Hauptschule Dortmund - Nette

Schulprogramm

Das Schulprogramm der Hauptschule Dortmund – Nette

Adresse:

Hauptschule Nette Dörwerstraße 36 44359 Dortmund

Telefon: Fax:

0231 / 992090 0231 / 350267

Homepage:

http://do.nw.schule.de/hs-nette

Schulleiter:

Joachim Eckardt

Öffnungszeiten des Sekretariats:

Mo - Fr

7.30 - 11.30 Uhr

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Das Schulprogramm der Hauptschule Dortmund - Nette

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Inhalt 1 Die Hauptschule Dortmund - Nette ...................................................................................... 4 2 Leitbild.................................................................................................................................. 4 3 In fünf Leitzielen fassen wir unsere Arbeit zusammen und realisieren sie durch unsere Aktivitäten, Maßnahmen und Vorhaben. .................................................................. 5 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5

Wir leiten die Schüler an, ihr Leben selbstverantwortlich zu gestalten ........................ 5 Wir fördern die fachlichen Kompetenzen ..................................................................... 7 Wir leben in einem sozialen Miteinander ..................................................................... 9 Durch Kooperation und Öffnung von Schule findet eine Vernetzung mit unserer Umwelt statt.................................................................................................... 10 Durch eine gezielte Fortbildungsplanung werden LehrerInnen für ihre vielfältigen Aufgaben qualifiziert ............................................................................... 12

4 Unsere Arbeitsschwerpunkte müssen sehr vielfältig sein, da unsere Aufgaben sehr vielfältig sind............................................................................................................... 14 4.1 4.2 4.3 4.4 4.5 4.6 4.7 4.8 4.9 4.10

Neue Medien ............................................................................................................... 14 eFit............................................................................................................................... 14 Das Trainingsraumprogramm ..................................................................................... 15 Die Umsetzung der neuen Kernlehrpläne ................................................................... 18 Lernstandserhebungen................................................................................................. 19 Berufswahlunterricht ................................................................................................... 20 Besondere Projekte( Abwasser) .................................................................................. 21 Gemeinsamer Unterricht ............................................................................................. 21 Allgemeine Arbeitsbereiche der Schulsozialarbeit an der Hauptschule Nette............ 23 Verlässliche Ganztagsangebote................................................................................... 23

5 Förderung............................................................................................................................ 24 5.1 5.2 5.3

Förderplan Mathematik ............................................................................................... 25 Diagnosetest Klasse 5.................................................................................................. 26 Die Auffangklassen (AK1 und AK2).......................................................................... 27

6 Unsere bisherige Entwicklungsarbeit ................................................................................. 29 7 Ausblick mit Zielen, Arbeitsplan, Fortbildung, Evaluation................................................ 32 7.1 7.2 7.3

Evaluation.................................................................................................................... 34 Evaluationsplanung „ Schulentwicklung“................................................................... 35 Fortbildungsplanung.................................................................................................... 36

8 Abschließende Überlegungen und Hinweise ...................................................................... 37

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Die Hauptschule Dortmund - Nette

ist Teil des Schulzentrums Nette, das aus Heinrich-Heine-Gymnasium, der Albert-SchweitzerRealschule und der Hauptschule Dortmund - Nette besteht. Das enge Zusammenleben der verschiedenen Schulformen in unserem Schulzentrum bietet vielfältige Möglichkeiten der Zusammenarbeit, die oft spontan und unbürokratisch erfolgt. Das Gebäude wurde in den 70er Jahren errichtet. Zurzeit besuchen ca. 320 Schülerinnen und Schüler unsere Schule. Die Hauptschule Nette wird als Halbtagsschule geführt. Sie war die erste Dortmunder Schule, die ein Internetklassenzimmer besaß. Wir engagieren uns in vielen schulischen und außerschulischen Bereichen. Diese sind im Schulprogramm näher erläutert.

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Leitbild

Leistung auf unterschiedlichsten Gebieten lebensnah und zukunftsorientiert zu fordern und zu fördern, unsere SchülerInnen fit für das Leben zu machen, sind unsere Aufgaben. Deshalb heißt unser Leitbild:

„Fit machen für das Leben“ An dem gesellschaftlichen Auftrag Unterricht und Erziehung sind Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen beteiligt. Diese prozessorientierte Aufgabe gestalten wir lebensnah und zukunftsorientiert. Sie ist geprägt von gegenseitigem Respekt, Transparenz und Offenheit. Dies beinhaltet, dass wir uns Ziele setzen und diese gemeinsam erreichen. Auf diesem Weg stellen wir uns in Zusammenarbeit mit KollegInnen, Eltern und SchülerInnen immer wieder auf neue Aufgaben und Anforderungen ein. Das bedeutet, dass unsere Aufgaben breit gestreut sein müssen. Deshalb liegen unsere Arbeitsschwerpunkte auch in vielen Bereichen und sind ausgesprochen vielfältig. Arbeitschwerpunkte: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.

Unterricht Erziehung Beratung Integration Zusammenleben in der Schule Schule als Lebensraum, verlässliche Ganztagsangebote Gesunde Schule Öffnung und Vernetzung von Schule Fortbildung

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In fünf Leitzielen fassen wir unsere Arbeit zusammen und realisieren sie durch unsere Aktivitäten, Maßnahmen und Vorhaben. 1. 2. 3. 4.

Wir leiten die Schüler an, ihr Leben selbstverantwortlich zu gestalten. Wir fördern die fachlichen Kompetenzen. Wir leben in einem sozialen Miteinander. Durch Kooperation und Öffnung von Schule findet eine Vernetzung mit unserer Umwelt statt. 5. Durch eine gezielte Fortbildungsplanung werden LehrerInnen für ihre vielfältigen Aufgaben qualifiziert.

3.1 Wir leiten die Schüler an, ihr Leben selbstverantwortlich zu gestalten Wir wollen Fertigkeiten vermitteln und Fähigkeiten fördern, die unsere Schüler fit machen, ihr eigenes Leben zu gestalten und sich in der Welt zu orientieren. Unsere Ziele erreichen wir, indem wir -

Schlüsselqualifikationen vermitteln, die zu selbsttätigem Lernen befähigen Schlüsselqualifikationen vermitteln, die ihnen im Beruf nützlich sein können ihnen ermöglichen Qualifikationen zu erwerben, die ihnen beruflich weiter helfen durch eine inner- und außerschulische Berufswahlorientierung die Berufsfähigkeit unserer Schüler fördern und ihnen einen guten Abschluss ermöglichen zu gesunder Lebensführung anleiten durch sportliche Aktivitäten alternative Freizeitmöglichkeiten aufzeigen beratend im Bereich Lebensplanung tätig sind individuell beraten gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten bei Problemen suchen SchülerInnen zu gegenseitiger Beratung befähigen (Streitschlichtung, Sporthelfer)

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Realisiert werden diese Ziele durch die folgenden Aktivitäten in unserer Schule:

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3.2 Wir fördern die fachlichen Kompetenzen Wir wollen Wissen und Fertigkeiten vermitteln, Fähigkeiten erweitern, die unsere Schüler gesellschafts- und berufsfähig machen. Unsere Ziele erreichen wir, indem -

Lehrer und Schüler den Unterricht gut vor- und nachbereiten Lehrer und Schüler den Unterricht gemeinsam gestalten wir Unterricht abwechslungsreich gestalten wir Raum für Kreativität und Eigeninitiative schaffen wir unsere Unterrichtsziele transparent machen wir schwache Schüler fördern und gute Schüler fordern wir den Übergang von der GS gleitend gestalten wir in Arbeitsgruppen und Fachkonferenzen zusammenarbeiten und Absprachen treffen - wir unsere Arbeit evaluieren - wir SchülerInnen mit Migrationshintergrund intensiv sprachlich fördern

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Realisiert werden diese Ziele durch die folgenden Aktivitäten in unserer Schule:

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3.3 Wir leben in einem sozialen Miteinander Wir wollen Werte vermitteln, die unsere SchülerInnen befähigen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Das Zusammenleben in der Schule gestalten wir durch ein aktives Miteinander auf der Basis von Ehrlichkeit, gegenseitigem Vertrauen und Akzeptanz. Unsere Ziele erreichen wir, indem wir -

Leistung anerkennen und durch Anerkennung motivieren friedvoll miteinander umgehen und uns Zeit für Konfliktbewältigung nehmen soziale Kompetenzen trainieren Regeln vereinbaren und einhalten uns gegenseitig helfen und unterstützen Mobbing und Gewalt konsequent bekämpfen unsere Schüler zur regelmäßigen Erledigung der Hausaufgaben und zur Bereitstellung der Arbeitsmaterialien erziehen Umgangsformen pflegen den Lebensraum Schule pflegen und erhalten und ausbauen kulturelle Unterschiede tolerieren eine gute Klassengemeinschaft fördern

Realisiert werden diese Ziele durch die folgenden Aktivitäten in unserer Schule:

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3.4 Durch Kooperation und Öffnung von Schule findet eine Vernetzung mit unserer Umwelt statt Wir stellen den Kontakt zu unserer Elternschaft in Ergänzung zu den Treffen der Mitwirkungsgremien und Elternsprechtage durch besondere Akzente in unserer Jahresplanung her. Die vielfältigen Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen nutzen wir für unterrichtliche Zwecke. Gute Kontakte und gemeinsame Veranstaltungen zu abgebenden Grundschulen, zu anderen Schulformen im Schulzentrum und zu weiterführenden Schulen erleichtern Übergänge und erweitern das Blickfeld.

