FREUNDE BIBLISCHER BOTSCHAFT E.V

FREUNDE BIBLISCHER BOTSCHAFT E.V. MISSIONSWERK Die Zeit ist nahe, und alles kommt was geweissagt ist. Hes 12,23 Freundesbrief Nr. 36-Mai/2014 Daniel...
Author: Harald Krüger
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FREUNDE BIBLISCHER BOTSCHAFT E.V. MISSIONSWERK Die Zeit ist nahe, und alles kommt was geweissagt ist. Hes 12,23

Freundesbrief Nr. 36-Mai/2014

Daniel 8,14

Liebst du die Wahrheit? Könntest du sie erkennen, wenn du sie hörst? Würdest du sie annehmen oder dich dagegen wehren? Würdest du bereit sein, sie zu prüfen?

am Tage der Bedrängnis! Zu dir werden Nationen kommen von den Enden der Erde und sprechen: Nur Lüge haben unsere Väter ererbt, nichtige Götter; und unter ihnen ist keiner, der etwas nützt.“ Und die Väter haben diese Lügen ihren Kindern weitergegeben.

Es gibt viele Menschen, die über verschiedene Themen und Lehren in ihren Kirchen irregeführt wurden und völlig verwirrt sind und doch leben die meisten von ihnen lieber in ihrer Verwirrung und Ungewissheit weiter, anstatt zu prüfen, was ihnen gelehrt wurde wie es in 1.Thessalonicher 5,21 empfohlen wird.

Wer ist für die Verbreitung von Lügen und falschen Lehren verantwortlich? Laut 2.Kor 11,13 und 14 gibt es falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, welche die Gestalt von Aposteln des Messias annehmen und Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an. Mit welchem Ziel?

Willst Du lieber in der Dunkelheit verweilen, weil es bequemer ist? Die meisten Menschen fühlen sich in den Lehren ihrer Vorväter und Prediger so entspannt und wohl, dass sie sich nicht wagen deren Lehren zu untersuchen. Sie sind in ihren Religionen so festgefahren, dass sie nicht in der Lage sind, etwas anderes anzunehmen. Ihre Lehren sind auf den Traditionen und Menschenlehren anstatt auf ein „So spricht JHWH” gebaut. Denkt an die Worte in Jer 16,19 Elbf: „JHWH, meine Stärke und mein Hort und meine Zuflucht

„Prüfet aber alles, und das Gute behaltet.“1.Thes 5,21

Zeit Jahshua (Jesus) im himmlischen Heiligtum aus 1 dem Heiligen ins Allerheiligste ging .

Inhalt dieser Ausgabe: S. 1 Das Dilemma der 2300 Tage Prophezeiung

In diesem Jahr (1844) begann das Untersuchungsgericht für alle, die im HERRN seit Adam gestorben sind. Ich glaubte und lehrte dieses für viele Jahre, weil es so überzeugend klang, bis ich herausgefordert wurde, dieses nur aus der Bibel zu beweisen, was ich allerdings nicht konnte, auch sind andere nicht in der Lage es zu tun, ohne die Schrift zu verdrehen.

S. 12 Ich bin JHWH, bin dein Gott S. 13 Über die Verehrung des Kreuzes S. 17 Der Gesundheitsteil: – Weizenwampe S. 18 Wer viel verarbeitetes Fleisch isst, stirbt früher S. 20 Die verlorenen Feste

STA glauben, dass, als Jahshua (Jesus) nach seiner Auferstehung zum Himmel fuhr, er in die 1. Abteilung des Heiligtums ging und dort bis zum Jahre 1844 verblieb. Laut einer Vision, die Hiram Edson in einem Maisfeld nach der großen Enttäuschung hatte, trat Jahshua in das Allerheiligste, also in die 2. Abteilung des himmlischen Heiligtums ein.

S. 28 Rückschau: Passahfeier in Mauth S. 28 Impressum

„…wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.“ Matthäus 24,24

Diese Offenbarung Christi als Hohepriester im himmlischen Heiligtum wurde zu einer der wichtigsten Säulen der Lehre der STA-Gemeinde, die auch später durch eine Vision von Ellen White bestätigt wurde.

Könnte der Vers von Dan 8,14, den wir uns in dieser Präsentation näher ansehen wollen, einer der Texte sein, der falsch interpretiert wurde und dadurch Millionen von aufrichtigen Menschen, einschließlich meiner Person für über 50 Jahre irregeführt hatte?

„Der Herr zeigte mir in einer Vision, dass Jesus im 7. Monat 1844 aufstand, die Tür schloss und in das Allerheiligste einging.” (Brief 2, 1847 S. 2)

Hier ist der Vers in Dan 8,14 Elbf, den wir uns näher ansehen wollen: „Und er sprach zu mir: Bis zu zweitausenddreihundert Abenden und Morgen; dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden.“ In der englischen KJV wird der Vers so übersetzt: „Und er sagte zu mir, bis zu zweitausendunddreihundert Tagen, dann wird das Heiligtum wieder gereinigt werden.“

Damals war ich fest davon überzeugt, dass Ellen White eine wahre Prophetin war. Ihre Schriften waren meine endgültige Autorität, manchmal auch über die Bibel, denn wenn ein Prophet etwas sagt, wer bin ich, dass ich dies anzweifle? Ich empfehle jedem sich folgende 3 DVDs mit dem Titel: „Ellen G White, die STA-Gemeinde und die Bibel“ anzusehen. Diese sind unter YOUTUBE wie 2 folgt zu finden:

Was meint Dan 8,14 mit den 2300 Tagen oder den 2300 Abenden und Morgen? Ich hatte ein persönliches Interesse an diesem Studium, weil ich auch für über 50 Jahre betrogen wurde und ich wollte die Wahrheit, das Gleiche gilt für viele andere Menschen. Sie wollen die Wahrheit wissen! Als Teenager schloss ich mich mit meinen Eltern der Gemeinde (Kirche) der S.T.A. an und uns wurde gelehrt, dass es sich in Dan 8,14 um eine 2300 Jahres Prophezeiung handelt, die 457 v.Chr. begann und bis zum Jahre 1844 reichte, zu welcher

Wahrheit oder Irrtum 1 von 3

http://youtu.be/xFPJs4wdekA Wahrheit oder Irrtum 2 von 3

http://youtu.be/TeRKPt7DKX0 Wahrheit oder Irrtum 3 von 3

http://youtu.be/XUIZH4NDfAE 1

 Siehe dazu die Broschüre: „Der Vorhang“  Die DVDs können kostenfrei angefordert werden

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das Untersuchungsgericht, ein besonderes Werk, das der Messias im himmlischen Heiligtum verrichtet. Die Gemeinschaft glaubt immer noch, dass die Prophezeiungen von Daniel 8 und 9 miteinander verbunden sind und dass die 2300 Tage eine Zeitspanne von 2300 Jahren darstellen, welche sich von 457 v.Chr. bis 1844 n.Chr. erstreckt. Diese Lehre ist ohne Zweifel die wichtigste Lehre der Gemeinschaft der S.T.A. Diese Lehre ist für den Adventismus so bedeutsam und fundamental, dass man kein Adventist sein kann und gleichzeitig diese Lehre ablehnt.

Hier ist eine weitere Bestätigung im Buch: „Der Große Kampf!” „So beschloss Christus, als er das Allerheiligste betrat, um die letzte Aufgabe der Versöhnung zu vollziehen, seinen Dienst in der ersten Abteilung.“ GK, Seite 430 Laut der STA-Gemeinde und Ellen White fand das am 22. Oktober 1844 statt. Wir wollen sehen, was die Schrift über die 2300 Abende und Morgen zu sagen hat und zwar in welchem Zusammenhang. Das Buch Daniel ist eines der spannendsten Bücher der Bibel, wegen der in Einzelheiten angeführten Prophezeiungen. Nach der Aufzählung der Weltreiche in Daniel 2 folgen mehrere Visionen, welche die Geschichte des jüdischen Volkes sowie der ganzen Welt vorhersagen. Die Visionen von Daniel 8 und 9 gehören zu den bemerkenswertesten. Das gesamte Buch konzentriert sich hauptsächlich auf die Zwangslage des Tempels, das Heiligtum und Jerusalem, die beide zerstört wurden.

Hier sind Ellen G. Whites eigene Worte (S.T.A.Prophetin): „Die Bibelstelle, die vor allen andern die Grundlage und der Hauptpfeiler des Adventglaubens war, ist die in Daniel 8,14 gegebene Erklärung: „Bis zweitausenddreihundert Abende und Morgen um sind; dann wird das Heiligtum wieder geweiht werden.“ Der große Kampf, Seite 111.2

An dieser Stelle sollte darauf hingewiesen werden, dass bei der Vorbereitung der Kapitel über das Heiligtum im Buch „Der Große Kampf“ Ellen White das meiste von Uriah Smith und J.N. Andrews kopierte. Dabei folgte sie auch deren ausdrücklicher Leugnung, dass Dan 8,13 eine Frage stellt, worauf Dan 8,14 die Antwort gibt. Die Tatsache ist, dass Dan 8,13 im Buch „Der große Kampf“ nicht zu finden ist. Nach der Beschreibung der Erfolge des boshaften kleinen Horns gegen das Heiligtum und seine Anbeter wurde die Frage gestellt (Dan 8,13): Bis wann hält dieser verwüstende Frevel an? Wann greift der Himmel ein, um diesem bösen Aggressor Einhalt zu gebieten? Der Vers 14 war die Antwort auf diese Anfrage.

Wie bereits erwähnt haben Siebenten-TagsAdventisten ein außergewöhnliches Verständnis von Daniel 8. Mit meiner Präsentation werde ich versuchen die Lehren von Ellen White und der STA-Gemeinde mit der Bibel zu vergleichen, besonders Daniel 8 und die 2300 Tag/Jahr Prophezeiung. Wie haben Adventisten ihre gegenwärtige Auslegung von Daniel 8 erhalten? Wie sind sie auf diese Idee gekommen? William Miller, ein Bauer, wurde später Baptisten-Prediger. Er verkündigte einem breiten Publikum, dass der Messias um das Jahr 1843 gemäß der Erfüllung der 2300 Tage Prophezeiung von Dan 8,14 wiederkommen würde. Nachdem es klar wurde, dass diese Prophezeiung sich nicht im Jahr 1843 erfüllte, verlegte er das Datum später auf den 22. Oktober 1844. Zu seiner Anerkennung gestand er schließlich seinen Fehler, aber aus dieser Bewegung entstand die Gemeinde der S.T.A., die immer noch glaubt und predigt, dass sich die 2300 Tage/Jahres Prophezeiung 1844 erfüllte.

Als Mitglied der STA-Gemeinde für mehr als 50 Jahre akzeptierte, glaubte und lehrte ich die 2300 Tag/Jahr Prophezeiung und das Jahr 1844 als Wahrheit. Nachdem ich jedoch die Lehren von Ellen White und diese Prophezeiung während der letzten Jahre näher studierte, fand ich schwerwiegende Fehler, die von der Gemeinde verbreitet werden, einschließlich dessen, was im Jahr 1844 geschah. Während die 70 Wochen Prophezeiung in Dan 9 richtigerweise 457 v.Chr. beginnt, kann man jedoch die Idee, dass die 2300 Tage damit verbunden sind und auch 457 v.Chr. beginnen, mit der Schrift nicht beweisen. Auch einige STAGelehrte sind sich darüber einig. In den 1950er Jahren versuchte Elder Cottrell, der damalige Redakteur des STA-Bibelkommentars, die Auslegung von Dan 8,14 zu verteidigen. Er ärgerte sich nämlich über den Kommentar von Dr. Donald Barnhouse, dass die Idee eines Untersuchungsgerichts nicht einen einzigen Bibeltext zur Unterstützung hat. Nachdem er sich mit Dan 8,14 intensiv beschäftigt hatte, indem er die Originalsprachen und

Anstatt die Erfüllung der Rückkehr des Messias zuzuschreiben, wie die Milleriten es anfänglich glaubten, führten sie eine neue Lehre ein, nämlich 3

von Daniel gehen. In Dan 7 finden wir auch ein „kleines Horn“, welches die frühen protestantischen Gelehrten und dann später die Adventisten als die verfolgende Macht Roms beschrieben.

die historisch-grammatische Methode der Auslegung ausgeschöpft hatte, kam er zum Entschluss, dass er die Position der Adventgemeinde nicht belegen kann. Auf den Vorschlag von F.D. Nichol sandte er einen Fragebogen an 27 führende adventistische Gelehrte und stellte fest, dass auch diese keine ausreichenden biblischen Beweise zur Verteidigung einbringen konnten. Einige äußerten den Gedanken, dass Dan 8,14 nichts mit dem Zusammenhang zu tun hat und dass das falsche Wort „gereinigt”, welches für die STA-Pioniere ein glücklicher Zufall war, sie dazu brachte, Dan 8,14 mit der Reinigung des Heiligtums in Verbindung zu bringen. Ein von der General-Konferenz ernannter Ausschuss konnte nach fünfjähriger Arbeit das Problem nicht lösen. Eine Minderheit gab offen zu, dass die adventistische Position mit der Bibel nicht bewiesen werden kann. Die Mehrheit wollte das Problem lösen, indem sie sowohl den Zusammenhang als auch die Sprache völlig ignorierte. Bei der Versammlung des Forums erklärte Elder Cottrell, dass trotz massiver Anstrengungen, er die Siebenten-Tags-Adventistische Ansicht mit der Bibel nicht beweisen könnte. In den 1950er Jahren gelangte Don F. Neufeld des Advent Review zur selben Schlussfolgerung. Cottrell möchte jedoch nicht die traditionelle Lehre aufgeben, sondern diese unbedingt beibehalten. Allerdings glaubt er es allein wegen der Aussage von Ellen White. Es ist jedoch zweifelhaft, dass jemand mit einer solchen Lösung zufrieden ist.

(Matthew Henry, Kommentar, Seite 1075)

So, wer ist das kleine Horn von Daniel 7 und wer ist das kleine Horn von Dan 8?

Laut der adventistischen Lehre ist das kleine Horn von Daniel 7 und das kleine Horn von Daniel 8 dieselbe Macht. Doch bei genauerer Betrachtung werden wir entdecken, dass Kapitel 7 sich auf die Welt im Allgemeinen und Kapitel 8 sich auf zukünftige Ereignisse konzentriert, die sich besonders auf Israel beziehen.

Wie könnten wir der Welt eine Botschaft verkündigen, die wir nicht aus der Schrift beweisen können?

Ist das unehrlich? Kann man das eine Täuschung oder Betrug nennen? Es ist Betrug, mag es wissentlich oder unwissentlich sein! Und es ist unehrlich!

Es geht hier um die Prophezeiung zwei ganz verschie-

Das „kleine Horn” in Dan 8 ist die Macht, welche das „Heiligtum” für 2300 Abende/Morgen verwüstet. STA lehren, dass das „kleine Horn“ von Daniel die römische Macht ist; stimmt das? Um zu verstehen, warum Adventisten lehren, dass das kleine Horn von Dan 8 Rom ist, müssen wir zuerst zum vorherigen Kapitel

dener Mächte.

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In Daniel 7 werden die Weltmächte von unreinen Tieren dargestellt, in Daniel 8 werden die Weltmächte von Opfertieren des Heiligtums dargestellt. Es wird auch gesagt, dass Daniel 7 in Aramäisch, einer heidnischen Sprache geschrieben wurde, was darauf hindeuten

könnte, dass es die Heidenvölker anspricht. Daniel 8 ist in Hebräisch geschrieben, was darauf hindeuten könnte, dass dieses die Juden betrifft! Könnte das möglich sein?

