Ein Freund. Freiburg, September 2007

Freiburg, September 2007 Ein Freund «Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste was es gibt auf der Welt...», singt Heinz Rühmann in dem Film...
Author: Viktor Wetzel
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Freiburg, September 2007

Ein Freund «Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste was es gibt auf der Welt...», singt Heinz Rühmann in dem Filmklassiker «Die drei von der Tankstelle». In den ersten Monaten meiner Rektoratszeit habe ich bereits erfahren, wie wichtig «gute Freunde» für meine Arbeit sind. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, Sie alle im Namen des ganzen Rektorats herzlich zu begrüßen und um Ihre wohlwollende Begleitung unserer Amtszeit zu bitten.

Freundschaft und Konkurrenz

In der Universitätslandschaft ist heute weniger Freundschaft als vielmehr Konkurrenz angesagt. Nach Aristoteles wünscht der Freund dem Freunde Gutes um der Person des Freundes willen. Die ökonomisierte Gesellschaft, in der auch Bildung ein Marktprodukt geworden ist, will uns dazu verleiten, dem anderen Schlechtes zu wünschen um des eigenen Gewinnes willen. Aristoteles wusste um die politische Bedeutung der Freundschaft, lehrt doch die Erfahrung, «dass Freundschaft die Polis zusammenhält und die Gesetzgeber sich mehr um sie als um die Gerechtigkeit bemühen, denn die Eintracht hat offenbar eine gewisse Ähnlichkeit mit der Freundschaft. Nach ihr aber trachten sie vor allem, während sie die Zwietracht, als das feindliche Element, vor allem auszutreiben suchen. Sind die Bürger einander Freund, so ist kein Rechtsschutz nötig...» (Nikomakische Ethik VIII,1). Das universalisierte Prinzip der Konkurrenz untergräbt auf Dauer die Gesellschaft, die sie fördern und beleben soll. Eine «Association des Amis de l’Université» ist also keine romantische Nische in der rauhen Welt, in der gilt: «homo homini lupus». Die Universität Freiburg möchte aus akademischen und aus politischen Gründen der Freundschaft den Platz einräumen, den sie verdient.

«Freunden ist es eigen, dasselbe zu wollen und nicht zu wollen» – so wiederum Aristoteles. Sie

haben in jüngster Zeit verschiedene Anliegen der Universität Freiburg zu Ihren eigenen Anliegen gemacht. Das bereits rege genutzte Weiterbildungsgebäude wurde auch durch Ihre finanzielle Hilfe ermöglicht. Dankbar bin ich nicht zuletzt auch für die moralische Unterstützung für unsere Alma Mater. Auf diese Weise bilden Sie ein Beziehungsnetz des Wohlwollens und sind

Sie gewissermaßen Botschafter und Botschafterinnen unserer Universität auf dem Weg in die Zukunft. Gern möchte ich auch weiterhin mit Ihnen im Austausch über unsere Projekte bleiben. Freiburg soll als attraktive und qualitativ hoch stehende Lehr- und Forschungsinstitution erhalten bleiben und sich entwickeln können – dazu brauchen wir Freunde und nicht nur Konkurrenten! Die wichtigsten Ziele sind uns zum Teil durch die europäische und internationale Hochschullandschaft vorgegeben, zum Teil beruhen sie auf einer bewussten Profilbildung unserer Universität: Ausgestaltung der BolognaProgramme durch akademische Profilierung der Studienziele und durch qualifizierte Masterstudiengänge  Förderung der Zweisprachigkeit und Schaffung eines Instituts für Mehrsprachigkeitsforschung  Ausbau der internationalen Bezüge unserer Universität  Interdisziplinärer Aufbau der Europastudien  Angebote zur ethischen Dimension der Wissenschaftsbereiche  Stärkung der Angebote im Bereich der politischen und sozialen Wissenschaften. 