Dieses Ziel erreichen wir, indem wir -

uns an schulischen und außerschulischen Veranstaltungen beteiligen außerschulische Partner in die Schule einladen außerschulische Lernorte besuchen die Schule in der Öffentlichkeit darstellen das Schuljahr strukturieren durch besondere Aktionen in unserer Jahresplanung mit anderen Feste feiern Projekte durchführen Klassenfahrten durchführen

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Realisiert werden diese Ziele durch die folgenden Aktivitäten in unserer Schule:

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3.5 Durch eine gezielte Fortbildungsplanung werden LehrerInnen für ihre vielfältigen Aufgaben qualifiziert Wir erachten Fortbildung als notwendig, um den ständig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Dieses Ziel erreichen wir, indem -

wir unser Fortbildungskonzept umsetzen und regelmäßig fortschreiben wir neue Erkenntnisse in Fachkonferenzen diskutieren die Teilnehmenden an Fortbildungsveranstaltungen als Multiplikatoren wirken Fortbildung zum Konferenzthema wird wir gezielt planen, welche Fortbildungen sinnvoll sind

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Realisiert werden diese Ziele durch die folgenden Aktivitäten in unserer Schule

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Unsere Arbeitsschwerpunkte müssen sehr vielfältig sein, da unsere Aufgaben sehr vielfältig sind

4.1 Neue Medien Im Bereich der neuen Medien werden die Schüler der Hauptschule Nette sowohl mit der Hardware eines Computers als auch mit der Anwendung unterschiedlicher Software (u.a. Textverarbeitung, Graphikerstellung und Bearbeitung, Internetbrowser, ...) vertraut gemacht. Auch die Arbeit mit weiteren neuen Medien, wie zum Beispiel die Möglichkeiten und Grenzen der Digitalkamera werden im Unterricht behandelt. Ein großer Computerraum mit 12 Arbeitsplätzen, ein weiterer kleinerer Computerraum („Lerninsel“) und jeweils ein bis zwei - größtenteils vernetzte - PCs pro Klassenraum machen die Nutzung des Mediums Computer in den verschiedensten Situationen möglich. Ein schneller Internetzugang steht an allen vernetzten Rechnern zur Verfügung. Durch die Vergabe personenspezifischer Passwörter zur Nutzung der Computer und des Internets werden die Schüler nebenbei für die Thematik Datenschutz sensibilisiert. Konkrete Anwendung findet der Computer bei: -

Erarbeitung des Computer- und Internetführerscheins in Jgst. 5/6 Mathematikübungsprogrammen Internetrecherche zu verschiedenen Themen Schreiben und Gestalten von Texten als Rechtschreibübung oder für Referate Nutzung der interaktiven Lernplattformen „eFit“ und „Lernwerkstatt“ Erstellung von Lernprogrammen als Angebot im WP-Bereich Html-Programmierung als Angebot im Rahmen von 13Plus Fotodokumentation und Bildbearbeitung mit selbst fotografierten Digitalbildern Berufsinformation und Orientierung durch jeweils aktuelle Informations-Programme sowie das Internet - Bei Bedarf Schreiben, Gestalten und Drucken der Bewerbungsunterlagen Seit Anfang 2005 befindet sich die Hauptschule Nette im d3SX-Projekt des Dortmunder Systemhauses (dosys) in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum. Im Rahmen dieses Projektes erhielt die Schule eine Rechnerausstattung aus Rückläufergeräten der Verwaltung. Die Inbetriebnahme und (Fern)wartung des Netzes übernimmt dosys, die Verwaltung der UserAccounts, die Installation neuer Programme auf Windows 2000-Ebene und die Kommunikation mit dosys und dem Medienzentrum verbleiben bei der Schule. Als „Gegenleistung“ für die Schulausstattung verpflichtete sich die Hauptschule Nette dazu, Projekte durchzuführen (siehe oben), die z.T. dokumentiert, evaluiert und veröffentlicht wurden. Im Verlauf dieses Projektes ist auch ein weiterer Ausbau der Netzstuktur auf die noch fehlenden Klassen angedacht.

4.2 eFit eFit (= ergänzende Förderangebote mit digitalen Lernmedien) ist ein internetgestütztes Förderangebot für Hauptschulen. Das Lernangebot wird über eine Online-Plattform bereitgestellt und ist speziell auf den Förderbedarf von Hauptschülern zugeschnitten. Da es dabei die besondere Lernsituation von lernschwachen Schülerinnen und Schülern berücksichtigt, ist es in das Förderkonzept der Hauptschule Nette integriert.

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Ziel des Projektes Ziel ist – auf Basis einer differenzierten Diagnose – die Sicherung von Basiskompetenzen in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Den Lehrkräften stehen dabei verschiedene Arbeits- und Kommunikationsmittel zur Verfügung. Der Umgang mit elektronischen Medien soll für die Schülerinnen und Schüler selbstverständlich, die Motivation für den Förderunterricht erhöht werden. Projektdurchführung Das Projekt startete an unserer Schule am 1.08.2004 zunächst mit dem Programm eFit Deutsch. Seit dem Schuljahr 20057/2006 werden für die 5. und 6. Klassen folgende Angebote gemacht - Deutsch für Klasse 5 und 6 (Ernst Klett, Cornelsen) - Mathematik für die Klasse 5 und 6 (Ernst Klett) - Englisch für die Klasse 5 (Cornelsen) Das Projekt endet voraussichtlich am 31.07.2008. Dabei ist die Konzeption bei allen Angeboten gleich. Die Schülerinnen und Schüler führen zunächst einen Test zur Ermittlung des Kenntnisprofils durch, die Software ermittelt den Förderbedarf und ordnet einen individuellen Lernplan zu. Die Schülerinnen und Schüler bekommen nach jeder Übungssequenz eine individuelle Fehlerrückmeldung, ebenso kann die Lehrkraft den Leistungsstand einsehen. Die Einsatzmöglichkeiten des Projektes sind vielfältig: Die Materialien können sowohl im Computerraum und in Medienecken in den einzelnen Klassenräumen als auch in der Lerninsel genutzt werden. Selbstverständlich können Schüler und Lehrkräfte auch zu Hause am eigenen PC arbeiten.

4.3 Das Trainingsraumprogramm Pädagogisches Konzept Das pädagogische Konzept des “Trainingsraumprogramms“, nach Dr. Stefan Balke, wird an unserer Schule seit Beginn des Schuljahres 2003/2004 umgesetzt. Unterrichtsstörungen der unterschiedlichsten Art und Weise begleiten zweifelsfrei unseren Schulalltag. Psychologische Studien beweisen, dass akustische und visuelle Reize auch dann verarbeitet werden, wenn man ihnen nicht aktiv folgt. Dies bedeutet für die Schulpraxis, dass ein Schüler in einer unruhigen Klasse nicht nur die relevanten Informationen verarbeitet, sondern darüber hinaus auch noch die, die von den störenden Schülern ausgehen. Die erhöhte Belastung durch die zusätzliche Verarbeitung der Störreize führt dazu, dass der Schüler nach einer gewissen Zeit die Aufmerksamkeit und Konzentration senkt, um eine Überlastung zu vermeiden. Der Schüler schaltet ab. Eine störungsfreie Klassenatmosphäre ist somit eine notwendige Voraussetzung dafür, den lernbereiten Schülern aufmerksames und konzentriertes Lernen überhaupt zu ermöglichen. Dass dieses Ziel häufig nicht erreicht wird, zeigen u. a. Studien zur Lärmbelastung in der Schule. Eine dieser Studien kam zu dem Ergebnis, dass in einer achten Klasse an einem als durchschnittlich beschriebenen Schultag der empfohlene Lärmrichtwert im Mittel um etwa 10dB überschritten wurde. Eine solche Erhöhung entspricht einer Verdoppellung der subjektiv empfundenen Lautstärke.

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Lernen trotz Unterrichtsstörung erweist sich somit als schwierig. Ziel des Trainingsraumes ist es daher allen lernbereiten Schülern einen störungsfreien, effektiven Unterricht zu ermöglichen. Die nachfolgende Tabelle verdeutlicht die Auswirkungen von Unterrichtsstörungen auf alle Beteiligten.

Lehrer/innen 1. Emotionale Probleme z.B. gute Laune leidet, gestresst, genervt, unzufrieden 2. Probleme beim Unterrichten z.B. Stoffpensum wird nicht erreicht, Zeitdruck, häufiges Wiederholen notwendig

Lernbereite Schüler/innen 1. Motivationsprobleme z.B. Rückzug, schalten ab, verlieren Lust am Lernen 2. Probleme im Lern- und Leistungsbereich z.B. keine Entfaltung des Lernpotentials möglich, Unterforderung, kommen selten dran

3. Konzentrationsprobleme

Häufig störende Schüler/innen 1. Soziale Probleme z.B. Ablehnung durch andere Schüler und Lehrer, Verhältnis ist konfliktgeladen und stressig 2. Probleme im Lern- und Leistungsbereich z.B. lernen wenig, begreifen nichts, schlechte Noten 3. Verhaltensprobleme

3. Verhaltensprobleme z.B. Verlust des roten Fadens 4. Gerechtigkeitsprobleme z.B. zu wenig Zeit für "nette" Kinder, Überreaktion bei "Nervensägen"

wehren sich gegen Störer, stören selbst, erlernen neg. Verhaltensweisen 4. Emotionale Probleme z.B. sind genervt, leiden unter Störungen, fühlen sich vernachlässigt 5. Konzentrationsprobleme

z.B. suchen Anerkennung über Problemverhalten nicht über Lernerfolge, spielen Clown, toller Typ 4. Machtkampf z.B. erleben Sieg, Gewinner eines Machtkampfs, können Unterricht kaputt machen, bekommen von Einigen dafür Anerkennung

z.B. werden abgelenkt, werden in ihren Denkprozessen unterbrochen Bewusste oder unbewusste Störungen durch Schüler können und wollen wir vor diesem Hintergrund nicht einfach tolerieren. Schülern, die den Unterricht durch ihr Verhalten gefährden, wird, im Sinne der “Erziehenden Schule“ die Möglichkeit geboten den Unterricht zu verlassen und die Stunde im Trainingsraum zu verbringen. Wichtiges pädagogisches Ziel ist hierbei die Stärkung der Eigenverantwortlichkeit.

