Die wichtigsten Telefonnummern

Die wichtigsten Telefonnummern Aufnahmevorbereitung Zimmer A.U1.070 (Terminvereinbarung) (0911) 398-2727 Station C.EG.1 (0911) 398-2262 Station ...
Author: Liane Egger
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Die wichtigsten Telefonnummern Aufnahmevorbereitung Zimmer A.U1.070 (Terminvereinbarung)

(0911) 398-2727

Station C.EG.1

(0911) 398-2262

Station C.EG.2 (N-Aktiv)

(0911) 398-2729

Station C.O1.3

(0911) 398-2739

Station C.O1.4

(0911) 398-2731

Station C.U1.3 (Kinder)

(0911) 398-2280

Station C.O2.2 (Komfort-Station)

(0911) 398-5611

Anmeldung Sprechstunden Gelenkersatzsprechstunde (Hüft- und Kniegelenksersatz) Gelenksprechstunde (z.B. Schulter-/Kniegelenk) Osteosynthesesprechstunde Wirbelsäulen- und Tumorsprechstunde

(0911) 398-2727

Anmeldung privatärztliche Chefarztsprechstunde

(0911) 398-2600

D-Arzt-Sprechstunde (Arbeits- und Schulunfälle)

(0911) 398-2400

Anmeldung Ambulantes Behandlungscentrum(ABC) Klinikum Süd Sport- und Gelenktraumatologie

(0911) 398-7755

Anmeldung Ambulantes Behandlungscentrum(ABC) Klinikum Nord Kassenärztliche Sprechstunde Fußsprechstunde

(0911) 398-3061

Notaufnahme Klinikum Nürnberg Süd

(0911) 398-0

Klinikum Nürnberg (Vermittlung)

(0911) 398-0

Notruf

www.klinikum-nuernberg.de

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Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität

Klinikum Nürnberg

Chefarzt: Univ.-Prof. Dr. Hermann Josef Bail Klinikpflegedienstleitung: Barbara Zieke

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Ihr Klinikwegweiser

zertifiziertes EndoProthetikZentrum

So finden Sie sich im Klinikum Süd zurecht Die Raumbezeichnungen im Klinikum Nürnberg Süd mögen anfänglich verwirrend sein, sie folgen aber einem logischen Muster: So wird als erstes immer der Bauteil genannt, dann das Stockwerk und zuletzt die Stations- oder Zimmernummer. So liegt etwa die Station „C.O1.3“ im Bauteil C, 1. Obergeschoss, 3. Station. Die meisten Bereiche der Klinik erreichen Sie gut, wenn Sie das Klinikum Süd über den Haupteingang betreten, sich dann nach links wenden und die roten Fahrstühle (Bauteil C) benutzen.

Hier finden Sie die wichtigsten Bereiche der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie:

Notaufnahme A.U1.1 (1. Untergeschoss)

Sprechstunden- und D-Arztbereich, OP-Vorbereitung A.U1.070 (1. Untergeschoss)

Kassenärztliche Sprechstunde im Ambulanten BehandlungsCentrum Süd (ABC Süd) Haus D und Haus F

Bus 56

Breslauer Straße

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Bus 56

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Parkbereich

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Bus 56 ing ang

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Privatsprechstunde Univ.-Prof. Dr. Bail A.U1.058 (1. Untergeschoss)

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F

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Zentrum für operative Kurzeingriffe (Z.O.K.) (2. Obergeschoss)

Haus

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Haus

C

Parkbereich

P2

C.O1.3 (1. Obergeschoss) C.O1.4 (1. Obergeschoss) C.U1.3 (1. Untergeschoss)

Kita Schaukel Klaus Wambach-Haus

R3

Parkbereich P1

Administrative Patientenaufnahme neben Hauptinformation (Erdgeschoss)

Zufahrt Versorgung

Gleiwitzer Straße

Haus

Zuf

Zufahrt Parkplätze

Parkhaus

A.R.Z

R7 R9

R11

Rosenberger Straße

C.EG.1 (Erdgeschoss) C.EG.2 (Erdgeschoss) C.O2.2 Komfortstation (2. Obergeschoss)

Inhalt Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Leistungsspektrum

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Behandlungsqualität

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Patientensicherheit

5

Von der ersten Sprechstunde bis zur Aufnahme Wie werde ich Patient der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie?

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Was bringe ich ins Krankenhaus mit?

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Was geschieht in der Sprechstunde?

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Was passiert bei der Aufnahmevorbereitung?

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Ihre stationäre Behandlung in unserer Klinik Was muss ich vor einer Operation beachten?

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Kann ich etwas gegen Krankenhausinfektionen tun?

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Wie verläuft der Operationstag?

13

Was erwartet mich nach der OP auf der Station?

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Ihr Aufenthalt in unserer Klinik Ihr Patientenzimmer

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Unsere Wahlleistungsangebote

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Klinikseelsorge

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Wie geht es nach der Entlassung für mich weiter? Der Tag der Entlassung

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Sozialarbeit und Patientennachsorge

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Gut zu wissen! Ihre Rechte / unsere Pflichten

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Ihre Meinung ist uns wichtig!

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Wie Sie was finden So finden Sie sich im Klinikum Süd zurecht

Umschlag-Innenseite

Besuchszeiten

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So erreichen Sie das Klinikum Nürnberg Süd

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Impressum

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Die wichtigsten Rufnummern

Rückseite

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Liebe Patientin, lieber Patient, wir begrüßen Sie ganz herzlich in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt. Alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden Ihr Möglichstes dazu beitragen, dass Sie sich bei uns wohl und sicher fühlen. Möglicherweise werden Sie zum ersten Mal in ihrem Leben im Krankenhaus behandelt oder unterziehen sich erstmals einer Operation. Uns ist bewusst, dass dies mit Ängsten und Unsicherheit einhergehen kann. Auch mögen Ihnen manche Abläufe in unserer Klinik auf den ersten Blick befremdlich erscheinen – etwa wenn Sie vor Ihrer Operation mehrfach nach Ihrem Namen gefragt werden, obwohl er doch auf Ihrem Patientenarmband steht. Mit dieser Broschüre wollen wir Ihnen daher eine Hilfestellung geben und Sie über die wichtigsten Abläufe bei uns informieren – von der ersten Vorstellung in einer Sprechstunde oder in der Notaufnahme über Ihren Aufenthalt bei uns auf Station bis zu Ihrer Entlassung und der geplanten Anschlussheilbehandlung. Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ist Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität und als solche in Forschung und Lehre aktiv. Für Sie bedeutet dies: universitäre Spitzenmedizin auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Wir wünschen Ihnen eine gute Genesung!

