Diagnostik der Laufschnelligkeit im Tennis

Aus dem Institut für Bewegungswissenschaft in den Sportspielen an der Deutschen Sporthochschule Köln Leiter: Univ.-Prof. Dr. med. K. Weber Diagnostik...
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Aus dem Institut für Bewegungswissenschaft in den Sportspielen an der Deutschen Sporthochschule Köln Leiter: Univ.-Prof. Dr. med. K. Weber

Diagnostik der Laufschnelligkeit im Tennis Empirische Studien zur Entwicklung und Evaluation verschiedener Testverfahren

von der Deutschen Sporthochschule Köln zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Sportwissenschaften genehmigte Dissertation

vorgelegt von Sven Pieper aus Bremen

Köln 2006

Vorsitzende des Promotionsausschusses: Univ.-Prof.’in Dr. Ilse Hartmann-Tews Erster Referent:

Univ.-Prof. Dr. med. Karl Weber

Zweiter Referent:

Univ.-Prof. mult. Dr. med. Dr. h.c. Wildor Hollmann

Tag der mündlichen Prüfung:

16. November 2006

Eidesstattliche Versicherung: Hierdurch versichere ich an Eides Statt: Ich habe diese Arbeit selbständig und nur unter Benutzung der angegebenen Quellen angefertigt; sie hat noch keiner anderen Stelle zur Prüfung vorgelegen. Wörtlich übernommene Textstellen, auch Einzelsätze oder Teile davon, sind als Zitate kenntlich gemacht worden.

Köln, 30.08.2006 Sven Pieper

Mein besonderer Dank gilt Herrn Univ.-Prof. Dr. med. K. Weber für die Überlassung des Themas und die Betreuung meiner Arbeit. Seine Anregungen und Hinweise waren für mein wissenschaftliches Arbeiten und besonders bei der Endabfassung der Arbeit sehr hilfreich. Ferner danke ich Herrn Univ.-Prof. mult. Dr. med. Dr. h.c. Wildor Hollmann für die freundliche Übernahme des Zweitreferates. Bei der Durchführung der verschiedenen empirischen Untersuchungsreihen standen mir zahlreiche Helfer sowie Probanden zur Seite, die mit ihrer Unterstütung wesentlich zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben. Vor allem danke ich meinen Eltern für die langjährige und bereitwillige Unterstützung meiner beruflichen Laufbahn und meiner Frau Nicole für ihre moralische Unterstützung und die zahlreichen Entbehrungen, die sie im letzten Jahr auf sich nehmen musste.

Inhaltsverzeichnis

I

Inhaltsverzeichnis 1

Einleitung

21

2

Literaturbesprechung

23

2.1

Schnelligkeit und sportliche Leistung

23

2.1.1

Definitionsproblematik des Schnelligkeitsbegriffs

26

2.1.2

Erscheinungsformen und Struktur der Schnelligkeit

32

2.1.2.1

Reaktionsschnelligkeit und Antizipation

37

2.1.2.2

Elementare Schnelligkeit

40

2.1.2.2.1 Azyklische Zeitprogramme

42

2.1.2.2.2 Zyklische Zeitprogramme

45

2.1.2.3

Komplexe Schnelligkeitsfähigkeiten

46

2.1.3

Anatomisch - physiologische Aspekte

47

2.1.3.1

Nervensystem

48

2.1.3.2

Skelettmuskelsystem

51

2.1.3.3

Psychomotorisches System

56

2.1.3.4

Anlage- und entwicklungsbedingte Faktoren

59

2.1.4

Erklärungsmodelle zur Schnelligkeit

61

2.2

Schnelligkeit im Tennis

64

2.2.1

Tennisspezifisches Beanspruchungsprofil

64

2.2.2

Bedeutung der Schnelligkeit im Tennis

68

2.3

Grundlagen der Diagnostik in der Sportwissenschaft

77

2.3.1

Leistungsdiagnostik im Sport

78

2.3.2

Gütekriterien sportmotorischer Tests

81

2.3.2.1

Objektivität eines Tests

81

2.3.2.2

Reliabilität eines Tests

83

2.3.2.3

Validität eines Tests

84

2.3.2.4

Normierung eines Tests

87

2.3.2.5

Vergleichbarkeit eines Tests

88

2.3.2.6

Ökonomie eines Tests

88

2.3.2.7

Nützlichkeit eines Tests

88

2.3.3

Diagnostikverfahren im Tennissport

89

2.3.3.1

Testverfahren zur tennisspezifischen Laufschnelligkeit

92

Inhaltsverzeichnis

II

2.3.3.1.1 Linearsprint

93

2.3.3.1.2 Ballpendelsprint

94

2.3.3.1.3 T-Run Sprint

97

2.3.3.1.4 Pendelsprint

99

2.3.3.1.5 Konditionstest (KTT)

100

2.3.3.1.8 Zickzacklauf

102

2.3.3.1.9 Netz - Grundlinie

103

2.3.3.2.10 Fächerlauf - Sprint

104

2.3.3.2

105

Testverfahren zur Kraftfähigkeit

2.3.3.2.1 Maximalkrafttest

106

2.3.3.2.2 Standardsprungkrafttests

107

3

Empirische Untersuchungen

111

3.1

Vorüberlegungen

111

3.2

Empirische Forschungsarbeiten im Überblick

113

3.3

Statistik

114

3.3.1

Deskriptive Statistik

114

3.3.1.1

Mittelwert

114

3.3.1.2

Median

115

3.3.1.3

Standardabweichung

115

3.3.2

Analytische Statistik

116

3.3.2.1

Einfaktorielle Varianzanalyse

116

3.3.2.2

Korrelationsberechnung

117

3.3.2.3

Intraklassenkorrelation (ICC)

119

3.3.2.4

Signifikanzen

120

3.4

Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

122

3.4.1

Methodik der Untersuchung

123

3.4.1.1

Untersuchungsgut

123

3.4.1.2

Untersuchungsgang

125

3.4.1.3

Untersuchungsverfahren

127

3.4.1.3.1 SIMI SCOUT

128

3.4.2

Ergebnisse der Untersuchung

129

3.4.2.1

Häufigkeiten von Zeitdrucksituationen im Tenniseinzel

129

3.4.2.2

Charakteristik der Laufbeanspruchung unter Zeitdruck

130

Inhaltsverzeichnis

III

3.4.2.3

Direkte Fehler unter Zeitdruck

135

3.4.2.4

Laufwegedistanzen unter Zeitdruck

136

3.4.3

Diskussion der Untersuchungsergebnisse

138

3.4.3.1

Häufigkeiten von Zeitdrucksituationen

138

3.4.3.2

Charakteristik der Laufbeanspruchung

140

3.4.3.3

Direkte Fehler in Zeitdrucksituationen

143

3.4.3.4

Laufwegdistanzen in Zeitdrucksituationen

145

3.4.4

Schlussbetrachtung der Untersuchungsergebnisse

147

3.5

Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

149

3.5.1

Methodik der Untersuchung

149

3.5.1.1

Untersuchungsgut

149

3.5.1.2

Untersuchungsgang

151

3.5.1.3

Untersuchungsverfahren

152

3.5.2

Ergebnisse der Untersuchung

152

3.5.3

Diskussion der Fragebogenuntersuchung

158

3.5.4

Schlussbetrachtung der Untersuchungsergebnisse

161

3.6

Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

164

3.6.1

Methodik der Untersuchung

165

3.6.1.1

Untersuchungsgut

165

3.6.1.2

Untersuchungsgang

166

3.6.1.3

Untersuchungsverfahren

166

3.6.2

Ergebnisse der Untersuchung

173

3.6.2.1

Befragung

174

3.6.2.2

Spannungsveränderungen

175

3.6.3

Diskussion der Untersuchungsergebnisse

179

3.6.3.1

Testbedingungen (Hardware-Konfiguration)

179

3.6.3.2

Normprofil zur Beurteilung der Schlagqualität

182

3.6.4

Schlussbetrachtung der Untersuchungsergebnisse

184

3.7

Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren 186

3.7.1

Methodik der Untersuchung

187

3.7.1.1

Untersuchungsgut

187

3.7.1.2

Untersuchungsgang

188

3.7.1.3

Untersuchungsverfahren

193

Inhaltsverzeichnis

IV

3.7.1.3.1 Laufzeiten

193

3.7.1.3.2 Herzfrequenz

195

3.7.1.3.3 Subjektives Belastungsempfinden

196

3.7.1.3.4 Muskulärer Zustand der Beine

197

3.7.2

Ergebnisse der Untersuchung

198

3.7.2.1

Laufzeiten

198

3.7.2.2

Befragung

203

3.7.4

Diskussion der Untersuchungsergebnisse

206

3.7.4.1

Reliabilitätbestimmung anhand der Laufzeiten

206

3.7.4.2

Validitätsbestimmung anhand der Befragungsergebnisse

215

3.7.5

Schlussbetrachtung der Untersuchungsergebnisse

220

3.8

Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

222

3.8.1

Methodik der Untersuchung

222

3.8.1.1

Untersuchungsgut

222

3.8.1.2

Untersuchungsgang

223

3.8.1.3

Untersuchungsverfahren

224

3.8.2

Ergebnisse der Untersuchung

225

3.8.2.1

Laufzeiten der verschiedenen Messsysteme

225

3.8.3

Diskussion der Untersuchungsergebnisse

227

3.8.4

Zusammenfassung der Untersuchung

231

3.9

Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

232

3.9.1

Methodik der Untersuchung

232

3.9.1.1

Untersuchungsgut

232

3.9.1.2

Untersuchungsgang

233

3.9.1.3

Untersuchungsverfahren

233

3.9.2

Ergebnisse der Untersuchung

234

3.9.2.1

Lauf- und Kraftleistungen

234

3.9.2.2

Zusammenhänge der Lauf- und Kraftleistungen

239

3.9.3

Diskussion der Untersuchungsergebnisse

243

3.9.4

Schlussbetrachtung der Untersuchungsergebnisse

255

3.10

Normwertberechnung für ausgewählte Laufdistanzen

259

4

Zusammenfassung

263

Inhaltsverzeichnis

V

5

Literaturverzeichnis

268

6

Anhang

285

6.1

Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

285

6.2

Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

299

6.3

Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

314

6.4

Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren 320

6.5

Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

348

6.6

Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

361

Abbildungsverzeichnis

VI

Abbildungsverzeichnis Abb. 1:

Erklärungsmodell der sportlichen Leistung und ihre möglichen Komponenten aus sportpraktischer Sicht (modifiziert nach GROSSER et al. 2001, 8).

24

Dreiphasige Verlaufsform von Schnelligkeitsleistungen (modifiziert nach MARTIN et al. 2001, 149).

36

Zweiphasige Verlaufsform von Schnelligkeitsleistungen (modifiziert nach MARTIN et al. 2001, 149).

37

Abb. 4:

Schnelligkeitsquotient (modifiziert nach Lehmann 1993, 15).

42

Abb. 5:

Exemplarische Darstellung von Innervationsmustern eines kurzen (links) und langen (rechts) Zeitprogramms (BAUERSFELD 1989, 39).

44

Einbeziehung der Muskelfasertypen in die Bewegung bei ansteigenden Widerständen. ST-Fasern = slow twitch fibers; FTO-Fasern = fast twitch oxydative glycolytic fibers; FTG-Fasern = fast twitch glycolytic fibers (GROSSER u. ZINTL 1994, 53).

50

Schnellkraft der Beinstrecker in Abhängigkeit von ihrer Muskelfaserzusammensetzung. 9 = Sportler mit einem FT-Faser-Anteil über 50%; 1 = Sport-ler mit einem FT-Faser-Anteil unter 50% (modifiziert nach COYLE et al. 1979,12).

55

Verhalten von Kreatinphosphat (KP) und ATP sowie der Laktatbildungsrate dLa/dt und der Laktatkonzentration LaM beim Sprint (DE MARÉES 1996, 403).

56

Der Geschwindigkeitsverlauf (bei 60 m und 100 m Sprints) im Alternsgang (GROSSER 1991, 29).

61

Abb. 10:

Leistungsfaktoren im Tennis (FERRAUTI et al. 2006, 12).

64

Abb. 11:

Durchschnittliche Häufigkeit der verschiedenen Schlagkategorien in Abhängigkeit vom Bodenbelag bei Boris Becker (der Mittelwertvergleich bezieht sich jeweils auf die Sandplatzergebnisse) (DTB 1996, 95).

67

Einflussgrößen und Erscheinungsformen der tennisspezifischen Schnelligkeit (modifiziert nach DTB 1996, 166).

69

Wirkungskette zur sportartspezifischen Leistungsentwicklung (modifiziert nach MARTIN 1999, 37).

77

Modell zur Leistungssteuerung im Tennis (modifiziert nach FERRAUTI et al. 2006, 15).

78

Wechselbeziehungen zwischen Gütekriterien (modifiziert nach LIENERT u. RAATZ 1994).

86

Abb. 16:

Klassifizierung von Tests (modifiziert nach GROSSER et al. 1981, 16).

90

Abb. 17:

Aufbau der Doppellichtschranken bei 5, 10 und 20 m (SP = Startplatte; LS = Lichtschranke; P = Pylone).

94

Abb. 18:

Aufbau und Position der Ballpendel.

95

Abb. 19:

Durchführung des Ballpendelsprints mit Angaben der Laufwegdistanzen (SP = Startplatte, LS = Lichtschranke).

97

Aufbau (links) und Durchführung (rechts) des T-Run Sprints (LS = Lichtschranke; PF = Plattform).

98

Abb. 21:

Aufbau und Laufwege des Pendelsprints mit der Laufrichtung VH→RH.

99

Abb. 22:

Aufbau und Testablauf des 22 m Pendel - Sprint (BÖS et al. 2004, 10).

101

Abb. 23:

Aufbau und Testablauf des Dreierhop (BÖS et al. 2004, 12).

101

Abb. 2: Abb. 3:

Abb. 6:

Abb. 7:

Abb. 8:

Abb. 9:

Abb. 12: Abb. 13: Abb. 14: Abb. 15:

Abb. 20:

Abbildungsverzeichnis

VII

Abb. 24:

Aufbau und Testablauf des 45 sec – Pendelsprints (BÖS et al. 2004, 14).

102

Abb. 25:

Testdesign Zickzacklauf (FERRAUTI et al. 2006, 160).

103

Abb. 26:

Testdesign Netz – Grundlinie. (FERRAUTI et al. 2006, 162).

103

Abb. 27:

Testdesign Fächerlauf - Sprint (BÖS u. SCHNEIDER 1997, 17).

104

Abb. 28:

Kraftdiagnostikgeräte mit Kraft- (links) und Wegsensoren (rechts).

105

Abb. 29:

Desmotronic Beinpresse (isokinetische Funktionsstemme).

106

Abb. 30:

Kraft-Zeit Verlauf.

106

Abb. 31:

Sprungkraftdiagnostik auf einer Kraftmessplatte.

108

Abb. 32:

Auswertungsgraphik beim Counter Movement Jump.

109

Abb. 33:

Korrelationskoeffizient nach Pearson (links) -a- (BÜHL u. ZÖFEL 2005) und nach Spearman (rechts) -b- (SACHS 2004; n  6).

118

Häufigkeitsverteilung aller ausgewählten Spielsituationen unter Zeitdruck (grün) und ohne Zeitdruck (orange) beim World Team Cup 2004.

138

Häufigkeitsverteilung aller Beobachtungskategorien unter Zeitdruck (grün) und ohne Zeitdruck (orange) für die ausgewählten Spielsituationen beim World Team Cup 2004 (n=4022).

139

Relative Häufigkeiten der Läufe auf die Vorhand- und Rückhandseite in Zeitdrucksituationen (n=929).

141

Relative Häufigkeiten der Läufe zum Vorhand- und Rückhandschlag in Zeitdrucksituationen (n=929).

142

Relative und absolute Häufigkeitsverteilung (in Klammern) der direkten Fehler bei Läufen zur Spielfeldseite und zum Schlag.

144

Fehlerquoten bezüglich der Häufigkeiten direkter Fehler in der jeweiligen Spielsituation.

145

Durchschnittliche Laufwegdistanzen zur Vorhand- und Rückhandseite in Zeitdrucksituationen.

146

Durchschnittliche und maximale Laufwegdistanzen (in Klammern) sowie relative Häufigkeiten zur Spielfeldseite (weiß) unter hohem Zeitdruck.

147

Höchster Ausbildungsstatus (grün) und evtl. Zusatzausbildungen (orange) der befragten Personen.

151

Abb. 34: Abb. 35:

Abb. 36: Abb. 37: Abb. 38: Abb. 39: Abb. 40: Abb. 41: Abb. 42: Abb. 43:

Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis bezüglich der fünf elementaren konditionellen Faktoren. 159

Abb. 44:

Hierarchisierung der konditionellen Faktoren nach der Einflussgröße (1 = größter Einfluss; 6 = geringster Einfluss) auf die komplexe Wettkampffähigkeit im Leistungstennis für Grundlinienspieler und Serve- and Volleyspieler. 160

Abb. 45:

Häufigkeit und Dauer allgemeiner Trainingseinheiten (grün) und separatem Laufschnelligkeitstraining (orange).

160

Abb. 46:

Blackbox und Notebook für den Ballpendelsprinttest.

167

Abb. 47:

Hardware-Einstellung im Software Programm des Ballpendelsprinttests.

168

Abb. 48:

Variationen im Aufbau des Ballpendelsprinttests.

169

Abb. 49:

Durchschnittliche laterale Spannungsveränderungen während der Schlagbewegung bei den drei Erhebungsverfahren (Methode A, B und C).

182

Durchschnittliche laterale Spannungsveränderungen der unterschiedlichen Schlagbewegungen/ Bewegungsamplituden.

183

Abb. 50:

Abbildungsverzeichnis

Abb. 51:

VIII

Durchschnittliche Spannungsveränderungen der longitudinalen Bewegungsamplitude Gesamt, VH gesamt und RH gesamt aus den zwei Erhebungsverfahren (Methode A, B und C).

183

Abb. 52:

Akzeptanzbereiche zur Beurteilung der Schlagqualität.

184

Abb. 53:

Untersuchungszeitraum.

189

Abb. 54:

Sportaktivitäten der 20 männlichen Probanden in der Woche.

190

Abb. 55:

Anordnung der angewendeten Testverfahren auf einem Tennisplatz.

192

Abb. 56:

Zeitlicher Ablauf des Untersuchungsdesigns.

192

Abb. 57:

Doppellichtschrankenanlage (IMHOF TIMING) mit Startplatte.

194

Abb. 58:

Lichtschrankenanlage (BROWER TIMING SYSTEM).

194

Abb. 59:

Manuelle Handstoppuhr (HANHART).

195

Abb. 60:

Technische Ausrüstung zur Herzfrequenzmessung. Herzfrequenzuhr VANTAGE NVTM mit Brustgurt und Interface der Firma POLAR.

195

Abb. 61:

Skala des subjektiven Belastungsempfindens nach BORG (1998).

196

Abb. 62:

Skala des muskulären Zustands.

197

Abb. 63:

Mittelwerte der Herzfrequenz in allen Testversuchen.

207

Abb. 64:

Mittelwerte in den drei Messabschnitten des Linearsprints.

208

Abb. 65:

Entwicklung der Mittelwerte für den Ballpendelsprint mit der Laufrichtungen (VH→RH); 1.BP = Vorhandschlag am 1. Ballpendel, RW = Richtungswechselzeit beim 1.BP, ZZ = Zwischenzeit nach dem RW, 2.BP = Rückhandschlag am 2. Ballpendel (Endzeit).

210

Entwicklung der Mittelwerte für den Ballpendelsprint mit der Laufrichtungen (RH→VH); 1.BP = Rückhandschlag am 1. Ballpendel, RW = Richtungswechselzeit beim 1.BP, ZZ = Zwischenzeit nach dem RW, 2.BP = Vorhandschlag am 2. Ballpendel (Endzeit).

210

Entwicklung der Mittelwerte für den Pendelsprint mit der Laufrichtungen (VH→RH); RW = Richtungswechselzeit beim 1.Ball, ZZ = Zwischenzeit nach dem RW.

212

Entwicklung der Mittelwerte für den Pendelsprint mit der Laufrichtungen (RH→VH); RW = Richtungswechselzeit beim 1.Ball, ZZ = Zwischenzeit nach dem RW.

213

Absolute und relative Angaben zur Eignung der Testverfahren bei der Diagnostik der tennisspezifischen Laufschnelligkeit.

216

Mittelwerte und Standardabweichung zur Beurteilung der Testverfahren nach ihrer Eignung (1 = bester Test; 4 = schlechtester Test).

216

Individuelle Analyse der Rangfolge von den Probanden in verschiedenen Schnelligkeitstests (LS = Linearsprint, BPS = Ballpendelsprinttest, PS = Pendelsprinttest).

219

Laufzeiten der beiden Messsysteme (Lichtschranken und Stoppuhr) beim Linearsprint sowie die jeweilige Korrelation nach Pearson (r).

227

Abb. 66:

Abb. 67:

Abb. 68:

Abb. 69: Abb. 70: Abb. 71:

Abb. 72: Abb. 73:

Laufzeiten der beiden Messsysteme (Schlagsimulator und Stoppuhr) beim Ballpendelsprint sowie die jeweiligen Korrelationen nach Pearson (r). 228

Abb. 74:

Laufzeiten der beiden Messsysteme (Lichtschranken und Stoppuhr) beim T-Run Sprint sowie die jeweilige Korrelation nach Pearson (r).

229

Rangplatzierungen beim Linearsprint und die Korrelationen nach Spearman zwischen der Stoppuhr- und der Lichtschrankenmessung.

230

Abb. 75:

Abbildungsverzeichnis

Abb. 76:

IX

Laufzeiten vom Linearsprint der weiblichen (rosa) und männlichen (blau) Kaderspieler.

243

Endzeiten der Ballpendelsprinttests (VH→RH) und (RH→VH) sowie des T-Run Sprinttests der weiblichen (rosa) und männlichen (blau) Kaderspieler.

244

Maximalkraft an der Desmotronik (Beinpresse) der weiblichen (rosa) und männlichen (blau) Kaderspieler.

246

Sprunghöhen der drei Sprungformen (Squat Jumps, Counter Movement Jumps und Drop Jumps) der weiblichen (rosa) und männlichen (blau) Kaderspieler.

248

Zusammenhang zwischen der Maximalkraft der Beine (Desmotronic beidbeinig) und der Laufschnelligkeit der weiblichen (rosa Kreise) und männlichen (blaue Rauten) Kaderspieler.

252

Zusammenhang der Maximalkraft des rechten Beines mit den Laufschnelligkeitsleistungen der weiblichen und männlichen Kaderspieler in unterschiedlichen Altersklassen.

253

Zusammenhang der Maximalkraft des linken Beines mit den Laufschnelligkeitsleistungen der weiblichen und männlichen Kaderspieler in unterschiedlichen Altersklassen.

253

Exemplarische Darstellung von linearen Laufschnelligkeitsdaten verschiedener Altersklassen mittels des Box Plots für weibliche (rot) und männliche Kaderathleten (grün).

260

Abb. 84:

Fragebogen für Spielertrainer (1. Seite).

299

Abb. 85:

Fragebogen für Spielertrainer (2. Seite).

300

Abb. 86:

Fragebogen für Spielertrainer (3. Seite).

301

Abb. 87:

Fragebogen für Spielertrainer (4. Seite).

302

Abb. 88:

Personalbogen.

345

Abb. 89:

Fragebogen (1. Seite).

346

Abb. 90:

Fragebogen (2. Seite).

347

Abb. 77:

Abb. 78: Abb. 79:

Abb. 80:

Abb. 81:

Abb. 82:

Abb. 83:

Tabellenverzeichnis

X

Tabellenverzeichnis Tab. 1:

Praxisorientierte Schnelligkeitsformen und ihre primären Einflusskomponenten (modifiziert nach GROSSER et al. 2001, 89).

34

Reaktionszeiten bei verschiedenen Bewegungsaktionen (modifiziert nach GROSSER et al. 2001, 90).

38

Teilsysteme bzw. Einflussgrößen zur Ausprägung motorischer Schnelligkeit (modifiziert nach GROSSER 2001, 98).

48

Klassifikation unterschiedlicher Nervenfasern (modifiziert nach THEWS et al. 1991, 66; DUDEL 1993, 56).

51

Eigenschaften unterschiedlicher Muskelfasern (modifiziert nach TIDOW u. WIEMANN 1993, 14).

54

Mittlere Beanspruchung bei Tenniswettkämpfen (Training) auf Sandplätzen (modifiziert nach FERRAUTI et al. 2006, 188).

68

Tab. 7:

Übersicht bisheriger Arbeiten zur Analyse der Laufleistung im Tennis.

73

Tab. 8:

Befunde früherer Analysen zu Häufigkeiten ausgewählter Spielsituationen und durchschnittliche Laufwege in der Spielsituation „Zeitdruck“

75

Anhaltspunkte für die Interpretation der Höhe von Korrelationskoeffizienten (modifiziert nach BÖS et al. 2000, 169).

83

Tab. 2: Tab. 3: Tab. 4: Tab. 5: Tab. 6:

Tab. 9: Tab. 10:

Überblick über die empirischen Forschungsarbeiten.

Tab. 11:

Skalierung von Merkmalen sowie die empirische Relevanz der vier Skalenniveaus (modifiziert nach BÜHL u. ZÖFEL 2005, 109; HARMS 1998). 116

Tab. 12:

Anhaltspunkte für die Interpretation der Höhe von Korrelationskoeffizienten (modifiziert nach BÖS et al. 2000, 169).

118

Tab. 13:

Signifikanzschranken (modifiziert nach CLAUSS u. EBNER 1975).

121

Tab. 14:

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den anthropometrischen Daten der Spieler (Zugriff am 20.05.2004 unter http://www.aragworld-team-cup.com/de/teamsplayers/profiles/player).

124

Tab. 15:

Übersicht über die untersuchten Einzelbegegnungen.

125

Tab. 16:

Definitionen aller Beobachtungskategorien für die Spielanalyse.

126

Tab. 17:

Beschreibung der Beobachtungskategorien.

127

Tab. 18:

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten von ausgewählten Spielsituationen.

129

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten von Laufrichtungen in Zeitdrucksituationen.

130

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten aller Läufe auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen.

131

Tab. 19: Tab. 20:

113

Tab. 21:

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der seitlichen Läufe auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen. 131

Tab. 22:

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der Läufe nach vorne/hinten auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen.

132

Tabellenverzeichnis

Tab. 23: Tab. 24:

Tab. 25:

Tab. 26:

Tab. 27: Tab. 28: Tab. 29: Tab. 30: Tab. 31: Tab. 32: Tab. 33: Tab. 34: Tab. 35: Tab. 36: Tab. 37: Tab. 38: Tab. 39: Tab. 40: Tab. 41: Tab. 42: Tab. 43: Tab. 44:

XI

Absolute und relative Häufigkeiten aller Läufe auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen.

132

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten aller Läufe zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen.

133

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der seitlichen Läufe zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen.

133

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der Läufe nach vorne/hinten zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen.

134

Absolute und relative Häufigkeiten aller Läufe zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen.

134

Absolute und relative Häufigkeiten direkter Fehler bei Läufen zur Spielfeldseite und zum Schlag in den drei Zeitdrucksituationen.

135

Absolute und relative Häufigkeiten direkter Fehler in den drei Zeitdrucksituationen.

135

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen in allen Zeitdrucksituationen.

136

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen in der Spielsituation „Hoher Zeitdruck“.

136

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen in der Spielsituationen „Mittlerer Zeitdruck“.

137

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen in der Spielsituationen „Geringer Zeitdruck“.

137

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen in der Spielsituationen „nicht erreicht“.

137

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den persönlichen Daten der befragten Tennistrainer/-innen.

150

Absolute und relative Häufigkeit zum Stellenwert der Laufschnelligkeit bezüglich der fünf elementaren konditionellen Faktoren.

152

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zur Trainingshäufigkeit der leistungsstärksten Athletengruppe.

153

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zur Häufigkeit eines separaten Laufschnelligkeitstrainings.

153

Absolute und relative Häufigkeiten zu verschiedenen Trainingsübungen der Laufschnelligkeit.

153

Absolute und relative Häufigkeit zu Schwerpunktmonate für ein Schnelligkeitstraining.

154

Absolute und relative Häufigkeiten zur Periodisierung eines Schnelligkeitstrainings.

154

Absolute und relative Häufigkeiten zu einem speziellen Schnelligkeitstraining vor Turnieren.

155

Absolute und relative Häufigkeiten zu einem speziellen Laufschnelligkeitstraining für unterschiedliche Bodenbeläge.

155

Absolute und relative Häufigkeiten zu Diagnostikmöglichkeiten der Laufschnelligkeit.

156

Tabellenverzeichnis

Tab. 45:

XII

Absolute und relative Häufigkeiten zum Bekanntheitsgrad von Diagnostikverfahren zur Laufschnelligkeit.

156

Absolute und relative Häufigkeiten zur Verwendung von Ergebnissen einer Laufschnelligkeitsmessung.

157

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten zur Hierarchisierung der konditionellen Faktoren nach der Einflussgröße auf die komplexe Wettkampffähigkeit für einen „Grundlinienspieler“ (1 = größter Einfluss; 6 = geringster Einfluss).

157

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten zur Hierarchisierung der konditionellen Faktoren nach der Einflussgröße auf die komplexe Wettkampffähigkeit für einen „Serve- and Volleyspieler“ (1 = größter Einfluss; 6 = geringster Einfluss).

158

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den anthropometrischen Daten der Probanden.

165

Übersicht der unterschiedlichen Anweisungen für die Richtung und Härte der durchzuführenden Schläge.

171

Tab. 51:

Verschiedene Methoden zur Messung der Spannungsveränderungen.

173

Tab. 52:

Absolute und relative Häufigkeiten zu den Einstellungen des Ballpendelsprints.

174

Tab. 53:

Absolute und relative Häufigkeiten zu der Position der Ballpendel.

174

Tab. 54:

Mittel- ( ), Medianwerte und Standardabweichungen (±s) zu den Akzeptanzbereichen für die Vorhand mittels Methode A.

175

Mittel- ( ), Medianwerte und Standardabweichungen (±s) zu den Akzeptanzbereichen für die Rückhand mittels Methode A.

175

Mittel- ( ), Medianwerte und Standardabweichungen (±s) zu den Akzeptanzbereichen für die Vor- und Rückhand mittels Methode B.

176

Mittel- ( ), Medianwerte und Standardabweichungen (±s) zu den Akzeptanzbereichen für die Vor- und Rückhand mittels Methode C.

177

Mittel- ( ), Medianwerte und Standardabweichungen (±s) zu den Akzeptanzbereichen für die Vor- und Rückhand mittels der verschiedenen Methoden.

178

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den anthropometrischen Daten der Probanden (R = Spieler auf der deutschen Rangliste).

187

Tab. 60:

Zusätzliche Informationen über die Probanden.

188

Tab. 61:

Angaben zu den ausgewählten Diagnostikverfahren.

193

Tab. 62:

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu den Laufzeiten beim Linearsprint für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. 198

Tab. 63:

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu den Laufzeiten beim Ballpendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. 199

Tab. 64:

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu den Laufzeiten beim Ballpendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

Tab. 46: Tab. 47:

Tab. 48:

Tab. 49: Tab. 50:

Tab. 55: Tab. 56: Tab. 57: Tab. 58:

Tab. 59:

199

Tabellenverzeichnis

XIII

Tab. 65:

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu den Laufzeiten beim Pendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. 200

Tab. 66:

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu den Laufzeiten beim Pendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. 200

Tab. 67:

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu weiteren Parametern beim Linearsprint für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. 201

Tab. 68:

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu weiteren Parametern beim Ballpendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. 201

Tab. 69:

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu weiteren Parametern beim Ballpendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. 202

Tab. 70:

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu weiteren Parametern beim Pendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. 202

Tab. 71:

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu weiteren Parametern beim Pendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. 203

Tab. 72:

Absolute und relative Bewertung hinsichtlich Eignung der Testverfahren zur Diagnostik der tennisspezifischen Laufschnelligkeit.

203

Absolute und relative Bewertung der Testverfahren zur Diagnostik der tennisspezifischen Laufschnelligkeit (1 = bester Test; 4 = schlechtester Test).

204

Absolute und relative Häufigkeiten zur praktischen Relevanz der Laufwege der Diagnostikverfahren zur tennisspezifischen Laufschnelligkeit.

204

Absolute und relative Häufigkeiten zur Wahl des Laufwegs bei Diagnostikverfahren zur tennisspezifischen Laufschnelligkeit (1 = bester Laufweg; 2 = schlechtester Laufweg).

204

Absolute und relative Häufigkeiten zur Notwendigkeit einer Schnelligkeitsdiagnostik im Tennis (1 = sehr wichtig; 5 = unwichtig).

205

Absolute und relative Häufigkeiten zur Durchführung einer Schnelligkeitsdiagnostik im Tennis.

205

Absolute und relative Häufigkeiten zum Stellenwert der Laufschnelligkeit bezüglich der konditionellen Faktoren (1 = hoher; 5 = geringer).

205

Absolute und relative Angaben zur Treffpunkthöhe bei der Schlagausführung am Ballpendel.

206

Absolute und relative Angaben zum Schlagwiderstand bei der Schlagausführung am Ballpendel (BP).

206

Tab. 73:

Tab. 74: Tab. 75:

Tab. 76: Tab. 77: Tab. 78: Tab. 79: Tab. 80:

Tabellenverzeichnis

Tab. 81:

XIV

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den anthropometrischen Daten der Probanden.

223

Tab. 82:

Angaben zu den Messsystemen der ausgewählten Diagnostikverfahren.

224

Tab. 83:

Mittelwerte ( ), Standardabweichung (±s) und Korrelationsberechnung nach Pearson zu den Laufzeiten beim Linearsprint mittels Lichtschrankenund Stoppuhrmessung von Bundes- und Verbandskader-spielern. 225

Tab. 84:

Mittelwerte ( ), Standardabweichung (±s) und Korrelationsberechnung nach Pearson zu den Laufzeiten beim Ballpendelsprint (VH→RH) mittels Schlagsimulator (Ballpendel) und Stoppuhrmessung von Bundes- und Verbandskaderspielern.

226

Mittelwerte ( ), Standardabweichung (±s) und Korrelationsberechnung nach Pearson zu den Laufzeiten beim Ballpendelsprint (RH→VH) mittels Schlagsimulator (Ballpendel) und Stoppuhrmessung von Bundes- und Verbandskaderspielern.

226

Mittelwerte ( ), Standardabweichung (±s) und Korrelationsberechnung nach Pearson zu den Laufzeiten beim T-Run Sprint mittels Lichtschranken- und Stoppuhrmessung von Bundes- und Verbandskaderspielern.

226

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den anthropometrischen Daten der Spieler/-innen.

233

Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) von den Laufleistungen der weiblichen Kaderspieler.

234

p-Werte der Varianzanalyse von den Laufleistungen der weiblichen Kaderspieler (p ≤ 0.05 signifikant (*); p ≤ 0.01 hoch signifikant (**)).

235

Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) von den Sprung- und Maximalkraftleistungen der weiblichen Kaderspieler.

236

p-Werte der Varianzanalyse von den Sprung- und Maximalkraftleistungen der weiblichen Kaderspieler (p ≤ 0.05 signifikant (*); p ≤ 0.01 hoch signifikant (**)).

236

Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) von den Laufleistungen der männlichen Kaderspieler.

237

p-Werte der Varianzanalyse von den Laufleistungen der männlichen Kaderspieler (p ≤ 0.05 signifikant (*); p ≤ 0.01 hoch signifikant (**)).

237

Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) von den Sprung- und Maximalkraftleistungen der männlichen Kaderspieler.

238

p-Werte der Varianzanalyse von den Sprung- und Maximalkraftleistungen der männlichen Kaderspieler (p ≤ 0.05 signifikant (*); p ≤ 0.01 hoch signifikant (**)).

238

Korrelationskoeffizienten nach Pearson (r- und p-Wert) von den Sprintleistungen der verschiedenen Laufschnelligkeitstests im Geschlechtervergleich.

239

Korrelationskoeffizienten nach Pearson (r- und p-Wert) von den Spungund Maximalkrafttest im Geschlechtervergleich.

239

Korrelationskoeffizienten nach Pearson (r- und p-Wert) zwischen den Laufleistungen und der Kraftfähigkeit der gesamten weiblichen Kaderspieler.

240

Tab. 85:

Tab. 86:

Tab. 87: Tab. 88: Tab. 89: Tab. 90: Tab. 91:

Tab. 92: Tab. 93: Tab. 94: Tab. 95:

Tab. 96:

Tab. 97: Tab. 98:

Tabellenverzeichnis

Tab. 99:

XV

Korrelationskoeffizienten nach Pearson (r- und p-Wert) zwischen den Laufleistungen und der Kraftfähigkeit der gesamten männlichen Kaderspieler.

240

Korrelationskoeffizienten nach Pearson (r- und p-Wert) zwischen den Laufleistungen und der Kraftfähigkeit der weiblichen Kaderspieler unterschiedlicher Altersklassen.

241

Korrelationskoeffizienten nach Pearson (r- und p-Wert) zwischen den Laufleistungen und der Kraftfähigkeit der männlichen Kaderspieler unterschiedlicher Altersklassen.

242

Tab. 102:

Kategorien für die Leistungsbeurteilung.

259

Tab. 103:

Normwertbereiche für Laufleistungen verschiedener Testverfahren von weiblichen Tennisspielern.

261

Normwertbereiche für Laufleistungen verschiedener Testverfahren von männlichen Tennisspielern.

262

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der Läufe auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen.

285

Tab. 100:

Tab. 101:

Tab. 104: Tab. 105:

Tab. 106:

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der seitlichen Läufe auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen. 286

Tab. 107:

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der Läufe nach vorne/hinten auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen.

287

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der Läufe zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen.

288

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der seitlichen Läufe zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen.

289

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der Läufe nach vorne/hinten zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen.

290

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten direkter Fehler auf der Vorhand- (VH) und Rückhand-seite (RH) in den drei Zeitdrucksituationen.

291

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten direkter Fehler mit dem Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in den drei Zeitdrucksituationen.

292

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen [m] bei Läufen auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen.

293

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen [m] bei seitlichen Läufen auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen.

294

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen [m] bei Läufen nach vorne/hinten auf die Vorhand(VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen.

295

Tab. 108:

Tab. 109:

Tab. 110:

Tab. 111:

Tab. 112:

Tab. 113:

Tab. 114:

Tab. 115:

Tabellenverzeichnis

Tab. 116:

XVI

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen [m] bei Läufen zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen.

296

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen [m] bei seitlichen Läufen zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen.

297

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen [m] bei Läufen nach vorne/hinten zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen.

298

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den Ausbildungsstatus der Tennistrainer/-innen.

303

Absolute und relative Häufigkeiten zur Einschätzung des Stellenwerts der Laufschnelligkeit im Tennis.

304

Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zur allgemeinen Trainingshäufigkeit und zu separaten Laufschnelligkeitseinheiten.

305

Absolute und relative Häufigkeiten zum Inhalt von Trainingseinheiten zur Laufschnelligkeit im Tennis.

306

Absolute und relative Häufigkeiten zur Periodisierung vom Schnelligkeitstraining im Saisonverlauf.

307

Absolute und relative Häufigkeiten zur Periodisierung von Trainingseinheiten zur Schnelligkeitsfähigkeit im Tennis.

308

Absolute und relative Häufigkeiten zur Diagnostik der Laufschnelligkeit im Tennis.

309

Absolute und relative Häufigkeiten zu Diagnostikverfahren der Laufschnelligkeit im Tennis.

310

Absolute und relative Häufigkeiten zur Verwendung der Ergebnisse einer Laufschnelligkeitsdiagnostik.

311

Absolute und relative Häufigkeiten zur Einflussgröße auf die komplexe Wettkampffähigkeit – Grundlinienspieler

312

Absolute und relative Häufigkeiten zur Einflussgröße auf die komplexe Wettkampffähigkeit – Serve- and Volleyspieler

313

Tab. 130:

Akzeptanzbereiche für die Vorhand mit der Methode A.

314

Tab. 131:

Akzeptanzbereiche für die Rückhand mit der Methode A.

315

Tab. 132:

Akzeptanzbereiche für die Vorhand und Rückhand mit der Methode B.

316

Tab. 133:

Akzeptanzbereiche für die Vorhand und Rückhand mit der Methode C.

318

Tab. 134:

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Laufzeiten beim Linearsprint für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

320

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu weiteren Parametern beim Linearsprint für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

321

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Herzfrequenzen beim Linearsprint für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

322

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum subjektiven Belastungsempfinden beim Linearsprint für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

323

Tab. 117:

Tab. 118:

Tab. 119: Tab. 120: Tab. 121: Tab. 122: Tab. 123: Tab. 124: Tab. 125: Tab. 126: Tab. 127: Tab. 128: Tab. 129:

Tab. 135:

Tab. 136:

Tab. 137:

Tabellenverzeichnis

XVII

Tab. 138:

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum muskulären Zustand beim Linearsprint für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. 324

Tab. 139:

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Laufzeiten beim Ballpendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

325

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Laufzeiten beim Ballpendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

326

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu weiteren Parametern beim Ballpendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

327

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu weiteren Parametern beim Ballpendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

328

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Herzfrequenzen beim Ballpendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

329

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Herzfrequenzen beim Ballpendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

330

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum subjektiven Belastungsempfinden beim Ballpendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

331

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum subjektiven Belastungsempfinden beim Ballpendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

332

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum muskulären Zustand beim Ballpendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

333

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum muskulären Zustand beim Ballpendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

334

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Laufzeiten beim Pendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

335

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Laufzeiten beim Pendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

336

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu weiteren Parametern beim Pendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

337

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu weiteren Parametern beim Pendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

338

Tab. 140:

Tab. 141:

Tab. 142:

Tab. 143:

Tab. 144:

Tab. 145:

Tab. 146:

Tab. 147:

Tab. 148:

Tab. 149:

Tab. 150:

Tab. 151:

Tab. 152:

Tabellenverzeichnis

Tab. 153:

Tab. 154:

Tab. 155:

Tab. 156:

Tab. 157:

Tab. 158:

Tab. 159: Tab. 160: Tab. 161:

Tab. 162:

Tab. 163: Tab. 164: Tab. 165: Tab. 166: Tab. 167: Tab. 168: Tab. 169:

XVIII

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Herzfrequenzen beim Pendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

339

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Herzfrequenzen beim Pendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

340

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum subjektiven Belastungsempfinden beim Pendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

341

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum subjektiven Belastungsempfinden beim Pendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

342

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum muskulären Zustand beim Pendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

343

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum muskulären Zustand beim Pendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen.

344

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den anthropometrischen Daten der Probanden.

348

Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) zu den Laufzeiten beim Linearsprint mittels Lichtschranken- und Stoppuhrmessung.

349

Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) zu den Laufzeiten beim Ballpendelsprint (VH→RH) mittels Schlagsimulator (Ballpendel) und Stoppuhrmessung.

352

Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) zu den Laufzeiten beim Ballpendelsprint (RH→VH) mittels Schlagsimulator (Ballpendel) und Stoppuhrmessung.

355

Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) zu den Laufzeiten beim T-Run Sprint mittels Lichtschranken- und Stoppuhrmessung.

358

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den anthropometrischen Daten der weiblichen Probanden.

361

Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den anthropometrischen Daten der männlichen Probanden.

363

Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) von den Laufleistungen der weiblichen Kaderspieler.

365

Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) von den Sprung- und Maximalkraftleistungen der weiblichen Kaderspieler.

367

Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) von den Laufleistungen der männlichen Kaderspieler.

369

Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) von den Sprung- und Maximalkraftleistungen der männlichen Kaderspieler.

371

Abkürzungs- und Symbolverzeichnis

Abkürzungs- und Symbolverzeichnis

A Abb. ARG ASH ATP Aufl. AUS

= Abbildung = Argentinien = Absprunghöhe = Association of Tennis Professionals = Auflage = Australien

B Bd. BP BPS bzw.

= Band = Ballpendel = Ballpendelsprinttest = beziehungsweise

C ca. CHI cm CMJ CZE

= circa = Chile = Zentimeter = Counter Movement Jump = Tschechische Republik

D d.h. Diff. DJ DSHS DTB DVZ

= das heißt = Differenz = Drop Jump = Deutsche Sporthochschule Köln = Deutscher Tennis Bund = Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus

E ed. Ed. EDV ESP et al. etc.

= Auflage (edition) = Herausgeber / Redaktion = Elektronische Daten Verarbeitung = Spanien = und andere = et cetera (lat.)

G GER GmbH gr.

= Bundesrepublik Deutschland = Gesellschaft für beschränkte Haftung = Gramm

H Hf Hrsg.

= Herzfrequenz = Herausgeber

K k.A. kg km/h KSP

= Keine Angabe = Kilogramm = Kilometer pro Stunde = Körperschwerpunkt

L LS

= Lichtschranke

XIX

Abkürzungs- und Symbolverzeichnis

M m max. min mmol ms mV MW MZ

= Meter = Maximum = Minute = Millimol pro Liter = Millisekunde = Millivolt = Mittelwert ( ) = Muskulärer Zustand

N NED n Nr. n.s. N

= Niederlande = Grundgesamtheit = Nummer = nicht signifikant = Newton

P p Pb.Nr.

= Irrtumswahrscheinlichkeit = Probandennummer

R r R Red. RH RPE RW

= Korrelationskoeffizient = Ranglistenplatzierung = Redaktion = Rückhand = Rate of Perceived Exertion = Richtungswechsel

S s S S1 SWE SJ

= Sekunde = Standardabweichung = Spieler Nr. 1 = Schweden = Squat Jump

T Tab.

= Tabelle

U u. u.a.m USA usw.

= und = und anderes mehr = Vereinigte Staaten von Amerika (United States of America) = und so weiter

V v v.a. vgl. VH vs.

= Geschwindigkeit = vor allem = vergleiche = Vorhand = versus

W WTC www

= World Team Cup = world wide web

Z z.B. ZZ

= zum Beispiel = Zwischenzeit

XX

Einleitung

1

21

Einleitung

Die Rückschlagsportart Tennis besitzt eine Vielzahl an Leistungsfaktoren. Sie ist geprägt von überwiegend azyklischen intervallartigen Bewegungen des gesamten Körpers. Im Vordergrund jeder Bewegungsaktion steht nach wie vor das Treffen und Schlagen des Balles. Da sich ein Spieler zur Vorbereitung des Schlages zunächst ideal in die Schlagposition bewegen muss, ist die Laufbewegung und Beinarbeit eines Spielers eng mit der Schlagqualität verbunden. Besonders in den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Tennissport zu einem immer schnelleren Spiel entwickelt. Ursächlich hierfür ist die deutlich gestiegene Ballgeschwindigkeit sowohl beim Aufschlag als auch bei Vor- und Rückhandschlägen („Powertennis“). Konsequenz dieser Entwicklung ist, dass die Athletik der Spieler/-innen immer stärker das heutige Weltklassetennis prägt. Dabei nimmt die Ausprägung einzelner konditioneller Faktoren wie Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer aufgrund der meist geringfügigen Technikunterschiede zwischen den Spitzenspielern eine stetig größer werdende Bedeutung ein. Besonders die Laufschnelligkeit stellt im tennisspezifischen Beanspruchungsprofil einen leistungslimitierenden Faktor dar. Deswegen befasst sich die vorliegende Arbeit mit der Frage nach einer umfassenden und adäquaten Diagnostik der Laufschnelligkeit im modernen Leistungstennis, ausgerichtet am aktuellen Beanspruchungsprofil. In der Vergangenheit sind bereits unterschiedliche Messverfahren in der Praxis zum Einsatz gekommen, um das komplexe Leistungsgefüge im Tennis hinsichtlich der Laufschnelligkeitsfähigkeiten zu quantifizieren. Aufgrund fehlender empirischer Absicherung einiger Strukturierungsversuche zur tennisspezifischen Leistung können Defizite und Mängel für das Potential an spezifischen diagnostischen Verfahren jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Daher besteht nach wie vor ein großes Interesse an einer geeigneten objektiven, validen und zugleich reliablen Diagnostik von Leistungsmerkmalen im Tennis. Zur Differenzierung der komplexen sportartspezifischen

Einleitung

22

Leistung steht neben der Evaluation und Entwicklung einer aussagekräftigen Diagnostikbatterie auch eine engere Zusammenarbeit von Trainern, Funktionären und Sportwissenschaftlern im Vordergrund. Ferner ist für eine moderne akzentuierte und periodisierte Trainingssteuerung eine verstärkte Verzahnung der einzelnen Ebenen in der Methodenkomplexität notwendig. Denn gerade in der Trainerarbeit überwiegt häufig noch das subjektive Trainerurteil, welches eine adäquate Steuerung der Trainings- und Wettkampfleistung einschränkt und zugleich erschwert. Zur Lösung der angesprochenen Probleme ist eine anwendungs- und gegenstandsadäquate

tennisspezifische

Leistungsdiagnostik

notwendig.

Im

Rahmen der vorliegenden Arbeit wird neben der Notwendigkeit sowohl die Testgütekriterien als auch die Akzeptanz der Maßnahme für die Trainingspraxis überprüft. Auf der Basis der Erfahrungen des Verfassers als Trainer und Betreuer von jugendlichen Tennisspielern seit rund vierzehn Jahren, den Erfahrungen als aktiver Spieler sowie der Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Bewegungswissenschaft in den Sportspielen wird nachfolgend die Frage nach einer möglichst praxisnahen Umsetzung zur Erhebung der sportartspezifischen Laufschnelligkeit im Tennis thematisiert. Zunächst wird der aktuelle Forschungsstand zur tennisspezifischen Laufschnelligkeit behandelt. Ferner werden mögliche Testverfahren, welche speziell zur Diagnose der Laufschnelligkeit dienen sollen, vorgestellt und anhand verschiedener Kriterien analysiert. Hierbei wird folgenden Themenschwerpunkten nachgegangen: •

Analyse und Weiterentwicklung bestehender leistungsdiagnostischer Verfahren aus der Sicht der Sportwissenschaft und der Sportpraxis,



Empirische Untersuchungen zur Klärung bzw. Evaluation möglicher Problemfelder bei der Anwendung von Diagnostiktests in der Praxis,



Konzeptentwurf einer aussagekräftigen und praxisnahen Diagnostikbatterie zur Laufschnelligkeit.

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

2

23

Literaturbesprechung

2.1

Schnelligkeit und sportliche Leistung

Die sportliche Leistungsfähigkeit wird in der Literatur als Voraussetzung der sportmotorischen Leistung verstanden. Zusammen mit den situativen Gegebenheiten stellt sie das Niveau ihrer Güteausprägung und ihrer Wechselbeziehungen dar. Hierbei ist die Leistungsfähigkeit des Menschen nahezu immer psychophysisch angelegt (FETZ 1971, DE MAREÈS 1996), d.h. sie resultiert aus dem Leistungsvermögen und der Leistungsbereitschaft (HARRE 1986). Das Leistungsvermögen dient dabei als Sammelbegriff der physischen Qualifikationen, während die Leistungsbereitschaft das Ergebnis aller psychischen Fähig- und Fertigkeiten beinhaltet (LETZELTER, M. 1994). Aus sportphysiologischer Sicht betrachten GROSSER et al. (2001) die körperliche Leistungsfähigkeit als Verknüpfung der persönlichen und physischen Merkmalsausprägungen eines Sportlers, welche ein Bewältigen von Prozessen der objektiven Anforderungen des Bewegungslernens und Trainierens gewährleistet. „Die Ausprägung der individuellen Merkmale ist dabei

sportartspezifisch

und

hängt

ab

von

der

unterschiedlichen

Qualifikation“ (LETZELTER, M. 1994, 113). Neben der Gesamtheit aller einzelnen Merkmalsausprägungen bestimmt auch der Wirkungsertrag des optimalen Zusammenspiels jener Einzelfaktoren die Leistung im Sport. Die sportliche Leistungsfähigkeit stellt somit mehr als nur die Summe der sie beeinflussenden Faktoren dar: Sie ist folglich in ihrem ganzheitlichen Charakter zu betrachten. Abbildung 1 verdeutlicht, aus welchen verschiedenen Faktoren sich das komplexe Bedingungsgefüge der sportlichen Leistung des Menschen zusammensetzt.

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

Koordinative Fähigkeiten

24

Bewegungsfertigkeiten

TECHNIK

Motivation, Emotion, Willenskraft u.a.

Talent, Konstitution, Gesundheit

PSYCHE

RAHMENBEDINGUNGEN

SPORTLICHE LEISTUNG TAKTIK

ÄUSSERE BEDINGUNGEN

Sensomotorische, kognitive, faktische Fähigkeiten

Wettkampf, Material, Umgebung, Familie, Beruf, Trainer

KONDITION Ausdauer

Abb. 1:

Kraftausdauer

Maximal- u. Schnellkraft

Schnelligkeit

Flexibilität

Erklärungsmodell der sportlichen Leistung und ihre möglichen Komponenten aus sportpraktischer Sicht (modifiziert nach GROSSER et al. 2001, 8).

Obwohl die Schnelligkeitsfähigkeiten im Anforderungsprofil mehrerer Sportarten als leistungslimitierender Faktor angesehen werden, sind die der Schnelligkeit zugrunde liegenden Gesetzmäßigkeiten bzw. Mechanismen nach GROSSER et al. (2001) sowie nach WEIGELT (1997) bis heute wissenschaftlich nur unzureichend erforscht. Die systematische Aufarbeitung des Schnelligkeitsbegriffs hat in der Vergangenheit auf der trainingswissenschaftlichen Ebene kaum praxisrelevante Resultate geliefert. Der vielschichtige und komplexe Schnelligkeitsbegriff scheint mit der Klassifizierung nach den Erscheinungsformen der Schnelligkeit in sportlichen Wettkämpfen gerechtfertigt werden zu können. Allerdings erschwert dieser mögliche Erklärungsansatz den analytischen Zugang zu den schnelligkeitsbestimmenden

Fähigkeiten

gravierend

(WEIGELT

1997).

Nach

BAUERSFELD (1983 und 1989) ist es schwer verständlich, dass in der

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

25

analysierten Literatur vorrangig zyklische anstatt azyklische Bewegungen die Forschungsgrundlage zur charakteristischen Beschreibung von Schnelligkeitskomponenten, insbesondere auch ihrer inneren Struktur, bilden. Ebenso problematisch ist nach WEIGELT (1997) die traditionelle Zuordnung der Schnelligkeit in das System der Fähigkeiten, insbesondere der konditionellen Fähigkeiten (BAUERSFELD u. SCHRÖTER 1979, GUNDLACH 1968, HARRE 1982, HEBESTREIT u. PRAGER 1978, MATWEJEW 1981, SIMKIN 1960, WERBIZKI 1974). Andere Autoren weisen explizit daraufhin, dass die Schnelligkeit nur bedingt den konditionellen Fähigkeiten zuzuordnen ist (BAUERSFELD u. VOSS 1992, MARTIN et al. 2001). Zur Begründung führen die Autoren an, dass die Schnelligkeit in hohem Masse auf zentralnervösen Steuerungsprozessen basiert und nur teilweise energetisch ist. „Eine Zuordnung zum Konditionsbereich geschieht aus Gründen der Zweckmäßigkeit, und weil sie in der Trainingslehre traditionell zu diesem Bereich gehörte“ (MARTIN et al. 2001, 147). Durch die Vielfalt an Wechselbeziehungen zwischen muskelphysiologischen Wirkungsweisen und mechanischen Bedingungen (LEHNERTZ 1988) sowie Prozessen der neuromuskulären und psychophysischen Ebene lässt sich deutlich die Größenordnung des zugrunde liegenden komplexen Netzwerks von Schnelligkeitsleistungen erkennen. Nach Auffassung von WEIGELT (1997) stößt hier offenbar die klassische Hierarchisierung im Hinblick auf die klare Zuordnung konditioneller Fähigkeiten zu gewissen Organsystemen an Grenzen. Andere Arbeiten dokumentieren als neuen Ansatz, dass vor allem die elementaren Leistungsvoraussetzungen des neuromuskulären Systems, so genannte kurze bzw. lange Zeitprogramme, die Grundlage für Schnelligkeitsleistungen bilden (BAUERSFELD u. VOSS 1992). Während die genannten Autoren diese Fähigkeit sogar für gezielt trainierbar halten, sehen MARTIN et al. (2001) vorrangig die Ausbildung des technischen Leistungsvermögens (Bewegungserfahrung) als leistungsentscheidend an. Diese Fähigkeit erlaubt es nach Auffassung der Autoren, das Schnelligkeitsvermögen des NervMuskelsystems optimal umzusetzen.

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

26

Sowohl der Aspekt elementare Zeitprogramme als auch der technischkoordinative mit komplexen Bewegungsprogrammen weisen starke Verknüpfungen

zwischen

zentralnervösen

den

Besonderheiten

Systems

auf.

Für

des

beide

neuromuskulären

Bereiche

gelten

und

spezielle

Gesetzmäßigkeiten. SCHNABEL (1995) verweist hierbei auf die enge Verknüpfung zwischen den konditionellen und koordinativen Grundlagen, welche „[…] eine -wie bisher gehandhabt- grundlegende Trennung der Leistungskomponenten fraglich erscheinen lasse“ (HARRE u. SCHNABEL 1993, 33).

2.1.1

Definitionsproblematik des Schnelligkeitsbegriffs

Auf die Schwierigkeiten bei der Entwicklung einer Definition für Schnelligkeit sind insbesondere BAUERSFELD (1983) und WEDEKIND (1984) eingegangen. Beide Autoren zeigen eine Vielzahl unpräziser Wortschöpfungen und Begriffsbildungen auf, welche die Abgrenzung und Einordnung der Schnelligkeit problematisch erscheinen lassen. Zur Verdeutlichung soll im Folgenden eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Definitionsversuchen dienen. Vielfach wird Schnelligkeit in der Trainingspraxis oft synonym mit der Sprintqualifikation verwendet. „Der Sprinter gilt als Prototyp der Schnelligkeitssportler“ (LETZELTER 1994, 188). So sieht HARRE (1986) in Anlehnung an GUNDLACH (1968) in der Schnelligkeit, beschränkt auf zyklische Bewegungen, die Fähigkeit, sich mit höchstmöglicher Geschwindigkeit fortzubewegen. „Sie umfasst die Fähigkeit, zu Beginn der Fortbewegung eine große Beschleunigung zu entfalten und diese Beschleunigung möglichst lange aufzubringen, um zu einer hohen Maximalgeschwindigkeit zu gelangen“ (GUNDLACH 1968, 167). Dabei werden die azyklischen Schnelligkeitsleistungen, welche für die Entwicklung hoher Geschwindigkeiten von Sportgeräten oder des eigenen Körpers notwendig sind (z.B. Sprung, Wurfund Schlagbewegungen), im Allgemeinen mit dem Begriff der Schnellkraftfähigkeit in Verbindung gebracht, wobei sie jedoch nicht vollständig mit ihr

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

27

übereinstimmt (HOLLMANN u. HETTINGER 2000). Diese Definitionsversuche beruhen folglich auf einer weitgehenden Gleichsetzung der Schnelligkeit mit der Leistung im Sprint. Demgegenüber wird von anderen Autoren die Schnelligkeit vereinfacht als Fähigkeit betrachtet, auf einen Reiz hin schnell zu reagieren und Bewegungen mit hoher Geschwindigkeit auszuführen (LETZELTER, M. 1994). Ein differenziertes Verständnis vertritt ZACIORSKIJ (1972), hiernach ist unter dem Begriff Schnelligkeit „die Fähigkeit, motorische Aktionen in einem unter den gegebenen Bedingungen minimalen Zeitabschnitt zu vollenden“ (ZACIORSKIJ 1972, 50) zu verstehen. Voraussetzung hierfür sei, dass die Bewegung in kürzester Zeit und ohne Ermüdungserscheinungen absolviert werde. Zudem unterscheidet er folgende drei Haupt- bzw. Elementarfaktoren: -

Latenzzeit der Bewegungsreaktion,

-

Geschwindigkeit der Einzelbewegung (bei geringem äußeren Widerstand) und

-

Frequenz bzw. Tempo der Bewegungen.

Die Schnelligkeitsdefinition von ZACIORSKIJ (1972) wird in der Literatur der Trainingslehre bis heute nahezu unverändert vertreten (BLOCHIN u. ZIMKIN 1977, FREY 1977, GROSSER et al. 1981, HARRE 1986, HEBESTREIT u. PRAGER 1978, HOLLMANN u. HETTINGER 2000, LETZELTER 1994, MARTIN 1977, MATWEJEW u. NOWIKOW 1982, SIMKIN 1960, TABAČNIK 1979, VERCHOŠANSKIJ 1971). Einige Autoren haben versucht die Definition zu ergänzen und den Schnelligkeitsbegriff aus trainingswissenschaftlicher Sicht transparenter und präziser zu beschreiben. Neben der Minimierung der Aktionszeit einer Bewegungsausführung äußert sich Schnelligkeit für FREY (1977) und JONATH (1986) auch in der Beweglichkeit der Nervenprozesse in Abstimmung mit dem Muskelapparat (Nerv-Muskel-System). Die Autoren haben somit die ursprüngliche Definition um das Kraftentwicklungsvermögen der Muskulatur erweitert. Um motorische Aktionen (zyklische bzw. azyklische) in

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

28

einem unter den gegebenen Bedingungen minimalen Zeitabschnitt realisieren zu können, setzen THIESS und SCHNABEL (1986) ähnlich wie FREY (1977) ein kleines Zeitintervall für solche Bewegungshandlungen voraus, in dem keine ermüdungsbedingten Leistungsminderungen auftreten. Nach MARTIN et al. (2001) sind aus der Sicht der Trainingslehre, geringe äußere Widerstände für die Bewegungsschnelligkeit vorausgesetzt. Nach STEINHÖFER (2003) müssen dabei vorrangig die elementaren Schnelligkeitsfähigkeiten im Vergleich zu anderen Leistungsvoraussetzungen, wie z.B. die Kraft, im Sinne neuromuskulärer Steuerungsprozesse leistungslimitierend wirken. Aufgrund des fließenden Übergangs zwischen der azyklischen Bewegungsschnelligkeit, Kraftschnelligkeit und Schnellkraft ist eine definitive Grenzziehung zwischen der Schnelligkeit und Kraft nach Auffassung von LETZELTER (1994) sehr schwierig und teilweise kaum möglich. Demgegenüber versucht STEINHÖFER (2003) zwischen Schnelligkeits- und Kraftleistungen zu differenzieren. Von Schnelligkeitsleistungen sei nach seiner Ansicht auszugehen, sofern die Anforderungen an die Kraftfähigkeit während einer Bewegungshandlung unter 30 Prozent der in der Bewegung maximal möglichen Kraftentwicklung liegen. Die soeben dargestellten Auffassungen gehen somit von einer reinen konditionell-koordinativen Komplexität des Schnelligkeitsbegriffs aus. Im Gegensatz zur bisherigen Betrachtung wird von anderen Autoren der psychische Aspekt in die Definitionsbeschreibung hinzugefügt. Die Integration der psychischen Komponente in den Schnelligkeitsbegriff ist dabei nach GROSSER (1991, 13) wie folgt definiert: „Schnelligkeit im Sport ist die Fähigkeit, aufgrund kognitiver Prozesse, maximaler Willenskraft und der Funktionalität des Nerv-Muskel-Systems höchstmögliche Reaktions- und Bewegungsgeschwindigkeiten unter bestimmten gegebenen Bedingungen zu erzielen“. Der Autor beschreibt die Schnelligkeit als eine psycho-physische Fähigkeit. Diese tritt nach HARRE und HAUPTMANN (1987) nur in maximalen Bewegungshandlungen auf, ohne dass Ermüdungserscheinungen die maximale Leistung limitieren.

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

29

Im Vergleich zu GROSSER, der die Schnelligkeit definitorisch als komplexe Fähigkeit und dementsprechend mit unmittelbarer Nähe zur Schnelligkeitsleistung (vgl. Kapitel 2.1.2.3) beschreibt, sieht WEIGELT das Phänomen Schnelligkeit im Sport wie folgt: „Schnelligkeit ist die elementare psychophysische Leistungsvoraussetzung zur Realisierung hoher Schnelligkeitsleistungen. Sie beruht auf zwei Basisfähigkeiten: (1) der Fähigkeit, elementare Zeitprogramme zu realisieren und (2) der Fähigkeit der optimierten Verbindung elementarer schneller Zeitprogramme

im

Verbund

eines

generalisierten

Bewegungs-

programms“ (WEIGELT 1995, 156).

Die Definition von WEIGELT verdeutlicht das Bestreben, die Schnelligkeit als elementare Voraussetzung von allen weiteren Komponenten, welche die maximale Bewegungsschnelligkeit beeinflussen, zu isolieren. Hierbei werden unter elementarer Leistungsvoraussetzung nervale Steuer- und Regelprozesse sowie muskulär-koordinative Faktoren verstanden. Aus rein wissenschaftlicher Sicht ist diese Betrachtungsweise nach Auffassung von GROSSER et al. (2001) durchaus berechtigt und erforderlich. Allerdings weisen die Autoren sowohl auf die Notwendigkeit erklärender Untersuchungen hin, als auch darauf, dass die komplexe Funktion schneller Bewegungsleistungen nicht aus den Augen verloren werden darf.

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

30

Bei genauer Betrachtung der dargestellten Schnelligkeitsdefinitionen ist folgende Entwicklung festzustellen: •

die Trennung zwischen zyklischer und azyklischer Schnelligkeit im Gegensatz zur reinen lokomotorischen Schnelligkeit,



die angestrebte begriffliche Abgrenzung zur Ausdauerfähigkeit durch Angaben zum Ermüdungszustand und der zeitlichen Bewegungsausführung,



die Definitionsergänzungen durch den Terminus >geringe Widerstände< zur Grenzziehung gegenüber der Kraft sowie



ansatzweise die Ergänzung bzw. Erweiterung des Schnelligkeitsbegriffs durch Hinzunahme der Reaktions- und Koordinationsfähigkeiten.

Nach BAUERSFELD (1983) sollte zwecks Ableitung allgemeingültiger und übertragbarer Grundkenntnisse zur Klärung der Schnelligkeitsthematik eine Einordnung der Schnelligkeit nicht aus der Leistungsebene, sondern aus der Fähigkeitsebene erfolgen. Neben diesen unterschiedlichen Bezugsebenen (Fähigkeit oder Wettkampfleistung) bestehen nach WEIGELT (1997) noch folgende weitere generelle Probleme bei der Charakterisierung der Schnelligkeit: •

die Anzahl der verschiedenen Erscheinungsformen der Schnelligkeit im Sport,



die Integration der Teil-Fähigkeiten bzw. Einflussfaktoren in den Schnelligkeitsbegriff bzw. -definition und



die Abgrenzung zur Krafteigenschaft, vor allem unter Bezug des äußeren Widerstands, sowie



die Abgrenzung zur Ausdauer, unter den Gesichtspunkten Ermüdung und zeitliche Aktionsausführung.

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

31

Die Ursache für diese Definitionsproblematik liegt vermutlich in der noch nicht ausreichenden Abgrenzung gegenüber den konditionellen Fähigkeiten Ausdauer und Kraft. Nach Ansicht von BAUERSFELD (1983) grenzen die Formulierungen in der zitierten Definition von ZACIORSKIJ „[…], dass während der Bewegungsausführung keine Ermüdung eintritt“ und „sie in kürzester Zeit vollzogen sein muss“ die Schnelligkeit nicht eindeutig von der Ausdauer ab. Denn aus physiologischer Sicht kommt es im Organismus bereits nach den ersten Sekunden einer Bewegung zu Ermüdungserscheinungen. Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um eine äußerlich sichtbare Leistungsminderung. Unter diesem Gesichtspunkt wird häufig vergessen, dass im Organismus ein geordnetes System existiert, welches den Austausch von ermüdeten bzw. momentan erschöpften Zellen bis zu einem bestimmten Grade sicherstellt. Diese systematische Zellenerneuerung hat zur Folge, dass erst ein relativ hochgradiger Ermüdungszustand nach außen hin sichtbar wird. Speziell bei azyklischen Schnelligkeitsleistungen sind äußerliche Ermüdungserscheinungen oftmals gar nicht oder erst nach einer relativ hohen Anzahl an Wiederholungen zu beobachten. Außerdem stellt der Formulierungszusatz „in kürzester Zeit“ in der Definition keine hinreichende Abgrenzung von Schnelligkeitsaktionen gegenüber Ausdauerleistungen dar. Schließlich besteht auch in Ausdauersportarten die Zielsetzung, motorische Leistungen in minimaler Zeit zu vollbringen (BAUERSFELD 1983). Darüber hinaus führt die Autorin an, dass eine direkte Abgrenzung der Schnelligkeit gegenüber der Kraft in der beschriebenen Definition nicht vorgenommen wird. „Aus seiner Arbeit (ZACIORSKIJ 1972, 50) ist jedoch ersichtlich, dass er sie am „geringen äußeren Widerstand“ (bezogen

auf

die

Schnelligkeit

der

Einzelbewegung)

vornimmt“

(BAUERSFELD 1983, 48). Zu diesem Aspekt wird auf den bereits vorangegangenen Lösungsansatz von STEINHÖFER (2003) zur besseren Differenzierungsmöglichkeit verwiesen. Eine präzise Definition müsste demnach zusätzlich die zugrunde liegenden Gesetzmäßigkeiten und Wirkungsmechanismen,

die

offensichtlich

jedoch

noch

erforscht und formuliert sind (BAUERSFELD 1983), integrieren.

unzureichend

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

32

Aus den vorangegangenen Ausführungen lässt sich entnehmen, dass sich die Schnelligkeitscharakteristik als sehr komplex darstellt. Ferner müssen die Definitionen zur Schnelligkeit vor dem Hintergrund der jeweiligen Sportarten betrachtet werden, da diese unterschiedlichen Anforderungsprofilen unterliegen.

