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Nr. 209 September 2011 Monatszeitung Foto: Ebner ❒ Auf die Straßenbahn müssen unsere Autoren der Seite 3 0,60 € 4 10. September 2011: am S-Bahnh...
Author: Carin Stein
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Nr. 209 September 2011

Monatszeitung

Foto: Ebner

❒ Auf die Straßenbahn müssen unsere Autoren der Seite 3

0,60 €

4 10. September 2011:

am S-Bahnhof Adlershof nicht mehr lange warten. Am 4. September ist Premierenfahrt in die Wissenschaftsstadt

Adlershofer Herbstfest rund um die „Alte Schule“

Seiten 2 und 3

Programminformationen auf Seite 16

❒ APHAIA VERLAG feiert

Jubiläum – Literatur und die Einheit der drei Künste Seite 6

❒ Bilder von damals und heute –

der Postkarten-Kalender d e r Adlershofer Zeitung für 2012 Seite 11

❒ Am „Tag des offenen Denkmals“

laden in Treptow-Köpenick 28 Stätten zum Besuch ein Seite 11

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❒ Wird der FamilienLaden Adlershof in der Radickestraße September

18 Wahlsonntag

mit seinen vielen Angeboten auch in Zukunft seine Tür für Interessenten weit geöffnet haben? Seite 14

Am 18. September finden in Berlin Wahlen zum Abgeordnetenhaus statt – Standpunkte der Direktkandidaten des Wahlkreises Adlershof-Altglienicke Seiten 8/9

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4. September: Premierenfahrt in die Wissenschaftsstadt Straßenbahnlinien 60 und 61 auf einer 1,5 Kilometer langen Neubaustrecke geräuscharm unterwegs Unter dem Motto „Wir verbinden Berlin mit der Zukunft.“ soll am Eröffnungsonntag ab 10 Uhr fröhlich gefeiert werden. Den ganzen Tag über werden die Bahnen unterwegs sein und können ab Wassermannstraße bis zur Wendeschleife Karl-Ziegler-Straße kostenlos genutzt werden. Die BVG hat mit Unterstützung der Adlershof Projekt GmbH und aus dem „alten“ Adlershof ein attraktives Programm auf der Bühne und entlang der Wagner-Régeny-Straße zusammengestellt. Im „Kinderparadies“ können sich die Jüngsten vergnügen und bei einer Tombola ist Wissen zur BVG und zu Adlershof gefragt. L.Ebner

Am 4. September ist es endlich soweit: Die Straßenbahn fährt unter der S-Bahnbrücke hindurch auf einem neugebauten Schienenstrang in die Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien. Rund 1,5 km ist die neue TramStrecke lang, an drei Haltestellen kann man ein- und aussteigen. Schon vor zwölf Jahren wurde die Streckenerweiterung geplant, 2001 dann durch den Senat gestoppt und seit 2007 fortgeführt. Die Straßenbahnlinien 60 und 61 werden auf diesem Abschnitt geräusch- und erschütterungsarm unterwegs sein. Die Gesamtinvestitionen für die Neubaustrecke belaufen sich auf mehr als 13 Mio. €.

Adlershof soll zusammenwachsen Neues vom Adlershofer Festkomitee In Gesprächen mit der Adlershof Projekt GmbH und der WISTA GmbH konnte der Bezirksstadtrat für Bauen und Stadtentwicklung Rainer Hölmer erreichen, dass Ziele des historischen Ortsteiles Adlershof in das Leit- und Orientierungssystem der Wissenschaftsund Medienstadt aufgenommen werden. So sollen die Stelen im Bereich der Rudower Chaussee auch auf den Marktplatz Adlers-

hof, die Anna-Seghers-Gedenkstätte, das Kulturzentrum „Alte Schule“ und den Waldfriedhof Adlershof hinweisen. Des Weiteren hat das Bezirksamt Treptow-Köpenick sich an die Deutsche Bahn AG gewandt mit der Bitte, die Beschilderung am neuen S-Bahnhof Adlershof um den „Marktplatz Adlershof“ zu erweitern. Abteilung Bauen und Stadtentwicklung

Termin

Veränderte Öffnungszeiten der Bürgerämter An den Samstagen 17. September und 1. Oktober 2011 entfällt die Sprechstunde im Bürgeramt I (Rathaus Köpenick).

Bei der letzten Zusammenkunft des Komitees vor dem Herbstfest am 10. September blieben am 18.8. nur wenige Fragen offen, so dass man davon ausgeht, dass es bei gewohnt gutem Wetter wieder ein gelungenes Fest wird. Am 19.10. will man sich treffen, um Resümee zu ziehen und über weitere Aktivitäten zu beraten. Zudem wurde über das Fest der

Am Montag, dem 19. September, öffnen alle Bürgerämter im Bezirk Treptow-Köpenick erst um 10 Uhr.

Ort

4.9., 10.00 Wagner-RegényStraße 8.9., 19.30 Stefan-HeymBibliothek 9.9., 19.30 10.9., 11.00 11.9., 10.00

13.9., 18.00 15.9., 15.00 18.9. 20.9., 18.30 21.9., 19.30 23.9., 19.00 28.9., 10.00 8.10., 10.00 14.10., 20.00 18.10., 18.00 19.10., 19.00 22.10., 10.00

BVG zur Straßenbahnverlängerung am 4. September ab 10 Uhr auf der Wagner-Régeny-Straße informiert. Nachstehend lesen Sie alle Veranstaltungen in Adlershof, die uns bisher für September und Oktober bekannt sind. Nähere Informationen finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek

Veranstaltung Fest zur BVG-Streckenerweiterung

Wilhelm Raabe – Lesung am 180. Geburtstag mit Carmen-Maja Antoni und Gunter Schoß Alte Schule Polit-Kabarett mit Gerd Hoffmann „Alternativlos“ Alte Schule 15. Adlershofer Herbstfest Verklärungskirche Tag des offenen Denkmals (Besichtigung/Turmbesteigung nach dem Gottesdienst) Christus-König80. Kirchweihfest Kirche Anna-Seghers„Vor Liebe brennen“ (Porträt der Gedenkstätte Berliner Dichterin Susanne Kerckhoff) KIEZKLUB Literatur-Kaffee: Zum 110. Geburtstag von Liselotte Welskopf-Henrich BERLIN-Wahlen Alte Schule Rudi Hinte: „Neues Bauen“ in Adlershof (1928-1935) Alte Schule Kleist-Ehrung: „Jedoch die lieblichen Gefühle auch ...“ Rathaus Köpenick Jubiläumsveranstaltung „25 Jahre APHAIA VERLAG“ mit Buchpremiere Stefan-HeymFür Kinder: „Jeder nach seiner Art – Bibliothek Von Wölfchen und Wölfen“ FriedlanderBegegnungen auf dem Adlershofer straße 152 Waldfriedhof (Rundgang mit R. Hinte) Alte Schule Ausstellungs-Eröffnung: „Künstlerfreunde“ Anna-SeghersDer Schriftsteller Joochen Laabs stellt Gedenkstätte neue Prosa vor Alte Schule Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) Zugang Genossen- Herbstputz der Köllnischen Heide mit schaftsstr. dem Förster

September 2011

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Nachbarn sein, Nachbar werden – eine Straßenbahn verbindet Adlershof Am 4. September erfolgt die Premierenfahrt auf der verlängerten Straßenbahnverbindung in die Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien. Aus diesem Ich freue mich für alle Neu- und Alt-Adlershofer und ihre Gäste, dass es nach mehrfachen Verschiebungen endlich zur Weiterführung der Straßenbahnlinie unter der S-Bahntrasse kommt. Das hat Bedeutung für die Stärkung des Standortes Adlershof und Symbolkraft für das wichtige und notwendige Zusammenwachsen des neuen mit dem alten Adlershof. Der wirkliche Brückenschlag zwischen den Ortsteilen wird natürlich erst mit der vollständigen Öffnung der Brückendurchfahrt für alle Fahrzeuge im Oktober stattfinden. Und richtig zufrieden mit der Straßenbahnführung bin ich auch erst, wenn die Niederflurbahnen fahren, was wohl leider noch einige Jahre dauern wird, wenn die BVG sich das nicht doch noch anders überlegt. Dr. Hans Erxleben, Vorsitzender Adlershofer Bürgerverein Von der Rudower Chaussee zur Dörpfeldstraße in ein paar Minuten – die neue Straßenbahn ist für uns eine ganz große Chance. Wenn ich von „uns“ spreche, dann meine ich damit alle Adlershofer – diejenigen diesseits und diejenigen jenseits des Bahndamms. Wo früher ein alter S-Bahnhof stand, wo es nur eine enge, rostige Brücke gab, vor der sich die Autos stauten, ist ein über 50 Meter breites Portal entstanden. Breite Portale laden dazu ein, sie zu durchschreiten. Ich bin mir sicher, dass wir alle das auch tun werden und sehr schnell mit ganz anderen Augen auf Adlershof schauen, auf unser Adlershof – und „richtige“ Nachbarn werden, was wir eigentlich schon längst sind. Also: Nicht mehr „Kiez und Raumschiff“, sondern „Kiez mit Raumschiff“. Fliegen Sie mit! Dr. Peter Strunk Bereichsleiter Komunikation WISTA-MANAGEMENT GMBH Die Interessengemeinschaft Dörpfeldstraße setzt sich als „Adlershofer Interessengemeinschaft“ bei den Klein- und Mittelständischen Unternehmen dafür ein, dass wir die Entwicklung des Standortes Adlershof als gemeinsame Aufgabe sehen. Hier darf es keine Trennung durch das Adlergestell oder die S-Bahn geben, auch keine Trennung des Ortsteils in den Köpfen der Menschen, die hier studieren, arbeiten oder wohnen. Wir müssen die positive Entwicklung des Medien- und Wissenschaftsstand-

ortes als gemeinsame Chance begreifen. Nur durch einen intensiven Austausch des WISTA-Managements, der Vereine, der Kirchen, der Interessenvertretungen wird es möglich, auch in der Zukunft Fehlentwicklungen entgegenzuwirken, Befindlichkeiten zu klären und Ideen zu entwickeln, die eine gedeihliche Zukunft von Adlershof gewährleisten. Ein Zeichen für dieses gemeinsame Wirken kann der „Brückenschlag“ im September und Oktober mit der Öffnung der Durchfahrt von der Rudower Chaussee zur Dörpfeldstraße sein. Es ist bedauerlich, dass kein gemeinsamer Zeitpunkt gefunden wurde, Straßenbahn und Autos gleichermaßen die Durchfahrt zu ermöglichen. Die überstürzte Öffnung der Straßenbahnlinie ist sicherlich der bevorstehenden Abgeordnetenhauswahl geschuldet. Den Politikern sei in's Stammbuch geschrieben: Ortsteile entwickelt man nicht mit künstlichen Förderprogrammen allein, es gehört dazu auch ein behutsamer Umgang mit den vorhandenen Strukturen, wie Vereinen, Kirchen und Interessengruppen, die dazu beitragen, dass Bezirke sich entwickeln können. Es ist ein großer Fehler, sie bei solchen Anlässen nicht einzubeziehen. Martin Schmidt-Bugiel Vorsitzender der IG Dörpfeldstraße Durch die Verlängerung der Straßenbahnlinien wird es leichter, vom WISTA-Gelände und vom Campus der Humboldt-Universität mal eben in den historisch gewachsenen Ortskern von Adlershof zu fahren. In unserem Kiez gibt es viel zu entdecken. Zum Beispiel die schöne Verklärungskirche in der Arndtstraße mit ihren über hundert Jahre alten Malereien, die immer noch durch ihre Farbenpracht beeindrucken. Liebe Studierende und Lehrende, Unternehmer(innen) und Angestellte aus Neu-Adlershof, ihr seid uns herzlich willkommen! Geöffnet ist unsere Kirche in der warmen Jahreszeit immer am Donnerstag von 14 bis 17 Uhr, doch wir schließen sie auf Wunsch auch zu anderen Zeiten auf. Hier könnt ihr zwischen stressigen Seminaren mal die Seele baumeln lassen und ein bisschen chillen. Wer weiß, zu was für innovativen Gedanken euch unsere schönen Engel inspirieren. Dorothea Quien Pfarrerin