Univ.-Prof. Dr. med. Hermann Josef Bail Leitender Arzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

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Barbara Zieke Klinikpflegedienstleitung

Leistungsspektrum und Behandlungsqualität >>>

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Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Leistungsspektrum Behandlung von Unfällen und Unfallfolgezuständen aller Arten und Schweregrade Als überregionales Traumazentrum mit der Zulassung zum Schwerstverletzungsartenverfahren (SAV) behandeln wir rund um die Uhr alle Arten von akuten Verletzungen. Anlaufstelle für alle Notfälle ist die interdisziplinäre Notaufnahme im Klinikum Nürnberg Süd. In den Sprechstunden beraten wir Sie zur Behandlung von Unfallfolgen, etwa bei fehlverheilten Brüchen, ausbleibender Frakturheilung, Entzündungen, Knochen- und Weichteildefekten.

Endoprothetik und orthopädische Rheumatologie In unserem zertifizierten Endoprothetikzentrum führen wir Gelenkersatzoperationen an Hüfte, Knie, Schulter, Ellenbogen und Sprunggelenk durch. Hierbei kommen minimal-invasive sowie computernavigierte Operationstechniken zum Einsatz. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Revisionsendoprothetik: Wir helfen Ihnen bei gebrochenen, infizierten oder lockeren Kunstgelenken.

Arthroskopische Chirurgie und Sportorthopädie Wir führen Gelenkspiegelungen an Knie, Schulter, Ellenbogen, Sprunggelenk und Hüfte durch. Sehr viele Gelenkerkrankungen können heute mit Hilfe der Gelenksspiegelung minimal-invasiv behandelt werden, etwa Knorpel- und Meniskusschäden, Kreuzbandrisse, Kniescheibenprobleme, Schäden an der Rotatorenmanschetten.

Wirbelsäulenchirurgie Wir behandeln Erkrankungen und Verletzungen aller Wirbelsäulenabschnitte. Dabei kommen bevorzugt minimal-invasive Verfahren zum Einsatz.

Fußchirurgie Neben der Vorfußchirurgie (Hallux valgus, Hammer- und Krallenzehen etc.) und der Behandlung rheumabedingter Fußprobleme besteht auch eine große Expertise in der Behandlung des diabetischen Fußsyndroms und chronischer Wunden.

Behandlung von Tumoren und Metastasen am Bewegungsapparat Zusammen mit den Spezialisten der Onkologie, der Strahlentherapie sowie weiterer Fachdisziplinen erarbeiten wir die optimale Strategie für Diagnostik und Behandlung. Je nach Situation reichen die Maßnahmen von der einfachen Stabilisation eines tumorbedingten Bruches bis zur kompletten Tumorentfernung mit nachfolgendem Wiederaufbau.

Altersmedizin Alte und zunehmend gebrechliche Menschen sind besonders sturzgefährdet. Damit sie nach einem Bruch wieder auf die Beine kommen, brauchen sie das auf ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnittene Behandlungsangebot unserer Station N-Aktiv. Diese Station wird von der Orthopädie und Unfallchirurgie sowie der Geriatrie gemeinsam geführt und ist als AltersTraumaZentrum DGU® zertifiziert.

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Wir sind Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität: Was bedeutet das für Sie? Als Universitätsklinik widmen wir uns der Forschung und Lehre und sind zur Anwendung modernster Methoden und Standards verpflichtet. Im Rahmen klinischer Studien können wir Ihnen unter Umständen innovative Behandlungsverfahren bereits vor Ihrer Marktzulassung zugänglich machen.

Behandlungsqualität Gut ausgebildete Ärzte und Pflegekräfte, eine hochmoderne medizinische Infrastruktur, leitliniengerechte Behandlungsstandards und die etablierte Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg bilden das Fundament eines umfassenden Qualitätsmanagements.

Geprüfte Qualitätssiegel: Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ist als Endoprothetikzentrum, als Alterstraumazentrum DGU, als überregionales Traumzentrum im Traumanetzwerk Mittelfranken und als Schwerverletztenartenverfahren (SAV) zertifiziert.

Über die gesetzlichen Qualitätsstandards hinaus sieht sich das Klinikum Nürnberg zu höchster Behandlungsqualität und Patientensicherheit verpflichtet. Dafür steht eine Fülle von Maßnahmen zur Verfügung, die stetig überprüft und weiterentwickelt werden. So kommen im Klinikum Nürnberg innovative Therapieverfahren ebenso zum Einsatz wie externe Qualitätsprüfungen z.B. durch Fachgesellschaften und Zertifizierungsstellen.

Patientensicherheit Das Klinikum Nürnberg ist Mitglied im „Aktionsbündnis Patientensicherheit“ und hat im Rahmen des Qualitäts- und Risikomanagement ein ganzes Bündel an Maßnahmen erlassen, um Behandlungsfehler auszuschließen. Dazu zählen u.a.: die mehrfache Überprüfung der Notwendigkeit und Durchführungsart bestimmter Therapiemaß- nahmen in Fallkonferenzen, die Markierung der betroffenen Seite bei allen Eingriffen an Armen oder Beinen, die Anwendung spezieller Checklisten incl. der WHO-Checkliste (Team-Time-Out), interne Fehlermelde- und Frühwarnsysteme, z.B. CIRS, Teilnahme an nationalen Registern zum Vergleich mit anderen Krankenhäusern (Benchmarking), hohe Hygienestandards in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Klinikhygiene, Medizinische Mikrobiologie und Klinische Infektiologie und vieles mehr!