2.1.2

Erscheinungsformen und Struktur der Schnelligkeit

Einige Autoren (GROSSER 1997, HOHMANN et al. 2003, MARTIN et al. 2001, SCHMIDTBLEICHER 1994) gehen neben der äußerst schwierigen Einordnung des Schnelligkeitsbegriffs in das Spektrum der sportmotorischen Fähigkeiten -im Gegensatz zur Ausdauer und Kraft- bei der Schnelligkeit nicht von einer homogenen Fähigkeit, sondern von einer Fülle verschiedener Erscheinungsfaktoren aus (SCHNABEL et al. 2003, 157). LETZELTER (1994) vertritt die Meinung, dass die Schnelligkeit insbesondere im Bereich des Sports einen Oberbegriff für viele Erscheinungsformen darstellt. Diese scheinen als solche aufgrund ihrer Eigenständigkeit und fehlenden Verwandtschaft kaum fassbar. Zur Strukturierung der Erscheinungsformen kommt erschwerend hinzu, dass aufgrund einer uneinheitlichen Begriffsbestimmung verschiedene Ansätze existieren (GEESE u. HILLEBRECHT 1995, HOLLMANN u. HETTINGER 2000, WEIGELT 1997). GROSSER (1991) nimmt eine Einteilung der Schnelligkeitskomponenten bzw. Erscheinungsformen in so genannte Unterkategorien vor, um die Komplexität dieser Thematik besser beschreiben zu können. Dabei wird einerseits in reine bzw. elementare (Aktions- und Frequenzschnelligkeit) und andererseits in komplexe Schnelligkeit (Tab. 1), wie beispielsweise Kraftschnelligkeit, Schnelligkeitsausdauer und andere kombinierte Formen, unterschieden. Unter der elementaren Voraussetzung der Schnelligkeit werden nach GROSSER nahezu alle Formen verstanden, welche unabhängig von allen weiteren Komponenten die maximale Bewegungsgeschwindigkeit beeinflussen. Die komplexe Schnelligkeitsfähigkeit beinhaltet psycho-physische als auch gemischt koordinativ-konditionelle Fähigkeiten,

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

33

die in unmittelbarer Nähe zur maximalen Schnelligkeitsleistung stehen (GROSSER et al. 2001). Diese komplexen Schnelligkeitsfähigkeiten treten in Bewegungsabläufen gegen größere Widerstände und bei Betätigungen mit ermüdungsbedingten Leistungsabfällen auf. Dabei können die nachstehenden Formen aufgezeigt werden: •

Sprintausdauer (Widerstandsfähigkeit gegen ermüdungsbedingten Geschwindigkeitsabfall

bei

maximaler

zyklischer

Schnelligkeits-

leistung, wie z.B. beim 1000 m Lauf), •

Sprintkraft (zyklische Schnelligkeitsbewegungen gegen höhere Widerstände, z.B. Beschleunigungsfähigkeit beim Start),



Kraftschnelligkeit oder Schnellkraft (Schnelligkeitsleistung gegen höheren Widerstand in azyklischen Bewegungen, z.B. Absprung nach Anlauf oder Speerabwurf),



Kraftschnelligkeitsausdauer oder Schnellkraftausdauer (Widerstandsfähigkeit gegenüber ermüdungsbedingten Geschwindigkeitsabfall bei maximalen Schnelligkeitsleistungen in azyklischen Bewegungen, z.B. schnell aufeinander folgende Kampfaktionen) (GROSSER et al. 2001).

Das Auftreten der einzelnen Schnelligkeitsmerkmale als Kombinationseigenschaft wie beispielsweise Kraftschnelligkeit und Schnelligkeitsausdauer verdeutlicht die Schwierigkeit einer fundierten Begründungsfindung zur Abgrenzung des Schnelligkeitsbegriffs (LETZELTER 1994). Zu berücksichtigen ist zudem, dass sich die kombinierten Fähigkeiten aus den komplexen ergeben. Nach HOHMANN et al. (2003) wird die Aktions- und Sprintschnelligkeit nicht nur von der Schnelligkeit im elementaren Sinne, sondern fast ausdrücklich von der Schnellkraft und Reaktivkraft bei geringen bis mittleren sowie bei hohen bis maximalen Widerständen von der Explosivkraft determiniert. Bei allen Schnelligkeitsaktionen wird nach Ansicht von MARTIN et al. (2001) grundsätzlich eine Trennung zwischen Aktionsschnelligkeit und Reaktionsschnelligkeit vorgenommen. Die Reaktionsschnelligkeit nimmt nach Auffas-

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

34

sung der Autoren dabei eine Sonderstellung in der Betrachtung von Schnelligkeitsleistungen ein (Tab. 1). Ausgangspunkt für eine praxisorientierte Gliederung der Schnelligkeit bildet somit die Struktur der Einzelbewegungen oder der einzelnen Bewegungsfolgen. LETZELTER (1994) unterscheidet deshalb folgende Aspekte: •

Die Reaktionsschnelligkeit,



die Schnelligkeit bei zyklischen Bewegungen (Frequenzschnelligkeit),



die Schnelligkeit bei azyklischen Bewegungen (Bewegungsschnelligkeit).

Tab. 1:

Praxisorientierte Schnelligkeitsformen und ihre primären Einflusskomponenten (modifiziert nach GROSSER et al. 2001, 89).

Übergeordnete Charakterisierung

Eigenständige Schnelligkeitsfähigkeit

Schnelligkeitsform

Reaktionsschnelligkeit

Elementare Schnelligkeitsfähigkeiten

Komplexe Schnelligkeitsfähigkeiten

Aktionsschnelligkeit

Frequenzschnelligkeit

Kraftschnelligkeit

Sprintkraft

Kraftschnelligkeitsausdauer

Sprintausdauer

Bewegungsform

azyklisch

zyklisch

azyklisch

zyklisch

azyklisch

zyklisch

Beispiel

Tennisschlag

Skippings

Wurfsprung

Fechten Boxen

Sprints über 60 m

Primäre Einflusskomponenten

Antizipation Wahrnehmung Infoverarbeitung Impulsübertragung Latenzzeit

• •

• •

Zeitprogramme Schnellkraft

Zeitprogramme Spezifische Ausdauer

Die Schnelligkeit ist hierbei nicht mit der Geschwindigkeit gleichzusetzen, da die Geschwindigkeit (v) lediglich das Ergebnis der Schnelligkeitsleistung darstellt, d.h. sie ist der Quotient aus zurückgelegtem Weg (S) und der dazu benötigten Zeit (t).

v=

S t

m / Sekunde

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

35

Diese physikalische Definition gilt sowohl für die azyklische als auch für die zyklische Schnelligkeit, während die Reaktionszeit in dieser Formel keine Berücksichtigung findet (LETZELTER 1994). MARTIN et al. (2001) beschreiben eine Differenzierung der einzelnen Erscheinungsformen im Sinne des analytischen Ansatzes. Nach ihrer phänomenologischen Vorgehensweise lassen sich folgende Phasen der Schnelligkeitsleistung formulieren: 1. Phase der Reaktion, 2. Phase der positiven Beschleunigung, 3. Phase der gleich bleibenden Geschwindigkeit und 4. Phase der abnehmenden Geschwindigkeit (MARTIN et al. 2001, 148).

Da dieses Erklärungsmodell nicht die Leistungscharakteristik anhand der Phasen sämtlicher Schnelligkeitsleistungen im Sport (Boxschlag, Schmetterschlag, Kernwurf beim Handball, etc.) widerspiegelt, sondern sehr stark an einem Sprint mit Start orientiert ist, wirkt es nicht konstitutiv. Aus diesem Grund entwickelten die Autoren zwei Modelle prinzipieller Verlaufsformen. In der ersten Verlaufsform, die aus drei Phasen besteht (Abb. 2), schließt sich die Beschleunigungsleistung nahtlos an die Reaktionsleistung (inkl. Antizipationsvermögen) an. Dabei ist die Dauer dieser Phase abhängig von der Größe des äußeren Widerstandes und der benötigten Zeit, in der durch die Beschleunigung die Schnelligkeit erreicht werden kann (MARTIN et al. 2001). Übergangslos schließt die Schnelligkeitsleistung (Aktionsschnelligkeit) dieses Phasenmodell ab. In der Sportpraxis treten diese Aktionen, in denen auf äußere Reize optimal reagiert werden muss, beispielsweise bei der Körpertäuschung (Finte) auf, mit der sich ein Spieler im Fußball von seinem Gegenspieler löst bzw. abzusetzen versucht.

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

36

Reaktionsleistung Antizipation

Beschleunigungsleistung Schnelligkeitsleistung

Abb. 2:

Dreiphasige Verlaufsform von Schnelligkeitsleistungen (modifiziert nach MARTIN et al. 2001, 149).

Im Bereich der Sportspiele nimmt nicht selten die Fähigkeit, bestimmte Bewegungshandlungen /-folgen antizipieren zu können, zusammen mit der Reaktionsschnelligkeit eine entscheidende Bedeutung ein. Welche Konsequenz eine gute Ausprägung solcher Eigenschaften hat, lässt sich an einem Beispiel aus dem Rückschlagspiel Tennis überzeugend darstellen. Im Doppel stehen sich vier Spieler am Netz gegenüber und vollieren druckvoll und flach auf den Körper der Gegner (Reaktion). Ein Spieler bekommt aus der Situation heraus die Chance zu einem Schmetterball. Das verteidigende Doppelpaar spielt „alles oder nichts“, d.h. die Spieler entscheiden sich für eine Seite und führen den Schläger an die Stelle im Raum, wo sie den Ball erwarten (Antizipation) (FERRAUTI et al. 2002, 124). Aus diesem Grunde ist bei der vorangegangenen Abbildung die Antizipationsfähigkeit für Sportspielleistungen neben der Reaktionsleistung ergänzt. Die zweiphasige Verlaufsform (Abb. 3) beinhaltet „[…] all jene Schnelligkeitsleistungen, die mit einem selbstgewählten Beschleunigungsbeginn einsetzen, wie beispielsweise der Anlauf zum Weitsprung, der Kugelstoß u.a.“ (MARTIN et al. 2001, 149). In dieser Verlaufsform geht die Beschleunigungsleistung stufenlos in die ursprüngliche Schnelligkeitsleistung über. Ebenso wie im ersten Phasenmodell wird das Erreichen der Endschnelligkeitsleistung von dem zu bewältigenden äußeren Widerstand bestimmt.

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

37

Beschleunigungsleistung Schnelligkeitsleistung

Abb. 3:

Zweiphasige Verlaufsform von Schnelligkeitsleistungen (modifiziert nach MARTIN et al. 2001, 149).

Nachfolgend werden die einzelnen Schnelligkeitsdimensionen unter Berücksichtigung ausgewählter Schnelligkeitskomponenten näher charakterisiert.

2.1.2.1

Reaktionsschnelligkeit und Antizipation

Unter der Reaktion eines Menschen wird die Fähigkeit verstanden, auf einen Reiz bzw. ein Signal möglichst schnell mit einem speziellen Bewegungsverhalten zu antworten (GROSSER et al. 2001, LETZELTER 1994, MARTIN et al. 2001). Signale können hierbei akustischer (z.B. Startschuss), optischer (z.B. anfliegender Ball), aber auch taktiler Natur (z.B. Berührung) sein. Die schnellste Reaktion wird auf der taktilen Ebene erreicht, während die Reizverarbeitung von akustischen Signalen häufig kürzer erfolgt als bei optischen Reizen. Die Zeitspanne, die bis zu einer ersten Bewegungsantwort nach einem Stimulus verstreicht, wird Bewegungszeit (KRÜGER u. NIEDLICH 1982) oder Reaktionszeit (LETZELTER 1994) genannt. Die unterschiedlichen Reaktionszeiten sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen (Tab. 2).

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

Tab. 2:

38

Reaktionszeiten bei verschiedenen Bewegungsaktionen (modifiziert nach GROSSER et al. 2001, 90). Reaktionszeiten [s] nach verschiedenen Autoren

Reizart

Simkin

Zaciorskij

Oberste/

Grosser

Nöcker

Dostal

(1969)

(1972)

Bradtke

(1976)

(1980)

(1991)

0,14-0,31

0,12-0,18

Versuchspersonen

(1974)

akustisches Signal (Startschuss)

0,15

Optisches Signal

0,16-0,18

taktiles Signal

0,145

0,17-0,27

Nichtsportler

0,11-0,24 0,05-0,07 (Weltklassesprinter)

0,12-0,10 ( =0,163)

Allround-Sportler

0,07-0,17

0,16-0,19 ( =0,187)

0,153 ±0,0198

Leistungssprinter

0,1588 ±0,0204

Leistungssprinterinnen

0,20-0,35

Nichtsportler

0,10-0,24

Allround-Sportler

0,05-0,09

Leistungssportler 0,09-0,18

Nichtsportler

Anmerkung: Wie aus der Tabelle ersichtlich, sind die Reaktionszeiten auf akustische, optische und taktile Reize unterschiedlich. Reaktionen auf optische Reize sind deshalb etwas länger als auf akustische, „weil die Umwandlung von Lichtenergie in neuronale Impulse, die dann von der Netzhaut des Auges ins Gehirn weitergeleitet werden können, mindestens 30 ms länger dauert als die Umwandlung von Schallenergie in neuronale Impulse, die dem auditiven System (Gehörsinn) bereitgestellt werden“ (Weineck, 2000, 420).

Reaktionen unterscheiden sich in einfache und komplexe. Erst genannte treten bei feststehenden Signalen auf, wie z.B. nach dem Startschuss beim Sprint. Die anschließende Antwort erfolgt durch eine ebenfalls feststehende einfache Bewegungsausführung (Folgebewegung). Hingegen reagiert der Sportler bei komplexen Reaktionen, auch Auswahl-Reaktionen genannt, auf vielfältige, vorausschaubare oder nicht vorhersehbare Reizmuster und Signale (z.B. Gegnerverhalten im Sportspiel, Flugbahn eines Balles) mit einem meist bekannten Bewegungsablauf. In derartigen Situationen stehen im Gegensatz zur Ausgangslage bei einfachen Reaktionen oftmals mehrere Entscheidungsmöglichkeiten zur Verfügung (HOLLMANN u. HETTINGER 2000, MARTIN et al. 2001). Ein Sportler trifft aus der Vielzahl von möglichen Reaktionen am ehesten die günstigste aus, wenn er über ein großes Erfahrungsrepertoire verfügt (GROSSER et al. 2001). Nach LETZELTER (1994) nimmt die Reaktionsschnelligkeit eine überragende Bedeutung in den Sportspielen ein. Nicht selten ist sie dabei eng mit dem so genannten

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

39

Antizipationsvermögen verbunden. Auch FERRAUTI et al. (2006) dokumentieren zwischen der Reaktion und Antizipation einen hohen Verwandtschaftsgrad. Beide Faktoren hängen wesentlich von der Qualität der Wahrnehmung des Spielers und somit von der Informationsaufnahme und deren Verarbeitung ab. Dabei beeinflusst die Höhe des Zeitdrucks, in der ein Spieler beispielsweise im Tennis zum situativen Handeln gezwungen wird, die Verteilung dieser beiden Faktoren. Die Autoren führen bei genauer Betrachtung drei verschiedene Formen der Antizipation an: •

die kurzfristige,



die mittelfristige und



die langfristige Antizipation.

Die

mittel-

und

langfristige

Antizipationsfähigkeit

beruht

auf

einer

strategischen oder taktischen Eigenschaft, darunter sind beispielsweise typische Verhaltensweisen des Gegners in bestimmten Spielsituationen zu verstehen. Die kurzfristige Antizipation bezieht sich im Gegensatz dazu auf die Beobachtung und Beurteilung der Bewegungsaktion des Gegenspielers wie z.B. Stellung des Gegners zum Ball, Schlägerhaltung, etc. Durch das richtige Antizipieren können motorische Bewegungsprogramme schneller abgerufen werden. Demzufolge entsteht ein deutlicher Zeitvorteil für die Bewegungsausführung. Allerdings birgt es auch ein Risiko, denn bei falscher Vorhersage wird ein Umprogrammieren der Bewegungshandlung außerordentlich schwierig. Daher hängt der Ausprägungsgrad der Antizipation von Reaktionsleistungen sowohl bei einfachen, als auch bei komplexen Reaktionen von den vorhandenen Bewegungserfahrungen ab. Die Reaktionszeit wird nach HOLLMANN und HETTINGER (2000) von der Zahl und Wahrscheinlichkeit möglicher Signale, der Beziehung und Vereinbarkeit zwischen verschiedenen Signalen und ihrer Beantwortung sowie von der entsprechenden individuellen Erfahrung beeinflusst. Diese Erkenntnis nimmt besonders im Sport eine gravierende Bedeutung ein, da bevorstehende Spielsituationen vorausgeschätzt werden, wodurch Entschei-

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

40

dungszeit gewonnen wird. Dies spiegelt sich beispielsweise im Stellungsspiel von Ballsportarten und speziell beim Tennis z.B. im Returnverhalten wider. Auf der Output-Seite ist es dem Spieler möglich, kleinere Bewegungen in eine größere Aktionseinheit umzusetzen und diesen Vorgang zu einem automatisch ablaufenden Prozess werden zu lassen (HOLLMANN u. HETTINGER

2000).

Durch

Speicherung

dieser

festen

Bewegungs-

programme (Erfahrung) ist zur Realisierung solcher Situationen nur noch eine so genannte Variabilität notwendig, die eine situationsadäquate Adaptation gewährleistet (MARTIN et al. 2001). Bei einem fast automatischen Prozess der Vorwegnahme des Handlungsziels (Zielantizipation) als auch des Handlungsprogramms (Programmantizipation) wird das Kontrollsystem inhaltlich sowie zeitlich entlastet und bleibt unter gewissen Zeitdruckbedingungen frei für andere Arbeiten (HOLLMANN u. HETTINGER 2000, STEINHÖFER 2003). Demgemäß können z.B. Zusatzaufgaben in der jeweiligen Situation als auch für zukünftige Handlungen bewältigt werden. Voraussetzung hierfür ist die Funktionsfähigkeit von Rückkopplungsprogrammen der spinalen Sensomotorik (STEINHÖFER 2003).

2.1.2.2

Elementare Schnelligkeit

Diese Art der Schnelligkeitsfähigkeiten zeichnet sich nach BAUERSFELD und VOSS (1992) hauptsächlich dadurch aus, dass sie von azyklischen und zyklischen Zeitprogrammen bestimmt ist und folglich qualitativ besonders von neuromuskulären Steuer- und Regelprozessen abhängt (GROSSER et al. 2001). Daher werden unter den so genannten Zeitprogrammen bzw. elementaren Bewegungsprogrammen auch neuromuskuläre Innervationsmuster verstanden. Im Allgemeinen wird zwischen den azyklischen und zyklischen Zeitprogrammen unterschieden, die sich in spezifischen Bewegungen widerspiegeln (BAUERSFELD u. VOSS 1992). Die elementaren Zeitprogramme werden weder durch die Kraftfähigkeit noch durch das Geschlecht beeinflusst (BAUERSFELD u. VOSS 1992, LEHMANN 1993). Die vorangegangenen

Literaturbesprechung – Schnelligkeit und sportliche Leistung

41

Autoren verwenden für die elementare Schnelligkeit, wobei die azyklische und zyklische Form unabhängig voneinander sind, auch synonym den Begriff >Zeitprogramme 0,05

nicht signifikant

ns

p ≤ 0,05

signifikant

*

p ≤ 0,01

hoch signifikant

**

Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

3.4

122

Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

Als grundlegende Basis für die Entwicklung tennisspezifischer Diagnoseverfahren bedarf es einer validen Analyse des derzeitigen Beanspruchungsprofils. Bereits 1984 forderte SCHÖNBORN leistungsbestimmende und leistungslimitierende Einflussfaktoren im Tennis durch Beobachtungen und Analysen des Spielgeschehens von Weltklassespielern für die Konstruktion von Tests festzustellen. Mittels systematischer Spieleranalyse wurden im Rahmen der vorliegenden Arbeit aktuelle Erkenntnisse hinsichtlich der Anforderungen an die Laufschnelligkeitsfähigkeiten im Spitzentennis ermittelt. Die Ergebnisse sind im Folgenden dargestellt. Die zentrale Zielsetzung richtet sich hierbei auf die Erfassung sämtlicher Spielkonstellationen, in denen ein Tennisspieler gezwungen ist, seinen nächsten Schlag mit einer Laufbewegung unter „Zeitdruck“ vorzubereiten bzw. auszuführen. Zur Kategorisierung des läuferischen Beanspruchungsprofils sind mehrere Definitionen für unterschiedliche Spielsituationen im Tenniswettkampf aufgestellt. Die Einhaltung der Gütekriterien (Objektivität und Reliabilität) überprüften wir zuvor im Rahmen einer Voruntersuchung. Anhand der Ergebnisse konnte die methodische Vorgehensweise als zufrieden stellend bewertetet werden (TAKE 2004). Die vorliegende Spieleranalyse widmet sich insbesondere der Beantwortung folgender zentraler Fragestellungen: •

Wie häufig ist die tennisspezifische Laufschnelligkeit innerhalb eines Tennismatches von Bedeutung?



Welche Laufstrecken und Laufrichtungen sind für Spielsituationen unter Zeitdruck charakteristisch?



Welchen Einfluss besitzt die Laufschnelligkeit auf den Erfolg bzw. Misserfolg im Wettkampftennis?

Methodik – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

3.4.1

Methodik der Untersuchung

3.4.1.1

Untersuchungsgut

123

Für die Studie sind insgesamt mit Ausnahme einer Begegnung alle dreizehn Herren-Einzel vom Center Court I während des World Team Cups (WTC) aus dem Jahr 2004 nach einem systematischen Kriterienkatalog analysiert. Das Turnier, welches in Düsseldorf stattfindet, stellt seit 1978 die offizielle Mannschafts – Weltmeisterschaft der Spielvereinigung Association of Tennis Professionals (ATP) dar. Jedes Jahr nutzen viele der Spitzenspieler auf der Tour diese Veranstaltung als ernsthafte Vorbereitung für die unmittelbar folgenden French Open. Das Teilnehmerfeld setzt sich aus den acht bestplatzierten Nationalmannschaften zusammen. Als Qualifikationskriterium für die Teilnahme dient die Platzierung auf der ATP Einzelweltrangliste (Entry List) der jeweiligen „National-“ Spieler am Ende des vergangenen Jahres. Die Ergebnisse dieser Spielanalyse resultieren von 16 Spielern im Alter zwischen 22 und 29 Jahren (Alter 25,8 ± 2,1 Jahre; Größe 184,9 ± 5,8; BMI 23,6 ± 1,1 kg/m2). Mittelwerte und Standardabweichungen zu den anthropometrischen Daten sowie Ranglistenplatzierung sind der nachstehenden Tabelle (Tab. 14) zu entnehmen. Bis auf eine Ausnahme (F. Lopez) handelt es sich bei allen anderen beobachteten Spielern um Rechtshänder. Die anschließende Tabelle (Tab. 15) dokumentiert die einzelnen Sandplatzbegegnungen mit den jeweiligen Endresultaten. Die unterschiedlichen taktischen Ausrichtungen der Spieler (O’DONOGHUE u. INGRAM 2001) reichen vom defensiv orientierten Grundlinienspieler (A. Costa, G. Gaudio), über den Allround-Spieler (L. Hewitt) bis hin zum Angriffsspieler mit dominantem Aufschlag (M. Philipoussis). Demzufolge kann bei dem Untersuchungsgut von einer repräsentativen Stichprobe für das Weltklassetennis ausgegangen werden.

Methodik – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

124

Tab. 14: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den anthropometrischen Daten der Spieler (Zugriff am 20.05.2004 unter http://www.arag-worldteam-cup.com/de/teamsplayers/profiles/player). Spieler

Nation

Alter

Größe

Gewicht

BMI

[Jahre]

[cm]

[kg]

[kg/m2]

Ranking*

Albert Costa

ESP

28

180,0

78,0

24,1

25

Gaston Gaudio

ARG

25

175,0

70,0

22,9

34

Fernando Gonzalez

CHI

23

183,0

81,0

24,2

35

Tommy Haas

GER

26

187,0

88,0

25,2

43

Lleyton Hewitt

AUS

23

180,0

77,0

23,8

17

Nicolas Kiefer

GER

26

182,0

80,0

24,2

58

Feliciano Lopez

ESP

22

187,0

85,0

24,3

28

Nicolas Massu

CHI

24

182,0

80,0

24,2

12

Jiri Novak

CZE

29

190,0

86,0

23,8

13

Mark Philipoussis

AUS

27

195,0

98,0

25,8

9

Sjeng Schalken

NED

27

193,0

82,0

22,0

18

Rainer Schüttler

GER

28

180,0

70,0

21,6

6

Vincent Spadea

USA

29

182,0

77,0

23,2

29

Radek Stepanek

CZE

25

185,0

75,0

21,9

46

Martin Verkerk

NED

25

195,0

89,0

23,4

19

Mariano Zabaleta

ARG

26

182,0

77,0

23,2

27

25,8

184,9

80,8

23,6

26,2

2,1

5,8

7,2

1,1

14,4

Maximum

29,0

195,0

98,0

25,8

58,0

Minimum

22,0

175,0

70,0

21,6

6,0

Gesamt ±s

* Platzierung auf der Weltrangliste (Entry List) der ATP für die Qualifikation beim ARAG-WORLD TEAM CUP 2004.

Insgesamt beinhaltet die vorliegende Spielerbeobachtung alle Ballwechsel aus 327 reinen Aufschlagspielen und acht Tie-Breaks. Die Analyse erfolgt mittels eines festgelegten Kategorienkatalogs (Tab. 16).

Methodik – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

125

Tab. 15: Übersicht über die untersuchten Einzelbegegnungen. Einzelbegegnung Datum

Spielkategorie

22.05.2004

Finale

22.05.2004

Finale

21.05.2004

Gruppe B

21.05.2004

Gruppe B

20.05.2004

Gruppe A

20.05.2004

Gruppe A

19.05.2004

Gruppe B

19.05.2004

Gruppe B

18.05.2004

Gruppe A

18.05.2004

Gruppe A

17.05.2004

Gruppe B

16.05.2004

Gruppe A

16.05.2004

Gruppe A

3.4.1.2

Spieler 1

Spieler 2

(Nation)

(Nation)

F. Gonzalez (CHI) N. Massu (CHI) L. Hewitt (AUS) M. Philipoussis (AUS) N. Massu (CHI) F. Gonzalez (CHI) L. Hewitt (AUS) M. Philipoussis (AUS) R. Schüttler (GER) N. Kiefer (GER) M. Philipoussis (AUS) R. Schüttler (GER) T. Haas (GER)

L. Hewitt (AUS) M. Philipoussis (AUS) G. Gaudio (ARG) M. Zabaleta (ARG) R. Schüttler (GER) T. Haas (GER) M. Verkerk (NED) S. Schalken (NED) J. Novak (CZE) R. Stepanek (CZE) V. Spadea (USA) F. Lopez (ESP) A. Costa (ESP)

Ergebnis 7:5, 6:2 6:3, 6:1 3:6, 7:5, 6:7 (5) 4:6, 6:3, 7:5 6:4, 4:6, 6:2 6:4, 7:6 (4) 1:6, 7:6 (2), 7:5 4:6, 7:6 (5), 7:5 6:4, 6:3 7:6 (4), 6:3 6:7 (1), 6:3, 7:6 (4) 6:3, 6:4 6:7 (3), 2:6

Untersuchungsgang

Unter Anwendung der systematischen videographischen Spielbeobachtung ist es möglich, alle Schläge eines Einzelmatches zu erfassen. Sämtliche Spielsituationen, in denen der entsprechende Spieler unter Zeitdruck agiert, sind anhand eines Kategorisierungsschemas drei Grundbereichen mit einzelnen Unterpunkten (Laufrichtungen) zugeordnet. In einem zweiten Untersuchungsgang folgt die Vermessung der zurückgelegten Laufwege. Dieser Auswertungsschritt analysiert und lokalisiert die Laufleistung der Spieler in der Spielsituation „Zeitdruck“ über den Satz des Pythagoras. Ausschlaggebend für Spielsituationen unter „Zeitdruck“ sind die Körperschwerpunktverlagerungen des Tennisspielers im Treffpunkt bzw. nach dem Treffen des Balles sowie die Anzahl der Schritte, die jener Spieler bis zur

Methodik – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

126

Schlagposition zurücklegt. In der folgenden Tabelle sind alle Definitionen, welche die verschiedenen Spiel- und Schlagsituationen in die unterschiedlichen Kategorien einordnen, beschrieben (Tab. 16). Tab. 16: Definitionen aller Beobachtungskategorien für die Spielanalyse. Beobachtungskategorien für Schlagsituationen Ohne ZEITDRUCK Schlag aus ruhiger Schlagposition „Stand“ Der Spieler bewegt sich nach abgeschlossenem Vertikalsprung („Split-Step“) mit maximal zwei oder beliebig vielen Schritten in einem Radius von 70 cm in die Schlagposition, um den Ball mit einer Körperschwerpunktverlagerung in der Ebene der Schlagrichtung zu schlagen.

Schlag im Lauf ohne „Zeitdruck“ Der Spieler bewegt sich nach abgeschlossenem Vertikalsprung („Split-Step“) mit mehr als zwei Schritten in die Schlagposition, um den Ball mit einer Körperschwerpunktverlagerung in der Ebene der Schlagrichtung zu schlagen.

Unter ZEITDRUCK Zeitdrucksituationen Der Spieler handelt unter „Zeitdruck“, wenn er sich nach abgeschlossenem Vertikalsprung („Split-Step“) mit mehr als zwei Schritten in die Schlagposition bewegt und der Körperschwerpunkt des Spielers vor dem Schlag zum Schlag über die Schlagrichtung hinausgeht.

Schlag unter „Zeitdruck“ während des Laufens zur Seite Hoher Zeitdruck Die Oberkörperneigung des Spielers geht im Treffpunkt des Balles über die Schlagrichtung hinaus, der Kopf überschreitet das über dem Knie gefällte Lot.

Mittlerer Zeitdruck Geringer Zeitdruck Der Oberkörper des Spielers Nach dem Schlag benötigt der geht im Treffpunkt des Spieler einen deutlichen Balles nicht mehr in SchlagSchritt zum Abfangen des richtung. Die Unterstützung Körpergewichts in Schlagder Schlagbewegung erfolgt richtung, der Oberkörper nur noch durch eine geht zum Treffpunkt des Rotation des Oberkörpers. Balles in Schlagrichtung.

Schlag unter „Zeitdruck“ während des Laufens nach vorne bzw. nach hinten Hoher Zeitdruck Der Spieler bewegt sich nach abgeschlossenem Vertikalsprung („Spilt-Step“) mit mehr als vier Schritten in die Schlagposition.

Mittlerer Zeitdruck Geringer Zeitdruck Der Spieler bewegt sich nach Der Spieler bewegt sich nach abgeschlossenem Vertikalabgeschlossenem Vertikalsprung („Spilt-Step“) mit sprung („Spilt-Step“) mit bis zwei bis vier Schritten in die zu zwei Schritten in die Schlagposition. Schlagposition.

Spielsituation „nicht erreicht“ Der Spieler erreicht den Ball trotz maximaler Anstrengung nicht mehr!

Spielsituation „nicht gelaufen“ Der Spieler unterbricht oder startet nicht einmal seinen Lauf aufgrund der großen Aussichtslosigkeit den Ball noch zu erreichen!

Methodik – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

3.4.1.3

127

Untersuchungsverfahren

Zur Aufbereitung des großen Datenvolumens der verschiedenen Matchsituationen kommt die Attributliste innerhalb des Softwareprogramms SIMI SCOUT sowie das Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel 2003 (vgl. Kapitel 3.3) zum Einsatz. Somit ist es möglich, die Vielzahl der untersuchten Spielaktionen zu kategorisieren, um einerseits einen Vergleich untereinander und zum anderen eine Abgrenzung vorzunehmen. Die verwendeten Beobachtungskriterien sind in Anlehnung an FERRAUTI und WEBER (1992, 60) festgelegt (Tab. 17). Tab. 17: Beschreibung der Beobachtungskategorien. Kategorie

Attributliste

Schlagort

• • • •

Grundlinie Niemandsland Halbfeld Netz

Schlagseite

• •

Vorhandseite Rückhandseite

Schlagart

• • • • • • • • •

Grundlinienschlag Passierball - Lob Passierball - Winner Stopp erlaufen Stopp gespielt Angriffsball Volley Schmetterball Notschlag

• •

Vorhand Rückhand

• • •

• •

Schlag aus ruhiger Schlagposition Schlag im Lauf ohne Zeitdruck Schlag unter Zeitdruck während des Laufens zur Seite (hoher, mittlerer, geringer) Schlag unter Zeitdruck während des Laufens nach vorne bzw. nach hinten (hoher, mittlerer, geringer) nicht erreicht nicht gelaufen

• • •

in out Netz

Schlag (unabhängig von der Schlagposition)

Schlagsituation

Schlagerfolg



Methodik – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

Zur

Analyse

der

zurückgelegten

Laufwege

sind

in

128

Anlehnung

an

WILLIMCZIK und ROTH (1983, 33) der Hüftpunkt des jeweiligen Spielers als Ersatz für den Körperschwerpunkt (KSP) ausgewählt. Demnach liegt die Projektion des KSP auf der Platzebene zentral auf der Verbindungslinie zwischen den Füßen des Spielers. Durch die Messung der Einzelfeldmasse des dargestellten Videobildes am Monitor erfolgt nach WILLIMCZIK (1989, 44) die Umrechnung der Ortsmerkmale aus dem Videobild über den Maßstab auf den Objektraum. Jede einzelne Spielsituation unter „Zeitdruck“ ist somit über die realen Abmessungen des Tennisspielfeldes errechnet. Die zurückgelegte Laufstrecke „c“ erstreckt sich von dem Ort bzw. von der Position, aus welcher der Spieler seine Laufaktion im Moment des gegnerischen Treffpunkts des Balles startet (Ausgangspunkt) bis zum Treffpunkt des Balles der beobachteten Person (Endpunkt). Mit dem Satz des Pythagoras (a2 + b2 = c2) lässt sich der Laufweg gemäß Auflösung der Formel nach „c“ berechnen. Die Distanzen „a“ und „b“ sind jeweils parallel zur abgebildeten Grund- und Einzelauslinie gemessen.

3.4.1.3.1

SIMI SCOUT

Das Softwareprogramm SIMI SCOUT von der Firma SIMI Reality Motion Systems GmbH (Unterschleißheim, Deutschland) ermöglicht Spiel- und Taktikanalysen in verschiedenen Sportarten. Das Programm ist aus der digitalen Bewegungsanalyse der Biomechanik weiterentwickelt. Dabei erfolgt eine einfache und umfassende Erfassung sämtlicher Spielaktionen sowie statistische Auswertung der gewonnenen Ergebnisse über die Attributliste. Um Fehler in der Messgenauigkeit durch eine Bildschirmwölbung auszuschließen, analysierten wir die untersuchten Einzelbegegnungen innerhalb des Softwareprogramms SIMI SCOUT auf einem Notebook mit Flachbildschirm der Firma Toshiba (Neuss, Deutschland).

Ergebnisse – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

3.4.2

129

Ergebnisse der Untersuchung

Im Folgenden sind ausgewählte Befunde der Spielanalyse tabellarisch dargestellt.

Einige

Ergebnistabellen

weisen

neben

Mittelwerten

und

Standardabweichungen zusätzlich auch Maximal- und Minimalwerte auf, um den Wertebereich anhand der Extremwerte präziser einordnen zu können. Die kompletten Einzelwerte der verschiedenen Beobachtungsabschnitte sind dem Anhang zu entnehmen (Tab. 105 bis Tab. 118).

3.4.2.1

Häufigkeiten von Zeitdrucksituationen im Tenniseinzel

Insgesamt umfasst die Spieleranalyse 4022 Schläge aus dreizehn Einzelwettkämpfen vom World Team Cup 2004. Davon fanden 1156 Schläge in Zeitdrucksituationen statt. Die nachfolgende Darstellung (Tab. 18) zeigt die absolute sowie relative Verteilung der gesamten Spielsituationen, die aus den jeweiligen Einzelbegegnungen bestimmt sind. Tab. 18: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten von ausgewählten Spielsituationen. Gesamt 2004

±s

Stand

Lauf

gesamte Spielsituationen

8,73

19,54

90,69

154,69

1,80

4,35

11,88

41,35

61,04

82

227

508

2358

Zeitdruck hoch

mittel

gering

nicht erreicht

3,65

7,69

21,23

3,15

2,26

4,65

7,02

95

200

552

nicht gelaufen

ohne Zeitdruck

Häufigkeiten [n] [%]

1156 2,36

4,97

13,72 28,74

2866 2,04

5,64

12,63

58,63

71,26

4022 100,00

Neben der vorangegangenen Übersichtstabelle über alle analysierten Spielsituationen, beschränken sich die tabellarischen Darstellungen im Weiteren auf die Differenzierung ausgewählter Zeitdrucksituationen im Spiel. Hierbei sind die Spielsituationen „geringer“, „mittlerer“ und „hoher“ Zeitdruck sowie „nicht erreicht“ unter dem Oberbegriff Zeitdrucksituationen zusammen-

Ergebnisse – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

130

gefasst. Die Spielsituation „nicht erreicht“ ist zu den Spielsituationen unter Zeitdruck zugeordnet, da der Spieler mit maximaler Laufschnelligkeit agieren muss. Eine genauere Charakterisierung der Laufbeanspruchung erfolgt mittels der nachstehenden Tabellen. Sie beschreiben die verschiedenen Laufrichtungen, in welche die Spieler in ausgewählten Spielsituationen starten. Tab. 19: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten von Laufrichtungen in Zeitdrucksituationen. 2004

Laufrichtungen in Zeitdrucksituationen hoch

mittel

gering

nicht erreicht

zur Seite

62

163

503

57

nach vorne

28

29

37

22

nach hinten

5

8

12

3

31,7

66,7

184,0

27,3

28,7

84,1

276,5

27,4

91,12

69,51

6,70

26,83

2,18

3,66

±s Häufigkeiten [n] zur Seite

785

nach vorne

116

nach hinten

28

gesamt

929

Häufigkeiten [%] zur Seite nach vorne nach hinten

65,27

81,50 84,50

29,47

14,50 12,49

5,27

4,00 3,01

3.4.2.2 Charakteristik der Laufbeanspruchung unter Zeitdruck Die anstehenden Tabellen liefern einen Einblick über die Läufe zur Vorhandund Rückhandseite sowie zum Vorhand- und Rückhandschlag in Zeitdrucksituationen. Die Einzeldaten sind den Tabellen im Anhang (Tab. 105 bis Tab. 110) zu entnehmen.

Ergebnisse – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

131

Tab. 20: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten aller Läufe auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen. Gesamte Läufe

±s

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

nicht erreicht

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

18,81

16,92

2,15

1,50

4,85

2,85

10,12

11,12

1,69

1,46

7,44

7,48

1,89

1,30

2,92

2,13

3,42

5,05

1,16

1,07

489

440

56

39

126

74

263

289

44

38

Häufigkeiten [n]

929 [%]

52,64

95

47,36

100,00

58,95

200 41,05

100,00

63,00

552

37,00

100,00

47,64

82

52,36

100,00

53,66

46,34

100,00

* Der „Gesamte Zeitdruck“ setzt sich aus allen drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Tab. 21: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der seitlichen Läufe auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen. Seitliche Läufe

±s

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

VH

RH

VH

VH

RH

VH

RH

16,65

13,54

1,54

0,85

4,19

2,08

6,50

6,09

1,70

0,88

2,67

2,06

433

352

40

22

109

54

nicht erreicht

RH

VH

RH

9,73

9,62

1,19

1,00

3,24

4,42

1,06

0,89

253

250

31

26

Häufigkeiten [n]

[%]

785 55,16

44,84

100,00

62 64,52

163 35,48

100,00

66,87

33,13

100,00

503 50,30

49,70

100,00

57 54,39

45,61

100,00

* Der „Gesamte Zeitdruck“ setzt sich aus allen drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Ergebnisse – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

132

Tab. 22: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der Läufe nach vorne/hinten auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen. Läufe nach Gesamt vorne/ Zeitdruck* hinten VH RH ±s

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

nicht erreicht

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

2,15

3,38

0,62

0,65

0,65

0,77

0,38

1,50

0,50

0,46

1,87

3,25

0,75

1,13

0,85

0,95

0,80

1,73

0,81

0,71

56

88

16

17

17

20

10

39

13

12

Häufigkeiten [n]

144 38,89

[%]

61,11

33 48,48

100,00

37 51,52

45,95

100,00

49 54,05

20,41

100,00

25 79,59

52,00

100,00

48,00

100,00

* Der „Gesamte Zeitdruck“ setzt sich aus allen drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Tab. 23: Absolute und relative Häufigkeiten aller Läufe auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen. Gesamt

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

nicht erreicht

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

433

352

40

22

109

54

253

250

31

26

Häufigkeiten [n] zur Seite

785 56

nach vorne/ hinten gesamt

62 88

16

440

56

144 489

163 17

17

39

126

33

929

503 20

10

74

263

37

95

57 39

13

289

44

12

49

200

25 38

552

82

Häufigkeiten [%] zur Seite nach vorne/ hinten gesamt

46,61

37,89

84,50 6,03

9,47

15,50 52,64

47,36

100,00

42,11

23,16

65,26 16,84

17,89

34,74 58,95

41,05

100,00

54,50

27,00

81,50 8,50

10,00

18,50 63,00

37,00

100,00

45,83

45,29

91,12 1,81

7,07

8,88 47,64

52,36

100,00

37,80

31,71

69,51 15,86

14,63

30,49 53,66

46,34

100,00

* Der „Gesamt Zeitdruck“ setzt sich aus allen drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Ergebnisse – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

133

Tab. 24: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten aller Läufe zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen. Gesamte Läufe

±s

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

nicht erreicht

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

21,81

13,92

2,19

1,46

4,96

2,73

12,92

8,31

1,73

1,42

7,80

6,90

1,88

1,30

3,01

2,09

4,05

4,41

1,15

1,06

567

362

57

38

129

71

336

216

45

37

Häufigkeiten [n]

929 [%]

61,03

95

38,97

100,00

60,00

200 40,00

100,00

64,50

552

35,50

100,00

60,87

82

39,13

100,00

54,88

45,12

100,00

* Der „Gesamt Zeitdruck“ setzt sich aus allen drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Tab. 25: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der seitlichen Läufe zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen. Seitliche Läufe

±s

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

VH

RH

VH

VH

RH

VH

RH

18,88

11,31

1,54

0,85

4,19

2,08

6,81

6,01

1,70

0,88

2,67

2,06

491

294

40

22

109

54

nicht erreicht

RH

VH

RH

11,92

7,42

1,23

0,96

3,61

4,06

1,07

0,87

310

193

32

25

Häufigkeiten [n]

[%]

785 62,55

37,45

100,00

62 64,52

163 35,48

100,00

66,87

33,13

100,00

503 61,63

38,37

100,00

57 56,14

43,86

100,00

* Der „Gesamt Zeitdruck“ setzt sich aus allen drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Ergebnisse – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

134

Tab. 26: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der Läufe nach vorne/hinten zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen. Gesamt Läufe nach Zeitdruck* vorne/ hinten VH RH ±s

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

VH

RH

VH

RH

VH

nicht erreicht

RH

VH

RH

2,92

2,62

0,65

0,62

0,77

0,65

1,00

0,88

0,50

0,46

2,10

2,80

0,80

1,10

0,76

0,98

1,10

1,28

0,81

0,71

76

68

17

16

20

17

26

23

13

12

47,22

51,52

48,48

54,05

45,95

53,06

46,94

52,00

Häufigkeiten [n]

144 52,78

[%]

33

100,00

37

100,00

49

100,00

25

100,00

48,00

100,00

* Der „Gesamt Zeitdruck“ setzt sich aus allen drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Tab. 27: Absolute und relative Häufigkeiten aller Läufe zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen. Gesamt

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

nicht erreicht

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

491

294

40

22

109

54

310

193

32

25

Häufigkeiten [n] zur Seite

785 76

nach vorne/ hinten gesamt

62 68

17

16

144 567

163 20

17

33 362

38 95

57

26

23

37

57

929

503 13

12

49

129

71

25

336

216

200

45

37

552

82

Häufigkeiten [%] zur Seite

52,85

31,65

84,50 nach vorne/ hinten gesamt

8,18

7,32

15,50 61,03

38,97

100,00

42,11

23,16

65,27 17,89

16,84

34,73 60,00

40,00

100,00

54,50

27,00

81,50 10,00

8,50

18,50 64,50

35,50

100,00

56,16

34,96

91,12 4,71

4,17

8,88 60,87

39,13

100,00

39,02

30,49

69,51 15,86

14,63

30,49 54,88

45,12

100,00

* Der „Gesamt Zeitdruck“ setzt sich aus allen drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Ergebnisse – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

3.4.2.3

135

Direkte Fehler unter Zeitdruck

In diesem Untersuchungsabschnitt sind die absoluten und relativen Häufigkeiten direkter Fehler dokumentiert. In den Übersichtstabellen zur direkten Fehlerquote ist unterschieden auf welcher Spielfeldseite als auch mit welchem Schlag dem Spieler der Fehler unterläuft. Auflistungen der Einzelergebnisse sind im Anhang (Tab. 111 und Tab. 112) dargestellt. Tab. 28: Absolute und relative Häufigkeiten direkter Fehler bei Läufen zur Spielfeldseite und zum Schlag in den drei Zeitdrucksituationen. Zeitdruck zur Schlagseite

2004

VH in

out*

340

105

Zeitdruck zum Schlag

RH in out*

VH in

out*

408

114

RH in out*

Häufigkeiten [n]

323

445 76,40

[%]

79 402

23,60

80,35

255

522

19,65

78,16

70 325

21,84

78,46

21,54

100,00

100,00

100,00

100,00

52,54

47,46

61,63

38,37

100,00

100,00

* out beinhaltet alle Schläge, die in das Seiten-/Längen-Aus und/oder in das Netz gespielt werden!

Tab. 29: Absolute und relative Häufigkeiten direkter Fehler in den drei Zeitdrucksituationen. Hoher Zeitdruck 2004

VH in

Mittlerer Zeitdruck

RH

VH

Geringer Zeitdruck

RH

VH

RH

out*

in

out*

in

out*

in

out*

in

out*

in

out*

16

29

10

98

28

54

20

202

61

240

49

17

29

9

101

28

51

20

267

69

175

Häufigkeiten [n] Seite Schlag

40 56 40

39

57

126

38

74

129

263

71

289

336

41

216

Häufigkeiten [%] Seite Schlag

71,43 28,57 74,36 25,64 77,78 22,22 72,97 27,03 76,81 23,19 83,04 16,96

100,00

100,00

100,00

100,00

100,00

100,00

70,18 29,82 76,32 23,68 78,29 21,71 71,83 28,17 79,46 20,54 81,02 18,98

100,00

100,00

100,00

100,00

100,00

100,00

* out beinhaltet alle Schläge, die in das Seiten-/Längen-Aus und/oder in das Netz gespielt werden!

Ergebnisse – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

3.4.2.4

136

Laufwegedistanzen unter Zeitdruck

Dieses Unterkapitel beinhaltet die zurückgelegten Laufstrecken in definierten Zeitdrucksituationen. Einen Überblick über die durchschnittlichen Distanzen der einzelnen Akteure liefern die Tabellen im Anhang (Tab. 113 bis Tab. 118). Im Folgenden sind die Laufleistungen zum einen für alle Zeitdrucksituationen und zum anderen jeweils für die vier unterschiedlichen definitorisch festgelegten Spielsituationen zusammenfassend dargstellt. Berechnet sind nur Laufleistungen eines Spielers, die er auch wirklich in der jeweiligen Zeitdruckkategorie erbracht hat. Weist ein Spieler beispielsweise keine Laufaktion unter einer bestimmten Zeitdrucksituation auf, so ist die Laufdistanz nicht mit Null, sondern mit einem Strich gekennzeichnet. Tab. 30: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen in allen Zeitdrucksituationen. Läufe zur Vorhand- / Rückhandseite [m]

Läufe zum Vorhand- / Rückhandschlag [m]

Gesamte Laufwegdistanzen

Läufe Gesamt* [m]

VH

RH

VH

RH

Häufigkeiten [n]

929

489

440

567

362

3,65

3,87

3,40

3,73

3,53

±s

1,32

1,26

1,35

1,26

1,42

Minimum

1,03

1,03

1,14

1,03

1,14

Maximum

9,08

8,18

9,08

8,18

9,08

* Läufe Gesamt beinhalten alle drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde!

Tab. 31: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen in der Spielsituation „Hoher Zeitdruck“. Laufwegdistanzen Hoher Zeitdruck Häufigkeiten [n]

Läufe Gesamt* [m]

Läufe zur Vorhand- / Rückhandseite [m]

Läufe zum Vorhand- / Rückhandschlag [m]

VH

RH

VH

RH

95

56

39

57

38

4,67

4,71

4,62

4,70

4,62

±s

1,55

1,39

1,76

1,38

1,78

Minimum

2,03

2,03

2,18

2,03

2,18

Maximum

8,29

7,72

8,29

7,72

8,29

* Läufe Gesamt beinhalten nur Spielsituationen unter hohem Zeitdruck!

Ergebnisse – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

137

Tab. 32: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen in der Spielsituationen „Mittlerer Zeitdruck“. Laufwegdistanzen Mittlerer Zeitdruck

Läufe Gesamt* [m]

Läufe zur Vorhand- / Rückhandseite [m]

Läufe zum Vorhand- / Rückhandschlag [m]

VH

RH

VH

RH

Häufigkeiten [n]

200

126

74

129

71

4,07

4,25

3,76

4,21

3,81

±s

1,38

1,21

1,59

1,22

1,62

Minimum

1,27

1,42

1,27

1,42

1,27

Maximum

9,08

8,18

9,08

8,18

9,08

* Läufe Gesamt beinhalten nur Spielsituationen unter mittlerem Zeitdruck!

Tab. 33: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen in der Spielsituationen „Geringer Zeitdruck“. Laufwegdistanzen Geringer Zeitdruck Häufigkeiten [n]

Läufe Gesamt* [m]

Läufe zur Vorhand- / Rückhandseite [m]

Läufe zum Vorhand- / Rückhandschlag [m]

VH

RH

VH

RH

552

263

289

336

216

3,33

3,54

3,14

3,38

3,25

±s

1,06

1,06

1,03

1,05

1,09

Minimum

1,14

1,22

1,14

1,17

1,14

Maximum

7,47

7,20

7,47

7,20

7,47

* Läufe Gesamt beinhalten nur Spielsituationen unter geringem Zeitdruck!

Tab. 34: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen in der Spielsituationen „nicht erreicht“. Laufwegdistanzen nicht erreicht Häufigkeiten [n]

Läufe Gesamt* [m]

Läufe zur Vorhand- / Rückhandseite [m]

Läufe zum Vorhand- / Rückhandschlag [m]

VH

RH

VH

RH

82

44

38

45

37

3,61

3,73

3,46

3,70

3,49

±s

1,61

1,56

1,67

1,57

1,67

Minimum

1,03

1,03

1,18

1,03

1,18

Maximum

8,20

7,46

8,20

7,46

8,20

* Läufe Gesamt beinhalten nur Spielsituationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde!

Diskussion – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

3.4.3

138

Diskussion der Untersuchungsergebnisse

Die durchgeführte Spieleranalyse liefert vielfältige Erkenntnisse über Laufschnelligkeitsbelastungen

im

tennisspezifischen

Beanspruchungsprofil.

Neben der Häufigkeit von Laufschnelligkeitsaktionen unter Zeitdruck steht insbesondere die Quantifizierung der zurückgelegten Laufwege im Vordergrund der Diskussion.

3.4.3.1

Häufigkeiten von Zeitdrucksituationen

In Anbetracht aller untersuchten Spielsituationen ist ein Spitzenspieler auf internationaler Ebene in ca. 29 % aller Spielsituationen (n=4022) gezwungen, unter Zeitdruck, d.h. unter einer erhöhten läuferischen Beanspruchung zu agieren (Abb. 34; Tab. 18). Ausgewählte Spielsituationen [n=4022]

relative Häufigkeit [%]

100 80

71,26

60 40

28,74

20 0

n=1156

n=2866

unter Zeitdruck

ohne Zeitdruck

Abb. 34: Häufigkeitsverteilung aller ausgewählten Spielsituationen unter Zeitdruck (grün) und ohne Zeitdruck (orange) beim World Team Cup 2004.

In ca. zwei Prozent dieser Situationen kann er trotz maximaler Bemühungen den Ball nicht mehr erreichen. Mit einer relativen Häufigkeit von nahezu 6 % bemüht sich der Spieler erst gar nicht den Ball zu erlaufen oder bricht die

Diskussion – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

139

Laufaktion zum Ball wegen der hohen Aussichtslosigkeit bereits im Vorfeld ab (Abb. 35; Tab. 18).

Ausgewählte Spielsituationen [n=4022] 100

ohne Zeitdruck 71,26 % relative Häufigkeit [%]

80

58,63

60

unter Zeitdruck 28,74 % 40

20

13,73 2,36

12,63 5,64

4,97

2,04

0 hoher Zeitdruck

mittlerer Zeitdruck

geringer Zeitdruck

nicht erreicht

nicht gelaufen

Stand

Lauf

Abb. 35: Häufigkeitsverteilung aller Beobachtungskategorien unter Zeitdruck (grün) und ohne Zeitdruck (orange) für die ausgewählten Spielsituationen beim World Team Cup 2004 (n=4022).

Die vorangegangene Abbildung verdeutlicht, dass im Weltklassetennis mehr als zwei Drittel (71,3 %; n=4022) aller analysierten Schläge ohne eine erhöhte Laufleistung aus dem Stand oder aus dem Laufen erreicht werden. Trotz dieses hohen Prozentsatzes an offensichtlich niedrigen Laufbeanspruchungen während der Schlagvorbereitung nimmt die Laufschnelligkeit eine leistungslimitierende Bedeutung im Tennis ein. Denn auf der Basis der vorliegenden Ergebnisse wird jeder vierte Schlag unter Zeitdruck vorbereitet und gespielt. Da Befunde anderer Spielanalysen belegen, dass die Ballwechsel auf internationalem Spitzenniveau im Mittel aus 4,87 ± 3,81 Schlägen (Median 3,56) bestehen (PIEPER u. WEBER ohne Jahr), ist die Laufschnelligkeit in nahezu jedem Ballwechsel erforderlich und entscheidet somit maßgeblich über den Spielerfolg. Vor allem untermauert die hohe

Diskussion – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

140

direkte Fehlerquote (Abb. 39) in sämtlichen Zeitdrucksituationen den steigenden Einfluss der Laufschnelligkeitsfähigkeit im Wettkampftennis. Dieser Parameter ist nachfolgend noch näher erörtert. Frühere Arbeiten zu Spielerbeobachtungen weisen im Vergleich zu den vorliegenden Befunden eine geringere Häufigkeit an Situationen mit hohem Zeitdruckcharakter auf. FERRAUTI und FUST (1997) sowie ULMER (1995) ermitteln eine relative Häufigkeit von Zeitdrucksituationen mit erhöhten Laufleistungen in Höhe von ungefähr 20 %. Die Ergebnisdifferenzen sind möglicherweise auf die unterschiedlichen Beobachtungskriterien für Laufleistungen unter Zeitdruck zurückzuführen. So begrenzen die Autoren beispielsweise Zeitdrucksituationen auf Schläge im Rutschen (Überlagerung von Schlag- und Stoppbewegung), während des Laufens geschlagene sowie trotz maximaler Laufbemühung nicht erreichte Bälle. Situationen, in denen der Spieler erst gar nicht zum Ball startet, da sie zu aussichtslos erscheinen, bilden hierbei eine eigene Kategorie (FERRAUTI u. FUST 1997). In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass demzufolge Spielsituationen, in denen der Spieler trotz des Zeitdrucks aber ohne hierbei den Ball aus vollem Lauf oder im Rutschen zu spielen, nicht berücksichtigt sind.

3.4.3.2

Charakteristik der Laufbeanspruchung

In 85 % (n=785) aller Zeitdrucksituationen laufen die Spieler an der Grundlinie zur Seite. Die zurückgelegten Laufleistungen verteilen sich hierbei mit 55 % auf Läufe zur Vorhandseite. In 15 % der Spielsituationen läuft der Spieler unter Zeitdruck nach vorne zum Netz (12,5 %; n=116) bzw. zurück zur Grundlinie (2,5 %; n=28). Das Verhältnis dieser Laufrichtung beträgt ca. 3:2 zugunsten der Rückhandseite. Dieser Befund ist vermutlich auf den vermehrten Einsatz von Stoppbällen auf die vermeintlich schwächere Rückhandseite des Gegners zurückzuführen. Besonders im Sandplatztennis stellt diese Schlagvariante ein bewährtes taktisches Mittel dar.

Diskussion – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

141

Während seitliche Laufbelastungen unter geringem Zeitdruck genauso häufig auf die Rückhandseite stattfinden, dominieren unter den Beobachtungskategorien „hoher und mittlerer Zeitdruck“ mehrheitlich Läufe zur Vorhandseite (Abb. 36; Tab. 23). Läufe auf die Vorhand- und Rückhandseite 100

Läufe zur VH-Seite

Läufe zur RH-Seite

Läufe nach vorne/hinten

relative Häufigkeit [%]

90 80 70 60 50

8,5 7,1 14,6 54,5

17,9 46,6 37,9

45,8

45,3 37,8

23,2 VH RH Gesamt Zeitdruck

10,0

42,1

20 10

15,9

1,8

9,5

40 30

16,8

6,0

VH RH Hoher Zeitdruck

31,7

27,0

VH RH Mittlerer Zeitdruck

VH RH Geringer Zeitdruck

VH RH nicht erreicht

Zeitdrucksituationen

Abb. 36: Relative Häufigkeiten der Läufe auf die Vorhand- und Rückhandseite in Zeitdrucksituationen (n=929).

Auch die Arbeiten von ULMER (1995), FERRAUTI und FUST (1997) sowie PLICHT (2000) dokumentieren in ihren Arbeiten eine Dominanz der Läufe auf die Vorhandseite in Spielsituationen unter erhöhtem Zeitdruck. Ein Grund für diese Erkenntnis ist möglicherweise die taktische Ausrichtung. Häufig beabsichtigt ein Spieler seine vermeintlich schwächere Rückhand zu umlaufen. Da er hierbei seine Vorhandseite weit öffnet, geht er bewusst das Risiko ein, unter einer schwierigen Schlagsituationen bzw. längerem Laufweg einen Vorhandschlag auszuführen. Als weitere Begründung kann das dominante Anspiel auf die Rückhand angeführt werden. Nach einer Sandplatzanalyse unterschiedlicher Spiel- und Leistungsklassen von LISSON (1996) werden 62 % aller Grundschläge auf die Rückhandseite des Gegners

Diskussion – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

142

gespielt. Demzufolge verschiebt sich die Winkelhalbierende nachweislich zur Rückhandecke und die Vorhandseite öffnet sich entsprechend. Unter diesem Gesichtspunkt lässt sich auch die von ULMER (1995) beobachtete Tendenz der zur Rückhandecke verschobenen Ausgangsposition der Spieler erklären. Unter Betrachtung der absolvierten Schläge während erhöhter Laufleistungen sind zu den bereits dargestellten Ergebnissen ähnliche Befunde festzustellen. Die nachfolgende Abbildung (Abb. 37; Tab. 27) zeigt graphisch die Dominanz der Läufe zum Vorhandschlag unter den verschiedenen Zeitdruckkategorien.

Läufe auf die Vorhand- und Rückhandschlag 100

Läufe zur VH-Schlag

Läufe zur RH-Schlag

Läufe nach vorne/hinten

relative Häufigkeit [%]

90 80 70 60

10,0

8,2

4,7

17,9

50

15,9

40 30

54,5

16,8

8,5

56,2

42,1

20

35,0

31,7 23,2

10

VH RH Gesamt Zeitdruck

14,6

4,2

7,3 52,9

VH RH Hoher Zeitdruck

27,0

VH RH Mittlerer Zeitdruck

VH RH Geringer Zeitdruck

39,0 30,5

VH RH nicht erreicht

Zeitdrucksituationen

Abb. 37: Relative Häufigkeiten der Läufe zum Vorhand- und Rückhandschlag in Zeitdrucksituationen (n=929).

Nach Läufen zur Seite sowie nach vorne zum Netz bzw. zurück zur Grundlinie schlagen die Spieler den Ball unter Zeitdrucksituationen ein Fünftel häufiger mit der Vorhand. Ein Vergleich der Läufe auf die Rückhandseite und der ausgeführten Schläge auf dieser Spielfeldseite verdeutlicht, dass etwa 18 % (n=78) aller Schläge auf der Rückhandseite mit der Vorhand gespielt

Diskussion – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

143

werden. Im Durchschnitt umläuft demzufolge der unter Zeitdruck geratene Spieler seine Rückhand bei etwa jedem sechsten Rückhandschlag. Aus der Ergebnisdarstellung von ULMER (1995) geht hervor, dass die Spieler während der French Open 1993 rund zweieinhalb Mal häufiger (43,7 %) alle von der Rückhandseite zu spielenden Bällen mit der Vorhand schlugen. Die hohe Differenz zu den vorliegenden Ergebnissen belegt den steigenden Anteil von Laufschnelligkeitsanforderungen im modernen Tenniswettkampf in den letzten Jahren. Obwohl die Athletik der Spieler innerhalb der letzten Dekade stetig zugenommen hat, entscheiden sich tendenziell immer weniger Spieler unter Abwägung möglicher Konsequenzen eine Vorhand aus der Rückhandecke zuspielen. Zum einen erfordert das Umlaufen der Rückhand bereits für die Schlagvorbereitung eine wesentlich höhere Laufbeanspruchung. Aber auch nach der Schlagbewegung ist der Spieler gezwungen durch einen schnellkräftigen explosiven Richtungswechsel mit anschließendem Lauf zurück in die Spielfeldmitte eine gute Ausgangsposition für den Folgeschlag einzunehmen. Des Weiteren wirkt sich die Qualität des Vorhandschlages in solch einer Spielsituation maßgeblich auf den Punktgewinn aus. Gleichzeitig könnte aber auch eine mögliche Qualitätszunahme des Rückhandschlages Grund für dieses Ergebnis sein.

3.4.3.3

Direkte Fehler in Zeitdrucksituationen

Die Fehlerquote der Spieler in sämtlichen Zeitdrucksituationen beträgt 22 % (n=184). Bezogen auf die jeweilige Häufigkeit der Spielfeldseite treten vergleichsweise mehr direkte Fehler auf der Vorhandseite (24 %) als in der Rückhandecke (20 %) auf. Etwa zwei Drittel aller direkten Fehler in Spielsituationen mit Zeitdruckcharakter sind mit dem Vorhandschlag verursacht. Betrachten wir jedoch die Fehlerquote hinsichtlich der jeweiligen Schlaghäufigkeit so ist festzustellen, dass das Verhältnis zwischen Vorhand- und Rückhandschlag nahezu identisch ist (Abb. 38; Tab. 28). Insgesamt differiert die Anzahl der direkten Fehler auf der Spielfeldseite und dem tatsächlich ausgeführtem Schlag für den jeweiligen Grad von Zeitdruck nur geringfügig.

Diskussion – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

144

Fehlerquoten in Zeitdrucksituationen 100

relative Häufigkeit [%]

90

Lauf zur VH-Seite Lauf zum VH-Schlag

Lauf zur RH-Seite Lauf zum RH-Schlag

80 (111)

70 (102) 60

61,67

56,67 (78)

50

(69)

43,33

38,33

40

(102) 30

23,72

(111)

(69)

20,16

22,02

22,04

n=387

n=504

n=313

(78)

20 10

n=180

n=180

alle direkten Fehler

n=430

direkte Fehler bezüglich der jeweiligen Häufigkeit

Abb. 38: Relative und absolute Häufigkeitsverteilung (in Klammern) der direkten Fehler bei Läufen zur Spielfeldseite und zum Schlag.

Die Analyse der direkten Fehler bei den drei unterschiedlichen Zeitdrucksituationen zeigt, dass der höchste Fehlerquotient bei Schlägen unter hohem Zeitdruck erreicht wird. In knapp 27 % der Spielsituationen reagiert der Spieler mit einem direkten Fehler auf die erhöhte Laufbeanspruchung. Übereinstimmend stellen FERRAUTI und FUST (1997) sowie PLICHT (2000) fest, dass die Anzahl der direkten Fehler mit zunehmendem Zeitdruck steigt (Abb. 39; Tab. 29). Die Autoren berichten allerdings bezüglich des Fehlerquotienten von abweichenden Ergebnissen für die unterschiedlichen Zeitdrucksituationen. FERRAUTI und FUST (1997) ermitteln beispielsweise aus ihrer Untersuchung eine relative Häufigkeit direkter Fehler in Spielsituationen, in denen der Spieler den Ball aus vollem Lauf bzw. im Rutschen schlägt, von 10,3 % bzw. 7,9 %. Nach PLICHT (2000) hingegen ergibt sich eine Fehlerquote aus vollem Lauf von 35,4 % und bei Schlägen im Rutschen von 22,8 %. Die große Abweichung in der Anzahl direkter Fehler ist vermutlich mit dem Turniercharakter zu erklären. Während der French Open 1993

Diskussion – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

145

(Spielanalyse von FERRAUTI und FUST) werden im Gegensatz zum World Team Cup 1998 und 1999 (Spielbeobachtung von PLICHT) viele Begegnungen erst im fünften Satz entschieden. Dementsprechend steigt die Zahl der insgesamt geschlagenen Bälle proportional über die der direkten Fehler. Betrachten wir beispielsweise aus den vorliegenden Daten die jeweilige Fehlerzahl isoliert zu den gespielten Aufschlagspielen, so weisen kürzere Spielbegegnungen tendenziell eine vergleichsweise höhere Fehlerquote auf.

Direkte Fehler in ausgewählten Spielsituationen

relative Häufigkeit [%]

100 40

Stand

Lauf

30

27,4 24,0 19,9

20

10,0

10

1,7 8,3

0

n=2866

n=552

n=200

n=95

ohne Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Hoher Zeitdruck

Abb. 39: Fehlerquoten bezüglich der Häufigkeiten direkter Fehler in der jeweiligen Spielsituation.

3.4.3.4

Laufwegdistanzen in Zeitdrucksituationen

In den drei verschieden definierten Zeitdrucksituationen legen die Spieler eine durchschnittliche Laufdistanz von 3,65 ± 1,32 m (max. 9,08 m) zurück. Aus der Ergebnistabelle wird deutlich, dass im Mittel in sämtlichen Zeitdrucksituationen vor allem zur Vorhandseite Laufstrecken in Höhe von 3,87 ± 1,26 m auftreten (Tab. 30). Die nachstehende Graphik zeigt die Laufwegdistanzen in den unterschiedlichen Zeitdrucksituationen im Überblick (Abb. 40; Tab. 31 bis Tab. 34).

Diskussion – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

146

Laufwegdistanzen in Zeitdrucksituationen 10

VH-Seite

RH-Seite

9

Laufwegdistanz [m]

8 7 6 5

4,71

4 3

4,25 3,54

4,62

3,76

3,73

3,14

3,46

2 1 0

geringer Zeitdruck

mittlerer Zeitdruck

hoher Zeitdruck

nicht erreicht

Abb. 40: Durchschnittliche Laufwegdistanzen zur Vorhand- und Rückhandseite in Zeitdrucksituationen.

Besonders unter der Beobachtungskategorie „hoher Zeitdruck“ sind durchschnittliche Laufdistanzen zur Vorhandseite von 4,71 ± 1,39 m festzustellen. Die längsten Laufwege zeichnen sich hierbei jedoch zur Rückhandseite ab (Abb. 41; Tab. 31). Im Mittel legen die Spieler unter maximaler Laufbeanspruchung 4,67 ± 1,55 m zurück. Bezüglich der Ergebnisse über die zurückgelegten Laufstrecken ergeben sich im Vergleich zu den Arbeiten von BRETZ (1988), ULMER (1995), FERRAUTI und FUST (1997) sowie PLICHT (2000) tendenziell ähnliche Befunde. Nach BRETZ (1998) liegen die maximalen Laufwege im Mittel zwischen 4,8 und 5,4 m, nach FERRAUTI und FUST (1997) bei 4,62 m und nach PLICHT (2000) bei 4,76 m. Die folgende Graphik verdeutlicht, dass sich die überwiegende Mehrheit (ca. 65 %) der Laufbelastungen unter hohem Zeitdruck im Bereich der Grundlinie ereignen.

Diskussion – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

147

(8,0 m)

5,3 %

4,8 ± 1,5 m

(n=28)

(6,9 m)

29,4 %

4,9 ± 1,4 m

Laufwegdistanzen unter „Hohem Zeitdruck“

(n=5)

23,2 %

4,6 ± 1,8 m

4,7 ± 1,4 m

42,1 %

(n=22)

(8,3 m)

(7,7 m)

(n=40)

Abb. 41: Durchschnittliche und maximale Laufwegdistanzen (in Klammern) sowie relative Häufigkeiten zur Spielfeldseite (weiß) unter hohem Zeitdruck.

3.4.4

Schlussbetrachtung der Untersuchungsergebnisse

Die wissenschaftlichen Gütekriterien dieser Analysemethode wurden im Vorfeld mittels einer Pilotstudie überprüft. Hierbei stellten sich diese als geeignet heraus. Die vorliegende Spielerbeobachtung bringt somit Grundlegendes über das derzeitige Beanspruchungsprofil im Tennis hervor. Es sind partiell mehrere Begegnungen von einzelnen Spielern analysiert und in der Auswertung dargestellt. Demgemäß ist nicht ausgeschlossen, dass bestimmte Spieltaktiken in der Gesamtanalyse dominieren, welche ggf. auch das Spielverhalten der jeweiligen Gegenspieler beeinflusst haben. Dennoch spiegeln die erhobenen Daten (4022 Spielsituationen) die große Bedeutung der Laufschnelligkeit innerhalb des komplexen Anforderungsprofils wider. Zusammenfassend ist festzustellen, dass im Sandplatztennis jeder vierte Schlag unter Zeitdruck gespielt wird. Der Spieler verursacht hierbei durch-

Schlussbetrachtung – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

148

schnittlich bei jedem fünften Schlag einen direkten Fehler. Die Ergebnisse zeigen nicht nur die Notwendigkeit auf, diesen leistungslimitierenden Faktor für den Spielerfolg zu messen. Sie beschreiben auch detailliert die Charakteristik der Laufbeanspruchungen in tennisspezifischen Zeitdrucksituationen. Maximale Laufleistungen finden demnach überwiegend mit seitlichen Laufbewegungen an der Grundlinie statt. Die unter maximaler Laufbeanspruchung zurückzulegende Laufstrecke beträgt dabei bis zu 9,08 m. Für die Entwicklung eines präzisen Laufschnelligkeitstests liefern die erhobenen Daten notwendige Erkenntnisse über die tennisspezifischen Laufschnelligkeitsanforderungen. Daher sollte ein praxisrelevanter Test hauptsächlich an der Grundlinie mit Läufen zur Seite stattfinden. Sowohl der Lauf zur Vorhand als auch zur Rückhand mit anschließendem Richtungswechsel an der Grundlinie ist dabei charakteristisch für zahlreiche Spielsituationen unter Zeitdruck. Im Weiteren werden diese Ergebnisse nicht nur für die zielgerichtete Entwicklung von Laufschnelligkeitstests, sondern auch für eine sinnvolle Trainingsgestaltung herangezogen.

Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

3.5

149

Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

Mit dem Ziel, die Wertigkeit der tennisspezifischen Laufschnelligkeit zu bestimmen, wurde ein Experten-Rating mit 33 Tennistrainern mittels eines Fragebogens durchgeführt. Die Untersuchung liefert wertvolle Informationen zu den Laufschnelligkeitsanforderungen im Wettkampftennis. Um eine möglichst hohe Informationsdichte über diesen komplexen Themenbereich aus der Sportpraxis zu erhalten, war es notwendig, qualifizierte und erfahrende Trainer für diese Befragung zu gewinnen. Die vorliegende Fragebogenuntersuchung befasst sich daher mit der Meinung bzw. Einschätzung von Tennistrainer der höchsten Ausbildungsstufe (DTB A-Lizenz bzw. DiplomTennistrainer) zur Laufschnelligkeit im tennisspezifischen Beanspruchungsprofil. Im Wesentlichen sind folgende Fragen näher erörtert: •

Welchen Stellenwert nimmt die Laufschnelligkeit bezüglich der konditionellen Faktoren im Tennis ein?



Was kennzeichnet die Trainingssteuerung der Laufschnelligkeit im Tennis?

3.5.1

Methodik der Untersuchung

3.5.1.1

Untersuchungsgut

In einem Zeitraum von zehn Monaten beantworteten lizenzierte Tennistrainer, die aktiv als Trainer arbeiten, den entwickelten Fragebogen. An der Umfrage nahmen insgesamt 33 Tennistrainer/-innen im Alter von 23 bis 51 Jahren (Alter 33,1 ± 5,9 Jahre) teil. Mittelwert und Standardabweichung zu den persönlichen Daten sind der Tabelle 35 zu entnehmen. Aus datenschutztechnischen Gründen werden den befragten Tennistrainern Nummern sowie ein Verweis auf das Geschlecht zugewiesen. Da die Befragung anonym

Methodik – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

150

durchgeführt wurde, sind einige Felder in der Ergebnisdarstellung mit k.A. (Keine Angabe) gekennzeichnet. Tab. 35: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den persönlichen Daten der befragten Tennistrainer/-innen. Probanden Nr.: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33

Alter

Aufgabentätigkeit im1:

Geschlecht

Verband

[Jahre] 51 42 35 34 31 23 27 36 31 36 28 29 34 36 38 29 26 36 35 35 27 41 37 28 31 37 27 33 26 k.A. k.A. k.A. k.A.

m m m m w w w m m m w m m m m m m m m w m m m m m m m k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.

33,1 5,9

[n] [%]

Verein

privat2

x k.A. x x x x x x x x x x x x

x x

x x

x

x x

x x

x x

x x x x x x x x x x x x x x x

Gesamt ±s

1

8 24,2

24 72,7 2

7 21,2

k.A. = keine Angaben; Mehrfachnennungen waren möglich; hierzu zählen Tennisschule bzw. Tennisakademie und Privatpersonen.

Methodik – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

151

Nahezu vier Fünftel (78,8 %) der befragten Tennistrainer/-innen sind im Besitz der Diplom-Tennistrainer- bzw. A-Trainerlizenz des DTB. Eine detaillierte Darstellung des Ausbildungsstatus zeigt die nachstehende Graphik (Abb. 42; Tab. 119).

Ausbildungsstatus der befragten Trainer 100

Häufigkeit [%]

80 66,7

60

40

18,2

20

18,2

12,1

9,1 3,0

0 Dipl. Trainer

A-Trainer

B-Trainer

C-Trainer

Dipl. Sportwiss.

Andere

Trainerlizenz

Zusatz-Ausbildung

(n=33)

(n=9)

Abb. 42: Höchster Ausbildungsstatus (grün) und evtl. Zusatzausbildungen (orange) der befragten Personen.

3.5.1.2

Untersuchungsgang

Für die Fragebogenerstellung ist im Vorfeld ein Fragenkatalog erstellt worden. Nach einer praktischen Prüfung einzelner Fragen wurden insgesamt elf für den Untersuchungsbogen ausgewählt. Der Erhebungsbogen beinhaltete sowohl allgemeine Fragen zum Beanspruchungsprofil hinsichtlich der konditionellen Einflussfaktoren auf die Leistungsfähigkeit im Wettkampf als auch spezielle zum Stellenwert sowie zur Trainings- und Leistungssteuerung der Laufschnelligkeit im Tennis. Bis auf eine Ausnahme enthielt der Fragebogen geschlossene Fragen, da diese wesentlich objektiver auszuwerten sind. Der Befragte gab durch Ankreuzen oder Nummerierung von Antwortmöglichkeiten, in Stichworten oder in ganzen Sätzen seine Antwort schriftlich

Methodik – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

152

bekannt. Zu gewissen Antworten waren Folgefragen zu beantworten, um den Gegenstandsbereich tiefer präzisieren zu können.

3.5.1.3

Untersuchungsverfahren

Die schriftliche Befragung erfolgte mittels eines Fragebogens (Abb. 87 im Anhang). Dieser wurde entweder durch persönlichen Kontakt mit dem Trainer oder durch E-Mail- bzw. Post-Versand sichergestellt. Die Rücklaufquote der Fragebögen belief sich auf 93,9 Prozent.

3.5.2

Ergebnisse der Untersuchung

Die Ergebnisse der Fragebogenuntersuchung sind in den folgenden Tabellen übersichtlich dargelegt. Neben Durchschnittswerten und Standardabweichungen ergänzen Extremwerte (Minimum und Maximum) in ausgewählten Tabellen den erfassten Gegenstandsbereich zwecks besserer Einordnung der erhobenen Daten. Die Einzelantworten der befragten Personen sind den Tabellen im Anhang (Tab. 120 bis Tab. 129) zu entnehmen. Tab. 36: Absolute und relative Häufigkeit zum Stellenwert der Laufschnelligkeit bezüglich der fünf elementaren konditionellen Faktoren. Stellenwert der Laufschnelligkeit Antwortmöglichkeiten 1 2 3 4 5

hoch

gering n

absolut [n]

relativ [%]

21 9 3 0 0

63,6 27,3 9,1 0,0 0,0

33

100,0

Ergebnisse – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

153

Tab. 37: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zur Trainingshäufigkeit der leistungsstärksten Athletengruppe. Trainingshäufigkeit in der Woche Trainingseinheit Minuten/ Einheit ±s Minimum Maximum

3,33 1,27 1,0 6,0

n

30

95,00 37,85 60,0 240,0

Einige der befragten Trainer (n=3) haben die Frage nicht beantwortet.

Tab. 38: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zur Häufigkeit eines separaten Laufschnelligkeitstrainings. Separates Laufschnelligkeitstraining in der Woche Trainingseinheit Minuten/ Einheit ±s Minimum Maximum

2,19 0,87 0,5 4,0

n

24

29,17 14,42 10,0 60,0

Sieben der befragten Trainer haben diese Frage mit „NEIN“ beantwortet.

Tab. 39: Absolute und relative Häufigkeiten zu verschiedenen Trainingsübungen der Laufschnelligkeit. Verwendung der Messergebnisse Antwortmöglichkeiten*

absolut [n]

relativ [%]

Lineare Laufübungen mit Schläger ohne Schläger Laufübungen mit Richtungswechsel mit Schläger ohne Schläger

26 26

14,86 14,86

32 30

18,29 17,14

Sprungübungen mit Schläger ohne Schläger

17 25

9,71 14,29

weitere Übungen

19

10,86

175

100,00

n * Mehrfachnennungen waren möglich.

Ergebnisse – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

154

Tab. 40: Absolute und relative Häufigkeit zu Schwerpunktmonate für ein Schnelligkeitstraining. Schwerpunktmonate Antwortmöglichkeiten* Januar Februar

absolut [n]

relativ [%]

1 3

1,47 4,41

März April Mai Juni Juli August September

13 14 1 0 0 0 8

19,12 20,59 1,47 0,00 0,00 0,00 11,76

Oktober November

14 11

20,59 16,18

Dezember

3

4,41

68

100,00

n

* Mehrfachnennungen waren möglich. 13 der befragten Trainer haben diese Frage nicht beantwortet.

Tab. 41: Absolute und relative Häufigkeiten zur Periodisierung eines Schnelligkeitstrainings. Terminierung eines Schnelligkeitstrainings Antwortmöglichkeiten* immer einmal pro Woche in kurzen Blöcken während der Saison (ganzjährig) nie außer in dem (den) Schwerpunktmonat(en) n

absolut [n]

relativ [%]

17

41,46

24

58,54

0

0,00

41

100,00

* Mehrfachnennungen waren möglich. Fünf der befragten Trainer haben diese Frage nicht beantwortet.

Ergebnisse – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

155

Tab. 42: Absolute und relative Häufigkeiten zu einem speziellen Schnelligkeitstraining vor Turnieren. Spezielles Schnelligkeitstraining vor Turnieren Antwortmöglichkeiten*

absolut [n]

relativ [%]

ein bis drei Wochen vor Turnierbeginn unmittelbar vor Turnierbeginn

7 5

58,33 41,67

erste Turnierhälfte zweite Turnierhälfte

0 0

0,00 0,00

12

100,00

n * Mehrfachnennungen waren möglich.

Tab. 43: Absolute und relative Häufigkeiten zu einem speziellen Laufschnelligkeitstraining für unterschiedliche Bodenbeläge. Spezielles Laufschnelligkeitstraining für unterschiedliche Bodenbeläge Antwortmöglichkeiten* ja

Sand

absolut [n] 17

nein ja

Teppich

16 15

nein ja

Hartplatz

18 7

nein

n Ja-Stimmen n Nein-Stimmen

26 39

relativ [%] 43,59 22,86 38,46 25,71 17,95 37,14 100,00

70

100,00

* Mehrfachnennungen waren möglich. 16 der befragten Trainer haben diese Frage nicht beantwortet.

Ergebnisse – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

156

Tab. 44: Absolute und relative Häufigkeiten zu Diagnostikmöglichkeiten der Laufschnelligkeit. Durchführungsarten einer Laufschnelligkeitsmessung Antwortmöglichkeiten*

absolut [n]

relativ [%]

17

29,31

3

5,17

4

6,90

9

15,52

2

3,45

4

6,90

4

6,90

7

12,07

8

13,79

56

100,00

selbst Stoppuhr Lichtschranke ohne Startplatte Lichtschranke mit Startplatte Konditionstrainer Stoppuhr Lichtschranke ohne Startplatte Lichtschranke mit Startplatte Externe Person/Institut Stoppuhr Lichtschranke ohne Startplatte Lichtschranke mit Startplatte n

* Mehrfachnennungen waren möglich. Elf der befragten Trainer haben diese Frage nicht beantwortet.

Tab. 45: Absolute und relative Häufigkeiten zum Diagnostikverfahren zur Laufschnelligkeit.

Bekanntheitsgrad

Bekanntheitsgrad von Diagnostikverfahren Antwortmöglichkeiten*

absolut [n]

relativ [%]

Linearsprint Ballpendelsprint (VH Æ RH)

23 23

17,04 17,04

Ballpendelsprint (RH Æ VH) Pendelsprint (VH Æ RH)1

24 19

17,78 14,07

Pendelsprint (RH Æ VH)1 T-Run Sprint weitere

19 16 11

14,07 11,85 8,15

135

100,00

n

* Mehrfachnennungen waren möglich. Acht der befragten Trainer haben diese Frage 1 nicht beantwortet. Da mehrere Variationen des Pendelsprinttests existieren, müssen die vorliegenden Daten diesbezüglich mit Vorsicht interpretiert werden!

von

Ergebnisse – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

157

Tab. 46: Absolute und relative Häufigkeiten zur Verwendung von Ergebnissen einer Laufschnelligkeitsmessung. Verwendungsmöglichkeiten der Ergebnisse Antwortmöglichkeiten*

absolut [n]

relativ [%]

Entwicklungskontrolle Kaderzusammensetzung

23 2

40,35 3,51

Talentprognose Trainingssteuerung sonstiges

9 23 0

15,79 40,35 0,00

57

100,00

n

* Mehrfachnennungen waren möglich. Neun der befragten Trainer haben diese Frage nicht beantwortet.

Tab. 47: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten zur Hierarchisierung der konditionellen Faktoren nach der Einflussgröße auf die komplexe Wettkampffähigkeit für einen „Grundlinienspieler“ (1 = größter Einfluss; 6 = geringster Einfluss).

Schnelligkeit

Schlagkoordination

LaufKoordination

Antwortmöglichkeiten

Kraft

Ausdauer

Beweglichkeit

Einflussgröße auf die Wettkampfleistung – Grundlinienspieler

abs.

rel.

abs.

rel.

abs.

rel.

1 2 3 4 5 6

7

23,33%

1

3,33%

1

3,33%

6

20,00%

10

33,33%

10

33,33%

5

16,67%

2

6,67%

2

6,67%

10

33,33%

7

23,33%

9

30,00%

5

16,67%

4

13,33%

6

20,00%

4

13,33%

5

16,67%

5

16,67%

5

16,67%

4

13,33%

7

23,33%

9

30,00%

1

3,33%

3

10,00%

6

20,00%

8

26,67%

8

26,67%

1

3,33%

5

16,67%

1

3,33%

2

6,67%

11

36,67%

6

20,00%

0

0,00%

2

6,67%

2

6,67%

n

30

30

30

30

30

30

3,05

5,05

4,32

2,89

3,16

2,53

±s

1,47

1,13

1,49

Minimum

2,0

1,0

1,0

1,0

1,0

1,0

Maximum

7,0

11,0

8,0

10,0

10,0

10,0

Drei der befragten Trainer haben diese Frage nicht beantwortet.

1,24

1,89

1,65

100 %

rel.

100 %

abs.

100 %

rel.

100 %

abs.

100 %

rel.

100 %

abs.

Ergebnisse – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

158

Tab. 48: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten zur Hierarchisierung der konditionellen Faktoren nach der Einflussgröße auf die komplexe Wettkampffähigkeit für einen „Serve- and Volleyspieler“ (1 = größter Einfluss; 6 = geringster Einfluss).

abs.

rel.

abs.

rel.

abs.

1

4,76%

3

15,79%

0

0,00%

2

10,53%

1

4,76%

4

2

9,52%

3

Schnelligkeit

Schlagkoordination

LaufKoordination

Antwortmöglichkeiten

Kraft

Ausdauer

Beweglichkeit

Einflussgröße auf die Wettkampfleistung – Serve- and Volleyspieler

rel.

abs.

rel.

abs.

rel.

abs.

rel.

0

0,00%

2

10,53%

8

42,11%

5

27,78%

3

15,79%

5

26,32%

2

10,53%

6

33,33%

21,05%

5

26,32%

2

10,53%

3

15,79%

4

22,22%

15,79%

6

31,58%

5

26,32%

2

10,53%

1

5,56%

15,79%

5

26,32%

4

21,05%

1

5,56%

2

10,53%

0

0,00%

0

0,00%

1

5,56%

n

19

19

19

19

19

19

5,21

3,68

3,79

3,32

2,58

2,42

±s

1,36

1,77

1,23

1,42

1,64

1,39

Minimum

1,0

1,0

2,0

1,0

1,0

1,0

Maximum

6,0

6,0

6,0

5,0

5,0

6,0

100 %

3

21,05%

100 %

15,79%

4

100 %

3

66,67%

100 %

14,29%

100 %

3 14

100 %

1 2 3 4 5 6

14 der befragten Trainer haben diese Frage nicht beantwortet.

3.5.3

Diskussion der Fragebogenuntersuchung

Die vorliegenden Angaben aus der anonymen Fragebogenuntersuchung mit hochqualifizierten Tennistrainern belegen, dass die Schnelligkeit im komplexen Leistungsgefüge leistungslimitierend ist. Fast zwei Drittel der befragten Trainer ordnen der Laufschnelligkeit bei der Frage nach dem Stellenwert innerhalb der konditionellen Faktoren die höchste Stufe (hoher Stellenwert) zu (Abb. 43; Tab. 36). Nach Meinung vieler Tennisexperten beeinflusst die Schnelligkeit gegenüber den übrigen konditionellen Faktoren (Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft und Koordination) die komplexe Wettkampffähigkeit im Leistungstennis am größten. In der vorliegenden Untersuchung

Diskussion – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

159

ist der Einfluss sowohl für Grundlinienspieler als auch für Serve- and Volleyspieler erhoben (Abb. 44; Tab. 47 und Tab. 48).

Stellenwert der Laufschnelligkeit 100

relative Häufigkeit [%]

80 63,6

60 40

27,3

20

9,1 0,0

0,0

4

5 gering

0 1 hoch

2

3

-20

Stellenwert

Abb. 43: Stellenwert der Laufschnelligkeit im elementaren konditionellen Faktoren.

Tennis

bezüglich

der

fünf

Die aktuellen Befunde bestätigen bereits frühere Befragungen (FERRAUTI u. FUST 1997, BEUNING 1995) zur Bedeutung der Schnelligkeit im Tennis. Im Rahmen eines Ratingverfahrens wurde mittels einer Befragung an insgesamt 34 lizenzierten Trainern der Laufschnelligkeit als konditioneller Faktor mit 59 % der Nennungen eine „sehr hohe“ Relevanz zu gesprochen (BEUNING 1995). Gestützt werden die Auffassungen der Tennisexperten durch die Antworten zur Häufigkeit, Dauer und zum Inhalt des Laufschnelligkeitstrainings sowie zur Diagnostik. Von den befragten Trainern integrieren 24 (73 %) separate Laufschnelligkeitseinheiten in die Praxisausbildung ihrer Spieler. Laut Umfrage werden neben dem allgemeinen Training hierbei im Durchschnitt 2,2 ± 0,9 Einheiten pro Woche mit einer mittleren Übungsdauer von 29,2 ± 14,4 Minuten absolviert (Abb. 45; Tab. 37 und Tab. 38). Etwa die Hälfte der Trainer diagnostiziert die Laufschnelligkeit ihrer Spieler selbst.

Diskussion – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

160

Dabei dienen die Ergebnisse in 40 % der Fälle zur individuellen Entwicklungskontrolle und der Trainingssteuerung.

Hierarchie der konditionellen Faktoren 3,1

Ausdauer

5,2 5,1

Beweglichkeit

3,7 4,3

Kraft

3,8 2,9

Lauf-Koordination

3,3 3,2

Schlag-Koordination

2,6 Grundlinienspieler 2,5 2,4

Schnelligkeit

1

2

Serve- and Volleyspieler

3

4

5

6

7

Einflussgröße [1-6]

Umfang / Einheit [min]

Häufigkeit / Woche [n]

Abb. 44: Hierarchisierung der konditionellen Faktoren nach der Einflussgröße (1 = größter Einfluss; 6 = geringster Einfluss) auf die komplexe Wettkampffähigkeit im Leistungstennis für Grundlinienspieler und Serve- and Volleyspieler.

Abb. 45: Häufigkeit und Dauer allgemeiner Trainingseinheiten (grün) und separatem Laufschnelligkeitstraining (orange).

Schlussbetrachtung – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

3.5.4 Die

161

Schlussbetrachtung der Untersuchungsergebnisse Datenerhebung

mittels

anonymen

Fragebogens

liefert

weitere

Informationen über die Bedeutung der Schnelligkeit im tennisspezifischen Beanspruchungsprofil. Neben den unbestrittenen Vorteilen einer Fragebogenuntersuchung müssen die Ergebnisse allerdings auch unter dem Gesichtspunkt betrachtet werden, dass eine solche Studie auch Problemfelder beinhalten kann. Demgemäß ist nicht auszuschließen, dass beispielsweise Fragen so oft gelesen werden, bis die Versuchsperson glaubt zu wissen, was sie am Besten antwortet (soziale Erwünschtheit). Zudem ist nicht zu kontrollieren, ob beim Beantworten Hilfe oder die Mitarbeit von Dritten in Anspruch genommen oder die Frage auch richtig verstanden wurde. Als primäres Untersuchungsergebnis ist herauszustellen, dass die Laufschnelligkeit nach Einschätzung der Tennisexperten hinsichtlich der übrigen konditionellen Elemente mit ca. 64 % einen hohen Stellenwert besitzt. Dabei wird ihr zusätzlich der größte Einfluss (1) auf die Wettkampffähigkeit mit einem vergleichsweise niedrigen Durchschnittswert von 2,5 ± 1,7 (Grundlinienspieler) bzw. 2,4 ± 1,4 (Serv- and Volleyspieler) zugesprochen. Das allgemeine Training wird im Mittel drei Mal in der Woche mit einer durchschnittlichen Dauer von ca. 95 Minuten absolviert. An ungefähr zwei Tagen komplettieren separate Trainingseinheiten zur Laufschnelligkeit von etwa einer halben Stunde den wöchentlichen Trainingsalltag. Zur Steuerung und Leistungskontrolle der Laufschnelligkeitsfähigkeit nutzen mehr als zwei Drittel der Trainer leistungsdiagnostische Tests, welche mehrheitlich in Eigenregie durchgeführt werden. Schlussfolgernd ergänzen die Befunde der Fragebogenuntersuchung die Analyse des Anforderungsprofils hinsichtlich der Laufschnelligkeit (Kapitel 3.4) um interessante Details. Darüber hinaus bietet die Expertenbefragung einen anderen methodischen Zugang zur Wertschätzung der Laufschnelligkeit im Tenniswettkampf, so dass die Befunde der objektiven Datenerhebung mittels Spielerbeobachtung weiter gefestigt werden.

Schlussbetrachtung – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

162

Teilergebnisse aus den Studienbefunden zum Beanspruchungsprofil im Tennis Für die zentrale Zielsetzung dieser Arbeit -Entwicklung eines praxisnahen Diagnostikmodells- bilden die Ergebnisse der quantitativen Spielerbeobachtung sowie die der Expertenbefragung eine unverzichtbare Voraussetzung. Obwohl sich die Messmethoden in den letzten Jahren immer weiter entwickelt und verbessert haben, müssen sich die Inhalte einer Diagnostik an dem sportartspezifischen Beanspruchungsprofils orientieren (BÖS et al. 1994, BÖS u. WOHLMANN 1986, FERRAUTI u. WEBER 1994). Denn Diagnostiktests dürfen sich nicht nur nach messtechnischen Möglichkeiten richten (VOSS u. WERTHNER 1994). Das bedeutet, dass sich die Leistungsdiagnostik inhaltlich sowie organisatorisch ständig mit den Anforderungen aus der Sportpraxis wandelt bzw. verändert. Dabei bleiben die grundsätzlichen Ziele leistungsdiagnostischer Verfahren bestehen, die Trainingssteuerung zu unterstützen und zu optimieren, um die angestrebten Ziele in der individuellen Leistungsentwicklung einzelner Spieler zeitnah verfolgen und erreichen zu können. Der zweite Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung und Evaluation von sportartspezifischen Diagnostikverfahren zur Messung der Laufschnelligkeit. Auf der Grundlage der in unserem Arbeitskreis erhobenen Befunde zum Beanspruchungsprofil und der unbestrittenen Bedeutung der Laufschnelligkeit im heutigen Tennis verfolgen wir den Anspruch diesen konditionellen Leistungsfaktor hinsichtlich der speziellen Anforderungen im Wettkampf anhand valider, reliabler und objektiver Tests zu erfassen. In der Vergangenheit wurde bereits über die Beschaffenheit bzw. die Anforderungen von Schnelligkeitstest im Tennis diskutiert (BÖS et al. 1994, DTB 1996, FERRAUTI u. FUST 1997, HOTZ 1991, OBERBECK 1989). Allerdings zogen BÖS et al. (1994, 16) das Resümee, „[…] daß ein Schnelligkeitstest, der das Prädikat „tennisspezifisch“ verdient, zur Zeit nicht existiert“. Aus dem Pool der bereits dargestellten Testverfahren zur Messung der Laufschnelligkeit (vgl. Kapitel 2.3.3.1) werden in diesem Abschnitt der Arbeit der

Schlussbetrachtung – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

163

Linearsprint sowie drei weitere Testformen zur Diagnostik der Sprintfähigkeit näher behandelt. Besonders der Ballpendelsprinttest steht im Mittelpunkt der nachstehenden Ausführungen. Dieses Messverfahren wurde bereits vor einigen Jahren entwickelt und in die frühere Testbatterie zur Diagnose der tennisspezifischen Laufschnelligkeitsleistung von Kaderathleten aufgenommen. Die vorliegende Arbeit dokumentiert eine Reihe von Modifikationen und Prüfungen des Ballpendelsprints aus den letzten Jahren. Bei der Weiterentwicklung stand die Sicherstellung und Einhaltung wissenschaftlicher Gütekriterien im Vordergrund. Ferner wurde die Testaufgabe zwecks Erreichens einer höheren Wettkampfspezifität modifiziert. Die Prüfung erfolgte anschließend mittels empirischer Untersuchungen.

Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

3.6

164

Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

Läufe auf dem Tennisplatz bestehen aus einer Kombination von Sprint- und Stoppbewegungen mit Richtungsänderungen (GEESE 1986), demnach reichen lineare Laufschnelligkeitstests zur Erfassung der tennisspezifischen Laufschnelligkeit zusammen mit der Abbrems- und Beschleunigungsfähigkeit nicht aus (BÖS et al. 1994). Folglich sollte der Linearsprint im Rahmen einer komplexen Diagnostik stets in Kombination mit sportartspezifischen Schnelligkeitstests angewendet und die einzelnen Testergebnisse synoptisch interpretiert werden (FERRAUTI et al. 2005, PIEPER u. KLEINÖDER im Druck). Die folgende Studie beabsichtigt, den bereits vor einigen Jahren konzipierten Ballpendelsprinttest (FERRAUTI u. FUST 1997) weiterzuentwickeln. Das Ziel dieser Messmethode besteht darin, die Kurzsprintfähigkeit in Kombination mit einem Richtungswechsel und der Schlagsimulation für Vor- und Rückhand in einer wettspielspezifischen Matchbeanspruchung möglichst repräsentativ zu diagnostizieren. Die Erfahrungen aus den letzten Jahre zeigen, dass der koordinative Anspruch der Testaufgabe überschaubar und die kognitive Leistungsfähigkeit (Reaktion- und Antizipationsschnelligkeit) als Testziel ausgeklammert bleiben muss, um eine angemessene Einhaltung der Testgütekriterien sicherzustellen (FERRAUTI et al. 2005). Die empirische Untersuchung befasst sich vorrangig mit folgenden Fragestellungen: •

Entspricht der Testaufbau den Matchanforderungen hinsichtlich der Laufschnelligkeit im Leistungstennis?



Welche Möglichkeiten bestehen, um die Aussagekraft des Diagnostikinstrumentes zu erhöhen und zu präzisieren?

Methodik – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

3.6.1

Methodik der Untersuchung

3.6.1.1

Untersuchungsgut

165

An der Pilotstudie zur Überprüfung der Testabmessungen, HardwareEinstellungen und Referenzwertbestimmung nahmen insgesamt fünf weibliche (Alter 24,4 ± 2,7 Jahre; Größe 171,9 ± 3,4; BMI 21,6 ± 2,4 kg/m2) und vier männliche (Alter 26,3 ± 1,0 Jahre; Größe 182,5 ± 11,8; BMI 24,5 ± 1,4 kg/m2) Turniertennisspieler teil. Acht Spieler/-innen waren zum Untersuchungszeitraum in der Oberliga und einer in der ersten Verbandsliga aktiv. Den Probanden sind im Folgenden zwecks Datenschutzes Nummern sowie ein Verweis auf das Geschlecht zugewiesen. Mittelwert und Standardabweichung zu den anthropometrischen Daten sowie Angaben zum Geschlecht und zur Schlaghand sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen. Tab. 49: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den anthropometrischen Daten der Probanden. Probanden SchlagGeschlecht Nr.: hand 1 2 3 4 5

Alter

Größe

Gewicht*

BMI

[Jahre]

[cm]

[kg]

[kg/m2]

w

rechts

27

176,0

77,7

25,1

w

rechts

25

169,0

65,6

23,0

w

rechts

20

168,0

55,3

19,6

w

links

26

172,5

59,6

20,0

w

rechts

24

174,0

61,0

20,1

24,4

171,9

63,8

21,6

2,7

3,4

8,6

2,4

Frauen

±s

6 7 8

m

rechts

27

191,5

82,4

22,5

m

rechts

25

165,5

68,0

24,8

m

rechts

27

184,0

84,6

25,0

9

m

rechts

26

189,0

92,3

25,8

±s

26,3 1,0

182,5 11,8

81,8 10,2

24,5 1,4

±s

25,2 2,2

176,6 9,4

71,8 12,85

22,9 2,5

Männer

Gesamt * vor Untersuchungsbeginn

Methodik – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

3.6.1.2

166

Untersuchungsgang

Am Sonntag, dem 30. November 2003 absolvierte jeder Proband in der Mehrzweckhalle 22 der Deutschen Sporthochschule Köln dasselbe standardisierte Untersuchungsdesign. Bei dem Bodenbelag handelte es sich um einen gewöhnlichen Schwinghallenboden. Nachdem die Testpersonen über den Studieninhalt und -ablauf instruiert worden waren, lieferten sie Daten zu ihrer Person in Form eines Fragebogens. Das Testprotokoll bestand aus mehreren Variationen des Aufbaus und der Anweisungen für den Ballpendelsprinttest. Die Durchführung des Studiendesigns erfolgte im Cross-Over Verfahren. Um eine hohe Durchführungsobjektivität während der Untersuchungsphase zu gewährleisten, wurden die jeweiligen Testanleitungen kurz erläutert und demonstriert. Die soziale Interaktion zwischen dem Untersucher und den Testpersonen beschränkte sich dabei auf das Nötigste. Anschließend absolvierten die Probanden die einzelnen Variationen im Ballpendelsprint sowohl in der Schlagabfolge Vorhand zu Rückhand (VH→RH) als auch in der Reihenfolge Rückhand zu Vorhand (RH→VH) mit jeweils zwei Testdurchgängen.

3.6.1.3

Untersuchungsverfahren

Wie bereits erwähnt wurde in den vergangenen Jahren eine Reihe von Modifikationen an den früheren Prototypen vorgenommen, um die Aussagekraft und Wertigkeit dieses Testverfahrens hinsichtlich der Wettkampfanforderungen stetig zu verbessern. Zu Beginn der Untersuchung erfolgte eine Überprüfung der aktuellen Testbedingungen des Ballpendelsprinttests hinsichtlich der Laufschnelligkeitsbeanspruchungen im modernen Leistungstennis. Durch verschiedene veränderte Modifikationen (z.B. Testanweisung, Standpunkte der einzelnen Ballpendel, u.a.m.) wurde beabsichtigt, die Testaufgabe (Schlagqualität sowie Laufanforderung am bzw. zum Ballpendel) optimal der realen Schlagsituation im Match anzunähern. Zusätzlich sind zwei Lichtschrankenpaare in den Testaufbau integriert, um spezielle

Methodik – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

167

Informationen über den Richtungswechsel (Abbrems- und Beschleunigungsvorgang) zu erhalten. Zudem gewährleistet der Einbau eines Schaltmechanismus in die Messapparatur (Blackbox, Abb. 46) bei künftigen Messungen, dass die Reihenfolge der Laufrichtung bzw. Schlagabfolge -ohne großen Aufwand- zwischen einzelnen Messdurchgängen verändert werden kann. Bei einem Wechsel der Schlagabfolge, von beispielsweise Vorhand zu Rückhand (VH→RH) auf Rückhand zu Vorhand (RH→VH), als auch

bei

Spielern

mit

unterschiedlicher

Schlaghändigkeit

(Rechts-/

Linkshänder) ist ein Umstecken der Verbindungskabel demzufolge nicht mehr erforderlich. In einem zweiten Schritt erfolgt die Anpassung des ursprünglichen SoftwareProgramms. Auf diese Weise kann sowohl der longitudinale als auch der laterale Beurteilungsbereich für die Bewegungsamplitude in der Testeinstellung innerhalb der Software (Abb. 47) festgelegt werden. Die Bewegungsamplitude des simulierten Schlages registrieren Potentiometer am Ballpendel (Abb. 18) in Form von Spannungsveränderungen. Diese werden über die Blackbox (Abb. 46) zum Software-Programm auf einem Laptop weitergeleitet.

Abb. 46: Blackbox und Notebook für den Ballpendelsprinttest.

Methodik – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

168

Mittels dieser Daten erfolgt anschließend die Analyse der Schlagqualität. Hierbei werden die Spannungsveränderungen Kriterien zur präzisen Einteilung zugeordnet. Jene sind in diesem Kapitel empirisch bestimmt und näher dargestellt. Demnach sind neben der Messung einzelner Laufzeiten auch die Schlagqualitäten bestimmbar. Da sich letztere auf die Leistungsbeurteilung beim Ballpendelsprinttest auswirken, erfordert die Testdurchführung einen höheren Präzisionsgrad der tennisspezifischen Schlagbewegung und gleichzeitig eine hochgradige praxisrelevante Lösung wie z.B. in einer realen Matchanforderung. Befunde aus den Spielanalysen verdeutlichen, dass der Spielerfolg in Zeitdrucksituationen von zwei wesentlichen Faktoren abhängt. Erstens muss die Laufschnelligkeitsfähigkeit in der Praxis so gut ausgebildet sein, dass der Spieler den Ball erreicht. Zweitens ist die anschließende Qualität des Schlages ebenfalls leistungslimitierend. Denn häufig genügt es nicht, den Ball nur irgendwie ins gegnerische Feld zurück zu spielen, um sich aus einer bedrängten Situation zu befreien. Vielmehr sollte der Befreiungsschlag auch gut platziert sein.

Abb. 47: Hardware-Einstellung im Software Programm des Ballpendelsprinttests.

Methodik – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

169

Um an dieser Stelle Wiederholungen in der Arbeit zu vermeiden, wird zur näheren Beschreibung des angewendeten Testverfahrens (Ballpendelsprinttest) auf die Ausführungen im Kapitel 2.3.3.1 verwiesen. Die

verschiedenen

Veränderungen

in

den

Testabmessungen

sowie

Positionen der Ballpendel (Abb. 48) wurden im Rahmen dieser Untersuchung mit folgenden Anweisungen ausgeführt: 1. „Laufe schnellstmöglich in die entsprechende Spielfeldecke und schlage den ersten Ball als Notschlag aus einer bedrängten Situation über das Netz ins gegnerische Feld. Drücke Dich schnellstmöglich aus der Ecke ab, um in der gegenüberliegenden Spielfeldecke einen Passierball longline aus vollem Lauf zu spielen!“ 2. „Laufe schnellstmöglich in die entsprechende Spielfeldecke und schlage den ersten Ball als optimalen Schlag aus einer bedrängten Situation (Drive aus der offenen Schlagstellung – kein VH-Winner!) in das gegnerische Feld. Drücke Dich schnellstmöglich aus der Ecke ab, um in der gegenüberliegenden Spielfeldecke einen Passierball longline aus vollem Lauf zu spielen!“

BP2

Zielfläche

LS

SP

LS

Zielfläche

BP1

Abb. 48: Variationen im Aufbau des Ballpendelsprinttests.

Methodik – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

170

Neben der Startplatte, die pro Messvariation in einem Abstand von zwei, drei oder vier Metern hinter der Grundlinie positioniert war, sind die einzelnen Ballpendel sowohl näher an das Netz als auch nach vorne in das Einzelfeld hinein verschoben worden. Durch das Variieren des Testaufbaus veränderten sich einerseits die Laufdistanzen und andererseits die Laufrichtungen für die Tennisspieler (Abb. 48). Die angesprochenen Veränderungen in den Abmessungen beim Ballpendelsprinttest sind in der vorangegangenen Graphik skizzenhaft dargestellt. Nach dem Durchlaufen der verschiedenen Testaufbauvariationen lieferten die Probanden über einen Fragebogen notwendige Informationen zur Optimierung der Hardware-Konfiguration des Ballpendelsprints. Neben Angaben zur Treffpunkthöhe und zum Widerstand des Schlagsimulators (Ballpendel) wurde nach der praxisadäquatesten Position der einzelnen Ballpendel sowie der Startplatte gefragt. Die einzelnen inhaltlichen Fragen des Erhebungsbogens sind im Anhang (Abb. 88 bis Abb. 90) ausführlich dargestellt. Um die spezifische Abbrems- und Beschleunigungsfähigkeit bei Richtungswechseln detailliert bestimmen zu können, sind jeweils zwei Lichtschrankenpaare in dem Testablauf des Ballpendelsprints integriert worden. Die Standpunkte der Lichtschranken für die Richtungswechselzeiten sind hierbei so gewählt, dass die spezielle Zeitstruktur des Abbrems- und Beschleunigungsvorganges nahezu isoliert messbar ist. Zur Realisierung muss die Zeitmessung so nah wie möglich, aber zugleich in einem ausreichenden Abstand zu den jeweiligen Ballpendeln ausgerichtet sein. Ansonsten könnten Testpersonen mit einer großen Reichweite die jeweiligen Ballpendel von außen über den Messbereich hinweg auslösen. Demzufolge ist ein standardisierter Abstand zwischen den Lichtschranken und Ballpendeln gewählt worden, der unabhängig von den individuellen Körperkompositionen für alle Spieler ausreichend erscheint. Im Anschluss sollten alle Probanden in einem zweiten Untersuchungsabschnitt die einzelnen Ballpendel mit den folgenden Schlaganweisungen

Methodik – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

171

(Schlagrichtungen und entsprechender Schlaghärte), aus einer leichten Laufbewegung heraus, betätigen (Tab. 50). Zur visuellen Orientierung für den Schlagerfolg begrenzte die Einzelseitenauslinie sowie die Grundlinie die mit einer Länge von 8,0 m und einer Breite von 0,3 m großen Zielfelder. Tab. 50: Übersicht der unterschiedlichen Anweisungen für die Richtung und Härte der durchzuführenden Schläge.

1

Schlagart [Vorhand / Rückhand]

Schlagrichtung [longline / cross]

Schlagerfolg [in1 / out2]

Schlaghärte [fast3 / slow4]

Anzahl der Schläge

Vorhand

longline

in

fast

5

Vorhand

longline

out

fast

5

Vorhand

longline

in

slow

5

Vorhand

longline

out

slow

5

Vorhand

cross

in

fast

5

Vorhand

cross

out

fast

5

Vorhand

cross

in

slow

5

Vorhand

cross

out

slow

5

Rückhand

longline

in

fast

5

Rückhand

longline

out

fast

5

Rückhand

longline

in

slow

5

Rückhand

longline

out

slow

5

Rückhand

cross

in

fast

5

Rückhand

cross

out

fast

5

Rückhand

cross

in

slow

5

Rückhand

cross

out

slow

5

Gesamtschläge

80

2

3

: Zielfeld; : Doppelkorridor; : ausreichende Schlaghärte, mit welcher der Ball das Netz überquert, 4 : nicht ausreichende Schlaghärte

Die experimentellen Ergebnisse dienen zur Bestimmung der Referenzwerte, mit denen künftig die Schlagqualität beurteilt wird. Hierunter sind die Spannungsabweichungen zu verstehen, die beim Auslösen der Ballpendel an den Potentiometern auftreten. Mit Hilfe der Erstellung von Norm- bzw. Akzeptanzbereichen für die Schlaghärte („fast“/„slow“) sowie der seitlichen Abweichung („in“/„out“) sind zukünftig, wie oben beschrieben, die Laufzeiten mit Angaben zur dazugehörigen Schlagqualität (Präzision und Härte des Schlages) in der jeweiligen Spielsituation ergänzt. Die lateralen Werte können auch als x-Koordinaten bezeichnet werden, sie geben die seitliche

Methodik – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

172

Streuung der Schlagausführung an. Demgegenüber stellen die y-Koordinaten das Synonym für die longitudinalen Spannungsveränderungen dar. Zur Erstellung repräsentativer Normprofile reichen die erhobenen Daten der neun Probanden aus der vorliegenden Studie (Methode A) nicht aus (Tab. 54 und Tab. 55). Deshalb ziehen wir Datenmaterial aus anderen empirischen Untersuchungen (Methode B und C) zur Absicherung der Referenzbereiche heran (Tab. 56 und Tab. 57). Die Erhebungsmethoden A und C sind dabei identisch. In beiden Verfahren führen Tennisspieler vorgegebene Schlagbewegungen an den Ballpendeln aus. Neben diesen Erhebungsverfahren erfolgt die Bestimmung von Spannungsbereichen bei Grundlinienschlägen auch mittels einer so genannten „Bandmethode“ (Methode B). Dieses Verfahren ermittelt die Spannungsabweichung bei einer exakt bestimmten Schlagrichtung. An der jeweiligen Ballpendelkonstruktion ist ein Bauband befestigt, mit dem der Pendel durch Zug ausgelöst wird. Bei der Messdurchführung steht der Untersucher, je nachdem welche Schlagrichtung bestimmt werden soll, an der Grundlinie auf der gegenüberliegenden Spielfeldseite ca. 50 cm von der Einzelfeldlinie zur Spielfeldmitte entfernt. Während des Versuchsablaufs wird an dem stramm linear gespannten Band für die jeweilige Schlagrichtung gleichmäßig und mit derselben Intensität gezogen, so dass der Ballpendel bis zum Anschlag in die entsprechende Schlagrichtung bewegt und ausgelöst wird. Diese Verfahrensprozedur wurde zusammen mit der normalen „manuellen Schlagausführung“ (Methode C) für jede einzelne Schlagrichtung zwölf Mal hintereinander durchgeführt. Zur Gewährleistung von Messgenauigkeit und Zuverlässigkeit der Bandmethode erfolgte die Datenerhebung an jeweils drei unterschiedlichen Versuchszeitpunkten und ist zugleich auf Signifikanzen überprüft. Die nachstehende tabellarische Darstellung zeigt die drei unterschiedlichen Messmethoden im Überblick (Tab. 51).

Methodik – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

173

Tab. 51: Verschiedene Methoden zur Messung der Spannungsveränderungen. Methode

Bezeichnung

A

manuelle Schlagmethode

B

Bandmethode

C

manuelle Schlagmethode

3.6.2

Messverfahren der Spannungsveränderungen Erfassung von je fünf Schlägen pro Schlagrichtung der einzelnen Probanden Erfassung von je zwölf simulierten Schlägen pro Schlagrichtung durch Zug am Band Erfassung von je zwölf Schlägen pro Schlagrichtung

Ergebnisse der Untersuchung

Die Studienergebnisse sind in zwei Teilschritten ausgewertet. Im Vordergrund der Fragebogenuntersuchung stehen die Simulationskriterien für eine typische tennisspezifische Zeitdrucksituation, wie beispielsweise Treffpunkthöhe, Schlagwiderstand, Schlagposition und Testanweisung. Die gewonnenen Daten der Befragung für die Hardware-Konfiguration werden in den folgenden Tabellen mit Hilfe der absoluten und relativen Häufigkeit abgebildet. In einem zweiten Auswertungsschritt ist das Datenmaterial der drei Verfahrensmethoden (A, B und C) zur Berechnung der Referenzwerte dargestellt. Die Ergebnisaufbereitung zur Beurteilung der Schlagqualität umfasst sowohl Mittelwerte als auch Medianwerte mit den dazugehörigen Standardabweichungen. Komplettiert sind die Ergebnistabellen durch Maximal- und Minimalangaben. Darüber hinaus erfolgt in den kompletten Datentabellen im Anhang (Tab. 130 bis Tab. 133) aus datenschutztechnischen Gründen eine Zuweisung von Probandennummern.

Methodik – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

3.6.2.1

174

Befragung

Tab. 52: Absolute und relative Häufigkeiten zu den Einstellungen des Ballpendelsprints. Frage

Antwortmöglichkeiten

Häufigkeit absolut [n]

relativ [%]

2

22,2

7

78,8

Welche Treffpunkthöhe finden Sie in dieser tennisspezifischen Schlagsituation am adäquatesten?

niedriger Treffpunkt (kurze Stange) hoher Treffpunkt (lange Stange)

Wie beurteilen Sie den Treffpunkt bezogen auf die simulierende Situation?

zu niedrig

0

0,0

zu hoch

2

22,2

genau richtig

7

78,8

Welcher Schlagwiderstand war am spielnahesten?

leichter Widerstand

7

78,8

schwer Widerstand

2

22,2

Wie beurteilen Sie den Schlagwiderstand bezogen auf die simulierende Situation?

zu leicht

0

0,0

zu schwer

1

11,1

genau richtig

8

88,9

Tab. 53: Absolute und relative Häufigkeiten zu der Position der Ballpendel. Frage Welche Schlagposition kommt ihrer Meinung nach im Tennis am häufigsten vor? Welcher Ballpendel sollte vor der Grundlinie positioniert sein?

Antwortmöglichkeiten Doppelfeld / Grundlinie

Häufigkeit absolut [n]

relativ [%]

6

66,7

Doppelfeld / im Feld

1

11,1

Einzelfeld / Grundlinie

2

22,2

Einzelfeld / im Feld

0

0,0

1. Ballpendel

1

11,1

2. Ballpendel

2

22,2

keiner

6

66,7

Welche Position der Startplatte ist ihrer Meinung nach am günstigsten?

2m hinter der Grundlinie

9

100,0

3m hinter der Grundlinie

0

0,0

4m hinter der Grundlinie

0

0,0

Welche Schlagreihenfolge kommt ihrer Meinung nach im Tennis am häufigsten vor (Praxisnähe)?

VH → RH

2

22,2

RH → VH

4

44,4

VH → RH → VH

1

11,1

RH → VH → RH

2

22,2

Welche der beiden differierenden Testanweisungen ist ihrer Meinung am besten geeignet?

Testanweisung 1*

0

0,0

Testanweisung 2*

9

100,0

* Beschreibungen der beiden Testanweisungen 1 und 2 sind dem Kapitel 3.6.1.3 zu entnehmen.

Methodik – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

3.6.2.2

175

Spannungsveränderungen

Tab. 54: Mittel- ( ), Medianwerte und Standardabweichungen (±s) zu den Akzeptanzbereichen für die Vorhand mittels Methode A. Akzeptanzbereiche für die Schlaganweisungen mit der Vorhand* (Methode A) in - fast [n=45]

out - fast [n=45]

in - slow [n=45]

out - slow [n=45]

lateral

longitudinal

lateral

longitudinal

lateral

longitudinal

lateral

0,87

-0,03

0,87

0,00

0,56

-0,02

0,55

0,00

0,88

-0,02

0,85

0,00

0,55

-0,02

0,57

0,00

0,05

0,01

0,05

0,01

0,07

0,01

0,07

0,01

0,96

-0,01

0,94

0,01

0,65

-0,01

0,64

0,01

0,78

-0,05

0,79

-0,02

0,45

-0,04

0,43

-0,02

0,87

-0,09

0,86

-0,13

0,55

-0,08

0,54

-0,12

0,86

-0,08

0,86

-0,12

0,54

-0,09

0,53

-0,12

0,04

0,03

0,06

0,03

0,06

0,03

0,07

0,02

longitudinal

Vorhand longline Median ±s Maximum Minimum

Vorhand cross Median ±s Maximum Minimum

0,92

-0,05

0,94

-0,09

0,67

-0,04

0,70

-0,09

0,77

-0,13

0,75

-0,17

0,47

-0,12

0,45

-0,16

0,87

--

0,86

--

0,56

--

0,55

--

0,87

--

0,86

--

0,55

--

0,55

--

0,04

--

0,05

--

0,06

--

0,07

--

0,96

--

0,94

--

0,67

--

0,70

--

0,77

--

0,75

--

0,45

--

0,43

--

--

0.920

--

0.692

--

0.716

--

Vorhand gesamt Median ±s Maximum Minimum p-Wert

0.312

0.562

--

0.399

--

* Mittelwerte aus jeweils fünf Schlägen

Tab. 55: Mittel- ( ), Medianwerte und Standardabweichungen (±s) zu den Akzeptanzbereichen für die Rückhand mittels Methode A. Akzeptanzbereiche für die Schlaganweisungen mit der Rückhand* (Methode A) in - fast [n=45]

out - fast [n=45]

in - slow [n=45]

out - slow [n=45]

lateral

longitudinal

lateral

longitudinal

lateral

longitudinal

lateral

0,84

0,03

0,84

0,00

0,53

0,02

0,54

-0,01

0,85

0,03

0,85

0,00

0,53

0,02

0,54

0,00

0,03

0,01

0,04

0,01

0,06

0,02

0,06

0,02

0,90

0,05

0,89

0,01

0,63

0,05

0,65

0,02

0,78

0,01

0,79

-0,01

0,45

0,00

0,48

-0,03

longitudinal

Rückhand longline Median ±S Maximum Minimum

Methodik – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

176

… Fortsetzung

Akzeptanzbereiche für die Schlaganweisungen mit der Rückhand* (Methode A) in - fast [n=45]

out - fast [n=45]

in - slow [n=45]

out - slow [n=45]

lateral

longitudinal

lateral

longitudinal

lateral

longitudinal

lateral

0,85

0,09

0,85

0,12

0,52

0,09

0,51

0,13

Median ±S

0,85

0,10

0,84

0,13

0,53

0,09

0,50

0,14

0,04

0,02

0,04

0,03

0,06

0,02

0,06

0,03

Maximum Minimum

0,91

0,12

0,92

0,16

0,62

0,13

0,60

0,17

0,80

0,06

0,79

0,08

0,44

0,07

0,43

0,08

0,85

--

0,85

--

0,52

--

0,53

--

0,85

--

0,85

--

0,53

--

0,52

--

0,04

--

0,04

--

0,06

--

0,06

--

0,91

--

0,92

--

0,63

--

0,65

--

0,78

--

0,79

--

0,44

--

0,43

--

0.633

--

0.512

--

0.498

--

0.090

--

longitudinal

Rückhand cross

Rückhand gesamt Median ±S Maximum Minimum p-Wert

0.932

--

0.730

--

* Mittelwerte aus jeweils fünf Schlägen

Tab. 56: Mittel- ( ), Medianwerte und Standardabweichungen (±s) zu den Akzeptanzbereichen für die Vor- und Rückhand mittels Methode B. Akzeptanzbereiche für die Schlaganweisungen mit der Bandmethode* (Methode B) Vorhand longline longitudinal

lateral

Rückhand cross

longitudinal

longline

cross

lateral

longitudinal

lateral

longitudinal

lateral

1. Untersuchungszeitraum (UZa) Median ±s Maximum Minimum

0,94

-0,04

0,94

-0,09

0,93

0,02

0,94

0,09

0,94

-0,04

0,95

-0,09

0,94

0,02

0,94

0,09

0,04

0,01

0,04

0,02

0,02

0,01

0,04

0,01

1,01

-0,02

1,00

-0,05

0,95

0,05

1,00

0,12

0,88

-0,06

0,84

-0,12

0,89

0,00

0,87

0,07

2. Untersuchungszeitraum (UZb) Median ±s Maximum Minimum

0,94

-0,03

0,94

-0,08

0,94

0,02

0,93

0,09

0,94

-0,03

0,94

-0,08

0,94

0,02

0,95

0,09

0,03

0,02

0,02

0,03

0,03

0,01

0,03

0,02

1,00

0,00

0,98

-0,05

0,99

0,04

0,97

0,13

0,89

-0,05

0,92

-0,14

0,88

0,00

0,86

0,06

Methodik – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

177

… Fortsetzung

Akzeptanzbereiche für die Schlaganweisungen mit der Bandmethode* (Methode B) Vorhand longline longitudinal

Rückhand cross

lateral

longitudinal

longline

lateral

longitudinal

0,95

-0,09

0,96

cross

lateral

longitudinal

lateral

0,03

0,93

0,10

3. Untersuchungszeitraum (UZc) 0,94

-0,03

Median

0,95

-0,03

0,96

-0,09

0,96

0,03

0,94

0,10

±s Maximum Minimum

0,03

0,02

0,02

0,02

0,03

0,02

0,04

0,03

1,00

0,00

0,98

-0,05

1,01

0,05

0,98

0,14

0,88

-0,06

0,91

-0,12

0,92

0,00

0,87

0,06

0,94

-0,03

0,94

-0,09

0,94

0,02

0,93

0,09

Median ±s Maximum Minimum

0,94

-0,04

0,95

-0,08

0,94

0,02

0,94

0,09

0,03

0,02

0,03

0,02

0,03

0,01

0,04

0,02

1,01

0,00

1,00

-0,05

1,01

0,05

1,00

0,14

0,88

-0,06

0,84

-0,14

0,88

0,00

0,86

0,06

p-Wert

0.758

0.136

0.304

0.940

0.057

0.293

0.900

0.726

Gesamt

* Mittelwerte aus jeweils 12 Messversuchen

Tab. 57: Mittel- ( ), Medianwerte und Standardabweichungen (±s) zu den Akzeptanzbereichen für die Vor- und Rückhand mittels Methode C. Akzeptanzbereiche für die Schlaganweisungen mit der manuellen Schlagmethode* (Methode C)

Vorhand longline longitudinal

lateral

Rückhand cross

longitudinal

longline

cross

lateral

longitudinal

lateral

longitudinal

lateral

1. Untersuchungszeitraum (UZa) 0,92

-0,02

0,93

-0,10

0,87

0,03

0,85

0,08

Median ±s Maximum

0,92

-0,02

0,92

-0,11

0,88

0,03

0,85

0,08

0,01

0,01

0,01

0,02

0,03

0,01

0,03

0,01

0,94

0,00

0,95

-0,08

0,90

0,05

0,91

0,11

Minimum

0,90

-0,04

0,90

-0,13

0,80

0,01

0,81

0,06

2. Untersuchungszeitraum (UZb) Median ±s Maximum Minimum

0,92

-0,03

0,92

-0,11

0,85

0,03

0,85

0,08

0,93

-0,03

0,92

-0,11

0,85

0,03

0,86

0,09

0,01

0,01

0,02

0,01

0,03

0,02

0,03

0,02

0,94

-0,01

0,93

-0,09

0,90

0,06

0,90

0,11

0,89

-0,04

0,89

-0,13

0,80

0,01

0,79

0,06

Methodik – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

178

… Fortsetzung

Akzeptanzbereiche für die Schlaganweisungen mit der manuellen Schlagmethode* (Methode C)

Vorhand longline longitudinal

Rückhand cross

lateral

longitudinal

longline

cross

lateral

longitudinal

lateral

longitudinal

lateral

3. Untersuchungszeitraum (UZc) 0,92

-0,02

0,92

-0,11

0,86

0,03

0,86

0,08

Median

0,93

-0,02

0,93

-0,11

0,86

0,03

0,86

0,08

±s Maximum Minimum

0,02

0,01

0,02

0,01

0,04

0,01

0,02

0,01

0,95

0,00

0,96

-0,08

0,92

0,06

0,90

0,10

0,88

-0,04

0,88

-0,13

0,76

0,01

0,82

0,06

Gesamt 0,92

-0,02

0,92

-0,11

0,86

0,03

0,85

0,08

Median

0,92

-0,02

0,92

-0,11

0,86

0,03

0,86

0,08

±s Maximum Minimum

0,02

0,01

0,02

0,01

0,03

0,01

0,03

0,01

0,95

0,00

0,96

-0,08

0,92

0,06

0,91

0,11

0,88

-0,04

0,88

-0,13

0,76

0,01

0,79

0,06

p-Wert

0.965

0.214

0.347

0.469

0.397

0.759

0.502

0.859

* Mittelwerte aus jeweils 12 Messversuchen

Die nachstehende Tabelle beinhaltet alle Ergebnisse der drei durchgeführten Untersuchungsmethoden, die zur Bestimmung der Referenzwerte für die Schlagbeurteilung ermittelt wurden, mit Ausnahme der longitudinalen Daten aus der Bandmethode. Tab. 58: Mittel- ( ), Medianwerte und Standardabweichungen (±s) zu den Akzeptanzbereichen für die Vor- und Rückhand mittels der verschiedenen Methoden. Akzeptanzbereiche für die Schlaganweisungen aller Methoden1 Vorhand Gesamt

Median ±s Maximum Minimum 1

longline

Rückhand cross

longline

cross

longitudinal2

lateral

longitudinal2

lateral

longitudinal2

lateral

longitudinal2

lateral

0,91

-0,03

0,91

-0,10

0,86

0,03

0,85

0,09

0,92

-0,03

0,92

-0,10

0,86

0,03

0,86

0,09

0,03

0,02

0,03

0,02

0,03

0,01

0,03

0,02

0,96

0,00

0,96

-0,05

0,92

0,06

0,91

0,14

0,78

-0,06

0,77

-0,14

0,76

0,00

0,79

0,06

2

Mittelwerte aus insgesamt 81 Messversuchen für die jeweiligen Schläge; Werte der Methoden A und C

Diskussion – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

3.6.3

179

Diskussion der Untersuchungsergebnisse

Die Überprüfung der Messeigenschaften des Ballpendelsprinttests basiert auf den Ergebnissen der Befragung sowie der empirischen Referenzwertbestimmung mittels der drei bereits dargestellen Methoden. Vorrangiges Ziel dieser Untersuchungsreihe ist die Weiterentwicklung bzw. Testoptimierung zur Messung der komplexen Leistungsfähigkeit in einer wettspielspezifischen Zeitdrucksituation während des Tennismatches.

3.6.3.1

Testbedingungen (Hardware-Konfiguration)

Die Auswertung der Fragebögen liefert wichtige Informationen aus der Sportpraxis über die wahrgenommene Ballsituation während der Testdurchführung. Bei der Befragung handelt es sich um eine Primärforschung, da vergleichbare oder ähnliche Befunde bisher international nicht veröffentlicht sind. Es eröffnet sich daher ein Untersuchungsfeld mit einigen Unbekannten. Die Interpretation des Datenmaterials liefert demnach lediglich Tendenzen über die Spezifität des überprüften Testverfahrens. Mit etwa 79 % der Nennungen wird die Treffpunkthöhe beim Ballpendel (Schlagsimulator) für eine praxisrelevante Zeitdrucksituation als „genau richtig“ beurteilt. Die Mehrheit der Befragten (89 %) empfand den Schlagwiderstand der Ballpendelkonstruktion bezogen auf die simulierte Situation als sehr spielnah. Lediglich 11 % waren der Meinung, dass der Widerstand zu schwer für eine solche Schlagsituation ist. Die Ergebnisse der Probandenbefragung

lassen

die

Schlussfolgerung

zu,

dass

der

mechanische

Schlagsimulator (Ballpendel) den zuschlagenden Ball in einer tennisspezifischen Matchsituation unter Zeitdruck entsprechend simuliert. Beim Vergleich der unterschiedlichen Testaufbauten innerhalb des Ballpendelsprints sprechen sich zwei Drittel der Probanden für eine Position der Ballpendel am Schnittpunkt der Doppelseitenauslinie und Grundlinie aus. Die häufigste Begründung hierfür ist die Laufbelastung in einer typischen Spielsituation in der Wettkampfpraxis. Durch einen cross geschlagenen Ball, der

Diskussion – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

180

den Spieler weit aus dem Feld treibt, müssen nach einstimmiger Meinung der befragten Testpersonen häufig derartige Laufwege und Laufdistanzen unter Zeitdruck zurückgelegt werden. Ein Fünftel legte sich hingegen für die Positionierung an der Grundlinie Ecke Einzelfeldlinie fest. Bei der Frage, ob einer der Ballpendel vor der Grundlinie stehen sollte, äußerten sich nur 22 % für eine Verschiebung des zweiten Ballpendels in das Feld hinein. Indessen halten es 67 % für nicht angebracht, die Laufrichtung in das Feld hinein zu legen. Befunde verschiedener Spielerbeobachtungen aus den letzten Jahren bestätigten die Auffassung, die Laufschnelligkeit parallel an der Grundlinie zu messen (FERRAUTI u. FUST 1997, GEMPERLEIN 2005, PLICHT 2000, TAKE 2004, ULMER 1995). Da die Startposition des Ballpendelsprinttest zentral in der Grundlinienmitte standardisiert ist, wurden die Testpersonen speziell nach dem Abstand zwischen der Startplatte und der Grundlinie befragt. Trotz vereinzelter Meinungen, die Ausgangsposition sei vom jeweiligen Spielertyp abhängig, befürworteten alle Befragten einen zwei Meter großen Abstand zur Grundlinie. Bezüglich der Startplattenpositionierung erscheint eine zwei Meterdistanz zur Grundlinie empfehlenswert, da sie die Laufleistung an der Grundlinie nicht behindert. Rein rechnerisch betrachtet ergibt sich aus einem zwei Meter Abstand zwischen Startplatte und Grundlinie eine Laufdistanz zum ersten Ballpendel von ca. 5,8 m. Berücksichtigen wir hierbei das Hervorstehen der beweglichen Konstruktion des Ballpendels sowie die Schlägerlänge, so muss etwa ein Meter vom Laufweg subtrahiert werden. Folglich liegt die zurückzulegende Strecke von der Startplatte bis zum ersten Schlag im Bereich der unter hohem Zeitdruck auftretenden Laufwegdistanzen ( = 4,7 ± 1,6 m; vgl. Kapitel 3.4). Insgesamt sind 44 % der Befragten der Meinung, dass mehrheitlich die Schlagreihenfolge Rückhand zu Vorhand (RH→VH) im Tennis auftritt. Für rund 22 % dominieren jeweils Schlagabfolgen mit dem Vorhand- und abschließendem Rückhandschlag sowie intervallartige Schlagkombination aus drei Schlägen (RH→VH→RH). Der ursprüngliche Testablauf beinhaltet aufgrund früherer Analyseergebnisse einen Sprint zur Vorhandseite sowie

Diskussion – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

181

nach dem Richtungswechsel den anschließenden Lauf in die Rückhandecke (FERRAUTI u. FUST 1997, FERRRAUTI et al. 2000). Die Autoren erwähnen in ihren Ausführungen die mögliche umgekehrte Bewegungsausführung, betrachten diese jedoch aus ökonomischen Gründen als nicht zwingend erforderlich (ebd.). Aus persönlichen Gesprächen mit Tennistrainern, welche die Testdurchführung live beobachtet haben, ist hervorzuheben, dass sie in der Umkehr der ursprünglichen Testaufgabe eine bedeutende Zusatzinformation für die Richtungswechselfähigkeit der Spieler sehen. Durch den Ergebnisvergleich beider Laufrichtungen können Defizite aufgezeigt werden. Dieser Aspekt ist im Verlauf der vorliegenden Arbeit noch detaillierter dargelegt. Unabhängig von der jeweils vorgegebenen Laufrichtung hat die Anweisung entscheidenden Einfluss auf die Testsituation. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die zweite angewandte Testanweisung für den Ballpendelsprint von den Befragten bevorzugt wurde. Als Grund ist die Anforderungscharakteristik hervorzuheben, die neben Kurzsprints mit einem schnellen explosiven Richtungswechsel zugleich eine optimale und matchadäquate Schlagpräzision und Schlaggeschwindigkeit fordert. Damit erreicht der Ballpendelsprint einen höheren Präzisionsgrad in der Schlagbewegung und somit eine größere Wettkampfspezifität. Zusätzlich fiel auf, dass die Spieler den Test bei der Anweisung - „[…] schlage den ersten Ball als optimalen Schlag aus einer bedrängten Situation (Drive aus der offenen Schlagstellung – kein VH-Winner!) in das gegnerische Feld.“ (vgl. Kapitel 3.6.1.3) – motivierter absolvierten. Die Ergebnisse der beiden Merkmalsausprägungen Laufzeit und Schlagqualität ermöglicht eine wesentlich ausführlichere und matchähnlichere Analyse der komplexen Laufleistung unter Zeitdruckbelastungen.

Diskussion – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

3.6.3.2

182

Normprofil zur Beurteilung der Schlagqualität

Zur Bestimmung des lateralen Akzeptanzbereichs für die Spannungsveränderungen (Normprofil) treten in den drei verschiedenen Untersuchungsverfahren (Methode A, B und C) keine prüfstatistischen Unterschiede auf (Abb. 49; Tab. 58). Im Folgenden sind daher die Spannungen der seitlichen Bewegungsamplituden aller drei Methoden zusammengefasst (Abb. 50). Akzeptanzbereiche der drei Methoden Methode A

-0,03 -0,03

VH longline

Methode B

Schlagrichtungen

-0,03

Methode C

-0,09

VH cross

-0,11 -0,09

0,03

RH longline

0,02 0,02 0,09 0,09

RH cross

0,08

-0,15

-0,10

-0,05

0,00

0,05

0,10

0,15

laterale Spannung [mV]

Abb. 49: Durchschnittliche laterale Spannungsveränderungen während der Schlagbewegung bei den drei Erhebungsverfahren (Methode A, B und C).

Zur Festlegung des Akzeptanzbereiches hinsichtlich der Schlaghärte sind die entsprechenden Datenwerte aus der Messung mit der Bandmethode (Methode B) nicht berücksichtigt (Abb. 51; Tab. 58). Grund hierfür ist die fehlende Praxisnähe bei diesem Simulationsverfahren der Schlaghärte. Die vorliegenden Daten der beiden Methoden A und C weisen im prüfstatistischen Verfahren keine Signifikanzen untereinander auf, folglich können die Einzelergebnisse verglichen werden.

der

verschiedenen

Verfahrensweisen

miteinander

Diskussion – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

183

Akzeptanzbereiche der seitlichen Abweichung

Schlagrichtungen

-0,03

VH longline

VH cross

-0,10

RH longline

0,03

RH cross

-0,15

-0,10

-0,05

0,09

0,00

0,05

0,10

0,15

laterale Spannung [mV]

Abb. 50: Durchschnittliche laterale Spannungsveränderungen der unterschiedlichen Schlagbewegungen/ Bewegungsamplituden.

Akzeptanzbereiche der Schlaghärte

Gesamt

= 0,88

VH gesamt

RH gesamt

0,65

0,70

0,75

0,80

0,85

0,90

0,95

1,00

longitudinale Spannung [mV]

Abb. 51: Durchschnittliche

Spannungsveränderungen

der

longitudinalen

Bewegungsamplitude Gesamt, VHgesamt und RHgesamt aus den zwei Erhebungsverfahren (Methode A, B und C).

Diskussion – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

184

Akzeptanzbereiche der Schlagsimulationen am Ballpendel

longitudinale Spannung [mV] 1,00 0,90 0,80 0,70 0,60 0,50 0,40 0,30 0,20 0,10

rechter Ballpendel -0,10

-0,08

linker Ballpendel -0,06

-0,04

laterale Spannung [mV]

-0,02

0,00 0,00 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

laterale Spannung [mV]

Abb. 52: Akzeptanzbereiche zur Beurteilung der Schlagqualität.

3.6.4

Schlussbetrachtung der Untersuchungsergebnisse

Die vorliegende Studie beinhaltet eine kritische Prüfung der Testbedingungen des Ballpendelsprinttests zur Diagnostik der tennisspezifischen Laufschnelligkeit. Die Ergebnisse belegen, dass die Anforderungen der Schlagsimulation am Ballpendel (Hardware-Konfiguration) unter Zeitdruck denen der wettkampfspezifischen Spielsituation im Tennis nachweislich nahezu vollständig entsprechen. Hierbei muss aber berücksichtigt werden, dass der Einfluss der Reaktions- und Antizipationsfähigkeit bezogen auf die Schnelligkeitsleistung innerhalb des Testablaufs ausgeklammert bleibt. Ferner erfolgt mittels Softwareanpassung und Modifikationen eine weitere Annäherung der Testaufgabe an die reale Wettkampfsituation. Die Fest-

0,10

Schlussbetrachtung – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

185

legung von Normprofilen ermöglicht demzufolge eine Qualitätskontrolle in Form von objektiven Beurteilungskriterien für den Präzisionsgrad der jeweiligen tennisspezifischen Schlagbewegung. Nach Abwägung und Absicherung der Daten durch verschiedene Untersuchungsverfahren sind longline Schläge aus der rechten Spielfeldecke mit einer lateralen Spannungsabweichung von -0,03 bis -0,06 mV als gültig zu bewerten. Eine akzeptable Schlagqualität aus der linken Spielfeldecke unterscheidet sich hierbei lediglich durch die umgekehrten Vorzeichen des Spannungsbereiches (0,03 bis 0,06 mV). Die Schlaghärte (longitudinale Millivolt-Veränderung) ist in beiden Fällen mit mindestens 0,76 mV hinreichend. Folglich müssen für qualitativ ausreichende Schläge jeweils die beiden Kriteriumswerte eines Schlages, d.h. sowohl die laterale als auch die longitudinale Spannungsveränderungen, in diesem Akzeptanzbereich (Normprofil) liegen. Durch die Messung der beiden Merkmalsausprägungen Laufzeit und Schlagqualität ist mittels dieses Diagnostiktests eine wesentlich genauere und ausführlichere Analyse der maximalen tennisspezifischen Laufschnelligkeitsleistung unter Zeitdrucksituationen möglich. Die einzelnen Zwischenzeiten liefern hierbei zusammen mit der Endzeit notwendige Informationen über die Kurzsprintfähigkeit sowie Abbrems- und Beschleunigungsfähigkeit bei der qualitativen Ausführung eines Richtungswechsels nach einer tennisspezifischen Schlagbewegung. Dementsprechend ist die komplexe Leistungsfähigkeit bei Laufschnelligkeitsanforderungen umfassend durch eine annähernd wettkampfnahe Simulation diagnostizierbar.

Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

3.7

186

Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

Die vorliegende Studie verfolgte das Ziel, die Gütekriterien (Objektivität, Reliabilität und Validität) für drei ausgewählte unterschiedliche Testverfahren zur Diagnostik der Laufschnelligkeit im Tennis zu überprüfen. Um Wiederholungen in der vorliegenden Arbeit zu vermeiden wird zur näheren Beschreibung und Erläuterung der wissenschaftlichen Gütekriterien auf das Kapitel 2.3.2 verwiesen. Ein guter Test soll nach LIENERT und RAATZ (1994) sowohl objektiv, reliable als auch valide sein. Einer Beeinflussung der Testpersonen hinsichtlich dessen Leistungsfähigkeit ist in der vorliegenden Studie durch schriftliche Testinstruktion sowie Einschränkung der sozialen Interaktion zwischen Untersucher und Proband entgegengewirkt (Durchführungsobjektivität). Zudem weisen die Untersuchungssituationen standardisierte Messbedingungen auf. Zufällige oder systematische Verhaltensvariationen des Untersuchers sind somit während der Testdurchführung ausgeschlossen. Ferner ist das Datenmaterial mittels unabhängiger Messinstrumente (Lichtschranken und/ oder mechanisches Messzeitsystem - Ballpendel) erfasst. Bei Leistungstests, in denen die Schlüsselrichtung der Testaufgabe feststeht, ist die Auswertungsobjektivität nach LIENERT und RAATZ (1994) praktisch vollkommen verwirklicht. Bei den angewendeten Diagnostikverfahren sind die benötigten Laufzeiten für das Lösen der Testanforderung als determinierte Schlüsselrichtung anzusehen. Die Unabhängigkeit bei der Interpretation der Messresultate stellt sich durch Bewertung mittels Norm- bzw. Richtwerttabellen ebenfalls als vollkommen und zugleich trivial dar. Das vorliegende Kapitel behandelt daher die folgende grundlegende Fragestellung: •

Sind die wissenschaftlichen Hauptgütekriterien – Reliabilität und Validität – für die Diagnostiktests ausreichend erfüllt?

