Februar Nr. 186

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Author: Richard Baum
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nis efäng G h c ht na 11 Gesucuch: Seite r b Aus

Ammler

Die Zeitung der Gemeinde Amden www.gemeinde-amden.ch

Herausgeber: Gemeinde Amden 

Zitig

Nr. 2 / Februar 2014 Nr. 186



Maya Rüdisüli und Cornel Bischof auf Podest beim Inferno Die Ammler Skirennfahrerinnen und Skifahrer erzielten an den 71. Internationalen Infernorennen vom 22. bis 25. Januar Glanzleistungen. Cornel Bischof gewann den Riesenslalom und Maya Rüdisüli wurde wie im Vorjahr hervorragende Dritte in der Abfahrt. Von Christoph Lang, Rickenbach Mit Linda Gmür als Sechste, Stefan Gmür als Vierzehnter in der Abfahrt und Adrian Gmür als Achter im Riesenslalom klassierten sich weitere Ammler in den Top Ten. Wie in den Vorjahren nahmen 17 Fahrerinnen und Fahrer aus Amden am wildesten und verrücktesten Skirennen der Welt, dem Inferno-Rennen in Mürren teil. Das Inferno-Rennen ist das längste Abfahrtsrennen der Welt und das mit der weltweit grössten Teilnehmerzahl von 1‘800 Teilnehmern. Die jüngsten TeilnehmerInnen sind 18 Jahre, die ältesten gegen 80 Jahre alt. Die 1800 RennläuferInnen stammen aus 23 Nationen, die Hälfte aus der Schweiz sowie viele Rennläuferinnen und Rennläufer aus Deutschland und Grossbritannien. Daneben kommen u.a. FahrerInnen In dieser Ausgabe: Lawinen 6/7 Was Lawinen angerichtet haben Herbarium Welchen Preis der ForstwartLehrling gewann

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Kinder 14-16 Wie die kleinen Ammlerinnen und Ammler heissen

Cornel Bischof in beeindruckender Stellung auf seiner Fahrt zum Sieg im InfernoRiesenslalom. Bild: zvg und Fahrer aus Österreich, Italien, Spanien, Frankreich, Schweden, Niederlande, Finnland, USA, Russland, Singapur, Südafrika, Neuseeland, Luxemburg, usw. Würde der Teufel Skifahren ... Die 17 Ammler Fahrerinnen und Fahrer zeigten in der Abfahrt hervorragende Leistungen. So klassierten sich Maya Rüdisüli als Dritte und Linda Gmür als Sechste bei den Damen. Die besten männlichen Rennläufer waren Stefan Gmür als 14. und Kilian Gmür als 38 (beide Hauptklasse), Max Büsser als 38. (Senioren I) und Werner Thoma als 25. (Senioren II).

«Wenn der Teufel Skifahren würde… wäre das Inferno-Rennen seine erste Wahl», lautet das Credo. Das InfernoSkirennen gilt als das verrückteste Skirennen der Welt, denn wer diese Piste bewältigt, gehört nach dem Begründer des alpinen Skirennsports und des Inferno Rennen, Sir Arnold Lunn, in die Kategorie der absolut besten Skifahrer. Das Inferno Rennen beginnt knapp unterhalb des weltberühmten Schilthorngipfels. Nach einem längeren Steilhang folgt ein drei Kilometer langes Gleiterstück und dann folgt die Schlüsselstelle des Rennens, das Kanonenrohr. Der Name für diesen Streckenteil ist absolut korrekt: eng, steil und 

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amden Aktuell

Jubilare

Fortsetzung von Seite 1 kurvenreich. Nach dem Kanonenrohr folgt etwas Einmaliges: eine Gegensteigung. Was im alpinen Skirennsport unmöglich wäre, gehört einfach zum Inferno-Rennen. Danach kommt zum Schluss die vier Kilometer lange Fahrt zur Winteregg, welche mit Steilhängen und Gleiterstücken durchmischt ist. In einem kurzen Interview äusserten sich Maya Rüdisüli und Cornel Bischof: Maya Rüdisüli «Das Inferno-Rennen ist jedesmal wie-

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der eine Herausforderung. Ich stelle mich ihr gerne! Es ist einfach genial, bei solchem Wetter und mit diesem Team einen 3. Platz zu feiern.» Cornel Bischof: «Es war mein Ziel, nach 2012 wieder den Inferno-Riesenslalom zu gewinnen. Dass ich das nochmals geschafft habe, freut mich riesig! Ich liebe die InfernoRennen einfach, weil man jedes Jahr die grosse InfernoFamilie wieder trifft.»

70. Altersjahr am 6. Februar Franz Gmür, Ufrechtenstrasse 256 80. Altersjahr am 5. Februar Johann Gmür, Dorfstrasse 61 am 5. Februar Karl Gmür-Birrer, Ufrechtenstrasse 259 am 11. Februar Renate Gmür-Linder, alte Postsstrasse 3 87. Altersjahr am 4. Februar Johann Lippuner-Kreuzmann, obere Betliserstrasse 25 93. Altersjahr am 12. Februar Agatha Jöhl-Wildhaber, Hinterbergstrasse 17

Das Damen-Podest: Rang 3 Maya Rüdisüli (3.v.r), Rang 6 Linda Gmür (1.v.r.)

Pro Senectute Mittagshock im Februar

Liebe Seniorinnen und Senioren Wir laden Euch herzlich ein zum gemeinsamen Mittagessen. Wir treffen uns am Dienstag, dem 11. Februar um 11.45 Uhr, in der Cafeteria des Altersheims. Wir machen auch wieder Fahrdienst ab der Post. Auf viele Gäste freuen sich: Sonja Büsser mit Helferinnen, das Altersheim-Team und die Bewohner des Altersheims.

Senioren-Mittagstisch der Ev. Kirchgemeinde Weesen/Amden/Riet Liebe Seniorinnen und Senioren Am Freitag, den 7. Februar 2014, treffen wir uns zum Mittagessen um 12 Uhr im Restaurant Hirschen in Weesen. Anmeldungen unter Tel. 055/611 19 18 bis am Mittwoch vor dem Anlass. Wir freuen uns auf ein gemütliches Zusammensein. Annemarie und Victor Pölzl, Amden

96. Altersjahr am 24. Februar Alfred Büsser-Boos, Altersheim Aeschen (früher Mettlen)

Herzlichen Glückwunsch

Impressum: Verantwortlich: Heiri Thoma Redaktion: Gabriele Büchel, Roman Gmür, Rita Rüdisüli, Cornelia Rutz, Pia Staubli Produktion: Rita Rüdisüli Adresse: Ammler Zitig Stock 216 8873 Amden Tel. 055 611 16 30 E-Mail: [email protected] Druck: Leimbacher AG, Dietlikon Spedition: Gabriele Büchel Auflage: 1‘600 Exemplare Erscheinungsweise: Monatlich 17. Jahrgang Abonnements: 058 228 25 05 Abonnementskosten: Jahresabonnement für Auswärtige Fr. 40.- / per A-Post Fr. 50.-

Nr. 2 / Februar 2013

Gemeindehaus

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Informationen der politischen Gemeinde Keine Unterstützung für Pförtner- aus diversen Gründen nicht unterstützen. den Bus ist möglich, ohne dass die GeProjekt im Fli Der geplante Pförtner soll einerseits für genfahrbahn beansprucht werden muss. Die Hauptstrasse von Weesen nach Am- eine Geschwindigkeitsreduktion bei den Die Einmündung der Betliserstrasse in den ist eine Kantonsstrasse. Als Teil Automobilisten sorgen und gleichzeitig die Kantonsstrasse wurde erst vor wenides Gesamtverkehrskonzeptes der Ge- den Fussgängern, welche die Kantons- gen Jahren umfassend saniert, insbesonmeinde Weesen plant der Kanton bei strasse überqueren, einen Schutz bieten. dere wurde der südliche Strassen- bzw. der Bushaltestelle im Fli eine symmet- Der Pförtner wird in Bezug auf die ge- Trottoirrand neu geführt. Im Weiteren ist rische Mittelinsel auf der Strasse, einen wünschte Geschwindigkeitsreduktion auf der Betliserstrasse erst im Jahr 2011 sogenannten «Pförtner». Die Fussgän- seinen Dienst jedoch nicht erweisen, ein neuer Belag eingebaut worden. Der gerinsel soll gleichzeitig als Pförtner- denn die Automobilisten könnten – auf- Einlenker erfüllt seine Funktion bestens anlage dienen und für eine Geschwin- grund der Dimension des Pförtners – und es besteht kein Anlass, diesen bereits digkeitsreduktion in beiden Richtungen auch nach dem Bau weiterhin praktisch wieder anders zu gestalten. sorgen. Die bergseitige Busbucht (in geradeaus weiterfahren. Auch das zwei- Schliesslich sind die Kosten für das ProFahrtrichtung Weesen) soll neu westlich te Ziel des Pförtners – der Schutz des jekt überrissen hoch. Die Kosten und die der bestehenden WC-Anlage zu liegen Fussgängers – wird mit dem geplanten Wirkung der projektierten Massnahmen kommen. Die Busbucht in Fahrtrich- Projekt nicht erreicht. Im Bereich des stehen in keinem vernünftigen Verhälttung Amden soll beibehalten werden. Pförtners ist nämlich nicht einmal ein nis zueinander. Zusammenfassend kann Im Zuge des Projekts „Pförtner Fli“ soll Fussgängerstreifen vorgesehen – die der Gemeinderat das vorliegende Proauch der Einlenker in die jekt in keiner Art und WeiBetliserstrasse angepasst se unterstützen und lehnt werden. Die Gesamtkosten dieses vollumfänglich und des Projekts betragen Fr. entschieden ab. Das Projekt 1‘115‘000.-. Aufgrund der schiesst am Ziel vorbei und massgebenden gesetzlichen bringt unter dem Strich keiVorschriften hätte die polinen einzigen Vorteil – wetische Gemeinde Amden an der für den Busbetrieb und das Projekt Kosten im Umdie Automobilisten noch für fang von Fr. 489‘700.- zu die Fussgänger. übernehmen. Der KantonsEine praktisch gleichlauanteil beträgt 65 Prozent tende Vernehmlassung der anrechenbaren Kosten gibt der Gemeinderat auch oder Fr. 625‘300.-. zum zweiten Projekt des Das vorliegende Projekt Kantons «Durchlass Sades Kantons fällt unter genbach» ab. Der Gemeindie Kategorie «Bau von Die Gemeinde Amden wehrt sich gegen das Pförtner-Projekt bei der derat unterstützt zwar im Kantonsstrassen» gemäss Bushaltestelle im Fli. Bild: Roman Gmür Grundsatz einen verbesserArt. 34 ff. des kantonalen ten Bachdurchlass bei der Strassengesetzes. Beim Bau von Kan- Fussgängerfrequenzen an der fraglichen Kantonsstrasse. Das vorliegende Projekt tonsstrassen ist die politische Gemeinde Stelle seien zu gering. ist aber zu sehr auf das Projekt „Pförtner bei der Projektierung anzuhören. Die Ein nicht ungefährlicher Punkt im Fli ist Fli“ abgestimmt, weshalb der Gemeinpolitische Gemeinde regelt in der Ge- die Einmündung der Mülistrasse in die derat konsequenterweise auch das Promeindeordnung, bei welchen Projekten Kantonsstrasse. An jener Stelle münden jekt «Durchlass Sagenbach» ablehnt. die zuständige Gemeindebehörde ihren schulpflichtige Kinder zu Fuss oder mit Vernehmlassungsbeschluss der Bürger- Velos in die Hauptstrasse ein. Diese Stel- Schutzverordnung ist rechtsschaft unterbreitet. In der politischen Ge- le ist ungesichert (kein Trottoir auf der kräftig meinde Amden ist eine Stellungnahme Bergseite, Mauer direkt an der Strasse, Das kantonale Amt für Raumentwickdes Gemeinderates zu einem Strassen- unübersichtlich wegen parkierter Autos lung und Geoinformation des Kantons bauvorhaben des Kantons dann während um die Fli-Garage). Zur Behebung die- St. Gallen hat am 13. Januar 2014 die 40 Tagen dem fakultativen Referendum ses Problems schlägt das kantonale Tief- Schutzverordnung der Gemeinde Amzu unterstellen, wenn der Kostenvoran- bauamt keine Massnahmen vor. den in Bezug auf die geschützten und erschlag 200‘000 Franken übersteigt. Dies Beide Bushaltestellen im Fli erfüllen haltenswerten Gebäude genehmigt. Mit ist beim vorliegenden Projekt der Fall. ihren Dienst derzeit vollends. Die nörd- dieser Genehmigung geht ein langjähriDie Vernehmlassung des Gemeinderates liche Bushaltestelle muss also gar nicht ges und zeitaufwändiges Rechtsverfahund ein Projektplan können vom 30. Ja- verändert werden. Beobachtungen zei- ren zu Ende. Die rechtskräftige Schutznuar bis am 10. März 2014 auf der Ge- gen, dass die derzeitige Busbucht zwar verordnung schafft nun bei Bauvorhaben meindeverwaltung (Anschlagkasten im schmal ist, dem Bus-Chauffeur aber er- sowohl für die betroffenen Grundeigen1. Stock) eingesehen werden. Der Ge- laubt, vollständig neben der Fahrbahn tümer wie auch für die Bewilligungsbemeinderat kann das Projekt des Kantons anzuhalten. Das Vorbeifahren am stehen- hörden Rechtssicherheit. 