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Von der ersten Sprechstunde bis zur Aufnahme >>>

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Von der ersten Sprechstunde bis zur Aufnahme Wie werde ich Patient der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie? Sprechstunden-Bereich A.U1.070 Anmeldung: (0911) 398 2727 nötig ist ein Einweisungsschein D-Arzt-Sprechstunde Anmeldung: (0911) 398-2400 für Arbeitsunfälle Notaufnahme jederzeit ohne Termin für akute Notfälle

Operationsvorbereitung A.U1.070 (0911) 398-2727

Stationäre Behandlung ggf. mit Operation C.EG.1 C.EG.2 (N-Aktiv) C.O1.3 C.O1.4 C.U1.3 (Kinder) C.O2.2 (Komfort-Station)

Kassenärztliche Sprechstunde ABC Nord/Süd Anmeldung: (0911) 398-3061 oder (0911) 398-7755 Privatsprechstunde Univ.-Prof. Dr. Bail Anmeldung: (0911) 398-2600 für ambulant Privatversicherte

Zuverlegung aus anderer Klinik je nach medizinischer Notwendigkeit

Entlassung / Verlegung Reha Nachkontrollen in oben genannten Sprechstunden jederzeit möglich

Bei akuten Problemen können Sie sich jederzeit ohne Termin in der Notaufnahme des Klinikums Nürnberg vorstellen. Dort ist rund um die Uhr ein unfallchirurgisch-orthopädisches Notfall-Team im Einsatz. Bringen Sie nach Möglichkeit Ihre Versichertenkarte und einen Ausweis mit!

Vor einem geplanten Eingriff mit stationärem Aufenthalt ist die Vorstellung in einer unserer Sprechstunden sinnvoll. Hierzu benötigen Sie ein Einweisungsformular. Dieses erhalten Sie von Ihrem Hausarzt, niedergelassenen Orthopäden oder Chirurgen, aber auch im Ambulanten Behand- lungsCentrum ABC am Klinikum Nürnberg Nord und Süd. Anschließend vereinbaren Ihr Arzt oder Sie selbst einen Termin bei uns in der Sprechstunde. Anmeldung zur Sprechstunde unter Tel. (0911) 398-2727

Unsere Sprechstunden finden im Bauteil A, U1, Raum 70 statt. Einen Übersichtsplan finden Sie auf gleich auf der ersten Innenseite dieser Broschüre.

Im Ambulanten BehandlungsCentrum im Klinikum Nord (ABC Nord) sowie Klinikum Süd (ABC Süd) bieten wir eine kassenärztliche orthopädisch/unfallchirurgische Sprechstunde an. Hier können Sie selbst einen Termin vereinbaren oder sich vom Hausarzt überweisen lassen. Anmeldung im ABC Nord unter Tel. (0911) 398-3061 Anmeldung im ABC Süd unter Tel. (0911) 398-7755

Unsere D-Arzt-Sprechstunde steht allen Patienten nach Arbeits-, Wege- und Schulunfällen offen. Anmeldung unter Tel. (0911) 398-2400

Bei der privatärztlichen Sprechstunde von Univ.-Prof. Dr. Hermann Josef Bail, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, erfolgt eine Gebührenrechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Es besteht keine Kassenzulassung, so dass eine Kostenerstattung durch die Krankenkasse nur für ambulant Privatversicherte (in der Regel nicht für privat Zusatzversicherte) möglich ist. Anmeldung zur privatärztlichen Chefarzt-Sprechstunde unter Tel. (0911) 398-2600

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Was bringe ich ins Krankenhaus mit? Für die Patientenaufnahme (ambulante oder stationäre Vorstellung): Krankenversicherungskarte, ggf. Zusatzversicherungsnachweise Bei Privatversicherung: Klinik-Card (falls vorhanden) Personalausweis Rentenversicherungsnummer (bei geplanter Reha oder Anschlussheilbehandlung) Krankenhauseinweisung (falls noch nicht abgegeben)

Für Ärzte und Pflege (ambulante oder stationäre Vorstellung): OP- und Anästhesie-Aufklärungsbogen (falls vorhanden) aktuelle Arztberichte Röntgen-, CT– und MRT-Aufnahmen (gerne auf CD) Aufstellung Ihrer regelmäßig einzunehmenden Medikamente aktuelle Befunde soweit vorhanden (z.B. Laborwerte, EKG) Herzschrittmacher-Ausweis sonstige medizinische Ausweise (z.B. Impfausweis, Marcumar-Pass, Allergie-Pass, Röntgen-Pass etc.)

Für sich selbst (nur bei stationärer Aufnahme): eigene Medikamente, sofern Sie eine Umstellung auf die bei uns gelisteten Präparate nicht wünschen feste Schuhe mit rutschfester Sohle, gut sitzende Hausschuhe Schlafanzug, Nachthemd, Bademantel weite, bequeme Kleidung (z.B. Jogginganzug, Hose mit weiten Hosenbeinen) Unterwäsche, Socken persönliche Körperpflege- und Hygieneartikel etwas Bargeld, aber bitte keine Wertsachen wie Kreditkarte, Schmuck, hohe Bargeldbeträge u.ä.

Sollten Sie nach Ihrer Operation auf Gehstützen angewiesen sein, so bringen Sie diese bitte – falls schon vorhanden – gleich mit!

Unser Tipp: In der ersten Zeit nach Implantation eines Kunstgelenkes ist ein langer Schuhlöffel sehr nützlich!

