IBM InfoSphere Master Data Management Standard Edition und Advanced Edition. Installation. Version 11 Release 3 GI

IBM InfoSphere Master Data Management Standard Edition und Advanced Edition  Installation Version 11 Release 3 GI13-2658-01 IBM InfoSphere Mas...
Author: Irmela Stieber
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IBM InfoSphere Master Data Management Standard Edition und Advanced Edition



Installation Version 11 Release 3

GI13-2658-01

IBM InfoSphere Master Data Management Standard Edition und Advanced Edition



Installation Version 11 Release 3

GI13-2658-01

Hinweis Vor Verwendung dieser Informationen und des darin beschriebenen Produkts sollten die Informationen unter „Bemerkungen und Marken” auf Seite 201 gelesen werden.

Impressum Diese Ausgabe bezieht sich auf Version 11.3 von IBM InfoSphere Master Data Management und alle nachfolgenden Releases und Modifikationen, bis dieser Hinweis in einer Neuausgabe geändert wird. Diese Veröffentlichung ist eine Übersetzung des Handbuchs IBM InfoSphere Master Data Management, Standard Edition and Advanced Edition, Version 11.3, Installation Guide, IBM Form GI13-2658-01, herausgegeben von International Business Machines Corporation, USA 1996, 2014 Informationen, die nur für bestimmte Länder Gültigkeit haben und für Deutschland, Österreich und die Schweiz nicht zutreffen, wurden in dieser Veröffentlichung im Originaltext übernommen. Möglicherweise sind nicht alle in dieser Übersetzung aufgeführten Produkte in Deutschland angekündigt und verfügbar; vor Entscheidungen empfiehlt sich der Kontakt mit der zuständigen IBM Geschäftsstelle. Änderung des Textes bleibt vorbehalten. Herausgegeben von: TSC Germany Kst. 2877 Mai 2014

Inhaltsverzeichnis Tabellen. . . . . . . . . . . . . . . v Abbildungsverzeichnis . . . . . . . . vii Kapitel 1. IBM InfoSphere Master Data Management Standard Edition und Advanced Edition installieren. . . . . . . 1 Installationsvoraussetzungen . . . . . . . . . 2 Auf 64-Bit-Betriebssystemen benötigte 32-Bit-Bibliotheken . . . . . . . . . . . . . . 4

Kapitel 2. Installationsübersicht . . . . 7 Von IBM Installation Manager installierte Features. . 9 Installationsstartkit für benutzerdefinierte Installationen . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Unterstützung für mehrere Instanzen . . . . . . 12 Von der Installationsanwendung verwendete Benutzerkonten, Gruppen und Standardwerte . . . . . 13 Speicherung und Darstellung des Kennworts . . . 15 Kennwörter mit WebSphere Application Server verschlüsseln . . . . . . . . . . . . . 15 Verzeichnisstrukturen . . . . . . . . . . . 15 Verwendung von MAD_ROOTDIR und MAD_HOMEDIR . . . . . . . . . . . . . 18

Kapitel 3. Produkt installieren . . . . . 19 Installation planen . . . . . . . . . . . . 20 Implementierungstypen für eigenständige oder benutzerdefinierte Installation . . . . . . . 21 Grafisch orientierte oder unbeaufsichtigte Installation . . . . . . . . . . . . . . . 26 Unterstützung für Hochverfügbarkeitsumgebungen . . . . . . . . . . . . . . . . 27 Arbeitsblatt zur Installation und Konfiguration 27 Installationsszenarios . . . . . . . . . . 48 Eigenständigen Server mit DB2 installieren . . . . 62 Installationsdateien beziehen und extrahieren . . 62 Eigenständige Installation mit DB2 vorbereiten 62 Eigenständige Installation mit DB2 mithilfe von LaunchPad starten . . . . . . . . . . . 63 Eigenständigen Server mit DB2 installieren . . . 64 Eigenständige Workstation mit DB2 installieren . . 69 Installationsdateien beziehen und extrahieren . . 69 Eigenständige Installation mit DB2 vorbereiten 70 Eigenständige Installation mit DB2 mithilfe von LaunchPad starten . . . . . . . . . . . 71 Eigenständige Workstationinstallation mit DB2 durchführen . . . . . . . . . . . . . 71 Benutzerdefinierte Implementierung installieren . . 77 Installationsdateien beziehen und extrahieren . . 77 Benutzerdefinierte Implementierung vorbereiten 78 Benutzerdefinierte Implementierung von InfoSphere MDM installieren . . . . . . . . . 122 Unbeaufsichtigte Installation . . . . . . . 141

Manuell mit dem Dienstprogramm madconfig installieren . . . . . . . . . . . . . Hybrid-MDM-Lösung installieren . . . . . . Clientanwendungen und einzelne Komponenten installieren . . . . . . . . . . . . . . Business Administration-Benutzerschnittstelle installieren . . . . . . . . . . . . . Data Stewardship-Benutzerschnittstelle installieren . . . . . . . . . . . . . . . . Product UI installieren . . . . . . . . . InfoSphere MDM Workbench installieren . . . Installation von Beispielen . . . . . . . . Basisinstallation prüfen . . . . . . . . . . Installation mit dem Testclient auf WebSphere Application Server überprüfen . . . . . . Eigenschaften des Testclients . . . . . . . Installationsprotokolle . . . . . . . . . Ihre Installation ändern . . . . . . . . . . Neuen Knoten einem vorhandenen Cluster hinzufügen . . . . . . . . . . . . . . Implementierte Eigenschaftendateien für die physische Stammdatenverwaltung aktualisieren .

153 158 159 160 162 164 165 167 169 169 171 172 174 174 177

Kapitel 4. Fixpacks anwenden . . . . 179 Fixpack herunterladen und installieren . . . Angegebene Komponenten von einem Fixpack schließen . . . . . . . . . . . . . Angewandtes Fixpack rückgängig machen .

. . 179 aus. . 180 . . 180

Kapitel 5. Fehlerbehebung für Installationen einer Standard Edition und Advanced Edition . . . . . . . . . . . 183 Installationsfehler . . . . . . . . . . . . Installationsfehler: Zugriff wird verweigert für die Operation 'checkIfAppExists' in der AppManagement-MBean . . . . . . . . . . . Installationsfehler: AdminTask. . . . . . . Installationsfehler: AdminTask-Objekt ist nicht verfügbar. . . . . . . . . . . . . . Installationsfehler: Bindeprozess ist nicht aktiv Installationsfehler: Nach der Anmeldung an der Benutzerschnittstelle wird eine leere Seite angezeigt . . . . . . . . . . . . . . . Installationsfehler: Asset 'com.ibm.mdm.hub.server.app.eba' kann nicht hinzugefügt werden . . Installationsfehler: Eigenschaft 'httpPort' darf nicht leer sein . . . . . . . . . . . . Deinstallationsfehler: Installationsprogramm löscht keine virtuellen MDM-Tabellen . . . . Installationsfehler: java.lang.RuntimeException: Anwendung konnte nicht initialisiert werden. . Installationsfehler: OutOfMemoryError - PermGen-Bereich . . . . . . . . . . . . . Installationsfehler: SSL-Handshake-Fehler . . .

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184 185 186 187

188 188 189 191 191 192 192

iii

Deinstallationsfehler: Das System kann keinen SOAP-Connector für eine Verbindung mit dem Host 'localhost' an Port 88xx erstellen . . . . 193

Kapitel 6. InfoSphere MDM deinstallieren . . . . . . . . . . . . . . . . 195 InfoSphere MDM-Instanz deinstallieren . . . Eigenständige Serverinstallation mit DB2 deinstallieren . . . . . . . . . . . . . . . Eigenständige Workstationdeinstallation mit DB2 durchführen . . . . . . . . . . . . . Einzelne Komponente deinstallieren . . . . .

iv

Installation

Deinstallation im unbeaufsichtigten Modus durchführen . . . . . . . . . . . . . . . . 198 Verbundbundlearchiv aus dem internen BundleRepository entfernen . . . . . . . . . . . 200

Bemerkungen und Marken . . . . . . 201

. 195

Index . . . . . . . . . . . . . . . 205 . 195 . 196 . 197

Kontaktaufnahme mit IBM . . . . . . 209

Tabellen 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15.

Installationsvoraussetzungen . . . . . . . 2 Installierte InfoSphere MDM-Features . . . . 9 InfoSphere MDM-Benutzerkonten . . . . . 13 InfoSphere MDM-Benutzergruppen . . . . 13 Verzeichnisse im MDM-Installationsausgangsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . 16 Arbeitsblatt für InfoSphere MDM-Installationsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . 29 Arbeitsblatt für IBM DB2- oder DB2 for z/OSDatenquelle . . . . . . . . . . . . 30 Arbeitsblatt für Microsoft SQL Server-Datenquelle . . . . . . . . . . . . . . 33 Arbeitsblatt für Oracle-Datenquelle . . . . 35 IBM WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation . . . . . . . . . 38 Arbeitsblatt zur Installation für die MDM-Anwendung . . . . . . . . . . . . . 41 Arbeitsblatt zur Installation für die Benutzeranwendung . . . . . . . . . . . . 43 InfoSphere MDM-Benutzeranwendungen 45 Arbeitsblatt zur Installation für Protokolle 46 Systemprüfungen . . . . . . . . . . 67

16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32.

Datenbankprüfungen . . . . . . . . . 67 Prüfungen des Betriebsservers . . . . . . 69 Systemprüfungen . . . . . . . . . . 75 Datenbankprüfungen . . . . . . . . . 75 Prüfungen des Betriebsservers . . . . . . 77 Systemprüfungen . . . . . . . . . . 126 Datenbankprüfungen . . . . . . . . . 127 Prüfungen des Betriebsservers . . . . . . 130 Basisziele des Dienstprogramms madconfig 153 Ziele des Dienstprogramms madconfig für die Installation des Betriebsservers. . . . . . 155 Ziele des Dienstprogramms madconfig für die Datenbankinstallation . . . . . . . . . 156 Ziele des Dienstprogramms madconfig für webbasierte Benutzerschnittstellen . . . . 157 Ziele des Dienstprogramms madconfig für die Deinstallation . . . . . . . . . . . 158 Installationsprüftests . . . . . . . . . 171 Eigenschaften, die in der Eigenschaftendatei des Testclients festgelegt werden können . . 171 IBM Ressourcen. . . . . . . . . . . 209 Feedback an IBM . . . . . . . . . . 210

v

vi

Installation

Abbildungsverzeichnis 1. 2. 3.

InfoSphere MDM-Installationsübersicht . InfoSphere MDM-Installationsübersicht Eigenständige Serverinstallation mit DB2

.

. 1 19 23

4. 5.

Eigenständige Workstationinstallation mit DB2 24 Benutzerdefinierte Installation in einer Clusterumgebung . . . . . . . . . . . . . 26

vii

viii

Installation

Kapitel 1. IBM InfoSphere Master Data Management Standard Edition und Advanced Edition installieren Die InfoSphere MDM-Komponenten werden mit IBM® Installation Manager installiert, sodass eine einfache und konsistente Installation gewährleistet ist.

Systemverantwortlicher

MDM-Implementierung planen

Voraussetzungen und Dokumentation prüfen

Konfiguration und Entwicklung nach der Installation abschließen

Entscheidungen zur Implementierung treffen

Ihre Installation aktualisieren

Installationspaket herunterladen

Softwarevoraussetzungen installieren und konfigurieren

Arbeitsblätter zur Installation ausfüllen

Ihre Installation prüfen

InfoSphere MDM installieren

Abbildung 1. InfoSphere MDM-Installationsübersicht

Wichtig: Bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen, beachten Sie die Angaben zu den bekannten Problemen. Für einige der bekannten Installationsprobleme müssen Sie bestimmte Konfigurationstasks zur Installationsvorbereitung ausführen. Wenn diese Konfigurationstasks nicht ausgeführt werden, kann die Installation fehlschlagen. In den Abschnitten zur Installation wird beschrieben, wie Sie Ihre Umgebung, einschließlich Anwendungsserver und Datenbank, für die Installation von InfoSphere MDM vorbereiten und wie Sie InfoSphere MDM installieren. Sie können eine Installation im grafischen oder unbeaufsichtigten Modus ausführen. IBM Installation Manager wird auch verwendet, um Komponenten zu deinstallieren und eine vorhandene Installation durch Hinzufügen oder Entfernen von Komponenten zu ändern. Tipp: Sie können eine PDF-Version der Abschnitte zur Installation herunterladen.

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Zugehörige Informationen: Installationspakete von IBM InfoSphere Master Data Management nach Edition herunterladen Systemvoraussetzungen für InfoSphere MDM

Installationsvoraussetzungen Verwenden Sie diese Liste als Referenz vor dem Start der Installation. Wenn Sie auch IBM DB2, IBM WebSphere Application Server oder IBM Rational Application Developer installieren, bietet die Liste auch eine Richtlinie für die Auswahl der richtigen zu installierenden Features. Achtung: Eine genaue Liste der unterstützten Hardware und Software und der erforderlichen Versionen finden Sie immer auf der Seite mit den Systemvoraussetzungen für IBM InfoSphere Master Data Management. Den Link zu dieser Seite finden Sie in den Releaseinformationen dieser Version. Für die Installation der Features und Anwendungen muss auf dem System, von dem aus Sie die Installation ausführen, IBM Installation Manager 1.7 installiert sein. IBM Installation Manager ist im InfoSphere MDM-Paket enthalten. IBM Installation Manager kann nur auf einer 64-Bit-Maschine ausgeführt werden. Die Server oder Workstations, auf denen Sie die Installation vornehmen, benötigen einen verfügbaren Speicherplatz von mindestens 30 GB. Eigenständige Serverinstallationen benötigen einen verfügbaren Speicherplatz von 40 - 50 GB. Eigenständige Workstationinstallationen benötigen 60 - 70 GB. Wenn das Feature oder die Anwendung, das bzw. die Sie installieren wollen, in der folgenden Tabelle nicht aufgeführt ist, lesen Sie in der Dokumentation zu diesem Feature nach, um Informationen zu bestimmten Voraussetzungen zu erhalten. Tabelle 1. Installationsvoraussetzungen Wenn Sie dieses Feature installieren wollen

Diese Voraussetzung muss erfüllt sein:

InfoSphere MDM Standard, Auf allen Servern und Workstations, auf denen Sie Advanced oder Enterprise Edition InfoSphere MDM-Komponenten installieren und verwenden, ist ein unterstütztes Betriebssystem installiert und konfiguriert. Richten Sie sich nach der produktspezifischen Dokumentation. Wichtig: Die Advanced Edition unterstützt eine Installation auf einem Microsoft Windows-Betriebssystem nur für eine benutzerdefinierte Umgebung. Eine Produktionsumgebung unter Windows wird für die Advanced Edition nicht unterstützt. Benutzerdefinierte Umgebungen und Produktionsumgebungen unter Windows werden nur für die Standard Edition unterstützt. Installationsstartkit

Wichtig: Installieren Sie unbedingt das Installationsstartkit, wenn Sie eine benutzerdefinierte Installation durchführen möchten. Sie müssen das Kit nicht installieren, wenn Sie eine eigenständige Serverinstallation oder eine eigenständige Workstationinstallation durchführen.

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Installation

Tabelle 1. Installationsvoraussetzungen (Forts.) Wenn Sie dieses Feature installieren wollen MDM-Betriebsserver

Diese Voraussetzung muss erfüllt sein: Dieses Feature installiert die IBM WebSphere Application Server-Kernbundles und die Unternehmensbundlearchive (Enterprise Bundle Archive - EBA) usw. für Ihren Betriebsserver. Wenn Sie eine eigenständige Installation durchführen, wird IBM WebSphere Application Server von IBM Installation Manager installiert und mit den Standardeinstellungen konfiguriert. Wenn Sie eine benutzerdefinierte Installation durchführen, muss die unterstützte Version von IBM WebSphere Application Server installiert sein und muss ein Verwaltungsprofil (Benutzername und Kennwort) erstellt sein. Nach der Installation von IBM WebSphere Application Server konfigurieren Sie den Server mithilfe der Abschnitte zur Vorbereitung Ihres Anwendungsservers.

MDM-Datenbank

Die Datenbankkomponente erstellt die Tabellen und das Schema von InfoSphere MDM. Wenn Sie eine eigenständige Installation durchführen, wird IBM DB2 von IBM Installation Manager installiert und mit den Standardeinstellungen konfiguriert. Für benutzerdefinierte Installationen muss eine unterstützte Datenbank installiert und mit einem Benutzerkontonamen und Kennwort konfiguriert sein, den bzw. das Sie zum Herstellen einer Verbindung zu Ihrem MDM-Betriebsserver verwenden wollen. Richten Sie sich nach der produktspezifischen Dokumentation. Nach der Installation der Datenbanksoftware konfigurieren Sie mithilfe der Abschnitte zur Vorbereitung der Datenbank die Datenbank so, dass InfoSphere MDM unterstützt wird.

Benutzeranwendungen

Auf den Workstations, die auf die Anwendung zugreifen, muss ein unterstützter Web-Browser installiert sein.

InfoSphere MDM Workbench

Sie müssen IBM Rational Application Developer für WebSphere (64 Bit) vor der Installation der Workbench auf Ihrer Workstation installieren.

IBM DB2

Für eine eigenständige Installation: Installieren Sie den DB2-Datenbankwrapper, der mit der InfoSphere MDM-Installation bereitgestellt wird. Verwenden Sie die ausgewählten Standardfeatures. Wichtig: Diese Software ist erforderlich, wenn Sie eine eigenständige Installation durchführen. Für eine benutzerdefinierte Installation: Wenn Sie eine DB2-Datenbank als Teil einer benutzerdefinierten Installation konfigurieren möchten, muss IBM DB2 Enterprise Edition installiert sein. Kapitel 1. Standard Edition und Advanced Edition

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Tabelle 1. Installationsvoraussetzungen (Forts.) Wenn Sie dieses Feature installieren wollen

Diese Voraussetzung muss erfüllt sein:

IBM WebSphere Application Server

Wählen Sie für Ihren Anwendungsserver die folgenden Features zur Installation aus: v IBM WebSphere Application Server – IBM WebSphere Application Server Full Profile – IBM WebSphere Application Server SDK Java™ Technology Edition 6 Schauen Sie auf der Seite mit den Systemvoraussetzungen stets nach der Nummer der unterstützten Version.

IBM Rational Application Developer

Wenn Sie IBM Rational Application Developer installieren, müssen Sie mindestens die folgenden zusätzlichen erforderlichen Features in IBM Installation Manager auswählen: v Web Developer Tools – AJAX, Dojo und HTML – JSF – JSP und Servlet v Enterprise Developer Tools – Datenzugriff – OSGi-Anwendung v IBM WebSphere Application Server – Entwicklungstools – Ferner Server-Stub Sie müssen zudem sicherstellen, dass die erforderlichen 32-Bit-Bibliotheken auf Ihrem 64-Bit-Betriebssystem verfügbar sind.

Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM Workbench installieren” auf Seite 165 „Benutzerdefinierte Implementierung vorbereiten” auf Seite 78 „Installationsdateien beziehen und extrahieren” auf Seite 62 Zugehörige Verweise: „Zuordnungen von Benutzeranwendungen und Betriebsservern” auf Seite 45

Auf 64-Bit-Betriebssystemen benötigte 32-Bit-Bibliotheken Wenn Sie InfoSphere MDM Workbench und IBM Rational Application Developer auf einer 64-Bit-Workstation installieren, müssen für eine erfolgreiche Installation bestimmte 32-Bit-Bibliotheken auf der Workstation verfügbar sein. Sie müssen entweder die hier aufgelisteten 32-Bit-Bibliotheken installieren oder IBM Rational Application Developer im 64-Bit-Modus installieren, bevor Sie InfoSphere MDM-Features installieren. Die erforderlichen 32-Bit-Bibliotheken sind: v libatk-1.0.so.0 v libfontconfig.so.1 v libfreetype.so.6

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Installation

v v v v v

libgdk_pixbuf-2.0.so.0 libgdk-x11-2.0.so.0 libglib-2.0.so.0 libgmodule-2.0.so.0 libgobject-2.0.so.0

v v v v v v v

libgthread-2.0.so.0 libgtk-x11-2.0.so.0 libpango-1.0.so.0 libpangoft2-1.0.so.0 libpng12.so.0 libselinux.so.1 libX11.so.6

v v v v v v

libXcomposite.so.1 libXcursor.so.1 libXdamage.so.1 libXext.so.6 libXfixes.so.3 libXft.so.2

v libXinerama.so.1 v libXi.so.6 v libXrandr.so.2 v libXrender.so.1 v libXtst.so.6 v libz.so.1 Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM Workbench installieren” auf Seite 165

Kapitel 1. Standard Edition und Advanced Edition

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Installation

Kapitel 2. Installationsübersicht Die meisten IBM InfoSphere Master Data Management-Komponenten können auf einem Server oder einer Workstation, einer Kombination aus beidem oder auf mehreren Servern zur Unterstützung von Clusterumgebungen installiert werden. Wichtig: Bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen, beachten Sie die Angaben zu den bekannten Problemen. Für einige der bekannten Installationsprobleme müssen Sie bestimmte Konfigurationstasks zur Installationsvorbereitung ausführen. Wenn diese Konfigurationstasks nicht ausgeführt werden, kann die Installation fehlschlagen. Tipp: Über die Downloadseite von IBM InfoSphere Master Data Management können Sie feststellen, welche Komponenten Sie für Ihre lizenzierte Edition und Version benötigen. Sie müssen sowohl ein Clientsystem als auch mindestens ein Serversystem einrichten. Der Anwendungsserver, der Datenbankserver und der HTTP-Server können sich auf demselben Server befinden oder sie können sich jeweils auf eigenen Servern befinden. Der HTTP-Server wird empfohlen, ist jedoch optional. Der für die Installation von InfoSphere MDM erforderliche Zeitaufwand hängt von einigen Faktoren ab. Daher kann der Zeitaufwand nicht geschätzt werden. Zu den Faktoren, die den Zeitaufwand für die Vorbereitung und Installation beeinflussen, gehört Folgendes: v Die Anzahl der Komponenten, die installiert werden. v Die Anzahl der Server oder Workstations in Ihrer Umgebung. v Ihre Netzauslastungskapazität, wenn Sie die Installation in einer Clusterumgebung vornehmen. v Ob IBM WebSphere Application Server bereits installiert ist. v Ob Ihre Datenbanksoftware bereits installiert ist. Der erste Schritt im Installationsprozess ist die Bestimmung des besten Implementierungstyps für Ihre Anforderungen: eigenständige Installation mit DB2 (Server oder Workstation) oder benutzerdefinierte Installation. Für die meisten Produktionsimplementierungen ist eine benutzerdefinierte Implementierung erforderlich. Optional können Sie LaunchPad verwenden, um entweder eine eigenständige Installation mit DB2 oder eine benutzerdefinierte Installation zu starten. Mit LaunchPad können Sie den Installationstyp auswählen. Anschließend konfiguriert LaunchPad IBM Installation Manager so, dass die Installationsdateien verwendet werden, die Ihrer Auswahl entsprechen. Bei benutzerdefinierten Installationen können Sie die zur Installation ausgewählten Angebote ändern, nachdem Installation Manager gestartet wurde. Tipp: LaunchPad ist eine browserbasierte Anwendung, die als Ausgangspunkt für eine eigenständige Server- oder Workstationinstallation dient. LaunchPad erfordert den Mozilla Firefox-Browser. Falls Firefox nicht verfügbar ist, können Sie LaunchPad möglicherweise nicht verwenden. Wenn Sie LaunchPad nicht verwenden können: 1. Melden Sie sich als Rootbenutzer an.

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2. Installieren Sie IBM Installation Manager im Administratormodus. 3. Konfigurieren Sie die InfoSphere MDM-Installationsrepositorys manuell. Die grundlegende Reihenfolge, in der IBM Installation Manager nach dem Start arbeitet, wird in den folgenden Schritten beschrieben. 1. Wählen Sie die InfoSphere MDM-Features aus, die Sie installieren wollen.

2.

3.

4.

5.

Wichtig: Sowohl die MDM-Datenbank, als auch der MDM-Betriebsserver sind erforderliche Komponenten. Die MDM-Datenbank enthält die Kerndatenbanktabellen für die Edition, die Sie installieren. Der MDM-Betriebsserver stellt kritische Verarbeitungsfunktionalität bereit. Nachdem Sie die Features und die Installationsverzeichnisposition ausgewählt haben, führt das Installationsprogramm einige grundlegende Prüfungen auf dem Betriebssystem durch (Plattenspeicherplatz und unterstützende Software), bevor mit der Installation fortgefahren wird. Wenn das angegebene Installationsverzeichnis ein vorhandenes Verzeichnis ist, prüft IBM Installation Manager, ob es eine vorhandene Installation gibt, und weist Sie im Falle einer vorhandenen Installation darauf hin, dass die Installation überschrieben wird. Sie werden daraufhin aufgefordert, in einer Reihe von Konfigurationsanzeigen Informationen einzugeben. Anhand dieser Informationen werden automatisch die MDM-Datenbank und der Anwendungsserver mit bestimmten Verbindungsinformationen konfiguriert und die Zelle, der Knoten und die Server, auf denen die InfoSphere MDM-Artefakte implementiert werden, angegeben. Wenn Sie eine eigenständige Installation verwenden, werden die Konfigurationsanzeigen nicht angezeigt. Für die automatische Konfiguration der Einstellungen für die Datenbank, den Anwendungsserver und den Betriebsserver werden Standardwerte verwendet. Statische Daten werden in dem Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis extrahiert, das Sie zu Beginn des Prozesses ausgewählt haben. Zu den statischen Daten gehören u. a. Elemente wie Batch Processor, Managementagent, Managementkonsole und die Scripts des Dienstprogramms madconfig. Es werden Datenbanktabellen und Indizes erstellt.

6. Als nächstes werden die nativen Komponenten und Web-Services auf dem Anwendungsserver implementiert. Dies bedeutet, dass alle Artefakte auf allen angegebenen Knoten implementiert werden. 7. Benutzerschnittstellen und Webanwendungen, die für die Installation ausgewählt werden, werden auch auf dem Anwendungsserver implementiert. Das Installationsprogramm packt die WAR-Dateien der webbasierten Anwendungen in eine EAR-Datei und implementiert die EAR-Datei auf dem Anwendungsserver. Während der Implementierung entpackt der Anwendungsserver den Inhalt der EAR-Dateien. 8. Es werden native Konfigurationsdateien .cfg erstellt. 9. Nach der Implementierung wird die Datenbank gebootet. 10. Vor dem Abschluss der Installation führt das Installationsprogramm eine Prüfung durch, indem über den Betriebsserver Transaktionen ausgeführt werden. Neben den von der Installationsanwendung ausgeführten Prüftests können Sie mit dem Testclient Testtransaktionen ausführen, um eine erfolgreiche Installation sicherzustellen. Zugehörige Konzepte: „Basisinstallation prüfen” auf Seite 169 Zugehörige Informationen:

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Installation

IBM InfoSphere Master Data Management herunterladen

Von IBM Installation Manager installierte Features Welche Features Sie installieren können, hängt von der von Ihnen ausgewählten InfoSphere MDM-Edition ab. In der folgenden Tabelle werden die Features aufgeführt, die Sie mit IBM Installation Manager installieren können. In dieser Tabelle gibt ein Stern (*) an, dass das Feature nur auf einer Workstation installiert werden kann. Zwei Sterne (**) geben an, dass das Produkt nicht für die Verwendung mit einer Microsoft SQL Server-Datenbank unterstützt wird. Tabelle 2. Installierte InfoSphere MDM-Features Bei Installation von:

Diese Features sind verfügbar:

InfoSphere MDM Standard Edition

MDM-Datenbank MDM-Betriebsserver (umfasst Enterprise Service Oriented Architecture (ESOA) Toolkit, Java und Software-Development-Kits für Web Services) Benutzeranwendungen: v Inspector v Enterprise Viewer v Web Reports v Provider Direct v Pair Manager* Beispiele Patient - Advanced Edition-Komponente (dieses Element wird automatisch mit der Standard Edition installiert und ist nicht als Option in IBM Installation Manager aufgelistet)

InfoSphere MDM Advanced Edition

Advanced Edition umfasst alle für die Standard Edition aufgeführten Features sowie die folgenden Anwendungen: v Business Administration-Benutzerschnittstelle** v Data Stewardship-Benutzerschnittstelle** v Product UI**

InfoSphere MDM Enterprise Edition Umfasst alle Features der Advanced Edition sowie die Collaborative Edition und InfoSphere MDM Extension for Unstructured Text Correlation InfoSphere MDM Workbench

MDM Workbench* (unterstützt virtuelle und physische Implementierungen sowie Hybridimplementierungen). IBM Rational Application Developer gehört ebenfalls zum Produktpaket von InfoSphere MDM und muss vor der Installation von InfoSphere MDM Workbench installiert werden.

Kapitel 2. Installationsübersicht

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Tabelle 2. Installierte InfoSphere MDM-Features (Forts.) Bei Installation von:

Diese Features sind verfügbar:

IBM DB2

Wenn Sie eine eigenständige Installation durchführen wollen, haben Sie die Möglichkeit, einen DB2Datenbankwrapper zu installieren. Der Wrapper enthält das native DB2Datenbankinstallationsprogramm und wird im unbeaufsichtigten Modus über IBM Installation Manager ausgeführt. Wenn Sie die benutzerdefinierte Installation verwenden wollen, müssen Sie DB2 selbst installieren, indem Sie das native DB2-Installationsprogramm verwenden.

IBM WebSphere Application Server

IBM WebSphere Application Server ist für die Implementierung von InfoSphere MDM erforderlich. Wenn dieser Anwendungsserver nicht installiert ist, haben Sie die Möglichkeit, ihn bei der Installation von InfoSphere MDM zu installieren. Dieses Feature wird installiert, wenn Sie eine eigenständige Installation durchführen.

Andere Komponenten werden ebenfalls mithilfe von IBM Installation Manager installiert. Diese Komponenten werden hier aufgelistet und die dazugehörigen Installationsanweisungen werden in der Onlinedokumentation bereitgestellt. v Master Data Policy Monitoring v InfoSphere MDM Application Toolkit v IBM Stewardship Center v InfoSphere MDM Collaboration Server v InfoSphere MDM Custom Domain Hub und InfoSphere MDM Reference Data Management Hub Zugehörige Konzepte: „Implementierungstypen für eigenständige Installation” auf Seite 21 „Eigenständige Serverinstallation mit DB2” auf Seite 22 „Eigenständige Workstationinstallation mit DB2” auf Seite 24 Zugehörige Verweise: „Zuordnungen von Benutzeranwendungen und Betriebsservern” auf Seite 45

Installationsstartkit für benutzerdefinierte Installationen Das Installationsstartkit enthält Dateien und Scripts, die Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Umgebung vor der Installation von InfoSphere MDM helfen. Die Dateien und Scripts für das Installationsstartkit werden in dem Ordner implementiert, den Sie als installationsausgangsverzeichnis_des_startkits definiert haben. Diese Elemente können Ihnen beim Durchführen einer benutzerdefinierten Installation helfen. Datenbankerstellung und -konfiguration Tipp: Die Datenbankscripts im Installationsstartkit müssen vor Beginn der InfoSphere MDM-Installation ausgeführt werden.

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Installation

Die Scripts erstellen automatisch die entsprechenden Tabellen, Tabellenbereiche, Pufferpools, Verschlüsselungsangaben und Trigger, die für Ihre Edition erforderlich sind. Die Installationsanwendung kann die erforderlichen Tabellenbereiche für Ihre Implementierung erstellen. Alternativ können Sie sie vor der Installation von InfoSphere MDM mithilfe der bereitgestellten Scripts erstellen. Tipp: Erstellen Sie einen temporalen Tabellenbereich für jede Blockgröße. Beispiel: Wenn Sie 16K-Tabellenbereiche haben, erstellen Sie einen temporalen 16K-Tabellenbereich. v Die Scripts zur Erstellung von IBM DB2-Datenbanken und -Tabellenbereichen befinden sich unter installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/CoreData/Full/DB2/ Standard/ddl/. – CreateDB.sql – CreateTS.sql v Die Scripts zur Erstellung der DB2 for z/OS-Datenbank und zur Installation der Kern- und Domänendaten: – installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/CoreData/Full/ DB2/ZOS/pds/ – installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/Full/DB2/ZOS/ pds/ Die Scripts sind so konfiguriert, dass sie aus einer TSO-Sitzung heraus unter Verwendung von JCL-Scripts im Mainframe ausgeführt werden. v Das Script zur Erstellung einer Oracle-Datenbank: installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/CoreData/Full/ Oracle/Standard/ddl/create_schema_ora.sql v Das Script zur Erstellung einer Microsoft SQL Server-Datenbank: installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/CoreData/Full/ SQLServer/ddl/CreateDB.sql v Microsoft SQL Server-Dateien, die für XA-Transaktionen verwendet werden, befinden sich unter installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/SQLServer JTA: – Die sqljdbc.dll-Dateien zur Unterstützung von SQL Server 32 Bit oder 64 Bit befinden sich unter win32 und win64_amd64. – instjdbc.sql Konfiguration der Messaging-Komponente Das Installationsstartkit enthält Scripts, die Sie zur Installation der InfoSphere MDM-Messaging-Komponente verwenden können, wenn WebSphere MQ auf einer anderen Maschine installiert ist als der Maschine, auf der IBM Installation Manager ausgeführt wird. Verwenden Sie in diesem Fall die Scripts custSetupMQServer.mqsc und ChannelAuth.mqsc. Tool zur Prüfung der Voraussetzungen Mit dem Befehlszeilentool zur Prüfung der Voraussetzungen können Sie verhindern, dass Sie mit einer Installation beginnen, die aufgrund fehlender Voraussetzungen nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann. Dieses Tool hat die folgenden Funktionen: v Führt Prüfungen der Voraussetzungen für die InfoSphere MDM-Installation aus. v Führt eine Erfassung grundlegender Daten durch; erfasst Protokolle und Konfigurationsdateien. Kapitel 2. Installationsübersicht

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v Führt eine Erfassung erweiterter Daten durch; erfasst Protokolle, Konfigurationsdateien und in der Datenbank gespeicherte Metadaten. Die Datenerfassungsfunktionen des Tools zur Prüfung der Voraussetzungen können nützlich sein, nachdem eine InfoSphere MDM abgeschlossen wurde oder falls Sie Fehler in einer Installation beheben müssen. Die Ergebnisse dieser Datenerfassungen werden in einer komprimierten Datei gespeichert. Antwortdateien für die unbeaufsichtigte Installation Das Installationsstartkit enthält Beispielantwortdateien (.res). Diese Dateien sind Beispiele, die als Vorlagen für die Ausführung unbeaufsichtigter Installationen dienen können. Die Beispielantwortdateien befinden sich im Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_des_startkits auf Stammebene. Zugehörige Tasks: „Installation mithilfe einer Antwortdatei unbeaufsichtigt durchführen” auf Seite 152 „Installationsstartkit installieren” auf Seite 80 „Datenbank installieren und einrichten” auf Seite 82 „Voraussetzungen mit dem Befehlszeilentool prüfen” auf Seite 121 Zugehörige Verweise: „Unbeaufsichtigte Installation” auf Seite 141

Unterstützung für mehrere Instanzen Mehrere Instanzen von InfoSphere MDM werden unterstützt, indem Sie die Anwendung in einer Clusterumgebung installieren. Alle InfoSphere MDM-Anwendungsinstanzen in den Clusterknoten in einer WebSphere Application Server-Zelle müssen mit derselben Version des InfoSphere MDM-Produktcodes implementiert werden und dieselbe Version des InfoSphere MDM-Anpassungscodes aufweisen. Wenn Sie mit derselben physischen Maschine (logischen Partition) eine zweite InfoSphere MDM-Anwendungsinstanz implementieren möchten, auf der eine andere Version des InfoSphere MDM-Produktcodes ausgeführt wird, müssen Sie eine zweite WebSphere Application Server-Zelle, einen zweiten Deployment Manager und ein zweites Knotenprofil erstellen. Wenn Sie eine einfache funktionale Testumgebung konfigurieren möchten, können Sie dieselbe WebSphere Application Server-Zelle und denselben Knoten verwenden, um mehrere Instanzen von InfoSphere MDM zu implementieren, auf denen dieselbe Version des InfoSphere MDM-Produktcodes, aber eine unterschiedliche Version des InfoSphere MDM-Anpassungscodes ausgeführt wird. Es gelten jedoch gewisse Einschränkungen. Sobald Sie eine beliebige InfoSphere MDM-Instanz in der WebSphere Application Server-Zelle deinstallieren, sind die anderen InfoSphere MDM-Instanzen nicht mehr funktionstüchtig. Versuchen Sie nicht, eine solche Konfiguration in einer Produktionsumgebung zu realisieren. Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren” auf Seite 133 „Benutzerdefinierte Implementierung vorbereiten” auf Seite 78

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Installation

Von der Installationsanwendung verwendete Benutzerkonten, Gruppen und Standardwerte Wenn InfoSphere MDM installiert wird, werden Standardbenutzer und -benutzergruppen auf dem Anwendungsserver erstellt.

Benutzer (nur eigenständige Installationen mit DB2) In der folgenden Tabelle sind die Standardbenutzerkonten und -kennwörter aufgeführt, die von der Installationsanwendung während einer eigenständigen Installation mit DB2 erstellt werden. Bei einer benutzerdefinierten Installation können Sie beliebige Werte für Benutzernamen und Kennwörter definieren. Tabelle 3. InfoSphere MDM-Benutzerkonten Benutzername

Kennwort

Beschreibung

mdmins11

mdmins11

Wenn Sie eine eigenständige Installation auf einem Linux- oder UNIX-Betriebssystem durchführen, wird diese Kombination von Benutzername und Kennwort für Ihre IBM DB2-Datenbank erstellt.

db2admin

db3Admin

Wenn Sie eine eigenständige Installation auf einem Microsoft Windows-Betriebssystem durchführen, wird diese Kombination aus Benutzername und Kennwort für Ihre IBM DB2-Datenbank erstellt.

Bevor Sie mit einer benutzerdefinierten Installation von InfoSphere MDM beginnen, erstellen Sie ein IBM WebSphere Application Server-Profil mit aktivierter Sicherheit. Der Benutzername und das Kennwort können beliebig sein. Wichtig: Aus Sicherheitsgründen sollten Sie bei Verwendung des Standardkennworts mdmadmin nach der Installation das Benutzerkennwort ändern.

Gruppen In der folgenden Tabelle werden die Gruppen und Rollen aufgelistet, die vom Installationsprogramm erstellt werden. Sie können diesen Gruppen Benutzer über die Administrationskonsole von IBM WebSphere Application Server hinzufügen. Tabelle 4. InfoSphere MDM-Benutzergruppen InfoSphere MDMGruppe

Beschreibung

mdm_admin

Verwaltungsrolle, die einem Superuser entspricht.

DataSteward

Diese Rolle ist nur verfügbar, wenn Benutzerschnittstellenkomponenten installiert sind.

mdm_default

Diese Rolle ermöglicht einen Benutzerzugriff auf den Anwendungsservercontainer, ohne benutzerspezifische Berechtigungen zu erteilen.

mdm_all_ops

Diese Rolle ermöglicht einen Benutzerzugriff auf alle InfoSphere MDM-Operationen.

mdm_all_cvws

Diese Rolle ermöglicht einen Benutzerzugriff auf alle zusammengesetzten Ansichten.

Kapitel 2. Installationsübersicht

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Tabelle 4. InfoSphere MDM-Benutzergruppen (Forts.) InfoSphere MDMGruppe

Beschreibung

mdm_all_ixns

Diese Rolle ermöglicht einen Benutzerzugriff auf alle InfoSphere MDM-Interaktionen.

mdm_all_segs_rw

Diese Rolle ermöglicht einen Lese- und Schreibzugriff auf alle Segmente.

mdm_all_segs_ro

Diese Rolle ermöglicht einen Lesezugriff auf alle Segmente.

ServiceConsumer

Diese Rolle wird allen authentifizierten Benutzern zugeordnet und gehört zu allen Eingangspunktmodulen.

ServiceProvider

Diese Rolle wird einem Standardbenutzer, mdm, zugeordnet. Diese Rolle gehört zu allen Modulen, die nicht als Eingangspunkte betrachtet werden.

Andere Standardwerte für eigenständige Installationen mit DB2 Wenn Sie eine eigenständige Installation mit DB2 durchführen, verwendet das Installationsprogramm eine Reihe von Standardwerten. Wenn Sie die Installation unter Linux oder UNIX (für Serverimplementierungen) vornehmen, werden die folgenden Standardwerte verwendet: v DB2-Datenbankname: MDM11DB v DB2-Ausgangsverzeichnis: /home/mdmins11 Wenn Sie die Installation unter Microsoft Windows (für Workstationimplementierungen) vornehmen, werden die folgenden Standardwerte verwendet: v DB2-Datenbankname: MDM11DB Tipp: Aus Sicherheitsgründen müssen Sie nach Abschluss der Installation sicherstellen, dass die Kennwörter dieser Standardkonten eindeutig sind und sich von den Standardwerten unterscheiden. Informationen zum Ändern der Kennwörter finden Sie in der relevanten Dokumentation zu WebSphere Application Server und DB2. Zugehörige Konzepte: „Kontovoraussetzungen für benutzerdefinierte Installationen” auf Seite 81 Benutzer verwalten „Basisinstallation prüfen” auf Seite 169 Zugehörige Tasks: „Eigenständigen Server mit DB2 installieren” auf Seite 64 „Eigenständige Workstationinstallation mit DB2 durchführen” auf Seite 71 „Eigenständige Installation mit DB2 vorbereiten” auf Seite 62 Benutzersicherheit für den Betriebsserver aktivieren Benutzer und Benutzergruppen für virtuelle Stammdatenverwaltung konfigurieren „Neuen Benutzer erstellen und den Benutzer einer MDM-Gruppe hinzufügen” auf Seite 116 Zugehörige Verweise: „Datenbankbenutzerkonten und Verbindungen” auf Seite 83

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Installation

Speicherung und Darstellung des Kennworts Während der Installation werden Kennwörter mit der WebSphere Application Server-Verschlüsselung verschlüsselt. Alle Benutzerschnittstellenanwendungen und Clientanwendungen verfügen über einen Benutzernamen und ein Kennwort für das Herstellen einer Verbindung zum MDM-Betriebsserver. Diese Kennwörter werden auch mit dem WebSphere Application Server-Verschlüsselungsmechanismus verschlüsselt. Wenn eines der Kennwörter auf dem Anwendungsserver geändert wird, müssen Sie die Änderung auch in der Eigenschaftendatei der entsprechenden Komponente vornehmen. Beachten Sie, dass die vom Installationsprogramm generierten Antwortdateien, die für die unbeaufsichtigte Installation verwendet werden können, Benutzerkennwörter im Klartext enthalten. Wenn in Dateien gespeicherte Klartextkennwörter nicht Ihren organisationsbezogenen Richtlinien entsprechen, verwenden Sie den Modus der grafisch orientierten Installation. Zugehörige Tasks: Sichere MDM-Umgebungen konfigurieren

Kennwörter mit WebSphere Application Server verschlüsseln Wenn Sie nach der Installation einen Benutzernamen und ein Kennwort in der Eigenschaftendatei ändern müssen, können Sie mithilfe dieser Task das neue Kennwort verschlüsseln. Damit das Kennwort in Ihrer Eigenschaftendatei nicht im Klartext gespeichert wird, können Sie das Kennwort mit WebSphere Application Server verschlüsseln. 1. Erstellen Sie die Textdatei mypassword.txt. 2. Fügen Sie der Datei die Zeile mypassword=benutzerkennwort hinzu und speichern Sie die Datei. 3. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um den Kennwortwert zu verschlüsseln: v Für Microsoft Windows: $NODE_HOME\bin\PropFilePasswordEncoder.bat pfad\mypassword.txt mypassword v Für Linux und UNIX: $ausgangsverzeichnis_des_knotens/bin/ PropFilePasswordEncoder.sh pfad/mypassword.txt mypassword Dabei stellt $ausgangsverzeichnis_des_knotens das Ausgangsverzeichnis des WebSphere Application Server-Knotens dar und pfad stellt die Verzeichnisposition der Datei mypassword.txt dar. 4. Öffnen Sie die Datei mypassword.txt und kopieren Sie den verschlüsselten Kennwortwert in das Kennwortfeld in Ihrer Eigenschaftendatei. Zugehörige Tasks: Sichere MDM-Umgebungen konfigurieren

Verzeichnisstrukturen Es gibt drei Verzeichnisse, über die Sie sich im Klaren sein sollten, wenn Sie InfoSphere MDM installieren und verwenden: das Installationsverzeichnis, das freigegebene Verzeichnis und das Anwendungsserververzeichnis. Wenn Sie IBM Installation Manager ausführen, wählen Sie einen Installationspfad aus. Dieser Pfad und dieses Stammverzeichnis werden in den Installationsabschnitten als mdm-installationsausgangsverzeichnis definiert. mdminstallationsausgangsverzeichnis enthält Ressourcen, die für das installierte PaKapitel 2. Installationsübersicht

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ket eindeutig sind. Innerhalb dieses Verzeichnisses gibt es Unterverzeichnisse für die einzelnen Komponenten, die Sie für die Installation ausgewählt haben. Darüber hinaus verfügt es über Verzeichnisse, die für das Betriebssystem spezifisch sind, auf dem Sie die Installation vornehmen. Das Verzeichnis MDMShared enthält Ressourcendateien, die von mehreren installierten Paketgruppen gemeinsam genutzt werden. Der Inhalt kann Ressourcen umfassen, die z. B. zur Ausführung von IBM Installation Manager-Scripts, Java-Bibliotheken mit angepasstem Code und IBM Rational Application Developer erforderlich sind. Weitere Informationen zu diesem Verzeichnis finden Sie in der Onlinedokumentation für IBM Installation Manager. Der Anwendungsserverpfad, unter dem die installierten Komponenten implementiert werden, wird in den Installationsabschnitten als ausgangsverzeichnis_des_was-profils definiert.

MDM-Installationsausgangsverzeichnis Der Inhalt des Installationsverzeichnisses umfasst u. a. die Unterverzeichnisse, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Welche Verzeichnisse angezeigt werden, hängt von den Features ab, die Sie installieren. Tabelle 5. Verzeichnisse im MDM-Installationsausgangsverzeichnis

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Installation

Verzeichnis

Beschreibung

aix, linux, solaris, win32, win64, zlinux

Diese Verzeichnisse enthalten betriebssystemspezifische Dateien.

BatchProcessor

Enthält Unterverzeichnisse und Dateien, die für die Ausführung des Tools 'Batch Processor' erforderlich sind. Der Batch Processor wurde vorrangig für die Arbeit mit physischen MDM-Daten entworfen.

com.ibm.mdm.tools

Enthält OSGi-Bundles. Ein MDM Workbench-Arbeitsbereich kann so konfiguriert werden, dass diese Bundles verwendet werden, damit Referenzmodelle und Java-Klassenreferenzen aufgelöst werden können.

Datenbank

Enthält statische Schemadateien.

documentation

Enthält eine Datei messages.properties im Unterverzeichnis /nl/, die während der Ausführungszeit vom Installationsprogramm verwendet wird. Es enthält z. B. Nachrichten, die vom Fortschrittsmonitor des Installationsprogramms verwendet werden.

EnterpriseIntegrator

Enthält Unterverzeichnisse und Dateien, die zur Konfiguration und Verwendung der Suchanwendung InfoSphere MDM Healthcare Point of Service Integrator erforderlich sind.

eventManagmentClient

Enthält Unterverzeichnisse und Dateien zur Unterstützung der Komponente 'Event Manager'. Der Event Manager ist eine Auslöserkomponente, die Ereignisse und Aktivitäten in MDM erkennen kann.

InstallableApps

Enthält Unterverzeichnisse und Dateien für eventuell installierte Benutzeranwendungen. Zu den Anwendungen gehören u. a. die Data StewardshipBenutzerschnittstelle, Product UI , Inspector und Web Reports.

Tabelle 5. Verzeichnisse im MDM-Installationsausgangsverzeichnis (Forts.) Verzeichnis

Beschreibung

IVT

Enthält Unterverzeichnisse und Scripts, die zur Ausführung der Installationsprüftests verwendet werden.

logs

Enthält die Protokolle, die während des Installationsprozesses aufgezeichnet werden.

ManagementAgent

Enthält Unterverzeichnisse und Dateien, die zur Ausführung des Konfigurationsmanagementagenten verwendet werden, mit dem mehrere MDM-Features konfiguriert und verwaltet werden.

ManagementConsole

Enthält Unterverzeichnisse und Dateien, die von der Managementkonsole verwendet werden. Die Managementkonsole ist die Benutzerschnittstelle, die den Managementagenten unterstützt.

MDMCollector

Enthält Unterverzeichnisse und Dateien, die zur Ausführung von IBM Support Assistant Data Collector verwendet werden.

mds

Dieses Verzeichnis enthält Dateien für die virtuelle Stammdatenverwaltung (früher IBM Initiate Master Data Service). Java- und Web-Service-Beispiele des Software-Development-Kits sind im Verzeichnis /lib/sdk/examples installiert. Darüber hinaus sind im Verzeichnis /scripts Dienstprogramme wie das Dienstprogramm madconfig enthalten.

MessageBrokerSuite

Enthält Unterverzeichnisse und Konfigurationsdateien, die zur Implementierung und Verwaltung der Message Broker-Komponenten verwendet werden. Message Broker-Komponenten werden in der Regel in virtuellen Implementierungen verwendet, um das Messaging zwischen Quellensystemen, Betriebsserverund MDM-Datenbank zu unterstützen.

PCDS

Enthält Unterverzeichnisse und Dateien, die die Benutzerschnittstelle 'Patient Clinical Data Search' unterstützen.

properties

In diesem Verzeichnis werden Eingabeparameter bereitgestellt, die verwendet werden, wenn Sie die MDM-Datenbank und den MDM-Server von MDM Workbench zurücksetzen.

Beispiele

Enthält Zuordnungen und Quellcodedateien, die in Entwicklungsumgebungen verwendet werden können.

temp

Enthält alle Datenbankprotokolle. Wenn Sie nach der Installation die Datenbank zurücksetzen, wird dieses Verzeichnis verwendet, um alle temporären SQL-Dateien zu kopieren.

tmp

Enthält temporäre Dateien, die während des Installationsprozesses verwendet werden.