Anlass stellten wir in beiden Teilen Adlershofs die Frage „Welche Erwartungen und Hoffnungen verbinden Sie mit der Streckenerweiterung der Straßenbahn?“ Ich bin sicher, dass die Erweiterung der Straßenbahnstrecke den Ortskern Adlershof und den S-Bahnhof auch mit den südlichen Bereichen des Wissenschaftsstandorts so komfortabel verbinden wird, dass die Mobilität der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen und der Studierenden innerhalb des Bezirks erhöht wird und eine engere Verzahnung mit den Menschen und dem städtischen Leben in Adlershof erreicht wird. Auch die Angebote, die die ansässige Forschung an die Bewohner und Bewohnerinnen von Adlershof macht, werden durch die Erweiterung noch attraktiver und vor allem leichter erreichbar. Außerdem rücken die einzelnen Standorte der Forschungsinstitutionen enger zusammen und der Austausch zwischen den Disziplinen wird erleichtert und gefördert. So wird der Campus selbst weiter belebt und die Verankerung im Bezirk gestärkt. Ein Prozess, von dem alle Beteiligten profitieren werden. Prof. Dr. Peter A. Frensch Vizepräsident für Forschung, Humboldt-Universität zu Berlin Das wird jetzt aber langsam Zeit, dass der kleine Adlershofer Grenzverkehr zwischen Alt und Neu eröffnet wird. Ich glaube nicht, dass unsere Generation es noch erleben wird, dass man von Adlershof spricht, ohne zwischen Alt und Neu oder diesseits und jenseits der S-Bahn zu unterscheiden. Ich arbeite jetzt seit 17 Jahren in (Alt-)Adlershof und beobachte die Bemühungen einiger, eine Vereinigung beider Teile herbeizuführen. Da bin ich aber eher skeptisch. Ich wohne in Prenzlauer Berg, einem doch recht homogenen (ehemaligen) Stadtbezirk, aber auch hier gibt es Kieze und seinen Kiez verlässt man nicht! Was jetzt aber in Adlershof passiert ist für mich einmalig. Nirgendwo in Berlin sind wohl moderne Großzügigkeit und kleinstädtische Gemütlichkeit so dicht beieinander wie hier: Schnell mal den kompletten Einkauf erledigen oder Shoppili durch die vielen kleinen Geschäfte, einen Latte auf einer schicken Terasse schlürfen oder eine frisch gezapfte Molle in einer urigen Berliner Kneipe zischen usw. – alles ist möglich mit Hilfe einer Kurzstrecken-Fahrkarte für die Straßenbahn. Herz, was willst du mehr? Sabine Basse Familien-Musikschule Rehberg

Einer ganzen Reihe von Menschen sind meine Bemühungen um engere Kontakte zwischen den Einwohnern von Adlershof und den Beschäftigten beiderseits der Rudower Chaussee bekannt. Wie von mir schon zur 250-Jahr-Feier geäußert, weiß man, dass Nachbarskinder auch durch die kleinste Bresche im Zaun zusammenkommen, wenn sie es wollen. So bin ich der Meinung, dass eine breitere Brücke und eine verlängerte Straßenbahnlinie nur wenig zum Abbau der Trennung beitragen können. Allerdings verbinde ich mit der Verlängerung der Straßenbahnlinie bis zum Landschaftspark die Hoffnung, dass dann mehr Einwohner(innen) die Schönheiten des Parks auf dem ehemaligen Flugfeld genießen, wird doch der Anmarschweg entscheidend reduziert. Wolfhard Staneczek, Sprecher des Adlershofer Festkomitees Ich hoffe und wünsche, dass das „Alte Adlershof“ sich dann verjüngt. Die jungen Leute, die im „Raumschiff“ studieren und arbeiten, werden im „alten“ Teil ihren gemütlichen Kiez entdecken. Wenn sich hier die ersten Studenten-WGs etablieren, werden sich auch Investoren finden für die noch vorhandenen „Schandflecke“. Ich wohne seit fast 30 Jahren richtig gern hier. Und unser Kiez wird von „denen da drüben“ bald entdeckt werden! Zudem hoffe ich, dass im „Raumschiff“ nicht nur studiert und gearbeitet, sondern auch gelebt wird. Noch sind am Abend und an den Wochenenden „da drüben“ die Bürgersteige hochgeklappt. Doch ich denke, die Straßenbahn und die endlich wieder offene Brücke werden mehr Leute neugierig machen. Der Landschaftspark ist dann nicht mehr unendlich weit weg. Und wenn die geplanten Wohnungen am Groß-Berliner Damm recht bald gebaut werden, wird sich auch im Raumschiff „echtes Leben“ entwickeln! Für meine Firma wird es sicher neue Kunden geben, denn von der Autobahnabfahrt Adlershof zum Adlergestell werden viele an unseren Schaufenstern entlang fahren! Ich kann mich noch genau an die Visionen Anfang der 90er Jahre erinnern. Sie sind Wirklichkeit geworden, auch wenn alles viel länger gedauert hat. Und so werden auch Alt- und Neu-Adlershof sicher voneinander profitieren! Heike Legler Objekt & Konzept GmbH

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„Neues Bauen“ in Adlershof – Vortrag zur Ortsgeschichte Bauhausarchitekten veränderten in den Jahren 1928 bis 1935 in Adlershof das Gesicht des Ortes und der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL). Über ihr „Neues Bauen“ berichtet am 20. September ab 18.30 Uhr Ortschronist Rudi Hinte im Kulturzentrum „Alte Schule. Darüber hinaus ist er für Interessenten an der Heimatgeschichte am 6.9. und 20.9. von 15-18 Uhr in der „Heimatstube“ in der Alten Schule (Dörpfeldstr. 56) zum individuellen Gespräch anzutreffen. Andere Termine können mit ihm unter Tel./Fax: 677 04 11 oder E-Mail: [email protected] vereinbart werden. W.S.

Tage der Forschung „Entdeckt, was ihr wollt!“ in Adlershof

CDU lädt zur Diskussion

Bauarbeiten am Glienicker Weg Wie weiter mit der Einer Pressemitteilung der Berliner Wasserbetriebe vom 15. Juli 2011 war zu entnehmen: „Beiderseits des Adlergestells am Teltowkanal in Treptow-Köpenick investieren die Berliner Wasserbetriebe rund 11,6 Mio. € in neue Ver- und Entsorgungsinfrastruktur. Davon fließt der Löwenanteil von 8,8 Mio. € in den seit 2009 bis Mitte 2013 laufenden kompletten Neuaufbau des Glienicker Weges in Adlershof. Dort entstehen u.a. 2.160 m Regenwasserkanäle in Querschnitten zwischen 30 und 180 cm, eine Abwasserdruckleitung wird auf 1.450 m und Trinkwasserleitungen werden auf 720 m Länge erneuert. Die Arbeiten der Berliner Wasserbetriebe sind zu 85% abgeschlossen. Aktuell wird das letzte Stück des Regenwasserkanals und dessen Auslauf in den Teltowkanal von der westlichen auf die östliche Seite der Stel-

ling-Janitzky-Brücke verlegt, weil die Bahn mehr Platz für ihre Gleise braucht. Die dafür notwendige Unterquerung der Hauptverkehrsader Adlergestell mit den im Außenmaß gut zwei Meter starken Rohren geschieht grabenlos im unterirdischen Rohrvortrieb. Die ungewöhnlich lange Bauzeit am Glienicker Weg resultiert vor allem aus dem aufwändigen Umgang mit der Behandlung und Entsorgung von chemischen Altlasten im Boden und im Grundwasser. Die Arbeiten müssen zum Teil in Schutzausrüstung ausgeführt werden. Zudem waren für den Straßenverkehr immer wieder provisorische Straßenteilstücke errichtet worden. Neben den Wasserbetrieben erneuern auch alle anderen Infrastrukturbetreiber (Gas, Strom, Telekommunikation) ihre Technik unter der Straße.“

Die diesjährigen „Tage der Forschung“ in Adlershof stehen unter dem Motto „Entdeckt, was ihr wollt!“ Am 22. und 23.9. öffnet Deutschlands größter Wissenschafts- und Technologiepark seine Hörsäle und Labore zum 18. Mal exklusiv für Oberstufenschüler(innen) aus Berlin und Brandenburg. Im Rahmen von Workshops, Vorträgen, Laborführungen und Experimenten demonstrieren Adlershofer Forscher(innen), dass Naturwissenschaften alles andere als langweilig sind. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da erfahrungsgemäß zahlreiche Angebote frühzeitig ausgebucht sind. Das Programm umfasst 50 Veranstaltungen mit insgesamt 2.200 Plätzen. Es ist unter www.adlershof.de/tdf abrufbar. Interessierte Lehrer, die mit ihren Oberstufenkursen teilnehmen möchten, können sich im Wissenschaftsbüro Adlershof der IGAFA, Tel. 6392-3583, E-Mail: [email protected] anmelden. Schüler(innen) die einzeln an der Veranstaltung teilnehmen möchten, sind ebenfalls herzlich eingeladen, sich dort anzumelden.

Zu diesem Thema lädt die CDU Treptow-Köpenick am 7. September um 19 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung in die Kreisgeschäftsstelle Dörpfeldstraße 51 herzlich ein. „Wir haben in den letzten Wochen eine Umfrage in Adlershof zur weiteren Gestaltung der Dörpfeldstraße gestartet und unerwartet großen Rücklauf erhalten. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir das Ergebnis auswerten und auch weitere Vorschläge für die Zukunft der Dörpfeldstraße aufnehmen.“ Für die CDU sind vor Ort: Katrin Vogel, Spitzenkandidatin von Treptow-Köpenick für das Abgeordnetenhaus, Prof. Niels Korte, CDU-Ortsvorsitzender Adlershof und Direktkandidat für den Wahlkreis Köpenick, Fritz Niedergesäß, Kreisvorsitzender. Fritz Niedergesäß, www. cdu-tk.de Tel. 63 97 98 71

Finanzpolitsche Zukunft Berlins „Konsolidieren und Gestalten – Die finanzpolitische Zukunft Berlins“ ist das Thema einer öffentlichen Versammlung der SPD Treptow-Köpenick, zu der am 5. September herzlich eingeladen wird. Der Staatssekretär für Finanzen Dr. Christian Sundermann steht dazu ab 19 Uhr im Nachbarschaftshaus „Villa offensiv“, Hasselwerderstr. 38, Rede und Antwort. Karlheinz Nolte

„365 Orte im Land der Ideen“ Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten rückt der Wettbewerb Ideen und Projekte in den Mittelpunkt, die die Zukunft Deutschlands aktiv gestalten. Das 3-D-Kuppelkino von Fraunhofer FIRST ist Preisträger im bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Am 6. September ab 16 Uhr findet unser „Tag der Ideen“ statt, zu dem herzlich eingeladen wird (Kekulestraße 7). Feiern Sie mit uns die Preisverleihung und erleben Sie 3-D-Filme in unserem Kuppelkino, das Sie mit akustischen und visuellen Highlights überraschen wird. Freuen Sie sich auf das Kino von morgen. Weitere Informationen und eine Möglichkeit zur kostenlosen Anmeldung finden Sie unter: www.first.fraunhofer.de/aktuell/ preisverleihung_land_der_ideen_und_workshop_ total_immersion/ Ronny Meier Fraunhofer FIRST

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Oktober-Ausgabe ist der 20. September

September 2011

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Die neue Saison hat begonnen. Die Kinder gehen seit gut zwei Wochen zur Schule. Die erste Fußball-Liga spielt seit drei Wochen. Hertha BSC ist wieder dabei. Als Dortmunder wünsche ich den Herthanern zuhause in Berlin ein Unentschieden gegen unsere schwarz-gelben Borussen. Und vor allem ein hochklassiges Spiel, mit vielen Toren, spektakulären Szenen und einem fröhlichen Hemdentausch am Schluss. Im Mittelpunkt soll die sportliche Fairness der Spieler stehen, die als Team auftreten. Eine überzeugende Mannschaft hat das Dortmunder Trio mit Geschäftsführer Watzke, Sportdirektor Zorc und Trainer Klopp in der letzten Saison geformt. Aufmerksam haben die drei die Talente gesichtet, sorgfältig die Spieler begleitet und dabei vor allem auf ihre persönliche und charakterliche Entwicklung geachtet. Einsatzfreudige Mitspieler wurden gesucht und gefunden, aus

den Reihen der eigenen Jugendförderung und aus den Reserven anderer Vereine. Wertschätzung und Förderung haben die Spieler erfahren. So hat es mit seinen Jüngern schon Jesus gemacht, bei dem der Trainer Jürgen Klopp als bekennender Christ in die Lehre gegangen ist. Mit Liebe und Wertschätzung schaut Gott auf uns. Jeden von uns hat er lieb, als Freund und Partner. Er sehnt sich nach Menschen, die in Gemeinschaft mit ihm leben, die sich gegenseitig fördern und unterstützen und sich helfen lassen. Und die ihm als unserem Schöpfer, Retter und Vollender vertrauen. Möchten wir zu Gottes Mannschaft gehören – in Berlin und Dortmund? Ingo Maxeiner, Pfarrer der Ev. St. Mariengemeinde Dortmund Pfarrer Maxeiner wird mit einigen Gemeindegliedern aus Dortmund ab 11.11. zu den Veranstaltungen „111 Jahre Verklärungskirche“ wieder einmal in Adlershof sein.

