE in einen der folgenden Werte in Kleinbuchstaben: v banking v insurance v telco v manufacturing g. Ersetzen Sie CONFIG_LANG durch die Sprache, die für die Konfiguration verwendet werden soll. Verwenden Sie beispielsweise en für Englisch und fr für Französisch. h. Ersetzen Sie CODE_LANG durch die Sprache von zusätzlichen Codetabellendaten, die ggf. geladen werden sollen. Verwenden Sie beispielsweise ja für Japanisch und fr für Französisch. Stellen Sie sicher, dass Sie Datenbankadministrator-Berechtigungen zur Ausführung des Scripts CreateDB.sql haben. Erstellen Sie die Datenbank und die Tabellenbereiche und erteilen Sie berechtigten Benutzern und Schemas mit Grant die erforderlichen Zugriffsrechte, indem Sie die Datei CreateDB.sql ausführen. Erstellen Sie die Tabellenbereiche und erteilen Sie berechtigten Benutzern und Schemas mit Grant die erforderlichen Zugriffsrechte, indem Sie die Datei CreateTS.sql ausführen. In diesem Script werden vier zusätzliche Tabellenbereiche für Datenbankobjekte der probabilistischen Abgleichsfunktion von InfoSphere MDM erstellt. Die Namen der beiden Tabellenbereiche werden basierend auf TABLE_MDS4K, TABLE_SPACE, TABLE_SPMDS, TABLE_SPPMI, LONG_SPACE und INDEX_SPACE erstellt. Sie können diese auch ändern. Stellen Sie eine Verbindung zu der Datenbank her, die Sie gerade erstellt haben. Führen Sie die Scripts in der angegebenen Reihenfolge über die Befehlszeile in mdm-installationsausgangsverzeichnis/database/CoreData/Full/DB2/ Standard/ddl aus: a. CreateTables.sql: Erstellt alle Basistabellen und Primärschlüsseldefinitionen. b. CreateTables_H.sql: Erstellt alle Protokolltabellen und Primärschlüsseldefinitionen. c. CreateIndexes.sql: Erstellt alle Indizes, einschließlich eindeutiger Indexvorgaben. d. CreateFK.sql: Erstellt alle Fremdschlüssel. e. CreateCHK.sql: Erstellt alle Prüfbedingungen. Ermitteln Sie, ob Sie das Multizeitzonenfeature aktivieren müssen: Wenn Ihre Anwendung über verschiedene Zeitzonen hinweg aktiv ist oder wenn Ihre Daten Zeitwerte aus verschiedenen Zeitzonen aufweisen, müssen Sie das Multizeitzonenfeature aktivieren. Wenn Sie das Multizeitzonenfeature nicht benötigen, müssen Sie es beim Installieren von InfoSphere MDM inaktivieren. v Gehen Sie wie folgt vor, um das Multizeitzonenfeature zu aktivieren: a. Wechseln Sie in das Unterverzeichnis .ddl. b. Führen Sie das folgende Script über die Befehlszeile aus: Create_function_utc_enabled.sql

Kapitel 3. Produkt installieren

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v Gehen Sie wie folgt vor, um das Multizeitzonenfeature zu inaktivieren: a. Wechseln Sie in das Unterverzeichnis ddl. b. Führen Sie das folgende Script über die Befehlszeile aus: Create_function_utc_disabled.sql

9. Führen Sie die Scripts für zusammengesetzte oder einfache Trigger aus. Hinweis: Wenn Sie Scripts zum Erstellen von Triggern ausführen möchten, verwenden Sie die folgende Befehlssyntax: db2 -v -td@ -f SCRIPTNAME -l PROTOKOLLDATEINAME

Dabei ist SCRIPTNAME der Name des Scripts, das Sie ausführen, und PROTOKOLLDATEINAME ist der Name der Verlaufsdatei, in der die Befehle protokolliert werden. Wenn Sie eine andere Befehlssyntax verwenden müssen, wird diese Syntax im entsprechenden Abschnitt angezeigt. v Führen Sie das folgende Script aus, um einfache Trigger zu installieren: a. CreateTriggers_simple.sql - Installiert einfache Trigger. b. Optional: CreateTriggers_delete_simple.sql - Installiert einfache Trigger zum Löschen. v Führen Sie das folgenden Script aus, um zusammengesetzte Trigger zu installieren: a. CreateTriggers_compound.sql - Installiert zusammengesetzte Trigger zum Einfügen und Aktualisieren. b. Optional: CreateTriggers_delete_compound.sql - Installiert zusammengesetzte Trigger zum Löschen. 10. Führen Sie das folgende Script aus, um die Codetabellen mit englischen Daten für die im Platzhalter DTYPE angegebene Branche und mit Konfigurationsdaten in der Sprache auszufüllen, die im Platzhalter CONFIG_LANG angegeben ist: ImpReqData.sql

11. Zum Ausfüllen der Konfigurationsmanagertabelle mit Daten für die englische Sprache wird der Datenpfad in den Platzhalter DEL_DATA_PATH eingegeben (falls Sie die Verzeichnisposition nicht geändert haben, lautet der Pfad 'data') und der Protokollpfad wird in den Platzhalter DEL_DATA_LOGS eingegeben. Führen Sie das Script ImpReqDataCfgMgr.sql aus. 12. Installieren Sie Zusatzgruppen mit Codetabellendaten. Führen Sie für die im Platzhalter DTYPE eingegebene Branche und für die im Platzhalter CODE_LANG eingegebene Sprache das folgende Script aus: ImpCodeTableData.sql

Wiederholen Sie diesen Schritt für jede zu installierende Sprache einschließlich Englisch. 13. Optional: Wenn Sie die Suche ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung aktivieren wollen, führen Sie das folgende Script aus: Insensitive_search_enabled.sql

Domänendatenbank unter DB2 for Linux or UNIX manuell installieren: Sie können die Domänendatenbank manuell unter DB2 installieren. Vorbereitende Schritte Stellen Sie vor der Installation Folgendes sicher:

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Installation

v Stellen Sie sicher, dass die Kerndatenbank erstellt wurde und Sie die erforderliche Zugriffsberechtigung haben. Die Domänendatenbankassets werden derselben Datenbank hinzugefügt. v Lesen Sie den Abschnitt zur manuellen Installation der physischen MDM-Datenbank und treffen Sie dieselben Entscheidungen für die optionalen Schritte wie bei der Installation der Kerndatenbank. Vorgehensweise 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/ database/Full/DB2/Standard/ddl. 2. Bearbeiten Sie alle Scripts in diesem Verzeichnis. Ersetzen Sie dabei die Platzhalterwerte durch die Werte, die in Ihrer Datenbank verwendet werden sollen: a. Ersetzen Sie DBNAME durch den Namen der Datenbank, die Sie verwenden möchten. b. Ersetzen Sie SCHEMA durch den Schemanamen für die Datenbankassets. c. Ersetzen Sie TABLE_SPACE durch den Namen eines Tabellenbereichs, in dem Basis- und Protokolltabellendaten gespeichert werden sollen. d. Ersetzen Sie INDEX_SPACE durch den Namen eines Tabellenbereichs, in dem indexierte Daten gespeichert werden. e. Ersetzen Sie LONG_SPACE durch den Namen eines Tabellenbereichs, in dem lange Benutzerspaltendaten, wie z. B. Daten der Typen CLOB und XML, gespeichert werden. f. Ersetzen Sie DBUSER durch die Datenbankbenutzer-ID, die der Eigner des Schemas ist. g. Ändern Sie den Platzhalterwert DTYPE in einen der folgenden Werte in Kleinbuchstaben: v banking v insurance v telco v manufacturing h. Ersetzen Sie CONFIG_LANG durch die Sprache, die für die Konfiguration verwendet werden soll. Verwenden Sie beispielsweise en für Englisch und fr für Französisch. i. Ersetzen Sie CODE_LANG durch die Sprache von zusätzlichen Codetabellendaten, die ggf. geladen werden sollen. Verwenden Sie beispielsweise ja für Japanisch und fr für Französisch. Achtung: Die Anweisung CreateDB.sql erstellt zwei separate Tabellenbereiche für die probabilistische Abgleichsfunktion: TABLE_SPACE und INDEX_SPACE. 3. Stellen Sie eine Verbindung zu der Kerndatenbank her, die Sie erstellt haben. Hinweis: Zum Ausführen der meisten Scripts verwenden Sie die folgende Befehlssyntax: db2 -tvf SCRIPTNAME -l PROTOKOLLDATEINAME

Dabei ist SCRIPTNAME der Name des Scripts, das Sie ausführen, und PROTOKOLLDATEINAME ist der Name der Verlaufsdatei, in der die Befehle protokolliert werden. Wenn Sie eine andere Befehlssyntax verwenden müssen, wird diese Syntax im entsprechenden Abschnitt angezeigt.

Kapitel 3. Produkt installieren

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4. Führen Sie die folgenden Scripts in der Reihenfolge aus, in der sie in der Befehlszeile in mdm-installationsausgangsverzeichnis/database/Full/DB2/ Standard/ddl aufgeführt sind. v CreateTables.sql: Erstellt alle Basistabellen und Primärschlüsseldefinitionen. v CreateTables_H.sql: Erstellt alle Protokolltabellen und Primärschlüsseldefinitionen. v CreateIndexes.sql: Erstellt alle Indizes, einschließlich eindeutiger Indexvorgaben. v CreateFK.sql: Erstellt alle Fremdschlüssel. v CreateCHK.sql: Erstellt alle Prüfbedingungen. v Create_eME.sql: Erstellt alle Objekte der probabilistischen Abgleichsfunktion von InfoSphere MDM. In diesem Script müssen Sie die beiden Platzhalter durch die echten Tabellenbereiche und den Indexbereichsnamen ersetzen. 5. Führen Sie die Scripts für zusammengesetzte oder einfache Trigger aus: Hinweis: Wenn Sie Scripts zum Erstellen von Triggern ausführen möchten, verwenden Sie die folgende Befehlssyntax: db2 -v -td@ -f SCRIPTNAME -l PROTOKOLLDATEINAME

Dabei ist SCRIPTNAME der Name des Scripts, das Sie ausführen, und PROTOKOLLDATEINAME ist der Name der Verlaufsdatei, in der die Befehle protokolliert werden. Wenn Sie eine andere Befehlssyntax verwenden müssen, wird diese Syntax im entsprechenden Abschnitt angezeigt. v Gehen Sie wie folgt vor, um einfache Trigger zu installieren: – CreateTriggers_simple.sql - Installiert einfache Trigger. – Optional: CreateTriggers_delete_simple.sql - Installiert einfache Trigger zum Löschen. v Führen Sie die folgenden Scripts aus, um zusammengesetzte Trigger zu installieren: – CreateTriggers_compound.sql - Installiert zusammengesetzte Trigger zum Einfügen und Aktualisieren. – Optional: CreateTriggers_delete_compound.sql - Installiert zusammengesetzte Trigger zum Löschen. 6. Führen Sie das folgende Script aus, um die Codetabellen mit englischen Daten für die im Platzhalter DTYPE angegebene Branche und Konfigurationsdaten in der im Platzhalter CONFIG_LANG angegebenen Sprache auszufüllen: ImpReqData.sql. 7. Zum Ausfüllen der Konfigurationsmanagertabelle mit Daten für die englische Sprache wird der Datenpfad in den Platzhalter DEL_DATA_PATH eingegeben (falls Sie die Verzeichnisposition nicht geändert haben, lautet der Pfad 'data') und der Protokollpfad wird in den Platzhalter DEL_DATA_LOGS eingegeben. Führen Sie das Script ImpReqDataCfgMgr.sql aus. 8. Installieren Sie Zusatzgruppen mit Codetabellendaten. Führen Sie für die im Platzhalter DTYPE eingegebene Branche und für die im Platzhalter CODE_LANG eingegebene Sprache das folgende Script aus: ImpCodeTableData.sql

Wiederholen Sie diesen Schritt für jede zu installierende Sprache einschließlich Englisch.

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Installation

9. Wenn Sie die Suche ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung in der Kerndatenbank aktiviert haben, müssen Sie das folgende Script ausführen: Insensitive_search_enabled.sql. 10. Überprüfen Sie die Installationsprotokolldateien, um zu prüfen, ob die Installation abgeschlossen wurde. Manuelle Installation der physischen MDM-Datenbank unter DB2 for z/OS: Sie können die physische MDM-Datenbank unter DB2 for z/OS manuell installieren. In DB2 for z/OS werden die MDM-Datenbanktabellen auf 13 Datenbanken verteilt, um eine bessere Leistung zu erzielen und die Pufferpoolauslastung gleichmäßig nach Feature aufzuteilen. So befinden sich zum Beispiel alle Tabellen für die Produktion in der Datenbank PROD, alle Tabellen für den Event Manager in der Datenbank EMGR usw. Diese Partitionierungsstrategie wird in DB2 for z/OS für alle Standard-DDLs verwendet. Sie können die Tabellen entsprechend den internen Richtlinien Ihrer Organisation umverteilen. Tipp: Achten Sie auf eine gleichmäßige Pufferpoolverteilung, um Engpässe, Deadlocks und Zeitlimitüberschreitungen zu vermeiden. Anmerkung: Bei den folgenden Tasks wird vorausgesetzt, dass Sie eine Installation auf AIX-Clientanwendungsservern durchführen. Bevor Sie mit der Installation beginnen, lesen Sie den Abschnitt über die manuelle Installation der physischen MDM-Datenbank einschließlich der Hinweise und Informationen zur z/OS-Datenbankerstellung und -installation und vergewissern Sie sich, dass alle darin dargelegten Aspekte beachtet wurden. Kerndatenbank unter DB2 for z/OS unter Verwendung von TSO und JCLs manuell installieren: Sie können die Jobsteuersprache (Job Control Language, JCL) verwenden, um die InfoSphere MDM-Kerndatenbank manuell unter DB2 for z/OS zu installieren. Vorbereitende Schritte Diese Task enthält eine Reihe von Platzhalterwerten. Stellen Sie sicher, dass Sie über die erforderlichen Systeminformationen verfügen, bevor Sie beginnen. Wenden Sie sich gegebenenfalls an Ihren Systemadministrator oder Anwendungsentwickler, um diese Informationen zu erhalten. Erstellen Sie auf dem Mainframe-Computer ein Qualifikationsmerkmal der höheren Ebene (High Level Qualifier - HLQ) namens MDMHLQ, dem 3 GB Speicherplatz zum Speichern aller Dateien und Bibliotheken für InfoSphere MDM zugeordnet sind (bzw. stellen Sie sicher, dass dieses HLQ von Ihrem Systemadministrator oder Entwickler erstellt wurde). Das Qualifikationsmerkmal der höheren Ebene wird nur für die Installation benötigt und kann nach dem Abschluss der Installation gelöscht werden. Informationen zu diesem Vorgang Bei diesen Schritten wird vorausgesetzt, dass Sie einen AIX-Clientanwendungsserver verwenden.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Tipp: Die in der folgenden Prozedur definierten FTP-Befehle setzen eine AIX to z/OS-ISPF-Umgebung voraus. Wenn Sie in einer anderen Umgebung arbeiten möchten, müssen Sie die Befehle entsprechend konvertieren. Vorgehensweise 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/ database/CoreData/Full/DB2/ZOS/pds/ddllib und führen Sie die folgenden Schritte aus: a. Ändern Sie das Script .netrc, um die DDLs zu erstellen und an den Mainframe-Computer zu übertragen. b. Ersetzen Sie USER durch den Namen eines Benutzers mit Berechtigung zur FTP-Übertragung an den Mainframe-Computer. c. Ersetzen Sie PASSWORD durch das Kennwort für den berechtigten Benutzer. d. Ersetzen Sie HOSTNAME durch den Hostnamen des Mainframe-Computers. e. Ersetzen Sie MDMHLQ durch das Qualifikationsmerkmal der höheren Ebene (HLQ), das Sie für die Installation auf dem Mainframe-Computer erstellt haben. f. Stellen Sie sicher, dass die Datei die Berechtigung 600 hat. Wenn dies nicht der Fall ist, führen Sie den Befehl chmod 600 .netrc aus. Diese .netrc-Datei muss sich im $HOME-Verzeichnis befinden. g. Führen Sie den folgenden Befehl aus: echo "\$ transferddl" | ftp hostname

Die Bibliothek MDMHLQ.MIHDDL.LIB wird Ihrem System auf dem MainframeComputer hinzugefügt. 2. Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/ database/CoreData/Full/DB2/ZOS/pds/jcllib und führen Sie die folgenden Schritte aus: a. Ändern Sie das Script .netrc, um die DDLs zu erstellen und an den Mainframe-Computer zu übertragen. b. Ersetzen Sie USER durch den Namen eines Benutzers mit Berechtigung zur FTP-Übertragung an den Mainframe-Computer. c. Ersetzen Sie PASSWORD durch das Kennwort für den berechtigten Benutzer. d. Ersetzen Sie HOSTNAME durch den Hostnamen des Mainframe-Computers. e. Ersetzen Sie MDMHLQ durch das Qualifikationsmerkmal der höheren Ebene (HLQ), das Sie für die Installation auf dem Mainframe-Computer erstellt haben. f. Stellen Sie sicher, dass die Datei die Berechtigung 600 hat. Wenn dies nicht der Fall ist, führen Sie den Befehl chmod 600 .netrc aus. Diese .netrc-Datei muss sich im $HOME-Verzeichnis befinden. g. Führen Sie den folgenden Befehl aus: echo "\$ transferjcl" | ftp hostname

Die Bibliothek MDMHLQ.MIHJCL.LIB wird Ihrem System auf dem MainframeComputer hinzugefügt. 3. Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/ database/CoreData/Full/DB2/ZOS/pds und führen Sie die folgenden Schritte aus: a. Ändern Sie das Script .netrc, um die DDLs zu erstellen und an den Mainframe-Computer zu übertragen.

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Installation

b. Ersetzen Sie USER durch den Namen eines Benutzers mit Berechtigung zur FTP-Übertragung an den Mainframe-Computer. c. Ersetzen Sie PASSWORD durch das Kennwort für den berechtigten Benutzer. d. Ersetzen Sie HOSTNAME durch den Hostnamen des Mainframe-Computers. e. Stellen Sie sicher, dass die Datei die Berechtigung 600 hat. Wenn dies nicht der Fall ist, führen Sie den Befehl chmod 600 .netrc aus. Diese .netrc-Datei muss sich im $HOME-Verzeichnis befinden. f. Führen Sie den folgenden Befehl aus: echo "\$ transferbins" | ftp hostname

4. Melden Sie sich bei TSO auf dem Datenbankserver an. 5. Wechseln Sie mithilfe von TSO/ISPF zu MDMHLQ.MIHDDL.LIB und bearbeiten Sie nacheinander die einzelnen Scripts in den Dateien wie folgt: a. Ersetzen Sie DBA ACCOUNT durch ein Datenbankkonto mit DBADM-Berechtigung. b. Ersetzen Sie USER ACCOUNT durch ein Benutzerkonto mit der geeigneten Berechtigungsstufe. c. Ersetzen Sie STOGROUP_NAME durch den Speichergruppennamen. d. Ersetzen Sie DB_PREFIX durch das aus drei Zeichen bestehende Datenbankpräfix, das vom Benutzer mit Datenbankadministratorberechtigung zugewiesen wird. e. Ersetzen Sie VCATNAME durch den tatsächlich verwendeten VCAT-Namen. Weitere Informationen finden Sie in der Anweisung CREATE STOGROUP in der Teildatei der Bibliothek MDMHLQ.MIHDDL.LIB. 6. Suchen Sie mithilfe von TSO/ISPF nach MDMHLQ.MIHJCL.LIB und ändern Sie die Teildatei MDMICOR, um die folgenden Platzhalterwerte durch für Ihre Datenbank geeignete Werte zu ersetzen: a. Ersetzen Sie JOB NAME durch den Namen des Jobs. b. Ersetzen Sie db-hlq durch einen gültigen Wert für ein DSN-Qualifikationsmerkmal der höheren Ebene. c. Ersetzen Sie SYSTEM durch eine gültige DB2-Subsystem-ID. d. Ersetzen Sie USRQ durch das übergeordnete Qualifikationsmerkmal des Benutzerkontos. e. Ersetzen Sie MDMHLQ durch das Qualifikationsmerkmal der höheren Ebene (HLQ), das Sie für die Installation auf dem Mainframe-Computer erstellt haben. f. Ersetzen Sie PLANNAME durch den DB2-Plan für das Dienstprogramm DSNTEP2. g. Die Multizeitzonenimplementierung (MTZ) ist standardmäßig inaktiviert. Wenn Sie die Multizeitzonenimplementierung (MTZ) aktivieren wollen, setzen Sie die Zeile //SYSIN DD DSN=MDMHLQ.MIHDDL.LIB(Z08CRUTE),DISP=SHR innerhalb der JCL MDMICOR auf Kommentar (siehe Schritt 8). Für den Job MDMICOR zeigen die Rückkehrcodes 0 und 4 an, dass die JCL erfolgreich ausgeführt wurde. h. Übergeben Sie die JCL MDMICOR mit dem Befehl sub. Die Rückkehrcodes 0 und 4 zeigen an, dass die JCL erfolgreich ausgeführt wurde. Zugehörige Tasks: „XA-Konfiguration zum Herstellen einer Verbindung mit DB2 for z/OS in WebSphere Application Server festlegen” auf Seite 85 „Zugriffsrechte für Verbindungen unter DB2 for z/OS erteilen” auf Seite 87 Kapitel 3. Produkt installieren

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Domänendatenbank unter DB2 for z/OS manuell installieren: Sie können die Domänendatenbank manuell unter DB2 for z/OS installieren, indem Sie verschiedene Platzhalterwerte bearbeiten. Vorbereitende Schritte Stellen Sie vor der Installation Folgendes sicher: v Stellen Sie sicher, dass die Kerndatenbank erstellt wurde und Sie die erforderliche Zugriffsberechtigung haben. Die Domänendatenbankassets werden derselben Datenbank hinzugefügt. v Lesen Sie den Abschnitt zur manuellen Installation der physischen MDM-Datenbank und treffen Sie dieselben Entscheidungen für die optionalen Schritte wie bei der Installation der Kerndatenbank. Diese Task enthält eine Reihe von Platzhalterwerten. Stellen Sie sicher, dass Sie über die erforderlichen Systeminformationen verfügen, bevor Sie beginnen. Wenden Sie sich gegebenenfalls an Ihren Systemadministrator oder Anwendungsentwickler, um diese Informationen zu erhalten. Auf dem Mainframe-Computer ist dem Qualifikationsmerkmal der höheren Ebene (HLQ) namens MDMHLQ 3 GB Speicherplatz zum Speichern aller Dateien und Bibliotheken für InfoSphere MDM zugeordnet. Informationen zu diesem Vorgang Tipp: Die in der folgenden Prozedur definierten FTP-Befehle setzen eine AIX to z/OS-ISPF-Umgebung voraus. Wenn Sie in einer anderen Umgebung arbeiten möchten, müssen Sie die Befehle entsprechend konvertieren. Vorgehensweise 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis MDM/database/Full/DB2/ZOS/pds/ddllib, in dem die Datei WAS.jar erweitert wurde. 2. Ändern Sie das Script .netrc, um die DDLs zu erstellen und an den Mainframe-Computer zu übertragen. Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus: a. Ersetzen Sie USER durch den Namen eines Benutzers mit Berechtigung zur FTP-Übertragung an den Mainframe-Computer. b. Ersetzen Sie PASSWORD durch das Kennwort für diesen Benutzer. Bevor Sie den Befehl ausführen, stellen Sie sicher, dass die Datei die Berechtigung 600 hat. Wenn dies nicht der Fall ist, führen Sie den Befehl chmod 600 .netrc aus. Diese .netrc-Datei muss sich im $HOME-Verzeichnis befinden. c. Ersetzen Sie MDMHLQ durch den Namen des Qualifikationsmerkmals der höheren Ebene (HLQ), das Sie für die Installation auf dem Mainframe-Computer erstellt haben. d. Führen Sie den folgenden Befehl aus: echo "\$ transferddl" | ftp hostname

Die Bibliothek MDMHLQ.MDMJCL.LIB wird Ihrem System auf dem MainframeComputer hinzugefügt. 3. Wechseln Sie in das Verzeichnis MDM/database/Full/DB2/ZOS/pds/jcllib und ändern Sie das Script .netrc, um die DDLs zu erstellen und an den Mainframe-Computer zu übertragen. Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus. a. Ersetzen Sie USER durch den Namen eines Benutzers mit Berechtigung zur FTP-Übertragung an den Mainframe-Computer.

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Installation

b. Ersetzen Sie PASSWORD durch das Kennwort für diesen Benutzer. c. Ersetzen Sie HOSTNAME durch den Hostnamen des Mainframe-Computers. d. Ersetzen Sie MDMHLQ durch den Namen des Qualifikationsmerkmals der höheren Ebene (HLQ), das Sie für die Installation auf dem Mainframe-Computer erstellt haben. e. Stellen Sie sicher, dass die Datei die Berechtigung 600 hat. Wenn dies nicht der Fall ist, führen Sie den Befehl chmod 600 .netrc aus. Diese .netrc-Datei muss sich im $HOME-Verzeichnis befinden. f. Führen Sie den folgenden Befehl aus: echo "\$ transferjcl" | ftp hostname

Die Bibliothek MDMHLQ.MDMJCL.LIB wird Ihrem System auf dem MainframeComputer hinzugefügt. 4. Melden Sie sich bei TSO auf dem Datenbankserver an. 5. Suchen Sie mithilfe von TSO/ISPF nach MDMHLQ.MDMDDL.LIB und bearbeiten Sie alle Scripts in den Dateien nacheinander. Ersetzen Sie dabei folgende Platzhalterwerte durch für Ihre Datenbank geeignete Werte: a. Ersetzen Sie DBA ACCOUNT durch ein Datenbankkonto mit DBADM-Berechtigung. Führen Sie z. B. den folgenden CHG-Befehl aus: CHG 'DBA ACCOUNT' 'DB2OPER' all b. Ersetzen Sie USER ACCOUNT durch ein Benutzerkonto mit der geeigneten Berechtigungsstufe. c. Ersetzen Sie STOGROUP_NAME durch den Speichergruppennamen. d. Ersetzen Sie DB_PREFIX durch das aus drei Zeichen bestehende Datenbankpräfix, das vom Benutzer mit Datenbankadministratorberechtigung zugewiesen wird. e. Ersetzen Sie MDMHLQ durch den Namen des Qualifikationsmerkmals der höheren Ebene (HLQ), das Sie für die Installation auf dem Mainframe-Computer erstellt haben. f. Ersetzen Sie VCATNAME durch den tatsächlich verwendeten VCAT-Namen. Weitere Informationen finden Sie in der Anweisung CREATE STOGROUP in der Teildatei @01crdb der Bibliothek MDMHLQ.MDMDDL.LIB. 6. Wechseln Sie mithilfe von TSO/ISPF zu MDMHLQ.MDMJCL.LIB und bearbeiten Sie die Teildatei MDMIDOM, um die folgenden Platzhalterwerte durch für Ihre Datenbank geeignete Werte zu ersetzen: a. Ersetzen Sie JOB NAME durch den Namen des Jobs. b. Ersetzen Sie db-hlq durch einen gültigen Wert für ein DSN-Qualifikationsmerkmal der höheren Ebene. c. Ersetzen Sie SYSTEM durch eine gültige DB2-Subsystem-ID. d. Ersetzen Sie USRQ durch das übergeordnete Qualifikationsmerkmal des Benutzerkontos. e. Ersetzen Sie PLANNAME durch den DB2-Plan für das Dienstprogramm DSNTEP2. f. Ersetzen Sie MDMHLQ durch den Namen des Qualifikationsmerkmals der höheren Ebene (HLQ), das Sie für die Installation auf dem Mainframe-Computer erstellt haben. g. Übergeben Sie die JCL MDMIDOM mit dem Befehl sub. Die Rückkehrcodes 0 und 4 zeigen an, dass die JCL erfolgreich ausgeführt wurde.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Kerndatenbank manuell unter Microsoft SQL Server installieren: Verwenden Sie dieses Verfahren, um die vollständige Kerndatenbank unter Microsoft SQL Server manuell zu installieren. Informationen zu diesem Vorgang Lesen Sie vor dem Start der Installation die Informationen zur manuellen Installation der physischen MDM-Datenbank. Vorgehensweise 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/ database/CoreData/Full/SQLServer/ddl. 2. Ersetzen Sie die Platzhalterwerte in allen Scripts dieses Verzeichnisses durch die Werte, die Sie in Ihrer Datenbank verwenden wollen. Ändern Sie die folgenden Platzhalter: v db_name durch den Namen der Datenbank v MDMSEFG durch den Namen der Dateigruppe v Logical_FG_Namex durch den Namen der neuen Datei, die der Dateigruppe hinzugefügt werden soll, wobei x eine Zahl ab 1 ist, wenn mehr als eine Dateigruppe erstellt oder hinzugefügt werden muss v location durch die Position der Dateigruppe "datei"; z. B.: – Microsoft SQL Server 2008 R2: C:/Program Files/Microsoft SQL Server/MSSQL10_50.MSSQLSERVER/MSSQL/DATA – Microsoft SQL Server 2012: C:/Program Files/Microsoft SQL Server/MSSQL11.DBSQL2/MSSQL/DATA v dbuser durch einen Datenbankobjekteigner v password durch das Kennwort zu 'dbuser' v schema durch den Objekteigner v CODE_LANG durch die Sprache zusätzlicher zu ladender Codetabellendaten, z. B. ja für Japanisch oder fr für Französisch v CONFIG_LANG durch die Sprache, die für die Konfiguration verwendet werden soll; z. B. en für Englisch oder fr für Französisch v DTYPE durch den Typ der zu ladenden Daten; geben Sie einen der folgenden Werte in Kleinbuchstaben an: banking, insurance, manufacturing, telco v mds_home durch die Position Ihres virtuellen MDM-Betriebsservers v datasource_name durch den Namen Ihrer Datenbank v dbadmin user durch den Namen des Datenbankbenutzers v dbadmin password durch das Kennwort für Ihren Datenbankbenutzer 3. Führen Sie die folgenden Befehle in der angegebenen Reihenfolge über die Befehlszeile in mdm-installationsausgangsverzeichnis/database/CoreData/Full/ SQLServer/ddl aus. a. Sqlcmd –S Server Name -U dbadmin user -P dbadmin password -i Create_DB.sql > logfile name b. Sqlcmd –S Server Name -U dbuser -P password -d db_name -i CreateTables.sql > logfile name c. Sqlcmd –S Server Name -U dbuser -P password -d db_name -i CreateFK.sql > logfile name d. Sqlcmd –S Server Name -U dbuser -P password-d db_name -i CreateIndexes.sql > logfile name

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Installation

e. Sqlcmd –S Server Name -U dbuser -P password -d db_name -i CreateCHK.sql > logfile name 4. Laden Sie die Daten mit IBM Installation Manager. Wählen Sie im Fenster mit den zu installierenden Features die Option MDM Database aus. Manuelle Installation der physischen MDM-Datenbank unter Oracle: Sie können die physische MDM-Datenbank unter Oracle manuell installieren. Lesen Sie vor dem Start der Installation den Abschnitt über die manuelle Installation der physischen MDM-Datenbank. Kerndatenbank manuell unter Oracle installieren: Sie können die Kerndatenbank manuell unter Oracle installieren. Vorgehensweise 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/ database/CoreData/Full/Oracle/Standard/ddl. 2. Ersetzen Sie die Platzhalterwerte in allen Scripts dieses Verzeichnisses durch die Werte, die Sie in Ihrer Datenbank verwenden wollen. Ändern Sie die folgenden Platzhalter: a. DBNAME durch den Namen der Datenbank. b. SCHEMA durch einen Datenbankbenutzer mit den erforderlichen Zugriffsrechten. c. NEWPASSWORD durch das Kennwort des Schemabenutzers. d. Ersetzen Sie die folgenden Platzhalter für Tabellenbereiche: v - Der Tabellenbereichsname für geringe Tabellendatenvolumen virtueller Module. Die Installationsanwendung erwartet den Wert TBS4K. In den Fenstern von Installation Manager verweist die Angabe 8k tablespace1 auf diesen Tabellenbereich. v - Der Tabellenbereichsname für 8-KB-Benutzertabellendaten. Die Installationsanwendung erwartet den Wert TBS8K. In den Fenstern von Installation Manager verweist die Angabe 8k tablespace2 auf diesen Tabellenbereich. v - Der Tabellenbereichsname für 16-KB-Benutzertabellendaten der virtuellen Stammdatenverwaltung. Die Installationsanwendung erwartet den Wert TBS16K. In den Fenstern von Installation Manager verweist die Angabe 8k tablespace3 auf diesen Tabellenbereich. v - Der Tabellenbereichsname für Indexdaten. Die Installationsanwendung erwartet den Wert IDXSPACE. In den Fenstern von Installation Manager verweist die Angabe IndexSpace auf diesen Tabellenbereich. v - Der Tabellenbereichsname für Benutzertabellendaten der probabilistischen Abgleichsfunktion. Die Installationsanwendung erwartet den Wert EMESPACE1. In den Fenstern von Installation Manager verweist die Angabe EME tablespace auf diesen Tabellenbereich. v - Der Tabellenbereichsname für Indexdaten der probabilistischen Abgleichsfunktion. Die Installationsanwendung erwartet den Wert EMESPACE2. In den Fenstern von Installation Manager verweist die Angabe PME tablespace auf diesen Tabellenbereich.

Kapitel 3. Produkt installieren

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v - Der Tabellenbereichsname für CLOB- und XML-Datentypen. Die Installationsanwendung erwartet den Wert LOBSPACE. In den Fenstern von Installation Manager verweist die Angabe LongSpace auf diesen Tabellenbereich. e. TABLESPACE_LOCATION durch die Position, an der der Tabellenbereich erstellt wird. Dies ist normalerweise in dem Datenbankverzeichnis, das sich im Oracle-Ausgangsverzeichnis (ORACLE_HOME) befindet. Beispiel: D:/ Oracle/product/10.2.0/oradata/MDMDB, wobei MDMDB der Name der Datenbank und 10.2.0 die verwendete Version von Oracle ist. f. DTYPE durch den Typ der zu ladenden Daten. Geben Sie einen der folgenden Werte in Kleinbuchstaben an: v banking v insurance v telco v manufacturing g. Ersetzen Sie CONFIG_LANG durch die Sprache, die für die Konfiguration verwendet werden soll. Verwenden Sie beispielsweise en für Englisch und fr für Französisch. h. Ersetzen Sie CODE_LANG durch die Sprache von zusätzlichen Codetabellendaten, die ggf. geladen werden sollen. Verwenden Sie beispielsweise ja für Japanisch und fr für Französisch. i. DBUSER durch einen Datenbankbenutzer mit Datenbankadministratorberechtigung. j. DBPASSWORD durch das Kennwort des Datenbankbenutzers. 3. Führen Sie die folgenden Befehle in der angegebenen Reihenfolge über die Befehlszeile in mdm-installationsausgangsverzeichnis/database/CoreData/Full/ Oracle/Standard/ddl aus: a. sqlplus DBUSER/DBPASSWORD@DBNAME @create_schema_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt das Datenbankschema. b. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_tables_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Basistabellen und die Primärschlüsseldefinitionen. c. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_hist_tables_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Protokolltabellen und Primärschlüsseldefinitionen. d. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_ix_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt alle Indizes, einschließlich eindeutiger Indexvorgaben. e. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_fk_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Fremdschlüssel. f. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_chk_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Prüfungen auf Integritätsbedingungen. g. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_eME_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Objekte der probabilistischen Abgleichsfunktion von InfoSphere MDM. 4. Wenn Ihre Anwendung über verschiedene Zeitzonen hinweg aktiv ist oder wenn Ihre Daten Zeitwerte aus verschiedenen Zeitzonen aufweisen, müssen Sie das Multizeitzonenfeature aktivieren. Wenn das Multizeitzonenfeature nicht erforderlich ist, müssen Sie es beim Installieren der Datenbank inaktivieren. v Gehen Sie wie folgt vor, um das Multizeitzonenfeature zu aktivieren: a. Wechseln Sie in das Unterverzeichnis .ddl.

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Installation

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b. Führen Sie das folgende Script über die Befehlszeile aus: sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @Create_function_utc_enabled.sql >> PROTOKOLLDATEINAME v Gehen Sie wie folgt vor, um das Multizeitzonenfeature zu inaktivieren: a. Wechseln Sie in das Unterverzeichnis ddl. b. Führen Sie das folgende Script über die Befehlszeile aus: sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @Create_function_utc_disabled.sql >> PROTOKOLLDATEINAME Führen Sie die Befehle für zusammengesetzte oder einfache Trigger aus v Führen Sie die folgenden Scripts aus, um einfache Trigger zu installieren: – sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_triggers_simple_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Installiert einfache Trigger. – Optional: sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_delete_triggers_simple_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Installiert einfache Trigger zum Löschen. v Führen Sie die folgenden Scripts aus, um zusammengesetzte Trigger zu installieren: – sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_triggers_compound_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Installiert zusammengesetzte Trigger zum Einfügen und Aktualisieren. – Optional: sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_delete_triggers_compound_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Installiert zusammengesetzte Trigger zum Löschen. Konvertieren Sie die Datei ImpReqData.script in ein Shell-Script und führen Sie dieses über die Befehlszeile aus. Dieses Script füllt die erforderlichen Codetabellen mit Daten in englischer Sprache für die in den Platzhalter DTYPE eingegebene Branche und die erforderlichen Systemkonfigurationstabellen mit den Konfigurationsdaten in der Sprache, die in den Platzhalter CONFIG_LANG eingegeben wurde. Wählen Sie aus, ob Codetabellendaten für andere Sprachen als Englisch installiert werden sollen. v Wenn Sie nur die englische Version des Produkts installieren, überspringen Sie diesen Schritt. v Wenn Codetabellendaten für andere Sprachen als Englisch für die im Platzhalter DTYPE eingegebene Branche und für die im Platzhalter CODE_LANG eingegebene Sprache installiert werden sollen, konvertieren Sie die Datei Imp_CodeTables_Data.script in ein Shell-Script und führen Sie das ShellScript über die Befehlszeile aus. Wiederholen Sie diesen Schritt für jede Sprache, die Sie installieren wollen. Optional: Wenn Sie die Suche ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung aktivieren wollen, führen Sie das folgende Script aus: sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @Insensitive_search_enabled.sql >> PROTOKOLLDATEINAME

Achtung: Die Anweisung create_schema_ora.sql erzeugt zwei separate Tabellenbereiche für die probabilistische Abgleichsfunktion von InfoSphere MDM: TABLE_SPACE>E und INDEX_SPACE>E Domänendatenbank manuell unter Oracle installieren: Installieren Sie die Domänendatenbank manuell unter Oracle, indem Sie verschiedene Platzhalterwerte ersetzen und eine Reihe von Befehlen ausführen. Kapitel 3. Produkt installieren

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Vorbereitende Schritte Stellen Sie vor der Installation Folgendes sicher: v Stellen Sie sicher, dass die Kerndatenbank erstellt wurde und Sie die erforderliche Zugriffsberechtigung haben. Die Domänendatenbankassets werden derselben Datenbank hinzugefügt. v Lesen Sie den Abschnitt zur manuellen Installation der physischen MDM-Datenbank und treffen Sie dieselben Entscheidungen für die optionalen Schritte wie bei der Installation der Kerndatenbank. Vorgehensweise 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/ database/Full/Oracle/Standard/ddl. 2. Bearbeiten Sie alle Scripts in diesem Verzeichnis. Ersetzen Sie dabei die Platzhalterwerte durch die Werte, die in Ihrer Datenbank verwendet werden sollen: a. Ersetzen Sie DBNAME durch den Namen der Datenbank. b. Ersetzen Sie SCHEMA durch den Schemanamen für die Datenbankassets. c. NEWPASSWORD durch das Kennwort des Schemabenutzers. d. TABLE_SPACE durch den Namen eines Tabellenbereichs, in dem Basis- und Protokolltabellendaten gespeichert werden. e. INDEX_SPACE durch den Namen eines Tabellenbereichs, in dem indexierte Daten gespeichert werden. f. LONG_SPACE durch einen Tabellenbereich, in dem lange Benutzerspaltendaten, wie z. B. Daten der Typen CLOB und XML, gespeichert werden. g. TABLESPACE_LOCATION durch die Position, an der der Tabellenbereich erstellt wird. Dies ist normalerweise in dem Datenbankverzeichnis, das sich im Oracle-Ausgangsverzeichnis (ORACLE_HOME) befindet. Beispiel: D:/ Oracle/product/10.2.0/oradata/MDMDB, wobei MDMDB der Name der Datenbank und 10.2.0 die verwendete Version von Oracle ist. h. DTYPE durch den Typ der zu ladenden Daten. Geben Sie einen der folgenden Werte in Kleinbuchstaben an: v banking v insurance v telco v manufacturing i. Ersetzen Sie CONFIG_LANG durch die Sprache, die verwendet werden soll. Verwenden Sie beispielsweise en für Englisch und fr für Französisch. j. Ersetzen Sie CODE_LANG durch die Sprache von zusätzlichen Codetabellendaten, die ggf. geladen werden sollen. Verwenden Sie beispielsweise ja für Japanisch und fr für Französisch. 3. Führen Sie die folgenden Befehle in der angegebenen Reihenfolge über die Befehlszeile in mdm-installationsausgangsverzeichnis/database/Full/Oracle/ Standard/ddl aus: a. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_tables_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Basistabellen und die Primärschlüsseldefinitionen. b. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_hist_tables_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Protokolltabellen und Primärschlüsseldefinitionen.