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Eigenverantwortlichkeit Es ist unbestreitbar wahr, dass viele Schüler/innen in schwierigen sozialen, wirtschaftlichen und familiären Situationen leben, für deren Entstehung sie keine Verantwortung tragen. Es ist aber ebenso wahr, dass jeder Schüler mit aufsteigendem Alter zunehmend die Verantwortung für die Gestaltung des eigenen Lebens übernehmen muss. Bei diesem Prozess der Übernahme eigener Verantwortung muss den Schülern und Schülerinnen qualifiziert geholfen werden, indem sie über die absehbaren Folgen ihrer eigenen Entscheidungen und Handlungen im vorhinein und rückblickend informiert werden. Die Schüler werden aufgefordert, sich zwischen den verschiedenen Wahlmöglichkeiten und den damit verbundenen Folgen bewusst zu entscheiden. In den Verantwortungsbereich des Schülers gehört z.B. die Frage, ob er sich in seiner Klasse an die bestehenden Klassenregeln halten will. Die schlechtere Alternative zur Übernahme von eigener Verantwortung liegt darin, die Verantwortung stets anderen Personen oder den Umständen zu geben. Dieses Verhalten wird von Störern häufig eingesetzt, wenn es darum geht, das Privileg, alles tun und lassen zu können, was man gerade möchte, zu verteidigen. Ein wichtiges Ziel der Arbeit im Trainingsraum-Programm besteht darin, die bestehende Eigenverantwortlichkeit der Schüler bewusst zu machen. Es soll die Einsicht gefördert werden, dass jeder für sich entscheiden muss und deshalb auch selbst dafür verantwortlich ist, ob er sich an die Klassenregeln hält oder nicht. Dies wird dadurch erreicht, dass die Schüler, die in den Trainingsraum geschickt werden, bei der Rückkehrplanbearbeitung immer dazu angehalten werden, hauptsächlich über ihren eigenen Anteil an dem aufgetretenen Problem zu berichten. Es wird nicht akzeptiert, dass Schüler, die an einer Störung beteiligt waren, versuchen, die Schuld nur bei den anderen zu sehen. Initialisierung Die Einführung eines solch umfangreichen Konzeptes erforderte einiges an Zeit und Vorarbeit, wie die folgende Auflistung zeigen wird. Ablaufplan zur Installation Interessensabfrage auf LK ( November 2002) Pädagogische Konferenz (Januar 2003) Beschluss der Lehrerkonferenz (März 2003) T-Team-Treffen (TTT) (April 2003) Schulleitung Fortbildung „Erziehende Schule“ (Mai 2003) TTT Schulleitung Lehrerkonferenz (20 Mai 2003) Schülerinformationstag (28 Mai 2003) Schulkonferenz (02 Juni 2003) Elternbrief / Schülerinformation TTT Pädagogische Konferenz (Ende Juli)

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Projektbeginn September 2003 TTT Zwischenbilanz auf LK (November 2003) TTT steht hierbei für Trainingsraumteam-Treffen. Das Trainingsraumteam besteht an unserer Schule aus 8 Kollegen, welche alle 2 bis 3 Wochenstunden im Trainingsraum Aufsicht führen. Organisatorische Umsetzung Das T-Team besteht, wie bereits erwähnt, aus 8 Kollegen. 3 Kollegen bilden den organisatorischen Kopf des Teams und sind verantwortlich für die Koordinierung von Trainingsraumkonferenzen, Absprachen mit dem Gesamtkollegium etc. Unser Trainingsraum befindet sich zur Zeit in Raum D5 und ist täglich von der ersten bis zur fünften Stunde besetzt. Innerhalb dieser Zeit können alle Kollegen störende Schüler in den Trainingsraum schicken. Schüler, die nach der 6. Stunde stören, können mit der Auflage nach Hause geschickt werden, am nächsten Morgen zur ersten Stunde im Trainingsraum zu erscheinen. Die Schilderung des genauen Ablaufes im TR, sowie alle möglichen Folgen – TRKonferenzen etc - würde hier zu weit führen. Alle diese Informationen sind in Form einer PowerPointPräsentation gesammelt und beim TrainingsraumTeam jederzeit einzusehen. Ebenso ein Handout mit allen wichtigen Formularen sowie die Evaluation der ersten beiden Jahre, inklusive der Auswertung der Lehrer- und Schülerfragebögen.

4.4 Die Umsetzung der neuen Kernlehrpläne Das bedeutet für uns konkret, eine Bearbeitung der alten Stoffverteilungspläne und damit eine Konkretisierung für den Unterricht. Neue Fachbegriffe mussten mit Inhalt gefüllt werden und Gespräche und Absprachen über neue Inhalte oder eine andere Wertigkeit von Inhalten mussten in den Fachkonferenzen geführt werden. Das ist teilweise erfolgt, muss aber weiterhin ständig optimiert werden. Von daher wird die Umsetzung der Kernlehrpläne auch im nächsten Jahr zu unseren Arbeitsschwerpunkten gehören. Da die Förderung der fachlichen Kompetenzen durch eine Kompetenzen-Erweiterung auch in anderen Bereichen ergänzt wird, müssen auch diese in die Stoffverteilungspläne integriert werden und deren Erreichung mit überprüft werden. Das bedeutet, dass sich Ziele nicht nur im fachlichen Bereich ergeben. Durch die Outputorientierung sind Vereinbarungen und Absprachen in Fachkonferenzen unumgänglich. Eine Überprüfung erfolgt wie bisher durch Lernzielkontrollen für die fachlichen Kompetenzen. Ergänzt werden sie durch Instrumente aus der Evaluation. Teamarbeit und eine gezielte Fortbildungsplanung erleichtern die Arbeit.

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Das geschieht in Form von Lernzielkontrollen und Instrumenten. Das bedeutet für die Lehrerin/ den Lehrer, dass nicht nur eine Aufgabe erarbeitet wird, sondern parallel dazu eine Methode bewusst eingesetzt, ein Medium ausgewählt oder eine Arbeitsform benutzt wird. Evaluationskompetenz wird sich bei Schülern vor allem im Bereich Selbsteinschätzung bemerkbar machen. Aufgabe der FK wird sein, diese Kompetenzen mit den schülerorientierten Inhalten der Fächer zu verbinden. Dabei empfiehlt es sich, in den fünften Klassen zu beginnen.

4.5 Lernstandserhebungen Mit der Entwicklung eines Analyse/ Diagnosebogens unter Auflistung aller Aufgaben mit fach- und prozessbezogenen Kompetenzen, wurde z.B. im Fach Mathematik ein Instrument entwickelt, das nach Eintragen der erreichten Prozentsätze eine Erklärung für Minderleistungen oder für überdurchschnittlich gute Leistungen möglich machte.

Bericht Lernstandserhebungen/Mathematik Nach der Analyse (Instrument Anlage 1) der Minderleistungen ergaben sich in den einzelnen Kursen gleiche Problemfelder. Die Defizite lagen vor allem in den Bereichen: Stochastik, Umgang mit Variablen und Interpretation grafischer Darstellungen. Außer fachlichen Defiziten ergaben sich aber auch Probleme nichtfachlicher Art, die sich auf mangelnde Konzentration, fehlende Lesekompetenz, Mängel bei der Arbeitsplanung oder fehlende Anstrengungsbereitschaft zurückführen ließen.

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Für die Fachkonferenz Mathematik ergaben sich daraus die folgenden Konsequenzen: Bereich Stoffverteilungspläne

Lernzielkontrollen

Bewertung Arbeitsplanung Arbeitsorganisation

Förderung

Konsequenz - Umsetzung der Kernlehrpläne für den 5./ 6. Jahrgang unter Einbeziehung nichtfachlicher Kompetenzen - Überarbeitung der gesamten Pläne - Überprüfung der Reihenfolge der Themen - Diskussion über die Wertigkeit von Themen (z.b. Stochastik, Schaubilder, Begründungen) - grundsätzlich parallel - Festlegung der Themen - Festlegung der Termine - Erarbeitung von Schlüsselaufgaben zu den einzelnen Themen - Erarbeitung von verbindlichen Bewertungskriterien (an Schlüsselaufgaben) - gezielter Methodeneinsatz - fächerübergreifende Methoden - Training Methodenkompetenz - Absprache formaler Hilfen für den Schüler - siehe Förderplan ( Anlage 2)

In Planung sind präzise Konzepte zum Förderplan und nähere Ausführungen mit Beispielen zum Bereich Methodenkompetenz.

