Hauszeitung Informationen aus dem DRK Altenpflegeheim Kaufungen

starke vielfalt altenpflege in nordhessen e.V. Sophie Henschels Hauszeitung Informationen aus dem DRK Altenpflegeheim Kaufungen tion un Aktuelle...
Author: Rainer Dunkle
3 downloads 2 Views 3MB Size
starke vielfalt

altenpflege in nordhessen e.V.

Sophie Henschels

Hauszeitung Informationen aus dem DRK Altenpflegeheim Kaufungen

tion

un

Aktuelles

en

ue

30 Jahre

sa

Vertra

Ausgabe Oktober 2016

n e i ne O rg an i ni

ch d ih re Mens

Informatives Unterhaltsames

Inhalt

Wir sind geprüft:



Qualitätsprüfung durch den MDK 2016 1,0 (sehr gut) Gesamtergebnis: Nachweis der Verbraucherfreundlichkeit durch die BIVA gültig bis 07/2016

Feststellung der Bewohnerzufriedenheit durch den Verein Pflegeliga e.V. Ergebnis: sehr hohe Zufriedenheit

Impressum: „Sophie Henschels Hauszeitung“ ist die Hauszeitschrift des DRK Altenpflegeheims Kaufungen

 4 Glückwünsche

Geburtstage, Neueinzüge, Jubiläen

 6



Fotos: Stephan Kratzenberg Layout und Druck: Wollenhaupt GmbH, Großalmerode www.wollenhaupt.de

Regelmäßige Angebote und Vorankündigungen

 8 Das war los

V.i.S.d.P.: Stephan Kratzenberg Redaktion: Klaus Hildebrand (kh) Stephan Kratzenberg (sk) Anita Reffke (ar) Reinhard Fehr (rf) Angelika Göttsche (ag) Renate Seeger (rs) Sebastian Bloch (sb) David Süß (ds) Claudia Wolff (cw)

Termine & Veranstaltungen

17

Tolles Sommerfest– Musikalischer Frühschoppen – Senioren-Zissel vor der Haustür – In Gedenken an Wohngruppe Haus 14 – Willkommen Lilienallee – Hausgemeinschaft „Lilienallee“ – Tolle Modenschau für Senioren – Mitarbeiterfest 2016 „Eine große Sause“ – Tolle Schlagerparade

Erikas Tortenträume



Frankfurter Kranz

18

Ehrenamt



Grillfest der Ehrenamtlichen

20

Tiere



Weggegangen – Platz vergangen

24

Das Betreuungsteam berichtet



27

31

Public Viewing im Kastanienweg – Da kommt Farbe ins Spiel – Seniorennachmittag – China Garden

Information „Alte und pflegebedürftige Menschen wohnen wie zu Hause“ – Kleines Pflege 1x1: Das Pflegestärkungsgesetz II

Wir nehmen Abschied

Grußwort

Hallo, liebe Leserinnen und Leser, Das war er nun also, der Sommer 2016! Er war ja wirklich sehr wechselhaft. Wir hatten sehr schöne (und heiße) Tage, aber im Juli und August auch Tage, die hätte man früher als HERBST bezeichnet! Na ja, lassen wir das, es gibt interessantere Themen als das Wetter. Wir haben (wie immer) das Beste daraus gemacht. Konkret heißt das, wir haben ein tolles Sommerfest gefeiert, Ausflüge gemacht und auch sonst kräftig gefeiert (z.B. den ersten Seniorenzissel „zu Hause“). Auch für das letzte Quartal haben wir wieder diverse Veranstaltungen geplant. An dieser Stelle möchte ich nur auf den „Tag der Heime“ (Tag der offenen Tür) am 9. Oktober hinweisen. Die weiteren Termine entnehmen Sie bitte der Ankündigung auf Seite 7. Was gibt es sonst noch zu berichten? Sicherlich das Ergebnis der 7. Wiederholungsprüfung zur „Verbraucherfreundlichkeit“ unseres Hauses, die im Juli hier stattfand. Näheres dazu finden Sie auf Seite 26. Insgesamt war wieder einiges los bei uns. Cafeteria mit Musik, Konzerte mit gemeinsamem Abendessen, Ausflüge, Grillfest, Sommerfest, Modenschau, musikalischer Frühschoppen und vieles mehr. Es war wirklich mal wieder ein sehr ereignisreiches Quartal. Nun blicken wir schon wieder voraus, in

Richtung Herbst und Winter. Es ist schon verrückt, aber Erntedank, Oktoberfest und selbst die Veranstaltungen in der Adventszeit werfen ihre Schatten voraus. Ich kann Ihnen sagen, auch die letzten 3 Monate des Jahre haben es in sich. Da diese Ausgabe meiner Hauszeitung ja bis Ende Dezember „aktuell“ ist, könnte ich Ihnen heute schon fast „Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch“ wünschen; aber eben nur fast! Nun erfahren Sie aber erst einmal, was von Juli bis September bei uns so los war. Am besten, Sie halten sich nicht so lange mit dem Grußwort auf, sondern beginnen gleich mit dem Lesen der Hauszeitung. Hierbei wünsche ich Ihnen wie immer viel Vergnügen und verbleibe mit freundlichem Gruß

Ihre Sophie Henschel 3

Glückwünsche

Herzlichen Glückwunsch August

Juli 04. 07. 08. 07. 08. 07. 09. 07. 10. 07. 14. 07. 16. 07. 19. 07. 20. 07. 23. 07. 23. 07. 24. 07. 26. 07. 26. 07. 29. 07. 29. 07.

Aloisia Scheddler Marie Richei Frieda Mellmann Sigrid Pabst Heinz Zinner Brigitte Bergling Louise Finis Ilse Lüke Martha Mergardt Anna Diehl Walter Mayerosch Johann Rapprich Anna Burow Anna Elisabeth Leiss Minna Jung Karl-Heinz Becker

90 94 82 82 75 67 91 80 83 94 88 84 91 87 84 76

Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre

08. 08. 09. 08. 15. 08. 17. 08. 20. 08. 20. 08. 22. 08. 24. 08. 27. 08. 28. 08.