Adress- und Telefonliste von Personen, die Ihnen wichtig sind

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Was geschieht in der Sprechstunde? Bevor Sie in unserer Klinik wegen eines operativen Eingriffes stationär aufgenommen werden, laden wir Sie zu einem Termin in unserer Sprechstunde ein.

Administrative Aufnahme (Patientenverwaltung) Vor Beginn der Sprechstunde erfolgt die administrative Aufnahme am Empfang (SprechstundenBereich A.U1.070). Dafür für benötigen wir Ihre Personendaten, Angaben zur Krankenkasse und zum einweisenden Arzt. Bitte bringen Sie dafür Ihren Versichertenkarte, ihren Ausweis sowie den Einweisungsschein Ihres Arztes mit. Für die D-Arzt-Sprechstunde melden Sie sich bitte in der administrativen Patientenaufnahme gleich neben der Information am Haupteingang (Bauteil 1, Erdgeschoss) an, bevor Sie sich in den D-Arzt-Bereich begeben!

Arztgespräch, Untersuchung und Information In der Sprechstunde finden ein ausführliches Gespräch mit einem Arzt sowie eine körperliche Untersuchung statt. Falls nötig werden ergänzende apparative Untersuchungen wie z.B. Labor-oder Röntgenuntersuchungen durchgeführt. Das Gespräch dient in erster Linie Ihrer Information und Aufklärung zur Diagnose und zu den möglichen Therapieoptionen. In diesem Gespräch wird – wie auch in der sich anschließenden internen ärztlichen Fallbesprechung, an der mehrere Experten teilnehmen – gemäß der aktuellen Leitlinien geprüft, ob eine operative Behandlung wirklich die beste Therapieoption für Sie ist oder ob nicht andere Behandlungsarten besser geeignet wären. Wir überprüfen diese Frage auch dann, wenn für Sie selbst schon zweifelsfrei feststeht, dass Sie operiert werden wollen und müssen. Diese sorgfältige Prüfung dient Ihrer Sicherheit und trägt dazu bei, unnötige Operationen zu vermeiden.

Termin zur Operationsvorbereitung Steht eine Operation an, so vereinbaren wir mit Ihnen einen zweiten Termin zur Operationsvorbereitung in unserer Sprechstunde. Dieser findet in der Regel ambulant einen oder mehrere Tage vor dem geplanten Operationstermin statt. In begründeten Ausnahmefällen besteht die Möglichkeit, die Operationsvorbereitung am Vortrag der Operation stationär durchzuführen. Sie erhalten von uns einen Termin für die Operationsvorbereitung. Diese findet ebenfalls im Bereich A.U1, Zimmer 70 statt.

Operationsaufklärung In der Regel klären wir Sie bereits im Rahmen der Sprechstunde über den vorgesehenen operativen Eingriff auf und händigen Ihnen dazu ein Aufklärungsformular aus. Bitte lesen Sie dieses Formular zuhause aufmerksam durch und bringen Sie es zur Operationsvorbereitung wieder mit. Sie können hier nochmals abschließende Fragen zur Operation stellen. Gerne erhalten Sie auch eine Kopie des Aufklärungsformulars.

Hygiene Check-Up Die Sicherheit der Patienten hat in unserer Klinik grundsätzlich Vorrang. Dies spiegelt sich in den hohen Hygienestandards, deren Einhaltung regelmäßig vom Institut für Klinikhygiene überwacht wird. Besteht im Einzelfall ein erhöhtes Infektionsrisiko, können besondere Maßnahmen notwendig sein. Ob bei Ihnen ein individuell erhöhtes Infektionsrisiko besteht, klären wir beim Hygiene Check-Up.

In der Sprechstunde informieren Sie auf Wunsch über unser Wahlleistungsangebot. Wenn Sie Wahlleistungen in Anspruch nehmen wollen, so unterschreiben Sie bitte die vertraglichen Vereinbarungen spätestens bei der stationären Aufnahme. Informationen zu unseren Wahlleistungen finden Sie auf S. 17.

So besteht z.B. bei bestimmten Eingriffen ein erhöhtes Infektionsrisiko, wenn Ihre Nase mit dem Bakterium „Staphylococcus ausreus“ besiedelt ist. In diesem Falle sollte – soweit der Eingriff aufgeschoben werden kann – eine Vorbehandlung mit einer Nasensalbe erfolgen. Da der Nachweis dieses Bakteriums einige Tage dauert, werden wir Sie unter Umständen schon im Rahmen der Sprechstunde bitten, einen Nasenabstrich abzugeben.

Es kann auch sein, dass wir Ihnen – falls notwendig – vor der Krankenhausaufnahme ein spezielles antiseptisches Waschgel zur Anwendung mitgeben.

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Was passiert bei der Aufnahmevorbereitung? Administrative Aufnahme (Patientenverwaltung) Die Erfassung Ihrer Patientendaten erfolgt wie beim vorigen Mal direkt am jeweiligen Empfang (Sprechstunden-Bereich A.U1.070). Von hier aus wird auch die weitere Aufnahmevorbereitung koordiniert. Wenn sie Wahlleistungen (S.17) in Anspruch nehmen wollen, so sprechen Sie uns bitte an.

Operationsvorbereitung Orthopädie/Unfallchirurgie Ein Arzt unserer Klinik geht mit Ihnen die geplanten Therapiemaßnahmen und insbesondere die geplante Operation noch einmal gewissenhaft durch. Neu hinzugekommene Befunde werden besprochen, außerdem erfolgt nochmals eine körperliche Untersuchung. In vielen Fällen wird ein aktuelles EKG veranlasst und eine frische Blutentnahme durchgeführt. Röntgenuntersuchungen werden falls nötig ergänzt. Das Operationsaufklärungsformular wird vervollständigt und zu Ihrer Patientenakte genommen. Selbstverständlich können Sie eine Kopie dieses Formulars erhalten.

