Dies ist unser Gemeinderat

JULI / AUGUST 2017 Dies ist unser Gemeinderat 2017-2021 (von links:) Mark Seelig, Gemeindepräsident Alois Müller, Gemeindevizepräsident Myrta Ziegl...
Author: Hilke Grosse
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JULI / AUGUST

2017

Dies ist unser Gemeinderat 2017-2021 (von links:) Mark Seelig, Gemeindepräsident Alois Müller, Gemeindevizepräsident Myrta Ziegler Christian Mende Anton Wyss Die Wahl des Vizepräsidenten und die Verteilung der Ressorts werden demnächst im Gemeinderat stattfinden.

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EDITORIAL E DITORIAL Liebe Einwohnerinnen und Einwohner Die Dorfzeitung feiert diese Tage ihren 40. Geburtstag… Deswegen ist diese Ausgabe eine etwas Spezielle. Sie werden etwas über die Anfänge lesen, über gespannte Gefühle, erhitzte Gemüter, Leserbriefe… Einen Teil der Zusammenstellung stammt von 2007 aus der Feder von Seppi Stebler. Herzlichen Dank, dass wir seinen Text verwenden durften, denn sonst hätten wir uns noch durch etliche alte Dorfzeitungen mehr durchlesen müssen. Damit diese Juli-Zeitung nicht allzu dick wird, werden wir nach der Sommerpause einen 2. Teil „Rückblick“ bringen. Etwas schade ist, dass in der Vergangenheit nur sehr selten die Gemeinderäte mit Bild porträtiert wurden. Deshalb

wurde aus der geplanten Fotocollage nichts! Falls Sie uns auch noch etwas zur Dorfzeitung mitteilen möchten, das wir hier unverzeihlicherweise ausgelassen haben, schreiben Sie uns! Jetzt wünschen wir Ihnen aber erst einmal gute Unterhaltung bei der Lektüre des geschichtlichen wie auch des humorvollen Beitrags auf den nächsten Seiten. Mit dem Bild unseres neuen/alten Gemeinderats auf der Titelseite geht die Dorfzeitung in die Sommerpause und flattert erst Ende August wieder in Ihren Briefkasten. Machen Sie’s gut! Franziska Fasolin für das Redaktionsteam

Impressum Herausgeber Redaktion Titelbild und Text E-Mail Website Auflage Erscheinen Layout

Inseratepreise Druck

Gemeinde Witterswil, Postfach, 4108 Witterswil Myrta Ziegler, Günter Bussar, Franziska Fasolin Der gewählte Gemeinderat Witterswil, 2017-2021 [email protected] www.witterswil.ch (Dorfzeitung auch als PDF-Version abrufbar) 660 Exemplare 11 x jährlich, monatlich ohne Juli A4, Spaltenformat von 9 cm Breite und mindestens 13-PunktSchrift. Ganzseitige Artikel können auch individuell gestaltet sein. Die Randbreite beträgt im Minimum 1,5 cm, unten 2 cm. Die beste Verarbeitung ermöglichen Sie uns, wenn wir Ihre Vorlagen elektronisch auf unserer E-Mail-Adresse erhalten. Bitte stellen Sie uns Artikel mit Fotos immer mit Originalfotos (keine Kopien) oder noch besser, in elektronischer Form, zur Verfügung. 1 Seite Fr. 100.00, ½ Seite Fr. 50.00, ¼ Seite Fr. 30.00. Bei Jahresinserierung sind nur 10 Inserate zu zahlen. Fleury Druck, 4105 Biel-Benken

Nächster Redaktionsschluss

Dienstag, 22. August 2017

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AMTLICHE AMTLICHE MITTEILU M ITTEILU NGEN Schalteröffnungszeiten Mo – Fr Mo

08.00 bis 10.00 Uhr 17.00 bis 18.30 Uhr

Achtung: Die Gemeindeverwaltung bleibt geschlossen am: Dienstag, 15. August (Maria Himmelfahrt) Mittwoch, 1. November (Allerheiligen) Montag, 25. Dezember und Dienstag, 26. Dezember

Telefonzeiten 061 725 10 10 Von Mo-Fr 09.00-11.00 Uhr sowie Mo, Di, Do Nachmittag von 14.00-16.00 Uhr.

Einwohnerzahl Mai 2017 Per 31. Mai 2017 haben wir gemäss Einwohnerkontrolle 4 Einwohnerinnen und Einwohner.

Wahlen und Abstimmungen

Stille Wahl Gemeindepräsident Für die nach Majorzwahlverfahren vorzunehmende Erneuerungswahl des Gemeindepräsidenten der Einwohnergemeinde Witterswil für die Amtsperiode 2017-2021 sind während der Anmeldefrist nicht mehr Kandidaten und Kandidatinnen angemeldet worden, als Sitze zu besetzen sind. § 19 Abs. 2 der Gemeindeordnung der Einwohnergemeinde Witterswil besagt, dass wenn nicht mehr Kandidaten vorgeschlagen werden als Ämter zu besetzen sind, gelten diese sowohl bei Proporzwie bei allen Majorzwahlen als in stiller Wahl gewählt. Der Vorgeschlagene gilt 4

somit als in stiller Wahl gewählt; der angesetzte Wahlgang vom 2. Juli 2017 findet nicht statt. (§ 19, Abs. 2 GO i.V.m. §§ 70 Abs. 2 und 71 GpR). Als Gemeindepräsident ist gewählt: Seelig Mark, 1957, Kaufmann, FDP, bisher HERZLICHE GRATULATION! Delikte Mai 2017 Im Mai kam es zu zwei Einbruchdiebstählen und einem Einschleichdiebstahl.

Öffentliche Planauflage Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn Bahnhof-/Benkenstrasse; Abschnitt Ettingerstrasse bis Ob den Reben resp. Auf der Höhe Erschliessungsplan Situation 1:500 Dem kantonalen Erschliessungsplan kommt gleichzeitig die Bedeutung der Baubewilligung gemäss §39 Abs. 4 PBG zu. Gleichzeitig liegen zur Orientierung auf: - Landerwerb, Situation 1:500 - Situation Strassenbau, 1:200 - Situation Werkleitungen, 1:200 - Längenprofil, 1:500/50 - Querprofile, 1:50 - Normalprofile, 1:50 - Technischer Bericht Auflagefrist: 6.6. – 5.7.2017 Einsprachen sind schriftlich und begründet zu richten an: Bau- u. Justizdepartement des Kantons Solothurn, Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn. **********************************************

Öffentliche Planauflage Einwohnergemeinde Witterswil Gehwegneubau Bahnhofstrasse; Abschnitt In den Reben bis Traubenweg Kommunaler Erschliessungsplan, Situa-

tion 1:500 Gleichzeitig liegen zur Orientierung auf: - Kommunaler Landerwerb, Situation 1:500 - Kommunale Querprofile, 1:50 - Kommunale Normalprofile, 1:50 Dem kommunalen Erschliessungsplan kommt gleichzeitig die Bedeutung der Baubewilligung gemäss §39 Abs. 4 PBG zu. Auflagefrist: 6.6. – 5.7.2017 Einsprachen sind schriftlich und begründet zu richten an: Gemeinderat, Bättwilerstrasse 23, 4108 Witterswil. Die aktuellen Baugesuche sind auch unter www.witterswil.ch / Gemeinde / Bauen/Publikationen aufgelistet. Bitte beachten Sie jedoch: Für die Frist der Auflage auf der Gemeindeverwaltung und bei allfälligen Einsprachen gegen die Baugesuche ist die Publikation im „Wochenblatt“ massgebend.