Als Rektor liegt mir zurzeit die künftige Gestalt der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät als konstitutiver Bestandteil unserer Universität besonders am Herzen. Gegenwärtig prüfen wir die Machbarkeit eines dritten Studienjahres Medizin. In diesem Bereich ist mir Ihre Unterstützung besonders wichtig! Freunde sind nicht Schmeichler. Sie sind nicht blind für Schwächen und Grenzen, aber sie nutzen sie nicht gegen den anderen. Ihre kritischen Anregungen sind uns willkommen! Zögern Sie nicht, den Kontakt mit mir zu suchen! Guido Vergauwen Rektor

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Neues aus der Universität Masterstudium in Mehrsprachigkeit

Ab Herbst 2007 vermittelt dieses international einzigartige Studienprogramm vertiefte Kenntnisse in einem Bereich, der von grösster Aktualität ist: der individuellen und institutionellen Mehrsprachigkeit. Weitere Informationen: www.unifr.ch/ cerle/pluriling.

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät

bietet ab Studienjahr 2007/2008 ein neu konzipiertes Masterprogramm an, das den Studierenden erlaubt, sich auf Schwerpunkte zu konzentrieren, und ihnen den Übertritt ins Berufsleben erleichtert. Das Programm «Rechtspraxis und Verfahren» garantiert eine praxisorientierte Ausbildung, die bestmöglich auf den Erwerb des Anwaltspatents vorbereitet. Es lässt sich nach Belieben mit besonderen Profilen kombinieren, wie «Europa und Internationales», «Wirtschaft, Vertrag und Vermögen», «Familie und Gesellschaft», «Strafrecht» oder «Staat, Verfassung und Verwaltung».

Sport : Ein Engagement auf zwei Fronten

In Zusammenarbeit mit dem Institut des hautes études en administration publique (IDHEAP) und auf der Grundlage eines Zusammenarbeitsvertrags mit Swiss Olympic und der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen gewährleistet das Verbandsmanagement Institut (VMI) die Managementausbildung der (mehrheitlich deutschsprachigen) Funktionäre und Kader der Schweizer Sportorganisationen. Weitere Einzelheiten: www.ssmc.ch (Swiss Sport Management Center). Ein neuer Bachelor in Sport- und Bewegungswissenschaften: Dieses neue Ausbildungsprogramm der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät umfasst eine wissenschaftliche Dimension mit dem Studium der Funktionsweise des menschlichen Körpers, eine praktische Dimension mit dem Studium des Bewegungslernens und der für jeden Sport spezifischen Bewegungsfähigkeiten, und eine kontextuelle Dimension durch die Ausrichtung auf soziokulturelle Kreise, die mit Ausbildung, Erziehung, Umwelt, Gesundheit und Leistung in Beziehung stehen. Weitere Informationen: www.unifr. ch/sport/de/formation.

Neues aus der Professorenschaft

Bundesrat Joseph Deiss kehrt an die Alma Mater zurück und hält im Rahmen des Masterprogramms der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät eine Vorlesung in Wirtschaftspolitik. Mit ihren Abschiedsvorlesungen zogen sich die Professoren Richard Friedli und Fritz Oser aus dem aktiven Leben unserer

Wir sind traurig

Universität zurück. Viel Glück den Beiden! Prof. Reinhard Stocker wird von der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften mit dem angesehenen Théodore-Ott-Preis ausgezeichnet, der alle fünf Jahre einer Person verliehen wird, die bemerkenswerte Leistungen im Bereich der Neurologischen Wissenschaften erbracht hat. Mit seinen Arbeiten am Modellorganismus der Fruchtfliege leistete Prof. Stocker wesentliche Beiträge zum Verständnis des Geruchssinns bei höheren Organismen. Die Preisverleihung findet im Juli 2008 statt.

Genies von heute …

Sind Sie Linkshänder/in? Vielleicht wissen Sie schon, dass fast alle Moleküle der belebten Natur links- oder rechtshändig sind und je nachdem unterschiedliche Eigenschaften haben. Freiburger Chemiker unter der Leitung der Professoren Werner Hug (Physikalische Chemie) und Christian Bochet (Organische Chemie) haben einen Spektrometer für die Bestimmung der Händigkeit von Molekülen entwickelt.

...und von morgen

Kindern zwischen 9 und 12 Jahren werden in «Wissenschaft zum Zvieri» Themen wie die «Sprache der Tiere» oder «Amulette» näher gebracht.

Forschungsabkommen mit Nestlé

Die Universität Freiburg und das Nestlé Forschungszentrum arbeiten in einem Programm zur Erforschung der strukturellen und materiellen Eigenschaften von Nährstoffen namens «Food Physics for Health and Pleasure» zusammen. Dabei geht es um die Entwicklung neuer Nahrungsmittel, die einen positiven Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden haben.