Methodik – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

3.7.1

Methodik der Untersuchung

3.7.1.1

Untersuchungsgut

187

Insgesamt nahmen 20 männliche Turniertennisspieler im Alter zwischen 20 und 28 Jahren (23,9 ± 2,2 Jahre) an der Studie teil (Tab. 59). Der Probandenpool bestand aus aktiven Verbands-, Oberliga- und Bundesligaspielern; acht Spieler waren zum Untersuchungsbeginn auf der deutschen Rangliste platziert. Tab. 59: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den anthropometrischen Daten der Probanden (R = Spieler auf der deutschen Rangliste). Pb. Nr.: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

R

Alter

Größe

Gewicht

BMI

[Jahre]

[cm]

[cm]

[cm]

[kg]

[kg/m2]

22

183,0

66,0

104,0

77,7

23,2

25 22

178,0

62,0

95,0

76,6

24,2

185,0

60,0

94,5

78,3

22,9

Armlänge Beinlänge

22

180,0

63,0

96,0

83,0

25,6

R

26

165,0

51,0

82,0

63,2

23,2

R

23

186,0

54,0

97,0

82,2

23,8

R

21

177,0

59,0

94,0

77,0

24,6

28

170,0

54,0

88,0

73,9

25,6

22

196,0

67,0

108,0

86,5

22,5

23

183,0

63,0

92,0

87,4

26,1

25

177,5

60,0

98,0

74,0

23,5

23

183,5

62,0

99,0

76,9

22,8

23

195,0

67,0

107,0

101,1

26,6

22

190,0

61,0

98,0

80,0

22,2

26

177,0

58,0

95,0

77,7

24,8

22

188,0

66,0

102,0

81,6

23,1

R

R

20

190,0

64,0

106,0

79,2

21,9

R

21

184,0

62,0

101,0

76,6

22,6

R

24

189,0

70,0

102,0

74,0

20,7

26

186,0

67,0

100,0

78,2

22,6

23,9 02,2

183,15 7,69

61,80 4,92

97,93 6,37

79,26 7,25

23,62 1,52

-0,589 -0,390 -0,553

1,000 0,751 0,880

0,751 1,000 0,807

0,880 0,807 1,000

0,712 0,493 0,583

-0,294 -0,274 -0,320

Gesamt ±s r Größe r Armlänge r Beinlänge

R = Spieler auf der deutschen Rangliste.

Methodik – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

188

In den folgenden tabellarischen Darstellungen der Studienergebnisse sind allen Tennisspielern aus datenschutztechnischen Gründen Probandennummern zugewiesen (Tab. 59). Nebenbei sind Schlaghand sowie Rückhandtechnik separat vermerkt (Tab. 60). In den Ergebnistabellen kennzeichnet das Symbol „R“ die Spieler, die eine Platzierung auf der deutschen Ranglisten besitzen. Tab. 60: Zusätzliche Informationen über die Probanden. Pb. Nr.: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

Platzierung DTB- Rangliste

R

Schlaghand

Rückhandtechnik (Griffhaltung)

rechts

einhändig

rechts

einhändig

rechts

beidhändig

rechts

beidhändig

R

rechts

beidhändig

R

links

beidhändig

R

R

R

R R

rechts

beidhändig

rechts

einhändig

rechts

einhändig

rechts

beidhändig

rechts

beidhändig

rechts

beidhändig

rechts

einhändig

rechts

beidhändig

rechts

einhändig

links

einhändig

links

beidhändig

rechts

einhändig

rechts

beidhändig

rechts

einhändig

R = Spieler auf der deutschen Rangliste

3.7.1.2

Untersuchungsgang

In dieser Studie sind drei unterschiedliche Testverfahren, die bereits zur Diagnostik der Laufschnelligkeit im Tennis verwendet werden, ausgewählt und auf deren Reliabilität und Validität überprüft worden. Zur Überprüfung der Reliabilität absolvierten die Probanden im Rahmen der Test-Retest

Methodik – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

189

Methode jeweils an zwei Versuchstagen das gleiche Testprotokoll. Die einzelnen Messungen wurden dabei an ein und demselben Wochentag, zur selben Tageszeit im Abstand von einer Woche durchgeführt. Die Ermittlung der Validität erfolgte mittels eines Befragungsbogens (Abb. 88 bis Abb. 90). Nähere Ausführungen zur Reliabilitäts- und Validitätsprüfung finden sich im Kapitel 2.3.2. Die Untersuchung fand in einem Zeitraum von zwei Wochen (14.06.04 bis 24.06.04) auf Teppichboden unter standardisierten und konstanten räumlichen Gegebenheiten in der Tennishalle Köln-Weiden (Clarks Family Sportpark GbR) statt (Abb. 53). Die Tennishalle wies durchgängig eine Umgebungstemperatur von ca. 22,0 Grad und eine relative Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 42,3 % auf. Lediglich zwei Gruppenteilnehmer absolvierten den Retest in der 27. Kalenderwoche.

Linearsprint, Ballpendelsprint und Pendelsprint

Juni

25. Kalenderwoche

Mo.

Di.

Do.

26. Kalenderwoche

Mo.

Di.

Do.

27. Kalenderwoche

Mo.

Abb. 53: Untersuchungszeitraum.

Alle Probanden waren aufgefordert, ihre Trainings- und Schlafgewohnheiten sowie ihre Nahrungsaufnahme zwischen dem ersten Untersuchungstermin und dem Retest konstant beizubehalten. Zudem sollten sie am Vortag sowie am Versuchstag keine hohen Belastungsintensitäten verrichten. Fragebögen protokollierten hierbei das Alltagsverhalten der Teilnehmer bezüglich der genannten Gesichtspunkte. Der wöchentliche Trainingsumfang für die Sportart Tennis belief sich im Durchschnitt auf sechs Stunden (6:00 ± 3:00 Std.). Neben der Sportart Tennis (53 %) wurden andere sportliche Aktivitäten (47 %) in der Woche im Mittel fünfeinhalb Stunden (5:30 ± 5:10 Std.)

Methodik – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

190

ausgeübt. Die folgende Abbildung (Abb. 54) verdeutlicht die prozentuale Verteilung der Sportaktivitäten. In der Kategorie „Sonstiger Sport“ sind alle anderen ausgeübten Sportarten wie Baseball, Basketball, Fußball, Gymnastik, Handball, Leichtathletik, Radsport, Schwimmen zusammengefasst.

Abb. 54: Sportaktivitäten der 20 männlichen Probanden in der Woche.

Nachdem die Probanden über den Ablauf der Studie unterrichtet worden sind, füllten sie zu Beginn der Untersuchung einen Personalbogen und Fragebögen aus. Neben den allgemeinen persönlichen Daten, wie beispielsweise Alter, Körpergröße und Gewicht wurden zusätzliche Informationen über die Nahrungsaufnahme und Belastungsform des Vor- und Untersuchungstages sowie über die Schlaghand und Rückhandtechnik (Griffhaltung) erhoben (Tab. 60). Ein Befragungsbogen am Ende der Messung diente zur Bestimmung der Testvalidität. Durch das Rating von Experten als „Konsens von Kundigen“ hier die Tennisspieler, erfolgte die Klärung, ob die Tests bzw. deren Elemente das zu erfassende Persönlichkeitsmerkmal optimal abbilden, um einen unmittelbaren und fehlerfreien Rückschluss auf den Ausprägungsgrad zu gewährleisten. Zusätzlich wurde erörtert, ob die Tests ein bestimmtes Konstrukt zu messen ermöglichen. Ein Test, der beispielsweise den individuellen Ausprägungsgrad der tennisspezifischen Laufschnelligkeits-

Methodik – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

191

fähigkeit erfassen soll, weist dann eine hinreichende Konstruktvalidität auf, wenn das vom Test erfasste Merkmal in entsprechender Übereinstimmung mit dem theoretischen Konstrukt „Laufschnelligkeit im Tennis“ steht (LIENERT u. RAATZ 1994). Weitere grundlegende Informationen zur Validität eines Tests sind dem Kapitel 2.3.2 zu entnehmen. Nach Anlegen der Polaruhr „VANTAGE NV“ und einer standardisierten Aufwärmphase für die bevorstehenden Schnelligkeitsanforderungen schloss die Vorbereitungsphase mit der Einweisung zu den einzelnen Diagnostikverfahren ab. Während der Testdurchführung beschränkte sich die soziale Interaktion zwischen dem Untersucher und den Probanden auf das Nötigste. Im Rahmen von Vierer-Gruppen absolvierten alle Probanden an den jeweiligen Versuchstagen ein standardisiertes Testprotokoll bestehend aus dem Linearsprint über 20 m, dem Ballpendelsprint und einem neu konzipierten Grundlinien-Shuttle (Pendelsprint; Abb. 55). Der Pendelsprint stellt gegenüber dem Ballpendelsprinttest eine alternative Messmethode zur Erhebung der Laufschnelligkeit in einer tennisadäquaten Spielsituation dar. Dieser Test beinhaltet keine Anforderungen einer Schlagbewegung, sondern im Gegensatz zum Ballpendelsprint eine Auge-Hand Koordinationsaufgabe (Ballaufnahme von einer Pylone) beim Durchqueren des Laufschnelligkeitsparcours mit Richtungswechseln. Für ausführlichere Testbeschreibungen wird auf das Kapitel 2.3.3.1 verwiesen. Insgesamt dauerte die Untersuchungsdurchführung eineinhalb Stunden. Die genaue Anordnung der Belastungsphasen ist in der nachfolgenden Graphik exemplarischen niedergelegt (Abb. 56). Dabei stellen die Variablen S1-4 die Probanden einer Untersuchungsreihe zu den verschiedenen Messzeitpunkten dar. Sie absolvierten die einzelnen Testdurchläufe der unterschiedlichen Messmethoden in gleicher Reihenfolge jeweils hintereinander. Dadurch konnte eine konstante Pausendauer gewährleistet werden. Während der beiden Testperioden trugen die Tennisspieler die gleichen Schuhe.

Methodik – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

Ballpendelsprint

192

Pendelsprint

SP

Linearsprint SP

Pendelsprint - RH

Pendelsprint - VH

Ballpendelsprint RH

Ballpendelsprint VH

Linearsprint

Aufwärmphase

Vorbereitungsphase

Abb. 55: Anordnung der angewendeten Testverfahren auf einem Tennisplatz.

S1 bis S4 Fragebögen Gewicht Größe Polaruhren anlegen Herzfrequenz RPE-Skala Musk. Zustand

[min]

20

40

60

Abb. 56: Zeitlicher Ablauf des Untersuchungsdesigns.

80

100

120

Methodik – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

3.7.1.3

193

Untersuchungsverfahren

Die nachstehenden Diagnostikverfahren (Tab. 61) sind auf ihre Reliabilität und Validität überprüft. Tab. 61: Angaben zu den ausgewählten Diagnostikverfahren. Test

Linearsprint

Messwerte (Zeiten) Laufzeiten: • 5 m, • 10 m, • 20 m Laufzeit

Ballpendelsprint

Laufzeiten: • 1. BP, • 2. BP, • Differenz 2.BP - 1. BP, • 1. LS1 beim 1. BP, 2 • 2. LS beim 2. BP, • Differenz 2.LS - 1.LS

Pendelsprint

Laufzeiten: • 1. Ball, • 2. Ball, • Differenz 2.Ball - 1.Ball, 1 • 1. LS beim 1. Ball, • 2. LS2 beim 2. Ball, • Differenz 2.LS - 1.LS

Testziele • • • • • • • •

• • • •

Versuche / Pausendauer

Startschnelligkeit (explosiver Abdruck) Antritts- und Beschleunigungsfähigkeit zyklische Laufschnelligkeit Laufkoordination

3 Sprints nach jeweils 60 s Pause

Startschnelligkeit (explosiver Abdruck) Antritts- und Beschleunigungsfähigkeit nach einem Richtungswechsel azyklische Laufschnelligkeit spieladäquate Laufkoordination mit Schlagbewegung

3 Sprints nach jeweils 120 s Pause

Startschnelligkeit (explosiver Abdruck) Antritts- und Beschleunigungsfähigkeit nach einem Richtungswechsel azyklische Laufschnelligkeit Laufanforderung mit Auge-/ Handkoordination

3 Sprints nach jeweils 120 s Pause

BP = Ballpendel; LS = Lichtschranke; 1 isolierte Richtungswechselzeit beim 1. BP / 1. Ball; 2 Richtungswechselzeit plus Lauf zum 2. BP / 2. Ball

Detaillierte Angaben zu allen angewendeten Testverfahren sind im Kapitel 2.3.3.1 dargestellt. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird daher auf diese Ausführungen verwiesen.

3.7.1.3.1

Laufzeiten

Die Laufzeiten beim Linearsprint über 20 m werden mittels drei Doppellichtschrankenpaare (Abb. 57) der Firma IMHOF TIMING (Steinbach, Deutschland) gemessen. Beim Ballpendelsprint erfolgt die Zeitnehmung mittels der mechanischen Konstruktion (Ballpendel) in Verbindung mit der Computer-

Methodik – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

194

software. Die zusätzlichen Zwischenzeiten beim Richtungswechsel des Ballpendels als auch beim Pendelsprint erfassen zwei Lichtschrankenpaare (Abb. 58) der Firma BROWER TIMING SYSTEM (Utah, USA). Die Endzeiten beim Pendelsprinttest werden mittels einer manuellen Handstoppuhr der Firma HANHART (Gütenbach, Deutschland; Abb. 59) ermittelt.

Abb. 57: Doppellichtschrankenanlage (IMHOF TIMING) mit Startplatte.

Abb. 58: Lichtschrankenanlage (BROWER TIMING SYSTEM).

Methodik – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

195

Abb. 59: Manuelle Handstoppuhr (HANHART).

Neben den Laufzeiten (s) der einzelnen Messverfahren sind im Rahmen der vorliegenden Studie folgende weitere Parameter wie Herzfrequenz, subjektives Belastungsempfinden, muskulärer Zustand der Beine erhoben.

3.7.1.3.2

Herzfrequenz

Die Aufzeichnung der Herzfrequenz erfolgte durch die Herzfrequenzuhr VANTAGE NVTM (Abb. 60) der Firma POLAR Elektro Oy (Kempele, Finnland). Dabei wurde die Herzfrequenz über zwei Elektroden am Sendegurt telemetrisch auf die Polaruhr übertragen und in fünf Sekundenintervallen gespeichert. Sender mit Brustgurt

Interface

Herzfrequenz-Uhr Empfänger

Abb. 60: Technische Ausrüstung zur Herzfrequenzmessung. Herzfrequenzuhr VANTAGE NVTM mit Brustgurt und Interface der Firma POLAR.

Methodik – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

196

Im Anschluss konnten die Daten über das Interface in den PC übertragen und mit der entsprechenden Computersoftware HR Analysis 5.04 analysiert werden.

3.7.1.3.3

Subjektives Belastungsempfinden

Zur Erfassung des subjektiven Anstrengungsgrades (Belastungsintensität) kam die Borg-Skala zum Einsatz (BORG 1998). Demnach bewertete der Proband sein momentanes Belastungsempfinden („Rate of Perceived Exertion“ [RPE]), d.h. wie schwer bzw. anstrengend eine vorgegebene Leistung ist, mit RPE-Werten zwischen 6 und 20 (Abb. 61). Den RPE-Werten sind dabei sprachliche Inhalte zugeordnet, von „sehr, sehr leicht“ für 7 bis „sehr, sehr schwer“ für 19. Aktueller Anstrengungsgrad (RPE – Skala) 20 19

sehr sehr schwer

18 17

sehr schwer

16 15

schwer

14 13

etwas anstrengend

12 11

leicht

10 9

sehr leicht

8 7

sehr sehr leicht

6

Abb. 61: Skala des subjektiven Belastungsempfindens nach BORG (1998).

Methodik – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

197

Die Probanden konnten ihr subjektives Belastungsempfinden sowohl in Worten als auch in Zahlen ausdrücken. Der Grund für den Zahlenbereich zwischen 6 und 20 liegt darin begründet, dass das Produkt aus dem angegebenen Skalenwert und dem Faktor zehn der ungefähren Herzfrequenz, die dem subjektiven Belastungsempfinden im Durchschnitt zugeordnet ist, entspricht. Bekanntlich bestehen nicht nur enge Korrelationen des RPE-Wertes zur Herzfrequenz, sondern auch zu anderen physiologischen Parameter, wie z.B. zum arteriellen Blutlaktat, zur Sauerstoffaufnahme oder Atemfrequenz während Belastung (BORG 1998, FROELICHER u. MYERS 2006, LÖLLGEN et al. 1977).

3.7.1.3.4

Muskulärer Zustand der Beine

Da sich die RPE-Skala vorrangig an dem Grad der aktuellen hämodynamischen Ausbelastung orientiert, scheint sie für die Beantwortung des muskulären Zustands der Beine während dieser unregelmäßigen und intervallförmigen Belastungsstruktur nicht ausreichend valide zu sein. Zur differenzierten Erfassung eines der augenblicklichen Erschöpfung übergeordneten muskulären Zustandes der Beine wurde eine zusätzliche Skala angewendet. Die Skalierung erfragt mit einer fünffachen Abstufung von „sehr langsam“ (sehr müde) bis „sehr explosiv“ (sehr frisch) nach dem momentanen Zustand der Beinmuskulatur (Abb. 62). Muskulärer Zustand der Beine 1

sehr langsam / sehr müde

2

langsam / müde

3

mittel

4

explosiv / frisch

5

sehr explosiv / sehr frisch

Abb. 62: Skala des muskulären Zustands.

Methodik – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

198

Durch den Einsatz dieser zwei Skalen war es möglich sehr detaillierte subjektive Informationen bezüglich des aktuellen Anstrengungsgrades und Zustandes der Beinmuskulatur zu erhalten. Die Ergebnisse dienen unter anderem der Kontrolle von Belastungsintensität und Leistungsbereitschaft der Probanden während der Testdurchführung. Diese stellen eine wichtige Voraussetzung im Hinblick auf den hohen Standardisierungsgrad für die Überprüfung der Reliabilität von Testverfahren dar.

3.7.2

Ergebnisse der Untersuchung

Die Ergebnisse sind in zwei Teilabschnitten übersichtlich dargestellt. Der erste enthält die erhobenen Daten zur Laufschnelligkeit aus den zwei Untersuchungsterminen und ist durch Korrelations- und Signifikanzberechnung ergänzt. Die Antworten aus der abschließenden Fragebogenuntersuchung sind im Rahmen des zweiten Abschnitts tabellarisch aufgearbeitet. Neben den im Folgenden abgebildeten Übersichtstabellen sind die kompletten Einzelwerte im Anhang aufgeführt (Tab. 134 bis Tab. 158).

3.7.2.1

Laufzeiten

Tab. 62: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu den Laufzeiten beim Linearsprint für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Laufschnelligkeit [s]

Linearsprint

5m

10 m

20 m

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

0,99 0,07

0,99 0,06

1,76 0,08

1,77 0,08

3,06 0,13

3,09 0,14

Gesamt ±s ICC unjust ICC unjust MW r

0.565 0.722 0.561

0.791 0.883 0.793

0.896 0.945 0.913

p-Wert

0.582

0.281

0.051

Ergebnisse – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

199

Tab. 63: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu den Laufzeiten beim Ballpendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Ballpendelsprint (VH→RH)

Laufschnelligkeit [s] BP 1

BP 2

Differenz

LS 1

LS 2

Differenz

(VH)

(RH)

(BP 2 - BP 1)

(RW VH)

(ZZ)

(LS 2 - LS 1)

1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo

Gesamt ±s

1,18 0,08

1,18 0,13

3,43 0,23

3,47 0,21

2,25 0,18

2,25 0,21

1,49 0,14

1,49 0,13

2,52 0,16

2,52 0,14

1,03 0,05

1,02 0,07

ICC unjust ICC unjust MW

0.540 0.701

0.807 0.893

0.700 0.824

0.844 0.916

0.870 0.931

0.694 0.819

r

0.587

0.813

0.697

0.845

0.872

0.701

p-Wert

0.861

0.247

0.929

0.663

1.000

0.424

Tab. 64: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu den Laufzeiten beim Ballpendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Ballpendelsprint (RH→VH)

Laufschnelligkeit [s] BP 1

BP 2

Differenz

LS 1

LS 2

Differenz

(RH)

(VH)

(BP 2 - BP 1)

(RW RH)

(ZZ)

(LS 2 - LS 1)

1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo

Gesamt ±s

1,18 0,09

1,20 0,11

3,43 0,21

3,48 0,17

2,26 0,16

2,28 0,15

1,57 0,13

1,60 0,14

2,59 0,15

2,62 0,16

1,02 0,07

1,03 0,07

ICC unjust ICC unjust MW

0.640 0.780

0.790 0.882

0.935 0.966

0.806 0.893

0.839 0.913

0.577 0.732

r

0.645

0.816

0.942

0.821

0.856

0.568

p-Wert

0.316

0.130

0.068

0.119

0.074

0.640

Ergebnisse – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

200

Tab. 65: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu den Laufzeiten beim Pendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Pendelsprint (VH→RH)

Laufschnelligkeit [s] 1. Ball

2. Ball

Differenz

LS 1

LS 2

Differenz

(VH)

(RH)

(2. Ball - 1. Ball)

(RW VH)

(ZZ)

(LS 2 - LS 1)

1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo

Gesamt ±s

1,36 0,10

1,36 0,10

5,07 0,25

4,96 0,20

3,71 0,27

3,61 0,18

1,53 0,09

1,51 0,09

2,54 0,11

2,54 0,11

1,02 0,06

1,03 0,04

ICC unjust ICC unjust MW

0.568 0.725

0.592 0.743

0.597 0.747

0.740 0.850

0.894 0.944

0.812 0.896

r

0.557

0.664

0.690

0.738

0.889

0.880

p-Wert

0.752

0.019

0.031

0.405

0.930

0.067

Tab. 66: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu den Laufzeiten beim Pendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Pendelsprint (RH→VH)

Laufschnelligkeit [s] 1. Ball

2. Ball

Differenz

LS 1

LS 2

Differenz

(RH)

(VH)

(2. Ball - 1. Ball)

(RW RH)

(ZZ)

(LS 2 - LS 1)

1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo

Gesamt ±s

1,37 0,12

1,34 0,09

5,10 0,29

4,92 0,18

3,73 0,25

3,58 0,13

1,53 0,09

1,48 0,08

2,53 0,12

2,52 0,10

1,01 0,05

1,04 0,05

ICC unjust ICC unjust MW

0.391 0.562

0.494 0.662

0.340 0.507

0.630 0.773

0.807 0.893

0.464 0.634

r

0.403

0.687

0.516

0.713

0.815

0.567

p-Wert

0.302

0.001

0.005

0.005

0.475

0.004

Ergebnisse – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

201

Tab. 67: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu weiteren Parametern beim Linearsprint für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. weitere Parameter Linearsprint

Herzfrequenz [min-1]

Subjektives Belastungsempfinden

Muskulärer Zustand

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

147,42 12,35

145,43 10,06

13,40 1,45

13,43 1,37

2,90 0,67

2,92 0,78

Gesamt ±s ICC unjust ICC unjust MW

0.840 0.913

0.719 0.837

0.878 0.935

r

0.865

0.710

0.882

p-Wert

0.171

0.891

0.847

Tab. 68: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu weiteren Parametern beim Ballpendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Ballpendelsprint (VH→RH)

weitere Parameter Herzfrequenz [min-1]

Subjektives Belastungsempfinden

Muskulärer Zustand

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

135,42 13,31

134,77 9,63

12,82 1,32

13,00 1,09

2,90 0,83

2,83 0,86

Gesamt ±s ICC unjust ICC unjust MW

0.829 0.906

0.058 0.110

0.789 0.882

r

0.866

0.057

0.783

p-Wert

0.679

0.627

0.601

Ergebnisse – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

202

Tab. 69: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu weiteren Parametern beim Ballpendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Ballpendelsprint (RH→VH)

weitere Parameter Herzfrequenz [min-1]

Subjektives Belastungsempfinden

Muskulärer Zustand

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

136,43 11,31

135,88 9,53

13,17 1,33

12,65 1,48

2,73 0,58

2,85 0,86

Gesamt ±s ICC unjust ICC unjust MW

0.900 0.947

0.471 0.640

0.757 0.862

r

0.910

0.493

0.819

p-Wert

0.610

0.121

0.314

Tab. 70: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu weiteren Parametern beim Pendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Pendelsprint (VH→RH)

weitere Parameter Herzfrequenz [min-1]

Subjektives Belastungsempfinden

Muskulärer Zustand

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

143,93 11,85

142,13 8,87

14,43 2,02

14,10 1,03

2,45 0,83

2,72 0,83

Gesamt ±s ICC unjust ICC unjust MW

0.837 0.911

0.446 0.617

0.791 0.884

r

0.878

0.549

0.825

p-Wert

0.187

0.391

0.026

Ergebnisse – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

203

Tab. 71: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), Berechnung des ICC und der Korrelation nach Pearson sowie Signifikanzen zu weiteren Parametern beim Pendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. weitere Parameter

Pendelsprint (RH→VH)

Herzfrequenz [min-1]

Subjektives Belastungsempfinden

Muskulärer Zustand

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

143,20 9,89

144,27 9,16

13,92 1,88

13,70 1,27

2,33 0,71

2,68 0,85

Gesamt ±s ICC unjust ICC unjust MW

0.652 0.789

0.087 0.159

0.739 0.850

r

0.646

0.090

0.820

p-Wert

0.560

0.662

0.005

3.7.2.2

Befragung

Tab. 72: Absolute und relative Bewertung hinsichtlich Eignung der Testverfahren zur Diagnostik der tennisspezifischen Laufschnelligkeit. BPS (VH→RH)

BPS (RH→VH)

abs. [n]

rel. [%]

abs. [n]

rel. [%]

abs. [n]

rel. [%]

abs. [n]

rel. [%]

sehr gut gut befriedigend ausreichend mangelhaft

4

20

4

20

4

20

4

20

9

45

9

45

8

40

8

40

5

25

5

25

5

25

4

20

2

10

2

10

3

15

4

20

0

0

0

0

0

0

0

0

n

20

100

20

100

20

100

20

100

Bewertung

±s

2,25 0,91

2,25 0,91

PS (VH→RH)

2,35 0,99

PS (RH→VH)

2,40 1,05

Ergebnisse – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

204

Tab. 73: Absolute und relative Bewertung der Testverfahren zur Diagnostik der tennisspezifischen Laufschnelligkeit (1 = bester Test; 4 = schlechtester Test). BPS (VH→RH)

BPS (RH→VH)

abs. [n]

rel. [%]

abs. [n]

rel. [%]

1 2

11

55

4

20

3

15

2

10

4

20

10

50

3

15

3

15

3 4

3

15

2

10

10

50

5

25

2

10

4

20

4

20

10

50

n

20

100

20

100

20

100

20

100

Bewertung

1,80 1,06

±s

PS (VH→RH) abs. [n]

2,30 1,03

PS (RH→VH)

rel. [%]

abs. [n]

2,75 0,97

rel. [%]

3,15 1,04

Tab. 74: Absolute und relative Häufigkeiten zur praktischen Relevanz der Laufwege der Diagnostikverfahren zur tennisspezifischen Laufschnelligkeit. Bewertung sehr hoch hoch mittel gering sehr gering n

Laufwege absolut [n]

relativ [%]

4 9 6 0 1

20 45 30 0 5

20

100 2,25 0,97

±s

Tab. 75: Absolute und relative Häufigkeiten zur Wahl des Laufwegs bei Diagnostikverfahren zur tennisspezifischen Laufschnelligkeit (1 = bester Laufweg; 2 = schlechtester Laufweg). Bewertung

Laufweg VH→RH

Laufweg RH→VH

absolut [n]

relativ [%]

absolut [n]

relativ [%]

1. Wahl 2. Wahl

9

45

11

55

11

55

9

45

n

20

100

20

100

±s

1,55 0,51

1,45 0,51

Ergebnisse – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

205

Tab. 76: Absolute und relative Häufigkeiten zur Notwendigkeit einer Schnelligkeitsdiagnostik im Tennis (1 = sehr wichtig; 5 = unwichtig). Bewertung

Schnelligkeitsdiagnostik absolut [n]

relativ [%]

sehr wichtig wichtig

5

25

13

65

mittel

2

10

weniger wichtig unwichtig

0

0

0

0

n

20

100 1,85 0,59

±s

Tab. 77: Absolute und relative Häufigkeiten zur Durchführung einer Schnelligkeitsdiagnostik im Tennis. Antwortmöglichkeiten

Durchführung absolut [n]

relativ [%]

ja nein

19

95

1

5

n

20

100

Tab. 78: Absolute und relative Häufigkeiten zum Stellenwert der Laufschnelligkeit bezüglich der konditionellen Faktoren (1 = hoher; 5 = geringer). Bewertung

Stellenwert absolut [n]

relativ [%]

1 2 3

10

50

8

40

2

10

4 5

0

0

0

0

n

20

100

±s

1,60 0,68

Ergebnisse – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

206

Tab. 79: Absolute und relative Angaben zur Treffpunkthöhe bei der Schlagausführung am Ballpendel. Antwortmöglichkeiten

Treffpunkt des BP absolut [n]

relativ [%]

zu niedrig genau richtig zu hoch

1

5

13

65

6

30

n

20

100

Tab. 80: Absolute und relative Angaben zum Schlagwiderstand bei der Schlagausführung am Ballpendel (BP). Anwortmöglichkeiten

Widerstand der BP absolut [n]

relativ [%]

zu leicht genau richtig zu schwer

2

10

11

55

7

35

n

20

100

3.7.4

Diskussion der Untersuchungsergebnisse

3.7.4.1

Reliabilitätbestimmung anhand der Laufzeiten

Die Berechnung der Reproduzierbarkeit ausgewählter Diagnostikverfahren zur Messung tennisspezifischer Laufschnelligkeitsanforderungen erfolgt mittels der Intraklassenkorrelation (WIRTZ u. CASPAR 2002). Zur Interpretation und Bedeutung der Ausprägung von Gütemaßen der Reliabilität können selten allgemeingültige Kriterien angegeben werden. Nach WIRTZ und CASPAR (2002) sind für die Güte von Koeffizienten lediglich grobe Richtlinien formuliert, da die Höhe der Zuverlässigkeitsmaße von einer Vielzahl von Faktoren abhängt. Diese sind dabei für die jeweilige Studie kennzeichnend. Deshalb sollte entweder aufgrund inhaltlicher Überlegungen oder aber aufgrund der Ergebnisse aus vergleichbaren Studien ein kritischer Wert für eine zufrieden stellende Reliabilität festgelegt werden (WIRTZ u. CASPAR 2002). Die vorliegende Bewertung der Testreliabilität orientiert sich

Diskussion – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

207

demnach im Folgenden an Studienbefunden mit vergleichbaren bzw. ähnlichen Testanforderungscharakteristika. Da frühere Studien häufig einen Korrelationskoeffizient r

Pearson

für die Reliabilität angeben, wurden die

Ergebnisse zur besseren Vergleichbarkeit und Diskussion neben der Berechnung der Intraklassenkorrelation zusätzlich einer Korrelationsberechnung nach Pearson unterzogen. Wie bereits im Kapitel 2.3.2.2 erwähnt gibt die Reliabilität das Maß an, mit dem ein Testinstrument ein bestimmtes Persönlichkeits- oder Leistungsmerkmal unter gleichen Bedingungen misst. Neben der Standardisierung der Ausgangssituation (vgl. Methodikteil) wurde während der Untersuchung die Herzfrequenz, das subjektive Belastungsempfinden (RPE, Borg-Skala) sowie der muskuläre Zustand der Beine zur Abschätzung der Anstrengungsbereitschaft und Motivation erhoben. Die durchschnittlichen Herzfrequenzen bleiben in allen Testläufen im Vergleich zum Retest prüfstatistisch unverändert (Abb. 63; Tab. 67 bis Tab. 71).

Herzfrequenzen Herzfrequenz [S/min]

200

1. Woche

180

2. Woche **

**

**

**

**

**

**

**

*

*

*

160

**

**

**

**

**

**

140

147,4

145,4

143,9

142,1

143,2

144,3

135,4

134,8

136,4

135,9

120 100 Linearsprint

BPS (VH-RH) BPS (RH-VH) PS (VH-RH)

Testverfahren

Abb. 63: Mittelwerte der Herzfrequenz in allen Testversuchen.

PS (RH-VH)

Diskussion – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

208

Mit Ausnahme zum Pendelsprinttest bestehen in den subjektiven Parametern zum Anstrengungsbefinden ebenfalls keine divergierenden Unterschiede (Tab. 67 bis Tab. 71). Die hohe Übereinstimmung der Herzfrequenz (ICC = 0.83 bis 0.90) mit Ausnahme beim Pendelsprint (RH→VH) sowie der muskuläre Zustand der Beine (ICC = 0.74 bis 0.88) zeigt deutlicht, dass die Probanden die einzelnen Tests an den beiden Untersuchungstagen mit derselben Intensität und Anstrengungsbereitschaft durchgeführt haben. Die ähnlich

hohen

Reliabilitätskoeffizienten

von

Herzfrequenz

und

dem

subjektiven Anstrengungsgrad von BODDINGTON et al. (2001) unterstützen diese Schlussfolgerung.

Im Linearsprint erreicht die Probandengruppe im Vergleich zwischen der ersten und zweiten Untersuchungswoche im Mittel fast identische Laufzeiten. Auf einem Signifikanzniveau von 5 % treten hierbei in der Varianzanalyse (vgl. Kapitel 3.3.2.1) keine prüfstatistischen Unterschiede in den drei Messabschnitten auf (Abb. 64; Tab. 62). Linearsprint 3,5

1. Woche

2. Woche

Laufleistung [s]

3,0

3,06

3,09

2,5 2,0 1,76

1,5 1,0

0,99

1,77

0,99

0,5 0,0 5m

10 m

20 m

Messpunkte Abb. 64: Mittelwerte in den drei Messabschnitten des Linearsprints.

Diskussion – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

209

In der Bestimmung der Reliabilität weist die Intraklassenkorrelation (ICC) mit zunehmender Laufdistanz beim Linearsprint steigende Koeffizienten auf. Bei der 10 m - Laufdistanz beträgt der ICC der Einzelmaße 0.79. Dieser ist identisch mit dem Korrelationskoeffizient nach Pearson r = 0.79 (p < 0.000). Die 20 m - Endzeitmarke ergibt einen ICC von 0.90 (r

Pearson

= 0.91; p < 0.000).

PAUOLE et al. (2000) ermittelten bei einem Linearsprint über 40 Yards für drei Messversuche Intraklassenkoeffizienten in Höhe von 0.89, 0.95 und 0.96. Nach Meinung der Autoren weist dieser Test bereits mit einem einzelnen Messversuch eine befriedigende Reliabilität auf. Auch andere Studien zur Bestimmung der Reliabilität berichten von ähnlich hohen Zuverlässigkeitskoeffizienten bei der Messung maximaler Laufbeanspruchungen (BODDINGTON et al. 2001). Zur Interpretation dieser Befunde beziehen sich die Autoren auf eine Aussage von VINCENT (1995). Nach dieser stehen im Allgemeinen Korrelationen über 0.90 für eine hohe Reproduzierbarkeit, Werte zwischen 0.80 bis 0.89 für eine moderate bzw. mittelmäßige Reliabilität und Angaben unter 0.80 für eine fragwürdige Zuverlässigkeit. Auch in Untersuchungen an jugendlichen Fußballspielern (U13 und U14) erreicht der Linearsprint (20 m) Reliabilitätskoeffizienten in Höhe von r

Pearson

= 0.88 bis 0.94 (LAUDENKLOS 2006, persönliche Mit-

teilung). In einer weiteren Studie an Fußballspielern sind sehr gute Reliabilitätskoeffizienten bei den Messdistanzen 5, 10 und 20 m des Linearsprints von r

Pearson

= 0.89, 0.92, 0.95 bekannt (FRICK et al. 1994). Unter

Berücksichtigung der vorangegangenen Befunde lässt sich als Ergebnis festhalten, dass der Linearsprint über 20 m in der vorliegenden Studie eine hohe Reproduzierbarkeit aufweist.

Im Ballpendelsprint sind sowohl für die Laufrichtung zur Vorhand und anschließend zur Rückhand (VH→RH) als auch für den umgekehrten Testablauf (RH→VH) geringfügige Verschlechterungen in den Laufzeiten festzustellen. Prüfstatistisch bleiben in allen vier Messpunkten im Vergleich zum Untersuchungstag Signifikanzen aus (Abb. 65 und 71; Tab. 63 und 64).

Diskussion – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

210

Ballpendelsprint (VH→RH) 4,0

1. Woche

2. Woche

3,5

Laufleistung [s]

3,43

3,47

3,0 2,5

2,52

2,56

2,0 1,5 1,0

1,49 1,18

1,49

1,18

0,5 0,0 1.BP (VH)

RW (VH)

ZZ

2.BP (RH)

Messpunkte

Abb. 65: Entwicklung der Mittelwerte für den Ballpendelsprint mit der Laufrichtungen (VH→RH); 1.BP = Vorhandschlag am 1. Ballpendel, RW = Richtungswechselzeit beim 1.BP, ZZ = Zwischenzeit nach dem RW, 2.BP = Rückhandschlag am 2. Ballpendel (Endzeit).

Ballpendelsprint (RH→VH) 4,0

1. Woche

2. Woche

3,5

Laufleistung [s]

3,43

3,48

3,0 2,5

2,59

2,62

2,0 1,5 1,0

1,57 1,18

1,6

1,2

0,5 0,0 1.BP (RH)

RW (RH)

ZZ

2.BP (VH)

Messpunkte

Abb. 66: Entwicklung der Mittelwerte für den Ballpendelsprint mit der Laufrichtungen (RH→VH); 1.BP = Rückhandschlag am 1. Ballpendel, RW = Richtungswechselzeit beim 1.BP, ZZ = Zwischenzeit nach dem RW, 2.BP = Vorhandschlag am 2. Ballpendel (Endzeit).

Diskussion – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

211

In einer Studie von BODDINGTON et al. (2001) zur Bestimmung der Reliabilität wurden für die Quantifizierung der gesamt zurückgelegten Laufstrecken bei einem modifizierten „5-m Multiple Shuttle Test“ mit 23 weiblichen Hockeyspielerinnen hohe Zuverlässigkeitskoeffizienten (ICC = 0.98) ermittelt. Nach der bereits erwähnten Richtlinie von VINCENT (1995) bezeichnen die Autoren die Gesamtdistanz beim „5-m Multiple Shuttle Test“ als sehr reliables Testinstrument zur Leistungsanalyse. Frühere Studienbefunde zum „20-m Multiple-stage Shuttle Test“ weisen einen Koeffizienten von r = 0.98 (LEGER u. LAMBERT 1982) bis zu r = 0.73 (MAHONEY 1992) auf. Eine andere Reliabilitätsuntersuchung an 304 Studenten ergab bei einem Laufschnelligkeitstest mit Richtungswechseln (T-Test) einen ICC von 0.98 (PAUOLE et al. 2000). Einen ähnlich hohen Reliabilitätskoeffizienten errechneten die Autoren bei einem weiteren Laufschnelligkeitstest. Dieser beabsichtigt, die Schnelligkeit nach mehreren Richtungswechseln auf kurzer Distanz zu messen (ROETERT et al. 1995). Folglich wurde dieses Verfahren (Hexagon Test) bereits in der Vergangenheit von der United States Tennis Association verwendet, um die „Agility“ ihrer Athleten zu analysieren (PAUOLE et al. 2000). Nach FRICK et al. (1994) verfügt ein 15 m-Sprint mit einem 90°-Richtungswechsel bei Fußballspielern über eine sehr gute Validität (r

Pearson

= 0.93).

Befunde aus Untersuchungen mit jugendlichen Fußballkaderspielern zeigen beim Gewandtheitslauf Koeffizienten der Intrakorrelation nach Pearson zwischen 0.73 und 0.80 (LAUDENKLOS 2006, persönliche Mitteilung). Der Gewandtheitslauf wird ähnlich wie der Ballpendelsprint im Tennis durch zyklische und vor allem azyklische Anforderungen wie z.B. durch das Antritts-, Abbrems- und Beschleunigungsvermögen bei einem Wechsel der Laufrichtung charakterisiert (FERRAUTI et al. 2005). Nach den bereits oben geschilderten Ausführungen zur Interpretation des Reliabilitätskoeffizienten stellt der Ballpendelsprinttest sowohl für die Laufrichtung zur Vorhand mit abschließendem Sprint zur Rückhand als auch für den umgekehrten Laufweg mit einen ICC = 0.88 bis 0.89 (Tab. 63 und Tab. 64) ein wissenschaftlich

Diskussion – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

212

reliables Diagnostikinstrument zur Messung der tennisspezifischen Laufschnelligkeit dar.

Der Mittelwert für die Endzeit des Pendelsprints mit Lauf in die Vorhandecke und anschließendem Lauf in die

gegenüberliegende

Rückhandecke

(VH→RH) verbesserte sich im Retest signifikant (Abb. 67; Tab. 65). Obwohl bei den Laufzeiten hinsichtlich des Richtungswechsels und der Zwischenzeit keine statistisch signifikanten Unterschiede festzustellen sind, weisen die Spieler im zweiten Untersuchungstag eine größere Differenz zwischen dem Richtungswechsel (RW) und der Zwischenzeit (ZZ) auf (p = 0.067; Tab. 65).

Pendelsprint (VH→RH) 6,0

1. Woche

*

2. Woche

Laufleistung [s]

5,0

5,07

4,96

4,0 3,0 2,54

2,0 1,0

1,36

1,36

1,53

2,54

1,51

0,0 1.Ball (VH)

RW (VH)

ZZ

2.Ball (RH)

Messpunkte

Abb. 67: Entwicklung der Mittelwerte für den Pendelsprint mit der Laufrichtungen (VH→RH); RW = Richtungswechselzeit beim 1.Ball, ZZ = Zwischenzeit nach dem RW.

Die Endzeiten des Pendelsprints mit entgegen gesetzter Laufreihenfolge (RH→VH) zeigen hinsichtlich der zweiten Testwoche eine hochsignifikante Laufschnelligkeitsverbesserung von 3,5 % (Abb. 68; Tab. 66).

Diskussion – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

213

Pendelsprint (RH→VH) 6,0

1. Woche

**

2. Woche

Laufleistung [s]

5,0

5,10

4,92

4,0 3,0

1,0

2,53

**

2,0 1,37

1,34

1,53

2,52

1,48

0,0 1.Ball (VH)

RW (VH)

ZZ

2.Ball (RH)

Messpunkte

Abb. 68: Entwicklung der Mittelwerte für den Pendelsprint mit der Laufrichtungen (RH→VH); RW = Richtungswechselzeit beim 1.Ball, ZZ = Zwischenzeit nach dem RW.

Hierbei differiert zudem sowohl die Richtungswechselzeit (RW) als auch die Differenz nach dem Richtungswechsel bis zur Abnahme der Zwischenzeit (ZZ) hochsignifikant. Dieser Befund wird durch den höheren Erschöpfungsgrad (muskulärer Zustand der Beine und subjektives Belastungsempfinden) der Probanden bestätigt. Die Angaben zum muskulären Zustand der Beine unterscheiden sich ebenfalls im Vergleich zum Untersuchungstag hochsignifikant (p = 0.005; Tab. 71). Ein möglicher einsetzender Lerneffekt beispielsweise bei der Ballaufnahme während des ersten Richtungswechsels ist trotz des zeitlichen Mindestabstands von sieben Tagen zwischen den zwei Untersuchungen (HORSTMANN et al. 1999) nicht auszuschließen. Bereits frühere Arbeiten konnten aufgrund der Auswirkung von Übungs- und Lernprozessen

bei

Wiederholungstests

Leistungsveränderungen

feststellen

(BODDINGTON et al. 2001, HOPKINS et al. 2001). Die letztgenannten Autoren fordern besonders bei einem Leistungstest an Athleten im Vorfeld der Untersuchung mindestens einen Probeversuch. WRAGG et al. (2000)

Diskussion – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

214

berichten, dass ein möglicher Lerneffekt zur Lösung der Testaufgabe bei drei Versuchen nahezu auszuschließen ist. Die Intraklassenkorrelationen der Laufzeiten (1. und 2. Ball) steigen bei diesem Testverfahren mit Laufrichtung VH→RH von der ersten Ballaufnahme (ICC = 0.57) bis zur Aufnahme des zweiten Balls (ICC

Endzeit

= 0.59) ver-

gleichsweise gering an. Die Intraklassenkorrelationen des umgekehrten Testablauf (RH→VH) liegen im Vergleich zum Lauf VH→RH wesentlich niedriger (ICC Endzeit = 0.49; Tab. 66). Im Gegensatz zu den beiden vorangegangenen Testverfahren zur Messung der Laufschnelligkeit erreicht der Pendelsprint mit Zeitnehmung mittels Handstoppuhr nach den zugrunde liegenden Bewertungskriterien (BÖS et al. 2000, VINCENT 1995) keine ausreichende Reproduzierbarkeit. Deshalb sollte dieser Test mit großer Vorsicht verwendet werden. Nach LIENERT und RAATZ (1994) eignet sich ein Test mit einem Reliabilitätskoeffizienten zwischen 0.50 und 0.70 bestenfalls als Forschungsinstrument zum Vergleich von Gruppen hinsichtlich des zu untersuchenden Merkmals. Dabei ist jedoch keine individuelle Differenzierung möglich. Die niedrigen Intraklassenkorrelationen der Endzeiten sind bei dem vorliegendem Diagnostikinstrument mit großer Wahrscheinlichkeit auf die manuelle Handmessung mittels Stoppuhr zurückzuführen. Denn bei der Verwendung einer Stoppuhr zwecks Zeitnehmung ist nach BALSOM (1994) nicht auszuschließen, dass die Messgenauigkeit durch einen menschlichbedingten Messfehler beeinträchtigt wird. Diese Auffassung bestätigen die Korrelationsberechnungen der Laufzeiten für den Richtungswechsel sowie für die Zwischenzeit während des Pendelsprinttests, die mittels Lichtschranken gemessen sind. Hierbei treten ähnliche Koeffizienten wie beim Ballpendelsprinttest

auf.

Die

jeweiligen

Intraklassenkorrelationen

(ICC)

der

Zwischenzeiten (Lichtschranken) liegen über 0.80 (Tab. 65 und Tab. 66). Die Art der Zeitnehmung ist daher für die Aussagekraft des Messinstrumentes von entscheidender Bedeutung. Weitergehende Ausführungen zur Messung von Laufzeiten mittels einer manuellen Stoppuhr sind im nachfolgenden Kapitel 3.8 dargelegt.

Diskussion – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

3.7.4.2

215

Validitätsbestimmung anhand der Befragungsergebnisse

Nach FRICK et al. (1994) kann aus inhaltlicher Sicht von einer Validität des Ballpendel- und Pendelsprinttests sowie des Linearsprints über zehn Meter ausgegangen werden, da sich deren Aufbau am Anforderungsprofil der Sportart Tennis orientiert. Zum einen integrieren die beiden erst genannten Tests einen Richtungswechsel an der Grundlinie und zum anderen liegen die zurückzulegenden Laufstrecken im Bereich der wettkampfspezifischen Laufbeanspruchungscharakteristik (vgl. Kapitel 3.4). Da das mit dem Diagnostikinstrument zu erfassende Merkmal jedoch sehr komplex ist, erfolgt die Bestimmung der Validität dieser Tests zusätzlich mittels eines Experten-Ratings. Dabei stellt sich das Kriterium als etwas Relatives, als Resultat einer Übereinkunft dar (LIENERT u. RAATZ 1994). Als Kriterium für die Gültigkeit der Testverfahren wurde immer die Frage nach der „Tennisspezifität“ vorgegeben. Unter dieser Konstellation beurteilen die Befragten sowohl den Ballpendelsprint (65 %) als auch den Pendelsprint (60 %) als gutes bis sehr gutes Diagnostikinstrument, um die tennisspezifische Laufschnelligkeit zu messen (Abb. 69; Tab. 67). Zwei Drittel der Befragten ordnen den zurückzulegenden Laufdistanzen eine hohe bis sehr hohe Bedeutung hinsichtlich der tennisspezifischen Wettkampfsituation zu. Im internen Ranking der Testverfahren gemäß der Beurteilung nach der Eignung nimmt der Ballpendelsprinttest mit der Testvariation VH→RH vor dem umgekehrten Ablauf (RH→VH) den ersten Rang ein. Wie aus der nachstehenden Abbildung (Abb. 70; Tab. 68) hervorgeht, belegt der Pendelsprint hierbei nur den dritten (VH→RH) und vierten Platz (RH→VH). Aus der Sicht des Tennisexperten wird der Ballpendel, wie die Ergebnisse verdeutlichen, als beste Variante zur Messung der maximalen Laufbeanspruchung mit integriertem Richtungswechsel angesehen. Grund für das bessere Abschneiden ist vermutlich die Schlagsimulation an den Ballpendelkonstruktionen. Diese koordinative Aufgabe stellt einen wesentlich sportartspezifischeren Anspruch für die Testperson dar als beispielsweise der Pendelsprinttest, obgleich auch die Aufnahme von

Diskussion – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

216

zwei Bällen eine gute bzw. hohe koordinative Fähigkeit hinsichtlich der Abstimmung zwischen Auge und Hand voraussetzt.

relative Häufigkeit [%]

100

sehr gut

gut

befriedigend

ausreichend

mangelhaft

80 60 40 20

45

45 40 25

25

20

20

20

10 0

10 0

BPS (VH-RH)

BPS (RH-VH)

0

40

20

15

20 20

20

0

PS (VH-RH)

0

PS (RH-VH)

Testverfahren

Abb. 69: Absolute und relative Angaben zur Eignung der Testverfahren bei der Diagnostik der tennisspezifischen Laufschnelligkeit.

Beurteilung der Testverfahren

Testverfahren

BPS (VH-RH)

1,80

BPS (RH-VH)

2,30

PS (VH-RH)

2,75

PS (RH-VH)

3,15

0

1

2

3

4

5

Wertung [1-4] Abb. 70: Mittelwerte und Standardabweichung zur Beurteilung der Testverfahren nach ihrer Eignung (1=bester Test; 4=schlechtester Test).

Diskussion – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

217

Obwohl Befunde von Spielerbeobachtungen systematisch belegen, dass in Zeitdrucksituationen der Lauf zur Vorhandseite dominiert, liefert die Umfrage hinsichtlich der zu favorisierenden Laufrichtung kein eindeutiges Ergebnis (Tab. 70). Die Laufwegdistanzen der beiden Tests besitzen nach Meinung der Befragten eine hohe bis sehr hohe praktische Relevanz für die tennisspezifische Wettkampfsituation. Bereits in einer früheren Untersuchung wurde dem Laufweg des Ballpendelsprints im Vergleich zu vier weiteren Laufschnelligkeitstests die größte Bedeutung zugeordnet (BEUNING 1995). FUST et al. (1997) stellten mittels eines Videovergleichs fest, dass die angewandten Techniken zur Lösung einer simulierten Spielsituation gemäß dem Ballpendelsprint mit zugespielten Bällen jenen von Profitennisspielern im Wettkampf gleichen. Als Qualitätsmerkmal der simulierten Spielsituation durch zugespielte Bälle dienten die Schlagpräzision (Kontrolle) und die Laufleistung (schneller Übergang zum Sprint) nach dem Richtungswechsel zur Platzmitte. Treten mögliche Defizite im Bereich der Kraft und/ oder Koordination auf, zeigen sich diese sowohl in der simulierten Situation als auch beim Ballpendelsprint (FUST et al. 1997). Umgekehrt ist eine gleichermaßen gute technische Schlagausführung sowie Richtungswechselfähigkeit auf die Testdurchführung übertragbar. Die gleichzeitige Erfassung von Laufzeit und Schlagqualität (vgl. Kapitel 3.5) beim Ballpendelsprint ermöglicht somit die komplexe Laufschnelligkeitsleistung unter einer fast wettkampfnahen Matchsituation in Zeitdrucksituationen zu diagnostizieren. Zur Analyse denkbarer Differenzen im Seitenvergleich sollten in einer Diagnostik der Laufschnelligkeit stets beide Variationen der Laufrichtung getestet werden. Des Weiteren würden mit Ausnahme einer Person alle Befragten die vorgestellten Tests für eine Schnelligkeitsdiagnose in der Tennispraxis durchführen. Nach den Vorgaben von LIENERT und RAATZ (1994) kann das Kriterium der Gültigkeit aufgrund der Umfrageergebnisse mit Experten unter Verzicht auf einen numerischen Validitätskennwert für den Ballpendelsprinttest als ausreichend erfüllt bezeichnet werden.

Diskussion – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

218

Neben dem bereits durchgeführten Experten-Rating werden vielfach Testverfahren in der Weise auf ihre Validität geprüft, dass sie mit anderen für dasselbe Persönlichkeitsmerkmal als valide anerkannten Tests korreliert werden (LIENERT u. RAATZ 1994). In diesem Abschnitt ist die Validierung der Diagnostikverfahren durch Berechung der Korrelationen zwischen dem Linearsprint (LS) und Ballpendelsprint (BPS) sowie Pendelsprint (PS) ergänzt. Die beiden letztgenannten Tests unterscheiden sich lediglich in den Anforderungen zum Zeitpunkt des Richtungswechsels. Der Zusammenhang zwischen der Laufleistung des Linearsprints (10 m) und dem Ballpendelsprint beträgt r LS(10)-BPS(VH→RH) = 0.635 und r LS(10)-BPS(RH→VH) = 0.617. Die Laufzeiten des Pendelsprints korrelieren mit der 10 m Zeit aus dem Linearsprint deutlich geringer (r

LS(10)-PS(VH→RH)

= 0.468 und r

LS(10)-PS(RH→VH)

= 0.506). Im Einzelfall

treten im Ranking der unterschiedlichen Schnelligkeitstests starke Abweichungen auf (Abb. 71). Lediglich zwei Spieler tendieren in den Rankings aller Testverfahren zwischen vier Rangplätzen. Im Vergleich zwischen den vier tennisspezifischen Laufschnelligkeitstests (BPS und PS) platzieren sich sechs der Probanden in einem Bereich von vier Rangplätzen. Deshalb ist der Befund aber nicht notwendigerweiser Ausdruck einer unzureichenden Validität, sondern legt vielmehr die Vermutung nahe, dass die Anforderungscharakteristik der beiden Richtungswechseltests nicht vollständig mit der des Linearsprints übereinstimmt. Sowohl der Ballpendelsprint als auch der Pendelsprint stellen einen wesentlich höheren Anspruch an die tennisspezifische Koordinationsfähigkeit sowie an das Laufschnelligkeitsvermögen der Spieler. Besonders bei maximalen Laufbelastungen mit Richtungswechseln nehmen die Schnell- und Explosivkraft der Beine (Abbrems- und Beschleunigungsfähigkeit) eine wesentlich größere Bedeutung für den schnellen Übergang in den Sprint zur Platzmitte ein. Frühere Studien von ZÜNDORF (1993) sowie von FERRAUTI und WEBER (1994) gehen trotz einer gemeinsamen Varianz zwischen dem Zick-Zack Lauf und dem Linearsprint (20 m/ 10 m) von 72 % und 50 % davon aus, dass die beiden miteinander korrelierten Verfahren eine ebenfalls geringe Übereinstimmung in ihrer Anforderungsstruktur aufweisen.

Diskussion – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

LS 5m

LS 10 m

LS 20 m

BPS (VH-RH)

BPS (RH-VH)

PS (VH-RH)

219

PS (RH-VH)

TE RÖ LW MG MA FG JH DS ChP RV PW DD TT AD FS SR CS TS BU CP

Abb. 71:

Individuelle Analyse der Rangfolge von den Probanden in verschiedenen Schnelligkeitstests (LS = Linearsprint, BPS = Ballpendelsprinttest, PS = Pendelsprinttest).

In einer Studie von PAUOLE et al. (2000) zur Validierung des T-Tests als allgemeines Messinstrument für die „leg speed“, „leg power“ und „agility“ von Sportlern unterschiedlicher Leistungsniveaus treten zusammenhängende gemeinsame Varianzen unter 50 % für Männer und nur 62 % für Frauen in der T-Test Leistung auf. Dabei weist die „leg speed“ von diesen drei physischen Eigenschaften die höchste Korrelation mit dem T-Test auf und erreicht den höchsten Grad an Gültigkeit. Im Hinblick auf die „agility“ und „leg power“ lassen die relativ niedrigen Korrelationskoeffizienten (r = -0.36 bis 0.31) mit den jeweiligen Messverfahren auf eine schlechte Validität schließen.

Schlussbetrachtung – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

3.7.5

220

Schlussbetrachtung der Untersuchungsergebnisse

Die Studienbefunde liefern den empirischen Nachweis, dass sowohl der Ballpendelsprint als auch der Linearsprint hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Messverfahren mittels Intraklassenkorrelationsberechnung (ICC) hohen wissenschaftlichen Ansprüchen entsprechen. Im Gegensatz zu den beiden reliablen Diagnostikinstrumenten weist der Pendelsprinttest (GrundlinienShuttle) mit der manuellen Zeitnehmung keine ausreichende Reproduzierbarkeit auf. Dieser Test eignet sich demnach bestenfalls als Messinstrument zum Vergleich von Gruppen im Hinblick auf die zu erfassende Merkmalsausprägung und nicht zur Differenzierung geringer Leistungsunterschiede. Zur umfassenden Diagnose der sportartspezifischen Laufschnelligkeit im Tennis müssen die angewendeten Testverfahren nicht nur reliable, sondern auch valide sein. In diesem Zusammenhang heben sich insbesondere die bereits angesprochenen Richtungswechseltests hervor. Die Ergebnisse des Experten-Ratings zeigen, dass sowohl der Ballpendelsprint als auch der Grundlinien-Shuttle das Validitätskriterium „Tennisspezifität“ erfüllen. Beide Testverfahren stellen nach Meinung der befragten Trainer ein gutes bis sehr gutes Instrument dar, um die tennisspezifische Laufschnelligkeit zu diagnostizieren. Dem Ballpendelsprint ist dabei jedoch die höchste Bedeutung zur Messung der maximalen Laufbeanspruchung mit integriertem Richtungswechsel auf den festgelegten Laufdistanzen zugeordnet. Denn die Messparameter (Laufzeiten und Schlagqualität) liefern wichtige Informationen über die komplexe Laufschnelligkeitsleistung in einer nahezu wettkampfspezifischen Matchsimulation unter Zeitdruck. Zur detaillierten Analyse möglicher Defizite im Seitenvergleich ist die Durchführung beider Testvariationen (Laufrichtungen: VH→RH und RH→VH) empfehlenswert. Auf der Grundlage, dass die Leistungsfähigkeit in Spielsituationen mit maximalen Laufbeanspruchungen im Tennis von vielen physischen Eigenschaften abhängt, sollte eine Testbatterie zur detaillierten Messung mehrere sich ergänzende, aufeinander abgestimmte Einzeltests beinhalten. Der Linearsprint liefert dementsprechend Auskunft über die zyklische Bewegungs-

Schlussbetrachtung – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

221

schnelligkeit auf der 5, 10 und 20 m Distanz. Demgegenüber bestimmt der Ballpendelsprinttest die Kombination von zyklischen und vor allem azyklischen Anforderungen (Antritts-, Abbrems- und Beschleunigungsfähigkeit) in einer simulierten Spielsituation mit integriertem Richtungswechsel. Durch den anschließenden Auswertungsprozess der Laufzeiten beider Einzeltests ist beispielsweise die Umsetzung der allgemeinen Antritts- und Beschleunigungsfähigkeit (Linearsprint) in die tennisspezifische Spielsituation anhand der Ballpendelergebnisse unter Berücksichtigung der koordinativen Gesichtspunkte überprüfbar. Die Höhe der Zusammenhänge zwischen einzelnen Testergebnissen behandelt das Kapitel 3.9 im Folgenden ausführlich.

Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

3.8

222

Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

Im vorangegangenen Kapitel wurde bei der Interpretation der niedrigen Intraklassenkorrelation des Pendelsprinttests auf eine mögliche Messungenauigkeit in der Zeitnehmung mittels Stoppuhr hingewiesen (vgl. Kapitel 3.7). BALSOM (1994) berichtet, dass bei der Verwendung einer gewöhnlichen Stoppuhr zwecks Zeitnehmung die Messgenauigkeit (1/10 s) durch einen menschlichbedingten Messfehler beeinträchtigt wird. Die vorliegende Problematik lässt sich exemplarisch am Vergleich der beiden Tests – Ballpendelsprint und Pendelsprint – aus dem vorangegangenen Kapitel verdeutlichen. Zwischen den gemessenen Endzeiten beim Pendelsprint besteht jeweils sowohl für die Laufvariante VH→RH (r auch für RH→VH (r

Endzeit

Endzeit

= 0.48) als

= 0.60) ein niedriger Zusammenhang. Noch

geringer sind die Korrelationen bei der ersten Ballaufnahme (r = 0.38 und 0.37). Dieser Befund ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass die Zeiten für die Ballaufnahmen beim Grundlinien-Shuttle (Pendelsprint) mittels manueller Handmessung erhoben wurden. Der Vergleich von Laufzeiten für den Richtungswechsel und die Zwischendistanz vom Pendelsprint, die mittels Einfachlichtschranken gemessen sind (Messgenauigkeit 1/100 s), unterstützt die Annahme. Denn hier liegen die Korrelationen zwischen den beiden Tests wesentlich höher (r = 0.72 und 0.69). Zur Klärung des Genauigkeitsgrades dieser beiden Messsysteme erfolgt in diesem Kapitel eine empirische Gegenüberstellung von Laufschnelligkeitsdaten, die mittels Lichtschranken und Stoppuhr erfasst sind.

3.8.1

Methodik der Untersuchung

3.8.1.1

Untersuchungsgut

An der Pilotstudie nahmen insgesamt 23 jugendliche Kaderspieler/-innen teil. Aus Gründen des Datenschutzes sind den Testpersonen in den folgenden

Methodik – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

223

Tabellen Probandennummern zugewiesen (Tab. 81). Das Probandengut ist nach Geschlecht und Kader in drei Gruppen unterteilt. Die erste Gruppe besteht aus fünf männlichen Spieler im Alter von 13 und 17 Jahren (16,5 ± 1,3 Jahre). Der zweiten Gruppe sind sechs Tennisspielerinnen im Alter zwischen 11 und 15 Jahren (12,0 ± 1,5 Jahre) zugeordnet. In der dritten Gruppe befinden sich zwölf Bundeskaderspielerinnen im Alter von 15 bis 27 Jahren (17,0 ± 2,2 Jahre). Angaben zur Anthropometrie können aus der nachstehenden Tabelle entnommen werden (Tab. 81 sowie Tab. 159). Insgesamt wurden in der vorliegenden Pilotstudie 345 Endlaufzeiten parallel mit den beiden Messsystemen ermittelt und gegenübergestellt. Tab. 81: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den anthropometrischen Daten der Probanden. Alter

Größe

Gewicht

BMI

Muskelmasse

[Jahre]

[cm]

[kg]

[kg/m2]

[kg]

[kg]

[%]

Pb. Nr.:

Fettmasse

männliche Verbandskaderspieler (n=5) ±s

16,5

175,0

65,4

21,2

55,7

6,6

10,1

1,3

9,7

9,6

1,5

8,5

1,2

1,5

weibliche Verbandskaderspieler (n=6) ±s

12,0

159,2

47,2

18,4

37,9

6,9

14,6

1,5

11,6

9,7

1,5

7,7

1,7

1,4

weibliche Bundeskaderspieler (n=12) ±s

3.8.1.2

17,0

170,4

65,5

22,6

49,8

12,8

19,4

2,17

5,2

6,2

1,8

4,5

2,9

3,2

Untersuchungsgang

Die verschiedenen Messsysteme wurden durch drei Laufschnelligkeitstests überprüft. Neben dem Linearsprint über 20 m und dem T-Run Sprint lieferte der Ballpendelsprinttests mit beiden Laufvarianten (VH→RH und RH→VH) Informationen

über

die

Laufschnelligkeitsleistung.

Die

Messapparatur

bestand aus Lichtschranken, dem elektronischen Messsystem (Ballpendel) sowie einer Handstoppuhr (Tab. 82). Mit Ausnahme vom T-Run Sprint

Methodik – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

224

startete der jeweilige Testversuch durch Verlassen des Kontaktschalters auf der Startplatte. Bei allen drei Testverfahren erfolgte die Messung aus dem Hochstart in Schrittstellung ohne akustisches Signal unmittelbar nach der Freigabe. Die Laufzeiten wurden zeitgleich mittels der elektronischen Zeitmessung (Lichtschranken und Ballpendelmesssystem jeweils mit Startplatte) und mit der manuellen Handstoppuhr erfasst. Die Zeitbestimmung durch die herkömmliche Stoppuhr während des Ballpendelsprinttests beschränkte sich auf den Augenblick der beiden Schlagsimulationen am Ballpendel. Die Richtungswechselzeiten wurden hierbei nicht durch die Stoppuhr ermittelt. Die gesamten Messungen fanden in der 44. und 45. Kalenderwoche im Jahr 2005 jeweils unter standardisierten Bedingungen in der Tennishalle KölnWeiden (Clarks Family Sportpark GbR) auf Teppichboden statt. Die Umgebungstemperatur betrug im Mittel 22,5 Grad. Die relative Luftfeuchtigkeit lag zwischen 40,5 und 44,2 %.

3.8.1.3

Untersuchungsverfahren

Zur Prüfung der beiden Messinstrumente wurden folgenden Testverfahren herangezogen (Tab. 82). Tab. 82: Angaben zu den Messsystemen der ausgewählten Diagnostikverfahren. Test

Messwerte (Laufzeiten)

Linearsprint

5m 10 m 20 m

Ballpendelsprint

1. BP 2. BP 1. LS1 beim 1. BP 2. LS

T-Run Sprint

1. LS1 beim 1. Ball Ziel

Messsysteme zur Erfassung der Laufzeit Lichtschranken

Ballpendelkonstruktion

x x x

Stoppuhr x x x

x x x x x x

BP = Ballpendel; LS = Lichtschranke; 1 isolierte Richtungswechselzeit beim 1. BP / 1. Ball

x x

x x

Methodik – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

225

Einzelheiten zu den erwähnten Diagnostikverfahren sind bereits in der vorliegenden Arbeit näher vorgestellt worden. Deshalb wird an dieser Stelle zur Vermeidung von wiederholenden Ausführungen auf das Kapitel 2.3.3.1 verwiesen.

3.8.2

Ergebnisse der Untersuchung

3.8.2.1

Laufzeiten der verschiedenen Messsysteme

Im Folgenden sind die Mittelwerte und Standardabweichungen der End- und Zwischenzeiten in tabellarischer Form abgebildet. Korrelationsberechnungen der unterschiedlich gemessenen Laufzeiten ergänzen die Ergebnistabellen und ermöglichen einen Vergleich der beiden Messsysteme untereinander (Tab. 83 bis Tab. 86). Die kompletten Untersuchungsergebnisse können dem Anhang entnommen werden (Tab. 160 bis Tab. 163). Tab. 83: Mittelwerte ( ), Standardabweichung (±s) und Korrelationsberechnung nach Pearson zu den Laufzeiten beim Linearsprint mittels Lichtschranken- und Stoppuhrmessung von Bundes- und Verbandskaderspielern. Laufschnelligkeit [s] Linearsprint

5m

Lichtschranke Gesamt (n=92) ±s r

10 m

20 m

Stoppuhr

Lichtschranke

Stoppuhr

Lichtschranke

Stoppuhr

1,08 0,10

1,93 0,09

1,89 0,12

3,38 0,18

3,31 0,19

1,09 0,07 0.430

0.642

0.842

0.000

0.000

0.000

Ergebnisse – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

226

Tab. 84: Mittelwerte ( ), Standardabweichung (±s) und Korrelationsberechnung nach Pearson zu den Laufzeiten beim Ballpendelsprint (VH→RH) mittels Schlagsimulator (Ballpendel) und Stoppuhrmessung von Bundes- und Verbandskaderspielern. Ballpendelsprint (VH→RH)

Laufschnelligkeit [s] BP 1 (VH)

Schlagsimulator Gesamt (n=92) ±s

Differenz (BP 2 – BP 1)

Stoppuhr

Stoppuhr

Schlagsimulator

Stoppuhr

1,26 0,12

3,53 0,26

3,58 0,19

2,31 0,22

2,31 0,14

1,21 0,11

r

BP 2 (RH) Schlagsimulator

0.770

0.648

0.524

0.000

0.000

0.000

Tab. 85: Mittelwerte ( ), Standardabweichung (±s) und Korrelationsberechnung nach Pearson zu den Laufzeiten beim Ballpendelsprint (RH→VH) mittels Schlagsimulator (Ballpendel) und Stoppuhrmessung von Bundes- und Verbandskaderspielern. Ballpendelsprint (RH→VH)

Laufschnelligkeit [s] BP 1 (RH)

Schlagsimulator Gesamt (n=69) ±s

Differenz (BP 2 – BP 1)

Stoppuhr

Stoppuhr

Schlagsimulator

Stoppuhr

1,27 0,10

3,63 0,18

3,69 0,20

2,40 0,13

2,42 0,21

1,23 0,09

r

BP 2 (VH) Schlagsimulator

0.424

0.780

0.732

0.000

0.000

0.000

Tab. 86: Mittelwerte ( ), Standardabweichung (±s) und Korrelationsberechnung nach Pearson zu den Laufzeiten beim T-Run Sprint mittels Lichtschranken- und Stoppuhrmessung von Bundes- und Verbandskaderspielern. Laufschnelligkeit [s] T-Run Sprint

(RW)

Lichtschranke Gesamt (n=92) ±s r

Finish (F)

1. Richtungswechsel Stoppuhr

Lichtschranke

2,17 0,23

8,38 0,54

1,98 0,15

Differenz (F – RW)

Stoppuhr

Lichtschranke

Stoppuhr

8,56 0,57

6,40 0,43

6,40 0,45

0.377

0.932

0.967

0.000

0.000

0.000

Diskussion – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

3.8.3

227

Diskussion der Untersuchungsergebnisse

Eine differenzierte und zugleich präzise Erfassung der tennisspezifischen Laufschnelligkeitsleistung erfordert eine exakte und trennscharfe Messmethode. Der Vergleich der Messergebnisse zeigt, dass sich die Laufzeiten, gemessenen durch die elektronischen Zeitmesssysteme und der manuellen Handstoppung, mit zunehmender Laufdistanz stärker angleichen als auf den kurzen Strecken. Mit Ausnahme des Ballpendelsprinttests mit der Laufvariante VH→RH steigen die Korrelationen bei den anderen Testverfahren bis zur Endzeit linear an (Abb. 72 bis Abb. 74). Linearsprint Lichtschranke

4,5

Handstoppung

r

1,00

4,0

Laufzeit [s]

3,5 3,38

3,0

0,50 3,31

0,25

2,5

0,00

2,0 1,93

1,5 1,0

-0,25

1,89

-0,50 1,09

Korrelationskoeffizient

0,75

1,08

0,5

-0,75

0,0

-1,00 5m

10 m

20 m

Abb. 72: Laufzeiten der beiden Messsysteme (Lichtschranken und Stoppuhr) beim Linearsprint sowie die jeweilige Korrelation nach Pearson (r).