Sitzungen der Baukommission jeweils dienstags, 17.30 Uhr: 22. August 12. September 17. Oktober 14. November 12. Dezember Baugesuche müssen jeweils eine Woche vor der Sitzung an die Gemeinde Witterswil, z.Hd. Baukommission, Bättwilerstrasse 23, 4108 Witterswil eingereicht werden. Abendliche Sprechstunden beim Bauverwalter 2017: jeweils montags von 17.00 – 18.15 Uhr an folgenden Daten: 21. August 11. September 16. Oktober 13. November 11. Dezember

ABFALLKALENDER Achtung: Kehrichtsammlung vom Mittwoch, 1. November 2017 (Allerheiligen) findet am Dienstag, 31. Oktober 2017 statt. GRÜNABFUHR 2017 Jeweils montags 10. Juli 24. Juli 07. August 21. August 04. September 18. September 02. Oktober 16. Oktober 30. Oktober 13. November 27. November HÄCKSELDIENST 2017 Montag, 11. September Montag, 06. November

PAPIERSAMMLUNG 2017 Papier gebündelt vor 7 Uhr morgens am Abfuhrtag bereitstellen. Jeweils freitags. 07. Juli 04. August 08. September 06. Oktober 03. November 08. Dezember GROBSPERRGUT, METALL UND UNBRENNBARE ABFÄLLE e t: Unbrennbar z. B. Blumenkisten, Ge5

schirr, Fensterglas, Spiegel, Keramik

KAFFEE-KAPSELN

Grobsperrgut brennbar z. B. Bettgestell, Matratzen, Ski, Teppich, Sofa, Schrank.

Diese können ebenfalls bei der Sammelstelle vor dem Dorfladen entsorgt werden.

Mittwoch, 08. November 2017 Die Gegenstände sind mit Gebührenmarken zu versehen. Kleinere können gebündelt werden. Bei 20 kg sind 3 Marken aufzukleben, entsprechend weniger bei weniger Gewicht.

Fundbüro Gemeindeverwaltung

Metall: Reine Metallgegenstände, z. B. Velo, Stewi, Pfannen, Schirm) Mittwoch, 15. November 2017 Die Gegenstände sind mit Gebührenmarken zu versehen. Kleinere können gebündelt werden. Bei 20 kg sind 3 Marken aufzukleben, entsprechend weniger bei weniger Gewicht. Notnummern 112 117 118 144 145 (Ausland +41 44 251 51 51) 1414 (Ausland +41 333 333 333) 061 725 10 19 079 700 70 80 079 322 35 06 061 415 41 50 061 726 64 22 079 218 66 22 Pikett

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Wenn Sie etwas verloren oder gefunden haben, dann melden Sie sich doch bei der Gemeindeverwaltung. Es könnte ja sein, dass jemand Ihren Schlüsselbund, Ihr Handy oder Ihre Sonnenbrille bei uns abgibt. Oder deponieren Sie bei uns Ihre Telefonnummer, wenn Sie etwas verloren haben, dann können wir die rechtmässigen Besitzer eher finden. Oft werden uns nämlich Gegenstände gebracht, aber selten ruft uns jemand an oder fragt danach. Das ist schade.

Notrufnummer (international) Polizeinotruf Feuerwehrnotruf Sanitätsnotruf Vergiftungsnotfälle Rettungshelikopter (Rega) Gemeindeverwaltung Leiter technische Dienste Gemeinde Witterswil Gemeindearbeiter, bei Wasserproblemen EBM Stromunterbruch Firma T. Heinis, Biel-Benken Wassernotfälle, Rohrleitungsbrüche

EINWOHNERGEMEINDE UND BÜRGERGEMEINDE WITTERSWIL Geschätzte Seniorinnen und Senioren Gemeinderat und Bürgerrat Witterswil laden Sie ganz herzlich zum diesjährigen Ausflug ein. Sie reisen im modernen Car mit Klimaanlage, WC, Kühlschrank usw., organisiert durch die Firma Robert Saner, Basel, am

Donnerstag, 7. September 2017

Der Reisetag gestaltet sich in etwa wie folgt: Abfahrt von Witterswil nach Mulhouse – Thann ins Münstertal – Luttenbach Kaffeehalt Besuch der Saboterie (kleine feine Manufaktur für „Holzzoggeli“) Weiterfahrt zum Mittagessen, anschliessend Vorführung zur Herstellung eines „Münsterkäses“ Heimfahrt durchs Sundgau zurück nach Witterswil

Die Uhrzeiten standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Sie erhalten eine persönliche Einladung mit Anmeldetalon! Alle Einwohnerinnen und Einwohner im AHV-Alter mit ihren Ehegatten sind zu diesem Ausflug herzlich eingeladen. Gemeinderat und Bürgerrat übernehmen die Carfahrt, Kaffee und Mittagessen. Getränke und besondere Menüwünsche übernimmt jeder Gast selbst. Bitte nehmen Sie einen gültigen Ausweis (Identitätskarte oder Pass) mit. Wir freuen uns, diesen Ausflug mit Ihnen zusammen geniessen zu dürfen.

Witterswil, im Juni 2017

EINWOHNER- UND BÜRGERRAT 7

Z I V I L S TA N D S M E L D U N G E N U NGEN D G R AT U L AT I O N E N HERZLICHE GRATULATION Zur Geburt von

NIKIC Vanessa geboren am 25. Mai 2017, Tochter des Nikic Silvije und der Nikic geb. Blazevic Katica, Landskronweg 1.

HERZLICHE GRATULATION Am 13. Juni 2017 haben in Dornach die Ehe geschlossen

Ebenso in Dornach geheiratet haben am 16. Juni 2017:

MÜLLER Jochen und

NEFIODOW ZEHR Alexandra Wohnhaft Im Dofel 6

HERZLICHE GRATULATION

DÖRFLIGER Fernand

HERZLICHES BEILEID

und

Verstoben ist am 28. Mai 2017

SUTER Karin

STORRER-LEU Peter

wohnhaft Bättwilerstrasse 8

Von Schaffhausen und Siblingen, wohnhaft gewesen In den Reben 29.

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Ich wünsche euch allen in der Zwischenzeit einen wunderschönen Sommer und bis im August! Lisbeth Hänggi, Ettingerstrasse 12, Witterswil, Tel. 061 721 82 41

Liebe Seniorinnen und Senioren Zur nächsten „Stubete“ lade ich euch recht herzlich ein. Wir treffen uns am Freitag, 18. August 2017 um 14.00 Uhr im „Chueschtall“ in Witterswil. Ich freue mich auf euch und auf einen fröhlichen und gemütlichen Nachmittag.

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Dritte Generation

Beratungsstelle im solothurnischen Leimental (SoLei) Die Beratungsstelle der Pro Senectute wird nach Rücksprache mit der Fachstellenleitung in Breitenbach weitergeführt. Für das zweite Semester 2017 sind folgende Beratungen in Bättwil vorgesehen: - Dienstag, 11. Juli 13.45 – 16.15 Uhr - Dienstag, 8. August 13.45 – 16.15 Uhr - Dienstag, 12. September 13.45 – 16.15 Uhr - Dienstag, 10. Oktober 13.45 – 16.15 Uhr - Dienstag, 14. November 13.45 – 16.15 Uhr - Dienstag, 12. Dezember 13.45 – 16.15 Uhr. Telefonische Voranmeldungen für Beratungen sind auch zukünftig zwingend notwendig. Es werden jedoch weiterhin Hausbesuche und telefonische Beratungen ausserhalb der oben genannten Öffnungszeiten möglich sein. Voranmeldungen sind direkt an die Beratungsstelle in Breitenbach, Tel Nr. 061 781 12 75, zu richten. Das Beratungsangebot erbringt Pro Senectute kostenlos. Dazu gehören u.a. - Kurzberatung, Beratung in allen Altersfragen - Demenzberatung - Finanzhilfen - Beratung bei (bevorstehendem) Heimaufenthalt. Die Gemeindeverwaltung Bättwil stellt die erforderliche Infrastruktur weiterhin kostenlos zur Verfügung. Das Büro befindet sich an der Rebenstrasse 31, 4112 Bättwil und ist identisch mit der AHV-Zweigstelle. Weitere Informationen zu den Tätigkeitsbereichen der Pro Senectute des Kantons Solothurn entnehmen Sie der Website www.so.pro-senectute.ch. Nehmen Sie bei Bedarf diese Gelegenheit wahr, die Dienstleistung der Pro Senectute in unserer Region zu nutzen. Koordinationsgruppe Altersleitbild SoLei