Das kleine Horn von Daniel 7

Das kleine Horn von Daniel 8

Es ist mit einem Tier verbunden, was das 4. Es ist mit einem Tier verbunden, was das 3. Reich repräsentiert. Reich repräsentiert. Es kommt direkt aus dem Kopf des Tieres Es kommt nicht aus dem Kopf des Ziegenhervor. bocks, sondern aus einem bestehenden Horn hervor. Es entwurzelt keine Hörner.

Es entwurzelt 3 Hörner.

Es kommt aus der Mitte der 10 existierenden Es kommt aus einem der 4 Hörner des 3. Reichs empor. Hörner empor. Es ist ein Horn, das aus einem Horn hervorEs ist ein Horn, das aus einem Tier stammt. kommt. Es ist anders als die anderen 10 Hörner, das Es sagt nicht, dass dieses Horn in irgendeiner Weise neu oder anders ist. meint, es ist eine neue, andere Art Macht. Es war größer als die neben ihm waren (v.20). Es ist ein Horn von einem Horn, ein Horn der Es geht hier um eine Macht, die stärker ist als Geringfügigkeit. Es ist unbedeutend im Verdie, welche durch die 10 anderen Hörner sym- gleich zu den 4 bemerkenswerten Hörnern und dem ursprünglichen Horn des Ziegenbolisiert sind. bocks. tums aufkommen. Ihr Königreich bezieht sich auf 3 die 4 Abteilungen des Alexandrinischen Reiches. Das Ende oder die letzten Tage der 4 Königreiche war zwischen 300 bis 200 v.Chr. Das bedeutet: Das kleine Horn von Dan 8 musste also 600 Jahre bevor das kleine Horn von Dan 7 existierte auftreten! Dieser Unterschied ist ein starker Beweis, dass diese 2 „kleinen Horn-Mächte“ nicht die gleichen sind, weil sie in sehr unterschiedlichen Epochen der menschlichen Geschichte existierten.

Erstens, wann kommt das Horn von Dan 8 hervor? Es sagt in Dan 8,9 „Und aus einem (von den 4 Hörnern des Ziegenbocks – Griechenland) wuchs ein kleines Horn; das ward sehr groß gegen Mittag, gegen Morgen und gegen das werte Land.” Dan 8,9 sagt uns, dass am Ende ihres Königtums das kleine Horn von einer der Abteilungen des Alexanderreiches hervorkommen würde. (Vers 23). Das verweist uns auf eine Macht, die aus der griechischen Welt irgendwann nach 300 v. Chr. entspringt. Rom war nie Teil des alexandrinischen Reiches, noch stammt es von einer der Abteilungen des griechischen Weltreichs. Rom kam aus Italien und wurde um 753 v.Chr. gegründet. Rom wurde eine Republik 509 v.Chr. Rom eroberte die 4 Abteilungen des griechischen Reiches, das ist ein weiterer Beweis dafür, dass Rom also nicht aus einer der vier Abteilungen des Reiches von Alexander hervorkam. Daher kann Rom unmöglich das prophetische Symbol eines Hornes sein, das aus einem Horn innerhalb des griechischen Reiches entsprang.

Laut adventistischer Lehre begannen die 2300 Tage/Jahre 457 v.Chr. und endeten 1844 n.Chr. Während dieser Zeitperiode sollte das kleine Horn von Daniel 8 das Heiligtum „verwüsten”. Laut adventistischer Lehre begann dies, als das heidnische Rom das irdische Heiligtum und dann als es später das päpstliche Rom wurde, das himmlische Heiligtum verwüstete oder mit seinen Füßen zertrat. Das ist ein ernsthaftes Problem:

Das kleine Horn von Dan 7 (Rom) hatte seinen Anfang erst als das 4. Tier in 10 Königreiche aufgeteilt wurde, was 476 n.Chr. stattfand. Das kleine Horn von Dan 8 sollte erst am Ende ihres König-

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Diadochen

Rom hatte keinen Kontakt mit der jüdischen Nation bis etwa 161 v.Chr. Wie ist es dann möglich, dass das kleine Horn 457 v.Chr., also 300 Jahre bevor es überhaupt existierte, anfing das Heiligtum zu verwüsten und zu entheiligen? Rom war deshalb nicht das kleine Horn, von dem es in Dan 8 spricht. Rom lebte friedlich mit der jüdischen Nation und belästigte diese auch nicht bis Palästina 63 v.Chr. Teil des Römischen Reiches wurde. Wie konnte das kleine Horn das Heiligtum für fast 400 Jahre „verwüsten“, wenn es sich während dieser Zeit nicht in den Heiligtumdienst einmischte? Wenn das päpstliche Rom das kleine Horn von Dan 8 während des letzten Teils der 2300 Jahre darstellt, wo war das päpstliche Rom am 22. Oktober 1844? Hörte das Papsttum 1844 plötzlich auf das Heiligtum zu verwüsten? Wurde es ohne Menschenhand 1844 zerschmettert Dan 8,25? (Dan

eine einzelne Person hingewiesen. Die Worte „ihm, er, sein usw.” erscheinen in den folgenden Versen 24 und 25 zehn (10) Mal. Das bedeutet, dass es hier um eine einzelne Person geht und nicht um eine Weltmacht. Die Tatsache, dass das kleine Horn seine Arbeit aufnahm, lange bevor Rom irgendeinen Kontakt mit den Juden hatte, und die Tatsache, dass das kleine Horn aus einer der 4 Teile des griechischen Reiches hervorkam, schließt Rom aus, weil es weder an den Ort noch in die Zeit passt. Außerdem wird das kleine Horn als ein bestimmter König und nicht als ein Reich beschrieben. Indem wir die Beweise prüfen, wird es ganz klar, dass Antiochus Epiphanes jede Beschreibung von Daniel 8 mit größter Genauigkeit erfüllt. Das gleiche kann nicht von Rom gesagt werden!

8,14 by Desmond Ford – die 2300 Tage-Prophezeiung von Daniel 8 von John Gill)

Ich habe diese Fragen vorher nie gestellt, weil ich diese Dinge nicht mit der Schrift verglich. Ich überließ diese Arbeit des Prüfens anderen, was mich hätte in die Verdammnis führen können. Ich vertraute anderen Menschen. Es war einzig und allein mein eigener Fehler und ich habe auch keine Entschuldigung dafür! Das kleine Horn von Dan 8 ist ein König und kein 4 Königreich! „Und am Ende ihres Königtums (4 Abteilungen des griechischen Reichs), wenn die Frevler das Maß voll gemacht haben, wird ein König aufstehen, frechen Angesichts und der Ränke kundig.” Dan 8,23

Daniel 8,9 „Und aus einem wuchs ein kleines Horn; das ward sehr groß gegen Mittag, gegen Morgen und gegen das werte Land.“ Luther Das Königreich von Antiochus Epiphanes lag in der Mitte von Syrien, nördlich von Israel. Beachtet, dass während seiner Macht Antiochus seine Angriffe nur zum Süden und zum Osten von Syrien und schließlich gegen das werte Land (Israel) machte.

Es gibt hier keinen Zweifel, dass der Engel Gabriel in Kapitel 8 Vers 9 das kleine Horn als „den König mit frechem Angesicht” identifiziert. Das hebräische Wort für „König“ im 23. Vers ist „Melek“, und bedeutet „ein König, fürstlich“ (Strongs). Das Wort „Melek“ wird nie als „Königreich oder Weltmacht oder Reich“ übersetzt. Gabriel gebraucht dasselbe hebräische Wort „Melek”, um das große Horn des Ziegenbocks in Vers 21 zu identifizieren. Alle Bibelwissenschaftler sind sich darüber einig, dass dies Alexander ist. In Vers 23 kommt das Wort „Königreich” vom hebräischen Wort „malkuth” und bedeutet „eine Herrschaft, Reich, königlich” (Strong), Gabriel machte hier einen offensichtlichen Unterschied bei der Verwendung dieser beiden Wörter. Hier ist was Gabriel sagte:

Gegen Süden – „Antiochus marschierte in Ägypten ein und kämpfte gegen (ihren König) Ptolemy Philometor, nahm viele Städte ein und belagerte Alexandria; und in aller Wahrscheinlichkeit hätte er das ganze Land unterworfen, hätten die Römer ihn nicht zurückgehalten, indem sie ihren Botschafter Popilius zu ihm sandten, der ihn zwang von seinem Vorhaben abzulassen." (Gill's Exposition)

„Von malkuth (Herrschaft, Reich, Königreich) kommt ein melek (Herrscher, König) hervor.“ Von Vers 23 (Dan 8) an wird auf den König als auf 4

4 Diadochen nach Alexander 6

Die Feldzüge des Antiochus gegen Ägypten werden in 1.Makk 1,19-20 beschrieben: „Nachdem Antiochus Ägypten so schwer heimgesucht hatte, kehrte er im Jahre 143 1.Makk 1,21 (170-169 v.Chr.) um, zog gen Israel und kam nach Jerusalem mit gewaltiger Heeresmacht.“

tung. „Nichts könnte das Verhalten des Antiochus gegen die Juden besser zum Ausdruck bringen.“ (Seite 345) Lasst uns Dan 8,11 untersuchen: „Selbst bis zu dem Fürsten des Heeres tat es groß; und es nahm ihm das beständige Opfer weg, und die Stätte seines Heiligtums wurde niedergeworfen.“

Gegen Osten – in Richtung Armenien und Persien, der Atropatii in Medien und den Ländern jenseits des Euphrat, die er tributpflichtig machte: „Weil er sich nun arg beunruhigt fühlte, beschloss er, nach Persien zu ziehen und die Steuern der Provinzen dort zu erheben und viel Geld zusammenzubringen.“ (1.Makk 3,31) „Unterdessen durchzog der König Antiochus die oberen Länder. Als er nun vernahm, dass Elymais in Persien eine durch ihren Reichtum, durch Silber und Gold berühmte Stadt sei und dass sich dort ein überaus reicher Tempel mit goldenen Rüstungen und Panzern und anderen Waffen befinde, die der mazedonische König Alexander, der Sohn Philipps, der erste König von Griechenland, dort niedergelegt habe, zog er hin, um die Stadt zu erobern." (1.Makk 6,1-3)

Wer ist der „Fürst des Heeres?“ Strong definiert „Prinz“ (sar) als „den Kopf, eine Hauptperson, Kapitän, Anführer, Häuptling, Gouverneur, Herr, Herrscher, Fürst, Verwalter." Das kleine Horn würde sich als der Kopf, der Kapitän, als Herrscher erheben. Antiochus machte das buchstäblich während seiner Herrschaft, als er den Hohepriester Onias ins Exil trieb und ihn später in der grausamsten Weise tötete. Außerdem erhob Antiochus sich selbst im übertragenen Sinne als der maximale Prinz des Heeres, nämlich als Gott selbst. Sein Beiname Theo Antiochus sagt, dass er ein Abglanz der Göttlichkeit in menschlicher Gestalt ist, also ein im Fleisch geoffenbarter Gott. (Siehe Edwin Bevan, Das Haus des Seleukos, Band 2, Seite 154).

Lasst uns Dan 8,10 näher ansehen: „Und es wurde groß bis zum Heere des Himmels, und es warf von dem Heere und von den Sternen zur Erde nieder und zertrat sie.“

Antiochus Epiphanes entfesselte einen schrecklichen Angriff auf das jüdische Heiligtum und die jüdische Religion in einem Versuch, die Religion auszurotten. Er verbot die täglichen Opferungen von Lämmern und entweihte das Heiligtum. Das

Dieser Vers spricht nicht über himmlische Wesen, denn kein Reich, einschließlich Rom, warf Sterne zur Erde nieder. Sowohl die Bibel als auch die jüdischen Apokryphen verwenden ähnliche Redewendungen, um Priester und Herrscher des hebräischen Volkes zu beschreiben. Hier sind einige Beispiele: 1. Die Söhne Jakobs in Josephs Traum werden als Sterne beschrieben. (1.Mose 37,9) 2. In Jes 24,21 werden die jüdischen Herrscher „die Heerschar der Höhe in der Höhe…..” genannt. 3. In 2.Makk 9,10 wird von Antiochus gesagt: „der jüngst noch wähnte, die Sterne am Himmel erreichen zu können…“

Buch der Makkabäer beschreibt, wie das tägliche Opfer abgeschafft und wie das Heiligtum verwüstet wurde:

Albert Barnes, in seinen Bemerkungen über Daniel, sagt dazu: „Und es warf einige von dem Heer und von den Sternen zur Erde ‚Das Horn‘ schien bis zu den Sternen zu wachsen…“ und sie von ihren Plätzen zu entreißen und sie auf die Erde zu werfen. Antiochus als Erfüller, hatte die Fürsten, Herrscher und das Volk des Heiligen oder der Armee Gottes mit Füßen zertreten. Alles was angedeutet war, hatte sich in dem, was er dem jüdischen Volk antat, vollkommen erfüllt. (Siehe 1.Makk 1 und 2.Makk 8,2). Und er zertrat sie mit Empörung und Verach-

„Hier brach er in seinem Übermut in das Heiligtum ein, nahm den goldenen Altar und den Leuchter samt allen zugehörigen Geräten weg.“ (1.Makk 1,21-24 Menge)

Antiochus' Angriff auf die jüdische Religion war die schlimmste Krise zwischen der Babylonischen Gefangenschaft 606 v.Chr. und der Zerstörung Jerusalems 68-70 n.Chr. 7

Nach zwei Jahren verschlechterte sich die Situation des Heiligtums noch mehr: „Unschuldig Blut vergossen sie rings um das Heiligtum und entweihten dadurch das Heiligtum …Ihr Heiligtum ward öde wie die Wüste ..."

Horn brachte das Durcheinander, die Verwüstung, die Entheiligung des Heiligtums, dass es notwendig war, dieses wieder zu reinigen, zu rechtfertigen, in Ordnung zu bringen und neu zu weihen.

(1.Makk 1,37 und 39 Menge)

Als STA wurde ich gelehrt, dass sich die „Reinigung des Heiligtums” auf den Vorgang am Versöhnungstag in 3.Mose 16 bezieht, wo die Sünden Israels durch das Blut Jahshua’s entfernt wurden. Doch nirgendwo finden wir in Dan 8, dass es die bereuten Sünden Israels waren, die das Heiligtum entweihten.

Antiochus' Ziel war es die jüdische Religion auszurotten und alle Menschen in Palästina zu vereinen und seine heidnische Religion bei Todesstrafe aufzuzwingen. Er befahl: „Nunmehr ließ der König Antiochus in sein ganzes Reich eine Verfügung ausgehen, dass alle seine Untertanen ein einziges Volk bilden sollten und jeder seine besonderen Gebräuche und Gesetze aufzugeben habe... Die Brand-, Schlacht- und Trankopfer sollten im Heiligtum in Wegfall kommen..." (1.Makk 1,41, 42 & 45)

Im Gegenteil, es ist das kleine Horn, das das Heiligtum verwüstet. Deshalb kann die in Dan 8 beschriebene Reinigung des Heiligtums sich nicht auf den Versöhnungstag beziehen, sondern sie weist auf die Wiederherstellung des Heiligtums hin, das vom kleinen Horn mit Füßen getreten wurde.

Lasst uns nun den nächsten Vers in Dan 8 ansehen, den Vers 12: „Und das Heer wurde dahingegeben samt dem beständigen Opfer, um des Frevels willen. Und es warf die Wahrheit zu Boden und handelte und hatte Gelingen..." (Dan

Das ist ein ernsthaftes Problem!