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Installation

c. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_ix_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt alle Indizes, einschließlich eindeutiger Indexvorgaben. d. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_fk_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Fremdschlüssel. e. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME> @create_chk_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Prüfungen auf Integritätsbedingungen. f. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_eME_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Objekte der probabilistischen Abgleichsfunktion von InfoSphere MDM.

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Wichtig: Bevor Sie das Script create_eME_ora.sql im nächsten Schritt ausführen, bearbeiten Sie das Script und ersetzen Sie die Platzhalter TABLE_SPACE und INDEX_SPACE durch die Tabellenbereichs- und Indexbereichsnamen, die für die Datenbankobjekte der probabilistischen Abgleichsfunktion von InfoSphere MDM erstellt wurden. Führen Sie die Scripts für zusammengesetzte oder einfache Trigger aus: v Gehen Sie wie folgt vor, um einfache Trigger zu installieren: – sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_triggers_simple_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Installiert einfache Trigger. – Optional: sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_delete_triggers_simple_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Installiert einfache Trigger zum Löschen. v Führen Sie die folgenden Scripts aus, um zusammengesetzte Trigger zu installieren: – sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_triggers_compound_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Installiert zusammengesetzte Trigger zum Einfügen und Aktualisieren. – Optional: sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_delete_triggers_compound_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Installiert zusammengesetzte Trigger zum Löschen. Konvertieren Sie die Datei ImpReqData.script in ein Shell-Script und führen Sie dieses über die Befehlszeile aus. Dieses Script füllt die erforderlichen Codetabellen mit Daten in englischer Sprache für die in den Platzhalter DTYPE eingegebene Branche und die erforderlichen Systemkonfigurationstabellen mit den Konfigurationsdaten in der Sprache, die in den Platzhalter CONFIG_LANG eingegeben wurde. Wählen Sie aus, ob Codetabellendaten für andere Sprachen als Englisch installiert werden sollen. v Wenn Sie nur die englische Version des Produkts installieren, überspringen Sie diesen Schritt. v Wenn Codetabellendaten für andere Sprachen als Englisch für die im Platzhalter DTYPE eingegebene Branche und für die im Platzhalter CODE_LANG eingegebene Sprache installiert werden sollen, konvertieren Sie die Datei Imp_CodeTables_Data.script in ein Shell-Script und führen Sie das ShellScript über die Befehlszeile aus. Wiederholen Sie diesen Schritt für jede Sprache, die Sie installieren wollen. Zum Ausfüllen der Konfigurationsmanagertabelle mit Daten für die englische Sprache wird der Datenpfad in den Platzhalter DEL_DATA_PATH eingegeben (falls Sie die Verzeichnisposition nicht geändert haben, lautet der Pfad /data) und der Protokollpfad wird in den Platzhalter DEL_DATA_LOGS eingegeben. Konvertieren Sie die Datei ImpReqDataCfgMgr.script in ein Shell-Script und Kapitel 3. Produkt installieren

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führen Sie dieses über die Befehlszeile aus. Dieses Script füllt die erforderlichen Systemkonfigurationstabellen mit englischen Daten. 8. Wenn Sie die Suche ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung in der Kerndatenbank aktiviert haben, müssen Sie das folgende Script ausführen: Sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @Insensitive_search_enabled.sql >> PROTOKOLLDATEINAME

Solaris-System für die InfoSphere MDM-Installation vorbereiten Wenn Sie die Installation unter dem Betriebssystem Solaris vornehmen, müssen Sie dieses Verfahren ausführen, bevor Sie mit der Installation beginnen.

Informationen zu diesem Vorgang Wenn Sie diese Schritte nicht ausführen, kann Ihre InfoSphere MDM-Installation möglicherweise mehr als 8 Stunden dauern. Dies führt entweder zu einer Zeitlimitüberschreitung während der Installation oder zu einer beschädigten Installation.

Vorgehensweise Legen Sie das Java Virtual Machine-Argument für Ihren Deployment Manager fest: 1. Erstellen Sie ein WebSphere Application Server-Profil (Deployment Manager und Knoten). 2. Öffnen Sie WebSphere Application Server Integrated Solutions Console (Administrationskonsole) und rufen Sie Systemverwaltung > Deployment Manager > Java- und Prozessverwaltung > Prozessdefinition > Java Virtual Machine auf. 3. Geben Sie in das Feld Generische JVM-Argumente auf der Registerkarte Konfiguration das folgende Argument ein: -XX:MaxpermSize=384m. Klicken Sie Anwenden und die Option zum direkten Speichern in der Masterkonfiguration an. 4. Starten Sie den Knoten und den Deployment Manager erneut. Führen Sie auf einem T-Series-Computer die folgenden Schritte aus: 5. Wechseln Sie in das Verzeichnis WAS_PROFILE_HOME/deployment manager properties und öffnen Sie die Datei soap.client.props. 6. Ändern Sie den Wert für com.ibm.SOAP.requestTimeout von 180 in 1800: com.ibm.SOAP.requestTimeout=1800 7. Starten Sie den Knoten und den Deployment Manager erneut.

In WebSphere Application Server integriertes Messaging konfigurieren Die InfoSphere MDM-Anwendung verwendet Message-driven Beans (MDBs), die beim Start des Unternehmensbundlearchivs nach ihren zugeordneten Aktivierungsspezifikationen und einem JMS-Provider suchen. Falls kein JMS-Provider vorhanden ist, tritt eine Zeitlimitüberschreitung für die MDBs auf und diese werden nicht gestartet. Zur Vereinfachung des Installationsund Konfigurationsprozesses konfiguriert die InfoSphere MDM-Installation automatisch einen JMS-Provider und eine Steuerkomponente. Wenn in WebSphere Application Server bereits integriertes Messaging (MessagingBus) konfiguriert ist oder wenn Sie InfoSphere MDM unter z/OS installieren, müssen Sie die folgenden Schritte ausführen, bevor Sie mit der Installation beginnen. Wenn Sie unter z/OS installieren und kein Messaging-Bus vorhanden ist, müssen Sie zusätzliche Schritte ausführen, nachdem InfoSphere MDM installiert wurde. Zugehörige Tasks:

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Installation

„Nachrichtenbus unter z/OS im Anschluss an die Installation konfigurieren” auf Seite 125 Vorhandenen WebSphere Application Server-Messaging-Bus für die InfoSphere MDM-Installation unter z/OS vorbereiten: Wenn Sie InfoSphere MDM unter z/OS installieren, muss der Datenbankbenutzer für die InfoSphere MDM-Installation berechtigt sein, Tabellen und Tabellenbereiche zu erstellen. Ist er es nicht, kann das Erstellen der Service Integration Bus-Tabellen (SIB) von WebSphere Application Server fehlschlagen. Informationen zu diesem Vorgang Wenn ein WebSphere Application Server-Messaging-Bus vorhanden ist und Sie die Installation mit einem Benutzer ausführen, der nicht über die Berechtigung zum Erstellen von Tabellen und Tabellenbereichen verfügt, müssen Sie die folgenden Schritte befolgen, bevor Sie mit der InfoSphere MDM-Installation beginnen. Wenn kein Messaging-Bus vorhanden ist, müssen Sie zunächst InfoSphere MDM installieren und dann die Schritte in „Nachrichtenbus unter z/OS im Anschluss an die Installation konfigurieren” auf Seite 125 ausführen. Vorgehensweise 1. Öffnen Sie WebSphere Application Server Integrated Solutions Console (Administrationskonsole). 2. Rufen Sie Serviceintegration > Busse > ihr_anwendungsbus > Busmember auf. 3. Klicken Sie auf der Seite der Busmember busmember_ihrer_anwendung > sibserver_ihrer_anwendung > Nachrichtenspeicher an. 4. Wählen Sie die Option Tabellen erstellen ab, um zu verhindern, dass WebSphere Application Server versucht, die SIB-Tabellen zu erstellen. 5. Prüfen Sie, ob Schemaname auf Ihr InfoSphere MDM-Schema verweist. Wenn nicht, ändern Sie den Schemanamen. 6. Klicken Sie Anwenden an und speichern Sie die Änderungen direkt in der Masterkonfiguration. 7. Stoppen Sie den Anwendungsserver. 8. Erstellen Sie die SIB-Tabellen für Ihre Instanz, indem Sie die Datei ZSIB.sql für Ihr Schema, Ihr Präfix und Ihren Datenbankeigner modifizieren. Ersetzen Sie in der Datei durch Ihren Schemanamen, durch Ihr aus drei Zeichen bestehendes Präfix und durch Ihren Datenbankeigner. Führen Sie das SQL als Datenbankeigner aus. 9. Synchronisieren Sie Ihre Knoten und starten Sie den Anwendungsserver. Zugehörige Tasks: „Installation unter z/OS” auf Seite 122 Vorhandenen WebSphere Application Server-Messaging-Bus für die InfoSphere MDM-Installation vorbereiten: Wenn Sie unter einem anderen Betriebssystem als z/OS installieren, kann das Installationsprogramm die SIB-Tabellen erfolgreich erstellen, weil keine spezielle Berechtigung erforderlich ist. Wenn Sie in Ihrem vorhandenen Messaging-Bus auf eine Instanz von InfoSphere MDM verweisen, müssen Sie sicherstellen, dass die Messaging-Datenquelle und der Schemaname im Nachrichtenspeicher auf das InfoSphere MDM-Schema verweisen. Kapitel 3. Produkt installieren

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Informationen zu diesem Vorgang Verwenden Sie dieses Verfahren, um im Messaging-Schema auf das InfoSphere MDM-Schema zu verweisen, bevor Sie die Installation beginnen. Vorgehensweise 1. Öffnen Sie WebSphere Application Server Integrated Solutions Console (Administrationskonsole). 2. Rufen Sie Serviceintegration > Busse > ihr_anwendungsbus > Busmember auf. 3. Klicken Sie auf der Seite der Busmember busmember_ihrer_anwendung > sibserver_ihrer_anwendung > Nachrichtenspeicher an. 4. Prüfen Sie, ob Schemaname auf Ihr InfoSphere MDM-Schema verweist. Wenn nicht, ändern Sie den Schemanamen. 5. Klicken Sie Anwenden an und speichern Sie die Änderungen direkt in der Masterkonfiguration. 6. Synchronisieren Sie Ihre Knoten und starten Sie den Anwendungsserver neu.

InfoSphere MDM-Messaging-Server-Komponente manuell installieren Sie können die Messaging-Server-Komponente von InfoSphere MDM mit IBM Installation Manager erstellen oder sie manuell installieren.

Informationen zu diesem Vorgang Verwenden Sie IBM Installation Manager zur Installation der Messaging-Komponente von InfoSphere MDM, wenn sich IBM WebSphere MQ auf derselben Maschine befindet, auf der Sie das Installationsprogramm zur Installation der Komponente des MDM-Betriebsservers ausführen wollen. Die Messaging-Server-Komponente von InfoSphere MDM wird von IBM Installation Manager standardmäßig installiert, wenn Sie in der Konfigurationsanzeige der MDM-Anwendung den WebSphere MQ-Messaging-Provider anstelle des WebSphere Application Server-Standard-Messaging-Providers auswählen.

Vorgehensweise 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem Sie die heruntergeladenen InfoSphere MDM-Pakete gespeichert haben. 2. Öffnen Sie disk1.zip und extrahieren Sie den Unterordner StartUpToolkit in ein Verzeichnis Ihrer Wahl. Diese Verzeichnisposition wird hier als installationsausgangsverzeichnis_des_startkits bezeichnet. 3. Rufen Sie das Script custSetupMQServer.mqsc aus dem Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_des_startkits ab. 4. Erstellen und starten Sie den von der Messaging-Server-Komponente von InfoSphere MDM zu verwendenden Warteschlangenmanager (ersetzen Sie MDM1011.QMANAGER durch den von Ihnen ausgewählten Namen): /usr/mqm/bin/crtmqm MDM1011.QMANAGER

Überspringen Sie diesen Schritt, wenn Sie beabsichtigen, einen vorhandenen Warteschlangenmanager zu verwenden. 5. Starten Sie den Warteschlangenmanager: /usr/mqm/bin/strmqm MDM1011.QMANAGER

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Installation

6. Bereiten Sie custSetupMQServer.mqsc vor, indem Sie den Platzhalter CHANNEL_NAME im Script custSetupMQServer.mqsc durch den tatsächlichen Wert des zu verwendenden WebSphere MQ-Kanals ersetzen. 7. Erstellen Sie die Konfigurationsobjekte der Messaging-Server-Komponente von InfoSphere MDM: /usr/mqm/bin/runmqsc < $ausgangsverzeichnis/custSetupMQServer.mqsc MDM1011.QMANAGER

Ersetzen Sie den Platzhalter CHANNEL_NAME im Script custSetupMQServer.mqsc durch den tatsächlichen Wert des zu verwendenden WebSphere MQ-Kanals. 8. Erstellen Sie einen JMS-Publish/Subscribe-Kanal für den MDM-Warteschlangenmanager: /usr/mqm/bin/runmqsc < /usr/mqm/java/bin/MQJMS_PSQ.mqsc MDM1011.QMANAGER

9. Starten Sie den Warteschlangen-Listener: /usr/mqm/bin/runmqlsr –m MDM1011.QMANAGER –t TCP –p 1414&

Sie können jede gültige Portnummer für den WebSphere MQ-Listener-Port verwenden.

Ländereinstellung und Zeichencodierung auf Zielcomputern festlegen Globalisierungseinstellungen werden für physische Betriebsserver automatisch bei der Installation festgelegt. Für Betriebsserver mit virtuellen Konfigurationen gibt es einige Einstellungen, die Sie nach der Installation manuell vornehmen müssen. Unicode-Einstellungen werden vorgenommen, wenn Sie das für Ihren Datenbanktyp gültige Script zum Erstellen von Datenbanken ausführen. Spracheinstellungen werden bei der Installation vorgenommen. Verwenden Sie dieses Verfahren, um zusätzliche Einstellungen für Betriebsserver festzulegen, wenn Sie die Implementierung einer anderen Sprache als amerikanisches Englisch beabsichtigen. Protokolldateien, die vom Betriebsserver erstellt werden, weisen ASCII-Codierung auf. Codepunkte, die nicht von ASCII umfasst sind, weisen das Standard-UnicodeFormat U+XXXX auf. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Unicode-Elemente vom Script zum Erstellen von Datenbanken festgelegt wurden: v Microsoft SQL Server: der neue MAD_DBTYPE lautet "mssqlu" v Oracle: CREATE DATABASE datenbankname...CHARACTER SET AL32UTF8. Sie müssen auch die Zeichenlängensemantik für Unicode festlegen. Setzen Sie die Variable NLS_LANG_SEMANTICS auf CHAR (die Standardeinstellung lautet BYTE). Befehl: ALTER SYSTEM SET NLS_LENGTH_SEMANTICS=CHAR SCOPE=BOTH Wenn Sie mit einem Oracle-Client einen Treiber mit indirekter Verbindung verwenden, müssen Sie diese Variable auch für den Benutzer festlegen, der eine Verbindung zum Betriebsserver herstellt. (Ein Treiber mit indirekter Verbindung verwendet Oracle-Clientbibliotheken.) NLS_LANG=AMERICAN_AMERICA.AL32UTF8 v IBM DB2: CREATE DATABASE datenbankname USING CODESET UTF-8 TERRITORY gebietscode. Beispiel: create database prod using codeset UTF-8 territory us, wobei prod der Datenbankname und us das Gebiet ist.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Nach der Installation des MDM-Betriebsservers müssen Sie die Variable MAD_ENCODING für Ihre virtuelle MDM-Konfiguration manuell festlegen. Diese Variable wird in der Konfigurationsdatei com.ibm.mdm.mds.jni.cfg festgelegt. Umgesetzte Zeichenfolgen werden im Verzeichnis /smt gespeichert. Diese Dateien, wie z. B. fr_FR.smt oder en_US.smt, enthalten die Interaktionsnachrichten, die an Clients zurückgegeben werden. Zum Festlegen der Sprache für die umgesetzten Zeichenfolgen müssen Sie auch die Umgebungsvariable MAD_SMTLIST in der Konfigurationsdatei com.initiate.server.system.cfg festlegen. Diese Variable verweist auf die entsprechende *.smt-Datei. Wenn Sie mehrere Sprachen verwenden, können Sie die Sprachen durch ein Komma in der Variableneigenschaft trennen. Wenn die Option MAD_SMTLIST auf mehrere Sprachen (smtcode) gesetzt wurde, kann der Betriebsserver potenziell mehrere Sprachen (Zeichenfolgen) gleichzeitig laden. Die InfoSphere MDM-Komponenten zeigen die Zeichenfolgen jedoch nur für jeweils eine Sprache an. Derselbe Betriebsserver ist z. B. so konfiguriert, dass Nachrichten an einen französischen Client in Französisch und Nachrichten an einen englischen Client in Englisch gesendet werden. Wenn die Client-Software nicht für die Verwendung einer alternativen Sprache konfiguriert wurde, werden nur Informationen auf Ebene des Betriebsservers in der ausgewählten Sprache zurückgegeben. Die Umsetzung oder Globalisierung der in der MDM-Datenbank gespeicherten Daten, wie z. B. Datumsangaben, wird bei der Anzeige in Benutzeranwendungen nicht konvertiert. Diese Informationen werden vielmehr in der Ländereinstellung angezeigt, in der sie von der Quelle empfangen wurden.

Voraussetzungen mit dem Befehlszeilentool prüfen Führen Sie vor der Installation von InfoSphere MDM das Befehlszeilentool zur Prüfung der Voraussetzungen aus, das im Lieferumfang des Installationsstartkits enthalten ist.

Informationen zu diesem Vorgang Mit dem Befehlszeilentool zur Prüfung der Voraussetzungen können Sie verhindern, dass Sie mit einer Installation beginnen, die aufgrund fehlender Voraussetzungen nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann. Mit diesem Tool können Sie Ihre Umgebung testen, um sicherzustellen, dass die erwarteten Voraussetzungen erfüllt sind, und um grundlegende und erweiterte Daten aus den Protokollen, Konfigurationsdateien und in der Datenbank gespeicherten Metadaten zu erfassen. Anmerkung: Das Befehlszeilentool zum Prüfen der Voraussetzungen umfasst Funktionalität, die vom IBM Support Assistant Data Collector bereitgestellt wird.

Vorgehensweise 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem Sie die heruntergeladenen InfoSphere MDM-Pakete gespeichert haben. 2. Öffnen Sie disk1.zip und extrahieren Sie den Unterordner StartUpToolkit in ein Verzeichnis Ihrer Wahl. Diese Verzeichnisposition wird hier als installationsausgangsverzeichnis_des_startkits bezeichnet. 3. Wechseln Sie in das Verzeichnis des Installationsstartkits mit dem Programm zur Prüfung der Voraussetzungen, installationsausgangsverzeichnis_des_startkits\PrereqCheckingTool\ MDMCollector\isadc. 4. Führen Sie das Script zur Prüfung der Voraussetzungen aus:

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Installation

v Führen Sie unter Microsoft Windows isadc.bat aus. v Führen Sie unter Linux oder UNIX isadc.sh aus. Das Befehlszeilentool zur Prüfung der Voraussetzungen führt Sie durch die Schritte zum: v Prüfen der Installationsvoraussetzungen v Erfassen grundlegender Daten v Erfassen erweiterter Daten Zugehörige Konzepte: „Kontovoraussetzungen” auf Seite 63 Zugehörige Verweise: „Installationsstartkit” auf Seite 12 „Gültigkeitsprüfungen” auf Seite 115

InfoSphere MDM im grafisch orientierten Modus installieren Verwenden Sie dieses Verfahren, um InfoSphere MDM im Modus der grafisch orientierten Installation zu installieren. Die Installation muss in einer Umgebung ausgeführt werden, in der sich bereits eine Datenbank und ein Anwendungsserver befinden.

Vorbereitende Schritte Anmerkung: Wenn Sie eine Installation im nicht-grafisch orientierten Modus durchführen wollen, fahren Sie direkt mit dem entsprechenden Abschnitt fort: v Installation im Konsolenmodus durchführen v Installation im unbeaufsichtigten Modus durchführen Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: v Sie haben alle Tasks zur Installationsvorbereitung, einschließlich der Vorbereitung von IBM WebSphere Application Server und Ihrer Datenbank, ausgeführt. v Sie haben IBM Java SDK 1.7.1 installiert. v Sie haben Microsoft Visual C++ 64 Bit installiert. v Sie haben IBM Installation Manager installiert und die erforderlichen Repositorys hinzugefügt. v Ihre IBM WebSphere Application Server-Instanz (Deployment Manager und Knoten) wurde gestartet. v Ihre Datenbank wurde gestartet. v Sie haben IBM Rational Application Developer installiert, falls Sie InfoSphere MDM Workbench auf einer Workstation installieren. Wenn Sie die Installation unter Microsoft Windows vornehmen: v Der Administratormodus muss aktiv sein, damit IBM Installation Manager in die Windows-Registry schreiben kann. Unter IBM AIX, Linux oder Solaris wird der Administratormodus nicht verwendet. v Unter dem Betriebssystem Microsoft Windows 7 müssen Sie MDM in einem nicht virtualisierten Verzeichnis installieren. Wichtig: Die Argumente für die JVM-Heapspeichergröße des Deployment Managers (Dmgr) von WebSphere Application Server müssen auf 512 MB und 1024 MB gesetzt sein. Gehen Sie wie folgt vor, um die Größe des Heapspeichers zu erhöhen:

Kapitel 3. Produkt installieren

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1. Öffnen Sie WebSphere Application Server Integrated Solutions Console und rufen Sie Systemverwaltung > Deployment Manager auf. 2. Erweitern Sie unter Serverinfrastruktur das Element Java- und Prozessmanagement und klicken Sie dann Prozessdefinition an. 3. Klicken Sie unter Weitere Eigenschaften die Option Java Virtual Machine an. 4. Setzen Sie die Anfangsgröße des Heapspeichers auf 512 MB und die maximale Größe des Heapspeichers auf 1024 MB. 5. Klicken Sie OK an, speichern Sie Ihre Änderungen und synchronisieren Sie die Änderungen mit den Knoten.

Informationen zu diesem Vorgang Anmerkung: Wenn Sie eine Clusterimplementierung installieren, springen Sie direkt zum Abschnitt Installation in einer Clusterumgebung durchführen. Anmerkung: Wenn Sie eine Installation auf einem z/OS-System durchführen, springen Sie direkt zum Abschnitt „Installation unter z/OS” auf Seite 122. Wenn Sie IBM Rational Application Developer installiert haben, stellen Sie sicher, dass Sie InfoSphere MDM nicht in derselben Paketgruppe installieren.

Vorgehensweise 1. Prüfen Sie die weiter oben in diesem Thema aufgeführten Voraussetzungen und stellen Sie sicher, dass Sie alle erforderlichen Vorbereitungsschritte ausgeführt haben. Diese Schritte sind nicht optional. 2. Aktivieren Sie optional die erweiterte Debugprotokollierung in ./InstallationManager/logs, indem Sie die Datei installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/ InstallationManagerDebug/log.properties in ./InstallationManager/logs kopieren.

3. 4. 5.

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8.

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Installation

Wichtig: Nachdem Sie die erweiterte Debugprotokollierung aktiviert haben, können die protokollierten Informationen in ./InstallationManager/logs Kennwortdetails enthalten, die vom Benutzer während der Installation eingegeben wurden. Stellen Sie sicher, dass diese Protokolle an einem sicheren Ort gespeichert sind, um ein Bekanntwerden von Kennwörtern zu vermeiden. Starten Sie IBM Installation Manager. Klicken Sie in der Hauptanzeige von IBM Installation Manager die Option Install an. Wählen Sie im Fenster Install Packages die Option InfoSphere MDM Standard Edition or Advanced Edition und ggf. weitere erforderliche Features aus. Klicken Sie Next an. Lesen und akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarung und klicken Sie dann Next an. Abhängig von Ihrem Betriebssystem werden Sie möglicherweise aufgefordert, das Verzeichnis für gemeinsam genutzte Ressourcen zu definieren. InfoSphere MDM darf ein Ressourcenverzeichnis nicht mit anderen Anwendungen gemeinsam nutzen. Stellen Sie sicher, dass dies nicht der Fall ist. Wählen Sie aus, ob Sie in eine vorhandene Paketgruppe installieren oder eine neue Paketgruppe erstellen möchten.

Tipp: Wenn Sie nicht sicher sind, was Sie auswählen sollen, übernehmen Sie die Standardwerte. Bei den meisten Installationen sollte eine neue Paketgruppe erstellt werden. Wichtig: Wenn Sie IBM Rational Application Developer installiert haben, stellen Sie sicher, dass Sie InfoSphere MDM nicht in derselben Paketgruppe installieren. Wählen Sie die Option Create a new package group zum Erstellen einer neuen Paketgruppe aus. 9. Definieren Sie im selben Fenster das Installationsverzeichnis, in dem Sie die jeweilige Komponente installieren wollen. Wenn Sie eine Komponente nicht im Standardverzeichnis installieren wollen, wählen Sie diese Komponente und anschließend Browse im Feld Installation Director aus. Klicken Sie Next an. Wichtig: Unter Microsoft Windows 7-Betriebssystemen ist das Verzeichnis Programme (Programm Files) virtualisiert und erfordert Administratorberechtigungen. Um die Anwendung ohne Administratorberechtigungen ausführen zu können, müssen Sie in einem Verzeichnis installieren, das nicht virtualisiert ist. 10. Im Sprachenfenster ist immer Englisch ausgewählt. Wenn Sie neben Englisch noch weitere Sprachen unterstützen möchten, wählen Sie diese aus. Klicken Sie Next an. 11. Wählen Sie im Fenster mit den Features die InfoSphere MDM-Features, -Anwendungen und optionalen Komponenten aus, die installiert werden sollen. Prüfen Sie die Informationen zum Speicherplatz und klicken Sie dann Next an. 12. Geben Sie in den folgenden Fenstern die Konfigurationsinformationen ein: Tipp: Richten Sie sich nach Ihren ausgefüllten Arbeitsblättern zur Installation. Wenn Sie sich durch die einzelnen Konfigurationsfenster klicken, werden Symbole mit einem grünen Häkchen oder mit einem roten Kreuz angezeigt, die angeben, ob die Fenster erfolgreich ausgefüllt wurden. a. Im Datenbankkonfigurationsfenster: v Geben Sie die Datenbankdetails an. Wenn der Wert für das Ausgangsverzeichnis der Datenbank gültig ist, wird die Schaltfläche Test Connection aktiv. Tipp: Wenn Sie eine Microsoft SQL Server-Datenbank verwenden, die Windows-Authentifizierung verwendet, geben Sie in diesem Fenster keine Berechtigungsnachweise des Datenbankbenutzers ein. Die Berechtigungsnachweise werden automatisch von der Installationsanwendung ausgefüllt. v Wenn Sie eine Oracle RAC-Datenbank verwenden, wählen Sie die Option Service Name aus. v Wenn Sie die SSL-Verschlüsselung für die MDM-Datenbank aktivieren wollen, wählen Sie das Kontrollkästchen SSL Authentication aus und geben Sie den SSL-Truststorepfad und das Kennwort ein. Anmerkung: Als SSL-Truststoretyp wird PKCS12 angenommen. Wenn Sie einen anderen Truststoretyp verwenden wollen, führen Sie anstelle einer grafisch orientierten Installation eine unbeaufsichtigte Installation aus. v Klicken Sie Test Connection an. Die Datenbank muss betriebsbereit sein, damit der Test erfolgreich ist.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Anmerkung: Wenn Sie die Verbindung nicht testen wollen, wählen Sie No connection test required aus. v Wenn Sie die Einstellungen in einem Script speichern wollen, um die MDM-Datenbank manuell und wiederholt zu installieren, wählen Sie Extract scripts for manual database installation aus. b. Definieren Sie im Fenster Database Table Spaces Ihre Datenbanktabellenbereiche: Einschränkung: Die Option zum Definieren neuer Tabellenbereiche ist nicht für alle Betriebssysteme und Datenbanktypen verfügbar. v Wählen Sie Copy database details from the database configuration panel aus, um die Datenbankdetails zu übernehmen, die Sie im vorherigen Fenster eingegeben haben. v Wählen Sie entweder Use existing table spaces oder Create new table spaces aus, um anzugeben, ob vorhandene Tabellenbereiche verwendet oder neue Tabellenbereiche erstellt werden sollen. Tipp: Prüfen Sie, ob vorhandene Tabellenbereiche nur für InfoSphere MDM dediziert sind oder allgemein verwendet werden. Wenn sie allgemein verwendet werden, erstellen Sie neue Tabellenbereiche, die für InfoSphere MDM dediziert sind. v Wenn Sie neue Tabellenbereiche erstellen, müssen Sie aus einer Liste vorgeschlagener Namen auswählen oder neue Namen definieren. Anmerkung: Wenn Sie Test Connection im vorherigen Fenster nicht ausgewählt haben, wird die Liste nicht vorab mit vorhandenen Tabellenbereichsnamen gefüllt. In diesem Fall werden die Standardnamen verwendet. c. Wählen Sie im Fenster History Configuration die Branche, die Protokolltrigger und die erforderlichen Sprachenoptionen für Ihre Geschäftsanforderungen aus. d. Führen Sie im Fenster WebSphere Application Server Configuration Folgendes aus: v Wählen Sie abhängig von der Edition, die Sie während der Installation der Voraussetzungen konfiguriert haben, aus, ob Sie InfoSphere MDM in einer Basisedition oder einer Network Deployment Edition von WebSphere Application Server installieren. v Geben Sie die erforderlichen Details zur WebSphere Application ServerInstanz ein, auf der InfoSphere MDM installiert werden soll. v Geben Sie die Serverdetails manuell an oder wählen Sie Retrieve Host Details aus, um die Informationen für Zelle, Knoten und Server abzurufen. Wählen Sie die abgerufene Zelle, den abgerufenen Knoten sowie den abgerufenen Server in der jeweiligen Dropdown-Liste aus. v Wenn Sie einen neuen Server definieren wollen, wählen Sie die Option Specify New Server Name aus und geben Sie dann einen Namen für die neue Serverinstanz an. v Wenn Sie die Anwendung bei Installationen von Network Deployment Edition in einer Clusterbereitstellung installieren wollen, definieren Sie den Clusternamen und wählen Sie Install MDM application on cluster aus. Tipp: Bei Clusternetzimplementierungen muss der Servername für jede Webanwendung anders lauten.

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Installation

v Klicken Sie Verify MDM Instance on Server an, um sicherzustellen, dass noch keine InfoSphere MDM-Anwendung auf dem Server installiert ist. Einschränkung: Sie können nur eine InfoSphere MDM-Anwendungsinstanz auf jedem Server implementieren. Anmerkung: Wenn Sie die Anwendungsinstanz nicht prüfen wollen, können Sie No MDM instance verification required auswählen. Diese Option sollte nur verwendet werden, wenn Sie sich des Risikos bewusst sind, dass die Installation fehlschlagen kann, wenn eine weitere InfoSphere MDM-Instanz vorhanden ist. e. Wählen Sie im Fenster Messaging Configuration den für diese Installation zu verwendenden Messaging-Typ aus. Ihre Auswahl hängt davon ab, welchen Messaging-Service Sie während der Installation der Voraussetzungen konfiguriert haben. Wenn Sie IBM WebSphere MQ auswählen, werden Sie gebeten, die Details Ihrer vorhandenen WebSphere MQ-Instanz anzugeben. Anmerkung: Wenn Sie eine ferne WebSphere MQ-Instanz (auf einer anderen Maschine als der, auf der IBM Installation Manager ausgeführt wird) installiert haben, heben Sie unbedingt die Auswahl der Option Configure a local IBM WebSphere MQ instance auf, damit das Installationsprogramm keinen lokalen Warteschlangenmanager erstellt. Lassen Sie die Option ausgewählt, wenn Sie einen Warteschlangenmanager erstellen wollen. f. Führen Sie im Fenster MDM Application Configuration Folgendes aus: v Geben Sie den neuen Anwendungsnamen, das Benutzerkennwort und den RMI-Port an. Die Installationsanwendung verwendet diese Details, um InfoSphere MDM zu konfigurieren. v Wählen Sie als Abgleichstil entweder Probabilistic matching oder Deterministic matching aus. v Wenn Ihre Anwendung über verschiedene Zeitzonen hinweg aktiv ist oder wenn Ihre Daten zeitkritische Werte aus verschiedenen Zeitzonen aufweisen, wählen Sie Enable multiple time zone deployment und dann eine Standardzeitzone aus. g. Wenn Sie eine der Benutzerschnittstellen der InfoSphere MDM-Webanwendung installieren, verwenden Sie jeweils das entsprechende Fenster, um die Anwendungseinstellungen zu definieren: v Wählen Sie Retrieve details from WebSphere Application Server configuration panel aus, um die Anwendungsserverdetails zu kopieren, die Sie im WebSphere Application Server-Konfigurationsfenster der Hauptanwendung definiert haben. v Geben Sie alle erforderlichen Implementierungsparameter für jede Anwendung an. Diese Parameter ähneln denen, die Sie bereits für die Hauptanwendung bereitgestellt haben. v Wenn Sie einen neuen Servernamen für diese Webanwendung angeben wollen, wählen Sie Specify New Server Name aus und definieren Sie den neuen Namen. Anmerkung: Wenn Sie sich hierfür entscheiden, müssen Sie für jede der Webanwendungen, die Sie konfigurieren, einen anderen Servernamen definieren.

Kapitel 3. Produkt installieren

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v Wenn Sie die Anwendung bei Installationen von Network Deployment Edition in einer Clusterbereitstellung installieren wollen, definieren Sie den Clusternamen und wählen Sie Install MDM application on cluster aus. Tipp: Bei Clusternetzimplementierungen muss der Servername für jede Webanwendung anders lauten. v Wenn Sie die SSL-Verschlüsselung für die Anwendung aktivieren wollen, wählen Sie Enable SSL aus. h. In den Prüfungsfenstern werden alle Warnungen oder Fehler in Zusammenhang mit den von Ihnen ausgewählten Optionen angezeigt. Die Ergebnisse der Installationsprüftests helfen Ihnen dabei, zu bestätigen, dass Ihre Umgebung und Konfiguration die Voraussetzungen erfüllen, um die Installation abzuschließen. v Klicken Sie in jedem Prüfungsfenster Verify Installation Requirements an, um eine Reihe von Prüfungen der Voraussetzungen auszuführen. v Prüfen Sie die Ergebnisse der Prüftests. Über die angegebenen Pfade und URLs können Sie die Protokolldatei und die IBM Knowledge Center-Hilfe für jedes Ergebnis anzeigen. Tipp: Sie können Warnungen in allen Anzeigen ignorieren, indem Sie Ignore the warnings. I understand the risks. auswählen. Fehler können nicht ignoriert werden. v Ergreifen Sie bei Bedarf korrigierende Maßnahmen, um Warnungen oder Fehler zu beheben, und klicken Sie dann Recheck Status an. v Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss aller Prüftests Install an. Anmerkung: Die Option Install ist so lange inaktiviert, bis Sie in jedem Konfigurationsfenster alle obligatorischen Parameter angegeben haben. Die Installationsanwendung installiert InfoSphere MDM. Abhängig von den ausgewählten Konfigurationsoptionen kann der Installationsprozess einige Zeit dauern. 13. Klicken Sie in der letzten Ansicht von IBM Installation Manager die Option View Log Files an, wenn Sie die Anzeigefunktion für Protokolldateien öffnen wollen. Eine Nachricht über die erfolgreiche Ausführung im letzten Fenster des Installationsprogramms zeigt an, dass die Prüftests automatisch als Teil des Installationsprozesses ausgeführt wurden. Sie können sich auch die Protokolldateien ansehen, um zu überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Wenn die Installation nicht erfolgreich ist, beachten Sie die Protokolldateien und verwenden Sie zu Ihrer Unterstützung die Informationen in den Themen zur Fehlerbehebung. 14. Klicken Sie Finish an und schließen Sie IBM Installation Manager. Nun müssen Sie die Konfiguration Ihrer Neuinstallation abschließen. 15. Navigieren Sie in einer Befehlszeile zu mdminstallationsausgangsverzeichnis/mds/scripts und führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Installationskonfigurationstool zu öffnen: v Führen Sie auf Microsoft Windows-Systemen Folgendes aus: madconfig Configure_MasterDataManagement

v Führen Sie auf Linux- oder UNIX-Systemen Folgendes aus: ./madconfig.sh Configure_MasterDataManagement

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Installation

16. Geben Sie die Details Ihrer Implementierung entsprechend der Bedienerführung durch das Installationskonfigurationstool an. Das Konfigurationstool schließt die Konfiguration Ihrer Installation ab.