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Willkommen beim MUKI Turnen in Witterswil Das Muki- Turnen für Eltern, Betreuungspersonen und Kinder ist ab dem dritten Altersjahr geeignet. Es findet jeweils am

Donnerstagnachmittag von 15.15 bis 16.15 Uhr in der Turnhalle Witterswil statt. Ab dem 7. September 2017 starten wir wieder mit einer neuen Gruppe. Es hat noch ganz viel Platz für Interessierte. Die Lektionen sind spielerisch aufgebaut. Eine MUKI Stunde besteht meist aus einem speziellen Themen-Parcours. Inhaltlich werden erste turnerische Fähigkeiten eingeführt, geübt und trainiert. Das Kind lernt sich in einem grösseren Raum (Turnhalle) zu bewegen und macht erste Gruppenerfahrungen. Für die Erwachsenen bietet sich die Gelegenheit, selber zusammen mit dem Kind sportlich aktiv zu sein und sich nebenbei mit anderen Eltern auszutauschen. Zum Turnen tragen alle Turnkleidung, sowie Turnschuhe oder rutschfeste Schläppli. Kosten: Fr. 80.00 pro Semester Schnupper-Lektionen sind jederzeit möglich. Über einige Krankenkassen kann das MUKI Turnen abgerechnet werden. Ich freue mich auf Sie und Ihr Kind Sibylle Vetter [email protected]

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Die Umweltkommission informiert Zweiter erfolgreicher Bring -und Holtag in Witterswil Am 20. Mai 2017 wurde bei gutem Wetter der zweite Bring-und Holtag in Witterswil durchgeführt. Gleichzeitig durfte die Bevölkerung auch Sonderabfall abgeben.

Das Dorfladenteam mit Getränken und Sandwiches und die Primarschule Witterswil mit einem grossen und leckeren Kuchenbuffet sorgten für die Verpflegung der vielen Besucher. Wie letztes Jahr wurde fleissig getauscht. Höhepunkt waren wiederum diverse Haushaltartikel und zahlreiche Spielsachen. Zu bestaunen gab es dieses Jahr diverse Bastelartikel aus Recycling Material, welches die Schüler präsentierten.

Die nächste Bring -und Holaktion findet im nächsten Frühling bestimmt wieder statt. Wir freuen uns jetzt schon diese zu organisieren! Die Umweltkommission bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfer, insbesondere bei Philipp Grimm und den Asylsuchenden beim Auf -und Abbau der zahlreichen Tische und Bänke. Ihre Umweltkommission ([email protected])

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Mit LIFT zur Lehrstelle

Eine gute Anschlusslösung oder Lehrstelle ist auch für „Jugendliche mit erschwerter Ausgangslage“ möglich. Das zeigt das Jugendprojekt LIFT, das präventiv Jugendliche vom 7. bis zum 9. Schuljahr unterstützt und eine Brücke zwischen Wirtschaft und Schule schaffen will. Schweizweit machen zahlreiche Schulen mit. Der Vorstand des Zweckverbandes Schulen Leimental ist vom Nutzen des Jugendprojektes Lift für unsere Jugendlichen überzeugt und finanziert dieses Projekt. Sie räumen Regale ein, verrichten kleinere handwerkliche Arbeiten, helfen im Verkauf oder verpacken Produkte. An sogenannten Wochenarbeitsplätzen, WAPs, verrichten Jugendliche leichte Tätigkeiten und sammeln zugleich praktische Erfahrungen, und dies jeweils ein Mal pro Woche in der unterrichtsfreien Zeit. Die Schülerinnen und Schüler erhalten für ihren Einsatz eine kleine Entlohnung und wohl noch wichtiger: mehr Selbstbewusstsein. Die Wochenarbeitsplätze, welche von LIFT-Modulen begleitet werden, ermöglichen „erwachsene“ Erfahrungen und schaffen für die Jugendlichen eine neue Ausgangslage: Plötzlich sind ungenügende Schulleistungen, mangelnde Motivation und fehlende Unterstützung aus dem Umfeld nicht mehr so wichtig, denn in den Betrieben geht es um praktische Anforderungen; die Jugendlichen lernen die Arbeits- und Berufswelt kennen. Dabei werden die Schule und die Gewerbebetriebe systematisch miteinander vernetzt und es kommt zu einer positiven Entwicklung: ein erfolgreicher Übertritt in die Arbeitswelt nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit seitens der Schülerinnen und Schüler – ein engerer Kontakt mit zukünftigen Lernenden seitens des Gewerbes. Die Erfahrungen der vergangenen zehn Jahre, in denen das Projekt LIFT an diversen Schulen in der gesamten Schweiz verankert ist, zeigen, dass auf diese Weise auch Jugendliche mit erschwerten Voraussetzungen nach der obligatorischen Schulzeit eine gute Anschlusslösung finden können. Mit LIFT können die Jugendlichen ihre Ausgangslage im Hinblick auf die Lehrstellensuche entscheidend verbessern und dank der Referenzen aus den Wochenarbeitsplätzen kann sehr häufig eine geeignete Lehrstelle gefunden werden. Auffallend sind die hohe Durchhaltequote und die motivierte Beteiligung. Das frische Selbstwertgefühl wirkt sich zudem positiv auf den Schulalltag aus. Des weiteren führt die Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieben zum Abbau von Vorurteilen auf beiden Seiten und kann nachhaltig vernetzt werden. Am Oberstufenzentrum Leimental konnte das Projekt dank der Unterstützung des Vorstandes ZSL schon zu Beginn dieses Schuljahres starten und ist erfolgreich angelaufen. Bereits zehn Wochenarbeitsplätze stehen den LIFT-Kandidat/-innen zur Verfügung und weitere Betriebe werden laufend akquiriert, sodass das LIFT-Projekt auch am OZL weiter ausgebaut werden kann. Christopher Grieder und Annette Berner, Oberstufenzentrum Leimental

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Spiel- und Sporttag Am 16. Mai konnte bei strahlendem Wetter der Spielund Sporttag durchgeführt werden. Dieses Jahr ging es bei den 4.-6.Klassen mit Fahrrad, mit Inlineskates oder zu Fuss nach Aesch zur Schulanlage Löhrenacker. Dort konnte dann auf einer grossen Anlage im Wechsel Brennball, Basketball, Fussball und Kubb gespielt werden. Für die grossen Kindergartenkinder und die 1.-3. Klassen fanden die Wettkämpfe im gewohnten Rahmen auf dem Schulgelände in Witterswil statt. Hier einige Impressionen: P. Jutzi

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RÖM.-KATH. PFARREI ST. KATHARINA, WITTERSWIL-BÄTTWIL Tel. 061 721 11 30 [email protected] www.pastoralraum-so-leimental.ch _________________________________________________________________________

Tour de Leimental

Unterwegs in unseren Gemeinden Sonntag für Sonntag feiern die reformierten Leimentaler Gottesdienst in einer anderen Kirche – freundlich als Gäste von den katholischen Kirchgemeinden empfangen. In diesem Jahr werden die Gottesdienste gemeinsam gestaltet und ökumenisch gefeiert. Pfarrer Armin Mettler und Michael Brunner bereiten mit Mitgliedern der katholischen Gemeinden und Liturgiegruppen die Wortgottesdienste vor. Zu den Feiern sind alle ganz herzlich eingeladen! Sonntag, 9. Juli, um 11 Uhr in Hofstetten Sonntag, 16. Juli, um 10 Uhr in Flüh Sonntag, 23. Juli, um 11 Uhr in Metzerlen Sonntag, 30. Juli, um 11 Uhr in Witterswil Sonntag, 6. August, um 11 Uhr in Rodersdorf Verabschiedung Pit Schmied Pit Schmied verlässt uns nach zweijähriger Tätigkeit als Religionslehrer. Pit hat sich in dieser Zeit sehr engagiert und wir bedauern seinen Weggang sehr. An dieser Stelle bedanken wir uns für seinen Einsatz im Unterricht und in der ökumenischen Unterrichts-kommission. Wir wünschen Pit auf seinem weiteren Weg alles Gute. Für den Kirchgemeinderat Christoph Speiser

Pastoralraumausflug zum Bruder Klaus nach Flüeli Ranft am Samstag, 23. September 2017 Es sind noch Plätze frei – der Anmeldeschluss wurde bis Mitte August verlängert.