Kirchliche Termine im September In der Verklärungskirche (Arndtstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 10 Uhr zum Gottesdienst. Am 11.9. ist er dem Schuljahresanfang, am 25.9. dem Erntedankfest gewidmet. Am 10.9. kann die Kirche während des Herbstfestes von 14-17 Uhr, zum Berliner Denkmaltag am 11.9. nach dem Gottesdienst sowie donnerstags von 14-17 Uhr besichtigt werden. Montags befindet sich zwischen 9 und 12 Uhr Herr Gottschalk im Bereich der Kirche und ist ebenfalls zu Führungen gern bereit. Bis 11.9. ist noch die Ausstellung „Krone, Brot und Rosen“ zu sehen. Mittwochs um 21 Uhr findet in der Kirche die „Komplet“ (kirchliches Nachtgebet) mit Herrn Jacobi statt. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Frauenkreis am 2.9. und 16.9. um 15 Uhr, der Männerkreis am 6.9. um 18 Uhr und der offene Gemeindekreis am 28.9. um 18.30 Uhr zu Urlaubserlebnissen und -erfahrungen zusammen. Zum

Treffen des Hausgesprächskreises am 9.9. kann man sich bei Familie Prinzler (Tel. 67 19 80 00) informieren. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) kommt die Gemeinde sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr zur Hl. Messe zusammen. Am 18.9. ist kein Gottesdienst in Adlershof, da die Gemeinde zum Dekanatstag in Erkner eingeladen ist. Die Freie evangelische Gemeinde trifft sich sonntags um 10 Uhr in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) zum Gottesdienst. Kinder werden altersgerecht betreut. Die Senioren kommen am 27.9. um 14.30 Uhr zusammen. Die Pfadfinder (Jungen und Mädchen im Alter von 8-12 Jahren) treffen sich am 2., 16. und 30.9. um 16.30 Uhr und die Teenager an jedem Freitag um 18.15 Uhr. Infos zu diversen Hauskreisen und Sonderveranstaltungen unter: www. lebewertvoll.de oder Tel. 677 56 65.

Ruth Boge zum 90. Geburtstag

Eine engagierte Christin mit fundiertem Wissen und menschlicher Wärme Wer Ruth Boge die Dörpfeldstraße entlang eilen sieht, mag kaum glauben, dass sie am 9. September ihren 90. Geburtstag begeht. Immer aktiv, immer unterwegs, immer engagiert – das scheint ihr Rezept für geistige und körperliche Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter zu sein. Wenn Frau Boge nicht gerade an einem Klassentreffen ehemaliger Schüler oder an einer wissenschaftlichen Tagung zu kirchengeschichtlichen Themen teilnimmt, kann man sie häufig in der Verklärungskirche oder im Gemeindebüro der evangelischen Kirchengemeinde treffen. Seit 1989 gehört sie dem Gemeindekirchenrat an und arbeitet in ihm noch als Ehrenälteste mit. Als ehemalige Geschichtslehrerin und zeitweilige Sekretärin einer Superintendantur hat sie sich besonders des Archivs der Kirchengemeinde angenommen, die dort befindlichen Zeitdokumente akribisch geordnet und mit großer Sachkenntnis ausgewertet. Dabei sind zahlreiche interessante Arbeiten entstanden. Über den Kirchenkampf, der in der Nazi-Zeit die Gemeinde spaltete, sowie über das Leben und Wirken des tapferen Pfarrers Max Goosmann (AZ Nr. 50/64). Über die Baugeschichte der Verklärungskirche (AZ Nr. 74/79). Wer hätte ohne Frau Boge jemals erfahren, dass die große Christusfigur von einem Oberammergauer Holzschnitzer gefertigt und per Post nach Adlershof geschickt wurde? Über die Arbeit der beiden evangelischen Kindergärten (AZ Nr. 51), die seit der Gründung des ersten im Jahre 1904 immer von finanziellen Sorgen überschattet war. Über das langjährige Wirken der Gemeindeschwestern (AZ Nr. 102/104). Da

Foto: Staneczek

Saison 2011/2012

Frau Boge nicht nur Geschichte, sondern auch Geografie studiert hat, geht ihr Blick immer auch in die weite Welt und Ökumene. Wenn es gilt, den Weltgebetstag vorzubereiten, der den Frauen aus einem fernen Land Lateinamerikas oder Asiens gewidmet ist, kann es vorkommen, dass sie gelassen erklärt: „Da bin ich mal zu einer Tagung des Ökumenischen Rates gewesen und habe auf Englisch eine Predigt gehalten. Mal sehen ob ich noch ein paar Dias von der Reise finde.“ Und dann kann man sicher sein, dass sie über die Geografie des Landes genauso informativ und anschaulich berichten wird wie über dessen Geschichte. Fundiertes Wissen auf vielen Gebieten und menschliche Wärme zeichnen diese engagierte Christin aus. Wir als ihre Gemeinde danken ihr für ihren unermüdlichen Einsatz, mit dem sie unser Gemeindeleben bereichert. Wir gratulieren ihr von Herzen und wünschen ihr Gottes Segen sowie weiterhin gute Gesundheit. Dorothea Quien, Pfarrerin Redaktion und Leser der Adlershofer Zeitung reihen sich in die Gratulantenschar ein und wünschen Frau Boge (s. auch AZ Nr. 77) noch viele Jahre froher, freudenreicher Aktivität auch als Autorin dieser Zeitung.

BESTATTUNGEN seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

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25 Jahre APHAIA VERLAG – Buch-Kunstwerke, die den schnellen Konsum überdauern

Literatur und die Einheit der drei Künste

Vor Liebe brennen In der Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) wird am 13. September um 18 Uhr unter dem Titel „Vor Liebe brennen“ ein Porträt der Lyrikerin Susanne Kerckhoff (1918-1950) dargeboten. Dr. Monika Melchert, die ein Buch mit den besten Texten der Lyrikerin herausgegeben hat, erzählt deren Lebensgeschichte und die Sängerin und Gitarristin Ursula Kunze stellt ihre Vertonung der schönsten Gedichte vor. Für die Veranstaltung wird kein Eintritt erhoben, um Spenden wie auch um Voranmeldung (Tel.: 677 47 25) wird gebeten. Wer an einem Besuch der Gedenkstätte außerhalb der Öffnungszeiten (Di + Do 10-16 Uhr) interessiert ist, kann wegen einer entsprechenden Möglichkeit gern nachfragen. W.S.

Friseurheimservice

Susanne Georgi Friseurmeisterin

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„magische Orte II“ in der Grünstraße „magische Orte II“ ist der Titel einer Ausstellung, die am 1.9. um 19.30 Uhr in der Köpenicker galerie grünstraße eröffnet wird. Bis zum 14.10. sind Werke der Malerei, Grafiken und Zeichnungen von Peter Weinreich zu sehen, der in Friedrichshagen und in Donegal (Irland) lebt und arbeitet. Geöffnet ist die Galerie in der Grünstraße 16 dienstags bis freitags 13-19 Uhr und samstags 10-14 Uhr.

Literatur, Musik und Bildende Kunst von Zeitgenossen sind die drei Säulen des 1986 von Svea Haske und Sonja Wendeler gegründeten Berliner Verlagshauses. Das Programm der Dreiheit der Künste umfasst die Buchreihen: Literatur, Musik und Bildende Kunst / Künstlerbücher und Bibliophiles / Texte und Bilder / Mitlesebuch / Sonderausgaben. Lyrik ist der literarische Schwerpunkt des APHAIA VERLAGES.

Oft sind es national und international ausgezeichnete Autoren und Künstler, die dem Verlag im 25. Jubeljahr ein unverwechselbares Gesicht geben. Mit seinen Autoren, Komponisten und Bildenden Künstlern entstehen so aufwändig produzierte Buchobjekte, in Vorzugsausgaben mit Original-Graphiken oder in Normalausgaben mit hochwertigen graphischen Reproduktionen und Partitur-Abdrucken. All diese

Buch-Kunstwerke überdauern den schnellen Konsum, entziehen sich Masse und Mittelmäßigkeit. Von Anfang an – und in 2011 ein Vierteljahrhundert lang! Ein guter Grund zu jubeln – und zu feiern! Termine: 23.9.2011 im Rathaus Köpenick und am 16.11.2011 im Lyrik-Kabinett, München. Die Adlershofer Zeitung gratuliert herzlich und wünscht auch für die nächsten 25 Jahre viel Erfolg!

Krimi-Komödie im Stadttheater Mit Ohrwürmern aus Oper und Operette erlebt am 23. September die Krimi-Komödie von Este van Claus „Der Operettendetektiv“ im Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9, ihre Premiere. Dieses Verwirrspiel um den Detektiv Friedrich Rumpel und seiner schließlich doch geglückten Gesangskarriere wird auch am 24. und 30.9. ab 20 Uhr aufgeführt.

Spanischer Zauber beim Hoffest Zum Hoffest der Superlative lädt am 10. September die Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestaße 33, ein. Der „Spanische Abend mit Zauber und Temperament“ wird von den jungen internationalen Musikern der Flamenco Roots Fusion AZULEO eröffnet, die mit Romantik, Tradition und Innovation ihrer Klänge eine feurige Atmosphäre zaubern. Zur Musik gehört der faszinierende Flamenco-Tanz von Magdalena Almeida. Und noch ein Extra: Autor Foto: Kulturküche

Stephan Hähnel liest seine spanische Krimi-Geschichte! Außerdem können Sie landestypische gastronomische Spezialitäten wie Paela, Crostada, andalusischen Gemüsesalat und vieles mehr probieren. Einlass ist ab 18 Uhr, Programmbeginn 19 Uhr. Für Zuschauer ab 4 Jahren zeigt am 13. September ab 10 Uhr die Mobile Märchenbühne das Stück „Die Zauberkröte“. Künstler aus der Republik Moldau sind am 22. September ab 19.30 Uhr zu Gast. Der beschwingte Abend zum 20jährigen Bestehen der Republik steht unter dem Motto „Wenn man zusammenhält, hat man viel mehr vom Leben!“ Für alle Veranstaltungen wird um Voranmeldungen gebeten. Weitere Informationen unter Tel. 90297-5570 und im Internet unter www.kulturring.org

Am 1.9. ab 18 Uhr und 2.9. ab 19 Uhr ist das Lustspiel „Das Haus in Montevideo“ zu erleben. Die Geschichte um die liebenswerten Tanten Brewster „Arsen und Spitzenhäubchen“ wird am 16. und 17.9. ab 20 Uhr erzählt. Informationen unter 65 01 62 34 oder 65 01 62 30 sowie unter www.stadttheaterscoepenick.de

September 2011

Literatur-Kaffee erinnert an Liselotte Welskopf-Henrich Die Veranstaltungsreihe Literatur-Kaffee wird am 15. September um 15 Uhr im Kiezklub Alte Schule fortgesetzt. Das Literatur-Kaffee ist der Schriftstellerin Liselotte WelskopfHenrich gewidmet, die an diesem Tag 110 Jahre alt geworden wäre. Sie fand mit 78 Jahren auf unserem Waldfriedhof ihre letzte Ruhestätte. Vor 60 Jahren erschien ihr erstes Buch „Die Söhne der Großen Bärin“, das später auch von der DEFA verfilmt wurde. Zu dieser Veranstaltung hat ihr Sohn, Dr. Rudolf Welskopf, seine Teilnhame zugesagt. Falls Leser(innen) noch alte Ausgaben von Liselotte Welskopf-Henrich haben, die sie sich vom Sohn der Schriftstellerin signieren lassen wollen, so können sie diese gern mitbringen. Besonders gesucht sind Erstausgaben von 1951. Dr. Hans Erxleben

Programmvielfalt im Ratz-Fatz Ab September wird im Soziokulturellen Zentrum Ratz-Fatz in Niederschöneweide (Schnellerstr. 81) das junge Publikum sonntags um 10 Uhr wieder zum Kindertheater eingeladen (4.9.: „König Drosselbart“; 11.9.: „Die Regentrude“; 18.9.: „Das Feuerwehrmärchen“; 25.9.: „Rumpelstilzchen“). In der Reihe „ErLesenes am Samstag“ (mit Frühstücksangebot) ab 10.30 Uhr heißt es am 3.9. „Ich mach ein Lied aus Stille“ mit Lyrik und Prosa von Eva und Erwin Strittmatter. Am 10.9. ist die Veranstaltung „Leben spielen. Die schönsten Szenen bei Max Frisch“ dessen 100. Geburtstag gewidmet. Am 24.9. gibt es unter „Schauspielereien“ zwei Szenen aus „Der Bär“ und „Die Kopeke“ nach Anton Tschechow. Freitags ab 19 Uhr wird am 9.9. zum Theaterabend mit „Ein gewisser Don Juan aus Sevilla“ und am 16.9. zum Filmgespräch der Regisseurin Petra Weisenburger mit Jenny Gröllmann und deren Dokumentarfilm „Ich will da sein“ eingeladen. Am 23.9. soll der Sommer mit einem Kartoffelfest verabschiedet werden und am 30.9. gibt es wieder einen Theaterabend mit „Santa Cecilia“ aus der Trilogie Zeremonie für eine verzweifelte Schauspielerin. Informationen und Kartenbestellung unter 67 77 50 25. W.W.