Nächste Schritte Wenn Sie nach der Installation ein Feature hinzufügen oder entfernen wollen (z. B. eine Anwendung oder eine andere Sprachkonvertierung hinzufügen wollen) oder eine Ihrer Konfigurationseinstellungen ändern wollen, können Sie IBM Installation Manager erneut ausführen und die Option Modify auswählen. Zugehörige Konzepte: „Grafisch orientierte Installation, Konsoleninstallation oder unbeaufsichtigte Installation” auf Seite 22 „Arbeitsblätter zur Installation und Konfiguration” auf Seite 25 „Basisinstallation prüfen” auf Seite 144 Zugehörige Tasks: „Voraussetzungen installieren und konfigurieren” auf Seite 62 „Installation unter z/OS” auf Seite 122

Gültigkeitsprüfungen Die InfoSphere MDM-Installationsanwendung führt Tests aus, um sicherzustellen, dass bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind und bestimmte Einstellungen vorgenommen wurden, bevor mit der jeweiligen Installation begonnen wird. Das Tool für die Gültigkeitsprüfung kann verhindern, dass Sie eine Installation starten, die aufgrund fehlender Voraussetzungen nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann. Tipp: Führen Sie Gültigkeitsprüfungen im Modus der grafisch orientierten Installation von IBM Installation Manager aus, indem Sie in jedem Prüfungsfenster Verify Installation Requirements anklicken. Die Installationsanwendung führt die folgenden Gültigkeitsprüfungen aus. Tabelle 14. Systemprüfungen Gültigkeitsprüfung

Beschreibung

Lösung

Prüfung des Plattenspeicherplatzes für die Installation

Hiermit wird geprüft, ob ausreichender Plattenspeicherplatz zum Installieren von InfoSphere MDM im mdminstallationsausgangsverzeichnis vorhanden ist.

Stellen Sie sicher, dass mindestens 2 GB Plattenspeicherplatz im mdminstallationsausgangsverzeichnis verfügbar ist.

Prüfung des Hauptspeichers zum Ausführen der Installationsanwendung

Hiermit wird geprüft, ob ausreichender Hauptspeicher zum Ausführen der Installation vorhanden ist. Diese Nachricht ist nur eine Warnung.

Stellen Sie sicher, dass das System, auf dem Sie die Installation vornehmen, mindesten über 8 GB Arbeitsspeicher verfügt. Anmerkung: Wenn Sie diese Warnung ignorieren, schlägt die Installation möglicherweise fehl.

Tabelle 15. Datenbankprüfungen Gültigkeitsprüfung

Beschreibung

Lösung

Prüfung der Datenbankversion

Hiermit wird geprüft, ob die Datenbankversion unterstützt wird. Anmerkung: Wenn Sie im Datenbankfenster die Option zum Testen der Datenbankverbindung übersprungen haben, wird diese Prüfung nicht ausgeführt.

Stellen Sie sicher, dass die Datenbank für diese Installation zu einer der Datenbankversionen gehört, die in den InfoSphere MDMSystemvoraussetzungen aufgelistet sind.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Tabelle 15. Datenbankprüfungen (Forts.) Gültigkeitsprüfung

Beschreibung

Lösung

Prüfung des Plattenspeicherplatzes für die Datenbank

Hiermit wird geprüft, ob ausreichender Plattenspeicherplatz für die MDM-Datenbank an der Standardspeicherposition der Datenbank (dem Ausgangsordner der Datenbank) vorhanden ist.

Stellen Sie sicher, dass mindestens 6 GB Plattenspeicherplatz für die Datenbank verfügbar ist. Anmerkung: Bei dieser Anforderung wird nur der zur Datenbankerstellung erforderliche Basisspeicherbedarf berücksichtigt.

Prüfung der Datenbankparameter

Hiermit wird geprüft, ob alle Berechtigungsnachweise für die Datenbankverbindung (wie Host, Port, Benutzer und Kennwort) korrekt sind, indem versucht wird, eine Verbindung zur Datenbank herzustellen. Außerdem wird überprüft, ob als Zeichensatz für die Datenbank Unicode (UTF-8) festgelegt ist. Anmerkung: Wenn Sie im Datenbankfenster die Option zum Testen der Datenbankverbindung übersprungen haben, wird diese Prüfung nicht ausgeführt.

Stellen Sie sicher, dass der angegebene Datenbankbenutzer mit dem Hostnamen, dem Port und den angegebenen Berechtigungsnachweisen die Verbindung zur Datenbank herstellen kann. Jeder dieser Parameter muss richtig sein und die erforderlichen JAR-Dateien müssen verfügbar sein, um die Verbindung vom Client zum Datenbankserver herstellen zu können. v Stellen Sie bei DB2-Datenbanken sicher, dass der codierte Zeichensatz UTF-8 ist. v Stellen Sie bei Oracle-Datenbanken sicher, dass für NLS_CHARACTERSET der Wert AL32UTF8 angegeben ist. Details zu den jeweiligen Gründen, warum diese Prüfung fehlgeschlagen ist, finden Sie in der Protokolldatei.

Prüfung des Datenbankpufferpools

Hiermit wird geprüft, ob die Datenbankpufferpools die InfoSphere MDMSystemanforderungen erfüllen.

Stellen Sie sicher, dass die Datenbankpufferpools die InfoSphere MDMSystemanforderungen erfüllen. Details zu den jeweiligen Gründen, warum diese Prüfung fehlgeschlagen ist, finden Sie in der Protokolldatei.

Prüfung der Datenbankbenutzerberechtigungen

Hiermit wird geprüft, ob der angegebene Datenbankbenutzer existiert und über die erforderlichen Berechtigungen verfügt. Anmerkung: Wenn Sie im Datenbankfenster die Option zum Testen der Datenbankverbindung übersprungen haben, wird diese Prüfung nicht ausgeführt.

Stellen Sie sicher, dass der für die Installation verwendete Datenbankbenutzer über alle erforderlichen Berechtigungen verfügt. Details zu den jeweiligen Gründen, warum diese Prüfung fehlgeschlagen ist, finden Sie in der Protokolldatei. MDM-Datenbankbenutzer müssen Tabellenbereiche, Tabellen, Trigger, Funktionen, Ansichten, Prozeduren und Sequenzen erstellen und bearbeiten können. Details zu den erforderlichen Datenbankberechtigungen erhalten Sie, indem Sie das InfoSphere MDMStartkit installieren und sich auf die von den Datenbank-Setup-Scripts ausgeführten Operationen v DB2: ausgangsverzeichnis_des_ startkits\database\ CoreData\Full\DB2\Standard\ddl\ CreateTS.sql v Oracle: ausgangsverzeichnis_des_ startkits\database\CoreData\ Full\Oracle\Standard\ddl\ create_schema_ora.sql Anmerkung: Berechtigungen gelten nur für DB2 und Oracle.

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Installation

Tabelle 15. Datenbankprüfungen (Forts.) Gültigkeitsprüfung

Beschreibung

Lösung

Prüfung der Tabellenbereichsdefinition

Hiermit wird geprüft, ob die erforderlichen Datenbanktabellenbereiche in der Datenbank vorhanden sind. Anmerkung: Wenn Sie im Datenbankfenster die Option zum Testen der Datenbankverbindung übersprungen haben, wird diese Prüfung nicht ausgeführt.

Stellen Sie sicher, dass die Tabellenbereiche in der Datenbank vorhanden und ordnungsgemäß definiert sind.

Hiermit wird geprüft, ob eine ODBC-Datenquelle in einer Microsoft Windows-Registry vorhanden ist. Sie schlägt mit einem Fehler fehl, wenn bereits eine ODBC-Datenquelle vorhanden ist. Anmerkung: Bei Nicht-Windows-Systemen ist diese Prüfung immer erfolgreich.

Falls eine ODBC-Datenquelle in Ihrer Windows-Registry existiert, entfernen Sie die Datenquelle:

Prüfung der ODBCDatenquelle

Informationen zu fehlenden Tabellenbereichen finden Sie in der Protokolldatei. Anmerkung: Tabellenbereiche sind für DB2 und Oracle spezifisch.

1. Öffnen Sie den WindowsRegistrierungseditor, indem Sie den Befehl regedit ausführen. 2. Suchen Sie nach dem Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ODBC\ODBC.INI. 3. Erweitern Sie ODBC.INI, suchen Sie nach dem ODBC-Datenquelleneintrag, klicken Sie ihn dann mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Delete aus. 4. Wählen Sie unter ODBC.INI den Eintrag für die ODBC-Datenquellen aus. Im Anzeigeteilfenster werden alle Untereinträge angezeigt. 5. Suchen Sie in der Liste mit den Untereinträgen nach dem ODBCDatenquelleneintrag. Klicken Sie mit der rechten Maustaste den Eintrag an und wählen Sie Delete aus.

Prüfung des Datenbanknamens

Hiermit wird geprüft, ob die Datenbank auf dem Stellen Sie sicher, dass die Datenbank vorhanDatenbankserver vorhanden ist und mit dem im den ist und die von Ihnen angegebenen Datenbankkonfigurationfenster angegebenen Na- Datenbankdetails korrekt sind. men übereinstimmt. Anmerkung: Diese Prüfung wird nur für DB2 for z/OS-Datenbankinstallationen ausgeführt. Anmerkung: Wenn Sie im Datenbankfenster die Option zum Testen der Datenbankverbindung übersprungen haben, wird diese Prüfung nicht ausgeführt.

Prüfung des Datenbankstatus

Hiermit wird sichergestellt, dass es keine bereits vorhandenen MDM-Datentabellen im Datenbankschema gibt. Wenn das Schema bereits ausgefüllt ist, wird eine Warnnachricht angezeigt. Tipp: Versuchen Sie nicht, InfoSphere MDM in einer Datenbank zu installieren, die bereits mit MDM-Daten gefüllt ist. Eine Installation über eine vorhandene Datenbank kann dazu führen, dass die Daten bei einem Installationsfehler verloren gehen.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Datenbank mit einem leeren Schema startet, bevor Sie InfoSphere MDM installieren. Bei der Installation werden die MDM-Tabellen erstellt. Wenn Sie planen, eine Upgradeinstallation durchzuführen, finden Sie hilfreiche Informationen im Abschnitt Upgrade von einer Vorgängerversion durchführen (siehe die zugehörigen Links am Ende dieses Abschnitts). Anmerkung: Sie können diese Warnung ignorieren, aber bei einem Fehlschlagen der Installation können Daten verloren gehen.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Tabelle 16. Prüfungen des Betriebsservers Gültigkeitsprüfung

Beschreibung

Lösung

Prüfung der WebSphere Application Server-Version

Hiermit wird geprüft, ob die korrekte Version von WebSphere Application Server installiert und verfügbar ist.

Wenn in der Fehlernachricht angegeben ist, dass die Gültigkeitsprüfung keine Verbindung herstellen kann, prüfen Sie erneut die Verbindungsdetails, die Sie angegeben haben. Die Protokolldatei gibt die Ursachen für das Fehlschlagen der Verbindung an.

Es gibt zwei mögliche Fehlerszenarios für diese Prüfung: v Nicht verbunden - Das Installationsprüftool kann keine Verbindung mit WebSphere Application Server herstellen. v Alte Version - Die WebSphere Application Server-Version wird nicht unterstützt. Prüfung des Plattenspeicherplatzes für das Profil

Prüfung der Zeitlimitüberschreitung der SOAP-Verbindung

Wenn in der Fehlernachricht angegeben ist, dass die Version nicht unterstützt wird, müssen Sie die korrekte Version von WebSphere Application Server installieren. Die Protokolldatei gibt sowohl die erkannte als auch die erforderliche Version an.

Hiermit wird geprüft, ob ausreichender Plattenspeicherplatz zum Installieren des InfoSphere MDM-Betriebsservers an der Speicherposition mdminstallationsausgangsverzeichnis vorhanden ist. Bei Fehlschlagen dieser Prüfung wird nur eine Warnung ausgegeben.

Stellen Sie sicher, dass genügend Plattenspeicherplatz an der Speicherposition mdm-installationsausgangsverzeichnis verfügbar ist.

Hiermit wird geprüft, ob die Datei soap.client.props vorhanden ist und ob der Zeitlimitwert der SOAP-Verbindung (com.ibm.SOAP.requestTimeout) ausreicht. Bei Fehlschlagen dieser Prüfung wird nur eine Warnung ausgegeben.

Ist in der Warnung angegeben, dass die Datei soap.client.props nicht gefunden wurde, finden Sie nähere Details in der Protokolldatei.

Der erforderliche Plattenspeicherplatz hängt von den Komponenten ab, die Sie installieren wollen. Details zu den spezifischen Voraussetzungen für Ihre Installation finden Sie in der Protokolldatei. Anmerkung: Wenn Sie diese Warnung ignorieren, schlägt die Installation möglicherweise fehl.

Ist in der Warnung angegeben, dass der Zeitlimitwert der SOAP-Verbindung nicht groß genug ist, legen Sie den Wert von com.ibm.SOAP.requestTimeout auf einen der folgenden Werte fest: v Eine Zahl größer-gleich 1800 v 0 (es wird keine Zeitlimitüberschreitung geben) Anmerkung: Wenn Sie diese Warnung ignorieren, schlägt die Installation möglicherweise fehl.

Prüfung des WebSphere Application Server-Status

Hiermit wird geprüft, ob WebSphere Application Stellen Sie sicher, dass WebSphere Application Server ausgeführt wird. Server ausgeführt wird. Details zu den Ursachen des Fehlschlagens dieser Prüfung finden Sie in der Protokolldatei.

Zugehörige Tasks: „Voraussetzungen mit dem Befehlszeilentool prüfen” auf Seite 108 Zugehörige Verweise: „Datenbankbenutzerkonten und Verbindungen” auf Seite 73 Zugehörige Informationen: Systemvoraussetzungen für InfoSphere MDM Upgrade von einer Vorgängerversion durchführen

InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren Verwenden Sie dieses Verfahren, um eine benutzerdefinierte Installation von InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung durchzuführen.

118

Installation

Vorbereitende Schritte Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: v Sie haben für jedes Element im Cluster eindeutige Namen definiert. v Sie haben alle Tasks zur Installationsvorbereitung, einschließlich der Vorbereitung von IBM WebSphere Application Server und Ihrer Datenbank, ausgeführt. v Sie haben IBM Installation Manager installiert und die erforderlichen Repositorys hinzugefügt. v Ihre IBM WebSphere Application Server-Instanz (Deployment Manager und Knoten) wurde gestartet. v Ihre Datenbank wurde gestartet. v Sie haben IBM Rational Application Developer installiert, falls Sie InfoSphere MDM Workbench auf einer Workstation installieren. Wenn Sie die Installation unter Microsoft Windows vornehmen: v Der Administratormodus muss aktiv sein, damit IBM Installation Manager in die Windows-Registry schreiben kann. Unter IBM AIX, Linux oder Solaris wird der Administratormodus nicht verwendet. v Unter dem Betriebssystem Microsoft Windows 7 müssen Sie MDM in einem nicht virtualisierten Verzeichnis installieren. Wichtig: Die Argumente für die JVM-Heapspeichergröße des Deployment Managers (Dmgr) von WebSphere Application Server müssen auf 512 MB und 1024 MB gesetzt sein. Gehen Sie wie folgt vor, um die Größe des Heapspeichers zu erhöhen: 1. Öffnen Sie WebSphere Application Server Integrated Solutions Console und rufen Sie Systemverwaltung > Deployment Manager auf. 2. Erweitern Sie unter Serverinfrastruktur das Element Java- und Prozessmanagement und klicken Sie dann Prozessdefinition an. 3. Klicken Sie unter Weitere Eigenschaften die Option Java Virtual Machine an. 4. Setzen Sie die Anfangsgröße des Heapspeichers auf 512 MB und die maximale Größe des Heapspeichers auf 1024 MB. 5. Klicken Sie OK an, speichern Sie Ihre Änderungen und synchronisieren Sie die Änderungen mit den Knoten.

Informationen zu diesem Vorgang Tipp: Prüfen Sie vor dem Beginn der Clusterinstallation die Installationsszenarios. Möglicherweise entsprechen die Szenarios nicht genau Ihrer Umgebung, sie können jedoch trotzdem als Richtlinie für die Installation dienen.

Vorgehensweise 1. Prüfen Sie die weiter oben in diesem Thema aufgeführten Voraussetzungen und stellen Sie sicher, dass Sie alle erforderlichen Vorbereitungsschritte ausgeführt haben. Diese Schritte sind nicht optional. 2. Vergewissern Sie sich, dass die folgenden Punkte für Ihren Anwendungsserver abgeschlossen sind: a. WebSphere Application Server ist auf jeder erforderlichen Maschine in Ihrem Cluster installiert. b. Die erforderlichen Cluster wurden in WebSphere Application Server erstellt.

Kapitel 3. Produkt installieren

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3.

4.

5. 6. 7. 8.

c. Wenn Sie eine DB2- oder Oracle-Datenbank verwenden, müssen Sie die Umgebungsvariable JDBC_DRIVER_PATH festlegen. d. Synchronisieren Sie alle verwalteten Knoten. e. Notieren Sie den Hostnamen und den Port für WebSphere Application Server in Ihrem Arbeitsblatt zur Installation. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Datenbank und die Datenbank-Client-Software auf den erforderlichen Maschinen installiert sind und die Datenbank gestartet wurde. Wenn Sie IBM WebSphere MQ-Messaging verwenden, führen Sie die folgenden Schritte für jede Maschine im Cluster aus. Wenn Sie IBM WebSphere-Standard-Messaging verwenden, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort. a. Stellen Sie sicher, dass WebSphere MQ installiert wurde. b. Führen Sie die Scripts custSetupMQServer.mqsc und ChannelAuth.mqsc aus, um den Warteschlangenmanager, den Kanal und die Warteschlangen von WebSphere MQ zu erstellen. Diese Scripts gehören zum Installationsstartkit, das Sie aus der Downloadpaketdatei disk1.zip extrahieren können. Öffnen Sie IBM Installation Manager und klicken Sie Install an. Wählen Sie im Fenster Install Packages die Edition aus und klicken Sie Next an. Fahren Sie mit den Eingabeaufforderungen fort, um die Lizenzvereinbarung zu akzeptieren und eine Installationsposition und Sprachen auszuwählen. Konfigurieren Sie Ihre InfoSphere MDM-Installationsdetails: Tipp: Richten Sie sich nach Ihren ausgefüllten Arbeitsblättern zur Installation. Wenn Sie sich durch die einzelnen Konfigurationsanzeigen klicken, werden grüne Häkchen oder rote Kreuze angezeigt, die angeben, ob die Anzeigen erfolgreich ausgefüllt wurden. a. Im Datenbankkonfigurationsfenster: v Geben Sie die Datenbankdetails an. Wenn der Wert für das Ausgangsverzeichnis der Datenbank gültig ist, wird die Schaltfläche Test Connection aktiv. v Klicken Sie Test Connection an. Die Datenbank muss betriebsbereit sein, damit der Test erfolgreich ist. v Nach einem erfolgreichen Verbindungstest können Sie Tabellenbereiche einrichten. Wählen Sie entweder Use existing tablespaces oder Create new tablespaces aus, um vorhandene Tabellenbereiche zu verwenden oder neue Tabellenbereiche zu erstellen. Wenn Sie neue Tabellenbereiche erstellen, müssen Sie die neuen Namen definieren. b. Wählen Sie im Fenster History Configuration die Branche, die Trigger und die erforderlichen Sprachenoptionen für Ihre Geschäftsanforderungen aus. c. Führen Sie im Fenster WebSphere Application Server Configuration Folgendes aus: v Geben Sie die Informationen ein, die Sie für die Konfiguration Ihres Anwendungsservers verwendet haben. v Wählen Sie Retrieve Host Details aus, um die Informationen für Zelle, Knoten und Server abzurufen. Wählen Sie die abgerufene Zelle, den abgerufenen Knoten sowie den abgerufenen Server in der jeweiligen Dropdown-Liste aus. Wenn Sie einen anderen Wert angeben müssen, können Sie ihn in das Feld eingeben. v Klicken Sie Verify MDM Instance on Server an, um die MDM-Instanz auf dem Server zu prüfen.

120

Installation

d. Führen Sie im Fenster Application Configuration Folgendes aus: v Geben Sie den neuen Anwendungsnamen, das Benutzerkennwort und den RMI-Port an. Die Installationsanwendung verwendet diese Details, um InfoSphere MDM zu konfigurieren. v Wählen Sie als Abgleichstil entweder Probabilistic matching oder Deterministic matching aus. v Wenn Ihre Anwendung über verschiedene Zeitzonen hinweg aktiv ist oder wenn Ihre Daten zeitkritische Werte aus verschiedenen Zeitzonen aufweisen, wählen Sie Enable multiple time zone deployment und dann eine Standardzeitzone aus. v Wählen Sie den Messaging-Typ für diese Installation aus. Wenn Sie IBM WebSphere MQ auswählen, werden Sie gebeten, die Details Ihrer WebSphere MQ-Instanz anzugeben. Tipp: Wenn Sie WebSphere MQ auf einer anderen Maschine installiert haben als auf der, auf der IBM Installation Manager ausgeführt wird, heben Sie unbedingt die Auswahl der Option Configure messaging server auf, damit das Installationsprogramm keinen Warteschlangenmanager erstellt. Lassen Sie die Option ausgewählt, wenn Sie einen Warteschlangenmanager erstellen wollen. e. Im Fenster zur Prüfung der Installationskonfiguration: v Wählen Sie den Installationstyp aus. Sie können die Anwendungskomponenten entweder automatisch als Teil des Hauptinstallationsprozesses konfigurieren oder im Anschluss an die Hauptinstallation entsprechende Scripts ausführen. v Erweitern Sie die Eigenschaftenüberschriften, um die Details zu prüfen, die Sie für diese Installation konfiguriert haben. v Klicken Sie Verify Installation Requirements an, um eine Reihe von Prüfungen der Voraussetzungen auszuführen. Diese Prüfungen helfen Ihnen dabei, zu bestätigen, dass Ihre Umgebung und Konfiguration die Voraussetzungen erfüllen, um die Installation abzuschließen. v Prüfen Sie die Testergebnisse der Prüfung der Voraussetzungen. Klicken Sie Show details an, um weitere Informationen zu jedem Test anzuzeigen, und klicken Sie die bereitgestellten Links an, um die Protokolldatei und die Hilfe zu den einzelnen Ergebnissen aufzurufen. Tipp: Sie können Warnungen ignorieren, indem Sie Show details anklicken und dann Ignore the warning. I understand the risks. auswählen. Fehler können nicht ignoriert werden. v Ergreifen Sie bei Bedarf korrigierende Maßnahmen, um Warnungen oder Fehler zu beheben, und klicken Sie dann Recheck Status an. v Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss der Prüfungen Install an. Die Installationsanwendung installiert InfoSphere MDM. Abhängig von Ihrer Konfiguration kann der Installationsprozess einige Zeit dauern. 9. Klicken Sie in der letzten Ansicht von IBM Installation Manager die Option View Log Files an, wenn Sie die Anzeigefunktion für Protokolldateien öffnen wollen. 10. Klicken Sie Finish an und schließen Sie IBM Installation Manager. 11. Navigieren Sie in einer Befehlszeile zu mdminstallationsausgangsverzeichnis/mds/scripts und führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Installationskonfigurationstool zu öffnen: v Führen Sie auf Microsoft Windows-Systemen Folgendes aus: Kapitel 3. Produkt installieren

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madconfig.bat Configure_MasterDataManagement

v Führen Sie auf Linux- oder UNIX-Systemen Folgendes aus: madconfig.sh Configure_MasterDataManagement

12. Geben Sie die Details Ihrer Implementierung entsprechend der Bedienerführung durch das Installationskonfigurationstool an. Das Konfigurationstool schließt die Konfiguration Ihrer Installation ab.

Ergebnisse Eine Nachricht über die erfolgreiche Ausführung im letzten Fenster des Installationsprogramms zeigt an, dass die Prüftests automatisch als Teil des Installationsprozesses ausgeführt wurden. Sie können sich auch die Protokolldateien ansehen, um zu überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Wenn die Installation nicht erfolgreich ist, beachten Sie die Protokolldateien und verwenden Sie zu Ihrer Unterstützung die Informationen in den Themen zur Fehlerbehebung.

Nächste Schritte Wenn Sie nach der Installation ein Feature hinzufügen oder entfernen wollen (z. B. eine Anwendung oder eine andere Sprachkonvertierung hinzufügen wollen) oder eine Ihrer Konfigurationseinstellungen ändern wollen, können Sie IBM Installation Manager erneut ausführen und die Option Modify auswählen. Zugehörige Konzepte: „Arbeitsblätter zur Installation und Konfiguration” auf Seite 25 „IBM Installation Manager vorbereiten” auf Seite 63 „Anwendungsserver installieren und einrichten” auf Seite 65 „Installationsszenarios” auf Seite 46 „Basisinstallation prüfen” auf Seite 144 „Unterstützung für mehrere Instanzen” auf Seite 14 Zugehörige Tasks: „Datenbank installieren und einrichten” auf Seite 72 „Installation unter z/OS” Kapitel 4, „Installation ändern”, auf Seite 151

Installation unter z/OS Verwenden Sie dieses Verfahren, wenn Sie die Installation mit IBM DB2 for z/OS vornehmen.

Vorbereitende Schritte Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: v Sie haben IBM Installation Manager das InfoSphere MDM-Angebot hinzugefügt. v Sie haben die Vorbereitungstasks zum Erstellen der Datenbank und des Anwendungsservers ausgeführt. v Sie haben den Schritt „Vorhandenen WebSphere Application Server-MessagingBus für die InfoSphere MDM-Installation unter z/OS vorbereiten” auf Seite 105 abgeschlossen. v IBM WebSphere Application Server (Deployment Manager und Knoten) sowie die Datenbank sind gestartet. Anmerkung: In DB2 for z/OS werden die MDM-Datenbanktabellen auf 13 Datenbanken verteilt, um eine bessere Leistung zu erzielen und die Pufferpoolauslastung

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Installation

gleichmäßig nach Feature aufzuteilen. So befinden sich zum Beispiel alle Tabellen für die Produktion in der Datenbank PROD, alle Tabellen für den Event Manager in der Datenbank EMGR usw. Diese Partitionierungsstrategie wird in DB2 for z/OS für alle Standard-DDLs verwendet. Sie können die Tabellen entsprechend den internen Richtlinien Ihrer Organisation umverteilen. Tipp: Achten Sie auf eine gleichmäßige Pufferpoolverteilung, um Engpässe, Deadlocks und Zeitlimitüberschreitungen zu vermeiden.

Informationen zu diesem Vorgang Für den Installationsprozess unter DB2 for z/OS sind zwei separate Sitzungen erforderlich. In der ersten Sitzung extrahieren Sie die JCLs, die zur manuellen Installation der Datenbank für die physische Stammdatenverwaltung verwendet werden, und führen sie aus. Nachdem die physische Datenbank geladen wurde, werden in der zweiten Installationssitzung der virtuelle Teil der MDM-Datenbank, der Betriebsserver und andere von Ihnen ausgewählte Features installiert. Die Installation verwendet ein aus drei Zeichen bestehendes Präfix (db-präfix). Dieses Präfix muss mit den letzten drei Zeichen des Schemanamens oder der Datenbankbenutzer-ID übereinstimmen (vorausgesetzt, das Schema und die Benutzer-ID sind identisch). ZMDS ist die virtuelle MDM-Datenbank.

Vorgehensweise 1. Stellen Sie sicher, dass die von Ihnen zur Ausführung der Installation verwendete Benutzer-ID über die korrekten Berechtigungen verfügt. a. Stellen Sie sicher, dass der Benutzer über Berechtigungen für die MDMDatenbank verfügt. b. Erteilen Sie dem Benutzer BINDADD-Zugriffsrechte für die Datenbank. GRANT BINDADD TO db-benutzer

c. Erteilen Sie dem Benutzer CREATETAB-Zugriffsrechte für die Datenbank. GRANT CREATE ON COLLECTION * TO db-benutzer

Anmerkung: Der Benutzername db-benutzer wird in den InfoSphere MDMJCL- und -DDL-Scripts als Schemaname zum Erstellen aller MDM-Tabellen verwendet. Dem Benutzerkonto werden die USE OF TABLESPACE- und CREATETAB-Zugriffsrechte für alle MDM-Datenbanken in den DDLScripts erteilt. Extrahieren Sie für die erste Sitzung die JCLs für die physische Stammdatenverwaltung und führen Sie sie aus. Extrahieren Sie das Installationsstartkit, um die DB2 for z/OS-Assets für InfoSphere MDM in das Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_des_startkits zu extrahieren. 2. Navigieren Sie zum Verzeichnis, in dem Sie die heruntergeladenen InfoSphere MDM-Pakete gespeichert haben. 3. Öffnen Sie disk1.zip und extrahieren Sie den Unterordner StartUpToolkit in ein Verzeichnis Ihrer Wahl. Diese Verzeichnisposition wird hier als installationsausgangsverzeichnis_des_startkits bezeichnet. 4. Wechseln Sie zum installationsausgangsverzeichnis_des_startkits. 5. Kopieren Sie die z/OS-Assets des MDM-Betriebsservers aus den Verzeichnissen installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/CoreData/Full/DB2/ ZOS/pds und installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/Full/DB2/ Kapitel 3. Produkt installieren

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ZOS/pds auf das z/OS-System. In der zweiten Sitzung installieren Sie den MDM-Betriebsserver und andere Features: 6. Starten Sie IBM Installation Manager und klicken Sie in der Hauptanzeige die Option Install an. 7. Wählen Sie im Fenster Install Packages die Edition aus und klicken Sie Next an. 8. Fahren Sie mit den Eingabeaufforderungen fort, um die Lizenzvereinbarung zu akzeptieren und eine Installationsposition sowie eine Sprache auszuwählen. Achtung: Wenn Sie IBM Rational Application Developer installiert haben, stellen Sie sicher, dass Sie InfoSphere MDM nicht in derselben Paketgruppe installieren. Wählen Sie im Fenster Install Packages die Option Create a new package group aus. 9. Wählen Sie den MDM-Betriebsserver, die MDM-Datenbank und andere Features aus, die Sie installieren wollen. 10. Geben Sie die Konfigurationsinformationen ein: v Wählen Sie im Datenbankkonfigurationsfenster die Option DB2 for z/OS aus und geben Sie die Datenbankdetails an. v Geben Sie für die IBM WebSphere Application Server-Konfiguration unbedingt die Informationen ein, die Sie während der Anwendungsservervorbereitung verwendet haben. Verwenden Sie den Benutzer und das Kennwort mdmadmin. Klicken Sie Verify MDM Instance on Server an, bevor Sie die Anzeige verlassen. v Wählen Sie im Fenster Messaging Server die Option IBM WebSphere Default Messaging oder MQ Messaging Provider aus. Weitere Informationen zur manuellen Installation von SIB-Tabellen in WebSphere Application Server finden Sie im Abschnitt zur Erstellung von Datenspeichertabellen in der Onlinedokumentation zu WebSphere Application Server. 11. Prüfen Sie die Informationen in der Installationszusammenfassung, um sicherzustellen, dass die Details korrekt sind, und klicken Sie dann Verify Installation Requirements an, um die Prüfungen der Voraussetzungen auszuführen. Diese Prüfungen helfen Ihnen dabei, sicherzustellen, dass Ihre Umgebung und Konfiguration ausreichen, um die Installation abzuschließen. 12. Ergreifen Sie korrigierende Maßnahmen, um Warnungen oder Fehler in den Prüfungen der Voraussetzungen zu beheben, und klicken Sie dann Install an. 13. Klicken Sie in der letzten Ansicht von IBM Installation Manager die Option View Log Files an, wenn Sie die Anzeigefunktion für Protokolldateien öffnen wollen. 14. Klicken Sie Finish an und schließen Sie IBM Installation Manager. 15. Navigieren Sie in einer Befehlszeile zu mdminstallationsausgangsverzeichnis/mds/scripts und führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Installationskonfigurationstool zu öffnen: v Unter Microsoft Windows-Betriebssystemen: madconfig Configure_MasterDataManagement

v Unter Linux- oder UNIX-basierten Betriebssystemen: ./madconfig.sh Configure_MasterDataManagement

16. Geben Sie die Details Ihrer Implementierung entsprechend der Bedienerführung durch das Installationskonfigurationstool an. Das Konfigurationstool schließt die Konfiguration Ihrer Installation ab.

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Installation

Nächste Schritte Eine Nachricht über die erfolgreiche Ausführung im letzten Fenster des Installationsprogramms zeigt an, dass die Prüftests automatisch als Teil des Installationsprozesses ausgeführt wurden. Sie können sich auch die Protokolldateien ansehen, um zu überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Wenn die Installation nicht erfolgreich ist, beachten Sie die Protokolldateien und verwenden Sie zu Ihrer Unterstützung die Informationen in den Themen zur Fehlerbehebung. Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM im grafisch orientierten Modus installieren” auf Seite 109 „InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren” auf Seite 118 „Vorhandenen WebSphere Application Server-Messaging-Bus für die InfoSphere MDM-Installation unter z/OS vorbereiten” auf Seite 105 Nachrichtenbus unter z/OS im Anschluss an die Installation konfigurieren: Wenn vor der Installation kein integrierter WebSphere-Nachrichtenbus erstellt wurde, müssen Sie dies nach der Installation von InfoSphere MDM unter z/OS nachholen. Informationen zu diesem Vorgang Nach Abschluss der Installation wird ein Fehler angezeigt, der angibt, dass die Prüfung der Installation nicht erfolgreich war. Sie können diesen Fehler ignorieren, wenn Sie die folgenden Schritte ausführen. Vorgehensweise 1. Öffnen Sie WebSphere Application Server Integrated Solutions Console (Administrationskonsole). 2. Rufen Sie Serviceintegration > Busse > ihr_anwendungsbus > Busmember auf. 3. Klicken Sie auf der Seite der Busmember busmember_ihrer_anwendung > sibserver_ihrer_anwendung > Nachrichtenspeicher an. 4. Wählen Sie die Option Tabellen erstellen ab. 5. Klicken Sie Anwenden an und speichern Sie die Änderungen direkt in der Masterkonfiguration. 6. Synchronisieren Sie Ihre Knoten und starten Sie den Anwendungsserver neu. Durch das Stoppen des Servers wird verhindert, dass WebSphere Application Server versucht, die SIB-Tabellen zu erstellen und eine Verbindung mit ihnen herzustellen. 7. Erstellen Sie die SIB-Tabellen für Ihre Instanz, indem Sie die Datei ZSIB.sql für Ihr Schema, Ihr Präfix und Ihren Datenbankeigner modifizieren. Ersetzen Sie in der Datei durch Ihren Schemanamen, durch Ihr aus drei Zeichen bestehendes Präfix und durch Ihren Datenbankeigner. Führen Sie das SQL als Datenbankeigner aus. Anmerkung: Der Wert von sind normalerweise die drei letzten Zeichen des Schemanamens. 8. Starten Sie Ihren Anwendungsserver neu. 9. Führen Sie im Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/IVT das Script Verify.sh aus. Verwenden Sie z. B. den Befehl: verify.sh datenbankschema datenbankkennwort was-benutzer was-kennwort

Kapitel 3. Produkt installieren

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10. Zeigen Sie die Installationsantwortdateien an, um sicherzustellen, dass der Installationsprüftest erfolgreich war. Antwortdateien befinden sich in den Verzeichnissen mdminstallationsausgangsverzeichnis/IVT/testCases/xml/response und mdminstallationsausgangsverzeichnis/IVT/testCases/xml_virtual/response. Zugehörige Konzepte: „In WebSphere Application Server integriertes Messaging konfigurieren” auf Seite 104

Mit einer neuen Installation auf eine vorhandene MDM-Datenbank verweisen Sie können InfoSphere MDM so installieren und konfigurieren, dass es mit einer vorhandenen MDM-Datenbank funktioniert.

Informationen zu diesem Vorgang Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn die vorhandene Datenbank dieselbe Releaseversion wie die InfoSphere MDM-Installation hat. Wenn Ihre vorhandene MDM-Datenbank für ein älteres Release als die aktuelle Anwendungsversion gilt, befolgen Sie die Anweisungen in der Upgradedokumentation statt der folgenden Prozedur. Wichtig: Bei dieser Prozedur wird davon ausgegangen, dass IBM Installation Manager nicht bereits mit einer vorhandenen MDM-Datenbank verknüpft ist und dass noch keine InfoSphere MDM-Features installiert wurden.

Vorgehensweise 1. Verknüpfen Sie IBM Installation Manager mit Ihrer vorhandenen MDM-Datenbank: a. Starten Sie IBM Installation Manager. b. Wählen Sie den Modus Install aus. c. Wählen Sie in der Featureanzeige nur die Komponente MDM Database aus. d. Geben Sie in der Datenbankkonfigurationsanzeige die Parameter Ihrer vorhandenen MDM-Datenbank an. Details hierzu finden Sie in Benutzerdefinierte Implementierung von InfoSphere MDM installieren. e. Bevor Sie die Datenbankkonfigurationsanzeige verlassen, müssen Sie die Option Extract scripts for manual database installation auswählen. f. Beenden Sie den Installationsassistenten. IBM Installation Manager extrahiert und konfiguriert Dateien, ändert aber die vorhandene Datenbank nicht. g. Beenden Sie IBM Installation Manager. 2. Installieren Sie den InfoSphere MDM-Betriebsserver und verbinden Sie ihn mit Ihrer vorhandenen Datenbank: a. Starten Sie IBM Installation Manager. b. Wählen Sie den Modus Modify aus. c. Wählen Sie in der Featureanzeige nur die Komponente MDM Operational Server aus. d. Geben Sie in den Konfigurationsanzeigen die Details Ihrer InfoSphere MDM-Installation an. Details hierzu finden Sie im Abschnitt Benutzerdefinierte Implementierung von InfoSphere MDM installieren. e. Beenden Sie den Installationsassistenten. IBM Installation Manager implementiert und konfiguriert die Betriebsserverkomponente und aktualisiert die Tabellen für die MDM-Datenbankkonfiguration und -verwaltung, um

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Installation

eine neue Implementierungsinstanz zu erstellen und sie mit dem neu installierten Betriebsserver zu verbinden. Nach dem Verbinden der Betriebsserver- und Datenbankkomponenten führt IBM Installation Manager die Installationsprüftests aus. Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM im grafisch orientierten Modus installieren” auf Seite 109

Unterstützung für einen Oracle-Treiber mit indirekter Verbindung aktivieren Wenn Sie eine virtuelle Stammdatenverwaltung verwenden und die Verwendung eines Oracle-Datenbanktreibers mit indirekter Verbindung planen, führen Sie die folgenden Schritte aus, nachdem Sie die InfoSphere MDM-Datenbank und -Features installiert haben.

Vorbereitende Schritte Führen Sie die im Abschnitt „Feature 'MDM Native Component' auf einem fernen Windows-Server implementieren” beschriebenen Schritte aus.