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Gemeindehaus

Nr. 2 / Februar 2014

Fortsetzung von Seite 3 Im Kulturgüterschutzverzeichnis sind nun 36 Wohnhäuser als «geschützt» und 62 Objekte als «erhaltenswert» bezeichnet. Für die geschützten Objekte gilt der Schutz sowohl für die äussere als auch für die innere Substanz. Der Abbruch dieser Objekte wird nur dann bewilligt, wenn sich ein gewichtiges, das Interesse an der Erhaltung überwiegendes Bedürfnis nachweisen lässt. Für die erhaltenswerten Objekte gilt der Schutz für die äussere Substanz. Erhebliche Veränderungen oder der Abbruch von erhaltenswerten Wohnhäusern sind zulässig, wenn ein Projekt für einen architektonisch wertvollen Ersatzbau vorliegt und sich ein gewichtiges, das Interesse an der Erhaltung überwiegendes Bedürfnis nachweisen lässt. Zusätzliche Parkplätze Beim Alters- und Pflegeheim im Aeschen besteht zu gewissen Zeiten ein Mangel an Parkplätzen. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, im Verlauf dieses Jahres vier zusätzliche Autoabstellplätze zu bauen. Prüfung der Gemeindefusion Der Gemeinderat hat in der letzten Ausgabe der Ammler Zitig informiert, dass für die Prüfung der Gemeindefusion mit Weesen Projektgruppen eingesetzt werden. Die Mitglieder der Projektgruppen treffen sich anfangs Februar zu einer Kick-Off-Veranstaltung und werden nachher an fünf Workshops die Grundlagen für die Ausarbeitung der Abstimmungsbotschaft zusammentragen. Die beiden Gemeinderäte von Weesen und Amden werden sowohl nach der KickOff-Veranstaltung als auch nach jedem Workshop die Bevölkerung und die Presse mit Informationen bedienen. Wanderweg Dorf-Bergruh Die Bauarbeiten am Wanderweg DorfBergruh sind abgeschlossen und die Bauabrechnung konnte erstellt werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf Fr. 831‘542.05. Der Kostenvoranschlag hat seinerzeit einen Aufwand von 882‘000 Franken vorgesehen. Das kantonale Tiefbauamt hatte vor längerer Zeit an den Neubau des Wanderwegs einen Kantonsbeitrag von 65 Prozent der beitragsberechtigten Kosten zugesichert. Das Tiefbauamt hat nun die Abrechnungs-

summe als beitragsberechtigt anerkannt und den Beitrag von Fr. 540‘502.35 an die politische Gemeinde Amden ausgerichtet. Kündigung Hallenwartin Monica Kilchenmann, Obere Betliserstrasse 9, hat ihren Auftrag als Hallenwartin für den Saal Amden sowie als Verantwortliche für das Ferienlager Mürtschenblick auf Ende März 2014 gekündigt. Der Gemeinderat dankt Monica Kilchenmann für die geleisteten Dienste. Der Auftrag wird wieder öffentlich ausgeschrieben. Weitere Informationen sind im Inserat auf Seite 27 dieser Ausgabe zu finden. Kein Referendum Die politischen Gemeinden Weesen und Amden haben eine Vereinbarung über die Führung eines gemeinsamen Landwirtschaftsamtes (mit Sitz in Amden) abgeschlossen. Die Vereinbarung ist in beiden Gemeinden dem fakultativen Referendum unterstellt worden. Innert der öffentlichen Auflagefrist ist das Referendum in beiden Gemeinden nicht ergriffen worden. Der Zusammenschluss ist per 1. Januar 2014 erfolgt. Arbeitsvergabe Der Gemeinderat hat folgende Arbeitsvergabe beschlossen: Metallgeländer bei der Treppenverbindung Römli-Brugg an Thoma Sanitär AG, Dorfstrasse 10. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligung erteilt: Späh Erich, Zürich: Balkonvorbau mit Pergola im Geren; Boss Dorothea, La Punt-Chamues: Einbau eines Dachschleppers beim Wohnhaus an der Arvenbüelstrasse 25; Politische Gemeinde Amden: Neubau von vier Autoabstellplätzen beim Alters- und Pflegeheim Aeschen; Bohner Rolf und Caroline, Winterthur: Neubau Stützmauer und Aussentreppe an der Stocksittenstrasse 21; Riess Ingo und Ruf Riess Andrea, Zürich: Einbau Fenster beim Wohnhaus an der Stocksittenstrasse 5; Baumann Andreas und Paulin Gabriela, Buttikon: Neubau Wohnhaus im Ruestel; JäggiBüsser Kevin und Nicole, Tuggen: Neubau Wohnhaus im Ruestel; Gmür Pa-

trick und Claudia, Rütistrasse 5: Neubau Wohnhaus im Ruestel. Handänderungen der politischen Gemeinde Amden vom 12. Dezember 2013 bis und mit 22. Januar 2014 (Partei an Partei, Objekt, „Lage“, (Beschrieb), EV des Veräusserers) Brigitta Spirig, Amden, an Hans-Joachim und Ursula Bork, Benglen, Nr. 10‘458 (245/1000 ME an Nr. 55, Eigentumswohnung) und Nr. 10‘465 (1/9 ME an Nr. 10‘454, Garageneinstellplatz), Aeschenstr. 3, EV 12.01.1987 Josef Gmür, Amden, an Ralph und Tanja Gmür, Amden, Nr. 880 (Wohnhaus Nr. 238, 1‘105 m2 Gebäudegrundfläche, Hofraum, Garten) und Nr. 1375 (Waldhütte Nr. 173, 20‘437 m2 Gebäudegrundfläche, Wiese, Wald) Heiggen, EV 13.05.1988 EV = Erwerbsdatum des Veräusserers

Humor Sinniert einer an der Bar: «Für was bruched d'Fraue enart Gält? Trinked nüd, rauched nüd und Fraue sind's sälber.»

«Mit Liebe schenken»

14. Februar Valentinstag

Amden nimmt mehr Steuern ein als budgetiert Der Steuerabschluss der politischen Gemeinde Amden fällt erneut erfreulich aus. Der

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Nr. 2 / Februar 2013 Mehrertrag gegenüber dem Voranschlag emeindehaus beträgt rund 890‘000 Franken. Gegenüber dem

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Voranschlag konnten vor allem bei den Einkommens- und Vermögenssteuern, den Grundstückgewinnund mehr den Handänderungssteuern Mehrerträge generiert werden. Aber auch Amden nimmt Steuern ein als budgetiert bei den Reinertrags- und Eigenkapitalsteuern war der Ertrag beinahe doppelt so gross wie budgetiert. Totalder wurde in Amden von Fr. 6‘533‘735.08 erzielt. Mitverantwortlich für die Der Steuerabschluss politischen Ge- ein auchSteuerertrag bei den Reinertragsund Eigen- budgetiert.

meinde Amden fällt erneut erfreulich kapitalsteuern war der Ertrag beinahe Mehreinnahmen sind einmal mehr die aus. gegenüber dem doppelt so gross wieein budgetiert. TotalFr.Grundstückgewinnsteuern und die HanBei Der den Mehrertrag Einkommensund Vermögenssteuern kann Ertrag von 4‘920‘597.95 verzeichnet Voranschlag beträgt rund 890‘000 Fran- wurde in Amden ein Steuerertrag von Fr. dänderungssteuern. Bei den Handänderwerden, dies sind rund 420‘000 Franken mehr als budgetiert. Mitverantwortlich für die ken. Gegenüber dem Voranschlag konn- 6‘533‘735.08 erzielt. ungssteuern konnte ein Ertrag von rund Mehreinnahmen sind einmal mehrEinkommensdie Grundstückgewinnsteuern die ten vor allem bei den Einkommensund Bei den und Vermö- 315‘000 Franken und erzielt werden. Die Handänderungssteuern. Bei den Handänderungssteuern konnte ein vereinnahmten Ertrag von rund 315‘000 Vermögenssteuern, den Grundstückgegenssteuern kann ein Ertrag von Fr. Grundstücksgewinnsteuwinnund erzielt den Handänderungssteuern 4‘920‘597.95 verzeichnet werden, dies ern derHöhe Höhevon von 364‘000 364‘000 Franken Franken werden. Die vereinnahmten Grundstücksgewinnsteuern in inder Mehrerträge generiert werden. Aber sind rund 420‘000 Franken mehr als bedeuten ein Rekordergebnis.

Franken bedeuten ein Rekordergebnis.

Gemeindesteuern und Anteile 2013

Steuerart Einkommens- und Vermögenssteuern, inkl. Vorjahre Verzugszinsen Grundsteuern 0.8 ‰ Grundsteuern 0.02 ‰ Feuerwehrersatzabgabe Reinertrags-und Eigenkapitalsteuern Grundstückgewinnsteuern Erbschafts- und Schenkungssteuen Nach- und Strafsteuern Quellensteuern ordentliche Quellensteuern aus Vorsorgeleistungen Quellensteuern aus BGSA Handänderungssteuern Hundesteuern Veranlagungsentschädigung/Bezugsprovisionen Mehrertrag gegenüber dem Voranschlag

Voranschlag 2013

Rechnung 2013

4'497'800.00 2'500.00 390'000.00 5'000.00 131'000.00 72'000.00 160'000.00 500.00 500.00 63'000.00 6'000.00 1'000.00 180'000.00 13'000.00 123'000.00 5'645'300.00 888'435.08

4'920'597.95 2'436.53 400'372.55 4'937.40 147'892.65 137'529.50 364'187.45 0.00 93.95 92'802.50 6'649.55 1'411.10 314'713.30 12'030.00 128'080.65 6'533'735.08

Gesucht (für Flüchtlingsfamilie) - Salontisch - 3 bis 5 Stühle

c:\users\user\appdata\local\microsoft\windows\temporary internet files\content.ie5\mz7z3qtd\ergebnis steuereingang 2013.doc (günstig oder gratis)

Wer hat einen Salontisch und/oder Stühle, die beide nicht mehr benützt im Estrich oder Keller stehen, beide noch funktionstüchtig sind und diese günstig oder gratis abgeben könnte? Dann melden Sie sich bitte bei: Helen Rüdisüli, Sozialamt Amden, Tel. 058 228 25 02, [email protected]

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Ammler Zitig

Nr. 2 / Februar 2014

Knapp an Lawinenkatastrophe vorbei Nun sind bereits 60 Jahre vergangen seit dem schweren Lawinenunglück von 1954. Früher galt als lebensrettende Massnahme: «Sofort aufstehen!» Von Gabriele Büchel Vor langer Zeit wurde folgender Ratschlag von einer Generation zur nächsten weitergegeben: «Wänn‘d im Gade am Melle bisch und du körsch des grollend Grüsch von nere Laui und gspürsch ds Zittere vom Bodä, dä musch sofort ufstoh!» Sollten die Schneemassen den Stall erreichen, ist die Chance zum Überleben gross, wenn der Kopf herausschaut und du atmen kannst. So erzählte es ein Grossvater seinem Enkel. Und noch heute kann es bei Lawinengefahr vorkommen, dass die Familie bei Verwandten übernachtet, der Vater aber das Vieh versorgen muss und dann im Keller des Wohngebäudes übernachtet. Dies bietet ihm einen gewissen Schutz, wenn die Naturgewalt über den Hof hinwegfegt und Schaden anrichtet. Die Lawinen werden im Kanton St. Gallen vom Forstdienst seit sieben Jahrzehnten im Ereigniskataster erfasst. Dieser besteht aus der Chronik und der Darstellung der Wirkungsräume der Ereignisse auf einem Plan. Zum Schutz der Bevölkerung in Amden übernehmen der zuständige Forstdienst, der Gemeinderat und der Ortsverwaltungsrat die Verantwortung für das Naturgefahrenmanagement. Lawinen und Steinschlag beschränken die menschlichen Einflussmöglichkeiten. Bannwald, Aufforstungen, Schutzwaldpflege und Lawinenverbauungen sind realisiert und sind erfolgreiche Schutzmassnahmen vor Naturgefahren. Rückblickend gibt es in Amden einige tragische Lawinenereignisse, über die man nicht mehr gerne erzählt. Das Bergdorf liegt am niederschlagsreichen ostschweizerischen Alpennordrand und weist grosse Schneehöhen auf. Die automatische Schneemessstation Bärenfall auf 1610 m.ü.M. verzeichnete seit der Inbetriebnahme im Winter 1997/98 mit fünf Metern eine bemerkenswerte maximale Schneehöhe in den Wintern 1998/99 und 1999/2000. Der Winter 2005/06 war sehr lang und der kälteste seit 1984/85. Die schlechte Schneekonsistenz verunmöglichte ein Befahren der

Jährlich werden die Verbauungen am Mattstock kontrolliert und - wenn nötig - repariert. Schneedecke mit Rückefahrzeugen bis zum 4. April 2006. Dies war 30 Jahre lang nicht der Fall gewesen. Unglück von 1844 Der erste schriftliche Bericht über eine Lawinenkatastrophe in Amden stammt aus dem Jahr 1844. Am 28. Januar gingen die Bannwald- und MattstockStaublawinen nieder, mit tragischer Auswirkung. Fünf Menschen und 20 Stück Vieh mussten sterben. Vier Wohnhäuser und neun Scheunen, sowie die Mühle, die vorher eine Sägerei war, und das Schulhaus, das vermutlich beim heutigen Gemeindehaus stand, wurden zerstört. Die Mattstocklawine überquerte zwischen den Gasthäusern Rössli und dem damaligen Löwen, die Dorfstrasse und stürzte in das darunterliegende Fallenbachtobel. Die Roggenbühllawine vom 8.12.1922 zerstörte einen Stall und tötete neun Kühe. 1942 brach die westliche Mattstocklawine los und riss eine Scheune mit. Vom 5. bis 9. März 1945 fiel ununterbrochen, abwechselnd Riesel- und Pulverschnee auf eine harte Schicht. Es herrschte stürmischer Westwind und er verursachte starke Schneeverwehungen. Am 8. März 1945 ging vom Mattstockgipfel auf 400 m Breite eine Staub- und trockene Schneebrettlawine nieder. Sie forderte zwei Todesopfer – Vater und Sohn Gmür im Stall auf Windegg – und zwei Verletzte. 18 Stück Vieh wurden getötet, acht Ställe beschädigt, 150 m3 Holz fielen und Telefonstangen wurden

geknickt. Die Lawine reichte bis 100 m oberhalb der Hauptstrasse. 1.5 Meter Neuschnee Im Jahr 1951 zerstörte die Arschberglawine eine Sennhütte mit Stall, welche bisher von Lawinen und Schneerutschen verschont geblieben war. Und im gleichen Jahr wurde ein Stall auf der Hinteren Mattalp von einer MattstockNordseite-Lawine mitgerissen. Seit Menschengedenken war dieser Standort unversehrt geblieben. Am 11.1.1954, vor 60 Jahren, ging Amden nur knapp an einer Katastrophe vorbei. Es schneite ununterbrochen vom Nordwesten her. Der Neuschnee betrug 1,50 m. Ungewöhnlich grosse Triebschneeansammlungen in den Gipfel- und Gratpartien des Mattstocks brachen nach zweitägigem Schneesturm grossflächig in einem Schneebrett ab. Die Stützwerke der Lawinenverbauung wurden beschädigt oder regelrecht ausgerissen. Mit einer 2,5 km langen Sturzbahn donnerte die Mattstocklawine mitten ins Dorf. Auf Schock folgt Dankbarkeit Vier Personen wurden verschüttet, überlebten aber dieses schockierende Ereignis. Für Vater und Sohn Boos in der Sägerei, ein Nachbarkind und N. Böni im Mittenwald war dieser 11.1.1954 wohl einer der schrecklichsten Erinnerungen. Einerseits war es der lähmende Schock, andererseits die unsagbare Dankbarkeit überlebt zu haben und zuletzt die Hoffnung vor solchen 