Uninstall

Dieses Verzeichnis enthält die Scripts, die zur Deinstallation der MDM-Komponenten erforderlich sind.

utils

Enthält allgemeine Assets für Generatoren von privaten Schlüsseln für die Entitätsnamensinstanz. Kapitel 2. Installationsübersicht

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Zugehörige Konzepte: „Clientanwendungen und einzelne Komponenten installieren” auf Seite 159

Verwendung von MAD_ROOTDIR und MAD_HOMEDIR MAD_ROOTDIR und MAD_HOMEDIR sind Begriffe und Variablen, die Benutzern von IBM Initiate Master Data Service bekannt sind. Die Definitionen dieser Begriffe hinsichtlich der InfoSphere MDM-Installation und des Betriebsservers haben sich geändert. In früheren Versionen des Produkts (vor Version 11.0) enthielt MAD_ROOTDIR die installierten Dateien, einschließlich aller Binärdateien. MAD_HOMEDIR enthielt alle Instanzkonfigurationsdaten. Jetzt werden die Inhalte der beiden Verzeichnisse jedoch gewissermaßen kombiniert. MAD_ROOTDIR enthält sowohl die installierten Binärdateien als auch die Konfigurationsdaten für den Betriebsserver Server. Das Konzept eines reinen MAD_HOMEDIR-Verzeichnisses ist nicht mehr gültig. In der Dokumentation stellt der Begriff mdm-installationsausgangsverzeichnis den Stammverzeichnispfad dar, unter dem alle InfoSphere MDM-Features installiert werden. Während des Installationsprozesses wird ein MAD_ROOTDIR-Arbeitspfad im Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis erstellt. Der Pfad wird in der Dokumentation mit mdm-installationsausgangsverzeichnis/mds angegeben. Dieser Pfad enthält die Konfiguration für die Betriebsserverinstallation und ist die Position, von der alle Tools und Dienstprogramme zur virtuellen Stammdatenverwaltung ausgeführt werden. Während der Implementierung im ausgangsverzeichnis_des_was-profils werden relevante Binärdateien und eine Kopie der Konfiguration in einem MAD_ROOTDIRLaufzeitverzeichnis erstellt. In gewisser Hinsicht wird diese Position Ihr Instanzverzeichnis. Der Pfad zu dieser Laufzeitkonfiguration wird in der benutzerdefinierten Eigenschaftendatei der WebSphere Application Server-Java Virtual Machine als Eigenschaft mad.root.dir angegeben. Die Konfiguration im mdm-installationsausgangsverzeichnis dient vorrangig zur Unterstützung der Befehlszeilentools. Die Konfiguration im ausgangsverzeichnis_des_was-profils wird vom Betriebsserver während der Ausführungszeit verwendet. Die Bearbeitung der implementierten Dateien im ausgangsverzeichnis_des_was-profils wirkt sich auf Änderungen am ausgeführten Betriebsserver aus. Wichtig: Benutzer von IBM Initiate Master Data Service müssen auch verstehen, dass das Konzept eines einzelnen Installationsverzeichnisses, das mehrere Instanzen unterstützt, nicht mehr gültig ist. Sie müssen für jede von Ihnen benötigte InfoSphere MDM-Instanz über eine separate Installation verfügen. Wenn Sie z. B. Instanzen für die Produktion, den Test und die Schulung benötigen, müssen Sie über drei separate Installationsverzeichnisse und drei separate Implementierungen des MDM-Betriebsservers und der Datenbank in Ihrem ausgangsverzeichnis_des_was-profils verfügen. In den Abschnitten zu den Message Broker-Komponenten werden die beiden Begriffe und Variablen MAD_ROOTDIR und MAD_HOMEDIR weiterhin verwendet.

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Installation

Kapitel 3. Produkt installieren Es gibt zwei Hauptpfade für die Installation von InfoSphere MDM: benutzerdefiniert oder eigenständig mit IBM DB2. Die Anweisungen für die unterschiedlichen Implementierungsstile sind für alle InfoSphere MDM-Editionen identisch.

Systemverantwortlicher

MDM-Implementierung planen

Voraussetzungen und Dokumentation prüfen

Konfiguration und Entwicklung nach der Installation abschließen

Entscheidungen zur Implementierung treffen

Ihre Installation aktualisieren

Installationspaket herunterladen

Softwarevoraussetzungen installieren und konfigurieren

Arbeitsblätter zur Installation ausfüllen

Ihre Installation prüfen

InfoSphere MDM installieren

Abbildung 2. InfoSphere MDM-Installationsübersicht

Wichtig: Bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen, beachten Sie die Angaben zu den bekannten Problemen. Für einige der bekannten Installationsprobleme müssen Sie bestimmte Konfigurationstasks zur Installationsvorbereitung ausführen. Wenn diese Konfigurationstasks nicht ausgeführt werden, kann die Installation fehlschlagen. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: v Sie haben die bekannten Probleme für InfoSphere MDM geprüft. v Ihre Umgebung erfüllt die Hardware- und Softwareanforderungen für die Komponenten, die Sie installieren wollen. v Sie haben die erste Installationssitzung abgeschlossen. v Sie haben Zugriff auf das Angebot "InfoSphere MDM". v Sie haben die Vorbereitungsschritte abgeschlossen.

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Die Entscheidung, entweder den benutzerdefinierten Implementierungsstil oder einen der eigenständigen Implementierungsstile mit DB2 einzusetzen, hängt zum großen Teil von den Zielen Ihrer Installation ab. v Verwenden Sie den benutzerdefinierten Implementierungsstil, wenn Sie in einer Umgebung implementieren möchten, die eine andere Datenbank als DB2, eine vorinstallierte Datenbank oder eine Clusterumgebung verwendet. v Verwenden Sie den Implementierungsstil für einen eigenständigen Server mit DB2, wenn Sie InfoSphere MDM auf IBM WebSphere Application Server und DB2 mit allen Standardinstallationswerten installieren möchten. v Verwenden Sie den Implementierungsstil für eine eigenständige Workstation mit DB2, wenn Sie eine neue InfoSphere MDM-Entwicklungsumgebung auf einer Microsoft Windows-Workstation installieren möchten. Unabhängig von Ihrer Umgebung und Ihrem Implementierungsstil können Sie jede Art von InfoSphere MDM-Installation entweder im grafischen oder im unbeaufsichtigten Modus durchführen. Wenn Sie die benutzerdefinierten Implementierung verwenden möchten: 1. Fügen Sie IBM Installation Manager die notwendigen Repositorys hinzu. 2. Installieren Sie Ihre Anwendung und Komponenten. Wenn Sie eine eigenständige Implementierung mit DB2 verwenden möchten: 3. Bestimmen Sie, ob Sie einen eigenständigen Server oder eine eigenständige Workstation installieren möchten. 4. Verwenden Sie das Verfahren für Ihren Implementierungstyp. Eine Nachricht über die erfolgreiche Ausführung im letzten Fenster des Installationsprogramms zeigt an, dass die Prüftests automatisch als Teil des Installationsprozesses ausgeführt wurden. Sie können sich auch die Protokolldateien ansehen, um zu überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Wenn die Installation nicht erfolgreich ist, beachten Sie die Protokolldateien und verwenden Sie zu Ihrer Unterstützung die Informationen in den Themen zur Fehlerbehebung. Wenn Sie nach der Installation ein Feature hinzufügen oder entfernen wollen (z. B. eine Anwendung oder eine andere Sprachkonvertierung hinzufügen wollen) oder eine Ihrer Konfigurationseinstellungen ändern wollen, können Sie IBM Installation Manager erneut ausführen und die Änderungsoption auswählen. Zugehörige Konzepte: „Implementierungstypen für eigenständige oder benutzerdefinierte Installation” auf Seite 21 „Basisinstallation prüfen” auf Seite 169 Zugehörige Tasks: „Benutzerdefinierte Implementierung vorbereiten” auf Seite 78 Installationsprotokolle von InfoSphere MDM anzeigen Fehlerbehebung für eine Installation

Installation planen Bevor Sie mit der Installation beginnen, müssen Sie wichtige Entscheidungen bezüglich Ihres InfoSphere MDM-Implementierungsstils treffen. Es gibt verschiedene Arbeitsblätter zur Installation und Konfiguration, die das Planen und Zusammentragen der wichtigen Installationsinformationen vereinfachen.

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Installation

Implementierungstypen für eigenständige oder benutzerdefinierte Installation Die Installation von IBM InfoSphere Master Data Management kann entweder über eine eigenständige Installation mit DB2 oder eine benutzerdefinierte Installation erfolgen. Die InfoSphere MDM-Editionen enthalten in ihrem Produktpaket die Stammdatenfunktionalität und werden von IBM Installation Manager installiert. Zusätzliche Software, wie z. B. IBM WebSphere Application Server, IBM DB2 (wenn Sie eine DB2-Datenbank verwenden) und IBM Rational Application Developer (wenn Sie InfoSphere MDM Workbench verwenden), wird ebenfalls mit IBM Installation Manager installiert. Welchen Installationstyp Sie auswählen, hängt von einigen Aspekten ab: v Ob Sie die Installation auf einem bereinigten Server oder einer bereinigten Workstation vornehmen v Ob Sie über eine vorhandene Datenbank und einen installierten Anwendungsserver verfügen v Die Anzahl der Server oder Workstations, auf denen Sie die Komponenten implementieren wollen v Welche Messaging-Server Sie installieren v Der Automatisierungsgrad, den Sie im Installationsprozess verwenden wollen Zugehörige Tasks: Kapitel 3, „Produkt installieren”, auf Seite 19

Implementierungstypen für eigenständige Installation Bei einer eigenständigen Installation werden InfoSphere MDM, IBM WebSphere Application Server und IBM DB2 während einer einzigen Ausführung von IBM Installation Manager installiert. Eigenständige Workstationinstallationen umfassen zusätzlich InfoSphere MDM Workbench und IBM Rational Application Developer. Beim Implementierungstyp für eine eigenständige Installation ist der Zeitabstand zwischen dem Abschluss der Installation und der Ausführung Ihrer ersten Transaktion am kürzesten. Eigenständige Installationen für Server oder Workstations werden für InfoSphere MDM Standard, Advanced und Enterprise Edition unterstützt. Wichtig: Implementierungen vom Typ eigenständige Installation müssen auf einem bereinigten Server oder einer bereinigten Workstation ausgeführt werden. Auf Ihrem Server oder Ihrer Workstation dürfen keine bereits vorhandenen Installationen von InfoSphere MDM-Komponenten, IBM WebSphere Application Server oder IBM DB2 installiert sein. Das bedeutet, Sie können die eigenständigen Server- und Workstationinstallationen nicht auf derselben Maschine ausführen, da beide versuchen, dieselben Komponenten zu installieren und dadurch einen Konflikt verursachen. Verwenden Sie in folgenden Fällen eine eigenständige Server- oder Workstationinstallation: v Wenn die Installation in kurzer Zeit betriebsbereit sein muss.

Kapitel 3. Produkt installieren

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v Wenn Sie eine neue IBM DB2 for Linux, UNIX, and Windows-Datenbank verwenden möchten. v Wenn Sie IBM WebSphere Application Server zum ersten Mal installieren. v Wenn Sie unter Microsoft Windows- (nur Workstation), IBM AIX- (nur Server), Linux- (nur Server) oder Solaris-Betriebssystemen (nur Server) installieren. Bei eigenständigen Installationen wird die gesamte Funktionalität des InfoSphere MDM-Betriebsservers und der MDM-Datenbank auf einem einzelnen Zielcomputer installiert. Die Installation kann im grafischen oder im unbeaufsichtigten Modus durchgeführt werden. Eigenständige Installationen werden mit LaunchPad gestartet. Wenn LaunchPad geöffnet wird, können Sie zwischen einer eigenständigen Serverinstallation und einer eigenständigen Workstationinstallation wählen. Diese Auswahl führt dann zu einer der beiden folgenden Aktionen: v Installiert IBM Installation Manager, wenn IBM Installation Manager nicht bereits installiert ist. v Startet IBM Installation Manager, wenn IBM Installation Manager installiert ist. Wenn Sie nicht über die aktuelle Version von IBM Installation Manager verfügen, wird automatisch eine Aktualisierung gestartet. Nach dem Abschluss der Installation haben Sie die Möglichkeit, zurückzukehren und mithilfe der Option zum Ändern der Installation zusätzliche Komponenten zu installieren. Zugehörige Verweise: „Von IBM Installation Manager installierte Features” auf Seite 9 Eigenständige Serverinstallation mit DB2: Bei der eigenständigen Serverinstallation wählen Sie eine InfoSphere MDM-Edition, IBM WebSphere Application Server und IBM DB2 for Linux, UNIX, and Windows für die Installation auf einem Server aus. Die folgende Abbildung zeigt eine eigenständige Serverinstallation mit DB2.

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Installation

Software-Repository/ Lokaler Datenträger IBM WebSphere Application Server, IBM DB2, MDM-Produktangebot (mit Betriebsserver, Datenbankkomponente und Data Stewardship-Anwendungen) herunterladen

Box A

Anwendungsserver MDM-Betriebsserver Data Stewardship-Anwendungen Data Stewardship-Benutzerschnittstelle Inspector

Installationsprogramm

Statischer MDM-Inhalt

Datenbankserver MDM-Daten

Abbildung 3. Eigenständige Serverinstallation mit DB2

Für eine eigenständige Serverinstallation mit DB2 führt IBM Installation Manager den folgenden Prozess durch. 1. Installiert IBM WebSphere Application Server (Netzimplementierung) und IBM DB2 for Linux, UNIX, and Windows. 2. Installiert den InfoSphere MDM-Betriebsserver, die Datenbankkomponente und die beiden Data Stewardship-Anwendungen (Data Stewardship-Benutzerschnittstelle und InfoSphere MDM Inspector von InfoSphere MDM). Der statische MDM-Inhalt wird vom Installationsprogramm im Installationsverzeichnis (mdm-installationsausgangsverzeichnis) extrahiert. Zum statischen Inhalt können Clientanwendungen, wie Batch Processor, der Managementagent, die Managementkonsole, MDM Collector, MDM-Konfigurationsscripts (Scripts des Dienstprogramms madconfig) und andere Anwendungen, die Standardeinstellungen verwenden, gehören. 3. Erstellt automatisch Ihr IBM WebSphere Application Server-Profil und konfiguriert Ihre Datenbank, Ihren Anwendungsserver und Ihre Data Stewardship-Anwendungen. 4. Der Installationsprozess implementiert schließlich die MDM-Komponenten auf dem Anwendungsserver. Mithilfe der Änderungsoption können Sie nach dem Abschluss der eigenständigen Serverinstallation mit DB2 weitere Komponenten installieren. Zugehörige Tasks: „Eigenständigen Server mit DB2 installieren” auf Seite 64 Zugehörige Verweise: „Von IBM Installation Manager installierte Features” auf Seite 9 Kapitel 3. Produkt installieren

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Eigenständige Workstationinstallation mit DB2: Eine eigenständige Workstationinstallation mit DB2 setzt voraus, dass Sie eine InfoSphere MDM-Edition, IBM WebSphere Application Server, IBM DB2 for Linux, UNIX, and Windows, IBM Rational Application Developer und InfoSphere MDM Workbench auf einer Microsoft Windows- oder Linux-Workstation installieren. Ihre Workstation muss entweder ein Microsoft Windows- oder Linux-Betriebssystem sein. Andere Betriebssysteme werden für eigenständige Workstationinstallationen nicht unterstützt. Die folgende Abbildung zeigt eine eigenständige Workstationinstallation mit DB2. Wie beim Szenario für Server laden Sie IBM WebSphere Application Server (Basisimplementierung), IBM DB2, Ihre InfoSphere MDM-Edition und InfoSphere MDM Workbench herunter.

IBM WebSphere Application Server, IBM DB2, MDM-Produktangebot (mit Betriebsserver, Datenbankkomponente), IBM Rational Application Deveoper, MDM Workbench herunterladen

Box A

Software-Repository/ Lokaler Datenträger

Anwendungsserver MDM-Betriebsserver

Datenbankserver

Installationsprogramm

MDM-Daten

Statischer MDM-Inhalt

IBM Rational Application Developer MDM Workbench

Abbildung 4. Eigenständige Workstationinstallation mit DB2

Für eine eigenständige Workstationinstallation mit DB2, IBM Installation Manager: 1. Installiert IBM WebSphere Application Server (Basisimplementierung), IBM DB2 for Linux, UNIX, and Windows und IBM Rational Application Developer. 2. Installiert InfoSphere MDM Workbench in IBM Rational Application Developer.

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Installation

3. Installiert den MDM-Betriebsserver und Datenbankkomponenten. Der statische MDM-Inhalt wird vom Installationsprogramm im Installationsverzeichnis (mdm-installationsausgangsverzeichnis) extrahiert. Zum statischen Inhalt können Clientanwendungen, wie Batch Processor, der Managementagent, die Managementkonsole, MDM Collector, MDM-Konfigurationsscripts (Scripts des Dienstprogramms madconfig), und andere Anwendungen gehören. 4. Erstellt automatisch Ihr IBM WebSphere Application Server-Profil und konfiguriert Ihre Datenbank, Ihren Anwendungsserver und Ihre Data Stewardship-Anwendungen mit Standardeinstellungen. 5. Der Installationsprozess implementiert schließlich die MDM-Komponenten auf dem Anwendungsserver. Zugehörige Tasks: „Eigenständige Workstationinstallation mit DB2 durchführen” auf Seite 71 Zugehörige Verweise: „Von IBM Installation Manager installierte Features” auf Seite 9

Implementierungstyp 'Benutzerdefinierte Installation' Benutzerdefinierte Installationen implementieren InfoSphere MDM bei fast jedem möglichen Implementierungsszenario. Für die meisten InfoSphere MDM-Implementierungen ist der Implementierungstyp der benutzerdefinierten Installation erforderlich. Eine benutzerdefinierte Installation wird verwendet, um InfoSphere MDM unter einer der folgenden Bedingungen zu implementieren: v Ihre Implementierung verwendet eine IBM DB2 for z/OS-, Microsoft SQL Server- oder Oracle-Datenbank. v Sie möchten eine bereits installierte und konfigurierte Datenbank verwenden. v Sie nehmen die Installation in einer Clusterumgebung vor. v Sie nehmen die Installation auf einem Server oder einer Workstation vor, auf dem bzw. auf der IBM WebSphere Application Server installiert ist und der Deployment Manager (DMgr) aktiv ist. v Sie nehmen die Installation auf einem konfigurierten IBM WebSphere Application Server-Cluster vor und alle Knotenagenten sind aktiv. v WebSphere MQ ist installiert und der Listener ist aktiv. v Sie installieren nur ein InfoSphere MDM-Angebot (z. B. Standard Edition, Advanced Edition oder Enterprise Edition). Wenn Sie eine benutzerdefinierte Installation durchführen, können Sie mehrere Zielserver für die InfoSphere MDM-Anwendung und die Benutzerschnittstellenanwendungen auswählen oder Sie können alles auf einem einzelnen Zielserver installieren. Eine benutzerdefinierte Installation kann im grafischen oder unbeaufsichtigten Modus ausgeführt werden. Die folgende Abbildung zeigt eine benutzerdefinierte Implementierung in einer Clusterumgebung.

Kapitel 3. Produkt installieren

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MDMProduktangebot herunterladen

Software-Repository/ Lokaler Datenträger Box C WAS Knoten C Box B

Anwendungsserver

MDMBetriebsserver

Anwendungsserver

wsadmin.sh

Installation Manager

Box D Dmgr

Datenbankclient

Datenbankserver

WAS Knoten C MDMBetriebsserver

Cluster Abbildung 5. Benutzerdefinierte Installation in einer Clusterumgebung

Nach dem Abschluss der InfoSphere MDM-Installation haben Sie die Möglichkeit, zurückzukehren und mithilfe der Option zur Änderung der Installation zusätzliche Komponenten zu installieren. Zugehörige Konzepte: „Unterstützung für Hochverfügbarkeitsumgebungen” auf Seite 27 Zugehörige Tasks: „Benutzerdefinierte Implementierung vorbereiten” auf Seite 78 „Benutzerdefinierte Implementierung von InfoSphere MDM installieren” auf Seite 122

Grafisch orientierte oder unbeaufsichtigte Installation Sie können InfoSphere MDM im grafischen oder unbeaufsichtigten Modus installieren. Überlegen Sie sich, welche Installationsmethode für Ihre Umgebung am besten geeignet ist.

Grafischer Modus Wenn der Computer, auf dem Sie IBM Installation Manager ausführen, eine grafische Benutzerschnittstelle bereitstellen kann, ist der grafische Modus die bevorzugte Option. IBM Installation Manager zeigt eine Reihe von Anzeigen an, die Sie durch die Auswahl von Features und die Basisparameterkonfiguration führen, und stellt eine Zusammenfassung der Optionen bereit, die Sie vor Beginn der Installation ausgewählt haben.

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Installation

Unbeaufsichtigter Modus Wenn Sie identische Installationen auf mehreren Computern planen, könnten Sie die Option der unbeaufsichtigten Installation in Betracht ziehen. Eine unbeaufsichtigte Installation wird über die Befehlszeile gestartet und verwendet eine Antwortdatei. Bei dieser Option müssen Sie keine Installationsoptionen angeben. Stattdessen werden die Installationsoptionen aus einer Antwortdatei gelesen. Sie können eine Antwortdatei manuell oder mithilfe des Assistenten für grafisch orientierte Installationen erstellen. Eine Antwortdatei kann ohne Installation einer Software oder während einer Installation erstellt werden. Die während des Installationsprozesses ausgeführten Schritte sowie aufgetretene Fehler werden in einer Datei protokolliert. Zugehörige Verweise: „Unbeaufsichtigte Installation” auf Seite 141

Unterstützung für Hochverfügbarkeitsumgebungen Zur Unterstützung der Installation von InfoSphere MDM in Umgebungen mit hoher Verfügbarkeit können Sie mehrere Instanzen auf mehreren Hostservern konfigurieren. Dadurch können bei Inaktivität eines Servers oder einer Instanz die anderen Server oder Instanzen mit der Verarbeitung des Datenverkehrs fortfahren. Tipp: Für eine Implementierung von InfoSphere MDM in einer Hochverfügbarkeitsumgebung müssen Sie den benutzerdefinierten Installationspfad verwenden. Der MDM-Betriebsserver verwendet einen IBM WebSphere Application ServerContainer und kann auf einem einzelnen Server oder auf einem Cluster, wie im Container konfiguriert, implementiert werden. Der Cluster kann auf dem Server vorkonfiguriert werden. Das Installationsprogramm kann eine Clusterumgebung erkennen und die Implementierung in dieser Umgebung über eine benutzerdefinierte Installation ausführen. Prüfen Sie vor dem Beginn der Installation die Installationsszenarios, um besser zu verstehen, wie die Hochverfügbarkeit unterstützt wird und die Anforderungen einer Clusterumgebung erfüllt werden. Zugehörige Konzepte: Installationsszenarios „Implementierungstyp 'Benutzerdefinierte Installation'” auf Seite 25 Zugehörige Tasks: „Benutzerdefinierte Implementierung installieren” auf Seite 77

Arbeitsblatt zur Installation und Konfiguration In den Arbeitsblättern zur Installation werden alle Werte aufgelistet, die Sie während eines InfoSphere MDM-Installationsprozesses angeben müssen. Die Arbeitsblätter zur Installation, die Sie vor der Installation der Komponenten ausfüllen, können bei der Planung Ihrer Installation helfen, können Zeit sparen und während des Installations- und Konfigurationsprozesses die Konsistenz gewährleisten. Bei einer eigenständigen Installation mit DB2 werden Standardwerte verwendet und Sie werden nicht zur Eingabe aufgefordert. Verwenden Sie die Arbeitsblätter für jede Laufzeitumgebung, die Sie implementieren wollen. Sie verfügen möglicherweise z. B. über eine Produktionsumgebung, eine Testumgebung und eine Schulungsumgebung. Kapitel 3. Produkt installieren

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Die Arbeitsblätter werden für Anwendungen und Komponenten mit ihren Basiskonfigurationseinstellungen verwendet, die in IBM Installation Manager definiert werden. Alle Schritte zur Konfiguration eines Betriebsservers, einer Benutzeranwendung oder einer Komponente, die nicht in IBM Installation Manager, sondern extern erforderlich sind, werden in einzelnen Abschnitten über die Anwendung oder Komponente beschrieben. Zugehörige Tasks: „Eigenständigen Server mit DB2 installieren” auf Seite 64 „Eigenständige Workstationinstallation mit DB2 durchführen” auf Seite 71 „Benutzerdefinierte Implementierung von InfoSphere MDM installieren” auf Seite 122 „InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren” auf Seite 133

Arbeitsblatt für Installationsverzeichnis Zeichnen Sie in diesem Arbeitsblatt das Stammverzeichnis des Hosts auf, auf dem Sie InfoSphere MDM installieren wollen. Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt weitere Laufzeitumgebungen installieren, verweisen diese möglicherweise nicht auf dieselbe Datenbank, die für die Startumgebung verwendet wird. Wenn Sie mehrere Laufzeitumgebungen installieren, verwenden Sie das Installationsarbeitsblatt, um die eindeutigen Verzeichniswerte für jede Umgebung zu definieren. Wenn Sie die Installation unter Microsoft Windows vornehmen: v Der Administratormodus muss aktiv sein, damit IBM Installation Manager in die Windows-Registry schreiben kann. Unter IBM AIX, Linux oder Solaris wird der Administratormodus nicht verwendet. v Ihr Installationsverzeichnis darf keinen Verzeichnisnamen enthalten, der mit einem Kleinbuchstaben nach einem Schrägstrich (\ oder /) beginnt (beispielsweise C:/MDM/advanced oder C:/advanced/MDM). Geben Sie keine Verzeichnisnamen an, die mit folgenden Buchstaben beginnen: \a, \cx, \e, \f, \n, \r oder \t. v Auf dem Betriebssystem Microsoft Windows 7 müssen Sie MDM in einem nicht virtualisierten Verzeichnis installieren. Die in der folgenden Tabelle aufgelisteten Parameter entsprechen Eingabeaufforderungen oder Feldern, die in IBM Installation Manager angezeigt werden.

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Installation

Tabelle 6. Arbeitsblatt für InfoSphere MDM-Installationsverzeichnis Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

Vorhandene Paketgruppe verwenden

Wählen Sie diese Option aus, wenn die InfoSphere MDMKomponenten in einer vorhandenen Eclipse-Shell oder in einem vorhandenen Verzeichnis installiert werden sollen. Bei Auswahl dieser Option können Sie den Verzeichnisnamen nicht ändern. Wählen Sie diese Option nicht aus, wenn Sie vorab andere Produkte mit IBM Installation Manager installiert haben, wie z. B. IBM Rational Application Developer. InfoSphere MDM Workbench muss in derselben Paketgruppe installiert werden wie IBM Rational Application Developer.

Neue Paketgruppe erstellen

Diese Option ist die Standardeinstellung. IBM Installation Manager erstellt das Standardverzeichnis IBM/MDM unter dem von Ihnen ausgewählten Stammverzeichnis. Sie können dem Verzeichnis auch einen beliebigen Namen geben. Beispiel: mdm-installationsausgangsverzeichnis/IBM/ MDM_test oder mdm-installationsausgangsverzeichnis/IBM/MDM_prod

Arbeitsblatt für DB2- oder DB2 for z/OS-Datenquelle Geben Sie mit diesem Arbeitsblatt zur Datenquelle Parameter für die IBM DB2oder IBM DB2 for z/OS-Datenquelle an, zu der MDM-Betriebsserver eine Verbindung herstellt. Für InfoSphere MDM Standard Edition werden alle IBM AIX®-, Linux- oder Solaris-Datenquelleninformationen in der Datei odbc.ini im Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/conf gespeichert. Wenn Sie die Namen für Ihre Datenbanken und Benutzerkonten definieren, ziehen Sie in Betracht, den zugehörigen Datenbankinstanzen, Benutzerkonten und Datenquellenkonfigurationen denselben Namen zu geben. Sie können auch die Version von InfoSphere MDM in den Namen einschließen. Wenn Sie diese Namenskonvention verwenden, helfen Sie anderen Mitgliedern Ihres Unternehmens und dem IBM Software Support dabei, die Zuordnung zwischen Instanzen, Konten und Datenbanken zu verstehen. Die in der folgenden Tabelle aufgelisteten Parameter entsprechen Eingabeaufforderungen oder Feldern, die in IBM Installation Manager angezeigt werden. Kapitel 3. Produkt installieren

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Tabelle 7. Arbeitsblatt für IBM DB2- oder DB2 for z/OS-Datenquelle Parameter

Beschreibung

Datenbanktyp

DB2 und DB2 for z/OS werden für alle InfoSphere MDM-Editionen unterstützt.

Datenbankhostname

Geben Sie die vollständig qualifizierte Adresse des Hosts an, auf dem die Datenbank installiert ist. Der Standardwert lautet localhost.

Datenbankport

Geben Sie den Datenbankport an oder verwenden Sie die bereitgestellte Standardportnummer. Der DB2- und DB2 for z/OSStandardwert lauten 50000.

Datenbankbenutzername

Der Datenbankbenutzername muss über die Zugriffsrechte eines Datenbankadministrators verfügen. Längenbeschränkungen und unterstützte Zeichen für Benutzernamen und Kennwörter hängen von den Beschränkungen ab, die möglicherweise von Ihrem Betriebssystem vorgegeben werden. Wenn Sie InfoSphere MDM über eine eigenständige Installation installieren, nehmen der Benutzername und das Kennwort der DB2-Datenbank unter Linux und UNIX standardmäßig den Wert mdminst11 und unter Microsoft Windows den Wert db2admin an.

Datenbankkennwort

Geben Sie ein Kennwort für den Datenbankbenutzernamen an.

Datenbankname

Geben Sie einen Namen für die InfoSphere MDM-Datenbank an. Der Standardname ist MDMDB. Der Name muss aus maximal 12 alphanumerischen Zeichen bestehen. Unterstreichungszeichen (_) können im Namen verwendet werden. Andere Zeichen werden nicht unterstützt.

30

Installation

Ihr Wert

Tabelle 7. Arbeitsblatt für IBM DB2- oder DB2 for z/OS-Datenquelle (Forts.) Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

Ausgangsverzeichnis der Da- Geben Sie bei tenbank benutzerdefinierten Installationen das vollständig qualifizierte Verzeichnis an, unter dem die Datenbank installiert wird. Geben Sie das übergeordnete Verzeichnis von SQLLIB an. Beispiel: Windows: C:\IBM\DB2 IBM AIX, Linux oder Solaris: /home/db2inst1 Datenbankschema

Geben Sie den Datenbankschemanamen an. Standardmäßig ist der Schemaname mit dem Datenbankanwendungsbenutzer identisch.

MDM-Datenbank manuell installieren

Wenn Sie planen, die physische MDM-Datenbank manuell zu installieren, können Sie die Option Extract scripts for manual database installation auswählen. Die Installationsanwendung extrahiert die Scripts, mit denen Sie eine manuelle Installation abschließen können. Tabellen für die virtuelle Stammdatenverwaltung werden auch dann installiert, wenn diese Option ausgewählt ist. Diese Option ist nur verfügbar, wenn nur die MDM-Datenbank ohne andere Komponenten installiert wird.

Kapitel 3. Produkt installieren

31

Tabelle 7. Arbeitsblatt für IBM DB2- oder DB2 for z/OS-Datenquelle (Forts.) Parameter

Beschreibung

Tabellenbereichsnamen

Wenn Sie Ihre Tabellenbereiche bereits zu einem früheren Zeitpunkt erstellt haben, müssen Sie sich ihre Namen merken, damit Sie sie in der Installationsanwendung angeben können. Die folgenden Tabellenbereiche sind erforderlich (Standardnamen in Klammern):

Ihr Wert

v 4K-Tabellenbereich (TBS4K) v 8K-Tabellenbereich (TBS8K) v 16K-Tabellenbereich (TBS16K) v Indexbereich (INDEXSPACE) v EME-Tabellenbereich (EMESPACE1) v PME-Tabellenbereich (EMESPACE2) v LONG-Bereich (LONGSPACE)

Zugehörige Tasks: „DB2-Datenbank vorbereiten” auf Seite 84

Arbeitsblatt für Microsoft SQL Server-Datenquelle Geben Sie mit dem Arbeitsblatt für die Microsoft SQL Server-Datenquelle Parameter für die Datenquelle an, zu der Ihr MDM-Betriebsserver eine Verbindung herstellt. Für InfoSphere MDM Standard Edition werden alle IBM AIX®-, Linux- oder Solaris-Datenquelleninformationen in der Datei odbc.ini im Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/conf gespeichert. Wenn Sie die Namen für Ihre Datenbanken und Benutzerkonten definieren, ziehen Sie in Betracht, den zugehörigen Datenbankinstanzen, Benutzerkonten und Datenquellenkonfigurationen denselben Namen zu geben. Sie können auch die Version von InfoSphere MDM in den Namen einschließen. Wenn Sie diese Namenskonvention verwenden, helfen Sie anderen Mitgliedern Ihres Unternehmens und dem IBM Software Support dabei, die Zuordnung zwischen Instanzen, Konten und Datenbanken zu verstehen. Achtung: Die Benutzeranwendungen Business Administration, Data Stewardship und Product Management werden nicht zur Verwendung mit einer Microsoft SQL Server-Datenbank unterstützt. Die in der folgenden Tabelle aufgelisteten Parameter entsprechen Eingabeaufforderungen oder Feldern, die in IBM Installation Manager angezeigt werden.

32

Installation

Tabelle 8. Arbeitsblatt für Microsoft SQL Server-Datenquelle Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

Datenbanktyp

Microsoft SQL Server wird nur für InfoSphere MDM Standard Edition unterstützt. Der Typ muss MSSQLU lauten.

Datenbankhostname

Geben Sie die vollständig qualifizierte Adresse des Hosts an, auf dem die Datenbank installiert ist. Der Standardwert ist "localhost".

Datenbankport

Geben Sie den Datenbankport an oder verwenden Sie die bereitgestellte Standardportnummer. Der Microsoft SQL Server-Standardwert lautet 1433.

Datenbankbenutzername

Der Datenbankbenutzername muss über die Zugriffsrechte eines Datenbankadministrators verfügen. Längenbeschränkungen und unterstützte Zeichen für Benutzernamen und Kennwörter hängen von den Beschränkungen ab, die möglicherweise von Ihrem Betriebssystem vorgegeben werden.

Datenbankkennwort

Geben Sie ein Kennwort für den Datenbankbenutzernamen an.

Datenbankname

Geben Sie einen Namen für die MDM-Datenbank an. Der Standardwert ist MDMDB.

Datenbankservername

Geben Sie den Namen des Datenbankservers an, zu dem die MDMDatenbankinstanz eine Verbindung herstellt.

Kapitel 3. Produkt installieren

33

Tabelle 8. Arbeitsblatt für Microsoft SQL Server-Datenquelle (Forts.) Parameter

Beschreibung

Datenbankdateigruppe

Geben Sie den Namen einer Dateigruppe für die Datenbank an. Eine Dateigruppe ist eine logische Struktur zur Gruppierung von Objekten (Objektgruppen oder Dateien) in einer Datenbank. In Microsoft SQL Server werden Dateigruppen zur Unterstützung der Datenplatzierung und der Verwaltungsaufgaben, wie z. B. Sicherungs- und Wiederherstellungsoperationen, verwendet.

Windows Native Authentication verwenden

Wählen Sie aus, ob der Betriebsserver mit den Microsoft WindowsBerechtigungsnachweisen an der Datenbank authentifiziert werden soll. Standardmäßig werden die SQL ServerBerechtigungsnachweise verwendet.

Ihr Wert

Wenn die WindowsAuthentifizierung verwendet werden soll, muss Ihr Datenbankadministrator das Standardschema des Anmeldebenutzers auf das Schema setzen, das von IBM Installation Manager verwendet wird. MDM-Datenbank manuell installieren

Wenn Sie planen, die physische MDM-Datenbank manuell zu installieren, wählen Sie diese Option aus, um die Scripts zu extrahieren, die für die manuelle Installation verwendet werden. Tabellen für die virtuelle Stammdatenverwaltung werden auch dann installiert, wenn diese Option ausgewählt ist.

Zugehörige Tasks: „Microsoft SQL Server-Datenbank vorbereiten” auf Seite 86

34

Installation

Arbeitsblatt für Oracle-Datenquelle Geben Sie mit dem Arbeitsblatt für die Oracle-Datenquelle Parameter für die Datenquelle an, zu der Ihr MDM-Betriebsserver eine Verbindung herstellt. Für InfoSphere MDM Standard Edition werden alle IBM AIX-, Linux- oder SolarisDatenquelleninformationen in der Datei odbc.ini im Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/conf gespeichert. Wenn Sie die Namen für Ihre Datenbanken und Benutzerkonten definieren, ziehen Sie in Betracht, den zugehörigen Datenbankinstanzen, Benutzerkonten und Datenquellenkonfigurationen denselben Namen zu geben. Sie können auch die Version von InfoSphere MDM in den Namen einschließen. Wenn Sie diese Namenskonvention verwenden, helfen Sie anderen Mitgliedern Ihres Unternehmens und dem IBM Software Support dabei, die Zuordnung zwischen Instanzen, Konten und Datenbanken zu verstehen. Die in der folgenden Tabelle aufgelisteten Parameter entsprechen Eingabeaufforderungen oder Feldern, die in IBM Installation Manager angezeigt werden. Tabelle 9. Arbeitsblatt für Oracle-Datenquelle Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

Datenbanktyp

Oracle wird für alle InfoSphere MDM-Editionen unterstützt.

Datenbankhostname

Geben Sie die vollständig qualifizierte Adresse des Hosts an, auf dem die Datenbank installiert ist. Der Standardwert lautet localhost.

Datenbankport

Geben Sie den Datenbankport an oder verwenden Sie die bereitgestellte Standardportnummer. Der Standardwert für Oracle lautet 1521.

Datenbankbenutzername

Der Datenbankbenutzername muss über die Zugriffsrechte eines Datenbankadministrators verfügen. Bei Oracle muss der Name des Datenbankbenutzers mit dem Schemanamen übereinstimmen. Längenbeschränkungen und unterstützte Zeichen für Benutzernamen und Kennwörter hängen von den Beschränkungen ab, die möglicherweise von Ihrem Betriebssystem vorgegeben werden.

Datenbankkennwort

Geben Sie ein Kennwort für den Datenbankbenutzernamen an. Kapitel 3. Produkt installieren

35

Tabelle 9. Arbeitsblatt für Oracle-Datenquelle (Forts.) Parameter

Beschreibung

Datenbankname

Geben Sie den Datenbanknamen an.

Ausgangsverzeichnis der Da- Geben Sie das vollständig tenbank qualifizierte Verzeichnis an, unter dem die Datenbank installiert ist. Beispiel: Windows: C:\App\oracle\product\ 11.2.0\db_1 IBM AIX, Linux oder Solaris: /home/mdm/oracle/product/ 11.2.0/db_1 MDM-Datenbank manuell installieren

Wenn Sie planen, die physische MDM-Datenbank manuell zu installieren, können Sie die Option Extract scripts for manual database installation auswählen. Die Installationsanwendung extrahiert die Scripts, mit denen Sie eine manuelle Installation abschließen können. Tabellen für die virtuelle Stammdatenverwaltung werden auch dann installiert, wenn diese Option ausgewählt ist. Diese Option ist nur verfügbar, wenn nur die MDM-Datenbank ohne andere Komponenten installiert wird.

36

Installation

Ihr Wert

Tabelle 9. Arbeitsblatt für Oracle-Datenquelle (Forts.) Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

Tabellenbereichsnamen

Wenn Sie Ihre Tabellenbereiche bereits zu einem früheren Zeitpunkt erstellt haben, müssen Sie sich ihre Namen merken, damit Sie sie in der Installationsanwendung angeben können. Die folgenden Tabellenbereiche sind erforderlich (Standardnamen in Klammern): v 4K-Tabellenbereich (TBS4K) v 8K-Tabellenbereich (TBS8K) v 16K-Tabellenbereich (TBS16K) v Indexbereich (INDEXSPACE) v EME-Tabellenbereich (EMESPACE1) v PME-Tabellenbereich (EMESPACE2) v LONG-Bereich (LONGSPACE)

Zugehörige Tasks: „Oracle-Datenbank vorbereiten” auf Seite 88

WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation Verwenden Sie das Arbeitsblatt zur Konfiguration für IBM WebSphere Application Server, um Parameter für den Anwendungsserver anzugeben, der als Host für Ihren MDM-Betriebsserver verwendet wird. Die in der folgenden Tabelle aufgelisteten Parameter entsprechen Eingabeaufforderungen oder Feldern, die in IBM Installation Manager angezeigt werden.

Kapitel 3. Produkt installieren

37

Tabelle 10. IBM WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation Parameter

Beschreibung

Implementierungstyp

Geben Sie den Implementierungstyp an und notieren Sie sich den IBM WebSphere Application Server-Profilnamen. Sie haben die Optionen Network Deployment Edition oder Base Edition (unmanaged). Network Deployment wird für Serveroder Clusterinstallationen verwendet. Eine Basisimplementierung (Base) wird in der Regel für Workstation- oder Demonstrationsinstallationen verwendet. Wenn Sie Network Deployment auswählen, führt das Installationsprogramm eine Befehlsfolge für den Deployment-Manager-Prozess von IBM WebSphere Application Server aus, um Anwendungsserver zu konfigurieren und Anwendungen zu implementieren. Der Deployment Manager und die Knotenagenten müssen konfiguriert und aktiv sein, bevor die Implementierung fortgesetzt werden kann. Verwenden Sie z. B. den Profilnamen Dmgr01. Wenn Sie Network Deployment auswählen, kann das Installationsprogramm auch für einen IBM WebSphere Application ServerCluster ausgeführt werden. Der Cluster wird vom Installationsprogramm automatisch erkannt. Wenn der Cluster konfiguriert wird, lautet der Standardwert, dass die Anwendungen auf einem Cluster implementiert werden. Sie können auswählen, dass die Anwendungen stattdessen auf einem einzelnen Server implementiert werden. Wenn Sie 'Base' auswählen, wird der Betriebsserver auf Server1 der IBM WebSphere Application ServerBasisinstanz implementiert. Das Installationsprogramm führt eine Befehlsfolge für Server1 aus, um den Anwendungsserver zu konfigurieren und Anwendungen zu implementieren. Stellen Sie sicher, dass Server1 aktiv ist, bevor Sie mit der Implementierung fortfahren. Verwenden Sie z. B. den Profilnamen AppSrv1.

38

Installation

Ihr Wert

Tabelle 10. IBM WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation (Forts.) Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

IBM WebSphere Geben Sie das vollständig qualifizierte Application ServerVerzeichnis an, in dem IBM WebSphere Ausgangsverzeichnis Application Server installiert ist. Der Standardwert lautet /opt/IBM/ WebSphere/AppServer. Ausgangsverzeichnis des IBM WebSphere Application ServerProfils

Bei einer Basisimplementierung geben Sie den vollständig qualifizierten Pfad des Ausgangsverzeichnisses des Anwendungsserverprofils an. Der Standardwert lautet /opt/IBM/WebSphere/ AppServer/profiles.

In einen vorhandenen Deployment Manager einbinden

Wenn Sie einen neu erstellten verwalteten Knoten in einen vorhandenen Deployment Manager einbinden wollen, wählen Sie die Option Option zum Einbinden in einen vorhandenen Deployment Manager (Federate into an existing Deployment Manager) aus.

Deployment-Manager-Profilname

Geben Sie den Namen für das Deployment-Manager-Profil an. Stellen Sie sicher, dass der Name noch nicht verwendet wird. Dies gilt nur beim Implementierungstyp 'Network Deployment' und wenn die Option zum Einbinden in einen vorhandenen Deployment Manager ausgewählt ist.

Ausgangsverzeichnis Geben Sie den vollständig qualifizierten Pfad des Ausgangsverzeichnisses des Deploymentfür das Deployment-Manager-Profil an. Manager-Profils Hostname

Geben Sie die vollständig qualifizierte Adresse des Hosts an, auf dem IBM WebSphere Application Server installiert ist. Der Standardwert lautet localhost.

SOAP-Port

Geben Sie den SOAP-Port des Deployment Managers dem fernen Computer an, wenn die Implementierung über Fernzugriff erfolgt. Der Standardwert lautet 8879.

Benutzername

Geben Sie den IBM WebSphere Application Server-Benutzernamen an. Der Benutzer muss über Administratorzugriffsrechte verfügen.

Kennwort

Das IBM WebSphere Application Server-Benutzerkennwort.

Kapitel 3. Produkt installieren

39

Tabelle 10. IBM WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation (Forts.) Parameter

Beschreibung

Zelle

Geben Sie die IBM WebSphere Application Server-Zelle an, in der Sie InfoSphere MDM implementieren wollen. Wenn IBM WebSphere Application Server bereits installiert und konfiguriert ist, können Sie während des Installationsprozesses Retrieve Host Details anklicken und die Informationen zur Zelle, zum Knoten und zum Server von IBM Installation Manager abrufen lassen.

Knoten

Geben Sie die IBM WebSphere Application Server-Zelle an, in der Sie InfoSphere MDM implementieren wollen. Nachdem Sie die Zelle in IBM Installation Manager ausgewählt haben, sind alle Knoten in dieser Zelle in der Liste verfügbar.

Server

Geben Sie den Server an, auf dem Sie InfoSphere MDM implementieren wollen. Nachdem Sie den Knoten in IBM Installation Manager ausgewählt haben, werden alle Server, die für diesen Knoten verfügbar sind, in der Liste angezeigt. Wenn Sie einen neuen Server für die Implementierung erstellen wollen, können Sie den neuen Namen in der Konfigurationsanzeige angeben. Er wird dann während des Installationsprozesses in IBM WebSphere Application Server erstellt.

Profilname des verwalteten Knotens

Geben Sie den Profilnamen für den verwalteten Knoten an. Stellen Sie sicher, dass der Name noch nicht verwendet wird. Dies gilt nur beim Implementierungstyp 'Network Deployment'.

Ausgangsverzeichnis Geben Sie den vollständig qualifizierdes Profils für den ten Pfad des Ausgangsverzeichnisses verwalteten Knoten für das Profil für den verwalteten Knoten an. MDM-Anwendung auf Cluster installieren

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Installation

Wenn ein WebSphere Application Server-Cluster vorhanden ist, ist diese Option in der Konfigurationsanzeige verfügbar. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie die InfoSphere MDMAnwendung in einer Clusterumgebung installieren wollen.

Ihr Wert

Tabelle 10. IBM WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation (Forts.) Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

Cluster

Wenn Sie die Installation in einer Clusterumgebung vornehmen, wählen Sie den Cluster aus, auf dem Sie Ihre Anwendungen implementieren wollen.

Zugehörige Konzepte: „Anwendungsserver installieren und einrichten” auf Seite 111

Arbeitsblatt zur Konfiguration für die InfoSphere MDM-Anwendung Verwenden Sie das Arbeitsblatt zur Konfiguration, um Parameter für den MDMBetriebsserver anzugeben. Die in der folgenden Tabelle aufgelisteten Parameter entsprechen Eingabeaufforderungen oder Feldern, die in IBM Installation Manager im Fenster Application Configuration angezeigt werden. Tabelle 11. Arbeitsblatt zur Installation für die MDM-Anwendung Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

MDM-Anwendungsname

Geben Sie den Namen des MDM-Betriebsservers an. Dieser Name wird in IBM WebSphere Application Server verwendet. Der Standardwert ist E001.

Kennwort für den MDMAdministrator

Geben Sie das Kennwort für den InfoSphere MDM-Administrator an.

RMI-Port

Geben Sie den Port an, an dem der RMI-Registry-Service (RMI - Remote Method Invocation) für Verbindungen von anderen Services empfangsbereit ist. In einer Clusterumgebung müssen alle Knoten denselben RMIPort für die Kommunikation verwenden. Der Standardwert ist 9999.

Abgleichstil

Geben Sie an, ob Sie einen probabilistischen oder deterministischen Abgleichstil verwenden wollen.

Bereitstellung über mehrere Zeitzonen aktivieren

Wählen Sie diese Option aus, wenn Ihre Anwendung über verschiedene Zeitzonen hinweg aktiv ist oder wenn Ihre Daten zeitkritische Werte aus verschiedenen Zeitzonen aufweisen.

Kapitel 3. Produkt installieren

41

Tabelle 11. Arbeitsblatt zur Installation für die MDM-Anwendung (Forts.) Parameter

Beschreibung

Standardzeitzone

Wählen Sie die Standardzeitzone des Clients aus der Liste aus. Wenn keine Zeitzone angegeben ist, wird die Zeitzone des Anwendungsservers verwendet.

Messaging

Geben Sie den MessagingTyp für Ihre Implementierung an. Wenn Sie das interne WebSphere-Messaging verwenden wollen, wählen Sie IBM WebSphere Application Server-Standard-Messaging aus. Bei den meisten virtuellen MDM-Konfigurationen wird IBM WebSphere Application Server-Standard-Messaging ausgewählt und das Feature Message Brokers installiert. IBM WebSphere MQ ist ein separates Unternehmensprodukt und muss vor der Installation von InfoSphere MDM installiert werden. Wenn Sie sich für IBM WebSphere MQ entscheiden, geben Sie Werte für die folgenden Parameter an.

42

Installation

Ausgangsverzeichnis der Messaging-Warteschlange

Geben Sie das vollständig qualifizierte Verzeichnis des Ausgangsverzeichnisses der Messaging-Warteschlange an. Der Standardwert ist /usr/ mqm.

Name des WS-Managers

Geben Sie den Namen für den Warteschlangenmanager an. Beispiel: CUSTOMER.QUEUE.MANAGER.

MQ-Hostname

Geben Sie den Namen des Servers an, der als Host für WebSphere MQ dient.

MQ-Port

Geben Sie die WebSphere MQ-Empfangsportnummer an.

Kanalname

Geben Sie den Kanalnamen an. Kanäle werden verwendet, um Nachrichten zwischen Warteschlangenmanagern zu übertragen.