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Ausstellungen in der Alten Schule In der Galerie im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 54/56) wird im September die Ausstellung „Vierunddreißig zu Kleist“ gezeigt. Zu der Exposition von Bildern und Blättern wurden 34 bildende Künstler überwiegend aus dem Raum Berlin-Brandenburg eingeladen, sich dem Denken und Schaffen Heinrich von Kleists mit je einem Werk zu widmen (s. AZ Nr. 208). Im Rahmen dieser Ausstellung wird am 21.9. um 19.30 Uhr zu einer Kleist-Ehrung unter dem Motto „Jedoch die lieblichen Gefühle auch ...“ eingeladen. Mitwirkende sind Blanche Kommerell (Schauspielerin), Alexander Weigel (Autor und Dramaturg), Ulrich Grasnick (Dichter) und Dr. Werner Preuß (Literaturwissenschaftler) sowie das Streichquartett „Quartetto tonale“. Der ist Eintritt frei. Geöffnet ist die Galerie Di, Mi,

Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und Sa 15-19 Uhr. Im „Bürgersaal“ sind auch im September künstlerische Arbeiten aus dem Bestand des im gleichen Hause beheimateten Kunstverleihs Treptow-Köpenick zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel. 90297-5717) zu besichtigen. Im „KIEZKLUB“ erfreut traditionell im September HansJoachim Tschiersnitz aus Adlershof (s. AZ Nr. 188) die Besucher mit seinen Werken, die er diesmal unter dem Motto „Reise in die Vergangenheit“ zeigt. In schwarzweiß werden alte Burgen und Schlösser sowie nach einer Bildungsreise in die Türkei Ausschnitte alter türkischer Kulturstätten gezeigt. Die Räume des Kiezklubs sind in der Regel werktags von 9 bis 17 Uhr zugänglich. W.S.

Lesung zu Raabes 180. Geburtstag In der Stefan-Heym-Bibliothek (Dörpfeldstr. 56) wird am 8. September ab 19.30 Uhr des Erzählers Wilhelm Raabe (8.9.1831-15.11. 1910) zu seinem 180. Geburtstag gedacht. Er gilt bis heute als Meister der Unterhaltungsliteratur. Zu seinen bekanntesten der 86 Romane, Erzählungen und Novellen gehören „Die Chronik der Sperlingsgasse“, „Stopfkuchen“ oder „Der Hungerpastor“. Texte von und über Wilhelm Raabe lesen die Theater- und Filmschauspieler Carmen-Maja Antoni (die in Adlershof aufwuchs) und Gunter

Schoß. Karten für die Veranstaltung zu 6 € (erm. 5 €) bitte zuvor unter 90297-5731 bestellen! Neben dieser Veranstaltung wird in der Bibliothek zum Herbstfest am 10. September um 11 Uhr für die jüngsten Besucher das Berliner Puppentheater Petterson & Findus auftreten und kostenfrei eine „Geburtstagstorte für die Katz“ servieren. Schüler der 2. und 3. Klassen werden am 28.9. um 10 Uhr zu der Veranstaltung „Jeder nach seiner Art – Von Wölfchen und Wölfen“ eingeladen. W.W.

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Zwei Premieren im Schlossplatztheater Mit zwei Premieren wartet das Ensemble des Jungen Schlossplatztheaters in diesem Monat auf: am 16.9. hebt sich auf der Bühne in Alt-Köpenick 31/33 um 20 Uhr der Vorhang für „Die Geizigen – Ich würde ja gern teilen Bruder“. Diese Auseinandersetzung mit unserer modernen Gesellschaft steht auch für den 17., 23. und 24.9. auf dem Spielplan. Am 30.9. wird dann das (sur)realistische Krimimärchen „Tot im Thalamus“ zum ersten Mal aufgeführt. Noch bis zum 10.9. ist im Licht-Garten in der Altstadt Köpenick das sommerliche Spektakel „Das gräuliche Festmahl“ zu erleben. Vom 1.-3.9. sowie vom 8.-10.9. ab 20.30 Uhr und am 4.9. ab 18.30 Uhr wird die Geschichte um den unbändigen Appetit nach Fleisch zur spritzigen Musik von Jacques Offenbach serviert. Am 11.9. ab 18 Uhr ist im Licht-Garten das Berliner deutsch-jiddische Quintett „Aufwind“ zu Gast. Informationen unter 651 65 16 oder www.schlossplatztheater.de

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Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus: Fragen an die fünf Direktkandidaten des Wahlkreises Adlershof-Altglienicke

September

18 Wahlsonntag

1. Welchen Schwerpunktaufgaben wollen Sie sich im Abgeordnetenhaus bei Ihrer Wahl vor allem widmen? 2. Zur Lösung welcher Probleme im Wahlkreis Adlershof-Altglienicke wollen Sie sich dann vorzugsweise engagieren? Uwe Doering (DIE LINKE) geboren 1953 im Berliner Wedding, Lehre zum Elektromechaniker bei der AEG, Engagement in der IG Metall als Jugendvertreter und Betriebsratsvorsitzender, verheiratet, wohnt seit 2000 in TreptowKöpenick, 1995 erstmals ins Abgeordnetenhaus gewählt, ab 1996 Parlamentarischer Geschäftsführer der PDSbzw. Linksfraktion

Zu 1. Mein Schwerpunkt wird die Mieten- und Wohnpolitik bleiben. Wegen steigender Mieten und stagnierender Einkommen will ich mich dafür einsetzen, dass stadtweit Wohnraum zu angemessenen Mieten zur Verfügung steht. Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sollen ihren Wohnungsbestand weiter durch Ankäufe und Neubau ausbauen. Die missbräuchliche Umwandlung von Mietwohnungen in Gewerberäume oder Ferienwohnungen soll durch gesetzliche Regelungen gestoppt werden. Außerdem haben sich die Betriebskosten für Wohnungen zur 2. Miete entwickelt. Um Verbrauch und Kosten für Energie und Wasser zu begrenzen, sind energetische Sanierungen von Wohnhäusern notwendig, die jedoch nicht zu weiteren Mietsteigerungen führen dürfen. Um die Gebührenentwicklung bei Wasser, Strom und Gas zu dämpfen, ist eine ReEllen Haußdörfer (SPD) geboren 1980, Studium von Biologie und Geschichte auf Lehramt, sowie Sozial- und berufsbegleitend Gesundheitswissenschaften (Master of Public Health). Seit 2001 Assistentin der Geschäftsführung der DeutschBritischen Gesellschaft e.V., ab 2006 direkt für Adlershof-Altglienicke ins Berliner Abgeordnetenhaus gewählt, engagiert sich ehrenamtlich im Lokalen Bündnis für Familie in Berlin und seine zahlreichen Aktivitäten

Zu 1. Soziale Gerechtigkeit entwickelt sich nicht von allein, ist aber notwendig, um allen ein lebensund liebenswertes Berlin zu ermöglichen. Als Abgeordnete im Ausschuss für Stadtentwicklung ist mir in den letzten 5 Jahren aufgefallen, wie wichtig eine soziale und offene, mit allen Beteiligten und Interessierten diskutierte Stadtentwicklung ist, besonders für Treptow-Köpenick. Barrierefreie Mobilität, eine zukunftsorientierte Liegenschaftspolitik, gerechte Mietenentwicklung, transparente und nachhaltige Kosten- und Planungssicherheit bei Bau- und Verkehrsprojekten sowie eine umfassende Bürgerbeteiligung werden auch in den nächsten Jahren wichtig sein. Auch das Zusammenwachsen von Ortsteilen, wie in Adlershof und Altglienicke muss dabei in unserem Fokus liegen. Ich werde weiterhin an einer Stadtentwicklung mitarbeiten, die kreatives Vorbild bleibt und aktiv für weitere Investitionen wirbt. Zudem werde ich mich dafür engagieren, dass in Berlin neue Arbeitsplätze entstehen und allen eine gute Ausbildung ermöglicht wird – nur so kann der Wirtschaftsstandort weiter an Attraktivität gewinnen.

kommunalisierung der privatisierten Unternehmen notwendig. Ich will mich dafür einsetzen, dass Arbeitslose und Beschäftigte in prekären Arbeitsverhältnissen berufliche Perspektiven bekommen. Berlin braucht 150.000 neue Arbeitsplätze, sozial abgesichert und fair entlohnt. Unser Bezirk bietet dafür eine gute Grundlage. WISTA, MediaCity, TSG und Innovationspark Wuhlheide sind Zentren mit großem Potenzial und wichtige Impulsgeber für die wirtschaftliche Entwicklung in Berlin. Der Öffentliche Beschäftigungssektor soll fortgeführt und ausgebaut werden. Weiterhin will ich mich für einen Mindestlohn und die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie einsetzen. Mir ist wichtig, dass der soziale Zusammenhalt in der Stadt gestärkt wird. Meine Schwerpunkte: Kinderarmut zurückdrängen, soziale Arbeit an den Bedürfnissen der Betroffenen ausrichten, Lebensbedingungen und Möglichkeiten der Teilhabe für die wachsende Zahl von älteren Menschen verbessern. Zudem möchte ich mich für die Sicherung und Stärkung von Bürgerrechten engagieren.

Zu 2. Der Bezirk Treptow-Köpenick ist Berlins größtes Naherholungsgebiet und sichert die Trinkwasserversorgung für ein Drittel der Berliner Bevölkerung. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass die zukünftigen Flugrouten weiträumig um Berlin und Bildung legt das Fundament für die Zukunft unserer Gesellschaft. Die SPD-Regierung hat Bildungsreformen durchgeführt, neue Kita- und Studienplätze geschaffen und jungen Menschen wieder Perspektiven gegeben. Jede(r) Schüler(in) kann ohne Schulwechsel alle Schulabschlüsse, vor allem das Abitur erreichen. Diese Reformen waren nötig und müssen jetzt ihre Wirkung entfalten. Gemeinsam mit den Berliner(inne)n werden wir uns weiter dafür einsetzen, dass jede und jeder Einzelne die Chance bekommt, unabhängig von Herkunft und sozialem Hintergrund die eigenen Fähigkeiten zu entfalten. Die Schaffung eines Klimas von Toleranz und Respekt gegenüber anderen Generationen und Lebensmodellen ist ein zentrales Anliegen unserer Politik.

Zu 2. Altglienicke und Adlershof haben sich in den letzten Jahren gut entwickelt. In beide Ortsteile Treptow-Köpenicks sind viele Menschen gezogen. Bei hoher Lebenserwartung und unterdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit ist der soziale Zusammenhalt im Bezirk eines meiner zentralen Anliegen. Dazu gehört auch, die Chancen zu nutzen, die die Ansiedlung von Wirtschaft und Wissenschaft bieten, um Arbeitsplätze zu sichern bzw. zu schaffen und für noch bessere Bildungschancen zu sorgen. Zudem setze ich mich für ein gut ausgestattetes und gerechtes Bildungssystem an Schulen und Universitäten ein. Das heißt auch den Erhalt und die schnelle Sanierung der Schule am Altglienicker Wasserturm oder der Filiale der Heide-Grundschule. Der Erhalt, die Stärkung und der Ausbau der vielfältigen Angebote für Kinder, Jugend, Familien und die ältere Generation sind für mich eine der wich-

Potsdam geführt werden. Dazu gehört auch ein striktes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr. Das Straßenausbaubeitragsgesetz hat auch im Wahlkreis zu Ärger, Verdruss und Protesten geführt. Ich will mich dafür einsetzen, dass dieses Gesetz wieder abgeschafft wird. Das Wohnen muss für alle Bevölkerungsschichten bezahlbar bleiben, auch in Adlershof und Altglienicke. Der Südosten Berlins braucht ein Verkehrskonzept, das auch die Situation in Adlershof und Altglienicke verbessert. Dazu gehören der Ausbau von Fahrradwegen und eine bessere Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Notwendig sind auch die Verbesserung des P+R-Angebotes sowie deutlich mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an ÖPNV-Knotenpunkten. Ich will mich für eine attraktive städtebauliche Gestaltung des Gebietes rund um den S-Bahnhof Adlershof mit dem Ziel einer attraktiven Verbindung zwischen dem Ortsteil Adlershof und der WISTA einsetzen. Immer mehr junge Familien ziehen nach Adlershof und Altglienicke. Deshalb müssen die Schulstandorte und Jugendfreizeiteinrichtungen erhalten bleiben. Der Kinderzirkus CABUWAZI und der Abenteuerspielplatz WASLALA müssen unterstützt und die sinnvolle pädagogische Arbeit gefördert werden.

tigsten Aufgaben in Treptow-Köpenick und Berlin, da Bildung keine Frage des Alters ist. Bürgerbeteiligung und Engagement für den sozialen Zusammenhalt im eigenen Kiez sind überall wichtig. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Bürger(innen) unmittelbarer an den politischen Entscheidungen beteiligt sind. Dazu gehört auch die weitere Unterstützung für Erhalt und sinnvolle Nutzung des Altglienicker Wasserwerkes oder die konkrete Begleitung der Deutschen Bahn bei ihrem weiteren Agieren im Bereich des Altglienicker Wohngebietes. Ebenso ist es wichtig, dass aktuelle Bauprojekte in Adlershof wie z.B. der Ausbau des Glienicker Weges und der Umbau des S-Bahnhofes Adlershof umfassend und effizient zu Ende gebracht werden. Mir ist wichtig, mit Ihnen gemeinsam Wege und Lösungen für anstehende Probleme zu entwickeln und neue Ideen für ein gutes Zusammenleben in Adlershof und Altglienicke zu finden. Ich werde dafür arbeiten, dass sich die Bedingungen für die Wirtschaft im Bezirk weiter verbessern. Dazu gehört die Revitalisierung von Brachflächen, die Ansiedlung von Wissenschaft und Technologie, Verwaltung und Gewerbe aber auch eine zügige und offene Verbindung zwischen dem WISTA-Gelände und der Dörpfeldstraße in Adlershof. Der Erhalt und Ausbau der guten Verkehrsanbindungen durch Straßenbahn, Bus und S-Bahn ist mir auch wichtig. Eine verkehrliche Anbindung ist jedoch nur ein Baustein für einen gemeinsamen Ortsteil. Altglienicke und Adlershof sind spannende und wichtige Ortsteile, für die ich im Berliner Abgeordnetenhaus und vor Ort aktiv, leidenschaftlich und mit vollem Engagement eintrete.