8,12 Elbf)

Daniel 8 sagt, dass das Heiligtum vom kleinen Horn geschändet oder entweiht wurde, doch STA sagen, dass es durch bekannte und bereute Sünden seines Volkes entweiht wurde. Beides kann nicht wahr sein. Entweder wurde das Heiligtum vom kleinen Horn entweiht oder es wurde durch bereute und bekannte Sünden entweiht.

„Es ward ihm aber solche Macht gegeben wider das tägliche Opfer um der Sünde willen, daß es die Wahrheit zu Boden schlüge und, was es tat, ihm gelingen mußte..." (Daniel 8,12 Luther)

Die Bibel sagt, dass diese Katastrophen über die Juden „um der Sünde willen” kamen. Mit anderen Worten, es waren die Sünden der Juden selbst, die dieses Unglück über sie brachte. Sie selbst verursachten diese Katastrophen. Sie selbst ergriffen die Initiative, um Jerusalem zu hellenisieren. Eine Delegation führender Juden kam kurz nach seiner Machtübernahme zu Antiochus und bat um die Erlaubnis, aus Jerusalem ein Antiochia zu machen und die wesentlichen Kennzeichen einer griechischen Stadt, das Gymnasium, zu errichten. Später, nachdem Antiochus seinen eigenen Hohenpriester einsetzte, wurde das Gymnasium gebaut und bald kamen junge Priester, die das hellenische Ideal der Körperkraft und Schönheit erstrebten. (See Bevan, Das Haus von Seleukos, Band 2, Seiten 168-181). Ich möchte bemerken, dass das Heiligtum nicht durch bekannte Sünden der Heiligen verwüstet oder entheiligt wurde, sondern von den bösen Taten des kleinen Horns. Was im Alten Testament das Heiligtum verunreinigte, waren nicht die bekannten und bereuten Sünden, sondern das Brechen, das Übertreten des Bundes zwischen JHWH und Israel.

Was ist richtig? Der STA-Gelehrte Dr. Raymond Cottrell erklärt das adventistische Dilemma: „Der Zusammenhang von Dan 8,14 zeigt, dass die Schändung des Heiligtums vom kleinen Horn geschah. Die STAInterpretation ist, dass die Schändung des Heiligtums durch die Übertragung gestandener Sünden im himmlischen Heiligtum durch den priesterlichen Dienst Christi verursacht wurde. Wenn wir behaupten, dass die STA-Auslegung von Dan 8,14 mit dem Kontext übereinstimmt, dann müsste das kleine Horn als Christus identifiziert werden. Mit anderen Worten, nach der Bibel können nicht beide Auslegungen richtig sein, die dem Kontext nach und die adventistische Auslegung. (Cottrell zitiert in Dan 8,14 von Desmond Ford, Seiten A-115-116)

Wenn wir mit der STA-Logik übereinstimmen wollen, nämlich, dass die Reinigung des Heiligtums sich auf den Versöhnungstag bezieht, dann muss man gezwungener Weise schlussfolgern, dass Jahshua und sein Volk die kleine Hornmacht darstellen, die das Heiligtum entweiht haben. Das ist

Wir wollen uns daran erinnern, was uns in Dan 8,11-12 gesagt wird, dass das kleine Horn es war, welches „das Heiligtum verwüstete”. Das kleine 8

Jahre bevor dies stattfand und er sandte eine Botschaft an Daniel, um ihn zu trösten und zu versichern, dass JHWH seinem Volk letztlich den Sieg geben wird. Erstaunlicherweise sagt JHWH den Juden genau voraus, wie lange sein Heiligtum wüst liegen wird, nämlich 2300 Abend- und Morgenopfer würden ausgesetzt werden.

eine ketzerische Schlussfolgerung und bringt die Gemeinschaft der S.T.A. in ein Dilemma, aus dem sie sich unmöglich selbst befreien kann. Nun wollen wir uns den nächsten Vers von Dan 8, den Vers 13 ansehen: „Und ich hörte einen Heiligen reden; und ein Heiliger sprach zu jenem, welcher redete: Bis wann geht das Gesicht von dem beständigen Opfer und von dem verwüstenden Frevel, da sowohl das Heiligtum als auch das Heer zur Zertretung hingegeben ist? ..." (Dan 8,13 Elbf)

Eine kurze Erzählung dieser Geschichte ist, dass 168 v.Chr. der Seleukidenherrscher Antiochus IV., (Epiphanes), Herrscher von Syrien wurde und alle jüdischen Bräuche wurden unter Androhung der Todesstrafe verboten. Er plünderte die Stadt Jerusalem, nahm 10.000 Gefangene, raubte die Tempelschätze und baute einen heidnischen Altar im Tempel. Am 25. Tag des 9. Monats (Antiochus‘ Geburtstag) wurde zum ersten Mal ein Opfer auf diesem Altar gebracht. Jede Ortschaft wurde aufgefordert ein Schwein zu opfern und dann errichtete er ein Götzenbild von Zeus im Allerheiligsten, was später der Gräuel der Verwüstung genannt wurde. Die Familie, die später als die Makkabäer (Hammer) unter der brillanten Führung von Judas, dem Sohn von Matthias, bekannt wurde, besiegte die mächtige syrische Armee. Am 3. Jahrestag der Entweihung des Tempels 164 v.Chr. wurde der Tempelgottesdienst wiederhergestellt. Der Tempel wurde wieder eingeweiht, in Hebräisch heißt es Chanukka und wird heute noch gefeiert.

Was ist die Frage? Der Heilige wollte wissen, wie lange es dem „kleinen Horn“ erlaubt ist die Opfer zu entfernen und das Heiligtum mit Füßen zu treten. Wie lange werden die täglichen Opfer unterdrückt werden? Das ist die Frage, welche die Antwort im nächsten Vers von Daniel 8 verursachte: „Und er sprach zu mir: Bis zu zweitausenddreihundert Abenden und Morgen; dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden. ..." (Dan

Wann genau fand dieser Gräuel statt?

8,14 - Elbf)

Im originalen hebräischen Text sagt es richtig, dass es eine Einstellung von 2300 Abende und Morgen sein wird, bis das Heiligtum wieder geweiht oder gerechtfertigt wird. (Der Ausdruck, der als „gerechtfertigt” übersetzt wurde ist das hebräische Wort „tsadaq” und bedeutet zu rechtfertigen).

Beachtet, dass sehr wenige Zeitangaben oder Daten im Altertum genauer und besser festgelegt wurden als die Zeitpunkte, wann die täglichen Opfer von Dan 8,12-14 durch Antiochus Epiphanes unterbrochen und wieder eingesetzt wurden, wie in der jüdischen Geschichte im Buch der Makkabäer.

Adventisten wenden das „Jahr-Tag-Prinzip” in Dan 8,14 an und behaupten, dass die 2300 Abende und Morgen als 2300 Tage zu verstehen sind und 2300 Jahren entsprechen. Allerdings erscheint das hebräische Wort für „Tag” (yowm oder yamin für Tage) nicht in diesem Vers. In manchen Übersetzungen wurde Abende und Morgen als „Tag“ übersetzt. Aber die hebräischen Wörter „ereb“ und „boqer“ bedeuten buchstäblich „Abende und Morgen“ und nicht Tag oder Tage. Da der Vers selbst über die täglichen Opfer im Tempel spricht, welche jeden Vormittag und jeden Nachmittag stattfanden, ist die einzig vernünftige Schlussfolgerung, dass dieser Vers über diese täglichen Opfer im Tempel spricht. Die Prophezeiung der 2300 Abende und Morgen ist eine erstaunliche, unglaubliche und genaue Erfüllung der schrecklichen Herrschaft des Antiochus. Gott sah diese schreckliche Bedrohung 400

In 1.Makk 1,57 finden wir das genaue Datum, wann der Gräuel eingesetzt wurde: „Am 15. Tage des Monats Kislev (Dezember) im Jahre 145 (168 v. Chr.) stellten sie einen „Gräuel der Verwüstung” auf den Brandopferaltar und erbauten Altäre in den Ortschaften Judas ringsumher.” Menge-Übersetzung

Die Beendigung der Schändung des Tempeldienstes wird auch in dem gleichen Buch beschrieben und zwar in 1.Makk 4,52-53: „Als sie nun so die begonnenen Arbeiten allesamt vollendet hatten, brachten sie in der Morgenfrühe am 25. Tage des 9. Monats, es war der Monat Kislev (Dezember) des Jahres 148 (165/164 v.Chr.) ein 9

Opfer nach der Vorschrift des Gesetzes auf dem neuen Brandopferaltar dar, den sie erbaut hatten.“ Menge

rusalem; [und] es war Winter. 23. Und Jahshua (Jesus) wandelte in dem Tempel, in der Säulenhalle Salomons. 24. Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Bis wann hältst du unsere Seele hin? Wenn du der Messias (Christus) bist, so sage es uns frei heraus.” Elbf – Joh

Wenn wir den griechischen Kalender benutzen, der zur Zeit der Makkabäer gebraucht wurde (laut Herodot) mit einer Ausnahme, dass die Jahre 146 und 148 (nach dem gregorianischen Kalender - 167164 v.Chr.) Schaltjahre mit einem zusätzlichen Monat von 30 Tagen waren, erhalten wir folgende Kalkulation: Vom 15.09.145 bis 25.09.148 (Herodots griechischer Kalender), die angegebenen Daten in Makkabäer vom Zeitpunkt der Schändung des Heiligtums bis zur Einweihung, waren es genau 3 Jahre und 10 Tage.

10,22-24

Das Heiligtum wurde von Judas Makkabäus „gereinigt, gerechtfertigt” indem er diese heilige Stätte säuberte, den Hof heiligte, den Altar errichtete und die Gefäße des Heiligtums erneuerte und alles an seinen richtigen Platz stellte. (Hier ist der Bericht in 1.Makk 4,41-51 Menge)

„Sodann stellte Judas eine Anzahl Männer an, um die Besatzung der Burg an der Vollführung von Feindseligkeiten zu hindern, bis er das Heiligtum gereinigt haben würde. 42. Weiter wählte er fehllose Priester aus, die dem Gesetz treu ergeben waren; 43. die reinigten das Heiligtum und schafften die Steine, die zur Entweihung gedient hatten, an einen unreinen Ort. 44. Alsdann berieten sie wegen des entweihten Brandopferaltars, wie sie mit ihm verfahren sollten. 45. Und da verfielen sie auf den guten Gedanken ihn abzubrechen, damit er ihnen nicht infolge der Entweihung durch die Heiden Schimpf und Schande einbrächte. So rissen sie also den Altar ein 46. und legten die Steine an einem geeigneten Platze auf dem Tempelberge nieder, bis ein Prophet aufträte, der eine Entscheidung darüber abgäbe, was mit ihnen geschehen solle. 47. Dann nahmen sie unbehauene Steine nach der Vorschrift des Gesetzes (2.Mose 20,25; 5.Mose 27,5 u. 6) und erbauten einen neuen Altar nach dem Muster des alten. 48. Auch stellten sie das Heiligtum (von außen) und auch die inneren Räume des Tempels wieder her und weihten die Vorhöfe, 49. ließen auch neue heilige Geräte anfertigen und brachten den Leuchter und den Rauchopferaltar und den Schaubrottisch in den Tempel hinein. 50. Alsdann räucherten sie auf dem Altar und zündeten die

Somit sieht die mathematische Rechnung nach dem griechischen Kalender, der zur Zeit der Erfüllung der Prophezeiung benutzt wurde, wie folgt aus:

(3x360) + (2x30) + 10. Daraus folgt: 3 x 360 sind -------------------- 1080----- Tage 2 x 30 (2 Schaltjahrmonate) --- 60----- Tage Vom 15. bis zum 25. sind ----- 10----- Tage Gesamtsumme --------------- 1150----- Tage Das ist genau die Zeitperiode für 2300 Opfer, eins am Morgen und eins am Abend, wie Daniel es in Kapitel 8 vorhersagte! Source: http://moellerhaus.com/2300.htm

Makkabäus erhob sich und begann eine Revolte gegen Antiochus. Für mehr als 3 Jahre kämpfte er gegen die Armeen von Antiochus. Schließlich war er siegreich über Nicanor am 13. Tag des Monats Adar und die Macht des Antiochus über Judäa war gebrochen. Nach seinem Sieg, als Judas in Jerusalem einzog, fand er „das Heiligtum verwüstet” (1.Makk 4,38). Judas ordnete sofort an, dass das Heiligtum wieder aufgebaut und gereinigt wird, damit es für die heiligen Dienste wieder verwendet werden kann (1.Makk 4,41-51). Die Juden erinnern heute noch mit einem jährlichen Fest an den Sieg Judas, das Fest des Lichtes oder Chanukka. Der Heiland anerkannte das Fest durch seine Gegenwart (Joh 10,2224).

„Es war aber das Fest der Tempelweihe in Je10

Wenn Gabriel es versäumt hätte, Daniel die Vision verständlich zu machen, dann wäre er JHWH ungehorsam gewesen. Ferner hätte Gabriel sich schuldig gemacht, seine Aufgabe nicht erfüllt zu haben, weil er nämlich in Vers 19 dem Daniel genau sagte „Siehe, ich will dir kundtun, was in der letzten Zeit des Zornes geschehen wird!”

Lampen auf dem Leuchter an, dass sie den Tempel erleuchteten. 51. Schließlich legten sie Brote auf den Tisch und hängten die Vorhänge auf.” Die Geschichte zeigt offen und klar, dass die 2300 Abend- und Morgen-Prophezeiung von Daniel 8 sich auf die Verwüstung des Tempels durch Antiochus bezieht und nicht auf eine Prophezeiung, die sich unbemerkt im Jahre 1844 erfüllte.

Scheiterte Gabriel in dieser seiner Mission? Es gibt absolut keinen Grund daran zu zweifeln, dass er seine Mission erfüllte und Daniel die Vision klarmachte. Deshalb gibt es auch keinen Grund für Gabriel, 11 Jahre später zurückzukommen, um die Vision nochmals zu erklären, die er ihm bereits erfolgreich erklärt hatte.

Scheiterte Daniel in seiner Mission? William Miller, Ellen White, Uriah Smith und andere STA versuchten Daniel 8 mit Daniel 9 zu verknüpfen und behaupteten, dass Gabriel elf Jahre später nochmals zu Daniel geschickt wurde, um Daniel die Vision nochmals zu erklären. Sie behaupten, dass der letzte Teil von Daniel 9 eine weitere Erklärung von Daniel 8 ist. Diese Lehre wird von Dan 8,27 abgeleitet: „Und ich, Daniel, war dahin und war einige Tage krank. Dann stand ich auf und verrichtete die Geschäfte des Königs. Und ich war entsetzt über das Gesicht, und niemand verstand es.“ Dan 8,27 Elbf

Ist Daniel 9 eine Erweiterung von Daniel 8? Es wird behauptet, dass die Verwendung des Wortes in Daniel 9,24 „bestimmt“ bedeutet, dass die 70 Wochen (490 Jahre) von einem viel längeren Zeitraum, nämlich den 2300 Jahren abgeschnitten sind. Wie kann jemand überhaupt auf solch eine Schlussfolgerung kommen? Die „Strong-Konkordanz“ führt das Wort „abgeschnitten“ als eine von mehreren Definitionen für das hebräische Wort „chathak“ auf. Dieses Wort hat in dieser Zeitform eine sehr einfache Bedeutung. „Chathak’ in der NiphalZeitform bedeutet: zu bestimmen, verordnet, beigelegt, abgegrenzt.