4.6 Berufswahlunterricht Die ausbildungsreife Berufswahl ist ein zentrales Anliegen der HS Nette. Daher hat unser Berufswahlunterricht das Ziel, unsere Schüler/innen zu befähigen, sich bis zum Ende der Klasse 9 für ein Berufsbild und damit einen Ausbildungsberuf zu entscheiden und aktiv zu bewerben. Unsere Ziele sind, dass die Schüler/innen ihre persönlichen Voraussetzungen realistisch einschätzen können die Ausbildungsplatzsituation in Dortmund kennen sich für zwei Praktikumsberufe entscheiden über Entscheidungskriterien verfügen zwei Berufsfelder sowie verwandte Berufe kennen nach dem ersten Praktikum ihre Entscheidung reflektieren und evtl. revidieren erfolgreich zwei Praktika absolvieren die Agentur für Arbeit als Anlaufstelle kennen weitere Informationsquellen kennen und nutzen über eine fehlerfreie Bewerbungsmappe verfügen und frühzeitig ihre Bewerbungsphase starten. Zur Umsetzung im Unterricht liegt ein Konzept vor.

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4.7 Besondere Projekte( Abwasser) „Unter unseren Füßen“ Abwassersystem und Abwasserwirtschaft in Dortmund Ein Projekt der Abwasserbetriebe Dortmund und der Hauptschule Nette Im Rahmen der 125 Jahr Feier der Abwasserbetriebe Dortmund bekamen Schüler der Hauptschule Dortmund Nette die Möglichkeit „Die Stadt unter unseren Füßen“ genauer kennen zu lernen. Nachdem interessierte Kolleginnen und Kollegen im Vorfeld die Möglichkeit erhielten, ein Stück unseres Abwassersystems zu begehen, war schnell der Wunsch nach mehr geweckt. Neben der Tatsache, dass dieser Bereich uns alle im Alltag betrifft, bietet er auch ein sehr vielseitiges Beschäftigungsfeld für unsere späteren Schulabgänger mit dem Hauptschulabschluss 10A. Zu den fachspezifischen Inhalten aus der Geographie, Chemie und Biologie erhalten unsere Schüler auch noch einen Einblick in das Berufsfeld der Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice, das zwar nicht so bekannt, dafür aber nicht weniger interessant sind. Mit unserem Wunsch das große Thema „Ver- und Entsorgung unserer Stadt“ mit Schülern vor Ort zu erarbeiten, liefen wir offene Türen ein. Die Abwasserbetriebe Dortmund boten sich sofort als außerschulischer Partner an. Die Mitarbeiter der Abwasserbetriebe Dortmund ermöglichten nicht nur die Besichtigung eines Regenrückhaltebeckens. Am Beispiel des Abwassersystems unserer Schule demonstrierten sie im Laufe eines Halbjahres den Einsatz und den Zweck ihres sehr umfangreichen Maschinenparks. Auch das Aufspüren von Giftstoffen mit Hilfe eines Laborwagens wurde vor Ort demonstriert. Diese Art der Auseinandersetzung von Schule und Arbeitswelt begeisterte alle Beteiligten. Der Entschluss, die Partnerschaft zwischen den Abwasserbetrieben Dortmund und der Hauptschule Nette dauerhaft fortzusetzen, war schnell gefasst.

4.8 Gemeinsamer Unterricht Zieldifferenter gemeinsamer Unterricht für behinderte und nicht behinderte Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I Schuleigenes Konzept der Hauptschule Dortmund Nette zur Einrichtung einer integrativen Lerngruppe Vorbemerkungen Das Kollegium der HS Nette hat sich nach eingehenden Beratungen am 25.1.2005 für die Einrichtung einer Klasse mit gemeinsamem Unterricht für behinderte und nicht behinderte SchülerInnen ab dem Schuljahr 2005/06 ausgesprochen. Die Schulkonferenz folgte dem Votum der Lehrerkonferenz, worauf der Antrag auf Einrichtung einer integrativen Lerngruppe bei der Schulaufsicht gestellt wurde. - Wegen der baulichen Gegebenheiten des Schulgebäudes können keine körperbehinderten, sondern nur lernbehinderte SchülerInnen aufgenommen werden.

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Pädagogische Grundsätze und Ziele Die individuelle Förderung und Stärkung der Entwicklung der SchülerInnen stehen im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit. Dies bedeutet, miteinander zu leben und zu lernen, differenziert gefördert zu werden und dem eigenen Leistungsvermögen entsprechend Lernfortschritte zu erlangen. Geschehen kann dies nur in einem Schulklima, das unterschiedlichen Persönlichkeiten Raum gibt und in dem die Integration anderer, gegenseitige Rücksichtnahme und die Akzeptanz von Behinderungen als gemeinsame Ziele gelten. - Im Schulprogramm der Hauptschule Nette sind zahlreiche Projekte und Unterrichtsvorhaben verankert, die solch ein Schulleben fördern. Organisatorische Rahmenbedingungen Grundlage des Unterrichts sind die Richtlinien und Lehrpläne für Haupt- und Förderschule. Für Organisation und Gestaltung eines gemeinsamen Unterrichts sind Rahmenbedingungen zu gestalten, die Förderung, Individualisierung, Differenzierung und gemeinsames Lernen ermöglichen. Wichtige Voraussetzungen sind: - Eine ausreichende Versorgung mit Lehrkräften, einschließlich einer Sonderschullehrkraft. - Möglichst wenige Lehrkräften unterrichten, u.z. möglichst immer zwei zeitgleich. - Diesen Lehrkräften wird die notwendige Zeit zur Fortbildung und Teamarbeit eingeräumt. - Für die differenzierende Förderung muss ein Förderraum mit Unterrichtsmaterialien, Computer mit Lernprogrammen und Spielen etc. eingerichtet werden. - Die Zahl der SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf wird auf 7 und die maximale Klassenstärke auf 22 festgelegt. - Der Erfahrungsaustausch mit anderen Hauptschulen muss intensiv gefördert werden. - Die Elternarbeit ist wichtiger Bestandteil der integrativen Arbeit. - Die Schulsozialarbeit wird besonders in den Unterrichtsalltag der Lerngruppe einbezogen. - Zu Beginn eines Schuljahres sollte eine Kennenlernfahrt stattfinden, die die besonderen Aspekte der Klassenstruktur berücksichtigt. - Die Aufnahme weiterer SchülerInnen in eine integrative Lerngruppe in den nächsten Schuljahren sollte aus heutiger Sicht nur jedes zweite Schuljahr erfolgen. - Eine Kooperation mit der benachbarten Hauptschule Mengede ist anzustreben. - Rückläufer von anderen Schulen sollten immer in die Parallelklasse eingegliedert werden. Unterrichtliche Aspekte Planung und Durchführung des Unterrichts müssen in enger Abstimmung der beteiligten Lehrkräfte erfolgen. Die Unterrichtsplanung erfolgt auf der Grundlage individueller Förderpläne. Dem selbstständigen Arbeiten der SchülerInnen wird breiter Raum gewährt. Freiarbeit, Wochenplanarbeit und das Arbeiten mit Projekten müssen unbedingt zur Anwendung kommen. Das an der Hauptschule Nette bestehende Angebot der sprachlichen Förderung in den Kl. 5 und 6 kommt auch in der integrativen Lerngruppe zur Anwendung. Ebenso soll das Konzept des Sozial- und Kompetenztrainings auf die Lerngruppe übertragen werden. Bei der Planung der schulischen Angebote im Rahmen des Programms 13plus sollte ein besonderes Augenmerk auf die Wünsche der SchülerInnen des 5. Schuljahres gelegt werden.

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Abschließende Anmerkungen Die Einrichtung einer integrativen Lerngruppe ist für das Kollegium der HS Nette eine bedeutende pädagogische Herausforderung. Die Integration von SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf ist ein allgemein gesellschaftliches Anliegen, das um so eher gelingen kann, je früher und selbstverständlicher mit der Integration begonnen wird. Gemeinsam und voneinander zu lernen ist ein Gewinn für alle.

4.9 Allgemeine Arbeitsbereiche der Schulsozialarbeit an der Hauptschule Nette Je nach schulspezifischen Bedingungen, aktuellen Problemlagen und/oder individueller Situation der Schüler, Eltern, Lehrer treten Arbeitsschwerpunkte in den Vorder- bzw. Hintergrund der sozialpädagogischen Handlungsfelder. Zudem ist die Realisierung aller Aufgaben durch sozialpädagogische Handlungsformen, wie der Einzelfallhilfe und der Beratung, durch sozialpädagogische Gruppenarbeit oder/und durch Ansätze der Gemeinwesenarbeit möglich. Ebenso verhält es sich mit der Anwendung von unterschiedlichsten sozialpädagogischen Methoden. Die Aufgaben der Schulsozialarbeit richten sich nach den gesetzlich verankerten Jugendhilfeaufgaben. Kinder- und Jugendarbeit am Ort und im Umfeld der Schule (nach §11 SGB VIII) schließt folgende Tätigkeitsbereiche ein: außerunterrichtliche Freizeit-, Kultur- und Bildungsangebote, kulturelle, naturkundliche und technische Bildung in Arbeitsgemeinschaften (z.B.: Foto, Schülerzeitung, Videofilmerstellung, Pausenradio), Jugendarbeit in Spiel, Sport und Geselligkeit, Kinder- und Jugenderholung (Mitwirkung an Klassenfahrten und Exkursionen), Stadtteilarbeit. Schulbezogene Jugendsozialarbeit (nach § 13 SGB VIII) beinhaltet z.B.: Schulbezogene Hilfen für benachteiligte und gefährdete Kinder und Jugendliche (Schüler mit Lern- und Leistungsstörungen, Schulunlust, Gewaltbereitschaft, Verhaltensauffälligkeiten bzw. Problemen im Sozialverhalten, Beziehungsstörungen, etc.), Beratung bei individuellen Problemen im Elternhaus (siehe dazu §16-18 SGB VIII) und Schule, Beratung von Eltern, Lehrern und Schulleitern in Bezug auf benachteiligte Kinder und Jugendliche, Jugendberufshilfe und Berufsvorbereitung, z.B. Orientierungshilfen über Vermittlung, Begleitung und Nachbereitung von Praktika, berufsbezogene Beratung, Bewerbungs- und Vermittlungshilfen sowie Unterstützung bei der Berufsfindung.