Besonders bei kurzen Laufstrecken und damit einhergehenden niedrigen Laufzeiten ist festzustellen, dass sich die Zeiterfassung mittel Handstoppung als äußerst problematisch erweist. Am Beispiel der durchschnittlichen linearen 5 m Laufzeit beträgt die Korrelationsberechnung nach Pearson trotz des scheinbar geringfügigen Unterschieds in den beiden Messsystemen

Diskussion – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

228

(Tab. 83) lediglich r = 0.43. Auch FERRAUTI et al. (2006) sind der Auffassung, dass eine exakte Messung der Laufleistung insbesondere auf kurzen Distanzen mittels herkömmlicher Stoppuhr erschwert ist. Hinsichtlich der Endzeit erreicht die manuelle Zeiterfassung mittels Stoppuhr jedoch eine verhältnismäßig gute Aussagekraft über die Laufschelligkeitsleistung. Ballpendelsprint Schlagsimulator

5,0

Handstoppung

r

1,00

4,5

0,50

Laufzeit [s]

3,5

3,53

3,63

3,58

3,69

3,0

0,25

2,5

0,00

2,0

-0,25

1,5 1,0

1,21

1,26

1,23

-0,50

1,27

Korrelationskoeffizient

0,75

4,0

-0,75

0,5 0,0

-1,00 1.Ball (VH)

2.Ball (RH)

(VH→RH)

1.Ball (RH)

2.Ball (VH)

(RH→VH)

Abb. 73: Laufzeiten der beiden Messsysteme (Schlagsimulator und Stoppuhr) beim Ballpendelsprint sowie die jeweiligen Korrelationen nach Pearson (r).

Der allgemein bekannte menschliche Messfehler (BALSOM 1994) scheint hierbei hauptsächlich auf die verzögerte Stoppuhrbedienung (Reaktionsschnelligkeit) in Verbindung mit dem exakten Abschätzen des Erreichens vom jeweiligen Messpunkt zurückzuführen zu sein. Zur trennscharfen und differenzierten Überprüfung der Beschleunigungsfähigkeit über tennisspezifisch kurze Distanzen ist eine objektive Zeiterfassung mithilfe der Stoppuhr aufgrund der geringen Korrelationen bei den Zwischenzeiten zwischen den beiden Messverfahren nicht geeignet. Die Messmethode liefert lediglich eine wage Analyse der tatsächlichen Leistungsfähigkeit.

Diskussion – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

229

T-Run Sprint Lichtschranke

Handstoppung

r

9,0

0,75

8,0

8,38

8,56

7,0 Laufzeit [s]

1,00

0,50

6,0

0,25

5,0

0,00

4,0

-0,25

3,0

-0,50

2,0 1,98

2,17

1,0

-0,75

0,0

-1,00 1. Richtungswechsel

Korrelationskoeffizient

10,0

Finish

Abb. 74: Laufzeiten der beiden Messsysteme (Lichtschranken und Stoppuhr) beim T-Run Sprint sowie die jeweilige Korrelation nach Pearson (r).

Neben der Gegenüberstellung der „reinen“ Laufzeiten, welche mit den beiden Messsystemen erfolgte, wurde zur weiteren Prüfung des Genauigkeitsgrades ein Ranglistenvergleich durchgeführt. Dabei wurden den gemessenen Laufzeiten innerhalb der jeweiligen Messmethode entsprechende Ränge zugeordnet. Der anschließende Vergleich der Platzierungen aus beiden Zeitmessverfahren liefert ähnliche Befunde. Ferner stellte sich hierbei heraus, dass die Korrelationskoeffizienten mit zunehmender Laufdistanz in allen Testverfahren ansteigen. Dementsprechend erreichen die zwei Messsysteme eine umso größere Übereinstimmung, je länger die Laufstrecke ist. Zudem treten im Einzelfall beträchtliche Abweichungen im Ranking der kurzen Laufdistanzen auf (Abb. 75). Während beispielsweise die Platzierung (20. Rang) des Probanden mit der Nummer 19 bei der Lichtschrankenmessung auf eine schlechte Antritts- und Beschleunigungsfähigkeit schließen lässt, bescheinigt das Ranking (Platz 2) mittels der Handstoppung eine gute Laufleistung auf den ersten fünf Meter innerhalb der Gruppe. Im Hinblick auf die Einordnung der Endzeiten liefert die Handstoppung lediglich einen relativen

-8

-7

Rangplatzierungen der Handstoppung

-24 -23 -22 -21 -20 -19 -18 -17 -16 -15 -14 -13 -12 -11 -10 -9

-6

-5

-4

-3

-2

-1

0

7

9

10

8

21

13

15

6

1

20

17

16

18

12

11

19

23

14

3

22

2

5

4

0

Pb. Nr.:

1

2

3

4

6

7

8

9

10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24

5 m (r Spearman = 0.506) 10 m (r Spearman = 0.662) 20 m (r Spearman = 0.873)

Rangplatzierungen der Lichtschrankenmessung

5

Rangfolge beim Linearsprint (20 m) (Endzeit)

Diskussion – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme 230

Überblick hinsichtlich der Rangfolge von Spielern innerhalb einer Gruppe (Grobanalyse).

Abb. 75: Rangplatzierungen beim Linearsprint und die Korrelationen nach Spearman zwischen der Stoppuhr- und der Lichtschrankenmessung.

Schlussbetrachtung – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

3.8.4

231

Schlussbetrachtung der Untersuchungsergebnisse

Die vorliegende Untersuchung wurde durchgeführt, um den Genauigkeitsgrad der Stoppuhrmessung gegenüber einer elektronischen Zeitnehmung in Verbindung mit einer Startplatte (Lichtschranken und elektronisches Ballpendelmesssystem) zu bestimmen. Ziel war es, Erkenntnisse darüber zu erhalten, ob eine exakte Zeitnehmung mittels einer gewöhnlichen Stoppuhr (Messgenauigkeit 1/10 s) für die Diagnostik der tennisspezifischen Laufschnelligkeit ausreichend und geeignet ist. Aus den jeweils 92 Messversuchen für die einzelnen Tests ist festzuhalten, dass die herkömmliche Stoppuhr für die kurzen Laufdistanzen von fünf bis zehn Metern eine sehr geringe Messgenauigkeit besitzt. Die Ergebnisse zeigen zwar Tendenzen, ermöglichen jedoch keine eindeutige Diagnose geringfügiger Leistungsunterschiede zwischen mehreren Tennisspielern im Querschnittsvergleich. Gleichzeitig kann die Vergleichbarkeit mehrerer Untersuchungen von ein und demselben Spieler im Längsschnitt nicht gewährleistet werden. Zur Quantifizierung von Leistungsverbesserungen im Entwicklungsverlauf ist eine differenziert

und

zugleich

präzise

Erfassung

der

tennisspezifischen

Laufschnelligkeitsleistung in der Praxis erforderlich. Da vorrangig kurze Laufstrecken bis zu zehn Metern die tennisspezifischen Schnelligkeitsbeanspruchungen charakterisieren, ist die Verwendung einer Stoppuhr hierfür sehr ungenügend und nicht geeignet. Für eine trennscharfe Messung sollten demnach modernste Messvorrichtungen wie beispielsweise das elektronische Ballpendelmesssystem und Lichtschranken mit Startplatten zur Detailanalyse eingesetzt werden.

Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

3.9

232

Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

Das folgende Kapitel befasst sich mit einer integrativen Diagnostik zu konditionellen Fähigkeiten mit den Schwerpunkten Laufschnelligkeit und Kraftfähigkeit. Die einzelnen spezifschen Verfahren orientieren sich eng an dem Anforderungsprofil der Sportart Tennis. Neben der exemplarischen Darstellung von Testergebnissen zur Schnelligkeit- und Kraftdiagnostik, werden

auf

der

Grundlage

quantitativer

Ergebnisse

die

aus

der

Trainingslehre bekannten wechselseitigen Beziehungen zwischen Kraft und Schnelligkeit näher untersucht. Am Beispiel jugendlicher Kadertennisspieler/ -innen der Altersklassen U12 bis U18 sollen folgende Fragestellungen behandelt werden: •

Welche Unterschiede bestehen zwischen der Laufleistung, der Sprung- und Maximalkraft von jugendlichen Kaderathleten hinsichtlich der Altersklasse?



Stehen die Testergebnisse der unterschiedlichen Laufschnelligkeitstests miteinander in Beziehung?



Bestehen Zusammenhänge zwischen der Laufschnelligkeit und der Kraftfähigkeit?



Welche konkreten Empfehlungen für die Tennispraxis können aus den Diagnostikergebnissen abgeleitet werden?

3.9.1

Methodik der Untersuchung

3.9.1.1

Untersuchungsgut

An der Studie nahmen insgesamt 122 Kadertennispieler/-innen im Alter von 11 bis 18 Jahren teil. Der Probandenpool bestand aus 64 weiblichen Spielern (Alter 14,1 ± 1,1 Jahre; Größe 164,3 ± 9,3; BMI 20,1 ± 2,3 kg/m2) und 58 männlichen Spielern (Alter 14,1 ± 1,1 Jahre; Größe 172,8 ± 10,9;

Methodik – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

233

BMI 20,3 ± 1,7 kg/m2). Weitere Angaben zur Anthropometrie der Tennisspieler sind aus nachfolgenden Tabellen zu entnehmen (Tab. 87 und Tab. 164). Tab. 87: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den anthropometrischen Daten der Spieler/-innen. Alter

Größe

Gewicht

BMI

Muskelmasse

Fettmasse

[Jahre]

[cm]

[kg]

[kg/m2]

[kg]

[kg]

[%]

weibliche Kaderspieler (n=64) ±s

14,1

164,3

54,8

20,1

42,4

9,8

17,3

1,1

9,3

10,5

2,3

7,5

3,6

3,7

männliche Kaderspieler (n=58) ±s

14,1

172,8

61,1

20,3

51,9

6,5

11,1

1,1

10,9

10,3

1,8

9,3

2,0

3,8

14,1

168,3

57,8

20,2

46,9

8,3

14,3

1,1

11,0

10,8

2,1

9,6

3,4

4,8

Gesamt (n=122) ±s

3.9.1.2

Untersuchungsgang

Die gesamten Laufschnelligkeitsmessungen fanden in einer Tennishalle auf Teppichboden statt. Die Sprung- und Maximalkraftdiagnostik erfolgte an einem eigens dafür präparierten Standort. Hier ist die Kraftmessplatte in den Boden abgesenkt. Alle Probanden absolvierten nach einem individuellen und gemeinsamen Aufwärmprogramm zu Beginn der Untersuchung jeweils die Laufschnelligkeitstests, anschließend wurde die Sprung- und Maximalkraft ermittelt. Jeder Teilnehmer führte pro Test drei Versuche aus, wovon der Beste in die Wertung der vorliegenden Ergebnisdaten aufgenommen wurde.

3.9.1.3

Untersuchungsverfahren

Zur systematischen und effizienten Diagnostik jugendlicher Verbands- und Bundeskaderathleten wird eine umfassende Testbatterie für die Lauf-

Methodik – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

234

schnelligkeit und Kraft eingesetzt (PIEPER u. KLEINÖDER im Druck). Die Schnelligkeitsfähigkeit ist mittels des Linearsprints über 20 m für die zyklische Schnelligkeit und dem Ballpendelsprint sowie dem T-Run Sprint für die azyklische Schnelligkeit diagnostiziert. Die Analyse der Kraftfähigkeiten erfolgt mit den drei klassischen Sprungkraftverfahren (Squat Jump, Counter Movement Jump und Drop Jump) und einer isokinetischen Funktionsstemme zur Messung der Maximalkraft der Beine (Desmotronik - Beinpresse). Alle Diagnostikinstrumente sind bereits im Rahmen dieser Arbeit detailliert dargestellt und beschrieben. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird daher auf das Kapitel 2.3.3 verwiesen.

3.9.2

Ergebnisse der Untersuchung

Mittelwerte und Standardabweichungen der Testleistungen sind in den Tabellen (Tab. 88 bis Tab. 99) übersichtlich dargestellt. Das komplette Datenmaterial ist dem Anhang zu entnehmen (Tab. 164 bis Tab. 169).

3.9.2.1

Lauf- und Kraftleistungen

Tab. 88: Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) von den Laufleistungen der weiblichen Kaderspieler. Laufschnelligkeit [s] weibliche Kaderspieler

Linearsprint

Ballpendel

Ballpendel

(VH→RH) BP 1 BP 2 (VH) (RH)

(RH→VH) BP 1 BP 2 (RH) (VH)

5m

10 m

20 m

1,13 0,06

2,00 0,09

3,53 0,17

1,26 0,08

3,63 0,15

1,31 0,06

1,11 0,05

1,94 0,07

3,39 0,14

1,21 0,09

3,56 0,17

1,26 0,06

T-Run Sprint LS 1 (RW)

LS 2 (Finish)

3,73 0,17

1,99 0,08

8,56 0,31

3,60 0,17

1,96 0,12

8,31 0,42

U12 (n=16) ±s U14 (n=29) ±s

Ergebnisse – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

235

… Fortsetzung

Laufschnelligkeit [s] weibliche Kaderspieler

Ballpendel (VH→RH)

Linearsprint

Ballpendel (RH→VH)

T-Run Sprint

5m

BP 1 (VH)

BP 1 (VH)

BP 1 (VH)

BP 2 (RH)

BP 1 (RH)

BP 2 (VH)

LS 1 (RW)

LS 2 (Finish)

1,08 0,06

1,91 0,08

3,34 0,12

1,18 0,06

3,51 0,18

1,24 0,10

3,62 0,14

1,95 0,12

8,18 0,38

1,08 0,06

1,91 0,08

3,34 0,13

1,19 0,06

3,48 0,12

1,23 0,04

3,57 0,08

1,88 0,13

8,18 0,28

3,41 0,16

1,22 0,08

3,56 0,17

1,26 0,07

3,63 0,17

1,95 0,12

8,33 0,39

U16 (n=9) ±s U18 (n=10) ±s

weibliche Kaderspieler (n=64) ±s

1,10 0,06

1,94 0,09

Tab. 89: p-Werte der Varianzanalyse von den Laufleistungen der weiblichen Kaderspieler (p ≤ 0.05 signifikant (*); p ≤ 0.01 hoch signifikant (**)). p-Werte weibliche Kaderspieler

U12 – U14 U12 – U16 U12 – U18 U14 – U16 U14 – U18 U16 – U18

Linearsprint

Ballpendel

Ballpendel

(VH→RH) BP 1 BP 2 (VH) (RH)

(RH→VH) BP 1 BP 2 (RH) (VH)

LS 1 (RW)

LS 2 (Finish)

0.012 * 0.083

0.378

0.011 * 0.823

0.017 * 0.876

0.042 * 0.019 * 0.014 * 0.364

0.125

0.518

0.059

0.330

0.695

0.479

0.161

0.979

5m

10 m

20 m

0.148

0.003 ** 0.002 ** 0.002 ** 0.375

0.046 * 0.022 * 0.029 * 0.380

0.244

0.024 * 0.018 * 0.194

0.013 * 0.006 ** 0.005 ** 0.335

0.037 * 0.414

0.037 * 0.013 * 0.003 ** 0.308

0.167

0.323

0.375

0.489

0.192

0.980

0.990

0.977

0.858

0.711

0.104

T-Run Sprint

0.417

Ergebnisse – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

236

Tab. 90: Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) von den Sprung- und Maximalkraftleistungen der weiblichen Kaderspieler. Kraftfähigkeit weibliche Kaderspieler

Sprungkraft

Maximalkraft

[cm]

Counter Movement Jump [cm]

25,25 3,71

26,81 4,56

18,56 4,07

193,75 35,94

2127,00 539,27

1367,44 334,44

1275,44 290,20

26,43 3,19

27,59 3,68

22,01 3,77

192,62 21,96

3202,00 737,47

2048,45 404,06

1961,86 423,17

27,00 3,08

28,78 2,95

23,00 3,24

191,11 28,92

3605,56 619,37

2198,22 529,79

2042,44 510,11

27,10 3,41

28,80 3,33

26,70 5,21

183,00 17,03

4137,00 1043,88

2223,70 549,05

2317,90 531,46

27,75 3,77

22,02 4,70

191,19 26,13

3136,09 983,08

1926,64 537,30

1857,22 550,11

Squat Jump

Drop Jump

Drop Jump

Desmo beidbeinig

Desmo rechts

Desmo links

[cm]

[ms]

[N]

[N]

[N]

U12 (n=16) ±s U14 (n=29) ±s U16 (n=9) ±s U18 (n=10) ±s

Gesamt (n=64) ±s

26,32 3,34

Tab. 91: p-Werte der Varianzanalyse von den Sprung- und Maximalkraftleistungen der weiblichen Kaderspieler (p ≤ 0.05 signifikant (*); p ≤ 0.01 hoch signifikant (**)). p-Werte weibliche Kaderspieler

U12 – U14 U12 – U16 U12 – U18 U14 – U16 U14 – U18 U16 – U18

Sprungkraft

[cm]

Counter Movement Jump [cm]

0.267

0.426

0.218

0.221

0.179

0.201

0.670

0.499

0.602

0.472

0.949

0.990

Squat Jump

Drop Jump

Maximalkraft Drop Jump

Desmo beidbeinig

Desmo rechts

Desmo links

[cm]

[ms]

[N]

[N]

[N]

0.013 * 0.010 ** 0.000 ** 0.447

0.926

0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.139

0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.391

0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.639

0.002 ** 0.050 *

0.320

0.001 ** 0.126

0.295

0.031 * 0.172

0.814 0.325 0.858

0.514

0.900

Ergebnisse – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

237

Tab. 92: Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) von den Laufleistungen der männlichen Kaderspieler. Laufschnelligkeit [s] männliche Kaderspieler

Linearsprint

Ballpendel

Ballpendel

(VH→RH) BP 1 BP 2 (VH) (RH)

(RH→VH) BP 1 BP 2 (RH) (VH)

T-Run Sprint LS 1 (RW)

LS 2 (Finish)

3,80 0,18

2,01 0,11

8,53 0,30

1,23 0,11

3,59 0,19

1,86 0,11

8,04 0,44

3,25 0,18

1,10 0,09

3,31 0,18

1,71 0,07

7,47 0,32

1,07 0,10

3,27 0,23

1,13 0,07

3,30 0,23

1,69 0,12

7,42 0,42

1,13 0,11

3,42 0,25

1,19 0,12

3,49 0,26

1,81 0,15

7,85 0,54

5m

10 m

20 m

1,14 0,05

2,01 0,07

3,56 0,11

1,23 0,08

3,69 0,14

1,32 0,09

1,09 0,07

1,90 0,07

3,33 0,18

1,18 0,09

3,51 0,20

0,98 0,05

1,76 0,07

3,10 0,14

1,06 0,08

0,97 0,06

1,76 0,13

3,09 0,23

U12 (n=9) ±s U14 (n=22) ±s U16 (n=19) ±s U18 (n=8) ±s

männliche Kaderspieler (n=58) ±s

1,05 0,09

1,85 0,13

3,26 0,24

Tab. 93: p-Werte der Varianzanalyse von den Laufleistungen der männlichen Kaderspieler (p ≤ 0.05 signifikant (*); p ≤ 0.01 hoch signifikant (**)). p-Werte männliche Kaderspieler

U12 – U14 U12 – U16 U12 – U18 U14 – U16 U14 – U18 U16 – U18

Linearsprint 5m

10 m

20 m

0.025 * 0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.776

0.004 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.002 ** 0.878

0.001 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.005 ** 0.848

Ballpendel

Ballpendel

(VH→RH) BP 1 BP 2 (VH) (RH)

(RH→VH) BP 1 BP 2 (RH) (VH)

0.160

0.021 * 0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.017 * 0.570

0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.003 ** 0.909

0.024 * 0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.002 ** 0.910

0.007 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.665

T-Run Sprint LS 1 (RW)

LS 2 (Finish)

0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.542

0.002 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.001 ** 0.851

Ergebnisse – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

238

Tab. 94: Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) von den Sprung- und Maximalkraftleistungen der männlichen Kaderspieler. Kraftfähigkeit männliche Kaderspieler

Sprungkraft

Maximalkraft

[cm]

Counter Movement Jump [cm]

24,89 3,98

25,11 3,59

18,33 4,39

195,56 18,78

2227,00 299,19

1514,22 229,95

1414,78 247,41

28,41 4,68

29,64 5,47

21,82 5,31

209,09 31,46

3422,91 499,85

2048,00 262,74

1913,18 322,00

30,74 3,57

33,32 4,08

22,74 3,68

180,00 17,64

4720,42 914,15

2778,00 467,81

2641,11 396,95

29,29 3,86

31,57 3,78

22,43 4,28

175,71 23,70

4628,10 945,00

2567,71 566,72

2466,71 654,52

30,39 5,26

21,65 4,68

193,16 27,91

3814,60 1138,97

2270,88 589,91

2145,11 589,43

Squat Jump

Drop Jump

Drop Jump

Desmo beidbeinig

Desmo rechts

Desmo links

[cm]

[ms]

[N]

[N]

[N]

U12 (n=9) ±s U14 (n=22) ±s U16 (n=19) ±s U18 (n=8) ±s

Gesamt (n=58) ±s

28,74 4,47

Tab. 95: p-Werte der Varianzanalyse von den Sprung- und Maximalkraftleistungen der männlichen Kaderspieler (p ≤ 0.05 signifikant (*); p ≤ 0.01 hoch signifikant (**)). p-Werte männliche Kaderspieler

Sprungkraft Squat Jump [cm]

U12 – U14 U12 – U16 U12 – U18 U14 – U16 U14 – U18 U16 – U18

Counter Movement Jump [cm]

Drop Jump

Maximalkraft Drop Jump (Kontaktzeit)

Desmo beidbeinig

Desmo rechts

Desmo links

[cm]

[ms]

[N]

[N]

[N]

0.058

0.173

0.020 * 0.080

0.127

0.522

0.627

0.016 * 0.000 ** 0.007 ** 0.013 * 0.336

0.431

0.394

0.879

0.000 ** 0.003 ** 0.697

0.001 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.768

0.001 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.003 ** 0.219

0.002 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.000 ** 0.002 ** 0.317

0.036 * 0.001 ** 0.040 * 0.078

0.759

0.118

Ergebnisse – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

3.9.2.2

239

Zusammenhänge der Lauf- und Kraftleistungen

(RH→VH)

(RH→VH)

(VH→RH)

(VH→RH)

0.000

0.000

0.000

0.969

0.658

0.777

0.685

0.825

0.556

0.678

(Finish)

0.496

0.000

T-Run

0.734

0.000

(RW)

0.645

0.000

T-Run

0.733

0.000

BPS 2

0.619

0.000

BPS 1

0.825

BPS 2

LS 20 m

0.913

BPS 1

LS 10 m

Sprintzeiten [s]

LS 5 m

Tab. 96: Korrelationskoeffizienten nach Pearson (r- und p-Wert) von den Sprintleistungen der verschiedenen Laufschnelligkeitstests im Geschlechtervergleich.

weibliche Kaderspieler LS 5 m LS 10 m

0.966

LS 20 m

0.927 0.000

0.000

BPS 1

0.742

0.751

(VH→RH)

BPS 2 (VH→RH)

BPS 1 (RH→VH)

BPS 2 (RH→VH)

T-Run (RW)

T-Run (Finish)

0.000

0.000

0.985

0.579

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.655

0.765

0.663

0.844

0.556

0.678

0.000

0.731

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.677

0.673

0.633

0.414

0.522

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.001

0.000

0.826

0.851

0.848

0.784

0.000

0.687

0.822

0.516

0.604

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.786

0.823

0.797

0.803

0.759

0.650

0.608

0.600

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.878

0.876

0.870

0.762

0.928

0.553

0.693

0.773

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.850

0.885

0.885

0.728

0.768

0.808

0.000

0.000

0.817

0.751

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.837

0.888

0.903

0.734

0.827

0.814

0.858

0.914

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

männliche Kaderspieler

[N]

Desmo (li)

[N]

Desmo (re)

[N]

Desmo (bb)

[ms]

Drop Jump

[cm]

Drop Jump

Counter Movement Jump [cm]

[cm]

Sprung- und Maximalkraftleistungen

Squat Jump

Tab. 97: Korrelationskoeffizienten nach Pearson (r- und p-Wert) von den Spungund Maximalkrafttest im Geschlechtervergleich.

weibliche Kaderspieler Squat Jump (SJ) [cm] Counter Movement Jump (CMJ) [cm] Drop Jump (DJ) Drop Jump (DJ)

0.873

0.365

0.007

0.230

0.348

0.000

0.003

0.958

0.067

0.005

0.003

0.334

0.047

0.200

0.324

0.311

0.883 0.000

0.007

[cm]

0.628

0.616

0.000

0.000

[ms]

-0.015

-0.021

0.369

0.711

0.113

0.009

0.000

-0.101

0.482

0.457

0.503

0.426

0.207

0.000

0.000

0.000

-0.171

-0.067

-0.129

0.914

0.879

0.122

Desmotronik (bb) [N]

0.366

0.471

0.330

0.176

0.005

0.000

0.012

0.222

Desmotronik (re) [N]

0.494

0.620

0.497

-0.166

0.000

0.000

0.000

0.218

0.000

Desmotronik (li) [N]

0.458

0.606

0.432

-0.185

0.743

0.913

0.000

0.000

0.001

0.167

0.000

0.000

-0.164

0.597

0.310

0.828

0.857

0.000

männliche Kaderspieler

0.000

0.927

0.774

0.000

Ergebnisse – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

240

Tab. 98: Korrelationskoeffizienten nach Pearson (r- und p-Wert) zwischen den Laufleistungen und der Kraftfähigkeit der gesamten weiblichen Kaderspieler. weibliche Kaderspieler SJ [cm]

CMJ [cm]

DJ [cm]

DJ [ms]

Desmo (bb) [N]

Desmo (re) [N]

Desmo (li) [N]

Linearsprint

BPS (VH→RH)

[s]

BPS (RH→VH)

[s]

T-Run Sprint [s]

[s]

5m

10 m

20 m

VH

RH

RH

VH

RW

Finish

-0.600

-0.707

-0.724

-0.613

-0.635

-0.421

-0.638

-0.437

-0.506

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.001

0.000

0.000

0.000

-0.602

-0.716

-0.742

-0.500

-0.632

-0.440

-0.639

-0.470

-0.538

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

-0.272

-0.450

-0.502

-0.249

-0.299

-0.298

-0.368

-0.299

-0.376

0.030

0.000

0.000

0.048

0.016

0.019

0.003

0.016

0.002

0.143

0.154

0.156

0.104

0.145

0.225

0.092

0.216

0.317

0.258

0.225

0,219

0.411

0.252

0.079

0.475

0.086

0.011

-0.217

-0.326

-0.366

-0.281

-0.158

-0.231

-0.267

-0.426

-0.346

0.085

0.009

0.003

0.024

0.211

0.071

0.036

0.000

0.005

-0.340

-0.414

-0.428

-0.289

-0.144

-0.257

-0.248

-0.435

-0.366

0.006

0.001

0.000

0.021

0.257

0.044

0.052

0.000

0.003

-0.297

-0.402

-0.435

-0.290

-0.185

-0.271

-0.294

-0.493

-0.417

0.017

0.001

0.000

0.020

0.143

0.033

0.020

0.000

0.001

Tab. 99: Korrelationskoeffizienten nach Pearson (r- und p-Wert) zwischen den Laufleistungen und der Kraftfähigkeit der gesamten männlichen Kaderspieler. männliche Kaderspieler SJ [cm]

CMJ [cm]

DJ [cm]

DJ [ms]

Desmo (bb) [N]

Desmo (re) [N]

Desmo (li) [N]

Linearsprint

BPS (VH→RH)

[s]

BPS (RH→VH)

[s]

T-Run Sprint [s]

[s]

5m

10 m

20 m

VH

RH

RH

VH

RW

Finish

-0.634

-0.672

-0.679

-0.481

-0.588

-0.581

-0.556

-0.554

-0.601

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

-0.763

-0.808

-0.815

-0.583

-0.706

-0.629

-0.698

-0.702

-0.732

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

-0.463

-0.526

-0.580

-0.403

-0.491

-0.361

-0.454

-0.390

-0.478

0.000

0.000

0.000

0.002

0.000

0.006

0.000

0.003

0.000

0.321

0.254

0.184

0.283

0.309

0.256

0.319

0.210

0.241

0.015

0.057

0.000

0.033

0.019

0.055

0.016

0.117

0.071

-0.818

-0.833

-0.839

-0.732

-0.773

-0.767

-0.760

-0.773

-0.803

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

-0.781

-0.798

-0.812

-0.649

-0.716

-0.666

-0.699

-0.736

-0.752

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

-0.796

-0.812

-0.819

-0.606

-0.732

-0.614

-0.724

-0.719

-0.730

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

0.000

Ergebnisse – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

241

Tab. 100: Korrelationskoeffizienten nach Pearson (r- und p-Wert) zwischen den Laufleistungen und der Kraftfähigkeit der weiblichen Kaderspieler unterschiedlicher Altersklassen.

[cm] [cm] [ms]

Drop Jump Desmo (bb)

[N] [N]

Desmo (re) Desmo (li)

[N]

Drop Jump

Counter Movement Jump [cm]

Squat Jump

weibliche Kaderspieler

Linearsprint

BPS (VH→RH)

[s]

BPS (RH→VH)

[s]

T-Run Sprint [s]

[s]

5m

10 m

20 m

VH

RH

RH

VH

RW

Finish

U12

-0.755

-0.815

-0.799

-0.692

-0.777

-0.613

-0.632

-0.512

-0.100

0.001

0.000

0.000

0.003

0.000

0.012

0.009

0.043

0.711

U14

-0.579

-0.703

-0.727

-0.596

-0.648

-0.391

-0.705

-0.623

-0.684

0.001

0.000

0.000

0.001

0.000

0.044

0.000

0.000

0.000

U16

-0.050

-0.284

-0.421

-0.578

-0.224

-0.184

-0.331

0.069

-0.204

0.898

0.459

0.259

0.103

0.561

0.635

0.385

0.860

0.599

U18

-0.697

-0.777

-0.804

-0.410

-0.668

-0.330

-0.700

-0.193

-0.695

0.025

0.008

0.005

0.239

0.035

0.352

0.024

0.594

0.026

U12

-0.729

-0.772

-0.756

-0.426

-0.755

-0.573

-0.714

-0.435

-0.206

0.001

0.000

0.001

0.100

0.001

0.020

0.002

0.092

0.445

U14

-0.499

-0.692

-0.763

-0.499

-0.612

-0.431

-0.625

-0.657

-0.695

0.006

0.000

0.000

0.006

0.000

0.025

0.000

0.000

0.000

U16

-0.236

-0.453

-0.545

-0.688

-0.433

-0.287

-0.493

-0.082

-0.432

0.540

0.221

0.129

0.040

0.244

0.454

0.177

0.835

0.245

U18

-0.817

-0.881

-0.924

-0.378

-0.539

-0.248

-0.638

-0.227

-0.615

0.004

0.001

0.000

0.281

0.108

0.490

0.047

0.528

0.058

U12

-0.349

-0.467

-0.438

-0.388

-0.613

-0.391

-0.391

-0.123

0.111

0.185

0.068

0.090

0.138

0.012

0.134

0.134

0.650

0.682

U14

0.111

-0.201

-0.284

-0.083

-0.059

-0.125

-0.188

-0.314

-0.445

0.566

0.295

0.136

0.667

0.761

0.535

0.347

0.097

0.016

U16

0.075

-0.087

-0.239

-0.170

0.027

0.004

-0.125

-0.100

-0.054

0.848

0.825

0.536

0.663

0.944

0.992

0.749

0.798

0.891

U18

-0.388

-0.479

-0.603

0.337

-0.066

0.307

-0.301

0.018

-0.322

0.267

0.161

0.065

0.342

0.857

0.387

0.399

0.961

0.364

U12

-0.333

-0.262

-0.145

-0.336

-0.329

-0.226

-0.174

-0.215

0.222

0.207

0.326

0.592

0.203

0.213

0.401

0.520

0.423

0.408

U14

0.312

0.348

0.293

0.392

0.374

0.379

0.305

0.249

0.397

0.099

0.064

0.123

0.035

0.045

0.051

0.122

0.192

0.033

U16

0.558

0.557

0.424

0.102

0.357

0.560

0.001

0.360

0.392

0.118

0.120

0.255

0.794

0.345

0.117

0.999

0.341

0.296

U18

0.270

0.341

0.364

0.202

0.179

-0.009

0.142

-0.222

-0.188

0.450

0.335

0.301

0.576

0.621

0.980

0.695

0.537

0.602

U12

-0.035

-0.211

-0.309

-0.191

0.128

0.037

0.154

-0.145

0.179

0.898

0.433

0.244

0.479

0.637

0.893

0.569

0.593

0.508

U14

-0.265

-0.359

-0.353

-0.259

-0.266

-0.084

-0.323

-0.462

-0.418

0.164

0.056

0.060

0.175

0.163

0.676

0.100

0.012

0.024

U16

0.599

0.572

0.633

0.585

0.761

0.650

0.737

0.308

0.509

0.088

0.108

0.067

0.098

0.017

0.058

0.024

0.420

0.162

U18

0.321

0.297

0.358

0.227

0.435

-0.089

0.127

-0.568

-0.101

0.366

0.405

0.310

0.529

0.209

0.807

0.727

0.087

0.782

U12

-0.295

-0.448

-0.521

-0.405

-0.180

-0.148

-0.141

-0.209

0.144

0.267

0.082

0.039

0.120

0.505

0.584

0.601

0.438

0.594

U14

-0.212

-0.219

-0.215

-0.147

-0.107

-0.030

-0.148

-0.374

-0.258

0.269

0.253

0.263

0.447

0.579

0.881

0.460

0.046

0.177

U16

0.046

0.202

0.368

0.172

0.454

0.092

0.604

-0.324

-0.205

0.907

0.603

0.330

0.659

0.220

0.815

0.085

0.395

0.596

U18

-0.257

-0.326

-0.283

0.172

0.187

-0.036

-0.203

-0.663

-0.397

0.474

0.357

0.428

0.636

0.606

0.922

0.574

0.037

0.256

U12

-0.389

-0.596

-0.708

-0.477

-0.347

-0.341

-0.333

-0.386

-0.016

0.137

0.015

0.002

0.062

0.188

0.196

0.207

0.140

0.954

U14

-0.160

-0.253

-0.264

-0.165

-0.144

-0.007

-0.203

-0.471

-0.354

0.407

0.185

0.166

0.392

0.457

0.971

0.311

0.010

0.059

U16

0.160

0.335

0.480

0.342

0.552

0.176

0.703

-0.282

-0.079

0.680

0.378

0.191

0.368

0.123

0.650

0.035

0.462

0.840

U18

-0.054

-0.120

-0.086

0.147

0.145

-0.039

-0.113

-0.607

-0.423

0.882

0.742

0.813

0.685

0.690

0.914

0.755

0.062

0.223

Ergebnisse – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

242

Tab. 101: Korrelationskoeffizienten nach Pearson (r- und p-Wert) zwischen den Laufleistungen und der Kraftfähigkeit der männlichen Kaderspieler unterschiedlicher Altersklassen.

[cm] [cm] [ms]

Drop Jump Desmo (bb)

[N] [N]

Desmo (re) Desmo (li)

[N]

Drop Jump

Counter Movement Jump [cm]

Squat Jump

männliche Kaderspieler

Linearsprint

BPS (VH→RH)

[s]

BPS (RH→VH)

[s]

T-Run Sprint [s]

[s]

5m

10 m

20 m

VH

RH

RH

VH

RW

Finish

U12

-0.815

-0.802

-0.694

-0.235

-0.744

-0.710

-0.698

-0.201

0.013

0.007

0.009

0.038

0.543

0.021

0.032

0.037

0.603

0.973

U14

-0.631

-0.726

-0.762

-0.409

-0.594

-0.455

-0.540

-0.506

-0.783

0.002

0.000

0.000

0.059

0.004

0.034

0.009

0.016

0.000

U16

-0.476

-0.576

-0.561

-0.390

-0.395

-0.398

-0.322

-0.599

-0.472

0.039

0.010

0.012

0.099

0.094

0.091

0.179

0.007

0.041

U18

-0.185

-0.153

-0.153

-0.100

-0.052

-0.229

-0.019

-0.056

-0.195

0.692

0.743

0.743

0.831

0.911

0.621

0.968

0.905

0.675

U12

-0.733

-0.792

-0.708

-0.254

-0.698

-0.678

-0.682

-0.147

-0.111

0.025

0.011

0.033

0.510

0.036

0.045

0.043

0.706

0.776

U14

-0.670

-0.743

-0.772

-0.365

-0.592

-0.420

-0.565

-0.572

-0.766

0.001

0.000

0.000

0.095

0.004

0.052

0.006

0.005

0.000

U16

-0.699

-0.775

-0.752

-0.504

-0.556

-0.352

-0.584

-0.807

-0.629

0.001

0.000

0.000

0.028

0.014

0.140

0.009

0.000

0.004

U18

-0.812

-0.809

-0.793

-0.677

-0.614

-0.782

-0.554

-0.740

-0.532

0.027

0.028

0.033

0.095

0.142

0.038

0.197

0.057

0.219

U12

0.232

-0.016

-0.064

-0.201

-0.138

-0.166

0.007

0.397

0.477

0.547

0.968

0.871

0.603

0.724

0.669

0.986

0.290

0.194

U14

-0.539

-0.534

-0.585

-0.215

-0.509

-0.120

-0.458

-0.284

-0.511

0.010

0.010

0.004

0.336

0.016

0.594

0.032

0.200

0.015

U16

-0.344

-0.459

-0.612

-0.453

-0.352

-0.378

-0.408

-0.569

-0.647

0.149

0.048

0.005

0.052

0.139

0.110

0.083

0.011

0.003

U18

-0.751

-0.763

-0.781

-0.696

-0.651

-0.822

-0.546

-0.646

-0.433

0.052

0.046

0.038

0.082

0.113

0.023

0.205

0.117

0.332

U12

0.037

0.121

0.110

0.006

0.065

-0.118

-0.224

-0.224

0.034

0.925

0.756

0.779

0.989

0.868

0.763

0.563

0.562

0.930

U14

0.020

0.045

-0.037

0.110

0.146

0.246

0.137

0.008

-0.005

0.928

0.842

0.870

0.625

0.516

0.271

0.544

0.971

0.981

U16

0.171

0.005

-0.108

0.125

0.297

-0.265

0.368

-0.097

-0.016

0.485

0.985

0.659

0.612

0.217

0.273

0.121

0.694

0.948

U18

-0.112

-0.314

-0.382

-0.471

-0.584

-0.560

-0.314

-0.274

-0.303

0.811

0.492

0.398

0.287

0.168

0.191

0.493

0.553

0.509

U12

-0.494

-0.222

-0.233

-0.142

-0.658

-0.152

-0.607

-0.461

-0.306

0.177

0.567

0.547

0.715

0.054

0.697

0.083

0.212

0.423

U14

-0.745

-0.742

-0.704

-0.367

-0.456

-0.427

-0.430

-0.613

-0.526

0.000

0.000

0.000

0.093

0.033

0.048

0.046

0.002

0.012

U16

-0.511

-0.575

-0.624

-0.638

-0.540

-0.764

-0.423

-0.258

-0.547

0.026

0.010

0.004

0.003

0.017

0.000

0.071

0.286

0.015

U18

-0.161

-0.182

-0.168

-0.432

-0.009

-0.086

-0.076

-0.176

-0.303

0.729

0.696

0.719

0.333

0.986

0.854

0.871

0.706

0.508

U12

-0.186

-0.009

-0.002

0.221

-0.431

0.261

-0.187

0.158

0.248

0.631

0.981

0.995

0.567

0.238

0.497

0.629

0.686

0.521

U14

-0.557

-0.537

-0.579

-0.187

-0.231

0.023

-0.166

-0.403

-0.344

0.007

0.010

0.005

0.405

0.302

0.918

0.459

0.063

0.117

U16

-0.507

-0.519

-0.561

-0.433

-0.342

-0.637

-0.295

-0.418

-0.529

0.027

0.023

0.012

0.064

0.151

0.003

0.220

0.075

0.020

U18

-0.904

-0.958

-0.980

-0.827

-0.950

-0.959

-0.864

-0.920

-0.878

0.005

0.001

0.000

0.022

0.001

0.001

0.012

0.003

0.009

U12

-0.131

0.022

-0.019

0.208

-0.356

0.276

-0.180

-0.064

0.204

0.736

0.954

0.962

0.592

0.347

0.473

0.643

0.870

0.599

U14

-0.462

-0.422

-0.457

0.073

-0.217

0.105

-0.185

-0.229

-0.283

0.030

0.050

0.032

0.746

0.331

0.642

0.411

0.306

0.201

U16

-0.716

-0.722

-0.700

-0.496

-0.402

-0.520

-0.389

-0.333

-0.392

0.001

0.000

0.001

0.031

0.088

0.023

0.099

0.164

0.097

U18

-0.844

-0.922

-0.944

-0.731

-0.989

-0.938

-0.911

-0.921

-0.898

0.017

0.003

0.001

0.062

0.000

0.002

0.004

0.003

0.006

Diskussion – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

3.9.3

243

Diskussion der Untersuchungsergebnisse

Erwartungsgemäß zeigen die gesamten Indizes für die Laufschnelligkeit und der Kraftfähigkeit unabhängig vom Geschlecht mit zunehmendem Alter eine ungleichförmige Leistungssteigerung. Ferner unterscheiden sich diese Änderungen im Geschlechtervergleich wesentlich voneinander. Besonders die Leistungsentwicklungen der männlichen Kaderspieler heben sich hier gegenüber den weiblichen Athleten deutlich hervor. Während sich die linearen Laufzeiten über 5, 10 und 20 m bei den Kaderspielerinnen von der Altersklasse U12 bis U18 insgesamt um vier bis fünf Prozent verbessern, ist bei den männlichen Tennisspielern eine Verkürzung der Sprintzeit um bis zu 12,6 % festzustellen (Abb. 76; Tab. 88 bis Tab. 93). Hinsichtlich der tennisspezifischen Schnelligkeit treten im Ballpendelsprint sowie im T-Run Sprint geringfügige Verbesserungen auf. Im Altersvergleich verringern sich die Laufzeiten im Ballpendelsprint mit den Testvarianten VH→RH und RH→VH sowie im T-Run Sprint um 12, 14 und 13 %. Bei den weiblichen Spielern liegen die Verbesserungen lediglich zwischen 4,1 % und 4,4 % (Abb. 77; Tab. 88 bis Tab. 93).

U12 U14 U16 U18

4,0

* 3,53

Laufzeit [s]

3,0 *

2,0 *

1,0

*

**

**

**

Linearsprint **

**

** **

**

3,56 3,39 3,34 3,34

**

2,00 1,94 1,91 1,91

*

**

** **

1,14 1,09

1,13 1,11 1,08 1,08

**

** 2,01

**

** **

1,90

**

3,33 3,10 3,11

1,76 1,77

0,98 0,98

0,0 5m

10 m

20 m

5m

10 m

20 m

Messpunkte

Abb. 76: Laufzeiten vom Linearsprint der weiblichen (rosa) und männlichen (blau) Kaderspieler.

Diskussion – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

9,0

244

Ballpendel- und T-Run Sprint

U12 U14 U16 U18

*

**

** **

8,56

8,0

8,04 7,47 7,44

Laufzeit [s]

6,0 5,0

3,0

**

8,53

8,31 8,18 8,18

7,0

4,0

**

** **

** *

* 3,63 3,56 3,51 3,48

3,73 3,60 3,62 3,57

3,69

**

** **

**

** 3,80

3,51 3,25 3,24

**

** **

**

3,59 3,31 3,28

2,0 BPS (VH-RH) BPS (RH-VH)

T-Run BPS (VH-RH) BPS (RH-VH) Messpunkte

T-Run

Abb. 77: Endzeiten der Ballpendelsprinttests (VH→RH) und (RH→VH) sowie des T-Run Sprinttests der weiblichen (rosa) und männlichen (blau) Kaderspieler.

Für die Zunahme der Laufschnelligkeitsfähigkeit können allgemein mehrere Ursachen in Betracht gezogen werden. Für die Schnelligkeitsleistungen sind in jüngeren Jahren insbesondere die Koordinationsfähigkeit und Ausführung von hochfrequentierten Bewegungen über kurze Zeitabschnitte hervorzuheben (MARTIN et al. 2001). Bei den älteren männlichen Kaderspielern basiert die Leistungssteigerung offenbar auf dem hormonell bedingten Muskelzuwachs, der erhöhten anaeroben Stoffwechselkapazität sowie der vermehrten Trainingsbelastung. Als Erklärung für die Stagnation der vorliegenden linearen Laufleistung von den männlichen Athleten der Altersklasse U18 ist anzumerken, dass nur acht Spieler untersucht wurden. Die genannte Stichprobengröße kann folglich als nicht repräsentativ für die U18 bezeichnet werden, so dass die Werte mit der nötigen Zurückhaltung interpretiert werden müssen. Ferner ist aber auch eine defizitäre Ausprägung der intra- und intermuskulären Koordination einzelner oder aller Athleten in Betracht zu ziehen.

Diskussion – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

245

In der vorliegenden Studie treten bezüglich der Laufschnelligkeit abhängig vom Geschlecht gravierende Leistungsunterschiede im Altersvergleich auf. Bei den weiblichen Kaderspielern verbessert sich die Laufleistung von der U12 zur U14 prozentual am stärksten, während sich dieser Leistungssprung bei den männlichen Athleten erst zwischen der Altersklasse U14 und U16 zeigt. Dieser Befund lässt sich mit den geschlechtsbedingten Entwicklungsphasen erklären. Hierbei ist das weibliche Geschlecht dem männlichen um ein bis drei Jahre voraus. Für die Tennispraxis kann die Erkenntnis abgeleitet werden, dass in der Regel junge Tennisspielerinnen bereits mit 14 Jahren und Spieler im Alter von 16 Jahren ein gut ausgeprägtes Laufschnelligkeitsniveau besitzen müssen, um sich auf nationaler und internationaler Ebene etablieren zu können. Folglich ist es notwendig, dass das Jugendtraining neben

der

grundlegenden

technisch-taktischen

Ausbildung

zugleich

konditionelle Aspekte wie die Schulung der Laufschnelligkeit beinhaltet. Denn mit zunehmendem Alter gelingt es wesentlich seltener die Grundlagen und/ oder eine Verbesserungen dieses leistungslimitierenden Faktors durch ein individuell ausgerichtetes Schnelligkeitstraining zu erreichen. In diesem Zusammenhang sind einerseits die nur bedingte Trainierbarkeit zentralnervöser Mechanismen sowie die variierenden Wachstumsschübe in der Pubeszenz anzuführen (Intra- und Intermuskuläre Koordination). Andererseits nimmt der Kraftanteil -wie im Folgenden noch näher dargestellt- in diesem Altersabschnitt (: U14 bzw. : U16) bereits eine stetig wachsende Bedeutung ein. Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass jeweils in beiden Fällen die Maximalkraftfähigkeiten der dementsprechenden Altersklasse ebenfalls proportional ansteigen (Abb. 78). Es ist daher anzunehmen, dass je größer die Maximalkraft der Beine, desto besser ist die Laufschnelligkeit ausgeprägt. Ob dieser Zusammenhang allgemein für Tennisspieler verifiziert werden kann, zeigen im Folgenden durchgeführte Korrelationsberechnungen. Nach WEINECK (2002) muss jedoch berücksichtigt werden, dass zur Entfaltung

Diskussion – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

246

der mit zunehmendem Alter steigenden Kraft eine optimale intra- und intermuskuläre Koordination notwendig ist. Im Altersverlauf unterscheidet sich die Entwicklung der Maximalkraftfähigkeit der Beine hochsignifikant von der Altersklasse U12. Bei den weiblichen Spielern steigt sie um bis zu 48,6 % und bei den männlichen Athleten um mehr als das Doppelte (Abb. 78; Tab. 90 und Tab. 94). Während das Maximalkraftniveau bei männlichen Kaderspielern der U16 scheinbar das Höchstmaß erreicht, da die Kraftwerte der U18 hier tendenziell in allen drei Messgrößen geringer ausfallen, steigt die Maximalkraft der weiblichen Athleten bis zur U18 diskontinuierlich an. Die Stagnation bzw. Abfall der Kraftleistung bei den männlichen Kaderspielern der U18 ist wie bei den Sprintzeiten vorrangig durch die unzureichende Stichprobengroße zu erklären.

7000

Maximalkraft [N]

6000 **

5000 4000

Maximalkraft an der Desmotronik

U12 U14 U16 U18

**

**

**

** **

4720 4628

4137 3606

3000 2000

** **

3202

**

2127

**

**

2048

**

1000 Desmo beidbeinig

Desmo rechts

**

**

**

**

3423

** 2318

2198 2224

1367

**

** **

1962 2042

2227

2568

Desmo beidbeinig

**

2048 1514

1275

Desmo links

2778

Desmo rechts

** **

**

2641

2467

1913 1415

Desmo links

Abb. 78: Maximalkraft an der Desmotronik (Beinpresse) der weiblichen (rosa) und männlichen (blau) Kaderspieler.

Die Maximalkraft von Spielerinnen der U16 unterscheidet sich erwartungsgemäß gegenüber dem Kraftpotenzial der Männer. Demnach verfügen männliche Kaderspieler der U16 über ein etwa 24 % höheres Maximalkraft-

Diskussion – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

247

niveau als weibliche. In den jüngeren Altersklassen liegt der Unterschied jedoch lediglich zwischen vier und sieben Prozent. Der heterogene Entwicklungsverlauf der Kraftfähigkeiten ist dabei vorrangig auf die hormonell bedingten Veränderungen zurückzuführen. Durch die Ausschüttung des Sexualhormons Testosteron erfahren die Jungen einen wesentlich größeren Zuwachs an Muskelkraft. Beim Squat Jump und Counter Movement Jump erreichen die weiblichen Spieler der Altersklasse U18 im Vergleich zur U12 eine Verbesserung hinsichtlich der Überhöhung des Körpers in der Flugphase von circa sieben Prozent (Tab. 90). Die Resultate der männlichen Kaderspieler (U12 bis U16) zeigen dagegen signifikante bis hochsignifikante Steigerungen der Sprunghöhe von 15 % und 21 % (Tab. 94 und Tab. 95). Während die Kaderspieler beim Drop Jump einen diskontinuierlichen altersabhängigen Anstieg der Sprungkraftleistungen vorweisen, unterscheiden sich die Sprunghöhen der weiblichen Altersklassen U14 bis U18 signifikant bis hochsignifikant gegenüber der U12 (Abb. 79; Tab. 90 bis Tab. 95). Auffällig ist, dass die Kontaktzeit beim Tiefsprung (DJ) hingegen prüfstatistisch unverändert bleibt. Insgesamt betrachtet verkürzt sie sich allerdings sowohl bei den weiblichen (5,6 %) als auch bei den männlichen Spielern (10,2 %) mit zunehmendem Alter (Tab. 90 und Tab. 94). Hierbei treten bei den männlichen Altersklassen U14 und U16/U18 hochsignifikant Differenzen auf (Tab. 94 und Tab. 95). Alle drei Testformen des Standardsprungkrafttests bestätigen, dass die größte Leistungsentwicklung in der Sprungkraft in den angrenzenden Altersklassen im Übergang der U12 zur U14 stattfindet. Die durchschnittliche Sprunghöhe entwickelt sich in dieser Entwicklungsphase in einem wesentlich stärkeren prozentualen Maß als die Laufschnelligkeit. Dabei verzeichnen die männlichen Spieler beim Squat Jump, Counter Movement Jump und Drop Jump einen Anstieg der Sprunghöhen von 12 %, 15 % und 16 % (Abb. 79; Tab. 94). Bei den weiblichen Kaderspielern der

Diskussion – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

248

U14 treten lediglich im Drop Jump Test Verbesserungen in der Sprungkraft von 15,7 % auf. Diese Ergebnisse deuten mit großer Wahrscheinlichkeit daraufhin, dass die Sprungkraft in keinem so großen Zusammenhang zur Maximalkraft steht wie zur Laufschnelligkeit. Zur definitiven Klärung des Beziehungsgeflechts zwischen den einzelnen Leistungsfaktoren, wird diese Thematik mittels Korrelationsberechnungen im Folgenden noch näher behandelt.

40

Sprunghöhe [cm]

Sprungkraft

U12 U14 U16 U18

** **

35

*

* **

*

**

30

31,6

30,7 28,8 28,8

25

33,3

26,4

27,0 27,1

26,8

*

27,6

**

28,4

29,6

29,3

*

26,7

25,3

24,9

25,1

23,0 22,0

20

21,8

18,6

22,7 22,4

18,3

0 15 Squat Jump

Counter Movement Jump

Drop Jump

Squat Jump

Counter Movement Jump

Drop Jump

Abb. 79: Sprunghöhen der drei Sprungformen (Squat Jumps, Counter Movement Jumps und Drop Jumps) der weiblichen (rosa) und männlichen (blau) Kaderspieler.

Bei den Laufschnelligkeitstests korrelieren die linearen Sprintzeiten jeweils höher mit den Endzeiten als mit den einzelnen Zwischenzeiten der tennisspezifischen Laufschnelligkeitstests (Tab. 96). Zusätzlich belegen die Korrelationskoeffizienten, dass die Zwischenzeiten bei den männlichen Nachwuchsathleten gegenüber den weiblichen in einer augenscheinlich engeren Beziehung zur linearen Laufschnelligkeit stehen (Tab. 96). Am Beispiel der vorliegenden Daten erreichen Kaderspieler zudem ähnliche Laufleistungen im Ballpendelsprint (VH→RH / RH→VH) und T-Run wie im

Diskussion – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

249

linearen Sprinttest über 10 m (r2 = 0.72, 0.77 und 0.79). Studienergebnisse von PAUOLE et al. (2000) bestätigen diesen Befund. In einer Untersuchung an 152 Studentinnen stellten die Autoren eine Beziehung zwischen der linearen (40 Yard-Sprint) und der sportartspezifischen Laufschnelligkeit (T-Test und Hexagon Test) in Höhe von r = 0.73 und 0.40 fest. Die Höhe der Interkorrelationskoeffizienten zwischen den zwei dargestellten sportartspezifischen Testverfahren und dem Linearsprint in der vorliegenden Studie lassen darauf schließen, dass die Anforderungscharakteristiken der drei Messinstrumente zwar hoch miteinander korrelieren, aber nicht vollständig deckungsgleich sind. Folglich tragen alle drei Tests mit ihren Einzelergebnissen zur detaillierten sowie differenzierten Analyse der individuellen

tennisspezifischen

Laufschnelligkeit

bei.

Die

jeweiligen

Zwischenzeiten geben beispielsweise Auskunft über die Richtungswechselzeit (Abbrems- und Beschleunigungsfähigkeit) in unterschiedlichen situativen Gegebenheiten. Demzufolge stellt sich der Einsatz der drei erwähnten Tests zur Laufschnelligkeitsdiagnostik bei Tennisspielern als sinnvoll und nützlich heraus. Ferner gewährleistet ein individueller Vergleich die Diagnose einer möglichen Seitendifferenz (Vorhand-/ Rückhandecke). Aus diesen Gründen kann die Testbatterie auch aus Sicht der Ökonomisierung auf keinen dieser Laufschnelligkeitstests verzichten. Das große Beziehungsgeflecht zwischen der Schnelligkeit und Kraftfähigkeit (BÜHRLE 1989, YOUNG et al. 1995) ist für den Tennissport noch weitgehend ungeklärt, daher wird im Folgenden diese Thematik anhand den vorliegenden Daten exemplarisch für Tenniskaderspieler/-innen der Altersklassen U12 bis U18 spezifiziert. Die korrelativen Zusammenhänge verändern sich in der Altersentwicklung teilweise auf sehr ungleichmäßige Weise. Bei den männlichen Athleten werden bezüglich den Sprunghöhen und den Laufzeiten nennenswerte Zusammenhänge sichtbar. Während sich die Beziehung zwischen der Tiefsprunghöhe und den Laufzeiten mit Ausnahme zum T-Run Sprint im Alter erhöht, verläuft die Korrelation des Squat Jumps (Kauersprung) entgegen-

Diskussion – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

250

gesetzt der Altersentwicklung (Tab. 101). Unterdessen weisen die Korrelationen der weiblichen Kaderspieler hinsichtlich des Drop Jumps und der Laufschnelligkeit keine, auch keine tendenzielle, Entwicklungsrichtung auf. Die Koeffizienten zwischen Squat Jump und Sprintfähigkeit verhalten sich hingegen ähnlich wie bei den männlichen Spielern. Insgesamt korrelieren die Sprunghöhen beim Squat Jump und Counter Movement Jump teilweise, unter Berücksichtigung der entsprechenden Altersklasse genauso hoch mit der linearen 10 und 20 m Zeit wie bei jugendlichen Fußballspielern (KOLLATH et al. 2006). Auffällig ist jedoch, dass der Zusammenhang zwischen den Endzeiten der Laufschnelligkeitstests und der Sprunghöhe im Kauersprung bei der weiblichen Altersklasse U18 vergleichsweise stark ansteigt (Tab. 100). Insgesamt weisen die weiblichen Spieler hierbei einen Korrelationskoeffizienten von r > -0.60 (Tab. 98) und die männlichen Athleten ein r > -0.70 (Tab. 99) auf. Frühere Studienergebnisse von RUSKO et al. (1993) sowie von KOLLATH et al. (2006) dokumentieren einen Korrelationskoeffizienten zwischen der Strecksprunghöhe und dem 20 m Linearsprint von r = -0.59 sowie r = -0.66. Die Befunde der Korrelationsberechnung bestätigen nur eingeschränkt die Auffassung von KOLLATH et al. (2006), dass sich ein hohes Maß an exzentrisch-konzentrischer sowie der isolierten konzentrischen Muskelkraft im schnellen und langsamen Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus positiv auf die Laufleistungen auswirkt. Demnach nimmt die Sprungkraftentwicklung im schnellen Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus für die Laufschnelligkeit nicht wie ferner von YOUNG et al. (1995) angenommen für alle Spielsportler eine große Bedeutung ein. Die Ergebnisse legen vielmehr den Schluss nahe, dass das Beziehungsgefüge stark vom Entwicklungs- und Ausprägungsgrad weiterer Faktoren und auch vom Geschlecht der Tennisspieler abhängt. Den Studienergebnissen nach zu urteilen, stellt ein Sprungkrafttraining der exzentrisch-konzentrischen

Muskelkraft

im

langsamen

Dehnungs-

Verkürzungs-Zyklus (Strecksprünge) sowohl für weibliche als auch für männliche Tennisspieler ein probates Trainingsmittel zur Verbesserung der

Diskussion – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

251

Laufschnelligkeit dar. Diese Trainingsform sollte unabhängig von der Altersklasse aus konditioneller als auch aus koordinativer Sicht im Athletiktraining als fester Bestandteil integriert werden. Ferner belegt die Studie, dass für männliche Kaderathleten mit zunehmendem Alter ein Training des schnellen Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus (Tiefsprung) zur Steigerung der Laufschnelligkeit sehr bedeutsam und empfehlenswert ist. Entsprechende Übungsformen zur Reaktivkraftverbesserung sollten die tennisspezifische Ausbildung des Leistungstennisspielers stets ergänzen bzw. ganzjährig begleiten. Die vorliegenden Resultate liefern ferner die Erkenntnis, dass innerhalb des Alters- und Geschlechtervergleichs der Counter Movement Jump von den drei Sprungformen des Standardsprungkrafttests den höchsten und zugleich konstantesten Korrelationskoeffizienten mit den Endzeiten der Laufschnelligkeitstests ausweist. Deshalb stellt dieser auf die Frage nach Ökonomisierung der Diagnostikbatterie das Testinstrument der ersten Wahl dar. Bereits in der Vergangenheit haben Untersuchungen die enge Verbindung des Counter Movement

Jumps

(CMJ)

mit

den

Anforderungen

des

Sportspiels

nachgewiesen (BROWN et al. 1986, EISENMAN 1978, McKETHAN u. MAYHEW 1974, PAASUKE et al. 2001). Die Autoren haben in mehreren Studien eine, nach ihrer Ansicht, moderate Beziehung zwischen der Beinkraft und der Sprungkraft festgestellt. Diese Befunde erklären ebenfalls, warum die Maximalkraftwerte an der Beinpresse in der vorliegenden Studie einen ähnlichen Verlauf widerspiegeln wie die der Sprungleistung. In der Literatur wird die Auffassung vertreten, dass die Muskelkraft einen wesentlichen Bestandteil der Sprintleistung von Sportspielern einnimmt (ECKERT 1979, HOFF 2005, RADFORD 1984). ALEXANDER (1989) beschreibt die Schnelligkeitsleistung dabei als Produkt aus der Kraft und der Bodenkontaktzeit des Fußes während des Laufschrittes. Obwohl demzufolge anzunehmen ist, dass sich die maximale Kraftentwicklung der Beine begünstigend auf die Laufleistung beim Linearsprint und besonders bei den Richtungswechseltests auswirkt, fällt der korrelative Zusammenhang bei den

Diskussion – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

252

weiblichen Tennisspielern in der gesamten Breite sehr gering aus (Tab. 98). Im Altersquerschnitt erreichen die Spielerinnen der U16 sogar Korrelationskoeffizienten mit positivem Vorzeichen zwischen 0.51 und 0.76 (Tab. 100). Dieser mittlere bis hohe Zusammenhang zwischen den beiden Leistungsgrößen bedeutet einen entsprechenden Anstieg der Maximalkraft in Verbindung mit einer gleichzeitigen Verschlechterung der Laufschnelligkeit (steigende Laufzeiten). Hinzu kommt, dass eine Differenzierung der Kraftfähigkeiten im

Seitenvergleich -mit Ausnahme der U12- keine

nennenswerten Abweichungen liefert. Im

Gegensatz

zu

den

weiblichen

Athleten

existieren

gemäß

den

Korrelationen der männlichen Spieler zwischen der Sprintleistung und Maximalkraft hohe Zusammenhänge. Mit zunehmendem Alter steigen diese stetig an. Im Altersklassenvergleich (U12 bis U16) korreliert die Beinkraft mit einigen Laufzeiten mittel bis hoch (Abb. 80; Tab. 101). U12 U14 U16 U18

Maximalkraft der Beine (Desmotronic - beidbeinig)

1,0 0,8 0,6

Korrelationen

0,4 0,2 0,0 -0,2 -0,4 -0,6 -0,8 -1,0

Linearsprint 5m

10 m

20 m

BPS (VH→RH) (RH) (VH)

BPS (RH→VH) (VH) (RH)

T-Run (RW)

(Finish)

Abb. 80: Zusammenhang zwischen der Maximalkraft der Beine (Desmotronik beidbeinig) und der Laufschnelligkeit der weiblichen (rosa Kreise) und männlichen (blaue Rauten) Kaderspieler.

Diskussion – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

253

Insbesondere die Kraftwerten des rechten bzw. linken Beins weisen eine wesentlich engere Verzahnung zu den Endzeiten des 20 m Sprints, des Ballpendelsprinttests sowie des T-Run Tests auf. Ferner steigen die Koeffizienten in der Altersentwicklung deutlich an und erreichen Korrelationen in Höhe von r = -0.980, -0.989 und -0.898 (Abb. 81 und Abb. 82). 1,0

r Desmo r Desmo r Desmo r Desmo

0,8

[re] - LS [20 m] [re] - BPS [VH-RH] [re] - BPS [RH-VH] [re] - T-Run [Finish]

Korrelationen

0,5 0,3 0,0 -0,3 -0,5 -0,8 -1,0 U12

U12

U14

U14

U16

U16

U18

U18

[weiblich] [männlich] [weiblich] [männlich] [weiblich] [männlich] [weiblich] [männlich]

Abb. 81: Zusammenhang der Maximalkraft des rechten Beines mit den Laufschnelligkeitsleistungen der weiblichen und männlichen Kaderspieler in unterschiedlichen Altersklassen.

1,0

r Desmo r Desmo r Desmo r Desmo

0,8

[li] - LS [20 m] [li] - BPS [VH-RH] [li] - BPS [RH-VH] [li] - T-Run [Finish]

Korrelationen

0,5 0,3 0,0 -0,3 -0,5 -0,8 -1,0 U12

U12

U14

U14

U16

U16

U18

U18

[weiblich] [männlich] [weiblich] [männlich] [weiblich] [männlich] [weiblich] [männlich]

Abb. 82: Zusammenhang der Maximalkraft des linken Beines mit den Laufschnelligkeitsleistungen der weiblichen und männlichen Kaderspieler in unterschiedlichen Altersklassen.

Diskussion – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

254

Im Hinblick auf die Beziehung zwischen der Muskelkraft und der Schnelligkeitsleistung liefern DOWSON et al. (1998) ähnliche Befunde. Die Autoren berichten von Korrelationen zwischen isokinetischen Kraftwerten und Sprintzeiten von bis zu r = 0.69. Abschließend ist festzuhalten, dass die Auffassung der genannten Autoren, die Muskelkraft beeinflusse die Laufschnelligkeit von Spielsportlern, für Tennisspieler nicht generell verifiziert werden kann. Auf der Grundlage der vorliegenden Ergebnisse besteht die Annahme, dass die Laufschnelligkeit weiblicher Tennisspieler durch die Maximalkraft der unteren Extremität weniger wirkungsvoll beeinflusst wird wie bei den männlichen Athleten. Allerdings muss hierbei gleichermaßen der Bezug auf die Körpermasse berücksichtigt und herausgestellt werden. Denn im Gegensatz zu den untersuchten männlichen Spielern tritt bei den weiblichen Athleten ein größerer Zusammenhang zwischen dem Körpergewicht und der Maximalkraft auf (r = 0.734 vs. r = 0.823). Nach TITTEL und WUTSCHERK (1994) ist die Maximalkraft streng genommen nur eine relative Größe. Ferner weisen Frauen lediglich zwei Drittel der Maximalkraft von Männern auf. Für die Trainingspraxis zeigen die Studienbefunde, dass zur Verbesserung der Sprintfähigkeit männlicher Spieler ab einem gewissen Alter die Erhöhung der Maximalkraft unabdingbar ist. Demzufolge muss sich der Trainingsschwerpunkt, welcher bis dahin überwiegend schnelligkeitswirksame sowie schnellkoordinative Übungsformen zur Schulung perspektivischer schneller Bewegungsmuster beinhaltet, verändern. Beispielsweise ist für männliche Tennisspieler ab dem 15./16. Lebensjahr mit Nachdruck ein Maximalkrafttraining unter Berücksichtigung der schnellen Kraftentwicklung (Explosivkraft) einzuführen und je nach Einzelfall systematisch zu forcieren. Besonders für die Antritts- und Beschleunigungsfähigkeit nimmt ein hoher Kraftstoß („Abdruckverhalten“) in der Bodenkontaktphase eine gravierende Bedeutung ein (KOLLATH 1996). Ferner sollte die Erhöhung des Kraftstoßes bei kurzer Bodenkontaktzeit (< 180 ms) als zentrales Trainingsziel definiert sein. Außerdem ist ein Krafttraining zur Stärkung der Rumpfmuskulatur empfehlenswert,

Diskussion – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

255

um den hohen körperlichen Laufschnelligkeitsbelastungen im Tennis gerecht zu werden. Denn eine starke Rumpfmuskulatur bildet zusammen mit der Bein-Hüftstreckerkette die Antriebsmotoren der Laufbeschleunigung und Sprintschnelligkeit (ALLMANN 2005). Die Untersuchungsergebnisse belegen, dass ausdrücklich für weibliche Tennisspieler weniger die Maximalkraft, sondern verstärkt andere Faktoren die Laufschnelligkeit beeinflussen. Mit großer Wahrscheinlichkeit nimmt die Koordinationsfähigkeit diesbezüglich eine große Bedeutung ein. Es ist zudem anzunehmen, dass sie das Kraftniveau hinsichtlich der Sprintfähigkeit kompensiert.

Für

das

Damentennis

scheint

daher

ein

spezielles

Muskelkrafttraining für die Beine weniger wirkungsvoll als bei den männlichen Athleten zu sein. Zum Themenkomplex des Krafttrainings ist noch hinzuzufügen, dass ein begleitendes wohldosiertes und gezieltes Krafttraining zur Stärkung der Rumpfmuskulatur, Sicherung der Belastbarkeit sowie vor allem aus präventiver

Sicht

zur

Behebung

muskulärer

Dysbalancen

für

jede

Altersklasse von Tennisspielern/-innen zu empfehlen ist. Im Vordergrund stehen vor allem allgemein kräftigende Übungsformen sowie dynamische Bewegungen mit dem eigenen Körpergewicht.