September 2011 Axel-Werner Sauerteig (Bündnis 90/Die Grünen) geboren 1959 in Kassel, Studium der Geschichts-, Politik- und Kommunikationswissenschaften in Göttingen und Berlin, verheiratet, drei Töchter und ein Sohn, wohnt seit 2001 in Köpenick, ist Geschäftsführer eines kleinen Solarunternehmens und freiberuflich für wissenschaftliche und Kultureinrichtungen tätig, nach Gründung des Kreisverbandes„Die Grünen“ 1979 in Kassel-Stadt Vorstandmitglied, Geschäftsführer und Stadtverordneter, ab 2002 Vorstandsmitglied der Bezirksgruppe, seit 2006 Bezirksverordneter in Treptow-Köpenick.

Zu 1. Als Bezirksverordneter der bündnisgrünen Fraktion in der BVV Treptow-Köpenick waren meine politischen Schwerpunkte Stadtplanung, Verkehr, Kultur, Wirtschaftsförderung, Tourismus und Sport. Dabei spielten Initiativen für die in Treptow-Köpenick unterentwickelte Radverkehrsinfrastruktur die größte Rolle. Auch das bekannte Spreeparkgelände, der geplante Weiterbau der A100 und weiterer großer Straßenbauprojekte, sowie die ausufernde Discounterflut waren Schwerpunktthemen, bei denen es bereits eine enge Zusammenarbeit mit unserer Volker Thiel (FDP) geboren 1955 in Lüneburg, Studium der Katholischen Theologie, Erziehungswissenschaft, Philosophie und Geschichte an der Freien Universität Berlin (Magister Artium); seit 1985 selbständiger Unternehmensberater und Kommunikationstrainer; verheiratet, lebt seit 1994 in Köpenick, seit 2001 Mitglied der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus

Zu 1. Meine politischen Schwerpunkte sind die Wirtschaftspolitik (mit Arbeitsmarkt- und Haushaltspolitik) sowie die Kulturpolitik. Die anhaltend unerträgliche hohe Arbeitslosenzahl in Berlin verlangt Katrin Vogel (CDU) geboren 1964, hier aufgewachsen, wohnt und arbeitet hier, Steuerberaterin (seit 18 Jahren selbständig), verheiratet, zwei Söhne (14 und 24 Jahre), über eine Bürgerinitiative zur Politik gekommen, engagiert sich dafür, dass Bürger stärker in politische Entscheidungen einbezogen werden.

Zu 1. Meine Schwerpunktaufgaben bei einer Wahl wären: - Abschaffung des Straßenausbaubeitragsgesetzes, - Weiterbau der A100, Ausbau der Tangential Verbindung Ost, - Bau des Regionalbahnhofs Köpenick, - Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr für den künftigen Flughafen Schönefeld, - intelligente Flugrouten bei geringstmöglicher Belastung der Anwohner, - gezielte Mittelstandsförderung vor Ort; als Mittelständler kenne ich die Probleme, Sorgen

Seite 9 Abgeordnetenfraktion gab. Daher liegt es nahe und ist mein erklärter Wille, diese Themen fortzuführen. Engagiert habe ich mich seit langem für die Einrichtung des Begegnungs- und Dokumentationszentrums Zwangsarbeiterlager Niederschöneweide, das inzwischen in der Berliner Gedenkstättenlandschaft fest etabliert ist, sowie für viele kleine Kultureinrichtungen des Bezirks. Diese Erfahrungen, insbesondere die respektvolle Zusammenarbeit mit Bürger(innen), Initiativen, Vereinen und Verbänden, aber auch der Verwaltung möchte ich in die Abgeordnetenhausarbeit einbringen. Darüber hinaus möchte ich die politischen Einflussmöglichkeiten der Bürger(innen) weiter stärken, indem deren Einwirkungsmöglichkeiten der direkten Demokratie insbesondere in Bebauungsplan- und Planfeststellungsverfahren deutlich ausgeweitet werden. Weiterhin möchte ich, wie in anderen Bundesländern bereits praktiziert, die Einrichtung von Orts- bzw. Stadtteilbeiräten, damit die Einwohner in Adlershof über sie betreffende Fragen und Probleme eigenständig beraten und entscheiden können.

Zu 2. Der Erhalt der Sportanlage Birkenwäldchen ist mir ein besonderes Anliegen. Nicht nur, weil sich viele Adlershofer(innen) in dieser Frage in demokranach einer anderen Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik, die als oberstes Ziel eine zügige Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt verfolgt und eine Wirtschaftspolitik, die sich für mehr Unternehmensgründungen und -ansiedlungen einsetzt und die Regeln der Sozialen Marktwirtschaft respektiert und durchsetzt. Dazu gehört vor allem Respekt vor dem Mut der Unternehmer(innen) zu haben, fairen Wettbewerb zu ermöglichen und sich auf die Rolle des Schiedsrichters des Marktgeschehens zu konzentrieren ohne selber mitspielen zu wollen.

tisch herausragender Weise engagieren, sondern weil es einer der wenigen noch erhaltenen richtigen Rasenplätze des Bezirks ist. Allerdings muss im Sinne der Erholungssuchenden in der Köllnischen Heide die direkte Zufahrtsmöglichkeit der Sportler(innen) in Zukunft stark eingeschränkt werden. Nach der Straßenbahnverlängerung in die Wissenschaftsstadt (WISTA) müssen die Probleme der S-Bahn endlich behoben werden, damit Adlershof in Zukunft bestens an die Berliner Innenstadt, den Flughafen und das Brandenburger Umland angeschlossen bleibt. Es ist notwendig, auch die Umsteigemöglichkeiten am S-Bahnhof zu optimieren, um die PKW-Nutzung stärker minimieren zu können. Dafür ist zudem eine bessere Radverkehrsinfrastruktur eine Selbstverständlichkeit. Dauerbrenner bleibt die Verzahnung von „AltAdlershof“ und „Neu-Adlershof“ (sprich WISTA). Dazu ist unbedingt notwendig, die Dörpfeldstraße attraktiver zu gestalten. Das geht nur, wenn der motorisierte Individualverkehr weitgehend herausgenommen wird. Dann wäre es möglich, über eine Neugestaltung des Straßenraumes die Aufenthaltsqualität z.B. mit Straßencafés zu verbessern und damit viele Studenten und Angestellte der WISTA über das Adlergestell in das Herz Adlershofs zu ziehen.

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Zu 2. Für eine Lösung folgender Probleme würde ich mich vorzugsweise engagieren: - der Standort für Wirtschaft, Wissenschaft und

und Chancen insbesondere der kleinen Unternehmen, - Abbau des Sanierungsrückstaus unserer schulischen Einrichtungen, - Förderung des Ehrenamtes und Unterstützung von Bürgerinitiativen.

Zu 2. Für eine Lösung folgender Probleme würde ich mich vorzugsweise engagieren: - sofortiger Abriss der „Momper-Ruine“ in der Siriusstraße Altglienicke, - Unterstützung der Anwohnerinitiative „Regenwasserkanal Am Falkenberg“, die sich gegen Straßenausbaubeiträge durch Erneuerung des Regenwasserkanals wehrt, - Schaffung zusätzlicher Parkmöglichkeiten in der Dörpfeldstraße und damit Erhöhung der Attraktivität der anliegenden Geschäfte und der gesamten Straße, - Ausbau und Förderung des Hochschulstandortes Adlershof, - Unterstützung von Investoren, die in Adlershof

Für die Wahl am 18. September zum Abgeordnetenhaus von Berlin und zu den Bezirksverordnetenversammlungen hatten 22 Parteien Wahlvorschläge eingereicht und wurden zur Wahl zugelassen. Jeder Wähler hat zwei Stimmen. Mit der Erststimme wählt man einen Wahlkreiskandidaten, mit der Zweitstimme die Landes- oder Bezirksliste einer Partei. 78 der 130 Abgeordneten werden mit der Erststimme direkt gewählt. Für die Erststimmen gibt es einen weißen Stimmzettel. Der Stimmzettel für die Zweitstimmen hat

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Medien (WISTA) in Adlershof muss gestärkt und ausgebaut werden. Neuansiedlungen sind zu fördern, eine für Unternehmen freundliche Stadtentwicklungspolitik ist konsequent umzusetzen, für den Park-and-Ride Parkplatz am S-Bahnhof Altglienicke muss im Falle seiner Bebauung durch ein Hotel ein Ersatzstandort bereitgestellt werden, Herstellung einer Geh- und Radwegeverbindung entlang des Teltowkanals von Adlershof nach Grünau (Fortsetzung des bestehenden Wegs entlang der A 113), Erhalt der Bibliotheksstandorte Altglienicke und Adlershof, sofortige Abschaffung des Straßenausbaubeitragsgesetzes.

preiswerte Wohnungen auch für Studenten errichten wollen, Verbesserung der Taktzeiten im ÖPNV nach den Bedürfnissen der Fahrgäste, speziell der Schüler und Studenten, Durchführung notwendiger Instandhaltungsmaßnahmen an Schulen, z.B. der Grundschule am Wasserturm, keine weitere Verwahrlosung der öffentlichen Flächen, z.B. Marktplatz Adlershof, Kosmos-Viertel, Kölner-Viertel, Unterstützung von Jugendeinrichtungen in freier Trägerschaft, z.B. Waslala-Spielplatz, Erhalt und sinnvolle Nutzung des Wasserwerkes Altglienicke, Unterstützung der Kleingärtner und Erhalt der Flächen, Förderung der Sportvereine in Adlershof und Altglienicke.

(Aus Platzgründen mussten wir die Antworten der fünf Direktkandidaten auf unsere Fragen geringfügig kürzen)

einen blauen Rand. Die ehemals farbigen Stimmzettel wurden neu gestaltet, damit Menschen mit Sehbehinderung diese besser erkennen und so ohne fremde Hilfe ihre Stimme abgeben können. Unter www.abgeordnetenwatch.de kann man die Kandidat(inn)en im Vorfeld der Wahl öffentlich befragen. Die Antworten werden dort ebenfalls veröffentlicht. Die Wahllokale haben von 8-18 Uhr geöffnet. Jeder Wahlberechtigte sollte sein Recht wahrnehmen und seine Stimme abgeben.

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Veranstaltungen im „KIEZKLUB“ Für den „KIEZKLUB Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54; Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17 Uhr) teilten wir im Januar und März die regelmäßig wiederkehrenden Termine mit. Zum Seniorensport „Fit ab 50“ trifft man sich jetzt freitags ab 9.30 Uhr (statt montags 11 Uhr) und zu Kreis- und Folkloretänzen freitags ab 13.30 Uhr (statt donnerstags 13 Uhr) in der Sporthalle Merlitzstr. 16. Die Stuhlgymnastik ist von Freitag auf Dienstag 9 Uhr verlegt worden. Außerdem bietet das September-Programm: 7.9., 14.30 Uhr: Tanz mit Bernd Schwertfeger (Eintritt: 2,50 €) 14.9., 15.00 Uhr: Testament und Vollmacht – Informationen von Rechtsanwalt Dr. Zacharias (kostenfrei) 15.9., 15.00 Uhr: Literatur-Kaffee: Erinnerungen an Liselotte Welskopf-Henrich zum 110. Geburtstag (kostenfrei) 21.9., 14.30 Uhr: Tanz mit Hartmut Hacker (Eintritt: 2,50 €) Zum „Disco-Fieber im Kiezklub“ wird am 23.9. ab 20 Uhr in den Kiezklub KES (Plönzeile 7, Haus B) eingeladen. DJ Oli legt Hits der 70er und 80er Jahre auf (Eintritt: 5 €, erm. 2,50 €). Weitere Auskünfte und Anmeldungen zu Veranstaltungen unter 90297-5767. W.W.

Kurse im Selbsthilfezentrum Im Selbsthilfezentrum „Eigeninitiative“ (Genossenschaftsstraße 70) gibt es für den Tai Ji und Qi Gong Kurs für Anfänger oder Fortgeschrittene noch freie Plätze. Qi Gong ist ein moderner chinesischer Begriff für eine Vielfalt von Traditionen des achtsamen und kunstvollen Umgangs mit Qi, der Lebensenergie. Mit den Übungen des Tai Ji und Qi Gong werden Energieflüsse des Körpers harmonisiert, Bewegungen geübt und der Geist gefordert. Freitags 9-10.30 Uhr und 10.30-12 Uhr. Anmeldung: Tel. 0172/5173228 Der Kurs Osteoporose-Gymnastik im Selbsthilfezentrum ist

ein Angebot mit wöchentlichem Training für Frauen mit Osteoporose: Bewegung, Atem und Entspannung unter Anleitung einer Ärztin/Übungsleiterin. Der Einstieg ist jeder Zeit möglich. Donnerstags 11.15-12.15 Uhr. Anmeldung: Tel. 5 03 04 63 Im Seminar Sanftes kreatives Tanzen am 17.9. von 9-13 Uhr und 14-17 Uhr mit Tanzpädagogin Eva Sollich soll man die eigene Bewegungsfantasie besser kennenlernen, um eine gute körperliche Geschmeidigkeit und ein seelisches Wohlbefinden erleben zu können. Kosten: 25 €, erm. 20 €; Anmeldung: Tel. 654 95 635.