4.10 Verlässliche Ganztagsangebote Die Hauptschule Nette macht qualifizierte Betreuungsangebote, die sozialpädagogische Bedürfnisse ebenso abdecken wie ganzheitliches Lernen mit Neuen Medien, Sport oder künstlerischen Aktivitäten.

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Mit diesen Angeboten sollen Eltern bei ihrer Erziehungs- und Bildungsarbeit unterstützt werden, Anregungen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung gegeben werden und Lernen gefördert werden. SchülerInnen des 5. und 6. Jahrgangs können an einem Mittagessen teilnehmen. Ein Sozialtraining wird mit dem Essen verbunden. Gleichzeitig ergeben sich aus diesem Angebot Sprachförderungsanlässe, die von LehrerInnen aufgegriffen und vertieft werden. Täglich wird eine Hausaufgabenbetreuung durch qualifizierte Fachkräfte angeboten . Parallel dazu findet eine Förderung von Kleingruppen bei besonderen Lerndefiziten statt. Die Gruppe „ Neue Medien“ entwickelt in Zusammenarbeit mit der Programmierschule Dortmund Beiträge für die Homepage der Schule. „Lernen lernen“ und „ Fit durch Hausaufgaben“, Angebote des Studienkreisen Mengede werden als Kurse für alle Klassen angeboten. Im sportlichen Bereich trifft sich eine Fußball-AG regelmäßig, Inliner Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene sind im Angebot. Ein Nähkurs, in dem Kuscheltiere hergestellt werden, findet bei den Mädchen der 6. und 7. Klassen viel Anklang. Wichtig für die Hauptschule Nette ist, dass die Nachmittagsangebote im Bildungsangebot der Schule verankert sind, indem eine ständige Kooperation zwischen Betreuungskräften und Schule stattfindet und die Aktivitäten der Gruppen in das Schulleben eingebunden sind.

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Förderung

Förderung traditioneller Art wie Binnendifferenzierung oder äußere Differenzierungen in einigen Fächern und Klassen findet an unserer Schule schon seit langer Zeit statt. Doch in der heutigen Zeit mit SchülerInnen, deren schulische Probleme nicht nur auf der fachlichen Ebene liegen, sondern sich aus dem Fehlen methodischer oder sozialer Kompetenzen ergeben, die früher grundsätzlich vom Elternhaus eingebracht wurden , muss unsere Förderung vielschichtiger sein und in verschiedenen Bereichen ansetzen. Da wir für diese Arbeit, vor allem in Bereich Diagnose nicht ausgebildet sind und uns das entsprechende „ Know How“ erst aneignen müssen, sind unsere Pläne erst in einem Anfangsstadium.

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5.1 Förderplan Mathematik Konzepte, Diagnosebogen und Konzept Lerntagebuch sind noch in Arbeit und werden später als Anlage hinzugefügt Art des Förderbedarfs 1 Eingangstest Klasse 5

Maßnahme(n) Förderunterricht laut Plan (parallel oder gesondert)

2 Förderempfehlung auf dem Zeugnis

- innere Differenzierung - Hausaufgabenbetreuung - Elterngespräche - Mathematikunterricht - Fachkonferenzen - Elterngespräche - Hausaufgabenbetr. - Silentium - Hausaufgabenbetr. - Elterngespräche - Lerntagebuch

3 Defizite, die sich bei Lernstandserhebungen ergeben haben.

4 Minderleistungen bei einzelnen Lernzielkontrollen 5 - Silentium Schüler/innen Klasse 9, die aus dem G- - innere Differenzierung Kurs in die 10 B gehen. - Elterngespräche 6 - Elterngespräche Wechsler - Silentium G-Kurs / E-Kurs - innere Differenzierung

Einzel Gruppe X

X

Maßnahme konkret Ermittlung des Förderbedarfs mit Diagnosebogen. individueller Förderplan im Lerntagebuch Gezielte Arbeitsaufträge in Absprache mit Fachlehrern und Eltern

X

Konsequenzen aus Analyse X

X

Konzept Anlage: Diagnosebogen & Lerntagebuch Anlage: Konzept

Bemerkung Defizite können auch im Bereich Arbeits- und Sozialverhalten liegen. Evaluation der Förderempfehlungen vorab Defizite können auch im Bereich Arbeitsund Sozialverhalten liegen

Anlage: Konsequenzen

Analyse Lernstandserhebungen vorab

Anlage: Konzept

Anlalyse Lernzielkontrolle

Beschlüsse der Fachkonferenz Arbeitsaufträge in Absprache mit den Eltern

X

X

X

Absprache Fachlehrer LAA (Silentium) Absprache Fachlehrer und Eltern

Absprache Fachlehrer und Klassenlehrer Nach Absprachen in der Fachkonferenz

X

Wie in dieser Tabelle für Mathematik schon ersichtlich ist, haben wir im Ansatz versucht unsere vorhandenen außerfachlichen Ressourcen wie Silentium oder Hausaufgabenbetreuung nach 13plus einzubinden. Auch alternative methodische Möglichkeiten, wie das Führen eines Lerntagebuchs sind im Gespräch.

Das Schulprogramm der Hauptschule Dortmund – Nette

5.2 Diagnosetest Klasse 5 Über die Einstufungstests in Deutsch und Mathematik zu Beginn der 5. Klasse (siehe dort) hinausgehend ist die Entwicklung eines „Allgemeinen Diagnosetests“ erforderlich, da unsere Fünftklässler zunehmend über immer weniger Basisqualifikationen verfügen. Ein entsprechendes Konzept, das die folgenden Beobachtungsbereiche abdecken soll, ist in Arbeit: Basale Wahrnehmungsleistungen Allgemeine kognitive Entwicklung Grobmotorik/Körperkoordination Feinmotorik, Auge-/Hand-Koordination, Graphomotorik Körperschema/Bewegungsplanung Phonologische Bewusstheit Auditive und visuelle Merkfähigkeit Pränumerik Mengenerfassung Sprachliche Entwicklung/Sprachverständnis Soziale und emotionale Entwicklung Arbeitsverhalten Mathematik Nach dem Übergang von der Grundschule zur Hauptschule wird an der Hauptschule Nette innerhalb der ersten zwei Wochen ein Eingangstest im Fach Mathematik durchgeführt. Der Test wird in zwei Teilen bearbeitet, damit die Bearbeitungszeit für die Schülerinnen und Schüler nicht zu lang wird. Die Schülerinnen und Schüler des Gemeinsamen Unterrichts nehmen am Test ebenfalls teil. Die Auswahl der Aufgaben stützt sich auf die Lerninhalte des Mathematikunterrichts der Grundschule. Die Form der Aufgaben ist den Kindern vertraut. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten eine Auswahl von Aufgaben: -

Kopfrechnen Schriftliche Addition/Subtraktion Schriftliche Multiplikation/Division Sachaufgabe (Rechnen mit dem Euro)

Im Bereich der Geometrie sind Aufgaben zu lösen, bei denen der Umgang mit den Zeichengeräten und die Feinmotorik überprüft werden kann. - Strecken zeichnen und messen - Muster ergänzen - ein eigenes, farbiges Muster zeichnen

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Der Lernzuwachs der Schülerinnen und Schüler wird zu Beginn des sechsten und siebten Schuljahres mit weiteren Tests überprüft. Deutsch Für das Fach Deutsch werden ebenso umfangreiche Tests in den ersten zwei Wochen durchgeführt. Die Ergebnisse werden in das Förderkonzept (s. Punkt ???) integriert, bzw. das Förderkonzept wird auf die Ergebnisse abgestimmt. Inhaltlich wird die Lernausgangslage in den Bereichen Lesen, Rechtschreibung Grammatik und Freies Schreiben überprüft. Ein LRS –Test („Hamburger Schreibprobe“) wird ergänzt. - Grammatik: Wortarten, Satzglieder bestimmen - Rechtschreibung: LRS-Test „Hamburger Schreibprobe“, Diktat - Freies Schreiben: Personenbeschreibung, Fantasiegeschichte Lesen: geübter und ungeübter Text, Sinnfragen müssen beantwortet werden