Auskunft und Anmeldung: über das Sekretariat Ihrer Pfarrei, unsere Homepage www.pastoralraum-so-leimental.ch sowie Programmflyer, die in Ihrer Pfarrkirche aufliegen. 16

Einige Daten zu kirchlichen Anlässen So. 30.07.

11.00

Tour de Leimental, Ev.-ref. Gottesdienst in Witterswil

Di. 15.08.

10.00

Pastoralraumgottesdienst zu Maria Himmelfahrt mit Kräutersegnung in Metzerlen

So. 27.08.

11.00

Ökum. Gottesdienst mit Katechumenensalbung für die Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen aller Pfarreien des Pastoralraums in Hofstetten

Weitere aktuelle Anlässe und Mitteilungen sowie die ordentlichen Gottesdienstzeiten entnehmen Sie bitte unserer Homepage www.pastoralraum-soleimental.ch oder dem wöchentlich erscheinenden Pfarrblatt „Kirche heute“.

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Happy Birthday Teil 1 Zum 40. Geburtstag der Dorfzeitung …obwohl… die erste „Gemeinde Witterswil Information“ geht bereits zurück auf Dezember 1973. Lesen Sie nachfolgend – quasi als Einführung ins Thema – über die Jahre vor 1977, aus der Chronologie der Dorfzeitung Witterswil, zusammengestellt im 2007 von Seppi Stebler. Aus der Geschichte der Witterswiler Dorfzeitung „Gemeinde Witterswil INFORMATION“ – so war die erste „Dorfzeitung“ betitelt, die im Dezember des Jahres 1973 erschien und von Ammann Roby Schmidli herausgegeben und unterzeichnet wurde. Die Initialen R.S./L.F. deuten auf die redaktionelle Mithilfe der Gemeindeverwalterin Lotti Fröhlicher hin. Informiert wurde über die vergangene Gemeindeversammlung, eine Baulinienplanauflage, Schalteröffnungszeiten, Schulferien, die Art und Weise der Schneeräumung. Man erfuhr auch etwas über die Gemeindebeiträge an die KinderKrankenversicherung und dass Giftscheine zum Preis von Fr. 1.50 auf der Gemeindeverwaltung erhältlich seien. Die Bürgergemeinde verkaufe Weihnachtsbäume und Dr. H. Ernst habe eine Arztpraxis eröffnet. Für die prompte Bezahlung der Steuern wurde gedankt und allen frohe Festtage gewünscht. In einem Beiblatt wurde die Departementsverteilung im Gemeinderat (1973 war ein Wahljahr) bekannt gegeben, ebefanlls die Namen der Präsidenten, der Vizepräsidenten und Aktuare der Gemeindekommissionen. Im Jahre 1974 erschien ungefähr alle 2 Monate ein neues Informationsblatt. Nebst amtlichen Mitteilungen konnte z. B. der Schützenbund seine Schiessdaten bekannt geben. Auch wurde über „vandalisierende Steinwerfer“ berichtet, die Türen und Fenster beschädigten und die Bevölkerung beunruhigten. Das Restaurant zur Station sei wieder offen, hingegen habe der ACV-Laden von Monat zu Monat weniger Umsatz und die Direktion habe dessen Schliessung in Aussicht gestellt, falls es nicht bessern würde. Im Jahre 1975 erschienen 5 Informationsblätter. Auch die Gemeindekommissionen nutzten ab und zu die Informationsmöglichkeit. So meldet der Kindergartenverein, dass der Kinderhütedienst nicht mehr durchgeführt wird, die Zahl der teilnehmenden Kinder sei stark zurück gegangen. Die Schulkommission machte den Gemeinderat (und die Hundebesitzer) auf die Missstände bei den Aussenturnanlagen – speziell bei der Sandgrube – aufmerksam. 18

Im ersten Informationblatt 1976 wurde zu den Fasnachtsaktivitäten aufgerufen. „Im Bestreben, den Fasnachtsbetrieb in unserem Dorf zu fördern, aber auch unter Kontrolle zu bringen“ haben sich Gemeinderat, Vereine und Eltern zu einem Gespräch getroffen. Die Hilfe an die Landwirte während der Dürre kostete Fr. 3‘875.90 exkl. das von der Gemeinde gratis zur Verfügung gestellte Wasser. Der Gemeinderat wurde gebeten mitzuteilen, „dass ein Musikverein Witterswil gegründet werden soll“. Im Januar 1977 erschien nochmals ein Informationsblatt des Ammannamtes. Aber der Ruf nach einer Art Dorfzeitung mit eigener Redaktion war schon längere Zeit zu hören. Im Februar erschien ein INFORMATIONSBLATT. Dr. Heini Ernst – der Dorfarzt – war der Herausgeber. Umfang und Ziel werde er erst mit den zukünftigen Redaktoren festlegen. Zwei Personen hätten sich schon gemeldet. Im März erschien das Informationsblatt des Ammans nochmals, und dann ein letztes Mal im April. Ebenfalls im April erschien das nicht „amtliche“ Informationsblatt von Dr. Ernst. In dieser zweiten Auflage rief er nebst anderem um mehr Beiträge aus dem Publikum auf, vor allem aber stellte er die beiden Witterswiler Kantonsratskandidaten vor – Roby Schmidli und Marco de Tomasi. Roby Schmidli wurde wiederholt gewählt. Es ist hier anzumerken, dass der Übergang vom amtlichen Informationsblatt des Ammannamtes zum neuen Blatt absolut reibungslos erfolgte. Kein Streit und keine Unzufriedenheit waren dem Wechsel vorangegangen. J. Stebler *** Nachstehend haben wir pro weiteres Redaktionsjahr jeweils ein oder mehrere Themen isoliert, die wir Ihnen kurz zusammengefasst präsentieren. Ab 1984 stammen die Infos wiederum von Seppi Stebler: 1977: Es gibt kleine Wettbewerbe für die Leser, die dann mit der richtig eingesandten L sung einen „guten chluck Wein oder ineral-Wasser“ an einer nächsten Redaktionssitzung geniessen dürfen. Beispiel: Es sitzen 4 Lehrer auf einer Bank. Was ist das? Die richtige Lösung lautet: 1 Jahr Ferien. [Weshalb die Redaktoren aber Wein zur Sitzung tranken, wurde nie thematisiert...!] 1978: Die Wettbewerbe gehen weiter. – Ein „Dorfdichter“ schreibt regelmässig „Wettergedichte“. – Der Regierungsrat beschliesst infolge sinkender Schülerzahlen die Bildung des Primarschulkreises Witterswil-Bättwil. – Der Steuerfuss beträgt wie im Vorjahr 130%. – Die Glas-Sammlung wird ersetzt durch das Stellen einer Glasmulde. Es wird nun bereits nach weiss, grün und braun getrennt. – Der 1. Räbeliechtli-Umzug findet statt. 1979: Man sucht nach einem kostengünstigen Landpreis für das Gebiet Distelacker, wo der neue Friedhof hinkommen soll. - Zahlreiche Diskussionen um das frühere ACV (Konsum/Coop)-Areal bzw. was darauf gebaut werden soll. Es wird dann schliesslich an die Raiffeisenkasse verkauft. – Die Einwohnerzahl per 31.12.1979 beträgt 924, davon 81 Ausländer. 1980: Im Vergleich zu heute hat sich doch nicht so viel verändert: Es geht um Hundemarken, Schiessdaten des Schützenbundes, Dorfzmorge, Suppentag, Bachputzete, Mutter-Kind-Turnen, Zivilstandsmeldungen und Gratulationen, 19