Operationsvorbereitung Anästhesie Ebenso wichtig wie eine gute Operation ist die sichere Narkose. Der Narkosearzt wird Sie deshalb ebenfalls körperlich untersuchen und mit Ihnen die in Frage kommenden Narkoseformen besprechen. Wie die Operation birgt auch eine Narkose gewisse Risiken, über die Sie ausführlich informiert werden. Im Anschluss müssen Sie der Narkose schriftlich in einem gesonderten Aufklärungsbogen zustimmen.

Ambulante oder stationäre Behandlung? Zahlreiche Eingriffe können und sollen inzwischen ambulant durchgeführt werden. Selbstverständlich werden dabei medizinische Gründe, die gegen eine ambulante Behandlung sprechen, berücksichtigt: Wenn Sie hilfebedürftig sind bzw. an schwerwiegenden Krankheiten oder Behinderungen leiden, kann die Operation im Rahmen eines stationären Aufenthaltes durchgeführt werden. Auch wenn eine besonders schwierige Operation zu erwarten ist, z.B. bei einem Wiederholungseingriff, wird man sich wahrscheinlich gegen einen ambulanten Eingriff entscheiden. Mit einer ambulanten Operation im Zentrum für Operative Kurzeingriffe (ZOK) machen wir Ihnen ein Angebot, das die Vorzüge einer Arztpraxis mit den Qualitäten eines Hochleistungsklinikums kombiniert: kurze Wartezeiten und ein überschaubares und freundliches Ambiente bei gleichzeitiger Sicherstellung einer maximalen Versorgungsqualität auf allen medizinischen Gebieten.

Wie geht es weiter? Schließt sich Ihr stationärer Aufenthalt direkt an den Termin der Operationsvorbereitung an, so können Sie nachfolgend mit Ihren Unterlagen direkt auf die Station gehen. Dort können Sie nach der pflegerischen Aufnahme Ihr Zimmer beziehen. Falls Sie erst zu einem späteren Operationstermin stationär aufgenommen werden, können Sie zunächst wieder nach Hause gehen. Zum vereinbarten Termin kommen Sie dann direkt auf die von uns genannte Station. Um sicher zu gehen, dass die Aufnahmevorbereitung vollständig abgeschlossen ist, melden Sie sich bitte am Empfang (Sprechstunden-Bereich A.U1.070) ab, bevor Sie gehen. Fragen Sie uns bitte, wenn Ihnen etwas unklar geblieben ist!

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Ihre stationäre Behandlung in unserer Klinik >>>

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Ihre stationäre Behandlung in unserer Klinik Was muss ich vor der Operation beachten? Nüchternheit Bei planbaren Eingriffen ist es erforderlich, dass Sie vor der Operation mindestens sechs Stunden nichts mehr gegessen, getrunken oder geraucht haben. Wasser können Sie bis zu zwei Stunden vor der Operation zu sich nehmen. Es ist jedoch völlig in Ordnung, wenn Sie vor der Operation Ihre Medikamente mit einem Schluck Wasser einnehmen.

Welche Medikamente muss ich absetzen? Grundsätzlich sollen Sie Ihre übliche Medikation auch am Operationstag einnehmen. Allerdings gibt es Ausnahmen bei Diabetikern: Metformin kann unter Narkose zu schwerster Stoffwechselentgleisung führen und muss daher mindestens drei Tage vor dem Eingriff abgesetzt werden. Wegen der notwendigen Nüchternheit vor der Operation muss unter Umständen die Insulindosis reduziert werden. bei der Einnahme gerinnungshemmender Medikamente: Marcumar muss in jedem Fall rechtzeitig abgesetzt werden und auf andere Formen der Gerinnungshemmung umgestellt sein („Bridging“). Ob Acetylsalizylsäure („Aspirin“) sowie Clopidogrel („Plavix“) abgesetzt werden sollten, hängt von der Ursache der Einnahme ab. Hierzu werden Sie im Rahmen der Aufnahmevorbereitung beraten. bei Rheumatikern: Moderne Rheumamedikamente (sogenannte „Biologicals“) sollten unter bestimmten Umständen ebenfalls zur Operation abgesetzt werden. Auch hierzu werden Sie im Einzelfall beraten.

Ist die Haut im Operationsgebiet normal? Fühlen Sie sich gesund? Gibt es seit der Operationsvorbereitung Hautveränderungen in der Nähe des Operationsgebietes (z.B. durch Verletzung, Insektenstich etc.), so teilen Sie uns dies bitte so früh wie möglich mit. Solche Veränderungen können das Komplikationsrisiko erhöhen. Wir besprechen mit Ihnen, ob eine Verschiebung der Operation sowie eine vorherige Behandlung sinnvoll sind. Sind in der Zeit seit der Operationsvorbereitung Krankheiten aufgetreten? Wenn Sie etwa Fieber haben oder erkältet sind, empfiehlt es sich, den geplanten Eingriff zu verschieben, bis der Infekt wieder abgeklungen ist.

Nikotinkonsum Es ist zweifelsfrei nachgewiesen, dass Rauchen die Wund- und Knochenheilung verschlechtert. Sie tun daher gut daran, Ihren Zigarettenkonsum in den Wochen vor und nach der Operation einzustellen oder zumindest zu reduzieren.

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Kann ich etwas gegen Krankenhausinfektionen tun? In einem Krankenhaus treffen jeden Tag viele Menschen aufeinander. Dadurch besteht die Gefahr, dass Krankheitserreger mitgebracht und ausgetauscht werden. Insbesondere die sogenannten „multiresistenten“ Keime, gegen die viele Antibiotika nicht mehr wirken, machen vielen Patienten Angst. Krankenhausinfektionen zu vermeiden gehört daher zu unseren wichtigsten Zielen! Krankenhausinfektionen vermeiden: Am besten gelingt uns das mit Ihrer Hilfe!