5.3 Die Auffangklassen (AK1 und AK2) Unterricht / Förderkonzept Seit ungefähr 20 Jahren sind an der Hauptschule Nette Auffangklassen (AK) eingerichtet, die das Ziel haben, Kindern und Jugendlichen mit Migrantenhintergrund, welche die deutsche Sprache nicht beherrschen, möglichst schnell den Wechsel in eine Regelklasse zu ermöglichen. Dies kann (je nach Leistungsfähigkeit) eine dem Alter entsprechende Klasse der Hauptschule, der Realschule, des Berufskollegs, des Gymnasiums oder der Sonderschule sein. Meistens erfolgt der Wechsel in eine Regelklasse unserer Hauptschule. In die AK1 werden Schüler/innen im Alter von 10 bis 13 Jahren aufgenommen, die AK2 besuchen 14 bis 17 Jährige. Die Schülerzahlen (z. Zt. insgesamt 17 Schüler/innen) variieren im Laufe des Schuljahres auf Grund von Neuaufnahmen oder Übergängen in Regelklassen. Die Stundentafel umfasst pro AK ca. 30 Wochenstunden, wobei eine tägliche Stunde im Eckbereich dazu dient, seiteneinsteigende Schüler/innen schneller auf das Leistungsniveau der bestehenden Lerngruppen zu heben, individuelle Probleme bei einzelnen Schülern/innen zu beseitigen oder besonders Begabte gezielt zu fördern. Der Fächerkanon umfasst Deutsch, Förderunterricht, Mathematik, Erdkunde, Geschichte, Biologie, Physik, Musik, Kunst und Sport. Die Unterrichtssprache ist generell Deutsch. Lediglich in Ausnahmefällen sollen sich die Schüler/innen in ihrer Muttersprache austauschen. Die Schüler/innen der AK1 erhalten Englischunterricht, um ihnen den Wechsel in die Regelklasse zu erleichtern. Die älteren Schüler/innen der AK2 legen in der Regel eine Sprachprüfung in ihrer Muttersprache ab und müssen somit nicht am Englischunterricht teilnehmen. Im Sinne einer frühzeitigen Integration findet klassenübergreifender Unterricht statt, so z. B. bei jahrgangs-spezifischen Projekten oder in den Bereichen Sport (Schwimmen) und KUMUTEX. Da für die AK eine feste Bezugsperson wesentlich ist, werden weite Teile der Stundentafel (insbes. Deutsch sowie Förderunterricht) von einer Lehrkraft abgedeckt. In sämtlichen Fächern bildet das Erlernen der deutschen Sprache den Schwerpunkt. Dies gilt auch für Gesell-

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schaftslehre, Naturwissenschaften und Mathematik. Es werden regelmäßige Überprüfungen der Lernfortschritte (Tests, Klassenarbeiten) durchgeführt. Bei erkennbaren Defiziten besteht besonders in den Förderstunden für einzelne Schüler/innen die Möglichkeit von Wiederholungen und Vertiefungen des Unterrichtsstoffs. Die Schüler/innen erhalten ein reguläres Zeugnis der Hauptschule, allerdings mit dem Vermerk: „Die Leistungen wurden im Unterricht einer Auffangklasse erbracht“. Nach Prüfung nahezu sämtlicher Lehrwerke aus dem Bereich „Deutsch als Fremdsprache“ hat sich der Einsatz folgender Materialien als optimal erwiesen: Für die AK1 Deutschmobil 1 und 2 (Klett-Verlag) (absolut überzeugend im stringenten Aufbau von Grammatik und Wortschatz, vielfältiges Übungsmaterial; kindgerecht ausgearbeitete Tests zur Lernzielkontrolle) Für die AK2 Deutschkurs für Aussiedlerkinder und Ausländerkinder (Auer – Verlag) (überzeugender Grammatikaufbau, zahlreiche Kopiervorlagen, altersgerechte Aufarbeitung) Für AK1 und AK2 Grundkurs Leben in Deutschland – Schule und Wohnung (Auer – Verlag) LÜK Außerdem steht jedem/r Schüler/in ein Wörterbuch Muttersprache/Deutsch zur Verfügung. Da auch in den Fächern Geschichte, Erdkunde, Biologie und Physik das Erlernen der deutschen Sprache im Vordergrund steht, werden Arbeitsmaterialen aus dem Grundschulbereich eingesetzt, die dort z. B, für den differenzierenden Unterricht vorgesehen sind. Bewährt haben sich hier Themenhefte und Arbeitsblätter aus dem Stolz-Verlag, die Grundwissen durch einfache Texte und motivierende Aufgaben vermitteln. Neben dem Erwerb von Grundkenntnissen der deutschen Sprache kombiniert mit den der Altersgruppe entsprechenden Inhalten der Schulfächer bilden die Vermittlung von Lerntechniken und Formen des sozialen Lernens weitere Schwerpunkte. Ziel ist es, die Schüler/innen zu befähigen, weitestgehend selbständig zu lernen, z. B. indem sie Begriffe in Wörterbüchern nachschlagen, sich gegenseitig abfragen, Partnerdiktate schreiben usw. . Dies ist insofern wesentlich, als von den Eltern der AK-Schüler/innen nur wenig Unterstützung ihrer Kinder zu erwarten ist. Eine über den Unterricht hinausgehende Hilfe ist durch eine mögliche Inanspruchnahme der an der HS Nette eingerichteten Hausaufgabenhilfe gewährleistet. Da viele AK-Schüler/innen über einen eigenen PC verfügen, ist das Vertrautmachen mit Lernprogrammen ein weiteres Ziel auf dem Weg zu einer größtmöglichen Selbständigkeit. Geeignete Programme finden sich z. B. unter: www.eFIT.nrw www.englisch-hilfen.de www.Blinde-Kuh.de

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Zur Förderung einer effektiven Arbeitshaltung wird besonders auf ein Ordnungssystem bei den Arbeitsmaterialen geachtet. (Vorhandensein einer Grundausstattung, angemessene Mappen- und Heftführung, pfleglicher Umgang mit entliehenen und eigenen Materialien). Obwohl die AK-Schüler/innen in einem Container untergebracht sind, wird Wert auf eine angenehme Raumgestaltung und -atmosphäre gelegt. Dem kommt entgegen, dass viele Kinder, speziell aus Polen und den ehemaligen GUS – Staaten, auffällig künstlerisch begabt sind. Statt mehrtägiger Klassenfahrten finden Tagesfahrten mit dem Ziel statt, die nähere Umgebung zu erkunden (Dortmund mit Sehenswürdigkeiten und Freizeitangeboten, Schneefahrt nach Winterberg usw.). Der Kontakt zu anderen AK-Klassen im Dortmunder Raum ist durch die verbindliche Teilnahme am Arbeitskreis „Seiteneinsteiger“ von der RAA gewährleistet. Ansprechpartnerinnen für die Auffangklassen der Hauptschule Nette sind: AK1 - Bärbel Hellwig

6

und

AK2 - Waltraud Feige

Unsere bisherige Entwicklungsarbeit bezieht sich hauptsächlich auf Bereiche aus den Arbeitsschwerpunkten: 1. Unterricht/ Umsetzung der Kernlehrpläne, Evaluation der Lernstandserhebungen, Förderung 2. Erziehung/ Trainingsraumprogramm 3. Beratung/Berufswahlorientierungskonzept, Sozialarbeit 4. Integration/ Auffangklassenkonzept

In einigen dieser Bereiche haben schon Evaluationen stattgefunden. Thema Lernstandserhebungen Leistungsmessung und Leistungsbewertung Parallelarbeiten

Beschreibung Analyse der Minderleistungen differenziert nach Fächern in Fachkonferenzen Interview mit Leitfragen für die Fachkonferenzen

Konsequenz/ Ergebnis Absprachen in Fachkonferenzen Siehe 4.5 Bericht im Anschluss an die Tabelle Bericht im Anschluss an die Tabelle

Mathematik Englisch

siehe unten siehe unten

Trainingsraum

Mit Hilfe einer Strichliste wurden Siehe Text im Anschluss Daten zur Nutzung des Raumes währen des ganzen Jahres erhoben. Dazu kam ein Fragebogen am Ende des Schuljahres, in dem es um allgemeine Erfahrungen mit dem Trainingsraum ging. Zwei Fragebögen zu den Bereichen: Siehe Text im Anschluss

Berufswahlorientierung

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SP 2000 Schulklima

„ Wie gut hat euch der Berufswahlunterricht in eurer beruflichen Entscheidung unterstützt?“ und zur beruflichen Zukunft unsere SchülerInnen wurden bearbeitet. Planungen für weitere Evaluationen sind vorhanden ( siehe Text im Anschluss) Fragebogen für Lehrer Nähere Angaben Punkt 9./10. Schülerfeedback in Form eines Fra- Nähere Angaben gebogens Punkt 9./10.