Lottomatch, Waldgang Bürgergemeinde, Holzbestellung, Ablesen der Wasseruhren, Feuerwehrübungen, Schul- und Musikschulbeiträge, Kirchgemeinden, etc. – Ab Mai ist die Dorfzeitung blau mit neuem Logo und zweispaltig. – Die Schalteröffnungszeiten sind damals schon gleich wie heute! 1981: Die Gemeindeverwaltung wird zuständig für das Ausstellen und Verlängern von Pässen. – Ein Baby wird der 1000. Einwohner. Das Neugeborene wird mit den Eltern zum Apéro in den Gemeinderat eingeladen, wo es vom Gemeindepräsidenten und der Verwalterin auf dem Arm gewiegt wird. – Das Restaurant Statiönli wird unter neuen Wirten zum Restaurant Landhuus. – Die Galerie im Bure Huus ist sehr aktiv. 1982: Beitritt zum WHL. – Der Chäferbrunnen, gestiftet von den Nachkommen des Lehrers Walter Büttiker, wird beim Schulhaus eingeweiht. – Die Gemeinde bezahlt monatlich Fr. 8.- an die Krankenkassenkosten der hier wohnenden Kinder zwischen 1 und 15 Jahren. Das ist die Hälfte der Totalkosten! Ab dem dritten Kind einer Familie ist dieses beitragsfrei versichert. 1983: Das heutige Friedhofareal am Burgweg wird erworben. – Es soll neu 2x monatlich ein „Räbe-Hock“ im Restaurant Landhuus geben. Es sind alle eingeladen, egal ob „in oder unter den Reben“. Es wird mindestens 1 Witz erzählt und eine JassEcke ist vorhanden – Der Gemeinderat nimmt einen neuen Anlauf für eine Jungbürgerfeier im Dorf. Beim letzten Anlauf hatte sich von 11 Jungbürgern nur einer angemeldet und die Feier wurde abgesagt. Es werden die Jahrgänge 1962 und 63 eingeladen, wovon immerhin 60% (21 Personen) teilnehmen.

*** Im September 1984 hatte ein Leserbriefschreiber Premiere, sein Pseudonym: Felix Neukomm. Als neu Zugezogener schrieb er über seine ersten Eindrücke im neuen Wohnort. In seinem zweiten Leserbrief machte er auch einige kritische Bemerkungen zum Dorf und zum politischen Leben. Dies veranlasste einen Kantonsrat (der SP) ihm zu danken für sein Interesse an der Politik und den Politikern. Felix Neukomm schrieb weiterhin Leserbriefe, er schrieb gut, offenbar sehr gern, aber meist sehr kritisch. Seine Äusserungen waren nie ehrverletzend oder gar unterhalb der Gürtellinie liegend. Die Themenwahl konnte nicht alle begeistern, aber seine Leserbriefe belebten die Dorfzeitung. Einem Leser gefiel das Ganze gar nicht und in einem geharnischten Leserbrief wies er ihn – den neu Zugezogenen – zünftig zurecht und legte ihm eigentlich nahe, nicht mehr zu schreiben. Felix Neukomm schrieb jedoch weiter. Im Juli 1985 wurde zur Gründung des Vereins „Pro Witterswil“ aufgerufen. Der Verein wurde bald darauf gegründet, was Felix Neukomm – der zwar seit langem mit dem richtigen Namen unterschrieb – zu einem kritischen Leserbrief inspirierte, wieder mit entsprechenden Reaktionen. 1986. Die Parteien nutzten immer mehr die Dorfzeitung zur Abgabe von Stellungnahmen zu Gemeindeangelegenheiten. Vieles wurde geschrieben zur hohen Gemeindeverschuldung und dies im Zusammenhang mit den bevorstehenden Entscheiden zum Bau der Mehrzweckhalle. In der Junizeitung war zu lesen, dass der Kindergartenverein aufgelöst wurde. 20

Im Februar 1987 blickte der Gemeinderat auf die Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 26. Januar zurück und schrieb: „Der Kauf des Grundstücks und Gebäudes des Mini-Märt (Dorfladen) erhielt deutliche Zustjmmung“. „Dem Kauf der Liegenschaft des Retaurant Landhuus zum Preis von Fr. 625‘000 wird mit grossem Mehr zugestimmt“, meldete der Gemeinderat rückblickend auf die Gemeindeversammlung vom 1. Juni. 1989 waren Kantons- und Gemeinderatswahlen. Bernhard Stöckli wird in den Kantonsrat gewählt. Auf Gemeindeebene tritt neu die Gruppe „Witterswohl“ politisch in Erscheinung, ohne an den Wahlen selbst teilzunehmen. Peter Rudin wird als Nachfolger von Bernhard Stöckli zum Gemeindeammann gewählt. September: Doris Meier ersetzt in der Redaktion die zurückgetretene Alice Blatter. Im Januar 1991 war die Dorfzeitung zur Hälfte gefüllt mit Meinungsäusserungen zur bevorstehenden ausserordentlichen Gemeindeversammlung. Eine grosse Gruppe von Einwohnern reichte einen Wiedererwägungsantrag auf Verzicht des Baus der Zivilschutzanlagen in der zu erstellenden Mehrzweckhalle ein. In nicht zimperlichen Aussagen wurde der Antrag in der Dorfzeitung heftig bekämpft. An der Gemeindeversammlung im Februar lehnten die 320 Anwesenden – eine absolute Rekordzahl – den Antrag mit überwältigendem Mehr ab, was in der kommenden Dorfzeitung u.a. als „Sieg der Vernunft“ bezeichnet wurde. „In eigener Sache“ beklagte sich die Redaktion über den „von verschiedener Seite“ ausgeübten Druck und der Forderung nach Zensur (bei Leserbriefen). Die Redaktion erklärte mit Nachdruck, dass sie nicht von der Gemeinde eingesetzt und somit autonom sei. Wörtlich steht: „Wir haben bisher und werden auch in Zukunft keinerlei Zensur ausüben, weder bei Leserbriefen noch bei anderen uns eingesandten Artikeln.“ In einigen nachfolgenden Leserbriefen wurde der Entscheid der Redaktion als richtig befunden, jedoch mehrmals die Wortwahl und der Stil von Leserbriefverfassern kritisiert und bedauert. Dass es der Zeitungsredaktion mit der Nichtzensur ernst war, ging im Oktober 1992 aus einer Mitteilung hervor, in der darum gebeten wurde, „die Manuskripte frühzeitig abzuliefern, am liebsten pfannenfertig, damit sie unkorrigiert veröffentlicht werden können“. Die Gemeinderatswahlen beanspruchten viel Platz in der Dorfzeitung. Ein Vertreter der Gruppe „Witterswohl“ wurde gewählt, anstelle der nicht mehr kandidierenden SP. Peter Gmür wurde Gemeindepräsident. Ab 1994 war über lange Zeit hinweg das neu zu schaffende Leitbild der Gemeinde ein bedeutendes Thema im amtlichen Teil der Zeitung. Im April 1995 teilte der Gemeindrat mit, dass der Dorfladen geschlossen werde und startete gleichzeitig eine Umfrage über dessen Notwendigkeit und auch zum Angebot. Die Gründung einer Genossenschaft wurde angeregt und vom Gemeinderat als gute Idee aufgenommen. Dank der intensiven Mitarbeit grosser Teile der Bevölkerung blieb der Laden erhalten. Der Gemeindepräsident machte im November auf die prekäre Finanzsituation der Gemeinde aufmerksam und leitete auch eine rigorose Sparpolitik ein, so u.a. die Kürzung der Sitzungsgelder, was von der politischen Gegenseite in der Dorfzeitung kritisiert wurde. 21