Zuerst müssen wir erkennen, dass das Wort „es” von den Übersetzern hinzugefügt wurde, denn es ist nicht im hebräischen Text. Wenn wir dieses Wort entfernen, dann wird die Bedeutung dieses Verses zweifelhaft und mehrdeutig. Auf was beziehen sich die Worte: „niemand verstand“! Verstand niemand die Vision oder verstand niemand die Reaktion Daniels auf die Vision?

Beachtet die folgenden Übersetzungen dieses Verses:

Isaac Lesser, ein führender jüdischer Gelehrter, gibt den Vers wie folgt wieder: „Und ich, Daniel, war traurig und für mehrere Tage krank. Dann stand ich auf und verrichtete die Geschäfte des Königs, und ich war wegen dieser Erscheinung niedergedrückt, aber niemand beachtete es!“ (Dan 8,27 – Isaac Lesser)

Dan 9,24 „Siebzig Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt.” (Elberfelder)

Dan 9,24 „Siebzig Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt verordnet.” (Schlachter-Bibel)

Dan 9,24 „Siebzig Wochen sind verhängt über dein Volk und über deine heilige Stadt.“ (Luther

Es ist laut dieser Übersetzung offensichtlich, dass der Teil „niemand verstand es”, sich auf die Menschen bezog, mit denen Daniel zusammen war, mit denen er arbeitete, und dass diese es nicht verstanden, warum Daniel krank und niedergedrückt (erstaunt, verwirrt) war.

1984)

Es liegt doch auf der Hand, dass dieser Vers nicht sagt, dass diese Wochen von einer größeren Zahl abgeschnitten werden, sondern JHWH verordnete ganz einfach eine bestimmte Zeitperiode (490 Jahre), nachdem das jüdische Volk aufhören wird, als ein heiliges Volk anerkannt zu werden. Wenn die 490 Jahre von einer längeren Zeitperiode abgeschnitten werden sollten, warum dann von den 2300 Abenden und Morgen? Wo finden wir diese Anordnung in der Schrift? Warum nicht von der 1260, der 1290 oder der 1335 Tage/Jahre-Prophezeiung?

Die Menschen, mit denen Daniel zusammen war und arbeitete, sahen diese Vision nicht und wussten auch nichts davon. Die Behauptung zu machen, dass Daniel die Vision nicht verstand, was einen zweiten Besuch von Gabriel erforderlich machte, meint, dass der Engel in seiner ersten Mission fehlte. In Dan 8,16 ordnete eine Stimme an und sagte: „Gabriel, gib diesem das Gesicht zu verstehen!” 11

Ist es klug, eine grundlegende Lehre anzunehmen, die auf so vielen Annahmen aufgebaut ist? Lehren sollten sich auf Fakten und nicht auf Vermutungen gründen. Was meint das im Klartext? Das meint, dass die Jahre 1843/1844 aus biblischer Sicht keine besondere Bedeutung haben! Mehrere Prophezeiungen in der Schrift haben jedoch doppelte Anwendungen. Könnte es sein, dass auch die 2300 Abende und MorgenProphezeiung, also die 1150 Tage, eine zukünftige Anwendung am Ende der Zeit haben, denn Dan 8,15-17 sagt, dass die Prophezeiung für die Zeit des Endes ist, und wir leben in der Endzeit. Könnte es sein, dass die Verfolgung unter Antiochus IV. Epiphanes auch eine Vorschau einer zukünftigen Zeit der Trübsal ist? Manche glauben das und wenden diese Prophezeiung auf das an, was sich zum Beispiel gegenwärtig im Nahen Osten abspielt. Dass z.B. der Widder und der Ziegenbock sich auf Irak und Iran beziehen.

Wie können wir wissen, ob diese 70 Wochen (490 Jahre) dann nicht aus der Mitte oder am Ende der Prophezeiung abgeschnitten werden sollen? Wir können in der Schrift darüber nichts finden! Der Grund, dass William Miller die 70 WochenProphezeiung (490 Jahre) von der 2300 TagesProphezeiung abschnitt, war, weil er einen Ausgangspunkt (Jahr) für die 2300 Jahr-Prophezeiung brauchte. In der Bibel finden wir keinen Ausgangspunkt, ein Anfangsjahr für eine 2300 JahresProphezeiung, deshalb band Miller diese an die 70 Wochen-Prophezeiung. Es macht absolut keinen Sinn, die 2300 Abende und Morgen-Prophezeiung im Jahre 457 v. Chr. zu beginnen, weil das Heiligtum erst Hunderte von Jahren später verwüstet wurde. Die 2300 Jahres-Prophezeiung ist vollständig auf Annahmen aufgebaut! 1. Wir müssen davon ausgehen (annehmen), dass die 2300 Abende- und Morgen-Opfer 2300 Tage bedeuten! 2. Wir müssen davon ausgehen (annehmen), das das Jahr-Tag-Prinzip auch für die 2300 Abende und Morgen gilt. 3. Wir müssen davon ausgehen (annehmen), dass Gabriel 11 Jahre später kam, um nochmals Daniel eine Vision zu erklären, die er ihm bereits erklärt hatte. 4. Wir müssen davon ausgehen (annehmen), dass Gabriel nicht die Absicht hatte, dass Daniel die Vision von Kapitel 8 versiegeln sollte, weil er 11 Jahre später zurückkommen würde, um es ihm noch mehr zu erklären. 5. Wir müssen davon ausgehen (annehmen), dass Gabriel zurückkam, um mit ihm über eine Vision zu reden, die er bereits 11 Jahre früher erhalten hatte, obwohl Daniel Gott um Verständnis für eine ganz andere Prophezeiung, nämlich die 70 Jahre-Prophezeiung von Jeremia bat. 6. Wir müssen davon ausgehen (annehmen), dass das Wort „bestimmt“ eigentlich „abgeschnitten“ bedeutet. 7. Wir müssen annehmen, dass die 70-Wochen Prophezeiung vom Beginn der 2300 Jahres Prophezeiung und nicht in der Mitte oder am Ende abgeschnitten werden muss. 8. Wir müssen annehmen, dass die 2300 JahresProphezeiung 457 v.Chr. begann, obwohl das Heiligtum erst mehrere hundert Jahre später verwüstet oder entheiligt wurde.

Das jüdische Volk wandte sich damals von dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ab und diente den Göttern der Heiden. Deshalb war es Antiochus erlaubt es zu besiegen und zu verfolgen. Ist der geistliche Zustand der heutigen Nationen nicht viel schlimmer als der der Israeliten? Deshalb wird JHWH wieder eine Zeit der Not über die gesamte Welt kommen lassen. Genauso wie Daniel sollten wir vom Zustand der Welt entsetzt sein und die Menschen warnen vor dem, was vor uns steht, damit sie sich bereitmachen, bevor es zu spät ist. Die Hauptsache ist, dass wir persönlich für die Wiederkunft Jahshua's bereit sind! „Laßt uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das soll jeder Mensch!” Pred 12,13 Schlachter Walter Tschoepe

Ich bin JHWH, bin dein Gott Ich stehe ganz auf deiner Seite. Ich halte mich ganz zu dir. Ich will nicht, daß du verzagst und dich ängstigst. Ich will das Beste für dich. Ich will, daß dein Leben Sinn hat, daß du mit deinem Leben ans Ziel kommst. Darum habe ich Jahshua geschickt. Ich will, daß es dir gutgeht. Denn: Ich liebe dich.

Darum: Lieb du auch mich Und benütz meinen Namen JHWH, um mich zu rufen und mit mir zu reden, um Verbindung zu halten zu dem, der dir dein Leben gab. Denn niemand ist dir bei Tag und Nacht, in Not und Freude, im Leben und im Tod so nahe wie ich. Ich bin dein Vater.

Darum lebe und handle als mein Kind, das immer meinen Namen tragen wird. 12

Über die Verehrung des Kreuzes der HERR sprach zu Mose: Mache dir eine Schlange und tu sie auf eine Stange! Und es wird geschehen, jeder, der gebissen ist und sie ansieht, der wird am Leben bleiben. 9 Und Mose machte eine Schlange von Bronze und tat sie auf die Stange; und es geschah, wenn eine Schlange jemanden gebissen hatte und er schaute auf zu der ehernen Schlange, so blieb er am Leben.“

Ein Bruder schickte mir einige „Missionarische Blätter“, die in Simferopol gedruckt wurden und zwar in der Druckerei der Regierung des Gouvernements Tawritscheskaja. Diese Traktate waren dazu bestimmt und darauf ausgerichtet im Volk den Glauben an die Notwendigkeit der Kreuzesverehrung zu unterstützen. Nachdem ich diese Traktate gelesen hatte, blieb meine Aufmerksamkeit bei einem Blatt stehen, das anstatt einer Überschrift den Brieftext des Apostel Paulus aufwies:

Die Schlange, die Mose aufgerichtet hatte, war nur ein Sinnbild vom Kreuz. Als der Heiland auf die Erde kam, sagte er selbst von sich: „14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden,

„Wer hat euch bezaubert, denen Jesus Christus als gekreuzigt vor Augen gemalt wurde?“ (Gal.3,1) Wodurch wird die Kreuzverehrung erklärt?

Notwendigkeit

der

15 damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe“. Joh 3,14-15

Dieses Traktat ist darauf ausgerichtet den Menschen von der Notwendigkeit der Kreuzverehrung zu überzeugen. Der unbekannte Autor spricht, es gab eine Zeit als das Kreuz ein schreckliches und beschämendes Werkzeug der Todesstrafe war. Am Kreuz wurden die gefährlichsten und unverbesserlichen Bösewichte hingerichtet. Die Qualen der Gekreuzigten waren so groß, dass die bloße Erwähnung des Wortes „Kreuz“ bei den Menschen der Antike, Heiden und Juden, ein Gefühl des Schreckens und der Abscheu vor diesem Todeswerkzeug hervorrief.

Danach wurde das Kreuz das höchste Heiligtum für die Christen. Das Kreuz Christi begann man zu verehren, das Kreuz Christi hat man wie ein Heiligtum angebetet. Wen kann man mit solchen Beweisen überzeugen? Wenn man diese Zeilen liest, so entsteht unweigerlich die Frage: mit wem rechnete der Autor als er diese Zeilen schrieb? Wen wollte er mit seinen Ausführungen überzeugen und mit seiner Predigt zur Vernunft bringen? Mit solchen Beweisen kann man nur, wie es der Prophet sagt, „von der Muttermilch getrennte“, „von der Mutterbrust abgesetzte“ Menschen überzeugen – keinen größeren, denn kein denkender und begriffsfähiger Mensch kann die ganze Unwahrheit übersehen, die sich wie ein weißer Faden durch dieses Traktat zieht.

Aber nun wurde am Kreuz unser Herr Jesus Christus gekreuzigt. Seit der Zeit ist das Kreuz ein Objekt der tiefen Wertschätzung und der ehrfurchtsvollen Verehrung für alle den Herrn aufrichtig liebenden Christen geworden. Zum Gedanken, dass in Jesus Christus, unserem Herrn, das Kreuz ein Gegenstand der andächtigen Verehrung und Anbetung wird, hat Gott das Volk Israel bereits im Alten Testament vorbereitet.

Beginnen wir mit der Behauptung des Autors, dass angeblich „die von Mose erhobene Schlange ein Sinnbild des Kreuzes“ wäre. Die Absurdität dieser Worte geht aus der Gegenüberstellung der beiden oben zitierten Bibelstellen hervor.

So berichtet die Heilige Schrift 4.Mose 21,5-9: „…5 und das Volk redete gegen Gott und gegen Mose: Wozu habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Damit wir in der Wüste sterben? Denn es ist kein Brot und kein Wasser da, und unserer Seele ekelt es vor dieser elenden Nahrung. 6 Da sandte der HERR feurige Schlangen unter das Volk, und sie bissen das Volk; und es starb viel Volk aus Israel. 7 Da kam das Volk zu Mose, und sie sagten: Wir haben gesündigt, dass wir gegen den HERRN und gegen dich geredet haben. Bete zu dem HERRN, dass er die Schlangen von uns wegnimmt! Und Mose betete für das Volk. 8 Und

4.Mose 21,5-9; Joh. 3,14-15. Gewöhnlich sagt

man, dass die Schlange an einer Stange aufgestellt war, und wenn man dem zustimmt, dann erhält man einen Holzstab und die darauf aufgehängte kupferne Schlange; im Prinzip – ein hölzernes Kreuz und den darauf erhöhten Menschensohn, den Weltretter Jesus Christus. Damals musste man, um geheilt zu werden, nicht auf die Stange schauen, sondern auf die Schlange; hier muss man nicht an das Kreuz, sondern an den daran Gekreuzigten glauben, 13

wie gesagt wurde: „damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben erhält“.

keine Grundlage. Alle STA’ler beugen sich vor dem Kreuz, auch wenn es ihnen nicht bewusst ist, knien sie sich jeden Samstag-Morgen vor ihm nieder!

Somit war die kupferne Schlange nicht ein Sinnbild des Kreuzes, sondern des an dem Kreuz gekreuzigten Christus.

Sollen wir denn wirklich zum Kreuz beten? (3.Mose 26,1)

Ferner sagt der Autor, „seit der Zeit wurde das Kreuz ein Gegenstand der tiefen Achtung und der ehrfurchtsvollen Verehrung für alle die den Herrn Jesus Christus lieben“ und „danach wurde das Kreuz das höchste Heiligtum der Christen. Das Kreuz Christi begann man zu verehren, das Kreuz begann man wie ein Heiligtum anzubeten“.

Man kann uns auf hunderte Millionen Christen hinweisen, die nicht nur das Kreuz als „reinstes und lebensspendend“ verehren, sondern auch zum Kreuz beten, - nicht zum auf ihm gekreuzigten Christus, sondern unmittelbar zum Kreuz! Zu bestimmten Zeiten kann man in den Kirchen sogar die Gesänge hören:

Der Autor sagt: „seit der Zeit“; interessant wäre es zu erfahren, wann dieser Zeitpunkt „seit der Zeit“ ansetzte, wann begann man denn das Kreuz wie eine Reliquie (Heiligtum) anzubeten? Wenn man sagt, dass diese Zeit mit der Kreuzigung des Gottessohnes begann, so kann man so was lediglich behaupten doch niemals ist es möglich das zu beweisen. Und was man nicht beweisen kann, erlaubt sich bei weitem nicht jedermann, außer dem Autor des besagten Traktates, laut zu behaupten.

„Kommt ihr treuen, beugen wir uns vor dem Holz, beten wir es an – mit ihm wollen wir dem unsichtbaren Feind das Haupt niederbrechen“. Man kann sogar ein Gebet hören, dass direkt zum Kreuz wie zu einem beseelten Wesen gerichtet ist: „Freue dich reinstes und lebensspendendes Kreuz des Herrn, verjage die Teufel durch die Kraft des auf dir gekreuzigten, unseres Herrn Jesus Christus, der in die Hölle runterstieg, und die Macht des Teufels niedergerungen hat, und uns Sein reines Kreuz geschenkt hat, um alles Böse zu vertreiben. O du reinstes und lebensspendendes Kreuz des Herrn, hilf mir mit der heiligen Herrin, der Jungfrau, der Gottesmutter und mit allen Heiligen für immer und ewig. Amen“.

Wir haben vier Evangelien, die Apostelgeschichte und einige Briefe, in denen, wie in einem Spiegel, das Leben der christlichen Urgemeinde zu sehen ist. Jedoch sehen wir nirgends weder eine „Anbetung“ des Kreuzes noch seine „andachtsvolle“ Verehrung, das heißt keine Verehrung des Kreuzes als ein Heiligtum.

Wir können nie zulassen, dass dies alles seinen Anfang bei den Aposteln nahm. Und das, was nach den Aposteln begann, können wir nicht mit blindem Glauben annehmen.