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unter unter

Parallelarbeiten: Parallelarbeiten sind prozessbegleitende Entwicklungsinstrumente für den Unterricht und den Lernenden. „Gerade an der Hauptschule hat Leistungsfeststellung immer eine pädagogische Funktion. Das bedeutet u.a., dass Lehrer sich nicht darauf beschränken dürfen, festzustellen, was Schüler nicht können, sondern vorrangig ermitteln und dokumentieren, was sie können.“ ( Zitiert nach Ministerium für Schule und Entwicklung, Wissenschaft und Forschung (Hg.), Richtlinien und Lehrpläne für die Hauptschule in Nordrhein-Westfalen. Englisch, 1989 Englisch: Die Parallelarbeit der Grundkurse Klasse 7 a/b/c orientiert sich an Aufgabenbeispielen , die als Referenzrahmen die jeweiligen Lehrplanvorgaben und KMK-Vereinbarungen zur Grundlage haben. Die diesjährige Arbeit bezieht sich auf das Lehrwerk ´Highlight´ des Verlags CVK, Unit 4 und 5. Im Vergleich mit Parallelarbeiten anderer Schulen, die uns vorliegen, zeigt sich für uns, dass der gewählte Schwierigkeitsgrad und die Aufgabenstellungen angemessen waren. Die Ergebnisse der Arbeit liegen im Rahmen der bisher geschriebenen Arbeiten oder in einer anderen Gruppe um etwa 0,6 Punkte höher als bisherige Arbeiten. Die Durchschnittsnoten liegen dicht beieinander: 3,1; 3,2; 3,4. Bei insgesamt 36 Arbeiten gab es fünf Mal die Noten 5 oder 6. Das ist ein Anteil von 13,9% aller Arbeiten. Der Anteil der nicht gelösten Aufgaben liegt in einigen Bereichen bei 9 % bis 20 %. Es fallen aber einige Bereiche auf mit Anteilen von bis zu 80 % nicht gelöster Aufgaben, z.B. in den Bereichen Hilfsverben must / mustn´t, Futur mit going to, w-Fragewörter. Die Vergleichsarbeit zeigt, dass die Schüler der G-Kurse in einigen Bereichen über altersgemäße und lernstufengemäße Kenntnisse und Spracherfahrungen verfügen. Fehler, die Schüler im schriftlichen Bereich machen, müssen nicht zwangsläufig dazu führen, dass Kommunikation und Interaktion im Zusammentreffen mit anderen Englischsprechenden nicht möglich ist. Verbesserungswürdig sind Sprachkenntnisse jedoch immer und in jeder Alters- und Klassenstufe. Übungen zu den genannten Fehlerschwerpunkten müssen deshalb in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Parallelarbeit 7 E Note 5 hat 1 Schüler von 19 (5,3 %). Durchschnittsnote ist 3,1.

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Fazit dieser Arbeit: Die Arbeit hat einmal mehr gezeigt, dass die Schüler keine Probleme mit formalen Übungen haben, sondern die Schwierigkeiten liegen in der Transferleistung der freien Anwendung. Hier liegt auch der Schwerpunkt der Übungstätigkeit im Englischunterricht, um Kommunikationfähigkeit zu erlangen. In Mathematik wurde neben der Berechnung des Notendurchschnitts und dem Notenspiegel anhand einer Fehleranalyse die Defizite klar herausgestellt. Sie lagen nicht grundsätzlich im fachlichen Bereich, sondern hatten auch mit Konzentrationsmangel, äußerer Unordnung oder ungünstiger Arbeitsplanung zu tun. Leistungsmessung und – bewertung Ausgangspunkt für die Evaluation des Bereichs Leistungsmessung und Leistungsbewertung waren Elterngespräche über Unklarheiten bei der Notengebung und Auffälligkeiten bei der Verteilung von Minderleistungen in einigen Klassen und Fächern. Unser Ziel war, zu einer einheitlichen, transparenten, verbindlichen und rechtssicheren Leistungsmessung und – bewertung, basierend auf AschO, Richtlinien und Schulprogramm, zu gelangen. Dazu wurde die gängige Praxis der Datenerhebung und – auswertung für die Notenermittlung durch erste Diskussionen und Ausfüllen eines Fragebogens für alle Fächer und Lehrer transparent gemacht. Nach Sammlung und Durchsicht der Bögen durch die Fachkonferenzleitungen tauchten erste Fragen und Diskussionspunkte auf. Bei der anschließenden Auswertung in den einzelnen Fachkonferenzen wurden Übereinstimmungen, Abweichungen, Widersprüche und Diskussionsanlässe herausgearbeitet und angesprochen. Eine Abgleichung mit der AschO und den Richtlinien fand statt. Der Artikel von Gesine Walz „ Mündliche Leistungen rechtssicher bewerten“ aus der Zeitschrift Schulverwaltung NRW wurde diskutiert. In den einzelnen Fächern wurden verbindliche Absprachen getroffen und in Protokollen fest gehalten. Diese werden in Ordnern im Kopierraum aufbewahrt. Die allgemeine Auswertung ergab, dass die Punkte -

allgemeine Ermittlung der mündlichen Zensur Bewertung von Hausaufgaben Transparenz für Eltern und Schüler Zensierung bei Nichtbeteiligung

in den Fachkonferenzen am häufigsten diskutiert worden war. Weitere regelmäßige Evaluationen wurden verabredet.

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Ausblick mit Zielen, Arbeitsplan, Fortbildung, Evaluation

Berufswahlunterricht Die in Kapitel 5.6 (Arbeitsschwerpunkte) beschriebenen Kriterien für ausbildungsreife Berufswahl lassen sich folgende Kriterien für ausbildungsreife Berufswahl persönliche Voraussetzungen realistisch einschätzen Ausbildungsplatzsituation in Dortmund kennen sich für zwei Praktikumsberufe entscheiden über Entscheidungskriterien verfügen zwei Berufsfelder sowie verwandte Berufe kennen nach dem ersten Praktikum Entscheidung reflektieren/revidieren erfolgreich zwei Praktika absolvieren die Agentur für Arbeit als Anlaufstelle kennen weitere Informationsquellen kennen und nutzen über fehlerfreie Bewerbungsmappe verfügen frühzeitig Bewerbungsphase starten

Evaluationskriterien Passenden Wunschberuf gewählt Unterrichtsauftrag erfüllt Praktikumsverlauf Im Unterricht erarbeitet, sind abrufbar Im Unterricht erarbeitet, sind abrufbar Fragebogen nach Praktikum Praktikumsverlauf BIZ-Besuch, Berufsberatung in Schule Im Unterricht erarbeitet, sind abrufbar Im Unterricht erarbeitet, sind abrufbar Nachfragen, Fragebogen am Ende der 10. Klasse

Ob der Berufswahlunterricht die SchülerInnen zu Ausbildungsreife gebracht hat, lässt sich unter anderem daran messen, wieviele am Ende der 10. Klasse einen unterschriebenen Ausbildungsvertrag haben. An dieser Stelle muss allerdings erwähnt werden, dass die Situation auf dem Ausbildungsmarkt so ist, dass längst nicht alle ausbildungswilligen jungen Menschen auch tatsächlich einen Ausbildungsplatz finden. Daher sollten wir unsere Ziele nicht zu hoch stecken. Zu evaluieren ist auf jeden Fall die Qualität des Berufswahlunterrichtes.

Konsequenzen aus 2 Schuljahren Trainingsraum Beobachtungen

Konsequenzen

Für Schüler, die den TR bereits häufiger besucht haben, hat der TR-Aufenthalt kaum noch erzieherische Bedeutung. Sie sitzen dort ihre Zeit nur noch ab.

Das Beratungsgespräch mit dem TR-Lehrer rückt in den Mittelpunkt des TR-Aufenthaltes. Im Rahmen des Gespräches wird, mit Hilfe des neu aufgestellten Regel- und Maßnahmenkataloges, nach geeigneten Wegen der Reaktion auf das gezeigte Fehlverhalten gesucht.

Die meisten TR-Aufenthalte resultieren aus Da Schülern, die ihre Hausaufgaben nicht mehrfach nicht gemachten Hausaufgaben. anfertigen mit einem TR-Aufenthalt alleine nicht geholfen ist, werden diese ab sofort für einen vereinbarten Zeitraum zur Hausaufgabenhilfe geschickt. Durch TR-Aufenthalte versäumen die Schüler TR-Aufenthalte sollen nach Möglichkeit nur zu viel Unterricht auch in nicht betroffenen noch in Freistunden der Schüler liegen. Fächern.

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Schüler, die länger als 45 Minuten im TR In solchen Fällen kann auf einen neu angelegsind (z.B.: Doppelstunde Sport) langweilen ten Beschäftigungsordner zurückgegriffen sich über die Maßen. werden. Ein geringer Prozentsatz unserer Schüler hatte bereits mehrere TR-Konferenzen, ohne dass eine deutliche Verhaltensbesserung zu beobachten wäre.

In solchen Fällen wird nun wesentlich früher das Sozialbüro eingeschaltet um nach Ursachen des Verhaltens und möglichen Auswegen zu suchen.