Das tun wir, um Sie vor Infektionen zu schützen: Wir legen größten Wert auf schonende und sichere Operationstechniken. Unsere Operationssäle entsprechen den aktuellsten hygienischen Standards. Wir stellen eine optimal abgestimmte Antibiotikatherapie sicher. Wir bieten bei bestimmten Eingriffen ein Bakterienscreening der Nase an. Wir beteiligen uns an der „AKTION Saubere Hände“, was uns u.a. zu besonderen Hygieneschulun- gen unserer Mitarbeiter und zur laufenden Überwachung der Händedesinfektion verpflichtet. Wir arbeiten eng mit dem Institut für Klinikhygiene, Medizinische Mikrobiologie und Klinische Infektiologie, Universitätsinstitut der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität des Klinikums Nürnberg zusammen. Deren Hygienefachkräfte überprüfen regelmäßig die hygienischen Standards unserer Klinik.

Das können Sie selbst beitragen, um Ihr Infektionsrisiko zu senken: Rasieren Sie das Operationsgebiet ein bis zwei Wochen vor dem Krankenhausaufenthalt möglichst nicht, da bereits kleinste Wunden das Infektionsrisiko erhöhen. Falls nötig enthaaren wir das Areal unmittelbar vor der Operation.

Krankheitserreger auf der Haut können Sie bekämpfen, indem Sie sich am Tag vor der geplanten Operation mit einer antiseptischen Waschlotion (z.B. Stellisept) waschen. Dabei feuchten Sie bitte Haut und Haare an und seifen sich gut mit der Waschlotion ein. Lassen Sie die Lotion ein bis zwei Minuten einwirken und duschen Sie sich erst nach dieser Einwirkzeit ab. Die entsprechende Lotion erhalten Sie in Zimmer 70.

Krankheitserreger im Rachenraum können Sie durch Gurgeln mit einem Rachenantiseptikum (z.B. Octenidol®) am Tag vor der Operation sowie am Tag der Operation bekämpfen. Wenn möglich stellen Sie bitte das Rauchen für einen möglichst langen Zeitraum um die Opera- tion herum ein!

Wie verläuft der Operationstag? Ambulante Operation: Ist ein ambulanter Eingriff geplant, so kommen Sie bitte zum verabredeten Uhrzeit nüchtern (nicht essen, nicht trinken, nicht rauchen) zu uns in die Klinik. Ihre Medikamente dürfen Sie – wie im Vorgespräch abgesprochen – mit einem Schluck Wasser einnehmen. Nach der Operation werden Sie noch einige Zeit auf der Station überwacht. Nach einem abschließenden Gespräch mit dem Arzt können Sie von der von Ihnen genannten Person abgeholt werden. Die erste Nacht nach dem Eingriff dürfen Sie nicht alleine bleiben. Sollten nach der Entlassung unerwartet Probleme auftreten, können Sie uns jederzeit anrufen oder in die Klinik kommen.

Stationäre Operation: Am Tag der Operation wird Sie das Pflegeteam Ihrer Station für den Eingriff vorbereiten und Sie zum Operationssaal begleiten. In der Regel erhalten Sie schon auf der Station ein Beruhigungsmittel. Vor der Narkose werden Sie mehrmals nach Ihrem Namen und Ihrem Geburtsdatum gefragt, desweiteren wird auch die Art des Eingriffs noch einmal überprüft. Diese Maßnahmen dienen der Patientensicherheit. Nach der Operation bleiben Sie zur nach-operativen Überwachung einige Stunden im Aufwachraum, bevor Sie auf Ihre Station zurückgebracht werden. Sollte nach der Operation eine Verlegung auf die Intensivstation nötig sein, so werden Sie direkt dorthin verlegt.

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Was erwartet mich nach der OP auf der Station? Die tägliche Visite Täglich findet auf den Stationen frühmorgens eine ärztliche und pflegerische Visite statt, bei der immer auch ein erfahrener Oberarzt zugegen ist. Außerhalb der Visite wenden Sie sich mit Ihren Anliegen bitte an die Pflegenden der Station.

Bewegung ist wichtig! Unser Bewegungsapparat verzeiht Bewegungsmangel und Immobilität nicht. Schnell kommt es zu Muskelabbau, der gesamte Organismus wird geschwächt. Deswegen setzt das multiprofessionelle Behandlungsteam aus Ärzten, Pflegenden, Physio- und Ergotherapeuthen auf eine frühzeitige Mobilisation. Eckpfeiler dafür sind schonende OP-Verfahren, eine Schmerztherapie, die eine frühzeitige Belastung erlaubt, sowie eine aktivierende Pflege und gezielte Physiotherapie, die spätestens am Tag nach der OP beginnt. Ältere Patienten mit einem erhöhten Unterstützungsbedarf werden auf der spezialisierten Station „Alterstraumazentrum N-Aktiv“ betreut.

Planung der Anschlussheilbehandlung Schon während Ihres stationären Aufenthaltes wird mit Ihnen besprochen, wie es nach Ihrer Entlassung weitergeht. Ist eine Anschlussheilbehandlung nötig, so wird eine Mitarbeiterin der Abteilung für Sozialarbeit und Patientennachsorge alle notwenigen Schritte mit Ihnen besprechen und einleiten.

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Ihr Aufenthalt in unserer Klinik >>>

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Ihr Aufenthalt in unserer Klinik Ihr Patientenzimmer Die Unterbringung erfolgt in der Regel in einem Zweibettzimmer mit WC/Dusche im Zimmer. Hier stehen Ihnen ein Patientenschrank sowie ein Nachttisch zur Verfügung. Informationen zur Wahlleistung Unterkunft finden Sie auf S. 17.

Radio, Fernseh- und Videogeräte Sie können ein Fernsehgerät vor Ort mieten, falls Ihre Mitpatienten, die Stationsleitung und der behandelnde Arzt damit einverstanden sind. Videogeräte sind allerdings nicht erlaubt. Über Kopfhörer können Sie unseren Hausrundfunk empfangen. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihre Pflegekräfte, die Ihnen gerne helfen werden. Bitte achten Sie auf Zimmerlautstärke oder benutzen Sie Kopfhörer, und schalten Sie Ihr Gerät auf jeden Fall um 22 Uhr aus.