Vorgehensweise 1. Führen Sie auf der Maschine, auf der Sie den nativen Oracle-Client und die Treiber installiert und die native EAR-Datei implementiert haben, Folgendes aus: a. Konfigurieren Sie die Betriebssystemumgebungsvariable mit ORACLE_HOME=pfad_zum_oracle-ausgangsverzeichnis. b. Konfigurieren Sie die Betriebssystemumgebungsvariable folgendermaßen: v Für Microsoft Windows: LIB=pfad_zum_oracle-ausgangsverzeichnis/lib v Für IBM AIX: LIBPATH=pfad_zum_oracle-ausgangsverzeichnis/lib v Für andere Betriebssysteme: LD_LIBRARY_PATH=pfad_zum_oracleausgangsverzeichnis/lib 2. Wechseln Sie in das Verzeichnis native.war/scripts und führen Sie die folgenden Befehle aus: a. madconfig remove_datasource -Dmad.db.dsn=db-name_mdm-instanz-id b. madconfig create_datasource -Dmad.db.type=oracle -Dmad.db.dsn=dbname_mdm-instanz-id-Dmad.db.server=tns-name Bei dem Befehl create_datasource werden Sie aufgefordert, einen Datenbankhost einzugeben. Sie können diese Eingabeaufforderung leer lassen und die Eingabetaste drücken. 3. In einer Clusterumgebung wiederholen Sie die Schritte auf jedem Clusterelement. Zugehörige Verweise: „Mit Standard Edition installierte ODBC-Treiber” auf Seite 83

Feature 'MDM Native Component' auf einem fernen WindowsServer implementieren Das Feature 'Master Data Management Native Component' ist die ODBC-Datenquelle, die erforderlich ist, damit virtuelle MDM-Konfigurationen erfolgreich arbeiten.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Informationen zu diesem Vorgang Wenn Sie den MDM-Betriebsserver installieren wollen und eine virtuelle MDMKonfiguration auf einem WebSphere Application Server-Cluster und einem Microsoft Windows-Betriebssystem implementieren wollen, müssen Sie nach der Installation Ihres Betriebsservers einige Schritte ausführen. Das Installationsprogramm führt automatisch das madconfig-Script create_datasource aus, um mithilfe eines ANT-Agenten eine ODBC-Datenquelle auf einem fernen Server zu erstellen. Der ANT-Agent hat jedoch nicht die Berechtigung, die Windows-Registry zu modifizieren. Wenn Sie IBM Installation Manager und den WebSphere Application Server-Deployment Manager auf der Maschine A ausführen und Sie Ihren Betriebsserver und die virtuelle Konfiguration auf verwalteten Knoten auf anderen Maschinen (z. B. B, C und D) implementieren müssen, gehen Sie wie folgt vor. Mit dem folgenden Verfahren wird die ODBC-Datenquelle manuell auf jedem der fernen Windows-Server erstellt, nachdem Sie zunächst IBM Installation Manager ausgeführt haben, um Ihren Betriebsserver zu installieren.

Vorgehensweise 1. Führen Sie IBM Installation Manager auf der Maschine A aus und installieren Sie den MDM-Betriebsserver. 2. Navigieren Sie in einer Befehlszeile auf Maschine A zu mdminstallationsausgangsverzeichnis/mds/scripts und führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Installationskonfigurationstool zu öffnen: v Unter Microsoft Windows-Betriebssystemen: madconfig Configure_MasterDataManagement

v Unter Linux- oder UNIX-basierten Betriebssystemen: ./madconfig.sh Configure_MasterDataManagement

3. Geben Sie die Details Ihrer Implementierung entsprechend der Bedienerführung durch das Installationskonfigurationstool an. Das Konfigurationstool schließt die Konfiguration Ihrer Installation ab. 4. Wechseln Sie auf der Maschine B in das Verzeichnis \installedApps\\ .ear\native.war\scripts. 5. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung. 6. Geben Sie folgenden Befehl ein: madconfig.bat register_odbc. 7. Geben Sie den folgenden Befehl ein: madconfig.bat create_datasource -Dmad.db.type=db-typ -Dmad.db.name=db-name -Dmad.db.port=db-port -Dmad.db.host=db-host -Dmad.db.dsn=dsn Dabei gilt Folgendes: v db-typ: Ihr Datenbanktyp; geben Sie DB2, ORACLE oder MSSQLU auf der Maschine B an. v db-host: der Name oder die IP-Adresse Ihres Datenbankhosts auf der Maschine B. v db-port: Ihr Datenbankport auf der Maschine B. v db-name: Ihr Datenbankname auf der Maschine B, z. B. mdmins11. v dsn: der Datenquellenname; die DSN-Namenskonvention ist _. muss mit dem Wert für

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Installation

MDM application name übereinstimmen, den Sie während der Installation auf der Maschine A im Fenster Application Configuration eingegeben haben. 8. Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 5 für jede weitere Maschine in Ihrem Cluster (z. B. C und D).

InfoSphere MDM im unbeaufsichtigten Modus installieren Bei der Installation im unbeaufsichtigten Modus werden vordefinierte Konfigurationsdateien, die als Antwortdateien bezeichnet werden, als Eingabe verwendet, sodass Installationen mit minimalen Benutzerinteraktionen durchgeführt und erneut ausgeführt werden können. IBM Installation Manager kann eine Antwortdatei generieren, während Sie das interaktive Installationsprogramm im grafisch orientierten Modus oder im Konsolenmodus ausführen. Sie können eine vorhandene Antwortdatei bearbeiten oder eine eigene erstellen. Die InfoSphere MDM-Assets enthalten mehrere Beispielantwortdateien. Unbeaufsichtigte Installationen, beispielsweise grafisch orientierte Installationen und Konsoleninstallationen, bestehen aus zwei Teilen: 1. Extrahieren der InfoSphere MDM-Assets in das Dateisystem und Vorbereiten des Konfigurationstools 'madconfig'. Dieser Schritt wird sowohl bei grafisch orientierten Installationen als auch bei Konsoleninstallationen von IBM Installation Manager ausgeführt. 2. Konfigurieren von InfoSphere MDM durch Ausführung des Befehlszeilentools zur Installationskonfiguration (madconfig Configure_MasterDataManagement). Tipp: Im Gegensatz zu einer grafisch orientierten Installation bieten Ihnen unbeaufsichtigte Installationen die Möglichkeit, beide Schritte (Extrahieren und Konfigurieren) zusammen in einem Prozess auszuführen. Konfigurieren Sie hierzu die Antwortdatei so, dass das Installationskonfigurationstool automatisch gestartet wird: 1. Öffnen Sie die Antwortdatei in einem Texteditor. 2. Ändern Sie die folgende Variable so, dass der Wert true ist:

3. Wenn Sie die Einstellung so ändern wollen, dass das Konfigurationstool nicht automatisch gestartet wird, ändern Sie den Wert der Variablen in false. Zugehörige Konzepte: „Grafisch orientierte Installation, Konsoleninstallation oder unbeaufsichtigte Installation” auf Seite 22 Zugehörige Tasks: „Installationsprotokolle anzeigen” auf Seite 149 „Deinstallation im unbeaufsichtigten Modus durchführen” auf Seite 195 Zugehörige Verweise: „Installationsstartkit” auf Seite 12

Beschreibungen von Beispielantwortdateien Beispielantwortdateien für die unbeaufsichtigte Installation werden im Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/StartupKit bereitgestellt. Tipp: Extrahieren Sie die Beispielantwortdateien aus dem Installationsstartkit in der heruntergeladenen InfoSphere MDM-Paketdatei disk1.zip. Kapitel 3. Produkt installieren

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Für alle unterstützten Systeme sind betriebssystemspezifische Beispieldateien verfügbar. Die folgenden Beispielantwortdateien für den unbeaufsichtigten Modus sind verfügbar: install_mdm_cluster_linux.res Installieren Sie mithilfe dieser Antwortdatei den InfoSphere MDM-Betriebsserver mit den folgenden Implementierungsparametern: v Betriebssystem Linux v DB2-Datenbank v WebSphere Application Server Network Deployment v Standard-Messaging-Provider von WebSphere Application Server v Implementierung in einem WebSphere Application Server-Cluster install_single_servers_ora_mq_linux.res Installieren Sie mithilfe dieser Antwortdatei den InfoSphere MDM-Betriebsserver mit den folgenden Implementierungsparametern: v Betriebssystem Linux v Oracle-Datenbank v WebSphere Application Server Network Deployment v WebSphere MQ-Messaging-Server v Implementierung auf einer einzelnen WebSphere Application Server-Instanz install_single_server_base_ora_linux.res Installieren Sie mithilfe dieser Antwortdatei den InfoSphere MDM-Betriebsserver mit den folgenden Implementierungsparametern: v Betriebssystem Linux v Oracle-Datenbank v WebSphere Application Server Base Deployment v Standard-Messaging-Provider von WebSphere Application Server v Implementierung auf einer einzelnen WebSphere Application Server-Instanz namens server1 install_single_server_mssql_windows.res Installieren Sie mithilfe dieser Antwortdatei den InfoSphere MDM-Betriebsserver mit den folgenden Implementierungsparametern: v Betriebssystem Microsoft Windows v Microsoft SQL Server-Datenbank v WebSphere Application Server Network Deployment v Standard-Messaging-Provider von WebSphere Application Server v Implementierung auf einer einzelnen WebSphere Application Server-Instanz install_single_server_ora_aix.res Installieren Sie mithilfe dieser Antwortdatei den InfoSphere MDM-Betriebsserver mit den folgenden Implementierungsparametern: v Betriebssystem AIX v Oracle-Datenbank v WebSphere Application Server Network Deployment v Standard-Messaging-Provider von WebSphere Application Server v Implementierung auf einer einzelnen WebSphere Application Server-Instanz

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Installation

Antwortdatei für den unbeaufsichtigten Modus anpassen Verwenden Sie dieses Verfahren zur Anpassung Ihrer Installationsantwortdatei für den unbeaufsichtigten Modus.

Informationen zu diesem Vorgang Achtung: Auch wenn Codebeispiele im folgenden Text möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen in der Antwortdatei in einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden. Weitere Informationen zur Arbeit im unbeaufsichtigten Modus und zur Verwendung von Antwortdateien finden Sie in der Onlinedokumentation zu IBM Installation Manager.

Vorgehensweise 1. Öffnen Sie die Antwortdatei in einem Texteditor. 2. Geben Sie die InfoSphere MDM-Features und -Komponenten an, die mit dieser Implementierung installiert werden sollen. 3. Geben Sie das Zielverzeichnis für mdm-installationsausgangsverzeichnis und das freigegebene Verzeichnis für IBM Installation Manager an. 4. Geben Sie die Datenbankparameter für diese Implementierung an. 5. Geben Sie die Anwendungsserverparameter für diese Implementierung an. 6. Geben Sie die Messaging-Server-Parameter für diese Implementierung an. 7. Geben Sie die Parameter für die optionalen Webanwendungskomponenten wie erforderlich an: v Business Administration-Benutzerschnittstelle v Data Stewardship-Benutzerschnittstelle v Product UI v Inspector v Enterprise Viewer v Web Reports 8. Geben Sie die Parameter für die Anwendung von Fixpacks an.

Nächste Schritte Details zu diesen Schritten finden Sie in den folgenden Abschnitten. Zugehörige Tasks: „Deinstallation im unbeaufsichtigten Modus durchführen” auf Seite 195 „InfoSphere MDM unbeaufsichtigt mithilfe einer Antwortdatei installieren” auf Seite 140 Features und Komponenten für die unbeaufsichtigte Installation angeben: Geben Sie die Features und Komponenten von InfoSphere MDM an, die beim Ausführen einer Antwortdatei im Hintergrund installiert werden. Vorbereitende Schritte Achtung: Auch wenn Codebeispiele möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen spitzen Klammern () in der Antwortdatei in einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden. Kapitel 3. Produkt installieren

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Vorgehensweise 1. Öffnen Sie eine Antwortdatei. 2. Suchen Sie die folgenden Abschnitte in der Antwortdatei und bearbeiten Sie die Werte, um Features oder Komponenten zu entfernen, die Sie für diese Implementierung nicht installieren wollen: ...

Installationsverzeichnisse für die unbeaufsichtigte Installation angeben: Geben Sie das Zielverzeichnis für die InfoSphere MDM-Installation und das freigegebene Ressourcenverzeichnis von IBM Installation Manager an, das bei der Ausführung einer Antwortdatei verwendet wird. Vorbereitende Schritte Achtung: Auch wenn Codebeispiele möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen spitzen Klammern () in der Antwortdatei in einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden. Vorgehensweise 1. Öffnen Sie eine Antwortdatei. 2. Suchen Sie die folgenden Variablen und bearbeiten Sie die Werte zur Angabe des Zielverzeichnisses für mdm-installationsausgangsverzeichnis. ...

3. Suchen Sie die folgende Variable und bearbeiten Sie den Wert zur Angabe des freigegebenen Ressourcenverzeichnisses von IBM Installation Manager:

Tipp: Verwenden Sie statt eines vorhandenen freigegebenen Ressourcenverzeichnisses, beispielsweise des von Ihrer WebSphere Application Server-Instanz verwendeten Ressourcenverzeichnisses, ein neues freigegebenes Ressourcenverzeichnis. 4. Suchen Sie die folgenden Variablen und bearbeiten Sie die Werte zur Angabe des eindeutigen Instanz-ID-Namens der Installation:

Datenbankparameter für unbeaufsichtigte Installation angeben: Geben Sie die Datenbankparameter an, die beim Ausführen einer Antwortdatei konfiguriert werden.

132

Installation

Vorbereitende Schritte Achtung: Auch wenn Codebeispiele möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen spitzen Klammern () in der Antwortdatei in einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden. Vorgehensweise 1. Öffnen Sie eine Antwortdatei. 2. Suchen Sie die folgenden Variablen und bearbeiten Sie die Werte zur Angabe der Datenbankparameter. Anmerkung: Die folgenden Beispielwerte zeigen eine Oracle-Datenbankkonfiguration. IBM DB2- oder Microsoft SQL Server-Beispielkonfigurationen finden Sie in den Beispielantwortdateien.

Anwendungsserverparameter für die unbeaufsichtigte Installation angeben: Geben Sie die Anwendungsserverparameter an, die beim Ausführen einer Antwortdatei konfiguriert werden. Vorbereitende Schritte Achtung: Auch wenn Codebeispiele möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen spitzen Klammern () in der Antwortdatei in einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden.

Kapitel 3. Produkt installieren

133

Vorgehensweise 1. Öffnen Sie eine Antwortdatei. 2. Suchen Sie die folgenden Variablen und bearbeiten Sie die Werte zur Angabe der WebSphere Application Server-Parameter für den MDM-Betriebsserver:

3. Suchen Sie die folgenden Variablen und bearbeiten Sie die Werte zur Angabe der Parameter für das Implementierungsziel: v Wenn sich Ihre Implementierung in einem WebSphere Application ServerCluster befindet:

v Wenn sich Ihre Implementierung auf einer einzelnen WebSphere Application Server-Instanz befindet:

4. Wenn Sie in der Basisedition von WebSphere Application Server implementieren, suchen Sie den folgenden Parameter und bearbeiten Sie den Wert zur Angabe der WebSphere Application Server-Profilposition:

Anmerkung: Wenn Sie in WebSphere Application Server Network Deployment Edition implementieren, wird die von diesem Wert definierte Profilposition ignoriert und die Position wird automatisch abgerufen. 5. Suchen Sie die folgenden Variablen und bearbeiten Sie die Werte zur Angabe des Benutzers und Kennworts für die Verwaltungssicherheit von WebSphere Application Server:

6. Suchen Sie die folgenden Variablen und bearbeiten Sie die Werte zur Angabe des Benutzers und Kennworts für die RunAs-Anwendungssicherheit von WebSphere Application Server:

134

Installation

Wichtig: Der Parameter für die Sicherheit von WebSphere Application Server sollte immer den Wert on aufweisen. Die Installation von InfoSphere MDM wird nur unterstützt, wenn die Sicherheit von WebSphere Application Server aktiviert ist.

Messaging-Server-Parameter für die unbeaufsichtigte Installation angeben: Geben Sie die Messaging-Server-Parameter an, die beim Ausführen einer Antwortdatei konfiguriert werden. Vorbereitende Schritte Achtung: Auch wenn Codebeispiele möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen spitzen Klammern () in der Antwortdatei in einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden. Vorgehensweise 1. Öffnen Sie eine Antwortdatei. 2. Suchen Sie die folgenden Variablen und bearbeiten Sie die Werte zur Angabe der Messaging-Server-Parameter für den MDM-Betriebsserver:

3. Suchen Sie die folgenden Variablen und bearbeiten Sie die Werte zur Angabe, ob Ihre InfoSphere MDM-Implementierung das WebSphere Application ServerStandard-Messaging oder WebSphere MQ verwendet: v Für WebSphere Application Server-Standard-Messaging: ...

v Für WebSphere MQ: ...

Wenn Ihre Implementierung WebSphere MQ als Messaging-Provider verwendet, kann die Installation folgende Aktionen ausführen: v Den WebSphere MQ-Provider für WebSphere Application Server erstellen v Den Warteschlangenmanager und die Zielwarteschlangen erstellen v Alle erforderlichen Prozesse für den WebSphere MQ-Server starten Wenn sich der WebSphere MQ-Server auf derselben Maschine wie die Installationsanwendung befindet und die Installationsanwendung über die entsprechenden Berechtigungen verfügt, können bei der Installation gegebenenfalls zusätzlich auch MQ-Objekte erstellt und MQ-Prozesse verwaltet werden. a. Wenn Sie der Installationsanwendung die Erstellung des Warteschlangenmanagers und der Zielwarteschlangen sowie das Starten aller erforderlichen Prozesse erlauben wollen, legen Sie den Parameter wie folgt fest: Kapitel 3. Produkt installieren

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b. Wenn Sie verhindern wollen, dass die Installationsanwendung den Warteschlangenmanager und die Zielwarteschlangen erstellt sowie alle erforderlichen Prozesse startet, legen Sie den Parameter wie folgt fest:

Wenn der Wert auf false gesetzt ist, müssen Sie den Warteschlangenmanager und die Zielwarteschlangen manuell erstellen und alle Prozesse manuell starten. Diese Aufgaben müssen ausgeführt werden, bevor Sie den unbeaufsichtigten Installationsprozess starten. Parameter der Business Administration-Benutzerschnittstelle für die unbeaufsichtigte Installation angeben: Geben Sie die Parameter der Business Administration-Benutzerschnittstelle an, die beim Ausführen einer Antwortdatei konfiguriert werden. Vorbereitende Schritte Achtung: Auch wenn Codebeispiele möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen spitzen Klammern () in der Antwortdatei in einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden. Vorgehensweise 1. Öffnen Sie eine Antwortdatei. 2. Suchen Sie die folgenden Variablen und bearbeiten Sie die Werte zur Angabe der Anwendungsserverparameter für die Webanwendung Business Administration-Benutzerschnittstelle:

Parameter der Data Stewardship-Benutzerschnittstelle für die unbeaufsichtigte Installation angeben: Geben Sie die Parameter der Data Stewardship-Benutzerschnittstelle an, die beim Ausführen einer Antwortdatei konfiguriert werden. Vorbereitende Schritte Achtung: Auch wenn Codebeispiele möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen spitzen Klammern () in der Antwortdatei in einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden. Vorgehensweise 1. Öffnen Sie eine Antwortdatei.

136

Installation

2. Suchen Sie die folgenden Variablen und bearbeiten Sie die Werte zur Angabe der Anwendungsserverparameter für die Webanwendung Data StewardshipBenutzerschnittstelle:

Inspector-Parameter für die unbeaufsichtigte Installation angeben: Geben Sie die Inspector-Parameter an, die beim Ausführen einer Antwortdatei konfiguriert werden. Vorbereitende Schritte Achtung: Auch wenn Codebeispiele möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen spitzen Klammern () in der Antwortdatei in einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden. Vorgehensweise 1. Öffnen Sie eine Antwortdatei. 2. Suchen Sie die folgenden Variablen und bearbeiten Sie die Werte zur Angabe der Anwendungsserverparameter für die Inspector-Webanwendung:

Enterprise Viewer-Parameter für die unbeaufsichtigte Installation angeben: Geben Sie die Enterprise Viewer-Parameter an, die beim Ausführen einer Antwortdatei konfiguriert werden. Vorbereitende Schritte Achtung: Auch wenn Codebeispiele möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen spitzen Klammern () in der Antwortdatei in einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden. Vorgehensweise 1. Öffnen Sie eine Antwortdatei. 2. Suchen Sie die folgenden Variablen und bearbeiten Sie die Werte zur Angabe der Anwendungsserverparameter für die Enterprise Viewer-Webanwendung: Kapitel 3. Produkt installieren

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Web Reports-Parameters für die unbeaufsichtigte Installation angeben: Geben Sie die Web Reports-Parameter an, die beim Ausführen einer Antwortdatei konfiguriert werden. Vorbereitende Schritte Achtung: Auch wenn Codebeispiele möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen spitzen Klammern () in der Antwortdatei in einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden. Vorgehensweise 1. Öffnen Sie eine Antwortdatei. 2. Suchen Sie die folgenden Variablen und bearbeiten Sie die Werte zur Angabe der Anwendungsserverparameter für die Web Reports-Anwendung:

Fixpackparameter für die unbeaufsichtigte Installation angeben: Geben Sie die Optionen für die InfoSphere MDM-Fixpacks an, die beim Ausführen einer Antwortdatei unbeaufsichtigt installiert werden. Vorbereitende Schritte Achtung: Auch wenn Codebeispiele möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen spitzen Klammern () in der Antwortdatei in einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden. Vorgehensweise 1. Öffnen Sie eine Antwortdatei. 2. Suchen Sie die folgenden Variablen und bearbeiten Sie die Werte zur Angabe der Fixpackoptionen:

138

Installation



v Wenn Sie die Installation von Fixpacks im unbeaufsichtigten Installationsmodus inaktivieren wollen, ändern Sie den folgenden Parameter so, dass der Wert N ist: Tipp: Verwenden Sie diese Option, wenn Sie ein Fixpack manuell anwenden wollen.

v Wenn Sie die Anwendung des Datenbankteils des Fixpacks überspringen wollen, ändern Sie den folgenden Parameter so, dass der Wert N ist: Tipp: Verwenden Sie diese Option, wenn Sie die Datenbank manuell korrigieren wollen, aber die Aktualisierung durch das Fixpack auf die Anwendung anwenden wollen.

v Wenn Sie die Serverstatusprüfungen, die routinemäßig während der Anwendung von Fixpacks durchgeführt werden, inaktivieren wollen, ändern Sie den folgenden Parameter so, dass der Wert N ist:

Begrüßungsanzeige des Installationsprogramms während der unbeaufsichtigten Installation inaktivieren Verwenden Sie dieses Verfahren, um die Begrüßungsanzeige von IBM Installation Manager für unbeaufsichtigte Installationen zu inaktivieren. Diese Task muss ausgeführt werden, damit die unbeaufsichtigte Installation erfolgreich ausgeführt wird.

Informationen zu diesem Vorgang Führen Sie die folgenden Schritte aus, um der Datei IBMIM.ini den Parameter -nosplash hinzuzufügen.

Vorgehensweise 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_von_installation_manager/eclipse. 2. Öffnen Sie die Datei IBMIM.ini. 3. Fügen Sie den Parameter -nosplash hinzu. Beispiel: v Microsoft Windows: -toolId ibmim -accessRights nonAdmin -vm /home/ws7admin/IBM/InstallationManager/eclipse/jre_5.0.1.sr8a_20080811c/jre/bin/java -nosplash -vmargs -Xms40m -Xmx512m -Xquickstart -Xgcpolicy:gencon

v Linux und UNIX:

Kapitel 3. Produkt installieren

139

vi IBMIN.ini /opt/IBM/InstallationManager/eclipse/jre_6.0.0.sr9_20110208_03/jre/bin/java -nosplash -vmargs -Xquickstart -Xgcpolicy:gencon

4. Speichern und schließen Sie die Datei.

InfoSphere MDM unbeaufsichtigt mithilfe einer Antwortdatei installieren Die Installation von InfoSphere MDM kann unbeaufsichtigt durchgeführt werden. Die entsprechenden Installationsauswahlmöglichkeiten stehen jedoch nicht in den Dialoganzeigen von IBM Installation Manager, sondern in einer Optionsdatei zur Verfügung. Dieser Installationstyp ist bei der Ausführung mehrerer identischer Installationen hilfreich.

Vorbereitende Schritte Führen Sie unbedingt die im Abschnitt „Begrüßungsanzeige des Installationsprogramms während der unbeaufsichtigten Installation inaktivieren” auf Seite 139 beschriebenen Schritte aus. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: v Sie haben alle Tasks zur Installationsvorbereitung, einschließlich der Vorbereitung von IBM WebSphere Application Server und Ihrer Datenbank, ausgeführt. v Sie haben IBM Java SDK 1.7.1 installiert. v Sie haben Microsoft C++ 64 Bit installiert. v Sie haben IBM Installation Manager installiert und die erforderlichen Repositorys hinzugefügt. v Ihre IBM WebSphere Application Server-Instanz (Deployment Manager und Knoten) wurde gestartet. v Ihre Datenbank wurde gestartet. v Sie haben IBM Rational Application Developer installiert, falls Sie InfoSphere MDM Workbench auf einer Workstation installieren. Wenn Sie die Installation unter Microsoft Windows vornehmen: v Der Administratormodus muss aktiv sein, damit IBM Installation Manager in die Windows-Registry schreiben kann. Unter IBM AIX, Linux oder Solaris wird der Administratormodus nicht verwendet. v Unter dem Betriebssystem Microsoft Windows 7 müssen Sie MDM in einem nicht virtualisierten Verzeichnis installieren. Wichtig: Die Argumente für die JVM-Heapspeichergröße des Deployment Managers (Dmgr) von WebSphere Application Server müssen auf 512 MB und 1024 MB gesetzt sein. Gehen Sie wie folgt vor, um die Größe des Heapspeichers zu erhöhen: 1. Öffnen Sie WebSphere Application Server Integrated Solutions Console und rufen Sie Systemverwaltung > Deployment Manager auf. 2. Erweitern Sie unter Serverinfrastruktur das Element Java- und Prozessmanagement und klicken Sie dann Prozessdefinition an. 3. Klicken Sie unter Weitere Eigenschaften die Option Java Virtual Machine an. 4. Setzen Sie die Anfangsgröße des Heapspeichers auf 512 MB und die maximale Größe des Heapspeichers auf 1024 MB.

140

Installation

5. Klicken Sie OK an, speichern Sie Ihre Änderungen und synchronisieren Sie die Änderungen mit den Knoten.

Informationen zu diesem Vorgang Es wird eine Eigenschaftendatei generiert, wenn Sie das interaktive Installationsprogramm ausführen. Für eine unbeaufsichtigte Installation müssen Sie die Eigenschaftendatei bearbeiten oder eine eigene Datei erstellen, indem Sie eine der Beispielantwortdateien bearbeiten.

Vorgehensweise 1. Für die Verwendung einer Beispielantwortdatei wechseln Sie zu installationsausgangsverzeichnis_des_startkits. Tipp: Sie können das Installationsstartkit aus der heruntergeladenen Paketdatei disk1.zip extrahieren. Antwortdateien haben die Erweiterung .res. Verwenden Sie die für Ihr Betriebssystem gültige Datei. 2. Bearbeiten Sie die Antwortdatei und nehmen Sie alle notwendigen Änderungen vor, bevor Sie die Installation starten. 3. Starten Sie die Installation mit dem zutreffenden Befehl: v Verwenden Sie den folgenden Befehl, um IBM Installation Manager auszuführen und anschließend die entsprechende Antwortdatei zu generieren: IBMIM -record aufgezeichnete_datei

v Verwenden Sie den folgenden Befehl, um IBM Installation Manager im unbeaufsichtigten Modus auszuführen: IBMIM -acceptLicense -silent -input eingabedatei

4. Wenn bei der unbeaufsichtigten Installation ein nicht behebbarer Fehler auftritt, suchen Sie in den Protokolldateien im Verzeichnis mdminstallationsausgangsverzeichnis/logs/logs nach der Ursache des Problems. Beheben Sie das Problem und führen Sie die unbeaufsichtigte Installation dann erneut aus. Zugehörige Tasks: „Antwortdatei für den unbeaufsichtigten Modus anpassen” auf Seite 131 „Deinstallation im unbeaufsichtigten Modus durchführen” auf Seite 195 Zugehörige Verweise: „Installationsstartkit” auf Seite 12

Installation im unbeaufsichtigten Modus ändern Verwenden Sie dieses Verfahren, um eine vorhandene unbeaufsichtigte Installation zu ändern.

Informationen zu diesem Vorgang Wenn Sie eine vorhandene Installation mit einer unbeaufsichtigten Installation ändern wollen, müssen Sie Ihre Installationsantwortdatei bearbeiten. Achtung: Auch wenn Codebeispiele im folgenden Text möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen in der Antwortdatei in einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden.

Kapitel 3. Produkt installieren

141

Vorgehensweise Zur Änderung Ihrer Installation setzen Sie den Änderungsparameter auf true und listen die Features auf, die Sie hinzufügen wollen. Beispiel:

Antwortdatei während der Ausführung einer grafisch orientierten Installation erstellen Verwenden Sie dieses Verfahren, um Antworten zu erfassen und eine Antwortdatei zu erstellen, wenn Sie IBM Installation Manager im grafisch orientierten Modus ausführen.

Vorbereitende Schritte Die Kennwortwerte in der Datei sind verschlüsselt. Wenn der Kennwortwert im System geändert wird, müssen Sie den richtigen Kennwortwert in die Antwortdatei eingeben, bevor Sie diese für eine unbeaufsichtigte Installation verwenden können. Sie können einen neuen, unverschlüsselten Wert für das Kennwort eingeben; das System verschlüsselt diesen Wert, wenn die Datei bei der Installation verwendet wird.

Vorgehensweise 1. Erstellen Sie die Antwortdatei, indem Sie die Installation mit dem folgenden Befehl starten: ../IBMIM -record $ihr_pfad/mysilent.res

Tipp: Verwenden Sie beim Aufzeichnen der Antwortdatei nicht den Parameter -skipInstall. Der Parameter -skipInstall kann die Aufzeichnung einiger dynamisch abgerufener Installationsdaten verhindern, was zu einer unvollständigen Antwortdatei führt. 2. Öffnen Sie die Datei, nachdem die Installation abgeschlossen und die Antwortdatei erstellt wurde. 3. Löschen Sie die folgende Zeile oder setzen Sie sie auf Kommentar, wenn sie in der Antwortdatei enthalten ist:

Wichtig: Wenn diese Zeile in der Antwortdatei bleibt, schlagen unbeaufsichtigte Installationen mit dieser Antwortdatei fehl.

Antwortdatei erstellen, ohne das Produkt zu installieren Wenn Sie IBM Installation Manager mit der Option -skipinstall verwenden, können Sie eine InfoSphere MDM-Antwortdatei aufzeichnen, ohne das Produkt zu installieren.

Informationen zu diesem Vorgang Der Parameter -skipInstall bietet die folgenden Vorteile:

142

Installation

v Es werden keine Dateien installiert, wodurch der Prozess zur Aufzeichnung von Installationsoptionen beschleunigt wird. v Wenn Sie eine temporäre Datenposition mit dem Parameter -skipInstall verwenden, schreibt Installation Manager die Installationsregistry während der Aufzeichnung an die angegebene Datenposition. Wenn Sie Installation Manager ohne den Parameter -skipInstall erneut starten, können Sie Ihre Antwortdatei für die Installation in der echten Installationsregistry verwenden. Einschränkung: Verwenden Sie die Option -skipInstall nicht an der von Installation Manager verwendeten tatsächlichen Agentendatenposition. Dies wird nicht unterstützt. Verwenden Sie eine bereinigte, beschreibbare Position und verwenden Sie diese Position für zukünftige Aufzeichnunssitzungen wieder.

Vorgehensweise 1. Starten Sie IBM Installation Manager mit den Optionen -skipInstall und -record über die Befehlszeile und verwenden Sie dabei das folgende Format: ./IBMIM -skipInstall /var/temp/ imRegistry -record

Beispiel: ./IBMIM -skipInstall home/var/temp/imRegistry -record MDMResponse_file.xml

2. Geben Sie die Details Ihrer Produktinstallation entsprechend der Bedienerführung durch die Fenster von Installation Manager an. 3. Klicken Sie Install an, um den Prozess abzuschließen. Aufgrund der Option -skipinstall wird beim Anklicken von Install nicht das Produkt installiert, sondern eine Antwortdatei für die unbeaufsichtigte Installation generiert.

Hybrid-MDM-Lösung installieren Wenn Sie InfoSphere MDM als Hybrid-MDM-Lösung verwenden möchten, müssen Sie InfoSphere MDM Advanced Edition installieren und dann eine Reihe von Tasks nach der Installation ausführen, um die Hybridimplementierung abzuschließen.

Informationen zu diesem Vorgang Der Implementierungsstil für die Hybridstammdatenverwaltung von InfoSphere MDM wird mithilfe desselben Prozesses wie die Advanced Edition installiert (die sowohl Implementierungsstile der virtuellen als auch der physischen Stammdatenverwaltung umfasst). Die Hybrid-MDM-Features müssen nach der Installation der Anwendung konfiguriert werden.

Vorgehensweise 1. Schließen Sie die Installationsverfahren für die Implementierung von InfoSphere MDM Standard und Advanced Edition ab. 2. Aktivieren Sie Hybrid-MDM-Features, indem Sie die im Abschnitt Konfiguration nach der Installation der Dokumentation beschriebenen Verfahren abschließen. 3. Konfigurieren Sie Ihre Hybrid-MDM-Lösung mithilfe der im Abschnitt Für Standard Edition oder Advanced Edition entwickeln > Hybridstammdatenverwaltung der Dokumentation erläuterten Verfahren. Zugehörige Informationen: Hybridkonfiguration Hybridstammdatenverwaltung

Kapitel 3. Produkt installieren

143

Basisinstallation prüfen IBM Installation Manager führt automatisch eine Prüfroutine aus, um die Installation zu testen. Hierzu werden drei physische Transaktionen zum Hinzufügen einer Person, eines Unternehmens und eines Vertrags sowie eine virtuelle Transaktion ausgeführt. Wenn diese Transaktionen erfolgreich sind, wird die Installation erfolgreich abgeschlossen. Darüber hinaus können Sie mit dem Testclient Testtransaktionen ausführen, um sicherzustellen, dass InfoSphere MDM ordnungsgemäß installiert ist. Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM im grafisch orientierten Modus installieren” auf Seite 109 „InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren” auf Seite 118 Zugehörige Verweise: Kapitel 2, „Installationsübersicht”, auf Seite 7 „Von der Installationsanwendung verwendete Benutzerkonten, Gruppen und Standardwerte” auf Seite 15

Installation mit dem Testclient auf WebSphere Application Server prüfen Prüfen Sie Ihre Installation mit dem Testclient des Anwendungsservers, der eine Reihe von vordefinierten Testfällen ausführt.

Informationen zu diesem Vorgang Der Testclient unterstützt nur DB2- und Oracle-Datenbanken.

Vorgehensweise 1. Geben Sie in der Datei TestClient.properties im Ordner mdminstallationsausgangsverzeichnis/IVT/properties den Benutzernamen nach user= und das Kennwort nach password= ein, wenn die Anwendungssicherheit aktiviert ist. 2. Bearbeiten Sie andere erforderliche Eigenschaften, um die Parameter für den auszuführenden Test zu erstellen. Informationen zu den Eigenschaften, die Sie bearbeiten können, finden Sie im Abschnitt mit den Eigenschaften des Testclients. 3. Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/IVT. 4. Löschen Sie die Daten, indem Sie die folgenden Schritte für Ihren Installationstyp befolgen: v Führen Sie bei einer Installation von InfoSphere MDM unter Oracle das folgende Script über die Befehlszeile aus, um die Daten zu löschen: sqlplus /@TNS@./sql/clearOperationData.sql

v Führen Sie bei einer Installation von InfoSphere MDM unter DB2 folgende Schritte aus, um die Daten zu löschen: a. Stellen Sie eine Verbindung zur DB2-Datenbank her. b. Löschen Sie die DB2-Daten, indem Sie das folgende Script über die Befehlszeile ausführen: db2 -tvf ./sql/deleteIVTdata

5. Führen Sie das folgende Script über die Befehlszeile aus, um die Testabläufe durchzuführen:

144

Installation

TestClient.sh TEST_CHANNEL XML_FOLDER [USER_NAME PASSWORD]. Dabei gilt Folgendes: v TEST_CHANNEL ist die Methode, mit der Testabläufe an den Server gesendet werden. Geben Sie einen der folgenden Werte ein: – Für RMI geben Sie rmi ein. – Für HTTP geben Sie soap ein. – Für JMS geben Sie jms ein. v XML_FOLDER ist der Ordner, der die auszuführenden XML-Testabläufe enthält. Geben Sie einen der folgenden Werte ein: – Für TCRM-Testabläufe geben Sie ./testCases/xml ein. – Für virtuelle MDM-Testabläufe geben Sie ./testCases/xml_virtual ein. – Für Verwaltungstestabläufe geben Sie ./testCases/xml_admin ein. – Für zusammengesetzte TCRM-Testabläufe geben Sie ./testCases/ xml_composite ein. – Für einen Messaging-Testablauf geben Sie ./testCases/xml_msg ein. v Ist die Sicherheit aktiviert, geben Sie für USER_NAME den Benutzernamen ein, mit dem Sie sich am System anmelden. v Wenn die Sicherheit aktiviert ist, geben Sie in PASSWORD das Kennwort für den Benutzernamen an. Wenn Sie beispielsweise auf einer WebSphere Application Server-Instanz Administratortestabläufe über HTTP ohne Aktivierung der Sicherheit ausführen wollen, geben Sie Folgendes ein: TestClient.sh soap testCases/xml_admin

6. Nach der Beendigung des Tests können Sie sich die Ergebnisse in den folgenden Verzeichnissen ansehen: v Die von den Tests erstellten Antworten finden Sie im Ordner ./response für jeden Testfall (z. B. ./testCases/xml/response). v Die Protokolle, die Liste der ausgeführten Testabläufe und ihren Status finden Sie in den Protokolldateien in mdm-installationsausgangsverzeichnis/ IVT/logs.

Beispiel In der folgenden Tabelle sind die Tests, die Sie ausführen können, und die entsprechenden Befehlszeilen aufgelistet: Tabelle 17. Installationsprüftests Test

Befehl:

Anforderungsdatei für die Ausführung TestClient.sh rmi ./testCases/xml/ eines einzelnen TCRM-Testablaufs an- TCRMaddPerson.xml geben JMS-Testabläufe ausführen

Stellen Sie die Warteschlangenverbindungsfactory, den Namen der Anforderungswarteschlange und den Namen der Antwortwarteschlange in der Datei TestClientJMS.properties bereit und führen Sie anschließend TestClient.sh jms ./testCases/xml aus.

Kapitel 3. Produkt installieren

145

Tabelle 17. Installationsprüftests (Forts.) Test

Befehl:

Messaging-Testabläufe ausführen

v Für Oracle gilt Folgendes: 1. Führen Sie @./sql/Oracle/ update_event_active.sql aus, um ein Ereignis zu aktivieren. 2. Starten Sie WebSphere Application Server erneut. 3. Führen Sie TestClientWL.sh rmi ./testCases/xml_msg aus. v Für DB2 gilt Folgendes: 1. Führen Sie IVT/sql/db2/ update_event_active.sql aus, um ein Ereignis zu aktivieren. 2. Starten Sie WebSphere Application Server erneut. 3. Führen Sie TestClientWL.sh rmi ./testCases/xml_msg aus.

Verwaltungstestabläufe ausführen

TestClient.sh rmi ./testCases/xml_admin

Eigenschaften des Testclients Sie können die Einträge in der Datei TestClient.properties im Ordner mdm-installationsausgangsverzeichnis/IVT/properties bearbeiten, um die Parameter für den Test festzulegen. Tabelle 18. Eigenschaften, die in der Eigenschaftendatei des Testclients festgelegt werden können Gewünschte Aktion:

Parameterwert:

Testabläufe ohne Sortierung ausführen

sort=

Testabläufe nach Verzeichnis sortieren. Sortierkriterien siehe regex=

sort=d

Testabläufe sortieren. Sortierkriterien siehe regex=

sort=f

Verzeichnisse und Testabläufe sortieren. Sortierkriterien siehe regex=

sort=d|f

Erste Übereinstimmung als Abgleichsschlüssel für die Sortierung extrahieren. Die Sortierreihenfolge basiert auf dem Schlüssel.

regex= [0-9]*[0-9]$

Standardmäßig wird die letzte Digitalzahl der Anforderungsdatei extrahiert.