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Ammler Zitig

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Fortsetzung von Seite 6 Naturgewalten verschont zu bleiben. Immer wieder kamen die Schneemassen zu Tal und beschädigten Ställe, Stromleitungen, zerstörten den Kinderspielplatz am Rombach und rissen Bäume mit sich. Die abgegangene Roggenbühllawine am 11.1. 1995 und der enorme Neuschneezuwachs, der die Lawinengefahr auf der Stufe „gross“ erscheinen liess, waren die Auslöser für das Projekt Lawinenverbauung Roggenbühl. Im Februar 1999 registrierte die Schneemessstation auf dem Bärenfall eine Gesamtschneehöhe von 5.07m. Die Lawinengefahr stieg auf die Stufe „sehr gross“. Eine Lawine beschädigte die Messstation und so konnten die neuen Schneemassen nicht mehr erfasst werden. 20 Personen wurden evakuiert, die Schule zeitweise geschlossen und die Durschlegi-, Hinterberg- und Aeschenstrasse vorübergehend gesperrt. Es gab Lawinenabgänge, welche aber wenige Schäden anrichteten. Die Aufforstung Buech verhinderte zwar Lawinenanrisse, aber die Gefahr von dem obenliegenden, damals noch unverbauten Anrissgebiet des Mattsocks, war noch nicht gebannt. Es wurde schriftlich festgehalten, dass der Lawinendienst der Gemeinde seine Aufgabe professionell erfüllte. Aufforstungsprojekte Ein Wald kann Lawinenanrisse verhindern, aber eine in Bewegung gekommene Lawine vermag er nicht aufzuhalten. Die Schutzwirkung des Waldes zur Verhinderung von Naturgefahren wurde im Betriebsplan 1930 gewürdigt, als man den ganzen Amdener Wald als Schutzwald bezeichnete. Nach der Anpassung des Kantons St. Gallen im Jahr 2004, beträgt der Schutzwaldanteil für die Gemeinde Amden 50 %. Die wichtigsten Schutzwälder gegen Lawinenanrisse sind der Bannwald, Mittenwald, Grünwald, Niederschlagwald und das Buech. Bereits aus dem Jahr 1881 gibt es erste Hinweise auf Verbauungen im Betriebsplan, Verpfählungen gegen Schneerutsche im Durschlegi und Leibodenberg werden erwähnt. Das erste Lawinenverbauungsprojekt Mattstock und Roggenbühl stammt aus dem Jahr 1947. Die Stützen bestanden aus Eisen, der Rost aus Rundholz von Lärchen und Fichten. Die Bauarbeiten in der Lawinenverbauung Matt-

Im Januar 2012 sind die Schneerechen zünftig gefüllt. stock dauerten von 1947 bis 2010. Die Schutzwirkung dieser Verbauung basiert auf den modernen Stahlschneebrücken. Der technische Fortschritt löste auch die mühseligen Transporte von Hand mit Maultieren über den Lawinenweg, mit der Seilbahn und der Seilkrananlage ab. Die Stützwerke werden auf der Alp Walau vormontiert und mit dem Helikopter direkt auf die vorbereiteten Fundamente aufgesetzt. Die im Laufe der langen Bauzeit verwendeten Werktypen, wie Eisen- und Aluminiumschneebrücken, wurden erhalten und werden als technisches Freiluftmuseum zur Geschichte der Lawinenverbauung bezeichnet. Die Lawinenverbauung Mattstock schützt das Dorf Amden, die höher gelegenen Bauernhöfe und Stallungen und die Zufahrtsstrassen. In der Binding-Festschrift findet sich eine Dokumentation mit vielen Bildern. «...bewundere den Waldbesitzer» Die Ortsgemeinde Amden erhielt im Jahr 2006 den Binding Waldpreis. Kantonsoberförster Jürg Trümpler schreibt dazu in der Festschrift: «Ich bewundere den Waldbesitzer, die Ortsgemeinde Amden mit ihrer Verwaltung unter der Führung von Ortspräsident Benjamin Gmür, die Forstequipe unter der Leitung von Revierförster Manuel Gmür (bis 2002 Alfred Scherrer), die eng mit der Ortsver-

Bilder: Rita Rüdisüli

waltung zusammenarbeitende Politische Gemeinde mit Präsident Thomas Angehrn und den für alle Projekte und die Waldbewirtschaftung sich unermüdlich einsetzenden Kreisoberförster Dr. Rolf Ehrbar.» Rolf Ehrbar: «Der zuständige Forstdienst, der Gemeinderat und der Ortsverwaltungsrat nahmen ihre gemeinsame Verantwortung zum Schutze der Bevölkerung von Amden vor den Naturgefahren, insbesondere in ihrer hier bedrohlichsten Form, von Lawinen und Steinschlag, im Rahmen eines integralen Naturgefahrenmanagements erfolgreich wahr.» Bis 300 Stundenkilometer Eine Staublawine ist aus feinkörnigem, trockenem Schnee, die ein Schnee-LuftGemisch bildet. Sie hebt sich teilweise oder ganz vom Boden ab und entwickelt grosse Schneestaubwolken. Die Staublawine erreicht Geschwindigkeiten von 100 – 300 km/h und erzeugt starke Luftdruckwellen, wodurch ausserhalb der Ablagerungszone Schäden verursacht werden. Die Schneebrettlawine entsteht durch den Abbruch einer Schneetafel. Charakteristisch ist ein linienförmig, quer zum Hang verlaufender Anriss. Die schwere, nasse Frühjahreslawine wird als Grundlawine bezeichnet. Sie ist oft mit Erde und Schutt vermischt.

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Amden Aktuell

Candle Light Kolumne von Rita Rüdisüli Die Romantik ist eine kultur-geschichtliche Epoche, die vom Ende des 18. Jahrhunderts bis weit in das 19. Jahrhundert hinein dauerte und sich insbesondere auf den Gebieten der bildenden Kunst, der Literatur und der Musik äußerte. So steht es zumindest im Lexikon. Romantik ist besonders bei Jungverliebten ein Thema. Wer träumt nicht von gemütlichen Stunden zu zweit? Verschiedene Hotels offerieren eine mit Rosenblättern ausgelegte geräumige Suite, Entspannung im Wellnessbereich und ein Überraschungs-Dinner. Eine romantische Übernachtung der anderen Art bietet ein Emmentaler Frischluft-Hotel. Das währschafte Fondue wird im Iglu serviert. Bei Aussentemperaturen von rund minus 15 Grad fühlt es sich im Iglu – dort herrschen konstant zwei bis drei Grad – schon fast wohlig warm an. Trotzdem empfiehlt es sich, statt dem „kleinen Schwarzen“ und den High Heels eine Winterjacke und warme Schuhe zu tragen… Romantisch soll auch das gemeinsame Erleben eines Sonnenaufgangs sein. Wer dazu nicht mitten in der Nacht auf einen Berg steigen will, kann sich bereits am Vortag zu einer Berghütte begeben, dort zusammen mit Gleichgesinnten übernachten (hoffentlich nicht im Massenlager) und dann frühmorgens den Sonnenaufgang geniessen. Romantisch kann’s auch im Kino sein. Vor allem, wenn ein traurig-schöner Liebesfilm über die Leinwand flimmert. Pretty Woman ist zwar nicht mehr taufrisch. Und obwohl die Titanic bei jeder Filmvorführung mit dem Eisberg kollidiert und Herzensbrecher Rhett Butler, alias Clarke Gable, erneut vom Winde verweht wird, verzücken die Geschichten immer wieder. Wer sich die Brücken am Fluss, Love Story, Pearl Harbor oder Jenseits von Afrika zu Gemüte führen will, tut gut daran, eine Packung Taschentücher bereit zu legen. So ähnlich ging’s mir bei unseren kürzlich, nicht ganz freiwillig erlebten Candle-Light-Essen. Weil unsere EsstischLampe just am Wochenende ihren Geist aufgab, assen wir morgens und abends mit Kerzenlicht. Das war so traurigschön und rührte (fast) zu Tränen!

Gemeinsam Spitzenleistungen schaffen. Gemeinsam erreicht man Ziele schneller. Deshalb unterstützen wir mit Freude die Nationalteams im Schneesport. Und den Nachwuchs erst recht. www.raiffeisen.ch

Raiffeisenbank Schänis-Amden Dorfstrasse 22 8873 Amden Tel. 055 619 20 22

Nr. 2 / Februar 2014

Ammler Zitig

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Amden verfällt dem Gospel ‒ Neujahrskonzert in Kirche Alljährlich lädt Amden & Weesen Tourismus zum Neujahrskonzert. Die Glarner Inspirational Singers begeisterten das Publikum am 30. Dezember mit feinstem Gospel. Von Thomas Exposito Mit klassischem Gospel und neuinterpretierten Stücken waren die Glarner Inspirational Singers, kurz GLIS, die Stars des Abends. In der Ammler Pfarrkirche, inmitten der schönen Krippenlandschaft, gaben GLIS attraktivsten und mitreissenden Gospel zum Besten. Das Publikum zeigte sich begeistert: «Das beste Konzert seit Jahren» oder «inspirierend und mitreissend» sind nur einige der durchwegs positiven Rückmeldungen. Das rund 40-köpfige Ensemble hat sich zwischen Christuskind, drei Königen, Ochsen und Schafen eingerichtet und fügte sich sehr passend in das weihnachtliche Dekor ein. Bereits die klassischen Roben liessen vermuten, dass hier eine geballte Ladung lebensfreudiger Gospel zu hören sein wird. Das Publikum wurde mit besinnlichen, emotionalen und fetzigen Stücken in den Bann gezogen. Eingängige Hits wie «The first noel»,

Die Glarner Inspirational Singers inmitten der Ammler Krippe Bild: Thomas Exposito «Glory to God almighty» oder «Put your hand in the hand» vermochten das Publikum in der vollbesetzten Galluskirche mitzureissen. Die Glarner Inspirational Singers entstanden 1998 und konnten zwischenzeitlich viele Erfolge feiern. Bemerkenswerte Auftritte am Weihnachtszirkus «Salto Natale» oder der Eiskunstgala «Art On Ice» zusammen mit internationalen Musikgrössen gehören zu den Meilensteinen des Gospelchors aus dem Glarnerland. Die anfängliche Kleinformation

wurde von der Amerikanerin Hedreich Nichols gegründet und besteht heute aus 42 Mitgliedern. Der Zufall wollte es, dass Amden & Weesen Tourismus auf den heiteren Chor aufmerksam wurde und somit für ein gelungenes Neujahrskonzert in der Altjahreswoche sorgte. Das Neujahrskonzert hat in Amden bereits eine lange Tradition. Neben Künstlern aus Russland, Deutschland oder Angola werden auch immer wieder regionale Künstler oder Musikgruppen eingeladen.

Steinschlag in Betlis Die Arbeiten für das Provisorium waren bereits am Montagabend abgeschlossen. Seit diesem Zeitpunkt ist es wieder möglich, die Betliserstrasse mit maximal 3.5 t schweren und 2.10 m hohen Fahrzeugen zu befahren. Die Durchfahrt ist vorerst nur den Einwohnern und Grundeigentümern aus Betlis erlaubt.

In der Nacht vom 23. Januar auf den 24. Januar 2014 hat sich oberhalb der Betliserstrasse (unmittelbar nach den beiden Tunnels) ein grösserer Steinschlag ereignet. Ein Steinblock unbekannter Grösse, welcher sich direkt über der Betliserstrasse befand, ist auf die Fahrbahn gekracht und hat diese auf einer Länge von circa zehn Metern komplett zerstört. Personen kamen glücklicherweise keine zu Schaden. Fahrten für Einwohner Am Freitag, 24. Januar wurde das Gebiet von Fachpersonen begutachtet. Diese haben in einem ersten Schritt den Fels gereinigt und kamen dabei zum Schluss, dass die unmittelbar angrenzenden Gesteinsmassen, welche sich ebenfalls direkt über der Betliserstrasse befinden, als Vorsichtsmassnahme kontrolliert gesprengt werden müssen. Diese Arbeiten wurden dann am Samstag, 25. Januar 2014, ausgeführt. Während vier Tagen

Die Strasse nach Betlis wurde zerstört. Bild: Roman Gmür war der Weiler Betlis nur noch mit dem Schiff zu erreichen. Am Montag, 27. Januar 2014, begannen unter der Leitung des Gemeindebauamtes die Arbeiten für ein Provisorium.