Irmgard Klinge 88 Elfriede Dephilipp 77 Inge Mann 83 Friedrich Loy 92 Anna Maria Weishaupt 95 Dorothea Krollpfeiffer 93 Zygfryd Kluger 88 Elisabeth Jonsson 66 Luise Lorenz 94 Ruth Waßmuth 87

Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre

September 08. 09. 08. 09. 09. 09. 11. 09. 12. 09. 12. 09. 13. 09. 15. 09. 24. 09. 30. 09. 30. 09. 30. 09.

Emmi Sennhenn Irmtraud Müller Albrecht Appelt Dora Austermühl Lissi Rutkowski Marianne Zicklam Anneliese Steffens Käthe Hoppe Helga Dörfler Marianne Bierbrauer Margarete Wiest Ella Mühlhause

85 74 96 80 93 87 95 97 94 97 95 90

Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre

Will das Glück nach seinem Sinn dir was Gutes schenken, sage Dank und nimm es hin ohne viel Bedenken. Wilhelm Busch

4

Glückwünsche

Herzlich Willkommen

 Neue Bewohner

 Kurzzeitpflegegäste

Frau Gertrud Schimpke Frau Waltraud Sachse Frau Irmtraud Müller Herr Claus Sachse

Frau Elisabeth Hildebrandt Frau Margarethe Dieterich Frau Karin Fröhlich Frau Maria Batz Herr Friedrich Hamann Frau Elfriede Engel Frau Renate Hamann Herr Wolfgang Jeltsch Frau Charlotte Onisko Frau Elisabeth Erhardt Herr Heinz Siebert Frau Margret Brügger Frau Irmgard Wolf Frau Jutta Janzik

5

Regelmäßige Angebote S-H-S = Sophie-Henschel-Saal WG = Wohngruppe

15.00 - 16.30 Uhr 15.45 - 16.45 Uhr S-H-S S-H-S Geburtstags­kaffee Sitztanz (1 x im Monat)

  9.00 - 11.30 Uhr 15.30 - 16.15 Uhr 16.15 - 17.00 Uhr Wechselnde Angebote (z.B.): WG Kastanienweg S-H-S Musikalischer Musikalischer Gemeinsames Frühstück mit Kindern Nachmittag Nachmittag Einkaufsfahrt in den Ort   9.45 - 11.30 Uhr 14.45 - 16.15 Uhr 16.00 - 17.00 Uhr 16.00 - 17.00 Uhr S-H-S S-H-S S-H-S S-H-S WG Ahornweg Altenpflege-AG Gottesdienst Hauskommunion Gymnastik der IGS (jeden 3. Mitt(jeden 1. Mitt(14-tägig, siehe woch im Monat) woch im Monat) Aushang) 10.00 - 10.50 Uhr WG Tulpenallee Gedächtnis­ training

15.00-16.30 Uhr S-H-S Wochenschlussrunde

Samstag

10.00 - 11.00 Uhr S-H-S Singen

11.00-11.50 Uhr 15.30 - 16.30 Uhr 16.15 - 17.15 Uhr WG Ahornweg WG Ahornweg Pausenraum Gedächtnis­ Wechselndes 2. Obergeschoss training Nach­mittags­ Rommé-Kartenangebot, Nähstübrunde chen, Lesestunde (14-tägig)

15.30 - 16.30 Uhr 16.00 - 17.00 Uhr Konferenzraum S-H-S DRK-Klinik Wechselndes Gottesdienst Nachmittags­ angebot (jeden 1. Samstag (14-tägig) im Monat)

Sonntag

Freitag

Donnerstag

Dienstag

10.00 - 11.00 Uhr S-H-S Montagsrunde

Nachmittags

Mittwoch

Montag

Vormittags

15.00 - 17.30 Uhr S-H-S: Cafeteria (jeweils am 2. Sonntag im Monat)

6

Die dementiell Erkrankten werden im Kastanienweg betreut.

g,:0009.U1 13:00Sobnisnt1a7 Termine und Veranstaltungen 13:00 bis 17:

Sonntag, 09.10.2016, 13:00 bis 17:00 Uhr

Sonntag, 09.10.2016, 13:00 bis 17:00 Uhr

Wir freue

Altenpflegeheim Kaufungen Sophie-Henschel-Weg 11 Altenpflegeheim Kaufungen 34260 Kaufungen Sophie-Henschel-Weg 11 34260 Kaufungen

Wir B auf Ihren

Altenpflegeheim Kaufungen Sophie-Henschel-Weg 11 34260 Kaufungen

auf I

Wir freuen uns

auf Ihren Besuch ! Veranstaltungen Okt. - Dez. 2016 Oktober Sonntag 02.10. 15:00 Uhr Erntedankfest Dienstag 04.10. 17:00 Uhrfreuen uns Konzert des Kaufunger Kinderchores mit Altenpflegeheim Kaufungen Wir Sophie-Henschel-Weg 11 anschließendem Abendessen auf Ihren Besuch ! Heime (Tag der offenen Tür) 34260 Kaufungen Sonntag 09.10. 13:00 – 17:00 Uhr Tag der Donnerstag 13.10. 14:30 Uhr Oktoberfest mit der Grimmsteig-Alm-Musi Donnerstag 27.10. 16:30 Uhr Weinfest  November Dienstag 08.11. 18:00 Uhr Angehörigen Abend Freitag 11.11. 18:00 Uhr Aufführung „St. Martin“ vom Kindergarten „Zwergenburg“ Sonntag 13.11. 15:00 Uhr Cafeteria mit Live-Musik Samstag 19.11. 15:00 Uhr Gedenk-Cafe Dezember Samstag 03.12. 15:00 Uhr Weihnachtsmarkt Sonntag 04.12. 15:00 Uhr Weihnachtsmarkt Dienstag 06.12 14:30 Uhr Nikolausfeier Donnerstag 15.12. 14:30 Uhr Weihnachtsfeier Samstag 24.12. 14:30 Uhr Andacht an Heilig Abend Sonntag 25.12. 15:00 Uhr Weihnachts-Cafe

7

 

Das war los

Tolles Sommerfest Am 17. Juli feierten wir unser traditionelles Sommerfest. In diesem Jahr konnte sich Petrus nicht entscheiden und bescherte uns wettertechnisch von allem ein bisschen. Sonne, Wolken und Regen wechselten sich mehrfach ab, aber wir hatten ja alle ein Dach über dem Kopf. Dies konnte die gute Stimmung nicht trüben. Ab 13:00 Uhr fanden sich nach und nach Bewohner und Gäste ein, um im großen Festzelt Platz zu nehmen. Die Tische waren, wie immer, farbenfroh und sommerlich eingedeckt und machten richtig Lust auf einen schönen Nachmittag. Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Kratzenberg, stimmten einige Bewohnerinnen und Bewohner mit Anita Reffke ein Lied an. Mit „Blaue Jungs“ wurde das Fest musikalisch eröffnet.