146

Installation

Nach der Reihenfolge der Zeichenfolge sortieren

regex=

Benutzernamen hinzufügen

user=

Kennwort hinzufügen

password=

Extrahierten Wert mit einem regulären Ausdruck testen

java -cp ./lib/TestClient.jar -regex tcrmtest_001

Informationen zur Verwendung von Java zum Ausführen von Testabläufen abrufen

java -cp ./lib/TestClient.jar ?

Tabelle 18. Eigenschaften, die in der Eigenschaftendatei des Testclients festgelegt werden können (Forts.) Gewünschte Aktion:

Parameterwert:

Geben Sie den Namen der Warteschlangenverbindungsfactory ein, um den MDM JMS-Adapter zu verwenden:

QueueConnectionFactory=

Geben Sie den Anforderungswarteschlangennamen ein.

RequestQueue=

Geben Sie den Warteschlangenzielnamen ein.

ResponseQueue=

Installationsprotokolle Während des Installationsprozesses werden zwei Protokolltypen erstellt. Eine Gruppe protokolliert zu IBM Installation Manager gehörige Informationen und die andere Gruppe protokolliert zu InfoSphere MDM gehörige Informationen. Die Position der IBM Installation Manager-Protokolle hängt davon ab, wie die Anwendung installiert wurde. Wenn IBM Installation Manager im Administratormodus (Rootbenutzer unter UNIX) installiert wurde, befinden sich die Protokolle in /var/ibm/InstallationManager/logs. Wenn die Anwendung nicht im Administratormodus installiert wurde, befinden sich die Protokolle in $HOME/var/ibm/ InstallationManager/logs. Sie können auch eine Position für die IBM Installation Manager-Protokolle angeben, indem Sie die Variable für die Agentenposition (cic.appDataLocation) in der Datei config.ini aktualisieren. Die Datei config.ini befindet sich im Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_von_installation_manager/eclipse/ configuration. Die InfoSphere MDM-Protokolle befinden sich im Verzeichnis mdminstallationsausgangsverzeichnis/logs/database. Die folgenden Verzeichnisse enthalten Protokolle, die erstellt werden, wenn die SQL-Scripts der physischen MDM-Datenbank ausgeführt werden (bei der manuellen Installation und vom Installationsprogramm): v mdm-installationsausgangsverzeichnis/logs/database/DomainData v mdm-installationsausgangsverzeichnis/logs/database/CoreData v mdm-installationsausgangsverzeichnis/logs/database/CMData Die Protokolldateien, die beim Booten einer virtuellen MDM-Datenbank erstellt werden, die ODBC verwendet, befinden sich in mdminstallationsausgangsverzeichnis/logs/database/Virtual.

Installation Manager-Protokolldateien anzeigen Die Anwendung IBM Installation Manager erstellt während des Installationsprozesses Protokolldateien. Diese Protokolle können über einen Browser angezeigt werden.

Vorbereitende Schritte Sie müssen über einen Browser verfügen, um die Protokolldateien anzeigen zu können. Wenn Sie einen Server ohne Browser verwenden, kopieren Sie die Protokolle auf eine Workstation.

Kapitel 3. Produkt installieren

147

Wenn Sie die erweiterte Debugprotokollierung in ./InstallationManager/logs aktivieren wollen, kopieren Sie installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/ InstallationManagerDebug/log.properties in ./InstallationManager/logs, bevor Sie IBM Installation Manager starten, um mit der Installation von InfoSphere MDM zu beginnen. Wichtig: Nachdem Sie die erweiterte Debugprotokollierung aktiviert haben, können die protokollierten Informationen in ./InstallationManager/logs Kennwortdetails enthalten, die vom Benutzer während der Installation eingegeben wurden. Stellen Sie sicher, dass diese Protokolle an einem sicheren Ort gespeichert sind, um ein Bekanntwerden von Kennwörtern zu vermeiden.

Informationen zu diesem Vorgang Die Protokolle enthalten Nachrichten mit den Bezeichnungen INFO, DEBUG, WARNING oder ERROR. Wenn die Installation erfolgreich war, tragen alle Nachrichten die Bezeichnung INFO oder DEBUG. Nachrichten, die mit WARNING oder ERROR angegeben werden, müssen überprüft werden. Tipp: Weitere Informationen zur Verwendung von IBM Installation Manager-Protokollen zur Fehlerbehebung bei einer Installation finden Sie unter den zugehörigen Links am Ende dieses Abschnitts.

Vorgehensweise 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis ./InstallationManager/logs. 2. Öffnen Sie die Datei index.xml. 3. Klicken Sie in der Tabelle All Log Files einen Link an, der der IBM Installation Manager-Sitzung entspricht, in der InfoSphere MDM installiert wurde. 4. Suchen Sie den folgenden Link: Custom operation MDM Operational Server, verifying install location in unit mdmv.app.set.install.location. Über diesen Link und nachfolgende Links werden Nachrichten zum Installationsprozess angezeigt. 5. Suchen Sie Nachrichten, die mit WARNING oder ERROR angegeben werden. Diese Nachrichten müssen überprüft werden, um mögliche Probleme mit Ihrer Installation zu ermitteln. 6. Klicken Sie einen Link an, um die Darstellungen einer nativen Protokolldatei eines Installationsprozesssegments anzuzeigen. Zu diesen Prozessen können unter anderem folgende Aktionen gehören: die Ausführung benutzerdefinierten Java-Codes zur Verwaltung von InfoSphere MDM-Dateien, zur Ausführung des Ant-basierten Tools des Dienstprogramms madconfig, das wiederum SQL-Scripts ausführt, und zur Implementierung der WebSphere Application Server-MBean-API, die InfoSphere MDM-Bereitstellungsarchive, wie Unternehmensbundlearchive und EAR-Dateien, implementiert.

Ergebnisse Wenn Meldungen mit WARNING oder ERROR angegeben werden, versuchen Sie, die Ursache des Problems festzustellen, indem Sie nach Java- oder Ant-Ausnahmebedingungsfehlern suchen. Wenn Sie eine Ausweichlösung für die Warnung oder den Fehler finden, versuchen Sie, die Installation zu korrigieren, oder wenden Sie sich an den IBM Software Support. Zugehörige Verweise:

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Installation

„Installationsstartkit” auf Seite 12 Zugehörige Informationen: IBM Installation Manager: Fehlerbehebung für Installationen

Installationsprotokolle anzeigen Während des Installationsprozesses werden im Verzeichnis mdminstallationsausgangsverzeichnis/logs/database Protokolle erstellt. Diese Protokolle helfen Ihnen bei der Fehlersuche oder der Überprüfung Ihrer Installation.

Informationen zu diesem Vorgang Protokolle werden in XML-Dateien mit dem Datum und der Uhrzeit der Installation als Dateinamen gespeichert. Eine Datei mit dem Namen 20150312_1101.xml gibt z. B. an, dass die Installation am 12. März 2015 um 11:01 Uhr durchgeführt wurde. Sie können auf zwei verschiedene Art und Weise auf die Protokolle zugreifen.

Vorgehensweise v Klicken Sie nach dem Abschluss der Installation im letzten Fenster von IBM Installation Manager die Option zum Anzeigen von Protokolldateien an. v Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/logs/ database und öffnen Sie die Datei .xml. Zugehörige Konzepte: „Clientanwendungen und einzelne Komponenten hinzufügen oder entfernen” auf Seite 152 Zugehörige Verweise: „InfoSphere MDM im unbeaufsichtigten Modus installieren” auf Seite 129

Kapitel 3. Produkt installieren

149

150

Installation

Kapitel 4. Installation ändern Verwenden Sie dieses Verfahren, um andere InfoSphere MDM-Komponenten auf einer Workstation oder einem Server zu installieren, auf der bzw. auf dem bereits Komponenten derselben Version installiert sind.

Vorgehensweise 1. 2. 3. 4.

5.

6.

7. 8.

Starten Sie IBM Installation Manager und klicken Sie Modify an. Wählen Sie das InfoSphere MDM-Paket aus und klicken Sie Next an. Wählen Sie die Sprache aus und klicken Sie Next an. Wählen Sie im Fenster Modify Packages die Komponente aus, die Sie installieren wollen. Bereits installierte Komponenten sind automatisch ausgewählt. Stellen Sie sicher, dass sie ausgewählt bleiben. Andernfalls werden sie von IBM Installation Manager entfernt. Klicken Sie Next an. Prüfen Sie die Zusammenfassungsinformationen und stellen Sie sicher, dass die zu installierende Komponente im Feld Adding Features aufgelistet ist und keine Komponenten im Feld Removing Features aufgelistet sind. Klicken Sie Modify an. Klicken Sie in der letzten Ansicht von IBM Installation Manager die Option View Log Files an, wenn Sie die Anzeigefunktion für Protokolldateien öffnen wollen. Klicken Sie Finish an und schließen Sie IBM Installation Manager. Navigieren Sie in einer Befehlszeile zu mdm-installationsausgangsverzeichnis/ mds/scripts und führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Installationskonfigurationstool zu öffnen: v Unter Microsoft Windows-Betriebssystemen: madconfig Configure_MasterDataManagement

v Unter Linux- oder UNIX-basierten Betriebssystemen: ./madconfig.sh Configure_MasterDataManagement

9. Geben Sie die Details Ihrer Implementierung entsprechend der Bedienerführung durch das Installationskonfigurationstool an. Das Konfigurationstool schließt die Konfiguration Ihrer Installation ab.

Nächste Schritte Eine Nachricht im letzten Fenster des Installationsprogramms zeigt an, ob die Änderung der Installation erfolgreich war. Wenn die Änderung nicht erfolgreich war, gibt es eine Fehlernachricht und eine Protokolldatei, die Sie anzeigen können. Sie können die Protokolldateien auch nach einer erfolgreichen Änderung anzeigen. Die Abschnitte zur Fehlerbehebung sind bei Fehlern hilfreich. Zugehörige Konzepte: „Clientanwendungen und einzelne Komponenten hinzufügen oder entfernen” auf Seite 152 Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren” auf Seite 118

© Copyright IBM Corp. 1996, 2015

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Clientanwendungen und einzelne Komponenten hinzufügen oder entfernen In IBM Installation Manager haben Sie die Möglichkeit, einzelne Komponenten für die Installation auszuwählen. Diese Option wird verwendet, wenn Sie Komponenten auf Workstations oder Servern installieren wollen, die nicht mit dem Server identisch sind, auf dem Sie den Betriebsserver und die MDM-Datenbank installieren. Wenn Sie sich dazu entschließen, eine einzelne Komponente auf einer Maschine mit anderen bereits installierten InfoSphere MDM-Komponenten zu installieren, verwenden Sie die Änderungs- anstelle der Installationsoption. Verwenden Sie IBM Installation Manager, um Clientanwendungen zu deinstallieren. Wenn Sie die Installation unter Microsoft Windows vornehmen: v Der Administratormodus muss aktiv sein, damit IBM Installation Manager in die Windows-Registry schreiben kann. Unter IBM AIX, Linux oder Solaris wird der Administratormodus nicht verwendet. v Unter dem Betriebssystem Microsoft Windows 7 müssen Sie MDM in einem nicht virtualisierten Verzeichnis installieren. Nach der Installation Ihres Features überprüfen Sie, ob die Installation erfolgreich war, indem Sie die Protokolldateien anzeigen. Wenn die InfoSphere MDM-Webschnittstellen installiert sind und ausgeführt werden, können Sie mit einem Web-Browser über die folgenden URLs darauf zugreifen: Business Administration-Benutzerschnittstelle https://:/CustomerBusinessAdminWeb/faces/login.jsp Data Stewardship-Benutzerschnittstelle https://:/CustomerDataStewardshipWeb/faces/login.jsp Product UI https://:/ProductWeb/faces/login.jsp Inspector https://:/inspector/common/login.ihtml Enterprise Viewer https://:/accessweb/empi/MITLogin.jsp Web Reports https://:/webreports/common/login.html Anmerkung: Die Werte und unterscheiden sich je nach Details der jeweiligen Installation. Standardmäßig verwendet die Standardworkstationinstallation Port 9443 in jeder URL, aber andere Typen von Installation können andere Ports verwenden. Mit WebSphere Application Server Integrated Solutions Console (Administrationskonsole) können Sie die tatsächlichen Portwerte suchen. Zugehörige Tasks: Kapitel 4, „Installation ändern”, auf Seite 151 „Einzelne Komponente deinstallieren” auf Seite 194 „Installationsprotokolle anzeigen” auf Seite 149

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Installation

Zugehörige Verweise: „Verzeichnisstrukturen” auf Seite 17 Zugehörige Informationen: Anwendungssicherheit für Webanwendungen konfigurieren

Business Administration-Benutzerschnittstelle installieren Verwenden Sie dieses Verfahren, um die Business Administration-Benutzerschnittstelle zu installieren. Administratoren können mithilfe der Business Administration-Benutzerschnittstelle bestimmte Elemente des MDM-Betriebsservers verwalten, ohne die Eigenschaftendateien oder Datenbanktabellen manuell ändern zu müssen.

Vorbereitende Schritte Vor der Installation der Business Administration-Benutzerschnittstelle müssen Sie sicherstellen, dass diese Voraussetzungen erfüllt sind: v Ihre Umgebung erfüllt die Hardware- und Softwareanforderungen für diese Komponente. v Sie haben die Vorbereitungsschritte in IBM Installation Manager abgeschlossen. v Sie haben das Arbeitsblatt zur Installation von Benutzeranwendungen geprüft und ausgefüllt. v IBM WebSphere Application Server ist installiert und wird ausgeführt. v Wenn Sie ein Upgrade von einer früheren Version der Anwendung durchführen und Ihre Eigenschaftendateien benutzerdefinierte Einstellungen enthalten, erstellen Sie eine Kopie der Dateien.

Informationen zu diesem Vorgang Die Business Administration-Anwendung kann auf einem Server oder auf einer Workstation installiert werden. Sie kann auch auf einer fernen Maschine installiert werden, indem ein fernes WebSphere-Anwendungsprofil ausgewählt wird. Diese Anwendung wird nicht zur Verwendung mit einer Microsoft SQL ServerDatenbank unterstützt. Für die Installation sind zwei Optionen verfügbar: 'Install' oder Modify'. Bei der Installationsoption wird davon ausgegangen, dass Sie die Anwendung auf einem bereinigten Server oder einer bereinigten Workstation installieren. Das bedeutet, dass auf dem Server oder der Workstation noch keine InfoSphere MDM-Komponenten (z. B. der MDM-Betriebsserver, die Datenbankkomponente oder eine andere Benutzeranwendung) installiert sind. Wenn bereits InfoSphere MDM-Komponenten auf der Maschine vorhanden sind, auf der Sie die Anwendung installieren, müssen Sie die Änderungsoption verwenden.

Vorgehensweise 1. Starten Sie IBM Installation Manager. 2. Wählen Sie in der Hauptanzeige von IBM Installation Manager die Option Install oder Modify aus. 3. Wenn Sie Install ausgewählt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus. a. Wählen Sie im Fenster Install Packages das InfoSphere MDM-Angebot aus und klicken Sie Next an. b. Fahren Sie mit den Fenstern fort, um die Lizenzvereinbarung zu akzeptieren und das Installationsverzeichnis sowie die Sprache auszuwählen. Kapitel 4. Installation ändern

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c. Wählen Sie im Fenster Install Packages die Option Business Administration UI aus. Klicken Sie Next an. d. Geben Sie die Konfigurationsinformationen für die Anwendung ein. e. Prüfen Sie die Informationen in der Installationszusammenfassung und klicken Sie Install an. 4. Wenn Sie Modify ausgewählt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus. a. Wählen Sie im Fenster Modify Packages das InfoSphere MDM-Paket aus und klicken Sie Next an. b. Wählen Sie die Sprache aus und klicken Sie Next an. c. Wählen Sie im Fenster Modify Packages die Option Business Administration UI aus. Bereits installierte Komponenten sind automatisch ausgewählt. Stellen Sie sicher, dass sie ausgewählt bleiben. Andernfalls werden sie von IBM Installation Manager entfernt. Klicken Sie Next an. d. Geben Sie die Konfigurationsinformationen für die Anwendung ein. Verwenden Sie das Arbeitsblatt zu MDM-Benutzeranwendungen als Richtlinie. Klicken Sie Next an. e. Prüfen Sie die Zusammenfassungsinformationen und stellen Sie sicher, dass die zu installierende Komponente im Feld Adding Features und keine Komponenten im Feld Removing Features aufgelistet sind. Klicken Sie Modify an. 5. Klicken Sie Finish an, wenn die Installation abgeschlossen ist, und schließen Sie IBM Installation Manager. 6. Navigieren Sie in einer Befehlszeile zu mdm-installationsausgangsverzeichnis/ mds/scripts und führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Installationskonfigurationstool zu öffnen: v Unter Microsoft Windows-Betriebssystemen: madconfig Configure_MasterDataManagement

v Unter Linux- oder UNIX-basierten Betriebssystemen: ./madconfig.sh Configure_MasterDataManagement

7. Geben Sie die Details Ihrer Implementierung entsprechend der Bedienerführung durch das Installationskonfigurationstool an. Das Konfigurationstool schließt die Konfiguration Ihrer Installation ab. 8. Öffnen Sie IBM WebSphere Application Server Integrated Solutions Consol (Administrationskonsole) und prüfen Sie, ob die Anwendung auf dem während der Installation angegebenen Server implementiert wurde.

Nächste Schritte Navigieren Sie in Ihrem Web-Browser zu der folgenden URL (wobei Sie und durch die entsprechenden Werte ersetzen), um auf die Business Administration-Benutzerschnittstelle zuzugreifen, nachdem sie installiert und gestartet wurde: https://:/CustomerBusinessAdminWeb/faces/ login.jsp Weitere Informationen zur Verwendung der Business Administration-Benutzerschnittstelle in den zugehörigen Konzepten. Zugehörige Verweise: „Arbeitsblatt zur Installation von Benutzeranwendungen” auf Seite 41 Zugehörige Informationen: Anwendungssicherheit für Webanwendungen konfigurieren

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Installation

Data Stewardship-Benutzerschnittstelle installieren Verwenden Sie dieses Verfahren, um die Data Stewardship-Benutzerschnittstelle zu installieren. Die Data Stewardship-Anwendung unterstützt die Datenverwaltung für physische MDM-Daten.

Vorbereitende Schritte Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: v Ihre Umgebung erfüllt die Hardware- und Softwareanforderungen für diese Komponente. v Sie haben die Vorbereitungsschritte in IBM Installation Manager abgeschlossen. v Sie haben das Installationsarbeitsblatt für MDM-Benutzeranwendungen geprüft und ausgefüllt. v IBM WebSphere Application Server ist installiert und wird ausgeführt. v Wenn Sie ein Upgrade von einer früheren Version der Anwendung durchführen und Ihre Eigenschaftendateien benutzerdefinierte Einstellungen enthalten, erstellen Sie eine Kopie der Dateien.

Informationen zu diesem Vorgang Die Data Stewardship-Benutzerschnittstelle wird zur Gewährleistung der Datenqualität innerhalb der physischen MDM-Kernanwendung verwendet. Diese Anwendung kann auf einem Server oder auf einer Workstation installiert werden. Sie kann auch auf einer fernen Maschine installiert werden, indem ein fernes WebSphere-Anwendungsprofil ausgewählt wird. Diese Anwendung wird nicht zur Verwendung mit einer Microsoft SQL ServerDatenbank unterstützt. Für die Installation sind zwei Optionen verfügbar: 'Install' oder Modify'. Bei der Installationsoption wird davon ausgegangen, dass Sie die Anwendung auf einem bereinigten Server oder einer bereinigten Workstation installieren. Das bedeutet, dass auf dem Server oder der Workstation noch keine InfoSphere MDM-Komponenten (z. B. der MDM-Betriebsserver, die Datenbankkomponente oder eine andere Benutzeranwendung) installiert sind. Falls bereits MDM-Komponenten auf der Maschine vorhanden sind, auf der Sie die Anwendung installieren, müssen Sie die Änderungsoption verwenden.

Vorgehensweise 1. Starten Sie IBM Installation Manager. 2. Wählen Sie in der Hauptanzeige von IBM Installation Manager die Option Install oder Modify aus. 3. Wenn Sie Install ausgewählt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus. a. Wählen Sie im Fenster Install Packages das InfoSphere MDM-Angebot aus und klicken Sie Next an. b. Fahren Sie mit den Fenstern fort, um die Lizenzvereinbarung zu akzeptieren und das Installationsverzeichnis sowie die Sprache auszuwählen. c. Wählen Sie im Fenster Install Packages die Option Data Stewardship UI aus. Klicken Sie Next an. d. Geben Sie die Konfigurationsinformationen für die Anwendung ein. Verwenden Sie das Arbeitsblatt zu MDM-Benutzeranwendungen als Richtlinie. Kapitel 4. Installation ändern

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e. Prüfen Sie die Informationen in der Installationszusammenfassung und klicken Sie Install an. 4. Wenn Sie Modify ausgewählt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus. a. Wählen Sie im Fenster Modify Packages das InfoSphere MDM-Paket aus und klicken Sie Next an. b. Wählen Sie die Sprache aus und klicken Sie Next an. c. Wählen Sie im Fenster Modify Packages die Option Data Stewardship UI aus. Bereits installierte Komponenten sind automatisch ausgewählt. Stellen Sie sicher, dass sie ausgewählt bleiben. Andernfalls werden sie von IBM Installation Manager entfernt. Klicken Sie Next an. d. Geben Sie die Konfigurationsinformationen für die Anwendung ein. Verwenden Sie das Arbeitsblatt zu MDM-Benutzeranwendungen als Richtlinie. Klicken Sie Next an. e. Prüfen Sie die Zusammenfassungsinformationen und stellen Sie sicher, dass die zu installierende Komponente im Feld Adding Features und keine Komponenten im Feld Removing Features aufgelistet sind. Klicken Sie Modify an. 5. Klicken Sie Finish an, wenn die Installation abgeschlossen ist, und schließen Sie IBM Installation Manager. 6. Navigieren Sie in einer Befehlszeile zu mdm-installationsausgangsverzeichnis/ mds/scripts und führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Installationskonfigurationstool zu öffnen: v Unter Microsoft Windows-Betriebssystemen: madconfig Configure_MasterDataManagement

v Unter Linux- oder UNIX-basierten Betriebssystemen: ./madconfig.sh Configure_MasterDataManagement

7. Geben Sie die Details Ihrer Implementierung entsprechend der Bedienerführung durch das Installationskonfigurationstool an. Das Konfigurationstool schließt die Konfiguration Ihrer Installation ab. 8. Rufen Sie IBM WebSphere Application Server Integrated Solutions Console (Administrationskonsole) auf und prüfen Sie, ob die Anwendung auf dem während der Installation angegebenen Server implementiert wurde.

Nächste Schritte Navigieren Sie in Ihrem Web-Browser zu der folgenden URL (wobei Sie und durch die entsprechenden Werte ersetzen), um auf die Data Stewardship-Benutzerschnittstelle zuzugreifen, nachdem sie installiert und gestartet wurde: https://:/CustomerDataStewardshipWeb/faces/login.jsp Weitere Informationen zur Verwendung der Data Stewardship-Benutzerschnittstelle finden Sie in den zugehörigen Konzepten.

Manuelles Erstellen eines Taskverwaltungsbenutzers für die Data Stewardship-Benutzerschnittstelle In bestimmten Situationen müssen Sie einen Taskverwaltungsbenutzer für die Data Stewardship-Benutzerschnittstelle manuell erstellen.

Informationen zu diesem Vorgang Wenn Sie den MDM-Betriebsserver und die MDM-Datenbankkomponente installieren, sind die Komponente und das Konfigurationsrepository im Installationspaket enthalten und das Installationsprogramm erstellt automatisch den Taskverwal-

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Installation

tungsbenutzer. Wenn die MDM-Datenbankkomponente und das Konfigurationsrepository im Installationspaket nicht enthalten sind, beispielsweise da sie manuell installiert werden, müssen Sie den Taskverwaltungsbenutzer manuell erstellen, um die Data Stewardship-Benutzerschnittstelle ordnungsgemäß ausführen zu können.

Vorgehensweise Wählen Sie die geeignete Option zum Erstellen des Taskverwaltungsbenutzers für die Data Stewardship-Benutzerschnittstelle entsprechend der Konfiguration der globalen Sicherheit für WebSphere Application Server in Ihrer Umgebung aus: v Wenn Sie einen Taskverwaltungsbenutzer bei inaktivierter globaler Sicherheit von WebSphere Application Server erstellen wollen, konfigurieren und führen Sie die folgende SQL-Anweisung aus: mdm-installationsausgangsverzeichnis/TaskManagement/TaskManagementGSOFF.sql

v Wenn Sie einen Taskverwaltungsbenutzer bei aktivierter globaler Sicherheit von WebSphere Application Server erstellen wollen, konfigurieren und führen Sie die folgende SQL-Anweisung aus: mdm-installationsausgangsverzeichnis/TaskManagement/TaskManagementGSON.sql

InfoSphere MDM Workbench installieren Installieren Sie MDM Workbench mithilfe der hier beschriebenen Schritte, wenn Sie nur MDM Workbench installieren.

Vorbereitende Schritte Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: v Ihre Umgebung erfüllt die Hardware- und Softwareanforderungen. v Sie haben die Vorbereitungsschritte in IBM Installation Manager abgeschlossen. v Sie haben IBM Rational Application Developer installiert. v Sie haben InfoSphere MDM installiert. v Bei der Anmeldung auf dem Computer müssen Sie über eine Schreibberechtigung für die Registry verfügen.

Informationen zu diesem Vorgang MDM Workbench wird von Implementierern und Administratoren zur Verwaltung der InfoSphere MDM-Umgebung verwendet. Mithilfe dieser Anwendung können Sie Algorithmen verwalten, zusammengesetzte Ansichten erstellen, Datenverzeichnistabellen bearbeiten und logische Modelle, Abläufe und Zuordnungen zu Datenquellen für Einzeleinträge entwickeln. MDM Workbench ist eine Eclipse-basierte Technologie und wird auf Computern ausgeführt, die Microsoft Windows verwenden. Für die Verwendung von IBM Rational Application Developer muss die Workbench installiert sein.

Vorgehensweise 1. Beenden Sie IBM Rational Application Developer, falls die Anwendung aktiv ist. 2. Starten Sie IBM Installation Manager. 3. Klicken Sie in der Hauptanzeige von IBM Installation Manager die Option Install an. Kapitel 4. Installation ändern

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4. Wählen Sie im Fenster Install Packages die Option IBM InfoSphere Master Data Management Workbench aus und klicken Sie Next an. 5. Akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarung. 6. Wählen Sie die Paketgruppe aus, in der IBM Rational Application Developer installiert ist, und klicken Sie Next an. 7. Klicken Sie Install an. 8. Klicken Sie nach dem Abschluss Finish an.

Nächste Schritte Sie können nun mithilfe von MDM Workbench Ihren Betriebsserver konfigurieren. Zugehörige Verweise: „Unter 64-Bit-Betriebssystemen benötigte 32-Bit-Bibliotheken” auf Seite 4 „Installationsvoraussetzungen” auf Seite 2

Workbench-Serverdefinitionen festlegen Konfigurieren Sie in InfoSphere MDM Workbench die Parameter für Ihren WebSphere Application Server, um sicherzustellen, dass Ihre Installation problemlos verläuft.

Informationen zu diesem Vorgang Legen Sie bestimmte Parameter in MDM Workbench fest, um die zugrunde liegenden Funktionen der Anwendung und ihrer Konfiguration widerzuspiegeln. Wählen Sie zunächst die Option Run server with resources on Server aus. Diese Option installiert und kopiert die komplette Anwendung und ihre serverspezifische Konfiguration aus der Workbench in die Verzeichnisse des Servers. Diese Option spiegelt wider, wie die Anwendung und die Konfiguration in der Produktionsumgebung implementiert werden. Genauer gesagt wird ein CBA physisch in dem internen Bundle-Repository von WebSphere Application Server erstellt, gepackt und implementiert. Wählen Sie in einem zweiten Schritt die Option Never publish automatically aus. Wenn Sie diese Option nicht auswählen, erfolgt bei jeder einfachen Änderung im Arbeitsbereich eine zeitaufwendige Operation zur Veröffentlichung. Heben Sie als dritten Schritt die Markierung der Option Start server with a generated script auf, damit die MDM-Protokollierung ohne Probleme ausgeführt werden kann.

Vorgehensweise 1. Doppelklicken Sie in der Ansicht 'Server' Ihren WebSphere Application Server an, um den Servereditor zu öffnen. 2. Navigieren Sie auf der Seite mit den Veröffentlichungseinstellungen für WebSphere Application Server zur Liste Modify the publishing settings. 3. Wählen Sie die Option Run server with resources on Server zum Ausführen des Servers mit Ressourcen auf dem Server aus. 4. Navigieren Sie auf der Veröffentlichungsseite zur Liste Modify settings for publishing. 5. Wählen Sie die Option Never publish automatically aus. 6. Navigieren Sie auf der Übersichtsseite zur Liste Optimize server start for development.

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Installation

7. Heben Sie die Markierung des Kontrollkästchens Start server with a generated script auf. 8. Geben Sie Strg+S ein, um die Serverkonfigurationseinstellungen zu speichern. 9. Schließen Sie den Editor. 10. Starten Sie den Server: a. Klicken Sie in der Ansicht 'Server' mit der rechten Maustaste auf den Server. b. Wählen Sie Starten aus.

Installation von Beispielen Die Beispiele enthalten Zuordnungen und Quellcodedateien, die die Nutzung von InfoSphere MDM veranschaulichen. Installieren Sie diese Beispiele nur in Entwicklungsumgebungen. Beispiele sind hier verfügbar: v Code-Snippets in der Dokumentation v Paket in IBM Installation Manager v Website zu Beispielen und Assets für InfoSphere MDM Zugehörige Informationen: Beispielliste

Beispiele installieren Verwenden Sie dieses Verfahren, um das Feature 'Samples' zu installieren.

Informationen zu diesem Vorgang Für die Installation sind zwei Optionen verfügbar: 'Install' oder Modify'. Bei der Option 'Install' wird davon ausgegangen, dass Sie die Anwendung auf einem bereinigten Server oder einer bereinigten Workstation installieren. Dies bedeutet, dass auf dem Server oder der Workstation noch keine InfoSphere MDM-Komponenten (z. B. der MDM-Betriebsserver, die Datenbankkomponente oder eine andere Benutzeranwendung) installiert sind. Falls bereits MDM-Komponenten auf der Maschine vorhanden sind, auf der Sie die Anwendung installieren, müssen Sie die Option Modify verwenden.

Vorgehensweise 1. Starten Sie IBM Installation Manager. 2. Wählen Sie in der Hauptanzeige von IBM Installation Manager die Option Install oder Modify aus. 3. Wenn Sie Install ausgewählt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus. a. Wählen Sie im Fenster Install Packages das InfoSphere MDM-Angebot aus und klicken Sie Next an. b. Fahren Sie mit den Fenstern fort, um die Lizenzvereinbarung zu akzeptieren und das Installationsverzeichnis sowie die Sprache auszuwählen. c. Wählen Sie im Fenster Install Packages die Option Samples aus. Klicken Sie Next an. d. Prüfen Sie die Informationen in der Installationszusammenfassung und klicken Sie Install an. 4. Wenn Sie Modify ausgewählt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus.

Kapitel 4. Installation ändern

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a. Wählen Sie im Fenster Modify Packages das InfoSphere MDM-Paket aus und klicken Sie Next an. b. Wählen Sie die Sprache aus und klicken Sie Next an. c. Wählen Sie im Fenster Modify Packages die Option Samples aus. Bereits installierte Komponenten sind automatisch ausgewählt. Stellen Sie sicher, dass sie ausgewählt bleiben. Andernfalls werden sie von IBM Installation Manager entfernt. Klicken Sie Next an. d. Geben Sie die Konfigurationsinformationen für die Anwendung ein. Verwenden Sie das Arbeitsblatt zu MDM-Benutzeranwendungen als Richtlinie. Klicken Sie Next an. e. Prüfen Sie die Zusammenfassungsinformationen und stellen Sie sicher, dass die zu installierende Komponente im Feld Adding Features und keine Komponenten im Feld Removing Features aufgelistet sind. Klicken Sie Modify an. 5. Klicken Sie Finish an, wenn die Installation abgeschlossen ist, und schließen Sie IBM Installation Manager. 6. Vergewissern Sie sich, dass die Beispieldateien im Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis erstellt wurden.

Beispiele von der Website zu Beispielen und Assets für InfoSphere MDM installieren Für den Download von Beispielen ist ein Zugriffsschlüssel in einer Textdatei auf IBM Passport Advantage erforderlich. Dekomprimieren Sie die heruntergeladene Datei auf Ihrem lokalen Computer, um diese Beispiele anschließend zu installieren.

Informationen zu diesem Vorgang Weitere Beispiele sind in der Dokumentation verfügbar oder Sie installieren sie zusammen mit den Editionen, unter Verwendung von IBM Installation Manager.

Vorgehensweise 1. Rufen Sie den Zugriffsschlüssel für die Beispiele ab: a. Melden Sie sich bei IBM Passport Advantage an und suchen Sie nach der Beispiel-E-Assembly. Tipp: Erweitern Sie die E-Assembly-Liste, um das Element auszuwählen, das heruntergeladen werden soll. b. Laden Sie die E-Assembly herunter und dekomprimieren Sie die heruntergeladene Datei. Der Zugriffsschlüssel befindet sich in einer Textdatei in der heruntergeladenen Datei. 2. Laden Sie die Beispiele herunter: a. Melden Sie sich bei der Website zu Beispielen und Assets an, wählen Sie das Paket aus und klicken Sie Fortfahren an. b. Geben Sie den Zugriffsschlüssel für die Beispiele sowie weitere Informationen ein, um den Downloadprozess abzuschließen. 3. Installieren Sie die Beispiele, indem Sie die Dateien auf Ihrem lokalen Computer dekomprimieren.

Nächste Schritte Für manche Beispiele sind zusätzliche Einrichtungsschritte erforderlich. Zugehörige Verweise:

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Installation

IBM Passport Advantage Site zu Beispielen und Assets

Kapitel 4. Installation ändern

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Installation

Kapitel 5. Fixpacks anwenden Wenn IBM ein Fixpack für InfoSphere MDM freigibt, können Sie es mithilfe von IBM Installation Manager anwenden.

Informationen zu diesem Vorgang Wenn Sie ein Fixpack anwenden wollen, müssen Sie es herunterladen, die Artefakte zum Fixpack extrahieren und dann ein Befehlszeilentool ausführen, um das Fixpack zu konfigurieren. Sie können das Fixpack auch so konfigurieren, dass bestimmte Komponenten übersprungen werden, wenn Sie die entsprechenden Fixes aus irgendeinem Grund nicht anwenden wollen. Falls erforderlich können Sie IBM Installation Manager auch verwenden, um ein angewendetes Fixpack rückgängig zu machen. Tipp: Wichtige Anweisungen und Details zu den mitgelieferten Fixes können Sie der Readme-Datei für das Fixpack entnehmen, bevor Sie die Aktualisierung anwenden. Alle Readme-Dateien für Fixpacks sind auf der IBM Support-Website verfügbar.

Fixpack installieren Verwenden Sie IBM Installation Manager zum Herunterladen und Extrahieren der Fixpackartefakte und führen Sie dann ein Script zur Installation der Fixpackdateien aus.

Vorbereitende Schritte v Aktualisieren Sie Ihre Installation von IBM Installation Manager auf Version 1.8.1 oder höher. Diesen Schritt müssen Sie ausführen, damit Fixpacks automatisch heruntergeladen werden können. v Lesen Sie die Readme-Datei für das Fixpack, bevor Sie die Aktualisierung anwenden. Alle Readme-Dateien für Fixpacks sind auf der IBM Support-Website verfügbar. v Lesen Sie die IBM Installation Manager-Dokumentation, um mehr über die Verwendung des Aktualisierungsmodus zum Suchen und Herunterladen von Fixpacks zu erfahren. Details finden Sie im Abschnitt mit den zugehörigen Links. v Während der Aktualisierung müssen Sie sich möglicherweise mit Ihrer IBM ID an einem ibm.com-Server anmelden. Wenn Sie keine IBM ID haben, können Sie sich für eine solche ID registrieren. Wichtig: Wenn Sie Ihre InfoSphere MDM-Geschäftsanwendung (CBA, Composite Bundle Archive - Verbundbundlearchiv) angepasst haben, aber die OSGi-Bundles nicht ordnungsgemäß in Ihrem angepassten CBA gepackt wurden, werden die OSGi-Bundles während der Fixpackinstallation möglicherweise nicht ordnungsgemäß aktualisiert. Sie können dieses Problem vermeiden, indem Sie die IBM DeveloperWorks-Anweisungen für die OSGi-Entwicklung und Stammdatenverwaltung befolgen. Wenn bei der Installation eines Fixpacks dennoch ein Problem auftritt, können Sie dieses wie folgt beheben: 1. Heben Sie die Zuordnung Ihres angepassten CBAs zur Anwendung auf. 2. Wenden Sie das Fixpack an. © Copyright IBM Corp. 1996, 2015

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3. Ordnen Sie das angepasste CBA neu zu. Wenn Sie bereits versucht haben, das Fixpack anzuwenden und die Bundles nicht aktualisiert wurden, können Sie die Bundles manuell über WebSphere Application Server Integrated Solutions Console (Administrationskonsole) auf die neueste Fixpackversion aktualisieren.

Informationen zu diesem Vorgang Das Installieren eines Fixpacks ist ein zweistufiger Prozess. Zuerst müssen Sie mit IBM Installation Manager die Fixpack-Assets herunterladen und extrahieren und dann diese extrahierten Fixpack-Assets mit einem Befehlszeilenscript manuell installieren.

Vorgehensweise 1. Erstellen Sie vor dem Anwenden des Fixpacks Backups der folgenden Elemente, die von dem Fixpack überschrieben werden: Anmerkung: Diese Backups sind besonders wichtig, wenn Sie die virtuelle MDM-Konfiguration, -Benutzerschnittstellen oder -Datenquellen angepasst haben. v Inhalt des Ordners mdm-installationsausgangsverzeichnis/mds/conf. v Inhalt des Ordners was-profilausgangsverzeichnis/InstalledApps/ zellenname/MDM-native-anwendungsname.ear/native.war/conf. v Inhalt des Ordners was-profilausgangsverzeichnis/InstalledApps/ zellenname/MDM-native-anwendungsname.ear/native.war/work. v Alle von Ihnen an den InfoSphere MDM-Benutzerschnittstellenanwendungen vorgenommenen Anpassungen. 2. Wenn eine Firewall vorhanden ist, konfigurieren Sie einen Proxy, um sicherzustellen, dass IBM Installation Manager eine Verbindung zu dem vordefinierten InfoSphere MDM-Fixpack-Repository herstellen kann. Details finden Sie im Abschnitt mit den zugehörigen Links. Tipp: Wenn Ihre Version von Installation Manager niedriger als Version 1.8.1 ist oder wenn eine Firewall vorhanden ist und Ihre Organisation die Verwendung von Proxys nicht zulässt, müssen Sie das Fixpack über eine andere Quelle abrufen, z. B. IBM Fix Central: a. Suchen Sie das Fixpack auf Fix Central und laden Sie es in ein lokales Verzeichnis, mdm-installationsausgangsverzeichnis/updates, herunter. b. Extrahieren Sie die heruntergeladene Fixpack-ZIP-Datei. c. Starten Sie IBM Installation Manager. d. Wählen Sie File > Preferences... aus und klicken Sie dann Add Repository... an. e. Klicken Sie Browse... an, navigieren Sie dann zu den Verzeichnissen mit den extrahierten Fixpacks und wählen Sie mdminstallationsausgangsverzeichnis/updates/fixpackversion/delta/ repository.config aus. Klicken Sie OK an. f. Klicken Sie Apply und dann OK an. g. Schließen Sie IBM Installation Manager. 3. Starten Sie IBM Installation Manager. 4. Klicken Sie Update an.