Helfer für pflegende Angehörige Sie möchten anderen helfen, sich ehrenamtlich engagieren? Dann begleiten Sie mit unserer Unterstützung pflegende Angehörige! Wir bieten eine kostenlose Qualifizierung in 30 Unterrichtsstunden. Als freiwillige(r) Helfer(in) stehen Sie pflegenden Angehörigen in persönlichen Gesprächen bei der Klärung ihrer besonderen Lebenssituation und der Organisation der Pflege bei. Sie übernehmen aber keine pflegerischen Leistungen oder fach-

liche Beratungen. Sie informieren interessenneutral über Unterstützungsangebote vor Ort. Unter fachlicher Anleitung bildet die Kontaktstelle PflegeEngagement mit Ihnen zusammen ein Netzwerk zur Stärkung pflegender Angehöriger, deren Partner sich gegenseitig unterstützen und handeln. Kontaktstelle PflegeEngagement Treptow-Köpenick, Friedenstr. 15, Telefon: 226 848 02, Internet: www.eigeninitiative-berlin.de

„Lokales Soziales Kapital“ Durch das Programm „Lokales Soziales Kapital“ werden in Berlin Kleinstvorhaben (Mikroprojekte) gefördert, die auf lokaler Ebene für benachteiligte Personengruppen neue Beschäftigungschancen eröffnen und den sozialen Zusammenhalt stärken. Die Projekte werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Berlin finanziert und bedürfen keiner Kofinanzierung. Projekt-

vorschläge für Treptow-Köpenick für 2012 können bis 23.9. bei der Geschäftsstelle des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit Treptow-Köpenick eingereicht werden. Die Förderhöchstsumme für jedes Projekt beträgt 10.000 €. Die Förderung kann ab dem 1.1.2012 erfolgen und ist auf längstens 12 Monate begrenzt. Weitere Informationen im Internet unter www.bbwa-berlin.de.

Mit dem Seniorenbus im September unterwegs 5.9. In Müllrose, dem Tor zum Schlaubetal, können wir am See spazieren gehen und die Natur genießen. (Fahrkosten: 24 €) 6.9. Marktbummel in Hohenwutzen. (Fahrkosten: 24 €) 7.9. Die „Springbachmühle“ ist zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ausflugsziel. Genießen Sie die märkische Küche in dem eindrucksvollen Ambiente dieses Hauses (Fahrkosten: 23 €) 12.9. Das Dorf Himmelpfort im Fürstenberger Seenland ist von vier Seen umgeben. Die Schönheit dieser Landschaft hat schon Fontane inspiriert. (Fahrkosten: 24 €) 13.9. Wunschfahrt: Sie haben die Wahl zwischen Kloster Lehnin, Baruth und Fürstenwalde. (Fahrkosten: 23 €) 14.9. Und wieder ans Wasser: heute geht es südlich von Berlin zum Rangsdorfer See und anschließend zum Mellensee. (Fahrkosten: 15 €) 19.9. Im Tier- und Freizeitpark Germendorf bei Oranienburg sind mehr als 1.400 Tiere zu beobachten – vom Alpaka bis zum Zebu. (Fahrkosten: 19 € + Eintritt) 20.9. Marktbummel in Küstrin. (Fahrkosten: 24 €) 21.9. In Strausberg wollen wir mit der 100 Jahre alten elektrisch betriebe nen Fähre über den Straussee fahren. (Fahrkosten: 19 €) 26.9. Das Gut Schmerwitz liegt im Hohen Fläming, eingebettet in Kieferund Mischwälder. Im Hofladen werden dort erzeugte Öko-Produkte angeboten. (Fahrkosten: 19 €) 28.9. Wunschfahrt: Sie haben die Wahl zwischen Neuruppin, Brandenburg und Jüterbog. (Fahrkosten: 23 €) Telefonisch anmelden zu diesen und weiteren Fahrten können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Sagen Sie uns den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9 und 10.30 Uhr abgeholt, bei Polenfahrten zwischen 8 und 9.30 Uhr. Ihr VdK-Team!

Ihre Gesundheit im Fokus Die Berliner Krebsgesellschaft hat in der Broschüre „Ohne Zigarette leben“ Partner und Projekte zusammengetragen, die bei der Tabakentwöhnung Unterstützung geben. Das Informationsmaterial bietet einen guten Überblick über kostenfreie Angebote in Berlin. Zudem werden Präventionsangebote benannt. Ist Krebs erblich? Diese Frage kann man prinzipiell mit „Ja“ beantworten, allerdings ist eine erbliche Belastung als Ursache für die Entstehung von Krebs selten. Genetisch bzw. erblich ist ein Krebs, wenn das Vorhandensein eines krankheitsauslösenden Gens mit Hilfe eines Gentests nachgewiesen werden kann. Man geht derzeit davon aus, dass nur 1% aller Krebskranken eine solche erbliche Belastung aufweisen. Bei Brust- und Eierstockkrebs steigt der Anteil jedoch auf 5 bis 10%. Um ableiten zu können, ob eine Person aus einer Hochrisikofamilie stammt, hat das Deutsche Konsortium für Familiären Brust- und Eierstockkrebs „Einschlusskriterien“ festgelegt, die laufend den aktuellsten Forschungsergebnissen angepasst werden. Eine Informationskarte „Erblicher Brust- und Eierstockkrebs“ erläutert Kriterien und

informiert über Empfehlungen. Unter dem Titel „Ratgeber Testamente“ informiert eine neue Broschüre in leicht verständlicher Sprache über das deutsche Erbrecht und erklärt, was man beachten sollte, wenn man ein Testament machen möchte. Wer erbt, wenn kein Testament vorhanden ist? Wer ist pflichtteilsberechtigt? Was ist ein Vermächtnis? Antworten auf diese und weitere Fragen findet man in dem Ratgeber, der kostenlos bestellt werden kann. Darüber hinaus gibt es bei der Berliner Krebsgesellschaft viele weitere Informationsbroschüren z.B. zu Darm-, Hoden-, Prostata-, Lungen-, Gebärmutterhals-, Gebärmutterkörper- und Brustkrebs, aber auch Ratgeber zur Chemotherapie, Broschüren wie „Mit Leib und Seele leben“ und „Dem Krebs keine Chance geben“. Bei Interesse wende man sich an: Berliner Krebsgesellschaft e.V. Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin Telefon: 283 24 00 Fax: 282 41 36 E-Mail: [email protected] Internet: www.berlinerkrebsgesellschaft.de W.W.

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Mit dem Postkarten-Kalender der Adlershofer Zeitung durch das Jahr

Bilder von damals und heute ADLERSHOFER ANSICHTEN

Postkarten-Kalender der für das Jahr

2012

Der Postkarten-Kalender der „Adlershofer Zeitung“ für das Jahr 2012 erscheint zum Herbstfest am 10. September und wird danach auch in mehreren Geschäften zum Preis von 6,50 € erhältlich sein. Wie bei unseren Kalendern der Vorjahre haben wir auch für 2012 wieder historische Ansichten für die 12 Monatsblätter ausgewählt und dabei den alten Aufnahmen neue farbige Fotos vom zumeist gleichen Standort gegenübergestellt. Dazu gibt es jeweils kurze historische Erläuterungen. Hier gibt’s den Postkarten -Kalender:

Lotto/Toto/Zeitungen, Dörpfeldstraße 12 PostStelle, Dörpfeldstraße 21 Boulevardbuch, Genossenschaftsstr. 70 (Markt) Jutta’s Nähkästchen, Marktpassagen Zeitungskiosk am Marktplatz Lotto/Toto/Zeitungen, Dörpfeldstraße 53 Tabak-Center, Wassermannstraße 105

Tage des offenen Denkmals Am 9. September findet zum 25. Mal der Berliner Denkmaltag im Alten Stadthaus in Mitte (Klosterstraße 47) statt, Beginn 9.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Am 10. und 11. September öffnen zahlreiche Stätten ihre Tore und Pforten, darunter 28 in TreptowKöpenick. Dazu gehören neben der Adlershofer Verklärungskirche (Arndtstr.), den Luftfahrttechnischen Denkmalen in Adlershof und dem Motorflugplatz Johannisthal u.a.: - Sowjetisches Ehrenmal und Archenhold-Sternwarte im Treptower Park, - UNESCO-Welterbe Gartenstadt Falkenberg, - Atelier und Schmiedewerkstatt Fritz Kühn in Bohnsdorf,

- Friedenskirche, Bootshäuser, Wassersportmuseum Grünau, - ehem. Akkumulatorenfabrik (heute Kunstlabor) und ehem. AEG-Transformatorenwerk (jetzt Industriesalon) in Oberschöneweide - ehem. Rundfunkzentrum Nalepastraße, Nähere Informationen, z.B. Veranstaltungstermine, Anmeldemöglichkeiten usw., findet man in der Broschüre „Romantik, Realismus, Revolution – Berliner Erbe“, die u.a. in Dienstgebäuden des Bezirks ausliegt. Im Internet wird das Angebot stets aktualisiert und mit zusätzlichen Angeboten ergänzt: www.berlin.de/denkmaltag

Unser Marktplatz soll schöner werden – Engel sein für einen Tag! Im Rahmen der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2011 findet unter dem Motto: „Zeit spenden, mitgestalten, Engel sein für einen Tag! Gemeinsam aktiv für TreptowKöpenick!“ am 23.9. der Freiwilligentag 2011 statt. In Adlershof will man sich von 11-15 Uhr auf dem Marktplatz treffen. Da der Kiosk, der im Rahmen des vorjährigen Freiwilligentages verschönert wurde, in der Vergangenheit – bedingt durch Vandalismus – stark gelitten hat, soll erneut die Rückseite gereinigt und frisch gestrichen werden. Diese Flächen sollen für Informationen über Selbsthilfe und bürgerschaftliches Engagement genutzt

werden. Parallel dazu sollen die Beete des südlichen Marktplatzes vom Laub der letzten Jahre befreit werden. Das Erscheinungsbild des Marktplatzes soll so wieder attraktiver werden. Gesuchte Freiwillige: 2-3 für Kiosk und 5 für Laubsammelaktion am südlichen Marktplatz. Materialien für die Kioskrenovierung werden gestellt. Schutzkleidung für Malerarbeiten ist selber mitzubringen Für die Laubsammelaktion bitte möglichst eigene Gartengeräte mitbringen. Die Beteiligten erhalten kostenlose Verpflegung! Anmeldung erbeten bis zum 19.9. unter Tel. 631 09 85. Weitere Infos bei Anne Brüning, Tel. 24 35 85 76.

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Besuch bei der „Langen Gurke“ Die Kleingartenanlage „Lange Gurke“ in Adlershof wird am 2. September ab 16 Uhr vom Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Frank-Walter Steinmeier, besucht. Die Anlage an der Zinsgutstraße 49c feiert in diesem Jahr ihr 90-jähriges Jubiläum. Im vergangenen Jahr wurde sie mit einer Bronzemedaille im Bundeswettbewerb „Leben und begegnen im Grünen“ ausgezeichnet.

Herbstliche Natur-Erlebnisse Im September haben die Mitarbeiter vom Freilandlabor Britz erneut mehrere Veranstaltungen für Erwachsene mit Kindern vorbereitet. Die erste im hiesigen Landschaftspark widmet sich unter „Leben auf sechs Beinen“ am 4.9. der spannenden Insektenwelt (Treff: 11 Uhr, Zugang Karl-Ziegler- über Max-Born-Straße; Anmeldung unter 90297-4055). Im Britzer Garten werden am 9.9. nachtaktive Tiere gesucht und eine Lichterreise erprobt (Treff: 19.30 Uhr). Am 10.9. ab 11 Uhr können entweder Krebse und Fische beobachtet (Treff: Parkeingang Sangerhauser Weg) oder Nisthilfen und Unterschlüpfe für Insekten selbst hergestellt werden (Treff: Ökolaube). Am 17.9. werden ab 11 Uhr bei einem Streifzug durch den Park Baumarten und ihre Früchte gezeigt, man kann aber auch ab 14 Uhr kreative NaturKunstwerke aus Blättern, Zweigen und Federn fertigen (Treff: Parkeingang Sangerhauser Weg). Geheimnisse der Nacht sind nochmals am 23.9. zu erleben (Treff: 18.30 Uhr, Parkeingang Mohriner Allee). Beim Kürbisfest im Britzer Garten am 25.9. ab 11 Uhr sind für Kinder Kürbisschnitzen und Spiele geplant. Infos und Anmeldung zu Veranstaltungen werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

Die Kirche Christus König in Adlershof wird in diesem Jahr 80 Jahre alt. Das Jubiläumsfest, das wir am 11. September feiern, lässt uns an das denken, was früher gewesen ist und wie die Kirche in einer schwierigen Zeit gebaut wurde. In der Adlershofer Zeitung erschienen Beiträge zu den Kirchweihjubiläen 1996 und 2006 (AZ Nr. 29 + 149). 80 Jahre sind sicher keine lange Zeit für ein Kirchengebäude, aber zu solchem

Anlass empfinden wir Freude und Dankbarkeit. Unsere Kirche steht im Dienste des Herren und ist Versammlungsort der Gläubigen, an dem sie ihre Beziehungen zu Gott und untereinander pflegen. Möge sie auch in Zukunft den Gläubigen ein Raum der Nähe Gottes und der Begegnung mit ihm sein, um im Heute glauben zu können und im Leben Sinn zu finden. Dr. Sebastian Punayar, Pfarrer

BERLIN-CHEMIE gewürdigt In seiner Rubrik „Unternehmensengagement im Portrait“ zeigt das Freiwilligenzentrum TreptowKöpenick STERNENFISCHER Beispiele unternehmerischen Engagements. Das aktuelle Portrait würdigt die BERLIN-CHEMIE AG, die einen Engagementschwerpunkt auf die Standortförderung im Kinder- und Jugendbereich legt. Um als Gesundheitsunternehmen Gesundheitsförderung an Berliner Schulen zu betreiben, schloss sich BERLINCHEMIE 2009 mit anderen Pharmaunternehmen zusammen. In Kooperation mit dem Projekt Klasse2000 e.V. wollen sie Gesundheit als Unterrichtsbestandteil an Grundschulen etablieren.