3.9.4

Schlussbetrachtung der Untersuchungsergebnisse

Das empirische Datenmaterial dieser Untersuchungsreihe liefert bedeutende Informationen über die sportartspezifische Laufschnelligkeit, welche zu den wichtigsten leistungsbestimmenden Faktoren im modernen Turniertennis gehört. Durch die einzelnen Messverfahren erfolgt sowohl eine differenzierte und zugleich trennscharfe Diagnostik einzelner Leistungskomponenten als auch ein Erkenntnisgewinn über die Zusammenhänge zwischen der Laufschnelligkeit und Kraftfähigkeit bezogen auf das komplexe Leistungsgefüge im Tennissport. Die integrative Diagnostik zur Sprintfähigkeit

Schlussbetrachtung – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

256

beinhaltet grundlegende Fähigkeiten wie z.B. Maximalkraft, Schnellkraft und Reaktivkraft und deren Umsetzung in die allgemeine und tennisspezifische Laufschnelligkeit

(explosiver

Abdruck,

Antritts-

und

Beschleunigungs-

vermögen) bei einem oder mehreren Richtungswechseln. Diese individuellen Erkenntnisse werden anschließend einerseits zur gezielten Steuerung im Konditionstraining herangezogen. Andererseits dienen sie als Basis zur systematischen und effizienten Talentidentifikation und -förderung. Hierbei ermöglichen regelmäßige Diagnostiken eine Kontrolle der individuellen Leistungsentwicklung im Längsschnitt, so dass reifungsbedingte Vor- und Nachteile bei der Auswahl und Prognose berücksichtigt werden können. Die wichtigsten Ergebnisse lauten im Folgenden: 1. Unabhängig vom Geschlecht verbessert sich sowohl die Laufschnelligkeit als auch die Kraftfähigkeit mit zunehmendem Alter erwartungsgemäß. Der ungleichförmige Anstieg der erreichten Lauf-, Sprung- und Kraftleistungen liegt bei den weiblichen Kaderspielern mit Ausnahme der U12 unter denen der männlichen Spieler. Ferner erreichen besonders die männlichen Kadertennisspieler im Geschlechtervergleich insgesamt wesentlich höhere prozentuale Leistungssteigerungen innerhalb der Altersklassen. 2. In der Leistungsentwicklung nimmt das Laufschnelligkeits- und Maximalkraftniveau der Tennisspielerinnen im Vergleich zu den männlichen Spielern bereits zur Altersklasse U14 () gegenüber der U16 () gravierend zu. Ein gut ausgeprägtes Laufschnelligkeitsniveau in dem entsprechenden Alter wird im Tennis zwingend vorausgesetzt, um sich auf nationaler sowie internationaler Ebene etablieren zu können. Folglich muss das Jugendtraining sowohl grundlegende technisch-taktische und zugleich konditionelle Aspekte wie die Schulung der Laufschnelligkeit beinhalten und fördern. Die Korrelationsberechnung nach Pearson zur Aufdeckung von Beziehungen zwischen den einzelnen konditionellen Fähigkeiten „Kraftfähigkeit der Beine“ und „Laufschnelligkeit“ führt zu folgenden bemerkenswerten Resultaten:

Schlussbetrachtung – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

257

3. Aus dem vorliegenden empirischen Datenmaterial kann generell abgeleitet werden, dass sich die Laufschnelligkeitsleistung im Tennis aus verschiedenen Faktoren zusammensetzt. Die unterschiedliche Ausprägung dieser beeinflusst die Leistungsfähigkeit in den einzelnen Altersstufen (U12 bis U18) maßgeblich. Dabei erfolgt die Entwicklung jeodoch auf ungleichförmige Weise. 4. Die Laufleistungen der männlichen Kaderathleten weisen eine engere Beziehung zwischen der allgemeinen (Linearsprint) und tennisspezifischen Schnelligkeit (Ballpendel- und T-Run Sprint) auf als die weiblichen Spieler (r = 0.848; 0.870; 0.903 vs. 0.765; 0.844; 0.678). 5. Der hohe korrelative Zusammenhang zwischen den Laufzeiten und den Sprunghöhen des Counter Movement Jumps bleiben in der Altersentwicklung nahezu unverändert. Demzufolge stellt ein Sprungkrafttraining der exzentrisch-konzentrischen Muskelkraft im langsamen Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus sowohl für weibliche als auch für männliche Tennisspieler ein geeignetes Trainingsinstrument dar, um die Laufschnelligkeit im Alternsgang zu verbessern. Aufgrund der steigenden Beziehung mit der Tiefsprunghöhe ist es empfehlenswert, dass die tennisspezifische

Ausbildung

männlicher

Athleten

entsprechende

Übungsformen zum schnellen Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus (Reaktivkraft) beinhaltet. 6. Zwischen den einzelnen Testverfahren zeigen die Korrelationsberechungen neben den altersbedingten auch geschlechtsspezifische Zusammenhänge unter den verschiedenen Testparametern. Für weibliche Tennisspieler fällt der Zusammenhang zwischen dem maximalen Kraftniveau der Beine und den Laufleistungen insgesamt sehr gering (r = -0.158 bis -0.366) aus. Demgegenüber weisen die männlichen Spieler hohe Koeffizienten (r = -0.760 bis -0.839) zwischen den Leistungsparametern auf. Besonders das Maximalkraftpotenzial des rechten und linken Beines korreliert im Altersverlauf (U12 bis U16) wesentlich stärker mit den Endzeiten der drei Laufschnelligkeitstests.

Schlussbetrachtung – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

258

Folglich sollte bei männlichen Jugendlichen im Alter von 15 und 16 Jahren schwerpunktmäßig zu Gunsten eines kraftorientierten, zunehmend hormonell gestützten Maximal- und Explosivkrafttrainings die Schnelligkeitsfähigkeiten trainiert werden. Speziell für das Damentennis deuten die Studienbefunde hingegen daraufhin, dass weniger die Maximalkraft, sondern verstärkt andere Faktoren wie beispielsweise die Koordinationsfähigkeit die Laufschnelligkeit beeinflussen und das Kraftniveau hinsichtlich der Sprintleistung kompensieren. Daher scheint ein spezielles Muskelkrafttraining für die untere Extremität bei weiblichen Tennisspielern weniger wirkungsvoll zu sein.

Normwertberechnung für ausgewählte Laufdistanzen

259

3.10 Normwertberechnung für ausgewählte Laufdistanzen Zur Einordnung und Vergleichbarkeit einzelner Leistungsdaten bilden Normbzw. Orientierungswerte ein wichtigstes Bezugssystem (WARWITZ 1976). Nur mittels dieser kann eine relative Positionierung hinsichtlich des individuellen Leistungsvermögens des/r einzelnen Spielers/-in vorgenommen werden. Die Berechnung erfolgt anhand von Bestwerten für die jeweilige Testdisziplin von Tennisspielern der deutschen Rangliste. Das Datenmaterial ist unterteilt in die verschiedenen Altersklassen und dem Geschlecht. Insgesamt entstehen für jede einzelne Kategorie fünf Einteilungsstufen. Die Beurteilung

erstreckt

sich

dabei

von

hervorragend

(++),

gut

(+),

durchschnittlich (±), ausreichend (-) bis hin zu mangelhaft (--) (Tab. 102). Die Abstände sind mittels Quintile berechnet und festgelegt, d.h. eine besonders gute (hervorragende) Leistung ist demzufolge dann erreicht, wenn die Laufzeit im Wertebereich der besten zehn Prozent liegt. Tab. 102: Kategorien für die Leistungsbeurteilung. Beurteilungskategorien hervorragend

++

0-10 % - Marke

gut

+

11-33 % - Marke

durchschnittlich

±

34-66 % - Marke

ausreichend

-

67-90 % - Marke

mangelhaft

--

91-100 % - Marke

eine besonders gute Leistung eine erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegende Leistung eine Leistung, die in jeder Hinsicht den durchschnittlichen Anforderungen entspricht eine an erheblichen Mängeln leidende, im ganzen nicht mehr brauchbare Leistung eine völlig unbrauchbare Leistung

Zur Bildung von Referenzbereichen sind die Ergebnisdaten in gleich große Bereiche unterteilt (ALTMAN u. BLAND 1994). Eine fünf Punkte Zusammenfassung der Werteverteilung erfolgt mittels Box Plot. Dieser fasst dabei verschiedene Maße der zentralen Tendenz, Streuung in einem Diagramm zusammen. Demzufolge sind das 25 %-Quantil, der Median und das 75 %Quantil (Quartile) zusammen mit den beiden Extremwerten graphisch dargestellt (LANGE u. BENDER 2001). Der Box Plot ermöglicht einen groben Überblick über die Symmetrie der Datenverteilung.

Normwertberechnung für ausgewählte Laufdistanzen

260

Die linearen Laufzeiten über fünf und zehn Meter sind im nachstehenden exemplarisch mittels des Box Plots für die unterschiedlichen Altersklassen dargestellt (Abb. 83). Im Kasten ist der Median als waagerechte Linie eingezeichnet. Linearsprint [10 m]

1,40

2,40

1,30

2,20

Laufschnelligkeit [s]

Laufschnelligkeit [s]

Linearsprint [5 m]

1,20

1,10

1,00

2,00

1,80

1,60

0,90

1,40

0,80

1,20 D/H

AK I

AK II

AK III

AK IV

AK V

D/H

AK I

AK II

AK III

AK IV

AK V

Abb. 83: Exemplarische Darstellung von linearen Laufschnelligkeitsdaten verschiedener Altersklassen mittels des Box Plots für weibliche (rot) und männliche Kaderathleten (grün).

Auf der Grundlage dieser groben Übersicht der Datenverteilung sind die einzelnen Normprofile für ausgewählte Schnelligkeitstests erstellt. Die Box Plots liefern besonders für die Übergangsbereiche von angrenzenden Altersklassen wichtige Informationen. Die folgenden Tabellen zeigen die Normprofile der drei angesprochenen Testverfahren. Aufgrund der zu geringen Stichprobengröße können für die Altersklasse V keine Normprofile ermittelt werden. Demnach sind nur für die Altersklassen U12, U14, U16, U18 und für die Damen bzw. Herren Orientierungswerte dargestellt.

Normwertberechnung für ausgewählte Laufdistanzen

261

Tab. 103: Normwertbereiche für Laufleistungen verschiedener Testverfahren von weiblichen Tennisspielern. Normwerte der Laufschnelligkeit [s] weibliche Spieler

Linearsprint 5m

10 m

20 m

Ballpendel

Ballpendel

(VH→RH) BP 1 BP 2 (VH) (RH)

(RH→VH) BP 1 BP 2 (RH) (VH)

T-Run Sprint LS 1 (RW)

LS 2 (Finish)

U12 (n=192) ++ + ± --

 1,05

 1,89

 3,29

 1,17

 3,50

 1,20

 3,55

 1,90

 8,20

1,06-1,12

1,90-1,98

3,30-3,48

1,18-1,24

3,49-3,72

1,21-1,26

3,56-3,75

1,91-2,00

8,21-8,38

1,13-1,18

1,99-2,08

3,49-3,68

1,25-1,29

3,73-3,89

1,27-1,33

3,76-3,98

2,01-2,09

8,39-9,00

1,19-1,25

2,09-2,17

3,69-3,81

1,30-1,33

3,90-4,20

1,34-1.37

3,99-4,29

2,10-2,16

9,01-9,99

 1,26

 2,18

 3,82

 1,34

 4,21

 1,38

 4,30

 2,17

 10,00

 1,02

 1,85

 3,26

 1,10

 3,26

 1,17

 3,40

 1,87

 7,90

1,03-1,09

1,86-1,92

3,27-3,38

1,11-1,19

3,27-3,46

1,18-1,25

3,41-3,61

1,88-1,98

7,91-8,18

1,10-1,15

1,93-2,00

3,39-3,54

1,20-1,27

3,47-3,57

1,26-1,31

3,62-3,82

1,99-2,05

8,19-8,61

1,16-1,20

2,01-2,09

3,55-3,66

1,28-1,32

3,58-3,78

1,32-1,35

3,83-3,94

2,06-2,17

8,62-8,93

 1,21

 2,10

 3,67

 1,33

 3,79

 1,36

 3,95

 2,18

 8,94

U14 (n=60) ++ + ± -U16 (n=40) ++ + ± --

 1,01

 1,80

 3,21

 1,08

 3,20

 1,15

 3,37

 1,82

 7,60

1,02-1,07

1,81-1,90

3,22-3,37

1,09-1,15

3,21-3,38

1,16-1,23

3,38-3,47

1,83-1,87

7,61-7,90

1,08-1,14

1,91-1,96

3,38-3,47

1,16-1,21

3,39-3,49

1,24-1,30

3,48-3,67

1,88-1,93

7,91-8,21

1,15-1,18

1,97-2,04

3,48-3,63

1,22-1,26

3,50-3,61

1,31-1,34

3,68-3,77

1,94-2,04

8,22-8,60

 1,19

 2,05

 3,64

 1,27

 3,62

 1,35

 3,78

 2,05

 8,61

U18 (n=27) ++ + ± --

 1,00

 1,78

 3,20

 1,06

 3,17

 1,14

 3,35

 1,80

 7,58

1,01-1,07

1,79-1,89

3,21-3,36

1,07-1,13

3,18-3,31

1,15-1,22

3,36-3,45

1,81-1,84

7,59-7,88

1,08-1,13

1,90-1,95

3,37-3,46

1,14-1,18

3,32-3,44

1,23-1,28

3,46-3,58

1,85-1,90

7,89-8,20

1,14-1,17

1,96-2,03

3,47-3,62

1,19-1,25

3,45-3,59

1,29-1,32

3,59-3,65

1,91-2,01

8,21-8,50

 1,18

 2,04

 3,63

 1,26

 3,60

 1,33

 3,66

 2,02

 8,51

Damen (n=25) ++ + ± --

 0,99

 1,76

 3,19

 1,04

 3,15

 1,12

 3,29

 1,79

 7,40

1,00-1,06

1,77-1,88

3,20-3,36

1,05-1,11

3,16-3,24

1,13-1,20

3,30-3,42

1,80-1,83

7,41-7,80

1,07-1,12

1,89-1,95

3,37-3,46

1,12-1,17

3,25-3,41

1,21-1,24

3,43-3,50

1,84-1,89

7,81-8,00

1,13-1,16

1,96-2,03

3,47-3,61

1,18-1,24

3,42-3,56

1,25-1,29

3,51-3,60

1,90-2,00

8,01-8,20

 1,17

 2,04

 3,62

 1,25

 3,57

 1,30

 3,61

 2,01

 8,21

Normwertberechnung für ausgewählte Laufdistanzen

262

Tab. 104: Normwertbereiche für Laufleistungen verschiedener Testverfahren von männlichen Tennisspielern. Normwerte der Laufschnelligkeit [s] männliche Spieler

Linearsprint 5m

10 m

20 m

Ballpendel

Ballpendel

(VH→RH) BP 1 BP 2 (VH) (RH)

(RH→VH) BP 1 BP 2 (RH) (VH)

T-Run Sprint LS 1 (RW)

LS 2 (Finish)

U12 (n=184) ++ + ± --

 1,05

 1,88

 3,28

 1,16

 3,44

 1,20

 3,55

 1,96

 8,20

1,06-1,12

1,89-1,98

3,29-3,47

1,17-1,24

3,45-3,70

1,21-1,25

3,56-3,74

1,97-2,02

8,21-8,70

1,13-1,18

1,99-2,08

3,48-3,68

1,25-1,29

3,71-3,83

1,26-1,33

3,75-3,99

2,03-2,09

8,71-9,30

1,19-1,24

2,09-2,16

3,69-3,81

1,30-1,33

3,84-3,96

1,34-1,37

4,00-4,30

2,10-2,15

9,31-9,99

 1,25

 2,17

 3,82

 1,34

 3,97

 1,38

 4,31

 2,16

 10,0

 0,98

 1,82

 3,14

 1,04

 3,26

 1,07

 3,32

 1,83

 7,63

0,99-1,05

1,83-1,88

3,15-3,32

1,05-1,16

3,27-3,44

1,08-1,19

3,33-3,52

1,84-1,94

7,64-7,96

1,06-1,13

1,89-1,97

3,33-3,59

1,17-1,24

3,45-3,56

1,20-1,28

3,53-3,72

1,95-2,03

7,97-8,37

1,14-1,18

1,98-2,07

3,60-3,63

1,25-1,32

3,57-3,77

1,29-1,34

3,73-3,84

2,04-2,14

8,38-8,71

 1,19

 2,08

 3,64

 1,33

 3,78

 1,35

 3,85

 2,15

 8,72

U14 (n=83) ++ + ± -U16 (n=64) ++ + ± --

 0,93

 1,67

 2,95

 1,01

 3,10

 1,02

 3,11

 1,68

 7,24

0,94-0,97

1,68-1,75

2,96-3,08

1,02-1,08

3,11-3,24

1,03-1,12

3,12-3,27

1,69-1,75

7,25-7,40

0,98-1,03

1,76-1,81

3,09-3,22

1,09-1,15

3,25-3,43

1,13-1,22

3,28-3,46

1,76-1,81

7,41-7,76

1,04-1,09

1,82-1,93

3,23-3,42

1,16-1,24

3,44-3,58

1,23-1,28

3,47-3,64

1,82-1,87

7,77-8,07

 1,10

 1,94

 3,43

 1,25

 3,59

 1,29

 3,65

 1,88

 8,08

U18 (n=36) ++ + ± --

 0,91

 1,65

 2,91

 0,97

 3,00

 0,99

 3,06

 1,66

 7,11

0,92-0,94

1,66-1,71

2,92-3,01

0,98-1,02

3,01-3,15

1,00-1,04

3,07-3,18

1,67-1,74

7,12-7,44

0,95-0,99

1,72-1,79

3,02-3,13

1,03-1,10

3,16-3,36

1,05-1,10

3,19-3,39

1,75-1,80

7,45-7,60

1,00-1,05

1,80-1,86

3,14-3,28

1,11-1,19

3,37-3,48

1,11-1,14

3,40-3,53

1,81-1,86

7,61-8,13

 1,06

 1,87

 3,29

 1,20

 3,49

 1,15

 3,54

 1,87

 8,14

Herren (n=77) ++ + ± --

 0,90

 1,63

 2,89

 0,95

 2,90

 0,98

 3,04

 1,65

 7,11

0,91-0,93

1,64-1,69

2,90-2,97

0,96-1,00

2,91-3,10

0,99-1,04

3,05-3,16

1,66-1,72

7,12-7,27

0,94-0,98

1,70-1,75

2,98-3,07

1,01-1,09

3,11-3,30

1,05-1,09

3,17-3,37

1,73-1,80

7,28-7,42

0,99-1,04

1,76-1,80

3,08-3,17

1,10-1,18

3,31-3,45

1,10-1,13

3,38-3,51

1,81-1,86

7,43-7,62

 1,05

 1,81

 3,18

 1,19

 3,46

 1,14

 3,52

 1,87

 7,63

Zusammenfassung

4

263

Zusammenfassung

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Evaluation eines praxisnahen Diagnostikmodells zur Bestimmung der tennisspezifischen Laufschnelligkeit. Der theoretische Teil zeigt zunächst, dass der Zugang zum eigentlichen Charakter der sportlichen Schnelligkeit und seinen trainingswissenschaftlichen Problemen durch die Begriffsbildung und Definitionsproblematik erheblich erschwert ist. Die dargestellten modellhaften Ausführungen zur Strukturierung von Schnelligkeitsleistungen heben ein besonders enges Beziehungsgeflecht zwischen Schnelligkeitsleistungen und spezifischen Bewegungsfertigkeiten der jeweiligen Sportart hervor. Zu diesem vielschichtigen Fähigkeitskomplex gehören im Tennis das schnelle Reagieren und Handeln, die Start- und Laufschnelligkeit, das Abbrems- und Beschleunigungsvermögen sowie das zeitnahe Erkennen und Ausnutzen der jeweils gegebenen Spielsituation. Im Rahmen des ersten empirischen Untersuchungsabschnitts werden mittels zweier Forschungsreihen die Charakteristik und Bedeutung der Laufschnelligkeit im Tenniswettkampf analysiert. Die systematische Spielanalyse liefert

aus

insgesamt

4022

Schlägen

zahlreiche

Befunde

zu

den

Laufschnelligkeitsbelastungen in wettkampfspezifischen Zeitdrucksituationen. Ferner erhebt eine Befragung von 33 Tennistrainern der höchsten Ausbildungsstufe wichtige Erkenntnisse zum Stellenwert der Laufschnelligkeit unter dem Aspekt der konditionellen Faktoren. Die wesentlichen Befunde lauten: 1. Im Leistungstennis auf Sand stehen die Spieler bei mehr als einem Viertel aller Schläge vor und während der Schlagvorbereitung unter Zeitdruck, 2. In Zeitdrucksituationen verursacht der Spieler bei jedem fünften Schlag einen direkten Fehler. Gegenüber den Spielsituationen ohne Zeitdruck steigt die Fehlerquote um das Doppelte an. Ferner belegen die Analyseergebnisse, dass die höchste Fehlerquote bei Schlägen unter hohem Zeitdruck auftritt.

Zusammenfassung

264

3. Maximale Laufleistungen finden hauptsächlich mit seitlichen Laufbewegungen im Bereich der Grundlinie statt. Die überwiegende Mehrzahl der Läufe zur Seite ergibt sich dabei zur Vorhand. In hohen Zeitdrucksituationen beträgt die Laufdistanz im Durchschnitt etwa fünf Meter. Die längsten Laufwege treten in diesem Zusammenhang zur Rückhandseite auf. 4. Aufgrund der spielanalytischen Befunde nimmt die Laufschnelligkeit im Tennissport einen leistungslimitierenden Faktor ein. Die Umfrageergebnisse von qualifizierten Tennisfachleuten bestätigen diese Erkenntnis. Denn nach Einschätzung von Trainern der höchsten Ausbildungsstufe besitzt die Laufschnelligkeit hinsichtlich der übrigen konditionellen Elemente den größten Stellenwert. Innerhalb des zweiten Untersuchungsabschnitts werden im Folgenden weitere

empirische

Forschungsarbeiten

zum

wissenschaftlichen

Ent-

wicklungsprozess ausgewählter Diagnostikverfahren dargestellt. An den Studien nahmen insgesamt 962 Tennisspieler/-innen teil. Besondere Aufmerksamkeit erhält dabei die Prüfung von ausgewählten Testverfahren hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen Gütekriterien. Des Weiteren liefert ein Vergleich zwischen der elektronischen (Lichtschranken- und Ballpendelmesssystem mit Startplatte) und der manuellen Zeiterfassung (Stoppuhr) interessante Erkenntnisse für die praktische Anwendbarkeit. Anhand von Korrelationsberechnungen verschiedener Testresultate von Kaderuntersuchungen erfolgt eine Ableitung relevanter Leistungsmerkmale für die Sprintfähigkeit. Die Erstellung von Norm- bzw. Orientierungswerten für die Laufschnelligkeitsleistung schließen den zweiten Untersuchungsteil ab. Die wichtigsten Befunde lauten: 5. Der Ballpendelsprinttest misst detailliert und umfassend die komplexe tennisspezifische Laufschnelligkeit unter einer hohen Wettkampfspezifität. Evaluation und Modifikationen der Testanforderungen dieses Diagnostikinstrumentes ermöglichen neben der Erfassung verschiedener Laufzeiten eine Qualitätskontrolle für die jeweilige

Zusammenfassung

265

tennisspezifische Schlagausführung. Zum jetzigen Zeitpunkt erfolgt durch Kombination folgender Testparameter eine präzise Diagnose der Laufschnelligkeit: •

Antritts- und Beschleunigungsschnelligkeit zum ersten Schlag sowie nach Richtungswechsel zum zweiten Schlag,



Richtungswechselzeit in Verbindung mit einem Grundlinienschlag,



isolierte zyklische Laufschnelligkeit während des Testablaufs und



Endzeit in Verbindung mit der Schlagqualität von zwei Grundlinienschlägen.

6. Der Linearsprint über 20 m sowie der Ballpendelsprinttest entsprechen hinsichtlich der Hauptgütekriterien sämtlichen wissenschaftlichen Ansprüchen. Beide Testverfahren weisen im Test-Retest Vergleich eine hohe Reliabilität (ICC = 0.88 bis 0.95) auf. Zudem erfüllen beide Messinstrumente das Kriterium der

Testvalidität mittels eines

Experten-Ratings ausreichend. Aufgrund der unabhängigen Messinstrumente (elektronisches Zeiterfassung mit Startplatte) sowie den standardisierten

Testanweisungen

ist

die

Objektivität

dieser

Diagnostikverfahren als vollkommen und zugleich trivial anzusehen. 7. Eine herkömmliche Stoppuhr weist gegenüber der elektronischen Zeitnehmung in Verbindung mit einer Startplatte zur Diagnostik der kurzen Laufdistanzen im Tennis eine sehr geringe Messgenauigkeit auf. Zur trennscharfen und zugleich präzisen Erfassung der tennisspezifischen Schnelligkeitsbeanspruchung besteht folglich für die Verwendung

modernster

Messvorrichtungen

wie

elektronisches

Doppellichtschranken- und Ballpendelmesssystem mit Startplatte zur Detailanalyse eine unabdingbare Notwendigkeit. Ferner können Krafttests zur Sprung- und Maximalkraftmessung flankierende Informationen über das individuell unterschiedliche Kraftund Sprungpotenzial der Spieler liefern. Aus den Daten der gesamten Testbatterie kann eine akzentuierte und periodisierte Trainingssteuerung zur Verbesserung der Laufschnelligkeit zielgerichtet auf die individuellen Voraussetzungen abgestimmt und durchgeführt werden.

Zusammenfassung

266

8. Resultate der Laufschnelligkeit und Kraftfähigkeit verschiedener Messverfahren zeigen erwartungsgemäß unabhängig vom Geschlecht mit zunehmendem Alter eine Leistungssteigerung. Männliche Athleten erreichen gegenüber weiblichen Spielern prozentual wesentlich größere

Leistungsverbesserungen

innerhalb

des

Altersklassen-

vergleichs. Insgesamt liegen die Lauf-, Sprung-, und Kraftleistungen der weiblichen Athleten mit Ausnahme der U12 deutlich unter denen der männlichen. 9. In der Leistungsentwicklung erreichen junge Tennisspielerinnen in der Laufschnelligkeit und Maximalkraft im Vergleich zu den männlichen Spielern bereits zur Altersklasse U14 () gegenüber der U16 () ihre größten Leistungsverbesserungen. Ein gut ausgeprägtes Laufschnelligkeitsniveau in dem entsprechenden Alter ist somit absolute Voraussetzung für eine Etablierung auf nationalen und internationalen Ebene. Folglich muss das Jugendtraining sowohl grundlegende technisch-taktische und zugleich konditionelle Aspekte wie die Schulung der Sprintfähigkeit beinhalten und fördern. 10. Die Laufschnelligkeit im Tennis setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Dabei hängt die Leistungsfähigkeit in den einzelnen Entwicklungsstufen maßgeblich vom unterschiedlichen Ausprägungsgrad der Spieler ab. 11. Die allgemeine Laufleistung männlicher Kaderathleten steht in einem vergleichsweise engeren Zusammenhang zur tennisspezifischen Laufschnelligkeitsfähigkeit als bei weiblichen Spielern. 12. Unter den drei Messverfahren des Standardsprungkrafttests weist der Counter Movement Jump die höchsten und zugleich konstantesten Korrelationen zwischen den verschiedenen Laufschnelligkeitstests auf. Ein Sprungkrafttraining der exzentrisch-konzentrischen Muskelkraft stellt sowohl für weibliche als auch für männliche Tennisspieler ein geeignetes Trainingsmittel zur Verbesserung der Laufschnelligkeit dar. Aufgrund der steigenden Korrelation im Alternsgang mit der Tiefsprunghöhe

sollte

das

Training

männlicher

Turnierspieler

Zusammenfassung

267

entsprechende Übungsformen zum schnellen Dehnungs-VerkürzungsZyklus beinhalten. 13. Für weibliche Athleten fällt der korrelative Zusammenhang zwischen dem maximalen Kraftniveau der Beine und der Sprintfähigkeit sehr gering aus. Dagegen bestehen bei den männlichen Spielern hohe Beziehungen zwischen den Leistungsparametern. Folglich sollte mit dem 15./16. Lebensjahr bei männlichen Tennisspielern mit Nachdruck ein Maximalkrafttraining unter besonderer Berücksichtigung der schnellen Kraftentwicklung je nach Einzelfall systematisch durchgeführt werden. Für das Damentennis scheint ein Muskelkrafttraining für die untere Extremität weniger wirkungsvoll zu sein. Hier nehmen vermehrt andere Einflussfaktoren wie die Koordinationsfähigkeit eine wichtige Bedeutung ein. 14. Die Krafttests zur Sprung- und Maximalkraftmessung können ferner flankierende Informationen über das individuell unterschiedliche Kraftund Sprungpotenzial der Spieler liefern. Aus den verschiedenen Testresultaten kann folglich eine akzentuierte und periodisierte Trainingssteuerung zur Verbesserung der Laufschnelligkeit im Tennis zielgerichtet auf die individuellen Voraussetzungen abgestimmt und durchgeführt werden. 15. Zur sachgerechten Interpretation und Beurteilung der sportartspezifischen Leistungen werden objektive altershomogene Normbzw. Orientierungswerte ermittelt. Dadurch ist es möglich, die erzielten Leistungen gleichaltriger Tennisspieler/-innen sowohl allgemein als auch gruppenspezifisch einzuordnen. Ferner können Trainingsmaßnahmen hiermit auf ihre Effektivität überprüft und ggf. optimiert werden. Bei der Beurteilung ist es zudem gleichermaßen bedeutsam, die individuelle Entwicklung im Längsschnitt zu verfolgen, so dass mittelfristig reifungsbedingte Vor- und Nachteile in den Hintergrund treten.

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Anhang – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

6 6.1

285

Anhang Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

Tab. 105: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der Läufe auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen. 2004

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

nicht erreicht

Spieler

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

F. Gonzalez L. Hewitt N. Massu M. Philipoussis L. Hewitt G. Gaudio M. Philipoussis M. Zabaleta N. Massu R. Schüttler F. Gonzalez T. Haas L. Hewitt M. Verkerk M. Philipoussis S. Schalken R. Schüttler J. Novak N. Kiefer R. Stepanek M. Philipoussis V. Spadea R. Schüttler F. Lopez T. Haas A. Costa

13 10 14 10 32 22 33 15 16 30 11 13 21 19 21 27 17 10 10 11 17 31 20 21 17 28

16 14 15 8 33 31 17 10 15 18 10 15 16 12 18 18 14 7 9 15 25 37 24 16 13 14

0 1 2 0 2 3 7 2 1 3 2 0 3 1 1 3 3 0 1 2 1 6 5 2 0 5

1 3 1 0 6 1 0 0 2 1 0 3 2 0 1 2 2 1 2 1 2 3 1 2 1 1

4 2 6 3 8 10 10 5 3 9 1 1 5 4 7 7 4 2 0 2 3 10 4 4 5 7

2 2 3 1 3 7 4 2 0 3 1 1 3 5 2 4 2 1 1 2 5 10 2 2 2 4

7 5 6 7 18 8 13 7 11 15 7 9 11 13 12 14 9 8 6 6 11 12 8 14 12 14

12 9 11 6 22 21 11 8 10 12 7 8 10 6 15 12 8 5 4 9 15 21 20 10 9 8

2 2 0 0 4 1 3 1 1 3 1 3 2 1 1 3 1 0 3 1 2 3 3 1 0 2

1 0 0 1 2 2 2 0 3 2 2 3 1 1 0 0 2 0 2 3 3 3 1 2 1 1

18,81

16,92

2,15

1,50

4,85

2,85

10,12

11,12

1,69

1,46

7,44

7,48

1,89

1,30

2,92

2,13

3,42

5,05

1,16

1,07

489

440

56

39

126

74

263

289

44

38

Gesamt ±s Häufigkeiten [n]

929 [%]

52,64

47,36

100,00

95 58,95

200 41,05

100,00

63,00

37,00

100,00

552 47,64

52,36

100,00

82 53,66

46,34

100,00

* Der „Gesamte Zeitdruck“ setzt sich aus den drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Anhang – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

286

Tab. 106: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der seitlichen Läufe auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen. 2004

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

nicht erreicht

Spieler

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

F. Gonzalez L. Hewitt N. Massu M. Philipoussis L. Hewitt G. Gaudio M. Philipoussis M. Zabaleta N. Massu R. Schüttler F. Gonzalez T. Haas L. Hewitt M. Verkerk M. Philipoussis S. Schalken R. Schüttler J. Novak N. Kiefer R. Stepanek M. Philipoussis V. Spadea R. Schüttler F. Lopez T. Haas A. Costa

12 10 13 10 26 19 28 13 15 30 8 11 20 17 19 23 15 9 7 9 17 26 20 16 17 23

12 13 12 7 21 21 10 10 13 16 7 12 13 10 15 15 13 6 7 11 13 36 21 14 11 13

0 1 2 0 0 2 6 1 0 3 0 0 3 0 1 3 2 0 0 1 1 4 5 2 0 3

0 2 0 0 1 0 0 0 2 1 0 1 1 0 1 2 2 1 0 0 0 3 1 2 1 1

3 2 5 3 7 9 9 4 3 9 1 1 5 4 7 5 3 1 0 2 3 8 4 1 5 5

2 2 1 0 1 4 1 2 0 3 1 1 2 5 2 3 1 0 1 2 3 10 1 1 1 4

7 5 6 7 18 8 10 7 11 15 7 9 10 13 11 12 9 8 6 5 11 12 8 12 12 14

10 9 11 6 19 16 8 8 10 10 4 8 9 4 12 10 8 5 4 8 8 20 19 9 8 7

2 2 0 0 1 0 3 1 1 3 0 1 2 0 0 3 1 0 1 1 2 2 3 1 0 1

0 0 0 1 0 1 1 0 1 2 2 2 1 1 0 0 2 0 2 1 2 3 0 2 1 1

16,65

13,54

1,54

0,85

4,19

2,08

9,73

9,62

1,19

1,00

6,50

6,09

1,70

0,88

2,67

2,06

3,24

4,42

1,06

0,89

433

352

40

22

109

54

253

250

31

26

Gesamt ±s Häufigkeiten [n]

[%]

785 55,16

44,84

100,00

62 64,52

163 35,48

100,00

66,87

33,13

100,00

503 50,30

49,70

100,00

57 54,39

45,61

100,00

* Der „Gesamte Zeitdruck“ setzt sich aus den drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Anhang – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

287

Tab. 107: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der Läufe nach vorne/hinten auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen. 2004

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

nicht erreicht

Spieler

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

F. Gonzalez L. Hewitt N. Massu M. Philipoussis L. Hewitt G. Gaudio M. Philipoussis M. Zabaleta N. Massu R. Schüttler F. Gonzalez T. Haas L. Hewitt M. Verkerk M. Philipoussis S. Schalken R. Schüttler J. Novak N. Kiefer R. Stepanek M. Philipoussis V. Spadea R. Schüttler F. Lopez T. Haas A. Costa

1 0 1 0 6 3 5 2 1 0 3 2 1 2 2 4 2 1 3 2 0 5 0 5 0 5

4 1 3 1 12 10 7 0 2 2 3 3 3 2 3 3 1 1 2 4 12 1 3 2 2 1

0 0 0 0 2 1 1 1 1 0 2 0 0 1 0 0 1 0 1 1 0 2 0 0 0 2

1 1 1 0 5 1 0 0 0 0 0 2 1 0 0 0 0 0 2 1 2 0 0 0 0 0

1 0 1 0 1 1 1 1 0 0 0 0 0 0 0 2 1 1 0 0 0 2 0 3 0 2

0 0 2 1 2 3 3 0 0 0 0 0 1 0 0 1 1 1 0 0 2 0 1 1 1 0

0 0 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 1 0 1 2 0 0 0 1 0 0 0 2 0 0

2 0 0 0 3 5 3 0 0 2 3 0 1 2 3 2 0 0 0 1 7 1 1 1 1 1

0 0 0 0 3 1 0 0 0 0 1 2 0 1 1 0 0 0 2 0 0 1 0 0 0 1

1 0 0 0 2 1 1 0 2 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 2 1 0 1 0 0 0

2,15

3,38

0,62

0,65

0,65

0,77

0,38

1,50

0,50

0,46

1,87

3,25

0,75

1,13

0,85

0,95

0,80

1,73

0,81

0,71

56

88

16

17

17

20

10

39

13

12

Gesamt ±s Häufigkeiten [n]

[%]

144 38,89

61,11

100,00

33 48,48

37 51,52

100,00

45,95

49 54,05

100,00

20,41

25 79,59

100,00

52,00

48,00

100,00

* Der „Gesamte Zeitdruck“ setzt sich aus den drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Anhang – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

288

Tab. 108: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der Läufe zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen. 2004

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

Nicht erreicht

Spieler

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

F. Gonzalez L. Hewitt N. Massu M. Philipoussis L. Hewitt G. Gaudio M. Philipoussis M. Zabaleta N. Massu R. Schüttler F. Gonzalez T. Haas L. Hewitt M. Verkerk M. Philipoussis S. Schalken R. Schüttler J. Novak N. Kiefer R. Stepanek M. Philipoussis V. Spadea R. Schüttler F. Lopez T. Haas A. Costa

20 13 17 15 35 30 36 15 20 32 16 15 21 21 23 27 18 10 11 11 28 33 28 23 19 30

9 11 12 3 30 23 14 10 11 16 5 13 16 10 16 18 13 7 8 15 14 35 16 14 11 12

0 1 2 0 2 3 7 2 1 3 2 0 3 1 1 3 3 0 2 2 1 6 5 2 0 5

1 3 1 0 6 1 0 0 2 1 0 3 2 0 1 2 2 1 1 1 2 3 1 2 1 1

4 2 6 4 8 11 10 5 3 9 1 1 5 4 7 7 4 2 0 2 5 10 4 2 6 7

2 2 3 0 3 6 4 2 0 3 1 1 3 5 2 4 2 1 1 2 3 10 2 4 1 4

14 8 9 11 21 15 16 7 15 17 12 11 11 15 14 14 10 8 6 6 20 14 16 17 13 16

5 6 8 2 19 14 8 8 6 10 2 6 10 4 13 12 7 5 4 9 6 19 12 7 8 6

2 2 0 0 4 1 3 1 1 3 1 3 2 1 1 3 1 0 3 1 2 3 3 2 0 2

1 0 0 1 2 2 2 0 3 2 2 3 1 1 0 0 2 0 2 3 3 3 1 1 1 1

21,81

13,92

2,19

1,46

4,96

2,73

12,92

8,31

1,73

1,42

7,80

6,90

1,88

1,30

3,01

2,09

4,05

4,41

1,15

1,06

567

362

57

38

129

71

336

216

45

37

Gesamt ±s Häufigkeiten [n]

929 [%]

61,03

38,97

100,00

95 60,00

200 40,00

100,00

64,50

35,50

100,00

552 60,87

39,13

100,00

82 54,88

45,12

100,00

* Der „Gesamte Zeitdruck“ setzt sich aus den drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Anhang – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

289

Tab. 109: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der seitlichen Läufe zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen. 2004

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

nicht erreicht

Spieler

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

F. Gonzalez L. Hewitt N. Massu M. Philipoussis L. Hewitt G. Gaudio M. Philipoussis M. Zabaleta N. Massu R. Schüttler F. Gonzalez T. Haas L. Hewitt M. Verkerk M. Philipoussis S. Schalken R. Schüttler J. Novak N. Kiefer R. Stepanek M. Philipoussis V. Spadea R. Schüttler F. Lopez T. Haas A. Costa

17 13 16 14 28 25 30 13 19 31 10 13 20 17 21 23 16 9 7 9 23 27 27 21 18 24

7 10 9 3 19 15 8 10 9 15 5 10 13 10 13 15 12 6 7 11 7 35 14 9 10 12

0 1 2 0 0 2 6 1 0 3 0 0 3 0 1 3 2 0 0 1 1 4 5 2 0 3

0 2 0 0 1 0 0 0 2 1 0 1 1 0 1 2 2 1 0 0 0 3 1 2 1 1

3 2 5 3 7 9 9 4 3 9 1 1 5 4 7 5 3 1 0 2 3 8 4 1 5 5

2 2 1 0 1 4 1 2 0 3 1 1 2 5 2 3 1 0 1 2 3 10 1 1 1 4

12 8 9 11 20 14 12 7 15 16 9 11 10 13 13 12 10 8 6 5 17 13 15 16 13 15

5 6 8 2 17 10 6 8 6 9 2 6 9 4 10 10 7 5 4 8 2 19 12 5 7 6

2 2 0 0 1 0 3 1 1 3 0 1 2 0 0 3 1 0 1 1 2 2 3 2 0 1

0 0 0 1 0 1 1 0 1 2 2 2 1 1 0 0 2 0 2 1 2 3 0 1 1 1

18,88

11,31

1,54

0,85

4,19

2,08

11,92

7,42

1,23

0,96

6,81

6,01

1,70

0,88

2,67

2,06

3,61

4,06

1,07

0,87

491

294

40

22

109

54

310

193

32

25

Gesamt ±s Häufigkeiten [n]

[%]

785 62,55

37,45

100,00

62 64,52

163 35,48

100,00

66,87

33,13

100,00

503 61,63

38,37

100,00

57 56,14

43,86

100,00

* Der „Gesamte Zeitdruck“ setzt sich aus den drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Anhang – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

290

Tab. 110: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten der Läufe nach vorne/hinten zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen. 2004

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

nicht erreicht

Spieler

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

F. Gonzalez L. Hewitt N. Massu M. Philipoussis L. Hewitt G. Gaudio M. Philipoussis M. Zabaleta N. Massu R. Schüttler F. Gonzalez T. Haas L. Hewitt M. Verkerk M. Philipoussis S. Schalken R. Schüttler J. Novak N. Kiefer R. Stepanek M. Philipoussis V. Spadea R. Schüttler F. Lopez T. Haas A. Costa

3 0 1 1 7 5 6 2 1 1 6 2 1 4 2 4 2 1 4 2 5 6 1 2 1 6

2 1 3 0 11 8 6 0 2 1 0 3 3 0 3 3 1 1 1 4 7 0 2 5 1 0

0 0 0 0 2 1 1 1 1 0 2 0 0 1 0 0 1 0 2 1 0 2 0 0 0 2

1 1 1 0 5 1 0 0 0 0 0 2 1 0 0 0 0 0 1 1 2 0 0 0 0 0

1 0 1 1 1 2 1 1 0 0 0 0 0 0 0 2 1 1 0 0 2 2 0 1 1 2

0 0 2 0 2 2 3 0 0 0 0 0 1 0 0 1 1 1 0 0 0 0 1 3 0 0

2 0 0 0 1 1 4 0 0 1 3 0 1 2 1 2 0 0 0 1 3 1 1 1 0 1

0 0 0 0 2 4 2 0 0 1 0 0 1 0 3 2 0 0 0 1 4 0 0 2 1 0

0 0 0 0 3 1 0 0 0 0 1 2 0 1 1 0 0 0 2 0 0 1 0 0 0 1

1 0 0 0 2 1 1 0 2 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 2 1 0 1 0 0 0

2,92

2,62

0,65

0,62

0,77

0,65

1,00

0,88

0,50

0,46

2,10

2,80

0,80

1,10

0,76

0,98

1,10

1,28

0,81

0,71

76

68

17

16

20

17

26

23

13

12

Gesamt ±s Häufigkeiten [n]

[%]

144 52,78

47,22

100,00

33 51,52

37 48,48

100,00

54,05

49 45,95

100,00

53,06

25 46,94

100,00

52,00

48,00

100,00

* Der „Gesamte Zeitdruck“ setzt sich aus den drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Anhang – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

291

Tab. 111: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten direkter Fehler auf der Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in den drei Zeitdrucksituationen. 2004

Hoher Zeitdruck VH

Mittlerer Zeitdruck

RH

VH

Geringer Zeitdruck

RH

VH

RH

Spieler

in

out*

in

out*

in

out*

in

out*

in

out*

in

out*

F. Gonzalez L. Hewitt N. Massu M. Philipoussis L. Hewitt G. Gaudio M. Philipoussis M. Zabaleta N. Massu R. Schüttler F. Gonzalez T. Haas L. Hewitt M. Verkerk M. Philipoussis S. Schalken R. Schüttler J. Novak N. Kiefer R. Stepanek M. Philipoussis V. Spadea R. Schüttler F. Lopez T. Haas A. Costa

0 1 1 0 1 2 5 1 1 2 2 0 3 0 1 2 2 0 1 1 1 3 4 2 0 4

0 0 1 0 1 1 2 1 0 1 0 0 0 1 0 1 1 0 0 1 0 3 1 0 0 1

1 2 0 0 5 1 0 0 1 1 0 1 2 0 1 1 1 1 2 1 2 3 0 1 1 1

0 1 1 0 1 0 0 0 1 0 0 2 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 1 1 0 0

3 2 4 2 6 9 9 4 1 6 0 1 3 2 5 6 4 2 0 1 3 10 3 4 2 6

1 0 2 1 2 1 1 1 2 3 1 0 2 2 2 1 0 0 0 1 0 0 1 0 3 1

2 1 3 1 3 5 2 1 0 3 1 1 1 2 1 3 2 1 1 0 4 8 2 2 1 3

0 1 0 0 0 2 2 1 0 0 0 0 2 3 1 1 0 0 0 2 1 2 0 0 1 1

5 3 5 5 16 8 10 4 10 13 5 7 7 11 6 11 7 6 6 5 7 11 7 9 8 10

2 2 1 2 2 0 3 3 1 2 2 2 4 2 6 3 2 2 0 1 4 1 1 5 4 4

10 7 9 3 18 19 10 7 9 8 4 5 9 6 9 9 7 3 3 7 14 20 19 10 8 7

2 2 2 3 4 2 1 1 1 4 3 3 1 0 6 3 1 2 1 2 1 1 1 0 1 1

1,54

0,62

1,12

0,38

3,77

1,08

2,08

0,77

7,77

2,35

9,23

1,88

1,36

0,75

1,11

0,57

2,72

0,93

1,70

0,91

3,04

1,47

4,93

1,37

40

16

29

10

98

28

54

20

202

61

240

49

Gesamt ±s Häufigkeiten [n] [%]

56

39

126

74

263

289

71,43 28,57 74,36 25,64 77,78 22,22 72,97 27,03 76,81 23,19 83,04 16,96

100,00

100,00

100,00

100,00

100,00

100,00

* out beinhaltet alle Schläge, die in das Seiten-/Längen-Aus und/oder in das Netz gespielt werden!

Anhang – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

292

Tab. 112: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s), absolute und relative Häufigkeiten direkter Fehler mit dem Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in den drei Zeitdrucksituationen. 2004

Hoher Zeitdruck VH

Mittlerer Zeitdruck

RH

VH

Geringer Zeitdruck

RH

VH

RH

Spieler

in

out*

in

out*

in

out*

in

out*

in

out*

in

out*

F. Gonzalez L. Hewitt N. Massu M. Philipoussis L. Hewitt G. Gaudio M. Philipoussis M. Zabaleta N. Massu R. Schüttler F. Gonzalez T. Haas L. Hewitt M. Verkerk M. Philipoussis S. Schalken R. Schüttler J. Novak N. Kiefer R. Stepanek M. Philipoussis V. Spadea R. Schüttler F. Lopez T. Haas A. Costa

0 1 1 0 1 2 5 1 1 2 2 0 3 0 1 2 2 0 2 1 1 3 4 1 0 4

0 0 1 0 1 1 2 1 0 1 0 0 0 1 0 1 1 0 0 1 0 3 1 1 0 1

1 2 0 0 5 1 0 0 1 1 0 1 2 0 1 1 1 1 1 1 2 3 0 2 1 1

0 1 1 0 1 0 0 0 1 0 0 2 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 1 0 0 0

3 2 4 3 6 10 9 4 1 6 0 1 3 2 5 6 4 2 0 1 5 10 3 2 3 6

1 0 2 1 2 1 1 1 2 3 1 0 2 2 2 1 0 0 0 1 0 0 1 0 3 1

2 1 3 0 3 4 2 1 0 3 1 1 1 2 1 3 2 1 1 0 2 8 2 4 0 3

0 1 0 0 0 2 2 1 0 0 0 0 2 3 1 1 0 0 0 2 1 2 0 0 1 1

10 6 8 7 19 15 13 4 14 14 9 7 7 13 7 11 8 6 6 5 15 12 15 15 9 12

4 2 1 4 2 0 3 3 1 3 3 4 4 2 7 3 2 2 0 1 5 2 1 2 4 4

5 4 6 1 15 12 7 7 5 7 0 5 9 4 8 9 6 3 3 7 6 19 11 4 7 5

0 2 2 1 4 2 1 1 1 3 2 1 1 0 5 3 1 2 1 2 0 0 1 3 1 1

1,54

0,65

1,12

0,35

3,88

1,08

1,96

0,77 10,27 2,65

6,73

1,58

1,36

0,75

1,11

0,56

2,79

0,93

1,71

0,91

3,97

1,60

4,09

1,24

40

17

29

9

101

28

51

20

267

69

175

41

Gesamt ±s Häufigkeiten [n] [%]

57

38

129

71

336

261

70,18 29,82 76,32 23,68 78,29 21,71 71,83 28,17 79,46 20,54 81,02 18,98

100,00

100,00

100,00

100,00

100,00

100,00

* out beinhaltet alle Schläge, die in das Seiten-/Längen-Aus und/oder in das Netz gespielt werden!

Anhang – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

293

Tab. 113: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen [m] bei Läufen auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen. 2004

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

nicht erreicht

Spieler

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

F. Gonzalez L. Hewitt N. Massu M. Philipoussis L. Hewitt G. Gaudio M. Philipoussis M. Zabaleta N. Massu R. Schüttler F. Gonzalez T. Haas L. Hewitt M. Verkerk M. Philipoussis S. Schalken R. Schüttler J. Novak N. Kiefer R. Stepanek M. Philipoussis V. Spadea R. Schüttler F. Lopez T. Haas A. Costa

3,73 3,85 3,55 4,12 4,05 4,20 3,30 3,90 4,10 4,34 4,70 3,07 3,66 3,31 3,72 3,60 4,22 3,63 3,15 3,38 4,39 4,44 4,45 3,38 3,71 4,00

4,43 3,43 3,62 2,58 3,50 3,11 3,02 3,87 3,55 3,50 3,48 3,13 3,56 3,10 2,80 2,84 3,68 3,53 3,09 3,49 2,86 3,52 3,46 3,67 3,57 4,46

-6,37 4,12 -4,64 3,44 4,03 6,51 3,17 4,64 6,10 -4,32 5,82 3,58 3,55 5,80 -4,01 5,31 5,66 5,15 4,82 4,45 -4,71

8,00 4,24 6,54 -4,13 2,43 --6,12 8,05 -4,21 5,54 -2,97 2,28 7,82 4,25 3,50 5,91 4,53 3,40 5,23 4,66 4,79 2,76

4,10 4,09 3,74 4,41 4,82 4,74 3,30 3,89 4,64 4,49 7,25 3,93 3,76 2,64 4,90 4,14 3,96 4,15 -4,11 4,70 4,74 5,31 3,26 4,30 4,07

6,19 2,88 2,77 1,99 2,13 3,80 2,37 5,51 -4,96 4,88 2,02 4,19 3,98 3,16 3,20 2,97 2,84 4,48 4,87 3,17 4,12 3,81 3,48 4,12 5,01

3,61 3,08 3,17 4,00 3,46 3,77 2,72 3,35 3,96 4,30 4,13 3,13 3,73 3,50 3,24 3,27 4,03 3,51 3,19 2,89 4,15 3,76 3,82 3,13 3,46 3,39

3,89 3,28 3,59 2,66 3,39 2,91 2,66 3,46 3,42 2,92 3,03 3,10 2,98 2,65 2,74 2,81 3,00 3,39 3,22 3,17 2,50 3,03 3,34 3,51 3,07 4,34

3,38 4,25 --4,88 3,59 4,12 2,58 4,35 3,75 3,16 2,57 2,00 1,03 1,27 3,91 2,19 -2,79 1,08 4,62 4,73 4,40 5,12 -6,35

3,89 --2,69 4,96 3,18 6,30 -2,25 2,52 4,37 2,52 3,48 1,36 --2,99 -1,74 2,74 3,07 5,00 3,34 3,75 5,70 4,88

3,99

3,77

4,77

4,83

4,30

3,72

3,53

3,16

3,46

3,54

Gesamt ±s

1,09

1,34

1,00

1,75

0,85

1,13

0,41

0,41

1,40

1,32

Minimum

1,03

1,36

3,17

2,28

2,64

1,99

2,72

2,50

1,03

1,36

Maximum

7,25

8,05

6,51

8,05

7,25

6,19

4,30

4,34

6,35

6,30

* Der „Gesamte Zeitdruck“ setzt sich aus den drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Anhang – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

294

Tab. 114: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen [m] bei seitlichen Läufen auf die Vorhand- (VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen. 2004

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

nicht erreicht

Spieler

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

F. Gonzalez L. Hewitt N. Massu M. Philipoussis L. Hewitt G. Gaudio M. Philipoussis M. Zabaleta N. Massu R. Schüttler F. Gonzalez T. Haas L. Hewitt M. Verkerk M. Philipoussis S. Schalken R. Schüttler J. Novak N. Kiefer R. Stepanek M. Philipoussis V. Spadea R. Schüttler F. Lopez T. Haas A. Costa

3,73 3,85 3,55 4,12 4,05 4,16 3,30 3,90 4,10 4,34 4,70 3,07 3,66 3,31 3,72 3,60 4,22 3,63 3,15 3,38 4,39 4,44 4,45 3,46 3,71 4,00

4,43 3,43 3,62 2,58 3,50 3,11 3,02 3,87 3,55 3,50 3,48 3,13 3,56 3,10 2,80 2,84 3,68 3,43 3,09 3,49 2,86 3,52 3,54 3,82 3,57 4,46

-6,37 4,12 -4,64 3,44 4,03 6,51 3,71 4,64 6,10 -4,32 5,82 3,58 3,55 5,80 -4,01 5,31 5,66 5,15 4,82 4,54 -4,71

8,00 4,24 6,54 -4,13 2,43 --6,12 8,05 -4,21 5,54 0,00 2,97 2,28 7,82 4,25 3,50 5,91 4,53 3,40 5,23 4,66 4,79 2,76

4,10 4,09 3,74 4,41 4,82 4,74 3,30 3,89 4,64 4,49 7,25 3,93 3,76 2,64 4,90 4,14 3,96 4,15 -4,11 4,70 4,74 5,31 5,12 4,30 4,07

6,19 2,88 2,77 1,99 2,13 3,80 2,37 5,51 -4,96 4,88 2,02 4,19 3,98 3,16 3,20 2,97 2,84 4,48 4,87 3,17 4,12 4,29 4,14 4,12 5,01

3,61 3,08 3,17 4,00 3,46 3,77 2,72 3,35 3,96 4,30 4,13 3,13 3,73 3,50 3,24 3,27 4,03 3,51 3,19 2,89 4,15 3,76 3,82 2,99 3,46 3,39

3,89 3,28 3,59 2,66 3,39 2,91 2,66 3,46 3,42 2,92 3,03 3,10 2,98 2,65 2,74 2,81 3,00 3,39 3,22 3,17 2,50 3,03 3,42 3,62 3,07 4,34

3,38 4,25 --4,88 3,59 4,12 2,58 4,35 3,75 3,26 2,57 2,00 1,03 1,27 3,91 2,19 -2,79 1,08 4,62 4,73 4,40 5,12 -6,35

3,89 --2,69 4,96 3,18 6,30 -2,25 2,52 4,37 2,52 3,48 1,36 --2,99 -1,74 2,74 3,07 5,00 -3,75 5,70 4,88

4,02

3,75

4,80

4,83

4,37

3,62

3,52

3,16

3,46

3,55

Gesamt ±s

1,09

1,35

0,96

1,75

0,83

1,33

0,42

0,42

1,40

1,35

Minimum

1,03

1,36

3,44

2,28

2,64

0,00

2,72

2,50

1,03

1,36

Maximum

7,25

8,05

6,51

8,05

7,25

6,19

4,30

4,34

6,35

6,30

* Der „Gesamte Zeitdruck“ setzt sich aus den drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Anhang – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

295

Tab. 115: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen [m] bei Läufen nach vorne/hinten auf die Vorhand(VH) und Rückhandseite (RH) in Zeitdrucksituationen. 2004

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

nicht erreicht

Spieler

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

F. Gonzalez L. Hewitt N. Massu M. Philipoussis L. Hewitt G. Gaudio M. Philipoussis M. Zabaleta N. Massu R. Schüttler F. Gonzalez T. Haas L. Hewitt M. Verkerk M. Philipoussis S. Schalken R. Schüttler J. Novak N. Kiefer R. Stepanek M. Philipoussis V. Spadea R. Schüttler F. Lopez T. Haas A. Costa

2,22 -1,45 -4,82 3,32 2,14 5,86 3,71 -5,15 1,82 1,46 3,43 1,40 3,71 3,84 3,81 3,46 3,99 -5,32 -3,48 -4,54

4,14 3,80 4,33 1,99 3,09 2,50 2,56 -2,07 2,18 2,26 4,16 2,84 1,90 1,91 1,97 2,29 2,84 3,50 3,37 2,70 2,22 2,85 2,67 2,80 3,37

----4,64 3,69 4,74 7,48 3,71 -6,10 --5,82 --4,88 -4,01 5,49 -4,63 ---6,33

8,00 3,80 6,54 -3,97 2,43 -----4,95 3,45 -----3,50 5,91 4,53 ------

2,22 -1,45 0,00 4,74 2,67 1,42 4,24 -------5,54 2,79 3,81 ---5,01 -3,00 -2,41

--3,23 1,99 1,43 3,37 2,14 -----2,81 --2,01 2,29 2,84 --2,73 -3,32 2,82 4,06 --

------1,52 -----1,46 -1,53 1,89 ---2,48 ---3,96 ---

2,33 ---1,50 1,65 1,62 --2,18 2,26 -2,26 1,90 1,91 1,95 ---1,73 2,14 2,22 1,89 2,52 1,54 3,37

----4,97 3,59 ----3,26 1,82 -1,03 1,27 ---3,18 --7,35 ---5,24

3,89 ---4,96 4,20 6,62 -2,07 --2,57 -------2,91 2,90 -3,34 ----

3,73

3,07

5,13

4,71

3,28

2,70

2,14

2,06

3,52

3,72

Gesamt ±s

1,74

1,45

1,15

1,68

1,38

0,71

0,97

0,45

2,06

1,40

Minimum

1,03

1,43

3,69

2,43

1,42

1,43

1,46

1,50

1,03

2,07

Maximum

7,48

8,00

7,48

8,00

5,54

4,06

3,96

3,37

7,35

6,62

* Der „Gesamte Zeitdruck“ setzt sich aus den drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Anhang – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

296

Tab. 116: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen [m] bei Läufen zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen. 2004

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

nicht erreicht

Spieler

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

F. Gonzalez L. Hewitt N. Massu M. Philipoussis L. Hewitt G. Gaudio M. Philipoussis M. Zabaleta N. Massu R. Schüttler F. Gonzalez T. Haas L. Hewitt M. Verkerk M. Philipoussis S. Schalken R. Schüttler J. Novak N. Kiefer R. Stepanek M. Philipoussis V. Spadea R. Schüttler F. Lopez T. Haas A. Costa

3,51 3,61 3,64 3,59 3,91 3,74 3,21 3,90 3,81 4,25 4,05 3,01 3,66 3,18 3,59 3,60 4,13 3,63 3,25 3,38 3,70 4,29 4,09 3,44 3,70 4,93

5,47 3,59 3,51 2,69 3,61 3,29 3,20 3,87 3,87 3,56 4,34 3,21 3,56 3,34 2,86 2,84 3,75 3,43 2,95 3,49 3,06 3,60 3,59 3,62 3,56 4,73

-6,37 4,12 -4,64 3,44 4,03 6,51 3,71 4,64 6,10 -4,32 5,82 3,58 3,55 5,80 -4,12 5,31 5,66 5,15 4,82 4,66 -4,71

8,00 4,24 6,54 -4,13 2,43 --6,12 8,05 -4,21 5,54 -2,97 2,28 7,82 4,25 2,77 5,91 4,53 3,40 5,23 4,54 4,79 2,76

4,10 4,09 3,74 4,41 4,82 4,53 3,30 3,89 4,64 4,49 7,25 3,93 3,76 2,64 4,90 4,14 3,96 4,15 -4,11 3,91 4,74 5,31 3,48 4,26 4,07

6,19 2,88 2,77 -2,13 4,03 2,37 5,51 -4,96 4,88 2,02 4,19 3,98 3,16 3,20 2,97 2,84 4,48 4,87 3,46 4,12 3,81 3,26 4,17 5,01

3,36 2,99 3,47 3,38 3,31 3,24 2,62 3,35 3,61 4,14 3,51 3,04 3,73 3,29 3,11 3,27 3,90 3,51 3,19 2,89 3,45 3,52 3,51 3,26 3,44 3,32

4,99 3,50 3,41 2,69 3,55 3,05 2,84 3,46 3,92 2,90 4,06 3,25 2,98 3,03 2,81 2,81 3,04 3,39 3,22 3,17 2,36 3,14 3,43 3,35 3,06 4,84

3,38 4,25 --4,88 3,59 4,12 2,58 4,35 3,75 3,26 2,57 2,00 1,03 1,27 3,91 2,19 -2,79 1,08 4,62 4,73 4,40 3,75 -6,35

3,89 --2,69 4,96 3,18 6,30 -2,25 2,52 4,37 2,52 3,48 1,36 --2,99 -1,74 2,74 3,07 5,00 3,34 5,12 5,70 4,88

3,94

3,85

4,81

4,79

4,26

3,80

3,36

3,32

3,40

3,61

Gesamt ±s

1,08

1,34

0,95

1,79

0,83

1,09

0,31

0,60

1,35

1,36

Minimum*

1,03

1,36

3,44

2,28

2,64

2,02

2,62

2,36

1,03

1,36

Maximum

7,25

8,05

6,51

8,05

7,25

6,19

4,14

4,99

6,35

6,30

* Der „Gesamte Zeitdruck“ setzt sich aus den drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Anhang – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

297

Tab. 117: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen [m] bei seitlichen Läufen zum Vorhand- (VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen. 2004

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

nicht erreicht

Spieler

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

F. Gonzalez L. Hewitt N. Massu M. Philipoussis L. Hewitt G. Gaudio M. Philipoussis M. Zabaleta N. Massu R. Schüttler F. Gonzalez T. Haas L. Hewitt M. Verkerk M. Philipoussis S. Schalken R. Schüttler J. Novak N. Kiefer R. Stepanek M. Philipoussis V. Spadea R. Schüttler F. Lopez T. Haas A. Costa

3,72 3,61 3,78 3,70 3,81 3,94 3,42 3,60 3,81 4,29 4,25 3,19 3,77 3,30 3,80 3,58 4,17 3,61 3,02 3,25 3,96 4,18 4,18 3,52 3,68 3,82

5,33 3,57 3,24 2,69 3,82 3,64 3,61 3,87 4,27 3,70 4,34 2,93 3,73 3,34 3,08 3,01 3,88 3,53 2,98 3,54 3,27 3,60 3,62 3,88 3,76 4,73

-6,37 4,12 --3,31 3,91 5,53 -4,64 --4,32 -3,58 3,55 6,26 --5,12 5,66 5,41 4,82 4,66 -3,64

-4,46 --4,92 ---6,12 8,05 --7,62 -2,97 2,28 7,82 4,25 ---3,40 5,23 4,54 4,79 2,76

4,73 4,09 4,20 4,41 4,83 4,97 3,51 3,80 4,64 4,49 7,25 3,93 3,76 2,64 4,90 3,59 4,34 4,48 -4,11 4,70 4,67 5,31 4,14 4,30 4,73

6,19 2,88 1,84 -3,54 4,12 3,08 5,51 -4,96 4,88 2,02 4,89 3,98 3,16 3,60 3,64 -4,48 4,87 3,46 4,12 4,29 5,21 4,17 5,01

3,53 2,99 3,47 3,51 3,42 3,36 2,94 3,35 3,61 4,22 3,92 3,04 3,96 3,50 3,23 3,50 3,90 3,51 3,19 2,97 3,65 3,62 3,62 3,31 3,44 3,31

4,99 3,50 3,41 2,69 3,77 3,60 3,31 3,46 3,92 3,07 4,05 3,25 3,06 3,03 3,08 2,98 3,04 3,39 3,22 3,36 3,10 3,14 3,43 3,11 3,28 4,84

3,38 4,25 --4,62 -4,12 2,58 4,35 3,75 -4,08 2,00 --3,91 2,19 -2,00 1,08 4,62 3,43 4,40 3,75 -7,46

---2,69 -2,16 5,97 -2,61 2,52 4,37 2,49 3,48 1,36 --2,99 -1,74 2,39 3,16 5,00 -5,12 5,70 4,88

4,02

3,89

4,68

4,94

4,42

4,08

3,46

3,43

3,67

3,45

Gesamt ±s

1,02

1,31

0,98

1,87

0,82

1,07

0,31

0,53

1,41

1,43

Minimum

1,08

1,36

3,31

2,28

2,64

1,84

2,94

2,69

1,08

1,36

Maximum

7,46

8,05

6,37

8,05

7,25

6,19

4,22

4,99

7,46

5,97

* Der „Gesamte Zeitdruck“ setzt sich aus den drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Anhang – Systematische Analyse von Laufschnelligkeitsbelastungen

298

Tab. 118: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den durchschnittlichen Laufwegdistanzen [m] bei Läufen nach vorne/hinten zum Vorhand(VH) und Rückhandschlag (RH) in Zeitdrucksituationen. 2004

Gesamt Zeitdruck*

Hoher Zeitdruck

Mittlerer Zeitdruck

Geringer Zeitdruck

nicht erreicht

Spieler

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

VH

RH

F. Gonzalez L. Hewitt N. Massu M. Philipoussis L. Hewitt G. Gaudio M. Philipoussis M. Zabaleta N. Massu R. Schüttler F. Gonzalez T. Haas L. Hewitt M. Verkerk M. Philipoussis S. Schalken R. Schüttler J. Novak N. Kiefer R. Stepanek M. Philipoussis V. Spadea R. Schüttler F. Lopez T. Haas A. Costa

2,29 -1,45 1,99 4,31 2,79 2,12 5,86 3,71 2,93 3,71 1,82 1,46 2,66 1,40 3,71 3,84 3,81 3,65 3,99 2,50 4,81 1,89 2,67 4,06 4,35

5,95 3,80 4,33 -3,26 2,63 2,65 -2,07 1,43 -4,16 2,84 -1,91 1,97 2,29 2,84 2,77 3,37 2,84 -3,33 3,15 1,54 --

----4,64 3,69 4,74 7,48 3,71 -6,10 --5,82 --4,88 -4,12 --4,63 ---6,33

8,00 3,80 6,54 -3,97 2,43 -----4,95 3,45 -----2,77 5,91 4,53 ------

2,22 -1,45 1,99 4,74 2,53 1,42 4,24 -------5,54 2,79 3,81 -5,49 2,73 5,01 -2,82 4,06 2,41

--3,23 -1,43 3,87 2,14 -----2,81 --2,01 2,29 2,84 ----3,32 2,60 ---

2,33 ---1,21 1,60 1,65 --2,93 2,26 -1,46 1,90 1,53 1,89 ---2,48 2,34 2,22 1,89 2,52 -3,34

----1,65 1,66 1,42 --1,43 --2,26 0,00 1,91 1,95 ---1,73 1,99 --3,96 1,54 --

----4,97 3,59 ----3,26 1,82 -1,03 1,27 ---3,18 --7,35 ---5,24

3,89 ---4,96 4,20 6,62 -2,07 --2,57 -------2,91 2,90 -3,34 ----

3,36

3,20

5,10

4,64

3,33

2,65

2,10

1,95

3,52

3,72

Gesamt ±s

1,66

1,57

1,19

1,75

1,38

0,72

0,57

0,71

2,06

1,40

Minimum

1,03

1,42

3,69

2,43

1,42

1,43

1,21

1,42

1,03

2,07

Maximum

7,48

8,00

7,48

8,00

5,54

3,87

3,34

3,96

7,35

6,62

* Der „Gesamte Zeitdruck“ setzt sich aus den drei Zeitdrucksituationen, dem hohen, mittleren und geringen Zeitdruck, sowie den Situationen, in denen der Ball nicht erreicht wurde, zusammen!

Anhang – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

6.2

Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

Abb. 84: Fragebogen für Spielertrainer (1. Seite).

299

Anhang – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

Abb. 85: Fragebogen für Spielertrainer (2. Seite).

300

Anhang – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

Abb. 86: Fragebogen für Spielertrainer (3. Seite).

301

Anhang – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

Abb. 87: Fragebogen für Spielertrainer (4. Seite).

302

Anhang – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

303

Tab. 119: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zu den Ausbildungsstatus der Tennistrainer/-innen. Alter Pb. Nr.:

Ausbildungsstatus Geschlecht

[Jahre]

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33

Diplom

51 42 35 34 31 23 27 36 31 36 28 29 34 36 38 29 26 36 35 35 27 41 37 28 31 37 27 33 26 k.A. k.A. k.A. k.A.

m m m m w w w m m m w m m m m m m m m w m m m m m m m k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.

x x

33,1 5,9

[n] [%]

4 12,1%

A-Trainer

B-Trainer

C-Trainer

Dipl. Sport*

andere

x x x x

x x

x x

x

x x x

x x

x x

x x x x x x x x

x x x x

x x x x x x x x x x x x

Gesamt ±s

k.A. = keine Angaben

22 66,7%

6 18,2%

100%

* hierzu zählen Dipl. Sportwissenschaftler und Dipl. Sportlehrer

1 3,0%

6 18,2%

3 9,1%

27,3%

Anhang – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

304

Tab. 120: Absolute und relative Häufigkeiten zur Einschätzung des Stellenwerts der Laufschnelligkeit im Tennis. Welchen Stellenwert geben Sie der Laufschnelligkeit im Tennis bezüglich der fünf elementaren konditionellen Faktoren? Pb. Nr.: 1 hoch 2 3 5 gering 4 1 2

x x

3

x

4

x

5

x

6

x

7

x

8

x

9

x

10

x

11

x

12

x

13

x

14

x

15

x

16

x

17

x

18

x

19

x

20

x

21

x

22

x

23

x

24

x

25

x

26

x

27

x

28

x

29

x

30

x

31

x

32 33 [n]

x x 21

9

3

0

0

0,00

0,00

33 [%]

63,64

27,27

9,09 100,00

Anhang – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

305

Tab. 121: Mittelwerte ( ), Standardabweichungen (±s) zur allgemeinen Trainingshäufigkeit und zu separaten Laufschnelligkeitseinheiten. Wie oft trainieren Sie Ihre Athleten in der Woche? Pb. Nr.:

Tage

Dauer [min]

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33

5 2 2 3

120 90 90 60 k.A.

2 4 3 4 3 4 2

60 90 60 90 90 240 60 k.A.