Ihr Wert

Tabelle 11. Arbeitsblatt zur Installation für die MDM-Anwendung (Forts.) Parameter

Beschreibung

Benutzername

Geben Sie den WebSphere MQ-Benutzernamen an.

Kennwort

Geben Sie das Kennwort an.

Ihr Wert

Messaging-Server konfigurie- Wählen Sie diese Option aus, ren um Ihre Parameter zu implementieren und Ihren Messaging-Server zu konfigurieren.

Zugehörige Konzepte: Multizeitzonenunterstützung Vergleich zwischen probabilistischen oder deterministischen Abgleichstilen

Arbeitsblatt zur Installation für Benutzeranwendungen Zeichnen Sie in diesem Arbeitsblatt Parameter für die Benutzeranwendungen auf, die Sie installieren wollen. Verwenden Sie dieses Arbeitsblatt für jede Benutzeranwendung oder notieren Sie sich im Arbeitsblatt Unterschiede zwischen den Anwendungen. Die in der folgenden Tabelle aufgelisteten Parameter entsprechen Eingabeaufforderungen oder Feldern, die in IBM Installation Manager angezeigt werden. Tabelle 12. Arbeitsblatt zur Installation für die Benutzeranwendung Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

Implementierungstyp

Geben Sie an, ob Ihre IBM WebSphere Application Server-Implementierung eine Basisimplementierung (Base) oder Netzimplementierung (Network Deployment) ist. Network Deployment wird für Server- oder Clusterinstallationen verwendet. Eine Basisimplementierung (Base) wird in der Regel für Workstation- oder Demonstrationsinstallationen verwendet.

Ausgangsverzeichnis des IBM WebSphere Application Server-Profils

Bei einer Basisimplementierung geben Sie den vollständig qualifizierten Pfad des Ausgangsverzeichnisses des Anwendungsserverprofils an. Der Standardwert lautet /opt/IBM/WebSphere/ AppServer/profiles.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Tabelle 12. Arbeitsblatt zur Installation für die Benutzeranwendung (Forts.) Parameter

Beschreibung

Hostname

Geben Sie den Namen der IBM WebSphere Application Server-Instanz an, auf der der MDM-Betriebsserver implementiert ist.

SOAP-Port

Geben Sie die Portnummer für den MDM-Betriebsserver an oder verwenden Sie den Standardwert 8879.

Benutzername

Geben Sie den Namen des Benutzers mit Verwaltungsaufgaben für diese Anwendung an.

Kennwort

Geben Sie das Kennwort des Benutzers mit Verwaltungsaufgaben an.

Zelle

Geben Sie die IBM WebSphere Application ServerZelle an, in der Sie die Anwendung implementieren wollen. Wenn IBM WebSphere Application Server bereits installiert und konfiguriert ist, klicken Sie während des Installationsprozesses Retrieve Host Details an, um die Informationen zur Zelle, zum Knoten und zum Server abzurufen.

Knoten

Geben Sie den IBM WebSphere Application ServerKnoten an, auf dem Sie die Anwendung implementieren wollen.

Server

Geben Sie den IBM WebSphere Application ServerServer oder die IBM WebSphere Application Server-Server an, auf dem bzw. auf denen Sie die Anwendung implementieren wollen.

MDM-Anwendung auf Clus- Wenn ein WebSphere ter installieren Application Server-Cluster vorhanden ist, ist diese Option in der Konfigurationsanzeige verfügbar. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie die InfoSphere MDM-Anwendung in einer Clusterumgebung installieren wollen.

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Installation

Ihr Wert

Tabelle 12. Arbeitsblatt zur Installation für die Benutzeranwendung (Forts.) Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

Cluster

Wenn Sie die Installation in einer Clusterumgebung vornehmen, wählen Sie den Cluster aus, auf dem Sie Ihre Anwendungen implementieren wollen.

Zugehörige Tasks: „Business Administration-Benutzerschnittstelle installieren” auf Seite 160 „Data Stewardship-Benutzerschnittstelle installieren” auf Seite 162 „Product UI installieren” auf Seite 164 Inspector installieren Enterprise Viewer installieren Web Reports installieren Provider Direct installieren Zuordnungen von Benutzeranwendungen und Betriebsservern: Bestimmte Benutzeranwendungen wurden so entworfen, dass sie entweder eine virtuelle oder eine physische MDM-Konfiguration unterstützen. In der folgenden Tabelle werden Benutzeranwendungen der InfoSphere MDMKonfiguration zugeordnet, die sie unterstützen. Tabelle 13. InfoSphere MDM-Benutzeranwendungen Virtuelle MDM-Anwendungen

Physische MDM-Anwendungen

InfoSphere MDM Inspector

InfoSphere MDM Business Administration

InfoSphere MDM Enterprise Viewer

InfoSphere MDM Data Stewardship

InfoSphere MDM Web Reports

InfoSphere MDM Produktverwaltung

InfoSphere MDM Provider Direct InfoSphere MDM Pair Manager

Anmerkung: Nicht alle Benutzeranwendungen werden über IBM Installation Manager-Fenster installiert. Zugehörige Verweise: „Von IBM Installation Manager installierte Features” auf Seite 9 „Installationsvoraussetzungen” auf Seite 2

Arbeitsblatt zur Installation für Protokolle Zeichnen Sie in diesem Arbeitsblatt Parameter für Ihre Protokolltriggerkonfiguration auf. Protokolltrigger werden von physischen MDM-Betriebsservern verwendet. Es gibt zwei Triggergruppen, die Daten für die physischen MDM-Datenbankprotokolltabellen generieren. Die erste Gruppe gilt für die Kern- und Domänentabellen.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Die zweite Gruppe gilt für die Konfigurationsmanagementtabellen. Jede Gruppe besteht aus Protokolltriggern und Triggern zum Löschen. Die in der folgenden Tabelle aufgelisteten Parameter entsprechen Eingabeaufforderungen oder Feldern, die in IBM Installation Manager angezeigt werden. Tabelle 14. Arbeitsblatt zur Installation für Protokolle Parameter

Beschreibung

Branche

Geben Sie den Branchentyp an, der in dieser Implementierung unterstützt wird. Sie können nur einen Typ angeben. Es gibt vier unterstützte Branchentypen. Bei jeder Option werden die Codetabellen und Daten für diesen Branchentyp installiert. v Versicherungswesen Wählen Sie diese Option für Geschäftszweige wie z. B. Lebensversicherung, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Altersversorgung, Sach- und Unfallversicherungen usw. aus. v Bankgeschäft - Wählen Sie diese Optionen für Geschäftszweige wie z. B. Privatkundengeschäfte, Depositengeschäfte, Kreditkarten, Kredite usw. aus. v Telekommunikation Wählen Sie diese Option für Geschäftszweige wie z. B. Mobiltelefon, Kabelfernsehen, Satellitenfernsehen, Internet, Telefonservices usw. aus. v Fertigung - Wählen Sie diese Option für Geschäftszweige wie z. B. Präzisionswerkzeuge, Luftund Raumfahrt, Elektrogeräte, Heizung, Maschinen usw. aus.

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Installation

Ihr Wert

Tabelle 14. Arbeitsblatt zur Installation für Protokolle (Forts.) Parameter

Beschreibung

Protokolltrigger

Es gibt drei Optionen für Protokolltrigger. Sie können nur eine Option angeben.

Ihr Wert

v Ohne. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie keine Trigger installieren wollen. Wenn Sie diese Option auswählen, werden keine Protokolle in der Datenbank gespeichert. v Einfach. Wählen Sie diese Option aus, um nur die Trigger zum Aktualisieren zu installieren. Wenn ein Datensatz in der Datenbank aktualisiert wird, wird eine Kopie dieses Datensatzes (vor der Aktualisierung) der Protokolltabelle hinzugefügt. Ältere Datensatzversionen werden in der Protokolltabelle gespeichert. v Zusammengesetzt. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie sowohl Trigger zum Einfügen als auch Trigger zum Aktualisieren installieren wollen. Wenn ein Datensatz der Datenbank hinzugefügt wird oder ein Datensatz in der Datenbank aktualisiert wird, wird eine Kopie des Datensatzes der Protokolltabelle hinzugefügt. Kopien der aktuellen Version und der älteren Versionen des Datensatzes werden in der Protokolltabelle gespeichert.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Tabelle 14. Arbeitsblatt zur Installation für Protokolle (Forts.) Parameter

Beschreibung

Ihr Wert

Suchvorgänge mit Beachtung Standardmäßig muss bei der Groß-/Kleinschreibung Suchvorgängen über den Namen für Verträge, Produkte und Kategorien nicht die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen zur Aktivierung von Suchvorgängen mit Beachtung der Groß-/ Kleinschreibung nur, wenn Sie für Ihre Suchvorgänge Einschränkungen durch Beachtung der Groß-/ Kleinschreibung einrichten wollen. Sobald diese Funktion aktiviert wird, werden Datenbankobjekte erstellt und Sie können die Option nicht inaktivieren. Codetabellensprachen

Mit dem physischen MDMBetriebsserver werden übersetzte Codetabellenwerte für vordefinierte Listen und Fehlernachrichten bereitgestellt. Englisch ist die Standardsprache.

Anwendungsressourcensprache

Geben Sie die entsprechenden Sprachkonvertierungen für die zu installierende Benutzerschnittstelle an.

Zugehörige Konzepte: Suche ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung

Installationsszenarios Es gibt einige einheitliche Installationsszenarios, die Sie als Richtlinie bei der Installation von InfoSphere MDM in ähnlichen Umgebungen verwenden können. Die Szenarios sollen nicht jede mögliche Konfiguration oder Umgebung ansprechen, sondern zeigen die Basisschritte einer benutzerdefinierten Installation, die mehrere Produkte und Maschinen umfasst. Bevor Sie mit der Installation beginnen, müssen Sie sicherstellen, dass die von Ihnen ausgewählten Systeme die erforderlichen Voraussetzungen in Bezug auf Betriebssystem, Hardware, Software, Kommunikation, Datenträger und Speicherbedarf erfüllen. Bei diesen Szenarios wird vorausgesetzt, dass Sie die folgenden Tasks ausgeführt haben: v „Installationsdateien beziehen und extrahieren” auf Seite 62 v „IBM Installation Manager vorbereiten” auf Seite 79

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Installation

v „Installationsstartkit installieren” auf Seite 80 Bevor Sie mit der Installation beginnen, stellen Sie sicher, dass folgende Bedingungen erfüllt sind: v Stellen Sie sicher, dass vorhandene Dmgr-Knotenagenten implementiert und aktiv sind. v Stellen Sie sicher, dass vorhandene AppSrv-Knotenagenten implementiert und aktiv sind. In einigen Installationsszenarios wird das WebSphere Application Server-Profil 'AppSrv' als Server1 bezeichnet. v Stellen Sie sicher, dass die Umgebungsvariablen JAVA_HOME und PATH auf jeder Maschine richtig gesetzt sind. v Für WebSphere Application Server Network Deployment stellen Sie sicher, dass in den Variablen DB2_JDBC_DRIVER_PATH des Anwendungsservers die entsprechenden Knoten definiert sind, die die DB2-JDBC-Treiber für die Maschinen enthalten. Bei der Verwendung von WebSphere Application Server Base ist dies nicht erforderlich. v Die Hostnamen Ihrer Maschinen sowie die SOAP-Portnummern für die DmgrVerarbeitung sind Ihnen bekannt. v Hostname und Bootprogrammportnummer des Anwendungsservers, auf dem die Anwendung InfoSphere MDM bereits als Ergebnis der Ausführung von IBM Installation Manager installiert wurde, sind Ihnen bekannt.

Szenario: InfoSphere MDM auf einem WebSphere Application Server-Cluster mit einer IBM DB2-Datenbank und IBM WebSphere MQ-Messaging installieren Verwenden Sie dieses Szenario als Referenz bei der Planung und Installation von InfoSphere MDM auf einem WebSphere Application Server-Cluster mit einer DB2Datenbank und IBM WebSphere MQ-Messaging. Dieses Szenario gilt für DB2 unter den Betriebssystemen Microsoft Windows, Linux oder UNIX. Dieses Szenario wird in vier Prozeduren ausgeführt. 1. Bereiten Sie Ihren Anwendungsserver vor. 2. Bereiten Sie Ihre DB2-Datenbank vor. 3. Bereiten Sie IBM WebSphere MQ-Messaging vor. 4. Installieren Sie InfoSphere MDM. In diesem Szenario lautet die Topologie folgendermaßen: v Maschine A: – WebSphere Application Server Deployment Manager – DB2-Client-Software – IBM Installation Manager und InfoSphere MDM v Maschinen B, C und D: – Verwaltete WebSphere Application Server-Knoten – DB2-Client-Software v Maschine E: – DB2-Datenbank v Maschine F: – IBM WebSphere MQ

Kapitel 3. Produkt installieren

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IBM DB2-Datenbank vorbereiten: Verwenden Sie diese Prozedur zur Installation und Vorbereitung Ihrer DB2-Datenbank als zweiten Schritt zur Ausführung dieses Szenarios. In der aus dieser Prozedur resultierenden Topologie dient die Maschine E als Host für die DB2-Software und -Datenbank und die Maschinen A, B, C und D verfügen über die DB2-Client-Software. 1. Installieren Sie die DB2-Datenbank. Verwenden Sie die IBM DB2-Installationsdokumentation als Leitfaden. a. Installieren Sie DB2 auf der Maschine E. b. Installieren Sie die DB2-Client-Software auf den Maschinen A, B, C und D. c. Katalogisieren Sie den DB2-Client auf der Maschine A, um eine Verbindung zum DB2-Datenbankserver auf der Maschine E herzustellen. Wiederholen Sie diesen Schritt für die Maschinen B, C und D. 2. Erstellen Sie die Datenbank und Tabellenbereiche mit den Scripts, die im Installationsstartkit bereitgestellt werden. 3. Stellen Sie sicher, dass das Verzeichnis $ausgangsverzeichnis/sqllib/bin des DB2-Clients im Pfad auf der Maschine A enthalten ist. Dieser Schritt ist erforderlich, damit IBM Installation Manager das Dienstprogramm $ausgangsverzeichnis/sqllib/bin/db2 bei der Ausführung der SQL-Scripts implementieren kann. Zugehörige Tasks: „Datenbank installieren und einrichten” auf Seite 82 „DB2-Datenbank vorbereiten” auf Seite 84 „Installationsstartkit installieren” auf Seite 80 Zugehörige Verweise: „Arbeitsblatt für DB2- oder DB2 for z/OS-Datenquelle” auf Seite 29 WebSphere Application Server Network Deployment vorbereiten: Der erste Schritt zur Ausführung dieses Installationsszenarios umfasst das Installieren und Vorbereiten Ihres Anwendungsservers. In der aus dieser Prozedur resultierenden Topologie verfügt die Maschine A über WebSphere Application Server Deployment Manager und die Maschinen B, C und D verfügen über verwaltete WebSphere Application Server-Knoten. 1. Installieren und konfigurieren Sie WebSphere Application Server auf den Maschinen A, B, C und D. Verwenden Sie die Dokumentation zu WebSphere Application Server Network Deployment als Leitfaden. 2. Erstellen Sie zwei WebSphere Application Server-Cluster. CLUSTER1 für den MDM-Betriebsserver und CLUSTER2 für die Benutzeranwendungen. 3. Erstellen Sie eine WebSphere Application Server-Umgebungsvariable DB2_JDBC_DRIVER_PATH für jeden Knoten im Cluster. Der Pfad muss auf die JDBC-Treiber für jede Maschine verweisen. Wenn z. B. der DB2-Client und die JDBC-Treiber unter $ausgangsverzeichnis_des_benutzers/sqllib/java installiert sind, geben Sie DB2_JDBC_DRIVER_PATH mit $ausgangsverzeichnis_des_benutzers an. 4. Stellen Sie sicher, dass alle verwalteten Knoten korrekt synchronisiert sind, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. 5. Stellen Sie sicher, dass Ihnen der Hostname und SOAP-Port von WebSphere Application Server Deployment Manager bekannt sind, bevor Sie mit der Ins-

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Installation

tallation von InfoSphere MDM beginnen. Zeichnen Sie Ihre Werte auf dem Arbeitsblatt zur Konfiguration von WebSphere Application Server auf. 6. Stellen Sie sicher, dass Ihr Cluster gestartet wurde, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. Zugehörige Konzepte: „Anwendungsserver installieren und einrichten” auf Seite 111 Zugehörige Tasks: „WebSphere Application Server Network Deployment für eine Implementierung auf einem verwalteten Server vorbereiten” auf Seite 112 „Ihre DB2-Datenbank für die Verwendung von InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung vorbereiten” auf Seite 86 Zugehörige Verweise: „WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation” auf Seite 37 IBM WebSphere MQ vorbereiten: Verwenden Sie diese Prozedur zur Installation und Vorbereitung von IBM WebSphere MQ als dritten Schritt zur Ausführung dieses Szenarios. 1. Installieren Sie IBM WebSphere MQ auf der Maschine F. Verwenden Sie die Installationsdokumentation zu IBM WebSphere MQ als Leitfaden. 2. Erstellen Sie den Warteschlangenmanager, den Kanal und die Warteschlangen von WebSphere MQ mithilfe der Scripts custSetupMQServer.mqsc und ChannelAuth.mqsc. Diese Scripts befinden sich im Installationsstartkit. Zugehörige Tasks: „Installationsstartkit installieren” auf Seite 80 Zugehörige Verweise: „Arbeitsblatt zur Konfiguration für die InfoSphere MDM-Anwendung” auf Seite 41 „Installationsstartkit für benutzerdefinierte Installationen” auf Seite 10 InfoSphere MDM installieren: Verwenden Sie diese Prozedur zur Installation von InfoSphere MDM und eventuell ausgewählten Benutzeranwendungen als letzten Schritt zur Ausführung diese Szenarios. Stellen Sie sicher, dass Ihr Anwendungsserver und die Datenbank gestartet wurden, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. 1. Starten Sie IBM Installation Manager auf der Maschine A und wählen Sie Ihr InfoSphere MDM-Angebot aus. Fahren Sie mit den Eingabeaufforderungen fort. 2. Geben Sie das Installationsausgangsverzeichnis und die freigegebenen Verzeichnisse für InfoSphere MDM an. Beispiel: MDM_INSTALL-Ausgangsverzeichnis - /usr/IBM/MDM/E001/mdm und Freigegeben - /usr/IBM/MDM/E001/ Shared 3. Wählen Sie die MDM-Datenbank, den MDM-Betriebsserver und Benutzeranwendungen oder andere Features aus, die Sie installieren wollen. Beispiel: Wählen Sie das Feature Applications aus, um alle Benutzeranwendungen zu installieren, oder wählen Sie bestimmte Anwendungen aus. 4. Geben Sie im Fenster Database Configuration den Datenbanktyp und die Datenbankparameter an. Sie können die Datenbankverbindung entweder mit der Kapitel 3. Produkt installieren

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Option Test Connection testen oder Sie können No connection test required auswählen, wenn Sie keinen Verbindungstest durchführen wollen. 5. Geben Sie im Fenster WebSphere Application Server Configuration die Parameter des Anwendungsservers an. Wählen Sie Retrieve Host Details aus, um die Informationen für Zelle, Knoten und Server abzurufen. Wählen Sie die Option Install MDM application on cluster aus, um die MDM-Anwendung im Cluster zu installieren. Wählen Sie CLUSTER1 in der Liste Cluster aus. 6. Wählen Sie im Fenster Application Configuration die Option IBM WebSphere MQ Messaging aus und geben Sie die Parameter ein. Heben Sie die Auswahl der Option Configure messaging server auf, damit IBM Installation Manager keinen Warteschlangenmanager auf der Maschine A erstellt (da der Warteschlangenmanager auf der Maschine F aktiviert ist). 7. Geben Sie die Parameter in den Konfigurationsanzeigen der einzelnen Benutzeranwendungen an. Wählen Sie die Option Install MDM application on cluster aus, um die MDM-Anwendung im Cluster zu installieren. Wählen Sie CLUSTER2 aus der Liste Cluster aus. 8. Klicken Sie Verify Installation Requirements an, um die Prüfungen der Voraussetzungen auszuführen. Prüfen und korrigieren Sie eventuelle Fehler oder Warnungen und klicken Sie anschließend Recheck an. 9. Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss der Prüfungen Install an. 10. Wenn die Installation abgeschlossen ist, zeigen Sie die Protokolle an und verwenden Sie die Installationsprüftools. Zugehörige Konzepte: „IBM Installation Manager vorbereiten” auf Seite 79 „Arbeitsblatt zur Installation und Konfiguration” auf Seite 27 „Basisinstallation prüfen” auf Seite 169 Zugehörige Tasks: „Benutzerdefinierte Implementierung von InfoSphere MDM installieren” auf Seite 122 Fehlerbehebung für eine Installation

Szenario: InfoSphere MDM auf einem WebSphere Application Server-Cluster mit einer Oracle-Datenbank und WebSphere Application Server-Standard-Messaging installieren Verwenden Sie dieses Szenario als Referenz bei der Planung und Verarbeitung einer InfoSphere MDM-Installation auf einem WebSphere Application Server-Cluster. In diesem Szenario werden eine Oracle-Datenbank und WebSphere Application Server-Standard-Messaging verwendet. Dieses Szenario wird in drei Prozeduren ausgeführt. 1. Bereiten Sie Ihren Anwendungsserver vor. 2. Bereiten Sie Ihre Oracle-Datenbank vor. 3. Installieren Sie InfoSphere MDM. In diesem Szenario lautet die Topologie folgendermaßen: v Maschine A: – WebSphere Application Server Deployment Manager – Oracle-Client-Software – IBM Installation Manager und InfoSphere MDM v Maschinen B, C und D: – Verwaltete WebSphere Application Server-Knoten

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Installation

– Oracle-Client-Software v Maschine E: – Oracle-Datenbank Oracle-Datenbank vorbereiten: Verwenden Sie diese Prozedur zur Installation und Vorbereitung Ihrer Oracle-Datenbank als zweiten Schritt zur Ausführung dieses Szenarios. In der aus dieser Prozedur resultierenden Topologie dient die Maschine E als Host für die Oracle-Software und Oracle-Datenbank und die Maschinen A, B, C und D verfügen über die Oracle-Client-Software. 1. Installieren Sie die Oracle-Datenbank. Verwenden Sie die Oracle-Installationsdokumentation als Leitfaden. a. Installieren Sie Oracle auf der Maschine E. b. Installieren Sie die Oracle-Client-Software auf den Maschinen A, B, C und D. c. Sorgen Sie dafür, dass der TNS-Name auf der Maschine A darauf verweist, dass eine Verbindung zum fernen Oracle-Datenbankserver auf der Maschine E hergestellt wird. 2. Erstellen Sie die Datenbank- und Tabellenbereiche mit den Scripts, die im Installationsstartkit bereitgestellt werden. Zur Installation von MDM mit Oracle muss der Name des Datenbankbenutzers mit dem Schemanamen übereinstimmen. 3. Stellen Sie sicher, dass sqlplus des Oracle-Clients im Pfad auf der Maschine A enthalten ist. Dieser Schritt ist erforderlich, damit IBM Installation Manager das Dienstprogramm sqlplus bei der Ausführung der SQL-Scripts implementieren kann. Zugehörige Tasks: „Datenbank installieren und einrichten” auf Seite 82 „Oracle-Datenbank vorbereiten” auf Seite 88 „Installationsstartkit installieren” auf Seite 80 Zugehörige Verweise: „Arbeitsblatt für Oracle-Datenquelle” auf Seite 35 WebSphere Application Server Network Deployment vorbereiten: Verwenden Sie diese Prozedur zur Installation und Vorbereitung Ihres Anwendungsservers als ersten Schritt zur Ausführung dieses Szenarios. In der aus dieser Prozedur resultierenden Topologie verfügt die Maschine A über WebSphere Application Server Deployment Manager und die Maschinen B, C und D verfügen über verwaltete WebSphere Application Server-Knoten. 1. Installieren und konfigurieren Sie WebSphere Application Server auf den Maschinen A, B, C und D. Verwenden Sie die Dokumentation zu WebSphere Application Server Network Deployment als Leitfaden. 2. Erstellen Sie einen WebSphere Application Server-Cluster mit dem Namen CLUSTER1 für den MDM-Betriebsserver. 3. Erstellen Sie eine WebSphere Application Server-Umgebungsvariable ORACLE_JDBC_DRIVER_PATH für jeden Knoten im Cluster. Der Pfad muss auf die JDBC-Treiber für jede Maschine verweisen. Wenn z. B. der Oracle-Client und die JDBC-Treiber unter $ausgangsverzeichnis_des_benutzers/jdbc/lib/ Kapitel 3. Produkt installieren

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ojdbc6.jar installiert sind, geben Sie ORACLE_JDBC_DRIVER_PATH mit $ausgangsverzeichnis_des_benutzers an. 4. Stellen Sie sicher, dass alle verwalteten Knoten korrekt synchronisiert sind, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. 5. Stellen Sie sicher, dass Ihnen der Hostname und SOAP-Port von WebSphere Application Server Deployment Manager bekannt sind, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. Zeichnen Sie Ihre Werte auf dem Arbeitsblatt zur Konfiguration von WebSphere Application Server auf. 6. Stellen Sie sicher, dass Ihr Cluster gestartet wurde, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. Zugehörige Konzepte: „Anwendungsserver installieren und einrichten” auf Seite 111 Zugehörige Tasks: „WebSphere Application Server Network Deployment für eine Implementierung auf einem verwalteten Server vorbereiten” auf Seite 112 „Ihre Oracle-Datenbank für die Verwendung von InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung vorbereiten” auf Seite 91 Zugehörige Verweise: „WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation” auf Seite 37 InfoSphere MDM installieren: Verwenden Sie diese Prozedur zur Installation von InfoSphere MDM und eventuell ausgewählten Benutzeranwendungen als letzten Schritt zur Ausführung diese Szenarios. Stellen Sie sicher, dass Ihr Anwendungsserver und die Datenbank gestartet wurden, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. 1. Starten Sie IBM Installation Manager auf der Maschine A und wählen Sie Ihr InfoSphere MDM-Angebot aus. Fahren Sie mit den Eingabeaufforderungen fort. 2. Geben Sie das Installationsausgangsverzeichnis und die freigegebenen Verzeichnisse für InfoSphere MDM an. Beispiel: MDM_INSTALL-Ausgangsverzeichnis - /usr/IBM/MDM/E001/mdm und Freigegeben - /usr/IBM/MDM/E001/ Shared 3. Wählen Sie die MDM-Datenbank, den MDM-Betriebsserver und Benutzeranwendungen oder andere Features aus, die Sie installieren wollen. Beispiel: Wählen Sie das Feature Applications aus, um alle Benutzeranwendungen zu installieren, oder wählen Sie bestimmte Anwendungen aus. 4. Geben Sie im Fenster Database Configuration den Datenbanktyp und die Datenbankparameter an. Sie können die Datenbankverbindung entweder mit der Option Test Connection testen oder Sie können No connection test required auswählen, wenn Sie keinen Verbindungstest durchführen wollen. 5. Geben Sie im Fenster WebSphere Application Server Configuration die Parameter des Anwendungsservers an. Wählen Sie Retrieve Host Details aus, um die Informationen für Zelle, Knoten und Server abzurufen. Wählen Sie die Option Install MDM application on cluster aus, um die MDM-Anwendung im Cluster zu installieren. Wählen Sie CLUSTER1 in der Liste Cluster aus. 6. Wählen Sie im Fenster Application Configuration die Option IBM WebSphere Default Messaging aus.

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Installation

7. Geben Sie die Parameter in den Konfigurationsanzeigen der einzelnen Benutzeranwendungen an. Wählen Sie die Option Install MDM application on cluster aus, um die MDM-Anwendung im Cluster zu installieren. Wählen Sie CLUSTER1 in der Liste Cluster aus. 8. Klicken Sie Verify Installation Requirements an, um die Prüfungen der Voraussetzungen auszuführen. Prüfen und korrigieren Sie eventuelle Fehler oder Warnungen und klicken Sie anschließend Recheck an. 9. Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss der Prüfungen Install an. 10. Wenn die Installation abgeschlossen ist, zeigen Sie die Protokolle an und verwenden Sie die Installationsprüftools. Zugehörige Konzepte: „IBM Installation Manager vorbereiten” auf Seite 79 „Arbeitsblatt zur Installation und Konfiguration” auf Seite 27 „Basisinstallation prüfen” auf Seite 169 Zugehörige Tasks: „Benutzerdefinierte Implementierung von InfoSphere MDM installieren” auf Seite 122 Fehlerbehebung für eine Installation

Szenario: InfoSphere MDM auf WebSphere Application Server Network Deployment unter Windows mit einer SQL Server-Datenbank installieren Verwenden Sie dieses Szenario als Referenz bei der Planung und Verarbeitung einer virtuellen Implementierung von InfoSphere MDM auf WebSphere Application Server Network Deployment. In diesem Szenario werden eine Microsoft SQL Server-Datenbank und IBM WebSphere MQ-Messaging verwendet. Dieses Szenario gilt für ein Microsoft Windows-Betriebssystem. Einschränkung: Da dieses Szenario auf einem Windows-System mit SQL Server ausgeführt wird, werden nur Features der virtuellen Stammdatenverwaltung unterstützt. Eine physische Stammdatenverwaltung wird in diesem Szenario nicht unterstützt. Dieses Szenario wird in vier Prozeduren ausgeführt. 1. Bereiten Sie Ihren Anwendungsserver vor. 2. Bereiten Sie Ihre SQL Server-Datenbank vor. 3. Bereiten Sie IBM WebSphere MQ-Messaging vor. 4. Installieren Sie InfoSphere MDM. In diesem Szenario lautet die Topologie folgendermaßen: v Maschine A: – WebSphere Application Server Deployment Manager und verwalteter WebSphere Application Server-Knoten – IBM WebSphere MQ – IBM Installation Manager und InfoSphere MDM v Maschine B: – SQL Server-Datenbank

Kapitel 3. Produkt installieren

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Microsoft SQL Server-Datenbank vorbereiten: Der zweite Schritt zur Ausführung dieses Szenarios umfasst das Installieren und Vorbereiten Ihrer SQL Server-Datenbank. 1. Installieren Sie die SQL Server-Datenbank auf der Maschine B. Verwenden Sie die Installationsdokumentation zu Microsoft SQL Server als Leitfaden. 2. Erstellen Sie die Datenbank- und Tabellenbereiche mit den Scripts, die im InfoSphere MDM-Installationsstartkit bereitgestellt werden. Zugehörige Tasks: „Datenbank installieren und einrichten” auf Seite 82 „Microsoft SQL Server-Datenbank vorbereiten” auf Seite 86 „Installationsstartkit installieren” auf Seite 80 Zugehörige Verweise: „Arbeitsblatt für Microsoft SQL Server-Datenquelle” auf Seite 32 WebSphere Application Server Network Deployment vorbereiten: Der erste Schritt zur Ausführung dieses Szenarios umfasst das Installieren und Vorbereiten Ihres Anwendungsservers. In der aus dieser Prozedur resultierenden Topologie verfügt die Maschine A über WebSphere Application Server Deployment Manager und über einen verwalteten Knoten. 1. Installieren und konfigurieren Sie WebSphere Application Server auf der Maschine A. Verwenden Sie die Dokumentation zu WebSphere Application Server Network Deployment als Leitfaden. 2. Stellen Sie sicher, dass Ihr verwalteter Knoten korrekt synchronisiert ist, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. 3. Stellen Sie sicher, dass Ihnen der Hostname und SOAP-Port von WebSphere Application Server Deployment Manager bekannt sind, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. Zeichnen Sie Ihre Werte auf dem Arbeitsblatt zur Konfiguration von WebSphere Application Server auf. 4. Stellen Sie sicher, dass Ihr Anwendungsserver gestartet wurde, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. Zugehörige Konzepte: „Anwendungsserver installieren und einrichten” auf Seite 111 Zugehörige Tasks: „WebSphere Application Server Network Deployment für eine Implementierung auf einem verwalteten Server vorbereiten” auf Seite 112 Zugehörige Verweise: „WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation” auf Seite 37 IBM WebSphere MQ vorbereiten: Verwenden Sie diese Prozedur zur Installation und Vorbereitung von IBM WebSphere MQ als dritten Schritt zur Ausführung dieses Szenarios. 1. Installieren Sie IBM WebSphere MQ auf der Maschine A. Verwenden Sie die Installationsdokumentation zu IBM WebSphere MQ als Leitfaden. 2. Erstellen Sie den Warteschlangenmanager, den Kanal und die Warteschlangen von WebSphere MQ mithilfe der Scripts custSetupMQServer.mqsc und ChannelAuth.mqsc. Diese Scripts befinden sich im Installationsstartkit.

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Installation

InfoSphere MDM installieren: Verwenden Sie diese Prozedur zur Installation von InfoSphere MDM und eventuell ausgewählten Benutzeranwendungen als letzten Schritt zur Ausführung diese Szenarios. Stellen Sie sicher, dass Ihr Anwendungsserver und die Datenbank gestartet wurden, bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen. 1. Starten Sie IBM Installation Manager auf der Maschine A und wählen Sie Ihr InfoSphere MDM-Angebot aus. Fahren Sie mit den Eingabeaufforderungen fort. 2. Geben Sie das Installationsausgangsverzeichnis und die freigegebenen Verzeichnisse für InfoSphere MDM an. Beispiel: MDM_INSTALL-Ausgangsverzeichnis - c:\Program Files\IBM\MDM\E001\mdm und Freigegeben - c:\Program Files\IBM\MDM\E001\Shared 3. Wählen Sie die MDM-Datenbank, den MDM-Betriebsserver und Benutzeranwendungen oder andere Features aus, die Sie installieren wollen. Beispiel: Wählen Sie das Feature Applications aus, um alle Benutzeranwendungen zu installieren, oder wählen Sie bestimmte Anwendungen aus. Tipp: Da dieses Szenario auf einem Windows-System mit SQL Server ausgeführt wird, können Sie nur virtuelle MDM-Benutzeranwendungen auswählen. Eine physische Stammdatenverwaltung wird in diesem Szenario nicht unterstützt. 4. Geben Sie im Fenster Database Configuration den Datenbanktyp und die Datenbankparameter an. Sie können die Datenbankverbindung entweder mit der Option Test Connection testen oder Sie können No connection test required auswählen, wenn Sie keinen Verbindungstest durchführen wollen. 5. Geben Sie im Fenster WebSphere Application Server Configuration die Parameter des Anwendungsservers an. Wählen Sie Retrieve Host Details aus, um die Informationen für Zelle, Knoten und Server abzurufen. Klicken Sie Verify MDM Instance on Server an, um sicherzustellen, dass noch keine InfoSphere MDM-Instanz vorhanden ist. 6. Wählen Sie im Fenster Application Configuration die Option IBM WebSphere MQ Messaging aus und geben Sie die Parameter ein. Lassen Sie die Option Configure messaging server ausgewählt, damit IBM Installation Manager einen Warteschlangenmanager auf der Maschine A erstellt. 7. Geben Sie die Parameter in den Konfigurationsanzeigen der einzelnen Benutzeranwendungen an. 8. Klicken Sie Verify Installation Requirements an, um die Prüfungen der Voraussetzungen auszuführen. Prüfen und korrigieren Sie eventuelle Fehler oder Warnungen und klicken Sie anschließend Recheck an. 9. Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss der Prüfungen Install an. 10. Wenn die Installation abgeschlossen ist, zeigen Sie die Protokolle an und verwenden Sie die Installationsprüftools. Zugehörige Konzepte: „IBM Installation Manager vorbereiten” auf Seite 79 „Arbeitsblatt zur Installation und Konfiguration” auf Seite 27 „Basisinstallation prüfen” auf Seite 169 Zugehörige Tasks: „Benutzerdefinierte Implementierung von InfoSphere MDM installieren” auf Seite 122 Kapitel 3. Produkt installieren

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Fehlerbehebung für eine Installation

Szenario: InfoSphere MDM Workbench unter Windows installieren und anschließend eine Verbindung zu einem fernen Betriebsserver herstellen Verwenden Sie dieses Szenario als Referenz bei der Planung und Implementierung einer InfoSphere MDM-Entwicklungsumgebungsinstallation (MDM Workbench) unter Microsoft Windows, die eine Verbindung zu einem fernen InfoSphere MDMBetriebsserver und einer fernen Datenbankinstanz herstellt. Die in diesem Szenario beschriebenen Schritte behandeln hauptsächlich den physischen MDM-Aspekt der InfoSphere MDM Workbench-Konfiguration und -Implementierung. Wichtig: In diesem Szenario wird angenommen, dass bereits ein Betriebsserver auf einer fernen Maschine installiert wurde. Dieses Szenario wird in den folgenden Prozeduren ausgeführt: 1. Installieren Sie MDM Workbench auf einer lokalen Maschine. 2. Konfigurieren Sie Ihre lokale MDM Workbench-Instanz für eine Verbindung zum fernen Anwendungsserver. 3. Konfigurieren Sie Ihre lokale MDM Workbench-Instanz für eine Verbindung zur fernen Datenbank. 4. Implementieren Sie nach Abschluss der Entwicklungsarbeit Ihre Änderungen aus MDM Workbench in der fernen InfoSphere MDM-Instanz. In diesem Szenario lautet die Topologie folgendermaßen: v Maschine A (lokale Microsoft Windows-Maschine): – IBM Installation Manager und InfoSphere MDM Workbench – IBM Rational Application Developer v Maschine B (AIX-Servermaschine): – WebSphere Application Server Deployment Manager und verwalteter WebSphere Application Server-Knoten – IBM Installation Manager und InfoSphere MDM-Betriebsserver – IBM DB2-Datenbank Zugehörige Tasks: „Benutzerdefinierte Implementierung von InfoSphere MDM installieren” auf Seite 122 Lokale InfoSphere MDM-Entwicklungsumgebung installieren: Bereiten Sie Ihre lokale InfoSphere MDM-Entwicklungsumgebung vor, indem Sie MDM Workbench und IBM Rational Application Developer (RAD) installieren. Wenn Rational Application Developer bereits installiert ist, müssen Sie sicherstellen, dass Sie MDM Workbench und Rational Application Developer in derselben Paketgruppe installieren. Tipp: Unter http://youtu.be/96CkbrwASik können Sie ein Video der in dieser Prozedur beschriebenen Schritte ansehen. 1. Starten Sie IBM Installation Manager.

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Installation

2. Fügen Sie die MDM Workbench- und Rational Application Developer-Repositorys zu IBM Installation Manager hinzu: a. Klicken Sie File > Preferences an. Das Dialogfeld Preferences wird geöffnet. b. Klicken Sie Add Repository... an. c. Wählen Sie die .inf-Datei von MDM Workbench im Verzeichnis mit den InfoSphere MDM-Installationsimages aus. d. Klicken Sie Add Repository... an. e. Wählen Sie die .inf-Datei von Rational Application Developer im Verzeichnis mit den InfoSphere MDM-Installationsimages aus. f. Klicken Sie OK an. 3. Klicken Sie in der Hauptanzeige von IBM Installation Manager die Option Install an. 4. Wählen Sie in der zweiten Anzeige Install Packages das Installationsverzeichnis aus, in dem Sie MDM Workbench installieren möchten. Wenn Sie die Installation nicht im Standardverzeichnis vornehmen wollen, wählen Sie MDM Workbench aus und klicken Sie anschließend Browse im Feld Installation Directory an. Anmerkung: Installieren Sie MDM Workbench unter Microsoft Windows 7-Betriebssystemen in einem nicht virtualisierten Verzeichnis. 5. Klicken Sie Next an. 6. Im Sprachenfenster ist Englisch standardmäßig ausgewählt. v Wenn Sie eine andere Sprache als Englisch wünschen, wählen Sie die Sprache aus und klicken Sie Next an. 7. Wählen Sie die Pakete IBM Rational Application Developer for WebSphere Software und IBM InfoSphere Master Data Management Workbench zur Installation aus und klicken Sie Next an. 8. Klicken Sie erneut Next an, um die Lizenzanzeige zu öffnen. Lesen und akzeptieren Sie die Lizenzbedingungen und klicken Sie dann Next an. 9. Füllen Sie die verbleibenden Installation Manager-Fenster aus, prüfen Sie die Informationen in der Installationszusammenfassung und klicken Sie dann Verify Installation Requirements an, um die Prüfungen der Voraussetzungen auszuführen. Prüfen und korrigieren Sie eventuelle Fehler oder Warnungen und klicken Sie anschließend Recheck an. 10. Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss der Prüfungen Install an. 11. Klicken Sie Finish an, um IBM Installation Manager zu schließen. Zugehörige Tasks: „Benutzerdefinierte Implementierung von InfoSphere MDM installieren” auf Seite 122 Verbindung mit dem fernen Server konfigurieren: Erstellen Sie einen neuen Eintrag in der MDM Workbench-Ansicht 'Server', um eine Verbindung mit dem fernen Anwendungsserver herzustellen. 1. Öffnen Sie MDM Workbench auf Ihrer lokalen Maschine. 2. Öffnen Sie die Ansicht 'Server'. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Ansicht 'Server' und wählen Sie New > Server aus. Das Dialogfeld zum Definieren eines neuen Servers wird geöffnet.

Kapitel 3. Produkt installieren

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4. Wählen Sie den Servertyp und die Serverversion aus, z. B. IBM > WebSphere Application Server v8.5.5.2. 5. Geben Sie den Hostnamen Ihres fernen Servers ein. 6. Geben Sie den Servernamen ein. 7. Wählen Sie die Serverlaufzeitumgebung aus und klicken Sie Next an. 8. Wählen Sie die Option Manually provide connection settings aus (immer ausgewählt für ferne Server) und konfigurieren Sie die Verbindungseinstellungen mit den korrekten Portnummern. Sie müssen mindestens einen Verbindungstyp auswählen und sicherstellen, dass der korrekte Port angegeben ist. 9. Wählen Sie Security is enabled on this server aus und geben Sie dann die Benutzer-ID und das Kennwort an. 10. Geben Sie den Anwendungsservernamen ein. 11. Klicken Sie Test Connection an, um zu bestätigen, dass alle Verbindungseinstellungen korrekt sind, und klicken Sie dann Finish an. Zugehörige Konzepte: „Anwendungsserver installieren und einrichten” auf Seite 111 Verbindung mit der fernen Datenbank konfigurieren: Konfigurieren Sie eine Verbindung mit der fernen Datenbank, um Ihre InfoSphere MDM-Entwicklung zu testen und ein beliebiges generiertes SQL auszuführen. 1. Öffnen Sie in MDM Workbench die Perspektive Data. 2. Klicken Sie in der Datenquellenexploreransicht mit der rechten Maustaste Database Connections an. 3. Klicken Sie New... an. Das Dialogfeld New Connection wird geöffnet. 4. Geben Sie in der Anzeige mit den Verbindungsparametern die Details Ihrer fernen Datenbankinstanz an: a. Wählen Sie den Datenbankmanagertyp aus. b. Wählen Sie den JDBC-Treiber aus. c. Geben Sie den Datenbanknamen ein. d. Geben Sie die Hostadresse und die Portnummer ein. e. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für die Clientauthentifizierung an. f. Geben Sie den Standardschemanamen ein. g. Bestätigen Sie die Verbindungs-URL. 5. Klicken Sie nach der Konfiguration der fernen Datenbankinstanz Test Connection an, um die Richtigkeit Ihrer Einstellungen zu bestätigen. 6. Klicken Sie Finish an. Zugehörige Tasks: „Datenbank installieren und einrichten” auf Seite 82 SQL-Scripts zur Vorbereitung der Implementierung ausführen Lokale Änderungen an der fernen InfoSphere MDM-Instanz implementieren: In diesem Szenario ist der MDM Workbench-Entwicklungsprozess identisch mit dem normalen Prozess, aber Sie müssen Ihr Verbundbundlearchiv (Composite Bundle Archive, CBA) mithilfe der WebSphere Application Server-Verwaltungskonsole auf dem fernen Betriebsserver implementieren. 1. Schließen Sie ihre MDM Workbench-Entwicklungstasks ab.

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Installation

2. Stellen Sie sicher, dass der Code für Ihr Projekt generiert wurde, nachdem Sie es dem CBA hinzugefügt haben. 3. Führen Sie die SQL-Scripts im Verzeichnis MDMSharedResources/sql aus, das Ihrer fernen Datenbankinstanz entspricht. 4. Klicken Sie in MDM Workbench mit der rechten Maustaste das CBA-Projekt an und klicken Sie die Option Export an. 5. Wählen Sie das Exportziel OSGi > OSGi Composite Bundle (CBA) aus. Prüfen Sie, dass die exportierten Bundles Ihr Bundle für das Betriebsservermodul enthalten. Wichtig: Stellen Sie sicher, dass Sie nur die Anpassungsbundles exportieren und nicht die zentralen referenzierten Bundles aus InfoSphere MDM. Wenn Sie beim Exportieren des CBA alle Bundles auswählen, verfügen Sie hinterher über doppelte Versionen der zentralen Bundles. 6. Klicken Sie Browse an, wählen Sie eine Speicherposition für die CBA-Datei aus und klicken Sie dann Finish an. 7. Öffnen Sie die ferne WebSphere Application Server-Verwaltungskonsole, klicken Sie im Navigationsrahmen Imgebung > OSGi Bundle-Repositorys > Interne Bundle-Repositorys an und klicken Sie oben in der Tabelle die Option Neu an. 8. Wählen Sie das lokale Dateisystem aus und navigieren Sie an die Position, an der Sie das aus MDM Workbench exportierte CBA gespeichert haben, klicken Sie dann OK und anschließend die Option zum direkten Speichern in der Masterkonfiguration an. 9. Klicken Sie im Navigationsrahmen Anwendungen > Anwendungstypen > Geschäftsanwendungen an. 10. Klicken Sie die InfoSphere MDM-Anwendung an und wählen Sie das vom Unternehmensbundlearchiv (Enterprise Bundle Archive, EBA) implementierte Asset aus (z. B. com.ibm.mdm.server.app_0001.eba). Dieser Schritt kann einige Minuten dauern. 11. Klicken Sie in der rechten Spalte Erweiterungen für diese Kompositionseinheit an und klicken Sie dann oben in der Tabelle die Option Hinzufügen an. 12. Wählen Sie das Kontrollkästchen neben dem importierten CBA aus und klicken Sie dann oben in der Tabelle Hinzufügen an. Das Laden der nächsten Seite kann einige Minuten dauern. 13. Klicken Sie die Option zum direkten Speichern in der Masterkonfiguration an. Die Seite mit der Kompositionseinheit wird wieder angezeigt. 14. Klicken Sie im unteren Bereich der Seite die Option Auf neueste Implementierung aktualisieren an, prüfen Sie die vorangezeigten Änderungen und klicken Sie dann OK an. Für Ihr Erweiterungs-CBA sollte eine Änderung von Nicht implementiert in eine Versionsnummer angezeigt werden. 15. Klicken Sie im Optionsassistenten Weiter an, übernehmen Sie die Standardoptionen auf jeder Seite und klicken Sie dann Fertigstellen an. 16. Klicken Sie die Option zum direkten Speichern in der Masterkonfiguration an. 17. Starten Sie die ferne InfoSphere MDM-Geschäftsanwendung. Zugehörige Tasks: Implementierung von Zusätzen und Erweiterungen SQL-Scripts zur Vorbereitung der Implementierung ausführen CBA auf dem Betriebsserver über die Administrationskonsole implementieren

Kapitel 3. Produkt installieren

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Eigenständigen Server mit DB2 installieren Führen Sie die Tasks in diesem Abschnitt aus, um einen eigenständigen InfoSphere MDM-Server mit IBM DB2 zu installieren. Mit einer eigenständigen Serverinstallation können Sie eine InfoSphere MDM-Edition, IBM WebSphere Application Server und IBM DB2 for Linux, UNIX, and Windows auf einem Server implementieren. Wichtig: Bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen, beachten Sie die Angaben zu den bekannten Problemen. Für einige der bekannten Installationsprobleme müssen Sie bestimmte Konfigurationstasks zur Installationsvorbereitung ausführen. Wenn diese Konfigurationstasks nicht ausgeführt werden, schlägt die Installation fehl.

Installationsdateien beziehen und extrahieren Die Installationsmedien für die Installation von InfoSphere MDM sind als für den Download verfügbare Installationsimagedateien verfügbar. Über die Downloadseite von IBM InfoSphere Master Data Management können Sie feststellen, welche Komponenten Sie für Ihre lizenzierte Edition und Version benötigen. Anhand der Informationen im Abschnitt mit den Systemanforderungen können Sie die unterstützten Versionen für WebSphere Application Server und Fixpacks bestimmen. Wichtig: Bevor Sie die Installation von InfoSphere MDM starten, müssen Sie sicherstellen, dass Sie alle neuesten Installationspakete und Fixpacks heruntergeladen haben, die für Ihre lizenzierte Edition und Version erforderlich sind. Wenn Sie Installationsimagedateien von IBM Passport Advantage erhalten, laden Sie die Dateien in das Verzeichnis MDM herunter und extrahieren Sie sie dort. Beim Extrahieren der Dateien werden diese in einer Ordnerstruktur angeordnet, die die heruntergeladenen Teile widerspiegelt. Zugehörige Konzepte: Systemvoraussetzungen für InfoSphere MDM Zugehörige Tasks: „Eigenständige Installation mit DB2 mithilfe von LaunchPad starten” auf Seite 63 Zugehörige Verweise: „Installationsvoraussetzungen” auf Seite 2 Zugehörige Informationen: IBM InfoSphere Master Data Management herunterladen

Eigenständige Installation mit DB2 vorbereiten Bevor Sie mit einer eigenständigen Serverinstallation mit DB2 oder einer eigenständigen Workstationinstallation mit DB2 beginnen, müssen Sie sicherstellen, dass die Planungsschritte abgeschlossen und die Voraussetzungen erfüllt sind. Diese Schritte gelten nur für eigenständige Installation mit DB2. Eine Implementierung für eine eigenständige Installation mit DB2 muss auf einem bereinigten Server oder einer bereinigten Workstation vorgenommen werden. Ihre Workstation muss unter einem Microsoft Windows-Betriebssystem ausgeführt werden. Andere Betriebssysteme werden für eigenständige Workstationinstallationen mit DB2 nicht unterstützt.