Fundraising

Mit der Gründung der «Stiftung Universität Freiburg» hat die Universität einen entscheidenden Schritt zur Förderung des Fundraising getan. Von Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen gespendete Drittmittel dienen zur Verwirklichung strategischer Projekte und zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Universität. Weitere Informationen: http://www.fondation.unifr.ch

Neues von den Ehemaligen

Die Schweizer Bischofskonferenz zählt zwei neue Mitglieder, die Alumni unserer Alma Mater sind: Mgr. Markus Büchel, neuer Bischof von St. Gallen, und Mgr. Vitus Huonder, neuer Bischof von Chur. Wir wünschen den neuen Amtsträgern, aber auch ihren Vorgängern viel Glück.

In wenigen Wochen raffte den Professor Jean Widmer (sociologie de la communication et des médias) ein Krebsleiden dahin. Bis zuletzt war er für seine Studierenden da, korrigierte Arbeiten und nahm Examen ab. Wir verneigen uns vor so viel Mut und wünschen ihm Frieden.

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Zwischen den Welten Ingrid Kissling-Näf hat keine Angst vor Neuland. Ab Herbst 2007 übernimmt sie die Leitung der Förderagentur für Innovation (KTI) im Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT). Reichhaltigkeit und Vielfalt sind der Treibstoff im Leben von Ingrid KisslingNäf. Anstrengungen und Hürden scheut die 43-jährige Mutter zweier Töchter nicht – im Gegenteil. Als die gebürtige Baslerin sich 1983 für die Universität Freiburg entschied, war dabei nicht zuletzt die Zweisprachigkeit ein Anreiz. Aber nicht nur sprachlich tauchte Ingrid Kissling-Näf an der Uni Freiburg ein in zwei verschiedene Welten – auch ihre Studien waren nicht ganz klassisch: Wirtschaft und Theologie. Diese unorthodoxe Wahl hat die sozial- und politwissenschaftlich interessierte Powerfrau nie bereut, auch wenn die Theologie in ihrer Karriere schliesslich nicht Weg weisend wurde. Geblieben ist hingegen die Freude am Interdisziplinären, am Spagat zwischen verschiedenen Welten.

Der Blick zurück an die Uni Freiburg «Es war angenehm, an einer kleinen Uni zu studieren und hat einen guten, engen Kontakt zu den Dozenten ermöglicht, was nicht selbstverständlich ist», erinnert sich Ingrid Kissling-Näf an ihre Studienzeit in Freiburg. Die Jahre in der Zähringerstadt wären unbeschwert gewesen, das Klima an der Uni friedlich. Verglichen mit den Bildungshochburgen der HSG St.Gallen und der ETH Zürich mangle es der Uni Freiburg aber vielleicht an Selbstvertrauen. Zwischen den «Hochleistungs-Studierenden» von St. Gallen und Zürich, so Ingrid Kissling-Näf, sei eine andere, stärkere Bindung zu spüren. Eine Art geteilter Stolz, auch wenn ihr deren «Wir-sind-die-besten-Mentalität» ein Schmunzeln entlockt. Ingrid Kissling-Näf hat an der Universität St. Gallen doktoriert, an der ETH gelehrt und ist doch mit beiden Füssen auf dem Boden geblieben. Bescheiden eben, wie ihr erstes Studienhaus, die Universität Freiburg. Claudia Mäder