8

Gleich danach führte eine weitere Bewohnergruppe zwei Sitztänze vor, die sie mit Ramona Erk einstudiert hatten. Frau Rosemarie Wißling, die Vorsitzende unseres Einrichtungsbeirates, trug dann ein lustiges Mundartgedicht vor, bevor Herr Pfarrer Hartmann einige christliche Worte an uns richtete. Ab 14:30 Uhr konnten sich alle Anwesenden dann mit Kaffee und Kuchen für das bevorstehende Programm stärken. Wer es lieber etwas „deftig“ mochte, für den stand selbstverständlich auch wieder leckere Bratwurst vom Grill zur Verfügung. Für den richtigen musikalischen Rahmen sorgten wieder einmal die „Starboys“, die wie in den vergangenen Jahren ein tolles Programm zusammengestellt hatten.

Das war los

Auch in diesem Jahr hatte Bürgermeister Roß den Weg zu uns gefunden, überbrachte die besten Grüße der Gemeinde und wünschte den Anwesenden eine schöne Feier. Der erste Höhepunkt des Nachmittags ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Der „Gesangverein 1874 Niederkaufun­ gen e.V.“, unter Leitung von Frau Weißbrenner, erfreute uns mit einem kleinen Konzert und erntete dafür eine Menge Applaus. Zwischendurch wurde dann zur Erfrischung leckere Bowle serviert. Unser Flohmarkt, bei dem man Bilder, Uhren u. ä. günstig erwerben konnte, war leider nicht sehr gut besucht. Der eine oder andere hat aber doch ein kleines Schnäppchen gemacht.

9

Das war los

Nachdem die von Mitarbeitern organisierte Tombola, im letzten Jahr besonders gut angenommen wurde, haben wir sie in diesem Jahr wiederholt. Zahlreiche Firmen und Geschäftspartner haben uns auch diesmal über 500 Preise zur Verfügung gestellt, die sehr schnell neue Besitzer fanden. An dieser Stelle nochmals: HERZLICHEN DANK AN ALLE SPENDER! Zum Abschluss des Programms hatten sich dann Mitarbeiter und Ehrenamtliche wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Im Rahmen einer Playback-Show wurden bekannte Stars wie „Wencke Myhre, Udo Jürgens, Al Bano & Romina Power“ uvm. in hervorragender Weise interpretiert. Auch in diesem Jahr erhielten die „Stars“ wieder einen riesigen Applaus für ihre tolle Leistung! Am späten Nachmittag klang dann unser Fest gemütlich aus.  (sk)

10

Wir möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich bei ALLEN bedanken, die zum Gelingen unseres Sommer­ festes beigetragen haben. (sk)

DANKE

Das war los

Musikalischer Frühschoppen Am Samstag, den 20. August, veranstalteten wir unseren ersten musikalischen Frühschoppen. Um 10:00 Uhr ging’s los und der Wandelgang im Südpark hatte sich mit Bewohnern und Besuchern bereits gut gefüllt. Für den zünftigen musikalischen Rahmen konnten wir den Mu­ sikzug der TSG Eschenstruth gewinnen. Trotz Urlaubszeit haben 16 Musikerinnen und Musiker den Weg zu uns gefunden und unter der Leitung von Herrn Hofmann ein tolles und abwechslungsreiches Musikprogramm geboten.

Für das leibliche Wohl war mit leckeren „Leberkäs-Semmeln“ und den passenden Getränken bestens gesorgt. Auch Petrus hatte ein Einsehen und wartete mit den Regenschauern bis nach der Veranstaltung. Es war ein toller Vormittag und wir bedanken uns recht herzlich beim Musikzug Eschenstruth und den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern! Wir werden zukünftig sicher weitere „Frühschoppen“ anbieten. (sk)

11

Das war los

Senioren-Zissel vor der Haustür Seit vielen Jahren gehört der Seniorenzissel zum festen Veranstaltungsprogramm unseres Hauses. Mit mehreren Bussen sind wir in der Vergangenheit nach Kassel gestartet, um dort an der Fulda bei Kaffee, Kuchen und Bratwurst dieses Fest zu feiern. Der Ausflug wurde für viele Bewohnerinnen und Bewohner aber zunehmend beschwerlicher und auch die Reservierung in verschiedenen Lokalitäten hat nicht immer geklappt. So haben wir uns kurzfristig entschieden, am 1. August unseren eigenen Senioren-Zissel zu feiern, quasi vor der Haustür. Im Gegensatz zum traditionellen „Zissel Häring“ war unser Fisch viel bunter und schöner anzusehen. Auch einen kleinen Wasserlauf hatten wir nachgebildet, in

12

unserem Falle war es natürlich die Losse und nicht die Fulle. Das Wetter hat es an diesem Tag gut mit uns gemeint, war es doch in den vorhergegangenen Tagen sehr wechselhaft gewesen. Im Wandelgang im Südpark war alles vorbereitet und Günther Viehmann empfing Bewohner und Gäste bereits mit stimmungsvoller Musik. Nachdem Klaus Hildebrand ein lustiges Gedicht (natürlich auf Kasseläner Platt) vorgetragen hatte, wurden die frisch gebackenen Waffeln genüsslich verspeist. Danke an die ehrenamtlichen Waffelbäckerinnen für diese Leckerei. Zum Senioren-Zissel gehört natürlich auch eine Tanzvorführung. Die Volkstanz­ gruppe der katholischen Frauengemein­