Telefon An Ihrem Patientenbett ist ein Festnetztelefon installiert. Für dessen Nutzung brauchen Sie eine Telefonkarte, die Sie an einem der Kassenautomaten erhalten. Dort können Sie die Karte auch wieder aufladen. Bitte geben Sie Ihre Telefonkarte vor Ihrer Entlassung am Automaten zurück. Dort erhalten Sie auch Ihr Restgeld. Öffentliche Münzfernsprecher gibt es im Erdgeschoss und im Bereich der Notaufnahme, Kartentelefone auf jeder Etage gegenüber den Treppenhäusern und Aufzügen. Telefonkarten dafür können Sie im Kiosk in der Eingangshalle kaufen.

Internet-Zugang und WLAN Auf den meisten Stationen steht den Patienten und Besuchern über WLAN der Internetzugang eines externen Anbieter (www.thecloud.de) zur Verfügung. Die Kosten der Internetnutzung sind direkt mit dem externen Anbieter abzurechnen.

Noch ein Hinweis: Die Mitarbeiter des Klinikums leisten keinen Support für private Geräte. Das Klinikum stellt Ihnen keinen Laptop zur Verfügung. Für die sichere Verwahrung Ihres Gerätes sind Sie selbst verantwortlich, das Klinikum übernimmt dafür keine Haftung. Weitere Informationen zu Telefon und Internet finden Sie in der Patientenmappe, die Sie bei Ihrer stationären Patientenaufnahme erhalten.

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Unsere Wahlleistungsangebote Wahlleistung Chefarztbehandlung Mit der Wahlleistung „Behandlung durch Leitende Ärzte“ entscheiden Sie sich für die persönliche Betreuung und besondere fachliche Qualifikation und Erfahrung von Chefarzt Univ.-Prof. Dr. med. Hermann Josef Bail (oder seines Vertreters), einschließlich der von ihm veranlassten Leistungen von Ärzten und ärztlich geleiteten Einrichtungen innerhalb und außerhalb des Klinikums Nürnberg.

Wahlleistung Begleitperson Abhängig von der Bettenbelegung besteht die Möglichkeit, eine Begleitperson mit aufzunehmen. Bitte sprechen Sie die Mitarbeiter auf Ihrer Station an, ob dies aufgrund der aktuellen Bettenbelegung möglich ist. Der Preis für die Wahlleistung „Begleitperson“ liegt bei 64,33 Euro* pro Begleitperson und Berechnungstag.

Wahlleistung Unterkunft Alle unsere Wahlleistungszimmer sind ansprechend und wohnlich eingerichtet und verfügen über einen eigenen Sanitärbereich mit WC. Der hiermit verbundene Zimmerzuschlag beinhaltet zusätzlich zum von Ihnen gewünschten Ein- bzw. Zweibettzimmer noch eine Reihe kostenloser Serviceleistungen.

Wir bieten Wahlleistungszimmer in folgenden Kategorien an: Wahlleistungszimmer auf Normalstation (C.EG.1, C.EG.2, C.O1.3, CO1.4): Im 2-Bett Zimmer: ab 30-45 Euro pro Tag* Im 1-Bett Zimmer: ab 60-80 Euro pro Tag* Wahlleistungszimmer auf der Komfortstation C.O2.2: Im 2-Bett Zimmer: ab 55-65 Euro pro Tag* Im 1-Bett Zimmer: ab 105-110 Euro pro Tag* Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht in jeder unserer Fachabteilungen und nicht zu jeder Zeit alle Zimmerkategorien verfügbar sind. Sprechen Sie uns an, wenn Sie ein Wahlleistungszimmer wünschen, wir informieren Sie gerne über die bestehenden Möglichkeiten. *Stand bei Drucklegung

Informationen zum Wahlleistungsangebot: Unsere Wahlleistungsangebote stehen allen Patientinnen und Patienten zur Verfügung. Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung müssen die zusätzlichen Kosten der Wahlleistungen jedoch i.d.R. selbst tragen. Für privat (Zusatz-)Versicherte gilt: Die Vereinbarung von Wahlleistungen kann auch für Sie eine nicht unerhebliche finanzielle Belastung bedeuten. Bitte prüfen Sie daher vor der Behandlung, ob Ihre private Krankenversicherung/Beihilfe etc. diese Kosten deckt. Selbstverständlich werden Ihnen auch ohne Abschluss der Wahlleistungsvereinbarung alle medizinisch erforderlichen Leistungen durch qualifizierte Ärzte zuteil, jedoch richtet sich dann die Person des behandelnden Arztes ausschließlich nach der medizinischen Notwendigkeit. Sofern Sie gesetzlich krankenversichert sind, entstehen Ihnen für die Inanspruchnahme der allgemeinen Krankenhausleistungen außer den gesetzlichen Zuzahlungen keine weiteren Kosten. Wahlleistungen hingegen sind über die allgemeinen Krankenhausleistungen hinausgehende Sonderleistungen. Diese sind gesondert zu vereinbaren und vom Patienten zu bezahlen. Bei den meisten Anbietern privater (Zusatz-) Krankenversicherungen ist es möglich, dass die Abrechnung der Wahlleistung direkt zwischen dem Krankenhaus und der privaten Zusatzversicherung erfolgt. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

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Klinikseelsorge Die Seelsorgerinnen und Seelsorger des Klinikums Nürnberg bieten Ihnen und Ihren Angehörigen Gespräch und Begleitung an. In dringenden Angelegenheiten sind sie über ihre Rufbereitschaft auch nachts und am Wochenende erreichbar. Sie erreichen die ökumenische Seelsorge tagsüber unter Tel. (0911)398-5011. Gottesdienste in der Krankenhauskapelle (Eingangshalle): Katholischer Gottesdienst: Sonntag, 9:15 Uhr und Dienstag, 17:00 Uhr Evangelischer Gottesdienst: Sonntag, 10:30 Uhr Ökumenisches Mittagsgebet: Montag bis Freitag, 12:00-12:10 Uhr Die Kapelle ist Tag und Nacht für Sie geöffnet. Alle Gottesdienste und Mittagsgebete können Sie auch in Ihrem Zimmer über Kanal 4 empfangen.