Einschränkungen In diesen Tagen werden bereits die Arbeiten für die definitive Instandstellung der Betliserstrasse in Angriff genommen. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich mehrere Wochen. Während der Bauphase muss mit Einschränkungen und Behinderungen gerechnet werden. Während gewissen Arbeitsschritten wird es nötig sein, die Strasse für eine beschränkte Zeitdauer zu sperren. Über den genauen Zeitpunkt der Strassensperren wird die Bevölkerung rechtzeitig (u. a. auf der Homepage www.gemeindeamden.ch) informiert.

Amden Aktuell

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Nr. 4 / April 2013

Ausbruch aus Regionalgefängnis eing. Wie der Pressesprecher der Kantonspolizei St. Gallen mitteilt, sind letzte Woche sechs Einbrecher aus dem Regionalgefängnis ausgebrochen. Bei den sechs Ausbrechern handelt es sich um eine Bande, welche seit Herbst 2013 in Untersuchungshaft sitzt. Der Bande werden verschiedene Diebstähle vorgeworfen. Hauptsächlich soll die Bande Schnitzelbänke gestohlen haben. Aus undurchsichtigen Kreisen habe man Hinweise erhalten, dass die – nun wieder auf freiem Fusse befindliche – Bande die gestohlenen Schnitzelbänke wieder verscherbeln wolle. Bei der Flucht aus dem Gefängnis hat einer der Räuber einen Notizzettel mit den folgenden Daten verloren: Die Polizei bittet die Bevölkerung, in den verschiedenen Lokalen Beobachtungen zu machen und bei Verdacht auf Hehlerei oder andere Betrügereien die

nächste Polizeistation anzurufen! Es ist äusserste Vorsicht geboten. Die Bande ist mit Schlag-, Blas- und Zupfinstrumenten bewaffnet und versucht den Anschein zu

erwecken, es könnte sich um eine volkstümliche Musikgruppe handeln. Ein Abbild der sechs Ausbrecher ist auf Seite 11 zu finden.

Kinderfasnachtsumzug Fasnachtsmontag, 3. März 2014

14.00 - 14.30 Uhr

Besammlung der Einzel- und Gruppenmasken im Vorderdorf Abgabe der Nummern

14.35 Uhr

Start zum umzug

Route:

Vorderberg (Wendeplatz) - Gemeindehaus - Saal Amden

Anschliessend:

maskenprämierung mit buntem Fasnachtstreiben im Saal Amden

Teilnahmeberechtigt:

Kinder vom Vorschulalter bis und mit zur real- und Sekundarschule

Prämiert werden:

Einzel- und Gruppenmasken

mit

Alle maskierten Teilnehmer erhalten eine kleine Verpflegung und ein Getränk. Der männerchor Amden freut sich auf viele Teilnehmer und Zuschauer!

Nr. 2 / Februar 2013

Amden Topaktuell

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Amden Aktuell

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Kleinkunst in Amden, zum Ersten ein Theaterleckerbissen Schauspieler Diego Valsecchi und Pianist Pascal Nater gastieren am Mittwoch, 19. Februar in Amden. Ihr erstes Programm handelt vom Weggehen und Wiederkommen, Valsecchi singt und erzählt von seiner Heimat, dem Wallis.

thur geborenen Musiker Pascal Nater kennen. Aus der Freundschaft entstand ein Künstlerduo, das hervorragend harmoniert.

der Walliser Diego Valsecchi erzählender- und singenderweise den Zuschauern zu Gemüte führt. Die Lieder sind eigens vom Pianist Pascal Nater komponiert worden oder Adaptionen von bekannten Chansons. Das Programm behandelt kuriose und spannende Themen wie indische Gurus, Priester, Papierschweizer, embri, embrüf und vieles andere was vom Wallis mitkommt. Für Heimweh-Walliser, Theaterliebhaber, live Musikfans; Eltern, die wieder einmal ohne Kinder in den Ausgang möchten; ältere Damen, die von jungen Herren bezirzt werden möchten; jüngere Damen, die Gefallen an Künstlern haben; Herren, die sich auch für das ansprechende Publikum interessieren; Zapper, die sich wiedermal nicht für den einen oder anderen Film entscheiden können; für alle Heimkehrer und Weggeher egal von hier oder dort, es ist der Treffpunkt für ALLE.

Klassischer Liederabend Ihr erstes Bühnenprogramm, ist ein klassischer Liederabend, ein Klavier und ein Mikrofon und die beiden Männer. Direkt, ehrlich, erfrischend, persönlich und herzerwärmend sind die Geschichten, die

Mittwoch, 19. Februar 2014, 20.00 Uhr in der Aula im ehemaligen Realschulhaus Eintritt: Kollekte Reservation: [email protected]

Von Kathrin Bischofberger Kultur Amden war erfolgreich auf Sponsorensuche. Damit besteht die Möglichkeit, mindestens einmal pro Kulturjahr einen besonderen Künstler nach Amden einzuladen. Die Politische Gemeinde Amden, die Raiffeisenbank SchänisAmden, Amden & Weesen Tourismus und ein stiller Spender unterstützen Kultur Amden mit einem jährlichen Beitrag damit dieses Vorhaben möglich wird. Nun kommt der erste Kleinkunstabend mit grossen Schritten näher. Kultur Amden hat die beiden jungen und erfolgreichen Künstler Valsecchi und Nater engagiert. Diego Valsecchi ist im Wallis aufgewachsen, absolvierte seine Schauspielausbildung an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule in München und arbeitete fünf Jahre am Stadttheater Bern. Dort lernte er auch den in Winter-

Pascal Nater, (links) und Diego Valsecchi Bild: zvg

Sirenentest am Mittwoch, 5. Februar 2014 Am Mittwochnachmittag, 5. Februar 2014, findet in der ganzen Schweiz von 13.30 bis spätestens 15.00 Uhr der jährliche Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen des „Allgemeinen Alarms“ und auch jener des „Wasseralarms“ getestet. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Ausgelöst wird um 13.30 Uhr in der ganzen Schweiz das Zeichen «Allgemeiner Alarm», ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn nötig, darf die Sirenenkontrolle bis 14.00 Uhr weiter geführt werden. Ab 14.15 Uhr bis spätestens 15.00 Uhr wird im gefährdeten Gebiet unterhalb von Stauanlagen das Zeichen «Wasseralarm» getestet. Es besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. Gesamtschweizerisch werden mehr als 8‘000 Sirenen davon 5‘000 fest installiert und rund 3‘000 mobil auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet. Im Kanton St. Gallen werden alle 230 stationären Sirenen ferngesteuert sowie von Hand ausgelöst. Ebenfalls werden die 152 mobilen Sirenen getestet.

Was gilt bei einem echten Sirenenalarm?

Für einen optimalen Schutz muss nicht nur die Funktionsfähigkeit der Sirenen sichergestellt sein, die Bevölkerung muss auch das richtige Verhalten bei einem Sirenenalarm kennen. Wenn der «Allgemeine Alarm» ausserhalb eines angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Der «Wasseralarm» bedeutet, dass eine unmittelbare Gefährdung unterhalb einer Stauanlage besteht. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, das gefährdete Gebiet sofort zu verlassen. In den Gemeinden Wartau, Sargans, Vilters-Wangs, Bad Ragaz, Pfäfers, Mels, Benken und Uznach sind Wasseralarmsirenen installiert.

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Amden Aktuell

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Forstlehrling brilliert an Herbarium Vernissage Am Donnerstag 16.01.2014 fand die 19. Herbariums-Vernissage der Forstwartlehrlinge im 2. Lehrjahr in Herisau statt. Dieses Jahr ging der erste Rang an Urs Jud vom Forstbetrieb Amden. Von Manfred Jud, Betriebsleiter Forst Wie jedes Jahr mussten die Lehrlinge verschiedene Pflanzenteile (Winterzweig, Blatt, Holz-Längsschnitt, Holz-Querschnitt, Rinde, Blüte, Frucht, Keimlinge) sammeln und in einer Arbeit präsentieren. Es wurden regelrechte Kunstwerke abgeliefert. So sah man einen Nussbaumtisch mit Glaseinlage der die gesammelten Pflanzenteile präsentiert oder ein Terrarium, das mit zwei echten Schlangen bestückt war. Sogar eine ganze Zimmertüre konnte begutachtet werden. Das Herbarium müssen alle Forstwart Lehrlinge im 2. Lehrjahr dem Berufskunde-Lehrer abgeben. Dieses wird dann von ihm benotet. Die Note fliesst ins Semesterzeugnis ein. Zusätzlich werden an einer Vernissage die besten Stücke prämiert. Als Voraussetzung gilt, dass alle Baumarten richtig bestimmt und in einem guten Zustand präsentiert werden. Auch darf das Objekt nicht schwerer als 40 Kilogramm sein und durch eine Person getragen werden können. Es ist nämlich schon vorgekommen, dass bestimmte Werke mit dem Hubstapler in die Schu-

Sichtlich stolz präsentiert Lehrling Urs Jud sein prächtiges Herbarium. le gebracht wurden. Es gab solche, die nicht einmal durch die Eingangstüre kamen. Dieses Jahr ging der erste Rang an Urs Jud, der im Forstbetrieb Amden seine Lehre absolviert. 30 verschiedene Baumarten Er konnte sich bei 20 eingegangenen Herbarien behaupten. Sein Herbarium ist eine praktische Holzkiste mit Tafeln

Bild: zvg

aus Holz und Plexiglas. Sein Herbarium enthält 30 verschiedene Baum- und Straucharten. Von jeder Baumart hat Urs Winterzweig, Blatt, Rinde und Holz im Längsschnitt gesammelt und bearbeitet. Dies ergibt ein Herbarium mit 120 Pflanzenteilen. Schon letztes Jahr stand ein Lehrling des Forstbetriebs Amden auf dem Podest. Samuel Bruderer erhielt für seine Arbeit den dritten Rang.

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Die jüngsten Einwohnerinnen und Einwohner von Amden,

Jana, Tochter von Rolf und Jasmine Thoma, Hänslistrasse 5

Tanja, Tochter von Marcel und Luzia Büsser, Schwanden 678

Leandra, Tochter von Markus und Eliane Camenisch, Allmeindstrasse 34

Robin, Sohn von Ignaz und Nadja Gmür, Ruestelstrasse 1

Piet, Sohn von Hansueli und Taryn Lutz, ehemals Bruggacker

Severin, Sohn von Andreas und Petra Mang, Betliserstrasse 9

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Amden Aktuell

sie erblickten im Jahr 2013 das Licht der Welt

Matteo, Sohn von Reto und Janet Gmür, Kirchstrasse 5

Ronja, Tochter von Peter und Franziska Rüdisüli, Ruestelstrasse 2

Andrin, Sohn von Toni und Maja Jöhl, Hagstrasse 6

Gian, Sohn von Reto und Daniela Wälti, Kirchstrasse 9

Noah, Sohn von Pascal und Manuela Schäfer, Amdenerstrasse 19

Damian, Sohn von Alexander und Katja Schiesser, Tobelstrasse 10

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Nr. 2 / Februar 2014

...und noch mehr kleine Einwohner!

Safira, Tochter von Thomas Nötzli und Sandra Albin, Dorfstrasse 10

Nico, Sohn von Beat und Regina Gmür, Obdorfstrasse 18

Rouven, Sohn von Hans Jürg und Bianca Gfeller, Amdenerstrasse 21.

Gian Andri, Sohn von René und Corina Rüdisüli, Dorfstrasse 59

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Bischof Markus Büchel bewundert Krippe Die Krippenlandschaft wird in ein paar Tagen bereits wieder abgebaut, wer sie noch nicht bewundert hat, kann das noch bis am Sonntag 2. Februar nachholen. Bereits spuken AltKirchenpfleger Beat Gmür wieder frische Ideen durch den Kopf, schon jetzt ist er auf der Suche nach neuem «altem» Material. Von Cornelia Rutz Die Besucherströme waren auch in diesem Jahr wieder grossartig. Von weit her reisten die Tagestouristen, um die einmalige Krippenlandschaft zu besuchen. Auch ohne Schnee erfreut sich Amden im Januar vieler Gäste. Das Bergdorf ist auch ohne Skier sehr beliebt. Die Krippe erweist sich in diesem Jahr einmal mehr als Publikumsmagnet. Der Besuch lässt sich herrlich verbinden mit einem Spaziergang auf dem neuen Albert-Böni-Opawsky-Weg. So stand es im Dezember in der bekannten Zeitschrift St. Galler Bauer. In den Medien und Zeitungen wird über Amden und die Krippe oft berichtet. Hoher Besuch aus St. Gallen Am Sonntag, 19. Januar, reiste sogar Bischof Markus Büchel nach Amden. Die Krippe findet auch bei ihm grosse Beachtung und er freut sich mit den Verantwortlichen über das spezielle Werk. Der Besuch des Bischofs würdigt die grosse Arbeit der vielen Helfer. Diese investieren viele Stunden für die Vorbereitung und den speziellen Aufbau der Krippe. Beat erteilt Aufträge und zeichnet seine Ideen so genau wie möglich auf Papier.