Wenn Qualitätssteigerung und Qualitätssicherung über Festschreibung im Schulprogramm zur Schulentwicklung führen soll, dann muss Evaluation vorausgehen, denn nur so kann die Qualität eines schulischen Vorhabens, einer Maßnahme, eines Projektes überprüft werden. Um die Grundlage dafür zu schaffen, haben wir Basisevaluationen in zwei Bereichen durchgeführt: Durch ein Schülerfeedback in Form eines Fragebogens, das Aussagen über das allgemeine Schulklima mit den Kriterien Atmosphäre, Lehrer, Unterricht, Zensuren, Klasse, Trainingsraum und außerschulische Lernorte macht, haben wir fest gestellt, dass der Bereich Unterricht aus dem Rahmen fallende Ergebnisse auftraten: Während in der 5. Klasse noch 90% der SchülerInnen den Unterricht interessant finden, sind es im 9. Jahrgang nur noch 12%. Daraus folgt für uns, dass im zweiten Schulhalbjahr der Unterricht insbesondere in den Blickpunkt genommen werden muss. Nach Auswertung und Interpretation der Daten wird ein entsprechendes Instrument entwickelt werden müssen. Besonders positiv hervorgehoben wurden die Klassenfahrten, die bei 65 % aller SchülerInnen eine hohe Akzeptanz fanden. Auch die Hilfe von Lehrern bei Problemen wurde positiv bewertet. Schon vor einiger Zeit haben wir alle im alten Schulprogramm festgeschriebenen Projekte, Vorhaben Aktionen überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass einige Vorhaben wenig effektiv waren, andere kaum Akzeptanz bei den SchülerInnen fanden und viele nicht konkret genug waren, um sie erfolgreich einzusetzen. Der Erarbeitung konkreter Konzepte gingen inhaltliche Diskussionen voraus, so dass letztendlich Konsens im Kollegium bestand und eine Sicherung durch Festschreibung im überarbeiteten Schulprogramm vorgenommen werden konnte. Ziel ist, das Schulprogramm regelmäßig zu überprüfen. Eine genaue Planung dazu muss noch erfolgen. Dazu kommt die Evaluation einzelner Bereiche. Initiiert werden muss alles durch Schulleitung und Steuergruppe. Die Steuergruppe, die durch Versetzungen nicht mehr voll funktionsfähig ist, müsste neu zusammengestellt werden. Die Ziele für die weitere Arbeit gehen in die Richtung, dass die neue Steuergruppe mit dem Kollegium Evaluationsplanungen und unterschiedliche Instrumente erarbeitet, so dass Qualität optimiert und gesichert wird und damit Schulentwicklung kontinuierlich geschieht. Schulentwicklung auf ganzer Ebene wird allerdings nur erreicht, wenn die festgeschriebenen Beschlüsse verbindlich für alle sind. Hilfreich wäre eine kollegiale Kooperation in Teams , was in einigen Bereichen wie beim parallelen Schreiben von Lernzielkontrollen eines Jahrgangs oder in Form von Teamteaching bei Förderunterricht und GU schon stattfindet. Auch Projekte und Klassenfahrten werden gemeinsam entwickelt und durchgeführt. Die Arbeit in Teams könnte aber noch weiter entwickelt werden.

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7.1 Evaluation Zielsetzung Übergeordnetes Ziel jeder Form der Evaluation ist die Qualitätssicherung und Verbesserung des Unterrichts und der Bildungsarbeit Voraussetzung für den Einsatz von Evaluationsinstrumenten ist ein gemeinsames Verständnis darüber, was gute Schule ausmacht. Dabei spielen folgende sowohl unterrichts- als auch schulbezogene Kriterien eine wesentliche Rolle: - Qualität des Lernprozesses (z.B. bezogen auf Unterrichtskonzeption und Methoden; unterrichtliche Interaktion;fachliche Inhalte; Beurteilungsgerechtigkeit) - Zielerreichung der Schüler (Erfolg der Ausbildung, Kompetenzerwerb) - Angemessene Rahmenbedingungen (z.B. bezogen auf Räume, Materialien, Kollegeneinsatz, Stundenpläne, Unterrichtsausfall, Vertretungsregelung, Schulorganisation) - Schulklima (Arbeitszufriedenheit bei Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schülern) Durch Evaluation werden Stärken und Schwächen des Systems und der am Schulleben Beteiligten aufgezeigt. Evaluation bietet der Schule Ansatzpunkte zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für unterrichtliches Arbeiten und der schulorganisatorischen Prozesse. Zum anderen gibt sie dem Einzelnen die Möglichkeit, sein professionelles Handeln in der Schule zu überprüfen und bei Bedarf zu verändern. Evaluation als Prozess Um die Zielsetzung zu erreichen, ist es nötig, in der Schule auf Dauer eine Evaluationskultur zu schaffen, d.h., Evaluation soll als selbstverständlich und sinnvoll erkannt und in der schulischen Arbeit regelmäßig einsetzt werden. Dies impliziert zugleich, dass Evaluation ein sich wiederholender Prozess ist, der durch regelmäßige Anwendung eine stetige Entwicklung und Verbesserung der schulischen Arbeit ermöglicht. Evaluation schafft Klarheit über die schulischen Arbeitsprozesse. Evaluation sollte fester Bestandteit schulischen Handelns sein. Punktuelle Maßnahmen der Evaluation sollen in Zukunft erweitert und gefördert werden und dienen als Fundament für eine systematische, gesamtschulische Evaluationsarbeit. Evaluationsvorhaben sind ziel- oder maßnahmenorientiert und können sich auf den Unterricht des Einzelnen sowie auf die Arbeit eines Bildungsganges bzw. der gesamten Schule beziehen. Neben den Schülerinnen und Schülern sowie dem Kollegium sind auch die Verwaltung der Schule, die Partner im dualen System oder die Eltern Evaluationsbeteiligte. Durchführung der Evaluationsvorhaben Damit Evaluationsvorhaben gelingen und zur Schulentwicklung und Qualitätssicherung beitragen können, ist es nötig, gezielt und strukturiert vorzugehen. Dazu ist eine verlässliche Planung die Grundvorausetzung. Vor jeder Datenerhebung sind festzulegen: - das zu evaluierende Ziel/ die zu evaluierende Maßnahme - die Kriterien (Merkmale, an denen die Umsetzung des Zieles geprüft werden kann) - die Indikatoren (Messgrößen, mit deren Hilfe die Zielerreichung überprüft werden kann) Nur auf dieser Grundlage sind die Evaluationsergebnisse interpretierbar und können zu Konsequenzen führen. Das Ziel, die Kriterien und die Indikatoren bestimmen die Wahl der Evaluationsinstrumente.

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Häufig bietet sich ein Fragebogen an. Aber auch andere Instrumente (siehe Tabelle) sollten den Fragebogen ergänzen. Was wir schon haben: Instrumente aus dem Bereich Dokumentenanalyse: Klassenarbeiten Fehleranalysen Analyse Förderempfehlungen, Analyse Parallelarbeiten, Klassenbucheintragungen, Statistiken Schwarzes Brett, Meckerkasten, Protokolle, Elternsprechtage, Beobachtungen, Schülergespräche, Was wir schon kennen:

Fragebogen, EVA- Zielscheibe, Foto- Evaluation, Kartenabfrage, Interview

Kurze Feedbacks:

Sitzen/Stehen/Aufzeigen, Thermometer, Blitzlichter, Lebende Skala, Telegramme, Gesucht- Gefunden

Datenerhebung, Datenauswertung und das Ziehen von Konsequenzen vervollständigen den Evaluationsprozess. Dabei ist die Datenhoheit der Evaluationsbeteiligten immer zu beachten.

7.2 Evaluationsplanung „ Schulentwicklung“ Für das zweite Halbjahr des Schuljahres 05/06 müssen die folgenden Themen des Schulprogramms evaluiert werden, da in diesen Bereichen Bedarf nach neuen oder tiefergehenden Informationen entstanden ist. Zeit Grundsätzlich zu Ende eines Schuljahres

Thema Schulprogramm insgesamt

Adressaten Lehrer

Ziele Instrument Das SP soll Fragebogen auf einen aktuellen Stand gebracht werden. Vorhaben der Schule sollen weiter entwi-

Bemerkung Grundsätzlich in jedem Schuljahr

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2. Halbjahr Unterricht: SchülerInnen 05/06 Resultat Fragebogen

Im Anschluss Parallelarbeian die Arbeit ten

ckelt werden. Wir möchten nähere Informationen zum Thema „Unterricht ist uninteressant“ erhalten. Ursachen für Minderleistungen sollen herausgefunden werden.

Schülerinterview

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Im Gegensatz zum Fragebogen erlaubt das Interview ein gezieltes Nachfragen.

Tabelle/ Fehleranalyse

Förderschwerpunkte sollen ermittelt werden. 2. Halbjahr TrainingsEltern 05/06 raum: SchülerInnen Resultat Fra- Lehrer gebogen

Wir wün- ? schen nähere Informationen zum Thema „Akzeptanz“

Außerdem sollte der Focus weiterhin auf der Umsetzung der Kernlehrpläne und der Entwicklung weiterer Fördermaterialien liegen. Auch das Thema Zuordnung geeigneter Methoden zu fachlichen Unterrichtsthemen ist weiter zu verfolgen. Hand in Hand dazu sollte eine entsprechende Fortbildungsplanung erstellt werden.

7.3 Fortbildungsplanung Thema eFit Rechenschwäche Dyskalkulie Kletterschein

Zum Bereich passend Zeitpunkt Arbeit mit dem Computer in Klas- Schon erfolgt se 5 Förderung Nach Absprache

Sport, Erhöhung des Selbstvertrauens Schaubilder in Ma- Umsetzung der Kernlehrpläne thematik mit dem PC erstellen

In Planung Erster Termin schon erfolgt, Folgetermine nach Absprache

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Abschließende Überlegungen und Hinweise

In dieser Form des Schulprogramms können die detaillierten Konzepte zu den einzelnen schulischen Bereichen nicht aufgeführt werden. Sie liegen gesammelt vor und können jederzeit eingesehen werden. Auch die Unterlagen zu den schon durchgeführten Evaluationen sind vorhanden. Eine vollständige Dokumentation unserer schulischen Arbeit ist uns nicht möglich. Das solide erledigte Tagesgeschäft findet kaum eine Erwähnung, wo es doch die Basis für Spitzenleistungen bildet. Auch eine entsprechende Vorplanung, Initiierung, Strukturierung und Organisation von schulischer Arbeit durch die Schulleitung findet hier keine besondere Erwähnung, sondern ist impliziert in die Aktionen.