Das war los

schaft St. Heinrich zeigte eine Kostprobe ihres Könnens und erfreute uns mit vier verschiedenen Tänzen. Zwischenzeitlich war auch Bratwurst auf dem Grill fertig und verbreitete einen leckeren Duft im ganzen Park. Selbstverständlich gaben sich auch die ZisselHohheiten die Ehre unsere Bewohner zu besuchen. Es handelte sich allerdings um ganz spezielle Personen: Zissel-Königin Stephanie, Zissel-Prinzessin Klausine und Zissel-Prinz Thomas begrüßten die Feiernden mit dem Gruß: „Lossewasser – Lossewasser – hoi, hoi, hoi“! Bei strahlendem Sonnenschein ging ein wunderschöner Nachmittag zu Ende und es waren sich alle einig: „Nächstes Johr zisseln mäh widder der­ heime“!  (sk)

13

Das war los

In Gedenken an Wohngruppe Haus 14 – Willkommen Lilienallee 7 Jahre war ich alt, als mich meine Eltern, nur vorübergehend, wegschickten und sie meinten, es wäre zu meinem Besten. 6 Wochen Kindererholungsheim Berchtesgaden-Schönau mit viel Schnee, wandern, Höhensonne und vielem mehr, aber ohne mein Zuhause. Ich fühlte mich überrumpelt, alleingelassen und verzweifelt. Mit schwerem Herzen überrumpelten wir unsere Mutter auch, weil wir selbst nicht mehr konnten. Außenstehende haben sich da schnell eine Meinung gebildet. Von „Abschieben“ und „sie ist euch wohl lästig geworden“, bis hin zu „jetzt seid ihr die Alte endlich los“ ist die Rede gewesen. So etwas tut weh – Sie kennen Ähnliches bestimmt auch.

re Mutter mit in die Wohngruppe Haus 14 ziehen darf. Nach einem kurzen gegenseitigen „Beschnuppern“ blühten die Bewohner regelrecht auf und jeder wurde von den anderen, trotz seiner individuellen körperlichen und geistigen Gebrechen, innerhalb der Gemeinschaft akzeptiert. Leider war das Projekt nur für die Dauer der Umbauarbeiten im Haupthaus genehmigt worden. Nach Abschluss der Baumaßnahmen musste, trotz des sichtbaren Erfolges und der Intervention durch Angehörige, Heim- und Pflegedienstleitung, die Wohngruppe Haus 14 geschlossen werden.

Doch diese „Erfolgsgeschichte“ wollte Herr Kratzenberg nicht einfach so beenDurch Zufall hörten wir von Herrn Kratzen- den, nicht wenn es um „seine Bewohner“ berg und seinem Engagement einmal et- geht. Mit Hartnäckigkeit, Enthusiasmus was Neues auszuprobieren. Eine Art „Se- und entsprechenden Argumenten kämpfnioren-WG“, aber mit voller pflegerischer te er für die Erhaltung dieser „SeniorenVersorgung. Die machen halt alles selbst WG“. Die Moral von der Geschichte: Eine wie Einkaufen, Kochen, Wäsche waschen, tolle Idee wird weitergelebt, in neuen Fernsehen schauen, Lachen, sich ärgern, Räumen, die noch schöner sind (dies hielt sich streiten, sich gegenseitig helfen und ich nie für möglich) und das Umfeld noch sich einfach wohlfühlen – wie in einer rich- familiärer und individueller ist. tigen Familie. Der Umzugstag war da. Schon Tage vorher Ein Stein fiel uns vom Herzen und es wurde wurde gepackt, umgepackt, ausgepackt Etliches leichter, als feststand, dass unse- und wieder neu verpackt. Aufregung alle-

14

Das war los

mal. Die Profis vom Umzugsunternehmen kamen pünktlich um 9 Uhr. Alte Bäume verpflanzt man nicht, so sagt der Volksmund. Von wegen, auch alte Bäume sind neugierig und gespannt auf etwas Neues und das kam dann auch und nicht zu knapp. Wir hatten gehofft, dass mehr Angehörige beim Umzug mithelfen würden, aber auch so hatten wir unseren Spaß und standen hoffentlich dem Betreuungspersonal und den Umzugsleuten nicht nur im Weg. Wie dem auch sei, es war ein sehr anstrengender Tag, der von jedem auf seine eigene Art gemeistert wurde.

bevoll, umsorgend zur Seite stehen und ihnen die Kraft geben, den Alltag ganz nach ihren persönlichen Fähigkeiten zu meistern. Eine intakte, kleine (oder größere) Familie. Wir als Angehörige sind da nur noch „Statisten“ bzw. gern gesehene Gäste. Keine Traurigkeit schwingt in diesen Worten mit, sondern nur das Gefühl alles richtig gemacht zu haben. Vielen Dank all denjenigen, die es jeden Tag schaffen, einen Hauch von Leichtig­ keit und ab und zu ein Lächeln in das Antlitz unserer Mutter zu zaubern und ihr trotz der Gebrechen die menschliche Würde zu erhalten, die sie verdient!