Beat Gmür (links) und Victor Buner (rechts) freuen sich über den Besuch von Bischof Markus Büchel. Bild: zvg

Vor 200 Jahren war die Türe zur Herberge die alte Pfarrhaustüre von Amden. Bilder: Cornelia Rutz «Kirchenpräsident Rolf Böni hat sehr viel Talent. Alles setzt er so um, wie ich es wünsche», lobt Beat Gmür. Beat ist auch offen für Vorschläge, so meinte Christoph Fässler, Kirchenverwaltungsmitglied, eine Fahne bei der Herberge auf dem Dach wäre doch passend, auch Beat gefällt es. Beats Bruder Albin hilft ebenfalls kräftig mit, sofern er nicht auf den Fassdauben die Konkurrenz das fürchten lernt. Schon im Sommer hat Albin den geschwungenen Birkenstamm hinter der Höhi gesichtet und abtransportiert. Albin hat daraus den Lauf für das Bächlein gehauen und das Holz behandelt. Das klare Wasser sprudelt bei der Krippe nun täglich im Kreislauf, Kinder und Erwachsene freuen sich sehr daran. «In der Natur kann man es sich manchmal gar nicht vorstellen, dass zum Beispiel der hässliche, knorrige Stamm zur Krippe passt, doch genau so muss es sein», erklärt Beat. Pfarrhaus-Türe ‒ zurück in Kirche Die Türe zur Herberge hat Beat bei Fridolin Jöhl im Hüttli oben geholt. Beat ist zur Stelle, wenn etwas Altes abgebrochen wird, so auch beim Wohnhausabbruch von Jöhl`s. «Vor 200 Jahren war das die Türe des alten Pfarrhauses», erzählt Beat. Mit der goldenen Farbe an den Fenstergittern passt sie jetzt perfekt. Über dem Eingang steht in Hebräisch ge-

schrieben: Herberge. Yvonne Hönegger hat das Schild prächtig gestaltet. Viele fleissige Helfer bleiben still im Hintergrund und schaffen, Beat ist allen sehr dankbar, auch wenn diese nicht speziell erwähnt werden. Schlaflos in Amden Neue Ideen sind schon in Beats Kopf, er denkt weit voraus. Die unruhigen Nächte werden wieder kommen. «Dann kommt manchmal der Schlaf wirklich zu kurz.» Auch Pfarrer Victor Buner lässt sich immer überraschen, was Alt-Kirchenpfleger Beat wieder Neues einfällt.

Die Gottesfamilie findet Unterschlupf in einem Stall.

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Wenig Schnee, aber gutgelaunte Aktionäre Das Aktionärsfest der Sportbahnen Amden AG vom 11. Januar 2014 war gut besucht. Der Schnee liegt im Arvenbüel knapp, doch das Monte Mio bietet Gemütlichkeit. Von Rita Rüdisüli Der Schnee liegt knapp. Sehr knapp. Doch die kleinen Rennfahrer der Skiclubs Amden und Umgebung absolvieren am Samstagmorgen unverdrossen ihr Skitraining. Denn auf dem eher flachen Hang am Skilift Leistkamm lässt sich gut an der Technik feilen. Auch einige Familien geniessen den Skiausflug. Der Hang bei der Sesselbahn Arven lädt zum Snowboarden, Schlitteln und Skifahren ein. Und dann ist da ja noch das beliebte Pistenrestaurant Monte Mio. Dank der günstigen Familientageskarte kann eine fünfköpfige Familie für 125 Franken einen Tag Skifahren und im Monte Mio oder Holzstübli ein Mittagessen geniessen. Am Samstag finden auch rund 100 der über 800 Aktionäre der Sportbahnen Amden AG den Weg zum Monte Mio. Auf die Schneebar muss diesmal verzichtet werden. Doch die Drinks, ausgeschenkt von den Verwaltungsräten, sind so oder so beliebt. Wer einen warmen Sitzplatz bevorzugt, kann sich im Restaurant von Mägi Büsser’s Team verköstigen lassen. Seit diesem Winter sind auf der Arvenpiste Schneelanzen montiert. Unternehmer Anton Bächler von Bächler Snow

Verwaltungsratspräsident Heinz Wickli betätigt sich als Wirt und schenkt seinen Aktionären gleich selbst ein. Bild: Rita Rüdisüli lässt es sich nicht nehmen, «seine» Anlage in Amden zu besichtigen und sich unter die Aktionärsschar zu mischen. Neue Aktionäre An der Neuzuzüger-Begrüssung im vergangenen Herbst betonte Gemeindepräsident Urs Roth, es sei für in Amden wohnhafte Personen Ehrensache, Aktien der Sportbahnen Amden AG zu besitzen. Und prompt meldeten einige Neuzuzüger Interesse an. Am Aktionärsfest können sie nun erstmals einen gemütlichen Nachmittag mit Gleichgesinnten ver-

bringen. Sängerin Sandra Zeoli unterhält mit rassiger Musik und mit Après-Ski Hits. Das Aktionärsmenu, ein gluschtiger Mix-Spiess, serviert mit Kroketten und Salat, findet guten Anklang. Da die Nachttemperaturen oftmals über dem Gefrierpunkt liegen, sind die neuen Schneelanzen nur begrenzt einsetzbar. Doch Betriebsleiter Koni Rüdisüli unternimmt alles Menschenmögliche, um das Skifahren und Schlitteln zu ermöglichen. Er aktiviert die künstliche Beschneiung manchmal sogar morgens um vier Uhr noch.

Schmutziger Donnerstag 27. Februar 2014 Das Duo Hirzli Gruss spielt ab 9.00 Uhr –14.00 Uhr. Für Jung und Alt Maskierte erhalten traditionell die berühmten Käsehörnli gratis. Das ganze Ammann-Team freut sich auf ein buntes Fasnachtstreiben.

Blutspenden Dienstag, 11.02.2014 17.30 - 20.30 Uhr

Speerhalle Weesen

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Linda Gmür Clubmeisterin, Beni und Heiri teilen den Titel Bei traumhaften Wetterverhältnissen und fast frühlingshaften Temperaturen hat der Skiclub Amden am Neujahrstag die Clubmeisterschaften auf der Arvenpiste durchgeführt. Um Hundertstelsekunden haben die Rennfahrer um die Podestplätze gekämpft. Von Aline Tiefenauer Wegen knappem Schnee absolvierten nebst den Fasstugenfahrern auch die Skifahrer und Snowboarder das Rennen auf der flachen Arvenpiste. Es kam zu extrem spannenden und sehr knappen Entscheidungen. Die Kinderkategorie bei den Snowboardern gewann der elfjährige Jonas Gasser mit einem deutlichen Vorsprung auf seine Gegner. Vorjahressiegerin Karin Thoma dominierte mit einer schnellen Fahrt auch dieses Jahr wieder bei den Damen. Sie gewann vor ihren beiden Clubkolleginnen Aline Tiefenauer und Nadine Bischof. Eine knappe Entscheidung gab es bei den Herren. Es duellierten sich einmal mehr Franz Gmür und Andreas Thoma. Haarscharf mit nur einem Hundertstel Vorsprung holte sich Franz Gmür vor Andreas Thoma den Sieg. Auf dem dritten Platz, ebenfalls mit wenigen Hundertstel Rückstand, landete Adrian Gmür. Herren-Doppelsieg Am späteren Vormittag absolvierten auf dem gleichen Kurs auch über 100 Skifahrer ihr Rennen. Mit einer absolut gelungenen Fahrt holte sich die 20-jährige

Clubmeisterin auf Ski: Linda Gmür Bild: Aline Tiefenauer

Clubmeisterin mit Snowboard: Karin Thoma Linda Gmür (Damen Junioren) erstmals den Clubmeistertitel vor der letztjährigen Meisterin Maya Rüdisüli (Siegerin Damen 1 + 2). Bei den Herren gab es eine Überraschung mit gleich zwei Clubmeistern. Heinrich Gmür und Beni Gmür fuhren mit exakt derselben Zeit zuoberst aufs Podest. Knapp hinter ihnen mit einem Hundertstel Rückstand klassierte sich Stefan Gmür (Sieger Herren 3). Bei den Herren Junioren gab es ebenfalls ein enges Duell. Kilian Gmür gewann die Kategorie und die Brüder Michel und Pascal Büsser teilten sich mit der gleichen Zeit den zweiten Platz. Weitere Kategoriensiege gingen an Helen Rüdisüli, Karl Büsser, Carmen Rakeseder, Noel Büsser, Seline Gmür, Stephan Schiesser, Daniela Büsser und Reto Gmür. Schnelle Fahrten, spektakuläre Stürze Insgesamt 91 Fahrer wagten sich nach dem Mittag auf die Fassdauben. Das Fasstugenrennen hat Tradition, das Spektakel lockte auch dieses Jahr wieder massenhaft Zuschauer ins Arvenbüel. Von nostalgisch gekleideten Fahrern bis hin zu den harten Jungs in Badehosen und Fasnachtsmützen gab es hier viel Amüsantes zu sehen. Eine Reihe spektakuläre Stürze, besonders im Schlusshang, der mit einer kleinen Schanze versehen war, sorgten für Unterhaltung und

Bild: Beat Rüdisüli

zahlreiche Lacher am Pistenrand. Bei den Damen verteidigte die letztjährige Fasstugensiegerin ihren Titel. Mit einem guten Vorsprung gewann Miriam Gmür die Fasstugenkategorie Damen vor Marianne Böni und Cecile Fäh. Bei den Herren sicherte sich der letztjährige Drittplatzierte Köbi Büsser den ersten Platz. Knapp hinter ihm fuhr Beat Fischli auf den zweiten. Der letztjährige Fasstugensieger Karl Büsser wurde Dritter. Noel eifert Weltmeister nach Bei den Kindern erfolgte dieses Jahr ein neu zusammengesetztes Podest. Der elfjährige Noel Büsser, der bereits die Knabenkategorie gewonnen hatte, dominierte vor Rino Rakeseder und David Jenny. Den Sieg bei der Neujahrskombination der Kinder holte sich Rino Rakeseder. Bei den Damen musste sich die Vorjahressiegerin Karin Thoma von Miriam Gmür geschlagen geben. Die ehemalige Weltcup-Fahrerin holte sich im Fasstugenrennen den entscheidenden Vorsprung heraus. Bei den Herren dominierte Ivo Gmür vor dem letztjährigen Sieger Andreas Thoma. Dritter wurde Köbi Büsser. Rangliste auf: www.scamden.ch

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Leserbrief Per Ende Februar schliesst das Schäfli. Deshalb geben wir nochmals Vollgas und machen den ganzen Februar jeden Abend Ustrinkete. Zum Abschluss gibts das Chappäfäscht am Mittwochabend vor der Fasnacht und die Party am Schmudo mit «den ganzen Tag gratis Chäshörnli für alle». Das weiss gedeckte Restaurant ist bereits geräumt und der Stammtisch steht wieder am alten Ort. Das Schäfli verwandelt sich im Februar wieder in ein Dorfbeizli und freut sich auf lange Nächte. Wir wollen so aufhören, wie wir angefangen haben. Es ist schliesslich noch sehr viel Alkohol im Haus und alles muss weg. Zum Essen gibts die beliebten Snacks wie Toast, die berühmten Schweinswürstli, Chäshörnli, Pizza, Fondue sowie ein einfaches Tagesmenu. Danach wird Oliver Eschler das Schäfli zunächst noch behalten und mit dem gleichen Konzept wie das Bienenheim als Lowbudget Hotel mit günstigen Arbeiterzimmern oder als Gruppenunterkunft unter dem Namen AmdenLodge vermieten, wo die Gäste die Möglichkeit haben, selber zu kochen. Den Saal für bis gut 100 Personen kann man ebenfalls für Events mieten. Der Grund für die Schliessung und die seit zwei Jahren bestehende Unsicherheit ist folgender: Die Acad-Schäfli AG als Vermieterin aber nicht Eigentümerin des Hauses, ging Anfang 2012 pleite - nur fünf Monate nach Eröffnung des Schäflis durch Oliver Eschler. Somit war der abgeschlossene Mietvertrag wertlos. Die MCT AG, ebenfalls eine Firma aus dem Dunstkreis von Hans-Rudolf Zepf

und Eigentümerin des Gebäudes, wollte anfänglich keinen neuen Mietvertrag abschliessen und forderte Oliver Eschler auf, das Haus sofort zu räumen. Deshalb musste das Schäfli damals im Sommer schliessen. Danach wollte die MCT doch wieder Verhandlungen aufnehmen. Durch die neuen Vertragsbedingungen konnte man sich jedoch nicht einig werden. Kaum war das Schäfli dank der neuen Verhandlungen wieder offen, musste es per Ende August 2012 wieder geräumt werden. Deshalb eröffnete Oliver Eschler den Ammlerhof per 1. September 2012 um dann dort weiter zu wirten. Die Idee war, Warenlager und Investitionen wie Kasse und Kaffeemaschine etc. vom Schäfli in den Ammlerhof zu transportieren und dort weiterzuverwenden. Da kurz darauf die MCT AG als Gebäudeeigentümerin des Schäflis ebenfalls pleite ging, stellte sich das Konkursamt auf den Standpunkt, dass nichts aus dem Gebäude abtransportiert werden dürfe, bis ein genaues Inventar durch das Konkursamt vorgenommen worden sei. Zweitens stellte sich das Konkursamt Wädenswil auf den Standpunkt, dass die Miete für mindestens ein halbes Jahr weiter bezahlt werden müsse, da Oliver Eschler die Miete nach dem Konkurs der Acad Schäfli einfach auf das Konto der MCT einbezahlt habe und so ein so genannt stillschweigender Mietvertrag eröffnet worden sei und das Haus per Ende März 2013 geräumt werden solle. Deshalb mussten viele Investitionen, die bereits im Schäfli gemacht wurden, im Ammlerhof nochmals gemacht werden.