1996: Die Dorfzeitung erhielt ein neues Äusseres. Sie erschien ab Januar im A5Format, praktischer zum Lesen, immer noch in blauer Farbe. Im Juni diskutiert die FdP an einer Vorstandssitzung ein Redaktionsstatut für die Dorfzeitung. 1997 waren Kantonsrats- und Gemeindewahlen. Es waren eher laue Wahlkämpfe, die ohne Überraschungen endeten. Die Kommissionsmitglieder wurden in stiller Wahl gewählt. Für Verwirrung sorgte im März 1998 eine Pressemitteilung, wonach die Gemeinderäte von Witterswil und Bättwil sich mit dem Gedanken einer Fusion der beiden Gemeinden befassten. In der Dorfzeitung konnte von einer entsprechenden „Willensbekundung“ beider Räte Kenntnis genommen werden. Es wird ein „Grenzfest“ angekündigt. Übrigens: Das Grenzfest kam zustande, die Fusion jedoch nicht. Die Dorfplanungskommission informierte in vielen Folgen sehr umfangreich und detailliert über die geplante Spezialzone „Teilzonenplanung Technologiezentrum Witterswil“. 1999: Peter Gmür kündete in der Septemberzeitung seinen Rücktritt an. Oktober: Zwei Parteien meldeten je eine Kandidatur an. Im November wurde Fritz Hänzi zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt. Ende Jahr wurde Bernhard Stöckli zum Kantonsratspräsidenten gewählt, die Gemeinde organisierte ein grosses Fest. In der Februarzeitung 2000 teilt der Gemeinderat mit, dass der Teilzonenplan Technologiezentrum vom Regierungsrat genehmigt wurde. Der Märzzeitung ist zu entnehmen, dass der Gemeinderat Bruno Thommen (Gemeindeschreiber) und Myrta Ziegler neu in die Redaktion gewählt hat. Die beiden ersetzten Annarose Schneider und Jovita Reichstein, die diesen Amt seit vielen Jahren versehen haben. 2001, Januarzeitung. Erstmals wurden im Impressum nicht nur die Namen der Redaktoren erwähnt, sonden als Herausgeber die Gemeinde angegeben. Es fanden Kantonsrats- und Gemeinderatswahlen statt. Die Gruppe Witterswohl beteiligte sich nicht mehr an den Wahlen, da kein Ersatz für den zurückgetretenen und übrigens in den Kantonsrat gewählten Thomas Woodtli gefunden wurde. Die Linke Stimme sei nun nicht mehr vertreten, schrieb der AltGemeinderat. 2002: Im Januar stellte die Gemeinde in einem Organigramm die Gemeindeorganisation vor. Daraus ging hervor, dass der Gemeindepräsident u. a. zuständig für die „Information“ und auch für die „Redaktion Dorfzeitung“ sei. 2003, Januar. Die Dorfzeitung widmete der Nomination von Klaus Fischer als Regierungsrat zwei Seiten und wünschte dem Kandidaten „viel Glück und den erhofften Erfolg“. Der Gemeinderat kündigte zum 150-jährigen Jubiläum des ehemaligen Schulhauses ein Fest an. Ab Januar 2004 erschien die Dorfzeitung in neuem Gewand. Der Halbkartoneinband machte sie nobler, vor allem aber die graphische Neugestaltung der Titelseite, die jeweils mit einem „Werk“ eines einheimischen Künstlers geschmückt wurde. 22

Im Mai erschien – nach langer Zeit – wieder ein Leserbrief. Darin wurde die Notwendigkeit von zwei Kindergärten bestritten. Die Gelder sollen zur Schuldenrückzahlung genützt werden, auch fehle klar eine Erhebung der künftigen Schülerzahlen. Im Dezember sah sich der Dorfladen einmal mehr genötigt, Alarm zu schlagen: „Sie entscheiden, ob es den Dorfladen weiterhin geben wird!“ 2005: Die Bevölkerung wurde im März aufgerufen, am Mitwirkungsverfahren zur Gestaltung des Binnbachs teilzunehmen. Im April wurde die Bevölkerung zu einer Informationsveranstaltung zur Sanierung des Gemeindehauses eingeladen. Die Gemeinderatswahlen gingen lautlos vorüber. 2006: Die Dorfzeitung ist immer mehr illustriert, was gerade die Juninummer zeigte. Die Seite mit den „Ortsbildveränderungen“ gibt eine willkommene Auflockerung. Doris Meier verliess nach jahrelangem Mitwirken das Redaktionsteam. Ditmar Friedli wurde ihr Nachfolger. J. Stebler

***

So, liebe Leser, damit diese Dorfzeitung nicht allzu dick wird, vertagen wir den Rückblick über die letzten 10 Jahre auf die nächste Dorfzeitung. Der Rückblick bis hierhin zeigt eine lebendige Dorfzeitung, die früher aber deutlich mehr Biss hatte als in den 2000-er Jahren. Wenn Sie mitmachen, können wir das wieder ändern. Schreiben Sie uns, beteiligen Sie sich an den Diskussionen im Dorf, kommen Sie mal an eine Gemeinderatssitzung, an den Neujahrsapéro und vor allem an die Gemeindeversammlung! Beleben wir die Zeitung wieder, damit der nächste Rückblick auch wieder etwas hergibt. Auf Seite 38 finden Sie noch einen vergnüglichen Teil aus früheren Dorfzeitungen. Viel Spass. ***

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13.08. 20.08. 23.08. 25.08.

10.00 10.00 16.30 09.30 19.30 So 27.08. 11.00 Mi 30.08. 16.30 So 03.09. 18.00

Jugendtreff, Mirko Müller Abendgottesdienst mit einfacher Mahlfeier, Pfarrer Armin Mettler Wir machen mit beim Ferienpass: (s. Hinweis) Tour de Leimental; Gottesdienst in Hofstetten, mit Taufe, Pfarrer Armin Mettler Ökumenischer Sonntag: Matinee (s. unten und Seite?) Tour de Leimental; Gottesdienst in Metzerlen, Pfarrer Michael Brunner und Marlise Ehrenzeller Tour de Leimental; Gottesdienst in Witterswil, Pfarrer Michael Brunner Tour de Leimental; Gottesdienst in Rodersdorf, Pfarrer Michael Brunner und Peggy Hungerbühler Ökumenischer Gottesdienst (s. unten) Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst (s. unten) Streetdance Minis, Martina Hausberger Kinderkirchenmorgen mit Znüni, Martina Hausberger Jugendtreff, Mirko Müller Ökumenischer Schulanfangs-Gottesdienst (s. unten) Streetdance Minis, Martina Hausberger Abendgottesdienst, Pfarrer Armin Mettler

Die Ref. Kirchgemeinde macht mit beim Ferienpass. Unsere Angebote sind: Bildhauerei (5. Juli), Wikingerschach spielen (7. und 14. Juli auf der Wiese in Witterswil), Muffins backen (12. Juli) und Upcycling (19. Juli). Hast Du Interesse, dann melde Dich an unter www.ferienpass-leimental.ch. Dort findest Du auch weitere Infos dazu, wie Altersangabe, Kosten oder ob Du was mitbringen musst. Die Anlässe (jeweils von 10-12 Uhr) werden von Martina Hausberger vorbereitet und geleitet.