Was aber bedeuten noch so schöne Räume, es sind die Menschen die sie mit Leben erfüllen. Zum einen die bewohnenden DANKE Senioren und zum anderen diejenigen, die ihnen Tag und Nacht pflegend und lie- Petra und Hermann Horch

15

Das war los

Hausgemeinschaft „Lilienallee“ Am 27. Juni sind die Bewohnerinnen aus unserem „Haus 14“ in die „Lilienallee“ des Haupthauses umgezogen. Nachdem sie sich dort etwas eingelebt hatten war es an der Zeit, den Neuanfang im kleinen Rahmen zu feiern. So wurden neben den Bewohnerinnen auch die Angehörigen und Mitarbeiterinnen am 9. Juli zum gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen eingeladen. Nach ausgiebiger Inaugenscheinnahme der neuen Räumlichkeiten, nahmen alle gemeinsam in der wunderschönen Wohnküche Platz. Bei einem Gläschen Sekt bedankte sich Herr Kratzenberg bei den Angehörigen für die (teils tatkräftige) Unterstützung

16

bei der Vorbereitung und Durchführung des Umzuges. Auch die Mitarbeiterinnen haben sich mächtig ins Zeug gelegt, damit alles klappt. Hierfür wurde ihnen zum Dank ein kleines Präsent überreicht. Auch wenn wir unser „Haus 14“ sehr vermissen werden, so überwiegen am Ende doch die positiven Veränderungen. Die Zimmer der Hausgemeinschaft sind zum Teil wesentlich größer und verfügen alle über ein Badezimmer mit (bodengleicher) Dusche, Waschbecken und WC. Die Wohnküche und das Wohnzimmer (die „gute Stube“) sind sehr geräumig, hell und wurden gemütlich und funktional eingerichtet. Alle Räumlichkeiten befinden sich nun auf einer Etage, was selbstverständlich auch für die Mitarbeiterinnen gewisse Vorteile mit sich bringt. Der Sophie-Henschel-Saal ist bequem über einen Fahrstuhl zu erreichen und erleichtert die Teilnahme an Veranstaltungen. Der etwas umständliche Transfer mit unserem hauseigenen Kleinbus ist nicht mehr notwendig. Auch die Nutzung der Parkanlage, z.B. für Spaziergänge, oder eine Partie Schach auf der Außenschach-Fläche, ist jetzt ohne größere Anstrengungen möglich. Wir hoffen, dass sich Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter in ihrem „neuen Zuhause“ mindestens ebenso wohl fühlen, wie im „Haus 14“! (sk)

Erikas Tortenträume

An dieser Stelle lüften wir für Sie die Backgeheimnisse unserer allseits geschätzen Tortenbäckerin Erika Orth. Sie verrät uns die leckersten und verführerischsten Kuchen- und Tortenrezepte zum NACHMACHEN. Viel Spaß!

Zutaten: Teig: 5 Eiweiß 5 EL warmes Wasser 200 g Zucker 1 Pack. Vanillezucker 100 g Mehl 100 g Gustin 1 gestrichener TL Backpulver Creme: 1 l Milch 2 Pack. Vanillepudding Pulver 8 EL Zucker 1 Riegel Palmin 1 Pfd. Rama

Frankfurter Kranz

Für den Teig: 1. 5 Eiweiße steif schlagen, anschließend Eigelb und Wasser unterheben, danach Zucker, Vanillezucker, Mehl, Gustin und Backpulver zugeben. 2. Bei 175 Grad ca. 35 - 40 min. backen 3. 2-mal waagerecht durchschneiden Für die Creme: 4. Pudding nach Anleitung aufbereiten und 8 EL Zucker dazugeben. 5. Rama und Palmin schaumig schlagen. Löffelweise den Pudding unterrühren. Erdbeermarmelade mit hineingeben. 6. Die Creme auf die Lagen verteilen, aufeinander setzen und außen mit dem Rest der Creme bestreichen und mit Krokant verzieren.

17

Das war los Ehrenamt

Grillfest der Ehrenamtlichen Am Freitag, den 22. Juli fand das diesjährige Grillfest der Ehrenamtlichen statt. Gegen 18 Uhr kamen 30 unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter und die Mitglieder des Einrichtungsbeirates, zu diesem ge-

selligen Abend. Viele von ihnen bestückten das Büffet mit selbstgemachten Salaten und Nachtischen. Für Getränke, Bratwurst und Grillfleisch sorgte, wie immer, unser Haus. Herr Kratzenberg begrüßte die Anwesenden und las eine Geschichte vor, bei der es um ein Grillfest unter Nachbarn ging. Danach begrüßte Frau Wißling als Vorsitzende des Einrichtungsbeirates die Ehrenamtlichen und bedankte sich für das Engagement eines jeden Einzelnen. Sie berichtete von der, in diesen Tagen stattgefundenen BIVA Prüfung (Nachweis über die Verbraucherfreundlichkeit), wie beeindruckt der Prüfer über die große Anzahl von Ehrenamtlichen war, die in unserem Haus engagiert sind und durch deren Mithilfe so viele Angebote stattfinden können. Für den „Dienst“ am Grill konnten wir wieder Volker Schönewolf gewinnen, der uns mit leckeren Würstchen und Fleisch versorgte. Herzlichen Dank nochmals an dieser Stelle für seinen Einsatz. Es schmeckte allen hervorragend und bei den vielen Gesprächen verging die Zeit wie im Flug, so endete dieser schöne Abend um 21.30 Uhr. (kh)

18

Das war los

Tolle Modenschau für Senioren Am Montag, den 12. September 2016, besuchte uns wieder die Firma Senior Shop, Europas größtes mobiles Seniorenfachgeschäft, welches sich auf seniorengerechte, pflegeleichte Kleidung spezialisiert hat.

bis zum Nachmittag hin herrschte ein reges Treiben im Sophie-Henschel-Saal. Höhepunkt der Veranstaltung war, wie immer die Modenschau, die gegen 15.30 Uhr stattfand. Vier „Models“ konnten wir gewinnen, um die Kleidungsstücke vorzuführen. Unter Moderation der GeschäftsDas Angebot umfasste wie immer eine führerin des Senior-Shops, Frau Barbara Vielfalt von hochwertigen modischen und Schmitzer, präsentierten Frau Rutkowski, preiswerten Textilien, mit seniorengerech- Frau Wißling, Frau Meyer und Frau Ueker­ ten Passformen, wie z.B. Pullover, Blusen, mann jeweils zwei verschiedene Outfits Strickjacken, Hosen, Röcke, Nachtwä- auf dem Laufsteg und ernteten dafür kräfsche, Schuhe und vieles andere mehr. tigen Applaus. Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich das Haus bei Schon gleich nach dem Mittagessen allen Mitwirkenden und Zuschauern mit schauten sich die ersten Bewohner das einem Gläschen Sekt für diesen gelungeAngebot an und kauften das ein oder an- nen Nachmittag. dere schöne Kleidungsstück. Aber auch (kh)