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Installation

v Prüfen Sie die Readme-Datei auf Informationen zu den Systemvoraussetzungen und zu möglichen Problemen bei der Ausführung der Installation. v Lesen Sie die Releaseinformationen zu unterstützten Produktmerkmalen oder zu Verbesserungen im Release. v Führen Sie die Task „Installationsdateien beziehen und extrahieren” auf Seite 62 aus. v Lesen Sie den Abschnitt „Installationsvoraussetzungen” auf Seite 2. v Lesen Sie den Abschnitt „Implementierungstypen für eigenständige Installation” auf Seite 21. v Wenn Sie die Installation in einer Dynamic Host Configuration Protocol-Umgebung (DHCP-Umgebung) vornehmen, müssen Sie die IP-Adresse des Hosts in der Datei /etc/hosts festlegen. Diese Einstellung ist nicht erforderlich, wenn Ihr Host eine statisches IP-Adresse verwendet. Diese Einstellung ist auch für benutzerdefinierte Installationen nicht erforderlich. v Stellen Sie bei eigenständigen Installationen mit DB2 sicher, dass Sie sich als Rootbenutzer angemeldet haben, vorausgesetzt, dass IBM DB2, InfoSphere MDM und IBM WebSphere Application Server unter Verwendung des Roots installiert werden. Wichtig: Zum Ausführen von Installationen als Rootbenutzer müssen Sie IBM Installation Manager im Administratormodus installieren. Zum Installieren von IBM Installation Manager im Administratormodus melden Sie sich Rootbenutzer an und führen dann den Befehl install aus. Fahren Sie fort, indem Sie Ihre Installation mit LaunchPad starten und die Installationsanweisungen für den Implementierungstyp 'Eigenständige Installation mit DB2' befolgen. Zugehörige Tasks: „Eigenständige Installation mit DB2 mithilfe von LaunchPad starten” „Eigenständigen Server mit DB2 installieren” auf Seite 64 „Eigenständige Workstationinstallation mit DB2 durchführen” auf Seite 71 Zugehörige Verweise: „Von der Installationsanwendung verwendete Benutzerkonten, Gruppen und Standardwerte” auf Seite 13

Eigenständige Installation mit DB2 mithilfe von LaunchPad starten Verwenden Sie LaunchPad, um den Prozess der eigenständigen Installation mit DB2 zu starten. Diese Methode ist der einzige Weg, eine eigenständige Serverinstallation oder eine eigenständige Workstationinstallation mit DB2 zu starten. LaunchPad ist eine browserbasierte Anwendung, die als Ausgangspunkt für eine eigenständige Server- oder Workstationinstallation mit DB2 dient. LaunchPad erfordert den Mozilla Firefox-Browser. Tipp: Falls Firefox nicht verfügbar ist, können Sie LaunchPad möglicherweise nicht verwenden. Wenn Sie LaunchPad nicht verwenden können: 1. Melden Sie sich als Rootbenutzer an. 2. Installieren Sie IBM Installation Manager im Administratormodus. 3. Konfigurieren Sie alle InfoSphere MDM-Installationsrepositorys der eigenständigen Installation mit DB2 manuell. Kapitel 3. Produkt installieren

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In LaunchPad haben Sie folgende Möglichkeiten: v Starten des Installationsprozesses v Beenden des Installationsprozesses Achtung: Ihre Installationsmedien müssen sich an der richtigen Position befinden, damit LaunchPad gestartet werden kann. Siehe „Installationsdateien beziehen und extrahieren” auf Seite 62. 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das Sie die InfoSphere MDM-Medien heruntergeladen haben, und öffnen Sie Disk1. Beispiel: downloadpfad/MDM/disk1 2. Starten Sie LaunchPad im download-pfad/MDM/disk1 mit einem der folgenden Scripts: v Microsoft Windows: launchpad.exe - Klicken Sie unter Microsoft Windows das Script mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Als Administrator ausführen aus. v Linux und UNIX: launchpad.sh - Führen Sie das Script als Rootbenutzer aus. Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM Workbench installieren” auf Seite 165 „Installationsdateien beziehen und extrahieren” auf Seite 62 „Eigenständige Installation mit DB2 vorbereiten” auf Seite 62

Eigenständigen Server mit DB2 installieren Verwenden Sie diese Prozedur zum Ausführen einer eigenständigen Serverinstallation mit DB2 for Linux, UNIX, or Windows. Bei der eigenständigen Serverinstallation wählen Sie eine IBM InfoSphere Master Data Management-Edition, IBM WebSphere Application Server und IBM DB2 for Linux, UNIX, or Windows für die Installation auf einem bereinigten Server aus. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: v Auf dem Server, auf dem Sie die Installation vornehmen, sind keine Instanzen von MDM, IBM WebSphere Application Server oder IBM DB2 vorhanden. v Sie haben Zugriff auf die Angebote InfoSphere MDM, IBM WebSphere Application Server und IBM DB2. v Wenn Sie die Installation unter Linux oder UNIX vornehmen, melden Sie sich als Rootbenutzer an. Wenn Sie die Installation unter Microsoft Windows vornehmen: v Der Administratormodus muss aktiv sein, damit IBM Installation Manager in die Windows-Registry schreiben kann. Unter IBM AIX, Linux oder Solaris wird der Administratormodus nicht verwendet. v Ihr Installationsverzeichnis darf keinen Verzeichnisnamen enthalten, der mit einem Kleinbuchstaben nach einem Schrägstrich (\ oder /) beginnt (beispielsweise C:/MDM/advanced oder C:/advanced/MDM). Geben Sie keine Verzeichnisnamen an, die mit folgenden Buchstaben beginnen: \a, \cx, \e, \f, \n, \r oder \t. v Auf dem Betriebssystem Microsoft Windows 7 müssen Sie MDM in einem nicht virtualisierten Verzeichnis installieren. Ihre Installationsmedien müssen sich an der richtigen Position befinden, damit LaunchPad gestartet werden kann. Siehe „Installationsdateien beziehen und extrahieren” auf Seite 62.

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Installation

Während einer eigenständigen Installation werden Standardkonfigurationswerte für Sie bereitgestellt. Sie können vor dem Beginn der Installation in den Arbeitsblättern zur Konfiguration nachsehen, wie die Standardwerte lauten. Für Serverinstallationen müssen Sie IBM WebSphere Application Server Network Deployment verwenden. Achtung: Die eigenständige Installation ist so konfiguriert, dass bestimmte TCPoder SOAP-Ports für den Anwendungsserver verwendet werden. Für eine erfolgreiche Installation stellen Sie zunächst sicher, dass die folgenden TCP- oder SOAPPorts nicht verwendet werden: 50000 - 50002 und 60000 - 60004. 1. Starten Sie LaunchPad im download-pfad/MDM/disk1 mit einem der folgenden Scripts: v Microsoft Windows: launchpad.exe - Klicken Sie unter Microsoft Windows das Script mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Als Administrator ausführen aus. v Linux und UNIX: launchpad.sh - Führen Sie das Script als Rootbenutzer aus. 2. Prüfen Sie, ob im Fenster Install Packages Folgendes ausgewählt ist: v IBM WebSphere Application Server Network Deployment v IBM DB2 v InfoSphere MDM Standard oder Advanced Edition Achtung: Sobald Sie eine der vorausgewählten Komponenten abwählen, wird der Installationsmodus automatisch von einer eigenständigen Installation in eine benutzerdefinierte Installation geändert. 3. Klicken Sie Next an. 4. Wählen Sie I accept the terms in the license agreements aus, um die Bedingungen der Lizenzvereinbarung zu akzeptieren, und klicken Sie Next an. 5. Wählen Sie Ihr freigegebenes Ressourcenverzeichnis aus oder akzeptieren Sie den Standardwert. Wenn Sie auch IBM Installation Manager installieren, müssen Sie zudem ein Installationsverzeichnis auswählen oder den Standardwert akzeptieren. Klicken Sie Next an. 6. Führen Sie im zweiten Fenster Install Packages Folgendes aus: a. Wenn Sie die Standardinstallationsverzeichnisse übernehmen wollen, klicken Sie Next an. b. Wenn Sie das Standardverzeichnis für ein Paket ändern wollen, wählen Sie das Paket aus und ändern Sie das Feld Installationsverzeichnis. Wiederholen Sie dies für jedes Paket, das Sie ändern wollen. Klicken Sie Next an. 7. Im Sprachenfenster ist immer Englisch ausgewählt. a. Wenn Sie eine andere Sprache als Englisch wünschen, wählen Sie die Sprache aus. b. Wenn Sie für einige Pakete mehrere Sprachen angeben wollen, klicken Sie das Pfeilsymbol für Übersetzungen an, die nur von einigen Paketen unterstützt werden, und wählen Sie die gewünschte Sprache aus. c. Klicken Sie Next an. 8. Wählen Sie aus den Benutzeranwendungen die Data Stewardship-Benutzerschnittstelle oder Inspector aus, wenn Sie eine oder beide Benutzeranwendungen installieren wollen. 9. Prüfen Sie die Informationen in der Installationszusammenfassung, um sicherzustellen, dass die Details korrekt sind, und klicken Sie dann Verify InstallatiKapitel 3. Produkt installieren

65

10. 11. 12.

13.

on Requirements an, um die Prüfungen der Voraussetzungen auszuführen. Diese Prüfungen helfen Ihnen dabei, sicherzustellen, dass Ihre Umgebung und Konfiguration ausreichen, um die Installation abzuschließen. Klicken Sie Show details an, um weitere Details zu jedem Ergebnis anzuzeigen. Ergreifen Sie korrigierende Maßnahmen, um Warnungen oder Fehler in den Prüfungen der Voraussetzungen zu beheben, und klicken Sie dann Install an. Wenn die Installation abgeschlossen ist, klicken Sie im Fenster Which program do you want to start? die Option None an. Klicken Sie in der letzten Ansicht von IBM Installation Manager die Option View Log Files an, wenn Sie die Anzeigefunktion für Protokolldateien öffnen wollen. Klicken Sie Finish an und schließen Sie IBM Installation Manager.

Eine Nachricht über die erfolgreiche Ausführung im letzten Fenster des Installationsprogramms zeigt an, dass die Prüftests automatisch als Teil des Installationsprozesses ausgeführt wurden. Sie können sich auch die Protokolldateien ansehen, um zu überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Wenn die Installation nicht erfolgreich ist, beachten Sie die Protokolldateien und verwenden Sie zu Ihrer Unterstützung die Informationen in den Themen zur Fehlerbehebung. Wenn Sie nach der Installation ein Feature hinzufügen oder entfernen wollen (z. B. eine Anwendung oder eine andere Sprachkonvertierung hinzufügen wollen) oder eine Ihrer Konfigurationseinstellungen ändern wollen, können Sie IBM Installation Manager erneut ausführen und die Änderungsoption auswählen. Eine Liste der Benutzernamen und Kennwörter, die vom Installationsprogramm erstellt werden, finden Sie im Abschnitt zu Standardbenutzerkonten, die während der Implementierung einer eigenständigen Installation erstellt werden (siehe hierzu die entsprechenden Referenzthemen). Zugehörige Konzepte: „Eigenständige Serverinstallation mit DB2” auf Seite 22 „Arbeitsblatt zur Installation und Konfiguration” auf Seite 27 „Basisinstallation prüfen” auf Seite 169 Zugehörige Tasks: „Eigenständige Serverinstallation mit DB2 deinstallieren” auf Seite 195 Fehlerbehebung für eine Installation „Eigenständige Installation mit DB2 vorbereiten” auf Seite 62 Zugehörige Verweise: „Von der Installationsanwendung verwendete Benutzerkonten, Gruppen und Standardwerte” auf Seite 13

Prüfung der Voraussetzungen für eigenständige Installationen mit DB2 Die InfoSphere MDM-Installationsanwendung führt Tests aus, um sicherzustellen, dass bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, bevor mit der jeweiligen eigenständigen Installation mit DB2 begonnen wird. Mit dem Prüftool für die Voraussetzungen können Sie verhindern, dass Sie mit einer Installation beginnen, die aufgrund fehlender Voraussetzungen nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann.

66

Installation

Tipp: Führen Sie die Prüfung der Voraussetzungen über den Installation Manager aus, indem Sie Verify Installation Requirements im Fenster Installation Configuration Review anklicken. Bei einer eigenständigen Installation mit DB2 führt die Installationsanwendung folgende Prüfungen der Voraussetzungen aus: Tabelle 15. Systemprüfungen Prüfung der Voraussetzungen

Beschreibung

Lösung

Prüfung des Hiermit wird geprüft, ob ausreiPlattenspeicherplatzes chend Plattenspeicherplatz zum für die Installation Installieren von InfoSphere MDM und der gesamten erforderlichen Software für eine eigenständige Implementierung mit DB2 vorhanden ist, einschließlich des WebSphere Application Server-Profils und der Datenbank.

Stellen Sie sicher, dass mindestens 32 GB Plattenspeicherplatz auf der Zielmaschine für die Installation verfügbar ist.

Hiermit wird geprüft, ob ausreichender Hauptspeicher zum Ausführen der Installation vorhanden ist. Diese Nachricht ist nur eine Warnung.

Stellen Sie sicher, dass das System, auf dem Sie die Installation vornehmen, mindesten über 8 GB Arbeitsspeicher verfügt. Anmerkung: Wenn Sie diese Warnung ignorieren, schlägt die Installation fehl.

Prüfung des Hauptspeichers zum Ausführen der Installationsanwendung

Tabelle 16. Datenbankprüfungen Prüfung der Voraussetzungen

Beschreibung

Lösung

Prüfung der Datenbankinstanz

Hiermit wird geprüft, ob die Datenbank nicht bereits vorhanden ist. Eigenständige Installationen mit DB2 erfordern eine Umgebung ohne bereits vorhandene Datenbank.

Wenn in Ihrer Installation bereits eine Datenbank vorhanden ist, müssen Sie sie entfernen, bevor Sie versuchen, die Installation abzuschließen.

Prüfung des Datenbanknamens

Hiermit wird geprüft, ob der Datenbankname gültig ist.

Der Datenbankname muss aus 12 oder weniger alphanumerischen Zeichen bestehen. Unterstreichungszeichen (_) können im Namen verwendet werden. Andere Zeichen werden nicht unterstützt.

Prüfung des Datenbankbenutzers

Hiermit wird geprüft, ob der in den Installationsanzeigen angegebene Datenbankbenutzer vorhanden ist. Dieser Benutzer sollte noch nicht im System vorhanden sein. Diese Nachricht ist nur eine Warnung.

Löschen Sie den Datenbankbenutzer, falls er bereits existiert. Die eigenständige Installation mit DB2 erstellt den Benutzer während der Installation. Stellen Sie alternativ sicher, dass der Datenbankbenutzer 'db2admin' dasselbe Standardkennwort verwendet. Anmerkung: Wenn Sie diese Warnung ignorieren, schlägt die Installation fehl.

Kapitel 3. Produkt installieren

67

Tabelle 16. Datenbankprüfungen (Forts.) Prüfung der Voraussetzungen

Beschreibung

Lösung

Löschen Sie den Global Security Kit-Bibliotheksordner (GSK8\ lib64) und setzen Sie dann die Installation fort. Tipp: Unter Microsoft Windows Falls die Global Security Kit-Bib- können Sie den Ordner 'GSK8' liothek vorhanden ist und die ausfindig machen, indem Sie installierte Version kleiner ist als den Pfad in Ihren die mindestens erforderliche Ver- Systemvariablen prüfen und sion für InfoSphere MDM, nach einem Verzeichnispfad ähnschlägt die Prüfung fehl. Wenn lich C:\Program die Global Security Kit-BiblioFiles\IBM\GSK8\lib64 suchen. thek die falsche Version hat, kann der DB2Datenbankmanager nicht starten.

Prüfung des Global Hiermit wird geprüft, ob die Security Kit Version 8 Global Security Kit-Bibliothek aus einer früheren DB2-Installation vorhanden ist.

Prüfung der ODBCDatenquelle

Diese Prüfung bestimmt, ob eine ODBC-Datenquelle in einer Microsoft Windows-Registry vorhanden ist. Sie schlägt mit einem Fehler fehl, wenn bereits eine ODBC-Datenquelle vorhanden ist. Anmerkung: Bei NichtWindows-Systemen ist diese Prüfung immer erfolgreich.

Falls eine ODBC-Datenquelle in Ihrer Windows-Registry existiert, entfernen Sie die Datenquelle: 1. Öffnen Sie den WindowsRegistrierungs-Editor, indem Sie den Befehl regedit ausführen. 2. Suchen Sie nach dem Eintrag 'HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ODBC\ ODBC.INI'. 3. Erweitern Sie ODBC.INI, suchen Sie nach dem ODBCDatenquelleneintrag, klicken Sie ihn dann mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Löschen aus. 4. Wählen Sie unter ODBC.INI den Eintrag für die ODBCDatenquellen aus. Im Anzeigeteilfenster werden alle Untereinträge angezeigt. 5. Suchen Sie in der Liste mit den Untereinträgen nach dem ODBCDatenquelleneintrag. Klicken Sie mit der rechten Maustaste den Eintrag an und wählen Sie Löschen aus.

68

Installation

Tabelle 17. Prüfungen des Betriebsservers Prüfung der Voraussetzungen Prüfung der SOAPPorts

Beschreibung

Lösung

Bei dieser Prüfung wird ermittelt, ob die erforderlichen Portnummern für SOAP verfügbar sind. Die erforderlichen Portnummern 8879 und 8880 müssen beide verfügbar sein.

Stellen Sie sicher, das die beiden Ports 8879 und 8880 zur Verwendung durch SOAP verfügbar sind.

Zugehörige Verweise: „Datenbankbenutzerkonten und Verbindungen” auf Seite 83 Zugehörige Informationen: Systemvoraussetzungen für InfoSphere MDM

Eigenständige Workstation mit DB2 installieren Führen Sie die Tasks in diesem Abschnitt aus, um eine eigenständige InfoSphere MDM-Workstation mit IBM DB2 zu installieren. Wichtig: Bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen, beachten Sie die Angaben zu den bekannten Problemen. Für einige der bekannten Installationsprobleme müssen Sie bestimmte Konfigurationstasks zur Installationsvorbereitung ausführen. Wenn diese Konfigurationstasks nicht ausgeführt werden, schlägt die Installation fehl. Bei einer eigenständigen Workstationinstallation mit DB2 können Sie eine InfoSphere MDM-Edition, IBM WebSphere Application Server, IBM DB2 for Linux, UNIX, and Windows, IBM Rational Application Developer und InfoSphere MDM Workbench auf einer Microsoft Windows-Workstation implementieren. Ihre Workstation muss unter einem Microsoft Windows-Betriebssystem ausgeführt werden. Andere Betriebssysteme werden für eigenständige Workstationinstallationen nicht unterstützt.

Installationsdateien beziehen und extrahieren Die Installationsmedien für die Installation von InfoSphere MDM sind als für den Download verfügbare Installationsimagedateien verfügbar. Über die Downloadseite von IBM InfoSphere Master Data Management können Sie feststellen, welche Komponenten Sie für Ihre lizenzierte Edition und Version benötigen. Anhand der Informationen im Abschnitt mit den Systemanforderungen können Sie die unterstützten Versionen für WebSphere Application Server und Fixpacks bestimmen. Wichtig: Bevor Sie die Installation von InfoSphere MDM starten, müssen Sie sicherstellen, dass Sie alle neuesten Installationspakete und Fixpacks heruntergeladen haben, die für Ihre lizenzierte Edition und Version erforderlich sind. Wenn Sie Installationsimagedateien von IBM Passport Advantage erhalten, laden Sie die Dateien in das Verzeichnis MDM herunter und extrahieren Sie sie dort. Beim Extrahieren der Dateien werden diese in einer Ordnerstruktur angeordnet, die die heruntergeladenen Teile widerspiegelt.

Kapitel 3. Produkt installieren

69

Zugehörige Konzepte: Systemvoraussetzungen für InfoSphere MDM Zugehörige Tasks: „Eigenständige Installation mit DB2 mithilfe von LaunchPad starten” auf Seite 63 Zugehörige Verweise: „Installationsvoraussetzungen” auf Seite 2 Zugehörige Informationen: IBM InfoSphere Master Data Management herunterladen

Eigenständige Installation mit DB2 vorbereiten Bevor Sie mit einer eigenständigen Serverinstallation mit DB2 oder einer eigenständigen Workstationinstallation mit DB2 beginnen, müssen Sie sicherstellen, dass die Planungsschritte abgeschlossen und die Voraussetzungen erfüllt sind. Diese Schritte gelten nur für eigenständige Installation mit DB2. Eine Implementierung für eine eigenständige Installation mit DB2 muss auf einem bereinigten Server oder einer bereinigten Workstation vorgenommen werden. Ihre Workstation muss unter einem Microsoft Windows-Betriebssystem ausgeführt werden. Andere Betriebssysteme werden für eigenständige Workstationinstallationen mit DB2 nicht unterstützt. v Prüfen Sie die Readme-Datei auf Informationen zu den Systemvoraussetzungen und zu möglichen Problemen bei der Ausführung der Installation. v Lesen Sie die Releaseinformationen zu unterstützten Produktmerkmalen oder zu Verbesserungen im Release. v Führen Sie die Task „Installationsdateien beziehen und extrahieren” auf Seite 62 aus. v Lesen Sie den Abschnitt „Installationsvoraussetzungen” auf Seite 2. v Lesen Sie den Abschnitt „Implementierungstypen für eigenständige Installation” auf Seite 21. v Wenn Sie die Installation in einer Dynamic Host Configuration Protocol-Umgebung (DHCP-Umgebung) vornehmen, müssen Sie die IP-Adresse des Hosts in der Datei /etc/hosts festlegen. Diese Einstellung ist nicht erforderlich, wenn Ihr Host eine statisches IP-Adresse verwendet. Diese Einstellung ist auch für benutzerdefinierte Installationen nicht erforderlich. v Stellen Sie bei eigenständigen Installationen mit DB2 sicher, dass Sie sich als Rootbenutzer angemeldet haben, vorausgesetzt, dass IBM DB2, InfoSphere MDM und IBM WebSphere Application Server unter Verwendung des Roots installiert werden. Wichtig: Zum Ausführen von Installationen als Rootbenutzer müssen Sie IBM Installation Manager im Administratormodus installieren. Zum Installieren von IBM Installation Manager im Administratormodus melden Sie sich Rootbenutzer an und führen dann den Befehl install aus. Fahren Sie fort, indem Sie Ihre Installation mit LaunchPad starten und die Installationsanweisungen für den Implementierungstyp 'Eigenständige Installation mit DB2' befolgen. Zugehörige Tasks: „Eigenständige Installation mit DB2 mithilfe von LaunchPad starten” auf Seite 63 „Eigenständigen Server mit DB2 installieren” auf Seite 64 „Eigenständige Workstationinstallation mit DB2 durchführen” auf Seite 71

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Installation

Zugehörige Verweise: „Von der Installationsanwendung verwendete Benutzerkonten, Gruppen und Standardwerte” auf Seite 13

Eigenständige Installation mit DB2 mithilfe von LaunchPad starten Verwenden Sie LaunchPad, um den Prozess der eigenständigen Installation mit DB2 zu starten. Diese Methode ist der einzige Weg, eine eigenständige Serverinstallation oder eine eigenständige Workstationinstallation mit DB2 zu starten. LaunchPad ist eine browserbasierte Anwendung, die als Ausgangspunkt für eine eigenständige Server- oder Workstationinstallation mit DB2 dient. LaunchPad erfordert den Mozilla Firefox-Browser. Tipp: Falls Firefox nicht verfügbar ist, können Sie LaunchPad möglicherweise nicht verwenden. Wenn Sie LaunchPad nicht verwenden können: 1. Melden Sie sich als Rootbenutzer an. 2. Installieren Sie IBM Installation Manager im Administratormodus. 3. Konfigurieren Sie alle InfoSphere MDM-Installationsrepositorys der eigenständigen Installation mit DB2 manuell. In LaunchPad haben Sie folgende Möglichkeiten: v Starten des Installationsprozesses v Beenden des Installationsprozesses Achtung: Ihre Installationsmedien müssen sich an der richtigen Position befinden, damit LaunchPad gestartet werden kann. Siehe „Installationsdateien beziehen und extrahieren” auf Seite 62. 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das Sie die InfoSphere MDM-Medien heruntergeladen haben, und öffnen Sie Disk1. Beispiel: downloadpfad/MDM/disk1 2. Starten Sie LaunchPad im download-pfad/MDM/disk1 mit einem der folgenden Scripts: v Microsoft Windows: launchpad.exe - Klicken Sie unter Microsoft Windows das Script mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Als Administrator ausführen aus. v Linux und UNIX: launchpad.sh - Führen Sie das Script als Rootbenutzer aus. Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM Workbench installieren” auf Seite 165 „Installationsdateien beziehen und extrahieren” auf Seite 62 „Eigenständige Installation mit DB2 vorbereiten” auf Seite 62

Eigenständige Workstationinstallation mit DB2 durchführen Verwenden Sie dieses Verfahren, um eine eigenständige Workstationinstallation mit DB2 durchzuführen. Eigenständige Workstationinstallationen werden nur auf einem Microsoft Windows-Betriebssystem unterstützt. Bei der eigenständigen Workstationinstallation wählen Sie eine IBM InfoSphere Master Data Management-Edition, IBM WebSphere Application Server, IBM DB2 for Linux, UNIX, or Windows, InfoSphere MDM Workbench und IBM Rational Application Developer (RAD) auf einer bereinigten Workstation aus. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: Kapitel 3. Produkt installieren

71

v Auf dem Server, auf dem Sie die Installation vornehmen, sind keine Instanzen von MDM, IBM WebSphere Application Server oder IBM DB2 vorhanden. v Sie haben Zugriff auf die Angebote InfoSphere MDM, IBM WebSphere Application Server, IBM DB2, IBM Rational Application Developer (RAD) und MDM Workbench. v Wenn Sie die Installation unter Linux oder UNIX vornehmen, melden Sie sich als Rootbenutzer an. Wenn Sie die Installation unter Microsoft Windows vornehmen: v Der Administratormodus muss aktiv sein, damit IBM Installation Manager in die Windows-Registry schreiben kann. Unter IBM AIX, Linux oder Solaris wird der Administratormodus nicht verwendet. v Ihr Installationsverzeichnis darf keinen Verzeichnisnamen enthalten, der mit einem Kleinbuchstaben nach einem Schrägstrich (\ oder /) beginnt (beispielsweise C:/MDM/advanced oder C:/advanced/MDM). Geben Sie keine Verzeichnisnamen an, die mit folgenden Buchstaben beginnen: \a, \cx, \e, \f, \n, \r oder \t. v Auf dem Betriebssystem Microsoft Windows 7 müssen Sie MDM in einem nicht virtualisierten Verzeichnis installieren. Sie müssen zudem sicherstellen, dass die erforderlichen 32-Bit-Bibliotheken auf Ihrem 64-Bit-Betriebssystem verfügbar sind. Siehe die aufgeführten zugehörigen Abschnitte. Ihre Installationsmedien müssen sich an der richtigen Position befinden, damit LaunchPad gestartet werden kann. Siehe „Installationsdateien beziehen und extrahieren” auf Seite 62. Während einer eigenständigen Installation mit DB2 werden Standardkonfigurationswerte für Sie bereitgestellt. Sie können vor dem Beginn der Installation in den Arbeitsblättern zur Konfiguration nachsehen, wie die Standardwerte lauten. Für Workstationinstallationen müssen Sie die IBM WebSphere Application ServerBasisimplementierung verwenden. Achtung: Die eigenständige Installation mit DB2 ist so konfiguriert, dass bestimmte TCP- oder SOAP-Ports für den Anwendungsserver verwendet werden. Stellen Sie für eine erfolgreiche Installation zunächst sicher, dass die folgenden TCP- oder SOAP-Ports nicht verwendet werden: 50000 - 50002 und 60000 - 60004. 1. Starten Sie LaunchPad im download-pfad/MDM/disk1 mit einem der folgenden Scripts: v Microsoft Windows: launchpad.exe - Klicken Sie unter Microsoft Windows das Script mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Als Administrator ausführen aus. v Linux und UNIX: launchpad.sh - Führen Sie das Script als Rootbenutzer aus. 2. Prüfen Sie, ob im Fenster Install Packages Folgendes ausgewählt ist: v IBM WebSphere Application Server v IBM DB2 v IBM Rational Application Developer (RAD) v InfoSphere MDM Standard oder Advanced Edition v InfoSphere MDM Workbench

72

Installation

Achtung: Sobald Sie eine der vorausgewählten Komponenten abwählen, wird der Installationsmodus automatisch von einer eigenständigen Installation in eine benutzerdefinierte Installation geändert. 3. Klicken Sie Next an. 4. Wählen Sie I accept the terms in the license agreements aus, um die Bedingungen der Lizenzvereinbarung zu akzeptieren, und klicken Sie Next an. 5. Wählen Sie Ihr freigegebenes Ressourcenverzeichnis aus oder akzeptieren Sie den Standardwert. Wenn Sie auch IBM Installation Manager installieren, müssen Sie zudem ein Installationsverzeichnis auswählen oder den Standardwert akzeptieren. Klicken Sie Next an. 6. Führen Sie im zweiten Fenster Install Packages Folgendes aus: a. Wenn Sie die Standardinstallationsverzeichnisse übernehmen wollen, klicken Sie Next an. b. Wenn Sie das Standardverzeichnis für ein Paket ändern wollen, wählen Sie das Paket aus und ändern Sie das Feld Installation Directory. Wiederholen Sie dies für jedes Paket, das Sie ändern wollen. Klicken Sie Next an. 7. Im Sprachenfenster ist immer Englisch ausgewählt. a. Wenn Sie eine andere Sprache als Englisch wünschen, wählen Sie die Sprache aus. b. Wenn Sie für einige Pakete mehrere Sprachen angeben wollen, klicken Sie das Pfeilsymbol für Übersetzungen an, die nur von einigen Paketen unterstützt werden, und wählen Sie die gewünschte Sprache aus. c. Klicken Sie Next an. 8. Wählen Sie im Fenster mit den Features die InfoSphere MDM-Features, -Anwendungen und optionalen Komponenten aus, die installiert werden sollen, und klicken Sie dann Next an. 9. Definieren Sie im Fenster zur Erweiterung von Eclipse, ob Sie eine vorhandene Installation von Eclipse erweitern möchten. 10. Geben Sie im Fenster mit den Benutzerberechtigungen die Verbindungsberechtigungsnachweise für Ihre WebSphere Application Server-Instanz und die Datenbankinstanzen an. 11. Prüfen Sie die Informationen in der Installationszusammenfassung, um sicherzustellen, dass die Details korrekt sind, und klicken Sie dann Verify Installation Requirements an, um die Prüfungen der Voraussetzungen auszuführen. Diese Prüfungen helfen Ihnen dabei, sicherzustellen, dass Ihre Umgebung und Konfiguration ausreichen, um die Installation abzuschließen. Klicken Sie Show details an, um weitere Details zu jedem Ergebnis anzuzeigen. 12. Ergreifen Sie korrigierende Maßnahmen, um Warnungen oder Fehler in den Prüfungen der Voraussetzungen zu beheben, und klicken Sie dann Install an. 13. Wählen Sie im Fenster Help System Common Configurations eine der Optionen für die Art des Zugriffs auf die IBM Rational Application Developer (RAD)-Hilfe aus und klicken Sie Next an. 14. Klicken Sie Install an. 15. Wenn die Installation abgeschlossen ist, klicken Sie im Fenster Which program do you want to start? die Option None an. 16. Klicken Sie in der letzten Ansicht von IBM Installation Manager die Option View Log Files an, wenn Sie die Anzeigefunktion für Protokolldateien öffnen wollen. 17. Klicken Sie Finish an und schließen Sie IBM Installation Manager.

Kapitel 3. Produkt installieren

73

Eine Nachricht über die erfolgreiche Ausführung im letzten Fenster des Installationsprogramms zeigt an, dass die Prüftests automatisch als Teil des Installationsprozesses ausgeführt wurden. Sie können sich auch die Protokolldateien ansehen, um zu überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Wenn die Installation nicht erfolgreich ist, beachten Sie die Protokolldateien und verwenden Sie zu Ihrer Unterstützung die Informationen in den Themen zur Fehlerbehebung. Wenn Sie nach der Installation ein Feature hinzufügen oder entfernen wollen (z. B. eine Anwendung oder eine andere Sprachkonvertierung hinzufügen wollen) oder eine Ihrer Konfigurationseinstellungen ändern wollen, können Sie IBM Installation Manager erneut ausführen und die Änderungsoption auswählen. Eine Liste der Benutzernamen und Kennwörter, die vom Installationsprogramm erstellt werden, finden Sie im Abschnitt zu Standardbenutzerkonten, die während der Implementierung einer eigenständigen Installation erstellt werden (siehe hierzu die entsprechenden Referenzthemen). Zugehörige Konzepte: „Eigenständige Workstationinstallation mit DB2” auf Seite 24 „Arbeitsblatt zur Installation und Konfiguration” auf Seite 27 „Basisinstallation prüfen” auf Seite 169 Zugehörige Tasks: „Eigenständige Workstationdeinstallation mit DB2 durchführen” auf Seite 196 Fehlerbehebung für eine Installation „Eigenständige Installation mit DB2 vorbereiten” auf Seite 62 Zugehörige Verweise: „Von der Installationsanwendung verwendete Benutzerkonten, Gruppen und Standardwerte” auf Seite 13

Prüfung der Voraussetzungen für eigenständige Installationen mit DB2 Die InfoSphere MDM-Installationsanwendung führt Tests aus, um sicherzustellen, dass bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, bevor mit der jeweiligen eigenständigen Installation mit DB2 begonnen wird. Mit dem Prüftool für die Voraussetzungen können Sie verhindern, dass Sie mit einer Installation beginnen, die aufgrund fehlender Voraussetzungen nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann. Tipp: Führen Sie die Prüfung der Voraussetzungen über den Installation Manager aus, indem Sie Verify Installation Requirements im Fenster Installation Configuration Review anklicken. Bei einer eigenständigen Installation mit DB2 führt die Installationsanwendung folgende Prüfungen der Voraussetzungen aus:

74

Installation

Tabelle 18. Systemprüfungen Prüfung der Voraussetzungen

Beschreibung

Lösung

Prüfung des Hiermit wird geprüft, ob ausreiPlattenspeicherplatzes chend Plattenspeicherplatz zum für die Installation Installieren von InfoSphere MDM und der gesamten erforderlichen Software für eine eigenständige Implementierung mit DB2 vorhanden ist, einschließlich des WebSphere Application Server-Profils und der Datenbank.

Stellen Sie sicher, dass mindestens 32 GB Plattenspeicherplatz auf der Zielmaschine für die Installation verfügbar ist.

Hiermit wird geprüft, ob ausreichender Hauptspeicher zum Ausführen der Installation vorhanden ist. Diese Nachricht ist nur eine Warnung.

Stellen Sie sicher, dass das System, auf dem Sie die Installation vornehmen, mindesten über 8 GB Arbeitsspeicher verfügt. Anmerkung: Wenn Sie diese Warnung ignorieren, schlägt die Installation fehl.

Prüfung des Hauptspeichers zum Ausführen der Installationsanwendung

Tabelle 19. Datenbankprüfungen Prüfung der Voraussetzungen

Beschreibung

Lösung

Prüfung der Datenbankinstanz

Hiermit wird geprüft, ob die Datenbank nicht bereits vorhanden ist. Eigenständige Installationen mit DB2 erfordern eine Umgebung ohne bereits vorhandene Datenbank.

Wenn in Ihrer Installation bereits eine Datenbank vorhanden ist, müssen Sie sie entfernen, bevor Sie versuchen, die Installation abzuschließen.

Prüfung des Datenbanknamens

Hiermit wird geprüft, ob der Datenbankname gültig ist.

Der Datenbankname muss aus 12 oder weniger alphanumerischen Zeichen bestehen. Unterstreichungszeichen (_) können im Namen verwendet werden. Andere Zeichen werden nicht unterstützt.

Prüfung des Datenbankbenutzers

Hiermit wird geprüft, ob der in den Installationsanzeigen angegebene Datenbankbenutzer vorhanden ist. Dieser Benutzer sollte noch nicht im System vorhanden sein. Diese Nachricht ist nur eine Warnung.

Löschen Sie den Datenbankbenutzer, falls er bereits existiert. Die eigenständige Installation mit DB2 erstellt den Benutzer während der Installation. Stellen Sie alternativ sicher, dass der Datenbankbenutzer 'db2admin' dasselbe Standardkennwort verwendet. Anmerkung: Wenn Sie diese Warnung ignorieren, schlägt die Installation fehl.

Kapitel 3. Produkt installieren

75

Tabelle 19. Datenbankprüfungen (Forts.) Prüfung der Voraussetzungen

Beschreibung

Lösung

Löschen Sie den Global Security Kit-Bibliotheksordner (GSK8\ lib64) und setzen Sie dann die Installation fort. Tipp: Unter Microsoft Windows Falls die Global Security Kit-Bib- können Sie den Ordner 'GSK8' liothek vorhanden ist und die ausfindig machen, indem Sie installierte Version kleiner ist als den Pfad in Ihren die mindestens erforderliche Ver- Systemvariablen prüfen und sion für InfoSphere MDM, nach einem Verzeichnispfad ähnschlägt die Prüfung fehl. Wenn lich C:\Program die Global Security Kit-BiblioFiles\IBM\GSK8\lib64 suchen. thek die falsche Version hat, kann der DB2Datenbankmanager nicht starten.

Prüfung des Global Hiermit wird geprüft, ob die Security Kit Version 8 Global Security Kit-Bibliothek aus einer früheren DB2-Installation vorhanden ist.

Prüfung der ODBCDatenquelle

Diese Prüfung bestimmt, ob eine ODBC-Datenquelle in einer Microsoft Windows-Registry vorhanden ist. Sie schlägt mit einem Fehler fehl, wenn bereits eine ODBC-Datenquelle vorhanden ist. Anmerkung: Bei NichtWindows-Systemen ist diese Prüfung immer erfolgreich.

Falls eine ODBC-Datenquelle in Ihrer Windows-Registry existiert, entfernen Sie die Datenquelle: 1. Öffnen Sie den WindowsRegistrierungs-Editor, indem Sie den Befehl regedit ausführen. 2. Suchen Sie nach dem Eintrag 'HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ODBC\ ODBC.INI'. 3. Erweitern Sie ODBC.INI, suchen Sie nach dem ODBCDatenquelleneintrag, klicken Sie ihn dann mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Löschen aus. 4. Wählen Sie unter ODBC.INI den Eintrag für die ODBCDatenquellen aus. Im Anzeigeteilfenster werden alle Untereinträge angezeigt. 5. Suchen Sie in der Liste mit den Untereinträgen nach dem ODBCDatenquelleneintrag. Klicken Sie mit der rechten Maustaste den Eintrag an und wählen Sie Löschen aus.

76

Installation

Tabelle 20. Prüfungen des Betriebsservers Prüfung der Voraussetzungen Prüfung der SOAPPorts

Beschreibung

Lösung

Bei dieser Prüfung wird ermittelt, ob die erforderlichen Portnummern für SOAP verfügbar sind. Die erforderlichen Portnummern 8879 und 8880 müssen beide verfügbar sein.

Stellen Sie sicher, das die beiden Ports 8879 und 8880 zur Verwendung durch SOAP verfügbar sind.

Zugehörige Verweise: „Datenbankbenutzerkonten und Verbindungen” auf Seite 83 Zugehörige Informationen: Systemvoraussetzungen für InfoSphere MDM

Benutzerdefinierte Implementierung installieren Führen Sie die Tasks in diesem Abschnitt aus, um eine benutzerdefinierte Implementierung von InfoSphere MDM zu installieren. Benutzerdefinierte Installationen implementieren InfoSphere MDM bei fast jedem möglichen Implementierungsszenario. Für die meisten InfoSphere MDM-Implementierungen ist der Implementierungstyp der benutzerdefinierten Installation erforderlich. Benutzerdefinierte Installationen sind erforderlich, wenn Sie eine Oracle- oder Microsoft SQL Server-Datenbank verwenden oder die Installation in einer Clusterumgebung vornehmen. Benutzerdefinierte Installationen unterstützen auch IBM DB2Datenbanken. Wichtig: Bevor Sie mit der Installation von InfoSphere MDM beginnen, beachten Sie die Angaben zu den bekannten Problemen. Für einige der bekannten Installationsprobleme müssen Sie bestimmte Konfigurationstasks zur Installationsvorbereitung ausführen. Wenn diese Konfigurationstasks nicht ausgeführt werden, schlägt die Installation fehl. Zugehörige Konzepte: „Unterstützung für Hochverfügbarkeitsumgebungen” auf Seite 27

Installationsdateien beziehen und extrahieren Die Installationsmedien für die Installation von InfoSphere MDM sind als für den Download verfügbare Installationsimagedateien verfügbar. Über die Downloadseite von IBM InfoSphere Master Data Management können Sie feststellen, welche Komponenten Sie für Ihre lizenzierte Edition und Version benötigen. Anhand der Informationen im Abschnitt mit den Systemanforderungen können Sie die unterstützten Versionen für WebSphere Application Server und Fixpacks bestimmen. Wichtig: Bevor Sie die Installation von InfoSphere MDM starten, müssen Sie sicherstellen, dass Sie alle neuesten Installationspakete und Fixpacks heruntergeladen haben, die für Ihre lizenzierte Edition und Version erforderlich sind.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Wenn Sie Installationsimagedateien von IBM Passport Advantage erhalten, laden Sie die Dateien in das Verzeichnis MDM herunter und extrahieren Sie sie dort. Beim Extrahieren der Dateien werden diese in einer Ordnerstruktur angeordnet, die die heruntergeladenen Teile widerspiegelt. Zugehörige Konzepte: Systemvoraussetzungen für InfoSphere MDM Zugehörige Tasks: „Eigenständige Installation mit DB2 mithilfe von LaunchPad starten” auf Seite 63 Zugehörige Verweise: „Installationsvoraussetzungen” auf Seite 2 Zugehörige Informationen: IBM InfoSphere Master Data Management herunterladen

Benutzerdefinierte Implementierung vorbereiten Bevor Sie InfoSphere MDM installieren, müssen Sie sicherstellen, dass die Planungsschritte abgeschlossen und die Voraussetzungen erfüllt sind. Diese Schritte gelten nur für benutzerdefinierte Installationen. Wichtig: Diese Schritte sind nicht erforderlich, wenn Sie planen, einen eigenständigen Server mit DB2 oder eine eigenständige Workstation mit DB2 zu installieren. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt zur Vorbereitung eigenständiger Installationen. v Prüfen Sie die Readme-Datei auf Informationen zu den Systemvoraussetzungen und zu möglichen Problemen bei der Ausführung der Installation. v Lesen Sie die Releaseinformationen zu unterstützten Produktmerkmalen oder zu Verbesserungen im Release. v Lesen Sie den Abschnitt mit den Installationsszenarios und entscheiden Sie, welche Installationstopologie Sie verwenden wollen. v Lesen Sie die Arbeitsblätter zur Installation und füllen Sie sie aus. v Richten Sie Ihre Installationsmedien ein. v Verwenden Sie für jede Implementierung des Angebots einen anderen Datenbankbenutzer. v Beachten Sie die folgenden Aspekte, wenn Sie beabsichtigen, eine IBM DB2-Datenbank zu verwenden: – Richten Sie zu Installationszwecken mindestens einen eingeschränkten Benutzer auf einem System für Datenbankschemabenutzer ein. Da DB2 einen Erstbenutzer über das Betriebssystem authentifiziert, verwenden Sie eine Benutzer-ID wie mdmdb1 mit einer Restricted Shell. Dieser Benutzer muss keiner DB2-Gruppe angehören. – Sie können auch eine einfache Installation ausführen, indem Sie eine einzige ID sowohl als DB2-Installations-ID als auch als Schema-ID verwenden. Die Standard-ID lautet db2inst1. Weitere Informationen finden Sie in Ihrer DB2Dokumentation. Zusätzlich zu diesen allgemeinen Voraussetzungen gibt es Tasks im Zusammenhang mit speziellen Voraussetzungen für die Installation von InfoSphere MDM. Diese Tasks werden in den folgenden Abschnitten näher erläutert. Zugehörige Konzepte: „Implementierungstyp 'Benutzerdefinierte Installation'” auf Seite 25 Installationsszenarios

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Installation

„Unterstützung für mehrere Instanzen” auf Seite 12 Zugehörige Tasks: Kapitel 3, „Produkt installieren”, auf Seite 19 „Benutzerdefinierte Implementierung von InfoSphere MDM installieren” auf Seite 122 Zugehörige Verweise: „Installationsvoraussetzungen” auf Seite 2

IBM Installation Manager vorbereiten Alle Komponenten der InfoSphere MDM-Editionen werden mit IBM Installation Manager installiert. IBM Installation Manager verwendet definierte Repositorys, um festzustellen, welche Pakete für die Installation verfügbar sind. Diese Repositorys verweisen auf Ihr Installationsmedium. Angebote müssen den IBM Installation Manager-Repositorys manuell hinzugefügt werden. LaunchPad ist im InfoSphere MDM-Download enthalten und kann zum Start von IBM Installation Manager für eigenständige Server- und Workstationinstallationen verwendet werden. Wenn Sie IBM Installation Manager bereits installiert haben, prüft LaunchPad die Versionsnummer. Wenn Sie nicht über die aktuelle Version verfügen, wird automatisch eine Aktualisierung durchgeführt. Wenn Sie IBM Installation Manager nicht installiert haben, wird die Installation von LaunchPad gestartet. Wenn Sie eine benutzerdefinierte Installation planen, fahren Sie mit den Tasks zur Installation von IBM Installation Manager und zum Hinzufügen Ihrer Repositorys fort. Wenn Sie eine eigenständige Server- oder Workstationinstallation planen, sind diese Tasks nicht erforderlich. Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren” auf Seite 133 IBM Installation Manager installieren: Verwenden Sie dieses Verfahren, wenn IBM Installation Manager nicht installiert ist. Wenn Sie LaunchPad verwenden, um Ihre Installation zu initiieren, installiert Launchpad IBM Installation Manager automatisch. In diesem Fall ist es nicht erforderlich, diese Task abzuschließen. Installieren Sie IBM Installation Manager nicht im Administratormodus. 1. Laden Sie auf der Seite Passport Advantage für Ihre InfoSphere MDM-Version und -Edition das IBM Installation Manager-Paket herunter. 2. Extrahieren Sie die komprimierte Datei. 3. Starten Sie über eine Eingabeaufforderung install.exe und schließen Sie den Installationsassistenten ab. Fahren Sie mit dem Hinzufügen von Angeboten zu IBM Installation Manager fort.

Kapitel 3. Produkt installieren

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IBM Installation Manager Angebote hinzufügen: Verwenden Sie dieses Verfahren, um InfoSphere MDM der Liste von Angeboten hinzuzufügen, die von IBM Installation Manager installiert werden. Führen Sie diese Task aus, wenn Sie eine benutzerdefinierte Installation durchführen. Wenn Sie eine eigenständige Serverinstallation oder eine eigenständige Workstationinstallation durchführen, ist diese Task nicht erforderlich. Stellen Sie sicher, dass Sie IBM Installation Manager installiert haben und Sie die Installation nicht im Administratormodus vorgenommen haben. 1. Starten Sie IBM Installation Manager. 2. Klicken Sie File > Preferences an. 3. Wählen Sie im Dialogfeld Preferences die Option Repositories > Add Repository aus. 4. Klicken Sie im Dialogfeld Add Repository die Option Browse an. 5. Suchen Sie die InfoSphere MDM-Pakete, die Sie installieren wollen, und wählen Sie sie aus. Wählen Sie beispielsweise unter Microsoft Windows downloadpfad/MDM/disk1/diskTag.ini aus. Wählen Sie auf Linux- oder UNIXSystemen downloadpfad\MDM\disk1\diskTag.inf aus. 6. Fügen Sie zusätzliche Angebote hinzu, z. B. das Installationsstartkit, IBM WebSphere Application Server, IBM DB2 oder InfoSphere MDM Workbench. 7. Klicken Sie im Dialogfeld Add Repository die Schaltfläche OK an. 8. Klicken Sie im Dialogfeld Preferences die Schaltfläche OK an. Fahren Sie mit der Vorbereitung und der Installation des MDM-Betriebsservers und der Anwendungen fort.

Installationsstartkit installieren Installieren Sie das Installationsstartkit, bevor Sie mit der Vorbereitung Ihrer Umgebung für die Installation beginnen. Das Installationsstartkit enthält Scripts zum Erstellen von Datenbanken und Profilen, die zur Vorbereitung Ihrer Installationsumgebung benötigt werden. Das Kit enthält auch ein Befehlszeilentool zur Prüfung von Voraussetzungen, das Sie dabei unterstützt, zu erkennen, wann Ihre Umgebung für die Installation bereit ist. 1. Starten Sie IBM Installation Manager. 2. Fügen Sie das Angebot des Installationsstartkits zu den IBM Installation Manager-Repositorys hinzu. a. b. c. d.

Öffnen Sie IBM Installation Manager. Wählen Sie File > Preferences... aus. Wählen Sie im Feld Repositories die Option Add Repository aus. Klicken Sie auf Browse und navigieren Sie zum Paketverzeichnis für das Installationsstartkit (mdm-installationsausgangsverzeichnis\ StartupToolkit. Wählen Sie disk1.inf aus und klicken Sie OK an.

3. Klicken Sie in der Hauptanzeige von IBM Installation Manager die Option Install an. 4. Wählen Sie im Fenster Install Packages die Option IBM MDM Operational Server Installation Startup Kit aus und klicken Sie Next an. 5. Fahren Sie mit den Anzeigen fort und wählen Sie die Standardpaketgruppe und die Installationspakete aus. 6. Klicken Sie Install an.