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Ökumenische Anlässe Mi 12.07. 08.10 Begegnungswanderung: Wanderung durch die Areuse-Schlucht und Besuch bei den Schwestern von Grandchamp. Weitere Infos unter www.oekumenische-kirche.ch, Pfarrer Armin Mettler und Team So 16.07. 10.00 Ökumenischer Sonntag: Matinee – Musik und Wort. Barock und Klassik-Komponisten zur Sommerzeit. Yuka Niitsuma, Asako Ita, Georg Sigrist und Pfarrer Armin Mettler. Anschliessend Apéro So 13.08. 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner mit Daniela Rüdishüli Sodjah und Amon Kotey von Chance for children in Ghana. Anschliessend Apéro, Markt und Trommelmusik auf dem Kirchplatz So 20.08. 10.00 Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst, zu Gast: Kirchgemeinde Oberwil-Therwil-Ettingen mit Pfarrer Christoph Herrmann. Pfarrer Günter Hulin, Sonntagsschule für Kinder, anschliessend Apéro Fr 25.08. 20.00 Taizé-Feier mit Einsingen um 19.30 Uhr, Urs Jeker und Pfarrer Armin Mettler, Kirche Rodersdorf So 27.08. 11.00 Schulanfangs-Gottesdienst, Pfarrer Günter Hulin und Pfarrer Michael Brunner mit Katechetinnen, Kirche Hofstetten

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Die Sommerferien stehen vor der Tür. Vom 1. Juli bis zum 12. August 2017 sind die Öffnungszeiten des Dorfladens wie folgt: Montag bis Freitag Vormittag Nachmittag

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Über ein Jahr hat das OK unter Leitung von Seppi Stebler und Reto Del Carlo das Verbandsgesangsfest des Sängerverbandes ThiersteinLaufental-Dorneck minutiös vorbereitet. Belohnt wurde die ganze Arbeit mit herrlichen Wetter und einem einmaligen Fest. Der Männerchor wäre nie in der Lage gewesen dieses Fest nur mit eigen Mitgliedern durch zu führen. Ohne tatkräftige Unterstützung durch die Einwohnergemeinde und die zahlreichen Helferinnen und Helfer aus dem Dorfe hätte das Fest nie stattfinden können.

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Der Männerchor dankt deshalb Allen von Herzen, welche an diesem schönen und durchwegs gut gelungen Fest mitgeholfen haben. Sei dies unter der Leitung von Esti Del Carlo organisierte Verpflegung vom Apéro bis zum Mittagessen. Oder beim Umstellen der Halle von Konzert- auf Tischbestuhlung , das Philippe Grimm mit seinen Helfern erledigte. So dauerte diese Aktion statt der geplanten Stunde nur etwa 40 Minuten. Und das Mittagessen organisiert durch «Der Party-Koch» unter der Ägide von Daniel Doppler, mit dem Service der Damen des Unihokeyclubs des Leimentals klappte einwandfrei und ohne Wartezeiten. Auch die Liedervorträge am Morgen gelangen reibungslos. - Lag dies an der Moderation durch Myrta Ziegler oder der umsichtigen Organisation durch Walter Bammerlin und Eugen Müller? Nach dem Mittagessen führte unser Präsident Jürg Matter souverän das Zepter durch den «offiziellen Teil» mit den verschieden, witzigen Reden und Gratulationen. Angefangen mit dem Gemeindepräsidenten Mark Seelig, dem Pfarrer Michael Brunner, dem Landammann Remo Ankli, dem Präsidenten des Solothurner Kantonalgesangsverein Beat Schöni bis zum Verbandspräsidenten Bruno Rentsch. Dazwischen sang der Männerchor einige Lieder und Gusti Matter erzählte etliche Anekdoten aus der 150 jährigen Geschichte des Männerchors. Viele halfen im Hintergrund mit, so Martin Speiser als Verantwortlicher für das Sponsoring und Heinz Binder als Editor des Programmheftes oder Beni Karle als Verantwortlicher für die Kasse und Finanzen. Sicher ist die Aufzählung der Helfer nicht vollständig. Deshalb nochmals herzlichen Dank für die Unterstützung und Mithilfe an diesem schönen Fest. Der Männerchor Witterswil 28

Impressionen Verbandsgesangsfest

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Witterswil, im Juni 2017

Am Freitag, 01. September findet die Jungbürgerfeier 2017 statt.

Alle mit Jahrgang 1999, von den fünf solothurnischen Gemeinden des hinteren Leimentals (Bättwil, Hofstetten-Flüh, Rodersdorf, Metzerlen-Mariastein, Witterswil), sind herzlich eingeladen. Liebe junge Mitbürgerinnen und Mitbürger Der Gemeinderat von Witterswil lädt alle jungen Schweizer Bürgerinnen und Bürger sowie die ausländischen Staatsbürger zu einem gemeinsamen Fest der 99er Jahrgänge ein. 18.45

- Treffpunkt der Eingeladenen aus Witterswil beim Parkplatz des Gemeindehauses Witterswil. Der Transport hin und zurück wird durch die Gemeinde organisiert. 19.00 - Eintreffen auf der Jugendherberge Burg Rotberg 19.10 - Begrüssung und Einleitung zur Jungbürgerfeier durch die Jugendarbeit Sol. Leimental 19.15 - Mirko Müller blickt aus seiner Perspektive zurück auf die Geschichte der JASOL: Vom „Kunden“ zum „Mitarbeiter“ oder das Erfolgsbeispiel Jou Jetzä. ~ 19.30 - Vereidigung der Jungbürgerinnen und Jungbürger durch den Gemeindepräsidenten von Hofstetten-Flüh 20.00 - Abendessen 23.00 - Ende der Jungbürgerfeier Wir freuen uns, dich zu diesem festlichen Abend in der Burg Rotberg in Mariastein einzuladen. Bei einem guten Essen im schönen Rittersaal (bei schönem Wetter im Burghof) lässt es sich gemütlich mit ehemaligen Schulkameradinnen und –kameraden zusammensitzen und plaudern. Alle anwesenden Jungbürger erhalten zwei Kinogutscheine. Ausserdem wird es ein Quiz geben, bei welchem 5 Preise gewonnen werden können. Wir bitten um Anmeldung bis am Montag, 21. August 2017 an die Gemeindeverwaltung deiner Gemeinde. Eine Einladung per Post folgt noch. Wir hoffen, euch recht zahlreich an diesem Abend begrüssen zu dürfen und freuen uns auf diesen Anlass. Wir wünschen dir eine schöne Sommerzeit und grüssen dich im Namen des Gemeinderates herzlich. Gemeinderat Witterswil Mark Seelig Gemeindepräsident