19

Tiere

Weggegangen – Platz vergangen „Miau“, mein Bruder Max hat ja in der letzten Ausgabe erzählt, dass ich, Moritz, gerne im Ohrensessel schlafe… "Miau“. Offensichtlich gefällt der Sessel aber auch noch anderen, „Miau“. Da ich ja eher der ruhigere Typ bin und keinen Ärger will, mache ich es mir eben auf dem Nachbarsessel gemütlich und warte, bis der Platz wieder frei wird, „Miau“. Unser erster erlebter Sommer ist nun um und wir beide fanden ihn eigentlich ganz OK. Die paar Tage Hitze haben wir gut überstanden, wir haben uns meistens draußen unter die Hecke in den Schatten

20

gelegt und gewartet, bis es abends kühler wurde. Wir sind dann halt nachts auf Mäusejagd gegangen, „Miau“. In letzter Zeit gehen wir beide besser getrennt voneinander jagen, dann hat man die Beute wenigstens für sich allein „Miau“. Wir sind jetzt nämlich schon groß, “Miau“. Ja … wir sind schon 1 Jahr alt und deshalb brauchen wir auch mehr Futter, „Miau“. Eines finden wir allerdings komisch ... wir dürfen die Mäuse nicht mit rein bringen in den Kastanienweg! Dabei kann man doch so toll mit denen spielen, „Miau“. Die Menschen machen dann immer ganz schnell die Türen zu und rufen sowas wie „Igitt!". Das verstehen wir überhaupt nicht, „Miau“. Naja, das müssen wir noch mal klären! “Miau“. So, ich bin dann mal wieder weg, bis bald „Miau“. (cw)

Das war los

Mitarbeiterfest 2016 „Eine große Sause“ Am ersten Freitag im September, dem 2.9.2016, war es soweit. Unser erstes selbst geplantes Mitarbeiterfest konnte starten. Nach etlichen Vorbereitungen, u.a. Mieten der Räumlichkeiten, Wurst- und Getränkeeinkauf, Schmücken der Grillhütte, Tische und Bänke aufstellen usw…, konnte das Fest am Abend starten. Für die Musik sorgte unser Mitarbeiter Christoph Czech, der mit großem Gerät (Boxen, Musikanlage, Computer) anrückte. Eine weitere Überraschung war der Cocktail-Stand, welcher den ganzen Abend für gute Getränke und eine ausgelassene Stimmung sorgte. Es fanden sich ca. 50 Mitarbeiter ein. Spaß und Freude standen an oberster Stelle. Dies wurde auch in einer Tombola deutlich, bei der fast Jeder einen lustigen Gewinn einstreichen konnte. Dieses Fest wurde von unserem eigens gegründeten Festausschuss organisiert, welcher sich in langer Vorbereitungszeit intensiv darauf vorbereitet hatte. Man muss sagen dies war ein gelungener Abend, welcher allen teilnehmenden Mitarbeitern viel Freude bereitet hat. Auf diesem Wege noch einmal einen besonderen Dank an die Mitglieder des Festausschusses.

Ein weiterer Dank gilt auch unseren ehrenamtlichen Helfern, die sich ebenfalls mit viel Engagement einbrachten. Sie kümmerten sich um das Grillen der Würstchen und Steaks und natürlich auch um das Aufräumen am nächsten Tag (teils auch mit leichten Kopfschmerzen). (sb)

21

Das war los

Tolle Schlagerparade Am 30. August kamen unsere Bewohnerinnen und Bewohner in den Genuss eines besonderen musikalischen Highlights. Der Seniorensingkreis Baunatal war erneut bei uns zu Gast und gab eine Kostprobe seines Könnens. Unter der Leitung von Frau Wagner hatten die Sängerinnen und Sänger mal wieder ein tolles Programm zusammengestellt. Die wurden hierbei von Herrn Mohr am Akkordeon musikalisch begleitet. Unter dem Motto: „Schlagerparade“ wurden Hits und Gassenhauer der sechziger und siebziger Jahre zum Besten gegeben. Die Texte von „Rote Lippen soll man küssen“, „Mandolinen und Mondschein“, oder „Die kleine Kneipe“ kannten alle auswendig und schon nach kurzer Zeit stimmten unsere Bewohner in die bekannten Melodien ein.

22

Schnell verbreitete sich die gute Laune im ganzen Sophie-Henschel-Saal. Nach einer kleinen Pause wurde dann der „Kriminaltango“ nicht nur gesungen, sondern regelrecht vorgetragen – RESPEKT! Zum Abschuss zogen sich die Sängerinnen und Sänger sogar noch einmal um und gaben im passenden Outfit bekannte Seemannslieder, wie z.B. „La Paloma“ zum Besten. Mit „Sierra Madre“ beendete

Das war los

der Seniorensingkreis dann das abwechslungsreiche Programm. Nach dem gelungenen Konzert hatten wir – wie bei solchen Veranstaltungen üblich – Bewohner, Gäste und die Mitglieder des Singkreises zum gemeinsamen Abendessen eingeladen. Auch diesmal hat sich das Küchenteam wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Es gab italienische Nudeln mit einer Rahmsoße

und frischen Pfifferlingen. Dazu wurden gemischter Salat und die passenden Getränke (u.a. Wein und Bier) gereicht. Auf diesem Wege nochmals HERZLICHEN DANK an die Küche! Bedanken möchten wir uns ebenfalls bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die zum Gelingen dieser schönen Veranstaltung beigetragen haben! (sk)

23

Das Betreuungsteam berichtet

Public Viewing im Kastanienweg Da der diesjährige Sommer sehr unbeständig war, hat uns die Fußball-EM mit spannenden Spielen unserer „Jungs“ entschädigt. Wir haben es uns beim gemeinsamen Zuschauen und Mitfiebern im Wohnzimmer gemütlich gemacht und hatten so mehrere schöne Fußballabende, an denen nicht nur die Männer ihren Spaß hatten. (cw)