Als die Israeliten aus Ägypten auszogen, haben sie trotz der Eile, mit der sie fortzogen – aus Achtung vor dem letzten Willen ihres Wohltäters, des Erzvaters Joseph – dessen Gebeine bei ihrem Auszug mitgenommen. Ähnliches hätte man von den Aposteln des Herrn hinsichtlich des Kreuzes erwarten können.

Denn wir wissen, dass die Israeliten eine längere Zeit eine abergläubische Verehrung der kupfernen Schlange mit Räuchern praktizierten, und zwar solange, bis sich Hiskia auf den Thron der jüdischen Könige setzte, wie in der Bibel geschrieben steht, „tat, was dem HERRN wohl gefiel“ (2.Kön 18,3), während der Ausrottung der Reste des Götzendienstes, die Eichenwälder abholzte, die Höhen als Anbetungsstätten abtat und die kupferne Schlange vernichtete, die einst Mose anfertigen ließ.

Jedoch sehen wir nicht, dass die Apostel das Kreuz von Golgatha zu sich genommen haben. Umgekehrt wissen wir, so wird gesagt, dass 320 Jahre später die Kaiserin Helena das Kreuz an demselben Ort wiederfand, an dem es aufgerichtet wurde. Wir sehen auch nirgends, und keiner kann uns einen Hinweis darauf geben, dass die Apostel auf Golgatha feierliche Kreuzgänge zur Anbetung veranstalteten.

„Er tat ab die Höhen und zerbrach die Säulen und rottete das Ascherabild aus und zerstieß die eherne Schlange, die Mose gemacht hatte; denn bis zu der Zeit hatten ihr die Kinder Israel geräuchert, und man hieß sie Nehusthan“ (2.Kön 18,1-4). Daher können die an das Wort Gottes glaubenden und mit dem Worte Gottes bekannten Christen die Verehrung des Kreuzes, die Anbetung des Kreuzes und Gebete an das Kreuz nicht akzeptieren. Es bleibt nur noch ein War-

Überhaupt finden wir keinen Ausdruck irgendwelcher Verehrung des Holzkreuzes. Daher hat die Behauptung des Autors, dass angeblich „zum Gedenken, dass in Jesus Christus das Kreuz ein Gegenstand der andächtigen Verehrung und Anbetung (mit Niederbeugung) Gott das Volk Israel bereits im Alten Testament vorbereitet hat“, 14

keit der Verehrung eines beliebigen Kreuzes beweisen will, auch solcher Kreuze, die nicht mit dem Leib des Herrn in Berührung traten und die nicht mit dem Blut Jesu gefärbt wurden, dann ist das alles sehr naiv, einfach kindisch. Denn dann muss man dem Kreuz eine andächtige Verehrung erweisen und es als Heiligtum verehren, nicht aus den vom Autor genannten Gründen, sondern nur deswegen, weil es eben ein Kreuz ist oder wie der Bischof der Stadt Neapel Leonti sagte, „zwei Holzstücke kreuzweise hingelegt wurden“.

ten auf einen neuen Hiskia … Der Autor des Traktats möchte um jeden Preis die Notwendigkeit der Kreuzesverehrung beweisen. Er findet aber im Worte Gottes keine diesbezüglichen Tatsachen, keine Anweisungen, nicht einmal indirekte Hinweise, die man als Begründung heranziehen könnte. So beginnt der Autor eigene Begründungen zu erfinden, und zwar genauso ungeschickt, wie unglücklich seine Versuche waren, mit den zwei Bibelstellen zu beweisen, dass die kupferne Schlange ein Sinnbild des Kreuzes war.

Wenn man dann die Notwendigkeit der Verehrung eines beliebigen Kreuzes damit begründet, dass die Heiligung des Originalkreuzes von Golgatha durch den Leib und das Blut Jesu Christi über das Original auch auf die Vielzahl der verschiedensten Kopien des Kreuzes sich erstreckt hat, so kann man damit genauso gut beweisen, dass die Heiligung nur eines „Fleckchens Erde“ auf dem die Engelsfüße standen sich auf die ganze Erde des Erdballs erstreckt.

Er schreibt: „Die Anbetung des Heiligtums gab es bereits im Alten Testament. So wurde Mose, der am Berg Horeb die Herden seines Schwiegervaters Jethro weidete, im Feuer des brennenden Busches ein Befehl gegeben: „Mose, Mose! … zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist ein heilig Land!“ 2.Mose 3,4-5

Auch kann man mit solcher Argumentation beweisen, dass man nicht nur den Dornbusch auf dem Berg Sinai (Horeb) verehren soll, in dem einst der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs Mose erschien, sondern auch einem jeden anderen Busch, Hauptsache es ist ein Dornbusch!

Als der Fürst der himmlischen Heerscharen dem anderen Führer Israels Josua erschien, sagte er ebenfalls zu Josua: „Zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn die Stätte, darauf du stehst, ist heilig“ (Jos 5,15). Der Autor des Traktats argumentiert: „Somit wurde ein kleiner Flecken Land nur durch eine bloße Berührung der Engelfüße so heilig, dass es notwendig wurde, dass der Prophet Mose und Josua ihre Schuhe ausziehen mussten. Und die Christen sollten sich erinnern, dass das Kreuz nicht ein Engel berührt, sondern Selbst unser Herr Jesus Christus. An das Kreuz wurden seine reinen Hände und Füße genagelt; Er färbte das Holz des Kreuzes mit seinem reinen Blut. Das Kreuz ist der Opferalter Gottes; auf ihm wurde für die Sünden der Welt das Lamm Gottes Jesus Christus bestraft. Daher wurde das Kreuz nach dem Begießen durch das Blut Christi das größte Heiligtum des Neuen Testaments“.

Das Wort Gottes sagt uns nichts davon, dass Christus durch Sich und Sein Blut das Kreuz geheiligt und dadurch zum „größten Heiligtum des Neuen Testaments“ gemacht hat. Der Apostel Paulus schrieb an die Galater: „… Verflucht ist jeder, der am Holz hängt …“ (Gal 3,13). Dies lässt uns auf das Kreuz schauen als auf eine schreckliche Hinrichtungswaffe. Und dies bewegt uns weder zu der Anbetung des Kreuzes als „größtem Heiligtum“, noch überhaupt zur Verehrung irgendeines Kreuzes.

Haben die Apostel das Kreuz verehrt?

All das ist sehr schön, jedoch schade, dass dieses Denkergebnis viel zu spät kam. Zu der Zeit, als das mit dem Blut Christi gefärbte Kreuz und durch die Berührung seines Körpers geheiligte Kreuz bei allen Jüngern des Herrn vor Augen war, hätten sie diesen Worten möglicherweise Gehör geschenkt und uns allen ein Beispiel der Kreuzesverehrung gegeben.

Was die Texte anbetrifft, die der Autor des Traktats an Beweis für seinen Gedanken anführt, dass die Apostel angeblich das Kreuz verehrt hätten, so sind diese Hinweise äußerst unglücklich und sagen in Bezug auf die Verehrung des Holzkreuzes nichts aus. In allen angeführten Texten ist die Rede vom Kreuz als dem Endpunkt der Leiden des Herrn, von seiner Schmähung und Verunglimpfung (siehe Hebr 11,26; 12,3; 13,13).

Jetzt jedoch, wo das so geheiligte Kreuz schon längst nicht mehr existiert, und es keiner gesehen hat oder heute noch sieht, können oben genannte Schlussfolgerungen keine praktische Anwendung finden. Sie stellen somit eine nutzlose Mühe dar.

Im Brief an die Hebräer heißt es: „…und aufsehen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens; welcher, da er wohl hätte mögen Freude haben, erduldete das Kreuz ...“ (Hebr 12,2). Der Autor des Traktats sagt, dass „das Wort Gottes von uns fordert an Christus den Gekreuzigten zu glauben, und wie könnte man sich den Ge-

Wenn mit solcher Begründung der Autor einen leichten Sieg erringen will und die Notwendig15

Kreuz, sondern vom Blut des Kreuzes. Und man kann nur dann diese Bibelstelle als vom Holzkreuz oder überhaupt einem gegenständlichen Kreuz sprechend betrachten, wenn bewiesen wird, dass es Kreuze gibt und gab, die Blut ausscheiden. Wenn man dies jedoch nicht beweisen kann, so kann man das Kreuz, von dem in dieser Bibelstelle die Rede ist, nicht als eine Hinrichtungswaffe betrachten, auch nicht einmal das Kreuz von Golgatha … Der Autor des besagten Traktats spricht weiter vom Bibeltext im Brief des Apostel Paulus an die Philipper, Kapitel 3 Verse 17-18. Dort ist die Rede von „den Feinden des Kreuzes Christi“. Paulus erklärte, dass die Feindschaft der Leute darin bestand, dass „ihr Gott ihr Bauch war“, und dass „ihre Ehre in ihrer Schande“ war, auch, dass sie „an das Irdische dachten“. Hieraus ist ersichtlich, dass sie Feinde dieses Kreuzes waren, durch welches für den Apostel „die Welt gekreuzigt war“ und mit welchem der Apostel für die Welt gekreuzigt war.

kreuzigten ohne die Hinrichtungswaffe – das Kreuzes – vorstellen?“ Jedoch denken wir gar nicht daran das Kreuz vom Gekreuzigten zu trennen, und den Gekreuzigten vom Kreuz, und wenn wir uns dieses Gesamtbild vorstellen fragen wir den Menschen: wer verdient in diesem Fall mehr Respekt – die Hinrichtungswaffe oder Der, der aus Gottes Gnaden den Tod geschmeckt hat? Ist das Kreuz achtungswerter oder Derjenige, der darauf litt? Wir müssen anerkennen, dass Der, Der die Seinen sich in der Welt befindlichen Menschen geliebt hat und diese Liebe bis zum Ende bewiesen hat, indem Er in Seiner Liebe sein Leben zur Erlösung für alle gelassen hat. Daher ist Er nicht nur würdiger, sondern ausschließlich würdig der Ehre und Anbetung. Dem seelenlosen Holz als Hinrichtungswaffe geben wir überhaupt keine Ehre und alle vom Autor angegebenen Bibelstellen vom Kreuz übertragen wir nicht auf das Holzkreuz, sondern auf die Leiden des Herrn. Die Analyse dieser Bibelstellen zeigt, dass die Apostel beim Schreiben nicht an das Holzkreuz dachten, sondern die Leiden des Herrn und ihre erlösenden Folgen im Sinne hatten. Im ersten Brief des Paulus an die Korinther heißt es: „…Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden ist's eine Gotteskraft“. In diesem Bibelwort setzt der Apostel die Betonung nicht auf das Kreuz, sondern auf das Wort vom Kreuz. Hieraus ist ersichtlich, dass für die Geretteten die Gotteskraft nicht das Kreuz, sondern gerade „das Wort vom Kreuz“ ist. Der Bibeltext aus dem Brief an die Galater (6,14) spricht davon, dass der Apostel sich des Kreuzes rühmt, jedoch solches Kreuzes, durch welches für ihn die Welt gekreuzigt ist und er – für die Welt. Der Apostel meinte in diesem Fall kein physisches Kreuz (kein Kreuz als Gegenstand), weil, wie wir wissen, der Apostel nicht auf einem materiellen Kreuz gekreuzigt wurde. Der Traktat-Autor führt auch die Stelle aus dem Brief an die Kolosser an. Jedoch wer diesen Bibeltext genau liest und bedenkt, wird ihn nicht zur Verteidigung einer Holzkreuzverehrung anführen. Dort heißt es: „…es ist das Wohlgefallen gewesen, dass … alles durch ihn (d.h. Jesus Christus) versöhnt würde zu ihm selbst, es sei auf Erden oder im Himmel, damit dass er Frieden machte durch das Blut an seinem Kreuz“ (Kol. 1,20). Hier ist nicht die Rede vom

D. Masajew Artikel aus der Zeitung „Christianskaja gaseta“ „Baptist“, 1909, Nr.12 „Christliche Zeitung“ Nr.11 (134) 2009 Vom Titel-Verlag, Im Nachen 51, 55743 Idar-Oberstein Tel.:06784 903742 16

Der Gesundheitsteil Jahrhunderte nur geringfügig verändert, erst in den letzten 50 Jahren gab es unter dem Einfluss von Agrarwissenschaftlern dramatische Veränderungen. Es entstanden neue Kreuzungen und Zuchtformen, die den Weizen gegen Umwelteinflüsse resistent machen sollten. In Nordamerika ist der Ertrag mittlerweile zehnmal so hoch wie vor hundert Jahren.“

Weizenwampe Warum Weizen dick und krank macht! gleichnamiges Buch von Dr. med. William Davis, besprochen von Katharina Hasler Im Vorwort seines Buches bringt Davis es auf den Punkt: Brot und andere weizenhaltige Produkte sind nicht nur ungesund, sie gehören zu den schädlichsten Nahrungsmitteln überhaupt. Fallbeispiele aus seiner Praxis sowie Studien decken das weit verbreitete Problem von Übergewicht über Diabetes, Arthrose und Sodbrennen, Hautproblemen etc. bis zu Demenz auf.

Kleine Veränderungen in der Struktur der Weizenproteine sind wahrscheinlich für die zerstörerische Immunreaktion des Menschen auf dieses Getreide verantwortlich. Getreide behalten nach Kreuzungen immer beide Chromosomenpaare. Einkorn hat mit 14 Chromosomen den einfachsten Code. Durch Kreuzung mit einem Wildgras entstand im Nahen Osten, kurz nach Beginn der Kultivierung, Emmer mit 28 Chromosomen. Einkorn und Emmer blieben, trotz magerem Ertrag und ungünstigen Backeigenschaften, tausende von Jahren das Grundnahrungsmittel. Der heutige Weichweizen enthält 42 Chromosomen. Einkorn und Emmer wurden durch Hartweizen (für Pasta) und sehr feinen Weizen für Kuchenmehl ersetzt. Leider wurde bei der ganzen Euphorie über die Neuzüchtung vergessen, dass die neuen Sorten mit verändertem Glutengehalt und veränderter Glutenstruktur für den Menschen unverträglich sind. Weizenesser sterben früher

Er behauptet, die Ursache liege im täglichen Konsum von Brot aus Weizenmehl. Angeregt wurde Davis durch die Tatsache, dass die Menschen trotz gesunder Ernährung und vermehrtem Sport von Jahr zu Jahr dicker werden.

Davis legt ausführlich dar, wie sich Weizenprotein in einen appetitanregenden Wirkstoff verwandelt. Weizen lässt das entzündungsfördernde, tiefe Eingeweidefett, das Davis als die „Weizenwampe“ bezeichnet, wachsen.

Andere bekannte Wissenschaftler bestätigen: Der Stoffwechsel des Menschen ist genetisch noch immer an die Steinzeit-Ernährung von vor 2,5 Mio. Jahren angepasst. Erst seit 10.000 Jahren (ca. 300 Generationen) ernährt er sich radikal anders.

Andere Weizenproteine können entzündliche Reaktionen in Verdauungstrakt, Leber, Haut, Herz, Schilddrüse, Gehirn und Gelenken auslösen. Das Bauch- oder Viszeral-Fett setzt Insulin frei und führt zu noch mehr Fetteinlagerung und Diabetes Typ-II. Bei Männern erzeugt Bauchfett zudem Östrogene, die sogar das Brustwachstum begünstigen.

Heute stehen weniger Fleisch und Fett dafür viel Getreide, Reis, Kartoffeln und Milchprodukte auf dem Speiseplan. Eine viel zu kurze Zeit für den schwerfälligen Stoffwechsel, um sich genetisch anzupassen.