Zum anderen musste das Schäfli offen bleiben, um überhaupt die Miete zahlen zu können. So kam es, dass Oliver Eschler mit dem Bienenheim, dem Schäfli und dem Ammlerhof plötzlich drei Betriebe hatte. Erneut stellte man sich darauf ein, das Schäfli nach Ablauf der Frist zu schliessen. Im März hiess es dann, man könne auf zusehen hin noch bleiben bis maximal Ende August 2013, das sei aber dann definitiv. So beschloss Oliver Eschler im Juli 2013, das Restaurant während der Woche zu schliessen, um es zu räumen, und am Wochenende noch für die bereits angenommenen Hotelreservationen offen zu lassen. Kaum war das Restaurant geschlossen, zeigte sich, dass alles etwas verzögert war und dass man nun doch noch bleiben könne. Nun ist die Sache definitiv - im Frühling 2014 wird das Haus zwangsversteigert. Was mit dem Schäfli danach passiert, ist ungewiss. Um es nach einem Besitzerwechsel als Restaurant und Hotel weiterführen zu können und die entsprechenden Auflagen zu erfüllen, wären Investitionen nötig, die wirtschaftlich gesehen in keiner Art und Weise zu rechtfertigen wären. So freuen wir uns auf den letzten Monat im Schäfli und blicken zurück auf eine sehr schöne, lehrreiche aber auch turbulente Zeit. Schaut mal rein! Oliver Eschler Rest. Schäfli - ab Freitag, 1. Februar bis 28. Februar jeden Abend offen zur Ustrinkete (ab 16:30 Uhr)

Wussten Sie eigentlich, dass ... • • • • •

es am Fasstuge-Rennen auch nichtweltmeisterliche Stürze gab? die Feldgrille das Tier des Jahres 2014 ist? in einem Früchtekorb selten viele Früchte sind? der Sportbahnen-Betriebsleiter im Oktober um Schneeschmelze und warmes Wetter betete? derselbe Betriebsleiter im Dezem-

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ber auf Schnee und kaltes Wetter hoffte? ein «Hellsatan» nicht dasselbe ist wie «ä häälä Satan»? das Erlebnisbad Chäsern im Radio SRF3 vorgestellt wurde? man in Obersaxen mit Saisonkarten aus Amden günstig skifahren kann? ein Couch-Potato ungeniessbar sein kann?

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sich die Ammler Frauen und Mütter am 12. Februar im Thermalbad in Bad Ragaz verwöhnen lassen? die Post jedem Haushalt vier Briefmarken schenkt? der Schmudo dieses Jahr erst am 27. Februar ist? ’Stewardesses’ das längste Wort ist, das Schreibmaschinenschreiber mit der linken Hand schreiben?

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Wenn der Himmel die Erde berührt – Gebetshaus Mennweg Die Gastgeber Roland und Heidi Laubscher und das Team führen mit Fachkompetenz und herzlicher Gastfreundschaft das Gebetshaus Amden. Es ist ein Ort an dem man sich zurückziehen kann. Von Gabriele Büchel Das Gebet wird als Dialog zu Gott bezeichnet. Viele Menschen aus der Deutschschweiz und dem Süddeutschen Raum nehmen dieses Angebot wahr und verbringen meist zwei bis drei Tage im Gebetshaus Amden. Die Entstehungsgeschichte des Gebäudes wurde bereits vor zwei Jahren in der Ammler Zitig beschrieben. Über eine lange Zeitspanne, rund 40 Jahre, wurde das Haus, mit dieser herrlichen Aussicht, von der Chrischona Gemeinde geführt. Das Ehepaar Laubscher ist seit 2001 im Gebetshaus tätig. Nach dem Tod des Gründers und Leiters im Jahr 2003 übernahm es die Verantwortung der Selbständigkeit und die Führung dieses Vereins, der im Hintergrund die Landeskirchen und Freikirchen umfasst. Es besteht eine Verbindung zu dem Netzwerk von Gebetsgruppen und -bewegungen «Gebet für die Schweiz» (www.gebet.ch) Im Gespräch mit Familie Laubscher, die im Ort Amden wohnt, sind Herzlichkeit, Wärme, Überzeugung, der gelebte Glaube und das Vertrauen sehr stark spürbar.

Das Team des Gebetshauses freut sich auf Gäste aus Nah und Fern. Beim Betreten wird man von einem angenehmen Wohlgefühl umhüllt. Es ist ein geschützter Rückzugsort für Menschen, die den Dialog mit Gott suchen, die mit sich selber ins Reine kommen möchten, die eine Entscheidungshilfe benötigen, die Unterstützung zum Loslassen brauchen. Kathedrale in der Natur Während dem Kurzaufenthalt kann man Kontakt zur Gemeinschaft geniessen

Bild: zvg

oder ganz alleine, zurückgezogen im Gebet verweilen. Das Gästehaus hat insgesamt 30 Betten im Angebot, Doppel- und Einzelzimmer, nach individueller Wahl, Frühstück, Halb- oder Vollpension, oder auf Wunsch eine Fastenzeit. Es stehen ein Aufenthaltsraum zur Verfügung, zum Malen und Lesen, und ein Raum der Stille. «Die schönste Kathedrale ist wohl in der Natur, rund um Amden, in der nächsten Umgebung», wie es Heidi Laubscher ausdrückt. Im Gebetshaus wird von Dienstag bis Samstag von 15.00 bis 16.00 Uhr gemeinsam gebetet. Es gibt Gebetstage, Seminare, Tagungen und die Gebetsschule, ein weiteres Standbein für dieses Unternehmen. Ora et labora Montag ist Ruhetag. «Ora et labora» (Bete und arbeite) – «der Weg zu Gott liegt im Gebet» sind Grundsätze aus der Tradition der Benediktiner aus dem Spätmittelalter. Das Gebetshaus Amden ist keine Konkurrenz zu den Kirchgemeinden, es besteht keine Rivalität. Es ist der Ort an dem ein «time out» gebucht werden kann. Erholung, Begegnung mit Gott, neue Energie, um den Anforderungen im Alltag gewachsen zu sein. Ein wertvolles Angebot an einem besonderen Ort: Im Mennweg 246 in Amden.

Der Weg zu Gott liegt im Gebet – das erfährt man im Gebetshaus im Mennweg. Bild: Gabriele Büchel

www.gebetshaus.ch

Ammler Zitig

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Nr. 2 / Februar 2014

Weihnachten ‒ als Zauberstab Weihnachten schwenkt einen Zauberstab über die Welt und siehe, alles ist sanfter und schöner. So auch der 3. Adventssonntag mit Weihnachtsfeier im Altersheim. Es weihnachtet sehr, auch bei uns im Altersheim. Schon im Eingang lädt das Christkind ein: «Komm sehe und höre». Die herrliche Krippe im Kirchlein ist ein wahres Bethlehem. Mit Pfarrer Buner und Pfarrer Schlede den Gottesdienst zu feiern, ist ein frohes Weihnachtsfest. Das schönste Lied «Stille Nacht, heilige Nacht» tönt dankbar in Freude und etwas Wehmut in den Raum der Hauskapelle. Stoja Blagojevic und die guten Feen vom Heim haben uns Weihnachten in viel Arbeit liebevoll gestaltet; mit glänzendem Tischgedeck und dem feinen Festessen. Gemeindepräsident Urs Roth spricht vom vergangenen Leben unserer Zeit und vom Lebensabend gut aufgehoben im Altersheim, wo wir noch frohgemut spazieren können um Haus und Garten

sammen, begleitet durch Gitarre und Handorgel, Lieder aus voller Kehle. Die Lieder erinnern uns an die Jugendzeit. Im milden Ton der Weihnachtsmelodie ertönen «Stille Nacht» und «O du fröhliche, o du selige Weihnachtszeit».

und die Strasse rauf und runter. Gemeinderat Heiri Thoma betont, dass es der Verwaltung wichtig ist, das Altersheim nach 26 Jahren zu renovieren und vergrössern oder gar einen Neubau zu wagen. Nach dem fein mundenden Dessert kam die fröhliche Überraschung. Die Geschwister Sepp und Fridi singen zu-

Schau mal – Überraschung: Stoja, in gemütlicher Stimmung, übergibt uns Bewohnern eine glänzende Geschenktasche. «O, was wohl?» Einen Tee-Isolierkrug mit aufgedruckter Foto, eine Tasse mit Teebeutel und Zucker. «Geschätzte Frau Stoja, herzlichen Dank!» Mit Freude bringen wir den bunten Krug nun jeden Morgen zum Auffüllen. Es war eine weihnachtlich schöne Feier. Allen, die beigetragen haben, danke schön und von Herzen ein gesegnetes, gesundes neues Jahr. Übrigens: Der beste Platz für ein Altersheim bleibt Aeschen, finde ich. Maria Büsser

SEN DEN WhatmEE AM en. Frohsein. Ankommen. Durc

Mitarbeiter/in Gäste-Service & Administration 50% | unbefristet Unsere Tourismusorganisation ist verantwortlich für die Gästeinformation, Eventorganisation und Vermarktung dieses einmaligen Gebietes. Für die Verstärkung unseres Teams suchen wir eine aufgeweckte Persönlichkeit. Das bringen Sie mit - Freude am Kontakt mit verschiedensten Menschen - eine kommunikative und offene Persönlichkeit - Selbständigkeit, Initiative und Engagement - Fremdsprachenkenntnisse in Englisch und Französisch - Erfahrung im Kundendienst - Kenntnisse in der Administration und Buchhaltung - Ideen und ein Auge fürs Besondere Das sind Ihre Aufgaben - Gästeberatung am Schalter, Telefon und per E-Mail - Vermitteln von Unterkünften, Gruppenangeboten und Pauschalen - Mithilfe bei der Planung und Umsetzung des Marketingauftritts - Content Management der Website und für das Reservationssystem - Planung und Umsetzung von Projekten, Events und Gästeprogrammen - Administrative Tätigkeiten (Personaladministration, allg. Büroarbeiten) - Mithilfe in der Buchhaltung & führen von Statistiken Der Stellenantritt erfolgt nach Vereinbarung im Sommer 2014. Interessiert? – Dann freuen wir uns sehr über Ihre Bewerbung. Bei Fragen und weiteren Informationen sind wir gerne für Sie da. Kontakt Thomas Exposito, Geschäftsführer +41 58 228 28 30 | [email protected] AMDEN & WEESEN TOURISMUS Dorfstrasse 22 | PF 105 | CH-8873 Amden

21. Febr. 2014 ab 19.00 h mit

Kari

Musik und

Ruedi

Fondue-Abend

ab 18.00 h: (Nacht-Skifahren von 19.00 - 21.30 h)

Nr. 2 / Februar 2013

Amden Persönlich

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Hat Frieda in Afrika ein zweites Daheim gefunden? Im Mittenwald daheim ‒ mit schönster Aussicht auf Amden ‒ durfte Frieda Gmür-Bärtsch kürzlich ihren 80. Geburtstag feiern. Die Liebe zu Afrika ist immer geblieben, über 30-mal flog sie in den warmen Süden, zuerst um Ferien zu machen, später der Freundschaften wegen. Von Cornelia Rutz Die Strassen sind aper zum Mittenwald hoch, im Januar ist mehr Frühling als Winter. Es kann aber auch anders, schon öfters war die Strasse in die Durschlegi gesperrt, wegen «Laui-Gfahr». Herzlich werde ich begrüsst, Frieda strahlt eine Lebensfreude aus. Sie erzählt gerne von ihrem Leben und den vielen Reisen, vor allem aber von der Familie in Kenia, mit der sie schon über viele Jahre befreundet ist. Überall in der Wohnung spürt man die Liebe zu Afrika. Neben den vielen Bildern ihrer fünf Kinder und 14 Grosskinder hängen viele Zeichnungen. Geschenke aus Afrika schmücken die kleine Wohnung. Elefanten in allen Farben Elefanten in allen Farben und Grössen stehen neben Zebras und Nashörnern. «Fast alles sind Geschenke, die ich bekommen habe», schwärmt Frieda. Oft sei sie verreist. Nach dem frühen Tod ihres Ehegatten mit nur 47 Jahren war

Frieda und die kleine Frieda haben sich ins Herz geschlossen. Bild:zvg

Die Wurzeln von Frieda sind in der Schweiz, doch sie reichen weit. Bild: Cornelia Rutz die gelernte Serviceangestellte mit ihren fünf Kindern plötzlich alleine auf sich gestellt. Im Kaffee Binna und im Restaurant Löwen ging sie fast täglich ihrer Arbeit nach und ernährte so die grosse Familie. Der Sittliblock war lange Zeit das Zuhause der Familie Gmür, bevor Schwiegersohn Kari im Mittenwald für sie im oberen Stock eine kleine Wohnung ausbaute. Sonne und Wärme Die wärmeren Jahreszeiten gefallen Frieda heute noch besser als der Winter. Mit Kolleginnen machte sie oft Ferien, so in Griechenland, Sardinien oder Spanien. Fast alle Länder ums Mittelmeer hat Frieda gesehen. Später kam Kenia dazu, und wie es das Schicksal wollte, fühlte sich Frieda dort immer geborgener. Die Liebe zum Land und dessen Einwohnern ist im Laufe der Jahre stets gewachsen. Zweimal im Jahr gönnte sich nun Frieda Ferien in Afrika. Im Frühling meist zwei Wochen, im Herbst waren es gar vier. Die Binnas begleiteten Frieda oft, auch nach Afrika. «Ich hatte schon immer eine Vorliebe für dieses Land. Ich liebe die Wärme, und das Meer ist nirgendwo so herrlich warm», verrät Frieda. Die dunkelhäutigen Boys waren stets bekümmert um das Wohl der Schweizer Gäste. Sie zeigten die verborgenen Flecken und Schönheiten des Landes, begleiteten die Ammler auf die Safaris. Die wilden Tiere hautnah zu erleben, in der Natur und der unendlichen Stille

zu übernachten, das war Friedas Welt. Das Interesse an diesen Einheimischen wuchs und Frieda wollte deren Familien kennenlernen. «Die Menschen wohnen dort in einfachen Verhältnissen. Die Kinder besuchen eine Schule, wenn dies ihre finanzielle Möglichkeit zulässt. Doch die Schuluniformen sind teuer, und ab der 6. Klasse müssen die Familien für die Kleidung selber aufkommen. Viele haben diese Mittel nicht.» Frieda spürte, dass sie da helfen wollte und konnte. Sie kaufte den Mädchen Schuluniformen oder Material für die Schule und ermöglichte ihnen so, die Schule abzuschließen. So haben die Jugendlichen für die Zukunft eine viel grössere Chance und Perspektive. «Die Familie nutzte mich nie aus. Im Gegenteil: Eine tiefe Freundschaft entstand, die bis heute noch anhält. Meine Hilfe wurde dankbar angenommen und geschätzt.» Ein Familienmitglied Später reiste oft Aurora Wölkner mit Frieda nach Afrika. Auch Tochter Marianne gefällt es in Kenia, zweimal durfte sie ihre Mutti begleiten. Wenn Frieda in Kenia war, lud sie oft die Familie aus Ukunda zum Essen ein. Oder sie selbst durfte Gast bei ihnen sein. «Es kommt immer viel zurück. Für mich wurde der Ort Ukunda wie ein zweites Daheim.» In den schönsten Kleidern setzten sich die Gäste an den Tisch. Für die Kenianer war es wie Weihnachten, wenn Frieda aus der Schweiz bei ihnen auf Besuch war. Zu Buschhochzeiten war Frieda zweimal eingeladen. «Es war sehr heiss, mir lief der Schweiss nur so herab. Gerne wäre ich länger geblieben, aber ich spürte, dass ich an die Grenzen kam. Ein andermal fuhr ich mit dem Taxi in den Busch, und dummerweise trat ich beim Aussteigen in einen Ameisenhaufen. Die Tiere haben mich überall gestochen und so musste ich auch diese Hochzeit schweren Herzens viel zu früh verlassen.» Frieda strahlt, wenn sie erzählt. Es ehrt sie sehr, dass zwei Mädchen bei der Geburt nach ihrem Namen getauft wurden. Gerne möchte Frieda wiedermal nach Kenia fliegen, bis dahin bleibt sie mit Briefeschreiben in Kontakt. Mit dem Internet ist auch alles sehr einfach geworden. Über Skype kann sich Frieda immer wieder mit ihren Freunden in Kenia unterhalten.