4 4 1 4 6 3 5 2 5 6 3

Trainieren Sie die Laufschnelligkeit separat im Rahmen ihres Trainings? wie oft und wie lange? nein ja Einheiten / Dauer / Einheit x x x x x x x x x x x x x

60 120 90 60 180 120 90 90 90 120 90 k.A.

x x x x x x x x x x x x x x x x

Woche

[min]

2 -2 ---3 2 2 3 3 --2 3 1 2 3 2 4 0,5 4 2 2 -1 1 2 2 -2 -2

40 -45 ---35 60 10 15 30 --20 50 45 15 20 30 30 15 30 30 15 -20 30 60 15 -20 -20

3 2 4 3 2 3 2 4

90 90 120 90 60 90 90 60

3,33

95

2,19

29,17

±s

1,27

37,85

0,87

14,42

Minimum

1,0

60

0,5

10

Maximum

6,0

240

4,0

60

x x x x

Gesamt

[n] k.A. = keine Angaben

30

9

24

24

Anhang – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

306

Tab. 122: Absolute und relative Häufigkeiten zum Inhalt von Trainingseinheiten zur Laufschnelligkeit im Tennis. Wie trainieren Sie die Laufschnelligkeit? Pb. Nr.: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 [n]

lineare Laufübungen mit ohne Schläger Schläger x x x x x x x x

x x x

x x x

x x x

x x x x

x x x x x x x x x x

x x x x

x x x x x

Laufübungen mit Richtungswechsel mit ohne Schläger Schläger

ohne Schläger

x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x x x x

x x x x x

x

x x

x x x x x x x x

x x x x x x

x x

x x

x

x x

x x x

x

x

x

x

x

32

30

17

25

7

12

9,71

14,29

4,00

6,86

x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x x x

26

x x

26

x x x

x x

x x x

x x x

x x x x

mit Schläger

ohne Schläger

x x x

x x

x

x

x

x x x x x

x x

k.A.

x x x x x x

weitere

mit Schläger

k.A.

x x

Sprungübungen

k.A.

K.A.

175 [%]

14,86

14,86

18,29

17,14 100,00

k.A. = keine Angaben

Anhang – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

307

Tab. 123: Absolute und relative Häufigkeiten zur Periodisierung vom Schnelligkeitstraining im Saisonverlauf. Wann trainieren Sie im Saisonverlauf die Schnelligkeitsfähigkeiten? Pb. Nr.: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 [n]

Jan.

Feb.

Mär.

Apr.

x

x

x

Mai



Sept.

Okt.

Nov.

--

x

x

x

----

x

x

x

x x x

--

x

x

Dez.

k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. x x x

x x k.A. k.A.

x

x k.A. x

--

x

x

x x

x

k.A. x

x x

-------

x

x x

x

x

x

x

x x x

x x

x

x

k.A. x

--

x

k.A. k.A. x

x x

x x x

x x x

x

---

x

x

x

x

------

x

x x x

x x x

--

8

14

11

3

--

11,76

20,59

16,18

4,41

k.A. x

1

3

13

14

1

1,47

4,41

19,12

20,59

1,47

68 [%]

100,00 k.A. = keine Angaben

Anhang – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

308

Tab. 124: Absolute und relative Häufigkeiten zur Periodisierung von Trainingseinheiten zur Schnelligkeitsfähigkeit im Tennis. Wann trainieren Sie im Saisonverlauf die Schnelligkeitsfähigkeiten? Pb. Nr.:

immer einmal pro Woche

in kurzen Blöcken während der Saison

1

x

x

x

x

x

x

x

2 3

x

4

x

5

x

6 7

x

8 x

10

x

11

x

x

k.A.

x

x

x

x x

x x

x x x x

19

x

x

20

x

x

x

21

x

x

x

22

x

x

x

23

x

x

x

x

x

x

x

x

x

x

k.A.

x

x

x

29

x

x

30

x

x

31

x

x

32

0,00

x

18

27

0,00

x

x

17

x

0

x

k.A.

x

25

0

x

x

24

Zweite Turnier hälfte

x

x

k.A.

33

x

Erste Turnier hälfte

x

16

28

Unmitte lbar vor Turnier beginn

x

15

26

ja

3.-1. Woche vor Turnier beginn

x

13 14

nein

x

9

12

nie außer in dem (den) Schwerpunk tmonat(en)

Trainieren Sie die Laufschnelligkeit speziell vor bestimmten Turnieren?

x

k.A.

x

x

x

Gesamt [n]

17

24

0

41 [%]

41,46

58,54 100,00

k.A. = keine Angaben

21

12

7

5

33 0,00

63,64 36,36

100,00

12 58,33

41,67

100,00

Anhang – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

309

Tab. 125: Absolute und relative Häufigkeiten zur Diagnostik der Laufschnelligkeit im Tennis. Wie diagnostizieren Sie die Laufschnelligkeit ihrer Spieler? selbst

Pb. Nr.:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33

Stoppuhr

x x x

Konditionstrainer

Lichtschranken mit SP

ohne SP

x

x

Stoppuhr

x

Lichtschranken mit SP

ohne SP

x

x

Stoppuhr

x

Lichtschranken mit SP

ohne SP

x

x

x k.A. k.A.

k.A. k.A.

x x x

k.A. k.A. x

x

x x k.A.

x x

Externe Person / Institut

k.A.

k.A.

x x k.A.

x

x k.A.

x k.A.

k.A.

k.A.

x

x k.A. x x x x x

x

x

k.A. k.A.

x

x

x x x

k.A. k.A. x

x

x

k.A. k.A.

x x k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

x k.A. x x x

k.A. x k.A.

x

x

k.A. x k.A.

x

x

k.A. x k.A.

x

3

4

9

2

4

4

7

8

6,90

6,90

12,07

13,79

x

Gesamt [n]

17

58 [%]

29,31

5,17

6,90

15,52

3,45 100,00

k.A. = keine Angaben

Anhang – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

310

Tab. 126: Absolute und relative Häufigkeiten zu Diagnostikverfahren der Laufschnelligkeit im Tennis. Welche Diagnostikverfahren zur Laufschnelligkeit sind Ihnen bekannt? Pb. Nr.: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33

Linear-

Ballpendelsprint

Pendelsprint

T-Run

sprint

(VH Æ RH)

(RH Æ VH)

(VH Æ RH)

(RH Æ VH)

Sprint

x x k.A. x k.A. x x x x k.A. x x

x x

x x

x x

x x

x x k.A.

x k.A. x x x x x k.A. k.A. x k.A. x k.A. x x x x x x

k.A.

k.A.

k.A. x x x x

k.A. x x x x

x

x

k.A. x x x x

x x x x

k.A. x x x

k.A. k.A.

x x x

k.A. k.A. x x

x x

k.A. x

x x x x k.A.

x x x x x

x

x k.A.

x x x x

x x x x x

x

x x k.A.

x k.A.

k.A.

x x x x x x

x x x x x x

x x x x x x

x x x x x x

k.A. x x x k.A. x x k.A. x x x x k.A. k.A. x x k.A. x k.A.

weitere

k.A. x k.A. x x x k.A. x x

k.A.

x x k.A. k.A.

k.A. x k.A.

x

x

x

x

Gesamt [n]

23

23

24

19

19

16

11

[%]

69,70

69,70

72,73

57,58

57,58

48,48

33,33

k.A. = keine Angaben

Anhang – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

311

Tab. 127: Absolute und relative Häufigkeiten zur Verwendung der Ergebnisse einer Laufschnelligkeitsdiagnostik. Wozu verwenden Sie die Erkenntnisse / Ergebnisse einer Laufschnelligkeitsmessung? Pb. Nr.: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33

individuelle Entwicklungskontrolle x x k.A. x k.A. x x x x k.A. x x x x k.A. x x x x x k.A. k.A. x x k.A. x k.A. x x k.A. x

Kaderzusammensetzung

Talentprognose

Trainingssteuerung

x k.A.

x x k.A.

x x k.A. x k.A. x x x x k.A. x x x x k.A. x x x x x k.A. k.A. x x k.A. x k.A. x x k.A. x

k.A.

k.A. x

k.A.

k.A. x

k.A.

k.A. x

k.A. k.A.

k.A. k.A.

k.A.

x k.A.

k.A. x k.A.

k.A. x x k.A.

sonstige

k.A. k.A.

k.A.

k.A.

k.A. k.A.

k.A. k.A.

k.A.

x x

x

Gesamt [n]

23

2

9

23

0

[%]

69,70

6,06

27,27

69,70

0,00

k.A. = keine Angaben

Anhang – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

312

Tab. 128: Absolute und relative Häufigkeiten zur Einflussgröße auf die komplexe Wettkampffähigkeit – Grundlinienspieler Einflussgröße auf die komplexe Wettkampffähigkeit – Grundlinienspieler Pb. Nr.:

Ausdauer

Beweglichkeit

Kraft

LaufKoordination

SchlagKoordination

Schnelligkeit

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33

5 2 6 4 k.A. 1 6 3 1 6 4 4 2 1 4 k.A. 3 2 6 k.A. 1 6 1 2 2 5 4 1 6 4 5 3 4

6 6 4 6 k.A. 5 5 6 3 4 5 6 6 6 5 k.A. 5 4 4 k.A. 4 1 6 4 5 6 5 2 5 5 6 5 6

4 3 5 3 k.A. 6 4 5 2 5 6 5 3 5 6 k.A. 2 5 5 k.A. 5 5 5 6 6 4 6 3 3 6 3 6 5

2 4 2 5 k.A. 3 3 1 4 2 2 3 4 4 2 k.A. 4 1 2 k.A. 3 3 4 3 4 2 3 4 2 2 4 1 2

1 5 1 1 k.A. 4 2 2 5 1 1 1 5 3 1 k.A. 6 6 1 k.A. 2 2 3 5 3 1 2 5 1 3 1 2 3

3 1 3 2 k.A. 2 1 4 6 3 3 2 1 2 3 k.A. 1 3 3 k.A. 6 4 2 1 1 3 1 6 4 1 2 4 1

3,05

5,05

4,32

2,89

3,16

2,53

±s

1,47

1,13

1,49

1,24

1,89

1,65

Gesamt

Minimum

1

1

2

1

1

1

Maximum

6

6

6

5

6

6

[n]

30

30

30

30

30

30

k.A. = keine Angaben

Anhang – Stellenwert der Laufschnelligkeit im Tennis

313

Tab. 129: Absolute und relative Häufigkeiten zur Einflussgröße auf die komplexe Wettkampffähigkeit – Serve- and Volleyspieler Einflussgröße auf die komplexe Wettkampffähigkeit – Serv- and Volleyspieler Pb. Nr.:

Ausdauer

Beweglichkeit

Kraft

LaufKoordination

SchlagKoordination

Schnelligkeit

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33

6 6 k.A. 4 k.A. 6 k.A. 6 6 k.A. 5 6 3 k.A. k.A. k.A. 5 6 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 6 4 k.A. k.A. 1 6 6 5 6 6

5 3 k.A. 6 k.A. 1 k.A. 4 1 k.A. 4 3 6 k.A. k.A. k.A. 6 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 5 5 k.A. k.A. 2 3 4 6 3 2

4 2 k.A. 3 k.A. 3 k.A. 3 4 k.A. 6 4 2 k.A. k.A. k.A. 2 4 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 6 k.A. k.A. 4 5 5 3 5 3

2 4 k.A. 5 k.A. 5 k.A. 5 2 k.A. 2 5 4 k.A. k.A. k.A. 3 5 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 1 2 k.A. k.A. 3 1 2 4 4 4

1 5 k.A. 1 k.A. 2 k.A. 1 5 k.A. 1 1 5 k.A. k.A. k.A. 4 2 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 3 3 k.A. k.A. 5 4 3 1 1 1

3 1 k.A. 2 k.A. 4 k.A. 2 3 k.A. 3 2 1 k.A. k.A. k.A. 1 3 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 2 1 k.A. k.A. 6 2 1 2 2 5

5,21

3,68

3,79

3,32

2,58

2,42

Gesamt ±s

1,36

1,77

1,23

1,42

1,64

1,39

Minimum

1

1

2

1

1

1

Maximum

6

6

6

5

5

6

[n]

19

19

19

19

19

19

k.A. = keine Angaben

Anhang – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

6.3

314

Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

Tab. 130: Akzeptanzbereiche für die Vorhand mit der Methode A. Akzeptanzbereiche für die Schlaganweisungen mit der Vorhand (Methode A) Pb. Nr.: 1 2 3 4 5 6 7 8 9

in - fast [n=45] longilateral tudinal 0,88 0,78 0,88 0,85 0,88 0,91 0,96 0,86 0,87

out - fast [n=45] longilateral tudinal

-0,04 -0,03 -0,02 -0,01 -0,01 -0,02 -0,03 -0,02 -0,05

0,94 0,83 0,89 0,83 0,85 0,92 0,89 0,79 0,85

0,00 -0,02 0,01 0,00 0,01 -0,01 0,00 -0,01 -0,02

in - slow [n=45] longilateral tudinal 0,65 0,62 0,54 0,61 0,49 0,63 0,51 0,45 0,55

-0,03 -0,02 -0,01 -0,02 -0,03 -0,02 -0,02 -0,01 -0,04

out - slow [n=45] longilateral tudinal 0,64 0,57 0,63 0,57 0,48 0,60 0,48 0,43 0,57

0,01 -0,01 0,00 -0,01 0,00 -0,02 0,01 0,01 0,00

Vorhand longline 0,87

-0,03

0,87

0,00

0,56

-0,02

0,55

0,00

Median

0,88

-0,02

0,85

0,00

0,55

-0,02

0,57

0,00

±s

0,05

0,01

0,05

0,01

0,07

0,01

0,07

0,01

Maximum

0,96

-0,01

0,94

0,01

0,65

-0,01

0,64

0,01

Minimum

0,78

-0,05

0,79

-0,02

0,45

-0,04

0,43

-0,02

1 2 3 4 5 6 7 8 9

0,90 0,77 0,86 0,87 0,86 0,92 0,90 0,85 0,86

-0,07 -0,05 -0,11 -0,06 -0,10 -0,12 -0,06 -0,08 -0,13

0,86 0,75 0,82 0,85 0,92 0,94 0,89 0,89 0,85

-0,12 -0,09 -0,15 -0,10 -0,11 -0,17 -0,09 -0,14 -0,16

0,67 0,52 0,59 0,49 0,60 0,57 0,51 0,47 0,54

-0,10 -0,06 -0,09 -0,04 -0,12 -0,11 -0,08 -0,06 -0,09

0,70 0,55 0,61 0,45 0,53 0,55 0,49 0,50 0,52

-0,10 -0,13 -0,12 -0,09 -0,16 -0,10 -0,12 -0,14 -0,15

0,87

-0,09

0,86

-0,13

0,55

-0,08

0,54

-0,12

0,86

-0,08

0,86

-0,12

0,54

-0,09

0,53

-0,12

Vorhand cross Median ±s

0,04

0,03

0,06

0,03

0,06

0,03

0,07

0,02

Maximum

0,92

-0,05

0,94

-0,09

0,67

-0,04

0,70

-0,09

Minimum

0,77

-0,13

0,75

-0,17

0,47

-0,12

0,45

-0,16

0,87

--

0,86

--

0,56

--

0,55

--

Median

0,87

--

0,86

--

0,55

--

0,55

--

±s

0,04

--

0,05

--

0,06

--

0,07

--

Vorhand gesamt

Maximum

0,96

--

0,94

--

0,67

--

0,70

--

Minimum

0,77

--

0,75

--

0,45

--

0,43

--

* Mittelwerte aus jeweils fünf Schlägen

Anhang – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

315

Tab. 131: Akzeptanzbereiche für die Rückhand mit der Methode A. Akzeptanzbereiche für die Schlaganweisungen mit der Rückhand * (Methode A) Pb. Nr.: 1 2 3 4 5 6 7 8 9

in - fast [n=45] longilateral tudinal 0,86 0,84 0,83 0,78 0,85 0,90 0,81 0,85 0,86

out - fast [n=45] longilateral tudinal

in - slow [n=45] longilateral tudinal

0,03 0,04 0,01 0,01 0,03 0,02 0,05 0,01 0,03

0,88 0,79 0,85 0,80 0,83 0,89 0,85 0,82 0,88

0,00 0,01 -0,01 -0,01 0,01 0,00 0,00 -0,01 -0,01

0,63 0,49 0,55 0,53 0,53 0,60 0,45 0,46 0,50

0,84

0,03

0,84

0,00

0,53

0,85

0,03

0,85

0,00

0,53

0,02 0,01 0,03 0,02 0,04 0,00 0,03 0,00 0,05

out - slow [n=45] longilateral tudinal 0,65 0,52 0,57 0,48 0,57 0,57 0,48 0,48 0,54

-0,01 0,00 -0,02 -0,03 0,02 0,00 0,01 -0,02 0,00

0,02

0,54

-0,01

0,02

0,54

0,00

Rückhand longline Median ±s

0,03

0,01

0,04

0,01

0,06

0,02

0,06

0,02

Maximum

0,90

0,05

0,89

0,01

0,63

0,05

0,65

0,02

Minimum

0,78

0,01

0,79

-0,01

0,45

0,00

0,48

-0,03

1 2 3 4 5 6 7 8 9

0,90 0,82 0,85 0,81 0,85 0,91 0,86 0,80 0,83

0,10 0,09 0,11 0,07 0,08 0,06 0,12 0,10 0,12

0,87 0,83 0,86 0,79 0,82 0,92 0,84 0,83 0,87

0,13 0,11 0,15 0,09 0,10 0,08 0,14 0,13 0,16

0,59 0,48 0,53 0,53 0,53 0,62 0,44 0,48 0,50

0,09 0,07 0,13 0,09 0,07 0,08 0,10 0,11 0,10

0,60 0,50 0,56 0,51 0,48 0,59 0,48 0,43 0,48

0,14 0,09 0,14 0,08 0,10 0,13 0,17 0,14 0,16

0,85

0,09

0,85

0,12

0,52

0,09

0,51

0,13

0,85

0,10

0,84

0,13

0,53

0,09

0,50

0,14

Rückhand cross Median ±s

0,04

0,02

0,04

0,03

0,06

0,02

0,06

0,03

Maximum

0,91

0,12

0,92

0,16

0,62

0,13

0,60

0,17

Minimum

0,80

0,06

0,79

0,08

0,44

0,07

0,43

0,08

0,85

--

0,85

--

0,52

--

0,53

--

Median

0,85

--

0,85

--

0,53

--

0,52

--

±s

0,04

--

0,04

--

0,06

--

0,06

--

Rückhand gesamt

Maximum

0,91

--

0,92

--

0,63

--

0,65

--

Minimum

0,78

--

0,79

--

0,44

--

0,43

--

* Mittelwerte aus jeweils fünf Schlägen

Anhang – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

316

Tab. 132: Akzeptanzbereiche für die Vorhand und Rückhand mit der Methode B. Akzeptanzbereiche für die Schlaganweisungen * (Methode B) Vorhand Pb. Nr.:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

longline longilateral tudinal 0,88 0,94 0,95 0,96 0,90 0,91 1,01 0,92 0,89 0,94 0,95 0,98

Rückhand

cross longilateral tudinal

-0,04 -0,02 -0,04 -0,06 -0,05 -0,06 -0,03 -0,04 -0,05 -0,03 -0,04 -0,04

0,90 0,84 0,92 0,95 0,97 0,96 0,94 0,93 0,94 0,96 1,00 0,97

-0,07 -0,07 -0,11 -0,08 -0,10 -0,10 -0,07 -0,05 -0,06 -0,10 -0,12 -0,11

longline longilateral tudinal 0,93 0,94 0,90 0,94 0,89 0,95 0,93 0,94 0,93 0,93 0,95 0,94

0,03 0,04 0,02 0,00 0,01 0,05 0,03 0,02 0,02 0,01 0,03 0,02

cross longilateral tudinal 1,00 0,99 0,95 0,88 0,87 0,90 0,92 0,95 0,91 0,93 0,96 0,99

0,08 0,09 0,07 0,12 0,09 0,11 0,08 0,10 0,11 0,08 0,09 0,09

1. Untersuchungszeitraum (UZa) Median

0,94

-0,04

0,94

-0,09

0,93

0,02

0,94

0,09

0,94

-0,04

0,95

-0,09

0,94

0,02

0,94

0,09

±s

0,04

0,01

0,04

0,02

0,02

0,01

0,04

0,01

Maximum

1,01

-0,02

1,00

-0,05

0,95

0,05

1,00

0,12

Minimum

0,88

-0,06

0,84

-0,12

0,89

0,00

0,87

0,07

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

0,96 0,93 0,94 0,93 0,97 0,95 0,91 0,89 0,93 0,94 0,96 1,00

-0,03 -0,05 -0,01 -0,03 -0,02 -0,04 -0,05 -0,04 -0,03 -0,01 0,00 -0,04

0,94 0,92 0,92 0,94 0,93 0,92 0,95 0,96 0,94 0,92 0,95 0,98

-0,09 -0,06 -0,07 -0,07 -0,10 -0,09 -0,12 -0,14 -0,07 -0,08 -0,05 -0,06

0,97 0,94 0,93 0,91 0,88 0,93 0,96 0,91 0,97 0,99 0,92 0,94

0,03 0,01 0,01 0,02 0,01 0,03 0,00 0,01 0,03 0,02 0,04 0,03

0,89 0,86 0,90 0,94 0,96 0,95 0,97 0,91 0,94 0,96 0,95 0,95

0,10 0,08 0,09 0,06 0,10 0,11 0,07 0,08 0,11 0,13 0,09 0,07

2. Untersuchungszeitraum (UZb) 0,94

-0,03

0,94

-0,08

0,94

0,02

0,93

0,09

Median

0,94

-0,03

0,94

-0,08

0,94

0,02

0,95

0,09

±s

0,03

0,02

0,02

0,03

0,03

0,01

0,03

0,02

Maximum

1,00

0,00

0,98

-0,05

0,99

0,04

0,97

0,13

Minimum

0,89

-0,05

0,92

-0,14

0,88

0,00

0,86

0,06

* Mittelwerte aus jeweils 12 Messversuchen

Anhang – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

317

… Fortsetzung Akzeptanzbereiche für die Schlaganweisungen * (Methode B) Vorhand Pb. Nr.:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

longline longilateral tudinal 0,88 0,95 0,95 0,94 0,96 0,97 1,00 0,94 0,91 0,92 0,94 0,96

Rückhand

cross longilateral tudinal

-0,05 -0,03 -0,03 -0,01 -0,06 -0,02 -0,03 0,00 -0,05 -0,02 -0,04 -0,01

0,94 0,91 0,94 0,95 0,97 0,98 0,96 0,93 0,95 0,96 0,96 0,97

-0,10 -0,07 -0,09 -0,05 -0,08 -0,08 -0,06 -0,12 -0,10 -0,09 -0,07 -0,11

longline longilateral tudinal 0,92 0,95 0,99 1,01 0,97 0,95 0,96 0,98 0,95 0,96 0,93 0,94

0,05 0,03 0,01 0,02 0,02 0,04 0,03 0,05 0,04 0,02 0,00 0,03

cross longilateral tudinal 0,98 0,94 0,93 0,94 0,92 0,90 0,87 0,89 0,93 0,96 0,97 0,98

0,08 0,11 0,13 0,07 0,14 0,12 0,09 0,12 0,11 0,07 0,06 0,07

3. Untersuchungszeitraum (UZc) 0,94

-0,03

0,95

-0,09

0,96

0,03

0,93

0,10

Median

0,95

-0,03

0,96

-0,09

0,96

0,03

0,94

0,10

±s

0,03

0,02

0,02

0,02

0,03

0,02

0,04

0,03

Maximum

1,00

0,00

0,98

-0,05

1,01

0,05

0,98

0,14

Minimum

0,88

-0,06

0,91

-0,12

0,92

0,00

0,87

0,06

Gesamt Median

0,94

-0,03

0,94

-0,09

0,94

0,02

0,93

0,09

0,94

-0,04

0,95

-0,08

0,94

0,02

0,94

0,09

±s

0,03

0,02

0,03

0,02

0,03

0,01

0,04

0,02

Maximum

1,01

0,00

1,00

-0,05

1,01

0,05

1,00

0,14

Minimum

0,88

-0,06

0,84

-0,14

0,88

0,00

0,86

0,06

* Mittelwerte aus jeweils 12 Messversuchen

Anhang – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

318

Tab. 133: Akzeptanzbereiche für die Vorhand und Rückhand mit der Methode C. Akzeptanzbereiche für die Schlaganweisungen * (Methode C) Vorhand Pb. Nr.:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

longline longilateral tudinal 0,94 0,92 0,92 0,94 0,92 0,91 0,93 0,92 0,92 0,90 0,93 0,91

Rückhand

cross longilateral tudinal

-0,02 -0,02 -0,04 -0,04 -0,02 -0,01 -0,03 -0,04 -0,02 -0,01 0,00 -0,02

0,94 0,94 0,92 0,95 0,92 0,92 0,93 0,92 0,92 0,92 0,90 0,92

-0,11 -0,09 -0,08 -0,12 -0,12 -0,08 -0,10 -0,10 -0,09 -0,12 -0,13 -0,11

longline longilateral tudinal 0,87 0,86 0,88 0,90 0,88 0,85 0,80 0,84 0,89 0,88 0,90 0,87

0,04 0,02 0,05 0,01 0,03 0,02 0,01 0,04 0,03 0,02 0,02 0,04

cross longilateral tudinal 0,86 0,83 0,89 0,91 0,86 0,84 0,83 0,81 0,85 0,87 0,85 0,81

0,09 0,07 0,08 0,10 0,06 0,08 0,08 0,07 0,11 0,09 0,08 0,10

1. Untersuchungszeitraum (UZa) Median

0,92

-0,02

0,93

-0,10

0,87

0,03

0,85

0,08

0,92

-0,02

0,92

-0,11

0,88

0,03

0,85

0,08

±s

0,01

0,01

0,01

0,02

0,03

0,01

0,03

0,01

Maximum

0,94

0,00

0,95

-0,08

0,90

0,05

0,91

0,11

Minimum

0,90

-0,04

0,90

-0,13

0,80

0,01

0,81

0,06

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

0,93 0,92 0,92 0,91 0,93 0,93 0,89 0,94 0,91 0,93 0,94 0,92

-0,03 -0,04 -0,02 -0,02 -0,04 -0,01 -0,03 -0,02 -0,01 -0,03 -0,02 -0,04

0,93 0,90 0,89 0,93 0,91 0,93 0,93 0,90 0,93 0,92 0,92 0,90

-0,12 -0,10 -0,09 -0,13 -0,12 -0,12 -0,11 -0,11 -0,10 -0,11 -0,12 -0,10

0,85 0,86 0,86 0,80 0,83 0,83 0,85 0,87 0,82 0,85 0,89 0,90

0,02 0,01 0,03 0,03 0,04 0,03 0,04 0,02 0,05 0,01 0,04 0,06

0,90 0,87 0,84 0,86 0,88 0,86 0,80 0,79 0,83 0,84 0,88 0,86

0,07 0,06 0,09 0,10 0,11 0,08 0,09 0,07 0,08 0,10 0,07 0,09

2. Untersuchungszeitraum (UZb) 0,92

-0,03

0,92

-0,11

0,85

0,03

0,85

0,08

Median

0,93

-0,03

0,92

-0,11

0,85

0,03

0,86

0,09

±s

0,01

0,01

0,02

0,01

0,03

0,02

0,03

0,02

Maximum

0,94

-0,01

0,93

-0,09

0,90

0,06

0,90

0,11

Minimum

0,89

-0,04

0,89

-0,13

0,80

0,01

0,79

0,06

* Mittelwerte aus jeweils fünf Schlägen

Anhang – Eigenschaften des Ballpendelsprinttests

319

… Fortsetzung Akzeptanzbereiche für die Schlaganweisungen * (Methode C) Vorhand Pb. Nr.:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

longline longilateral tudinal 0,93 0,93 0,95 0,95 0,94 0,89 0,90 0,92 0,88 0,91 0,94 0,91

Rückhand

cross longilateral tudinal

-0,01 -0,02 -0,01 -0,02 -0,03 -0,01 0,00 -0,02 -0,01 -0,04 -0,01 -0,03

0,90 0,92 0,96 0,93 0,94 0,93 0,93 0,92 0,94 0,94 0,90 0,88

-0,10 -0,11 -0,12 -0,12 -0,13 -0,12 -0,10 -0,12 -0,10 -0,08 -0,09 -0,11

longline longilateral tudinal 0,76 0,80 0,86 0,88 0,87 0,86 0,86 0,86 0,87 0,85 0,88 0,92

0,02 0,03 0,06 0,04 0,02 0,02 0,05 0,01 0,02 0,02 0,04 0,03

cross longilateral tudinal 0,86 0,84 0,82 0,87 0,88 0,86 0,85 0,85 0,86 0,86 0,89 0,90

0,09 0,08 0,07 0,08 0,07 0,09 0,08 0,09 0,10 0,06 0,08 0,09

3. Untersuchungszeitraum (UZc) 0,92

-0,02

0,92

-0,11

0,86

0,03

0,86

0,08

Median

0,93

-0,02

0,93

-0,11

0,86

0,03

0,86

0,08

±s

0,02

0,01

0,02

0,01

0,04

0,01

0,02

0,01

Maximum

0,95

0,00

0,96

-0,08

0,92

0,06

0,90

0,10

Minimum

0,88

-0,04

0,88

-0,13

0,76

0,01

0,82

0,06

Gesamt Median

0,92

-0,02

0,92

-0,11

0,86

0,03

0,85

0,08

0,92

-0,02

0,92

-0,11

0,86

0,03

0,86

0,08

±s

0,02

0,01

0,02

0,01

0,03

0,01

0,03

0,01

Maximum

0,95

0,00

0,96

-0,08

0,92

0,06

0,91

0,11

Minimum

0,88

-0,04

0,88

-0,13

0,76

0,01

0,79

0,06

* Mittelwerte aus jeweils 12 Messversuchen

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

6.4

320

Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

Tab. 134: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Laufzeiten beim Linearsprint für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Laufschnelligkeit [s] Pb. Nr.:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

R R R R

R

14 15 16 17 18 19 20

R

R R

5m

10 m

20 m

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

0,97

0,96

1,71

1,73

2,99

3,01

0,92

1,07

1,70

1,82

3,02

3,13

0,89

1,01

1,72

1,80

3,04

3,14

0,97

1,04

1,77

1,83

3,08

3,19

0,92

0,99

1,72

1,81

3,10

3,16

0,99

0,99

1,74

1,78

3,07

3,11

0,99

0,95

1,71

1,66

2,96

2,93

1,14

1,14

1,99

2,00

3,45

3,51

1,03

0,99

1,78

1,75

3,08

3,04

1,06

1,04

1,87

1,81

3,26

3,23

0,92

0,92

1,65

1,65

2,90

2,94

1,04

0,92

1,74

1,66

2,98

2,87

1,00

1,02

1,74

1,75

2,97

3,01

0,91

0,93

1,72

1,73

2,98

3,04

0,94

0,95

1,72

1,76

2,98

3,08

0,91

0,91

1,65

1,67

2,90

2,91

0,99

0,97

1,78

1,77

3,05

3,05

1,09

1,04

1,81

1,78

3,12

3,08

1,05

1,06

1,82

1,83

3,22

3,23

0,98

0,96

1,78

1,78

3,10

3,13

0,99 0,07

0,99 0,06

1,76 0,08

1,77 0,08

3,06 0,13

3,09 0,14

Gesamt ±s ICC unjust ICC unjust MW r p-Wert

0.565 0.722

0.791 0.883

0.896 0.910

0.561

0.793

0.913

0.010

0.000

0.000

0.582

0.281

0.051

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

321

Tab. 135: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu weiteren Parametern beim Linearsprint für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. weitere Parameter Pb. Nr.:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

R

Subjektives Belastungsempfinden

Muskulärer Zustand

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

160,33

156,33

12,67

12,33

3,00

3,00

151,67

151,00

12,33

12,33

2,33

2,00

152,33

140,67

14,00

14,33

2,00

2,00

151,33

136,67

14,33

13,33

2,67

2,67

R

142,00

139,00

9,67

9,00

2,67

2,67

R R

135,33

138,00

14,00

14,33

2,00

2,00

132,67

137,33

14,67

14,67

2,67

2,00

145,00

141,33

14,00

14,67

2,67

2,33

144,67

144,33

15,33

14,00

2,67

2,67

148,33

154,67

15,33

14,33

2,00

2,33

157,00

147,67

12,33

12,67

3,67

4,00

135,33

145,00

10,67

12,67

3,67

4,00

165,67

157,33

12,33

14,33

3,67

3,00

173,33

164,33

13,33

14,67

3,33

3,00

140,33

136,67

12,67

12,67

3,00

3,00

156,00

155,33

14,67

12,33

3,00

3,00

151,33

154,00

13,33

14,33

3,00

3,67

R

R

17 18 19 20

Herzfrequenz [min-1]

R R

123,00

125,00

14,33

14,67

4,67

5,00

131,00

131,67

14,00

13,67

2,33

3,00

151,67

152,33

14,00

13,33

3,00

3,00

147,42 12,35

145,43 10,06

13,40 1,45

13,43 1,37

2,90 0,67

2,92 0,78

Gesamt ±s ICC unjust ICC unjust MW r p-Wert

0.840 0.913

0.719 0.837

0.878 0.935

0.865

0.710

0.882

0.000

0.000

0.000

0.171

0.891

0.847

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

322

Tab. 136: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Herzfrequenzen beim Linearsprint für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Herzfrequenzen [S/min] Pb. Nr.:

1 2

vor dem Test

nach dem Test

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

119,67

102,00

160,33

156,33

136,67

102,33

151,67

151,00

122,67

101,33

152,33

140,67

3

R

4 5

126,00

102,33

151,33

136,67

R

106,33

100,00

142,00

139,00

R

112,67

100,00

135,33

138,00

R

86,33

101,33

132,67

137,33

6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

R

R

R R

100,67

98,00

145,00

141,33

108,67

116,33

144,67

144,33

108,33

108,67

148,33

154,67

116,67

104,67

157,00

147,67

134,00

115,33

135,33

145,00

106,33

124,67

165,67

157,33

133,33

117,67

173,33

164,33

99,33

93,33

140,33

136,67

126,00

120,33

156,00

155,33

118,00

123,67

151,33

154,00

96,67

95,33

123,00

125,00

98,33

99,00

131,00

131,67

101,00

117,67

151,67

152,33

112,88 14,02

107,20 9,89

147,42 12,35

145,43 10,06

Gesamt ±s r

0.339

0.865

0.144

0.000

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

323

Tab. 137: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum subjektiven Belastungsempfinden beim Linearsprint für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Subjektives Belastungsempfinden Pb. Nr.:

1 2

vor dem Test

nach dem Test

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

11,33

11,00

12,67

12,33

8,67

9,00

12,33

12,33

9,67

9,67

14,00

14,33

12,00

11,67

14,33

13,33

8,33

8,67

9,67

9,00

3

R

4 5

R R

11,00

11,00

14,00

14,33

R

13,67

14,00

14,67

14,67

6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

R

R

R R

11,00

13,33

14,00

14,67

13,33

13,00

15,33

14,00

13,67

13,33

15,33

14,33

12,00

9,00

12,33

12,67

9,67

10,00

10,67

12,67

11,33

12,67

12,33

14,33

12,33

12,67

13,33

14,67

10,00

12,33

12,67

12,67

11,67

8,33

14,67

12,33

11,67

12,00

13,33

14,33

12,67

13,67

14,33

14,67

12,67

10,67

14,00

13,67

12,00

11,67

14,00

13,33

11,43 1,53

11,38 1,79

13,40 1,45

13,43 1,37

Gesamt ±s r

0.637

0.710

0.003

0.000

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

324

Tab. 138: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum muskulären Zustand beim Linearsprint für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Muskulärer Zustand Pb. Nr.:

1 2

vor dem Test

nach dem Test

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

3,67

3,67

3,00

3,00

2,67

3,00

2,33

2,00

2,67

3,00

2,00

2,00

3

R

4 5

3,00

2,67

2,67

2,67

R

3,00

3,00

2,67

2,67

R

2,00

2,00

2,00

2,00

R

3,00

2,00

2,67

2,00

6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

R

R

R R

2,33

2,33

2,67

2,33

3,00

3,00

2,67

2,67

2,33

3,00

2,00

2,33

4,00

4,00

3,67

4,00

4,00

4,00

3,67

4,00

4,00

3,00

3,67

3,00

3,67

4,00

3,33

3,00

4,00

3,00

3,00

3,00

3,00

3,00

3,00

3,00

3,00

3,33

3,00

3,67

3,00

4,00

4,67

5,00

3,00

3,00

2,33

3,00

3,33

3,33

3,00

3,00

3,13 0,60

3,12 0,60

2,90 0,67

2,92 0,78

Gesamt ±s r

0.637

0.882

0.003

0.000

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

325

Tab. 139: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Laufzeiten beim Ballpendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Laufschnelligkeit [s] Pb. Nr.:

BP 1

BP 2

Differenz

(VH)

(RH)

(BP 2 - BP 1)

LS 1

Differenz

LS 2

(LS 2 - LS 1)

1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1,11

1 2 3

R

4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

0,97

3,42

3,33

2,31

2,36

1,54

1,52

2,59

2,56

1,05

1,04

1,21

1,31

3,55

3,66

2,34

2,35

1,67

1,69

2,71

2,63

1,05

0,95

1,22

1,18

3,51

3,49

2,29

2,30

1,54

1,57

2,59

2,59

1,05

1,02

1,12

1,04

3,32

3,33

2,20

2,29

1,46

1,38

2,51

2,45

1,04

1,07

R

1,26

1,29

3,61

3,59

2,35

2,30

1,44

1,40

2,53

2,51

1,10

1,11

R

1,20

1,19

3,42

3,54

2,22

1,68

1,47

1,48

2,52

2,59

1,04

1,11

R

1,19

1,17

3,46

3,57

2,26

2,40

1,50

1,60

2,44

2,56

0,95

0,96

R

R

R R

1,37

1,32

3,94

3,88

2,57

2,56

1,55

1,62

2,61

2,71

1,06

1,09

1,15

1,13

3,28

3,31

2,13

2,18

1,47

1,47

2,48

2,46

1,01

1,00

1,27

1,38

3,75

3,85

2,48

2,48

1,58

1,62

2,67

2,66

1,10

1,04

1,09

1,33

3,16

3,46

2,07

2,12

1,23

1,35

2,25

2,33

1,02

0,98

1,08

0,95

3,01

2,95

1,93

2,00

1,23

1,30

2,18

2,20

0,95

0,90

1,09

1,17

3,30

3,22

2,22

2,04

1,45

1,33

2,41

2,27

0,96

0,95

1,20

1,16

3,44

3,33

2,23

2,17

1,55

1,44

2,57

2,53

1,02

1,09

1,19

1,34

3,16

3,52

1,98

2,18

1,37

1,34

2,38

2,42

1,02

1,08

--

--

--

--

--

--

--

--

--

--

--

--

1,24

1,24

3,38

3,44

2,14

2,20

1,32

1,48

2,37

2,48

1,06

1,00

1,17

1,13

3,50

3,47

2,33

2,34

1,71

1,68

2,63

2,61

0,92

0,93

1,04

1,02

3,78

3,60

2,62

2,58

1,78

1,69

2,84

2,69

1,06

1,00

1,04

1,13

3,19

3,36

2,15

2,23

1,40

1,45

2,53

2,56

1,13

1,10

1,18 0,08

1,18 0,13

3,43 0,23

3,47 0,21

2,25 0,18

2,25 0,21

1,49 0,14

1,49 0,13

2,52 0,16

2,52 0,14

1,03 0,05

1,02 0,07

Gesamt ±s ICC unjust ICC unjust MW r p-Wert

0.540 0.701

0.807 0.893

0.700 0.824

0.844 0.916

0.870 0.931

0.694 0.819

0.587

0.813

0.697

0.845

0.872

0.701

0.002

0.000

0.001

0.000

0.000

0.001

0.861

0.247

0.929

0.663

1.000

0.424

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

326

Tab. 140: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Laufzeiten beim Ballpendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Laufschnelligkeit [s] Pb. Nr.:

BP 1

BP 2

Differenz

(RH)

(VH)

(BP 2 - BP 1)

LS 1

LS 2

Differenz (LS 2 - LS 1)

1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo

1 2 3

R

4 5 6 7 8 9 10

3,36

3,39

2,31

2,32

1,63

1,63

2,58

2,63

0,95

0,99

1,19

1,17

3,49

3,47

2,30

2,30

1,63

1,70

2,61

2,66

0,98

0,96

1,30

1,27

3,52

3,51

2,23

2,24

1,64

1,60

2,60

2,69

0,96

1,09

1,09

3,26

3,26

2,11

2,17

1,47

1,49

2,43

2,52

0,96

1,03

R

1,23

1,30

3,52

3,71

2,29

2,41

1,51

1,73

2,52

2,81

1,00

1,08

R

1,15

1,16

3,63

3,66

2,48

2,50

1,66

1,62

2,71

2,78

1,05

1,16

R

R

19 20

1,06

1,15

R

11 12 13 14 15 16 17 18

1,05

1,18

1,20

3,41

3,44

2,23

2,25

1,60

1,62

2,55

2,57

0,95

0,95

1,45

1,39

4,00

3,92

2,54

2,53

1,76

1,77

2,91

2,92

1,15

1,15

1,08

1,11

3,51

3,58

2,43

2,46

1,69

1,67

2,75

2,73

1,06

1,06

1,22

1,20

3,69

3,69

2,47

2,49

1,71

1,79

2,82

2,81

1,11

1,02

1,14

1,38

3,17

3,49

2,03

2,11

1,44

1,42

2,40

2,43

0,96

1,01

1,17

1,39

3,09

3,35

1,92

1,96

1,30

1,27

2,24

2,24

0,94

0,97

1,09

1,12

3,28

3,25

2,19

2,13

1,38

1,51

2,50

2,49

1,12

0,98

1,28

1,19

3,52

3,32

2,24

2,14

1,60

1,46

2,63

2,50

1,03

1,04

1,16

1,21

3,30

3,40

2,15

2,19

1,43

1,46

2,52

2,56

1,09

1,10

1,11

1,08

3,35

3,45

2,24

2,36

1,57

1,68

2,56

2,68

0,99

1,00

1,20

1,24

3,34

3,39

2,14

2,15

1,46

1,47

2,55

2,53

1,09

1,06

R

1,19

1,11

3,58

3,47

2,39

2,36

1,74

1,71

2,63

2,57

0,89

0,87

R

1,14

1,18

3,45

3,51

2,30

2,33

1,63

1,75

2,72

2,74

1,08

0,99

1,04

1,06

3,23

3,28

2,19

2,23

1,49

1,57

2,50

2,57

1,01

1,00

1,18 0,09

1,20 0,11

3,43 0,21

3,48 0,17

2,26 0,16

2,28 0,15

1,57 0,13

1,60 0,14

2,59 0,15

2,62 0,16

1,02 0,07

1,03 0,07

Gesamt ±s ICC unjust ICC unjust MW r p-Wert

0.640 0.780

0.790 0.882

0.935 0.966

0.806 0.893

0.839 0.913

0.577 0.732

0.645

0.816

0.942

0.821

0.856

0.568

0.002

0.000

0.000

0.000

0.000

0.009

0.316

0.130

0.068

0.119

0.074

0.640

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

327

Tab. 141: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu weiteren Parametern beim Ballpendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. weitere Parameter Pb. Nr.:

1 2 3

R

4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

Subjektives Belastungsempfinden

Muskulärer Zustand

1. Woche

2. Woche

1. Woche

1. Woche

2. Woche

136,67

140,00

13,33

11,67

3,00

2,67

137,33

134,00

10,67

13,33

2,00

2,00

2. Woche

128,67

127,67

12,67

13,67

3,00

2,00

134,00

136,00

11,33

13,33

2,33

2,33

R

122,00

131,00

11,67

12,00

2,00

2,67

R

119,67

127,67

12,67

14,33

2,00

2,33

R

R

R

19 20

Herzfrequenz [min-1]

122,33

127,00

14,00

13,00

2,33

2,00

126,67

123,33

14,00

13,67

3,00

3,00

129,33

124,33

15,00

13,00

2,00

2,33

151,00

149,00

14,67

13,33

2,00

2,00

140,33

136,33

11,67

13,00

4,00

4,00

129,00

136,67

12,33

13,67

3,33

4,00

156,33

147,67

12,33

13,33

4,00

3,00

169,00

153,33

11,67

12,00

4,00

3,67

135,33

122,33

10,33

13,67

3,67

2,33

147,00

146,33

14,00

12,67

3,00

3,00

147,67

143,67

13,00

11,67

3,00

3,67

R

117,33

125,67

13,67

14,00

2,67

3,00

R

124,67

123,67

13,00

10,00

4,67

5,00

134,00

139,67

14,33

14,67

2,00

1,67

135,42 13,31

134,77 9,63

12,82 1,32

13,00 1,09

2,90 0,83

2,83 0,86

Gesamt ±s ICC unjust ICC unjust MW r p-Wert

0.829 0.906

0.058 0.110

0.789 0.882

0.866

0.057

0.783

0.000

0.810

0.000

0.679

0.627

0.601

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

328

Tab. 142: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu weiteren Parametern beim Ballpendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. weitere Parameter Pb. Nr.:

1 2 3

R

4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

Subjektives Belastungsempfinden

Muskulärer Zustand

1. Woche

2. Woche

1. Woche

1. Woche

2. Woche

146,00

144,67

12,33

11,67

2,33

2,67

141,00

142,00

12,33

12,00

2,00

2,00

2. Woche

129,33

138,00

13,67

13,67

2,67

3,00

140,33

134,00

11,33

12,00

3,00

3,00

R

129,67

132,00

11,33

11,00

2,67

2,33

R

127,67

129,33

12,67

13,00

2,67

2,67

R

R

R

19 20

Herzfrequenz [min-1]

121,00

122,67

14,00

13,00

2,00

1,67

127,67

130,67

13,67

13,00

2,00

2,67

131,00

125,67

14,67

13,00

2,00

1,00

146,67

136,00

13,67

13,67

2,33

2,00

141,67

135,33

13,67

13,33

3,00

4,00

128,67

132,33

14,33

13,33

3,00

4,00

150,67

148,33

15,00

14,00

3,00

3,00

159,67

158,00

11,00

13,00

3,00

3,00

133,67

128,67

11,00

13,33

3,33

2,67

147,00

146,33

14,00

12,67

3,00

3,00

143,00

141,67

12,33

10,67

3,33

4,00

R

117,67

119,67

12,67

8,00

4,33

4,67

R

120,67

128,33

14,67

14,00

2,67

3,00

145,67

144,00

15,00

14,67

2,33

2,67

136,43 11,31

135,88 9,53

13,17 1,33

12,65 1,48

2,73 0,58

2,85 0,86

Gesamt ±s ICC unjust ICC unjust MW r p-Wert

0.900 0.947

0.471 0.640

0.757 0.862

0.910

0.493

0.819

0.000

0.027

0.000

0.610

0.121

0.314

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

329

Tab. 143: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Herzfrequenzen beim Ballpendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Herzfrequenzen [S/min] Pb. Nr.:

1 2

vor dem Test (VH→RH)

nach dem Test (VH→RH)

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

90,00

97,00

136,67

140,00

94,33

97,00

137,33

134,00

99,00

99,67

128,67

127,67

105,00

98,00

134,00

136,00

3 4

R

5 6 7

R

89,67

97,33

122,00

131,00

R

97,00

102,00

119,67

127,67

R

8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

R

R

83,67

94,00

122,33

127,00

99,33

89,33

126,67

123,33

101,00

99,33

129,33

124,33

117,67

111,33

151,00

149,00

113,67

103,33

140,33

136,33

97,33

102,33

129,00

136,67

123,67

107,33

156,33

147,67

138,67

107,33

169,00

153,33

99,67

87,67

135,33

122,33

122,00

118,67

147,00

146,33

122,33

124,33

147,67

143,67

R

93,67

97,33

117,33

125,67

R

97,67

93,00

124,67

123,67

96,33

102,67

134,00

139,67

104,08 14,16

101,45 9,03

135,42 13,31

134,77 9,63

Gesamt ±s r

0.709

0.866

0.000

0.000

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

330

Tab. 144: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Herzfrequenzen beim Ballpendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Herzfrequenzen [S/min] Pb. Nr.:

1 2

vor dem Test (RH→VH)

nach dem Test (RH→VH)

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

97,00

98,67

146,00

144,67

111,67

99,67

141,00

142,00

99,00

105,33

129,33

138,00

106,67

100,33

140,33

134,00

3 4

R

5 6 7

R

93,67

102,33

129,67

132,00

R

98,00

96,33

127,67

129,33

R

8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

R

R

91,67

86,67

121,00

122,67

103,67

92,67

127,67

130,67

93,00

91,33

131,00

125,67

100,00

106,33

146,67

136,00

106,67

110,67

141,67

135,33

93,67

104,67

128,67

132,33

114,33

110,00

150,67

148,33

122,33

114,00

159,67

158,00

109,33

95,33

133,67

128,67

122,00

118,67

147,00

146,33

117,67

123,00

143,00

141,67

R

95,67

87,00

117,67

119,67

R

94,33

100,00

120,67

128,33

102,00

103,00

145,67

144,00

103,62 9,82

102,30 9,73

136,43 11,31

135,88 9,53

Gesamt ±s r

0.717

0.910

0.000

0.000

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

331

Tab. 145: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum subjektiven Belastungsempfinden beim Ballpendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Subjektives Belastungsempfinden Pb. Nr.:

1 2

vor dem Test (VH→RH)

nach dem Test (VH→RH)

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

11,33

11,33

13,33

11,67

9,33

11,00

10,67

13,33

10,67

11,67

12,67

13,67

10,00

11,67

11,33

13,33

3 4

R

5 6 7

R

10,33

11,67

11,67

12,00

R

11,33

11,33

12,67

14,33

R

8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

R

R

13,33

12,67

14,00

13,00

12,67

12,33

14,00

13,67

12,67

13,00

15,00

13,00

14,00

13,00

14,67

13,33

10,33

10,00

11,67

13,00

12,00

11,67

12,33

13,67

11,00

11,00

12,33

13,33

11,33

11,33

11,67

12,00

10,33

12,00

10,33

13,67

11,00

11,00

14,00

12,67

12,33

10,67

13,00

11,67

R

12,00

12,00

13,67

14,00

R

13,33

13,67

13,00

10,00

11,67

11,33

14,33

14,67

11,55 1,24

11,72 0,88

12,82 1,32

13,00 1,09

Gesamt ±s r

0.686

0.057

0.001

0.810

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

332

Tab. 146: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum subjektiven Belastungsempfinden beim Ballpendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Subjektives Belastungsempfinden Pb. Nr.:

1 2

vor dem Test (RH→VH)

nach dem Test (RH→VH)

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

10,67

11,00

12,33

11,67

10,00

9,00

12,33

12,00

12,00

11,67

13,67

13,67

11,33

11,33

11,33

12,00

3 4

R

5 6 7

R

10,67

10,67

11,33

11,00

R

12,00

11,67

12,67

13,00

R

8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

R

R

13,00

13,00

14,00

13,00

12,00

11,33

13,67

13,00

13,33

13,00

14,67

13,00

13,33

12,33

13,67

13,67

11,33

11,33

13,67

13,33

14,33

13,67

14,33

13,33

12,00

11,67

15,00

14,00

10,67

11,33

11,00

13,00

10,67

12,00

11,00

13,33

11,00

11,00

14,00

12,67

11,00

11,00

12,33

10,67

R

13,67

14,00

12,67

8,00

R

12,67

12,00

14,67

14,00

13,33

11,33

15,00

14,67

11,95 1,23

11,72 1,11

13,17 1,33

12,65 1,48

Gesamt ±s r

0.831

0.493

0.000

0.027

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

333

Tab. 147: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum muskulären Zustand beim Ballpendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Muskulärer Zustand Pb. Nr.:

1 2

vor dem Test

nach dem Test

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

3,00

3,33

3,00

2,67

3,00

3,00

2,00

2,00

3,33

3,00

3,00

2,00

3,00

2,67

2,33

2,33

3 4

R

5 6 7

R

2,00

2,33

2,00

2,67

R

2,00

3,00

2,00

2,33

R

8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

R

R

2,33

2,00

2,33

2,00

2,00

3,00

3,00

3,00

2,00

2,67

2,00

2,33

2,33

2,67

2,00

2,00

4,00

4,00

4,00

4,00

3,33

4,00

3,33

4,00

4,00

3,00

4,00

3,00

4,00

3,67

4,00

3,67

3,67

3,00

3,67

2,33

3,00

3,00

3,00

3,00

3,00

3,33

3,00

3,67

R

3,00

3,00

2,67

3,00

R

3,67

3,67

4,67

5,00

2,00

2,67

2,00

1,67

2,93 0,72

3,05 0,51

2,90 0,83

2,83 0,86

Gesamt ±s r

0.676

0.783

0.001

0.000

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

334

Tab. 148: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum muskulären Zustand beim Ballpendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Muskulärer Zustand Pb. Nr.:

1 2

vor dem Test (RH→VH)

nach dem Test (RH→VH)

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

3,33

3,33

2,33

2,67

3,00

3,00

2,00

2,00

2,67

3,00

2,67

3,00

2,67

2,67

3,00

3,00

3 4

R

5 6 7

R

2,33

2,33

2,67

2,33

R

3,33

3,00

2,67

2,67

R

8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

R

R

2,00

2,00

2,00

1,67

2,33

3,00

2,00

2,67

2,00

1,67

2,00

1,00

2,67

2,67

2,33

2,00

3,00

4,00

3,00

4,00

3,00

4,00

3,00

4,00

3,00

3,00

3,00

3,00

3,00

3,00

3,00

3,00

3,33

2,67

3,33

2,67

3,00

3,00

3,00

3,00

3,00

3,00

3,33

4,00

R

2,33

2,67

4,33

4,67

R

2,67

3,00

2,67

3,00

3,00

3,00

2,33

2,67

2,78 0,41

2,90 0,54

2,73 0,58

2,85 0,86

Gesamt ±s r

0.664

0.819

0.001

0.000

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

335

Tab. 149: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Laufzeiten beim Pendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Laufschnelligkeit [s] Pb. Nr.:

1. Ball

2. Ball

(VH)

(RH)

Differenz (VH

- RH)

LS 1

LS 2

Differenz (LS 2

- LS 1)

1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1,18

1 2 R

3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19

1,26

5,70

5,04

4,52

3,79

1,42

1,48

2,59

2,59

1,17

1,11

1,38

1,33

5,37

5,45

3,99

4,12

1,61

1,75

2,62

2,76

1,02

1,01

1,41

1,36

5,03

4,76

3,62

3,40

1,45

1,52

2,52

2,59

1,07

1,07

1,26

1,38

5,03

5,04

3,78

3,66

1,61

1,57

2,67

2,65

1,06

1,08

R

1,28

1,31

5,23

5,07

3,96

3,76

1,65

1,60

2,64

2,63

0,99

1,03

R

1,31

1,47

5,07

5,03

3,75

3,56

1,62

1,53

2,64

2,57

1,02

1,04

R

1,39

1,37

4,72

4,83

3,33

3,46

1,50

1,50

2,44

2,47

0,94

0,97

1,41

1,50

5,32

5,35

3,91

3,85

1,66

1,62

2,78

2,75

1,12

1,13

R

R

1,55

1,46

5,08

5,09

3,53

3,63

1,62

1,54

2,56

2,54

0,94

1,00

1,52

1,50

5,09

5,09

3,57

3,59

1,58

1,59

2,64

2,63

1,05

1,04

1,24

1,31

4,73

4,77

3,49

3,46

1,35

1,34

2,37

2,36

1,01

1,02

1,35

1,45

4,82

4,71

3,46

3,26

1,46

1,38

2,42

2,38

0,97

1,01

1,36

1,38

4,91

4,93

3,55

3,55

1,51

1,47

2,45

2,46

0,94

0,99

1,46

1,42

5,14

4,97

3,68

3,54

1,47

1,51

2,51

2,52

1,03

1,01

1,44

1,24

5,02

4,80

3,59

3,55

1,44

1,48

2,45

2,47

1,01

0,99

1,24

1,21

4,65

4,78

3,40

3,57

1,40

1,47

2,44

2,48

1,03

1,01

1,40

1,28

4,98

4,71

3,58

3,43

1,50

1,48

2,44

2,46

0,94

0,98

R

1,42

1,37

5,17

5,03

3,75

3,66

1,55

1,47

2,57

2,53

1,02

1,06

R

1,35

1,33

5,32

5,03

3,96

3,70

1,64

1,53

2,65

2,55

1,01

1,02

1,27

1,16

5,08

4,81

3,80

3,65

1,48

1,44

2,49

2,48

1,01

1,04

1,36 0,10

1,36 0,10

5,07 0,25

4,96 0,20

3,71 0,27

3,61 0,18

1,53 0,09

1,51 0,09

2,54 0,11

2,54 0,11

1,02 0,06

1,03 0,04

20 Gesamt ±s ICC unjust

0.568

0.592

0.597

0.740

0.894

0.812

ICC unjust MW

0.725

0.743

0.747

0.850

0.944

0.896

0.557

0.664

0.690

0.738

0.889

0.880

0.011

0.001

0.001

0.000

0.000

0.000

0.752

0.019

0.031

0.405

0.930

0.067

r p-Wert

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

336

Tab. 150: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Laufzeiten beim Pendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Laufschnelligkeit [s] Pb. Nr.:

1. Ball

2. Ball

Differenz

(VH)

(RH)

(VH - RH)

LS 1

LS 2

Differenz (LS 2 - LS 1)

1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo 1. Wo 2. Wo

1 2 3

R

4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

1,23

5,28

4,94

4,02

3,70

1,55

1,46

2,54

2,48

1,00

1,03

1,34

5,50

4,87

4,15

3,52

1,58

1,48

2,63

2,52

1,05

1,04

1,30

1,30

5,30

4,84

4,00

3,54

1,52

1,57

2,53

2,57

1,00

1,01

1,34

1,41

5,40

4,99

4,06

3,58

1,56

1,41

2,59

2,59

1,03

1,18

R

1,46

1,46

5,30

5,20

3,84

3,74

1,59

1,62

2,60

2,64

1,01

1,02

R

1,28

1,35

5,10

4,91

3,82

3,56

1,56

1,50

2,52

2,53

0,97

1,03

R

R

R

19 20

1,26 1,35

1,34

1,29

5,05

4,89

3,71

3,59

1,45

1,57

2,42

2,53

0,97

0,96

1,64

1,42

5,65

5,38

4,01

3,96

1,77

1,64

2,84

2,77

1,08

1,13

1,43

1,53

5,09

5,14

3,66

3,61

1,57

1,51

2,61

2,53

1,04

1,02

1,41

1,56

5,35

5,13

3,94

3,57

1,55

1,55

2,62

2,67

1,07

1,11

1,15

1,33

4,49

4,71

3,34

3,37

1,40

1,40

2,39

2,40

0,99

0,99

1,31

1,37

4,83

4,86

3,51

3,49

1,48

1,44

2,47

2,46

0,99

1,02

1,39

1,34

4,76

4,92

3,37

3,58

1,46

1,45

2,33

2,48

0,88

1,03

1,47

1,36

5,18

4,89

3,72

3,53

1,44

1,39

2,51

2,48

1,07

1,08

1,30

1,27

4,84

4,85

3,54

3,59

1,47

1,46

2,49

2,50

1,02

1,05

1,16

1,19

4,81

4,67

3,65

3,49

1,48

1,41

2,43

2,43

0,95

1,02

1,49

1,28

4,91

4,65

3,42

3,37

1,47

1,41

2,44

2,38

0,97

0,98

R

1,51

1,30

5,04

4,93

3,52

3,63

1,50

1,40

2,52

2,45

1,02

1,05

R

1,46

1,30

5,27

4,98

3,81

3,69

1,70

1,60

2,70

2,61

1,00

1,01

1,41

1,27

4,91

4,69

3,50

3,43

1,47

1,38

2,47

2,41

1,00

1,03

1,37 0,12

1,34 0,09

5,10 0,29

4,92 0,18

3,73 0,25

3,58 0,13

1,53 0,09

1,48 0,08

2,53 0,12

2,52 0,10

1,01 0,05

1,04 0,05

Gesamt ±s ICC unjust

0.391

0.494

0.340

0.630

0.807

0.464

ICC unjust MW

0.562

0.662

0.507

0.773

0.893

0.634

0.403

0.687

0.516

0.713

0.815

0.567

0.078

0.001

0.020

0.000

0.000

0.009

0.302

0.001

0.005

0.005

0.475

0.004

r p-Wert

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

337

Tab. 151: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu weiteren Parametern beim Pendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. weitere Parameter Pb. Nr.:

1 2 3

R

4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

Subjektives Belastungsempfinden

Muskulärer Zustand

1. Woche

2. Woche

1. Woche

1. Woche

2. Woche

148,00

149,67

13,00

11,67

2,33

2,67

147,00

143,33

11,33

15,00

2,00

2,00

2. Woche

141,00

139,67

13,00

15,00

2,33

2,00

139,00

147,33

11,67

13,33

2,33

2,33

R

135,00

139,67

10,33

12,33

2,00

2,00

R

133,67

133,00

13,00

14,00

2,00

2,00

R

R

R

19 20

Herzfrequenz [min-1]

136,00

137,00

17,33

15,67

1,67

2,00

141,33

143,33

16,67

14,33

1,33

2,00

135,33

133,00

17,33

14,33

1,67

2,33

151,00

146,67

17,33

15,00

1,67

2,33

154,00

148,00

14,33

13,33

3,00

4,00

126,33

151,00

14,33

14,67

3,00

3,67

151,33

134,67

15,33

14,00

3,00

3,00

156,67

159,33

15,00

14,00

3,67

3,00

142,67

140,33

14,00

14,33

2,67

2,00

158,00

158,33

15,33

14,67

2,67

3,33

153,67

150,33

13,67

12,67

2,67

3,33

R

128,33

127,33

16,33

15,33

5,00

5,00

R

131,33

142,33

14,00

13,67

2,00

3,00

154,33

161,00

15,33

14,67

2,00

2,33

143,93 11,85

142,13 8,87

14,43 2,02

14,10 1,03

2,45 0,83

2,72 0,83

Gesamt ±s ICC unjust ICC unjust MW r p-Wert

0.837 0.911

0.446 0.617

0.791 0.884

0.878

0.549

0.825

0.000

0.012

0.000

0.187

0.391

0.026

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

338

Tab. 152: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu weiteren Parametern beim Pendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. weitere Parameter Pb. Nr.:

1 2 3

R

4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

Subjektives Belastungsempfinden

Muskulärer Zustand

1. Woche

2. Woche

1. Woche

1. Woche

2. Woche

148,00

149,67

12,33

13,33

2,67

3,00

147,00

143,33

10,33

13,67

1,67

2,00

2. Woche

141,00

139,67

11,67

15,00

2,67

2,00

139,00

147,33

12,33

13,00

2,33

3,00

R

135,00

139,67

11,33

13,00

1,00

1,33

R

133,67

133,00

11,67

14,00

2,00

2,00

R

R

R

19 20

Herzfrequenz [min-1]

136,00

137,00

17,00

14,67

2,00

2,00

141,33

143,33

14,33

13,67

2,33

3,00

135,33

133,00

15,33

12,67

1,33

2,00

151,00

146,67

16,00

14,67

1,67

2,00

154,00

148,00

15,33

14,33

3,00

4,00

126,33

151,00

15,00

14,67

2,00

3,00

151,33

134,67

15,67

14,00

3,00

3,00

156,67

159,33

12,33

14,00

3,33

3,00

142,67

140,33

13,67

14,33

2,33

2,00

158,00

158,33

16,00

14,33

2,33

3,00

153,67

150,33

13,33

12,33

3,00

3,33

R

128,33

127,33

15,00

9,33

4,00

5,00

R

131,33

142,33

15,00

14,00

2,00

3,00

154,33

161,00

14,67

15,00

2,00

2,00

143,20 9,89

144,27 9,16

13,92 1,88

13,70 1,27

2,33 0,71

2,68 0,85

Gesamt ±s ICC unjust ICC unjust MW r p-Wert

0.652 0.789

0.087 0.159

0.739 0.850

0.646

0.090

0.820

0.002

0.707

0.000

0.560

0.662

0.005

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

339

Tab. 153: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Herzfrequenzen beim Pendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Herzfrequenzen [S/min] Pb. Nr.:

1 2 3 4

R R

5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

vor dem Test (VH→RH)

nach dem Test (VH→RH)

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

98,67

97,00

149,67

140,00

91,00

92,67

143,67

134,00

103,33

101,33

143,67

135,33

100,33

98,00

137,67

136,00

92,67

99,00

131,67

137,33

R

93,00

94,33

125,33

130,00

R

100,67

94,33

143,67

144,00

R

R

97,00

91,67

145,00

143,00

106,33

109,33

144,67

144,00

109,33

107,33

155,33

151,00

105,67

109,67

153,67

153,00

98,67

102,00

127,33

133,00

120,00

113,33

156,00

151,33

134,00

117,33

172,00

163,00

97,00

94,67

143,67

143,00

120,33

113,33

153,00

144,00

121,00

119,67

150,00

142,67

R

97,00

92,67

129,33

129,67

R

96,67

105,67

126,00

134,33

102,67

108,33

147,33

154,00

104,27 11,36

103,08 8,82

143,93 11,85

142,13 8,87

Gesamt ±s r

0.862

0.878

0.000

0.000

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

340

Tab. 154: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den Herzfrequenzen beim Pendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Herzfrequenzen [S/min] Pb. Nr.:

1 2 3 4

R

5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

vor dem Test (RH→VH)

nach dem Test (RH→VH)

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

92,00

100,00

148,00

149,67

102,67

99,33

147,00

143,33

105,33

103,00

141,00

139,67

104,00

112,67

139,00

147,33

R

91,33

101,33

135,00

139,67

R

101,67

96,00

133,67

133,00

R

87,67

90,33

136,00

137,00

101,33

100,33

141,33

143,33

98,33

98,67

135,33

133,00

107,33

115,00

151,00

146,67

118,67

110,00

154,00

148,00

94,33

104,33

126,33

151,00

117,33

112,67

151,33

134,67

114,33

112,67

156,67

159,33

R

R

96,33

93,33

142,67

140,33

127,67

129,67

158,00

158,33

114,67

123,00

153,67

150,33

R

102,67

90,67

128,33

127,33

R

98,00

105,67

131,33

142,33

107,67

115,00

154,33

161,00

104,17 10,28

105,68 10,51

143,20 9,89

144,27 9,16

Gesamt ±s r

0.794

0.646

0.000

0.002

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

341

Tab. 155: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum subjektiven Belastungsempfinden beim Pendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Subjektives Belastungsempfinden Pb. Nr.:

1 2 3 4

R

5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

vor dem Test (VH→RH)

nach dem Test (VH→RH)

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

12,00

11,33

13,00

11,67

10,00

12,00

11,33

15,00

12,00

12,00

13,00

15,00

10,67

11,67

11,67

13,33

R

9,33

12,33

10,33

12,33

R

11,67

12,00

13,00

14,00

R

16,33

15,00

17,33

15,67

R

R

15,00

13,00

16,67

14,33

16,00

13,00

17,33

14,33

15,33

13,67

17,33

15,00

12,67

11,67

14,33

13,33

13,67

11,67

14,33

14,67

13,00

11,67

15,33

14,00

12,67

12,33

15,00

14,00

11,67

12,67

14,00

14,33

11,67

10,67

15,33

14,67

11,67

11,00

13,67

12,67

R

13,33

14,67

16,33

15,33

R

12,00

12,00

14,00

13,67

13,33

11,33

15,33

14,67

12,70 1,87

12,28 1,13

14,43 2,02

14,10 1,03

Gesamt ±s r

0.598

0.549

0.007

0.012

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

342

Tab. 156: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum subjektiven Belastungsempfinden beim Pendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Subjektives Belastungsempfinden Pb. Nr.:

1 2 3 4

R

5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

vor dem Test

nach dem Test

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

11,00

12,00

12,33

13,33

9,00

10,33

10,33

13,67

10,67

13,00

11,67

15,00

11,00

12,00

12,33

13,00

R

10,33

10,67

11,33

13,00

R

10,33

12,00

11,67

14,00

R

16,00

14,33

17,00

14,67

R

R

12,33

11,67

14,33

13,67

12,33

12,33

15,33

12,67

14,67

13,00

16,00

14,67

13,00

11,67

15,33

14,33

14,67

13,67

15,00

14,67

13,33

12,33

15,67

14,00

11,33

12,00

12,33

14,00

12,00

12,33

13,67

14,33

11,00

10,00

16,00

14,33

11,33

10,67

13,33

12,33

R

13,67

13,33

15,00

9,33

R

12,33

12,00

15,00

14,00

12,67

11,67

14,67

15,00

12,15 1,72

12,05 1,10

13,92 1,88

13,70 1,27

Gesamt ±s r

0.757

0.090

0.000

0.707

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

343

Tab. 157: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum muskulären Zustand beim Pendelsprint (VH→RH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Muskulärer Zustand Pb. Nr.:

1 2 3 4

R

5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

vor dem Test (VH→RH)

nach dem Test (VH→RH)

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

3,00

3,33

2,33

2,67

3,00

2,00

2,00

2,00

2,33

2,33

2,33

2,00

2,67

2,67

2,33

2,33

R

2,00

2,00

2,00

2,00

R

2,67

2,00

2,00

2,00

R

1,67

2,00

1,67

2,00

R

R

1,67

3,00

1,33

2,00

2,00

2,67

1,67

2,33

2,33

2,33

1,67

2,33

3,00

4,00

3,00

4,00

3,00

4,00

3,00

3,67

3,00

3,00

3,00

3,00

4,00

3,00

3,67

3,00

3,33

2,33

2,67

2,00

3,00

3,00

2,67

3,33

3,00

3,33

2,67

3,33

R

3,67

3,33

5,00

5,00

R

3,00

3,00

2,00

3,00

2,67

3,00

2,00

2,33

2,75 0,61

2,82 0,62

2,45 0,83

2,72 0,83

Gesamt ±s r

0.431

0.825

0.058

0.000

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

344

Tab. 158: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zum muskulären Zustand beim Pendelsprint (RH→VH) für die Gesamtgruppe an den zwei Untersuchungstagen. Muskulärer Zustand Pb. Nr.:

1 2 3 4

R

5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

vor dem Test

nach dem Test

1. Woche

2. Woche

1. Woche

2. Woche

3,00

3,67

2,67

3,00

2,67

3,00

1,67

2,00

3,33

2,67

2,67

2,00

2,67

3,00

2,33

3,00

R

1,33

1,33

1,00

1,33

R

3,00

2,00

2,00

2,00

R

2,00

2,00

2,00

2,00

R

R

2,33

3,00

2,33

3,00

1,67

2,67

1,33

2,00

2,33

3,00

1,67

2,00

3,00

4,00

3,00

4,00

2,00

3,00

2,00

3,00

3,00

3,00

3,00

3,00

3,33

3,00

3,33

3,00

3,00

2,33

2,33

2,00

3,00

3,00

2,33

3,00

3,33

3,33

3,00

3,33

R

2,33

2,67

4,00

5,00

R

3,00

3,00

2,00

3,00

3,00

3,00

2,00

2,00

2,67 0,57

2,83 0,59

2,33 0,71

2,68 0,85

Gesamt ±s r

0.522

0.820

0.018

0.000

R = Spieler mit deutscher Ranglistenplatzierung

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

Abb. 88: Personalbogen.

345

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

Abb. 89: Fragebogen (1. Seite).

346

Anhang – Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren

Abb. 90: Fragebogen (2. Seite).