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Installation

7. Klicken Sie Finish an, wenn die Installation abgeschlossen ist, und schließen Sie IBM Installation Manager. Die Installationsstartkit-Scripts und -Dateien werden in das Verzeichnis extrahiert, das Sie als das installationsausgangsverzeichnis_des_startkits definieren. Mit den Installationsstartkit-Scripts und -Dateien können Sie Ihre Datenbank und Ihren Anwendungsserver vorbereiten. Zugehörige Konzepte: „IBM Installation Manager vorbereiten” auf Seite 79 Zugehörige Tasks: „Installation mithilfe einer Antwortdatei unbeaufsichtigt durchführen” auf Seite 152 „Datenbank installieren und einrichten” auf Seite 82 InfoSphere MDM-Messaging-Server-Komponente manuell installieren „DB2-Datenbank vorbereiten” auf Seite 84 „Oracle-Datenbank vorbereiten” auf Seite 88 „Microsoft SQL Server-Datenbank vorbereiten” auf Seite 86 „Voraussetzungen mit dem Befehlszeilentool prüfen” auf Seite 121 Zugehörige Verweise: „Installationsstartkit für benutzerdefinierte Installationen” auf Seite 10

Kontovoraussetzungen für benutzerdefinierte Installationen Bevor Sie mit einer benutzerdefinierten Installation beginnen, müssen bestimmte Kontovoraussetzungen gegeben sein. v Sie müssen mit einem Konto angemeldet sein, das über die IBM WebSphere Application Server-Verzeichnisse und -Binärdateien verfügt. Dieses Konto muss Zugriff auf die Datenbank-JDBC-Treiber haben. Bei den Anweisungen in den Abschnitten zur Vorbereitung wird davon ausgegangen, dass Sie die Installation lokal auf dem Server ausführen. v Sie erzielen die besten Ergebnisse, wenn Sie InfoSphere MDM als Benutzer ohne Rootberechtigung installieren: – Verwenden Sie für IBM WebSphere Application Server die ID wasadmin. Diese ID muss Eigner eines DB2-Clients oder einer DB2-Instanz sein und zur Managementgruppe 'mqm' gehören. – Für DB2 gilt: - Als Installationsmethode wird vorgeschlagen, mindestens einen eingeschränkten Benutzer in einem System für Datenbankschemabenutzer einzurichten. Da DB2 das Betriebssystem verwendet, um einen Erstbenutzer zu authentifizieren, ist eine Benutzer-ID, wie 'mdmdb1', mit einer Restricted Shell die beste Wahl. Dieser Benutzer muss keiner DB2-Gruppe angehören. - Sie können auch eine einfache Installation ausführen, indem Sie eine einzige ID sowohl als DB2-Installations-ID als auch als Schema-ID verwenden. Die Standard-ID lautet db2inst1. Weitere Informationen zu IBM DB2 finden Sie in der Produktdokumentation. – Für jede Instanz von InfoSphere MDM muss jeweils ein anderer Datenbankbenutzer und ein anderes Datenbankschema vorhanden sein. Unterschiedliche Datenbanken für jede Instanz sind nicht erforderlich. – Bei der Installation auf IBM WebSphere Application Server müssen Sie sicherstellen, dass kein Server mit dem Namen server und kein Cluster mit dem Na-

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men cluster auf IBM WebSphere Application Server verwendet wird. Die Namen server und cluster werden von der InfoSphere MDM-Installation verwendet. Zugehörige Tasks: „Voraussetzungen mit dem Befehlszeilentool prüfen” auf Seite 121 Zugehörige Verweise: „Datenbankbenutzerkonten und Verbindungen” auf Seite 83 „Von der Installationsanwendung verwendete Benutzerkonten, Gruppen und Standardwerte” auf Seite 13

Datenbank installieren und einrichten Bereiten Sie Ihre Datenbank auf die Unterstützung einer benutzerdefinierten Installation von InfoSphere MDM vor. Sie müssen dieses Verfahren durchführen, wenn Sie eine benutzerdefinierte Installation durchführen. Anmerkung: Wenn Sie eine eigenständige Installation planen, ist diese Task nicht erforderlich, da die Datenbank automatisch erstellt wird. Wenn Sie Namen für Ihre Datenbanken und Benutzerkonten definieren, ziehen Sie in Betracht, den zugehörigen Datenbankinstanzen, Benutzerkonten und Datenquellenkonfigurationen denselben Namen zu geben. Sie können auch die Version von InfoSphere MDM in den Namen einschließen. In der Produktionsdatenbank können Sie alle Elemente z. B. mdmprod_113 nennen. Wenn Sie diese Namenskonvention verwenden, helfen Sie anderen Mitgliedern Ihres Unternehmens und dem IBM Software Support dabei, die Zuordnung zwischen Instanzen, Konten und Datenbanken zu verstehen. 1. Füllen Sie die anwendbaren Datenbankarbeitsblätter aus, die als zugehörige Referenz aufgelistet sind. 2. Installieren Sie die Datenbanksoftware und erstellen Sie Datenbankbenutzerkonten mit entsprechenden Berechtigungen. Informationen zum Abschließen der Installation finden Sie in der Dokumentation des Datenbankanbieters. Lesen Sie den Abschnitt über Datenbankbenutzerkonten, bevor Sie die Datenbanksoftware installieren. Anmerkung: Eigenständige Server- und Workstationinstallationen installieren einen IBM DB2-Wrapper. Verwenden Sie für benutzerdefinierte Installationen die standardmäßigen DB2-Installationsmedien. 3. Installieren Sie optional das Installationsstartkit. Dieses Toolkit stellt Scripts bereit, mit denen Sie die MDM-Datenbank erstellen können, dies ist aber nicht obligatorisch. Anmerkung: Wenn Sie das Installationsstartkit nicht installieren, zeigt die Installationsanwendung während der InfoSphere MDM-Installation eine Warnung an. 4. Erstellen Sie die MDM-Datenbank mithilfe einer der folgenden Methoden: v Führen Sie das Installationsstartkit aus, das für Ihren Datenbanktyp gültig ist. Die Scripts erstellen automatisch die entsprechenden Tabellenbereiche, Pufferpools und Verschlüsselungsangaben, die für Ihre InfoSphere MDM-Edition erforderlich sind. Details zu einigen dieser Einstellungen finden Sie in den zugehörigen Referenzabschnitten. v Erstellen Sie die Datenbank manuell unter Verwendung einer anderen Methode.

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Installation

Anmerkung: Details zur erforderlichen Datenbankkonfiguration und den entsprechenden Einstellungen finden Sie in den zugehörigen Referenzabschnitten. Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren” auf Seite 133 „Installationsstartkit installieren” auf Seite 80 Zugehörige Verweise: Arbeitsblatt für DB2- oder DB2 for z/OS-Datenquelle Arbeitsblatt für Oracle-Datenquelle Arbeitsblatt für Microsoft SQL Server-Datenquelle „Installationsstartkit für benutzerdefinierte Installationen” auf Seite 10 Datenbankbenutzerkonten und Verbindungen: Für alle Installationen ist mindestens ein Datenbankbenutzerkonto erforderlich. Zum Booten der Datenbank (erfolgt in der Regel während der Installation), zur Verarbeitung eines Upgrades, zur Definition neuer Entitätstypen oder zur Erstellung implementierungsspezifischer Segmente muss das Datenbankbenutzerkonto über bestimmte Berechtigungen verfügen. Dieses Primärbenutzerkonto muss über die folgenden Berechtigungen verfügen: v Tabelle erstellen und Tabelle löschen v Index erstellen und Index löschen v Auswählen, Einfügen, Aktualisieren und Löschen Nachdem die Datenbank gebootet wurde und Entitätstypen und implementierungsspezifische Segmente konfiguriert wurden, haben Sie die Möglichkeit, das Benutzerkonto, falls erforderlich, zu beschränken. Ein eingeschränktes Benutzerkonto verfügt nur über die Berechtigungen zum Auswählen, Einfügen, Aktualisieren und Löschen. Ziehen Sie die Konfiguration einer Eins-zu-eins-Beziehung zwischen dem Datenbankbenutzer und der Datenbank in Betracht, sodass Benutzer keinen Zugriff auf mehrere Datenbanken haben. Dieses Modell stellt eine Sicherheitsschicht bereit, mit der verhindert werden kann, dass ein Datenbankbenutzer die Tabellen eines anderen Datenbankbenutzers löscht. Zeichnen Sie die Berechtigungsnachweise des Datenbankbenutzerkontos auf; diese Informationen werden für die Installation benötigt. Die Datenbankverbindungsanzahl ist die Summe der Verbindungen, die vom Betriebsserver und von den Entitätenmanagern verwendet werden, die Sie verwenden wollen. Für einige Prozesse des Betriebsservers oder von InfoSphere MDM Workbench sind zudem weitere Datenbankverbindungen erforderlich, die nach Abschluss des Prozesses geschlossen werden. Lassen Sie für diese Prozesse weitere Verbindungen in Ihrer Konfiguration zu. Zugehörige Konzepte: „Kontovoraussetzungen für benutzerdefinierte Installationen” auf Seite 81 Zugehörige Verweise: „Von der Installationsanwendung verwendete Benutzerkonten, Gruppen und Standardwerte” auf Seite 13 „Prüfung der Voraussetzungen für benutzerdefinierte Installationen” auf Seite 126

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„Prüfung der Voraussetzungen für eigenständige Installationen mit DB2” auf Seite 66 DB2-Datenbank vorbereiten: Verwenden Sie dieses Verfahren, um eine IBM DB2-Datenbank für eine Installation von InfoSphere MDM einzurichten. v Bei diesen Schritten wird vorausgesetzt, dass die Datenbank bereits installiert worden ist. v Zur Erstellung der MDM-Datenbank müssen Sie an DB2 mit dem Konto des Benutzers mit Verwaltungsaufgaben angemeldet sein, das Sie bei der Installation von DB2 erstellt haben. v Die IBM DB2 Enterprise Server-Edition muss installiert sein. v Das Installationsstartkit muss installiert sein. Achtung: Wenn Sie InfoSphere MDM unter z/OS installieren, überspringen Sie die Schritte zur Datenbankvorbereitung und fahren Sie mit „Installation unter z/OS” auf Seite 136 fort. 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/CoreData/Full/DB2/ Standard/ddl/ (wobei installationsausgangsverzeichnis_des_startkits die Position des installierten Kits ist). 2. Modifizieren Sie das Script CreateDB.sql. a. Öffnen Sie die Datei CreateDB.sql in einem Texteditor. b. Ersetzen Sie die Variablen im Script durch die entsprechenden Werte wie am Anfang im Script beschrieben. Variablen sind in eingeschlossen, z. B. . Zum Beispiel muss die Variable in CreateDB.sql durch den passenden Landescode ersetzt werden. Bei Installationen in den USA müssen Sie durch US ersetzen. 3. Wechseln Sie zum Konto des DB2-Benutzers mit Verwaltungsaufgaben. Für Microsoft Windows: a. Öffnen Sie das Menü Start und rufen Sie Alle Programme > IBM DB2 > DB2COPY1 (Standard) auf. b. Drücken Sie die Umschalttaste und klicken Sie mit der rechten Maustaste Eingabeaufforderung an und wählen Sie dann Als anderer Benutzer ausführen.... aus. c. Geben Sie den Namen und das Kennwort des DB2-Benutzers mit Verwaltungsaufgaben ein. Für Linux und UNIX: a. Öffnen Sie das Linux- oder UNIX-Terminal. b. Geben Sie in der Eingabeaufforderung su - benutzer ein, wobei benutzer der DB2-Benutzer mit Verwaltungsaufgaben ist. 4. Führen Sie das Script CreateDB.sql aus, um die Datenbank zu erstellen. a. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem sich Ihre Datei CreateDB.sql befindet. b. Führen Sie den anwendbaren Befehl aus. v Für Microsoft Windows: db2 -td; -f CreateDB.sql v Für Linux und UNIX: db2 -tvf installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/database/CoreData/ Full/DB2/Standard/ddl/CreateDB.sql

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Installation

Wichtig: Die restlichen Schritte in dieser Prozedur sind optional. Wenn Sie die Tabellenbereiche nicht manuell erstellen möchten, können Sie die folgenden Schritte überspringen. In diesem Fall erstellt die Installationsanwendung die Tabellenbereiche während der Installation automatisch. 5. Ändern Sie das Script CreateTS.sql. a. Öffnen Sie die Datei CreateTS.sql in einem Texteditor. b. Ersetzen Sie die Variablen im Script durch die entsprechenden Werte wie am Anfang im Script beschrieben. Variablen sind in eingeschlossen, z. B. oder . Achtung: Die Werte, die die Variablen in dieser Datei ersetzen, müssen mit der Konfiguration Ihrer Datenbank übereinstimmen, oder das Installationsprogramm kann nicht erfolgreich ausgeführt werden. 6. Führen Sie CreateTS.sql aus, um Ihre Tabellenbereiche zu erstellen. a. Führen Sie den anwendbaren Befehl aus. v Für Microsoft Windows: db2 -td; -f CreateTS.sql v Für Linux und UNIX: db2 -tvf installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/database/CoreData/ Full/DB2/Standard/ddl/CreateTS.sql 7. Prüfen Sie nach der Ausführung von CreateTS.sql, ob Ihre Tabellenbereichseinstellungen Ihren Erwartungen entsprechen. Für Microsoft Windows: v Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung und geben Sie db2cmd ein. Stellen Sie mit folgendem Befehl die Verbindung zur Datenbank her: db2 connect to MDMDB user DBUSER using DB2PWD v Wenn die Verbindung hergestellt ist, geben Sie Folgendes ein: db2 list tablespaces Für Linux und UNIX:

v

v Öffnen Sie ein neues Terminal und geben Sie db2 ein. v Stellen Sie mit folgendem Befehl die Verbindung zur Datenbank her: db2 connect to MDMDB user DBUSER using DB2PWD v Wenn die Verbindung hergestellt ist, geben Sie Folgendes ein: db2 list tablespaces Zugehörige Tasks: „Installationsstartkit installieren” auf Seite 80 Zugehörige Verweise: „Arbeitsblatt für DB2- oder DB2 for z/OS-Datenquelle” auf Seite 29 Ihre DB2-Datenbank auf einem anderen Server vorbereiten als InfoSphere MDM: Richten Sie die IBM DB2-Datenbank für Implementierungen ein, bei denen sich die Datenbank und die InfoSphere MDM-Installationen auf verschiedenen Servern befinden. 1. Sie müssen auf der Maschine, auf der Sie InfoSphere MDM installieren wollen, Folgendes ausführen: a. Installieren Sie die DB2-Client-Software. b. Katalogisieren Sie die ferne Datenbank auf dem lokalen Server. Führen Sie die folgenden Befehle aus, wobei Sie die Platzhalter durch entsprechende Werte ersetzen: db2 catalog tcpip node remote server db2 catalog db as at node authentication server

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2. Erstellen Sie unter Verwendung von WebSphere Application Server Integrated Solutions Console eine WebSphere Application Server-Umgebungsvariable DB2_JDBC_DRIVER_PATH, die auf das Ausgangsverzeichnis der DB2-Instanz auf der lokalen Maschine verweist und deren Ziel die Knotenebene ist. Ihre DB2-Datenbank für die Verwendung von InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung vorbereiten: Richten Sie Ihre DB2-Datenbank für Implementierungen mit InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung ein. 1. Installieren Sie die DB2-Client-Software. 2. Katalogisieren Sie die Datenbank für jede Maschine im Cluster. 3. Erstellen Sie für jeden Knoten im Cluster eine WebSphere Application ServerUmgebungsvariable DB2_JDBC_DRIVER_PATH, die auf das DB2-Ausgangsverzeichnis verweist, das lokal auf der Maschine vorhanden ist. Zugehörige Tasks: „Neuen Knoten einem vorhandenen Cluster hinzufügen” auf Seite 174 Datenbankbenutzerberechtigungen für DB2 for z/OS konfigurieren: Wenn Ihre Implementierung von InfoSphere MDM IBM DB2 for z/OS verwendet, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Datenbankbenutzer-ID über BINDADD-Zugriffsrechte für die MDM-Datenbank verfügt. Der DB2 Wire Protocol-Treiber funktioniert nicht ordnungsgemäß, wenn die entsprechenden Pakete nicht auf jedem Server vorhanden sind, mit dem Sie eine Verbindung herstellen möchten. Ihre Datenbankbenutzer-ID muss über BINDADDZugriffsrechte verfügen, damit der Treiber Pakete erstellen und binden kann. Anmerkung: Standardmäßig umfassen diese Pakete 200 dynamische Abschnitte und sie werden in einer Gruppe mit dem Namen NULLID erstellt. Wenn die Bindungspakete nicht vorhanden sind, wird während des Tests der Verbindungen für die InfoSphere MDM-Datenquelle auf dem Betriebsserver die folgende Nachricht angezeigt: [IBM][DB2 JDBC Driver]Bind process is not active. Please ensure that the user has permissions to create packages. Packages cannot be created in an XA Connection. DSRA0010E: SQL State = HY000, Error Code = 0.

1. Melden Sie sich als Datenbankadministrator (DBA) an. 2. Stellen Sie eine Verbindung zur MDM-Datenbank her. 3. Erteilen Sie dem Datenbankbenutzer (dbuser) BINDADD-Zugriffsrechte. 4. Melden Sie sich vom DBA-Benutzerkonto ab. 5. Melden Sie sich mit dem Datenbankbenutzerkonto an. Wenn das Datenbankbenutzerkonto eine Verbindung zur Datenbank mit dem DB2 Wire Protocol-Treiber herstellt, wird automatisch das richtige Paket erstellt. Zugehörige Informationen: DB2 Wire Protocol-Treiber und Pakete Bindeprozess ist nicht aktiv Microsoft SQL Server-Datenbank vorbereiten: Richten Sie eine Microsoft SQL Server-Datenbank ein, bevor Sie eine Installation von InfoSphere MDM beginnen.

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Installation

Zur Erstellung der MDM-Datenbank müssen Sie an Microsoft SQL Server entweder mit Windows-Authentifizierung oder mit dem Konto des Benutzers mit Verwaltungsaufgaben angemeldet sein, das Sie bei der Installation von Microsoft SQL Server erstellt haben. Wenn die Windows-Authentifizierung verwendet werden soll, muss Ihr Datenbankadministrator das Standardschema des Anmeldebenutzers auf das Schema setzen, das von IBM Installation Manager verwendet wird. Sie müssen auch das Installationsstartkit installiert haben, bevor Sie mit der Datenbankvorbereitung beginnen. 1. Ändern Sie das Script CreateDB.sql, das im Installationsstartkit bereitgestellt wird. a. Wechseln Sie in das Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/CoreData/Full/ SQLServer/ddl/ (wobei installationsausgangsverzeichnis_des_startkits die Position des installierten Kits ist). b. Öffnen Sie die Datei CreateDB.sql in einem Texteditor. c. Ersetzen Sie die Variablen im Script durch die entsprechenden Werte, wie am Anfang im Script beschrieben. Variablen sind in eingeschlossen, z. B. . 2. Führen Sie das Script CreateDB.sql als Systemadministrator aus, um die Datenbank zu erstellen. Wenn Sie für den Zugriff auf die Datenbank anstelle der SQL-Authentifizierung die Windows-Authentifizierung verwenden, müssen Sie eine der folgenden Aktionen ausführen: Wenn sich der Client und SQL Server in derselben Domäne befinden, muss der vom Client verwendete Anmeldebenutzer den SQL Server-Sicherheitsanmeldungen hinzugefügt werden. v Wenn sich der Client und SQL Server in unterschiedlichen Domänen befinden, müssen die beiden Domänen vertrauenswürdig sein. 3. Kopieren Sie die Datei sqljdbc.dll in das Verzeichnis /Binn für die Instanz von SQL Server, die ausgeführt wird. v

v Wenn Sie SQL Server 32 Bit verwenden, befindet sich die Datei sqljdbc.dll unter installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/SQLServer JTA/ win32. v Wenn Sie SQL Server 64 Bit verwenden, befindet sich die Datei unter installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/SQLServer JTA/ win64_amd64. 4. Installieren Sie die gespeicherten XA-Prozeduren, die vom JDBC-Treiber verwendet werden. Führen Sie aus dem Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/SQLServer JTA das Script instjdbc.sql als Systemadministrator aus. 5. Aktivieren Sie MS DTC für XA-Transaktionen. Für Windows 7 und Windows 2008 a. Klicken Sie auf dem Desktop das Symbol Start an und öffnen Sie mit einer der folgenden Optionen die Komponentendienste. v Geben Sie dcomcnfg in das Feld Programme/Dateien durchsuchen ein. v Geben Sie %windir%/system32/comexp.msc in das Feld Programme/ Dateien durchsuchen ein.

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b. Wechseln Sie zu Computer > Arbeitsplatz > Distributed Transaction Coordinator. c. Klicken Sie mit der rechten Maustaste Lokaler DTC an und wählen Sie Eigenschaften aus. d. Öffnen Sie im Dialogfeld Lokaler DTC - Eigenschaften die Registerkarte Sicherheit. e. Wählen Sie XA-Transaktionen ermöglichen aus und klicken Sie OK an. Mit diesem Schritt wird der MS DTC-Dienst erneut gestartet. f. Klicken Sie im Dialogfeld Lokaler DTC - Eigenschaften das Element OK an und schließen Sie Komponentendienste. g. Starten Sie Microsoft SQL Server erneut, um eine Synchronisation mit den MS DTC-Änderungen sicherzustellen. Stellen Sie sicher, dass in der Registry des Microsoft-Betriebssystems XATransactions=1 gilt. Zugehörige Tasks: „Installationsstartkit installieren” auf Seite 80 Zugehörige Verweise: „Arbeitsblatt für Microsoft SQL Server-Datenquelle” auf Seite 32 Ihre Microsoft SQL Server-Datenbank auf einem anderen Server als InfoSphere MDM vorbereiten: Richten Sie Ihre Microsoft SQL Server-Datenbank ein, wenn diese sich auf einem anderen Server als Ihre InfoSphere MDM-Installation befindet. Installieren Sie einen Microsoft SQL Server-Client auf der Maschine, auf der Sie die Installation von MDM beabsichtigen. Nachdem Sie den Client installiert haben, wird das Clientkonto automatisch dem Datenbankbenutzerkonto hinzugefügt. Sie müssen den Parameter MSSQLSERVER_JDBC_DRIVER_PATH nicht in Ihrer IBM WebSphere Application Server-Umgebung festlegen. Ihre Microsoft SQL Server-Datenbank für die Verwendung von InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung vorbereiten: Richten Sie Ihre Microsoft SQL Server-Datenbank ein, wenn Sie InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren. Installieren Sie einen Microsoft SQL Server-Client auf jeder Maschine, auf der Sie eine Installation von InfoSphere MDM-Komponenten beabsichtigen. Nachdem Sie den Client installiert haben, wird das Clientkonto automatisch dem Datenbankbenutzerkonto hinzugefügt. Sie müssen den Parameter MSSQLSERVER_JDBC_DRIVER_PATH nicht in Ihrer IBM WebSphere Application Server-Umgebung festlegen. Oracle-Datenbank vorbereiten: Richten Sie eine Oracle-Datenbank ein, bevor Sie mit der Installation von of InfoSphere MDM beginnen. v Bei diesen Schritten wird vorausgesetzt, dass die Datenbank bereits installiert worden ist. v Installieren Sie optional das Installationsstartkit.

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Installation

v Zur Erstellung der MDM-Datenbank müssen Sie an Oracle mit dem Konto des Datenbankadministrators angemeldet sein, das Sie bei der Installation von Oracle erstellt haben. v Zur Installation von InfoSphere MDM mit Oracle muss der Name des Datenbankbenutzers mit dem Schemanamen übereinstimmen. 1. Stellen Sie sicher, dass Sie den Zeichensatz UTF-8 verwenden. Falls nicht, erstellen Sie Ihre Datenbank mithilfe dieses Befehls: CREATE DATABASEdname...CHARACTER SET AL32UTF8 2. Legen Sie die Zeichenlängensemantik für Unicode fest. Die Variable NLS_LANG_SEMANTICS muss auf CHAR gesetzt werden (die Standardeinstellung lautet BYTE). Führen Sie diesen Befehl aus: ALTER SYSTEM SET NLS_LENGTH_SEMANTICS=CHAR SCOPE=BOTH 3. Wenn Sie mit einem Oracle-Client einen Treiber mit indirekter Verbindung verwenden, müssen Sie die Variable NLS_LANG für den Benutzer festlegen, der eine Verbindung zum Betriebsserver herstellt. Setzen Sie die Variable auf NLS_LANG=AMERICAN_AMERICA.AL32UTF8. Wichtig: Die restlichen Schritte in dieser Prozedur sind optional. Wenn Sie die Tabellenbereiche nicht manuell erstellen möchten, können Sie die folgenden Schritte überspringen. In diesem Fall erstellt die Installationsanwendung die Tabellenbereiche während der Installation automatisch. 4. Ändern Sie das Script create_schema_ora.sql, das im Installationsstartkit bereitgestellt wird. a. Wechseln Sie in das Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/CoreData/Full/Oracle/ Standard/ddl/ (wobei installationsausgangsverzeichnis_des_startkits die Position des installierten Kits ist). b. Öffnen Sie die Datei create_schema_ora.sql in einem Texteditor. Die Datei enthält die folgenden Variablen, die durch passende Werte ersetzt werden müssen: c. Wenn die Datenbank unter Microsoft Windows erstellt wird, müssen Sie die Variable durch die Position der Tabellenbereiche ersetzen. Der Positionswert sollte der Syntax \ folgen. Achtung: Wenn Sie eine Datenbank unter Microsoft Windows erstellen, müssen Sie auch alle Schrägstriche (/) in Dateipfaden in Backslash-Zeichen (\) ändern. d. Erstellen Sie im Ordner /oradata einen leeren Unterordner mit einem Namen, der dem Wert von entspricht. e. Richten Sie die Tabellenbereichsnamen ein: v Ersetzen Sie zur Verwendung der Standardwerte für die Tabellenbereiche die Variablen im Script create_schema_ora.sql mit Werten, wie am Anfang des Scripts beschrieben. Variablen sind in spitzen Klammern () eingeschlossen. – - Der Datenbankname. – - Das Kennwort für die Datenbank. – - Der Tabellenbereichsname für Indexdaten. Die Installationsanwendung erwartet den Wert IDXSPACE. – - Der Tabellenbereichsname für CLOB- und XMLDatentypen. Die Installationsanwendung erwartet den Wert LOBSPACE.

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– - Der Tabellenbereichsname für Benutzertabellendaten der probabilistischen Abgleichsfunktion. Die Installationsanwendung erwartet den Wert EMESPACE1. – - Der Tabellenbereichsname für Indexdaten der probabilistischen Abgleichsfunktion. Die Installationsanwendung erwartet den Wert EMESPACE2. – - Der Tabellenbereichsname für 4K-Benutzertabellendaten. Die Installationsanwendung erwartet den Wert TBS4K. – - Der Tabellenbereichsname für 8K-Benutzertabellendaten. Die Installationsanwendung erwartet den Wert TBS8K. – - Der Tabellenbereichsname für 16K-Benutzertabellendaten der virtuellen Stammdatenverwaltung. Die Installationsanwendung erwartet den Wert TBS16K. v Zur Verwendung der angepassten Tabellenbereichsnamen: 1) Erstellen Sie eine Datenbank, die Ihre angepassten Tabellenbereichsnamen verwendet. 2) Erstellen oder bearbeiten Sie eine InfoSphere MDM-Installationseingabeantwortdatei und ändern Sie die Variablen der Tabellenbereichsnamen, sodass Ihre benutzerdefinierten Tabellenbereichsnamen dem InfoSphere MDM-Installationsprogramm zugeordnet sind:

Achtung: InfoSphere MDM stellt Beispiele für Installationseingabeantwortdateien bereit, die Sie ändern können, um benutzerdefinierte Tabellenbereiche zu definieren. Weitere Informationen zu den Beispieleingabeantwortdateien finden Sie unter „Unbeaufsichtigte Installation” auf Seite 141. 3) Starten Sie das InfoSphere MDM-Installationsprogramm entweder im GUI-Modus oder im unbeaufsichtigten Modus, einschließlich des folgenden Arguments im Startbefehl, sodass das Installationsprogramm Parameter aus Ihrer geänderten Eingabeantwortdatei verwendet: IBMIM -input ./mdm_input.res (dabei ist mdm_input.res der Name der unbeaufsichtigten Eingabeantwortdatei). 5. Führen Sie das Script create_schema_ora.sql aus, um das Oracle-Schema zu erstellen. Wenn Sie das Script create_schema_ora.sql nicht ausführen, müssen Sie das Oracle-Datenbanksystem ändern: v Stellen Sie sicher, dass die Anweisung ALTER SYSTEM SET open_cursors im Script create_schema_ora.sql wie folgt gesetzt ist: ALTER SYSTEM SET open_cursors = 1500 SCOPE=BOTH; v Prüfen Sie, dass die Grants genau wie bei GRANT CREATE SEQUENCE TO SCHEMA; erteilt sind, wobei SCHEMA durch den Schemanamen ersetzt wird. v Konfigurieren Sie die Oracle-Eigenschaft CURSOR_SHARING als CURSOR_SHARING=FORCE. Zugehörige Tasks: „Installationsstartkit installieren” auf Seite 80 Zugehörige Verweise: „Arbeitsblatt für Oracle-Datenquelle” auf Seite 35

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Installation

Ihre Oracle-Datenbank auf einem anderen Server vorbereiten als InfoSphere MDM: Richten Sie Ihre Datenbank für Implementierungen ein, bei denen sich die Datenbank und die InfoSphere MDM-Installationen auf verschiedenen Servern befinden. 1. Installieren Sie einen Oracle-Client auf der Maschine, auf der Sie InfoSphere MDM installieren wollen. 2. Verweisen Sie mit dem TNS-Eintrag in der Clientmaschine auf den Datenbankserver. 3. Erstellen Sie unter Verwendung von WebSphere Application Server Integrated Solutions Console die Umgebungsvariable ORACLE_JDBC_DRIVER_PATH, die auf das Ausgangsverzeichnis der Oracle-Datenbank auf der lokalen Maschine verweist und deren Ziel die Knotenebene ist. Ihre Oracle-Datenbank für die Verwendung von InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung vorbereiten: Richten Sie Ihre Oracle-Datenbank für die Unterstützung der Installation von InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung ein. 1. Installieren Sie den Oracle-Client auf jeder Maschine. 2. Verweisen Sie mit dem TNS-Eintrag auf die Datenbankservermaschine. 3. Erstellen Sie für jeden Knoten im Cluster eine WebSphere Application ServerUmgebungsvariable ORACLE_JDBC_DRIVER_PATH, die auf das Oracle-Datenbankausgangsverzeichnis verweist, das lokal auf der Maschine vorhanden ist. Zugehörige Tasks: „Neuen Knoten einem vorhandenen Cluster hinzufügen” auf Seite 174 Mit Standard Edition installierte ODBC-Treiber: Welche ODBC-Treiber von der Installationsanwendung bei der Installation der InfoSphere MDM Standard Edition angewendet werden, wird durch den von Ihnen definierten Datenbanktyp bestimmt. Ein Treiber mit direkter Verbindung ermöglicht es einem Betriebsserver, der eine Konfiguration für die virtuelle Stammdatenverwaltung unterstützt, mit der Datenbank zu kommunizieren und Daten in das Schema zu schreiben. In diesem Fall ist für den Betriebsserver-Host die Installation des entsprechenden Datenbankclients erforderlich, um Operationen zum Laden von Massendaten zu ermöglichen. Der Betriebsserver enthält die hier aufgeführten ODBC-Treiber. Andere Treiber werden nicht unterstützt. v v v v

Oracle Wire Oracle Net IBM DB2 Wire (DB2 und DB2 for z/OS) Microsoft SQL Server Wire

Für Oracle-Datenbanken bestimmen die Eigenschaften, die während des Installationsprozesses an das Dienstprogramm madconfig übergeben werden, ob der Treiber mit direkter Verbindung oder der Netztreiber installiert werden soll. Wenn leere Werte für den Datenbankhost übergeben werden, wird der Oracle Net-Treiber installiert. Dafür ist die Installation des Oracle-Clients auf dem Host des Betriebsservers erforderlich.

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Tipp: Wenn Sie auf einer Microsoft Windows-Plattform installieren, müssen Sie den Befehl madconfig.bat register_odbc aufrufen, um sicherzustellen, dass der ODBC-Treiber erfolgreich registriert ist, falls Sie eine separate ODBC-Datenquelle manuell erstellen möchten, anstatt sie mithilfe der Installationsanwendung zu installieren. Zugehörige Tasks: „Unterstützung für einen Oracle-Treiber mit indirekter Verbindung aktivieren” auf Seite 140 Physische MDM-Datenbank manuell installieren: Sie können die physische MDM-Datenbank unter DB2 for UNIX or Linux, DB2 for z/OS und Oracle manuell installieren. Sie können die physische MDM-Datenbank immer mit IBM Installation Manager erstellen. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit einer manuellen Installation. Die virtuelle MDM-Datenbank wird immer mit IBM Installation Manager installiert. Achtung: Die Kerndatenbank ist erforderlich für InfoSphere MDM Advanced Edition (physische Stammdatenverwaltung). Sie ist auch erforderlich, damit manche InfoSphere MDM Standard Edition-Transaktionen (virtuelle Stammdatenverwaltung) ordnungsgemäß verarbeitet werden können. Wenn Sie IBM Installation Manager verwenden, um InfoSphere MDM zu installieren, werden die erforderlichen Kerndatenbankkomponenten automatisch installiert. Wenn Sie eine Microsoft SQL Server-Datenbank verwenden, machen Sie sich bewusst, dass InfoSphere MDM Standard Edition (virtuelle MDM-Implementierungen) die einzige Edition ist, die für SQL Server unterstützt wird. Bevor Sie mit der manuellen Installation beginnen, sollten Sie die folgenden Details gelesen und alle erforderlichen Entscheidungen hinsichtlich der Erstellung von Tabellenbereichen und der Installation von Triggern getroffen haben. Tabellenbereiche Für DB2-Datenbanken unter UNIX oder Linux und Oracle-Datenbanken können Sie Tabellenbereiche für Benutzerdaten, Benutzerindizes und große Benutzerobjekte erstellen, um die Datenbankleistung zu verbessern. Platzhalterwerte werden in relevanten Scripts als TABLE_SPACE, INDEX_SPACE und LONG_SPACE angegeben. Sie können die in den bereitgestellten Scripts angegebenen Größenwerte für Tabellenbereiche auf die für Ihre Produktionsumgebung geeignete Größe setzen. Es gibt zwei getrennte Tabellenbereiche für die probabilistische Abgleichsfunktion von InfoSphere MDM. Dies setzt voraus, dass die Tabellenbereiche der probabilistischen Abgleichsfunktion von InfoSphere MDM die in TABLE_SPACE und INDEX_SPACE angegebenen Namen haben, wobei jedoch ein E an den Tabellenbereichsnamen angehängt wird. Trigger Mit der InfoSphere MDM-Installation werden zwei Triggertypen bereitgestellt: einfache Trigger und zusammengesetzte Trigger. Wählen Sie einen dieser Triggertypen zur Installation aus: v Einfache Trigger: Erstellen Sie eine Kopie der Vorabbildung der aktuellen Daten in der Tabelle HISTORY, wenn eine Basistabelle erstellt, aktualisiert oder gelöscht wird. Die Tabelle HISTORY enthält nur alte Sätze, sie

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Installation

enthält nicht den aktuellen Satz aus der Basistabelle. Wenn Sie die einfachen Trigger zur Installation auswählen, müssen Sie die einfachen Trigger zum Aktualisieren installieren. Sie können optional auch die einfachen Trigger zum Löschen installieren. v Zusammengesetzte Trigger: Erstellen Sie eine Kopie der Vorabbildung und Nachabbildung der aktuellen Daten aus der Basistabelle in der Tabelle HISTORY, wenn eine Basistabelle eingefügt, aktualisiert oder gelöscht wird. Die Tabelle HISTORY enthält alle alten Datensätze und den aktuellen Datensatz aus der Basistabelle. Wenn Sie die zusammengesetzten Trigger zur Installation auswählen, müssen Sie die Trigger zum Einfügen und Aktualisieren installieren. Sie können optional auch die zusammengesetzten Trigger zum Löschen installieren. v Keine: Es werden keine Protokolltrigger installiert. Multizeitzone (UTC) Wenn Ihre Anwendung über verschiedene Zeitzonen hinweg aktiv ist oder wenn Ihre Daten Zeitwerte aus verschiedenen Zeitzonen aufweisen, müssen Sie das Multizeitzonenfeature aktivieren. Nach der Aktivierung dieses Features kann es nicht mehr inaktiviert werden. Wenn Sie das Multizeitzonenfeature nicht benötigen, müssen Sie es beim Installieren der Datenbank inaktivieren. Suchfunktionalität mit und ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung

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5. 6. 7.

8.

Sie können die Funktionalität zum Suchen nach Verträgen, Produkten und Kategorien nach Namen und ohne Einschränkungen bezüglich der Groß-/Kleinschreibung hinzufügen. Ist das Feature für die Nichtbeachtung der Groß-/Kleinschreibung aktiviert, kann es nicht mehr inaktiviert werden. Es ist unter DB2 UDB, DB2 for z/OS Version 9 und höher sowie Oracle verfügbar. Öffnen Sie IBM Installation Manager und klicken Sie Install an. Wählen Sie in der Liste Installation Packages die Option InfoSphere MDM Standard Edition or Advanced Edition aus und klicken Sie Next an. Erweitern Sie in der Liste der Features den Eintrag InfoSphere MDM Standard Edition or Advanced Edition und stellen Sie sicher, dass nur die MDM-Datenbank (MDM Database) ausgewählt ist. Klicken Sie Next an. Füllen Sie die Felder für die Datenbankkonfiguration aus, um den Datenbanktyp, den Speicherort und die Verbindungsdetails anzugeben, und wählen Sie dann Extract scripts for manual database installation aus. Klicken Sie Install an. IBM Installation Manager installiert virtuelle MDM-Daten und extrahiert SQL-Scripts, die Sie zur Installation physischer MDM-Daten verwenden können. Führen Sie die SQL-Scripts aus, um physische MDM-Daten zu installieren. Nachdem die Scripts ausgefüllt und die physischen MDM-Daten installiert wurden, öffnen Sie IBM Installation Manager erneut und klicken Modify an. Wählen Sie in der Liste der Features zusätzlich zu der bereits ausgewählten MDM-Datenbank den MDM-Betriebsserver (MDM Operational Server) aus und klicken Sie dann Next an. Klicken Sie Install an, um die Installation der physische MDM-Datenbank abzuschließen.

Kapitel 3. Produkt installieren

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XA-Konfiguration in IBM WebSphere Application Server festlegen, um eine Verbindung mit DB2 for z/OS herzustellen: Wenn Sie die MDM-Datenbank unter DB2 for z/OS manuell installieren, verwenden Sie dieses Verfahren, um die XA-Konfiguration in IBM WebSphere Application Server festzulegen. Sie müssen die Beispielwerte in der Prozedur entsprechend Ihrer Serverumgebung ändern. 1. Melden Sie sich als Root am UNIX-System an und wechseln Sie in das DB2Instanzverzeichnis. Beispiel: cd /usr/opt/db2_10_01/instance 2. Führen Sie im Instanzverzeichnis den folgenden Befehl aus, um eine vollständige ESE-Instanz zu erstellen: db2icrt -a SERVER -p 60000 -s ese -u db2fenc1 db2inst1 3. Melden Sie sich als Instanzbenutzer (in diesem Beispiel als db2inst1) an und katalogisieren Sie die z/OS-Datenbank, nachdem die Instanz erstellt wurde. 4. Starten Sie die DB2-Instanz mit dem Befehl db2start. 5. Konfigurieren Sie einen CLI-basierten JDBC-Provider des Typs 4 für die XAUnterstützung. 6. Konfigurieren Sie IBM WebSphere Application Server für die Verwendung eines XA-Treibers für DB2 for z/OS. 7. Fügen Sie dem Klassenpfad die folgende Zeile hinzu: sqllib/java/db2jcc.jar

Zugehörige Tasks: „Kerndatenbank unter DB2 for z/OS unter Verwendung von TSO und JCLs manuell installieren” auf Seite 101 z/OS-Datenbankerstellung und -installation: Wenn Sie das Subsystem erstellen und ihm Datenbanken zuordnen, beachten Sie, dass InfoSphere MDM unter DB2 for z/OS mit Unicode-Daten und mehreren Sprachen entwickelt wird. Sie müssen zudem die XA-Konfiguration festlegen. Für Unicode können Sie zwischen zwei Konfigurationsmöglichkeiten wählen: v 1. Richten Sie ein einzelnes Subsystem mit DB2 for z/OS mit dem Parameter UNICODE in DSNZPARM ein. Beispiel: Unicode CCSID = 1208 CCSID of Unicode UTF-8 data. DEF ENCODING SCHEME = UNICODE LOCALE LC_CTYPE = UNI APPLICATION ENCODING = UNICODE

2. Arbeiten Sie mit dem DB2 for z/OS-Standardsubsystem und binden Sie alle MDM-Pakete mit Unicode durch Angabe von LOCALE LC_CTYPE = UNI erneut. Diese Angabe ist bei Aggregatfunktionen wie UPPER und LOWER erforderlich. v Wenn Sie ein neues DB2-Subsystem verwenden, setzen Sie alle DSNZPARM-Module auf Unicode, auch den DSNHDECP-Makroparameter LC_TYPE. Zur Gewährleistung der vollständigen Funktionalität sind Unicode-Datenbanken und Zugriffspläne erforderlich. v Speicherzuordnung: Bevor physische Objekte erstellt werden können, ist es notwendig, Speicherplatz auf der DASD-Einheit freizugeben. Zur Vereinfachung der

94

Installation

Speicherzuordnung wird empfohlen, Speichergruppen im vom System verwalteten Speicherbereich zu verwenden. Erstellen Sie HLQ MDMIBM für alle z-Datendateien. v Tabellenbereiche und Indexbereiche: Für eine einfachere Verwaltung und zur Vermeidung von Leistungseinbußen sollten Sie Tabellen und deren zugehörige Indizes in verschiedene Tabellen- bzw. Indexbereiche untergliedern. Verwenden Sie für kleine Tabellen segmentierte Tabellenbereiche und für große Tabellen einfache Tabellenbereiche. Sie können außerdem partitionierte Tabellenbereiche verwenden. v Berechtigung und Qualifikationsmerkmal: Verwenden Sie beim Erstellen aller Objekte und beim Zugreifen auf sie nur eine Berechtigungs-ID. v Pufferpools: Wenn keine Pufferpools vorhanden sind, müssen Sie sie erstellen. Eine Mindestgröße von 1.000 ist gut. Eine SQL-Anweisung für die Erstellung von Pufferpools kann beispielsweise wie folgt aussehen: ALTER BUFFERPOOL (bp3) VPSIZE (1000); XA-Konfiguration für DB2 for z/OS Stellen Sie sicher, dass Sie die Schritte für den JDBC-Provider und die Datenquelle von WebSphere Application Server ausführen. Dieses Verfahren ist erforderlich, damit WebSphere Application Server für DB2 for z/OS ordnungsgemäß ausgeführt werden kann. Zugriffsrechte für Verbindungen unter DB2 for z/OS erteilen: Wenn Sie eine physische MDM-Datenbank unter DB2 for z/OS manuell installieren, verwenden Sie dieses Verfahren, um die notwendigen Zugriffsrechte für Verbindungen zu erteilen. 1. Stellen Sie sicher, dass Sie dem Installationsbenutzer für die Erstellung von Tabellenbereichen und die Ersterstellung der Datenbank das Zugriffsrecht SYSADM erteilt haben. 2. Stellen Sie sicher, dass Sie dem Installationsbenutzer die folgenden Zugriffsrechte erteilt haben: Achtung: Sie müssen die Beispielwerte in der Prozedur entsprechend Ihrer Serverumgebung ändern. v GRANT CREATETAB, CREATETS ON DATABASE DSNDB04 TO ; v v v v v v v

GRANT GRANT GRANT GRANT GRANT GRANT GRANT

USE OF BUFFERPOOL BP0 TO ; USE OF STOGROUP SYSDEFLT TO ; USE OF TABLESPACE DSNDB04.SYSDEFLT TO ; EXECUTE ON PLAN DSNESPCS TO ; EXECUTE ON PLAN DSNESPRR TO ; EXECUTE ON PLAN DSNEDCL TO ; EXECUTE ON PLAN DSNHYCRD TO ;

v v v v v v v

GRANT GRANT GRANT GRANT GRANT GRANT GRANT

SELECT ON SYSIBM.SYSDUMMY1 TO ; EXECUTE ON PLAN DSNTIA TO ; EXECUTE ON PROCEDURE SYSPROC.DSNWZP TO ; EXECUTE ON PROCEDURE SYSPROC.DSNWSPM TO ; EXECUTE ON PACKAGE DSNUTILS.DSNUTILS TO ; EXECUTE ON PROCEDURE SYSPROC.DSNUTILS TO ; EXECUTE ON PACKAGE DSNUTILU.DSNUTILU TO ;

v GRANT EXECUTE ON PROCEDURE SYSPROC.DSNUTILU TO ; Kapitel 3. Produkt installieren

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Zugehörige Tasks: „Kerndatenbank unter DB2 for z/OS unter Verwendung von TSO und JCLs manuell installieren” auf Seite 101 Oracle-Datenbankeinstellung: Wenn Sie bei einer manuellen Installation der physischen MDM-Datenbank unter Oracle das Script create_schema_ora.sql nicht ausführen, müssen Sie das OracleDatenbanksystem ändern. Stellen Sie sicher, dass die Anweisung ALTER SYSTEM SET open_cursors im Script create_schema_ora.sql wie folgt gesetzt ist: ALTER SYSTEM SET open_cursors = 1500 SCOPE=BOTH;

Prüfen Sie zudem, ob die Grants wie folgt erteilt sind: GRANT CREATE SEQUENCE TO ; Manuelle Installation der physische MDM-Datenbank unter DB2 for Linux or UNIX: Sie können die physische MDM-Datenbank unter DB2 for Linux or UNIX installieren. Es gibt getrennte Anweisungen zur Installation der Datenbank der Komponente 'Configuration and Management' und der Kerndomänendatenbank. Lesen Sie vor dem Start der Installation die Informationen zur manuellen Installation der Datenbank. Kerndatenbank unter DB2 for UNIX or Linux manuell installieren: Installieren Sie die physische MDM-Kerndatenbank unter DB2 for UNIX or Linux. 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/ database/CoreData/Full/DB2/Standard/ddl. 2. Ersetzen Sie die Platzhalterwerte in den Scripts dieses Verzeichnisses durch die Werte, die in Ihrer Datenbank verwendet werden sollen. Hinweis: Zum Ausführen der meisten Scripts verwenden Sie die folgende Befehlssyntax: db2 -tvf SCRIPTNAME -l PROTOKOLLDATEINAME

Dabei ist SCRIPTNAME der Name des Scripts, das Sie ausführen, und PROTOKOLLDATEINAME ist der Name der Verlaufsdatei, in der die Befehle protokolliert werden. Wenn Sie eine andere Befehlssyntax verwenden müssen, wird diese Syntax im entsprechenden Abschnitt angezeigt. Ändern Sie die Platzhalterwerte: a. Ersetzen Sie DBNAME durch den Namen der Datenbank, die Sie verwenden möchten. b. Ersetzen Sie TERRITORY durch das Gebiet. c. Ersetzen Sie die folgenden Platzhalter für Tabellenbereiche: v - Der Tabellenbereichsname für Indexdaten. Die Installationsanwendung erwartet den Wert IDXSPACE. v - Der Tabellenbereichsname für CLOB- und XML-Datentypen. Die Installationsanwendung erwartet den Wert LOBSPACE.

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Installation

v - Der Tabellenbereichsname für Benutzertabellendaten der probabilistischen Abgleichsfunktion. Die Installationsanwendung erwartet den Wert EMESPACE1. v - Der Tabellenbereichsname für Indexdaten der probabilistischen Abgleichsfunktion. Die Installationsanwendung erwartet den Wert EMESPACE2. v - Der Tabellenbereichsname für 4K-Benutzertabellendaten. Die Installationsanwendung erwartet den Wert TBS4K. v - Der Tabellenbereichsname für 8K-Benutzertabellendaten. Die Installationsanwendung erwartet den Wert TBS8K. v - Der Tabellenbereichsname für 16K-Benutzertabellendaten der virtuellen Stammdatenverwaltung. Die Installationsanwendung erwartet den Wert TBS16K. d. Ersetzen Sie SCHEMA durch den Schemanamen für die Datenbankassets. e. Ersetzen Sie DBUSER durch die Datenbankbenutzer-ID, die der Eigner des Schemas ist. f. Ändern Sie den Platzhalterwert DTYPE in einen der folgenden Werte in Kleinbuchstaben: v banking v insurance v telco v manufacturing g. Ersetzen Sie CONFIG_LANG durch die Sprache, die für die Konfiguration verwendet werden soll. Verwenden Sie beispielsweise en für Englisch und fr für Französisch. h. Ersetzen Sie CODE_LANG durch die Sprache von zusätzlichen Codetabellendaten, die ggf. geladen werden sollen. Verwenden Sie beispielsweise ja für Japanisch und fr für Französisch. 3. Stellen Sie sicher, dass Sie Datenbankadministrator-Berechtigungen zur Ausführung des Scripts CreateDB.sql haben. 4. Erstellen Sie die Datenbank und die Tabellenbereiche und erteilen Sie berechtigten Benutzern und Schemas mit Grant die erforderlichen Zugriffsrechte, indem Sie die Datei CreateDB.sql ausführen. 5. Erstellen Sie die Tabellenbereiche und erteilen Sie berechtigten Benutzern und Schemas mit Grant die erforderlichen Zugriffsrechte, indem Sie die Datei CreateTS.sql ausführen. In diesem Script werden vier zusätzliche Tabellenbereiche für Datenbankobjekte der probabilistischen Abgleichsfunktion von InfoSphere MDM erstellt. Die Namen der beiden Tabellenbereiche werden basierend auf TABLE MDS4K, TABLE_SPACE, TABLE SPMDS, TABLE SPPMI, LONG SPACE und INDEX_SPACE erstellt. Sie können diese auch ändern. 6. Stellen Sie eine Verbindung zu der Datenbank her, die Sie gerade erstellt haben. 7. Führen Sie die Scripts in der angegebenen Reihenfolge über die Befehlszeile in mdm-installationsausgangsverzeichnis/database/CoreData/Full/DB2/ Standard/ddl aus: a. CreateTables.sql: Erstellt alle Basistabellen und Primärschlüsseldefinitionen. b. CreateTables_H.sql: Erstellt alle Protokolltabellen und Primärschlüsseldefinitionen.