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Vereine

Nr. 2 / Februar 2014

Viel Langlauf-Luft geschnuppert Kaum zu glauben, es hat doch noch Schnee gegeben. 37 Anmeldungen gab es für den Langlauf-Schnupperkurs: die Loipe wurde frisch gespurt. Von Erika Meili Mit der erstmaligen Durchführung des Langlauf-Schnupperkurses in klassischer Technik am Samstag, 18. Januar 2014 in Amden-Arvenbühl setzte sich der Langlaufclub Arventritt zum Ziel, Langlaufanfängern den Einstieg ins Langlaufen zu erleichtern. Mit einem derartigen Ansturm jedoch hätte wohl niemand gerechnet. Dass sich gleich mehrere Familien mit Kindern anmeldeten, freut die Veranstalter ganz besonders. Umso grösser war dann auch die Herausforderung für das Sporthuus Amden, für jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin Langlaufskis, Stöcke und Schuhe in der passenden Grösse zur Miete bereit zu haben. So wurde für die Langlaufneulinge, die allesamt einmal ausprobieren und erleben wollten, wie es sich anfühlt, in zauberhafter Landschaft auf einer frisch gespurten Loipe dahinzugleiten, zum geplanten Morgenkurs zusätzlich ein Nachmittagskurs angeboten. Begleitet von Mitgliedern des Clubs Arventritt ging’s in Dreier- bis ViererGruppen zur Loipe. Die Neulinge waren froh, in den ersten Fahrversuchen auf den

Die Tücken des Abfahrens wollen gemeistert werden. Bild: Erika Meili schmalen Brettern von ihren Betreuern angeleitet zu werden. Denn sie merkten bald, dass die Skier zunächst gar nicht das machten, was man von ihnen erwartete. Insbesondere, da nach den ersten Metern bereits eine leichte Abfahrt wartete. Da dann bald eine Steigung nahte, war es für die Langlaufanfänger wertvoll, vorgezeigt zu bekommen, wie man in und neben der Spur bremsen kann. Mit kurzen Schritten Mit kurzen Schritten lassen sich leichte Steigungen überwinden, grössere Steigungen mit dem Tännlischritt bewältigen. In geraden Strecken kann man sich mittels koordinierten Bewegungen des gesamten Körpers auf der Spur vorwärts bewegen. Angetan vom prächtigen Panorama im Chapf waren die Langlaufneulinge fast allesamt guten Mutes. Auch die für Anfänger anspruchsvolle

Abfahrt wagten sie. Natürlich liess sich da der eine oder andere Sturz in den weichen Schnee nicht vermeiden. Mit zunehmender Übung gelang das Gleiten immer besser. Es war eine wahre Freude, die Begeisterung der Teilnehmenden mitzuerleben. So ist es denn auch nicht erstaunlich, dass viele sagten, bald wieder auf die schöne Loipe in Amden zu kommen. Schön wäre es, wenn Funken dieser Begeisterung auch auf die Loipenspurer überspringen würden. Damit diese weiterhin motiviert sind, auch für die wachsende Gruppe von Wintersportlern mittels stets zuverlässig gespurter Loipe beste Bedingungen anzubieten. Der Langlaufclub Arventritt schätzt sich glücklich, eine so grosse Anzahl Personen mit ihrer Leidenschaft für den Langlaufsport angesteckt zu haben und dankt dem Sporthuus Amden für die tolle Zusammenarbeit.

Nr. 2 / Februar 2013

Geschichtenkiste

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Geschichtenkiste: Das Wetter spielte schon früher verrückt Der gegenwärtige Winter war bisher eher ein kalter Herbst. Gab es das wirklich noch nie? Von Rita Rüdisüli Maria Büsser hat ein altes Exemplar der Zeitschrift St. Galler Bauer ausgegraben. Darin wurden Wetterkapriolen thematisiert. Im Jahr 1185 war der Winter so ausserordentlich warm, dass man im Jänner schon Blust sah. Im Hornung (Februar) waren die Äpfel so gross wie Haselnüsse. Im Mai schnitt man Korn, im August war die Weinlese. 1276 war der Winter so kalt, dass der Bodensee völlig zufror. Darauf folgte ein ungemein fruchtbarer Sommer. 1294 war der Sommer so heiss, dass die meisten Brunnen vertrockneten und das Gras völlig ausgebrannt wurde. Das Vieh musste mit Tannenreisig und Stroh gefüttert werden. Ähnliches Wetter brachte das Jahr 1362: Das Vieh musste schrecklichen Hunger leiden. Es trat auch eine starke Viehseuche auf, so dass das meiste geschlachtet werden musste. Darauf folgte ein langer und strenger Winter mit 15-wöchiger grosser Kälte und viel Schnee. Am Karfreitag fiel aber eine solche Wärme ein, dass Schnee und Eis innert 24 Stunden schmolzen. Auf diesen Winter folgte ein nasser Sommer, der Pest und Hunger brachte.

Im Januar 1968 ist die Strasse ins Arvenbüel eine Woche lang zu. Das Bild zeigt die Räumung der Unterschossstrasse. Bild: zvg

Am 15. Januar 1988 flattern im Stock Windeln am Stewi. Am Mattstock und Rahberg liegt nur wenig Schnee. Bild: Rita Rüdisüli An Weihnachten 1367 wehte ein warmer Südwind. Heizen war nicht mehr nötig, die Leute gingen barfuss. Die liebliche Wärme dauerte an bis Lichtmess (2. Februar). Darauf kamen raue kalte Winde und ein solcher Schnee, dass «kein Nachbar zum andern gehen konnte. Darauf folgte eine ungemeine Wohlfeile in Korn, Wein und anderen Lebensmitteln, dass man ein gutes Rind für eineinhalb Goldgulden kaufen konnte». Eingang durchs Hausdach Am Fasnachtsabend 1442 fiel seit Menschengedenken der grösste Schnee. Die meisten Häuser wurden eingeschneit, dass man ein Loch in das Dach machen und durch dasselbe ein und aus gehen musste. Darauf folgte ein ungemein fruchtbares Jahr ohne Donner, Blitz und Hagel. 1473 blühten im Februar die Bäume, im Mai gab es reife Gerste, Erdbeeren und Kirschen. Wegen dem fehlenden Niederschlag im Sommer herrschte entsetzlicher Wassermangel. Im Weinmonat fingen die Bäume neuerdings an zu blühen und um Martini konnte man zum zweiten Mal in diesem Jahr reife Kirschen pflücken. 1685 fiel Mitte Juli ein grosser Schnee. Aber an Weihnachten war es so warm,

dass der Boden vor Hitze gespalten war und das Gras anfing zu wachsen. Im Jänner 1696 bepflanzte man den Garten. Im Februar schwärmten die Bienen und im März erfror wegen der einfallenden Kälte alles. An Weihnachten 1709 war es so kalt, dass Menschen in ihren Betten erfroren und grosse Tannen mit gewaltigem Knall zersprangen. Im Mai sah man noch kein Laub an den Bäumen und im Herbst weder Weintrauben noch Obst.

Dieser Enzian blühte am kürzesten Tag, am 21. Dezember 2013 an der Durschlegistrasse. Bild: Hannes Bühler

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Amden Aktuell

Nr. 2 / Februar 2014

Energieapéros – Energiezukunft mitgestalten Ist Ihr Gebäude zur Sanierung fällig und Sie wissen nicht, welche Massnahmen die sinnvollsten sind? Denken Sie vielleicht, dass Ihr Gebäude aus ästhetischen Gründen nicht saniert werden kann? Muss Ihre Heizung ersetzt werden? Möchten Sie ganz einfach mit einer effizienteren Beleuchtung oder einer Solaranlage Energie sparen? eing. Der Energieverbrauch Ihres Gebäudes kann mit einer richtig geplanten Modernisierung bis zu 70% gesenkt werden. Zudem können Sie von einem besseren Wohnkomfort profitieren und schonen die Umwelt. Intelligente Investitionen sind wirtschaftlich und dienen dem Werterhalt der Liegenschaft. Wie das geht und was Sie unbedingt beachten müssen, zeigen wir Ihnen bei vier Informationsanlässen mit einem vielfältigen Programm. So unterschiedlich wie Gebäude sind, gibt es auch eine Vielzahl von Möglichkeiten. Sie erhalten Informationen zur Renovation historischer Gebäude, zum Heizungsersatz, zur Nutzung von Solarenergie und zur effizienten Beleuchtung. Vor den Vorträgen und während dem anschliessenden Apéro besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer Ausstellung verschiedene Produkte und Systeme anzuschauen und sich bei den anwesenden Fachleuten direkt über Ihre persönlichen Möglichkeiten beraten zu lassen.

«The Muppet Show» bei Harmonie Weesen Am Wochenende vom 8. & 9. März 2014 übernehmen Kermit der Frosch, Miss Piggy und ihre Freunde der Muppet Show das Kommando in der Speerhalle Weesen. Von Reto Hahn

perfekter Unterhaltung. Musikalisch präsentieren wir Ihnen einen bunten Querschnitt durch zeitlose und moderne Blasmusik. Natürlich darf dabei die eingängige Titelmelodie «The Muppets» nicht fehlen. Aber auch sonst werden Sie viele unserer Stücke wiedererkennen.

Und die einzigartige Bühnen-Bar bietet sich zum gemütlichen Ausklang des Abends an. Reservieren Sie sich die Termine bereits jetzt in Ihrer Agenda. Wir und die Muppets freuen uns, Sie bald in der Speerhalle begrüssen zu dürfen!

Wer erinnert sich nicht gerne an Kermits legendären Ruf «Applaus, Applaus, Applaaaaus!». Oder an die liebestolle Miss Piggy. Und natürlich an die beiden griesgrämigen «Logengäste» Statler und Waldorf, für die die Show jeweils nicht schnell genug vorbei sein kann. Die Figuren der Muppet Show und ihre witzigen Erlebnisse bieten den optimalen Rahmen für ein Jahreskonzert mit

Stars and Stripes Zum Beispiel den tollen Marsch «Stars and Stripes forever», das Swing-Medley «Roger Cicero on Stage» oder das Konzertstück «Symphonic Dances from Fiddler on the Roof». Für das leibliche Wohl sorgt unser bewährtes Küchenteam unter der Leitung von Adrian Gmür. Die grosse Tombola ist mit tollen Hauptpreisen bestückt.

Samstag, 8. März 2014, 20 Uhr (Welcome-Apéro ab 18 Uhr, Warme Küche ab 18.30 Uhr) Sonntag, 9. März 2014, 14 Uhr (Türöffnung und warme Küche ab 13.30 Uhr) Weitere Informationen zum Jahreskonzert 2014 folgen in der nächsten Ausgabe der Ammler Zitig.

Nr. 2 / Februar 2013

Gemeindehaus

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Sind Sie an einer spannenden nebenerwerblichen Tätigkeit interessiert? Seit dem Frühjahr 2013 sind die Aufgaben für die Wartung des Gemeindesaal und des Ferienlagers Mürtschenblick (ehem. Militärunterkunft) zusammengefasst. Die mit der Aufgabe betraute Person hat den Auftrag per Ende März 2014 gekündigt. Wir suchen deshalb auf den 1. April 2014 oder nach Vereinbarung einen/eine

Hallenwart/-in für den Gemeindesaal und/oder Verantwortliche/n für die Truppenunterkunft Mürtschenblick Aufgaben Gemeindesaal (Pensum ca. 30 Prozent)

Sie übergeben den Mieterinnen und Mietern die Räumlichkeiten und instruieren sie über die vorhandenen Einrichtungen und das Mobiliar. Ebenfalls sind Sie für die Rückgabe des Gemeindesaals verantwortlich und kontrollieren die Einrichtungen und das vorhandene Mobiliar auf Sauber- und Vollständigkeit. Nach Veranstaltungen nehmen Sie die Detailreinigung (vor allem in Bezug auf den Saalboden) vor. Periodisch ist der gesamte Saal einer Reinigung zu unterziehen. Auf Wunsch des Veranstalters richten Sie den Saal für die bevorstehende Veranstaltung ein (z. B. Einrichtung der Bühne, Erstellung Konzertbestuhlung etc.).