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Installation

5. Wenn Sie hierzu aufgefordert werden, geben Sie Ihre IBM ID-Berechtigungsnachweise an. 6. Wählen Sie die Fixpackaktualisierungen aus, die Sie anwenden wollen, und klicken Sie dann Next an. 7. Lesen und akzeptieren Sie die Lizenzbedingungen. 8. Lesen Sie auf der Seite mit der Zusammenfassung der Upgrades die Informationen zum Fixpack und zu den Problemen, die es behebt, und klicken Sie dann Upgrade an. Installation Manager lädt die Fixpackartefakte herunter und extrahiert sie in das Dateisystem. Sie finden die extrahierten Fixpackdateien im Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/updates/ fixpackversion. Wichtig: Wenn Sie InfoSphere MDM-Komponenten von der Aktualisierung durch das Fixpack ausschließen wollen, müssen Sie die extrahierte Datei FeatureFixpackApplied.properties ändern, bevor Sie diese Prozedur abschließen. Details finden Sie im Abschnitt mit den zugehörigen Links. 9. Wenn für Ihre InfoSphere MDM-Instanz zuvor ein Upgrade von einer älteren Version durchgeführt wurde, müssen Sie vor der Installation eines Fixpacks bestimmte Eigenschaften manuell aktualisieren. Wenn kein Upgrade für Ihre Instanz durchgeführt wurde, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort. Das madconfig-Script Apply_Fixpack verwendet bestimmte Werte in der Datei MDM_Fixpack.properties. Diese Werte verweisen auf die MDM-Datenbankinstanz der ursprünglichen Produktinstallation. Daher müssen bei einem Upgrade von InfoSphere MDM von einer älteren Version mit einer anderen Datenbank die Werte geändert werden, sodass sie auf die aktuelle MDMDatenbankinstanz verweisen, für die das Upgrade durchgeführt wurde, bevor Sie ein Fixpack erfolgreich installieren können. a. Öffnen Sie die Eigenschaftendatei mdm-installationsausgangsverzeichnis/ backup//properties/MDM_Fixpack.properties. b. Ändern Sie die Werte aller Eigenschaften, die auf die MDM-Datenbank verweisen, um sicherzustellen, dass sie auf die aktuelle Datenbank verweisen, für die das Upgrade durchgeführt wurde. 10. Starten Sie alle InfoSphere MDM-Server, -Webanwendungen und -Anwendungsserver. 11. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung und navigieren Sie zu mdminstallationsausgangsverzeichnis/mds/scripts. 12. Führen Sie das Script aus, um das Fixpack anzuwenden: ./madconfig.sh Apply_Fixpack 13. Geben Sie bei den entsprechenden Eingabeaufforderungen der Scripts die Kennwörter ein. 14. Starten Sie alle InfoSphere MDM-Server, -Webanwendungen und -Anwendungsserver neu. Zugehörige Tasks: „Angegebene Komponenten von einem Fixpack ausschließen” auf Seite 166 Zugehörige Informationen: IBM Installation Manager: Pakete im Assistentenmodus aktualisieren IBM Installation Manager: Internetvorgaben

Kapitel 5. Fixpacks anwenden

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Angegebene Komponenten von einem Fixpack ausschließen Wenn Sie InfoSphere MDM-Komponenten von der Aktualisierung durch ein Fixpack ausschließen wollen, müssen Sie die extrahierte Datei FeatureFixpackApplied.properties ändern, bevor Sie das Script ausführen, das das Fixpack installiert.

Vorbereitende Schritte Sie müssen die Fixpackartefakte bereits heruntergeladen und extrahiert haben, bevor Sie diese Prozedur abschließen können. Details finden Sie im Abschnitt mit den zugehörigen Links.

Informationen zu diesem Vorgang Wenn Ihre InfoSphere MDM-Instanz Komponenten enthält, die geändert oder erweitert wurden, möchten Sie diese Komponenten möglicherweise von der Aktualisierung durch ein Fixpack ausschließen. Wenn Sie beispielsweise Änderungen an einer bestimmten InfoSphere MDM-Benutzerschnittstelle vorgenommen haben, können Sie diese Benutzerschnittstelle von der Aktualisierung durch das Fixpack ausschließen, um Ihre Anpassungen beizubehalten.

Vorgehensweise 1. Navigieren Sie zu mdm-installationsausgangsverzeichnis/backup/ fixpackversion. 2. Öffnen Sie FeatureFixpackApplied.properties. Die Eigenschaftendatei enthält eine Liste von Eigenschaften, wobei jede Eigenschaft einer InfoSphere MDM-Komponente entspricht. Sie können auswählen, ob die einzelnen Komponenten in die Aktualisierung durch das Fixpack eingeschlossen oder davon ausgeschlossen werden sollen. Standardmäßig weisen alle Komponenteneigenschaften einen Wert NO auf, was bedeutet, dass die Komponente nicht ausgeschlossen und daher aktualisiert wird. 3. Damit eine Komponente nicht im Rahmen eines Fixpacks aktualisiert wird, ändern Sie den entsprechenden Wert in YES. 4. Speichern Sie alle Änderungen in der Datei. Wenn Sie das Fixpackinstallationsscript ausführen, werden Komponenten, die Sie mit YES markiert haben, nicht aktualisiert. Zugehörige Tasks: „Fixpack installieren” auf Seite 163

Angewendetes Fixpack rückgängig machen Wenn Sie ein Fixpack angewendet haben, das Sie später wieder rückgängig machen wollen, können Sie einen Rollback der Aktualisierungen ausführen.

Informationen zu diesem Vorgang Der Rollback eines Fixpacks ist ein zweistufiger Prozess. Zuerst müssen Sie manuell einige Konfigurationsaktualisierungen rückgängig machen und dann mit IBM Installation Manager die verbleibenden Fixpackelemente rückgängig machen und den Rollback-Prozess abschließen.

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Installation

Vorgehensweise 1. Befolgen Sie die Anweisungen in der entsprechenden Fixpack-Readme-Datei, um die Konfigurationsänderungen manuell zurückzusetzen. Die Schritte für einen manuellen Rollback bilden die erste Stufe im Rollback-Prozess. Es ist wichtig, dass Sie die manuellen Schritte als Teil der Entfernung eines angewendeten Fixpacks abschließen. 2. Schließen Sie den Rollback-Prozess mit IBM Installation Manager ab: a. Starten Sie IBM Installation Manager. b. Wählen Sie Roll Back aus und klicken Sie dann Next an. c. Wählen Sie die Version aus, für die Sie den Rollback ausführen wollen, und klicken Sie dann Next an. d. Klicken Sie Roll Back an. IBM Installation Manager führt jetzt den RollbackProzess aus.

Kapitel 5. Fixpacks anwenden

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Installation

Kapitel 6. Fehlerbehebung für Installationen einer Standard Edition und Advanced Edition Wenn die Installation von InfoSphere MDM Standard Edition oder Advanced Edition fehlschlägt, können Sie die Anweisungen zur Fehlerbehebung in diesem Abschnitt und die Informationen zu bekannten Fehlern durchlesen.

Symptome Nach dem Abschluss der Installation werden möglicherweise Fehlernachrichten in IBM Installation Manager in der Anzeige Install Complete eingeblendet. Es können auch Fehler in den Installationsprotokollen aufgezeichnet oder von Installationsprüftests ausgegeben werden. Eine Nachricht über die erfolgreiche Ausführung im letzten Fenster des Installationsprogramms zeigt an, dass die Prüftests automatisch als Teil des Installationsprozesses ausgeführt wurden. Verwenden Sie bei Datenbank-, Anwendungsserver- oder IBM Installation Manager-Problemen die jeweiligen Tools für die Diagnose und Korrektur einzelner Fehlerbedingungen.

Fehlerbehebung 1. Überprüfen Sie die Nachrichten in den Installationsprotokollen auf Fehlerbedingungen. 2. Überprüfen Sie die Fehlerbedingungen, die in den Abschnitten zu den Fehlern beschrieben sind, auf Lösungen oder Workarounds. Die dokumentierten Fehler sind keine vollständige Liste aller Fehler, die unter Umständen auftreten können. Wenn der Fehler, der in Ihren Protokollen angezeigt wird, hier nicht aufgeführt ist, wenden Sie sich an den IBM Software Support. 3. Führen Sie das Installationsprogramm erneut aus, nachdem Sie die Fehler behoben haben.

Fehlerbehebung für die MDM-Datenbank Eine der wichtigsten Komponenten einer InfoSphere MDM-Implementierung ist die Datenbank. Während der Installation oder Konfiguration der MDM-Datenbank können Probleme auftreten, die untersucht und behoben werden müssen. InfoSphere MDM unterstützt die folgenden Datenbankplattformen: v Oracle Database v IBM DB2 v IBM DB2 for z/OS (partielle Installationsunterstützung, nur für die Anwendungsserverkomponente) v Microsoft SQL Server (nur von InfoSphere MDM Standard Edition unterstützt) Ab InfoSphere MDM Version 11.0 gibt es ein kombiniertes Schema für Standard Edition (virtuelle Stammdatenverwaltung) und Advanced Edition (physische Stammdatenverwaltung). Bei der kombinierten InfoSphere MDM-Datenbankinstallation werden 953 Tabellen erstellt. 153 Tabellen unterstützen die virtuelle Stammdatenverwaltung und die anderen Tabellen unterstützen die physische Stammda-

© Copyright IBM Corp. 1996, 2015

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tenverwaltung. Optional wird bei der Installation auch eine Gruppe von Datenbanktriggern erstellt. Diese Trigger werden in Advanced Edition-Implementierungen verwendet. Für die MDM-Datenbank gelten die folgenden Konfigurationseinschränkungen: v Die Änderung der Anzahl von Tabellenbereichen für die DB2- und Oracle-Datenbank wird nicht unterstützt. v Die Verwendung unterschiedlicher Schemas für physische und virtuelle MDMDaten wird nicht unterstützt.

Datenbankerstellungsscripts Alle InfoSphere MDM Advanced Edition-Datenbankscripts (für alle Datenbankplattformen) befinden sich im Ordner / database und sind entweder im Unterordner Core oder Full gruppiert. v Der Unterordner 'Core' enthält nur die für die physischen MDM-Kerndaten erforderlichen Scripts. v Der Unterordner 'Full' enthält alle für die physischen MDM-Kerndaten sowie alle für die MDM-Domänendaten erforderlichen Scripts.

Datenbankerstellungsprotokolle Alle InfoSphere MDM-Protokolle zur Datenbankobjekterstellung sind im Ordner /logs/database verfügbar. v In /CMData werden die Protokolle für die physische MDM-Konfiguration und die Verwaltung der Objekterstellung gespeichert. v In /CoreData werden die Protokolle für die physischen MDM-Kerndaten gespeichert. v In /DomainData werden die Protokolle für die physischen MDM-Domänendaten gespeichert. Die physischen MDM-Domänen verwalten Informationen zu Parteien, Produkten und Konten. v In /RDMScripts werden die Protokolle für InfoSphere MDM Reference Data Management Hub gespeichert. v In /Virtual werden die Protokolle für die virtuellen MDM-Daten gespeichert. Anmerkung: Abhängig von den Details Ihrer Installation werden hier möglicherweise nicht alle Unterordner angezeigt. Wenn beim Erstellen der Datenbank Probleme auftreten, suchen Sie in den Unterordnern von /logs/database nach entsprechenden .err-Dateien. Wenn Ihre Implementierung von InfoSphere MDM die WebSphere Application Server-Standard-Messaging-Steuerkomponente verwendet, sind zusätzliche SIB-Tabellen verfügbar. Diese SIB-Tabellen werden von WebSphere Application Server erstellt, wenn der Server, der Host für InfoSphere MDM ist, gestartet wird. Wenn Sie aufgrund vorheriger fehlgeschlagener Installationen dasselbe Schema mehrmals verwenden, denken Sie daran, diese Tabellen nach jeder Installation zu entfernen. Wenn bei Ihrer Installation beim Erstellen virtueller MDM-Tabellen Fehler auftreten, sehen Sie im Ordner /logs/ database/Virtual nach. Wenn die Installation nach einem Fehler keinen automatischen Rollback ausgeführt hat, suchen Sie an der Position /mds/log nach Protokolldateien, um Informationen dazu zu finden, warum der Rollback nicht ausgeführt wurde. Versuchen Sie, das madconfig-Script für die virtuelle Stammdatenverwaltung erneut auszuführen, um die virtuellen MDM-Datenbanktabellen erneut zu erstellen. Gehen Sie wie folgt vor, um das madconfig-Script auszuführen: 1. Öffnen Sie im Ordner /mds/scripts eine Eingabeaufforderung. 2. Führen Sie das madconfig-Script für die virtuelle Stammdatenverwaltung aus: ./madconfig.sh bootstrap_datasource

Fehlerbehebung für den Anwendungsserver Jede InfoSphere MDM-Installation verwendet WebSphere Application Server. Wenn während der Installation oder Konfiguration des Anwendungsservers Probleme auftreten, können diese Probleme oder Installationsfehler bei InfoSphere MDM verursachen. Die InfoSphere MDM-Anwendungsserverkomponente umfasst Folgendes: v WebSphere Application Server-Konfigurationsressourcen, die von den InfoSphere MDM-Unternehmensanwendungen zum Herstellen einer Verbindung zur MDMDatenbank verwendet werden, die Messaging-Steuerkomponente usw. v InfoSphere MDM-Unternehmensanwendungen und -Geschäftsanwendungen, die implementiert werden müssen.

WebSphere Application Server-Konfigurationsressourcen Da InfoSphere MDM eine J2EE-Anwendung ist, umfassen die in den entsprechenden Unternehmensanwendungen konfigurierten Anwendungsressourcen Folgendes: JDBC-Datenprovider Während der InfoSphere MDM-Installation werden zwei JDBC-Provider erstellt: ein Provider für die physische Stammdatenverwaltung und ein Provider für die virtuelle Stammdatenverwaltung. Ein dritter JDBC-Provider namens Derby JDBC Provider wird bei der Erstellung des WebSphere Application Server-Profils erstellt. Diese drei Provider müssen vorhanden sein, damit eine InfoSphere MDM-Installation erfolgreich ausgeführt werden kann. Datenquellen Bei der InfoSphere MDM-Installation werden die drei folgenden Datenquellen erstellt: MDM, DWLConfig und DWLCustomer. Jede dieser Datenquellen wird von der Installation konfiguriert und es wird ein Verbindungstest für sie ausgeführt. JMS-Provider Bei der Installation werden zwei JMS-Provider erstellt: ein Provider für WebSphere Application Server-Standard-Messaging und einer für den WebSphere MQ-Messaging-Provider. Warteschlangenverbindungsfactory Bei der Installation werden mehrere Warteschlangenverbindungsfactorys erstellt. Die Warteschlangenverbindungsfactorys erstellen Verbindungen zwischen verschiedenen MDM-Quellen und den JMS-Providern.

Kapitel 6. Fehlerbehebung für eine Installation

171

Themaverbindungsfactory Bei der Installation werden drei Themaverbindungsfactorys erstellt. Die Themaverbindungsfactorys erstellen für Elemente wie Benachrichtigungen Verbindungen zu den JMS-Providern. Warteschlangen Bei der Installation werden mehrere Warteschlangen erstellt, die von InfoSphere MDM zur Weiterleitung von Nachrichten und Transaktionsinformationen an JMS verwendet werden. Themen Bei der Installation werden Themen erstellt, die von InfoSphere MDM zur Weiterleitung von Informationen an JMS verwendet werden. Aktivierungsspezifikationen Bei der Installation werden JMS-Aktivierungsspezifikationen erstellt, die der MDM-Funktionalität (Message-driven Beans, MDBs) zugeordnet sind.

Anwendungsserversicherheit und Rollenzuordnung Bei der Installation werden WebSphere Application Server-Benutzer und -Gruppen erstellt und die Benutzer den entsprechenden Gruppen zugeordnet. Bei der Installation wird auf der Grundlage des im Fenster von Installation Manager eingegebenen Benutzernamens der WebSphere Application Server-Benutzer erstellt. Die InfoSphere MDM-Sicherheitsgruppen sind ServiceProvider und ServiceConsumer.

Fehlerbehebung für die InfoSphere MDM-Anwendung In WebSphere Application Server Integrated Solutions Console (Administrationskonsole) enthält eine InfoSphere MDM-Installation Ressourcen in drei Anwendungstypen: Unternehmensanwendungen, Geschäftsanwendungen und Assets.

Unternehmensanwendung Die InfoSphere MDM-Unternehmensanwendung umfasst die folgenden Ressourcen: v MDM-native - die InfoSphere MDM-Hauptplattform und die Kernressourcen. v MDM-web-services-virtual - die virtuellen MDM-Web-Services. v MDM-web-services - die physischen MDM-Web-Services. v MDM-old-web-services - Unterstützung traditioneller Produkte für die traditionellen physischen MDM-Web-Services.

Geschäftsanwendungen Wenn die InfoSphere MDM-Implementierung Benutzerschnittstellen umfasst, weist jede Benutzerschnittstelle eine entsprechende Geschäftsanwendung auf. Abhängig von den spezifischen Gegebenheiten Ihrer Implementierung werden die Ressourcen der Geschäftsanwendungen in WebSphere Application Server Integrated Solutions Console angezeigt. In der Geschäftsanwendungsliste sind auch Unternehmensanwendungen enthalten: v MDM-native v MDM-old-web-services v MDM-operational-server-EBA v MDM-web-services

172

Installation

v v v v v v v

MDM-web-services-virtual ba-App ds-App enterpriseviewer inspector pui-App webreports

Für eine erfolgreiche InfoSphere MDM-Implementierung müssen alle installierten Anwendungen implementiert und aktiv sein.

Assets Eine InfoSphere MDM-Implementierung umfasst die folgenden Assets: v com.ibm.mdm.hub.server.app-.eba v com.ibm.mdm.server.resources.properties-.jar

Konfigurationsmanageraktualisierungen Wenn die Anwendungsserverkomponenten implementiert wurden, müssen im letzten Schritt in der Steuerkomponentenimplementierung die Instanzdetails in die Konfigurationsmanagertabellen eingegeben werden. Anmerkung: Dieser Schritt muss für die kombinierte Engine InfoSphere MDM Standard Edition und Advanced Edition ausgeführt werden und kann nicht übersprungen werden. Die Konfigurationsmanagerkomponente für die physische Stammdatenverwaltung umfasst mehrere Tabellen: APPDEPLOYMENT Diese Tabelle sollte nur eine Zeile enthalten, die diese Implementierung beschreibt. Die Spalten enthalten die Implementierungs-ID, Anwendungs-ID, den Namen und Informationen zur letzten Aktualisierung. APPINSTANCE Diese Tabelle sollte leer sein, es sei denn, es wird ein WebSphere Application Server-Cluster verwendet. Wenn ein Cluster verwendet wird, gibt es eine Zeile pro Knoten im Cluster. Die Spalten enthalten die Instanz-ID, Implementierungs-ID, den Namen und Informationen zur letzten Aktualisierung. APPSOFTWARE Diese Tabelle sollte nur eine Zeile enthalten. Die Namensspalte sollte der für die Anwendungsinstanz angegebene Wert sein, beispielsweise E001. Die Spalten enthalten die Anwendungs-ID, den Namen und Informationen zur letzten Aktualisierung. Tipp: Wenn es mehrere Instanzen oder eine Abweichung zwischen installierten Anwendungen und Instanzen gibt, können Sie dieses Problem häufig beheben, indem Sie sicherstellen, dass der markierte Instanzname mit dem vom Unternehmensbundlearchiv (Enterprise Bundle Archive, EBA) implementierten Namen übereinstimmt. Diese Situation kann eintreten, wenn mehrere Installationsversuche in derselben Datenbank ohne vollständige Deinstallation oder Bereinigung der Datenbank zwischen den Installationsversuchen unternommen wurden.

Kapitel 6. Fehlerbehebung für eine Installation

173

1. Verwenden Sie sqldeveloper oder ein entsprechendes Tool, um eine Zeile in der Tabelle APPSOFTWARE mit dem aktuellen Instanznamen zu erstellen, falls sie noch nicht vorhanden ist. Löschen Sie alle anderen Zeilen aus dieser Tabelle. update APPSOFTWARE set NAME=’com.ibm.mdm.hub.server-’, LAST_UPDATE_DT=CURRENT_TIMESTAMP where NAME=’com.ibm.mdm.hub.server-’; delete from APPSOFTWARE where NAME=’com.ibm.mdm.hub.server’;

2. Starten Sie den Server neu und melden Sie sich an ihm an. 3. Prüfen Sie die Systemprotokolle.

Fehlerbehebung bei Installationsfehlern und Warnungen InfoSphere MDM-Installationsfehler werden häufig durch eine während der Installation der Anwendung angezeigte Fehlernachricht angegeben. Wenn Sie InfoSphere MDM mit IBM Installation Manager installieren, wird bei einem Installationsfehler ein vollständiger Rollback ausgeführt, um die fehlgeschlagene Installation rückgängig zu machen. Wenn ein solcher Fehler auftritt, wird während der Installation eine Popup-Nachricht von Installation Manager angezeigt. Wenn Sie die Nachricht bestätigen, macht Installation Manager die Installation vollständig rückgängig und deinstalliert dabei alle Anwendungsteile, die vor dem Auftreten des Problems installiert wurden.

Installationsprobleme mithilfe von Protokolldateien diagnostizieren Wenn Sie feststellen, dass ein Installationsversuch nicht erfolgreich war, ist es wichtig, die genaue Ursache des Problems zu ermitteln. Protokolldateien sind ein wichtiges Werkzeug für die Diagnose dieser Probleme. Die folgenden Protokolldateien werden während einer InfoSphere MDM-Installation erstellt und können beim Ermitteln eines Problems wichtige Informationen enthalten: v Installation Manager-Protokolldateien v Protokolldateien des Befehlszeilentools 'madconfig' v WebSphere Application Server-Protokolldateien

Fehler und Warnungen der Installation Manager-Protokolldateien beheben Die Installation Manager-Protokolldateien befinden sich normalerweise im Ordner $HOME/var/ibm/InstallationManager/logs. Installation Manager-Protokolle werden in einer Hierarchie gespeichert, deren Eingangspunkt die Datei $HOME/var/ibm/InstallationManager/logs/index.xml ist. Verwenden Sie einen Browser, um die Installation Manager-Protokolle anzuzeigen. 1. Kopieren Sie den Ordner $HOME/var/ibm/InstallationManager/logs auf einen lokalen Desktop. 2. Öffnen Sie die Datei $HOME/var/ibm/InstallationManager/logs/index.xml mit einem Browser. 3. Blättern Sie in der Datei abwärts, bis blaue Links angezeigt werden. Jeder Link stellt einen Schritt im InfoSphere MDM-Installationsprozess dar. Bei einer erfolgreichen Installation wird für alle Links der Status INFO angezeigt. Wenn für Links in der Protokolldatei der Status ERROR oder WARNING angezeigt wird, bedeutet dies, dass die Installation möglicherweise nicht erfolgreich war.

174

Installation

Wenn für die InfoSphere MDM-Installation mit einem in einer der Protokolldateien angezeigten Fehler ein Rollback durchgeführt wurde, gehen Sie wie folgt vor: 1. Ermitteln Sie das Problem mithilfe der Protokolle. 2. Beheben Sie das Problem und führen Sie die Installation erneut aus. Für die Ermittlung und Behebung eines Installationsproblems müssen Sie zuerst die genaue Ursache des Fehlers bzw. der Warnung herausfinden. Suchen Sie die native Protokolldatei, die mit dem Fehler bzw. der Warnung verknüpft ist, und öffnen Sie sie. Betrachten Sie beispielsweise die folgende Warnung, die mit der Datei ../native/20150219_1719j.log verknüpft ist: WARNING | CRIMA1079W | Problem with executing "/usr/IBM/MDM/MDM114/ mdm/mds/scripts/madconfig.sh" operation (status=1). See agent output log for more information: /home/ws8admin/var/ibm/MDM114/logs/native/20150219_1719j.log

Wenn Sie die verknüpfte Protokolldatei ../native/20150219_1719j.log öffnen, werden die Details des Problems angezeigt. Wenn die Details des Problems angezeigt werden, können Sie versuchen, das Problem zu beheben. Wenn Sie wissen, wie das Problem behoben werden kann, beheben Sie es und führen Sie die Installation erneut durch. Wenn Sie nicht wissen, wie das Problem behoben werden kann, müssen Sie möglicherweise weitere Untersuchungen durchführen oder wenden Sie sich an den IBM Support.

Weitere Installationsprotokolle suchen Außerhalb des Installation Manager-Protokollsystems befinden sich an einer anderen Speicherposition im Ordner mdm-installationsausgangsverzeichnis weitere Gruppen von Installationsprotokollen. v Die Speicherposition der Installationsprotokolle für die virtuellen MDM-Daten des Befehlszeilentools 'madconfig' ist / mds/logs. v /logs/database/CoreData und /logs/database/DomainData enthalten Protokolle, die während der Installation der physischen MDM-Daten erstellt wurden.

Protokolle für die wichtigsten Installationsschritte suchen Die Installation Manager-Protokolleinträge (Links) entsprechen den wichtigsten InfoSphere MDM-Installationsschritten. Alle hier angezeigten Links entsprechen Schritten, die erfolgreich implementiert wurden und für die nicht der Status ERROR oder WARNING angezeigt wird. Wenn für einen der Einträge in Ihren Protokolldateien der Status ERROR oder WARNING angezeigt wird, können Ihnen diese Protokolleinträge beim Ermitteln eines Problems helfen.

Fehlerbehebung für fehlgeschlagene Installationsprüftests Nachdem Installation Manager die Installation von InfoSphere MDM beendet hat, wird möglicherweise ein Fehler oder eine Warnung von den Installationsprüftests (IVT - Installation Verification Tests) angezeigt. Diese Probleme sollten behoben werden. Ein Installationsprüftestfehler kann häufig behoben werden, insbesondere, wenn das Problem auf Anwendungsebene auftritt. Im ersten Schritt muss das Problem genau ermittelt werden. Navigieren Sie zu den Anwendungsprotokolldateien unter Kapitel 6. Fehlerbehebung für eine Installation

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/logs/database und suchen Sie in verschiedenen Ordnern nach .err-Dateien. Diese sollten sich bei Datenbankproblemen an dieser Speicherposition befinden.

Fehlerbehebung für Installationsprüftestfehler mithilfe der WebSphere Application Server-Protokolle In einigen WebSphere Application Server-Protokollen werden Probleme angezeigt, die in den InfoSphere MDM-Protokollen möglicherweise nicht erkennbar sind. Dies ist in den folgenden Beispielen, die jeweils Installationsprüftestfehler verursachen können, der Fall. SIB-Tabellen fehlen oder wurden mit einer älteren Instanz erstellt Wenn in Ihrer Installation SIB-Tabellen fehlen oder oder Ihre Installation SIB-Tabellen enthält, die mit einer älteren Instanz erstellt wurden, enthalten die WebSphere Application Server-Protokolle Fehler wie im folgenden Beispiel sowie BlueprintContainer-Fehler: [2/7/14 15:51:54:023 PST] 00000058 DWLExceptionU E javax.jms.JMSException: CWSIA0241E: An exception was received during the call to the method JmsManagedConnectionFactoryImpl.createConnection: com.ibm.websphere.sib.exception.SIResourceException: CWSIT0008E: A successful connection was made to the bootstrap server at localhost:7276:BootstrapBasicMessaging but the server returned an error condition: CWSIT0088E: There are currently no messaging engines in bus MDM.SIB.server1 running. Additional failure information: CWSIT0103E: No messaging engine was found that matched the following parameters: bus=MDM.SIB.server1, targetGroup=null, targetType=BusMember, targetSignificance=Preferred, transportChain=InboundBasicMessaging, proximity=Bus.. at com.ibm.ws.sib.api.jms.impl.JmsManagedConnectionFactoryImpl.createConnection (JmsManagedConnectionFactoryImpl.java:195)

Lösung 1. Stoppen Sie den Server oder den Cluster. 2. Löschen Sie die SIB-Tabellen aus der MDM-Datenbank. Es sollten neun Tabellen vorhanden sein, deren Namen mit SIB* anfangen. 3. Starten Sie den Server oder den Cluster neu. 4. Führen Sie den Installationsprüftest erneut aus. Über diese Schritte werden die SIB-Tabellen mit neuen Einträgen erneut erstellt und die Instanz wird aktualisiert. Berechtigungsfehler für MDM-Benutzer mit Verwaltungsaufgaben (mdmadmin) oder MDM-Benutzer Bei einem Berechtigungsfehler enthalten die WebSphere Application ServerProtokolle Fehler wie im folgenden Beispiel: [4/29/14 20:07:39:710 CDT] 00000140 SecurityColla A SECJ0053E: Authorization failed for tmwdchou01.tmw.com:389/mdmadmin while invoking (Bean)com.ibm.mdm.hub.serverE001..11.0.0..com.ibm.mdm.server.dwlcommonservices.ejb..11.0.0.FP00IF000_201310050518.war#com.ibm.mdm.server.dwlcommonservices.ejb..11.0.0.FP00IF000_201310050518.war#DWLServiceController processRequest:java.util.HashMap,java.io.Serializable:1 is not granted any of the required roles: ServiceConsumer ServiceProvider [4/29/14 20:07:39:714 CDT] 00000140 AxisEngine E org.apache.axis2.engine.AxisEngine receive An error was detected during JAXWS processing org.apache.axis2.AxisFault: An error was detected during JAXWS processing at org.apache.axis2.jaxws.server.JAXWSMessageReceiver.receive(JAXWSMessageReceiver.java:208) at org.apache.axis2.engine.AxisEngine.receive(AxisEngine.java:208) at org.apache.axis2.transport.http.HTTPTransportUtils.processHTTPPostRequest (HTTPTransportUtils.java:172)

Lösung 1. Melden Sie sich an Application Server Integrated Solutions Console (Administrationskonsole) an.

176

Installation

2. Navigieren Sie zu Geschäftsanwendungen > MDM-operational-server-EBA-E001 > com.ibm.mdm.hub.server.appE001_0001.eba > Zuordnung von Sicherheitsrollen zu Benutzern/Gruppen. 3. Klicken Sie Sondersubjekte zuordnen > Alle Authentifizierten im Realm der Anwendung für die Gruppe 'ServiceConsumer' an. 4. Klicken Sie Benutzer zuordnen an, wählen Sie dann vom LDAP-Server mdmadmin aus und ordnen Sie ihn der Gruppe 'ServiceProvider' zu. 5. Navigieren Sie zu Geschäftsanwendungen > MDM-operational-server-EBA-E001 > com.ibm.mdm.hub.server.appE001_0001.eba > RunAs-Rollen für Benutzer. 6. Fügen Sie den MDM-Benutzer mit Verwaltungsaufgaben (mdmadmin) sowohl zur Gruppe 'ServiceProvider' als auch zur Gruppe 'ServiceConsumer' hinzu. Die Instanz der MDM-Engine kann nicht gefunden werden (BlueprintContainerFehler) Wenn die Instanz der MDM-Engine nicht gefunden werden kann, enthalten die WebSphere Application Server-Protokolle Fehler wie im folgenden Beispiel: [12/9/14 15:51:38:439 IST] 00000078 BlueprintCont E org.apache.aries.blueprint.container.BlueprintContainerImpl$1 run Unable to start blueprint container for bundle com.ibm.mdm.server.extrules.default due to unresolved dependencies [(objectClass=com.ibm.mdm.server.config.api.ConfigManager)] java.util.concurrent.TimeoutException at org.apache.aries.blueprint.container.BlueprintContainerImpl$1.run(BlueprintContainerImpl.java:328) at org.apache.aries.blueprint.utils.threading.impl.DiscardableRunnable.run(DiscardableRunnable.java:48) at java.util.concurrent.Executors$RunnableAdapter.call(Executors.java:450) at java.util.concurrent.FutureTask$Sync.innerRun(FutureTask.java:314) at java.util.concurrent.FutureTask.run(FutureTask.java:149) at java.util.concurrent.ScheduledThreadPoolExecutor$Scheduled FutureTask.access$301(ScheduledThreadPoolExecutor.java:109) at java.util.concurrent.ScheduledThreadPoolExecutor$Scheduled FutureTask.run(ScheduledThreadPoolExecutor.java:217) at java.util.concurrent.ThreadPoolExecutor$Worker.runTask(ThreadPoolExecutor.java:906) at java.util.concurrent.ThreadPoolExecutor$Worker.run (ThreadPoolExecutor.java:929) at java.lang.Thread.run(Thread.java:796)

Der Grund hierfür ist, dass der EBA-Name in WebSphere Application Server nicht mit den Konfigurationsmanagertabellen übereinstimmt. Diese Situation kann eintreten, wenn Sie InfoSphere MDM erneut installieren und dieselbe Datenbank mehrmals verwenden, ohne sie zwischen den Installationen zu bereinigen. Überprüfen Sie die Konfigurationsmanagertabelle APPSOFTWARE und prüfen Sie den EBA-Namen. Der Wert des EBA-Namens muss mit dem EBA-Namen in WebSphere Application Server übereinstimmen. Lösung 1. Öffnen Sie die DB2-Befehlszeile oder eine andere entsprechende Datenbankbefehlszeile und stellen Sie eine Verbindung zur MDM-Datenbank her. 2. Ändern Sie die Tabelle APPSOFTWARE wie folgt: Update APPSOFTWARE set name=”com.ibm.mdm.hub.server-E010” where APPLICATION_ID=1004;

3. Schreiben Sie die Änderung an der Datenbank fest. 4. Starten Sie die WebSphere Application Server-Instanz erneut. 5. Führen Sie den Installationsprüftest erneut aus.

Kapitel 6. Fehlerbehebung für eine Installation

177

Die native Komponente für Standard Edition ist in WebSphere Application Server nicht verfügbar Die native Komponente für InfoSphere MDM Standard Edition ist in WebSphere Application Server als 'MDM-native-.ear' installiert. Diese Datei wird beim Start des Servers wie folgt in das WebSphere Application Server-Ausgangsverzeichnis extrahiert: /profiles//installedApps//MDM-native-E0010.ear Diese native Komponente wird von der Standard Edition-Steuerkomponente für die virtuelle Stammdatenverwaltung verwendet. Die native Komponente muss korrekt konfiguriert sein, damit die Standard Edition-Steuerkomponente ordnungsgemäß funktionieren kann. Eine Kopie der Komponente wird in /mds gespeichert und die Konfiguration dieser beiden Instanzen muss synchronisiert werden. In einigen Fällen kann ein Fehler dazu führen, dass die Datei 'MDM-native-E0010.ear' nicht im WebSphere Application Server-Ausgangsverzeichnis extrahiert wird und der Ordner nicht erstellt wird. Dies führt zu folgendem Fehler: Caused by: com.dwl.base.exception.DWLBaseException: com.dwl.base.exception.DWLBaseException: com.dwl.base.exception.DWLBaseException: Could not locate business object: VirtualMDMBObj at com.dwl.base.xml.DWLDocumentHandlerHelper.createObject(DWLDocumentHandlerHelper.java:1358) at com.dwl.base.xml.DWLDocumentHandlerHelper.populateTopObject(DWLDocumentHandlerHelper.java:1221) at com.dwl.base.xml.DWLDocumentHandlerHelper.endElement(DWLDocumentHandlerHelper.java:891) at com.dwl.tcrm.coreParty.xmlHandler.TCRMDocumentHandler.endElement(TCRMDocumentHandler.java:160) at com.ibm.xml.xci.sax.serializer.SAXCursor.writeClosingTag(SAXCursor.java:225) ... 71 more

Lösung 1. Starten Sie den Server neu. 2. Stellen Sie sicher, dass der folgende Ordner vorhanden ist und die native Komponente für die virtuelle Stammdatenverwaltung enthält: /profiles/ /installedApps//MDM-nativeE0010.ear 3. Wenn dieser Ordner den richtigen Inhalt enthält, führen Sie den Installationsprüftest erneut aus. Der Fehler sollte jetzt behoben sein. Wenn dies nicht der Fall ist, fahren Sie mit Schritt 7 fort. 4. Wenn er nicht den richtigen Inhalt enthält, navigieren Sie zu /mds/scripts und führen Sie den folgenden Befehl aus: madconfig install_native_engine_ear -propertyfile ../../properties/install_native_engine_ear.properties

5. Starten Sie den Server neu. 6. Führen Sie den Installationsprüftest erneut aus. 7. Wenn das Problem weiterhin besteht, prüfen Sie, ob die Installationskonfiguration Microsoft SQL Server und LDAP umfasst. Wenn dies der Fall ist, wenden Sie sich an Ihren Datenbankadministrator (DBA), damit die folgenden SQL-Scripts ausgeführt werden. Anmerkung: Diese Scripts sind nur bei der Verwendung von SQL Server erforderlich. Aktivieren Sie die Isolation von Momentaufnahmen für SQL Server. Dieser Schritt muss nur einmal ausgeführt werden. ALTER ALTER ALTER ALTER

178

Installation

DATABASE DATABASE DATABASE DATABASE



SET SET SET SET

ALLOW_SNAPSHOT_ISOLATION ON SINGLE_USER WITH ROLLBACK IMMEDIATE READ_COMMITTED_SNAPSHOT ON MULTI_USER \

Nachdem die Scripts ausgeführt wurden, starten Sie den Anwendungsserver neu. 8. Wenn das Problem immer noch nicht behoben ist, deinstallieren Sie InfoSphere MDM und installieren Sie das Produkt erneut.

Installationsfehler Die hier aufgelisteten Fehler stellen nur einige typische Beispiele der Fehler dar, die bei der MDM-Installation auftreten können. Hierbei handelt es sich nicht um eine vollständige Liste aller möglichen Fehler. Wenn der Fehler, der in Ihren Protokollen angezeigt wird, hier nicht aufgeführt ist, wenden Sie sich an den IBM Software Support. Achtung: Bei dem in den Abschnitten zu den Fehlern angezeigten Protokollinhalt handelt es sich lediglich um Beispiele. Die tatsächlichen Protokolldateinamen, Pfade, Zeitstempel usw. in Ihrer Implementierung unterscheiden sich von den hier aufgeführten Beispielen. Zugehörige Informationen IBM Installation Manager-Dokumentation

Installationsfehler: Zugriff wird verweigert für die Operation 'checkIfAppExists' in der AppManagement-MBean Zugriff wird verweigert für die Operation 'checkIfAppExists' in der AppManagement-MBean.