BERLIN-CHEMIE übernimmt für jede interessierte Schule des Bezirks Patenschaft und Kosten für eine Gesundheitspädagogin, die gemeinsam mit den Klassenlehrer(inne)n Unterrichtseinheiten zu Fragen der Ernährung, Bewegung, der Suchtprävention o.Ä. gestaltet. Pro Jahr stellt das Unternehmen einen fünfstelligen Betrag für dieses Projekt zur Verfügung. Oft ist das Programm Auftakt für langfristige Kooperationen. So wird BERLIN-CHEMIE durch die Schulen z.B. bei der Ausrichtung von Festen unterstützt. Das Unternehmen möchte in allen Grundschulen des Bezirks das Programm etablieren. Stefanie Beerbaum, Projektleiterin

Neues Logo für den Adventskalender

Der Adlershofer Adventskalender hat ein neues Logo bekommen! Realisiert wurde es von Frau

Kieler (www.werbungkieler.de), der ich auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön sagen möchte. Frau Kieler war viele Jahre in Adlershof ansässig, so dass dieses Logo „Herzenssache“ für sie war. Ich hoffe sehr, dass sich auch in diesem Jahr wieder viele Menschen finden, die den Adventskalender unterstützen: mit Ideen, ihren Veranstaltungen, viel Engagement und ihrer eigenen Freude (als Gast des Adventskalenders). Mehr dazu im Oktober in der Adlershofer Zeitung oder unter www.inAdlershof.de. Ihr Andreas Paul (Die FotoGrafen)

Die Fünfte Hand: Neue Öffnungszeiten Das Bezirksamt Treptow-Köpenick hat die Finanzierung für das Patenschaftsprojekt „Die Fünfte Hand“ eingestellt. Die DASI Berlin, Projektinitiator und freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe, wird das regionale Projekt in Eigenfinanzierung weiterführen, allerdings in einem kleineren Rahmen. Deshalb verändern sich die Öffnungszeiten des Projektbüros im FamilienLaden Adlershof in der Radickestr. 19: Freiwilligenkoordinator Günter Porath ist ab sofort montags von 14-18.Uhr und

donnerstags von 10-14 Uhr für interessierte Paten und Familien, die sich eine verlässliche Bezugsperson für ihr Kind wünschen, da. Neben der Beratung führt er weiterhin Infoveranstaltungen, Patenworkshops und Patentreffen durch, außerdem begleitet er die angebahnten Patenschaften. Die nächsten Infoveranstaltungen für interessierte Paten finden am 5. und 19. September statt, jeweils von 17-18.30 Uhr. Weitere Informationen unter Tel. 67 82 48 90 oder www.diefuenftehand.de

Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an seiner

Blutspendeaktion am 1. September von 16 - 20 Uhr beim DRK Kreisverband, Radickestraße 48, und

am 22. September von 9 - 13 Uhr bei der Bahn AG, Adlergestell 143, zu beteiligen. (Personalausweis und ggf. Blutspendepass nicht vergessen!)

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Stammtisch und Themenabend Unternehmerische Nebenkosten stehen am 6. September ab 19 Uhr im Mittelpunkt beim 66. Lady’s Stammtisch im Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4. Über Kosten und Ausgaben, mit denen frau vielleicht nicht rechnet, informieren Steuerberaterin Dr. Christine Reimann und Buchhändlerin Ines Krüger. Beim monatlichen Themenabend wird am 15. September im Rathaus Treptow ab 18 Uhr die Sozialpädagogin Cornelia Burgert vom Feministisches Frauen Gesundheits Zentrum e.V. zu dem Thema: „Wechseljahre. Aufbruch in eine neue Lebensphase“ sprechen und Fragen beantworten. Weitere Informationen und Änderungen aus aktuellem Anlass unter www.ladiesstammtisch.com

j ] k H] NP SK Anmerkungen zu unserer August-Ausgabe: Der Name des ehem. Drogisten in der Otto-Franke-Str. 53 schreibt sich Zawidzki, nicht Zawitzki. Im übrigen sind die Artikel S. 5 (Pfarrer Berlin - Afghanistan) und S. 14 (Tapfere Siebtklässler) sehr lesenswert; wenn es doch genügend mutige Lehrer und Eltern gäbe! I. und F. Fröhlich „Der Himmel über Berlin“ ist ergreifend und spannend zugleich. Die Reduzierung des Lebens auf die elementare Dinge kann dazu beitragen, besser mit dem täglichen Wohlstandsmüll und den egoistischen Befindlichkeiten umzugehen. Jörg Holler

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Herzliche

Glückwünsche

Wieder können wir im September zu einer Diamantenen Hochzeit gratulieren. Alice und Günter Evermann blicken am 15. September auf 60 Ehejahre zurück. Wir übermitteln ebenfalls beste Wünsche für die gemeinsame Zukunft. Erste Geburtstagsglückwünsche erhält am 2.9. Franz Reinhardt zur Vollendung seines 98. Lebensjahres. Zum 95. Wiegenfest beglückwünschen wir am 11.9. Herta Fischer ebenso herzlich. Beste Geburtstagsgrüße zum 92. Geburtstag übermitteln wir am 16.9. Ruth Mulack und Elisabeth Schober sowie am 18.9. Waltraud Kurzhals und Herbert Seele. Auf 91 Lebensjahre blickt am 2.9. Anneliese Klemp zurück. In den Kreis der 90jährigen treten am 9.9. Ruth Boge und Dagmar Ruppert so-

wie am 25.9. Adolf Dombrowski. Glückwünsche zum 85. Erdenjubiläum gehen an Renate Laufkötter und Hildegard Ohlsen (3.9.), Gabriele Redlin und Günter Langner (6.9.), Gertrud Welser (9.9.), Anita Bartels (16.9.), Helene Meyer (26.9.) sowie Horst Reiche (30.9.). Ihr achtes Lebensjahrzehnt vollenden Manfred Sprockhoff (2.9.), Irene Pfaff (4.9.), Manfred Lange (5.9.), Günther Kulka und Werner Senftleben (13.9.), Karl Jaschob (22.9.), Ingeborg Zimmermann (27.9.), Gisela Severin, Waltraud Walter und Horst Schulze (29.9.) sowie Walter Nowak (30.9.). Wir wünschen allen – auch den ungenannten Jubilaren – im neuen Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und Zufriedenheit.

Am 10. Juli verstarb unerwartet meine Ehefrau und unsere Mutti

Toni Lexow geb. 9.9.1941 Die Urnenbeisetzung fand am 22. Juli auf dem Adlershofer Waldfriedhof statt. Für die zahlreichen Beileidsbekundungen bedanken wir uns herzlich.

Horst Lexow und die Töchter Bettina und Daniela

Unsere Rätselecke Die Zahlen sind durch Buchstaben zu ersetzen. Bei richtiger Lösung ergibt sich – fortlaufend gelesen – ein Ausspruch der englischen Schriftstellerin George Eliot (1818-1880). Rätselautor: Wolf Will

Liebe Alice, lieber Günter! Zu Eurer Diamantenen Hochzeit am 15. September gratulieren Euch ganz herzlich Eure Tochter Conny, die Enkel Stephan und Alexander mit Katrin, Urenkelin Lilli und die Nachbarn Gertraude und Rudolf

Zum 85. Geburtstag wünsche ich Dir,

meine liebe Renate, viele Jahre bei besserer Gesundheit, Freude und eine gemeinsame glückliche Zeit. Dein Rudi auch für die ganze Familie

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1 34 18 51 20 54 33 6 skandinavisches Königreich 36 23 12 32 2 21 46 Hauptstadt im Baltikum 4 44 19 29 50 55 49 38 Teil eines deutschen Bundeslandes 28 9 41 37 24 größte deutsche Insel 43 39 25 40 29 42 48 Berliner Gewässer 15 5 56 1 28 17 14 11 Teil d. Rheinischen Schiefergebirges 26 17 53 13 30 45 Schweizer Kanton 16 8 27 10 35 50 43 52 7 Notausgang bei Gefahr 22 13 53 3 31 47 44 16 Begräbnisstätte

Auflösung des Rätsels in der August-Ausgabe: „Wie glücklich würde mancher leben, wenn er sich um andrer Leute Sachen so wenig bekümmerte als um seine eigenen.“ lautet ein Ausspruch des Physikers und Schriftstellers Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799).

Jürgen Bresler

Adlershofer Zeitung

geboren am 15. September 1941

PF 1103

Auch an normalen Tagen kann man sehen, Du lässt keinen im Regen stehen. Dich bringt so schnell nichts ins Wanken. Für all das möchten wir herzlich danken.

12474 Berlin

[email protected]

Nun wirst Du wieder ein Jahr älter, manche sagen, die Welt wird kälter, doch durch Dich wird sie häufig wärmer, niemand durch Deine Freundschaft ärmer.

Herausgeber

Alles Gute zum 70. Geburtstag wünscht der Vorstand des Adlershofer Bürgervereins Cöllnische Heide e.V.

MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58

Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Helfer

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Samba Syndrom im FEZ-Berlin Vom 23.- 25. September herrscht in der Wuhlheide wieder das Samba Syndrom! Zum 16. Mal gibt es im FEZ-Berlin Samba satt in 19 Workshops, zwei Abendevents (Fr/Sa) und einem Familienwochenende: Trommeln, basteln, Capoeira tanzen – brasilianische Genüsse und groovende Sounds auf der Foyerbühne. Infos unter www.sambasyndrom.de Zuvor wird am 3. und 4.9. zum Familiensportevent mit Trendsportarten eingeladen. Bei Speedminton, Slacklining, dem mobilen Hindernispark von ParkourONE, dem AOK-Bewegungsparcours und FEZ-Familienmarathon (Sa 16 Uhr) können große und kleine Besucher Kraft und Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Moderner Fünfkampf, Leichtathletik, Fußball, Gewinnspiel, Bühnen-

programm und noch viel mehr wird bei freiem Eintritt geboten. Am 10. und 11.9. ist das Motto „Spielen im FEZ“. Am 17./18.9. geht es „Per Raumschiff zu den fantastischen acht“: Das orbitallRaumfahrtzentrum im FEZ startet zum Flug durch das Planetensystem. Alles, was wir über die acht Planeten wissen, könnt ihr erleben durch Spielaktionen, eiskalte Experimente, Mini-Theater u.v.m. Mit dabei: Die „Cosmonautix“, mit der „Show der unglaublichen Antriebe“ und die Theatergruppe Peppermint mit einer Mitmachreise durchs Weltall. (Eintritt: 2 €, Familienticket 6,50 €). Öffnungszeiten: Sonnabend: 13–19 Uhr Sonntag/Feiertag: 12–18 Uhr Weitere Infos unter 53 07 10 und www.fez-berlin.de

Einladungen ins Figurentheater Im Figurentheater „Grashüpfer“ im Treptower Park (Puschkinallee 16a) können am 3./4.9. „Hündchen und Kätzchen“ beobachtet werden. Vom 7.-18.9. wird dann eingeladen, „Die Schweinehochzeit“ zu erleben. Am 19.9. wird erneut die Frage aufgeworfen, „Wer versteckt sich vor dem kleinen Hund?“ Vom 20.-22.9. sind wieder „Hase und Igel“ und vom 24.-29.9. „Mäuseken Wackelohr“ zu Gast.

Schüler und Erwachsene werden freitags (2., 9., 16., 23. und 30.9.) zum Märchenabend am Feuer in der Jurte herzlich eingeladen. Am 18.9. beginnt um 10 Uhr eine Märchenwanderung zur Waldschule und am 30.9. werden im Anschluss an die 20-Uhr-Vorstellung von „Paul und Paula, eine Legende“ Gespräche in der Jurte am Feuer angeboten. Weitere Informationen unter 53 69 51 50. W.W.