Aufgaben Truppenunterkunft Mürtschenblick (Pensum ca. 10 Prozent)

Sie übergeben den Mieterinnen und Mietern die Räumlichkeiten und instruieren sie über die vorhandenen Einrichtungen. Ebenfalls sind Sie für die Rückgabe der Truppenunterkunft verantwortlich und kontrollieren das vorhandene Mobiliar auf Sauber- und Vollständigkeit. Sowohl beim Gemeindesaal als auch bei der Truppenunterkunft Mürtschenblick haben Sie mit der Reservation der Räumlichkeiten nichts zu tun. Diese werden neu über Amden & Weesen Tourismus abgewickelt. Da sowohl der Gemeindesaal als auch die Truppenunterkunft häufig besetzt sind, ist die Verfügbarkeit (vor allem auch am Wochenende) unabdingbar. Wir bevorzugen daher Bewerberinnen und Bewerber, welche in Amden wohnen. Die Arbeit wird im Stundenlohn entschädigt. Die beiden Aufgaben werden vorzugsweise „im Paket“ vergeben. Bei Bedarf können die beiden Aufgaben auch einzeln (an je eine Person) vergeben werden. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Gemeindepräsident Urs Roth (058 228 25 04, [email protected]) gern zur Verfügung. Wenn Sie sich von dieser Tätigkeit angesprochen fühlen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung, die Sie bitte bis spätestens am 15. Februar 2014 an den Gemeinderat Amden, Dorfstrasse 22, 8873 Amden, richten wollen.

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Amden Aktuell

Nr. 2 / Februar 2014

Leserbriefe Liebe Ammler Zitig

Liebe Ammler Zitig

Wir freuen uns immer sehr auf die Ammlerzitig. Gerne schicken wir ein Foto vom gestrigen Sonntags-Waldspaziergang, und möchten den Erstellern der neuen Waldruhe-Bänkli zwischen Fallen und Girengärtli ein grosses Danke vielmals ausrichten. An drei Standorten fanden wir diese zum Teil noch entstehenden Bänkli. Sie passen super in die schöne Landschaft!

Besten Dank für die sehr guten Kurzgeschichten von Rita Rüdisüli! Mein Kompliment. Immer wenn der neue Ammler ankommt, suche ich zuerst die Kolumne von Rita. Auch alles andere im Ammler interessiert mich. Vielen Dank, macht so weiter. Getrud Wirz, Oetwil und Amden

Amden - Immobilien Haben Sie eine Immobilie zu verkaufen? Ein unverbindliches Beratungsgespräch würde mich freuen. Für meine Kundschaft suche ich laufend passende Kaufobjekte.

Mathias Schiesser Amden Tel. 055 611 15 08 Mail: [email protected]

Freundliche Grüsse Karin und Rolf Husistein, Amden

80. Geburtstag Frieda Gmür-Bärtsch Zum 80. Geburtstag gratuliered mir herzlich miteme Struss Lilie, wünsched Gsundheit, Glück und schöni Stunde inmitte dr Familie.

Mäng schweri Stund hät Dir bracht viel Chummer und Verdruss, drum söll bestoh dis Läbe i Zuekunft us ganz viel Freud und Gnuss.

Dä 29. Januar isch jedes Jahr wieder ganz en bsundere Tag, wome trotz aller Müeh gar nöd gnueg z'würdige vermag.

Es wär schön, wänn Du üs na sehr lang würsch erhalte blibe, und mir Glägeheit hetted, mit Dir na ganz viel Ziit z’vertribe.

Ständig und überall hämer dörfe uf Dini Hilf zölle, Und immer häsch du nume s’Beschte für üs wölle.

Du bisch üs sehr wichtig und mir händ Dich alli so fescht gern, drum lueg der guet, damit Du üs nöd plötzlich bisch ganz fern.

Mir danked für alles was Du für üs gmacht häsch i allne Jahr, i glichem Mass zrugg geh chömer das nie me, das isch klar.

Jetzt aber gnueg verzellt, susch stellsch üs denn na in Senkel. Alles Gueti wünsched Dini Chind mit Partner und alli Enkel.

Frieda Gmür-Bärtsch

Bild: zvg

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Amden Aktuell

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Kari Gmür wird Ehrendirigent Anlässlich des Benefizkonzertes der Sarganserländer Musikanten vom 1. Januar in der Aula der Kantonsschule Glarus wurde Kari Gmür zum Ehrendirigent gekürt. Von Gabi Heussi «Kari führte uns von Erfolg zu Erfolg», sagte Bassist und langjähriger Musikant bei den Sarganserländer Musikanten (SLM) Fritz Hefti, als er Kari Gmür zur Ehrung auf die Glarner Bühne bat. Zum Ehrendirigenten wurde Gmür an der Hauptversammlung der SLM, im vergangenen Herbst ernannt, geehrt nun aber in Glarus. Mit Gmür sind die SLM aber nicht nur von Erfolg zu Erfolg, sondern auch von Höhepunkt zu Höhepunkt geführt worden. So war Gmür mit seinen Musikantinnen und Musikanten unter anderem in Brasilien und Kanada, im Schweizer Fernsehen und im Radio. Auch die CD, die nach wie vor sehr begehrt ist, wurde unter seiner Leitung aufgenommen. Nochmals im Einsatz Gross war seine Freude am 1. Januar, als ihm von SLM-Präsident Walter Leuzinger die Urkunde und ein kleines Ge-

Kari Gmür wurde am Benefizkonzert der Sarganserländer in Glarus zum Ehrendirigenten ernannt. Bild: Gabi Heussi schenk überreicht wurde. Nach neun Jahren nahm nun Karl Gmür den SLM-Dirigentenstab nochmals in die Hand und führte die begnadeten Musikerinnen und Musiker durch die Polka «Kegelbrüder». Als hätte er diesen Dirigentenstab nie beiseite gelegt, so liessen

sich die verschiedenen Register durch die Polka leiten und achteten auf jede seiner Bewegungen. Den grossen Applaus des Publikums genoss Kari Gmür sichtlich gerührt und gab die gewünschte Zugabe gerne.

Kann weniger wirklich mehr sein? Nachdem unser Dirigent Hanspeter Büsser den Dirigentenstab aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste, waren wir gezwungen, uns Gedanken über die Zukunft der Musikgesellschaft Amden zu machen. Nun haben wir, wie schon so manchmal ein riesiges Glück. Mit unserem Vize- und Ehrendirigenten Kari Büsser haben wir einen versierten Mann in unseren Reihen, der nun die musikalische Leitung vorerst einmal fürs 2014 übernimmt. Herzlichen Dank, Kari. Da Kari beruflich bedingt sehr unregelmässige Arbeitszeiten hat, starten wir im Februar ein Projekt, zu dem sich alle Mitglieder sehr positiv geäussert haben. Kann weniger vielleicht mehr sein? Wir haben uns entschlossen, einen Versuch mit weniger Proben (nicht immer

wöchentlich) zu wagen. Wenn alle Mitglieder zu Hause üben, kann der Versuch positiv ausfallen. Mit dem ebenfalls eingeführten Seniorennachmittag - darüber werden den wir in einer nächsten Ausgabe der Ammler Zitig näher informieren - der in diesem Jahr zum ersten Mal im Spätherbst 2014 im Saal Amden stattfindet, können wir unsere jährlichen Zusammenkünfte um ca. 20 Einsätze verringern. Das wird sich positiv auf die Motivation von uns Musikanten auswirken. Wer weiss, vielleicht ist das sogar ein Ansporn für ehemalige Musikanten, wieder einzusteigen, um mit uns zusammen unserem wunderschönen Hobby zu frönen. Wir lassen uns gerne überraschen und freuen uns auf die erste Probe am 7. Februar. Ihre Musikgesellschaft Amden

Museum Amden Heinz Lutz, Sargans, zeigt Acrylbilder Ausstellungsdauer: 15.12.2013 – 6.4.2014 Mittwoch und Sonntag, 14 bis 17 Uhr

Inserate

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Aufruf! Statisten gesucht WIR DREHEN EINEN FILM UND SUCHEN SIE! Familie bestehend aus Mutter, Vater, Kinder (6 bis 13 Jahre) Aktive Personen 60+ Aufnahmezeitraum: 17. - 23. Februar (je nach Witterung) US ES EN TO UR ISM AM DE N & WE TO UR IST IN FO | Postfach 105 Dorfstrasse 22 n de Am 73 CH-88 228 28 30 Telefon: +41 58 den.ch [email protected] eesen.ch www.amden-w

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Nacht Skifahren JEDEN FREITAG IM FEBRUAR 19.00 - 21.30 Uhr Sesselbahn Arven ab 18 Uhr: Fondue-Abend im Monte Mio

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Impressionen

Clubmeisterschafts-Impressionen

Mit Jahrgang 2008 ist Flurin Fäh einer der jüngsten Teilnehmer.

Alain Küttel stürzt im Mittelteil.

Peter (Pidu) Gmür fühlt sich mit den Snowbaord-Toren sichtlich wohl.

Adrian Gmür fährt der Bronzemedaille entgegen.

31 Bilder: Aline Tiefenauer

Köbi Büsser, einmal mehr eine Klasse für sich.

Beni Gmür und Heiri Gmür werden zusammen Clubmeister und lassen sich von Urs Gmür gratulieren (vl)

Ivo Gmür - hier auf dem Snowboard wird Kombinationssieger.

Jimmy Jöhl bewies mit seiner FasstugeFahrt Ausdauer.

Veranstaltungskalender

32  Datum Fr, 31. Jan. Sa, 1. Feb. Sa, 1. Feb. Sa, 1. Feb. So, 2. Feb. So, 2. Feb. Fr, 7. Feb. So, 9. Feb. Mi, 12. Feb. Fr, 14. Feb. Fr, 14. Feb. Sa, 15. Feb. So, 16. Feb. Fr, 21. Feb. Fr, 21. Feb. So, 23. Feb. Mi, 26. Feb. Do, 27. Feb. Do, 27. Feb. Do, 27. Feb. Do, 27. Feb. Fr, 28. Feb. Fr, 28. Feb. Sa, 1. Mrz Sa, 1. Mrz Sa, 1. Mrz

Zeit 19:30 10:00 20:00 19:30 09:30 15:00 19:00 15:00 14:00 19:00 19:30 18:30 15:00 19:00 15:00 15:00 16:00 06:00 09:00 15:00 16:00 19:00 20:00 11:00 13:00 15:00

Was Chinoise-Schiff Audi Snowboard Serie Hauptversammlung Hauptversammlung Linthcup Ski- und Snowboard Stubete Nachtskifahren Stubete Strickstube / Kaffihock Nachtskifahren Valentins-Schiff Openair-Fondue Stubete Nachtskifahren / Skichilbi Après-Ski und Tanzparty Stubete Chappefäscht Schmudo-Weckruf Schmudo-Unterhaltung Volkstümliche Unterhaltung Party in der Schäflibar Nachtskifahren Beizli Fasnacht Wildwees(t)en Parallelslalom Ski und Board Preisjassen Clubrennen Langlauf

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Wo Walensee Piste Sell Rest. Holzstübli Rest. Rössli Piste Sell Rest. Ammlerhof Piste Arven Rest. Ammlerhof Zwinglistube Weesen Piste Arven Walensee Vordere Höhi Rest. Ammlerhof Piste Arven / Monte Mio Hotel Arvenbüel Rest. Ammlerhof Rest. Schäfli Molkerei-Platz Café Ammann Rest. Sonne Rest. Schäfli Piste Arven Städtli Weesen Piste Bärenfall Rest. Sonne Fürlegi Loipe

Mit wem Schiffsbetrieb Walensee AG Skiclub Amden Mattstockschützen SG Churfirsten Skiclub Amden Echo vom Heimetli Sportbahnen Amden Kapelle Butzerin Evang. Kirchgemeinde Sportbahnen Amden Schiffsbetrieb Walensee AG Spar und Werner Gmür Chnüsperlibuebe, Kilian Rast Sportbahnen / Kari und Ruedi DJ Pasci Wildbachmusikanten Schäfli Amden Guggemusig Zägg ä Amslä Hirzligruess Duo Kari und Ruedi Schäfli Amden Sportbahnen Amden Skiclub Amden Rest. Sonne Langlaufclub Arventritt

Melden Sie Ihre Anlässe bei Amden&Weesen Tourismus unter Tel. 058 228 28 30 oder www.amden.ch

Regelmässige Anlässe: Caféteria Altersheim

geöffnet jeweils von 14 bis 16 Uhr

Bibliothek Weesen 079 837 49 50

Di, 15 bis 17 Uhr / Fr, 15.30 bis 18.30 Uhr während den Ferien: freitags von 17 bis 18 Uhr

Hallenbad 055 611 15 88

Mo, Mi, Do, Fr: 14 bis 21 Uhr / Di 17 bis 21 Uhr Sa 10 bis 17 Uhr / So 14 bis 17 Uhr

Gottesdienste

röm.kath. So, 9.00 Pfarrkirche (Festtage um 9.30) evang. So, 9.45 in Amden oder 10.00 in Weesen

Ludothek Amden Bibliothek Amden

3. und 24. Februar 15.15 bis 17.15 Uhr 3. und 24. Februar 16.30 bis 17.00 Uhr

Spielgruppe Weesen

Montag bis Freitag, 8.45 bis 11.15 Uhr Auskunft und Anmeldung unter 055 616 12 16

Museum Amden

Ausstellung von Heinz Lutz, Sargans Mittwoch und Sonntag, 14 bis 17 Uhr

Sportbahnen Amden

Winterbetrieb

Entsorgungspark

Mo, 16.30 bis 18 Uhr / Mi, 13.15 bis 14.15 Uhr Sa, 10 bis 11.30 Uhr

Dazu meint Amm-Li

«Die spoltliche Volfleude ist nach diesem Wochenende liesig.» Ausgabe Nr. 3 erscheint am:

Freitag, 28. Februar Redaktionsschluss: Mittwoch, 19. Februar 2013