Wie geht es nach der Entlassung für mich weiter? Der Tag der Entlassung Wir bemühen uns, Ihren Krankenhausaufenthalt so kurz wie möglich zu halten, damit Sie bald wieder nach Hause gehen können. Bei Bedarf werden von der Abteilung für Sozialarbeit und Patientennachsorge ambulante Pflegedienste oder eine Pflegeüberleitung eingeschaltet. Nach einem ärztlichen Abschlussgespräch können Sie nach Hause gehen. Das Stationsteam gibt Ihnen die für den Tag notwendige Medikation mit sowie eine Kurzfassung des Arztbriefes für Ihren behandelnden Fach- oder Hausarzt mit. Bitte suchen Sie diesen zeitnah auf und nutzen Sie die angebotenen Nachsorgetermine, um eine gute Weiterbehandlung sicher zu stellen.

Sozialarbeit und Patientennachsorge Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Pflegefachkräfte der Abteilung für Sozialarbeit und Patientennachsorge beraten und unterstützen Sie und Ihnen nahe stehende Personen. Sie organisieren Ihre nachstationäre Versorgung und Rehabilitation, kümmern sich um soziale, psychosoziale und sozialrechtliche Fragestellungen und vermitteln an entsprechende Stellen weiter. Die Beratung wird von Ihrem behandelnden Stations-Team beantragt und findet direkt bei Ihnen auf der Station statt. Sozialarbeit und Patientennachsorge, Tel. (0911) 398-5080.

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Wir wünschen Ihnen alles Gute. >>>

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Gut zu wissen Ihre Rechte – unsere Pflichten Information und Aufklärung Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Klinik klären Sie ausführlich und gewissenhaft über Ihre Erkrankung und die einzelnen Schritte der Behandlung auf. Darüber hinaus erhalten Sie den für Ihre Erkrankung zutreffenden Aufklärungsbogen, den Sie bitte sorgfältig durchlesen möchten. Bitte fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen.

Einwilligung Vor einer Operation werden Sie vom Arzt über die Notwendigkeit des Eingriffs, seine Risiken sowie über Art und Umfang des Eingriffs informiert. Anschließend müssen Sie dem Eingriff schriftlich zustimmen, so ist es gesetzlich festgelegt. Nur im Notfall oder in lebensbedrohlichen Situationen, die ein schnelles Eingreifen erfordern, kann auf die Einwilligung verzichtet werden.

Schweigepflicht Die Mitarbeiter unserer Klinik unterliegen der Schweigeplicht. Sie sind zum Stillschweigen über alles, was Sie und Ihre Krankheit betrifft, verpflichtet. Bitte entbinden Sie Ihren Arzt von seiner Schweigepflicht, wenn er den von ihnen genannten Personen Auskunft erteilen soll.

Datenschutz Sämtliche Daten zu Ihrer Person sowie zu Ihrer Erkrankung unterliegen dem gesetzlichen Datenschutz und werden nach den datenschutzrechtlichen Vorschriften behandelt.

Ihre Meinung ist uns wichtig! Ihre Zufriedenheit liegt uns am Herzen. Deshalb bitten wir Sie, zum Abschluss Ihres Aufenthaltes bei uns in der Klinik einen kleinen Fragebogen auszufüllen. Ihre Antworten helfen uns, zu erkennen, wo wir uns weiter verbessern können. Natürlich freuen wir uns auch über Anregungen oder ein Lob Ihrerseits. Sollte es einen Grund zur Beschwerde geben, lassen Sie uns das möglichst bald wissen. Bitte sprechen Sie Ihre Pflegekräfte oder Ihren behandelnden Arzt direkt an, so lässt sich das Problem mitunter am schnellsten lösen. Gerne können Sie sich auch an die unabhängigen Patientenvertreter bzw. das Beschwerdemanagement des Klinikums Nürnberg wenden: Patientenvertretung im Klinikum Süd, A.EG.021, Tel. (0911) 398-5099 Beschwerdemanagement, Tel. (0911) 398-3773, E-Mail: [email protected]

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Besuchszeiten Ihre Besucher sind uns willkommen. Doch nehmen Sie dabei bitte Rücksicht auf die Gesundheit Ihrer Mitpatienten – und auf Ihre eigene. Überfordern Sie sich nicht. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass Ihr Besuch bei pflegerischen oder ärztlichen Maßnahmen das Zimmer verlassen muss. Die allgemeine Besuchszeit ist täglich von 14:30 Uhr bis 19:00 Uhr.

So erreichen Sie das Klinikum Süd Richtung Innenstadt

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U-Bahnhof Langwasser Mitte

Rund um das Klinikum Nürnberg Süd stehen ausreichend Stellplätze im Parkhaus und auf unbedachten Stellplätzen gegen Gebühr zur Verfügung. Die Einfahrt zu den Parkplätzen und zum Parkhaus finden Sie in der Gleiwitzer Straße. Sie können das Nürnberg Süd auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Über die Buslinie 56 ist das Klinikum Nürnberg Süd über die Haltestelle Langwasser-Mitte an die U-Bahn und über die Haltestelle Fischbach an die S-Bahn (Linie S2) angebunden.

Impressum: Herausgeber: Klinikum Nürnberg, Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1, 90419 Nürnberg | V.i.S.d.P.: Dr. Annette Tuffs | Text: Dr. Roland Biber | Fotos: Fotolia.com, Rudi Ott Gestaltung: Jo Meyer | Druck: diedruckerei.de | Auflage: ???, November 2016 Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird an manchen Stellen auf gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlechter.

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