„Knirpsenland“ mit neuer Leiterin Nach 25 Jahren nahm Verena Dams Ende Juli bei einem Sommerfest Abschied von der Kita „Knirpsenland“ in Adlershof (s. auch AZ Nr. 207).

Am 1. August hat Daniela Durben die Kita-Leitung übernommen. In den letzten drei Jahren hat sie in Lichtenberg ein Familienzentrum geleitet.

Jugend braucht Zukunft – Zukunft braucht Jugend Im Schuljahr 2011/2012 realisieren der TJP e.V. und das BIWAQ-Projekt Entwicklungspartnerschaft Schöneweide unter dem Motto „Schnupperpraktika – offener Betrieb“ eine Praktikumsoffensive für Schüler(innen) in Treptow-Köpenick. Das Konzept beinhaltet, dass sie zum einen in den Laboren des METEUM in technische Zusammenhänge eingeführt werden, und zum anderen in Unternehmen praktische Erfahrung sammeln. Der Programmansatz wird auf dem Unternehmer- und Ausbildungstag Süd-Ost am 9.9. im FEZ-Berlin präsentiert. Interessierte Schulen wenden sich an Herrn Geißler (BIWAQ) Tel.: 789 91 137. Fünf Biochemie-Projekte Mit seinen Biochemie-Projekten für die 5. bis 12. Klasse bietet METEUM ein fächerübergreifendes Lernangebot. Die fünf Themenbereiche tragen die Titel Biotechnologie aus dem Kühlregal, Körper, Ernährung & Gesundheit, Pyrotechnik aus dem Supermarkt, Modelle der Nanowelt und Moleküle in der Küche. In kleinen Teams erhalten Schüler(innen) weiterführende Forschungsaufträge. Projektbeschreibungen findet man unter www.meteum.de. Termine nach Absprache; Kosten: ab 2 € /Schüler; Ort: METEUMTreptow, Köpenicker Landstraße 185 A

Internationales Forschercamp In den Herbstferien findet das 4. Internationale METEUM-Forschercamp mit 20 Schülern der Abiturstufe aus Moskau und Berlin statt. Dabei stehen die Themen Energie und Bionik im Zentrum. Die Schüler(innen) werden in Laboren des METEUM, der HTW und der TU Berlin Untersuchungen durchführen. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Termin: 4.-14. Oktober; Ort: METEUM im FEZ und METEUM-Treptow Ideenwerkstatt für Kinder Forscher(innen) ab 6 Jahren können jeden Dienstag in der Tüftelwerkstatt des TJP e.V. bauen, erfinden und experimentieren. Kosten: 4 € /Kind/Tag; Ort: FEZBerlin, Raum A 103 Bei den Bastel-Strolchen entwickeln und bauen Kinder ab 4 Jahren gemeinsam mit Eltern oder Großeltern jeden 1. und 3. Sonntag im Monat eigene Objekte und Spielzeuge. Kosten: 6 € /Kind/Tag; Begleitung frei; Ort: FEZ-Berlin Raum A 103 Grafikwerkstatt des TJP e.V. Die digiprintworker des TJP bieten für Schülergruppen die Möglichkeit Schülerzeitungen zu entwerfen und zu drucken. Termine: nach Absprache; Ort: digiprintworker des TJP e.V. im FEZ, Raum A 157

Anmeldung und Informationen zu allen Veranstaltungen unter: Tel.: 3117038 - 0, Fax: 3117038-199, E-Mail: [email protected]

Hat der FamilienLaden Adlershof noch eine Perspektive? Eine Initiative von Eltern und Befürwortern des FamilienLaden Adlershof in der Radickestraße wandte sich kürzlich voller Sorge an uns, weil die Einrichtung zum 30. September geschlossen werden soll. Die Initiative hebt hervor, dass es Leiterin Anika Lautenschläger seit der Eröffnung im Oktober 2009 geschafft hat, eine im Bezirk Treptow-Köpenick einzigartige, offene und unabhängige Begegnungsstätte für Familien mit Kindern – mit und ohne Handicap – aufzubauen. Neben den Angeboten, die unter www.dasi-berlin.net/familienladen aufgelistet sind, finden die Eltern folgende Punkte besonders erwähnenswert: • eine Anlaufstelle für alle, vor allem aber auch für junge Mütter oder Eltern in schwierigen Lebenssituationen, denen gerade dieser soziale Kontakt neue Perspektiven für die Freizeitgestaltung mit Kind bietet; • erste soziale Kontakte sowohl für viele Eltern als auch für die Kinder, die schon mit drei Monaten oder jünger so die ersten Erfahrungen in neuer Umgebung machen; • reger Austausch zwischen Eltern; • neue Freundschaften haben sich gebildet;

Foto: privat

• Unterstützung und Beratung bei Amtsangele-

genheiten; • Bildungsangebote: Info und Filmabende; • Nutzung der Räumlichkeiten für Kindergeburtstage o. ähnliches; • ein etablierter, offener Treffpunkt / Krabbelgruppe mit familiäre Atmosphäre. Um die Öffentlichkeit zu informieren, hat die Elterninitiative bereits Unterschriftenlisten in der näheren Umgebung in Umlauf gebracht und sich an politische Vertreter des Bezirkes Treptow-Köpenick gewandt. In einer Presseinformation der DASI Berlin, freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe, wird u.a. betont: Der allgemeine Kostendruck, der

auf den Trägern der Sozialen Arbeit in Berlin lastet, wirkt sich auch auf die DASI Berlin aus. Belegungsrückgang in verschiedenen Angebotsbereichen der Kinder- und Jugendhilfe seit Anfang des Jahres führte zu schmerzhaften Umsatzeinbußen. Dementsprechend schmolzen auch die Überschüsse, aus denen der FamilienLaden Adlershof (FamLa) seit 2009 vollständig finanziert wurde. Um zu verhindern, dass der wirtschaftliche Kernbereich des Trägers durch die angespannte wirtschaftliche Lage nachhaltig negativ belastet wird, hat sich die Geschäftsführung der DASI Berlin für einen strikten Sparkurs entschieden. Dieser sieht u.a. vor, dass der FamLa, dessen Kosten sich jährlich auf etwa 50.000 € belaufen, zum 1.10.2011 geschlossen wird… Die DASI Berlin unterstützt die Interessen der Initiativgruppe an der Aufrechterhaltung des Angebots ausdrücklich… Der FamLa als Ort Sozialer Arbeit wird vorerst von der DASI Berlin nicht aufgegeben. Im Augenblick erwägt die DASI eine Einbeziehung des Ladens in die Kita-Arbeit der in der Nähe befindlichen DASI-Kita »Knirpsenland«“. L.E.

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Kampf um Punkte und Pokal Die 1. Herrenmannschaft des Adlershofer BC beginnt den Monat September mit einem Pokalspiel. Am 3.9. geht es ab 14 Uhr gegen Borussia Pankow. Danach folgen zwei Punktspiele in der Berlin-Liga ebenfalls vor heimischem Publikum. Am 7.9. ist Stern 1900 ab 18.30 Uhr zu Gast, und am 10.9. ab 14 Uhr heißt der Gegner Trabzonspor.

Die 1. Frauenmannschaft bestreitet ebenfalls zwei Punktspiele. Zunächst tritt am 4.9. der FC Spandau 06 an und dann kommt am 18.9. der 1. FC Lübars II nach Adlershof. Spielbeginn für beide Partien ist um 15 Uhr. Alle hier aufgeführten Begegnungen finden auf dem Sportplatz Lohnauer Steig 1-9 statt.

Große Freude bei den D-Junioren

Auch mit 62 als Ringer aktiv Vor genau 12 Jahren berichteten wir über den Mitbürger Mario Domnowsky (Jg. 49) unter der Überschrift „Goldmedaille für 50jährigen Adlershofer“ (AZ Nr. 65). Wie wir erfahren konnten, ist er inzwischen der älteste aktive Ringer in Berlin, der weiter an Wettkämpfen im griechisch-römischen und im Freistil teilnimmt. Seit 2007 trainiert er wieder beim Verein SV Luftfahrt e.V., den er 1967 mit seinem Vater als BSG Luftfahrt gegründet hatte. Nach zweijähriger Wettkampfpause wegen der Pflege seiner Mutter bis zu deren Tod 2010, geht er nach der Arbeit im Gartenbauamt wieder bis zu fünfmal in der Woche zum Training. Bei den German Masters im Mai in Salzgitter war er der Zweitälteste. Auch wenn er in der Klasse über 85 kg und 55 Jahre

Foto: privat

nicht siegen konnte, wurde sein Kampf als der beste des Turniers gelobt. Bei der Norddeutschen Meisterschaft zu Pfingsten in Tegel nahm er als ältester Wettkämpfer teil, konnte aber gegen die viel jüngeren Gegner (17-40 J.) nicht gewinnen. Trotzdem halten wir sein sportlichen Aktivitäten für lobenswert und wünschen Mario Domnowsky dabei auch weiterhin Freude und Erfolg. W.W.

SV Luftfahrt Ringen gegen Burghausen

Foto: Adlershofer BC

Am 14. August hatten die D-Junioren des Adlershofer BC zum traditionellen „Jörg-Heinrich-Cup“ eingeladen. Sportlich lief es für die Gastgeber nicht optimal. Trotzdem hatten sie an diesem gelungenen Fußballtag, der die VSG Altglienicke als Sieger sah, mehrfachen Grund zur Freude. So wurde der neue Sponsor – das Autohaus Adler – vorgestellt, mit dessen finanzieller Hilfe man sich einen tollen Trikotsatz kaufen konnte.

Schnupperkurs im Tischtennis Der Köpenicker SV Ajax e.V. bietet ab dem 20.8. einen Tischtennis-Schnupperkurs für Kinder und Jugendliche an. Training ist samstags von 10-12 Uhr. Der Kurs dauert 4 Wochen und kostet 10 €. Anmeldungen und Auskünfte

bitte entweder per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 672 20 98. Trainingsort ist die Sporthalle Keplerstr. 7 in Oberschöneweide. Informationen zum Verein gibt es auf der Homepage www.ksv-ajax-tt.de

Nach der herben 3 : 30 Niederlage zum Saisonauftak in der 1. Bundesliga Ringen will es das Team des SV Luftfahrt Ringen gegen Wacker Burghausen am 3.9. im Sportzentrum Adlershof, Merlitzstr. 16-18, besser machen. Beginn in der Halle am Groß-Berliner Damm ist um 19.30 Uhr.

Ausstellung „Gegen die Regeln – Lesben und Schwule im Sport“ Die Ausstellung „Gegen die Regeln – Lesben und Schwule im Sport“ kann aufgrund der großen Nachfrage und der besonderen Bedeutung nun bis zum 2.9. von 7-19 Uhr im Rathaus Köpenick besichtigt werden. Die Ausstellung wird vom Deutschen Fußball-Bund (DFB), der UEFA und ihrem wichtigsten Partner im Bereich der sozialen Verantwortung, Football Against Racism in Euro-

pe (FARE) und der European Gay and Lesbian Sports Federation unterstützt. Es ist ein Projekt der „AG Queer Treptow-Köpenick“ in Kooperation mit dem Integrationsbeauftragten . Finissage ist am 2.9. um 18 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. Infos unter www.queer-in-tk.de, Kontakt: Sven Schmohl, Integrationsbeauftragter des Bezirksamts, Tel. 90297-2307.

Redaktionsschluss für die Ankündigung sportlicher Termine im Oktober ist am 15. September

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Sonnabend, 10. September 2011, 11 - 21 Uhr, Kulturzentrum „Alte Schule“, Dörpfeldstr. 54/56

4 t frei! Eintrit

Unterhaltung und Vergnügen für Jung und Alt! ❍

Steinadler „Artur“ präsentiert von Oliver Peipe

Puppentheater

Bigband + Gruppe „unplugged“ der Joseph-Schmidt-Musikschule





Tanzgruppe der VfJ





Line Dance „Tanzen ohne Filmriss“



Seniorenchor „Adlershofer Lerchen“



Heikes Hobby-Tänzer



Trommelgruppe 50+



Sänger „Musik + Herz“



Hip-Hop-Gruppe „Kingdom Come Crew“



Gospelchor der ev. Gemeinde Adlershof



Rockband „Mystery Train” und „KGA Allstars“

Am Vorabend:

steffens disco

9. September 2011, 19.30 Uhr, Bürgersaal







in der Stefan-Heym-Bibliothek

„Politiker zum Anfassen“ vor den Berliner Wahlen



Spaß und Spiel für Kinder auf dem Innenhof



Info- und Verkaufsstände von Adlershofer Einrichtungen



Große Tombola mit vielen Preisen



Offene Kirche ab 14 Uhr – Arndtstraße

erfreut mit Oldies und Schlagern

„Alternativlos“

Moderation:

Politkabarett mit Gerd Hoffmann

Heike Kappel & Thomas Prinzler Für Speis’ und Trank ist bestens gesorgt!

Das Adlershofer Festkomitee und das Kulturzentrum „Alte Schule“ laden herzlich ein und wünschen viel Vergnügen!

Änderungen vorbehalten

Auf der Freilichtbühne