Kapitel 3. Produkt installieren

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c. CreateIndexes.sql: Erstellt alle Indizes, einschließlich eindeutiger Indexvorgaben. d. CreateFK.sql: Erstellt alle Fremdschlüssel. e. CreateCHK.sql: Erstellt alle Prüfbedingungen. 8. Ermitteln Sie, ob Sie das Multizeitzonenfeature aktivieren müssen: Wenn Ihre Anwendung über verschiedene Zeitzonen hinweg aktiv ist oder wenn Ihre Daten Zeitwerte aus verschiedenen Zeitzonen aufweisen, müssen Sie das Multizeitzonenfeature aktivieren. Wenn Sie das Multizeitzonenfeature nicht benötigen, müssen Sie es beim Installieren der Datenbank inaktivieren. v Gehen Sie wie folgt vor, um das Multizeitzonenfeature zu aktivieren: a. Wechseln Sie in das Unterverzeichnis .ddl. b. Führen Sie das folgende Script über die Befehlszeile aus: Create_function_utc_enabled.sql

v Gehen Sie wie folgt vor, um das Multizeitzonenfeature zu inaktivieren: a. Wechseln Sie in das Unterverzeichnis .ddl. b. Führen Sie das folgende Script über die Befehlszeile aus: Create_function_utc_disabled.sql

9. Führen Sie die Scripts für zusammengesetzte oder einfache Trigger aus. Hinweis: Wenn Sie Scripts zum Erstellen von Triggern ausführen möchten, verwenden Sie die folgende Befehlssyntax: db2 -v -td@ -f SCRIPTNAME -l PROTOKOLLDATEINAME

Dabei ist SCRIPTNAME der Name des Scripts, das Sie ausführen, und PROTOKOLLDATEINAME ist der Name der Verlaufsdatei, in der die Befehle protokolliert werden. Wenn Sie eine andere Befehlssyntax verwenden müssen, wird diese Syntax im entsprechenden Abschnitt angezeigt. v Führen Sie das folgende Script aus, um einfache Trigger zu installieren: a. CreateTriggers_simple.sql - Installiert einfache Trigger. b. Optional: CreateTriggers_delete_simple.sql - Installiert einfache Trigger zum Löschen. v Führen Sie das folgenden Script aus, um zusammengesetzte Trigger zu installieren: a. CreateTriggers_compound.sql - Installiert zusammengesetzte Trigger zum Einfügen und Aktualisieren. b. Optional: CreateTriggers_delete_compound.sql - Installiert zusammengesetzte Trigger zum Löschen. 10. Führen Sie das folgende Script aus, um die Codetabellen mit englischen Daten für die im Platzhalter DTYPE angegebene Branche und mit Konfigurationsdaten in der Sprache auszufüllen, die im Platzhalter CONFIG_LANG angegeben ist: ImpReqData.sql script. 11. Zum Ausfüllen der Konfigurationsmanagertabelle mit Daten für die englische Sprache wird der Datenpfad in den Platzhalter DEL_DATA_PATH eingegeben (falls Sie die Verzeichnisposition nicht geändert haben, lautet der Pfad 'data') und die Protokolle werden in den Platzhalter DEL_DATA_LOGS eingegeben. Führen Sie das Script ImpReqDataCfgMgr.sql aus. 12. Installieren Sie Zusatzgruppen mit Codetabellendaten. Führen Sie für die im Platzhalter DTYPE eingegebene Branche und für die im Platzhalter CODE_LANG eingegebene Sprache das folgende Script aus:

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Installation

ImpCodeTableData.sql

Wiederholen Sie diesen Schritt für jede zu installierende Sprache einschließlich Englisch. 13. Optional: Wenn Sie die Suche ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung aktivieren wollen, führen Sie das folgende Script aus: Insensitive_search_enabled.sql

Domänendatenbank unter DB2 for Linux or UNIX manuell installieren: Sie können die Domänendatenbank manuell unter DB2 installieren. Stellen Sie vor der Installation Folgendes sicher: v Stellen Sie sicher, dass die Kerndatenbank erstellt wurde und Sie die erforderliche Zugriffsberechtigung haben. Die Domänendatenbankassets werden derselben Datenbank hinzugefügt. v Lesen Sie den Abschnitt zur manuellen Installation der physischen MDM-Datenbank und treffen Sie dieselben Entscheidungen für die optionalen Schritte wie bei der Installation der Kerndatenbank. 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/ database/Full/DB2/Standard/ddl. 2. Bearbeiten Sie alle Scripts in diesem Verzeichnis. Ersetzen Sie dabei die Platzhalterwerte durch die Werte, die in Ihrer Datenbank verwendet werden sollen: a. Ersetzen Sie DBNAME durch den Namen der Datenbank, die Sie verwenden möchten. b. Ersetzen Sie SCHEMA durch den Schemanamen für die Datenbankassets. c. Ersetzen Sie TABLE_SPACE durch den Namen eines Tabellenbereichs, in dem Basis- und Protokolltabellendaten gespeichert werden sollen. d. Ersetzen Sie INDEX_SPACE durch den Namen eines Tabellenbereichs, in dem indexierte Daten gespeichert werden. e. Ersetzen Sie LONG_SPACE durch den Namen eines Tabellenbereichs, in dem lange Benutzerspaltendaten, wie z. B. Daten der Typen CLOB und XML, gespeichert werden. f. Ersetzen Sie DBUSER durch die Datenbankbenutzer-ID, die der Eigner des Schemas ist. g. Ändern Sie den Platzhalterwert DTYPE in einen der folgenden Werte in Kleinbuchstaben: v banking v insurance v telco v manufacturing h. Ersetzen Sie CONFIG_LANG durch die Sprache, die für die Konfiguration verwendet werden soll. Verwenden Sie beispielsweise en für Englisch und fr für Französisch. i. Ersetzen Sie CODE_LANG durch die Sprache von zusätzlichen Codetabellendaten, die ggf. geladen werden sollen. Verwenden Sie beispielsweise ja für Japanisch und fr für Französisch. Achtung: Die Anweisung CreateDB.sql erstellt zwei separate Tabellenbereiche für die probabilistische Abgleichsfunktion von InfoSphere MDM: TABLE_SPACE und INDEX_SPACE. Kapitel 3. Produkt installieren

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3. Stellen Sie eine Verbindung zu der Kerndatenbank her, die Sie erstellt haben. Hinweis: Zum Ausführen der meisten Scripts verwenden Sie die folgende Befehlssyntax: db2 -tvf SCRIPTNAME -l PROTOKOLLDATEINAME

Dabei ist SCRIPTNAME der Name des Scripts, das Sie ausführen, und PROTOKOLLDATEINAME ist der Name der Verlaufsdatei, in der die Befehle protokolliert werden. Wenn Sie eine andere Befehlssyntax verwenden müssen, wird diese Syntax im entsprechenden Abschnitt angezeigt. 4. Führen Sie die folgenden Scripts in der Reihenfolge aus, in der sie in der Befehlszeile in mdm-installationsausgangsverzeichnis/database/Full/DB2/ Standard/ddl aufgeführt sind. v CreateTables.sql: Erstellt alle Basistabellen und Primärschlüsseldefinitionen. v CreateTables_H.sql: Erstellt alle Protokolltabellen und Primärschlüsseldefinitionen. v CreateIndexes.sql: Erstellt alle Indizes, einschließlich eindeutiger Indexvorgaben. v CreateFK.sql: Erstellt alle Fremdschlüssel. v CreateCHK.sql: Erstellt alle Prüfbedingungen. v Create_eME.sql: Erstellt alle Objekte der probabilistischen Abgleichsfunktion von InfoSphere MDM In diesem Script müssen Sie die beiden Platzhalter durch die echten Tabellenbereiche und den Indexbereichsnamen ersetzen. 5. Führen Sie die Scripts für zusammengesetzte oder einfache Trigger aus: Hinweis: Wenn Sie Scripts zum Erstellen von Triggern ausführen möchten, verwenden Sie die folgende Befehlssyntax: db2 -v -td@ -f SCRIPTNAME -l PROTOKOLLDATEINAME

Dabei ist SCRIPTNAME der Name des Scripts, das Sie ausführen, und PROTOKOLLDATEINAME ist der Name der Verlaufsdatei, in der die Befehle protokolliert werden. Wenn Sie eine andere Befehlssyntax verwenden müssen, wird diese Syntax im entsprechenden Abschnitt angezeigt. v Gehen Sie wie folgt vor, um einfache Trigger zu installieren: – CreateTriggers_simple.sql - Installiert einfache Trigger. – Optional: CreateTriggers_delete_simple.sql - Installiert einfache Trigger zum Löschen. v Führen Sie die folgenden Scripts aus, um zusammengesetzte Trigger zu installieren: – CreateTriggers_compound.sql - Installiert zusammengesetzte Trigger zum Einfügen und Aktualisieren. – Optional: CreateTriggers_delete_compound.sql - Installiert zusammengesetzte Trigger zum Löschen. 6. Führen Sie das folgende Script aus, um die Codetabellen mit englischen Daten für die im Platzhalter DTYPE angegebene Branche und Konfigurationsdaten in der im Platzhalter CONFIG_LANG angegebenen Sprache auszufüllen: ImpReqData.sql. 7. Zum Ausfüllen der Konfigurationsmanagertabelle mit Daten für die englische Sprache wird der Datenpfad in den Platzhalter DEL_DATA_PATH eingegeben (falls Sie die Verzeichnisposition nicht geändert haben, lautet der Pfad 'data')

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Installation

und die Protokolle werden in den Platzhalter DEL_DATA_LOGS eingegeben. Führen Sie das Script ImpReqDataCfgMgr.sql aus. 8. Installieren Sie Zusatzgruppen mit Codetabellendaten. Führen Sie für die im Platzhalter DTYPE eingegebene Branche und für die im Platzhalter CODE_LANG eingegebene Sprache das folgende Script aus: ImpCodeTableData.sql

Wiederholen Sie diesen Schritt für jede zu installierende Sprache einschließlich Englisch. 9. Wenn Sie die Suche ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung in der Kerndatenbank aktiviert haben, müssen Sie das folgende Script ausführen: Insensitive_search_enabled.sql. 10. Überprüfen Sie die Installationsprotokolldateien, um zu prüfen, ob die Installation abgeschlossen wurde. Manuelle Installation der physischen MDM-Datenbank unter DB2 for z/OS: Sie können die physische MDM-Datenbank unter DB2 for z/OS manuell installieren. Anmerkung: Bei den folgenden Tasks wird vorausgesetzt, dass Sie eine Installation auf AIX-Clientanwendungsservern durchführen. Bevor Sie mit der Installation beginnen, lesen Sie den Abschnitt über die manuelle Installation der physischen MDM-Datenbank einschließlich der Hinweise und Informationen zur z/OS-Datenbankerstellung und -installation und vergewissern Sie sich, dass alle darin dargelegten Aspekte beachtet wurden. Kerndatenbank unter DB2 for z/OS unter Verwendung von TSO und JCLs manuell installieren: Sie können die Jobsteuersprache (Job Control Language, JCL) verwenden, um die InfoSphere MDM-Kerndatenbank manuell unter DB2 for z/OS zu installieren. Diese Task enthält eine Reihe von Platzhalterwerten. Stellen Sie sicher, dass Sie über die erforderlichen Systeminformationen verfügen, bevor Sie beginnen. Wenden Sie sich gegebenenfalls an Ihren Systemadministrator oder Anwendungsentwickler, um diese Informationen zu erhalten. Erstellen Sie auf dem Mainframe-Computer ein Qualifikationsmerkmal der höheren Ebene (High Level Qualifier - HLQ) namens MDMHLQ, dem 3 GB Speicherplatz zum Speichern aller Dateien und Bibliotheken für InfoSphere MDM zugeordnet sind (bzw. stellen Sie sicher, dass dieses HLQ von Ihrem Systemadministrator oder Entwickler erstellt wurde). Das Qualifikationsmerkmal der höheren Ebene wird nur für die Installation benötigt und kann nach dem Abschluss der Installation gelöscht werden. Bei diesen Schritten wird vorausgesetzt, dass Sie einen AIX-Clientanwendungsserver verwenden. Tipp: Die in der folgenden Prozedur definierten FTP-Befehle setzen eine AIX to z/OS-ISPF-Umgebung voraus. Wenn Sie in einer anderen Umgebung arbeiten möchten, müssen Sie die Befehle entsprechend konvertieren.

Kapitel 3. Produkt installieren

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1. Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/ database/CoreData/Full/DB2/ZOS/pds/ddllib und führen Sie die folgenden Schritte aus: a. Ändern Sie das Script .netrc, um die DDLs zu erstellen und an den Mainframe-Computer zu übertragen. b. Ersetzen Sie USER durch den Namen eines Benutzers mit Berechtigung zur FTP-Übertragung an den Mainframe-Computer. c. Ersetzen Sie PASSWORD durch das Kennwort für den berechtigten Benutzer. d. Ersetzen Sie HOSTNAME durch den Hostnamen des Mainframe-Computers. e. Ersetzen Sie MDMHLQ durch das Qualifikationsmerkmal der höheren Ebene (HLQ), das Sie für die Installation auf dem Mainframe-Computer erstellt haben. f. Stellen Sie sicher, dass die Datei die Berechtigung 600 hat. Wenn dies nicht der Fall ist, führen Sie den Befehl chmod 600 .netrc aus. Diese .netrc-Datei muss sich im $HOME-Verzeichnis befinden. g. Führen Sie den folgenden Befehl aus: echo "\$ transferddl" | ftp hostname

Die Bibliothek MDMHLQ.MIHDDL.LIB wird Ihrem System auf dem MainframeComputer hinzugefügt. 2. Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/ database/CoreData/Full/DB2/ZOS/pds/jcllib und führen Sie die folgenden Schritte aus: a. Ändern Sie das Script .netrc, um die DDLs zu erstellen und an den Mainframe-Computer zu übertragen. b. Ersetzen Sie USER durch den Namen eines Benutzers mit Berechtigung zur FTP-Übertragung an den Mainframe-Computer. c. Ersetzen Sie PASSWORD durch das Kennwort für den berechtigten Benutzer. d. Ersetzen Sie HOSTNAME durch den Hostnamen des Mainframe-Computers. e. Ersetzen Sie MDMHLQ durch das Qualifikationsmerkmal der höheren Ebene (HLQ), das Sie für die Installation auf dem Mainframe-Computer erstellt haben. f. Stellen Sie sicher, dass die Datei die Berechtigung 600 hat. Wenn dies nicht der Fall ist, führen Sie den Befehl chmod 600 .netrc aus. Diese .netrc-Datei muss sich im $HOME-Verzeichnis befinden. g. Führen Sie den folgenden Befehl aus: echo "\$ transferjcl" | ftp hostname

Die Bibliothek MDMHLQ.MIHJCL.LIB wird Ihrem System auf dem MainframeComputer hinzugefügt. 3. Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/ database/CoreData/Full/DB2/ZOS/pds und führen Sie die folgenden Schritte aus: a. Ändern Sie das Script .netrc, um die DDLs zu erstellen und an den Mainframe-Computer zu übertragen. b. Ersetzen Sie USER durch den Namen eines Benutzers mit Berechtigung zur FTP-Übertragung an den Mainframe-Computer. c. Ersetzen Sie PASSWORD durch das Kennwort für den berechtigten Benutzer. d. Ersetzen Sie HOSTNAME durch den Hostnamen des Mainframe-Computers.

102

Installation

e. Stellen Sie sicher, dass die Datei die Berechtigung 600 hat. Wenn dies nicht der Fall ist, führen Sie den Befehl chmod 600 .netrc aus. Diese .netrc-Datei muss sich im $HOME-Verzeichnis befinden. f. Führen Sie den folgenden Befehl aus: echo "\$ transferbins" | ftp hostname

4. Melden Sie sich bei TSO auf dem Datenbankserver an. 5. Wechseln Sie mithilfe von TSO/ISPF zu MDMHLQ.MIHDDL.LIB und bearbeiten Sie nacheinander die einzelnen Scripts in den Dateien wie folgt: a. Ersetzen Sie DBA ACCOUNT durch ein Datenbankkonto mit DBADM-Berechtigung. b. Ersetzen Sie USER ACCOUNT durch ein Benutzerkonto mit der geeigneten Berechtigungsstufe. c. Ersetzen Sie STOGROUP_NAME durch den Speichergruppennamen. d. Ersetzen Sie DB_PREFIX durch das aus drei Zeichen bestehende Datenbankpräfix, das vom Benutzer mit Datenbankadministratorberechtigung zugewiesen wird. e. Ersetzen Sie VCATNAME durch den tatsächlich verwendeten VCAT-Namen. Weitere Informationen finden Sie in der Anweisung CREATE STOGROUP in der Teildatei der Bibliothek MDMHLQ.MIHDDL.LIB. 6. Suchen Sie mithilfe von TSO/ISPF nach MDMHLQ.MIHJCL.LIB und ändern Sie die Teildatei MDMICOR, um die folgenden Platzhalterwerte durch für Ihre Datenbank geeignete Werte zu ersetzen: a. Ersetzen Sie JOB NAME durch den Namen des Jobs. b. Ersetzen Sie db-hlq durch einen gültigen Wert für ein DSN-Qualifikationsmerkmal der höheren Ebene. c. Ersetzen Sie SYSTEM durch eine gültige DB2-Subsystem-ID. d. Ersetzen Sie USRQ durch das übergeordnete Qualifikationsmerkmal des Benutzerkontos. e. Ersetzen Sie MDMHLQ durch das Qualifikationsmerkmal der höheren Ebene (HLQ), das Sie für die Installation auf dem Mainframe-Computer erstellt haben. f. Ersetzen Sie PLANNAME durch den DB2-Plan für das Dienstprogramm DSNTEP2. g. Die Multizeitzonenimplementierung (MTZ) ist standardmäßig inaktiviert. Wenn Sie die Multizeitzonenimplementierung (MTZ) aktivieren wollen, setzen Sie die Zeile //SYSIN DD DSN=MDMHLQ.MIHDDL.LIB(Z08CRUTE),DISP=SHR innerhalb der JCL MDMICOR auf Kommentar (siehe Schritt 8). Für den Job MDMICOR zeigen die Rückkehrcodes 0 und 4 an, dass die JCL erfolgreich ausgeführt wurde. h. Übergeben Sie die JCL MDMICOR mit dem Befehl sub. Die Rückkehrcodes 0 und 4 zeigen an, dass die JCL erfolgreich ausgeführt wurde. Zugehörige Tasks: „XA-Konfiguration in IBM WebSphere Application Server festlegen, um eine Verbindung mit DB2 for z/OS herzustellen” auf Seite 94 „Zugriffsrechte für Verbindungen unter DB2 for z/OS erteilen” auf Seite 95 Domänendatenbank unter DB2 for z/OS manuell installieren: Sie können die Domänendatenbank manuell unter DB2 for z/OS installieren, indem Sie verschiedene Platzhalterwerte bearbeiten. Kapitel 3. Produkt installieren

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Stellen Sie vor der Installation Folgendes sicher: v Stellen Sie sicher, dass die Kerndatenbank erstellt wurde und Sie die erforderliche Zugriffsberechtigung haben. Die Domänendatenbankassets werden derselben Datenbank hinzugefügt. v Lesen Sie den Abschnitt zur manuellen Installation der physischen MDM-Datenbank und treffen Sie dieselben Entscheidungen für die optionalen Schritte wie bei der Installation der Kerndatenbank. Diese Task enthält eine Reihe von Platzhalterwerten. Stellen Sie sicher, dass Sie über die erforderlichen Systeminformationen verfügen, bevor Sie beginnen. Wenden Sie sich gegebenenfalls an Ihren Systemadministrator oder Anwendungsentwickler, um diese Informationen zu erhalten. Auf dem Mainframe-Computer ist dem Qualifikationsmerkmal der höheren Ebene (HLQ) namens MDMHLQ 3 GB Speicherplatz zum Speichern aller Dateien und Bibliotheken für InfoSphere MDM zugeordnet. Tipp: Die in der folgenden Prozedur definierten FTP-Befehle setzen eine AIX to z/OS-ISPF-Umgebung voraus. Wenn Sie in einer anderen Umgebung arbeiten möchten, müssen Sie die Befehle entsprechend konvertieren. 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis MDM/database/Full/DB2/ZOS/pds/ddllib, in dem die Datei WAS.jar erweitert wurde. 2. Ändern Sie das Script .netrc, um die DDLs zu erstellen und an den Mainframe-Computer zu übertragen. Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus: a. Ersetzen Sie USER durch den Namen eines Benutzers mit Berechtigung zur FTP-Übertragung an den Mainframe-Computer. b. Ersetzen Sie PASSWORD durch das Kennwort für diesen Benutzer. Bevor Sie den Befehl ausführen, stellen Sie sicher, dass die Datei die Berechtigung 600 hat. Wenn dies nicht der Fall ist, führen Sie den Befehl chmod 600 .netrc aus. Diese .netrc-Datei muss sich im $HOME-Verzeichnis befinden. c. Ersetzen Sie MDMHLQ durch den Namen des Qualifikationsmerkmals der höheren Ebene (HLQ), das Sie für die Installation auf dem Mainframe-Computer erstellt haben. d. Führen Sie den folgenden Befehl aus: echo "\$ transferddl" | ftp hostname

Die Bibliothek MDMHLQ.MDMJCL.LIB wird Ihrem System auf dem MainframeComputer hinzugefügt. 3. Wechseln Sie in das Verzeichnis MDM/database/Full/DB2/ZOS/pds/jcllib und ändern Sie das Script .netrc, um die DDLs zu erstellen und an den Mainframe-Computer zu übertragen. Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus. a. Ersetzen Sie USER durch den Namen eines Benutzers mit Berechtigung zur FTP-Übertragung an den Mainframe-Computer. b. Ersetzen Sie PASSWORD durch das Kennwort für diesen Benutzer. c. Ersetzen Sie HOSTNAME durch den Hostnamen des Mainframe-Computers. d. Ersetzen Sie MDMHLQ durch den Namen des Qualifikationsmerkmals der höheren Ebene (HLQ), das Sie für die Installation auf dem Mainframe-Computer erstellt haben. e. Stellen Sie sicher, dass die Datei die Berechtigung 600 hat. Wenn dies nicht der Fall ist, führen Sie den Befehl chmod 600 .netrc aus. Diese .netrc-Datei muss sich im $HOME-Verzeichnis befinden. f. Führen Sie den folgenden Befehl aus:

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Installation

echo "\$ transferjcl" | ftp hostname

Die Bibliothek MDMHLQ.MDMJCL.LIB wird Ihrem System auf dem MainframeComputer hinzugefügt. 4. Melden Sie sich bei TSO auf dem Datenbankserver an. 5. Suchen Sie mithilfe von TSO/ISPF nach MDMHLQ.MDMDDL.LIB und bearbeiten Sie alle Scripts in den Dateien nacheinander. Ersetzen Sie dabei folgende Platzhalterwerte durch für Ihre Datenbank geeignete Werte: a. Ersetzen Sie DBA ACCOUNT durch ein Datenbankkonto mit DBADM-Berechtigung. Führen Sie z. B. den folgenden CHG-Befehl aus: CHG 'DBA ACCOUNT' 'DB2OPER' all b. Ersetzen Sie USER ACCOUNT durch ein Benutzerkonto mit der geeigneten Berechtigungsstufe. c. Ersetzen Sie STOGROUP_NAME durch den Speichergruppennamen. d. Ersetzen Sie DB_PREFIX durch das aus drei Zeichen bestehende Datenbankpräfix, das vom Benutzer mit Datenbankadministratorberechtigung zugewiesen wird. e. Ersetzen Sie MDMHLQ durch den Namen des Qualifikationsmerkmals der höheren Ebene (HLQ), das Sie für die Installation auf dem Mainframe-Computer erstellt haben. f. Ersetzen Sie VCATNAME durch den tatsächlich verwendeten VCAT-Namen. Weitere Informationen finden Sie in der Anweisung CREATE STOGROUP in der Teildatei @01crdb der Bibliothek MDMHLQ.MDMDDL.LIB. 6. Wechseln Sie mithilfe von TSO/ISPF zu MDMHLQ.MDMJCL.LIB und bearbeiten Sie die Teildatei MDMIDOM, um die folgenden Platzhalterwerte durch für Ihre Datenbank geeignete Werte zu ersetzen: a. Ersetzen Sie JOB NAME durch den Namen des Jobs. b. Ersetzen Sie db-hlq durch einen gültigen Wert für ein DSN-Qualifikationsmerkmal der höheren Ebene. c. Ersetzen Sie SYSTEM durch eine gültige DB2-Subsystem-ID. d. Ersetzen Sie USRQ durch das übergeordnete Qualifikationsmerkmal des Benutzerkontos. e. Ersetzen Sie PLANNAME durch den DB2-Plan für das Dienstprogramm DSNTEP2. f. Ersetzen Sie MDMHLQ durch den Namen des Qualifikationsmerkmals der höheren Ebene (HLQ), das Sie für die Installation auf dem Mainframe-Computer erstellt haben. g. Übergeben Sie die JCL MDMIDOM mit dem Befehl sub. Die Rückkehrcodes 0 und 4 zeigen an, dass die JCL erfolgreich ausgeführt wurde. Kerndatenbank manuell unter Microsoft SQL Server installieren: Verwenden Sie dieses Verfahren, um die vollständige Kerndatenbank unter Microsoft SQL Server manuell zu installieren. Lesen Sie vor dem Start der Installation die Informationen zur manuellen Installation der physischen MDM-Datenbank. 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/ database/CoreData/Full/SQL Server/ddl. 2. Ersetzen Sie die Platzhalterwerte in allen Scripts dieses Verzeichnisses durch die Werte, die Sie in Ihrer Datenbank verwenden wollen. Ändern Sie die folgenden Platzhalter: Kapitel 3. Produkt installieren

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v db_name durch den Namen der Datenbank v MDMSEFG durch den Namen der Dateigruppe v Logical_FG_Namex durch den Namen der neuen Datei, die der Dateigruppe hinzugefügt werden soll, wobei x eine Zahl ab 1 ist, wenn mehr als eine Dateigruppe erstellt oder hinzugefügt werden muss v location durch die Position der Dateigruppe "Datei"; z. B.: – Microsoft SQL Server 2008 R2: C:/Program Files/Microsoft SQL Server/MSSQL10_50.MSSQLSERVER/MSSQL/DATA – Microsoft SQL Server 2012: C:/Program Files/Microsoft SQL Server/MSSQL11.DBSQL2/MSSQL/DATA v v v v

dbuser durch einen Datenbankobjekteigner password durch das Kennwort zu 'dbuser' schema durch den Objekteigner CODE_LANG durch die Sprache zusätzlicher zu ladender Codetabellendaten, z. B. ja für Japanisch oder fr für Französisch

v CONFIG_LANG durch die Sprache, die für die Konfiguration verwendet werden soll; z. B. en für Englisch oder fr für Französisch v DTYPE durch den Typ der zu ladenden Daten; geben Sie einen der folgenden Werte in Kleinbuchstaben an: Bankgeschäft, Versicherungswesen, Fertigung, Telekommunikation v mds_home durch die Position Ihres virtuellen MDM-Betriebsservers v datasource_name durch den Namen Ihrer Datenbank v dbadmin user durch den Namen des Datenbankbenutzers v dbadmin password durch das Kennwort für Ihren Datenbankbenutzer 3. Führen Sie die folgenden Befehle in der angegebenen Reihenfolge über die Befehlszeile in mdm-installationsausgangsverzeichnis/database/CoreData/Full/ SQL Server/ddl aus. a. Sqlcmd –S Server Name-U dbadmin user-P dbadmin password-i Create_DB.sql > logfile name b. Sqlcmd –S Server Name -U dbuser -P password -d db_name -i CreateTables.sql > logfile name c. Sqlcmd –S Server Name -U dbuser -P password -d db_name -i CreateFK.sql > logfile name d. Sqlcmd –S Server Name -U dbuser -P password-d db_name -i CreateIndexes.sql > logfile name e. Sqlcmd –S Server Name -U dbuser -P password -d db_name -i CreateCHK.sql > logfile name 4. Laden Sie die Daten mit IBM Installation Manager. Wählen Sie im Fenster mit den zu installierenden Features die Option MDM Database aus. Manuelle Installation der physischen MDM-Datenbank unter Oracle: Sie können die physische MDM-Datenbank unter Oracle manuell installieren. Lesen Sie vor dem Start der Installation den Abschnitt über die manuelle Installation der physischen MDM-Datenbank. Kerndatenbank manuell unter Oracle installieren: Sie können die Kerndatenbank manuell unter Oracle installieren.

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Installation

1. Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/ database/CoreData/Full/Oracle/Standard/ddl. 2. Ersetzen Sie die Platzhalterwerte in allen Scripts dieses Verzeichnisses durch die Werte, die Sie in Ihrer Datenbank verwenden wollen. Ändern Sie die folgenden Platzhalter: a. DBNAME durch den Namen der Datenbank. b. SCHEMA durch einen Datenbankbenutzer mit den erforderlichen Zugriffsrechten. c. NEWPASSWORD durch das Kennwort des Schemabenutzers d. Ersetzen Sie die folgenden Platzhalter für Tabellenbereiche: v - Der Tabellenbereichsname für Indexdaten. Die Installationsanwendung erwartet den Wert IDXSPACE. v - Der Tabellenbereichsname für CLOB- und XML-Datentypen. Die Installationsanwendung erwartet den Wert LOBSPACE. v - Der Tabellenbereichsname für Benutzertabellendaten der probabilistischen Abgleichsfunktion. Die Installationsanwendung erwartet den Wert EMESPACE1. v - Der Tabellenbereichsname für Indexdaten der probabilistischen Abgleichsfunktion. Die Installationsanwendung erwartet den Wert EMESPACE2. v - Der Tabellenbereichsname für 4K-Benutzertabellendaten. Die Installationsanwendung erwartet den Wert TBS4K. v - Der Tabellenbereichsname für 8K-Benutzertabellendaten. Die Installationsanwendung erwartet den Wert TBS8K. v - Der Tabellenbereichsname für 16K-Benutzertabellendaten der virtuellen Stammdatenverwaltung. Die Installationsanwendung erwartet den Wert TBS16K. e. TABLESPACE_LOCATION durch die Position, an der der Tabellenbereich erstellt wird. Dies ist normalerweise in dem Datenbankverzeichnis, das sich im Oracle-Ausgangsverzeichnis (ORACLE_HOME) befindet. Beispiel: D:/ Oracle/product/10.2.0/oradata/MDMDB, wobei MDMDB der Name der Datenbank und 10.2.0 die verwendete Version von Oracle ist. f. DTYPE durch den Typ der zu ladenden Daten. Geben Sie einen der folgenden Werte in Kleinbuchstaben an: v banking v insurance v telco v manufacturing g. Ersetzen Sie CONFIG_LANG durch die Sprache, die für die Konfiguration verwendet werden soll. Verwenden Sie beispielsweise en für Englisch und fr für Französisch. h. Ersetzen Sie CODE_LANG durch die Sprache von zusätzlichen Codetabellendaten, die ggf. geladen werden sollen. Verwenden Sie beispielsweise ja für Japanisch und fr für Französisch. i. DBUSER durch einen Datenbankbenutzer mit Datenbankadministratorberechtigung j. DBPASSWORD durch das Kennwort des Datenbankbenutzers 3. Führen Sie die folgenden Befehle in der angegebenen Reihenfolge über die Befehlszeile in mdm-installationsausgangsverzeichnis/database/CoreData/Full/ Oracle/Standard/ddl aus: Kapitel 3. Produkt installieren

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a. sqlplus DBUSER/DBPASSWORD@DBNAME @create_schema_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt das Datenbankschema. b. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_tables_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Basistabellen und die Primärschlüsseldefinitionen. c. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_hist_tables_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Protokolltabellen und Primärschlüsseldefinitionen. d. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_ix_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt alle Indizes, einschließlich eindeutiger Indexvorgaben. e. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_fk_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Fremdschlüssel. f. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_chk_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Prüfungen auf Integritätsbedingungen. g. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_eME_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Objekte der probabilistischen Abgleichsfunktion von InfoSphere MDM. 4. Wenn Ihre Anwendung über verschiedene Zeitzonen hinweg aktiv ist oder wenn Ihre Daten Zeitwerte aus verschiedenen Zeitzonen aufweisen, müssen Sie das Multizeitzonenfeature aktivieren. Wenn das Multizeitzonenfeature nicht erforderlich ist, müssen Sie es beim Installieren der Datenbank inaktivieren. v Gehen Sie wie folgt vor, um das Multizeitzonenfeature zu aktivieren: a. Wechseln Sie in das Unterverzeichnis .ddl. b. Führen Sie das folgende Script über die Befehlszeile aus: sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @Create_function_utc_enabled.sql >> PROTOKOLLDATEINAME v Gehen Sie wie folgt vor, um das Multizeitzonenfeature zu inaktivieren: a. Wechseln Sie in das Unterverzeichnis .ddl. b. Führen Sie das folgende Script über die Befehlszeile aus: sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @Create_function_utc_disabled.sql >> PROTOKOLLDATEINAME 5. Führen Sie die Befehle für zusammengesetzte oder einfache Trigger aus v Führen Sie die folgenden Scripts aus, um einfache Trigger zu installieren: – sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_triggers_simple_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Installiert einfache Trigger. – Optional: sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_delete_triggers_simple_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Installiert einfache Trigger zum Löschen. v Führen Sie die folgenden Scripts aus, um zusammengesetzte Trigger zu installieren: – sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_triggers_compound_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Installiert zusammengesetzte Trigger zum Einfügen und Aktualisieren. – Optional: sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_delete_triggers_compound_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Installiert zusammengesetzte Trigger zum Löschen. 6. Konvertieren Sie die Datei ImpReqData.script in ein Shell-Script und führen Sie dieses über die Befehlszeile aus. Dieses Script füllt die erforderlichen Codetabellen mit Daten in englischer Sprache für die in den Platzhalter DTYPE einge-

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Installation

gebene Branche und die erforderlichen Systemkonfigurationstabellen mit den Konfigurationsdaten in der Sprache, die in den Platzhalter CONFIG_LANG eingegeben wurde. 7. Wählen Sie aus, ob Codetabellendaten für andere Sprachen als Englisch installiert werden sollen. v Wenn Sie nur die englische Version des Produkts installieren, überspringen Sie diesen Schritt. v Wenn Codetabellendaten für andere Sprachen als Englisch für die im Platzhalter DTYPE eingegebene Branche und für die im Platzhalter CODE_LANG eingegebene Sprache installiert werden sollen, konvertieren Sie die Datei Imp_CodeTables_Data.script in ein Shell-Script und führen Sie das ShellScript über die Befehlszeile aus. Wiederholen Sie diesen Schritt für jede Sprache, die Sie installieren wollen. 8. Optional: Wenn Sie die Suche ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung aktivieren wollen, führen Sie das folgende Script aus: sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @Insensitive_search_enabled.sql >> PROTOKOLLDATEINAME

Achtung: Die Anweisung create_schema_ora.sql erzeugt zwei separate Tabellenbereiche für die probabilistische Abgleichsfunktion von InfoSphere MDM: TABLE_SPACE>E und INDEX_SPACE>E Domänendatenbank manuell unter Oracle installieren: Installieren Sie die Domänendatenbank manuell unter Oracle, indem Sie verschiedene Platzhalterwerte ersetzen und eine Reihe von Befehlen ausführen. Stellen Sie vor der Installation Folgendes sicher: v Stellen Sie sicher, dass die Kerndatenbank erstellt wurde und Sie die erforderliche Zugriffsberechtigung haben. Die Domänendatenbankassets werden derselben Datenbank hinzugefügt. v Lesen Sie den Abschnitt zur manuellen Installation der physischen MDM-Datenbank und treffen Sie dieselben Entscheidungen für die optionalen Schritte wie bei der Installation der Kerndatenbank. 1. Wechseln Sie in das Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/ database/Full/Oracle/Standard/ddl: 2. Bearbeiten Sie alle Scripts in diesem Verzeichnis. Ersetzen Sie dabei die Platzhalterwerte durch die Werte, die in Ihrer Datenbank verwendet werden sollen: a. Ersetzen Sie DBNAME durch den Namen der Datenbank. b. Ersetzen Sie SCHEMA durch den Schemanamen für die Datenbankassets. c. NEWPASSWORD durch das Kennwort des Schemabenutzers d. TABLE_SPACE durch den Namen eines Tabellenbereichs, in dem Basis- und Protokolltabellendaten gespeichert werden e. INDEX_SPACE durch den Namen eines Tabellenbereichs, in dem indexierte Daten gespeichert werden f. LONG_SPACE durch einen Tabellenbereich, in dem lange Benutzerspaltendaten, wie z. B. Daten der Typen CLOB und XML, gespeichert werden. g. TABLESPACE_LOCATION durch die Position, an der der Tabellenbereich erstellt wird. Dies ist normalerweise in dem Datenbankverzeichnis, das sich im Oracle-Ausgangsverzeichnis (ORACLE_HOME) befindet. Beispiel: D:/ Oracle/product/10.2.0/oradata/MDMDB, wobei MDMDB der Name der Datenbank und 10.2.0 die verwendete Version von Oracle ist.

Kapitel 3. Produkt installieren

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h. DTYPE durch den Typ der zu ladenden Daten. Geben Sie einen der folgenden Werte in Kleinbuchstaben an: v banking v insurance v telco v manufacturing i. Ersetzen Sie CONFIG_LANG durch die Sprache, die verwendet werden soll. Verwenden Sie beispielsweise en für Englisch und fr für Französisch. j. Ersetzen Sie CODE_LANG durch die Sprache von zusätzlichen Codetabellendaten, die ggf. geladen werden sollen. Verwenden Sie beispielsweise ja für Japanisch und fr für Französisch. 3. Führen Sie die folgenden Befehle in der angegebenen Reihenfolge über die Befehlszeile in mdm-installationsausgangsverzeichnis/database/Full/Oracle/ Standard/ddl aus: a. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_tables_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Basistabellen und die Primärschlüsseldefinitionen. b. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_hist_tables_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Protokolltabellen und Primärschlüsseldefinitionen. c. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_ix_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt alle Indizes, einschließlich eindeutiger Indexvorgaben. d. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_fk_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Fremdschlüssel. e. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME> @create_chk_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Prüfungen auf Integritätsbedingungen. f. sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_eME_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Erstellt die Objekte der probabilistischen Abgleichsfunktion von InfoSphere MDM. Wichtig: Bevor Sie das Script create_eME_ora.sql im nächsten Schritt ausführen, bearbeiten Sie das Script und ersetzen Sie die Platzhalter TABLE_SPACE und INDEX_SPACE durch die Tabellenbereichs- und Indexbereichsnamen, die für die Datenbankobjekte der probabilistischen Abgleichsfunktion von InfoSphere MDM erstellt wurden. 4. Führen Sie die Scripts für zusammengesetzte oder einfache Trigger aus: v Gehen Sie wie folgt vor, um einfache Trigger zu installieren: – sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_triggers_simple_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Installiert einfache Trigger. – Optional: sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_delete_triggers_simple_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Installiert einfache Trigger zum Löschen. v Führen Sie die folgenden Scripts aus, um zusammengesetzte Trigger zu installieren: – sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_triggers_compound_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Installiert zusammengesetzte Trigger zum Einfügen und Aktualisieren. – Optional: sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @create_delete_triggers_compound_ora.sql>> PROTOKOLLDATEINAME - Installiert zusammengesetzte Trigger zum Löschen.

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Installation

5. Konvertieren Sie die Datei ImpReqData.script in ein Shell-Script und führen Sie dieses über die Befehlszeile aus. Dieses Script füllt die erforderlichen Codetabellen mit Daten in englischer Sprache für die in den Platzhalter DTYPE eingegebene Branche und die erforderlichen Systemkonfigurationstabellen mit den Konfigurationsdaten in der Sprache, die in den Platzhalter CONFIG_LANG eingegeben wurde. 6. Wählen Sie aus, ob Codetabellendaten für andere Sprachen als Englisch installiert werden sollen. v Wenn Sie nur die englische Version des Produkts installieren, überspringen Sie diesen Schritt. v Wenn Codetabellendaten für andere Sprachen als Englisch für die im Platzhalter DTYPE eingegebene Branche und für die im Platzhalter CODE_LANG eingegebene Sprache installiert werden sollen, konvertieren Sie die Datei Imp_CodeTables_Data.script in ein Shell-Script und führen Sie das ShellScript über die Befehlszeile aus. Wiederholen Sie diesen Schritt für jede Sprache, die Sie installieren wollen. 7. Zum Ausfüllen der Konfigurationsmanagertabelle mit Daten für die englische Sprache wird der Datenpfad in den Platzhalter DEL_DATA_PATH eingegeben (falls Sie die Verzeichnisposition nicht geändert haben, lautet der Pfad /data) und die Protokolle werden in den Platzhalter DEL_DATA_LOGS eingegeben. Konvertieren Sie die Datei ImpReqDataCfgMgr.script in ein Shell-Script und führen Sie dieses über die Befehlszeile aus. Dieses Script füllt die erforderlichen Systemkonfigurationstabellen mit englischen Daten. 8. Wenn Sie die Suche ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung in der Kerndatenbank aktiviert haben, müssen Sie das folgende Script ausführen: Sqlplus SCHEMA/NEWPASSWORD@DBNAME @Insensitive_search_enabled.sql >> PROTOKOLLDATEINAME

Anwendungsserver installieren und einrichten Wenn Sie InfoSphere MDM über eine benutzerdefinierte Installation installieren wollen, müssen Sie vor dem Beginn des Installationsprozesses einen Anwendungsserver vorbereiten. InfoSphere MDM-Komponenten werden auf WebSphere Application Server ausgeführt. Der Anwendungsserver stellt eine Infrastruktur für die Kommunikation zwischen den Komponenten, für die Authentifizierung und die Protokollierung bereit. Anmerkung: Wenn Sie eine eigenständige Installation durchführen wollen, wird Ihr Anwendungsserver automatisch installiert und konfiguriert. Sie können auswählen, ob Sie einen neuen Anwendungsserver vorbereiten oder einen vorhandenen Anwendungsserver wiederverwenden wollen. Lesen Sie die folgenden Voraussetzungen, bevor Sie den Anwendungsserver für die InfoSphere MDM-Installation vorbereiten. v Stellen Sie sicher, dass Sie die vorausgesetzte Software installiert haben und die korrekte Umgebung eingerichtet wurde. v Setzen Sie das Datenbankdienstprogramm für DB2 oder Oracle auf Ihren Systempfad. Für Microsoft SQL Server ist dieser Schritt nicht erforderlich. v Prüfen Sie das Arbeitsblatt zur Konfiguration für den Anwendungsserver, um die Basisparameter zu verstehen, die während des Installationsprozesses angefordert werden. Durch Ausfüllen des Arbeitsblatts wird sichergestellt, dass Sie über die erforderlichen Basisinformationen zur Ausführung der Installation verfügen. Bei Verwendung mehrerer Instanzen sollten Sie das Arbeitsblatt kopieren und jeweils ein separates Arbeitsblatt für jede Instanz vorbereiten. Kapitel 3. Produkt installieren

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v Verwenden Sie die ID wasadmin, wenn Sie den Anwendungsserver vorbereiten. Wenn Sie DB2 verwenden, muss diese ID Eigner eines DB2-Clients oder einer DB2-Instanz sein. Die ID muss zur WebSphere MQ-Gruppe 'mqm' gehören, wenn Sie WebSphere MQ für das Messaging verwenden. Mit dieser Gruppe können Sie WebSphere MQ verwalten. v Stellen Sie sicher, dass Sie den WAS_HOME- und den JAVA_HOME-Java-Pfad für IBM WebSphere Application Server verwenden. v Stellen Sie sicher, dass kein Server mit dem Namen server und kein Cluster mit dem Namen cluster vorhanden ist. Achtung: Bei benutzerdefinierten Installationen müssen die Argumente für die JVM-Heapspeichergröße des Deployment Managers (Dmgr) von WebSphere Application Server auf 512 MB und 1024 MB gesetzt werden. Dies ist besonders dann wichtig, wenn Product UI installiert werden soll. Zugehörige Tasks: „InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren” auf Seite 133 Zugehörige Verweise: „WebSphere Application Server-Arbeitsblatt zur Installation” auf Seite 37 WebSphere Application Server Network Deployment für eine Implementierung auf einem verwalteten Server vorbereiten: Richten Sie IBM WebSphere Application Server Network Deployment für eine Implementierung auf einem verwalteten Server ein. Verwenden Sie diese Prozedur nur für benutzerdefinierte Installationen von InfoSphere MDM. Anmerkung: Wenn Sie eine eigenständige Installation planen, ist diese Prozedur nicht erforderlich. Bei dieser Prozedur wird vorausgesetzt, dass IBM WebSphere Application Server bereits installiert ist. 1. Erstellen Sie einen Deployment Manager (dmgr). a. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung und navigieren Sie zu Ihrem IBM WebSphere Application Server-Installationsverzeichnis. b. Führen Sie über die Eingabeaufforderung diesen Befehl im Verzeichnis was-ausgangsverzeichnis\bin aus: Für Microsoft Windows: manageprofiles.bat -create -profileName dmgr-namer -profilePath was-profilausgangsverzeichnis\dmgr-name -templatePath was-ausgangsverzeichnis\profileTemplates\management -serverType DEPLOYMENT_MANAGER -enableAdminSecurity true -adminUserName benutzername -adminPassword kennwort Für Linux oder UNIX: manageprofiles.sh -create -profileName dmgr-name -profilePath was-profilausgangsverzeichnis/dmgr-name -templatePath was-ausgangsverzeichnis/profileTemplates/management -serverType DEPLOYMENT_MANAGER -enableAdminSecurity true -adminUserName benutzernamne -adminPassword kennwort 2. Starten Sie den Deployment Manager, indem Sie diesen Befehl im Verzeichnis was-ausgangsverzeichnis\bin ausführen: MicrosoftWindows: startManager.bat -profileName dmgr-prolifname oder Linux und UNIX: startManager.sh -profileName dmgr-profilname 3. Finden Sie heraus, welche Ports dem Deployment Manager zugewiesen sind.

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Installation

a. Öffnen Sie die Datei profiles/dmgr-profilname/logs/ AboutThisProfile.txt. b. Suchen Sie den Eintrag für den Management-SOAP-Connector-Port und notieren Sie sich die Nummer. c. Suchen Sie den Eintrag für den Port der Administrationskonsole und notieren Sie sich die Nummer. 4. Erstellen Sie einen Knoten, der an den Deployment Manager angehängt ist, indem Sie diesen Befehl im Verzeichnis was-ausgangsverzeichnis\bin ausführen: Für Microsoft Windows: manageprofiles.bat -create -profileName profilname -profilePath was-profilausgangsverzeichnis\profilname -templatePath was-ausgangsverzeichnis\profileTemplates\managed -hostName hostname -nodeName knotenname -cellName zellenname -dmgrHost dmgr-host -dmgrPort dmgr-port -dmgrAdminUserName benutzername -dmgrAdminPassword kennwort Für Linux oder UNIX: manageprofiles.sh -create -profileName profilname -profilePath was-profilausgangsverzeichnis/profilname -templatePath was-ausgangsverzeichnis/profileTemplates/managed -hostName hostname -nodeName knotenname -cellName zellenname -dmgrHost dmgr-host -dmgrPort dmgr-port -dmgrAdminUserName benutzername -dmgrAdminPassword kennwort Dabei gilt Folgendes: v profilname_des_knotens - ist der Name des Knotens v benutzername - ist der von Ihnen in Schritt 1 angegebene Benutzer v kennwort - ist das von Ihnen in Schritt 1 angegebene Kennwort v dmgr-port - ist die Nummer des Management-SOAP-Connector-Ports aus Schritt 3.b. 5. Starten Sie den Knoten, indem Sie diesen Befehl im Verzeichnis was-ausgangsverzeichnis\bin ausführen: Microsoft Windows: startNode.bat -profileName profilname_des_knotens oder Linux und UNIX: startNode.sh -profileName profilname_des_knotens 6. Öffnen Sie die Administrationskonsole von IBM WebSphere Application Server und aktivieren Sie die Knotensynchronisation. a. Öffnen Sie einen Browser und rufen Sie https://localhostport/ibm/ console auf. Die Portnummer ist die Portnummer der Administrationskonsole aus Schritt 3.c. b. Wenn die Warnung angezeigt wird, dass die Verbindung nicht vertrauenswürdig ist, können Sie wie für Ihren Browser erforderlich die Nachricht ignorieren oder eine Ausnahme hinzufügen. c. Melden Sie sich mit den Berechtigungsnachweisen aus Schritt 1 an. d. Navigieren Sie zu Systemverwaltung > Konsolvorgaben. e. Wählen Sie Änderungen mit Knoten zu synchronisieren aus und klicken Sie Anwenden an. 7. Legen Sie den Pfad für den Datenbanktreiber in der Administrationskonsole von IBM WebSphere Application Server fest. a. Rufen Sie Umgebung > WebSphere-Variablen auf. b. Klicken Sie für jeden der Treiberpfadeinträge, die für Ihren Datenbanktyp genannt werden, den Eintrag an. Beispiel: DB2_JDBC_DRIVER_PATH, ORACLE_JDBC_DRIVER_PATH oder MICROSOFT_JDBC_DRIVER_PATH. c. Geben Sie den Pfad zum übergeordneten Verzeichnis Ihres Datenbankinstallationsverzeichnisses ein und klicken Sie OK an.