Alois Müller Gemeindevizepräsident

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Happy Birthday Teil 2 Zum 40. Geburtstag der Dorfzeitung 1977– 1983 Instruktionen zu den Gemeinderatswahlen Juni 1977: Sämtliche Abänderungen sind mit dem gleichen Schreibzeug auszuführen, da sonst die Liste als ungültig erklärt wird. Z. B. soll alles mit Tinte oder alles mit Kugelschreiber von gleicher Farbe ausgefüllt werden. Kranken und Gebrechlichen, die nicht an die Urne gehen können, ist es erlaubt, ihre Stimme mittels Zustellungskuvert für Kranke abzugeben. Für die Zustellungskuverts muss beim Gemeindeammann ein Gesuch eingereicht werden. Dorffest 26.-28. August 1977: … iere k nnen am l hm rt nicht angeboten werden. Bringen Sie also bitte keine Schildkröten, Papageien, Hühner oder Kälber!!! Die Gemeindeverwaltung bleibt während den Sommer-Ferien vom 11.-29. Juli 1977 geschlossen. Anmerkung 2017: Im Sommer war die Gemeindeverwaltung oft sogar bis zu 4 Wochen geschlossen. Über Weihnachten/Neujahr war auch immer zu. Einmal pro Woche stand abends der Ammann (Gemeindepräsident) für dringende Anliegen zur Verfügung Die Redaktion gedenkt, eine Läster- und Flüsterecke einzurichten. Kritische und originelle Beiträge über unser Dorf veröffentlichen wir gerne. (1977) FDP Witterswil: Wir führen am 18. November [1977] im Restaurant STATION um 20.30 Uhr hier in Witterswil einen gemütlichen Hock durch. Diesmal lassen wir die Politik weg, möchten wir doch unsere scheidenden itglieder … erabschieden. Kommen auch Sie zu diesem Anlass. Vergessen Sie nicht Ihre Ehefrau mitzunehmen. Unsere ca. 50 Hydranten im Dorf sollten einen neuen Anstrich erhalten. Alle interessierten Maler oder fachkundigen Hobby-Maler können nach Besichtigung eines neu gestrichenen Muster-Hydranten eine Offerte einreichen. (1977) 38

Neuer Witterswiler Dorf-Skandal! Wie uns ein Chronist aus erster Quelle meldet, wurde am 14 Dezember 1977, einem Dienstag, eine sehr grosse Anzahl stiller und heimlicher Zecher in den Räumen des Rest. STATION nach Polizeistunde angetroffen. Die Staatsgewalt in rm unseres lizisten … hat mit unerbittlicher Härte bei den wackeren Sängern und Geburtstag feiernden Damen und Herren pro Kopf und Nase Fr. 5. (fünf Franken) Busse eingezogen. Die Moral von der Geschicht, überhocken lohnt sich nicht. Anmerkung 2017: Ob wohl dieser Polizist nicht auch lieber dazu gesessen wäre?] 1978: Die eidgenössische Vieh-Zählung ergab für Witterswil folgenden Bestand an Nutztieren: 110 Stück Rindvieh, davon 62 Kühe, 2 Stück Pferde, 101 Stück Schweine, 41 Stück Schafe, 16 Stück Kaninchen, 192 Stück Geflügel, 25 Stück Bienenvölker. 1979: [Wasserleitungsbruch]: … ass dann aber n ch h l n irgendw her in der Baugrube auftauchte war weniger schön, aber vielleicht ein grosses Glück, denn dies veranlasste ein Nachsuchen nach einem schadhaften Öltank. Umstehende witzelten, wir bräuchten das Iran-Öl nicht mehr, wir hätten eine eigene uelle im ainacker. ch n w r s 1979: [Schirmbildaktion]: Allen Einwohnern, welche nicht regelmässig durch den Arbeitgeber untersucht werden, also vorab Hausfrauen und Rentnern, wird die Schirmbildaktion sehr empfohlen. Eine Heizung und eine Klimaanlage sorgen für eine angenehme Temperatur im Wagen. 1980: ie fragt sich… b es wirklich erwünscht ist alle unsere Gemeindestrassen jederzeit vom Schnee zu räumen. Ist eine schneebedeckte Strasse nicht schöner? 1981: [Fasnachtsplakat]: Amtlicher Hinweis: Die Fasnacht wird verschoben, wenn die Quartierstrassen infolge Vereisung oder Lawinengefahr nicht betreten werden können. Der Salzer 1981: Ausschreibung Zivilschutzstellenleiter: Es handelt sich um ein Nebenamt, welches auch von einer Frau ausgeübt werden könnte. Der Gemeinderat schreibt: Haben Sie es auch schon überlegt, dass es Ihre Nachbarn stören könnte wenn Sie am Sonntag im Garten arbeiten,bei Wind Abfälle verbrennen und dabei das Quartier einnebeln, am Sonntag Ihr Auto waschen oder reparieren, im Freien oder am offenen Fenster in voller Lautstärke Radion hören? - wenn Sie Ihren Hund (beziehungsweise Ihre Hunde) im Garten bellen lassen 39

Die Redaktion schreibt 1983: Haben Sie schon bemerkt, dass unsere Dorfzeitung weniger schwarz ist? Wir meinen dies natürlich nicht politisch, sondern aus drucktechnischen Gründen mussten die schwarzen Überschriftsbalken „gebrochen“ werden. …

Und? Hat es Ihnen bis hierhin gefallen? Leider lassen die Jahre danach den Humor etwas vermissen. Trotzdem werden wir versuchen, Ihnen nach den Sommerferien noch ein paar Müsterchen nachzureichen.

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Openair 2017 Wir freuen uns, euch am Samstag, 2. September beim Holzschopf den Film

Vitus mit Theo Georghiu, Bruno Ganz u.a. zu zeigen.

Verpflegung ab 18.30 Uhr

Filmbeginn ca. 21 Uhr

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Konzert

Ana Arnaz, Anne Marie Lablaude, June Telletxea, Paloma Gutiérrez del Arroyo

Sonntag, 3. September 2017, 17 Uhr Pfarrkirche Witterswil Eintritt frei - Kollekte 42

Veranstaltungskalender 2017 11. Juli Beratung Pro Senectute 13.45-16.15 Gemeindehaus Bättwil Anmeldung: 061 781 12 75 19. Juli 11.30 Uhr

Witterswiler Mittagstisch Restaurant Landhuus

29. Juli

Sommernachtsfest Leimetalerbuebe

08. Aug. Beratung Pro Senectute 13.45-16.15 Gemeindehaus Bättwil Anmeldung: 061 781 12 75 16. Aug. 11.30 Uhr

Witterswiler Mittagstisch Restaurant Landhuus

18. Aug. 14.00 Uhr

Stubete „Chueschtall“

19./20.08.

Grand Prix Schweiz Swiss Model Car Club

25./26.08.

Dorfladenfest

26. August Letztes Obligatorisch 16.00-18.00 Schützenbund

10. Nov. 14.00 Uhr

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11. Nov.

Racletteabend Frauensportgruppe

14. Nov. Beratung Pro Senectute 13.45-16.15 Gemeindehaus Bättwil Anmeldung: 061 781 12 75 18. Nov. ab 20.00

25./26.Nov. Sternennacht Gärtnerei Allemann 05. Dez.

Seniorenweihnacht

07. Dez. 19.30 Uhr

Budget-Gemeindevers. MZH

09. Dez. Bänzenschiessen 14.00-16.00 Schützenbund 12. Dez. Beratung Pro Senectute 13.45-16.15 Gemeindehaus Bättwil Anmeldung: 061 781 12 75

03. Sept. 17.00 Uhr

Konzert mit „Cantaderas“ Kirche Pro Witterswil

15. Dez. 13.00 Uhr

08. Sept. 14.00 Uhr

Stubete „Chueschtall“

2018

12. Sept. Beratung Pro Senectute 13.45-16.15 Gemeindehaus Bättwil Anmeldung: 061 781 12 75 20. Sept. 11.30 Uhr

Witterswiler Mittagstisch Restaurant Landhuus

10. Okt. Beratung Pro Senectute 13.45-16.15 Gemeindehaus Bättwil Anmeldung: 061 781 12 75 20. Okt. 14.00 Uhr

Stubete „Chueschtall“

Lotto-Match Schützenbund

10. März 19.00 Uhr

Stubete „Chueschtall“ Weihnachtsessen

GV Schützenbund Landhuus

21. - 23.06. 750 Jahre Witterswil Dieser Veranstaltungskalender ist nicht vollständig, wird aber jeden Monat aktualisiert. Angaben und Änderungen sind zu machen an PRO WITTERSWIL Frau Myrta Ziegler, Im Bohnacker 15, Tel. 061 721 87 60 oder [email protected]

28./29. Okt. Herbsttage Gärtnerei Allemann

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