Da kommt Farbe ins Spiel Da eine unserer Bewohnerinnen leider die meiste Zeit das Bett hüten muss, wurde an eine ihrer Zimmerwände eine bunte Landschaft aus Tüchern gestaltet. Um die Jahreszeiten deutlich zu machen, können die einzelnen Bastelelemente immer wieder neu umdekoriert werden. Laut Ihrer eigenen Aussage erfreut sie sich jeden Morgen neu an diesem farbenfrohen Anblick. (ag)

24

Das Betreuungsteam berichtet

Seniorennachmittag im Bürgerhaus Am Donnerstag den 22.09.2016 folgten wir wieder einmal der Einladung der Gemeinde Kaufungen zum Seniorennachmittag. Pünktlich um 13.45 Uhr waren die Busse da, um uns abzuholen. Im Bürgerhaus angekommen fanden wir auch gleich die für uns reservierten Plätze. Nach der Begrüßung des Bürgermeisters, Arnim Roß, wurde ein Begrüßungslied von den Schülern der Grundschule Oberkaufungen gesungen. Ein kleines Highlight war der „Lillifeetanz“ der Tanzzwerge Lossesterne. Nachdem wir uns mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, überbrachte Pfarrer Johannes Barth Grußworte der Kirchengemeinde. Der gemischte Chor Oberkaufungen und

der Chor St. Heinrich, unter der Leitung von Beatrix Herbert, brachten den gesamten Saal zum Singen. Lustige Volksweisen wurden dargeboten. Im Anschluss wurden die ältesten Mitbürgerinnen und Mitbürger geehrt, dazu gehörten unsere Heimbewohnerinnen Frau Lissi Rutkowski, Frau Elisabeth Hehn, Frau Martha Rambow und Frau Irene Meyer. Zum Abschluss des Programms gaben das Geigenorchester und das Blasorchester der IGS Kaufungen noch eine musikalische Einlage. Nach der Verabschiedung durch Bürgermeister Arnim Roß fuhren wir glücklich und zufrieden nach Hause zurück.(ar)

25

Das Betreuungsteam berichtet

China Garden Am Dienstag den 20. September machten wir mit 23 Bewohnern einen Ausflug in das China Restaurant „China Garden“ in Kaufungen. Pünktlich zur Mittagszeit kamen wir dort an und nahmen unsere reservierten Plätze ein. Schon wurden die Speisekarten verteilt und von allen eifrig studiert. Dann wurden die Bestellungen von den Servicekräften aufgenommen. Die meisten unserer Bewohner hatten sich für eines der Mittagsmenüs entschie-

26

den, das heißt eine Vorsuppe oder eine Frühlingsrolle, ein Hauptgericht und eine Nachspeise. Aber auch die Getränkekarte hatte einiges zu bieten. So entschieden sich einige auch für ein Gläschen Wein oder ein Bier zum Essen. Es schmeckte allen gut, keiner musste hungrig vom Tisch aufstehen. Gegen 14 Uhr kehrten wir ins Altenheim zurück. Für alle, die dabei waren, war es ein gelungener Mittagsausflug. (kh)

Information

„Alte und pflegebedürftige Menschen wohnen wie zu Hause“ Zum 7. Mal in Folge: Der Grüne Haken für das DRK Altenpflegeheim Kaufungen Unser Haus wurde bereits zum 7. Mal in Folge mit dem Grünen Haken der gemeinnützigen Heimverzeichnis gGmbH für eine hohe Lebensqualität und ausgewiesene Verbraucherfreundlichkeit ausgezeichnet. Gesellschafter der Heimverzeichnis gGmbH ist die Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter und bei Behinderung, ein unabhängiger Selbsthilfeverband, der sich bundesweit für die Rechte der Bewohnerinnen und Bewohner in stationären Wohn- und Pflegeeinrichtungen einsetzt. Ein geschulter ehrenamtlicher Gutachter hat unser Haus am 20. Juli fast 6 Stunden lang „auf Herz und Nieren“ geprüft und für verbraucherfreundlich befunden. Er hat ausführlich mit der Einrichtungsleitung und dem Einrichtungsbeirat gesprochen, am Mittagessen teilgenommen und sich das ganze Haus sowie einzelne Zimmer angeschaut. Am Ende des Tages gab es dafür den Grünen Haken. Gütesiegel, Zertifikate, Noten oder Bewertungen für Senioreneinrichtungen gibt es viele. Das Besondere am Grünen Haken: Hier steht die Lebensqualität der Bewoh­ nerinnen und Bewohner einer Einrichtung im Mittelpunkt.

106 Kriterien, unterteilt in die Kategorien Autonomie, Teilhabe und Menschenwür­ de, hat die Gutachterin geprüft. Das Begutachtungsverfahren haben Experten des Instituts für Soziale Infrastruktur (ISIS) unter Berücksichtigung der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen entwickelt. Dabei geht es vorrangig um die Erhaltung der Eigenständigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner, um die Achtung ihrer Privatsphäre, um ihre Selbstbestimmung sowie den freundlichen, respektvollen Umgang mit ihnen. Wir haben in diesem Jahr 97% der 106 Prüfkriterien erfüllt! Wir wissen, dass sich die Menschen in unserem Hause wohlfühlen, umso mehr freuen wir uns, dass uns das nun bereits zum 7. Mal in Folge von einer unabhängigen Stelle bestätigt worden ist.  (sk)

27

Information

Kleines Pflege 1x1 Das Pflegestärkungsgesetz II Am 01.01.2016 ist das Pflegestärkungsgesetz II in Kraft getreten. Die wichtigeren Teile, der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff, die Einführung der Pflegegrade und das neue Begutachtungsassessment werden zum 01.01.2017 relevant. Ausgangspunkt für den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und das neue Begutachtungsverfahren ist nicht mehr das Fehlen von Fähigkeiten, sondern die Erhaltung der Selbstständigkeit. So kann mehr Gerechtigkeit zwischen Menschen mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen erreicht werden. Die Pflegebedürftigkeit bezog sich bisher vor allem auf körperliche Beeinträchtigungen und wurde Menschen mit Demenz oder anderen psychischen Beeinträchtigungen nicht gerecht. Demenzkranke Menschen sind häufig körperlich kaum eingeschränkt, können aber trotzdem ihren Alltag nicht selbstständig bewältigen. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff erfasst die individuellen Beeinträchtigungen und Fähigkeiten der Pflegebedürftigen und beachtet alle für das Leben und die Alltagsbewältigung relevanten Beeinträchtigungen.