Stark in der Minderheit Als promovierte Ökononomin der Universität St. Gallen wurde Ingrid Kissling-Näf 1996 zur Assistenzprofessorin für Forstliche Ressourcenökonomie an die ETH Zürich berufen. Und war am Departement Wald als Sozialwissenschaftlerin und Frau gleich doppelt in der Minderheit. «Ganz einfach war diese Herausforderung nicht», so Kissling-Näf. Und doch war sie wieder dort, wo es ihr am besten gefällt: Im interdisziplinären Raum zwischen verschiedenen Welten. Zwischen den Welten manövriert Ingrid Kissling-Näf auch in ihrer aktuellen Funktion als Generalsekretärin der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz. Als Forschungsmanagerin bildet sie den Dreh- und Angelpunkt zwischen Wissenschaft und Politik. Rahmenbedingungen schaffen Gibt es einen roten Faden in dieser reichen Karriere zwischen Forschung und Wirtschaft, Sozial- und Politwissenschaft? «Die Suche nach Rahmenbedingungen für gesellschaftliche Probleme», so Ingrid Kissling-Näf. Das kann die Chancengleichheit sein oder auch der Nutzen natürlicher Ressourcen. «Mich interessiert die Frage nach der Wirksamkeit staatlicher Massnahmen; welche staatlichen Rahmenbedingungen sind nötig, um die Probleme der Gesellschaft zu schmälern?». Wechsel in eine andere Welt Ab Spätherbst 2007 wirkt die in Bern wohnhafte Ingrid Kissling-Näf zwischen zwei anderen Welten. Zu ihren Aufgaben als Leiterin der Förderagentur für Innovation (KTI) im Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) gehört die Förderung des Wissens- und Technologietransfers zwischen Unternehmen und Hochschulen. Eine neue Welt im vertrauten interdisziplinären Umfeld. Claudia Mäder Impressum : Hochschulverein der Universität Miséricorde 4210 CH - 1700 Freiburg Tél. +41 (0) 26 300 70 33 Fax +41 (0)26 300 96 95 Auflage : deutsch 17’400 Exemplare französisch : 11’600 Exemplare Erscheint : 1x im Jahr Redaktion: A.-V. Wiget-Piller Realisierung: Dienst für Kommunikation & Marketing E-mail: [email protected] http://www.unifr.ch/alumni

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BLEIBEN SIE IN KONTAKT! Wenn Sie das Magazin Universitas Friburgensis (noch) nicht erhalten, sind Sie (noch) nicht Mitglied des Hochschulvereins und profitieren damit (noch) nicht von dem Netzwerk, das die Alumni der Universität Freiburg in der ganzen Schweiz bilden. Wenn Sie mit der Uni Freiburg in Kontakt bleiben, vermehren Sie zudem deren Ausstrahlung und Wettbewerbsfähigkeit innerhalb der neuen Schweizer Universitätslandschaft und tragen somit zur Sicherung der Qualität Ihrer Hochschule und Ihrer Fakultät bei. Wenn Sie Mitglied werden:  erhalten Sie das Mitgliederverzeichnis und haben demnächst Zugriff auf dessen Online-Fassung;  profitieren Sie von einer umfangreichen Adresskartei, die Ihrer beruflichen Laufbahn nutzen kann;  werden Sie zu Regionaltreffen, Kongressen und Kolloquien eingeladen;  erhalten Sie viermal jährlich Informationen über wissenschaftliche Neuigkeiten und personelle Veränderungen in der Universitätsgemeinschaft;  können Sie Ihr Stimmrecht an der GV ausüben.

Ihre Spende dient dazu, Projekte von Mitgliedern der Universitätsgemeinschaft, insbesondere Projekte von Studierenden, zu unterstützen.

Melden Sie uns bitte wichtige Neuigkeiten, die Sie selber oder andere Alumni betreffen, unter [email protected] unifr.ch. Wir werden diese auch auf unserer Website www.unifr.ch/alumni veröffentlichen.

Nicht verpassen!

Teilen Sie uns noch heute die unten gewünschten Daten mit oder melden Sie sich an: www.unifr.ch/alumni

Zweites Regionaltreffen Ostschweiz/Fürstentum Liechtenstein

Am 3. November 2007 (später Nachmittag) in St.Gallen wird Hansjörg Ritter, Kommandant der Kantonspolizei Appenzell AR, einen Vortrag zum Thema Tsunami Recovery Mission halten.

Ich möchte Mitglied des Hochschulvereins werden Persönliche Angaben Name  Vorname Adresse Geburtsdatum Land Tel. E-mail Bachelor Lizentiat / Master Dr. Berufliche Angaben Titel Unternehmen Strasse PLZ Ort E-mail Tel. berufl.

Notizblock, Netz und Lupe. Freiburger Naturforscher ins Licht gerückt!