Noch immer wird Diabetikern geraten: Weniger Zucker und Fett aber viele Kohlenhydrate in Form von Getreide. Je höher der Blutzucker nach dem Essen ansteigt, desto mehr Fett wird eingelagert. Als wichtiges Indiz gilt der glykämische Index (GI). Er besagt, wie schnell und hoch ein Lebensmittel den Blutzucker ansteigen lässt.

Weizen, das ungesunde Volksgetreide Warum fokussiert sich Davis vor allem auf den Weizen? Der heutige Weizen ist von allen Getreidesorten am meisten verändert. Davis schreibt, „die natürliche Evolution hat den Weizen über 17

Die Zahl der Zöliakie-Erkrankten hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Weitere interessante Themen in Davis Buch, sind „Weizenfreie Ernährung als Anti-Aging-Mittel“ und „die Verhinderung von Haarausfall oder Akne.“

Der Hauptbestandteil der Weizenstärke ist das Amylopektin A Es lässt sich leicht und schnell von den Enzymen der Bauchspeicheldrüse in Glukose umwandeln. Zwei Stunden nach dem Verzehr hat z.B. Vollkornweizenbrot einen GI von 72, VollkornweizenSpaghetti 42, Haushaltzucker 59! Traubenzucker(Glukose) hat zwar einen Index von 100, wird jedoch meist nur in kleinen Mengen verzehrt.

Weizen ade Es ist schwierig, auf Weizen zu verzichten, da er in den meisten Fertigprodukten und Fast-Food vorhanden ist.

Auf hohe Blutzuckerspitzen folgt bekanntlich ein steiler Blutzuckerabfall. Die Folgen sind Hunger, Benommenheit, Müdigkeit und Zittern. Bei Davis Patienten sanken nach Weizenverzicht nicht nur die Zuckerwerte sondern auch das Gewicht. Sodbrennen, Durchfälle und Krämpfe verschwanden.

Davis Empfehlungen für eine gesunde Ernährung entsprechen in etwa den Empfehlungen von gesund & aktiv. Im Vergleich zu gesund & aktiv mit den individuellen Blutwerten, können seine Empfehlungen nur allgemein bleiben.

Im Gegenzug hatten seine Patienten mehr Energie, erhöhte Konzentration und erholsameren Schlaf. Hartnäckige Hausausschläge verschwanden. Rheumatische Gelenkentzündungen und Asthmasymptome gingen zurück. Schon ein kleiner Rückfall in die alte Ernährung brachte alle Beschwerden wieder zurück.

„In Deutschland, Europa und der ganzen Welt hat Weizen eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Es ist längst überfällig, dass wir diese erschütternde Situation zur Kenntnis nehmen und wieder gesund werden“ – resümiert der Autor Dr. med. William Davis. Autor: Dr. med. William Davis ist amerikanischer Präventionsmediziner und Kardiologe. Er ist Gründer des „Track your plaques“-Programm zur Früherkennung von Herzerkrankungen.

Bekannt ist die durch den Kontakt mit dem Weizenklebereiweiß Gluten ausgelöste Zöliakie. Gluten ist ein Bestandteil der meisten Getreide, wie Gerste, Roggen, Hafer, Kamut, Grünkern und Dinkel. Gluten ist für die ausgezeichnete Backeigenschaft verantwortlich. Weizen besteht zwar nur zu 10 bis 15 Prozent aus Protein (Eiweiß), aber 80 Prozent davon sind Gluten.

Autorin: Katharina Hasler Bildhinweis: fotolia

Wer viel verarbeitetes Fleisch isst, stirbt früher Florian Rötzer

keine Neuigkeit mehr dar (Fressen wir uns mit Fleisch in die Klimaerwärmung und in Krankheiten?). Ein europäisches Wissenschaftlerteam hat die Erkenntnisse nun aber noch einmal in einer groß angelegten Studie, die in der Zeitschrift BMC Medicine erschienen ist, bestätigt - allerdings nur für verarbeitetes rohes Fleisch. Für sie wurden Daten von 448.568 Frauen und Männern im Alter zwischen 35 und 69 Jahren aus 10 EU-Ländern über einen Zeitraum von fast 13 Jahren ausgewertet.

Nach einer groß angelegten Studie ist der regelmäßige hohe Verzehr von verarbeitetem rotem Fleisch mit einem erhöhten Risiko für vorzeitigen Tod durch Kreislauferkrankungen und Krebs verbunden Dass vor allem der regelmäßige Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch ungesund sein soll, stellt 18

Ausgeschlossen wurden Menschen mit bestimmten Krankheiten (Krebs, Infarkt, Schlaganfall), erfasst wurden Informationen über die Ernährung, Bildungsstand, körperliche Aktivität, BMI, Rauchen und Alkoholkonsum. Fleisch wurde wie üblich aufgeteilt in rotes (Rind, Schwein, Schaf, Pferd, Ziege), weißes Fleisch (alle Geflügel) und verarbeitetes Fleisch (alle Fleischprodukte wie Schinken, Speck, Würste in der Regel aus rotem Fleisch). Während des Beobachtungszeitraums starben 26.344 Personen (11.563 Männer und 14.781 Frauen), mit 9.861 die meisten an Krebs, 5.556 an Kreislauferkrankungen, 1.068 an Luftwegerkrankungen, 715 an Krankheiten des Verdauungssystems und 9.144 durch andere Ursachen

hen, die erhöhte Sterblichkeit für den höchsten Konsum (mehr als 160 g) von rotem Fleisch ist dann aber nach der Studie statistisch nicht mehr signifikant. Nach einem anderen Berechnungsmodell bleibt ebenfalls die erhöhte Sterblichkeit für großen Verzehr von verarbeitetem Fleisch erhalten, für den Verzehr von rotem und weißem Fleisch ließ sich kein Zusammenhang feststellen, dafür steigt aber die Wahrscheinlichkeit für diejenigen, die kein oder sehr wenig rotes Fleisch essen. Für den Verzehr von rotem und weißem Fleisch gibt die Studie also Entwarnung. Die Wissenschaftler schätzen, dass 3,3 Prozent der Todesfälle verhindert werden können, wenn alle Teilnehmer der Studie weniger als 20 g verarbeitetes Fleisch täglich gegessen hätten. Unterschiede zwischen den Geschlechtern konnten nicht festgestellt werden, allerdings sind deutlich weniger Frauen als Männer in der Gruppe, die am meisten verarbeitetes Fleisch essen (Warum neigen Männer stärker zum Fleischkonsum?). Ein Zusammenhang der erhöhten Sterblichkeit konnte mit Rauchen sowie mit geringem Verzehr von Früchten und Gemüse hergestellt werden, allerdings nicht mit einem höheren Gewicht: Dünnere, die viel verarbeitetes Fleisch essen, haben ein höheres Todesrisiko. Die Vielesser von verarbeitetem Fleisch haben nicht nur ein allgemein erhöhtes Sterberisiko, spezifisch erhöht ist es vor allem für Krebs (mehr als 80 g täglich) und Kreislauferkrankungen (mehr als 160 g täglich). Insgesamt empfehlen die Wissenschaftler, wenig Fleisch zu essen, aber nicht ganz darauf zu verzichten. Sie vermuten, dass das Todesrisiko bei Vegetariern deswegen leicht erhöht sein könnte, weil im Fleisch für den Körper wichtige Bestandteile wie Proteine, Zink, Eisen, Vitamine oder Fettsäuren enthalten sind. Warum gerade verarbeitetes Fleisch wie Würste, Salami oder Speck das vorzeitige Sterberisiko erhöhen, können die Wissenschaftler nur vermuten.

Bei Männern und Frauen, die täglich mehr als 160 g rotes Fleisch essen, ist die Wahrscheinlichkeit um 37 Prozent höher, vorzeitig zu sterben, als bei Menschen, die weniger als 20 g täglich verzehren. Bei verarbeitetem Fleisch ist das Risiko mit 44 Prozent noch einmal deutlicher höher. Allerdings ist es so, dass die Vielfleischesser auch ungesünder als die übrigen leben: Sie essen weniger Gemüse und Obst, rauchen eher, haben einen geringeren Bildungsstandard, Männer trinken mehr Alkohol. Bei Menschen, die mehr als 80 g weißes Fleisch am Tag essen, ist hingegen der Konsum von Früchten und Gemüse höher als bei denjenigen, die weniger als 5 g verzehren. Wer viel oder mäßig viel Geflügelfleisch isst, hat auch ein geringeres Risiko als die Wenigesser, vorzeitig zu sterben.

Verarbeitetes Fleisch könnte deswegen der Gesundheit abträglicher als rotes Fleisch sein, so die Autoren, weil es einen hohen Anteil gesättigter Fettsäuren und Cholesterin enthält, was mit einem gesteigerten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen einhergehen kann. Während beim roten Fleisch in der Regel das sichtbare Fett vor dem Essen entfernt wird, haben Produkte wie Würste oft einen Fettgehalt von 50 Prozent und mehr. Dazu enthält es mehr Salz und wird durch Räuchern oder Pökeln haltbarer oder geschmackvoller gemacht, was aber zu einer erhöhten Aufnahme von Karzinogenen oder von Verbindungen führt, die die Entwicklung von Krebs wie Nitrite verstärken.

Gleicht man jedoch die Risiken wechselseitig für alle Fleischgruppen ab, so bleiben die Unterschiede bei Geflügel und verarbeitetem Fleisch beste19

und Erde vergehe, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe.” Zu erfüllen meint, es zu halten, nicht aufzuheben! Habt Ihr Euch schon jemals die Frage gestellt, was ist eigentlich mit JHWH’s (des HERRN) Festen passiert, die in 3. Moses 23 aufgeführt sind? Warum hält die Christenheit diese Feste nicht? Warum hört man sehr wenig darüber? Die Mehrheit der Menschen ist in völliger Unkenntnis über JHWH‘s Festtage aufgewachsen, die eine zusammengefasste Prophezeiung des Erlösungsplanes darstellen. Wenn es um die biblischen Feste JHWH‘s geht, machen die meisten Bibel bekennenden Menschen zwei Fehler.

Als Erinnerung möchte Ich hervorheben, dass der Heiland nicht auf diese Erde kam, um eine neue oder eine andere Religion, eine neue Kirche, eine neue Gemeinschaft zu gründen! Er kam um den Charakter unseres himmlischen Vaters zu offenbaren und um sein Volk zum Gehorsam zur Thora zurückzuführen, zu den Anweisungen, die Moses gegeben wurden.

Es war der Gott

Abrahams, Isaaks und Jakobs! der Mose diese Anweisungen gab!

Erstens nehmen sie an, dass diese Feste nur für Juden sind und zweitens glauben sie, dass diese jährlich festgesetzten Zeiten Teil des alttestamentlichen Ritual-Gesetzes sind, das mit dem Tod von Jahshua für alle, die an ihn glauben, abgetan wurde. Das sind nur Annahmen, die als Fakt, als Wahrheit verkündigt werden.

Wir brauchen nur Matthäus 5,17-18 (Luther) lesen und können das klar erkennen: „Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel

Die erste Frage ist: „Sind die biblischen Feste wirklich jüdisch? Die zweite Frage ist: „Endeten die biblischen Feste am Pfahl (am Kreuz), also zur Zeit der Kreuzigung? Die meisten Menschen glauben, dass diese Feste jüdisch sind und dass sie am Pfahl für alle Gläubigen endeten!

Schöpfer Himmels und der Erden

Die Festtage sind nicht nur die ursprünglichen „Feiertage” der Menschheit, vom Schöpfer selbst eingesetzt, sie sind Teil der Thora und eine kompakte Prophezeiung des Erlösungsplanes. Sie sind also nicht nur für Juden, sondern es sind besondere Tage für die gesamte Welt bestimmt.

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So, was passierte mit den Festen des Schöpfers? Wie sind diese verlorengegangen? Jeder sollte Fragen stellen! Es ist nicht falsch aufrichtige, ehrliche Fragen zu stellen. Wie ist das alles zustande gekommen? Wer steht dahinter?

Wer hat Recht? Müssen wir das wissen? Sollten wir das wissen? Ist es wirklich notwendig? Viele haben den Irrglauben, dass alles was im Alten Testament geschrieben steht alt, tot und abgetan ist. Allerdings sind die alttestamentlichen Verheißungen und Erwartungen ein Teil des Gesamtplanes Gottes, genauso wie die des Neuen Testaments. Es gibt keine zwei, unterschiedliche und getrennte religiösen Forderungen, eine für Juden und die andere für die heutigen Christen.

Falsche Lehrer und Propheten kamen während der letzten 2.000 Jahre in Schafspelzen als reißende Wölfe und veränderten die Wahrheit in eine Lüge und führten einen gefälschten Messias namens Jesus ein. Wie ich es bereits erwähnt habe, wurde die griechische Version des Messias von Konstantin im 3. Jahrhundert eingeführt und mit ihm die heidnischen Feste wie Sonntag, Weihnachten, Ostern, die Fastenzeit usw.  Ich weiß, dass das schwer anzunehmen und zu glauben ist, aber die Geschichte bestätigt das alles klipp und klar. Man kann dies persönlich nachforschen, denn das ist kein Geheimnis. Der Name des echten, wahren hebräischen Messias ist Jahshua und nicht Jesus! Das meint, dass die ganze Welt unwissend einem falschen Messias dient und ihn ehrt. JHWH‘s Feste sind Satzungen und wurden von Ihm selbst als „ewig” und „unaufhörlich”, also für immer gültig bleibend erklärt! Das verfälschte Evangelium behauptet jedoch, dass JHWH‘s Feste Teil des Zeremonialgesetzes sind, das beim Kreuzestod des Messias zu Ende ging, weil der Tempelvorhang von oben bis unten in zwei Stücke zerriss. (Mt 27,51) Allerdings haben Tage der Anbetung mit Tieropfer absolut nichts zu tun. Es waren die Tieropfer, die Verordnungen des Altars (Hes 43,18) und das levitische Priestertum, das bei dem Tod des Heilandes endete.

Wir müssen nochmals die Frage stellen: „Was ist die Wahrheit?  Was stimmt, was ist richtig, was ist Wahrheit? Was kann und sollte man überhaupt glauben?“ Wessen Feste sind es? Die absolute Wahrheit ist, dass diese JHWH‘s Feste sind, denn Er sagte in 3. Mose 23,2 (Luther Bibel) „Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Das sind die Feste JHWH‘s (des HERRN), die ihr heilig und meine Feste heißen sollt, da ihr zusammenkommt.” Das sind „MEINE“ Feste! Dann führt er den wöchentlichen Sabbat als sein erstes Fest und danach die drei jährlichen Festzeiten auf (Frühjahr, Mitte-Sommer und die Herbstfeste) nämlich das Passah, Ungesäuerte Brote, Erstlingsfrüchte, Pfingsten, das Fest der Posaune, den Versöhnungstag und das Laubhüttenfest. Dann sagte er, das sind Satzungen, für immer geltend!

Die Festtage sind nicht nur die ursprünglichen „Feiertage” der Menschheit, vom Schöpfer selbst eingesetzt, sie sind Teil der Thora und eine kompakte Prophezeiung des Erlösungsplanes. Sie sind also nicht nur für Juden, sondern es sind besondere Tage für die gesamte Welt bestimmt.