28

Änderungen in der Einstufung pflegebedürftiger Menschen Um zukünftig die Pflegebedürftigkeit einzuschätzen, wird in sechs Lebensbereichen der Grad der Selbstständigkeit, also das Ausmaß, in dem die pflegebedürftige Person sich noch selbst ohne fremde Hilfe versorgen kann, eingeschätzt. Mit dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) ist dazu ein umfassender, pflegewissenschaftlich fundierter Begutachtungsansatz geschaffen worden. Die wichtigsten Änderungen für Sie zusammengefasst: Der erste Punkt ist die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Künftig wird es anstelle der drei Pflegestufen, fünf Pflegegrade geben. Bei der Begutachtung werden die Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten der Menschen in sechs Lebensbereichen beurteilt: 1. Mobilität: körperliche Beweglichkeit 2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten: verstehen und reden 3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen 4. Selbstversorgung 5. Umgang mit krankheits-/therapiebedingten Anforderungen und Belastungen

Information

6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte Erst aufgrund einer Gesamtbewertung aller Fähigkeiten und Beeinträchtigungen erfolgt die Einstufung in einen der fünf Pflegegrade anhand eines Punktesystems. Eine Zeiterfassung spielt in der Begutachtung keine Rolle mehr. Muss sich ein pflegebedürftiger Mensch neu begutachten lassen? Durch die automatische Umstellung aller eingestuften Bewohnerinnen und Bewohner auf die neuen Pflegegrade und dem Bestandsschutz wird sich für die Bewohner, die sich zum 31.12.2016 in einer Einrichtung befinden, nichts ändern. Niemand muss einen neuen Antrag auf Begutachtung stellen, so wird unnötiger zusätzlicher Aufwand vermieden. Dabei gilt: Alle, die bereits Leistungen erhalten, bekommen diese weiterhin mindestens im gleichen Umfang, die meisten sogar mehr. Es gilt die Formel: Menschen mit ausschließlich körperlichen Einschränkungen erhalten den nächsthöheren Pflegegrad. Also Menschen mit Pflegestufe I nach der Überleitung Pflegegrad 2, Menschen mit Pflegestufe III den Pflegegrad 4. Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz kommen automatisch in den übernächsten Pflegegrad: so wird z.B. Pflegestufe II wird in Pflegegrad 4 übergeleitet.

Wie hoch sind künftig die Leistungsbeiträge in den einzelnen Pflegegraden? Künftig wird der pflegebedingte Eigenanteil mit zunehmender Pflegebedürftigkeit nicht mehr ansteigen. In vollstationären Pflegeeinrichtungen kommt ein einheitlicher pflegebedingter Eigenanteil für die Pflegegrade 2 bis 5, der von der Einrichtung mit den Pflegekassen und dem Sozialhilfeträger ermittelt wird. (rs) Bitte beachten Sie die Tabellen auf der nächsten Seite.

29

Information

Überführung der Pflegestufen in die Pflegegrade auf Basis des PSG II Pflegestärkungsgesetz Pflegestufe Pflegestufe 0 Pflegestufe 1 Pflegestufe 1 + eingeschränkte Alltagskompetenz Pflegestufe 2 Pflegestufe 2 + eingeschränkte Alltagskompetenz Pflegestufe 3 Pflegestufe 3 + eingeschränkte Alltagskompetenz

Pflegegrad Pflegegrad 1 (PG 1) Pflegegrad 2 (PG 2) Pflegegrad 3 (PG 3) Pflegegrad 3 (PG 3) Pflegegrad 4 (PG 4) Pflegegrad 4 (PG 4) Pflegegrad 5 (PG 5)

Wie hoch sind künftig die Leistungsbeiträge in den einzelnen Pflegegraden? Leistungs-Angaben der Pflegegrade in € pro Monat: Pflegegrad (PG) Pflegegeld PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5  

30

316 545 728 901

€ € € €

Pflegesachleistung Tagespflege Stationäre Pflege (Pflegeheim) 125 € 125 € 689 € 689 € 770 € 1.298 € 1.298 € 1.262 € 1.612 € 1.612 € 1.775 € 1.995 € 1.995 € 2.005 €

Wir nehmen Abschied

Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht; dass ich aber, solange ich lebe, wirklich lebe, das hängt von mir ab. Seneca

Herr Horst Müller

im Alter von 84 Jahren

Frau Annelies Pfannkuch

im Alter von 96 Jahren

Frau Lieselotte Alsfeld

im Alter von 79 Jahren

Frau Luise Missing

im Alter von 87 Jahren

Frau Ingrid Schrepfer

im Alter von 67 Jahren

31

Zu guter Letzt! 

Immer was zu lachen:

Er: "Schatz, wo steht mein Essen?" Sie "Im Kochbuch - Seite 12!"

W "Heute war es die Hölle. Der Computer ist ausgefallen. Ich musste alles selber denken."

W Ein Student trifft einen anderen: "Was ist denn mit dir los? Warum bist du so sauer?" "Ich habe meinem Vater geschrieben und ihn dringend um Geld für ein paar Bücher gebeten." "Na und?" "Er hat mir die Bücher geschickt!"

W "Hat das Medikament, das sie mir da verschreiben, auch irgendwelche Nebenwirkungen?" "Ja, Sie müssen damit rechnen, wieder arbeitsfähig zu werden!"

W Der Ober zu Krause: "Haben Sie denn nicht gemerkt, dass Ihre Gattin unter den Tisch gerutscht ist?" "Sie irren sich, Herr Ober. Meine Gattin ist soeben zur Tür hineingekommen!"