347

Anhang – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

6.5

348

Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

Tab. 159: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den anthropometrischen Daten der Probanden. Pb. Nr.: 1 2 3 4 5

Alter

Größe

Gewicht

BMI

Muskelmasse

Fettmasse

[Jahre]

[cm]

[kg]

[kg/m2]

[kg]

[kg]

[%]

13 17 16 16 16

164 182 175 167 187

50,9 68,6 69,8 61,6 75,9

18,9 20,7 22,8 22,1 21,7

43,3 59,6 58,6 51,4 65,4

5,0 5,7 8,0 7,2 7,0

9,8 8,2 11,4 11,7 9,2

männliche Verbandskaderspieler (n=5) 16,5

175,0

65,4

21,2

55,7

6,6

10,1

±s

1,3

9,7

9,6

1,5

8,5

1,2

1,5

6 7 8 9 10 11

15 12 12 11 11 14

178 151 148 153 157 168

60,9 40,4 40,1 37,0 48,4 56,1

19,2 17,7 18,3 15,8 19,6 19,9

49,0 32,1 32,1 30,7 38,5 45,1

9,0 6,3 6,0 4,4 7,5 8,4

14,8 15,5 14,9 11,9 15,5 14,9

weibliche Verbandskaderspielerinnen (n=6) 12,0

159,2

47,2

18,4

37,9

6,9

14,6

±s

1,5

11,6

9,7

1,5

7,7

1,7

1,4

12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23

15 17 16 18 16 18 16 18 17 18 15 24

173 166 162 176 177 167 166 178 165 170 172 173

72,4 70,7 57,2 69,9 66,9 54,9 61,8 73,5 66,4 66,4 57,8 68,4

24,2 25,7 21,8 22,6 21,4 19,7 22,4 23,2 24,4 23,0 19,5 22,9

54,0 50,0 44,4 52,5 50,5 44,3 46,9 57,8 k.A. 48,0 45,1 54,3

15,3 17,8 10,2 14,4 13,5 8,0 12,2 12,4 k.A. 15,5 10,0 11,0

21,3 25,2 17,8 20,6 20,1 14,6 19,7 16,9 k.A. 23,4 17,3 16,0

weibliche Bundeskaderspielerinnen (n=12) ±s

17,0

170,4

65,5

22,6

49,8

12,8

19,4

2,17

5,2

6,2

1,8

4,5

2,9

3,2

16,0

168,5

60,7

21,2

47,9

9,8

15,9

2,4

9,8

11,2

2,4

9,1

3,8

4,5

Gesamt ±s

k.A.: keine Angaben

Anhang – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

349

Pb. Nr.:

Versuch

Tab. 160: Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) zu den Laufzeiten beim Linearsprint mittels Lichtschranken- und Stoppuhrmessung.

1

Laufschnelligkeit [s] 5m

10 m

20 m

Lichtschranke

Stoppuhr

Lichtschranke

Stoppuhr

Lichtschranke

Stoppuhr

1 2

1,05

0,97

1,88

1,80

3,38

3,29

1,07

1,14

1,89

1,92

3,39

3,35

3 4

1,07

1,04

1,89

1,90

3,39

3,36

1,05

1,17

1,88

1,91

3,39

3,29

1 2 3 4

1,03

0,90

1,80

1,57

3,13

2,95

0,98

1,06

1,78

1,83

3,11

3,06

0,98

1,04

1,78

1,81

3,11

3,08

0,98

1,13

1,80

1,90

3,13

3,11

1 2 3 4

1,03

0,96

1,81

1,69

3,14

2,98

1,02

0,98

1,81

1,73

3,16

3,00

1,04

0,99

1,80

1,76

3,18

2,99

1,03

0,97

1,83

1,74

3,17

3,07

1,01

1,00

1,78

1,74

3,12

2,96

4

1 2 3 4

0,99

1,02

1,76

1,76

3,11

2,98

1,01

0,97

1,94

1,73

3,15

3,15

5

1 2 3 4

2

3

0,87

0,98

1,74

1,68

3,06

3,01

0,98

1,16

1,75

1,88

3,07

3,05

0,95

0,94

1,95

1,72

3,12

3,13

0,96

1,09

1,96

1,76

3,13

3,19

0,94

0,97

1,96

1,72

3,10

3,06

männliche Verbandskaderspieler

±s

1,00

1,02

1,84

1,78

3,18

3,10

0,05

0,08

0,07

0,09

0,11

0,13

r

6

7

8

0.114

0.055

0.839

0.633

0.817

0.000

1 2

1,11 1,12

1,16

1,95

1,98

3,43

3,34

3 4

1,08

1,14

1,96

1,97

3,42

3,56

1,12

1,10

1,96

1,90

3,47

3,32

1 2 3 4

1,24

1,31

2,12

2,17

3,75

3,80

1 2 3 4

1,04

1,94

1,82

3,44

3,20

1,19

1,19

2,09

2,09

3,70

3,62

1,23

1,14

2,14

2,06

3,76

3,62

1,23

1,17

2,13

2,07

3,76

3,60

1,12

1,19

1,99

1,98

3,55

3,49

1,12

1,17

1,98

2,03

3,53

3,45

1,13

1,24

1,99

2,04

3,57

3,66

1,13

1,24

2,00

2,08

3,58

3,55

Anhang – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

350

Pb. Nr.:

Versuch

… Fortsetzung

9

10

11

Laufschnelligkeit [s] 5m

10 m

20 m

Lichtschranke

Stoppuhr

Lichtschranke

Stoppuhr

Lichtschranke

Stoppuhr

1 2 3

1,18

1,12

2,06

1,96

3,63

3,56

1,22

1,23

2,11

2,02

3,70

3,53

1,17

1,06

2,06

1,96

3,65

3,46

4

1,21

1,17

2,11

2,07

3,72

3,52

1

1,16

1,10

2,03

1,97

3,60

3,46

2 3 4

1,15

1,17

2,02

2,00

3,60

3,46

1,18

1,19

2,05

2,09

3,63

3,50

1,19

1,20

2,07

2,02

3,69

3,60

1 2 3 4

1,09

1,07

1,89

1,81

3,29

3,20

1,04

1,06

1,87

1,78

3,29

3,30

1,08

1,04

1,89

1,81

3,31

3,19

1,08

1,06

1,89

1,88

3,34

3,24

weibliche Verbandskaderspieler

±s

1,15

1,15

2,01

1,98

3,56

3,47

0,06

0,07

0,08

0,10

0,15

0,16

r

12

13

14

15

16

0.579

0.822

0.834

0.003

0.000

0.000

1 2 3 4

1,09

0,97

1,93

1,76

3,41

3,24

1,09

1,07

1,89

1,78

3,33

3,27

1,08

1,06

1,89

1,82

3,35

3,26

1,07

1,02

1,91

1,91

3,35

3,30

1 2 3 4

1,15

1,06

2,01

1,87

3,49

3,40

1,14

1,22

1,87

1,98

3,51

3,48

1

1,08

1,04

1,89

1,80

3,29

3,23

2 3

1,04

1,14

1,85

1,91

3,24

3,24

1,05

0,99

1,87

1,80

3,25

3,12

4

1,05

0,97

1,87

1,73

3,26

3,10

1 2 3 4

1,15

1,13

2,03

2,03

3,54

3,46

1,13

1,10

1,98

1,97

3,47

3,41

1,10

1,17

1,95

1,93

3,47

3,38

1,11

1,07

1,97

1,89

3,46

3,40

1 2 3 4

1,12

1,13

1,97

1,93

3,46

3,34

1,12

1,20

1,89

2,00

3,47

3,50

1,12

1,19

1,87

2,01

3,50

3,51

1,13

0,99

1,95

1,86

3,41

3,24

1,12

0,92

1,93

1,81

3,39

3,22

1,11

0,97

1,92

1,87

3,36

3,22

Anhang – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

351

Pb. Nr.:

Versuch

… Fortsetzung

Laufschnelligkeit [s] 5m

10 m

20 m

Lichtschranke

Stoppuhr

Lichtschranke

Stoppuhr

Lichtschranke

Stoppuhr

1 2 3

1,09

1,07

1,95

1,80

3,41

3,20

1,08

1,04

1,94

1,86

3,37

3,22

1,18

1,19

2,02

1,93

3,46

3,40

4

1,07

1,07

1,92

1,87

3,38

3,33

1

1,14

1,03

1,97

1,83

3,41

3,41

2 3 4

1,14

1,10

1,95

2,00

3,38

3,20

1,11

1,07

1,92

1,96

3,35

3,23

1,11

1,08

1,92

1,83

3,35

3,24

1,15

0,96

2,00

1,88

3,26

3,28

19

1 2 3 4

1,15

1,16

1,99

1,96

3,48

3,45

1,15

1,26

1,98

1,96

3,48

3,48

20

1 2 3 4

1,13

1,02

1,97

1,98

3,43

3,43

1,11

0,78

1,98

1,82

3,43

3,18

1,11

1,33

1,94

2,04

3,38

3,44

1 2 3 4

1,21

1,18

2,08

1,94

3,61

3,47

1,14

0,97

2,01

1,81

3,52

3,20

1 2 3

1,03

0,94

1,80

1,70

3,13

3,19

17

18

21

22

23

1,11

1,07

1,96

1,96

3,42

3,32

1,11

0,90

1,94

1,72

3,41

3,18

1,14

1,17

2,00

2,12

3,48

3,66

1,14

1,04

2,00

1,96

3,48

3,32

1,06

1,12

1,83

1,84

3,18

3,24

1,04

1,13

1,81

1,88

3,15

3,15

4

1,04

1,11

1,81

1,86

3,14

3,32

1

1,03

1,14

1,89

1,80

3,34

3,58

2 3 4

1,02

0,94

1,86

1,82

3,28

3,34

1,02

0,98

1,82

1,90

3,24

3,31

1,01

1,33

1,82

2,02

3,29

3,50

1,93 0,07

1,89 0,09

3,38 0,11

3,32 0,13

weibliche Bundeskaderspieler ±s

1,10 0,05

r

1,07 0,11 0.143

0.300

0.512

0.333

0.038

0.000

Gesamt ±s r

1,09 0,07

1,08 0,10

1,93 0,09

1,89 0,12

3,38 0,18

3,31 0,19

0.430

0.642

0.842

0.000

0.000

0.000

Anhang – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

352

Tab. 161: Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) zu den Laufzeiten beim Ballpendelsprint (VH→RH) mittels Schlagsimulator (Ballpendel) und Stoppuhrmessung. Pb. Nr.:

Versuch

Laufschnelligkeit [s] Schlagsimulator

Stoppuhr

Schlagsimulator

Stoppuhr

Schlagsimulator

Stoppuhr

1,13

1,18

3,62

3,56

2,49

2,38

1

1 2 3 4

1,10

1,25

3,70

3,66

2,60

2,41

1,15

1,22

3,57

3,50

2,42

2,28

1,07

1,19

3,53

3,64

2,46

2,45

1 2 3

1,14

1,36

3,47

3,60

2,33

2,24

1,05

1,17

3,27

3,48

2,22

2,31

0,98

1,02

3,33

3,26

2,35

2,24

4

1,01

1,07

3,40

3,46

2,39

2,39

1

1,13

1,28

1,82

3,45

0,69

2,17

2 3 4

1,11

1,33

3,37

3,51

2,26

2,18

1,10

1,18

3,36

3,45

2,26

2,27

1,11

0,96

3,31

3,20

2,20

2,24

1 2 3 4

1,31

1,29

3,51

3,31

2,20

2,02

1,09

1,16

3,20

3,18

2,11

2,02

1,07

0,98

3,15

3,05

2,08

2,07

1,09

1,12

3,17

3,20

2,08

2,08

1 2 3 4

1,02

1,17

3,71

3,33

2,69

2,16

1,00

1,14

3,30

3,37

2,30

2,23

1,01

1,16

3,25

3,40

2,24

2,24

1,01

0,87

3,27

3,08

2,26

2,21

1,08

1,16

3,32

3,38

2,23

2,23

0,07

0,13

0,39

0,12

0,40

0,12

2

3

4

5

BP 1 (VH)

BP 2 (RH)

Differenz (BP 2 – BP 1)

männliche Kaderspieler

±s r

0.549

0.206

0.355

0.012

0.385

0.124

1

1,29

1,36

3,62

3,76

2,33

2,40

2 3 4

1,29

1,36

3,60

3,62

2,31

2,26

1,33

1,18

3,59

3,62

2,26

2,44

1,28

1,23

3,60

3,67

2,32

2,44

1,36

1,33

3,80

3,96

2,44

2,63

7

1 2 3 4

1,34

1,36

3,70

3,72

2,36

2,36

1,39

1,30

3,70

3,70

2,31

2,40

1,32

1,23

3,74

3,69

2,42

2,46

1,40

1,39

3,67

3,72

2,27

2,33

8

1 2 3 4

6

1,33

1,43

3,62

3,64

2,29

2,21

1,38

1,28

3,67

3,52

2,29

2,24

1,37

1,39

3,71

3,68

2,34

2,29

Anhang – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

353

… Fortsetzung

Pb. Nr.:

Versuch

Laufschnelligkeit [s] Schlagsimulator

Stoppuhr

Schlagsimulator

Schlagsimulator

Stoppuhr

Schlagsimulator

1,32

1,46

3,79

3,77

2,47

2,31

9

1 2 3 4

10

11

BP 1 (VH)

BP 2 (RH)

Differenz (BP 2 – BP 1)

1,34

1,28

3,83

3,86

2,49

2,58

1,34

1,38

3,51

3,86

2,17

2,48

1,32

1,24

3,73

3,67

2,41

2,43

1

1,25

1,34

3,82

3,79

2,57

2,45

2 3 4

1,26

1,38

3,92

4,01

2,66

2,63

1,24

1,33

3,94

3,81

2,70

2,48

1,26

1,26

3,69

3,89

2,43

2,63

1 2

1,20

1,47

3,37

3,58

2,17

2,11

1,24

1,40

3,44

3,44

2,20

2,04

3 4

1,21

1,28

3,40

3,38

2,19

2,10

1,17

1,30

3,40

3,46

2,23

2,16

3,66 0,16

3,70 0,16

2,36 0,14

2,37 0,17

weibliche Verbandskaderspieler

1,30 0,06

±s r

12

13

14

15

16

1,33 0,08 -0.057

0.750

0.667

0.792

0.000

0.000

1 2 3 4

1,72

1,82

3,79

3,70

2,07

1,88

1,17

1,31

3,67

3,60

2,50

2,29

1,21

1,26

3,61

3,64

2,40

2,38

1,16

1,20

3,63

3,68

2,47

2,48

1 2 3 4

1,24

1,36

3,73

3,86

2,49

2,50

1,20

1,26

3,63

3,64

2,43

2,38

1,20

1,32

3,69

3,72

2,49

2,40

1,20

1,22

3,71

3,68

2,51

2,46

1 2

1,24

1,39

3,66

3,80

2,42

2,41

1,20

1,23

3,59

3,62

2,39

2,39

3 4

1,19

1,19

3,55

3,49

2,36

2,30

1,18

1,25

3,47

3,53

2,29

2,28

1 2 3 4

1,37

1,40

3,88

3,88

2,51

2,48

1,27

1,25

3,63

3,57

2,36

2,32

1,30

1,32

3,62

3,64

2,32

2,32

1,25

1,23

3,53

3,55

2,28

2,32

1 2 3 4

1,22

1,28

3,54

3,63

2,32

2,35

1,18

1,25

3,42

3,64

2,24

2,39

1,19

1,24

3,43

3,60

2,24

2,36

1,18

1,20

3,39

3,55

2,21

2,35

Anhang – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

354

Pb. Nr.:

Versuch

… Fortsetzung

Laufschnelligkeit [s] BP 1 (VH)

BP 2 (RH)

Differenz (BP 2 – BP 1)

Schlagsimulator

Stoppuhr

Schlagsimulator

Schlagsimulator

Stoppuhr

Schlagsimulator

1 2 3

1,29

1,30

3,81

3,82

2,52

2,52

1,27

1,25

3,78

3,77

2,51

2,52

1,28

1,24

3,69

3,61

2,41

2,37

4

1,26

1,30

3,64

3,74

2,38

2,44

1

1,31

1,36

3,56

3,58

2,25

2,22

2 3 4

1,25

1,34

3,55

3,66

2,30

2,32

1,22

1,28

3,50

3,64

2,28

2,36

1,22

1,22

3,50

3,46

2,28

2,24

1,25

1,26

3,68

3,68

2,43

2,42

19

1 2 3 4

1,20

1,22

3,63

3,64

2,43

2,42

1,17

1,20

3,42

3,50

2,25

2,30

20

1 2 3 4

1,40

1,52

3,71

3,65

2,31

2,13

1,13

1,30

3,36

3,45

2,23

2,15

1,15

1,20

3,28

3,40

2,13

2,20

1 2 3 4

1,21

1,25

3,56

3,51

2,35

2,26

1,18

1,22

3,55

3,49

2,37

2,27

1,18

1,25

3,57

3,60

2,39

2,35

1,19

1,30

3,57

3,63

2,38

2,33

1,14

1,19

3,35

3,40

2,21

2,21

22

1 2 3 4

1,08

1,20

3,25

3,45

2,17

2,25

1,20

1,30

3,45

3,60

2,25

2,30

23

1 2 3 4

1,17

1,25

3,32

3,43

2,15

2,18

1,14

1,23

3,29

3,37

2,15

2,14

1,15

1,24

3,23

3,39

2,08

2,15

3,55 0,16

3,59 0,13

2,33 0,13

2,32 0,13

17

18

21

1,19

1,20

3,71

3,70

2,52

2,50

1,23

1,23

3,57

3,58

2,34

2,35

1,11

1,15

3,24

3,28

2,13

2,13

1,09

1,16

3,28

3,35

2,19

2,19

weibliche Bundeskaderspieler ±s

1,22 0,10

r

1,27 0,11 0.891

0.879

0.828

0.000

0.000

0.000

Gesamt ±s r

1,21 0,11

1,26 0,12

3,53 0,26

3,58 0,19

2,31 0,22

2,31 0,14

0.770

0.648

0.524

0.000

0.000

0.000

Anhang – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

355

Tab. 162: Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) zu den Laufzeiten beim Ballpendelsprint (RH→VH) mittels Schlagsimulator (Ballpendel) und Stoppuhrmessung. Pb. Nr.:

Versuch

Laufschnelligkeit [s]

1 2 3

1,16

1,15

3,59

3,50

2,43

2,35

1

1,15

1,17

3,60

3,55

2,45

2,38

1,09

1,18

3,62

3,67

2,53

2,49

1,10

1,22

3,57

4,01

2,47

2,79

2

1 2 3

1,21

1,28

3,59

3,77

2,38

2,49

1,11

1,28

3,46

3,55

2,35

2,27

1 2 3

1,10

1,17

3,49

3,53

2,39

2,36

1 2 3

1,08

1,11

3,39

3,42

2,31

2,31

1,13

1,19

3,21

3,36

2,08

2,17

1,16

1,30

3,34

3,46

2,18

2,16

1 2 3

1,00

1,06

3,33

3,42

2,33

2,36

1,02

1,08

3,30

3,34

2,28

2,26

1,04

1,26

3,32

3,52

2,28

2,26

3

4

5

BP 1 (RH)

BP 2 (VH)

Differenz (BP 2 – BP 1)

Schlagsimulator

Stoppuhr

Schlagsimulator

Stoppuhr

Schlagsimulator

Stoppuhr

1,11

1,18

3,52

3,57

2,41

2,39

1,08

1,24

3,55

3,56

2,47

2,32

männliche Kaderspieler

±s

1,10

1,19

3,46

3,55

2,36

2,36

0,06

0,07

0,13

0,17

0,12

0,15

r

0.563

0.684

0.703

0.029

0.005

0.003

1 2

1,35

1,26

3,76

3,70

2,41

2,44

1,29

1,36

3,75

3,74

2,46

2,38

3

1,34

1,21

3,75

3,72

2,41

2,51

1 2 3

1,33

1,08

3,93

3,74

2,60

2,66

7

1,39

1,38

3,86

3,87

2,47

2,49

1,40

1,31

3,85

3,74

2,45

2,43

1,40

1,38

3,73

4,18

2,33

2,80

8

1 2 3

6

9

10

1,41

1,34

3,72

3,77

2,31

2,43

1,38

1,44

3,70

3,98

2,32

2,54

1 2 3

1,31

1,30

3,88

3,86

2,57

2,56

1,28

1,35

3,91

4,00

2,63

2,65

1,28

1,28

3,85

3,78

2,57

2,50

1 2 3

1,33

1,26

4,06

4,20

2,73

2,94

1,32

1,23

4,05

4,18

2,73

2,95

1,30

1,17

3,98

4,06

2,68

2,89

Anhang – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

356

Pb. Nr.:

Versuch

… Fortsetzung

11

1 2 3

Laufschnelligkeit [s] BP 1 (RH)

BP 2 (VH)

Differenz (BP 2 – BP 1)

Schlagsimulator

Stoppuhr

Schlagsimulator

Stoppuhr

Schlagsimulator

Stoppuhr

1,24

1,20

3,56

3,51

2,32

2,31

1,29

1,26

3,59

3,60

2,30

2,34

1,24

1,23

3,49

3,42

2,25

2,19

1,28 0,09

3,80 0,16

3,84 0,23

2,47 0,16

2,56 0,22

weibliche Kaderspieler

1,33 0,05

±s r

0.451

0.754

0.774

0.060

0.000

0.000

1 2 3

1,25

1,35

3,75

3,90

2,50

2,55

12

1,21

1,30

3,71

3,95

2,50

2,65

1,25

1,34

3,70

3,91

2,45

2,57

1,25

1,30

3,63

3,89

2,38

2,59

13

1 2 3

1,23

1,28

3,71

3,84

2,48

2,56

1,23

1,27

3,70

3,83

2,47

2,56

1 2

1,19

1,25

3,82

3,58

2,63

2,33

1,18

1,20

3,57

3,67

2,39

2,47

3

1,15

1,24

3,63

3,67

2,48

2,43

1 2 3

1,28

1,25

3,65

3,72

2,37

2,47

1,24

1,28

3,58

3,77

2,34

2,49

1,24

1,27

3,59

3,69

2,35

2,42

1 2 3

1,18

1,38

3,54

3,76

2,36

2,38

1,24

1,34

3,51

3,70

2,27

2,36

1,21

1,32

3,51

3,53

2,30

2,21

1 2

1,28

1,33

3,72

3,66

2,44

2,33

1,28

1,32

3,67

3,61

2,39

2,29

3

1,27

1,28

3,60

3,58

2,33

2,30

1 2 3

1,31

1,37

3,63

3,56

2,32

2,19

14

15

16

17

18

19

20

21

1,29

1,35

3,58

3,70

2,29

2,35

1,31

1,30

3,64

3,69

2,33

2,39

1 2 3

1,20

1,36

3,63

3,68

2,43

2,32

1,37

1,4

3,71

3,74

2,34

2,34

1,29

1,39

3,54

3,66

2,25

2,27

1 2 3

1,20

1,18

3,54

3,72

2,34

2,54

1,24

1,34

3,61

3,66

2,37

2,32

1,25

1,02

3,81

3,81

2,56

2,79

1 2 3

1,26

1,41

3,78

3,72

2,52

2,31

1,27

1,13

3,79

3,60

2,52

2,47

1,27

1,17

3,73

3,71

2,46

2,54

Anhang – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

357

… Fortsetzung

Pbd. Nr.

Versuch

Laufschnelligkeit [s] Schlagsimulator

Stoppuhr

Schlagsimulator

Stoppuhr

Schlagsimulator

Stoppuhr

1,20

1,32

3,43

3,52

2,23

2,20

22

1 2 3

1,16

1,26

3,43

3,48

2,27

2,22

1,15

1,56

3,42

3,31

2,27

1,75

1 2

1,29

1,34

3,55

3,45

2,26

2,11

1,23

1,26

3,35

3,31

2,12

2,05

3

1,21

1,23

3,35

3,48

2,14

2,25

3,61 0,12

3,67 0,15

2,37 0,11

2,37 0,19

23

BP 1 (RH)

BP 2 (VH)

Differenz (BP 2 – BP 1)

weibliche Bundeskaderspieler ±s

1,24 0,05

r

1,30 0,09 0.068

0.639

0.627

0.695

0.000

0.000

Gesamt ±s r

1,23 0,09

1,27 0,10

3,63 0,18

3,69 0,20

2,40 0,13

2,42 0,21

0.424

0.780

0.732

0.000

0.000

0.000

Anhang – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

358

Pb. Nr.:

Versuch

Tab. 163: Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) zu den Laufzeiten beim T-Run Sprint mittels Lichtschranken- und Stoppuhrmessung.

1

2

3

4

5

Laufschnelligkeit [s] Finish (F)

1. Richtungswechsel (RW)

Lichtschranke

Stoppuhr

Lichtschranke

1 2

2,11

2,14

1,84

2,50

3 4

1,94 1,99

1 2 3 4

Differenz (F – RW)

Stoppuhr

Lichtschranke

Stoppuhr

8,99

8,93

6,88

6,79

8,26

8,78

6,42

6,28

2,41

8,15

8,67

6,21

6,26

2,29

8,09

8,53

6,10

6,24

1,92

2,34

8,24

8,43

6,32

6,09

1,76

2,22

7,88

8,33

6,12

6,11

1,81

2,16

7,81

8,10

6,00

5,94

1,81

2,18

7,81

8,21

6,00

6,03

1 2 3 4

1,70

2,17

7,62

7,64

5,92

5,47

1,83

2,12

7,62

7,87

5,79

5,75

1 2 3 4

1,79

2,14

7,39

7,68

5,60

5,54

1,74

2,14

7,36

7,72

5,62

5,58

1,71

2,02

7,28

7,55

5,57

5,53

1,79

2,10

7,28

7,63

5,49

5,53

1 2 3 4

1,78

2,60

7,80

8,25

6,02

5,65

1,73

2,21

7,69

8,15

5,96

5,94

1,85

2,22

7,74

8,11

5,89

5,89

1,83

2,18

7,70

7,98

5,87

5,80

1,83

2,23

7,80

8,12

5,97

5,90

0,10

0,14

0,40

0,40

0,32

0,33

1,93

2,15

7,75

7,88

5,82

5,73

1,74

2,22

7,59

7,97

5,85

5,75

männliche Kaderspieler

±s r

6

7

8

0.166

0.925

0.913

0.483

0.000

0.000

1 2 3 4

1,99

2,48

8,30

8,61

6,31

6,13

1,95

2,17

8,34

8,54

6,39

6,37

2,09

2,38

8,43

8,73

6,34

6,35

1,94

2,34

8,35

8,83

6,41

6,49

1 2 3 4

2,23

2,52

9,62

9,97

7,39

7,45

2,23

2,31

9,00

9,19

6,77

6,88

2,04

2,47

8,79

9,19

6,75

6,72

2,18

2,22

8,97

9,11

6,79

6,89

1 2 3 4

2,07

2,74

8,82

9,34

6,75

6,60

2,11

2,44

8,61

9,06

6,5

6,62

2,09

2,41

8,60

8,92

6,51

6,51

2,15

2,51

8,74

9,15

6,59

6,64

Anhang – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

359

Pbd. Nr.

Versuch

… Fortsetzung

9

10

11

Laufschnelligkeit [s] Finish (F)

1. Richtungswechsel (RW)

Lichtschranke

Stoppuhr

Lichtschranke

1

2,08

2,47

2 3 4

2,18

Differenz (F – RW)

Stoppuhr

Lichtschranke

Stoppuhr

9,18

9,58

7,1

7,11

2,43

9,49

9,77

7,31

7,34

2,22

2,48

9,42

9,66

7,2

7,18

2,04

2,47

9,09

9,44

7,05

6,97

1

2,18

2,60

9,50

9,78

7,32

7,18

2 3 4

2,03

2,56

9,12

9,60

7,09

7,04

2,27

2,51

9,45

9,76

7,18

7,25

2,05

2,48

9,93

10,36

7,88

7,88

1 2

2,07

2,36

8,41

8,64

6,34

6,28

1,99

2,32

8,16

8,38

6,17

6,06

3 4

1,99

2,06

8,20

8,30

6,21

6,24

1,95

2,32

8,10

8,53

6,15

6,21

8,86 0,52

9,19 0,55

6,77 0,46

6,77 0,47

weibliche Verbandskaderspieler

2,09 0,10

±s r

12

13

14

15

16

2,42 0,14 0.331

0.979

0.984

0.114

0.000

0.000

1 2 3 4

2,02

2,11

8,43

8,47

6,41

6,36

1,91

1,87

8,15

8,08

6,24

6,21

1,81

1,92

7,82

7,95

6,01

6,03

1,85

1,92

8,05

8,11

6,2

6,19

1 2 3 4

2,04

1,96

8,67

8,61

6,63

6,65

1,79

1,88

8,21

8,22

6,42

6,34

1 2

1,88

1,79

8,33

8,17

6,45

6,38

1,86

1,94

8,30

8,32

6,44

6,38

3 4

1,84

1,87

8,09

8,17

6,25

6,30

1,88

1,82

8,20

8,15

6,32

6,33

1 2 3 4

1,88

1,99

8,37

8,36

6,49

6,37

1,86

1,92

8,33

8,30

6,47

6,38

1,73

1,81

7,99

8,10

6,26

6,29

1,72

1,78

8,05

8,12

6,33

6,34

1 2 3 4

2,16

2,01

8,66

8,50

6,5

6,49

1,90

1,87

8,43

8,57

6,53

6,70

1,87

1,98

8,29

8,32

6,42

6,34

1,79

1,96

8,21

8,44

6,42

6,48

2,00

2,08

8,31

8,45

6,31

6,37

2,01

1,88

8,31

8,22

6,3

6,34

Anhang – Datenerfassung mittels verschiedener Messsysteme

360

Pbd. Nr.

Versuch

… Fortsetzung

Laufschnelligkeit [s] Finish (F)

1. Richtungswechsel (RW)

Stoppuhr

2,18

1,98

2,06

1,93

3

2,02

2,02

4

2,09

2,14

8,87

8,94

6,78

6,80

1

2,05

2,02

8,79

8,74

6,74

6,72

2 3 4

2,06

2,04

8,54

8,48

6,48

6,44

2,01

1,97

8,41

8,36

6,4

6,39

2,01

2,03

8,44

8,42

6,43

6,39

1 2

2,17

2,07

8,96

8,89

6,79

6,82

2,18

2,01

8,96

8,85

6,78

6,84

3 4

2,04

1,96

8,28

8,20

6,24

6,24

1,87

1,87

8,05

8,05

6,18

6,18

2,07

2,10

8,39

8,50

6,32

6,40

20

1 2 3 4

2,00

2,01

7,93

7,88

5,93

5,87

2,31

2,24

9,32

9,28

7,01

7,04

21

1 2 3 4

18

19

22

23

1 2

(F – RW)

Lichtschranke

17

Lichtschranke

Differenz

Stoppuhr

Lichtschranke

Stoppuhr

9,10

9,14

6,92

7,16

8,77

8,56

6,71

6,63

8,56

8,60

6,54

6,58

1,95

1,87

8,10

8,10

6,15

6,23

1,97

2,04

7,91

8,01

5,94

5,97

2,09

2,38

8,84

8,88

6,75

6,50

2,10

2,42

8,78

8,84

6,68

6,42

2,12

2,23

8,79

9,01

6,67

6,78

1 2 3 4

2,13

2,14

8,27

8,34

6,14

6,20

2,09

2,59

8,28

9,24

6,19

6,65

2,07

2,02

8,02

8,13

5,95

6,11

2,03

2,03

8,17

8,25

6,14

6,22

1 2 3 4

2,13

2,19

8,41

8,50

6,28

6,31

2,12

2,01

8,25

8,26

6,13

6,25

2,07

2,07

8,09

8,17

6,02

6,10

2,03

2,18

8,11

8,37

6,08

6,19

8,39 0,34

8,43 0,34

6,39 0,26

6,41 0,26

weibliche Bundeskaderspieler ±s

2,00 0,13

r

2,02 0,16 0.637

0.878

0.910

0.000

0.000

0.000

Gesamt ±s r

1,98 0,15

2,17 0,23

8,38 0,54

8,56 0,57

6,40 0,43

6,40 0,45

0.377

0.932

0.967

0.000

0.000

0.000

Anhang – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

6.6

361

Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

Tab. 164: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den anthropometrischen Daten der weiblichen Probanden. Pb. Nr.:

Alter

Größe

Gewicht

BMI

Muskelmasse

[Jahre]

[cm]

[kg]

[kg/m2]

[kg]

[kg]

[%]

35,1 37,0 52,9 35,0 48,4 39,0 38,8 36,7 39,6 40,1 55,7 40,4 50,5 41,1 56,8 44,9

16,7 15,8 21,7 16,9 19,6 18,8 17,0 17,0 16,9 18,3 20,7 17,7 18,8 16,3 21,1 18,7

29,6 30,7 40,2 27,5 38,5 30,1 32,4 29,9 30,7 32,1 43,5 32,1 40,7 34,0 44,2 35,2

3,6 4,4 10,2 5,6 7,5 6,9 4,4 4,8 6,9 6,0 9,6 6,3 7,4 5,0 10,0 7,5

10,0 11,9 19,0 16,0 15,5 18,0 11,0 13,0 17,0 14,9 17,0 15,5 15,0 12,0 18,0 17,0

10 145 1 11 153 2 11 156 3 11 144 4 11 157 5 11 144 6 11 151 7 11 147 8 12 153 9 12 148 10 12 164 11 12 151 12 12 164 13 12 159 14 12 164 15 12 155 16 weibliche Kaderspieler der U12 (n=16)

Fettmasse

±s

12,0 0,4

153,4 6,9

43,3 7,3

18,3 1,8

34,5 5,3

6,6 2,0

15,1 2,7

17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34

13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 14 14 14 14

160 168 164 169 155 162 167 161 157 174 146 160 160 167 170 175 173 161

50,1 55,1 50,3 66,3 45,5 50,1 58,4 47,5 47,2 62,9 34,3 45,7 58,3 54,8 60,7 56,6 67,8 50,0

19,6 19,5 18,7 23,2 18,9 19,1 20,9 18,3 19,2 20,8 16,1 17,9 22,8 19,7 21,0 18,5 22,7 19,3

39,4 44,6 40,6 48,1 36,0 38,5 47,0 38,0 35,7 50,0 25,9 35,0 41,3 43,1 47,8 44,9 51,8 39,3

8,3 7,9 7,3 15,5 7,3 9,3 8,2 7,1 9,3 10,0 6,7 8,5 14,6 9,2 10,1 9,1 13,0 8,2

17,0 14,0 15,0 23,0 16,0 19,0 14,0 15,0 20,0 16,0 20,0 19,0 25,0 17,0 17,0 16,0 19,0 17,0

Anhang – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

362

… Fortsetzung

Pb. Nr.: 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45

Alter

Größe

Gewicht

BMI

Muskelmasse

Fettmasse

[Jahre]

[cm]

[kg]

[kg/m2]

[kg]

[kg]

[%]

14 14 14 14 14 14 14 14 14 14 14

172 168 168 170 170 159 177 178 168 170 169

53,1 56,1 57,9 62,3 56,0 46,4 60,0 58,8 65,7 64,2 57,1

18,0 19,9 20,5 21,6 19,4 18,4 19,2 18,6 23,3 22,2 20,0

42,4 45,1 43,7 46,5 k.A. 38,0 47,6 49,3 49,6 50,2 42,8

8,2 8,4 11,6 13,0 k.A. 6,0 9,6 6,6 13,2 11,2 11,8

16,0 14,9 20,0 21,0 k.A. 13,0 16,0 11,2 20,0 17,0 21,0

weibliche Kaderspieler der U14 (n=29) 13,0

166,1

55,1

19,9

42,9

9,6

17,5

0,7

7,1

7,6

1,8

5,9

2,5

3,1

15 171 46 15 171 47 15 178 48 15 172 49 15 161 50 15 173 51 16 166 52 16 164 53 16 162 54 weibliche Kaderspieler der U16 (n=9)

68,2 64,2 60,9 57,8 51,2 72,4 61,8 58,9 57,2

23,3 22,0 19,2 19,5 19,8 24,2 22,4 21,9 21,8

45,9 49,2 49,0 45,1 39,4 54,0 46,9 45,2 44,4

19,6 12,1 9,0 19,5 9,5 15,4 12,2 11,0 10,2

29,0 19,0 14,8 10,0 19,0 21,3 19,7 18,7 17,8

15,0 0,4

61,4 6,3

21,6 1,7

46,6 4,0

13,2 4,1

18,8 5,1

66,9 59,1 70,2 65,7 70,7 66,4 73,5 66,4 69,9 54,9

21,4 19,5 21,4 23,3 25,7 24,4 23,2 23,0 22,6 19,7

50,5 48,2 54,4 49,6 50,0 k.A. 57,8 48,0 52,5 44,3

13,5 8,0 12,7 13,2 17,8 k.A. 12,4 15,5 14,4 8,0

20,1 14,0 18,0 20,0 25,2 k.A. 16,9 23,4 20,6 14,6

66,4 5,6

22,4 1,9

50,6 3,9

12,8 3,2

19,2 3,7

20,1 2,3

42,4 7,5

9,8 3,6

17,3 3,7

±s

±s

168,7 5,7

17 177 55 17 174 56 17 181 57 17 168 58 17 166 59 17 165 60 18 178 61 18 170 62 18 176 63 18 167 64 weibliche Kaderspieler der U18 (n=10)

±s

17,1 0,4

172,2 5,7

weibliche Kaderspieler der U12 bis U18 (n=64) ±s

14,1 1,1

k.A. = keine Angaben

164,3 9,3

54,8 10,5

Anhang – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

363

Tab. 165: Mittelwerte ( ) und Standardabweichungen (±s) zu den anthropometrischen Daten der männlichen Probanden. Pb. Nr.: 1 2 3 4 5 6 7 8 9

Alter

Größe

Gewicht

BMI

Muskelmasse

Fettmasse

[Jahre]

[cm]

[kg]

[kg/m2]

[kg]

[kg]

[%]

10 11 11 12 12 12 12 12 12

149 142 149 160 155 157 169 169 161

42,6 35,5 39,7 54,3 36,7 46,5 50,3 47,5 54,0

19,2 17,6 17,9 21,2 15,3 18,9 17,6 16,6 20,8

34,0 28,0 32,6 42,7 41,3 38,7 42,6 42,2 44,0

6,50 5,60 5,00 9,10 3,40 5,50 5,10 2,70 7,40

15,0 16,0 13,0 17,0 9,2 12,0 10,0 6,0 14,0

männliche Kaderspieler der U12 (n=9) ±s

12,0 0,3

156,8 9,1

45,2 7,0

18,3 1,9

38,5 5,6

5,6 1,9

12,5 3,6

10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 14 14 14 14 14 14 14 14 14 14 14 14

172 160 164 161 173 164 159 182 175 170 189 175 173 181 176 184 177 171 168 171 192 182

61,3 49,4 55,9 57,0 59,9 50,9 44,1 59,0 54,8 66,7 71,0 57,9 60,4 58,3 70,9 70,6 60,2 56,0 57,2 55,7 74,1 68,4

20,7 19,3 20,8 22,0 20,0 18,9 17,4 17,8 17,9 23,1 19,9 18,9 20,2 17,8 22,9 20,9 19,2 19,2 20,3 19,0 20,1 20,6

51,9 40,5 42,0 45,5 50,4 43,3 37,2 52,0 48,2 55,1 61,1 50,2 49,2 52,8 62,3 59,5 53,3 47,4 47,5 47,0 64,6 61,3

6,4 6,5 11,3 8,8 6,6 5,0 4,6 4,0 3,9 8,5 6,5 4,8 8,3 2,5 5,2 7,8 3,9 5,8 6,9 6,0 6,0 3,8

10,0 13,0 20,0 16,0 11,0 9,8 10,0 7,0 7,0 13,0 9,0 8,0 14,0 4,0 7,0 11,0 7,0 10,0 12,0 10,0 8,0 6,0

männliche Kaderspieler der U14 (n=22)

±s

13,3

173,6

60,0

19,9

51,0

6,1

10,1

0,3

9,0

7,6

1,5

7,4

2,0

3,6

Anhang – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

364

… Fortsetzung

Pb. Nr.: 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50

Alter

Größe

Gewicht

BMI

Muskelmasse

Fettmasse

[Jahre]

[cm]

[kg]

[kg/m2]

[kg]

[kg]

[%]

15 15 15 15 15 15 15 15 15 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16

172 189 173 185 173 174 173 184 184 187 166 175 181 187 173 167 175 177 176

61,4 79,3 67,4 71,0 63,2 64,0 73,1 75,0 75,0 76,4 57,5 67,4 61,7 75,9 67,4 61,6 69,8 68,2 67,0

20,8 22,2 20,8 22,2 22,5 20,7 21,1 21,1 24,4 22,2 22,2 21,8 20,9 22,0 18,8 21,7 22,5 22,1 k.A.

52,8 66,2 55,0 60,9 53,2 54,7 59,0 65,0 65,0 65,0 48,6 56,6 54,0 65,4 55,0 51,4 58,6 57,7 k.A.

5,6 9,4 9,4 6,7 7,0 6,2 10,8 6,5 6,5 7,9 6,0 7,6 4,6 7,0 9,4 7,2 8,0 7,3 k.A.

9,0 12,0 14,0 10,0 11,0 10,0 15,0 9,0 9,0 10,0 10,0 11,0 7,0 9,2 13,9 11,7 11,4 11,0 k.A.

68,5 6,1

21,8 1,1

58,0 5,5

7,4 1,6

10,8 2,0

65,3 61,9 49,5 68,6 64,1 70,0 64,1 71,9

19,9 19,6 20,6 20,7 20,2 20,2 20,2 21,0

55,2 53,9 36,8 59,6 57,3 59,9 57,3 64,6

7,0 5,0 10,8 5,7 3,54 6,8 3,54 3,8

11,0 8,0 21,0 8,2 20,2 10,0 20,2 5,3

64,4 6,9

20,3 0,4

55,6 8,3

6,5 2,4

13,0 6,4

20,3 1,8

51,9 9,3

6,5 2,0

11,1 3,8

männliche Kaderspieler der U16 (n=19) ±s

16,2 0,4

177,4 6,9

17 181 51 17 178 52 17 155 53 17 182 54 18 178 55 18 186 56 18 178 57 18 185 58 männliche Kaderspieler der U18 (n=8)

±s

17,0 0,2

177,8 9,8

männliche Kaderspieler der U12 bis U18 (n=58) ±s

14,1 1,1

k.A. = keine Angaben

172,8 10,9

61,1 10,3

Anhang – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

365

Tab. 166: Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) von den Laufleistungen der weiblichen Kaderspieler. Laufschnelligkeit [s] Linearsprint

Pb. Nr.:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

5m

10 m

20 m

1,13 1,17 1,11 1,07 1,15 1,16 1,15 1,20 1,04 1,12 1,03 1,19 1,11 1,20 1,08 1,19

2,06 2,06 1,93 1,88 2,02 2,01 2,11 2,13 1,89 1,98 1,87 2,09 1,92 2,08 1,89 2,08

3,71 3,65 3,37 3,33 3,60 3,57 3,76 3,75 3,38 3,53 3,29 3,70 3,29 3,60 3,35 3,62

Ballpendel

Ballpendel

(VH→RH) BP 1 BP 2 (VH) (RH) 1,37 3,87 1,32 3,51 1,13 3,65 1,24 3,45 1,24 3,69 1,37 3,67 1,33 3,81 1,19 3,66 1,17 3,35 1,33 3,62 1,17 3,39 1,32 3,70 1,24 3,65 1,33 3,70 1,19 3,46 1,26 3,83

(RH→VH) BP 1 BP 2 (RH) (VH) 1,37 3,87 1,28 3,85 1,30 3,76 1,20 3,49 1,30 3,98 1,38 3,79 1,40 3,88 1,27 3,77 1,24 3,50 1,38 3,72 1,26 3,55 1,33 3,86 1,29 3,52 1,30 3,76 1,27 3,47 1,32 3,97

T-Run Sprint LS 1 (RW) 2,08 2,04 1,92 1,83 2,03 1,90 2,08 1,99 1,94 2,09 1,92 2,04 2,04 1,92 2,04 1,96

LS 2 (Finish) 8,26 9,09 8,68 8,03 9,12 8,22 8,92 8,46 8,58 8,60 8,35 8,79 8,42 8,68 8,50 8,24

weibliche Kaderspieler der U12 (n=16) ±s

1,13 0,06

2,00 0,09

3,53 0,17

1,26 0,08

3,63 0,15

1,31 0,06

3,73 0,17

1,99 0,08

8,56 0,31

17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40

1,15 1,08 1,11 1,14 1,21 1,10 1,06 1,20 1,11 1,09 1,09 1,15 1,15 1,16 1,07 1,11 1,10 1,18 0,98 1,04 1,00 1,11 1,12 1,10

1,99 1,86 1,92 2,00 2,10 1,95 1,84 2,09 1,91 1,88 1,97 2,03 1,99 1,99 1,85 1,93 1,93 2,04 1,83 1,87 1,86 1,95 1,91 1,86

3,47 3,24 3,29 3,47 3,71 3,48 3,21 3,66 3,34 3,27 3,48 3,56 3,46 3,54 3,22 3,38 3,41 3,62 3,28 3,29 3,26 3,46 3,30 3,20

1,37 1,03 1,22 1,23 1,33 1,16 1,19 1,39 1,23 1,18 1,20 1,18 1,32 1,28 1,28 1,25 1,10 1,31 1,10 1,17 1,18 1,25 1,20 1,10

3,57 3,36 3,38 3,58 3,99 3,61 3,34 3,84 3,61 3,39 3,63 3,58 3,95 3,66 3,62 3,49 3,58 3,86 3,34 3,40 3,36 3,55 3,47 3,45

1,43 1,23 1,19 1,29 1,33 -1,26 1,41 1,20 1,24 1,25 1,26 1,32 1,23 1,26 1,24 1,21 1,30 1,21 1,24 1,18 1,29 -1,16

3,65 3,61 3,31 3,77 3,98 -3,44 3,91 3,63 3,42 3,66 3,67 3,88 3,73 3,48 3,61 3,44 3,91 3,45 3,49 3,46 3,63 -3,40

2,16 1,93 1,86 1,97 2,12 2,15 1,82 2,12 2,10 1,78 1,99 2,08 1,93 1,97 1,86 2,02 1,89 2,23 1,83 1,95 1,92 1,99 1,81 1,81

8,67 8,09 7,85 8,70 9,28 8,47 7,94 8,75 8,61 7,59 8,37 8,85 8,30 8,60 8,06 8,26 8,13 8,94 8,32 8,10 8,15 8,48 7,87 7,41

Anhang – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

366

… Fortsetzung

Laufschnelligkeit [s] Linearsprint

Pb. Nr.:

41 42 43 44 45

5m

10 m

20 m

1,10 1,08 1,14 1,08 1,05

1,94 1,90 1,94 1,90 1,89

3,39 3,35 3,36 3,31 3,32

Ballpendel

Ballpendel

(VH→RH) BP 1 BP 2 (VH) (RH) 1,06 3,51 1,22 3,62 1,20 3,58 1,21 3,49 1,13 3,51

(RH→VH) BP 1 BP 2 (RH) (VH) 1,30 3,63 1,24 3,58 1,32 3,62 1,24 3,53 1,25 3,42

T-Run Sprint LS 1 (RW) 1,84 1,88 1,98 1,90 1,93

LS 2 (Finish) 7,80 8,49 8,51 7,97 8,29

weibliche Kaderspieler der U14 (n=29) ±s

1,11 0,05

1,94 0,07

3,39 0,14

1,21 0,09

3,56 0,17

1,26 0,06

3,60 0,17

1,96 0,12

8,31 0,42

46 47 48 49 50 51 52 53 54

1,16 1,15 1,08 1,04 1,06 1,07 1,11 0,98 1,04

2,00 2,01 1,95 1,81 1,92 1,89 1,92 1,80 1,85

3,47 3,53 3,43 3,14 3,35 3,33 3,35 3,23 3,24

1,18 1,27 1,28 1,08 1,18 1,16 1,22 1,11 1,18

3,72 3,78 3,59 3,24 3,41 3,61 3,50 3,29 3,47

1,43 1,30 1,29 1,15 1,21 1,21 1,29 1,10 1,15

3,65 3,86 3,75 3,42 3,50 3,70 3,58 3,53 3,57

2,16 2,07 1,94 2,03 1,88 1,81 2,01 1,82 1,84

8,67 8,70 8,34 8,02 8,05 7,82 8,41 7,56 8,09

weibliche Kaderspieler der U16 (n=9) ±s

1,08 0,06

1,91 0,08

3,34 0,12

1,18 0,07

3,51 0,18

1,24 0,10

3,62 0,14

1,95 0,12

8,18 0,38

55 56 57 58 59 60 61 62 63 64

1,11 0,93 1,01 1,06 1,12 1,11 1,11 1,14 1,10 1,07

1,92 1,73 1,84 1,84 1,98 1,94 1,94 2,00 1,95 1,92

3,36 3,12 3,19 3,21 3,47 3,38 3,41 3,48 3,44 3,37

1,18 1,08 1,18 1,26 1,20 1,13 1,19 1,18 1,25 1,26

3,39 3,36 3,46 3,43 3,63 3,28 3,57 3,55 3,53 3,64

1,18 1,17 1,25 1,25 1,23 1,20 1,20 1,26 1,24 1,27

3,51 3,43 3,56 3,54 3,63 3,54 3,54 3,73 3,58 3,60

1,79 1,82 2,00 1,74 1,79 1,95 1,87 2,09 1,72 2,02

8,21 7,97 8,14 7,92 8,21 7,91 8,05 8,78 8,05 8,56

3,48 0,12

1,23 0,04

3,57 0,08

1,88 0,13

8,18 0,28

3,56 0,17

1,26 0,07

3,63 0,17

1,95 0,12

8,33 0,39

weibliche Kaderspieler der U18 (n=10) ±s

1,08 0,06

1,91 0,08

3,34 0,13

1,19 0,06

weibliche Kaderspieler der U12 bis U18 (n=64) ±s

1,10 0,06

1,94 0,09

3,41 0,16

1,22 0,08

Anhang – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

367

Tab. 167: Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) von den Sprung- und Maximalkraftleistungen der weiblichen Kaderspieler. Kraftfähigkeit Sprungkraft

Pb. Nr.:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

[cm]

Counter Movement Jump [cm]

20 24 28 28 28 25 22 23 29 24 33 19 25 25 29 22

24 26 26 31 27 26 22 22 29 25 38 22 27 30 33 21

Squat Jump

Maximalkraft

Drop Jump

Drop Jump

Desmo beidbeinig

Desmo rechts

Desmo links

[cm]

[ms]

[N]

[N]

[N]

10 24 22 23 16 16 17 16 20 23 18 18 16 14 25 19

220 200 200 160 220 170 170 180 220 150 220 230 160 160 280 160

1669 2219 3422 2136 2343 1779 2148 952 1533 2141 2111 1970 2172 2365 2265 2807

1115 1445 2194 1267 1428 1169 1242 759 1088 1286 1687 1076 1337 1579 1772 1435

1669 2219 3422 2136 2343 1779 2148 952 1533 2141 2111 1970 2172 2365 2265 2807

weibliche Kaderspieler der U12 (n=16) ±s

25,25 3,71

26,81 4,56

18,56 4,07

193,75 35,94

2127,00 539,27

1367,44 334,44

1275,44 290,20

17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38

26 28 27 26 22 29 33 23 25 28 24 24 24 24 29 26 26 19 29 24 29 25

26 32 29 28 23 24 36 23 25 27 24 25 26 26 33 28 27 22 28 26 32 26

19 20 23 22 17 21 25 19 25 28 18 18 26 22 23 17 27 25 18 24 15 23

220 160 180 220 210 176 160 240 210 150 180 210 180 190 230 160 190 180 200 190 190 180

2297 2639 2539 3894 1955 3513 4250 3020 2612 4289 1726 1867 3593 3164 3200 3622 4323 2697 3083 2785 3239 3752

1340 1535 1948 2763 1384 2141 2268 2165 1696 2268 1298 1250 2438 1877 2036 2292 2336 1997 2272 1789 2158 2434

1289 1591 1730 2282 1474 1984 2268 2080 1494 2956 1184 1301 2109 1933 2094 2246 2114 1818 2043 1511 1782 1877

Anhang – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

368

… Fortsetzung

Kraftfähigkeit Sprungkraft

Pb. Nr.:

39 40 41 42 43 44 45

[cm]

Counter Movement Jump [cm]

24 34 31 26 28 26 28

26 37 31 25 29 28 28

Squat Jump

Maximalkraft

Drop Jump

Drop Jump

Desmo beidbeinig

Desmo rechts

Desmo links

[cm]

[ms]

[N]

[N]

[N]

28 26 21 17 26 26 19

200 210 190 210 210 180 180

3603 2819 3796 2939 3750 3483 4409

1853 1860 2617 2324 2502 2216 2348

1889 1665 2585 2419 2482 2331 2363

weibliche Kaderspieler der U14 (n=29) ±s

26,43 3,19

27,59 3,68

22,01 3,77

192,62 21,96

3202,00 737,47

2048,45 404,06

1961,86 423,17

46 47 48 49 50 51 52 53 54

27,00 26,00 24,00 33,00 27,00 31,00 25,00 24,00 26,00

28,00 26,00 26,00 34,00 29,00 33,00 29,00 28,00 26,00

23,00 20,00 23,00 26,00 23,00 28,00 22,00 17,00 25,00

230,00 190,00 170,00 180,00 240,00 200,00 190,00 150,00 170,00

4218,00 3957,00 4023,00 2709,00 2551,00 3984,00 4132,00 3395,00 3481,00

2238,00 2429,00 2436,00 1529,00 1923,00 3232,00 1708,00 2529,00 1760,00

1992,00 2365,00 2419,00 1377,00 1884,00 3034,00 1605,00 2097,00 1609,00

weibliche Kaderspieler der U16 (n=9) ±s 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64

27,00 3,08

28,78 2,95

23,00 3,24

191,11 28,92

3605,56 619,37

2198,22 529,79

2042,44 510,11

25

27

23

210

4419

1884

1914

32

34

25

170

3737

2604

2471

29

33

33

190

3073

2016

1911

31

33

36

160

4509

3137

3112

26

28

23

190

6713

3020

3375

31

29

26

170

3230

1508

2136

25

27

28

170

4498

2347

2320

22

25

20

180

3525

1772

1800

24

26

22

210

4106

2182

2164

26

26

31

180

3560

1767

1976

183,00 17,03

4137,00 1043,88

2223,70 549,05

2317,90 531,46

3136,09 983,08

1926,64 537,30

1857,22 550,11

weibliche Kaderspieler der U18 (n=10) ±s

27,10 3,41

28,80 3,33

26,70 5,21

weibliche Kaderspieler der U12 bis U18 (n=64) ±s

26,32 3,34

27,75 3,77

22,02 4,70

191,19 26,13

Anhang – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

369

Tab. 168: Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) von den Laufleistungen der männlichen Kaderspieler. Laufschnelligkeit [s] Linearsprint

Pb. Nr.:

1 2 3 4 5 6 7 8 9

5m

10 m

20 m

1,18 1,16 1,23 1,15 1,12 1,06 1,17 1,13 1,08

2,05 2,06 2,08 2,04 2,01 1,86 2,00 2,00 1,95

3,67 3,67 3,68 3,60 3,59 3,33 3,49 3,55 3,48

Ballpendel

Ballpendel

(VH→RH) BP 1 BP 2 (VH) (RH) 1,37 3,87 1,29 3,79 1,13 3,83 1,26 3,61 1,21 3,53 1,13 3,46 1,23 3,69 1,16 3,65 1,26 3,72

(RH→VH) BP 1 BP 2 (RH) (VH) 1,40 4,08 1,43 3,89 1,32 3,97 1,38 3,72 1,26 3,65 1,20 3,54 1,41 3,91 1,21 3,59 1,28 3,87

T-Run Sprint LS 1 (RW) 2,24 2,07 1,96 1,98 2,03 1,92 2,12 1,92 1,88

LS 2 (Finish) 9,11 8,43 8,24 8,70 8,58 8,41 8,75 8,37 8,14

männliche Kaderspieler der U12 (n=9) ±s

1,14 0,05

2,01 0,07

3,56 0,11

1,23 0,08

3,69 0,14

1,32 0,09

3,80 0,18

2,01 0,11

8,53 0,30

10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

1,05 1,07 1,20 1,12 1,18 1,05 1,13 1,03 1,18 1,08 0,97 1,12 1,14 1,14 0,99 1,05 1,10 1,06 1,07 1,19 0,95 1,05

1,90 1,85 2,10 1,92 1,99 1,88 1,97 1,81 2,05 1,87 1,74 1,94 1,97 1,99 1,72 1,86 1,92 1,83 1,87 1,98 1,71 1,83

3,33 3,33 3,72 3,34 3,45 3,39 3,45 3,18 3,60 3,26 3,08 3,41 3,45 3,50 2,93 3,26 3,32 3,20 3,26 3,46 3,02 3,23

1,14 1,12 1,29 1,31 1,27 1,07 1,03 1,17 1,22 1,16 1,03 1,26 1,31 1,24 1,12 1,07 1,18 1,18 1,24 1,23 1,23 1,03

3,63 3,34 3,84 3,78 3,81 3,53 3,56 3,40 3,63 3,39 3,31 3,91 3,51 3,55 3,22 3,43 3,35 3,24 3,55 3,46 3,27 3,51

1,33 1,11 1,39 1,21 1,24 1,09 1,16 1,15 1,53 1,22 1,15 1,30 1,34 1,35 1,21 1,13 1,26 1,18 1,29 1,21 1,14 1,06

3,62 3,61 3,95 3,71 3,80 3,59 3,47 3,47 3,78 3,62 3,41 3,88 3,68 3,67 3,41 3,61 3,37 3,34 3,63 3,71 3,16 3,45

2,00 1,90 2,05 1,85 1,86 1,84 1,93 1,82 2,02 1,82 1,74 1,88 1,90 1,96 1,69 1,63 1,91 1,87 1,83 1,95 1,67 1,70

8,47 7,98 9,16 7,84 8,31 8,09 7,95 7,96 8,60 7,74 7,71 8,19 8,43 8,66 7,27 7,86 7,76 7,80 7,88 8,04 7,34 7,77

3,51 0,20

1,23 0,11

3,59 0,19

1,86 0,11

8,04 0,44

männliche Kaderspieler der U14 (n=22) ±s

1,09 0,07

1,90 0,10

3,33 0,18

1,18 0,09

Anhang – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

370

… Fortsetzung

Laufschnelligkeit [s] Linearsprint

Pb. Nr.:

32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50

5m

10 m

20 m

0,96 1,01 0,92 0,99 1,04 0,95 1,03 0,94 0,94 0,94 1,02 1,03 1,03 0,94 1,10 0,97 1,02 0,96 0,92

1,74 1,79 1,66 1,76 1,80 1,71 1,79 1,69 1,69 1,72 1,78 1,81 1,79 1,72 1,98 1,74 1,80 1,75 1,71

3,04 3,16 2,99 3,11 3,16 2,98 3,10 2,96 2,96 3,06 3,09 3,14 3,09 3,10 3,60 3,06 3,16 3,08 3,06

Ballpendel

Ballpendel

(VH→RH) BP 1 BP 2 (VH) (RH) 1,06 3,08 1,14 3,44 1,02 3,16 1,09 3,30 1,06 3,20 0,93 3,01 1,16 3,63 0,98 3,05 0,98 3,05 0,95 3,18 1,00 3,10 1,05 3,27 1,13 3,34 1,00 3,25 1,27 3,68 1,07 3,15 1,10 3,31 1,04 3,23 1,14 3,31

(RH→VH) BP 1 BP 2 (RH) (VH) 1,10 3,23 1,18 3,36 1,08 3,28 1,01 3,29 1,02 3,50 1,04 3,05 1,17 3,67 1,11 3,09 1,11 3,09 0,98 3,20 1,10 3,22 1,06 3,40 1,18 3,30 1,00 3,32 1,38 3,73 1,08 3,21 1,08 3,49 1,14 3,29 1,10 3,25

T-Run Sprint LS 1 (RW) 1,80 1,74 1,66 1,66 1,70 1,64 1,70 1,65 1,65 1,79 1,63 1,74 1,79 1,73 1,91 1,71 1,74 1,66 1,66

LS 2 (Finish) 7,32 7,73 7,55 7,20 7,48 7,03 7,59 7,25 7,25 7,50 6,97 7,30 7,87 7,69 8,35 7,28 7,59 7,50 7,46

männliche Kaderspieler der U16 (n=19) ±s

0,98 0,05

1,76 0,07

3,10 0,14

1,06 0,08

3,25 0,18

1,10 0,09

3,31 0,18

1,71 0,07

7,47 0,32

51 52 53 54 55 56 57 58

1,00 0,91 1,10 0,98 0,93 0,96 0,96 0,95

1,77 1,67 2,05 1,78 1,67 1,71 1,71 1,68

3,14 2,99 3,63 3,11 2,93 3,00 3,00 2,91

1,01 1,02 1,27 0,98 1,06 1,03 1,03 1,15

3,30 3,29 3,66 3,33 3,00 3,05 3,05 3,46

1,11 1,13 1,29 1,11 1,06 1,09 1,09 1,13

3,47 3,22 3,62 3,46 2,99 3,09 3,09 3,43

1,69 1,58 1,93 1,76 1,60 1,62 1,62 1,72

7,58 7,05 8,21 7,81 7,27 7,07 7,07 7,28

1,07 0,10

3,27 0,23

1,13 0,07

3,30 0,23

1,69 0,12

7,42 0,42

1,19 0,12

3,49 0,26

1,81 0,15

7,84 0,54

männliche Kaderspieler der U18 (n=8) ±s

0,97 0,06

1,76 0,13

3,09 0,23

männliche Kaderspieler der U12 bis U18 (n=58) ±s

1,05 0,09

1,85 0,13

3,26 0,24

1,13 0,11

3,42 0,25

Anhang – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

371

Tab. 169: Mittelwerte ( ) und Standardabweichung (±s) von den Sprung- und Maximalkraftleistungen der männlichen Kaderspieler. Kraftfähigkeit Sprungkraft

Pb. Nr.:

1 2 3 4 5 6 7 8 9

[cm]

Counter Movement Jump [cm]

25 22 19 22 29 32 23 27 25

26 22 20 23 27 32 24 28 24

Squat Jump

Maximalkraft

Drop Jump

Drop Jump

Desmo beidbeinig

Desmo rechts

Desmo links

[cm]

[ms]

[N]

[N]

[N]

22 11 20 15 23 19 23 19 13

200 190 190 220 170 190 180 230 190

1687 2397 1933 2619 2565 2294 2106 2116 2326

1398 1643 1318 1787 1857 1560 1520 1125 1420

1289 1406 1262 1999 1486 1437 1362 1098 1394

männliche Kaderspieler der U12 (n=9) ±s

24,89 3,98

25,11 3,59

18,33 4,39

195,56 18,78

2227,00 299,19

1514,22 229,95

1414,78 247,41

10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

27 33 19 29 25 29 28 30 24 31 32 25 23 23 40 26 31 29 37 27 28 29

28 32 21 31 22 31 27 31 26 29 32 25 24 23 44 29 31 31 41 29 32 33

26 20 13 18 17 22 24 27 19 33 22 17 22 18 30 19 22 23 32 16 24 16

220 190 200 240 210 180 210 270 240 220 180 190 180 200 220 230 220 180 290 170 170 190

4086 3637 2756 3266 3283 3769 2819 3371 3032 3979 3786 2980 3034 3198 4323 3637 2482 3203 3376 3244 4377 3666

2482 2111 1788 1877 1992 1833 1706 1860 1975 2326 2263 2192 1889 2077 2744 2099 1823 1835 2275 1684 2175 2050

2680 1916 1794 1936 1748 1647 1281 1630 1826 2272 2106 1899 1767 1696 2358 1945 1977 1572 2014 1896 2500 1630

209,09 31,46

3422,91 499,85

2048,00 262,74

1913,18 322,00

männliche Kaderspieler der U14 (n=22) ±s

28,41 4,68

29,64 5,47

21,82 5,31

Anhang – Diagnostik der Laufschnelligkeit von Kadertennisspielern

372

… Fortsetzung

Kraftfähigkeit Sprungkraft

Pb. Nr.:

32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50

[cm]

Counter Movement Jump [cm]

33 29 40 32 29 34 31 29 29 26 33 33 29 32 23 28 29 33 32

34 32 41 34 33 37 34 37 37 31 34 32 29 29 24 32 28 37 38

Squat Jump

Maximalkraft

Drop Jump

Drop Jump

Desmo beidbeinig

Desmo rechts

Desmo links

[cm]

[ms]

[N]

[N]

[N]

25 24 20 25 18 29 27 23 23 21 24 23 20 22 13 23 24 28 20

170 200 170 190 200 170 220 170 170 190 160 180 170 170 150 180 210 180 170

5876 4160 4758 4335 4414 6035 4655 4494 4494 5480 4084 5961 3955 5708 2180 4816 5454 4267 4562

3195 2307 2285 2629 2958 3334 3305 2597 2597 3090 2590 2868 2226 3173 1579 2839 2697 3049 3464

3054 2065 3005 2336 2277 2905 3059 2851 2851 3050 2116 2797 2355 2768 1711 2514 2778 2626 3063

männliche Kaderspieler der U16 (n=19) 30,74 3,57

33,32 4,08

22,74 3,68

180,00 17,64

4720,42 914,15

2778,00 467,81

2641,11 396,95

51 52 53 54 55

31

33

23

190

4111

2407

2368

29

34

23

140

5329

2692

2478

28

25

15

150

2807

1381

1184

31

32

25

180

4914

2595

2231

36

37

29

170

4450

2963

3002

56 57

25

30

21

200

5393

2968

3002

25

30

21

200

5393

2968

3002

58

31

33

23

190

4111

2407

2368

175,71 23,70

4628,14 945,05

2567,71 566,72

2466,71 654,52

3814,60 1138,97

2270,88 589,91

2145,11 589,43

±s

männliche Kaderspieler der U18 (n=10) ±s

29,29 3,86

31,57 3,78

22,43 4,28

weibliche Kaderspieler der U12 bis U18 (n=64) ±s

28,74 4,47

30,39 5,26

21,65 4,68

193,16 27,91

Lebenslauf Name:

Sven Pieper

Wohnort:

Frohnhofplatz 3 50858 Köln

Geburtsdatum:

01.07.1976

Geburtsort:

Bremen

Familienstand:

verheiratet

Schulische Ausbildung: 1983 – 1987

Grundschule Oberneuland (Bremen)

1987 – 1993

Gymnasium Schulzentrum Rockwinkel (Bremen)

1993 – 1996

Hermann-Böse-Gymnasium (Bremen) Abitur: 21. Juni 1996

Wehrdienst: 1996 – 1997

Grundwehrdienst (Delmenhorst)

Akademische Ausbildung: 1997 / 1998 – 2002

Studium der Sportwissenschaft an der Deutschen Sporthochschule Köln Studienschwerpunkt: Prävention und Rehabilitation Diplomabschluss: 17. Juni 2002

2002 / 2003

Beginn des Promotionsstudiums an der Deutschen Sporthochschule Köln Hauptfach: Trainings- und Bewegungslehre Nebenfach: Kardiologie / Sportmedizin

Wissenschaftlicher Werdegang: 02 / 2001 – 07 / 2002

Studentische Hilfskraft im Institut für Bewegungswissenschaft in den Sportspielen an der Deutschen Sporthochschule Köln

08 / 2002 - 03 / 2003

Wissenschaftliche Hilfskraft im Institut für Bewegungswissenschaft in den Sportspielen an der Deutschen Sporthochschule Köln

seit 04 / 2003

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Bewegungswissenschaft in den Sportspielen an der Deutschen Sporthochschule Köln

Abstract

Abstract Neuartige Erkenntnisse zur Diagnostik der tennisspezifischen Laufschnelligkeit werden mittels mehrerer Forschungsstudien bestimmt und ihre Bedeutung für die Praxis dargestellt. Im Rahmen des ersten empirischen Untersuchungsabschnitts befassen sich zwei

Forschungsreihen

mit

der

Charakteristik

und

Bedeutung

der

Laufschnelligkeit im Tenniswettkampf. Die systematische Spielanalyse liefert aus insgesamt 4022 Schlägen zahlreiche Befunde zu den Laufschnelligkeitsbelastungen in wettkampfspezifischen Zeitdrucksituationen. Ferner erhebt eine Befragung von 33 Tennistrainern der höchsten Ausbildungsstufe wichtige Erkenntnisse zum Stellenwert der Laufschnelligkeit unter dem Aspekt der konditionellen Faktoren. Der zweite Untersuchungsabschnitt beinhaltet empirische Forschungsarbeiten zum wissenschaftlichen Entwicklungsprozess ausgewählter Diagnostikverfahren. An den Studien nahmen insgesamt 962 Tennisspieler/-innen teil. Besondere Aufmerksamkeit erhält dabei die Prüfung von ausgewählten Testverfahren hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen Gütekriterien. Des Weiteren liefert ein Vergleich zwischen der

elektronischen

(Lichtschranken-

und

Ballpendelmesssystem

mit

Startplatte) und der manuellen Zeiterfassung (Stoppuhr) interessante Erkenntnisse für die praktische Anwendbarkeit. Anhand von Korrelationsberechnungen verschiedener Testresultate von Kaderuntersuchungen erfolgt eine Bestimmung relevanter Leistungsmerkmale für die Sprintfähigkeit. Auf der Basis der empirischen Daten sind Norm- bzw. Orientierungswerte sowie Empfehlungen für die Trainingssteuerung der Laufschnelligkeitsleistung abgeleitet.

Abstract

Abstract Latest findings for the diagnostics of tennis specific running speed are determined by means of several research studies and their practical relevance is shown. In the context of the first empiric segment two investigations deal with the characteristics and relevance of the running speed in tennis competition. The systematical analysis indicates numerous findings regarding the running speed loads in time pressure situations in tennis competition from a total of 4022 strokes. Further 33 tennis trainers of the highest education level provide important results concerning the value of the running speed with regard to the aspect of physical condition. The second investigation segment comprises empiric research studies for the scientific process of development of well-chosen diagnostics tests. A total of 962 tennis players took part in the studies. Hereby, special attention is paid to the monitoring of selected test procedures concerning their scientific quality criteria. Further a comparison between electronic (light barriers and ball pendulum measuring system with start plate) and the manual time registration (stopwatch) provides interesting results for the practical appication. On the basis of correlation calculations of different test results of cadre investigations an analysis of relevant achievement signs is achieved for the sprint ability. On the basis of the empirical data, standard values or benchmarks as well as recommendations for the training practice of the running speed performance are deduced.