Kapitel 3. Produkt installieren

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v Verwenden Sie für Oracle oracle-ausgangsverzeichnis/jdbc/lib/ ojdbc6.jar. v Verwenden Sie für Microsoft SQL Server SQL_plus-ausgangsverzeichnis\ sqljdbc4.jar. v Ersetzen Sie einfache Backslashes durch doppelte Backslashes. Wenn der Pfad z. B. C:/IBM/SQLLIB lautet, geben Sie C://IBM ein. d. Wählen Sie die Option zum direkten Speichern in der Masterkonfiguration aus. WebSphere Application Server Network Deployment für eine Implementierung auf einem nicht verwalteten Server vorbereiten: IBM WebSphere Application Server Network Deployment für eine Implementierung auf einem nicht verwalteten Server vorbereiten Verwenden Sie diese Prozedur nur für benutzerdefinierte Installationen von InfoSphere MDM. Wenn Sie eine eigenständige Installation planen, ist diese Prozedur nicht erforderlich. Bei dieser Prozedur wird vorausgesetzt, dass IBM WebSphere Application Server bereits installiert ist. 1. Erstellen Sie einen nicht verwalteten Knoten auf dem Anwendungsserver, der einen Server mit dem Namen server1 auf dem Knoten erstellt. Führen Sie diesen Befehl im Verzeichnis was-ausgangsverzeichnis\bin aus: Für Microsoft Windows: manageprofiles.bat -create -profileName profilname_des_knotens -templatePath profileTemplates\default -federateLater false -dmgrAdminUserName benutzername -enableAdminSecurity true -adminUserName benutzername -adminPassword kennwort Für Linux oder UNIX: manageprofiles.sh -create -profileName profilname_des_knotens -templatePath profileTemplates/default -federateLater false -dmgrAdminUserName benutzername -enableAdminSecurity true -adminUserName benutzername -adminPassword kennwort Wenn Sie einen nicht verwalteten Server verwenden, lautet der Name des Knotenservers server1. 2. Starten Sie den Knoten, indem Sie diesen Befehl im Verzeichnis was-ausgangsverzeichnis\bin ausführen: Microsoft Windows: startServer.bat -server1 oder Linux und UNIX: startServer.sh -server1 3. Öffnen Sie die IBM WebSphere Application Server-Administrationskonsole und legen Sie den Datenbanktreiberpfad fest: a. Rufen Sie Umgebung > WebSphere-Variablen auf. b. Klicken Sie für jeden der Treiberpfadeinträge, die für Ihren Datenbanktyp genannt werden, den Eintrag an. Beispiel: DB2_JDBC_DRIVER_PATH, ORACLE_JDBC_DRIVER_PATH oder MSSQLSERVER_JDBC_DRIVER_PATH. c. Geben Sie den Pfad zum übergeordneten Verzeichnis Ihres Datenbankinstallationsverzeichnisses ein und klicken Sie OK an. Ersetzen Sie einfache Backslashes durch doppelte Backslashes. Wenn der Pfad z. B. C:\IBM\SQLLIB lautet, geben Sie C:\\IBM ein. d. Wählen Sie die Option zum direkten Speichern in der Masterkonfiguration aus.

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Installation

WebSphere Application Server für die Basisimplementierung vorbereiten: Richten Sie IBM WebSphere Application Server für eine Basisimplementierung ein. Wenn Sie eine Basisimplementierung verwenden wollen, erstellt IBM Installation Manager ein IBM WebSphere Application Server-Profil mit dem Namen server1. Wenn Sie sich dazu entschließen, dieses Profil zu verwenden, müssen Sie vor der Installation kein Profil erstellen. Wichtig: Registrieren Sie server1 nicht als Microsoft Windows-Service. Wenn Sie es tun, kann IBM Installation Manager server1 während der Installation der InfoSphere MDM-Implementierungsmodule nicht erneut starten. Verwenden Sie diese Prozedur nur für benutzerdefinierte Installationen von InfoSphere MDM. Wenn Sie eine eigenständige Installation planen, ist diese Prozedur nicht erforderlich. Bei dieser Prozedur wird vorausgesetzt, dass der Anwendungsserver bereits installiert ist. 1. Erstellen Sie das IBM WebSphere Application Server-Basisprofil: v Gehen Sie wie folgt vor, um das Basisprofil mithilfe des Profilverwaltungstools zu verwenden: a. Wechseln Sie in das Verzeichnis WAS-ausgangsverzeichnis/bin/ ProfileManagement und führen Sie das Profilverwaltungstool aus. – Für Microsoft Windows: pmt.bat – Für Linux and UNIX: pmt.sh b. Klicken Sie im Fenster Environment Selection die Option Application Server an und klicken Sie Next an. c. Wählen Sie im Fenster Profile Creation Options die Option Typical profile creation aus und klicken Sie Next an. Tipp: Wenn Sie die Standardkonfiguration nicht verwenden möchten, können Sie optional Advanced profile creation auswählen und Ihre Konfigurationsdetails angeben. Bei dieser Prozedur wird eine typische Profilerstellung vorausgesetzt. d. Stellen Sie im Fenster Administrative Security sicher, dass die Option Enable administrative security ausgewählt ist. Fügen Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort hinzu und klicken Sie dann Next an. e. Prüfen Sie die Zusammenfassung und klicken Sie Create an. Das Profilverwaltungstool erstellt ein Basisprofil. v Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Basisprofil über die Befehlszeile zu erstellen: Anmerkung: Geben Sie die korrekten Werte für was-ausgangsverzeichnis, wasbenutzer und was-kennwort an. was-ausgangsverzeichnis/bin/manageprofiles.sh -create -templatePath was-ausgangsverzeichnis/profileTemplates/default -enableAdminSecurity true -adminUserName was-benutzer -adminPassword was-kennwort

Anmerkung: Mithilfe der folgenden Parameter können Sie im Profilerstellungsbefehl weitere Details angeben:

Kapitel 3. Produkt installieren

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– Wenn Sie den Standardprofilpfad nicht verwenden möchten, können Sie -profilePath profilpfad in den Befehl einfügen. – Wenn Sie den Standardprofilnamen nicht verwenden möchten, können Sie -profileName profilname in den Befehl einfügen. 2. Starten Sie nach der Erstellung des Basisprofils den Server. Sie können die Einstiegskonsole oder eine Befehlszeile verwenden. Beispiel: /opt/IBM/WebSphere/ AppServerBASE/profiles/AppSrv01/bin/startServer.sh server1 Neuen Benutzer erstellen und den Benutzer einer MDM-Gruppe hinzufügen: Verwenden Sie dieses Verfahren, um einen IBM WebSphere Application Server-Benutzer zu erstellen und diesen Benutzer dann einer InfoSphere MDM-Gruppe hinzuzufügen. IBM Installation Manager erstellt alle Gruppen und einen MDM-Benutzer mit Verwaltungsaufgaben (mdmadmin) und den erforderlichen Berechtigungen und Zugriffsrechten. Verwenden Sie dieses Verfahren, um neue Benutzer hinzuzufügen. Einschränkung: Falls der MDM-Benutzer mit Verwaltungsaufgaben (mdmadmin) vor der Installation erstellt werden muss (z. B. wenn der Anwendungsserver von einem Fremdanbieter eingerichtet und gesteuert wird und alle Benutzerkonten von einem eingebundenen Repository erbt), müssen Sie sicherstellen, dass das Kennwort dieses Benutzers höchstens 16 Zeichen lang ist. Längere Kennwörter werden in der virtuellen MDM-API auf 16 Zeichen gekürzt, bevor sie zur Authentifizierung an den Anwendungsserver übergeben werden. Folglich schlägt die Authentifizierung für virtuelle MDM-Clients fehl. Informationen zu verfügbaren Gruppen finden Sie im Abschnitt zu Benutzerkonten und Gruppen. 1. Wechseln Sie in der IBM WebSphere Application Server-Administrationskonsole zu Benutzer und Gruppen > Benutzer verwalten und klicken Sie Erstellen an. 2. Geben Sie auf der Seite Benutzer erstellen eine Benutzer-ID, einen Namen und ein Kennwort ein. 3. Klicken Sie Gruppenzugehörigkeit an. 4. Suchen Sie auf der Seite Gruppenzugehörigkeit mit dem Suchkriterium '*' nach Gruppen und klicken Sie Suchen an. 5. Heben Sie in der Spalte Verfügbar die Gruppen hervor, zu denen der Benutzer gehören soll, und klicken Sie Hinzufügen an, um die Gruppe in die Spalte Zugeordnet zu zu verschieben. 6. Klicken Sie auf der Seite Gruppenzugehörigkeit die Option Schließen an. 7. Klicken Sie auf der Seite Benutzer erstellen die Option Erstellen an. Zugehörige Konzepte: Benutzer verwalten Zugehörige Tasks: Benutzersicherheit für den Betriebsserver aktivieren Benutzer und Benutzergruppen für virtuelle Stammdatenverwaltung konfigurieren Zugehörige Verweise: „Von der Installationsanwendung verwendete Benutzerkonten, Gruppen und Standardwerte” auf Seite 13

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Installation

Sicherheitsrollen für die Kanäle in MDM ändern: Der Sicherheitsmechanismus in MDM umfasst einige Konfigurationen von Kanalrollen. MDM akzeptiert Anforderungen von diesen Kanälen nur dann, wenn die Rolle des Aufrufenden in den jeweiligen Produktkonfigurationen konfiguriert ist. v /IBM/DWLCommonServices/Security/TrustedClientMode/Batch/roles v /IBM/DWLCommonServices/Security/TrustedClientMode/EventManager/roles v /IBM/DWLCommonServices/Security/TrustedClientMode/OtherChannels/roles Standardmäßig weisen diese Konfigurationen den Standardwert mdm_admin auf. Wenn der neue Benutzer erstellt wird und der Rolle mdm_admin nicht zugewiesen wird, muss eine gültige Rolle des erstellten Benutzers konfiguriert werden, indem diese Konfigurationen aktualisiert werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 'Sicherheitsservices definieren'. Pfad für ein DB2-Dienstprogramm festlegen: Wenn Sie eine IBM DB2-Datenbank verwenden, müssen Sie das Datenbankdienstprogramm auf Ihren Systempfad setzen. Fügen Sie in einer Befehlszeile die DB2-Datenbankdienstprogramme der Variablen PATH Ihres Systems hinzu. Beispiel: export PATH=db2-ausgangsverzeichnis/sqllib/bin:$PATH

Sie können die Exportzeile auch Ihrem Benutzerprofil hinzufügen. Oracle-Dienstprogramm festlegen: Wenn Sie eine Oracle-Datenbank verwenden, müssen Sie das Datenbankdienstprogramm auf Ihren Systempfad setzen. Fügen Sie an der Befehlszeile die Oracle-Datenbankdienstprogramme der Variablen PATH Ihres Systems hinzu. Beispiel: export ORACLE_HOME=ORACLE_HOME export PATH=$ORACLE_HOME/bin:$PATH

Sie können die Exportzeilen auch Ihrem Benutzerprofil hinzufügen.

Solaris-System für die InfoSphere MDM-Installation vorbereiten Wenn Sie die Installation auf dem Betriebssystem Solaris vornehmen, müssen Sie dieses Verfahren ausführen, bevor Sie mit der Installation beginnen. Wenn Sie diese Schritte nicht ausführen, kann Ihre InfoSphere MDM-Installation möglicherweise mehr als 8 Stunden dauern. Dies führt entweder zu einer Zeitlimitüberschreitung während der Installation oder zu einer beschädigten Installation. Legen Sie das Java Virtual Machine-Argument für Ihren Deployment Manager fest: 1. Erstellen Sie ein WebSphere Application Server-Profil (Deployment Manager und Knoten).

Kapitel 3. Produkt installieren

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2. Öffnen Sie die Administrationskonsole von WebSphere Application Server und rufen Sie Systemverwaltung > Deployment Manager > Java- und Prozessverwaltung > Prozessdefinition > Java Virtual Machine auf. 3. Geben Sie in das Feld Generische JVM-Argumente auf der Registerkarte Konfiguration das folgende Argument ein: -XX:MaxpermSize=384m. Klicken Sie Anwenden und die Option zum direkten Speichern in der Masterkonfiguration an. 4. Starten Sie den Knoten und den Deployment Manager erneut. Führen Sie auf einem T-Serie-Computer die folgenden Schritte aus: 5. Wechseln Sie in das Verzeichnis WAS_PROFILE_HOME/deployment manager properties und öffnen Sie die Datei soap.client.props. 6. Ändern Sie den Wert für com.ibm.SOAP.requestTimeout von 180 in 1800: com.ibm.SOAP.requestTimeout=1800 7. Starten Sie den Knoten und den Deployment Manager erneut.

In WebSphere Application Server integriertes Messaging Die InfoSphere MDM-Anwendung verwendet Message-driven Beans (MDBs), die beim Start des Unternehmensbundlearchivs nach ihren zugeordneten Aktivierungsspezifikationen und einem JMS-Provider suchen. Falls kein JMS-Provider vorhanden ist, tritt eine Zeitlimitüberschreitung für die MDBs auf und diese werden nicht gestartet. Zur Vereinfachung des Installations- und Konfigurationsprozesses konfiguriert die InfoSphere MDM-Installation automatisch einen JMS-Provider und eine Steuerkomponente. Wenn in WebSphere Application Server bereits integriertes Messaging (MessagingBus) konfiguriert ist oder wenn Sie InfoSphere MDM unter z/OS installieren, müssen Sie die folgenden Schritte ausführen, bevor Sie mit der Installation beginnen. Wenn Sie unter z/OS installieren und kein Messaging-Bus vorhanden ist, müssen Sie die folgenden Schritte ausführen, nachdem InfoSphere MDM installiert wurde. Eine Konfiguration im Anschluss an die Installation ist für Nicht-z/OS-Betriebssysteme nicht erforderlich. Zugehörige Tasks: „Nachrichtenbus unter z/OS im Anschluss an die Installation konfigurieren” auf Seite 138 Vorhandenen WebSphere Application Server-Messaging-Bus für die InfoSphere MDM-Installation unter z/OS vorbereiten: Wenn Sie InfoSphere MDM unter z/OS installieren, muss der Datenbankbenutzer für die InfoSphere MDM-Installation berechtigt sein, Tabellen und Tabellenbereiche zu erstellen. Ist er es nicht, kann das Erstellen der Service Integration Bus-Tabellen (SIB) von WebSphere Application Server fehlschlagen. Wenn ein WebSphere Application Server-Messaging-Bus vorhanden ist und Sie die Installation mit einem Benutzer ausführen, der nicht über die Berechtigung zum Erstellen von Tabellen und Tabellenbereichen verfügt, müssen Sie die folgenden Schritte befolgen, bevor Sie mit der InfoSphere MDM-Installation beginnen. Wenn kein Messaging-Bus vorhanden ist, müssen Sie zunächst InfoSphere MDM installieren und dann die Schritte unter „Nachrichtenbus unter z/OS im Anschluss an die Installation konfigurieren” auf Seite 138 ausführen. 1. Öffnen Sie die WebSphere Application Server-Administrationskonsole. 2. Rufen Sie Serviceintegration > Busse > ihr_anwendungsbus > Busmember auf.

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Installation

3. Klicken Sie auf der Seite der Busmember busmember_ihrer_anwendung > sibserver_ihrer_anwendung > Nachrichtenspeicher an. 4. Wählen Sie die Option Tabellen erstellen ab, um zu verhindern, dass WebSphere Application Server versucht, die SIB-Tabellen zu erstellen. 5. Prüfen Sie, ob Schemaname auf Ihr InfoSphere MDM-Schema verweist. Wenn nicht, ändern Sie den Schemanamen. 6. Klicken Sie Anwenden an und speichern Sie die Änderungen direkt in der Masterkonfiguration. 7. Stoppen Sie den Anwendungsserver. 8. Erstellen Sie die SIB-Tabellen für Ihre Instanz, indem Sie die Datei ZSIB.sql für Ihr Schema, Ihr Präfix und Ihren Datenbankeigner modifizieren. Ersetzen Sie in der Datei durch Ihren Schemanamen, durch Ihr aus drei Zeichen bestehendes Präfix und durch Ihren Datenbankeigner. Führen Sie das SQL als Datenbankeigner aus. 9. Synchronisieren Sie Ihre Knoten und starten Sie den Anwendungsserver. Zugehörige Tasks: „Installation unter z/OS” auf Seite 136 Vorhandenen WebSphere Application Server-Messaging-Bus für die InfoSphere MDM-Installation vorbereiten: Wenn Sie unter einem anderen Betriebssystem als z/OS installieren, kann das Installationsprogramm die SIB-Tabellen erfolgreich erstellen, weil keine spezielle Berechtigung erforderlich ist. Wenn Sie in Ihrem vorhandenen Messaging-Bus auf eine Instanz von InfoSphere MDM zeigen, müssen Sie sicherstellen, dass die Messaging-Datenquelle und der Schemaname im Nachrichtenspeicher auf das InfoSphere MDM-Schema zeigen. Verwenden Sie dieses Verfahren, um im Messaging-Schema auf das InfoSphere MDM-Schema zu zeigen, bevor Sie die Installation beginnen. 1. Öffnen Sie die WebSphere Application Server-Administrationskonsole. 2. Rufen Sie Serviceintegration > Busse > ihr_anwendungsbus > Busmember auf. 3. Klicken Sie auf der Seite der Busmember busmember_ihrer_anwendung > sibserver_ihrer_anwendung > Nachrichtenspeicher an. 4. Prüfen Sie, ob Schemaname auf Ihr InfoSphere MDM-Schema verweist. Wenn nicht, ändern Sie den Schemanamen. 5. Klicken Sie Anwenden an und speichern Sie die Änderungen direkt in der Masterkonfiguration. 6. Synchronisieren Sie Ihre Knoten und starten Sie den Anwendungsserver neu.

InfoSphere MDM-Messaging-Server-Komponente manuell installieren Sie können die Messaging-Server-Komponente von InfoSphere MDM mit IBM Installation Manager erstellen oder sie manuell installieren. Verwenden Sie IBM Installation Manager zur Installation der Messaging-Komponente von InfoSphere MDM, wenn sich IBM WebSphere MQ auf derselben Maschine befindet, auf der Sie das Installationsprogramm zur Installation der Komponente des MDM-Betriebsservers ausführen wollen. Die Messaging-Server-Komponente von InfoSphere MDM wird von IBM Installation Manager standardmäßig installiert, wenn Sie in der Konfigurationsanzeige der MDM-Anwendung WebSphere MQ-Messaging-Provider anstelle von WebSphere Application Server-Standard-Messaging-Provider auswählen. Kapitel 3. Produkt installieren

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1. Stellen Sie sicher, dass Sie über das Script custSetupMQServer.mqsc verfügen, bevor Sie mit der manuellen Installation der InfoSphere MDM-Messaging-Server-Komponente beginnen. 2. Rufen Sie das Script custSetupMQServer.mqsc aus dem Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_des_startkits ab. 3. Erstellen und starten Sie den von der Messaging-Server-Komponente von InfoSphere MDM zu verwendenden Warteschlangenmanager, indem Sie folgendes Script ausführen (ersetzen Sie MDM1011.QMANAGER durch den von Ihnen ausgewählten Namen): /usr/mqm/crtmqm MDM1011.QMANAGER

Überspringen Sie diesen Schritt, wenn Sie beabsichtigen, einen vorhandenen Warteschlangenmanager zu verwenden. 4. Starten Sie den Warteschlangenmanager, indem Sie das Script ausführen: /usr/mqm/strmqm MDM1011.QMANAGER

Bereiten Sie die Datei custSetupMQServer.mqsc vor, indem Sie den Platzhalter KANALNAME im Script custSetupMQServer.mqsc durch den tatsächlichen Wert des zu verwendenden WebSphere MQ-Kanals ersetzen. 6. Erstellen Sie die Konfigurationsobjekte der InfoSphere MDM-Messaging-ServerKomponente, indem Sie das Script ausführen:

5.

/usr/mqm/runmqsc < $ausgangsverzeichnis/custSetupMQServer.mqsc MDM1011.QMANAGER

Ersetzen Sie den Platzhalter KANALNAME im Script custSetupMQServer.mqsc durch den tatsächlichen Wert des zu verwendenden WebSphere MQ-Kanals. 7. Aktivieren Sie die Unterstützung für den Ereignisbroker, indem Sie das Script ausführen: /usr/mqm/runmqsc < /usr/mqm/java/bin/MQJMS PSQ.mqsc MDM1011.QMANAGER

8. Starten Sie den Ereignisbroker, indem Sie das Script ausführen: /usr/mqm/strmqbrk –m MDM1011.QMANAGER

9. Starten Sie den Warteschlangen-Listener, indem Sie das Script ausführen: /usr/mqm/runmlsr –m MDM1011.QMANAGER –t TCP –p 1414&

Sie können jede gültige Portnummer für den WebSphere MQ-Listener-Port verwenden. Zugehörige Tasks: „Installationsstartkit installieren” auf Seite 80

Ländereinstellung und Zeichencodierung auf Zielcomputern festlegen Globalisierungseinstellungen werden für physische Betriebsserver automatisch bei der Installation festgelegt. Für Betriebsserver mit virtuellen Konfigurationen gibt es einige Einstellungen, die Sie nach der Installation manuell vornehmen müssen. Unicode-Einstellungen werden vorgenommen, wenn Sie das für Ihren Datenbanktyp gültige Script zum Erstellen von Datenbanken ausführen. Spracheinstellungen werden bei der Installation vorgenommen. Verwenden Sie dieses Verfahren, um zusätzliche Einstellungen für Betriebsserver festzulegen, wenn Sie die Implementierung einer anderen Sprache als amerikanisches Englisch beabsichtigen. Protokolldateien, die vom Betriebsserver erstellt werden, weisen ASCII-Codierung auf. Codepunkte, die nicht von ASCII umfasst sind, weisen das Standard-UnicodeFormat U+XXXX auf.

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Installation

Stellen Sie sicher, dass die folgenden Unicode-Elemente vom Script zum Erstellen von Datenbanken festgelegt wurden: v Microsoft SQL Server: der neue MAD_DBTYPE lautet "mssqlu" v Oracle: CREATE DATABASE datenbankname...CHARACTER SET AL32UTF8. Sie müssen auch die Zeichenlängensemantik für Unicode festlegen. Setzen Sie die Variable NLS_LANG_SEMANTICS auf CHAR (die Standardeinstellung lautet BYTE). Befehl: ALTER SYSTEM SET NLS_LENGTH_SEMANTICS=CHAR SCOPE=BOTH Wenn Sie mit einem Oracle-Client einen Treiber mit indirekter Verbindung verwenden, müssen Sie diese Variable auch für den Benutzer festlegen, der eine Verbindung zum Betriebsserver herstellt. (Ein Treiber mit indirekter Verbindung verwendet Oracle-Clientbibliotheken.) NLS_LANG=AMERICAN_AMERICA.AL32UTF8 v IBM DB2: CREATE DATABASE datenbankname USING CODESET UTF-8 TERRITORY gebietscode. Beispiel: create database prod using codeset UTF-8 territory us, wobei prod der Datenbankname und us das Gebiet ist. Nach der Installation des MDM-Betriebsservers müssen Sie die Variable MAD_ENCODING für Ihre virtuelle MDM-Konfiguration manuell festlegen. Diese Variable wird in der Konfigurationsdatei com.ibm.mdm.mds.jni.cfg festgelegt. Umgesetzte Zeichenfolgen werden im Verzeichnis /smt gespeichert. Diese Dateien, wie z. B. fr_FR.smt oder en_US.smt, enthalten die Interaktionsnachrichten, die an Clients zurückgegeben werden. Zum Festlegen der Sprache für die umgesetzten Zeichenfolgen müssen Sie auch die Umgebungsvariable MAD_SMTLIST in der Konfigurationsdatei com.initiate.server.system.cfg festlegen. Diese Variable verweist auf die entsprechende *.smt-Datei. Wenn Sie mehrere Sprachen verwenden, können Sie die Sprachen durch ein Komma in der Variableneigenschaft trennen. Wenn die Option MAD_SMTLIST auf mehrere Sprachen (smtcode) gesetzt wurde, kann der Betriebsserver potenziell mehrere Sprachen (Zeichenfolgen) gleichzeitig laden. Die InfoSphere MDM-Komponenten zeigen die Zeichenfolgen jedoch nur für eine Sprache gleichzeitig an. Derselbe Betriebsserver ist z. B. so konfiguriert, dass Nachrichten an einen französischen Client in Französisch und Nachrichten an einen englischen Client in Englisch gesendet werden. Wenn die Client-Software nicht für die Verwendung einer alternativen Sprache konfiguriert wurde, werden nur Informationen auf Ebene des Betriebsservers in der ausgewählten Sprache zurückgegeben. Die Umsetzung oder Globalisierung der in der MDM-Datenbank gespeicherten Daten, wie z. B. Datumsangaben, wird bei der Anzeige in Benutzeranwendungen nicht konvertiert. Diese Informationen werden vielmehr in der Ländereinstellung angezeigt, in der sie von der Quelle empfangen wurden.

Voraussetzungen mit dem Befehlszeilentool prüfen Führen Sie vor der Installation einer benutzerdefinierten InfoSphere MDM-Implementierung das Befehlszeilentool zur Prüfung von Voraussetzungen aus, das im Lieferumfang des Installationsstartkits enthalten ist. Sie müssen das Installationsstartkit installieren, bevor Sie das Befehlszeilentool zur Prüfung der Voraussetzungen ausführen können. Mit dem Befehlszeilentool zur Prüfung der Voraussetzungen können Sie verhindern, dass Sie mit einer Installation beginnen, die aufgrund fehlender Voraussetzungen nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann. Mit diesem Tool können Sie Kapitel 3. Produkt installieren

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Ihre Umgebung testen, um sicherzustellen, dass die erwarteten Voraussetzungen erfüllt sind, und um grundlegende und erweiterte Daten aus den Protokollen, Konfigurationsdateien und in der Datenbank gespeicherten Metadaten zu erfassen. Anmerkung: Das Befehlszeilentool zum Prüfen der Voraussetzungen umfasst Funktionalität, die vom IBM Support Assistant Data Collector bereitgestellt wird. 1. Navigieren Sie zum Verzeichnis des Installationsstartkits mit dem Programm zur Prüfung der Voraussetzungen, installationsausgangsverzeichnis_des_startkits\MDMStartupKit\ prereq_checker\MDMCollector\isadc. 2. Führen Sie das Script zur Prüfung der Voraussetzungen aus: v Führen Sie unter Microsoft Windows isadc.bat aus. v Führen Sie unter Linux oder UNIX isadc.sh aus. Das Befehlszeilentool zur Prüfung der Voraussetzungen führt Sie durch die Schritte zum: v Prüfen der Installationsvoraussetzungen v Erfassen grundlegender Daten v Erfassen erweiterter Daten Zugehörige Konzepte: „Kontovoraussetzungen für benutzerdefinierte Installationen” auf Seite 81 Zugehörige Tasks: „Installationsstartkit installieren” auf Seite 80 Zugehörige Verweise: „Installationsstartkit für benutzerdefinierte Installationen” auf Seite 10 „Prüfung der Voraussetzungen für benutzerdefinierte Installationen” auf Seite 126

Benutzerdefinierte Implementierung von InfoSphere MDM installieren Verwenden Sie dieses Verfahren, um eine benutzerdefinierte Installation auszuführen. Die benutzerdefinierte Installation ist erforderlich, wenn Sie eine Oracle- oder Microsoft SQL Server-Datenbank verwenden oder die Installation in einer Clusterumgebung vornehmen. Sie können die benutzerdefinierte Installation auch verwenden, wenn Sie eine IBM DB2-Datenbank verwenden. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: v Sie haben alle Tasks zur Installationsvorbereitung, einschließlich der Vorbereitung von IBM WebSphere Application Server und Ihrer Datenbank, ausgeführt. v Sie haben IBM Installation Manager installiert und die erforderlichen Repositorys hinzugefügt. v Ihre IBM WebSphere Application Server-Instanz (Deployment Manager und Knoten) wurde gestartet. v Ihre Datenbank wurde gestartet. v Sie haben IBM Rational Application Developer installiert, falls Sie InfoSphere MDM Workbench auf einer Workstation installieren. v Optional haben Sie das Installationsstartkit installiert, das Scripts und andere Tools enthält, die Sie bei der Installation und Konfiguration unterstützen. Wenn das Installationsstartkit nicht installiert ist, zeigt die Installationsanwendung eine Warnung an. Wenn Sie die Installation unter Microsoft Windows vornehmen:

122

Installation

v Der Administratormodus muss aktiv sein, damit IBM Installation Manager in die Windows-Registry schreiben kann. Unter IBM AIX, Linux oder Solaris wird der Administratormodus nicht verwendet. v Ihr Installationsverzeichnis darf keinen Verzeichnisnamen enthalten, der mit einem Kleinbuchstaben nach einem Schrägstrich (\ oder /) beginnt (beispielsweise C:/MDM/advanced oder C:/advanced/MDM). Geben Sie keine Verzeichnisnamen an, die mit folgenden Buchstaben beginnen: \a, \cx, \e, \f, \n, \r oder \t. v Auf dem Betriebssystem Microsoft Windows 7 müssen Sie MDM in einem nicht virtualisierten Verzeichnis installieren. Achtung: Bei benutzerdefinierten Installationen müssen die Argumente für die JVM-Heapspeichergröße des Deployment Managers (Dmgr) von WebSphere Application Server auf 512 MB und 1024 MB gesetzt werden. Dies ist besonders dann wichtig, wenn Product UI installiert werden soll. Anmerkung: Wenn Sie eine Clusterimplementierung installieren, springen Sie direkt zum Abschnitt Installation in einer Clusterumgebung durchführen. Anmerkung: Wenn Sie eine Installation auf einem z/OS-System durchführen, springen Sie direkt zum Abschnitt „Installation unter z/OS” auf Seite 136. Wenn Sie IBM Rational Application Developer installiert haben, stellen Sie sicher, dass Sie InfoSphere MDM nicht in derselben Paketgruppe installieren. 1. Prüfen Sie die weiter oben in diesem Thema aufgeführten Voraussetzungen und stellen Sie sicher, dass Sie alle erforderlichen Vorbereitungsschritte ausgeführt haben. Diese Schritte sind nicht optional. 2. Starten Sie IBM Installation Manager. 3. Klicken Sie in der Hauptanzeige von IBM Installation Manager die Option Install an. 4. Wählen Sie im Fenster Install Packages die InfoSphere MDM-Edition und ggf. zusätzliche benötigte Pakete (wie Workbench, wenn Sie eine Workstation installieren) aus. Klicken Sie Next an. Tipp: Wenn Sie das Installationsstartkit nicht auswählen oder es nicht bereits installiert haben, zeigt die Installationsanwendung eine Warnung an. Sie können die Installation trotzdem fortsetzen. 5. Lesen und akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarung und klicken Sie dann Next an. 6. Wählen Sie aus, ob Sie in eine vorhandene Paketgruppe installieren oder eine neue Paketgruppe erstellen möchten. Tipp: Wenn Sie nicht sicher sind, was Sie auswählen sollen, übernehmen Sie die Standardwerte. Bei den meisten Installationen sollte eine neue Paketgruppe erstellt werden. Wichtig: Wenn Sie IBM Rational Application Developer installiert haben, stellen Sie sicher, dass Sie InfoSphere MDM nicht in derselben Paketgruppe installieren. Wählen Sie die Option Create a new package group zum Erstellen einer neuen Paketgruppe aus. 7. Definieren Sie im selben Fenster das Installationsverzeichnis, in dem Sie die jeweilige Komponente installieren wollen. Wenn Sie eine Komponente nicht im Standardverzeichnis installieren wollen, wählen Sie diese Komponente und anschließend Browse im Feld Installation Director aus. Kapitel 3. Produkt installieren

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Prüfen Sie die Informationen zum Speicherplatz und klicken Sie dann Next an. 8. Im Sprachenfenster ist immer Englisch ausgewählt. a. Wenn Sie neben Englisch noch weitere Sprachen unterstützen möchten, wählen Sie diese aus. b. Manche Pakete unterstützen mehr als eine Sprache. Wenn Sie mehrere Sprachen angeben wollen, klicken Sie das Pfeilsymbol für Übersetzungen an, die nur von einigen Paketen unterstützt werden, und wählen Sie die jeweils gewünschte Sprache aus. c. Klicken Sie Next an. 9. Wählen Sie im Fenster mit den Features die InfoSphere MDM-Features, -Anwendungen und optionalen Komponenten aus, die installiert werden sollen, und klicken Sie dann Next an. 10. Geben Sie in den folgenden Fenstern die Konfigurationsinformationen ein: Tipp: Richten Sie sich nach Ihren ausgefüllten Arbeitsblättern zur Installation. Wenn Sie sich durch die einzelnen Konfigurationsanzeigen klicken, werden grüne Häkchen oder rote Kreuze angezeigt, die angeben, ob die Anzeigen erfolgreich ausgefüllt wurden. a. Im Datenbankkonfigurationsfenster: v Geben Sie die Datenbankdetails an. Wenn der Wert für das Ausgangsverzeichnis der Datenbank gültig ist, wird die Schaltfläche Test Connection aktiv. v Klicken Sie Test Connection an. Die Datenbank muss betriebsbereit sein, damit der Test erfolgreich ist. v Nach einem erfolgreichen Verbindungstest können Sie Tabellenbereiche einrichten. Wählen Sie entweder Use existing tablespaces oder Create new tablespaces aus, um vorhandene Tabellenbereiche zu verwenden oder neue Tabellenbereiche zu erstellen. Wenn Sie neue Tabellenbereiche erstellen, müssen Sie die neuen Namen definieren. b. Wählen Sie im Fenster History Configuration die Branche, die Trigger und die erforderlichen Sprachenoptionen für Ihre Geschäftsanforderungen aus. c. Führen Sie im Fenster WebSphere Application Server Configuration Folgendes aus: Geben Sie die Informationen ein, die Sie für die Konfiguration Ihres Anwendungsservers verwendet haben. v Wählen Sie Retrieve Host Details aus, um die Informationen für Zelle, Knoten und Server abzurufen. Wählen Sie die abgerufene Zelle, den abgerufenen Knoten sowie den abgerufenen Server in der jeweiligen Dropdown-Liste aus. Wenn Sie einen anderen Wert angeben müssen, können Sie ihn in das Feld eingeben. v Klicken Sie Verify MDM Instance on Server an, um die MDM-Instanz auf dem Server zu prüfen.

v

d. Führen Sie im Fenster Application Configuration Folgendes aus: v Geben Sie den neuen Anwendungsnamen, das Benutzerkennwort und den RMI-Port an. Die Installationsanwendung verwendet diese Details, um InfoSphere MDM zu konfigurieren. v Wählen Sie als Abgleichstil entweder Probabilistic matching oder Deterministic matching aus.

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Installation

v Wenn Ihre Anwendung über verschiedene Zeitzonen hinweg aktiv ist oder wenn Ihre Daten zeitkritische Werte aus verschiedenen Zeitzonen aufweisen, wählen Sie Enable multiple time zone deployment und dann eine Standardzeitzone aus. v Wählen Sie den Messaging-Typ für diese Installation aus. Wenn Sie IBM WebSphere MQ auswählen, werden Sie gebeten, die Details Ihrer WebSphere MQ-Instanz anzugeben. Tipp: Wenn Sie WebSphere MQ auf einer anderen Maschine installiert haben als auf der, auf der IBM Installation Manager ausgeführt wird, heben Sie unbedingt die Auswahl der Option Configure messaging server auf, damit das Installationsprogramm keinen Warteschlangenmanager erstellt. Lassen Sie die Option ausgewählt, wenn Sie einen Warteschlangenmanager erstellen wollen. e. Im Fenster zur Prüfung der Installationskonfiguration: v Wählen Sie den Installationstyp aus. Sie können die Anwendungskomponenten entweder automatisch als Teil des Hauptinstallationsprozesses konfigurieren oder im Anschluss an die Hauptinstallation entsprechende Scripts ausführen. Anmerkung: Weitere Informationen zur Trennung von Konfiguration und Installation finden Sie in den zugehörigen Themen am Ende dieser Seite. v Erweitern Sie die Eigenschaftenüberschriften, um die Details zu prüfen, die Sie für diese Installation konfiguriert haben. v Klicken Sie Verify Installation Requirements an, um eine Reihe von Prüfungen der Voraussetzungen auszuführen. Diese Prüfungen helfen Ihnen dabei, zu bestätigen, dass Ihre Umgebung und Konfiguration die Voraussetzungen erfüllen, um die Installation abzuschließen. v Prüfen Sie die Testergebnisse der Prüfung der Voraussetzungen. Klicken Sie auf Show details, um weitere Informationen zu jedem Test anzuzeigen, und klicken Sie die bereitgestellten Links an, um die Protokolldatei und die Hilfe zu den einzelnen Ergebnissen aufzurufen. Tipp: Sie können Warnungen ignorieren, indem Sie Show details anklicken und dann Ignore the warning. I understand the risks. auswählen. Fehler können nicht ignoriert werden. v Ergreifen Sie bei Bedarf korrigierende Maßnahmen, um Warnungen oder Fehler zu beheben, und klicken Sie dann Recheck Status an. v Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss der Prüfungen Install an. Die Installationsanwendung installiert InfoSphere MDM. Abhängig von Ihrer Konfiguration kann der Installationsprozess lange dauern. 11. Klicken Sie in der letzten Ansicht von IBM Installation Manager die Option View Log Files an, wenn Sie die Anzeigefunktion für Protokolldateien öffnen wollen. 12. Klicken Sie auf Finish und schließen Sie dann IBM Installation Manager. Eine Nachricht über die erfolgreiche Ausführung im letzten Fenster des Installationsprogramms zeigt an, dass die Prüftests automatisch als Teil des Installationsprozesses ausgeführt wurden. Sie können sich auch die Protokolldateien ansehen, um zu überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Wenn die Installation nicht erfolgreich ist, beachten Sie die Protokolldateien und verwenden Sie zu Ihrer Unterstützung die Informationen in den Themen zur Fehlerbehebung. Kapitel 3. Produkt installieren

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Wenn Sie nach der Installation ein Feature hinzufügen oder entfernen wollen (z. B. eine Anwendung oder eine andere Sprachkonvertierung hinzufügen wollen) oder eine Ihrer Konfigurationseinstellungen ändern wollen, können Sie IBM Installation Manager erneut ausführen und die Änderungsoption auswählen. Zugehörige Konzepte: „Implementierungstyp 'Benutzerdefinierte Installation'” auf Seite 25 „Arbeitsblatt zur Installation und Konfiguration” auf Seite 27 „Basisinstallation prüfen” auf Seite 169 Zugehörige Tasks: „Benutzerdefinierte Implementierung vorbereiten” auf Seite 78 „Installation unter z/OS” auf Seite 136 Fehlerbehebung für eine Installation

Prüfung der Voraussetzungen für benutzerdefinierte Installationen Die InfoSphere MDM-Installationsanwendung führt Tests aus, um sicherzustellen, dass bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, bevor mit der jeweiligen benutzerdefinierten Installation begonnen wird. Mit dem Prüftool für die Voraussetzungen können Sie verhindern, dass Sie mit einer Installation beginnen, die aufgrund fehlender Voraussetzungen nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann. Tipp: Führen Sie die Prüfung der Voraussetzungen über den Installation Manager aus, indem Sie Verify Installation Requirements im Fenster Installation Configuration Review anklicken. Bei einer benutzerdefinierten Installation führt die Installationsanwendung folgende Prüfungen der Voraussetzungen aus: Tabelle 21. Systemprüfungen Prüfung der Voraussetzungen Beschreibung

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Installation

Lösung

Prüfung des Plattenspeicherplatzes für die Installation

Hiermit wird geprüft, ob ausreichender Plattenspeicherplatz zum Installieren von InfoSphere MDM im mdm-installationsausgangsverzeichnis vorhanden ist.

Stellen Sie sicher, dass mindestens 2 GB Plattenspeicherplatz im mdminstallationsausgangsverzeichnis verfügbar ist.

Prüfung des Hauptspeichers zum Ausführen der Installationsanwendung

Hiermit wird geprüft, ob ausreichender Hauptspeicher zum Ausführen der Installation vorhanden ist. Diese Nachricht ist nur eine Warnung.

Stellen Sie sicher, dass das System, auf dem Sie die Installation vornehmen, mindesten über 8 GB Arbeitsspeicher verfügt. Anmerkung: Wenn Sie diese Warnung ignorieren, schlägt die Installation fehl.

Tabelle 22. Datenbankprüfungen Prüfung der Voraussetzungen Beschreibung

Lösung

Prüfung der Datenbankversion

Hiermit wird geprüft, ob die Datenbankversion unterstützt wird.

Stellen Sie sicher, dass die Datenbank für diese Installation zu einer der Datenbankversionen gehört, die in den InfoSphere MDM-Systemvoraussetzungen aufgelistet sind.

Prüfung des Plattenspeicherplatzes für die Datenbank

Hiermit wird geprüft, ob ausreichender Plattenspeicherplatz für die MDM-Datenbank an der Standardspeicherposition der Datenbank (der Ausgangsordner der Datenbank) vorhanden ist.

Stellen Sie sicher, dass mindestens 6 GB Plattenspeicherplatz für die Datenbank verfügbar ist. Anmerkung: Bei dieser Anforderung wird nur der zur Datenbankerstellung erforderliche Basisspeicherbedarf berücksichtigt.

Prüfung der Hiermit wird geprüft, ob alle Datenbankparameter Berechtigungsnachweise für die Datenbankverbindung (wie Host, Port, Benutzer und Kennwort) korrekt sind, indem versucht wird, eine Verbindung zur Datenbank herzustellen.

Stellen Sie sicher, dass der angegebene Datenbankbenutzer mit dem Hostnamen, dem Port und den angegebenen Berechtigungsnachweisen die Verbindung zur Datenbank herstellen kann. Jeder dieser Parameter muss richtig sein und die erforderlichen JAR-Dateien müssen verfügbar sein, um die Verbindung vom Client zum Datenbankserver herstellen zu können. Details zu den jeweiligen Gründen, warum diese Prüfung fehlgeschlagen ist, finden Sie in der Protokolldatei.

Prüfung des Datenbankpufferpools

Hiermit wird geprüft, ob die Datenbankpufferpools die InfoSphere MDMSystemanforderungen erfüllen.

Stellen Sie sicher, dass die Datenbankpufferpools die InfoSphere MDMSystemanforderungen erfüllen. Details zu den jeweiligen Gründen, warum diese Prüfung fehlgeschlagen ist, finden Sie in der Protokolldatei.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Tabelle 22. Datenbankprüfungen (Forts.) Prüfung der Voraussetzungen Beschreibung Prüfung der Datenbankbenutzerberechtigungen

Hiermit wird geprüft, ob der angegebene Datenbankbenutzer existiert und über die erforderlichen Berechtigungen verfügt.

Lösung Stellen Sie sicher, dass der für die Installation verwendete Datenbankbenutzer über alle erforderlichen Berechtigungen verfügt. Details zu den jeweiligen Gründen, warum diese Prüfung fehlgeschlagen ist, finden Sie in der Protokolldatei. MDM-Datenbankbenutzer müssen Tabellenbereiche, Tabellen, Trigger, Funktionen, Ansichten, Prozeduren und Sequenzen erstellen und bearbeiten können. Details zu den erforderlichen Datenbankberechtigungen erhalten Sie, indem Sie das InfoSphere MDM-Startkit installieren und sich auf die von den Datenbank-Setup-Scripts ausgeführten Operationen beziehen: v DB2: ausgangsverzeichnis_des_ startkits\database\ CoreData\Full\DB2\ Standard\ddl\ CreateTS.sql v Oracle: ausgangsverzeichnis_des_ startkits\database\ CoreData\Full\Oracle\ Standard\ddl\ create_schema_ ora.sql Anmerkung: Berechtigungen gelten nur für DB2 und Oracle.

Prüfung der Tabellenbereichsdefinition

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Installation

Hiermit wird geprüft, ob die erforderlichen Datenbanktabellenbereiche in der Datenbank vorhanden sind.

Stellen Sie sicher, dass die Tabellenbereiche korrekt sind. Informationen zu den fehlenden Tabellenbereichen finden Sie in der Protokolldatei. Anmerkung: Tabellenbereiche gelten nur für DB2 und Oracle.

Tabelle 22. Datenbankprüfungen (Forts.) Prüfung der Voraussetzungen Beschreibung Prüfung der ODBCDatenquelle

Diese Prüfung bestimmt, ob eine ODBC-Datenquelle in einer Microsoft Windows-Registry vorhanden ist. Sie schlägt mit einem Fehler fehl, wenn bereits eine ODBC-Datenquelle vorhanden ist. Anmerkung: Bei Nicht-WindowsSystemen ist diese Prüfung immer erfolgreich.

Lösung Falls eine ODBC-Datenquelle in Ihrer Windows-Registry existiert, entfernen Sie die Datenquelle: 1. Öffnen Sie den WindowsRegistrierungs-Editor, indem Sie den Befehl regedit ausführen. 2. Suchen Sie nach dem Eintrag 'HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ODBC\ ODBC.INI'. 3. Erweitern Sie ODBC.INI, suchen Sie nach dem ODBCDatenquelleneintrag, klicken Sie ihn dann mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Löschen aus. 4. Wählen Sie unter ODBC.INI den Eintrag für die ODBCDatenquellen aus. Im Anzeigeteilfenster werden alle Untereinträge angezeigt. 5. Suchen Sie in der Liste mit den Untereinträgen nach dem ODBCDatenquelleneintrag. Klicken Sie mit der rechten Maustaste den Eintrag an und wählen Sie Löschen aus.

Prüfung des Datenbankstatus

Hiermit wird sichergestellt, dass es keine bereits vorhandenen MDM-Datentabellen im Datenbankschema gibt. Wenn das Schema bereits ausgefüllt ist, wird eine Warnnachricht angezeigt. Tipp: Versuchen Sie nicht, InfoSphere MDM in einer Datenbank zu installieren, die bereits mit MDM-Daten gefüllt ist. Eine Installation über eine vorhandene Datenbank kann dazu führen, dass die Daten bei einem Installationsfehler verloren gehen.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Datenbank mit einem leeren Schema startet, bevor Sie InfoSphere MDM installieren. Die Installation erstellt die MDM-Tabellen. Wenn Sie planen, eine Upgradeinstallation durchzuführen, finden Sie hilfreiche Informationen im Abschnitt Upgrade von einer Vorgängerversion durchführen (siehe die zugehörigen Links am Ende dieses Abschnitts). Anmerkung: Sie können diese Warnung ignorieren, aber bei einem Fehlschlagen der Installation können Daten verloren gehen.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Tabelle 23. Prüfungen des Betriebsservers Prüfung der Voraussetzungen Beschreibung Prüfung der WebSphere Application Server-Version

Hiermit wird geprüft, ob die korrekte Version von WebSphere Application Server installiert und verfügbar ist. Es gibt zwei mögliche Fehlerszenarios für diese Prüfung:

Lösung Wenn in der Fehlernachricht angegeben ist, dass die Gültigkeitsprüfung keine Verbindung herstellen kann, prüfen Sie erneut die Verbindungsdetails, die Sie angegeben haben. Die Protokolldatei gibt die Ursachen für das Fehlschlagen der Verbindung an.

v Nicht verbunden - Das Installationsprüftool kann keine Wenn in der Fehlernachricht anVerbindung mit WebSphere gegeben ist, dass die Version Application Server herstellen. nicht unterstützt wird, müssen v Alte Version - Die WebSphere Sie die korrekte Version von Application Server-Version WebSphere Application Server wird nicht unterstützt. installieren. Die Protokolldatei gibt sowohl die erkannte als auch die erforderliche Version an. Prüfung des Plattenspeicherplatzes für das Profil

Prüfung der Zeitlimitüberschreitung der SOAP-Verbindung

Hiermit wird geprüft, ob ausreichender Plattenspeicherplatz zum Installieren des InfoSphere MDMBetriebsservers an der Speicherposition mdminstallationsausgangsverzeichnis vorhanden ist. Bei Fehlschlagen dieser Prüfung wird nur eine Warnung ausgegeben.

Stellen Sie sicher, dass genügend Plattenspeicherplatz an der Speicherposition mdminstallationsausgangsverzeichnis verfügbar ist.

Hiermit wird geprüft, ob die Datei soap.client.props vorhanden ist und ob der Zeitlimitwert der SOAP-Verbindung (com.ibm.SOAP.requestTimeout) ausreicht. Bei Fehlschlagen dieser Prüfung wird nur eine Warnung ausgegeben.

Ist in der Warnung angegeben, dass die Datei soap.client.props nicht gefunden wurde, finden Sie nähere Details in der Protokolldatei.

Der erforderliche Plattenspeicherplatz hängt von den Komponenten ab, die Sie installieren wollen. Details zu den spezifischen Voraussetzungen für Ihre Installation finden Sie in der Protokolldatei. Anmerkung: Wenn Sie diese Warnung ignorieren, schlägt die Installation fehl.

Ist in der Warnung angegeben, dass der Zeitlimitwert der SOAP-Verbindung nicht groß genug ist, legen Sie den Wert von com.ibm.SOAP.requestTimeout auf einen der folgenden Werte fest: v Eine Zahl größer-gleich 1800 v 0 (es wird keine Zeitlimitüberschreitung geben) Anmerkung: Wenn Sie diese Warnung ignorieren, schlägt die Installation fehl.

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Installation

Tabelle 23. Prüfungen des Betriebsservers (Forts.) Prüfung der Voraussetzungen Beschreibung Prüfung des WebSphere Application Server-Status

Hiermit wird geprüft, ob WebSphere Application Server ausgeführt wird.

Lösung Stellen Sie sicher, dass WebSphere Application Server ausgeführt wird. Details zu den Ursachen des Fehlschlagens dieser Prüfung finden Sie in der Protokolldatei.