Hinsichtlich des Passahfestes wird uns in 2.Mose 12,14 (Elberfelder) Folgendes berichtet: „Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein, und ihr sollt ihn feiern als Fest dem JHWH; als ewige Satzung (#2708) bei euren Geschlechtern sollt ihr ihn feiern.“ Dann über den wöchentlichen Sabbat sagt es in 2.Mose 31,1 (Elbf) “Und die Kinder Israel sollen den Sabbat beobachten, ... ein ewiger Bund.“ Über den Versöhnungstag wird uns in 3.Mose 16,29 (Elbf) berichtet: „Und dies soll euch zur ewigen (#H5769 – olam) Satzung sein…“ Dann in Vers 31 „Ein Sabbat der Ruhe soll er euch sein, und ihr sollt eure Seelen kasteien, eine ewige (#H5769 – olam) Satzung.“

Ein Feind hat das getan und die Festtage entfernt und sie mit heidnischen Feiertagen ersetzt!

Hinsichtlich der Feste der Ungesäuerten Brote, der Erstlingsfrüchte, des Versöhnungstags und des Festes der Laubhütten steht in 3.Mose 23, den Versen 14, 21, 31 und 41 (Elbf): „eine ewige (#H5769) Satzung.” Die vom himmlischen Vater für seine Kinder eingesetzten jährlichen Feste sind mit tiefer, geistlicher und prophetischer Wahrheit 21

den soll. Kein Mensch hat weder das Recht noch die Autorität die Festtage von dem Bund zu entfernen. Der Bund von 2.Mose 21, 22 und 23, der in Kapitel 24 durch Blut ratifiziert wurde, enthielt keine Anordnungen für die Tieropfer, Opfergaben, das Priestertum, das Bauen der Stiftshütte oder die Rituale des Heiligtums. Diese Anordnungen wurden getrennt in späteren Kapiteln gegeben, eigentlich neun Monate später. Nachfolgend die Gründe, warum ich persönlich nach gründlichem Studium dieses Themas mich entschied JHWH’s jährliche Feste zu halten.

gefüllt.  Indem JHWH‘s Volk jedes angeordnete, nacheinander folgende Fest hält, lernen sie weitere wichtige Aspekte seines großen Planes der Erlösung kennen. Wir sollten alles tun, um mehr über den Plan der Erlösung zu erfahren, weil er uns persönlich betrifft und viele wichtige Lehren enthält. Meine Freunde, die …

Erstens sind sie Teil des Bundes, der am Berg Sinai geschlossen wurde. Dieser Bund ist heute noch gültig und bindend und ist deshalb eine Sache der Erlösung, ob manche es glauben wollen oder nicht. Wir wollen durch die Bibel und die Geschichte gehen, um zu sehen, was wir über JHWH’s Feste finden! Ich persönlich wollte wissen, wann wurden die „Feste” das erste Mal in der Bibel erwähnt? Zu meiner Überraschung fand ich, dass diese bereits in 1.Mose 1,14 erwähnt wurden. Lasst uns 1.Mose 1,14 in der Menge-Übersetzung lesen: „Dann sprach Gott: Es sollen Lichter am Himmelsgewölbe entstehen, um Tag und Nacht voneinander zu scheiden, die sollen Merkzeichen sein und zur (Bestimmung von) Festzeiten, sowie zur (Zählung von) Tagen und Jahren dienen. So schuf er die Sonne, um den Tag und das Jahr zu scheiden und den Mond, um dem Menschen bestimmte Festzeiten zu geben.“ Psalm 104,19 sagt gezielt, dass er den Mond für die „mo'edim” Festzeiten schuf. Die biblischen Feste werden durch das Zählen der Tage vom Neumond des 1. Monats (Abib) oder vom Neumond des 7. Monats (Tishri) bestimmt.

Das vergessene und verlorene Buch wird heute von vielen suchenden Menschen wiederentdeckt! Mit der Thora werden die Satzungen einschließlich der jährlichen Feste wiederentdeckt. Das ist eine erfreuliche Nachricht für uns, da dieses die festgesetzten Termine sind, uns mit unserem Schöpfer nach seinem Kalender zu treffen. Durch das Studium der Thora und der Geschichte entdecken wir: Die Propheten des A.T. hielten die Feste! Der Messias hielt die Feste! Und wir sollen ja seinem Beispiel folgen! Die Gemeinde des 1. Jahrhunderts hielt sie! Paulus, der Heidenapostel hielt die Feste und lehrte die eingepfropften Heiden diese zu halten!

Manche Bibeln übersetzen das Wort „mo’edim” in 1.Mose 1,14 als „Zeiten”. Das ist eine falsche

Die Feste wurden während der letzten 2.000 Jahre laut Historikern von allen Gläubigen gehalten! So sollten auch heute alle Nachfolger des Heilandes seine Feste halten, weil JHWH sie nie aufgehoben hat, das meint, sie sind heute noch genauso gültig! Die Feste sind Teil des Bundes, den der Schöpfer mit seinem Volk Israel am Berg Sinai machte! Ein Zitat an die Gemeinschaft der Siebenten-TagsAdventisten im Jahre 1914 sagt: … „In den letzten Tagen der Erdgeschichte soll Gottes Bund mit seinem Gebote haltenden Volk wieder erneuert werden." Review & Herald, Feb. 26, 1914.  Die Bedingungen des Bundes finden wir in 2.Mose, den Kapiteln 21, 22 und 23. Die Festtage sind Teil dieses Bundes, der wieder erneuert wer22

Übersetzung, denn vor der Sintflut gab es keine Jahreszeiten wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Kreisläufen der Sonne und des Mondes, um uns zu sagen wann der 14. Tag des ersten Monats, also das Passahfest gefeiert wird. Hier ist der ausschlaggebende Beweis. Das Wort „für” (in Englisch) in dem Satz Er schuf die Sonne und den Mond „für mo-edims (Season-festivals)“, beweist uns, dass die mo-edims bereits vor der Erschaffung der Sonne und des Mondes existierten. Genauso wie der wöchentliche „Sabbat” für den Menschen gemacht wurde (Mk 2,27). Der Mensch existierte bereits vor der Schöpfung des Sabbats. Wann existierte der Mensch bereits?

Wie gesagt, das Wort „Zeiten” kommt vom hebräischen Wort (mo'ed), das ist dasselbe Wort das in 3.Mose 23 als „Festversammlung“ übersetzt wurde. Das ist der Beweis, dass die vom Herrn festgesetzten Festversammlungen bereits bei der Schöpfung vor dem Sündenfall eingesetzt wurden. Nach 1.Petr 1,19-20 wurde der Erlösungsplan bereits festgelegt, ehe der Welt Grund gelegt wurde. Diese jährlichen Feste sind zusammengefasste Prophezeiungen kommender Ereignisse des Erlösungsplanes. Es sind 7 Feste, welche 7 Segmente im Erlösungsplan darstellen, die wir verstehen sollten. Die jährlichen Festtage beziehen sich ausschließlich auf Jahshua (Jesus), sie beziehen sich auf die 7 großen Ereignisse im Erlösungsplan und deren letztendliche Erfüllung. Da der Erlösungsplan bereits vor der Schöpfung gelegt wurde, waren auch die Feste bereits vor der Erschaffung der Erde festgelegt, weil sie diesen Plan in Einzelheit erklären. Das war also bevor der wöchentliche Sabbat in 1.Mose 2,3 eingesetzt wurde! 1.Mose 2,3 konnte also nicht ohne 1.Mose 1,14 geschehen. In 1.Mose 2,3 setzte JHWH (der HERR) den wöchentlichen Sabbat am Ende der Schöpfung ein.

Ich persönlich glaube, dass die Feste bereits vor Sinai bekannt waren und gehalten wurden. Es gibt nämlich Beweise dafür. In 1.Mose 19,3 lesen wir: „Und er (Lot) … machte ihnen ein Mahl (den zwei Engeln in Sodom), und buk ungesäuerte Kuchen; und sie aßen.” Warum erwähnt die Bibel gezielt „ungesäuertes Brot”? Es besteht ein Grund für alles was in der Bibel geschrieben steht. Alles was in der Bibel erwähnt wird, wird aus einem besonderen Grund erwähnt, obwohl wir es vielleicht zu dem Zeitpunkt des Lesens nicht gleich verstehen. Das andere Beispiel finden wir in Psalm 81,3-5 (Menge), wo es heißt: „Stoßt am Neumond in die Posaune, beim Vollmond zur Feier unsres Festes! Denn so ist es Satzung für Israel, ein Gebot des Gottes Jakobs, als Gesetz hat er’s für Josef verordnet, als er auszog gegen Ägyptenland.” Es geht hier um die jährlichen von Gott verordneten Feste. Diesen Text kann man besser verstehen, wenn man 3.Mose 23 liest, wo es heißt, dass das Fest der Posaune am 1. Tag des 7. Monats stattfindet und an diesem Tage wurden die Posaunen geblasen.

Ein weiterer, sehr wichtiger Punkt ist, dass weder die Sonne noch der Mond die „Jahreszeiten” wie Frühling, Sommer, Herbst oder Winter machen. Es ist der Winkel unseres Planeten und die elliptische Umlaufbahn, durch welche die Jahreszeiten entstehen. Dieses geschah erst nach der Sintflut! Da also weder die Sonne noch der Mond für die Jahreszeiten verantwortlich sind, wofür sind dann die „mo-edims”, für die die Sonne und der Mond geschaffen wurden?

Der erste Tag des hebräischen Monats beginnt immer am Neumond. Das Fest der Posaune ist das einzige Fest, was an einem Neumond stattfindet. Dieser Text ist also ein klarer Hinweis auf das Fest der Posaune und die Tatsache, dass Joseph über diese Feste lange vor Sinai wußte. Dann haben wir die Aufforderung an Pharao in 2.Mose 5,1 „Und hierauf gingen Mose und Aaron hin und sagten zum Pharao: So hat der HERR, der Gott Israels, gesprochen: Laß mein Volk ziehen, damit sie mir ein Fest in der Wüste feiern!” Das Wort Fest in diesem Text kommt vom Wort (Strong’s Lexikon) #2287 – chagag, das ist eines der drei Worte, die in der Bibel Gottes heilige Feste darstellen. Mose bittet Pharao, das Volk ziehen zu lassen, damit Sie JHWH's heilige Feste feiern können.

Es stellt sich heraus, dass die Sonne und der Mond für Adam und Eva himmlische Uhren waren, damit sie wussten, welche Zeit es ist.

Es braucht sieben Kreisläufe der Sonne, um Adam und Eva zu informieren, dass der wöchentliche Sabbat da ist. Es braucht eine Kombination von

Kurz darnach finden wir, dass Israel Ägypten am Passahfest verließ, damit sie gerade noch genü23

Im 23. Kapitel von 3.Mose werden uns der wöchentliche Sabbat sowie die jährlichen Sabbate als eine Einheit, ein Ganzes gegeben. Alle sind unter dem Begriff die „Feste JHWH‘s” aufgeführt. Sie werden alle als ein einheitliches Gebot JHWH’s gegeben und sollen alle von seinen wahren Kindern gehalten werden. Den wöchentlichen Sabbat von den anderen jährlichen Sabbaten zu trennen und zu sagen, dass dieser der einzige Tag ist, der heute noch Gültigkeit hat, verstößt gegen eine deutliche und klare schriftliche Anordnung. Offenbarung 22,19 warnt uns davor, von den Worten dieses Buches etwas zu entfernen; das ist aber genau das, was diejenigen tun, die lehren, dass nur der wöchentliche Sabbat noch bindend ist, aber nicht die jährlichen Sabbate.

gend Zeit hatten den 1. Sabbat der Ungesäuerten Brote in der Wüste zu halten. Gottes Volk wusste von diesen Festen bereits vor Sinai. Am Berg Sinai wiederholte JHWH (der HERR), was ihnen vorher schon bekannt war über die Feste, denn wie schon erwähnt, wurden diese Feste (mo’eds) bereits bei der Schöpfung bekanntgegeben, vor dem Sündenfall. (Siehe 1.Mose 1,14) Ungefähr 1415 vor Christus wurde das Gesetz am Berg Sinai wiederholt und der Bund geschlossen zwischen JHWH und seinem Volk. Die Kinder Israel waren gerade von der Knechtschaft Ägyptens befreit worden. Moses führte sie durch die Wüste zum Berg Sinai, um JHWH zu begegnen. Am dritten Tag (des Monats) kam er auf den Berg Sinai herab, um ihnen sein Gesetz zu geben, was genau 50 Tage nachdem sie Ägypten verließen stattfand. Was war der Name dieses Festes? Es war das Fest der Wochen oder wie wir es heute kennen, Pfingsten. Solange das Volk Israel treu war und den Bund hielt, hielten sie auch den wöchentlichen Sabbat sowie die jährlichen Sabbate. Wann immer sie abfielen und den Nichtgöttern dienten, brachen sie den Bund mit ihrem Gott und hielten nicht den wöchentlichen Sabbat noch die jährlichen Sabbate. Sie wandten sich von der Thora, von allen Anweisungen, die JHWH ihnen gegeben hatte, ab.

Lasst uns herausfinden, ob die Festtage von Jahshua, den Aposteln und der sogenannten Gemeinde des 1. Jahrhunderts gehalten wurden: Mit 12 Jahren wohnte Jahshua das 1. Mal einem Passahfest bei (Lukas 2,41-42). Und seine Eltern reisten jährlich am Passahfest nach Jerusalem. 42 Und als er zwölf Jahre alt war, gingen sie nach Gewohnheit des Festes hinauf. Man kann annehmen, dass Jahshua in den nachfolgenden Jahren mit seinen Eltern an diesen Festen teilnahm, obwohl die Bibel darüber schweigt. Warum sollten sie plötzlich ab seinem 12. Lebensjahr damit aufhören?

Sobald jedoch eine Erweckung stattfand und sie sich von den heidnischen Götzen und der Sünde abwandten, hielten sie als erstes wieder die jährlichen Feste. Das geschah mehrere Male und als Beispiel zur Zeit von Esra in Kapitel 6 und zur Zeit von Nehemia in Kapital 8 und während der Zeit der Regierung des Königs Josia in 2.Könige, Kapitel 22 und 23.

Hier sind einige biblische Beispiele. In Johannes lesen wir: An seinem 1. Passah, nachdem er seine Mission begann, reinigte er den Tempel von allem unheiligen Handel. (Joh 2,13)

Wir sollten hier erwähnen, dass viele, die heute den wöchentlichen Sabbat halten, ein Problem mit der Beobachtung der in 3.Mose 23 aufgeführten jährlichen Feste haben. Sie haben keine Schwierigkeit zu erkennen, dass der wöchentliche Sabbat noch bindend ist, jedoch ignorieren sie die jährlichen Feste. Das ist nicht nur unlogisch, sondern völlig unbiblisch.

Es war wahrscheinlich das Pfingstfest, als Jahshua einen kranken Mann am Teich Bethesda heilte. Joh. 5,1ff

Jahshua lehrte im Tempel während eines Laubhüttenfestes. (Joh 7,14) Sogar Nichtjuden hielten das Passahfest laut Johannes 12,20 (Schlachter): „Es 24

waren aber etliche Griechen unter denen, die hinaufkamen, um am Fest anzubeten.“

18,1), dann später nachdem Salomo den Tempel gebaut hatte, erwählte JHWH sich Jerusalem, wo sein Name wohnen sollte. (2.Sam 7,13)

Bei seinem letzten Passahfest sagte er zu seinen Jüngern: „Mich hat herzlich verlangt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide. Denn ich sage euch, ich werde es nicht mehr essen, bis es erfüllt sein wird im Reiche JHWH‘s).“

JHWH‘s Name wohnte nicht mehr in Jerusalem. Es war keine heilige Stadt mehr. Jahshua sah diese Zeit im Voraus als er der Samariterin am Jakobsbrunnen sagte: „Frau, glaube mir, die Stunde kommt, in der ihr weder auf dem Berge dort noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet … Es kommt aber die Stunde, ja sie ist jetzt schon da, in der die wahren Anbeter den Vater im Geist und in Wahrheit anbeten werden.“ (Joh

Lukas 22,15-16 – Schlachter

Laut den Worten des Heilandes wird das Passahfest erst im Reiche Gottes seine Erfüllung finden.