Beschreibung Wenn während einer Deinstallation das falsche SOAP-Kennwort in der Deinstallationsanzeige eingegeben wird, kann die Deinstallation fehlschlagen. Tritt dieses Problem auf, unterbricht das Installationsprogramm die Deinstallationssitzung und zeigt eine Fehlernachricht an. Die Fehlernachricht gleicht dieser Beispielnachricht der IBM Installation ManagerProtokolldatei: Error uninstalling. CRIMA1076E: Error executing "/opt/IBM/MDM/E455/mdm/mds/scripts/madconfig.sh" operation (status=255). See agent output log for more information: /home/var/ibm/InstallationManager_LocalTesting_AE007/logs/native/TIME_STAMP.log CRIMA1076E: Error executing "/opt/IBM/MDM/E455/mdm/mds/scripts/madconfig.sh" operation (status=255). See agent output log for more information: /home/var/ibm/InstallationManager_LocalTesting_AE007/logs/native/TIME_STAMPa.log CRIMA1076E: Error executing "/opt/IBM/MDM/E455/mdm/mds/scripts/madconfig.sh" operation (status=1). See agent output log for more information: /home/var/ibm/InstallationManager_LocalTesting_AE007/logs/native/20130506_1551b.log CRIMA1076E: Error executing "/opt/IBM/MDM/E455/mdm/mds/scripts/madconfig.sh" operation (status=1). See agent output log for more information: /home/var/ibm/InstallationManager_LocalTesting_AE007/logs/native/TIME_STAMPc.log CRIMA1076E: Error executing "/opt/IBM/MDM/E455/mdm/mds/scripts/madconfig.sh" operation (status=255). See agent output log for more information: /home/var/ibm/InstallationManager_LocalTesting_AE007/logs/native/TIME_STAMP.log CRIMA1076E: Error executing "/opt/IBM/MDM/E455/mdm/mds/scripts/madconfig.sh" operation (status=255). See agent output log for more information: /home/var/ibm/InstallationManager_LocalTesting_AE007/logs/native/TIME_STAMP.log Buildfile: build.xml uninstall_mds_ws_api: .............................................................. trustFilePwd is ***** com.ibm.websphere.management.exception.AdminException: at com.ibm.websphere.management.application.AppManagementProxy.proxyInvoke (AppManagementProxy.java:192) at com.ibm.websphere.management.application.AppManagementProxy.checkIfAppExists

Kapitel 6. Fehlerbehebung für eine Installation

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(AppManagementProxy.java:269) at com.ibm.mdm.de.config.appserver.core.MDSAppDeploy.checkIfAppExists (MDSAppDeploy.java:165) at com.ibm.mds.de.config.appserver.configurator.MDSDeployAppConfigurator.configure (MDSDeployAppConfigurator.java:24) at com.ibm.mdm.de.config.appserver.remoteclient.command.MDSDeployAppRemoteCommand.performUninstall (MDSDeployAppRemoteCommand.java:36) at com.ibm.mdm.de.config.appserver.remoteclient.command.MDSDeployAppRemoteCommand.execute (MDSDeployAppRemoteCommand.java:22) at com.ibm.mdm.de.config.appserver.remoteclient.MDSRemoteClient.execute (MDSRemoteClient.java:26) at com.ibm.mdm.de.ant.task.UninstallMDSWSAPITask.execute(UninstallMDSWSAPITask.java:84) at org.apache.tools.ant.UnknownElement.execute(UnknownElement.java:275) at org.apache.tools.ant.Task.perform(Task.java:364)

Lösung Wenn die Deinstallation der MDM-Datenbank erfolgreich war, aber die Deinstallation des InfoSphere MDM-Betriebsservers fehlgeschlagen ist, müssen Sie den Betriebsserver manuell deinstallieren. 1. Deinstallieren Sie die InfoSphere MDM-Implementierungsmodule und -Geschäftsanwendungen mithilfe von IBM WebSphere Application Server Integrated Solutions Console. 2. Deinstallieren Sie die Assets com.ibm.mdm.hub.server.app-.eba und com.ibm.mdm.server.resources.properties-.jar mithilfe von IBM WebSphere Application Server Integrated Solutions Console. 3. Deinstallieren Sie die lokalen Repository-Bundles com.ibm.mdm.mds.api.app, com.ibm.mdm.mds.jni.app, com.ibm.mdm.server.jaxrpcws.cba und com.ibm.mdm.thirdparty.cba mithilfe von IBM WebSphere Application Server Integrated Solutions Console. 4. Löschen Sie das Implementierungsziel (Server oder Cluster), um InfoSphere MDM-Konfigurationsobjekte wie JDBC-Provider, Datenquellen und MessagingProvider zu löschen.

Installationsfehler: AdminTask Ein AdminTask-Fehler kann einen Installationsfehler verursachen.

Beschreibung Dieses Problem kann dazu führen, dass die InfoSphere MDM-Installation fehlschlägt und die Installation vollständig rückgängig gemacht wird. Dieses Problem kann auftreten, wenn Sie die Anwendungen der Business Administration-Benutzerschnittstelle, der Data Stewardship-Benutzerschnittstelle oder von Product UI als Teil der InfoSphere MDM-Installation installieren. Das Problem steht im Zusammenhang mit der Fähigkeit von IBM WebSphere Application Server Deployment Manager zur Interaktion mit der InfoSphere MDM-Installationsanwendung. Tritt es auf, wird die Installationssitzung gestoppt, eine Fehlernachricht wird ausgegeben und der Rollback der Installation wird ausgelöst. Die Warnnachricht gleicht dieser Beispielnachricht der IBM Installation ManagerProtokolldatei: Error occurred in phase: install SU: com.ibm.mdm.ba.webapp 11.0.0.v20130410-1220 IU: com.ibm.mdm.ui.ba.config.server_create.config.objects.on.server null->11.0.0.v20130410-1220 Message: Error executing the /usr/IBM/WebSphere/AppServer8502ND/bin/wsadmin.sh command: status=105. For more information, see the agent log file: /home/ws8admin/var/ibm/InstallationManager_H001/logs/native/TIME_STAMP.log WASX7209I: Connected to process "dmgr" on node myCellManager01 using SOAP connector; The type of process is: DeploymentManager WASX8011W: AdminTask object is not available. WASX7303I: The following options are passed to the scripting environment and are available

180

Installation

as arguments that are stored in the argv variable: "[myCell01, None, myNode01, mdm-s3-H080, default_host]" Setting up application server and VirtualHost for WCC UIs... Cell name :myCell01 Cluster name :None Node name :myNode01 Server name :mdm-s3-H080 VirtualHost Name :default_host Setting up server mdm-s3-H080 at node myNode01 in cell myCell01... Server ’mdm-s3-H080’ does not exist. Creating new server from template ’default’... server is ’mdm-s3-H080’ Adding new alias with ports to virtual host... WC_defaulthost Port to be added : 9080 WC_defaulthost_secure Port to be added : 9443 Added new alias with ports to virtual host!! Added ORB timeout for server:mdm-s3-H080 modify cookie security create property com.ibm.ws.webcontainer.HTTPOnlyCookies WASX7017E: Exception received while running file "/usr/IBM/MDM/H080/Shared/tmp/script/wccUISetupAppServer.py"; exception information: com.ibm.bsf.BSFException: exception from Jython: Traceback (innermost last): File "", line 198, in ? File "", line 131, in createProperty NameError: AdminTask WASX7341W: No "save" was performed before the interactive scripting session exited; configuration changes will not be saved.

Lösung 1. Erhöhen Sie die Größe des JVM-Heapspeichers von IBM WebSphere Application Server Deployment Manager auf 1024/2048. 2. Führen Sie die MDM-Installation erneut aus. 3. Verwenden Sie IBM WebSphere Application Server Integrated Solutions Console während der MDM-Installation nicht.

Installationsfehler: AdminTask-Objekt ist nicht verfügbar AdminTask-Objekt ist nicht verfügbar.

Beschreibung Dieser Fehler kann dazu führen, dass die IVT-Antwortdatei einen Fehler aufgrund eines Problems anzeigt, das aufgetreten ist, als das Installationsprogramm versucht hat, die Rollenzuordnungseinstellungen zu verarbeiten. Das Problem steht im Zusammenhang mit der Fähigkeit von IBM WebSphere Application Server Deployment Manager zur Interaktion mit der InfoSphere MDM-Installationsanwendung. Tritt es auf, kann das Installationsprogramm das Ende der Installation erreichen, gibt dabei aber an, dass das Installationsprüftool (Installation Verification Tool, IVT) nicht erfolgreich ausgeführt wurde. IVT zeigt die folgende Ausnahmebedingung an: CORBA NO_PERMISSION 0x0 No; nested exception is: org.omg.CORBA.NO_PERMISSION: >> SERVER (id=5b5ab1aa, host=evg01.torolab.ibm.com) TRACE START: >> org.omg.CORBA.NO_PERMISSION: java.rmi.AccessException: ; nested exception is: com.ibm.websphere.csi.CSIAccessException: SECJ0053E: Authorization failed for defaultWIMFileBasedRealm/mdmadmin while invoking (Home)com.ibm.mdm.hub.serverE457..11.0.0..com.ibm.mdm.server.dwlcommonservices.ejb..11.0.0.FP00IF000_20130503-1713.war #com.ibm.mdm.server.dwlcommonservices.ejb..11.0.0.FP00IF000_20130503-1713.war #DWLServiceController create::2 is not granted any of the required roles: ServiceConsumer ServiceProvider vmcid: 0x0 minor code: 0 completed: No >> at com.ibm.ws.security.core.SecurityCollaborator.performAuthorization (SecurityCollaborator.java:626) >> at com.ibm.ws.security.core.EJSSecurityCollaborator.preInvoke

Kapitel 6. Fehlerbehebung für eine Installation

181

EJSSecurityCollaborator.java:265) >> at com.ibm.ejs.container.EJSContainer.EjbPreInvokeForStatelessCreate (EJSContainer.java:4561) >> at com.dwl.base.requestHandler.beans.EJSRemoteCSLDWLServiceControllerHome_ 2c54996d.create (EJSRemoteCSLDWLServiceControllerHome_2c54996d.java) >> at com.dwl.base.requestHandler.beans. _EJSRemoteCSLDWLServiceControllerHome_2c54996d_Tie.create (_EJSRemoteCSLDWLServiceControllerHome_2c54996d_Tie.java:1) >> at com.dwl.base.requestHandler.beans._EJSRemoteCSLDWLServiceControllerHome_2c54996d_Tie._invoke (_EJSRemoteCSLDWLServiceControllerHome_2c54996d_Tie.java) >> at com.ibm.CORBA.iiop.ServerDelegate.dispatchInvokeHandler (ServerDelegate.java:669) >> at com.ibm.CORBA.iiop.ServerDelegate.dispatch (ServerDelegate.java:523) >> at com.ibm.rmi.iiop.ORB.process(ORB.java:523) >> at com.ibm.CORBA.iiop.ORB.process(ORB.java:1575) >> at com.ibm.rmi.iiop.Connection.doRequestWork (Connection.java:3039) >> at com.ibm.rmi.iiop.Connection.doWork(Connection.java:2922) >> at com.ibm.rmi.iiop.WorkUnitImpl.doWork(WorkUnitImpl.java:64) >> at com.ibm.ws.giop.threadpool.WorkQueueElement.dispatch (WorkQueueElement.java:165) >> at com.ibm.ws.giop.filter.GiopFilterChain.processMessage (GiopFilterChain.java:203) >> at com.ibm.ws.giop.threadpool.PooledThread.handleRequest (PooledThread.java:81) >> at com.ibm.ws.giop.threadpool.PooledThread.run (PooledThread.java:102) >> at com.ibm.ws.util.ThreadPool$Worker.run (ThreadPool.java:1814) >> SERVER (id=5b5ab1aa, host=evg01.torolab.ibm.com) TRACE END. vmcid: 0x0 minor code: 0 completed: No

Die Warnnachricht gleicht dieser Beispielnachricht der IBM Installation ManagerProtokolldatei: Problem with executing "/usr/IBM/WebSphere/AppServer8502ND/bin/wsadmin.sh" operation (status=105). See agent output log for more information: /home/ws8admin/var/ibm/InstallationManager_H001/logs/native/TIME_STAMP.log /home/ws8admin/var/ibm/InstallationManager_H001/logs/native/TIME_STAMP.log shows message similar to following WASX7209I: Connected to process "dmgr" on node myCellManager01 using SOAP connector; The type of process is: DeploymentManager WASX8011W: AdminTask object is not available. WASX7303I: The following options are passed to the scripting environment and are available as arguments that are stored in the argv variable: "[--blaName, MDM-operational-server-EBA-H085, --ebaPrefix, com.ibm.mdm.hub.server.app, --blaUser, mdmadmin, --wsName, MDM-web-services-H085, --blaPwd, mdmadmin]" Configuring application security --------------------------------------------------------------AdminBLA: List composition units in a BLA BLA ID (or BLA name): MDM-operational-server-EBA-H085 Optional parameter: Display description: Usage: AdminBLA.listCompUnits("MDM-operational-server-EBA-H085", "") Return: List the composition units within the specified business-level application. --------------------------------------------------------------Exception: exceptions.NameError AdminTask WASX7017E: Exception received while running file "/usr/IBM/MDM/H085/Shared/tmp/script/RoleMapping.py"; exception information: com.ibm.bsf.BSFException: exception from Jython: Traceback (innermost last): File "", line 144, in ? File "", line 28, in retrieveCompUnitID File "/usr/IBM/WebSphere/AppServer8502ND/scriptLibraries/application/V70/AdminBLA.py", line 763, in listCompUnits ScriptLibraryException: : ’exceptions.NameError AdminTask’

Lösung 1. Erhöhen Sie die Größe des JVM-Heapspeichers von IBM WebSphere Application Server Deployment Manager auf 1024/2048.

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Installation

2. Führen Sie die InfoSphere MDM-Installation erneut durch. 3. Verwenden Sie IBM WebSphere Application Server Integrated Solutions Console während der InfoSphere MDM-Installation nicht.

Installationsfehler: Bindeprozess ist nicht aktiv [DB2 JDBC Driver]Bindeprozess ist nicht aktiv.

Beschreibung Unter IBM DB2 for z/OS funktioniert der DB2 Wire Protocol-Treiber nur dann ordnungsgemäß, wenn die entsprechenden Pakete auf jedem Server vorhanden sind, zu dem Sie eine Verbindung herstellen möchten. Ihre Benutzer-ID muss über BINDADD-Zugriffsrechte verfügen, damit der Treiber Pakete erstellen und binden kann. Wenn die Bindungspakete nicht vorhanden sind, wird während des Tests der Verbindungen für die InfoSphere MDM-Datenquelle auf dem Betriebsserver die folgende Nachricht angezeigt: [IBM][DB2 JDBC Driver]Bind process is not active. Please ensure that the user has permissions to create packages. Packages cannot be created in an XA Connection. DSRA0010E: SQL State = HY000, Error Code = 0.

Lösung Stellen Sie sicher, dass Ihre Datenbankbenutzer-ID über BINDADD-Zugriffsrechte für die MDM-Datenbank verfügt: 1. Melden Sie sich als Datenbankadministrator (DBA) an. 2. Stellen Sie eine Verbindung zur MDM-Datenbank her. 3. Erteilen Sie dem Datenbankbenutzer (dbuser) BINDADD-Zugriffsrechte. 4. Melden Sie sich vom DBA-Benutzerkonto ab. 5. Melden Sie sich mit dem Datenbankbenutzerkonto an. Wenn das Datenbankbenutzerkonto eine Verbindung zur Datenbank mit dem DB2 Wire Protocol-Treiber herstellt, wird automatisch das richtige Paket erstellt. Anmerkung: Standardmäßig umfassen diese Pakete 200 dynamische Abschnitte und sie werden in einer Gruppe mit dem Namen NULLID erstellt. Zusätzliche Details zu diesem Problem finden Sie im Abschnitt mit den zugehörigen Links. Zugehörige Informationen DB2 Wire Protocol-Treiber und Pakete

Installationsfehler: Nach der Anmeldung an der Benutzerschnittstelle wird eine leere Seite angezeigt Nach der Anmeldung an der Business Administration-Benutzerschnittstelle, der Data Stewardship-Benutzerschnittstelle oder an Product UI wird Ihnen möglicherweise eine leere Seite angezeigt.

Beschreibung Authentifizierungsfehlernachrichten können Sie in der IBM WebSphere Application Server-Datei SystemOut.log finden. Die leere Seite kann die Folge einer Zuordnung von Sicherheitsrollen zu Benutzern/Gruppen für die Anwendung sein. Gehen Sie wie folgt vor, um zu prüfen, ob die leere Seite durch ein Rollenzuordnungsproblem verursacht wird: Kapitel 6. Fehlerbehebung für eine Installation

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1. Öffnen Sie IBM WebSphere Application Server Integrated Solutions Console. 2. Wählen Sie unter Anwendungen > Anwendungstypen > WebSphere-Unternehmensanwendungen die Benutzerschnittstelle aus. 3. Klicken Sie Zuordnung von Sicherheitsrollen zu Benutzern/Gruppen an und überprüfen Sie, dass für alle Rollen die Einstellung Ohne festgelegt ist.

Lösung 1. Wählen Sie auf der Benutzerschnittstellenanwendungsseite die Rolle aus. 2. Klicken Sie Sondersubjekte zuordnen an und wählen Sie dann Alle Authentifizierten im Realm der Anwendung aus. 3. Klicken Sie OK an, um zu speichern. 4. Starten Sie den Server neu.

Installationsfehler: Asset 'com.ibm.mdm.hub.server.app.eba' kann nicht hinzugefügt werden Das Asset 'com.ibm.mdm.hub.server.app-name.eba' kann nicht hinzugefügt werden.

Beschreibung Dieser Fehler bedeutet, dass die IVT-Antwortdatei nicht verfügbar ist, weil ein Problem bei der Implementierung des Unternehmensbundlearchivs (Enterprise Bundle Archive, EBA) aufgetreten ist. Wenn IBM WebSphere Application Server während der InfoSphere MDM-Installation die Datei com.ibm.mdm.hub.server.app-name.eba nicht installieren kann, wird dieser Fehler protokolliert. Die EBA-Datei ist eines der Bereitstellungsarchive der InfoSphere MDM-Installation. Tritt dieses Problem auf, kann das Installationsprogramm bis zum Ende der Installationstasks ausgeführt werden und InfoSphere MDM installieren, aber es wird ein Hinweis angezeigt, dass das Installationsprüftool (Installation Verification Tool, IVT) nicht erfolgreich ausgeführt wurde. Die Fehlernachricht kann in der IBM Installation Manager-Protokolldatei angezeigt werden. Die Fehlernachricht gleicht dieser Beispielnachricht der IBM Installation ManagerProtokolldatei: Custom operation MDM Operational Server, deploying enterprise business application (EBA) on target server1 in unit com.ibm.mdm.mdm_config.install.eba.win completed: output in TIME_STAMP.log Buildfile: build.xml install_mdm_eba: Creating new property file: C:\IBM\E443\MDM\properties\install_mdm_eba.properties Updating property file: C:\IBM\E443\MDM\properties\install_mdm_eba.properties Updating property file: C:\IBM\E443\MDM\properties\install_mdm_eba.properties Updating property file: C:\IBM\E443\MDM\properties\install_mdm_eba.properties Updating property file: C:\IBM\E443\MDM\properties\install_mdm_eba.properties Updating property file: C:\IBM\E443\MDM\properties\install_mdm_eba.properties Updating property file: C:\IBM\E443\MDM\properties\install_mdm_eba.properties Updating property file: C:\IBM\E443\MDM\properties\install_mdm_eba.properties Updating property file: C:\IBM\E443\MDM\properties\install_mdm_eba.properties Updating property file: C:\IBM\E443\MDM\properties\install_mdm_eba.properties Updating property file: C:\IBM\E443\MDM\properties\install_mdm_eba.properties Updating property file: C:\IBM\E443\MDM\properties\install_mdm_eba.properties Updating property file: C:\IBM\E443\MDM\properties\install_mdm_eba.properties Updating property file: C:\IBM\E443\MDM\properties\install_mdm_eba.properties Updating property file: C:\IBM\E443\MDM\properties\install_mdm_eba.properties Expanding: C:\IBM\E443\MDM\InstallableApps\com.ibm.mdm.hub.server.app.eba into C:\IBM\E443\MDM\tmp\mdm_eba_temp_TIME_STAMP ########################### entering ConfigEBATask ########################### baseDir is ../../tmp//mdm_eba_temp_TIME_STAMP/ ebaID is E443 versionFilePath is ./MDM_VERSION Begin to modify the file. Begin to read the File.

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Installation

Read the file successfully. Begin to write the modified file. Write the modified file successfully. Modify the file sucessfully. Begin to read version. Read the file sucessfully: 11.0.0 Begin to record version. Record version sucessfully: C:\IBM\E443\MDM\mds\scripts\.\MDM_VERSION ................................... Set cuSourceID parameter to assetname=com.ibm.mdm.hub.server.app-E443.eba Failed from asyncCmdClientHelper.processCommandParameters(cmd). com.ibm.wsspi.management.bla.op.OpExecutionException: CWSAL0022E: Cannot add asset com.ibm.mdm.hub.server.app-E443.eba because bundles that it requires are not downloaded. To start the bundle download, save changes to the master configuration after importing the asset. at com.ibm.ws.management.bla.commands.ADTCommand.finishOp(ADTCommand.java:320) at com.ibm.ws.management.bla.commands.ADTCommand.opCompleted(ADTCommand.java:428) at com.ibm.wsspi.management.bla.op.Operation.notifyListeners(Operation.java:170) at com.ibm.wsspi.management.bla.op.Operation.execute(Operation.java:242) at com.ibm.wsspi.management.bla.op.compound.CompoundOperation.execute(CompoundOperation.java:83) at com.ibm.ws.management.bla.commands.ADTCommand$OperationScheduler.run(ADTCommand.java:672) at java.lang.Thread.run(Thread.java:773) ...................................

Lösung 1. Stellen Sie sicher, dass die Maschine, auf der Sie InfoSphere MDM implementieren, die Hardwarevoraussetzungen erfüllt und mindestens 8 GB RAM aufweist. 2. Fahren Sie andere, unwichtige Anwendungen herunter, besonders solche, die JVMs ausführen. 3. Deinstallieren Sie InfoSphere MDM und installieren Sie das Programm erneut.

Installationsfehler: Eigenschaft 'httpPort' darf nicht leer sein Die Eigenschaft 'httpPort' darf nicht leer sein

Beschreibung Dieses Problem kann dazu führen, dass die InfoSphere MDM-Installation fehlschlägt und die Installation vollständig rückgängig gemacht wird. Es gibt zwei mögliche Fälle, in denen dieses Problem auftreten kann: v Während der InfoSphere MDM-Installation kann der IBM WebSphere Application Server-Knotenagent Prozessinteraktionen nicht mit der InfoSphere MDMInstallationsanwendung verarbeiten. v Die HTTP-Transportkette wurde als Implementierungsziel für den Server inaktiviert, während InfoSphere MDM-Implementierungsmodule installiert wurden. Tritt diese Situation ein, wird die Installationssitzung unterbrochen und die Installationsanwendung gibt eine Fehlernachricht aus, bevor der Rollback der Installation ausgelöst wird. Die Warnnachricht gleicht dieser Beispielnachricht der IBM Installation ManagerProtokolldatei: Error occurred in phase: install SU: com.ibm.mdm.application.server.component.config.server 11.0.0.FP00IF000_20130502-1800 IU: com.ibm.mdm.mdm_config.install.ws.api.unix null->999.999.999.1127209126 Message: Error executing "/opt/IBM/MDM/E453/mdm/mds/scripts/madconfig.sh" operation (status=1). See agent output log for more information: /home/var/ibm/InstallationManager_LocalTesting_AE007/logs/native/TIME_STAMP.log Buildfile: build.xml install_mds_ws_api: Creating new property file: /opt/IBM/MDM/E453/mdm/properties/install_mds_ws_api.properties Updating property file: /opt/IBM/MDM/E453/mdm/properties/install_mds_ws_api.properties Updating property file: /opt/IBM/MDM/E453/mdm/properties/install_mds_ws_api.properties Updating property file: /opt/IBM/MDM/E453/mdm/properties/install_mds_ws_api.properties

Kapitel 6. Fehlerbehebung für eine Installation

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Updating Updating Updating Updating Updating Updating Updating Updating

property property property property property property property property

file: file: file: file: file: file: file: file:

/opt/IBM/MDM/E453/mdm/properties/install_mds_ws_api.properties /opt/IBM/MDM/E453/mdm/properties/install_mds_ws_api.properties /opt/IBM/MDM/E453/mdm/properties/install_mds_ws_api.properties /opt/IBM/MDM/E453/mdm/properties/install_mds_ws_api.properties /opt/IBM/MDM/E453/mdm/properties/install_mds_ws_api.properties /opt/IBM/MDM/E453/mdm/properties/install_mds_ws_api.properties /opt/IBM/MDM/E453/mdm/properties/install_mds_ws_api.properties /opt/IBM/MDM/E453/mdm/properties/install_mds_ws_api.properties

BUILD FAILED /opt/IBM/MDM/E453/mdm/mds/scripts/build-utils-app.xml:1508: The following error occurred while executing this line: /opt/IBM/MDM/E453/mdm/mds/scripts/build-utils-config.xml:618: ERROR: httpPort property cannot be blank. Total time: 1 second

Lösung v Stellen Sie sicher, dass der IBM WebSphere Application Server-Knotenagent betriebsbereit ist. Starten Sie den Knotenagenten und führen Sie die InfoSphere MDM-Installation erneut aus. Wenn Sie in einer Clusterumgebung implementieren, starten Sie alle Knoten im Cluster. v Stellen Sie sicher, dass der IBM WebSphere Application Server-Knotenagent ordnungsmäßig mit dem Deployment Manager synchronisiert ist. Synchronisieren Sie den Knotenagenten und führen Sie die InfoSphere MDM-Installation erneut aus. Wenn Sie in einer Clusterumgebung implementieren, synchronisieren Sie alle Knoten im Cluster. v Stellen Sie sicher, dass die HTTP-Transportkette als Implementierungsziel für den Server nicht inaktiviert wurde: 1. Navigieren Sie in WebSphere Application Server Integrated Solutions Console zu Server > Servertypen > WebSphere-Anwendungsserver > > Ports. 2. Suchen Sie in der Liste von verfügbaren Ports nach WC_defaulthost und klicken Sie Zugeordnete Transporte anzeigen an. 3. Wechseln Sie zu HttpQueueInboundDefault, wählen Sie Aktivieren aus und klicken Sie dann OK an, um Ihre Änderungen zu speichern. 4. Wechseln Sie zu WCInboundDefault, wählen Sie Aktivieren aus und klicken Sie dann OK an, um Ihre Änderungen zu speichern. 5. Führen Sie die vorstehenden Schritte für jedes Clusterelement aus und starten Sie dann das gesamte Cluster neu. Tipp: Das Neustarten einzelner Clusterelemente wird nicht funktionieren. Sie müssen das gesamte Cluster neu starten. v Stellen Sie beim Implementieren in einer Clusterumgebung sicher, dass die definierten Namen der Clusterelemente eindeutig sind.

Installationsfehler: falsche SDK-Version Beim Installieren von InfoSphere MDM müssen die WebSphere Application ServerProfile Java SDK Version 1.7 verwenden.

Beschreibung Wenn eine nicht unterstützte Version von Java SDK vorliegt, wird die folgende Nachricht angezeigt: java.lang.UnsupportedClassVersionError: JVMCFRE003 bad major version; class=com/ibm/mdm/de/ant/task/EncryptDBPasswordTask, offset=6

186

Installation

Lösung Installieren Sie Java SDK Version 1.7, bevor Sie mit der InfoSphere MDM-Installation beginnen. Details finden Sie in Java aktualisieren.

Deinstallationsfehler: Installationsprogramm löscht virtuelle MDM-Tabellen nicht Bei der Deinstallation von InfoSphere MDM mit IBM DB2 for z/OS löscht das Installationsprogramm die virtuellen MDM-Tabellen nicht.

Lösung Sie müssen die Tabellen manuell löschen. Eine vollständige Liste der virtuellen MDM-Tabellen finden Sie in der Datei mdm-installationsausgangsverzeichnis/ mds/sql/mpihub.db2z.sto.

Installationsfehler: java.lang.RuntimeException: Anwendung konnte nicht initialisiert werden java.lang.RuntimeException: Application could not be initialized. Application Name and Version could not be resolved.

Beschreibung Dieses Problem kann dazu führen, dass die IVT-Antwortdatei (Installation Verification Tool, Installationsprüftool) nichts anzeigt, weil die InfoSphere MDM-Konfigurationsrepositorydaten fehlen, nachdem die InfoSphere MDM-Installation abgeschlossen wurde. Dieses Problem steht in Zusammenhang mit einem Fehler während der Datenbankerstellung und Datenbefüllung. Tritt es auf, kann das Installationsprogramm die InfoSphere MDM-Installation abschließen und darauf hinweisen, dass die IVT-Antwortdatei leer ist. Die Fehlernachricht ähnelt dieser Beispielnachricht aus der IBM WebSphere Application Server-Datei SystemOut.log. TIME_STAMP] 0000006f TopologySessi E java.lang.RuntimeException: Application could not be initialized. Application Name and Version could not be resolved. at com.dwl.management.config.cache.CachingLoaderHelperImpl.initApplication (CachingLoaderHelperImpl.java:171) at com.dwl.management.config.cache.CachingLoaderHelperImpl.getApplicationName (CachingLoaderHelperImpl.java:185)

Lösung 1. Suchen Sie in den Installationsprotokolldateien, die im Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/logs/database gespeichert sind, nach einer möglichen Ursache dieses Problems. Suchen Sie nach dem folgenden Text, um die Nachrichten zu finden, die bekanntermaßen mit diesem Fehler im Zusammenhang stehen: v Custom operation MDM Operational Server, updating data in Configuration Repository tables in unit com.ibm.mdm.mdm_config.update.appsoftware.table.unix completed: v Custom operation MDM Operational Server, Updating Configuration Repository to setup matching type in unit com.ibm.mdm.mdm_config.update.PME.tables completed: 2. Beheben Sie alle Datenbankverbindungsprobleme. 3. Deinstallieren Sie InfoSphere MDM und installieren Sie das Programm erneut. Kapitel 6. Fehlerbehebung für eine Installation

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Installationsfehler: OutOfMemoryError - PermGen-Bereich Dieser Fehler tritt auf, wenn die Speicherkapazität für den PermGen-Bereich im WebSphere Application Server-Standardprozess ws_ant.sh nicht ausreicht.

Beschreibung Dieses Problem betrifft Solaris-Umgebungen. Alle InfoSphere MDM-Installationen, die mindestens eine Benutzerschnittstellenanwendung enthalten, können mit dem folgenden Fehler in der nativen IBM Installation Manager-Protokolldatei fehlschlagen: [timestamp] [main] INFO com.ibm.mdm.de.config.appserver.core.MDMWebAppDeploy.roleMapping(Line:214) java.lang.OutOfMemoryError: PermGen space PermGen space

- ==========

Lösung Erhöhen Sie vor dem Installieren von InfoSphere MDM die Speicherkapazität für den PermGen-Bereich: 1. Öffnen Sie $WAS_HOME/bin/ws_ant.sh. 2. Fügen Sie "-XX:MaxPermSize=256m" als Java-Befehlszeilenargument in der Datei ws_ant.sh hinzu: eval "$JAVA_EXE" "-XX:MaxPermSize=256m"

Installationsfehler: SSL-Handshake-Fehler Bei der Installation von InfoSphere MDM im unbeaufsichtigten Installationsmodus auf einer Maschine, die keine grafischen Benutzerschnittstellen unterstützt, kann die Fehlernachricht SSL handshake failure angezeigt werden, die zu einem Fehlschlagen der Installation führt.

Beschreibung Wenn während der InfoSphere MDM-Installation das IBM WebSphere Application Server-Popup-Fenster SSL-Handshake nicht wie erwartet geöffnet werden kann, kann der Knotenagent keine Interaktionen mit der InfoSphere MDM-Installationsanwendung verarbeiten. Dieses Problem führt dazu, dass die InfoSphere MDM-Installation fehlschlägt und vollständig rückgängig gemacht wird. Die Warnnachricht gleicht dieser Beispielnachricht der IBM Installation ManagerProtokolldatei: Updating property file: /app_2/IBM/MDM/KM1Dev05/mdm/properties/sync_nodes.properties Updating property file: /app_2/IBM/MDM/KM1Dev05/mdm/properties/sync_nodes.properties Updating property file: /app_2/IBM/MDM/KM1Dev05/mdm/properties/sync_nodes.properties Updating property file: /app_2/IBM/MDM/KM1Dev05/mdm/properties/sync_nodes.properties Updating property file: /app_2/IBM/MDM/KM1Dev05/mdm/properties/sync_nodes.properties ########################### entering SyncNodesTask ########################### wasUser is mdmadmin wasPwd is ******** hostname is M2848 port is 28879 trustFile is /m1/mdm/WebSphere85dev/AppServer/etc/DummyClientTrustFile.jks trustFilePwd is ***** node is None CWPKI0308I: Adding signer alias "CN=M2848, OU=Root Certifica" to local keystore "null" with the following SHA digest: 33:1A:02:2A:C1:10:77:AD:09:3F:FF:CB:F8:8B:49:53:22:3F:5A:89 CWPKI0022E: SSL HANDSHAKE FAILURE: A signer with SubjectDN "CN=M2848, OU=c1_mdm_dev, OU=dm_c1_mdm_dev, O=ACME5, C=US" was sent from target host:port "10.87.17.230:28879". The signer may need to be added to local trust store "/m1/mdm/WebSphere85dev/AppServer/etc/

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Installation

DummyClientTrustFile.jks" located in SSL configuration alias "null" loaded from SSL configuration file "null". The extended error message from the SSL handshake exception is: "PKIX path building failed: java.security.cert.CertPathBuilderException: PKIXCertPathBuilderImpl could not build a valid CertPath.; internal cause is: java.security.cert.CertPathValidatorException: The certificate issued by CN=M2848, OU=Root Certificate, OU=O1_mdm_dev, OU=dm_c1_mdm_dev, O=ACME5, C=US is not trusted; internal cause is: java.security.cert.CertPathValidatorException: Certificate chaining error". CWPKI0040I: An SSL handshake failure occurred from a secure client. The server’s SSL signer has to be added to the client’s trust store. A retrieveSigners utility is provided to download signers from the server but requires administrative permission. Check with your administrator to have this utility run to setup the secure environment before running the client. Alternatively, the com.ibm.ssl.enableSignerExchangePrompt can be enabled in ssl.client.props for "DefaultSSLSettings" in order to allow acceptance of the signer during the connection attempt. Exception in com.ibm.mdm.de.ant.task.SyncNodesTask com.ibm.websphere.management.exception.ConnectorException: ADMC0016E: The system cannot create a SOAP connector to connect to host M2848 at port 28879. ADMC0016E: The system cannot create a SOAP connector to connect to host M2848 at port 28879. ########################### existing SyncNodesTask ###########################

Lösung 1. Wenden Sie eine der folgenden Problemumgehungen an: v Fügen Sie den SSL-Unterzeichner des Servers dem Truststore des Clients hinzu: a. Verwenden Sie das Dienstprogramm retrieveSigners, um die Unterzeichner vom Server herunterzuladen. b. Fügen Sie den Unterzeichner dem Truststore des Clients hinzu. Anmerkung: Das Dienstprogramm retrieveSigners erfordert administrative Berechtigungen. Bitten Sie Ihren Administrator, dieses Dienstprogramm auszuführen, um die sichere Umgebung zu konfigurieren, bevor Sie den Client starten. v Lassen Sie das Akzeptieren des Unterzeichners während Verbindungsversuchen zu: – Legen Sie in der Datei ssl.client.props für DefaultSSLSettings fest, dass die Eigenschaft com.ibm.ssl.enableSignerExchangePrompt das Akzeptieren des Unterzeichners während des Verbindungsversuchs zulässt. 2. Führen Sie die InfoSphere MDM-Installation erneut durch.

Deinstallationsfehler: Das System kann keinen SOAP-Connector für eine Verbindung mit dem Host 'localhost' an Port 88xx erstellen Das System kann keinen SOAP-Connector für eine Verbindung mit dem Host 'localhost' an Port 88xx erstellen.

Beschreibung Die Deinstallationsfunktion prüft nicht, ob der Deployment Manager (für eine Netzimplementierung) oder Server (für eine Basisimplementierung) von IBM WebSphere Application Server ausgeführt wird, bevor die Deinstallation verarbeitet wird. Werden sie nicht ausgeführt, wenn Sie InfoSphere MDM deinstallieren, kann das Installationsprogramm keinen SOAP-Connector für eine Verbindung mit dem Host erstellen. Der Deinstallationsprozess kann erfolgreich fortgesetzt werden, aber die IBM WebSphere Application Server-bezogenen Ressourcen werden nicht gelöscht.

Kapitel 6. Fehlerbehebung für eine Installation

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Die Fehlernachricht gleicht dieser Beispielnachricht der IBM Installation ManagerProtokolldatei: com.ibm.websphere.management.exception.ConnectorException: ADMC0016E: The system cannot create a SOAP connector to connect to host localhost at port 8881. at com.ibm.websphere.management.AdminClientFactory.createAdminClientPrivileged (AdminClientFactory.java:634) at com.ibm.websphere.management.AdminClientFactory.access$000(AdminClientFactory.java:126) at com.ibm.websphere.management.AdminClientFactory$1.run(AdminClientFactory.java:209) at com.ibm.ws.security.util.AccessController.doPrivileged(AccessController.java:63) at com.ibm.websphere.management.AdminClientFactory.createAdminClient(AdminClientFactory.java:205) at com.ibm.mdm.de.config.appserver.remoteclient.MDSRemoteClient.init(MDSRemoteClient.java:43) at com.ibm.mdm.de.config.appserver.remoteclient.MDSRemoteClient.execute(MDSRemoteClient.java:21) at com.ibm.mdm.de.ant.task.UninstallMDSWSAPITask.execute(UninstallMDSWSAPITask.java:84) at org.apache.tools.ant.UnknownElement.execute(UnknownElement.java:275) at org.apache.tools.ant.Task.perform(Task.java:364) at org.apache.tools.ant.Target.execute(Target.java:341) at org.apache.tools.ant.Target.performTasks(Target.java:369) at org.apache.tools.ant.Project.executeSortedTargets(Project.java:1216) at org.apache.tools.ant.Project.executeTarget(Project.java:1185) at org.apache.tools.ant.helper.DefaultExecutor.executeTargets(DefaultExecutor.java:40) at org.apache.tools.ant.Project.executeTargets(Project.java:1068) at org.apache.tools.ant.Main.runBuild(Main.java:668) at org.apache.tools.ant.Main.startAnt(Main.java:187) at org.apache.tools.ant.Main.start(Main.java:150) at org.apache.tools.ant.Main.main(Main.java:240) at sun.reflect.NativeMethodAccessorImpl.invoke0(Native Method) at sun.reflect.NativeMethodAccessorImpl.invoke(NativeMethodAccessorImpl.java:60) at sun.reflect.DelegatingMethodAccessorImpl.invoke(DelegatingMethodAccessorImpl.java:37) at java.lang.reflect.Method.invoke(Method.java:611) at com.ibm.ws.bootstrap.WSLauncher.main(WSLauncher.java:277) Caused by: java.lang.reflect.InvocationTargetException at sun.reflect.NativeConstructorAccessorImpl.newInstance0(Native Method) at sun.reflect.NativeConstructorAccessorImpl.newInstance(NativeConstructorAccessorImpl.java:56) at sun.reflect.DelegatingConstructorAccessorImpl.newInstance(DelegatingConstructorAccessorImpl.java:39) at java.lang.reflect.Constructor.newInstance(Constructor.java:527) at com.ibm.websphere.management.AdminClientFactory.createAdminClientPrivileged(AdminClientFactory.java:456) ... 24 weitere Caused by: com.ibm.websphere.management.exception.ConnectorNotAvailableException: [SOAPException: faultCode=SOAP-ENV:Protocol; msg=; targetException=java.net.MalformedURLException] at com.ibm.ws.management.connector.soap.SOAPConnectorClient.reconnect(SOAPConnectorClient.java:422) at com.ibm.ws.management.connector.soap.SOAPConnectorClient.(SOAPConnectorClient.java:222) ... 29 weitere Caused by: [SOAPException: faultCode=SOAP-ENV:Protocol; msg=; targetException=java.net.MalformedURLException] at org.apache.soap.rpc.Call.WASinvoke(Call.java:529) at com.ibm.ws.management.connector.soap.SOAPConnectorClient$4.run(SOAPConnectorClient.java:380) at com.ibm.ws.security.util.AccessController.doPrivileged(AccessController.java:118) at com.ibm.ws.management.connector.soap.SOAPConnectorClient.reconnect(SOAPConnectorClient.java:365) ... 30 weitere

Lösung Bei der Deinstallation von InfoSphere MDM müssen Sie sicherstellen, dass der Deployment Manager und Anwendungsserver (Netzimplementierung) oder der Server (Basisimplementierung) von IBM WebSphere Application Server ausgeführt werden.