Zugehörige Tasks: „Voraussetzungen mit dem Befehlszeilentool prüfen” auf Seite 121 Upgrade von einer Vorgängerversion durchführen Zugehörige Verweise: „Datenbankbenutzerkonten und Verbindungen” auf Seite 83 Zugehörige Informationen: Systemvoraussetzungen für InfoSphere MDM

Konfiguration und Installation getrennt ausführen Mit der InfoSphere MDM-Installationsanwendung haben Sie die Möglichkeit, das Produkt zu installieren und gleichzeitig Konfigurationseigenschaften zu generieren, die Sie dann zu einem späteren Zeitpunkt zum Konfigurieren des Produkts verwenden können. Beim InfoSphere MDM-Standardinstallationsprozess werden die Schlüsseleigenschaften der Implementierung zeitgleich mit der Installation konfiguriert. Mit dem Feature für das Trennen von Installation und Konfiguration können Sie jedoch die Installation und Konfiguration von Anwendungseigenschaften, der Datenbank, Benutzerschnittstellen und weiteren Schlüsseleigenschaften und -variablen getrennt ausführen. Einschränkung: Die Funktion für das getrennte Ausführen der Konfiguration ist nur beim benutzerdefinierten Installationstyp verfügbar. Eigenständige Installationen mit DB2 unterstützen das getrennte Ausführen der Konfiguration von der Installation nicht. Wenn Sie die Option zum Trennen der Konfiguration von der Installation auswählen, generiert die Installationsanwendung eine Reihe von Eigenschaftendateien, die protokollieren, welche Auswahlen Sie in der IBM Installation Manager-Sitzung getroffen haben. Diese Eigenschaftendateien werden im Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/properties gespeichert. Sie können diese generierten Eigenschaftendateien manuell bearbeiten, um die Produktkonfiguration zu ändern, und dann Scripts verwenden, um die neue Konfiguration auf eine vorhandene Instanz anzuwenden, ohne eine vollständige Neuinstallation ausführen zu müssen. 1. Starten Sie das Launchpad oder IBM Installation Manager, um die benutzerdefinierte Installation zu starten. Füllen Sie die Installationsanwendungsfenster aus, um die Details Ihrer Implementierung bereitzustellen. 2. Wählen Sie im Fenster zur Prüfung der Installationskonfiguration unter dem Installationstyp die Option zum manuellen Ausführen der Scripts für die Konfiguration von MDM-Komponenten nach der Installation aus. 3. Klicken Sie Verify Installation Requirements an, um die Installationsprüfungen auszuführen. Kapitel 3. Produkt installieren

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4. Korrigieren Sie alle zurückgegebenen Fehler und klicken Sie dann Install an, um die Installation durchzuführen. Wenn die Installation abgeschlossen wird, ist InfoSphere MDM installiert und die Installationsanwendung hat manche oder alle der folgenden Eigenschaftendateien im Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/properties generiert, abhängig von den Features, die Sie zur Installation ausgewählt haben: db.properties Wenn Sie das MDM-Datenbankfeature in IBM Installation Manager installieren, wird diese Eigenschaftendatei erstellt. Sie enthält die Konfigurationsdetails Ihrer Datenbankinstanz. app.properties Wenn Sie das MDM-Anwendungsfeature in IBM Installation Manager installieren, wird diese Eigenschaftendatei erstellt. Sie enthält die Konfigurationsdetails Ihrer InfoSphere MDM-Betriebsserverinstanz. .properties Abhängig von den Komponenten der Benutzerschnittstellenanwendung, die Sie in IBM Installation Manager ausgewählt haben, wird eine Anzahl von Eigenschaftendateien erstellt. Diese Dateien enthalten die Konfigurationsdetails Ihrer InfoSphere MDM-Benutzerschnittstellenanwendungskomponenten. MDM_isInstalled.properties Diese Eigenschaftendatei speichert Konfigurationsinformationen zu den installierten InfoSphere MDM-Komponenten. Diese Datei enthält ein Schlüssel/Wert-Paar für jede Komponente, das protokolliert, ob die einzelnen Features installiert (YES) oder nicht installiert (NO) wurden. MDM_Rollback.properties Diese Eigenschaftendatei wird verwendet, wenn schwerwiegende Fehler auftreten, die ein Rollback der Installation verursachen. Sie speichert Details zu den installierten InfoSphere MDM-Komponenten und dem Status dieses Features. Diese Datei enthält ein Schlüssel/Wert-Paar für jede Komponente, das protokolliert, ob die einzelnen Features erfolgreich installiert (YES), teilweise installiert (PARTIAL) oder nicht installiert (NO) wurden. Wenn der Status einer Komponente PARTIAL ist, weil ein Fehler in der Installationsanwendung aufgetreten ist, führt die Installationsanwendung nach der Korrektur des Fehlers und der erneuten Ausführung der Installation einen Rollback der teilweise installierten Komponente durch und wiederholt die Installation für diese und andere fehlgeschlagene Komponenten. Diese Datei verwaltet auch die Ziele, die während der Installation der einzelnen Komponenten ausgeführt werden. Diese Ziele vereinfachen die Verwaltung des Rollbackprozesses. MDM_Variables.properties Diese Eigenschaftendatei ist die Standardeigenschaftendatei, die während einer InfoSphere MDM-Installation erstellt wird. Der Wert der Eigenschaft user.L2.mdm.feature.list enthält eine Liste von Features, die in IBM Installation Manager ausgewählt wurden. 5. Wenn eine Konfigurationsänderung erforderlich ist, bearbeiten Sie mindestens eine der Eigenschaftendateien im Verzeichnismdminstallationsausgangsverzeichnis/properties, um die erforderliche Änderung widerzuspiegeln.

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Installation

6. Führen Sie das folgende 'madconfig'-Script aus, um die in den Eigenschaftendateien definierte neue Konfiguration anzuwenden: v Führen Sie auf Microsoft Windows-Systemen madconfig.bat Configure_MasterDataManagement

aus. v Führen Sie auf Linux- oder UNIX-Systemen madconfig.sh Configure_MasterDataManagement

aus. Tipp: Wenn während der Ausführung des Konfigurationsscripts Probleme auftreten, prüfen Sie die Protokolldateien, korrigieren Sie das Problem und führen Sie das Script dann erneut aus. Das InfoSphere MDM-Produkt wird von dem 'madconfig'-Script auf der Grundlage der Werte in den Eigenschaftendateien neu konfiguriert.

InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren Verwenden Sie dieses Verfahren, um eine benutzerdefinierte Installation von InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung durchzuführen. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: v Sie haben alle Tasks zur Installationsvorbereitung, einschließlich der Vorbereitung von IBM WebSphere Application Server und Ihrer Datenbank, ausgeführt. v Sie haben IBM Installation Manager installiert und die erforderlichen Repositorys hinzugefügt. v Ihre IBM WebSphere Application Server-Instanz (Deployment Manager und Knoten) wurde gestartet. v Ihre Datenbank wurde gestartet. v Sie haben IBM Rational Application Developer installiert, falls Sie InfoSphere MDM Workbench auf einer Workstation installieren. v Optional haben Sie das Installationsstartkit installiert, das Scripts und andere Tools enthält, die Sie bei der Installation und Konfiguration unterstützen. Wenn das Installationsstartkit nicht installiert ist, zeigt die Installationsanwendung eine Warnung an. Wenn Sie die Installation unter Microsoft Windows vornehmen: v Der Administratormodus muss aktiv sein, damit IBM Installation Manager in die Windows-Registry schreiben kann. Unter IBM AIX, Linux oder Solaris wird der Administratormodus nicht verwendet. v Ihr Installationsverzeichnis darf keinen Verzeichnisnamen enthalten, der mit einem Kleinbuchstaben nach einem Schrägstrich (\ oder /) beginnt (beispielsweise C:/MDM/advanced oder C:/advanced/MDM). Geben Sie keine Verzeichnisnamen an, die mit folgenden Buchstaben beginnen: \a, \cx, \e, \f, \n, \r oder \t. v Auf dem Betriebssystem Microsoft Windows 7 müssen Sie MDM in einem nicht virtualisierten Verzeichnis installieren. Achtung: Bei benutzerdefinierten Installationen müssen die Argumente für die JVM-Heapspeichergröße des Deployment Managers (Dmgr) von WebSphere Application Server auf 512 MB und 1024 MB gesetzt werden. Dies ist besonders dann wichtig, wenn Product UI installiert werden soll.

Kapitel 3. Produkt installieren

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Tipp: Prüfen Sie vor dem Beginn der Clusterinstallation die Installationsszenarios. Möglicherweise entsprechen die Szenarios nicht genau Ihrer Umgebung, sie können jedoch trotzdem als Richtlinie für die Installation dienen. 1. Prüfen Sie die weiter oben in diesem Thema aufgeführten Voraussetzungen und stellen Sie sicher, dass Sie alle erforderlichen Vorbereitungsschritte ausgeführt haben. Diese Schritte sind nicht optional. 2. Vergewissern Sie sich, dass die folgenden Punkte für Ihren Anwendungsserver abgeschlossen sind: a. WebSphere Application Server ist auf jeder erforderlichen Maschine in Ihrem Cluster installiert. b. Die erforderlichen Cluster wurden in WebSphere Application Server erstellt. c. Wenn Sie eine DB2- oder Oracle-Datenbank verwenden, müssen Sie die Umgebungsvariable JDBC_DRIVER_PATH festlegen. d. Synchronisieren Sie alle verwalteten Knoten. e. Notieren Sie sich den Hostnamen und den Port für WebSphere Application Server auf Ihrem Arbeitsblatt zur Installation. 3. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Datenbank und die Datenbank-Client-Software auf den erforderlichen Maschinen installiert sind und die Datenbank gestartet wurde. 4. Wenn Sie IBM WebSphere MQ-Messaging verwenden, führen Sie die folgenden Schritte aus: Wenn Sie IBM WebSphere Application Server-Standard-Messaging verwenden, fahren Sie mit Schritt 4 fort. a. Vergewissern Sie sich, dass die Anwendung installiert ist. b. Führen Sie die Scripts custSetupMQServer.mqsc und ChannelAuth.mqsc aus, um den Warteschlangenmanager, den Kanal und die Warteschlangen von WebSphere MQ zu erstellen. Diese Scripts befinden sich im Installationsstartkit. 5. Konfigurieren Sie Ihre InfoSphere MDM-Installationsdetails: Tipp: Richten Sie sich nach Ihren ausgefüllten Arbeitsblättern zur Installation. Wenn Sie sich durch die einzelnen Konfigurationsanzeigen klicken, werden grüne Häkchen oder rote Kreuze angezeigt, die angeben, ob die Anzeigen erfolgreich ausgefüllt wurden. a. Im Datenbankkonfigurationsfenster: v Geben Sie die Datenbankdetails an. Wenn der Wert für das Ausgangsverzeichnis der Datenbank gültig ist, wird die Schaltfläche Test Connection aktiv. v Klicken Sie Test Connection an. Die Datenbank muss betriebsbereit sein, damit der Test erfolgreich ist. v Nach einem erfolgreichen Verbindungstest können Sie Tabellenbereiche einrichten. Wählen Sie entweder Use existing tablespaces oder Create new tablespaces aus, um vorhandene Tabellenbereiche zu verwenden oder neue Tabellenbereiche zu erstellen. Wenn Sie neue Tabellenbereiche erstellen, müssen Sie die neuen Namen definieren. b. Wählen Sie im Fenster History Configuration die Branche, die Trigger und die erforderlichen Sprachenoptionen für Ihre Geschäftsanforderungen aus. c. Führen Sie im Fenster WebSphere Application Server Configuration Folgendes aus: v Geben Sie die Informationen ein, die Sie für die Konfiguration Ihres Anwendungsservers verwendet haben.

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Installation

v Wählen Sie Retrieve Host Details aus, um die Informationen für Zelle, Knoten und Server abzurufen. Wählen Sie die abgerufene Zelle, den abgerufenen Knoten sowie den abgerufenen Server in der jeweiligen Dropdown-Liste aus. Wenn Sie einen anderen Wert angeben müssen, können Sie ihn in das Feld eingeben. v Klicken Sie Verify MDM Instance on Server an, um die MDM-Instanz auf dem Server zu prüfen. d. Führen Sie im Fenster Application Configuration Folgendes aus: v Geben Sie den neuen Anwendungsnamen, das Benutzerkennwort und den RMI-Port an. Die Installationsanwendung verwendet diese Details, um InfoSphere MDM zu konfigurieren. v Wählen Sie als Abgleichstil entweder Probabilistic matching oder Deterministic matching aus. v Wenn Ihre Anwendung über verschiedene Zeitzonen hinweg aktiv ist oder wenn Ihre Daten zeitkritische Werte aus verschiedenen Zeitzonen aufweisen, wählen Sie Enable multiple time zone deployment und dann eine Standardzeitzone aus. v Wählen Sie den Messaging-Typ für diese Installation aus. Wenn Sie IBM WebSphere MQ auswählen, werden Sie gebeten, die Details Ihrer WebSphere MQ-Instanz anzugeben. Tipp: Wenn Sie WebSphere MQ auf einer anderen Maschine installiert haben als auf der, auf der IBM Installation Manager ausgeführt wird, heben Sie unbedingt die Auswahl der Option Configure messaging server auf, damit das Installationsprogramm keinen Warteschlangenmanager erstellt. Lassen Sie die Option ausgewählt, wenn Sie einen Warteschlangenmanager erstellen wollen. e. Im Fenster zur Prüfung der Installationskonfiguration: v Wählen Sie den Installationstyp aus. Sie können die Anwendungskomponenten entweder automatisch als Teil des Hauptinstallationsprozesses konfigurieren oder im Anschluss an die Hauptinstallation entsprechende Scripts ausführen. v Erweitern Sie die Eigenschaftenüberschriften, um die Details zu prüfen, die Sie für diese Installation konfiguriert haben. v Klicken Sie Verify Installation Requirements an, um eine Reihe von Prüfungen der Voraussetzungen auszuführen. Diese Prüfungen helfen Ihnen dabei, zu bestätigen, dass Ihre Umgebung und Konfiguration die Voraussetzungen erfüllen, um die Installation abzuschließen. v Prüfen Sie die Testergebnisse der Prüfung der Voraussetzungen. Klicken Sie auf Show details, um weitere Informationen zu jedem Test anzuzeigen, und klicken Sie die bereitgestellten Links an, um die Protokolldatei und die Hilfe zu den einzelnen Ergebnissen aufzurufen. Tipp: Sie können Warnungen ignorieren, indem Sie Show details anklicken und dann Ignore the warning. I understand the risks. auswählen. Fehler können nicht ignoriert werden. v Ergreifen Sie bei Bedarf korrigierende Maßnahmen, um Warnungen oder Fehler zu beheben, und klicken Sie dann Recheck Status an. v Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss der Prüfungen Install an. Die Installationsanwendung installiert InfoSphere MDM. Abhängig von Ihrer Konfiguration kann der Installationsprozess einige Zeit dauern.

Kapitel 3. Produkt installieren

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6. Klicken Sie in der letzten Ansicht von IBM Installation Manager die Option View Log Files an, wenn Sie die Anzeigefunktion für Protokolldateien öffnen wollen. 7. Klicken Sie auf Finish und schließen Sie dann IBM Installation Manager. Eine Nachricht über die erfolgreiche Ausführung im letzten Fenster des Installationsprogramms zeigt an, dass die Prüftests automatisch als Teil des Installationsprozesses ausgeführt wurden. Sie können sich auch die Protokolldateien ansehen, um zu überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Wenn die Installation nicht erfolgreich ist, beachten Sie die Protokolldateien und verwenden Sie zu Ihrer Unterstützung die Informationen in den Themen zur Fehlerbehebung. Wenn Sie nach der Installation ein Feature hinzufügen oder entfernen wollen (z. B. eine Anwendung oder eine andere Sprachkonvertierung hinzufügen wollen) oder eine Ihrer Konfigurationseinstellungen ändern wollen, können Sie IBM Installation Manager erneut ausführen und die Änderungsoption auswählen. Zugehörige Konzepte: „Arbeitsblatt zur Installation und Konfiguration” auf Seite 27 „IBM Installation Manager vorbereiten” auf Seite 79 „Anwendungsserver installieren und einrichten” auf Seite 111 Installationsszenarios „Basisinstallation prüfen” auf Seite 169 „Unterstützung für mehrere Instanzen” auf Seite 12 Zugehörige Tasks: „Datenbank installieren und einrichten” auf Seite 82 „Installation unter z/OS” „Ihre Installation ändern” auf Seite 174 Fehlerbehebung für eine Installation „Neuen Knoten einem vorhandenen Cluster hinzufügen” auf Seite 174

Installation unter z/OS Verwenden Sie dieses Verfahren, wenn Sie die Installation mit IBM DB2 for z/OS vornehmen. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: v Sie haben IBM Installation Manager das InfoSphere MDM-Angebot hinzugefügt. v Sie haben die Vorbereitungstasks zum Erstellen der Datenbank und des Anwendungsservers ausgeführt. v Sie haben die „Vorhandenen WebSphere Application Server-Messaging-Bus für die InfoSphere MDM-Installation unter z/OS vorbereiten” auf Seite 118 abgeschlossen. v IBM WebSphere Application Server (Deployment Manager und Knoten) sowie die Datenbank sind gestartet. Für diesen Prozess sind drei verschiedene Schritte oder Sitzungen erforderlich. Für zwei dieser Sitzungen müssen Sie das Installationsprogramm ausführen. In der ersten Sitzung extrahiert das Installationsprogramm die JCLs, die zur manuellen Installation der physischen MDM-Datenbank verwendet werden. Nachdem die physische Datenbank geladen wurde, werden in der dritten Installationssitzung der virtuelle Teil der MDM-Datenbank, der Betriebsserver und andere von Ihnen ausgewählte Features installiert.

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Installation

Extrahieren Sie für die erste Sitzung die JCLs der physischen Stammdatenverwaltung. Installieren Sie das Installationsstartkit, um die DB2 for z/OS-Assets von InfoSphere MDM in das Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_des_startkits zu extrahieren. 1. Starten Sie IBM Installation Manager und klicken Sie in der Hauptanzeige die Option Install an. 2. Wählen Sie im Fenster Install Packages die Option Installation Startup Kit aus und klicken Sie Next an. 3. Fahren Sie mit den Eingabeaufforderungen fort, um die Lizenzvereinbarung zu akzeptieren, eine Installationsposition und Sprachen auszuwählen. 4. Prüfen Sie die Informationen in der Installationszusammenfassung und klicken Sie Install an. 5. Klicken Sie Finish an, wenn die Installation abgeschlossen ist. In der zweiten Sitzung übertragen Sie die DB2-Assets und laden die physischen MDM-Daten manuell. 6. Wechseln Sie zu installationsausgangsverzeichnis_des_startkits. 7. Kopieren Sie die z/OS-Assets des MDM-Betriebsservers aus den Verzeichnissen installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/CoreData/Full/DB2/ ZOS/pds und installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/Full/DB2/ ZOS/pds auf das z/OS-System. In der dritten Sitzung installieren Sie den MDM-Betriebsserver und andere Features: 8. Starten Sie IBM Installation Manager und klicken Sie in der Hauptanzeige die Option Install an. 9. Wählen Sie im Fenster Install Packages die Edition aus und klicken Sie Next an. 10. Fahren Sie mit den Eingabeaufforderungen fort, um die Lizenzvereinbarung zu akzeptieren, eine Installationsposition auszuwählen und eine Sprache auszuwählen. Achtung: Wenn Sie IBM Rational Application Developer installiert haben, stellen Sie sicher, dass Sie InfoSphere MDM nicht in derselben Paketgruppe installieren. Wählen Sie im Fenster Install Packages die Option Create a new package group aus. 11. Wählen Sie den MDM-Betriebsserver, die MDM-Datenbank und andere Features aus, die Sie installieren wollen. 12. Geben Sie die Konfigurationsinformationen ein: v Wählen Sie im Datenbankkonfigurationsfenster die Option DB2 z/OS aus. v Geben Sie für die IBM WebSphere Application Server-Konfiguration unbedingt die Informationen ein, die Sie während der Anwendungsservervorbereitung verwendet haben. Verwenden Sie den Benutzer und das Kennwort mdmadmin. Klicken Sie Verify MDM Instance on Server an, bevor Sie die Anzeige verlassen. v Wählen Sie im Fenster Messaging Server die Option IBM WebSphere Default Messaging oder MQ Messaging Provider aus. Weitere Informationen zur manuellen Installation von SIB-Tabellen auf WebSphere Application Server finden Sie im Abschnitt zur Erstellung von Datenspeichertabellen in der Onlinedokumentation für WebSphere Application Server. 13. Prüfen Sie die Informationen in der Installationszusammenfassung, um sicherzustellen, dass die Details korrekt sind, und klicken Sie dann Verify Installation Requirements an, um die Prüfungen der Voraussetzungen auszuführen. Diese Prüfungen helfen Ihnen dabei, sicherzustellen, dass Ihre Umgebung und Konfiguration ausreichen, um die Installation abzuschließen. Kapitel 3. Produkt installieren

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14. Ergreifen Sie korrigierende Maßnahmen, um Warnungen oder Fehler in den Prüfungen der Voraussetzungen zu beheben, und klicken Sie dann Install an. 15. Klicken Sie in der letzten Ansicht von IBM Installation Manager die Option View Log Files an, wenn Sie die Anzeigefunktion für Protokolldateien öffnen wollen. 16. Klicken Sie Finish an und schließen Sie IBM Installation Manager. Eine Nachricht über die erfolgreiche Ausführung im letzten Fenster des Installationsprogramms zeigt an, dass die Prüftests automatisch als Teil des Installationsprozesses ausgeführt wurden. Sie können sich auch die Protokolldateien ansehen, um zu überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Wenn die Installation nicht erfolgreich ist, beachten Sie die Protokolldateien und verwenden Sie zu Ihrer Unterstützung die Informationen in den Themen zur Fehlerbehebung. Zugehörige Tasks: „Benutzerdefinierte Implementierung von InfoSphere MDM installieren” auf Seite 122 „InfoSphere MDM in einer Clusterumgebung installieren” auf Seite 133 „Vorhandenen WebSphere Application Server-Messaging-Bus für die InfoSphere MDM-Installation unter z/OS vorbereiten” auf Seite 118

Nachrichtenbus unter z/OS im Anschluss an die Installation konfigurieren Wenn vor der Installation kein integrierter WebSphere-Nachrichtenbus erstellt wurde, müssen Sie dies nach der Installation von InfoSphere MDM unter z/OS nachholen. Nach Abschluss der Installation wird ein Fehler angezeigt, der angibt, dass die Prüfung der Installation nicht erfolgreich war. Sie können diesen Fehler ignorieren, wenn Sie die folgenden Schritte ausführen. 1. Öffnen Sie die WebSphere Application Server-Administrationskonsole. 2. Rufen Sie Serviceintegration > Busse > ihr_anwendungsbus > Busmember auf. 3. Klicken Sie auf der Seite der Busmember busmember_ihrer_anwendung > sibserver_ihrer_anwendung > Nachrichtenspeicher an. 4. Wählen Sie die Option Tabellen erstellen ab. 5. Klicken Sie Anwenden an und speichern Sie die Änderungen direkt in der Masterkonfiguration. 6. Synchronisieren Sie Ihre Knoten und starten Sie den Anwendungsserver neu. Durch das Stoppen des Servers wird verhindert, dass WebSphere Application Server versucht, die SIB-Tabellen zu erstellen und eine Verbindung mit ihnen herzustellen. 7. Erstellen Sie die SIB-Tabellen für Ihre Instanz, indem Sie die Datei ZSIB.sql für Ihr Schema, Ihr Präfix und Ihren Datenbankeigner modifizieren. Ersetzen Sie in der Datei durch Ihren Schemanamen, durch Ihr aus drei Zeichen bestehendes Präfix und durch Ihren Datenbankeigner. Führen Sie das SQL als Datenbankeigner aus. 8. Starten Sie Ihren Anwendungsserver neu. 9. Führen Sie im Verzeichnis mdm-installationsausgangsverzeichnis/IVT das Script Verify.sh aus. Verwenden Sie z. B. den Befehl: verify.sh datenbankschema datenbankkennwort was-benutzer was-kennwort 10. Zeigen Sie die Installationsantwortdateien an, um sicherzustellen, dass der Installationsprüftest erfolgreich war.

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Installation

Antwortdateien befinden sich in den Verzeichnissen mdminstallationsausgangsverzeichnis/IVT/testCases/xml/response und mdminstallationsausgangsverzeichnis/IVT/testCases/xml_virtual/response. Zugehörige Konzepte: „In WebSphere Application Server integriertes Messaging” auf Seite 118

Installation unter Oracle RAC Verwenden Sie dieses Verfahren, wenn Sie eine virtuelle Stammdatenverwaltung (Master Data Management, MDM) verwenden und die Installation unter Oracle Real Application Clusters (RAC) vornehmen. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: v Sie haben die Vorbereitungsschritte in IBM Installation Manager abgeschlossen. v Sie haben die Vorbereitungstasks zum Erstellen der Datenbank und des Anwendungsservers ausgeführt. v IBM WebSphere Application Server (Deployment Manager und Knoten) sowie die Datenbank sind gestartet. 1. Starten Sie IBM Installation Manager. a. Wählen Sie im Fenster Install Packages die Edition aus und klicken Sie Next an. b. Fahren Sie mit den Eingabeaufforderungen fort, um die Lizenzvereinbarung zu akzeptieren, eine Installationsposition und Sprachen auszuwählen. c. Wählen Sie als Features die MDM-Datenbank und den MDM-Betriebsserver aus und klicken Sie Next an. d. Füllen Sie die Konfigurationsanzeigen aus und klicken Sie Next an. e. Klicken Sie Install an. Das Installationsprogramm erstellt die ODBC-Datenquelle mit der Quellen-ID und führt das Ziel madconfig bootstrap_datasource aus, um alle virtuellen MDM-Tabellen zu erstellen. 2. Rufen Sie die Administrationskonsole von WebSphere Application Server auf und wählen Sie Ressourcen > JDBC > Datenquellen aus. a. Klicken Sie auf der Seite Datenquellen den Namen Ihrer MDM-Datenquelle an. b. Klicken Sie auf der nächsten Seite Datenquellen die Option Benutzerdefinierte Eigenschaften an. c. Entfernen Sie die Quellen-ID, indem Sie sie auswählen und Löschen anklicken. d. Klicken Sie Neu an und fügen Sie eine neue benutzerdefinierte Eigenschaft Name für serviceName und den Wert hinzu. e. Klicken Sie OK an. 3. Führen Sie die folgenden Befehle aus dem Verzeichnis native.war/scripts aus. In einer Clusterumgebung müssen Sie diese Befehle auf jeder Clustermaschine ausführen. v madconfig remove_datasource -Dmad.db.dsn=db-name_mdm-instanz-id v madconfig create_datasource -Dmad.db.type=oracle -Dmad.db.host=db-host -Dmad.db.port=db-port -Dmad.db.service=servicename -Dmad.db.dsn=dbname_mdm-instanz-id Bei der Ausführung dieses Befehls werden Sie zur Eingabe der Quellen-ID aufgefordert. Lassen Sie die Eingabeaufforderung leer und drücken Sie die Eingabetaste. Kapitel 3. Produkt installieren

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Überprüfen Sie immer die Installationsprotokolle, um sicherzustellen, dass der Prozess erfolgreich ausgeführt wurde. Wenn Sie nach der Überprüfung der Protokolle feststellen, dass die virtuellen Daten nicht erfolgreich geladen wurden, können Sie mit dem Dienstprogramm madconfig entweder die Daten erneut laden oder einen Bootstrap ausführen.

Unterstützung für einen Oracle-Treiber mit indirekter Verbindung aktivieren Wenn Sie eine virtuelle Stammdatenverwaltung verwenden und die Verwendung eines Oracle-Datenbanktreibers mit indirekter Verbindung planen, führen Sie die folgenden Schritte aus, nachdem Sie die InfoSphere MDM-Datenbank und -Features installiert haben. Führen Sie die im Abschnitt „Feature 'MDM Native Component' auf einem fernen Windows-Server implementieren” beschriebenen Schritte aus. 1. Führen Sie auf der Maschine, auf der Sie den nativen Oracle-Client und die Treiber installiert und die native EAR-Datei implementiert haben, Folgendes aus: a. Konfigurieren Sie die Betriebssystemumgebungsvariable mit ORACLE_HOME=pfad_zum_oracle-ausgangsverzeichnis. b. Konfigurieren Sie die Betriebssystemumgebungsvariable folgendermaßen: v Für Microsoft Windows: LIB=pfad_zum_oracle-ausgangsverzeichnis/lib v Für IBM AIX: LIBPATH=pfad_zum_oracle-ausgangsverzeichnis/lib v Für andere Betriebssysteme: LD_LIBRARY_PATH=pfad_zum_oracleausgangsverzeichnis/lib 2. Wechseln Sie in das Verzeichnis native.war/scripts und führen Sie die folgenden Befehle aus: a. madconfig remove_datasource -Dmad.db.dsn=db-name_mdm-instanz-id b. madconfig create_datasource -Dmad.db.type=oracle -Dmad.db.dsn=dbname_mdm-instanz-id-Dmad.db.server=tns-name Bei dem Befehl create_datasource werden Sie aufgefordert, einen Datenbankhost einzugeben. Sie können diese Eingabeaufforderung leer lassen und die Eingabetaste drücken. 3. In einer Clusterumgebung wiederholen Sie die Schritte auf jedem Clusterelement. Zugehörige Verweise: „Mit Standard Edition installierte ODBC-Treiber” auf Seite 91

Feature 'MDM Native Component' auf einem fernen WindowsServer implementieren Das Feature 'Master Data Management Native Component' ist die ODBC-Datenquelle, die erforderlich ist, damit virtuelle MDM-Konfigurationen erfolgreich arbeiten. Wenn Sie den MDM-Betriebsserver installieren wollen und eine virtuelle MDM-Konfiguration auf einem WebSphere Application Server-Cluster und einem Microsoft Windows-Betriebssystem implementieren wollen, müssen Sie nach der Installation Ihres Betriebsservers einige Schritte ausführen. Das Installationsprogramm führt automatisch das Ziel madconfig create_datasource aus, um mit einem Ant-Agenten eine ODBC-Datenquelle auf einem fernen Server zu erstellen. Der Ant-Agent hat jedoch nicht die Berechtigung, die Windows-Registry zu modifizieren.

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Installation

Wenn Sie IBM Installation Manager und den WebSphere Application Server-Deployment Manager auf der Maschine A ausführen und Sie Ihren Betriebsserver und die virtuelle Konfiguration auf verwalteten Knoten auf anderen Maschinen (z. B. B, C und D) implementieren müssen, gehen Sie wie folgt vor. Mit dem folgenden Verfahren wird die ODBC-Datenquelle manuell auf jedem der fernen Windows-Server erstellt, nachdem Sie zunächst IBM Installation Manager ausgeführt haben, um Ihren Betriebsserver zu installieren. 1. Führen Sie IBM Installation Manager auf der Maschine A aus und installieren Sie den MDM-Betriebsserver. 2. Wechseln Sie auf der Maschine B in das Verzeichnis wasprofilausgangsverzeichnis\installedApps\ihr_zellenname\ id_von_MDM_nativ.ear\native.war\scripts. 3. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung. 4. Geben Sie folgenden Befehl ein: madconfig.bat register_odbc. 5. Geben Sie den folgenden Befehl ein: madconfig.bat create_datasource -Dmad.db.type=db-typ -Dmad.db.name=db-name -Dmad.db.port=db-port -Dmad.db.host=db-host -Dmad.db.dsn=dsn Dabei gilt Folgendes: v db-typ: Ihr Datenbanktyp; geben Sie DB2, ORACLE oder MSSQLU auf der Maschine B an. v db-host: der Name oder die IP-Adresse Ihres Datenbankhosts auf der Maschine B. v db-port: Ihr Datenbankport auf der Maschine B. v db-name: Ihr Datenbankname auf der Maschine B, z. B. mdmins11. v dsn: der Datenquellenname; die DSN-Namenskonvention ist db-name_id_der_mdm-instanz. id_der_mdm-instanz muss mit dem Wert für MDM application name übereinstimmen, den Sie während der Installation auf der Maschine A im Fenster Application Configuration eingegeben haben. 6. Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 5 für jede weitere Maschine in Ihrem Cluster (z. B. C und D).

Unbeaufsichtigte Installation Eine Eigenschaftendatei wird generiert, wenn Sie das interaktive Installationsprogramm ausführen. Damit Sie unbeaufsichtigte Installationen ausführen können, müssen Sie diese Datei bearbeiten oder eine eigene Datei erstellen. Beispielantwortdateien für den unbeaufsichtigten Modus werden im Verzeichnis installationsausgangsverzeichnis_des_startkits/StartupKit bereitgestellt. Für unterstützte Systeme sind betriebssystemspezifische Dateien verfügbar. Die folgenden Beispielantwortdateien für den unbeaufsichtigten Modus für IBM WebSphere Application Server sind verfügbar: standalone_install_server.res – Installieren Sie mit dieser Antwortdatei den MDM-Betriebsserver, die MDM-Datenbank, den IBM DB2-Datenbankserver und WebSphere Application Server Network Deployment. v standalone_install_workstation.res – Installieren Sie mit dieser Antwortdatei den MDM-Betriebsserver, die MDM-Datenbank, den IBM DB2-Datenbankserver, WebSphere Application Server, IBM Rational Application Developer (RAD) und InfoSphere MDM Workbench. v

Kapitel 3. Produkt installieren

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v

install_single_servers_aix.res – Installieren Sie mit dieser Antwortdatei den Betriebsserver mit dem Implementierungstyp 'Benutzerdefinierte Installation', der die folgenden Parameter verwendet: – Plattform: AIX – Messaging-Provider: WebSphere Application Server Application Server-Standard-Messaging-Provider – Implementierungsziel für MDM-Betriebsserver (Einzelserver): mdm-s1-E001 – Implementierungsziel der Business Administration-Benutzerschnittstelle (Einzelserver): mdm-s2-E001 – Implementierungsziel der Data Stewardship-Benutzerschnittstelle (Einzelserver): mdm-s2-E001 – Product UI-Implementierungsziel (Einzelserver): mdm-s2-E001 – Inspector-Implementierungsziel (Einzelserver): mdm-s3-E001

– Enterprise Viewer-Implementierungsziel (Einzelserver): mdm-s3-E001 – Web Reports-Implementierungsziel (Einzelserver): mdm-s3-E001 v install_cluster_aix_mq.res – Installieren Sie mit dieser Antwortdatei den Betriebsserver mit dem Implementierungstyp 'Benutzerdefinierte Installation', der die folgenden Parameter verwendet: – Plattform: AIX – Messaging-Provider: WebSphere MQ-Messaging-Provider – Implementierungsziel für MDM-Betriebsserver (Cluster): mdm-CL01 – Implementierungsziel der Business Administration-Benutzerschnittstelle (Cluster): mdm-CL02 – Implementierungsziel der Data Stewardship-Benutzerschnittstelle (Cluster): mdm-CL02 – Product UI-Implementierungsziel (Cluster): mdm-CL02 – Inspector-Implementierungsziel (Cluster): mdm-CL02 – Enterprise Viewer-Implementierungsziel (Cluster): mdm-CL02 – Web Reports-Implementierungsziel (Cluster): mdm-CL02 v

install_single_servers_linux.res – Installieren Sie mit dieser Antwortdatei den Betriebsserver mit dem Implementierungstyp 'Benutzerdefinierte Installation', der die folgenden Parameter verwendet: – Plattform: Linux – Messaging-Provider: Standard-Messaging-Provider von WebSphere Application Server – Implementierungsziel für MDM-Betriebsserver (Einzelserver): mdm-s1-E001 – Implementierungsziel der Business Administration-Benutzerschnittstelle (Einzelserver): mdm-s2-E001 – Implementierungsziel der Data Stewardship-Benutzerschnittstelle (Einzelserver): mdm-s2-E001 – Product UI-Implementierungsziel (Einzelserver): mdm-s2-E001 – Inspector-Implementierungsziel (Einzelserver): mdm-s3-E001

– Enterprise Viewer-Implementierungsziel (Einzelserver): mdm-s3-E001 – Web Reports-Implementierungsziel (Einzelserver): mdm-s3-E001 v install_cluster_linux_mq.res – Installieren Sie mit dieser Antwortdatei den MDM-Betriebsserver mit dem Implementierungstyp 'Benutzerdefinierte Installation', der die folgenden Parameter verwendet: – Plattform: Linux

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Installation

– Messaging-Provider: WebSphere MQ-Messaging-Provider – Implementierungsziel für MDM-Betriebsserver (Cluster): mdm-CL01 – Implementierungsziel der Business Administration-Benutzerschnittstelle (Cluster): mdm-CL02 – Implementierungsziel der Data Stewardship-Benutzerschnittstelle (Cluster): mdm-CL02 – Product UI-Implementierungsziel (Cluster): mdm-CL02 – Inspector-Implementierungsziel (Cluster): mdm-CL02 – Enterprise Viewer-Implementierungsziel (Cluster): mdm-CL02 – Web Reports-Implementierungsziel (Cluster): mdm-CL02 v install_single_servers_win.res – Installieren Sie mit dieser Antwortdatei den MDM-Betriebsserver mit dem Implementierungstyp 'Benutzerdefinierte Installation', der die folgenden Parameter verwendet. Wenn in der Antwortdatei ein Gültigkeitsfehler vorhanden ist, können unbeaufsichtigte Installationen unter Windows ohne Angabe der Ursache beendet werden. Wenn Ihre Installation beendet wird, prüfen Sie die Protokolldateien, um die Ursache zu finden. – Plattform: Microsoft Windows 7 – Messaging-Provider: Standard-Messaging-Provider von WebSphere Application Server – Implementierungsziel für MDM-Betriebsserver (Einzelserver): mdm-s1-E001 – Implementierungsziel der Business Administration-Benutzerschnittstelle (Einzelserver): mdm-s2-E001 – Implementierungsziel der Data Stewardship-Benutzerschnittstelle (Einzelserver): mdm-s2-E001 – Product UI-Implementierungsziel (Einzelserver): mdm-s2-E001 – Inspector-Implementierungsziel (Einzelserver): mdm-s3-E001 – Enterprise Viewer-Implementierungsziel (Einzelserver): mdm-s3-E001 – Web Reports-Implementierungsziel (Einzelserver): mdm-s3-E001 v install_cluster_win_mq.res – Installieren Sie mit dieser Antwortdatei den MDM-Betriebsserver mit dem Implementierungstyp 'Benutzerdefinierte Installation', der die folgenden Parameter verwendet: – Plattform: Microsoft Windows 7 – Messaging-Provider: WebSphere MQ-Messaging-Provider – Implementierungsziel für MDM-Betriebsserver (Cluster): mdm-CL01 – Implementierungsziel der Business Administration-Benutzerschnittstelle (Cluster): mdm-CL02 – Implementierungsziel der Data Stewardship-Benutzerschnittstelle (Cluster): mdm-CL02 – Product UI-Implementierungsziel (Cluster): mdm-CL02 – Inspector-Implementierungsziel (Cluster): mdm-CL02 – Enterprise Viewer-Implementierungsziel (Cluster): mdm-CL02 – Web Reports-Implementierungsziel (Cluster): mdm-CL02 v install_single_servers_solaris.res – Installieren Sie mit dieser Antwortdatei den MDM-Betriebsserver mit dem Implementierungstyp 'Benutzerdefinierte Installation', der die folgenden Parameter verwendet: – Plattform: Solaris – Messaging-Provider: Standard-Messaging-Provider von WebSphere Application Server Kapitel 3. Produkt installieren

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– Implementierungsziel für MDM-Betriebsserver (Einzelserver): mdm-s1-E001 – Implementierungsziel der Business Administration-Benutzerschnittstelle (Einzelserver): mdm-s2-E001 – Implementierungsziel der Data Stewardship-Benutzerschnittstelle (Einzelserver): mdm-s2-E001 – Product UI-Implementierungsziel (Einzelserver): mdm-s2-E001 – Inspector-Implementierungsziel (Einzelserver): mdm-s3-E001 – Enterprise Viewer-Implementierungsziel (Einzelserver): mdm-s3-E001 – Web Reports-Implementierungsziel (Einzelserver): mdm-s3-E001 v install_cluster_solaris_mq.res – Installieren Sie mit dieser Antwortdatei den MDM-Betriebsserver mit dem Implementierungstyp 'Benutzerdefinierte Installation', der die folgenden Parameter verwendet: – Plattform: Solaris – Messaging-Provider: WebSphere MQ-Messaging-Provider – Implementierungsziel für MDM-Betriebsserver (Cluster): mdm-CL01 – Implementierungsziel der Business Administration-Benutzerschnittstelle (Cluster): mdm-CL02 – Implementierungsziel der Data Stewardship-Benutzerschnittstelle (Cluster): mdm-CL02 – Product UI-Implementierungsziel (Cluster): mdm-CL02 – Inspector-Implementierungsziel (Cluster): mdm-CL02 – Enterprise Viewer-Implementierungsziel (Cluster): mdm-CL02 – Web Reports-Implementierungsziel (Cluster): mdm-CL02 Zugehörige Konzepte: „Grafisch orientierte oder unbeaufsichtigte Installation” auf Seite 26 Zugehörige Tasks: „Installationsprotokolle von InfoSphere MDM anzeigen” auf Seite 173 Fehlerbehebung für eine Installation „Deinstallation im unbeaufsichtigten Modus durchführen” auf Seite 198 Zugehörige Verweise: „Installationsstartkit für benutzerdefinierte Installationen” auf Seite 10

Antwortdatei für den unbeaufsichtigten Modus anpassen Verwenden Sie dieses Verfahren zur Anpassung Ihrer Installationsantwortdatei für den unbeaufsichtigten Modus. Achtung: Auch wenn Codebeispiele im folgenden Text möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen in der Antwortdatei auf einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden. Weitere Informationen zur Arbeit im unbeaufsichtigten Modus und zur Verwendung von Antwortdateien finden Sie in der Onlinedokumentation für IBM Installation Manager. 1. Öffnen Sie Ihre Antwortdatei. 2. Geben Sie das Ausgangsverzeichnis und das freigegebene Ressourcenverzeichnis an. a. Fügen Sie zur Angabe von mdm-installationsausgangsverzeichnis die folgenden Zeilen Ihrer Antwortdatei hinzu:

144

Installation



Dabei ist usr/IBM/MDM/H087/mdm das MDM-Installationsausgangsverzeichnis. b. Gehen Sie wie folgt vor, um das freigegebene Ressourcenverzeichnis von Installation Manager anzugeben.

Dabei ist usr/IBM/MDM/H087/Shared das freigegebene Ressourcenverzeichnis von Installation Manager. 3. Geben Sie durch Hinzufügen der folgenden Zeile die Version des InfoSphere MDM-Angebots sowie die Features an, die Sie installieren wollen.

Dabei ist 11.3.0.v20140627-1124 die Versionsnummer von InfoSphere MDM. Sie finden die Versionsnummer, wenn Sie sich im Ordner mit den Installationsmedien (downloadpfad/MDM/disk1/md/Offerings) die JAR-Datei des Angebots ansehen. Beispiel: disk1/md/Offerings/ com.ibm.mdm.advanced_11.3.0.v20140627-1124.jar, wobei 11.3.0.v20140627-1124 die Versionsnummer ist. 4. Geben Sie durch Hinzufügen der folgenden Zeile das zu installierende Feature während einer einzelnen IBM Installation Manager-Sitzung an:

Dabei gilt Folgendes: features=’com.ibm.mdm.install.iu.localization.feature,com.ibm.im.mdm.db.feature,com.ibm.im.mdm.app. feature’

ist das bestimmte zu installierende Feature. Richten Sie sich nach dem Abschnitt „Beispiele für die Angabe von Features für eine unbeaufsichtigte Installation” auf Seite 146. com.ibm.mdm.install.iu.localization.feature muss immer in einer Featureliste enthalten sein. Dieses Feature ist ein internes Feature, das eine mehrsprachige Unterstützung für das Protokollierungssystem des Installationsprogramms bereitstellt. Healthcare Point of Service Integrator (com.ibm.im.mdm.ei.feature) kann nur unter Microsoft Windows installiert werden. Wenn Sie dieses Feature in einer Umgebung einschließen, die keine Windows-Umgebung ist, wird das Feature vom Installationsprogramm ignoriert und nicht installiert. 5. Geben Sie Ihre Datenbankparameter an. Richten Sie sich nach dem für Ihre Datenbank gültigen Abschnitt über die Datenbankparameter. Die Abschnitte werden unter den zugehörigen Referenzlinks aufgelistet. Die folgenden Parameter dürfen in Ihrer Antwortdatei nicht geändert werden:

6. Geben Sie Ihre WebSphere Application Server-Parameter an. Richten Sie sich nach dem Abschnitt über die Anwendungsserverparameter, der am Ende dieses Verfahrens aufgelistet wird. 7. Geben Sie Ihre Messaging-Server-Parameter an: Kapitel 3. Produkt installieren

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a. Geben Sie den Typ des Messaging-Servers an: v Wenn Sie die Installation mit WebSphere Application Server-StandardMessaging durchführen, müssen Sie Folgendes angeben:

v Wenn Sie die Installation mit IBM WebSphere Message Queue durchführen, müssen Sie Folgendes angeben:

b. Wenn sich WebSphere MQ auf derselben Maschine befindet, auf der Installation Manager die unbeaufsichtigte Installation von InfoSphere MDM ausführt, oder wenn Sie Erstellen von Nachrichtenwarteschlangen und Abschnitten durch die Installationsanwendung erlauben möchten:

c. Wenn sich WebSphere MQ auf einer fernen Maschine befindet, oder wenn Sie das Erstellen von Nachrichtenwarteschlangen und Abschnitten mithilfe der Installationsanwendung inaktivieren möchten:

Tipp: Bevor Sie eine unbeaufsichtigte Installation mit inaktivierter Erstellung von Nachrichtenwarteschlangen (value=’false’) durchführen, müssen Sie sicherstellen, dass Sie die Nachrichtenwarteschlangen und Abschnitte bereits erstellt haben. Sie können diese Warteschlangen und Abschnitte manuell erstellen, indem Sie das Script custSetupMQServer.mqsc ausführen. 8. Geben Sie die Such- und Abgleichsfunktion an, die in dieser Installation von InfoSphere MDM verwendet wird: v Für die probabilistische Abgleichsfunktion:

v Für die deterministische Abgleichsfunktion (MDM Classic Matching Engine):

Fahren Sie mit der Inaktivierung der Begrüßungsanzeige des Installationsprogramms und mit der Ausführung der unbeaufsichtigten Installation fort. Zugehörige Tasks: „Deinstallation im unbeaufsichtigten Modus durchführen” auf Seite 198 „Installation mithilfe einer Antwortdatei unbeaufsichtigt durchführen” auf Seite 152 Beispiele für die Angabe von Features für eine unbeaufsichtigte Installation: Sie müssen Ihre Antwortdatei bearbeiten und die genauen Features angeben, die Sie während einer unbeaufsichtigten Installation installieren wollen. Achtung: Auch wenn Codebeispiele im folgenden Text möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen in der Antwortdatei auf einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden. Geben Sie die Features in der folgenden Zeile im Abschnitt Ihrer Antwortdatei an: features=’com.ibm.mdm.install.iu.localization.feature,com.ibm.im.mdm.db.feature, com.ibm.im.mdm.app. feature’

Beispiel:

146

Installation



Beispiel 1: Installieren der MDM-Datenbank und des InfoSphere MDM-Betriebsservers Wenn Sie nur die Datenbank und den Betriebsserver installieren wollen, fügen Sie die folgende Zeile hinzu: features=’com.ibm.mdm.install.iu.localization.feature,com.ibm.im.mdm.db.feature, com.ibm.im.mdm.app.feature’

Beispiel 2: Installieren der MDM-Datenbank, des InfoSphere MDM-Betriebsservers und der Benutzeranwendungen Wenn Sie die Datenbank, den Betriebsserver und alle Benutzeranwendungen und Features installieren wollen, schließen Sie die folgende Zeile ein: features=’com.ibm.mdm.install.iu.localization.feature,com.ibm.im.mdm.db.feature, com.ibm.im.mdm.app.feature,com.ibm.mdm.ba.webapp.feature, com.ibm.mdm.ds.webapp.feature,com.ibm.mdm.pui.webapp.feature, com.ibm.mdm.inspector.webapp.feature,com.ibm.mdm.ev.webapp.feature, com.ibm.mdm.wb.webapp.feature,com.ibm.mdm.pd.webapp.feature, com.ibm.im.mdm.message.broker.feature,com.ibm.im.mdm.ei.feature,com.ibm.im.mdm.eutc, com.ibm.mdm.ba.webapp.sample.feature’

Datenbankparameter für die unbeaufsichtigte Installation für DB2: Sie müssen für Ihre IBM DB2-Datenbank in Ihrer Antwortdatei für die unbeaufsichtigte Installation Parameter angeben. Geben Sie die folgenden Zeilen in Ihre Antwortdatei ein, wenn Sie eine DB2-Datenbank verwenden. Ändern Sie value= in den spezifischen Wert, der von Ihrer Datenbank verwendet wird. Achtung: Auch wenn Codebeispiele im folgenden Text möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen in der Antwortdatei auf einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden. Datenbanktyp

Aliasname der Datenbank in einem Datenbankkatalog für den DB2-Client

Datenbankname

Datenbankschemaname

Hostname des Datenbankservers

Portnummer des Datenbankservers

Kapitel 3. Produkt installieren

147

Datenbankbenutzername (sollte mit dem Schemanamen identisch sein)

Datenbankkennwort

Ausgangsverzeichnis des DB2-Clients

Datenbank-JDBC-URL

Die folgenden Parameter dürfen in Ihrer Antwortdatei nicht geändert werden:

Datenbankparameter für die unbeaufsichtigte Installation für Microsoft SQL Server: Sie müssen für Ihre Microsoft SQL Server-Datenbank in Ihrer Antwortdatei für die unbeaufsichtigte Installation Parameter angeben. Geben Sie die folgenden Zeilen in Ihre Antwortdatei ein, wenn Sie eine SQL Server-Datenbank verwenden. Ändern Sie value= in den spezifischen Wert, der von Ihrer Datenbank verwendet wird. Achtung: Auch wenn Codebeispiele im folgenden Text möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen in der Antwortdatei auf einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden. Datenbanktyp

Datenbankname

Datenbankbenutzername (sollte mit dem Schemanamen identisch sein)

Datenbankkennwort

Datenbank-JDBC-URL

148

Installation

Datenbankhostname

Datenbankport

Datenbankschemaname

Ausgangsverzeichnis der Datenbank

Zusätzliche Parameter

Setzen Sie user.db.auth.native auf 'true', wenn Sie Windows Native Authentication verwenden. Datenbankparameter für die unbeaufsichtigte Installation für Oracle: Sie müssen für Ihre Oracle-Datenbank in Ihrer Antwortdatei für die unbeaufsichtigte Installation Parameter angeben. Geben Sie die folgenden Zeilen in Ihre Antwortdatei ein, wenn Sie eine Oracle-Datenbank verwenden. Ändern Sie value= in den spezifischen Wert, der von Ihrer Datenbank verwendet wird. Achtung: Auch wenn Codebeispiele im folgenden Text möglicherweise mit Zeilenumbrüchen angezeigt werden, muss der Text zwischen in der Antwortdatei auf einer Zeile ohne Umbrüche eingegeben werden. Datenbanktyp

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