4,21-23)

Der Messias starb am Pfahl als „das Lamm Gottes, welches der Welt Sünde trägt.” (Joh 1,29) Zu diesem Zeitpunkt fanden alle Bilder und Symbole ihre Erfüllung! Und die Verordnungen des Altars, nämlich die Opferhandlungen, hörten auf. Jedoch hielten die Nachfolger Jahshua's viele Jahrhunderte nach seinem Tode die jährlich festgesetzten Feste als Tage der Freude und Anbetung!

Seine Nachfolger brauchten nicht mehr nach Jerusalem gehen um dort anzubeten, weil der Name JHWH‘s nicht mehr dort gegenwärtig war. Wir sehen das in Paulus’ Verhalten – er kam manchmal nach Jerusalem, um die Feste zu halten, aber wir werden Gelegenheiten finden, wo er die Feste mit seinen gläubig gewordenen Menschen an verschiedenen Plätzen Kleinasiens hielt.

Am Anfang verordnete JHWH dem Volk, sich an den drei Hauptfesten an einem Ort zu versammeln, den er erwählen wird. (siehe 5.Mose 12,10-11) Denkt daran, es geht hier um Verabredungen oder Termine, die der Schöpfer selbst bestimmte und nach seinem Kalender festlegte! Er lud seine Kinder ein, um sich mit ihm zu seinen festgelegten Terminen zu versammeln, die er nach seinem Kalender festsetzte.

Laut Apostelgeschichte im 2. Kapitel lesen wir, dass Christi Nachfolger sich in Jerusalem während des Pfingstfestes versammelten und die Ausgießung des heiligen Geistes empfingen. (Apg 2) Das war ungefähr 28 n. Christus. Paulus und Barnabas gingen nach Jerusalem, um sich dort mit den Abgeordneten verschiedener Gemeinden zu treffen und mit den Christen, die nach Jerusalem kamen, das bevorstehende Fest zu feiern, (Apg – Kapitel 15) 49 n. Christus.

Am Anfang forderte Gott das Volk nicht auf nach Jerusalem zu gehen, um die Feste zu feiern. Jerusalem war noch nicht einmal eine jüdische Stadt bis 400 Jahre nachdem die Feste gegeben wurden. Das Volk sollte an dem Platz zusammenkommen, den der HERR zur Wohnung seines Namens erwählen wird. Für eine Zeit war es Silo (Jos

Paulus verabschiedete sich von den Ephesern, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war, um das Pfingstfest dort zu feiern. (Apg 18,20-21) Wir lesen das in Apostelgeschichte 18,20-21, wahrscheinlich um das Jahr 50-52 n.Chr. Paulus spricht zu den Korinthern über das Passah und Ungesäuerte Brot und ermahnte sie „Darum laßt uns Festfeier halten … im Süßteig der Lauterkeit und Wahrheit.” 1.Kor 5,7-11 Er forderte sie auf, nicht des HERRN Mahl mit denjenigen zu essen, die sich Brüder nennen aber in offener Sünde leben. Paulus sagt den Korinthern, dass er bis zum Pfingstfest in Ephesus bleibt. 1.Kor. 16,8; Paulus warnt die Galater nicht zu den heidnischen Festen der Götter zurückzukehren, die „gar keine Götter“ sind. Er schreibt ihnen, dass sie jetzt zur Erkenntnis des wahren Gottes gekommen sind und dürften nicht zu den „erbärmlichen und armseligen Elementen der Nicht-Götter” zurückkehren, denen sie einmal dienten und deren Knechte sie waren.

Nachdem sie letztendlich den Messias verworfen hatten, endete ihre Gnadenzeit und ihr Tempel wurde ihnen verwüstet überlassen. Lk 13,35; Dan 9,27 25

Paulus hielt das Passahfest in Philippi 58 n.Chr. mit den Gläubigen; Philippi war eine heidnische Stadt (Apg 16,13).

nannten) an einem festgesetzten Datum des Jah-

res, einem bestimmten Wochentag, nämlich am Sonntag, dem ersten Tag der Woche gehalten wird. Deshalb feiert die Römische Kirche diesen Tag immer am ersten Sonntag nach dem 14. Tag von Nisan, und die asiatischen Gemeinden feierten das Passah immer am 14. Nisan, wie die Bibel es angeordnet hat, ganz egal auf welchen Tag der Woche dieser fällt. Das wuchs zu einem großen Streit heran, der Hunderte von Jahren andauerte und in Geschichtsbüchern bewiesen ist.

„Während des Passahfestes hielt sich Paulus in Philippi auf. ... Die Philipper waren von allen, die durch den Apostel bekehrt worden waren, am liebevollsten und aufrichtigsten, und so verbrachte er die acht Tage des Festes in ungetrübter, glücklicher Gemeinschaft mit ihnen.” Apg 20,6 Paulus verbrachte nicht viel Zeit in Asien, weil er zum Pfingstfest in Jerusalem sein wollte, aber die Geschwister in Jerusalem gaben ihm keine guten Ratschläge mit der Folge, dass er im Gefängnis landete. Apg 21. Das Schiff, auf dem Paulus als Gefangener war, kam in Seenot wegen der gefährlichen Stürme zu dieser Jahreszeit. Auch wurde uns in Apg 27,9 gesagt, dass der Versöhnungstag (Fastentag) bereits vorüber war.

Bald fingen die Christen an, die Feste der Heiden zu feiern,

indem sie ihnen neue Namen und Symbole gaben. Jedoch gab es hier und da immer noch vereinzelte Gruppen an verschiedenen Orten, die am Siebenten-Tag-Sabbat sowie an den jährlichen Festen festhielten, aber die Mehrheit der Christen gab diese auf, da der Druck dann doch zu groß wurde.

Paulus schrieb an die Kolosser es niemand zu erlauben sie wegen eines Festes, Neumonds oder Sabbats zu richten. (62 n.Chr.)

Aus dem heidnischen Fest Saturnalia wurde Weihnachten! Aus dem heidnischen Fest der Göttin Attis wurde Ostern! Das heidnische „Fest der Toten” wurde in „Allerheiligen”, was heute Halloween genannt wird, umgeändert!

Die Feste werden nach Jesaja 66,23 auch im Himmel gehalten. Es gibt also keinen Grund uns von jemand hier richten zu lassen, wenn wir die Feste hier halten.

321 n. Christus wurde ein Sonntagsgesetz von Konstantin dem Großen eingeführt, indem er anordnete, dass die Gerichte, Geschäfte und Arbeitsplätze am Tag der Sonne geschlossen werden müssen. Das Konzil zu Nicäa beschloss 325 n.Chr. ein universales Ostergesetz, anordnend, dass Ostern immer am Sonntag nach dem Passahfest gehalten wird.

Der Passah- (Ostern) Streit beginnt! Kurz nachdem der letzte Apostel starb, brach eine scharfe Auseinandersetzung aus zwischen den Gemeinden von Paulus in Kleinasien und dem Bischof von Rom über den Zeitpunkt des Passahfestes.

Zu dieser Zeit war die Judenfeindlichkeit sehr stark und es war sehr unpopulär den Sabbat des 7. Tages oder die anderen Feste zu halten. „Die Feste der bedauernswerten und jämmerlichen Juden werden bald, eines nach dem anderen, auf uns zukommen, wie das Fest der Posaune, das Laubhüttenfest und das Fastenfest. Es gibt viele unter uns, die genauso denken. Manche von ihnen gehen hin, sich die Feste anzusehen und andere werden sich den Juden anschlie-

Die asiatischen Gemeinden wollten die Tradition der Apostel weiterführen, indem sie das Passah am 14. Tage des ersten Monats (Nisan) halten, wie GOTT es am Anfang bestimmt hatte. Jedoch die Bischöfe von Rom, die von der Kirche in Alexandria (Ägypten) unterstützt wurden, bestanden darauf, dass das Passahfest (oder Ostern, wie sie es jetzt 26

ßen, ihre Feste zu halten und sich an ihrem Fasten beteiligen. Ich will eben jetzt diesen falschen Brauch von der Kirche vertreiben.“

tage und das Gesetz zu ändern.“ (Neue amerika-

(John Crysostom, gegen die Juden, 1:6)

Meine Frage ist: Warum halten Christen in der heutigen Zeit nicht des HERRN jährliche Feste?

nische Bibel)

Wir haben hier einen Brief von Bischof T. Enright vom 26. April 1902:

Weil die Römische Kirche diese im 4. Jahrhundert abtat und an deren Stelle ihre eigenen Feiertage einsetzte. Sie nahm die heidnischen Feste der Nicht-Götter an und änderte nur deren Namen, damit Christen sie halten würden. Die Frage ist nun: „Wem folgst Du? Wem folge ich?“ Den Traditionen der Menschen oder dem Schöpfer Himmels und der Erde? Aufgrund der Beweise, die ich in der Schrift und in der Geschichte gesehen habe, entschloss ich mich persönlich, einem „So spricht JHWH“ zu folgen anstatt den Traditionen und Lehren der Menschen! Warum sollte ich mein Vertrauen in Menschen setzen, in denen keine Hilfe ist. Psalm 146,3-4 sagt: „Verlasset euch nicht auf Fürsten, auf ein Menschenkind, bei dem keine Rettung ist! 4. Sein Geist fährt aus, er wird wieder zu Erde; an dem Tage sind alle seine Vorhaben vernichtet!“ (Schlachter-Bibel). Wir wollen viel lieber dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs glauben und vertrauen. Lasst uns einem „so spricht JHWH“ folgen, wie es in der Thora steht! Was ist Deine Entscheidung, deine Wahl? Lasst uns den Ratschlag vom Apostel Paulus in 1. Thessalonicher 5,21 beherzigen, wo er sagt

Die katholische Kirche schaffte nicht nur den Sabbat, sondern auch alle anderen jüdischen Festtage ab.“(T. Enright, C.S.S.R., Bischof von St. Alphonsus Kirche, St. Louis Missouri – Juni 1905) 

„Prüfet aber alles. Das Gute behaltet.“

Es ist mein Gebet, dass jeder die Schrift täglich selbst erforscht, genauso wie es die Beröaner taten, um zu sehen ob das alles so stimmt.

Der neue Katechismus (1993) der katholischen Kirche ermahnt Christen, Gesetze über Sonntag und andere katholische Feiertage zu entwerfen, die heidnischen Ursprungs sind. In dem 1993er Katechismus heißt es: „2188, Betreffs religiöser Freiheit und zum Nutzen des Volkes sollten Christen danach streben, dass Sonntage sowie die kirchlichen Festtage als gesetzliche Feiertage anerkannt werden.” Das wurde bereits in Daniel 7,25 prophezeit: „Er wird sich unterstehen … Zeit und Gesetz zu ändern.” (Luther) „Er wird darauf ausgehen, die Festzeiten und das Gesetz zu ändern.“ (Menge) „Er wird versuchen, ihre religiösen Gesetze und Feste zu ändern.“ (Gute Nachricht Bibel) „Er wird planen die heiligen Zeiten und das Gesetz zu ändern.“ (Moffat-Bibel) „Er gedenkt den Kalender und die Verordnungen beiseite zu setzen.“ (Knox-Bibel) „Er gedachte die Fest-

Weil unsere Erlösung davon abhängt. Walter Tschoepe

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ten Abend versammelten sich alle zur angesagten Fußwaschung mit nachfolgendem Abendmahl aus koscherem Brot mit dem dazugehörigen „Wein“. Jeder hatte Gelegenheit, in Stille zu überdenken, was die Tat Jeshuas für ihn persönlich bedeutet. Was damals der Auszug aus Ägypten war, stellt nun für uns die Erlösung von Sündenschuld dar. Jeder, der das Blut seines Erlösers annimmt, wird gerettet werden.

Passahfeier Mauth 2014 Am 14. April versammelten sich wieder eine Anzahl Freunde der biblischen Botschaft in der schon bekannten Jugendherberge im Luftkurort, um dort in Ruhe die Passahfeier sowie das Fest der Ungesäuerten Brote zu feiern. Wie immer kamen Gäste auch aus dem Ausland, wie Idaho und Österreich. – Das Haus stand uns fast gänzlich zur Verfügung, was günstig war für die Vorträge ohne störende Geräuschkulisse. Bruder Walter Tschoepe und seine Frau Harid waren extra angereist, um die ganze Zeit zur Verfügung zu stehen. Neben einem Vortrag am Morgen, am Nachmittag sowie am Abend war genügend Zeit zur Verfügung, um auch auszuspannen und die Gegend zu erkunden. Das Aprilwetter sorgte nicht immer für Sonnenschein, aber für saubere Luft. Viele Spazierwege standen direkt am Haus als Ausgangspunkt zur Auswahl. Das Gelände tat sein Übriges, um die Ausdauer zu trainieren (ca. 1000 m Höhe). Der Versammlungsraum war entsprechend dem Anlass geschmückt mit siebenarmigem Leuchter, Schofar in groß und klein, einer Miniatur-Thorarolle sowie passenden farblichen Tischdecken in weiß und blau. Dass es nur ungesäuertes Brot gab während der acht Tage, war für uns alle eine Abwechslung, aber auch selbstverständlich. Folgende Themen weckten das Interesse der Teilnehmer: Passah – Das Passahfest/ Zeichen am Himmel/ Das tägliche Opfer/ Gnade, Glaube, Gehorsam/ Das Dilemma der 2300 Tage-Prophezeiung/ Offenbarte Liebe/ Jeshua, der Löwe Judas/ Wann beginnt der Tag? (mehrteilig)/ Wem folgst Du?/ Ich will das Herz des Pharao verhärten/ Die Wahrheit über Ostern und Jahwes Feste sind noch gültig. Außerdem gab es noch Fragestunden Diskussionen und Austausch unter den Geschwistern. Zum Mitnehmen lagen nicht nur DVD’s, sondern auch reichlich Broschüren und Bücher (alles kostenlos) aus. Am ers-

Impressum Unsere „Freundesbriefe“ erscheinen nach Bedarf, unregelmäßig. Als Missionswerk wollen wir dadurch unsere Mitglieder, Freunde und Unterstützer informieren, geistlich anregen, unseren gemeinsamen Glauben auf der Grundlage der Heiligen Schrift stärken, unserem Herrn Jahshua folgen und seinem Missionsauftrag entsprechend dienen.

Um bis ans Ende durchzuhalten, hilft es ungemein, Austausch mit Gleichgesinnten wenigstens zu den jährlichen Festen zu haben, zumal es ein noch gültiges, weil ewiges Gebot ist, es zu tun, weil es Seine, JHWH’s Feste sind.

Zum Schluss gingen die Gedanken schon wieder zum nächsten Fest, das ansteht nach dem Pfingstfest, nämlich das Laubhüttenfest, das wir ja nicht in den eigenen vier Wänden feiern sollten. Alle verabschiedeten sich mit einem herzlichen

Shalom!

Das Missionswerk

Freunde biblischer Botschaft e.V. wird getragen von Thora glaubenden und verkündenden AdventGläubigen, unabhängig von Kirchen- oder Gemeindeorganisationen. Das „Advent“ kennzeichnet unsere feste Hoffnung auf die baldige Wiederkunft (Erscheinung) Jahshuas (Joh.14,1-4) nach dem prophetischen Wort der Bibel.

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