Installationsfehler: Installationsprüftestfehler für virtuelle Stammdatenverwaltung Beim Ausführen von Installationsprüftests (IVT - Installation Verification Tests) für die virtuelle Stammdatenverwaltung können die Tests mit der folgenden Nachricht fehlschlagen, wenn der Anwendungsserver nicht ordnungsgemäß gestartet wurde: com.dwl.base.exception.DWLBaseException: Could not locate business object: VirtualMDMBObj

Beschreibung Nach Abschluss der Installation von InfoSphere MDM kann der Installationsprüftest der virtuellen Stammdatenverwaltung fehlschlagen, wenn der Anwendungsserver nicht ordnungsgemäß gestartet wurde.

190

Installation

Dieses Problem betrifft InfoSphere MDM-Installationen unter Microsoft Windows mit der Basisedition von WebSphere Application Server.

Lösung 1. Starten Sie den Anwendungsserver (server1) manuell. 2. Führen Sie die Installationsprüftests über das entsprechende Script MDM_INSTALL_HOME\IVT\verify.bat erneut aus.

Kapitel 6. Fehlerbehebung für eine Installation

191

192

Installation

Kapitel 7. InfoSphere MDM deinstallieren Verwenden Sie IBM Installation Manager, um Ihre Edition zu deinstallieren oder einzelne Komponenten zu entfernen. Wenn Sie die gesamte Edition (Betriebsserver, Datenbank und Komponenten) entfernen wollen, führen Sie den Befehl madconfig Uninstall_MDM aus und verwenden Sie dann die Option Uninstall von IBM Installation Manager. Wenn Sie nur ausgewählte Komponenten entfernen wollen, verwenden Sie die Option Modify und führen Sie dann den Befehl madconfig Configure_MasterDataManagement aus.

InfoSphere MDM-Instanz deinstallieren Verwenden Sie dieses Verfahren, um die gesamte InfoSphere MDM-Produktinstanz zu deinstallieren.

Vorbereitende Schritte Wenn Sie beabsichtigen, diese InfoSphere MDM-Laufzeitumgebung später erneut zu installieren und dieselbe von ihr verwendete Datenbankinstanz zu verwenden, sollten Sie vorsichtshalber unbedingt ein Backup-Image der Datenbank erstellen. Stoppen Sie in der Umgebung, in der Sie die Deinstallation vornehmen wollen, jede InfoSphere MDM-Laufzeitinstanz (Betriebsserver, Entitätenmanagerinstanz, Clientanwendung usw.).

Informationen zu diesem Vorgang Mit der Deinstallationsoption von IBM Installation Manager wird das gesamte Angebot deinstalliert. Wenn Sie nur ausgewählte Komponenten (z. B. eine der webbasierten Benutzerschnittstellenanwendungen) entfernen wollen, verwenden Sie die Option Modify.

Vorgehensweise 1. Navigieren Sie zu \mds\scripts und führen Sie das madconfig-Script Uninstall_MDM aus, um die Konfigurationsdateien zu bereinigen: v Führen Sie auf Microsoft Windows-Systemen Folgendes aus: madconfig Uninstall_MDM

v Führen Sie auf Linux- oder UNIX-Systemen Folgendes aus: ./madconfig.sh Uninstall_MDM

Wichtig: Beachten Sie beim Ausführen des madconfig-Scripts Uninstall_MDM Folgendes: Durch das Ausführen von Uninstall_MDM wird die Konfiguration aller Features und nicht nur die einer bestimmten Komponente entfernt. 2. Starten Sie IBM Installation Manager und klicken Sie Uninstall an. 3. Wählen Sie das InfoSphere MDM-Paket aus und klicken Sie Next an. 4. Prüfen Sie die Informationen in der Zusammenfassung und klicken Sie Uninstall an. © Copyright IBM Corp. 1996, 2015

193

5. Klicken Sie Finish an.

Nächste Schritte Der Deinstallationsprozess entfernt das Verbundbundlearchiv (Composite Bundle Archive, CBA) nicht aus dem internen Bundle-Repository. Sie müssen das CBA manuell in IBM WebSphere Application Server Integrated Solutions Console (Administrationskonsole) entfernen. Zugehörige Tasks: „Verbundbundlearchiv aus dem internen Bundle-Repository entfernen” auf Seite 196

Einzelne Komponente deinstallieren Verwenden Sie dieses Verfahren, um eine InfoSphere MDM-Anwendung oder -Komponente zu deinstallieren.

Informationen zu diesem Vorgang Bei diesem Verfahren wird nur die ausgewählte Anwendung oder Komponente entfernt. Wenn Sie die gesamte InfoSphere MDM-Edition entfernen wollen, verwenden Sie die Deinstallationsoption von IBM Installation Manager.

Vorgehensweise Starten Sie IBM Installation Manager und klicken Sie Modify an. Wählen Sie das InfoSphere MDM-Paket aus und klicken Sie Next an. Wählen Sie die Sprache aus und klicken Sie Next an. Im Fenster Modify Packages sind alle zuvor installierten Komponenten automatisch ausgewählt. Stellen Sie sicher, dass nur die Komponente abgewählt ist, die Sie entfernen wollen. Klicken Sie Next an. 5. Prüfen Sie die Informationen in der Zusammenfassung und stellen Sie sicher, dass nur die Komponente, die Sie entfernen wollen, im Feld Removing Features aufgelistet ist. Klicken Sie Modify an. 6. Klicken Sie Finish an. 7. Navigieren Sie zu mdm-installationsausgangsverzeichnis/MDS/scripts und führen Sie das madconfig-Script Configure_MasterDataManagement aus, um die neue Konfiguration anzuwenden: v Führen Sie auf Microsoft Windows-Systemen Folgendes aus: 1. 2. 3. 4.

madconfig Configure_MasterDataManagement

v Führen Sie auf Linux- oder UNIX-Systemen Folgendes aus: ./madconfig.sh Configure_MasterDataManagement

Das InfoSphere MDM-Produkt wird von dem madconfig-Script auf der Grundlage der Werte in den Eigenschaftendateien neu konfiguriert.

Nächste Schritte Der Deinstallationsprozess entfernt das Verbundbundlearchiv (Composite Bundle Archive, CBA) nicht aus dem internen Bundle-Repository. Sie müssen das CBA manuell in IBM WebSphere Application Server Integrated Solutions Console (Administrationskonsole) entfernen. Zugehörige Konzepte:

194

Installation

„Clientanwendungen und einzelne Komponenten hinzufügen oder entfernen” auf Seite 152 Zugehörige Tasks: „Verbundbundlearchiv aus dem internen Bundle-Repository entfernen” auf Seite 196

Deinstallation im unbeaufsichtigten Modus durchführen Verwenden Sie dieses Verfahren, um InfoSphere MDM-Komponenten im unbeaufsichtigten Modus zu deinstallieren.

Informationen zu diesem Vorgang Es wird eine Eigenschaftendatei generiert, wenn Sie eine interaktive Deinstallation ausführen. Für eine unbeaufsichtigte Deinstallation müssen Sie diese Datei bearbeiten oder eine eigene Datei erstellen. Achtung: Auch wenn Codebeispiele im folgenden Text möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen in der Antwortdatei in einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden.

Vorgehensweise 1. Zur Deinstallation ersetzen Sie die Tags und in Ihrer Antwortdatei durch uninstall. Beispiel:

2. Ersetzen Sie den Standardprofilwert durch echte Profilwerte. Beispiel: Vor der Änderung:

Nach der Änderung:

3. Stellen Sie sicher, dass die folgenden drei Features immer in der Antwort enthalten sind, wenn Sie eine unbeaufsichtigte Deinstallation ausführen: com.ibm.mdm.install.iu.localization.feature,com.ibm.mdm.server.swtag.feature, com.ibm.mdm.server.bundles.feature

4. Wenn Sie eine einfache Beispielantwortdatei aus dem Installationsstartkit verwenden und sie für eine unbeaufsichtigte Deinstallation ändern wollen, fügen Sie folgende Features hinzu: com.ibm.mdm.server.swtag.feature,com.ibm.mdm.server.bundles.feature Beispiel:

Nächste Schritte Der Deinstallationsprozess entfernt das Verbundbundlearchiv (Composite Bundle Archive, CBA) nicht aus dem internen Bundle-Repository. Sie müssen das CBA manuell in IBM WebSphere Application Server Integrated Solutions Console entfernen. Zugehörige Tasks: „Antwortdatei für den unbeaufsichtigten Modus anpassen” auf Seite 131 „InfoSphere MDM unbeaufsichtigt mithilfe einer Antwortdatei installieren” auf Seite 140 Zugehörige Verweise: „InfoSphere MDM im unbeaufsichtigten Modus installieren” auf Seite 129

Verbundbundlearchiv aus dem internen Bundle-Repository entfernen Bei der Deinstallation von InfoSphere MDM wird das Verbundbundlearchiv (Composite Bundle Archive, CBA) nicht aus dem internen Bundle-Repository entfernt. Sie müssen es nach der Ausführung des Deinstallationsprozesses manuell entfernen.

Vorgehensweise 1. Melden Sie sich an IBM WebSphere Application Server Integrated Solutions Console (Administrationskonsole) an. 2. Rufen Sie Umgebung > OSGi-Bundle-Repositorys > Internes Bundle-Repository auf. 3. Wählen Sie die MDM.ear-Verbundbundlearchive aus und klicken Sie Löschen an. Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM-Instanz deinstallieren” auf Seite 193 „Einzelne Komponente deinstallieren” auf Seite 194

196

Installation

Bemerkungen Die vorliegenden Informationen wurden für Produkte und Services entwickelt, die auf dem deutschen Markt angeboten werden.

Bemerkungen Die vorliegenden Informationen wurden für Produkte und Services entwickelt, die auf dem deutschen Markt angeboten werden. IBM stellt dieses Material möglicherweise auch in anderen Sprachen zur Verfügung. Für den Zugriff auf das Material in einer anderen Sprache ist eine Kopie des Produkts oder der Produktversion in der jeweiligen Sprache erforderlich. Möglicherweise bietet IBM die in dieser Dokumentation beschriebenen Produkte, Services oder Funktionen in anderen Ländern nicht an. Informationen über die gegenwärtig im jeweiligen Land verfügbaren Produkte und Services sind beim zuständigen IBM Ansprechpartner erhältlich. Hinweise auf IBM Lizenzprogramme oder andere IBM Produkte bedeuten nicht, dass nur Programme, Produkte oder Services von IBM verwendet werden können. Anstelle der IBM Produkte, Programme oder Services können auch andere, ihnen äquivalente Produkte, Programme oder Services verwendet werden, solange diese keine gewerblichen oder anderen Schutzrechte von IBM verletzen. Die Verantwortung für den Betrieb von Produkten, Programmen und Services anderer Anbieter liegt beim Kunden. Für in diesem Handbuch beschriebene Erzeugnisse und Verfahren kann es IBM Patente oder Patentanmeldungen geben. Mit der Auslieferung dieses Handbuchs ist keine Lizenzierung dieser Patente verbunden. Lizenzanforderungen sind schriftlich an folgende Adresse zu richten (Anfragen an diese Adresse müssen auf Englisch formuliert werden): IBM Director of Licensing IBM Europe, Middle East & Africa Tour Descartes 2, avenue Gambetta 92066 Paris La Defense France Trotz sorgfältiger Bearbeitung können technische Ungenauigkeiten oder Druckfehler in dieser Veröffentlichung nicht ausgeschlossen werden. Die hier enthaltenen Informationen werden in regelmäßigen Zeitabständen aktualisiert und als Neuausgabe veröffentlicht. IBM kann ohne weitere Mitteilung jederzeit Verbesserungen und/ oder Änderungen an den in dieser Veröffentlichung beschriebenen Produkten und/ oder Programmen vornehmen. Verweise in diesen Informationen auf Websites anderer Anbieter werden lediglich als Service für den Kunden bereitgestellt und stellen keinerlei Billigung des Inhalts dieser Websites dar. Das über diese Websites verfügbare Material ist nicht Bestandteil des Materials für dieses IBM Produkt. Die Verwendung dieser Websites geschieht auf eigene Verantwortung. Werden an IBM Informationen eingesandt, können diese beliebig verwendet werden, ohne dass eine Verpflichtung gegenüber dem Einsender entsteht.

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Lizenznehmer des Programms, die Informationen zu diesem Produkt wünschen mit der Zielsetzung: (i) den Austausch von Informationen zwischen unabhängig voneinander erstellten Programmen und anderen Programmen (einschließlich des vorliegenden Programms) sowie (ii) die gemeinsame Nutzung der ausgetauschten Informationen zu ermöglichen, wenden sich an folgende Adresse: IBM Corporation J46A/G4 555 Bailey Avenue San Jose, CA 95141-1003 U.S.A. Die Bereitstellung dieser Informationen kann unter Umständen von bestimmten Bedingungen - in einigen Fällen auch von der Zahlung einer Gebühr - abhängig sein. Die Lieferung des in diesem Dokument beschriebenen Lizenzprogramms sowie des zugehörigen Lizenzmaterials erfolgt auf der Basis der IBM Rahmenvereinbarung bzw. der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von IBM, der IBM Internationalen Nutzungsbedingungen für Programmpakete oder einer äquivalenten Vereinbarung. Alle in diesem Dokument enthaltenen Leistungsdaten stammen aus einer kontrollierten Umgebung. Die Ergebnisse, die in anderen Betriebsumgebungen erzielt werden, können daher erheblich von den hier erzielten Ergebnissen abweichen. Einige Daten stammen möglicherweise von Systemen, deren Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Eine Gewährleistung, dass diese Daten auch in allgemein verfügbaren Systemen erzielt werden, kann nicht gegeben werden. Darüber hinaus wurden einige Daten unter Umständen durch Extrapolation berechnet. Die tatsächlichen Ergebnisse können davon abweichen. Benutzer dieses Dokuments sollten die entsprechenden Daten in ihrer spezifischen Umgebung prüfen. Alle Informationen zu Produkten anderer Anbieter stammen von den Anbietern der aufgeführten Produkte, deren veröffentlichten Ankündigungen oder anderen allgemein verfügbaren Quellen. IBM hat diese Produkte nicht getestet und kann daher keine Aussagen zu Leistung, Kompatibilität oder anderen Merkmalen machen. Fragen zu den Leistungsmerkmalen von Produkten anderer Anbieter sind an den jeweiligen Anbieter zu richten. Aussagen über Pläne und Absichten von IBM unterliegen Änderungen oder können zurückgenommen werden und repräsentieren nur die Ziele von IBM. Diese Veröffentlichung enthält Beispiele für Daten und Berichte des alltäglichen Geschäftsablaufs. Sie sollen nur die Funktionen des Lizenzprogramms illustrieren und können Namen von Personen, Firmen, Marken oder Produkten enthalten. Alle diese Namen sind frei erfunden; Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Namen und Adressen sind rein zufällig. COPYRIGHTLIZENZ: Diese Veröffentlichung enthält Beispielanwendungsprogramme, die in Quellensprache geschrieben sind und Programmiertechniken in verschiedenen Betriebsumgebungen veranschaulichen. Sie dürfen diese Beispielprogramme kostenlos kopieren, ändern und verteilen, wenn dies zu dem Zweck geschieht, Anwendungsprogramme zu entwickeln, zu verwenden, zu vermarkten oder zu verteilen, die mit der Anwendungsprogrammierschnittstelle für die Betriebsumgebung konform sind, für die diese Beispielprogramme geschrieben werden. Diese Beispiele wurden nicht unter allen denkbaren Bedingungen getestet. Daher kann IBM die Zuverlässigkeit,

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Installation

Wartungsfreundlichkeit oder Funktion dieser Programme weder zusagen noch gewährleisten. Die Beispielprogramme werden ohne Wartung (auf "as-is"-Basis) und ohne jegliche Gewährleistung zur Verfügung gestellt. IBM übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch die Verwendung der Beispielprogramme entstehen. Kopien oder Teile der Beispielprogramme bzw. daraus abgeleiteter Code müssen folgenden Copyrightvermerk beinhalten: © (Name Ihrer Firma) (Jahr). Teile des vorliegenden Codes wurden aus Beispielprogrammen der IBM Corporation abgeleitet. © Copyright IBM Corp. _Jahr/Jahre angeben_. Alle Rechte vorbehalten.

Hinweise zur Datenschutzrichtlinie IBM Softwareprodukte, einschließlich Software as a Service-Lösungen ("Softwareangebote"), können Cookies oder andere Technologien verwenden, um Informationen zur Produktnutzung zu erfassen, die Endbenutzererfahrung zu verbessern und Interaktionen mit dem Endbenutzer anzupassen oder zu anderen Zwecken. In vielen Fällen werden von den Softwareangeboten keine personenbezogenen Daten erfasst. Einige der IBM Softwareangebote können Sie jedoch bei der Erfassung personenbezogener Daten unterstützen. Wenn dieses Softwareangebot Cookies zur Erfassung personenbezogener Daten verwendet, sind nachfolgend nähere Informationen über die Verwendung von Cookies durch dieses Angebot zu finden. Je nachdem, welche Konfigurationen implementiert wurden, ist es möglich, dass dieses Softwareangebot Sitzungscookies und persistente Cookies zum Erfassen der Namen, Benutzernamen, Kennwörter, Profilnamen oder anderer personenbezogener Daten einzelner Benutzer für die Sitzungsverwaltung, Authentifizierung, Single-Sign-on-Konfiguration oder für einen besseren Bedienungskomfort bzw. die Identifikation von Webseiten verwendet, die der Benutzer vor der Anmeldung geladen hat. Diese Cookies können inaktiviert werden. Mit der Inaktivierung der Cookies entfällt jedoch in der Regel auch die Funktionalität, die über sie aktiviert wird. Wenn es die für dieses Softwareangebot bereitgestellten Konfigurationen Ihnen als Kunde ermöglichen, personenbezogene Daten von Endbenutzern über Cookies und andere Technologien zu erfassen, müssen Sie sich zu allen gesetzlichen Bestimmungen in Bezug auf eine solche Datenerfassung, einschließlich aller Mitteilungspflichten und Zustimmungsanforderungen, rechtlich beraten lassen. Weitere Informationen zur Nutzung verschiedener Technologien, einschließlich Cookies, für diese Zwecke finden Sie in der "IBM Online-Datenschutzerklärung, Schwerpunkte" unter www.ibm.com/privacy, in der "IBM Online-Datenschutzerklärung" unter www.ibm.com/privacy/details im Abschnitt "Cookies, Web-Beacons und sonstige Technologien" und in der der Datenschutzerklärung "IBM Software Products and Software-as-a-Service Privacy Statement" unter www.ibm.com/software/info/product-privacy.

Allgemeine Hinweise zur Produktsicherheit Systeme und Produkte von IBM sind derart konzipiert, dass sie Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts sind, das unter Umständen weitere Systeme, Produkte oder Services erfordert, um die größte Effizienz zu erzielen. Ein umfassendes Sicherheitskonzept muss bei jedem Hinzufügen neuer Systeme oder Produkte erneut überprüft werden.

Bemerkungen

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Kein IT-System oder -Produkt kann vollständig sicher gemacht werden und kein einzelnes Produkt und keine einzelne Sicherheitsmaßnahme kann einen unzulässigen Zugriff vollständig verhindern. IT-Systemsicherheit umfasst den Schutz von Systemen und Informationen, indem unzulässiger Zugriff, der innerhalb des Unternehmens oder von außerhalb erfolgt, verhindert oder erkannt und entsprechend darauf reagiert wird. Unzulässiger Zugriff kann das Ändern, Löschen oder die missbräuchliche oder unsachgemäße Nutzung von Informationen sowie die Beschädigung oder den Missbrauch Ihrer Systeme zur Folge haben, einschließlich der Nutzung Ihrer Systeme bei Hackerattacken auf Dritte. IBM übernimmt keine Gewähr dafür, dass Systeme und Produkte vollkommen vor böswilligem oder rechtswidrigem Verhalten Dritter geschützt sind. IBM geht davon aus, dass kein einzelner Prozess in der Lage ist, Sicherheitslücken vollständig aufzudecken und zu beheben. Daher verfolgt IBM einen mehrschichtigen Ansatz: v Eine laufende interne Initiative fördert die konsistente Übernahme von Sicherheitsverfahren in der Entwicklung von Produkten und Services mit dem Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung der Qualitäts- und Sicherheitsmerkmale aller Produkte und Services von IBM. Diese Initiative wird im IBM Redguide Security in Development: The IBM Secure Engineering Framework beschrieben, der öffentlich zugängliche Informationen zu den von IBM angewendeten Verfahren zur Softwareentwicklung enthält. v Bei Tests und Suchläufen für IBM Produkte werden verschiedene IBM Technologien zur proaktiven Identifizierung und Korrektur von Mängeln und Sicherheitslücken verwendet, wobei auch Anzahl und Kritikalität der Sicherheitslücken berücksichtigt werden. Die Korrektur erfolgt innerhalb der von IBM definierten angestrebten Reaktionszeiten für Analyse, Beurteilung der Auswirkungen und Bereitstellung von Programmkorrekturen (Fixes). v Das für Sicherheitsverstöße zuständige IBM Team (IBM Product Security Incident Response Team - PSIRT) verwaltet den Eingang, die Untersuchung und die interne Koordination von Informationen zu Sicherheitslücken in Bezug auf Angebote von IBM. Das IBM PSIRT-Team fungiert als Ansprechpartner, an den sich Sicherheitsforscher, Industriegruppen, Regierungsbehörden, Softwareanbieter und Kunden über das IBM PSIRT-Portal wenden können, um potenzielle Sicherheitslücken bei IBM Produkten zu melden. Dieses Team arbeitet mit den für IBM Produkte und Lösungen zuständigen Teams zusammen, um den jeweils geeigneten Interventionsplan zu überprüfen und zu ermitteln. v Ein globales Programm und Framework für die Supply-Chain-Integrität bietet Käufern von IT-Produkten im "Open Group Trusted Technology Forum (OTTF)" eine Auswahl von akkreditierten Technologiepartnern und -anbietern. Da die Sicherheit von Computersystemen und Computersoftware ein äußerst komplexes Thema ist, stellt IBM neben den in der Standardproduktdokumentation enthaltenen oder über die öffentlichen Aktivitäten von IBM erhältlichen Informationen keine weiteren Informationen zu Entwicklungsverfahren für einzelne Produkte bereit. Öffentliche Informationen zu von IBM empfohlenen Verfahren der Softwareentwicklung sind im "IBM Secure Engineering Framework" definiert. In diesen Informationen sind Verfahren von sämtlichen IBM Geschäftsbereichen und Entwicklungsteams zusammengestellt.

200

Installation

In den meisten Fällen werden bekannte Sicherheitslücken in zeitgerechten Intervallen in den "IBM Security Bulletins" dokumentiert, die auch die zugehörige CVSSBasisbewertung (CVSS - Common Vulnerability Scoring System) enthalten. In einigen Fällen kann IBM bei bestimmten Sicherheitslücken Kunden auch direkt und gezielt kontaktieren. Kunden, die Sicherheitslücken bei IBM Software über die von IBM intern durchgeführten Prüfungen hinaus auswerten möchten, können jederzeit ihre eigenen Suchläufe über lizenzierte Software durchführen. Dazu dürfen sie im Rahmen der geltenden Bedingungen der Softwarelizenzierung Tools nach eigener Wahl einsetzen. So ist ein Scannen der Software zulässig, die Rückkompilierung oder Rückentwicklung von IBM Software ist jedoch, sofern per Gesetz nicht ausdrücklich erlaubt, ohne die Möglichkeit des vertraglichen Verzichts nicht autorisiert.

Marken IBM, das IBM Logo und ibm.com sind Marken oder eingetragene Marken der IBM Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Weitere Produkt- und Servicenamen können Marken von IBM oder anderen Unternehmen sein. Eine aktuelle Liste der IBM Marken finden Sie auf der Webseite "Copyright and trademark information" unter www.ibm.com/legal/copytrade.shtml. Die folgenden Namen sind Marken oder eingetragene Marken anderer Unternehmen: Adobe, das Adobe-Logo, PostScript und das PostScript-Logo sind Marken oder eingetragene Marken der Adobe Systems Incorporated in den USA und/oder anderen Ländern. IT Infrastructure Library ist eine eingetragene Marke der Central Computer and Telecommunications Agency. Die Central Computer and Telecommunications Agency ist nunmehr in das Office of Government Commerce eingegliedert worden. Linear Tape-Open, LTO, das LTO-Logo, Ultrium und das Ultrium-Logo sind Marken von HP, der IBM Corporation und von Quantum in den USA und/oder anderen Ländern. Intel, das Intel-Logo, Intel Inside, das Intel Inside-Logo, Intel Centrino, das Intel Centrino-Logo, Celeron, Intel Xeon, Intel SpeedStep, Itanium und Pentium sind Marken oder eingetragene Marken der Intel Corporation oder ihrer Tochtergesellschaften in den USA oder anderen Ländern. Linux ist eine eingetragene Marke von Linus Torvalds in den USA und/oder anderen Ländern. Microsoft, Windows, Windows NT und das Windows-Logo sind Marken der Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Java und alle auf Java basierenden Marken und Logos sind Marken oder eingetragene Marken der Oracle Corporation und/oder ihrer verbundenen Unternehmen. Cell Broadband Engine wird unter Lizenz verwendet und ist eine Marke der Sony Computer Entertainment, Inc. in den USA und/oder anderen Ländern.

Bemerkungen

201

ITIL ist eine eingetragene Marke, eine eingetragene Gemeinschaftsmarke des Cabinet Office (The Minister for the Cabinet Office) und eine eingetragene Marke, die beim U.S. Patent and Trademark Office eingetragen ist. UNIX ist eine eingetragene Marke von The Open Group in den USA und anderen Ländern.

202

Installation

Index A

C

Abgleichstil 38 Änderung Installation 151 unbeaufsichtigt ändern 141 Antwortdatei anpassen 131 Beispielantwortdateien 129 grafische Erstellung 142 unbeaufsichtigte Installation 141 unbeaufsichtigte Installationen 129 verwenden 140 Anwendung Installation 152 Anwendung manuell installieren 83 Anwendung unter DB2 for Linux or UNIX manuell installieren 88, 90 Anwendung unter DB2 for z/OS manuell installieren 85, 87, 93, 96 Anwendung unter Oracle manuell installieren 99 Anwendungsname 38 Anwendungsressourcensprache 43 Anwendungsserver Basisimplementierung vorbereiten 69 Deployment Manager vorbereiten 66 nicht verwalteten Server vorbereiten 68 Vorbereitung 65 Arbeitsblätter 25 Benutzeranwendungen 41 DB2- oder DB2 for z/OS-Datenquelle 27 Installationsverzeichnis 25 MDM-Anwendung 38 Microsoft SQL Server-Datenquelle 29 Oracle-Datenquelle 31 Protokolltrigger 43 WebSphere Application Server 34

Checkliste 25 Checklisten 25, 27, 29, 31, 34, 38, 41, 43 Cluster 34, 38, 41 Installation 119 Installationsszenarios 47, 51 Codetabellensprache 43

B Begrüßungsanzeige inaktivieren unbeaufsichtigte Installation 139 Beispiele Installation 159 Installationsübersicht 159 Bemerkungen 197 Benutzer Benutzer einer Gruppe hinzufügen 71 Benutzer hinzufügen 71 Benutzeranwendung Zuordnung des Betriebsservers 43 Benutzerkonten 15 Datenbank 73 Benutzername 34, 41 Betriebsserver Zuordnung der Benutzeranwendungen 43 Branche 43 Business Administration-Benutzerschnittstelle Installation 153

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D Data Stewardship-Benutzerschnittstelle Installation 155 Data Stewardship installieren Taskverwaltungsbenutzer manuell erstellen 156 Datenbank Ausgangsverzeichnis 27, 29, 31 Benutzerkonten 73 Benutzername und Kennwort 27, 29, 31 DB2 vorbereiten 73 Hostname 27, 29, 31 manuelle Installation 27, 29, 31 Oracle vorbereiten 79 Port 27, 29, 31 Schema 27, 29, 31 SQL Server vorbereiten 77 Typ 27, 29, 31 Verbindungen 73 DB2-Datenbank für Installation vorbereiten 73 Installationsszenarios 47 Deinstallation 193 einzelne Anwendungen/Komponenten 194 gesamtes Produkt 193 unbeaufsichtigt 195 Download Beispiele 160

E Erstellung Datenbankscripts

12

F Fehlernachricht Prüftest 125 Ferne Datenbank Installationsszenarios Ferner Server Installationsszenarios

57 57

G Globalisierung 107 Grafisch orientiert Installation 22 Grafisch orientierter Modus Gruppen 15 Gültigkeitsprüfung 115

109

203

H Hochverfügbarkeit Hostname 34, 41

23, 47, 51

I IBM Support Assistant Data Collector 108 Implementierung mehrere Zeitzonen 38 Implementierungstyp WebSphere Application Server 34, 41 Installation 109 Änderung 151 Anwendung manuell installieren 83 Anwendung unter DB2 for Linux or UNIX manuell installieren 88, 90 Anwendung unter DB2 for z/OS manuell installieren 85, 87, 93, 96 Anwendung unter Oracle manuell installieren 99 Anwendungen 152 Arbeitsblätter 25 Beispiele 159, 160 Business Administration-Benutzerschnittstelle 153 Data Stewardship-Benutzerschnittstelle 155 Features 10 grafisch orientiert 22 in einem Cluster 119 Installation Manager 64 Konsole 22 manuelle Installation Oracle-Datenbankeinstellung 87 Protokolle anzeigen 149 Installation Manager 147 prüfen 144, 146 Überblick 7 unbeaufsichtigt 22 Antwortdatei anpassen 131 Antwortdatei erstellen 142 Begrüßungsanzeige inaktivieren 139 mithilfe einer Antwortdatei 140 unbeaufsichtigt ändern 141 unbeaufsichtigte Deinstallation 195 unbeaufsichtigte Installationen 129 unter z/OS 122 Verzeichnisstrukturen und -namen 17 Installation Manager Installation 64 MDM-Angebote hinzufügen 64 Installation prüfen 144, 146 Installation vorbereiten 62 Anwendungsserver, nicht verwalteter Server 68 Anwendungsserver für Basisimplementierung 69 Datenbank 72 DB2-Datenbank auf einem anderen Server 75 DB2-Datenbank in einer Clusterumgebung 76 Deployment Manager des Anwendungsservers 66 Installationsmedien einrichten 61 Kontovoraussetzungen 63 MDM-Angebote Installationsprogramm hinzufügen 64 Oracle-Datenbank auf einem anderen Server 82 Oracle-Datenbank in einer Clusterumgebung 82 Pfad für DB2-Dienstprogramm festlegen 77 Pfad für Oracle-Dienstprogramm festlegen 82 SQL Server-Datenbank auf einem anderen Server 79 SQL Server-Datenbank in einer Clusterumgebung 79 Startkit 12

204

Installation

Installation vorbereiten (Forts.) WebSphere Application Server 65 Installationsstartkit 108 Installationsszenarios 46 Installationsumgebung 108 Installationsvoraussetzungen prüfen 115 testen 115 Installationsvoraussetzungen prüfen 115

K Kennwort 34, 38, 41 Knoten WebSphere Application Server 34, 41 Konfiguration Arbeitsblätter 25 Benutzeranwendungen 41 DB2-Datenquelle 27 Installationsverzeichnis 25 MDM-Anwendung 38 Microsoft SQL Server-Datenquelle 29 Oracle-Datenquelle 31 Protokolltrigger 43 WebSphere Application Server 34 Konsole Installation 22 Kontovoraussetzungen 63 Kundenunterstützung kontaktieren 205

L Ländereinstellung auf Zielcomputern festlegen 107 Lokale Entwicklungsumgebung Installationsszenarios 57

M MAD_HOMEDIR 19 MAD_ROOTDIR 19 Manuelle Installation Domänendatenbank unter Oracle 102 Marken Liste 197 MDM-Gruppen Benutzer hinzufügen 71 MDM-Installationsausgangsverzeichnis 19 Mehrere Instanzen installieren und konfigurieren 14 Messaging Message Brokers 38 WebSphere Application Server-Standard-Messaging WebSphere MQ 38 Messaging-Komponente manuell installieren 106 Multizeitzonenimplementierung 38

N Nachrichtenbus Konfiguration 125 Native Windows-Authentifizierung

29

38

O ODBC-Treiber 83 Oracle Domänendatenbank manuell installieren Oracle-Datenbank für Installation vorbereiten 79 Installationsszenarios 51

Unbeaufsichtigte Installation (Forts.) Begrüßungsanzeige inaktivieren 139 Deinstallation 195 mithilfe einer Antwortdatei 140 Unbeaufsichtigte Installationen 129 Unterstützung Kunde 205

102

V

P Paketgruppe neu 25 vorhanden 25 Pfad für DB2-Dienstprogramm festlegen 77 Pfad für Oracle-Dienstprogramm festlegen 82 Physische MDM-Datenbank manuell installieren Profil WebSphere Application Server 41 Protokolle anzeigen 149 Installation Manager 147 Prüftest 115 Fehlernachricht 125

Verbindungen Datenbank 73 Verzeichnisstruktur 17 Voraussetzungen Installation 62 Konfiguration 62 Voraussetzungen installieren 62 Voraussetzungen konfigurieren 62 Vorbereiten DB2-Datenbank für Installation 73 Oracle-Datenbank für Installation 79 SQL Server-Datenbank für Installation Vorbereitung Hochverfügbarkeit 23

87

R RMI-Port

W

38

WebSphere Application Server Ausgangsverzeichnis 34 Implementierungstyp 34 Knoten 34 Profil 34 Server 34 Zelle 34 WebSphere MQ Messaging 38 WebSphere Standard Messaging 38

S Schlüssel, Zugriff für Beispiele 160 Server WebSphere Application Server 34, 41 Sicherheit Kanalrollen 71 SOAP-Port 34, 41 Software-Services kontaktieren 205 Sprache Anwendungsressource 43 Codetabelle 43 SQL Server-Datenbank für Installation vorbereiten 77 Installationsszenarios 54 Standardwerte Benutzerkontoeinstellungen 15 Startkit 12 Suchvorgänge mit Beachtung der Groß-/Kleinschreibung Systemvoraussetzungen 108

T Taskverwaltung Benutzer manuell erstellen 156 Tool zur Prüfung der Voraussetzungen

77

X XA-Konfiguration für DB2 for z/OS

83

Z 43

z/OS Installation unter 122 Nachrichtenbus konfigurieren 125 z/OS-Datenbankerstellung und -installation Zeichencodierung auf Zielcomputern festlegen 107 Zelle WebSphere Application Server 34, 41 Zugriffsschlüssel, Beispiele 160

83

108

U Unbeaufsichtigt Installation 22 Unbeaufsichtigte Installation Änderung 141 Antwortdatei anpassen 131 Antwortdatei erstellen 142 Index

205

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Installation

Kontaktaufnahme mit IBM Sie können sich an IBM wenden, um Unterstützung, Informationen zu SoftwareServices, Produktinformationen sowie allgemeine Informationen zu erhalten. Darüber hinaus können Sie Feedback zu den Produkten und zur Dokumentation an IBM senden. In der folgenden Tabelle sind Ressourcen für die Kundenunterstützung, für Software-Services, für Schulungen sowie für Produkt- und Lösungsinformationen aufgeführt. Tabelle 19. IBM Ressourcen Ressource

Beschreibung und Position

Produktdokumentation zu InfoSphere MDM Sie können die InfoSphere MDM-Dokumente unter http://www.ibm.com/support/ knowledgecenter/SSWSR9_11.4.0 durchsuchen und anzeigen. Produktdokumentation zu InfoSphere MDM Custom Domain Hub, einschließlich InfoSphere MDM Reference Data Management

Sie können die Dokumente zu InfoSphere MDM Custom Domain Hub unter http:// www.ibm.com/support/knowledgecenter/ SSLSQH_11.4.0 durchsuchen und anzeigen.

IBM Support Portal

Sie können die Unterstützungsinformationen je nach Bedarf anpassen, indem Sie die Produkte und Themen, die für Sie von Interesse sind, unter www.ibm.com/support/ auswählen.

Software-Services

Informationen zu Software-, IT- und Unternehmensberatungsservices erhalten Sie auf der Site 'Lösungen' unter www.ibm.com/businesssolutions/.

Meine IBM

Auf der Site 'Meine IBM' unter www.ibm.com/account/de/de/ können Sie ein Konto einrichten und so Links auf IBM Websites und Informationen Ihren speziellen Anforderungen an die technische Unterstützung entsprechend verwalten.

Schulung und Zertifizierung

Informationen zu technischen Schulungsund Ausbildungsservices, mit deren Hilfe Einzelpersonen sowie Mitarbeiter von Unternehmen und öffentlichen Organisationen IT-Kenntnisse erwerben, optimieren und auf dem neuesten Stand halten können, finden Sie unter: www.ibm.com/software/swtraining/.

IBM Ansprechpartner

Einen IBM Ansprechpartner, bei dem Sie Informationen zu Lösungen erhalten, finden Sie unter www.ibm.com/connect/ibm/us/ en/ bzw. www.ibm.com/contact/de/de/.

© Copyright IBM Corp. 1996, 2015

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Feedback senden Die folgende Tabelle enthält Informationen dazu, wie Sie Feedback zu den Produkten und zur Produktdokumentation an IBM senden können. Tabelle 20. Feedback an IBM Art des Feedbacks

Aktion

Feedback zu Produkten

In unserer Umfrage zur Verbraucherfreundlichkeit unter der folgenden Adresse können Sie allgemeines Feedback zu Produkten geben: https:// www.ibm.com/survey/oid/wsb.dll/ studies/consumabilitywebform.htm.

Feedback zur Dokumentation

Kommentare zur Produktdokumentation senden: v Klicken Sie auf Kommentar hinzufügen im jeweiligen Thema im IBM Knowledge Center v Klicken Sie auf den Link Feedback im jeweiligen Thema im IBM Knowledge Center v Verwenden Sie das Onlineformular für Kommentare unter: www.ibm.com/ software/data/rcf/ v Senden Sie eine E-Mail an: [email protected]

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Kontaktaufnahme mit IBM

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IBM®

GC43-1901-01

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