Vom 16. Juni bis 7. Oktober 2007 stellt das Naturhistorische Museum Freiburg in einer breit angelegten Ausstellung einige Pioniere der freiburgischen Naturwissenschaften vor, die mit ihren Forschungsarbeiten zur Erweiterung der Kenntnisse des kantonalen Naturerbes zwischen 1800 und 1950 beitrugen. Zu nennen sind insbesondere Chorherr Charles-Aloyse Fontaine, der als Gründer des Museums gilt, der berühmte Paläontologe und Glaziologe Louis Agassiz, der Botaniker Firmin Jaquet und der Vogelkundler Léon Pittet. Anhand zahlreicher Sammlungsobjekte, Arbeitsinstrumente, Fotografien und Schriftstücke, die bisher zu einem grossen Teil unbekannt waren, kann man sich ein gutes Bild vom Leben und Wirken dieser hervorragenden Gelehrten machen. Weitere Informationen: www.fr.ch/mhn.

Blick auf unsere GV 2006

Einzelmitglied CHF 50.–

Kollektivmitglied

lebenslängliches Mitglied

CHF 150.–

CHF 1000.–

Hochschulverein Freiburg – Avenue de l’Europe 20 – CH 1700 Freiburg. Fax : ++41 (0) 26 300.96.95 e-mail : [email protected]

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Bitte Zutreffendes ankreuzen. Jahresbeitrag als:

SIND SIE MITGLIED DES HOCHSCHULVEREINS DER UNIVERSITÄT FREIBURG? 

Wir möchten Sie daran erinnern, dass die diesjährige GV am 8. November 2007 im Rahmen eines Kolloquiums über «Das Menschliche und die Person» stattfindet. Sie sind herzlich eingeladen, dieses Kolloquium (ganz oder teilweise) zu besuchen. Das beiliegende Programm liefert Ihnen alle gewünschten Auskünfte.



Bitte merken Sie sich schon den 14. November 2008 vor: An diesem Datum findet unsere GV statt, damit wir am folgenden Tag am Dies Academicus teilnehmen können, einem der Höhepunkte des Freiburger Universitätslebens. Rektor Guido Vergauwen erwartet uns in grosser Zahl; er räumt den Beziehungen zwischen den Ehemaligen und ihrer Alma Mater grosse Bedeutung ein.



Rudolf Gasser, Dr. rer. nat., hat unserem Verein ein Legat von CHF 10’000.- vermacht. Der Vorstand hat beschlossen, damit einen Fonds Gasser zu bilden, der dazu dienen soll, eine wissenschaftliche Veranstaltung zu fördern, die zur Ausstrahlung der Universität und unseres Vereins beiträgt.



Während der langen Geschichte der Universität hat unser Verein immer wieder die Errichtung von Gebäuden gefördert, darunter insbesondere Bauten für die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät. Die Ausstellung «Notizblick, Netz und Lupe» ist eine Hommage an berühmte Biologen der Alma Mater (vgl. unten stehenden Kasten).

Ihre Spende dient dazu, Projekte von Mitgliedern der Universitätsgemeinschaft, insbesondere Projekte von Studierenden, zu unterstützen.

Nicht verpassen! Zweites Regionaltreffen Ostschweiz/Fürstentum Liechtenstein

Am 3. November 2007 (später Nachmittag) in St.Gallen wird Hansjörg Ritter, Kommandant der Kantonspolizei Appenzell AR, einen Vortrag zum Thema Tsunami Recovery Mission halten.

Melden Sie uns bitte wichtige Neuigkeiten, die Sie selber oder andere Alumni betreffen, unter [email protected] Wir werden diese auch auf unserer Website www.unifr.ch/alumni veröffentlichen.

Notizblock, Netz und Lupe. Freiburger Naturforscher ins Licht gerückt!

Vom 16. Juni bis 7. Oktober 2007 stellt das Naturhistorische Museum Freiburg in einer breit angelegten Ausstellung einige Pioniere der freiburgischen Naturwissenschaften vor, die mit ihren Forschungsarbeiten zur Erweiterung der Kenntnisse des kantonalen Naturerbes zwischen 1800 und 1950 beitrugen. Zu nennen sind insbesondere Chorherr Charles-Aloyse Fontaine, der als Gründer des Museums gilt, der berühmte Paläontologe und Glaziologe Louis Agassiz, der Botaniker Firmin Jaquet und der Vogelkundler Léon Pittet. Anhand zahlreicher Sammlungsobjekte, Arbeitsinstrumente, Fotografien und Schriftstücke, die bisher zu einem grossen Teil unbekannt waren, kann man sich ein gutes Bild vom Leben und Wirken dieser hervorragenden Gelehrten machen. Weitere Informationen: www.fr.ch/mhn.

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Blick auf unsere GV 2006